Lebensgeheimnisse… Jesus erläutert das kosmische Leben – Secrets of Life… Jesus elucidates the Cosmic Life

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Kosmisches Leben
Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse Kapitel 23 vom 14. Juli 1876

So spricht der Herr:

1. Schon manches habe Ich euch gesagt in Bezug auf Leben, habe es euch in verschiedenen Phasen gezeigt, wie es sich äussert und was es eigentlich ist, und doch bleibt stets noch etwas darüber zu sagen übrig, wie dieses Leben als scheinbare Ausströmung einer geistigen Potenz eigentlich nichts anderes ist, als die Willenskraft aus Mir, die sich in Millionen verschiedener Äusserungen kundgibt!

2. Um euch nun auch in dieses geistige Leben einzuführen und euch noch deutlicher den Unterschied zwischen Geist und Materie zu zeigen, so soll dieses Wort unter dem Titel “kosmisches Leben” euch das geistige Leben im allgemeinen und ferner auch im einzelnen näher erklären, wie es immer dasselbe Prinzip, dasselbe Motiv ist, welches vom kleinsten Ätheratom angefangen bis zum höchsten Engelsgeist nur Mein göttliches Wesen ist, welches auf verschiedenen Stufen und in verschiedenen Formen sich äussernd, nach Entwicklung und Vervollkommnung ringend, den geistigen Fortschritt erweckt, ihn bedingt und als Leben in allem sichtbar auftritt.

3. Wenn Ich sage “kosmisches Leben”, so nehme Ich den Begriff so, wie dieses aus der altgriechischen Sprache hergeleitete Wort es bezeichnet und ein “allgemeines das ganze Universum umfassendes Leben” besagen will.

4. Denn alles, was existiert, muss einen Grund-Gedanken gehabt haben, warum es erschaffen wurde, zu was es bestimmt war, und zu was es endlich auch führen soll!

5. Gemäss euren wissenschaftlichen Forschungen und deren regelmässigen Untersuchungen bestreben sich auch eure Gelehrten, alles auf den letzten Grund zurückzuführen, auf die letzten und einfachsten Grundkräfte, welche alles bewegen und zu Ende führen. Und so will auch Ich euch eben diesen letzten Motor (Antrieb) aufdecken, welcher der Grund oder die Basis alles Wesenden ist und alles zur weiteren Entwickelung nach und nach vorbereitet.

6. Wenn ihr das ganze Universum mit geistigem Auge betrachtet, mit der Kraft des Gedankens das Gebiet des unendlichen Ätherraumes durchfliegt, so werdet ihr darin nichts anderes entdecken können als “Äther-Atome” oder allerfeinste Bestandteile von materiellen Stoffen, aber eure Werkzeuge wie Mikroskope, Elektrometer usw. würden nie imstande sein, diese eurem fleischlichen Auge bemerkbar zu machen.

7. Diese feinsten Ätherteilchen haben alle in ihrem Zentrum einen Ableger geistigen Inhaltes von Mir, von Meinem Wesen, welcher ihnen dadurch die ewige Fortdauer und den immerwährenden Trieb nach Entwicklung, Erhaltung und Fortschritt einprägt. Ein geistiger Partikel (Teilchen) Meines Ich ist in jedem Atom, so wie, um es euch deutlicher zu machen, etwas in eurem Organismus innerlich und äusserlich bis in die letzten und feinsten Ausläufer eures Nervensystems als Gefühl in der Haut besteht, welches als seelisches Prinzip keinen anderen Zweck hat, als den Körper zu bilden, ihn zu erhalten, und ihn zu vergeistigen.

8. So wie nun eure Seele im Bereich eures Körpers allwissend ist, eben wegen des feinen Nervenfluidums, welches euren Körper durchströmt und selbst noch als Dunsthülle (Atmosphäre, Aussenlebensäther) von aussen euch umgibt, so ist auch in jedem Ätheratom etwas von Mir, und dadurch, wie Ich es in einem andern Wort anführte, gibt es keinen Punkt in dem sicht- und unsichtbaren Reich Meiner geistigen und weltlichen Schöpfung, wo Ich nicht stets gegenwärtig wäre, alles sehe und fühle, was sich ereignet.

9. Auf dieses gründet sich eben die sogenannte Allwissenheit und Allgegenwart, wie ihr sie ebenfalls in eurem Körper habt, nur mit dem Unterschied, dass das geistige Leben in euch, die Seele und der Geist das Physische und Psychische aufbauen, wo bei Mir das erstere hinwegfällt, da Ich keine Materie, sondern nur Geistiges sehe, auch da wo ihr Elementarstoffe zu entdecken glaubt.

10. Nun, um wieder zu den Äther-Atomen zurückzukehren, so muss Ich euch vorerst erklären, wie dieses Atom beschaffen ist, was es für eine Mission hat, und welches sein Zweck ist, warum es existiert! Nun höret also:

11. Ein Äther-Atom ist, wenngleich nach euren Begriffen ein unkörperliches, oder mit gelehrtem Ausdrucke bezeichnet, ein imponderables Ding; aber doch ein für sich Abgeschlossenes, Begrenztes, da es sonst ohne Grenzen sich wieder in etwas anderes auflösen müsste.

12. Ein solches Atom hat also trotz seiner Kleinheit doch Dimensionen der Breite, der Tiefe und Länge, wie jeder Körper.

13. In diesem Atom ist ein Funke von Mir eingeschlossen; denn Ich habe es erschaffen, es muss also etwas von Mir und ebendeswegen nur Meine Eigenschaften besitzen.

14. Es ist in ihm der Trieb des Weiterbildens, und da ein jedes Atom in quantitativer und in qualitativer Beziehung von anderen Atomen verschieden sein muss, um alle Elementarstoffe darzustellen, welche zur Erschaffung des Universums nötig sind, so entwickelte sich zwischen den Atomen mittels ihrer sie umgebenden Dunsthüllen die Assimilation und die Assoziation; wo sodann (wie bei vielen Insekten die Fühlhörner) (nach Abschrift Joh. Busch korrig.) die respektiven (jeweiligen) Dunsthüllen das Homogene (Gleichartige) anziehen und das Heterogene (Fremdartige) abstossen.

15. Auf diese Art bildeten sich aus Atomen Moleküle, aus diesen Zellen und Kristalle; es entwickelte sich Wärme, Licht und Leben und beschleunigte die Bildung grösserer Körper.

16. Nach Bildung der Weltkörper begann sodann das organische Leben, aus diesem das Geistige und aus dem Geistigen das Streben, dem Göttlichen ähnlich zu werden, wodurch endlich der in die kleinsten Atome gelegte Gottesfunke stufenweise dahin wieder zurückkehren muss, von wo er ausgegangen ist.

17. Dass natürlich da, wo Ich lebende Wesen erschaffen will, Ich ihnen vorerst einen Wohnort und einen Trieb geben musste, der sie fähig machte, als einzelne Wesen inmitten der ganzen Unendlichkeit ihren geistigen vorgezeichneten Lebensweg zu gehen, das versteht sich von selbst.

18. Da Ich aber neben der Eigenschaft als Schöpfer, wie ihr es aus vielen Meiner Worte wisst, auch nur die Liebe in Person bin, und Liebe nur darin besteht, andere glücklich zu machen und im Glücke anderer, in ihrer Seligkeit seine eigene wiederzufinden, so musste Ich als Gott der Liebe euch Wohnorte der Seligkeit erschaffen, musste die Wesen selbst als Ebenbilder Meines Ich mit Formen ausstatten, die die Liebe als Göttliches in denselben ausdrücken sollten. Und so entstanden aus den kleinen Ätherteilchen die Welten, und nach ihrer materiellen Ausbildung erst die lebenden Wesen, die alle gewisse Eigenschaften Meines Ich repräsentierten (darstellten), wo dann, wie zum Beispiel bei euch auf Erden, der Mensch als der Schlussstein der materiellen Schöpfung in seiner Mission als Erdenmensch die nächste geistige Stufe als künftiger Bewohner eines Geisterreiches anbahnen muss, da kein Sprung, sondern nur ein sanfter Übergang von einer Stufe zur andern, der allmähliche Fortschritt in Meinem Reiche bedungen ist!

19. So formten und bildeten sich auch die Welten aus dem ungeheuren Vorrate im Ätherraum, und ebendeswegen das Herumkreisen derselben, welches durch die Reibung, mit welcher sie sich fortbewegen, Wärme und Licht entwickelt, die feinsten Atome aus ihrer Ruhe aufjagt und sie zur Amalgamierung (innigen Verbindung) zwingt, wo sie in ihren grossen Zeitumläufen durch Regionen geführt werden, wo das Verbrauchte stets wieder Neues findet, und zwar meistens dasjenige, was in früheren Stellungen nicht vorhanden war.

20. Das Umkreisen einer Welt um die andere, das sich Umherschwingen um ihre eigene Achse hat keinen andern Zweck, als durch diese beiden Bewegungen Leben zu wecken und Leben zu verbreiten!

21. Sehet, überall regt sich dieser Trieb, nichts in Ruhe zu lassen; denn alles, was eine Schwere besitzt, sucht einen Ruhepunkt und würde auch dort verbleiben, wenn nicht entweder im Innern der Zersetzungsdrang oder die Einflüsse der Aussenwelt stets an seinem Bestande rütteln würden.

22. Bewegung ist Leben, und dieses Bewegen, sei es das grosse kreisförmige der Welt, sei es das vibrierende des Lichtes und der Wärme, alle müssen dazu beitragen, den Gegenstand oder das Wesen aus seiner Lethargie herauszureissen, es zur weiteren Entwicklung, zur Neugestaltung zu zwingen, da nichts Geschaffenes bleibend ist, sondern stets sich verändernd fortschreiten muss.

23. So bildeten sich die Millionen und Millionen von Sonnen und Welten im grossen und weiten Ätherraum, so bilden sich noch jetzt die Kometen als erste Anfänge ganzer Weltensysteme, umkreisen in langen elliptischen Bahnen ihren grossen Zentralkörper, aus welchem sie hervorgegangen sind. Und so hat das scheinbar materielle Reich den Keim des Weiterbildens in sich, bis auch die Welten, sie mögen so gross sein als möglich, ihren Zyklus vollführt, alles in ihnen vergeistigt, verfeinert haben und andere Verbindungen eingehen, um dann als höherstehende Weltkörper ganz natürlich auch für höhere geistige Wesen Wohnorte zu bilden.

24. Wie die Materie von Stufe zu Stufe das in ihr wohnende Leben ausbildet, bis auch sie vom groben Sichtbaren zum feineren Ätherischen übergehen kann, ebenso bilden sich die Wesen aller Art, welche sich gradatim (stufenweise) vervollkommnen müssen, weil die Wohnorte für sie mit ihrem geistigen Zustande korrespondieren sollen.

25. Wie Ich einst sagte: “In Meines Vaters Hause sind viele Wohnungen”, so wiederhole Ich es jetzt: “Ja, sehr viele Wohnungen oder geistige Aufenthalte gibt es, wo die analogen (gleichartigen) geistigen Wesen jene Seligkeiten geniessen werden, die ihrer eigenen Geistes-Konstitution angemessen sind, und die da so beschaffen und so eingerichtet sind, dass sie neben dem stetigen Genusse auch das Vorgefühl von grösseren Seligkeiten und reineren geistigen Wohnorten haben können, da bei Mir kein Stillstand möglich, sondern eine stets grössere Annäherung zu Mir das Gesichtsfeld immer weiter eröffnet, weil Ich unendlich (bin) und Meine Welt denselben Charakter tragen muss.”

26. So sehet ihr das kosmische Leben, angefangen im kleinsten Ätheratom, sich hinaufringend vom unbewussten Materiellen zum geistig sich selbst bewussten Engelsgeist, der mit einem Blick die materielle Welt überschauend, Meine Ideen fassen kann und auch die Macht besitzt, dieselben auszuführen.

27. So bestehen diese Welten-Inseln als “Hülsengloben” (Galaxien), deren es unzählige gibt, die alle immer wieder als ein abgeschlossenes Ganzes im grossen Ganzen ihren Entwicklungsprozess machen müssen.

28. So bestehen diese grossen Welten mit ihren analogen Geschöpfen, wo eure Phantasie nicht hinreicht, weder ihre Entfernung noch ihre Grösse zu ermessen, welche alle, obwohl durch grosse Entfernung voneinander getrennt, im grossen Äther-Raum eine Selbstbewegung haben, um die auf ihnen lebenden Wesen und Bewohner zu ferneren Zwecken auszubilden und zu vervollkommnen, damit, wenn das materielle Reich einst seinem Ende entgegengeht, nur grossartigeres Geistiges aus dem Vorhandenen hervorgehen kann.

29. Daher sagt die Schrift: “Bei Mir sind tausend Jahre gleich einem Tage!” Ich aber sage euch: “Bei Mir sind Millionen Jahre nur ein Augenblick!”, denn unzählige materielle Welten kreisen in der grossen Schöpfung umher, wo Millionen von Jahren nicht zu zählen sind, welche vergingen, bis sie sich zu Welten gestalteten, bis sie ihre Planeten und Kometen bildeten, und bis sie sich soweit vervollkommneten, um Wohnorte für fühlende Wesen zu werden.

30. Eure Lebensjahre, der Umlauf eurer Erde um die Sonne, die ganze Umlaufszeit eures Sonnensystems um seinen Zentralpunkt, alles dieses ist weniger noch als eine Sekunde auf der grossen Zeitenuhr, wo Meine kosmische Schöpfung ihre Dauer oder ihre Existenz aufgezeichnet findet.

31. Daher euer Erstaunen und eure Bewunderung beim Betrachten Meiner Schöpfung, weil ihr einen zu kleinen Massstab anlegt, um die Schöpfung eines Gottes, eines unendlichen Wesens zu beurteilen oder zu bemessen.

32. Es gibt Sonnensysteme und ganze Hülsengloben, von wo der Lichtstrahl Millionen Jahre braucht, um zu euch zu gelangen. Was wisset ihr von diesen Welten, wie gross müssen sie sein, dass sie nur als kleinste Sterne für euch sichtbar werden! Wo ist eure Rechenkunst, die diese Entfernung in Zahlen begreift oder aussprechen kann, wo eure Phantasie, welche die Grösse solcher Welten zu denken und auszumalen wagt!

33. Und doch, Meine Kinder, auch diese Welten sind noch nicht die letzten Marksteine Meiner Schöpfung. Weit hinter diesen entfernten Welten stehen noch Weltensysteme, deren Strahl noch lange nicht bis zu euch gedrungen ist, und es werden vielleicht eure Erde und Sonne nicht mehr bestehen, ehe ein Lichtstrahl von dort den Platz durchfliegt, wo einst euer Sonnensystem kreiste.

34. Erhebet euch, und fasset diese Grösse, wenn auch nur der materiellen Welt, vertiefet euch in den Begriff der Allmacht, die dieses schuf, und zwar mit wenig Mitteln, mit Attraktion (Anziehung) und Repulsion (Abstossung), mit Licht und Wärme; begreifet diesen Herrn und Schöpfer, in dessen Auge eure Sonne mit all ihren Planeten und Kometen nur als ein Punkt erscheint. Der, wäre Er nicht, was Er wirklich ist, ein Vater Seinen Kindern, schon längst ein Geschlecht wie das eurige hätte in Verfall kommen lassen müssen, welches nach alle dem, was Er schon für dieses getan, so widerspenstig und abtrünnig sich gegen Ihn benimmt; begreifet diese Liebe, welche, wie er einst sagte, “die Sonne über Gute und Böse alle Tage aufgehen lässt”, und welche die Menschen trotz aller Verirrungen und Verleugnungen des Göttlichen doch in jeder Sekunde mit Millionen von Gnaden überhäuft!

35. Begreifet diesen Gott, Der zu euch schwachen Geschöpfen einst in Menschengestalt vom Himmel herabgestiegen ist, Der euch Lehren der Liebe, der Duldsamkeit, der Verzeihung hinterliess; vertiefet euch in den Gedanken Seiner Grösse, Seiner Macht, Seiner unendlichen Schöpfung, und bemesset aber dabei auch, was es heissen will, dass Er, dieser unendliche Schöpfer und Herr, euch nichts von diesen euch erdrückenden Attributen (Eigenschaften) fühlen lassen, sondern dass Er nur euer Vater, euer liebender Führer sein will, und Der jetzt sogar schon längere Zeit mit euch direkt verkehrt, euch zu Sich zu ziehen versucht, euch alle Geheimnisse Seines Ich, Seiner Schöpfung erklärt und aufdeckt, und nur deswegen, damit ihr Ihn lieben lernen, damit ihr euren geistigen Weg leichter finden sollt, welcher allen vorgezeichnet ist, die von Ihm und durch Ihn geschaffen wurden!

36. Dieses alles bedenket, und wenn ihr in ruhigen Stunden euer Herz zu Ihm erheben wollt, so trachtet, solches Seiner und euer würdig zu tun; denn nur so könnt ihr Erhörung eurer Wünsche von Ihm erwarten; denn “Er ist ein Geist, und wer Ihn anbeten will, der muss Ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten!”

37. Vor mehr als tausend Jahren sprach Ich dieses aus, und noch begreifet ihr es nicht, verliert euch in weltliche Sorgen, bittet Mich um nichtssagende Dinge, und vergesst dabei ganz, dass ihr Abkömmlinge von Mir, einst Teilnehmer geistiger Seligkeiten, andere, höhere Missionen und Endzwecke habt, als gerade in diesem irdischen Leben an flüchtigen Dingen zu hängen und darin euer ganzes Heil zu suchen!

38. Daher die Enttäuschungen, daher die nichterfüllten Hoffnungen; denn ihr habt nie Mich, noch Meine Welt verstanden, habt nie begriffen, dass Ich andere Absichten mit euch habe, welche oft euren Wünschen zuwiderlaufen müssen, weil ihr oft Nebensachen als Hauptsachen nehmt!

39. Ihr kennet, trotz aller Worte, die Ich euch bis jetzt zuteilwerden liess, noch nicht, was es heisst: “geistig leben”, was es ist: “kosmisches Leben!”

40. Dieses allgemeine Leben, welches das Grundgesetz der ganzen Schöpfung ist, worin ein jedes Warum seine Enträtselung findet, ihr kennet es nicht!

41. Würdet ihr diese grossen Gesetze ganz durchschauen können, ihr würdet bei weitem leichter begreifen, dass kein Wesen sich diesen Gesetzen entziehen kann, und dass jeder Übergehung (Übertretung) derselben die Strafe auf dem Fusse folgen muss.

42. Solange ihr nicht fähig seid, euch mit grossen, tiefen Ideen zu befassen, bleibt ihr an der Scholle dieser kleinen Erde hängen, habt nur einen kleinen Gesichtskreis zu überschauen, der nicht über euer häusliches Leben hinausreicht.

43. Deswegen Meine Worte, Meine Mahnungen, Meine Erklärungen; deswegen Meine vielfachen Aufdeckungen, wie durch das Kleine nur das Grosse erreicht werden kann, damit ihr Mir folgen sollet, damit ihr auch in eurem irdischen Leben klein werdet, um sodann geistig gross zu wachsen und euch zu erheben und euch hinaufzuschwingen auf jene Höhe des menschlichen Begriffes, wo ihr klar und ruhig den Bildungsverlauf der materiellen Welt in den kosmischen Gesetzen, aber auch deutlich erkennen lernet, wie selbst diese Gesetze geistig und unendlich für den materiellen Anfang, erst in der geistigen Vollendung ihren Kulminationspunkt (Höhepunkt) finden, wo von Stufe zu Stufe vorwärts schreitend, stets euch Mir nähernd, ihr erst erkennen werdet, was Ich als Schöpfer bin!

44. So bedingt sich die Liebe dann von selbst, wenn sie auf Achtung gegründet, nur die natürliche Folge der letzteren ist, da, wenn man den Meister aus Seinen Werken erkennen gelernt, es erst recht begriffen werden kann, welche Eigenschaften Ihn zieren müssen, und warum bei solcher Macht noch so viel Güte und Liebe vorwaltend ist!

45. So nehmet dieses Wort wieder aus Meiner Hand, es ist die Vaterhand, welche euch zu Mir hinaufziehen möchte, verschmähet sie nicht, denn sonst wird der Schaden nur auf eurer Seite sein! Amen!

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Cosmic Life

Jesus Christ reveals by Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life Chapter 23 from July 14th, 1876

Thus says the Lord:

1. I have been telling you many a thing concerning life, have shown it to you in various phases, how it manifests and what it actually is. However, there is always something left to be said about it, namely, that this life, as a seeming efflux of a spiritual potency, is actually nothing else but the power of My will, which manifests in millions of different ways.

2. In order to introduce you to this spiritual life and point out to you even more clearly the difference between spirit and matter, this word entitled “Cosmic Life” shall elucidate for you more fully the spiritual life generally and also individually. In other words, that it is always the same principle, the same motive, which, beginning with the smallest ether atom and ending with the highest angel spirit, is only My divine Being. Manifesting on various levels and in various forms, struggling for development and perfection, it inspires and implies the spiritual progress and visibly manifests in everything as life.

3. When I say “cosmic life”, I take the concept in the way this word, derived from classical Greek, denotes it, namely, as a “universal life comprising the whole universe”.

4. For all that exists must be based on an idea, why it was created, what its purpose was and what its ultimate destiny will be.

5. In conformity with your scientific research and its regular investigations, also your scientists endeavor to trace back everything down to the bottom, to the ultimate and simplest original forces moving everything and leading it to its conclusion. And so I will reveal to you this ultimate motor, which is the reason, or the basis, of everything existing, and which gradually prepares everything for its further development.

6. If you view the entire universe with a spiritual eye, crossing the realm of the infinite ether-space with the power of thought, all you will be able to discover in it will be “ether atoms”, or the most subtle constituents of material substances. However, your instruments, such as microscopes, electrometers, etc., would never be capable of rendering them visible to your physical eyes.

7. All of these finest ether particles have in their center an offshoot of spiritual content of Me, of My Being, which thereby imprints on them the eternal permanence and the everlasting urge for development, preservation and progress. In every atom there is a spiritual particle of Myself. In other words, there exists something within your organism that, interiorly and exteriorly, reaches to the last and finest ramifications of your nervous system as a sensation in the skin. Being a psychic principle, it has no other purpose than to build, sustain and spiritualize the body.

8. Just as your soul within the sphere of your body is omniscient on account of the fine nerve fluid permeating your body, even surrounding you as vaporous envelopment atmosphere, outer-life ether, there is also in every ether atom something of Me. Thus, as I have stated in another word, there is no point in the visible and invisible realm of My spiritual and physical creation where I would not be omnipresent, seeing and feeling everything that occurs.

9. On this are based the so-called omniscience and omnipresence that you also possess in your body. The only difference lies in that the spiritual life in you, the soul and the spirit, build the physical and the psychic, whereas with Me the former is inapplicable since I do not see matter, but only Spiritual, even when you think you discover elemental substances.

10. Well, to return to the ether atoms, I must first explain to you the nature of this atom, its mission and the purpose of its existence. And so listen:

11. According to your concepts, an ether atom is an incorporeal or, using a learned expression, an imponderable thing. However, it is something separate, limited, since in the unlimited state it would again have to dissolve into something else.

12. Thus, despite its minuteness, such an atom has dimensions like any other body, which means width, depth and length.

13. In this atom a spark from Me is enclosed; for, since I have created it, it must contain something of Me and for this reason must possess only My attributes.

14. The urge for further development is inherent in it and every atom must be different from other atoms, both quantitatively and qualitatively, so as to represent all the elementary substances essential for the creation of the universe. And so there developed between the atoms, by means of their surrounding vaporous envelopments, assimilation and association, where then (as with many insects the feelers do) the respective vaporous envelopments attract the homogeneous while repelling the heterogeneous.

15. In this manner, out of atoms formed molecules and out of these, cells and crystals. There developed warmth, light and life, speeding up the formation of larger bodies.

16. After the formation of the cosmic bodies began the organic life, out of the same the spiritual life and out of the spiritual life the striving to emulate the divine, whereby finally the divine spark inherent in the smallest atoms must return step by step to that place from where it had proceeded.

17. It goes without saying that, where I want to create living beings, I first had to give them a place where to live and an urge enabling them, as individual beings, in the midst of the entire infinity to walk their designated spiritual course through life.

18. However, as you know from many of My words, apart from My attribute as the Creator I am also love personified, and love consists only in making others happy and again finding one’s own happiness and bliss in that of others. Therefore, I as God of love had to create for you abodes of bliss, had to endow these beings, as images of Myself, with forms which should express this love as their inherent divine. And so, out of the small ether particles the worlds came into being, and only after their material formation the living beings, all of which represented certain attributes of Myself. Then man on earth, as the keystone of the material creation, in his mission as earthly man, must prepare the next spiritual step as the future inhabitant of a spirit-realm, where there is no sudden leap, but only a gentle transition from one level to the next; and this implies the gradual progress in My Kingdom.

19. Thus the worlds formed from the immense supply present in the ether space, and that is why their orbiting which, through the friction with which they move, develops warmth and light. This rouses the smallest atoms out of their inertness and, forcing them to amalgamate, leads them on their immense orbits during long periods of time through regions where the spent mostly by one substance is always replenished by a new one, mostly by one not present in earlier constellations.

20. The orbiting of one world around another, the rotation around its own axis serves the sole purpose of awakening and spreading life by means of these two movements.

21. You see, everywhere this urge to leave nothing alone stirs. For everything possessing a weight seeks its point of rest, where it would remain if it were not always threatened either by the inner urge to disintegrate or by influences of the outer world.

22. Movement is life, and this movement, be it the great circular one of the world or the vibration of light and warmth, must contribute to arousing the object or the being out of its lethargy, forcing it to further development, to modification, for nothing created is permanent, but must progress while constantly changing.

23. Thus the millions upon millions of suns and worlds in the great and vast ether space formed. Thus at present the comets, as the first beginnings of whole cosmic systems, form and orbit in long elliptical tracks around their great central sun from which they have gone forth. And so the seemingly material realm carries the germ for further development within it, until also the worlds, however immense they may be, having completed their cycle and spiritualized and refined everything in them, enter into other unions. Thereby they naturally form, as world globes of a higher order, dwelling places also for higher spiritual beings.

24. From level to level matter develops the indwelling life, until it too can make the transition from the coarse visible to the more subtle ætheric. So also the beings of every kind develop, which have to perfect themselves gradually, because their dwelling places have to conform to their spiritual condition.

25. As I once said: “In My Father’s house there are many mansions.” I now repeat it: yes, there are very many dwellings or spiritual abodes, where the analogous spiritual beings will enjoy those beatitudes that conform to their own spiritual constitution. These beatitudes are of such a nature and arrangement that, apart from the permanent enjoyment, the beings can also have the foreknowledge of greater bliss and of purer spiritual abodes. For where I am concerned, no standstill is possible because an ever-greater drawing near to Me opens more and more vistas, since I am infinite and My world has to bear the same character.

26. So you see the cosmic life, beginning in the smallest ether atom, struggling upward from the insensitive matter to the angel spirit possessing spiritual self-awareness, who, with one glance overlooking the material world, is able to grasp My ideas and possesses the might to carry them out.

27. Thus these cosmic islands exist as “shell globes” (Galaxies), of which there is an uncountable number and all of which, as a separate whole, again and again have to go through their process of development in the great whole.

28. Thus these great worlds exist with their analogous created beings. Your fantasy is inadequate to realize the distance and magnitude of these worlds. All of them, though separated from each other by great distances, move independently in the great ether space, so as to develop and perfect the beings and denizens living on them for future purposes. And so, once the material realm draws to a close, only a spiritual one of greater grandeur can emerge from the existing.

29. Therefore the Scripture says: “A thousand years are but a day for me!” But I tell you: Millions of years are only a moment for me, for innumerable material worlds are orbiting in the vastness of creation. The millions of years cannot be counted which passed until they shaped into worlds, formed their planets and comets, and had sufficiently perfected themselves to become abodes for beings endowed with senses.

30. The years of your lives, the revolution of your earth around the sun, the whole turning time of your solar system around its central point, all this is less than a second on the great cosmic clock on which the duration or existence of My cosmic creation is registered.

31. Hence your amazement and admiration when you look at My creation, because you apply too small a scale to judge or to measure the creation of a God, an infinite Being.

32. There are solar systems and entire shell globes, the light of which takes millions of years to reach you. What do you know of these worlds, how great they must be to be just visible to you as the tiniest of stars. Where is your arithmetic which can grasp or spell out this distance in figures, where your fantasy, which would dare to think and elaborate on the magnitude of such worlds!

33. And yet, My children, also these worlds are not the last border stones of My creation. Far beyond these distant worlds there are still other cosmic systems, the beam of which is far from reaching you, and your earth and your sun no longer exist before a light-ray from there will cross the space where once your solar system orbited.

34. Rise and grasp this magnitude, if only of the material world. Become engrossed in the concept of the omnipotence that created this with few means, namely attraction and repulsion, light and warmth. Do understand this Lord and Creator, in whose eyes your sun with all its planets and comets appears only as a dot. Who, were He not what He really is, namely a Father to His children, would long ago let a generation like yours have come to ruin, which, after all He has done for it, behaves in such an unruly and rebellious manner towards Him. Do understand this Love, which, as He once said, “lets the sun rise every day over the good and the bad,” and which, despite all aberrations and the denying of the divine, every second showers mankind with millions of graces!

35. Do understand this God, who once in human form descended from heaven to you weak created beings, who left to you precepts of love, of tolerance, of forgiveness. Become engrossed in the thought about His greatness, His might, His infinite creation. At the same time realize what it means that He, this infinite Creator and Lord, wants to let you feel nothing of these attributes overwhelming you, but wants only to be your Father, your loving guide, and who even now for quite a while has been in direct contact with you, trying to draw you to Him, explaining and revealing to you all the secrets of His self, His creation. And this only so that you may learn to love Him and to find your spiritual path more easily, which is mapped out for all who were created by Him and through Him.

36. All this consider, and when in quiet hours you want to lift up your hearts to Him, in doing so strive to be worthy of Him and of yourselves. Only in this way can you expect Him to grant your wishes. For “He is a Spirit, and whosoever wants to worship Him, must worship Him in spirit and in truth.”

37. I spoke these words more than a thousand years ago and still you do not understand them, become embroiled in worldly worries, and ask Me for meaningless things. And you totally forget that you, as My offspring and future participants in spiritual beatitudes, have other, higher missions and ultimate goals than to adhere in this earthly life to transient things and to seek your whole salvation in them.

38. That is the reason for the disappointments, the unfulfilled aspirations, for you have never understood Me or My world, have never understood that I have different intentions concerning you, which are often bound to be contrary to your desires, since you often regard unimportant matters as essentials.

39. Despite all the words I have given to you, you do not know as yet what it means “to live spiritually”, what “cosmic life” means.

40. This universal life, which is the fundamental law of the entire creation, wherein every “why” finds its solution, you do not know!

41. If you could completely understand these great laws, you would far more easily understand that no being can escape them, and every time they are ignored, punishment is bound to follow.

42. As long as you are unable to concern yourselves with great, profound ideas, you will stick to the soil of this little earth, having only a small horizon to look over, which does not reach beyond your domestic sphere.

43. That is the reason for my words, My admonitions, My explanations. That is the reason for My manifold revelations as to how great things can only be achieved through small ones, so that, following Me, you may also become small in your earthly life in order to grow tall spiritually and to rise. Then you will soar up to that height of the concept “human”, where in all clarity and tranquility you understand in the cosmic laws the developmental processes of the material world. You will also learn to clearly recognize that even these laws, spiritual and infinite for the material beginning, find their culmination point only in spiritual perfection. And you will only then, progressing step by step, always drawing closer to Me, recognize who I am as the Creator!

44. Thus, love implies itself if, based on respect, it is the natural consequence of the latter. For once one has learnt to recognize the Master by His works, one can understand what attributes must adorn Him and why, with such might, so much goodness and love are still prevalent!

45. So take this word again from My hand. It is the Father’s hand, which wants to pull you up to Me. Do not despise it, for if you do, it will only be you who will come to grief. Amen.

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Lebensgeheimnis 22… Jesus erklärt das menschliche Leben

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse Kapitel 22 vom 14. Januar 1875

So spricht der Herr…

1. Schon oft drang bis zu Mir der Klageton eines Menschen, der Mich der Ungerechtigkeit, der Härte beschuldigte, weil sein Leben und die dasselbe bestimmenden Ereignisse nicht so ausfielen, wie er es glaubte, hoffte oder wünschte.

2. Schon oft hörte Ich das Flehen einer gedrückten, mit allem Elend des menschlichen Lebens kämpfenden Seele, wenn sie ausrief, im Drange ihres höchsten Schmerzes: “Aber Vater und Herr, was habe ich denn verschuldet, dass Du mich mit allen möglichen Drangsalen verfolgst, während Du andern das Glück in Fülle in den Schoss schüttest, ohne dass sie wissen, warum sie eigentlich es verdient haben!”

3. So und auf tausenderlei Arten werden Klagen gegen Meine Gerechtigkeit, gegen Meine Worte, dass Ich die Liebe sei und nicht strafen könne, und weitere Klagen geführt; gegen Mich als unerbittlichen Richter, als strengen, aber nicht liebenden Vater Beschuldigungen erhoben, die dem Anschein nach oft sogar nach menschlichen Begriffen gerechtfertigt erscheinen.

4. Um nun alle diese Klagen und Beschuldigungen ins rechte Licht zu stellen und auch noch die Frage zu erörtern, warum es in der menschlichen Gesellschaft so viele verschiedene Stände, Professionen (Berufe) und Gewerbe gibt, warum es im menschlichen Gemüt so verschiedene Neigungen zu einem oder dem andern Lebensberuf gibt, will Ich euch, nachdem Ich oft genug das geistige Leben nach dem Tod euch erklärt habe, auch diese Fragen des euch am nächsten liegenden menschlichen Lebens lösen, damit ihr erstens doch einmal aufhört, Mich zu beschuldigen, und zweitens, damit ihr einsehen lernt, zu was das menschliche Leben da ist, gerade so wie es ist, und nicht, wie ihr es euch konstruieren möchtet.

5. Stets hat den Menschen das am meisten zu Forschungen angeregt, was er am wenigsten begreifen konnte; er verwendete dort Zeit und Mühe aufzuklären aus dem Suchen in der Ferne, was eigentlich seine Lösung in seiner nächsten Nähe gefunden hätte.

6. Und so ist es auch im menschlichen Beisammenleben, in den wechselseitigen Verbindungen der Menschen zueinander, wo Verhältnisse entstanden sind, die zwar Ich nicht gemacht, wohl aber vorausgesehen und zugelassen habe, jedoch stets mit dem Vorbehalt, alles zu Meinen grossen Schöpfungs-Zwecken zu benützen!

7. Ehe Ich aber auf die Erklärung der oben angeführten Klagen und Fragen eingehen kann, muss Ich weiter ausholend erst euch wieder Dinge näher ans geistige Auge rücken, welche ihr bis jetzt nur einseitig, das heisst menschlich betrachtet habt, und wo immer noch menschliche Vorurteile bei deren Beurteilung den Ausschlag geben.

8. Bevor wir also den Menschen in seinem Verhältnis zu seinem Nächsten oder Mitmenschen betrachten, müssen wir vorerst fragen: “Was ist eigentlich der Mensch, aus was besteht er denn, und was ist seine Mission auf diesem Erdball?”

9. Dieses vorerst klar begriffen, wird uns dann schon zu einer näheren Beleuchtung der sozialen Verhältnisse des menschlichen Geschlechts behilflich sein! –

10. Sehet, der Mensch besteht, wie ihr wisst, aus drei Dingen, nämlich aus Körper, Seele und Geist.

11. Nun, diese drei Dinge habt ihr alle im allgemeinen so aufgefasst, dass ihr sagt: “Der Körper ist Materie, die Seele ist dem materiell geistig Gebundenen vom Fall des einen grossen Geistes entnommen, und der Geist ist ein göttlicher Funke, der die Seele erheben, vergeistigen und dann diese ebenfalls durch ihre Verfeinerung auch die Elemente des materiellen Körpers auf eine höhere Stufe bringen soll, damit alles nach und nach seinen Stufengang der Vervollkommnung gehen kann, wie es im grossen Schöpfungszweck voraus schon bestimmt war.”

12. Hier in diesen Schlüssen liegt schon der erste irrtümliche Begriff, da ihr nur euren Geist als göttlichen Funken annehmt, der alles veredeln solle, während, hättet ihr nicht immer (oft unbewusst) aristokratische Ideen, welche ihr auf Meine Person anwenden wollt, ihr leicht einsehen und begreifen würdet, dass alles, was geschaffen ist, im Grunde göttlich ist und unendlich sein muss, weil es von Mir abstammt, von Mir ausgegangen ist und zu Mir zurückkehren muss!

13. Der Körper als materielles Werkzeug während eurer Lebensdauer besteht ebenso gut aus den edelsten, erhabensten Elementen Meines geistigen Ichs wie Seele und Geist, nur sind diese Elemente in Materie gebunden gezwungen, nur so sich zu äussern, wie es ihre momentane Organisation erlaubt.

14. Diese feinsten geistigen Elemente, welche die Körper schon im Mutterleibe aufbauen helfen, ringen ebenfalls nach Vervollkommnung, nach Vollendung, prägen ihre Tendenz in der Form des Körpers aus, soweit eine plastische Form ein geistiges Prinzip ausdrücken kann, suchen durch den an sie gestellten Beruf im menschlichen Leben das zu ergänzen, was höhere, göttliche Elemente in der Seele, im Geiste dann weiterführen werden.

15. Sie sind die Handlanger, Mitarbeiter zum grossen geistigen Bau einer vollendeten göttlichen Idee, ebenso wie kein Architekt ein Haus allein bauen kann, sondern tausend Hände braucht; die aber, wohlbemerkt, nicht maschinenmässig, sondern ebenfalls wieder, durch andere Intelligenzen geleitet, den ganzen Bau ausführen helfen.

16. So wirken im Menschen, so in allem Geschaffenen, im starren Steine, im vegetierenden Pflanzen und im sich selbst bewussten Tierreich stets die Formen bildenden Kräfte, tragen zur Veredelung, zur Verfeinerung des Ganzen bei, während die Art und Gattung noch tausend anderen, verschiedenen Einflüssen unterworfen ist, wo die ursprünglich in sie gelegten Fähigkeiten nicht zur Vollendung gedeihen können, weswegen auch überall, trotz des gemeinsamen Geschlechtes und derselben Abkunft, doch wieder ebensoviele verschiedene Resultate entstehen, als Geschaffenes im ganzen Weltraum besteht.

17. Die Seele, als Ableger oder Abkömmling eines grossen gefallenen Lichtbringers, musste vorerst eine ihr angemessene Umkleidung und ferner ein ihr verliehenes höheres, geistiges Prinzip besitzen, welches sie antreibt, ihre Ausbildung nicht allein hier zu vollenden, sondern noch nach Ablegung jeder irdischen Hülle als Basis für eine geistige Welt zu dienen.

18. So ist die Seele des letzten Infusionstierchens wie die des Menschen stets angetrieben, vorerst ihren Lebenszweck hier zu erfüllen, in dem Masse, als die Umkleidung sie dazu befähigt und ein unbewusstes Geistiges, welches ihr unter dem Namen “Instinkt” oder “die Natur” bezeichnet, ihr den Weg zur Vervollkommnung in anderen Formen und andern Verhältnissen anbahnt.

19. Der Geist beim Menschen ist ebenso der nämliche wie beim letzten Stein, nur hat er dort eine geordnetere Organisation vor sich, die seiner eigentlichen Wirkungssphäre nicht so widerstrebt, sondern sogar all seinen Bestrebungen zu folgen geschaffen ist.

20. Es ist also nicht ein geistiger Funke Meines Ich, welchen Ich dem Menschen allein gegeben haben soll, sondern es ist in allem nur göttlicher Funke, und nur dort ein dem Geistigen sich mehr anpassender Leib, welcher der grössten Ausdehnung der geistigen Kräfte ganz entspricht.

21. Sehet, eine einförmige Gegend, ein monotones Leben zeigt euch schon genug, dass “Leben” nur besteht, wo Abwechslung, wo Verschiedenheit ist; denn eben durch das, dass nicht alles auf gleicher Stufe steht, nicht alles in gleichem Schritt fortschreitet, ist (durch) das Leben als anregendes Streben das zu erreichen, was zwar allen bestimmt ist, nicht aber auf jede Art erlangt werden kann!

22. Verschiedenheit ist die Basis des Lebens. Verschieden sind die Welten, verschieden ihre Geschöpfe und verschieden sogar der Weg, den sie zur Vervollkommnung durchgehen müssen. Ohne diese Verschiedenheit wäre kein Leben, kein Bewegen, kein Fortschritt. Nur so, mit dem Keim aus sich stets Neues aber Höheres zu gestalten, konnte eine Schöpfung in die Wirklichkeit gesetzt werden, eine Schöpfung, die erstens ihrem Schöpfer Ehre macht, und auch wie Er eben den Keim der Unendlichkeit in sich tragen kann.

23. So müsst ihr diese ganze sicht- und unsichtbare Welt auffassen, vom feinsten Atom im Weltenraum bis zu Meinem grossen Geisterreich, wenn ihr je begreifen wollt, warum Ich denn das alles und warum Ich es so und nichts anders geschaffen habe.

24. Bei Mir ist nicht annehmbar, dass Verbesserungen, Reparaturen oder Modifikationen je eintreten können; denn sie setzen Fehler, falsche Schlüsse voraus, die bei einem Gott nicht möglich sind.

25. Daher weg mit euren menschlich beschränkten Ideen! Die Welt ist so, wie Ich sie euch beschreibe, wo Ich beinahe tagtäglich ein Schöpfungsgeheimnis ums andere euch aufdecke und erkläre, damit ihr doch einmal einsehen lernt, dass euer Lebenszweck ein ganz anderer ist, als wie ihr ihn herauskonstruieren und auch noch dazu die Mittel so eingerichtet haben möchtet, wie es eurer leiblichen, aber nicht der geistigen Natur und Bestimmung am meisten passen sollte!

26. Ihr seht also, Körper, Seele und Geist sind Träger Meines göttlichen Funkens, und wie in denselben und durch dieselben die Ausdrucksweise verschieden ebenfalls die Menschen wieder verschieden macht, ebenso musste auch bei grösserem Zusammenleben der Menschen diese Verschiedenheit der Fähigkeiten auch verschiedene Berufsgeschäfte hervorrufen, welche sodann im ganzen zum gemeinsamen Leben nötig, in sich jedoch verschiedenartig gestaltet werden mussten.

27. Schon in einem andern Wort sagte Ich euch, dass alles, was geschaffen ist, von den ersten geistigen Atomen an verschiedenes in sich aufnehmend, ebenfalls auch verschiedenartige Äusserungen haben muss.

28. Beim Menschen, der aus allen Elementen seiner Erde zusammengesetzt, als letztes Glied oder “Kompendium” des ganzen Erdballs dasteht, musste diese Vielfältigkeit alles Geistigen noch mehr hervortreten, weil er in der Art der Mitteilung seiner Gedanken und Ideen höher stehend als alles andere, auch die Fähigkeit besitzt, sein Geistiges durchleuchten zu lassen und es verwerten zu können; woher auch die Neigungen zu einer oder der andern Beschäftigung teils durch die Eindrücke der ersten Jugendzeit, teils durch die vorherrschenden Elemente bei der Zeugung als angeerbtes geistiges Gut natürlich ihren Einfluss ausüben und auch im Leben sich geltend machen mussten, was gerade da am meisten geschah, wo die grössten Hindernisse zu deren Befriedigung sich entgegensetzten.

29. So entstand mit den wachsenden Bedürfnissen der Menschen, analog mit dem Streben der Bequemlichkeit und dem Drang der Leidenschaften, eine Menge Gewerbe, um dem Menschen sein materielles Leben so angenehm wie möglich zu machen.

30. Dieses Bedürfnis erweckte in den Menschen die Liebe zu einzelnen Kunsterzeugnissen, welche die andern wieder veranlassten, um eben gemütlich zu leben, ein jeder nach seiner Anschauungsweise sich der Anfertigung des Verlangten zu unterziehen.

31. So entwickelte sich sodann nach und nach der Wettstreit der Bestbefähigten, und aus diesen entstand endlich die verschiedenartigste Klassifikation aller Stände, wo einer mittels des andern gewinnen und gemütlich lebend nur seinen Leidenschaften frönen wollte.

32. Dass bei diesem Wettstreit Übelstände durch die Eifersucht, grössere Befähigung, guten oder bösen Willen, überhaupt durch den Drang aller menschlichen Leidenschaften (Missverhältnisse) entstanden, dass diese wieder auf das soziale Leben der einzelnen einwirkten, wo zwischen Not und Überfluss stets kämpfend und ringend eure ganze jetzige menschliche Gesellschaft herauswuchs, das ist leicht einzusehen, denn nur das zeitliche Leben veranlasste solche Zustände. Nach den moralischen Gesetzen könnte der Niedrigste wie der Höchstgestellte auf Erden von den gleichen Grundsätzen beseelt sein, da die Moral und Meine göttlichen zwei Gesetze für Bauer und König gleich sind.

33. Allein eben weil die göttlichen Gesetze, höher stehend als die irdischen, keinem Wechsel unterliegen, keine verschiedene Deutung zulassen, ebendeswegen sind die aus dem sozialen Leben entstandenen Missverhältnisse oft die Ursache, warum die Menschen Mich dann anklagen, so sie wohlverstanden selbst im allgemeinen daran schuld sind.

34. Es ist wohl richtig, dass das Bauernkind ebenso viele menschliche Rechte besitzt wie ein schon in der Wiege gekrönter Prinz, vor Mir sind beide gleich, jedoch die Fähigkeiten, die in dem einen schlummern, sind oft sehr verschieden von denen des andern, und ein jeder bringt schon ein grosses Stück seiner späteren zu durchlebenden Laufbahn mit auf die Welt, als ererbtes Gut seiner Eltern, wo dann noch das eigene dazukommen wird, um den Besitz entweder zu vergrössern, oder zu verkleinern.

35. Verschieden sind alle geschaffenen Wesen, verschiedenartig ihre zu gehenden Wege, und ebendeswegen auch verschieden die anscheinliche “Glücks- oder Unglücks-Bahn”, die sie verschuldet oder unverschuldet durchlaufen müssen.

36. Wäre nicht hinter diesem materiellen Leben ein grosses geistiges, wäre nicht das moralisch Göttliche Meines Ichs, was allem innewohnt; schon längst wäre die menschliche Natur zum Tier und unter dasselbe herabgesunken, indem der Mensch, stets nur seinen Leidenschaften frönend, alles auf der Erde zu deren Befriedigung ausbeuten möchte.

37. Allein eben weil das Materielle nur zeitlich und oft nur momentan beglücken kann, weil rohe und finster gewordene geistige Elemente nicht mit hohen, feinen sich vereinigen können, und deswegen alles weltliche Glück von kurzer Dauer ist, so ist es die notwendige Folge, dass erstens der Mensch durch Tausende von Missverhältnissen gedrängt, doch einsehen lernt: “Die materielle Welt genügt nicht, es muss eine andere geben!” – Und nachdem er doch trotz allen Leugnens am Ende auch gestehen muss:

38. “Es muss doch einen Jemand geben, Der diese sichtbare sowie die geahnte unsichtbare Welt erschaffen hat”, so dass er gezwungen wird, sich einen Gott zu schaffen, wenn er seinen inneren Drang stillen will, da bei Misszuständen kein weltliches Ding Ersatz geben kann, da der Mensch ein geistiges Produkt und nur auf kurze Zeit in materielle Hülle eingekleidet wurde, um darin als Prüfungsleben das an ihm haftende Gröbere abzustreifen, um höherem Geistigen entgegenzugehen.

39. Alles, was ihr seht, hat geistigen Grund, hat höhere Tendenzen (Ziele) als bloss das flüchtige Leben; eben darum müsst ihr auch alles vom geistigen Standpunkte aus betrachten. Die Jammertöne, welche bis zu Mir erschallen wegen Plagen und Unglücksfällen, zeugen nur von Unkenntnis der menschlichen Verhältnisse, von nicht geregelter Auffassung, inwieweit Materielles, wenn man ihm zu sehr huldigt, nur geistiges Übel hervorrufen kann und muss.

40. Den Trost, dass hinter diesem materiellen Leben ein geistiges ist, haben viele Menschen sich selbst geraubt, weil sie wieder Menschen glaubten, statt Mir, der Ich es sogar für gut fand, auf diesen Erdball Selbst herabsteigend, auch im allgemeinen Rettungs-Prozesse sie nicht zu vergessen.

41. Wenn also Klagen und Vorwürfe kommen, wo Meine Regierung bekrittelt wird, so zeigt es klar, auf welch schwachen Füssen die Ansicht von der Welt, wie sie eigentlich ist, steht.

42. Alle können nicht in gleichen Verhältnissen geboren, alle können nicht mit gleichen Talenten ausgestattet werden; es muss Verschiedenheit herrschen, da eben in der Verschiedenheit das Leben und der Fortschritt liegt!

43. Nebenbei kommt noch dazu, dass auf eurer Erde viele Geister aus anderen Welten die Prüfungsschule zu Erreichung Meiner Kindschaft durchmachen wollen, welche natürlich nicht ohne Mitgabe aus jenen Welten hier ankommen und manchmal für das eine oder andere eine gewisse Vorliebe haben, ungeahnt, dass es einst in besseren und feineren Organisationen von ihnen ausgeübt wurde.

44. Diese, und deren gibt es viele, werden es einst schon erfahren und erklärt finden, warum so mancher geistige, ihnen unbewusste Drang sie stets zu der oder jener Beschäftigung trieb, die zwar materiell war, aber doch unter dieser Hülle viel Geistiges verborgen hatte.

45. Ich als Gott und höchste Liebe schuf die Welt, schuf die einzelnen Sonnen und Erden. Aber diese Liebe darf nicht nach euren Ideen von Liebe beurteilt werden; diese Meine Liebe ist eine ganz andere, welche zu verstehen euch nicht möglich ist, wohl aber sie euch ahnen zu lassen Ich keine Mittel scheue, da nur aus dem Verständnisse dieser Liebe die richtige Beurteilung alles Seienden sowie die Ereignisse eures menschlichen Lebens beurteilt werden können.

