3. Testament Kapitel 31…Rettung, Erlösung & Ewiges Heil – 3. Testament Chapter 31…Redemption & Eternal Salvation

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 31… Rédemption et Salut éternel
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 31… Redencion y Salvacion eterna

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flagge de  Kapitel 31… Rettung, Erlösung & ewiges Heil

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 31 – Offenbarungen Jesu Christi
Rettung, Erlösung & Ewiges Heil

Die Korrektur falscher Vorstellungen über die Erlösung
So spricht der Herr…

1. Viele Menschen waren der Auffassung, dass alle Tränen dieser Welt durch die Sünde der ersten Erdenbewohner verursacht worden sind. In ihrer Unfähigkeit, das Gleichnis zu deuten, haben sie schließlich gesagt, dass Christus kam, um mit seinem Blut jede Befleckung abzuwaschen. Wenn diese Behauptung richtig gewesen wäre – warum sündigen und leiden die Menschen auch weiterhin, obwohl jenes Opfer bereits vollbracht wurde?

2. Jesus kam zur Erde, um den Menschen den Weg zur Vollkommenheit zu zeigen – einen Weg, den er mit seinem Leben, mit seinen Taten und seinen Worten lehrte. (150, 43 – 44)

3. Ihr alle werdet das Ziel erreichen durch die Erfüllung eurer Aufgabe. Ich habe euch meine Lehren, die unerschöpflich sind, deshalb gegeben, damit ihr auf der Stufenleiter eurer Entwicklung emporsteigt. Nicht mein Blut ist es, das euch errettet, sondern mein Licht in eurem Geist wird euch erlösen. (8, 39)

4. Ein neues Kreuz wird Mir in der Dritten Zeit zuteil werden. Dieses wird den sterblichen Augen nicht sichtbar sein, doch von seiner Höhe herab werde Ich der Menschheit meine Liebesbotschaft senden, und mein Blut, welches die geistige Essenz meines Wortes ist, wird in Licht für den Geist verwandelt werden.

5. Jene, die Mich seinerzeit richteten, bringen heute den Herzen der Menschen mit ihrem Geiste reuevoll das Licht, um ihre Fehler wieder gutzumachen.

6. Damit meine Lehre über die Schlechtigkeit der Menschen triumphiert, muss sie zuvor wie Christus an der Martersäule gegeißelt und verspottet werden. Aus jeder Wunde muss mein Licht strömen, um die Finsternis dieser Welt ohne Liebe zu erhellen. Es ist notwendig, dass mein unsichtbares Blut auf die Menschheit niederfällt, um ihr erneut den Weg zu ihrer Erlösung zu zeigen. (49, 17 – 19)

7. Ich sage euch nochmals, dass in Mir die ganze Menschheit gerettet werden wird. Jenes auf Golgatha vergossene Blut ist Leben für jeden Geist. Doch es ist nicht das Blut an sich, da es in den Staub der Erde fiel, sondern die Göttliche Liebe, die in ihm symbolisiert ist. Wann immer Ich zu euch von meinem Blute spreche, wisst ihr nun, was es ist und welche Bedeutung es hat.

8. Viele Menschen haben ihr Blut im Dienste ihres Herrn und aus Liebe zu ihren Mitmenschen vergossen, doch dieses hat nicht die Göttliche Liebe verkörpert, sondern nur die geistige, menschliche.

9. Das Blut Jesu jedoch verkörpert die Göttliche Liebe, denn es gibt keinerlei Makel an ihm. Im Meister war niemals eine Sünde, und er gab euch sein Blut bis zum letzten Tropfen, um euch begreiflich zu machen, dass Gott alles für seine Geschöpfe ist, dass Er sich ihnen völlig hingibt, ohne Vorbehalte, weil Er sie unendlich liebt.

10. Wenn der Staub der Erde jene Flüssigkeit aufsaugte, welche im Körper des Meisters Leben war, so geschah es, damit ihr begreifen solltet, dass meine Lehre das Leben der Menschen durch die göttliche Bewässerung mit seiner Liebe, Weisheit und Gerechtigkeit fruchtbar machen musste.

11. Die Welt – ungläubig und skeptisch gegenüber den Worten und Beispielen des Meisters – bekämpft meine Lehre und sagt, das obwohl Jesus sein Blut vergoss, um die Menschen vor der Sünde zu retten, die Welt nicht gerettet wurde; dass sie täglich mehr sündigt, obwohl sie entwickelter ist.

12. Wo bleibt die Macht jenes Blutes der Erlösung, fragen sich die Menschen, während jene, die die wirklichen Grundgedanken meiner Lehre aufzeigen sollten, die Fragen der nach Licht Hungernden und nach Erkenntnis der Wahrheit Dürstenden nicht zu befriedigen verstehen.

