3. Testament Kapitel 63-5…Untugenden & Läuterung ……. 3rd Testament Chapter 63-5…Defects, Sins & Purification

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-5… Défauts & Purification
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63-5… Defectos & Purificación

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flagge de  Kapitel 63-5… Untugenden, Verirrungen, Läuterung & Vergeistigung

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-5… Untugenden, Verirrungen, Läuterung & Vergeistigung – Unterweisung 5… Verse 431-474 – Offenbarungen Jesu Christi

Untugenden, Verfehlungen, Verirrungen
So spricht der Herr…

431. Begreift meine Lehre, um nicht weitere Fehler in eurem Leben zu begehen; denn jede Kränkung, die ihr euren Mitmenschen zufügt, sei es mit Worten oder Werken, wird eine unauslöschliche Erinnerung in eurem Gewissen sein, das euch unversöhnlich Vorhaltungen machen wird.

432. Ich sage euch noch einmal, dass ihr alle benötigt werdet, damit sich der göttliche Plan erfüllt und das so große geistige Elend unter den Menschen ein Ende hat.

433. Solange die Selbstsucht existiert, wird auch der Schmerz existieren. Wandelt eure Gleichgültigkeit, euren Egoismus und eure Verachtung um in Liebe, in Mitgefühl, und ihr werdet erleben, wie bald der Friede zu euch kommen wird. (11, 38 – 40)

434. Sucht euren Fortschritt innerhalb des menschlichen Lebens, doch lasst euch niemals von übermäßigem Ehrgeiz beherrschen; denn dann werdet ihr eure Freiheit verlieren, und der Materialismus wird euch versklaven. (51, 52)

435. Ich vergebe eure Verfehlungen, aber gleichzeitig korrigiere Ich euch, damit ihr aus euren Herzen die Selbstsucht vertreibt, weil sie eine der Schwächen ist, die den Geist am tiefsten herabziehen.

436. Ich rühre euch durch das Gewissen an, damit ihr euch eurer Pflichten unter Geschwistern erinnert und auf eurem Wege Liebeswerke und Vergebung sät, wie Ich es euch in der “Zweiten Zeit” lehrte. (300, 29)

437. Heute hat euch die Kraft der Materie und der Einfluss der Welt zu Egoisten gemacht. Aber die Materie ist nicht ewig, auch nicht die Welt und ihr Einfluss, und Ich bin der geduldige Richter, dessen Gerechtigkeit Herr des Lebens und der Zeit ist. Ihr dürft nicht jene richten, die Mich leugnen, denn dann werde Ich euch für schuldiger befinden als sie.

438. Erhob Ich etwa meine Stimme, um meine Henker zu verurteilen? Habe Ich sie nicht mit Liebe und Sanftmut gesegnet? Wenn ihr doch verstündet, dass viele von jenen, die wegen dieses Vergehens zeitweilig auf der Welt in die Irre gingen, sich heute geläutert in der Geistigen Welt befinden! (54, 47 – 48)

439. Versucht auch nicht, die verborgenen Gefühle eurer Nächsten aufzudecken, denn in jedem Wesen existiert ein Geheimnis, das nur Ich kennen darf. Doch wenn ihr das entdecken solltet, was – da es nur eurem Bruder gehört – für euch heilig sein soll, so macht es nicht bekannt, zerreißt nicht diesen Schleier, macht ihn lieber dichter.

440. Wie oft habe Ich die Menschen in das Herz ihres Bruders eindringen sehen, bis sie seine moralische oder geistige Blöße entdeckt haben, um sich daran zu ergötzen und es sogleich bekannt zu machen.

441. Keiner von denen, die so das Privatleben eines Mitmenschen entweiht haben, soll sich wundern, wenn ihn jemand auf seinem Lebenswege bloßstellt und verspottet. Er soll dann nicht sagen, dass es die Elle der Gerechtigkeit ist, die ihn misst; denn es wird die Elle der Ungerechtigkeit sein, mit der er seine Mitmenschen gemessen hat.

442. Achtet die andern, bedeckt mit eurem Mantel der Barmherzigkeit die Bloßgestellten und verteidigt den Schwachen gegenüber der Klatschsucht der Menschen. (44, 46 – 48)

443. Nicht alle, die “auf Straßen und Gassen umherziehen” und von den Ereignissen vergangener Zeiten sprechen und Prophetien auslegen oder Offenbarungen erläutern, sind meine Boten; denn viele haben jene Botschaften aus Eitelkeit, aus Verbitterung oder aus menschlichem Eigennutz missbraucht, um zu beleidigen und zu richten, um zu demütigen oder zu verletzen, und sogar um zu “töten”. (116, 21)

444. Mache dich auf, Menschheit, entdecke den Weg, entdecke den Grund für das Leben! Vereinigt euch, Volk mit Volk, liebt euch alle! Wie dünn ist die Scheidewand, die ein Heim vom anderen trennt, und dennoch – wie ferne sind ihre Bewohner einander! Und an den Grenzen eurer Länder – wie viele Bedingungen werden da verlangt, damit ihr den Ausländer durchlasst! Wenn ihr dies selbst unter Menschenbrüdern tut – was habt ihr dann erst bei denen gemacht, die sich in einem anderen Leben befinden? Ihr habt zwischen ihnen und euch einen Vorhang herabgelassen – wenn nicht den eures Vergessens, so doch den eurer Unwissenheit, welcher wie dichter Nebel ist. (167, 31)

445. Seht ihr jene Menschen, die nur leben, um maßlosen Machthunger zu befriedigen und sich dabei über das Leben ihrer Nächsten hinwegzusetzen, ohne die Rechte zu achten, die Ich, ihr Schöpfer, ihnen gewährt habe? Erkennt ihr, wie ihre Werke nur von Neid, Hass und Habgier sprechen? Also müsst ihr gerade für sie mehr beten als für andere, die des Lichtes nicht so bedürftig sind.

446. Vergebt diesen Menschen all den Schmerz, den sie euch bereiten, und helft ihnen mit euren reinen Gedanken, zur Vernunft zu kommen. Macht den Nebel, der sie umgibt, nicht noch dichter um sie her; denn wenn sie sich einst für ihre Taten verantworten müssen, werde Ich auch die zur Verantwortung ziehen, die, statt für sie zu beten, ihnen mit ihren bösen Gedanken nur Finsternis zusandten. (113, 30)

447. Erinnert euch, dass euch im Gesetz gesagt wurde: “Du sollst keine anderen Götter neben Mir haben.” Trotzdem sind es viele Götter, die der menschliche Ehrgeiz geschaffen hat, um sie anzubeten, ihnen Tribut zu zollen und ihnen sogar das Leben zu opfern.

448. Begreift, dass mein Gesetz nicht überholt ist, und dass es, ohne euch bewusst zu sein, unablässig durch das Gewissen zu euch spricht; doch die Menschen sind weiterhin Heiden und Götzendiener.

449. Sie lieben ihren Körper, schmeicheln ihren Eitelkeiten und geben ihren Schwächen nach; sie lieben die Schätze der Erde, denen sie ihren Frieden und ihre geistige Zukunft opfern. Sie huldigen dem Fleisch und gelangen dabei manchmal bis zur Degeneration und finden sogar den Tod im Verlangen nach Vergnügungen.

450. Überzeugt euch selbst, dass ihr die Dinge der Welt mehr geliebt habt als euren Vater. Wann habt ihr euch für Mich geopfert, indem ihr Mich in eurem Nächsten liebtet und Mir dientet? Wann opfert ihr euren Schlaf oder gefährdet ihr eure Gesundheit, um Hilfe zu leisten und die Leiden zu lindern, die eure Mitmenschen heimsuchen? Und wann seid ihr bis nahe dem Tode gegangen für eines der hochherzigen Ideale, die meine Lehre inspiriert?

451. Erkennet, dass der Kult, den ihr mit dem materiellen Leben treibt, für euch vor der Verehrung des geistigen Lebens kommt. Das ist der Grund, weshalb Ich euch gesagt habe, dass ihr andere Götter habt, die ihr anbetet und denen ihr mehr dient als dem wahren Gott. (118, 24 – 26)

452. Ihr seid so an die Sünde gewöhnt, dass euch euer Leben als das natürlichste, normalste und zulässigste erscheint, und dennoch hat es den Anschein, als ob Sodom und Gomorrha, Babylon und Rom ihre ganze Lasterhaftigkeit und Sünde auf diese Menschheit abgewälzt hätten. (275, 49)

453. Ihr lebt heute in einer Zeit der Geistesverwirrung, in der ihr das Böse gut nennt, in der ihr dort Licht zu erblicken glaubt, wo Finsternis ist, in der ihr das Überflüssige dem Wesentlichen vorzieht. Aber meine immer bereite und hilfreiche Barmherzigkeit wird rechtzeitig eingreifen, um euch zu retten, und euch den lichtvollen Weg der Wahrheit zeigen – den Weg, von dem ihr euch entfernt habt. (358, 30)

454. Um in allen Prüfungen siegen zu können, tut das, was der Meister euch gelehrt hat: wachet und betet, damit eure Augen immer wachsam sind, und ihr nicht von der Versuchung überwältigt werdet. Bedenkt, dass das Böse großen Spürsinn hat, um euch zu versuchen, um euch zu Fall zu bringen, euch zu besiegen und sich eure Schwachheit zunutze zu machen. Seid scharfsichtig, damit ihr es zu entdecken versteht, wenn es euch auflauert. (327, 10 o.)

455. Wahrlich, Ich sage euch, die Menschheit wird aus diesen Finsternissen den Weg zum Lichte finden. Doch dieser Schritt wird langsam geschehen. Was würde aus den Menschen, wenn sie in einem Augenblick alles Böse begriffen, das sie verursacht haben? Die einen würden den Verstand verlieren, die andern würden sich das Leben nehmen. (61, 52)

Läuterung und Vergeistigung der Menschheit

456. Ihr habt das Gesetz vergessen und habt gewartet, bis euch die Naturgewalten an meine Gerechtigkeit erinnerten: Orkane, Wasserläufe, die über die Ufer treten, Erdbeben, Dürren, Überschwemmungen sind Rufe, die euch wachrütteln und zu euch von meiner Gerechtigkeit sprechen.

457. Welche andere Frucht kann Mir die Menschheit in dieser Zeit anbieten als die der Zwietracht und des Materialismus? Dieses Volk, das jahrelang meine Unterweisung gehört hat, kann Mir ebenfalls keine wohlgefällige Ernte darbringen. (69, 54 – 55)

458. Hört ihr nicht die Rufe der Gerechtigkeit? Seht ihr nicht die Naturgewalten, wie sie einen Landstrich nach dem anderen heimsuchen? Glaubt ihr, dass – wenn ihr ein tugendhaftes Leben führtet – die Notwendigkeit bestünde, dass sich meine Gerechtigkeit in dieser Weise fühlbar macht? Wahrlich, Ich sage euch, es gäbe keinen Grund, euch zu läutern, wenn Ich euch rein gefunden hätte. (69, 11)

459. Obwohl es euch gegenwärtig unmöglich erscheint, in der Menschheit Frieden zu schaffen, sage Ich euch, dass Frieden werden wird, und mehr noch: dass der Mensch in Vergeistigung leben wird.

460. Viel Unheil wird die Welt vor Eintritt dieser Zeit erleiden. Aber jene Leiden werden zum Wohle der Menschheit sein, sowohl im Irdischen, als auch im Geistigen. Es wird wie ein “Bis hierher und nicht weiter” für den zügellosen Lauf der Übeltaten, der Selbstsucht und Genussucht der Menschen sein.

461. Auf diese Weise wird ein Gleichgewicht eintreten; denn die Kräfte des Bösen werden die Kräfte des Guten nicht mehr überwinden können.

462. Diese Läuterung hat, weil sie immer das Empfindlichste und Geliebteste betrifft, den Anschein von Strafe, ohne es zu sein. Denn in Wirklichkeit ist sie ein Mittel zur Rettung der Geistwesen, die sich vom Weg entfernt oder ihn verloren haben.

463. Wer irdisch urteilt, kann nichts Nützliches im Schmerz entdecken; wer jedoch bedenkt, dass er einen Geist besitzt, der ewig leben wird, gewinnt aus dem gleichen Schmerz Licht, Standhaftigkeit und Erneuerung.

464. Wenn ihr geistig denkt – wie könnt ihr dann glauben, dass der Schmerz ein Übel für die Menschheit ist, wenn er von einem Gott kommt, der ganz Liebe ist?

465. Die Zeit vergeht, und ein Zeitpunkt wird kommen, an dem jene großen Prüfungen zu erscheinen beginnen, und selbst der letzte Rest Frieden aus der Welt entweicht, welcher nicht zurückkehren wird, bis die Menschheit den Weg meines Gesetzes gefunden hat und sie auf jene innere Stimme hört, die ihr unablässig sagen wird: Gott lebt! Gott ist in euch! Erkennt Ihn, fühlt Ihn, versöhnt euch mit Ihm!

466. Dann wird sich eure Lebensführung ändern. Die Selbstsucht wird verschwinden, und jeder wird den andern nützlich sein. Die Menschen werden sich an meiner Gerechtigkeit inspirieren, um neue Gesetze zu schaffen und die Völker mit Liebe zu regieren. (232, 43 – 47)

467. Im Materiellen werdet ihr gleichfalls die Umwandlung erleben: die Flüsse werden reich an Wasser sein, die unfruchtbaren Felder werden fruchtbar sein, die Naturkräfte werden in ihre gewohnten Bahnen zurückkehren, weil zwischen dem Menschen und Gott, zwischen dem Menschen und den göttlichen Werken, zwischen dem Menschen und den vom Schöpfer des Lebens diktierten Gesetzen Harmonie herrschen wird. (352, 65)

468. Seid unbesorgt, geliebte Zeugen. Ich kündige euch an, dass diese materialistische Menschheit, die so lange Zeit hindurch nur an das geglaubt hat, was sie berührt, sieht und mit ihrer begrenzten Verstandesfähigkeit begreift, und an das, was sie mit ihrer Wissenschaft beweist, spirituell werden wird und fähig, Mich mit ihrem geistigen Blick zu schauen und die Wahrheit zu suchen. (307, 56)

469. Wenn ihr geistig vorbereitet wäret, könntet ihr in der Unendlichkeit die Scharen geistiger Wesen sehen, welche vor eurem Blicke einer unermesslich großen, weißen Wolke gleichen würden, und wenn sich die Sendboten oder Abgesandten von ihr lösen, würdet ihr sie wie Lichtfunken auf euch zukommen sehen.

470. Euer geistiger Blick ist noch nicht durchdringend, und darum muss Ich zu euch über das Jenseits sprechen, von all jenem, das ihr noch nicht zu schauen vermögt. Aber Ich sage euch, die Zeit wird kommen, in der ihr alle Seher sein werdet und euch an jenem wunderbaren Leben ergötzen werdet, das ihr derzeit von euch ferne fühlt, das aber in Wirklichkeit nahe bei euch schwingt, euch umgibt und erleuchtet, euch inspiriert und unaufhörlich an eure Türen klopft. (71, 37 – 38)

471. Feinfühligkeit, Ahnungsvermögen, Offenbarung, Prophetie, Inspiration, Sehertum, Heilgabe, Inneres Wort – all dies und weitere Gaben werden aus dem Geiste hervorgehen, und durch dieselben werden die Menschen bestätigen, dass eine neue Zeit für die Menschen angebrochen ist.

472. Heute zweifelt ihr daran, dass es diese Geistesgaben gibt, weil manche sie vor der Welt verheimlichen, da sie deren Meinung fürchten; morgen wird es das Natürlichste und Schönste sein, sie zu besitzen.

473. Ich komme in dieser “Dritten Zeit” zu euch, weil ihr krank seid an Körper und Geist. Der Gesunde bedarf des Arztes nicht, noch der Gerechte der Läuterung. (80, 5 – 6)

474. Heute benötigt ihr noch Geistliche, Richter und Lehrer. Doch wenn eure geistige und moralische Verfassung erst einmal hochstehend ist, werdet ihr diese Stützen nicht mehr nötig haben, noch diese Stimmen. In jedem Menschen wird ein Richter, ein Seelsorger, ein Lehrer und ein Altar sein. (208,41)

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The Third Testament Chapter 63-5… Defects, Sins, Purification & Spiritualization
Revelations of Jesus Christ

Defects, Sin, and Absurdities
Thus saith the Lord…

431. Understand My lesson so you will not make more mistakes during your lifetime, for any offense which you may cause your brethren, in word or deed, will be an unforgettable reminder in your conscience which will clamor relentlessly.

432. Again I say to you, all of you are necessary for the fulfillment of the Divine plan and for the end of so much spiritual misery among mankind.

433. As long as egotism exists, suffering will also exist. Replace your indifference, your egotism and your contempt with love, and charity and you will see how soon peace will come to you. (11, 38 – 40)

434. Seek to advance in human life, but never allow yourselves to be dominated by excessive ambitions, for then you would lose your freedom and become enslaved by materialism. (51, 52)

435. I forgive your faults, but I also correct them so that you rid your heart of selfishness, for it is one of the weaknesses that most lowers your spirit.

436. I touch you through your conscience so that you remember your duty to your brothers, and so that you sow your path with charity and forgiveness, as I taught you in the Second Era. (300, 29)

437. Today the power of the material body and the influence of the world have made you selfish. But the material body is not eternal, neither is the world nor its influence. I am the patient judge whose justice reigns over life and time. Do not judge those who deny Me, for I will find you guiltier than I find them.

438. Did I ever lift My voice to judge My executioners? Did I not bless them with love and humility? If only you knew that many of those who were temporarily lost in the world because of that fault are purified in spirit today! (54, 47 – 48)

439. And do not attempt to discover the hidden feelings of your fellow men, for in each being there are secrets that only I should know. And still, if you should uncover that which because it belongs to your brother should be sacred to you, do not publicize it, do not tear away that veil, but make it more opaque.

440. How many times have I seen a man penetrate his brother’s heart to uncover his moral and spiritual nakedness, only to take joy in it and then publicize it.

441. None who have profaned the intimacy of a fellow being in this way should then be surprised if someone along the way then strips and mocks him as well. Then He should not say that it is the rod of justice which measures him, for it will be the rod of injustice with which He measured his brothers.

442. Respect others. Cover those whose secrets have been revealed with your mantle of charity and defend those who are weak from the rumors of mankind. (44, 46 – 48)

443. Not all who wander the streets and roads, explaining revelations, interpreting prophecies, or speaking of times past are My envoys. Many, out of vanity, resentment or because of some expected material gain, have taken up those teachings to offend and judge, to humiliate and injure, or even to kill. (116, 21)

444. Rise up, humanity! Find the road. Find the meaning of life. Unite people with people! Love one another! Oh, how thin is the wall that divides one home from another, but you live so far apart! Oh how many conditions there are to be permitted to pass the borders between one people and another! And this is just between you humans, what about those who are in the other life? When you do not hide them behind the veil of your forgetfulness, you do it with the veil of your ignorance, which is like a dense darkness! (167, 31)

445. Do you see those men who only live to satisfy their measureless ambition? Who trample the lives of their fellow men without respecting the rights that I, their Creator, conceded them? Do you see how their works speak only of envy, hatred, and greed? For them you must pray more than for others who are not so needy of light.

446. Forgive those men all the pain they cause, and help them to reason with your clean thoughts. Do not make the fog denser around them, for when the time comes for them to answer for their actions, so too will I call to answer those who, instead of praying for them, sent them only more fog in the form of hostile thoughts. (113, 30)

447. Remember that in the law it told you: “Have no other Gods before Me”. But many are the Gods that human ambition has forged to adore, render tribute, and even give their lives.

448. Understand: My law has not expired, and without you realizing, it speaks to you incessantly through the conscience, and still men are pagans and idolaters.

449. They love their bodies, flatter its vanities, and allow its weaknesses. They love the riches of the earth, to which they sacrifice their peace and their spiritual future. They offer worship to the flesh, going at times as far as degeneration and even death in pursuit of pleasures.

450. You may be sure that you have loved that which is of the world more than the Father. When have you sacrificed for Me, loving and serving Me in the person of your fellow men? When have you sacrificed your sleep, or exposed your health to come ease the sorrows that afflict your brothers? And when have you ever come to the brink of death for any of the noble ideals that My Doctrine inspires?

451. See that it is not I who you love most, see that for you the worship of material life comes before homage to the life of the spirit. And that is why I have told you that you have other gods you serve and worship before the true one. (118, 24 – 26)

452. You are so accustomed to sin, that your lives have come to seem natural, normal and legal to you, even though it appears as if Sodom and Gomorrah, as well as Babylon and Rome had spilled all their perversity and sin out upon you. (275, 49)

453. You live now in a time of confusion, in which you call good, bad; in which you think you see light where there is darkness, and in which you give priority to the superfluous in preference to essential. And yet, My charity shall arrive on time, ready and able save you and show you the luminous road to the truth, a road from which you had become lost. (358, 30)

454. To be able to triumph in all the trials, do as the Master instructed you: Be watchful, and pray, so that your eyes are always alert and you are not surprised by temptation. Note that evil has great subtlety with which to test you, to make you fall, to overcome you, and take advantage of your weakness. Be perceptive, so that you may know when it stalks you. (327, ex. 10)

455. Truly I say to you that from this darkness mankind will emerge to the light; however that step will be slow. What would become of men if for an instant they would realize all the wrongdoing they have caused? Some would take leave of their senses while others would put an end to their lives. (61, 52)

The Purification and Spiritualization of Humanity

456. You have forgotten the Law and you have waited for the elements to remind you of My justice: Hurricane winds, waters that run off their course, earthquakes, droughts, inundations, are voices that awaken and speak to you of My justice.

457. What other fruit can humanity offer Me in this period that will not be discord and materialism? Neither do these people, who for years have listened to My teaching, are able to offer Me a pleasing harvest. (69, 54 – 55)

458. Do you not hear the voices of justice? Do you not behold the elements touching region after region? Do you believe that if you lived a virtuous life there would be a need for My justice to be felt in such a manner? Verily I say to you that there would be no object to purify you if I had found you cleansed. (69, 11)

459. Even when in the present it seems impossible to cement peace among humanity, I tell you that peace will be made, and what is more, that men will practice spirituality.

460. The world will suffer many calamities before the establishment of that time, but those sufferings will be for the good of humanity in the material as well as the spiritual. It shall act as a limit to the unleashed run of selfishness, lust, and evil of men.

461. And so balance shall come, for the forces of evil cannot prevail over the forces of good.

462. This purification, without really being so, has the appearance of punishment, for it comes always to touch upon the most sensitive, the most fragile and loved, but it is in reality a means to salvation for the lost spirit or He who has lost his way.

463. Who judges materially can find nothing useful in the pain; but He who bears within him a spirit that lives eternally, extracts, from that same pain, light, experience, tempering, and regeneration.

464. If you think spiritually, how can you believe that pain is bad for humanity, if it comes from a God who is entirely love?

465. Time passes, and a moment will come when the great trials begin to appear and the last bit of peace will flee from the world, not to return until Humanity has found the road of My Law, and hears within the voice that says at every moment, “God exists. God is within you. Recognize Him, feel Him, reconcile yourselves with Him!”

466. That will be when the order of your life changes. Selfishness will disappear and each person will make themselves useful to others. Men will be inspired by My justice to make new laws and govern the peoples with love. (232, 43 – 47)

467. Do not fear, beloved witnesses, I tell you that this materialistic humanity, which for so long has believed in only what they could touch, see, and understand through their limited understanding and in what could be proved by their science, shall become spiritual, and shall know how to look upon Me and seek the truth with their spiritual gaze. (307, 56)

468. If you were spiritually prepared, you could behold, in the infinite, multitudes of spiritual beings who before your gaze would resemble an immense white cloud, and when the messengers or envoys moved from there, you would see them approaching as flashes of light toward you.

469. Your spiritual vision still is not penetrating, and that is why I have to speak to you from the Hereafter, from all that which you cannot contemplate yet; but I say to you that the time will come when all of you will be seers and will rejoice before that marvelous existence that today you feel distant, but in reality, vibrates near you; it involves and illuminates you, it inspires you and calls incessantly at your doors. (71, 37 – 38)

470. Sensitivity, presentiment, revelation, prophecy, inspiration, spiritual vision, healing, gift of speech, all of that and other additional gifts will pour out from the spirit, and through them men will confirm that a new Era has been unfolded before humanity.

471. Today you doubt the existence of those gifts because there are some who hide them from the world fearing their judgment; tomorrow it shall be the most natural and beautiful thing to possess them.

472. I come to you during this Third Era because you are ill in body and spirit. The healthy one has no need of the doctor, nor do the just require purification. (80, 5 – 6)

473. Today there is still need of ministers, judges, and teachers, but when your spiritual and moral conditions have been raised you will no longer need those crutches, nor those voices. In every man there shall be a judge, a guide, a teacher, and an altar. (208, 41)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-5… Défauts, Erreurs, Purification & Spiritualisation – Révélations de Jésus-Christ – Enseignement 5… 431-474

Défauts, erreurs, vicissitudes
Cela dit le Seigneur…

431. Comprenez Ma leçon pour ne  plus commettre d’erreurs pendant  votre vie, parce que chaque offense  que vous causez à vos frères, tant en  paroles qu’en actions, sera un  souvenir impérissable dans votre  conscience, qui vous le réclamera  implacablement.

432. Je vous répète que vous êtes tous  nécessaires pour que s’accomplisse le  plan Divin et pour en finir avec  tellement de misère spirituelle parmi  l’humanité.

433. Aussi longtemps que l’égoïsme  existera, la souffrance existera aussi.  Substituez votre indifférence, votre  égoïsme et votre mépris, avec l’amour et la charité et vous verrez combien  rapidement vous arrivera la paix. (11,  38-40)

434. Cherchez votre progression dans  le cadre de la vie humaine, mais ne  vous laissez jamais dominer par des  ambitions excessives, parce qu’alors  vous perdriez votre liberté et le  matérialisme vous réduira en  esclavage. (51, 52)

435. Je pardonne vos fautes, mais en  même temps je vous corrige afin que  vous débarrassiez votre coeur de  l’égoïsme, parce que ce dernier  constitue l’une des faiblesses qui  rabaisse le plus l’esprit.

436. Je vous touche au travers de la  conscience afin que vous vous  souveniez de vos devoirs entre frères,  et afin que vous parsemiez votre  chemin de charité et de pardon,  comme je vous l’enseignai au Second  Temps. (300, 29)

437. Aujourd’hui le pouvoir de la  matière et l’influence du monde vous  ont rendus égoïstes. Mais la matière  n’est pas éternelle, ni d’ailleurs le  monde et son influence. Je suis le Juge  patient dont la justice est propriétaire  de la vie et du temps. Ne jugez pas  ceux qui me renient, car je vous  considèrerais plus coupables qu’eux.

438. Elevai-je jamais ma voix pour  juger mes bourreaux? Est-ce que je ne  les bénis pas avec amour et  mansuétude? Si seulement vous saviez  que nombreux parmi ceux qui, dans le  monde, se perdirent temporellement  en raison de cette faute,  aujourd’hui  sont purifiés en esprit. (54, 47-48)

439. N’essayez pas non plus de  découvrir les sentiments occultes de  vos semblables, parce qu’en chaque  être existe un arcane que je suis le seul  à devoir connaître; mais si vous  découvrîtes ce qui appartient  seulement à votre frère gardez-le, cela  doit être sacré pour vous, ne le rendez  pas public, ne déchirez pas ce voile,  au contraire, rendez-le plus dense.

440. Souvent j’ai vu les hommes  pénétrer le coeur de leur frère jusqu’à  découvrir sa nudité morale ou  spirituelle, pour s’en réjouir et ensuite  la rendre publique.

441. Aucun de ceux qui ont ainsi  profané l’intimité d’un semblable ne  s’étonnera que quelqu’un, sur son  chemin, le dénude et se moque de lui.  Qu’il ne dise pas, alors, que c’est le  bâton de justice qui le mesure, parce  que ce sera le bâton d’injustice avec  lequel il a mesuré ses frères.

442. Respectez les autres, couvrez  ceux qui sont dénudés avec votre  manteau de charité et défendez le  faible des calomnies de l’humanité.  (44, 46-48)

443. Tous ceux qui déambulent dans  les rues et sur les chemins en parlant  des événements des temps passés, en  interprétant des prophéties ou en  expliquant des révélations ne sont pas  mes envoyés, parce que beaucoup  d’entre eux, par vanité, par dépit, ou à  cause d’intérêts humains, se sont  emparés de ces enseignements pour  offenser et juger, pour humilier ou  blesser, et même pour tuer. (116, 21)

444. Levez-vous, humanité, trouvez la  route, trouvez la raison de la vie!  Unissez-vous entre peuples, aimez- vous tous! Combien est mince le mur  qui divise un foyer d’un autre, et  cependant que leurs habitants sont  distanciés les uns des autres! Et aux  frontières de vos peuples, quelles  conditions n’imposez-vous pas pour  laisser passer l’étranger! Et si vous  agissez de la sorte entre humains,  qu’avez-vous fait de ceux qui se  trouvent dans une autre vie? Etablir  entre eux et vous, quand ce n’est pas  celui de l’oubli, le voile de votre  ignorance qui est comme une  obscurité dense! (167, 31)

445. Voyez-vous ces hommes qui ne  vivent que pour satisfaire leurs  ambitions démesurées, en piétinant la  vie de leurs semblables, sans respecter  les droits que Moi, leur Créateur, leur  ai concédés? Voyez-vous comment  leurs oeuvres ne parlent que d’envies,  de haine et de convoitise? Eh bien,  c’est pour ceux-là que vous devez  prier plus que pour d’autres, qui ne  sont pas aussi nécessiteux de lumière.

446. Pardonnez, à ces hommes, toute  la douleur qu’ils vous causent et  aidez-les, grâce à vos pensées propres,  à raisonner. Ne rendez pas le  brouillard encore plus dense autour  d’eux, parce que lorsqu’ils auront à  répondre de leurs actes, j’appellerai  aussi à répondre ceux qui, au lieu de  prier pour eux, ne leur envoyèrent que  des ténèbres avec leurs mauvaises  pensées. (113, 30)

447. Souvenez-vous que, dans la loi,  l’on vous dit : «Tu n’auras pas  d’autres dieux que Moi». Néanmoins,  ils sont nombreux les dieux que  l’ambition humaine a façonnés pour  les adorer, leur rendre le tribut, et  même aller jusqu’à leur offrir la vie.

448. Comprenez que ma Loi n’a pas  expiré et que, sans vous en rendre  compte, elle vous parle sans cesse à  travers la conscience; mais les  hommes continuent d’être païens et  idolâtres.

449. Ils aiment leurs corps, louent  leurs vanités et cèdent à leurs  faiblesses; ils aiment les richesses de  la terre auxquelles ils sacrifient leur  paix et leur futur spirituel. Ils rendent  le culte à la chair, arrivant parfois à la  dégénérescence et même jusqu’à la  mort dans leur recherche des plaisirs.

450. Vous pouvez être sûr d’avoir plus  aimé le monde terrestre que votre  Père. Quand vous êtes-vous sacrifiés  pour Moi, en M’aimant et en Me  servant dans la personne de vos  semblables? Quand sacrifiez-vous  votre sommeil ou exposez-vous votre  santé pour venir soulager les tristesses  qui affligent vos frères? Et quand  avez-vous risqué votre vie pour un  quelconque des nobles idéaux  qu’inspire ma Doctrine?

451. Vous voyez que ce n’est pas Moi  que vous aimez le plus; pour vous, le  culte que vous entretenez pour la vie  matérielle passe avant le culte à la vie  de l’Esprit. Et c’est pourquoi je vous  ai dit que vous avez d’autres dieux  que vous adorez et que vous servez  plutôt que le vrai. (118, 24-26)

452. Vous êtes tellement habitués au  péché que votre vie en vient à vous  paraître la plus naturelle, normale et  licite et, cependant, c’est comme si  Sodome et Gomorrhe, Babylone et  Rome, avaient répandu toute leur  perversité et leur péché sur cette  humanité. (275, 49)

453. Vous vivez, maintenant, un  temps de confusion où vous appelez  bon ce qui est mauvais, où vous  croyez voir la lumière où il y a les  ténèbres, et où vous donnez la priorité  au superflu sur l’essentiel. Mais ma  charité, toujours prête et opportune,  arrivera à temps pour vous sauver, en  vous montrant le chemin lumineux de  la vérité, un chemin duquel vous vous  étiez éloignés. (358, 30)

454. Pour pouvoir triompher dans  toutes les épreuves, faites ce que le  Maître vous a enseigné : Veillez et  priez, pour que vos yeux soient  toujours alertes et que vous ne soyez  pas surpris par la tentation. Notez que  le mal fait preuve d’une grande  subtilité pour vous tester, vous faire  tomber dans la tentation, pour vous  vaincre et pour profiter de votre  faiblesse. Soyez perspicaces afin de  savoir le découvrir quand il vous  traque. (327, 10)

455. Je vous dis, certes, que de ces  ténèbres, l’humanité émergera à la  lumière, cependant ce pas sera lent.  Qu’adviendrait-il des hommes s’ils  comprenaient, en un instant, tout le  mal qu’ils ont occasionné? Quelques- uns perdraient la raison, tandis que  d’autres s’ôteraient la vie. (61, 52)

Purification et spiritualisation de  l’humanité

456. Vous avez oublié la Loi et avez  attendu que les éléments vous  rappellent Ma justice : vents violents,  eaux qui quittent leur lit,  tremblements de terre, sécheresses,  inondations, sont des voix qui vous  réveillent et vous parlent de Ma  justice.

457. Quel autre fruit l’humanité peut- elle M’offrir, en cette période, qui ne  soit la discorde et le matérialisme? Ce  peuple qui, pendant des années a  écouté Mon enseignement, n’est pas  non plus capable de Me présenter une  récolte agréable. (69, 54-55)

458. Est-ce que vous n’entendez pas  les voix de justice? Ne voyez-vous pas  les éléments toucher une région après  l’autre? Croyez-vous que si vous  viviez une vie vertueuse il serait  nécessaire que Ma justice se fasse  sentir de cette manière? En vérité je  vous le dis, je n’aurais aucune raison  de vous purifier si je vous avais trouvé  propres. (69, 11)

459. Même si, pour le moment, il vous  paraît impossible de cimenter la paix  parmi l’humanité, je vous dis que la  paix sera faite, et qui plus est,  l’homme pratiquera la spiritualité.

460. Le monde souffrira beaucoup de  calamités avant l’établissement de ce  temps; mais ces souffrances seront  pour le bien de l’Humanité, aussi bien  pour le matériel que pour le spirituel;  elles constitueront comme une limite à  la course effrénée de méchancetés,  d’égoïsmes et de convoitise des  hommes.

461. Il se produira donc un équilibre,  parce que les forces du mal ne  pourront pas prévaloir sur les forces  du bien.

462. La purification a une apparence  de punition, sans l’être toutefois, parce  qu’elle vient toujours toucher le plus  sensible, le plus délicat et le plus  aimé; mais en réalité elle est un  moyen de salut pour l’esprit éloigné  ou égaré.

463. Qui juge matériellement ne peut  rien trouver d’utile dans la douleur;  mais celui qui est porteur d’un esprit  qui vit éternellement, extrait, de cette  même douleur, lumière, expérience,  énergie et régénération.

464. Si vous pensez spirituellement,  comment pouvez-vous croire que la  souffrance soit un mal pour  l’Humanité, si elle vient d’un Dieu qui  est tout amour?

465. Le temps passe et le moment  viendra où toutes ces grandes  épreuves commenceront à apparaître  et que jusqu’au dernier embryon, la  paix s’enfuira du monde, paix qui ne  reviendra que lorsque l’Humanité aura  rencontré le chemin de ma Loi, en  écoutant cette voix intérieure qui, à  chaque moment, lui dira : «Dieu  existe! Dieu est en vous!  Reconnaissez-Le, ressentez-Le,  réconciliez-vous avec Lui!»

466. Ce sera alors, lorsque l’ordre de  votre vie changera, que l’égoïsme  disparaîtra et que chacun se rendra  utile aux autres. Les hommes  s’inspireront dans Ma justice pour  élaborer de nouvelles lois et gouverner  les peuples avec amour. (232, 43-47)

467. Après le nouveau déluge, l’arc- en-ciel brillera comme un symbole de  paix et l’humanité conclura un  nouveau pacte spirituel avec son  Seigneur.

468. Vous devez vous attendre à ce  que la lutte soit grande, parce que  vous devrez tous lutter contre le  dragon du mal, dont les armes sont  l’ambition, la haine, le pouvoir  terrestre, la luxure, la vanité,  l’égoïsme, le mensonge, l’idolâtrie et  le fanatisme; toutes les forces du mal,  nées dans le coeur humain, contre  lesquelles vous devrez lutter avec  grand courage et foi jusqu’à les  vaincre.

469. Quand le dragon de vos passions  aura été tué par vos armes de lumière,  un monde rénové apparaîtra aux  hommes, un monde qui sera nouveau  bien qu’il soit le même, mais qui  paraîtra plus beau parce que les  hommes sauront, alors, comment le  prendre pour leur bien-être et leur  progression, en insufflant à toutes  leurs oeuvres un idéal de spiritualité.

470. Les coeurs s’ennobliront, les  entendements seront éclairés et  l’esprit saura manifester sa présence.  Tout ce qui est bon prospèrera, tout ce  qui est élevé servira de base aux  ouvrages humains.

471. Vous percevrez aussi la  transformation dans le matériel : les  rivières seront abondantes, les terres  stériles seront fertiles, les éléments  reprendront leur cours normal parce  qu’il y aura harmonie entre l’homme  et Dieu, entre l’homme et les oeuvres divines, entre l’homme et les lois dictées par l’Auteur de la Vie. (352,  61-65)

472. N’ayez crainte, témoins bien- aimés, je vous annonce que cette  humanité matérialiste, qui si  longtemps n’a cru que ce qu’elle  pouvait toucher, voir et comprendre  avec son entendement limité, et tout  ce qui pouvait être prouvé par sa  science, deviendra spirituel et saura  Me contempler et chercher la vérité  avec son regard spirituel. (307, 56)

473. Si vous étiez préparés  spirituellement, vous pourriez  contempler, à l’infini, les multitudes  d’êtres spirituels qui, à vos yeux,  ressembleraient à un immense nuage  blanc et, quand les messagers ou les  envoyés en descendraient, vous les  verriez s’approcher de vous comme  des éclats de lumière.

474. Votre vision spirituelle n’est pas  encore pénétrante, et c’est pourquoi je  dois vous entretenir de l’Au-delà, de  tout ce que vous ne pouvez pas encore  contempler; mais je vous affirme que  le temps viendra où tous vous serez  des voyants et vous vous réjouirez  devant cette vie merveilleuse,  qu’aujourd’hui vous sentez distante,  mais qui, en réalité, vibre près de  vous, vous enveloppe et vous  illumine, vous inspire et frappe sans  cesse à vos portes. (71- 37-38)

475. Sensibilité, pressentiment,  révélation, prophétie, inspiration,  voyance, guérison, verbe, tout cela et  bien d’autres dons jailliront de  l’esprit, et c’est grâce à eux que les  hommes confirmeront qu’une  nouvelle ère s’est ouverte à  l’humanité.

476. Aujourd’hui, vous doutez de  l’existence de ces dons parce qu’il y  en a certains qui les cachent au monde  par crainte de son jugement; demain,  les posséder sera la chose la plus  naturelle et la plus belle.

477. Je viens à vous, en ce Troisième  Temps, parce que vous êtes malades  du corps et de l’esprit. Celui qui est  sain n’a aucun besoin de docteur, et le  juste ne requiert aucune purification.  (80, 5-6)

478. Aujourd’hui vous avez encore  besoin de ministres, de juges et de  maîtres, mais quand vos conditions  spirituelles et morales se seront  élevées, vous n’aurez déjà plus besoin  de ces soutiens, ni de ces voix. En  chaque homme il y aura un juge, un  guide, un maître, et un autel. (208, 41)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63-5… Defectos, Pecados, Purificación & Espiritualización – Enseñanza 5… 345-430 – Revelaciones de Jesucristo

Defectos, pecados, desvaríos
Esto dice el Señor…

431. Entended mi lección para que no cometáis más faltas en vuestra vida, porque cada ofensa que hagáis a vuestros hermanos, ya sea con palabras o con obras, será un recuerdo imborrable en vuestra conciencia, la cual implacablemente os reclamará.

432. Vuelvo a deciros que todos sois necesarios para que se cumpla el plan divino y para que termine tanta miseria espiritual entre la humanidad.

433. Mientras el egoísmo exista, el dolor también existirá. Cambiad vuestra indiferencia, vuestro egoísmo y vuestro desprecio, por amor, por caridad y veréis cuán pronto os llegará la paz. (11, 38 – 40)

434. Buscad vuestro progreso dentro de la vida humana, mas nunca os dejéis dominar por desmedidas ambiciones, porque entonces perderéis vuestra libertad y os esclavizará el materialismo. (51, 52)

435. Yo perdono vuestras faltas; pero al mismo tiempo os corrijo para que desechéis de vuestro corazón el egoísmo, porque es una de las flaquezas que más bajo arrastran al espíritu.

436. Os toco a través de la conciencia para que recordéis vuestros deberes entre hermanos y sembréis de caridad y de perdón vuestro camino, como os enseñé en el Segundo Tiempo. (300, 29)

437. Hoy la fuerza de la materia y la influencia del mundo os han vuelto egoístas, pero la materia no es eterna, tampoco el mundo ni su influencia, y Yo soy el Juez paciente cuya justicia es dueña de la vida y del tiempo. Vosotros no juzguéis a quienes me nieguen, porque os hallaré más culpables que a ellos.

438. ¿Acaso Yo levanté mi voz para juzgar a mis verdugos? ¿No les bendije con amor y mansedumbre? Si supieseis, que muchos de aquéllos que en el mundo se perdieron temporalmente por esa falta, hoy se hallan en espíritu purificados. (54, 47 – 48)

439. Tampoco intentéis descubrir los sentimientos ocultos de vuestros semejantes, porque en cada ser existe un arcano que sólo Yo debo conocer; mas si descubristeis lo que por pertenecer sólo a vuestro hermano, debe ser sagrado para vosotros, no lo publiquéis, no rasguéis ese velo, antes hacedlo más denso.

440. Cuántas veces he contemplado a los hombres penetrar en el corazón de su hermano hasta descubrir su desnudez moral o espiritual, para recrearse con ello y luego publicarlo.

441. Ninguno de los que así hayan profanado la intimidad de un semejante se sorprenderá de que alguien en su camino le desnude y le burle; no diga entonces que es la vara de justicia la que le mide, porque será la vara de la injusticia con la que midió a sus hermanos.

442. Respetad a los demás, cubrid con vuestro manto de caridad a los desnudos y defended al débil de las murmuraciones de la humanidad. (44, 46 – 48)

443. No todos los que andan por calles y caminos, hablando de los acontecimientos de los tiempos pasados, interpretando profecías o explicando revelaciones, son mis enviados, porque muchos por vanidad, por despecho o por intereses humanos, han tomado aquellas enseñanzas para ofender y juzgar, para humillar o herir y aún para matar. (116, 21)

444. ¡Levantaos, humanidad, encontrad el camino, encontrad la razón de la vida! ¡Uníos pueblos con pueblos, amaos todos! ¡Cuán delgado es el muro que divide un hogar de otro, y sin embargo, cuán distantes se hallan sus moradores unos de otros! Y en las fronteras de vuestros pueblos, ¡Cuántas condiciones para que dejéis pasar el extranjero! Y si esto hacéis entre humanos ¿Qué habéis hecho con los que se hallan en otra vida? Poner entre ellos y vosotros, cuando no el velo de vuestro olvido, el de vuestra ignorancia que es como densa tiniebla. (167, 31)

445. ¿Veis esos hombres que tan sólo viven para satisfacer desmedidas ambiciones, pasando sobre la vida de sus semejantes, sin respetar los derechos que Yo, su Creador, les he concedido? ¿Veis cómo sus obras sólo hablan de envidias, de odio y de codicia? Pues es por ellos por los que debéis orar más que por otros, que no están tan necesitados de luz.

446. A estos hombres perdonadles todo el dolor que os causan y ayudadles con vuestros pensamientos limpios a razonar. No hagáis en torno a ellos más densa la niebla que les rodea, porque cuando tengan que responder de sus actos también llamaré a responder a quienes en vez de orar por ellos, sólo les enviaron tinieblas con sus malos pensamientos. (113, 30)

447. Recordad que en la ley se os dijo: “No tendrás otros dioses delante de Mí”; sin embargo, son muchos los dioses que la ambición humana ha forjado para adorarles, rendirles tributo y hasta entregarles la vida.

448. Comprended que mi Ley no ha pasado y que sin que os deis cuenta, os habla incesantemente a través de la conciencia; mas los hombres siguen siendo paganos e idólatras.

449. Aman a su cuerpo, halagan sus vanidades y consienten sus debilidades; aman las riquezas de la tierra, a las cuales les sacrifican su paz y su futuro espiritual. Rinden culto a la carne, llegando a veces a la degeneración y hasta a la muerte por ir tras de los placeres.

450. Convenceos de que habéis amado más lo del mundo que a vuestro Padre. ¿Cuándo os habéis sacrificado por Mí, amándome y sirviéndome en vuestros semejantes? ¿Cuándo sacrificáis vuestro sueño o exponéis vuestra salud por acudir en alivio de las penas que afligen a vuestros hermanos? Y ¿Cuándo habéis llegado hasta la muerte por alguno de los nobles ideales que mi Doctrina inspira?

451. Ved como no es a Mí a quien más amáis; ved como el culto que tenéis por la vida material es para vosotros antes que el culto a la vida del espíritu; y ésa es la razón por la cual os he dicho que tenéis otros dioses para adorarles y servirles antes que al verdadero. (118, 24 – 26)

452. Estáis tan familiarizados con el pecado, que vuestra vida llega a pareceros lo más natural, normal y lícito, y sin embargo, tal parece que Sodoma y Gomorra, Babilonia y Roma, hubiesen volcado sobre esta humanidad, toda su perversidad y su pecado. (275, 49)

453. Ahora vivís un tiempo de confusión, en el que llamáis bueno a lo malo, en el que creéis ver luz en donde hay tiniebla, en el que anteponéis lo superfluo a lo esencial; pero mi caridad, siempre presta y oportuna, llegará a tiempo para salvaros, enseñándoos el camino luminoso de la verdad, camino del que os habíais apartado. (358, 30)

454. Para poder vencer en todas las pruebas, haced lo que el Maestro os ha enseñado: Velad y orad, para que siempre vuestros ojos estén alertas y no seáis sorprendidos por la tentación. Mirad que el mal tiene gran sutileza para probaros, para haceros caer, para venceros y aprovecharse de vuestra debilidad. Sed perspicaces, para que sepáis descubrirlo cuando os aceche. (327, ex. 10)

455. De cierto os digo que de estas tinieblas la humanidad saldrá a la luz, mas ese paso será lento. ¿Qué sería de los hombres si en un instante comprendiesen todo el mal que han ocasionado? Unos perderían la razón, otros se arrancarían la vida. (61, 52)

Purificación y espiritualización de la humanidad

456. Os habéis olvidado de la Ley y habéis esperado que los elementos os recuerden mi justicia: aires huracanados, aguas que se salen de su cauce, terremotos, sequías, inundaciones, son voces que os despiertan y os hablan de mi justicia.

457. ¿Qué otro fruto puede ofrecerme la humanidad en este tiempo que no sea la discordia y el materialismo? Este pueblo que por años ha escuchado mi enseñanza tampoco puede presentarme una cosecha agradable. (69, 54 – 55)

458. ¿No oís las voces de justicia? ¿No miráis los elementos tocando comarca tras comarca? ¿Creéis que si vosotros vivieseis una vida virtuosa habría necesidad de que mi justicia se hiciera sentir de tal manera: De cierto os digo que no tendría objeto purificaros si os hubiese encontrado limpios. (69, 11)

459. Aún cuando en el presente os parezca imposible cimentar la paz entre la Humanidad, Yo os digo que la paz se hará y aún más, que el hombre practicará la espiritualidad.

460. Muchas calamidades sufrirá el mundo antes del establecimiento de ese tiempo; pero esos sufrimientos serán para bien de la Humanidad, tanto en lo material como en lo espiritual; serán como un “hasta aquí” a la carrera desenfrenada de maldades, egoísmos y lujuria de los hombres.

461. Así vendrá un equilibrio, porque las fuerzas del mal no podrán prevalecer sobre las fuerzas del bien.

462. La purificación tiene apariencia de castigo sin serlo, porque viene siempre a tocar lo más sensible, lo más delicado y querido; pero en realidad es medio de salvación para el espíritu alejado o perdido del camino.

463. Quien juzga materialmente, no puede encontrar nada útil en el dolor; quien juzga que lleva consigo un espíritu que vive eternamente, extrae, del mismo dolor, luz, experiencia, temple y regeneración.

464. Si pensáis espiritualmente, ¿Cómo podéis creer que el dolor sea un mal para la Humanidad, si viene de un Dios que es todo amor?

465. El tiempo pasa y llegará un instante en que esas grandes pruebas comiencen a aparecer y huya del mundo hasta el último resto de paz, que no retornará hasta que la Humanidad haya encontrado el camino de mi Ley, escuchando esa voz interior que le dirá a cada momento: ¡Dios existe! ¡Dios está en vosotros! ¡Reconocedlo, sentidlo, reconciliaos con Él!

466. Será entonces cuando el orden de vuestra vida cambie, desaparecerá el egoísmo y cada quien será útil a los demás. En mi justicia se inspirarán los hombres para hacer nuevas leyes y gobernar con amor a los pueblos. (232, 43 – 47)

467. No temáis, testigos amados, Yo os anuncio que esta humanidad materialista, que por tanto tiempo sólo ha creído en lo que toca, ve y comprende con su limitado entendimiento y en lo que comprueba con su ciencia, se tornará en espiritual y sabrá mirarme y buscar la verdad con su mirada espiritual. (307, 56)

468. Si estuvieseis preparados espiritualmente, podríais contemplar en el infinito a las multitudes de seres espirituales que ante vuestra vista semejarían una inmensa nube blanca y al desprenderse de ella los mensajeros o enviados, les veríais aproximarse como destellos de luz hacia vosotros.