46. Meine Liebe ist eine allgemeine in dieser Hinsicht, weil sie nur die grossen Zwecke einer Schöpfung im Auge behalten muss, denen alle anderen sich unterordnen müssen. Liebe, wie Ich sie verstehe, vergisst auch den Wurm nicht und nicht den fühllosen Stein, und noch weniger die grösseren und feiner ausgebildeten Wesen; aber diese Liebe hat andere Gesetze, hat andere Absichten, hat andere Zwecke.

47. Wenn nicht Meine Liebe wäre, wie sie eben ist, so müsste Ich ein Rache-Gott sein, wie Mich bei euch so manche Menschen machen möchten, Ich wäre dann ein strenger Richter, ein unerbittlicher Bestrafer, lauter Eigenschaften, die ihr nach euren Gesetzbüchern erlernt habt; die aber in Meinem Gesetzbuche nicht stehen.

48. Eben aus Liebe verwandle Ich alles Böse, was die Menschen einander antun, in Gutes; eben aus Liebe richte Ich nicht, fahre nicht mit Bannflüchen und Donnerkeilen zwischen streitende Menschen.

49. Die Menschen machen sich die Übel nur selbst, und Mein Geschäft ist kein anderes, als das tröstende Wort aus einer besseren Welt in die Brust der Bedrängten einfliessen zu lassen; wohl ihnen, wenn sie es beachten, was leider selten der Fall ist, daher die Klagen und Vorwürfe, die man Mir macht.

50. Allein deswegen bleibt die materielle Welt wie die geistige doch die gleiche, sie ändern ihre Gesetze nicht, sondern der Mensch bestraft sich nur selbst, der dagegen fehlt!

51. Das was dem Anschein nach unverschuldetes Leiden ist, dieses ist oft, wie bei Krankheiten, eine nötige Medizin, wo im allgemeinen die bittersten am ehesten kurieren; nicht dass Ich sie schicke, sondern Ich könnte helfen, tue es aber nicht, eben weil Meine Ansichten und Zwecke mit den Menschenseelen andere sind, als wie das bedrängte Menschenkind es sich einbildet.

52. Es stirbt kein Mensch, weil Ich es will; es geschieht kein Unglück, weil Ich es will; es wird keiner in armen und keiner in reichen Verhältnissen geboren nach Meiner Idee; alles dieses lasse Ich nur zu. Der Mensch ist frei, und so kann er tun, was er will; er kann sich durch regelmässiges Leben dasselbe verlängern, durch unregelmässiges verkürzen; Glück und Unglück – wenn sie über die Menschen hereinbrechen, aus von ihnen selbst hervorgerufenen verkehrten Anordnungen – sind eine Schule für die Menschheit, wodurch sie (die Menschen) für Mich erzogen werden, so dass es Mir dabei möglich ist, geistig auf sie einzuwirken, das heisst, dass sie endlich doch auch Meine Stimme hören, was zwar früher ebenfalls hätte sein sollen, aber eben nicht geschehen ist.

53. Ob reich oder arm geboren, jeder kann in seiner Stelle “Mein Kind” werden, sich nach und nach reif machen für eine andere längerdauernde Geisterwelt, seine Armut kann ihm zu reichen Geistesschätzen verhelfen, während der Reichgeborene seine materiellen Reichtümer verlieren kann, ohne dass sie durch Geistiges ersetzt werden.

54. Überall finde Ich Mittel, Meinen Zweck zu erreichen. Ich benutze bloss die Umstände, führe sie aber nicht herbei. Dieses überlasse Ich dem Menschen, der so gern sich stolz den “Herrn der Erde” nennt und alles zu regieren und zu unterjochen wähnt, während er selbst gleich einer Windfahne durch alle geistigen Strömungen, die durchs Weltall gehen, unbewusst bald nach dieser, bald nach jener Richtung segelt, stets sein zeitliches materielles Glück suchend, ohne zu bedenken, dass mit dem einen selten das andere – das geistige, länger anhaltende – zu vereinbaren ist!

55. Daher, Meine Kinder, klaget nicht Mich an!

56. Ich bin Der, welcher alle Schuld in den Sand schreibt, nicht flucht, nicht hasst, nicht vergilt, sondern stets bereit war und ist, Balsam auf klaffende Wunden zu streuen. Ich bin nie ein ungerechter Gott gewesen, ebenso wenig ein strenger Vater gegen Meine Kinder!

57. So wie ihr nun seid, habe Ich euch ja nicht geschaffen, sondern zu dem habt ihr euch selbst gemacht. Und wenn Ich jetzt komme und eure Leitung wieder direkt in die Hand nehme, so ist es, weil es Mir zu bunt wird, weil Ich nicht zusehen kann, wie die Menschen sich und ihr ganzes ferneres Dasein so ganz missverstehen und missachten, keinen Glauben, keine Liebe und keine Furcht vor Mir haben. Ich muss nun alle Mittel anwenden, um die Verirrten zum rechten Wege wieder zurückzuführen!

58. Das geistige Element wird zu sehr in den Hintergrund gedrängt, zu sehr vergessen und verleugnet; daher diese Übelstände, Unglücke nach allen Seiten, und wenn dabei so mancher Leidende zu Mir aufschreit, was ein Zeichen ist, dass er wenigstens noch an Mich glaubt, so ist es an Mir, ihm doch mit wenigen Worten zu zeigen, dass sein Leiden nicht von Mir kommt, sondern dass, will er Trost für diese Plage haben, er solchen nur bei Mir finden kann!

59. Daher eben auch dieses Wort; denn so manches könnte sich ereignen, was die im Anfang angeführten Vorwürfe auch von euch zu hören Veranlassung geben könnte, und damit dieses nicht geschehe, damit ihr, ehe ihr den Mund zum Klagen aufmacht und eure Stimme zu Mir erhebt, ihr doch bedenken möget, wer anzuklagen ist, Ich, der ewigliebende Vater, oder er, der nur nach der Sättigung seiner Leidenschaften drängende, verirrte Mensch!

60. So nehmet dieses Wort, und es wird euch wieder einen ruhigen Blick in das wirre Getriebe der Menschen selbst machen lassen! Amen!

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Secret of Life 22… Jesus explains the human Life

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
Secrets of Life Chapter 22 from January 14th, 1875

Thus says the Lord…

1. Many times the plaintive sound has reached My ear, coming from a person who accused Me of injustice, of harshness because his Life and the events determining it had not turned out according to his beliefs, hopes and desires.

2. Often I have heard the entreaty of an oppressed soul as, battling with all the misery of human life, driven by the greatest pain, it calls out: “But Father and Lord, what have I done for You to persecute me with all possible tribulations, while showering others with good fortune abundantly without knowing why they have actually deserved it!”

3. Thus and in a thousand other ways complaints are raised against My fairness, against My words saying that I am Love and unable to punish, etc. Against Me, as an implacable judge, a strict but not loving Father, complaints are raised which on the surface, according to human concepts, even seem to be justified.

4. So let us look closely at these complaints and accusations, and also discuss the question as to why there are in human society so many stations, professions and trades, why there are in the human heart so many inclinations towards one or the other calling. Since I have explained to you often enough the spirit-life after death, I will also solve for you these questions relating to the human life so near you. You will then, firstly, stop accusing Me and, secondly, you will realize what the goal of human Life is, just as it is and not as you would like to design it.

5. It was always that which he could least understand which inspired most to carry out investigations. Searching in the distance, he spent time and effort to elucidate that which could really have found its solution in his closest proximity.

6. This applies also to human social life, to the mutual relationship of people with one another, where conditions have arisen which, although I did not make them, I certainly foresaw and allowed, but always with the proviso to use everything for My great purpose of creation!

7. Before I can proceed with the explanation to the above mentioned complaints and questions, I must go far back and bring again closer to your spiritual eyes things, which so far you have regarded only from a one-sided, that is human, viewpoint, where human prejudice still turns the scale when judging the same.

8. Prior to considering man in his relationship to his fellowman, we have to ask: “What actually is man? Of what does he consist? And what is his mission on this earth globe?”

9. This, for the time being clearly understood, will help us to more closely elucidate the social conditions of the human race.

10. As you know, man consists of three things, namely, of body, soul and spirit.

11. Well, this is how you have on the whole grasped these things, when you say: “The body is matter, the soul is taken from the materialspiritual, bound because of the fall of the one great spirit, and the spirit is a divine spark, which is to elevate and spiritualize the soul. The latter, in turn, through its refinement will bring also the elements of the material body onto a higher level, so that everything can gradually proceed on its gamut of perfection, as it had been decreed in advance in the great plan of creation.”

12. In these conclusions already lies the first erroneous concept, since you only consider your own spirit as endowed with the divine spark that is to ennoble everything. For, had you not always (often unconsciously) aristocratic ideas, which you want to apply to My person, you would easily realize and understand that everything created is fundamentally divine and must be infinite since it is descended from Me, has originated from Me and must again return to Me.

13. The body, a material tool during your life span, is composed of the same noblest, most sublime elements of My spiritual self as are soul and spirit. However, these elements are bound in matter and coerced to manifest only in the manner allowed by their momentary arrangement.

14. These most subtle spiritual elements, which help in the building of the bodies already in the womb, also struggle for perfection, completion. Expressing their tendency in the form of the body, in so far as a plastic (well-defined) form can express a spiritual principle, they seek, through their calling in human life, to supplement what higher spiritual elements in the soul will then develop further spiritually.

15. They are the helpers, the collaborators in the great spiritual building of a perfected divine idea; just as no architect can build a house on his own, but requires a thousand hands which, however, mind you, do not work in a machine-like manner, but which likewise, again directed by other intelligences, help to execute the entire edifice.

16. Thus it is always the formative, creative forces which work in man, as well as in everything created: in the inert rock, the vegetating plant and the animal kingdom endowed with self-awareness, which contribute towards the ennoblement, the refinement of the whole. On the other hand, the kind and species is still subject to a thousand other diverse influences where the capabilities originally bestowed on them cannot reach perfection. And so everywhere, despite the common gender and origin, the end results will be as diverse as there are created beings in the entire space of creation.

17. The soul, as an offshoot or descendant of a great fallen lightbearer, first had to have an appropriate envelopment and, furthermore, a higher spiritual principle implanted into it. This drives it to not only complete its education here but to serve, after the shedding of any mortal envelopment, as the basis for a spiritual world.

18. Therefore, the soul of the smallest infusorian, just as that of man, is always urged to first fulfill its life’s purpose here, in keeping with its envelopment and an unrealized Spiritual which you call “instinct” or nature”, which opens the way to perfection in other forms and under other conditions.

19. The spirit in man is the same as that in the last rock, but there it is confronted with a more orderly organization, which does not oppose its actual sphere of action so much, but is even created to follow it in all its endeavors.

20. Thus it is not true that man alone was endowed with a spirit-spark of Myself, for the divine spark is in everything, only there the body is more adapted to the Spiritual and completely conforms to the greatest expansion of the spiritual forces.

21. Look, a monotonous landscape, a boring life, shows you sufficiently that “life” exists only where there is change, diversity. For by the very fact that not everything is on the same level and progressing at the same pace, life is a stimulating endeavor to attain that, which, although destined for all, cannot be achieved in every imaginable way.

22. Diversity is the basis of l9ife; diverse are the worlds, diverse their beings and diverse even the road they have to walk to perfection. Without this diversity, no life, no movement, no progress are possible. Only with the germ to form always something new but superior, could a creation be effected, a creation that redounds to its Creator’s honor and which, like He, can carry the germ of infinity within it.

23. Thus you have to grasp this entire visible and invisible world, beginning with the smallest atom in cosmic space and ending with My great spirit-realm, if ever you wish to understand why I created all this, and why I created it thus and not otherwise.

24. With Me. it is unthinkable that improvements, repairs or modifications could ever occur, for they are a consequence of errors, wrong conclusions, which are impossible with God.

25. Therefore, let go of your humanly limited ideas. The world is as I am describing it to you, almost daily uncovering for you one secret of creation after another. Thereby you may learn to realize that your life’s purpose is totally different from the one you try to construe, wishing even for the means to effect this in conformity with your physical, but not your spiritual nature and destiny.

26. So you see, body, soul and spirit are carriers of My divine spark. And as the diverse manner of expression in and through the same again makes mankind diversified, so also with the increased contact among people this diversity of capabilities must bring about diverse professions and trades which, on the whole necessary for a communal life, needed diverse arrangements.

27. In another word I have already told you that everything created, beginning with the first spiritual atoms, absorbs various substances and must, therefore, manifest in various ways.

28. In man, who, composed of all the elements of this earth, represents the last member or “compendium” of the whole earth globe, this diversity of all that which is spiritual must be even more pronounced. For he, in the manner of communication of his thoughts and ideas superior to everything else, is also capable of letting his own spirituality shine through and make use of it. Hence also the inclination for one or the other occupation, partly through the impression from early youth, partly through the elements prevailing as inherited spiritual possession during the act of procreation. These naturally exert their influence and were bound to show their influence also in life, which happened mostly where the greatest obstacles to their gratification arose.

29. Thus, with the growing demands of people, analogous with the striving for comfort and the urge of passions, a great number of occupations came into being, meant to render man’s material life as pleasant as possible.

30. This need aroused in people a love for individual artifacts, and they, for the sake of a pleasant life, in turn inspired others to comply with the demand for their making, every one in accordance with his perception.

31. So, gradually, there developed competition among the gifted and out of this grew the most diversified classification of all ranks, where everyone tried to win with the help of the other, so as to live comfortably and gratify his passions.

32. It is easy to see that with such competition, abuses occurred through jealousy, greater ability, good or evil intentions, in short, through the pressure of all human passions. They in turn had their effect on the social life of the individual where, always battling and struggling between want and plenty, your whole present human society grew up, for it was only the temporal life that caused such conditions. According to the moral laws, the lowest and the highest ranking person on earth could be inspired by the same principles, since ethics and My divine two laws are alike for both peasant and king.

33. However, since the divine laws, which are higher than the earthly laws, are not subject to change and do not allow various interpretations, the very incongruities arising from the social life are often the reason why people accuse Me, when they themselves, mind you, generally speaking, are at fault.

34. It is true that the peasant child has as many human rights as the prince crowned already in the cradle. In My eyes both are equal, but the abilities dormant in the one are often very different from those of the other, and each brings a great deal of his future life’s course with him into the world as a possession inherited from his parents. Added to this will be his own part, to either his advantage or disadvantage.

35. Different are all created beings, diverse the paths they have to walk, and for this very reason also diverse the apparent “course of luck or ill luck”, which they have to experience either through their own fault or through no fault of their own.

36. If behind this material life there were not a great spiritual one, if there were not the morally divine of Myself, which is inherent in everything, human nature would have sunk long ago to the level of the animal and below the same. For man, always only gratifying his passions, tried to exploit everything on earth for their appeasement.

37. However, material things can only give temporal, and often only momentary, bliss because spiritual elements that have become coarse and dark cannot unite with sublime, subtle ones, so that all worldly happiness is of short duration. And so man, driven by thousands of calamities, of necessity comes to realize: “The material world is not sufficient, there must still be another one”, and in the end, despite all his denials, he has to confess:

38. “There must be someone who created this visible, as well as the surmised invisible, world,” so that, if he wants to still his inner urge, he is forced to create his own God. For in adversity no worldly thing can serve as a substitute since man – a spiritual product – was only for a short time clothed in a material envelopment in which to shed, during his trial-life, the coarseness still clinging to him, so as to advance to higher spiritual things.

39. Everything you see has a spiritual basis, higher aspirations than merely the transient life. For this reason you must consider everything from a spiritual viewpoint. The sounds of wailing reaching Me because of afflictions and accidents only bear witness to the failure to understand the human conditions, to a misunderstanding as to how far the material, if one believes too much in it, can and must only call forth spiritual evil.

40. Many people have deprived themselves of the solace of a spiritual life beyond this material one. They believed in people instead of in Me, who even deemed it fitting, personally descending to this earth globe, in the universal process of salvation not to forget them, too.

41. Therefore, when complaints and remonstrations occur, criticizing My role, it shows clearly on how weak a foundation the opinion about the world as it really is rests.

42. All people cannot be born in the same conditions; all cannot be endowed with the same talents. There must be diversity, since in that very diversity there is life and progress.

43. Moreover, many spirits from other worlds want to absolve the probation school to become My son on your earth. Naturally they do not arrive here without an endowment from those worlds and sometimes they have a certain preference for one thing or the other, not knowing that it had once been applied by them in better and more refined organizations.

44. These spirits, and there are many, will one day in the future find out and have it explained to them why many a spiritual urge, of which they were unaware, always drove them to this or that occupation which, though material, had much Spiritual hidden under this cover.

45. I, as God and Supreme Love, created the world, created the individual suns and earths. But this love must not be judged according to your ideas of love. This love is a totally different one, which you cannot possibly understand. Nevertheless, I shun no means of giving you a foreknowledge of it, since only from the cognition of this love, all that exists, as well as the events occurring in your human life, can be properly evaluated.

46. In this respect, My love is universal since it must only pursue the great purposes of a creation to which all others have to submit. Love, as I understand it, forgets neither the worm nor the senseless stone and even less the larger and more finely organized beings. But this love has other laws, other intentions, other purposes.

47. Were My love not as it is, I would have to be a vengeful God, as so many people among you would like to make Me, a severe judge, implacable when dealing out punishment, all attributes which you have learnt in your law books, but are not found in My law book.

48. It is precisely out of love that I transform all the evil that human beings do to one another into something good. Out of love I do not judge, do not fling any anathema or thunderbolt between quarreling people.

49. They create their own evil, and My concern is only to let the comforting word from a better world flow into the heart of the oppressed. Happy those who take heed, but this unfortunately is rarely the case; that is why these complaints and recriminations are made against Me.

50. However, for all that the material, as well as the spiritual world remains the same. They do not change their laws, but the human being offending against them only metes out his own punishment.

51. That which on the surface is undeserved suffering is often, as in illnesses, a necessary medicine where, generally speaking, the most bitter medicines are the most effective. Not that I send them, for I could help. But I do not do it because My views and My purpose concerning the human souls differ from those existing in the imagination of the oppressed human child.

52. No human being dies because I will it, no disaster occurs because I will it, no one is born poor and no one in rich circumstances according to My idea. All this I merely allow. Man is free and can thus do as he likes. Through an orderly life he can live longer, through a disorderly life, he can shorten it. Both fortune and misfortune, coming over people through their own wrong decisions, are a school for mankind where they are educated for Me, so that I can thereby spiritually influence them, that means that finally they listen to My voice. This is something which also ought to have happened sooner, but did not happen.

53. Whether born rich or poor, everyone in his station in life can become “My child”, gradually maturing for another, more enduring, world of the spirit. His poverty can help him gain rich spiritual treasures, whereas the one born rich can lose his material riches without being compensated by spiritual ones.

54. Everywhere I find means whereby to attain My ends. I merely use the circumstances, without creating them. This I leave to man, who loves to proudly call himself the “lord of the earth” and fancies to rule and subjugate everything, while sailing like a weather-vane through all the spiritual currents flowing through the universe, soon unawarely drifting in this, soon in that direction, who is always seeking his temporal material happiness, while disregarding the fact that it can rarely ever be reconciled with the other, which is the more enduring spiritual bliss.

55. Therefore, My children, do not accuse Me!

56. I am He, who writes all the sins into the sand, who neither curses nor hates or is vengeful, but who has always been, and still is, ready to pour balm on gaping wounds. I have never been an unjust God, no more than a strict Father towards My children!

57. As you are now, I did not create you, but you have made yourselves what you are. And if I now come and take over your guidance personally, it is because things are going too far; because I cannot stand by watching as mankind, totally misunderstanding and disregarding themselves and their whole future existence, are without faith, love and fear before Me. I must now apply all the means available to lead back the lost to the right road.

58. The spiritual element is being pushed too far into the background, is too much forgotten and denied. That is why all these abuses, disasters in every direction. And when many a sufferer cries out to Me, a sign that he at least still believes in Me, it is up to Me to show him with few words that his suffering does not come from Me, but that, if he wants solace for this tribulation, he can find it only with Me.

59. That is why this word, for many a thing might occur which would cause the first-mentioned accusations to be heard also from you. In order to prevent this and so that you, before you open your mouth to complain and raise your voice to Me, you may consider who is to be accused, I, the ever-loving Father, or he, the straying human being, who only strives for the gratification of his passions!

60. So accept this word, and it will again let you take a tranquil glance into the chaotic bustle of mankind itself. Amen.

Lebensgeheimnis 21… Leben aus der Sicht der Liebe – Secret of Life 21… Life in the Light of Love

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flagge de  21. Leben aus der Sicht der Liebe

Leben aus der Sicht der Liebe
Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Lebensgeheimnisse – Kapitel 21 vom 19. März 1873
So spricht der Herr…

1. Schon mehrere Worte habe Ich euch gegeben über dieses Thema, und von verschiedenen Seiten wurde euch gezeigt, was Leben ist und was “Leben” heisst, und doch gibt es noch viele Seiten, von wo aus das Leben betrachtet eine aufmerksame Beobachtung verdient, um am Ende wieder weiter fortzurücken und einen Schritt vorwärts zu machen in der Erkenntnis dessen, was Leben heisst, und wie eben dieses Leben sicht- oder unsichtbar nur Mein eigenes geistiges Ich vorstellt, wie es, wenngleich mit verschiedenen Mitteln und auf verschiedenen Wegen, wieder alles zu Mir zurückführen muss!

2. In dem “Geister und Welten-Leben” (Lebensgeheimnisse 7 und 8) habe Ich euch gezeigt, wie nach und nach jedes gebundene Leben stets sich frei machend zu höheren Stufen drängt, habe euch dadurch bewiesen und begreiflich gemacht den Ursprung und Anfang des Geister und Welten-Reiches sowie das notwendige Ende des letzteren.

3. Ich habe euch in jenem Wort einen tiefen Einblick in Meine Schöpfungsgeheimnisse gewährt, und doch fehlt noch ein anderer Faktor, der vielleicht bei Betrachtung der verschiedenen Widersprüche in Meiner Schöpfung mit Meinen Worten, die Ich einst gegeben und auch heute euch noch zukommen lasse, sich vereinbaren lässt; nämlich die Erklärung wie der Satz “Gott ist die Liebe” mit den verschiedenen eben dagegen zeugenden Widersprüchen in der sichtbaren Natur zusammengereimt werden kann!

4. Dieses nun euch noch näher zu beleuchten und fasslich zu machen, soll der Zweck dieses Wortes sein, damit ihr noch klarer erkennen möget, dass Meine Worte wirklich Worte eines Gottes, eines höchsten Schöpfers und ewig liebenden Vaters sind!

5. Sehet, Ich habe euch gesagt in dem vorigen Worte, dass in der Materie überall nur gebundene Geister, Ableger Meines eigenen göttlichen Ich, die ganze sichtbare Schöpfung ausmachen, und dass eben nur diese Geisterpartikel der Haupt-Bestandteil und die Hauptsache in dem Bestehenden sind; das Materielle aber nur Nebensache oder nötige Überkleidung ist, um einzelne Geistesteile im ganzen Universum zu wie für sich selbst bestehenden abgeschlossenen Wesen zu machen!

6. Dieses ist der erste Schöpfungsgrund gewesen, warum alles geschaffen wurde; der zweite Grund aber: dieses Erschaffene einem allgemeinen Zweck unterzuordnen, und ein geistiges “Warum” festzustellen, weswegen eben alles so in Materie eingekleidet wurde, deshalb auch der ewige Drang eines jeden Bestehenden, sich zu verändern, – aus der Gefangenschaft sich zu befreien, und in höhere Stufen aufzusteigen, wo mehr Freiheit, mehr geistiger Genuss möglich und auch erlaubt ist!

7. Daher auch das Drängen und Treiben in allem Geschaffenen, seine Form zu zerbrechen und unbewusst einer besseren Existenz entgegenzueilen!

8. Dieses Bestreben und Drängen ist es nun, welches sich als Leben kundgibt, und welches, wo es auftritt, eben deswegen die drei Schöpfungs-Phasen (Abschnitte) in sich birgt, das heisst Entstehen, Bestehen und Vergehen.

9. Durch diese Drei-Einigkeit, welche auch Meine eigentliche wesentliche Dreiheit entsprechend ausdrückt, in Liebe, Weisheit und Göttlichkeit, und ebenfalls in jedem geschaffenen Wesen enthalten ist, und zwar unter der Form von Geist, Seele und Körper, durch diese drückt sich und manifestiert (offenbart) sich das Leben als sichtbare Tätigkeit, die Meiner Schöpfung erst das sichtbare Siegel aufdrückend beweist, dass ein höheres Wesen als alle Geschaffenen es sein muss, das nur auf diese Weise Sich Selbst Seinen Wesen (Geschöpfen) verständlich machen kann, und nur durch sichtbares Leben das unsichtbare Geistige begreiflich und fasslich machen will allen Wesen, denen es Vernunft, Verstand und Herz gegeben, um zu begreifen, von woher sie gekommen sind, warum sie da sind, und was der Zweck ihres Daseins und das Ziel ihres Lebens, ob materiell oder geistig, sei!

10. Nun, nachdem dieses Leben aber, wie Ich es euch gezeigt habe, von Mir ausgegangen ist und wieder zu Mir zurückführen soll, so müssen doch auch alle sichtbaren Erscheinungen desselben einen gerechten Zweck, ein geistiges “Warum” haben, warum gerade so und nicht anders, welches Warum den aufmerksamen Beobachter in Meiner Schöpfung zu manchen Irrschlüssen führen kann, und auch schon oft geführt hat!

11. Diese Irrschlüsse nun zu enträtseln und das scheinbar Unharmonische in Harmonisches wieder aufzulösen, sei der Zweck, warum eben dieses Wort wieder den Titel “Leben” trägt, weil eben dieses Wort weder in seiner Tiefe noch Ausdehnung und Bedeutung von euch begriffen worden ist, woran Mir liegt, da der Zeitpunkt nahe ist, wo Ich in Meiner Schöpfung keine Finsterlinge, sondern helle geistig sehende Wesen haben will, die Mich und Meine Schöpfung verstehen sollen; darum falle auch der Schleier von dem anscheinlich Unenträtselbaren, und es verschwinde wieder eine Decke, die bis jetzt über euren geistigen Augen gehangen hat. –

12. Sehet, Meine Kinder, als Ich die Welt oder das ganze Universum erschuf, so war Mein Zweck mit dem Binden von Geistes-Partikeln nicht allein der, dass diese durch den in sie hineingelegten Drang die Materie bloss verändern sollen, um eine bessere Existenz zu erhalten, nein! Sondern während die gebundenen Geister zur Vergeistigung der Materie beitragen müssen, sollten auch sie selbst durch eine andere geistige Schule sich zur nächsten Stufe vorbereiten, sollten durch Leiden, Entbehrungen, Kämpfe aller Art geschult werden, um nicht allein die Materie zu einer besseren Stufe vorzubereiten, sondern vorerst sich selbst geistig zu stärken, und so Dem sich zu nähern, der – das Symbol aller höchsten Geistes-Eigenschaften, als Liebe, Demut, Gnade, – ihnen in allem vorangegangen ist, und auch noch durch das Darniedersteigen auf diese kleine Erde als winziger Erdenmensch, Sich den niedrigsten Verhältnissen unterziehend, doch im Niedrigsten und in der grössten Schmach den höchsten geistigen Charakter eines Gottes bewiesen und mit Seinem Erdentode und Auferstehen sogar besiegelt hat!

13. Alles, was Mir in Meinem Erdenleben zugestossen ist, von Geburt bis zum Kreuze; Meine Lehre, Meine Leiden und Meine Kämpfe, Meine Liebe und Meine Demut, Meine Gnade und Mein Verzeihen und Vergessen aller Meiner Macht, Meine namenlose Geduld mit den verirrten Menschen, alles dieses war in entsprechender Weise in jedes kleinste Geistes-Partikel gelegt. Und was Ich als Beispiel auf Erden erlebt, gelitten und erkämpft hatte, das war schon längst eben in jeder Kreatur, in jeder Materie, wo immer ein Funke von Mir verborgen lag, bestimmt, damit auch das kleinste GeistesAtom konsequent mit seinem grossen Schöpfer die nämliche Laufbahn durchmache, die einst den Geist über die Materie erheben soll, und so triumphierend von Stufe zu Stufe aufsteigend tatsächlich beweise, dass, wie es nur Gesetze für die Materie, Gesetze der Abstossung und Anziehung, gibt, es auch Gesetze, moralische, hohe, geistige, gibt, die in Meinem Ich begründet, Mein eigenes Wesen und das Bestehen alles Geschaffenen ausmachen.

14. So seht ihr den im Gestein gebundenen Geist, dessen erstes Prinzip die Ruhe wäre, durch den Einfluss der Elemente, durch Einfluss der Tier und Menschen-Welt aus seiner Ruhe vertrieben, ihr seht, würdet ihr es begreifen können, auch seine Leiden, sein Sträuben gegen alles Fremde, sich stets wehrend, bis er dem Drange doch folgen muss, und während durch Licht, Wärme und Nässe seine Überkleidung stets in vibrierendem Zustande das Bestehende verändert, und so seine Form zerbricht, dem Geiste, wenngleich oft gegen seinen Willen zu dem verhelfend, was ihm allein nötig und was ihm als Lebensprinzip angewiesen ist.

15. Wie im Steine oder in der festen Materie ebenso im Pflanzenreich, wo das pflanzliche Leben des in der Pflanze wohnenden Geistes ebenfalls durch allerlei Umstände dazu veranlasst wird, seine eigene Geistes-Existenz durch Leiden und Kämpfe zu befestigen.

16. Denn ihr wisst es nicht, wenn ihr eine Pflanze aus der Mutter Erde grausam reisst, oder einen Baum umhauet, oder einer Pflanze den schönsten Schmuck, ihr Bräutigamsleben, die Blume nehmt, ob nicht der Pflanzengeist in seinem höchsten Wonneleben gestört auch ein Weh empfindet, als wie wenn euch etwas Unangenehmes widerfährt.

17. Könntet ihr mit geistigen Augen die geistige Welt erschauen, ihr würdet vor manchem mit Schaudern zurückbeben, wie viele Grausamkeiten ihr vernünftig sein wollende Menschen oft verübt, die eben eine niederer gestellte Existenz mit Stillschweigen ertragen muss, weil keine Sprache ihr gegeben wurde, um durch Töne Freud und Leid auszudrücken.

18. Sehet den ewigen Kampf der Elemente mit dem harten Gestein, das Leben der Pflanzen und das Leben der Tiere, die ebenfalls geistige Funken in sich bergen; alle müssen kämpfen, müssen leiden, und nicht allein der oberflächliche Mensch hat das Recht sich zu beklagen, dass dieses Erdenleben ein Leben voll Trug und Täuschung ist, und dass es oft nicht der Mühe wert sei zu leben, bloss um zu leiden!

19. Die Tierwelt, die von euch so mit Füssen getretene Tierwelt, leidet oft bei weitem mehr als ihr, und leidet oft, nicht bloss durch Gesetze der Natur, welche zu ihrem Fortschreiten auch Leiden und Kämpfe in ihr kurzes Leben hineingewoben hat, sondern meist unschuldig durch das, was der Mensch ihr antut, und wogegen eure Sklaventyrannei und sonstiger Despotismus (Gewaltherrschaft), den ihr überall entfernen wollt, bei weitem an Herzlosigkeit übertroffen wird!

20. Dem Tiere sind neben seinen eigenen Feinden, durch die es, ihnen zur Nahrung dienend, auf eine höhere Stufe gehoben wird, nebenbei auch Eigenschaften gegeben worden, die zur Fortpflanzung und Erhaltung einer Gattung nötig sind; dieses ist das Muttergefühl, die Liebe zu ihren Jungen, die Liebe für ihr natürliches und künstliches Haus, eine Liebe, die bei den Tieren durch die Natur geboten, bei euch Menschen durch eure sittliche Stellung ebenfalls bedingt sein sollte, jetzt aber beinahe auf Null herabgesunken ist, wo so manches dumme Tier den sich gescheit dünkenden Menschen beschämen könnte!

21. Und sehet, eben diese Liebe, Liebe als göttlicher Funke aus Mir ausgegangen, sänftet das Tier gegen seine nächste Umgebung, lässt einen Lichtstrahl der Freude, des Wohlbehagens in die kleine Tier-Seele fallen, damit auch sie, nicht allein dem Nahrungs- und Erhaltungstriebe folgend, noch ein höheres geistiges Vergnügen kennt, welches nicht an Materie, sondern Geist an Geist bindet.

22. Wenn dem Tier seine Brut, seine Wohnung vernichtet wird, betrachtet seine Ängstlichkeit, seinen Schmerz, sein unruhiges Umherirren; betrachtet es und schämet euch, dass ihr selbst so oft mit grosser Unbarmherzigkeit solchen Akt der Grausamkeit vollführt, weil ihr euch “Herren der Welt” glaubt!

23. Wenn Ich solche Dinge zulasse und nicht strafe, wie sie es verdienten, so ist es eben, weil diese Leiden, so herb und bitter sie sind für die stumme Kreatur, doch zur Stärkung ihres Seelen und Geisteslebens beitragen müssen.

24. Auch das Tier findet sein Leben nicht auf Rosen gebettet!

25. Freilich soll euch dieses nicht das Recht geben, deswegen das Tier zu quälen, sondern ihr sollt als Stärkere die Schwächeren beschützen und nicht, von ihrer Schwäche Missbrauch machend, oft euch die Zeit vertreibend mit unnützem Morden bei Jagden und qualvollem Füttern, Mästen usw. zur Lust eures Gaumens, einem unschuldigen Wesen sein Leben verbittern, das ihr ihm nicht gegeben, und also auch nicht das Recht habt, dasselbe ihm zu nehmen!

26. Ihr Menschen solltet euch erinnern, dass Ich so nicht die Welt erschaffen habe, wie ihr sie jetzt vor Augen habt, nein! In den ersten Zeiten lebte der Mensch in Harmonie mit der Tierwelt; das Tier sah nicht seinen Feind in dem Menschen, und der Mensch brauchte das Tier ebenfalls nicht zu fürchten; aber jetzt, wo die Menschen auch dem Tiere gegenüber das Vertrauen in Misstrauen verkehrt haben, jetzt tragen sie auch die Folgen davon!

27. Das einstige Paradies bestand eben in der Einigung der ganzen geschaffenen Welt, als immerwährendes Dankgebet zu Mir; und den Misston des Eigennutzes, des Hasses und der Rache hat nur der Mensch selbst in sie hinein gepflanzt, weswegen er auch nicht mehr Herr der Welt, sondern die Welt sein Herr geworden ist!

28. Die ihm drohenden Gefahren, die Aufgabe, sein eigenes und das Leben seiner Familie zu beschützen, genügten dem Tierreich als Schule, um aus der Lethargie der Ruhe geweckt zu werden. Es war nicht nötig neben Meinen Lebensgesetzen, dass ihr Menschen noch andere Grausamkeiten hinzugefügt habt, um das so schon scheinbar weit unter euch gestellte Tier noch mehr in seinem eigenen Leben zu verletzen und zu plagen.

29. Allein, wenngleich dieses stumme Dulden und Leiden der Tierwelt doch in Bezug auf sein geistiges Fortschreiten ihm zum Vorteil gereicht, so ist auf der andern Seite eben gerade dieses euer Gebaren, eure Grausamkeit und Fresslust, die grösste und erste Ursache, weswegen ihr Herren der Welt sein wollende Menschen in tausend Fällen weit hinter der Tierwelt zurücksteht, und auch durch Aneignung einer Masse nicht in eure Organisation hinein gehöriger Elemente euer Leben verkürzt, Krankheiten und Leiden heraufbeschwört, von denen eben das so verachtete Tier keine Ahnung hat und es als Triumph eurer Weltherrschaft euch ganz allein überlässt, damit auch ihr durch selbstverschuldete Fehler wieder abbüssen müsst, was ihr so mutwillig an Grausamkeiten an allem unter euch Stehenden verübt habt!

30. Nehmet nur alle diese Tiere, die euch nützen, für euch arbeiten, oder welche ihr als notwendige Nahrungsmittel für euren eigenen Bestand nötig glaubt, welch herzloses Gebaren zeichnet da den “Herrn der Erde” aus!

31. Wie lohnt er die willige Dienstfertigkeit derjenigen Tiere, die er eben darum in seinen Bereich gezogen hat, weil ohne ihre Kräfte er nichts oder sehr weniges ausrichten könnte?!

32. Sehet das Pferd, den Ochsen, das Schaf usw., welch trauriges Schicksal hat nicht ersteres, wie leidet es oft stumm unter brutaler Hand Misshandlungen als Ersatz für Herleihung seiner ihm zu Gebote stehenden Kräfte?

33. Wo ist da die Sittlichkeit des Menschen? Wo ist eine ähnliche Grausamkeit im menschlichen Leben? Zwischen Tieren selbst existiert sie nicht!

34. Der Ochse, der euren Pflug zieht, euch zu Brot und Nahrung verhilft, euch gutwillig eure Lasten zieht, was ist seine Belohnung? – Spärliches Futter, um endlich noch von euch aufgezehrt zu werden!

35. Ihr nennt die Menschenfresser Kannibalen, und was seid ihr denn mehr, ihr zivilisierten Städte- und Dorfbewohner?

36. Wie geht ihr mit den andern Tieren um, welche ihr zu eurer Nahrung auserkoren habt, und zwar nicht zur notwendigen, sondern vielmehr zum künstlichen Gaumenkitzel!

37. Wie herzlos geht ihr bei der Fütterung derselben, wie herzlos beim Verkauf mit ihnen um!

38. Taub für eure Ohren erschallt der Angstschrei eines geplagten Tieres; ihr, nur eure Fress- und Gewinnbegierde im Auge haltend, vergesst, dass auch das Tier Schmerz empfindet, dass es von Mir geschaffen wurde zu anderem Zweck, als gerade nur zu dem ihr es gebrauchet!

39. Sehet, so ist die grosse Leidensschule, die Ich einst als Beispiel Selbst auf eurer Welt erduldete, symbolisch, je nach der Gattungsstufe der geschaffenen Wesen, eingewebt in ihrem Leben; und wenn Ich geduldig zusehe, wie dieses alles geschieht, wie Tausende von Tieren noch weit vor ihrer Bestimmung schon aus dem Weltleben entfernt werden, als Meine gesetzliche Dauer es bestimmt hatte, so ist es der Grund, weil Ich doch wieder aus allen Verirrungen des menschlichen Geschlechtes einen geistigen Nutzen für Meine minder begabten Wesen ziehen kann, und die Strafe oder Entgeltung nur auf euch selbst zurückfällt, wo dann auch ihr als Menschen das erlebt, was ihr den unschuldigen Tieren bereitet habt, und so eine Welt voll Leiden und Kämpfen, voll von Begierden und Entbehrungen euch selbst bereitet, welches natürlich eben das Verkehrte oder Entgegengesetzte ist von dem, was ihr gehofft und zu erlangen gestrebt habt!

40. So zieht sich der Faden durch Meine ganze Schöpfung, welcher allen Geschaffenen durch Leiden, Kämpfen, Entbehren und Erlangen den geistigen Weg zeigt, mittels welchem nur allein geistiges Leben und geistiger Fortschritt bedingt werden kann!

41. Ruhe als Glückseligkeit sucht der gebundene Geist in der gefesteten Materie; Ruhe und ruhiges Nachgehen seinem Erhaltungstriebe sucht das Tierreich, und Ruhe und gemütliches Behagen in seinen tierisch körperlichen Befriedigungen sucht der Herr der Erde, der Mensch!

42. Aber ein hehres, grosses Gesetz der Geisterwelt, das Ruhe nur mit Tod und Nichtsein vergleichen würde, stört fortwährend diese Ruhe, regt fortwährend an zum Kampfe, zum Streben gegen fremde Eindringlinge, und dieses Anstreben ist das geistige Leben, das eben die von Mir in die ganze Schöpfung hinausgestellten Geister-Partikel Meines Ich wieder zur Umkehr, zur Verbesserung ihres Seins, zur Vervollkommnung zwingt!

43. Wie Ich einst zu Adam sagte: “Im Schweisse des Angesichts sollst zu dein Brot verdienen” (î 1 Mose 3,19), was so viel sagen will als:

44. “Die Ruhe, welche Ich dir geben wollte, hast du nicht verstanden, hast sie statt zum Leben zum Tode deines geistigen Ich benützen wollen; diese Ruhe soll dir genommen werden, auf dass dein geistiges Ich nicht verdorre unter dem Wuste von tierischen Leidenschaften, und kämpfend und leidend sollst du erst erringen, was, frei aus Meiner Hand dir gegeben, du verschmähtest und es missverstanden hast! (Siehe in “Kennzeichen der Zeit” den Abschnitt über “die Arbeit”)

45. Und wie die Welt, so wie sie nun ist, nur durch die Leidensschule für euch Menschen ebenfalls zu etwas Besserem führen kann, und diese also nötig ward, so war und ist es auch beim Tierreich eine eigene Lebensperiode, welche je nach Umständen dem einen oder dem andern mehr zu dulden und zu leiden auferlegte, je mehr es befähigt sein sollte, eine geistig höhere Stufe zu erlangen.-

46. Was die Ausschreitungen und Grausamkeiten der menschlichen Rasse gegen das ihm unterstehende Tierreich betrifft, so ist es damit Schritt für Schritt mit dem Verfall seiner eigenen geistigen Würde gegangen und hat die Menschen geistig und körperlich auf einen Standpunkt gebracht, der jetzt seinem Ende ebenfalls bald entgegengehen wird, wo die menschliche geistige Würde bald wieder ihre Stellung einnehmen muss, die er, der Mensch, dann ebenfalls nicht allein gegen seinen Nächsten, sondern auch gegen alles unter ihm Stehende tätig ausüben wird, wodurch die Erde mit geistigen Menschen belebt werden wird, und auch das Tierreich ihnen weniger feindlich gegenübersteht, und so der Mensch das einstige verlorene Paradies im Vereine alles Lebenden, als grosse geistige Lebensschule anerkennen wird! Dahin strebt jetzt alles! Der geistige Wind zur Regeneration bricht aus allen Ecken hervor. Die Menschen, wenigstens die meisten von ihnen, wissen ihn nicht zu deuten, jedoch einzelne unter ihnen, und besonders ihr, die Ich unter Meine eigene Obhut genommen habe, ihr sollt alle erfahren, was geistiges Leben heisst, damit ihr die Anzeichen erkennen mögt, wo alles darauf hinzielt, die menschliche Gesellschaft, nebst der sie umgebenden Tier und Pflanzenwelt, zu dem wieder umzugestalten, was sie einst war, nämlich: zum Garten für Meine Kinder, zum Wohnort Meiner Geschöpfe, die alle nach einem Liebes-Gesetz erschaffen, auch nach demselben Einen erzogen und ausgebildet wurden, einst Mir all Mein Ausgesandtes reichlich mit Zinsen zurückbringen sollen, damit Ich Mein Geisterreich aus der Materie ergänzend, selbst letztere vergeistigt wieder erhalte, und so eine Welt von Geistern Mich umgibt, die Meiner würdig und ihrer eigenen Lebensaufgabe gemäss das Ziel vor Augen hat, mittels dessen der kleinste in die feste Materie gebundene Geist so gut wie der Mir zunächst stehende Engel alle ihre eigene Bestimmung erfassen, Mich erkennen und lieben lernen, und in allem, wenngleich Materiellem, nur eine Vor- und Probeschule ersehen mögen, wie Wesen, geschaffen von einem Gott, Seine Kinder werden können!

47. Daher befleisset auch ihr euch zu erkennen und geistig aufzufassen, was das geistige Leben ist, welches dem kleinsten Wurm so wie euch als Menschen und Gottes-Ebenbildern als Ziel gesteckt wurde. Lernet eure Menschenwürde erkennen, wie ihr euch gegen das scheinbar leblose, aber doch auch lebende Wesen unter euch benehmen sollt, damit ihr geistige Wesen, eingedenk eurer Abstammung, stets als solche handeln möget; denn nur so befestigt sich der Adel der Seele, nicht dort nur recht zu handeln, wo politische oder Familien-Gesetze es erheischen, edel zu handeln, nein, sondern wo, wenn der Mensch auch grausam ist, kein bestehendes Gesetz ihn bestraft, ausser sein eigenes Gewissen; nur dort, wo der Mensch keinen andern Richter hat als seinen freien Willen, wo er mit diesem allein vor einem Gott und Schöpfer steht, dort aus freiem Antrieb, aus edler innerer Liebe gedrungen Barmherzigkeit auszuüben, auch gegen das letzte unbedeutendste Tier oder Wesen, in welchem Leben vermutet wird, dort auch grossmütig zu handeln, das erhebt, das belohnt. Nicht dass ihr einen Wurm nicht zertreten habt, nein, sondern dass ihr, höheren Lebensgesetzen gehorchend, eurer Leidenschaften Meister geworden seid, dieses Bewusstsein ist es, welches euch über die Masse erhebt, eure Liebe und Barmherzigkeit übt, und so euch zur zweiten Natur werden wird, wo ihr dann eurem Nebenmenschen nicht das versagen werdet, was ihr einem schwachen, unmündigen Tiere angedeihen liesset!

48. Was macht denn Mich zum grossen Gott, zum grossen Schöpfer?

49. Vielleicht Meine Macht? Meine Allgewalt? Nein! Ich bin nur wahrhaft gross, weil Ich eben liebend als Vater auch das kleinste Infusionstierchen mit derselben Liebe und Geduld seine kurzen Wege führe, wie Ich dem höchsten Engelsgeist die seinigen vorgezeichnet habe, und allem, was von Mir geschaffen ward, nie Meine Macht, aber nur stets Meine Liebe, Meine Gnade und Geduld fühlen lasse.

50. Das macht Mich gross vor euch denkenden Wesen, das macht Mich zum liebenden Vater, zu Dem ihr inbrünstig flehen könnt; aber nicht Meine Allmacht, vor deren strengem Richterblick ihr euch als Sünder verbergen müsstet!

51. Werdet wie Ich, vergebt – wo ihr vergelten, verzeiht – wo ihr bestrafen, und vergebt – wo ihr aus Liebe an das Unrecht nicht erinnern wollt!

52. So erhebet euch als freie Wesen über das Getriebe der Masse; sehet die Welt mit geistigen Augen an und häufet nicht Leiden bei unschuldigen Geschöpfen zu deren notwendigen Kämpfen, die Ich in die Lebensperiode des Tieres gelegt habe, damit auch der kleinste, aber gebundene Geist dort auch in seinen geistigen Kräften geübt, gestärkt und gefestet werde, um auf einer höheren Stufe leicht sich zurechtfinden zu können.

53. So soll euer eigener Lebenslauf eine Kette von ungesehenen Wohltaten werden, welche ihr, gleichviel wem, ob Tier oder Mensch angedeihen lasst, weil ihr eingedenk Meines eigenen Beispiels, den Adel eures eigenen Herzens vorerst bewahren, und als Kinder eines Gottes auch demgemäss göttlich handeln wollt, wo es die Gelegenheit erlaubt.

54. So befördert ihr geistiges Leben im Allgemeinen und im Einzelnen, in fremder und in eigener Brust. Das Bewusstsein solcher Taten, denen die Barmliebe, die Geduld zugrunde liegt, gibt diese Ruhe, welche auch Ich Selbst als Mensch noch am Kreuze hatte, und warum Ich auch dort ausrufen konnte: “Verzeihe ihnen, o Herr, denn sie wissen nicht, was sie tun!”

55. Die Höhe des göttlichen Selbstbewusstseins, die Mich dort zu diesem Ausruf veranlasste, möge euch in seiner ganzen Tiefe einleuchten, wie hoch ein Mensch moralisch stehen kann, wenn er trotz Unbilden und Leiden noch, statt Vergeltung – Verzeihung erflehen kann!

56. Dieses geistige Leben erfasset! Übet es im Kleinen, und es wird euch erheben, beseligen; denn was Ich als Mensch mit Meiner göttlichen Gewalt gegen Meine Mitmenschen war, das sollt ihr gegen eure Umgebung, ja gegen das letzte lebende Wesen sein, das heisst eifrige Beschützer des Schwachen und Verteidiger des Leidenden!

57. So fasset Meine Lebensgeschichte auf! Und es werden Strahlen des Lichtes über euch sich verbreiten, die ihr, Mein Beispiel nachahmend, ebenfalls zur höchsten Seligkeit verwenden könnt, indem ihr um euch nur Gutes, nur Wohltaten verbreitet, euer eigenes Ich erhebt und Mir euch näher bringt, da ihr, in Meine Fusstapfen tretend, dasselbe tut, was Ich getan habe und stets tue, das heisst, dass ihr, eure Menschen und Geistes-Würde wahrend, euch erhebt zu dem, was Ich aus euch machen möchte, nämlich zu Kindern eines ewigen Gottes und stets liebenden Vaters. Amen!

flagge en  21. Life in the Light of Love

   

Life in the Light of Love
Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life – Chapter 21 from March 19th, 1873
Thus says the Lord…

1. I have been giving you several words on this topic and you were shown from various aspects what life is, what it means, and that there are many more aspects from which life deserves to be carefully considered, One can then finally progress and take a step forward in the cognition of the meaning of life, and how this very life visibly and invisibly only represents My own spiritual self and how the same, though with various means and on various paths, must lead everything back to Me!

2. Under “Life of Spirits and Cosmic Life” (Secrets of Life 7 and 8) I showed you how, gradually, every bound Life, freeing itself, always pressed upward to higher levels, thereby proving and making conceivable to you the origin and beginning of the spiritual and cosmic realm, as well as the inevitable end of the latter.

3. In that word I afforded you a profound insight into My secrets of creation. However, one more factor is missing, which perhaps, regarding the various contradictions in My creation, can be reconciled with My words given and again being given to you today. It is the statement as to how the phrase “God is Love” can be reconciled with the various contradictions in visible nature which testify against it!