13. Ich sage euch, dass in dieser Zeit die Fragen derer, die nicht wissen, mehr Tiefe und größeren Gehalt haben als die Antworten und Erklärungen jener, die behaupten, die Wahrheit zu kennen.

14. Doch Ich bin aufs neue gekommen, zu euch zu sprechen und hier ist mein Wort für jene, die der Auffassung sind, dass jenes Blut tatsächlich die Rettung der Sünder vor der göttlichen Gerechtigkeit bewirkte – all jener, die verloren und zu schwerer Pein verurteilt waren.

15. Ich sage euch: Wenn der Vater, der alles weiß, geglaubt hätte, dass die Menschen nicht nach und nach die ganze Lehre, die ihnen Jesus in seinen Worten und Werken gab, nutzen und verstehen würden – wahrlich, Er hätte ihn niemals gesandt; denn der Schöpfer hat nie etwas Unnützes getan – nichts, das nicht dazu bestimmt ist, Früchte zu tragen. Doch wenn Er ihn aussandte, um unter den Menschen geboren zu werden, heranzuwachsen, zu leiden und zu sterben, so geschah es, weil Er wusste, dass jenes ausstrahlende und fruchtbare Leben des Meisters durch seine Werke einen unauslöschlichen Weg, eine unzerstörbare Spur vorzeichnen würde; sodass alle seine Kinder den Pfad fänden, der sie zur wahren Liebe leiten und in der Befolgung seiner Lehre zu der Heimstatt führen würde, in der ihr Schöpfer sie erwartet.

16. Auch wusste Er, dass jenes Blut, das von Lauterkeit, von unendlicher Liebe zeugt und bis zum letzten Tropfen vergossen wurde, die Menschen lehren würde, mit Glauben an ihren Schöpfer die Aufgabe zu erfüllen, die sie zum Gelobten Lande emporheben würde, wo sie Mir die Erfüllung ihrer Aufgabe darbringen und dann sagen können: “Herr, alles ist vollbracht.”

17. Jetzt kann Ich euch sagen, dass nicht die Stunde, in der mein Blut am Kreuze vergossen wurde, jene war, welche die Stunde der Erlösung der Menschen anzeigte. Mein Blut blieb hier, in der Welt gegenwärtig, lebendig, frisch, und kennzeichnete mit der blutigen Spur meiner Passion den Weg zu eurer Entsühnung, der euch die Heimstätte erringen lassen wird, die euch euer Vater verheißen hat.

18. Ich habe euch gesagt: “Ich bin der Quell des Lebens, kommt und reinigt euch von euren Flecken, damit ihr frei und heil zu eurem Vater und Schöpfer geht.”

19. Meine Quelle besteht aus Liebe, unerschöpflich und grenzenlos. Das ist es, was euch mein damals vergossenes Blut sagen will. Es besiegelte mein Wort, es bestätigte meine Lehre. (158, 23 – 33)

20. Heute, viele Jahrhunderte von jenem Geschehen entfernt, sage Ich euch, dass – obwohl Ich mein Blut für die ganze Menschheit vergossen habe – nur jene das Heil ihres Geistes zu erlangen vermochten, die den Weg gingen, den Jesus euch lehrte; während all jene, die in der Unwissenheit, in ihrem Fanatismus, in ihren Irrtümern oder in der Sünde verharrten, noch nicht gerettet sind.

21. Ich sage euch, auch wenn Ich tausendmal Mensch würde und tausendmal am Kreuze stürbe – solange die Menschen sich nicht erheben, um Mir nachzufolgen, werden sie das Heil ihres Geistes nicht erreichen. Es ist nicht mein Kreuz, das euch erlösen soll, sondern das eure. Ich trug das Meine auf den Schultern und starb an ihm als Mensch, und von diesem Augenblick an war Ich im Schoße des Vaters. Ihr sollt Mir in Sanftmut und in Liebe nachfolgen und mit echter Demut euer Kreuz auf den Schultern tragen, bis ihr das Endziel eurer Mission erreicht habt, um dann gleichfalls bei eurem Vater zu sein. (168, 16 – 17)

22. Es gibt niemanden, der nicht das Glück finden möchte, und je dauerhafter es ist, desto besser- denn Ich lehre euch einen Weg, der zur höchsten und ewigen Seligkeit führt. Dennoch – Ich zeige euch nur den Weg, und dann lasse Ich euch jenen wählen, der euch am meisten zusagt.

