Propheten als Gesandte Gottes – Prophets as Messengers of God

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Verhältnis eines Propheten zu Gott und den Menschen

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM – Band 2, Kapitel 108 und 109
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 108
Verhältnis eines Propheten zu Gott und den Menschen

Der Herr spricht:

1. Sage Ich: „Ein Prophet ist gerade solch ein ganz einfacher, natürlicher Mensch mit allerlei Schwächen behaftet wie du; aber da er ein verständiges Herz hat, in dem weder Zorn noch Rache, noch Missgunst, noch Stolz, noch Ehebruch und allerartige Hurerei feste Wurzeln schlagen können, so reinigt der göttliche Geist dessen Herz von den mannigfachen Schlacken der Welt; und wenn das alleinige Herz also gereinigt ist, so giesst der göttliche Geist ein Licht aus den Himmeln in solch ein Herz.

2. Da der Prophet es leicht erkennt, dass dies ein Licht aus den Himmeln ist, das sich allzeit in klar vernehmbaren Worten ausspricht, so darf der sohin fertige Prophet dann nur mit der Stimme seines Mundes laut nachsprechen, was er in seinem Herzen klar und deutlich vernimmt, und er prophezeit dann schon im vollendet prophetischen Masse!

3. Wenn es nun notwendig ist, so wird des Propheten Wille von Gott aus angetrieben, das zu reden zu dem Volke, und desgleichen zu tun vor demselben, was er in seinem Herzen vernimmt, – und solches heisst dann eine vollwahre Prophezeiung oder Weissagung und ist ebensogut reines Gotteswort, als hätte Gott Selbst unmittelbar aus Seinem Munde zu den Menschen geredet.

4. Aber darum gilt ein solcher Prophet um kein Haar mehr vor Gott als jeder andere Mensch, dem diese Gabe ganz mangelt; denn der Prophet muss dann aus seinem höchst eigenen Willen ebenfalls das tun, was der Geist Gottes durch sein Herz und durch seinen Mund zu den Menschen geredet hat, sonst kommt über ihn so gut ein Gericht wie über jeden, der den Willen Gottes vernimmt, aber nicht danach tut, – und es ist da ein Prophet schlimmer daran denn ein anderer Mensch. So ein anderer in der Schwäche und Nacht seiner Seele es schwer glaubt, was der Prophet zu ihm spricht, so wird er ein minderes Gericht zu bestehen haben, dieweil er nicht glauben mochte, was der Prophet zu ihm geredet hat; aber für den Propheten selbst gibt es keine Entschuldigung, sowie auch für den nicht, der da geglaubt hat und dennoch aus Liebe zur Welt und deren Schätzen nicht tat, was ihm vom Propheten zu tun geboten ward.

5. Jedoch aber wird der Lohn eines Propheten dereinst grösser sein denn der eines andern Menschen; denn ein Prophet muss allzeit siebenfach soviel tragen als ein jeder andere Mensch für sich. Alle, zu denen ein Prophet geredet hat, werden jenseits, die Guten wie die Schlechten, ihm übergeben, und er wird sie in Meinem Namen richten über jegliches Wort, das er vergeblich zu ihnen geredet hat!

6. Wer aber einen rechten Propheten aufnimmt in Meinem Namen und im Namen des Propheten selbst und verpflegt ihn und ist dessen Freund, der wird dereinst auch eines Propheten Lohn überkommen. Und wer einen Propheten unterstützt, dass es dem Propheten leichter geschieht in seiner schweren Arbeit, der wird auch eines Propheten Lohn überkommen; denn jenseits wird der Knecht des Propheten auf gleicher Stufe stehen neben dem Propheten und wird mithin richten die dem Propheten untergebenen Geister und herrschen über sie immerdar, und seines Reiches wird für ewig nimmer ein Ende sein!

7. Wehe aber denen, die einen Propheten verlassen der Welt wegen oder ihn gar verdächtigen hie und da und in einem und dem andern! Und noch mehr Wehe den Verfolgern eines Propheten; denn diese werden schwerlich ewig je zur Anschauung Gottes gelangen! Wer aber an einen Propheten die Hand legt, soll mit dem ewigen Feuer in der untersten Hölle bestraft werden! Denn eines Propheten Herz ist Gottes, und sein Mund ist Gottes, und so seine Hände, Füsse, Augen und Ohren! Wo ein Prophet ist, da ist auch Gott; darum sollt ihr seine Wohnstätte mit tiefer Ehrfurcht betreten, denn der Ort, da er steht, ist heilig. Das soll beachtet sein im Herzen, zwar nicht des Propheten willen, der ein Mensch ist, sondern um Gottes willen, der im Herzen des Propheten redet und zeugt.

8. Dass aber ein rechter Prophet für die Welt nur ein Gericht ums andere verkündet, hat seinen Grund ganz einfach darin, weil Gott nur dann einen Propheten erweckt, wenn diese (d.i.: die Welt) Gottes vergessen und sich in alle Laster eben der Welt hineingestürzt hat!

9. Sage Mir nun, Ebahl, ob du nun über das Wesen eines rechten Propheten im reinen bist!“

10. Sagt Ebahl: „Vollkommen, du mein überaus hochgeachteter Meister! Du bist demnach aber doch sicher auch ein Prophet!?“

11. Sage Ich: „Ich bin kein Prophet; denn es steht geschrieben: ,Aus Galiläa steht kein Prophet auf!‘ Aber Ich bin mehr denn ein Prophet! Denn in Meiner Brust wohnt ebenderselbe Geist, der durch den Mund der Propheten geredet hat und hinfort noch viel mehr reden wird. Denn die in der Folge Meinen Namen vollgläubig in ihrem Herzen tragen werden, denen wird auch der Geist der Weissagung innewohnen! Verstehst du solches?“

12. Sagt Ebahl: „Herr und Meister! Mir kommt es vor, dass so wie du kein gewöhnlicher Mensch reden kann! Hinter dir steckt ein anderer, den dein Rock und deine Haut vor unsern Augen verbirgt!“

Kapitel 109
Die Propheten als Gesandte Gottes und deren Unterschied vom Wesen des Herrn

1. Während Ebahl, dem schon ein anderes Licht aufzugehen beginnt, noch so fort ratschlagt, kommt auch schon der Hauptmann wieder zurück und erzählt voll Freude und Verwunderung, wie er alles in der besten Ordnung angetroffen habe, und wie sich seine Unterkommandanten gewundert hätten, als er nach ihrer Aussage zum zweiten Male gekommen sei und gefragt habe, ob wohl alles in Ordnung sei, indem er doch um eine halbe Stunde zuvor selbst alles aufs beste bestellt und geordnet hätte! Er aber habe sich damit wieder herausgeputzt, dass er vorgab, hiermit nur eine kluge Nachrevision angestellt zu haben, womit denn auch alle ohne weitere Fragen vollkommen befriedigt waren.

2. Mich aber fragte er darauf höchst wissbegierig, wer denn sonach sein zweites Ich gewesen wäre, das seine Arbeit gar so lobenswert an seiner Statt verrichtet habe.

3. Sage Ich: „Habe Ich dir ja doch zuvor gesagt, dass Mir alle Mächte der Himmel und die Kräfte dieser Erde in jedem Augenblick zu Gebote stehen; du aber mochtest es nicht glauben! Nun aber wirst du es hoffentlich wohl glauben, dass Ich ewig keinen Tod zu fürchten habe, und dass auch Ich ein Herr bin, der etwas zu reden und zu gebieten hat!“

4. Sagt der Hauptmann: „Ja, Herr und Meister, du musst ein Gott sein! Und es erscheint mir unsere römische Gotteslehre eben nicht mehr so fabelhaft wie ehedem; denn ich habe nun an dir ja die vollkommen lebendigste Überzeugung, dass dann und wann denn doch ein Gott seine Himmel verlassen hat und eine Zeitlang bald in der und bald in einer andern Art sich den sterblichen Kindern gezeigt und sie mit allerlei geistigen und irdischen Schätzen bereichert hat, auf dass die Sterblichen die sonst wüste Erde also kultivierten, dass sie dereinst auch ein Wohnsitz für unsterbliche Götter würde! – Habe ich recht oder nicht?“

5. Sage Ich: „Das ist nichts als eine eitel leere Dichtung, die recht heidnisch zart klingt, aber kein Fünklein von einer Wahrheit in sich enthält in der Art, wie du sie verstehst.

6. Ah, wenn du aber unter der ,Erde‘ die Erkenntnisse und den Willen der Menschen verstehst, dann könntest du wenigstens in einer der Wahrheit gut entsprechenden Art und Weise recht haben; aber Götter, die nicht und nirgends sind, haben wohl nie irgendwo der Erde Boden betreten. Jene Menschen, durch deren Mund der Geist Gottes zu den Menschen der Erde geredet hat, und durch deren Willen gar oft und gar viele Wunder geschehen sind, waren keine Götter, sondern Propheten, an und für sich gleichsogut Menschen wie du, und sind auch gestorben dem Fleische nach, – aber freilich der Seele und dem Geiste nach nicht.

7. In Mir aber betritt der Geist Gottes nun zum ersten Male diese Erde! Das ist derselbe Geist, von dem alle die Urväter und alle die alten Weisen und alle die Propheten oft und oft in ihren reinen Gesichten geweissagt haben.“

8. Während Ich aber solches zum erstaunten Hauptmanne redete, kam ein Diener ins Zimmer und sagte, dass draussen im Freien schon wieder eine Menge Kranker auf die Hilfe harreten, und ob Ich ihnen helfen möchte.

9. Sage Ich zum Diener: „So geh hinaus und sage ihnen, dass sie getrost in ihre Heimat ziehen sollen!“

10. Und der Diener begab sich eiligst hinaus und erstaunte nicht wenig, als er alle, die ehedem vor dem Hausflur jammerten und wehklagten, heiter, munter und fröhlich, Gott lobend, untereinander hin- und herwandelnd erblickte. Nach einer Weile erst sagte er zu den Geheilten das, was Ich ihm zu sagen gebot – und die Geheilten zogen in ihre Heimat.

11. Es ward aber darauf und darüber noch bei zwei Stunden lang geredet, das mit dem, was man schon bei der früheren Heilung geredet hatte, von ein und demselben Geiste war und darum hier füglich übergangen werden kann. Wir nahmen während des Geredes Brot und Wein und begaben uns darauf zur Ruhe.

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Relationship of a Prophet to God and Man

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 2, Chapter 108 and 109
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob LorberChapter 108
Relationship of a prophet to God and Man

The Lord says:

1. Says I: ‘A prophet is a simple, natural man just like you with all kinds of weaknesses. However, since he has a wise heart wherein neither anger nor vengefulness nor envy or pride or adultery or various kinds of harlotry can strike roots, the Divine Spirit cleanses his heart of the manifold dross of the world. And when the heart has been cleansed like that, the Divine Spirit pours a light from the heavens into such a heart.