4. The purpose of this word shall be to better elucidate and explain this to you, so that you may even more clearly recognize that My words are really the words of a God, a supreme Creator and an ever-loving Father.

5. You see, I have told you in the previous word that everywhere in matter it is only imprisoned spirits, offshoots of My own divine self, that constitute the entire visible creation and the essential part in that which exists. I told you that the material is of secondary importance or the necessary envelopment, so that individual spirit-parts in the entire universe can be made into as it were independent, separate beings.

6. This was the first reason why everything was created. The second reason was to subordinate the created to a universal purpose and establish a spiritual reason as to why everything was thus enveloped in matter. It explains also the eternal urge on the part of everything existing towards change, towards freeing itself from imprisonment and to rise to higher levels where more liberty, more spiritual enjoyment are possible and permitted.

7. Hence the urge and drive in everything created to break its form and rush instinctively towards a better existence.

8. It is this endeavor and urge which manifests as life and which, where it occurs, for this very reason constitutes the three phases of creation, that means coming into being, existing and passing away.

9. Through this tri-unity, which also correspondingly expresses My actual personal trinity, as love, wisdom and divinity, and which is likewise inherent in every created being in the form of spirit, soul and body, life manifests as visible activity. This activity, putting the visible seal upon My creation, proves that it must be a Being higher than all those created, which only in this way can manifest itself to its beings. It tries to make understandable and conceivable only through visible life the invisible spiritual to all beings whom it had endowed with reason, intellect and heart. Thereby the beings may understand from where they came, why they are here and what may be the purpose of their existence and the goal of their life, whether material or spiritual.

10. However, since this life, as I have shown you, originated from Me and is destined to again return to Me, all its visible manifestations must have a proper purpose, a spiritual reason, why thus and not otherwise, which Why can lead, and often has led, the keen observer in My creation to many a wrong conclusion!

11. The purpose of again entitling this word “Life” is now to solve these misapprehensions and unravel the seemingly inharmonious, because this word has been understood by you neither in its profundity nor according to its extent and significance. This is of concern to Me, for the time is near where I do not want any benighted creatures in My creation but only beings with spiritual vision who understand Me and My creation. Therefore, the veil shall fall from the apparently unfathomable and another cover shall be removed, which has up until now hung over your spiritual eyes.

12. Look, My children, when I created the world or the whole universe, the purpose of My binding the spirit-particles was not that they, by means of their inherent urge, should merely change matter so as to attain to a better existence. Not at all. While the bound spirits must assist in the spiritualizing of matter, they should prepare themselves for the next level through another spiritual school, should be educated through suffering, deprivations, conflicts of every kind. In this way, they would not only prepare matter for a better level, but for the time being would strengthen themselves spiritually, drawing nearer to Him, who, the symbol of the highest spirit-attributes, such as love, meekness, grace, has shown them the way in everything. Who even, by His descent to this small earth as a tiny earthly Man accepting the lowest social standing, nevertheless in the utmost lowliness and greatest humiliation gave proof of the highest spiritual character of a God, even sealing it with His earthly death and His resurrection!

13. All I experienced during My earthly life, beginning with My birth and ending with the cross, namely, My teaching, My suffering and conflicts, My love and meekness, My grace and forgiveness and the forgetting of all My might, My immense patience with erring mankind, all this was correspondingly laid into every tiny spirit-particle. And what I, as an example, experienced, suffered and fought for on earth, had long ago been determined in every created being, in all matter, wherever a spark out of Me was hidden, so that even the smallest spirit-atom may consistently absolve, together with its great Creator, the same course which shall ultimately raise the spirit above matter. Thus the triumphant rising from level to level will actually prove that, just as there are laws relating to matter, laws of repulsion and attraction, there exist also moral, sublime, spiritual laws which, grounded in Myself, constitute My own Being and the permanence of all that was created.

14. Thus you see the spirit bound in rock, the first principle of which would be inertness, driven from its repose through the influence of the elements, of the world of animals and man. If you could understand it, you would also see its suffering, its resistance against all alien influences until, finally, it must follow the urge. While its encasement, which is continually in a vibrating condition, changes the existing through light, warmth and moisture, thus breaking its form, it helps the spirit, albeit often against its will, to that which alone it needs and which it was allotted as a vital principle.

15. Just as in the rock or in solid matter, so it is in the plant kingdom, where the vegetative life of the spirit indwelling the plant is likewise induced through various circumstances to consolidate its own spiritexistence through suffering and conflicts.

16. For you do not know when cruelly tearing a plant out of Mother Earth or cuffing down a tree or taking a plant’s finest adornment, its bridal life, the flower, if the plant-spirit, disturbed in its sublime blissful life, does not also feel a pain just like you when something disagreeable happens to you.

17. If you could see the spiritual world with spiritual eyes, you would shrink back in horror before many an action, for you people, who fancy yourselves as rational, commit so many cruelties another, lower being must suffer in silence because it was not endowed with a language to express joy and sorrow through sounds.

18. Look at the eternal battle of the elements with the hard rock, at the life of the plants and the life of the animals, which also carry spiritual sparks within. They all must battle, must suffer, and superficial man alone has no right to complain that this earthly life is a life of deception and illusion, arid that it is often not worth the effort to live just for the sake of suffering!

19. The animal world, so trampled upon by you, often suffers far more than you. It often suffers not merely through laws of nature, which, for the sake of the animals” progress, has also woven suffering and conflicts into their short lives, but it suffers mostly innocently through that which man inflicts upon it, and which far surpasses in heartlessness your slavery and other despotism which you are trying to abolish everywhere!

20. Apart from its own enemies, through which it is elevated unto a higher level, where it serves the latter as food, the animal was also endowed with attributes that are essential for the reproduction and continuance of a species. These are the maternal instinct, the love for their young and the love for their natural and artificial abode, a love which in animals is demanded by nature and which in you human beings should be implied through your ethical status, but has now almost dropped to zero, where many a dumb animal could put man to shame, who is so proud of his intellect.

21. And look, it is this love, which, as a divine spark originating from Me, appeases the animal towards its immediate environment, sending a light-beam of joy, of well-being into the little animal soul, so that it does not only follow the urge to feed and of self-preservation but knows also a higher spiritual pleasure, which does not bind to matter, but binds spirit to spirit.

22. Whenever an animal’s brood, its habitation is destroyed, watch its fear, its pain, its restless running about; watch it and be ashamed because you yourselves so often mercilessly commit such an act of cruelty, fancying to be “the lords of the worlds”.

23. If I allow such things, not punishing them as they deserve, it is because these sufferings, harsh and bitter as they are for the dumb creature, must nevertheless help in the strengthening of its soul- and spirit-life.

24. Also the animal does not lie on a bed of roses!

25. Of course, this does not give you the right to torment the animal, but you, being the stronger, shall protect the weaker and not, exploiting their weakness, waste your time with senseless killing during hunts and with forced feeding, fattening up, etc., for the enjoyment of your palate tormenting an innocent being, whose life, since you did not give it to the animal, you have no right to take!

26. You human beings should remember that I did not create the world as you have it now before your eyes. By no means. In the early times man lived in harmony with the animal world. The animal did not see its enemy in man, nor did man have to fear the animal. But now that people have corrupted the trust to mistrust also towards the animal, they have to bear the consequences of such conduct.

27. The once existing Paradise consisted in the unity of the entire created world, as an everlasting prayer of thanks to Me. And it was only man himself, who planted in it the discord of self-seeking, hatred and vengefulness, so that he is no longer the lord of the world, but the world has become his lord!

28. The dangers threatening it, the task of protecting its own life and that of its family, are sufficient as a school to awaken the animal kingdom from a death-like repose. You human beings need not have added other cruelties to My vital laws to even more hurt and torment the animal, which anyway is obviously far beneath you in its lifesphere.

29. However, although this mute suffering and torment of the animal world is of advantage to their spiritual progress, on the other hand your very conduct, your cruelty and excessive appetite are the greatest and foremost reason why you human beings, who want to be the lords of the world, are in a thousand cases far below the animal world. Besides, by imbibing a great number of elements unsuitable for your organism, you shorten your life span and invite illnesses and ailments totally unknown to the so despised animal which, as a triumph of your supremacy, leaves them all to you so that you, through errors brought about by your own fault, must again expiate for the cruelties you have so wantonly inflicted on all those beneath you.

30. Take for example all these animals which are useful to you, which work for you or which, as a necessary food, you deem essential for your own existence, what heartless conduct distinguishes there the lord of the earth!

31. How he rewards the readiness to serve of those animals with whom he associates only because, without them, he could achieve nothing or very little!

32. Look at the horse, the ox, the sheep, etc. What a sad fate does the former suffer, how it often suffers silently under the maltreatment inflicted by a brutal hand as a reward for lending all the strength at its disposal!

33. Where is in this case the morality of man? Where is there a similar cruelty in human life? It does not even exist among animals!

34. The ox pulling your plough, helping you for bread and food, willingly pulling your loads, what is its reward? Scanty feed, finally to be eaten by you!

35. You call the eaters of human flesh cannibals. How much better are you, civilized inhabitants of towns and villages?

36. How do you treat the other animals you have chosen for your food, and at that not for the necessary food, but rather for an artificial tickling of the palate?

37. How heartlessly you proceed at their feeding, how heartlessly at their sale!

38. Deaf are your ears to the cry of fear uttered by a tormented animal. Thinking only of your desire for food and gain, you forget that the animal also feels pain, that it was created by Me for a purpose other than that for which you are using it.

39. So you see, the great school of suffering, which once I Myself endured on your earth in order to set an example, is symbolic, in keeping with the generic level of the created beings, inter-woven in their lives. And when I patiently watch how all this is happening, how thousands of animals long before the time decreed by Me are removed from the earthly life, the reason behind it is that from all the aberrations of the human race I can still make a spiritual gain for the sake of My less gifted beings and the punishment or the reward rebounds only upon you yourselves and also you, as human beings, experience what you have prepared for the innocent animals. Thus you have prepared for yourselves a world full of suffering and conflicts, full of desires and deprivations, and this, of course, is exactly the wrong thing or the opposite of that which you have hoped for and striven to attain.

40. So the thread is weaving throughout My entire creation, showing to all created beings through suffering, conflicts, deprivations and attainment the spiritual path on which alone spiritual life and spiritual progress can be secured.

41. The bound spirit seeks repose in the solidified matter, as bliss. The animal kingdom seeks repose and a quiet pursuit of its instinct or preservation and the lord of the earth, man, seeks repose and quiet comfort in his animal-physical gratification.

42. But a sublime, great law of the spirit-world, which would compare repose only with death and non-existence, keeps disturbing this repose, continually urging to fight, to oppose alien invaders. This striving is the spiritual life which forces the spirit-particles of Myself, placed by Me throughout the entire creation, toward a change of heart, a betterment of their existence, toward perfection.

43. As I once said to Adam: “You shall gain your bread by the sweat of your brow”, which means to say:

44. “You did not understand the meaning of repose as I wanted to give it to you, and have tried to use it for the death of your spiritual Self, instead of life. This repose shall now be taken from you lest your spiritual Self wither among the chaos of animal passions, and only by battling and suffering shall you attain that which, freely offered you by My hand, you scorned and misunderstood.”

45. And as the world, as it is now, likewise can only lead to something better for you human beings through the school of suffering, the latter thus became a necessity. And so it was and is also with the animal kingdom an individual period of life which, depending on the circumstances, imposed on the other more to endure and to suffer, thus enabling it to reach a higher spiritual level.

46. As for the excesses and cruelties of the human race against the animal this kept pace with the decline of man’s own spiritual dignity, bringing mankind spiritually and physically to a stage that will also soon be approaching its end. Then the human spiritual dignity will soon again occupy its proper position, which man will actively exercise not only towards his fellowman but also towards everything inferior to him. Then the earth will again be peopled with spiritual human beings towards whom the animals will be inclined in a less hostile manner, so that man will recognize the former lost Paradise in the unity of all living beings as the great spiritual school of life. Everything is striving towards it. The regenerating spiritual wind comes from all directions. Mankind, at least the majority of them, cannot interpret it, but some of them, and particularly you, whom I have under My protection, shall learn what spiritual life means. Then you will recognize the signs where everything points to the transformation of human society, including the animal and plant kingdom surrounding it, into what it once was, namely, a garden for My children, a dwelling-place for My created beings. All of them, created according to one love-law, were also brought up and educated according to the same one law to ultimately return to Me with high interest everything I had sent out, so that I, replenishing My spirit-realm out of matter, can receive back even the latter spiritualized. Thus a world of spirits will be surrounding Me, which, worthy of Me and in conformity with its own life-task, strives for the goal by means of which the smallest spirit bound in solid matter, as well as the angel nearest to Me, will grasp their own destiny and learn to recognize and love Me, recognizing in everything, even though material, only a pre-school or probation-school, and how beings, created by One God, can become His children.

47. Therefore, you too should endeavor to recognize and spiritually grasp the significance of the spiritual life, which was set as a goal to the smallest worm as well as to you, as human and divine images. Learn to recognize your human dignity, how you shall behave towards the seemingly lifeless but also living being beneath you, so that you as spiritual beings, remembering your origin, may always act as such. For the nobility of the soul does not manifest when man acts properly only where political or family laws demand of him to act nobly, but where, even though man is cruel, no existing law punishes him, except for his own conscience. Only where man has no other judge than his free will, with which alone he is standing before his God and Creator, spontaneously, driven by sublime inner love, to enact mercy also towards the least animal or being in which life can be surmised: also there to act generously is edifying and rewarding. Not the fact that you did not trample on a worm, but the awareness that you, obeying higher laws of life, mastered your passions, is what elevates you above the masses, so that through the practicing of love and mercy it will become second nature to you not to deny to your fellowman what you granted to a weak, dependent animal.

48. What is it that makes Me the great God, the great Creator?

49. Perhaps My might? My omnipotence? No, I am only truly great because I, as a loving Father, lead also the minutest infusorian along its path with the same love and patience with which I set the path for the highest angel spirit, never letting anything created by Me feel My might, but always only My love, My grace and My patience.

50. This makes Me great before you thinking beings, makes Me the loving Father, whom you can implore ardently; but not My omnipotence, before the stern judge’s glance of which you, being sinners, would have to hide!

51. Become like Me, forgive where you want to pay back, forgive where you want to punish, and forget where, out of love, you do not want to remind of the wrong!

52. Thus rise as free beings above the bustle of the masses. Regard the world with spiritual eyes and do not add suffering to the necessary conflicts, which I laid into the life span of the innocent animal in order that also the smallest, but bound, spirit may be practiced, strengthened and consolidated in its spiritual strength, so that on a higher level it may find its path easily.

53. Thus your own life’s course shall become a chain of unseen benefactions, which you bestow on animal or man because, remembering My own example, you want first of all to preserve the nobility of your own heart and then, as children of a God, act divinely wherever there is a chance.

54. In this way, you further spiritual life generally and individually, in another’s and in your own heart. The realization of such deeds, which are based on merciful love and patience, imparts this tranquility, which I Myself as a Man had even on the cross, so that I could exclaim: “Forgive them, o Lord, for they know not what they are doing”.

55. The extent of divine self-awareness, which then made Me exclaim thus, may show you in its whole profundity the moral height of a human being who, in the midst of misfortune and suffering, can still implore for forgiveness, instead of wanting revenge.

56. Do grasp this spiritual life! Practice it on a small scale, and it will exalt you and give you bliss. For the way I, as man, with My divine might treated My fellowmen, you shall treat your environment, even the last living being. In other words, you shall be zealous protectors of the weak and defenders of the suffering!

57. Understand thus My earthly life, and beams of light will envelop you, which you, following My example, can likewise use towards the highest bliss by doing only good, spreading only benefactions, by lifting up your own Self and drawing nearer to Me. For, treading in My footsteps, you are doing the same thing I did and am always doing. In other words, retaining your human and spiritual dignity, you shall rise to that which I want to make you, namely, children of an eternal God and forever loving Father. Amen!

20. Lebensgeheimnis… Materielle & Geistige Welt – 20th Secret of Life… Material & Spirit World

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flagge de  20. Lebensgeheimnis… Materielle & Geistige Welt

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer am 24. Februar 1872

Lebensgeheimnisse Kapitel 20… Materielle und geistige Welt

So spricht der Herr…

1. Schon früher habe Ich euch in einigen Worten, als wie in “Die Gedankenwelt” und wie im “Leben”, gezeigt, wie vielseitig das geistige Leben ist, und wie es aufgefasst werden muss, um einen schwachen Begriff von Meiner Welt und Meiner Macht zu haben.

2. In dem “Worte für Kurzsichtige” (Im Band “Schöpfungsgeheimnisse”) habe Ich euch ermahnt, Meine Natur im Grossen zu studieren; denn einen grossen allmächtigen Schöpfer könnt ihr leichter fassen und begreifen in Seinen grossen Werken, während einem tiefeingehenden Forscher Ich auch bei seinem Rundgang in Meinen unscheinbaren Werken gross, unerreichbar in den kleinsten Infusionstierchen erscheine.

3. Ich habe euch alles dieses vorausgeschickt, damit ihr eure geistigen Augen und Ohren stets offen halten möget, um den Strom des geistigen Lichtes und den Ton oder die Stimme Meiner geistigen Weltensprache zu vernehmen, wenn sie in und aus allem Geschaffenen euch das grosse Lied der ewigen Liebe und des nie versiegenden Erbarmens verkündet, das auf jedem Schritt und bei jedem Pulsschlag euch des Vaters Liebe und Seine Gnade verkündet.

4. In dem Worte “Zeit” (Im Bändchen “Weihnachten”) teilte Ich euch mit, was die Zeit ist und wie ihr sie benutzen sollt; und in der “Menschenwürde” sagte Ich euch, was ihr tun und lassen solltet, um Meine Kinder, angetan mit Meinem Ebenbild, zu werden, und wie ihr würdig dieses Bildes handeln solltet; in der “Gedankenwelt” erklärte Ich euch, wie alles materiell Geschaffene, alles Getane nur nach seinem Ursprung, der ihm zugrundeliegenden Idee einst abgewogen und beurteilt werden wird; und jetzt sende Ich euch wieder ein Wort, voll des hehren Schöpfungsgeistes, um euch in neuer Ansicht Meine Schöpfung, Meinen Zweck mit ihr deutlicher vor Augen zu stellen, damit ihr einmal sehen lernet und mitten im Weltgetümmel und Treiben weltlichmenschlicher Leidenschaften erkennen sollt, dass weit über alles körperlich Materielle hinaus der Geist, Mein Wille, der grosse Träger alles Geschaffenen ist, es entstehen macht, es eine Zeitlang erhält und dann wieder durch Formveränderung einem höheren Ziele entgegenführt.

5. In der “Gedankenwelt” sagte Ich euch, dass der Gedanke, die leitende Idee höher steht als alles Materielle, ja dass er die Grundbasis alles Bestehenden ist. Und jetzt will Ich euch beweisen, wie das rege Treiben der Gedankenwelt als ein Geisterreich betrachtet, eben auch der eigentliche Faktor alles sich kundgebenden Lebens, alles Bestehenden und Vergehenden ist, und dass, eben um Meine Schöpfung, die nur ein geistiges Produkt ist, zu begreifen und zu fassen, ihr als Geister denken, als Geister Mein Machwerk (Schöpfungswerk) anschauen und als Geister den Verlauf des ganzen geistig-materiellen Lebens betrachten müsst, wollet ihr eine rechte Idee von Mir, von Meiner Schöpfung, von deren Dauer und von euch selbst haben; denn sonst seid ihr mitten im Glanzlichte Meiner Wunder nur Blinde, mitten im grossen Harmonie-Konzert Meiner Sphären und Welten-Musik den Tauben zu vergleichen.

6. Und so will Ich euch nun mit Mir nehmen auf einen geistigen Flug durch die von aller Materie entkleidete Geisterwelt, damit ihr erkennen und begreifen möget, wer Derjenige ist, welcher die euch umgebende Welt erschuf, warum Er sie erschuf, und warum Er euch sowie alle geistig-lebenden intellektuellen Wesen je nach ihrer Fassungsfähigkeit mit Mitteln ausgestattet hat, Ihn, den allmächtigen Herrn und Schöpfer sowohl als Ihn, den ewig nur liebenden Vater, begreifen und fassen zu lernen. –

7. Sehet, die Welt, sowohl die grosse Geister als die materielle Welt, welche nur eine Überkleidung der ersteren ist, ward geschaffen, um sichtbar das auszudrücken, was für materielle Wesen unsichtbar im Geister-Reich, als dem urewigen Träger alles Schönen, Wahren und Guten, von Mir als Ausdruck Meines Ichs und Meiner Eigenschaften, schon längst bestand und ewig bestehen wird!

8. Diese sichtbare, materielle Welt, die also nur Geistiges verhüllend, demselben zum Leiter und Vervollkommner dienen muss, diese materielle grosse Welt, von den Zentralsonnen angefangen bis zum kleinsten Infusions-Tierchen, hat also keinen andern Zweck, als das in sie gelegte Geistige durch die Materie zu einer höheren Stufe zu führen. Das in die Materie aber geistig Eingeschlossene nur allein ist bestimmt, erstens die Materie zu diesem Vervollkommnungs-Prozess stets anzuregen, um am Ende aller geläuterten und vergeistigten Materie allein als bleibendes, nie zu vernichtendes Ewiges übrig zu bleiben, um so Zeugnis von Dem zu geben, Der es schuf, Der, ein ewiger Gott, nur Ewiges, aber nichts Zeitliches je erschaffen konnte!

9. Nun sehet, Meine Kinder! Erhebet euch über die Materie und betrachtet alles Geschaffene als geistiges Produkt, so wird eurem geistigen Auge klar werden, was geistiges Leben, was materielles Leben ist; denn geistiges Leben ist das ewige Drängen des in der Materie gebundenen Geistes, und materielles Leben ist: die durch dieses Drängen in der sichtbaren, materiellen Welt sich zeigenden Veränderungen als Entstehen, Bestehen und Vergehen.

10. Nun, die ganze Unendlichkeit ist voll von geistigen Wesen, eben weil die Unendlichkeit Mein Ich ausmacht, wie euer Körper ebenfalls das Ich eurer Seele sichtbar vorstellt.

11. Alles dieses Geistige in der Unendlichkeit hat seinen zweckmässigen Fortschritt, alles hat seinen Zweck, sein Warum, wo es sich binden, wo es sich lösen muss; und wenn es in Materie gebunden, wann es wieder von dieser befreit als Geistiges nur selbst bestehen kann!

12. So entstand die jetzige Welt, so werden stets neue Welten aus den vergangenen aufgelösten hervorgehen, und so begründet sich die Unendlichkeit als ein Begriff, auch für endliche Wesen fassbar.

13. Wie das letzte geistige Partikelchen gebunden in festes Gestein, durch die Materie sein Leben äussernd, stets den Stein treibt zur Veränderung, zur Auflösung, um anderes auf höheren Stufen zu werden, so ganze Welten-Systeme, so ganze Welten-Alle und selbst endlich die ganze sichtbare Welt. Dieses geistig-materielle Streben, “Leben” genannt, weil es sich als Bewegendes, als Tätiges kundgibt, dieses ist es, welches überall gleich, nach dem nämlichen Prinzip den letzten Wurm wie den grössten Sonnenkörper oder den noch in materielle Hülle gekleideten Engelsgeist vorwärts treibt zu höheren Stufen, zu höheren Seligkeiten und grösseren Genüssen!

14. So wie euer eigener Körper nur dazu dienen sollte, die Seele zu vergeistigen, indem er sich durch gerechte Lebensart und als gerechtes Werkzeug zu menschenwürdigen Handlungen nur brauchen lassen sollte, um dadurch diesen Vergeistigungs-Prozess der euch innewohnenden Seele zu bewerkstelligen und zu beschleunigen, ebenso die grösste Zentralsonne und der ganze grosse Welten-Mensch mit seiner in Zeiträumen nicht zu berechnenden Aufgabe, damit das Geistige stets mehr entbunden frei, höheren Stufen entgegengeführt, seinem Zwecke entsprechen kann! (Siehe “Die Zwölf Stunden”)

15. So wie Ich euch in dem Worte “Gedanken-Welt” die ganze geistige Sphäre aufgedeckt habe, welche eigentlich der Träger alles Sichtbaren ist; ebenso will Ich euch hier begreifen und erfassen machen die Idee des geistigen Lebens, welches die Materie drängt, sich zu vergeistigen, wodurch sie als materielles Leben euch sichtbar vor die Augen tritt.

16. Unaufhörlich geht dieses Drängen und Treiben fort, wie der Strom der Zeit, wie das Leben der Gedankenwelt; Entstehen, zeitweises Bleiben und wieder Vergehen, das sind die sichtbaren Belege der nie ruhenden Geisterwelt; ewig drängt es vorwärts – und aufwärts! Von dem kleinsten Äther-Atom angefangen, drängt alles zum Beginnen, zum Bestehen und Vergehen oder Eingehen in höhere Ordnung.

17. Seht doch eure eigene Welt mit geistigen Augen an, wie vielfach ist dort der Stoffwechsel, wie viel Geistiges wird in jedem Augenblick frei, freiwillig oder gezwungen, um dann andere Verbindungen anzutreten.

18. Sehet bei den lebenden Wesen und Tieren aller Art, welch ein Verzehren, welch ein Morden!

19. Ja selbst ihr Menschen, wie viele geistige Leben zerstört ihr selbst täglich, um eurem Magen Nahrung oder ausgesuchte Leckerbissen zu bereiten!

20. Wie viele Tiere schickt ihr in die andere Welt, weil eben keine geistige Unterhaltung euch beschäftigt, sondern wie bei Jagden ohne Not nur die Lust des Mordens euch ein Zeitvertreib ist!

21. Millionen und Millionen von entbundenen Seelen der Tierwelt entgehen durch dieses nicht immer zu rechtfertigende Treiben ihrer eigentlichen Bestimmung, auf langsamem Wege ihr Ziel zu erreichen, und es müssen die grössten Teile der geistigen Partikel erst in dem Verzehrer und durch denselben den weiteren Fortschritts-Prozess durchmachen.

22. Aber wenn dieses auch geschieht, und zwar so manches gegen Meinen Willen und gegen Meine Gesetze, so hält es doch nicht im mindesten den allgemeinen Entwicklungsgang auf, dem Ich die Welt unterworfen habe, sondern dieser Entwicklungsgang wird nur durch solch wenngleich widerrechtliches Treiben beschleunigt und befördert; und wenn Misszustände aus dem Sündigen gegen Meine Gesetze entstehen, so werden nur die Täter und Hervorrufer solcher Kalamitäten selbst bestraft, und zwar durch ihr eigenes Gebaren. Mich aber hindert nichts in Meinen Mir vorgesetzten Plänen, Meine Welten zur Reife zu bringen, Mein in selbe gelegtes Geistiges wieder vergeistigt zurückzuerhalten!

23. So ist die ganze sichtbare Welt und ihr sichtbares Leben nur das Scheinende, welchem das Geistige, Tiefere zugrunde liegt, und so ist, wie beim kleinsten Tierchen oder festen Gestein, auch bei grossen Welten die Dauer eines jeden durch das Freiwerden seines in seine Hülle gebundenen Geistigen bedingt.

24. Wie bei euch Menschen nach natürlichem Verlauf eurer Lebensperiode der Tod erst erfolgen sollte, wenn eure Seele zum Übergang ins Jenseits reif ist, ebenso bei Welten und Zentral-Sonnen; wenn in ihnen alles vergeistigt ist, dann vergehen sie oder lösen sich von Stufe zu Stufe auf, werden immer geistiger, haben immer leichtere Materie, bis ins Luft- oder Gasartige, wo dann sie auch nur für Wesen bestimmt sein werden, die mit den leichtesten materiellen Körpern umkleidet dort wesen können!

25. So wie euer eigener Körper einst bei höchster geistiger Stufe auch nicht mehr diese schwere Materie als Umkleidung haben wird, die ihr heute mit euch herumschleppt, ebenso wird auch eure Erde einst vergeistigt, statt fester schwerer Materie nur ätherische Stoffe, ätherische Bewohner haben, die mit ihrem Erdball Schritt haltend, sich stets mehr und mehr vergeistigend, dann ebenfalls – nicht durch grosse Elementarereignisse – samt ihrem Wohnort in andere Verhältnisse übertreten, welche dem geistigen Standpunkt angemessen sein werden.

26. So seht ihr stufenweise das geistige Leben nach und nach sich aus dem Materiellen entwickeln; seht, wie das eine nur Ausdruck des andern ist, begreifet leichter, wie Ich die Welten geschaffen habe, und ahnet, wie gross die Perioden sein müssen, die nötig sind, solche Vergeistigungsprozesse zu bewerkstelligen. Und doch habt ihr noch kein geistiges Auge, um zu sehen, mit welcher Gedanken-Geschwindigkeit dieser Entwicklungsprozess vor sich geht; noch habt ihr keine Idee, was eine Zeit-Sekunde in Bezug auf diesen Läuterungs- und Verfeinerungs-Prozess millionenfaches leistet, und erkennt noch nicht, selbst in dem weltlich-politischen Treiben eures kleinen Erdballs, den geistigen Wind, der die grossen Saiten des geistigen Welt-Instruments vibrieren macht. Es schallen die Harmonien durch die ganze Unendlichkeit; aber stumm und taub verhaltet ihr euch dabei, erkennet nicht, sehet nicht, höret nicht, wie alles mit Sturmeseile, mit der Geschwindigkeit der Gedankenwelt sich drängt, den Prozess der Befreiung vom gebundenen Materiellen anzubahnen!

27. Ihr leset Zeitungsartikel, – aber versteht nicht zwischen den Zeilen zu lesen, versteht nicht hinter den Worten, als materielle Träger einer geistigen Gedankenwelt, zu ahnen, welch grosses Geisterleben dahinter steckt, welches weit erhaben über alle kleinlichen Berechnungen und menschlichen Spitzfindigkeiten ungestört seinen Entwicklungsgang fortgeht, und ebendeswegen will Ich euch wieder einen Fingerzeig geben, damit ihr aufwacht aus euren weltlichen Träumen und klar erseht, wie weit hinaus über alle Welt-Gebirge und Throne dort oben in jener Geisterwelt andere Gesetze walten, als die im menschlichen Kodex geschrieben sind, welche einer Zentral-Sonne sowohl wie dem kleinsten Atom sein Leben geben, um mittels dieses Lebens seinen Zweck zu erfüllen, das heisst, sich vergeistigend dem Herde alles Lichtes sich wieder zu nahen, von wo es einst ausgesandt wurde, um individuell, als grosser Weltkörper oder als Wurm, seinen Lebens und Entwicklungsprozess durchzumachen.

28. Noch treibt euch mehr Neugierde als Wissensbegierde zum Lesen Meiner Worte, noch habt ihr nicht ein Wort erfasst, wie ein geistiger Mensch, als Abkömmling von Mir, es erfassen konnte; noch ist euer Leben zu sehr materiell, noch gehört ihr immer mehr der Welt und nicht euch selbst oder gar Mir an, und ebendeswegen muss Ich euch von Zeit zu Zeit Mahnworte schicken, auf dass ihr aufwachet, damit ihr wenigstens in der Zeit eurer geistigen Konzentration fähig sein möget, euch über das gewöhnliche Leben hinaus zu schwingen, euer Aug und Ohr dem zu öffnen, was stets und immerwährend aus allen Winkeln der Schöpfung euch entgegen leuchtet und entgegen tönt, nämlich dass ihr Geister seid, welche nur auf kurze Zeit mit Materie umkleidet, bald wieder in Verhältnisse kommen werden, wo eben nur euer geistiges, nicht aber euer materielles Leben in der Waagschale etwas wert sein wird!

29. Daher lasset Mich nicht umsonst euch mahnen; die Zornschalen Johannis werden geleert werden, und schon sind es einige; die Siegel des grossen Schöpfungsbuches werden gelöst werden, und es werden Zeiten kommen, wo ihr all euer Geistiges brauchen werdet, um dem Weltlichen Widerstand zu leisten und Stärke und Mut beizubehalten!

30. Daher trachtet, Meine Worte zu verstehen, sie zu fassen wie Ich sie euch gebe, damit ihr von nichts überrascht werdet, wenn etwa das geistige Leben das Materielle zum Zertrümmern altangewohnter Verhältnisse drängt, und Schlag auf Schlag an eure Herzen angepocht werden wird, wie einst Ich es mit Meinen Jüngern vor Meiner Gefangennahme getan, als Ich ihnen mehrmals zurief:

31. “Wachet und betet, auf dass ihr nicht in Versuchung fallet!”

32. Dieses rufe Ich auch euch zu: Erkennet das Geisterleben! Wachet auf aus eurem weltlichen Schlafe! Erkennet die Zeit, wie sie drängt zur Lösung, erkennet an dem Verfall alles Edlen jetzt in der Welt, dass die Zeit nicht fern ist, wo die Menschen ernten werden, was sie gesät haben. Erkennet den Strom des Lichtes, der sich über eure Welt auszugiessen anfängt, höret die Stimmen der Geisterwelt, die in grossen Schallwellen an eure Ohren schlagen; es sind die Mahnworte eines liebenden Vaters, Der Seine Kinder im Drang der Ereignisse nicht verlieren, nicht einbüssen, sondern sie erhalten, ja wenn möglich deren Zahl noch vermehren will, damit das Geisterleben von ihnen gehörig und im wahren Sinne gewürdigt werde und sie alle verstehen mögen, wenn auch Welten in Trümmer gehen: “Die Liebe eines himmlischen Vaters kann nicht wanken, kann nicht strafen, sondern nur Seinen Liebes-Gesetzen getreu alles in festgesetzter Zeit zur Vollendung führen, damit alles wieder dorthin zurückkehre, von wannen es ausgegangen ist, und damit doch endlich auch Vater und Kind sich verstehen lernen, und das Kind begreift, was es heisst, von Ihm geführt, geleitet zu werden, von Dem, der Welten um Welten kreisen macht, und bei allen Wundern und allem Glanze einer unendlichen Schöpfung doch auch den kleinsten Wurm nicht vergisst!”

33. So soll euer Verständnis Meiner Schöpfung, so eure Auffassung des Geistes und materiellen Lebens werden; denn nur so kommt Ruhe in euer Herz, nur so lernt ihr Meine Worte begreifen und verstehen, wie Ich sie euch und warum Ich sie euch gebe!

34. Solange ihr nicht diesen Standpunkt erreicht habt, so lange seid ihr noch immer Lehrlinge; aber keine Kinder von Mir!

35. Meine Kinder müssen mit geistigem, offenem Blick Meine Natur beschauen können, müssen dort Geistiges vom Materiellen entkleidend, das Wahre erkennen lernen; müssen die Stimme Meiner Geisterwelt verstehen, müssen ihre geistigen Ohren den sanften Melodien Meiner himmlischen Musik leihen, damit sie alle begreifen und verstehen lernen, dass, wenngleich die Materie das Überkleidungsmittel des Ganzen ist, es doch nur so möglich war, einem lebenden Geschöpf das in der Materie verborgene Geistige verständlich zu machen und ihm dadurch den Schöpfer alles Geistigen und Materiellen näherzubringen.

36. Wenn so einst euer Auge und Ohr geistig geschult den ganzen Vervollkommnungs-Prozess alles Lebenden und Wesenden begreifen wird, dann habt ihr selbst die Stufe erreicht, die geistig euch gebührt, und welche jeder Mensch anstreben sollte. Dann hat die Zeit kein Mass und die Materie keine Dauer mehr für ihn; er erkennt dann klar, dass hoch über allem Wesenden und Leiblichen erhaben die Geisterwelt thront, und dass die Materie und das materielle Leben, Vergänglichkeit genannt, doch nur vermittelnde Faktoren sind, welche als Mittel zum Zweck zwar dasein müssen, aber nicht die Hauptsache sind.

37. Dieses ist der Schleier der Isis, welche die alten Ägypter als Göttin der Wahrheit verehrten, und von welcher sie behaupteten, dass kein Sterblicher den Schleier lüften könne.

38. Sie hatten recht; denn wer diesen Schleier lüftend der göttlichen Wahrheit ins Antlitz schauen kann und darf, der weiss aber auch, dass er erstens Unsterbliches geschaut, und zweitens, als eben auch selbst unsterblich, nur solches begreifen und verstehen kann. Für ihn hat die körperliche Materie aufgehört, eine Last zu sein, sie ist bloss eine Hülle, die gemäss der Erkenntnis der Wahrheit stets leichter und leichter, ätherischer werden wird, wo, wenn auch die Materie durch den leiblichen Tod vom Geistigen geschieden, es keine gewaltsame Trennung, sondern nur ein leichtes, sanftes Hinübergehen von einem in den andern Zustand sein wird, der ebendeswegen schmerzlos sein muss, weil die Bande des Geistes und Körpers vergeistigt, dieselben keines Zerreissens, sondern nur ein leises Auflösen bedürfen, um dem im irdischen Körper schon hier reinerer Geist gewordenen Seelen-Menschen seine letzten Hemmnisse zu lösen, von wo er dann getrost sich in höhere, geistige Verhältnisse aufschwingen kann.

39. Dieses, Meine Kinder, euch zu erleichtern, ist der Zweck all Meiner Worte; denn im Jenseits erwartet euch eine Geisterwelt, mit andern Bedingungen und andern Verhältnissen, und um euch zu diesem einst neuen künftigen Beruf tüchtig zu machen, scheue Ich nicht die Mühe, durch Worte des Trostes, der Belehrung und Mahnung euch begreiflich zu machen, dass es nur einen Gott gibt, der nur die Liebe ist und euch ebenfalls nur zur Liebe erziehen will; denn Liebe ist Mein eigenes Ich, Liebe ist der Ausdruck alles Geschaffenen, Liebe ist der Endzweck alles Bestehenden und Werdenden, und nur mit Liebe und durch sie ist Meine Schöpfung verständlich, und Liebe ist das einzige, was Meinen Geschöpfen den Geistes-Adel aufdrückt, wodurch sie “Meine Kinder” genannt werden können!

40. Ein liebendes Gemüt versteht die Sprache Meiner Natur, versteht die Sprache Meiner Geisterwelt und weiss die Materie, ihr Leben und ihre Form nach dem Liebes-Gesetz zu deuten!

41. Lernet daher zuerst lieben! Verbannet alle andern Eigenschaften aus euren Herzen, und ihr werdet eure geistigen Augen und Ohren Meinem Liebes-Geistes-Leben den Eingang offen lassen; lernet den Inhalt Meiner Worte erst geistig auffassen, und dann werdet ihr erst begreifen, warum Ich so viel Geduld mit euch hatte, um euch zu liebenden Kindern eines ewig liebenden Vaters zu machen!

42. So vergeistigt ihr dann euer Ich, nähert es dem Meinen und macht euch reif, mit Ruhe und Frieden auch anderen mitzuteilen, was in euch selbst in Fülle lebt!

43. Dieses behaltet wohl, und nehmet dieses Wort als einen neuen Beleg Meiner Gnade und Meiner nie wankenden Geduld an, die verirrten Kinder zum Herde des Lichtes zurückzuführen, nachdem sie lange genug im Finstern gewandelt haben!

44. So soll euch dieses Wort über “Geistes und Welten-Leben” eben wieder beweisen, dass noch lange nicht das rechte Verständnis Meiner Worte bei euch eingetreten ist und Ich es immer noch nötig finde, zu dem vielen schon Gesagten Neues hinzuzufügen, damit alle Geheimnisse Meiner Schöpfung euch klar vor Augen liegen, und ihr eben durch sie erst recht Mich, den Schöpfer derselben als solchen und als euren Vater erkennen möget; denn je mehr ihr Mich und Meine Worte geistig auffasset, desto mehr vergeistigt ihr euer eigenes Ich und bereitet euch auf diese Art vor zum Übergang in höhere Stufen, die ohne diese Erkenntnis eben nicht zu erreichen wären, denn kurz ist das Leben und lange die Ewigkeit!

45. Daher Meine Sorge für den Aufenthalt in der letzteren, wozu die Prüfungszeit in dem ersteren nur als Probeschule oder Prüfungszeit gelten soll!

46. Benützt also die irdische Probeschule, um euch gehörig mit dem auszustatten, was ihr einst als Grundbasis dort nötig haben werdet; benützt die Spanne Zeit und Meine euch stets in Fülle gegebenen Worte, damit die Ernte dem Säen eine Ehre mache, und ihr, ehe ihr noch ins Geisterleben eintretet, wisset, was eigentlich Leben, was Geisterleben, was Welten, was materielles Leben ist!

47. Nur so bewaffnet mit geistiger Kenntnis wird euer Fortschreiten leicht sein, und ihr werdet an Erkenntnis und Weisheit wachsen, je nachdem ihr diesen Bedingungen entsprechen werdet.

48. Ein Geist muss wissen, was Geistesleben ist, muss wissen, wie viel es wert und zu was es da ist.

49. Ein Geist muss wissen, wie gross der Unterschied zwischen scheinbarem und wirklichem reellem Leben ist, um beurteilen zu können, inwiefern die ihn hemmenden Hindernisse geeignet sind, ihn statt rückwärts gerade vorwärtszubringen.

50. Nur mit dieser klaren Einsicht ausgerüstet, kann ein vergeistigter Mensch ruhig der Zukunft entgegensehen; denn er erwartet den Himmel nicht von aussen, sondern trägt ihn in sich selbst, weswegen auch weltliche Störungen für ihn keine Störungen, sondern nur Anregemittel sind, ihn in seinem Glauben auf seiner Bahn zu festigen und zu kräftigen.

51. So müsst ihr durch inneres Erkämpftes gestählt werden, damit ihr eure Mission in Bezug auf euch und andere erfüllen könnt!

52. Solange bei euch selbst nur halber Glaube, halbes Vertrauen und wenig Geduld ist, so lange erkennt ihr noch lange nicht das grosse Triebrad des Geister-Lebens, welches, indem es alles bewegt, auch euch mit in diese Bewegung zum allgemeinen Ziel befördern will.

53. Folget also Meinem Rate, erwäget Meine Worte wohl, bedenket, von Wem sie sind und an wen sie gerichtet werden!

54. Ich als Vater aller Meiner geschaffenen Wesen lasse nichts unversucht, einem jeden zu helfen und ihm seinen Weg zu erleichtern; wenn er sich aber nicht helfen lassen will, so werden die Miss-Zustände, die daraus erwachsen nicht Mir, sondern nur ihm selbst zur Last fallen!

55. “Erwäget also alles, und das Gute behaltet!”

56. So sagte Ich einst, so rufe Ich es auch euch zu, damit ihr nicht fallet, wenn etwa die Zeit der Versuchung kommen sollte, wo ihr euch selbst überlassen die Folgen euch selbst werdet zuschreiben müssen!

57. Es ist einmal das Geistesleben die Hauptbasis alles Seienden, und das materielle Leben nur sein sichtbarer Faktor. Wer beide verwechselt oder ersteres gar verleugnet, der wird am Ende doch gewahr werden, dass mit dem Verleugnen die Sache nicht abgetan ist, sondern erst dadurch das geistige Auge ganz erblindet und die Seele taub gegen alle Stimmen der sie umgebenden Natur wird.

58. Wäre der Prozess des Geisteslebens nicht so furchtbar schnell, so würde man sagen können, wie ihr es oft als Sprichwort gebraucht: “Kommt Zeit, kommt Rat!” Allein, dieses Kalkül ist hier schlecht angewendet; denn die verlorene Zeit bringt nichts mehr zurück, und die neue bringt stets Neues, nicht dem Vergangenen ähnlich, und so ist es erstes Gesetz, die Zeit zu benützen, damit nicht Reue über die vergeudete das Resultat des einstigen Erkenntnisses sei! Daher, Meine Kinder, nehmet alles ernster, nehmet Meine Worte ernster, nehmet es mit eurer Zeit ernster, damit Meine Worte nicht tauben Ohren gepredigt sein werden!

59. Dieses wünscht euer Vater zu eurer Belehrung und zu eurem geistigen Fortschritt! Amen!

flagge en  20th Secret of Life… Life of Spirits and Cosmic Life

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on February 24, 1873

Secrets of Life Chapter 20… Life of Spirits and Cosmic Life

Thus says the Lord…

1. Earlier, in the chapters on “The World of Thought” and on “Life”, I have shown you in a few words the many-sidedness of spiritual life, and how it must be understood, so as to have a dim concept of My world and of My might.

2. In “Words for Short-Sighted People” I have admonished you to study My nature in its vastness. For a great, almighty Creator you can more easily grasp and understand in His great works, although to a thorough investigator on his round in My insignificant works I must also appear great, unrivalled in the tiniest infusorian.

3. I have said all this in advance so that you may always keep your spiritual eyes and ears open in order to perceive the stream of spiritual light and the tone or the voice of My spiritual cosmic language as it proclaims to you in, and out of, all that is created, the great hymn of eternal love and of never ceasing Mercy, which at every step and with every pulse-beat preaches to you of the Father’s love and His grace.

4. In the word on “Time” I informed you as to what time is and how you shall use it, and under “Human Dignity” I told you what you should do and should not do in order to become My children in My image, and how you should act in worthiness of this image. Under “The World of Thought” I explained to you how everything materially created, every deed will once be weighed and judged only according to its origin, the idea behind it. Now I am sending you another word, full of sublime creational spirit, so as to more clearly present to you a new view of My creation and My aim with it. This will make you learn to see and, in the midst of the worldly chaos and the bustle of worldlyhuman passions, recognize that far beyond all the physical-material it is the Spirit, My will, the great supporter of all that is created, which makes the same come into being, sustains it for a while and then by changing its form leads it towards a higher goal.

5. In “The World of Thought” I told you that the thought, the guiding principle, is superior to anything material, that it is indeed the basis for all that exists. And now I will prove to you that the bustle of the world of thought, when the latter is considered as a spirit-realm, is also the actual factor in all-manifesting life, in all that exists and perishes. For in order to understand and grasp My creation, which is only a spiritual product, you must think as spirits, must contemplate My work as spitits, and must regard the course of the entire spiritual-material life as spirits, if you wish to form a proper idea of Me, of My creation, its duration and of yourselves. Otherwise you are blind in the midst of the shining light of My wonders, in the midst of the great harmony-concert of My music of the spheres and My cosmic music, to be likened to the deaf.

6. And so I will now take you with Me on a spiritual flight through the spirit world divested of all matter, so that you may recognize and grasp who He is who created the world surrounding you, why He created it and why He endowed you, as well as all the intelligent beings living as spirits, according to their capacity, with means enabling you to understand and grasp Him, the almighty Lord and Creator, as well as Him, the Father who loves you everlastingly.

7. You see, the world, both the great spirit-world and the material world, which is merely an envelope of the former, was created so as to visibly express what, invisible for material beings, for a long time had been and forever will be existing in the spirit-realm, as the primordial carrier of all that is beautiful, true and good, as an expression of Myself and My attributes.

8. This visible material world, which, merely enveloping what is spiritual, must serve as a guide and a means to perfect this great material world, beginning with the central suns to the tiniest infusorian, has thus the sole purpose of leading the spiritual laid into it to a higher level through matter. However, only the Spiritual imprisoned in matter is destined to always stimulate matter to this perfecting process, so that it alone can remain at the end of all purified and spiritualized matter as a permanent, never-to-be-destroyed eternal, thus bearing witness to Him who created it and who, as an eternal God, could only create what is eternal, but not ever what is transient.

9. Now look, My children! Rise above matter and regard everything created as a spiritual product and it will become clear to your spiritual eye what spiritual life and what material life is. For spiritual life is the eternal urge of the spirit bound in matter, and material life is the changes manifesting through this urge in the visible material world, such as coming into being, existing and passing away.

10. Well, the whole of infinity is full of spiritual beings, because infinity constitutes Myself, just as your body constitutes visibly the core of your soul.

11. All the Spiritual in infinity has its expedient progress, everything has its purpose, its Why, where it must be bound, where loosed and when, if bound in matter, it can again, freed of the same, exist as an independent Spiritual!

12. Thus the present world came into being, thus ever new worlds will emerge from the ones which dissolved and passed away, and thus infinity establishes itself as a concept comprehensible also to finite beings.

13. Just as the smallest spiritual particle, imprisoned in hard rock and manifesting its life through matter, always urges the rock towards a transformation, a dissolution to become on higher levels something different, so also whole cosmic systems, whole spaces and even, finally, the entire visible world. It is this spiritual-material urge, called “life” because it manifests as motion, as action, which, everywhere the same, according to the same principle urges on the smallest worm as well as the greatest solar body, or the angel-spirit still clothed in material envelopment, to higher levels, higher beatitudes and greater delights.

14. Your own body should only serve toward the soul’s spiritualization, by a proper conduct and as a right tool letting itself be used only for actions worthy of a human being and thereby effecting and speeding up the spiritualization process of your soul. Likewise, the greatest central sun and the entire great universal man who has a task which cannot be calculated in terms of time, so that the Spiritual, more and more liberated, free, led towards higher levels, can fulfill its purpose.

15. Just as in “The World of Thought” I have elucidated for you the entire spiritual sphere, which is actually the carrier of all that is visible, I now want to make you understand and grasp the idea of a spiritual life, which urges matter to spiritualize itself, whereby it becomes visible to your eyes as material life.

16. This urging and driving goes on incessantly, like the flow of time, the life of the world of thought. Coming into being, temporary existence and again passing away, these are the visible proofs of the never-resting spirit-world: forever the urge to move forward and upward! From the smallest ether-atom upwards everything drives towards a beginning, an existing and passing away or a passing into a higher order.

17. Look at your own world with spiritual eyes, how varied are the changes there, how much Spiritual is freed at any moment, voluntarily or involuntarily, to enter into other combinations.

18. Watch the living beings and animals of every kind, what a consuming, what murder!

19. Even you people, how many spiritual lives even you destroy daily, so as to provide food or exquisite dainty morsels for your stomach!

20. How many animals you dispatch to the other world because you have nothing spiritual to occupy your mind and, as with needless hunts, only the pleasure in murder is your pastime!

21. Millions upon millions of released souls of the animal world fail through this not always justifiable behavior their real destiny of reaching their goal on a slow road. Most of their spiritual particles must first pass through the consumer and in and through him continue their further progress.