23. Ich frage euch: “Wenn ihr euch nach Glück sehnt – warum sät ihr es nicht aus, um es hernach zu ernten?” Wie wenige sind derer, die sich getrieben gefühlt haben, für die Menschen da zu sein! (169, 37 – 38)

24. Falsch ist die Vorstellung, die ihr von dem habt, was das Leben auf der Erde bedeutet, von dem, was der Geist ist, und von dem, was die Geistige Welt ist.

25. Die Mehrheit der Gläubigen meint, dass, wenn sie mit einer gewissen Rechtschaffenheit leben, oder wenn sie im letzten Augenblick ihres Lebens die begangenen Verfehlungen bereuen, der Himmel für ihren Geist sicher ist.

26. Doch diese falsche Vorstellung, die dem Menschen sehr gefällt, ist der Grund dafür, dass er das Gesetz während seines ganzen Lebens nicht beharrlich erfüllt, und so bewirkt, dass sein Geist, wenn er diese Welt verlässt und in die geistige Welt gelangt, feststellen muss, dass er an einen Ort gekommen ist, an dem er nicht die Wunder schaut, die er sich vorgestellt hatte, noch die höchste Glückseligkeit fühlt, auf die er ein Anrecht zu haben glaubte.

27. Wisst ihr, was jenen Wesen widerfährt, die sicher waren, in den Himmel zu kommen, und die stattdessen nur Verwirrendes vorfanden? Da sie nicht länger auf der Erde zu Hause waren, weil ihnen der Stützpunkt ihrer körperlichen Hülle fehlte, und sie sich auch nicht zu jenen Höhen erheben konnten, in denen sich die Sphären des Geistigen Lichtes befinden, schufen sie für sich – ohne sich dessen bewusst zu sein – eine Welt, die weder menschlich noch zutiefst geistig ist.

28. Dann beginnen sich die Geistwesen zu fragen: Ist das der Himmel? Ist das die Heimstatt, die Gott den Geistwesen bestimmt hat, nachdem sie so lange auf Erden gewandert sind?

29. Nein – sagen andere – dies kann nicht der “Schoß des Herrn” sein, wo nur Licht, Liebe und Reinheit existieren kann.

30. Allmählich, durch Nachdenken und Schmerz, gelangt der Geist zum Begreifen. Er versteht die göttliche Gerechtigkeit, und vom Lichte seines Gewissens erleuchtet beurteilt er seine vergangenen Werke und entdeckt dabei, dass sie armselig und unvollkommen waren, dass sie nicht wert waren, das zu verdienen, was er geglaubt hatte.

31. Danach, aufgrund dieser Selbstbetrachtung, zeigt sich die Demut und entsteht das Verlangen, auf jene Wege zurückzukehren, die er hinter sich hatte, um die Schandflecken auszulöschen, die Fehler wiedergutzumachen und vor seinem Vater wirklich Verdienstvolles zu tun.

32. Es ist notwendig, die Menschheit über diese Geheimnisse aufzuklären, damit sie begreift, dass das Leben in der Materie eine Gelegenheit dafür ist, dass der Mensch für seinen Geist Verdienste erwirbt; Verdienste, die ihn erheben werden, bis er in einer Sphäre höherer Vergeistigung zu leben verdient, wo er aufs neue verdienstvoll handeln muss, um nicht zurückzubleiben und um weiter von Stufe zu Stufe aufzusteigen; denn “im Hause des Vaters gibt es viele Wohnungen.”

33. Diese Verdienste werdet ihr durch die Liebe erwerben, wie es euch das ewige Gesetz des Vaters gelehrt hat. Und so wird euer Geist auf der Stufenleiter zur Vollkommenheit Stufe um Stufe fortschreiten und dabei den schmalen Weg kennen lernen, der zum Himmelreich führt – zum wahren Himmel, welcher die Vollkommenheit des Geistes ist. (184, 40 – 45)

34. Wahrlich, Ich sage euch, wenn Ich in dieser Zeit als Mensch gekommen wäre, hätten eure Augen meine Wunden noch frisch und blutend sehen müssen, weil die Sünde der Menschen nicht aufgehört hat; und sie sich auch nicht erlösen wollten im Gedenken an jenes Blut, das von Mir auf Golgatha vergossen wurde und das ein Beweis meiner Liebe zur Menschheit war. Aber Ich bin im Geiste gekommen, um euch die Schande zu ersparen, das Werk derer zu betrachten, die Mich auf Erden richteten und verurteilten.

35. Alles ist vergeben; aber in jedem Geist existiert etwas von dem, was Ich für alle am Kreuze vergoss. Glaubt nicht, dass jene Lebenskraft und jenes Blut sich auflösten oder verloren gingen. Sie verkörperten das geistige Leben, das Ich von jenem Augenblick an auf alle Menschen verströmte. Durch jenes Blut, das mein Wort besiegelte und alles bekräftigte, was Ich auf Erden sprach und tat, werden sich die Menschen im Verlangen nach Erneuerung ihres Geistes aufwärts entwickeln.