2. Since the prophet easily recognises this to be a light from the heavens which always expresses itself in clearly audible words, the thus prepared prophet needs only to repeat with the voice of his mouth what he clearly and distinctly hears in his heart and is hereby already prophesying on a fully prophetic scale.

3. If this is necessary, the prophet‘s will is prompted by God to speak to the people and also do before them what he hears in his heart, – and this is then called a truthful prophecy or prediction and is quite as much God‘s word as if God Himself had spoken directly to the people.

4. However, because of this such a prophet is not a jot more important before God than any other person who does not possess this gift at all; for the prophet must of his very own will also practice what the Spirit of God has spoken through his heart and mouth to the people, otherwise a judgment will come upon him just as upon everyone who hears the will of God but does not follow it – and there a prophet is even worse off than another person. For if another one in the weakness and night of his soul has difficulty believing what the prophet speaks to him, his judgment for not believing what the prophet told him will be a lighter one. But for the prophet himself there is no excuse, and this applies also to the one who did believe but for love of the world and its treasures did not do what the prophet had bid him.

5. However, the reward of a prophet will once be greater than that of another person, for a prophet must always bear a sevenfold burden compared with that of any other person. All those to whom a prophet has spoken, the good as well as the bad, will in the beyond be handed over to the prophet and he will judge them in My name for every word he has spoken to them in vain.

6. But whoever in My name and the name of the prophet himself takes a true prophet into his house, provides for him and is his friend, will once also receive the reward of a prophet. And who supports a prophet to ease his difficult work will also receive a prophet‘s reward; for in the beyond a prophet‘s servant will be on the same level as the prophet himself and will, therefore, judge the spirits subordinate to the prophet and reign over them, and his kingdom will be everlasting.

7. But woe betide those who forsake a prophet and sometimes in one or the other thing even distrust him, and even greater woe to the persecutors of a prophet. For these will hardly ever come to see God. But whoever lays hands on a prophet shall be punished with eternal fire in the lowest hell. A prophet‘s heart is God‘s and so is his mouth, his hands, feet, eyes and ears. Where the prophet is, there is also God; therefore, you shall enter his dwelling place with deep reverence, for the place where he is standing is holy. That must be observed within the heart, not for the sake of the prophet who is a man, but for the sake of God Who speaks and testifies in the prophet‘s heart.

8. The reason why a true prophet announces judgment upon judgement on the world is simply the fact that God awakens a prophet only when the world has forgotten Him and has plunged into all the worldly vices.

9. Tell Me, Ebahl, whether you now do understand the nature of a true prophet?’

10. Says Ebahl: ‘Completely, you my highly regarded master. But judging from this you must surely be a prophet too?’

11. Say I: ‘I am not a prophet, for it is writhen: ‗No prophet will arise from Galilee!‘ But I am more than a prophet. For in My bosom dwells that same Spirit whom spoke through the mouth of the prophets and will be speaking much more henceforth. For those who will be carrying My name in their heart, fully believing, will also have the spirit of prophecy within them. Do you understand this?“

12. Says Ebahl: ‘Lord and Master! It seems like to me that no ordinary person would be able to speak like you! Behind you is someone else, someone your skirt and skin hides from our eyes!”

Chapter 109
The prophets as messengers of God and their distinction from the Lord’s nature

1. Whilst Ebahl, within whom a different light was already dawning is still reasoning thus, the Centurion is already returning and telling joyfully and in amazement how he had found everything in the best of order. And how his subordinates were astonished that according to their witness he had now come to them a second time asking if all was in good order, since he had already himself a half hour previously given orders to that effect! But he got himself out of the corner by pretending to just be checking up, after which all were at ease without further questions.

2. But filled with curiosity he asked who in that case had been his stand-in, carrying out his work so laudably in his stead.

3. Say I: ‘Did I not previously say unto you that all powers in heaven and forces upon earth were under My command every moment. Which however you were not willing to believe! Now however you surely shall believe that I eternally have no need of fearing death, and that I too am a Lord Who has something to say and command!’

4. Says the captain: ‘Yes, Lord and Master, You must be a God! And our Roman divine doctrine is no longer as mysterious to me as heretofore, for in Yourself I now have the most living proof that now and then a God left His heaven to show himself for a time to mortal children one way or another, enriching them with all kinds of spiritual and earthly treasures, so that the mortal may cultivate the otherwise barren earth for a future abode of immortal gods! – Am I right or not?’

5. Say I: ‘This is no more than empty conjecture of quite pagan subtlety but lacking even a single spark of truth the way you understand it.

6. Ah, if by ‘earth‘ You understand mens‘ cognition and will, then you could at least be right by some good correspondence of truth; but gods that are not and exist nowhere have never trodden the earth‘s soil anywhere. Those men, however, through whom God‘s spirit spoke to men of this earth, and through whose will many and quite frequent wonders took place, were no gods but prophets, humans more or less like yourself, and who too died physically, – but of course not according to soul and spirit.

7. In Me, however, the spirit of God for the first time sets foot on this earth! It is the same spirit about whom all the forefathers, all the old wise and all the prophets have over and over again prophesied in their pure visions.’

8. But even as I was speaking thus to the astonished Commander, a servant came into the room saying that out there in the open once again a large number of sick were waiting for help, and whether I was prepared to help them.

9. Said I to the servant: ‘Go and tell them that they can depart to their homes in good cheer!’

10. And the servant rushed outside and was not a little amazed at seeing all those, previously moaning and lamenting in the hallway, now cheerfully and gaily pacing about, praising God. Only after a while did he say to the healed what I told him, and the healed left for their respective homes.

11. Thereafter for nearly another two hours discussions of a similar nature as with the previous healing were conducted and therefore can be passed over here. During the conversations we enjoyed bread and wine and then took to our rest.

 

Verhältnis eines Propheten zu Gott und den Menschen – Relationship of a Prophet to God and Man

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Verhältnis eines Propheten zu Gott und den Menschen

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM – Band 2, Kapitel 108 und 109
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 108
Verhältnis eines Propheten zu Gott und den Menschen

Der Herr spricht:

1. Sage Ich: „Ein Prophet ist gerade solch ein ganz einfacher, natürlicher Mensch mit allerlei Schwächen behaftet wie du; aber da er ein verständiges Herz hat, in dem weder Zorn noch Rache, noch Missgunst, noch Stolz, noch Ehebruch und allerartige Hurerei feste Wurzeln schlagen können, so reinigt der göttliche Geist dessen Herz von den mannigfachen Schlacken der Welt; und wenn das alleinige Herz also gereinigt ist, so giesst der göttliche Geist ein Licht aus den Himmeln in solch ein Herz.

2. Da der Prophet es leicht erkennt, dass dies ein Licht aus den Himmeln ist, das sich allzeit in klar vernehmbaren Worten ausspricht, so darf der sohin fertige Prophet dann nur mit der Stimme seines Mundes laut nachsprechen, was er in seinem Herzen klar und deutlich vernimmt, und er prophezeit dann schon im vollendet prophetischen Masse!

3. Wenn es nun notwendig ist, so wird des Propheten Wille von Gott aus angetrieben, das zu reden zu dem Volke, und desgleichen zu tun vor demselben, was er in seinem Herzen vernimmt, – und solches heisst dann eine vollwahre Prophezeiung oder Weissagung und ist ebensogut reines Gotteswort, als hätte Gott Selbst unmittelbar aus Seinem Munde zu den Menschen geredet.

4. Aber darum gilt ein solcher Prophet um kein Haar mehr vor Gott als jeder andere Mensch, dem diese Gabe ganz mangelt; denn der Prophet muss dann aus seinem höchst eigenen Willen ebenfalls das tun, was der Geist Gottes durch sein Herz und durch seinen Mund zu den Menschen geredet hat, sonst kommt über ihn so gut ein Gericht wie über jeden, der den Willen Gottes vernimmt, aber nicht danach tut, – und es ist da ein Prophet schlimmer daran denn ein anderer Mensch. So ein anderer in der Schwäche und Nacht seiner Seele es schwer glaubt, was der Prophet zu ihm spricht, so wird er ein minderes Gericht zu bestehen haben, dieweil er nicht glauben mochte, was der Prophet zu ihm geredet hat; aber für den Propheten selbst gibt es keine Entschuldigung, sowie auch für den nicht, der da geglaubt hat und dennoch aus Liebe zur Welt und deren Schätzen nicht tat, was ihm vom Propheten zu tun geboten ward.

5. Jedoch aber wird der Lohn eines Propheten dereinst grösser sein denn der eines andern Menschen; denn ein Prophet muss allzeit siebenfach soviel tragen als ein jeder andere Mensch für sich. Alle, zu denen ein Prophet geredet hat, werden jenseits, die Guten wie die Schlechten, ihm übergeben, und er wird sie in Meinem Namen richten über jegliches Wort, das er vergeblich zu ihnen geredet hat!

6. Wer aber einen rechten Propheten aufnimmt in Meinem Namen und im Namen des Propheten selbst und verpflegt ihn und ist dessen Freund, der wird dereinst auch eines Propheten Lohn überkommen. Und wer einen Propheten unterstützt, dass es dem Propheten leichter geschieht in seiner schweren Arbeit, der wird auch eines Propheten Lohn überkommen; denn jenseits wird der Knecht des Propheten auf gleicher Stufe stehen neben dem Propheten und wird mithin richten die dem Propheten untergebenen Geister und herrschen über sie immerdar, und seines Reiches wird für ewig nimmer ein Ende sein!

7. Wehe aber denen, die einen Propheten verlassen der Welt wegen oder ihn gar verdächtigen hie und da und in einem und dem andern! Und noch mehr Wehe den Verfolgern eines Propheten; denn diese werden schwerlich ewig je zur Anschauung Gottes gelangen! Wer aber an einen Propheten die Hand legt, soll mit dem ewigen Feuer in der untersten Hölle bestraft werden! Denn eines Propheten Herz ist Gottes, und sein Mund ist Gottes, und so seine Hände, Füsse, Augen und Ohren! Wo ein Prophet ist, da ist auch Gott; darum sollt ihr seine Wohnstätte mit tiefer Ehrfurcht betreten, denn der Ort, da er steht, ist heilig. Das soll beachtet sein im Herzen, zwar nicht des Propheten willen, der ein Mensch ist, sondern um Gottes willen, der im Herzen des Propheten redet und zeugt.

8. Dass aber ein rechter Prophet für die Welt nur ein Gericht ums andere verkündet, hat seinen Grund ganz einfach darin, weil Gott nur dann einen Propheten erweckt, wenn diese (d.i.: die Welt) Gottes vergessen und sich in alle Laster eben der Welt hineingestürzt hat!