469. Vuestra mirada espiritual no es penetrante aún, y por eso tengo que hablaros del más allá, de todo aquello que no podéis alcanzar a contemplar todavía; mas os digo que tiempo llegará en que todos seáis videntes y os deleitéis ante aquella vida maravillosa que ahora sentís distante, pero que en realidad vibra cerca de vosotros, os envuelve e ilumina, os inspira y llama incesantemente a vuestras puertas. (71, 37 – 38)

470. Sensibilidad, presentimiento, revelación, profecía, inspiración, videncia, curación, verbo, todo eso y otros dones más brotarán del espíritu y por medio de ellos confirmarán los hombres que un nuevo tiempo se ha abierto ante la humanidad.

471. Hoy dudáis de que existan esos dones por que hay quienes los ocultan al mundo temiendo su juicio; mañana será lo más natural y hermoso poseerlos.

472. Vengo a vosotros en este Tercer Tiempo porque estáis enfermos del cuerpo y del espíritu. El sano no necesita del médico, ni el justo requiere purificación. (80, 5 – 6)

473. Hoy todavía habéis menester de ministros, de jueces y maestros, mas cuando vuestras condiciones espirituales y morales se hayan elevado, no necesitaréis ya de esos báculos, ni de esas voces, en cada hombre estará un juez, un guía, un maestro y un altar. (208, 41)

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DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-4… Offenbarungen des Göttlichen
Unterweisung 4… Verse 346-430 – Offenbarungen Jesu Christi

So spricht der Herr…

345. Der Vater aller Wesen spricht zu euch in diesem Augenblicke. Die Liebe, die euch schuf, macht sich in einem jeden fühlbar, der dieses Wort vernimmt. (102, 17)

346. Es spricht zu euch der einzige Gott, der existiert, den ihr Jehova nanntet, als Er euch seine Macht zeigte und euch auf dem Berge Sinai das Gesetz offenbarte; den ihr Jesus genannt habt, denn in ihm war mein Wort; und den ihr heute Heiliger Geist nennt, weil Ich der Geist der Wahrheit bin. (51, 63)

347. Wenn Ich zu euch als Vater spreche, öffnet sich vor euch das Buch des Gesetzes. Wenn Ich zu euch als Meister spreche, ist es das Buch der Liebe, das Ich meinen Jüngern zeige. Wenn Ich zu euch als Heiliger Geist spreche, ist es das Buch der Weisheit, das euch durch meine Unterweisungen erleuchtet. Diese bilden eine einzige Lehre, denn sie stammen von einem einzigen Gott. (141, 19)

348. Gott ist Licht, Liebe, Gerechtigkeit. Jeder, der in seinem Leben diese Eigenschaften offenbart, wird seinen Herrn repräsentieren und ehren. (290, 1)

349. Sagt nicht, dass Ich der Gott der Armut oder der Traurigkeit bin, weil ihr in Betracht zieht, dass Jesus immer Scharen von Kranken und Betrübten nachfolgten. Ich suche zwar die Kranken, die Trauernden und die Armen, aber es geschieht, um sie mit Freude, Gesundheit und Hoffnung zu erfüllen, denn Ich bin der Gott der Freude, des Lebens, des Friedens und des Lichtes. (113, 60)

350. Ja, Volk, Ich bin der Anfang und das Ende von euch, Ich bin das Alpha und das Omega, obschon Ich euch noch nicht alle Lehren mitteile oder offenbare, die Ich für euren Geist in Bereitschaft halte, und die ihr erst erfahren werdet, wenn ihr schon sehr fern von dieser Welt seid.

351. Viele neue Lektionen werde Ich euch in der heutigen Zeit offenbaren, doch Ich werde euch das geben, was ihr zu besitzen vermögt, ohne euch groß zu dünken oder euch gegenüber den Menschen mit stolzer Überlegenheit aufzuspielen. Ihr wisst ja, dass wer stolz auf seine Werke ist, sie durch eben diesen Stolz zerstört. Darum habe Ich euch gelehrt, im Stillen zu wirken, damit eure Werke eine Frucht der Liebe tragen. (106, 46)

352. Noch vermögt ihr viele der Offenbarungen nicht zu begreifen, die dazu bestimmt sind, Teil eures Wissensgutes zu sein, und von denen die Menschen angenommen haben, dass ihre Kenntnis Gott allein gehört. Sobald jemand sein Verlangen zum Ausdruck bringt, sie auszulegen, oder in sie einzudringen sucht, wird er sofort gotteslästerlich genannt oder für vermessen gehalten. (165, 10)

353. Ihr müsst noch viel lernen, um euch für meine Inspirationen und meine Rufe empfänglich zu machen. Wie oft nahmt ihr die Schwingungen des Geistigen wahr, ohne dass ihr zu begreifen vermögt, wer euch ruft! Jene “Sprache” ist so verwirrend für euch, dass ihr sie nicht verstehen könnt, und ihr die geistigen Manifestationen schließlich Halluzinationen oder materiellen Ursachen zuschreibt. (249, 24)

354. Wundert euch nicht, dass – obwohl Ich der Herr alles Geschaffenen bin – Ich unter euch erscheine und um Liebe bitte. Ich bin der Gott der Sanftmut und der Demut. Ich prahle nicht mit meiner Größe, vielmehr verberge Ich meine Vollkommenheit und meine Pracht, um eurem Herzen näher zu kommen. Wenn ihr Mich in all meiner Herrlichkeit schauen würdet – wie sehr würdet ihr über eure Verfehlungen weinen! (63, 48)

355. Fühlt Mich euch sehr nahe; Beweise dafür gebe Ich euch in den schweren Augenblicken eures Lebens. Es war mein Bestreben, dass ihr aus euren Herzen meine Wohnung bereitet, um darin meine Gegenwart zu fühlen.

356. Wie kommt es, dass ihr Mich nicht fühlen könnt, obwohl Ich in euch bin? Einige sehen Mich in der Natur, andere fühlen Mich nur jenseits aller Materie, aber wahrlich, Ich sage euch, Ich bin in allem und überall. Warum sucht ihr Mich immer außerhalb von euch, wenn Ich Mich auch in euch befinde? (1, 47 – 48)

357. Auch wenn es keine Religionen auf der Welt gäbe, würde es genügen, euch auf den Grund eures Wesens zu konzentrieren, um meine Gegenwart in eurem inneren Tempel zu finden.

358. Auch sage Ich euch, dass es genügen würde, alles, was das Leben euch darbietet, zu beobachten, um in ihm das Buch der Weisheit zu entdecken, das euch fortwährend seine schönsten Seiten und seine tiefsten Lehren zeigt.

359. Ihr werdet dann begreifen, dass es nicht recht ist, dass die Welt in die Irre geht, während sie den richtigen Weg in ihrem Herzen trägt, noch dass sie in der Finsternis der Unwissenheit umherirrt, obwohl sie inmitten soviel Lichtes lebt. (131, 31 – 32)

360. Heute verschafft sich meine universelle Sprache bei allen Gehör, um ihnen zu sagen: obwohl Ich in jedem von euch bin, soll niemand sagen, dass Gott nur im Menschen existiert, denn es sind die Wesen und alles Geschaffene, das sich innerhalb Gottes befindet.

361. Ich bin der Herr, ihr seine Geschöpfe. Ich will euch nicht Diener, sondern Kinder nennen; doch erkennt, dass Ich über allem stehe. Liebt meinen Willen, und beachtet mein Gesetz, seid euch bewusst, dass in meinen Anordnungen keine Unvollkommenheit noch ein Irrtum möglich ist. (136, 71 – 72)

362. Ich erschuf euch, um euch zu lieben und Mich geliebt zu fühlen. Ihr braucht Mich ebenso wie Ich euch brauche. Wer behauptet, dass Ich euch nicht brauche, sagt nicht die Wahrheit. Wenn es so wäre, hätte Ich euch nicht geschaffen, noch wäre Ich Mensch geworden, um euch durch jenes Opfer zu retten, welches ein großer Liebesbeweis war; Ich hätte euch zugrundegehen lassen.

363. Doch ihr müsst erkennen, dass, wenn ihr euch von meiner Liebe nährt, es gerecht ist, dass ihr dasselbe eurem Vater darbringt, denn Ich sage euch immer wieder: “Mich dürstet, Mich dürstet nach eurer Liebe.” (146, 3)

364. Wie könnt ihr glauben, dass Ich den weniger liebe, der mehr leidet? Wie könnt ihr euren Schmerz als ein Zeichen dafür ansehen, dass Ich euch nicht liebe? Wenn ihr doch verstündet, dass Ich gerade aus Liebe zu euch gekommen bin! Habe Ich euch nicht gesagt, dass der Gerechte bereits gerettet ist und dass nicht der Gesunde des Arztes bedarf? Wenn ihr euch krank fühlt und euch bei eurer Selbstprüfung im Lichte eures Gewissens als Sünder erkennt, so seid gewiss, dass ihr es seid, die zu suchen Ich gekommen bin.

365. Wenn ihr glaubt, dass Gott zuweilen Tränen vergossen hat, dann ist es doch gewiss nicht um derer willen gewesen, die sich seines Himmlischen Reiches erfreuen, sondern um jener willen, die verwirrt sind oder weinen. (100, 50 – 51)

366. Mein Vaterhaus ist für euch zugerüstet. Wenn ihr zu ihm kommt, werdet ihr euch seiner in Wahrheit erfreuen. Wie könnte ein Vater in einem königlichen Gemache leben und köstliche Speisen genießen, wenn er weiß, dass seine eigenen Kinder wie Bettler vor den Toren seines eigenen Hauses stehen? (73, 37)

367. Lernt das Gesetz kennen, liebet das Gute, lasset die Liebe und Barmherzigkeit zur Tat werden, gewährt eurem Geiste die heilige Freiheit, sich zu seiner Heimat zu erheben, und ihr werdet Mich lieben.

368. Wollt ihr ein vollkommenes Vorbild dafür, wie ihr handeln und wie ihr beschaffen sein müsst, um zu Mir zu gelangen? Nehmt euch Jesus zum Vorbild, liebt Mich in ihm, sucht Mich durch ihn, kommt zu Mir auf seiner göttlichen Spur.

369. Doch sollt ihr Mich nicht in seiner körperlichen Gestalt oder in seinem Bilde lieben oder gar die Ausübung seiner Lehren durch Riten oder äußere Formen ersetzen, weil ihr sonst ewig in euren Verschiedenheiten, in eurer Feindschaft und eurem Fanatismus verharren werdet.

370. Liebt Mich in Jesus, aber in seinem Geiste, in seiner Lehre, und ihr werdet das ewige Gesetz erfüllen; denn in Christus ist die Gerechtigkeit, die Liebe und die Weisheit zur Einheit zusammengefasst, womit Ich der Menschheit das Dasein und die Allmacht seines Geistes zu erkennen gab. (1, 71 – 72)

Der Mensch und seine Bestimmung

371. Schon seit langem haltet ihr euch nicht mehr an Mich, wisst ihr nicht mehr, was ihr in Wirklichkeit seid, weil ihr zugelassen habt, dass in eurem Wesen viele Eigenschaften, Fähigkeiten und Gaben, die euer Schöpfer in euch legte, untätig schlummern. Ihr schlaft bezüglich des Geistes und des Gewissens, und gerade in deren geistigen Eigenschaften liegt die wahre Größe des Menschen. Ihr lebt wie die Wesen, die von dieser Welt sind, weil sie in ihr entstehen und vergehen. (85, 57)

372. Der Meister fragt euch, o geliebte Jünger: Was ist euer auf dieser Welt? Alles, was ihr besitzt, hat euch der Vater gegeben, damit ihr euch desselben auf eurem Gang über die Erde bedient, solange euer Herz schlägt. Da euer Geist meiner Göttlichkeit entstammt, da er ein Hauch des Himmlischen Vaters ist, da er die Inkarnation eines Atoms meines Geistes ist, da auch euer Körper nach meinen Gesetzen gestaltet wurde, und Ich ihn euch als Werkzeug eures Geistes anvertraute, gehört euch nichts, vielgeliebte Kinder. Alles Geschaffene gehört dem Vater, und Er hat euch vorübergehend zu Besitzern desselben gemacht. Erinnert euch, dass euer materielles Leben nur ein Schritt in der Ewigkeit ist, es ist ein Lichtstrahl in der Unendlichkeit, und daher müsst ihr auf das Acht geben, was ewig ist, was niemals stirbt, und das ist der Geist. (147, 8)

373. Der Geist soll den Verstand führen, und der Verstand, nur von einem nach menschlicher Größe verlangenden Herzen [Seele] geführt, soll euer Leben nicht regieren.

374. Bedenkt: Wenn ihr euch von dem bestimmen lassen wollt, was euer Gehirn befiehlt, werdet ihr es überfordern und nicht über das hinausgelangen, was seine geringen Kräfte ihm erlauben.

375. Ich sage euch: wenn ihr wissen wollt, warum ihr euch dazu inspiriert gefühlt habt, Gutes zu tun, und warum euer Herz von Nächstenliebe entflammt wird, so lasst zu, dass euer Herz und eure Verstandeskräfte vom Geiste geführt werden. Dann werdet ihr erstaunt sein angesichts der Macht eures Vaters. (286, 7)

376. Das Richtige ist, wenn der Geist dem menschlichen Verstande [Seele] Weisheit offenbart und nicht der Verstand dem Geiste “Licht” gibt.

377. Viele werden das, was ich euch hier sage, nicht begreifen, und zwar, weil ihr schon seit langem die Ordnung eures Lebens verkehrt habt. (295, 48)

378. Wisset Jünger, dass die Vergeistigung dem Gewissen ermöglicht, sich mit größerer Klarheit kundzutun, und wer diese weise Stimme vernimmt, wird sich nicht täuschen lassen.

379. Macht euch mit dem Gewissen vertraut, es ist eine freundschaftliche Stimme, es ist das Licht, durch das der Herr sein Licht hindurchschimmern lässt – ob als Vater, als Meister, oder als Richter. (293, 73 – 74)

380. Seid unermüdlich beim wiederholten Lesen meines Wortes. Es wird wie ein unsichtbarer Meißel die Aufgabe übernehmen, die scharfen Kanten eures Charakters zu glätten, bis ihr vorbereitet seid, euch selbst mit den schwierigsten Problemen eurer Mitmenschen zu befassen.

381. Ihr werdet Leiden, Sühnezwänge und Wiedergutmachungspflichten bei ihnen entdecken, deren Ursachen sehr verschieden sein können. Manche haben keinen besonders schwer zu begreifenden Ursprung, dagegen wird es andere geben, die ihr nur mit Intuition, durch Offenbarung und Hellsichtigkeit aufklären könnt, um eure Mitmenschen von einer schweren Last zu befreien.

382. Diese Geistesgaben werden jenes Wunder nur dann bewirken, wenn der, der sie betätigt, von der Liebe zu seinem Nächsten inspiriert ist. (149, 88)

383. Weshalb sprechen die Menschen von “übernatürlich”, obwohl alles in Mir und in meinem Werke natürlich ist? Sind nicht vielmehr die bösen und unvollkommenen Werke der Menschen “übernatürlich”, da das Natürliche wäre, dass sie immer gut handeln würden in Anbetracht Dessen, aus dem sie hervorgegangen sind, und der Eigenschaften, die sie besitzen und in sich tragen? In Mir hat alles eine einfache und tiefe Erklärung, nichts bleibt im Dunkeln.

384. Ihr nennt all das “übernatürlich”, was ihr nicht versteht oder in Geheimnis gehüllt betrachtet. Aber sobald euer Geist durch Verdienste seine Erhebung errungen hat und das schaut und entdeckt, was er zuvor nicht sehen konnte, wird er feststellen, dass alles in der Schöpfung natürlich ist.

385. Wenn man der Menschheit vor einigen Jahrhunderten die Fortschritte und Entdeckungen angekündigt hätte, die der Mensch in der heutigen Zeit machen würde, so hätten selbst die Wissenschaftler gezweifelt und solche Wunderwerke als übernatürlich betrachtet. Doch heute, da ihr entwickelt seid und den Fortschritten der menschlichen Wissenschaft Schritt für Schritt gefolgt seid, betrachtet ihr sie als natürliche Werke, auch wenn ihr sie bewundert. (198, 11 – 12)

386. Ich muss euch sagen: glaubt nicht, dass der Geist den menschlichen Körper und das Leben in der Welt unbedingt braucht, um sich entwickeln zu können. Aber die Lektionen, die er in dieser Welt erhält, sind doch von großem Nutzen für seine Vervollkommnung.

387. Die Materie hilft dem Geist in seiner Entwicklung, in seinen Erfahrungen, bei seiner Sühne und in seinen Kämpfen. Dies ist die Aufgabe, die ihm zukommt, und das könnt ihr bei dieser Kundgebung meiner Göttlichkeit durch den Menschen bestätigt finden, bei der Ich Mich seines Gehirnes bediene und es als Empfangsgerät benutze, um meine Botschaft zu übermitteln. Begreift, dass nicht nur der Geist für das Geistige bestimmt ist, sondern dass selbst das Kleinste innerhalb des Materiellen für geistige Ziele geschaffen worden ist.

388. Einen Denkanstoß und einen Aufruf richte Ich an euren Geist, damit er sich über den Einfluss des Materiellen, das ihn beherrscht, hinwegsetzt und sein Licht unter Anwendung der Gabe der Intuition dem Herzen und dem Verstande zukommen lässt.

389. Dieses mein Licht bedeutet für euren Geist den Weg zu seiner Befreiung, diese meine Lehre bietet ihm die Mittel an, sich über das menschliche Leben zu erheben und Lenker all seiner Werke zu sein, Herr über seine Gefühle und nicht Sklave niederer Leidenschaften, noch Opfer von Schwächen und Nöten. (78, 12 – 15)

390. Wer außer Mir ist etwa imstande, in den Geistwesen zu herrschen und ihr Schicksal zu bestimmen? Niemand. Wer daher versucht hat, im Verlangen nach Herrschaft den Platz seines Herrn einzunehmen, schafft für sich ein Reich, das seinen Neigungen, Launen, Machtgelüsten und Eitelkeiten entspricht – ein Reich der Materie, niederer Leidenschaften und unedler Gefühle.

391. Das Gewissen könnt ihr nicht unterdrücken, denn in ihm ist die vollkommene Gerechtigkeit. Im Geist hat nur die Reinheit Macht über die edlen Gefühle, nur das Gute bewegt ihn – mit einem Wort: der Geist nährt sich nur vom Wahren und Guten. (184, 49 – 50)

392. Da Ich alles Geschaffene auf Erden zur Erquickung des Menschen gestaltet habe, so gebraucht es immer zu eurem Wohle. Vergesst jedoch nicht, dass es in euch eine Stimme gibt, die euch auf die Grenzen hinweist, innerhalb derer ihr von all dem Gebrauch machen dürft, was euch die Natur bietet, und dieser inneren Stimme sollt ihr gehorchen.

393. So, wie ihr für euren Körper um ein Heim, um Schutz, Unterhalt und Befriedigung bestrebt seid, um euer Dasein angenehmer zu machen, so sollt ihr auch dem Geist das gewähren, was er für sein Wohlbefinden und seine Aufwärtsentwicklung benötigt.

394. Wenn er sich von höheren Regionen angezogen fühlt, wo sich sein wahres Zuhause befindet, so lasst ihn sich emporschwingen. Haltet ihn nicht gefangen, denn er sucht Mich, um sich zu nähren und zu stärken. Ich sage euch: jedes Mal, wenn ihr zulasst, dass er sich in dieser Weise befreit, wird er glücklich in seine Körperhülle zurückkehren. (125, 30)

395. Der Geist will leben, er trachtet nach seiner Unsterblichkeit, will sich reinwaschen und sich läutern, hat Hunger nach Wissen und Durst nach Liebe. Lasst ihn denken, fühlen und handeln, gewährt ihm, dass er einen Teil der Zeit, über die ihr verfügt, für sich verwendet, damit er sich darin kundgibt und sich an seiner Freiheit erquickt.

396. Von allem, was ihr hier in der Welt seid, wird nach diesem Leben nur euer Geistwesen übrigbleiben. Lasst es Tugenden und Verdienste ansammeln und in sich verwahren, damit es, wenn die Stunde seiner Befreiung kommt, nicht eine “arme Seele” vor den Toren des Gelobten Landes ist. (111, 74 – 75)

397. Ich will keine weitere Sühne oder Schmerzen für euch; Ich will, dass die Geister aller meiner Kinder so, wie die Sterne das Firmament verschönern, mit ihrem Licht mein Reich erhellen und das Herz eures Vaters mit Freude erfüllen. (171, 67)

398. Mein Wort wird den Geist mit dem Körper [Seele] versöhnen, da schon seit langem Feindschaft zwischen beiden besteht, damit ihr erfahrt, dass euer Körper, den ihr als ein Hemmnis und eine Versuchung für den Entwicklungsweg des Geistes betrachtet habt, das beste Werkzeug für die Erfüllung eurer Aufgaben auf Erden sein kann. (138, 51)

399. Sorgt dafür, dass zwischen dem Geist und der Körperhülle Harmonie herrscht, damit ihr meine Weisungen mit Leichtigkeit erfüllen könnt. Macht den Körper in liebevoller Weise gefügig, wendet Strenge an, wenn es nötig ist. Achtet jedoch darauf, dass euch nicht Fanatismus blind macht, damit ihr dabei nicht grausam an ihm handelt. Bildet aus eurem Wesen einen einzigen Willen. (57, 65)

400. Ich sage euch nicht nur, dass ihr euren Geist reinigen sollt, sondern auch, dass ihr euren Körper kräftigen sollt, damit die neuen Generationen, die aus euch hervorgehen, gesund sind, und ihre Geister ihren schwierigen Auftrag erfüllen können. (51, 59)

401. Ich will, dass ihr Heime schafft, die an den Alleinigen Gott glauben – Heime, welche Tempel sind, in denen man Liebe, Geduld und Selbstverleugnung übt.

402. In ihnen sollt ihr Lehrer der Kinder sein, die ihr mit Zärtlichkeit und Verständnis umgeben sollt, über die ihr wachen sollt, indem ihr alle ihre Schritte mit Anteilnahme verfolgt.

403. Schenkt eure Liebe sowohl dem, der mit Schönheit bedacht ist, als auch denen, die dem Anschein nach hässlich sind. Nicht immer ist ein schönes Gesicht die Widerspiegelung eines ebenso schönen Geistes. Dagegen kann sich hinter jenen Geschöpfen von scheinbarer Hässlichkeit ein Geist voller Tugend verbergen, den ihr hochschätzen sollt. (142, 73)

404. Denkt ernstlich an die Generationen, die nach euch kommen, denkt an eure Kinder. So, wie ihr ihnen das körperliche Sein gegeben habt, so habt ihr auch die Pflicht, ihnen geistiges Leben zu geben – jenes, welches Glauben, Tugend und Vergeistigung ist. (138, 61)

405. Wachet über der Tugend eurer Familien und dem Frieden eurer Heime. Seht, wie selbst die Ärmsten Eigentümer dieses Schatzes sein können.

406. Erkennet, dass die menschliche Familie eine Verkörperung der Geistigen Familie ist: in ihr wird der Mann zum Vater, wodurch er wirkliche Ähnlichkeit mit seinem Himmlischen Vater hat. Die Frau mit ihrem mütterlichen Herzen voller Zärtlichkeit ist Abbild der Liebe der Göttlichen Mutter, und die Familie, die sie zusammen bilden, ist eine Verkörperung der Geistigen Familie des Schöpfers.

407. Das Heim ist der Tempel, in dem ihr am besten lernen könnt, meine Gesetze zu erfüllen, wenn die Eltern bereit waren, an sich zu arbeiten.

408. Das Geschick der Eltern und der Kinder ist in Mir. Doch den einen wie den andern kommt es zu, sich gegenseitig in ihren Aufgaben und ihren Sühnepflichten beizustehen.

409. Wie leicht wäre das Kreuz und erträglich das Dasein, wenn alle Eltern und Kinder sich liebten! Die schwersten Prüfungen würden durch die Liebe und das Verständnis erleichtert. Ihre Ergebung gegenüber dem göttlichen Willen würden sie mit Frieden belohnt sehen. (199, 72 – 74)

410. Studiert die Geistwesen, die euch umgeben, und die, welche euren Lebensweg kreuzen, damit ihr deren Tugenden schätzen lernt, die Botschaft aufnehmt, die sie euch bringen, oder ihnen das gebt, was sie von euch erhalten sollen.

411. Warum habt ihr eure Nächsten, welche das Schicksal euch in den Weg gestellt hat, verachtet? Ihr habt ihnen die Tür eures Herzens verschlossen, ohne die Lehre zu erfahren, die sie euch bringen sollten.

412. Oft habt ihr gerade den von euch ferngehalten, welcher eine Botschaft des Friedens und des Trostes für euren Geist brachte, und dann beklagt ihr euch, wenn ihr euren Kelch mit Bitternis gefüllt habt.

413. Das Leben bringt unerwartete Veränderungen und Überraschungen mit sich, und was werdet ihr tun, wenn ihr morgen den sehnsuchtsvoll suchen müsst, den ihr heute hochmütig von euch wieset?

414. Bedenkt, dass es möglich ist, das ihr den heute Abgewiesenen und Verachteten morgen voll Verlangen suchen müsst, aber dass es oftmals schon zu spät sein wird. (11, 26 – 30)

415. Welch schönes Beispiel von Harmonie bietet euch der Kosmos dar! Strahlende Gestirne, die voller Leben im Raume schwingen, um die herum andere Gestirne kreisen. Ich bin das strahlende, göttliche Gestirn, das den Geistwesen Leben und Wärme gibt; doch wie wenige bewegen sich auf ihrer vorgezeichneten Bahn, und wie zahlreich sind die, die fern von ihrer Umlaufbahn kreisen!

416. Ihr könntet Mir sagen, dass die materiellen Gestirne keine Willensfreiheit haben, und dass andererseits gerade diese Freiheit die Menschen vom Wege abirren ließ. Darum sage Ich euch: wie verdienstvoll wird der Kampf für jeden Geist sein, da er sich trotz der Gabe der Willensfreiheit dem Gesetze der Harmonie mit seinem Schöpfer unterzuordnen verstand. (84, 58)

417. Niemand, der sich Jünger dieser geistigen Lehre nennt, beschwere sich beim Vater darüber, in seinem materiellen Leben arm zu sein und viele der Bequemlichkeiten zu ermangeln, die andere im Überfluss haben, oder unter Mangel und Entbehrungen zu leiden. Diese Klagen werden aus der materiellen Natur geboren, die, wie ihr wisst, nur eine einzige Existenz hat.

418. Euer Geist hat weder ein Recht, so zu seinem Vater zu sprechen, noch sich unzufrieden zu zeigen oder mit seinem eigenen Schicksal zu hadern, denn alle Geistwesen haben auf ihrem langen Entwicklungsweg über die Erde die ganze Stufenleiter der Erfahrungen, der Freuden und menschlichen Befriedigungen durchlaufen.

419. Schon seit langem hat die Vergeistigung der Geistwesen begonnen; dazu verhilft euch jener Schmerz und jene Armut, welche zu ertragen und zu erleiden euer Herz sich sträubt. Jedes geistige und materielle Gut hat eine Bedeutung, die ihr erkennen müsst, damit ihr weder dem einen noch dem anderen seinen Wert absprecht. (87, 26 – 27)

420. Jeder Mensch, jedes Geschöpf hat einen zugewiesenen Platz, den er nicht aufgeben soll; doch ebenso wenig soll er den Platz einnehmen, der ihm nicht zusteht. (109, 22)

421. Warum fürchtet ihr die Zukunft? Wollt ihr die ganze Erfahrung, die euer Geist in der Vergangenheit angesammelt hat, ungenutzt lassen? Wollt ihr die Saat im Stich lassen, ohne die Ernte einzubringen? Nein, Jünger. Denkt daran, dass niemand seine Bestimmung abändern kann, wohl aber die Stunde seines Sieges verzögern und die Leiden vermehren, die es ohnehin auf jedem Wege gibt. (267, 14)

422. Das Reich des Vaters ist das Erbe aller Kinder, diese Gnade kann nur durch große Verdienste des Geistes erreicht werden. Ich will, dass ihr es nicht für unmöglich anseht, die Gnade zu erlangen, die euch Mir näher bringt.

423. Seid nicht traurig, wenn ihr in meinem Worte hört, dass ihr nur mit großen Anstrengungen und Mühen zum “Gelobten Lande” gelangt. Freut euch, denn wer sein Leben auf dieses Ziel ausrichtet, erleidet keine Enttäuschungen, noch sieht er sich betrogen. Es wird ihm nicht so gehen wie es vielen ergeht, die nach dem Ruhm der Welt streben und ihn nach vielen Mühen doch nicht erreichen, oder die ihn zwar erlangen, aber bald das Leid erfahren, ihn zerrinnen zu sehen, bis davon nichts mehr übrigbleibt. (100, 42 – 43)

424. Ich gebe euch den Schlüssel, um die Türen zu eurer ewigen Seligkeit zu öffnen. Dieser Schlüssel ist die Liebe, welcher Barmherzigkeit, Vergebung, Verständnis, Demut und Friede entspringt, mit denen ihr durch das Leben gehen sollt.

425. Wie groß ist das Glück eures Geistes, wenn er Herrschaft über die Materie hat und sich am Lichte des Heiligen Geistes erfreut! (340, 56 – 57)

426. Diese Erde, die immer eine Ernte von kranken, müden, verstörten, verwirrten Geistwesen ins Jenseits gesandt hat oder solche mit nur geringer Reife, wird Mir bald meiner Liebe würdige Früchte darbringen.

427. Krankheit und Schmerz werden immer mehr aus eurem Leben weichen, wenn ihr ein gesundes und erhebendes Dasein führt. Wenn dann der Tod kommt, wird er euch vorbereitet finden für die Reise zur geistigen Heimat. (117, 24 – 25)

428. Verzagt nicht, o Geistwesen, an die Ich mein Wort insbesondere richte. Bleibt beharrlich auf meinem Wege, und ihr werdet den Frieden kennen lernen. Wahrlich, Ich sage euch, ihr alle seid dazu bestimmt, die Glückseligkeit zu erleben. Ich wäre nicht euer Vater, wenn ihr nicht dazu geschaffen worden wäret, das Himmelreich mit Mir zu teilen.

429. Aber vergesst nicht: damit eure Seligkeit vollkommen ist, ist es notwendig, dass ihr Schritt für Schritt eure Verdienste einbringt, damit euer Geist sich jener göttlichen Belohnung würdig fühlt.

430. Erkennt, dass ich euch beistehe, euch auf dem ganzen Weg begleite. Habt volles Vertrauen zu Mir, im Bewusstsein, dass meine Aufgabe mit der euren vereint ist, und mein Schicksal mit dem euren! (272, 61)

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flagge en  Chapter 63-4… Revelations of the Divine

The Third Testament Chapter 63-4… Revelations of the Divine
Teaching 4… Verses 345-430 – Revelations of Jesus Christ

Thus saith the Lord…

345. The Father of all beings speaks to you in this moment; the love that created you is felt by all who hear this word. (102, 17)

346. Speaking to you is the only God who exists, the one whom you called Jehovah when He showed you his strength and revealed the Law to you on Mount Sinai, the one whom you called Jesus because the Divine Word was in him, and the one whom you called the Holy Spirit, because I am the Spirit of Truth. (51, 63)

347. When I speak to you as Father, it is the book of the law that opens before you; when I speak to you as the Master, it is the book of love I show to My disciples; when I speak as the Holy Spirit, it is the book of wisdom that illuminates with its teachings, forming one single doctrine, for it comes from one single God. (141, 19)

348. God is light, love, and justice; all who show these attributes in life represent and honor their Lord. (290, 1)

349. Do not say I am the God of poverty or sorrow because Jesus was always followed by a multitude of the sick and afflicted. I seek out the sick, the sorrowful, and the poor, but it is to fill them with health, hope, and happiness, because I am the God of joy, life, peace, and light. (113, 60)

350. Yes people: I am the beginning and the end for you, I am the Alpha and the Omega, though I do not yet tell you or reveal all the teachings I have reserved for your spirit. Those you will know when you are very distant from this world.

351. There are many new lessons I will reveal to you now, and I will continue providing you that which you are able to possess without becoming vain or causing you to raise yourselves up before humanity with an air of superiority. You know already that those who are vain of their works, by that same vanity destroy them. That is why I have taught you to work in silence so that your works produce love as their fruit. (106, 46)

352. You still lack understanding of many of the revelations destined to form part of your knowledge but which men have supposed to be proper only to God. When someone has expressed his desire to interpret them, or to try to penetrate them, He has instantly been branded blasphemous, or judged reckless. (165, 10)

353. You must learn much to be sensitive to My inspirations and My calls. How many times have you sensed the vibrations of the spiritual without correctly understanding who it was that called to you? That language is so confusing to you that you cannot understand it well, and you end up attributing the spiritual manifestations to hallucinations or material causes. (249, 24)

354. Do not find it surprising that being possessor of everything created I would appear before you asking for love; I am the God of gentleness and humility. I have not come to make a display of My greatness, instead I conceal My perfection and My regalia to draw nearer to your heart. If you beheld Me in all My splendor, how much you would weep for your faults! (63, 48)

355. Feel Me very close to you, evidence of that I have given you during the difficult moments of your life. I have wanted you to make your heart My dwelling place so that you may feel My presence there.

356. Why is it that you are not able to feel My presence when I am within you? Some seek Me in Nature, others only feel Me beyond the material, but truly I say to you, I am in everything and everywhere. Why do you always seek Me out – side of you when I am also within your being? (1, 47 – 48)

357. Even if there were no religions in the world, still it would be enough to concentrate on the depths of your being to find My presence in your inner temple.

358. I tell you as well, that it is sufficient for you to observe what life offers you to find in it the book of knowledge which at every step opens its most beautiful pages and its deepest lessons.

359. You will understand then, that it is not right for the world to be lost when it bears the road in its heart, nor that it be confounded in the darkness of ignorance while it is living within such light. (131, 31 – 32)

360. Today I make My universal language heard in all, to tell them that though I am in each one of you, no one should say that God is inside man, for it is the beings and all creation which is inside God.

361. I am the Lord, and you the creatures. I do not wish to call you servants, but children; recognize, however, that I am before you. Love My will and respect My law, knowing that in what is deigned by Me can be no imperfection or error. (136, 71 – 72)

362. I formed you in order to love you, and also so that I could feel loved. You need Me, just as I need you. Those who state that I do not need you do not speak the truth; if it were so I would never have created you, nor would I have made Myself man to rescue you with that sacrifice that was such a great proof of love. I would have allowed you to be lost.

363. Yet, you must recognize that if you are nourished by My love, it is only right that you offer the same to your Father, for I continue saying to you: “I thirst, I thirst for your love.” (146, 3)

364. How can you think that I love less those who suffer most? How can you take your pain as a sign that I do not love you? If you knew that it is precisely out of love for you that I have come. Have I not told you that the righteous are already saved, and that the healthy do not need a physician? If you feel that you are ill, and in the examination by the light of your conscience you judge yourselves sinners, be certain that it is for you that I have come.

365. If you believe that God once wept, truly I can tell you that it was not for those enjoying his glory, but for those lost and crying. (100, 50 – 51)

366. My mansion is prepared for you; when you reach it you will truly enjoy it. How can a Father live in a royal lodging, tasting delicious dishes, knowing that his own children are like beggars at the doors of his own home? (73, 37)

367. Know the Law, love righteousness, practice love and charity, allow your spirit the holy liberty of elevating itself toward its mansion, and you will be loving Me.

368. Do you want a perfect model as to what you should do and what you should be in order to reach Me? Imitate Christ, love Me in Him. Seek Me through Him, come to Me through His Divine footsteps.

369. But do not love Me through His human life or in His image, or substitute the practice of His teachings with rituals and forms, because you will eternalize yourselves in your differences, in your enmity and in your fanaticism.

370. Love Me in Christ, but in His Spirit, in His Doctrine and you will be complying with the eternal Law, because in Christ is contained justice, love and wisdom, with which I have manifested to mankind the existence and omnipotence of My Spirit. (1, 71 – 72)

Humans and their Destiny

371. It has been long since you were with Me, and long since you knew what you really are, because you have allowed many attributes, powers, and gifts deposited in you by your Creator to remain sleeping within your being. You are asleep to the spirit and the conscience, and it is precisely in those spiritual attributes that the true greatness of man resides. You imitate the beings of this world because here they are born, and here they die. (85, 57)

372. The Master asks you, o beloved disciples: What is yours in this world? All that you possess the Father has given you for your use while in transit on this earth and while your heart beats. If your spirit proceeds from My Divinity, if it is a breath of the Celestial Father, if it is an incarnation of an atom of My Spirit, and if your body was also formed within My laws and is entrusted to you as an instrument of your spirit – then, My much loved children, nothing is yours. All creation is of the Father, and you have been made the temporary holders of it. Remember that your material life is only a single step in eternity, a ray of light in infinity, and you must therefore attend to what is eternal, that which never dies, and that is the spirit. (147, 8)

373. Let it be the spirit that guides the mind, and not the mind, guided alone by a heart ambitious for human glory, that governs your life.

374. Understand that if you wish to be guided by the orders of your brain, you will exhaust it and be unable to go beyond where its meager resources can take you.

375. I tell you that if you yearn to know why you have felt inspired to do good and your heart is inflamed with charity, allow your heart and understanding to be guided by the spirit and you will be astounded by the power of your Father. (286, 7)

376. It is right that it is the spirit which reveals wisdom to the human mind, and not the mind that gives light to the spirit.

377. Many will not understand what I tell you because the order of your lives has been for so long altered. (295, 48)

378. Understand, O disciples, that spirituality permits the conscience to manifest itself more clearly, and that He who knows how to listen to that wise voice will not be fooled.

379. Be intimate with your conscience, it is the voice of a friend through which the Lord shines his light, now as Father, now as Master, and now as Judge. (293, 73 – 74)

380. Be tireless in rereading My word, for like an invisible chisel it will polish the roughness of your character until you are prepared to deal with the most delicate of your brother’s problems.

381. In them you will find sorrow, atonement, and restitution whose causes may be very diverse. Some will have an origin that is not difficult to understand, but others you will discover only through intuition, revelation, or spiritual vision and so be able to relieve your brothers of a heavy burden.

382. These gifts will only perform prodigies when He who puts them in practice has been inspired by charity for his fellow men. (149, 88)

383. What is it that men call supernatural, if all that is of Me and My works is natural? Would it not be rather the evil and imperfect works of men that are supernatural, since, originating from whom they do, and possessing the attributes they do, it should be natural for men always to do good? In Me all has a profound and simple answer, nothing is in darkness.

384. You call everything you do not know or that you see wrapped in Mystery, supernatural, but when your spirit earns its elevation by merit, and beholds that which it could not see before, it will find that everything in creation is natural.

385. If you had predicted the advances and discoveries that man has made in these times to the humanity of a few centuries past, even the scientists would have doubted and considered such marvels as supernatural. Now that you have evolved, following human science step by step, you still marvel at them, but see them as natural works. (198, 11 – 12)

386. I must tell you that you should not believe that it is indispensable for the spirit to have a human body and life on earth in order to evolve; however the lessons that He receives in this world are certainly of great benefit toward his perfection.

387. The flesh helps the spirit in his evolution, his experiences, his atonement, and his struggles. This is the mission that corresponds to it, and you may confirm that in this manifestation of My divinity through the man whose understanding I have come to make use of as a means to transmit My message. Understand that not only the spirit, but even the smallest detail of the material form has been created for spiritual purposes.

388. I have come to give a reminder and a calling to your spirit so that by overcoming the influence of the material, which has come to dominate him, He can make his light reach the heart and mind utilizing his gift of intuition.

389. This light signifies for your spirit the path towards its freedom! This Doctrine comes to offer it the means to elevate itself above the human existence and to be the guide for all its works and lord over its feelings rather then a slave of lower passions or a victim of weaknesses and miseries. (78, 12 – 15)

390. Who but I would be able to reign over the spirits and govern their destiny? No one; and so those who, wishing to rule, have tried to usurp the place of the Lord, create for themselves a kingdom according to their own caprices, ambitions, vanities and inclinations; a reign of the material, of low passions and ignoble sentiments.

391. You cannot impose yourselves on the conscience, for it contains perfect justice. In the spirits only purity has power over the noble fibers, and only what is good moves them: in a word, the spirit is fed only by truth and goodness. (184, 49 – 50)

392. If I have made everything on earth for the enjoyment of men, use it always for your benefit; do not forget that within you is a voice that tells you the limits within which you can take what nature offers you, and that inner voice must be obeyed.

393. Just as you seek a home, shelter, sustenance, and satisfactions to make the existence of your body more agreeable, so too you must concede to the spirit that which is necessary for its progress and well – being.

394. If it feels attracted to the superior regions where its true dwelling lies, let it rise up, do not imprison it: it seeks Me to be nourished and strengthened. I tell you that each time you allow it to free itself in this way, it will return happy to its shell. (125, 30)

395. The spirit wishes to live, it seeks its immortality, it wishes to cleanse and purify itself, it hungers for knowledge and thirsts for love. Allow it to think, feel, and work. Allow it to take a part of your time to manifest itself and enjoy its freedom.

396. After this life, of all you are in the world only your spirit will remain. Allow it to gather and hoard virtues and merits so that at the hour of its liberation it is not like a beggar before the gates of the Promised Land. (111, 74 – 75)

397. I do not wish any more restitution or pain for you. I wish for the spirits of all My children to come with their light to illuminate My Kingdom like the stars that lend beauty to the firmament and bring gladness to the heart of your Father. (171, 67)

398. Since for some time there has been hostility between them, My word shall come to reconcile the spirit with the material, so that you may know that the body you have considered an obstacle and a temptation to the passage of the spirit can be the greatest instrument of your fulfillment on earth. (138, 51)

399. Try to create harmony between the spirit and the physical body, so that you may easily comply with My instructions; make the body yield with love; be forceful if necessary; take care not to allow fanaticism to blind you, so as not to act cruelly against it. Make of your being one will only. (57, 65)

400. I do not tell you to purify only your spirits, but also to strengthen your physical body so that the new generations which come from you might be healthy, and their spirits will be able to fulfill their delicate missions. (51, 59)

401. I wish you to form homes that believe in the one God, homes that are temples where love, patience, and altruism are practiced.

402. In them you should be the teachers of the children, whom you should surround with tenderness and understanding, watching over them and following their every step with attention.

403. Be generous with your love to those who have been gifted with beauty, as well as to those who apparently have an unpleasing presence. A beautiful face is not always the reflection of an equally beautiful spirit, while the apparent ugliness of the other may hide a virtuous spirit that you should value. (142, 73)

404. Think seriously of the generations that come after you. Think of your children, who you must give spiritual life, which is faith, virtue, and spirituality, just as you have given them material existence. (138, 61)

405. Keep vigil over the virtue of your family and the peace of your home. See how even the poorest of the poor can be the owners of that treasure.

406. Recognize that the human family is the representation of the spiritual family; in it, the man is converted to a Father, bearing real similarity to his Celestial Father; the woman, with her maternal heart full of love, is the image of the Divine Mother, and the family that they form with their union is a representation of the spiritual family of the Creator.

407. When the parents have known how to prepare themselves, the home is the temple where you can best learn to comply with My laws.

408. The destiny of the parents and the children is in Me. Yet, it falls to some to help each other on their missions and in their restitutions.

409. Oh, how light would be the cross and how easy the existence if all parents and children loved each other. Even the greatest trials would be lessened by affection and understanding. Their acceptance of the Divine Will shall see them compensated with peace. (199, 72 – 74)

410. Study the spirits that surround you and that cross your path in life so that you may appreciate their virtues and receive the message they bring you, or so that you may give to them what they must receive from you.

411. Why have you thought little of those of your fellow men that destiny has placed on your path? You have closed the door of your heart to them, unaware of the lesson they had to bring you.

412. How many times you have cast aside the very one who brought a message of peace and hope for your spirit, and then complain when you yourselves have filled your cup of bitterness.

413. Life has unexpected changes and surprises, and what will you do if tomorrow you anxiously seek the one whom you arrogantly rejected today?

414. Keep in mind that it is possible that He whom you reject and scorn today, tomorrow you will anxiously seek, but many times it will be too late. (11, 26 – 30)

415. What a beautiful example of harmony is offered to you by the cosmos! Shining heavenly bodies that vibrate in life – filled space, circled by other bodies. I am the Divine and shining star that gives life and warmth to the spirits, yet, how few there are who stay on their path, and how many there are that spin outside their orbit.

416. You may say that the material stars do not enjoy free will, while men, who do, have for this reason left the path. That is why I say that the struggle is so meritorious for the spirits that, having the gift of free will, subject it to the law of harmony with their Creator. (84, 58)

417. None who call themselves students of this spiritual teaching complain to the Father of being poor in their material lives or lacking many comforts that others have in abundance, or of suffering want and deprivations. Those lamentations are born of the material, which, as you know, has only one existence.

418. Your spirit has no right to speak thusly to its Father, nor to act dissatisfied, nor to blaspheme against its own destiny, for every spirit, in its extensive journey upon the earth, has run the entire gamut of experiences, of pleasures, and of human satisfactions.

419. The dematerialization of the spirit started some time ago, and in it, that pain and that poverty that you are reluctant to put up with and have your heart suffer, helps. All spiritual and material goods have an importance that you must recognize so that you do not deprive either of their value. (87, 26 – 27)

420. Every creature, every man, has a place assigned him that He must not miss; however, He must also not take a place that does not correspond to him. (109, 22)

421. Why do you fear the future? Will you fail to take advantage of the past experience your spirit has accumulated? Will you leave the harvest ungathered? No, disciples, understand that no one can distort his destiny, He can only postpone his own hour of triumph and increase the sorrows that already exist on the way. (267, 14)

422. The Kingdom of the Father is the inheritance of all his children. It is indispensable to obtain that grace by the merits of the spirit. I do not wish you to see it impossible for you to reach the grace that brings you closer to Me.

423. Do not be sad upon hearing, in My Word, that the Promised Land will be reached through great work and effort. Be glad, for He who directs his life toward that idea does not suffer disappointments or feel defrauded. It will not happen to him as it does to many who go in search of the glories of the world, which after much effort, they do not obtain; or those who obtaining them, soon suffer seeing them vanish until they have nothing. (100, 42 – 43)

424. I give you the keys to open the gates to your eternal happiness. Those keys are of love: from which flows charity, forgiveness, understanding, and the humility and peace with which you must pass through life.

425. How great is the happiness of your spirit when it dominates the material and enjoys the light of the Holy Spirit! (340, 56 – 57)

426. This earth, which has always sent to the beyond a harvest of spirits that are sick, tired, confused, or of little advancement, soon will be able to offer me fruits worthy of My love.

427. Illness and pain will be exiled from your lives when you live a healthy and elevated existence, and when death comes, it will find you prepared for the journey to the spiritual mansion. (117, 24 – 25)

428. Do not weaken, o spirits, you to whom I especially direct My words; persevere on the path, and you will know peace. Truly, I tell you, all are destined to know happiness. I would not be your Father if you had not been created to share the Glory with Me.

429. Do not forget, however, that for your joy to be perfect it is necessary for you to cultivate your merits step by step so that your spirit comes to Me feeling worthy of that Divine reward.

430. See how I help you and accompany you all along the way? Have full confidence in Me, knowing that My mission and My destiny are joined with yours. (272, 61)

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flagge fr  Chapitre 63-4… Révélations du Divin

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-4… Révélations du Divin
Enseignement 4… 345-430 – Révélations de Jésus-Christ

Cela dit le Seigneur…

345. C’est le Père de tous les êtres qui  vous parle en cet instant; l’amour qui  vous créa se laisse ressentir en chacun  qui écoute cette parole. (102, 17)

346. Celui qui vous parle est l’unique  Dieu qui existe, Celui que vous  appelâtes Yahvé quand il vous montra  sa force et vous révéla la loi sur le  Mont Sinaï; Celui que vous appelâtes  Jésus, parce que mon Verbe fut en  Lui, et Celui qu’aujourd’hui vous  appelez le Saint-Esprit, parce que je  suis l’Esprit de la Vérité. (51, 63)

347. Quand je vous parle comme Père,  c’est le livre de la loi qui s’ouvre  devant vous. Quand je vous parle en  tant que Maître, c’est le livre de  l’amour que je montre à mes disciples.  Quand je vous parle comme Saint- Esprit, c’est le livre de la sagesse qui  vous éclaire de ses enseignements et  qui forme une seule doctrine, parce  qu’elle provient d’un seul Dieu. (141,  19)

348. Dieu est lumière, amour, justice,  tous ceux qui manifestent ces attributs  dans leur vie représentent et honorent  leur Seigneur. (290, 1)

349. Ne dites pas que je suis le Dieu  de la pauvreté ou de la tristesse, en  considérant que Jésus a toujours été  suivi par des multitudes de malades et  d’affligés. Je recherche les malades,  les tristes et les pauvres, mais c’est  dans le but de les emplir de joie, de  santé et d’espoir, parce que je suis le  Dieu de la joie, de la vie, de la paix et  de la lumière. (113, 60)

350. Oui, peuple, je suis votre  commencement et votre fin. Je suis  l’Alpha et l’Omega, bien que je ne  vous dise ou ne vous révèle pas encore  tous les enseignements que j’ai  réservés à votre esprit, mais que vous connaîtrez lorsque vous serez très loin  de ce monde.