22. But, although this happens, where many a thing is contrary to My will and to My laws, it does not in the least delay the universal developmental progress to which I have subjected the world, but this developmental progress is only speeded up by such an albeit unlawful conduct. And if trespasses against My laws result in dire consequences, only the perpetrators and plotters of such calamities themselves are punished, namely, through their own behavior. But nothing prevents Me, in accordance with My intended plans, from leading My worlds to maturity, from receiving back My Spiritual, which I had laid into them, spiritualized!

23. Thus the entire visible world and its visible life are only the apparent, which has as its basis the more profound Spiritual. And so, not only with the smallest animalcule or the solid rock, but also with great worlds, the duration of everything depends on the liberation of its Spiritual bound in its covering.

24. As with you human beings after the natural course of your life, death should only occur when your soul has matured for the transition to the beyond, so it is with worlds and central suns. Once everything in them is spiritualized, they pass away or dissolve gradually, become more and more spiritualized and their matter becomes lighter and lighter until it is like air or gas, when they (the worlds) will only be destined for beings clad in the lightest material envelopments.

25. Just as your own body will ultimately on the highest spiritual level no longer be clothed in this heavy matter with which you are encumbered today; also your earth will be spiritualized in the distant future, carrying instead of solid, heavy matter only ethereal substances, ethereal dwellers, who, spiritualizing themselves more and more in step with their earth globe, also pass over, not through great cataclysmic events, but together with their abode, to other circumstances which will be suitable to their spiritual level of understanding.

26. So you see how the spiritual life develops gradually from the material, how the one is merely the expression of the other. And you understand more easily how I created the worlds and have an idea as to how great must be the periods of time necessary to effect such processes of spiritualization. However, you still have no spiritual vision to see the velocity of thought with which this developmental process occurs. You still have no idea as to what a time-second achieves million-fold relative to this process of purification and ennoblement. You even fail to recognize in the worldly political bustle of your small earth globe the spiritual wind that makes the great strings of the spiritual world-instrument vibrate. The harmonies are sounding throughout infinity; but you behave like people who are deaf and dumb, fail to recognize, see and hear how everything rushes with the speed of a tempest, with the velocity of the world of thought, to prepare the way for the process of liberation from the imprisoned matter.

27. You read newspaper articles, but you fail to read between the lines, to conjecture behind the words, as material earners of a spiritual world of thought, the great spirit-life behind them, which, far above all petty calculations and human sophistry, pursues its course of development unhampered. For this very reason I will again give you a hint so that you may wake up from your worldly dreams and clearly realize that far beyond all earthly mountains and thrones, up there in yonder spiritworld other laws are valid than those written in the human codex. These laws give life to both a central sun and to the tiniest atom so that they will be able to fulfill their purpose through it, that means to spiritualize themselves and thus again draw near the source of all light from where they were once sent forth so as to pass through their process of life and development individually, be it as a great world globe or as a worm.

28. You are driven more by a thirst for knowledge to read My words. So far you have not grasped one word, as a spiritual man, as My offspring could grasp it. Your life is still too materially orientated, you still belong always more to the world and not to yourselves, let alone to Me. For this very reason I must send you from time to time words of admonition so that you may awaken, so that you may, at least in the time of spiritual concentration, be able to soar above the ordinary life. That you may open your eves and ears to that which always and incessantly radiates and sounds towards you from all corners of creation, namely, that you are spirits, who, only for a short time clothed in matter, soon will enter again into other circumstances, where only your spiritual but not your material life will be weighed and valued.

29. Therefore, do not let Me admonish you in vain. John’s vials of wrath will be emptied, and already some of them are. The seals of the great book of creation will be broken and times will be coming when you will need all your spiritual resources to resist the worldliness and retain strength and courage.

30. So endeavor to understand My words, grasping them as I am giving them to you so that you will not be taken unawares if, for instance, the spiritual life urges the material to the destruction of oldestablished ways of life and there will be knocks at your heart in rapid succession, just as I once did with My disciples prior to My being taken prisoner, when I called out to them several times:

31. “Watch and pray, that ye enter not into temptation!”

32. This I am calling out also to you: Recognize the spirit-life! Wake up from your worldly sleep! Recognize the time as it presses on towards the solution, realize from the ruin of everything noble in the world that the time is not far when the people will harvest what they have sown. Recognize the stream of light that begins to pour over your world. Listen to the voices of the spirit-world that in great sound waves hit your ears. They are the admonishing words of a loving Father, who, in the rush of events, does not want to lose and forfeit His children, but who wants to uphold them and even, if possible, to increase their number, so that the spirit-life may be properly and truly valued by them and they may all understand, even if worlds go to pieces, namely: The love of a heavenly Father cannot waver, cannot punish, but can only, faithful to His laws of love, lead everything to perfection within the appointed time. Then everything can return to the place from where it has gone forth, so that, finally, the Father and the child learn to understand each other and the child understands what it means to be led, guided by Him, the One who makes worlds orbit around worlds and who, despite all the wonders and splendor of an infinite creation, does not forget even the smallest worm!

33. This is how you shall understand My creation and grasp the spiritual and the material life. Only in this way will tranquility enter your hearts, only in this way do you learn to understand and understand My words, and how and why I give them to you.

34. As long as you have not reached this stage you are still apprentices, but no children of Mine!

35. My children must be able to view My nature with a spiritual, open eye, must there, divesting the Spiritual of the material, learn to recognize what is true. They must understand the voice of My spirit-world, must lend their spiritual ears to the soothing melodies of My heavenly music. They will then grasp and understand that, although matter is the means of encasing the whole, it was only in this way possible to unravel the Spiritual hidden in matter to a living being, thereby bringing nearer to him the Creator of everything spiritual and material.

36. When, ultimately, your eyes and ears, spiritually educated, will grasp the whole perfecting process of all that lives and exists, you yourselves have reached the level spiritually due to you and which every human being should strive for. Then he no longer measures time and the duration of matter. Then he clearly recognizes that high above all that exists and lives the spirit-world is reigning and that matter and the material life, called transience, are only mediating factors, which, although they must be there as a means to an end, are not the quintessence of life.

37. This is the veil of Isis, whom the ancient Egyptians venerated as the goddess of truth and of whom they said that no mortal could lift her veil.

38. They were right; for whosoever, lifting this veil, can and may look into the face of divine truth, knows for certain that, firstly, he has looked at something immortal and that, secondly, being immortal himself, only he can grasp and understand the same. For him, physical matter has ceased to be a burden. It is merely an envelopment which, in step with the recognition of truth, becomes lighter and lighter and more ethereal. And even if matter is separated from the Spiritual through physical death, it is not a forcible separation but only a light, gentle passing from one state to another, which must be painless since the bonds of spirit and body, spiritualized, do not have to be torn apart, but only gently loosened so as to release the last obstacles for the inner psychic man whose spirit already here in the earthy body has become purer, enabling him to confidently soar up to a higher, spiritual life.

39. To facilitate this to you, My children, is the purpose of all My words. For in the beyond a spirit-world with different conditions and different circumstances awaits you. In qualifying you for this new calling awaiting you in the future I do not shun the effort of making you understand that there is only one God, who is nothing but love, and who likewise wants to educate you only for love. For love is the ultimate purpose of all that is and comes into being. My creation can be grasped only with and through love, and love is the only thing that impresses on My beings the spiritual nobility whereby they may be called “My children”!

40. A loving heart understands the language of My nature, the language of My spirit-world, and knows how to explain matter, its life and its form in accordance with the law of love!

41. Therefore, above all, learn to love! Cast out all other attributes from your hearts, and your spiritual eyes and ears will be open to receive My spiritual life of love. Learn to first grasp the content of My words spiritually, and you will then understand why I had so much patience with you to make you loving children of a forever loving Father!

42. In this way you spiritualize your Self, bringing it close to Mine, and achieve the maturity to pass on in tranquility and peace also to others what is living in all fullness within you.

43. Do remember this well and accept this word as a new proof of My grace and My never-wavering patience in leading back the lost children to the heart of light after they have been walking in darkness long enough.

44. Thus, this word on Spirit and Cosmic Life shall serve you as further proof that you have by far not the proper comprehension as yet for My words and I still find it necessary to add to all that has been said, so that all the secrets of My creation may be clearly revealed to your eyes and you may precisely through them recognize Me, their Creator, as such and as your Father. For the more you grasp Me and My words spiritually, the more you spiritualize your own Self, preparing yourselves in this manner for the transition to higher levels, which without this cognition could not possibly be attained, for life is short and eternity is long.

45. That is why My concern for the sojourn in the latter, for the trial-life in the former has to be regarded merely as a probation school or trial-period.

46. So use the earthly probation school to equip yourselves with that which you will once need there as a basis. Use the short span of time and My words, which I always give you in abundance, so that the harvest will be a credit to the sowing and you, prior to entering the spirit-life, know what actually constitutes life, what spirit-life, cosmic and what material life.

47. Only thus armed with spiritual knowledge your progress will be easy, and you will grow in cognition and wisdom, depending on how you will fulfill these conditions.

48. A spirit must know the extent of the difference between a shamlife and a life that is true and real in order to be able to judge in what way the obstacles impeding him are apt to further his progress instead of holding him back.

49. Only endowed with this clear insight can a spiritualized person calmly face the future, for he does not expect heaven to come from without, but carries it within himself. This is why worldly disturbances are for him no disturbances, but only stimuli that will solidify and strengthen his faith on his course.

50. Thus you must be steeled through what you gain inwardly by battling so that you will be able to fulfill your mission towards yourselves and others.

51. As long as you yourselves have only a half-faith, a half-trust and little patience, you are still far from recognizing the great driving wheel of the spirit-life, which, while moving everything, tries to gather also you into this movement towards our universal goal.

52. So follow My advice, ponder My words well, consider from whom they are and to whom they are directed!

53. I, as the Father of all My created beings, leave no stone unturned to help everyone and to lighten his path. However, if he does not want to be helped, the adverse circumstances accruing from that will not be charged to Me, but only to him

54. “Ponder everything, and retain what is good!”

55. This is what I once said, and this is what I am calling out to you lest you should fall if the time of temptation should come when, left to your own devices, you will have to blame yourselves for the consequences.

56. As matters stand, the spirit-life is the fundamental basis of all there is, the material life being merely its visible factor. Whosoever confuses both or even denies the former, will finally become aware that through his denial the matter is not closed, but that through it, the spiritual eye will only become totally blind and the soul deaf to all the voices of the surrounding nature.

57. If the process of the spirit-life were not so awfully fast, one could say as you often do in the proverb: “Comes time, comes counsel” However, this calculation is misplaced here. For the time lost brings back nothing and the new time always brings something new, unlike that which is past, and so it is the foremost law to use the time, lest the result of future realization be remorse over the squandered time. Therefore, My children, do take everything more seriously, take My words more seriously, take things concerning your time more seriously lest My words will be preached to deaf ears!

58. Your Father intends this to be for your instruction and for your spiritual progress! Amen.

19. Lebensgeheimnis… Wesensgrund des Lebens – Was ist Leben? – 19th Secret of Life… Essence of Life – What is Life?

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flagge de  Lebensgeheimnis 19… Wesensgrund des Lebens – Was ist Leben?

Lebensgeheimnisse Kapitel 19… Wesensgrund des Lebens
Offenbart von Jesus Christus durch Gottfried Mayerhofer am 12. August 1872

So spricht der Herr:

1. Sehet, unter diesem Wort liegt wieder so viel Geheimnisvolles, so viel falsch Aufgefasstes und schlecht Bewiesenes von euren Gelehrten, Naturforschern und Medizinern, dass Ich Mich bewogen fühle, euch wieder ein Licht anzuzünden, das in Ewigkeit leuchten soll, euch und allen künftigen Geschlechtern!

2. “Was ist denn das Leben?” Nun, wenn Ich diese Frage erörtern wollte, wie sie euch von euren studierten Männern gegeben wird, so würde Ich ebenfalls so wie sie falsch schliessen müssen; denn alle insgesamt nehmen die Wirkung für die Ursache, nehmen das Produkt für die Faktoren, indem sie nur nach dem urteilen, was ihnen sichtbar oder greifbar ist.

3. Wollte Ich euch das Leben nach einem früheren Wort in seiner dortigen Beziehung wiedergeben, wo es heisst: “Wo Licht da ist Wärme, wo Wärme Leben!”, so würde Ich wieder die sichtbare Wirkung oder Erscheinung des Lebens für das Produkt aus Licht und Wärme erklären; Ich will aber mit diesem heutigen Wort euch weder das eine noch das andere sagen, sondern Ich will euch das Leben von tieferer und höherer geistiger Seite zeigen, um manchen Zweifler und Gottesleugner faktisch seines Unglaubens zu überführen, damit auch er, von den triftigen Gründen überzeugt, nicht anders kann, als zu glauben oder zu ahnen, was er bis jetzt mit so grosser Hartnäckigkeit verleugnet hat.

4. Nun zur Sache; die Frage heisst also: “Was ist Leben?”

5. Sehet, wenn Ich die Sache so nehme, wie es euren Sinnen sich kundgibt, so ist “Leben” überall da, wo eine Veränderung, ein Wechsel, eine Bewegung sich kundgibt; ihr sagt: die Pflanze, dieses Tier, dieser Mensch lebt; dort, wo das Leben nicht sichtbar, euren Gefühlen nicht bemerkbar ist, wie im Mineralreich, da nehmt ihr kein Leben mehr an, sondern höchstens einen gesetzmässigen Stoffwechsel, gemäss welchem auch der Stein, wenngleich langsam oder unmerklich, einer Veränderung entgegengeht; jedoch, wie ihr glaubt, einer unwillkürlichen, einer von den Einflüssen anderer Elemente auf ihn bedingten.

6. So betrachtet ihr das Leben. Eure Botaniker beweisen euch durch ihr eifriges Studium die Zirkulation der Säfte in den Pflanzen, sagen euch, soweit ihre Mikroskope und sonstigen chemischen Analysen reichen wie und aus was der Baum, das Blatt, die Blüte und die Frucht bestehen, erklären euch die Fasern und Kanäle und das Mark der Bäume und Pflanzen; erklären euch aber mit diesem nur die Träger und Leiter des Lebens, aber nicht das Leben selbst.

7. Eure Anatomen zerschneiden lebende und tote Tiere, suchen bei den Martern der ersteren oder bei Leblosigkeit der letzteren, freilich auf verkehrtem Wege, wenn das Leben entflohen ist, dessen Wirkungen; sie erklären euch die Nerven, die weisse, die graue Masse, als Gefühls und Bewegungs-Faktoren, sie erklären euch das organische Leben und das tierische Leben im Menschen, finden auch zum Teil den Mittelpunkt, von wo alles Leben ausgeht, erklären euch endlich auch das Gehirn mit seinen Windungen, Verzweigungen, seinen Sympathisierungen und seiner Abhängigkeit von dem andern Nervensystem, als von den will und unwillkürlichen Nerven, erklären euch die Struktur der Nerven als Leiter des Willens und der Lebenskraft; aber das Leben selbst wissen sie nicht zu ergründen. Warum der Nerv wie ein Telegraphendraht den menschlichen Gliedern den Willen der Seele oder des innewohnenden Lebens kundgibt, das wissen sie nicht; sie sagen bloss: der Nerv sei so gebaut und geschaffen als Leiter zu dienen; aber das Fluidum, welches diesen Telegraphen belebt, die Lebenspotenz selbst ist ihnen unbekannt und wird es, solange sie bloss mit dem Verstande suchen, auch bleiben; denn den Gedanken, der in den Windungen des Gehirns bis zur Zunge oder schreibenden Feder fortgeleitet wird, diesen imponderablen (unkörperlichen) Faktor werden sie nie, obwohl durch das Gehirn kommend, mit diesem ergründen können!

8. Der Gedanke ist Geistes-Produkt, und das sieht und begreift nur der tiefer sehende Geistes-Mensch, wie und warum er entsteht.

9. Dieses Leben, das höher noch als das organische und tierische steht, ist ebendeswegen noch weniger erklärbar; denn weder die Masse des Gehirns noch die daraus entspringenden Nerven werden ihm je sagen können, wer oder was sie zu dem fähig machte, die Innenwelt der äussern kundzugeben, oder von letzterer die Eindrücke im Innern aufzunehmen und zum weiteren geistigen Aufbau des Seelenmenschen zu benützen!

10. Umsonst plagen sich manche Materialisten ab, alle Bewegungen und Erscheinungen im menschlichen wie auch im tierischen oder pflanzlichen Leben auf die chemischen Assimilationsgesetze zurückzuführen, es ist und bleibt ein ewig falscher Schluss; denn wenn eure Gelehrten euch alle Elemente hersagen, aus denen euer Körper oder der eines Tieres oder einer Pflanze besteht; wenn sie nachweisen, dass dieses oder jenes aus Phosphor, Kalk, Eisen, Salz usw. besteht, so will Ich ihnen nur sagen: Nehmet alle diese primitiven Elemente und vermischt sie, ob sich daraus eine Arterie, eine Vene, ein Nervenstrang oder gar ein pulsierendes Herz je bilden wird?

11. Sehet, ihr schwachen blinden Gelehrten, ihr könnt wohl sehen, dass im organischen Leben gewisse Grundelemente in ihren Mischungen Verbindungen eingehen und wieder andere Stoffe höherer Ordnung erzeugen; aber das ganze chemische Laboratorium wird aus allen diesen Stoffen keinen Grashalm zuwege bringen, viel weniger ein mit organischem Leben bedachtes lebendes Wesen!

12. Zu diesem gehört eine andere Kraft, die die rohen Materialien der Stein und Mineralwelt nach anderen Gesetzen als denen der Attraktion (Anziehung) oder der Abstossung verarbeitet und daraus Organe als Träger organischen Lebens bildet. Hierher gehört ein anderes Gesetz, ein anderes Leben, und eben dieses Leben ist euch und so vielen ein Geheimnis, und der Zweck Meiner heutigen Worte.

13. Dieses Leben, was im Stein zu seiner Verwandlung drängt, was ihn entstehen, vergehen oder in andere Elemente auflösen macht; dieses Leben, welches bei der Pflanze ihre Organe baut, bei den lebenden Tieren ihren instinktmässigen Führer macht, und beim Menschen alles frühere Leben des Steines und der Pflanze zusammenfassend, eben daraus das Geistige für eine andere und ewig dauernde Welt entwickelt; dieses Leben lässt sich nicht mit chemischer Analyse, nicht mit dem Mikroskop, nicht mit dem Seziermesser finden und klassifizieren; dieses Leben steht höher, als ihr schwachen Forscher glaubt: denn dieses Leben ist nicht ein Produkt der Materie, sondern “ein Ausläufer Meines eigenen, ewigen, nie endenden Lebens!”

14. Wie wollet ihr endliche, schwache Geschöpfe das Leben des unendlichen Gottes bemessen? Ihr seht sichtbar Seine Wirkung in allem, was euch umgibt, ihr könnt es ahnen, wenn ihr nur euer eigenes Ich betrachtet, welches für so viele ein Rätsel ist und bleiben wird!

15. Überall werdet ihr finden, dass es noch eine andere Potenz gibt als alle Luftarten, als Magnetismus und Elektrizität; denn alle diese sind nur da, um das Leben zu verbreiten und die ganze sichtbare Welt zu bauen, zu erhalten, und so einem geistigen, höheren Ziel entgegenzuführen.

16. Alle Absurditäten der Herren Materialisten werden noch von ihnen selbst bereut und verflucht werden, wenn der Moment herantritt, wo der Sarg sich öffnet und das so viel gerühmte materielle Machwerk, der Körper, nolens volens in selben hineingelegt der Erde übergeben wird, um wieder das zu werden, aus dem er hervorgegangen ist.

17. Dort an dieser Brücke der Ewigkeit wird es ihnen schaudern vor der trostlosen Aussicht, welche sie sich und andern haben weis machen wollen, als existiere sie nicht, und die nun doch auch an sie herantritt!

18. Allein, dort wird es “zu spät” sein, sie werden in ein erbärmliches Jenseits kommen, in ein “Nichts”, wie sie sich’s gedacht haben; dort wird ihnen dann Zeit gelassen werden, bis sie ihre materialistischen Schöpfungs-Gedanken abgestreift haben und nach und nach ein wenig Geistes-Licht ertragen können!

19. Das wird ihr Schicksal sein, ein Schicksal, das nicht Ich, sondern sie sich selbst bereitet haben. Sagte doch einst der Apostel Paulus: “Wie der Stamm fällt, so bleibt er liegen!”

20. Ungläubig fielen sie, und ungläubig werden sie auch dort wieder erwachen! Das Gehirn und Verstandesleben haben sie mit dem Apparate dazu der Erde übergeben müssen, und das geistige Leben, was sie während ihres Erdenwandels leugneten, ist auf Null herabgesunken; welch trostloser Zustand sie dort erwartet, Meine Kinder, begreift ihr nicht und könnt es auch nicht fassen!

21. Doch lassen wir sie mit ihrem Weisheitsdünkel nur fortarbeiten und kehren wir zu unserm Wort “das Leben” zurück; denn Ich will nicht das Los der Ungläubigen, sondern jenes der Gläubigen schildern. Dieses wird euch in Aussicht gestellt, das erstere ist jedem selbst anheimgestellt, dass er es sich selber so oder so bereiten kann, wie es ihm gut dünkt.

22. Nun sehet also, das Leben, wie Ich es euch gezeigt habe, als “Ausfluss Meines ewigen unvergänglichen Lebens” ist es allein, welches die ganze Schöpfung durchwebt, im Lichte bis in die weiteste Ferne dringt, dort durch Vibration die Wärme hervorbringt, und dann nach Meinen unumstösslichen Gesetzen die primitiven Elemente zuerst antreibt, sich miteinander zu verbinden, von Grad zu Grad höhere Stufen im unorganischen Leben erringend, endlich langsam ins organische Leben übertritt, wo vermittels der Organe alle früheren Elemente zu andern Zwecken und durch andere Prozesse, vom Festen ins Flüssige umgewandelt, dem neugestalteten Leben nur dienen können.

23. So wird der frühere, scheinbar “leblose Stoff” ein lebendiger, bei den Tieren ein seelischer, und endlich beim Menschen als Geistiges verarbeitet.

24. Das angenehme Einatmen der Frühlingsluft ist nicht das Produkt von Sauer- oder Kohlenstoff, wie ihr sie nennt, sondern es ist das geistige, neu aus dem Winterschlaf erwachende Leben, welches die eine Halbkugel der Erde überkommt, während die andere ihrem Ruhepunkte auf einige Monate entgegengeht oder -eilt.

25. Es ist nicht bloss materielles Wohlsein oder materieller Einfluss, den die Gebirge auf den Wanderer äussern, wenn er zwischen ihnen wandelt, wenn er rauschende Waldbäche von schroffen Felswänden herabstürzen sieht, oder verwitterte Steinmassen und Schneefelder ihn aus unübersteigbarer Höhe anblicken; es ist ein weit grösserer, geistiger Zug des geistigen Lebens im Menschen, welcher ihn beschleicht, ihn ahnen lässt, dass hoch über der stummen Materie in der Natur noch ein anderer Geist weht, welcher freundlich zu ihm spricht: “Siehe, kleiner winziger Wanderer! Das was du siehst und was du fühlst hier in meiner Nähe, ist Gottes Stimme, welche zu dir spricht und welche hier im ewigen Walten, zum Besten von euch, mit wenigen Mitteln Zufriedenheit, Ruhe und Glückseligkeit unter euch verbreiten und euch sagen möchte:

26. “Verlieret euch nicht so, ihr Menschen, in materiellen Interessen, die nur auf diese kurze Spanne Zeit des irdischen Lebens Bezug haben! Achtet mehr auf eure geistige Ausbildung! Wir alten Zeugen einer vorweltlichen Natur, die wir waren, ehe ihr den Fuss auf diesen Erdball gesetzt habt, wir zeugen euch stets von Gottes Grösse, von Seiner Allmacht, von Seiner Liebe! Schliesset euch an uns an! Seid einfach und stets gleich wie die Natur, und euer physisches, wie euer geistiges Leben wird nicht wie unsere Gewässer, rauschend und tobend sich zwischen Felsen und Engpässen Bahn brechen müssen, sondern wird langsam und sanft dann zwischen blumigen Wiesen und schattigen Wäldern seinem Ziel entgegengehen!

27. Betrachtet das Leben als Ausfluss aus eures Schöpfers Geist, durch Dessen mächtigsten Willen auch wir gehoben wurden, um einst wieder verwittert zur Tiefe herabzusinken; als hartes Gestein stehen wir da, Wind und Wetter trotzend, bis auch unsere Elemente, unser Leben, zur höheren Stufe reif geworden, in ein anderes, höheres übergehen kann.”

28. So sprechen die Berge zu euch, so spricht das geistige Leben in ihnen zu eurem Geiste, der im herabfallenden Wasser nicht Wasser, im bedeckten Schneehaupt eines Berges nicht kalten Schnee, sondern geistige Entsprechungen lesen kann, welche Speise für seine Seele und Nahrung für seinen Geist sind!

29. Dieses Leben kultiviert, und so fasset das Leben auf, welches wohl durch Gefässe und Nerven geleitet euch Kunde gibt von etwas Höherem, Grösserem, als bloss von Anziehen und Abstossen oder Assimilierung (Angleichung) verwandter chemischer Elemente, und ihr werdet dann leichter begreifen, dass euer Gehirn mit seinen Windungen wohl dasein muss, um euch das Leben mitzuteilen und es zu erhalten; aber dass alles dieses nur Leiter, Behälter und Verbreiter eines höheren Lebens ist, welches dem tierischen wie dem organischen und unorganischen Leben den Impuls zur Manifestation (Bekundung) gibt, aber doch nicht das Leben selbst ist!

30. Bedauert alle, welche die Äusserungen des vegetativen Lebens für Hauptsache halten und kein höheres, über alle Misszustände des Lebens erhabenes Geistiges anerkennen wollen! Arme Geschöpfe! Sie plagen sich mit der Materie, die ihnen nichts gewähren, nichts ersetzen kann; sie müssen eine grosse Masse von seligen Eindrücken und Stunden entbehren, die derjenige geniesst, welcher, ein höheres Leben anerkennend, sich mit selbem trösten kann, wann gerade das Irdische, Materielle ihn so recht in den Staub ziehen will, aus dem er geboren wurde!

31. Ja, Meine Kinder, es gibt ein höheres Leben, ein Leben, das weit über alles Vergängliche hinausreicht, das selbst im Steine unendlich ist; denn auch er verändert nur die Form und seine chemischen Verhältnisse, aber zu nichts wird auch er nicht; und was im Steine schon, weil von Mir kommend, unendlich ist, was im Pflanzen, Tierreich und im Menschengeschlecht noch mehr ausgedrückt ist, dieses unvergängliche Etwas, dieses ist das Band, welches die materielle mit der geistigen Welt und beide mit Mir verbindet!

32. Je mehr das Gefühl vorhanden ist, dass das, was das pulsierende Herz treibt, das, was die Seele zum Denken drängt, nicht mechanische Kraftanstrengung als Produkt von materiellen Faktoren ist, desto mehr erhebt sich das Bewusstsein eines höheren, geistigen Lebens, welches über diese vergänglichen Kraftäusserungen des tierischen und organischen Lebens noch weiter hinausreicht und, wo alle Materie aufhört, noch fortdauert.

33. So fasset das Leben, dieses Drängen nach vorwärts auf, und ihr werdet in den kleinsten Monaden oder Infusions-Tierchen noch ein höheres Leben entdecken, das nicht von den Bestandteilen dieses winzigen Geschöpfes abhängt, sondern ihr werdet begreifen, dass alle, wenn auch euch nicht sichtbaren Organe dieses Tierchens, ebenso wie die grössten Welten, von der nämlichen Kraft belebt und durchdrungen sind, welche diese Tierchen zur Vervollkommnung treibt.

34. Dieses geistige Leben äussert sich natürlich durch das Vegetative, durch das Organische, weil es anders nicht möglich ist; aber es ist nicht dieses selbst, sondern steht höher und ist dauernder als alles andere.

35. Das organische Leben äussert sich bloss, solange Organe vorhanden, solange diese tüchtig sind, ihre Funktionen zu erfüllen. Sind die Organe nicht mehr tätig, so entschwindet zwar scheinbar das Leben in ihnen; aber der Trieb, welcher sie zur Tätigkeit drängte, hat nicht aufgehört, er ist eben nur wegen der Unfähigkeit der Organe, ihn in sich aufzunehmen, nicht sichtbar.

36. Mein geistiges Leben hat nicht aufgehört; denn kann es so nicht weiterschreiten, so führt es die Materie durch deren Auflösung wieder in neue Kombinationen, wo auf höheren Stufen und in andern Verhältnissen das Leben von neuem beginnt, um so dem Ziele, der einstigen Rückkehr zu Mir, näher zu kommen!

37. So ist das Leben als ewig ausfliessender Geistesfunken aus Mir dasjenige, welches den ersten Atomen im grossen Äther die Kraft mitteilte, sich zu verdichten, aus ihnen Welten und Sonnen machte, diese mit allen Wundern der Schöpfung ausstattete, sie bevölkerte und sie einst auf demselben Wege zurückführen wird, um aus den gebliebenen Überresten wieder andere, geistige und höhere Wohnungen für freiere, grössere Geister aufzubauen.

38. Das Leben aus Mir ist unendlich, und sein Wirken ebenfalls! Wer sein eigenes oder das Leben der ihn umgebenden Welt nicht in diesem Sinne versteht, der begreift nicht, was Gott, was Schöpfer heisst, der fasst nicht den Gedanken eines liebenden Vaters, der ja alles tut und tat, um von Seinen Geschöpfen geliebt, geehrt und auch gekannt zu werden, der begreift nicht, warum Ich eben gerade jetzt mehr als sonst Kundgebung auf Kundgebung, Licht auf Licht auf euch herab sende, damit ihr nicht im Finstern wandeln sollt, nicht mit Vorurteilen und falschen Begriffen kämpfen, sondern das eigentliche Licht des wahren Lebens recht erkennen möget, welches doch aus jedem Schlage eures Herzens euch zuruft, dass jeder Pulsschlag eine Gnade, ein Ausfluss jenes göttlichen Lebens ist, das nie Anfang noch Ende haben wird.

39. Nehmt euch diese Worte zu Herzen! Da verwahret und verdauet sie; denn da ist der Sitz, wo geistiges Leben, durch organisches getragen, in euren Körper einströmt und Gesundheit, Segen und Frieden euch verleihen kann.

40. So sollten alle Meine Worte nach und nach alle Lücken ausfüllen, alle Zweifel verdrängen und euch stets mehr die Gewissheit geben, dass ihr nicht in einer materiellen, sondern in einer Geisterwelt schon jetzt lebt, wo die Materie nur die rohe Überkleidung ist, die wechselt, während das eigentlich Geistige, Höhere, sich als Leben manifestierend (offenbarend), stets und ewig bleibend ist.

41. Es gibt keine abstrakte Materie, sondern nur gebundenes Geistiges, und dieses ist es, welches zur Verwandlung der ersteren drängt, sich in Formen äussert, vom Unorganischen zum Organischen, und von dem zu seinem eigentlichen Ursprung, zum Geistigen übergeht.

42. Es ist also alles nur Mittel zum Zweck, was in der sichtbaren Welt euren Sinnen entgegentritt; die Ursache liegt tiefer und ist nur als geistiges Leben mit geistigen Sinnen zu ahnen und teilweise zu fassen.

43. Dort liegt der Herd eines nie versiegenden Lebensborns; dort ist die grosse elektrische Batterie, welche durch ihre Telegraphendrähte an alle Welten ihre Impulse aussendet, um alles zum Fortschritt, zur Vervollkommnung anzutreiben; dort liegt das Leben, das geistige Grundelement, welches ewig wie Ich Selbst nur Geistiges zum Ziele hat, nur Geistiges anstrebt, wenn es gleich je nach den Organen sich materieller Mittel bedienen muss.

44. Dieses geistige Leben wird sich dieser Mittel so lange bedienen, als es ihrer bedarf; ist einst alles vergeistigt, dann wird auch sein Wirken intensiver und mächtiger werden, und was jetzt auf langsamem, materiellem Wege geschehen muss, wird dort in kurzer Frist und mit ganzer Macht ausgeführt werden, so wie Ich mit Meinem Willen auf einmal Welten entstehen lassen oder vernichten kann, wenn es Mein grosser Plan erheischt und Ich nicht den Weg der langsamen Entwicklung beibehalten will.

45. Ihr kennt die Kraft dieses Geistlebens nicht, ahnen möget ihr es, und dazu euch zu führen sollen diese Worte dienen, damit ihr stets im Auge haben möget, dass ihr “Kinder einer Geisterwelt” eben Geistiges in euch habt und zu dessen Ausbildung mehr verwenden sollt als ans Materielle, Irdische, Flüchtige, welches nur für kurze Dauer ist, während das andere mit euch ewigen Geschöpfen ewig bleiben wird.

46. So hat euer Lebenswandel einen Zweck, und euer einstiger Hingang in das andere Leben ein gewisses Ziel, nämlich mit Benutzung der Zeit das in euch gelegte Lebenskapital so auszubeuten, dass es euch im Jenseits die gerechten Zinsen und Früchte tragen möge! Amen!

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Secrets of Life Chapter 19… The Essence of Life
Revealed by Jesus Christ thru Gottfried Mayerhofer on August 12th, 1872

Thus says the Lord…

1. Look, this word again encompasses so much that is enigmatic, full of misapprehension and poorly proven by your scholars, natural scientists and medical men, that I am feeling inclined to again give you a light which shall shine forever for you and for all future generations.

2. “What is Life?” Well, if I would discuss this question in the manner it was given you by your learned men, I too, like they, would have to come to wrong conclusions. For all of them without exception regard the effect as the cause, consider the product to be the factors, by judging only by that which is visible or tangible to them.

3. Would I render to you the concept “Life” according to an earlier word in its original context, where it says: “Where there is light, there is warmth, where there is warmth, life”, I would again explain the visible effect or the appearance of life as the product of light and warmth. However, with today’s word I want to tell you neither the one nor the other, but I want to show you life from a more profound and more exalted spiritual aspect. This will convince many a doubter and atheist of his unbelief so that also he, converted by the sound reasoning, can in the end only believe, or surmise, what until now he has so stubbornly denied.

4. Now let us come to the point; the question is: “What is life?”

5. Look, if I take the matter as it presents itself to your senses, “life” exists wherever a transformation, a change, a movement manifest. You say: The plant, this animal, this person is alive. Where life is not visible, not perceptible to your senses, as in the mineral kingdom, you no longer assume a life, but at most a combustion in accordance with certain laws according to which also the rock, though slowly or imperceptibly, experiences a transformation. However, according to your belief, one that is spontaneously caused by the influences of other elements on it.

6. This is how you view life. Your botanists prove to you by their diligent studies the circulation of the juices in the plants, tell you as far as their microscopes and other chemical analyses go, how and of what the tree, the leaf, the blossom and the fruit consist, explain to you the fibers and canals and the core of the trees and plants. However, with all this they explain to you merely the media and conductors of life, but not life itself.

7. Your anatomists dissect living and dead animals, look amid the torture of the former or the inanimate state of the latter, in the wrong manner, of course, when life has departed, for the effects of the same. They explain to you the nerves, the white and the gray mass, as factors of sensation and motion. They explain to you the organic and the animal life in man and find also sometimes the center from where all life issues. Finally, they explain to you also the brain with its convolutions and ramifications, its correspondence with, and dependence on, the other nervous system by means of voluntary and involuntary nerves, and explain to you the structure of the nerves as the directors of the will and the life force; however, life itself they fail to fathom out. They do not know why the nerve, like a telegraph wire, transmits to the human limbs the will of the soul or of the life indwelling it. They merely say: The nerve is thus built and created to serve as a conductor. But the fluid enlivening this telegraph, the life potency as such, is unknown to them and will remain so as long as they investigate merely with their intellect. For the thought, which in the convolutions of the brain is transmitted as far as the tongue or the writing pen; this imponderable factor they will not ever be able to fathom with the brain, although it is transmitted through it!

8. The thought is a spiritual product, and this, and how and why it comes into being, is only seen and understood by the more profoundly seeing spiritual man.

9. For this reason this life, which is above the organic and animal life, is even less explainable. For neither the mass of the brain nor the nerves originating in it will ever be able to tell him as to who or what enabled them to inform the outer world of the inner, or to receive the impressions from the outer world inwardly and use them for the further spiritual development of the psychic man.

10. In vain do some materialists toil to trace back all the movements and phenomena in the human as well as in the animal or plant life to the laws of chemical assimilation; it is and remains forever a wrong conclusion. For, when your scientists cite to you all the elements forming your body or that of an animal or a plant; when they prove that this or that consists of phosphorus, limestone, salt, etc., I will only tell them: Take all these primitive elements and mix them, and see whether an artery, a vein, a nerve fiber or even a pulsating heart will ever form from them.

11. Look, you weak blind scientists, surely you can see that in organic life certain basic elements combine into compounds, producing other substances of a higher order. However, the whole chemical laboratory will not succeed in producing a single blade of grass out of all these substances, much less a living being endowed with organic life!

12. To achieve this, a different kind of energy is required, which possesses the raw materials of the world of rocks and minerals according to laws other than those of attraction or repulsion and forms from them organs as supports of organic life. This requires a different law, a different life, and this very life is a mystery for you and so many others, and the purpose of the words I am speaking today.

13. This life, which in the rock presses towards its transformation, which makes it come into being, cease or dissolve into other elements; this life, which in the plant builds the organs, in the living animals makes their leading instinct and in man, combining all the former life of the rock and the plant, develops from the very same the Spiritual for another, eternal world; this life cannot be found and classified through chemical analysis nor with the microscope or the dissecting knife. This life is of a higher order than you weak investigators believe, for it is not a product of matter, but “an offshoot of My own, eternal, never-ending life!”

14. How do you finite, weak beings propose to measure out the life of the infinite God? You see His action visibly in everything surrounding you, you can surmise it if only you ponder on your own Self, which is, and will remain, for so many enigmas.

15. Everywhere you will find that there is still another potency apart from all kinds of air, from magnetism and electricity. For all of these exist only so as to propagate life and to build and sustain the entire visible world, thus leading it towards a spiritual, higher goal.

16. All the absurdities on the part of the materialistic gentlemen will one day be regretted and cursed by them personally, once the moment arrives where the coffin-lid opens and the much celebrated clumsy piece of work, the body, nolens volens (means: whether willing or not) put into the coffin, is returned to the earth to again become that, from which it has gone forth.

17. There at this bridge to eternity they will shudder in view of the desolate prospect, which they have tried to make appear nonexistent to themselves and others and which nevertheless is finally also catching up with them!

18. However, then it will be “too late”; they will be entering a miserable beyond, a “void”, just as they have imagined it. There they will be given time until, having discarded their materialistic concept of creation, they will be able to gradually bear a little spiritual light.

19. This will be their fate, a fate which not I, but they have prepared for themselves. Did not the apostle Paul once say: “As the tree falls, so it remains lying!”

20. Without faith they fell, and without faith they will again awaken there. They were compelled to surrender to the earth the life of their brain and intellect, together with the mechanism serving it, and the spiritual life, which during their earthly sojourn they disavowed, has reached zero. You, My children, do not, and cannot, grasp the miserable conditions awaiting them there!

21. However, let us allow them to continue working with their wisdom-pride and return to our word “Life”, for I do not wish to describe the fate of the unbelievers, but that of the believers. You have this in prospect; as for the former, it is up to every individual to prepare it for himself according to his liking.

22. Now do realize that it is life alone, as I have shown it to you, as an “efflux of My eternal, imperishable Life”, which, weaving through the entire creation, penetrates in the light to the farthest distances where it produces warmth through vibration. This life then, according to My irrevocable laws, first urges the primal elements to combine with one another and, from step to step attaining higher levels of inorganic life, finally slowly makes the transition into organic life. There, by means of the organs, all the former elements, transformed for other purposes and through other processes from the solid into the liquid state, can only be of service to the newly formed life.

23. In this manner the hitherto apparently “inner substance” becomes alive, in animals turning into soul-substance and finally, in man, into Spiritual.

24. The pleasant inhalation of the spring air is not a product of oxygen and carbon, as you call them, but it is the spiritual life newly awakening from its hibernation, which comes over one hemisphere of the earth, while the other moves or rushes towards its point of rest lasting several months.

25. It is not merely a material feeling of well-being or a material influence which the mountains exert on the wanderer when, hiking among them, he sees roaring mountain torrents tumble down from steep rock cliffs or weathered rock masses and snow drifts look down on him from inaccessible heights. It is a far more exalted, spiritual pull of spiritual life which takes hold of him, giving him a foreknowledge that, high above the mute matter in nature, another spirit is wafting, which speaks to him in a friendly manner these words: “Look, small tiny wanderer! That which you are seeing and feeling near me is God’s voice speaking to you, which here for your benefit through its eternal rule with few expedients wants to spread among you contentment, tranquility and blissfulness and tell you:

26. “Do not, o men, lose yourselves in material interests which only concern this brief period of earthly life! Pay more heed to your spiritual development! We ancient witnesses of a pristine nature, who existed before your feet touched this earth, always testify to you of God’s greatness, His omnipotence, His love! Close ranks with us! Be simple and always in tune with nature, and your physical as well as your spiritual life will not, like our waters, roaring and fuming have to find its path between rocks and crevices, but will slowly and gently, among flowering meadows and shady forests, meander towards its goal!”

27. “Consider life an efflux from your Creator’s Spirit, through whose most mighty will also we were raised up, to again sink decaying into the depth in the distant future. As hard rock we stand here, defying wind and weather, until such time when also our elements, our life, having matured for a higher level, can pass into another, higher one!”

28. Thus speak the mountains to you, thus speaks the spiritual life in them to your spirit, which can read in the tumbling water not water, in the snowy summit of a mountain not cold snow, but spiritual correspondences, which are food for its soul and nutriment for its spirit.

29. Do cultivate this life, and thus look upon life, which, conducted through vessels and nerves, proclaims to you that there exists something more exalted, something greater than merely attraction and repulsion or the assimilation of related chemical elements. Then you will more easily grasp that your brain with its convolutions must of course be there so as to impart your life and sustain it; that all of these are only conductors, vessels and disseminators of a higher life, which impart to the animal as well as to the organic and inorganic life the impulse towards manifestation, but are not life itself.

30. Pity all those who consider the manifestations of the vegetative life its quintessence and refuse to recognize a higher Spiritual, which is above all the calamities of life! Poor created beings! They worry about matter, which can give them nothing, replace nothing. They are forced to miss out on a great many blissful impressions and hours that are enjoyed by the one who, recognizing the existence of a higher life, can find solace in it when earthly, material situations try to pull him into the dust from which he was born!

31. Yes, My children! There is a higher life, a life that reaches far beyond all that is transient and even in the rock is infinite. For also the rock changes only its form and chemical structure, but it too does not become nothing, and whatsoever is infinite in the rock, owing to its origin from Me, which in the plant and animal kingdom and in the human race is even more distinctly expressed, this imperishable something is the bond uniting the material with the spiritual world, and both with Me!

32. The more the feeling prevails that that which activates the pulsating heart, that which urges the soul to think, is not a mechanical effort, as a product of material factors, the more the awareness of a higher, spiritual life is raised, which goes even further beyond these transient manifestations of energy of the animal and organic life and even continues where all matter comes to an end.

33. Thus understand life, this urge to go forward, and you will discover even in the tiniest monads or infusorian a superior life independent of the parts constituting this minute creature. Understand that all the organs of this animalcule, though invisible to your eyes, as well as the greatest worlds, are animated and permeated by the very same energy that urges these animalcules to perfection.

34. This spiritual life naturally manifests through the vegetative, organic life, since it is not possible otherwise. However, it is not the same; it is superior and has more permanence than anything else.

35. The organic life manifests merely as long as organs are there which are capable of fulfilling their functions. Once the organs are no longer active, life in them apparently ceases. However, the driving force that urged them to activity has not ceased but is only invisible on account of the inability of the organs to take it up.

36. My spiritual life has not ceased; for, when it can no longer progress in this way, it leads matter, through the dissolution of the same, into new combinations where on higher levels and in different circumstances life begins anew, so as to come closer to its goal, the ultimate return to Me.

37. Thus life, as a spirit-spark everlastingly flowing out from Me, is that which imparted to the first atoms in the great ether the energy to solidify, made from them worlds and suns, endowing them with all the wonders of creation and populating them. And it will ultimately lead them back on the same road, so as to build from the remnants again other spiritual and superior dwellings for freer, greater spirits.

38. The life out of Me is infinite; likewise the effect it produces. He who fails to understand his own life or the life of the world surrounding him in this sense, fails to understand the meaning of the concept of God, of the Creator. He is unable to grasp the idea of a loving Father, who is, and has been, doing everything to be loved, revered and also recognized by His created beings. Nor does he understand why I now, more than at any other time, am sending down to you message upon message, light upon light, so that you may not walk in darkness, battling with prejudice and misapprehension, but may thoroughly recognize the proper light of true life. It is calling out to you with every heartbeat that every beat of your pulse is grace, an efflux of that divine life that is without beginning or end.

39. Take these words to heart. There, keep them and digest them. For there is the place where spiritual life, supported by organic life, streams into your body, where it can bestow on you health, blessing and peace.

40. Thus all My words shall gradually fill in all gaps, remove all doubts and give you more and more the certainty that you are not Living in a material, but already in a spirit-world, where matter is merely the rough encasement, which is subject to change, whereas the actual Spiritual, Sublime, manifesting as life, is always and forever permanent.

41. There is no abstract matter, but only imprisoned Spiritual, and it is this that urges on towards the transformation of the former, manifesting in forms, first inorganic and then organic, from where it passes to its original source, the Spiritual.

42. Thus in the visible world everything confronting your senses is only a means to an end. The cause lies deeper and can only, as spiritual life, be surmised and partly understood with spiritual senses.

43. There lies the hearth of a never-failing source of life. There is the great electrical battery, which through its telegraphic wires beams its impulses to all the worlds, urging everything towards progress, towards perfection. There lies life, the spiritual basic element which, eternal as I Myself, has only a spiritual goal, strives only for the Spiritual, though it must make use of material means depending on the organs.

44. This spiritual life will make use of these means as long as it requires them. Once everything is spiritualized, its activity will become more intense and mightier and that which now must occur on the slow material road will then be carried out spontaneously and with all might, in the way I can create or destroy worlds spontaneously whenever My great plan requires it and I do not wish to adhere to the slow road of development.

45. You do not know the force of this spirit-life though you may have an inkling of it. These words shall serve to lead you to it, so that you may always be aware that you “children of a spirit-world” do possess Spiritual for the development of which you shall do more than for the earthly, transient material, which is only for a short duration, whereas the other will remain forever with you eternal created beings.

46. Thus your earthly sojourn has a purpose and your ultimate transition to another life a certain goal, namely, by utilizing the time to exploit your life’s capital given you in such a way that it may yield you the proper interest and fruits in the beyond! Amen.

18. Lebensgeheimnis… Verschiedenheit der Tiere – 18th Secret of Life… Variety of Animals

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flagge de  Lebensgeheimnis 18… Verschiedenheit von Formen und Arten der Tiere

Lebensgeheimnisse Kapitel 18…
Verschiedenheit von Formen und Arten der Tiere

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer am 9. August 1872

So spricht der Herr…

1. Schon manche von euch und auch viele andere haben sich den Kopf zerbrochen, warum es so viele verschiedene Tiere gibt, deren Nützlichkeit ihr als Menschen nicht einsehen könnt, und die noch obendrein nicht im mindesten den ästhetischen Grundsätzen gemäss eine dem Auge gefällige Form haben und nach eurer Aussage hässlich sind, während man doch von Mir als Schöpfer erwarten könnte, dass Ich alles, was Ich schaffe, Meiner würdig, das heisst mit den schönsten Formen bekleidet schaffen sollte.

2. So urteilt ihr, so urteilen viele Menschen und Naturforscher, die überall die Sache finden möchten, wie sie es sich einbilden, aber nicht wie Ich es gemäss Meiner Weisheit gewollt habe.

3. Nun, wie euer Sprichwort sagt: “Jeder Vogel singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist”, so muss man ja diesen gelehrten Herren und so manchem Grübler und Kritisierer verzeihen, wenn er in seiner Blindheit von Dingen redet, die er nicht versteht und nie verstehen wird.

4. Um euch aber doch einen Beweis zu geben, dass Ich nachsichtig, wie Ich es immer mit Meinen unmündigen Kindern gewesen bin, ihnen auch diese lächerlichen und ungeschickten Urteile verzeihe, nebenbei aber doch will, dass wenigstens unter einer kleinen Zahl Meiner Anhänger eine bessere Meinung herrsche, so will Ich auch hier wieder – wie schon bei andern Gelegenheiten – euch hinter den Schleier der Isis blicken lassen und Meinen Anhängern und Verehrern beweisen, dass doch nicht alles so ungeschickt gemacht ist, was auf der Welt euren Augen sich so darstellt, und dass “der alte Gott” doch wohl schon lange früher gewusst hatte, was Er tut, ehe nur die Idee da war, ob ein Menschenherz schlagen sollte oder nicht! Nun also zur Sache.

5. Ihr seht so manche Tiere, deren Daseinsgrund ihr nicht begreifen könnt, während ihr doch dabei annehmen müsst – weil Ich sie geschaffen, dass doch ein “Warum” dabei zugrunde liegen muss.

6. Seht, wenn ihr eure Rechenkunst wirklich verstündet, wie sie bei Mir zu Hause ist, und nicht bloss eine kleine leise Ahnung von dem tiefen Sinn eurer Mathematik hättet, so würdet ihr so manches leichter begreifen.

7. Es ist wahr, die Mathematik oder Rechnungskunst lehrt euch vom Bekannten auf Unbekanntes schliessen; sie lehrt euch regelmässig denken, regelmässig schliessen, von einem auf das andere, aber doch liegt zwischen diesem Denken und Schliessen immer wieder der Abstand eines endlich menschlich geschaffenen Wesens und eines Gottes, der, wenn Er auch die nämliche Weise der Schlussfolgen beobachtet, die ihr in der Mathematik entdeckt habt, doch noch auf eine ganz andere Weise rechnet, schliesst und denkt, als ihr noch schwache und unmündige Kinder eines mächtigen Herrn und Gottes.

