19. Lebensgeheimnis… Wesensgrund des Lebens – Was ist Leben? – 19th Secret of Life… Essence of Life – What is Life?

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Lebensgeheimnisse Kapitel 19… Wesensgrund des Lebens
Offenbart von Jesus Christus durch Gottfried Mayerhofer am 12. August 1872

So spricht der Herr:

1. Sehet, unter diesem Wort liegt wieder so viel Geheimnisvolles, so viel falsch Aufgefasstes und schlecht Bewiesenes von euren Gelehrten, Naturforschern und Medizinern, dass Ich Mich bewogen fühle, euch wieder ein Licht anzuzünden, das in Ewigkeit leuchten soll, euch und allen künftigen Geschlechtern!

2. “Was ist denn das Leben?” Nun, wenn Ich diese Frage erörtern wollte, wie sie euch von euren studierten Männern gegeben wird, so würde Ich ebenfalls so wie sie falsch schliessen müssen; denn alle insgesamt nehmen die Wirkung für die Ursache, nehmen das Produkt für die Faktoren, indem sie nur nach dem urteilen, was ihnen sichtbar oder greifbar ist.

3. Wollte Ich euch das Leben nach einem früheren Wort in seiner dortigen Beziehung wiedergeben, wo es heisst: “Wo Licht da ist Wärme, wo Wärme Leben!”, so würde Ich wieder die sichtbare Wirkung oder Erscheinung des Lebens für das Produkt aus Licht und Wärme erklären; Ich will aber mit diesem heutigen Wort euch weder das eine noch das andere sagen, sondern Ich will euch das Leben von tieferer und höherer geistiger Seite zeigen, um manchen Zweifler und Gottesleugner faktisch seines Unglaubens zu überführen, damit auch er, von den triftigen Gründen überzeugt, nicht anders kann, als zu glauben oder zu ahnen, was er bis jetzt mit so grosser Hartnäckigkeit verleugnet hat.

4. Nun zur Sache; die Frage heisst also: “Was ist Leben?”

5. Sehet, wenn Ich die Sache so nehme, wie es euren Sinnen sich kundgibt, so ist “Leben” überall da, wo eine Veränderung, ein Wechsel, eine Bewegung sich kundgibt; ihr sagt: die Pflanze, dieses Tier, dieser Mensch lebt; dort, wo das Leben nicht sichtbar, euren Gefühlen nicht bemerkbar ist, wie im Mineralreich, da nehmt ihr kein Leben mehr an, sondern höchstens einen gesetzmässigen Stoffwechsel, gemäss welchem auch der Stein, wenngleich langsam oder unmerklich, einer Veränderung entgegengeht; jedoch, wie ihr glaubt, einer unwillkürlichen, einer von den Einflüssen anderer Elemente auf ihn bedingten.

6. So betrachtet ihr das Leben. Eure Botaniker beweisen euch durch ihr eifriges Studium die Zirkulation der Säfte in den Pflanzen, sagen euch, soweit ihre Mikroskope und sonstigen chemischen Analysen reichen wie und aus was der Baum, das Blatt, die Blüte und die Frucht bestehen, erklären euch die Fasern und Kanäle und das Mark der Bäume und Pflanzen; erklären euch aber mit diesem nur die Träger und Leiter des Lebens, aber nicht das Leben selbst.

7. Eure Anatomen zerschneiden lebende und tote Tiere, suchen bei den Martern der ersteren oder bei Leblosigkeit der letzteren, freilich auf verkehrtem Wege, wenn das Leben entflohen ist, dessen Wirkungen; sie erklären euch die Nerven, die weisse, die graue Masse, als Gefühls und Bewegungs-Faktoren, sie erklären euch das organische Leben und das tierische Leben im Menschen, finden auch zum Teil den Mittelpunkt, von wo alles Leben ausgeht, erklären euch endlich auch das Gehirn mit seinen Windungen, Verzweigungen, seinen Sympathisierungen und seiner Abhängigkeit von dem andern Nervensystem, als von den will und unwillkürlichen Nerven, erklären euch die Struktur der Nerven als Leiter des Willens und der Lebenskraft; aber das Leben selbst wissen sie nicht zu ergründen. Warum der Nerv wie ein Telegraphendraht den menschlichen Gliedern den Willen der Seele oder des innewohnenden Lebens kundgibt, das wissen sie nicht; sie sagen bloss: der Nerv sei so gebaut und geschaffen als Leiter zu dienen; aber das Fluidum, welches diesen Telegraphen belebt, die Lebenspotenz selbst ist ihnen unbekannt und wird es, solange sie bloss mit dem Verstande suchen, auch bleiben; denn den Gedanken, der in den Windungen des Gehirns bis zur Zunge oder schreibenden Feder fortgeleitet wird, diesen imponderablen (unkörperlichen) Faktor werden sie nie, obwohl durch das Gehirn kommend, mit diesem ergründen können!

8. Der Gedanke ist Geistes-Produkt, und das sieht und begreift nur der tiefer sehende Geistes-Mensch, wie und warum er entsteht.

9. Dieses Leben, das höher noch als das organische und tierische steht, ist ebendeswegen noch weniger erklärbar; denn weder die Masse des Gehirns noch die daraus entspringenden Nerven werden ihm je sagen können, wer oder was sie zu dem fähig machte, die Innenwelt der äussern kundzugeben, oder von letzterer die Eindrücke im Innern aufzunehmen und zum weiteren geistigen Aufbau des Seelenmenschen zu benützen!

10. Umsonst plagen sich manche Materialisten ab, alle Bewegungen und Erscheinungen im menschlichen wie auch im tierischen oder pflanzlichen Leben auf die chemischen Assimilationsgesetze zurückzuführen, es ist und bleibt ein ewig falscher Schluss; denn wenn eure Gelehrten euch alle Elemente hersagen, aus denen euer Körper oder der eines Tieres oder einer Pflanze besteht; wenn sie nachweisen, dass dieses oder jenes aus Phosphor, Kalk, Eisen, Salz usw. besteht, so will Ich ihnen nur sagen: Nehmet alle diese primitiven Elemente und vermischt sie, ob sich daraus eine Arterie, eine Vene, ein Nervenstrang oder gar ein pulsierendes Herz je bilden wird?

11. Sehet, ihr schwachen blinden Gelehrten, ihr könnt wohl sehen, dass im organischen Leben gewisse Grundelemente in ihren Mischungen Verbindungen eingehen und wieder andere Stoffe höherer Ordnung erzeugen; aber das ganze chemische Laboratorium wird aus allen diesen Stoffen keinen Grashalm zuwege bringen, viel weniger ein mit organischem Leben bedachtes lebendes Wesen!

12. Zu diesem gehört eine andere Kraft, die die rohen Materialien der Stein und Mineralwelt nach anderen Gesetzen als denen der Attraktion (Anziehung) oder der Abstossung verarbeitet und daraus Organe als Träger organischen Lebens bildet. Hierher gehört ein anderes Gesetz, ein anderes Leben, und eben dieses Leben ist euch und so vielen ein Geheimnis, und der Zweck Meiner heutigen Worte.

13. Dieses Leben, was im Stein zu seiner Verwandlung drängt, was ihn entstehen, vergehen oder in andere Elemente auflösen macht; dieses Leben, welches bei der Pflanze ihre Organe baut, bei den lebenden Tieren ihren instinktmässigen Führer macht, und beim Menschen alles frühere Leben des Steines und der Pflanze zusammenfassend, eben daraus das Geistige für eine andere und ewig dauernde Welt entwickelt; dieses Leben lässt sich nicht mit chemischer Analyse, nicht mit dem Mikroskop, nicht mit dem Seziermesser finden und klassifizieren; dieses Leben steht höher, als ihr schwachen Forscher glaubt: denn dieses Leben ist nicht ein Produkt der Materie, sondern “ein Ausläufer Meines eigenen, ewigen, nie endenden Lebens!”

14. Wie wollet ihr endliche, schwache Geschöpfe das Leben des unendlichen Gottes bemessen? Ihr seht sichtbar Seine Wirkung in allem, was euch umgibt, ihr könnt es ahnen, wenn ihr nur euer eigenes Ich betrachtet, welches für so viele ein Rätsel ist und bleiben wird!

15. Überall werdet ihr finden, dass es noch eine andere Potenz gibt als alle Luftarten, als Magnetismus und Elektrizität; denn alle diese sind nur da, um das Leben zu verbreiten und die ganze sichtbare Welt zu bauen, zu erhalten, und so einem geistigen, höheren Ziel entgegenzuführen.

16. Alle Absurditäten der Herren Materialisten werden noch von ihnen selbst bereut und verflucht werden, wenn der Moment herantritt, wo der Sarg sich öffnet und das so viel gerühmte materielle Machwerk, der Körper, nolens volens in selben hineingelegt der Erde übergeben wird, um wieder das zu werden, aus dem er hervorgegangen ist.

17. Dort an dieser Brücke der Ewigkeit wird es ihnen schaudern vor der trostlosen Aussicht, welche sie sich und andern haben weis machen wollen, als existiere sie nicht, und die nun doch auch an sie herantritt!

18. Allein, dort wird es “zu spät” sein, sie werden in ein erbärmliches Jenseits kommen, in ein “Nichts”, wie sie sich’s gedacht haben; dort wird ihnen dann Zeit gelassen werden, bis sie ihre materialistischen Schöpfungs-Gedanken abgestreift haben und nach und nach ein wenig Geistes-Licht ertragen können!

19. Das wird ihr Schicksal sein, ein Schicksal, das nicht Ich, sondern sie sich selbst bereitet haben. Sagte doch einst der Apostel Paulus: “Wie der Stamm fällt, so bleibt er liegen!”

20. Ungläubig fielen sie, und ungläubig werden sie auch dort wieder erwachen! Das Gehirn und Verstandesleben haben sie mit dem Apparate dazu der Erde übergeben müssen, und das geistige Leben, was sie während ihres Erdenwandels leugneten, ist auf Null herabgesunken; welch trostloser Zustand sie dort erwartet, Meine Kinder, begreift ihr nicht und könnt es auch nicht fassen!

21. Doch lassen wir sie mit ihrem Weisheitsdünkel nur fortarbeiten und kehren wir zu unserm Wort “das Leben” zurück; denn Ich will nicht das Los der Ungläubigen, sondern jenes der Gläubigen schildern. Dieses wird euch in Aussicht gestellt, das erstere ist jedem selbst anheimgestellt, dass er es sich selber so oder so bereiten kann, wie es ihm gut dünkt.

22. Nun sehet also, das Leben, wie Ich es euch gezeigt habe, als “Ausfluss Meines ewigen unvergänglichen Lebens” ist es allein, welches die ganze Schöpfung durchwebt, im Lichte bis in die weiteste Ferne dringt, dort durch Vibration die Wärme hervorbringt, und dann nach Meinen unumstösslichen Gesetzen die primitiven Elemente zuerst antreibt, sich miteinander zu verbinden, von Grad zu Grad höhere Stufen im unorganischen Leben erringend, endlich langsam ins organische Leben übertritt, wo vermittels der Organe alle früheren Elemente zu andern Zwecken und durch andere Prozesse, vom Festen ins Flüssige umgewandelt, dem neugestalteten Leben nur dienen können.

23. So wird der frühere, scheinbar “leblose Stoff” ein lebendiger, bei den Tieren ein seelischer, und endlich beim Menschen als Geistiges verarbeitet.

24. Das angenehme Einatmen der Frühlingsluft ist nicht das Produkt von Sauer- oder Kohlenstoff, wie ihr sie nennt, sondern es ist das geistige, neu aus dem Winterschlaf erwachende Leben, welches die eine Halbkugel der Erde überkommt, während die andere ihrem Ruhepunkte auf einige Monate entgegengeht oder -eilt.

25. Es ist nicht bloss materielles Wohlsein oder materieller Einfluss, den die Gebirge auf den Wanderer äussern, wenn er zwischen ihnen wandelt, wenn er rauschende Waldbäche von schroffen Felswänden herabstürzen sieht, oder verwitterte Steinmassen und Schneefelder ihn aus unübersteigbarer Höhe anblicken; es ist ein weit grösserer, geistiger Zug des geistigen Lebens im Menschen, welcher ihn beschleicht, ihn ahnen lässt, dass hoch über der stummen Materie in der Natur noch ein anderer Geist weht, welcher freundlich zu ihm spricht: “Siehe, kleiner winziger Wanderer! Das was du siehst und was du fühlst hier in meiner Nähe, ist Gottes Stimme, welche zu dir spricht und welche hier im ewigen Walten, zum Besten von euch, mit wenigen Mitteln Zufriedenheit, Ruhe und Glückseligkeit unter euch verbreiten und euch sagen möchte:

26. “Verlieret euch nicht so, ihr Menschen, in materiellen Interessen, die nur auf diese kurze Spanne Zeit des irdischen Lebens Bezug haben! Achtet mehr auf eure geistige Ausbildung! Wir alten Zeugen einer vorweltlichen Natur, die wir waren, ehe ihr den Fuss auf diesen Erdball gesetzt habt, wir zeugen euch stets von Gottes Grösse, von Seiner Allmacht, von Seiner Liebe! Schliesset euch an uns an! Seid einfach und stets gleich wie die Natur, und euer physisches, wie euer geistiges Leben wird nicht wie unsere Gewässer, rauschend und tobend sich zwischen Felsen und Engpässen Bahn brechen müssen, sondern wird langsam und sanft dann zwischen blumigen Wiesen und schattigen Wäldern seinem Ziel entgegengehen!

27. Betrachtet das Leben als Ausfluss aus eures Schöpfers Geist, durch Dessen mächtigsten Willen auch wir gehoben wurden, um einst wieder verwittert zur Tiefe herabzusinken; als hartes Gestein stehen wir da, Wind und Wetter trotzend, bis auch unsere Elemente, unser Leben, zur höheren Stufe reif geworden, in ein anderes, höheres übergehen kann.”

28. So sprechen die Berge zu euch, so spricht das geistige Leben in ihnen zu eurem Geiste, der im herabfallenden Wasser nicht Wasser, im bedeckten Schneehaupt eines Berges nicht kalten Schnee, sondern geistige Entsprechungen lesen kann, welche Speise für seine Seele und Nahrung für seinen Geist sind!

29. Dieses Leben kultiviert, und so fasset das Leben auf, welches wohl durch Gefässe und Nerven geleitet euch Kunde gibt von etwas Höherem, Grösserem, als bloss von Anziehen und Abstossen oder Assimilierung (Angleichung) verwandter chemischer Elemente, und ihr werdet dann leichter begreifen, dass euer Gehirn mit seinen Windungen wohl dasein muss, um euch das Leben mitzuteilen und es zu erhalten; aber dass alles dieses nur Leiter, Behälter und Verbreiter eines höheren Lebens ist, welches dem tierischen wie dem organischen und unorganischen Leben den Impuls zur Manifestation (Bekundung) gibt, aber doch nicht das Leben selbst ist!

30. Bedauert alle, welche die Äusserungen des vegetativen Lebens für Hauptsache halten und kein höheres, über alle Misszustände des Lebens erhabenes Geistiges anerkennen wollen! Arme Geschöpfe! Sie plagen sich mit der Materie, die ihnen nichts gewähren, nichts ersetzen kann; sie müssen eine grosse Masse von seligen Eindrücken und Stunden entbehren, die derjenige geniesst, welcher, ein höheres Leben anerkennend, sich mit selbem trösten kann, wann gerade das Irdische, Materielle ihn so recht in den Staub ziehen will, aus dem er geboren wurde!

31. Ja, Meine Kinder, es gibt ein höheres Leben, ein Leben, das weit über alles Vergängliche hinausreicht, das selbst im Steine unendlich ist; denn auch er verändert nur die Form und seine chemischen Verhältnisse, aber zu nichts wird auch er nicht; und was im Steine schon, weil von Mir kommend, unendlich ist, was im Pflanzen, Tierreich und im Menschengeschlecht noch mehr ausgedrückt ist, dieses unvergängliche Etwas, dieses ist das Band, welches die materielle mit der geistigen Welt und beide mit Mir verbindet!

32. Je mehr das Gefühl vorhanden ist, dass das, was das pulsierende Herz treibt, das, was die Seele zum Denken drängt, nicht mechanische Kraftanstrengung als Produkt von materiellen Faktoren ist, desto mehr erhebt sich das Bewusstsein eines höheren, geistigen Lebens, welches über diese vergänglichen Kraftäusserungen des tierischen und organischen Lebens noch weiter hinausreicht und, wo alle Materie aufhört, noch fortdauert.

33. So fasset das Leben, dieses Drängen nach vorwärts auf, und ihr werdet in den kleinsten Monaden oder Infusions-Tierchen noch ein höheres Leben entdecken, das nicht von den Bestandteilen dieses winzigen Geschöpfes abhängt, sondern ihr werdet begreifen, dass alle, wenn auch euch nicht sichtbaren Organe dieses Tierchens, ebenso wie die grössten Welten, von der nämlichen Kraft belebt und durchdrungen sind, welche diese Tierchen zur Vervollkommnung treibt.

34. Dieses geistige Leben äussert sich natürlich durch das Vegetative, durch das Organische, weil es anders nicht möglich ist; aber es ist nicht dieses selbst, sondern steht höher und ist dauernder als alles andere.

35. Das organische Leben äussert sich bloss, solange Organe vorhanden, solange diese tüchtig sind, ihre Funktionen zu erfüllen. Sind die Organe nicht mehr tätig, so entschwindet zwar scheinbar das Leben in ihnen; aber der Trieb, welcher sie zur Tätigkeit drängte, hat nicht aufgehört, er ist eben nur wegen der Unfähigkeit der Organe, ihn in sich aufzunehmen, nicht sichtbar.

36. Mein geistiges Leben hat nicht aufgehört; denn kann es so nicht weiterschreiten, so führt es die Materie durch deren Auflösung wieder in neue Kombinationen, wo auf höheren Stufen und in andern Verhältnissen das Leben von neuem beginnt, um so dem Ziele, der einstigen Rückkehr zu Mir, näher zu kommen!

37. So ist das Leben als ewig ausfliessender Geistesfunken aus Mir dasjenige, welches den ersten Atomen im grossen Äther die Kraft mitteilte, sich zu verdichten, aus ihnen Welten und Sonnen machte, diese mit allen Wundern der Schöpfung ausstattete, sie bevölkerte und sie einst auf demselben Wege zurückführen wird, um aus den gebliebenen Überresten wieder andere, geistige und höhere Wohnungen für freiere, grössere Geister aufzubauen.

38. Das Leben aus Mir ist unendlich, und sein Wirken ebenfalls! Wer sein eigenes oder das Leben der ihn umgebenden Welt nicht in diesem Sinne versteht, der begreift nicht, was Gott, was Schöpfer heisst, der fasst nicht den Gedanken eines liebenden Vaters, der ja alles tut und tat, um von Seinen Geschöpfen geliebt, geehrt und auch gekannt zu werden, der begreift nicht, warum Ich eben gerade jetzt mehr als sonst Kundgebung auf Kundgebung, Licht auf Licht auf euch herab sende, damit ihr nicht im Finstern wandeln sollt, nicht mit Vorurteilen und falschen Begriffen kämpfen, sondern das eigentliche Licht des wahren Lebens recht erkennen möget, welches doch aus jedem Schlage eures Herzens euch zuruft, dass jeder Pulsschlag eine Gnade, ein Ausfluss jenes göttlichen Lebens ist, das nie Anfang noch Ende haben wird.

39. Nehmt euch diese Worte zu Herzen! Da verwahret und verdauet sie; denn da ist der Sitz, wo geistiges Leben, durch organisches getragen, in euren Körper einströmt und Gesundheit, Segen und Frieden euch verleihen kann.

40. So sollten alle Meine Worte nach und nach alle Lücken ausfüllen, alle Zweifel verdrängen und euch stets mehr die Gewissheit geben, dass ihr nicht in einer materiellen, sondern in einer Geisterwelt schon jetzt lebt, wo die Materie nur die rohe Überkleidung ist, die wechselt, während das eigentlich Geistige, Höhere, sich als Leben manifestierend (offenbarend), stets und ewig bleibend ist.

41. Es gibt keine abstrakte Materie, sondern nur gebundenes Geistiges, und dieses ist es, welches zur Verwandlung der ersteren drängt, sich in Formen äussert, vom Unorganischen zum Organischen, und von dem zu seinem eigentlichen Ursprung, zum Geistigen übergeht.

42. Es ist also alles nur Mittel zum Zweck, was in der sichtbaren Welt euren Sinnen entgegentritt; die Ursache liegt tiefer und ist nur als geistiges Leben mit geistigen Sinnen zu ahnen und teilweise zu fassen.

43. Dort liegt der Herd eines nie versiegenden Lebensborns; dort ist die grosse elektrische Batterie, welche durch ihre Telegraphendrähte an alle Welten ihre Impulse aussendet, um alles zum Fortschritt, zur Vervollkommnung anzutreiben; dort liegt das Leben, das geistige Grundelement, welches ewig wie Ich Selbst nur Geistiges zum Ziele hat, nur Geistiges anstrebt, wenn es gleich je nach den Organen sich materieller Mittel bedienen muss.

44. Dieses geistige Leben wird sich dieser Mittel so lange bedienen, als es ihrer bedarf; ist einst alles vergeistigt, dann wird auch sein Wirken intensiver und mächtiger werden, und was jetzt auf langsamem, materiellem Wege geschehen muss, wird dort in kurzer Frist und mit ganzer Macht ausgeführt werden, so wie Ich mit Meinem Willen auf einmal Welten entstehen lassen oder vernichten kann, wenn es Mein grosser Plan erheischt und Ich nicht den Weg der langsamen Entwicklung beibehalten will.

45. Ihr kennt die Kraft dieses Geistlebens nicht, ahnen möget ihr es, und dazu euch zu führen sollen diese Worte dienen, damit ihr stets im Auge haben möget, dass ihr “Kinder einer Geisterwelt” eben Geistiges in euch habt und zu dessen Ausbildung mehr verwenden sollt als ans Materielle, Irdische, Flüchtige, welches nur für kurze Dauer ist, während das andere mit euch ewigen Geschöpfen ewig bleiben wird.

46. So hat euer Lebenswandel einen Zweck, und euer einstiger Hingang in das andere Leben ein gewisses Ziel, nämlich mit Benutzung der Zeit das in euch gelegte Lebenskapital so auszubeuten, dass es euch im Jenseits die gerechten Zinsen und Früchte tragen möge! Amen!

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Secrets of Life Chapter 19… The Essence of Life
Revealed by Jesus Christ thru Gottfried Mayerhofer on August 12th, 1872

Thus says the Lord…

1. Look, this word again encompasses so much that is enigmatic, full of misapprehension and poorly proven by your scholars, natural scientists and medical men, that I am feeling inclined to again give you a light which shall shine forever for you and for all future generations.

2. “What is Life?” Well, if I would discuss this question in the manner it was given you by your learned men, I too, like they, would have to come to wrong conclusions. For all of them without exception regard the effect as the cause, consider the product to be the factors, by judging only by that which is visible or tangible to them.

3. Would I render to you the concept “Life” according to an earlier word in its original context, where it says: “Where there is light, there is warmth, where there is warmth, life”, I would again explain the visible effect or the appearance of life as the product of light and warmth. However, with today’s word I want to tell you neither the one nor the other, but I want to show you life from a more profound and more exalted spiritual aspect. This will convince many a doubter and atheist of his unbelief so that also he, converted by the sound reasoning, can in the end only believe, or surmise, what until now he has so stubbornly denied.

4. Now let us come to the point; the question is: “What is life?”

5. Look, if I take the matter as it presents itself to your senses, “life” exists wherever a transformation, a change, a movement manifest. You say: The plant, this animal, this person is alive. Where life is not visible, not perceptible to your senses, as in the mineral kingdom, you no longer assume a life, but at most a combustion in accordance with certain laws according to which also the rock, though slowly or imperceptibly, experiences a transformation. However, according to your belief, one that is spontaneously caused by the influences of other elements on it.

6. This is how you view life. Your botanists prove to you by their diligent studies the circulation of the juices in the plants, tell you as far as their microscopes and other chemical analyses go, how and of what the tree, the leaf, the blossom and the fruit consist, explain to you the fibers and canals and the core of the trees and plants. However, with all this they explain to you merely the media and conductors of life, but not life itself.

7. Your anatomists dissect living and dead animals, look amid the torture of the former or the inanimate state of the latter, in the wrong manner, of course, when life has departed, for the effects of the same. They explain to you the nerves, the white and the gray mass, as factors of sensation and motion. They explain to you the organic and the animal life in man and find also sometimes the center from where all life issues. Finally, they explain to you also the brain with its convolutions and ramifications, its correspondence with, and dependence on, the other nervous system by means of voluntary and involuntary nerves, and explain to you the structure of the nerves as the directors of the will and the life force; however, life itself they fail to fathom out. They do not know why the nerve, like a telegraph wire, transmits to the human limbs the will of the soul or of the life indwelling it. They merely say: The nerve is thus built and created to serve as a conductor. But the fluid enlivening this telegraph, the life potency as such, is unknown to them and will remain so as long as they investigate merely with their intellect. For the thought, which in the convolutions of the brain is transmitted as far as the tongue or the writing pen; this imponderable factor they will not ever be able to fathom with the brain, although it is transmitted through it!

8. The thought is a spiritual product, and this, and how and why it comes into being, is only seen and understood by the more profoundly seeing spiritual man.

9. For this reason this life, which is above the organic and animal life, is even less explainable. For neither the mass of the brain nor the nerves originating in it will ever be able to tell him as to who or what enabled them to inform the outer world of the inner, or to receive the impressions from the outer world inwardly and use them for the further spiritual development of the psychic man.

10. In vain do some materialists toil to trace back all the movements and phenomena in the human as well as in the animal or plant life to the laws of chemical assimilation; it is and remains forever a wrong conclusion. For, when your scientists cite to you all the elements forming your body or that of an animal or a plant; when they prove that this or that consists of phosphorus, limestone, salt, etc., I will only tell them: Take all these primitive elements and mix them, and see whether an artery, a vein, a nerve fiber or even a pulsating heart will ever form from them.

11. Look, you weak blind scientists, surely you can see that in organic life certain basic elements combine into compounds, producing other substances of a higher order. However, the whole chemical laboratory will not succeed in producing a single blade of grass out of all these substances, much less a living being endowed with organic life!

12. To achieve this, a different kind of energy is required, which possesses the raw materials of the world of rocks and minerals according to laws other than those of attraction or repulsion and forms from them organs as supports of organic life. This requires a different law, a different life, and this very life is a mystery for you and so many others, and the purpose of the words I am speaking today.

13. This life, which in the rock presses towards its transformation, which makes it come into being, cease or dissolve into other elements; this life, which in the plant builds the organs, in the living animals makes their leading instinct and in man, combining all the former life of the rock and the plant, develops from the very same the Spiritual for another, eternal world; this life cannot be found and classified through chemical analysis nor with the microscope or the dissecting knife. This life is of a higher order than you weak investigators believe, for it is not a product of matter, but “an offshoot of My own, eternal, never-ending life!”

14. How do you finite, weak beings propose to measure out the life of the infinite God? You see His action visibly in everything surrounding you, you can surmise it if only you ponder on your own Self, which is, and will remain, for so many enigmas.

15. Everywhere you will find that there is still another potency apart from all kinds of air, from magnetism and electricity. For all of these exist only so as to propagate life and to build and sustain the entire visible world, thus leading it towards a spiritual, higher goal.

16. All the absurdities on the part of the materialistic gentlemen will one day be regretted and cursed by them personally, once the moment arrives where the coffin-lid opens and the much celebrated clumsy piece of work, the body, nolens volens (means: whether willing or not) put into the coffin, is returned to the earth to again become that, from which it has gone forth.

17. There at this bridge to eternity they will shudder in view of the desolate prospect, which they have tried to make appear nonexistent to themselves and others and which nevertheless is finally also catching up with them!

18. However, then it will be “too late”; they will be entering a miserable beyond, a “void”, just as they have imagined it. There they will be given time until, having discarded their materialistic concept of creation, they will be able to gradually bear a little spiritual light.

19. This will be their fate, a fate which not I, but they have prepared for themselves. Did not the apostle Paul once say: “As the tree falls, so it remains lying!”

20. Without faith they fell, and without faith they will again awaken there. They were compelled to surrender to the earth the life of their brain and intellect, together with the mechanism serving it, and the spiritual life, which during their earthly sojourn they disavowed, has reached zero. You, My children, do not, and cannot, grasp the miserable conditions awaiting them there!

21. However, let us allow them to continue working with their wisdom-pride and return to our word “Life”, for I do not wish to describe the fate of the unbelievers, but that of the believers. You have this in prospect; as for the former, it is up to every individual to prepare it for himself according to his liking.

22. Now do realize that it is life alone, as I have shown it to you, as an “efflux of My eternal, imperishable Life”, which, weaving through the entire creation, penetrates in the light to the farthest distances where it produces warmth through vibration. This life then, according to My irrevocable laws, first urges the primal elements to combine with one another and, from step to step attaining higher levels of inorganic life, finally slowly makes the transition into organic life. There, by means of the organs, all the former elements, transformed for other purposes and through other processes from the solid into the liquid state, can only be of service to the newly formed life.

23. In this manner the hitherto apparently “inner substance” becomes alive, in animals turning into soul-substance and finally, in man, into Spiritual.

24. The pleasant inhalation of the spring air is not a product of oxygen and carbon, as you call them, but it is the spiritual life newly awakening from its hibernation, which comes over one hemisphere of the earth, while the other moves or rushes towards its point of rest lasting several months.

25. It is not merely a material feeling of well-being or a material influence which the mountains exert on the wanderer when, hiking among them, he sees roaring mountain torrents tumble down from steep rock cliffs or weathered rock masses and snow drifts look down on him from inaccessible heights. It is a far more exalted, spiritual pull of spiritual life which takes hold of him, giving him a foreknowledge that, high above the mute matter in nature, another spirit is wafting, which speaks to him in a friendly manner these words: “Look, small tiny wanderer! That which you are seeing and feeling near me is God’s voice speaking to you, which here for your benefit through its eternal rule with few expedients wants to spread among you contentment, tranquility and blissfulness and tell you:

26. “Do not, o men, lose yourselves in material interests which only concern this brief period of earthly life! Pay more heed to your spiritual development! We ancient witnesses of a pristine nature, who existed before your feet touched this earth, always testify to you of God’s greatness, His omnipotence, His love! Close ranks with us! Be simple and always in tune with nature, and your physical as well as your spiritual life will not, like our waters, roaring and fuming have to find its path between rocks and crevices, but will slowly and gently, among flowering meadows and shady forests, meander towards its goal!”

27. “Consider life an efflux from your Creator’s Spirit, through whose most mighty will also we were raised up, to again sink decaying into the depth in the distant future. As hard rock we stand here, defying wind and weather, until such time when also our elements, our life, having matured for a higher level, can pass into another, higher one!”

28. Thus speak the mountains to you, thus speaks the spiritual life in them to your spirit, which can read in the tumbling water not water, in the snowy summit of a mountain not cold snow, but spiritual correspondences, which are food for its soul and nutriment for its spirit.

29. Do cultivate this life, and thus look upon life, which, conducted through vessels and nerves, proclaims to you that there exists something more exalted, something greater than merely attraction and repulsion or the assimilation of related chemical elements. Then you will more easily grasp that your brain with its convolutions must of course be there so as to impart your life and sustain it; that all of these are only conductors, vessels and disseminators of a higher life, which impart to the animal as well as to the organic and inorganic life the impulse towards manifestation, but are not life itself.

30. Pity all those who consider the manifestations of the vegetative life its quintessence and refuse to recognize a higher Spiritual, which is above all the calamities of life! Poor created beings! They worry about matter, which can give them nothing, replace nothing. They are forced to miss out on a great many blissful impressions and hours that are enjoyed by the one who, recognizing the existence of a higher life, can find solace in it when earthly, material situations try to pull him into the dust from which he was born!

31. Yes, My children! There is a higher life, a life that reaches far beyond all that is transient and even in the rock is infinite. For also the rock changes only its form and chemical structure, but it too does not become nothing, and whatsoever is infinite in the rock, owing to its origin from Me, which in the plant and animal kingdom and in the human race is even more distinctly expressed, this imperishable something is the bond uniting the material with the spiritual world, and both with Me!

32. The more the feeling prevails that that which activates the pulsating heart, that which urges the soul to think, is not a mechanical effort, as a product of material factors, the more the awareness of a higher, spiritual life is raised, which goes even further beyond these transient manifestations of energy of the animal and organic life and even continues where all matter comes to an end.

33. Thus understand life, this urge to go forward, and you will discover even in the tiniest monads or infusorian a superior life independent of the parts constituting this minute creature. Understand that all the organs of this animalcule, though invisible to your eyes, as well as the greatest worlds, are animated and permeated by the very same energy that urges these animalcules to perfection.

34. This spiritual life naturally manifests through the vegetative, organic life, since it is not possible otherwise. However, it is not the same; it is superior and has more permanence than anything else.

35. The organic life manifests merely as long as organs are there which are capable of fulfilling their functions. Once the organs are no longer active, life in them apparently ceases. However, the driving force that urged them to activity has not ceased but is only invisible on account of the inability of the organs to take it up.

36. My spiritual life has not ceased; for, when it can no longer progress in this way, it leads matter, through the dissolution of the same, into new combinations where on higher levels and in different circumstances life begins anew, so as to come closer to its goal, the ultimate return to Me.

37. Thus life, as a spirit-spark everlastingly flowing out from Me, is that which imparted to the first atoms in the great ether the energy to solidify, made from them worlds and suns, endowing them with all the wonders of creation and populating them. And it will ultimately lead them back on the same road, so as to build from the remnants again other spiritual and superior dwellings for freer, greater spirits.

38. The life out of Me is infinite; likewise the effect it produces. He who fails to understand his own life or the life of the world surrounding him in this sense, fails to understand the meaning of the concept of God, of the Creator. He is unable to grasp the idea of a loving Father, who is, and has been, doing everything to be loved, revered and also recognized by His created beings. Nor does he understand why I now, more than at any other time, am sending down to you message upon message, light upon light, so that you may not walk in darkness, battling with prejudice and misapprehension, but may thoroughly recognize the proper light of true life. It is calling out to you with every heartbeat that every beat of your pulse is grace, an efflux of that divine life that is without beginning or end.

39. Take these words to heart. There, keep them and digest them. For there is the place where spiritual life, supported by organic life, streams into your body, where it can bestow on you health, blessing and peace.

40. Thus all My words shall gradually fill in all gaps, remove all doubts and give you more and more the certainty that you are not Living in a material, but already in a spirit-world, where matter is merely the rough encasement, which is subject to change, whereas the actual Spiritual, Sublime, manifesting as life, is always and forever permanent.

41. There is no abstract matter, but only imprisoned Spiritual, and it is this that urges on towards the transformation of the former, manifesting in forms, first inorganic and then organic, from where it passes to its original source, the Spiritual.

42. Thus in the visible world everything confronting your senses is only a means to an end. The cause lies deeper and can only, as spiritual life, be surmised and partly understood with spiritual senses.

43. There lies the hearth of a never-failing source of life. There is the great electrical battery, which through its telegraphic wires beams its impulses to all the worlds, urging everything towards progress, towards perfection. There lies life, the spiritual basic element which, eternal as I Myself, has only a spiritual goal, strives only for the Spiritual, though it must make use of material means depending on the organs.

44. This spiritual life will make use of these means as long as it requires them. Once everything is spiritualized, its activity will become more intense and mightier and that which now must occur on the slow material road will then be carried out spontaneously and with all might, in the way I can create or destroy worlds spontaneously whenever My great plan requires it and I do not wish to adhere to the slow road of development.

45. You do not know the force of this spirit-life though you may have an inkling of it. These words shall serve to lead you to it, so that you may always be aware that you “children of a spirit-world” do possess Spiritual for the development of which you shall do more than for the earthly, transient material, which is only for a short duration, whereas the other will remain forever with you eternal created beings.

