Natur, Aufgabe & Geistige Bestimmung des Menschen – Man’s Nature, Duty & Spiritual Destiny

<= Zurück zur Übersicht – Back to Overview … DE – ES – IT – EN – FR

UNTERWEISUNG / TEACHING 277

Das Buch des wahren Lebens-Natur-Aufgabe-Geistige Bestimmung des Menschen-Liebesbrief von Jesus The Book of the true Life-Teaching_277-Man's Nature-Duty-Spiritual Destiny-Third Testament-Love Letter from Jesus
=> VIDEO => PDF => AUDIO… => VIDEO => PDF => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Geistesgaben & Vergeistigung
=> Verbindung Diesseits – Jenseits
=> Mission Jesu & Seiner Apostel
=> Das vollkommene Gebet
=> Das Reich Gottes & Die Wiedergeburt
=> Verirrungen der Religionen verstehen
=> Jesus erläutert Würde des Menschen
=> Denkt über diese Wahrheiten nach
=> Versteht Meine Winke richtig
Related Messages…
=> Spiritual Gifts & Spiritualization
=> Connection betw. this World & Beyond
=> Mission of Jesus & His Apostles
=> The perfect Prayer
=> The Kingdom of God & Rebirth
=> Understand the Errors of Religion
=> Jesus explains Human Dignity
=> Ponder these Truths
=> Understand My Hints correctly

flagge de  Natur, Aufgabe & Geistige Bestimmung des Menschen

Natur, Aufgabe & Geistige Bestimmung des Menschen

Aus dem Buch des wahren Lebens des Herrn – Unterweisung 277

So spricht der Herr:

1. Ich habe in euch die Vorhut der Karawane gesehen, die Mir zu allen Zeiten nachfolgt – das kluge Israel, den kämpferischen Geist Judas, der seinem Volke den Weg freikämpft. Ihr kommt, um die letzte Schlacht zu schlagen, und habt Mich vor euch, um eure Schritte zu lenken und euch zum Höhepunkt eures Werkes zu bringen.

2. Ich habe euch gerade im Augenblick der Prüfung ausgesandt, da die Menschheit die grössten Gefahren durchlebt, und Ich sage euch, dass sie noch eine Zeitlang mit ihrem Machtstreben fortfahren wird, um danach in schmerzliche Erschöpfung zu verfallen, bis ihr Gewissen sich meldet und ihr sagt, wie viele vergebliche Wege sie gemacht und wie sie ihr Dasein vergeudet hat. Es wird in meinem Namen zu ihr sprechen und sie weise lehren, auf dem Wege der Vergeistigung zu Mir zu kommen. Wenn die Seele erwacht und nachdenkt, wird sie sich an etwas Sicherem festzuhalten suchen, wird sie den kürzesten und sichersten Weg entdecken wollen und wird sie zum Ursprung zurückkehren, um dort die Grundlagen, die Tugenden, die wahre Wissenschaft zu finden, und wird sie erkennen, dass das erste und letzte Gesetz, das Ich dem Menschen gegeben habe, die Liebe ist, die Quelle aller Vollkommenheit.

3. Ich will, dass ihr in Erwartung der Erfüllung meines Wortes lebt, dass ihr immer in Kontakt mit Mir und der Geistigen Welt seid, damit ihr euch nicht ferne noch getrennt von Mir fühlt. Ich werde die Vereinigung der Seelen verschiedener Welten bewirken, damit sie in ihrer Vereinigung erstarken, um das Werk zu vollbringen, das Ich ihnen aufgetragen habe.

4. Für seine Verwirklichung verlange Ich nicht von euch, dass ihr eure Persönlichkeit verleugnet, noch dass ihr euch von der Welt trennt, da ihr ja in ihr lebt. Ich sage euch nur, dass ihr für die Bedürfnisse eures Körpers nur das unbedingt Notwendige gebrauchen sollt, damit die Seele sich frei fühlen kann und beim Blick in ihr Inneres und ihre Umgebung ihre grosse Bestimmung innerhalb meines Werkes begreift.

5. Ich werde euch das für das menschliche Leben Notwendige geben. Ich werde nicht von euch verlangen, dass ihr eure Pflichten vernachlässigt, vielmehr wird euch mein Wort lehren, ihnen gerecht zu werden, denn selbst die kleinsten von ihnen stellen einen Teil eurer Aufgabe dar. Ihr durchlebt eine Zeit des Kampfes, der Aktivität und Anstrengung, und es ist notwendig, dass ihr all dies in den Dienst des Geistes stellt, dass ihr alle eure Gaben entfaltet, damit sich in euch die Umwandlung vollzieht, die sich in meinen Jüngern der Zweiten Zeit vollzog, die – wie zu einem einzige Geiste vereinigt – mit Mir eins wurden.

6. Ihr könntet zu den Menschen nicht mit einer unechten oder nur vorgetäuschten Zubereitung gehen; denn ihre Seele ist entwickelt, und die Binde, die ihre Augen bedeckte, ist schon seit langem gefallen. Bringt ihnen Spiritualität, bietet ihnen Frieden an und schafft in eurer Umgebung eine Atmosphäre von Wohlgefühl und Brüderlichkeit, dann werdet ihr erleben, wie sie euch anhören und eure Worte annehmen, in denen meine Inspiration und meine Kraft liegen werden.

7. Wenn ihr predigt und Frieden lehrt, so seid selbst friedfertig; wenn ihr von Liebe sprecht, so fühlt sie, bevor ihr sie mit Worten ausdrückt; wenn eure Mitmenschen euch gleichfalls ihre Früchte anbieten, so weist diese nicht zurück. Prüft alles, was ihr kennenlernt, und haltet euch an das, was es an Zulässigem und Richtigem in ihren Lehren gibt. Ihr werdet auch jenen begegnen, die – fanatisch geworden in ihrer Religionsausübung – ihr Auffassungsvermögen durch die Vermaterialisierung ihrer Kulthandlungen vermindert haben. Ihr sollt ihnen dann geduldig dabei helfen, ihre Kenntnisse zu erweitern, sollt ihnen die Horizonte aufzeigen, die ihr Geist erreichen kann, wenn sie sich in meine Unterweisung vertiefen. Ihr sollt zu ihnen über meinen Universellen Geist sprechen, über die Unsterblichkeit der Seele, ihre fortwährende Entwicklung. Ihr sollt sie das wahre Gebet lehren, die Zwiesprache des Geistes, und sie von Vorurteilen und Irrtümern freimachen. Dies ist das Werk, das Ich euch anbefehle – ein Werk der Liebe und Geduld.

8. Wachet alle über eure Seele, die mein Kind ist. Empfanget meine neuen Offenbarungen, und wenn ihr den Sinngehalt der Worte, die Ich euch in den vergangenen Zeiten gab, nicht zu entdecken vermochtet, so kommt herbei, und ihr werdet durch diese Unterweisung alles erkennen und verstehen. Denn Ich erinnere euch und vereinige bei euch alle meine Worte und Taten aller Zeiten, damit ihr ein weiteres Zeugnis eures Vaters habt.

9. Macht Gebrauch von der Stärke, die Ich euch verliehen habe, damit ihr alle Prüfungen und Versuchungen besiegt. Seid geduldig im Schmerze, damit ihr euer Boot steuern und euch retten könnt.

10. Ich will, dass eure Gottesverehrung in dieser Dritten Zeit so rein und so vollkommen wird, wie es der Duft ist, der von den Blumen ausströmt.

11. Wenn die Menschen einmal soweit sind, in ihrer Seele einen Tempel zu errichten und in ihm die Flamme des Glaubens zu entzünden, dann werden die Entweihungen aufhören, die Kriege werden ein Ende haben, das Tal der Tränen wird allmählich zu einem Land des Friedens werden, und das Himmelreich wird sich jedem Herzen nahen.

12. Lasst Mich in dieser Weise zu euch sprechen, auch wenn euch alles, was Ich sage, unmöglich erscheint. Ich weiss, was in der Zukunft aus dieser Welt werden wird – jener Zukunft, die bis in die Ewigkeit fortdauert, und die ihr kleinen Geschöpfe nicht begreifen könnt.

13. Da ihr euch nicht einmal der Gegenwart bewusst seid – wie könnt ihr dann das voraussagen, was geschehen wird, oder an dem zweifeln, was mein Wort prophezeit.

14. Schon kommen meine Boten zur Welt, die – wenn die Stunde gekommen ist – die dunkle Binde von den Augen der Menschen abnehmen werden, jene Boten, die auf die Welt gekommen sind, um mit ihren Werken wahrer Liebe die Wahrheit zu verteidigen. Doch wer hat sie entdeckt? Wer erahnt in jenen Kindern von heute die Propheten und Apostel von morgen? Doch wenn dies mit jenen geschieht, die ihr mit den Augen eures Körpers sehen könnt – was wird dann erst geschehen, wenn Ich euch sage, dass sich eurer Welt auch meine geistigen Heerscharen des Lichtes mit ihrer Botschaft des Friedens und ihrem Erweckungsruf genähert haben? Ihr habt dies nicht einmal geahnt.

15. Es ist notwendig, dass dies Volk, dem diese Offenbarungen anvertraut worden sind, sich aufmacht und davon Zeugnis ablegt. Denn dadurch werden die Menschen erwachen und imstande sein, die dieser Zeit eigenen geistigen Zeichen und Manifestationen wahrzunehmen.

16. Das ist der Grund dafür, dass Ich euch unablässig sage, dass ihr diese Saat behüten sollt, damit ihr und eure Kinder es sind, die dieses Licht zu den Völkern der Erde tragen. Ich erlaube euch – um meine Botschaft zu den verschiedenen Punkten der Erde zu tragen – dass ihr euch der Mittel bedient, die ihr für angebracht haltet, wann immer euer Gewissen euch sagt, dass ihr auf dem rechten Wege wandelt.

17. Doch Ich will euch nicht sagen, dass ihr, die ihr Mich in diesem Augenblicke vernehmt, die einzigen Beauftragten seid, um diese Mission durchzuführen. Nein – euch wird es zukommen, einen Teil davon zu tun, und die, die nach euch kommen, werden das tun, was ihnen zukommt. Denn das Werk ist riesengross für mein neues Volk.

18. Was ihr anstreben müsst, ist, dass dies Werk von Generation zu Generation vorankommt, sich in seiner Geistigkeit und Lauterkeit zum Ausdruck bringt und in seiner ganzen Wahrheit erhalten bleibt.

19. Ihr erkennt noch nicht die ganze Essenz und den Sinngehalt meiner Lehre. Das ist der Grund dafür, dass ihr sie durch plumpe Kulthandlungen entstellt habt – Kulthandlungen, die keine Geistigkeit enthalten. Doch wenn euer Verstand zugleich mit eurer Seele einmal zur Wahrheit erwacht ist, werden beide nicht mehr imstande sein, meinem Werke irgendetwas Unreines beizumengen.

20. Ihr gebt der Welt das, was ihr als Aufgabe erhalten habt, bevor ihr zur Erde kamt. Es ist die Botschaft, die eure Seele mitbrachte.

21. Der Verstand weiss all dies nicht, aber die Seelen erinnern sich daran, dass ihnen gesagt wurde, dass sich hier auf der Welt alle zusammenfinden würden, die dazu bestimmt sind, das Wort des Herrn bei seiner neuen Kundgebung an die Welt zu vernehmen.

22. Wohl denen, die in ihrer Seele den Auftrag und die Verheissung des Meisters zu bewahren vermochten, denn in ihnen ist das Licht meines Geistes gewesen. Sie erfüllen nun die Aufgabe, die ihnen anvertraut worden ist, und wenn sie einmal den Teil, der ihnen zukommt, beendet haben, werden sie die geistige Beglückung haben, zu sehen, wie nach ihnen neue “Arbeiter” kommen, um das begonnene Werk fortzusetzen. Bei diesen Nachfolgern werden sie die Befriedigung, die Freude darüber sehen, den Weg gesäubert und geebnet, und die Aussaat auf den Feldern bereits begonnen vorgefunden zu haben.

23. Wenn ihr, die ihr die Ersten gewesen seid und daher viel zu kämpfen hattet, weil keiner eurer Mitmenschen euch in dieser Ära den Weg bereitete, dennoch imstande wart, der Welt eine Botschaft zu überbringen, so denkt daran, dass die neuen Generationen – da sie den Weg gut begehbar und die Saat verbreitet antreffen – die Botschaft, deren Überbringer sie sind, mit grösserem Licht und mehr Klarheit werden bekanntmachen müssen.

24. Von den frühesten Zeiten an, als die Propheten begannen, das Kommen des Messias anzukündigen, sagten sie, dass alle Nationen in Ihm gesegnet würden, weil Er Mensch werden würde. Doch heute sage Ich euch, dass alle Völker in dieser Dritten Zeit aufs neue gesegnet werden, weil mein Geist kommen wird, um mit jeder Seele in Verbindung zu treten.

25. Gesegnet seien, die ihre Läuterung mittels des Gebetes, der Reue und der guten Werke suchen, denn sie sind es, die ihre Schandflecken wirklich abwaschen, um sich vor Mir rein zu präsentieren. Wohl denen, die die Wahrheit so verstehen, weil sie den Weg finden und die Unwissenheit und die Finsternis vergangener Zeiten hinter sich lassen. So, wie Ich in der Zweiten Zeit kam, um das Blutvergiessen und die Opferung unschuldiger Opfer zu beenden, die das Volk vor dem Altar Jehovas darbrachte, und Ich sie lehrte, dem Vater das Opfer des eigenen Lebens darzubringen, so komme Ich heute, um euch von den vielerlei unnützen Kultformen und Riten abzubringen, durch die ihr die wahre Erfüllung meiner Lehre ersetzt.

26. Wenn ihr meine Unterweisungen vernehmt, seid ihr überrascht, das verstehen und ausführen zu können, was euch früher unmöglich erschien, und zwar deshalb, weil eure Seele Schritt für Schritt einen Weg zurückgelegt hat, den ihr nicht kanntet. Ein Funken Licht in eurem Verstande hat genügt, um aus eurem Herzen den äusserlichen Kult zu entfernen, der so tief in euch verwurzelt gewesen war.

27. Auch der Symbolismus verschwindet in dem Masse aus eurem Gottesdienst, in dem ihr die Wahrheit näher ins Auge fasst, und ihr beginnt, euch an einem reinen, schlichten, spirituellen und leicht vollziehbaren Gottesdienst zu erfreuen.

28. Ich habe euch noch nicht alles gesagt, noch alles offenbart, weshalb Ich euch sage, dass ihr euch nicht mit dem zufrieden fühlen sollt, was ihr erreicht habt, noch euch mit dem Ersten, was ihr empfangen habt, begnügen sollt. Meine Schatzkammer behütet noch vieles, und eure Seele soll dies kennenlernen. Ihr werdet noch viele Schritte von Bedeutung auf dem Pfade machen müssen. Ich lehre euch eine andere Weise, das Gesetz auszuüben, und eine andere Weise, das Geistige und das Göttliche zu erkennen, das euch mein Wort offenbart hat. Denn Ich will nicht, dass ihr euch vornehmt, Mich nach der Art der Wissenschaftler oder der Theologen zu erforschen. Ihr sollt die verborgene Weisheit eures Vaters befragen, indem ihr eure Gedanken mittels des Gebetes zu Ihm erhebt. Dann werdet ihr – mit Demut, Respekt und Liebe bekleidet – von Ihm das empfangen, was Er euch gerne offenbart hätte. Wer so zur Pforte der Weisheit gelangt, wird als ein kleines Kind betrachtet werden, das sich nach Licht sehnt, oder als ein Jünger, der nach Erkenntnissen dürstet. Ich werde ihn meine Gegenwart fühlen lassen, werde ihn liebkosen und ihm alles zeigen, was ihr nach dem Urteil eures Vaters kennenlernen sollt. Ich werde seine Zweifel beseitigen, werde vor seinem Blicke den Schleier von vielen Geheimnissen wegziehen und ihn mit Licht erfüllen, damit er, wenn er sein Gebet beendet und zu seinem Lebenskampf zurückkehrt, seiner menschlichen Natur das offenbaren kann, was er in der Lehrstunde mit dem Meister lernte.