9. Sage Mir nun, Ebahl, ob du nun über das Wesen eines rechten Propheten im reinen bist!“

10. Sagt Ebahl: „Vollkommen, du mein überaus hochgeachteter Meister! Du bist demnach aber doch sicher auch ein Prophet!?“

11. Sage Ich: „Ich bin kein Prophet; denn es steht geschrieben: ,Aus Galiläa steht kein Prophet auf!‘ Aber Ich bin mehr denn ein Prophet! Denn in Meiner Brust wohnt ebenderselbe Geist, der durch den Mund der Propheten geredet hat und hinfort noch viel mehr reden wird. Denn die in der Folge Meinen Namen vollgläubig in ihrem Herzen tragen werden, denen wird auch der Geist der Weissagung innewohnen! Verstehst du solches?“

12. Sagt Ebahl: „Herr und Meister! Mir kommt es vor, dass so wie du kein gewöhnlicher Mensch reden kann! Hinter dir steckt ein anderer, den dein Rock und deine Haut vor unsern Augen verbirgt!“

Kapitel 109
Die Propheten als Gesandte Gottes und deren Unterschied vom Wesen des Herrn

1. Während Ebahl, dem schon ein anderes Licht aufzugehen beginnt, noch so fort ratschlagt, kommt auch schon der Hauptmann wieder zurück und erzählt voll Freude und Verwunderung, wie er alles in der besten Ordnung angetroffen habe, und wie sich seine Unterkommandanten gewundert hätten, als er nach ihrer Aussage zum zweiten Male gekommen sei und gefragt habe, ob wohl alles in Ordnung sei, indem er doch um eine halbe Stunde zuvor selbst alles aufs beste bestellt und geordnet hätte! Er aber habe sich damit wieder herausgeputzt, dass er vorgab, hiermit nur eine kluge Nachrevision angestellt zu haben, womit denn auch alle ohne weitere Fragen vollkommen befriedigt waren.

2. Mich aber fragte er darauf höchst wissbegierig, wer denn sonach sein zweites Ich gewesen wäre, das seine Arbeit gar so lobenswert an seiner Statt verrichtet habe.

3. Sage Ich: „Habe Ich dir ja doch zuvor gesagt, dass Mir alle Mächte der Himmel und die Kräfte dieser Erde in jedem Augenblick zu Gebote stehen; du aber mochtest es nicht glauben! Nun aber wirst du es hoffentlich wohl glauben, dass Ich ewig keinen Tod zu fürchten habe, und dass auch Ich ein Herr bin, der etwas zu reden und zu gebieten hat!“

4. Sagt der Hauptmann: „Ja, Herr und Meister, du musst ein Gott sein! Und es erscheint mir unsere römische Gotteslehre eben nicht mehr so fabelhaft wie ehedem; denn ich habe nun an dir ja die vollkommen lebendigste Überzeugung, dass dann und wann denn doch ein Gott seine Himmel verlassen hat und eine Zeitlang bald in der und bald in einer andern Art sich den sterblichen Kindern gezeigt und sie mit allerlei geistigen und irdischen Schätzen bereichert hat, auf dass die Sterblichen die sonst wüste Erde also kultivierten, dass sie dereinst auch ein Wohnsitz für unsterbliche Götter würde! – Habe ich recht oder nicht?“

5. Sage Ich: „Das ist nichts als eine eitel leere Dichtung, die recht heidnisch zart klingt, aber kein Fünklein von einer Wahrheit in sich enthält in der Art, wie du sie verstehst.

6. Ah, wenn du aber unter der ,Erde‘ die Erkenntnisse und den Willen der Menschen verstehst, dann könntest du wenigstens in einer der Wahrheit gut entsprechenden Art und Weise recht haben; aber Götter, die nicht und nirgends sind, haben wohl nie irgendwo der Erde Boden betreten. Jene Menschen, durch deren Mund der Geist Gottes zu den Menschen der Erde geredet hat, und durch deren Willen gar oft und gar viele Wunder geschehen sind, waren keine Götter, sondern Propheten, an und für sich gleichsogut Menschen wie du, und sind auch gestorben dem Fleische nach, – aber freilich der Seele und dem Geiste nach nicht.

7. In Mir aber betritt der Geist Gottes nun zum ersten Male diese Erde! Das ist derselbe Geist, von dem alle die Urväter und alle die alten Weisen und alle die Propheten oft und oft in ihren reinen Gesichten geweissagt haben.“

8. Während Ich aber solches zum erstaunten Hauptmanne redete, kam ein Diener ins Zimmer und sagte, dass draussen im Freien schon wieder eine Menge Kranker auf die Hilfe harreten, und ob Ich ihnen helfen möchte.

9. Sage Ich zum Diener: „So geh hinaus und sage ihnen, dass sie getrost in ihre Heimat ziehen sollen!“

10. Und der Diener begab sich eiligst hinaus und erstaunte nicht wenig, als er alle, die ehedem vor dem Hausflur jammerten und wehklagten, heiter, munter und fröhlich, Gott lobend, untereinander hin- und herwandelnd erblickte. Nach einer Weile erst sagte er zu den Geheilten das, was Ich ihm zu sagen gebot – und die Geheilten zogen in ihre Heimat.

11. Es ward aber darauf und darüber noch bei zwei Stunden lang geredet, das mit dem, was man schon bei der früheren Heilung geredet hatte, von ein und demselben Geiste war und darum hier füglich übergangen werden kann. Wir nahmen während des Geredes Brot und Wein und begaben uns darauf zur Ruhe.

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Relationship of a Prophet to God and Man

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 2, Chapter 108 and 109
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob LorberChapter 108
Relationship of a prophet to God and Man

The Lord says:

1. Says I: ‘A prophet is a simple, natural man just like you with all kinds of weaknesses. However, since he has a wise heart wherein neither anger nor vengefulness nor envy or pride or adultery or various kinds of harlotry can strike roots, the Divine Spirit cleanses his heart of the manifold dross of the world. And when the heart has been cleansed like that, the Divine Spirit pours a light from the heavens into such a heart.

2. Since the prophet easily recognises this to be a light from the heavens which always expresses itself in clearly audible words, the thus prepared prophet needs only to repeat with the voice of his mouth what he clearly and distinctly hears in his heart and is hereby already prophesying on a fully prophetic scale.

3. If this is necessary, the prophet‘s will is prompted by God to speak to the people and also do before them what he hears in his heart, – and this is then called a truthful prophecy or prediction and is quite as much God‘s word as if God Himself had spoken directly to the people.

4. However, because of this such a prophet is not a jot more important before God than any other person who does not possess this gift at all; for the prophet must of his very own will also practice what the Spirit of God has spoken through his heart and mouth to the people, otherwise a judgment will come upon him just as upon everyone who hears the will of God but does not follow it – and there a prophet is even worse off than another person. For if another one in the weakness and night of his soul has difficulty believing what the prophet speaks to him, his judgment for not believing what the prophet told him will be a lighter one. But for the prophet himself there is no excuse, and this applies also to the one who did believe but for love of the world and its treasures did not do what the prophet had bid him.

5. However, the reward of a prophet will once be greater than that of another person, for a prophet must always bear a sevenfold burden compared with that of any other person. All those to whom a prophet has spoken, the good as well as the bad, will in the beyond be handed over to the prophet and he will judge them in My name for every word he has spoken to them in vain.

6. But whoever in My name and the name of the prophet himself takes a true prophet into his house, provides for him and is his friend, will once also receive the reward of a prophet. And who supports a prophet to ease his difficult work will also receive a prophet‘s reward; for in the beyond a prophet‘s servant will be on the same level as the prophet himself and will, therefore, judge the spirits subordinate to the prophet and reign over them, and his kingdom will be everlasting.

7. But woe betide those who forsake a prophet and sometimes in one or the other thing even distrust him, and even greater woe to the persecutors of a prophet. For these will hardly ever come to see God. But whoever lays hands on a prophet shall be punished with eternal fire in the lowest hell. A prophet‘s heart is God‘s and so is his mouth, his hands, feet, eyes and ears. Where the prophet is, there is also God; therefore, you shall enter his dwelling place with deep reverence, for the place where he is standing is holy. That must be observed within the heart, not for the sake of the prophet who is a man, but for the sake of God Who speaks and testifies in the prophet‘s heart.

8. The reason why a true prophet announces judgment upon judgement on the world is simply the fact that God awakens a prophet only when the world has forgotten Him and has plunged into all the worldly vices.

9. Tell Me, Ebahl, whether you now do understand the nature of a true prophet?’

10. Says Ebahl: ‘Completely, you my highly regarded master. But judging from this you must surely be a prophet too?’

11. Say I: ‘I am not a prophet, for it is writhen: ‗No prophet will arise from Galilee!‘ But I am more than a prophet. For in My bosom dwells that same Spirit whom spoke through the mouth of the prophets and will be speaking much more henceforth. For those who will be carrying My name in their heart, fully believing, will also have the spirit of prophecy within them. Do you understand this?“

12. Says Ebahl: ‘Lord and Master! It seems like to me that no ordinary person would be able to speak like you! Behind you is someone else, someone your skirt and skin hides from our eyes!”

Chapter 109
The prophets as messengers of God and their distinction from the Lord’s nature

1. Whilst Ebahl, within whom a different light was already dawning is still reasoning thus, the Centurion is already returning and telling joyfully and in amazement how he had found everything in the best of order. And how his subordinates were astonished that according to their witness he had now come to them a second time asking if all was in good order, since he had already himself a half hour previously given orders to that effect! But he got himself out of the corner by pretending to just be checking up, after which all were at ease without further questions.

2. But filled with curiosity he asked who in that case had been his stand-in, carrying out his work so laudably in his stead.

3. Say I: ‘Did I not previously say unto you that all powers in heaven and forces upon earth were under My command every moment. Which however you were not willing to believe! Now however you surely shall believe that I eternally have no need of fearing death, and that I too am a Lord Who has something to say and command!’

4. Says the captain: ‘Yes, Lord and Master, You must be a God! And our Roman divine doctrine is no longer as mysterious to me as heretofore, for in Yourself I now have the most living proof that now and then a God left His heaven to show himself for a time to mortal children one way or another, enriching them with all kinds of spiritual and earthly treasures, so that the mortal may cultivate the otherwise barren earth for a future abode of immortal gods! – Am I right or not?’

5. Say I: ‘This is no more than empty conjecture of quite pagan subtlety but lacking even a single spark of truth the way you understand it.

6. Ah, if by ‘earth‘ You understand mens‘ cognition and will, then you could at least be right by some good correspondence of truth; but gods that are not and exist nowhere have never trodden the earth‘s soil anywhere. Those men, however, through whom God‘s spirit spoke to men of this earth, and through whose will many and quite frequent wonders took place, were no gods but prophets, humans more or less like yourself, and who too died physically, – but of course not according to soul and spirit.

7. In Me, however, the spirit of God for the first time sets foot on this earth! It is the same spirit about whom all the forefathers, all the old wise and all the prophets have over and over again prophesied in their pure visions.’