46. Thus your earthly sojourn has a purpose and your ultimate transition to another life a certain goal, namely, by utilizing the time to exploit your life’s capital given you in such a way that it may yield you the proper interest and fruits in the beyond! Amen.

12. Lebensgeheimnis… SPRACHE, KUNST und MUSIK – 12th Secret of Life… LANGUAGE, ART and MUSIC

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flagge de  12. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert… Sprache, Kunst und Musik

12. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert… Sprache, Kunst und Musik

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 14. Januar 1871

1. Diese drei Worte bezeichnen drei Dinge, die in allen Welten und Sonnen vorkommen, indem sie das Hauptleben und der Haupthebel zum Fortschritt im Geistigen sind. Überall könnt ihr sie finden, den Größenverhältnissen der Weltkörper und den Menschen in ihrer geistigen Entwicklung angemessen.

2. Da nun diese drei wichtigsten Lebens-Faktoren eben sich überall vorfinden, und ohne sie kein Leben, ja kein Erkennen gegenseitig oder Erkennen der geistigen Welt, und endlich kein Erkennen Meines Schöpfungsbaues und Meines eigenen Ich möglich wäre, so stellt sich natürlich vor allem die Frage:

3. Was ist denn eigentlich “Sprache”? – was “Kunst”? – was “Musik”? – ferner: Warum sind diese alle drei notwendig? Und was liegt Geistiges unter diesen in das äußerliche Leben tretenden Erscheinungen verborgen? Sei es im Worte oder in artikulierten Tönen, in der Form oder in durch begrenzte Flächen ausgesprochenen Ideen, oder vermittelt durch den Ton, der nicht verstanden, sondern nur gefühlt werden kann!

4. Also gehen wir zur ersten Frage:

Die Sprache

5. Was ist die Sprache? Die Sprache ist – wie Ich es euch schon in einem früheren Wort angedeutet habe – eine Mitteilung des Innern eines Wesens durch die Außenwelt an ein anderes.

6. Diese Sprache nun ist verschieden, sie kann sein durch artikulierte Töne, durch Gebärden und Zeichen und durch unartikulierte Töne.

7. Artikulierte Töne begreifen alle Sprachen in sich, wodurch jeder menschliche Geist seinem Mitmenschen dasjenige kundgibt, was er ihm begreiflich machen will.

8. Diese Sprache ist, gemäß der geistigen Bildungsstufe der Menschen, auf allen Welten und Sonnenkörpern verschieden; je edler die Seele, desto edler die Sprache, je vernachlässigter erstere, um so ärmer letztere.

9. Nachdem aber die Sprache vermittels der Laute der menschlichen Seele nicht genügt, so will sie durch analoge (entsprechende) Gebärden den Inhalt ihrer Redeweise verstärken, wodurch dann eine Gebärdensprache entsteht, die selbst am Ende bei vielen Menschen auch ohne Worte verstanden wird, wonach man bei euch die sogenannte Mimik als Gebärdensprache in euren Schauvorstellungen künstlich ausgebildet hat, wo ein Eingeweihter durch Gebärden alles ausdrücken kann, was ihm durch Laute zu sagen während der Vorstellung verboten ist.

10. Endlich kommt nun auch die Zeichensprache; dahin gehört zum Beispiel diejenige, welcher bei euch die Taubstummen sich bedienen; auch den Blinden wird durch Zeichen, die fühlbar sind, das geistige Reich soweit aufgeschlossen, als es mittels des Tastgefühls möglich, wobei das Gehör ergänzend den inneren Menschen vervollständigen kann.

11. Die andere Zeichensprache, nämlich die – durch Zeichen Worte, und durch diese Gefühle auszudrücken und festzuhalten, gehört in die Formsprache, und wird erst unter dem Wort “Kunst” ihre nähere Erörterung finden, wo nachgewiesen werden wird – warum alle Menschen Zeichen zur Mitteilung haben müssen, und wie diese entstanden sind.

12. Jetzt kommen noch die unartikulierten Laute, welche aber keinen Begriff, sondern Gemütszustände, als Freuden oder Schmerzen ausdrücken, und welche nicht allein dem Menschen als vernünftigem Wesen, sondern mehr oder minder allen Geschöpfen gegeben sind, um ihr Wohl oder Missbehagen ausdrücken zu können; auch diese mangelhafte Ausdrucksweise gehört ins Reich der Töne, wo es dann klarer und verständlicher euch gegeben werden wird.

13. Nun, die Sprache, warum ist sie allgemein? Warum ist sie ein Bedürfnis eines lebenden Wesens? Das sind nun die Fragen, die Ich euch vorerst beantworten will.

14. Nun sehet, eine Seele, sei es Menschen oder Tierseele, ist ein lebendes Wesen, das in sich stets die Eindrücke der Außenwelt aufnimmt, diese geistig verdaut, für ihr eigenes Ich verarbeitet und dann das Resultat davon, wegen der ihr angeborenen Liebe zu seinesgleichen, denselben mitteilen will, was es fühlt, was es erlebt, und wie es dasselbe sich zum Nutzen gemacht hat.

15. Sowenig Ich, als Schöpfer Meiner großen Wunderwerke, solche nur Selbst bewundern kann, sondern teilnehmende Herzen suche, welche Meine Freuden mit Mir teilen, und wie Ich dann in der Freude anderer Wesen an Meinen Werken erst Selbst wieder diese Freude genieße; ebenso wenig kann ein lebendes Wesen die Eindrücke der Außenwelt, die fortwährend auf dasselbe einwirken, allein in sich behalten, es muß andern seine dabei erwachten Gefühle und Gedanken mitteilen, es muß gleichgesinnte Wesen zum Mitgefühl, zum Mitgenuss anregen, und um diesen Drang zu befriedigen, erfand die Seele ihre artikulierte oder nicht artikulierte Sprache, um ihren Mitgefährten auf der irdischen Lebensbahn das mitzuteilen, was ihr allein zu haben zu viel war, indem erst die Mitteilung desselben an andere sie den eigentlichen Genuss des Empfangenen doppelt fühlen läßt.

16. Dieses Bedürfnis für die Mitteilung findet ihr in schwachen unartikulierten Tönen bei den Tieren, in artikulierten beim Menschen, und in plastischen geistigen Formen und nicht mehr laut gesprochenen, aber gefühlten Worten und Ausdrücken bei den Geistern und höchsten Engeln, wo alles, was im Materiellen durch Laut oder Ton mitgeteilt, dort nur durch geistige Entsprechung gefühlt und verstanden wird, und zwar in einer Sprache, wovon ihr keinen Begriff haben könnt, weil nur die Gedankenschnelle als der einzige Maßstab zur ähnlichen Begriffs-Vorstellung angelegt werden könnte.

17. “Sprache ist also im allgemeinen “verkörpertes Geistiges”.

18. Die Innenwelt gibt sich da durch die Außenwelt kund, alle Fortschritte im Geistigen bestimmen sich dadurch, ohne dieses wäre die Schöpfung nur ein halbes, ja weniger als ein halbes Machwerk.

19. Alle Tiere haben eine Sprache, das heißt eine gewisse Art sich mitteilen zu können, sei es durch Töne, sei es durch Gebärden, es muß das eine dem andern begreiflich machen können, was es will, sonst ist die Schöpfung ohne Trieb.

20. Liebe und ihr Gegensatz, der Hass, sprechen sich in den Wesen angemessenen Gebärden aus, oder in Tönen.

21. Das geistige Leben wäre nicht möglich ohne Sprache, ohne Mitteilung; denn nur mittels derselben ist Leben, ist gemeinsames Leben, gemeinsamer Fortschritt!

22. Ich, Der die Welt mit so vielen Millionen von Geistern und Wesen erschuf, frage euch – was wäre die Welt ohne Sprache? Was wären alle Meine Wunder-Einrichtungen, wo blieben die eigentlichen geistigen Faktoren der ganzen Schöpfung, die Liebe, die Freude, die Wonne der Seligkeit, wenn deren Ausdruck den Wesen versagt wäre?

23. Alle Wesen müssten vergehen unter dem Eindruck der Außenwelt, wenn sie sich nicht dessen entledigen könnten, was ihnen das Herz voll Freude anschwellt, oder von Schmerz zusammenpresst!

24. Wo ein Einsaugen möglich, muß auch eine Entledigung sein, sonst ist kein Leben, kein Austausch des Geistigen, kein geistiger Fortschritt möglich! Mitteilung ist Lebensbedürfnis, ist das einzige Band, was alle zu einem verbindet, ist das Band, was Tiere an Menschen, Menschen an Geister, und Geister, Menschen und Tiere an Mich bindet.

25. Dieses gemeinschaftliche Band – so unvollkommen und beschränkt beim letzten Infusions-Tierchen bis zur begeisterten Sprache eines größten Engels – ist der Liebe Produkt, ohne Liebe keine Sprache, und ohne Sprache keine Liebe! –

26. So seht ihr dieses Bedürfnis als notwendigen Bestandteil der ganzen Schöpfung, ja als seinen Grundpfeiler; denn ohne Sprache bliebe jedes Wesen, wie es geschaffen wurde, ohne Sprache wäre kein Fortschritt, ohne Fortschritt kein Leben, kein Zweck, warum etwas erschaffen werden sollte.

27. Dieses geistige Band, das uns alle umschlingt, uns alle zu einer Familie verbindend uns vereint, uns alle belebt und einander nähert, das euch zu Mir führte und Mich zu euch; dieses Band ist das große Lebensprinzip, welches überall wo Licht, Leben, Liebe herrschen, alle zu einem gemeinschaftlichen Zwecke verbindet, euch, Meine Geschöpfe, erhebt, und Mich zum zweiten Male Meiner Schöpfung Wert und Schönheit fühlen läßt, das erste Mal als Schöpfer, und das zweite Mal in weit schönerem Lichte, in dem Liebelichte eines Vaters gegenüber Seinen Kindern!

28. Diese Sprache, die bei dem Ausdruck schöner freudiger Empfindungen das Tier in schönerem Lichte zeigt, und beim Menschen sein Auge schöner leuchten macht, seine Stimme erhebt und seinen ganzen Organismus mit Wonne durchzittern macht, diese Sprache ist der Ausdruck, wo der innere Teil eines Wesens kundgibt, inwiefern er die Eindrücke von außen erfasst, und wie geistig und richtig er dieselben verstanden hat.

29. Deswegen ist, außer der Belehrung durch die Sprache, auch noch die Frucht der geistigen Verdauung der gesamten Eindrücke der Außenwelt, die gerechte und schöngeformte Rede, oder die in schönen Formen gebildete Wiedergabe, die begeistert von der Seele gesprochen wieder Begeisterung hervorrufen muß; und so ist es zu verstehen, wenn es im Evangelium Johannis heißt: “Im Anfang war das Wort, und das Wort war Gott!” Ja, im Anfang war das Wort, und das Wort war Ich!

30. Ohne Mein Wort keine Schöpfung, ohne Schöpfung kein Wesen, keine Liebe, ohne Liebe kein Leben, und ohne Leben keine Mitteilung!

31. Ich war vom Anbeginn “das Wort`; das heißt der Ausdruck und Typus eines ewigen Begriffes, und eben weil Ich das Wort war, so mußte auch bei allen geistigen Produkten als erstes Bedürfnis das Wort oder die Mitteilung durch das Wort Mir alle Meine geschaffenen Wesen wieder zurückführen, die Ich durch das Wort in die Ewigkeit hinausgestellt habe, auf daß sie kämpfend und streitend Mir wiedergeben sollten, durch Worte, Gebärden und Töne, was Ich im ersten Wort in sie hineingelegt habe.

32. Im Anfang war das Wort, “Wort als Inbegriff einer Idee, und am Ende aller Schöpfungs-Perioden wird wieder alles Lebende sich in einem Worte vereinigt haben, und dieses Wort werde wieder Ich sein!

33. Das Wort, das aus Liebe Wesen und Welten schuf, wird wieder als Liebe seinen Kulminationspunkt in seinen Geschöpfen erreichen, und am Ende im geistigen HimmelsMenschen, in Mir als Zentrum, wieder durch alle geschaffenen Wesen verherrlicht werden.

34. So ist der Begriff der Unendlichkeit gleich einem Kreise.

35. Von Mir ging das Wort aus: “Es werde!” scholl es hinaus in alle unendlichen Räume, und es ward!

36. Alles wurde, alles lebte, alles liebte und teilte sich mit und ging seinen Fortschrittsplan durch Äonen von Zeitläufen durch, und kehrt einst zu Mir vergeistigt, verschönert und verklärt zurück, mit dem Ausruf:

37. “Vater! Du riefst einst ,Es werde. Nun siehe, Deine Kinder haben diesem Rufe entsprochen und stehen nun vor Dir, jubelnd und segnend ihren großen und mächtigen Schöpfer und Vater; denn hier stehen wir als lebendiger Beweis – es ward! – Und so vom Worte ausgegangen zum Worte zurückgekehrt ist der Zyklus der Schöpfungsperiode vollendet, und ein neuer und ewiger beginnt – in Dir und mit Dir!” Amen!

Die Kunst

38. Nun, im vorigen hättet ihr die Sprache als Mitteilung und das Wort geistig aufgefasst und erklärt vor euch; jetzt wenden wir uns zur Kunst, oder dem Drang, welcher in allen Menschen liegt, ihre Gedanken und Begriffe in Formen oder bildlich darzustellen!

39. Hier müssen die Tiere ausgeschlossen bleiben, denn was diese auch “Künstliches” verrichten, so ist es von der Natur ihres eigenen Ich bestimmt und nur zum Erhalten und der Fortpflanzung dienlich, daher die Tiere ihre künstlichen Arbeiten instinktmäßig und nicht mit Überlegung verrichten, und deswegen auch kein Fortschritt und keine Verbesserung bei ihnen möglich ist.

40. Die Kunst, oder der Drang, in Zeichen, Bildern oder plastischen Formen das Geschaute wiederzugeben, ist ebenfalls eine Sprache der Seele. Es ist, wie eben bei der “Sprache” gesagt wurde, der Drang, das Gesehene wiederzugeben, nur mit dem Unterschied, daß wie bei der Sprache in artikulierten Lauten und Tönen der innere Seelenzustand aufgedeckt wird, so drängt es die Seele in der Kunst als Form und Zeichen-Sprache, ihre Lieblingseindrücke in Formen, Zeichen und Bildern fest vor sich hinzustellen, sie in materielle Formen einzukleiden und so diesen Eindrücken von Dingen der Außenwelt einen bleibenden Gehalt zu sichern und bei deren Anblick sich zu ergötzen, um so gleichsam die Eindrücke sich öfter wiederholen zu können.

41. Dieses Bedürfnis gründet sich also darauf, den flüchtigen Verlauf der Rede oder den Inhalt des Gedachten oder Gesagten oder Erschauten zu fixieren.

42. Alle Völker und alle menschlich-geistigen Wesen in allen anderen Welten haben dieses Drängen mit euch gemein, überall lebt die Kunst, nur in verschiedenen Manieren, so daß sie nur der geistigen Stufe der dort lebenden Wesen entspricht, und ihr Inneres daraus zu erkennen ist.

43. Auch auf eurer Erde seht ihr, wie die niedrigsten, auf der untersten Kultur stehenden Völker eine Freude daran haben, gewissen angenehmen Eindrücken durch gezeichnete, gemalte und geformte Bilder einen bleibenden Bestand zu geben.

44. Stufenweise seht ihr dieses Bilden mit dem geistigen Ich der Völker und Nationen wachsen, im Anfang ahmen sie das in der Natur Gesehene nach, nach und nach idealisieren, stilisieren sie es, glauben es zu verschönern, nach ihren ihnen eigentümlichen Kulturbegriffen; das Ideal verbessert, verschönert sich, je geistiger der Mensch, desto schöner sind seine Ideen, und demgemäß auch seine danach geformten Bilder und Produkte, weil er da überall seinen Schöpfungen den Stempel der Göttlichkeit aufdrücken will.

45. Die Kunst hat ihre Perioden, wie der geistige Kulturzustand der Völker; diese gehen auf und abwärts, und mit ihnen ihre Vorstellungsweise, und ihre Art die Welt geistig aufzufassen; da habt ihr auf eurer Erde Völker, die von einer großen Höhe geistiger Bildung wieder durch Übermaß des Genusses oder durch Abweichen vom Wege ihrer Bestimmung herabgestiegen, in die niedrigsten Stufen zurückverfallen, und mit ihnen ihre Kunst und ihre geistigen Produkte verschwunden sind; nur Abarten eines geistigen Typus der Weltanschauung leben noch in ihren Ideen, und so auch die Abbildungen des Geschauten, als eingebildete Zerrbilder der Natur, wo von einer geistigen Idealisierung nichts mehr gefunden werden kann.

46. Die Sprache, dieses flüchtige Wiedergeben des Gefühlten und Erlebten, wollte man bleibend für sich und andere erhalten, und so entstand die Schrift oder Zeichen-Sprache, wo gewisse Zeichen oder Bilder ihrer Form entsprechende Begriffe bezeichnen sollen.

47. Auch dieses schon seit ältester Zeit gepflegte Bedürfnis erlebte seine Umwandlungen gemäß der Bildung der Völker, indem mit der Bilderschrift angefangen, endlich mit der Zeichenschrift und deren Vervielfältigung, dem Druck, das Festhalten des Gesprochenen und Gedachten erleichtert, und so ein Gemeingut für alle geschaffen wurde, was einst nur einzelnen zu genießen vergönnt war.

48. Die Kunst in ihrem höchsten Sinne ist also nichts anderes als die Verwirklichung der geistigen Ideen der Seele, wo diese durch das Mitgefühl angeregt auch andern mitteilen will, was sie fühlt und denkt, und materiell es herzustellen das Bedürfnis fühlt, weil sie glaubt, es wird auch andern den nämlichen oder wenigstens einen ähnlichen Eindruck machen, durch welches Verfahren sie in dem Wohlgefallen anderer ihr eigenes doppelt genießt und auf sich zurückstrahlen sieht.

49. So ist die Kunst das Bindemittel zwischen Völkern und Nationen; es bindet die Kunst als drittes Herzen zusammen, die sonst kalt aneinander vorübergehen würden; das enge Band, welches als Sprache, wenn nicht durch Zeichen festgehalten, nur flüchtig die Herzen erwärmt, sie einander näher zieht, und sie so gemeinschaftlich wieder einer höheren geistigen Stufe und also auch Mir näher führt, dieses Band der bildenden Kunst ist das materiell, was die Sprache geistig ist.

50. Auch wäre die Welt ohne sie um vieles ärmer, aber durch sie gibt ein reiches, von großen Ideen angefülltes begünstigtes Gemüt seinen Mitmenschen Genüsse, wovon diese vorher keine Ahnung hatten, führt sie in eine schönere, höhere Welt ein, zeigt ihnen in der idealen Nachbildung der Natur das Geistige, welches Ich in alles gelegt habe, was aber nicht jedem gegeben ward, es aufzufinden.

51. Während das gesprochene Wort in der Luft verhallt, und nur der Gesamteindruck des Gesagten übrigbleibt, und zu andern Gedanken und Ideenfolgen anreizt, ist das von der Seele festgehaltene Bild eines Meiner Schöpfungsprodukte, oder ein dargestellter Moment (Augenblick) aus dem geistigen Menschenleben, ein immerwährender Reizpunkt, darin der Mensch sich vertiefend, den Schöpfer und Vater wieder in der Natur, in ihren Formen erkennen, Ihn lieben und verehren lernt. – Ich spreche hier bloß von der Kunst im edelsten Sinne, nicht eingedenk der Missbräuche, wo dieses göttliche Geschenk, die Einbildungs- und Vorstellungskraft und die Gabe der Darstellung, auf eine dem Menschen unwürdige Art zu ganz andern Zwecken benützt wird.

52. So lebt die Kunst stets bildend, wie ein geschriebenes Wort, stets geistig fort; wenn es auch von vielen nicht verstanden wird, so ist doch ihre Anregung in jedem Beschauer wirkend und gemäß der geistigen Bildung desselben verschieden.

53. In allen Welten, wie auch bei euch, wird die Kunst gepflegt, ins häusliche Leben übertragen, zu Tempeln, Gebets und Wohnhäusern benützt, um wie bei euch die Begriffe auszudrücken, welche diese Menschen von ihrem Gott und Schöpfer haben, und wie sie auch in ihrem häuslichen Schaffen das Geistige oder Materielle vorwalten lassen.

54. Überall könnt ihr daraus, wie bei euch aus Liebe die Kunst gepflegt wird, den geistigen Zustand der Menschen dieser Welten beurteilen.

55. Denn wenn in der Sprache flüchtig das Geistige dem andern gegeben wird und dort Anklang findet, so auch mittels der Kunst, wo ebenfalls die Art und Weise, was geschaffen und wie es von andern beurteilt wird, der richtige Maßstab der inneren Bildung eines Volkes ist.

56. Geist ist überall das Bindemittel zwischen den Menschen, den Geistern und Mir!

57. Die Sprache lehrt durch in Worte und Sätze gelegte Begriffe und Ideen, die Kunst durch in Farben, Formen und Zeichen verwirklichte Gedanken, und so verbindet diese fixierte Anwendung des Gedachten und Gefühlten, als Stufenleiter zwischen Bildner und Beschauer, zwischen dem Schaffenden und den zu höheren Graden zu Erziehenden, den Menschen mit Mir und Meinem Geisterreiche, den einen gebend, die andern empfangend!

58. Der eine erhob sich zu Mir und Meinem Reiche während des Schaffens, und der andere, das Geschaffene betrachtend, fühlt die Grund-Idee des Bildners durch die Materie hindurch, sie zieht ihn magnetisch in einen anderen Kreis von Ideen-Verbindungen hinein, die nicht die seinigen waren, läßt ihn fühlen, was der andere hat, und was ihm mangelt, und spornt auf diese Weise seine eigene Seele an, den Berg der Begeisterung zu erklimmen, wo die Natur, der Ausdruck Meiner Liebe zu allem Geschaffenen, in so schönen Formen verkörperlicht (ihm) stets zuruft: “Kommet her ihr, die ihr beladen seid, auf daß Ich euch erquicke!” In Betrachtung einer Naturszene, eines schönen menschlichen Abbildes, einer großen edlen Handlung, überall findet der Beschauer den Spruch verwirklicht, den ihm bei jedem Spaziergang ein jedes Blümchen zuruft, indem es euch sagt: “Sauge ein in vollen Zügen die Liebe deines Schöpfers und Vaters, der dieselbe überall ausgegossen hat, um dir mit jedem Atemzug zu beweisen, wie schal die Freuden der Welt sind, und wie wenig dazu gehört, um glücklich und zufrieden zu sein!”

59. Wenn der Beschauer eines Abbildes eines Menschen darin alle die geistigen Eigenschaften herauslesen kann, die der Mensch als geistiges Abbild seines Schöpfers haben sollte und leider nicht hat, wenn er dort selbst sieht, wie hoch die Idee der menschlichen Form in geistiger Hinsicht steht, und er ihn sich nebenbei denkt mit all seinen Gebrechen, und doch nicht umhin kann sich selbst zu gestehen, wie weit er selbst von diesem Ideal der Menschheit entfernt ist, und wenn er dabei bedenkt, daß trotz seiner Fehler die mächtige Hand seines Schöpfers und Vaters ihn doch täglich unverdient mit Gnaden überhäuft, dann muß auch er ausrufen: “Was bin ich, o Herr, daß du meiner also liebend gedenkest!”

60. So, und in vielen andern Weisen, regt die (edelreine) bildende Kunst Gefühle und Ideen im Beschauer an, die alle ewige Mahner zum Fortschritt, und ewige Anreger zur Begeisterung bleiben, nicht nachzulassen, dorthin zu streben, wo, wie in dem Künstler als eigenes geistiges Produkt eines schöneren Lebens, solche Gefühle einst ein Gemeingut für alle werden sollten, und am Ende, sei es in Sprache mit artikulierten Tönen, sei es in festgehaltenen Formen, sich der geistige Faden überall durchzieht, der alle wie am Gängelbande leise auf der geistigen Stufe weiterführt, wo sie von Welten zu Welten, von Sonnen zu Sonnen, Sprache und Kunst stets verschönen, vervollkommnet, stets mehr vergeistigt Mir sich mehr nähernd, erblicken werden, bis im geistigen Himmelreich Ich als Zentrum, als “Wort” und Typus jedwelcher Form, als Mensch ihnen in höchster Wonne die Eindrücke vergeistigt wiedergenießen lassen werde, die sie alle bei Anhörung einer begeisternden Rede oder bei Anschauung eines erhabenen Bildes als Abbild Meiner nie vergehenden Schöpfung empfunden haben!

61. So zieht die Kunst als geistige Bildnerin Meiner großen Ideen in der Schöpfung die Seelen zu Mir, und was Sprache anregt, hält die Kunst fest, und um das Kleeblatt der Dreifaltigkeit vollzumachen, so bildet sich in den unaussprechlichen Tönen und Gefühlsregungen dann noch die Musik aus – und somit schreiten wir zur letzten dieser Drei-Einigkeit (Dreifaltigkeit) und zeigen euch, wo diese sich schließt, wie sie anfing, und wie am Ende alles geistig vereinigt, Mich, Meine materielle und Meine geistige Schöpfung in einem Bilde, das heißt in Mir Selbst als “Wort”, “Form” und “Ton” darstellt. Amen.

Die Musik

62. Nun sind wir am dritten Faktor des menschlichen Geisteslebens angekommen, nämlich an der Gefühls oder einstigen Geistersprache, einer Sprache, die nicht mit Worten übersetzt werden kann, weil deren Anfänge, als von der kreatürlichen Welt unverstanden, von derselben nur geahnt werden können.

63. Diese Sprache nennt ihr allgemein “Musik”; aber obwohl ihr Musik im Zimmer, im Walde, in den Lüften und manchmal unter der Erdschale vernehmt, so wisst ihr doch nicht ihre geistige Bedeutung, was sie ist, warum sie ist, und was ihre eigentliche Grundbedeutung sein wird.

64. Nun sehet, bei der Sprache in artikulierten Tönen habe Ich euch dargetan, daß die Seele durch die Eindrücke von außen gedrängt und durch innerliches Bedürfnis gezwungen sich ein Mittel erfand, ihresgleichen mitzuteilen, von was ihr Inneres überfüllt war, habe euch ferner dar getan die ganze weitere Folge, ihren Ursprung, ihre Wirkung und ihr Ende.

65. Bei der Kunst habe Ich euch gezeigt, wie diese die bildliche Sprache in Zeichen, Bildern und Formen materiell ausdrücken will, was bei der Sprache in Worten zu flüchtig vorgeht; schon bei dieser letzteren Ausdrucksweise mischt sich eine andere Sprachweise mit ein; denn wenn Ich die erstere die Sprache des Kopfes nennen möchte, so ist die zweite die Sprache der Hand oder der Tat, es mischt sich aber hier schon bei höherer Begeisterung die Sprache des Herzens oder die Gefühls (und Ton)Sprache mit ein, welche zwar auch bei der ersten, der Wortsprache, oft mit in Anspruch genommen wird, jedoch nur in höchst erhabenen göttlichen Dingen, wo das Wissen aufhört und das Glauben anfängt!

66. Jetzt wollen wir uns also mit der letzteren, erhabensten und den Geistern nur eigentümlichen Sprache, mit der Gefühlssprache beschäftigen. Nun so höret:

67. Wenn eine Seele von erhabenen Gefühlen durchströmt, sich den Einflüssen der Natur hingibt, insoweit diese durch das Gehörorgan in ihr Inneres dringen können, so sind die durch die Schallwellen ans Ohr gelangenden Töne manchmal von so erhabener Natur und erwecken in dem im Zentrum der Seele wohnenden Geiste eine Sehnsucht nach seiner früheren eigentlichen Heimat, daß dann die Seele ein gewisses Etwas empfindet, das geistiger Wollust nahekommt, aber von ihr in Worten, Zeichen, Bildern und Formen nicht dargestellt werden kann; nun, dieses Zusammenströmen verschiedener Töne, nach Rhythmus, Tiefe und Höhe zusammengefügt ist eben das, was ihr unter dem Titel “Musik” kennt; es ist ein Vibrieren des Geistes inmitten seiner kleinen Zelle, ein Erzittern vor Wonne, hervorgebracht durch das Erzittern von Luftwellen, die ebenfalls angeregt sich aneinander reiben und einander forttreiben bis an den Gegenstand des Anpralls, Wärme entwickelnd, die gebundenen harmonischen Geister der in der Luft liegenden Elemente entbinden, so daß diese wonnetrunken, ihrer Haft frei, in freudigem Entzücken derselben entschweben und durch ihre große Freude einen odermehrere Töne hervorbringen, die, im Trommelfell des Ohres angelangt, die gleichgestimmten Gefühle im Innern des Geistmenschen erwecken und sodann dieses Gefühl der Seele und sogar auch dem Körper mitteilen!

68. Nachdem diese Töne als ein geistiges Produkt wieder nur einem Geiste mitgeteilt, also nur von diesem verstanden werden können, so ist diese Sprache der Seele nicht zugänglich, wie sie, noch zu wenig mit dem Geiste verbunden, sie wohl ahnen, in künftigen Genüssen schwelgen, aber sie nicht sich deutlich machen kann!

69. Deswegen geht auch die Musik mit ihrer großen Gewalt auf das menschliche Herz und jedes andere Wesen unverstanden über diese Erde hinweg die Erhabenheit fühlt ein jeder, nur das “Warum” weiß keiner! –

70. Ihr habt nun, um diese Luft-Schallwellen aufzufangen oder ähnliche Töne selbst hervorzubringen, verschiedene Instrumente erfunden, welche geeignet sind, dieses Vibrieren der angeregten Luftwellen, auch in den Stoffen, aus denen jene zusammengefügt sind, ähnliches Erzittern der Bestandteile derselben hervorzubringen, indem auch dort gebundene gleichgesinnte Geister sich lösen.

71. Dieses Lösen und Vermischen mit den freien Geistern der Luft gibt dann jedem Instrument seinen eigenen Klang, wo bei manchen Instrumenten zwei, drei und mehr verschiedene Gegenstände zusammenwirken müssen, um den rechten Ton hervorzubringen, welcher dadurch bezweckt werden soll!

72. Nun, um aber zu wissen, wie ihr zu eurer Musik gekommen seid, so muß Ich euch vorerst sagen, daß der Drang, seinen inneren Gefühlen durch unartikulierte Töne Luft zu machen, ihr, sowie alle lebenden Geschöpfe, daher erhalten habt: “Wenn ein Liebewind durch die ganze Schöpfung zieht, der alles auf weckt, anregt und reizt, wo weder das Tier noch der Mensch weiß, warum er so fröhlich und warum ihm so leicht zumute ist, da fühlt der Mensch ein sanftes Drängen, das nicht im Reden, nicht in Bildern und Formen, nein, sondern im Singen, Schreien, Jauchzen seine endliche Befriedigung erhält; und eben dieses Gefühl, was den Menschen zum Singen und Jubeln anregt, regt auch das Tier – jedes nach seiner Weise an, dem Schöpfer und Urheber seines Wonnegefühls zu danken und zwar in Tönen, die keine Worte, jedoch individuell weit mehr als Worte ausdrücken wollen! (Man lese in “Psalmen und Gedichte” – die Musik (Seite 54).

73. Nachdem Ich als Schöpfer keine tote Natur, sondern eine freudig Mir entgegenkommende geschaffen habe (Siehe Predigt Nr. 42 “Die wahre Sabbatfeier”), so legte Ich auch in die Organe der schon höher im Gefühlsleben stehenden Tiere Einrichtungen, die das Hervorbringen von Tönen erlauben, um bei ähnlichen ahnungsvollen, geistig prophetischen Stimmungen sich derselben bedienen zu können, und somit den Wesen, welchen die Sprache in Worten versagt, die weit höhere, die Sprache der Töne gegeben ist!

74. So seht ihr die Singvögel, einen jeden nach seiner Art seinen Dank Mir bringen, wenn durch die Wärme, oder, was gleichbedeutend ist, durch die Liebe ihr Inneres vor Freude erzittert!

75. So seht ihr die Lerche am frühesten Morgen, wenn der erste Sonnenstrahl ihr Auge trifft, sich zum Emporsteigen vorbereiten, singend und jubelnd steigt sie höher und höher, und je höher sie steigt – desto leichter wird es ihr, desto mehr kann sie den in der Brust gefangenen Gefühlen Luft machen, desto eher kann sie sich ihres Mir gewidmeten Lobliedes entledigen, bis sie, wie ein kleiner Punkt in der Höhe angekommen, Mir die letzten Grüße sendet, und das unerbittliche Gesetz der Schwere sie wieder zur Erde niederzieht, wo sie dann nach kurzer Zeit den nämlichen Flug wieder beginnt; aber nur immer das nämliche Resultat erzielt.

76. Könntet ihr die verschiedenen Loblieder der fliegenden, sumsenden und zirpenden Welt verstehen, welche im Frühling bei neu erwachter Naturtätigkeit, beim Aufgang der Sonne, täglich Mir entgegen strömen, ihr euch weise dünkende Menschen müsstet euch beschämt verkriechen wegen eurer Gottlosigkeit und Hartherzigkeit, da ihr unter so vielen Mir ergebenen Wesen allein mit hartverschlossenem Herzen dastehet, obwohl ihr auch den kräftigen Frühlingshauch durch eure Lungen ziehen lasset; aber dabei – wer weiß an was – nur an Mich nicht denket!

77. Dieses Singen der Vögel und die Verschiedenheit ihres Gesanges, wisset ihr, woher es kommt?

78. Sehet, auch das will Ich euch sagen; denn ihr müsst wissen, daß kein von euch erfundenes Instrument woanders seinen Grund hat, als aus der Natur der geschaffenen Wesen selbst, wo der aufmerksame Beobachter der Tierwelt dann dem Instrument ähnliche Einrichtungen gab, die er sodann vervollkommnete, und aus welcher immerwährenden Verbesserung die jetzigen bei euch gebräuchlichen Musikinstrumente entstanden sind (Diese “Beobachter” können auch Geister sein, die dann die diesen Ideen sich hingebenden Menschen beeinflussen und sie gesuchte Verbesserungen finden lassen).

79. Sehet, zu vielen Instrumenten, hauptsächlich bei Blasinstrumenten, diente als Norm die menschliche oder tierische Kehle, wo im Kehlkopf die ganze Vorrichtung bis in den Kanal, die Luftröhre, die vibrierenden und zitternden Apparate angebracht sind, wie die knorpelartigen Kreise im Kehlkopf selbst, sodann die Stimmritze mit der in sie hineinragenden, kleinen vibrierenden Zunge, die beim Tönen gemäß der Höhe oder der Tiefe desselben ihre Vibration modifiziert und durch das Erzittern der Luftsäule im Innern der Luftröhre und durch ihr eigenes Vibrieren den Ton hervorbringt, welchen die Seele hervorbringen will, welcher Ton dann an dem Gewölbe des Gaumens anprallend, seinen eigentlichen charakteristischen Laut bekommt.

80. Was dort die Stimmritze, das sind bei den Streichinstrumenten die meist S-förmigen Einschnitte im Holz, die gewölbten Wände entsprechen dem Gaumen, als Resonanzboden usw.; so werdet ihr bei ernster Betrachtung bei jedem Instrumente, das bei euch üblich ist, als erstes Grundprinzip das menschliche oder tierische Stimmorgan erkennen.

81. Da aber wie die Größe des Organs so auch die Stimme verschieden sein muß, und besonders bei den Vögeln der Mund nach anderer Form, nämlich als Schnabel gebildet ist, so wird auch dort der Ton wieder eigentümlich modifiziert, wie es jedem Singvogel angemessen ist.