29. Die, die meinen Wesenskern erkennen und in das Göttliche eindringen wollten, ohne mit der nötigen Demut und Hochachtung in meine Gegenwart zu gelangen, sind immer in die Irre gegangen und haben niemals eine grosse Unterweisung erlangt, weil die Tür dafür nur für den Demütigen offen ist, aber für den Stolzen immer verschlossen ist. Noch immer sind die Menschen kleine Kinder gegenüber dem Leben und noch weit davon entfernt, Jünger zu sein.

30. Demut des Geistes und des Herzens verlange Ich von euch, damit ihr, die ihr im Verlangen nach Licht auf dem geistigen Wege herbeikommt, all das findet, was ihr wissen möchtet. Die Zubereiteten werden nicht weinen müssen, noch sich nach diesen Zeiten meiner Kundgabe zurücksehnen müssen, wenn diese vorüber sind und wenn die Karawanen von Ausländern ankommen, um euch nach dem zu fragen, was ihr gehört und gesehen habt. Ihr sollt ihnen dann ein getreues Zeugnis all dessen geben, was Ich euch lehrte, und die Erklärung für all das, was sie in Geheimnis gehüllt sehen. Verwundert angesichts der Klarheit eures Verstandes und eures Wortes werden sie euch “Kinder des Lichtes” nennen und euch sagen: “Ihr seid glücklich zu nennen, weil ihr den Göttlichen Meister vernommen habt, auch wenn es nur durch das Verstandesvermögen des Menschen geschehen ist.”

31. Ich gebe den Menschen aufs neue mein Wort, damit sie wissen, dass sie nicht verlassen sind, damit sie durch die Stimme ihres Geistes erwachen und erfahren, dass die Seele nach diesem Leben grosse göttliche Wunder erwarten.

32. Von ihnen habe Ich zu den Menschen gesprochen, und dasselbe erfährt der, der zu beten versteht, um mit dem Geistigen in Verbindung zu treten, so wie es auch jener bezeugt, der sich mittels der Wissenschaft in die Geheimnisse der Natur vertieft. Auf diesen beiden Wegen werden sowohl der Verstand als auch der Geist immer mehr entdecken, je mehr sie suchen. Aber wann wird die Zeit kommen, in der der Mensch sich für sein Studium und sein Forschen von der Liebe inspirieren lässt? Erst wenn dies geschieht, wird sein Werk auf der Welt von Dauer sein. Solange der Beweggrund der Wissenschaft das Machtstreben, der Hochmut, der Materialismus oder Hass ist, werden die Menschen unablässig die Zurechtweisung der entfesselten Naturgewalten erfahren, die ihre Unbesonnenheit bestrafen.

33. Der Wissenschaftler dieser Zeit zeigt ein völliges Unverständnis in seinen Werken, denn er zerstört Nationen und Völker, mäht das Leben seiner Mitmenschen zu Tausenden nieder, versklavt Menschen und verwandelt das menschliche Leben in einen Wirbelwind. Er begreift nicht das Böse, das er verursacht, und ist sich der Tragweite seiner Handlungen nicht bewusst. Deshalb nenne Ich sie leichtfertig.

34. Nur meine Barmherzigkeit konnte dieser Menschheit zu Hilfe eilen, und daher bin Ich gekommen, um das Herz des Menschen zu berühren und seine Seele zu erwecken, damit er die leise Stimme des Gewissens hören kann, die ihn weise all das Böse erkennen lassen wird, das er verursacht hat, und ihm zugleich die Art und Weise eingibt, Fehler und Übel wiedergutzumachen.

35. Die Menschen müssen begreifen, dass alle zu Mir kommen müssen – doch nicht als Menschen, wie sie es gerne hätten, sondern im geistigen Zustand. Nur so werden sie dafür sorgen, dass ihre Werke auf das Wohl aller gerichtet sind, damit dies auch zum Vorteil für sie selbst ist.

36. Wie viele haben sich im Bösen, im Hochmut, in ihrem eitlen Streben aufgebläht, wie viele haben sich Kronen aufgesetzt, obwohl sie armselig und geistig nackt sind. Wie gross ist der Gegensatz zwischen dem, was ihr als eure Wahrheit betrachtet, und meiner Wahrheit!

37. Du weinst beim Hören meines Wortes, o Volk. Wann wird die ganze Menschheit angesichts meiner Offenbarung weinen? Ich vergebe euch allen, es ist ein Augenblick der Gnade, und verströme mein unendliches Licht auf alle Welten und auf alle meine Kinder.

38. Dies ist das Zeitalter des Lichtes, in welchem die Göttliche Weisheit, die das Licht des Heiligen Geistes ist, selbst die geheimsten Winkel des Herzens und der Seele erhellen wird.

39. Nun wird der Mensch bald wissen, woher der kommt, der auf dieser Welt geboren wird, was der Sinn, die Aufgabe und der Zweck dieses Lebens ist, und er wird sich das erklären können, was er “Tod” genannt hat. Nun wird die Menschheit bald die Theorien und die äusserlichen Anbetungsformen aufgeben, um stattdessen die Wahrheit zu leben. Dann wird er sein Dasein dem Guten weihen, Mich durch seine Werke verehren, und wenn die Stunde kommt, diese Welt zu verlassen, wird er die Tatsache, die Augen des Körpers für immer zu schliessen, nicht “Tod” nennen, weil er weiss, dass dies der Augenblick ist, in dem die Seele ganz in ein höheres Lebens eingeht.

40. Wenn ihr einmal alle wisst, dass die Loslösung der Seele beim Verlassen des Körpers der Übergangsschritt ist, der unerlässlich ist, um euch den Heimstätten des Friedens und der Vollkommenheit zu nähern, dann wird sich in den Menschen eine wahre Erkenntnis der Wirklichkeit bilden.

41. Der Schöpfer stellte die Menschen in eine Welt, deren Natur sich unaufhörlich entwickelt, sich jedoch immer auf die Vollkommenheit hin entwickelt. Doch die Menschen, die im Schosse dieser Natur leben, entwickeln sich nicht im Einklang mit ihr, weil sie nicht ihre moralische Besserung anstreben, nicht die Vervollkommnung ihrer Seele ersehnen, was die Essenz und der Grund für ihr Dasein ist.

42. Die Entwicklung des Menschen, seine Fortschritte, seine Wissenschaft und seine Zivilisation hatten niemals den Aufstieg der Geistseele zum Ziel, welche das Höchste und Edelste ist, was es im Menschen gibt. Sein Streben, sein Ehrgeiz, seine Wünsche und Besorgnisse hatten ihr Ziel immer in dieser Welt. Hier hat er das Wissen gesucht, hier hat er Schätze angehäuft, hier hat er sich Vergnügungen, Ehrungen, Belohnungen, Machtstellungen und Auszeichnungen verschafft, hier hat er seine Herrlichkeit finden wollen. Darum sage Ich euch: Während die Natur Schritt für Schritt vorangeht, ohne in ihrem Gesetze unaufhörlicher Entwicklung hin zur Verfeinerung, zur Vollkommenheit stehenzubleiben, ist der Mensch zurückgeblieben, nicht weitergekommen; und daher seine Schicksalsschläge auf Erden, daher die Prüfungen, Hemmnisse und Schläge, denen er auf seinem Lebensweg begegnet. Denn anstatt mit allem, was ihn in seinem Leben umgibt, in Einklang zu sein und darauf zu achten, sich durch die Aufwärtsentwicklung seiner Seele zum Herrn über alles zu machen, so wie es der Herr von Anfang an befohlen hatte, wollte er durch die niederen Leidenschaften wie die Habgier, den Hochmut und den Hass zum Herrn werden. Doch ohne sich dessen bewusst zu sein, hat er seine Eitelkeiten selbst bestraft, indem er von seinem Platz als Herr und Fürst über alles, was Gott seinem Willen unterstellte, herabstürzte und zu einem Diener, einem Sklaven und sogar zu einem Opfer aller Naturkräfte wurde, die ihn umgeben.

43. Fasst den Vorsatz, euch als Erstes kennenzulernen, indem ihr im Kern eures Wesens die Essenz sucht, und Ich versichere euch, dass ihr euch erleuchtet fühlen werdet, wenn ihr entdeckt, dass ihr vor allem Geistseelen, Kinder Gottes seid.

44. Mein Wort öffnet euch die Türen zum geistigen Wissen, damit ihr in eurem Herzen etwas von dem ansammelt, was der Vater in seiner Schatzkammer für seine Kinder aufbewahrt.

45. Der Mensch trägt eine Geistseele in sich, welche Träger vieler Gaben und göttlicher Herrlichkeiten ist, und es ist das Wort Gottes, seine Lehre, die ihn würdig macht, jene Gnade zu erlangen.

46. Wie sehr hat sich die Menschheit in ihrem Materialismus herabgewürdigt, wie viele Tränen hat sie aufgrund ihrer Gleichgültigkeit gegenüber dem Hohen, gegenüber dem Reinen und Wahren vergiessen müssen!

47. Die Geistseele neigt sich der Tugend zu, die Körperhülle neigt der Sünde zu, und beide ringen miteinander, ohne in Einklang kommen zu können. Daher habe Ich beide mit meinem Worte die Art und Weise gelehrt, sich in einem einzigen Ideal zu vereinen, indem der Seele in gerechter Weise das Ihre, und der Welt das Ihre gegeben wird. Im “Fleische” sind die Instinkte, die Leidenschaften und die Hinneigung zum Materiellen, weil dort sein Ursprung ist. Daher benötigt ihr eine Lehre, die die menschlichen Herzenssaiten empfindsam macht, die das Herz veredelt und es erhebt, ohne es von der Erfüllung der Gesetze abzubringen, die den Menschen auf der Erde regieren. Durch diese Lehre wird sich die Seele zum Ewigen erheben können, zu jenem Reiche, in dem ihr Ursprung ist. Wenn sie über das “Fleisch” und die Welt zu siegen vermag, wird es für sie danach, wenn sie bereits von der menschlichen Körperhülle frei ist, leichter sein, von Stufe zu Stufe aufwärtszusteigen, dem Vater immer näher zu kommen und daher die Welt, die sie bewohnte und die sie versklavt hatte, immer weiter hinter sich zu lassen.

48. Der Geistfunke, der den Menschen seinem Schöpfer ähnlich macht, wird sich immer mehr der unendlichen Flamme nähern, aus der er entsprang, und jener Funke wird ein leuchtendes Wesen sein – bewusst, strahlend vor Liebe, voll Wissen und Kraft. Jenes Wesen erfreut sich des Zustandes der Vollkommenheit, in welchem nicht der geringste Schmerz oder die kleinste Not existiert, in welchem die vollkommene und wahre Seligkeit herrscht.

49. Wenn dies nicht das Ziel eures Geistes wäre – wahrlich, Ich sage euch, Ich hätte euch meine Lehre nicht durch so viele Unterweisungen bekannt gemacht, denn dann wäre das Gesetz der “Ersten Zeit” für euch ausreichend gewesen, um in Frieden auf Erden zu leben. Aber wenn ihr bedenkt, dass Ich unter den Menschen lebte und ihnen eine unendlich bessere Welt jenseits dieses Lebens verhiess, und wenn ihr euch überdies daran erinnert, dass Ich in einer anderen Zeit wiederzukommen versprach, um weiterhin zu euch zu sprechen und alles zu erklären, was ihr nicht verstanden hattet, so werdet ihr zu dem Schluss kommen, dass die geistige Bestimmung des Menschen höher, viel höher ist als alles, was ihr erwarten könnt, und dass die verheissene Seligkeit unendlich viel grösser ist, als was ihr ahnen oder euch vorstellen könnt.

Mein Friede sei mit euch!

flagge en  Man’s Nature, Duty & Spiritual Destiny

   

Man’s Nature, Duty & Spiritual Destiny

The Book of the true Life from the Lord – Teaching 277

Thus says the Lord:

1. I perceive this multitude as the forerunners of a caravan who has followed me throughout the eras. You are the wise nation of spiritual Israel, with the fighting spirit of Judah, preparing and leading the way for others to follow. As I prepare you to engage in the final battle, I will be guiding your steps and helping you to fulfill your mission.

2. During this period I have sent you to earth as humanity confronts its greatest ordeals. Man will continue to pursue his material ambitions for a while longer until he becomes weary from experiencing so much pain and suffering. His conscience will make him aware that his life is nonproductive and fruitless and guide him to me through the path of spirituality. When the spirit awakens and carefully analyzes the path it has taken in the past, it will seek the true path. That path will guide it back to the basic principles established by God. The first and last law that God gave to man was to love one another and to practice deeds of virtue. Love is a fountain of perfection.

3. I want you to await the fulfillment of my word and to always be in spiritual contact with me and with the spiritual world. Thus, you will never feel that you are distant from me. I will unite all spirits from the different worlds throughout the universe so that in unity they will acquire strength to fulfill their mission.

4. To fulfill your mission you do not need to neglect your earthly responsibilities or separate yourself from the world. I ask you to attend only to those physical needs that are essential so that your spirit will remain free and become fully aware of its great destiny within my work.

5. I will give you those things that are necessary for your human life on earth. I will not ask you to neglect your material responsibilities. On the contrary, my word will teach you how to fulfill all of your responsibilities because every responsibility forms a part of your mission. You are living during a period of struggle, activity, and great achievement and it is necessary for your spirit to engage in all three. You need to develop your spiritual gifts so that you can become transformed as my disciples were in the Second Era. They imitated the Divine Master and lived in unity.

6. You will be unable to take my teaching to humanity unless you truly are spiritually prepared, because humanity is more spiritually evolved than in the past. Offer peace to your brethren and teach them spirituality. If they observe that you live in harmony and practice brotherhood with your brethren, they will listen to your words of inspiration and spiritual wisdom.

7. It you are going to preach, teaching peace, you need to lead a peaceful life; if you are going to speak of love, you need to truly feel love for your brethren before you can truly teach it. Do not reject the differing beliefs of your brethren. As you carefully analyze their beliefs, accept only those things from their doctrines that you know are true as revealed in my teachings of love. Although you will meet some individuals who worship God in a fanatical and material manner, you will patiently help them acquire a new knowledge of God. You will reveal to them that their spirits can acquire great spiritual knowledge if they carefully analyze my teachings. You will speak to them of my Universal Spirit, of the immortality of the spirit, and how the spirit becomes more spiritually evolved. You will teach them how to pray, how to communicate with God from spirit to Spirit, and will guide them to true spiritual knowledge. I entrust you with that work, a work of love and patience.

8. Take care of your spirit, which is my child. Accept my new revelations because they offer you much knowledge and will help you to comprehend all those things that you were unable to comprehend from my previous teachings. Today, I am reminding you of the teachings that I gave you in the past. I am combining all of the teachings that I have given you throughout the eras, thus offering you another testimony of your Father.

9. Use the spiritual strength that I have given to you to triumph over all ordeals and temptations. Be patient when you are suffering so that you will be able to follow my path and attain salvation.

10. During this Third Era I want your worship to be as pure and perfect as the fragrance of flowers.

11. Once man develops faith and succeeds in constructing a temple within his spirit and learns to respect God, the wars on earth will cease. Thus, this valley of tears and suffering will become a land of peace, and the Kingdom of Heaven will descend upon mankind.

12. Allow me to speak to you thus, although you believe it is impossible. I know everything that will occur on earth in the future, whereas humans on earth do not know.

13. If you are not aware of what is presently occurring on earth, how would you be able to foretell the future or understand my prophecies?

14. My messengers are now arriving on earth to help mankind become spiritually enlightened. They have come to earth to defend the truth with deeds of true love. Does anyone know who they are? Is anyone aware that there are children on earth today who will become my future apostles and prophets?

15. It is necessary that this nation of people, which has received my present revelations, arise to offer testimony of me and help mankind to awaken spiritually. Thus, man will be able to perceive the spiritual manifestations and signs that will occur during this period.

16. You must take care of this seed of spiritual knowledge that you possess. I want you and your children to take these teachings to the other nations on earth. Use whatever means are convenient to spread my message throughout the world, as long as your conscience informs you that you are following the true path.

17. Those of you who are presently listening to me are not the only ones with this mission. You will fulfill a part of that mission, while others who will come after you will continue that same mission.