8. But even as I was speaking thus to the astonished Commander, a servant came into the room saying that out there in the open once again a large number of sick were waiting for help, and whether I was prepared to help them.

9. Said I to the servant: ‘Go and tell them that they can depart to their homes in good cheer!’

10. And the servant rushed outside and was not a little amazed at seeing all those, previously moaning and lamenting in the hallway, now cheerfully and gaily pacing about, praising God. Only after a while did he say to the healed what I told him, and the healed left for their respective homes.

11. Thereafter for nearly another two hours discussions of a similar nature as with the previous healing were conducted and therefore can be passed over here. During the conversations we enjoyed bread and wine and then took to our rest.

 

V2-K107… Jesus und der römische Hauptmann – Jesus and the Roman Captain

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DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM
BAND 2 – Kapitel 107… Jesus und der römische Hauptmann

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 107. Jesus und der römische Hauptmann

1. Sage Ich: »Du bist Mir wohl ein recht lieber Mann und Freund, und was du geredet hast, ist leider nur zu wahr; wäre Ich ein Mensch der Art, wie die Menschen der Erde sind, so würde Ich deinen Rat auch ohne weiteres befolgen, denn in deiner Brust pulst ein redliches Männerherz; aber Ich bin ein ganz anderer Mensch und ein ganz anderes Wesen, als für was du Mich hältst! Siehe, Mir müssen gehorchen alle Mächte der Himmel und dieser Erde; und Ich habe sonach nichts zu befürchten. Es wird wohl an Mir die Schrift bitter und schmerzlich erfüllet werden, aber nicht nach dem Willen dieser Welt, sondern nach dem Willen des Vaters im Himmel, der aber nun in Mir ist, wie Ich in Ihm bin von Ewigkeit her! Aber darum wird Meine Macht über Himmel und Erde nicht den allergeringsten Verlust erleiden. Denn wollte Ich es, so wäre diese Erde im schnellsten Augenblick in den nichtigsten Staub umgestaltet samt allem, was in und auf ihr ist, atmet, lebt und webt; aber da Mein Grund ‘Erhaltung’ heißt, so geschieht solches nicht!

2. Es kann geschehen, daß Ich als ein Aufwiegler des Volkes und Gotteslästerer angeklagt werde aus Ärger und neidigster Scheelsucht des Tempels und darob ans Querholz geheftet werde; aber alles das wird Meine Macht nicht brechen und Meiner Lehre bis zum Ende dieser Welt nicht den geringsten Eintrag tun.

3. Es werden zwar die eigentlichen Weltmenschen mit der Zeit aus Meiner Lehre zum größten Teile dasselbe machen, was die Ägypter, Griechen und Römer aus der Urlehre gemacht haben, die Adam und seine ersten Nachkommen erhielten; aber neben solcher Abgötterei werden dennoch viele sein, die Meine Lehre und Meine Macht geradeso rein erhalten und besitzen werden, wie sie nun kommt aus Meinem Munde, und damit werden sie auch gleichfort haben und besitzen die Macht, die ihnen durch den lebendigen Glauben an Mein Wort verliehen wird für zeitlich und jenseits für ewig! Ich bin also auch ein Herr und fürchte darum keinen Herrn und keine Gesetze desselben!«

4. Sagt der Hauptmann: »Freund, da ist mit wenig Worten viel gesprochen! Nach dem, was du hier geleistet hast, könnte ich es fast glauben, daß dir so etwas möglich sein dürfte, obschon mir ähnliche Heilungen – nur nicht in diesem überweit gedehnten Maße – nicht ganz fremd sind; denn es ist eine bekannte Sache, daß außerordentliche Erscheinungen auf die leibliche wie auch seelische Gesundheit eines Menschen, je nachdem sein Temperament beschaffen ist, einen oft wunderbar entschiedenen Einfluß haben. So zum Beispiel hat ein großer Schreck schon einem Taubstummen das Gehör und die Sprache wiedergegeben! Ich wüßte dir eine Menge ähnlicher Fälle zu erzählen, – aber es ist die Zeit zu kurz.

5. Ich will aber in aller Kürze dir damit nur das sagen, daß deine Heilart, so außergewöhnlich sie auch ist und zu wieviel Dank sie uns auch verpflichtet, mir aber dennoch die volle Überzeugung nicht verschaffen kann, daß dir darum jede andere Macht der Himmel und der Welt nichts anhaben könnte! Ich will dir die Möglichkeit nicht streitig machen, – bei Gott sollen ja alle Dinge möglich sein; aber Freund, es ist eine große Kluft zwischen der Möglichkeit und Wirklichkeit! So ich dich näher werde kennenlernen, werde ich vielleicht auch glaubensfester werden.

6. Aber nun, liebster, teuerster Freund, bitte ich dich, meine vielleicht ein bißchen zu anmaßende Rede ja nicht für ungut anzunehmen; denn ich habe nur geredet, wie ich es verstehe, nicht etwa aus bösem Herzen, sondern aus einem sicher guten Herzen! Mich aber rufen nun die Amtsgeschäfte, denen ich Folge leisten muß; morgen aber stehe ich dir den ganzen Tag zu Diensten!«

7. Sage Ich: »So du bleiben willst, kannst du auch bleiben; denn dein Dienst ist in deinem Namen verrichtet!«

8. Sagt der Hauptmann: »Es ist zwar schon ziemlich dämmerig geworden; ohne den Mond wäre es schon Nacht; ich werde aber gleich wieder hier sein, – nur muß ich zuvor noch einen Sprung ins Lager tun und sehen, ob die Nachtwachen wohl ordentlich ausgeteilt und aufgestellt sind.«

9. Mit diesen Worten verläßt der Hauptmann eilig das Zimmer, und Ebahl lobt ihn als einen Kommandanten, der wenige seinesgleichen haben dürfte, und daß Genezareth sich es für ein großes Glück rechnen könne, solch einen guten, in allen Dingen erfahrenen, gerechten und in seiner Sphäre äußerst klugen Militärchef zu haben!

10. Sage Ich: »Das ist er allerdings zur großen Beschämung vieler Juden, die Gottes Wort und Gottes Gebote haben, und deren ganzes Herz dennoch voll Lüge und voll Betrug, voll Zank, Zorn, Ehebruch und aller Hurerei ist. Darum auch wird es geschehen, daß den Juden das dem David verheißene Reich nach der Aussage Daniels hinweggenommen und den Heiden gegeben werden wird, und die Nachkommen des Sohnes der Hagar werden herrschen über die Nachkommen Isaaks, obschon alles Heil zu dieser Zeit über die ganze Erde ausgeht vom Stamme Juda.«

11. Sagt Ebahl: »Meister, du bist als Heiland besser denn als Prophet! Ich kann überhaupt noch immer nicht begreifen, warum die Propheten ohne Ausnahme gleichweg allzeit nur Schlechtes, nie aber etwas Gutes aussagten! Muß das also sein, oder glauben die Propheten, lediglich dadurch ihr mysteriöses Ansehen aufrechtzuerhalten, so sie den Menschen nichts als eine Gottesstrafe um die andere verkünden?

12. Lieber, herrlicher Meister, ich habe aus deinen Reden gemerkt, daß du neben dem Wunderheilande noch etwas anderes bist, nämlich ein Prophet gleich einem der vier großen Propheten, und so könntest du mir wohl über das sonderbare Wesen der Propheten irgendeine Aufklärung geben! Wie gesagt, mir sind die Propheten stets ein Rätsel gewesen, und so möchte ich etwas Näheres über sie von dir vernehmen!«

*******

THE GREAT GOSPEL OF JOHN
VOLUME 2 – Chapter 107… Jesus and the Roman Captain

Revealed from Jesus Christ by the inner Word thru Jacob Lorber

Chapter 107 – The Lord gives the Roman Captain hints about His nature and ministry

1. Say I: »You are indeed a truly dear man and friend, and what you said is unfortunately only too true; if I were a man like the people of this earth then I would follow your advice without hesitation, for there is an upright virile heart beating in your breast; but I am a completely different man and being than you take Me for! Behold, all power of the heavens and this earth must obey Me, and hence I have nothing to fear. The Scripture shall indeed be fulfilled in Me bitterly and painfully, but not according to this world‘s will but the Father in heaven, Who now is within Me nonetheless, as I am in Him from eternity. But My power shall not suffer the tiniest loss on that account. For if it was My will, then this earth would be transformed into minutest dust, together with everything in and upon it that breathes and strives; but since My motto is to maintain, this does not happen.

2. It is possible that I shall be accused of stirring up the people and of blaspheming against God, out of rage and the most jealous hypocrisy of the Temple, and then nailed to the cross; but none of this shall break My might nor make the least inroad upon My doctrine to the end of this world.

3. With time, worldly-minded men shall do with My doctrine what in the mainly the Egyptians, Greeks and Romans did with the primordial teaching which Adam and his first descendants received; but next to such idolatry there shall also be many who will maintain My doctrine and power in the same original state it went forth from My mouth and therewith possess the power that shall be given them through a living faith in My word, both temporally and in the beyond eternally. I therefore also am a Lord and hence fear no lord nor their laws.«

4. Says the Centurion: »Friend, with a few words a lot is said! After what you have achieved here, I almost could believe it that something like this is possible for you, although such healings – just not in this exceeding measure – are not altogether foreign; for it is a known matter, that extraordinary appearances often have a miraculous decisive influence on the bodily as well as psychological health of a person depending the composition of his temperament. It so happened for example that a great shock gave a deaf-mute person back his hearing and voice! I could tell you many similar cases, – but the time is too short.

5. In short I just want to tell you by this, that your healing method, however extraordinary it is and how much thanks we owe you, cannot provide me with the full conviction, that no other power in heaven and on earth can cause you any harm! I do not want to argue the possibility of it, – with God all things should be possible; however friend, there exists a large gap between possibility and reality! If I get to know you better, I perhaps will become a more firm believer.

6. But now, dearest, best friend, I beg you, do not regard my perhaps somewhat presumptuous speech as negative; since I only spoke as I understand it, not from a bad heart but from a surely good heart! But now official matters are calling to which I must attend; but tomorrow I will be at service to you for the whole day!«

7. Says I: »If you want to stay, you can stay; for your duties have been concluded in your name!«

8. Says the captain: »It is already quite dusk; without the moon it would already be dark; I will be back soon, – I quickly must hop into the camp and see whether the guards have been properly posted.«

9. With these words the captain hastily leaves the room and Ebahl praises him as a commandant without equal and that Genezareth can regard it as a great fortune, to have in all matters such an experienced, righteous and in his sphere very clever military chief!