82. Ein großer Unterschied, der auch dazu beiträgt, die Töne, ihre Vibrationen und Modulationen zu verändern, ist dies, daß wie beim Menschen so auch bei Tieren die eingeatmete Luft eine andere als die ausgehauchte ist; in der einzuatmenden Luft liegen andere Elemente gebunden, die im Körper des Tieres eingesaugt, verarbeitet und chemisch zersetzt werden; beim Singen der Vögel zum Beispiel ist der Klang meist aus den Elementen der eingeatmeten und ausgehauchten Luft zusammengesetzt, das heißt aus für die Vögel belebenden und abgestorbenen Elementen; nun sehet, ebendeswegen ist der Ton des Gesanges eines jeden Vogels verschieden, weil er beim Einatmen wohl die gemeinsame Luft, aber beim Ausatmen nur das ihm Unbrauchbare ausstößt, und dieses Ausgestoßene bei jedem Tiere etwas anderes ist, so wie auch beim Menschen; so ist der Schall, welchen diese ausgestoßenen Stoffe in Vereinigung mit der Luft hervorbringen – neben den verschiedenen Gesangsorganen – auch ein verschiedener, und so ist wie überall auch in dieser Hinsicht aus einem einfachen Prozeß eines und des nämlichen Stoffes die Verschiedenheit seiner Verwendung dasjenige, welches wieder Meine Göttlichkeit und Meine Macht zeigt, indem Ich auch hier wie stets mit wenigem vieles zu bewirken verstehe.

83. Sehet, es ist noch ein Grund, der in der ganzen Natur großen Einfluß hat. Nämlich, ihr werdet aus der Naturgeschichte wissen, daß die meisten Singvögel, arm an Feder und Farbenpracht, auf der nördlichen Halbkugel eurer Erde zu Hause sind, während auf der südlichen dieselben an Farbenpracht ihre Mitgeschöpfe der nördlichen bei weitem übertreffen; aber dabei an Gesang so stiefmütterlich bedacht sind, daß gerade die am meisten gezierten das hässlichste Geschrei erheben. Nun, das hat seinen Grund wieder einfach in der geistigen Erklärung der Musik.

84. Die nördliche Erd-Halbkugel mit dem Nordpol ist der Teil, welcher von dem großen Ätherraum das Geistige für die Erde einsaugt, und der Südpol mit seinem großen Wulst-Gebirge ist der Ort, von wo das in der Erde Verbrauchte wieder in den Ätherraum sich ergießt.

85. Nun sehet, der nördliche Teil entspricht dem oberen Teil eines menschlichen Körpers, wo Kopf, Herz und Lunge ihren Sitz haben, der südliche Teil entspricht dem untern Teil des Menschen; die Erde ist auch anderseits oben Mann und unten Weib, oben positiv und unten negativ, das heißt, im Norden lebt das Geistige und im Süden das Materielle vorherrschend!

86. Im Norden ist der Einfluß des großen Äthers und der Sonne auf das Geistige wirkend, bringt dort auch in den Produkten der Erde nicht die große Mannigfaltigkeit, wohl aber die kräftigsten, nahrhaftesten Gewächse hervor. Klein und unbeachtet ist sein Erdwuchs und seine Tierwelt, aber geistig höher.

87. Im Süden ist es umgekehrt; dort steht alles mit großen Ziffern angeschrieben: was im Norden nur kleines Gewächs, ist im Süden baumartig groß, aber wenig Frucht bringend, denn der Süden, der auf seinem Pol die verbrauchten Stoffe ausstößt, und wo diese sich wieder von der Äther-Atmosphäre bis gegen den Äquator heraufziehen, schwängert alle Gewächse viel mit Elementen, die wohl ihr Wachstum fördern, bekleidet die Vögel mit Stoffen, die eine andere Lichtstrahlenbrechung in den Farben ihrer Federn bedingen; und so verteilt der Süden seine Lebenskräfte, gepaart mit den verbrauchten Elementen des Innern der Erde, und fördert wohl das äußere Wachstum, während im Norden das Äußere vernachlässigt scheint, aber die innere geistige Natur desto mehr gedeiht.

88. Daher die große Gesangskraft und Verschiedenheit der Vögel im Norden, und die große Farbenpracht derselben im Süden.

89. Hier, im Norden, herrscht der göttlich eindringende Strahl des großen Geistes-Menschen, und dort, im Süden, der Einfluß des Welten-Menschen, hier Weisheit – dort Form, hier Geist – dort Materie!

90. Und wenn ihr euch nun hinaus schwingen wollt, die Sphärenharmonie der einander umkreisenden Welten zu belauschen, so würdet ihr auch dort diese Gegensätze finden, dort im Kopfe und im Herzen Geistes und im untern Teile Farben und Formen-Pracht; hier Liebes-, dort Verstandesleben; und weiter hinauf bis in die geistigen Himmel geht der Ton stets verfeinert, stets harmonischer und reiner und klangvoller, weil dort auch mehr geistiges Leben vorherrschend und auch mehr nur die Sprache des Gefühlslebens gesprochen und verstanden wird.

91. Dort oben im großen Geistes-Menschen, wo die Musik ihre höchste Reinheit erreicht hat, dort im Zentrum ist dann wieder in Mir als alles Umfassendes der Ton in Meinem Ich personifiziert, dort vibriert alles, Licht, Luft und Ton, und so erzitternd von nie gefühlter Wonne steigert sich das geistige Leben bis zur höchsten Potenz.

92. Dort auch wird das Gefühlsleben nur allein verstanden; dort sieht man in jeder Vibrierung der reinsten Luft und Lichteswellen in Entsprechung die schönsten Liebesworte und Dankgebete in einer Form ausgedrückt; dort lebt die Poesie, die ja ebenfalls nur wegen des gereimten Rhythmus und dessen gleichen Klängen dem Zuhörer erhabener als Prosa klingt; dort lebt die Harmonie in den Herzen der Geister und im Verschmelzen der Töne; dort ist nur Ein Ton als Grundton, der allem als Basis dient, und alles durchdringt, und dieser Ton bin Ich! – – –

93. Und so von der Sprache angefangen, die dort die Weisheit Meiner Geister ist, die Kunst, die dort die geistigen Urformen alles Geschaffenen sind, und endlich die Musik, die dort die Sprache des Gefühls des Innersten ist, wo keine Sprache Worte dafür hat, wo alles nur gefühlt, weder gesprochen noch gebildet werden kann; dort ist alles vereint, was hier als Dreieinigkeit getrennt erscheint: in Sprache, Kunst und Musik; in Weisheit, Form und Liebe; oder Ursache, Wirkung und Grund; oder Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges; Wesen – Sein und Werden; Wärme – Licht und Leben; Gedanke – Begriff und Idee; Jesus – Mensch und Gott (Der) nun vor euch steht.

94. Dort, im Zentrum, steht euer Vater, mit Seinen Armen Seine Schöpfung, Seine geschaffenen Wesen erhaltend und sie alle mit Speisen aus dem göttlichen Borne labend, und ruft euch allen zu: “Benützet die Sprache, um andere zu bilden; benützet die Kunst, um andere zu begeistern; benützet die Musik, um anderen den Weg zum Gefühle und zu Mir zu zeigen!”

95. Wie ich einst in einem Liede sagte: “Ohne Ton wird nichts geboren” (Siehe im Buch “Psalmen und Gedichte”), ebenso sage Ich jetzt: “Ohne Gefühlsleben gibt es keine geistige Ausgeburt!”

96. Wo nur der Verstand waltet, oder nur die Aussenform beobachtet wird, aber das Gefühl fehlt, da ist nur halbes oder gar kein geistiges Leben, ist nur pflanzenartiges (vegetierendes) Fortschreiten.

97. Wo aber des Herzens Türflügel weit offenstehen und zum geistigen Ohre, vermittels der Schallwellen der Luft, geistige Reminiszenzen (Erinnerungen) einer schöneren und geistigeren Welt dringen, dort lebt das rechte Gefühlsleben, das Leben, das, obwohl vielleicht arm an Ohrenschmaus, doch reich an Lebensfülle ist, und dessen Gipfelpunkt weit hinaus über alle materiellen und geistigen Welten alles im Zentrum eines einzigen Wesens, in Meinem Ich, findet.

98. Mit Dem trachtet euch zu vereinen, dort strebet hin; dort, wo die Sprache, die Formen und die Musik geistig in allen Schöpfungen verkörpert vor euren Augen stehen wird; dort werdet ihr einst die Lösung von vielen andern Schöpfungsrätseln erhalten, die hier in Tausenden von Jahren nicht aufgezeichnet, aber dort mit einem Blick erfasst und verstanden werden können!

99. Das ist euer Ziel! – Jetzt wisst ihr, ob es der Mühe wert ist, sich den Misshelligkeiten (und Mühseligkeiten) während der irdischen Lebensbahn zu unterwerfen, um einst dort im reinsten Ton euren Vater wiederzufinden, der euch so manche Schönheiten und Seligkeiten während eures irdischen Wahnlebens ahnen ließ!

100. Also gekämpft! Es lohnt sich der Mühe – ein Kind Dessen zu werden, Der für einen Blick der Liebe euch Sonnen und Welten-Systeme geben kann! Amen!

flagge en  12th Secret of Life – Jesus elucidates… Language, Art and Music

12th Secret of Life – Jesus elucidates… Language, Art and Music

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on January 14th, 1871

1. These three words denote three things that occur in all worlds and suns, for they represent the fundamental activity and the main lever for spiritual progress. You can find them everywhere, adapted to the relative dimensions of the world globes and to the spiritual development of mankind.

2. Since these three most important vital factors occur everywhere and without them no life, not even mutual recognition or a cognition of the spiritual world and, finally, no recognition of the structure of My creation and of My own self would be possible, naturally the question arises above all:

3. What actually is language? What art? And what music? Furthermore: why are three of them necessary? And what spiritual substance is hidden in these expressions manifesting in material life? Be it in the spoken word, or in articulated sounds, in the form, or in ideas expressed through limited areas, or conveyed by sound that cannot be understood, but only felt!

4. So let us deal with the first question:

Language

5. “What is language?” As I have already indicated to you in an earlier word, language is a communication from the innermost of one being through the outer world to another.

6. This language is of a diverse nature: It can be through articulated sounds, through gestures and signs and through unarticulated sounds.

7. All languages consist in articulated sounds, whereby every human spirit informs his fellow beings of that which he wants to make comprehensible to them.

8. This language is different in all worlds and solar bodies, in keeping with the level of the spiritual development of the people. The nobler the soul, the nobler the language; the more neglected the former, the poorer the latter.

9. Since, however, a language by means of sounds is not sufficient for the human soul, it seeks to enhance the impact of its mode of expression through analogous gestures, and this results in a sign language, which, finally, is understood by many people even without words. The outcome was the so-called mimicry, which was artificially developed in your shows as sign language, where one qualified can express by way of gestures all that he is forbidden to say audibly during the performance.

10. Finally, there comes also the sign language. To this belongs for instance the one used by your deaf mutes. Also to the blind the spiritual realm is opened up as far as possible by means of the tactile sense whereby the ear can help and supplement the inner man.

11. The sign language of expression and portraying words, and through these feelings, belongs to the realm of the form language and will only be discussed in greater detail under the term “art”, when it will be proved why all human beings need signs for communication, and how they came into existence.

12. Finally, there are the inarticulate sounds, which, however, do not express a concept, but emotional states, such as joy or pain. These are given not only to man, as a being endowed with reason, but more or less to all created beings, so that they can express their ease or discomfort. Also this incomplete manner of expression belongs to the realm of sounds, under which heading it will be given to you with greater clarity and intelligibility.

13. Well, why is language universal? Why is it a need of a living being? These are the questions to which I want to give you an answer first of all.

14. You see, a soul, no matter whether human or animal, is a living being which continually absorbs the impressions coming from the outer world, spiritually digesting and processing them for its own Self, and then because of its innate love for its own kind wants to convey to them the result, namely, what it feels, what it experiences, and how it has utilized the same.

15. Just as I, as the Creator of My great wondrous works, cannot admire them alone, but look for hearts to share My joys with Me, again enjoying this happiness Myself in the joy that other beings take in My works, in the same way no living being can retain within it the impressions of the outer world, which continually act on it. It must impart its thereby aroused feelings and thoughts to others, stimulating like-minded beings to empathy, to taking part in the enjoyment. In order to satisfy this urge, the soul invented its articulate or inarticulate language, so as to convey to its fellow-travelers on the earthly path that which it found too much to bear alone, for only in the conveying of the same to others can it feel the actual enjoyment of what was received twice.

16. This need to communicate you find expressed in weak, inarticulate sounds with animals, in articulate ones with man, and in plastic (clearly outlined) spiritual forms and unspoken but perceivable words and expressions with the spirits and highest angels. There, everything, which on the material plane is conveyed through sound or tone, is felt and understood only through spiritual correspondence in a language of which you can have no concept because, trying to give you a definition, the only gauge applicable would be the velocity of thought.

17. Thus, generally speaking, language is a “materialized Spiritual”.

18. There the inner world manifests through the outer world. All spiritual progress is thereby defined; without it, creation would only be half, indeed less than half, of a botched piece of work.

19. All animals possess a language, a certain way of communication, either through sounds or through gestures; every one has to be able to convey to another what it wants, otherwise creation has no impetus.

20. Love and its opposite, hate, express themselves in gestures or in sounds appropriate for the beings concerned.

21. Spiritual life would be impossible without language, without communication. For life, universal life, universal progress, are only possible through them.

22. I, who created the world with so many millions of spirits and beings, am asking you – what would the world be like without language? What about all My wondrous arrangements, what about the actual spiritual factors of the entire creation, namely, love, joy, the ecstasy of bliss, if the beings were denied the expression of the same?

23. All beings would have to perish under the impression of the outer world, unless they could give vent to that which makes their hearts expand with joy or contract with pain.

24. Where absorption is possible there must also be a discharge, otherwise no life, no spiritual exchange and no spiritual progress are possible. Communication is a vital need, it is the only bond uniting all into one; it is the bond linking animals with human beings, human beings with spirits, human beings and animals to Me.

25. This universal bond, so imperfect and limited with the minutest infusorian, up to the inspired speech of one of the greatest angels, is the product of love. Without love, no language, and without language, no love!

26. Thus you behold this need as a necessary constituent of the entire creation, even as its foundation-pillar. For without language, every being would remain as it was created; without language no progress, without progress no life, no sense in creating anything!

27. This spiritual bond entwining us all, uniting us all into one family, enlivening us all and bringing us near one another, which led you to Me and Me to you, this bond is the great life principle which, wherever there are light, life and love, links all towards a common purpose. It elevates you, My created beings, and lets Me feel for the second time the worth and beauty of My creation, the first time as the Creator, and the second time in a far more beautiful light, in the love-light emanating from a Father towards His children!

28. This language which, expressing lovely, joyful sentiments, shows the animal in a more beautiful light and makes man’s eyes sparkle more beautifully, enhances his voice and makes his whole organism tremble with bliss. It is the expression of the innermost part of a being, indicating the extent to which he has grasped the impressions from without and how far spiritually and correctly he has interpreted them.

29. Therefore, there is, apart from the instruction through the language, also the fruit of the spiritual digestion of all the impressions from the outer world, the proper and well-formulated speech or the beautifully formed rendition, which, spoken with enthusiasm by the soul, must again evoke enthusiasm. And so it must be understood when it says in John’s Gospel: “In the beginning was the Word, and the Word was God!” Yes, the beginning was the Word, and the Word was I!

30. Without My Word there is no creation, without creation no being, no love, without love no life, and without life no communication!

31. From the beginning I was “the Word”, the expression and archetype of an eternal concept, and precisely because I was the Word, as the first requirement with all spiritual products, the word, or the communication through the word, had to lead back to Me all My created beings which I had set out into eternity through the Word, so that through conflict and battle they should return to Me through words, gestures and sounds, what I had laid into them with the first Word.

32. In the beginning the word “Word” was the quintessence of an idea and at the end of all creational periods everything alive will have reunited in a word, and this Word shall again be I!

33. The Word, which out of love created beings and worlds, will again as love reach its culmination point in its created beings and in the end in the spiritual celestial man, in Me, as the center, be glorified by all the created beings.

34. Thus the concept of infinity is like a circle.

35. From Me issued the Word: “Let there be!” It sounded forth into all the infinite spaces, and so it happened!

36. Everything came into being, everything lived, loved and communicated, pursuing its progress through eons of time, and it will ultimately return to Me spiritualized, beautified and transfigured, exclaiming:

37. “Father! You called out once: “Let there be!” Now see, Your children have done according to this call and are now standing before You, rejoicing and blessing their great and mighty Creator and Father; for here we stand as living proof for the “let there be!” And thus, having originated from, and returned to, the Word, the cycle of the creational period is completed and a new and eternal one is beginning, in You and with You!” Amen.

Art

38. In the foregoing you have language as communication and the word spiritually grasped and expounded before you. Now we are going to turn to art, or the urge inherent in all human beings to present their thoughts and concepts in forms or pictures.

39. Here the animals must remain excluded, for whatever “work of art” they perform is determined by the nature of their own Self and serves only towards their preservation and procreation, and this is why the animals perform their artful works only instinctively and without aforethought, so that with them there can be neither progress nor improvement.

40. Art, or the urge to render what is seen in signs, pictures or clearly defined forms, is likewise a language of the soul. It is, as has just been stated of “language”, the urge to render what was seen. The only difference lies in that with language the innermost state of the soul is revealed in articulate sounds and tones, whereas in art, as form and sign language, the soul is urged to firmly reproduce its favorite impressions in forms, signs and pictures. Clothing them in material forms, it secures a permanent value to the impressions of objects of the outer world and reveals in viewing them so as to be able to, as it were, repeat the impressions frequently.

41. Therefore, this need is based on the urge to firmly fixate the fleeting course of the speech or the content of what was thought, said or seen.

42. All peoples and all human spiritual beings in all other worlds have this urge in common with you. Everywhere art is alive, but in differing styles, so that it only corresponds to the spiritual level of the beings living there, revealing their innermost nature.

43. Also on your earth you see that the lowest, most primitive peoples take delight in lending a permanent value to certain pleasant impressions by means of drawn, painted and formed images.

44. You see this forming grow step by step along with the spiritual development of the peoples and nations. At first, they imitate what they see in nature; gradually they idealize, stylize it in the belief to enhance it, according to their innate concepts of culture. The ideal improves, is enhanced; the more spiritual man is, the nobler his ideas are and, accordingly, his pictures and objects depicting them, since he seeks everywhere to imprint on his creations the stamp of divinity.

45. Art has its periods, just as the spiritual-cultural state of the peoples. They move upward and downward, along with their imagination and their way of grasping the world in a spiritual sense. You have on your earth nations who, having descended from great heights of spiritual culture through their excessive pleasure-seeking ways or through deviating from their road of destiny, have fallen back to the lowest cultural level, their art and their spiritual heritage having disappeared along with them. In their ideas are contained only offshoots of a spiritual philosophy. This applies also to the pictorial art, where in the caricatures of nature, nothing resembling a spiritual idealization can be found any more.

46. Language, this fleeting rendition of what is felt and experienced, one wanted to preserve permanently for oneself and others. Thus a written, or pictorial, language came into being, where certain signs or pictures should express concepts corresponding to their form.

47. In accordance with the cultural level of the peoples, also this exigency, cultivated since time immemorial, experienced its changes. Beginning with the hieroglyphics and ending with the sign script and its duplication, the printing process, the retention of the spoken word and the thought was facilitated and a universal benefit for all was created, which once had only the prerogative of a few.

48. Therefore, art in its highest sense is nothing but the realization of the spiritual ideas of the soul where the latter, touched by compassion, wants to convey also to others what it feels and thinks. For it feels the need for materially creating it in the belief that it will make the same, or at least a similar, impression on others. By this procedure, in the admiration of others, it doubly enjoys its own, seeing it reflected back into itself.

49. Thus art is the uniting bond among the peoples and nations. Thirdly, art unites hearts that otherwise would pass by each other indifferently. The close bond of the creative arts which, as language, if not written down through signs, only fleetingly warms the hearts, drawing them to each other and thus leading them together again to a higher spiritual level and therefore closer to Me, is, in a material sense, what language is in the spiritual sense.

50. Without it, the world would be considerably poorer, but through it, a rich mind favored and filled with great ideas affords its fellowmen pleasures the latter did not know existed, introduces them to a more beautiful, sublime world and shows them in the ideal imitation of nature the Spiritual laid by Me into everything, which, however, not everyone is favored to find.

51. While the spoken word fades away in the air, leaving only an overall impression of what was said and evoking other ideas and trains of thought, the image retained by the soul is one of My creational products, or a portrayed moment out of the spiritual life of man, a permanent stimulus. Once absorbed in this, the human being can again love and worship the Creator and Father by recognizing Him in nature and its forms. I am here speaking only of art in its noblest expression, disregarding the abuses where this divine gift, the fanciful power of imagination and the gift of representation, are used, in a manner unworthy of man, for quite different purposes.

52. Thus art continues to exist spiritually, always educating, like a written word. Although it is not understood by many, its stimulus is active in every onlooker, varying in accordance with his spiritual development.

53. Just as with you, art is cultivated in all the worlds, applied to domestic life and used in temples, prayer houses and dwellings, so as to give expression, as you do, to the concepts these human beings hold of their God and Creator, by letting either the Spiritual or the material prevail in their domestic activity.

54. From the way art is cultivated among you for the love of it, you can everywhere judge the spiritual level of the human being of these worlds.

55. Just as with the spoken word the Spiritual is fleetingly imparted to another and finds a response there, so also by means of art, where that which was created and the manner in which it is judged by others is the right criterion for the spiritual level of a people.

56. Everywhere spirit is the uniting bond among human beings, spirits and Me.

57. Language teaches through concepts and ideas laid into words and sentences, art through thoughts translated into colors, forms and signs. Thus this fixed application of what is thought and felt, as gamut between the maker and the spectator, between the creatively active and the one to be educated to something bigger, unites mankind with Me and My spirit-realms, the one giving, the others receiving.

58. The one raised himself during his creative activity to Me and to My Kingdom; the other, contemplating what was created, but looking beyond it, perceives the basic idea of the artist. It draws him with magnetic force into a different sphere of thought-combinations which were not originally his, lets him feel what the other has that he is lacking, and in this way encourages his own soul to climb the mountain of inspiration. There nature, the expression of My love towards all that was created, embodied in ever so beautiful forms, keeps calling: “Come all of you, who are burdened, so that I may refresh you!” Contemplating a scene of nature, a beautiful human image, a great, noble action, everywhere the viewer finds verified the saying, which on every walk, every little flower calls out to him, saving: “Imbibe deeply the love of your Creator and Father, who has poured it out everywhere so as to prove to you with every breath how dull all the joys of the world are and how little it takes to be happy and contented!”

59. When the viewer of the picture of a person can perceive in it all the spiritual qualities which man, as the spiritual image of his Creator, ought to, but unfortunately does not, possess, he sees the exaltedness of the idea of the human form in its spiritual aspect and casually imagines him with all his weaknesses. And he cannot help confessing how far he himself is removed from this ideal of humanity, and when he then realizes that despite all his faults the mighty hand of his Creator and Father daily showers him with unmerited grace, he too must exclaim: “What am I, o Lord, that You should remember me thus lovingly!”

60. Thus, and in many other ways, the noble fine arts arouse in the viewer sensations and ideas, all of which remain permanent reminders towards progress and eternal stimuli to enthusiasm; enthusiasm to incessantly strive after a state where, no longer being the artist’s own spiritual creation of a more exalted life, such sensations shall one day be the universal property of all; and where, in the end, be it in an articulated language or in reproduced forms, the spiritual thread is visible everywhere, subtly leading everyone as on a guide-rope further on the spiritual gamut. There, from world to world and from sun to sun, they will behold language and art ever more refined, perfected and, more and more spiritualized, will draw closer to Me. Finally, in the spiritual heavenly Kingdom, I, as the Center, as “Word” and Archetype, as Man, shall allow them to again enjoy, spiritualized, in the highest bliss the impressions they all have felt when listening to an inspiring speech or in the contemplation of a sublime picture, as an image of My everlasting creation.

61. Thus art, as the spiritual illustrator of My great ideas in creation, draws the souls to Me, and what language inspires, art portrays. To complete the trinity, in the inexpressible sounds and the states of exaltation music finally comes into being. And so we progress to the last of this trinity, showing you where it concludes, where it began and how, in the end, everything spiritually united represents Me, My material and My spiritual creation in one picture, or in Myself as “Word”, “Form” and “Sound”. Amen.

Music

62. We have now arrived at the third factor of human spiritual life, namely, the language expressing emotions, or the former spirit-language, a language that cannot be verbally translated because its beginnings, incomprehensible to the world of created beings, can only be surmised.

63. You usually call this language “music”; but although you perceive music in the room, in the forest, in the air, and sometimes even below the earth’s surface, you are still unaware of its spiritual significance, namely, what it is, why it is and what its true fundamental meaning will be.

64. Now look, as for the articulated language, I have explained to you that the soul, urged by external impressions and coerced by an inner need, invented a means by which it could impart to its peers what filled it to overflowing and I have also explained to you all further implications, such as its origin, effect and end.

65. As for art, I have shown you how it wants to give material expression to the pictorial language in signs, pictures and forms, which in the verbal language is too hasty. Already with this latter way of expression another manner of language is involved; for, if I want to call the former “the language of the head”, the latter is the language of the hand, or of the action. But already here, with a higher enthusiasm, the language of the heart, or the language of emotions (and of sound) is involved, though it is often used together with the former, verbal language, but only in connection with extremely sublime divine matters, where knowledge ceases and faith begins.

66. So let us now concern ourselves with the latter most sublime language, used only by the spirits, with the language of the heart. And so listen:

67. Whenever a soul, moved by sublime emotions, opens itself to the influence of nature, provided they can penetrate the auditory canals, the sounds reaching the ear through the sound waves are sometimes of such a sublime nature and arouse in the spirit indwelling the soul’s center a yearning for its former true homeland, that the soul feels a certain something almost resembling a spiritual lust. However, it is incapable of describing it by means of words, signs, pictures and forms. This flowing together of various sounds according to rhythm and pitch is that which you know by the term “music”. It is a vibration of the spirit within its tiny cell, a vibrating for sheer delight, brought forth by the violent trembling of air waves which, likewise incited, rub against and repel one another to the point where collision occurs and, generating warmth, releases the bound harmonious spirits of the elements contained in the air. These spirits, enraptured and liberated, in joyful delight soar away from their prison and in their great joy bring forth one or several sounds which, on reaching the eardrum, arouse harmonious sensations in the innermost of the spiritual man and then impart this sensation to the soul and even to the body.

68. Since these sounds, as a spiritual product, have only been imparted to a spirit and can thus only be understood by the spirit, this language is inaccessible to the soul. For the latter is still too little united with the spirit and, though able to have a foreknowledge of it and revel in future pleasures, cannot interpret it.

69. This is why music, with its great power over the human heart and every other being, sweeps over the earth without being understood. Everyone feels its sublimity, but no one knows the “Why”!

70. Now, in order to catch these air-sound-waves or to produce similar sounds yourselves, you have invented various instruments which are suitable for reproducing this vibration of the incited airwaves also in the substances of which they (the instruments) are made and elicit a similar vibration of their components, since there too imprisoned congenial spirits extricate themselves.

71. This freeing and mixing with the free spirits of the air then imparts to each instrument its own timbre, where in some instruments two, three and even more objects have to work in unison so as to produce the desired sound.

72. In order for you to know how you attained to your music, I must first tell you that you, as well as all other living beings, have obtained the urge to give vent to your inner feelings through inarticulate sounds in the following way: When a love-wind goes through the whole of creation, waking, rousing and inciting everything, when neither the animal nor man know why they are so merry and light-hearted, man feels a gentle urge which finds its ultimate release neither in speech nor in pictures or forms, but in singing, shouting and jubilation. And this very feeling which urges man to sing and shout with joy incites also the animal, every one according to its manner, to thank the Creator and Originator of its bliss in sounds which do not mean to express words but, individually, far more than words.

73. Since I, the Creator, did not create a dead nature, but one that meets Me joyfully, I also laid into the organs of the more sensitive animals arrangements for the production of sounds, so that in similar spiritual-prophetic moods they can use them. Thus I endowed the beings that were denied the spoken language with a much more sublime one, the language of sounds.

74. Thus you see the songbirds, every one in its own manner, offer Me thanks as their innermost vibrates with joy through warmth, which is equivalent to love.

75. And so you see the lark early in the morning when the first sunray meets its eye as it prepares to rise. Singing and jubilating it rises higher and higher, and the higher it rises, the lighter it becomes within it, the more it can give vent to the feelings locked in its breast, the better it can relieve itself of its song of praise in My honor until, a tiny dot in the height, it sends Me the last greetings after which the inexorable law of gravity again pulls it down to earth. There, after a short time, it again begins the same flight, always with the same result.

76. If you could understand the various songs of praise of the flying, humming and chirping world which in spring when nature has woken up and the sun is rising, greet Me daily, you people in your selfimagined wisdom would hang your heads in shame because of your godlessness and hard-heartedness For you alone, among so many beings devoted to Me, stand there with hardened hearts although you, too, let the strong breath of spring permeate your lungs, at the same time thinking who knows of what, certainly not of Me!

77. Do you know where this singing of the birds and the diversity of their song originate?

78. Look, I want to tell you also this; for you must know that no instrument invented by you has its origin other than from the nature of the created beings themselves. There the attentive observer of the animal world gave his instruments similar arrangements that he then perfected, and from this endless improvement the musical instruments now in usage among you resulted.

79. You see, many instruments, in particular wind-instruments, had as their model the human or animal throat, where in the larynx down to, and inside, the canal, the windpipe, the whole arrangement of the vibrating and quivering apparatus is located; the cartilaginous circles in the larynx proper and the glottis with the small vibrating tongue reaching into it. The latter, when uttering a sound, modifies its vibration according to its pitch and then, through the vibration of the air column within the windpipe and its own vibration, produces the sound which the soul tries to utter, which sound then, striking forcibly against the vault of the palate, reaches its actual characteristic timbre.

80. What there is the glottis, with the string instruments are the notches in the wood, mostly in the shape of an S, where the vaulted walls correspond to the palate, as sounding-board, etc. Thus, if you earnestly scrutinize every instrument in usage among you, you will recognize as the first fundamental principle the human or animal vocal organ.

81. Since, however, the voice must vary according to the size of the organ and particularly with the birds the mouth is formed differently, namely, as beak, also there the sound is individually modified, as befitting every song-bird.

82. A great difference, which also contributes to altering the sounds, their vibrations and modulations, consists in the fact that with both man and animal the inhaled air differs from the exhaled air. In the air to be inhaled, other elements are bound which, absorbed into the animal’s body, are processed and chemically broken down. Thus when a bird sings, the sound is usually composed of the elements of the inhaled and the exhaled air, that means of elements that invigorate the bird and of those that are spent. Now look, this is why the song of every bird is different, because although it inhales the same air as all the others, in exhaling it expels only what it cannot use; this exhaled air varies with every animal and also with man. Thus, apart from the various vocal organs, the sound produced by these expelled substances in combination with the air is also different. And so, as everywhere so also here, in a simple process involving one and the same substance, it is again the diversity in which it is utilized, which proves My divinity and My might, for also here as always I achieve much with little.

83. Look, there is still another cause that exerts a great influence in the whole of nature. From natural history you will know that most songbirds of plain feathers and colors are at home in the northern hemisphere of your earth, whereas in the southern hemisphere the birds by far surpass their fellow-creatures in the north in colorful splendor. However, as for song, they are so poorly endowed that it is the most resplendent birds that raise the most ugly clamor. Now this has again its reason in the spiritual interpretation of music.

84. The earth’s northern hemisphere, together with the North Pole, is that part which sucks in the Spiritual for the earth from the great etherspace and the South Pole with its great mountainous bulge is the place from where that which has been utilized in the earth streams back into the ether-space.

85. You see, the northern part corresponds to the upper part of a human body, where the head, the heart and the lungs are located and the southern part corresponds to the lower part of man. On the other hand, the earth in its upper part is male and below female, in the upper part positive and in the lower negative, in other words, in the north the spiritual has preponderance, and in the south, the material.

86. In the north, the influence of the great ether and of the sun, exerted on the Spiritual, brings forth in the products of the earth, if not the great diversity, then the most vigorous, most nutritious plants. Its flora and fauna are small and inconspicuous, but in the spiritual sense on a higher plane.

87. In the south the opposite is the case; there, everything is on a larger scale. What in the north is merely a small plant, in the south is of a treelike size, but bearing little fruit. For the pole of the south expels the spent substances. The latter, traveling from the ether-atmosphere towards the Equator, fructify all the plants with many elements which further their growth and clothe the birds with substances implying a different light refracting in the coloring of their feathers. And so the south distributes its vital forces, coupled with the spent elements of the inner earth, and furthers the outer growth, whereas in the north the outer appearance seems to be neglected, whilst the inner spiritual nature thrives all the better.

88. That is why the great ability to sing and the diversity of the birds in the north, and their great colorful splendor in the south.

89. Here, in the north, the divine penetrating ray of the great spiritman and there, in the south, the influence of the worldly man; here, wisdom – there, form; here, spirit – there, matter.

90. And if you now wanted to soar up to listen to the music of the spheres of the worlds orbiting around each other, you would find these opposites there also: In the head and in the heart, splendor of the spirit and in the lower part, splendor of color and forms; here, life of love, there, a life governed by reason. And further up into the spiritual heavens, sound is ever more refined, ever more harmonious and purer and more sonorous because there, more spiritual life is prevalent and only the language of the heart is spoken and understood.

91. Up there in the great spirit-man, where music has attained to its highest purity, there in the center, the sound is again personified in Me, as the All encompassing, in Myself. There everything vibrates: the light, the air and the sound, and thus quivering in never-before experienced bliss the spiritual life is enhanced to its utmost potency.

92. There, only the feelings of the heart are understood and one sees expressed in every vibration of the purest air and light waves correspondingly the most beautiful love-words and prayers of thanks in a form. There poetry is alive, which also only on account of the rhymed rhythm and its similar sounds impresses the listener as more exalted than prose. There harmony lives in the heart of the spirits and in the flowing together of the sounds. There, only one sound prevails as the fundamental tone, which serves everything as a basis, permeating all, and this sound: I am.

93. And so, beginning with language, which is there the wisdom of My spirits, continuing with art, which is there represented by the spiritual archetypes of all that was created and, finally, music which is there the language of the innermost feeling for which no language possesses words, where nothing can be spoken or formed, but only felt, there everything is united which here appears separated as a trinity, into language, art and music; into wisdom, form and love; or cause, effect and reason; or past, present and future; existence, being and becoming; warmth, light and love; thought, concept and idea, Jesus – Man and God is now standing before you.

94. There in the center stands your Father, with His arms sustaining His creation, His created beings, quickening them all with food from the divine source and calling out to you all: “Use language to educate others, Use art to inspire others, Use music to show others the road to emotion and Me!”

95. As I once said in a hymn: “Without tone nothing is born,” also now I say: “Without an emotional life there is no spiritual rebirth!”

96. Wherever only reason reigns supreme, or only externals are observed, but feeling is absent, there is only half a spiritual life or none at all, only a vegetative progress.

97. However, where the door to the heart is wide open, admitting to the spiritual ear by means of the sound-waves of the air spiritual reminiscences of a more sublime and more spiritual world, there lives the right sense of feeling. It is life which, though perhaps not exactly a musical treat, is nevertheless rich in the fullness of life and finds its culmination point far beyond all the material and spiritual worlds, all in the center of a single Being, in Myself.

98. Seek to unite with that One, strive in that direction, where language, forms and music will stand before your eyes, spiritually embodied in all creations. There you will one day obtain the solution to many other secrets of creation which here cannot be written down in thousands of years, but there can be grasped and understood with one glance.

99. This is your goal. Now you know whether it is worth the effort to submit during the earthly course of life to its troubles (and difficulties), there, in the purest sound, one day again to find your Father, who during your earthly illusory life let you have a foreknowledge of many a beautiful thing and many a bliss!