18. You need to continue to practice this doctrine of love from generation to generation so that man can comprehend its pureness and spirituality and maintain its truth.

19. You still do not know the true meaning and essence of my Doctrine. Thus, you continue to disrespect it with your materialistic practices that lack true spirituality. When your mind and spirit awaken to recognize the truth, you will no longer taint my doctrine with anything that is impure.

20. It is your mission to take this doctrine to your brethren throughout the world. Your spirit was assigned that mission before it came to earth.

21. Although your material mind is unaware of this, your spirit is aware of its mission to join a multitude of people as witnesses to the Lord’s new manifestation to the world.

22. Blessed are those who have retained and remembered the mandate and promise of the Divine Master in their spirit because they are becoming spiritually enlightened. They are fulfilling the mission that was assigned to them. When they have fulfilled it, joyfully they will see others come after them to continue the work. Those who arrive later will observe with satisfaction that the path is pure and spiritually prepared, and that the sowing of the fields has begun.

23. Those of you who were my first workers during this period had to struggle greatly because none of your brethren had prepared your path. Nevertheless, you have managed to take my message to humanity. Thus, be aware that those workers who will arrive after you will be expected to offer my message to the world with greater enlightenment and clarity because their path was prepared.

24. Since the First Era when the prophets announced the arrival of the Messiah, they said that all nations would receive his blessings. Now I say to you that during this Third Era all nations will once again receive my blessings because I will communicate with everyone from Spirit to spirit.

25. Blessed is the one who seeks to purify himself through prayer, repentance, and good deeds, because he is truly cleansing his stains. He will have purified his spirit when he presents himself before me. Blessed is the one who is able to comprehend this truth, because he will find the true path to follow and will become spiritually enlightened. In the Second Era I came to teach mankind to cease the shedding of blood and to discontinue the practice of sacrificing innocent victims on the altar of Jehovah. Instead, I taught man to sacrifice his own selfish desires as an offering to God. Today, I have come to inform you to stop practicing so many meaningless rituals. You have chosen to practice those rituals instead of truly practicing my doctrine of love.

26. When you listen to my teachings, it surprises you that you are able to comprehend and practice what previously you thought impossible. It is because your spirit is now slowly traveling an unfamiliar path. As you become spiritually enlightened by my teachings, you will begin to discontinue materialistic forms of worship and rituals which you truly believed you needed to practice.

27. The material symbols that you used to worship God are also beginning to disappear now that you are comprehending true spiritual worship. Today your worship is simple, pure, practical, and spiritual.

28. I have not yet revealed many things which you need to know, therefore, I tell you not to be satisfied with what you have attained and received. As your spirit continues to progress along its spiritual path, I will give it new revelations. I have come to teach you a new way to practice my Law and to tell you to analyze the spiritual and divine things that I am revealing to you. I do not want you to analyze me as the scientists and theologians have done. Rather, you will elevate yourself through prayer in a humble, respectful, and loving manner, as I reveal to you those things that you need to know. Whoever prays in this manner to the Lord will be like a young disciple who is thirsty for spiritual enlightenment and knowledge, and I will allow him to feel my presence and caress as I reveal those things that he needs to know. I will spiritually enlighten him, eliminate his doubts, and provide answers to many mysteries. Thus, after praying, his spirit will be able to reveal to the physical body those things that it learned from the Divine Master.

29. Those who arrive before my presence, without humility and respect, to learn about spiritual and divine things will become confused and will fail to learn anything. The doors to spiritual divine wisdom are only open to those who are humble and are closed to those who are not. Since man still has many things to learn about life, he has not yet become my disciple on earth.

30. I want your heart and spirit to be humble so that when you seek enlightenment along the spiritual path, you will find answers to all of your questions. Those who prepare themselves will not weep nor sigh once my manifestation comes to an end. Caravans of foreigners will arrive to ask you about what you saw and heard during my manifestation. You will offer a true testimony of what I taught you and will explain all things that they consider mysterious. They will be amazed at how clearly you are able to explain all mysteries and will perceive you as spiritually enlightened. They will tell you that you are fortunate to have heard the Divine Master speak although it was through human spokesmen.

31. Once again I have come to give man my teachings and to remind him that he is not alone. I want him to listen to the voice of his conscience and to become aware that great divine wonders await his spirit when he departs from this life.

32. I have spoken with mankind about these wonders. Those, who know how to pray and are able to perceive spiritual visions, will verify these wonders. Scientists, who study the mysteries of nature, will also offer testimony of the wonders they have found. The more spiritual and scientific knowledge that man seeks, the more he will discover. However, when will man become inspired to study the essence of spiritual love? As long as he neglects to do so, he will not be fulfilling his mission in life. The elements of nature will continue to unleash themselves to awaken man from his lack of compassion, for man is motivated by hatred, ambition, materialism, and pride in his scientific pursuits.

33. During this period, scientists demonstrate a true lack of compassion as evidenced by their deeds, for they are destroying nations, cities, and killing their brethren by the millions. They are converting men into slaves and bringing great turmoil to life on earth. They are unaware of the gravity of their deeds. That is why I say that they lack compassion and true understanding.

34. Only my mercy can help humanity, and that is why I have come to touch the heart of man and to awaken his spirit. Thus, he will be able to listen to the voice of his conscience which will make him aware of all the wrong he has done, and at the same time inspiring him to correct his mistakes.

35. Man needs to understand that all beings will ascend to me, not in material bodies, as they would like, but spiritually. Thus man will strive to perform deeds that will not only benefit mankind but also himself.

36. Many beings on earth have become very evil, vain, and arrogant! Although they have given themselves material crowns, their spirits are in a state of misery and spiritual darkness! There is a great difference between my truth and what man believes is the truth.

37. My people, you cry as you listen to my word. When will humanity cry in that same manner as it listens to my revelation? I forgive everyone. This is a moment of grace. I shed my infinite light upon all worlds and upon all of my children.

38. This is the Era of Light. Thus, the divine enlightenment from the Holy Spirit will fully illuminate the innermost parts of the human heart and spirit.

39. Man will soon know why he is born on earth, as well as the purpose, mission, and meaning of life on earth. Also, he will comprehend the true meaning of death. Humanity will soon leave behind its theories and external forms of worship and will begin living in the true manner that God wants it to live. Man will dedicate himself to living a righteous life on earth and will worship me through his deeds of love and virtue. When the time arrives for him to depart from this earth, he will know that his spirit will enter into a superior life. Thus, when the eyes of the physical body are closed for the last time, man will no longer refer to it as death.

40. Man will begin to understand the truth when he realizes that the separation of a spirit from its material body is no more than a transition step. That separation is necessary so that the spirit can continue to progress and dwell in other mansions that are more evolved.

41. The Creator placed man on earth, a place where nature is constantly evolving toward perfection. Although man is surrounded by nature, he does not evolve in harmony with it. He does not seek to better himself morally nor does he seek to perfect his spirit which is the essence and the reason for his existence.

42. Humanity has evolved and progressed scientifically but has never been interested in evolving spiritually. Although his spirit is the most noble and elevated thing that exists within him, man’s personal earthly ambitions, desires, and worries are his only concerns. Man has sought material knowledge from earth, along with material rewards, honors, power, and self gratification. He has sought to establish his heaven on earth. That is why I tell you that while nature is continually evolving to achieve perfection, man has failed to evolve and progress. That is why he suffers, stumbles, and experiences great ordeals along his path. Man does not realize that as he becomes more spiritually evolved and begins to live in harmony with all things, he can become master of all earthly things, a mandate that God gave to man at the beginning of time. Instead, man has preferred to rule on earth guided by his low passions, greed, arrogance, and hatred. Consequently, he has converted himself into a servant and a slave of earthly ambitions, becoming a victim of the elements that surround him.

43. Make an effort to truly know yourself. Search within the depths of your being to discover your essence, and I assure you that you will feel illuminated upon discovering that you are foremost a spiritual being, a child of God.

44. My present teachings offer you spiritual knowledge enabling you to become familiar with some of the knowledge that the Father has reserved for his children.

45. Each human being possesses a spirit that is endowed with divine greatness and many spiritual gifts. These teachings, and this doctrine of God, have been given to man to make him worthy of attaining that grace.

46. Humanity has greatly regressed spiritually because of its materialism! It has endured great suffering because it is not interested in seeking purity, truth, and spiritual elevation.

47. The spirit is attracted toward things that are virtuous and pure, whereas the physical body is attracted toward things that are unvirtuous and immoral. They struggle with one another and do not live in harmony. That is why I have come to give you my doctrine of love. It teaches the spirit and the physical body to live in harmony as they follow the same ideal of divine love. This doctrine will give to the spirit those things that pertain to the spirit and to the world those things that pertain to the world. The flesh has instincts and low passions. It is attracted to the material things of earth, because that is where it was born. That is why man needs a doctrine that will make the human heart more sensitive, noble, and virtuous without preventing him from fulfilling the laws that govern him on earth. With a doctrine of love, the spirit will also be able to elevate itself toward the eternal and divine, toward that spiritual kingdom where it was born. If the spirit is able to triumph over the flesh and material world, it will be easier for the spirit to elevate itself toward the Divine Father when it separates from the material body. The material world, where it once dwelt and became a slave, will remain far behind.

48. Man possesses a spirit which is why he is similar to the Divine Father. As a spirit evolves, it gets closer to the Divine Father who created all spiritual beings. An evolved spiritual being possesses great wisdom, love, strength, and enlightenment. That being will rejoice living in a state of spiritual perfection, a state of true and perfect joy, where neither suffering nor misery exists.

49. If that was not the final destination for your spirit, truly I tell you that I would not have given you so many divine teachings. The commandments that I gave you in the First Era should have been sufficient for mankind to live in peace on earth. I came in the Second Era to live among men and promised them that a world that was infinitely superior to earth awaited them. I also promised that I would return in the future to bring new teachings and to explain those things that man was not able to comprehend. Thus, you need to know that the spiritual destiny of mankind is much more elevated than you realize. The joy that awaits your spirit is much greater than you could ever imagine.

My Peace be with you!

3. Testament Kapitel 32…Inkarnation, Natur & Aufgabe …. 3rd Testament Chapter 32…Incarnation, Nature & Duties

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 32… Incarnation, Nature & Devoirs
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 32… Encarnación, Naturaleza y Deberes

<= Kapitel / Chapter 31                                                           Kapitel / Chapter 33 =>
<= Zurück zur Übersicht                                                              Back to Overview =>

Flag Turkey-270x180px flagge italian Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px vietnamese
das-dritte-testament-kapitel-32-inkarnation-natur-und-aufgabe-des-menschen the-third-testament-chapter-32-incarnation-nature-and-duties-of-human-beings
=> VIDEO   => AUDIO… => VIDEO   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Entwicklung durch Reinkarnation
=> Der Glaube ohne Werke ist tot
=> Der Weg zur Heiligkeit
=> Deine ganz besondere Bestimmung
=> Mein junges Vaterherz
=> Die Göttliche Bestimmung erfüllen
=> Leben im Göttlichen Sinn
=> Fehlgeleitet & Materialistisch
=> Lass es Mich auf Meine Weise tun
=> Freier Wille & Gewissen
=> Worte der Weisheit
Related Messages…
=> Development through Reincarnations
=> Faith without Works is dead
=> The Journey to Holiness
=> Your very special Destiny
=> My young paternal Heart
=> Fulfilling our Divine Destiny
=> Life in the Divine Sense
=> Badly Guided & Materialistic
=> Let Me do it My Way
=> Free Will & Conscience
=> Words of Wisdom

flagge de  Kapitel 32… Inkarnation, Natur & Aufgabe des Menschen

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 32 – Offenbarungen Jesu Christi
Inkarnation, Natur & Aufgabe des Menschen

Die Inkarnation auf Erden
So spricht der Herr…

1. Ihr weint, wenn einer der Euren ins “Geistige Tal” abscheidet, statt dass ihr euch voll Frieden fühlt, weil ihr begreift, dass jener sich seinem Herrn einen weiteren Schritt nähert. Dagegen feiert ihr ein Fest, wenn ein neues Wesen in euer Heim kommt, ohne in dieser Stunde daran zu denken, dass jenes Geistwesen ins Fleisch gekommen ist, um in diesem Tränental eine Sühne zu erfüllen; dann solltet ihr um es weinen. (52, 58)

2. Ihr zeugt Kinder eures Fleisches, doch Ich bin es, der die Geistwesen auf die Familien, Volksstämme, Nationen und Welten verteilt, und in dieser für die Menschen unzugänglichen Gerechtigkeit offenbart sich meine Liebe. (67, 26)

3. Ihr lebt in der Gegenwart und wisst nicht, was Ich für eure Zukunft bestimmt habe. Ich bereite große Legionen von Geistwesen vor, die auf der Erde wohnen werden und eine schwierige Mission mitbringen; und ihr müsst wissen, dass viele von euch die Eltern jener Geschöpfe sein werden, in denen meine Boten inkarniert werden. Eure Pflicht ist es, euch innerlich zu bereiten, damit ihr sie zu empfangen und zu leiten versteht. (128, 8)

4. Ich möchte zu euch über viele geistige Themen sprechen, aber ihr könnt sie noch nicht verstehen. Wenn Ich euch offenbaren würde, zu welcher Art von Behausungen ihr schon auf die Erde herabgekommen seid, könntet ihr nicht begreifen, wie ihr an solchen Orten gelebt habt.

5. Heute könnt ihr verneinen, dass ihr das “Geistige Tal” kennt, weil eurem Geist, solange er inkarniert ist, seine Vergangenheit unzugänglich ist, damit er nicht eitel wird noch niedergedrückt, noch angesichts seines neuen Daseins verzweifelt, in welchem er wie in einem neuen Leben von vorn beginnen muss.

6. Auch wenn ihr es wolltet, könntet ihr euch nicht erinnern. Ich gestatte euch nur, dass ihr eine Ahnung oder eine Intuition von dem bewahrt, was Ich euch hier offenbare, damit ihr im Lebenskampfe ausharrt und die Prüfungen bereitwillig ertragt.

7. Ihr könnt an allem zweifeln, was Ich euch sage, doch wahrlich, jene Geisterwelt war wirklich eure Heimat, solange ihr Geistwesen wart. Ihr wart Bewohner jener Heimstatt, in der ihr kein Leid kanntet, in der ihr die Herrlichkeit des Vaters in eurem Wesen fühltet, da in ihm kein Makel war.

8. Doch ihr hattet keine Verdienste, und so war es nötig, dass ihr jenen Himmel verlassen und zur Welt herabkommen musstet, damit euer Geist durch seine Anstrengung jenes Reich zurückgewinnen würde.

9. Doch ihr seid immer mehr moralisch gesunken, bis ihr euch dem Göttlichen und Geistigen, eurem Ursprung, sehr ferne fühltet. (114, 35 – 36)

10. Wenn der Geist zur Erde kommt, ist er von den besten Vorsätzen beseelt, sein Dasein dem Vater zu weihen, Ihm in allem zu gefallen, seinen Nächsten nützlich zu sein.

11. Aber sobald er sich im Körper gefangen sieht, auf tausendfache Weise versucht und auf die Probe gestellt auf seinem Lebensweg, wird er schwach, gibt er den Impulsen des “Fleisches” nach, erliegt er den Versuchungen, wird egoistisch und liebt sich schließlich selbst über alles, und nur für Augenblicke schenkt er dem Gewissen Gehör, wo die Bestimmung und die Gelöbnisse geschrieben stehen.

12. Mein Wort hilft euch, euch an euren geistigen Bund zu erinnern und die Versuchungen und Hindernisse zu besiegen.

13. Niemand kann sagen, dass er niemals von dem von Mir vorgezeichneten Wege abgewichen ist. Aber Ich vergebe euch, damit ihr lernt, euren Mitmenschen zu vergeben. (245, 47 – 48)

14. Eine große geistige Unterweisung ist nötig, damit der Mensch in Einklang mit der Stimme seines Gewissens lebt. Denn obwohl alles von göttlicher Liebe durchdrungen ist, weise geschaffen zum Wohle und zur Beglückung des Menschen, bedeutet die Materie, die ihn auf der Welt umgibt, eine Prüfung für den Geist, von dem Augenblick an, da er eine Welt bewohnt, der er nicht angehört und mit einem Körper vereinigt, dessen Natur anders ist als die seine.