8. Aus diesem folgt also, dass wenn ihr euren Massstab des Denkens und Schliessens an Meine Worte leget, stets Lücken entstehen, wo das menschliche Denken nicht ausreicht, weil ein göttlicher Gedanke dazwischen liegt.

9. Ihr kennt zum Beispiel eine Menge Insekten, deren Nutzen ihr nicht begreifet, aber deren Plagen ihr täglich verspürt, wenn ihr euch nicht mit allen Mitteln dagegen schützt; ihr kennt eine Menge anderer Tiere, die nur leben, um wieder andere unter ihnen stehende zu verzehren, die also nur des Raubes wegen leben.

10. Ihr kennt eine Menge anderer Tiere, die eurem Auge erst durch das Mikroskop bekannt geworden, und die mit einer Produktionskraft, einer Lebensdauer versehen sind, wogegen die höhergestellten Tiere und selbst der Mensch weit zurückstehen muss.

11. Ihr seht also im Tierreich eine Menge Widersprüche, die ihr nicht erklären könnt, und doch, wenn ihr ein einzelnes von diesen Tieren genau beobachtet, so stellt sich heraus, dass es mit einem so wunderbaren Bau geschaffen, dass es mit einer so grossen Sorgfalt erhalten wird, damit seine Gattung sich nicht verliert, woraus natürlich der Schluss hervorgehen muss, dass wenn ihr den Bau eines solchen Tieres, sein Leben und seine ungeheure Fortpflanzung betrachtet, doch ein grosser Grund da sein muss, dass Ich solch winziges Tierchen mit Eigenschaften bedacht habe, die Ich Selbst euch intelligenten Menschen, Meinen Kindern, verweigert habe!

12. So steht ihr denn da zwischen Zweifeln, ohne zu wissen, was ihr von dem Geschaffenen, was ihr vom Schöpfer halten sollt.

13. Sehet, um euch diese Anomalie (Ausnahme von der Regel) etwas näher zu beleuchten, so muss Ich euch auf ein ganz anderes Feld als das Materielle führen; denn wir müssen mit dem Geistigen anfangen, dem die Materie nur als Umkleidung dient!

14. Nur mit geistigen Augen ist dann zu erschauen, was dem materiellen und auch dem Verstandes-Auge ewig verschlossen bleiben wird.

15. Die Idee eines Gottes bedingt ja schon als geistiges Wesen von vorn herein, dass Seine Schöpfungen geistige Produkte sein müssen!

16. Wenn aber ein Gott eine Welt oder einen sichtbaren Ausdruck Seiner Göttlichkeit schaffen will, so muss auch Er eine gewisse Stufenreihe im Geschaffenen herstellen, welche Stufenreihe dem gesetzmässigen Denken entspricht und als Grundbasis des Bestehens und Erhaltens der geschaffenen Welt bestehen muss; denn nur so ist dann ein Leben, ein Streben und ein Vorwärtsdringen des Untersten zum Obersten möglich, welches in den Worten oder Begriffen “Entstehen”, “Bestehen” und “Vervollkommnen” seinen gerechten Zweck findet.

17. Alles Geschaffene hat also mehr oder weniger ein geistiges Prinzip zur Unterlage; in allem Wesenden steckt etwas von Meinem Göttlichen!

18. Wie nun dieses Göttliche sich zu weiteren Stufen verbreiten kann und muss, so ist ihm auch ein analoger Körper, eine analoge innere Einrichtung und eine analoge Lebensdauer anberaumt.

19. Es gibt in der Natur keine Sprünge, sondern stets leise Übergänge von einem Tiere zum andern; diese Übergänge sind es, welche dann manche Schöpfungen nötig machten, die als Mittelglieder eben diese Vorbereitungen des Übergangs von einer Stufe zur andern möglich machten, und diese Mittelklassen im geistigen Sinne genommen sind eben jene Tiere, die euch oft so viel zu schaffen machen, weil ihr nicht wisst, warum sie eigentlich da sind.

20. Bei euren Schlüssen vergesst ihr nämlich ganz, dass zu einem Fortschritt in geistiger Hinsicht, so wie der Schöpfer eines Weltalls denken muss, noch ganz andere Stufen der Logik gehören als die eurigen.

21. Bei vielen dieser Tiere ist aber noch ein anderes der Grund ihrer Form und ihres Lebens gewesen, nämlich nicht nur allein als Mittelglieder und Übergangs-Wesen zu dienen, sondern auch noch eine andere Wechselwirkung zur Anregung des geistigen Fortschritts der ihnen weit überlegenen Wesen zu sein.

22. Sehet, die Wanzen, Läuse und Flöhe und alle andern Insekten, die euch besonders plagen, sie sind für euch geistige Anreger, dass ihr euren Körper, eure Wohnung so besorgt, dass ersterer dem intelligenten Geiste würdig, und die zweite durch Achtung des Reinlichkeits-Prinzips auch eure Gesundheit fördert, damit ihr nicht wie die Schweine im Dreck und Unflat eher ab statt aufwärts steigt.

23. Diese Tiere und noch andere Plagegeister des Menschen haben bei weitem höhere Missionen in ihrem Lebenszweck, als ihr glaubt; es verwirklicht sich in ihnen die Vermittlungsstufe von einer kleinen Intelligenz zur etwas höhergestellten, in einen Körper eingekleidet, welches freilich euch nicht begreiflich ist, die, mit einer Produktion an Kraft und Ausdauer weit über die eurige hinausgehend, euch wohl zeigen könnten (würdet ihr mit geistigen Augen die geistigen Stufen betrachten), wie viel dazu gehört, um einen niederstehenden Gottesfunken aufnahmefähig zu machen auch nur für einen millionsten Teil höherer Intelligenz.

24. Tausenden und Tausenden der niedrigsten Tiere ist es ja gar nicht möglich, sich höher zu entwickeln, und sie müssen den Stufengang aufwärts nur dadurch antreten, dass sie als Nahrung für höhergestellte Tiere zu Tausenden erst miteinander fähig werden, ein einziges höhergestelltes Tier auszumachen.

25. Die kleinsten Infusorien und Monaden, wie ihr sie heisst, sowie die Würmer der Korallen und anderer Krustazeen (Krebstiere) sind ja nur da, um eure Erdrinde mit ihren Leibern aufbauen zu helfen und dadurch die Solidität der Erdschale sowie die gehörige Quantität von Mineralien und Steinen zu liefern, die sie aus dem flüssigen Meerwasser in Festeres ihres eigenen Leibes und durch dieses in gefestetes Gebirge oder Gestein umwandeln.

26. Wenn nun oft Millionen solcher Tiere in einem Wassertropfen allein leben können, so begreifet ihr doch selbst, dass dort die Produktionskraft ausserordentlich sein muss, um in der von Mir festgestellten Zeit eine Erdrinde mit ihren Gebirgen herzustellen, die alles auf ihr mit Leichtigkeit trägt und der Expansionskraft der in Dampf verwandelten Elemente im Innern derselben widerstehen kann.

27. Sehet, bei euch muss der Soldat seine Kleidung, seinen Unterhalt, ja alles, was er braucht, aus der ihm zugeteilten Löhnung bestreiten (Zur Zeit Mayerhofers). Es gibt keine Fahrstrasse in eurem Lande, wo nicht die Befahrer dieser Strasse diese und ihre Erhaltung durch selbstauferlegten Zoll bezahlen müssen (Zur Zeit Mayerhofers), ja der ganze Staatenkomplex eures Reiches lebt und besteht nur dadurch, dass alle, die in dessen Grenzen leben, den Bedarf des ganzen Staates mit seinen Beamten und Königen bezahlen müssen, so zwar, dass der Staat, der für sich selbst kein Geld hat, nur der Verwalter des anvertrauten Geldes ist.

28. So wie ihr es in einem Staate macht, so mache Ich es in den Welten; eine jede Welt muss sich aufbauen, selbst erhalten und selbst sich vervollkommnen, um einst zum Übergang in andere Verhältnisse die dort dann notwendigen Formen in sich vorbereitet zu haben!

29. Die kleinsten euch kaum mit freiem Auge bemerklichen Tiere bauen eure Erdkruste, tragen zum Leben von Millionen anderer Tiere bei und helfen die Oberfläche der Erde verschönern und festigen; die etwas höher stehenden Tiere, in denen Mein göttlicher Funke schon als nahezu ausgebildeter Sinn sich auch schon mehreres aneignen kann, müssen die Träger und Ernährer von wieder höhergestellten Tieren sein, und so stufenweise fort bis zum Menschen. Wo grosse Produktionskraft vorhanden, sind auch Verzehrer dieser Kräfte in der Nähe, welche dieser Vermehrung die rechten Schranken anweisen, damit sie nicht über das gesetzliche Mass hinausreiche!

30. So besteht die Harmonie des Ganzen. Von dem im festen Stein gebundenen Geist bis zum freien Menschen geht ein leises Band der Assimilation (Angleichung), wodurch eines durch das andere bestehen, eines durch das andere sich vervollkommnen und so durch den Menschen in das Geisterreich wieder zurückkehren kann, aus dem es gekommen ist.

31. Euch den Grund und das Warum zu erklären, von den kleinsten Infusorien bis zum Elefanten, dazu würden Jahre nicht ausreichen, um nur eine Klasse der niedrigsten Mollusken deutlich darzustellen, warum sie so geformt, warum diese kleinen Intelligenzpartikel des vegetierenden Lebens in dieser Form, in diesem Element, sei es Wasser, Erde oder Luft, und warum solche Verwandlungen nötig sind, dass ein solches dem Anscheine nach verwahrlostes Tier so und nicht anders geformt sein muss, um seinem Zweck zu entsprechen.

32. Ihr müsstet also vorerst diese Einrichtungen und ihr “Warum” erkennen, ehe ihr auf die Frage kämet: Warum ist nun das ganze Tier da, zu welchem Zweck und auf welcher Stufenleiter?

33. Wo ist eure Wissenschaft, die solches erklären könnte!

34. Sehet nur in einem lebenden Körper einen kleinen Nervenstrang an; was ist er? Ist er der Leiter, ist er der Fortpflanzer organischen und animalischen Lebens? Lebt er, oder pflanzt er das Leben nur fort?

35. Lauter solche Fragen müssten zuerst erörtert werden, wollt ihr das gesamte Tier verstehen; wo sind die Bücher, die da ausreichen würden, euch den Faden durch dieses Labyrinth von “Warums” zu geben?

36. Hier steht der Mensch als endliches Ding an der Grenze seines Wissens, an der Grenze seines Begriffsvermögens; hier fängt der Gott, der Schöpfer an, der dem Menschen nur sagen kann: “Unmündiges Kind, was willst du mit deinem beschränkten Fassen dessen, was ein Gott, ein unendliches Wesen, geschaffen hat? Eine Nervenfaser ist und bleibt dir ein ewiges Rätsel, wie willst du erst bekritteln und beurteilen ein geschaffenes Wesen, welches aus Millionen Teilen besteht, die unter verschiedener Form doch nur eines ausdrücken, nämlich die Stufe eines Geistes-Partikels, ein Minimum des grossen Schöpfers, welcher eben alle diese Vorrichtungen für nötig fand, um auch solch einem kleinen Funken die Fähigkeit des Fortschreitens nicht für immer abzuschneiden? Wo ist deine, wo ist Meine Weisheit? Eines nur erlaubte Ich dir, dass du nämlich, mit geistig gewecktem Auge Meine Schöpfung durchspähend, den grossen Schöpfer, als deinen geistigen Vater, ahnen und Ihn lieben lernen kannst! Aber Ihn begreifen, das liegt über den Grenzen selbst des ganzen Geisterreiches; denn nur Ich allein bin vollkommen unendlich, nie geschaffen, und ihr, wenn noch so nahe an Mir, seid doch als geschaffene Wesen ewig endlich und unvollkommen!” –

37. Dieses, Meine Kinder, begreifet! Erfasset es, und dann werdet ihr auch leicht erfassen können, dass, wie beim langsamen Vorwärtsschreiten der Geistespartikel in einzelnen Wesen und Klassen, ebenfalls die äussere Form dieser Tiere dem Bedürfnisse des Geistes und dem Bedürfnisse des ihm gegebenen Körpers angemessen sein muss!

38. Wie bei euch Menschen am Gesicht und an der ganzen Form die geistige Innenseite zum Teil sich ausdrückt und man den Menschen an seinen Zügen zum Teil erkennen kann, ob in ihm eine edle oder eine gemeine Menschenseele wohnt, so ist auch die Form selbst der niedrigsten Tiere, bis in die Nähe des Menschen, bis zum Affen, stets der Ausdruck des in ihn gelegten Funkens, weswegen bei noch unentwickelten Sinnen und Fakultäten (Fähigkeiten) auch nicht die Formen den ästhetischen Ideen einer menschlichen höchsten Geistesform gleichkommen können, weil eben dieser Geist in seiner Unmündigkeit noch andere Bedürfnisse, andere Einrichtungen braucht, um seinem Zwecke entsprechen zu können; der Geist selbst ist da in seiner geistigen Form noch ein Embryo der kleinsten Ausbildungsstufe, und kann deshalb, einfach wie er ist, so auch seine ihn umgebende Hülle nur einfach sein!

39. Das einzige Massgebende in der Form der Tiere ist die Region, in welcher sie leben, sich mehren und fortpflanzen müssen; diese bedingt bei dem einen tausend, bei dem andern gar keine Füsse; beim einen ein Auge, beim andern viele Augen; beim einen einen Apparat zum Tasten, bei andern viele; überall ist aber die äussere Form der materielle Ausdruck der Stufe, auf welcher der in ihr eingeschlossene Geistesfunke ist.

40. Und deswegen findet ihr oft Tiere, die ihr, weil ihr von oben herab urteilt, hässlich findet; würdet ihr aber von unten hinauf die Klassen und Stufen geistig sehen können, welche solch ein Geist durchmachen muss, bis er zu einem grösseren Bewusstsein seiner selbst kommt, so würdet ihr die für seine Isoliertheit angemessene Form als die geeignetste finden, welche nur so und nicht anders dessen geistigen und weltlichen Bedürfnissen entsprechen kann.

41. Eure Begriffe der ästhetischen Form habt ihr alle aus der menschlichen hergeleitet, habt die menschliche Form als Grundbasis genommen, als Grund-Typus, weil auch Ich einst euch nach Meinem Ebenbilde geformt habe; aber die Formen der Tiere können nicht nach dieser menschlichen beurteilt werden, weil eben bei den Tieren die innere geistige Form nicht vollendet, nicht ganz klar ausgedrückt ist und noch viele Zusätze braucht, bis sie geistig und materiell der menschlichen sich nähern kann; und selbst da, wo sie sich am meisten dem Menschen nähert, wie beim Affen als Tier, das einzige aber höchste mangelt, was den Menschen zum Menschen macht, nämlich das Freiwerden vom Gängelbande der Natur (Instinkt), und die von Mir ihm, als Schlussstein der Schöpfung gegebene höchste Geistesgabe des freien Willens, emanzipiert (getrennt) vom Instinkt, als freies Wesen auch frei von allen Ketten und Banden seiner ihm untergeordneten Natur, Herr seiner selbst und geistiger Herr der Schöpfung zu sein!

42. Die Form einer Spinne, eines Käfers, eines andern Insektes, Vogels oder vierfüssigen Tieres ist ebenso gut nach ästhetischen, Mir nur allein bewussten Grundsätzen gegeben, welche einzelne Uranfänge des Schönen, wie deren Ausgang in der menschlichen Form ahnen lässt, die aber noch zu sehr verdeckt ist unter dem Einfluss, welchen Aufenthalt, Nahrungsmittel und Zweck seines Daseins ihm auferlegen mussten.

43. Mangelhaft schön ist da die verdeckte Geistesform, mangelhaft schön muss auch ihre Umkleidung sein; aber dessen mögt ihr versichert sein, es geht eine Kette von Ideen durch alle organische Welt, welche langsam eine Form aus der andern vorbereitet, eine in die andere einführt, immer hinzusetzend, immer vervollkommnend, bis im menschlichen Körper der Schlussstein alles Strebens erreicht worden ist, welcher vom harten Gestein anfangend, bis zu ihm, dem Menschen, die logische oder mathematische Idee eines höchsten Wesens, eines Gottes entwickelt hat, welcher in den Menschen ein Ihm ähnliches Ebenbild schaffen wollte, geistig (und formell), zu welchem alles andere Getier ehrfurchtsvoll hinaufschauend, in ihm seinen Herrn, aber auch seinen Freund und sein höchstes Ziel, wenn nicht erkennt, aber doch ahnt!

44. Nehmet aber nicht den Menschen wie er jetzt geworden ist, sondern denket euch den Menschen, wie Ich ihn erschaffen habe, wie er rein und unbefleckt aus Meiner Hand ging, ein Abbild von Mir, und ein höchstes Produkt von geistiger Fähigkeit und schönster materieller Form!

45. So war die Menschenform einst der wahre Ausdruck seines von Mir abstammenden Geistes; so muss er auch wieder werden!

46. Und wenn er sich so veredelt hat, wird auch die ihn umgebende Tierwelt an dieser Veredelung teilnehmen; sie wird nicht zurückbleiben, damit der Mensch, wenngleich veredelter, doch in den Verhältnissen bleibt, wie er zu der ihn umgebenden Tierwelt stehen soll, und wie Ich ihn einst geschaffen habe.

47. Einst verstand der Mensch die Tierwelt besser als jetzt, einst gehorchte auch letztere dem Menschen mehr und trat nicht feindselig gegen ihn auf; allein der Mensch entfernte sich von seiner primitiven (ursprünglichen) Form, “er wurde anders, während die Tierwelt die gleiche geblieben ist”, und so sieht die Tierwelt den jetzigen Menschen mit mehr Scheu und mehr Angst als ihren Feind an, weil eben der Mensch den meisten Tieren durch seine feindlichen Absichten bloss bekannt geworden ist; das sanfte Verhältnis, welches von Uranbeginn zwischen beiden geherrscht hat, ist zerstört, und an die Stelle des Freundes das des unerbittlichen egoistischen Herrschers gestellt worden.

48. Jetzt ist der Mensch oft angewiesen, sein eigenes Leben vor dem Angriff von Tieren zu schützen, die in frühester Zeit ruhig zu seinen Füssen lagen und nur seinen Befehlen gehorchten.

49. So hat der Mensch seine Freiheit missbraucht und die friedliche Welt zu einer Mördergrube gemacht, wo natürlich nur Furcht und Hass, aber keine Liebe, kein Zutrauen mehr herrschen können. –

50. Euch, ihr wenigen, die ihr noch an Mich, an Meine Lehre glaubt, euch sende Ich diese Zeilen, damit ihr darin einen neuen Beweis ersehen möget, wie Ich bemüht bin, ohne eure von Mir euch gegebene Freiheit anzutasten, euch wieder zu solchen Menschen zu machen, wie derselbe einst aus Meiner Hand hervorging, und wie er, soll dieser Erdball wieder ein Paradies, ein Eden für seine Bewohner werden, wieder werden sollte!

51. Euch diese Zeilen, damit ihr aus diesen lesen mögt die unendliche Liebe und Güte, welche Ich für und mit euch habe, damit kein Seelen oder Geistes-Partikel verlorengehe, welches Ich einst ausgesandt hatte in die weiten Räume Meiner Schöpfung, sondern damit es erstens gehörig geachtet und zu ihrer Vervollkommnung so viel als möglich beitragend, alle – einfache und komplizierte, Infusorien, Monaden, Tiere und Menschen – einstens auf dem langen Wege der Vervollkommnung wieder gereinigt und ausgereift ins Geisterreich eingehen mögen, von wannen Ich sie aussandte, um ihr Prüfungsleben durch alle Stufen Meines Geister- und materiellen Reiches durchzumachen, und vereint mit dem höchsten und intelligentesten Geiste der Welten- und Erden- Schöpfung im Menschen ein Mir wohlgefälliges Ganzes bilden zu können!

52. Denn was ist der vielen Worte kurzer Sinn! Dass nur Liebe der Hauptfaktor ist, der, wenngleich er anfangs die Geister trennt, doch nur den Zweck hat, sie am Ende desto inniger (weil vervollkommnet) vereint zu sehen!

53. Um aber diese Vereinigung zu würdigen, wie es Geistern, Abkömmlingen von Mir geziemt, so muss sie errungen, verdient werden. Denn nur “dem Verdienste gebührt seine Krone!”

54. Das Bewusstsein des Errungenhabens gibt die Seligkeit des Besitzes.

55. Daher strebt auch ihr danach zu erringen, was Ich euch vorgesetzt habe, damit ihr des Namens “Meine Kinder” als Meine Ebenbilder auch würdig und wert seid!

56. Dies zu erlangen, dazu sind alle diese Gnadenlichter, die Ich euch von Zeit zu Zeit sende, damit ihr immer mehr und mehr erkennen sollt, dass sowohl im kleinsten Monadentierchen wie in eurem Nächsten der gleiche Gott stets das gleiche euch predigt, was auch die Natur auf jedem Spaziergang und jeder Pulsschlag als Zeitabschnitt euch zuruft:

57. “Vergesset nie, zu was ihr geschaffen seid! Benützt jede Zeit und jedes Wort von Mir, diesem Zwecke nachzukommen”; denn bald wird die Zeit kommen, wo das Korn von der Spreu geschieden wird, und wohl denen, welche Zeit und Wort so benützt haben, dass sie zum Korn als fruchtbringendes belebendes Brot für die Himmel erzogen, den Weg der Vervollkommnung getrost weitergehen können, wann Ich kommen werde, als alleiniger Hirte, Meine Schafe unter Meinem Schutze zu versammeln, was auch in Bälde geschehen wird! Amen!

flagge en  Secret of Life 18… The various forms and kinds of Animals

Secrets of Life Chapter 18… The various forms and kinds of Animals

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer on August 9th, 1872

Thus says the Lord…

1. Some of you, as well as many others, have racked their brains as to why there are so many different kinds of animals whose usefulness you, being human, understand and whose outer form, moreover, is not in the least in accord with aesthetic principles and in your view ugly, whereas I, the Creator, could be expected to create everything as being worthy of Me, that means endowed with the most beautiful forms.

2. This is how you judge, how many people and natural scientists judge, who everywhere expect to find things according to their imagination, but not as I wanted them to be in accordance with My wisdom.

3. Well, as your saying goes: “Every bird sings according to the shape of its beak.” And as one must forgive these learned gentlemen and many another over-subtle reasoner and faultfinder if in his blindness he talks of things which he does not, and never will, understand.

4. So as to still give you proof that I am forbearing, as I have always been towards My immature children, and forgive them also these ridiculous and clumsy views, I nevertheless want, at least among the small number of My adherents, a better opinion to prevail. And so I will yet again – as on other occasions – let you look behind the veil of Isis, proving to My adherents and worshipers that not all that presents itself in the world to your eyes as clumsily made is actually so; and that “the old God” certainly knew long ago what He was doing, long before the idea existed as to whether a human heart should beat or not! So let us come to the point.

5. You see so many animals, the reason for whose existence you cannot grasp, while you have to assume – because I created them – that there must be a reason why.

6. Look, if you really understand your arithmetic as I practice it and had not merely a vague little idea of the deeper meaning of your mathematics, you would find it easier to grasp many a thing.

7. It is true, mathematics or arithmetic teaches you to conclude from the known to the unknown quantity. It teaches you to always think logically, always conclude from one to the other. However, this thinking and concluding again and again implies the difference between a finite created human being and God. He, while observing the same manner of concluding as the one you have discovered in mathematics, calculates, concludes and thinks also in a totally different manner from you weak and immature children of a mighty Lord and God.

8. From this it follows that, when you apply your standard of thinking and concluding to My words, there always appear gaps where human thinking is insufficient, because a divine thought lies in between.

9. You know for instance a great number of insects whose usefulness you fail to understand, while daily feeling the tormentors unless you protect yourselves against them with all the means at your disposal. You know a great number of other animals that only live to consume other animals below them and, therefore, only live for the sake of preying.

10. You know a great many other animals which only become familiar to your eyes through the microscope and which have been endowed with a productive energy, a longevity compared to which that of higher animals, and even of man, is left far behind.

11. Thus you see in the animal kingdom many contradictions for which you have no explanations, but if you thoroughly observe one of these animals individually, it turns out to have been created with such a wonderful form and is sustained with such great care so that its species cannot be lost. This of necessity leads to the conclusion that, considering such an animal’s form, its life and its immense power of reproduction, there must be a great reason for the Creator, or Me, to endow such a tiny animal with attributes, which I Myself have refused you intelligent human beings, My children.

12. So you are being plagued by doubts, not knowing what to think of the created or the Creator.

13. Look, in order to elucidate this anomaly a little more closely for you, I must lead you onto a field completely different from the material one. For we must begin with the Spiritual, for which matter serves only as envelopment.

14. Only with spiritual eyes can then be seen what will forever remain hidden to the physical eye and also to the eye of the intellect.

15. The idea of God, as a spiritual Being, implies as a matter of course that His creations must be spiritual products.

16. However, if God wants to create a world, or a visible expression of His divinity, He too must establish a certain gamut as to the created, which gamut corresponds to regular thinking and must exist as basis for the existence and permanence of the created world. Only then is there a life, a striving and a moving upward from the lowest to the highest possible, which finds its proper purpose expressed in the words or concepts “coming into being, existing and perfecting.”

17. Therefore, everything created has as its foundation a more or less spiritual principle; in everything existing, something of My divinity is hidden!

18. As this divinity can, and must, be spread onto further levels, it was also allotted an analogous body, an analogous inner arrangement and an analogous duration of life.

19. There are no leaps in nature, but always transitions from one animal to the other. These transitions then necessitated many creations, which, being links made these preparations possible for the transition from one level to the next. And these intermediate species, understood in the spiritual sense, are the very same animals that often trouble you so much because you do not know why they are actually there.

20. When you draw your conclusions you completely forget that for a progress in a spiritual sense, in accordance with the thinking of a Creator of a universe, other levels of logic totally different from yours are necessary.

21. However, with many of these animals there was still another reason for their form and their life, namely, not only to serve as intermediate and transitional beings, but also to exert a mutual effect for the stimulation of the spiritual progress of the beings far superior to them.

22. Look, the bugs, lice and fleas, and all the other insects tormenting you in particular, are for you spiritual stimulators to look after your body and your dwelling in such a way that the former may be worthy of the intelligent spirit and the latter, by the observance of the principle of cleanliness, also further your health so that you do not, like pigs, go down in the filth and dirt, instead of rising upwards.

23. These animals and still other tormentors of man have by far a higher purpose of life than you think. In them is realized the mediating level between a low and a somewhat higher intelligence, clothed in a body, something you cannot grasp. In strength and endurance far surpassing you, they could well demonstrate to you (if you could view the spiritual levels with spiritual eyes) how much it takes to render a lowly divine spark receptive to even a millionth part of higher intelligence.

24. For thousands upon thousands of the lowest animals an upward development is impossible and they can begin their ascent only by serving as food for higher animals and then combining by the thousands into a single higher animal.

25. The smallest infusorian and monads as you call them, as well as the worms of the corals and other crustaceans, are only there to help build up your earth’s crust with their bodies, thereby rendering it solid, and also to produce a considerable quantity of minerals and stones from the waters of the oceans, which they use to solidify their own bodies and which are then turned into solid mountains or rock (chalk).

26. Since often millions of such animalcules can live in a single drop of water, you must realize that there the productive capacity must be extraordinary, to build within the time ordained by Me an earth crust, including its mountains, which carries everything on it with ease and is capable of resisting the expanding force of the vaporized elements within its interior.

27. Look, your soldier must pay for his clothing, his keep, even for all he requires, with the pay allotted him. There is in your country not a highway whose travelers did not have to pay for the road and its maintenance through a self-imposed toll. Indeed, the whole complex of your empire lives and exists only inasmuch as all its inhabitants have to pay for the needs of the whole state with its officials and kings, making the state, which as such has no money, only the steward of the money entrusted to it.

28. As you proceed in a state, I do in the worlds. For every world must develop, maintain and perfect itself, so that it has prepared within itself for the future transition the forms then required under the changed conditions.

29. The smallest animals, barely visible to your naked eye, build the crust of your earth, support the life of millions of other animals and help to beautify and solidify the surface of the earth. The somewhat higher animals, in which My divine spark, as an almost developed sense, can already assimilate other things, have to be the carriers and sustainers of again higher animals, and so forth in stages up to man. Where there are great productive forces, consumers of these forces are at hand, which curb this reproduction so that it remains within the lawful limit.

30. Thus exists the harmony of the whole. From the spirit imprisoned in solid rock up to the free man, a quiet bond of assimilation winds through whereby one can exist through the other, one can perfect itself through the other and can thus, through man, again return to the spiritrealm from where it once came.

31. Years would not suffice to explain to you the cause and the “why”, beginning with the smallest infusorian up to the elephant, to dearly demonstrate to you even one class of the lowest mollusk and the reason why I have formed them thus; why these little intelligence-particles of the vegetative life are in this form, in this element, be it water, earth or air, and why such transformations are necessary, so that such an obviously neglected animal be formed thus and not otherwise in order to fulfill its purpose.

32. Therefore, you must first recognize these arrangements and their “why”, before raising the question why the whole animal is there, for what purpose, and on what part of the gamut?

33. Where is your science, which could explain this!

34. Just look at a small nerve center in a living body, what is it? Is it the director; is it the propagator of organic and animal life? Is it alive, or does it merely propagate life?

35. All these questions must first be discussed if you want to understand the whole animal. Where are the books that would suffice to give you the thread through this labyrinth of “Whys”?

36. Here man, as a finite being, has reached the limits of his knowledge, the limits of his intellectual capacity. Here begins God, the Creator, who can only say to man: “Immature child! What do you want with your limited grasp of that which God, an infinite Being, has created? A nerve fiber is, and remains, for you an eternal riddle. How can you criticize and judge a created being consisting of millions of parts which, under different forms, still express only one thing, namely, the present level of a spirit-particle, a minute particle of the great Creator? A Creator who deemed all these arrangements necessary lest such a tiny spark should forever be deprived of the capacity for progress? Where is your wisdom, and where is Mine? I permitted you only one thing, and that is, by watching with spiritually open eyes throughout My creation to learn to surmise and love the great Creator, as your spiritual Father! However, to understand Him is beyond the limits of even the whole spirit-realm. For I alone am completely infinite, was never created, and you, however close to Me, are nevertheless as created beings forever finite and imperfect!”

37. This, My children, do understand! Grasp it and you will then be able to easily grasp that, just as with the slow progress of the spiritparticles in individual beings and species, also the outer form of these animals must be adapted to the requirements of the spirit, as well as of the body belonging to it!

38. Just as in you human beings the face and the whole form partly express the spiritual interior and man can be partly recognized from his features, which give expression to either a noble or a common human soul, also the form of even the lowest animals up to those close to man, namely the ape, is the expression of its inherent spark. This is why, with still undeveloped senses and faculties, the forms cannot correspond to the aesthetic concept of a highest human spirit-form. For this spirit in its immaturity has still other requirements, needs other arrangements to fulfill its purpose. There the spirit itself in its spiritual form is still an embryo on the lowest developmental level and, therefore, simple as it is, also the envelopment surrounding it can only be simple.

39. The only factor determining the form of the animals is the region in which they must live, multiply and reproduce. This requires in one case a thousand, and in another no feet at all; in one, a single eye, in others, many. But everywhere the outer form is the physical expression of the level occupied by the enclosed spirit-spark.

40. This is the reason why you often find animals which, judging condescendingly, you declare ugly. However, if you could spiritually see the species and levels, beginning at the bottom, through which such a spirit must pass before he can come to a greater self-awareness, you would consider the form given it in its isolation the most suitable, which can correspond to its spiritual and material requirements only thus and not otherwise.

41. You have deduced all your concepts as to aesthetic form from the human form, having taken the human form as basis, as basic type, because also I formed you once in My image. But the forms of the animals cannot be judged according to the human form, simply because in the animals the inner spiritual form is not perfected, not quite clearly expressed and still in need of many additions until it can approach the human form spiritually and physically. And even where it comes closest to man, as is the case with the ape, the animal is lacking in the sole, but highest, attribute that makes man human. It is the freeing from the leading-string of nature (instinct) and, as the keystone of creation, the higher spiritual gift of the free will, emancipated from the instinct, as a free being to be also free from all the shackles and bonds of a nature subordinate to him, a lord over himself, and a spiritual lord of creation!

42. The form of a spider, a beetle or some other insect, of a bird or some quadruped is also given according to aesthetic principles known only to Me and gives us a foreknowledge of various primordial beginnings of beauty, as well as its culmination in the human form. It is, however, still largely hidden under the influence exerted on it by factors such as location, nutrition and purpose of existence.

43. There the hidden spiritual form is wanting in beauty, and so also its envelopment must be wanting in beauty. But you may be assured of this: A chain of ideas goes through the entire organic world, which slowly prepares one form out of another, introducing one into the other. It is always adding, always perfecting, until in the human form the keystone of all striving has been reached. Beginning with the hard rock up to man, the latter has developed the logical or mathematical idea of a highest Being, of God, who in man wanted to create His spiritual (and physical) image to whom every other animal would look up in reverence, surmising if not recognizing in him not only its lord, but also its friend and highest goal.

44. However, do not consider man as he is now, but think of man as I created him, when, pure and unsullied, he went forth from My hand, an image of Me, and an ultimate product of spiritual ability and the most beautiful material form.

45. Thus, the human form was once the true expression of his spirit out of Me; thus he must again become!

46. Once he has ennobled himself thus, also the animal world surrounding him will participate in this ennoblement. It will not lag behind so that man, though more ennobled, will stay in the same relationship to the animal world surrounding him as when he was once created.

47. Once upon a time, man understood the animal world better than now; the latter obeyed man more and was not his enemy. However, man distanced himself from his primal form. The became different, whereas the animal world remained the same.” Therefore, since man has become known to most animals only through his hostile intentions, the animal world regards the present man with more awe and fear as its enemy. The gentle relationship existing between both from the beginning is ruined, the place of the friend having been taken by the inexorable selfish ruler.

48. Now man is often compelled to protect his own life against the attacks of animals that in the earliest times lay tranquilly at his feet, only obeying his orders.

49. Thus man has misused his freedom and turned the peaceful world into a den of murderers and thieves where, of course, only fear and hate, but no longer any love or trust can prevail.

50. To you few who still believe in Me, in My teaching, I am sending these lines for you to see new proof of My endeavor, without touching your freedom given you by Me, to again make you such human beings as the one once going forth from My hand and, in line with him, this earth shall again become a Paradise, a Garden of Eden for its inhabitants!

51. To you these lines, so that you may read from them the infinite love and goodness I have for you and no soul- or spirit-particle which I once had sent forth into the vast spaces of My creation may be lost, but be duly respected. Furthermore, whenever possible adding to their perfection, so that all the simple or complex infusorian, monads, animals and human beings once in the future on the long road of perfection, purified and matured, may again enter the spirit-realm from where I once sent them out to pass their trial-life on all the levels of My spiritual and material realm and, united with the highest and most intelligent spirit of the worlds and earths, be able to form in man a whole pleasing Me.

52. What is the summary of the aforesaid? That Love alone is the deciding factor which, although at first it separates the spirits, only serves one purpose, namely, to see them finally all the more intimately (because perfected) united.

53. However, in order to value this unification, as befits spirits, offspring of Mine, the same must be fought for, deserved; for only “accomplishment deserves the crown!”

54. The awareness of accomplishment results in the blissfulness of possession.

55. Therefore, you too should strive to attain what I have shown you so that you, as My images, may be worthy and deserving of the name: “My Children”!

56. All these lights of grace which I send you from time to time serve to achieve this, namely, that you shall more and more realize that in the smallest monad, as well as in your fellowman, the same God keeps preaching you the same thing which nature during every walk, and every pulse-beat as a time unit calls out to you:

57. “Do not ever forget to what end you were created! Use every minute and every word from Me to fulfill this purpose!”, for soon the time will come when the grain and the chaff will be separated. Happy they who have used time and word in such a way that they, raised as corn for a fertile, invigorating bread for the heavens, can confidently continue on the road to perfection, when I shall come, as the sole Shepherd, to gather My sheep under My protection, which will certainly happen soon! Amen.

16. Lebensgeheimnis… VATER UNSER! – 16th Secret of Life… OUR FATHER!

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Lebensgeheimnisse Kapitel 16… Vater unser!
11. November 1872 – Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

So spricht der Herr…

1. Viele Tausende plappern dieses Gebet des Tages oft viele Male herunter, und kaum einer unter ihnen versteht, was er eigentlich sagt, oder was Ich damit sagen wollte, als Ich es Meine Jünger lehrte.

2. Auch ihr selbst, die ihr doch schon besser unterrichtet seid wie viele, ja sogar über dieses Gebet von Mir Selbst verschiedene Erklärungen erhalten habt; auch ihr wisset doch nicht im tiefsten reinsten Sinne, was der Inhalt dieses Gebetes ist, sonst würdet auch ihr es nicht allein oft im Aufblick zu Mir beten, sondern ihr würdet kein anders formuliertes Gebet dem gleich achten können.

3. Um nun wieder einen Lichtstrahl in euer Herz zu senden, der euch die Wunder Meiner Geisterwelt von einer andern Seite beleuchten soll, so will Ich euch dieses Gebet und die darin enthaltenen Worte näher erklären, damit ihr erkennen möget, was das heißen will: ein Gott, ein liebender Schöpfer und Vater lehne euch dieses Gebet, damit ihr erkennen mögt, wie viel Geistiges in jenen Worten liegt, die Ich Meinen Jüngern und der ganzen Menschheit hinterließ, um mit Mir in geistige Gemeinschaft zu treten, und nebenbei noch die weltlichen sowie die geistigen Verhältnisse des Menschen so ganz zu umfassen, als wie dieses Gebet als Bitte zu mir, als Bitte eines Kindes zu seinem Vater es nur auszudrücken vermag.

4. Nun, Ich will also Wort für Wort, Satz für Satz euch dieses einzige Gebet aus Meiner Wanderzeit auf Erden erklären, dessen tiefen Sinn enthüllen, und so euch um einen großen Schatz reicher machen.

5. Wenn ihr die Zeitverhältnisse ins Auge fassen wollet, in welchen Ich dieses Gebet Meinen Jüngern vorsagte, so werdet ihr leicht erkennen, welch mächtiger Unterschied schon darin lag, daß Ich Meinen Mitlebenden gegen alle religiösen Gebräuche schon in den ersten Worten Meines Gebetes zeigte, wie wenig sie selbst ihre religiösen Bücher verstanden, noch sie geistig auslegen konnten; denn während den Juden es streng verboten war, den Namen ihres Gottes eitel zu nennen, während sie ihren Gott als einen Gott der Rache und des Zornes ansahen und höchstens ebendeswegen Ihn oft anflehten, mehr aus Furcht als aus Vertrauen zu Ihm, so lehrte Ich sie in den ersten zwei Worten “Vater unser” diese Kluft zwischen ihrem Gott und Schöpfer und den Menschen zu übersteigen, und aus dem strengen Richter einen liebenden Vater zu machen.

6. Nur durch dieses Wort allein schon wurde der nachfolgende Inhalt des Gebetes gerechtfertigt; denn einen Vater konnte sein Kind so bitten wie Ich es Meine Jünger lehrte; aber kein Mensch durfte damals seinen Gott anflehen um Dinge, welche nach dem Begriffe jener Zeit viel zu nichtig gewesen wären, als daß ein Gott, den man sich weit hinter den Sternen in unzugänglichen Räumen dachte, sich damit abgegeben hätte!

7. Das Wort “Vater”, und noch mehr bezeichnend “unser”, war also dieser große Unterschied, welcher den entfernten Gott bis ins menschliche Leben niederzog und dem Menschen erlaubte, als unmündiges Kind seinen Schöpfer mit Liebe zu umfassen, während in allen andern Auffassungen göttlicher Würden, selbst bei den heidnischen Völkern mit ihren Göttern, diese eigentlich nur einzig wahre fehlte!

8. So war der erste Eingang dieses Gebetes auch der größte und mächtigste Impuls, ein Gemüt in fromme Begeisterung zu erheben; denn der sanfte Ruf “Vater!” – “mein Vater!” oder wie in diesem Gebet der Begriff der Nächstenliebe in tiefster Bedeutung zugrunde liegt, “unser Vater” ist der größte, mächtigste Hebel, ein Vertrauen zu erwecken zu Dem, zu Dem man betet, daß dieses Gebet auch erhört werde, und daß dem Menschen als Kind sein Vater angedeihen lassen wird, was zu seinem weltlich und geistig Besten ist!

9. Der nächste Satz heißt: “im Himmel”: Diese Worte haben eine zweifache Bedeutung, erstens, wenn ich einen Vater habe, welcher im Himmel als dem Sitze von reinen Geistern und dauernder Seligkeit ist, so versteht sich wohl von selbst, daß entweder ich von dort abstamme, oder doch wenigstens, wenn ich mich des Vaters würdig mache, einst dort in die Nähe Dessen gelangen kann, Der mir erlaubte, Ihn “Vater “zu heißen.

10. Die zweite Bedeutung dieser Worte ist, daß ein Vater im Himmel ein Wesen sein muß, welches trotzdem, daß Ich Ihn in die Himmel versetzte, doch allgegenwärtig, allmächtig sein muß; denn sonst ist mein Bitten vergebens, Er hört es nicht, oder kann es nicht erfüllen, um was man Ihn bittet.

11. Ferner ist noch dabei in Anschlag zu bringen, daß unser Vater im Himmel als Geist, ebendeswegen auch geistig und in tiefster Ergebung angefleht werden muß, wenn ich nur im Mindesten Seine Größe und meine Winzigkeit in Anschlag bringen will. Dieses bezeugt auch der nachfolgende Satz, wo es heißt: “Dein Name werde geheiligt!” Denn nur wer die ersten Worte im tiefsten Sinn begriffen hat, kann erfassen, was es heißen will: Dein Name werde geheiligt!

12. Es will heißen, daß, als Unterschied zu einem weltlichen Vater, der Vater im Himmel, als Geist, nur dann würdig geehrt werden kann, wenn man auch bei Anrufungen, Beteuerungen und Schwüren den Namen des allerhöchsten Wesens nicht missbraucht und in weltliche Händel herunterzieht; denn dieser Schöpfer, der euch erlaubte, Ihn als Vater anzurufen, ist zu erhaben, und du eben als Kind zu hoch gestellt auf der geistigen Stufe aller denkenden Wesen, als daß du einen solchen Namen und mit dem Namen selbst deinen Gott und Vater anrufen solltest, als sollte Er Zeuge deiner ausgesprochenen Worte sein; denn nur wenn du den Namen “Vater, unser aller Vater”, wenn du die Stellung dieses Vaters, nämlich im Himmel als ewigem Freudenort, ganz auffassest und begreifst und danach handelst, dann kannst du mit der Bitte hervortreten: “Dein Reich komme zu uns!” Nur dann bist du würdig, daß dieses Reich der Himmel, dieses seelische Paradies auch herabsteigt in dein eigenes Herz und dich da im Kleinen fühlen läßt, was dich einst im größeren Maßstabe erwarten wird.

13. Nur nach der Befolgung der ersten Sätze ist der Mensch würdig, in ein Reich derjenigen Geister aufgenommen zu werden, welche den Schöpfer des Universums als ihren einzigen Gott und ihren einzigen liebenden Vater anerkennen.

14. Damit aber dieses Reich auf Erden ein Bleibendes werde, so ist es nötig, daß der Wille oder die göttlichen Gesetze eines höchsten Wesens, das du Vater nennen darfst, auf Erden auch ausgeführt werden; denn dieses besagt als Beleg des früheren Satzes der nächstfolgende, wo es heißt: “Dein Wille geschehe auf Erden, wie im Himmel!” Nur dann, wenn die Menschen, ihre geistige Abstammung anerkennend und würdigend, den Gesetzen der Liebe zu Gott und dem Nächsten nachkommen; nur dann ist es möglich, daß das Reich Gottes danieder steige und aus dem Erdenleben wieder das Paradies mache, aus welchem die ersten Menschen vertrieben wurden. Nur dann, wenn auf Erden bereitwillig wie im Himmel diese Liebesgesetze stets vollzogen werden, nur dann ist bleibender Friede sowie stete Ruhe möglich.

15. Und wenn Ich dort Meinen Jüngern begreiflich machen wollte, wie das Erdenleben verschönert werden könnte, so sagte Ich ihnen geistig, daß, wenngleich das paradiesische Freudenleben nicht allgemein so leicht zu erzielen ist, es doch einzelnen möglich ist, in ihrem Herzen diese reine Freude des ungetrübten Bewusstseins zu erreichen, und so einen Vorgeschmack zu haben von dem, was in künftigen Zeiten und höheren Regionen sie erwartet!

16. So soll die Macht des Gebets einen Zustand, wenngleich nur auf Augenblicke, herbeiführen, der tröstend für sich und beruhigend im ferneren Lebenswandel der Seele Stärke und Kraft geben kann.

17. Damit aber diese geistige Hebung, wo die Seele sich zu Ihm, dem Vater aller lebenden Wesen erhebt, nicht durch weltliche Missstände getrübt, damit auch auf Erden euer Lebenswandel fruchtbringend für andere werde, und ihr nicht mit Tränen der Not und des Schmerzes zu Ihm aufblicken müsst, so schließt sich dieser früheren geistigen Bitte die weltliche an, nämlich: “Gib uns unser täglich Brot immerdar!”. Nur wer sein tägliches Brot hat, kann seinen weltlichen Verpflichtungen nachkommen, und auch wo es nottut, seinem Nächsten helfen.

18. Daß Ich, als Jesus, Meine Jünger dieses Gebet so lehrte, hatte darin seinen Grund, weil eben die geistige Erhebung und geistige Nahrung nur dann erst im vollen Sinne möglich ist, wenn der Körper, als notwendiges Bindungsmittel zwischen hier und dort, nicht unter dem Druck der Verhältnisse leidet!

19. Meine Jünger mussten wohl in der ferneren Zeit nach Meinem Hingange manchmal fasten, und es mangelte ihnen an dem Nötigsten; aber darum wendete Ich dieses Gebet so, daß auch die weltlichen Bedürfnisse von Mir erfleht werden sollen, und der Mensch sich nicht dem Wahne hingibt, als dürfte er bloß um Geistiges zu Mir flehen!

20. Das Gebet, wie Ich es gab, schloss das ganze menschliche Pilgerleben in sich ein, so wie alle Zehn Gebote, nebst Meinen zwei großen Liebes-Gesetzen.

21. Es mußte praktisch sein, für alle Lebensverhältnisse passen, und dem Menschen, in welche Lage er auch kommen mag, wenn er es mit ganzer Inbrunst und geistig tiefster Auffassung betet, den Trost und die Ruhe verschaffen, welche nur einem Gott, einem himmlischen, liebenden Vater zu geben möglich sind. – So folgt der weitere Satz: “Vergib uns unsere Sünden!”; welches ein offenes Bekenntnis ist, daß Menschen, eben als Menschen und nicht als geistige Wesen oder Kinder eines himmlischen Vaters, fähig sind, gegen Seine Gesetze zu handeln, zu fehlen, oder wie es heißt, zu sündigen.

22. Die Bitte um Vergebung der Sünden schließt das Bekenntnis von Schwachheit in sich ein; es zeigt, daß der bittende Mensch oder das flehende Kind seine Schwäche erkennt, daß es fähig ist, zu sündigen, und zwar oft auch wider Willen, wo zwar der Wille zu widerstehen vorhanden ist, jedoch entweder die eigenen Leidenschaften oder die Welt zu mächtig sind, so daß das Kind mit den besten Vorsätzen fehlt, und sich dadurch eben dieses himmlischen Vaters unwürdig macht.

23. So, von Reue geplagt, soll das Kind sich hinwerfen zu den Füßen seines geistigen Vaters, soll Ihm seine Schuld bekennen, und soll aber auch eben durch diese Versicherung der Besserung, als Vorsatz denselben mit sich in die weiteren Schritte der Welt mitnehmen, was im nächsten Satze ausgedrückt ist, nämlich: “wie auch wir vergeben allen, die uns schuldig sind.” Es soll dieses der Vorsatz sein, eben wie der Vater im Himmel nur der Verzeihung und der Liebe, nicht aber des Hasses und der Rache fähig ist, daß auch ihr, wenngleich im geringeren Maßstabe, göttlich, oder eures himmlischen Vaters würdig handeln sollt, denen vergebend, die euch Böses getan haben; ein Wort von großer Bedeutung, besonders in jener Zeit, wo es hieß: “Aug um Aug usw.”, wo die Rache erlaubt war, ja sogar zu den göttlichen Attributen (Eigenschaften) Jehovas gezählt wurde!

24. So seht ihr, wie dieses Gebet alle menschlichen Leidenschaften umfasst, alles Hohe, aber auch alles Niedere in Erwägung bringt, und so mit wenigen Worten in Form eines Gebetes den als Mensch geschaffenen Wanderer auf dieser Welt zu einem geistigen Weltbürger macht, wenn er diese wenigen Worte, die einst aus Meinem Munde flossen, beachten will!

25. Damit aber dieser festgesetzte Vorsatz nicht zum Scheitern gelange, so enthält eben dieses Gebet im nachfolgenden Satz die eigentliche Ursache, welche den Menschen oft abtrünnig macht und ihn zwingt, anders zu handeln als er will. Es ist seine Umgebung und die Verkettung der Umstände, welche ihm Versuchungen bereiten, woraus er nicht immer als Sieger hervorgeht.