100. So battle on! It is worth the effort to become a child of Him, who for one look of love can give you solar regions and cosmic systems! Amen.

 

11. Lebensgeheimnis… Die Sprache – 11th Secret of Life… Language

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11 Jesus offenbart Lebensgeheimnisse - Die Sprache - Durch Gottfried Mayerhofer 11 Jesus reveals Secrets-of-Life - Language - Through Gottfried Mayerhofer
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11. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert das Thema ‘Sprache’

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 30. Januar 1871

1. Gestern Abend besprachen sich zwei deiner Brüder über den Stil oder die Art der Wortfügung, die in Meinen Diktaten an euch öfters herrscht, und gemäß ihren Ideen der deutschen Grammatik nicht immer angemessen ist.

2. Dein Bruder M-ch brachte zuerst die kritische Bemerkung, daß es ihm mehrmals begegnet, wo er ändern wollte, daß er doch wieder zu der von Mir gesetzten Reihenfolge der Worte zurückkehren mußte, worauf ihm dein Bruder L. ganz gut antwortete: “man soll Meine Worte nicht mit dem Kopfe, sondern mit dem Herzen lesen, dann wird der Sinn stets klar sein!”

3. Da nun letzterer so recht den Nagel auf den Kopf getroffen hat durch seine Bemerkung, so will Ich dir hier überhaupt über die Art und Weise sich auszudrücken, über die rechte Wortfügung und endlich über eine Grundwahrheit den Aufschluss geben, welche sich durch Meine ganze Schöpfung hindurch zieht, und von dem eben angeregten Zweifel deines Bruders Mch anfängt und bei dem großen Geistesmenschen aufhört.

4. Bevor wir uns aber so ganz in die nähere Erklärung dieser Frage, warum Mein Stil oft sich von dem eurigen unterscheidet, einlassen, müssen wir, wie überall, bei dem eigentlichen Grund anfangen und sagen:

5. “Was ist die Sprache? Wie entstand sie? Und wer war der eigentliche Leiter, welcher die Reihenfolge der Wörter so festsetzte, wie ihr es jetzt gewohnt seid zu lesen, zu schreiben und zu denken?”

6. Stets von dem Einfachsten ausgehend – kommt man am leichtesten zu einem wahren und wahrhaft tauglichen Schluss, der dann auf soliden, einfachen und festen Grund gebaut, als wie ein auf Felsen fest gebautes Haus auch nimmer umzustoßen ist.

7. Um nun also bei der allerersten Frage “Was ist die Sprache?” anzufangen, so müssen wir antworten:

8. Die Sprache ist eine Zusammensetzung von verschiedenen Lauten, die durch Mundwerkzeuge hervorgebracht werden, und in ihrer Verschiedenheit, oft einzeln, oft zusammenhängend, ein Wort und das Wort einen Begriff ausdrücken.

9. Je niederer ein Volk auf der geistigen Bildungsstufe steht, desto weniger Bedürfnisse hat es und braucht auch deswegen desto weniger Worte, um seine Bedürfnisse und sonstigen Gegenstände zu bezeichnen.

10. Die Sprache also entstand, indem man durch die artikulierten Laute und hervorgebrachten Töne entweder den Laut gewisser tönender Dinge nachahmen wollte, oder eigentliche Laute erfand, die das eine oder andere Bedürfnis, sei es des Körpers oder der Seele, ausdrücken sollten: so wie ihr es auch jetzt noch in der Kindersprache findet, wo in jeder Familie vom ersten Lallen des Kindes bis zur besseren Verständigung jedes Kind seine eigene Art hat, kundzugeben, was es eigentlich will.

11. Was ihr bei den Kindern täglich seht, das war auch einst bei den ersten Menschen, wo auch sie viele Worte sich selbst erfinden mussten, viele andere aber durch die innige Verbindung mit Meiner Geisterwelt von dieser erlernten, Worte, die stets in Entsprechung den betreffenden Gegenstand geistig bezeichnen.

12. Nach Vermehrung der Menschen, nach dem Falle des ersten Menschen schon, wodurch die Geistergemeinschaft abgeschnitten wurde, bis auf eure Zeit haben sich Sprachen und untergeordnete Mundarten zu Tausenden ausgebildet; die Menschen verstehen sich nicht mehr, und es müssen die Sprachen der Völker erlernt werden, mit denen man sich in Verbindung setzen will, weil sonst ein Sich-Verständigen nicht möglich ist.

13. Diese mehrere Tausende jetzt bestehender Sprachen haben auch natürlich von ihrem Ursprung an bis auf die Jetztzeit viele Änderungen erlitten; manche sind vorwärts, manche rückwärts gegangen, je nach dem Kulturstand und der geistigen Bildung der Völker selbst.

14. Überall aber, wo eine Sprache besteht oder bestand, war eines ihrer charakteristischen Merkmale, außer den der Sprache eigentümlichen Benennungen der Gegenstände und Begriffe, auch die Art, die Worte zu einem Satz zusammenzufügen, und endlich noch die Art – dieselben schriftlich oder bildlich aufzuzeichnen.

15. Bei der Wortfügung, wo eben deine beiden Brüder auch über die von Mir übliche Art ihre Gedanken austauschten, ist die erste Frage: “wie soll dieselbe eigentlich richtig gehandhabt werden?”

16. Sehet nun, hier sind wir bei dem angekommen, wo Ich eben entgegen der euch angewöhnten Art zu schreiben, öfters Mich anders ausdrücke.

17. Um euch dieses zu erklären, wollen wir uns in eine Diskussion einlassen und vorerst fragen: “Was ist ein Satz?” Ein Satz ist der Ausdruck eines Gedankens, dem entweder die Erklärung eines Begriffes oder die einer Handlung zugrunde liegt.

18. Wenn ich also eine Handlung erklären will, so sollte eigentlich im Satz zuerst das handelnde Zeitwort, als Willensäußerung des Handelns, und dann erst das die Handlung bezeichnende Wort folgen.

19. Wenigstens in der Sprache eines jeden Geistes setzt sich vorerst der Grundgedanke fest – ich will etwas tun, und dann kommt – was ich tun will.

20. So zum Beispiel heißt es in der Bibel: “Und Er schuf das Licht!” und nicht: “Er hat das Licht geschaffen”, wie ihr gewohnt seid zu schreiben; es geht das Wort “schaffen” dem des Lichtes voraus.

21. Nun, in Meinen Diktaten findet sich sehr oft ebenfalls diese nämliche Wortsetzung, und L. hatte ganz recht: Mit dem Herzen, das heißt geistig gelesen, ist es recht, wie Ich es diktierte, und wie es beinahe in allen alten Sprachen des Morgenlandes und Asiens und auch noch in einigen neueren der Brauch ist, in der eurigen aber gerade vermieden wird, indem das Nennwort zwischen dem Hilfs und Haupt-Zeitwort eingeschaltet zu werden pflegt, ja oft ganze Sätze so eingeschoben werden, daß erst am Ende das eigentliche Zeitwort kommt, welches bezeichnet, was eigentlich geschehen soll.

22. Nachdem nun allem ein geistiges “Warum” zugrunde liegt, so ist es auch hier wieder das Geistige, welches Meine Wortfügung rechtfertigt, und “geistig” mit “Herz” vertauscht so viel sagen will, als – wenn ihr euer Verstandesleben beiseitelasst, und mit dem Herzen wie Meine Geister denkt, so wird euch Meine Wortfügung ganz recht sein, sobald ihr aber von der inneren Seelensprache abgeht und zum Gehirn oder Aussenleben übergeht, so verliert ihr auch diese Ordnung, wie solches auch bei dem Schreiben der Sprachen geschehen ist.

23. Die alten Sprachen Asiens und Afrikas sind alle wie die allgemeine Geistersprache! Diese sollte von der Rechten zur Linken nur lesbar geschrieben werden, während bei euren jetzigen der nach außen oder dem Verstande lebenden Menschheit gerade das Gegenteil ausgeübt wird, das heißt von der Linken zur Rechten.

24. Auch dieses Verkehren deutet wieder auf den nämlichen Unterschied hin, wie Materielles und Geistiges.

25. Im Materiellen, wie zum Beispiel im menschlichen Körper, ist die linke Seite die Herz-Seite, von wo das Blut in den ganzen Körper ausströmt, sie ist die positive oder die geistige Seite; die rechte aber, wo das Blut zur Lunge und später wieder dem Herzen zurückgebracht wird, ist die negative und materielle Seite.

26. Was durchs Ohr zum Gehör und Gefühlsorgan der Seele, oder dem geistigen Menschen von der Außenwelt mitgeteilt wird, ist die negative, und was die Seele durch ihre Bewegungs-Werkzeuge der Außenwelt kundgibt, ist die positive Seite.

27. Ein jedes Ding hat ebenfalls zwei Seiten, eine rechte und eine linke, eine negative und eine positive, eine innere und eine Außenseite.

28. Die menschliche Haut ist innerlich linke Seite positiv, Außenseite rechts – negativ! Sie scheidet aus als positiv, wechselt dann die Pole, und saugt ein als negativ; was in jedem Augenblicke zahllose Male vor sich geht; denn Abstoßen und Anziehen, Reibung und erzeugte Wärme, Zerstören und Neuschaffen ist erstes Prinzip des Lebens! (Positiv ist auch “männlich”, negativ ist auch “weiblich”)

29. Das Auge, als Aufnahmeorgan der Eindrücke von außen, ist negativ, aber als Spiegel des Innern positiv.

30. Was hier als “positiv” und “negativ” bezeichnet wird, ist auch im Geisterleben, mit andern Worten gesagt, ein Annähern oder ein Entfernen von Mir und Meinen Gesetzen!

31. In den ersten Zeiten, wo die Menschen und Völker noch mehr dem Geisterleben näherstanden, erfanden sie ihre Sprachen ihrem geistigen Zustande gemäß; so war ihre Wortsetzung, so ihre Schreibart; wie sie aber mit der Zeit von dem großen Naturgesetz abfielen und den verkehrten Weg einschlugen, so wurden auch ihre Ausdrucks und Schreibweisen verkehrt, deswegen die meisten neueren Sprachen verkehrten Stil und verkehrte Schreibart haben.

32. Die Menschen vertauschten die Herzens-Geistersprache mit der Verstandes-Gehirn-Sprache, sind von Mir und ihrer eigenen Mission abgefallen, und deswegen scheint ihnen auch in der Natur manches ganz verkehrt, was den einst einfacher lebenden Naturmenschen gerade richtig erschien.

33. Ihr seht also, wie da vom Herzen, zum Herzen, oder durchs Herz, oder durch den Verstand ein Ab und Zu, ein Nahen und Entfernen, ein Bessern und Verschlechtern ist.

34. Was Ich euch früher von der Haut sagte, das gilt von jeder Frucht, von jedem Baum und von jedem Ding, überall sind es zwei Dinge, wodurch die Intelligenz des Innern sich der Außenwelt kundgibt oder von der Außenwelt Eindrücke erhält, überall positiv – negativ, überall rechts – links, überall Annähern und Entfernen, Ausscheiden und Einsaugen, gerade oder verkehrt.

35. So geht es fort in der ganzen Schöpfung – bis zum großen Weltenmenschen, dessen Eingeweide lauter Sonnen, Kometen und Planeten, und bis zum noch endlos größeren Geist-Welten-Menschen, dessen innere Einrichtungen lauter Himmel der verschiedensten Arten und Seligkeiten sind.

36. Auch diese saugen zu ihrem Bestande von außen ein, was sie dann in sich zu Geistigem verkehren, und geben oder stoßen hinaus, was dem Weltenmenschen an Geistigem gebricht.

37. Dort herrscht auch die rechte Ordnung, dort ist das Herz Mein Himmel im Zentrum der große positive Pol, der alles Gute hinausströmen läßt, und die Geister in der materiellen Welt – der negative Pol, welcher Mir wieder alles Geistige gereinigt zurückbringt, wo es sich aber vorerst vom negativen in positiven Pol verändert haben muß, wodurch der Wechsel von neuem beginnt.

38. Dieses ist das große Grundgesetz der Schöpfung, Ich, die Liebe – positiver Pol, und ihr und Meine Geister und Engel, als aufsaugende Teile – der negative Pol, bis nach vielem Aufsaugen und Abstoßen, was der Bewegung oder dem Leben gleichkommt, endlich Mein positiver Pol, als geistig ewig und unveränderlich bestehend, allein dastehen wird, und alles Aufgesaugte vergeistigt Mir gleich dann ewigen Frieden und Seligkeit genießen wird, wo nur stets sanfte Anziehung, aber kein Abstoßen mehr sich ereignen kann! (Siehe das Kapitel “Elektrizität” in dem Buch “Schöpfungsgeheimnisse”)

39. Äonen und Äonen von Zeiträumen werden zwar wohl bis dahin verrinnen, aber geschehen wird es doch einmal, wo Geist und Materie so gereinigt und vergeistigt ihre als ersten Impuls gegebenen Prinzipien verleugnen, und ruhig neben und ineinander leben wird, was einst nur durch Kampf und Auflösung sein Fortbestehen sichern mußte, und wo also Einigung zwischen allem bestehen wird.

40. Nun, seht ihr, Meine lieben Kinder, von der kleinen Frage und der Antwort Lks. angefangen bis zum Geistesmenschen das nämliche Band geschlungen und in alle Schöpfungen verflochten; dort als kleine Frage der Wortfügung in eurer Sprache, und hier in ungeheuren euch nicht denkbaren Entfernungen als Attraktions- und Repulsionskraft (Anziehungs- und Abstossungskraft) gegründet.

41. Ihr mögt aus dem ersehen, wie wenig dazu gehört, um eine ganze große Wahrheit, ein großes Grundgesetz Meines göttlichen Haushalts zu entdecken und zu erklären; freilich gehört aber eben auch Der dazu, Der es euch erklären kann; Der all diesen großen und kleinen Welten, all diesen Produkten, seien es geistige oder materielle, den nämlichen Weg verzeichnet hat; es gehört dazu euer Vater, Der euch solch große Wunder in kleinen Fragen erläutern und wieder dadurch zeigen will, wie viel und wie wenig dazu gehört, erstens Meine Größe, und zweitens Meine Liebe zu begreifen und dieselbe schätzen zu lernen! Amen!

flagge en  11th Secret of Life – Jesus elucidates the topic ‘Language’

11th Secret of Life – Jesus elucidates the topic ‘Language’

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on January 30th, 1871

1. Last night two of your brothers discussed the style, or the kind of syntax, often prevailing in My dictates to you which is not always in accordance with their concepts of German grammar.

2. The first critical remark by your brother M. was that sometimes in his attempts to change it he still had to return to the sequence of words as set by Me, whereupon your brother L. gave him the good answer, saying that one shall not read My words with the head, but with the heart, and their meaning will always be clear.

3. Since the latter hit the nail on the head through his remark, I will elucidate for you the manner in which one should express oneself, the right syntax and, finally, a fundamental truth which applies to My entire creation, beginning with the just suggested doubt of your brother M. and ending with the great spiritual man.

4. Before entering fully into a more detailed explanation of your question, namely, why My style often differs from yours, we must as always begin with the basics and ask:

5. “What is language? How did it come into being? And who was the actual head who set down the sequence of words in the way you now read, write and think?”

6. Always proceeding from the most simple, one arrives most easily at the right and truly valuable conclusion which, built on solid, simple and firm ground, is like a house firmly built on rock, which cannot ever be destroyed.

7. To start with the very first question: “What is language?”, we have to answer:

8. Language is a combination of different sounds produced by parts of the mouth, which in their diversity, often singly, often in association, express a word, and the word, a concept.

9. The lower the spiritual level of a people, the fewer requirements it has and therefore requires fewer words to express its needs and to mark various objects.

10. Thus, language came into being when through articulating sounds and uttered tones one either wanted to imitate the notes of certain sounding objects or invented actual sounds meant to express one or the other need, be it of the body or of the soul; such as you still find in baby language, where in every family from a child’s first babble to a better communication every child has its own peculiar way of expressing its need.

11. What you observe daily with children was also once the case with the original people, who had to invent many words themselves, but many others they learned from My spirit-world through their intimate contact with the same, words which always in correspondence denote the object in question spiritually.

12. When mankind increased in numbers, indeed already after the fall of the first man, whereby communication with the spirits was severed until your time, language and minor dialects have formed by the thousands. People no longer understand each other and the languages of the nations one wants to contact have to be learned, otherwise a mutual understanding is impossible.

13. Of course, these several thousands of languages now existing underwent many changes from the time of their origin to the present. Some have progressed, some regressed, in keeping with the cultural level and the spiritual development of the peoples as such.

14. But wherever a language exists, or existed, one of its characteristics, apart from the names of objects and concepts peculiar to the language, was also the way of combining the words into a sentence and, finally, also the way of recording them either in script or pictorially.

15. As for syntax, where your two brothers have just exchanged their thoughts on the method used by Me, the first question is: “How actually is the same to be handled properly?”

16. Look, here we have arrived at that point where, in contrast to the way you are accustomed to write, I often express Myself differently.

17. In order to explain this to you, let us enter into a discussion and first ask: “What is a sentence?” A sentence is the expression of a thought at the bottom of which is the explanation of either a concept or an action.

18. Therefore, if I want to explain an action, the sentence should first contain the acting verb, as the expression of the will to act, and should only then be followed by the word describing the action.

19. At least in the language of every spirit the first fundamental thought is: I want to do something, followed by what I want to do.

20. Thus it says in the Bible: “And He created the light”, but not: “He has the light created” (this is typically German syntax), as you are used to write; the word “create” precedes the word “light”.

21. Well, in My dictates this same syntax is often found and L. was quite right. Reading it with the heart, namely spiritually, it is right as I dictated it and as it is customary in almost all the old languages of the Orient and Asia, and also in some newer ones. However, in yours (the German language) it is avoided by inserting the noun between the auxiliary and the main verb, even whole sentences in such a way as to make the actual verb stating what is really going to happen, appear at the end.

22. Since at the basis of everything there is a spiritual “Why”, also here it is again the Spiritual which justifies My syntax and replacing “Spiritual” with “heart”, it means as much as: If you leave aside your intellect and, like My spirits, think only with the heart, you will readily accept My syntax, as soon as you abandon the inner language of the soul and go over to an intellectually orientated, or outer life, you lose also this order, as happened with the recording of the languages.

23. All the ancient languages of Asia and Africa are like the universal spirit-language. It should be written down to be read only from right to left, whereas with the languages of your present mankind which lives only outwardly, or according to the intellect, the exact opposite is practiced, that means from left to right.

24. This inversion, too, points to the said difference, namely, material versus Spiritual.

25. In the material sphere, as for instance in the human body, the left side is the side of the heart from where the blood flows into the whole body; it is the positive or spiritual side, while the right side from where the blood is transported to the lungs and later back to the heart, is the negative, material side.

26. What is conveyed through the ear to the soul’s organ of feeling and emotion, or to the spiritual man, from the outer world, is the negative aspect, and what the soul tells the outer world through its motive tools, the positive aspect.

27. Every thing has also two sides, a right and a left, a negative and a positive, an inner and an outer aspect.

28. The human skin is inside, on the left side, positive, on the outside or right side, negative. In its positive aspect it eliminates, whereupon it changes its poles and absorbs, being negative. This happens countless times at every moment. For repulsion and attraction, friction and generated warmth, destruction and newly creating are the first principle of life.

29. The eye, as the receptive organ for the outside impressions, is negative, but as mirror of within, positive.

30. What here is designated as “positive” and “negative” is, expressed in different terms, in the spirit-life a drawing to, or a distancing from, Me and My laws.

31. In the early times, when the people and the nations were still closer to the spirit-life, they invented their languages according to their spiritual state; accordingly their syntax and script. However, when gradually they turned away from the great natural law, taking the wrong path, also their ways of expression and writing became perverted, so that the majority of newer languages have a wrong style and a wrong manner of writing.

32. People have exchanged the spirit-language of the heart for the brain-language of the intellect and have turned away from Me and from their own mission. For this reason, many a thing in nature appears to them quite wrong which once appeared just right to primitive people living a simple life.

33. Thus you see that there is from heart to heart, or through the heart or through the intellect a to and from, a drawing near and distancing, a betterment and a worsening.

34. What I told you earlier about the skin, applies to every fruit, every tree and to every object; everywhere there are two aspects by which the intelligence of the within manifests to the outer world, or receives impressions from the outer world, and they are everywhere positive – negative, right – wrong, everywhere a drawing near and a distancing, eliminating and absorbing, straightforward or reversed.

35. Thus it continues in the entire creation – up to the great cosmic man, whose viscera consist in nothing else but suns, comets and planets, and up to the still endlessly greater spiritual cosmic man, whose inner arrangements are all heavens of the most diverse kinds and beatitudes.

36. These too absorb for their sustenance from without what they then change within into Spiritual, ejecting or expelling what the cosmic man requires in spiritual substance.

37. There, the right order prevails, there, My heaven is the heart in the center and the great positive pole which lets all the goodness emanate; and the spirits in the material world are the negative pole which returns to Me all the Spiritual purified, having first to change from the negative into the positive pole, whereby the change is initiated anew.

38. This is the great fundamental law of creation: I, Love, am the positive pole and you and My spirits and angels, as absorbing components, are the negative pole until, after much absorbing and repelling, which is equivalent to movement, or life, finally My positive pole, as Spiritual forever and immutably existing, will alone remain and all that was absorbed, spiritualized like Me, will enjoy eternal peace and bliss and only gentle attraction, but no repulsion can occur any longer.

39. Of course, eons upon eons of time will pass until then, but it will happen that spirit and matter, thus purified and spiritualized, will renounce their principles given them as first impulse and what once could only secure its permanence through conflict and dissolution, will be living peacefully side by side and within each other, so that there will be unity among all.

40. Now you see, My dear children, beginning with the minor question and L.’s answer and ending with the spirit-man, the same bond linking them with all the creations; there as a minor question as to the syntax in your language, and here in immense, for you unthinkable distances as power of attraction and repulsion.

41. From this you may learn how little is required to discover and elucidate a whole great truth, a great fundamental law of My divine Household. Of course, it requires also Him who can explain it to you; who has ordained the same way to all these great and small worlds, to all these objects, be they spiritual or material. It requires your Father, who wants to explain to you such great miracles in minor questions, thereby showing you how much and how little is needed to understand, firstly, My magnitude and, secondly, My love, and learn to value the same! Amen.

 

10. Lebens-Geheimnis… Glaube, Vertrauen & Zuversicht – 10th Secret of Life… Faith, Trust & Confidence

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flagge de  10. Lebensgeheimnis… Glaube, Vertrauen und Zuversicht

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 4. Oktober 1870
10. Lebensgeheimnis… Glaube, Vertrauen & Zuversicht

1. Nachdem du gestern diese drei Worte in einem spiritistischen Buche (Adelma, “Betrachtungsbuch”, Wien 1857) gelesen hast und sie dir nicht aus dem Kopfe gehen, so will Ich auf deine Bitte dir auch einige Worte über diese drei wichtigen Eigenschaften geben, die für dich besonders und auch für deine ganze Gesellschaft sehr notwendig sind; denn es mangelt auch bei ihr am Glauben, noch mehr an Vertrauen, und Zuversicht ist fast gar keine da. So höre denn:

2. Der Glaube, dieses schöne und edle Wort, welches ausdrückt, daß der Mensch oder sein geistiges Wesen sich ganz dem hingibt, was er als Wahrheit erfasst hat, und darauf seine fernere Handlungsweise baut, seinen Frieden daraus erhält und seine zukünftige Seligkeit darauf gründet – dieser Glaube, wie wenige haben ihn, und wenn er auch bei einzelnen vorkommt, wie gering ist seine Dosis!

3. Der Glaube ist die Grundbasis in allem, wie Ich es erst vor kurzem in Meinen Worten an deinen zweifelnden Freund gesagt habe. Ohne Glauben gibt es nichts, was geistig begründet werden sollte. Der Glaube ist mit den ersten Begriffen des Kindes das erste Band, das es an seine Mutter und an die Welt kettet. Was die Mutter dem Kinde, das heißt seinem aufstrebenden Geiste vertrauensvoll ins Herz legt, gläubig nimmt es das auf; es ist überzeugt, daß seine Mutter ihm nur Wahrheit sagt, es hat diese feste Überzeugung – durch die geistigen und körperlichen Bande geknüpft – als die einzige angenommen, durch welche es mit der Mutter und mit der umgebenden Welt in Verbindung steht; der Glaube an diese ersten eingeprägten Wahrheiten ist oft so anhaltend, was seine Stärke beweist, wenn er rein und aufrichtig ist, daß auch in den letzten Tagen des Greises der Mensch die Wirkungen nicht vergisst, welche ihm die ersten eingeprägten Lehren der Jugendjahre machten, welche er so ganz im Vollmass als von seiner Mutter kommend kindlich annahm, und sie als die ersten geistigen Schätze in seinem Herzen aufbewahrte.

4. So mancher von euch Menschen wird oft ausrufen: “O schöne Zeit der ersten Jugendtage, wo ich als unmündiges Kind den lehrenden Erzählungen meiner Mutter horchte, und alles für wahr, ja nicht anders möglich seiend, annahm, was sie mir damals ins Herz legte, und das noch jetzt, trotz allen Widerwärtigkeiten des Lebens und entgegengesetzten Erfahrungen, dennoch nicht aus dem Herzen zu verwischen ist.”

5. Ja, der Glaube, diese Tugend, mit kindlicher Einfalt an dem zu hängen, was man als Wahrheit erkennt, eben dieser Glaube ist der erste Grund, der den Menschen in den Friedenstempel einführen und ihm als Stütze dienen sollte gegen alle auf ihn einstürmenden Zweifel.

6. Wenn ich nun den Glauben im religiösen Sinne anwende, was sollte er erst da noch sein! – Die heilige Fahne, zu welcher der begeisterte Mensch schwört, sie nie mehr zu verlassen, als Fundament aller Lehren und Wahrheiten, die euch von Mir einst sichtbar und jetzt unsichtbar durch geistiges Einfließen gegeben werden!

7. Manche schon haben zu dieser Fahne geschworen, sie bis zum letzten Atemzug verteidigt, und sie auch öfters mit dem eigenen Blut besiegelt. Aber wie viele andere haben sie verlassen und sind zu ihr nie mehr zurückgekehrt. Und wie viele haben auch nebenbei ihren schönen Eifer des Glaubens in fanatische Wut ausarten lassen, welche dann zu Schändlichkeiten führte, wie sie die Geschichte des Priestertums bis auf den heutigen Tag in Unzahl aufweisen kann.

8. So ist es mit dem Glauben wie mit dem Feuer; das Feuer, ein so wohltätiges und nützliches Element es ist für den, der es weise gebraucht, so furchtbar ist es für den, welcher die Wirkungen desselben missachtet und vernachlässigt, und welchem es am Ende, statt ihm nützlich zu sein, den größten Schaden zuzufügen imstande ist.

9. Alles, was Ich geschaffen habe, hat zwei Seiten, eine gute und eine schlechte; ebenso der Glaube. Als reines Hingeben in den göttlichen Willen, welche sanfte Wärme verbreitet er über das menschliche Herz, – und wie brennend, wild und auflodernd, intolerant ist er, wenn von schlechter Hand benutzt, er dem Frieden suchenden Menschen, statt ein kleines Lämpchen als Wegweiser ihm eine Brandfackel in die Hand drückt!

10. Deswegen, Meine Kinder, hütet euch vor den Extremen, besonders in jetziger Zeit; nehmet den Glauben als heilenden Balsam und achtet wohl darauf, daß er nicht für euch ein verzehrendes Gift wird!

11. Um in allem sicherzugehen, glaubet nur Mir, höret nur auf Meine Stimme in eurem Herzen, die trügt nicht, und lasset euch nicht betören durch schlaue, nur ihrem eigenen Interesse folgende Ausleger Meines Wortes. Hier gilt das Wort: “Was ihr hört und leset, das prüfet; das Gute behaltet, und das Schlechte entfernt!”

12. Wenn ihr diese Regel in eurem Leben stets treu beachten werdet, so wird die Fahne des Glaubens euch stets das heiligste Palladium (Schutzbild) sein, mit welchem ihr den Weg zu eurer Seligkeit und zu Meinem Herzen gewiß sicher finden werdet.

13. Damit ihr aber auch euren Glauben stets mehr festiget, so müsst ihr auch das zweite Wort im höchsten Grade besitzen, das heißt, ihr müsst unbedingtes Vertrauen in Meine Worte legen, und wenn ihr es eigentlich genau nehmt, so ist Glaube und Vertrauen beinahe dasselbe.

14. Der Glaube ist die feste Annahme der Wahrheit, und das Vertrauen besagt ebenfalls nichts anderes, als die innigste Überzeugung, daß das Gesagte und gläubig Angenommene nicht anders sein kann, und nur zu dem Endziel führt, welches man wünscht, indem man festes Vertrauen darauf hat, daß so oder so handelnd das Geglaubte durch die Tat bestätigt werden muß.

15. Um euch diese beiden Begriffe bildlich näher zu bezeichnen, so setze Ich den Fall, ein Mann hat sich in einem Walde verirrt, er weiß keinen Ausweg mehr, da begegnet ihm (wie) zufällig ein anderer, der, um Holz zu sammeln, in den Wald gegangen war; der Verirrte fragt den andern um den Weg, welchen er einschlagen soll, um aus dem Walde zu kom¬men; der Holzsammler bezeichnet ihm genau die Richtung, die er zu nehmen hat. Der Verirrte glaubt den Aussagen des Holzsammlers, ver¬folgt den bezeichneten Weg, fest vertrauend, daß er ihn aus dem Walde führen wird.

16. Hier habt ihr den Unterschied zwischen Glauben und Vertrauen bildlich dargestellt; wollt ihr nun dieses Bild auf euer eigenes Leben, auf das Bekenntnis Meiner Lehre und auf das praktische Ausführen derselben anwenden, so muß Ich euch sagen, daß ihr so manches von Mir Gesagte glaubt, aber nicht das feste Vertrauen habt, daß beim Anwenden und leben danach das gewünschte und vorausgesagte Resultat die Folge davon sein wird.

17. Es geht aus dem hervor, daß wenn ihr zwar dem Anschein nach glaubt, was Ich in Meinen Evangelien und in Meinen nun euch gegebenen Worten sage, ihr (aber) doch nebenbei nicht das unbegrenzte Vertrauen auf die Unfehlbarkeit des Gesagten habt, dann geht es euch gerade so, wie dem Verirrten, den Ich früher anführte; wenn er dem Holzsammler nicht unbedingten Glauben schenkt, nicht fest überzeugt ist und ihm vertraut, daß der bezeichnete Weg der einzig wahre sei, so wird er den Ausweg aus dem Walde nicht finden, indem er unterwegs von Zweifeln geplagt unschlüssig zu werden anfängt.

18. So geht es euch gar oft, ihr glaubt, seid überzeugt, wenigstens für den Augenblick, sobald es aber an die Ausführung des Geglaubten gehen soll, so steigen leichte Nebel von Zweifeln auf, bald da bald dort ein “Warum” oder “wer weiß, wenn ich so handle, ob der Erfolg wohl der sein wird, wie man es mir vorausgesagt hat, usw.!” Es mangelt das Vertrauen, und alles noch so eifrig Geglaubte hilft nichts, oder: Die Worte ohne Tat sind leerer Schall! –

19. Es muß also zum rechten Glauben das rechte Vertrauen sich gesellen; das erste ist der Baum, der gepflanzt, das zweite die Blüte, die gezogen, und das dritte – die feste Zuversicht, die als Frucht erzielt werden soll. Wo diese drei Eigenschaften vereint in einem Herzen walten, da gilt Mein Wort, welches Ich einst zu Meinen Jüngern sprach, wo es heißt: “Wenn ihr unerschütterlich glaubt und wollt, so heben sich euch auch Berge hinweg!” Das will so viel sagen als: Habt ihr den Glauben an die Kraft des Wortes, ausgesprochen mit dem festen Vertrauen der Untrüglichkeit, so ist auch die feste Zuversicht dabei, daß das Gewollte erfolgen muß!

20. Wo aber findet sich dieses Kleeblatt von göttlichen Eigenschaften in einem von euch vereint? Überall ist seichter Glaube, wenig Vertrauen und gar keine Zuversicht. Hundertmal wiederhole ich es euch: “Tuet und lebet nach Meinen Worten, und ihr werdet Wunder ersehen!”

21. Des Glaubens schönste Eigenschaften, gekrönt durch unerschütterliches Vertrauen, werden eure himmlische Zuversicht erhöhen, daß auch ihr gleich Mir Elementen gebieten und gegen alle gewöhnlichen Gesetze der Natur Dinge ausführen könnt, die den andern als Wunder erscheinen müssen, weil sie nicht wissen, daß euer Wille gepaart mit dem Meinen das erste Gesetz ist, wovor sich alle übrigen Gesetze beugen müssen.

22. Ich weiß recht wohl, daß bei jedem Versuch euch Zweifel in Menge aufsteigen werden; denn solche Eingriffe in das Wesen Meiner Naturgesetze kann eben auch nur einer wagen, der ein Wiedergeborener geworden, und auch nur Meine Hilfe in sich anruft zu solchen Taten, wenn diese zum Besten der Menschen notwendig sind, und nicht aus Scherz, Ruhmsucht oder Eitelkeit, wo ihn auch das Gelingen im Stiche lassen würde. –

23. Ich sage euch nur, daß es möglich und schon Meinen Jüngern und andern begeisterten Menschen gelungen ist, aber nicht so leicht erreicht werden kann, wenn nicht diese drei Eigenschaften – der Glaube, das Vertrauen und die Zuversicht – im höchsten Grade bei einem Menschen ausgebildet sind.

24. Die feste Zuversicht des Gelingens ist die Frucht des Glaubens und des Vertrauens, darauf arbeitet hin.

25. Befestiget zuvor euren Glauben, daß er nicht wanke wie ein Schilfrohr, sondern fest stehe wie eine Mauer; sodann bauet auf diese Fundamentmauer das unerschütterliche Gebäude des Vertrauens, und die Vollendung des Ganzen wird euch dann die Zuversicht geben; in diesem Hause, auf solchen Grund gebaut, könnt ihr allen Stürmen von innen und außen trotzen und euren Weg der Vervollkommnung ungehindert verfolgen.

26. Dies, Meine Kinder, bedeuten diese drei Worte!

27. Auch du, Mein lieber Schreiber, leidest sehr an Mangel dieser drei Tugenden, und wenn diese Tugenden ebenfalls, wie Gottes, Nächsten- und Selbstliebe (Bedeutung der Zahl 666, als der gerechten Zahl des geistigen Menschen: 600 Teile Liebe zu Gott, 60 Teile Liebe zum Nächsten und 6 Teile Liebe für sich selbst; und beim Teufel umgekehrt) in Zahlen ausgedrückt werden sollten, so wäre das numerische Resultat für dich sehr gering und nicht zu deinem Vorteil; denn du hast wenig Glauben, noch weniger Vertrauen und beinahe keine Zuversicht, daß Meine Worte, die Ich dir gegeben, in Erfüllung gehen werden, trotzdem Ich dir tagtäglich wiederholen muß: Lass die Leute reden, bleibe bei Mir, bei Mir ist Wahrheit und keine Lüge!