15. Darin könnt ihr den Grund dafür sehen, weshalb der Geist seine Vergangenheit vergisst. Von dem Augenblick an, in dem er in ein unbewusstes Geschöpf, das eben geboren wurde, inkarniert und mit ihm verschmilzt, beginnt er ein Leben, das mit jenem Körper eng verbunden ist.

16. Vom Geiste bleiben nur zwei Eigenschaften gegenwärtig: das Gewissen und die Intuition; aber die Persönlichkeit, die vollbrachten Werke und die Vergangenheit bleiben eine Zeitlang verborgen. So ist es vom Vater vorgesehen.

17. Was würde aus dem Geist, der aus dem Lichte einer hohen Heimat gekommen ist, um unter den elenden Umständen dieser Welt zu leben, wenn er sich an seine Vergangenheit erinnern würde? Und welche Eitelkeiten würde es unter den Menschen geben, wenn ihnen die Größe offenbart würde, die in einem anderen Leben in ihrem Geist existierte? (257, 18 – 19)

Die richtige Bewertung des Körpers und seine Führung durch den Geist

18. Ich sage euch nicht nur, dass ihr euren Geist reinigen sollt, sondern auch, dass ihr euren Körper kräftigen sollt, damit die neuen Generationen, die aus euch hervorgehen, gesund sind, und ihre Geister ihren schwierigen Auftrag erfüllen können. (51, 59)

19. Achtet auf die Gesundheit eures Körpers, sorgt für seine Erhaltung und Lebenskraft. Meine Lehre rät euch, liebevolle Fürsorge für euren Geist und für euren Körper zu haben, denn beide ergänzen sich und benötigen einander bei der schwierigen geistigen Auftragserfüllung, die ihnen anvertraut ist. (92, 75)

20. Messt eurem Körper nicht mehr Bedeutung bei, als er in Wirklichkeit hat, und lasst auch nicht zu, dass er den Platz einnimmt, der nur eurem Geist zukommt.

21. Begreift, dass die Körperhülle nur das Werkzeug ist, das ihr benötigt, damit sich der Geist auf Erden kundtun kann. (62, 22 – 23)

22. Seht, wie diese Lehre eurem Geist förderlich ist; denn während die Körpermaterie sich mit jedem Tag, der vergeht, ein wenig mehr dem Schoß der Erde nähert, nähert sich der Geist dagegen immer mehr der Ewigkeit.

23. Der Körper ist der Stützpunkt, auf dem der Geist ruht, solange er auf Erden wohnt. Warum zulassen, dass er zu einer Kette wird, die fesselt, oder zu einem Kerker, der gefangen hält? Weshalb zulassen, dass er das Steuer eures Lebens ist? Ist es etwa richtig, dass ein Blinder den führt, dessen Augen sehen? (126, 15 – 16)

24. Diese Unterweisung ist schlicht wie alles Reine, Göttliche, und daher leicht zu verstehen. Doch manchmal wird es euch schwierig erscheinen, sie in die Tat umzusetzen. Die Bemühungen eures Geistes erfordern Anstrengung, Verzichtleistung oder Opfer von Seiten eures Körpers, und wenn es euch an Erziehung oder geistiger Disziplin mangelt, habt ihr zu leiden.

25. Seit Anbeginn der Zeiten hat es den Kampf zwischen dem Geist und dem “Fleisch” [Seele] gegeben bei dem Versuch, zu verstehen, was das Richtige, das Erlaubte und Gute ist, um ein Leben zu führen, das dem von Gott gegebenen Gesetz angepasst ist.

26. In diesem schweren Ringen kommt es euch so vor, als ob eine fremde und übelwollende Macht euch fortwährend dazu verleite, der Schlacht den Rücken zu kehren, und euch einlade, von eurer Willensfreiheit Gebrauch zu machen und den Weg des Materialismus fortzusetzen.

27. Ich sage euch, dass es keine größere Versuchung gibt als die Schwachheit eures Körpers: sensibel für alles, was ihn umgibt; schwach genug, um nachzugeben; leicht zu Fall zu bringen und zu verführen. Doch wer die Antriebe, Leidenschaften und Schwächen des Körpers zu beherrschen gelernt hat, hat die Versuchung besiegt, die er in sich selbst trägt. (271, 49 – 50)

28. Die Erde ist ein Kampfplatz, da gibt es viel zu lernen. Wenn es nicht so wäre, würden euch einige Lebensjahre auf diesem Planeten genügen, und ihr würdet nicht ein ums andere Mal ausgesandt werden, um aufs neue geboren zu werden. Es gibt keine düsterere und dunklere Grabeshöhle für den Geist, als sein eigener Körper, wenn diesem Schmutz und Materialismus anhaften.

29. Mein Wort erhebt euch aus diesem Grabe und gibt euch hernach Flügel, damit ihr euch zu den Regionen des Friedens und geistigen Lichtes aufschwingt. (213, 24 – 25)

Die Bedeutung und Aufgabe von Seele, Geist und Gewissen im Menschen

30. Der Körper könnte ohne Geist existieren, allein mittels des beseelten körperlichen Lebens; aber er wäre dann kein menschliches Wesen. Er würde Seele besitzen und ohne Geist sein, aber er könnte sich dann nicht selbst führen, noch wäre er das höchste Wesen, welches das Gesetz durch das Gewissen erkennt, das Gute vom Bösen unterscheidet und jede göttliche Offenbarung empfängt. (59, 56)

31. Das Gewissen soll den Geist erleuchten, und der Geist soll den Körper (über die Seele) führen. (71, 9)

32. Während auf der Welt die einen der falschen Größe nachlaufen, sagen andere, dass der Mensch ein unbedeutendes Geschöpf vor Gott sei, und es gibt sogar solche, die sich mit dem Wurm des Erdreichs vergleichen. Gewiss, euer materieller Körper kann euch inmitten meiner Schöpfung klein erscheinen, aber für Mich ist er es nicht, wegen der Weisheit und der Befähigung, mit der Ich ihn geschaffen habe.

33. Doch, wie könnt ihr die Größe eures Wesens aufgrund der Maße eures Körpers beurteilen? Spürt ihr in ihm nicht die Gegenwart des Geistes? Er ist größer als euer Körper, sein Dasein ist ewig, sein Weg unendlich, ihr seid nicht imstande, das Ende seiner Entwicklung zu erkennen, so wenig wie seinen Ursprung. Ich will euch nicht klein sehen, Ich schuf euch, damit ihr Größe erreicht. Wisst ihr, wann Ich den Menschen als klein betrachte? Wenn er in der Sünde verkommen ist, weil er dann seinen Adel und seine Würde verloren hat.

34. Schon seit langem haltet ihr euch nicht mehr an Mich, wisst ihr nicht mehr, was ihr in Wirklichkeit seid, weil ihr zugelassen habt, dass in eurem Wesen viele Eigenschaften, Fähigkeiten und Gaben, die euer Schöpfer in euch legte, untätig schlummern. Ihr schlaft bezüglich des Geistes und des Gewissens, und gerade in deren geistigen Eigenschaften liegt die wahre Größe des Menschen. Ihr lebt wie die Wesen, die von dieser Welt sind, weil sie in ihr entstehen und sterben. (85, 56 – 57)

35. Mit meinem Liebeswort beweise Ich euch den Wert, den euer Geist für Mich hat. Es gibt nichts in der materiellen Schöpfung, das größer ist als euer Geist – weder das Königsgestirn mit seinem Lichte, noch die Erde mit all ihren Wundern, noch irgendetwas anderes Geschaffenes ist größer als der Geist, den Ich euch gegeben habe, denn er ist ein göttliches Partikel, ist eine Flamme, die aus dem Göttlichen Geiste hervorgegangen ist.

36. Außer Gott besitzen nur die Geister geistige Intelligenz, Bewusstsein, Wille und Willensfreiheit.

37. Über den Instinkt und die Neigungen des “Fleisches” [Seele] erhebt sich ein Licht, welches euer Geist ist, und über dieses Licht ein Führer, ein Lehrbuch und ein Richter, welcher das Gewissen ist. (86, 68)

38. Die Menschheit sagt Mir in ihrem Materialismus: “Gibt es das Reich des Geistes überhaupt?” Doch Ich antworte euch: O ihr Ungläubigen, ihr seid der Thomas der “Dritten Zeit”. Gefühle des Mitleids und Erbarmens, der Zärtlichkeit, Güte und Hochherzigkeit sind keine Eigenschaften des Körpers, so wenig wie es die Gnadengaben sind, die ihr verborgen in euch tragt. All jene Gefühle, die euch in Herz und Verstand geprägt sind, all jene Fähigkeiten gehören dem Geiste an, und ihr dürft ihn nicht verleugnen. Das “Fleisch” ist nur ein begrenztes Werkzeug, doch der Geist ist dies nicht: er ist groß, weil er ein Atom Gottes ist.

39. Sucht den Sitz eures Geistes im Kern eures Wesens und die große Weisheit in der Herrlichkeit der Liebe. (147, 21 – 22)

40. Wahrlich, Ich sage euch, von den frühesten Tagen der Menschheit an besaß der Mensch das intuitive Wissen, ein geistiges Wesen in sich zu tragen – eine Wesenheit, die, obwohl sie unsichtbar war, sich bei den verschiedenen Werken seines Lebens offenbarte.

41. Euer Herr hat euch von Zeit zu Zeit die Existenz des Geistes offenbart, seine Wesensnatur und sein verborgenes Sein. Denn obschon ihr ihn in euch tragt, ist der Schleier, in den euch eure Vermaterialisierung hüllt, so dicht, dass ihr nicht zu erkennen vermögt, was das Edelste und Reinste in eurem Wesen ist.

42. Viele Wahrheiten hat der Mensch zu leugnen gewagt. Dennoch – der Glaube an die Existenz seines Geistes gehörte nicht zu dem, was er am meisten bekämpft hat, weil der Mensch gefühlt und schließlich begriffen hat, dass die Leugnung seines Geistes dasselbe wäre wie sich selbst zu leugnen.

43. Als der menschliche Körper aufgrund seiner Leidenschaften, seiner Laster und seines Sinnengenusses entartete, wurde er zu einer Kette, zu einer dunklen Augenbinde, zu einem Gefängnis und einem Hindernis für die Entfaltung des Geistes. Trotzdem hat dem Menschen in seinen Stunden der Prüfung nie ein Funken inneren Lichtes gefehlt, das ihm zu Hilfe käme.

44. Wahrlich, Ich sage euch, der höchste und reinste Ausdruck des Geistes ist das Gewissen, jenes innere Licht, das den Menschen unter allen Geschöpfen, die ihn umgeben, das erste, das höchste, das größte und edelste sein lässt. (170, 56 – 60)

45. Ich sage allem Volk, dass der höchste und schönste Titel, den der Mensch besitzt, der ist, ein “Kind Gottes” zu sein, wenngleich es nötig ist, ihn zu verdienen.

46. Der Sinn des Gesetzes und der Unterweisungen ist es, euch die Kenntnis meiner Wahrheit zu offenbaren, damit ihr zu würdigen Kindern jenes Göttlichen Vaters werden könnt, welcher die höchste Vollkommenheit ist. (267, 53)

47. Ihr wisst, dass ihr “Mir zum Bilde und Gleichnis” geschaffen wurdet; doch wenn ihr es sagt, denkt ihr an eure menschliche Gestalt. Ich sage euch, nicht dort ist mein Ebenbild, sondern in eurem Geist, welcher – um Mir ähnlich zu werden – sich vervollkommnen muss, indem er die Tugenden ausübt.

48. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, bin die Gerechtigkeit und das Gute, und dies alles entstammt der Göttlichen Liebe. Versteht ihr nun, wie ihr sein müsstet, damit ihr “Mir zum Bilde und Gleichnis” wäret? (31, 51 – 52)

49. Ihr habt einen Abglanz des Göttlichen in euch, Ich bin wirklich in euch. Die Intelligenz, der Wille, die Fähigkeiten, Sinne und Tugenden, die ihr besitzt, zeugen von der höheren Wesensnatur, der ihr angehört, und sind ein lebendiges Zeugnis des Vaters, aus dem ihr hervorginget.

50. Zuweilen befleckt und schändet ihr durch Ungehorsam und Sünde das Ebenbild, das ihr von Mir in eurem Wesen tragt. Dann gleicht ihr Mir nicht; denn es genügt nicht, einen menschlichen Körper und einen Geist zu haben, um ein Ebenbild des Schöpfers zu sein. Die wahre Ähnlichkeit mit Mir besteht in eurem Licht und in eurer Liebe für alle eure Nächsten. (225, 23 – 24)

51. Ich schuf euch “Mir zum Bilde und Gleichnis”, und da Ich zugleich Drei und Eins bin, existiert in euch gleichfalls diese Trinität.

52. Euer materieller Körper repräsentiert die Schöpfung aufgrund seiner vollkommenen Gestaltung und Harmonie. Euer inkarnierter Geist ist ein Abbild des “Wortes”, das Mensch wurde, um auf der Welt der Menschen eine Liebesspur zu hinterlassen; und euer Gewissen ist ein strahlender Funke vom Göttlichen Lichte des Heiligen Geistes. (220, 11 – 12)

53. Welches Verdienst hätte euer Geist, wenn er innerhalb eines Körpers ohne Willen und ohne eigene Neigungen wirken würde? Der Kampf des Geistes mit seiner Körperhülle [Seele] ist der von Macht gegen Macht. Da findet er den Prüfstein, an dem er seine Überlegenheit und seine Geistesgröße beweisen muss. Es ist die Prüfung, in welcher der Geist oft für einen Augenblick den Versuchungen erlegen ist, in die die Welt ihn durch das “Fleisch” bringt. So groß ist die Gewalt, die diese (Versuchungen) auf den Geist ausüben, dass ihr schließlich den Eindruck hattet, dass eine übernatürliche und bösartige Macht euch ins Verderben riss und euch in den Leidenschaften zugrunde richtete.

54. Wie groß ist die Verantwortung des Geistes vor Gott! Das Fleisch hat diese Verantwortung nicht übernommen. Seht, wie es für immer in der Erde ruht, wenn der Tod kommt. Wann werdet ihr Verdienste erwerben, damit euer Geist würdig wird, vollkommenere Heimstätten zu bewohnen als diese, in der ihr lebt?

55. Die Welt bietet euch Kronen an, die nur von Eitelkeit, von Stolz und falscher Größe zeugen. Dem Geist, der über diese Eitelkeiten hinwegzuschreiten versteht, ist im Jenseits eine andere Krone vorbehalten, jene meiner Weisheit. (53, 9 – 11)

56. Das Leben soll sich mehr in dem Geist als im Körper offenbaren. Wie viele haben schon auf dieser Welt gelebt; doch wie wenige haben geistig gelebt, haben die Gnade zum Ausdruck gebracht, die in jedem Menschenwesen existiert, in jenem Göttlichen Funken, den der Schöpfer in den Menschen legte.

57. Wenn die Menschen die Hellsichtigkeit in ihrem Geiste zu bewahren vermöchten, könnten sie durch sie ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und ihre Zukunft schauen.

58. Der Geist gleicht meinem Buche der göttlichen Weisheit. Wie vieles enthält er! Fort und fort hat er euch etwas zu enthüllen – manchmal so tiefe Offenbarungen, dass sie für euch unbegreiflich sind.

59. Jener Lichtfunke, der in jedem Menschenwesen vorhanden ist, ist das Band, das den Menschen mit dem Geistigen verbindet, ist das, was ihn in Kontakt mit dem Jenseits und mit seinem Vater bringt. (201, 37 – 40)

60. Ach, wenn doch eure materielle Natur das aufnehmen könnte, was euer Geist durch seine Sehergabe empfängt! Denn euer Geist hört niemals auf zu schauen, auch wenn der Körper aufgrund seiner materiellen Beschaffenheit nichts davon wahrnimmt. Wann werdet ihr imstande sein, euren Geist zu verstehen? (266, 11)

61. Solange ihr, die ihr das Leben nicht liebt, weil ihr es grausam nennt, nicht die Bedeutung des Gewissens im Menschen erkennt, noch euch von ihm führen lasst, werdet ihr nichts von wahrem Werte finden.