351. Je vous révélerai maintenant  beaucoup de nouvelles leçons et je  vous donnerai tout ce que vous êtes  capable de posséder sans vous  enorgueillir ni vous dresser devant  l’humanité avec un air de supériorité;  vous savez déjà que celui qui  s’enorgueillit de ses actes les détruit  par sa même vanité. C’est pourquoi je  vous ai appris à travailler en silence  afin que vos ouvrages produisent le  fruit d’amour. (106, 46)

352. Il vous faut encore comprendre  beaucoup des révélations qui sont  destinées à faire partie de votre savoir,  mais les hommes ont supposé que leur  connaissance n’appartient qu’à Dieu.  Quand quelqu’un ose exprimer son  désir de les interpréter, ou tente de les  pénétrer, il est immédiatement appelé  blasphémateur ou jugé imprudent.  (165, 10)

353. Vous avez beaucoup à apprendre  pour vous sensibiliser à mes  inspirations et à mes appels. Que de  fois sentez-vous les vibrations du  spirituel sans réussir à comprendre  Qui vous appelle! Ce langage est  tellement confus pour vous, que vous  ne parvenez pas à comprendre et que  vous finissez par attribuer les  manifestations spirituelles à des  hallucinations ou à des causes  matérielles. (249, 24)

354. Ne vous étonnez pas que Moi, le  propriétaire de tout ce qui fut créé, je  viens vers vous en demandant de  l’amour. Je suis le Dieu de la  mansuétude et de l’humilité. Je ne  viens pas me vanter de ma grandeur,  je dissimule plutôt ma perfection et  mes habits pour M’approcher de votre  coeur. Si vous Me contempliez dans  toute Ma splendeur, combien  pleureriez-vous pour vos fautes! (63,  48)

355. Ressentez-Moi très proches de  vous, je vous en donne des preuves  dans les moments difficiles de votre  vie. J’ai voulu que vous fassiez de  votre coeur Ma demeure, pour qu’en  elle vous sentiez Ma présence.

356. Comment est-il possible que,  étant en vous, vous ne sachiez pas  sentir Ma présence? Quelques-uns me  cherchent dans la Nature, d’autres me  sentent au-delà de tout le matériel,  mais je vous dis, certes, que je suis en  toutes parts, en tous lieux. Pourquoi  devez-vous toujours Me chercher en- dehors de vous, alors que je me trouve  aussi en votre être? (1, 47-48)

357. Même s’il n’y avait pas de  religions dans le monde, il vous  suffirait de vous concentrer dans le  fond de votre être pour trouver Ma  présence dans votre temple intérieur.

358. Je vous dis aussi qu’il suffirait  d’observer ce que la vie vous offre,  pour que vous y trouviez le livre du  savoir, qui, à chaque pas, vous montre  ses plus belles pages et ses leçons les  plus profondes.

359. Vous comprendrez alors qu’il  n’est pas juste que le monde se perde  quand il porte, dans son coeur, le  chemin, ni qu’il se confonde dans les  ténèbres de l’ignorance, alors qu’il vit  dans une telle lumière. (131, 31-32)

360. Aujourd’hui, ma langue  universelle se fait entendre en tous,  pour leur dire que, bien que je sois en  chacun de vous, personne ne doit dire  que Dieu est à l’intérieur de l’homme,  parce que ce sont les êtres et toute la  création qui se trouvent en lui.

361. Je suis le Seigneur, et vous ses  créatures. Je ne souhaite pas vous  appeler serviteurs, mais enfants, mais  reconnaissez que je suis avant vous;  aimez ma volonté et respectez ma loi,  en sachant que, dans ce que j’ai  disposé, il n’y a aucune place pour  l’imperfection ou l’erreur. (136, 71- 72)

362. Je vous formai pour vous aimer  et Me sentir aimé. Vous avez besoin  de Moi comme j’ai besoin de vous.  Celui qui affirme que je n’ai pas  besoin de vous ne dit pas la vérité, si  c’était le cas, je ne vous aurais pas  créés, et ne Me serais pas fait homme  pour vous sauver, par ce sacrifice qui  constitua une grande preuve d’amour;  Je vous aurais laissé vous perdre.

363. Néanmoins, vous devez  reconnaître que si vous vous  alimentiez de mon amour, il est juste  que vous offriez la même chose à  votre Père, car je continue à vous dire : « Je suis assoiffé, j’ai soif de votre  amour ». (146, 3)

364. Comment pouvez-vous penser  que j’aime moins celui qui souffre le  plus? Comment pouvez-vous  interpréter votre souffrance comme un  signe que je ne vous aime pas? Si  vous saviez que c’est précisément par  amour pour vous que je suis venu; ne  vous ai-je pas dit que le vertueux est  sauf et que celui qui est en bonne  santé n’a pas besoin du médecin? Si  vous vous sentez malades et que, lors  de l’examen à la lumière de votre conscience, vous vous jugez pécheurs,  soyez certains que c’est vous que je  suis venu chercher.

365. Si vous croyez que Dieu a pleuré  en quelque occasion, sûrement cela  nêa pas été pour ceux qui jouissent de  sa gloire, mais pour ceux qui sont  égarés ou qui pleurent. (100, 50-51)

366. Ma demeure est préparée pour  vous; quand vous y arriverez, vous  vous y réjouirez vraiment. Comment  un père pourra-t-il vivre dans une  demeure royale, savourant des mets  exquis, en sachant que ses propres  enfants sont comme des mendiants  aux portes de sa propre maison? (73,  37)

367. Connaissez la Loi, aimez le bien,  pratiquez l’amour et la charité,  concédez à votre esprit la sainte  liberté de s’élever vers sa demeure,  c’est alors que vous M’aimerez.

368. Est-ce que vous voulez un modèle parfait de tout ce que vous  devrez faire et de ce que vous devez  être pour arriver à Moi? Imitez le  Christ, aimez-moi en Lui, cherchez- Moi au travers de Lui, venez à Moi  par sa Divine empreinte.

369. Mais ne M’aimez pas sous sa  forme humaine ou en son image, ne  changez pas la pratique de Ses  enseignements pour des rites ou des  symboles, parce que vous vous  éterniseriez dans vos différences, dans  votre inimitié et dans votre fanatisme.

370. Aimez-moi dans le Christ, mais  dans Son Esprit, dans Sa Doctrine et  vous serez conformes avec la Loi  éternelle, parce que le Christ renferme  la justice, l’amour et la sagesse avec  lesquels j’ai manifesté, à l’humanité,  l’existence et la toute-puissance de  Mon Esprit. (1, 71-72)

L’être humain et son destin

371. Il y a longtemps que vous n’êtes  pas avec Moi, que vous ignorez ce que  vous êtes en réalité, parce que vous  avez laissé dormir, en votre être,  beaucoup d’attributs, de pouvoirs et  de dons que votre Créateur déposa en  vous. Vous dormez pour l’esprit et la  conscience, et c’est précisément dans  ces attributs spirituels que réside la  véritable grandeur de l’homme. Vous  imitez les êtres qui sont de ce monde,  parce qu’ils y naissent et qu’ils y  meurent. (85, 57)

372. Le Maître vous demande, ô  disciples bien aimés : Qu’est-ce qui appartient dans ce monde? Tout ce  que vous possédez, c’est le Père qui  vous l’a donné pour votre usage au  cours de votre étape sur la Terre,  pendant que bat votre coeur. Oui votre  esprit provient de ma Divinité, oui il  est un souffle du Père Céleste, oui il  est l’incarnation d’un atome de mon  Esprit, oui votre corps a aussi été  formé dans le cadre de mes lois et je  vous le confie comme un instrument  de votre esprit. Alors, mes enfants  bien aimés, rien ne vous appartient.  Toute la création appartient au Père, et  c’est Lui qui vous en a faits les  détenteurs temporaires. Souvenez- vous que votre vie matérielle ne  représente seulement qu’un pas dans  l’éternité, un rayon de lumière dans  l’infini, et c’est pourquoi vous devez  vous occuper de ce qui est éternel, de  ce qui ne meurt jamais, et cela c’est  l’esprit. (147, 8)

373. Que ce soit l’esprit qui guide  l’entendement, et non l’entendement,  guidé seulement par un coeur  ambitieux de grandeur humaine, qui  gouverne votre vie.

374. Réfléchissez au fait que si vous  souhaitez vous guider par les ordres  de votre cerveau, vous l’épuiserez, et  ne pourrez aller au-delà d’où ses  forces limitées le lui permettent.

375. Je vous dis que si vous désirez  ardemment savoir pourquoi vous vous  êtes sentis inspirés à faire le bien et  que, en plus, votre coeur et votre  entendement sont guidés par l’esprit,  vous serez émerveillés devant le  pouvoir de votre Père. (286, 7)

376. Il est juste que l’esprit révèle la  sagesse à l’entendement humain, et  non que ce soit l’entendement qui  illumine l’esprit.

377. Beaucoup ne comprendront pas  ce que je vous déclare parce qu’il y a  bien longtemps déjà que vous avez  altéré l’ordre de votre vie. (295, 48)

378. Sachez, disciples, que la  spiritualité permet à la conscience de  se manifester plus clairement, et celui  qui saura écouter cette voix de sagesse  ne se laissera pas tromper.

379. Liez-vous d’amitié avec la  conscience, elle est la voix amie, au  travers de laquelle le Seigneur montre  sa lumière, que ce soit comme Père,  comme Maître, ou comme Juge. (293,  73-74)

380. Soyez infatigables dans la  révision de ma parole ; elle, à l’instar  d’un ciseau invisible, se chargera de  polir les aspérités de votre caractère  jusqu’à ce que vous soyez préparés  pour traiter les problèmes les plus  délicats de vos frères.

381. En eux, vous trouverez tristesses,  expiations et restitutions dont les  causes peuvent être très diverses.  Quelques-unes auront une origine très  difficile à comprendre, en revanche, il  y en aura d’autres que vous  découvrirez seulement par l’intuition,  la révélation et la voyance, pour  libérer vos frères d’un lourd fardeau.

382. Ces dons n’accompliront des  prodiges que lorsque celui qui les  mettra en pratique se sera inspiré dans  la charité à l’égard de ses semblables.  (149, 88)

383. Qu’est-ce que les hommes  appellent surnaturel, si tout ce qui est  Moi et mon OEuvre sont naturels? Ne  serait-ce pas plutôt les actes mauvais  et imparfaits des hommes, les  surnaturels, puisque le naturel serait  qu’ils agissent toujours bien,  procédant de Qui ils procèdent et  possédant les attributs qu’ils portent  en eux-mêmes? En Moi, tout a une  explication simple et profonde, il n’y a  rien de ténébreux.

384. Vous appelez surnaturel tout ce  que vous ne connaissez pas ou que  vous voyez enveloppé de mystère,  mais que, lorsque votre esprit gagnera,  avec des mérites, son élévation, et  qu’il contemplera et découvrira ce  qu’il ne pouvait pas voir auparavant, il  trouvera que tout, dans la création, est  naturel.

385. Si, quelques siècles en arrière, on  avait annoncé, à l’humanité, les  avancées et découvertes que l’homme  accomplirait en ces temps, même les  scientifiques auraient douté et ils  auraient considéré de telles merveilles  comme surnaturelles. Maintenant que  vous avez évolué en suivant pas à pas  les progrès de la science humaine,  bien que vous vous en émerveilliez  encore, vous les contemplez comme  des oeuvres naturelles. (198, 11-12)

386. Je dois vous dire de ne pas croire  qu’il est indispensable pour l’esprit  d’avoir un corps humain et la vie dans  le monde pour pouvoir évoluer;  cependant, les leçons qu’il reçoit dans  ce monde lui sont d’une grande utilité  pour son perfectionnement.

387. La matière aide l’esprit dans son  évolution, dans ses expériences, dans  son expiation et dans ses luttes; c’est  la mission qui lui correspond et vous  pouvez le vérifier grâce à cette  manifestation de ma Divinité au  travers du cerveau  de l’homme dont  je suis venu me servir, en l’utilisant  comme un instrument pour vous  transmettre Mon message. Comprenez  que non seulement l’esprit est destiné  au spirituel, mais que même ce qui est  très petit à l’intérieur de la matière a  été créé à des fins spirituelles.

388. Je suis venu rafraîchir la  mémoire de votre esprit et lui lancer  un appel afin qu’en vainquant  l’influence du matériel qui a réussi à  le dominer, il fasse parvenir sa  lumière au coeur et à l’entendement,  en utilisant le don de l’intuition.

389. Cette lumière signifie, pour votre  esprit, le chemin de sa libération!  Cette Doctrine vient lui offrir les  moyens de s’élever au-dessus de la vie  humaine et d’être le guide pour tous  ses actes, seigneur au-dessus de ses  sentiments et non pas esclave de  basses passions ni victime de  faiblesses et de misères. (78, 12-15)

390. Qui d’autre que Moi serait  capable de régner sur les esprits et de  régir leur destin? Personne! C’est  pourquoi celui qui a souhaité régner,  usurpant la place du Seigneur, a créé  pour lui-même un royaume en  fonction de ses penchants, de ses  caprices, de ses ambitions et de ses  vanités; un règne de matière, de basses  passions et de sentiments ignobles.

391. Vous ne pouvez pas vous  imposer à la conscience, parce qu’en  elle se trouve la justice parfaite. Dans  les esprits la pureté est la seule qui ait  le pouvoir sur les fibres nobles, et seul  ce qui est bien les touche; en un mot,  l’esprit ne s’alimente que de la vérité  et du bien. (184, 49-50)

392. Si j’ai formé tout ce qui a été  créé de la terre pour le plaisir de  l’homme, utilisez-le toujours pour  votre bienfait. N’oubliez pas qu’il  existe, en vous, une voix qui vous  indique les limites dans lesquelles  vous pourrez prendre ce que la nature  vous offre, et c’est à cette voix  intérieure que vous devez obéir.

393. De même que vous recherchez,  pour votre corps, un foyer, un  manteau, des aliments et des  satisfactions, pour lui rendre  l’existence plus agréable, vous devez  aussi concéder à l’esprit ce qui lui est  nécessaire pour son bien-être et son  progrès.

394. S’il se sent attiré vers des régions  supérieures où se trouve sa véritable  demeure, laissez-le s’élever, ne  l’emprisonnez pas, parce qu’il Me  cherche pour s’alimenter et se  fortifier. Je vous dis que, chaque fois  que vous lui permettrez de se libérer  de la sorte, il reviendra heureux dans  son enveloppe. (125, 30)

395. L’esprit souhaite vivre, il  recherche son immortalité, il souhaite  s’assainir et se purifier, il a faim de  savoir et soif d’amour. Laissez-le  penser, sentir et travailler, concédez- lui de prendre une partie du temps  dont vous disposez pour qu’il s’y  manifeste et se réjouisse dans la  liberté.

396. Après cette vie, de tout ce que  vous êtes ici dans le monde, il ne  subsistera seulement que votre esprit.  Permettez-lui d’accumuler et de  thésauriser vertus et mérites afin qu’à  l’heure de sa libération, il ne soit pas  un nécessiteux devant les portes de la  «Terre Promise». (111, 74-75)

397. Je ne souhaite plus de restitution  ni de souffrances pour vous. Je  souhaite que, à l’instar des étoiles qui  embellissent le firmament, les esprits  de tous mes enfants viennent avec leur  lumière pour éclairer mon Royaume et  remplir de joie le coeur de votre Père.  (171, 67)

398. Ma Parole viendra réconcilier  l’esprit et la matière, puisqu’il y a  longtemps qu’existe une inimitié entre  l’un et l’autre, afin que vous sachiez  que votre corps, que vous avez  considéré un obstacle et une tentation  au passage de l’esprit, peut être le  meilleur instrument de votre  accomplissement sur la terre. (138,  51)

399. Faites en sorte qu’il existe une  harmonie entre l’esprit et l’enveloppe  physique, pour que vous puissiez  exécuter facilement mes instructions;  faites céder la matière avec amour,  usez de la force si nécessaire, prenez  garde de ne pas vous laisser aveugler  par le fanatisme, pour ne pas agir  cruellement contre elle. Faites de  votre être une seule volonté! (57, 65)

400. Je ne vous dis pas seulement de  purifier votre esprit, mais aussi de  fortifier votre corps physique, afin que  les nouvelles générations qui jailliront  de vous soient saines, et que leurs  esprits puissent accomplir leur  sensible mission. (51, 59)

401. Je souhaite que vous formiez des  foyers croyant dans le Dieu unique,  des foyers qui soient des temples où  l’on pratique l’amour, la patience et  l’abnégation.

402. En eux, il faut que vous soyez les  professeurs des enfants, que vous  devez entourer de tendresse et de  compréhension, veillant sur eux et  suivant tous leurs pas avec attention et  intérêt.

403. Prodiguez votre amour autant à  celui qui a été doté de beauté qu’à  ceux qui, apparemment, ont une  présence moins plaisante. Un beau  visage n’est pas toujours le reflet d’un  esprit d’égale beauté; en revanche, la  laideur apparente de certaines  créatures peut cacher un esprit  regorgeant de vertu que vous devez  apprécier. (142, 73)

404. Pensez sérieusement aux  générations qui vous suivent, pensez à  vos enfants, à qui vous avez le devoir  de donner la vie spirituelle, celle qui  est foi, vertu, et spiritualité, tout  comme vous leur avez donné  l’existence matérielle. (138, 61)

405. Veillez à la vertu de votre famille  et à la paix de votre foyer. Voyez  comme même les plus pauvres  peuvent être propriétaires de ce trésor.

406. Reconnaissez que la famille  humaine est une représentation de la  famille spirituelle; l’homme se trouve,  en elle, converti en père, en  ressemblant vraiment à son Père  Céleste; la femme, avec son coeur  maternel plein de tendresse, est  l’image de l’amour de la Mère Divine,  et la famille qu’ils forment, par leur  union, est une représentation de la  famille spirituelle du Créateur.

407. Le foyer est le temple dans lequel  vous pourrez le mieux apprendre à  observer mes lois, lorsque les parents  ont su comment se préparer.

408. Le destin des parents et des  enfants est en Moi, néanmoins il  incombera à certains de s’aider  mutuellement dans leurs missions et  dans leurs restitutions.

409. Que la croix serait plus légère et  plus facile à supporter si tous les  parents et tous les enfants s’aimaient!  Les plus grandes épreuves seraient  atténuées par l’affection et la  compréhension; ils verraient leur  acceptation de la volonté divine  récompensée par la paix. (199, 72-74)

410. Étudiez les esprits qui vous  entourent et ceux qui traversent vos  vies, afin d’apprécier leurs vertus, de  recevoir le message qu’ils vous  apportent ou de leur livrer ce qu’ils  doivent recevoir de vous.

411. Pourquoi avez-vous méprisé vos  semblables que le destin a disposés  sur votre route? Vous leur avez fermé  la porte de votre coeur en ignorant  l’enseignement qu’ils venaient vous  apporter.

412. Combien de fois avez-vous  précisément éloigné de vous-mêmes  celui qui apportait un message de paix  et de consolation à votre esprit! Et  vous vous plaignez, par la suite, alors  que c’est vous-mêmes qui avez rempli  votre calice d’amertume!

413. La vie connaît des changements  inattendus et des surprises! Et que  ferez-vous si vous deviez rechercher  anxieusement, demain, celui que vous  avez rejeté aujourd’hui avec  arrogance?

414. Pensez qu’il est possible que  celui, qu’aujourd’hui vous repoussez  et méprisez, demain vous le  rechercherez avec inquiétude, mais  que ce sera souvent trop tard. (11, 26- 30)

415. Quel merveilleux exemple  d’harmonie vous offre le cosmos! Des  astres brillants qui vibrent, pleins de  vie, dans l’espace, autour desquels  tournent d’autres corps en orbite. Je  suis l’astre lumineux et divin qui  donne vie et chaleur aux esprits ;  cependant, qu’ils sont peu à suivre sa  trajectoire, et nombreux ceux qui  tournent en dehors de leur orbite!

416. Vous pouvez me rétorquer que  les astres matériels ne jouissent pas de  libre arbitre et qu’en revanche, c’est  cette liberté qui a fait dévier les  hommes du chemin. C’est pourquoi je  vous dis combien la lutte sera méritoire pour tout esprit, puisque  bénéficiant déjà du don du libre  arbitre, il saura le soumettre à la Loi  de l’harmonie avec son Créateur. (84,  58)

417. Aucun de ceux qui s’appellent  disciples de cet enseignement spirituel  ne se plaint au Père d’être pauvre dans  sa vie matérielle, de manquer de  commodités que d’autres ont en  abondance, ou de souffrir de disette ou  de privations. Ces lamentations  sont  nées de la matière qui, comme vous le  savez, ne possède qu’une seule  existence.

418. Votre esprit n’a pas le droit de  s’adresser ainsi à son Père, ni de  montrer son mécontentement, ni de  blasphémer contre son propre destin,  parce que tout esprit, au cours de son  long séjour sur la Terre, a parcouru  toute la panoplie des expériences, des  plaisirs et des satisfactions humaines.

419. La dématérialisation des esprits a  déjà commencé il y a quelque temps,  c’est pourquoi ils vous aident dans  cette douleur et cette pauvreté que  votre coeur se résiste à accepter. Tout  bien spirituel et matériel revêt une  importance que vous devez  reconnaître afin de ne pas délaisser, à  l’un ni à l’autre, sa valeur. (87, 26-27)

420. Chaque créature, chaque homme,  a une place assignée qu’il ne doit pas  perdre, cependant, il ne doit pas non  plus prendre une place qui ne lui  corresponde pas. (109, 22)

421. Pourquoi craignez-vous le futur?  N’allez-vous pas profiter de toute  l’expérience que votre esprit a  accumulée dans le passé? Allez-vous  abandonner la semence sans recueillir  la récolte? Non, disciples, comprenez  que personne ne peut forcer son  destin, il  peut seulement retarder  l’heure de son triomphe et au contraire  augmenter les tristesses qui existent  déjà sur le chemin. (267, 14)

422. Le Royaume du Père est  l’héritage de tous ses enfants. Il est  indispensable d’obtenir cette grâce au moyen des mérites de l’esprit. Je ne  veux pas que vous considériez  impossible d’arriver à la grâce qui  vous rapproche de Moi.

423. Ne soyez pas triste en écoutant,  dans ma parole, que c’est au travers de  grands efforts et de grandes oeuvres  que vous atteindrez la Terre Promise.  Réjouissez-vous car celui qui oriente  sa vie en cette direction ne souffre pas  de déceptions ni de trahisons. Il ne lui  succèdera pas ce qui arrive à  beaucoup de ceux qui vont en quête de  la gloire du monde, et qui après  beaucoup d’efforts, ne l’obtiennent  pas, ou qui l’atteignent rapidement et  souffrent ensuite de la voir disparaître  jusqu’à ce qu’ils n’aient plus rien.  (100, 42-43)

424. Je vous donne les clefs pour  ouvrir les portes de votre bonheur  éternel. Ces clefs sont l’amour, d’où  proviennent la charité, le pardon, la  compréhension, l’humilité et la paix  avec lesquels vous devez vivre tout au  long de votre vie.

425. Grand est le bonheur de votre  esprit quand il domine la matière et se  réjouit de la lumière du Saint-Esprit!  (340, 56-57)

426. Cette terre, qui a toujours envoyé  à l’au-delà une récolte d’esprits  malades, fatigués, confus et perturbés  ou de faible progression, bientôt sera  capable de M’offrir des fruits dignes  de Mon amour.

427. La maladie et la douleur iront  s’exiler de votre vie, quand vous  mènerez une existence saine et élevée  et, lorsque surviendra la mort, elle  vous trouvera préparés pour le voyage  vers la demeure spirituelle. (117, 24- 25)

428. Ne faiblissez pas, ô esprits, c’est  à vous que je dirige particulièrement  mes paroles! Persévérez sur ma voie  et vous connaîtrez la paix. En vérité je  vous le dis, vous êtes tous destinés à  connaître le bonheur; je cesserais  d’être votre Père si vous n’aviez pas  été créés pour partager la Gloire avec  Moi.

429. Mais n’oubliez pas que, pour que  votre bonheur soit parfait, il est  nécessaire que vous cultiviez, pas à  pas, vos mérites afin que votre esprit  parvienne à Me sentir digne de cette  divine récompense.

430. Observez que je vous aide et que  je vous accompagne tout au long du  chemin. Ayez pleine confiance en  Moi, sachant que Ma mission et Mon  destin sont unis aux vôtres. (272, 61)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63-4… Revelaciones de lo Divino
Enseñanza 4… 345-430 – Revelaciones de Jesucristo

Esto dice el Señor…

345. El Padre de todos los seres os habla en este instante; el amor que os creó se deja sentir en todo aquel que oye esta palabra. (102, 17)

346. Os habla el único Dios que existe, al que llamasteis Jehová cuando os mostró su fuerza y os reveló la ley en el monte Sinaí; al que llamasteis Jesús, porque en El estuvo mi Verbo y al que hoy llamáis Espíritu Santo, porque soy el Espíritu de la Verdad. (51, 63)

347. Cuando os hablo como Padre, es el libro de la ley el que se abre ante vosotros. Cuando os hablo como Maestro, es el libro del amor el que muestro a mis discípulos. Cuando os hablo como Espíritu Santo, es el libro de la sabiduría que os ilumina con sus enseñanzas y que forma una sola doctrina, porque proviene de un solo Dios. (141, 19)

348. Dios es luz, amor, justicia, todo el que manifieste en su vida estos atributos, estará representando y honrando a su Señor. (290, 1)

349. No digáis que soy el Dios de la pobreza o de la tristeza, tomando en cuenta que a Jesús siempre le siguieron multitudes de enfermos y afligidos. Yo busco a los enfermos, a los tristes y a los pobres, pero es para llenarlos de alegría, de salud y esperanza, porque Yo soy el Dios de la alegría, de la vida, de la paz y la luz. (113, 60)

350. Sí, pueblo: Yo soy el principio y el fin de vosotros Yo soy el alfa y la omega, aunque todavía no os diga o revele todas las enseñanzas que aún tengo reservadas para vuestro espíritu, las cuales sabréis cuando estéis muy lejos de este mundo.

351. Muchas lecciones nuevas os revelaré ahora y os iré dando aquello que seáis capaces de poseer, sin engrandeceros, ni levantaros ante la humanidad con alarde de superioridad; ya sabéis que quien se envanece de sus obras, con su misma vanidad las destruye, por eso os he enseñado a trabajar en silencio para que vuestras obras den fruto de amor. (106, 46)

352. Aún os falta comprender muchas de las revelaciones que están destinadas a formar parte de vuestro saber y han supuesto los hombres que su conocimiento pertenece tan sólo a Dios. Cuando alguien llega a expresar su deseo de interpretarlas o intenta penetrar en ellas, al instante es llamado blasfemo o juzgado temerario. (165, 10)

353. Mucho tenéis que aprender para haceros sensibles a mis inspiraciones, y a mis llamados. ¡Cuántas veces percibís las vibraciones de lo espiritual sin acertar a comprender quién os llama! Es tan confuso para vosotros aquel lenguaje, que no acertáis a entender y termináis atribuyendo las manifestaciones espirituales a alucinaciones o a causas materiales. (249, 24)

354. No os extrañe que siendo Yo el dueño de todo lo creado me presente entre vosotros pidiendo amor; Yo soy el Dios de la mansedumbre y de la humildad. De mi grandeza no vengo a hacer alarde, antes bien, oculto mi perfección y mis galas para acercarme a vuestro corazón. Si me contemplaseis en todo mi esplendor ¡Cuánto lloraríais por vuestras faltas! (63, 48)

355. Sentidme muy cerca de vosotros, pruebas de ello os doy en los instantes difíciles de vuestra vida. He querido que hagáis de vuestro corazón mi morada, para que en ella sintáis mi presencia.

356. ¿Cómo es que estando Yo en vosotros, no sabéis sentirme? Unos me buscan en la naturaleza, otros sólo me sienten más allá de todo lo material, mas de cierto os digo, que en todo y en todas partes estoy. ¿Por qué habéis de buscarme siempre fuera de vosotros, cuando también en vuestro ser me encuentro? (1, 47 – 48)

357. Aunque no existiesen religiones en el mundo, os bastaría concentraros en el fondo de vuestro ser para encontrar mi presencia en vuestro templo interior.

358. También os digo, que bastaría observar cuanto la vida os ofrece, para que encontraseis en ella el libro del saber, que a cada paso os muestra sus más bellas páginas y sus más profundas lecciones.

359. Comprenderéis entonces que no es justo que el mundo se extravíe cuando lleva en su corazón el camino, ni que se confunda entre las tinieblas de la ignorancia habitando entre tanta luz. (131, 31 – 32)

360. Hoy mi lengua universal se hace oír en todos, para decirles que aunque Yo estoy en cada uno de vosotros, nadie debe decir que Dios está dentro del hombre, porque son los seres y todo lo creado lo que se encuentra dentro.

361. Yo soy el Señor, vosotros sus criaturas. No quiero llamaros siervos sino hijos, mas reconoced que Yo soy antes; amad mi voluntad y respetad mi ley, sabiendo que en lo dispuesto por Mí no cabe la imperfección ni el error. (136, 71 – 72)

362. Os formé para amaros y sentirme amado. Vosotros necesitáis de Mí como Yo necesito de vosotros. No dice la verdad quien afirme que no me hacéis falta, si así fuera, no os hubiese creado ni me hubiese hecho hombre para rescataros con aquel sacrificio que fue una gran prueba de amor; os hubiese dejado perder.

363. Mas debéis reconocer que si os alimentáis de mi amor, justo es que ofrezcáis lo mismo a vuestro Padre, porque os sigo diciendo: “sed tengo, sed de vuestro amor”. (146, 3)

364. ¿Cómo podéis pensar que ame menos al que más sufre? ¿Cómo podéis tomar vuestro dolor como una señal de que no os amo? Si supieseis que precisamente por amor a vosotros he venido; ¿No os he dicho que el justo está a salvo y que el sano no necesita del médico? Si vosotros os sentís enfermos y en vuestro examen a la luz de vuestra conciencia os juzgáis pecadores, tened la certeza de que es a vosotros a quienes he venido a buscar.

365. Si creéis que Dios ha llorado alguna vez, de cierto que no habrá sido por los que están disfrutando de su gloria, sino por los que van perdidos o llorando. (100, 50 – 51)

366. Mi mansión está preparada para vosotros; cuando a ella lleguéis la disfrutaréis en verdad. ¿Cómo podrá un padre vivir en un regio aposento, saboreando manjares deliciosos, sabiendo que sus propios hijos están como pordioseros a las puertas de su propia casa? (73, 37)

367. Conoced la Ley, amad el bien, practicad el amor y la caridad, conceded a vuestro espíritu la santa libertad de elevarse hacia su morada y me estaréis amando.

368. ¿Queréis un modelo perfecto de cuanto deberéis hacer y de lo que debéis ser para llegar a Mí? Imitad a Cristo, amadme en Él, buscadme a través de Él, venid a Mí por su divina huella.

369. Mas no me améis en su forma corpórea o en su imagen, ni cambiéis por ritos o formas la práctica de sus enseñanzas, porque os eternizaréis en vuestras diferencias, en vuestra enemistad y en vuestro fanatismo.

370. Amadme en Cristo, pero en su espíritu, en su doctrina y estaréis cumpliendo con la Ley eterna, porque en Cristo está resumida la justicia, el amor y la sabiduría con que he manifestado a la humanidad la existencia y la omnipotencia de mi Espíritu. (1, 71 – 72)

El ser humano y su destino

371. Mucho tiempo ha que no estáis conmigo, que ignoráis lo que en realidad sois, porque habéis dejado que duerman en vuestro ser muchos atributos, potencias y dones que en vosotros depositó vuestro Creador. Dormís para el espíritu y la conciencia, y precisamente en esos atributos espirituales radica la verdadera grandeza del hombre. Imitáis a los seres que son de este mundo porque en él nacen y en él mueren. (85, 57)

372. A vosotros, oh discípulos amados, el Maestro os pregunta: ¿Qué es vuestro en este mundo? Todo lo que poseéis, el Padre os lo ha dado para que de ello os sirváis en vuestro tránsito por la Tierra, mientras late vuestro corazón. Si vuestro espíritu procede de mi Divinidad, si es un hálito del Padre celestial, si es encarnación de un átomo de mi Espíritu; si vuestro cuerpo ha sido formado también dentro de mis leyes y os lo confío como instrumento de vuestro espíritu, nada es vuestro, hijos muy amados. Todo lo creado es del Padre y de ello os ha hecho poseedores temporalmente. Recordad que vuestra vida material es tan sólo un paso en la eternidad, es un rayo de luz en el infinito y por ello debéis atender lo que es eterno, lo que nunca muere y eso es el espíritu. (147, 8)

373. Sea el espíritu el que guíe a la mente y no la mente tan sólo guiada por un corazón ambicioso de grandeza humana, la que gobierne vuestra vida.

374. Pensad que si queréis guiaros por lo que ordene vuestro cerebro, lo agotaréis y no podréis ir más allá de donde sus escasas fuerzas se lo permitan.

375. Yo os digo que si anheláis saber por qué os habéis sentido inspirados a hacer el bien y vuestro corazón y vuestro entendimiento sean guiados por el espíritu y entonces quedaréis maravillados ante el poder de vuestro Padre. (286, 7)

376. Lo justo es que el espíritu revele la sabiduría a la mente humana y no que la mente sea la que dé luz al espíritu.

377. Muchos no entenderán esto que os digo, debido a que ha mucho tiempo que habéis alterado el orden de vuestra vida. (295, 48)

378. Sabed, discípulos, que la espiritualidad permite a la conciencia manifestarse con mayor claridad, y quien sepa escuchar esa sabia voz, no se dejará engañar.

379. Intimad con la conciencia, es la voz amiga, a través de la cual asoma el Señor su luz, ya como Padre, ya como Maestro, ya como Juez. (293, 73 – 74)

380. Sed incansables repasando mi palabra; ella, como un cincel invisible, se encargará de pulir las asperezas de vuestro carácter hasta dejaros preparados para tratar los problemas más delicados de vuestros hermanos.

381. En ellos encontraréis penas, expiaciones y restituciones, cuyas causas pueden ser muy diversas. Algunas no tendrán un origen muy difícil de comprender, en cambio, habrá otras que solamente con la intuición, con la revelación y con la videncia podréis descubrir, para librar de un pesado fardo a vuestros hermanos.

382. Estos dones sólo harán esos prodigios cuando el que los ponga en práctica se haya inspirado en la caridad hacia sus semejantes. (149, 88)

383. ¿A qué llaman los hombres sobrenatural, si todo en Mí y en mi obra es natural? ¿No serán más bien las obras malas e imperfectas de los hombres las sobrenaturales, ya que lo natural sería que siempre obrasen bien, procediendo de quien proceden y poseyendo los atributos que en sí llevan? En Mí todo tiene explicación sencilla o profunda, nada hay a obscuras.

384. Llamáis sobrenatural a todo aquello que desconocéis o que miráis envuelto en misterio, pero que, cuando vuestro espíritu conquiste con méritos su elevación y contemple y descubra lo que antes no podía ver, encontrará que todo en la creación es natural.

385. Si unos siglos atrás se hubiera anunciado a la humanidad los adelantos y descubrimientos que en estos tiempos lograría el hombre, hasta los científicos habrían dudado y hubieran considerado como sobrenatural tales maravillas. Ahora que habéis evolucionado siguiendo paso a paso los adelantos de la ciencia humana, aunque os maravilláis con ello, los contempláis como obras naturales. (198, 11 – 12)

386. Debo deciros que no creáis que le sea indispensable al espíritu el cuerpo humano y la vida en el mundo para poder evolucionar; pero sí le son de gran utilidad para su perfeccionamiento las lecciones que en este mundo recibe.

387. La materia ayuda al espíritu en su evolución, en sus experiencias, en su expiación y en sus luchas; ésta es la misión que le corresponde y lo podéis comprobar con esta manifestación de mi Divinidad a través del hombre de cuyo cerebro vengo a servirme, utilizándole como aparato para transmitiros mi mensaje. Comprended que no sólo el espíritu está destinado a lo espiritual sino que aun lo más pequeño dentro de lo material ha sido creado para fines espirituales.

388. Un recuerdo y un llamado he venido a hacer a vuestro espíritu para que él, sobreponiéndose a la influencia de lo material que ha llegado a dominarle, haga llegar su luz al corazón y al entendimiento empleando el don de la intuición.

389. ¡Esta luz significa para vuestro espíritu el camino de su liberación! Esta Doctrina viene a ofrecerle los medios para elevarse por sobre la vida humana y ser guía de todas sus obras, señor sobre sus sentimientos y no esclavo de bajas pasiones, ni víctima de flaquezas y miserias. (78, 12 – 15)

390. ¿Quién que no sea Yo, será capaz de reinar en los espíritus y regir su destino? Nadie; es por eso que quien ha intentado usurpar el lugar de su Señor queriendo reinar, crea para sí un reino de acuerdo con sus inclinaciones, caprichos, ambiciones y vanidades, reino de materia, de bajas pasiones e innobles sentimientos.

391. A la conciencia no podéis imponeros, porque en ella está la justicia perfecta. En los espíritus sólo la pureza tiene poder sobre las fibras nobles, sólo el bien las conmueve; en una palabra, el espíritu sólo se alimenta con la verdad y el bien. (184, 49 – 50)

392. Si Yo he formado todo lo creado de la tierra para recreo del hombre, tomadlo siempre en beneficio vuestro. No olvidéis que existe en vosotros una voz que os indica los límites dentro de los cuales podréis tomar cuanto os ofrece la naturaleza, y es esa voz interior a la que debéis obedecer.

393. Así como procuráis para vuestro cuerpo un hogar, abrigo, sustento y satisfacciones, para hacer más agradable su existencia, así debéis conceder al espíritu lo que le es necesario para su bienestar y progreso.

394. Si él se siente atraído hacia regiones superiores en donde encuentra su verdadera morada, dejadlo elevarse, no lo aprisionéis, porque él me busca para alimentarse y fortalecerse. Yo os digo que cada vez que le permitáis liberarse así, él retornará dichoso a su envoltura. (125, 30)

395. El espíritu quiere vivir, busca su inmortalidad, quiere lavarse y purificarse, tiene hambre de saber y sed de amor. Dejadle pensar, sentir y trabajar, concededle que tome una parte del tiempo de que disponéis, para que ahí se manifieste y se recree en la libertad.

396. De todo lo que sois aquí en el mundo, sólo quedará después de esta vida vuestro espíritu. Dejadle que él acumule y atesore virtudes y méritos para que, llegada la hora de su liberación, no sea un menesteroso ante las puertas de la “Tierra Prometida”. (111, 74 – 75)

397. No quiero más restitución ni dolores para vosotros, quiero que, así como las estrellas embellecen el firmamento, los espíritus de todos mis hijos vengan con su luz, a iluminar mi Reino y a llenar de alegría el corazón de vuestro Padre. (171, 67)

398. Mi palabra vendrá a reconciliar al espíritu con la materia, ya que ha tiempo existe enemistad entre uno y otra, para que sepáis que vuestro cuerpo que habéis considerado un obstáculo y una tentación para el tránsito del espíritu, puede ser el mejor instrumento de vuestro cumplimiento en la tierra. (138, 51)

399. Procurad que exista armonía entre el espíritu y la envoltura, para que cumpláis con facilidad mis instrucciones; doblegad la materia con amor, usad la energía si es necesario, cuidad de que no os ciegue el fanatismo, para que no obréis con crueldad en ella. Haced de vuestro ser una sola voluntad. (57, 65)

400. No sólo os digo que purifiquéis vuestro espíritu, sino también que fortalezcáis a vuestra materia, para que las nuevas generaciones que de vosotros broten, sean saludables y sus espíritus puedan cumplir su delicada misión. (51, 59)

401. Quiero que forméis hogares creyentes del Dios único, hogares que sean templos en donde se practique el amor, la paciencia y la abnegación.

402. En ellos debéis ser maestros de los niños, a quienes debéis rodear de ternura y comprensión, velando por ellos, siguiendo con interés todos sus pasos.

403. Prodigad vuestro amor lo mismo que al que ha sido dotado de hermosura, como a los que aparentemente presentan fealdad. No siempre un rostro bello es el reflejo de un espíritu igualmente hermoso; en cambio, detrás de esas criaturas de aparente fealdad puede esconderse un espíritu lleno de virtud a quien vosotros debéis apreciar. (142, 73)

404. Pensad seriamente en las generaciones que tras de vosotros vienen, pensad en vuestros hijos, a los que, así como les habéis dado el ser material, también tenéis el deber de darles vida espiritual, aquélla que es fe, virtud y espiritualidad. (138, 61)

405. Velad por la virtud de vuestra familia y por la paz de vuestro hogar. Mirad cómo hasta los más pobres pueden ser dueños de este tesoro.

406. Reconoced que la familia humana es una representación de la familia espiritual; en ella está el hombre convertido en padre, guardando verdadera semejanza con su Padre Celestial; la mujer, con su corazón maternal lleno de ternura, es imagen del amor de la Madre Divina, y la familia que con su unión forman, es una representación de la familia espiritual del Creador.

407. El hogar es el templo en donde mejor podréis aprender a cumplir mis leyes, cuando los padres han sabido prepararse.

408. El destino de los padres y de los hijos está en Mí, mas a unos y a otros toca ayudarse mutuamente en sus misiones y en sus restituciones.

409. ¡Cuán liviana sería la cruz y llevadera la existencia si todos los padres y los hijos se amasen! Las pruebas más grandes serían atenuadas por el cariño y la comprensión; su conformidad ante la voluntad divina la verían recompensada con la paz. (199, 72 – 74)

410. Estudiad a los espíritus que os rodean y a los que cruzan por vuestras vidas, a fin de que estiméis sus virtudes, recibáis el mensaje que os traigan o les entreguéis lo que de vosotros deben recibir.

411. ¿Por qué habéis despreciado a vuestros semejantes que el destino ha puesto en vuestro camino? Les habéis cerrado la puerta de vuestro corazón sin saber la enseñanza que os traían.

412. Cuántas veces habéis alejado de vosotros precisamente a quien traía un mensaje de paz y de consuelo a vuestro espíritu, y luego os quejáis cuando vosotros sois los que habéis llenado vuestro cáliz de amargura.

413. La vida tiene cambios inesperados y sorpresas, y ¿Qué haréis vosotros si mañana tenéis que buscar ansiosamente a quien hoy orgullosamente desechasteis?

414. Pensad que es posible que a quien hoy desecháis y despreciáis, mañana le busquéis con ansia, pero que muchas veces ya será tarde. (11, 26 – 30)

415. ¡Cuán hermoso ejemplo de armonía os ofrece el cosmos! Astros luminosos que vibran en el espacio llenos de vida, alrededor de los cuales giran otros astros. Yo soy el astro luminoso y divino que da vida y calor a los espíritus, mas cuán pocos van por su trayectoria y que numerosos son los que giran fuera de su órbita.

416. Podéis decirme que los astros materiales no gozan de libre albedrío y que, en cambio, a los hombres, esa libertad es la que los ha hecho apartarse del camino. Por eso os digo: ¡Cuán meritoria será la lucha para todo espíritu, ya que teniendo el don del libre albedrío, sepa someterlo a la Ley de la armonía con su Creador! (84, 58)

417. Nadie que se nombre discípulo de esta enseñanza espiritual, reclame al Padre el ser pobre en su vida material, carecer de muchas de las comodidades que otros tienen en abundancia, o sufrir escasez o privaciones. Esas lamentaciones son nacidas de la materia, que como sabéis, posee una sola existencia.

418. Vuestro espíritu no tiene derecho a hablar así a su Padre, ni a mostrarse inconforme, ni a blasfemar contra su propio destino, porque todo espíritu en su extensa jornada sobre la Tierra, ha recorrido toda la escala de las experiencias, de los placeres y de las satisfacciones humanas.

419. Ha tiempo que ha comenzado la desmaterialización de los espíritus, para lo cual os ayuda ese dolor y esa pobreza que se resiste a soportar y a sufrir vuestro corazón, Todo bien espiritual y material tiene una importancia que debéis reconocer, para que no le quitéis a uno ni a otro su valor. (87, 26 – 27)

420. Cada criatura, cada hombre, tiene un sitio asignado que no debe perder, mas tampoco debe tomar el sitio que no le corresponda. (109, 22)

421. ¿Por qué teméis al futuro? ¿Vais a desaprovechar toda la experiencia que ha acumulado vuestro espíritu en el pasado? ¿Vais a dejar la siembra sin recoger la cosecha? No, discípulos, pensad que nadie puede torcer su destino, pero sí retardar la hora de su triunfo y aumentar las penas que de por sí existen en el sendero. (267, 14)

422. El Reino del Padre es la heredad de todos los hijos, es indispensable alcanzar esa gracia mediante méritos del espíritu. Quiero que no miréis como un imposible, alcanzar la gracia que os acerca a Mí.

423. No os entristezcáis al escuchar en mi palabra que llegaréis a la Tierra Prometida con grandes esfuerzos y trabajos. Alegraos porque el que dirige su vida hacia esa idea, no sufre de desengaños ni se ve defraudado. No pasará con él como sucede a muchos que van en pos de la gloria del mundo, y que después de mucho luchar, no la consiguen, o quienes la alcanzan pronto tienen el dolor de verla esfumarse hasta quedar en la nada. (100, 42 – 43)

424. Yo os doy las llaves para que abráis las puertas de vuestra felicidad eterna: Esas llaves son el amor, de donde procede la caridad, el perdón, la comprensión, la humildad y la paz con que debéis transitar por la vida.

425. ¡Cuán grande es la dicha de vuestro espíritu cuando tiene dominio sobre la materia y se recrea con la luz del Espíritu Santo! (340, 56 – 57)

426. Esta tierra, que siempre ha enviado al más allá una cosecha de espíritus enfermos, cansados, turbados, confundidos o con escaso adelanto, pronto podrá ofrecerme frutos dignos de mi amor.

427. La enfermedad y el dolor se irán desterrando de vuestra vida, al llevar una existencia sana y elevada, y cuando llegue la muerte, os encontrará preparados para el viaje hacia la mansión espiritual. (117, 24 – 25)

428. No desmayéis, oh espíritus, que es a quienes dirijo especialmente mis palabras. Perseverad en mi camino y conoceréis la paz. En verdad os digo que todos estáis destinados a conocer la dicha; dejaría de ser vuestro Padre si no hubieseis sido creados para compartir la gloria conmigo.

429. Pero no olvidéis que para que vuestro goce sea perfecto, es necesario que labréis paso a paso vuestros méritos a fin de que vuestro espíritu llegue a sentirse digno de aquel divino galardón.

430. Ved que Yo os ayudo, que os acompaño a lo largo del sendero, tened plena confianza en Mí, sabiendo que mi misión está unida a la vuestra y mi destino al vuestro. (272, 61)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-3… Développement, Purification
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63-3… Desarrollo & Purificación

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flagge de  Kapitel 63-3… Entwicklung, Läuterung und Vervollkommnung

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-3… Entwicklung, Läuterung und Vervollkommnung – Unterweisung 3… Verse 225-344 – Offenbarungen Jesu Christi

Entwicklung
So spricht der Herr…

225. Ebenso, wie ihr den Körper des Menschen sich entwickeln seht, so entfaltet sich in ihm auch der Geist. Doch der Körper stößt auf eine Grenze bei seiner Entwicklung, während der Geist vieler Körper und der Ewigkeit bedarf, um seine Vollkommenheit zu erreichen. Das ist der Grund für eure Reinkarnation.

226. Ihr seid gleich einem Samen aus dem väterlichen und mütterlichen Schöpfergeist Gottes lauter, einfach und rein geboren worden. Doch irret euch nicht; denn es ist nicht dasselbe, lauter und einfach zu sein, wie groß und vollkommen zu sein.

227. Ihr könnt es mit einem Kind vergleichen, das eben geboren worden ist, und einem erfahrenen Menschen, der Kinder unterweist.

228. Dies wird eure Bestimmung während aller Lebensabschnitte sein, sobald euer Geist entwickelt ist. Aber wie langsam kommt euer Geist voran! (212, 57 – 60)

229. Studiert, denkt gründlich nach; denn manche sind verwirrt bei dem Gedanken, wie es möglich ist – wenn euer Geist ein Teilchen meiner Göttlichkeit ist –, dass er leidet? Und wenn das Licht des Geistes ein Funke des Lichtes des Heiligen Geistes ist – wie kann er sich zeitweilig in Finsternis gehüllt sehen?

230. Erkennt, dass dieser Entwicklungsweg dazu dient, genügend Verdienste gegenüber Gott zu erwerben, durch die ihr euren Geist von einem unwissenden und unentwickelten Geist in einen großen Lichtgeist zur Rechten des Vaters verwandeln könnt. (231, 12)

231. Ich will, dass ihr gut seid, und außerdem ist es mein Verlangen, dass ihr vollkommen werdet. Denn obwohl ihr dem Anschein nach unbedeutend seid, seid ihr größer als die materiellen Dinge und die Welten, weil ihr ewiges Leben habt, ein Funke meines Lichtes seid.

232. Ihr seid Geistwesen. Ihr müsst erkennen, was Geist ist, damit ihr begreifen könnt, warum Ich euch auf den Weg zur Vollkommenheit rufe. (174, 60 u.)

233. Ihr seid dem Gesetz der Entwicklung unterworfen, dies ist der Grund für eure Reinkarnationen. Nur mein Geist braucht sich nicht zu entwickeln: Ich bin unwandelbar.

234. Von Anbeginn habe Ich euch die Stufenleiter gezeigt, auf welcher die Geistwesen emporsteigen müssen, um zu Mir zu gelangen. Heute wisst ihr nicht, auf welcher Seinsebene ihr euch befindet; doch wenn ihr eure Hülle ablegt, werdet ihr euren Entwicklungsgrad erkennen. Bleibt nicht stehen, denn ihr würdet für die nach euch Kommenden ein Hindernis sein.