26. Obwohl diese Versuchungen in der Welt notwendig sind – denn ohne Kampf keine Erstarkung im Glauben, im Vertrauen zu Mir -, so erkennt der Mensch doch die Schwäche, die in seinem zweifachen Organismus liegt, nämlich dem seelischen und geistigen, daß er nicht immer Herr seiner selbst ist, und eben deswegen fleht er in diesem Gebete: “Führe uns nicht in Versuchung!”; was geistig heißen will: “O Vater, erbarme Dich Deines schwachen Kindes und helfe ihm, damit es nicht oft auch gegen seinen Willen den Versuchungen erliege, die andere ihm bereiten!”

27. Nur in der redlichen Anerkennung seiner eigenen Ohnmacht liegt die ganze Inbrunst eines Gebetes zu einem Allmächtigen, Der Sich von Menschen Vater nennen läßt, und Der eben diese Menschen zu Seinen Kindern erziehen und heranbilden möchte! –

28. So lange Stolz oder Überschätzung seiner eigenen Kräfte in einem Herzen herrschen, kann kein aufrichtiges Gebet oder Bittgesuch zu Mir gelangen. So wie Ich es einst sagte, so lautet es heute noch, wo es heißt: “Und wenn ihr alles getan habt, was Menschen möglich ist, so seid ihr doch noch immer faule Knechte!”

29. Der Mensch, in welchen Verhältnissen er sich befinden mag, was für Umstände er zu bekämpfen haben wird, stets soll er rechnen, daß das wenigste er, das meiste aber Ich getan habe!

30. So wächst sein Vertrauen zu Mir, so erkämpft er sich seine Ruhe, seinen Frieden, und nur wenn er vor Mir zerknirscht hinfällt und ausrufen muß: “Herr was bin ich, daß Du meiner gedenkest!”, wenn er bekennt und erkennt, wie wenig seine Kräfte allein ausreichen, um zu seinem geistigen ewigen Ziele zu kommen, dann erst wird er begreifen, was die Hilfe seines geistigen Vaters wen und wie weit sie verschieden ist von dem, was andere Mitmenschen ihm angedeihen lassen können!

31. Dieses Bekenntnis, daß ohne Ihn, den einzigen wahren und stets sich gleich bleibenden Vater, nichts möglich ist; dieses allein kann dann den Menschen, nachdem er seine Ohnmacht erkannt hat, zu dem Ausruf bewegen, mit welchem dieses Gebet schließt, indem er sagt:

32. Da ich nun begriffen, daß ohne meinen Vater im Himmel ich eine Null bin, so bitte ich Ihn, daß Er mich von allem Bösen fern halte, oder wie es im Gebet heißt: “von allem Übel erlösen möge!” Die Erlösung, oder auch Freisprechung alles Getanen, ob mit oder ohne Willen, muß natürlich geschehen, sonst ist ein Fortschritt nicht möglich, ein Kind des Vaters im Himmel zu werden, nicht ausführbar.

33. Eben deswegen schließt auch dieses Gebet mit der Bitte: “Entferne alles Gefährliche von mir”, was mich auf meiner Bahn rückwärts statt vorwärts bringen könnte. Verzeihe das Begangene und verhindere das böse Kommende.

34. Nur so kann der Mensch auch eine Ruhe, einen Trost in einem Gebet finden, welches mit wenigen Worten ihm seine ganze Stellung als Mensch und Kind Gottes beweist, daß er ein Wesen zwischen zwei Welten, zwischen Materiellem und Geistigem ist, dem letzteren folgen muß, soll er dieses Namens würdig sein, mit welchem er den Schöpfer alles Bestehenden anruft.

35. Deswegen fängt dieses Gebet mit dem Vater-Rufe an, und endet mit der Bitte, eben an diesen Gott, welcher, wäre Er nicht Vater, den Menschen nicht von seinen Übeln erlösen, nicht ihm verzeihen, nicht ihm Zutrauen einflößen könnte!

36. So, Meine Kinder, betet dieses Gebet zu Mir, denket mit dem ersten Anruf nicht an euch allein, nein, umfasset mit dem Rufe: “Unser Vater!” die ganze Menschheit, die jetzt mehr als je ein Haufe verirrter Kinder ist, welche alle willenlos und ohne Zweck und Ziel dem Verderben entgegensteuern, weil die meisten eben diesen Vater vergessen oder gar verleugnet haben, nicht wissend und nicht wissen wollend, daß Er im Himmel ist, daß Er ihrer harret, um einst sie alle mit liebenden Armen zu umfangen.

37. Betet zu Ihm, dem Vater aller Kreatur, daß Er verzeihen möge, wenn Sein Name missbraucht und in den Staub gezogen wird, statt geheiliget zu werden. Betet, daß das Reich des Friedens, der dauernden Seligkeit, welches eben in jenem Himmel, der Sein Wohnsitz ist, thront, auch zu euch herabsteigen möge, daß nicht Mensch gegen Mensch in ewigem Hass und Hader, sondern daß Brüder gegen Brüder in Wort und Tat die Nächstenliebe im höchsten Sinn ausführen mögen, da nur dann die Welt ein Paradies werden kann, wenn der Wille des Vaters im Himmel auch auf Erden ausgeführt wird!

38. Betet, daß allen Menschen auf Erden nicht der tägliche Unterhalt ermangele, damit auch alle sich der aufgehenden Sonne erfreuen mögen, und nicht einen Tag verwünschen, der höchstens nur Elend beleuchten muß.

39. Betet so in Meinem Gebet das “Vater unser”, dann werden eure Sünden vergeben werden in dem Maße, als ihr selbst nachsichtig gegen andere seid. Die Versuchungen werden dann weniger werden, eben weil ihr im Glauben erstarkt leichter sie bekämpfen könnt, und so von allen Übeln dadurch erlöst werdet, weil rein geworden – “dem Reinen alles rein ist”, und wo, wenn auch vielleicht anfangs leicht gewankt oder gefehlt wurde, jetzt erstarkt durch das Vertrauen in Mich ihr an Gefahren vorüberwandelt, die für euch schon längst den Stachel der Verführung verloren haben!

40. So betet Mein Gebet, das Ich vor mehr als tausend Jahren Meinen dortigen Kindern und Jüngern gegeben habe und nun euch, Meinen jetzigen Auserwählten, wiedergebe!

41. Erkennet in diesem Worte, wie viel Erhabenes und Schönes in Meinen Worten liegt, und begreifet damit auch, daß, wenn ein Gott euch beten lehrt, Er euch Worte in den Mund gelegt hat, in welchen eine unbegrenzte Tiefe von Wahrheit und eine unendliche Seligkeit für den erwächst, welcher, wie Ich es einst sagte, Mich im Geist und in der Wahrheit anbetet; denn in diesem Gebet ist im Anfang höchstes Geistiges, sodann mit weltlicher Wahrheit verbunden, wo ihr im Anfang wohl, eurer göttlichen Abstammung bewusst, den Vater im Himmel anflehet; aber in der Folge die Schwächen und Gebrechen der menschlichen Natur nicht vergesst, und während ihr in den ersten Worten voll Andacht vor dem großen Schöpfer als eurem Vater darnieder sinkt, später eure Schwächen anerkennend Ihn um Hilfe anfleht, damit Er euch nicht im Schlamme der sinnlichen Leidenschaften eure geistige Herkunft vergessen lasse!

42. So müsset ihr das “Vater unser” beten, und euer Vater wird euch als Kinder Seine Vaterliebe im vollsten Maße fühlen lassen, wenn auch ihr wie Er, statt Strafe, Rache und Zorn, nur Liebe und Verzeihung in eurem Lebenswandel praktisch ausüben wollt; dann ist euer der Vater, welchen ihr in diesem Gebet mit so bewegtem Herzen an Seine Gnade, an Seine Macht und an Seine nie verwelkende Liebe erinnert habt, indem ihr neben Seiner großen Allmacht eure Ohnmacht reuig bekennen wollet! Amen!

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Secrets of Life Chapter 16… Our Father!
November 11th, 1872 – Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer

Thus says the Lord…

1. Many thousands babble this prayer, often many times a day, and hardly one of them understands what he is actually saying or what I wanted to say when teaching it to My disciples.

2. Even you, who are certainly better informed than many and have even received various explanations on this prayer by Me personally, do not know in the deepest, purest sense the meaning of this prayer, or you would not often pray it just looking up to Me, but would consider it far above any other formulated prayer.

3. In order to send another light-ray into your hearts, lighting up for you the wonders of My spirit-world from a different angle, I will elucidate this prayer for you and the words it contains. Thereby you may recognize what it means: God, a loving Creator and Father, teaches you this prayer so that you may realize how much of what is spiritual lies in those words, which I bequeathed to My disciples and to the whole of mankind, so that they may enter into spiritual communion with Me. Besides, these words comprise all the worldly as well as spiritual concerns of mankind as only this prayer, a request to Me, as a child’s request to its Father, is able to express it.

4. Well, I will now explain this sole prayer from My sojourn on earth to you, word for word, sentence by sentence and reveal its profound meaning, thus enriching you with a great treasure.

5. If you will scrutinize the circumstances under which I told this prayer to My disciples, you will easily recognize the mighty difference lying in the fact that, contrary to all religious customs, I showed My contemporaries with the first words of My prayer how little they themselves understood their religious books, being unable to interpret them spiritually. For, whereas the Jews were strictly forbidden to use the name of their God idly, whereas they regarded their God as a God of revenge and wrath and often implored Him only for this very same reason, more out of fear than of trust towards Him, I taught them in the first two words “Our Father” How to bridge this gulf between their God and Creator and humanity, and turn the severe judge into a loving Father.

6. Through this word alone the subsequent content of the prayer was justified; for a child could implore its father in the manner I taught My disciples. However, no one at that time was allowed to implore his God for things which, according to the prevailing concepts, would have been far too trivial for a God, whom one imagined far beyond the stars in inaccessible space, to concern Himself with.

7. Thus the word “Father”, and even more significantly, “Our”, was this great difference which pulled down the remote God into human life, allowing man as a dependent child to embrace his Creator with love, whereas in all other conceptions of divine attributes, even with the pagan peoples and their gods, this only really true one was lacking!

8. Thus the opening of this prayer provided the greatest and mightiest impulse by which to exalt a heart in piety. For the gentle call “Father”, “my Father” or, since in this prayer the fundamental concept is neighborly love, “our Father” is the greater, mightiest lever. Thereby one engenders a trust in the One to whom one prays to grant this prayer and that man, being his Father’s child, will be granted by Him what is best for his material and spiritual well-being!

9. The next phrase is: “in heaven”. These words have a twofold meaning. Firstly, having a Father who is in heaven, as the abode of pure spirits and of permanent bliss, it goes without saying that I am either descended from there or, if I prove myself worthy of the Father, shall one day be able to draw near the One who allowed me to call Him “Father”.

10. The second meaning of this word is, that a Father in heaven must be a Being that, despite the fact that I transferred Him to the heavens, must be omnipresent, omnipotent; otherwise my entreaty is in vain. He does not hear nor can He fulfill one’s request.

11. Furthermore, it must also be borne in mind that our Father in heaven, who is Spirit, for this very reason must be entreated spiritually and in the most profound surrender, if I want to consider in the least His greatness and my nothingness. This is also corroborated by the following phrase where it says: “Hallowed be thy name!” For only he who has understood the first words in their most profound sense can grasp what it means: “Hallowed be thy name!”

12. It means that, in contrast to a physical father, the Father in heaven, as Spirit, can only be duly honored when also in invocations, protestations and oaths the name of the Supreme Being is not misused and dragged down into worldly dealings. For this Creator, who allowed you to address Him as Father, is too sublime, and you as child are too highly placed on the spiritual gamut of all thinking beings that you should invoke such a Name and with the Name itself your God and Father to be a witness to your words. For only if you fully grasp and understand the position of this Father, namely in heaven, as an eternal abode of joy, and act accordingly, can you come forward with the entreaty: “Thy kingdom come!” Only then are you worthy of this kingdom of the heavens, this soul-paradise, to descend into your own heart and let you feel there on a small scale what will one day be in store for you on a larger scale.

13. Only after the fulfillment of the first phrases is man worthy of being admitted to the realm of those spirits who recognize the Creator of the universe as their sole God and their sole loving Father.

14. For this kingdom on earth to become permanent, it is necessary that the will or the divine laws of a supreme Being, whom you may call Father, be carried out on earth; for this is stated, as proof of the preceding phrase, by the following phrase, where it says: “Your will be done on earth, as it is in heaven.” Only when people, recognizing and valuing their spiritual descent, fulfill the laws of love for God and the fellowman, is it possible for the Kingdom of God to descend and transform the earthly life again into that Paradise, from where the first human beings were driven. Only when these love-laws are always fulfilled as willingly on earth as they are in heaven, is lasting peace, lasting tranquility possible.

15. Trying to make My disciples understand how the earthly life can be bettered, I told them spiritually that, although the paradisiacal, blissful life cannot be easily achieved generally, this pure joy of serene awareness can be reached by individuals in their hearts. They would thus have a pre-taste of what, in the future and in higher regions, will be in store for them.

16. Thus the power of prayer shall induce a state, if only for moments, which, comforting and calming in itself, can impart strength and endurance to the soul on its future path through life.

17. So that this spiritual uplifting, where the soul rises to Him, the Father of all living beings, may not be disturbed by worldly abuses, so that also your conduct on earth may bear fruit for others and you do not have to look up to Him amid tears of distress and pain, this earlier spiritual request is followed by the material one, namely: “Give us our daily bread always!” Only he who has his daily bread can fulfill his worldly obligations and also wherever necessary help his fellowman.

18. That I, as Jesus, taught My disciples this prayer in such a way, lies in the fact that spiritual uplifting and spiritual nourishing are possible in the fullest sense only if the body, as essential uniting agent between here and there, does not suffer under the pressure of hardship.

19. Of course, My disciples, in the time subsequent to My ascension, were sometimes forced to fast and they lacked the most necessary things. But this is the reason why I formulated this prayer, so that man should also entreat Me regarding his worldly concerns and not suffer under the delusion that he was only allowed to entreat Me for spiritual things.

20. The prayer as I gave it to you comprised the entire human life of pilgrimage, as well as all the Ten Commandments, including My two great laws of love.

21. It had to be practical, suit all circumstances of life and give man in any possible situation, provided he prays full of fervor and with the deepest spiritual understanding, the comfort and calmness which only a God, a heavenly, loving Father, can give. Thus follows the next phrase: “forgive us our trespasses”, which is a frank admission that people are capable of acting contrary to His laws, of failing or, as the saving goes, of sinning, but as human beings and not as spiritual beings or children of a heavenly Father.

22. The entreaty for forgiveness of the sins comprises the admission of weakness. It shows that the praying human being, or the entreating child, recognizes his weakness and his capability of sinning, often against his will. For although the will to resist is present, either his own passions or the world are too mighty, so that despite the best of intentions the child errs, thereby making himself unworthy of this heavenly Father.

23. Thus, plagued by remorse, the child shall throw himself at the feet of his spiritual Father, confess his sin before Him and retain this very promise of betterment as firm intent on his future earthly path, which is expressed in the following phrase where it says: “as we forgive those who trespass against us!” Thus, just as the Father in heaven is only capable of forgiveness and love, but not of hate and revenge, the intent shall be that also you, even though on a smaller scale, shall act in a divine sense, or worthy of your heavenly Father, and forgive those who have wronged you. A word of great significance, particularly at that time when one said: “an eye for an eye”, etc., when revenge was permitted and even counted among the divine attributes of Jehovah!

24. So you see that this prayer deals with all human passions, brings to the fore everything exalted, but everything base as well, with a few words in the form of a prayer turning the wanderer, created as man in this world, into a spiritual cosmopolitan, provided he is willing to heed these few words, which once issued from My mouth.

25. However, so that this firm intent may not be doomed to failure, this same prayer contains in the subsequent phrase the actual cause which often seduces and forces man to act contrary to his intent. It is his surroundings and the chain of circumstances creating temptations for him, from which he does not always emerge as a victor.

26. Although these temptations in the world are a necessity, for without conflict no strengthening in faith, in the trust in Me, is possible, man recognizes the weakness inherent in his dual organism comprising soul and spirit, namely, that he is not always master over himself. And so he entreats in this prayer: “lead us not into temptation”, which, in a spiritual sense, means: “oh Father! Have mercy on your weak child and help it, lest it succumb often against its will to the temptations others prepare for it.”

27. Only in the honest recognition of one’s own weakness lies the whole fervor of a prayer directed to an Almighty One, who lets Himself be called Father, and who tries to educate and form these very same human beings to become His children.

28. As long as pride or an overrating of one’s own strength reign in a heart, no sincere prayer or entreaty can reach Me. As I once expressed it, so it still says today: “And when you have done everything possible to man, you are still lazy servants.”

29. Man, no matter in what circumstances he may find himself or what adversity he may have to fight against, shall always be aware of the fact that he has done the least, but I have done the most part.

30. Thus his trust in Me grows, thus by fighting he gains his tranquility, his peace. And only when he prostrates himself before Me in contrition and is forced to call out: “Lord! What am I for You to remember me”, when he confesses and realizes the inadequacy of his own strength to reach his eternal spiritual goal, only then will he understand the value of the help of his spiritual Father and how vastly different it is from the help his fellowmen can give him!

31. This admission that without Him, the sole true and always unchangeable Father, nothing is possible; this alone can then induce man, who has recognized his weakness to make the exclamation concluding this prayer, by saying:

32. “Having understood that without my Father in heaven I am a nothingness, I entreat Him to keep me at a distance from all evil” or, as it says in the prayer: “deliver me from all evil!” The redemption, or the acquittal from the offence committed with or against one’s will, must of course take place, or a progress is impossible and to become a son of the Father in heaven unachievable.

33. For this very reason this prayer concludes with the entreaty: “Remove all danger from me,” which could delay me on my path instead of furthering me. Forgive what is in the past and prevent the impending evil.

34. Only in this way can man find a tranquility, a solace in a prayer, which with few words demonstrates to him his whole position as man and as a child of God and that he, as a being between two worlds, between matter and spirit, must follow the latter if he wants to be worthy of this name with which he addresses the Creator of all that exists.

35. Therefore, this prayer opens with the call “Father” and ends with the entreaty to this very same God, who could not deliver man from his evils, forgive him and fill him with trust unless He were the Father!

36. Thus, My children, pray this prayer to Me, do not think with the first invocation only of yourselves, but with the call: “our Father!” embrace the whole of mankind, which now more than ever is a crowd of lost children. All of them, in apathy and without purpose, hasten to meet their doom. For most of them forget this very same Father or have even repudiated Him, not knowing and not wanting to know that He is in heaven, waiting for them, so as to embrace them all with loving arms one day.

37. Pray to Him, the Father of all created beings, to forgive when His Name is misused and dragged down into the dust, instead of being hallowed. Pray that the Kingdom of Peace, of eternal bliss, which reigns in that very same heaven which is His abode, may descend also to you and man will not stand against man in eternal hate and discord, but that brother towards brother in word and deed may practice neighborly love in its highest sense, for only then can the world become a paradise if the will of the Father in heaven is also carried out on earth.

38. Pray that all people on earth may have their daily sustenance so that all can rejoice in the rising sun and do not curse a day which at best must shine on misery.

39. Pray in this way in My prayer: “our Father”, and your sins will be remitted in the same measure as you forgive others. There will then be fewer temptations because, strengthened in faith, you will be able to fight them more easily, and will thus be delivered of all evil because you have become pure. For “to the pure, everything is pure,” and if, where perhaps at first you used to easily waver and fail, now, strengthened by your trust in Me, you go past dangers which for you have long ago lost the sting of temptation.

40. This is how you shall pray My prayer, which, more than a thousand years ago, I gave to My then children and disciples and which I am now again giving to you, My present chosen ones!

41. Recognize from this word how much that is sublime and beautiful lies in My words and also understand that when God teaches you to pray He has placed words into your mouth which contain a boundless depth of truth and infinite bliss for the one who, as I once said, worships Me in spirit and in truth. For the opening of this prayer is in the highest sense spiritual and is then linked to worldly truth where at first, conscious of your divine descent, you implore the Father in heaven. However, subsequently not forgetting the weaknesses and defects of human nature, you sink down devoutly before the great Creator, as your Father, in the first words and later, realizing your weaknesses, implore Him for help, lest He let you forget in the mire of sensual passions your spiritual descent.

42. This is how you must pray the Lord’s Prayer, and your Father will let you, His children, feel His fatherly love in the fullest measure, provided you are, like He, willing to practice instead of punishment, revenge and anger, only love and forgiveness in your earthly life. Then the Father, whom in this prayer you reminded with such a moved heart of His grace, His might and His never-ending love, is on your side as, beside His great omnipotence, you are ready to contritely confess your own weakness! Amen.

15. Lebensgeheimnis… Die Gedankenwelt – 15th Secret of Life… The World of Thought

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flagge de  15. Lebensgeheimnis… Die Gedankenwelt

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Lebensgeheimnisse Kapitel 15… Die Gedankenwelt
25. November 1872

So spricht der Herr…

1. Vieles habe Ich euch schon gesagt über Meine Schöpfung, Ich habe euch in die tiefsten Geheimnisse Meines geistigen Wesens so manche Blicke tun lassen, habe euch erklärt die Wechselwirkung zwischen Geist und Materie, Ich habe euch die Wichtigkeit und Notwendigkeit der grossen Zentralsonnen sowie des kleinsten Infusionstierchens erklärt, habe euch bewiesen, wie alles zusammenhängt, wie es eine Kette bildet von Mir ausgehend bis zum letzten unauflösbaren Atom. Und doch fehlt noch die Haupterklärung zu allem diesem, der Anfangs oder Grundstein, so wie der Schlussstein Meiner Schöpfung, Meines Ich und eurer selbst, und dieser Schlussstein oder erste Motor alles Daseienden, welcher der Urgrund von allem gewesen und stets sein wird, ist der Gedanke, von wo aus erst alle andern Fäden auslaufen. Dieser Gedanke, und die ganze Welt der Gedanken als nur geistige Faktoren, soll nun vor euren Augen entrollt werden wie ein grossartiges Panorama, von wo ihr eine, aber nur geistige Übersicht gewinnen könnt über die ganze Schöpfung, über alles Dagewesene und noch Werdende!

2. Denn ohne einen Gedanken wäre kein Geisterreich und keine materielle Welt entstanden oder erschaffen worden, ja wenn Ich euch Mein Wesen geistig vorstellen wollte, so müsste Ich euch Dasselbe unter dem Gedanken der Unendlichkeit vorstellen! Denn nur dieser Gedanke bezeichnet Mein Ich ganz, der Ich unendlich in Zeit, Raum und Macht bin!

3. Wollt ihr euch in die frühesten Zeiten zurückversetzen, wo noch kein Stern am Firmamente glänzte und keine Sonne um die andere kreiste, damals, wo selbst das Geisterreich noch nicht geschaffen war, so ist es eben in jener Zeit, wo nur Mein Gedanke, Ich allein, wesete, leuchtete und existierte!

4. Um Mich herum war alles finster, leblos und starr, nur Ich allein lebte, und eben als lebender, ewiger Gedanke leuchtete Ich bloss allein in der ganzen Schöpfung, oder besser gesagt, bloss Ich allein hatte das Bewusstsein des Seins, wo eben der Gedanke – Leben, und das Leben-Licht, als Erreger des Lebens allein vorhanden war.

5. Sehet, dort bestand die Welt nur aus einem Wesen, Einem Gedanken im unendlichen Äther mit all seinen schlafenden Elementen, ausgedrückt durch das in ihm wohnende Zentrum, Mein Ich, belebt und wesend!

6. Dort wusste nur Ich allein – Ich bin, Ich lebe; und wenn ihr diesen Zustand im mindesten begreifen wollt, so vergleichet ihn mit dem eurigen, wo ihr auch in der ganzen Schöpfung mit dem Bewusstsein ein abgeschlossenes Ganzes zu sein, mitten in derselben steht, und ein jeder sich bewusst ist, was heissen will: Ich bin, ich lebe.

7. Ihr sagt: “Ich bin” und doch tausend und tausend von andern verschiedenen Prozessen gehen in euch vor, ohne dass ihr es ahnt; ihr rufet aus: “Ich bin!” und euer geistiges Seelen-Gewand, welches sich bis zum letzten Haargefäss-Nerv eurer Haut ausdehnt, umfasst euer ganzes Ich, ohne dass ihr von der Ausdehnung oder Umspannung des menschlichen Körpers Notiz nehmt.

8. So ist und war einst auch Mein Ich, Ich lebte, Mein ganzes Wesen umfasste den unendlichen Äther, und nur einer Anregung von innen bedurfte es, um diese weit ausgedehnte, nie endende Aussenseite Meines Ich zu belebender Tätigkeit anzuspornen!

9. Also des Schaffens Erstes war der Gedanke; er war es, der vorerst Geistiges und dann Geistiges im Materiellen schuf.

10. Ohne den Gedanken regte sich aus dem Zentrum, Meinem Ich, nichts! Und es war also die Gedankenwelt, welche, vorerst belebt in allen Einzelheiten ausgedrückt, Meinen ausser Mich gestellten Geistern und Meiner materiellen Welt den Impuls gegeben hat zu werden, zu bestehen, sich zu erhalten und zu vervollkommnen.

11. So müsst ihr auch überhaupt die Gedankenwelt als eine geistige, abstrakte Welt auffassen, wo eben sie (die Gedanken) die ersten Anreger, Verarbeiter und Erhalter alles dessen sind, was sichtbar und unsichtbar die geistige und materielle Welt heisst!

12. Mein erster Gedanke also, als Ich die Welt erschuf und in dem Bewusstsein der Geister und lebenden Wesen Mein Eigenes sich widerspiegeln sehen wollte, wobei aber stets das Verhältnis blieb wie Licht zum Reflex, Mein erster Gedanke also war: “Es werde” – und mit diesem wurde alles belebt, von Meinem Innern ausgehend bis zum letzten Atom; die Assimilation (Angleichung) des Gleichgesinnten begann geistig wie später materiell; und was die Funktionen bewirken in eurem Körper bis in die kleinsten Lebensfasern, das war auch bei Mir der Fall, aus einem Gedanken des Werdens entwickelten sich die Millionen und Millionen Konsequenzen, als Folgen von Ursache und Wirkung, überall war der Gedanke das anregende Prinzip, und seine weitere Ausarbeitung der weitere Erfolg, woraus endlich aus einem Gedanken, von Mir als unendlichem Gott und Schöpfer gedacht, die grosse Geister-Familie und die grosse materielle Welt entstanden, welche so wie Ich ewig sind, und ebenso Meine Schöpfungsgedanken, auch ihr Gang vom Entstehen, Sich-Bilden und Vervollkommnen ebenfalls ewig oder unendlich, stets vorwärtsschreitend, einen Gedanken aus dem andern entwickelnd, ergänzend und fortleitend.

13. Ich musste euch alles dieses vorausschicken, damit ihr wenigstens von dem Gedanken, seinem geistigen Bereich und seiner Tragweite eine entfernte Idee bekommt, wie der Gedanke aus sich selbst sich herausbildend endlich eine Welt voll Gedanken erzeugen kann, und wie am Ende alles, was besteht, nur die sichtbare Überkleidung einer unsichtbaren geistigen Gedankenwelt ist.

14. Ich musste dies alles voraussenden; denn ihr seid gewöhnlich mit dem Begriff eines Wortes gleich fertig und haltet es nicht der Mühe wert, in dessen tiefere, geistige Fassung einzudringen. Denn vom Denken, vom Gedanken redet ihr oft, und zwar so gedankenlos, dass es erstaunlich ist, wie ihr intelligente Wesen, Abkömmlinge von einem geistigen Wesen wie Ich, solch oberflächliche Begriffe von dem haben könnt, was gerade euch als Bewohner zweier Welten hinstellt, das heisst einer unendlichen geistigen und einer ewig sich erneuernden materiellen Welt!

15. Nachdem Ich nun euch erwiesen habe, dass der Gedanke die Hauptsache bei allem Geschaffenen ist, nachdem Ich euch erklärt habe, wie auch der weiter ausbildende Faktor ist, welcher, nachdem er sich selbst ausbildete, auf die ihn umschliessende Materie geistigen Einfluss ausübt, so wollen wir von unserer geistigen Schöpfungssphäre zurückkehren in engere, euch näherstehende Kreise, die euch eher fasslich, eher begreiflich sind, weil sie teils euer Leben selbst berühren, teils sogar euer geistiges und materielles Leben ganz ausmachen, dasselbe formen, erhalten und vervollkommnen!

16. Denn hier ist der Punkt, wo Ich euch aufmerksam mache, dass wie im grossen Schöpfungsraum die Welten sich formten und ausbildeten durch den belebenden Gedanken, ebenso formt und bildet sich euer materielles irdisches Gewand oder der äussere Ausdruck in eurem Seelen-Menschen durch die Eigenheit der in ihm wohnenden Gedankenwelt, welche dann der Aussenseite den Typus aufdrückt, wie dem Geistigen im Innern.

17. So werdet ihr sehen, wie diese grosse Gedankenwelt eigentlich nur die wahre geistige Welt allein ist, nach welcher einst alles gerichtet und klassifiziert werden wird; denn der Gedanke war bei Mir das erste anregende Element, und so ist er auch in einem jeden lebenden Wesen der Faktor, welcher einst bemessen den hieraus entspringenden Handlungen und Taten ihren Voll oder Nenn-Wert aufdrücken wird.

18. Als Ich den ersten Gedanken zum Werden der ganzen sicht- und unsichtbaren Welt durch das “Es werde!” in die weiten Räume hinausrief, da begann alles Meinem Wesen gemäss sich zu gestalten, und nachdem Ich als Gott unendlich, als Wesen nur die Liebe mit unendlicher Weisheit verbunden bin, nur Geistiges oder Materielles schaffen kann, welches Mir ähnlich ist, so waren also auch die Welten und selbst die Geister so geschaffen, wie sie dem Schöpfer der Liebe und Weisheit Selbst entsprechen konnten, das heisst, sie waren alle perfekt, ohne Fehler, nach göttlichen Gesetzen geregelt, sich zu erhalten, zu vervollkommnen und so Meinem grossen Zweck als Schöpfer zu entsprechen.

19. Was Ich in jener Zeit getan habe, und wie Meine Werke Meinem Ich als Schöpfer und ewigem Liebewesen entsprechen, ebenso ist auch bei euch als geistige Wesen euer äusserer Umriss das getreue Abbild des Innern; doch ist es bei euch der Fall, dass ihr voneinander nicht herunterlesen könnt, was in hieroglyphischen Buchstaben die Seele oft auf euer Antlitz gezeichnet hat, nur manchmal verrät das Auge als Spiegel der Seele, wie ihr es wohl nennt, was aus dem Innern hervorleuchtet, ob ihr es wollt oder nicht!

20. Die Wissenschaft, welche einst ein eifriger Verfechter der Wahrheit und Liebe (J.C. Lavater, Pfarrer und Schriftsteller, Zürich) aufstellen wollte – die Physiognomik, ist eben zum Besten der Menschheit nicht weiter verfolgt worden, sonst würde es in der Welt ganz anders aussehen, wenn ein Mensch an dem andern ersehen könnte, welch Geistes Kind er ist!

21. Wie aber dieses geschieht, auch das will Ich euch erklären, damit ihr seht, wie analog (ähnlich) in der ganzen Schöpfung alles ist, und was im Grossen als stetiges Gesetz, auch im Kleinen das nämliche ist!

22. Ich habe euch vorher gesagt, dass das Bewusstsein: ich lebe, die ganze menschliche Seele und mit ihr die irdisch körperliche Aussenseite erfüllt, in eben dem Masse, wie Mein ganzes grosses All von Meinem göttlichen Lebensbewusstsein erfüllt, und dort der genaue Abdruck davon ist.

23. Was nun in Meiner Schöpfung geschieht, wo alles nach Meinen göttlichen Gesetzen sich formend, nur Göttliches, Hehres, Schönes hervorbringen kann, da alle Schöpfungs-Elemente vom Zentrum, Meinem Ich, bis in die letzten Räume hinausgehend, überall wo nur noch eine Welt leuchten kann, überall die nämlichen Prinzipien verfolgend und alles Geschaffene der Ab- und Ausdruck Meines Ich in verschiedenen entsprechenden Bildern und Schöpfungen ist; ebenso ist es in euch die Gedankenwelt, welche ohne euer Zutun ebenfalls so verfährt, die verschiedenen Organe entweder mehr oder weniger ausbildet, welche zur Ausführung des Gedankens nötig sind, und zwar diese Ausführung durch entwickelten mechanischen Prozess vollführt, wodurch die Haut oder sonst andere den einzelnen Organen naheliegende Überkleidungen dann getreu im Äussern abbilden und wiedergeben, was im inneren Seelenmenschen die Lieblingsgedanken des Menschen sind.

24. Durch die Gedanken oder Gedankenwelt wird der mechanische Lebensprozess beschleunigt, aufgehalten oder gar zerstört: Je nachdem die Gedanken die Nerven anregen, ebenso die Wirkung der Nerven auf die Organe, welchen sie als Leiter dienen. Und so ist sogar Gesundheit, Krankheit oder selbst der Tod zunächst nicht Folge der Störung der Funktionen im menschlichen Körper, sondern der leichte unsichtbare Gedanke, welcher die Nerven vibrieren macht, die Ausscheidungsprozesse oder den Stoffwechsel beschleunigt, dieser ist der eigentliche Urheber entweder eines gesunden oder kranken, der Bildner eines schönen oder hässlichen Körpers, und da die meisten Leidenschaften als Resultate von mit Liebe gehegten Gedanken im Angesicht der Menschen ihre Spuren zurücklassen, so sind auch schöne und hässliche Gesichtsformen der Ausdruck des inneren Seelenlebens.

25. Ihr seht aus diesem leisen, aber fortdauernden Wirken eines geistigen Seelenlebens, welche Freuden, welche Leiden für den Menschen daraus entspringen, und wie sodann wieder gestörte Lebensfunktionen auf den Geist rückwirkend selbst jenen verdüstern, wo dann der Mensch die Welt, die Verhältnisse, sich selbst ganz anders beurteilt, als es wirklich der Fall sein sollte, und wovon dann die Folgen sind – Krankheit, Leiden, Starrheit, oder gar ein verfrühter Tod!

26. Alles dieses entspringt aus der Gedankenwelt, welche insofern auf den Körper, und der Körper wieder auf den Geist rückwirkend, auch den Menschen zu andern Schlüssen, zu andern Handlungen bestimmt, die auch – weil alles eine geistige Kette ist – auf andere Menschen, Familien und Staaten einwirkt, wo die geistigen Resultate eine andere Wendung erfahren, besonders wenn machthabende Personen, geistig krank, Weh und Leiden über ganze Völker bringen, die alle nicht wissen, warum ihnen so geschieht, es ihnen auch nie in den Sinn kommen wird, dass eine Lieblingsidee eines Herrschers seine Gesundheit untergräbt, ihn zu andern Schlussfolgerungen zwingt, und so namenloses Elend verbreitet, wo dann gewöhnlich Mir die Schuld beigemessen wird, während Ich doch ganz und gar nichts dabei zu tun habe, als nur das wieder zum Guten zu benützen, was geistig und körperlich kranke Menschen Böses verursachen.

27. Wenn ihr so die ganze unsichtbare Welt der Gedanken betrachtet, welch Hin- und Herwogen, welch reichhaltiger Stoff zum Guten und Bösen oft sich von einem einzigen Menschen auf Tausende und Millionen verbreitet, wie ein in ein stilles Wasser geworfener Stein Kreise und Kreise um sich bildet, bis diese Bewegung die Ruhe des Wassers unterbricht an fernen Stellen, wo die kleineren Bewohner dieser letzten Ufer nicht begreifen noch ahnen können, dass ein weit von ihnen oft aus Mutwillen geworfener Stein Ursache ist, dass ihre Wohnungen zerstört und ihre Jungen getötet werden.

28. So ist das Gedankenmeer ein ewig wogendes, flutendes; in allen lebenden Wesen gären die Gedanken, steigen auf wie Luftblasen aus stehendem Wasser, alles denkt, fühlt, sucht sich seine Verhältnisse, sein Leben zu verbessern, alles baut, zerstört, versucht, gibt sich Mühe, vom Bekannten das Unbekannte zu entziffern. So ist also diese grosse Gedankenwelt eigentlich der Hauptfaktor Meiner Schöpfung; denn diese Welt ist wie die Meine unbegrenzt, ist ewig, und wenn es die Umstände begünstigen, unendlich!

29. Daher trachtet wohl, diese geistige Welt der Gedanken im Zaume zu halten, trachtet nur so zu denken, wie es Meinen Kindern geziemt; denn der Gedanke ist der Bildner eurer Hülle diesseits und euer Abdruck für das Jenseits; dort kommt ihr an mit dem Resultat, welches die Gedanken auf eurer Erde zurückgelassen haben. Hier ist es euch und anderen verborgen; dort aber nicht; die Hülle von aussen richtet sich nach dem Innern, und wie innen so der Ausdruck von aussen. Dort herrscht keine Verstellung und dort gibt es kein Geheimnis vor andern, ein jeder sieht im andern die Gedanken, und gemäss ihnen den moralischen Wert oder Unwert des Individuums.

30. Diese Gedankenwelt als geistiger Träger der Materie ist eben deswegen so mächtig, weil sie unermüdet Neues schafft, baut, zerstört, wechselt und ändert, und auf diese Art nichts isoliert für sich, sondern als Ganzes angesehen deswegen die grösste Wichtigkeit hat, weil, wie die Umstände kommen mögen, aus dem leichten aufsteigenden und wieder sich verflüchtigenden Gedanken die Tat wird, deren Folgen dann nicht mehr in der Hand der Denkenden als einzelnen (liegen), sondern der ganzen geistigen und materiellen Welt angehören.

31. Man kann sich die Unendlichkeit nicht besser vorstellen als in dem Begriff einer Gedankenwelt; denn alle bekannten Geschwindigkeiten, alle Entfernungen und Zeiträume verschwinden gegen die Schnelle des Gedankens, gegen seine Macht und seine Wirkung, besonders wenn ersteres ihm verliehen und das zweite ihn begünstigt.

32. So nehmet auch ihr, Meine Kinder, euch in acht, in dem grossen Reiche der Gedankenwelt Meiner würdig zu wandeln, beschleicht euch ein nicht erlaubter Gedanke, so vertilgt oder überwachet ihn; denn vom Denken zum Werden ist ein kurzer Sprung und die Folgen davon lasten auf euch als Urhebern des Gedankens!

33. Schmeichelt euch nicht mit der Idee, “es waren ja nur Gedanken, bis zur Ausführung hat es seine geweisten Wege!” Es ist nicht wahr, ihr betrügt euch selbst damit; denn wie Ich oben sagte, ist die Gelegenheit da, so wird der Gedanke zur Tat, welche, wenn auch bereut, doch nicht zu verwischen ist, sie steht als Faktum, als eine Denksäule auf eurem Lebensweg, deren ihr euch dann entweder freuen oder schämen mögt!

34. Nicht umsonst habe Ich euch dieses Wort gegeben. Alles hat sein Warum, und auch hier liegt ein grosses “Warum” zugrunde, weil Ich nur zu sehr weiss, wie leicht ihr es mit dem Denken nehmt, und ihr gerade das für das Schwächste haltet, was eigentlich das Stärkste ist; denn der Gedanke ist eine geistige Potenz (Macht), und mit solchen Kräften ist nicht zu scherzen!

35. Ich muss euch belehren und eure Gewissens-Waagschale noch zarter machen; denn ihr gehört für ewig Meinem Geister und nur kurz dem materiellen Reiche an.

36. Lernet selbst denken! Lernet logisch denken! Lernet moralisch denken! Diese drei Arten des Denkens müssen euch geläufig werden, dann werdet ihr die Zukunft leichter entziffern, die Gegenwart leichter beurteilen, euer geistiges Ich besser aufbauen und tüchtiger für das andere Leben vorbereiten können.

37. Suchet in dem weltbewegten Meer der Gedanken von Millionen von Wesen das Steuer-Ruder eures geistigen Menschen nie zu verlieren; der Gedanke beglückt oder verdammt euch; dieses ist euer innerer Wert, der nur allein endgültig für jetzt und für immer ist.

38. Was hilft’s, wenn die Menschen euch vergöttern und ihr euch selbst der Schwäche, des Wankelmutes beschuldigen müsst, die Vergötterer werdet ihr einst ob ihres Wahns, und euer eigenes Ich bedauern müssen.

39. Die Gedankenwelt, als Einschreibebuch eures eigenen Ich, ist das Vademecum (Führer), welches euch begleitet, ist euer Geleitschein hier und euer Pass für dort, wo sodann alles verzeichnet sein wird, was euch kenntlich macht und zu eurer weiteren Befähigung den Ausschlag geben wird!

40. Suchet in eurem Lebensbuche weisse Blätter zu vermeiden, als Zeichen unbenutzter Zeit; suchet aber auch zu vermeiden, dass nicht auf jenen Blättern Gedanken aufgezeichnet stehen, deren ihr euch schämen müsstet, gelangten sie zu fremder Einsicht.

41. Der Gedankenmensch ist eure lebendige Photographie, das Licht des Geistes malt sie; trachtet danach, dass sie gelungen ausfällt und euch zeigt, wie ihr sein sollt, wollt ihr einst “Meine Kinder” genannt werden.

42. Das materielle Sonnenlicht schont bei einem von einer Person abgenommenen Lichtbild keine Mängel, alle trägt es schonungslos auf das für dieses Licht empfängliche Papier; so auch Mein geistiges Wahrheits-Licht, auch dieses zeigt dem im Jenseits ankommenden Menschen die Gestalt auf, wie sein innerer Gedanken-Mensch es gebaut hat während des irdischen Lebens. Wohl dem, der aus dieser Gedanken-Prüfung gut hervorgeht, und ausser einigen Makeln willenloser Fehler doch ein Bild darstellt, welches den Schönheits-, Liebe- und Weisheits-Regeln entspricht, welche Ich als ersten Gedanken in alle Welt und in alle Wesen gelegt habe!

43. Soviel über diesen Gedanken. Erkennet und erwäget Meine Worte! Die Zeit, die alles verschlingende Zeit, raubt euch Minute um Minute, das Leben vergeht wie ein Traum, und ein Erwachen erwartet euch im ewigen Lichte Meiner Geisterwelt, wo Gedanken, unwägbare Dinge für dieses Leben, gewichtig in die Waagschale des moralischen Wertes fallen; da dort Geister Geistiges wägen, und einem jeden seine geistige Laufbahn von neuem bezeichnen!

44. So sei euch dieses Wort gegeben, um euch von der Materie die Brücke zu zeigen, welche euch schon hier gegeben ist, um das Bürgerrecht einer Welt zu erringen, in welcher ihr einst gewesen seid, und in welche ihr wieder zurückkehren müsst! Einst gewesen, als göttliche Ableger Meines Schöpfungs-Gedankens, und bald dorthin zurückkehren sollt ihr als gereinigte Geistes-Menschen, euch stets mehr und mehr Mir und Meinen Geistern nähern! Amen!

flagge en  15th Secret of Life… The World of Thought

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life Chapter 15… The World of Thought
November 25th, 1872

Thus says the Lord…

1. I have told you many things about My creation, let you take many a glance into the most profound secrets of My spiritual nature, revealed to you the reciprocal action between spirit and matter and explained to you the importance and necessity of the great central suns, as well as of the minutest infusorian. I have shown you the correlation of everything, how, originating from Me, it forms a chain down to the last indestructible atom. However, the fundamental explanation of all this is still missing, namely, the foundation stone as well as the corner stone of My creation, of Myself and of you. This corner stone or first motor of all there is, which always was and will be, the First Cause of everything, is the thought, from which all other threads originate. This thought, and the whole world of thoughts as purely spiritual factors, shall now be displayed before your eyes, like a grand panorama, from where you can gain a strictly spiritual view over the whole of creation, over all there has been and will be.

2. For without a thought, no spirit-realm and no material world would have come into existence or been created. Indeed, if I wanted to show you My essence spiritually, I would have to do so in the context of infinity. For only this thought wholly characterizes Myself, Which is infinite as to time, space and might.

3. If you would put yourselves back into primordial times, when no star shone in the firmament, no sun orbited around another, when even the spirit-world had not been created, it is that very time when only My thought, I alone, had My being, shone and existed.

4. Around Me, everything was dark, lifeless and rigid; only I was alive. As a living, eternal Thought, I alone shone in the whole of creation or, in other words, only I was aware of existing, where the thought living, and life light, as stimulator of life, alone existed.

5. You see, there the world consisted only in one Being, one Thought in infinite ether with all its dormant elements, finding its expression through its indwelling center, Myself, alive and existing.

6. There, I alone knew: I am, I live. And if you want to understand this condition in the least, compare it with yours, who are aware of being a complete whole within the entire creation, where everyone is aware of what it means: I am, I live.

7. You say: “I am,” yet thousands upon thousands of other processes are taking place within you, without your being aware of them. You call out: “I am!”, and the spiritual garment of your soul, extending to the capillary nerve endings of skin, comprises your whole Self without your being aware of the dimension or extent of the human body.

8. Thus is, and once was, also Myself. I lived, My whole Being comprised the infinite ether, and it required only a stimulus from within to incite this far-flung, never-ending external aspect of Myself into animating activity.

9. Thus the thought preceded the action, it was the thought that first created the Spiritual, and then the Spiritual in the material.

10. Without the thought, nothing stirred from the center, Myself. Therefore, it was the world of thought which, at first vividly expressed in all details, gave My spirits placed outside of Me, and My material world the impulse to come into being, exist and maintain and perfect themselves.

11. And so you must understand the world of thought as a spiritual, abstract world, in which the thoughts are the first stimulators, assimilators and preservers of all that is called the invisible spiritual and the visible material world.

12. My first thought in creating the world and wishing to see My consciousness reflected in the spirits and living beings, where the relation always remained that existing between light and reflection, was: “Let there be“, and with this, everything originating from My innermost Being, down to the last atom, was given life. Spiritually and later, materially, the assimilation of that which was compatible began. And what the functions in your body effect even in the minutest fibers, can be applied also to Me: From one thought of “let there be”, millions upon millions of consequences developed, as the result of cause and effect. Everywhere the thought was the inciting principle, its further development being the following success. Thus, finally, from a thought held by Me, as infinite God and Creator, the great spirit-family and the great material world came into being, which are eternal, just as I am. Likewise, My creational thoughts, their progress from their origin, their development and perfecting, everlasting or infinite, always advancing and one thought developing and continuing from another, are eternal.

13. I had to tell you all this beforehand in order to convey at least a remote idea of thought, its spiritual dimension and importance. For the spontaneously evolving thought can finally create a world full of thoughts, so that in the end all that exists is merely the visible envelopment of an invisible spiritual world of thought.

14. I had to say all this in advance, for you are usually quick to deal with the idea of a word without bothering to penetrate to its deeper, spiritual core. You often speak about thinking and thought in such a thoughtless manner that it is amazing how you, as intelligent beings sprung from a spiritual Being such as Me, can have such superficial concepts of that which sets you apart as denizens of two worlds – an infinite spiritual and a forever self-regenerating material world.

15. I have proven to you that the thought is the essential component of all that is created, and explained the further developmental factor which, having evolved spontaneously, exerts a spiritual influence on the matter enveloping it. Let us now return from our spiritual sphere of creation to more narrow spheres closer and more comprehensible to you, because they partly touch on your own life and partly even wholly constitute your spiritual and material life, forming, maintaining and perfecting the same.

16. At this point I emphasize that, just as in the great space of creation the worlds formed and evolved through the animating thought, your earthly material garment, or the outward expression of your inner psychic man, forms and evolves in accordance with his inherent world of thought, which then imprints its type on both the outer form and the innermost Spiritual.

17. Thus you will see that this great world of thought is in fact the sole true spiritual world, according to which one day everything will be judged and classified. For with Me the thought was the first causative element, and so it is also in every living being the factor which one day, evaluated, will imprint their full face value on the actions and deeds following it.

18. When I sounded the first thought into the vast expanses of space, prompting the entire visible and invisible world into existence through the “let there be”, everything began to take on form according to My Being. Since I, as God, am infinite and as Being am only love combined with infinite vision, only capable of creating Spiritual or material similar to Me, also the worlds and even the spirits were created in accordance with the Creator of love and wisdom as such. They were all perfect, without fault, in conformity with divine laws regulated to maintain and perfect themselves, thus conforming to the great aim held by Me, the Creator.

19. What I did at that time, and the way My works correspond to Myself, as Creator and eternal Being of love, applies also to you, as spiritual beings: Your outer appearance is the faithful reflection of the innermost. However, in your case, you cannot read in each other’s face what the soul in hieroglyphic letters often has imprinted on it. Only sometimes does the eye, the mirror of the soul as you call it, whether you like it or not, betray what shines from the interior.

20. That science which once a zealous defender of truth and love (J.C. Lavater, Zurich) tried to establish, physiognomy, has not been pursued for the benefit of mankind, and the world would be a different place if everyone could see immediately what kind of person his fellowman is.

21. How this happens I will also explain to you, so that you may see how analogous everything is in the whole of creation and that a permanent law applying on a large scale is applicable also on a small scale.

22. I have just told you that the awareness of being alive fills the whole human soul and, with it, the natural physical exterior, in the same measure as My great universe is filled by My divine lifeconsciousness and constitutes the true reflection of the same.

23. Everything in My creation forms according to My divine laws and can only bring forth what is divine, sublime and beautiful since all creational elements originate from the center, Myself, spreading to the remotest spaces wherever a world can shine. Everywhere they strive after the same principles and everything created is the reflection and expression, in various images and creations, of Myself. So without your volition, the world of thought within you acts in the same way, exerting a greater or lesser influence on the various organs necessary for the execution of the thought. This is carried out by a mechanical process, where the skin or other integuments of various organs faithfully reflect and mirror outwardly what in the inner psychic man constitutes his pet thoughts.

24. It is through thoughts, or the world of thought, that the mechanical life-process is accelerated, retarded or even destroyed. Depending on the stimulating effect of the thoughts on the nerves, the latter affect the organs that they serve as conductors. Thus also health, sickness or even death are not a direct result of the disruption of the functions in the human body, but the causative factor behind a healthy or sick body, the maker of a beautiful or ugly exterior, is the fleeting, invisible thought, which makes the nerves tingle and accelerates the processes of elimination or the metabolism. Since most passions are the result of thoughts nurtured with love and leave their traces in the human countenance, beautiful or ugly facial forms are the reflection of the inner soul-life.