62. Das Gewissen ist es, das den Geist zu einem höheren Leben über die Materie [Seele] und ihre Leidenschaften emporhebt. Die Vergeistigung wird euch die große Liebe Gottes fühlen lassen, wenn es euch gelingt, sie zur Tat werden zu lassen. Dann werdet ihr die Bedeutung des Lebens verstehen, werdet seine Schönheit schauen und seine Weisheit entdecken. Dann werdet ihr wissen, warum Ich es “Leben” genannt habe.

63. Wer wird diese Lehre abzulehnen wagen, indem er sagt, dass sie nicht wahr ist, nachdem er sie kennen gelernt und verstanden hat?

64. Wenn ihr begreift, dass euer wahrer Wert in eurem Gewissen begründet ist, werdet ihr in Harmonie mit allem von eurem Vater Geschaffenen leben.

65. Dann wird das Gewissen das arme menschliche Leben verschönen; aber zuvor muss sich der Mensch von allen Leidenschaften abwenden, die ihn von Gott trennen, um dem Pfade der Gerechtigkeit und Weisheit zu folgen. Dann wird für euch das wahre Leben beginnen, das Leben, das ihr heute mit Gleichgültigkeit betrachtet, weil ihr nicht wisst, was ihr verachtet, und keine Vorstellung von seiner Vollkommenheit habt. (11, 44 – 48)

Der Tempel Gottes im Menschen

66. Die Vorstellung, die die Menschheit von Mir hat, ist kindlich, weil sie die Offenbarungen, die Ich ihr unaufhörlich gegeben habe, nicht zu ergründen verstand. Für den, der sich vorzubereiten weiß, bin Ich sichtbar und berührbar und überall gegenwärtig; für den jedoch, der keine Empfindsamkeit besitzt, weil der Materialismus ihn verhärtet hat, ist es kaum zu begreifen, dass Ich existiere, und er hat das Gefühl, dass Ich unermesslich weit entfernt bin, dass es unmöglich ist, dass Ich in irgendeiner Weise gefühlt oder gesehen werden kann.

67. Der Mensch muss wissen, dass er Mich in sich trägt, dass er in seinem Geist und im Lichte seines Gewissens die reine Gegenwart des Göttlichen besitzt. (83, 50 – 51)

68. Das Leid, das die Menschen dieser Zeit niederdrückt, führt sie Schritt für Schritt, ohne dass sie es merken, vor die Tore des inneren Heiligtums, angesichts dessen sie – unfähig weiterzugehen – fragen werden: “Herr, wo bist Du?” Und aus dem Innern des Tempels wird die gütige Stimme des Meisters vernehmbar sein und ihnen sagen: “Ich bin hier, wo Ich immer gewohnt habe – in eurem Gewissen”. (104, 50)

69. Ihr seid in Mir geboren worden. Das geistige und das materielle Leben habt ihr vom Vater erhalten. Und in bildlichem Sinne kann Ich euch sagen, dass zur gleichen Zeit, da ihr in Mir geboren worden seid, Ich in euch geboren worden bin.

70. Ich werde in eurem Gewissen geboren, wachse bei eurer Entwicklung und offenbare Mich völlig in euren Werken der Liebe, damit ihr voll Jubel sagt: “Der Herr ist mit mir.” (138, 68 – 69)

71. Heute seid ihr noch Kinderschüler und könnt Meine Unterweisung nicht immer richtig verstehen; doch sprecht vorläufig zu Gott mit eurem Herzen, mit euren Gedanken, und Er wird euch aus dem Innersten eures Wesens antworten. Seine Botschaft, die in eurem Gewissen sprechen wird, wird eine klare, weise liebevolle Stimme sein, die ihr nach und nach entdecken werdet, und an die ihr euch später gewöhnen werdet. (205, 47)

72. Ich werde in dieser Dritten Zeit im Herzen Meiner Jünger die Kirche des Heiligen Geistes aufrichten. Dort wird der Schöpfergott wohnen, der starke Gott, der Gott, der in der Zweiten Zeit Mensch wurde, der Gott von unendlicher Weisheit. Er lebt in euch, doch wenn ihr Ihn fühlen und den Klang Seines Wortes vernehmen wollt, müsst ihr euch innerlich zubereiten.

73. Wer das Gute tut, fühlt meine Gegenwart innerlich, ebenso jener, der demütig ist oder in jedem Nächsten einen Bruder sieht.

74. In eurem Geist existiert der Tempel des Heiligen Geistes. Dieser Bereich ist unzerstörbar, es gibt keine Stürme oder Orkane, die fähig wären, ihn niederzureißen. Er ist für den menschlichen Blick unsichtbar und unberührbar, seine Säulen sollen das Verlangen sein, im Guten zu wachsen. Seine Kuppel ist die Gnade, die der Vater seinen Kindern zuteil werden lässt, die Pforte ist die Liebe der Göttlichen Mutter; denn jeder, der an meine Türe klopft, wird an das Herz der Himmlischen Mutter rühren.

75. Jünger, hier ist die Wahrheit, die in der Kirche des Heiligen Geistes lebt, damit ihr nicht zu denen gehört, die durch falsche Auslegungen in die Irre gehen. Die Kirchen aus Stein waren nur ein Symbol, und von ihnen wird kein Stein auf dem andern bleiben.

76. Ich will, dass auf eurem inneren Altar immer die Flamme des Glaubens brennt und ihr begreift, dass ihr mit euren Werken die Fundamente legt, auf denen eines Tages das große Heiligtum ruhen soll. Ich stelle alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Ideen auf die Probe und wirke auf sie ein, denn alle werde Ich an der Aufrichtung meines Tempels teilhaben lassen. (148,44-48)

<= Kapitel / Chapter 31                                                           Kapitel / Chapter 33 =>

flagge en  Chapter 32… Incarnation, Nature & Duties of Human Beings

The Third Testament Chapter 32 – Revelations of Jesus Christ
Incarnation, Nature & Duties of Human Beings

Incarnation on Earth
Thus saith the Lord…

1. When one of your loved ones departs for the spiritual valley you weep instead of being filled with peace, realizing that He is getting one step closer toward his Lord. On the other hand, you celebrate when a new baby comes to your home without realizing at that moment that the spirit has come to fulfill a restitution in this valley of tears. It is then when you should weep for that spirit. (52, 28)

2. You bear children of your flesh, but I am He who distributes the spirits in families, in peoples, in nations, in worlds, and in such justice impenetrable for men, My love is manifested. (67, 26)

3. You live in the present, and do not know what I have destined for your future. I am preparing a great legion of spiritual beings, which shall have to come to inhabit the earth on a delicate mission, and it is necessary that you know that many of you will be parents of these children in whom My envoys are made flesh. Your duty is to prepare yourselves to receive and guide them. (128, 8)

4. I would like to speak to you much of spiritual teachings, but you would not yet understand them. If I revealed to you, the dwelling places to which you had descended on the earth, you would not be able to conceive how you lived in such places.

5. Today, you can deny knowing the spiritual valley, because I have closed to your spirit, being incarnated, its past so that you do not presume, succumb, nor become dejected when confronted with your new existence, which should begin like a new life.

6. Even if you should wish to, you could not remember; I concede to you only the conservation of a thought or intuition that I reveal to you so that you persevere in the struggle and consent when faced with trials.

7. You may doubt all that I tell you, yet that valley was truly your dwelling place when you were a spirit. You were dwellers in the mansion in which you did not know pain, in which you felt the glory of the Father in your being, for there was no stain in it.

8. Nonetheless, you had earned no merits; it was necessary that you leave heaven and descend to the world so that your spirit, by its own efforts, conquers that Kingdom.

9. Yet, little by little you descended morally until you felt very far from the Divine and the spiritual, from your origin. (114, 35 – 36)

10. When the spirit arrives on earth, it comes animated with the best intentions of consecrating its existence to the Father, of pleasing him in all things, and of being useful to his fellow men.

11. But once imprisoned in the material, tempted and tried in a thousand different ways during the journey, it weakens, cedes to the impulses of the flesh and its temptations, becomes selfish, finishes loving itself above all things, and only at moments listens to its conscience, where its destiny, and the promises, are written.

12. My word helps you to remember your spiritual pact and to overcome the temptations and obstacles.

13. None can say that they have never strayed from the path I have traced for them, but I forgive you so that you can learn to forgive your brothers. (245, 47 – 48)

14. A great spiritual lesson is necessary to make man walk the road according to the voice of his conscience, for the material world that surrounds him. In spite of all being saturated with Divine love, and being wisely constructed for the good and the happiness of man, it constitutes a test for the spirit from the instant that it comes to inhabit a world it does not belong to, united to a body whose nature is different from its own.

15. There you can find the cause for the spirit forgetting its past. From the instant it is made flesh in an unconscious, newly born creature, and fuses to it, it begins a joint life together with that being.

16. Of the spirit there remain only two attributes present: the conscience, and intuition, but the personality, the works performed, and the past, are temporarily hidden. Thus has it been decided by the Father.

17. What would become of the spirit that comes from the light of a higher dwelling, to dwell among the miseries of this world, if it remembered its past? And how many vanities there would be among men if the greatness that existed in their spirits in another [former] life were revealed to them! (237, 18 – 19)

The Real Value of the Body, and its Guiding by the Spirit

18. I do not tell you to purify only your spirits, but also to strengthen your physical body so that the new generations which come from you might be healthy, and their spirits will be able to fulfill their delicate missions. (51, 59)

19. Be careful of the health of your body, seek its protection and strengthening. My Doctrine counsels you to have charity with your spirit and your body, for both are complementary, and need each other for the delicate spiritual fulfillment that is entrusted to them. (92, 75)

20. Do not give your body a greater importance than it really has, nor allow it to occupy the place that only corresponds to your spirit.

21. Understand that the physical body is only the instrument that you need so that the spirit manifests himself on earth. (62, 22 – 23)

22. See how this doctrine is for the spirit, for while the material shell comes every day closer to the bosom of the earth, the spirit, in contrast, comes ever closer to eternity.

23. The body is the support in which the spirit rests while it inhabits the earth. Why let it become a chain that limits or imprisons you? Why allow it to be the guiding force of your life? Is it right for the blind to guide one who has sight in his eyes ? (126, 15 – 16)

24. This teaching is simple, as is all that is pure, Divine, and for that reason, easy to comprehend. Yet, to put it in practice at times will seem difficult to you, the works of the spirit require efforts, renunciation, and sacrifice on the part of your body, and when you lack education or spiritual discipline, you must suffer.

25. From the beginning of time, a struggle has existed between the spiritual and the material in trying to comprehend what is just, and what is right and good, in order to create a life in conformity with the Law presented by God.

26. In the midst of that battle, it seems as though a strange and malevolent force is inducing you at each step to distance yourselves from the struggle, inviting you to continue on the path of materialism in use of your free will.

27. I tell you that there is no more temptation than the weakness of your body, it is sensitive to that which surrounds it, and quick to give in, easy to fall and surrender; yet He who has managed to dominate his impulses, passions, and the weaknesses of the flesh, has conquered the temptation that He bears within himself. (271, 49 – 50)

28. The earth is a battlefield, there is much to learn; were it otherwise, a few years of life on this planet would be enough and you would not be sent to reincarnate again and again. There is no tomb darker and gloomier for the spirit than its own body, if in it there is scum and materialism.

29. My word raises you from that tomb, and then gives you wings so that you may take flight to the regions of peace and spiritual light. (213, 24 – 25)

The Importance of the Spirit and the Conscience of Man

30. The body could live without a spirit, animated only by the material life, but it would not be a human. It could possess a spirit and be lacking in conscience, but it could not be guided by itself, nor would it be the superior being who by means of the conscience, knows the Law, distinguishes good from evil and receives every Divine revelation. (59, 56)

31. Let it be the conscience that illuminates the spirit and the spirit, which guides the flesh. (71, 9)

32. While some in the world pursue false greatness, others say that man is an insignificant creature before God, and there are those who compare themselves to a worm in the soil. Certainly, your material form in the midst of Creation may seem small to you, but for Me, it is not, due to the wisdom and power with which you were created by me.

33. How can you judge the dimensions of your being by the size of your body? Can you not feel the presence of your spirit? It is bigger than your body, its existence is eternal, its road infinite, of its development you can not see either its end or its beginning. I do not wish you small. I formed you to achieve greatness. Do you know when I see man as small? When He is lost in sin, for it is then that He has lost his nobility and dignity.

34. It has been a long time since you are not with Me, since you ignore in reality who you are, for you have allowed many attributes to sleep within your being, powers and gifts that your Creator deposited in you. You are asleep to your spirit and your conscience, and it is in precisely those spiritual attributes that the spiritual greatness of men is founded. You imitate the beings of this world because in it they are born and die. (85, 56 – 57)

35. With My word of love I demonstrate to you the value that your spirit has to Me. Nothing exists in material creation that is greater than your spirit: not the sun with its light, nor the earth with all its marvels, nor is there any other creature greater than the spirit I have given you, for it is a particle of the Divine, it is the flame that springs from the Divine Spirit.

36. After God, only the spirits possess spiritual intelligence, conscience, and free will.

37. Above the instincts and inclinations of the flesh, there rises a light that is your spirit, and above that light, a guide, a book, and a judge, which is the conscience. (86, 68)

38. Humanity, in its materialism, asks Me: “Can it be true that the Kingdom of the Spirit exists?” and I answer: Oh, unbelievers, you are the Thomases of the Third Era. To feel pity, compassion, tenderness, kindness, or nobility are not attributes of the material, nor are the graces and gifts that you carry hidden within you. All those sentiments that you bear engraved in your hearts and minds, all those powers, are from the spirit, and you must not deny it. The flesh is a limited instrument, but the spirit is not. It is great because it is an atom of God.

39. Seek the mansion of the spirit in the depths of your being, and the great wisdom in the greatness of love. (147, 21 – 22)

40. Truly I tell you that from the first days of humanity, man has had the intuition that within He bore a spiritual being, a being which, though invisible, manifested itself in the various works of his life.

41. From time to time, your Lord has revealed the existence of the spirit, its existence, and its arcane, for even though you bear it within you, the veil that the material wraps you in is so dense, that you cannot come to see that which is most noble and pure in your being.

42. Many are the truths that men have dared deny. Nonetheless, belief in the existence of a spirit has not been one of the most fought against, for man has felt and has come to understand that to deny the spirit is like denying your very self.

43. Human matter, when it has degenerated because of its passions, its vices, and its materialism, becomes a chain, a blindfold of darkness, a prison, and an obstacle to the development of the spirit. In spite of this, you have never lacked an interior ray of light to help you in your moments of testing.

44. Truly I tell you, the purest and most elevated expression of the spirit is the conscience: the Divine interior light that makes it the first, the greatest, and the most noble of all the creatures that surround it. (170, 56 – 60)

45. To all the people I say: the highest and most beautiful title that man possesses is that of “Child of God,” though it is necessary that it be merited.

46. That is the purpose of the Law and the Teachings: to inspire you in the learning of My truth so that you may be worthy children of the Divine Father who is the sum of perfection. (267, 53)

47. You know that you were created in My image and likeness, and when you say it, you think of your human form. I say to you that your likeness to God is not physical but spiritual. In order to liken yourself to me you must perfect yourself by practicing deeds of virtue.

48. I am the Way, the Truth, and the Life, I am justice and goodness, all of which proceeds from Divine love. Do you now understand how you should be in order to be in My image and likeness? (31, 51 – 52)

49. In you there is a reflection of the Divine; in truth, you bear Me. The intelligence, the will, the powers, senses, and virtues you possess, speak of an essence superior to that to which you belong, and are a living testament of the Father from whom you sprang.