235. Seid einig im Geiste, auch wenn ihr verschiedene Ebenen bewohnt, und eines Tages werdet ihr auf der siebten Stufe, der höchsten, vereinigt sein und meine Liebe genießen. (8, 25 – 27)

236. Ich habe euch gesagt, dass ihr nicht nur einmal zur Erde gekommen seid, sondern dass euer Geist so viele Male Körperhüllen angenommen hat, wie es für seine Entwicklung und Vervollkommnung notwendig gewesen ist. Jetzt muss Ich hinzufügen, dass es auch von euch abhängt, ob die Zeit kürzer oder länger ist, um zum Ziele zu gelangen, je nach eurem Verlangen. (97, 61)

237. Wer von euch kann etwa beweisen, dass er vor diesem Leben nicht existiert hat? Welche von denen, die absolut sicher sind, dass sie eine erneute Inkarnation durchleben, können wohl beweisen, dass ihre Rechnung mit dem Vater beglichen ist und dass sie noch Verdienste auf ihrer “Haben”- Seite besitzen?

238. Niemand kennt die Stufe der Vollkommenheit, auf der er sich befindet. Darum kämpft, liebt und bleibt beharrlich bis ans Ende. (46, 58 – 59)

239. Damit Ich euch diese neuen Offenbarungen geben konnte, war es notwendig, dass in der Zeitspanne, die zwischen meiner Kundgebung an die Menschheit als Mensch und meinem Kommen im Geiste in dieser Zeit lag, ihr durch viele Reinkarnationen auf der Erde hindurchginget, damit euer Geist zu antworten wüsste, wenn Ich von euch die vergangene Lektion verlangen würde, und wenn Ich ihm neue Offenbarungen zuteil werden ließe, er diese zu verstehen vermöchte. (13, 52)

240. Wie viele Male werdet ihr zur Erde zurückkommen müssen, um einen Körper zu haben, durch den sich mit immer größerer Klarheit die Botschaft offenbart, die ihr der Welt überbringt?

241. Lasst euren Geist gleich einer Lerche in diesem Leben seinen Frühling erleben und sich an ihm erfreuen, und lasst ihn auf seiner Pilgerschaft die notwendige Erfahrung finden, um zu Mir zurück zu kehren.

242. Während die Reichen Schätze ansammeln, die nur allzu vergänglich sind, sollt ihr Erfahrung ansammeln, wahres Wissen. (142, 72)

243. In dieser Zeit werdet ihr gegen die Unwissenheit einer Menschheit kämpfen, welche – obwohl auf allen Gebieten vermaterialisiert – weniger grausam und höher entwickelt ist durch die Erfahrungen, die sie in ihren vergangenen Inkarnationen gewonnen hat.

244. Wenn ihr heutzutage jemanden kennt, der seine Gottesverehrung nicht so versteht und zum Ausdruck bringt, wie es die Mehrheiten tun – wenngleich euch dies befremdet und ihr Anstoß daran nehmt – so schreit ihr nicht mehr, dass man ihn lebend verbrennen soll. (14, 21 – 22)

245. Fürchtet ihr euch davor, mit euren Mitmenschen über die Reinkarnation des Geistes zu sprechen? Seid ihr etwa nicht von der liebevollen Gerechtigkeit überzeugt, die sie enthält?

246. Vergleicht diese Form der Sühne mit jener der ewigwährenden Strafe im unaufhörlichen Feuer der Hölle – eine Vorstellung, derer sich die Menschheit bedient, um den Geist der Menschen einzuschüchtern. Sagt Mir, welche dieser beiden Arten euch die Vorstellung einer göttlichen, vollkommenen und barmherzigen Gerechtigkeit vermittelt.

247. Die eine offenbart Grausamkeit, grenzenlosen Groll, Rache; die andere enthält nur Vergebung, väterliche Liebe, Hoffnung darauf, das ewige Leben zu erlangen. Wie groß ist die Entstellung, die meine Unterweisungen infolge schlechter Auslegungen erlitten haben!

248. Ich bereite euch auf den Kampf vor, weil Ich weiß, dass man euch wegen dem, was ihr lehren werdet, bekämpfen wird. Aber wenn eure Mitmenschen, die euch zu diesem Zeitpunkt bekämpfen, der Tod überraschen würde und Ich sie – wenn sie in der Sünde sterben – fragen würde, was sie vorziehen: das ewige Feuer, an das sie glauben, oder die Gelegenheit, sich in einem neuen Leben zu läutern – wahrlich, Ich sage euch, sie würden der zweiten Lösung den Vorzug geben, auch wenn sie diese, vom Fanatismus verblendet, in ihrem Leben bekämpft haben sollten. (120, 15 – 17)

249. Es genügt, zu wissen – wie Ich es euch in meinem Wort gesagt habe – dass die Reinkarnation des Geistes Wahrheit ist, und schon entzündet sich in euren Herzen ein Licht, und ihr bewundert meine liebevolle Gerechtigkeit noch mehr.

250. Vergleicht die Theorien und verschiedenen Deutungen, welche die Konfessionen diesen Lehren gegeben haben und entscheidet euch für jene, die am meisten Gerechtigkeit enthält und am meisten Vernunft besitzt.

251. Doch wahrlich, Ich sage euch, dies ist eine der Offenbarungen, die den Geist in dieser Zeit am meisten erregen wird, in welcher die innere Erkenntnis über diese große Wahrheit erwacht. (63, 76)

252. Ihr sollt bestätigen, dass die Reinkarnation des Geistes eine der großen Wahrheiten ist, die die Menschheit kennen und glauben soll.

253. Manche ahnen sie, akzeptieren sie und glauben an sie aus Intuition heraus, als etwas, das in meiner liebevollen Gerechtigkeit gegenüber den Menschen nicht fehlen konnte. Doch wird es auch viele geben, die euch Gotteslästerer und Lügner nennen werden.

254. Seid unbesorgt, das gleiche geschah meinen Aposteln, als sie die Auferstehung von den Toten predigten, wie sie Jesus lehrte. Die Priester und Richter warfen sie ins Gefängnis, weil sie solche Lehren predigten.

255. Später nahm die Welt jene Offenbarung an, obschon Ich versichern kann, dass sie nicht die ganze Bedeutung dieser Lehre zu erfassen vermochte, sodass es nötig ist, dass Ich in dieser Zeit komme und euch davon unterrichte, dass die “Auferstehung des Fleisches” sich nur auf die Reinkarnation des Geistes beziehen kann, da diese das Wesentliche und der Grund für das Leben ist – das, was in Wahrheit ewig ist. Zu welchem Zweck sollten die toten Körper wiederauferstehen, da sie doch nur die vergänglichen Gewänder des Geistes waren?

256. Das Fleisch sinkt in die Erde und vermischt sich mit ihr. Dort wird es gereinigt, verwandelt und ersteht unablässig zu neuem Leben, während der Geist sich weiter aufwärtsentwickelt, weiterhin der Vollkommenheit entgegengeht, und wenn er zur Erde zurückkehrt, ist es für ihn eine Auferstehung zum menschlichen Leben, und auch für seine neue Körperhülle ist es eine Auferstehung in Verbindung mit dem Geist.

257. Doch das Materielle ist nicht von unvergänglicher Beschaffenheit, das Geistige dagegen wohl, weshalb Ich euch nochmals sage, dass es euer Geist ist, den Ich suche, den Ich lehre und den Ich bei Mir haben will. (151, 56 – 58)

258. Euer Geist schleift mühsam eine Kette hinter sich her, die durch die Leben geschaffen wurde, die Ich euch als Gelegenheit zu eurer Vervollkommnung gegeben habe, und die ihr nicht genutzt habt. Jedes Dasein bildet ein Kettenglied. Doch wenn ihr euer Leben nach meinen Unterweisungen ausrichtet, wenn ihr euch an das Gesetz haltet, werdet ihr nicht mehr zu dieser Welt kommen, um zu leiden.

259. Wenn ihr die Zeit verstreichen lasst, ohne mein Wort zu studieren, werde Ich, der Ich die Zeit bin, euch überraschen. Studiert, damit ihr in meinem Werke den Platz einnehmen könnt, der euch zukommt.

260. Ich will, dass das Unverständnis und die unterschiedlichen Meinungen über meine Göttlichkeit ein Ende haben. Begreift, dass ihr alle aus einem einzigen Gott hervorgegangen seid. (181, 63 – 65)

261. Betrachtet das Universum und schätzt es in all seiner Vollkommenheit und Schönheit. Es wurde geschaffen, damit die Kinder des Herrn sich von ihm inspirieren ließen und in ihm ein Abbild des Vaters sehen sollten. Wenn ihr die Schöpfung so auffasst, werdet ihr euer Denken zu meiner Göttlichkeit erheben. (169, 44)

262. Das Licht dieses Zeitalters zerreißt den dunklen Schleier, der den Geist der Menschen einhüllte; er zerbricht die Ketten, die ihn gefesselt hatten und ihn daran hinderten, zum wahren Wege zu gelangen.

263. Wahrlich, Ich sage euch: Denkt nicht, dass meine Lehre die Erforschung aller Wissensgebiete untersagt, da Ich es bin, der eurer Interesse, eure Bewunderung und eure Neugier erweckt. Dafür habe Ich euch die Denkfähigkeit gegeben, damit sie sich ungehindert in die Richtung bewegt, wohin sie möchte.

264. Ich habe euch das Licht der Intelligenz gegeben, damit ihr das versteht, was ihr auf eurem Wege seht. Daher sage Ich euch: entdeckt, forscht, doch achtet darauf, dass eure Vorgehensweise, in meine Geheimnisse einzudringen, respektvoll und demütig ist, denn dann wird es wirklich zulässig sein.

265. Ich habe euch nicht verboten, die Bücher kennen zu lernen, die die Menschen geschrieben haben; doch ihr müsst geschult sein, damit ihr nicht strauchelt und Irrtümern anheimfallt. Dann werdet ihr erfahren, wie der Mensch sein Leben und seinen Kampf begann und wieweit er gekommen ist.

266. Wenn ihr dann soweit seid, müsst ihr euch meinem Brunnquell der Unterweisungen und Offenbarungen zuwenden, damit Ich euch die Zukunft und das Ziel zeige, das euch erwartet. (179, 22 – 23)

267. Ich versichere euch: Wenn ihr euch vornehmt, mit Interesse und mit Liebe in den Sinngehalt dieser Unterweisungen einzudringen, werdet ihr auf Schritt und Tritt wahre Wunder geistiger Weisheit, vollkommener Liebe und göttlicher Gerechtigkeit entdecken. Aber wenn ihr diese Offenbarungen gleichgültig betrachtet, werdet ihr nicht erfahren, was sie alles in sich bergen.

268. Geht nicht an meiner Kundgebung vorüber, wie viele von euch durchs Leben gehen: sehend, ohne zu schauen; hörend, ohne zu vernehmen; und denkend, ohne zu begreifen. (333, 11 – 12)

269. Ich will nicht, dass ihr meinen Geist oder etwas, das zum Geistigen gehört, so untersucht, als ob es materielle Objekte wären. Ich will nicht, dass ihr Mich nach Art der Wissenschaftler studiert, denn ihr würdet großen und beklagenswerten Irrtümern anheimfallen. (276, 17)

270. Meine ganze Lehre hat den Zweck, euch all das vor Augen zu führen, was euer Wesen enthält, denn aus diesem Wissen wird das Licht geboren, um den Weg zu finden, der zum Ewigen, zum Vollkommenen, zu Gott führt. (262, 43)

Läuterung und Vervollkommnung

271. Heute stellt ihr Mir eure Leiden vor Augen, damit Ich sie lindere, und in Wahrheit sage Ich euch, dass dies meine Aufgabe ist, dass Ich hierfür gekommen bin, weil Ich der Göttliche Arzt bin.

272. Doch bevor mein Heilbalsam in euren Wunden wirksam wird, bevor meine Liebkosung zu euch gelangt, konzentriert euch auf euch selbst und prüft euren Schmerz, erforscht ihn, denkt die ganze Zeit, die dazu nötig ist, gründlich darüber nach, damit ihr aus dieser Betrachtung die Lehre entnehmt, welche diese Prüfung enthält, ebenso wie die Erkenntnis, die sich darin verbirgt und die ihr kennen müsst. Diese Erkenntnis wird Erfahrung, wird Glaube, wird ein Blick ins Angesicht der Wahrheit sein, wird die Erklärung für viele von euch unverstandene Prüfungen und Lektionen sein.

273. Erforscht den Schmerz, als ob er etwas Greifbares wäre, und ihr werdet in ihm den schönen Samen der Erfahrung entdecken, die große Lehre eures Daseins, denn der Schmerz ist zum Lehrmeister in eurem Leben geworden.

274. Wer den Schmerz als einen Lehrmeister betrachtet und mit Sanftmut seine Mahnrufe befolgt, die er zur Erneuerung, zur Reue und zur Besserung macht, der wird später das Glücksgefühl, den Frieden und die Gesundheit kennen lernen.

275. Prüft euch sorgfältig, und ihr werdet erleben, wie viel Nutzen ihr daraus zieht. Ihr werdet eure Mängel und Unvollkommenheiten erkennen, sie berichtigen und deshalb aufhören, Richter der andern zu sein. (8, 50 – 53)

276. Ich bräuchte es nur zu wollen, und schon wäret ihr rein. Doch welches Verdienst bestünde, wenn Ich es wäre, der euch reinigt? Jeder soll seine Verstöße gegen mein Gesetz wiedergutmachen, dies ist Verdienst. Denn dann werdet ihr in Zukunft die Stürze und Fehler zu vermeiden wissen, weil der Schmerz euch daran erinnern wird.

277. Wenn sich zwischen der begangenen Verfehlung und ihren natürlichen Folgen eine aufrichtige Reue einstellt, wird euch der Schmerz nicht erreichen, denn dann werdet ihr bereits stark genug sein, um die Prüfung mit Ergebung zu ertragen.

278. Die Welt trinkt einen sehr bitteren Kelch; doch Ich habe sie nicht gestraft. Aber nach ihrem Schmerz wird sie zu Mir kommen, der Ich sie rufe. Dann werden die, welche undankbar waren, Dem zu danken wissen, welcher ihr Dasein nur mit Wohltaten überschüttet hat. (33, 30 – 31)

279. Legt die übermäßige Liebe zu eurem Körper ab und habt Erbarmen mit eurem Geist und helft ihm, sich zu reinigen und zu erheben. Wenn ihr dies erreicht habt, werdet ihr erleben, wie stark ihr an Geist und Körper sein werdet.

280. Denkt daran: Wenn der Geist krank ist – wie könnte dann Frieden im Herzen sein? Und wenn im Geist Gewissensbisse vorhanden sind – kann er da Frieden genießen? (91, 72 – 73)

281. Wenn diese Erde euch alles bescheren würde, was ihr wünscht, wenn es auf ihr nicht die großen geistigen Prüfungen gäbe – wer von euch hätte dann Verlangen, in mein Reich zu kommen?

282. Lästert oder verflucht auch nicht den Schmerz, da ihr ihn mit euren Verfehlungen geschaffen habt. Tragt ihn mit Geduld, dann wird er euch läutern und euch helfen, Mir näher zu kommen.

283. Erkennt ihr, wie stark eure Verwurzelung in den Herrlichkeiten und Befriedigungen dieser Welt ist? Nun, der Zeitpunkt wird kommen, an dem das Verlangen, euch von ihr zu entfernen, sehr heftig sein wird.

284. Wer seine Prüfungen durch geistige Erhebung zu bestehen vermag, erlebt in dieser Überwindung Frieden. Wer auf Erden mit zum Himmel gerichtetem Blick wandelt, strauchelt nicht, noch verletzen sich seine Füße an den Dornen auf seinem Sühneweg. (48, 53 – 55 o)

285. Erfüllt eure Bestimmung! Habt nicht den Wunsch, zu Mir zurückzukehren, ohne zuvor den Weg zurückgelegt zu haben, den Ich euch wies, denn es würde euch der Schmerz zuteil, Flecken in eurem Geist zu sehen, die er noch nicht abgewaschen hat, weil er nicht bis ans Ende seines Sühneweges gelangte.

286. Die Reinkarnationen sind über euch hinweggegangen, doch viele von euch haben die unendliche Gnade und Liebe nicht gewürdigt, die euch der Vater damit zuteil werden ließ.

287. Bedenkt: je größer die Zahl der Gelegenheiten ist, desto größer ist eure Verantwortung, und wenn diese Gelegenheiten nicht genutzt werden, so wird mit jeder derselben die Sühnelast und die ausgleichende Gerechtigkeit größer werden. Dies ist die Bürde, deren unerträgliche Last viele Wesen nicht begreifen und die euch nur meine Lehre offenbaren kann. (67, 46)

288. Jene Prüfungen, in denen die Menschen leben, sind die Früchte, die sie nun ernten, sind das Ergebnis ihrer eigenen Saat – eine Ernte, die manchmal die Folge des Samens ist, die sie im Jahr zuvor gesät haben, und in andern Fällen die Frucht dessen, was sie Jahre davor oder in andern Inkarnationen gesät haben. (178, 2)

289. Meint nicht, dass die Folgen eines Ungehorsams sich sofort bemerkbar machen – nein. Was Ich euch jedoch sage, ist dies, dass ihr euch früher oder später für eure Werke verantworten müsst; auch wenn es für euch manchmal den Anschein hatte, dass eure Verfehlung keine Folgen nach sich zog, in Anbetracht dessen, dass die Zeit verging und meine Gerechtigkeit keinerlei Zeichen gab.

290. Aber ihr wisst bereits durch mein Wort, dass Ich als Richter unerbittlich bin, und dass, wenn euer Gericht gekommen ist, ihr eure Augen für das Licht des Gewissens öffnen werdet. (298, 48)

291. Oh Geistwesen, die ihr Mich hört, erlaubt nicht, dass die Probleme des irdischen Lebens ihre Spur in euch hinterlassen, und noch weniger, dass sie euch beugen. Sucht das Licht, das jede Prüfung enthält, auf dass dieses euch hilft, stark und maßvoll zu werden.

292. Wenn der Geist es nicht schafft, sich den Körper [Seele] untertan zu machen, wird dieser ihn beugen und ihn beherrschen; aus diesem Grunde werden die Geistwesen schwach und glauben, dass sie mit dem Fleische sterben. (89, 11 – 12)

293. Habt ihr in eurem Leben irgendeine körperliche Leidenschaft erlebt, die euer ganzes Wesen erfasste und es euch unmöglich machte, die Stimme des Gewissens, der Moral und der Vernunft zu vernehmen?

294. Dies geschah, als der Geist tiefer gesunken war, weil dann die Versuchungen und die Macht der Bestie des Bösen, welche im Fleische wohnt, ihn bezwungen hat.

295. Und stimmt es etwa nicht, dass ihr ein tiefes Glücksgefühl und einen tiefen Frieden erfahren habt, als es euch gelang, euch von jener Leidenschaft zu befreien, und ihr ihren Einfluss überwunden hattet?

296. Dieser Friede und diese Freude sind auf den Sieg des Geistes über den Körper zurückzuführen – ein Sieg, der durch einen unermesslichen Kampf, eine “blutige” innere Schlacht, errungen wurde. Doch es genügte, dass der Geist neue Kraft schöpfte und sich aufrichtete, angeregt und beraten durch das Gewissen, und schon bezwang er die Impulse des Fleisches [Seele] und machte sich frei davon, sich noch weiter ins Verderben ziehen zu lassen.

297. Bei diesem Ringen, bei dieser Verzichtleistung, bei dieser Schlacht gegen euch selbst habt ihr etwas sterben sehen, das in eurem Innern wohnte, ohne dass es euer Leben war. Es war nur eine unsinnige Leidenschaft. (186, 18 – 19)

298. Erkennt, dass ihr den mächtigsten Feind in euch selbst habt. Wenn ihr ihn besiegt habt, werdet ihr den “Drachen mit den sieben Häuptern”, von dem der Apostel Johannes zu euch sprach, unter euren Füßen sehen. Dann erst könnt ihr in Wahrheit sagen: “Ich kann mein Angesicht zu meinem Herrn erheben, um Ihm zu sagen: Herr, ich werde Dir nachfolgen.” Denn dann werden es nicht nur die Lippen sagen, sondern der Geist. (73, 20)

299. Bald wird euch bewusst werden, dass nicht das Leben grausam zu euch Menschen ist, sondern dass ihr es mit euch selbst seid. Ihr leidet und lasst die leiden, die um euch sind, aus Mangel an Verständnis. Ihr fühlt euch einsam, seht, dass niemand euch liebt, und werdet egoistisch und hartherzig. (272, 34)

300. Begreift, dass alle Leiden dieses Lebens, das ihr lebt, Folgen der menschlichen Verfehlungen sind, denn Ich, der euch liebt, könnte euch keinen so bitteren Kelch anbieten.

301. Ich habe euch von den frühesten Zeiten an das Gesetz als einen Weg offenbart, auf dem ihr euch vor den Stürzen, dem Verderben und dem “Tode” bewahren könnt. (215, 65)

302. Heute seid ihr noch nicht imstande, den Sinn eurer Prüfungen zu verstehen. Ihr haltet sie für unnötig, ungerecht und unvernünftig. Doch Ich werde euch noch sagen, wie viel Gerechtigkeit und Augenmaß in jeder von ihnen lag, wenn ihr alt geworden seid, und bei anderen, wenn ihr die Schwellen dieser Welt überschritten habt und die geistigen Regionen bewohnt. (301, 44)

303. Ich sage euch noch einmal, dass Ich jeden Gedanken und jede Bitte wahrnehme, während “die Welt” meine Inspiration nicht zu empfangen vermag, noch sich vorbereitet hat, um meine göttlichen Gedanken in ihrem Verstande erstrahlen zu lassen, noch meine Stimme hört, wenn Ich auf ihren Ruf antworte.

304. Aber Ich habe Vertrauen zu euch, glaube an euch, weil Ich euch geschaffen und euch mit einem Geist begabt habe, welcher ein Funke von Mir ist, und mit einem Gewissen, das mein Ebenbild ist.

305. Wenn Ich euch sagen würde, dass Ich nicht erwarte, dass ihr euch vervollkommnet, wäre dies so, wie wenn Ich erklären würde, dass Ich bei dem größten Werk, das aus meinem göttlichen Willen hervorgegangen ist, gescheitert bin, und dies kann nicht sein.

306. Ich weiß, dass ihr in der Zeit lebt, in der euer Geist siegreich aus allen Versuchungen hervorgehen wird, die ihm auf seinem Weg begegnen. Danach wird er voll Licht zu einem neuen Dasein erstehen. (238, 52 – 54)

Diesseits und jenseits des Irdischen

307. Arbeitet an euch, wartet nicht, bis der Tod euch unvorbereitet überrascht. Was habt ihr für den Zeitpunkt vorbereitet, da ihr zum Geistigen Leben zurückkehrt? Wollt ihr überrascht werden, während ihr noch mit Ketten an die Materie, an die Leidenschaften und die irdischen Besitztümer gebunden seid? Wollt ihr mit geschlossenen Augen in das Jenseits eingehen, ohne den Weg zu finden, und dabei die Müdigkeit dieses Lebens in den Geist geprägt mitnehmen? Bereitet euch zu, Jünger, dann werdet ihr das Kommen des körperlichen Todes nicht fürchten.

308. Seufzt nicht, weil ihr dies Erdental verlassen müsst, denn, auch wenn ihr erkennt, dass in ihm Wunder und Herrlichkeiten existieren, sage Ich euch in Wahrheit, dass diese nur ein Abglanz der Schönheiten des geistigen Lebens sind.

309. Wenn ihr nicht erwacht – was werdet ihr tun, wenn ihr euch am Anfang eines neuen Weges befindet, der von einem Lichte erhellt ist, das euch unbekannt erscheint?

310. Scheidet von dieser Welt ohne Tränen, ohne im Herzen eurer Angehörigen Schmerz zurückzulassen. Löst euch, wenn der Augenblick gekommen ist und lasst auf dem Antlitz eures Körpers ein Lächeln des Friedens zurück, das von der Befreiung eures Geistes spricht.

311. Der Tod eures Körpers trennt euch nicht von den Wesen, die euch anvertraut waren, noch entbindet er euch von der geistigen Verantwortung, die ihr für jene habt, die eure Eltern, Geschwister oder Kinder waren.

312. Begreift, dass für die Liebe, für die Pflicht, für die Gefühle, mit einem Wort: für den Geist der Tod nicht existiert. (70, 14 – 19)

313. Arbeitet mit großem Eifer, damit – wenn der Tod kommt und ihr die Augen eures Körpers für dieses Leben schließt – euer Geist sich von sich aus emporgehoben fühlt, bis er zu der Heimstatt gelangt, die er durch seine Verdienste erreicht hat.

314. Die Jünger dieses Werkes werden beim Eintritt des körperlichen Todes erfahren, wie leicht die Bande zerreißen, die den Geist mit dem Körper verbinden. Es wird kein Schmerz in ihm sein, weil er die Annehmlichkeiten der Erde verlassen muss. Der Geist wird nicht als Schatten unter den Menschen umherirren und von Tür zu Tür, von Herz zu Herz anklopfen im Verlangen nach Licht, nach Liebe und Frieden. (133, 61 – 62)

315. Erhebt euren Geist, damit ihr nur am Ewigen, Schönen und Guten Gefallen findet. Wenn es nicht so sein sollte, wird euer Geist– vermaterialisiert durch das Leben, das ihr geführt habt – viel leiden, um sich von seinem Körper und allem, was er zurücklässt, zu lösen; und er wird eine Zeitlang in Verwirrung und bitterem Schmerz in den [geistigen] Räumen umherstreifen, bis er seine Läuterung erreicht.

316. Lebt in meinem Gesetze, dann braucht ihr den Tod nicht zu fürchten. Doch ruft oder wünscht ihn nicht vor der Zeit. Lasst ihn kommen, denn er gehorcht immer meinen Befehlen. Sorgt dafür, dass er euch zugerüstet findet, dann werdet ihr in die Geistige Welt als Kinder des Lichtes eingehen. (56, 43 – 44)

317. Lebt in Frieden in euren Heimen, macht aus ihnen ein Heiligtum, damit, wenn die unsichtbaren Wesen eindringen, die verwirrt im “Geistigen Tale” umherschweifen, sie in eurem Wesen das Licht und den Frieden finden, den sie suchen, und sie im Jenseits aufwärts steigen. (41, 50)

318. Euch, die ihr im Geiste lebt und noch immer den materiellen Zielen zugetan seid, sage Ich: wendet euch ab von dem, was euch nicht mehr zugehörig ist. Denn wenn die Erde nicht die ewige Heimat für den Menschen ist, ist sie es noch weniger für den Geist. Jenseits, im “Geistigen Tale”, erwartet euch ein Leben voller Licht, zu dem ihr auf dem Pfade des Guten Schritt für Schritt hingelangen werdet.

319. Denen, die Mir als menschliche Wesen zuhören, sage Ich, dass sie – solange sie diesen Körper besitzen, der sie auf ihrer irdischen Lebensfahrt begleitet – diesen pflegen und bis zum allerletzten Augenblick erhalten müssen. Denn er ist der Stab, auf den sich der Geist stützt, und das Werkzeug zum Kämpfen. Durch seine materiellen Augen blickt der Geist auf dieses Leben, und durch seinen Mund spricht er und kann er seinen Brüdern Trost spenden. (57, 3)

320. Jetzt fragt euch der Meister: Wo sind eure Toten, und warum weint ihr über das Verschwinden der Wesen, die ihr liebt? Wahrlich, Ich sage euch, in meinen Augen ist niemand gestorben, denn allen habe Ich ewiges Leben gegeben. Sie alle leben; jene, die ihr für verloren hieltet, sind bei Mir. Dort, wo ihr den Tod zu erblicken vermeint, ist das Leben, wo ihr das Ende seht, ist der Anfang. Wo ihr meint, dass alles Mysterium und unergründliches Geheimnis ist, ist das Licht, strahlend wie eine immerwährende Morgenröte. Wo ihr glaubt, dass das Nichts sei, ist Alles, und wo ihr das große Schweigen vermutet, ist ein “Konzert”. (164, 6)

321. Immer, wenn der Tod das Dasein eurer Körperhülle beendet, ist dies wie eine Erholungspause für den Geist, der, wenn er sich wieder inkarniert, mit neuen Kräften und größerem Lichte zurückkehrt und das Studium jener göttlichen Lektion fortsetzt, das er nicht abgeschlossen hatte. Auf diese Weise reift im Verlauf von Zeitaltern der Weizen, welcher euer Geist ist.

322. Vieles habe Ich euch in Bezug auf das Geistige Leben offenbart, doch Ich sage euch, dass ihr jetzt noch nicht alles wissen müsst, sondern nur das, was für euer Kommen zur ewigen Heimat wesentlich ist. Dort werde Ich euch all das sagen, was euch zu wissen bestimmt ist. (99, 32)

323. Könnt ihr euch die Seligkeit dessen vorstellen, der zum Geistigen Leben zurückkehrt und auf Erden die Bestimmung erfüllt hat, die sein Vater ihm vorgezeichnet hat? Seine Genugtuung und sein Friede sind unendlich größer als alle Befriedigungen, die der Geist im menschlichen Leben ernten kann.

324. Und diese Gelegenheit biete Ich euch an, damit ihr zu denen gehört, die Freude haben, wenn sie in ihr Reich zurückkehren, und nicht zu jenen, die in ihrer tiefen Bestürzung oder Reue leiden und weinen. (93, 31 – 32)

325. Schon ist das Ende dieser Kundgebung nahe, um sie dann in einer höheren Form wiederaufzunehmen durch den Beginn der Zwiesprache von Geist zu Geist mit eurem Schöpfer, welche die höheren Geistwesen gebrauchen, die bei Mir wohnen. (157, 33)

326. Wenn Ich zu euch über meine Geistige Welt spreche, meine Ich jene Heerscharen gehorsamer Geistwesen, die als wahre Diener nur das tun, was der Wille ihres Herrn ihnen befiehlt.

327. Diese habe Ich zu euch gesandt, damit sie für alle Menschen Berater, Beschützer, Ärzte und wirkliche Geschwister sind. Sie klagen nicht, denn sie haben in sich den Frieden. Sie stellen keine Fragen, denn das Licht ihrer Entwicklung und ihrer Erfahrung auf den langen Wegen hat ihnen das Recht gegeben, den Verstand der Menschen zu erleuchten. Sie sind bei jedem Hilferuf und in jeder Not bereitwillig und demütig zur Stelle.

328. Ich bin es, der ihnen aufgetragen hat, sich unter euch kundzugeben, damit sie euch ihre Anweisungen, ihr Zeugnis und ihre Ermunterung geben. Sie ziehen vor euch her, reinigen den Weg und gewähren euch ihren Beistand, damit ihr nicht den Mut verliert.

329. Morgen werdet auch ihr zu diesem Licht-Heer gehören, das in der unendlichen Welt der Geistwesen nur aus Liebe zu seinen Menschengeschwistern wirkt, in dem Bewusstsein, dass es damit seinen Vater verherrlicht und liebt.

330. Wenn ihr ihnen ähnlich werden wollt, so weiht euer Dasein dem Guten. Teilt euren Frieden und euer Brot, empfangt den Bedürftigen mit Liebe, besucht den Kranken und den Gefangenen. Bringt Licht auf den Weg eurer Mitmenschen, die auf der Suche nach dem wahren Weg umhertappen. Erfüllt die Unendlichkeit mit edlen Gedanken, betet für die Abwesenden, dann wird das Gebet sie euch nahe bringen.

331. Wenn dann der Tod den Schlag eures Herzens anhält, und das Licht in euren Augen erlischt, werdet ihr zu einer durch ihre Harmonie, ihre Ordnung und ihre Gerechtigkeit wunderbaren Welt erwachen. Dort werdet ihr zu begreifen beginnen, dass die Liebe Gottes euch für alle eure Werke, Prüfungen und Leiden entschädigen kann.

332. Wenn ein Geist zu jener Heimstatt gelangt, fühlt er sich immer stärker von einem unendlichen Frieden durchdrungen. Sogleich erinnert er sich an die, die noch fern jener Seligkeit leben, und in seinem Drang, seiner Sehnsucht, dass jene, die er liebt, auch jenes göttliche Geschenk erlangen, schließt er sich den geistigen Heerscharen an, die für die Rettung, das Wohlergehen und den Frieden ihrer Erdengeschwister kämpfen und arbeiten. (170, 43 – 48)

333. Wer hat sich schon ein Bild gemacht von den Schlachten, die diese Legionen des Lichtes gegen die Invasionen verwirrter Wesen austragen, die euch fortwährend bedrohen? Es gibt keinen menschlichen Blick, der diesen Kampf entdeckt hat, den beide unablässig gegeneinander führen, ohne dass ihr ihn wahrgenommen habt. (334, 77)

334. Seht hier die Fortsetzung meines Werkes, mein Kommen in der “Dritten Zeit” als Tröstergeist, umgeben von meinen großen Engelsscharen, wie es geschrieben steht.

335. Diese Geistwesen in meinem Gefolge stellen einen Teil jenes Trostes dar, den Ich euch verheißen habe, und in ihren heilsamen Ratschlägen und Beispielen von Tugend habt ihr bereits Beweise ihrer Barmherzigkeit und ihres Friedens empfangen. Durch sie habe Ich euch Wohltaten gewährt, und sie sind Vermittler zwischen euch und meinem Geiste gewesen.

336. Als ihr die ihnen eigenen Gnadengaben und ihre Demut wahrgenommen habt, habt ihr euch dazu inspiriert gefühlt, ebenso lautere Werke zu tun wie jene, die sie in eurem Leben vollbracht haben. Als sie euer Heim aufgesucht haben, habt ihr euch durch ihre geistige Gegenwart geehrt gefühlt.

337. Seid gesegnet, wenn ihr ihre Hochherzigkeit erkannt habt. Aber der Meister sagt euch: Meint ihr, dass sie schon immer tugendsame Wesen waren? Wisst ihr nicht, dass eine große Zahl von ihnen die Erde bewohnt hat und Schwachheit und schwere Verfehlungen kennen lernte?

338. Doch seht sie nun an: sie haben keinerlei Makel mehr an sich, und zwar deshalb, weil sie auf die Stimme des Gewissens hörten, zur Liebe erwachten und ihre früheren Verfehlungen bereuten. In jenem Schmelztiegel haben sie sich geläutert, um sich würdig emporzuschwingen, und heute dienen sie Mir, indem sie der Menschheit dienen.

339. Ihr Geist hat aus Liebe die Aufgabe übernommen, seinen Nächsten beizustehen, um all das wiedergutzumachen, was sie versäumten, als sie die Erde bewohnten, und als ein göttliches Geschenk haben sie die Gelegenheit wahrgenommen, den Samen zu säen, den sie zuvor nicht gesät haben, und jedes unvollkommene Werk zu beseitigen, das sie getan haben.

340. Daher erlebt ihr jetzt mit Staunen ihre Demut, ihre Geduld und ihre Sanftmut, und gelegentlich habt ihr sie um ihrer Wiedergutmachung willen leiden sehen. Aber ihre Liebe und ihre Erkenntnis, die größer sind als die Hindernisse, auf die sie stoßen, überwinden alles, und sie sind bereit, bis zur Aufopferung zu gehen. (354, 14 – 15)

341. Ahnt ihr etwa die geistige Heimstätte, die ihr verließet, um zur Erde zu kommen? “Nein, Meister,” sagt ihr Mir, “wir ahnen nichts, noch erinnern wir uns an etwas”.

342. Ja, Volk, es ist so lange her, seit ihr euch von der Reinheit und der Unschuld entferntet, dass ihr euch nicht einmal jenes Dasein in Frieden, jenen Zustand des Wohlergehens vorstellen könnt.

343. Doch nun, da ihr geschult seid, um die Stimme des Gewissens zu hören und seine Offenbarungen von ihm zu empfangen, ist der Weg für euch erreichbar, der jene zum Verheißenen Reiche führt, die sich Mir zuwenden.

344. Es ist nicht jenes Paradies des Friedens, von dem die “Ersten” schieden, sondern jene unendliche Welt des Geistes, die Welt der Weisheit, das Paradies der wahren geistigen Glückseligkeit, der Himmel der Liebe und der Vollkommenheit. (287, 14 – 15)

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flagge en  Chapter 63-3… Development, Purification and Perfection

The Third Testament Chapter 63-3… Development, Purification and Perfection
Teaching 3… Verses 225-344 – Revelations of Jesus Christ

Development
Thus saith the Lord…

225. Just as you see the body of man develop, so too does the spirit in him; yet, the body finds a limit to its development, while the spirit requires eternity and many material incarnations to reach its perfection. That is the reason for your reincarnations.

226. You were born, of the paternal and maternal mind of God as a seed: pure, simple, and clean; do not, however, be confused: being pure and simple is not the same as being great and perfect.

227. Could you compare a newborn babe with a man of experience who teaches children?

228. That will be your destiny throughout the ages, when your spirit is developed. But, oh, how slowly your spirit advances. (212, 57 – 60)

229. Study and analyze, for there are those who become confused, thinking that if your spirit is a particle of My Divinity, how is it possible that you suffer? And if the light of the spirit is a spark of the Holy Spirit, how can you be enveloped in darkness even for an instant?

230. Recognize that this journey is for the purpose of earning sufficient merit before God to convert your spirit from innocent and simple to a great spirit of light at the right hand of the Father. (231, 12)

231. I want you to be good, and what is more, I want you to become perfect; for you, who seem so small, are greater than the worlds and the material objects, for you have eternal life; you are a spark of My light.

232. You are spirits. It is necessary that you recognize what a spirit is so that you can understand why I call you to the road of perfection. (174, 60)

233. You are subject to the Law of evolution, behold here the reason for your reincarnations. Only My Spirit does not need to evolve: I am immutable.

234. From the beginning, I have shown you the ladder which the spirits ascend in order to reach Me. Today you are unaware of the level at which you are, but when you abandon your physical body you will know your degree of evolution. Do not stand still, for you would be an obstacle for those who follow you.

235. In spite of your dwelling in different planes, be united in spirit and one day you will be reunited in the seventh and highest stage, enjoying My love. (8, 25 – 27)

236. I have told you that you have not come only once to earth, but that your spirit has taken this shell as many times as necessary for its development and perfection; I must now add that the time needed to reach that goal is longer or shorter according to your own desire. (97, 61)

237. Who among you would be able to prove that you have not existed before this life? Or who among you, absolutely certain that you have come to reincarnate on earth again, could prove that you have settled your debt with the Father and that you have accumulated merits to your credit?

238. No one knows where He is on the ladder of perfection. Therefore, you need to struggle, love, and persevere to the end. (46, 58 – 59)

239. In order for Me to give you these new revelations, it was necessary that during the time which transpired between My manifestation to mankind as a Man and My arrival in Spirit during this time, you would have passed through many reincarnations on earth, so that when I came and ask you for the previous lesson, your spirit would be able to answer, and when I then granted new revelations, you would be able to understand them. (13, 52)

240. How many times must you return to the earth to bear a body through which the message you bring to the world is manifested with ever more clarity?

241. Allow your spirit, like a skylark, to find its spring in this life, and to enjoy it, and to find during its pilgrimage the experience necessary to return to Me.

242. While the wealthy accumulate treasures that are truly ephemeral, you must store up experience, which is true knowledge. (142, 72)

243. During this period you will struggle against the ignorance of a humanity, which although materialized in all its aspects, is less cruel and more evolved through the experience it has achieved in its previous incarnations.

244. Today, if you know of someone who does not think or worship as the majority do, although you might be surprised and scandalized, you no longer clamor for him to be burned alive. (14, 21 – 22)

245. Do you fear to speak to your brothers of the reincarnation of the spirit? Are you not persuaded of the loving justice it holds?

246. Compare this form of restitution with the form men use to frighten the spirit of humanity: eternal punishment in the perennial flames of the inferno. Tell me which of these two forms gives you an idea of justice that is Divine, perfect and merciful.

247. One of them reveals cruelty, limitless rancor, and [a desire for] revenge; the other contains only forgiveness, charity, and hope of reaching eternal life. Oh, how great a twisting My teachings have suffered through bad interpretations.

248. I prepare you for the struggle because I know you will be opposed for what you teach, but if your brothers who oppose you are surprised by death, and I ask them, if they die in sin, which they would prefer: the eternal fire they believe in, or an opportunity to purify themselves in life; I tell you truly they will choose the latter solution, even if, blinded by fanaticism, they fought against it in life. (120, 15 – 17)

249. It suffices for you to know, as I said to you in My Word, that the reincarnation of the spirit is truth, so that a light may be kindled in your heart and for you to admire more My loving justice.

250. Compare the theories and diversified interpretations that the religions have given these teachings, and lean toward the one that contains a greater justice and has a greater reason.

251. But verily I say to you, that this is one of the revelations that will more deeply touch the spirit during this period in which there is an awakening of intuition regarding this great truth. (63, 76)

252. You will affirm that the reincarnation of the spirit is one of the great truths that humans must know and believe.

253. There are those who through their intuition foresee, accept, and believe in this as something that could not be lacking in My loving justice for men; yet there will also be many who call you liars and blasphemers.

254. Do not fear. The same thing happened to My apostles when they preached the resurrection of the dead taught by Jesus; the priests and magistrates put them in jail for preaching such teachings.

255. Later the world came to accept that revelation, though I can assure you that they did not understand the full meaning of that teaching, and so it has been necessary for Me to come in this Era to teach you that the resurrection of the flesh can only refer to the reincarnation of the spirit, since this is the reason and principle of life and what is truly eternal. What would be the purpose of resurrecting the dead bodies that were the mere temporary clothing of the spirit ?

256. The flesh descends into the earth to blend with it, and be there purified and transformed to spring incessantly again to [another] life, while the spirit continues to elevate, continues traveling toward perfection. When it returns to earth, it is a resurrection to human life, and the shell, upon contact with the spirit, also experiences a resurrection.

257. However, the material, unlike the spiritual, is not of an eternal nature; for that reason I tell you again that it is your spirits that I seek, teach, and wish to bring to Me. (151, 56 – 58)

258. Your spirit drags behind it a chain formed by the lives I have given it as opportunities to work toward perfection, but that were not taken advantage of; each existence forms a link. Yet, if you regulate your life by My teachings, if you adhere to My law, you will not come again to suffer in this world.

259. If you let time pass without studying My word, I, who am time, will surprise you. Study, so that you may occupy the place in My work that corresponds to you.

260. I wish you to cease in your lack of understanding and differences of belief about My Divinity. Understand that all of you sprang from one God. (181, 63 – 65)

261. Behold and appreciate the beauty of the universe in all its perfection. It was created to inspire the children of the Lord, and so that in it they could see an image of the Father. If you see Creation this way you will elevate your minds toward My Divinity. (169, 44)

262. The light of this time is tearing away the veil of darkness that envelops the spirits of men; it comes breaking the chains that hold it and prevent it from coming to the true path.

263. Truly, I tell you not to believe that My doctrine prohibits research in all sciences. It is I who awaken your interest, admiration, and curiosity, and I have given you the gift of thought so that you can go where you wish.

264. I have given you the light of intelligence so that you may comprehend what you see along the way. That is why I tell you: Investigate and examine, but try to make your manner of penetrating My arcane respectful and humble, that is when it will be truly lawful.

265. I have not forbidden you to know the books that men have written, but you must be prepared so that you do not stumble or become confused. By this you will know how man began his struggle, and to where He has come.

266. And when this happens you must seek out the source of My teachings and revelations so that I may show you the future, and the goal that awaits you. (179, 22 – 23)

267. I assure you that if you attempt to penetrate the meaning of these teachings with love and interest, at every step you will discover real marvels and prodigies of spiritual wisdom, perfect love, and Divine justice, yet, if you look with indifference upon these revelations, you will remain ignorant of their content.

268. Do not pass by My manifestation the way that many pass by life, looking without seeing, listening without hearing, and thinking without understanding. (333, 11 – 12)

269. I do not wish for you to analyze My Spirit or anything that pertains to the spiritual as though they were material objects. I do not wish you to study Me as a scientist would, that would lead you into great and lamentable confusions. (276, 17)

270. All of My Doctrine has as its goal the revealing to you of that which you carry within your being. For from that knowledge is born the light to find the road that leads to the eternal, the perfect, to God. (262, 43)

Purification and Perfection

271. Today you expose your afflictions to Me, so that I may heal them, and in truth I say to you, that is My mission. I have come for that purpose, for I am the Divine Doctor.

272. However, before My balsam is in your wound, before you feel My caress, concentrate on yourselves and examine your pain, analyze it, meditate deeply for as long as it is necessary so that through that meditation you can obtain the teaching that ordeal contains, as well as the knowledge that it conceals, and which you should know. That knowledge will be experience, it will be faith, it will be coming face to face with the truth, it will be the explanation of many trails and lessons not comprehended by you.

273. Examine that gain as if it were something tangible, and you will discover the beautiful seed of experience, a great lesson of your existence, because pain has come to be a teacher during your lifetime.

274. He who regards pain as a teacher, and with meekness heeds its call for regeneration, repentance and correction, will know afterward about gentleness, peacefulness and health.

275. Examine yourselves carefully and you will see how much you will benefit by it. You will become aware of your defects and imperfections, you will correct them and there – fore you will cease to judge others. (8, 50 – 53)

276. By simply wanting to be clean, you will be cleansed. What would the merit be if I were the one who purified you? If each one makes restitution for his breaking of My law, that indeed has merit, for then you will know how to avoid errors and falls in the future because you would remember the pain from the past.

277. If sincere repentance occurs between the fault committed and its natural consequences, you will not suffer pain, for then you will already be strong enough to endure the trial with resignation.

278. The world is experiencing much bitterness, although I have never punished it. After that suffering, humanity will come to Me, for I am summoning mankind. At that point, those who were ungrateful will know how to give thanks to the one who has only poured out goodness during their existence. (33, 30 – 31)

279. Rid yourselves of excessive love for your body and have charity toward your spirit, helping it to purify and elevate. When you have achieved this, you will see how strong your spirit and body will be.

280. Think: if the spirit is ill, how can there be peace in the heart? And if there is remorse in your spirit, can it enjoy peace? (91, 72 – 73)

281. If this earth were to satisfy all of your desires, and if you did not have to endure any spiritual ordeals, who among you would wish to come to My Kingdom?

282. You should not curse your suffering, since you have created it with your faults. Endure it patiently, and it will purify you and help you come closer to Me.

283. Do you notice how deeply attached you are to the things of grandeur and pleasures of this world? Nevertheless, the moment will come when you will strongly desire to leave them.

284. Whoever succeeds in fulfilling his restitution with elevation will experience peace in that process. The one who walks on earth glancing toward heaven does not stumble; neither will his feet be harmed by the thorns found along the path of his restitution. (48, 53 – 55)

285. Comply with your destiny; do not wish to return to Me without first having traveled the road which I have outlined for you, because you would have to experience the pain of contemplating blemishes in your spirit which it was unable to clean, because it had not completed its restitution.

286. The reincarnations have come to you, and many of you have not valued the infinite grace and love with which the Father has entrusted you.

287. Behold that the greater the number of opportunities, the greater your responsibility shall be, and if these opportunities are not put to good use, the debt of justice and restitution will increase; that is the burden whose unbearable weight many beings are not able to explain, and only My Doctrine can reveal it. (67, 46)

288. These trials through which humanity is passing, are the fruit you gather as a result of your own sowing, a harvest which is at times the fruit sown a year before, and other times was sown years before or in another lifetime. (178, 2)

289. Do not believe that the consequences of disobedience are immediately visible. No, what I tell you is that sooner or later you must answer for your works. At times it will look to you as though your errors have not brought consequences because time passes and My justice as yet has given no sign.

290. You know from My word, however, that I am an inexorable judge, and that when your judgment comes you will open your eyes to the light of conscience. (298, 48)

291. O you spirits that hear Me, do not allow the vicissitudes of earthly life to exhaust you, or to imprint you with their mark. Seek the light within each trial, and they will serve to strengthen and temper you.

292. When the spirit does not succeed in imposing itself on the material, it is bent and dominated by it. That is why spirits weaken and come to believe that they die together with the flesh. (89, 11 – 12)

293. Have you ever in your life experienced some material passion that encompassed all your being, preventing it from hearing the voice of the conscience, of morality and reason?

294. It is then that your spirit has fallen to the lowest, for that is when the temptations and strength of the beast of evil, which inhabits the flesh, have dominated you.

295. Is it not true that when you freed yourselves from that passion and overcame its influence, you felt happiness and deep peace?

296. This peace and joy are owed to the triumph of the spirit over the material, a triumph achieved at the cost of an immense struggle, a devastating interior battle. And yet, it was enough for the spirit to gather its strength and stand up, induced and counseled by the conscience, so that upon conquering the impulses of the flesh it was freed from being dragged toward the abyss.

297. There, in that battle against yourself, in that renunciation, you saw something living inside yourself die, but it was not your life, only an insane passion. (186, 18 – 19)

298. Behold that your most powerful eneMy you carry is within yourselves. When you have conquered it, you will behold under your feet the dragon with seven heads of which the Apostle John spoke. It will be then when you can truly say: I can raise My face to My Lord to say to Him: ‘Father, I will follow you, for then it will not be your lips saying it, but your spirit. (73, 20)

299. Soon you will realize that life is not cruel with you men, but rather that you are cruel to yourselves. You suffer and make all around you suffer from lack of understanding. You feel alone, you see that no one loves you, and become selfish and hard of heart. (273, 34)

300. Understand that all the penalties of this, your life, are the consequence of human failings, for I, who loves you, could never offer you a cup of such bitterness.

301. I have revealed since the first times the Law as the road on which you can save yourselves from the stumbles, from the abyss, and from death. (215, 65)

302. Today you do not correctly understand the meaning of your trials; you judge them unnecessary, unjust and senseless, yet I will tell you how much justice and precision there was in each one of them when you arrive to old age; or to others, when you have passed from the threshold of this world and find yourselves inhabiting the spiritual regions. (301, 44)

303. I say again to you that I perceive all thought and pleas, but in contrast the world does not know how to receive My inspiration, nor has it prepared to allow My Divine thoughts to shine forth in their minds, nor to hear My voice when I answer their call.