28. Allein Ich kenne dein Herz und deine Gründe, welche dich zum Zweifel drängen. Es sind Prüfungen, die Ich dir sende, du wirst sie überstehen, und dann werden deine Kapitalien des Glaubens, Vertrauens und der Zuversicht schon zunehmen, damit du auch die übrigen deiner Gesellschaft mit diesen Gaben bereichern kannst, und dann – statt wie jetzt der Letzte – der Erste werden wirst. Bedenke diese wenigen Worte, es liegt viel darin, wie in allem, was aus Meinem Munde fließt. (Hier einschließlich aus Diktat vom 20. Januar 1871): “Ihr alle müsst euch aber nicht denken, daß Ich ihn wegen seiner besonderen moralischen Eigenschaften zu Meinem Schreiber gewählt habe, als sei er besser als ihr. Mitnichten, Ich wählte ihn, weil seine Verhältnisse ihm mehr Zeit lassen, seine Kenntnisse (sich) Mir mehr anpassen zur Entwicklung höherer Erklärungen, die ein anderer nicht so fassen könnte; aber wegen seines moralischen Wertes und seines Vertrauens zu Mir steht er nicht besser, als viele von euch. Ebendeswegen müsst ihr nicht glauben, wenn er in eure Versammlung tritt, daß Ich bei ihm bin, da würdet ihr ihm eine Verehrung zollen, die weit über seinen Bereich hinausgeht. Es ist da wie bei einem Vater, der seinen Kindern schreibt, nur die Feder oder der Vermittler ist er, mehr nicht! Wenn ihr einen lieben Brief empfangt, nach was sehnt ihr euch denn bei Lesung desselben? Gewiß nicht nach der Feder, mit welcher der Brief geschrieben worden, sondern nach dem Verfasser selbst.

29. So ist auch er ein Mensch, wie ihr alle, mit seinen Schwächen und Gebrechen, mit seinen Wünschen und Sorgen; er kämpft ebenfalls täglich, alles dieses loszuwerden, bittet auch oft Mich um Abrufung aus dem Jammertal, und zeigt eben dadurch, wie ihr alle, daß er ganz wenig Vertrauen zu Mir besitzt und bei weitem mehr haben sollte. Ihr seht aus allem diesem, daß überall das schwache Vertrauen der Hauptmangel bei euch und das Haupthindernis bei eurem Fortschritt ist.

30. Noch habt ihr alle nicht begriffen, warum Ich euch alle Tiefen Meiner Schöpfung, alle innersten Falten Meines göttlichen Ichs aufdecke und erkläre. Seht, Meine Lieben, alles dieses geschieht, um euch gerade eben das einzuflößen, was euch allen mangelt, das ist das Vertrauen zu Mir. Denn, wenn ihr mit Mir die unermesslichen Räume Meiner Unendlichkeit durchfliegt, wenn Ich euch Meine geistigen Himmel eröffne, euch ahnen lasse, was dort alles noch für euch aufbewahrt und bereitet ist; wenn Ich euch Mein eigenes Ich erkläre, das nur Liebe ist – und Liebe nur wieder will; wenn Ich euch bis in die kleinsten Atome beweise, daß Ich als Schöpfer und Vater alles mit gleicher Liebe erhalte, so will Ich damit doch nichts anderes als euch beweisen, daß ein Wesen mit dieser Macht und Kraft ausgestattet, wie Ich Mich euch zeige, doch des Vertrauens wert sein sollte, und daß im Gegensatz zu Meiner Allwissenheit und Allmacht euer Wirken und Treiben auf weniger als null heruntersinken muß.

31. Bedenket diese wenigen Worte, es liegt viel daran, wie in allem, was aus Meinem Munde fließt; vertiefet euch alle in den Sinn des Gegebenen, und ihr werdet nicht allein Trost und Frieden, sondern, was die Hauptsache ist, ihr werdet euren Standpunkt stets mehr und mehr erkennen, wo ihr dann das Wankende befestigen und so Mir näherkommen könnt.

32. Kein Wort, das Ich euch durch Meinen Knecht sende, war und ist noch ohne seine eigenen Zwecke; auch diese drei Worte führte Ich Meinem Schreiber eben jetzt vor die Augen, weil gerade jetzt es anfängt, in eurer Gesellschaft etwas wankend zu werden; es ist kein rechtes geistiges Leben da, – viele von euch leben wieder nur ihren Geschäften und Lieblingsideen, vergessen Mich und Meine Lehre fast ganz und denken nur an sie, wenn zufällig ein oder der andere eine Ansprache in diesem Sinne gehalten hat.

33. Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung fallet! Treibet nicht Scherz mit Meiner Gnade! Ich gebe sie nicht so wie manche glauben denjenigen, welche sich mit Mir und Meiner Lehre nur beschäftigen, wenn sie sonst nichts anderes zu tun haben. Sie sollten sich in acht nehmen, es könnte ein Blitz aus heiterem Himmel sie erschrecken, und dann sie zwingen aus Not einzusehen, daß sie das als Nebensache betrachtet haben, was eigentlich die Hauptsache sein sollte!

34. Wer von Meiner Lehre nichts weiß und dagegen sündigt, ist nicht so strafbar; wer aber Meine Lehre gelesen, sie so halb glaubt, aber kein rechtes Vertrauen in Bezug der Ausführung zeigt und an die Erreichung des eigentlichen Zweckes mit keiner Zuversicht denkt, da werde Ich wohl genötigt sein, durch einen direkten Rüttler ihn aufzuwecken, damit er nicht in den Schlaf der weltlichen Dinge verfalle und Meine geistige Schule dabei vergesse! Heute mahne Ich noch, wer außer Mir weiß, was Ich morgen tun werde? Eure Erdscholle, worauf ihr lebt und ruhig darauf herum wandelt und euch eures Lebens freut, ist unter euren Füßen hohl, furchtbare Abgründe bedeckt diese dünne Schale, und ihr mit dem festen Glauben und dem festen Vertrauen blickt ja mit großer Zuversicht zu Mir auf in der Hoffnung, Ich werde diese dünne Schale nicht einsenken und so euch alle unverhofft den Tod schmecken lassen! Ruhig legt ihr euch über diesen Abgründen nieder, während vielleicht unter euren Füßen euch unbegreifliche Kämpfe der Elemente stattfinden, legt euch nieder mit festem Vertrauen und Zuversicht, des andern Tages wieder gesund und gestärkt aufzustehen. Warum habt ihr denn diese Zuversicht in diesem Falle und in geistigen Dingen nicht? Seht, weil ihr glaubt, Ich werde es nicht tun! Und warum werde Ich es nicht tun? Weil ihr auf einen liebevollen Vater vertraut, der Seine Kinder nicht ohne Grund mit der Vernichtung strafen wird. Was ist also eure Zuversicht? Sie ist, daß das Gehoffte, nämlich die stete Angedeihung Meiner Gnade gegen euch, nicht wanken wird!

35. Nun, wenn ihr in diesem Punkte so festen Glauben, Vertrauen und Zuversicht in Mich habt, so erlaubet doch auch Mir, von euch – wenn auch nicht in diesem Maßstabe göttlicher Langmut, doch in menschlicher Nachsicht – zu fordern, daß ihr in geistigen Dingen ebenfalls mehr festen Glauben, stärkeres Vertrauen und größere Zuversicht haben mögt; daß ihr begreifen sollt, daß alles, was Ich euch schon gegeben habe, nur zu eurem Besten und nicht etwa für Mich zur Unterhaltung, sondern nur deswegen geschehen ist, um euch die Ehre angedeihen zu lassen – Meine Kinder werden zu können.

36. Ihr fordert von Mir unbegrenzte Gnade, und Ich fordere von euch unbegrenzte Liebe. Beim Austausch dieser beiden Bedingungen gewinnt bloß ihr, indem Ich euch mit einer Macht ausstatten will, die euch zu Herren alles Geschaffenen machen soll!

37. Wenn Ich also solch große Gnaden euch in Aussicht stelle, so ist es doch auch Mir erlaubt, diejenigen, welche einmal auf dem Wege zu Mir sind, falls sie während des Gehens vom Schlafe befallen werden würden, durch sanfte Stöße aufzuwecken, wie Ich es jetzt mit euch tue, damit ihr merken sollt, daß man Meine Wege nicht mit geschlossenen Augen wandeln, sondern Aug und Ohr wohl offen erhalten muß, um den rechten Weg nicht zu verfehlen und nicht auf Abwege zu geraten.

38. Also nochmals, bedenket alle, was Ich euch hier gebe! Wachet und betet, auf daß ihr nicht in Versuchung fallet! – Dies sei euer Wahlspruch zum steten Wachstum im festen – Glauben, Vertrauen und in der Zuversicht! – Amen!

flagge en  10th Secret of Life… Faith, Trust and Confidence

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on October 4th, 1870
10th Secret of Life… Faith, Trust and Confidence

1. Since you have read yesterday these three words in a spiritistic book (Adelma, “Book of Contemplation”, Vienna 1857), which you cannot dismiss from your memory, upon your request I too will give you some words on these three important qualities that are very necessary, particularly for you, and also for your whole company. For also they are lacking in faith, even more in trust, and there is hardly any confidence. So listen:

2. Faith, this beautiful and noble word which expresses that man, or his spiritual being, surrenders totally to that which he has grasped as truth and, basing his future actions on it, derives his peace from, and founds his future happiness on, the same, how few have it and even if it occurs with individual people, how minute its dose is!

3. Faith, as I have only recently said in My words to your doubting friend, is the fundamental basis of everything. In the absence of faith, there is nothing that has to be spiritually substantiated. Faith, together with the infant’s first comprehension, is the first bond binding it to its mother and to the world. What the mother trustingly lays into the heart of the child, that is, of its awakening spirit, it accepts faithfully. It is convinced that its mother tells it only the truth; it has arrived at this firm conviction, achieved through spiritual and physical bonds, as the only one binding it to the mother and the surrounding world. The faith in these first imprinted truths is often so lasting and, if pure and sincere, so strong that even in his last days on earth, man does not forget the effect the first impressed precepts of his early years, coming from his mother, which he accepted, childlike, in their entirety, preserving them as the first spiritual treasures in his heart.

4. Many a person among you will often exclaim: “Oh glorious time of the first days of youth, when as a dependent child I listened to the instructive tales of my mother and accepted everything as truth, and nothing but the truth, which at that tune she laid into my heart and which even now, despite all the vicissitudes of life and all the negative experiences, cannot be blotted out from the heart!”

5. Indeed, faith, this virtue of adhering with childlike faith is the first support which should lead man into the temple of peace and serve him as prop against all doubts assailing him.

6. When I now apply faith in the religious sense, how much more it should then be! The holy banner which the inspired man swears never to forsake, as basis of all precepts and truths once given you by Me visibly, and now invisibly through spiritual influence!

7. Many have sworn by this banner, defending it to their last breath and often sealing it with their own blood. But how many others have left it without ever returning to it. And how many have incidentally allowed their fine religious zeal to be perverted into fanaticism, which then led to the immense number of abominations as witnessed by the annals of the priesthood to this very day.

8. Thus, faith can be likened to fire. Although fire is such a beneficial and useful element for the one who uses it wisely, it is terrifying for the one who disregards and neglects its effect and to whom in the end it can do the greatest damage instead of being useful to him.

9. Everything I have created has two aspects, a good and a bad one. This applies also to faith. As total surrender to the divine will, what gentle warmth it spreads all over the human heart, and how burning, wildly blazing and intolerant it is if, used by the wrong hand, it presses a firebrand instead of a small lamp as a road-sign into the hand of the man seeking peace!

10. Therefore, My children, beware of extremes! Particularly in our time; use faith as healing balm and take good care lest it become a consuming poison for you.

11. So as to be on the safe side, believe only Me, listen only to My voice in your hearts, which does not deceive, and do not let yourselves be deluded by clever, sell-seeking interpreters of My Word. Here the word holds good: “Examine what you hear and read; adhere to the good and eliminate the bad.”

12. If you will always faithfully observe this rule, the banner of faith will at all times be for you the most sacred palladium (sanctuary) by which you will surely and safely find the road to your bliss and to My heart.

13. In order to consolidate your faith more and more you must also possess the second word in the highest degree, that means you must have implicit trust in My words; for, strictly speaking, faith and trust are almost one and the same.

14. Faith is the firm acceptance of truth and trust likewise signifies merely the innermost conviction that what was said and faithfully accepted can be nothing else and leads to the desired goal only through the firm trust that no matter what the action, what is believed has to be confirmed through it.

15. In order to metaphorically elucidate for you these two concepts, let us presume a man has completely lost his way in a forest. By chance he meets another man who has gone into the forest to gather wood. The one lost asks the other about the right path to take. The wood gatherer gives him precise instructions as to the direction to be followed. And the one lost believes the explanations of the wood gatherer and proceeds on the described path, firmly trusting that it will lead him out of the forest.

16. Here you have the difference between faith and trust metaphorically presented. If you want to apply this picture to your own life, to the confession of My teaching and the practical application of the same, I must tell you that you believe many a thing spoken by Me, but lack the firm trust that its application and the living according to it will be followed by the desired and predicted result.

17. Hence it follows that although you seemingly believe in everything I say in My Gospels and in My words now being given to you, you still lack the unlimited trust in the infallibility of what has been said. You will then fare like the aforementioned lost one: Unless he absolutely believes the wood gatherer, is firmly convinced and trusts that the described path is the only true one, he will not find the way out of the forest, for he will on the way, plagued by doubts, begin to waver.

18. This is often the case with you. You believe, are convinced, at least for the moment, but as soon as it is a matter of carrying out what you believe, slight mists of doubts arise, here and there a “Why, or: “who knows if the success of my action will be as predicted!” etc. What is lacking is trust, and nothing however zealously believed helps, or, in other words: The words without action are an empty sound.

19. Thus the right faith must be coupled with the right trust. The former is the tree that is to be planted; the second is the blossom to be cultivated, and the third, the firm confidence that is to be harvested as fruit. Where these three qualities are united together in a heart, My Word is valid which I once spoke to My disciples, where it says: “If you believe and will it unwaveringly, you will even move mountains!” – which means as much as: If you have the faith in the power of the word, uttered with the firm trust in its truth, also the firm confidence is present that the desired result will follow!

20. But where is this trio of divine attributes united in any of you? Everywhere there is shallow faith, little trust and no confidence at all. A hundred times I repeat it to you: “Act and live in accordance with My words, and you will see miracles!”

21. Faith’s most beautiful attributes, crowned by unshakeable trust, will enhance your heavenly confidence that also you, like Me, can rule the elements and perform deeds contrary to all ordinary laws of nature which to others must appear as miracles because they do not know that your will, coupled with Mine, is the foremost law to which all other laws are subservient.

22. I know quite well that at every attempt, numerous doubts will arise in you. For such invasions into the essence of My natural laws can only be attempted by one who has become reborn and who invokes only My help for such actions, provided they are necessary for the benefit of mankind, and not as a joke or out of ambition or vanity, when his action would result in failure.

23. I only tell you that it is possible and has been achieved already by My disciples and by other inspired men, although it cannot be easily attained unless these three qualities – faith, trust and confidence – are present in the highest degree in a human being.

24. A firm confidence in the success is the fruit of faith and trust; do strive after that.

25. First strengthen your faith lest it wavers like a reed, but stands fast like a wall. Then build on this foundation wail the unshakeable edifice of trust, and the completion of the whole will then lend you confidence. In this house, built on such ground, you can weather all storms from within and without and proceed unimpeded on your path to perfection.

26. This, My children, is meant by these three words!

27. Also you, My dear scribe, are greatly lacking in these three virtues; and if also these virtues should be expressed in numbers, as are the love of God, the love of the fellowman and the love of self (significance of the number 666, as the just number of the spiritual man: 600 = love for God, 60 = love for fellowman, 6 = love for self – with the devil in the reverse order), the numerical result for you would be very low and not in your favor. For you have little faith, still less trust and almost no confidence that My words which I gave you will be fulfilled, although day in and day out I keep telling you: Let people talk, stay with Me, for with Me there is trust and no falsehood!

28. However, I know your heart and the reasons that urge you to doubt. It is the tests which I am sending you; you will pass them and then your capital of faith, trust and confidence will surely increase so that you will be able to enrich the rest of your company with these gifts and will then become the first, instead of the last, as now. Ponder these few words; much is contained in them, as in everything issuing from My mouth. (Including the dictate from January 20th, 1871): “All of you, however, must not think that I chose him as My scribe on account of his special moral qualities, considering him better than you. By no means. I chose him because his circumstances leave him more time to adapt his knowledge to Me for the reception of sublime explanations another could not grasp so readily. However, as for his moral worth and his trust in Me, he is not any better than many of you. For this reason you must not think that I am with him whenever he enters your gathering; there you would accord him a veneration far exceeding his due. The situation is that of a Father who writes to His children, but he is only the pen or the agent, nothing more. When you receive a kind letter, what do you long for when reading it? Certainly not for the pen with which the letter was written, but for the author himself.

29. Thus he too is a man like all of you, with his weaknesses and shortcomings, his desires and worries. He too baffles daily to be rid of all this and often begs Me to release him from the vale of tears, thereby showing, like all of you, that he has very little trust in Me and ought to have far more. From all this you see that the main shortcoming with you and the main obstacle with your progress is everywhere the weakness in trust.

30. None of you have as yet understood why I uncover and explain to you all the depths of My creation, all the innermost aspects of My divine self. Behold, My dear ones, the reason for all this is, to instill into you the very thing lacking in all of you, meaning, the trust in Me. For when together with Me you traverse the immeasurable spaces of My infinity, when I open up to you My spiritual heavens, giving you an inkling of what is there being kept and prepared for you; when I reveal to you My own self, which is nothing but love and in return wants only love; when I prove to you down to the smallest atoms that I, the Creator and Father, sustain everything with the same love, I only want to prove to you that a Being possessed of this might and strength, as which I am showing Myself to you, should surely be worthy of trust and that, compared to My omniscience and omnipotence, all your activity and behavior must be considered as below the level of Zero.

31. Ponder these few words; they are very important, like everything flowing from My mouth. Enter deeply into the meaning of that which all of you were given, and you will not only find consolation and peace but, and this is the main thing, you will more and more realize your own standpoint and then, consolidating what is unstable, be able to draw closer to Me.

32. Not a word I send you through My servant was, and still is, without its own purpose. Also these three words I was just now bringing before the eyes of My scribe because right now it is beginning to be somewhat unstable in your company. There is no true spiritual life present. Many of you are again living only for their businesses and pet interest, almost wholly forgetting Me and My teaching and only remembering it when by chance one or the other has made a speech to that effect.

33. Be watchful and pray, lest you fall into temptation. Do not make fun of My grace! I do not, as some believe, bestow it on those who only concern themselves with Me and My teaching when they have nothing else to do. They should take care, for they may be struck by lightning out of a blue sky and be forced to realize that they had considered as a matter of secondary importance that which really should be their main concern.

34. Whosoever knows nothing of My teaching and sins against it, is not so culpable. However, if someone has read My teaching and, half believing, shows no true trust in its activation and no confidence in the attainment of the actual purpose, I shall be forced to wake him up through a direct jolt lest he drop off to the sleep of worldly things, thereby forgetting My spiritual school. Today I still admonish; who, apart from Me, knows what I shall do tomorrow? The piece of ground on which you live and peacefully walk about enjoying your life, is hollow under your feet. This thin shell covers terrible chasms and you with firm faith and trust look up to Me with great confidence and hope that I shall not let this thin shell give way, thereby letting all of you taste death unawares. Calmly you lie down above these chasms with the firm trust and confidence of again rising the next day hale and strengthened while perhaps under your feet to you incomprehensible baffles of the elements are taking place. Why do you have such trust in this case and not in spiritual matters? You see, because you believe I shall not do it! And why shall I not do it? Because you put your trust in a loving Father, who will not without reason punish His children with destruction. What, then, is your confidence? It is that, what you hope for, namely, the constant granting of My grace to you, may not waver.

35. Now, since in this respect you put such firm faith, trust and confidence in Me, do allow also Me to demand of you, if not at this rate of divine forbearance, then with human indulgence, to have also in spiritual matters a firmer faith, greater trust and greater confidence; and to understand that all I have already bestowed on you happened only for your benefit and by no means for My entertainment, but only in order to confer on you the honor of being able to become My children.

36. You demand of Me unlimited grace, and I demand of you unlimited love. With the exchange of these two conditions it is only you who gain, since I want to accord you a might that shall make you lords of all that was created!

37. Since I promise you such great graces, I am also allowed to wake up those on the road to Me, should they fall asleep while walking, through gentle nudges as I am now doing to you. Then you will realize that one must not walk My paths with one’s eyes closed, but with open eyes and ears so as not to miss the right way and go astray.

38. So again, let all of you consider what I am giving you here. Be watchful and pray, lest you fall into temptation! Let this be your device towards a steady growth in firm faith, trust and confidence! Amen.

 

7. Lebens-Geheimnis… Die vier Epochen der Welten- & Erden-Schöpfung – 7th Secret of Life… The 4 Periods of Creation of Worlds & Earths

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JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 7. Die vier Epochen der Welten- und Erden-Schoepfung LG07EN-Secrets of Life revealed through Gottfried Mayerhofer - The 4 Periods of Creation
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7. Lebens-Geheimnis – DIE 4 EPOCHEN DER WELTEN- & ERDEN-SCHÖPFUNG

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 29. Juli 1870

1. Da alles, was Ich tue, stets nur nach ein und demselben Grundprinzip geschieht und als ein Schöpfungsakt bestimmt ist, etwas Zweckentsprechendes hervorzubringen, und diesen Grundprinzipien gemäß alles stufenartig nacheinander entwickeln und es vervollkommnend alles wieder zu Mir zurückführen muß, so ist auch in dieser Hinsicht der innigste Zusammenhang zwischen den beiden früher angeführten Abschnitten und dem jetzigen, wo Ich euch dasselbe wieder zeigen werde, was zuvor in den vier Perioden des Menschenlebens, dann in den vier Jahreszeiten oder Entwicklungs- und Ausreifungs-Epochen ebenfalls vorgeführt wurde. Hier ist solches nur in größeren Dimensionen und in Ponen und Äonen von Zeitläufen vollführt worden, ehe die früher angeführten Stufen ins Leben treten konnten.

2. Ich sandte die anderen Abschnitte voraus, weil sie euch näherstehend euch leichter begreiflich waren, und ihr dann in dieses dritte Problem eher eingehen, und euch so besser zurechtfinden könnt.

3. Wie ihr im Kindesalter das geistig-seelisch einst zu großen Dingen sich entwickelnde Leben gesehen habt, und wie im Winter unter der Decke des Schnees alles Lebende und Vegetierende seiner Erlösung harrt, so war auch einst im unendlichen Raum alles vermengt, gemischt und im untätigen Zustande ruhig verharrend, bis Mein Machtwort es aus seinem Schlafe zur Tätigkeit erweckte.

4. Meine Ideen und Gedanken der Schöpfung, die vom Einfachsten ausgehend, wieder in jedes einfachste Ding die Fähigkeit legten, aus demselben zahllose seinesgleichen zu erzeugen, sie waren es, die der unendlichen Äthermasse den ersten Anstoß gaben, wo bisher alles ruhig beisammen wohnte, ohne Anziehungs- noch Abstossungs-Gelüste, – und als Mein Wille den ersten Impuls dazu gab, so begann das Werden, das sich Zusammengesellen des Gleichen zum Gleichen, und das Abstoßen des Fremdartigen.

5. Es schieden sich die einzelnen Elemente, getrieben durch geistige Kräfte, oder es vereinten sich solche unter gewissen Meinen Gesetzen entsprechenden Ordnungen; es begann das Lebens, das Sichgestalten; was früher noch aufgelöst, ohne Grenzen der Breite, Länge und Tiefe im Äther ruhte, begann sich zu formen, zu bilden. Es begann auch hier der entsprechende Prozeß des Kindesalters oder der Kampf der Elemente unter der Schneedecke, sobald der erste Strahl des geistigen Triebes die Kindesseele erweckte, oder der erste Strahl der leben bringenden und erwärmenden Sonne die eisige kalte Schale des Schnees zerbrach, worunter Millionen von gefesselten Leben ihrer Erlösung entgegen harrten.

6. Der große Frühling des kosmischen Werdens nahm seinen Anfang, und die Welten, Hülsengloben und Sonnen traten in das Jünglingsalter, wo noch nicht alles geschieden, wo noch Gärungsprozesse ihre unruhigen Teile von der Haupt oder Zentralsonne ausschieden, welche dann wieder durch den nämlichen Prozeß zu kleineren Sonnen, und diese erst nach langem Zerstückeln und Lostrennen einzelner noch kleinerer Teile zu den wie Kinder sie umkreisenden Erden wurden.

7. Die Weltensonnen in ihrer ungeheuren Größe mussten, bildlich gesagt, ganz den Jünglingsstand durchmachen. Nicht ruhig, sondern durch heftige Störungen mussten sie ihren Entwicklungsgang voranschreiten, machten Revolutionen in ihrem Innern wie an ihrer Oberfläche durch, welche ihr Inneres wie ihr Äußeres stets veränderten, wie beim Jüngling die mächtigen Leidenschaften in seiner jugendlichen Natur in seinem Innern geistige und im Äußeren körperliche Spuren zurücklassen.

8. So ging der Kampf fort, unter Zerstörung manches Gewordenen und dessen Erneuerung in einer höheren Stufe, – alles vorwärts drängend, bis endlich ein Gleichgewicht zwischen innen und außen hergestellt wurde, und die Welten wie die Nebensonnen und deren Erden in ihr Mannesalter traten, wo geregelter Verlauf ihres Lebensprozesses eintrat, und die gewaltsamen Umwälzungen und Zerstörungen nach und nach einer gesetzmäßigen Ordnung Platz machen mussten, und von wo aus, stets den Trieb nach Vervollkommnung in sich tragend, alles Geistige, durch die Materie Gebundene, in den Welten und Sonnen nach und nach deren Formen und Hüllen veränderte und so durch viele Millionen von Stufen es seinem geistig höheren Ziel entgegenführte.

9. Auf diese Weise werden auch die Welten, Sonnen und Erden nach langen großen Zeiträumen wieder ins Greisenalter treten, wo dann die meiste Lebenskraft verbraucht und in geistige Elemente verwandelt sein wird, die Materie verändert – ähnlich wie beim Baum, wenn nur noch sein Skelett ohne Blätter und Früchte, und beim Menschen der abgenutzte Körper seiner vorgeschrittenen Seele nicht mehr als Wohnhaus und Werkzeug dienen kann, indem das starre Materielle dem verfeinerten Geistigen nur hinderlich ist.

10. So geht es also mit den Welten, Sonnen und Erden; haben sie einst ihre Tätigkeit so weit gesteigert, daß am Aussenkleid derselben alles verbraucht, und nur der große und mächtige Trieb im Innern geblieben ist, der noch mehr zum Weiterschreiten zwingt, dann wird auch dieser innere Geistes-Komplex der großen Welten, wie die Seele beim Menschen, die untauglich gewordene Schale zersprengen, die ihr bisher als Umkleidung und Organ der Tätigkeit gedient hat, und wird vergeistigt und vervollkommnet ein höheres Welten, Sonnen und Erden-System daraus begründet werden, wo im Vergleich damit die jetzige Schöpfung sich zu der künftigen verhalten wird, wie die Schlacke zum Eisen, welches die erstere aus sich ausgeschieden hat, da solche in Bezug auf das Eisen und dessen Verwendung zu nichts mehr zu gebrauchen ist.

11. Das sind die großen Schöpfungsepochen, wie sie im unendlichen Raume von Ewigkeit her vor sich gehen, und was sie ihrem Zweck getreu vollführen werden nach Zeiträumen, für deren Dauer ihr keine Zahl habt, und für welche auch keine für euch denkbar ist, während welcher Mein Wille sich vollführen wird.

12. Der jetzigen materiellen Schöpfung folgt eine geistige, wie dem irdischen Menschenleben ein geistiges, wo auch die Produkte und Lebewesen nach solcher Veränderung eine auf höherer Stufe gebauten Welt entsprechende Existenz haben werden.

13. Jetzt will Ich euch noch eine andere, noch höhere geistige Stufenleiter als die früheren, zeigen, und diese Stufenleiter des Geistigen und Höchsten bis zu Mir Selbst heißt:

Geistesleben, Seelenleben, Engelsleben und Gottesleben

Mehr dazu im nächsten Kapitel…

flagge en  7. THE 4 PERIODS OF CREATION OF WORLDS AND EARTHS

7th Secret of Life – THE 4 PERIODS OF CREATION OF WORLDS AND EARTHS

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on July 29th, 1870

1. Since all that I do always happens in accordance with one and the same fundamental principle, as a creational act is destined to produce something expedient and according to these fundamental principles has to develop everything in successive stages, perfect it and lead it back to Me, there exists also in this respect the most intimate connection between the earlier two sections and this one, where I shall again show you what first in the four periods of human life was demonstrated and then repeated in the four seasons or the developmental and maturing epochs. Here this was achieved only on a larger scale and in the course of eons upon eons of time, before the aforementioned stages could become effective.

2. I began with the other sections because they, being more closely connected with you, could be better grasped by you so that you might then more easily enter into this third problem and thus manage it better.

3. As you have seen in childhood how the spiritual-mental life one day develops into great things and how in winter under the blanket of snow all that lives and vegetates waits for its deliverance, thus also in the endlessness of space everything was once intermingled, mixed and in a dormant state waiting for My mighty Word to waken it from its sleep into activity.

4. It was My ideas and thoughts of creation which, proceeding from the simplest, endowed every thing however simple with a reproductive capacity which gave the first impetus to the infinite ether-mass where up until then everything had been dwelling together in peace, without a desire to attract or repel one another; and when My will added the first impulse for it there began the coming-into-being, the joining of like and like, and the repelling of the dissimilar.

5. The individual elements, driven by spiritual forces, separated or combined according to a certain order corresponding to My laws. There began life, the taking on of forms. What hitherto, still dissolved, unlimited by width, length and depth, had reposed in the ether began to take on form, to structure itself. Also here there began the corresponding process of childhood or the conflict of the elements under the blanket of snow as soon as the first ray of spiritual urge awakened the childís soul, or the first ray of the life-giving and warming sun burst asunder the icy-cold shell of the snow underneath which millions of shackled lives were hoping for their redemption.

6. The great spring of the cosmic coming-into-existence began and the worlds, shell globes and suns entered the age where not everything is separated but where through fermenting processes unruly parts are eliminated from the main or central sun and again through the same process become smaller suns which, after a long process of dividing and severing still smaller single parts became earths circling them like children.

7. Metaphorically speaking, the cosmic suns in their immense magnitude had to go through the whole phase of youth. They had to proceed on their road of development not peacefully, but through violent disturbances, living through revolutions in their interior and on their surface which always changed both, just as in the case of the youth the mighty passions in his youthful nature leave spiritual traces in his inner nature and physical traces in his outer appearance.

8. Thus the conflict continued, with the destruction of many a thing that had come into existence and its renewal on a higher level, everything pressing ahead until, finally, the equilibrium between the interior and the exterior was restored. The great and smaller suns and their earths entered their age of manhood where their life proceeded in an orderly fashion and the violent revolutions and destruction gradually had to make room for a lawful order, and from there, always carrying the urge for perfection within, all the spiritual, bound through matter, gradually in the worlds and suns changed the form and outer coverings of the same, thus through millions of gradations leading it towards its spiritually higher destination.

9. In this way also the worlds, suns and earths will after eons of time again enter old age, when most of the vitality will be spent and transformed into spiritual elements, and matter will be changed similarly as with the tree, where only its skeleton – without leaves and fruits, and with man the worn-out body can no longer serve his advanced soul as a dwelling and tool since the rigid material is only an obstacle to the purified spiritual.

10. This is how matters stand with the worlds, suns and earths. Once they have accelerated their activity to such an extent that in their outer covering everything is used up and only the great and mighty urge in the interior is left which forces to even more progress, also this inner spirit-conglomerate of the great worlds, like the human soul, will burst the now useless shell which hitherto had served it as envelopment and organ of activity; and from it a higher world, solar and earth system will be founded, spiritualized and perfected. In comparison, the present creation will be to the future one like slag compared to iron which the former has eliminated since it is no longer of any use as far as iron and its utilization are concerned.

11. There are the great creational epochs as they have been occurring from eternity in infinite space and what, true to their destiny, they will achieve after eons of time for the duration of which you have no number and are incapable of imagining a length of time during which My will is to fulfill itself.

12. The present material creation is followed by a spiritual one, just as the earthly human life is followed by a spiritual one where also the products and living beings after such a change will have an existence corresponding to a world built on a higher level.

13. Now I will show you another, still higher, spiritual gamut than the preceding ones, and this gamut of the Spiritual and most Sublime up to Myself is called:

Spirit Life,  Soul Life, Angelic Life & DIVINE LIFE

More on this in the next chapter …

 

6. Lebens-Geheimnis… Winter, Frühling, Sommer & Herbst – 6th Secret of Life… Winter, Spring, Summer & Autumn

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LG06-WINTER FRUEHLING SOMMER HERBST JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer WINTER SPRING SUMMER and AUTUMN JESUS REVEALS SECRETS OF LIFE through Gottfried Mayerhofer
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6. Lebens-Geheimnis… WINTER, FRÜHLING, SOMMER & HERBST

Durch Jesus Christus offenbart an Gottfried Mayerhofer, 28. Juli 1870

1.Es wird da so mancher fragen, wie kann wohl der Winter, wo die Natur eher mit dem Tode zu vergleichen ist, wie kann man den Winter, wo statt Wärme, als Quelle alles Lebens, die Kälte, gleichbedeutend mit dem Tode, herrscht, – wie kann der Winter mit der beweglichen Natur eines Kindes verglichen werden, wo alles Leben zeigt und alles von Leben strotzt?

2. Und doch, Mein lieber Zweifler, gibt es kein schöneres Beispiel, das Kindesleben mit dem Winter und seinem Leben zu vergleichen, als eben dieses, welches durch ein geistiges Band verbunden, das Nämliche in seinem Wesen zeigt.

3. Warte nur ein wenig, Mein Freund, und Ich werde dir den so tot vorkommenden Winter so lebendig, so warm darstellen, wie das Leben des Kindes ist; nur wollen wir die Sache nicht von dem Standpunkt der gewöhnlichen Darstellungsweise eurer Dichter und Poeten auffassen, sondern von dem Standpunkt, von welchem Ich es für gut finde, dieselbe nach Meiner Manier (Art) zu betrachten. Nun, so höre denn:

4. Siehe, Mein Freund, wenn du das ganze vegetative Leben des Kindesalters und sein Seelenleben damit vergleichst, so ist es, wie Ich im Anfang gesagt habe, ein Traumleben, ein Leben, wo alles Gute und Schlechte, alles Rechte und Unrechte noch den festen Schlaf des Sich-nicht-Bewusstseins unter der Decke der Unschuld schläft; denn Unschuld nennt man nur diesen Zustand, wo man keiner Schuld sich bewusst ist, aber auch keine kennt, denn mit der Erkenntnis der Unschuld hat dieselbe aufgehört.

5. Wie dieses Traumleben des Kindes, wo wie in einem Embryo alle Leidenschaften und alle andern Triebe verdeckt ruhig nebeneinander schlafen und nur den bessern Zustand ihres sie umschließenden Leibes erwarten, um dann zu erstarken und sich entwickeln zu können, ebenso – siehe, Mein lieber Freund, welch passender Vergleich und wie geistig nahe! – ebenso liegt unter der weißen Decke des Schnees (Weiß ist ja die Farbe der Unschuld) die ganze künftige Existenz eines Teiles des Erdballs im Schlafe begraben, nur wartend, bis eine höhere Macht, die Wärme der Sonne, diese Decke der Unschuld lüftet, dieselbe vernichtet, und den tausend und tausenderlei Leben ihren freien Lauf läßt, damit jedes gemäß seiner Bestimmung wirken und seinen Daseinszwecken nachzukommen vermöge.

6. Wie beim Kinde gute und schlechte Eigenschaften mit der Ausbildung des Körpers sich mehr manifestieren (zu erkennen geben), so zeigt sich im Erdenleben bei aufwachender Natur ebenfalls der Einfluß friedlicher und feindlicher Einwirkungen; anfangs, wie die Leidenschaften beim Kinde, ruhig unter der eisigen Decke des Schnees beisammen wohnend, trennen sie sich dann kämpfend und streitend, und so in stetem Kampfe gehen sie dem Frühling oder einer besser entwickelten Zeit entgegen, wo schon alles Lebende auf dieser Erde mehr erstarkt, auch im Kampf der Elemente und sonstiger Einflüsse widerstehen und denselben siegreich ertragen kann.