50. At times the image of Me that you carry within, you manage to stain and profane with disobedience and sin. In that you are not like Me, for it is not enough to have a human body and a spirit to be the image of the Creator; your true resemblance to Me is in your light and your love for all your fellow men. (225, 23 – 24)

51. I made you in My form and image, and if I am the Trinity in One, then in you too exists the trinity.

52. Your material body represents the creation in its formation and perfect harmony. Your incarnated spirit is an image of the Divine Word that was made man to trace a path of love for men in the world, and your conscience is a radiant spark of the Divine light of the Holy Spirit. (220, 11 – 12)

53. What merit would your spirit achieve acting in a material body, without free will and sensuous tendencies? The struggle of the spirit with its material body is one of power against power. In that crucible the spirit must test its superiority and its elevation. That is the trial where the spirit has often succumbed momentarily to the temptations of the flesh. The power exerted over the spirit is so strong that it seems that a supernatural and evil power was dragging it toward the abyss causing it to be lost in the passions.

54. How great is the responsibility of the spirit before God! The flesh is not bound by this responsibility; notice how once dead, the flesh will forever rest on earth. When will you achieve enough merits that will make your spirit worthy of living in dwellings which are more perfect than the one in which you now live?

55. The world offers you crowns that only speak of vanity, of arrogance, and of false greatness. To the spirit that knows how to disregard those vanities, another crown is reserved in the hereafter, that of My wisdom. (53, 9 – 11)

56. Life should manifest itself first in the spirit, then in the flesh. How many beings have dwelled on earth, but how few of them were spiritually alive and have manifested their spiritual grace to humanity, that Divine Spark given to man by the Creator.

57. If men can maintain transparency in their consciences, through them they shall be able to contemplate their pasts, their presents, and their futures.

58. The spirit is similar to My arcane, and oh, how much is contained in that! At every step, and in every instant there is something to reveal to you, manifestations at times so profound that they are incomprehensible to you.

59. That spark of light that exists in each human is the tie that unites man to the spiritual; it is that which puts him in contact with the beyond and with his Father. (201, 37 – 40)

60. Oh, if only your material form could take in that which your spirit receives through clairvoyance. For the spirit never ceases to see, even when the body, because of its material nature, perceives nothing. When will you know how to interpret your spirit? (266, 11)

61. You, who do not love life because you regard it as cruel, as long as you do not recognize the importance of the conscience in man or allow yourself to be guided by it, you will find nothing of real value.

62. It is the conscience which elevates the spirit toward a superior life above the flesh and its passions. Spirituality will enable you to feel the great love of God, when you succeed in practicing it; then you will understand the importance of life, you will contemplate its beauty and will find its wisdom. Then, you will surely understand why I have called it LIFE.

63. After knowing and understanding this teaching, who will dare reject it, saying that it is not the truth?

64. When you understand that within the conscience is your true value, you will live in harmony with everything created by your Father.

65. Then, the conscience will beautify the poor human life, but first it will be necessary for man to withdraw from all passions which separate him from God, in order to follow the path of justice and wisdom. That will be the beginning of the true life for you, this life which today you regard with indifference, because you do not realize what you are despising nor imagine its perfection. (11, 44 – 48)

The Temple of God in Man

66. The concept that humanity has of Me is infantile, because they do not know how to penetrate the revelations that I have ceaselessly given them. For He who knows how to prepare, I am visible and tangible, and present everywhere; in contrast, for He who does not possess sensibility because materialism has hardened him, He barely understands that I exist, and feels Me to be immensely distant, and impossible to be felt or seen in any form.

67. It is necessary that man knows that He bears Me within himself, that in his spirit and in the light of his conscience He has the presence of the Divine. (83, 50 – 51)

68. The pain that weighs down the men of this Era is leading them step by step, without realizing it, to the doors of the inner sanctuary, before which, unable to go further, they will ask: “Lord, where are you?” And from the interior of the temple the sweet voice of the Master will answer, “Here I am, where I have always dwelled, in your conscience.” (104, 50)

69. You were born in Me; you took both spiritual and material life from the Father, and in a figurative sense, at the moment you were born in Me, I was born in you.

70. I am born in your conscience, I grow with your evolution, and I manifest Myself fully in your works of love, so that you will say full of pleasure: “The Lord is with me.” (138, 68 – 69)

71. Today, as beginning students, you are not always able to comprehend My teachings. For now, speak to God with your heart and mind and He will respond to you deep within your being. You will hear his message in your conscience. It will be a clear, wise, and loving voice that you will gradually discover and become accustomed to hearing. (205, 47)

72. I must raise the church of the Holy Spirit in the hearts of My disciples in this Third Era. There God the Creator, the strong God, the God made man in the Second Era, the God of infinite wisdom, will make his dwelling. He lives in you, but if you wish to hear and feel the echo of his word, you must prepare.

73. Who does good, feels My presence within them, just as does He who is humble, or who sees his brother in every one of his fellow men.

74. In your spirit exists the temple of the Holy Spirit. That enclosure is indestructible, there are no strong winds or hurricanes that are capable of destroying it; it is invisible and intangible to the gaze of humans; its columns are the desire to overcome yourself with goodness, its dome is the grace that the Father pours out over his children, and its doors: the love of the Divine Mother, for all who knock at My door are touching the heart of the Celestial Mother.

75. Here, disciples, is the truth of the church of the Holy Spirit, so that you be not of those who become confused by false interpretations. The temples of marble were but a symbol, and of them, not one stone will be left upon another.

76. I wish that in your interior altar the flame of faith burn always, and that you understand that with your works, you are building the foundations where one day a great sanctuary will stand. I hold all humanity on trial and in preparation within their diverse ideas, for to all I will give a part in the construction of My temple. (148, 44 – 48)

<= Kapitel / Chapter 31                                                           Kapitel / Chapter 33 =>

flagge fr  Chapitre 32… Incarnation, Nature & Devoirs de l’Homme

=> VIDEO

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 32 – Révélations de Jésus-Christ
Incarnation, Nature & Devoirs de l’Homme

L’Incarnation sur la Terre
Cela dit le Seigneur…

1. Lorsque l’un des vôtres part vers la vallée spirituelle, vous versez des larmes au lieu de vous sentir emplis de paix, en comprenant que celui-là va se rapprocher un pas de plus de son Seigneur. Et en revanche, vous faites un festin lorsqu’un nouvel être arrive dans votre foyer, sans penser en cette heure à laquelle l’esprit est venu sêincarner pour accomplir une expiation dans cette vallée de chagrin; c’est à ce moment-là que vous devriez pleurer pour lui. (52, 28)

2. Vous engendrez des enfants de votre chair, mais c’est Moi qui distribue les esprits dans les familles, les peuples, les nations et les mondes; et mon amour se manifeste en cette justice impénétrable pour les hommes. (67, 26)

3. Vous vivez le présent et ne savez pas ce que je destine à votre avenir. Je suis en train de préparer de grandes légions d’êtres spirituels qui devront venir habiter la Terre en apportant une mission délicate. Et il est indispensable que vous sachiez que beaucoup d’entre vous seront pères de ces créatures en lesquelles s’incarneront mes envoyés. Votre devoir consiste à vous préparer afin que vous sachiez les recevoir et les éduquer. (128, 8)

4. Je souhaiterais vous entretenir de nombreux enseignements spirituels, mais vous n’êtes pas encore en mesure de les comprendre. Si je vous révélais jusqu’aux demeures dans lesquelles vous descendîtes sur la Terre, vous ne pourriez pas concevoir comment vous habitâtes de tels endroits.

5. Aujourd’hui, vous pouvez nier connaître la vallée spirituelle, parce que le passé de votre esprit lui est interdit quand celui-ci est incarné, afin qu’il ne s’enorgueillisse pas, ne succombe ou ne se désespère quant à sa nouvelle existence, où il devra commencer comme une nouvelle vie.

6. Même si vous le vouliez, vous ne pourriez vous souvenir! Je vous concède seulement que vous conserviez une pensée ou une intuition de ce que je vous révèle pour que vous persévériez dans la lutte et que vous soyez conformes avec les épreuves.

7. Vous pouvez douter de tout ce que je vous déclare mais, en vérité, cette vallée fut votre demeure lorsque vous étiez esprit. Vous fûtes les habitants de cette demeure dans laquelle vous ne connûtes pas la douleur, et où vous ressentiez la gloire du Père en votre être, parce qu’il était immaculé.

8. Mais vous n’aviez aucun mérite, et il était indispensable que vous abandonniez ce ciel et que vous descendiez au monde pour que votre esprit, par son effort, conquière ce royaume.

9. Mais, peu à peu, vous descendîtes moralement jusqu’à ce que vous vous sentiez très loin du divin et du spirituel, très loin de votre origine. (114, 35-36)

10. Lorsque l’esprit arrive sur la Terre, il vient animé des meilleurs sentiments et résolutions pour consacrer son existence au Père et pour le remercier en tout, pour être utile à ses semblables.

11. Mais, une fois qu’il se voit emprisonné dans la matière, tenté et éprouvé de mille manières lors de son séjour, il s’affaiblit, cède aux impulsions de la chair, il cède aux tentations, il devient égoïste et finit par s’aimer lui-même par-dessus tout. Et ce n’est que par instants qu’il prête l’oreille à la conscience dans laquelle sont écrits le destin et les promesses.

12. Ma parole vous aide à vous rappeler de votre pacte spirituel et à vaincre les tentations et les obstacles.

13. Personne ne pourra prétendre qu’il n’ait jamais quitté le chemin que j’ai tracé; mais je vous pardonne afin que vous appreniez à pardonner à vos frères. (245, 47-48)

14. Un grand enseignement spirituel est nécessaire pour que l’homme marche en harmonie avec la voix de sa conscience parce que, bien que tout soit saturé d’amour divin sagement disposé en vue du bien et du bonheur de l’homme, la matière qui l’entoure constitue une épreuve pour l’esprit, depuis l’instant où il vient habiter un monde auquel il n’appartient pas et uni à un corps dont la nature est différente de la sienne.

15. Voici la raison pour laquelle l’esprit oublie son passé. Depuis l’instant où il s’incarne dans une créature inconsciente, à peine née, il se fond en elle et commence une vie ensemble avec cet être.

16. De l’esprit, il demeure deux attributs présents : la conscience et l’intuition. Quant à la personnalité, les actions réalisées et le passé, ils demeurent temporairement cachés. Ainsi en a disposé le Père.

17. Qu’en serait-il de l’esprit, qui est venu de la lumière d’une demeure élevée pour habiter parmi les misères de ce monde, s’il se souvenait de son passé? Et que de vanités n’y aurait-il pas parmi les hommes si leur était révélée la grandeur qui, en une autre vie, exista dans leur esprit! (237, 18- 19)

L’évaluation correcte du corps et sa conduite par l’esprit

18. Je ne vous dis pas de purifier seulement votre esprit mais également de fortifier votre matière, afin que les nouvelles générations qui jailliront de vous soient salutaires et que leurs esprits puissent accomplir leur délicate mission. (51, 59)

19. Veillez à la santé de votre corps, recherchez sa conservation et sa force. Ma Doctrine vous conseille de faire montre de charité à l’égard de votre esprit et de votre corps, parce que tous deux sont complémentaires et ont besoin l’un de l’autre en vue de la délicate mission spirituelle qui leur est confiée. (92, 75)

20. N’accordez pas à votre corps plus d’importance qu’il n’en a en réalité, et ne le laissez pas occuper la place qui correspond seulement à votre esprit.

21. Comprenez que l’enveloppe n’est seulement que l’instrument dont vous avez besoin pour que l’esprit se manifeste sur la Terre. (62, 22-23)

22. Voyez combien cette doctrine se destine à l’esprit, parce que tandis que la matière, chaque jour qui passe, se rapproche davantage du coeur de la Terre, l’esprit, en revanche, se rapproche chaque fois plus de l’éternité.

23. Le corps est le point d’appui où se repose l’esprit pendant qu’il habite la Terre. Pourquoi laisser qu’il se convertisse en chaîne qui attache ou en chaîne qui emprisonne? Pourquoi autoriser qu’il soit le gouvernail de votre vie? Est-ce juste qu’un aveugle guide le voyant? (126, 15-16)

24. Cet enseignement est simple à l’instar de tout ce qui est pur et divin et, par conséquent, facile à comprendre. Mais il vous paraîtra parfois difficile de le mettre en pratique. Les ouvrages de l’esprit requièrent effort, renonciation ou sacrifice de la part de votre corps et lorsque vous manquez d’éducation ou de discipline spirituelle, vous devez souffrir.

25. La lutte entre l’esprit et la matière a existé depuis l’aube des temps, en tentant de comprendre ce qui est juste, permis et bon pour mener une vie ajustée sur la Loi présentée par Dieu.

26. Au milieu de cette lutte, vous sentez comme un pouvoir étrange et malveillant qui vous incite, à chaque pas, à vous écarter de la bataille et à continuer sur la voie de la matérialité, en faisant usage de votre libre arbitre.

27. Je vous affirme qu’il n’y a d’autre tentation que la faiblesse de votre matière : elle est sensible à tout ce qui l’entoure, elle est faible pour céder, elle sombre et se livre facilement mais, celui qui a réussi à dominer les impulsions, les passions et les faiblesses de la matière, celui-là a vaincu la tentation qu’il porte en lui- même (271, 49-50)

28. La Terre est un champ de bataille et il y a, là-bas, beaucoup à apprendre! S’il en était autrement, il vous suffirait de quelques années sur cette planète, et vous ne seriez pas envoyés à maintes reprises pour vous réincarner. Pour l’esprit, il n’existe pas de plus lugubre et obscure tombe que son propre corps si celui-ci renferme scorie et matérialisme.

29. Ma parole vous soulève de cette tombe et ensuite vous donne des ailes pour que vous repreniez l’envol vers les régions de paix et de lumière spirituelle. (213, 24-25)

La transcendance de l’Esprit et de la Conscience de l’homme*

30. Le corps, animé juste seulement par la vie matérielle, pourrait vivre sans esprit, mais il ne serait pas humain. Il ne possèderait pas d’esprit et manquerait de conscience, il ne saurait se guider lui-même, et ne serait l’être supérieur qui par le biais de la conscience connaît la Loi, distingue le bien du mal et bénéficie de toute la révélation divine. (59, 56)

31. Que ce soit la conscience qui illumine l’esprit et que l’esprit guide la matière! (71, 9)

32. Pendant que les uns poursuivent la fausse grandeur en ce monde, d’autres prétendent que l’homme est une créature insignifiante face à Dieu, et il y en a qui se comparent au ver de terre. Certes votre matière, au milieu de la Création, peut vous paraître petite, mais elle ne l’est pas pour Moi, en raison de la sagesse et du pouvoir avec lesquels je l’ai créée.

33. Comment pouvez-vous apprécier les dimensions de votre être par la taille de votre corps? Ne ressentez- * Se référer à la note page 40 vous pas en lui la présence de l’esprit? Il est plus grand que votre corps, son existence est éternelle et son chemin est infini. Vous ne pouvez parvenir à voir ni le début, ni la fin de son développement. Moi, je ne souhaite pas que vous soyez petits. Je vous ai formés pour que vous atteigniez la grandeur. Savez-vous à quel moment je considère que l’homme est petit? Lorsqu’il s’est égaré dans le péché, parce qu’alors il a perdu sa noblesse et sa dignité.

34. Il y a longtemps déjà que vous n’êtes pas avec Moi et que vous ignorez ce que vous êtes en réalité, parce que vous avez laissé dormir, en votre être, beaucoup d’attributs, de pouvoirs et de dons que votre Créateur déposa en vous. Vous êtes endormis à l’esprit et à la conscience, et c’est précisément dans ces attributs spirituels que réside la véritable grandeur de l’homme. Vous imitez les êtres qui sont de ce monde parce qu’ils y naissent et ils y meurent. (85, 56-57)

35. Avec ma parole d’amour, je vous démontre la valeur que votre esprit représente pour Moi. Dans la création matérielle, il n’existe rien de plus grand que votre esprit, ni l’astre roi et sa lumière, ni la Terre et toutes ses merveilles ; aucune autre créature n’est plus grande que l’esprit que je vous ai donné, parce qu’il est particule divine, il est la flamme qui a jailli de l’Esprit Divin.