304. But I have faith in you, I believe in you, because I formed you and prepared you with a spirit that is a glimmer of mine, and a conscience that is My image.

305. If I told you that I do not expect you to reach perfection, it would be as though I had declared Myself to have failed in the greatest work that has sprung from My Divine will, and that cannot be.

306. I know that you are in the Era when your spirits will emerge victorious from all the temptations they have found along the way, after which they will rise full of light to a new existence. (238, 52 – 54)

Here, and Beyond the earthly

307. Prepare yourselves; do not wait for death to catch you unprepared. What preparation have you made for your return to the spiritual existence? Do you want to be surprised when you are still tied with chains to the flesh, to your passions, to earthly possessions? Do you want to enter the Hereafter with your eyes closed without finding the pathway, carrying an impression in your spirit, a weariness of this life? Be prepared, disciples, then you will not fear the coming of death of the body.

308. Do not sigh at having to leave this valley, because if you realize that in it there are marvels and greatness, truly I say to you that they are only an image of the beauty of the spiritual life.

309. If you do not awaken, what will you do when you find yourselves in the beginning of a new pathway, illuminated by a light that will seem strange to you?

310. Depart from this world without tears, without leaving grief within the heart of your loved ones. Free yourself when the moment comes, leaving in the countenance of your body a peaceful smile that speaks of the liberation of your spirit.

311. The death of the body will not keep you away from those beings who have been entrusted to you, nor will it separate you from the spiritual responsibility that you have toward those who were your parents, brothers or children.

312. Understand that death does not exist for love, for duty or for feelings; in short, for the spirit. (70, 14 – 18)

313. Work with great determination, so that upon reaching death, and closing your body’s eyes to this life, your spirit will feel itself elevated on its own to arrive at the dwelling that by its merits it has come to deserve.

314. The disciples of this work shall behold in the moment of bodily death how easily the ties of the spirit to the material are broken. In them there shall be no pain at having to leave behind the satisfactions of the earth; their spirits shall not wander like shadows among men, calling from door to door, from heart to heart, in search of light, charity, and peace. (133, 61 – 62)

315. Elevate your spirit so that you may enjoy only the eternal, with what is beautiful and good. If it were not so, your materialized spirit, due to the life you have led, shall suffer greatly to part from its body and everything it left behind, and will have to roam in space for a time enveloped by confusion and bitterness until it ends his purification.

316. Live within My Law and you will not have to fear death, but do not call nor desire it before its time; let it come, as it is always obedient to My mandates. Make sure that it finds you prepared, and in that way you will enter the Spiritual Mansion as children of light. (56, 43 – 44)

317. Live peacefully in your home. Make it a sanctuary so that when the invisible beings, who wander confused in the spiritual valley, enter your home, will discover the enlightenment and peace that they seek. This will help them to elevate spiritually in the spiritual valley. (41, 50)

318. To those who are living in the spirit and are still attached to material ideals, I say to you: Depart from that which no longer belongs to you, because if the earth is not an eternal mansion for man, it is much less so for the spirit. Far beyond, in the spiritual Realm, a life filled with lights awaits you which you will reach, step by step, on the pathway of righteousness.

319. I say to those who are hearing me in human form, for as long as you possess that body that accompanies you on your earthly journey, you must care for and protect it to the last, for it is the support on which your spirit leans, and its tool in the struggle. Through its material eyes the spirit looks out upon this life, and through its mouth it speaks to give comfort to its brothers. (57, 3)

320. Now the Master asks you: Where are your dead, and why do you cry at the disappearance of your loved ones? Truly I tell you, to Me none have died, because I have given you eternal life. All who you have lost are with Me. There, where you believe you see death, is life; where you see an ending, is the beginning. Where you believe there is Mystery and the unfathomably arcane, is the clear light of the unending dawn. Where you believe there is nothing, is everything and where you perceive silence, is the concert. (164, 6)

321. Every time death ends the existence of your shell, it is like a truce for your spirit, which, upon reincarnating, will come forth with new strength and greater light to continue studying that Divine lesson it has not finished. It is in this way that the planting that is your spirit matures.

322. I have revealed much to you about the spiritual life, yet I tell you that it is not necessary that you understand everything for now, only that which is essential for your arrival in the eternal dwelling. There I will tell you all that is destined for your knowledge. (99, 32)

323. Can you imagine the pleasure of He who returns to the spiritual life having fulfilled on earth the destiny marked for him by his Father? His satisfaction and peace are infinitely greater than all the satisfactions the spirit can gather in human life.

324. And this opportunity I am offering you, so that you will be among those who enjoy the return to your kingdom, and not among those who suffer and weep in the midst of their confusion and repentance. (93, 31 – 32)

325. The end of this manifestation approaches, to be reinitiated in a higher form, establishing spirit to Spirit communication with your Creator, which is the way of those more elevated spirits who dwell close to Me. (157, 33)

326. When I speak to you of My Spiritual World, I refer to the hosts of obedient beings who are like true servants, who do only what the will of their Lord ordains.

327. It is they I have sent among you to be counselors, guardians, doctors, and true brothers to all men. They do not come to weep, for they bear peace within; they do not come to question, for the light of their evolution and their experience on the long journey has given them the right to kindle light in the understanding of men. They are timely with their help, considerate and humble before any call or necessity.

328. It is I who have ordered them to manifest themselves before you and to give you their lessons, their testimony, and their stimulus. They walk ahead of you so that you may find the path clear, and lend you help so that you do not falter.

329. Tomorrow, you too will form part of that arMy of light which in the infinite world of the spirits goes working only for the love for their brothers knowing that they thereby give love and glory to their Father.

330. If you wish to be like them, consecrate your existence to the good. Share your peace, and your bread, receive the needy with love, and visit the sick and those who are held in prison. Kindle light on the path of your brothers who go feeling their way in search of the true path. Fill the infinite with noble thoughts, pray for those absent, and prayer will bring you closer to them.

331. And when death halts the beating of your heart and extinguishes the light in your eyes, you will go to awaken in a world wonderful for its harmony, its order, and its justice. There you will begin to understand that the charity of God is that which can compensate you for all your trials, your suffering, and your works.

332. When a spirit comes to that dwelling it begins to feel filled by an infinite peace; its memory returns in an instant to those still far from that blessedness, and in its eagerness, its yearning for those whom it loves to come to possess that Divine gift, it joins the Divine hosts that work and struggle for the salvation, the welfare, and the peace of their brothers. (170, 43 – 48)

333. Who has imagined the battles those legions of light sustain against the invasions of the disturbed beings that threaten you at every step? No human eye has ever detected that unceasing struggle they carry out against each other while you are unaware. (334, 77)

334. See here the continuation of My Work, My coming in the Third Era as the Spirit of Comfort, surrounded by My great armies of angels just as it was written.

335. Those spirit – followers of mine form part of that comfort that I have promised you, and you have already had proof of their charity and peace in their healthy advice and examples of virtue. Through them I have conceded benefits to you, and they have been intermediaries between you and My Spirit.

336. When you have perceived the grace and the gifts in which they are sheathed, as well as their humility, you have felt inspired to perform works as pure as those they have performed in your own life. When they have entered your home you have felt honored by their spiritual presence.

337. You are blessed if you have recognized their elevation, but the Master asks: “Do you believe that they were always virtuous beings? Do you not know that a great many of them have inhabited the earth and have known weaknesses and great failings?”

338. Yet, look at them now; they do not retain any stain whatsoever. It is because they heard the call of the conscience, awakened to love, repented of their earlier failings, and in that crucible have been purified and dignified to ascend to serve Me today by serving mankind.

339. Out of love, their spirits have assigned themselves the task of aiding their fellows, to repay all they failed to do while they inhabited the earth. And they have accepted as a Divine gift the opportunity to come to sow the seed they did not sow, and destroy any imperfect works they made.

340. That is why you now look with surprise on their humility, their patience, and their meekness, and it is why at times you have seen them suffer in restitution. Nevertheless, their love and recognition are greater than any obstacles they face. They conquer all, and are willing to go so far as to sacrifice themselves. (354, 14 – 15)

341. By chance do you sense the spiritual dwelling which you left to come to earth? “No Master,” you tell Me, “We do not remember or sense anything.”

342. Yes, people, it has been so long since you left purity and innocence that you cannot even imagine that existence of peace, that state of well – being.

343. But now that you are prepared to hear the voice of the conscience and receive its revelations, you have within your reach the road which leads to the Kingdom promised to those who elevate to Me.

344. It is not that paradise of peace from which the first parted, but the infinite world of the spirit, the world of wisdom, the paradise of true spiritual happiness, the heaven of love and perfection. (287, 14 – 15)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-3… Développement, Purification et perfectionnement – Enseignement 3… 225-344 – Révélations de Jésus-Christ

Développement
Cela dit le Seigneur…

225. De même que vous voyez se  développer le corps de l’homme, en  lui se développe aussi l’esprit ; cependant le corps rencontre une  limite à son développement tandis que  l’esprit requiert beaucoup  d’incarnations matérielles et l’éternité  pour atteindre sa perfection. C’est la  raison de vos réincarnations.

226. Vous êtes nés de l’Esprit paternel  et maternel de Dieu, purs, simples et  propres, pareils à une semence,  néanmoins, ne vous confondez pas  parce qu’être purs et simples ne  revient pas au même qu’être grands et  parfaits.

227. Vous pouvez établir la  comparaison entre un nouveau-né et  un homme d’expérience qui enseigne  à des enfants.

228. Ce sera votre destin à travers les  âges, quand votre esprit sera  développé. Mais, que votre esprit se  développe lentement! (212, 57-60)

229. Etudiez et analysez, parce qu’il y  en a qui se confondent en pensant que,  si votre esprit est une particule de ma  Divinité, comment est-ce possible  qu’il souffre? Et que, si la lumière de  l’esprit est une étincelle du Saint- Esprit, comment peut-il, par moments,  se voir enveloppé par les ténèbres?

230. Reconnaissez que ce séjour  consiste à gagner des mérites  suffisants devant Dieu, grâce auxquels  vous puissiez convertir votre esprit,  d’innocent et simple, en un grand  esprit de lumière à la droite du Père.  (231, 12)

231. Je veux que vous soyez bons et  en plus je souhaite que vous arriviez à  être parfaits, parce que vous, qui  paraissez si petits, vous êtes bien plus  grands que les objets matériels et les  mondes, parce que vous avez la vie  éternelle, vous êtes une étincelle de  Ma lumière.

232. Vous êtes des esprits. Il est  nécessaire que vous reconnaissiez ce  qu’est un esprit, afin de pouvoir  comprendre pourquoi je vous appelle  au chemin de perfection. (174, 60)

233. Vous êtes soumis à la Loi  d’évolution, voilà la raison de vos  réincarnations. Seul mon Esprit n’a  pas besoin d’évoluer : Je suis  immuable.

234. Depuis le commencement, Je  vous ai montré l’échelle que doivent  gravir les esprits pour arriver jusqu’à  Moi. Aujourd’hui, vous ignorez le  niveau auquel vous vous trouvez, mais  quand vous abandonnerez votre  enveloppe physique, vous saurez votre  degré d’évolution. Ne vous arrêtez  pas, parce que vous constitueriez un  obstacle pour ceux qui vous suivent.

235. Bien que vous habitiez des plans  différents, soyez unis en esprit, et un  jour vous serez réunis au septième  niveau, le plus élevé, jouissant de  Mon amour. (8, 25-27)

236. Je vous ai dit que vous n’êtes pas  venus qu’une seule fois sur la Terre,  mais que votre esprit a emprunté cette  enveloppe matérielle autant de fois  que nécessaire pour son  développement et son  perfectionnement; je dois ajouter  maintenant qu’il dépend aussi de vous  que le temps nécessaire pour arriver  au but s’écourte ou se prolonge, selon  votre propre désir. (97, 61)

237. Qui parmi vous serait capable de  prouver qu’il n’a pas existé avant cette  vie? Qui, de ceux qui ont l’absolue  conviction de vivre une nouvelle  incarnation, pourrait prouver avoir  réglé sa dette avec le Père et disposer  encore de mérites?

238. Personne ne connaît le niveau de  perfection auquel il se trouve; par  conséquent, luttez, aimez et  persévérez jusqu’au bout. (46, 58-59)

239. Pour que je vous livre ces  nouvelles révélations, il fut nécessaire  que, pendant le temps qui s’écoula  entre Ma manifestation à l’humanité  en tant qu’homme et Ma venue en tant  qu’Esprit au cours de ce temps, vous  ayez connu beaucoup de  réincarnations sur la Terre, afin que,  lorsque je vins vous interroger à  propos de la leçon antérieure, votre  esprit sache répondre et que lorsque je  lui livrerai de nouvelles révélations, il  sache les comprendre. (13, 52)

240. Combien de fois devrez-vous  retourner à la Terre pour porter un  corps au travers duquel le message  que vous apportez au monde se  manifeste clairement?

241. Laissez votre esprit, comme une  alouette, trouver son printemps dans  cette vie, en jouir, et qu’au cours de  son pèlerinage, il acquière  l’expérience nécessaire pour revenir à  Moi.

242. Pendant que les riches  accumulent des trésors, qui sont trop  éphémères, vous autres devez  accumuler l’expérience, le vrai savoir.  (142, 72)

243. A présent, durant cette période,  vous allez lutter contre l’ignorance  d’une humanité qui, bien que  matérialisée sous tous ses angles, est  moins cruelle et plus évoluée grâce à  l’expérience qu’elle a atteinte dans ses  incarnations antérieures.

244. Aujourd’hui, si vous connaissez  quelqu’un qui ne pense pas ou ne  pratique pas son culte comme la  plupart le font, bien que vous soyez  surpris et scandalisés, vous ne criez  déjà plus qu’on le brûle vif. (14, 21- 22)

245. Craignez-vous de parler avec vos  frères de la réincarnation de l’esprit?  Ou n’êtes-vous peut-être pas  persuadés de la justice d’amour  qu’elle renferme?

246. Comparez cette forme de  restitution avec celle du châtiment  éternel dans les flammes perpétuelles  de l’enfer, forme utilisée par les  hommes pour effrayer l’esprit de  l’humanité. Dites-Moi laquelle de ces  deux formes vous donne l’idée d’une  justice divine, parfaite et  miséricordieuse.

247. L’une révèle de la cruauté, de la  rancoeur illimitée, de la vengeance;  l’autre ne contient que pardon, charité,  et espoir d’atteindre la vie éternelle.  Que mes enseignements ont souffert  de déformations à cause des  mauvaises interprétations!

248. Je vous prépare pour la lutte,  parce que je sais que vous serez  combattus pour ce que vous allez  enseigner, mais si vos frères qui  s’opposeront à vous, en ces instants,  étaient surpris par la mort, et qu’au  moment de mourir en état de péché,  Moi je leur demande ce qu’ils  préféreraient : le feu éternel dans  lequel ils croient, ou une occasion de  se purifier dans une autre vie ; en  vérité, Je vous le dis, ils  manifesteraient leur préférence pour la  seconde option, même si, aveuglés par  leur fanatisme, ils l’ont combattue au  cours de leur vie. (120, 15-17)

249. Il suffit que vous sachiez, comme  je vous le dis dans ma parole, que la  réincarnation de l’esprit est vérité, afin  qu’une lumière s’allume dans votre  coeur et que vous admiriez davantage  Ma justice d’amour.

250. Comparez les théories et les  diverses interprétations que les  religions ont données à ces  enseignements et inclinez-vous pour  celle qui renferme une plus grande  justice et qui possède une plus grande  raison.

251. Mais je vous dis, certes, que  celle-ci est une des révélations qui  émouvra le plus l’esprit en ce temps  où l’intuition s’éveille quant à cette  grande vérité. (63, 76)

252. Vous affirmerez que la  réincarnation de l’esprit est l’une des  grandes vérités que l’humanité doit  connaître et croire.

253. Il y a ceux qui par intuition  pressentent, acceptent et croient en  ceci comme quelque chose qui ne  pouvait manquer dans ma justice  d’amour à l’égard des hommes; mais  il y en aura aussi beaucoup qui vous  appelleront menteurs et  blasphémateurs.

254. N’ayez crainte, la même chose  passa à mes apôtres quand ils  prêchaient la résurrection des morts,  enseignée par Jésus; les prêtres et les  magistrats les emprisonnèrent pour  prêcher de tels enseignements.

255. Plus tard, le monde accepta cette  révélation, même si, et je peux vous  l’assurer, il ne parvint pas à  comprendre toute l’importance de cet  enseignement. Il fut donc nécessaire  que je vienne en cette époque pour  vous apprendre que la résurrection de  la chair ne peut faire référence qu’à la  réincarnation de l’esprit, puisque ce  dernier constitue le principe et la  raison de la vie, et ce qui est vraiment  éternel. Quel serait le but de  ressusciter les corps morts, quand ils  ne représentèrent que les habits  temporels de l’esprit?

256. La chair descend à la terre pour  se confondre avec elle. C’est là qu’elle  se purifie, se transforme et surgit de  nouveau, et de manière permanente, à  la vie; pendant que l’esprit, lui,  continue de s’élever, de s’orienter vers  la perfection, et quand il revient sur la  Terre, cela constitue, pour lui, une  résurrection à la vie humaine, et aussi  une nouvelle résurrection au contact  de l’esprit, pour sa nouvelle  enveloppe.

257. Cependant le matériel,  contrairement au spirituel, n’est pas de  nature éternelle, c’est pourquoi je  vous dis, une fois encore, que c’est  votre esprit que je cherche, auquel  j’enseigne et que je souhaite emmener  avec Moi. (151, 56-58)

258. Votre esprit traîne péniblement  derrière lui une chaîne formée par les  vies que je vous ai offertes comme  opportunités de vous perfectionner,  mais dont vous n’avez pas tiré profit.  Néanmoins, si vous réglez votre vie  dans le cadre de mes enseignements,  si vous adhérez à ma loi, vous ne  viendrez plus souffrir dans ce monde.

259. Si vous laissez passer le temps  sans étudier ma parole, Moi, qui suis  le temps, je vous surprendrai. Étudiez,  afin que vous puissiez occuper, dans  mon OEuvre, la place qui vous  corresponde.

260. Je souhaite que cessent  l’incompréhension et les différentes  croyances au sujet de ma Divinité.  Comprenez que tous vous avez jailli  d’un seul Dieu. (181, 63-65)

261. Contemplez et appréciez  l’Univers dans toute sa perfection et  toute sa beauté; il fut créé pour que  s’y inspirent les enfants du Seigneur et  qu’en lui ils voient une image du Père.  Si vous voyez la Création de cette  façon, vous élèverez votre esprit vers  ma Divinité. (169, 44)

262. La lumière de cette ère vient  déchirer le voile d’obscurité qui  enveloppait l’esprit des hommes; il  vient rompre les chaînes qui le  tenaient soumis et l’empêchaient de  parvenir au véritable chemin.

263. En vérité je vous le dis, ne  pensez pas que ma doctrine interdise  la recherche dans toutes les sciences,  puisque c’est Moi qui éveille votre  intérêt, votre admiration et votre  curiosité; c’est la raison pour laquelle  j’ai doté votre esprit du don de la  pensée afin de lui permettre de se  déplacer où qu’il le souhaite.

264. Je vous ai donné la lumière de  l’intelligence afin que vous puissiez  comprendre ce que vous voyez le long  de votre chemin. C’est pourquoi je  vous dis : Enquêtez, analysez en  profondeur, mais essayez de faire en  sorte que votre manière de pénétrer  mes arcanes soit respectueuse et  humble, parce que c’est alors qu’elle  sera vraiment licite.

265. Je ne vous ai pas défendu de  connaître les livres que les hommes ont écrits, mais il vous faut être  préparés afin de ne pas trébucher et ne  pas vous confondre. Alors, vous  saurez comment l’homme commença  sa vie, sa lutte et où il est arrivé.

266. Et quand il en sera ainsi, vous  devrez rechercher ma source  d’enseignements et de révélations,  pour que je vous montre le futur et la  fin qui vous attend. (179, 22-23)

267. Je vous assure que si vous vous  proposiez de pénétrer, avec intérêt et  amour, le sens de ces enseignements,  à chaque pas vous découvririez de  vraies merveilles et des prodiges de  sagesse spirituelle, d’amour parfait et  de justice divine! Mais, si vous  considérez ces révélations avec  indifférence, vous resterez ignorants  de tout ce qu’elles renferment!

268. Ne passez pas devant ma  manifestation comme beaucoup  passent devant la vie : en voyant sans  regarder, en entendant sans écouter et  en pensant sans comprendre. (333, 11- 12)

269. Je ne souhaite pas que vous  analysiez mon Esprit ni rien qui  appartienne au spirituel comme s’il  s’agissait d’objets matériels. Je ne  veux pas que vous M’étudiiez selon la  manière des scientifiques, parce que  cela vous mènerait à de grandes et  lamentables confusions. (276, 17)

270. Toute ma Doctrine a la finalité de  découvrir devant vos yeux ce que  renferme votre être, parce que c’est de  cette connaissance que naît la lumière  pour trouver le chemin qui mène à  l’éternel, au parfait, à Dieu. (262, 43)

Purification et perfectionnement

271. Aujourd’hui vous M’exposez vos  souffrances afin que je les allège et, en  vérité je vous le dis, c’est Ma mission,  c’est dans ce but que Je suis venu, car  je suis le Divin Docteur.

272. Cependant, avant de disposer  Mon baume sur votre blessure, avant  que vous parvienne Ma caresse,  concentrez-vous sur vous-mêmes et  examinez votre douleur, analysez-la,  méditez profondément aussi  longtemps que nécessaire afin que, de  cette méditation, vous preniez  l’enseignement que renferme cette  épreuve, de même que la connaissance  qui s’y dissimule, et que vous devez  découvrir. Cette connaissance sera  expérience et foi ; ce sera regarder la  vérité en face, elle sera l’explication  de beaucoup d’épreuves et de leçons  incomprises, encore, par vous.

273. Comme si la douleur était  quelque chose de tangible, examinez- la et vous y découvrirez la  merveilleuse graine d’expérience, la  grande leçon de votre existence, parce  que la douleur est venue pour être  votre professeur au cours de votre vie.

274. Celui qui considère la souffrance  comme un professeur et qui, avec  mansuétude, obéit aux appels qu’elle  lui adresse pour la régénération, le  repentir et la correction, celui-là, par  la suite, connaîtra la douceur, la paix  et la santé.

275. Examinez-vous avec soin et vous  verrez tout le bénéfice que vous en  tirerez. Vous connaîtrez vos défauts et  vos imperfections, les corrigerez et,  par conséquent, vous cesserez d’être  les juges des autres. (8, 50-53)

276. Vous serez propres par le seul  fait de le vouloir. Quel serait le mérite  que ce soit Moi qui vous purifie? Que  celui qui accomplit la restitution pour  ses manquements à ma Loi a du  mérite parce qu’il saura alors éviter  les chutes et les erreurs dans le futur,  parce que la souffrance le lui  rappellera.

277. Si un repentir sincère s’interpose  entre la faute commise et ses  conséquences naturelles, la souffrance  ne vous atteindra pas, parce qu’alors  vous serez déjà forts pour supporter  l’épreuve avec résignation.

278. Le monde boit jusqu’au bout un  calice très amer, mais Moi je ne l’ai  jamais puni. Cependant après sa  souffrance, il viendra à Moi qui  l’appelle. A ce moment-là, ceux qui  furent ingrats sauront rendre grâce à  Celui qui n’a répandu que des bontés  dans leur existence. (33, 30-31)

279. Débarrassez-vous de l’amour  excessif pour votre corps et soyez  charitables envers votre esprit, en  l’aidant à se purifier et à s’élever;  quand vous y serez parvenus, vous  verrez combien vous serez forts  d’esprit et de corps ; vous vous serez  fortifiés spirituellement et  physiquement.

280. Réfléchissez au fait que, si  l’esprit est malade, comment pourra-t- il y avoir la paix dans le coeur? Et s’il  existe des remords dans votre esprit,  pourrait-il jouir de la paix? (91, 72-73)

281. Si cette Terre satisfaisait tous vos  désirs, et s’ils n’y existaient pas les  grandes épreuves spirituelles, qui de  vous souhaiterait arriver à mon  Royaume?

282. Ne blasphémez ou ne maudissez  pas non plus la souffrance, puisque  c’est vous qui l’avez créée par vos  fautes. Epuisez-la patiemment, et c’est  elle qui vous purifiera et qui vous  aidera à vous approcher de Moi.

283. Remarquez-vous combien  profond est votre enracinement aux  grandeurs et aux plaisirs terrestres?  Néanmoins, le moment viendra où  vous désirerez ardemment vous en  séparer.

284. Quiconque réussira à accomplir  ses épreuves avec élévation éprouvera  la paix dans cet accomplissement.  Celui qui marche sur la Terre en  dirigeant son regard vers le ciel ne  trébuche pas, et ne se blesse pas la  plante des pieds avec les chardons  parsemés sur le chemin de sa  restitution. (48, 53-55)

285. Accomplissez votre destin; ne  souhaitez pas revenir à Moi sans  avoir, au préalable, parcouru le  chemin que je vous ai indiqué, parce  que vous devriez éprouver la douleur  de contempler des taches en votre  esprit qu’il ne parvint pas à laver,  parce qu’il n’arriva pas au bout de sa  restitution.

286. Les réincarnations ont passé sur  vous, et beaucoup n’ont pas évalué la  grâce infinie et l’amour que par leur  biais le Père vous a donnés.

287. Notez que, plus grand le nombre  d’occasions, plus grande sera aussi  votre responsabilité, et si ces  occasions ne sont pas exploitées,  chacune d’entre elles connaîtra une  augmentation de restitution et de  justice; c’est le fardeau dont beaucoup  d’êtres ne s’expliquent pas le poids  insupportable, et que seule Ma  Doctrine peut vous révéler. (67, 46)

288. Ces épreuves que l’humanité  traverse sont le fruit qu’elle récolte, le  fruit de ses propres semailles, une  récolte qui, parfois, est le fruit de la  semence plantée l’année antérieure et,  en d’autres occasions, le fruit de ce  qu’elle sema voici des années ou lors  d’autres incarnations. (178, 2)

289. Ne croyez pas que les  conséquences d’une désobéissance  soient immédiatement palpables. Non!  Ce que je vous dis est que, tôt ou tard,  vous devrez répondre de vos actes.  Parfois, il vous semblera que votre  faute n’entraîna pas de conséquences,  en fonction du temps qui passe et de ma justice qui ne se manifeste  aucunement.

290. Cependant vous savez, par ma  parole, qu’en tant que juge je suis  inexorable et que, à l’heure de votre  jugement, vous ouvrirez vos yeux à la  lumière de la conscience. (298, 48)

291. Ô vous, les esprits qui  m’entendez, ne laissez pas les  vicissitudes de la vie terrestre  imprimer en vous leur empreinte, et  moins encore vous épuiser. Cherchez  la lumière que renferme chaque  épreuve, et qu’elle vous soit utile pour  vous affiner et vous fortifier.

292. Quand l’esprit ne réussit pas à  s’imposer à la matière, cette dernière  le fléchit et le domine, ce qui entraîne  que les esprits s’affaiblissent et croient  qu’ils meurent avec la chair. (89, 11- 12)

293. Avez-vous jamais éprouvé, dans  votre vie, quelque passion matérielle  qui ait consumé tout votre être, vous  privant d’entendre la voix de la  conscience, de la moralité et de la  raison?

294. Cêest quand votre esprit est  tombé au plus bas, cêest alors que les  tentations et la force de la bête du mal,  qui habite la chair, l’ont dominé.

295. N’est-il peut-être pas vrai que,  lorsque vous avez réussi à vous libérer  de cette passion et à vaincre son  influence, vous avez ressenti un  immense bonheur et une paix  profonde?

296. Cette paix et cette joie sont dues  au triomphe de l’esprit sur la matière,  un triomphe obtenu au coût d’une  immense lutte, d’une sanglante  bataille intérieure. Mais il a suffi que  l’esprit reprenne force et se lève,  induit et conseillé par la conscience,  pour qu’en dominant les impulsions  de la chair, il se libère de continuer à  être traîné vers l’abîme.

297. Là, dans cette lutte, dans cette  renonciation, dans cette bataille contre  vous-mêmes, vous avez vu mourir  quelque chose qui habitait à l’intérieur  de vous, sans que cela fût votre vie,  mais seulement une passion insensée.  (186, 18-19)

298. Observez que vous portez en  vous-mêmes votre ennemi le plus  puissant. Quand vous l’aurez vaincu,  vous apercevrez à vos pieds le dragon  aux sept têtes dont l’apôtre Jean vous  a parlé. Ce sera alors que vous pourrez  vraiment dire : je peux élever mon  visage vers mon Seigneur pour Lui  dire : «Seigneur, je te suivrai», parce  qu’alors ce ne seront pas les lèvres qui  le diront, mais l’esprit. (73, 20)

299. Vous vous rendrez vite compte  que la vie n’est pas cruelle envers  vous les hommes, mais que c’est  plutôt vous qui êtes cruels avec vous- mêmes. Vous souffrez et faites  souffrir ceux qui vous entourent, par  manque de compréhension. Vous vous  sentez seuls, vous croyez que  personne ne vous aime et vous  devenez égoïstes au coeur endurci.  (272, 34)

300. Comprenez que toutes les peines  de cette vie que vous vivez sont les  conséquences des fautes humaines, car  Moi qui vous aime, je ne pourrais  vous offrir un calice aussi amer.

301. Je vous ai révélé, depuis les  premiers temps, la Loi comme un  chemin par lequel vous pouvez vous  protéger des chutes, de l’abîme et de  la mort. (215, 65)

302. Aujourd’hui vous ne réussissez  pas à comprendre la signification de  vos épreuves, vous les jugez inutiles,  injustes et insensés, cependant je vous  dirai combien de justice et de  précision il y eut en chacune d’elles  quand vous arriverez à la vieillesse, et  aux autres, quand vous aurez passé les  seuils de ce monde et que vous  habiterez les régions spirituelles. (301,  44)

303. Je vous répète que je capte toute  pensée et toute prière, en revanche, le  monde ne sait pas recevoir mon  inspiration, et ne s’est pas préparé  pour laisser briller, dans son esprit,  mes divines pensées, et n’écoute pas  ma voix quand je réponds à son appel.

304. Mais j’ai foi en vous, je crois en  vous, parce que je vous ai formés et  que je vous ai dotés d’un esprit qui est  un éclat du Mien et d’une conscience  qui est à Mon image.

305. Si je vous avais dit que je  n’attends pas que vous parveniez à  vous perfectionner, ce serait comme si  je déclarais avoir échoué dans la plus  grande OEuvre qui a jailli de ma  volonté divine, et cela ne peut pas être  concevable.

306. Je sais que vous êtes au temps où  votre esprit émergera victorieux de  toutes les tentations qu’il a  rencontrées tout au long de son  chemin ; puis, il surgira, plein de  lumière, à une nouvelle existence.  (238, 52-54)

Ici et au-delà du terrestre

307. Préparez-vous, n’attendez pas  que la mort vous surprenne sans  préparation. Qu’avez-vous préparé  pour votre retour à la vie spirituelle?  Est-ce que vous voulez être surpris  quand vous êtes encore enchaînés à la  matière, aux passions, aux possessions  terrestres? Voulez-vous entrer dans  l’Au-delà, les yeux fermés, sans  trouver le chemin, en emportant,  imprimée dans votre esprit, la  lassitude de cette vie? Préparez-vous,  disciples, et c’est alors que vous ne  craindrez pas l’arrivée de la mort du  corps.

308. Ne soupirez pas en devant quitter  cette vallée, parce que si vous  reconnaissez qu’en elle existent des  merveilles et des grandeurs, en vérité  je vous le dis, elles ne sont à peine  qu’une image des beautés de la vie  spirituelle.

309. Si vous ne vous réveillez pas,  qu’allez-vous faire quand vous vous  retrouverez au départ d’un nouveau  chemin, éclairés par une lumière qui  vous paraîtra inconnue?

310. Partez de ce monde sans larmes,  sans laisser de souffrance dans le coeur  de vos êtres chers. Détachez-vous le  moment venu, en laissant sur le visage  de votre corps un sourire de paix qui  parle de la libération de votre esprit.

311. La mort du corps ne vous éloigne  pas des êtres qui vous ont été confiés,  et ne vous écarte pas de la  responsabilité spirituelle que vous  avez envers ceux qui furent vos  parents, vos frères ou vos enfants.

312. Comprenez que la mort n’existe  pas pour l’amour, pour le devoir, pour  les sentiments; en un mot, pour  l’esprit. (70, 14-18)

313. Travaillez avec acharnement afin  que, lorsque viendra la mort et qu’elle  fermera les yeux de votre corps à cette  vie, votre esprit sentira s’élever lui- même jusqu’à arriver à la demeure  qu’il aura atteinte par ses mérites.

314. Les disciples de cette oeuvre  contempleront, au moment de la mort  corporelle, combien les liens qui  unissent l’esprit à la matière se brisent  facilement. Il n’y aura, en elle, aucune  douleur à devoir abandonner les  satisfactions du monde; son esprit  n’errera pas comme une ombre parmi  les hommes, frappant de porte à porte,  de coeur en coeur, en quête de lumière,  de charité et de paix. (133, 61-62)

315. Élevez votre esprit afin d’aimer  seulement l’éternel, ce qui est beau et  bon. S’il n’en était pas ainsi, votre  esprit matérialisé par la vie que vous  menâtes, souffrira beaucoup pour se  détacher de son corps et de tout ce  qu’il abandonne, et devra errer dans  les espaces, pour un temps, enveloppé  dans la confusion et l’amertume,  jusqu’à ce qu’il termine sa  purification.

316. Vivez dans ma Loi et vous ne  devrez pas craindre la mort, mais ne  l’appelez pas ou ne la désirez pas  avant terme; laissez-la venir, elle est  toujours obéissante à mes instructions;  assurez-vous qu’elle vous trouve  préparés et, ainsi, vous entrerez dans  la demeure spirituelle comme enfants  de la lumière. (56, 43-44)

317. Vivez en paix dans vos foyers,  faites-y un sanctuaire afin que les  êtres invisibles, lorsqu’ils entreront,  venant confus dans la vallée  spirituelle, puissent trouver, en votre  être, la lumière et la paix qu’ils  recherchent, et qu’ils puissent s’élever  vers l’Au-delà. (41, 50)

318. À vous qui vivez en esprit et qui  êtes encore attachés aux idéaux  matériels, je vous dis : Eloignez-vous  de ce qui ne vous appartient déjà plus,  parce que si la Terre n’est pas une  demeure éternelle pour l’homme, elle  l’est encore beaucoup moins pour  l’esprit. Plus loin, dans la vallée  spirituelle, une vie pleine de lumière  vous attend, que vous atteindrez pas à  pas, grâce au chemin du bien.

319. À ceux qui M’écoutent comme  humains, je leur dis que, tant qu’ils  possèdent ce corps qui les  accompagne pendant leur passage  terrestre, ils doivent en prendre soin et  le conserver jusqu’à l’ultime instant,  parce qu’il constitue le support sur  lequel l’esprit s’appuie, aussi bien que  l’instrument pour lutter; c’est au  travers de ses yeux matériels que  l’esprit regarde cette vie et par le biais  de sa bouche qu’il s’exprime et peut  réconforter ses frères. (57, 3)

320. Le Maître vous demande à  présent : Où vos morts se trouvent-ils,  et pourquoi pleurez-vous la disparition  des êtres que vous aimez? En vérité je  vous le dis, en ce qui Me concerne,  aucun n’est mort, parce que j’ai donné  la vie éternelle à tous. Tous ceux que  vous croyiez perdus vivent, ils sont  avec Moi. C’est là où vous croyez voir  la mort, qu’est la vie; là où vous voyez  la fin, est le commencement. C’est là  où vous croyez que tout est mystère et  arcane insondable, qu’est la lumière,  avec la clarté d’une aurore  interminable. Là où vous croyez qu’il  n’y a rien, il y a tout et là où vous  percevez le silence, est le concert.  (164, 6)

321. Chaque fois que la mort fauche  l’existence de votre enveloppe  humaine, il s’agit d’une sorte de trêve  pour l’esprit, qui en se réincarnant,  surgit avec des forces nouvelles et une  plus grande lumière, pour continuer à  étudier cette leçon divine qu’il n’avait  pas achevée. C’est ainsi que le blé, qui  est votre esprit, mûrit au fil des ères.

322. Je vous ai beaucoup révélé à  propos de la vie spirituelle, cependant  je vous dis qu’il n’est pas nécessaire,  pour le moment, que vous sachiez  tout, mais l’essentiel pour votre  arrivée dans la demeure éternelle. Là,  je vous dévoilerai tout ce qui est  destiné à votre connaissance. (99, 32)

323. Est-ce que vous pouvez imaginer  le bonheur de celui qui retourne à la  vie spirituelle en ayant accompli, sur  la Terre, le destin que son Père lui a  tracé? Sa satisfaction et sa paix sont  infiniment plus grandes que toutes les  satisfactions que l’esprit peut  recueillir au cours de la vie humaine.

324. Et je vous offre cette opportunité  pour que vous soyez de ceux qui se  réjouissent lors de votre retour à votre  royaume, et non de ceux qui souffrent  et pleurent au milieu de leur confusion  ou de leur repentir. (93, 31-32)

325. La fin de cette manifestation  approche, pour la commencer sous  une forme plus élevée, en établissant  la communication d’esprit à Esprit  avec votre Créateur, qui est celle  qu’utilisent les esprits plus élevés qui  habitent près de Moi. (157, 33)

326. Quand je vous parle de mon  monde spirituel, je me réfère à ces  troupes d’êtres obéissants comme de  vrais serviteurs, qui n’accomplissent  que ce que leur ordonne la volonté de  leur Seigneur.

327. Ils sont ceux que j’ai envoyés  parmi vous pour être les conseillers,  les gardiens, les docteurs et les  véritables frères entre tous les  hommes. Ils ne viennent pas pour  pleurer, car en eux ils sont porteurs de  la paix; ils ne viennent pas pour  questionner, parce que la lumière de  leur évolution et leur expérience des  longues étapes leur a donné le droit de  pouvoir éclairer l’entendement de  l’homme. Ils sont opportuns par leur  aide, attentionnés et humbles, face à  tout appel ou nécessité.

328. C’est Moi qui leur ai ordonné de  se manifester parmi vous, afin de vous  prodiguer leur leçon, leur témoignage  et leur encouragement. Ils marchent  en avant de vous afin que vous  puissiez trouver la voie propre et pour  vous fournir leur aide afin de ne pas  vous affaiblir.

329. Demain, vous aussi ferez partie  de cette armée de lumière qui, dans le  monde infini des esprits, vient  travailler uniquement par amour de  ses frères, sachant que, de cette façon,  elle glorifie et aime son Père.

330. Si vous souhaitez leur  ressembler, consacrez votre existence  au bien. Partagez votre paix et votre  pain, recevez le nécessiteux avec  amour, rendez visite au malade et au  prisonnier. Allumez la lumière sur le  sentier de vos frères qui vont, à tâtons,  en quête du vrai chemin. Remplissez  l’infini de pensées nobles, priez pour  les absents et la prière vous  rapprochera d’eux.

331. Et quand la mort arrêtera les  battements de votre coeur et que  s’éteindra la lumière dans vos  pupilles, vous vous réveillerez dans un  monde merveilleux par son harmonie,  son ordre et sa justice. C’est là que  vous commencerez à comprendre que  la charité de Dieu est celle qui peut  vous dédommager de toutes vos  actions, vos épreuves et vos  souffrances.

332. Quand un esprit arrive à cette  demeure, il commence à se sentir  envahi par une paix infinie ; son  souvenir retourne à l’instant vers ceux  qui vivent encore loin de cette  béatitude et, dans son empressement,  dans son désir ardent de voir ceux  qu’il aime posséder ce don divin, il se  joint aux partisans spirituels qui  luttent et travaillent pour le salut, le  bien-être et la paix de leurs frères.  (170, 43-48)

333. Qui a imaginé les batailles que  ces légions de lumière soutiennent  contre les invasions d’êtres perturbés  qui vous menacent à chaque pas?  Aucun regard humain n’a jamais  découvert cette lutte que se livrent,  incessamment, les uns et les autres,  sans que vous vous en aperceviez.  (334, 77)

334. Voici la continuation de mon  OEuvre : ma venue au Troisième  Temps en tant qu’Esprit de Réconfort,  entouré par mes grandes armées  d’anges, comme il était écrit.

335. Ces esprits partisans du Mien  font partie de cette consolation que je  vous avais promise, et vous avez déjà  eu des preuves de leur charité et de  leur paix, au travers de leurs sains  conseils et de leurs exemples de vertu.  C’est par leur entremise que je vous ai  concédé des bienfaits, et ce sont eux  qui ont été intermédiaires entre vous  et mon Esprit.

336. Quand vous avez perçu la grâce  et les dons dont ils sont revêtus, aussi  bien que leur humilité, vous vous êtes  sentis inspirés pour réaliser des  actions aussi pures que celles qu’ils  ont menées à bien dans votre vie.  Quand ils sont entrés dans votre foyer,  vous vous êtes sentis honorés par leur  présence spirituelle.

337. Soyez bénis si vous avez reconnu  leur élévation, mais le Maître vous  demande : Croyez-vous qu’ils aient  toujours été des êtres vertueux? Ne  savez-vous pas qu’un grand nombre  d’entre eux a habité la Terre et a  connu la faiblesse et les grandes  fautes?

338. Et regardez-les à présent, ils ne  conservent plus aucune tache. C’est  parce qu’ils entendirent l’appel de la  conscience, s’éveillèrent à l’amour et  se repentirent de leurs fautes passées,  et c’est dans ce creuset qu’ils se sont  purifiés pour devenir dignes. Et ils me  servent, aujourd’hui, en étant au  service de l’humanité.

339. Leur esprit leur a imposé, par  amour, la tâche d’aider leurs  semblables pour restituer tout ce qu’ils  ont manqué de faire lorsqu’ils  habitèrent la Terre, et ils ont accepté,  comme un cadeau Divin, la chance de  venir semer la graine qu’ils ne  semèrent pas, et de détruire toute  oeuvre imparfaite qu’ils auraient  façonnée.

340. C’est pourquoi, maintenant, vous  contemplez avec étonnement leur  humilité, leur patience, et leur  mansuétude, et parfois vous les avez  vus souffrir pour leur restitution.  Néanmoins, leur amour et leur  reconnaissance sont bien plus grands  que les obstacles qui se présentent à  eux parce qu’ils vainquent tout et  qu’ils sont disposés à aller jusqu’au  sacrifice. (354, 14-15)

341. Par hasard, percevez-vous la  demeure spirituelle de laquelle vous  êtes partis pour venir sur la Terre?  « Non, Maître », Me dites-vous,  « Nous ne percevons ni ne nous  souvenons de rien ».

342. Oui, mon peuple, il y a tellement  longtemps que vous vous éloignâtes  de la pureté et de l’innocence, que  vous ne pouvez même pas imaginer  cette existence de paix, cet état de  bien-être.

343. Cependant, à présent que vous  êtes préparés pour écouter la voix de  la conscience et recevoir ses  révélations, vous avez à votre portée  le chemin qui mène au Royaume  promis à ceux qui s’élèvent vers Moi.

344. Ce n’est pas de ce paradis de paix  que partirent les premiers, mais du monde infini de l’esprit, du monde de  la sagesse, le paradis du vrai bonheur  spirituel, le ciel de l’amour et de la  perfection. (287, 14-15)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63… Desarrollo, Purificación y perfeccionamiento – Enseñanza 3… 225-344 – Revelaciones de Jesucristo

Desarrollo
Esto dice el Señor…

225. Así como veis desarrollarse el cuerpo del hombre, también en él se va desarrollando el espíritu; mas el cuerpo encuentra un límite a su desarrollo mientras el espíritu requiere de muchas materias y de la eternidad para alcanzar su perfección. Esa es la causa de vuestras reencarnaciones.

226. Nacisteis de la mente paterna y materna de Dios, puros, sencillos y limpios, semejantes a una semilla, mas no os confundáis porque no es lo mismo ser puros y sencillos a ser grandes y perfectos.

227. Podéis hacer la comparación de un niño que acaba de nacer, con un hombre de experiencia que enseña a niños.

228. Ese será vuestro destino a través de las edades, cuando vuestro espíritu esté desarrollado. Pero, ¡Cuán lento avanza vuestro espíritu! (212, 57 – 60)

229. Estudiad, analizad, porque hay quienes se confunden pensando que si vuestro espíritu es partícula de mi Divinidad ¿Cómo es posible que sufra? Y que si la luz del espíritu es chispa de la luz del Espíritu Santo ¿Cómo puede verse por instantes envuelto en tinieblas?

230. Reconoced que esta jornada es para hacer méritos suficientes ante Dios, con los que podáis convertir vuestro espíritu, de inocente y sencillo, en gran espíritu de luz a la diestra del Padre. (231, 12)

231. Os quiero buenos y además, deseo que lleguéis a ser perfectos, porque vosotros aparentemente tan pequeños, sois más grandes que los objetos materiales y los mundos, porque tenéis vida eterna, sois una chispa de mi luz.

232. Sois espíritus. Es menester que reconozcáis lo que es espíritu para que podáis comprender por qué os llamo al camino de perfección. (174, 60)

233. Estáis sujetos a la Ley de evolución, he aquí el por qué de vuestras reencarnaciones. Sólo mi Espíritu no necesita evolucionar: Soy inmutable.

234. Desde el principio os he mostrado la escala por donde tienen que ascender los espíritus para llegar a Mí. Hoy no sabéis en qué plano os encontráis, mas cuando dejéis vuestra envoltura conoceréis vuestro grado de evolución. No os detengáis, porque seríais un obstáculo para los que vienen detrás de vosotros.

235. A pesar de que habitáis en diferentes planos, estad unidos en espíritu y un día os encontraréis reunidos en la séptima etapa, en la más alta, gozando de mi amor. (8, 25 – 27)

236. Os he dicho que no habéis venido a la Tierra sólo una vez, sino que vuestro espíritu ha tomado envoltura tantas como ha sido necesario para su desarrollo y perfeccionamiento; ahora debo añadir que también de vosotros depende que el tiempo para llegar a la meta se acorte o se prolongue, según vuestro anhelo. (97, 61)

237. ¿Quién de vosotros podría probar que no ha existido antes de esta vida? ¿Quiénes de los que tengan absoluta certeza de estar viviendo una nueva encarnación, podrían probar que su cuenta está saldada con el Padre y que aún tienen méritos en su haber?

238. Nadie conoce el grado de perfección en que se encuentra, por lo tanto luchad, amad y perseverad hasta el fin. (46, 58 – 59)

239. Para que os diese estas nuevas revelaciones, fue necesario que en el tiempo que transcurrió entre mi manifestación a la humanidad en cuanto hombre y mi llegada en espíritu en este tiempo, hubieseis pasado por muchas reencarnaciones en la Tierra, para que cuando Yo viniese a pediros la lección pasada, vuestro espíritu supiese contestar y cuando le hiciese nuevas revelaciones, las supiera comprender. (13, 52)

240. ¿Cuántas veces tendréis que volver a la tierra para llevar un cuerpo a través del que se manifieste cada vez con mayor claridad el mensaje que traéis al mundo?

241. Dejad que vuestro espíritu, cual alondra, encuentre en esta vida su primavera y goce de ella, y en su peregrinaje encuentre la experiencia necesaria para volver a Mí.

242. Mientras los ricos acumulan tesoros, que son demasiado efímeros, vosotros debéis acumular experiencia, verdadero saber. (142, 72)

243. Ahora en este tiempo vais a luchar contra la ignorancia de una humanidad que aunque materializada en todas sus fases, es menos cruel y se encuentra más evolucionada por la experiencia que ha alcanzado en sus encarnaciones pasadas.

244. Hoy, si sabéis de alguno que no piensa ni practica su culto como lo hacen las mayorías, si bien os extrañáis y escandalizáis, ya no clamáis porque lo quemen vivo. (14, 21 – 22)

245. ¿Teméis hablar con vuestros hermanos acerca de la reencarnación del espíritu? ¿No estáis acaso persuadidos de la amorosa justicia que ella encierra?

246. Comparad esta forma de restitución con la del eterno castigo en el fuego perenne del infierno, forma de la que se valen los hombres para amedrentar al espíritu de la humanidad. decidme cuál de estas dos formas os da la idea de una justicia divina, perfecta y misericordiosa.

247. Una revela crueldad, rencor sin límite, venganza; la otra encierra tan sólo perdón, caridad, esperanza de alcanzar la vida eterna. Cuán grande es la deformación que han sufrido mis enseñanzas por causa de las malas interpretaciones.

248. Os preparo para la lucha porque sé que seréis combatidos por lo que vais a enseñar, pero si a vuestros hermanos que en estos instantes os combaten, la muerte les sorprendiera, y Yo les preguntara al morir en pecado, qué prefieren, si el fuego eterno en el que ellos creen o la oportunidad de purificarse en una vida, de cierto os digo que manifestarían su preferencia por la segunda solución, aun cuando la hubieran combatido en su vida, cegados por el fanatismo. (120, 15 – 17)

249. Basta que sepáis, como os lo dije en mi palabra, que la reencarnación del espíritu es verdad, para que una luz se encienda en vuestro corazón y admiréis más mi amorosa justicia.

250. Comparad las teorías y diversas interpretaciones que las religiones han dado a estas enseñanzas e inclinaos por aquella que encierre mayor justicia y tenga mayor razón.

251. Mas de cierto os digo que esta es una de las revelaciones que más conmoverá al espíritu en este tiempo, en el cual se está despertando la intuición sobre esta gran verdad. (63, 76)

252. Afirmaréis que la reencarnación del espíritu, es una de las grandes verdades que la humanidad debe conocer y creer.

253. Hay quienes por intuición presienten, aceptan y creen en ello, como algo que no podía faltar en mi amorosa justicia hacia los hombres; mas también habrá muchos que os llamen blasfemos y mentirosos.