10. Says I: »This he really is to the shame of many Jews who have Gods‘ words and Gods‘ commandments, but whose heart is nevertheless full of lies and full of deceptions, full of bickering, rage, adultery and all kinds of harlotry. Therefore it will come to pass, that the promised kingdom to David will according to the statement of Daniel be taken away from the Jews and given to the heathens, and the descendants of the son of Hagar will rule over the descendants of Isaac, although at this stage all salvation over the whole earth originates from the tribe Juda.«

11. Says Ebahl: »Master, you are as Saviour better than a prophet! I can still not understand it why the prophets without exception always state something bad but never something good! Must it be like this or do the prophets believe to sustain their mysterious reputation by it, if they announce to the people one judgement of God after another?

12. Dear, marvellous Master, I have noticed from your speeches, that besides being a miracle healer you are something else, namely a prophet similar to the four great Prophets, and as such you could give me some explanation about the unusual being of the prophets! As said, the prophets have always been a riddle to me, and therefore I would like to know something more about them from you!«

5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS – 5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

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flagge de  5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS

5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS

Jesus Christus offenbarte am 28. Juli 1870 durch Gottfried Mayerhofer

1. Hier hast du vier Worte aus dem menschlichen Leben sowie Worte aus dem Erden und Worte aus dem Schöpfungs-Leben. Alle diese Worte sind für sich in Zeitabschnitte abgeteilt. Die ersten bedeuten die vier Phasen (Werdestufen) eines Menschen, oder seine Lebensperioden, in bezug auf seine körperliche und geistige Entwicklung.

2. Was nun hier vom Menschen gesagt werden wird, das gilt in seiner Art auch für die Völker, die diese vier Perioden in ihrer geistigen Erziehung durchlaufen müssen, so wie die großen Abschnitte im Erziehen der gesamten Menschheit.

3. Um hier mit diesen vielen Bedeutungen und Erklärungen regelrecht anzufangen und auch vernunftgemäß zu enden mit dem einen, dann sich an das andere wendend, um es zu erklären, seinen geistigen Zusammenhang mit dem ersten zeigend, ferner auf das dritte übergehend, der nämlichen Folgenreihe nach, dann euch in Meine Werkstätte einführend, und endlich noch vier andere geistig große Worte in ihrer höchsten Bedeutung beleuchtend, damit ihr das Ganze dann in harmonischer Übersicht erblicken könnt, – so wollen wir dieses große Wort, das Ich dir hier gebe, in mehrere Abschnitte einteilen und also mit dem ersten, das heißt mit Erklärung der ersten vier Worte, das Natürliche vorausschicken; und so harret denn, Meine lieben Kinder, auf das, was der Vater hier wieder Schönes für euch entwickeln wird!

4. Knabe, Jüngling, Mann und Greis Hier seht ihr vor euch den Stufengang eines Menschen, auf und abwärts, während seines Lebenswandels auf dieser Erde. Körperlich geht es auf und abwärts auf dieser Stufenleiter, geistig sollte es nur aufwärtsführen.

5. Der Knabe oder das Kind, unbehilflich geboren, seine Seele in einem Traumleben befangen, weiß und erkennt nichts, muß alles erst lernen, selbst seine Gedanken, die mit dem Entwickeln seines Ich sich vermehren, in eine Sprache einkleiden, welch letztere anfangs mangelhaft, dann stets klarer und bezeichnender wird, je mehr der Körper und das Begriffsvermögen voranschreiten.

6. Der Geist, als Funke von Mir, verhält sich ruhig, in das Innerste des Herzens eingeschlossen, treibt nur hie und da die Seele an, auf die gesetzmäßige Weise ihren Körper auszubilden, um denselben als tüchtiges Werkzeug gebrauchen zu können, und um den aus dem regelmäßig ausgebauten Körper sich entwickelnden Seelenleib für ein anderes Leben mit ins Jenseits hinüberzunehmen, wenn der irdische Leib als die Umhüllung der Seele für sie nicht mehr brauchbar ist und sie eines anderen bedarf.

7. Im Knaben oder Kinde schlafen noch alle Leidenschaften, höchstens der Eigensinn und der Zorn sind es, die sich kundgeben; es sind dies die ersten Schmarotzerpflanzen, die sich um den jugendlichen Lebensbaum ranken, sich an ihn anklammern und, wenn nicht frühe Hilfe zur rechten Zeit dazutritt, den ganzen Baum seiner Kräfte berauben, seine Säfte und Kräfte in die der beiden Unkrautpflanzen verwandeln und dann den mit diesen Eigenschaften aufwachsenden Menschen gänzlich verderben, indem er als Sklave dieser Leidenschaften beinahe auf allen geistigen Fortschritt Verzicht leisten muß und viele Unannehmlichkeiten sich und auch anderen bereitet, die mit ihm in Berührung kommen.

8. Eigensinn und Zorn sind einige der mächtigsten Eigenschaften der satanischen Natur; denn des ersten wegen will der Satan nicht auf den Weg zu Mir einlenken, und wegen der zweiten Eigenschaft kann er keiner leisesten Spur von Liebe in seinem Herzen Eingang geben, die ihn, statt wilder, sanfter machen würde.

9. So geht es dem Knaben, da gar oft dumme Eltern, statt diese beiden Eigenschaften mit aller Gewalt zu bekämpfen, diese noch unterstützen, glaubend, wenn man dem Kinde nicht gibt, was es will, man ihm an der Gesundheit schade, oder mit der leichtfertigen Ausflucht gleich bereit sind: “das Kind versteht ja nicht, was es will; wenn es größer wird, wird es schon anders werden!”

10. Törichte Eltern! Ja, es wird anders werden; das, was es als Kind mit Tränen und unartikulierten Lauten ausdrückte, wird sich später in lieblose und kränkende Wone gegen euch verwandeln, dann mit dem Wachsen des Kindes und eurem Abnehmen vielleicht in tätliche Handlungen ausarten, wo ihr eure schöne Aussaat wieder zurückbezahlt erhalten werdet, wie ihr es verdient habt.

11. Das Kind, welches wie eine Pflanze sich nach und nach entwickelt und immer mehr seine Arme von der Mutterbrust in die weite Welt hinausstrecken will, um gerade das zu erfassen, was von ihm am weitesten entfernt liegt, das Kind wächst mit der Erkenntnis, und mit der Erkenntnis wachsen die Leidenschaften, und mit den Leidenschaften wächst die Begierde, diese zu befriedigen.

12. So angekommen in einem Alter, wo dieser Strom geistiger, seelischer und körperlicher Triebe, noch wie untereinander vermischt, geläutert werden muß, tritt das Bedürfnis des Lernens und der Schule heran, das Kind muß einen Begriff bekommen, was gut, was schlecht, was erlaubt, was verboten, was Tugend und was Sünde ist.

13. Hier, in diesem Stadium der Läuterung aller jugendlichen Begierden und Wünsche, müssen Eltern und Lehrer alles aufbieten, den von jugendlichem Übermut beinahe überflutenden Strom aller Wünsche, Leidenschaften und Begierden in ein streng abgeschlossenes Bett einzurahmen, ihm Dämme zu setzen, “damit er nicht aus seinen begrenzten Ufern heraustritt”.

14. Hier fängt die Seele an zu lernen, das heißt das erste ernste Wort des geistigen Menschen; es ist die Bezähmung seiner Leidenschaften, die Kraft, seinen Wünschen ein Ziel und seinen Eingebungen und Einflüsterungen ein gerechtes Ja oder Nein entgegenzusetzen.

15. Mit der Schule und dem Beispiel der Eltern als erste Führer in ein weiteres Feld eintretend, gleitet das Lebensschiffchen des Knaben zwischen Spiel und Lernen, Belehrung und Bestrafung in das Jünglingsalter, mehr schon aufgeweckt in Geist und Seele; sowohl mit andern ihm Gleichstehenden als Höheren oder Älteren in Berührung kommend, drängt es die jugendliche Seele zu fragen über Dinge, die sie zwar willenlos als Kind angenommen, aber nicht aus Überzeugung in ihrem Innern zur Vergeistigung ihres eigenen Ich gemacht hat.

16. Mit dem Eintritt in eine höhere Lebenssphäre (Lebensstufe), die zwar auch noch voll von Trugansichten ist, fängt das Fragen an: “aber warum dieses, warum jenes? -! -?”

17. Gemäß der Aufklärung baut sich dann der geistige Mensch im Innern auf, es regen sich im Jüngling endlich auch die geschlechtlichen Triebe, er sieht sich zum weiblichen Geschlecht hingezogen, das ihm in seinen Schuljahren gleichgültig, oft sogar verächtlich war.

18. Dieser Trieb, so gefährlich für die entfesselte Natur, ist doch einer der heilsamsten, denn er zähmt oft die rohesten Leidenschaften eines verdorbenen Kindes; und was Mutter, Vater und Lehrer nicht möglich war, das bezähmt ein Blick aus einem Auge voll Liebe und Seelenglück eines sich dessen nicht bewußten Mädchens, welches in dieser geistigen Magnetisierung etwas vollbringt, das nur in den Himmeln begriffen, dort einst seine rechte Aufklärung finden (wird) und hier auf dieser Erde nur einen leisen, leider nicht bleibenden Nachklang zurückläßt.

19. Mit dem Eintritt dieses Wendepunktes im Jünglingsleben ist der erste Schritt getan zum Mannesalter; die Liebe, die den Jüngling mit Rosen bekränzt, die ihm einen Himmel offen zeigt, den er noch nicht begreifen und fassen kann, diese Liebe, zuerst nur dem Gegenstand seiner Neigung zugewendet, leitet ihn dann zum Bewußtsein des Mannes und seiner ernsteren Pflichten.

20. So geht der ungestüme Jüngling in den bedächtigeren Mann über, wo die Lebensverhältnisse ernster werden, und der Mann, nicht mehr allein lebend, sondern eine Lebensgefährtin suchend, von dem Einzelleben in das der Familie eintritt, wo er seine Leidenschaften mehr bekämpfen muß, ein ernsteres Anschauen seines eigenen Lebens, um sich und die Seinen zu erhalten, ihm Pflichten auferlegt, von denen er als Knabe keine Ahnung, als Jüngling keinen Begriff hatte, und deren ganze Tragweite er jetzt erst als Mann erfassen kann.

21. Wie ein lustiger, frischer Wildbach sprang der Knabe über Stock und Stein; in der Ebene angekommen, noch von seiner Gefällsgeschwindigkeit zwischen den Bergen in sich habend, rauscht er als Lebensstrom lustig zwischen blumigen Ufern fort, doch stets mehr seine Geschwindigkeit verlierend und in der Ebene sich mehr und mehr ausbreitend, gleitet er ins Mannesalter hinüber.

22. Als Mann tritt er mit seinen neuen Lebensbedürfnissen, neuen Lebenssorgen und neuen Verpflichtungen gegen seine Familie schon in ein Stadium, wo der geistigseelische Mensch in ihm, mehr und mehr nach einem gewissen Gesetze formiert (geformt), entweder die Tendenz (das Streben) zum Guten, das heißt den Weg zu Mir, oder die entgegengesetzte, das heißt weg von Mir, angebahnt hat.