36. Après Dieu, seuls les esprits possèdent l’intelligence spirituelle, la conscience et le libre arbitre.

37. Au-dessus de l’instinct et des inclinaisons de la chair s’élève une lueur qui est votre esprit et, par-dessus cette lumière, un guide, un livre, et un juge qui est la conscience. (86, 68)

38. L’humanité, dans son matérialisme, me demande : est-il vrai qu’existe le royaume de l’Esprit? Et Moi je vous réponds : oh incrédules, vous êtes le Thomas du Troisième Temps. Eprouver de la pitié, de la compassion, de la tendresse, de la bonté et de la noblesse ne sont pas des attributs de la chair, comme d’ailleurs ne le sont pas les grâces et dons que vous renfermez en votre for intérieur. Tous ces sentiments qui sont enregistrés dans votre coeur et dans votre intelligence, tous ces pouvoirs sont ceux de l’esprit, et vous ne devez pas le nier. La chair n’est qu’un instrument limité, quant à l’esprit, il ne l’est pas : Il est grand parce qu’il est un atome de Dieu!

39. Recherchez la demeure de l’esprit au fond de votre être, et la grande sagesse dans la grandeur de l’amour. (147, 21-22)

40. En vérité je vous le dis, depuis les premiers jours de l’humanité, l’homme eut l’intuition de porter en lui-même un être spirituel, un être qui, pour invisible qu’il fût, se manifestait dans les distinctes oeuvres de sa vie.

41. Au fil des temps, votre Seigneur vous a révélé l’existence de l’esprit, son essence et son arcane, parce que, bien qu’il soit en vous, le voile dans lequel votre matérialité vous enveloppe est tellement épais, que vous ne pourrez parvenir à contempler ce qu’il y a de plus noble et pur en votre être.

42. Nombreuses sont les vérités que l’homme a osé nier, cependant la croyance de l’existence de son esprit n’a pas figuré parmi celles qu’il a combattu le plus, parce que l’homme a perçu et, est parvenu à comprendre que renier son esprit serait comme se renier lui-même.

43. La matière humaine, lorsqu’elle a dégénéré à cause de ses passions, de ses vices et de son matérialisme, s’est convertie en chaîne, en bandeau d’obscurité, en prison et en obstacle pour le développement de l’esprit. En dépit de tout cela, dans ses moments d’épreuves difficiles, il ne lui a jamais manqué un éclair de lumière intérieure pour lui venir en aide.

44. Certes, je vous affirme que l’expression la plus élevée et la plus pure de l’esprit est la conscience, cette divine lumière intérieure qui le convertit en la première, la plus haute, la plus grande et la plus noble d’entre toutes les créatures qui l’entourent. (170, 56-60)

45. Je déclare à tout le peuple que le titre le plus élevé et le plus merveilleux que l’homme possède est celui de « Fils de Dieu », bien qu’il faille le mériter.

46. Telle est le but de ma Loi et de mes enseignements : vous inspirer la connaissance de ma vérité pour que vous puissiez être les dignes enfants de ce Père Divin qui est la suprême perfection. (267, 53)

47. Vous savez que vous avez été créés à mon image et à ma ressemblance, et lorsque je vous le dis, vous pensez d’après votre forme humaine. Je vous affirme que là n’est pas mon image, mais en votre esprit qui, pour Me ressembler, doit se perfectionner en pratiquant les vertus.

48. Je suis le Chemin, la Vérité et la Vie, je suis la justice et le bien ainsi que tout ce qui provient de l’amour divin. Comprenez-vous à présent comment vous devriez être pour être à mon image et à ma ressemblance? (31, 51-52)

49. Vous avez, en vous, un reflet du divin; en vérité vous Me portez. L’intelligence, la volonté, les pouvoirs, sens et vertus que vous possédez parlent de l’essence supérieure á laquelle vous appartenez et constituent un témoignage vivant du Père de qui vous êtes nés.

50. Parfois, vous en arrivez à tacher et à profaner, par la désobéissance et le péché, l’image que vous portez, de Moi, en votre être. Alors, vous ne Me ressemblez pas, parce qu’il ne suffit pas d’avoir un corps humain et un esprit pour être à l’image du Créateur. La véritable ressemblance avec Moi se trouve dans votre lumière et votre amour pour tous vos semblables. (225, 23-24)

51. Je vous ai façonnés à mon image et à ma ressemblance, et si je suis la Trinité en Un, alors en vous existe aussi la trinité.

52. Votre corps matériel représente la Création, par sa formation et sa parfaite harmonie. Votre esprit incarné est une image du Verbe qui se fit homme pour marquer le monde des hommes d’une empreinte d’amour; quant à votre conscience, elle est une étincelle rayonnante de la lumière divine du Saint-Esprit. (220, 11-12)

53. Quel mérite votre esprit aurait-il, s’il agissait dans un corps dépourvu de volonté et d’inclinaisons propres? La lutte de l’esprit avec son enveloppe est une lutte de pouvoir, c’est là qu’il rencontre le creuset où il doit prouver sa supériorité et son élévation. C’est l’épreuve où l’esprit, à maintes reprises, a succombé, l’espace d’un instant, aux tentations que le monde lui offre par le biais de la chair. La force qu’elles exercent sur l’esprit est telle que vous pensez qu’un pouvoir surnaturel et malin vous entraîne vers l’abîme et vous perd dans les passions.

54. Combien est grande la responsabilité de l’esprit devant Dieu! La chair n’est pas liée par la même responsabilité; voyez comment, lorsque survient la mort, elle se repose pour toujours sur Terre. Quand gagnerez-vous vos mérites pour que votre esprit se fasse digne d’habiter de plus parfaites demeures que celle où vous vivez?

55. Le monde vous offre des couronnes qui ne parlent que de vanité, d’orgueil et de fausse grandeur. Une autre couronne, celle de Ma sagesse, est réservée dans l’au- delà, à l’esprit qui sait passer au- dessus de ces vanités. (53, 9-11)

56. La vie doit d’abord se manifester dans l’esprit, puis dans la matière. Combien nombreux sont ceux qui ont habité ce monde et combien peu sont ceux qui ont vécu spirituellement, qui ont laissé manifester la grâce qui existe en chaque être, en cette étincelle divine que le Créateur déposa en l’homme!

57. Si les hommes pouvaient maintenir la transparence en leur conscience, ils pourraient, par son biais, contempler leur passé, leur présent et leur avenir.

58. L’esprit ressemble à mon arcane. Il renferme tellement de choses! A chaque pas et à chaque instant, il a quelque chose à vous révéler, des manifestations parfois tellement profondes qu’elles vous sont incompréhensibles!

59. Cette étincelle de lumière qui existe en tout humain est le lien qui unit l’homme au spirituel, ce qui le met en contact avec l’au-delà et avec son Père. (201, 37-40)

60. Ah si votre matière pouvait recueillir ce que votre esprit perçoit au travers de sa voyance! Parce que l’esprit jamais ne cesse de voir, même lorsque le corps, en raison de sa matérialité, ne le perçoit pas. Quand saurez-vous interpréter votre esprit? (266, 11)

61. Vous qui n’aimez pas la vie parce que vous l’appelez cruelle, tant que vous ne reconnaîtrez pas l’importance de la conscience dans l’homme et que vous ne vous laisserez pas guider par elle, vous ne trouverez rien qui ait une vraie valeur.

62. C’est la conscience qui élève l’esprit à une vie supérieure au-dessus de la matière et de ses passions. La spiritualité vous fera ressentir le grand amour de Dieu, lorsque vous parviendrez à la pratiquer; alors vous comprendrez assurément l’importance de la vie, vous contemplerez sa beauté et vous découvrirez sa sagesse. A ce moment-là, vous saurez pourquoi je l’ai appelée VIE!

63. Après la connaissance et la compréhension de cet enseignement, qui osera le rejeter, en prétendant que ce n’est pas la vérité?

64. Vous vivrez en harmonie avec tout ce qui a été créé par votre Père quand vous comprendrez que c’est dans la conscience qu’est votre véritable valeur.

65. Alors la conscience embellira la pauvre vie humaine, mais il sera auparavant nécessaire que l’homme s’éloigne de toutes les passions qui l’écartent de Dieu, pour suivre la voie de la justice et de la sagesse. Ce sera, pour vous, le commencement de la vraie vie, cette vie qu’aujourd’hui vous contemplez avec indifférence, parce que vous ne savez pas ce que vous méprisez et que vous n’imaginez pas sa perfection. (11, 44-48)

Le temple de Dieu en l’homme

66. Le concept que l’humanité a de Moi est infantile parce qu’elle n’a pas su pénétrer les révélations que je lui ai faites continuellement. Pour celui qui sait se préparer, je suis visible et tangible, et omniprésent. En revanche, celui qui n’a pas de sensibilité, parce que le matérialisme l’a endurci, comprend à peine que j’existe et me sent immensément distant, impossible d’être perçu ou vu sous aucune forme.

67. Il est indispensable que l’homme sache qu’il Me porte en lui, et qu’en son esprit et dans la lumière de sa conscience, il compte la présence pure du divin. (83, 50-51)

68. La douleur qui épuise les hommes de ce temps va les conduire, pas à pas et sans qu’ils s’en rendent compte, aux portes du sanctuaire intérieur, devant lequel, impuissants à poursuivre, ils demanderont : «Seigneur, où es-tu?» Et, de l’intérieur du Temple jaillira la douce voix du Maître qui leur dira : «Je suis ici, où J’ai toujours habité : dans votre conscience.» (104, 50)

69. Vous êtes nés en Moi; vous avez pris la vie spirituelle et matérielle du Père; et, au sens figuratif, Je peux vous dire qu’au moment de naître de Moi, Moi je suis né en vous.

70. Je nais dans votre conscience, je croîs dans votre évolution et me manifeste, en plénitude, dans vos actions d’amour, afin qu’emplis de bonheur, vous disiez : Le Seigneur est avec moi. (138, 68-69)

71. Aujourd’hui vous êtes des enfants et ne réussissez pas toujours à comprendre ma leçon mais, pour le moment, parlez à Dieu avec votre coeur, avec votre pensée, et Il vous répondra depuis le plus profond de votre être. Son message, qui s’adressera à votre conscience, sera dêune voix claire, sage et amoureuse que, peu à peu, vous découvrirez et à laquelle, par la suite, vous vous habituerez. (205, 47)

72. Je dois élever l’église du Saint- Esprit dans le coeur de mes disciples, en ce Troisième Temps. C’est là qu’établira sa demeure le Dieu Créateur, le Dieu fort, le Dieu fait homme au Second Temps, le Dieu de la sagesse infinie. Il vit en vous, mais vous devrez vous préparer si vous souhaitez le sentir et écouter l’écho de sa parole.

73. Celui qui pratique le bien ressent, intérieurement, ma présence, de même que celui qui est humble ou qui voit un frère en chaque semblable.

74. Le temple du Saint-Esprit existe dans votre esprit. Ce lieu est indestructible, aucun vent de tempête, aucun ouragan n’est capable de le renverser. Il est invisible et intangible au regard humain; ses colonnes sont l’ardent désir de se surpasser dans le bien; sa coupole, la grâce que le Père répand sur ses enfants; la porte, l’amour de la Mère Divine, parce que quiconque frappe à ma porte touchera le coeur de la Mère Céleste.

75. Disciples, voici la vérité qui existe dans l’église du Saint-Esprit, pour que vous ne fassiez pas partie de ceux qui se confondent par de fausses interprétations. Les temples de carrière ne furent seulement qu’un symbole et il n’en restera pas une pierre sur l’autre.

76. Je souhaite que la flamme de la foi brûle toujours sur votre autel intérieur, et que vous compreniez que, par vos oeuvres, vous êtes en train de construire les fondations sur lesquelles, un jour, reposera le grand sanctuaire. Je mets toute l’humanité à l’épreuve et la prépare, dans ses diverses idées, parce que je leur donnerai à tous une partie de la construction de mon temple. (148, 44- 48)

<= Chapitre 31                                                                            Chapitre 33 =>

flagge es  Capítulo 32… Encarnación, Naturaleza y Deberes del ser humano

<= atrás

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 32 – Revelaciones de Jesucristo
Encarnación, Naturaleza y Deberes del ser humano

La Encarnación en la tierra
Esto dice el Señor…

1. Lloráis cuando uno de los vuestros parte hacia el valle espiritual, en vez de que os sintáis llenos de paz, comprendiendo que aquél va a acercarse un paso más a su Señor, y en cambio, hacéis festín cuando un nuevo ser llega a vuestro hogar, sin que vosotros penséis en esa hora que aquel espíritu ha venido a encarnar para cumplir una expiación en este valle de lágrimas; es cuando debíais llorar por él. (52, 28)

2. Vosotros engendráis hijos de vuestra carne, mas Yo soy quién distribuye los espíritus en las familias, en los pueblos, en las naciones, en los mundos, y en esa justicia impenetrable para los hombres, se manifiesta mi amor. (67, 26)

3. Vivís el presente y no sabéis lo que tengo destinado para vuestro futuro. Estoy preparando a grandes legiones de seres espirituales, que habrán de venir a morar la tierra, trayendo una delicada misión, y es necesario que sepáis que muchos de vosotros seréis padres de aquellas criaturas en quienes encarnarán mis enviados; vuestro deber es prepararos para que sepáis recibirles y conducirles. (128, 8)

4. Quisiera hablaros de muchas enseñanzas espirituales, pero no podéis comprenderlas aún. Si Yo os revelase hasta qué moradas descendisteis en la tierra, no podríais concebir cómo habitasteis en tales lugares.

5. Hoy podéis negar que conocéis el valle espiritual, porque a vuestro espíritu, estando encarnado, le es vedado su pasado, a fin de que no se envanezca, ni sucumba, ni se desespere ante su nueva existencia en la cual tendrá que empezar como una nueva vida.

6. Aunque quisieseis, no podríais recordar, sólo os concedo que conservéis un pensamiento o intuición de lo que os revelo para que perseveréis en la lucha y tengáis conformidad en las pruebas.

7. Podéis dudar de todo lo que os digo, mas en verdad aquel valle fue vuestra morada cuando erais espíritu. Fuisteis moradores de aquella mansión en la cual no conocisteis el dolor, en la que sentíais la gloria del Padre en vuestro ser, porque no había mancha en él.

8. Mas no teníais méritos, era menester que dejarais aquel cielo y descendierais al mundo para que vuestro espíritu, mediante su esfuerzo, conquistara aquel reino.

9. Mas poco a poco fuisteis descendiendo moralmente hasta sentiros muy lejos de lo divino y de lo espiritual, de vuestro origen. (114, 35 – 36)

10. Cuando el espíritu llega a la Tierra, viene animado de los mejores propósitos de consagrar su existencia al Padre, de agradarlo en todo, de ser útil a sus semejantes.

11. Pero una vez que se ve aprisionado en la materia, tentado y probado en mil formas en su jornada, debilita, cede a los impulsos de la carne, cede a las tentaciones, se torna egoísta, y termina por amarse a sí mismo sobre todas las cosas, y sólo por instantes da oído a la conciencia donde se encuentra escrito el destino y las promesas.

12. Mi palabra os ayuda a recordar vuestro pacto espiritual y a vencer las tentaciones y obstáculos.

13. Nadie podrá decir que del camino trazado por Mí nunca ha salido; pero os perdono para que aprendáis a perdonar a vuestros hermanos. (245, 47 – 48)

14. Una gran enseñanza espiritual se requiere para que el hombre camine de acuerdo con la voz de su conciencia, porque la materia que le rodea en el mundo a pesar de estar todo saturado de amor divino, sabiamente hecho para el bien y para la felicidad del hombre, constituye una prueba para el espíritu, desde el instante en que viene a habitar un mundo al cual no pertenece, unido a un cuerpo cuya naturaleza es diferente a la suya.

15. Ahí podréis encontrar la causa por la que el espíritu olvida su pasado. Desde el instante en que encarna en una criatura inconsciente, recién nacida y se funde en ella, inicia una vida junto con aquel ser.

16. Del espíritu sólo quedan dos atributos presentes: La conciencia y la intuición, pero la personalidad, las obras hechas y el pasado, temporalmente quedan ocultos. Así ha sido dispuesto por el Padre.