7. Im Frühjahre drängt alles unbewusst seiner Bestimmung entgegen; das Pflänzchen wird ein Bäumchen, bereitet alles vor, um einst als Baum seinen Zweck zu erfüllen, und Tiere bauen Wohnungen für ihre Brut, von der sie noch nicht wissen, woher sie kommt. – Alles schafft und webt; Zerstörung und Neuaufbauen, Formwechsel und Neugeburt sind des Erdballes Aufgabe; es ist ihre Jünglingszeit, welche oft Missarten und Afterbildungen (Nachbildungen), die nicht in den Kreis des Gewöhnlichen hineingehören und später wieder ausgeschieden werden, hervorbringt, wie bei dem Jünglinge seine dummen Streiche und leichtsinnigen Fehler.

8. So bekränzt die Natur im aufgewachten Frühling sich mit den schönsten Blumen, wie der Jüngling mit rosigen Wangen, und geht langsam dem Mannesalter entgegen, der Periode der Reife der Früchte, welche aus dem Treiben und Drängen des Frühlings hervorgehen soll, ganz im Sinne des Schöpfers.

9. Der Sommer oder das Mannesalter ist auch schon heißer, dem Manne rinnt der Schweiß von der Stirn bei Gewinnung seines täglichen Brotes; dem fruchttragenden Baum fehlt oft das Wasser oder die Feuchtigkeit, seine Kinder, die Blätter und Früchte, zu ernähren und letztere auszureifen.

10. Ebenso hoffnungslos steht der Mann oft da, läßt seine ermüdeten Arme sinken, wie der Baum seine Blätter; ein Sturmwind, ein Hagel entreißt ihm seine Kinder, die nur mit Mühe hervorgebrachten Früchte.

11. Dem Manne rauben Krankheiten seine Sprösslinge, seine Gefährtin; und wo beide, Mann und Baum, keinen Trost und keine Hilfe mehr erwarten, da türmt oft eine Windsbraut Wolken des Segens und Regens auf; letzterer ergießt sich in Strömen über die dürstenden Felder und Wiesen, befruchtet und befeuchtet die verschmachtende Natur, reinigt die Lüfte, und siehe, die ewig nie verlorene Naturkraft belebt wieder alle Wesen von neuem; der Sturm ist überstanden, manches wohl verloren, aber dafür tausend anderes ersetzt worden.

12. Beim Manne, wenn vom Unglück gebeugt er keine Hilfe mehr weiß, wenn das Ganze, vielleicht von Jugend auf erbaute Religionsgebäude mit dem Sturm des Schicksals zusammenbrach, da glimmt im Osten ein lichter Funke auf; es ist anfangs ein kleiner Stern, er steigt höher und höher, vergrößert sich, wird zur Sonne, zur Gnadensonne mit Meinem Bilde in der Mitte und mit Meiner Lehre als Strahlenbündel umwebt, beleuchtet das zerrissene Gemüt des Mannes, gießt sanften Trost und Licht in sein Herz, läßt den Tiefgeprüften, vielleicht zum ersten Male, den geistigen Vorgeschmack eines Himmels, das Vorgefühl einer göttlichen Liebe fühlen!

13. Der Mann richtet sich auf, begreift die Huld seines Vaters und segnet die Schicksalsschläge, die ihn getroffen und endlich keinen andern Zweck hatten, als ihn in die Arme Dessen zu führen, Der sie schon längst ausgebreitet hatte, ihn zu empfangen, und nur keine andere Art wusste, dieses zu bewerkstelligen, als durch ein dem Anschein nach vermeintliches Missgeschick.

14. So wird der Mann dann reif zum Greisenalter, wie der Baum seine Früchte ausreift zur Herbstzeit. Endlich kommt der Herbst, die Naturkraft, die während des Winters ruhig unter der Decke des Schnees schlief, die im Frühling alles zu neuem Leben weckte, im Sommer tätig war, alles seiner Bestimmung zuzuführen, hat gegen den Herbst sich ausgebraucht, ist müde geworden, hat ihren Zweck erfüllt und geht wieder schlafen.

15. Die Blätter fallen ab, der Baum, sonst in üppiger Fülle dastehend, verliert seine äußere Form, und bald als Gerippe und Skelett zeigt er zwar das Grundfundament, welches all das Hervorgebrachte getragen hat, aber die schöne Farbe, die Lebensfrische ist dahin; der Baum ruht, um in einem andern Jahre seine nächste Bestimmung anzutreten, entweder vollkommener als in dem Vergangenen, oder aber auch umgekehrt, der Zersetzung in andere Elemente sich nähernd.

16. So ist es ebenfalls mit dem Manne, nach und nach geht es dem Greisenalter zu; die Tatkraft, das schnelle Entschließen fängt an sich zu mildern, die Farbe des Gesichtes ändert sich, das Ergrauen der Haare (Zurückziehen des Eisens im Blut anzeigend, als Träger der Tätigkeit) wird immer bedeutender. Die Außenwelt schließt sich immer mehr, und der Greis beginnt ein inneres Leben, wie der Baum im Herbst, wo auch bei ihm die Zirkulation der erneuerten Säfte aufhört, und ein langsameres inneres Wirken, den menschlichen Blicken entzogen, sich fortsetzt.

17. So erwartet der Baum seine Bestimmung fürs nächste Jahr, gemäß seiner Tätigkeit, ob er als Brennholz dem Feuer übergeben oder zu anderen Zwecken dienen soll, oder ob er als Baum, vielleicht veredelt, bessere und schönere Früchte bringend, dem Menschen wieder körperliche und geistige Genüsse verschaffen soll, körperliche durch seine materiellen Produkte, und geistige durch sein Betrachten in Bezug auf den allgütigen Schöpfer und Herrn.

18. Alle Früchte und Produkte der ganzen Natur, die den lebenden Wesen zur Nahrung dienen, gehen durch ihre verschiedene Verwendung in eine höhere geistige Stufe über, indem sie zur Erhaltung von höher stehenden Wesen dienen, deren Körperliches befördern und das Geistige vervollkommnen helfen.

19. Was die Früchte bei den Erdprodukten, das sind bei den Menschen die Taten, sie helfen dem am Rande des irdischen Lebens Stehenden sein geistiges Ich aufbauen, um auch ihn zu einer höheren Stufe zu führen.

20. Was Ich euch hier gesagt, das Pflanzen und Tierreich sowohl als den Menschen in seinen vier Lebensperioden betreffend, das hat ebenfalls seine nämliche Bewandtnis bei ganzen Völkern und Nationen.

21. Auch sie haben ihre Kinder, Jünglings, Mannes und Greisenperiode; werden von Mir nach und nach auf den Weg zur Erkenntnis, durch Unglücke, Kriege, verheerende Krankheiten und durch sonst allerlei geführt, bis auch sie dann ihre geistige Höhe errungen, einzeln als Individuen oder im Ganzen als Nationen in höhere Sphären übergehen können; je nachdem ihre Neigung war, Meine Ratschläge und Mahnungen zu beachten, wo dann das eine Volk früher, das andere später zur Reife gelangen wird.

22. Hier habt ihr die zweite Reihe unserer Titelworte – Winter, Frühling, Sommer und Herbst -; jetzt wollen wir uns auf einen höheren Standpunkt schwingen und von da gleich Mir Meine Schöpfung in ihrem stufenweisen Wirken betrachten, wo ihr dann wieder Meine Liebe und Meine, nur auf das Glück Meiner geschaffenen Wesen bedachte Weisheit noch klarer erschauen möget!

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6th Secret of Life… WINTER – SPRING – SUMMER & AUTUMN

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on July 28th, 1870

1. Many a one will ask: How can winter, when nature can rather be likened to death, where instead of warmth as the source of all life, cold, synonymous with death, prevails, how can winter be likened to the lively nature of a child who overflows with life?

2. And yet, my dear doubter, there is no better example than this one comparing the child’s life with winter which shows, linked through a spiritual bond, the corresponding trait in the child’s nature.

3. Just wait a little, My friend, and I shall describe to you the seemingly dead winter as very much alive, as warm as the child’s life. However, we will not consider the matter from the standpoint usually adopted by your winters and poets but from My standpoint from which I prefer to consider it after My own manner. So listen:

4. Look, My friend, when you compare with it the entire vegetative life of childhood and its soul-life, it is, as I said, a dream-life, a life where the good and bad, all that is right and wrong still sleeps the sound sleep of unawareness of Self under the cover of innocence. For only that condition is called innocence where one is unaware of having committed a sin and also knows none; for with the realization of innocence the same has ceased to exist.

5. Just as in this dream-life of the child where, as in an embryo, all the passions and other urges, covered up, are peacefully sleeping together only waiting for the better condition of the body enveloping them so that they may grow strong and develop – look, My dear friend, what an apt comparison and how close spiritually! – there lies asleep, buried under the white covering of the snow (for white is the color of innocence) – the whole future existence of part of the earth. It is only waiting for a higher power, the warmth of the sun, to lift and destroy this covering of innocence, freeing the thousands upon thousands of life forms so that every one of them can operate according to its purpose and fulfill its destiny.

6. Just as with the child’s physical development good and bad qualities become more apparent, so when nature awakens on earth, the effect of peaceful and hostile influences shows. At first, like the child’s passions, dwelling peacefully together under the icy cover of the snow, they separate, fighting and quarrelling, and amid constant conflict face spring or a better time where everything alive on this earth grows stronger and able to resist the battle of the elements and other influences, bearing the same victoriously.

7. In spring everything unconsciously hastens to meet its destiny. The little plant grows into a little tree and prepares everything so as to one day fulfill its purpose as a tree and animals build dwellings for their brood without knowing where it will come from. Everything is active and working; destruction and new beginning, change of form and new birth are the task of the earth globe. It is its time of youth which often produces monsters and secondary growths which do not belong to the normal cycle and are later eliminated, just as in the case of the youth his silly pranks and frivolous mistakes (the so-called “teens’).

8. Thus in the awakening spring, nature, like the youth with rosy cheeks, garlands itself with the most beautiful flowers and slowly moves towards manhood, the period of the maturing of the fruits, which, according to the intent of the Creator, is meant to result from the pressing up and urging of the spring.

9. Summer, or the age of manhood, is already hotter. Man’s brow drips with sweat as he works for his daily bread. The fruit-bearing tree often lacks the water or the moisture to nourish its children, the leaves and fruits, and mature the latter.

10. Often man, just as hopeless, drops his tired arms like the tree drooping its leaves; a gale, a hailstorm snatches away its children, the laboriously produced fruits.

11. Man is robbed through illnesses of his offspring, his helpmate. And where both, man and tree, no longer expect comfort and help, often a gale piles up clouds of blessing and rain. The latter pours down in streams onto the thirsty fields and meadows, fructifies and moistens the languishing nature and cleanses the air, and look, the never-lost vitality of nature again enlivens all beings. The storm is weathered; many things are lost and have to be replaced by a thousand other things.

12. When man, bent down by disaster, no longer knows what to do, when the whole religious edifice built perhaps from youth on has broken down with the storm of fate, a light spark begins to gleam in the east. At first it is a little star, then it rises higher and higher, grows bigger, becomes a sun, the sun of grace with My image in the center and surrounded by My teaching in the form of a pencil of rays, illuminates the unhappy heart of the man, pouring gentle comfort and light into his heart and allows perhaps for the first time the sorely tried to feel the spiritual foretaste of heaven, of a divine love.

13. The man stands up, understands the graciousness of his Father and blesses the blows struck him by fate, which after all had no other purpose but to lead him into the arms of Him who long ago opened them wide to receive him but who knew no other way of achieving it than by a seeming misfortune.

14. Thus the man matures towards old age, just as the tree ripens its fruits in autumn. Finally, autumn arrives. The forces of nature, during the winter dormant beneath the blanket of snow, which in spring wakened everything to a new life, in summer were active to lead everything towards its destiny, towards autumn have spent themselves, have become tired after having fulfilled their purpose and again go to sleep.

15. The leaves are falling, the tree, usually standing in luxuriant profusion, loses its outer form and, soon but a framework and skeleton, it shows the foundation which had borne all that it had brought forth, but the beautiful color, the freshness of life is gone. The tree is at rest so as to take up its next task in another year, perhaps in greater perfection than in the preceding one or, conversely, approaching its dissolution into other elements.

16. This applies likewise to the man, and gradually he approaches old age. His energy and the ability to make quick decisions begin to wane, the facial color changes, the graying of the hair (indicative of a withdrawal of the iron in the blood, as a carrier of activity) becomes increasingly pronounced. The outer world becomes more and more closed and the old man begins an inner life, like the tree in autumn, whose circulation of the renewed saps also stops, followed by a slower inner activity hidden from the human eye.

17. So the tree awaits its designation for the following year, depending upon its task, namely, whether it shall be burnt as firewood, serve other purposes or, perhaps grafted, as a tree yielding better and finer fruits, shall again provide man with physical and spiritual pleasures, the physical through its material products and the spiritual through his contemplation of the immensely good Creator and Lord.

18. All the fruits and products of the entire nature, serving the living beings as food, pass through their various uses to a higher spiritual level, for they serve towards the preservation of higher beings, enhance their material-physical nature and help to perfect their Spiritual.

19. What fruits are with the products of the earth, are with men their actions. They help the one standing at the close of his earthly life to build his spiritual self and to guide him to a higher level.

20. What I have told you here concerning the kingdoms of plants and animals as well as man in his four periods of life can also be applied to entire peoples and nations.

21. They too have their phases of childhood, youth, manhood and old age and are gradually led by Me through disasters, wars, devastating sicknesses and various other events until, having reached their spiritual pinnacle, they can singly as individuals or as whole nations pass to higher spheres. This depends on their propensity to follow My advice and admonitions whereby one people will mature earlier, another later.

22. Here you have the second row of our title – winter, spring, summer and autumn. Now we will rise to a higher standpoint and from there, like Me, contemplate My Creation in its graded working where you may again still more clearly behold My love and also My wisdom, which is only concerned with the happiness of My created beings!

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HIVER, PRINTEMPS, ÉTÉ ET AUTOMNE
Secret de la Vie 6

28 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Beaucoup demanderont : Comment l’hiver, alors que la nature fait plutôt penser à la mort car le froid, synonyme de mort, y a remplacé la chaleur comme source de toute vie, comment donc l’hiver peut-il être assimilé à la nature vive d’un enfant qui déborde de vie ?

Et pourtant, mon cher incrédule, il n’est pourtant pas de meilleur exemple que celui-ci qui nous montre la correspondance avec la nature de l’enfant, en comparant la vie de l’enfant avec l’hiver durant lequel la nature est contrainte par une obligation spirituelle.

Attendez juste un peu, Mon ami et Je vais vous décrire l’hiver apparemment mort comme étant bien vivant, et aussi chaud que la vie de l’enfant. Cependant, nous ne considérerons pas cette question du point de vue habituellement adopté par vos écrivains et poètes, mais de Mon point de vue et selon Ma propre façon. Écoutez donc :

Regardez, Mon ami, quand vous comparez cela à la vie entière végétative de l’enfance et à la vie de l’âme, c’est, comme Je l’ai dit, une vie en rêve, une vie où le bon et le mauvais, tout ce qui est juste et faux dort encore d’un sommeil profond du fait que l’enfant, sous la couverture de l’innocence, est inconscient de Moi. Seul cet état, où on est inconscient d’avoir commis un péché et où on n’en connaît aussi aucun, est appelé l’innocence ; car avec la prise de conscience de l’innocence elle cesse d’exister.

De la même façon que dans cette vie-rêve de l’enfant où, comme dans un embryon, toutes les passions et autres fortes envies dissimulées dorment paisiblement ensemble attendant seulement une meilleure condition du corps les enveloppant pour pouvoir devenir fortes et se développer, – regarde, Mon cher ami, combien cette comparaison est opportune et proche spirituellement – l’existence entière future d’une partie de la terre se trouve là endormie, enterrée sous la couverture blanche de la neige (le blanc est la couleur de l’innocence). Elle attend seulement une puissance plus haute, la chaleur du soleil, pour soulever et détruire cette couverture de l’innocence, et libérer des milliers de milliers de formes de vie pour que chacune d’entre elles puisse fonctionner selon son but et accomplir son destin.

De même qu’avec le développement physique de l’enfant les bonnes et mauvaises qualités deviennent plus apparentes, de même quand la nature se réveille sur la terre, les effets des influences paisibles et hostiles sont plus visibles. D’abord, les passions de l’enfant, demeurent paisiblement ensemble sous la couverture glaciale de la neige, puis elles se séparent, en se battant et se disputant, et au travers de conflits constants affrontent le printemps ou un temps meilleur durant lequel tout vivant sur cette terre devient plus fort et capable de résister à la bataille contre les éléments et d’autres influences, et est même capable de les vaincre.

Au printemps tout s’empresse inconsciemment de rencontrer son destin. Les petites plantes croissent en petits arbres et préparent tout afin qu’un jour ils accomplissent leur but en tant qu’arbres où les animaux construiront des logements pour leur couvée sans savoir d’où il vient. Tout est actif et au travail ; la destruction et la reconstruction, le changement de forme et la nouvelle naissance sont la tâche du globe terrestre. C’est au temps de la jeunesse que sont souvent produits les monstres et les croissances secondaires qui n’appartiennent pas au cycle normal et devront être postérieurement éliminés, de même que les sottises idiotes et les erreurs frivoles d’un jeune homme (les prétendus “adolescents”).

Ainsi avec le réveil du printemps, la nature, comme un jeune homme avec des joues roses, s’orne elle-même des plus belles fleurs et se déplace lentement vers la virilité, c’est-à-dire la période de maturation des fruits, qui, selon l’intention du Créateur, a été conçue comme la conséquence de la pression et de la forte envie du printemps.

L’été, ou l’âge de la virilité, est déjà plus chaud. Le sourcil de l’homme goutte de sueur lorsqu’il travaille pour gagner son pain quotidien. L’arbre qui porte des fruits manque souvent d’eau ou d’humidité pour nourrir ses enfants, les feuilles et les fruits et de ce fait arrive à maturité en dernier.

Souvent l’homme, désespéré, laisse tomber ses bras fatigués comme l’arbre laisse s’affaisser ses feuilles; une tempête, une averse de grêle survient et arrache ses enfants, les fruits laborieusement produits.
L’homme est privé de sa progéniture, de son épouse par les maladies. Et lorsque tous les deux, l’homme et l’arbre, n’attendent plus ni confort ni aide, souvent une tempête accumule des nuages de bénédiction et de pluie. Ces derniers déversent leurs flots sur les champs assoiffés et les prés, humidifiant et faisant ainsi fructifier la nature languissante tout en nettoyant l’air et la vue, alors la vitalité jamais perdue de la nature anime de nouveau tous les êtres. La tempête a été essuyée ; beaucoup de choses sont perdues et doivent être remplacées par mille autres.

Quand l’homme, accablé par le désastre, ne sait plus que faire, quand l’édifice religieux entier construit péniblement depuis la jeunesse a été détruit avec la tempête du destin, une étincelle légère commence alors à briller à l’Est. D’abord c’est une petite étoile, puis elle monte de plus en plus haut, grandit, devient un soleil, un soleil de grâce avec Mon image en son centre entouré par Mon enseignement sous la forme d’un faisceau de rayons, illumine le cœur malheureux de l’homme en versant le réconfort et la lumière dans son cœur et en permettant ainsi peut-être pour la première fois, bien que sous la forme d’un essai douloureux, de sentir l’avant-goût spirituel du ciel et de l’amour divin.

L’homme se lève, comprend la bienveillance de son Père et bénit les coups du destin qui l’ont frappé, et qui n’avaient, après tout aucun autre but, que seulement de le mener dans les bras de Celui qui, depuis longtemps, les a ouverts largement pour le recevoir, mais qui n’avait aucune autre voie pour réaliser cela qu’un passage par de tels malheurs.

Ainsi l’homme mûrit vers la vieillesse, de même que l’arbre mûrit ses fruits en automne. Finalement, l’automne arrive. Les forces de la nature, inertes sous la couverture de neige durant l’hiver, se sont réveillées pour une nouvelle vie au printemps, se sont activées en été pour mener le tout vers son destin, et jusqu’a l’automne se sont dépensées, puis après avoir accompli leur but, la fatigue est survenue et un nouvel endormissement survient.

Les feuilles tombent, l’arbre, d’habitude debout dans une profusion luxuriante, perd sa forme extérieure pour prendre bientôt une structure squelettique, il montre sa fondation qui avait porté tout ce qu’il a mené à maturité, mais les belles couleurs, la fraîcheur de la vie sont parties. L’arbre est au repos afin de préparer sa tâche suivante une autre année, peut-être dans une perfection plus grande que la fois précédente ou, au contraire, en s’approchant de sa dissolution dans d’autres éléments.

Cela s’applique de même à l’homme qui graduellement s’approche de la vieillesse. Son énergie et sa capacité de prendre des décisions rapides commencent à s’affaiblir, les couleurs de sa face changent, ses cheveux deviennent d’un gris de plus en plus prononcé (indicatif d’un retrait du fer dans le sang, en tant que transporteur d’activité). Le monde extérieur devient de plus en plus fermé et le vieil homme commence une vie intérieure, comme l’arbre en automne, dans lequel la circulation de la sève renouvelée s’arrête aussi, suivi par une activité intérieure plus lente et cachée à l’œil humain.

L’arbre attend alors son destin pour l’année suivante, selon sa tâche, à savoir, s’il sera brûlé comme bois de chauffage, ou servira à d’autres buts ou sera peut-être greffé pour rapporter plus de fruits et de meilleurs, fournissant ainsi de nouveaux plaisirs physiques et spirituels à l’homme : plaisirs physiques par ses produits matériels et plaisirs spirituels par la contemplation de l’immensément bon Créateur et Seigneur.

Tous les fruits et les produits de la nature entière servent les créatures vivantes au travers de l’alimentation, ou en passant par des utilisations diverses à un niveau spirituel plus haut ; ils servent ainsi à la conservation d’êtres plus hauts, en augmentant leur nature matérielle-physique et en aidant à leur perfectionnement Spirituel.

Ce que les fruits sont avec les produits de la terre, les actes le sont avec les hommes. Ils aident celui-ci à être debout à la fin de sa vie terrestre, à construire son moi spirituel et à le guider à un niveau plus haut.
Ce que Je vous ai dit ici concernant les royaumes végétal et animal aussi bien que l’homme dans les quatre périodes de sa vie peut aussi être appliqué aux peuples entiers et aux nations.

Ils ont aussi leurs phases d’enfance, d’adolescence, de virilité et de vieillesse et sont graduellement menés par Moi au travers des désastres, des guerres, des maladies dévastatrices et de divers autres événements, jusqu’à atteindre leur pinacle spirituel et ils peuvent dès lors, soit séparément comme des individus, soit comme des nations entières, passer à des sphères plus hautes. Cela dépend de leur propension à suivre Mon conseil et Mes remontrances par lesquels certaines personnes mûriront plus tôt, d’autre plus tard.

Ici vous avez le deuxième groupe de mot de notre titre : l’hiver, le printemps, l’été et l’automne. Maintenant nous nous élèverons à un point de vue plus haut et de là, avec Moi, contemplerons Ma Création dans son travail progressif où vous pouvez de nouveau toujours plus clairement contempler Mon amour et aussi Ma sagesse, qui n’a qu’un seul but : le bonheur de Mes êtres créés!

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INVERNO, PRIMAVERA, ESTATE ED AUTUNNO
Segreto della Vita 6

28 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Qualcuno qui domanderà, come può l’inverno, dove la natura è piuttosto da paragonare alla morte, come può l’inverno, dove invece del calore, quale fonte di ogni vita, domina il freddo, sinonimo di morte, come può l’inverno essere paragonato alla vivace natura di un fanciullo, dove tutto manifesta vita e tutto abbonda di vita?

2. Eppure, miei cari dubbiosi, non esiste esempio più bello che paragonare la vita del fanciullo con l’inverno e la sua vita, come proprio questo, la cui vita collegata attraverso un vincolo spirituale, mostra la medesima nella sua essenza.

3. Aspetta solo un poco, amico Mio, ed Io ti presenterò l’inverno creduto così morto, tanto vivente e tanto caldo come è la vita del fanciullo; soltanto non vogliamo afferrare la cosa dal punto di vista della solita maniera di esporre dei vostri poeti e letterati, bensì dal punto di vista dal quale Io lo ritengo buono di considerare la stessa alla Mia maniera. Ebbene, così ascolta dunque:

4. Vedi, amico Mio, se tu confronti l’intera vita vegetativa dell’infanzia e la sua vita animica, allora è, come ho detto all’inizio, una vita da sogno, una vita in cui tutto il bene ed il male, tutto il giusto e l’ingiusto, dorme ancora il profondo sonno dell’incoscienza sotto il manto dell’innocenza; perché innocenza è soltanto quello stato in cui non si è coscienti di nessuna colpa, ma anche non si conosce niente, infatti, con il riconoscimento dell’innocenza la medesima ha cessato di essere.

5. Come questa vita da sogno del fanciullo, in cui come in un embrione tutte le passioni e tutti gli altri impulsi nascosti dormono uno accanto all’altro tranquilli ed aspettano solo la condizione migliore del suo corpo che li racchiude, per potersi poi fortificarsi e svilupparsi, – vedi, Mio caro amico, quale opportuno paragone e quanto spiritualmente è vicino! – tale e quale giace sotto il manto di neve (bianco è appunto il colore dell’innocenza) tutta l’esistenza futura di una parte del globo terrestre sepolta nel sonno, aspettando solamente finché un potere superiore, il calore del Sole, sollevi questo manto dell’innocenza, distrugga lo stesso, e lasci libero corso a migliaia e migliaia di forme di vita, affinché ognuno possa, secondo la sua destinazione, agire e conseguire lo scopo della sua esistenza.

6. Come nel fanciullo si manifestano buone e cattive caratteristiche con la formazione del corpo, così si manifesta altrettanto nella vita terrena con la natura risvegliante, l’influsso pacifico ed influenze ostili; all’inizio, come le passioni nel fanciullo, dimorando tranquillamente insieme sotto il manto gelido della neve, si separano poi lottando e combattendo, e così in continua lotta vanno incontro alla primavera oppure ad un tempo di sviluppo migliore, dove già tutto il vivente su questa Terra si rinvigorisce di più, resistendo anche alla lotta degli elementi ed altri influssi e può sopportare la stessa vittoriosamente.

7. In primavera tutto preme inconsapevole incontro alla propria destinazione; la pianticella diventa un albero, prepara tutto per adempiere un giorno come albero il suo scopo, e gli animali costruiscono dimore per la loro nidiata, di cui non sanno ancora da dove essa venga. – Tutto lavora e tesse; distruggere e riedificare, cambiar forma e rinascita sono compiti del globo terrestre; è la sua epoca giovanile che spesso produce deformità e formazioni anomale che non hanno posto nel circuito dell’ordinario e più tardi vengono di nuovo eliminati, come nel ragazzo le sue stupide burle ed errori fatti con leggerezza.

8. Così la natura s’inghirlanda nella primavera risvegliata con i fiori più belli, come il ragazzo con le guance rosse, e va incontro lentamente all’età adulta, il periodo della maturazione dei frutti che devono venir fuori dai germogli della primavera, perfettamente nell’intenzione del Creatore.

9. L’estate o l’età virile è già molto calda, all’uomo scorre il sudore dalla fronte per il guadagno del suo pane quotidiano; all’albero che porta frutto manca spesso l’acqua o l’umidità, per nutrire i suoi bambini, le foglie ed i frutti e portare questi ultimi a maturazione.

10. Proprio così sta qui l’uomo spesso disperato, lascia cadere le sue braccia stanche, come l’albero le sue foglie; una bufera, una grandine gli strappa i suoi figli, i frutti prodotti solo con fatica.

11. All’uomo le malattie rubano i suoi rampolli, la sua compagna; e dove entrambi, uomo ed albero, non si aspettano più nessun conforto e aiuto, là spesso una bufera ammassa nuvole di benedizione e pioggia; quest’ultima si riversa in torrenti sui campi e prati assetati, feconda ed umetta la natura morente, purifica l’aria e, guarda, l’eterna forza mai perduta della natura ridesta ancora tutti gli esseri di nuovo; la tempesta è superata, parecchie cose perdute, ma in compenso con mille altre sostituite.

12. Nell’uomo, quando piegato dalla disgrazia non sa più trovare aiuto, quando il tutto, forse l’edificio della religione edificato dalla giovinezza è crollato con la tempesta del destino, allora comincia a sorgere in oriente una chiara scintilla; all’inizio è una piccola stella, essa sale sempre più in alto, s’ingrandisce, diventa sole, Sole di Grazia con la Mia Immagine nel centro e, circondato col Mio Insegnamento come fascio luminoso, illumina l’animo lacerato dell’uomo, versa nel suo cuore dolcemente conforto e Luce, fa sentire al profondamente provato, forse per la prima volta, l’assaggio spirituale di un cielo, il presentimento di un Amore divino!

13. L’uomo si rialza, comprende la Grazia del Padre suo e benedice i rovesci del destino che l’hanno colpito ed alla fine non avevano nessun altro scopo che condurlo nelle Braccia di Colui che le aveva già aperte da lungo tempo per accoglierlo, e solamente non conosceva nessun altro modo per attuare questo, se non con un’apparente presunta sfortuna.

14. Così l’uomo diventa poi maturo per la vecchiaia, come l’albero matura i suoi frutti per la stagione autunnale. Alla fine arriva l’autunno, la forza della natura che durante l’inverno dormiva tranquilla sotto la coltre di neve ed in primavera risvegliò tutto a nuova vita, vita che era attiva in estate per portare tutto alla sua destinazione, si è consumata verso l’autunno, è divenuta stanca, ha compiuto il suo scopo e va nuovamente a dormire.

15. Le foglie cadono, l’albero, che di solito stava in pienezza rigogliosa, perde la sua forma esteriore, e presto, come scheletro e carcassa, mostrerà in verità le fondamenta di base che portarono tutto il prodotto, mentre il bel colore, la freschezza vitale è passata; l’albero riposa, per riprendere in un altro anno la sua prossima destinazione, o perfetto come nel passato, oppure anche all’opposto, avvicinandosi alla decomposizione in altri elementi.

16. Così è altrettanto con l’uomo; un po’ alla volta va incontro alla vecchiaia; l’energia, la decisione veloce comincia a mitigarsi, il colore del volto si modifica, l’incanutire dei capelli (annunciando il ritiro del ferro nel sangue, quale portatore di attività) diviene sempre più considerevole. Il mondo esterno si chiude sempre di più, ed il vecchio comincia una vita interiore, come l’albero in autunno, quando anche in esso cessa la circolazione degli umori rinnovati e procede un lento agire interiore, sottratto allo sguardo umano.

17. Così l’albero attende la sua destinazione per l’anno successivo a seconda della sua attività, se passarlo come legna per il fuoco oppure deve servire per altri scopi, oppure se, come albero, forse nobilitato, portando frutti migliori e più belli, deve procurare all’uomo nuovamente piaceri fisici e spirituali, fisici con i suoi prodotti materiali, e spirituali con la sua contemplazione in riferimento all’onnibuon Creatore e Signore.

18. Tutti i frutti e prodotti dell’intera natura che servono per nutrimento agli esseri viventi, passano con i loro differenti usi ad un gradino superiore più spirituale, essi servono alla conservazione di esseri più elevati, aiutano a favorire la loro parte corporea ed a perfezionare la parte spirituale.

19. Ciò che sono i frutti con i prodotti della terra, lo sono con l’uomo le azioni, esse aiutano colui che si trova al limite della vita terrena a costruire il suo io spirituale, per portare anche lui ad un gradino più elevato.

20. Ciò che qui vi ho detto, concernente il regno vegetale ed animale, tanto quanto l’uomo nelle sue quattro stagioni di vita, ha parimenti il suo medesimo stato presso tutti i popoli e nazioni.

21. Anch’essi hanno i loro periodi infantili, giovanili, virili e vetusti; sono guidati da Me un po’ alla volta sulla via della conoscenza, attraverso sventure, guerre, malattie devastanti ed ogni genere d’altro, finché anch’essi raggiungano la loro altezza spirituale e possano passare singolarmente come individui oppure nell’insieme come nazioni in sfere superiori, secondo com’era la loro inclinazione nell’osservare i Miei Consigli ed Ammonimenti, dove poi un popolo giungerà prima alla maturità, l’altro più tardi.

22. Qui avete la seconda serie di Parole del nostro titolo – inverno, primavera, estate ed autunno –; adesso vogliamo slanciarci ad un punto di vista superiore e da lì al par di Me osservare la Mia Creazione nella sua azione, gradatamente, da dove potete contemplare più chiaramente di nuovo il Mio Amore e Sapienza che mira solamente alla felicità dei Miei esseri creati!

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4. Lebens-Geheimnis… KÖRPER, GEIST & SEELE ❤️ 4th Secret of Life… BODY, SPIRIT & SOUL

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JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 4. Koerper - Geist - Seele - an Gottfried Mayerhofer JESUS reveals SECRETS of LIFE... 4. Body - Spirit - Soul - Given to Gottfried Mayerhofer
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flagge de  4. Lebens-Geheimnis… KÖRPER, GEIST & SEELE

4. Lebens-Geheimnis… KÖRPER, GEIST & SEELE
Jesus Christus offenbarte am 18. Juli 1870 durch Gottfried Mayerhofer

1. Diese drei Worte sind in Meinen Kundgaben schon oft erörtert worden, und ihr habt schon einen Begriff davon, was “Körper”, “Geist” und “Seele” im allgemeinen, und was in spezieller Hinsicht dieselben bedeuten im geistigen Sinne.

2. Da aber in allen Worten von Mir Unendliches liegt und stets Neues, Geistiges aus ihnen gezogen werden kann, so wollen wir es versuchen, ob wir nicht eben auch diesen Worten noch eine andere Bedeutung abgewinnen können, die vielleicht ebensowichtig wie die frühere oder wohl gar noch höher und erhabener sein könnte!

3. Da Meine Belehrungen stets stufenweise gehen, und die Erklärung von Körper oder Materie, oder als gebundene Geister in derselben, oder Meine Gedanken und Ideen in Materie fixiert – eurer früheren Auffassungsfähigkeit entsprechen, so will Ich jetzt, da ihr reifer geworden seid und in die Geheimnisse Meiner Schöpfung schon tiefere Blicke gemacht habt, euch eben dieses Wort “Körper” von einer andern Seite beleuchten und somit ein neues Feld zur Belehrung eurer Seele und zur Erhaltung eures Geistes euch kundgeben, damit ihr daran ersehen möget, daß, wenngleich Ich schon früher gebrauchte und erklärte Worte wiederbringe, Ich doch stets, außer den früher gegebenen Erklärungen, noch andere Seiten daran auffinden kann, so daß ihr in dem Gegenstand neue Wunder und neue Beweise Meiner Liebe und Weisheit entdecken könnt. Ja, wollte Ich es versuchen, so würde Ich, dieses Wort noch tausendmal umwendend, stets neue Seiten euren überraschten Blicken zeigen.

Doch zur Sache, also:
4. Wie Ich euch in früheren Kundgebungen erklärt habe, so war dort stets “Körper” mit “Materie” gleichbedeutend, und Ich zeigte euch, daß auch in der Materie eigentlich nichts Materielles, sondern nur geistig Gebundenes ist; oder Ich sagte euch, daß Materie Meine festgehaltenen Gedanken und Ideen sind, die so lange Materie oder Körper bleiben, als Ich Meine Gedanken und Ideen in denselben eingeschlossen und verkörpert – nicht zurückziehe!

5. Diese Erklärungen sind alle richtig, erstens – weil sie das Wahre bezeichnen, und zweitens – weil Ich sie euch gegeben habe.