254. No temáis, lo mismo les sucedió a mis apóstoles cuando predicaban la resurrección de los muertos enseñada por Jesús; los sacerdotes y los magistrados los pusieron en la cárcel por predicar tales enseñanzas.

255. Más tarde, el mundo aceptó aquella revelación, aun cuando os lo puedo asegurar que no llegó a comprender toda la importancia de esa enseñanza, siendo menester que viniese Yo en este tiempo a enseñaros que la resurrección de la carne sólo puede referirse a la reencarnación del espíritu, ya que éste es el principio y la razón de la vida, el que en verdad es eterno. ¿Con qué fin habrían de resucitar los cuerpos muertos, cuando sólo fueron las vestiduras temporales del espíritu?

256. La carne baja a la tierra a confundirse con ella, ahí se purifica, se transforma y surge de nuevo a la vida incesantemente; mientras, el espíritu sigue elevándose, sigue encaminándose a la perfección y cuando vuelve a la Tierra, es para él una resurrección a la vida humana y es también para su nueva envoltura una resurrección al contacto del espíritu.

257. Mas lo material no tiene naturaleza eterna y en cambio lo espiritual sí, por lo que os digo una vez más, que es a vuestro espíritu al que busco, al que enseño y al que quiero llevar Conmigo. (151, 56 – 58)

258. Vuestro espíritu arrastra pesadamente una cadena formada por las vidas que os he brindado como oportunidad para perfeccionaros y que no habéis aprovechado; cada existencia forma un eslabón. Mas si normáis vuestra vida dentro de mis enseñanzas, si os apegáis a mi ley, ya no vendréis a sufrir a este mundo.

259. Si dejáis pasar el tiempo sin estudiar mi palabra, Yo, que soy el tiempo, os sorprenderé. Estudiad, para que podáis ocupar en mi obra el lugar que os corresponde.

260. Quiero que cesen la incomprensión y las diferentes creencias sobre mi Divinidad; comprended que todos brotasteis de un solo Dios. (181, 63 – 65)

261. Contemplad y apreciad en toda su perfección y belleza al Universo; fue creado para que en él se inspiraran los hijos del Señor y en él vieran una imagen del Padre. Si así tomáis la Creación, elevaréis vuestra mente hacia mi Divinidad. (169, 44)

262. La luz de esta era viene rasgando el velo de oscuridad que envolvía al espíritu de los hombres; viene rompiendo las cadenas que lo tenían sujeto, impidiéndole llegar al verdadero camino.

263. En verdad os digo que no penséis que mi doctrina prohíbe la investigación de todas las ciencias. Si Yo soy quien despierta vuestro interés, vuestra admiración y vuestra curiosidad; por eso a vuestro espíritu le he dado el don del pensamiento para que se traslade libremente a donde quiera.

264. Os he dado la luz de la inteligencia para que comprendáis lo que miréis a vuestro paso; por eso os digo: Investigad, escudriñad, mas procurad que vuestra forma de penetrar en mis arcanos sea respetuosa y humilde, porque entonces será verdaderamente lícita.

265. No os he prohibido que conozcáis los libros que los hombres han escrito, mas debéis estar preparados para que no tropecéis y os confundáis. Entonces sabréis cómo empezó el hombre su vida y su lucha y a dónde ha llegado.

266. Y cuando esto sea, tendréis que buscar mi fuente de enseñanzas y revelaciones, para que Yo os muestre el futuro y el fin que os espera. (179, 22 – 23)

267. ¡Yo os aseguro que si os proponéis penetrar con interés y con amor al sentido de estas enseñanzas, tendréis que descubrir a cada paso verdaderas maravillas y prodigios de sabiduría espiritual, de amor perfecto y de justicia divina, pero si miráis con indiferencia estas revelaciones, tendréis que ignorar cuanto ellas encierran!

268. No paséis delante de mi manifestación como muchos pasáis ante la vida: viendo sin mirar, oyendo sin escuchar y pensando sin entender. (333, 11 – 12)

269. No quiero que analicéis mi Espíritu ni nada de lo que pertenece a lo espiritual como si fuesen objetos materiales; no quiero que me estudiéis a la manera de los científicos, porque caerías en grandes y lamentables confusiones. (276, 17)

270. Toda mi Doctrina tiene por finalidad descubrir ante vuestros ojos lo que encierra vuestro ser, porque de ese conocimiento nace la luz para encontrar el camino que lleva hacia lo eterno, hacia lo perfecto, hacia Dios. (262, 43)

Purificación y perfeccionamiento

271. Hoy me exponéis vuestros sufrimientos para que los alivie y en verdad os digo que esa es mi misión, a eso he venido, porque soy el Divino Doctor.

272. Mas antes de que mi bálsamo sea en vuestra herida, antes de que mi caricia os llegue, concentraos en vosotros mismos y examinad vuestro dolor, analizadlo, meditad profundamente todo el tiempo que sea necesario, para que de esa meditación toméis la enseñanza que esa prueba encierra, así como el conocimiento que en ella se oculta y que debéis conocer. Ese conocimiento será experiencia, será fe, será mirar de frente la verdad, será la explicación de muchas pruebas y lecciones no comprendidas por vosotros.

273. Como si el dolor fuese algo tangible, examinándolo y en él descubriréis la hermosa semilla de la experiencia, la gran lección de vuestra existencia, porque el dolor ha venido a ser maestro en vuestra vida.

274. Quien considere el dolor como un maestro y con mansedumbre acate los llamados que le hacen para la regeneración, el arrepentimiento y la enmienda, ése conocerá después la dulzura, la paz y la salud.

275. Examinaos cuidadosamente y veréis cuánto provecho sacáis de ello. Conoceréis vuestros defectos e imperfecciones, los corregiréis y por lo tanto dejaréis de ser jueces de los demás. (8, 50 – 53)

276. Con sólo quererlo ya seréis limpios ¿Qué mérito tendría que Yo fuera quien os purificara? Que cada quien restituya sus faltas a mi Ley, eso sí tiene mérito, porque entonces sabréis evitar en lo futuro las caídas y errores, porque el dolor os lo recordará.

277. Si entre la falta cometida y sus naturales consecuencias se interpusiese un arrepentimiento sincero, el dolor no os llegará, porque entonces ya seréis fuertes para soportar con resignación la prueba.

278. El mundo apura un cáliz muy amargo y Yo nunca le he castigado, mas después de su dolor vendrá a Mí, que le estoy llamando, para entonces, los que fueron ingratos sabrán dar gracias al que sólo bienes ha derramado en su existencia. (33, 30 – 31)

279. Despojaos del excesivo amor a vuestro cuerpo y tened caridad de vuestro espíritu, ayudándole a que se purifique y se eleve; cuando lo hayáis logrado, veréis cuán fuertes seréis de espíritu y cuerpo.

280. Pensad que si el espíritu se encuentra enfermo, ¿Cómo podrá haber paz en el corazón? y si en el espíritu existen remordimientos, ¿Podría disfrutar de la paz? (91, 72 – 73)

281. Si esta Tierra os brindase todo cuanto deseáis, si en ella no existiesen las grandes pruebas espirituales, ¿Quién de vosotros desearía llegar a mi Reino?

282. Tampoco blasfeméis o maldigáis en contra del dolor; ya que vosotros lo habéis creado con vuestras faltas. Apuradlo con paciencia y él os purificará y os ayudará a acercaros a Mí.

283. ¿Veis cuán grande es vuestro arraigo hacia las grandezas y satisfacciones de este mundo? Pues llegará el instante en que sea muy ardiente en vosotros el anhelo de ausentaros de él.

284. Quien logra cumplir sus pruebas con elevación, experimenta paz en ese cumplimiento. Aquél que camina en la Tierra con la vista puesta en el cielo no tropieza, ni se lastima sus plantas con los cardos del sendero su restitución. (48, 53 – 55)

285. Cumplid vuestro destino; no queráis retornar a Mí sin antes haber recorrido el camino que os señalé, porque tendríais el dolor de contemplar manchas en vuestro espíritu que él no alcanzó a lavar, porque no llegó hasta el fin de su restitución.

286. Las reencarnaciones han pasado sobre vosotros y muchos no habéis estimado la gracia infinita y el amor que con ellas os ha concedido el Padre.

287. Mirad que mientras mayor sea el número de oportunidades, mayor será vuestra responsabilidad y si estas oportunidades no son aprovechadas, en cada una irá en aumento la restitución y la justicia; ese es el fardo cuyo peso insoportable muchos seres no se explican y sólo mi Doctrina os puede revelar. (67, 46)

288. Esas pruebas en las que vive la humanidad, son el fruto que viene a cosechar, es el resultado de su propia siembra, cosecha que a veces es la consecuencia de la semilla sembrada el año anterior, y en otras ocasiones el fruto de lo que sembró años atrás o en otras encarnaciones. (178, 2)

289. No creáis que las consecuencias de una desobediencia, se palpan inmediatamente; no, lo que sí os digo es que tarde o temprano tendréis que responder de vuestras obras; que a veces llegará a pareceros que ya vuestra falta no tuvo consecuencias en vista de que el tiempo pasa y mi justicia no da señal alguna.

290. Pero ya sabéis por mi palabra, que como juez soy inexorable y que, llegado vuestro juicio, abriréis vuestros ojos ante la luz de la conciencia. (298, 48)

291. Oh espíritus que me oís, no dejéis que las vicisitudes de la vida terrestre impriman en vosotros su huella y menos que os agobien. Buscad la luz que encierra cada prueba y que ella os sirva para fortaleceros y templaros.

292. Cuando el espíritu no logra sobreponerse a la materia, ésta lo doblega y lo domina, de ahí que los espíritus se debiliten y crean que mueren junto con la carne. (89, 11 – 12)

293. ¿Habéis experimentado en vuestra vida alguna pasión material que hubiese abrasado todo vuestro ser, privándoos de escuchar la voz de la conciencia, de la moral y la razón?

294. Es cuando ha caído el espíritu más bajo, porque es entonces cuando las tentaciones y la fuerza de la bestia del mal, que habita en la carne, lo han dominado.

295. ¿Y, acaso no es cierto que habéis experimentado un gozo y una paz profundas cuando lograsteis libertaros de aquella pasión y vencisteis su influencia?

296. Esa paz y esa alegría, se deben al triunfo del espíritu sobre la materia, triunfo logrado a costa de una inmensa lucha, de una cruenta batalla interior; mas bastó que el espíritu cobrase fuerza y se irguiese, inducido y aconsejado por la conciencia, para que al sujetar los impulsos de la carne se librase de seguir dejándose arrastrar hacia el abismo.

297. Ahí, en esa lucha, en esa renunciación, en esa batalla en contra de vosotros mismos, visteis morir algo que habitaba en vuestro interior, sin que fuese él vuestra vida; era tan sólo una insana pasión. (186, 18 – 19)

298. Ved que el enemigo más poderoso lo lleváis en vosotros mismos. Cuando lo hayáis vencido, veréis bajo vuestros pies al dragón de siete cabezas del que os habló el apóstol Juan. Entonces será cuando en verdad podáis decir: Puedo levantar mi faz hacia mi Señor para decirle: “Señor, os seguiré”, porque entonces no serán los labios los que lo digan, sino el espíritu. (73, 20)

299. Pronto os daréis cuenta de que la vida no es cruel con vosotros los hombres, sino vosotros los crueles con vosotros mismos. Sufrís y hacéis sufrir a quienes os rodean, por falta de comprensión. Os sentís solos, miráis que nadie os ama y os volvéis egoístas y duros de corazón. (272, 34)

300. Comprended que todas las penalidades de esta vida que vivís, son consecuencias de las faltas humanas, porque Yo que os amo, no podía ofreceros un cáliz tan amargo.

301. Os he revelado desde los primeros tiempos la Ley como un camino donde podéis preservaros de las caídas, del abismo y de la muerte. (215, 65)

302. Hoy no acertáis a comprender el significado de vuestras pruebas, las juzgáis innecesarias, injustas e insensatas, mas Yo os diré cuánta justicia y precisión hubo en cada una de ellas, cuando lleguéis a la ancianidad, y a otros cuando hayáis transpuesto los umbrales de este mundo y os encontréis habitando las regiones espirituales. (301, 44)

303. Vuelvo a deciros que Yo capto todo pensamiento y plegaria, en cambio el mundo no sabe recibir mi inspiración ni se ha preparado para dejar brillar en su mente mis divinos pensamientos ni oye mi voz cuando contesto a su llamado.

304. Pero Yo tengo fe en vosotros, creo en vosotros, porque os he formado y os he dotado de un espíritu que es un destello del mío y de una conciencia que es imagen mía.

305. Si os dijera que no espero que lleguéis a perfeccionaros, sería tanto como si declarase haber fracasado en la obra más grande que de mi voluntad divina ha brotado, y eso no puede ser.

306. Sé que estáis en el tiempo en el que vuestro espíritu saldrá victorioso de todas las tentaciones que ha encontrado a su paso, después de lo cual surgirá pleno de luz a una nueva existencia. (238, 52 – 54)

Aquí y allende lo terrenal

307. Preparaos, no esperéis que la muerte os sorprenda sin preparación. ¿Qué habéis preparado para cuando volváis a la vida espiritual? ¿Queréis ser sorprendidos cuando aún estáis atados con cadenas a la materia, a las pasiones, a las posesiones terrestres? ¿Queréis penetrar con los ojos cerrados en el Más Allá sin encontrar el camino, llevando impreso en el espíritu el cansancio de esta vida? Preparaos discípulos y entonces no temeréis la llegada de la muerte del cuerpo.

308. No suspiréis por tener que dejar este valle, porque si reconocéis que en él existen maravillas y grandezas, en verdad os digo que ellas son sólo una imagen de las bellezas de la vida espiritual.

309. Si no despertáis ¿Qué vais a hacer cuando os encontréis en el principio de un nuevo sendero, iluminado por una luz que os parezca desconocida?

310. Partid de este mundo sin lágrimas, sin dejar dolor en el corazón de los vuestros. Desprendeos cuando el instante sea llegado, dejando en la faz de vuestro cuerpo una sonrisa de paz que hable de la liberación de vuestro espíritu.

311. La muerte del cuerpo no os aleja de los seres que os han sido confiados ni os aparta de la responsabilidad espiritual que tenéis sobre de los que fueron vuestros padres, hermanos o hijos.

312. Comprended que la muerte no existe para el amor, para el deber, para los sentimientos; en una palabra, para el espíritu. (70, 14 – 18)

313. Trabajad con gran ahínco para que, al llegar la muerte, y cerrar los ojos de vuestro cuerpo para esta vida, vuestro espíritu sienta elevarse por sí mismo hasta llegar a la morada que por sus méritos haya alcanzado.

314. Los discípulos de esta obra contemplarán en el trance de la muerte corporal, cuán fácilmente se rompen los lazos que unen el espíritu a la materia; en ella no habrá dolor por tener que dejar las satisfacciones de la tierra; su espíritu no vagará como sombra entre los hombres, llamando de puerta en puerta, de corazón en corazón en busca de luz, de caridad, de paz. (133, 61 – 62)

315. Elevad vuestro espíritu para que gustéis sólo de lo eterno, de lo bello y de lo bueno; si así no fuese, vuestro espíritu materializado por la vida que llevasteis, sufrirá mucho para desprenderse de su cuerpo y de todo cuanto deja y tendrá que vagar por un tiempo en los espacios envuelto en confusión y amargura hasta que alcance su purificación.

316. Vivid en mi Ley y no tendréis que temer a la muerte, mas no la llaméis ni la deseéis antes de tiempo; dejadla llegar que ella siempre es obediente a mis mandatos; procurad que os encuentre preparados y así penetraréis en la mansión espiritual como hijos de la luz. (56, 43 – 44)

317. Vivid en paz en vuestros hogares, haced en ellos un santuario, para que cuando penetren los seres invisibles, que turbados vagan en el valle espiritual, que encuentren en vuestro ser la luz y la paz que buscan y que se eleven al Más Allá. (41, 50)

318. A los que vivís en espíritu y aún estáis apegados a los ideales materiales, os digo: Alejaos de lo que ya no os pertenece, porque si la Tierra no es morada eterna para el hombre, menos lo es para el espíritu. Más allá, en el valle espiritual, os espera una vida llena de luz a la cual llegaréis paso a paso, por el sendero del bien.

319. A quienes me escuchan como humanos les digo, que mientras posean ese cuerpo que les acompaña en su tránsito terrestre, deben cuidarlo y conservarlo hasta el último instante, porque él es el báculo en que el espíritu se apoya y el instrumento para luchar; a través de sus ojos materiales se asoma el espíritu a esta vida y a través de su boca habla y puede dar consuelo a sus hermanos. (57, 3)

320. Ahora el Maestro os pregunta: ¿En dónde están vuestros muertos y por qué lloráis la desaparición de los seres que amáis? En verdad os digo que, delante de Mí, ninguno ha muerto, porque a todos les he dado vida eterna. Todos viven, aquellos que creíais perdidos, son Conmigo. Ahí donde creéis contemplar la muerte, está la vida; donde miráis el fin, está el principio. Donde creéis que todo es misterio e insondable arcano, está la luz, con claridad de interminable aurora. Donde creéis que está la nada, está el todo y donde percibís el silencio, está el concierto. (164, 6)

321. Cada vez que la muerte siega la existencia de vuestra envoltura, es como una tregua para el espíritu, el cual, al reencarnar, surge con nuevas fuerzas y mayor luz, para continuar estudiando aquella divina lección que no había concluido. Así madura a través de las eras el trigo que es vuestro espíritu.

322. Mucho os he revelado acerca de la vida espiritual, mas os digo que no es menester por ahora que lo sepáis todo, sino sólo lo que sea esencial para vuestra llegada a la morada eterna. Allá os diré todo lo que está destinado a vuestro conocimiento. (99, 32)

323. ¿Imagináis el gozo del que retorna a la vida espiritual habiendo cumplido en la Tierra con el destino que su Padre le ha trazado? Su satisfacción y su paz son infinitamente mayores a todas las satisfacciones que en la vida humana puede recoger el espíritu.

324. Y esta oportunidad os la estoy ofreciendo para que seáis de los que gocen cuando retornéis a vuestro reino y no de aquellos que sufren y lloren en medio de su turbación o de su arrepentimiento. (93, 31 – 32)

325. Ya está próximo el final de esta manifestación, para iniciarla en una forma más elevada, estableciendo la comunicación de espíritu a Espíritu con vuestro Creador, que es la que usan los espíritus más elevados que habitan cerca de Mí. (157, 33)

326. Cuando os hablo de mi mundo espiritual, me estoy refiriendo a aquellas huestes de seres obedientes como verdaderos siervos, los cuales sólo hacen lo que la voluntad de su Señor les ordena.

327. Esos son a los que he enviado entre vosotros, para que sean los consejeros, los guardianes, los doctores y verdaderos hermanos entre todos los hombres. No vienen a llorar porque llevan en sí la paz; no vienen a hacer preguntas, porque la luz de su evolución y su experiencia en las largas jornadas, les ha dado el derecho de poder hacer la luz en el entendimiento del hombre. Son oportunos en su ayuda, solícitos y humildes, a cualquier llamado o necesidad.

328. Yo soy quien les ha mandado manifestarse entre vosotros, para que os den su lección, su testimonio y su estímulo. Van caminando delante de vosotros, para que encontréis limpio el sendero y prestaros su ayuda para que no vayáis a desfallecer.

329. Mañana, también vosotros formaréis parte de ese ejército de luz, que en el mundo infinito de los espíritus viene trabajando tan sólo por el amor a sus hermanos, sabiendo que con ello glorifican y aman a su Padre.

330. Si queréis asemejaros a ellos, consagrad vuestra existencia al bien. Compartid vuestra paz y vuestro pan, recibid con amor al necesitado, id a visitar al enfermo y al cautivo. Haced luz en el camino de vuestros hermanos que van a tientas en busca de la verdadera senda. Llenad de pensamientos nobles el infinito, orad por los ausentes y la oración os aproximará a ellos.

331. Y cuando la muerte detenga los latidos de vuestro corazón y se apague la luz en vuestras pupilas, iréis a despertar a un mundo maravilloso por su armonía, por su orden y su justicia. Ahí comenzaréis a comprender que la caridad de Dios es la que puede compensaros de todas vuestras obras, pruebas y sufrimientos.

332. Cuando un espíritu llega a aquella morada, comienza a sentirse invadido por una paz infinita, vuelve al instante su recuerdo a los que aún viven lejos de aquella beatitud, y en su afán, en su anhelo de que aquellos a quienes ama, lleguen a poseer aquel don divino, se suma a las huestes espirituales que luchan y trabajan por la salvación, por el bienestar y la paz de sus hermanos. (170, 43 – 48)

333. ¿Quién ha imaginado las batallas que esas legiones de luz sostienen contra las invasiones de seres turbados que os amenazan a cada paso? No hay mirada humana que haya descubierto esa lucha que sin cesar libran unos y otros, sin que os apercibáis de ello. (334, 77)

334. He aquí la continuación de mi Obra, mi venida en el Tercer Tiempo como Espíritu de Consolación, rodeado de mi grandes ejércitos de ángeles como estaba escrito.

335. Esos espíritus seguidores míos, forman parte de ese consuelo que Yo os había prometido, y ya habéis tenido pruebas de su caridad y de su paz, en sus sanos consejos y ejemplos de virtud. A través de ellos, os he concedo beneficios, y han sido intermediarios entre vosotros y mi Espíritu.

336. Cuando habéis percibido la gracia y dones de que están revestidos y su humildad, os habéis sentido inspirados a hacer obras tan puras como las que ellos han realizado en vuestra vida. Cuando han penetrado en vuestro hogar, os habéis sentido honrados con su presencia espiritual.

337. Benditos seáis si habéis reconocido su elevación pero el Maestro os dice: ¿Creéis que ellos siempre han sido seres virtuosos? ¿No sabéis que un gran número ha habitado la Tierra y ha sabido de la debilidad y de las grandes faltas?

338. Y miradlos ahora, no conservan mancha alguna, pero es que oyeron la voz de la conciencia, despertaron para el amor y se arrepintieron de sus pasadas faltas, y en ese crisol se han purificado para elevarse dignos y hoy me sirven, sirviendo a la humanidad.

339. Su espíritu se ha impuesto, por amor, la tarea de ayudar a sus semejantes para restituir todo aquello que no hicieron cuando habitaron la Tierra, y han aceptado como un regalo Divino la oportunidad de venir a sembrar la semilla que no sembraron y a destruir toda obra imperfecta que hubiesen hecho.

340. Por eso miráis ahora con sorpresa su humildad, su paciencia y su mansedumbre, y en ocasiones les habéis visto padecer por su restitución; pero su amor y su reconocimiento, que es mayor que los obstáculos que se les presentan, lo vencen todo y están dispuestos a llegar hasta el sacrificio. (354, 14 – 15)

341. ¿Por ventura presentís la morada espiritual de donde partisteis para venir a la Tierra? “No Maestro, me decís, nada presentimos ni recordamos”.

342. Si, pueblo, hace tanto tiempo que os alejasteis de la pureza y de la inocencia, que ni siquiera imagináis aquella existencia de paz, aquel estado de bienestar.

343. Mas, ahora que estáis preparados para oír la voz de la conciencia y recibir de ella sus revelaciones, tenéis a vuestro alcance el camino que conduce al Reino prometido a los que se elevan a Mí.

344. No es aquel paraíso de paz de donde partieron los primeros, sino el mundo infinito del espíritu, el mundo de la sabiduría, el paraíso de la verdadera dicha espiritual, el cielo del amor y la perfección. (287, 14 – 15)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-1… L’oeuvre spiritualiste du Christ
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flagge de  Kapitel 63-1… Das Geistwerk Christi & Das Geistige Israel

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 63-1…Das Geistwerk Christi & Das Geistige Israel und das jüdische Volk – Unterweisung 1… Verse 1-111 – Offenbarungen Jesu Christi

Das Geistwerk Christi
So spricht der Herr…

1. Freue dich über meine Gegenwart, geliebtes Volk, richte ein Fest aus in deinem Herzen, juble vor Freude, denn endlich habt ihr den “Tag des Herrn” erlebt.

2. Ihr fürchtetet euch vor dem Kommen dieses Tages, denn noch immer dachtet ihr wie die Alten und wart der Meinung, dass das Herz eures Vaters rachsüchtig sei, dass Er Groll hege wegen der empfangenen Beleidigungen, und dass Er deswegen die Sichel, die Geißel und den Leidenskelch bereithalte, um Rache an denen zu üben, die Ihn so sehr und so viele Male beleidigt haben.

3. Aber groß ist eure Überraschung gewesen, als ihr festgestellt habt, dass im Geiste Gottes weder Zorn, Grimm noch Abscheu existieren kann. Wenn auch die Welt schluchzt und klagt wie nie zuvor, der Grund nicht der ist, dass der Vater ihr diese Frucht zu essen und diesen Kelch zu trinken gegeben hat, sondern dass dies die Ernte ist, die die Menschheit nun aufgrund ihrer Werke einbringt.

4. Zwar wurden euch alle unheilvollen Ereignisse, die in dieser Zeit entfesselt wurden, vorher angekündigt. Doch denkt deshalb, weil sie euch angekündigt wurden, nicht, dass euer Herr sie euch als Strafe schickt. Ganz im Gegenteil: zu allen Zeiten habe Ich euch vor dem Bösen, vor den Versuchungen gewarnt und habe geholfen, euch von euren Stürzen wiederaufzurichten. Außerdem habe Ich euch alle Mittel zur Verfügung gestellt, die nötig sind, damit ihr euch retten könnt. Aber ihr müsst auch erkennen, dass ihr gegenüber meinen Rufen immer taub und ungläubig gewesen seid. (160, 40 – 41)

5. Wehe denen, die sich in dieser Zeit nicht darum bemühen, ihre Lampe anzuzünden, denn sie werden in die Irre gehen! Seht, wie überall noch die Schatten herrschen, obwohl dies die Zeit des Lichtes ist!

6. Ihr wisst durch mein Wort, dass Ich diese Nation [Mexiko] erwählte, um Mich in ihr bei meinem “Dritten Kommen” zu offenbaren; doch den Grund dafür kennt ihr nicht. Der Meister, welcher keine Geheimnisse vor seinen Jüngern haben will, ist für euch ein Geheimnis gewesen. Er kommt euch alles zu offenbaren, was ihr wissen sollt, damit ihr denen die euch befragen, zutreffend antworten könnt.

7. Ich habe gesehen, dass die Bewohner dieses Erdenwinkels Mich immer gesucht und geliebt haben, und obwohl ihre Verehrung nicht immer vollkommen gewesen ist, habe Ich ihre Absicht und ihre Liebe als eine Blume der Unschuld, des Opfers und des Schmerzes angenommen. Auf dem Altar meiner Göttlichkeit ist diese duftende Blume immer gegenwärtig gewesen.

8. Ihr wurdet vorbereitet, um diese große Mission in der “Dritten Zeit” zu erfüllen.

9. Heute wisst ihr, dass Ich in eurer Mitte das Volk Israel reinkarnieren ließ, weil Ich es euch offenbart habe. Ihr wisst, dass der Same, der in eurem Wesen lebt und das innere Licht, das euch leitet das gleiche ist, das Ich schon in der “Ersten Zeit” auf das Haus Jakob ergoss.

10. Ihr seid Israeliten nach dem Geiste, ihr besitzt geistig den Samen Abrahams, Isaaks und Jakobs. Ihr seid Zweige jenes gesegneten Baumes, welche der Menschheit Schatten und Frucht spenden werden.

11. Das ist der Grund, weshalb Ich euch Erstgeborene nenne, und weshalb Ich euch in dieser Zeit aufgesucht habe, um der Welt durch euch meine Dritte Offenbarung kundzutun.

12. Es ist mein Wille, dass das “Volk Israel” geistig unter der Menschheit aufersteht, damit diese die wahre “Auferstehung im Fleische” schaut. (183, 33 – 35)

13. Glaubtet ihr etwa, dass Ich mein Wort allen Völkern der Erde geben würde? Nein! Auch hierin ist meine neue Offenbarung jener der vergangenen Zeiten ähnlich, als Ich Mich einem einzigen Volk offenbarte und dieses dann die Aufgabe hatte, aufzubrechen und die Frohe Botschaft zu verbreiten und den Samen auszusäen, den es in meiner Botschaft empfing. (185, 20)

14. Überlasst es andern Völkern, dass sie erst für die neue Zeit erwachen, wenn sie sehen, dass Landstriche durch Wasserfluten verheert, die Nationen durch Krieg zerstört sind, und Seuchen das Leben vernichten. Diese Völker – hochmütig geworden in ihren Wissenschaften und eingeschläfert durch die Prachtentfaltung ihrer Kirchen – werden mein Wort in dieser unscheinbaren Form nicht anerkennen, noch werden sie meine Offenbarung im Geiste empfinden. Daher muss zuvor die Erde erschüttert werden, und die Natur wird den Menschen sagen: Die Zeit ist erfüllt, und der Herr ist zu euch gekommen.

15. Damit die Menschheit erwacht, ihre Augen öffnet und bejaht, dass Ich es bin, der gekommen ist, muss erst die Macht und der Hochmut des Menschen heimgesucht werden. Doch eure Aufgabe ist es, zu wachen, zu beten und euch zuzurüsten. (62, 53)

16. Ich versprach euch einstmals, zur Menschheit zurückzukommen, und hier bin Ich, um jenes Versprechen zu erfüllen, auch wenn viele Jahrhunderte vergangen sind. Euer Geist sehnte sich nach meiner Gegenwart in seinem Verlangen nach Frieden, in seinem Hunger nach Wahrheit, in seinem Sehnen nach Wissen und mein Geist ist herabgekommen, um euch eine Unterweisung hören zu lassen gemäß der Zeit, in der ihr lebt. Wie können die Menschen weiterhin ein Leben führen wollen, wie sie es bisher getan haben? Es entspricht nicht mehr der Zeit, weiterhin in geistigem Stillstand zu verharren, oder in geistiger Trägheit in der Ausübung von Riten und Traditionen. (77, 19)

17. Viele Menschen von anerkannter Gelehrsamkeit in der Welt werden Mich in dieser Form nicht erkennen können und Mich verneinen. Doch seid dadurch nicht überrascht, da Ich es euch schon vor langer Zeit ankündigte, als Ich euch sagte: “Sei gesegnet, Vater, dass Du Deine Wahrheit den Unmündigen offenbart und sie den Gelehrten und Klugen verborgen hast.”

18. Dies geschieht jedoch nicht, weil Ich meine Wahrheit irgend jemandem verberge, sondern vielmehr weil die, deren Verstand unbelastet ist, in ihrer [geistigen] Armut oder Bedeutungslosigkeit Mich besser empfinden können, während die Menschen mit Begabung, deren Verstand voller Theorien, Philosophien und Glaubenslehren ist, Mich weder begreifen noch empfinden können. Doch die Wahrheit, die für alle ist, wird zum vorbestimmten Zeitpunkt zu jedem kommen. (50, 45)

19. Wer mein Gesetz kennt und es verheimlicht, kann sich nicht mein Jünger nennen. Wer meine Wahrheit nur mit seinen Lippen weitergibt und nicht mit dem Herzen, nimmt Mich nicht zum Vorbild. Wer von Liebe spricht und mit seinen Werken das Gegenteil beweist, der ist Verräter an meinen Lehren.

20. Wer die Reinheit und Vollkommenheit Marias verleugnet, ist töricht, denn in seiner Unwissenheit fordert er Gott heraus und leugnet seine Macht. Wer meine Wahrheit in der “Dritten Zeit” nicht anerkennt und die Unsterblichkeit des Geistes leugnet, schläft noch und beherzigt nicht die Prophetien der vergangenen Zeiten, welche die Offenbarung ankündigten, die die Menschheit in dieser Zeit erlebt. (73, 28 – 29)

21. Sie werden kommen und Mich auf die Probe stellen, weil sie euch beweisen wollen, dass ihr euch in einem Irrtum befindet. Wenn Ich ihnen meinen Namen nicht nenne, werden sie sagen, dass Ich nicht Ich bin, und wenn Ich ihre in schlechter Absicht gestellten Fragen beantworte, werden sie Mich mit noch größerem Eifer leugnen.

22. Dann werde Ich ihnen sagen: Wer das Reich des Lichtes betreten will, muss es mit dem Herzen suchen. Doch jener, der ohne Mich anzuerkennen leben möchte, wird seinem eigenen Geiste das göttliche Wissen vorenthalten haben und so bewirken, dass alles, was klare und lichtvolle Offenbarung ist, für ihn Geheimnis und Mysterium ist. (90, 49 – 50)

23. Jetzt bin Ich nur vorübergehend bei euch, wie Ich es auch einstens war. Schon nähert sich der Zeitpunkt, an dem Ich nicht mehr zu euch spreche, doch die Menschheit hat meine Gegenwart nicht empfunden.

24. Von dem “Berge” aus, von dem Ich euch mein Wort sende und euch betrachte, werde Ich am Vorabend meines Abschieds ausrufen müssen: “Menschheit, Menschheit, die du nicht gewusst hast, Wer bei dir gewesen ist!” So wie Ich in der “Zweiten Zeit”, kurz vor meinem Tode, von einem Berge aus die Stadt betrachtete und unter Tränen ausrief: “Jerusalem, Jerusalem, die du das Gute, das bei dir gewesen ist, nicht erkannt hast”.

25. Es war nicht die Welt, um derentwillen Er weinte, es war um des Geistes der Menschen willen, die noch immer ohne Licht waren und die noch viele Tränen vergießen mussten, um die Wahrheit zu erreichen. (274, 68 – 69)

26. Viele Jahrhunderte sind vergangen seit dem Tag, da Ich euch mein Wort und meine letzten Ermahnungen durch Jesus gab; doch heute erscheine Ich bei euch als Heiliger Geist, um mein Versprechen an euch zu erfüllen.

27. Ich bin nicht Mensch geworden, Ich komme im Geiste, und nur diejenigen werden Mich sehen, die zugerüstet sind.

28. Während ihr an mein Wort glaubt und Mir nachfolgt, nehmen andere meine Kundgebung nicht an und leugnen sie. Ich musste ihnen große Beweise geben, und dank dieser habe Ich allmählich ihren Unglauben besiegt.

29. Die Liebe und die Geduld, die Ich euch immer bekundet habe, lassen euch begreifen, das nur euer Vater euch in dieser Weise lieben und unterweisen kann. Ich wache über euch und mache euer Kreuz leicht, damit ihr nicht strauchelt. Ich lasse euch meinen Frieden fühlen, damit ihr euren Weg voll Vertrauen in Mich geht. (32, 4)

30. Mein Wort, meine Lehransprache, ist heute dem Anschein nach allein für euch bestimmt; in Wahrheit ist sie jedoch für alle bestimmt, denn ihre Weisheit und Liebe umfasst das ganze Universum, vereint alle Welten, alle inkarnierten und desinkarnierten Geistwesen. Kommt herbei, so ihr meiner bedürft; sucht Mich, wenn ihr euch verloren fühlt.

31. Ich bin euer Vater, der eure Leiden kennt und der euch tröstet. Ich flöße euch die Liebe ein, die ihr so sehr benötigt – für euch selbst, und um sie in eurer Umgebung zu verbreiten.

32. Wenn ihr in Wahrheit meine Gegenwart an der Weisheit erkennt, welche Ich durch diese Stimmträger offenbare, so erkennet auch, dass der Zeitpunkt da ist, das aufbauende Werk auf dem geistigen Pfade zu beginnen.

33. Ach, wenn doch alle, die gerufen worden sind, herbeieilen würden; wahrlich, Ich sage euch, der Tisch des Herrn wäre überfüllt von Jüngern und sie alle würden die gleiche Speise essen! Doch nicht alle Geladenen sind gekommen, sie haben verschiedene Beschäftigungen vorgegeben und so den Göttlichen Ruf auf den zweiten Platz verwiesen.

34. Selig, die eilends herbeigekommen sind, denn sie haben ihre Belohnung erhalten. (12, 76 – 80)

35. Nicht alle hören Mir hier zu, die in dieser Zeit Geistesgaben empfangen haben. Seht, wie viele leere Plätze es am Tische gibt, weil viele meiner kleinen Kinder, nachdem sie eine Wohltat empfangen haben, sich entfernten und die Verantwortlichkeiten und Aufträge mieden. Ach, wenn sie hier auf Erden noch die Gelübde wüssten, die jeder Geist Mir gab, bevor er zur Erde kam! (86, 43)

36. Ich vermache euch derzeit das Dritte Testament, doch ihr habt nicht einmal die beiden ersten verstanden. Wenn ihr in dieser Zeit vorbereitet gewesen wäret, wäre es nicht notwendig gewesen, dass mein Wort materiell hörbar wird, denn Ich würde dann geistig sprechen, und ihr würdet Mir mit eurer Liebe antworten. (86, 49)

37. Dies ist das Licht der “Dritten Zeit”. Doch stellt den auf die Probe, der sagt, dass es nicht Gott ist, der zu euch spricht, sondern dieser Mensch hier. Wahrlich, Ich sage euch, solange mein göttlicher Strahl seinen Verstand nicht erleuchtet, werdet ihr ihm keine Worte von geistigem Wert und von Wahrheit entlocken können, selbst wenn ihr ihn mit dem Tode bedrohen würdet.

38. Es ist nichts Befremdliches, dass ebenso wie der Geist sich seines Körpers bedient, um zu sprechen und sich kundzutun, er sich für eine kurze Zeitspanne von demselben löst um zu ermöglichen, dass sich an seiner Stelle der Vater aller Geister kundgibt: Gott.

39. Ich komme zu euch, da ihr nicht zu Mir zu kommen versteht und Ich lehre, dass das wohlgefälligste Gebet, das zum Vater gelangt jenes ist, das in der Stille aus eurem Geist emporsteigt. Dies Gebet ist es, das meinen Strahl anzieht, durch welchen ihr Mich vernehmt. Es sind nicht die Gesänge und Worte, die meine Göttlichkeit erfreuen. (59, 57 – 59)

40. Ihr könnt nicht behaupten, dass mein Wort nicht klar ist, oder dass es Unvollkommenheiten enthält, denn von Mir kann keinerlei Unklarheit ausgehen. Wenn ihr in ihm irgendeinen Irrtum findet, so schreibt ihn der schlechten Übermittlung durch den Stimmträger zu, oder eurem schlechten Auffassungsvermögen, doch niemals meiner Lehre. Weh dem Stimmträger, der mein Wort verdirbt! Weh jenem, der meine Unterweisung schlecht übermittelt und sie entwertet, denn er wird den unablässigen Vorwurf seines Gewissens erfahren und den Frieden seines Geistes verlieren! (108, 51)

41. Um euch entgegenzukommen, sage Ich euch: Wenn ihr nicht wollt, dass Ich Mich sündiger Körper bediene um euch meine Liebe zu schenken, so zeigt Mir einen Gerechten, einen Reinen, weist Mir einen unter euch vor, der zu lieben versteht, und Ich versichere euch, dass Ich Mich seiner bedienen werde.

42. Begreift, dass Ich Mich der Sünder bediene um die Sünder herbeizuführen; denn Ich komme nicht, um die Gerechten zu retten; diese sind bereits im Reich des Lichtes. (16, 25)

43. Beobachtet, wie dieser Same, obschon ihr ihn schlecht gepflegt habt, nicht stirbt; seht, wie er Finsternis und Fallgruben, Hindernisse und Prüfungen besiegt hat und Tag für Tag weiterhin keimt und sich entwickelt. Warum stirbt dieser Same nicht: Weil die Wahrheit unsterblich, ewig ist.

44. Deshalb werdet ihr erleben, dass wenn diese Lehre bisweilen zu verschwinden scheint, dies gerade dann sein wird, wenn neue und üppige Triebe hervorsprießen um den Menschen zu helfen, auf dem Wege zur Vergeistigung einen weiteren Schritt vorwärts zu machen. (99, 20)

45. Untersucht meine Unterweisungen und sagt Mir, ob diese Lehre in eine eurer Religionen eingeschlossen werden könnte.

46. Ich habe euch ihre umfassenden Merkmale und ihren universellen Sinngehalt offenbart, welcher sich nicht nur auf Teile der Menschheit oder auf [bestimmte] Völker beschränkt, sondern die Planetenbahn eurer Welt überschreitet, um die Unendlichkeit mit all ihren Lebenswelten einzubeziehen, wo – wie auf dieser Welt – auch Kinder Gottes wohnen. (83, 6)

47. Erkennt, dass mein Wort keine neue Religion ist noch sein kann. Dies Werk ist der lichtvolle Weg, in welchem sich alle Ideologien, Glaubensbekenntnisse und Religionen geistig vereinigen werden, um vor die Tore des Gelobten Landes zu gelangen. (310, 39)

48. Meine Unterweisung, von der sich euer Geist nährt, will euch in Meister verwandeln, in die treuen Apostel des Heiligen Geistes. (311, 12)

49. Ich werde euch den Menschen als meine Diener vorstellen, als die Trinitarisch- Marianischen Spiritualisten der Dritten Zeit – Spiritualisten, weil ihr mehr Geist als Materie sein sollt; Trinitarisch, weil ihr in drei Zeiten meine Offenbarung empfangen habt; Marianisch, weil ihr Maria, eure universelle Mutter liebt, welche über euch gewacht hat, damit ihr nicht auf dem Lebensweg verzagt. (70, 36)

50. Nicht nur die, welche mein Wort durch das menschliche Verstandesorgan vernahmen, werden Kinder dieses Volkes genannt werden. Jeder, der sein Kreuz auf sich nimmt – jeder, der dies Gesetz liebt und diesen Samen verbreitet, soll Arbeiter in meinem Weinberg, Apostel Meines Werkes und Kind dieses Volkes genannt werden, auch wenn er Mich nicht mittels dieser Kundgabe gehört hat. (94, 12)

51. Wie kannst du meinen, Volk, dass – weil ihr an verschiedenen Versammlungsorten zusammen kommt – dies ein Grund sei, voneinander Abstand zu halten? Nur die Unwissenheit wird verhindern, dass ihr euch der geistigen Bande bewusst werdet, die alle Kinder des Herrn vereinen. (191, 51)

52. Wenn ihr die eine oder andere oder verschiedene Versammlungsstätten besucht und durch deren Stimmträger dasselbe Wort vernehmt, so wird euer Herz von Wonne und Glauben erfüllt, und ihr fasst jene Unterweisung als einen echten Beweis dafür auf, dass diese Gemeinschaften aufgrund ihrer Vergeistigung vereint sind. Wenn ihr jedoch einer mangelhaften Kundgebung beiwohnt, habt ihr das Gefühl, dass man euch in euren Herzen verwundet hat, und ihr begreift, dass dort nicht die Einigkeit besteht oder sich bekundet, die in diesem Volke vorhanden sein soll. (140, 71)

53. Ich will, dass ihr meine guten und demütigen Jünger seid – solche, die keine Ernennungen oder Ehrungen innerhalb der Gemeinschaft beanspruchen, sondern dass euer Ideal nur darin besteht, durch Tugend die Vervollkommnung zu erreichen und meine Anweisungen zu befolgen, damit euer Leben ein Vorbild wird. Was könnten euch Ehrenplätze, Titel oder Namen nützen, wenn ihr keine Verdienste habt, um sie zu Recht zu besitzen? (165, 17)

54. Mein Werk ist nicht eine von so vielen Lehren, ist nicht eine weitere Sekte auf der Welt. Diese Offenbarung, die Ich euch heute gebracht habe, ist das Ewige Gesetz. Dennoch – wie viele Rituale habt ihr ihm aus Mangel an Geistigkeit und Verständnis beigemengt, wie viele Unlauterkeiten, bis ihr es schließlich entstellt habt. Wie viele Kulthandlungen habt ihr in meine Lehre eingeführt, wobei ihr sagt und glaubt, dass alles, was ihr getan habt, von Mir inspiriert und angeordnet worden sei. (197, 48)

55. Ihr werdet euch bald mitten unter Menschen begeben, die äußerlicher Kulte müde und ihres religiösen Fanatismus‟ überdrüssig sind. Deshalb sage Ich euch, dass die Botschaft der Vergeistigung, die ihr ihnen bringen werdet, wie frischer und erquickender Tau zu ihren Herzen gelangen wird.

56. Meint ihr, wenn ihr mit fanatischen Kulten und Handlungsweisen, die im Widerspruch zur Vergeistigung stehen zu ihnen kommt, dass dann die Welt euch als Überbringer einer göttlichen Botschaft anerkennen könnte? Wahrlich, Ich sage euch, man würde euch für Fanatiker einer neuen Sekte halten!

57. Angesichts der Klarheit, mit der Ich zu euch spreche, gibt es welche, die Mir sagen: “Meister, wie ist es möglich, dass wir viele der Kulthandlungen, die uns Roque Rojas als Vermächtnis hinterließ, verwerfen sollten?”

58. Dazu sage Ich euch, dass Ich euch dafür jenes Beispiel aus der “Zweiten Zeit” gab, als Ich dem Volke begreiflich machte, dass es um der Befolgung von Riten, Förmlichkeiten, Traditionen und Feiertagen willen das Gesetz vergessen hatte, was das Wesentliche ist.

59. Ich habe euch an diese Tat eures Meisters erinnert, damit ihr verstündet, dass ihr auch heute Traditionen und Zeremonien vergessen sollt, selbst wenn ihr sie von Roque Rojas gelernt habt, so wie sie damals das Volk von Mose als Erbe übernommen hatte.

60. Nun, Ich will euch damit nicht sagen, dass diese euch etwas Schlechtes gelehrt hätten – nein. Sie waren nur genötigt, auf Sinnbilder und Handlungsweisen zurückzugreifen, die dem Volke helfen sollten, die göttlichen Offenbarungen zu verstehen. Aber sobald dieses Ziel erreicht war, war es notwendig, jede nun unnütze Verehrungsform oder Sinnbildlichkeit zu beseitigen, um das Licht der Wahrheit erstrahlen zu lassen. (253, 29 – 32)

61. Wie viel Schmerz haben meinem Herzen die Diener bereitet, die mein Gesetz nicht verstanden haben; und wie viel Schmerz bereiten derzeit jene, die – obwohl Ich sie geschult und eingesetzt habe – heute dem Zweifel, der Unsicherheit Obdach gewährten und infolge ihres Unverständnisses und ihrer Selbstsucht gesagt haben, dass Ich eine weitere Zeitspanne unter dem Volke verbleiben werde; dass Ich ihrem menschlichen Willen gemäß meinen Universellen Strahl ein weiteres Mal herabsenden und Mich für eine lange Zeit weiterhin kundgeben werde.

62. Deshalb habe Ich euch gesagt: wann habe Ich in meinem Worte Unentschlossenheit, Unsicherheit oder Zwiespalt des Willens gezeigt? Niemals, fürwahr, denn Ich wäre dann nicht mehr vollkommen, wäre nicht mehr euer Gott und euer Schöpfer.

63. In Mir ist Entschiedenheit, ein einziger Wille und deshalb spreche Ich so klar wie das helle Tageslicht, damit alle Mich in meiner Gegenwärtigkeit, meiner Essenz und meiner Macht fühlen können, damit der Geist die [zugrundeliegende] Vernunft und das Wort erkennen kann, das Ich durch das menschliche Verstandesvermögen gegeben habe.

64. Der Meister sagt euch: Der Mensch hat Gebäude errichtet und sie Kirchen genannt, und an diesen Orten macht das Volk, das eintritt, Ehrfurchtsbezeigungen, nährt den Fanatismus und die Abgötterei und betet das an, was der Mensch selbst geschaffen hat. Dies ist in meinen Augen verabscheuungswürdig, und daher habe Ich von dir, Volk Israel, alles entfernt, was du anfänglich gekannt und vernommen hast, damit du deinen Fanatismus aufgibst.

65. Die Gebetshäuser des Volkes Israel sollen der Menschheit bekannt werden, sie sollen nicht geschlossen werden, denn sie sollen dem Schwachen und dem Verirrten, dem Ermatteten und Kranken Obdach geben. Durch eure Zurüstung, durch den Gehorsam gegenüber meinem höchsten Willen und die Befolgung meines Gesetzes werde Ich Mich in den Werken der wahren Jünger meiner Göttlichkeit bezeugen.

66. Es soll euch nicht bekümmern, dass auch falsche Stimmträger, falsche Gemeindeleiter, falsche “Arbeiter” in Erscheinung treten, dass ihre gotteslästerlichen Lippen zum Volke sprechen und behaupten, dass mein Wort und mein Universeller Strahl weiterhin als Unterweisung unter dem Volke verbleiben werden.

67. Ich werde bekannt machen, wer ein Betrüger ist, wer das Gesetz nicht nach meinem Willen befolgt, wer jener ist, der nur seinen Eigenwillen zum Ausdruck bringt, und Ich werde das Werk bekannt machen, das er verbrochen hat, und das Gesetz, das er geschaffen hat, und sie werden verworfen und verbannt werden.

68. Denn Ich werde die göttliche Gnade und Macht zurückhalten, und die Versuchung wird sie in ihre Netze fangen; und darum wird jeder, der sie aufsucht, in seinem Geiste nicht die Gnade meines Heiligen Geistes fühlen. (363, 52 – 56)

69. Ohne auszuposaunen, dass ihr meine Apostel seid, sollt ihr es sein. Auch wenn ihr Meister seid, sollt ihr sagen, dass ihr Jünger seid.

70. Ihr sollt kein Gewand tragen, das euch von andern unterscheidet, sollt kein Buch in euren Händen tragen, sollt keine Versammlungshäuser bauen.

71. Auch sollt ihr auf Erden kein Zentrum oder Fundament meines Werkes haben, noch soll irgend jemand über den Menschen stehen, der meine Stelle vertritt.