17. ¿Qué sería del espíritu que ha venido de la luz de una elevada morada a habitar entre miserias de este mundo, si recordara su pasado? ¡Y cuántas vanidades habría entre los hombres al serles revelada la grandeza que en otra vida existió en su espíritu! (237, 18 – 19)

La valoración correcta del cuerpo y su conducción por el Espíritu

18. No sólo os digo que purifiquéis vuestro espíritu, sino también que fortalezcáis a vuestra materia, para que las nuevas generaciones que de vosotros broten, sean saludables y sus espíritus puedan cumplir su delicada misión. (51, 59)

19. Velad por la salud de vuestro cuerpo, buscad su conservación y fortaleza. Mi Doctrina os aconseja que tengáis caridad de vuestro espíritu y de vuestro cuerpo, porque ambos se complementan y se necesitan para el delicado cumplimiento espiritual que les está encomendado. (92, 75)

20. No déis a vuestro cuerpo mayor importancia de la que en realidad tiene ni dejéis que ocupe el lugar que sólo a vuestro espíritu corresponde.

21. Comprended que la envoltura es sólo el instrumento que necesitáis para que en la Tierra se manifieste el espíritu. (62, 22 – 23)

22. Ved cómo esta doctrina es para el espíritu, porque mientras la materia cada día que pasa se acerca más al seno de la tierra, el espíritu en cambio, se aproxima cada vez más a la eternidad.

23. El cuerpo, es el punto de apoyo en el que descansa el espíritu mientras habita en la tierra. ¿Por qué dejar que se convierta encadena que sujeta o en cadena que aprisiona? ¿Por qué dejar que él sea el timón de vuestra vida? ¿Acaso es justo que un ciego guíe al que tiene vista en sus ojos? (126, 15 – 16)

24. Esta enseñanza es sencilla como todo lo puro, lo divino, y por lo tanto, fácil de comprenderse. Mas para que la pongáis en práctica a veces os parecerá difícil, las labores del espíritu requieren esfuerzo, renunciación o sacrificio por parte de vuestro cuerpo y cuando carecéis de educación o de disciplina espiritual, tenéis que sufrir.

25. Desde el principio de los tiempos ha existido la lucha entre el espíritu y la materia, al tratar de comprender qué es lo justo, lo lícito y lo bueno, para hacer una vida ajustada a la Ley presentada por Dios.

26. En medio de esa lucha os parece como si un poder extraño y malévolo os indujese a cada paso a alejarse de la batalla, invitándoos a continuar por la senda de la materialidad, en uso de vuestro libre albedrío.

27. Yo os digo que no hay más tentación que la fragilidad de vuestra materia: sensible a cuanto le rodea, débil para ceder, fácil para caer y entregarse, mas, quien ha logrado dominar los impulsos, pasiones y debilidades de la materia, ese ha vencido la tentación que en sí mismo lleva. (271, 49 – 50)

28. La Tierra es campo de lucha, mucho hay allí que aprender; si así no fuese, os bastarían unos años de vida sobre este planeta y no seríais enviados una vez tras otra a reencarnar. No hay tumba más lóbrega y obscura para el espíritu, que su propio cuerpo, si éste lleva en sí escoria y materialismo.

29. Mi palabra os levanta de esa tumba y luego os da alas para que remontéis el vuelo a las regiones de paz y luz espiritual. (213, 24 – 25)

La trascendencia del Alma, del Espíritu y la Conciencia del hombre

30. Podría el cuerpo vivir sin espíritu, animado tan sólo por la vida material (alma)*, pero no sería humano. Poseería espíritu y carecería de conciencia, pero no sabría guiarse por sí mismo, ni sería el ser superior que por medio de la conciencia, conoce la Ley, distingue el bien del mal y recibe toda revelación divina. (59, 56)

31. Sea la conciencia la que ilumine al espíritu y el espíritu el que guié a la materia. (71, 9)

32. Mientras en el mundo unos persiguen la falsa grandeza, otros dicen que el hombre es criatura insignificante ante Dios, y hay quienes se comparan con el gusano de la tierra. Ciertamente, vuestra materia en medio de la Creación, puede pareceros pequeña, mas para Mí no lo es, por la sabiduría y el poder con que Yo la he creado.

33. ¿Cómo podéis juzgar las dimensiones de vuestro ser, por el tamaño de vuestro cuerpo? ¿Es que no palpáis en él la presencia del espíritu? El es mayor que vuestro cuerpo, su existencia es eterna, su camino infinito, de su desarrollo no alcanzáis a ver su fin, así como tampoco su principio. Yo no os quiero pequeños. Os formé para que alcanzaceis grandeza. ¿Sabéis cuando contemplo pequeño al hombre? Cuando se ha perdido en el pecado, porque entonces ha perdido su nobleza y su dignidad.

34. Mucho tiempo ha que no estáis conmigo, que ignoráis lo que en realidad sois, porque habéis dejado que duerman en vuestro ser muchos atributos, potencias y dones que en vosotros depositó vuestro Creador. Dormís para el espíritu y la conciencia, y precisamente en esos atributos espirituales radica la verdadera grandeza del hombre. Imitáis a los seres que son de este mundo porque en él nacen y en él mueren. (85, 56 – 57)

35. Con mi palabra de amor, os demuestro el valor que para Mí tiene vuestro espíritu. Nada existe en la creación material que sea mayor que vuestro espíritu, ni el astro rey con su luz, ni la Tierra con todas sus maravillas, ni ninguna otra criatura es mayor que el espíritu que os he dado, porque él es partícula divina, es flama que ha brotado del Espíritu Divino.

36. Después de Dios, sólo los espíritus poseen la inteligencia espiritual, la conciencia, el libre albedrío.

37. Sobre el instinto y las inclinaciones de la carne, se levanta una luz que es vuestro espíritu y sobre esa luz, un guía, un libro y un juez que es la conciencia. (86, 68)

38. La humanidad, en su materialismo, me dice: ¿Será cierto que existe el reino del Espíritu? Y Yo os contesto: Oh incrédulos, sois el Tomás del Tercer Tiempo. Sentir piedad, compasión, ternura, bondad, nobleza, no son atributos de la materia, como tampoco los son las gracias y dones que lleváis ocultos en vosotros mismos. Todos esos sentimientos que lleváis grabados en vuestro corazón y en vuestra mente, todas esas potencias, son del espíritu y no debéis negarlo. La carne es sólo un instrumento limitado, y el espíritu no lo está: El es grande por ser átomo de Dios.

39. Buscad la mansión del espíritu en el fondo de vuestro ser y la gran sabiduría en la grandeza del amor. (147, 21 – 22)

40. En verdad os digo que desde los primeros días de la humanidad, el hombre tuvo la intuición de llevar en sí un ser espiritual, un ser que si bien era invisible, se manifestaba en las distintas obras de su vida.

41. Vuestro Señor, os ha revelado de tiempo en tiempo, la existencia del espíritu, su esencia y su arcano, porque aun llevándolo en vosotros, es tan denso el velo en que os envuelve vuestra materialidad, que no podréis llegar a contemplar lo que es más noble y puro en vuestro ser.

42. Muchas son las verdades que el hombre se ha atrevido a negar, sin embargo, la creencia de la existencia de su espíritu, no ha sido de las que haya combatido más, porque el hombre ha sentido y ha llegado a comprender que negar a su espíritu, sería tanto como negarse a sí mismo.

43. La materia humana, cuando ha degenerado a causa de su pasiones, de sus vicios y de su materialismo, se ha convertido en cadena, en venda de oscuridad, en prisión y en obstáculo para el desarrollo del espíritu. A pesar de ello, nunca le ha faltado en sus horas de prueba, un destello de luz interior que venga en su ayuda.

44. De cierto os digo que la expresión más elevada y pura del espíritu, es la conciencia, esa divina luz interior que le hace ser entre todas las criaturas que le rodean, la primera, la más alta, la más grande y la más noble. (170, 56 – 60)

45. A todo el pueblo le digo que el más alto y hermoso título que posee el hombre, es el de “Hijo de Dios”, aunque es preciso merecerlo.

46. Esa es la finalidad de la Ley y las Enseñanzas: inspiraros el conocimiento de mi verdad para que podáis haceros dignos hijos de aquel Padre Divino que es la suma perfección. (267, 53)

47. Sabéis que fuisteis creados a mi imagen y semejanza, y cuando lo decís, pensáis en vuestra forma humana; os digo, que ahí no está mi imagen, sino en vuestro espíritu, el cual para asemejarse a Mí, tiene que perfeccionarse practicando las virtudes.

48. Yo soy el Camino, la Verdad y la Vida, soy la justicia y el bien y todo ello proviene del amor divino. ¿Comprendéis ahora cómo deberíais ser para que fueseis a mi imagen y semejanza? (31, 51 – 52)

49. En vos tenéis un reflejo de lo divino, me lleváis en verdad. La inteligencia, la voluntad, las potencias, sentidos y virtudes que poseéis, hablan de la esencia superior a la que pertenecéis y son un testimonio viviente del Padre de quien brotasteis.

50. A veces la imagen que de Mí lleváis en vuestro ser, la llegáis a manchar y a profanar con la desobediencia y el pecado, entonces no os asemejáis a Mí, porque no basta tener un cuerpo humano y un espíritu para ser imagen del Creador; la verdadera semejanza conmigo, está en vuestra luz y en vuestro amor para todos vuestros semejantes. (225, 23 – 24)

51. Os formé a imagen y semejanza mía, y si Yo soy Trino y Uno, en vosotros existe también la trinidad.

52. Vuestro cuerpo material representa a la Creación, por su formación y armonía perfecta. Vuestro espíritu encarnado es una imagen del Verbo que se hizo hombre para trazar en el mundo de los hombres una huella de amor, y vuestra conciencia es una chispa radiante de la luz divina del Espíritu Santo. (220, 11 – 12)

53. ¿Qué mérito tendría vuestro espíritu, si actuara dentro de un cuerpo sin voluntad y sin inclinaciones propias? La lucha del espíritu con su envoltura es de potencia a potencia, ahí encuentra el crisol donde debe probar su superioridad y su elevación, es la prueba donde muchas veces ha sucumbido por un instante el espíritu ante las tentaciones que el mundo le ofrece a través de la carne. Es tanta la fuerza que ejercen sobre el espíritu, que os llegó a parecer que una potencia sobrenatural y maligna os arrastraba al abismo y os perdía en las pasiones.

54. ¡Qué grande es la responsabilidad del espíritu ante Dios! La carne no tiene contraída esa responsabilidad; ved cómo llegando la muerte descansa para siempre en la tierra. ¿Hasta cuándo haréis méritos para que vuestro espíritu se haga digno de habitar moradas más perfectas que ésta en que vivís?

55. El mundo os ofrece coronas que sólo hablan de vanidad, de soberbia, de falsa grandeza. Al espíritu que sabe pasar por sobre esas vanidades, le está reservada en el más allá otra corona, la de mi sabiduría. (53, 9 – 11)

56. La vida debe manifestarse antes en el espíritu que en la materia. Cuántos son los que han habitado este mundo y cuán poco los que han vivido espiritualmente, los que han dejado manifestar la gracia que existe en cada ser, en esa chispa divina que el Creador depositó en el hombre.

57. Si los hombres lograran conservar la transparencia en su conciencia, a través de ella podrían contemplar su pasado, su presente y su futuro.

58. El espíritu es semejante a mi arcano. ¡Cuánto encierra él! ¡A cada paso y a cada instante tiene algo que revelaros, manifestaciones a veces tan profundas, que llegan a ser incomprensibles a vosotros!

59. Esa chispa de luz que existe en todo humano, es el lazo que une al hombre con lo espiritual, es lo que lo pone en contacto con el más allá y con su Padre. (201, 37 – 40)

60. ¡Ah, si vuestra materia pudiera recoger lo que vuestro espíritu recibe a través de su videncia! Porque el espíritu nunca deja de ver, aun cuando el cuerpo por su materialidad nada perciba de ello. ¿Cuándo sabréis interpretar a vuestro espíritu? (266, 11)

61. Vosotros que no amáis la vida porque la llamáis cruel, mientras no reconozcáis la importancia de la conciencia en el hombre ni os dejéis conducir por ella, nada de verdadero valor encontraréis.

62. Es la conciencia la que eleva al espíritu a una vida superior por sobre la materia y sus pasiones. La espiritualidad os hará sentir el gran amor de Dios, cuando logréis practicarla; entonces sí comprenderéis la importancia de la vida, contemplaréis su belleza y encontraréis su sabiduría. Entonces sabréis por qué le he llamado VIDA.

63. Después de conocer y comprender esta enseñanza ¿Quién osará desecharla, diciendo que no es verdad?

64. Cuando comprendáis que en la conciencia esta vuestro verdadero valor, viviréis en armonía con todo lo creado por vuestro Padre.

65. Entonces, la conciencia embellecerá la pobre vida humana, pero antes será necesario que el hombre se aleje de todas las pasiones que lo apartan de Dios, para seguir el sendero de la justicia y la sabiduría. Será cuando empiece para vosotros la verdadera vida, esta vida que hoy contempláis con indiferencia, porque no sabéis lo que despreciáis ni imagináis su perfección. (11, 44 – 48)

El templo de Dios en el hombre

66. Es infantil el concepto que de Mí tiene la humanidad, porque no ha sabido penetrar en las revelaciones que sin cesar le he hecho. Para el que sabe prepararse, soy visible y tangible y donde quiera estoy presente, en cambio, para el que no posee sensibilidad, porque el materialismo lo ha endurecido, apenas si comprende que existo, y me siente inmensamente distante, imposible de ser sentido o visto en alguna forma.

67. Es menester que el hombre sepa que me lleva en sí, que en su espíritu y en la luz de su conciencia tiene la presencia pura de lo divino. (83, 50 – 51)

68. El dolor que agobia a los hombres de este tiempo, los va conduciendo paso a paso, sin que de ello se den cuenta, a las puertas del santuario interior, ante el cual preguntarán, impotentes para seguir adelante: Señor ¿En dónde estás? Y del interior del templo, surgirá la dulce voz del Maestro diciéndoles: Aquí estoy, donde siempre he habitado: en vuestra conciencia. (104, 50)

69. Vosotros habéis nacido en Mí; la vida espiritual y material, la tomasteis del Padre; y en sentido figurado puedo deciros, que al tiempo de nacer de Mí, Yo he nacido en vosotros.

70. Nazco en vuestra conciencia, crezco en vuestra evolución y me manifiesto en plenitud en vuestras obras de amor, para que digáis llenos de gozo: El Señor es conmigo. (138, 68 – 69)

71. Hoy sois párvulos y no siempre acertáis a comprender mi lección, mas por lo pronto hablad a Dios con vuestro corazón, con vuestro pensamiento, y El os responderá desde lo más interno de vuestro ser. Su mensaje, que hablará en vuestra conciencia, será una voz clara, sabia, amorosa la que poco a poco iréis encontrando y a la que más tarde os acostumbraréis. (205, 47)

72. He de levantar la iglesia del Espíritu Santo en el corazón de mis discípulos en este Tercer Tiempo. Ahí hará morada el Dios Creador, el Dios fuerte, el Dios hecho hombre en el Segundo Tiempo, el Dios de la sabiduría infinita. El vive en vosotros, mas si queréis sentirle y escuchar el eco de su palabra, tendréis que prepararos.

73. Quien practica el bien, siente interiormente mi presencia, lo mismo aquel que es humilde o el que ve en cada semejante a un hermano.

74. En vuestro espíritu existe el templo del Espíritu Santo. Ese recinto es indestructible, no existen vendavales ni huracanes capaces de derribarlo. Es invisible e intangible a la mirada humana; sus columnas serán el anhelo de superarse en el bien; su cúpula, la gracia que el Padre derrama sobre sus hijos; la puerta, el amor de la Madre Divina, porque todo aquel que llama a mi puerta, estará tocando el corazón de la Madre Celestial.

75. He aquí, discípulos, la verdad que existe en la iglesia del Espíritu Santo, para que no seáis de los que se confunden con falsas interpretaciones. Los templos de cantera fueron sólo un símbolo y de ellos no quedará ni piedra sobre piedra.

76. Quiero que en vuestro altar interior, arda siempre la llama de la fe y que comprendáis que con vuestras obras estáis poniendo los cimientos donde descansará algún día el gran santuario. Tengo a prueba y en preparación a toda la humanidad dentro de sus diversas ideas, porque a todos les daré parte en la construcción de mi templo. (148, 44 – 48)

<= Capitulo 31                                                                            Capitulo 33 =>