25. You can see what joys, what sufferings originate for man from this imperceptible, yet incessant activity of the inner spiritual life; conversely, how disturbed vital functions react on the spirit, even clouding it, so that man judges the world, the general situation and himself in a totally different way from how it should be, the consequences being sickness, suffering, stiffness, or even premature death.

26. All this originates in the world of thought that in its reaction on the body, where the body in turn reacts on the spirit, influences man to form other conclusions, commit other actions. Since everything is spiritually linked, this world of thought exerts an influence on other people, families and nations, where the spiritual results are of a farreaching effect, particularly when people in power, spiritually sick, bring misery and suffering over whole nations, who do not know why this is so and are oblivious of the fact that a pet idea held by their ruler is undermining his health and forcing him to wrong conclusions, thus spreading untold misery. Then I am usually blamed, whereas all I have to do with it is to turn into good the evil caused by spiritually and physically sick people.

27. When you thus contemplate the whole invisible world of thoughts, what a surging to and fro, a profusion of thought towards good or evil issuing from a single person often spreads to thousands and millions of others; how a stone thrown into a still water forms circles upon circles around it until this movement disturbs the stillness of the water in far distant spots where the smaller denizens of these distant shores are unable to understand or surmise that the reason for the destruction of their dwellings and the death of their young is a stone often wantonly flung far away from them.

28. Thus the ocean of thought is forever surging and flowing,. In all living beings thoughts are fermented which rise like bubbles out of still water. Everything thinks, feels, seeks to improve its conditions, its life, everything builds, destroys, makes endeavors, tries to extract from the known the unknown. Therefore, this great world of thought is actually the main factor of My creation. For this world, like Mine, is unlimited, eternal and, if circumstances allow it, infinite.

29. Therefore, endeavor to keep a tight rein on this spiritual world of thoughts, strive to think only as befits My children. For the thought is the creator of your exterior in this life, and your mark for the beyond. There you will arrive with the result left by the thoughts held by you on your earth. Here it is hidden from you and others; not so there. The exterior is secondary to the innermost, the outward expression being a reflection of the innermost. There no pretence is possible nor is there any secret before others; every one reads the thoughts in the other and, accordingly, the moral worth or worthlessness of the individual.

30. This world of thought, as the spiritual carrier of matter, is so powerful because it untiringly creates, builds, destroys, changes and transforms, in this way forming a chain. But, seen as a whole, it is of the utmost importance, for, depending on the circumstances, the faint rising and evaporating thought is followed by the deed, the consequences of which are no longer borne by those who think it as individuals, but by the entire spiritual and material world.

31. One cannot visualize infinity better than by imagining it as a world of thought. For all known velocities, all distances and spaces of time disappear when compared with the velocity of thought, with its might and effect, particularly when it is endowed with the former and helped by the latter.

32. Therefore, My children, take good care to walk in the great realm of the world of thought as people worthy of Me. Whenever a forbidden thought steals upon you, blot it out or watch it carefully. For it is only a short step between thought and action, and its consequences press heavily upon you, as the originators of the thought.

33. Do not flatter yourselves with the idea that “they were only thoughts and far from being realized!” This is not true; by this you deceive yourselves. For as I just said, if the opportunity arises, the thought turns into action that, although repented, cannot be blotted out. It stands as a fact, as a pillar of thought on your life’s path and you can then either rejoice at it or be ashamed of it.

34. I did not give you this word in vain. Everything has its Why, and a great Why is also at the bottom of this, for I know only too well how you make light of the thought process and how you consider that which actually is strongest to be weakest. For the thought is a spiritual potency, and such forces are not to be trifled with.

35. I must enlighten you, thereby rendering the scales of your conscience even more sensitive, for you belong forever to My spiritual realm and only for a short time to the material one.

36. Learn to think independently! Learn to think logically! Learn to think morally! You must become conversant with these three ways of thinking and you will find it easier to unravel the future, evaluate the present and to build your spiritual Self in preparation for the other life.

37. In the surging ocean of thought of millions of beings, strive never to lose the grip on the steering wheel of your spiritual man; the thought either blesses or condemns you. This is your inner worthiness that is valid now and forever.

38. What good is it if the people idolize you while you must recriminate yourselves for your weakness, your fickleness. One day you will have to pity the idolizers on account of their delusion, as well as your own Self.

39. The world of thought, as a ledger of your Self, is your manual accompanying you, your safe conduct here and your passport for eternity, where all your distinguishing marks are entered which will decide your future course.

40. Strive to avoid empty pages in your ledger, as tokens of wasted time, but also thoughts written on those pages which, should they be open to scrutiny, would make you feel ashamed of yourselves.

41. The thinking man is your living photograph, painted by the light of the spirit. Strive to make it a success that shows you how you shall be if one day you wish to be called “My children”.

42. In a photograph taken of a person the material sunlight does not hide any flaws but renders everything relentlessly onto the paper receptive for this light. Likewise My spiritual light of truth shows to the man arriving in the beyond the human form built by his inner thinking man during the course of his earthly life. Happy he who passes this thought-test and presents, apart from a few flaws due to unintentionally committed faults, an image conforming to the rules of beauty, love and wisdom which as a first thought I had laid into the whole world and into all beings!

43. So much on this thought. Recognize and ponder My words! Time, the all-consuming time, robs you of minute upon minute. Life passes like a dream and an awakening is in store for you in the eternal light of My spirit-world where thoughts, imponderable things in this life, weigh heavily on the scales of moral value. For there, spirits weigh what is spiritual and designate for everyone his spiritual course anew.

44. And so you are given this word that it may show you the bridge leading away from matter. You have been given it already here so that you may attain to the citizenship of a world that you have once inhabited and to which you must return again. Having once been there, as divine offshoots of My creational ideas, you shall soon return there as purified spiritual human beings, drawing ever nearer to Me and My spirits! Amen.

14. Lebensgeheimnis… Die Würde des Menschen – 14th Secret of Life… Human Dignity

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flagge de  LEBENSGEHEIMNIS 14… DIE WÜRDE DES MENSCHEN

14. Lebensgeheimnis… Würde des Menschen
Von Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

Lebensgeheimnisse Kapitel 14
22. Oktober 1872

So spricht der Herr…

1. Nun, über diesen Gegenstand was eigentlich “des Menschen Würde” heisst oder bedeuten soll, da herrschen ebenso viele Ansichten, als es gebildete oder erzogene Menschen gibt; denn die wilden Völker und die rohen verwahrlosten Menschen haben ja so keine Idee, was der Name Mensch bedeuten soll, und wie sie sich dessen würdig machen könnten.

2. Nur wo der Mensch sittlich, moralisch erzogen und gebildet ist, nur da kann man annehmen, dass eine Idee von der eigentlichen Würde des Menschen zu finden sei, welche jedoch eben wieder gemäss der Erziehung, des Lebensberufes, verschieden sein muss.

3. Alle diese gangbaren und vorherrschenden Ideen über den Begriff “Würde des Menschen” aber sind nicht der Grund, warum Ich dieses Wort erklären will und warum euch sagen, in was denn eigentlich die Würde des Menschen besteht, sondern Ich will euch nur dazu verhelfen, eben Meine Lehre mit dem praktischen Leben zu verbinden, und so auf diese Art würdig zu werden, als ein Wesen zwischen zwei Welten gestellt, geistig und seelisch zugleich dem grossen Schöpfungs-Gedanken eures himmlischen Vaters zu entsprechen; denn auch ihr habt, obwohl schon vieles von Mir empfangen, doch noch nicht die rechte Idee, was eigentlich “Würde des Menschen” heissen will, da ihr eben nur zu sehr an andern seht, wie sie diesen Titel für sich wohl beanspruchen, aber auch gemäss ihren Begierden und Leidenschaften ihn zu wenden und zu erklären suchen, um nach ihren Begierden ein jeder in seiner Art ein würdiger Mensch zu sein!

4. Um nun die Würde des Menschen besser zu begreifen und das Folgende leichter zu fassen, so wollen wir wieder mit dem Begriff des Wortes beginnen, es aus der Wurzel seines Entstehens herleiten und sodann den eigentlichen Begriff und Wert desselben feststellen, wie es bei euch Gebrauch sein sollte, und wie Ich es Mir vorstelle.

5. Sehet, das Wort “Würde” kommt von “Werden” her, und das Wort “Werden” ist eigentlich ein Wort aus dem Schöpfungsgedanken, welcher als Grundlage Meines Wesens der ganzen sichtbaren Welt gegeben wurde; denn ohne das “Werden” wäre keine Sonne, kein Planet, kein grosses Welten-, kein grosses Geisterreich, da Ich nur durch den Ausspruch “Es werde!” die ganze Unendlichkeit belebte, belebte zur Seligkeit der erschaffenen Wesen, und zur Seligkeit Meines eigenen Ich, das die personifizierte Liebe ist, welcher Ausdruck “Liebe” aber nur heissen will – alles für andere tun und schaffen, und an dem Verstehen und Vervollkommnen anderer seine eigene Seligkeit, seine eigene Wonne finden.

6. Mit dem Ausspruch “Es werde!” war aber auch das Gesetz und der Weg gegeben, was ein jedes Geistes oder Seelenprodukt sein soll, oder zu welchem Grade der Vervollkommnung es bestimmt war, wo natürlich die in die materielle Welt gebundenen, gefesteten Geister einen andern Weg zu gehen hatten, als die freigestellten sich selbst bewussten Geisterheere Meiner unendlichen Geisterwelt.

7. Nun, mit dem “Werde” entstand natürlich auch die Frage, ob besonders die freigestellten, sich selbst überlassenen Geister auch das geworden sind, was sie werden sollten, das heisst, ob sie wurden, was Ich mit ihnen bezweckte.

8. Durch das Wort “Wurde” entstand ein Zustand, welcher, wenn er Meinen Absichten entsprach, dem Titel “Würde” oder “würdig” entsprach, ebenso wie bei euch auf der Welt ihr demjenigen eine “Würde” verleihet, oder ihn “würdig” heisset welcher diese Stellung oder durch seine Eigenschaften als geistiger Mensch das Prädikat “würdig” verdient hatte.

9. Was also ihr als Würde bezeichnet, drückt eigentlich aus, dass dieser Mensch, der eine Würde bekleidet oder würdig genannt zu werden verdient, jene Eigenschaften innehat, welche den Menschen als geistiges Wesen adeln – ihn zu etwas Besserem stempeln sollten, als was die übrige Anzahl seiner Mitbrüder erreichen konnte!

10. Diese Idee von Würde, die ihr im Allgemeinen habt, eben diese Idee nur in anderem Massstabe, habe auch Ich in Bezug auf die von Mir geschaffenen Geschöpfe.

11. Als Ich auf eurer Erde den ersten Menschen erschuf, setzte Ich ihn ein, wie ihr einen höher gestellten Beamten mit einer Würde bekleidet, indem Ich ihm die Macht einräumte, über vieles zu gebieten, erhabener zu sein als alles andere geschaffene Geschöpf auf Erden. Ich verlieh ihm mittels seiner geistigen Eigenschaften als Abkömmling von Mir Vollmachten, das zu sein, zu was Ich ihn nämlich machen wollte, das heisst “Herr der Erde zu werden!” So sollte er seine Fakultäten (Fähigkeiten) ausbeuten, zum Besten seiner selbst, und zum Wohle aller ihn umgebenden Welt.

12. Damit er aber auch seine eigene Würde erst in dem Sinne begreifen möge, wie Ich sie verstanden haben möchte, so liess Ich ihn frei, liess ihn alle in ihn gelegten Triebe benützen, zum Guten oder Bösen, damit er erst dadurch erkennen möge, dass die ihm von Mir übergebene Würde nur darin besteht, wenn er nicht als Maschine sondern als freies, selbsthandelndes Wesen seine Eigenschaften, Triebe und Begierden zu regeln weiss, und dass er nur in der Beherrschung seiner Leidenschaften die geistige Würde erlangen kann, wozu Ich ihm alle Mittel gegeben habe, sie zu erreichen und ein würdiges Mittelglied zwischen der gebundenen und der ganz freien Geisterwelt zu sein.

13. Ich rief ihm das “Werde!” zu, und er ward oder wurde – was – das könnt ihr jetzt überall sehen; leider nicht das, zu was Ich ihn berufen habe, sondern statt Freiherr ist er Sklave seiner Leidenschaften geworden, und hat so ganz entgegengesetzt seiner Bestimmung sich und die ihn umgebende Natur entwürdigt, missbraucht; und daher kommen auch alle Missstände, welche in geistiger und materieller Hinsicht den Menschen jetzt verfolgen mit Übeln und Leiden aller Art, weil er entgegengesetzt seiner hohen Bestimmung, statt sich Meiner würdig zu machen, sich vom Wege des Rechtes entfernt hat, “unwürdig” geworden ist, ein “Mensch” zu heissen, welchen Ich einst, ihm Meinen geistigen Odem einhauchend, zu einem Kinde Meines grossen Geisterreiches stempeln wollte, welches grosse Geisterreich er jetzt erst auf grossen Umwegen, und mit aller Art von Übeln und Leiden kämpfend, erreichen kann.

14. Nachdem nun die Menschen mit ihrer vermeintlichen Wissenschaft und Gelehrsamkeit so weit gekommen sind, sich dieses Wort “Würde des Menschen” so bequem als möglich zu machen, nachdem der Egoismus als Gegenpol Meiner Liebe und der Liebe überhaupt das Hauptsteckenpferd der jetzt lebenden Menschheit geworden ist, nachdem aber auch eben durch dieses tolle Treiben das Mass der Verirrungen auf eurer Seite und das Mass Meiner Geduld ebenfalls zu Ende zu gehen anfängt, so ist eben dieses Wort wieder euch gegeben, um noch vor dem allgemeinen Verfall so manchen zu retten, damit er nicht ganz seine Würde – seinen einzigen Anteil an der geistigen Welt verlieren möge!

15. Wohl ist dieses und alle Meine Worte, die Ich bis jetzt euch durch Meine Schreiber zukommen liess, nur für wenige erst zugänglich; aber Geduld, die Misszustände des menschlichen Lebens werden bald noch manchen in euer Lager führen, so dass er endlich, nachdem er alles vergeblich versucht hat, bei euch einkehren und euch bitten wird mit den Worten:

16. “Freunde und Brüder! Habt ihr keinen Trost, kein Labsal für meine wundgepeitschte Seele, ich fühle es, ich habe die Würde des Menschen verloren, ich habe sie mit Füssen getreten, und jetzt, wo ich Trost und Ruhe von all den Hirngespinsten verlange, die man mir als Weisheit, als religiöse Dogmen angerühmt hat, jetzt erweisen sie sich alle als unzugänglich, als nicht stichhaltig. Wie ein Nebelgebilde zerfliesst aller Traum eines rationellen, vernunftmässigen Scheinwissens; gebet mir die Würde des geistigen Menschen zurück, dass ich mich fühle als Mensch, als geistiges Wesen, welches einst rein aus der Hand eines liebenden Schöpfers hervorgegangen, jetzt wieder Seiner würdig zu Ihm zurückkehren möchte!”

17. Dann, Meine Kinder, dann sind es die Worte, welche Ich unter Heutigem euch gebe, welche dem Dürstenden Labsal und Trost bringen und ihn zu dem Rufe mit dem Blick nach oben zwingen werden: “Was bin ich, o Herr, dass Du meiner gedenkest?”

18. Das ist der Zweck, euch und allen Suchenden die “Würde des Menschen” wieder mit klaren, hell leuchtenden Zügen darzustellen, damit der Suchende, der Fehlende, der Zweifelnde erkennen möge, wie weit er von ihr abgekommen ist, und wo die Mittel der Wiedergewinnung sind, um das verlorene Paradies wiederzufinden.

19. Denn wisset, wie Adam Meinem Befehle entgegen gehandelt hatte, verlor er sein Paradies, das heisst, er verlor das Bewusstsein seiner geistigen Würde, und eben dieser Verlust stürzte seine Nachkommen bis auf den heutigen Tag in den Wirrwarr von falschen Ideen, Begriffen, Lebens und Weltansichten, welche alle nichts anders sind als das ewige Streben nach Wiedererlangung einer geistigen Würde, welche den Menschen weit über alles Materielle, über alles Sinnliche erhebt, ihn über Trümmer der Verheerung und Unglücksfälle mit einer Zuversicht nach einer andern Welt blicken lässt, wo alle diese Kalamitäten, welche am Ende doch nur das leibliche Wohl der Menschen angehen, als Null entschwinden, und ihre Zulassung klar und einfach eingesehen wird als Mittel zu dem Zwecke, den ins Materielle versunkenen Menschen wieder zum geistigen Weltbürger zu erheben, zu welchem Ich ihn einst geschaffen habe, und welches er auch wieder werden muss, wenn er gleich noch so viele Seitensprünge macht; es ist nur die Zeit verschieden, aber das Endziel bleibt sich gleich. Was Ich hergegeben habe, muss zu Mir wieder zurückkehren, denn es war Mein und muss es wieder werden!

20. Nun, nachdem Ich euch mit wenigen Worten gezeigt habe, was “Würde” ist, wie sie von Mir euch gegeben, und wie sie von euch Menschen missbraucht wurde, jetzt muss Ich euch auch beweisen und streng mit Worten festen Abschlusses vor die Augen stellen, was eigentlich Würde des Menschen nach Meiner Idee heisst, damit auch ihr einen klaren Begriff bekommt von dem, was Ich euch gab und was Ich von euch auch wiederbegehren kann, damit ihr Meinen Wünschen entsprechen mögt.

21. Nun sehet, Meine Kinder! Die menschliche Würde ist eigentlich nichts anderes, als das fortwährende Handeln, Denken und Wollen nach Meinen Liebesgesetzen!

22. Ich, der Ausdruck der Liebe, habe euch aus Liebe erschaffen, ihr also Erschaffene müsst eben diesem Schöpfer, der den Funken der Liebe in euch legte, gleich zu werden trachten, soviel es in eurer Macht steht.

23. Dies ist der eigentliche Grundbegriff der Liebe, von der Würde des Menschen, welcher, seine Leidenschaften des Zornes, des Hasses oder der Rache bezähmend, nur alles aus Liebe, nur alles für andere tut, leidet und fühlt.

24. So wird der materielle, körperliche Mensch mit seinen menschlichen Bedürfnissen durch die höhere Glut einer göttlichen Liebe geheiligt, vergeistigt, seiner eigentlichen Abstammung mehr würdig, und eher fähig, Seinen Schöpfer zu verstehen und sich Ihm zu nähern!

25. Die Würde des Menschen besteht also nur in der Unterjochung alles Unedlen, sei es in Gedanken, Wort oder Tat! – So ist der Mensch allein nur erhaben über das Tier, das doch so manche Eigenschaften mit dem Menschen gemein hat; allein eben diese Eigenschaften zu edleren Zwecken zu benützen, auch das gemeinste sinnliche Begehren geistig zu verschönern, ihm einen edleren Anstrich zu geben, ihm höhere Beweggründe zu unterlegen, das adelt den Menschen, das gibt ihm seine angestammte Würde wieder, wodurch er ein Bürger eines Geisterreiches wird, welches einst sein bleibender Aufenthalt sein wird.

26. Den Menschen adelt nicht das konventionelle Halten der Anstandsregeln und der staatlichen Gesetze. Nein! Den Menschen adelt sein eigenes Gewissen, wenn er das Bewusstsein hat, alles nur aus den edelsten, erhabensten Beweggründen getan zu haben, alles gewirkt zu haben aus Liebe, aus Liebe zu seinem Schöpfer, aus Liebe zu seinen Mitgeschaffenen.

27. Nicht die Tat stempelt den Wert, sondern das “Warum” solche Tat geschehen ist! Die Tat sieht wohl der Mensch, den Beweggrund kennen aber nur zwei – Ich und der Handelnde, wo Ich bei ihm sein lohnendes oder strafendes Gewissen repräsentiere.

28. Was sind denn “Gewissensbisse” anderes als die Unruhe, seiner geistigen Würde zuwidergehandelt zu haben? Daher, so oft ihr etwas unternehmt, so oft Gedanken euch beschleichen, seid aufmerksam auf sie, damit sie euch nicht entwürdigen; denn ein jeder trägt sein Lebensbuch in sich, und am Ende seiner Laufbahn wird er in einem Bilde erschauen können, welche Physiognomie (Gesichtsausdruck) sein geistiger Mensch beim Scheiden aus dieser Welt erhält; denn der Abglanz des weltlich gelebten Lebens wird der Ausdruck des seelischen Gewandes sein, wo die Gesamtzahl aller Gedanken, Wünsche und Begierden den geistigen Menschen so bezeichnend den andern Geistern darstellen wird, wie er nicht körperlich geformt, wohl aber geistig sich ausgebildet hat.

29. Dass natürlich diese Form des würdigsten Menschenbildes bis zur Ungestalt millionenartige Abstufungen haben muss, versteht sich von selbst. Ein jeder prägt sich das Gesicht auf, wie er gelebt hat; je mehr seiner Würde gemäss, desto reiner werden auch die äusseren seelischen Formen das innere Geistige ausdrücken! Ist ja schon jetzt, obwohl nicht jedem, doch manchem lesbar, welche Seele oft ein oder der andere Körper verbirgt, wo doch noch so viele Verstellung im menschlichen Körper möglich ist, was in der andern Welt wegfällt.

30. Deswegen sende Ich euch diese Worte und rufe euch zu:

31. Lebet eurer würdig! Lasset alles Scheinen weg, und zeiget euch auch andern als Menschen, so wie Ich einst den ersten schuf, als Menschen, welche den Funken des unsterblichen Geistes in sich tragen, als Menschen, welche gerade durch alle früheren Vorkommnisse, wie selbst Meine Menschwerdung, zu so grossen Zwecken bestimmt und erschaffen wurden!

32. Verunglimpfet nicht eure Würde, seid streng gegen eure Gedankenwelt, sie ist die erste Verführerin, welche euch so leicht über die Brücke des Schicklichen, über das Edle ins Unedle führt.

33. Die Würde des Menschen ist ja euer einziges Heiligtum, durch sie werdet ihr alles, ohne sie versinket ihr zur Tierwelt hinunter, werdet gleich Tieren materielle Geschöpfe, die nicht eines göttlichen Funkens wert sind, werdet eigentlich noch mehr (weniger) als Tier; denn wenn das Tier Handlungen begeht, die für euer Auge grausam und hinterlistig sind, so weiss es solche nicht zu beurteilen, sie liegen in seiner Natur; aber der Mensch sinkt eben deswegen unter das Tier hinab, weil er die Fakultät (Fähigkeit) hat, seine Handlungen und Gedanken zu beurteilen, abzuwägen, und wohl sich bewusst, dass er etwas ganz anderes tun sollte, doch das Entgegengesetzte vollführt, weil es seiner sinnlichen, nicht aber seiner göttlichen Natur schmeichelt.

34. Die Würde des Menschen ist das Palladium (Schutzbild), welches heiliggehalten werden sollte, und in dieser Reinheit liegt die Ruhe und der Trost bei Unglücksfällen jeder Art; denn dieses Palladium führt zum Vertrauen auf eine leitende Vaterhand, welche, wenn auch dem Anschein nach strafend, doch nur aus Liebe bessern will!

35. Diese Würde des Menschen macht die Menschen zu Engeln, so wie der Verlust derselben sie zu Teufeln in menschlicher Gestalt umwandelt.

36. Wenn nicht eben diese so viel missverstandene “Würde” eigentlich der Grundpfeiler und das Grundprinzip zu allen Gedanken und Handlungen wäre, so hätte Ich es euch nicht näher auseinandergesetzt, damit ihr etwas strenger auf euch selbst aufmerksam sein sollt und stündlich und täglich erkennen mögt – wie oft ihr eben gegen diese Würde in Gedanken, Worten und Taten fehlt oder sündigt!

37. Unbemerkt und unbelauscht gehen zwar die unlauteren Gedanken an der Mitwelt vorüber, aber an eurem Seelenmenschen bleiben sie haften. Dort werden einst andere mit Schrecken lesen, wie so mancher Würdenträger eurer Welt nicht einen Funken von Menschenwürde mehr besass, welche Ich ihm als Mein Ebenbild auf seine Lebensreise mitgegeben habe.

38. Lasset daher diese Hochgestellten ihre Sache mit sich selbst ausmachen; auch sie werden in Verhältnisse kommen, wenn nicht in dieser doch gewiss in der andern Welt, wo mit Grauen und Schrecken Wesen voreinander fliehen werden, die hier mit Freundschaft aneinander hingen.

39. Die Enttäuschung wird kommen, wenngleich spät, für die Unwürdigen aber noch immer zu früh! Bewahret daher eure Gedankenwelt rein! Dort lasset eure Menschenwürde als reine Flamme der Liebe, der Duldung und der Verehrung leuchten, und ihr werdet, wenngleich von euren Mitmenschen verkannt, den Himmel schon auf Erden geniessen, welcher hier nur flüchtig, dort einst bleibend in und um euch sein wird!

40. Sehet, Meine Kinder, wüsste Ich nicht, was euch während eures Erdenwandels noch erwartet, Ich würde euch diese menschliche Würde nicht so ans Herz legen; aber ein guter Arzt weiss, wenn er Symptome (Anzeichen) von Krankheiten sieht, schon als Vorsichtsmassregeln Mittel anzuordnen, damit wenn eine Krankheit sich einstellt, derselben vorgebeugt werden kann.

41. So auch Ich; bald werden Missgeschicke auf Missgeschicke sich häufen, der Gärungs- und Scheidungs-Prozess muss seinem Ende entgegengehen, die geistige Luft eures Erdballs ist, wie oft die materielle Atmosphäre, mit gewitterschweren Dünsten angefüllt, die Entladung muss folgen, und ebendeswegen rate Ich euch:

42. Fliehet zu Mir! Verletzet eure Menschenwürde nicht; denn nur so habt ihr Vertrauen zu Mir und nicht zu euch selbst, so nur könnt ihr allen Stürmen trotzen; denn diese geistige Würde erhebt euch über das gewöhnliche Leben, lässt euch alle noch so grossen Übel in einem andern Licht erblicken und erfüllt euer Herz mit Vertrauen und Zuversicht auf euren Vater im Himmel, der ja nur, eben weil der grösste Teil der Menschheit schon längst seine Würde eingebüsst, solche Mittel zulassen muss, um durch Elend und Not das zu erreichen, was mit Güte nicht erreichbar war!

43. Die Würde des Menschen, oder das geistige Bewusstsein – ich bin nicht von dieser, sondern von einer andern, besseren und ewigen Welt – dieses Bewusstsein erhebt den Menschen, wenn er auch unter den allgemeinen Misszuständen leiden muss, doch über diese irdische Welt hinaus, und es ergeht ihm wie einem auf einem hohen Berge Stehenden, er übersieht mit Gleichmut das Wirren und Treiben unter ihm und erfreut sich einer grösseren, weiten und schönen Aussicht. Es wird ihm dann wohl der Gedanke oft aufsteigen:

44. “O warum sind diese Menschen so blind und vergessen ob der weltlichen Dinge drunten im Schlamme der niedrigsten Leidenschaften das Wesentliche, was sie eigentlich sein sollten! Ach, wenn es ihnen an Mut nicht gebräche, wenn sie es wagten, zu Mir herauf zu klimmen, wie lächerlich, wie töricht würden sie alles das finden, was ihnen jetzt so wichtig, so unumgänglich notwendig erscheint; wie würde es sie schaudern bei dem Gedanken, dass sie alles, was sie sich errungen zu haben glaubten, nur eben durch den Verlust ihres einzigen Gutes erkauft hatten, durch den Verlust der geistigen Menschenwürde!”

45. So wird mancher denken, der über Schlamm und Schmutz der niedrigsten Leidenschaften sich hinaus gearbeitet und seine Würde wiedererlangt hat; so sollt auch ihr denken, ihr, die Ich schon seit längerer Zeit mit Gnaden und Lichtworten überschütte, damit ihr, eurer Menschenwürde bewusst, euch des erhabenen Standpunktes freuen sollt, auf welchen Ich euch gestellt habe, und stets eingedenk eurer eigenen Würde danach streben mögt, auch selbst würdig zu werden dessen, was Ich euch schon oft geheissen habe, nämlich Meine lieben Kinder! Dieser Vaterruf ist nur für die, welche ihre Menschenwürde zu wahren wissen; denn indem sie sie bewahren, erlangen sie auch stets mehr die Würde, Meine Kinder zu werden, das, was Ich bei Erschaffung des ersten Menschen wollte, dass er es werde, aber leider nicht wurde!

46. So seid streng! “Wachet und betet, auf dass ihr nicht in Versuchung fallet”, so rief Ich einst Meinen Jüngern zu. Ich wusste wohl in jener Zeit warum, und jetzt sage Ich es euch nochmals: Wachet und betet, auf dass ihr euch nie entwürdigt und stets dem getreu bleibt, was ihr durch so viele Worte von Mir leicht entziffern könntet, dass nämlich nur durch den Seelen-Adel die Menschenwürde erlangt, gefestigt und behalten werden kann, ohne welche alles Lesen und Beten nichts nützt! Der innere Mensch muss Mir gleichsehen, dann wird sein Aussenbild schon einst auch zu seiner geistigen Umgebung im Jenseits passen, und daher trachtet, mit einem geistig-seelischen Antlitz begabt in die andere Welt zu kommen; es ist besser, das hier schon vorzubereiten, als es erst dort erlangen zu wollen! Hier gehört dazu “des Menschen Würde”, dort ist “des Geistes Würde” eine andere Stufe, welche die Menschenwürde als Unterlage hat, aber ohne sie nicht erreichbar ist!

47. Ich bereite euch vor, im kurzen irdischen Lebenswandel das zu vollbringen, was dort bei weitem schwerer zu erreichen ist. Daher folget Meinen Worten, sie kommen von eurem Vater, der eben euch Seiner würdig machen möchte, welches ihr aber nicht werden könnt, bevor ihr nicht eurer selbst würdig geworden seid!

48. Dieses zur Danachachtung für euch und alle kommenden Durstigen und Hungrigen, welche bei euch wiedererlangen wollen, was sie bewusst oder unbewusst oft leichtsinnig verloren haben, das ist – ihre eigene Würde, als alleinigen einzigen Halt mitten im Leben, zwischen Kampf und Entbehrung aller Art, als Anker des Vertrauens, der Hoffnung und der Liebe! Amen!

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Secret of Life 14… Human Dignity

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
October 23rd, 1872

Thus says the Lord:

1. Well, on this topic, or what “human dignity” really means, or should mean, there prevail as many viewpoints as there are cultured or educated human beings. For primitive peoples and coarse, depraved persons have certainly no idea what the term “human” is meant to convey, and how to make themselves worthy of it.

2. Only where man is ethically, morally brought up and educated, can one expect to find a notion about the true dignity of man, which, however, must again vary in keeping with his education, his station in life.

3. However, all these current and prevailing ideas about the concept of “human dignity” are not the reason why I want to explain this word and tell you what human dignity actually consists in. I only want to help you to link My very teaching with practical life, so that you may become worthy, as a being placed between two worlds, of corresponding in spirit as well as in soul to the great creational thoughts of your heavenly Father. For although you have received much from Me, you too do not have as yet the right idea of what “human dignity” actually means, since you see it only too well in others how they, while claiming this rifle for themselves, seek to twist and expound it in keeping with their desires and passions so as to be worthy human beings after their own desires, each one in his fashion!

4. In order to better understand human dignity and to better grasp the following, let us again begin with the concept of the word, tracing it back to the root of its origin, and then determine its actual concept and value, how it should be used by you and how I envisage it.

(Note by translator: In the following text we are dealing with a play upon words which is applicable only to the German language but makes little or no sense in English. Therefore, the terms under consideration are given in both English and German. In addition to the term “dignity”, “worth”, being of Germanic origin, is used, as it facilitates comprehension somewhat.)

5. Look, the word “Würde” (dignity, worth) is derived from “Werden” (becoming), and the word “Werden” is actually a word out of the creational thought which, as the basis of My Being, was given to the entire visible world. For without the “Werden” (becoming) there would be neither a sun nor a planet, neither a great material nor a great spirit-realm, since I animated the whole of infinity solely with the word: “Es werde!” (Let there be!) for the beatitude of the created beings, and for the beatitude of My own self, which is love personified. This expression “loves, however, should mean only doing and working everything for others, and finding one’s own bliss, one’s own happiness in the understanding and perfecting of others.

6. With the word “Es werde!” (Let there be!) were also given the law and the road for every spirit or soul product, or the degree of perfection for which it was destined, where of course the incarnated spirits imprisoned in the material world had to take a different road from that of the free spirit-hosts of My infinite spirit-world in their selfawareness.

7. Well, with the “werde” (let there be) there of course also arose the
question as to whether the released spirits in particular, who were left
to their own devices, had really become what they were meant to be, in
other words, whether they knew what My goal with them was.

8. Through the word “wurde” (became) a state began which, if it corresponded to My intent, was equal to the title “würde” (dignity) or “würdig” (worthy), just as you in the world bestow on the one a “würde” (dignity, office, title) or call him “würdig” (worthy), who has deserved this office or the predicate “würdig” (worthy) owing to his attributes as a spiritual man (that means one who conforms to the idea of his office).

9. Hence, what you designate as “würde” (dignity, office, title) really expresses that this person, who holds an office or deserves to be called würdig” (worthy), possesses all those qualities which ennoble man as a spiritual being and which should mark him as something better than it was possible for his fellowman to attain.

10. This idea of dignity (würde), which you generally hold, I too have concerning the beings created by Me, only applied with a different yardstick.

11. When I created the first man on your earth, I installed him in the manner you invest a higher official with a title, by giving him the power to rule over much and to be superior to any other created being on earth. By virtue of his spiritual attributes as a descendant of Mine, I invested him with the full authority to become what I actually wanted to make him, namely, “lord of the earth”. In this way, he was to use his faculties for his own good and for the advantage of the whole world around him.

12. So that he might understand his own dignity in the sense I want the same understood, I set him free, let him use all the propensities laid into him, for either good or evil. I thereby wanted to make him realize that the dignity bestowed on him by Me consists solely in that he, as a free, independently acting being, not as a machine, knows how to regulate his character qualities, propensities and desires, and that he can only through the controlling of his passions attain spiritual dignity. All the means to attain it and become a worthy intermediate member between the bound and the totally free spirit-world were given him by Me.

13. I called to him the “werde” (become), and he became, what? You can see that now everywhere; alas, not that for which I have called him, for instead of a free lord he became a slave to his passions, thus contrary to his vocation disgracing and misusing himself and the nature surrounding him. Hence all the calamities which now spiritually and materially pursue man with evils and suffering of every kind. For, contrary to his high destiny, instead of making himself worthy of Me, he has left the right road, has become “unwürdig” (unworthy) to be called a “man”, into whom I once instilled My spiritual breath wanting to mark him a child of My great spirit-realm. This great spirit-realm he now can only reach on great detours, battling with all kinds of adversities and suffering.

14. Since mankind with their pretended science and scholarship have arrived at a point where they interpret this word “dignity of man” at their own convenience, after egotism, as the counter-pole of My love and of love generally, has become the main hobby of the presently living people, through this insane behavior the measure of errors on your part and likewise the measure of My patience are nearing their end. And so this word is again given you so as to save many a man from general decline, lest he completely lose his dignity, his sole share in the spiritual world.

15. It is true, this one, and all My words which so far I have given you through My scribes, are only accessible to few; but, patience! The calamities of human life will soon lead one or the other into your camp, so that finally he, having tried everything in vain, will call on you entreating you with the words:

16. “Friends and brothers! Have you no comfort, no refreshment for my sick soul? I feel it, I have lost the dignity of man, have trampled upon it and now that I demand comfort and peace in the face of all the bogeys that used to be praised to me as wisdom, as religious dogmas, they all prove to be faulty, not lasting. The whole dream of a rational, logical sham-knowledge evaporates like a nebulous form. Give me back the dignity of the spiritual man, so that I may feel like a true man, like the spiritual being who, once gone forth from the hand of a loving Creator, now wants to return to Him, having again become worthy of Him!”

17. Then, My children, it is the words which I am giving to you among the presently living, which bring refreshment and comfort to the thirsty one, forcing him to call out with his face turned heavenward: “What am I, o Lord, for You to remember me?”

18. It is this purpose, namely, to again show you clearly and brightly “the dignity of man”, so that the seeker, the sinner, the doubter, may realize how far he has distanced himself from it and where he has to look for the means by which to regain the lost Paradise.

19. Do understand this: When Adam had acted contrary to My command, he lost his Paradise, that means he lost the awareness of his spiritual dignity. This very loss plunged his descendants to this day into the chaos of erroneous ideas, notions, concepts about life and about the world, which are merely the eternal striving to regain a spiritual dignity which raises man far above all matter, all sensuality. It lets him look far beyond the ruins of devastation and disaster with hope to another world where all, these calamities, which after all concern only the physical welfare of man, completely disappear; where it is clearly and simply understood that they were only a means to an end, namely, to again elevate man, who was submerged in matter, to the spiritual cosmopolitan I had once created him to be, and what he must again become no matter how many capers he may cut. It is only a different time, but the final goal is the same. What has gone forth from Me must again return to Me, for it was Mine and must again become so.

20. Now that I have shown you with few words what “dignity” is, how it was given you by Me and how it was misused by you human beings, I must also prove and strictly and conclusively demonstrate to you what, according to My idea, human dignity really means, so that you too may get a clear concept of that which I gave you and which I can demand back from you so that you may conform to My wishes.

21. Now look, My children! Human dignity is really nothing else but “the constant acting, thinking and willing in accordance with My laws of love!”

22. I, love personified, have created you out of love, and so you, the created, must strive to emulate this Creator, who laid the spark of love into you as much as it is within your power.

23. This is the actual fundamental meaning of love, of the dignity of man, who, curbing his passions of anger, hatred or revenge, does, suffers and feels everything only out of love, only for others.

24. Thus the material, physical man with his human needs is hallowed, spiritualized through the sublime warmth of a divine love, more worthy of his actual descent and more capable of understanding his Creator and of drawing near Him.

25. Therefore, man’s dignity consists only in the subjugation of anything ignoble, be it in thoughts, word or deed! In this way alone man is superior to the animal, which certainly has many qualities in common with man, namely, by using these same qualities for more noble purposes, by sublimating also the coarsest sensual desire, giving it a more noble air, higher motives. This ennobles man and gives him back his innate dignity whereby he becomes a citizen of a spirit-realm which one day will be his permanent abode.

26. Man is not ennobled by the conventional adherence to social rules and state laws. Not at all! Man is ennobled by his own conscience, when he is aware of having done everything out of the most noble, most exalted motives, of having done everything out of love for his Creator and love for his fellow created beings.

27. Not the deed determines the worth, but the “Why”, why an action was performed! To be sure, man sees the action, but the motive is known only to two, to Me and the one acting, in which case I represent his approving or disapproving conscience.

28. What are “pangs of conscience” if not the uneasiness to have acted contrary to one’s spiritual dignity! Therefore, whenever you do something, whenever thoughts assail you, pay heed to them lest they debase you. For everyone carries within him his book of life, and at the end of his earthly career he will be shown in a picture the kind of physiognomy his spiritual man will assume on his demise. And so the reflection of the life as it was lived on earth will be the expression of the soul-garment, where the sum total of all the thoughts, wishes and inordinate desires will reveal the spiritual man to the other spirits, not according to his physical, but his spiritual form.

29. It goes without saying that this form of the most noble human image must have millions of gradations, even ending in caricature. Everyone stamps his own face according to the way he lived; the more in accordance with his dignity, the purer the outer soul-forms expressing the inner Spiritual! And it is true that to some people, though not to all, it is quite obvious what kind of a soul is hidden in one or the other body although so much deception is still possible in the human body. However, in the other world, this is no longer the case.

30. This is why I am sending you these words and calling to you:

31. Do live worthy of yourselves! Make no pretences and show yourselves also to others as true human beings, like the first one I created; people who carry the spark of the immortal spirit within them and who, through all the earlier events, such as My incarnation, were destined and created for such great purposes!

32. Do not revile your dignity, be strict with your world of thought; it is the first seducer that easily leads you across the bridge of propriety, from the noble to the base.

33. Human dignity is your only sanctum; through it, you achieve everything, without it, you sink back to the world of animals, become, like animals, material beings who are not worthy of even a divine spark, and actually sink below the animal. For whenever the animal commits actions that to your eyes look cruel and cunning, it cannot judge them, they are part of its nature. But man sinks below the animal because he has the faculty of judging, considers his actions and thoughts carefully and is well aware of the fact that he ought to act otherwise, but still acts contrarily because it flatters his sensual, and not his divine, nature.

34. Man’s dignity is the shrine which should be kept hallowed, and in this purity there lie quietness and solace in adversity of any kind; for this sanctum leads to the trust in a guiding Father-hand which, though seemingly punishing, only seeks to reform out of love.

35. This human dignity turns people into angels, just as its loss transforms them into devils in human form.

36. If this so often misunderstood “dignity” were not the true fundamental pillar and principle behind all thoughts and actions, I would not have explained to you in detail that you should watch yourselves a little more strictly, thereby recognizing hourly and daily how often you sin against this very same dignity in thoughts, words and actions.

37. The impure thoughts go past the contemporaries unnoticed and unheard, however, they adhere to your psychic man. There others will one day read, full of horror, how many a dignitary of your world no longer possessed a spark of the human dignity I gave him, as My image, on his life’s journey.

38. Therefore, let these notables settle their matter individually; they too will be faced with situations, if not in this, then certainly in the other world, where with dread and horror beings will flee each other who were here attached to each other in friendship.

39. The disappointment will come, though late, still too soon for the unworthy. Therefore, keep your world of thought pure! There, let your human dignity shine as a pure flame of love, tolerance and reverence, and you will, though misunderstood by your fellowman, enjoy already here on earth the heaven which is here only transient, but which will there be permanently within and around you.

40. You see, My children, if I did not know what is still in store for you during your earthly journey, I would not enjoin this human dignity on you so much. But a good physician when observing symptoms of disease knows how to arrange prophylactic means so that, if a disease does occur, it can be prevented.

41. This applies also to Me. Soon, calamity upon calamity will occur. The process of fermentation and separation must move towards an end. The spiritual air of your earth globe, as so often the material atmosphere, is filled with sultry vapors. The discharge must follow, and this is why I advise you:

42. Flee to Me! Do not violate your human dignity. Only in this way can you brave all storms. For this spiritual dignity elevates you above ordinary life, lets you see all the misfortunes however great in a different light, and fills your heart with trust and confidence in your Father in heaven, who now, because the majority of mankind long ago has lost its dignity, must allow such means so as to achieve through misery and want what was unachievable through kindness.

43. The dignity of man, or the spiritual awareness: “I am not of this world, but of another, better and eternal world,” elevates man, though he has to suffer under the general adversities, far above this earthly world and he is like one standing on a high mountain, who looks with equanimity at the hustle and bustle beneath him in the enjoyment of a greater, wider and more beautiful view when often the thought may arise in him:

44. “Oh, why are these people so blind! Down there, in the mire of their lowest passions, they forget for the sake of the worldly things what is essential, what they should really be. Oh, if they had the courage, if they dared to come up here to me, how foolish they would find all that which now appears to them so important, so absolutely essential. How they would shudder at the thought that everything they believe to have attained they have bought with the loss of their only possession, the loss of their spiritual dignity as man!”

45. This is how many a person will think who, having grappled with the mire and dirt of the basest passions, has regained his dignity. This is how you too shall think, whom I have been showering for a considerable time with words of grace and light so that you, conscious of your human dignity, may enjoy the exalted position in which I have placed you and, always remembering your own dignity, endeavor to become yourselves worthy of being that which I have so often called you, namely, My dear children! This fatherly call is only for those who are able to retain their human dignity; for by retaining it, they also attain more and more the dignity to become My children, what I wanted the first man to become when he was created, but unfortunately he failed to become!

46. So be strict, “watch and pray, that you enter not into temptation”, as I once called to My disciples. At that time I knew why, and now I am telling you again: Watch and pray that you do not ever debase yourselves. And always remain faithful to that which by so many words from Me you could easily fathom, namely, that only through nobility of the soul can human dignity be attained, consolidated and retained. Without it, all reading and praying is of no benefit! The inner man must be in My likeness, then his outer image will one day correspond to his spiritual surroundings in the beyond. And so endeavor to enter the other world endowed with a spiritual-psychic countenance. It is better to prepare for this already here, instead of trying to attain it only there. Here, what is required is “the dignity of man”, there, “the dignity of spirit” is another level for which human dignity serves as basis and which is unattainable without it.

47. I prepare you to achieve within a short earthly life that which is there by far more difficult to attain. Therefore, heed My words, they come from your Father, who wants to make you worthy of Him. However, you cannot achieve this unless you have become worthy of yourselves.

48. This for you and all who come and are thirsty and hungry to act accordingly, who try to regain with you that which, consciously or unconsciously, they have often thoughtlessly lost, namely, their own dignity, as the sole anchor in life, in the midst of conflict and privation of every kind, as anchor of trust, hope and love! Amen.

13. Lebens-Geheimnis… KRAFT, STOFF & GEIST – 13th Secret of Life… ENERGY, SUBSTANCE & SPIRIT

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13. Lebens-Geheimnis… KRAFT, STOFF & GEIST

Durch Jesus Christus offenbart an
Gottfried Mayerhofer, 22. Februar1871

So spricht der Herr…

1. Diese drei Worte bezeichnen Dinge, wovon sich die Menschen sehr viel irrige Begriffe machen und besonders die ersten zwei den Materialisten viel zu schaffen machen, weil sie darin das ganze Universum, den Grund seines Entstehens, Bestehens und Vergehens gefunden zu haben glauben, bei welcher Erklärung der Gott oder ein geistiges, alles regierendes Wesen dann ganz wegdisputiert worden ist.

2. Nachdem nun gerade die Materialisten oder jetzigen “hochgelehrten Professoren” der Erd-, Tier- und Steinkunde mit diesen Worten so herumwerfen, sie als erste Prinzipien (Grundformen, Anfänge) aufstellen, und sie damit alles in allem gesagt zu haben glauben, so müssen wir doch – sollen wir diesen gescheiten Herren Professoren etwas sagen, das ihre Unverständigkeit klar beweist – mit den Begriffen dieser Worte anfangen; denn vor allem muss man erst wissen, was man als Werkzeug gebraucht, ehe man sich ans Arbeiten macht, worauf dann der richtige Gebrauch des einen oder des andern Werkzeugs erst die Geschicklichkeit des Meisters beweist.

3. Also – was ist oder heisst eigentlich “Kraft”?

4. Sehet, ihr euch weise dünkende Herren Gelehrte, die ihr nach allem Forschen und Untersuchen gerade da wieder ankommt, von wo ihr ausgegangen seid, ihr, die ihr die Kraft als einen Faktor in der ganzen sicht- und unsichtbaren Welt bestimmen wollt, seht, Ich muss euch sagen, dass Kraft, dieses hochgepriesene Wort auf den Titelblättern eurer Bücher, nichts für sich Selbständiges noch Alleindaseiendes, sondern nur das Produkt eines andern unsichtbaren Faktors bezeichnet, den ihr eben nicht zugeben wollt, indem ihr frisch darauflos erklärt: Kraft ist ein Naturgesetz, welches der Bewegung oder dem Leben gleichkommt.

5. Nun fragen wir diese Gelehrten aber: Wenn eure ganze Welt nur aus Stoff und Kraftäusserung besteht – wer gibt denn dieser Kraft den Impuls, dass sie sich so und nicht anders äussern kann und muss, – und durch ihre Kraftäusserung auf den zweiten Glaubensartikel eurer Wissenschaft, den Stoff, stets einwirkt?

6. Ihr seht den Stein vom Berge herabrollen oder aus der Luft herabfallen und habt sogleich den Schluss fertig: Es ist die Kraft oder das Gesetz der Schwere, die Anziehungskraft der Erde, welche den seiner Unterlage beraubten Stein fortreisst, bis er wieder eine andere feste Basis erreicht hat, und dort liegenbleibt, erwartend eine andere “Kraft”, die mit ihm etwas anderes vornimmt!

7. Nun, wenn Ich bei diesen Gelehrten in die Lehre gehen müsste, so fragete Ich, nachdem Ich ihre weisen Gründe vernommen hätte, wie die Welt sich selbst erschaffen hat, und wie sie sich selbst erhält, und sich selbst zerstören wird(!): Meine Herren! Sie haben Mir die Wirkungen einer Kraft gezeigt, das ist wahr; ja Ich habe es selbst versucht und fand diese von Ihnen aufgestellten Sätze bestätigt; Ich möchte aber doch wissen, nachdem Ich die Kraft nicht sehen, sondern nur ihre Wirkungen fühlen kann – was sie denn so ganz eigentlich ist, Ich möchte gern eine Erklärung über sie haben!

8. Die Herren Gelehrten antworten gleich einstimmig: Kraft ist ein Naturgesetz, ohne welches die Natur nicht bestehen kann.

9. Gut, sage Ich, Sie haben recht! Aber jetzt möchte Ich auch wissen: Haben wir in der Natur ein Beispiel, dass ein Ding sich selbst Gesetze gibt? Denn Sie, Meine Herren, nehmen keinen Gesetzgeber an, obwohl Sie Mich mit dem Begriff von “Naturgesetzen” abspeisen wollen; nun, Ich bin eben einer von den Schülern, die gern alles ganz wissen möchten und mit nur halben oder gar nichts bedeutenden, wenn auch “wissenschaftlichen” Ausdrücken sich nicht zufriedenstellen können!

10. Die Herren Gelehrten erzürnen sich über einen Zögling, der mehr wissen will als sie selbst, und wenden Mir den Rücken zu, und so bin Ich denn gezwungen, Mich aus dem Chaos von wissenschaftlichen Ausdrücken selbst herauszufinden, da der Gelehrten Schiff auf zu seichtem Grunde ihrer “Naturgesetze” steckengeblieben ist (Man denke an “Die drei Tage im Tempel” (Dreitagesszene), Kapitel 30.)