6. Wollen wir aber diesen Begriff “Materie” oder “Körper” von einer andern Seite auffassen, so frage Ich vorerst: Was bezeichnet eigentlich das Wort “Körper”?

7. Sehet, um da gründlich zu sein und dann stufenweise aufwärts zu steigen auf der großen Stufenleiter Meiner Schöpfungen und Meines Wesens selbst, müssen wir den Begriff eines Wortes erst feststellen, und nicht so gedankenlos bei der Aussprache des Wones “Körper” stehenbleiben, ohne dessen Wesen näher zu bezeichnen. Nun denn, so fangen wir also an, wie die Schulkinder, wenn sie lesen lernen, beim Abc.

8. “Körper”, dieses Wort bezeichnet eigentlich ein separates (gesondertes) Ding, mit Dimensionen (Ausdehnungen) nach Breite, Länge und Tiefe, das ein abgeschlossenes und abgetrenntes, für sich selbst bestehendes Ding inmitten der grenzenlosen Unendlichkeit ist!

9. Der Körper ist daher ein Etwas, das einen Raum einnimmt, eine Umkleidung hat, welche eben damit sein individuelles Sein vom ganzen allgemeinen All- Sein trennt.

10. Ein Körper kann aber ebendeswegen doch alle Grade der Dichtigkeit und Schwere durchmachen, er kann bis ins Unendliche fein, für euch nicht mehr wägbar (imponderabel), aber auch bis zur härtesten Steingattung, wie Granit oder besser “Grundstoff der Erdfeste” genannt, verdichtet sich vorfinden.

11. Immer bleibt er ein Körper, ein für sich bestehendes Etwas, das Dimensionen annehmen kann, und zwar im verflüchtigten Zustande ungeheuer große, im verdichteten aber außerordentlich kleine, die dann durch den Drang der Anziehung und Aneignung von Gleichartigem, Steine, Erden, Welten, Sonnen-Gebiete usw. bilden können.

12. Körper ist daher als Wort der Ausdruck für etwas für sich körperlich Bestehendes, Gewordenes, aus dem Allsein herausgerissenes Getrenntes, für sich allein dastehendes Ganzes.

13. Der Körper kann sich teilen lassen ins Unendliche, bis wo eure Augen und Instrumente euch die weitere Wahrnehmung versagen; aber er existiert doch noch immer und hat als Größe seine Dimensionen nach allen drei Seiten, wenngleich für euch nicht mehr begreifbar, so wenig, als die Grenze, da seine Teilbarkeit aufhört, und das in ihm gebundene Geistige seinen Anfang hat.

14. Ohne Körper gäbe es keine sichtbare Schöpfung!

15. Es gibt Körper oder Stoffe, die wohl durchsichtig sind und unwägbar, wie Licht und Elektrizität, allein,
Lebensgeheimnisse offenbart durch Jesus Christus sie sind solches nur für eure Augen, aber nicht für die Augen der Geister!

16. Für eure Augen ist alles unsichtbar, was den Lichtstrahl durchläßt und denselben nicht von seiner Oberfläche zurückwirft; aber bedenket – ihr seht die Gegenstände nicht, und nicht den auf sie fallenden, sondern ihr seht sie nur durch den von ihnen zurückprallenden Lichtstrahl.

17. Einen Lichtstrahl, der in die Unendlichkeit hinausflieht, seht ihr nicht.

18. Wann also etwas Körper hat, aber von sehr geringer Dichtigkeit, das ist für euer Auge nicht vorhanden; und wäre nicht die Scheidekunst (Chemie), die euch da mehrere “Elemente” zeigt, wo ihr glaubtet nur mit einem zu tun zu haben, wie zum Beispiel die Luft, in der ihr lebt, die ihr einatmet, sie in euren Lungen chemisch zersetzt, den darin enthaltenen Lebensstoff herauszieht und dann das Verbrauchte oder Verkohlte wieder aushaucht.

19. Alle diese Bestandteile sind für eure Augen nicht daseiend, während sie für euren Körper fühlbar sind; denn wenn “das Salz der Luft” oder, wie ihr sagt der Sauerstoff mangelt und nur “Kohle” vorhanden ist, hört das Leben für euch auf, und jedes lebende Wesen verfällt dem Tode, das allein nur letztere einatmet; ebenso ist es auch mit dem dritten Hauptelement, der Luft, dem Stickstoff!

20. Es sind aber in der Luft noch eine Menge anderer Stoffe enthalten, die alle Körper haben, jedoch für eure Sinne unwahrnehmbar sind.

21. Was in der Luft schon dichter ist, das findet sich im Äther verfeinerter, und je mehr die Luft sich den Erden nähert, die sie umgibt, desto gröbere, dichtere Teile enthält sie; sie verdichtet sich im Wasser zur Flüssigkeit und wird sogar fest wie Eis, indem also verdichtete Luft ohne Wärme ein dichter, kompakter Körper geworden ist.

22. Vom Wasser gehen dann die Stufen der Verdichtung fort bis zu den allerdichtesten und schwersten Metallen und Steinen des Erdinhalts.

23. Diese so aus dem Allsein herausgerissenen und getrennten Dinge, die durch den Namen “Körper” bezeichnet sind, stellen die ganze Schöpfung Meiner fixierten Gedanken in geregelter Stufenreihe dar, allwo Ich vom ersten unwägbaren, aber doch körperlichen Atome angefangen die ganze Reihe von Dingen, eines vollkommener als das andere, hinaufbaute bis zu Mir Selbst, durch alle Sonnengebiete und Hülsengloben, bis in Meinen höchsten Himmel, in welchem auch die zartesten Umkleidungen Meiner Schöpfungsgedanken doch noch etwas Körperliches haben, welches jedoch, mit euren Sinnen gemessen, ein höchst Geistiges wäre!

24. Das Bestehen dieser ganzen Körperwelt wird einfach dadurch bewirkt, daß, wie die gleichen Geister sich gerne zusammengesellen, so auch alle elementarischen Stoffe oder Körper von gleicher Beschaffenheit einem großen Drang der Anziehungskraft nicht widerstehen können und gemäß Meines in ihnen wohnenden Schöpfungsgedankens sich in gewissen Maßen aneinanderreihen, manchmal bestimmte, von Mir gedachte Formen annehmen, und manchmal wieder in unregelmäßigen Gestalten sich dem leiblichen Auge zeigen.

25. Diese ganze Körperwelt ist also, obwohl eines vom andern getrennt, doch durch das gleiche Band der Liebe verbunden, der sicht und unsichtbare Träger Meiner Gedanken, oder der in sie gelegte Funke Meines Geistes ist in ihnen mehr oder weniger gebunden.

26. Das, was diese Körper treibt, nach gewissen Gesetzen sich anzuziehen oder abzustoßen, diese oder jene Form anzunehmen, ist der in ihnen wohnende Trieb, den sie von Mir bekommen haben, und ist eigentlich der in der Materie gebundene Geist; denn “Geist” (hier Naturgeist) oder “Naturkraft”, wie ihr es nennt, sind die nämlichen (gleichen) Dinge.

27. Der Geist ist der notwendige Drang in jedem Körper, seine Gestalt, die er sich nach seiner Intelligenz geformt hat, so lange zu erhalten, als die Existenz der Körperhülle dem innewohnenden Geist entspricht.

28. Der Geist, erhaben über alle Vergänglichkeit wie eure Naturkraft, ist es, der eingeschlossen den Körper zu dem macht, was er eigentlich ist.

29. Erleidet der Körper eine Veränderung, so entweicht der Naturgeist, der in ihm wohnte, und zerteilt sich in Geistes-Partikel, oder vereint sich mit anderen gleichen (Natur)Geistern zu einem höheren Geiste auf der Stufe Meiner Schöpfungsleiter, umkleidet sich dann mit anderem Körper, gemäß seiner Intelligenz.

30. Die früher zusammengehaltene Materie oder der Körper geht dann in der Verwandlung zum Teil eine Stufe auf und zum Teil abwärts.

31. Das Geistige im Körper treibt denselben zur Veränderung, und der Geist, seinem Triebe folgend, erfüllt wieder einen andern Schöpfungsgedanken, indem er so die zur Substanz geläuterte Materie (Seelisches) zurückführt, von woher sie gekommen war, oder durch Verbindung mit andern höherstehenden Körpern dieselbe als Wohnort intelligenter Geister in Meinem großen All der Vervollkommnung näherrückt.

32. Was ist eigentlich Geist!

33. Unter diesem Wort versteht man nächst dem oben Gesagten eigentlich ein Unkörperliches.

34. Auch bei gewissen Flüssigkeiten in ihrer höchsten Verfeinerung und Zersetzung entwickelt sich ein ätherisches Fluidum, sei es auf natürlichem oder auf chemischem Wege, das nicht mehr durch die gröberen Sinne, sondern nur manchmal noch durch die Geruchsnerven fühlbar ist.

35. Diese Art von “Geist” ist es aber nicht, welchen Ich euch erklären will, denn dies ist noch immer ein Körper, wenngleich von feiner Art.

36. Was Ich unter “Geist” verstehe, ist ein Ausfluß aus Mir, ein Ableger Meiner göttlichen Kraft, der, so beschränkt er auch sein mag in seiner Wirkungssphäre, doch ein Unverwüstliches, nie Zerstörbares ist.

37. Diese “Naturgeister” sind es, die die ganze Schöpfung zusammenhalten, ihr den eigentlichen Bestand und die ewige Dauer sichern, weil sie als Ausgänge aus Mir unsterblich sein müssen, wie Ich Selbst es bin.

38. Geister, in Materie oder Körper gebunden, sind die untersten Schichten der Schöpfung, ihre Grundpfeiler; ohne sie bestünde kein Körper, ohne sie würde das Licht der Sonne nur in die Unendlichkeit hinaus sich verlieren; denn nur dadurch, daß sie die Körper in ihrem Bestand erhalten, und diese so dem Lichte kompakte Flächen entgegensetzen, und zwar in allen möglichen Formen, bewirken sie durch das teils aufgenommene und teils zurückstrahlende Licht die tausend und tausend Schönheiten der sogenannten stummen Natur, gegenüber der belebten, großen geistigen.

39. Der Körper besteht durch den in ihm wohnenden Geist, der Geist als Funke Meines Ich manifestiert (offenbart) sich dann in den höheren Stufen des lebenden Organismus als eine höhere, sich mehr oder weniger “bewußte Potenz” (Kraft), als “Seele”.

40. Er beseelt den Körper und gibt ihm das große Lebensprinzip, von dem untersten eingeschlossenen Geist angefangen, durch die Fakultät (Fähigkeit) sich stufenweise höher hinaufzuschwingen, und in höher ausgebildeten Körpern vermittels einer belebenden Seele sich seiner Existenz stets mehr bewußt zu werden, und die Freude des Bestehens auch anderen Wesen mitteilen zu können.

41. So ist die dritte Stufe der Schöpfungsleiter die Reihe der beseelten Wesen, wo der Geist schon mehr frei sich ein anderes intelligentes Wohnhaus in der Materie als Körper errichtet hat, vermöge dessen er sich mehr äußern und auch mit seinem materiellen Wohnhause mehr nach Belieben verfahren kann.

42. Dieses Seelenleben beginnt bei den untersten Tieren, die neben dem kunstvoll eingerichteten Körper gemäß ihrer Individualität noch das für sich haben, daß die meisten auch die Freiheit der Bewegung besitzen.

43. Der Körper tritt hier schon als Knecht auf, und nicht wie ein Herr im Mineralreich.

44. Die Seele gebraucht denselben zu ihrer Erhaltung und zu ihren Lebensbedürfnissen, geleitet freilich noch immer durch den Geist als “Instinkt” oder Gängelband der Natur, womit der Geist die Seele jetzt zu diesem und dann zu jenem antreibt.

45. Eine freie Bewegung bedingt stets einen höheren Grad der Intelligenz; denn wenn Ich einer Seele erlaube, ihren Körper freier zu bewegen, so muß Ich ihr doch den Impuls eingeben, wie und wann und für welche Zwecke sie denselben bewegen soll.

46. In dieser Stufenleiter der sich frei bewegenden Körperwesen geht es nun aufwärts, ringend stets nach derjenigen Stufe, wo der Geist das Höchste, was der Schöpfer geben konnte, der Maschine oder dem Körper alle mögliche geistige Intelligenz darbietet; und endlich die Seele, ihrer Stellung in der Schöpfung sich bewußt, ihre Abkunft erkennt, den kleinen, geistigen, göttlichen Funken, der in dem letzten Atom eingeschlossen war, zu einer sich selbst bewußten Potenz erhoben hat und nun, den Blick nach oben gerichtet, erst anfängt, ihren Ursprung und ihre Abkunft vom Allerhöchsten zu begreifen.

47. Dieser Schlußstein aller Körper-, Geister- und Seelen-Welt ist der Mensch, den Ich als Mein Ebenbild geschaffen, als ein Kompendium alles übrigen hingestellt habe zwischen zwei Welten, der körperlichen und der geistigen, mit dem Drange, seine körperliche Welt mittels seiner Seele zu vergeistigen, seinem mit allen göttlichen Fähigkeiten begabten Geist die Tür zum Allerhöchsten zu öffnen, damit – durch den Einfluß des Geistes – die Seele ein Geist und der Körper, statt wie bisher seine materielle Umkleidung, einst seine geistige werde, welche dann im Geistigen alles das wieder repräsentiere (darstelle), was der Körper im Körperlichen besaß, und so vergeistigt, körperliches Vehikel als feinste Substanz – dem edelsten Menschengeiste sein herrlichstes Kleid werde!

48. Hier, Meine lieben Kinder, habt ihr die große Stufenreihe Meiner Schöpfung, vom ersten sich gestaltenden Atom und der kleinsten Monade bis zu Meinem letzten Werk, dem Menschen, von wo aus dann in geistiger Produktion (Gestaltung) das Nämliche wieder beginnt, bis in Meine letzten Himmel, wo die reinsten Geister mit den feinsten Lichtkörpern die höchste Reinigung eurer körperlich möglichen Substanz aus dem Schöpfungsraum zur Überkleidung ihrer Gott-Seelen nehmen, und dieselbe wie ihr euren Körper gebrauchen können, der aus groben Stoffen zusammengesetzt ist.

49. Es ist ein langer, aber doch nicht unmöglicher Weg bis dorthin.

50. Befleißet euch, Meine Kinder, das zu werden, zu was Ich euch auf dieser Stufenreihe bestimmte, das heißt, auf den Gipfelpunkt des Körperlich-Materiellen und zum ersten Anfang der Geisterwelt euch zu schwingen, wo die Tür des Lichtes und der Erkenntnis sich selbst auftun wird, und wo ihr vor euch die unermeßliche geistige und hinter euch die nie endende körperliche oder “Sinnen-Welt” erblicken werdet, und inmitten alles dessen – Den, der alles schuf, und Der nur daran eine Freude hat, wenn Seine Geschöpfe Ihn, den sie “Herr” und “Gott” nennen, nun “Vater” zu nennen gelernt haben.

51. Wenn ihr das alles einst mit einem Blicke werdet überschauen können, dann ist auch Er nicht mehr fern von euch, Der euch, wenn ihr auch gelitten, geduldet und gekämpft habt, dann beweisen wird, daß ohne alle diese irdischen Drangsale ihr nicht da wäret, wo ihr dann wirklich genießet, das heißt den allerhöchsten Begriff der Körper-, Geister- und Seelen-Welt, eine Vater-Liebe, wie sie nur Der euch fühlen lassen kann, Der hier wieder mit diesen drei Worten euch einen kleinen Beweis geben will, wie sehr Er wünscht, daß ihr – Seinen Lehren folgend alles WeltlichKörperliche gehenlassend – nur nach Seinen himmlischen Genüssen streben sollt! – Amen!

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4th Secret of Life… BODY, SPIRIT & SOUL
Jesus Christ revealed on July 18th, 1870 through Gottfried Mayerhofer

THESE three words have often been mentioned in My messages and you have already a general notion of the meaning of “body”, “spirit” and “soul”, as well as what they mean in a special, spiritual sense.

Since in all My words there lies something infinite, and always something new and spiritual can be drawn from them, we will try to extract from these same words another meaning, which may perhaps be just as important as the former, or even higher and more sublime.

Since My instructions are always given step by step, the explanation of body or matter as imprisoned spirits in the same, or as My thoughts and ideas fixed in matter, is in keeping with your former power of comprehension. Now that you have become more mature and have cast deeper glances into the secrets of My creation, I will illumine for you this word body” from a different aspect, thus informing you of a new field for the enlightenment of your soul and the preservation of your spirit. From this you can see that, although I repeat words previously used and explained, I can always find other aspects of it apart from the earlier given explanations so that you can discover in the subject new wonders and new proofs of My love and wisdom. Indeed, if I wanted to try, turning around this word a thousand more times, I would keep showing new aspects to your surprised eyes. But to the point.

As I have explained to you in earlier messages, “body” was always identical with “matter”, and I showed you that also in matter there is really nothing material, but only bound Spiritual. Or I told you that matter constitutes My fixed thoughts and ideas which remain matter or body as long as I do not withdraw My thoughts and ideas enclosed and embodied in the same.
All these explanations are correct, firstly, because they designate what is true and, secondly, because it was I who gave them to you.

However, if we want to understand this concept of “matter” or “body” from a different aspect, I first ask you: What does the word “body” actually signify?

Look, in order to be thorough and then move upward step by step on the great gamut of My creations and of My Being itself, we must first establish the concept of a word and not thoughtlessly stop with the utterance of the word “body” without a closer description of its nature. Well then, let us begin like the pupils as they learn how to read, with the alphabet.
The word “body” actually denotes a separate thing with dimensions according to width, length and depth, which is a complete and separate, self-contained thing amidst the limitless infinity.

Thus the body is a something that occupies a space and has an envelopment whereby its individual being is separated from the entire universal All-Being.

Notwithstanding all this, a body can experience all degrees of density and weight, it can be infinitesimally fine, imponderable for you, but on the other hand be found compressed to the most solid rock like granite, called original substance of the terrestrial body’. It always remains a body, a separate something, which can assume dimensions which in the volatile state are immensely great but in the solidified state extraordinarily small; they can then through the urge of attraction and annexation of similar bodies form rocks, earths, worlds, solar regions etc.

Therefore, body as a word is the expression for something that physically exists on its own and has become, separated from the All- Being, an entity existing independently.

The body is divisible ad infinitum, where your eyes and instruments fail to serve you. However, it still exists with its dimensions on all three sides, albeit no longer comprehensible for you, just like the borderline where its divisibility ceases and the Spiritual imprisoned in it has its beginning.

Without bodies there would not exist a visible creation!

There are bodies or substances that are transparent and imponderable, such as light and electricity; however, they are so only for your eyes, but not for the eyes of the spirits.

For your eyes everything that transmits the light-ray, not reflecting the same from its surface, is invisible. But consider, you do not see the objects or the light falling on them, but you see them only through the light-ray reflected from them.

You cannot see a light-ray fleeing out into infinity.

Therefore, when something has a body of very little density, it is nonexistent for your eye. And if it were not for chemistry, which shows you several “elements”, you would believe to be dealing only with one, as for instance with the air in which you live, which you breathe, chemically breaking it up in the lungs and extracting the vital substance contained there, then exhaling what is used up or carbonized.

All these components are non-existent for your eyes whereas for your body they are perceptible. For, if “the salt of the air” or, as you say, oxygen is lacking and only carbon is present, life ceases for you and every living being that only inhales the latter falls prey to death. The same applies to the third main element of air, nitrogen.

But in the air are contained still a great many other substances all of which have bodies but are imperceptible to your senses.

That which in the air is already denser, is found in the ether in a more refined form and the closer the air to the earths surrounded by it, the coarser and denser the particles it contains. In the water it solidifies to liquid and even to ice, since thus condensed air without warmth has become a dense, compact body.

Beginning with water, the stages of solidification progress to the most solid and heavy metals and rocks contained in the earth.

These things, extracted and separated from the All-Being and called “bodies”, represent on an orderly scale the entire creation of My fixed thoughts, where, beginning with the first imponderable yet physical atom, I constructed the whole gamut of things, one more perfect then another, up to Myself, throughout all the solar regions and shell globes up to My highest heaven, where even the finest envelopments of My creational thoughts have still some corporeality which, however, measured with your senses, would be something utterly spiritual!

The existence of this entire physical world is affected in the following way:
As like spirits prefer to associate, so all the elemental substances or bodies of like nature cannot resist the great urge of the force of attraction and in accordance with My indwelling creational thought join together in a certain measure, sometimes assuming definite forms thought by Me, and again sometimes showing themselves to the physical eye in irregular shapes.

Thus this whole world of bodies is united through the same bond of love though each one is separate from the other, and is the visible and invisible carrier of My thoughts, or, the spark of My Spirit laid into them is more or less bound within them.

That which impels these bodies to attract or repel each other in accordance with certain laws, to assume this or that form is the indwelling urge received from Me, and is actually the spirit imprisoned in matter. For “spirit” (here nature spirit) or “natural force”, as you call it, are the same thing.

Spirit is the essential urge inherent in every body to preserve its form, which it has shaped according to its intelligence, for as long as the existence of the physical envelopment corresponds to the indwelling spirit.

It is the encased spirit that, beyond all transience such as your natural force, makes the body what it really is.

If the body suffers a change, the nature spirit indwelling it escapes, breaking up into spirit particles or uniting with other like (nature) spirits to form a higher spirit on the gamut of My creation, and in keeping with its intelligence clothes itself with a different body.

The formerly cohesive matter or body in changing then partly ascends and partly descends a step.

The Spiritual in the body incites it to change and the spirit, following its urge, again complies with another creational thought by leading back the matter purified to substance (soul substance) to its origin, or, uniting it with other bodies which are on a higher level, as the abode of intelligent spirits brings it closer to perfection in My great Universe.
What actually is spirit?

Apart from the above-mentioned, by this word one really understands something incorporeal.

Also certain liquids when highly refined and broken up develop an ætheric fluid, either in a natural or chemical way, which can no longer be perceived by way of the coarser senses, only sometimes through the olfactory nerves.

But it is not this kind of “spirit” which I want to explain to you, for this is still a body, although of a refined kind.
What I mean by spirit is an efflux out of Me, an offshoot of My divine strength which, however limited in its sphere of action, is nevertheless something indestructible, never-to-be annihilated.

It is these “nature spirits” that hold together the entire creation, securing its actual existence and eternal permanency, for, being emanations from Me, they must be immortal as I Myself am.

Spirits bound in matter or in bodies are the bottom layer of creation, its foundation-pillars, without them there would not exist a body and the light of the sun would lose itself in infinity. For only by preserving the bodies” existence and enabling them to present compact surfaces to the light in every possible form, do they effect by means of the partly absorbed and partly reflected light the thousands upon thousands of splendors of so-called mute nature, in contrast to the enlivened, great spiritual one.

The body exists through its indwelling spirit; the spirit, as a spark of Myself, then manifests on the higher levels of the living organism as a higher potency of more or less self-awareness, namely, as a “soul”.

The spirit animates the body, imparting to it the great life principle, from the lowest imprisoned spirit gradually to rise higher and with the help of an animating soul, in more highly evolved bodies to become more and more aware of its existence and able to share the joy of life also with other beings.

This is the third step in the gamut of creation, the rank of the soul- endowed beings where the spirit, already more liberated, has built for itself another intelligent abode in the matter serving as body with the help of which it can express itself better, as well as use its material abode more to its own liking.

This soul life begins with the most primitive animals, most of which, apart from the ingeniously arranged body, in accordance with their individuality have also the advantage of enjoying the freedom of movement.

Here the body appears already as servant, and not as lord, as in the mineral kingdom.

The soul uses the same for its preservation and its vital needs, of course still guided by the spirit as “instinct” or leading-string of nature whereby the spirit urges the soul now to do this and now that.

Free movement always implies a higher degree of intelligence; for, if I allow a soul to move its body more freely, I must certainly endow it with the impulse as to how, when and for what purpose it is meant to move the same.

In this gamut of freely moving corporeal beings it is now an upward movement, an attempt to reach that level where the spirit offers to the machine or the body the most sublime gift the Creator could make, namely, the greatest possible spiritual intelligence. And, finally, the soul, aware of its place in creation, recognizes its origin and, having elevated the tiny spiritual, divine spark encased in the last atom to a power in full self-awareness, now gazes upward and only then begins to understand its origin and descent from the Most High.

This keystone of the entire world of bodies, spirits and souls is man, whom I created in My image and placed as a compendium of everything else between two worlds, the physical and the spiritual, with the urge by means of his soul to spiritualize his physical world, to open to his spirit endowed with all divine attributes the door to the Most High. And so, through the influence of the spirit, the soul may one day
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become a spirit and the body, instead of being its material envelopment, its spiritual one which then would represent all that the body possessed physically, thus spiritualized becoming a physical vehicle of the most sublime substance and the most glorious garment for the most noble human spirit!

Here, My dear children, you have the great gamut of My creation, beginning with the first nascent atom and the most minute monad and ending with My last work, man, where the same process begins spiritually, up to My highest heavens, where the purest spirits with the finest light-bodies use what they can of your physical substance from the space of creation, purified to the highest possible degree, as an outer envelopment of their God-souls, in the same way as you use your body which is composed of coarse substances.

The road there is a long but not impossible one.

Endeavor, My children, to become that for which I destined you on this gamut, that means to rise to the limit of the physical-material, to the first beginning of the spirit-world where the door to light and cognition will open spontaneously and where you will behold before you the limitless spiritual world and behind you the never-ending physical world, or “world of senses” and in the midst of all this – Him, who created everything and whose only joy is when His created beings have learnt to call Him, whom they call “Lord” and “God” – “Father”.

Once you will be able to take in all this at a glance, He is no longer far from you, He who will prove to you despite your past sufferings and battles that without all those earthly tribulations you would not be where you really enjoy the quintessence of the world of body, spirit and soul; a fatherly love which only He can let you feel who again here with these three words wants to give you a small proof of how much He wishes, that you, following His precepts, may let go of everything worldly-physical and only strive after His heavenly bliss! Amen.

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CORPS, ESPRIT ET ÂME

18 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Ces trois mots étaient souvent mentionnés dans Mes messages et vous avez déjà une notion générale de la signification du “corps”, de “l’esprit” et de “l’âme”, aussi bien que de ce qu’ils signifient dans leur sens spécial, spirituel.

Puisque dans tous Mes Messages, il se trouve quelque chose d’infini, il est toujours possible d’en tirer quelque chose de nouveau et de spirituel, nous essayerons donc d’extraire de ces mêmes messages une autre signification, qui peut-être aussi importante que l’ancienne, ou même plus haute et plus sublime.

Puisque Mes instructions sont toujours données point par point, l’explication du corps ou de la matière comme prison pour les esprits ou comme Mes pensées et Mes idées fixées dans la matière, est en accord avec votre capacité de compréhension initiale. Maintenant que vous êtes devenus plus mûrs et avez jeté des regards plus profonds dans les secrets de Ma création, J’éclairerai pour vous ces mots sous un aspect différent, pour vous faire prendre conscience ainsi d’un nouveau champ pour l’éclaircissement de votre âme et la préservation de votre esprit. De cela vous pouvez voir que, bien que Je répète des mots déjà employés et expliqués, Je peux toujours en trouver d’autres aspects à partir des explications déjà données pour que vous puissiez découvrir sur ces sujets de nouveaux miracles et de nouvelles preuves de Mon amour et de Ma sagesse. En effet, J’ai voulu essayer, en tournant autour de ces mots plus de mille fois, de vous en montrer de nouveaux aspects à vos yeux étonnés. Mais venons-en au fait.

Comme Je vous l’ai expliqué dans des messages précédents, “le corps” s’identifie toujours avec “la matière” et Je vous ai montré aussi que dans la matière il n’y a vraiment rien de matériel, mais seulement un lien avec le Spirituel. Je vous ai dit de même que la matière constitue Mes pensées et Mes idées fixées, qui restent matière ou corps tant que Je ne retire pas Mes pensées et idées enfermées et incarnées dans cette matière ou ce corps.

Toutes ces explications sont correctes, premièrement, parce qu’elles désignent ce qui est vrai et, deuxièmement, parce qu’elles proviennent de Moi.

Cependant, si nous voulons comprendre ce concept “de matière” ou “le corps” sous un aspect différent, Je vous demande d’abord : qu’est-ce que le mot “corps” signifie en réalité ?

Regardez, en vue de mieux comprendre et d’être tiré ensuite vers le haut, pas à pas sur la grande gamme de Mes créations et de Mon Être lui-même, nous devons d’abord établir le concept d’un mot et ne pas nous arrêter étourdiment à l’énonciation du mot “corps” sans une description plus précise de sa nature. Bien, commençons alors, comme les élèves quand ils apprennent à lire, par l’alphabet.

Le mot “corps” dénote en réalité une chose complète, séparée des autres et indépendante parmi l’infini illimité, avec des dimensions, en particulier une largeur, une longueur et une profondeur.

Ainsi le corps est quelque chose qui occupe un espace et a une enveloppe qui permet à son être individuel d’être séparé de l’Être entier universel.

Malgré tout cela, un corps peut se présenter sous tous les degrés de densité et de poids, il peut vous paraître infinitésimalement petit et impondérable, mais d’un autre coté se retrouver condensé dans la roche la plus solide tel que le granit, qui est appelé substance originelle du corps terrestre. Il reste toujours un corps, une chose séparée, qui peut avoir des dimensions qui, dans l’état volatil, sont immensément grandes, mais dans l’état solidifié extraordinairement petites; ces corps peuvent alors, par la forte envie d’attraction et d’annexion des corps qui leur sont semblables, former des roches, des terres, des mondes, des régions solaires etc.

Donc, le corps en tant que mot est l’expression de quelque chose qui existe physiquement toute seule, et qui s’est séparée du grand Être universel, pour former une entité existant indépendamment.

Le corps est divisible à l’infini, mais vos yeux et vos instruments ne réussissent pas à vous le montrer. Cependant, il existe toujours avec ses dimensions sur les trois côtés, et pour que cela soit plus compréhensible pour vous, avec une ligne de démarcation où sa divisibilité cesse et où le Spirituel emprisonné à l’intérieur a son commencement.

Sans corps il n’existerait pas de création visible!

Il y a des corps ou des substances qui sont transparents et impondérables, comme la lumière et l’électricité; cependant, elles ne le sont seulement que pour vos yeux, mais pas pour les yeux de l’esprit.

Pour vos yeux, tout ce qui émet un rayon de lumière, sans que celui-ci ne se réfléchisse sur sa surface, est invisible. Mais comprenez bien ceci, vous ne voyez pas les objets parce que la lumière tombe sur eux, mais vous les voyez seulement parce que le rayon lumineux se réfléchit sur eux.

Vous ne pouvez pas voir un rayon lumineux s’enfuyant dans l’infini.

Donc, quand quelque chose est un corps de très peu de densité, il n’a pas d’existence pour votre œil. Et sans la chimie, qui vous montre les divers “éléments”, vous pourriez croire n’avoir à faire qu’à un seul, comme par exemple avec l’air dans lequel vous vivez, que vous respirez et que vous cassez chimiquement dans vos poumons pour en extraire la substance essentielle contenue à l’intérieur, puis vous exhalez ce qui est épuisé ou carbonisé.

Tous ces composants sont inexistants pour vos yeux tandis que pour votre corps ils sont perceptibles. Si “le sel de l’air” ou, comme vous dites, l’oxygène, manque et qu’il ne subsiste seulement que le carbone, la vie cesse pour vous et pour toutes les créatures vivantes qui l’inhale, ces dernières deviennent alors la proie de la mort. La même affirmation s’applique au troisième élément principal de l’air: l’azote.

Mais dans l’air sont contenus beaucoup d’autres substances dont toutes ont des corps, mais sont imperceptibles à vos sens.

Ce qui, dans l’air est déjà plus dense, se trouve aussi dans l’éther sous une forme plus raffinée mais dans l’air le plus proche de la terre on le trouve sous une forme plus grossière et plus dense. Dans l’eau cela est sous une forme plus solidifiée avec l’eau liquide et même avec la glace, puisque l’air ainsi condensé du fait de l’absence de chaleur est devenu un corps dense et compact.

Les étapes du processus de solidification des métaux les plus solides et les plus lourds ainsi que des roches contenues dans la terre commencent, pour la plupart d’entre eux, par une phase liquide.

Ces choses, extraites et séparées de l’Être universel, sont appelées “des corps” ; elles représentent à une échelle ordonnée la création entière de Mes pensées fixées. Depuis le premier et impondérable mais cependant atome physique, J’ai construit la gamme entière des choses, de la moins parfaite à la plus parfaite, jusqu’à Moi, partout dans toutes les régions solaires avec leurs globes jusqu’à Mon ciel le plus haut, où, même la plus parfaite enveloppe de Mes pensées créatrices a toujours quelque corporéité qui, cependant, mesurée avec vos sens, serait quelque chose de tout à fait spirituel!

L’existence du monde entier physique est concernée de la façon suivante :
De même que les esprits veulent s’associer, de même toutes les substances élémentaires ou les corps naturels ne peuvent pas résister à la grande pression de la force d’attraction et conformément à Ma pensée créatrice universelle se rejoignent ensemble dans une certaine mesure, parfois avec des formes définies et pensées par Moi et parfois en se montrant elles-mêmes à l’œil physique dans des formes irrégulières.

Ainsi tout ce monde des corps est uni par la même obligation d’amour quoique chacun soit séparé de l’autre et soit le transporteur visible et invisible de Mes pensées, autrement dit, de l’étincelle de Mon Esprit qui a été mise en eux sous une forme plus ou moins liée.

Ce qui pousse ces corps à s’attirer ou à se repousser conformément à certaines lois, afin de former telle ou telle forme est la forte envie universelle reçue de Moi et qui est en réalité l’esprit emprisonné dans la matière. “L’esprit” (ici l’esprit de la nature) ou “la force naturelle”, comme vous l’appelez, est la même chose.

L’esprit est la forte inclination inhérente à chaque corps pour préserver sa forme, qu’il a façonné selon son intelligence, pour aussi longtemps que l’existence d’une enveloppe physique correspond à l’esprit qui y demeure.

C’est l’esprit et son enveloppe qui, au-delà de tout caractère éphémère comme l’est votre force naturelle, fait le corps tel qu’il est vraiment.

Si le corps subit un changement, l’esprit de la nature qui y demeure s’échappe en se dissociant en particules d’esprit qui s’uniront avec d’autres esprits(de la nature) pour former un esprit plus haut sur la gamme de Ma création, conformément à ses vêtements d’intelligence mais avec un corps différent.

Au cours de ce changement, la matière autrefois cohésive c’est̀ à dire le corps monte alors en partie ou descend en partie d’un niveau.

Le Spirituel qui est dans le corps le pousse à changer, et l’esprit, poussé par sa forte envie, accède à nouveau à une autre création pensée qui le ramène vers une matière purifiée telle qu’était la substance (d’âme) à son origine, et en l’unissant avec d’autres corps d’un niveau plus haut, c’est à dire avec le domicile d’esprits intelligents, le conduise tout près de la perfection dans Mon grand Univers.

Qu’est en réalité l’esprit ?

A l’exception de ce qui est mentionné ci-dessus, par ce mot on doit comprendre vraiment quelque chose d’incorporel.

De même que certains liquides quand ils sont fortement raffinés et cassés développent un fluide éthérique, que ce soit d’une façon naturelle soit chimique, qui ne peut alors plus être perçue par la voie des sens grossiers, mais seulement parfois par les nerfs olfactifs.

Mais ce n’est pas de cette sorte “d’esprit” dont Je veux vous parler, car c’est toujours un corps, bien qu’il soit d’une sorte raffinée.

Ce que J’entends par “esprit” est un influx qui sort de Moi, une ramification de Ma force divine qui, bien que limité dans sa sphère d’action, est néanmoins quelque chose d’indestructible, qui ne pourra jamais être annihilé.