23. So treibt sein Lebensstrom fort, suchend, zweifelnd, aus dem Gefundenen sich ein eigenes Ich aufbauend, vielleicht stets mehr und mehr ruhiger werdend, glorreich aus allen Kämpfen und Zweifeln heraustretend, endlich als ruhiger Fluß dem Greisenalter entgegenschleichend, wo die Bewegung beinahe aufhört und – eigentlich wie der Hamster vom zusammengetragenen Kapital während der Lebenssommerzeit, von selbem gelebt werden muß, da Neues schwerlich hinzukommt, und alles, was die menschliche Laufbahn betrifft, durchgemacht ist, ihre Täuschungen, ihre Freuden – nun endlich die Ernte der vollbrachten Taten einzuheimsen ist.

24. So steht der Greis am Rande eines sichtbaren Körperlebens, hinter sich eine Vergangenheit, die nie zurückkehrt, vor sich eine unklare Zukunft, zwischen zwei Welten, einer sichtbaren und einer unsichtbaren, den Augenblick abwartend, wo seine Lebensuhr abläuft, und das so oft bewegte Pendel seines Körpers, das Herz, stillesteht!

25. Wohl dem Greise, der am Ende, nach heftigen Kämpfen und vielfachen Störungen, wenigstens doch so viel sich gerettet hat, daß das Kleid seiner Seele dem Urtypus (Urbild) Meines Ebenbildes, wenn nicht gleich, doch sich ihm genähert hat; wohl ihm, wenn er, sei es auch erst spät, doch seine Mission auf dieser Erde, seinen Gott und Herrn und die andere Welt richtig erkannt hat; er wird den Scheideaugenblick ruhig erwarten, wo die Kleider gewechselt werden, er wird die Welt ohne Scheu und ohne Reu verlassen, denn er hat, wenngleich spät, seinen Schöpfer, seinen Vater gefunden, Der ihm, dort oben, seinem stets jugendlich gebliebenen Herzen gemäß, gewiß auch ein jugendlich frisches Kleid anziehen wird, damit er dort als ewig schöner und stets geistiger werdender Jüngling auf der Stufe der Vervollkommnung immer mehr und mehr sich Mir nähern kann, um des Namens – “Gottes Kind” ganz würdig zu werden!

26. Hier habt ihr den Weg des Kindes, des Jünglings, des Mannes und des Greises, in wenig Umrissen dargestellt vor euch.

27. Jetzt wollen wir sehen, wie diese Lebensepochen analog (entsprechend) mit den Jahreszeiten eures Erdballs übereinstimmen, und inwieweit Winter, Frühling, Sommer und Herbst mit dem Kinde, Jüngling, Mann und Greis in ähnlicher Weise das nämliche geistig aussprechen, was ihr im darauffolgenden Kapitel in einem noch höheren Sinne vernehmen sollt!

flagge en  5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

Jesus Christ revealed on July 28th, 1870 through Gottfried Mayerhofer

Here you have four words from human life as well as words pertaining to the life of the earth and the life of creation. All these words are divided into phases. The first signify the four phases of man or the periods of his life in relation to
his physical and spiritual development.

What will be said here about man, in its own way has also validity for the nations who in their spiritual education have to pass through these four periods, as well as for the great epochs in the education of mankind as a whole.

In order to begin systematically with these many meanings and explanations, rationally ending with the one before turning to the other to explain it and show its spiritual connection with the former, we will in due course pass to the third. Then, admitting you to My workshop and finally elucidating another four spiritually great words in their highest meaning so that you can see the whole in a harmonious summary, we will divide this great word I am giving you into several sections, beginning with the natural explanation of the first four words. And so, My dear children, wait for the fine thing the Father will again develop for you!

1. BOY – YOUTH – MAN AND OLD MAN
THERE you see before you the stages of a human being’s development up and down, during his life on this earth. In a physical sense it is an up and down on this gamut; spiritually it should only be an upward move.

The boy or the child, born helpless, his soul engrossed in a dream life, knows and recognizes nothing, and must learn everything, even how to clothe his thoughts, which increase with the development of his personality, in a language, which is at first faulty, then becomes progressively clearer and more accurate the more the body and the mental capacity develop.
The spirit, as a spark out of Me, behaves quietly, encased in the innermost of the heart; here and there it merely urges the soul to develop its body according to certain laws so that it can use it as a good tool and take the soul-body, developing out of the orderly constructed body, along to the beyond for a different life once the earthly body and envelopment of the soul are no longer useful for the soul and it requires a different one.

In the boy or child all the passions are still dormant and it is at most obstinacy and anger which manifest. These are the first parasitic plants sending forth their tendrils around the youthful tree of life and hanging on to it. If early help is not given at the right time the whole tree is deprived of its strength and its saps and vigor change into those of the two weeds, completely spoiling the man who grows up with these qualities. For he, being a slave to these passions has to forgo almost every spiritual progress, thereby causing great trouble to himself and others who come into contact with him.
Obstinacy and anger are some of the mightiest attributes of the satanic nature. Because of the former, Satan refuses to take the road to Me and, because of the second attribute, he cannot allow the slightest trace of love to enter his heart, which would render him softer, instead of more unruly.

This is the case with the boy since often foolish parents, instead of fighting these two qualities more forcefully, even support them in the belief that, failing to give the child what he wants, one harms his health; or they are ready with the frivolous excuse: The child does not know what he wants; once he is bigger, things will be different.’

Foolish parents! Yes, it will become different. What he now, as a child, expressed with tears and inarticulate sounds, later on will change into unkind and hurtful words against you, then, with the child’s growing up and your decline it will perhaps end in physical acts where you will harvest what you have so nicely sown, just as you have deserved.

The child, developing gradually like a plant, and more and more trying to stretch out its arms from the mother’s breast towards the wide world in order to grasp especially what is most distant, grows with its cognition, and with the cognition grow the passions, and with the passions grows the inordinate longing to gratify them.

Thus having reached an age when this stream of spiritual, mental and physical urges, which are still as if mixed together, must be purified, the need for learning and schooling arises and the child must acquire an understanding about what is good and what bad, what is allowed and what forbidden, what is virtue and what is sin.

During this phase of purification of all youthful inordinate longings and desires, parents and educators must do everything to check the stream of all desires, passions and inordinate longings, which is almost overflowing with youthful high spirits, damming it up so that it cannot rise beyond its limiting banks.’

Here the soul begins to learn the first earnest word of the spiritual man. It is the curbing of his passions, the strength to counter his desires with a purpose and his inspirations and insinuations with a straight yes or no.

At first guided by the school and the example of the parents, the boy’s little vessel of life, entering a wider sphere, glides along between play and study, instruction and punishment into the age of youth, already more alert in spirit and soul. Coming into contact with his peers as well as with those above him or with older persons, the youthful soul feels the urge to question things that as a child be had accepted involuntarily, without making them out of conviction his own for the spiritualization of his own Self.

With the entering into a higher life-sphere which, to be sure, is also full of erroneous ideas, the questions begin: “But why this, why that?’

In accordance with the enlightenment received, the spiritual man within is then developing; finally, in the youth also the sexual drive awakens, he is attracted to the female sex which in his school years used to be a matter of indifference and often even scorn to him.

This urge, so dangerous for the uncontrolled nature, is nevertheless one of the most salutary, for it often curbs the coarsest passions of a spoilt child and what the mother, father and teacher could not achieve, an unconscious look from a girl’s eye full of love and inner happiness does. With this spiritual magnetizing she accomplishes something that will only be understood and once fully explained in the heavens, but which here on this earth leaves only a faint, unfortunately transient echo.

With the appearance of this turning point in the life of the youth the first step is made towards manhood; love wreathes the youth with roses, opening up for him a heaven he cannot as yet understand and grasp. This love, at first turned only towards the object of his affection, then guides him to the awareness of a man and his more serious duties.

Thus the impetuous youth makes the transition to the more prudent manhood where life becomes more serious and the man, no longer living alone but looking for a life’s companion, steps from a single life into that of a family. There, he has to curb his passions more, and a more serious look at his own life in an attempt to support both himself and his loved ones imposes duties on him of which as a boy he had no inkling, as a youth no idea, and the full significance of which he can only now, as a man, grasp.

Like a merry, fresh mountain torrent the boy sprang up hill and down dale. Arrived on the plain, still retaining some of his downward speed in the mountains, be rushes on merrily between banks covered with flowers, however, losing more and more of his speed and more and more spreading out on the plain, he makes the transition to manhood.

As man with his new demands of life, new problems and new obligations towards his family, he enters already into a phase where the spiritual-mental man in him, more and more formed according to a certain law, has either taken the direction towards what is good, namely, the road to Me, or the opposite one, away from Me.

Thus the stream of his life flows on, seeking, doubting, building his own Self from what he has found, perhaps calming down more and more, emerging gloriously from all conflicts and doubts and finally, as a quiet river, creeping towards old age. There movement almost ceases and one must really, like a hamster, live off the capital accumulated during a lifetime. For hardly anything can be added to it and the entire course of human life has been lived through with its deceptions, its joys, and at long last the harvest of accomplished deeds is to be reaped.

Thus the old man stands at the end of his visible physical life, behind him a past which never returns, ahead of him an obscure future, between two worlds, a visible and an invisible one, waiting for the moment when his life’s clock stops and the busy pendulum of his body, the heart, stands still.

Happy the old man who, finally, after great conflicts and manifold disturbances, has at least secured for himself so much that the garment of his soul has approached the archetype of My image, even though not completely. Happy he if he, albeit late, has properly recognized his mission on this earth, his God and Lord and the other world. He will calmly await the moment of departure when the garments will be changed; he will leave the world without fear and regret, for, although late, he has found his Creator, his Father, who will Up There in keeping with his still youthful heart surely invest him with a new, youthful garment. Then, constantly becoming more handsome and more spiritualized, he can, on the level of perfection, keep drawing closer to Me in order to become quite worthy of the name of God”.

Here you have the road of the child, the youth, the man and the old man, in few outlines before you.

Now we will see the analogy of these life’s phases with the seasons of your earth, and how far winter, spring, summer and autumn express spiritually in a similar way the same thing, which in the following chapter you shall learn in a still higher sense.

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GARÇON, JEUNE HOMME, HOMME ET VIEIL HOMME
Secret de la Vie 5

28 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Ici vous avez quatre mots de la vie humaine mais ils pourraient aussi bien se rapporter à la vie de la terre ou à celle de la création. Ils divisent la vie en phases. Dans leur première acception ils divisent la vie de l’homme en quatre phases ou plus exactement en périodes de sa vie par rapport à son développement physique et spirituel.

Ce qui sera dit ici de l’homme, quant à la façon dont il construit sa propre voie, est aussi valable pour les nations quant à leur éducation spirituelle; elles doivent passer par ces quatre périodes, de la même façon que l’humanité dans son ensemble doit aussi traverser quatre grandes époques quant à son éducation.