72. Die Leiter, die ihr bisher gehabt habt, sind die letzten. Das Gebet, die Vergeistigung und die Ausübung meiner Lehre sollen die Menschenscharen auf den Weg des Lichtes führen. (246, 30 – 31)

73. Ist es etwa gerecht – frage Ich meine Jünger – , dass ihr ein vollkommenes Werk wie das, das Ich euch offenbart habe, gegenüber der Menschheit so darstellt, dass es als Verirrung beurteilt wird, oder dass es als eine weitere der Lehren und Theorien betrachtet wird, die in diesen Zeiten als Früchte der herrschenden geistigen Verwirrung entstanden sind?

74. Wäre es recht, wenn ihr, die Ich so sehr geliebt und mit meinem Wort geschult habe, damit euer Zeugnis rein sei, als Opfer eurer Irrtümer in die Hände der irdischen Justiz geraten oder verfolgt und zerstreut würdet, weil eure Nächsten euch für schädlich halten?

75. Meint ihr, dass eine Lehre – richtig befolgt – solche Geschehnisse hervorrufen könnte? Nein, Jünger.

76. Lasst Mich in dieser Weise zu euch sprechen, denn Ich weiß, weshalb Ich es tue. Morgen, wenn Ich nicht mehr in dieser Form zu euch spreche, werdet ihr wissen, weshalb Ich so zu euch sprach, und ihr werdet sagen: “Der Meister wusste genau, an wie vielen Schwachheiten wir kranken würden. Nichts entgeht seiner Weisheit.” (252,26 – 27)

77. Ich bereite euch auf die Zeit vor, in der ihr Mein Wort nicht mehr vernehmt, denn dann werden euch die Menschen das Volk ohne Gott nennen, das Volk ohne Gotteshaus, weil ihr keine prächtigen Kirchengebäude haben werdet, um Mich zu verehren, noch feierliche Kulthandlungen zelebrieren, noch Mich in Bildnissen suchen werdet.

78. Aber Ich werde euch ein Buch als Testament hinterlassen, das eure Schutzwehr in den Prüfungen und der Weg sein wird, auf den ihr eure Schritte lenken sollt. Diese Worte, die ihr heute durch den Stimmträger vernehmt, werden morgen den Schriften entströmen, damit ihr euch erneut daran erquickt, und sie von den Menschenscharen vernommen werden, die zu dieser Zeit hinzukommen werden. (129, 24)

79. Ich vermache der Menschheit derzeit ein neues Buch, ein neues Testament; mein Wort der “Dritten Zeit”, die göttliche Stimme, die beim Lösen des Sechsten Siegels zum Menschen gesprochen hat.

80. Es ist nicht nötig, dass eure Namen oder eure Taten in die Geschichte eingehen. In diesem Buche wird mein Wort wie eine klingende und klare Stimme sein, die ewig zum menschlichen Herzen spricht, und mein Volk wird der Nachwelt die Spur ihrer Schritte auf diesem Wege der Vergeistigung hinterlassen. (102, 28 – 29)

81. Die Versammlungsstätten, in denen sich mein Wort kundgetan hat, haben sich vervielfacht, wobei jede von ihnen wie eine Schule wahren Wissens ist, wo die Menschen sich versammeln, die meine Jünger bilden und begierig herbeikommen, um die neue Lektion zu lernen.

82. Wenn jede dieser Gemeinden von all den Wohltaten Zeugnis ablegen würde, die sie aus meiner Barmherzigkeit empfangen hat, so würde das Bezeugen jener Wunder kein Ende haben. Und wenn ihr alles in einem Buche sammeln müsstet, was Ich vom ersten meiner Worte bis zum letzten durch alle meine Stimmträger gesprochen habe, so wäre dies ein Werk, das ihr nicht vollbringen könntet.

83. Doch Ich werde der Menschheit durch Vermittlung meines Volkes “ein Buch” zukommen lassen, in welchem die Essenz meines Wortes und das Zeugnis der Werke enthalten ist, die Ich unter euch vollbrachte. Fürchtet euch nicht, diesen Auftrag zu übernehmen, denn Ich werde euch inspirieren, damit in diesem Buch jene Unterweisungen festgehalten werden, die unerlässlich sind. (152, 39 – 41)

84. Die Essenz dieses Wortes hat sich seit dem Beginn seiner Kundgebung niemals verändert, als Ich durch Damiana Oviedo zu euch sprach. Der Sinngehalt meiner Lehre ist der gleiche gewesen.

85. Doch wo ist die Essenz jener Worte? Was geschah damit? Verborgen sind die Schriften jener göttlichen Botschaften, welche die ersten in dieser Zeit waren, in der mein Wort so reichlich unter euch verbreitet wurde.

86. Es ist notwendig, dass diese Unterweisungen ans Licht kommen, damit ihr morgen zu bezeugen imstande seid, wie der Beginn dieser Kundgebung war. So werdet ihr das Datum meiner ersten Unterweisung kennen lernen, ihren Inhalt und den der letzten, welche euch das Jahr 1950 bringt – das festgesetzte Jahr, mit dem diese Offenbarungszeit enden soll. (127, 14 – 15)

87. Es ist notwendig, dass ihr mit jenen sprecht, die mein Wort verbergen und die meine Unterweisungen verfälschen. Sprecht in aller Klarheit mit ihnen, Ich werde euch beistehen, damit ihr euren Standpunkt ihnen gegenüber vertretet. Denn es sind die Menschen, die Grund dafür sind, dass mein Werk morgen bemängelt und mein Gesetz verfälscht wird, weil sie meinem Werke etwas hinzugefügt haben, das nicht zu ihm gehört. (340, 39)

88. Ich brachte euch dies Wort und ließ es euch in eurer Sprache hören, doch Ich gebe euch den Auftrag, es später in andere Sprachen zu übersetzen, damit es allen bekannt wird.

89. Auf diese Weise werdet ihr den wahren “Turm Israels” zu bauen beginnen – jenen, welcher alle Völker geistig zu einem einzigen vereint, welcher alle Menschen in jenem göttlichen, unwandelbaren und ewigen Gesetze eint, das ihr in der Welt aus dem Munde Jesu erfahren habt, als er euch sagte: “Liebet einander!” (34, 59 – 60)

Das Geistige Israel und das jüdische Volk

90. “Israel” nannte Ich das Volk, das Ich derzeit um meine neue Offenbarung schare, denn niemand weiß besser als Ich, welcher Geist in jedem der Berufenen dieser “Dritten Zeit” wohnt.

91. “Israel” hat eine geistige Bedeutung, und euch gebe Ich diesen Namen, damit ihr euch bewusst seid, dass ihr ein Teil des Volkes Gottes seid. Denn “Israel” stellt kein Volk der Erde dar, sondern eine Welt von Geistern.

92. Dieser Name wird auf Erden erneut bekannt werden, aber frei von Irrtümern, in seinem wahren Sinngehalt, welcher geistig ist.

93. Ihr müsst den Ursprung und die Bedeutung dieses Namens kennen; euer Glaube daran, dass ihr Kinder jenes Volkes seid, muss absolut sein, und ihr müsst völlige Erkenntnis darüber haben, von wem und weshalb ihr diese Bezeichnung erhalten habt, damit ihr den Angriffen standhalten könnt, die euch morgen von denen zuteil werden, die dem Namen “Israel” einen anderen Sinn geben. (274, 47 – 50)

94. Ich will von euch Gehorsam, Ich will, dass ihr ein durch seinen Glauben und seine Vergeistigung starkes Volk bildet; denn ebenso, wie Ich die Generationen, die von Jakob abstammten, sich vervielfachen ließ – trotz der großen Nöte, die jenes Volk heimsuchten – so werde Ich auch bewirken, dass ihr, die ihr im Geiste jenen Samen in euch tragt, in euren Kämpfen durchhaltet, damit euer Volk sich noch einmal mehrt wie die Sterne am Himmel und wie der Sand am Meer.

95. Ich habe euch wissen lassen, dass ihr geistig ein Teil jenes Volkes Israel seid, damit ihr eine umfassendere Kenntnis von eurer Bestimmung habt. Aber Ich habe euch zugleich empfohlen, dass ihr die diesbezüglichen Prophetien nicht öffentlich verkündet, bis die Menschheit sie von sich aus entdeckt.

96. Denn da auf Erden noch das israelitische Volk existiert, der Jude nach dem Fleische, wird er euch diesen Namen abstreiten und ihn euch nicht zugestehen, obwohl dies kein triftiger Grund für einen Streit ist.

97. Sie wissen noch nichts von euch, ihr hingegen wisst vieles von ihnen. Ich habe euch offenbart, dass dies Volk, das auf Erden umherirrt und ohne Frieden im Geiste ist, Schritt für Schritt und ohne es zu wissen sich auf den Gekreuzigten zu bewegt, den es als seinen Herrn erkennen und den es um Vergebung bitten wird wegen seiner so großen Undankbarkeit und Hartherzigkeit angesichts seiner Liebe.

98. Mein Körper wurde vom Kreuze abgenommen, aber für jene, die Mich Jahrhunderte hindurch verneint haben, bleibe Ich daran genagelt, und Ich warte weiterhin auf den Augenblick ihres Erwachens und ihrer Reue, um ihnen all das zu geben, was Ich ihnen entgegenbrachte und sie nicht empfangen wollten. (86, 11- 13)

99. Seid in dieser Zeit nicht wie das jüdische Volk der “Zweiten Zeit”, das – weil es traditionsgebunden, konservativ und fanatisch war – das Brot des Himmels nicht essen konnte, das der Messias ihm brachte, den es viele Jahrhunderte lang erwartet hatte. Als die Stunde gekommen war, konnte es Ihn nicht erkennen, weil seine Vermaterialisierung es daran hinderte, das Licht der Wahrheit zu schauen. (255, 19)

100. Aus fernen Landstrichen und Nationen werdet ihr eure Brüder im Verlangen nach Befreiung ihres Geistes ankommen sehen. Aus jenem alten Palästina werden sie ebenfalls in Scharen herbeikommen, wie damals, als die Stämme Israels die Wüste durchquerten.

101. Lange und leidvoll ist seine Pilgerschaft gewesen, seit es aus seinem Schoße Jenen verstieß, der ihm sein Reich als ein neues Erbe anbot. Doch schon nähert es sich der Oase, wo es ausruhen und über mein Wort nachsinnen wird, um danach, in der Erkenntnis meines Gesetzes bestärkt, den Weg fortzusetzen, der ihm seine so lange Zeit vergessene Entwicklung weist.

102. Dann werdet ihr viele sagen hören, dass eure Nation das neue Land der Verheißung ist, das Neue Jerusalem. Ihr werdet ihnen jedoch sagen, das jenes Gelobte Land jenseits dieser Welt liegt, und dass man, um zu ihm zu gelangen, dies im Geiste tun muss, nachdem man die große Wüste der Prüfungen dieser Zeit durchquert hat. Auch werdet ihr ihnen sagen, dass diese Nation nur eine Oase inmitten der Wüste ist.

103. Du sollst jedoch begreifen, Volk, dass die Oase den erschöpften Wanderern Schatten spenden muss und außerdem ihr kristallklares und frisches Wasser den vor Durst ausgedörrten Lippen derer anbieten muss, die in ihr Zuflucht suchen.

104. Was ist jener Schatten und jenes Wasser, von dem Ich zu euch spreche? meine Lehre, Volk, meine göttliche Unterweisung in der Liebestätigkeit. Und in wen habe Ich diesen Reichtum an Gnade und an Segnungen gelegt? in dich, Volk, damit du dein Herz immer mehr von jeder Selbstsucht freimachst und es bei jedem deiner Werke als einen reinen Spiegel vorweisen kannst.

105. Würde euer Geist und Herz nicht von Wonne erfüllt werden, wenn es durch eure Liebe gelänge, jenes Volk, das so an seinen Traditionen hängt und geistig stehen geblieben ist, zur Trinitarisch-Marianischen Geistlehre zu bekehren? Wäre nicht Freude unter euch, wenn sich das “Alte Israel” durch Vermittlung des “Neuen Israel” bekehren würde, das heißt, dass das erstere Gnade erlangen würde durch das letztere?

106. Bis jetzt hat nichts das jüdische Volk davon überzeugt, dass es mit den alten Überlieferungen brechen muss, um seine sittliche und geistige Aufwärtsentwicklung zu erreichen. Es ist das Volk, das glaubt, die Gesetze Jehovas und Moses zu erfüllen, das aber in Wirklichkeit noch immer sein Goldenes Kalb anbetet.

107. Die Zeit ist nahe, in der dies irrende und über die Welt verstreute Volk aufhört, auf die Erde zu schauen, und es seine Augen zum Himmel erhebt, auf der Suche nach jenem, der ihm von Anfang an als sein Erlöser verheißen war und den es verkannte und tötete, weil es Ihn für arm hielt und nichts Gutes an Ihm fand. (35, 55 – 58)

108. Fasst die Tatsache, dass Ich ein Volk der Erde unter den anderen erwählt habe, nicht als eine Bevorzugung auf: Ich liebe alle meine Kinder und die Völker, die sie gebildet haben, gleichermaßen.

109. Jedes Volk bringt eine Mission zur Erde mit, und die Bestimmung, die “Israel” mitgebracht hat, ist jene, unter den Menschen der Prophet Gottes, der Leuchtturm des Glaubens und der Weg zur Vollkommenheit zu sein.

110. Meine Prophetien und Offenbarungen, die Ich euch seit den ersten Zeiten gegeben habe, wurden nicht richtig ausgelegt, weil die Stunde noch nicht gekommen war, in der die Menschheit sie verstanden hätte.

111. Früher war “Israel” ein Volk der Erde; heute sind es über die Welt verstreute Menschen; morgen wird das Volk Gottes aus allen Geistwesen bestehen, welche zusammen mit ihrem Vater in vollkommener Harmonie die Göttliche Familie bilden werden. (221, 27 – 30)

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flagge en  Chapter 63…The Spiritual Work of Christ & Spiritual Israel

The Third Testament Chapter 63…The Spiritual Work of Christ & Spiritual Israel and the Jewish People – Teaching 1… Verses 1-111 – Revelations of Jesus Christ

The Spiritual Work of Christ
Thus saith the Lord…

1. Enjoy My presence, beloved People, celebrate in your hearts, and tremble with happiness, for you have finally seen the coming of the day of the Lord.

2. You have feared the arrival of this day because you have still thought as did the ancients, that the heart of your Father was vengeful, that it held a grudge for the offenses received and so would bring the sickle, the whip, and the cup of bitterness to carry out revenge on those who so much and so often gave offense.

3. But great has been your surprise upon finding that in the Spirit of God, anger cannot exist, nor can rage or disgust, and if the world weeps and laments as never before, it is not because the Father has given them those fruits to eat or made them drink from that cup, it is rather that humanity now gathers the harvest sown by its works.

4. It is true that all the calamities unleashed in this Era were prophesized aforetime, but do not think that because they were announced your Lord brought them as a punishment; on the contrary, in all the eras I have protected you from evil and from temptations, and have helped you to get up again after your falls. Furthermore I have placed within your reach all the means necessary so that you can save yourselves. Recognize, however, that you have been unbelieving and deaf to My calls. (160, 40 – 41)

5. Woe to those who in this time do not struggle to light their lamps, for they shall be lost. That is why, this being the time of light, there are shadows everywhere.

6. You know, from My own words, that I chose this nation in which to manifest Myself in My third coming, but the reason, is unknown to you, it has been a Mystery to you; however the Master, who does not wish to have secrets from his disciples, comes to reveal to you all that you must know, so that you may answer correctly those who might ask.

7. I have seen that the dwellers of this corner of the earth have always loved Me and sought Me out, and even when their worship has not been always perfect, I have received their intentions and their love like a flower of innocence, sacrifice, and suffering. That fragrant flower has always been present upon the altar of My Divinity.

8. You have been prepared to fulfill this great mission in the Third Era.

9. Today you know that in your bosom I have caused the people of Israel to be reincarnated; this I revealed to you. Understand that the seed that breathes in your being, and the inner light that guides you is the same that I poured out since the First Era over the house of Jacob.

10. You are Israelites of the spirit, you possess spiritually, the seed of Abraham, Isaac, and Jacob. You are branches of the blessed tree that gives both shade and fruit to humanity.

11. That is why I name you My first-born, and why I sought you out in this Era to manifest in you My third revelation to the world.

12. It is My will that the people of Israel resurge spiritually among humanity so that they may behold the true resurrection of the flesh. (183, 33 – 35)

13. Did you think, perchance, that I would give My word to all the peoples of the earth? No. In that, My manifestation is like those of times past. By manifesting Myself to only one people, these were given the mission of spreading the good news and the seed received in My message. (185, 20)

14. Let other nations awaken to the new Era as they contemplate regions devastated by the waters, nations destroyed by war and pestilence annihilating lives. Those people, conceited in their knowledge and lethargic in the splendor of their religions, will not recognize My Word through this humble means, nor feel My manifestation in spirit; therefore, the earth will have to be shaken first, and Nature will say to men: The time has arrived and the Father has come among you.

15. In order for mankind to awaken, let them open their eyes and accept that I am the One who has arrived; first the power and pride of man will be touched, but you have as your mission to be vigilant, to pray and to prepare yourselves. (62, 53)

16. I promised you during that Era to return among mankind, and here I am fulfilling that promise, even though many centuries have passed. Your spirit longed for My presence in his wish for peace, in his hunger for truth, in his yearning for knowledge, and My Spirit has descended to make you hear a teaching in accordance with the period in which you live. How can men wish to keep on living as they have done until now? It is no longer time for them to be at a standstill spiritually nor lethargic in the practice of rituals and traditions. (77, 19)

17. Many men of recognized wisdom in the world will not be able to recognize me in this form and will deny me, but do not let that surprise you, for I have already announced it to you long ago when I said: “Blessed are you, Father, who revealed your truth to the humble and kept it from the wise and knowledgeable.”

18. But it is not that I hide My truth from anyone. Rather, those who are clean in their understanding, in the poverty and insignificance can feel me better, whereas scholarly men are not able to understand nor feel me because their minds are filled with theories, philosophies, and certain beliefs. But the truth is for everyone, and it will come to each one at the designated time. (50, 45)

19. He who knows My Law but conceals it cannot be called My disciple; He who delivers My truth only with his lips and not with his heart is not imitating Me. He who speaks of love but with his deeds proves the opposite, is a traitor to My lessons.

20. He who arises disregarding the purity and perfection of Mary is torpid, because in his ignorance He defies God, denying His power. He who denies My truth in the Third Era and rejects the immortality of the spirit, is sleeping and does not recall the prophesies of past times that announced the revelations which Humanity is living during this period. (73, 28 – 29)

21. They shall come to test Me, wishing to show you that you are in error. If I do not give them My name, they will say that it is not I [who speak]; and if I answer their ill – intentioned questions, more vehemently they will deny Me.

22. And so I will tell them: He who wishes to enter the Kingdom of Light shall need to seek it with his heart, but He who wishes to live denying Me, shall have denied the Divine wisdom to his own spirit, causing all the clear and luminous revelation to be for him both secret and Mysterious. (90, 49 – 50)

23. Now, I journey among you, as I did in that time, but the time approaches when I shall cease speaking to you, and humanity has not yet felt My presence.

24. From this mount, from where I see you and send you My word, I shall have to exclaim on the eve of My departure: “Humanity, humanity! You have not known whom you had among you!” As in the Second Era, being near My death, I contemplated the city from the mount, and cried between tears, “Jerusalem, O Jerusalem, you have not known the good you have had.”

25. It was not the world for which I cried, it was for the spirit of humanity still without light and with much weeping ahead before reaching the truth. (274, 68 – 69)

26. Many centuries have gone by since the day in which I gave you My word and My last recommendations through Jesus. Today, I appear before you as the Holy Spirit, fulfilling My promise to you.

27. I have not come to be human. I come in spirit and only those who are prepared will perceive me.

28. While you believe in My word and follow me, others do not accept My manifestation and deny it. I have had to give them great trails, and thanks to it, I have been overcoming their disbelief.

29. The love and patience which I have always manifested to you make you understand that only your Father can love you and teach you in this way. I watch over you and lighten your cross so that you do not stumble. I have you feel My peace so that you walk filled with trust in me. (32, 4)

30. My word, My lecture today, apparently is only for you, but truly I say that it is for everyone, because its wisdom and love embraces all of the universe; it unifies all the worlds and all the incarnated and disembodied spirits. Come near if you need Me; seek Me if you feel lost.

31. I am your Father who knows your afflictions and comes to comfort you. I come to instill My love, which you need so much for yourselves and to spread around you.

32. If you truly recognize My presence through the wisdom that I manifest through these faculties, recognize also that it is the moment to begin constructive Work along the spiritual path.

33. Oh! If only all those who have been called would attend, truly I say that the table on the Lord would be filled with disciples and all would partake of the same nourishment! But not all those Invited have come; they have feigned other occupations, relegating the Divine call to second place.

34. Blessed are the ones who have come promptly, for they have their reward. (12, 76 – 80)

35. Not all those who have received gifts in this Era are here listening to Me; see how many empty spaces there are at the table, for many of My students, after receiving a benefit, have fled from their responsibilities and missions. Oh, if they only knew here on the earth, the promises their spirits made to Me before coming to the world! (86, 43)

36. I am leaving you the Third Testament when you have not yet understood the first two. If you had been prepared in this time it wouldn’t have been necessary for My word to be materialized, because I would speak to you spiritually, and you would respond with your love. (86, 49)

37. This is the light of the Third Era; but He who says that it is not God who speaks to you, but rather this man, submit him to a test, because verily I say to you: While My Divine ray of light does not inspire his mind, even though you threaten him with death, you would not force from him words of essence and truth.

38. There is nothing strange that in the same manner that the spirits make use of their bodies to speak and manifest themselves, for an instant they separate from them, so that in their place is manifested the Father of all spirits: God.

39. I come to you because you do not know how to reach Me, and I teach you that the most pleasing prayer that reaches the Father is that which in silence rises from your spirit. That prayer is what attracts My ray of light, through which you listen to Me. It is not the hymns or words which please My Divinity. (59, 57 – 59)

40. You cannot say My word is not clear, or that it harbors imperfections, for no confusion at all can ever proceed from Me. If in it you find any error, attribute it to the misunderstanding of the speaker, or to your own misinterpretation, but never to My Doctrine. Woe to the speaker who distorts My words. Woe to He who reports it wrongly and profanes My teaching, for He will be constantly troubled by his conscience, and lose the tranquility of his spirit. (108, 51)

41. In order to please you I say to you that if you do not want Me to make use of sinful bodies to give you My love, show Me a just and cleansed person; point out someone who among you is able to love, and I assure you that I will use him.

42. Understand that I make use of sinners, to attract sinners, for I have not come to save the just, they are already in the realm of light. (16, 25)

43. Observe how this seed, in spite of your having cultivated it poorly, does not die. Look at how it has continued to defeat darkness, dilemmas, and trials while continuing to grow and develop day by day. Why does this seed not die? Because the truth is immortal, it is eternal.

44. For that reason you will see that just when it looks like this Doctrine is to disappear, new and fertile outbreaks will surge forth to help men take a step forward on the road of spirituality. (99, 20)

45. Analyze My lessons, and then tell Me if this Doctrine can be embraced in any of your religions.

46. I have revealed to you its character and its universal essence, which does not apply only to portions of humanity, or to some peoples, but goes beyond the limits of your world to include all infinity, with all the dwellings inhabited by the children of God as is this world.

47. See how My word, is not, and could not be, a new religion; this work is the luminous road on which all the ideas, beliefs, and religions must unite spiritually to come to the gates of the Promised Land. (310, 39)

48. My teaching, by which your spirit is nourished, leads you to become teachers, the faithful apostles of the Holy Spirit.

49. I shall present you before mankind as My helpers, as the Spiritual Trinitarian Marian followers of the Third Era. The spiritualists, because you shall be more spirit than flesh; as Trinitarians, because you have received My manifestation in three eras; as Marians because you love Mary, your Universal Mother, who is the One who has watched over you so that you do not weaken in your journey. (70, 36)

50. Those who hear My word through human understanding will not be the only ones named as children of this people, for all those who embrace their crosses, all who love this Law and who spread its seed will be called laborers in My fields, apostles of My Work, and children of this people, even when they have not heard me through this manifestation. (94, 12)

51. How can you think, people, that because you gather in different places you are for that reason distant from each other? Only ignorance prevents you from being aware of the spiritual bonds that unite all the children of the Lord. (191, 51)

52. When you visit one or another of the meeting places, and when through the various spokesmen you hear the same words, your hearts are filled with joy and faith and you take that lesson as true proof that these congregations are united in spirituality. But when you witness a deficient manifestation, you feel a wound in your heart, and you understand that the unity that must exist in this people is not present there, or is not manifested.

53. I wish you to be My good and humble disciples who do not covet high posts or honors within the congregation, but whose goal is only the obtaining of perfection through virtue and the following of My teachings so that your lives can be examples. What does it serve to have ranks, titles, or names if you do not have the merit to possess them? (165, 17)

54. My work is not just one of many doctrines; it is not just one of many sects in the world. This revelation I have brought you is the eternal law, but you have mixed many rites and impurities with it because of your lack of spirituality and understanding, to the point of distorting it. How many practices have you added to My doctrine, saying and believing that all you do is inspired or ordered by Me? (197, 48)

55. You will enter the bosom of a humanity tired of superficial worship and fed up with religious fanaticism, and so I tell you that the message of spirituality that you carry will reach their hearts like cool and refreshing dew.

56. Do you think the world will recognize you as bearers of a Divine message if you come with fanatical cults and practices opposed to spirituality? Truly I tell you, they will take you for the fanatics of a new sect.

57. Faced with the clarity with which I speak to you, some ask Me: How is it possible that we are to ignore many of the practices left us by Roque Rojas?

58. To which I answer, that is why I gave you the example in the Second Era, when I made the people understand that in complying with rites, forms, traditions, and holy days they had forgotten that which is essential, the Law.

59. I reminded you of that action of your Master, so that you will understand that you should now forget about traditions and ceremonies, even if you learned them from Roque Rojas, just as the people in that time had inherited them from Moses.

60. I do not mean to say thereby that they taught you anything that was wrong. No, they had the need to recur to symbols and acts that helped the people to understand the Divine revelations, but once that objective was fulfilled it was necessary to erase any useless form or symbol and to allow the light of truth to shine. (253, 29 – 32)

61. How much pain has been caused to My heart by those servants who have not understood My Law, and how much pain is caused by those, who having been prepared and dedicated, now give room to doubt and uncertainty because in their misunderstanding and selfishness they say that I will remain a while longer among the people; that My Universal Ray will descend once more in response to their human will, and that I would continue manifesting for a long time.

62. That is why I have asked: When have I ever shown indecision, uncertainty, or a divided will in My word? Never. For I would cease being perfect, I would cease to be your God and your Creator.

63. In Me there is decision and one single will; for that reason I speak in the full light of day, so that all can feel Me in My power and presence, and so their spirits might recognize the truth and the word that I have given you through the channel of human understanding.

64. The Master tells you: Man has constructed houses and named them temples, and in those places the people enter and offer reverences, feeding fanaticism and idolatry, and adoring things made by men themselves. That is abominable in My eyes, and for that reason it has pleased me to take from you, people of Israel, all that you heard and knew in the beginning, so that you would lose your fanaticism.

65. The houses of worship of the Israelite people shall be known by humanity, they shall not be closed, for they shall shelter the weak and lost, the tired and the sick. And through your preparation, for your obedience to My supreme will and your respecting of My Law, I will make Myself known in the works of the true disciples of My Divinity.

66. Do not be concerned that along the way false spokesmen, false guides, and false laborers arise, or that their blaspheming lips speak to the peoples saying that My Word and My Universal Ray remain among the people as teachings.

67. I will make known the imposters: they who are not fulfilling the Law according to My will; who manifest only their own free will and I will make known the work that they have made, and the law that they have prepared; they shall be unknown and exiled.

68. For while temptation makes them fall into its net, I will retain the Divine grace and power, and so all those who seek them out will fail to sense the grace of My Holy Spirit in their spirits. (363, 52 – 56)

69. Without proclaiming that you are My apostles, you shall be so. And though you are teachers you will call yourselves pupils.

70. Do not wear clothing that distinguishes you from others. Do not carry books in your hands; do not build places of worship.

71. You shall not have on earth the center or the foundation of My Work, nor shall you have before you any man to represent Me.

72. The guides you have had until now [before 1950], are the final ones. Prayer, spirituality, and the practice of My Doctrine shall guide the multitudes on the path of light. (246, 30 – 31)

73. Would it be just, I ask My disciples, for a perfect work, like that I have come to reveal, to be brought before humanity, only to have it judged a falsehood, or to have it be seen as merely “one more” of the doctrines and theories that have arisen as the fruit of the spiritual confusion that reigns in these times?

74. Would it be right that you, who I have so loved, and who I have prepared through My word so that your testimony will be clean, fall victims of your own errors, into the hands of the justice of the earth; or that you be persecuted, and scattered because you are considered dangerous to your brothers?

75. Do you think My doctrine, practiced correctly, could bring about these things? No, disciples.

76. Allow Me to speak to you this way, for I know what I do. Tomorrow, when I have ceased speaking to you this way, you will know why and will say: “The Master knew well the weaknesses we would suffer; nothing escapes his wisdom.” (252, 26 – 27)

77. I am preparing you for the time when you no longer hear My word; for the people will then call you the people without God, the people without temples; for you will have no regal places to offer Me worship, nor celebrate in ceremonies, nor seek Me in images.

78. Yet I shall leave you a book, as the testament that will be your fortress in the trials, and the path by which you guide your steps. These words that today you hear through the speaker, tomorrow shall leap from the scripture so that you may enjoy them again, and so that they will be heard by the multitudes that come in that time. (129, 24)

79. I am leaving a new book to humanity, a new Testament: My word of the Third Era, the Divine voice that has spoken to mankind upon the opening of the Sixth Seal.

80. It will not be necessary for your names or your works to pass into history. My Word is in this book as a vibrant and clear voice speaking eternally to the human heart, and My people shall leave the mark of their passing upon this path of spirituality. (102, 28 – 29)

81. The gathering places where My word has been manifested have multiplied, each of them being like a school of true knowledge where the multitudes that make up My disciples congregate, eager to learn the new lesson.

82. If each of these congregations gave testimony of the benefits received from My charity, the testimony of those prodigies would never end. And if you had to gather in a book all I have said through all My spokesmen, from the first of My words to the last, it would be a task you could never finish.

83. And yet, through My people, I must bring a book to humanity that contains the essence of My word, and testimony of the works that I have done among you. Do not fear to throw yourselves into this task, for I will inspire you so that in that book are placed the indispensable teachings. (152, 39 – 41)

84. The essence of this word has not varied since the beginning of its manifestation when I spoke through the channel of Damiana Oviedo; My Doctrine is still the same.

85. And yet, where is the essence of those words? What became of it? The records of those first Divine messages of this era, in which I poured out the Word upon you, are hidden.

86. It is necessary that those lessons come to light, so that tomorrow you know how to give testimony about the beginning of this manifestation. And so you will know the date of My first lesson and its content, as well as that of the last, which I gave you in the year 1950, the year marked for the ending of this period. (127, 14 – 15)

87. It is necessary that you speak with those who hide My word and adulterate My teachings; speak to them with perfect clarity. I will help you to present yourselves to them, for it shall be those men who cause My work to be censored and My Law altered because they have added to My Work that which does not belong there. (340, 39)

88. I brought you this word and have had you hear it in your language; but I give you the mission of later translating it into other languages in order that it might be known by all.

89. In this manner you will begin to build the true tower of Israel, the one which will spiritually unite all nations into one, the one which will unite all men in that Divine, unchangeable, and eternal law, which in the world you came to know through the lips of Jesus when He told you, “Love one another”. (34, 59 – 60)

Spiritual Israel and the Jewish People

90. Israel I call the people who I congregate around My new revelation, for none know better than I the spirit that dwells in each of those called in this, the Third Era.

91. Israel is a word that has a spiritual significance, and that name I give to you so that you may keep in mind that you form part of the people of God, for Israel is not any people of the earth, but a world of spirits.

92. That name will arise again on earth, but without error, in its true essence, which is spiritual.

93. You must know the origin and meaning of that name; your belief that you are children of that people must be absolute, and you need to understand fully from whom and why you have received that name, so that you may face up to the attacks you receive in future from those who give another meaning to the name of Israel. (274, 47 – 50)

94. I want your obedience. I want you to form a people strong in faith and spirituality, for just as I made the generations born of Jacob to multiply in spite of the great tribulations that afflicted that people, so too I will cause you who bear that seed to endure in your struggles, so that your people will again multiply like the stars in the sky or the grains of sand by the sea.

95. So that you may have a fuller understanding of your destiny, I have made you understand that spiritually you are part of that people of Israel; yet I have told you not to proclaim these prophecies until humanity itself discovers them.

96. For as the Israelite people exist yet on earth, the Jews of the flesh, they shall deny you, and claim the name from you, without that being sufficient cause for dispute.

97. They as yet know nothing of you, while you know much about them. As I have revealed to you, that people, wandering without peace in their spirits, move step by step, and without knowing it, toward the crucified one whom they will recognize as their Lord and before whom they will implore forgiveness for such ingratitude and such stubbornness when faced with his love.

98. My body was taken down from the cross, yet, for those who have denied Me throughout the centuries, I remain nailed there, waiting for the moment of their awakening and repentance to give them all that I brought for them, but which they did not wish to receive. (86, 11 – 13)

99. Do not, in this era, imitate the Jewish people of the Second Era, who from their traditionalism, conservativism, and fanaticism were unable to consume the bread brought them from the Kingdom of Heaven by the Messiah whom they had awaited for centuries and centuries, but whom, when the time came, they were unable to recognize because their materialism did not permit them to see the light of truth. (225, 19)

100. You will see your brothers come from faraway lands and nations in search of their spiritual freedom. As when the tribes of Israel crossed the desert, they will also come in multitudes from that ancient Palestine.

101. Their journey has been long and painful since the time they rejected the Messiah who had come to offer them his Kingdom as a new heritage. But they are approaching the oasis where they will rest and meditate on My word, so that after they are strengthened by having recognized My law, they might follow the long forgotten path designated for their evolution.

102. Then you will hear that many will say that your nation is the new Promised Land, the New Jerusalem. But you will tell them that they will find that Promised Land beyond this world, and that in order to reach it one must do so in spirit after crossing the great desert of trials of this time. Also, you will tell them that this nation is no more than an oasis in the middle of the desert.

103. But you must understand, My people, that the oasis must give shade to the weary travelers in addition to offering its pure and fresh waters to the lips of those who thirst and seek shelter.

104. What is the shade and water of which I speak? It is My Doctrine, O people, My Divine teaching of charity. In whom have I deposited this abundance of grace and blessings? In you, O people, so that you may eliminate all selfishness from your hearts and show it like a clean mirror in every one of your works.

105. Would not your spirits and your hearts be filled with joy if, through your love, those people who are spiritually unenlightened and attached to their traditions, were able to be converted to the Marian Trinitarian Spiritualist Doctrine? Would there not be joy among you if the people of old Israel were shown the true path by the people of new Israel, that is to say that the first would attain grace through the last?

106. Up until now, nothing has convinced the Jewish people that it should break ancient traditions in order to reach its moral and spiritual evolution. These are the people who believe that they are following the laws of Jehovah and of Moses but who in reality still continue to worship the golden calf.

107. The time is near for those wandering people, scattered throughout the world, to cease to look toward earth, and to elevate their eyes toward heaven in search of the one who from the beginning was promised as their savoir, but whom they rejected and killed because they thought He was poor and that He had nothing. (35, 55 – 58)

108. Do not take it as distinction that I chose one people from among those on earth; I love all My children, and all the peoples formed by them.

109. Every people has a mission on earth, and the destiny that Israel has brought with them is to be a prophet of God among humanity, a beacon of faith, and the path to perfection.

110. The revelations and prophecies that I have made from the first times were not correctly interpreted, because the time for humanity to understand them had not yet arrived.

111. Yesterday, Israel was a people on the earth; today, it is a multitude scattered across the earth; tomorrow, the people of God will be formed by all the spirits, and in perfect harmony together with the Father, they will form the Divine family. (221, 27 – 30)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 63-1… L’oeuvre spiritualiste du Christ
Enseignement 1… Versets 1-111 – Révélations de Jésus-Christ

L’oeuvre spiritualiste du Christ
Cela dit le Seigneur…

1. Réjouissez-vous de ma présence, peuple aimé, faites la fête dans votre coeur, vibrez de joie, parce qu’enfin vous avez vu la venue de ce jour du Seigneur.

2. Vous aviez peur qu’arrive ce jour, parce que vous pensiez encore comme les anciens, vous croyiez que le coeur de votre Père était vindicatif, qu’il gardait de la rancoeur pour les offenses reçues et que, pour autant, il apporterait la faucille, le fouet et le calice d’amertume qu’Il avait préparés pour exercer une vengeance sur ceux qui L’avaient offensé tant et tant de fois.

3. Mais votre surprise a été grande de constater que dans l’Esprit de Dieu, il ne peut exister de colère, ni de fureur, ni de haine, et que si le monde sanglote et se lamente comme jamais, ce n’est pas dû à ce que son Père lui ait fait manger de ce fruit, ni boire de ce calice, mais qu’il s’agit de la récolte que l’humanité est en train de recueillir pour ses actes.

4. Il est certain que toutes les calamités qui se sont déchaînées en ce temps vous furent annoncées; mais n’allez pas penser par là que votre Seigneur vous les apporta comme un châtiment. Cêest tout le contraire, en tous temps, je vous ai prévenus contre le mal, contre les tentations, et vous ai aidés à vous relever de vos chutes. De plus, j’ai mis à votre portée tous les moyens qui vous sont nécessaires pour que vous puissiez vous sauver; cependant vous devez aussi reconnaître que vous vous êtes toujours montrés sourds et incrédules à mes appels. (160, 40-41)

5. Malheur à ceux qui, en ce temps, ne luttent pas pour allumer leur lampe, parce qu’ils se perdront! Et voilà que, bien que ce temps soit celui de la lumière, les ombres règnent partout.

6. Vous savez, par ma parole, que je choisis cette nation (Mexique) pour me manifester en ma troisième venue, mais quant au pourquoi, vous l’ignorez; cela a été un mystère pour vous. Mais le Maître ne souhaite pas avoir de secrets pour ses disciples; Il vient vous révéler tout ce que vous devez savoir, afin que vous répondiez, avec certitude, à ceux qui vous interrogent.

7. J’ai vu que les habitants de ce coin de la Terre M’ont toujours cherché et M’ont toujours aimé, et bien que leur culte n’ait pas toujours été parfait, j’ai reçu leur intention et leur amour comme une fleur d’innocence, de sacrifice et de douleur. Cette fleur, pleine de fragrance, a toujours été présente sur l’autel de ma Divinité.

8. Vous fûtes préparés pour accomplir cette grande mission au Troisième Temps.

9. Aujourd’hui, vous savez que j’ai fait réincarner le peuple d’Israël, parce que c’est Moi qui vous l’ai révélé. Vous savez que la semence qui respire en votre être et que la lumière intérieure qui vous guide, est la même que celle que je répandis, depuis le Premier Temps, sur la maison de Jacob.

10. Vous êtes israélites par l’esprit, vous possédez spirituellement la semence d’Abraham, d’Isaac et de Jacob. Vous êtes les branches de cet arbre béni qui donneront l’ombre et le fruit à l’humanité.

11. Voici pourquoi je vous appelle « aînés » et pourquoi je vous ai cherché, en ce temps, pour manifester, en vous, ma troisième révélation au monde.

12. Il est de Ma volonté que le peuple d’Israël réapparaisse spirituellement parmi l’humanité, pour que celle-ci contemple la véritable résurrection de la chair. (183, 33-35)

13. Croyiez-vous, par hasard, que j’allais délivrer ma parole à tous les peuples de la Terre? Non! En cela aussi, ma nouvelle manifestation est semblable à celle des temps passés, en ce qu’en M’étant manifesté à un seul peuple, celui-ci eut pour mission de se lever pour répandre la Bonne Nouvelle et pour semer la graine qu’il reçut au travers de mon message. (185, 20)

14. Laissez que d’autres peuples se réveillent pour le temps nouveau en contemplant les contrées ravagées par les eaux, les nations détruites par la guerre et la peste anéantissant des vies. Ces peuples enorgueillis dans leurs sciences et endormis dans la splendeur de leurs religions, ne reconnaîtront pas ma parole sous cette forme humble, et ne percevront pas ma manifestation en esprit; par conséquent, la Terre devra d’abord trembler et la Nature dira aux hommes : « Le temps est arrivé et le Seigneur est venu parmi vous ».

15. Pour que l’humanité se réveille, ouvre ses yeux et accepte que c’est Moi qui suis arrivé, il faudra auparavant que le pouvoir et l’orgueil de l’homme soient touchés; mais vous, vous avez la mission de veiller, de prier et de vous préparer. (62, 53)

16. En son temps, je vous promis de revenir parmi l’humanité et, me voici pour accomplir cette promesse, même si de nombreux siècles se sont écoulés. Votre esprit, dans son désir de paix, sa faim de vérité et sa soif de savoir, souhaitait ardemment ma présence, et mon Esprit est descendu pour vous faire écouter un enseignement en accord avec l’époque dans laquelle vous vivez. Comment les hommes souhaitent-ils continuer à vivre comme ils l’ont fait jusqu’à présent? Ce n’est plus le moment de la stagnation spirituelle, ni de languir dans la pratique de rites et de traditions. (77, 19)

17. De nombreux hommes, à la sagesse reconnue dans le monde, ne pourront Me reconnaître sous cette forme et me renieront, mais que cela ne vous surprenne pas, je vous l’annonçai déjà il y a longtemps quand je vous déclarai : « Père, sois béni, parce que tu as révélé aux humbles ta vérité, que tu as dissimulée aux sages et aux compétents ».

18. Mais ce n’est pas parce que Moi je ne désire cacher ma vérité à personne, mais bien parce que ceux qui sont propres d’entendement, dans leur pauvreté ou leur insignifiance, peuvent mieux me ressentir, tandis que les hommes de talent, dont l’entendement est plein de théories, de philosophies et de dogmes, ne peuvent ni me comprendre ni me sentir. Mais la vérité, qui est destinée à tous, arrivera à chacun à l’instant indiqué. (50, 45)

19. Celui qui, connaissant ma Loi, la cache, ne peut s’appeler mon disciple; celui qui ne délivre ma vérité que du bout des lèvres et non avec le coeur, ne m’imite pas. Celui qui parle d’amour et qui, en actes, démontre le contraire, est un traître à mes leçons.

20. Celui qui se lève en désavouant la pureté et la perfection de Marie est maladroit, parce que, dans son ignorance, il défie Dieu en niant son pouvoir. Celui qui désavoue ma vérité au Troisième Temps et nie l’immortalité de l’esprit, est endormi et ne se souvient pas des prophéties des temps passés qui annoncèrent les révélations que l’humanité est en train de vivre en ce temps. (73, 28-29)

21. Ils viendront Me mettre à l’épreuve, en voulant démontrer que vous êtes dans l’erreur; si je ne leur livre pas mon nom, ils diront que ce n’est pas Moi, et si je réponds à leurs questions malintentionnées, ils me renieront avec plus d’acharnement.

22. C’est alors que je leur dirai : celui qui souhaite entrer au royaume de la Lumière devra le chercher avec le coeur. Mais celui qui souhaite vivre en me reniant, celui-là aura nié le savoir divin à son propre esprit, en convertissant tout ce qui constitue une révélation claire et lumineuse en un secret et en un mystère. (90, 49-50)

23. Maintenant, je suis de passage parmi vous, comme je le fus aussi en ce temps-là. L’instant où je cesserai de vous parler se fait proche, et l’humanité n’a pas ressenti ma présence.

24. Depuis cette montagne, depuis l’endroit duquel je vous envoie ma parole et vous contemple, je devrai m’écrier, la veille de mon départ : Humanité, humanité, qui n’avez pas reconnu Celui qui était parmi vous! Comme au Second Temps, à la proximité de ma mort, je contemplais la ville depuis une montagne et, entre les larmes, m’écriai : Jérusalem, Jérusalem, toi qui nêas pas compris le bien que tu as eu !

25. Je ne pleurais pas pour le monde, mais pour l’esprit de l’humanité qui se trouvait encore sans lumière et qui devrait encore pleurer beaucoup de larmes pour parvenir à la vérité. (274, 68-69)

26. De nombreux siècles se sont écoulés depuis le jour où je vous livrai ma parole et mes dernières recommandations par le biais de Jésus, et j’apparais aujourd’hui devant vous comme Saint-Esprit, en vous accomplissant ma promesse.

27. Je ne suis pas venu pour m’humaniser, je viens en Esprit et seuls me contempleront ceux qui se sont préparés.

28. Tandis que vous croyez en ma parole et me suivez, d’autres n’acceptent pas ma manifestation et la renient. J’ai dû leur fournir de grandes preuves et c’est grâce à elles que j’ai vaincu leur incrédulité.

29. L’amour et la patience, que je vous ai toujours manifestés, vous font comprendre que seul votre Père peut vous aimer et vous enseigner de la sorte. Je veille sur vous et allège votre croix afin de vous éviter de trébucher. Je vous fais sentir ma paix pour que vous marchiez pleins de confiance en Moi. (32, 4)

30. Ma Parole, mon Enseignement, en apparence n’est, aujourd’hui, que pour vous, mais en réalité, elle est destinée à tous, parce que sa sagesse et son amour contiennent tout l’Univers, unifient tous les mondes, tous les esprits incarnés ou désincarnés. Approchez-vous si vous avez besoin de Moi; cherchez-Moi si vous vous sentez perdus.

31. C’est Moi, votre Père, qui connaît vos peines et viens pour vous réconforter. Je viens pour vous inspirer l’amour, dont vous avez tant besoin pour vous-mêmes, et pour le répandre autour de vous.

32. Si, en vérité, vous reconnaissez vraiment ma présence au travers de la sagesse que je manifeste par ces entendements, reconnaissez aussi que c’est le moment d’initier l’oeuvre constructrice sur le chemin spirituel.

33. Ah, si tous ceux qui ont été appelés venaient, en vérité je vous le dis, la table du Seigneur se retrouverait pléthorique de disciples et tous mangeraient le même met! Mais tous les invités ne sont pas arrivés, ils ont prétexté différentes occupations, reléguant le divin au second plan.

34. Bienheureux les empressés qui sont venus, parce qu’eux ont obtenu leur récompense. (12, 76-80)

35. Tous ceux qui, en ce temps, ont reçu des dons, ne sont pas ici en train de M’écouter; voyez combien il y a de places vides à table, parce que beaucoup de mes petits enfants, après avoir reçu un bienfait, s’éloignèrent en fuyant les responsabilités et les charges. Ah, s’ils connaissaient, ici sur la Terre, les promesses que chaque esprit me fit avant de venir au monde! (86, 43)

36. Je suis en train de vous léguer le Troisième Testament et vous n’avez pas encore compris les deux premiers. Si vous vous étiez préparés en ce temps, il n’aurait pas été nécessaire que ma Parole se matérialise, parce que je m’exprimerais spirituellement et vous, vous me répondriez avec votre amour. (86, 49)

37. Voici la lumière du Troisième Temps; mais celui qui dirait que ce n’est pas Dieu qui vous parle, mais cet homme, soumettez-le à lêépreuve, parce qu’en vérité je vous le dis : Tant que mon rayon divin n’inspirera pas son entendement, même si vous le menacez de mort, vous ne pourrez en arracher aucune parole d’essence et de vérité.

38. De même que les esprits se servent de leurs corps pour parler et se manifester, il n’y a rien d’étrange à ce qu’ils se défassent d’eux pour qu’à leur place, le Père de tous les esprits se manifeste : Dieu!

39. Je viens à vous, puisque vous ne savez pas arriver à Moi, et vous enseigne que la plus agréable prière qui parvient au Père est celle qui s’élève, en silence, de votre esprit. Cette prière est celle qui attire mon rayon au travers duquel vous M’écoutez. Ce ne sont pas les cantiques ni les mots qui plaisent à ma Divinité. (59, 57-59)

40. Vous ne pourrez pas dire que ma parole n’est pas claire ou qu’elle contient des imperfections, parce que de Moi ne pourra surgir aucune confusion. Si vous trouviez en elle une quelconque erreur, attribuez-la à la mauvaise interprétation du porte- parole, ou à votre mauvaise compréhension, mais jamais à ma Doctrine! Malheur au porte-parole qui dénaturera ma parole! Malheur à celui qui transmettra mal et profanera mon enseignement, parce qu’il souffrira la plainte incessante de sa conscience et perdra la paix de son esprit! (108, 51)

41. Pour vous complaire, je vous dis que si vous ne souhaitez pas que je me serve de matières pécheresses pour vous offrir mon amour, montrez-Moi un juste, un propre, présentez-m’en un qui, parmi vous, sache aimer, et je vous assure que je me servirai de lui.

42. Comprenez que j’utilise des pécheurs pour attirer les pécheurs, parce que je ne viens pas pour sauver les justes, ceux-là sont déjà au royaume de la Lumière. (16, 25)

43. Observez comme cette semence, bien que vous l’ayez mal cultivée, ne meurt pas, voyez comment elle a vaincu les ténèbres et les pièges, les obstacles et les épreuves, et comment, jour après jour, elle continue de germer et de se développer. Pourquoi cette semence ne meurt-elle pas? Parce que la vérité est immortelle, elle est éternelle.