C’est ces “esprits de la nature” qui assure la cohésion de la création entière, garantissant son existence réelle et sa permanence éternelle, puisque étant des émanations de Moi, ils sont immortels comme Je le suis Moi-même.

Les esprits emprisonnés dans la matière ou dans les corps forment les fondations de la création, ses piliers de base, sans eux il n’existerait pas de corps denses et la lumière du soleil se perdrait dans l’infini. Tout ceci est ainsi pour la seule préservation des corps et pour leur permettre de présenter des surfaces compactes à la lumière dans chaque forme possible, ce qui est rendu possible grâce à l’absorption d’une partie de la lumière et par la réflexion du reste en milliers de milliers de splendeurs naturelles prétendues muettes, par contraste avec celles animées du grand spirituel.

Le corps existe par l’esprit qui y demeure; l’esprit, en tant qu’étincelle de Moi, se manifeste ensuite sur les niveaux plus hauts de l’organisme vivant comme une puissance plus haute et une prise de conscience de soi-même plus ou moins forte, à savoir, comme “une âme”.

L’esprit anime le corps, en lui insufflant le grand principe de la vie, en partant du plus petit esprit emprisonné et en l’élevant graduellement plus haut, avec l’aide de l’âme vivifiante, pour aboutir à un corps plus évolué qui doit devenir de plus en plus conscient de son existence et être capable de partager la joie de vivre avec d’autres êtres.

C’est la troisième étape du processus de Ma création, c’est à dire, le rang des êtres dotés d’une âme où d’un esprit, déjà plus libérés, qui ont construit pour eux un autre domicile intelligent dans la matière qui leur sert de corps et à l’aide duquel ils peuvent mieux s’exprimer, aussi bien qu’employer leur domicile substantiel en fonction de leur propre attirance.

Cette vie de l’âme débute par les animaux les plus primitifs, qui pour la plupart, grâce à un corps ingénieusement arrangé, conformément à leur individualité peuvent apprendre à aimer la liberté de mouvement.

Ici le corps apparaît déjà comme un domestique et pas comme un seigneur, à la différence du monde minéral.

L’âme est employée aussi pour sa conservation et pour ses besoins essentiels, bien sûr toujours guidé par l’esprit en tant qu’”instinct” ou fil d’Ariane de la nature par lequel l’esprit recommande vivement à l’âme maintenant de faire ceci et maintenant de faire cela.

Le mouvement libre implique toujours un degré plus haut d’intelligence; car, si Je permets à une âme de déplacer son corps plus librement, Je dois certainement la doter avec l’impulsion du quand, du comment, et de la connaissance du but de cette possibilité de se déplacer elle-même.

Dans ce processus d’accès au libre déplacement des êtres corporels, c’est maintenant un mouvement ascendant, une tentative pour atteindre ce niveau où l’esprit offre à la machine ou au corps le cadeau le plus sublime que le Créateur pouvait faire, à savoir, l’intelligence spirituelle la plus grande possible. Et, finalement, l’âme, consciente de sa place dans la création, reconnaît son origine grâce à l’élévation de la minuscule étincelle spirituelle divine enfermée dans le dernier atome jusqu’à la pleine prise de conscience de soi-même, et regarde maintenant vers le haut, et seulement alors, commence à comprendre son origine et sa descente depuis le Plus Haut.

Cette pierre angulaire du monde entier des corps, des esprits et des âmes est l’homme, que J’ai créé à Mon image et placé, comme un condensé de tout le reste, entre deux mondes, le physique et le spirituel, avec une forte attirance au moyen de son âme pour spiritualiser son monde physique, et ouvrir à son esprit doté avec tous les attributs divins la porte du Plus Haut. Et ainsi, par l’influence de l’esprit, l’âme peut un jour devenir un esprit et le corps, en tant que son enveloppe matérielle, deviendra une enveloppe spirituelle qui représentera alors tout ce que le corps a possédé physiquement, mais en le spiritualisant en un véhicule physique fait de la substance la plus sublime et d’un vêtement le plus glorieux pour l’esprit humain le plus noble!

Ici, Mes chers enfants, vous avez de décrit devant vous le grand processus de Ma création, depuis la naissance du premier atome en passant par l’éphémère monade et en finissant avec Mon dernier travail, l’homme, à partir de qui le même processus recommence spirituellement, jusqu’à Mon ciel le plus haut, où les esprits les plus purs, grâce à leur corps de lumière le plus subtil utilisent ce qu’ils peuvent de votre substance physique de l’espace de la création après l’avoir épurée au plus haut degré possible, comme enveloppe extérieure de leurs âmes divines, de la même manière que vous employez votre corps qui est composé de substances dures.

La route en est longue, mais pas impossible.

Mes enfants, l’effort pour devenir ce à quoi Je vous ai destinés dans ce processus, à savoir de monter à la limite du matériel physique, jusqu’à la frontière du monde des esprits où la porte de la lumière et de la connaissance s’ouvrira spontanément pour vous permettre de contempler devant vous le monde illimité des esprits et derrière vous le monde physique interminable, ou “monde des sens” et au milieu de tout cela – Celui, qui a tout créé et dont la joie est seulement de voir Ses créatures qui ont appris à l’appeler, et L’appellent “Seigneur”, “Dieu”, et “Père”.

Lorsque vous serez capables de comprendre tout cela d’un coup d’œil, Il ne sera plus loin de vous, Il se dévoilera à vous malgré vos souffrances passées et vos batailles, car, sans tous ces tourments terrestres vous ne seriez pas à même d’apprécier vraiment la quintessence du monde du corps, de l’esprit et de l’âme; c’est seulement par amour paternel qu’Il peut vous faire ressentir ici avec ces trois mots et qu’Il veut vous donner une petite preuve du combien Il souhaite que vous, en suivant Ses préceptes, vous puissiez abandonner tout le monde temporel physique et lutter seulement pour atteindre Son bonheur céleste! Amen.

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CORPO, SPIRITO ED ANIMA

18 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Queste tre parole sono state già spesso discusse nelle Mie Comunicazioni, e voi avete già un concetto di ciò che sono “corpo”, “spirito” ed “anima” in generale, e in special riguardo cosa significano le stesse in senso spirituale.

2. Ma poiché in tutte le Parole provenienti da Me sta l’infinito e sempre del nuovo, potremmo da esse trarre dello spirituale, così vogliamo provare se non ci potremmo guadagnare proprio anche da queste parole ancora un altro significato, parole che forse potrebbero essere altrettanto importanti come le precedenti oppure ben ancora più alte e sublimi!

3. Poiché i Miei Insegnamenti procedono gradualmente, e la definizione di corpo, oppure materia, oppure quali spiriti legati nella stessa, oppure le Mie Idee ed i Miei Pensieri fissati nella materia corrisponde alla vostra facoltà di comprensione, così voglio, adesso che siete più maturi ed avete già dato un profondo sguardo nei segreti della Mia Creazione, illuminarvi proprio questa parola “corpo” da un altro lato, e quindi svelarvi un nuovo campo per ammaestramento della vostra anima e per la conservazione del vostro spirito, affinché possiate scorgere in questo che, quantunque Io riporti parole già prima usate e spiegate, posso lo stesso sempre trovare, oltre alle spiegazioni date in precedenza, ancora altri lati a queste, così che potete scoprire nell’argomento nuove meraviglie e nuove dimostrazioni del Mio Amore e Sapienza. Sì, se volessi provare, allora mostrerei, voltando questa Parola ancora mille volte, sempre nuovi lati al vostro sorpreso sguardo. Dunque al fatto:

4. Come vi ho spiegato nelle precedenti Comunicazioni, lì “corpo” era sempre l’equivalente di “materia” e dimostrai che nella materia non vi è veramente nulla di materiale, ma solo un legame spirituale; oppure vi dissi che la materia sono i Miei Pensieri ed Idee fissate che rimangono materia o corpo finché non ritiro i Miei Pensieri ed Idee racchiuse ed incorporate nella stessa!

5. Queste spiegazioni sono tutte giuste, per primo perché significano il Vero, e per secondo perché ve le ho date Io.

6. Ma se vogliamo comprendere questo concetto “materia” o “corpo” da un altro lato, allora dapprima Io domando: Cosa significa veramente la parola “corpo”?.

7. Vedete, per essere profondi e poi salire gradualmente in su sulla grande scala delle Mie Creazioni e del Mio stesso Essere, dobbiamo dapprima stabilire il concetto di una Parola e non fermarci così distratti all’espressione della parola “corpo”, senza indicare più da vicino la sua essenza. Ebbene dunque, cominciamo così come gli scolari, quando imparano a leggere con l’abc.

8. “Corpo”, questa parola indica veramente una cosa separata (a parte) con dimensioni (estensioni) in larghezza, lunghezza e profondità, che è una cosa finita e distaccata, esistente per se stessa nel mezzo della sconfinata Infinità!

9. Il corpo è perciò un qualcosa che occupa un determinato spazio, esso ha un rivestimento che separa appunto con questo il suo essere individuale dall’intero Essere-universale generale.

10. Ma un corpo può appunto perciò sopportare tutti i gradi d’intensità e peso, esso può sottilizzarsi all’infinito, per voi non più ponderabile, come anche condensarsi fino alla più dura specie di pietra come il granito, o meglio detto “elemento della solidità terrestre”.

11. Esso rimane sempre un corpo, un qualcosa esistente di per sé che può assumere dimensioni, e precisamente in condizioni di evaporazione immensamente grandi, in concentrazioni però estremamente piccole, che poi attraverso l’impulso dell’attrazione ed acquisizione dell’omogeneo possono formare pietre, terre, mondi, sistemi solari, ecc.

12. Corpo è perciò come parola l’espressione di qualcosa di corporeo esistente di per sé, di divenuto, di strappato fuori e diviso dall’Essere universale, stando lì per sé del tutto indipendente.

13. Il corpo si può scomporre all’infinito fin dove i vostri occhi e strumenti vi rifiutano l’ulteriore percezione, ma tuttavia esso esiste ancor sempre e come grandezza avrà le sue dimensioni da tutti i tre lati; e quantunque per voi non più comprensibile avrà così pochi limiti, infatti cesserà la sua divisibilità, ed avrà inizio lo spirituale in esso vincolato.

14. Senza corpo non esisterebbe nessuna Creazione visibile!

15. Esistono corpi o materie che sono bensì trasparenti ed imponderabili, come la luce e l’elettricità, solamente che sono tali solo per i vostri occhi, non però per gli occhi dello spirito.

16. Per i vostri occhi è invisibile tutto ciò che lascia passare il raggio di luce e non respinge lo stesso dalla sua superficie; riflettete però – voi non vedete gli oggetti e nemmeno quello su di essi cadente, bensì voi li vedete soltanto attraverso il raggio di luce da loro rimbalzante.

17. Un raggio di luce che fugge fuori nell’infinito, voi non lo vedete.

18. Quando dunque qualcosa ha corpo, ma è di densità molto piccola, questo non è esistente per il vostro occhio; e se non ci fosse l’arte dello scindibile (la chimica) che vi mostra parecchi “elementi” dove credevate di aver a che fare con uno solamente, come ad esempio l’aria nella quale voi vivete ed inspirate e la decomponete chimicamente nei vostri polmoni, estraendone la sostanza vitale in essa contenuta e poi espirate di nuovo il consumato o carbonizzato,

19. tutti questi elementi sarebbero per i vostri occhi non esistenti, mentre essi sono tangibili per il vostro corpo, infatti quando “il sale dell’aria” oppure, come voi dite, “l’ossigeno” manca, ed è presente solamente il “carbonio”, la vita per voi cessa, ed ogni essere vivente si abbandonerebbe alla morte se dovesse inspirare solo quest’ultimo; tale e quale è anche col terzo elemento principale dell’aria, l’azoto!

20. Nell’atmosfera però vi sono contenute ancora una quantità di altre sostanze, le quali tutte hanno un corpo, tuttavia per i vostri sensi sono imponderabili.

21. Ciò che nell’aria è già denso, lo si trova raffinato nell’etere; e quanto più l’aria si avvicina alla Terra che essa circonda, tanto più parti grossolane e dense contiene. Essa si condensa nell’acqua in liquido e diventa perfino solida come ghiaccio, essendo l’aria così condensata senza calore diventata un solido, corpo compatto.

22. Dall’acqua dipartono i gradi della condensazione fino ai più densi e pesanti metalli e pietre del contenuto della Terra.

23. Queste sostanze così tirate fuori e separate dall’Essere universale che sono indicate col nome di “corpo”, rappresentano l’intera Creazione dei Miei Pensieri fissati in ordinata sequenza di gradi, dove Io, cominciando dal primo atomo imponderabile, ma tuttavia corporeo, ho costruito l’intera successione di cose, l’una più perfetta dell’altra, fino a Me stesso, attraverso tutti i sistemi solari e globi cosmici, fino ai Miei più alti Cieli, nei quali anche i più tenui rivestimenti dei Miei Pensieri creativi hanno tuttavia ancora qualcosa di corporeo che tuttavia – misurato con i vostri sensi – sarebbe qualcosa di supremamente spirituale!

24. L’esistenza di questo intero mondo corporeo viene assicurata semplicemente per il fatto che, come gli spiriti affini volentieri si associano, così anche tutte le sostanze elementari o corpi di natura affine non possono resistere ad un grande impulso della forza di attrazione e, conformi al Mio Pensiero creativo in essi dimorante, si dispongono in certe quantità, stabilendo talvolta determinate forme da Me pensate, e talvolta invece mostrandosi all’occhio corporeo in figure irregolari.

25. Tutto questo mondo corporeo, sebbene l’uno separato dagli altri, tuttavia collegati mediante il medesimo vincolo dell’Amore, è quindi il portatore visibile ed invisibile dei Miei Pensieri, oppure la Scintilla del Mio Spirito posta in essi si trova in loro più o meno vincolata.

26. Ciò che spinge questi corpi ad attrarsi oppure a respingersi secondo determinate leggi, ad assumere questa o quella forma, è l’impulso dimorante in essi che hanno ricevuto da Me, ed è veramente lo spirito vincolato nella materia, infatti “spirito” (qui spirito della natura) o “forza della natura”, come la chiamate voi, sono le medesime cose.

27. Lo spirito è il necessario impulso in ogni corpo, per conservare così a lungo la sua forma che si è modellato secondo la sua intelligenza, come l’esistenza dell’involucro corporale corrisponde allo spirito ivi contenuto.

28. Lo spirito, elevato sopra ogni fugacità come vostra forza naturale, è quello che, racchiuso, rende il corpo ciò che esso veramente è.

29. Se il corpo subisce una trasformazione, allora lo spirito naturale che in esso dimora fuoriesce e si divide in particelle spirituali, oppure si unisce con altri spiriti (naturali) pari ad esso onde formare uno spirito più elevato sul gradino della Mia scala della Creazione, rivestendosi poi con un altro corpo, secondo la sua intelligenza.

30. La materia, oppure il corpo, precedentemente tenuta insieme, in parte passa poi nella trasformazione su un gradino verso l’alto ed in parte su un gradino verso il basso.

31. Lo spirituale nel corpo spinge il medesimo alla trasformazione, e lo spirito, seguendo il proprio impulso, realizza di nuovo un altro pensiero creativo, riconducendo così la materia (animica) alla sostanza più purificata, oppure mediante l’unione con altri corpi più elevati spinge vicino gli stessi come luogo di dimora di spiriti intelligenti nel Mio grande Cosmo del perfezionamento.

32. Cos’e veramente lo spirito?

33. Con questa parola s’intende, dopo quanto detto sopra, veramente un qualcosa di incorporeo.

34. Anche in certe liquidità si sviluppa nel suo più elevato perfezionamento e dissolvimento un fluido etereo, sia per via naturale che per via chimica, fluido che non è più tangibile con i rozzi sensi, bensì talvolta solo mediante i nervi olfattivi.

35. Questa specie di “spirito” però, non è ancora quello che Io intendo spiegarvi, poiché questo è ancor sempre un corpo, quantunque di specie fine.

36. Ciò che Io intendo con “spirito”, è un’emanazione proveniente da Me, una propaggine della Mia Forza divina, la quale, se anche limita il suo potere nella Sua sfera d’azione, tuttavia è qualcosa di indistruttibile, mai annientabile.

37. Questi sono gli “spiriti naturali” che tengono unita l’intera Creazione, che le assicurano la vera esistenza e l’eterna durata, perché essi, quali emanazioni provenienti da Me, devono essere immortali, come Lo sono Io stesso.

38. Spiriti vincolati nella materia o corpo, sono gli strati più bassi della Creazione, i suoi pilastri fondamentali, senza i quali non esisterebbe nessun corpo, e senza di essi la luce del Sole si perderebbe fuori nell’Infinità; infatti soltanto per questo essi mantengono i corpi nel loro stato e questi oppongono così alla luce una superficie compatta, e precisamente in ogni possibile forma essi operano attraverso la luce – in parte raccolta ed in parte riflessa – le migliaia e migliaia di bellezze della cosiddetta natura muta, nei confronti dell’animata grandezza spirituale.

39. Il corpo esiste per lo spirito in esso dimorante, lo spirito si manifesta poi come Scintilla del Mio Io nei gradi più elevati dell’organismo vivente come una potenza superiore più o meno conscia di se stessa, come “anima”.

40. Esso vivifica il corpo e gli dà il grande principio vitale iniziato dal più basso spirito racchiuso con le facoltà di elevarsi gradualmente più in alto, ed in corpi più elevati formati mediante un’anima vivente diviene sempre più cosciente della sua esistenza e può comunicare anche ad altri esseri la gioia dell’esistenza.

41. Così il terzo gradino della scala della Mia Creazione è la successione degli esseri animati, dove lo spirito già più libero si è edificato un’altra dimora intelligente nella materia come corpo, in virtù del quale si può esprimere di più e con la sua dimora materiale procedere anche più a piacimento.

42. Questa vita animica comincia negli animali più inferiori, i quali oltre al corpo ingegnosamente organizzato secondo la loro individualità, hanno ancora per sé il fatto che possiedono anche la massima libertà di movimento.

43. Il corpo si presenta qui già come servitore, e non come un signore nel regno minerale.

44. L’anima usa lo stesso per la sua conservazione e per i suoi bisogni della vita, guidata veramente ancor sempre attraverso lo spirito come “istinto” oppure influenza della natura, con cui lo spirito stimola ora l’anima a questo oppure a quello.

45. Un movimento libero ha per conseguenza sempre un grado più elevato dell’intelligenza, infatti se Io permetto ad un’anima di muovere il suo corpo liberamente, allora le devo dare anche l’impulso, come e quando e per quale scopo essa deve muovere lo stesso.

46. In questa graduazione la sostanza corporea si va movendo ora liberamente verso l’alto, sempre lottando verso quei gradini dove lo spirito offre il massimo di ciò che il Creatore poteva dare alla macchina o al corpo in fatto di ogni possibile intelligenza spirituale, ed alla fine l’anima, conscia della sua posizione nella Creazione, riconosce la sua Origine, che la piccola, spirituale Scintilla divina che era racchiusa nell’ultimo atomo, ha elevato se stessa ad una potenza cosciente ed ora, rivolgendo lo sguardo verso l’alto, comincia a comprendere la sua Origine e la sua provenienza dall’Altissimo.

47. Questa Chiave di Volta di tutti i mondi corporei, animici e spirituali è l’uomo, uomo che Io ho creato ad Immagine Mia ed ho posto come un compendio tra due mondi, il materiale e lo spirituale, con l’impulso di spiritualizzare il mondo fisico a mezzo della sua anima, di aprire al suo Spirito, dotato di tutte le capacità divine, la Porta all’Altissimo, affinché – mediante l’influsso dello Stesso – l’anima divenga uno spirito, ed il corpo invece di essere come finora il suo rivestimento materiale divenga un giorno il suo spirituale, il quale rappresenta poi nello spirituale, di nuovo tutto quello che il corpo possedeva nel fisico, e così spiritualizzato diventi un veicolo corporeo di finissima sostanza – la più splendida veste per il nobilissimo spirito dell’uomo!

48. Qui, Miei cari figlioli, avete la grande serie di gradini della Mia Creazione, dai primi atomi in formazione ed i più piccoli monadi fino alla Mia ultima opera, all’uomo, da dove poi nella produzione (formazione) spirituale la stessa cosa comincia di nuovo, fino ai Miei ultimi Cieli, dove gli spiriti più puri con i più sottili corpi di luce prendono dallo spazio della Creazione la massima purificazione della vostra possibile sostanza corporea per il rivestimento delle loro anime divine, e possono usare lo stesso come voi il vostro corpo che è composto di sostanze grossolane.

49. Fin lì è una lunga, ma certo non impossibile via.

50. Applicatevi, figlioli Miei, a divenire ciò per cui vi ho destinati su questa sequenza di gradini; questo significa di slanciarvi sul punto culminante del corporeo-materiale e sul primo inizio del mondo dello spirito, dove la porta della Luce e della conoscenza si aprirà da se stessa, e dove scorgerete dinanzi a voi lo spirituale incommensurabile e dietro di voi il corporeo mai terminante o “mondo dei sensi”, ed in mezzo a tutto questo – Colui che ha creato tutto e trova gioia solamente quando le Sue creature che Lo chiamano “Signore” e “Dio”, hanno ora imparato a chiamare “Padre”.

51. Quando un giorno potrete contemplare tutto questo con uno sguardo, allora anch’Egli non sarà più lontano da voi, il Quale, anche se avete sofferto, sopportato e lottato, vi dimostrerà che senza tutte queste tribolazioni terrene, voi non sareste là dove poi godrete veramente, cioè il sublime concetto di mondo del corpo, dello spirito e dell’anima, un Amore paterno, come può farvelo sentire solamente Colui che qui vuole darvi con queste tre parole di nuovo una piccola dimostrazione di quanto Egli desideri che voi – seguendo i Suoi Insegnamenti e lasciando andare tutto il corporeo-mondano – aspiriate soltanto ai Suoi piaceri celesti! Amen!

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Meine Einladung an die Jugend… KOMMT & ERFREUT MICH oder erfreut eure Eltern – My Invitation to the Youth… COME & PLEASE ME or please your Parents

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Jesus sagt… Dies ist Meine Einladung an die Jugend…
KOMMT & ERFREUT MICH oder erfreut eure Eltern

2. November 2015 – Worte von Jesus an Schwester Clare

(Clare) Der Herr segne euch, liebe Herzbewohner. Jesus, worüber möchtest Du heute Abend sprechen?

Jesus begann… “Alle Dinge zu verschmähen um Meinetwillen.”

(Clare) Und ich schrieb es schlussendlich auf… Und Er sagte…

(Jesus) “Uhhhh das hat aber lange gedauert!”

(Clare) Nun ja, ich prüfte es mit den Bibelverheissungen, weil ich so spät war und nicht sicher, ob es Jesus ist. Ich liess Ihn drei Mal wiederholen… Oh je! Nun, Er sagte…

(Jesus) “Vertraust du Mir nicht, Meine Braut?”

(Clare) Wie beantworte ich jene Frage?

(Jesus) “Transparent.”

(Clare) Oh, danke, Herr. Weitere Demütigungen.

(Jesus) “Sie sind gut für dich. Je tiefer hinunter du gehst, um so mehr lebendige Wasser werden in dich hinein fliessen. Sie rauschen von den hohen Bergen herunter, um die Kleinen und Demütigen in den fruchtbaren Tälern zu finden und dort bringen sie die Ernte hervor.”

(Clare) Gut gesagt, Herr.

(Jesus) “Oh nein, du erinnerst dich nicht… transparent?”

(Clare) Herr, würde ich das Thema auf Dich lenken, um aus einer Demütigung herauszukommen?

(Jesus) “Möchtest du, dass Ich das beantworte?”

(Clare) Nun, ich fragte Den Herrn, obwohl ich Ihn stark fühlte und Seine Gegenwart zu meiner Rechten wahrnahm, ich fragte Ihn drei Mal, weil ich nicht sicher war, dass Er dies gesagt hat. Es ist mein Glaube…

(Jesus) “…und die Müdigkeit… du solltest früher zu Mir kommen, erinnerst du dich?”

(Clare) Oh ja. Ich kam heute sehr spät für die Botschaft.

(Jesus) “Und warum warst du spät?”

(Clare) Ich beantwortete Emails und Briefe von Jenen, die im Moment wirklich Probleme haben.

(Jesus) “Wahr. Aber trotzdem, komm zuerst zu Mir, Geliebte. Bitte? Das wird es viel einfacher machen.”

(Clare) Ja Herr, ich werde es tun. Hilf mir bitte?

(Jesus) “Das werde Ich. Alle Dinge für Mich aufzugeben ist Eines der grössten Opfer, das eine Seele darbringen kann. Es ist die Feuerprobe ihrer Liebe zu Mir. Wenn ihr für die Welt arbeitet, für Geld und die schönen Dinge, die es kaufen kann, seid ihr gefangen gegenüber den Dingen dieser Welt. Ihr seid nicht frei, Mir zu dienen und dorthin zu gehen, wo es Mich erfreut.”

“Ihr sagt Mir… ‘Ich habe eine Frau und Kinder’. Hast du die Frau oder den Mann Meiner Wahl geheiratet? Dann werden sie die Bequemlichkeiten der Welt auch aufgeben für Mich. Ganz viele Seelen leben und atmen von Augenblick zu Augenblick. Sie leben nicht wirklich; sie überleben. Etwas tief in ihrem Innern ruft, aber jene Strasse ist blockiert von einem Lebensstil voller Schulden. Am Ende sind sie alt und haben nichts bewirkt und sie wissen tief im Innern, dass ihr Leben eine Verschwendung war und nicht das, was es für Mich hätte sein können.”

“Ich spreche jetzt zu euch, ihr jungen Leute. Entscheidet euch nicht für das Zweitbeste, entscheidet euch nicht für einen Partner, der NICHT Meine Wahl ist. Ich verspreche euch, ihr werdet es für den Rest eures Lebens bereuen. Wenn ihr Mich liebt und wisst, dass nichts in dieser Welt euch befriedigen kann, wählt keine weltliche Karriere.”

“Ich rufe Vielen von euch zu, aber ihr habt euer Leben euren Eltern übergeben, nicht Mir. Sie haben Erwartungen und ihr habt die Träume eures Herzens begraben, um sie zu erfreuen. Sie unterstützen euch, weil ihr mit eurem Leben tut, was sie wollen. Ist es das wert Meine Auserwählten? Schaut auf euer Leben, wie es in 20 Jahren aussehen wird… Unabhängig von der Entrückung, dies ist eine Übung für den aktuellen Moment. Wenn ihr der Richtung folgt, die ihr eingeschlagen habt, wie wird euer Leben in 20 Jahren aussehen?”

“Jetzt bitte Ich euch, darüber nachzudenken, ob dies wirklich das ist, was ihr für euer Leben wollt? Manchmal ist es die Not, die in euren Entscheidungen zum Tragen kommt… Nun, erfreut eure Eltern… lebt von ihrer Unterstützung. Oder wählt Mich und folgt Mir und ihr werdet als verrückt abgestempelt, arm und ausgestossen. Ihr sagt, dass ihr Mich liebt, aber reflektieren eure Entscheidungen diese Liebe? Oder widerspiegeln sie eure Liebe zur Welt und die Zustimmung eurer Eltern?”

“Eines Tages werde Ich sie dafür zur Rechenschaft ziehen, ein Hindernis gewesen zu sein. Aber dies sortiert Jene aus, die den ganzen Weg mit Mir gehen werden und Jene, die nur den halben Weg gehen werden.”

“Bin Ich brutal hier? Nicht wirklich. Ging Ich den halben Weg? Hörte Ich kurz vor dem Kreuz auf und sagte ‘bis hierher und nicht weiter?’ Steht es nicht geschrieben? ‘Jene, die Vater oder Mutter mehr lieben als Mich, sind Meiner nicht würdig und Jene, die Sohn oder Tochter mehr lieben als Mich, sind Meiner nicht würdig. Und Jene, die ihr Kreuz nicht auf sich nehmen und Mir nachfolgen, sind Meiner nicht würdig…’” (Matthäus 10:37)

“Ja, da gibt es sehr viel zu verlieren, zählt die Kosten. Wenn ihr einmal aufgebrochen seid auf dieser Strasse, werdet ihr nicht zurückkehren wollen. Ihr werdet als Deserteur beschimpft werden, unverantwortlich, faul, für nichts gut. Und auf eine Art stimmt es. Ihr seid für nichts gut, soweit es die Welt betrifft. Eure Ziele und die Ziele der Welt haben nichts mehr gemeinsam.”

“Aber Ich habe eine hungrige und verletzte Welt vor euch gesetzt – Menschen, die noch nie Meinen Namen gehört oder verstanden haben, Wer Ich bin. Ich habe eine endlose Liste von aussichtslosen und verlassenen Kindern rund um die Welt, Jene, welchen der Unterschied zwischen ihrer rechten und linken Hand nie beigebracht wurde und sie werden sterben, ohne Mich jemals gekannt zu haben.”

“Dies ist eine Entscheidung, die Ich euch aufrufe zu tätigen, solange ihr noch jung seid und etwas zu geben habt. Meine Kinder, schaut auf das Ende eures Lebens, wenn ihr auf dem eingeschlagenen Kurs weitermacht. Schaut auf Jene um euch herum und seht, wie sie alt werden, wie sie müde werden. Einige lassen sich scheiden, Einige sterben an Krebs, ein früher Tod von der harten Arbeit. Sie hinterlassen ihre Dinge ihren Kinder und kommen zu Mir, um Mich nackt und mit leeren Händen zu treffen – sie können nichts mitnehmen, ausser das, was sie aus Liebe und Treue getan haben. Aber tief in ihren Herzen tragen sie einen toten Traum. Sie wollten Mir immer dienen… aber.”

“Denkt gründlich über Meine Worte nach. Wenn ihr eine Berufung habt und sie ignoriert, kann Ich euch garantieren, dass ihr euch an ein Leben bindet, das euch nicht befriedigt und ihr werdet jene Last jeden Tag eures Lebens reumütig tragen, bis ans Ende.”

“Ich bitte euch, das Timing für die Entrückung beiseite zu legen. Schaut auf euer Leben… Wohin seid ihr unterwegs, welche Entscheidungen habt ihr getroffen, wem dient ihr? Euren Eltern oder Mir? Denkt darüber nach, überzeugt euch selbst, stellt euch vor, wie ihr mit 55, 75 oder 80 vor Mir steht. Was werdet ihr zu Mir sagen?”

“Ich liebe euch zärtlich, aber Ich werde euch jetzt sagen, nichts in diesem Leben wird euch jemals erfüllen, wenn ihr gerufen seid, alles aufzugeben, euer Kreuz auf euch zu nehmen und Mir zu folgen.”

“Es ist nicht zu spät. Die Einladung ist immer noch gültig. Meine Gnade für euch, auf diese Einladung zu reagieren, ist mit euch, während wir sprechen.”

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Jesus says… This is My Invitation to the Youth…
COME & PLEASE ME or please your Parents

November 2, 2015 – Words from Jesus to Sister Clare

(Clare) The Lord bless you, dear Heartdwellers. Jesus what would you like to talk about tonight?

Jesus began… “Despising all things for My sake.”

(Clare) And I finally typed that down… And He said…

(Jesus) “Whew that took a long time!”

(Clare) Yeah, I discerned it with the Bible Promises, because I was coming in so late, I wasn’t sure that this was Him. I made Him repeat it three times… O my! Anyway, He said…

(Jesus) “Don’t you trust Me, My Bride?”

(Clare) How do I answer that question?

(Jesus) “Transparently.”

(Clare) Oh, thanks, Lord. More humiliations.

(Jesus) “They are good for you. The lower you go the more living waters will flow into you. They rush from the mountain heights to find the little and lowly down in the fertile valleys, and there they bring forth the harvest.”

(Clare) Well said, Lord.

(Jesus) “Oh no, you don’t… transparently… remember?”

(Clare) Lord, would I change the subject on You to get out of a humiliation?

(Jesus) “Do you want Me to answer that?”

(Clare) Well, I asked the Lord, even though I strongly sensed and almost saw His presence at my right, I asked Him three times because I wasn’t sure it was Him saying that. It’s my faith…

(Jesus) “..and fatigue…you should have come to Me earlier, remember?”

(Clare) Oh yes. And I didn’t come for the message until very late.

(Jesus) “And why were you late?”

(Clare) Answering e-mails and letters of those who really have issues right now?

(Jesus) “True. But still, come to Me first, Beloved. Please? That will make this much easier.”

(Clare) Yes, Lord, I will. Help me please?

(Jesus) “I will. Abandoning all things for My sake is one of the greatest sacrifices a soul can make, in a way. It is the acid test of their love for Me. When you work for the world, for money and the nice things it can buy, you are in bondage to the things of this world. You are not free to serve Me and go where I please.”

“You have a wife and children, you say. Did you marry the woman or man of My choice? In that case, they will give up the comforts of the world for Me as well. Many, many are the souls who live to breathe from moment to moment. They aren’t truly living; they are surviving. Something deep calls to them, but that road is blocked by debts and lifestyle. In the end they grow old and fizzle out, knowing profoundly that their lives were a waste and not what they could have been for Me.”

“I am speaking to you, now, young people. Do not settle for second best, do not settle for a mate that is NOT My choice. I promise you, you will regret it for the rest of your life. If you love Me and know that nothing in this world can satisfy you, do not choose a worldly career.”

“I am calling many of you, but you have given your lives to your parents, not Me. They have expectations and you’ve buried the dreams in your heart to please them. They are supporting you because you are doing what they want you to do with your life. Is it worth it My chosen ones??? Look at your life 20 years from now…(Never mind the Rapture, this is an exercise for the present moment only.) If you follow the direction you are in, what will your life look like in 20 years?”

“Now I ask you to consider, is that really what you want for your life? Necessity sometimes comes to bear on your choices… please the parents… be on the dole. Choose to follow Me… be labeled a lunatic… be poor, be an outcast. You say you love Me, but do your choices today reflect that? Or your love for the world and the approval of your parents.”

“Some day, I will call them to an accounting for being a hindrance. Yet, that weeds out those who will go all the way with Me and those who will only go half way.”

“Am I being harsh here? Not really. Did I go half way? Did I stop short of the Cross and say ‘thus far and no further?’ Is it not written that ‘He who loves father or mother more than Me is not worthy of Me; and he who loves son or daughter more than Me is not worthy of Me. And he who does not take his cross and follow after Me is not worthy of Me….’” Matthew 10:37

“Yes, there is a great deal to lose, count the cost. Once you set out on this road, you will not want to return. You will be labeled a deserter, irresponsible, lazy, good for nothing. And in a way it is true. You are good for nothing as far as the world is concerned. Your goals and the world’s goals no longer have anything in common.”

“But I have a hungering aching world set before you – people who have never heard My Name or understood Who I Am. I have an endless list of forlorn and forsaken children around the world, those who have not been taught their left hand from their right, and they will die without ever knowing Me.”

“This is a choice I am calling you to make while you are yet young and have something to give. My children, look at the end of your life, if you continue on in this course. Look at those around you and see how they age, how they grow weary. Some divorce, some die of cancer, an early death from working so hard. They leave their things behind to their children and come to meet Me naked and empty handed – with the exception of all they did out of love and faithfulness. But deep in their hearts they carry a dead dream. They always wanted to serve Me… but.”

“Consider My words well. If you have a calling and are ignoring it, I can guarantee you are committing to a life that will not satisfy you, and you will remorsefully carry that burden every day of your life, right up until the very end.

“I am asking you to set aside the timing of the Rapture. Look at your life: where you are headed, the choices you made, who are you serving? Your parents or Me? Think about it, do the math, imagine you standing before Me at 55, 75, 80. What will you say to Me?”

“I love you tenderly, but I will tell you now, nothing in this life will ever fulfill you if you are called to abandon all, pick up your cross and follow Me.”

“It’s not too late. The invitation is still open. My grace for you to respond to that invitation is with you, even as we speak.”

 

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