Nous commencerons méthodiquement par ces diverses significations et explications, nous en finirons rationnellement avec l’une avant de passer à l’autre, nous expliquerons et montrerons son rapport spirituel avec la précédente, puis nous passerons en temps utile à la troisième. Alors, si vous acceptez Ma façon de faire, vous en arriverez finalement à découvrir, à partir de ces quatre grands mots – spirituellement parlant – une signification plus haute afin que vous puissiez voir le tout dans un résumé harmonieux. Nous diviserons ce grand développement que Je vous donne en plusieurs sections, nous commencerons par l’explication naturelle des quatre premiers mots. Ainsi donc, Mes chers enfants, recherchez les choses profondes que le Père va développer de nouveau pour vous!

Là vous ne voyez devant vous que les étapes du développement d’un être humain vers le haut et vers le bas, pendant sa vie sur cette terre. Dans un sens physique, ce processus comprend une montée puis une descente ; mais dans un sens spirituel cela doit seulement être un mouvement ascendant.

La vie de l’enfant ou du garçon à peine né, commence dans son âme comme dans un rêve, il ne reconnaît rien, il doit tout apprendre, et même comment habiller ses pensées, qui deviendront plus nombreuses et plus claires au fur et à mesure de la croissance de sa personnalité pour devenir un langage, qui de faible au début deviendra de plus en plus clair et expressif avec sa croissance corporelle.

L’esprit, en tant qu’étincelle divine issue de Moi, repose sereinement, enfermé au plus profond du cœur ; il active seulement de temps à autre l’âme pour le développement et à la croissance du corps physique, en accord avec certaines lois, afin qu’il devienne un instrument parfait à son service, à partir duquel se développera le corps spirituel de l’âme pour une autre vie dans l’au-delà lorsque le corps physique sera usé et inutilisable et que l’âme aura besoin d’un autre corps pour continuer son épanouissement.

Dans l’enfant garçon, toutes les passions dorment encore ; le plus souvent ce sont la colère et l’opiniâtreté qui se manifestent en premier, tout comme au printemps les premières plantes parasites enroulent leurs vrilles le long d’un jeune arbre vivant et s’accrochent à lui. Si une aide rapide ne lui est pas donnée à temps, il sera privé de la sève nourricière et sa vigueur sera changée en ces deux mauvaises herbes, de même l’homme qui grandit avec ces défauts sera complétement corrompu. Car l’homme, devenu esclave de ses passions, annihile tout progrès spirituel et se prépare de nombreux désagréments, non seulement à lui-même, mais également à tous ceux qui sont en relation avec lui.

L’opiniâtreté et la colère sont les défauts les plus abominables de la nature satanique; car avec le premier défaut, Satan barre le chemin qui conduit à Moi, et avec le second défaut, il ne laisse pénétrer dans le cœur pas le moindre amour qui aurait pu l’adoucir et le rendre plus humain.

C’est ainsi que l’enfant grandi dans l’indifférence des parents sots et aveugles spirituellement, qui au lieu de combattre ces deux qualités sataniques les renforcent encore davantage en accordant à leur enfant soit ce qu’il désire sous prétexte de ne pas nuire à sa santé, soit, au moindre refus ou subterfuge de l’enfant, disent : « Il ne comprend pas maintenant, mais quand il sera plus grand, ce sera tout à fait différent »!
Oui ce sera différent, pauvres parents sots et stupides, car ce que l’enfant exigeait avec des larmes et des trépignements de pieds, il vous l’extorquera avec des gros mots et des menaces, d’autant plus qu’avec l’âge il deviendra plus fort et vous deviendrez plus faible, ce qui ne sera que justice, car vous récolterez ce que vous avez semé.

L’enfant, tout comme une plante, se développe lentement et progressivement, et depuis le sein maternel essaie de plus en plus d’étendre ses bras vers le monde lointain, en vue d’atteindre ce qui est justement le plus éloigné de lui, c’est ainsi que l’enfant grandi en faisant de plus en plus de découvertes, et avec les découvertes croissent les passions, et avec les passions les désirs de les assouvir.

C’est ainsi que l’enfant parvient à un certain age, où le courant de l’esprit, de l’âme et du corps sont mélangés entre eux et doivent s’affiner, vient ensuite le besoin d’apprendre, d’aller à l’école pour avoir des notions de ce qui est bon et de ce qui est mauvais, de ce qui est permis et de ce qui ne l’est pas, de ce qu’est la vertu et de ce qu’est le péché.

A ce stade il doit apprendre à contrôler ses souhaits et ses désirs, c’est alors que les parents et les enseignants doivent tout mettre en œuvre pour les canaliser et mettre des limites à ne pas dépasser.

Ici l’âme commence à apprendre la première parole sérieuse de l’homme spirituel; c’est-à-dire de maîtriser ses passions et sa force, et donner un but bien déterminé à ses idées et à ses souhaits par un franc oui ou non.

D’abord guidé par l’école et par l’exemple des parents, le petit navire de la vie du garçon, en pénétrant dans une sphère plus large, glisse, entre le jeu et l’étude, l’instruction et la punition, jusqu’à l’âge de jeune homme, déjà plus alerte dans son esprit et son âme. En entrant en contact avec ses pairs, aussi bien qu’avec ceux qui sont au-dessus de lui ou avec des personnes plus vieilles, la jeune âme ressent une forte envie quant aux choses matérielles qui, suivant comme l’enfant est, ont été acceptés involontairement, sans qu’elles aient été extraites de ses propres convictions pour la spiritualisation de son propre Moi.

Avec l’entrée dans une sphère de vie plus haute qui, sans aucun doute, est aussi pleine d’idées fausses, les questions commencent : “mais pourquoi ceci, pourquoi cela ?”

D’après les explications données, l’homme spirituel commence à se former de l’intérieur ; avec la jeunesse, s’éveillent aussi les organes génitaux, ce qui fait qu’il se sent attiré par le genre féminin, alors que pendant les années scolaires il était complètement indifférent, voire même souvent méprisant.

Cette poussée instinctive, si dangereuse pour la nature déchaînée, est pourtant une des plus salutaire, car elle jugule souvent les passions les plus violentes d’un enfant pervers, et ce qui est souvent impossible à des parents ou à des enseignants, est possible grâce au regard d’une jeune fille rayonnante d’amour, qui par son regard magnétique accompli ce qui ne sera compréhensible et complètement expliqué qu’uniquement au ciel, et qui ne laissera malheureusement sur cette terre, qu’un très faible échos à peine perceptible.

Avec l’apparition de ce tournant dans la vie du jeune homme le premier pas est fait vers la virilité; l’amour tresse au jeune homme une couronne de roses, en ouvrant pour lui un ciel qu’il ne peut pas encore comprendre ni atteindre. Cet amour, au départ est tourné seulement vers l’objet de son affection, mais ensuite, il guide l’homme dans la prise de conscience de ses devoirs plus sérieux.

Alors le jeune homme impétueux opère une transition vers une virilité plus prudente où la vie devient plus sérieuse et l’homme ne vit plus seul, mais cherche la compagne d’une vie, passant ainsi du célibat à la vie de famille. Là, il doit refréner plus ses passions et porter un regard plus sérieux à sa propre vie en essayant de se soutenir lui-même ainsi que ceux qu’il aime, ce qui lui impose des devoirs dont le jeune garçon n’avait aucun soupçon, de même que le jeune homme, et dont la pleine signification ne pourra être saisie qu’une fois seulement qu’il sera devenu un homme.

Comme un torrent de montagne joyeux et frais le garçon prend brusquement conscience de la colline et en bas de la vallée. Arrivé dans la plaine, alors qu’il conserve toujours une partie de la vitesse qu’il avait au bas des montagnes, il bondit joyeusement entre des banques couvertes de fleurs, perdant cependant de plus en plus de sa vitesse et en se répandant de plus en plus dans la plaine, il fait ainsi la transition avec la virilité.

L’homme a de nouvelles exigences de vie, de nouveaux problèmes et de nouvelles obligations envers sa famille, il entre déjà dans une phase où, l’homme intello-spirituel en lui, de plus en plus formé selon une certaine loi, a ou bien pris la direction vers ce qui est bon, à savoir, la route vers Moi, ou la route opposée, loin de Moi.

Ainsi le flot de sa vie coule en cherchant, en doutant, en construisant son propre Moi avec ce qu’il a trouvé, en se calmant peut-être de plus en plus, en surmontant glorieusement tous les conflits et les doutes et finalement, comme une rivière calme, en coulant doucement vers la vieillesse. Là le mouvement cesse presque totalement et il faut vraiment, comme un hamster, vivre sur le capital accumulé pendant toute la vie.

Malheureusement rien ne peut y être ajouté et le cours entier de vie humaine a été dépensé avec ses tromperies, ses joies et à la fin seulement la moisson des actes accomplis doit être récoltée.

Ainsi le vieil homme se retrouve à la fin de sa vie physique visible, laissant derrière lui un passé qui ne revient jamais, et devant lui un avenir obscur, entre deux mondes, un visible et un invisible, attendant à tout instant l’arrêt de l’horloge de sa vie et du pendule affairé de son corps, autrement dit que son cœur s’arrête.

Heureux sera le vieil homme qui, finalement, après de grands conflits et des perturbations variées, aura au moins garanti pour lui que le vêtement de son âme s’est approché de l’archétype de Mon image, bien qu’incomplètement. Heureux est-il s’il a, bien que tardivement, correctement reconnu sa mission sur cette terre, son Dieu et Seigneur et l’autre monde. Il attendra calmement le moment de son départ ainsi que la dépose de son vêtement actuel; il laissera le monde sans crainte et sans regret, puisque bien que tard, il a trouvé son Créateur et Père, qui, conformément à son cœur toujours jeune le couvrira sûrement à son arrivée d’un nouveau vêtement. Alors, devenant constamment plus beau et plus spiritualisé, il pourra en se perfectionnant toujours, continuer à se rapprocher de Moi pour devenir tout à fait digne du nom : “d’Enfant de Dieu”.

Ici vous avez de décrit devant vous en peu de mots la route suivie par l’enfant, le jeune homme, l’homme et le vieil homme.

Maintenant nous allons étudier l’analogie des phases de cette vie avec les saisons de votre terre et comment l’hiver, le printemps, l’été et l’automne expriment spirituellement d’une façon semblable la même chose, et dans le chapitre suivant vous l’apprendrez dans un sens toujours plus haut.

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FANCIULLO, RAGAZZO, UOMO & VEGLIARDO
Segreto della Vita 5

28 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Qui tu hai quattro Parole dalla vita umana nonché Parole dalla vita della Terra e dalla Creazione. Tutte queste Parole sono suddivise tra di loro in periodi. Le prime significano le quattro fasi (gradi del divenire) di un uomo, oppure i suoi periodi di vita, in riferimento al suo sviluppo corporeo e spirituale.