44. C’est pourquoi vous verrez que, lorsque cette Doctrine semble, par moments, disparaître, ce sera précisément alors que surgiront de nouveaux et féconds bourgeons pour aider les hommes à faire un pas en avant sur le chemin de la spiritualité. (99, 20)

45. Analysez mes leçons et dites-Moi si cette Doctrine pourrait se renfermer dans l’une de vos religions.

46. Je vous ai révélé son caractère et son essence universelle, qui ne se limite pas seulement à des parties de l’humanité ou à des peuples, mais qu’elle traverse l’orbite de votre monde pour embrasser l’infini et toutes ses demeures dans lesquelles, comme dans ce monde, habitent des enfants de Dieu. (83, 6)

47. Voyez comme ma parole n’est pas et ne pourra pas constituer une nouvelle religion; cette OEuvre est le chemin lumineux où toutes les idées, les crédos et les religions devront s’unir spirituellement pour arriver aux portes de la Terre Promise. (310, 39)

48. Mon enseignement, qui alimente votre esprit, tend à vous convertir en maîtres, en fidèles apôtres du Saint- Esprit. (311, 12)

49. Je vous présenterai à l’humanité comme mes serviteurs, comme les Spiritualistes Trinitaires Mariaux du Troisième Temps : les Spiritualistes, parce que vous serez davantage esprit que matière; les Trinitaires, parce que vous avez reçu ma manifestation en trois temps; les Mariaux parce que vous aimez Marie, votre Mère Universelle, qui est celle qui a veillé sur vous pour que vous ne vous évanouissiez pas dans l’étape. (70, 36)

50. Ce ne seront pas seulement ceux qui écoutèrent ma parole au travers de l’entendement humain, qui seront appelés les enfants de ce peuple. Celui qui embrasse sa croix, celui qui aime cette Loi et propage cette semence, sera appelé laboureur de mon champ, apôtre de mon OEuvre et enfant de ce peuple, même s’il ne m’a pas écouté par le biais de cette manifestation. (94, 12)

51. Comment pouvez-vous penser, peuple, que le fait de vous réunir dans des lieux distincts, soit le motif de vous trouver distanciés les uns des autres? Seule l’ignorance empêchera de vous rendre compte des liens spirituels qui unissent tous les enfants du Seigneur. (191, 51)

52. Quand vous visitez une ou plusieurs de ces enceintes, quand par l’intermédiaire de leurs porte-parole vous écoutez le même message, votre coeur s’emplit de bonheur et de foi et vous considérez cette leçon comme une véritable preuve de ce que ces congrégations se trouvent unies par le biais de leur spiritualité. Mais quand vous assistez à une manifestation déficiente, vous avez la sensation d’avoir été blessés dans votre coeur et vous sentez qu’il n’y a pas, de manifestation concrète dêunité et d’harmonie qui devrait exister en ce peuple.

53. Je souhaite que vous soyez mes bons et humbles disciples, ceux qui ne prétendent pas à des nominations ou des honneurs au sein de la congrégation, mais je souhaite que votre idéal se limite seulement à parvenir au perfectionnement grâce à la vertu, et à suivre mes enseignements afin que votre vie soit un exemple. A quoi les grades, les titres ou les noms pourront-ils vous servir, si vous n’avez de mérites pour les posséder? (165, 17)

54. Mon OEuvre n’est pas une doctrine parmi tant d’autres, elle n’est pas une secte de plus dans le monde. Cette révélation que je vous ai apportée aujourd’hui est la Loi éternelle; cependant, par manque de spiritualité et de compréhension, combien de rites lui avez-vous mêlés, que d’impuretés, jusqu’à parvenir à la déformer! Combien de pratiques avez-vous introduit dans ma Doctrine, prétendant et croyant que tout ce que vous avez fait a été inspiré ou ordonné par Moi! (197, 48)

55. Vous allez pénétrer dans le sein d’une humanité lasse de cultes externes et écoeurée de son fanatisme religieux, c’est pourquoi je vous dis que le message de spiritualité que vous allez lui apporter, lui arrivera au coeur comme la rosée fraîche et vivifiante.

56. Croyez-vous que si vous arriviez avec des cultes fanatiques et des pratiques opposées à la spiritualité, le monde pourrait vous reconnaître comme les porteurs d’un message divin? En vérité je vous le dis, ils vous considèreraient comme des fanatiques d’une nouvelle secte.

57. Face à la clarté avec laquelle je viens vous parler, il s’en trouve qui me disent : Maître, comment est-il possible que nous méconnaissions de nombreuses pratiques que Roque Rojas nous légua?

58. Ce à quoi je vous dis que c’est pour cela que je pris l’exemple du Second Temps, lorsque je fis comprendre au peuple qu’en accomplissant des rites, des formes, des traditions et des fêtes, il avait oublié la Loi, qui est l’essentiel.

59. Je vous rappelai ce fait de votre Maître afin que vous compreniez qu’aujourd’hui aussi il vous faut oublier les traditions et les cérémonies, même si vous les aviez apprises de Roque Rojas, comme en son temps le peuple les avait héritées de Moïse.

60. Mais, je ne veux pas vous dire qu’ils vous aient enseigné quelque chose de mal, non! Ils eurent besoin de recourir à des symboles et des actes pour aider le peuple à comprendre les divines révélations; cependant, une fois atteint cet objectif, il a été nécessaire de venir effacer toute forme ou symbolisme inutile, pour faire briller la lumière de la vérité. (253, 29-32)

61. Combien les serviteurs qui n’ont pas compris ma Loi ont causé de douleur à mon coeur! Et quelle douleur provoquent ceux qui, préparés, aujourd’hui ont sombré dans le doute, l’incertitude, qui ont dit, en raison de leur incompréhension et de leur égoïsme, que je dois demeurer encore un temps parmi le peuple, que mon Rayon Universel va descendre une fois encore, selon leur volonté humaine, et que je continuerai à me manifester pour longtemps.

62. C’est pourquoi je vous ai dit : Quand ai-je manifesté de l’indécision, de l’incertitude ou une double volonté dans ma parole? Jamais, en vérité, parce que je cesserais d’être parfait, je cesserais d’être votre Dieu et votre Créateur.

63. En Moi existe la décision, la volonté unique et c’est pour cela que je parle avec la lumière du midi, afin que tous puissent me sentir en ma présence et en ma puissance, pour que l’esprit puisse reconnaître la raison et la parole que j’ai délivrées par l’intermédiaire de l’entendement humain.

64. Le Maître vous dit : l’homme a construit des maisons et les a appelées temples, et c’est dans ces lieux que le peuple entre, fait une révérence, alimente le fanatisme et l’idolâtrie et adore ce que le même homme a créé. Ceci est abominable à mes yeux, et c’est pourquoi il m’a plu d’éloigner de vous, peuple d’Israël, tout ce que vous connûtes et écoutâtes autrefois afin que vous vous défanatisiez.

65. Les maisons de prière du peuple Israélite seront connues de l’humanité, elles ne seront pas fermées parce qu’elles offriront l’abri au faible et à l’égaré, à celui qui est fatigué et au malade. Et, pour votre préparation, pour l’obéissance à ma volonté suprême et le respect de ma Loi, je me ferai connaître au travers des oeuvres des véritables disciples de ma Divinité.

66. Ne vous préoccupez pas si, en chemin, se dressent des mauvais porte-parole, des mauvais guides, des mauvais laboureurs, et que leurs lèvres blasphématrices s’adressent aux peuples et prétendent même que mon Verbe et mon Rayon Universel demeureront encore parmi le peuple qui enseigne.

67. Je ferai connaître celui qui est l’imposteur, celui qui n’observe pas la Loi conformément à ma volonté, celui qui seulement fait présent son libre arbitre et je ferai connaître l’oeuvre qu’il s’est forgé et la loi qu’il a préparée et ceux-là seront méconnus et bannis.

68. Parce que Moi je retiendrai la grâce et la puissance divine, et la tentation les fera tomber dans ses filets et, pour cela, celui qui les recherchera ne sentira pas la grâce de mon Saint-Esprit en son esprit. (363, 52-56)

69. Sans claironner que vous êtes mes apôtres, vous les serez. Bien que vous soyez maîtres, vous direz que vous êtes disciples.

70. Vous ne porterez pas de vêtements qui vous distinguent des autres; vous n’aurez pas de livres en main, vous ne construirez pas d’enceintes.

71. Vous n’aurez pas, sur la Terre, le centre ou le ciment de mon OEuvre, et n’aurez aucun homme, au premier rang, pour Me représenter.

72. Les guides que vous avez eus jusqu’à présent, sont les derniers. La prière, la spiritualité et la pratique de ma Doctrine guideront les multitudes par le chemin de la lumière. (246, 30- 31)

73. Je demande à mes disciples : serait-il juste qu’une oeuvre parfaite comme l’est celle que je suis venu vous révéler, soit exposée devant l’humanité pour être jugée comme imposture, comme tant d’autres doctrines et théories apparues en ces temps, comme fruits de la confusion spirituelle qui règne?

74. Serait-il bien que vous, que j’ai tant aimés et préparés grâce à ma parole pour que votre témoignage soit limpide, deviez tomber dans les mains de la justice de la Terre, victimes de vos erreurs ou que vous fussiez persécutés et disséminés pour vous considérer nuisibles pour vos semblables?

75. Croyez-vous que ma Doctrine bien mise en pratique puisse donner lieu à ces événements? Non, disciples!

76. Laissez-Moi vous parler de cette manière, parce que je sais pourquoi je le fais; demain, quand j’aurai cessé de m’adresser à vous sous cette forme, vous saurez pourquoi je vous parlai ainsi, et vous direz : « Le Maître savait bien toutes les faiblesses que nous allions souffrir, rien n’échappe à sa sagesse ». (252, 26-27)

77. Je suis en train de vous préparer pour le temps où vous n’entendrez plus ma parole, parce qu’alors les hommes vont vous appeler le peuple sans Dieu, le peuple sans temple, parce que vous ne disposerez pas d’enceintes royales pour Me rendre le culte, et vous ne célébrerez pas de cérémonies et ne Me chercherez pas en images.

78. Mais je vous laisserai un livre comme testament, qui sera votre bastion dans les épreuves et le chemin par lequel vous guiderez vos pas. Ces paroles que vous écoutez, par le porte- parole, jailliront, demain, des écritures, pour que vous vous réjouissiez à nouveau et qu’elles soient écoutées par les multitudes qui arriveront en ce temps-là. (129, 24)

79. Je lègue, à l’humanité, un nouveau livre, un nouveau Testament : ma parole du Troisième Temps, la voix divine qui s’est adressée à l’homme lorsque s’est défait le Sixième Sceau.

80. Il ne sera pas indispensable que vos noms ou vos oeuvres passent à la postérité. Ma parole se trouvera dans ce livre, comme une voix vibrant et claire qui parle éternellement au coeur humain, et mon peuple laissera, à l’humanité, l’empreinte de son pas sur ce chemin de spiritualité. (102, 28-29)

81. Les enceintes, dans lesquelles ma parole s’est manifestée, se sont multipliées, chacune d’elles constituant une espèce d’école du véritable savoir, où se réunissent les multitudes qui forment mes disciples, qui arrivent avides d’apprendre la nouvelle leçon.

82. Si chacune de ces congrégations rendait témoignage de tous les bienfaits qu’elle a reçus de ma charité, elles n’en finiraient pas de témoigner de ces prodiges. Et si vous deviez réunir, en un livre, tout ce que j’ai dit par le biais de tous mes porte-parole, depuis la première de mes paroles jusqu’à l’ultime, ce serait une oeuvre dont vous ne pourriez venir à bout.

83. Cependant Moi je ferai parvenir à toute l’humanité, au travers de mon peuple, un livre qui contiendra l’essence de ma parole et le témoignage des oeuvres que je réalisai parmi vous. N’ayez crainte d’entreprendre cet ouvrage, parce que je vous inspirerai afin que dans ledit livre, figurent les enseignements qui sont indispensables. (152, 39-41)

84. L’essence de cette parole n’a jamais varié depuis le commencement de sa manifestation, où je vous parlai par l’intermédiaire de Damiana Oviedo; le sens de ma Doctrine est resté le même.

85. Mais, où donc l’essence de ces paroles se trouve-t-elle? Qu’en est-il advenu? Ils se retrouvent occultés, les écrits de ces messages divins qui furent les premiers de ce temps, en lequel mon Verbe s’est tant répandu parmi vous.

86. Il est indispensable que ces leçons sortent à la lumière, pour que, demain, vous sachiez rendre le témoignage du commencement de cette manifestation. C’est ainsi que vous connaîtrez la date de ma première leçon, son contenu et celui de l’ultime leçon que je vous livrai en l’an 1950, année marquée pour finaliser cette étape. (127, 14-15)

87. Il est indispensable que vous parliez à ceux qui occultèrent ma parole et qui altèrent mes enseignements. Parlez-leur en toute clarté, Moi je vous viendrai en aide pour que vous vous manifestiez à eux, parce que ce seront les hommes qui, demain, fourniront des motifs pour que mon OEuvre soit censurée et ma Loi altérée, parce qu’eux ont ajouté, à mon OEuvre, ce qui ne lui appartient pas. (340, 39)

88. Je vous apportai cette parole et vous la fis entendre dans votre langage, mais je vous donne la mission de la traduire, plus tard, dans plusieurs langues, afin qu’elle soit connue de tous.

89. C’est de cette manière que vous commencerez à construire la véritable tour d’Israël, celle qui unifie spirituellement tous les peuples en un seul, celle qui unit tous les hommes dans cette Loi divine, immuable et éternelle que vous connûtes dans le monde par les lèvres de Jésus quand Il vous déclara : « Aimez-vous les uns les autres ». (34, 59-60)

L’Israël spiritualiste et le peuple juif

90. J’appelle Israël le peuple que je suis en train de rassembler autour de ma nouvelle révélation, parce que personne ne sait mieux que Moi quel est l’esprit qui demeure en chacun des appelés de ce Troisième Temps.

91. Israël a une signification spirituelle et, ce nom, je vous le donne afin que vous ayez toujours à l’esprit que vous faites partie du peuple de Dieu, parce qu’Israël ne représente aucun peuple de la Terre, mais un monde d’esprits.

92. Ce nom surgira de nouveau sur la Terre, mais libre d’erreurs, en sa vraie essence qui est spirituelle.

93. Vous avez besoin de connaître l’origine et le sens de ce nom, il faut que vous soyez persuadés dêêtre les enfants de ce peuple, votre foi doit être absolue, parce que vous avez besoin d’avoir une complète connaissance de qui et pourquoi vous avez reçu cette dénomination, afin de faire front aux attaques que, demain, vous recevrez de ceux qui donnent un autre sens au nom d’Israël. (274, 47- 50)

94. Je veux de vous l’obéissance, je veux que vous formiez un peuple fort par sa foi et sa spiritualité; parce que, de même que je fis se multiplier les générations qui naquirent de Jacob, en dépit des grandes souffrances infligées à ce peuple, je ferai aussi en sorte que vous portiez, dans l’esprit, cette semence, que vous subsistiez au travers de vos luttes, afin que votre peuple se multiplie à nouveau à l’instar des étoiles du firmament et des sables de la mer.

95. Je vous ai fait savoir que vous représentez spirituellement des fractions de ce peuple-là d’Israël, afin que vous ayez une plus ample connaissance de votre destin, mais je vous ai aussi recommandé de ne pas claironner ces prophéties jusqu’à ce que l’humanité les découvre par elle- même.

96. Cependant, en raison de l’existence du peuple Israélite sur la Terre, le juif par la chair vous reniera et vous réclamera ce nom, ceci ne constituant aucun motif grave de conflit.

97. Ils ne savent encore rien de vous, en revanche vous, si, vous savez beaucoup à leur sujet. Je vous ai révélé que ce peuple errant sur la Terre et sans paix dans l’esprit, marche pas à pas, et sans le savoir, vers le crucifié, qu’il reconnaîtra comme son Seigneur et devant qui il implorera le pardon pour tant d’ingratitude et tant de dureté devant son amour.

98. Mon corps fut arraché de la croix, mais pour ceux qui M’ont renié au fil des siècles, je demeure cloué, attendant l’instant de leur réveil et de leur repentir, pour leur donner tout ce que je leur apportai et qu’ils ne voulurent pas recevoir. (86, 11-13)

99. N’allez pas, en ce temps, imiter le peuple juif du Second Temps, qui pour être traditionaliste, conservateur et fanatique, ne put manger le pain du Royaume des Cieux que le Messie lui apporta et qu’il attendait depuis des siècles et des siècles, et, à l’heure indiquée, il ne put le reconnaître parce que sa matérialité ne lui laissa pas contempler la lumière de la vérité. (225, 19)

100. C’est de lointaines contrées et nations que vous verrez arriver vos frères, en quête de libération pour leur esprit. Ils arriveront aussi en multitudes, de cette antique Palestine, comme lorsque les tribus d’Israël traversèrent le désert.

101. Son pèlerinage a été long et douloureux, depuis qu’il rejeta, de son sein, Celui qui vint pour lui offrir son royaume comme un nouvel héritage, mais l’oasis dans laquelle il se reposera et méditera ma parole est déjà proche, pour qu’ensuite, fortifié par la reconnaissance de ma loi, il poursuive la route qui lui indique son évolution, si longtemps oubliée.

102. Alors, vous entendrez que beaucoup diront que votre nation (Mexique) est la nouvelle Terre de Promesse, la Nouvelle Jérusalem; mais vous autres, vous leur direz que cette terre promise se situe au-delà de ce monde, et que pour arriver à elle, c’est en esprit qu’il faudra le faire, après avoir traversé le grand désert des épreuves de ce temps. Vous leur direz aussi que cette nation (Mexique) n’est autre qu’une oasis au milieu du désert.

103. Cependant, il vous faut comprendre, peuple, que l’oasis devra ombrager les pèlerins fatigués, en plus d’offrir ses eaux cristallines et fraîches aux lèvres asséchées par la soif de ceux qui s’y réfugient.

104. Quelle sera cette ombre et quelles seront ces eaux cristallines desquelles je vous parle? Ma Doctrine, peuple, mon divin enseignement de charité. Et, en qui ai-je déposé cette fortune de grâces et de bénédictions? En vous, mon peuple, pour que vous débarrassiez votre coeur de tout égoïsme et que vous puissiez le montrer comme un miroir propre dans chacun de vos actes.

105. Votre esprit et votre coeur ne s’empliraient-ils pas de bonheur, si votre amour parvenait à convertir à la Doctrine Spiritualiste Mariale, ce peuple tellement attaché à ses traditions et en stagnation spirituelle? N’éprouveriez-vous pas une grande joie si l’antique Israël se convertissait, par le biais du nouvel Israël, ou encore, que le premier atteigne la gloire par le dernier?

106. Jusqu’à présent, rien n’a convaincu le peuple juif de rompre avec les anciennes traditions pour parvenir à son évolution morale et spirituelle. Il est le peuple qui croit observer les lois de Yahvé et de Moïse mais qui, en réalité, est encore en train d’adorer son veau d’or.

107. Il est proche, le temps où ce peuple errant et disséminé de par le monde cessera de regarder vers la terre et élèvera ses yeux vers le ciel, en quête de Celui qui, depuis le début, leur fut promis comme leur Sauveur, et qu’il désavoua et mit à mort parce qu’il le crut pauvre et sans aucun bien (35, 55-58)

108. Ne considérez pas comme une distinction le fait d’avoir choisi un peuple de la Terre parmi les autres; j’aime d’égale manière tous mes enfants et les peuples qu’ils ont formés.

109. Chaque peuple apporte une mission sur la Terre, et le destin qu’Israël a apporté est celui d’être le prophète de Dieu, le phare de la foi et le chemin de perfection, parmi l’humanité.

110. Mes prophéties et révélations que je vous ai faites depuis les premiers temps, ne rencontrèrent pas une juste interprétation parce que l’heure n’était pas encore arrivée pour l’humanité de les comprendre.

111. Hier, Israël était un peuple de la Terre; aujourd’hui, il représente une multitude disséminée dans le monde; demain, le peuple de Dieu sera constitué de tous les esprits, qui en parfaite harmonie, formeront, ensemble avec leur Père, la divine famille. (221, 27-30)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 63… La obra espiritualista de Cristo
Enseñanza 1 – Revelaciones de Jesucristo

La obra espiritualista de Cristo
Esto dice el Señor…

1. Gozad con mi presencia, pueblo amado, haced fiesta en vuestro corazón, vibrad de alegría, porque al fin habéis visto llegar este día del Señor.

2. Temíais que llegara este día porque aún pensabais como los antiguos, creíais que el corazón de vuestro Padre era vengativo, que guardaba rencor por las ofensas recibidas y que por lo tanto traería preparada la hoz, el látigo y el cáliz de amargura, para ejercer una venganza sobre los que tanto y tan repetidas veces lo habían ofendido.

3. Pero grande ha sido vuestra sorpresa al comprobar que en el Espíritu de Dios no puede existir la ira, ni el furor, ni el aborrecimiento, y que si el mundo solloza y se lamenta como nunca, no se debe a que su Padre le haya dado a comer ese fruto, ni a beber de ese cáliz, sino que se debe a que es la cosecha que por sus obras va recogiendo la humanidad.

4. Ciertamente que todas las calamidades que se han desatado en este tiempo os fueron anunciadas; mas no por haberos sido anunciadas, penséis que os las trajo vuestro Señor como un castigo; todo lo contrario, en todos los tiempos Yo os he prevenido en contra del mal, en contra de las tentaciones y os he ayudado a levantar de vuestras caídas; además he puesto a vuestro alcance todos los medios que os son necesarios para que podáis salvaros; pero también debéis reconocer que siempre habéis sido sordos e incrédulos a mis llamados. (160, 40 – 41)

5. ¡Ay de los que en este tiempo no luchan por encender su lámpara, porque se perderán! He aquí que siendo este tiempo el de la luz, imperan las sombras por doquiera.

6. Vosotros sabéis por mi palabra, que escogí esta nación (México) para manifestarme en mi tercera venida, mas el por qué, lo ignoráis; ha sido un misterio para vosotros, el Maestro, que no quiere tener secretos para sus discípulos, viene a revelaros todo lo que debéis saber, para que contestéis con certeza a quienes os interroguen.

7. He visto que los moradores de este rincón de la tierra siempre me han buscado y amado, y aun cuando su culto no ha sido siempre perfecto, su intención y su amor los he recibido como una flor de inocencia, de sacrificio y de dolor. Sobre el altar de mi Divinidad siempre ha estado presente esa flor llena de fragancia.

8. Fuisteis preparados para cumplir en el Tercer Tiempo esta gran misión.

9. Hoy sabéis que en vuestro seno he hecho reencarnar al pueblo de Israel, porque Yo os lo he revelado. Sabéis que la simiente que alienta en vuestro ser y la luz interior que os guía es la misma que derramé desde el Primer Tiempo sobre la casa de Jacob.

10. Sois israelitas por el espíritu, poseéis espiritualmente la simiente de Abraham, de Isaac y de Jacob. Sois ramas de aquel árbol bendito que dará sombra y fruto a la humanidad.

11. He aquí por qué os nombro primogénitos y porque os he buscado en este tiempo para manifestar en vosotros mi tercera revelación al mundo.

12. Es mi voluntad que el pueblo de Israel resurja espiritualmente entre la humanidad, para que ella contemple la verdadera resurrección de la carne. (183, 33 – 35)

13. ¿Creíais acaso que Yo iba a entregar mi palabra a todos los pueblos de la tierra? No, también en esto mi nueva manifestación es semejante a la de los tiempos pasados, en que habiéndome manifestado a un solo pueblo, éste tuvo la misión de levantarse a extender la buena nueva y a sembrar la simiente que en mi mensaje recibió. (185, 20)

14. Dejad que otros pueblos despierten para el nuevo tiempo al contemplar las comarcas arrasadas por las aguas, las naciones destrozadas por la guerra y la peste aniquilando vidas. Esos pueblos ensoberbecidos en sus ciencias y aletargados en el esplendor de sus religiones, no reconocerán mi palabra bajo esta humilde forma, ni sentirán mi manifestación en espíritu; por lo tanto, antes tendrá que conmoverse la Tierra, y la Naturaleza dirá a los hombres: “El tiempo es llegado y el Señor ha venido entre vosotros”.

15. Para que la humanidad despierte, abra sus ojos y acepte que Yo soy quien ha llegado, antes será tocado el poder y el orgullo del hombre; mas vosotros tenéis por misión velar, orar y prepararos. (62, 53)

16. Os prometí en aquel tiempo volver a la humanidad y heme aquí para cumplir con aquella promesa aún cuando hayan pasado muchos siglos. Vuestro espíritu anhelaba mi presencia en su deseo de paz, en su hambre de verdad, en su ansia de saber, y mi Espíritu ha descendido para haceros oír una enseñanza de acuerdo con el tiempo en que vivís. ¿Cómo quieren los hombres seguir viviendo como hasta ahora lo han hecho? Ya no es tiempo de que sigan estancados espiritualmente, ni aletargados en la práctica de ritos y tradiciones. (77, 19)

17. Muchos hombres de reconocida sabiduría en el mundo, no podrán reconocerme bajo esta forma y me negarán, mas no por ello os sorprendáis, ya os lo anuncié tiempo ha cuando os dije: “Bendito seáis Padre, que revelasteis a los humildes tu verdad y la ocultasteis a los sabios y entendidos”.

18. Mas no es porque Yo oculte mi verdad a nadie, sino más bien porque los limpios de entendimiento, en su pobreza o insignificancia, pueden sentirme mejor, mientras que los hombres de talento cuyo entendimiento está lleno de teorías, de filosofías y dogmas, no pueden comprenderme ni sentirme. Mas la verdad que es para todos, llegará a cada quien en el instante marcado. (50, 45)

19. El que conociendo mi Ley la oculta, no puede llamarse mi discípulo; el que entrega mi verdad sólo con los labios y no con el corazón, no me está imitando. Aquél que habla de amor y con sus obras demuestra lo contrario, ese es traidor a mis lecciones.

20. El que se levanta desconociendo la pureza y perfección de María es torpe, porque en su ignorancia desafía a Dios negando su poder. Quien desconoce mi verdad en el Tercer Tiempo y niega la inmortalidad del espíritu, está durmiendo y no recuerda las profecías de los tiempos pasados que anunciaron las revelaciones que en este tiempo está viviendo la humanidad. (73, 28 – 29)

21. Vendrán a probarme, queriendo demostraros que estáis en un error; si no les doy mi nombre dirán que no soy Yo, y si contesto a sus mal intencionadas preguntas, con más ahínco me negarán.

22. Entonces les diré: el que quiera penetrar al reino de la Luz, tendrá que buscarlo con el corazón. Mas aquel que quiera vivir negándome, será a su propio espíritu a quien le ha negado el divino saber, haciendo que todo lo que es revelación clara y luminosa, sea para él secreto y misterio. (90, 49 – 50)

23. Ahora estoy de paso entre vosotros, como lo estuve también en aquel tiempo, ya se aproxima el instante en que deje de hablaros, y la humanidad no ha sentido mi presencia.

24. Desde este monte, desde donde os envío mi palabra y os contemplo, tendré que exclamar la víspera de mi partida: ¡Humanidad, humanidad, que no habéis sabido a quién habéis tenido con vosotros! Como en el Segundo Tiempo, estando próxima mi muerte, contemplaba desde un monte la ciudad y entre lágrimas exclame: ¡Jerusalén, Jerusalén, que no sabéis el bien que habéis tenido!

25. No era el mundo por el que lloraba, era por el espíritu de la humanidad que aún se encontraba sin luz y que aún habría de llorar mucho para alcanzar la verdad. (274, 68 – 69)

26. Han pasado muchos siglos desde el día en que os di mi palabra y mis últimas recomendaciones a través de Jesús, y hoy aparezco ante vosotros como Espíritu Santo cumpliéndoos mi promesa.

27. No he venido a humanizarme, vengo en Espíritu y sólo me contemplarán los que se encuentren preparados.

28. Mientras vosotros creéis en mi palabra y me seguís, otros no aceptan mi manifestación y la niegan. He tenido que darles grandes pruebas y gracias a ellas he ido venciendo su incredulidad.

29. El amor y la paciencia que siempre os he manifestado, os hacen comprender que sólo vuestro Padre puede amaros y enseñaros en esta forma. Yo velo por vosotros y hago ligera vuestra cruz, para que no tropecéis. Os hago sentir mi paz para que caminéis llenos de confianza en Mí. (32, 4)

30. Mi palabra, mi cátedra, en apariencia es hoy tan sólo para vosotros, pero en verdad ella es para todos, porque su sabiduría y amor, abarca a todo el Universo, unifica a todos los mundos, a todos los espíritus encarnados o desencarnados. Acercaos si tenéis necesidad de Mí; buscadme si os sentís perdidos.

31. Soy vuestro Padre que conoce vuestras penas y viene a confortaros. Vengo a infundiros el amor, que tanto necesitáis para vosotros mismos y para derramarlo en vuestro derredor.

32. Si en verdad reconocéis mi presencia a través de la sabiduría que manifiesto por estos entendimientos, reconoced también que es el momento de iniciar la obra constructiva en el sendero espiritual.

33. ¡Ah, si todos los que han sido llamados acudiesen, de cierto os digo que la mesa del Señor se encontraría pletórica de discípulos y todos comerían el mismo manjar! Pero no todos los invitados han llegado, han pretextado diferentes ocupaciones, relegando a segundo término el divino.

34. Bienaventurados los que presurosos han acudido, porque ellos han tenido su premio. (12, 76 – 80)

35. No están aquí escuchándome todos los que han recibido dones en este tiempo; ved cuántos lugares vacíos hay en la mesa, porque muchos de mis párvulos, luego de haber recibido un beneficio, se alejaron huyendo de responsabilidades y de cargos. ¡Ah, si ellos supiesen aquí en la Tierra las promesas que cada espíritu me hizo antes de venir al mundo! (86, 43)

36. Os estoy legando el Tercer Testamento y no habéis comprendido aún los dos primeros. Si hubierais estado preparados en este tiempo, no hubiera sido necesario que mi palabra se materializara, porque hablaría espiritualmente y vosotros me responderíais con vuestro amor. (86, 49)

37. Esta es la luz del Tercer Tiempo; mas quien dijere que no es Dios quien os habla, sino este hombre, sometedle a prueba, que en verdad os digo: Mientras mi rayo divino no inspire su entendimiento, así le amenacéis con la muerte, de él no podréis arrancar palabras de esencia y verdad.

38. Nada extraño es que así como los espíritus se sirven de sus cuerpos para hablar y manifestarse, por un instante se desprenden de ellos para dejar que en su lugar se manifieste el Padre de todos los espíritus: Dios.

39. Vengo a vosotros, ya que no sabéis llegar hasta Mí, y os enseño que la oración más agradable que llega al Padre, es aquélla que en silencio se eleva de vuestro espíritu. Esa oración es la que atrae mi rayo a través del cual me escucháis. No son los cánticos ni las palabras las que halagan a mi Divinidad. (59, 57 – 59)

40. No podréis decir que mi palabra no sea clara o que encierre imperfecciones, porque de Mí, no podrá brotar confusión alguna. Si encontraseis en ella algún error, atribuidlo a la mala interpretación del portavoz, o a vuestra mala comprensión, mas nunca a mi Doctrina. ¡Ay del portavoz que desvirtúe mi palabra! ¿Ay de aquel que transmitiere mal y profanare mi enseñanza, porque sufrirá el incesante reclamo de su conciencia y perderá la paz de su espíritu! (108, 51)

41. Para complaceros os digo, que si no queréis que me sirva de materias pecadoras para entregaros mi amor, mostradme un justo, un limpio, presentadme uno que entre vosotros sepa amar y os aseguro que me serviré de él.

42. Comprended que me sirvo de pecadores, para atraer a los pecadores, porque no vengo a salvar a los justos, ésos ya están en el reino de la luz. (16, 25)

43. Observad cómo esta semilla a pesar de que la habéis cultivado mal, no muere, mirad cómo ha ido venciendo tinieblas y encrucijadas, obstáculos y pruebas y sigue día a día germinando y desarrollándose. ¿Por qué no muere esta semilla? Por que la verdad es inmortal, es eterna.

44. Por eso veréis que cuando esta Doctrina por momento parece que va a desaparecer, será precisamente cuando surjan nuevos y fecundos brotes para ayudar a los hombres a dar un paso hacia adelante en el camino de la espiritualidad. (99, 20)

45. Analizad mis lecciones y decidme si esta Doctrina podrá encerrarse dentro de una de vuestras religiones.

46. Os he revelado su carácter y su esencia universal, que no se concreta tan sólo a porciones de la humanidad o a pueblos, sino que traspasa la órbita de vuestro mundo, para abarcar el infinito con todas sus moradas en donde como en este mundo, habitan hijos de Dios. (83, 6)

47. Ved como mi palabra no es ni podrá ser una nueva religión; esta Obra es el camino luminoso en donde habrán de unirse espiritualmente todas las ideas, los credos y religiones, para llegar ante las puertas de la Tierra Prometida. (310, 39)

48. Mi enseñanza, de la cual se alimenta vuestro espíritu, tiende a transformaros en maestros, en los fieles apóstoles del Espíritu Santo. (311, 12)

49. Yo os presentaré ante la humanidad como mis servidores, como los Espiritualistas Trinitarios Marianos del Tercer Tiempo. Los Espiritualistas, porque seréis más espíritu que materia; los Trinitarios, porque habéis recibido mi manifestación en tres tiempos; Marianos porque amáis a María, vuestra Madre Universal, que es la que ha velado por vosotros para que no desmayéis en la jornada. (70, 36)

50. No sólo los que escucharon mi palabra a través del entendimiento humano serán llamados hijos de este pueblo, todo el que abrace su cruz, todo el que ame esta Ley y propague esta semilla, será llamado labriego de mi campiña, apóstol de mi Obra e hijo de este pueblo, aun cuando no me haya oído a través de esta manifestación. (94, 12)

51. ¿Cómo podéis pensar, pueblo, que por reuniros en distintos recintos, sea este el motivo de que os encontréis distanciados unos de otros? Sólo la ignorancia impedirá que os deis cuenta de los lazos espirituales que unen a todos los hijos del Señor. (191, 51)

52. Cuando visitáis uno, otros y varios recintos, cuando a través de sus portavoces escucháis la misma palabra, se llena de gozo y de fe vuestro corazón y tomáis aquella lección como una verdadera prueba de que aquellas congregaciones se encuentran unidas a través de su espiritualidad. Cuando llegáis a presenciar una manifestación deficiente, tenéis la sensación de que os han herido en vuestro corazón y comprendéis que allí no hay, o no se manifiesta la unidad que debe existir en este pueblo. (140, 71)

53. Quiero que seáis mis buenos y humildes discípulos, aquellos que no pretenden nombramientos u honores dentro de la congregación, sino que vuestro ideal sea tan sólo el de alcanzar el perfeccionamiento por medio de la virtud y seguir mis enseñanzas para que vuestra vida sea un ejemplo. ¿De qué os podrán servir los grados, títulos o nombres si no tenéis méritos para poseerlos? (165, 17)

54. Mi obra no es una de tantas doctrinas, no es una secta más en el mundo. Esta revelación que hoy os he traído, es la ley eterna; sin embargo, por falta de espiritualidad y comprensión, cuántos ritos le habéis mezclado, cuántas impurezas, hasta haber llegado a deformarla. Cuántas prácticas habéis introducido en mi doctrina, diciendo y creyendo que todo lo que habéis hecho ha sido inspirado u ordenado por Mí. (197, 48)

55. Vais a penetrar en el seno de una humanidad cansada de cultos externos y hastiada de su fanatismo religioso, por lo que os digo que el mensaje de espiritualidad que vais a llevarle, llegará a su corazón como fresco y vivificante rocío.

56. ¿Creéis que si llegaseis con cultos fanáticos y prácticas opuestas a la espiritualidad, podría el mundo reconoceros como portadores de un mensaje divino? En verdad os digo que os tomarían por fanáticos de una nueva secta.

57. Ante la claridad con que os vengo hablando, hay quienes me dicen: Maestro, ¿Cómo es posible que desconozcamos muchas de las prácticas que Roque Rojas nos legó?

58. A lo cual Yo os digo que por eso os puse aquel ejemplo del Segundo Tiempo, cuando hice comprender al pueblo que por cumplir con ritos, formas, tradiciones y fiestas, se había olvidado de la Ley, que es lo esencial.

59. Os recordé ese hecho de vuestro Maestro, para que compren– dieseis que también ahora debéis olvidaros de tradiciones y ceremonias, aunque las hayáis aprendido de Roque Rojas, como en aquel tiempo el pueblo las había heredado de Moisés.

60. Ahora bien, no quiero deciros que ellos os hayan enseñado algo malo, no, ellos tuvieron necesidad de recurrir a símbolos y actos que ayudasen al pueblo a comprender las divinas revelaciones; pero, una vez logrado aquel objeto, ha sido necesario venir a borrar toda forma o simbolismo ya inútil, para hacer que brille la luz de la verdad. (253, 29 – 32)

61. Cuánto dolor han causado a mi corazón los siervos que no han comprendido mi Ley, y cuánto dolor están causando aquéllos que habiéndoles preparado y entregado, hoy han dado cabida a la duda, a la incertidumbre, han dicho por su incomprensión y egoísmo que Yo he de permanecer un tiempo más entre el pueblo, que va a descender una vez más mi Rayo Universal según su voluntad humana y que Yo me seguiré manifestando por un tiempo largo.

62. Por eso os he dicho ¿Cuándo he manifestado indecisión, incertidumbre o doble voluntad en mi palabra? Nunca, en verdad, porque dejaría de ser perfecto, dejaría de ser vuestro Dios y vuestro Creador.

63. En Mí existe la decisión, la voluntad única y por ello Yo hablo con la luz del mediodía, para que todos puedan sentirme en mi presencia y en mi potencia, para que el espíritu pueda reconocer la razón y la palabra que he entregado por conducto del entendimiento humano.

64. El Maestro os dice: el hombre ha forjado casas y les ha nombrado templos y en esos lugares el pueblo que penetra hace reverencia, alimenta el fanatismo y la idolatría y adora lo que el mismo hombre ha creado. Esto es abominable ante mi mirada y por ello me ha placido alejar de vosotros, pueblo de Israel, todo cuanto conocisteis y escuchasteis en un principio para que os desfanaticéis.

65. Las casas de oración del pueblo Israelita serán conocidas por la humanidad, ellas no serán cerradas; porque albergue darán al débil y al perdido, al cansado y al enfermo. Y por vuestra preparación, por la obediencia a mi voluntad suprema y el acato a mi Ley, me daré a conocer en la obras de los verdaderos discípulos de mi Divinidad.

66. No os preocupe que se levanten en el camino malos portavoces, malos guías, malos labriegos, que su labio blasfemo hable a los pueblos y diga que aún mi Verbo y mi Rayo Universal permanecerán entre el pueblo cual enseñanza.

67. Yo daré a conocer quién es el impostor, quién es el que no está cumpliendo la Ley conforme es mi voluntad, quién es aquél que solamente hace presente su libre albedrío y daré a conocer la obra que ha forjado y la ley que ha preparado y ellos eran desconocidos y desterrados.

68. Porque Yo retendré la gracia y la potestad divina, y la tentación les hará caer en sus redes y por ello todo aquél que les busque no sentirá la gracia de mi Espíritu Santo en su espíritu. (363, 52 – 56)

69. Sin pregonar que sois mi apóstol, lo seréis. Aunque seáis maestros diréis que sois discípulos.

70. No llevaréis vestidura que os distinga de los demás; no llevaréis libro en vuestras manos, no edificaréis recintos.

71. Ni tendréis en la Tierra el centro o cimiento de mi Obra, ni tendréis delante a hombre alguno que me represente.

72. Los guías que habéis tenido hasta ahora (hasta 1950), son los últimos. La oración, la espiritualidad y la práctica de mi Doctrina guiarán a las multitudes por el camino de la luz. (246, 30 – 31)

73. ¿Será justo pregunto Yo a mis discípulos, que una obra perfecta como es la que he venido a revelaros, la expongáis ante la humanidad a que sea juzgada como falsedad o a que sea considerada como una más de las doctrinas y teorías surgidas en estos tiempos, como frutos de la confusión espiritual que reina?

74. ¿Estaría bien que vosotros, a quienes tanto he amado y preparado con mi palabra para que vuestro testimonio sea limpio, tuvieseis que caer en manos de la justicia de la Tierra, víctimas de vuestros errores o fueseis perseguidos y diseminados por consideraros nocivos a vuestros semejantes?

75. ¿Creéis que mi Doctrina bien practicada, pudiera dar lugar a estos acontecimientos? No, discípulos.

76. Dejadme que os hable así, porque Yo sé por qué lo hago; mañana, cuando haya dejado de hablaros en esta forma, sabréis por qué os hablé así, y diréis: “Bien sabía el Maestro de cuántas flaquezas íbamos a adolecer, nada escapa a su sabiduría”. (252, 26 – 27)

77. Os estoy preparando para el tiempo en que ya no escuchéis mi palabra, porque para entonces los hombres van a nombraros el pueblo sin Dios, el pueblo sin templo, porque no tendréis regios recintos para rendirme culto, ni celebraréis ceremonias, ni me buscaréis en imágenes.

78. Pero os dejaré un libro como testamento que será vuestro baluarte en las pruebas y será el camino por donde guiéis vuestros pasos. Estas palabras que hoy escucháis por medio del portavoz, mañana brotarán de los escritos, para que os regocijéis nuevamente y sean escuchadas por las multitudes que para ese tiempo llegarán. (129, 24)

79. Estoy legando a la humanidad un nuevo libro, un nuevo Testamento: mi palabra del Tercer Tiempo, la voz divina que ha hablado al hombre al desatarse el Sexto Sello.

80. No será menester que vuestros nombres ni vuestras obras pasen a la historia. En ese libro estará mi palabra, como una voz vibrante y clara que hable eternamente al corazón humano, y mi pueblo dejará a la posteridad la huella de su paso por este camino de espiritualidad. (102, 28 – 29)

81. Los recintos donde mi palabra se ha manifestado, se han multiplicado, siendo cada uno de ellos, como una escuela del verdadero saber, donde se congregan las multitudes que forman mis discípulos, los cuales llegan ávidos de aprender la nueva lección.

82. Si cada una de esas congregaciones diera testimonio de todos los beneficios que de mi caridad ha recibido, no acabarían de dar testimonio de esos prodigios. Y si tuvieseis que reunir en un libro cuanto he dicho a través de todos mis portavoces, desde la primera de mis palabras hasta la última de ellas, sería una obra que no podríais llevar a cabo.

83. Mas Yo he de hacer llegar a toda la humanidad, por el conducto de mi pueblo, un libro en el que esté contenida la esencia de mi palabra y el testimonio de las obras que entre vosotros realicé. No temáis acometer esta empresa, porque Yo os inspiraré para que en dicho libro queden asentadas las enseñanzas que sean indispensables. (152, 39 – 41)

84. La esencia de esta palabra no ha variado jamás desde el principio de su manifestación, en que os hablé por conducto de Damiana Oviedo; el sentido de mi doctrina ha sido el mismo.

85. Mas, ¿Dónde está la esencia de aquellas palabras? ¿Qué se hizo de ella? Ocultos se encuentran los escritos de aquellos mensajes divinos que fueron los primeros de este tiempo, en el que tanto se ha derramado mi Verbo entre vosotros.

86. Es menester que esas lecciones salgan a la luz, para que mañana sepáis dar testimonio de cómo fue el principio de esta manifestación. Así conoceréis la fecha de mi primera lección, su contenido y el de la última que os entregue el año de 1950, año marcado para que esta etapa finalice. (127, 14 – 15)

87. Es menester que habléis a aquéllos que ocultan mi palabra y que adulteran mis enseñanzas, habladles con toda claridad, Yo seré en vuestra ayuda para que os manifestéis ante ellos, porque serán los hombres que darán motivos para que el mañana sea censurada mi Obra y alterada mi Ley, porque ellos han agregado a mi Obra lo que no le pertenece. (340, 39)

88. Os traje esta palabra y os la hice oír en vuestro lenguaje, mas os doy la misión de que más tarde la traduzcáis a otras lenguas, para que sea de todos conocida.

89. De esta manera empezaréis a construir la verdadera torre de Israel, aquélla que espiritualmente unifique a todos los pueblos en uno solo, aquélla que una a todos los hombres en esa Ley divina, inmutable y eterna que conocisteis en el mundo en labios de Jesús, cuando os dijo “Amaos los unos a los otros”. (34, 59 – 60)

Israel espiritualista y el pueblo judío

90. Israel llamo al pueblo a quien estoy congregando en torno a mi nueva revelación, porque nadie mejor que Yo sabe qué espíritu mora en cada uno de los llamados de este Tercer Tiempo.

91. Israel tiene un significado espiritual y ese nombre os lo doy a vosotros para que tengáis presente que formáis parte del pueblo de Dios, porque Israel no representa ningún pueblo de la Tierra, sino a un mundo de espíritus.

92. Ese nombre surgirá de nuevo en la Tierra, pero libre de equivocaciones, en su verdadera esencia que es espiritual.

93. Vosotros necesitáis conocer el origen y el sentido de ese nombre, necesitáis que vuestra fe en que sois hijos de ese pueblo sea absoluta, y necesitáis tener pleno conocimiento de quién y por qué habéis recibido esa denominación, para que podáis hacer frente a los ataques que mañana recibáis de quienes dan otro sentido al nombre de Israel. (274, 47 – 50)

94. Quiero de vosotros la obediencia, quiero que forméis un pueblo fuerte por su fe y su espiritualidad; porque así como hice multiplicarse a las generaciones que nacieron de Jacob, a pesar de las grandes penalidades que afligieron a aquel pueblo, así haré que vosotros que lleváis en el espíritu aquella simiente, perduréis a través de vuestras luchas, para que vuestro pueblo vuelva a multiplicarse como las estrellas del firmamento y como las arenas del mar.

95. Os he hecho saber que sois espiritualmente porciones de aquel pueblo de Israel, para que tengáis más amplio conocimiento de vuestro destino; mas también os he recomendado que no pregonéis estas profecías hasta que la humanidad por sí misma las descubra.

96. Porque existiendo aún sobre la Tierra el pueblo Israelita, el judío por la carne, os negará y os reclamará ese nombre, no siendo esto una razón poderosa para una contienda.

97. Ellos aún nada saben de vosotros, en cambio vosotros si sabéis mucho de ellos. Yo os he revelado que ese pueblo errante en la Tierra y sin paz en el espíritu, camina paso a paso y sin saberlo hacia el crucificado, al que reconocerá como a su Señor y ante el que implorará perdón por tanta ingratitud y tanta dureza ante su amor.

98. Mi cuerpo fue desprendido del madero, mas para éstos que me han negado a través de los siglos, permanezco enclavado, esperando el instante de su despertar y de su arrepentimiento, para darles todo lo que para ellos traje y que no quisieron recibir. (86, 11 – 13)

99. No vayáis en este tiempo a imitar al pueblo judío del Segundo Tiempo, que por ser tradicionalista, conservador y fanático, no pudo comer el pan del Reino de los Cielos que el Mesías le trajo y a quien estaba esperando por siglos y siglos, y llegada la hora no pudo reconocerle porque su materialidad no le dejó ver la luz de la verdad. (225, 19)

100. De lejanas comarcas y naciones veréis llegar a vuestros hermanos en busca de liberación para su espíritu. De aquella antigua Palestina, llegarán también en multitudes, como cuando cruzaron el desierto las tribus de Israel.

101. Largo y doloroso ha sido su peregrinaje desde que rechazó de su seno a Aquél que le vino a ofrecer su reino como una nueva herencia, mas ya se va acercando el oasis en donde descansará y meditará en mi palabra, para que después, fortalecido en el reconocimiento a mi ley, prosiga la ruta que le señala su evolución por tanto tiempo olvidada.

102. Entonces oiréis que muchos dirán que vuestra nación es la nueva Tierra de Promisión, la Nueva Jerusalén; mas vosotros les diréis que aquella tierra prometida se encuentra situada más allá de este mundo y que para llegar a ella habrá que hacerlo en espíritu, después de haber cruzado el gran desierto de las pruebas de este tiempo. También les diréis que esta nación (México) es tan solo un oasis en medio del desierto.

103. Mas debéis entender, pueblo, que el oasis deberá dar sombra a los caminantes fatigados, además de ofrecer sus aguas cristalinas y frescas a los labios resecos por la sed a los que en él se refugien.

104. ¿Cuál será esa sombra y esas aguas de las que os estoy hablando? Mi doctrina, pueblo, mi divina Enseñanza de caridad. ¿Y en quién he depositado este caudal de gracia y de bendiciones? En vos, pueblo, para que vayáis despojando vuestro corazón de todo egoísmo y podáis mostrarlo como un espejo limpio en cada una de vuestras obras.

105. ¿No se llenaría de gozo vuestro espíritu y corazón, si por vuestro amor se lograra convertir a la Doctrina Espiritualista Trinitaria Mariana, aquel pueblo tan apegado a sus tradiciones y espiritualmente estacionado? ¿No habría gozo entre vosotros, si el antiguo Israel se convirtiera por conducto del nuevo Israel, o sea que el primero alcanzara la gracia por el postrero?

106. Hasta ahora, nada ha convencido al pueblo judío de que debe romper antiguas tradiciones para alcanzar su evolución moral y espiritual. Es el pueblo que cree estar cumpliendo con las leyes de Jehová y de Moisés, pero que en realidad aún sigue adorando a su becerro de oro.

107. Está próximo el tiempo en que ese pueblo errante y diseminado por el mundo, deje de mirar hacia la tierra y eleve sus ojos hacia el cielo, en busca de Aquél, que desde el principio les fuera prometido como su Salvador y al cual desconoció y dio muerte porque le creyó pobre y sin bien alguno. (35, 55 – 58)

108. No toméis como una distinción el hecho de haber escogido un pueblo de la Tierra entre los demás; Yo amo igual a todos mis hijos y a los pueblos que ellos han formado.

109. Cada pueblo trae una misión a la Tierra, y el destino que Israel ha traído es el de ser entre la humanidad el profeta de Dios, el faro de la fe y el camino de perfección.

110. Mis profecías y revelaciones que desde los primeros tiempos os he hecho, no tuvieron una justa interpretación porque no había llegado aún la hora en que la humanidad las comprendiese.

111. Ayer, Israel era un pueblo de la Tierra, hoy, es una multitud diseminada en el mundo; mañana, el pueblo de Dios estará formado por todos los espíritus, los cuales en perfecta armonía, formarán junto con su Padre, la familia divina. (221, 27 – 30)

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