11. Nun, da so viele Leute von “Kraft”, “Naturkräften”, “Anstoss”, “Abprall”, “Schwere”, “Druck”, “Ziehkraft” usw. reden, so wollen wir versuchen, uns zuerst eine Idee zu machen, was denn eigentlich “Kraft” ist; dann sehen, wie sie sich in der Natur kundgibt und wie sie auf organische und unorganische Leben einwirkt, das Leben gibt, das Leben nimmt, es baut und zerstört, und so die Erhalterin des Universums geworden ist.

12. Also vorerst: Was ist Kraft?

13. Sehet, Kraft ist nichts anderes als eine wahrnehmbare Äusserung an einem Dinge, welches entweder seinen Platz oder seine Form verändern muss, gemäss eines andern auf ihn einwirkenden Gegenstandes, was dadurch bewirkt wird, dass am Äussern oder Innern eines Dinges eine Bewegung, eine Vergrösserung oder Verkleinerung oder gar ein Vergehen bemerkt wird.

14. Nun, dieses Drängen eines fremden Gegenstandes auf irgendwelchen anderen ist nichts als der in dem zweiten Wesen liegende Zug, sich den einwirkenden, es umgebenden Elementen zu entziehen, es ist der Zug der Ruhe, als Gegensatz der Bewegung.

15. Der Stein will ruhig liegenbleiben, das heisst, er will im Verbande seiner Unterlage verharren, wo alle seine Teile, bis in die kleinsten Atome, in ihrer Ausdehnung der Breite, Länge und Tiefe nach sich nicht gestört fühlen.

16. Sobald also ein anderer Gegenstand auf den Stein einwirkt, um ihn aus seiner behaglichen Ruhe herauszureissen, so stemmt sich sein ganzes ich dagegen; alle Teile in ihm, die sonst bewegungslos harrt aneinandergeschlossen dalagen in völliger Ruhe, alle diese Teile fangen an, sich entweder auszudehnen oder womöglich sich zusammenzuziehen, in Vibration zu geraten. Kurz, der Stein, wegen seines Widerstehens gegen den andern auf ihn einwirkenden Gegenstand, ist nicht mehr der harte, leblose Stein geblieben, der er vorher war, sondern er hat Leben bekommen, alles in ihm bewegt sich und vibriert.

17. Nun, was ist das Resultat, wenn ein sonst ruhiger Gegenstand in Bewegung kommt? Sehet, das Resultat ist, dass er seine bisher gehabte Form und seinen Bestand aufgeben muss, und etwas anderes zu werden gezwungen wird; denn seine Elemente sind nicht mehr so zusammengefestet wie früher, und die einwirkende Kraft gewinnt eben dadurch die Oberhand, zersetzt, zersplittert den Stein, und wenn möglich löst sie auch seine Bestandteile in Staub auf.

18. Der Kraft der Schwere, oder der Anziehungskraft der Erde auf ihre Bestandteile, steht also eine andere Kraft stets entgegen, nämlich die Kraft oder der Zug, alles Bestehende zu zerstören und aus demselben wieder Neues zu formen.

19. Die Kraft, wie sie sich äussert und wie der Mensch sie wirken sehen und fühlen kann, ist also als ein anderer Faktor, der weder im Stein noch in seiner Umgebung liegt, sondern von andern Elementen bedungen und angeregt diese letztere zur Veränderung ihrer Form und ihres Bestandes führt, Leben nimmt, Leben hervorbringt, also zerstört und neu aufbaut, und so den ewigen Bestand nur dadurch sichert, dass sie stets zerstörend Neues erzeugt.

20. Diese Kraft äussert sich in allen möglichen Richtungen und unter allerlei Formen, das Bedingende derselben ist also eine höhere Potenz, die sich äussernd wollend als Kraft nur erscheinlich ist; daher Kraft als selbständiges Ding, so wie es die Herren gelehrten Materialisten wollen, gar nicht existiert, nie selbständiger Lebensfaktor, sondern das Produkt von zwei höheren Faktoren, nämlich von Ruhe und Bewegung ist!

21. Durch diese beiden wichtigen (Grund)Prinzipien des ganzen Universums besteht die Welt, wurde sie erschaffen, wird sie erhalten und wieder in Neues verwandelt.

22. Die Ruhe drückt sich auch im zweiten Namen aus, den wir ihr geben könnten, nämlich im Stoff, und die auf ihn einwirkende Lebenstätigkeit, die alles erhält und alles belebt, ist der Geist, welcher Anreger der Kraft, Zusammenhalter des Stoffes und so der Hauptfaktor des ganzen Lebens ist; denn ohne Geist gibt es kein Leben, ohne Leben keinen Stoff, und der Stoff braucht keine Kraft; denn die Kraft ist das Produkt aus ersteren, fehlen diese, so fehlt alles!

23. Nun hätten wir die Kraft soweit im reinen. Jetzt können wir ans zweite gehen, woran sich die Kraft äussert, das heisst an den Stoff; denn die Kraft kann nur bestehen, wo Widerstand ist, und Stoff als Materielles gibt eben mit seinen Bestandteilen den körperlichen Widerstand in dem Prinzip der Ruhe, wo er sich der Bewegung entgegensetzt und so als Kraft sichtbar wird.

24. Nun fragen wir: Was ist der Stoff? Und die Gelehrten sagen: Stoff ist alles, was einer Ausdehnung nach Länge, Breite und Tiefe fähig ist.

25. Gut, nun fragen wir weiter: Aus was besteht der Stoff? Und so werden die Gelehrten wieder sagen:

26. “Stoff” ist aus allem zusammengesetzt, was im ganzen Universum entweder aufgelöst oder kompakt sich vorfindet; “Stoff” ist alles, was man Grundelemente der Schöpfung nennen kann.

27. Gut, nun fragen wir aber: Wie viele Stoffe gibt es denn, und wie kann man sie unterscheiden oder auseinander scheiden?

28. Da sagen die Gelehrten wieder: Wir haben in der chemischen Analyse eine Unzahl Stoffe gefunden, die (für uns bis jetzt) unauflösbar sind, und aus diesen ist das Universum zusammengesetzt; ihre verschiedenen Vermischungen erzeugen dann alles, was wir körperlich sehen oder fühlen können; diese Vermischungen oder wie sie sagen “chemischen Verbindungen” sind aber gewissen Gesetzen unterworfen, wo das eine das Assimilations-, das andere das Repulsions-Gesetz ist.

29. Nun fragen wir wieder: Aber, meine Herren, schon wieder reden Sie von Gesetzen, wo Ich doch am Ende einen Gesetzgeber voraussetzen müsste.

30. Sie antworten darauf: Freund, das ist nicht so gemeint, die Stoffe im Einzelnen haben verschiedene Eigenschaften, wodurch ihnen nur eine oder die andere Vermischung oder Annäherung erlaubt ist, andere aber für sie Unmöglichkeiten sind.

31. Nachdem wir nun sehen, dass wir mit den Herren Professoren wieder nicht ins reine kommen können, so müssen wir uns wieder auf uns selbst und unsere fünf Sinne verlassen, und stellen also an uns selbst die Frage: Was ist der Stoff? Und unser Inneres sagt uns einfach:

32. “Stoff ist gar nichts!”(Siehe vorne S.92, die Definition der Kraft) “Stoff” ist ein zu allgemeiner Ausdruck, der, indem er alles in einen Tiegel wirft, gar keinen Unterschied mehr zulässt! Wollte man alles, was in der sichtbaren Welt ist, als Stoff bezeichnen, so wüsste man am Ende keinen einzelnen Namen für Kombinationen von dichten und feinen, starren und beweglichen Massen.

33. “Stoff” ist also höchstens der grosse Äther-Raum ausser dem Bereiche der Erd-Atmosphäre, wo alle Ingredienzen (Bestandteile) aufgelöst beisammen sind, die zu allen andern Kombinationen, zur Erschaffung der Weltkörper und ihrer sie umgebenden Luftarten gehören.

34. Nur dort ist “Stoff”; das heisst die grosse Vorratskammer zum Weltenbau; aber in, auf und um die Erde ist der Stoff nicht mehr “Stoff”, sondern da sind schon, je nach dem Zweck, gebundene zusammengefügte Elemente, die dann den andern höher stehenden Potenzen, als Leben, Bewegung oder Kraft, ausgesetzt, zu Veränderungen, Formwechsel gezwungen, wieder in andere Gestalten sich verwandelnd, als etwas anderes auftreten, in einer neuen Form, nachdem in ihrer früheren ihr Wirken aufgehört hat.

35. Hier, auf dieser Erde, ist der Stoff schon so gebunden, dass ein Trennen in seine primitiven Formen nicht mehr möglich ist, da seine einzelnen Bestandteile so eng verbunden sind, dass sie nur in dieser engsten Verschmelzung ein anderes Ganzes ausmachen und jeder künstlichen Scheidung sich widersetzen; da glauben dann die Herren Gelehrten, “Gesetze” oder sogenannte “Naturgesetze” entdeckt zu haben, weil ihnen das nicht gelingt, was eine höhere Potenz, der über alles waltende Geist, mit Leichtigkeit ausführt.

36. Die Naturforscher und Gelehrten, welche natürlich nur da etwas sehen, wo die Natur ihre Prozesse mit groben oder grossen Mitteln bewirkt; diese Herren begreifen nicht, dass trotz ihres Leugnens es doch Etwas gibt, das höher steht als ihre chemischen Analysen, ihre Mikroskope und Fernrohre, ihre Baro-, Elektro-, Thermo-, Anemo- u.a. Meter usw.; das, was sie beobachten, sind lauter grobe Prozesse in den Retorten und Destillier-Apparaten. Sie sehen wohl darin eine grosse Konsequenz, begreifen sie aber nicht. Und da sie keinen Herrn und Gesetzgeber annehmen wollen, so legen sie diesen Stoffen die Intelligenz bei und sagen: “sie folgen nur dieser oder jener Impulsion”, wie sie selbst der eigenen, materialistischen, das heisst der des Irrwahns, als wüssten oder sähen sie wirklich etwas.

37. Das, was ihnen in der Natur ein Rätsel ist und auch an ihrem eigenen Körper eine von ihnen nie zu erklärende Frage sein und bleiben wird, wie nämlich Materie und Geistiges zusammenhängen, oder wie die Gehirnmasse, gewiss etwas Materiell-Sichtbares, nur Geistiges hervorbringt oder wie der Stoffwechsel in ihrem eigenen Leibe vor sich geht, dass sie sich eines gesunden Lebens erfreuen können; dieses, das heisst den Geist, wollen sie nicht finden!

38. Diese Herren – die in der Natur keinen Herrn, keine höhere Potenz anerkennen wollen, und doch in ihrem Körper selbst tagtäglich, ja stündlich sehen können, wie der Geist über die Materie zu gebieten imstande ist -, diese Herren nehmen in der Natur ein Gesetz an, das Kraft und Stoff zu dem bildet, was sie vor sich sichtbar sehen und unsichtbar fühlen; in ihrem Körper aber, wo doch das nämliche vorgeht, da wollen sie kein Naturgesetz anerkennen, sondern da wollen sie allein Selbstherrscher sein.

39. “Wie schwach und einseitig seid ihr doch, ihr armen Blinden!” Diese Stimme tönt aus lebenden und auch aus anscheinlich toten Gegenständen der sichtbaren Natur euch entgegen, überall ruft sie euch zu:

40. Wir sind! aber nicht aus Zufall oder nach euren “Gesetzen” zusammengekettet, sondern wir sind aus und durch höhere Macht zusammengeformt, ziehen uns gegenseitig an und stossen uns ab, je nach der Individualität des Einzelnen; und das alles nur darum, um euch Ungläubigen einen angenehmen Aufenthalt auf dieser Erde zu verschaffen, und auch, wenn ihr es gleich nicht hören wollt, eurem Weisheitsdünkel stets zuzurufen:

41. Wir sind! Aber wir sind nicht “Kraft”, nicht “Stoff” – wie ihr Blinden glaubt -, wir sind “Geist”, das heisst gebundenes Geistiges, gelöstes Geistiges, Geistiges in Formen schaffend, und wieder dessen Formen zerstörend, um aus all diesem Kampf am Ende vergeistigt hervorzugehen, und euch zu zeigen, dass in der ganzen Natur alles Geist ist, und euch nur der Geist der Auffassung dazu fehlt, und ihr euch trotz Offenbarung der sicht- und unsichtbaren Natur doch nicht zu dem Bekenntnis bequemen wollt: Ja, jetzt sehen wir ein, dass wir nichts wissen! Wann dieser Ruf in eurem Herzen und Kopfe zutage bricht, dann habt ihr den ersten Schritt getan zu dem grössten Ziele, das euch eben dieser grosse Geist gesteckt hat, Der euch mit so viel Langmut und Gnade behandelt, und alles Mögliche aufbietet, euch zu beweisen, dass Er – ein Geist – nichts Stoffliches, sondern nur Geistiges schaffen kann!

42. Nun, jetzt also, da Ich euch so ziemlich den Unsinn aller materialistischen Lehrgebäude gezeigt, treten wir auf unser Feld über, und wollen allen (gut gewillten) Nicht-Glaubenden beweisen, dass weder “Kraft” noch “Stoff” sind, sondern dass es nur “Geist”, Geister, und Einen geistigen höchsten Schöpfer gibt! Amen.

Fortsetzung

(23. Februar 1871)

43.  Gestern also haben wir behauptet, dass nur Geist der Hauptbestandteil und der Haupt-Träger des ganzen Universums ist; jetzt müssen wir das, was wir gestern behauptet, heute auch beweisen.

44. Nun seht, die erste Frage, die hier auftaucht, ist eigentlich wohl diese: Was ist eigentlich “Geist”; und aus was besteht denn dieser?

45. Um diese Frage zu beantworten, wird es wohl etwas schwer gehen, jedoch versuchen wir es, euch solches durch ein Beispiel klarzumachen, damit ihr “Geist” von “Kraftäusserung” wohl unterscheiden könnt!

46. Sehet nun zum Beispiel: Jemand will eine gewisse Arbeit beginnen, die nach seinen Begriffen, logisch angefangen und konsequent fortgesetzt, ein gewisses Resultat hervorbringen soll. Nun, um dieses zu bewerkstelligen, wird er vorher eine Idee fassen, dann diese überdenken und überlegen, dann den ganzen Gang der Ausführung vom Anfang bis zum Ende im Geiste durchgehen, ferner, nachdem alles genau überdacht und erwogen wurde, die dazu nötigen Mittel und Materialien herbeischaffen, und diese unter steter Einwirkung der erstgefassten Idee so verarbeiten, vermischen und verbinden, bis das geschaffte Resultat endlich herauskommt.

47. Nun, wenn ihr diesen Prozess so ganz klar euch vorstellen wollt, so seht ihr, dass die geistige Idee oder lebendig wirkende Potenz, die alle Fähigkeiten in sich trägt, alles aus allem zu machen, was sie will, und die ihr auch Leben, nämlich innerstes Leben nennen könnt, diese Potenz (Macht-Wille) ist; also der Träger, Förderer und Schaffer der ganzen durch sie gestellten Aufgabe. Alles, was diese Potenz zu ihrem Zwecke verwenden will, muss sie erst mit ihrer eigenen Kraft durchdringen, damit sich unter der Einwirkung dieser Kraft nach und nach das Ganze zu einem einheitlichen Bau zusammenfügt, und sodann die erstgefasste Idee in Wirklichkeit ausdrückt.

48. Dieses Vergeistigen der Materie oder Verwendung der Materie zu einer Handlung, dieses Erwecken der in der Materie ruhenden Geistes-Elemente zu gemeinschaftlicher Wirkung, ist nun das eigentliche Leben oder das Triebrad der ganzen Maschine; diese bewegende, über allen ponderablen (wägbaren) und imponderablen (unwägbaren) Elementen stehende Lebenskraft ist also eigentlich “der Geist”, der dann nach allen seinen Abstufungen bis zu Mir, als Einzigem Schaffer und Herr des Geschaffenen, alles in sich schliesst, was diese Potenz in höchster Instanz sein kann.

49. Nachdem nun aber diese Potenz natürlich auch insoweit folgerecht eingerichtet sein muss, dass auch sie folgerecht oder konsequent etwas schaffen kann, welche Konsequenz ihr als Natur-Gesetz erkennt, so ist auch natürlich, dass, wenn etwas konsequent zum Bestehen erschaffen wurde, dasjenige Urprinzip (Grundursache), welches die Erschaffung veranlasste, nicht dessen Zerstörung, sondern seine Erhaltung will; somit muss auch diese geistige Potenz “ein Wohlgefallen” an dem Geschaffenen haben, was nichts anderes als Zuneigung ist; und was ist “Zuneigung” anderes als die Liebe? – gleich wie die Abneigung oder der Reiz zur Zerstörung des Geschaffenen als Hass bezeichnet werden müsste.

50. Mithin ist der Urgeist oder die höchste Potenz ebendeswegen, weil Erschaffendes, wirkendes Prinzip, weil Er unvergängliches Leben ist, auch die Liebe, oder mit andern Worten gesagt:

51. Die höchste Potenz – Gott – ist die Liebe!

52. Wo Liebe, da ist keine Zerstörung, kein Hass möglich!

53. Nun, wenn der Geist in Meiner Person, als ewiges, selbständiges Ich die Haupteigenschaft Liebe als Grundprinzip haben muss, so ist es natürlich, dass Ich auch alle andern Eigenschaften besitzen muss, die der Liebe angehören, die nicht ohne sie, und ohne welche die Liebe nicht bestehen kann.

54. Diese Eigenschaften sind: die Sanftmut, die Geduld, die Beharrlichkeit (Konsequenz oder auch Treue), die Demut; und nachdem alle geschaffenen Dinge Meine Produkte, gleichsam Meine Kinder sind, so ist in denselben auch die väterliche Liebe im höchsten Grade ausgedrückt.

55. Nun sehet, um etwas zu erschaffen, so muss doch der Schöpfer etwas von Seinem Ich in das Geschaffene hineinlegen, damit dasselbe ihm ähnlich, seinem Schöpfer würdig sei!

56. Um also das Universum mit all seinen Welten und Sonnen, mit ihrem Pflanzen, Stein- und Tierreich ins Leben zu rufen, so musste Ich doch jedem dieser Teile eine gewisse Quantität Meines Ichs beigeben, damit allen Dingen des Universums ein stufenartiges Emporringen, und ein Drängen – in Mich wieder zurückzukehren, eingeboren ist; dadurch dass das Gleiche doch stets zum Gleichen den Zug der Annäherung fühlt, ward also in allem Geschaffenen ein geistiger Teil, wie ihr es begreifen und verstehen könnt, verdichtet, oder wurden mehrere kleine Parzellen (Teilchen) in ein grösseres Volumen (Form) zusammengedrängt, dass, gemäss der verwandten Eigenschaft der Geisterteilchen selbst, dann diese mehr oder minder dicht aneinanderhaften und so einen Körper ausmachen.

57. Auf diese Art entstand also alles, was ihr Materie nennt, sei es in leicht auflöslichen, flüchtigen oder festen Elementen bis zum härtesten Stein, diesen mit eingerechnet.

58. Überall ist und war der Hauptbestandteil Geist, der in verschiedenen Verbindungen mit seinesgleichen oder andern, grössere oder kleinere, mehr oder weniger dichte Massen hervorgebracht hat.

59. Ein sprechendes Beispiel habt ihr im Wasser, welches als bewegliches, leichtes Element leicht in der Wärme sich in Luft verwandelt; aber umgekehrt, sobald ein gewisser Grad Wärme aus seinen Teilen oder einzelnen Atomen entweicht, zum starren, festen Eisklumpen wird.

60. Nur ist hier der Unterschied, dass das Wasser zu Eis wird wegen Mangels an Wärme oder an Liebe der einzelnen Teile zueinander, während in der ganzen geschaffenen Welt gerade die Liebe alles vereint; da die Liebe alles zwingt, sich gegenseitig anzuziehen, und auch eben durch diesen Drang, sich gegenseitig so nah als möglich zu vereinigen, den andern wichtigen Lebensfaktor aus der Liebe hervorruft, nämlich die Wärme, die auch wegen ihrer unzertrennlichen Gemeinschaft mit ihr gleichbedeutend mit der Liebe ist.

61. Wo nun die Liebe die gleichgesinnten Geistteilchen zusammengeführt hat, da entsteht wonniges Drängen oder Wärme; wo Wärme sich entwickelt, da beginnt ein allmähliches Freiwerden, ein Streben nach besserer Lage, schöneren, erhabeneren Verbindungen; es entsteht mit einem Worte der andere sichtbare Faktor, das Leben.

62. Wo keine Liebe – ist keine Wärme, und wo keine Wärme – kein Leben!

63. Dieses Leben als Produkt aus Wärme und Liebe, oder Produkt aus dem Aneinanderreiben der Bewegung der einzelnen gebundenen Geisterteilchen, bringt wieder einen andern Faktor der Schöpfung hervor, nämlich wo Wärme, ist Reibung, wo Reibung, entwickelt sich im gesteigerten Falle Hitze, und wo Hitze sich steigert, entsteht das Verzehren oder Freiwerden der Geisterteilchen in andere Formen, in höhere, leichtere, welches freudige Freiwerden sie durch heftige Schwingungen oder Erzittern kundgeben, und dieses Kundgeben heisst dann endlich Licht!

64. Also: wo Liebe, ist Wärme, wo Wärme – Leben, wo Leben – Licht!

65. Nun haben wir diese drei Hauptmomente beisammen, die zu einer Schöpfung gehören, welche diese erschaffen und bestehen machen helfen, und ohne welche nichts existiert; denn in allem Geschaffenen ist immer ein oder der andere Faktor vorherrschend, und wo alle diese drei Lebens-Träger aufhören, da ist kein Schaffen, kein Leben, keine Wärme, sondern Tod, Kälte und Zerstörung oder Auflösung, damit diese aufgelösten Teile wieder in den Kreislauf des Lebenden zurückkehren können.

66. Nun sehet, “Kraft” ist also nichts anderes als der geistige Drang, aus dem Bestehenden Neues zu schaffen; dieses Bestreben, in der Wirklichkeit sich äussernd, erkennen eure Naturforscher als Naturgesetze an.

67. “Stoff” ist nichts anderes als gefestetes Geistiges, das, wie ihr hier auf Erden seht, schon längst seine primitiven Formen verloren hat, in festeren, gröberen Bestandteilen sichtbar nicht mehr Stoff, sondern Materie ist, welche eben unter gegenseitiger Einwirkung des Mächtigen auf das Schwächere, des Grösseren auf das Kleinere, deren Zersetzung und Veränderung bedingt, um die dort eingeschlossenen Geister frei zu machen und ihnen den Weg zu höheren Stufen anzubahnen.

68. Dieses Zersetzen oder Einwirken des einen auf das andere gibt sich euren Augen als “Leben” kund, als das grosse Naturgesetz “Werden und Vergehen!”, wo das eine sich auflösend das andere ergänzen muss, um so die grosse Stufenleiter und den Rückweg zu Mir anbahnen zu können.

69. Wo also eure Gelehrte nur Naturgesetze wittern, die unbekümmert um ihre Ideen nur Meinem Willen folgen, ebendort lebt und entwickelt sich kein anderes, als geistiges Leben, ein Leben, das über alles Greifbare hinaus weit höher steht, als die Ideen und Begriffe eurer Gelehrten sich schwingen können.

70. Und ebendeswegen, weil das Geistige sich nicht ihrem Willen unterwirft und kein Gemeingut für sie allein werden will, so haben sie beschlossen, am besten daran zu tun, es ganz wegzuleugnen.

71. Für sie existiert kein Gott, kein Gesetzgeber, obwohl sie Gesetze in der Natur annehmen; für sie ist es “der Stoff”, der sich die Gesetze selbst macht, also ein intelligenter Stoff?!

72. Für sie sind die Gesetze nur ein gewisses “Muss”. Nach ihren Begriffen löst sich alles im Universum auf in stoffliche Elemente und beginnt von dort wieder seinen maschinenmässigen Kreislauf, für sie gibt es keine Verbesserung, sondern ein ewiges “Beim-Alten-Bleiben”.

73. Wenn sie (die Gelehrten) sich zufriedenstellen, nach ihrer Auflösung selbst ein Stück “Sauer-, Kohlen- oder Stick-Stoff”, oder sonst ein anderes wäg- oder unwägbares “Element” zu werden, so habe Ich nichts dagegen; Ich kann ihnen sogar diesen Wunsch erfüllen und sie als ein Quantum von Luftart einige Millionen Jahre in der Atmosphäre eines Planeten herumschwimmen lassen; es wird dann doch die Zeit kommen, wo auch dieser geträumte Zustand dem sich äussernden Bewusstsein lästig werden wird, aber nur wird dann von einem Teile Luft bis zu einer Menschenseele der Weg etwas langsam und schwierig sein!

74. Bis jetzt lasse Ich sie als freie Menschen machen, was sie wollen. Es ist ja schon bei den meisten der Fall gewesen, dass wenn diese so kaltblütig gerühmte Auflösung aller Dinge auch an sie herantritt in Form des Todes, sie dann selbst alles Geschriebene widerrufen möchten, wenn es nur möglich wäre, und sie dann selbst zurückschaudern vor dem trostlosen Bild, das sie sich von der Welt gemacht haben und auch andere haben glauben machen wollen.

75. Wäre nicht Meine unbegrenzte Liebe und Mein Erbarmen mit diesen verirrten Kindern, Ich müsste wohl anders verfahren mit ihnen; so aber mache Ich es wie ein Sehender, der auch dem Blinden verzeiht, wenn dieser an ihn stösst oder ihn gar umwirft; denn der Blinde weiss ja nicht, was er getan hat. –

76. Geist ist überall, und mögen es eure Philosophen und Gelehrten wegleugnen, soviel und sooft sie wollen, ohne Geist wäre keine Schöpfung, prangte keine Sonne am Himmel, und wäre kein Leben!

77. Der Geist und das geistige Element ist es ja nur, was Leben verschafft, was dem Starren schönen Impuls aufdrückt, was der totscheinenden, gefühllosen Materie “Leben” gibt, und alles zum Jubelgesang für den höchsten, grössten Geist, als personifizierte Liebe, zu Mir empor drängt.

78. Ohne Geist wäre keine Liebe, und was wäre das Leben ohne Liebe!? – ein Chaos, eine kalte Natur, nichts Erwärmendes, nichts Tröstendes, nichts Heiligendes!

79. Selbst in eurem menschlich irdischen Leben, was ist das Leben ohne Liebe? Wo gibt es ein Gefühl, das der Liebe gliche? Was macht auch die Natur schön und erhaben? Was erweckt auch in der Musik zu erhabenen Gefühlen? Was begeistert, erwärmt das arme, leidende, duldende Herz?

80. Es ist der Strahl der Liebe, der durch die materielle Natur euch anweht, der die geistigen unsichtbaren Sphären durchzieht, euch bewegt, euch drängt zu einer Umarmung, zu einem Annähern an eine andere Persönlichkeit, wo ihr wieder das Pochen eines Herzens vernehmt, das wie das eurige für das Schöne und Heilige schlägt.

81. Was wäre die ganze Sichtbarkeit, durchzöge dieses geistige Band nicht alle lebenden Wesen, und was würde Mich mit euch verbinden, euch zu Mir und Mich zu euch ziehen, wäre es nicht die Liebe?

82. Dieses heilige, selige Gefühl, das von den sinnlichen Grenzen eurer Natur noch weit hinausreicht über alle Sterne, bis dorthin, wo in ewiger Seligkeit und Ruhe Derjenige harrt, Der euch dieses Geschenk als Sein eigenstes Ich gegeben hat und es euch fühlen lassen will, dass ohne die Liebe die Welt umsonst geschaffen wäre!

83. Betrachtet diese Welt als nichts anderes, denn als ein geistiges Panorama, wo die Geister in tausenderlei Formen verbunden stets nur das nämliche darstellen und euch zurufen; so der Lichtstrahl einer von euch Millionen und Millionen Meilen entfernten Sonne, wie der Wurm, der zu euren Füssen kriecht; alle stimmen in das nämliche Loblied ein: “Gott ist die Liebe!”

84. Ja, Ich bin “die Liebe”, Ich bin “der Geist, Der alles liebend erschuf, Der alles liebend erhält.

85. Ich bin der Gott, Der zu euch einst auf diesen kleinen Erdball herabstieg, um Mein grösstes Liebe und Demut-Werk zu vollbringen.

86. Ja, Ich bin der Gott, Der als Geist oder höchste Potenz nicht allein in der Schöpfung dastehen will.

87. Ich bin der Gott, Der Vater sein und liebende Kinder um Sich sehen will, die Seine Macht zwar ahnen können, aber Ihn nur lieben sollen!

88. Dieses sind die Gründe, warum Ich jetzt nicht nachlasse, es euch immer und immer ins Gedächtnis zu rufen:

89. Vergesset nicht euren Ursprung! Ihr seid Meine Geschöpfe, seid geistige Produkte! Trachtet durch eure Handlungen, Mir würdig, Meine Kinder zu werden!

90. Deswegen rufen alle Himmel und alle Tiefen Meiner Schöpfung euch zu, damit ihr überall den nämlichen Ruf vernehmen sollt:

91. “Liebet Gott über alles, denn Er ist die Liebe! – Er hat uns für Liebe – und nur für Liebe erschaffen! Trachtet Seiner würdig zu werden, damit Seine Worte an euch nicht umsonst verschwendet wurden!”

92. So heisst es überall. Erwecket in euren Herzen die nämlichen Gefühle, und erfreut euren Vater mit eurer Liebe, und beweiset Ihm dieselbe an euren Nächsten; dieses wünscht euer Vater! Amen!

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13th Secret of Life… ENERGY, SUBSTANCE & SPIRIT

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
February 22nd, 1871

Thus says the Lord…

1. These three words denote things of which people hold very erroneous concepts. The first two in particular give much trouble to the materialists because they believe to have found in them the whole universe, the reason for its coming into being, its existence and passing away, with which explanation God, or a Spiritual Being ruling everything, has been completely negated.

2. Since it is precisely the materialists, or the present “very learned professors” of geography, animal science and mineralogy, who cast around with these words, establish them as the first principle and believe thereby to have said all in all, we must still, if we want to tell these clever professors something which clearly proves their ignorance, begin with the concepts these words represent. For first of all one has to know what one needs as tool before one set to work, whereupon only the right use of one or the other tool proves the dexterity of the master.

3. So, what really is or is called “energy”?

4. Look, you men of learning who fancy to be so wise, who, after all the exploring and investigating, arrive at the very spot from which you began, who want to determine energy as a factor in the whole visible and invisible world; look, I have to tell you that energy, this highlypraised word on the title-pages of your books, is not something that exists independently or alone, but denotes only the product of another, invisible factor, which you do not wish to admit exists, by straight away declaring: “Energy is a natural law which is equal to movement or life.”

5. But now we ask these scientists: If your whole world consists only of substance and the expression of energy, who gives the impulse to this energy so that it can, and must, express itself thus and not otherwise, always influencing through the application of its force the second article of faith of your science, namely, substance?

6. You see the stone roll down the mountain or fall from the air, and immediately you conclude: It is the force or the law of gravity, the earth’s force of attraction, which sweeps away the stone deprived of its foundation until, having reached another firm base, it stops and remains there, in the expectation of another “force”, which acts on it differently!

7. Well, if I had to be apprenticed to these scientists, and having heard their wise reasoning, I would ask how the world had created itself, how it sustains, and will destroy, itself, saying: “Gentlemen! It is true, you have shown Me the effects of a force; I have indeed tried it Myself and have found the tenets laid down by you confirmed. However, not being able to see the energy but merely feeling its effect, I should like to know what it actually is and have an explanation for it.”

8. The learned gentlemen at once answer with one accord: “Energy is a natural law without which nature cannot exist.”

9. “Good,” say I, “you are right! But now I want to know also: Is there in nature an example of a thing that sets down its own laws? For you, gentlemen, do not recognize a Lawgiver although you try to silence Me with the concept of “natural laws”. Well, I happen to be One of those pupils who want to know everything thoroughly and cannot be satisfied with half or meaningless, though “scientific” expressions.

10. The learned gentlemen are getting angry with a pupil who wants to know more than they can offer and turn their backs on Me, and so I am coerced to find My own way out of the chaos of scientific expressions, for the ship of the scientists has become stuck in the shallow ground of their “natural laws”.

11. Now that so many people talk of “energy”, “natural forces”, “propulsion”, “repulsion”, “gravity”, “pressure”, “attraction”, etc., let us first try to form an idea as to what actually is “energy”; then let us see how it manifests in nature and how it influences the organic and inorganic life and which gives life, takes life, builds and destroys it and has thus become the sustainer of the universe.

12. So first of all – what is energy?

13. Look, energy is nothing else but a perceptible manifestation in a thing which must change either its place or its form owing to another object influencing it, which is effected in such a way that in the exterior or interior of an object one can observe a movement, an increase or decrease in size, or even its dissolution.

14. Well, this drive of an alien object towards another is only the impulse, inherent in the second being, to escape the elements surrounding and influencing it; it is the impulse towards inertia, as opposed to movement.

15. The stone wants to lie at rest, which means it wants to continue in unison with its support where all its parts, down to the smallest atoms, do not feel disturbed in their dimension as to width, length and depth.

16. Thus, as soon as another object exerts an influence on the stone to tear it from its comfortable inertia, its whole nature resists; all its parts, formerly densely packed in complete inertia, begin to either expand or possibly contract, and to vibrate. In short, the stone, due to its resistance against the other object interfering with it, is no longer the hard, lifeless stone it previously had been, but it has life. Everything in it moves and vibrates.

17. Well, what is the result when an otherwise inert object takes on movement? Look, the result is that it must relinquish its previous form and consistency is forced to become something else, for its elements are no longer as firmly bonded as previously. Therefore, the force exerted gains the upper hand, breaks up and smashes the stone and, if possible, even dissolves its components into dust.

18. Thus the force of gravity, or the force of attraction, of the earth on its constituent parts is always opposed by another force, namely, the force or the urge to destroy all that exists and then to form again something new out of it.

19. Energy, as it manifests and as man can see it work and feel it, is thus another factor which is neither in the stone nor in its surroundings but is caused and stimulated by other elements, makes the latter change their form and their constituent parts, taking life and bringing forth life and, thus destroying and rebuilding, ensures eternal permanency only by creating anew while at the same time destroying.

20. This energy manifests in all possible directions and in a variety of forms. Its causative factor is thus a higher power, which in its desire to manifest, is only visible as force. Hence, energy as an independent thing, as the learned materialists want to believe, does not exist at all, is never an independent vital factor, but the product of two higher factors, namely, of inertia and movement.

21. It is through these two important basic principles of the entire universe that the world exists, was created, is sustained and again transformed into something new.

22. Inertia is also expressed in the second name that we could give it, namely, in substance. And the life-activity influencing it, which sustains and quickens everything, is the spirit, which is the stimulator of energy and holds substance together, and is thus the principal factor of life in its entirety. For without spirit there is no life, without life no substance, and substance needs no energy; for energy is the product derived from the former, and if they are lacking, everything is lacking.

23. Now we have so far cleared up the concept of energy or force and can proceed to the next one through which energy manifests, that means to substance. For energy can only exist where there is resistance and where substance, as something material, supplies with its very components the physical resistance in the principle of inertia, where it opposes movement and thus becomes visible as force.

24. Now we ask: “What is substance?” and the scientists say: “Substance is everything which is capable of expansion as to length, width and depth.”

25. Good, now we continue to ask: “Of what does substance consist?”, and again the scientists will say:

26. “Substance is composed of all that is present in the entire universe in either a dissolved or compact form; substance is everything that could be called basic elements of creation.”

27. Good, but now we ask: “How many kinds of substance are there, and how can one distinguish them, or separate them from one another?”

28. Then the scientists again say: “By means of chemical analysis we have found innumerable substances which (so far for us) are indissoluble, and these constitute the universe. Their various combinations bring forth everything we can physically see or feel. These combinations or, as they say, “chemical compounds”, however, are subject to certain laws, one of which is the law of assimilation, the other that of repulsion.”

29. Now we ask again: “But gentlemen, you are again talking of laws, so that in the end I would still have to presume a Lawgiver.”

30. Thereupon they reply: “Friend, this is not what we mean. The various kinds of substance have diverse characteristics whereby they are only allowed to enter into one or the other combination or contact, whilst others are a sheer impossibility.”

31. Realizing that again we cannot fully agree with the professors, we must once more rely on ourselves and our five senses, and thus ask ourselves the question: What is substance? And our heart simply tells us:

32. “Substance” is nothing at all. “Substance” is too generalized a term, which, by classing everything equally, does not allow for any variation. If one wanted to define all there is in the visible world as substance, it would finally be impossible to find a single definition for combinations of dense and light, solid and volatile masses.

33. Thus “substance” is at best represented by the great ether space beyond the earth’s atmosphere, where all the ingredients are present in solution that go into making of the world globes and the various kinds of atmosphere surrounding them.

34. Only there “substance” is present, namely, the great supply depot for the building of the universe. However, in, on and around the earth, substance is no longer “substance”. For there are, according to the respective purpose, bound and combined elements which then, exposed to other, higher potencies, such as life, motion or force, are coerced into modification and change of form, transform themselves and appear in a new form as something different, after their activity in their former form has ceased.

35. Here on earth, substance is already bound in such a way that a separation into its primitive forms is no longer possible, since its individual components are so intricately united as to represent only in this most intimate amalgamation another entirety and oppose any separation by artificial means. Then the learned gentlemen believe to have discovered “laws” or so-called “natural laws” because they fail to achieve what a higher power, namely, the Spirit ruling over everything, achieves with ease.

36. The natural scientists and scholars, who, of course, only recognize facts where nature operates by coarse or great means, these gentlemen fail to understand that despite their denial there is still something which is beyond their chemical analyses, their microscopes and telescopes, their barometers, electrometers, thermometers, anemo- and other meters. What they observe are nothing but crude processes in the retorts and stills. Although they attach much importance to them, they fail to understand them and, since they refuse to recognize a Lord and lawgiver, they invest these substances with intelligence and say: “They follow only such and such an impulse,” in the same way as they follow theirs, namely, the materialistic one of the illusion of really knowing or seeing something.

37. What for them is a mystery of nature and will forever remain an insoluble question concerning their own body, namely, the correlation between matter and the spiritual, or how the brain mass, which is certainly something material-visible, only produces something spiritual, or how the metabolism in their own body works so that they can enjoy a healthy life; this, the spirit, they do not want to find!

38. These gentlemen, who in nature do not want to acknowledge a Lord, a higher power, while daily, even hourly, they can observe in their own body that the spirit is capable of ruling over matter, assume a natural law which forms energy and substance into that which they see visibly and feel invisibly before them. However, for their own body, where the same process takes place, they are unwilling to acknowledge a natural law, but want to rule autocratically.

39. “How weak and biased you are, you poor blind people!” This voice sounds in your direction from living and also from seemingly dead objects of visible nature, everywhere it calls out to you:

40. “We do exist! But not chained together by chance or according to your “laws”, but we were formed out of, and through, a higher power, attracting and repelling each other according to our individuality, and all this only in order to provide you skeptics with a pleasant sojourn on this earth and also, even though you do not wish to hear it, to always call out to your wisdom-pride:

41. “We do exist! But we are not, as you blind people believe, “energy” or “substance”; we are “spirit”, that is, imprisoned Spiritual, loosed Spiritual, Spiritual creating forms and again destroying them. In the end we will emerge from all this conflict spiritualized, to show you that everything in the whole of nature is spirit and that you merely lack the necessary spirit of comprehension and that, despite the revelation on the part of visible and invisible nature, you refuse to condescend to the confession: Yes, now we realize that we know nothing! When this exclamation comes forth from your heart and head, you will have taken the first step towards the greatest goal set you by this very same great Spirit, who treats you with so much forbearance and grace and does everything possible to prove to you that He, a Spirit, cannot create matter, but only Spiritual!”

42. Now that I have pointed out to you most of the nonsense of all the materialistic systems of science, we want to pass on to our own field, so as to prove to all skeptics (of good will) that there is no such thing as “energy” or “substance”, but that there is only “spirit”, spirits, and One spiritual Supreme Creator! Amen.

Continuation (February 23rd, 1871)

43. Yesterday we have asserted that spirit is the main constituent and the main sustainer of the whole universe; today we have to prove what we asserted yesterday.

44. Look, the first question arising here is really this: What actually is “spirit”, and of what is it composed?

45. To answer this question will probably be a little difficult; however, we shall try to make this clear to you by means of an example so that you may well be able to distinguish between “spirit” and “manifestation of force”.

46. Now let us assume somebody wants to commence a certain work, which according to his understanding, logically begun and consistently pursued, should produce a certain result. Well, in order to affect this, he will first conceive an idea, then think it over and reflect on it and then he will mentally review the steps of the whole procedure from beginning to end. Further, having painstakingly considered and pondered everything, he will procure the means and materials required and then, under the influence of the initially conceived idea, process, mix and combine them until the final result emerges.

47. Now, if you want to visualize this process quite clearly, you will see that the spiritual idea, or the vital potency which carries within it all the power to make everything out of everything at will and which you may call the innermost life, is this potency (mighty will), thus the carrier, promoter and creator of the whole project conceived by it. Everything this potency wants to use in the pursuance of its purpose it must first permeate with its own energy, so that under the influence of this energy the whole gradually combines into a homogeneous edifice, which then in reality expresses the initially conceived idea.

48. This spiritualizing of matter, or the utilization of matter for an action, this arousing of the spirit-elements reposing in matter to a collective effort, is the actual life, or the driving wheel of the entire machine. This activating vital force, which is beyond all the ponderable and imponderable elements, is therefore actually “the Spirit” which then, after all its gradations up to Me, as the sole Creator and Lord of the created, comprises everything this potency in its highest expression can be.

49. Since this potency must naturally be arranged in such a way that it can logically create something, which logic you recognize as natural law, it follows that if something is clearly created for permanency, this first cause effecting its creation does not intend its destruction, but its preservation. Therefore, this spiritual potency must have “a pleasure” in the created, which is nothing else but inclination, and what is “inclination” if not love? Just as aversion, or the stimulus towards the destruction of the created, would have to be termed hate.

50. Hence it follows that the Primordial Spirit, or the highest potency, being the creating, active principle and imperishable life, is love, or, in other words:

51. The highest potency, God, is Love!

52. Where there is love, no destruction, no hate are possible!

53. Now, since the Spirit in My Person, as an eternal, independent identity must have as its fundamental principle the main attribute “love”, it follows that I must also possess all the other attributes belonging to love, which cannot exist without love and without which love cannot exist.

54. These attributes are: Meekness, patience, perseverance (or faithfulness), humility and, since all created things are My products, as it were My children, in them also fatherly love finds its loftiest expression.

55. Now look, if the Creator wants to create something, He must surely endow the created with something of His own self, so that it may resemble its Creator and become worthy of Him!

56. Thus, in order to call into existence the universe with all its worlds and suns, with their plant, mineral and animal kingdoms, I had to endow each of these parts, thus all things of the universe, with a certain quantum of Myself, with a wish to gradually strive upward and an urge to again return to Me. By virtue of the fact that “like is always attracted to like’, in everything created a spiritual part as you can understand and grasp it was solidified, or several small particles were condensed into a larger volume (form), so that according to the degree of relationship of the spirit particles the latter adhere to one another more or less densely, thus forming a body.

57. In this manner everything you call matter was created, be it in easily soluble, volatile or solid elements, up to, and including, the hardest rock.

58. Everywhere the main constituent is, and was, spirit which, in various combinations with its own kind or others, has brought forth larger or smaller, more or less solid masses.

59. You have an eloquent example in water, which, as a flexible, light element under the influence of heat easily changes into air; or, conversely, as soon as a certain amount of heat escapes from its parts or from single atoms, turns into a rigid, solid clump of ice.

60. Here the difference consists only in that the water turns into ice because of a lack of warmth, or of love in the individual parts towards each other, whereas in the entire created world it is precisely love that unites everything. For love forces everything to attract each other and through this urge to unite with each other as closely as possible, elicits from love the other important vital factor, namely, warmth which, owing to its inseparable partnership with love, is equivalent to it.

61. Where love has brought together the like-minded spirit-particles, a blissful urge or warmth is created. Where warmth develops, a nascent state gradually sets in, a striving for a better situation, for finer, better combinations; in a word, the other visible factor, namely life, comes into being.

62. Where there is no love, there is no warmth, and where there is no warmth, there is no life!

63. This life, as a product of warmth and love, or of the friction of movement among the individual bound spirit-particles, in turn gives rise to another factor of creation. For where there is warmth, there is friction, where there is increased friction, heat develops, and where heat increases, the consuming or the nascent state begins, where the spirit-particles turn into other, higher, lighter forms, which joyful release they manifest through violent vibrations or quivering, and this manifestation is finally called light!

64. Therefore, where there is love, there is warmth, where there is warmth, there is life, where there is life, there is light!

65. Now we have before us these three main factors making up a creation, which help to create and sustain it and without which nothing exists. For in all that is created, one or the other factor is always predominant, and where all these three life-carriers cease to exist, there is no creating, no life, no warmth, but death, cold and destruction or disintegration, so that these dissolved parts can again return to the cycle of the living.

66. Now look, “energy” is only the spiritual urge to newly create out of the existing. When this urge manifests in reality, it is recognized by your natural scientists as natural laws.

67. “Substance” is only solidified Spiritual which, as you see here on earth, long ago has lost its primitive forms and, visible in more solid, coarser constituents, is no longer substance, but matter which, through the mutual influence of the strong on the weaker, of the greater on the smaller, causes the disintegration and change of the same, so as to liberate the spirits bound there and open for them the way to higher levels.

68. This breaking up, or the influence of one on the other, manifests to your eyes as “life”, as the great natural law of “coming into existence and ceasing to exist”, where the one by dissolving must complement the other, so that it can enter the great gamut and the road back to Me.

69. Thus, where your scientists suspect only natural laws which, notwithstanding their ideas, follow only My will, precisely there only a spiritual life can exist and develop, a life which by far surpasses everything tangible the ideas and concepts of your scientists can grasp.

70. And for this very reason, namely, because the Spiritual does not submit to their will and refuses to become their monopoly, they have decided that their best course lies in denying it altogether.

71. For them there exists no God, no lawgiver, although they presume natural laws; for them, it is “substance”, which makes its own laws, thus an intelligent substance!

72. For them, the laws are only a certain “must”; according to their concepts, everything in the universe breaks up into substantial elements and from there again begins its mechanical cycle. For them there is no upward development, but an eternal stagnation.

73. If they are contented after their own dissolution to become a part of oxygen, carbon or nitrogen”, or some other ponderable or imponderable “element”, I have no objections. I can even comply with their wish and allow them to swim about as a quantum of some sort of air for some millions of years in the atmosphere of some planet. However, the time will come when also this dreamlike state will become tedious to the awareness manifesting itself, but then the road from a particle of air to a human soul will be somewhat slow and difficult!

74. So far I have let them do as free human beings what they like. It has indeed been the case with most of them that, when they are confronted with the so cold-bloodedly acclaimed dissolution of all things in the form of death, they themselves would like to recant all they have written, if only it were possible, shrinking back from the desolate picture they have formed of the world and have also tried to impose on others.

75. Were it not for My unlimited love for, and My mercy with, these misguided children, I would certainly have to deal differently with them. However, I act like one with sight who also forgives the blind man who collides with him or even knocks him down; for the blind one does not know what he has done.

76. Spirit is omnipresent, no matter how much and how often your philosophers and scientists try to disavow it. Without spirit, there would be neither a creation nor a sun glittering in the sky, nor would there be any life!

77. Indeed, it is only spirit and the spiritual element which impart life and give a beautiful impulse to the rigid form and “life” to the seemingly dead and unfeeling matter and urge everything to the song of rejoicing for the highest and greatest Spirit, who is love personified, up to Me.

78. Without spirit there could be no love, and what would life be without love? Chaos, a cold nature, nothing that warms, comforts, hallows!

79. Even in your human-earthly life, what is life without love? Where is there a sentiment equal to love! What renders also nature beautiful and sublime? What is there in music that evokes exalted feelings? What is it that inspires and warms the poor, suffering, enduring heart?

80. It is the ray of love which wafts around you through the material nature and penetrates the invisible spiritual spheres, moving, urging you on towards an embrace, a drawing near to another person, where you again perceive the beating of a heart which, like yours, beats for the beautiful and holy.

81. What would be all that you see visible before you, did not this spiritual bond pass through all living beings, and what would unite Me with you, drawing you to Me, and Me to you, if not love?

82. This holy, blissful feeling, which reaches from the physical limits of your nature to far beyond all stars, where in eternal bliss and tranquility is waiting the One who gave you this gift as His very own self and wants to let you feel that without love, the world would have been created in vain!

83. Regard this world as nothing else but a spiritual panorama where spirits, united in thousands of forms, represent always only the same thing as they call out to you; the light-ray of a sun millions upon millions of miles distant from you, as well as the worm crawling at your feet, all join in the same hymn of praise: “God is love!”

84. Yes, I am “Love”, I am “the Spirit”, who lovingly created everything, lovingly sustains everything;

85. I am the God, who once descended to you on this small earth globe in order to achieve His greatest work of love and humility.

86. Yes, I am the God who, as Spirit or highest Potency, does not want to be alone in creation;

87. I am the God who wants to be a Father and wants to see loving children around Him who, although able to realize His might, shall only love Him!

88. These are the reasons why I now do not cease to remind you again and again by calling out:

89. “Do not forget your origin! You are My created beings, spiritual products! Do strive through your actions to become worthy of Me, to become My children!”

90. This is why all the heavens and all the depths of My creation are calling out to you, so that you may hear the same call everywhere:

91. “Love God above all! For He is Love, He created us for love – and only for love! Strive to become worthy of Him, so that His words to you may not be wasted!”

92. This call sounds everywhere. Awaken in your hearts the same feelings, please your Father with your love and prove it to Him when dealing with your fellowmen. This is the wish of your Father! Amen!