2. Ciò che ora verrà qui detto dell’uomo, questo vale nella sua maniera anche per i popoli, i quali devono passare questi quattro periodi nella loro educazione spirituale, così come i grandi periodi nell’educazione di tutta l’umanità.

3. Per iniziare qui regolarmente con questi molti significati e spiegazioni ed anche per terminare ragionevolmente con l’uno, poi rivolgersi all’altro per spiegarlo, mostrando col primo il suo rapporto spirituale, passando poi al terzo secondo la giusta conseguenza, introducendovi poi nel Mio laboratorio ed alla fine esaminando ancora altre quattro grandi Parole spirituali nel loro sublime significato affinché possiate scorgere il tutto in una panoramica visione d’insieme – allora vogliamo suddividere queste grandi parole che Io qui do in più capitoli, e così con il primo, cioè con la spiegazione delle prime quattro Parole, premettere il lato naturale; perciò Miei cari figlioli siate pronti su questo, ad accogliere ciò che di bello il Padre svilupperà qui ancora per voi!

4. Qui vedete dinanzi a voi il percorso a gradi di un uomo, in su ed in giù, durante il suo percorso vitale su questa Terra. Fisicamente va su e giù su questa scala, spiritualmente dovrebbe solamente andare in su.

5. Il bimbo o il fanciullo, nato indifeso, occupa la sua anima in una vita di sogno, non sa e non riconosce nulla, deve prima imparare tutto, perfino i suoi pensieri che con lo sviluppo del suo io si moltiplicano, deve rivestire in un linguaggio, ciò che inizialmente è manchevole, poi man mano che procede il corpo e la facoltà di comprensione – esso diventa sempre più chiaro e caratteristico.

6. Lo spirito, quale Scintilla proveniente da Me, rimane tranquillo, racchiuso nel più interiore del cuore, stimola solo qua e là l’anima a perfezionare secondo la legge il suo corpo per poterlo usare come strumento capace e per portare per un’altra vita nell’aldilà il corpo dell’anima, sviluppatosi regolarmente dal corpo trasformato, allorquando questo corpo terreno non è più servibile all’anima come involucro ed essa ne ha bisogno di un altro.

7. Nel bimbo o fanciullo tutte le passioni dormono ancora, quelle che si rivelano al massimo sono il capriccio e l’ira; queste sono le prime piante parassite che gettano i tralci intorno al giovane tronco della vita, vi si aggrappano e, se non arriva presto un aiuto al tempo giusto, derubano l’intero albero delle sue forze, trasformando i suoi umori e forze in queste due malerbe e crescendo con queste caratteristiche guastano poi l’uomo completamente, dovendo egli, come schiavo di queste passioni, rinunciare quasi del tutto ad ogni progresso spirituale, e procurano molti dispiaceri a sé ed anche agli altri che vengono con lui in contatto.

8. Capriccio ed ira sono alcune delle caratteristiche più potenti della natura satanica; infatti a causa della prima Satana non vuole prendere la via che conduce a Me, ed a causa della seconda caratteristica non può concedere accesso nel suo cuore alla pur minima traccia d’amore che lo renderebbe, invece di selvaggio, più morbido.

9. Così avviene al fanciullo, perché spesso degli sciocchi genitori, invece di lottare contro queste caratteristiche con tutte le forze, ancora le sostengono, credendo che, se non si dà al fanciullo ciò che egli vuole, lo si danneggi nella salute, oppure sono subito pronti con la sconsiderata scappatoia: “Il fanciullo non comprende ciò che vuole; quando sarà più grande, sarà già tutto diversamente!”

10. Stolti genitori! Sì, sarà tutto diversamente; ciò ch’egli come fanciullo esprimeva con lacrime e suoni inarticolati, si trasformerà più tardi contro di voi in durezza e ferenti parole, poi con la sua crescita e con la vostra diminuita, forse degenererà in azioni manesche, dove riceverete indietro in pagamento la vostra bella semina come l’avete meritata.

11. Il fanciullo, che si sviluppa a poco a poco come una pianta e vuole stendere sempre di più le sue braccia fuori dal seno materno nel vasto mondo per afferrare proprio ciò che sta più lontano da lui, cresce con la conoscenza, e con la conoscenza crescono le passioni, e con le passioni cresce la voglia di soddisfarle.

12. Arrivato così ad una età in cui questi impulsi di energia spirituale, animica e fisica, ancora come mescolati l’un l’altro, devono essere purificati, si avvicina la necessità dell’insegnamento e della scuola, il ragazzo deve ricevere un concetto su cosa è bene, cosa è male, cosa è permesso, cosa è proibito, cosa è virtù e cosa è peccato.

13. Qui, in questo stadio di purificazione di tutte le voglie e desideri giovanili, genitori ed insegnanti devono mobilitare tutto per arginare in un severo letto sbarrato, il torrente della baldanza giovanile quasi straripante di tutti i desideri, passioni e brame, porre a lui ostacoli, “affinché non esca fuori dai suoi argini delimitati”.

14. Qui l’anima comincia ad imparare la prima serissima parola dell’uomo spirituale, essa è il freno delle sue passioni, la forza di opporre ai suoi desideri uno scopo ed alle sue ispirazioni ed insinuazioni un giusto sì oppure no.

15. Con la scuola e con l’esempio dei genitori, quali prime guide, entra in un campo successivo, la navicella della vita del fanciullo sguscia tra gioco e studio, istruzioni e punizioni nell’adolescenza già più risvegliato nello spirito e nell’anima; venendo in contatto tanto con altri a lui pari quanto più elevati o più anziani, la giovane anima viene spinta a fare domande su cose che per vero ha ben accettato da bambino senza volontà, ma non l’ha fatto per convinzione nel suo interiore per la spiritualizzazione del suo proprio io.

16. Con l’ingresso in una più elevata sfera della vita, che in verità è ancor anche piena di opinioni ingannevoli, cominciano le domande: “Ma perché questo? Perché quello? – ! – ?”

17. Conforme alle spiegazioni, nell’interiore si costruisce l’uomo spirituale, nel giovane si muovono alla fine anche gli impulsi sessuali, si sente attratto dal sesso femminile che nei suoi anni scolastici gli era indifferente, spesso perfino ripugnante.

18. Quest’impulso, così pericoloso per la natura liberata dalle catene, è certo uno dei più salutari, infatti esso ammansisce spesso le passioni più brutali di un ragazzo depravato, e ciò che non era possibile alla madre, padre ed insegnante, lo contiene uno sguardo da un occhio pieno di amore e felicità d’animo di una fanciulla, la quale non è conscia che in questa magnetizzazione spirituale compie qualcosa che è compreso solo nei Cieli e là troverà un giorno la sua giusta spiegazione, e qui su questa Terra lascia dietro solo una reminiscenza lieve, purtroppo non permanente.

19. Con l’ingresso di questo punto di svolta nella vita giovanile è fatto il primo passo verso l’età adulta; l’amore, che il giovane inghirlanda con rose, che gli fa vedere un cielo aperto che egli non può ancora comprendere né afferrare, questo amore, dapprima rivolto solo all’oggetto della sua affezione, lo guida poi alla consapevolezza dell’uomo e dei suoi assai gravosi doveri.

20. Così il giovane impetuoso si trasforma in uomo avveduto, dove le condizioni di vita diventano più serie, e l’uomo, non vivendo più da solo, bensì cercando una compagna per la vita, dall’esistenza di singolo entra in quella della famiglia, nella quale deve combattere di più le sue passioni per un concetto più serio della propria vita, e per mantenere se stesso ed i suoi gli si impongono dei doveri di cui da fanciullo non aveva nessun presentimento, da giovane nessun concetto, e dei quali come uomo può comprendere solo adesso tutta la portata.

21. Come un giocondo, fresco torrente, saltava il ragazzo su tronchi e sassi; arrivato in pianura, avendo in sé ancora della propria velocità dal pendio fra i monti, scroscia via allegro come torrente della vita tra rive infiorate, ma sempre più perdendo la sua velocità e diffondendosi sempre più nella pianura scorre verso l’età adulta.

22. Come uomo, con i suoi nuovi bisogni vitali, nuove preoccupazioni e nuovi doveri verso la sua famiglia, entra già in uno stadio dove l’uomo spirituale-animico in lui, formato sempre più secondo una determinata legge, ha avviato la tendenza o verso il bene, vale a dire la via a Me, oppure l’opposta, questo significa via da Me.

23. Così il suo torrente della vita prosegue, cercando, dubitando, costruendosi un proprio io dall’incontrato, diventando sempre più quieto, uscendo glorioso da tutte le lotte e dubbi, alla fine da fiume tranquillo va incontro lentamente alla vecchiaia, dove il movimento quasi cessa, e – veramente come il criceto dovrà vivere da sé del capitale raccolto durante la stagione estiva della vita, perché difficilmente sopraggiungerà del nuovo, e tutto ciò che riguarda il corso della vita umana è compiuto, le sue illusioni, le sue gioie – ora finalmente è da intascare il raccolto delle azioni compiute.

24. Così il vegliardo si trova al margine di una vita corporea visibile, dietro di sé un passato che mai più ritornerà, dinanzi a sé un futuro poco chiaro, fra due mondi, uno visibile e l’altro invisibile, aspettando il momento in cui il suo tempo di vita scade, ed il pendolo del suo corpo, il cuore, così spesso agitato, si arresta!

25. Ben per il vecchio che alla fine, dopo violente lotte e molteplici disturbi, si è per lo meno salvato così tanto che la veste della sua anima, anche se non simile, si è certo avvicinata al prototipo dell’Immagine Mia; ben per lui, se egli, anche se tardi, ha ugualmente ben riconosciuto la sua missione su questa Terra, il suo Dio e Signore e l’altro mondo; egli aspetterà tranquillo il momento della separazione in cui verranno scambiati gli abiti, egli lascerà il mondo senza timore e senza rimorsi, perché egli ha, anche se tardi, trovato il Padre suo, il suo Creatore che gli metterà lassù, conforme al suo cuore rimasto sempre giovanile, certamente anche una fresca giovanile veste, affinché là, quale giovane eternamente bello e diventando sempre più spirituale, si possa avvicinare sempre di più a Me, sul gradino del perfezionamento per diventare del tutto degno del Nome – “figlio di Dio”!

26. Qui avete la via del fanciullo, del ragazzo, dell’uomo e del vegliardo, rappresentatovi in pochi contorni.

27. Adesso vogliamo vedere come corrispondono queste epoche di vita analogamente con le stagioni del vostro globo terrestre, e fino a qual punto l’inverno, primavera, estate ed autunno esprimono nella medesima maniera lo stesso spirito con il fanciullo, giovane, uomo e vegliardo; questo è ciò che dovete apprendere nel seguente capitolo in un senso ancora più alto!

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