36. Mein Wort, meine Werke und mein Blut waren nicht und werden nicht vergeblich sein. Wenn es euch bisweilen so vorkommt, dass man meinen Namen und mein Wort fast vergessen hat, werdet ihr bald miterleben, wie sie aufs neue voller Lebenssaft, Leben und Reinheit in Erscheinung treten als ein Same, der, obwohl er unablässig bekämpft wird, niemals vergeht. (321, 64 – 66)

37. Das Blut Jesu, verwandelt in Licht der Erlösung, drang in alle Geistwesen als Rettung ein und tut dies weiterhin. Ewiglich spendet mein Geist Rettung und Licht, unablässig lasse Ich die Strahlen meines Lichtes dort eindringen, wo es dunkel ist, unaufhörlich ergießt sich Mein Göttlicher Geist – nicht als menschliches Blut, sondern als Erlöserkraft, als geistiges Leben auf alle Meine Kinder. (319, 36)

Der “Himmel” will errungen sein

38. Die Menschen, fortgerissen von der Gewalt ihrer Leidenschaften, sind so sehr in ihren Sünden gesunken, dass sie jede Hoffnung auf Erlösung aufgegeben haben. Doch es gibt niemanden, der nicht heil werden kann. Denn der Geist – wenn er sich überzeugt hat, dass die menschlichen Stürme nicht aufhören werden, solange er nicht auf die Stimme des Gewissens hört – wird sich erheben und mein Gesetz erfüllen, bis er zum Ziele seiner Bestimmung gelangt, das nicht auf der Erde ist, sondern in der Ewigkeit.

39. Jene, die glauben, dass das Dasein sinnlos ist, und die dabei an die Nutzlosigkeit des Kampfes und des Schmerzes denken, wissen nicht, dass das Leben der Meister ist, der formt, und der Schmerz der Meißel, der vervollkommnet. Denkt nicht, dass Ich den Schmerz schuf, um ihn euch in einem Kelche zu reichen – denkt nicht, dass Ich euch zum Fallen veranlasst habe. Der Mensch wurde von sich aus ungehorsam, und darum muss er sich auch durch seine eigene Anstrengung wieder aufrichten. Auch sollt ihr nicht meinen, dass nur der Schmerz euch vervollkommnet; nein, auch durch Liebestätigkeit werdet ihr zu Mir gelangen, denn Ich bin Liebe. (31, 54 – 55)

40. Betet mehr mit dem Geiste als mit dem Körper, denn um das Heil zu erlangen, genügt nicht ein Augenblick des Gebets oder ein Tag der Liebe, sondern es bedarf eines Lebens voller Ausdauer, Geduld, hochherziger Werke und der Befolgung meiner Gebote. Dafür habe Ich euch große Fähigkeiten sowie Einfühlungsvermögen gegeben.

41. Mein Werk ist wie eine Arche der Rettung, die alle einzutreten einlädt. Jeder, der meine Gebote befolgt, wird nicht zugrunde gehen. Wenn ihr euch von meinem Worte leiten lasst, werdet ihr gerettet sein. (123, 30 – 31)

42. Denkt daran, dass nur das, was vollkommen ist, zu Mir gelangt. Darum wird euer Geist nur dann in mein Reich eingehen, wenn er die Vollkommenheit erreicht hat. Ihr seid ohne Erfahrung aus Mir hervorgegangen, doch werdet ihr mit dem Gewande eurer Verdienste und Tugenden geschmückt zu Mir zurückkehren müssen. (63, 22)

43. Wahrlich, Ich sage euch, die Geister der Gerechten, die nahe bei Gott wohnen, verdienten sich mit ihren eigenen Werken das Recht, jenen Platz einzunehmen – nicht, weil Ich ihnen diesen gegeben habe. Ich wies ihnen nur den Weg und zeigte ihnen am Ende desselben eine hohe Belohnung.

44. Gesegnet seien, die zu Mir sagen: “Herr, Du bist der Weg, das Licht, das ihn erhellt, und die Kraft für den Wanderer. Du bist die Stimme, die die Wegrichtung angibt und uns auf der Lebensreise neu belebt; und Du bist auch die Belohnung für den, der zum Ziele gelangt.” – Ja, meine Kinder, Ich bin das Leben und die Auferstehung von den Toten. (63, 74 – 75)

45. Heute fragt der Vater nicht: Wer ist imstande und bereit, das Menschengeschlecht mit seinem Blut zu retten? Noch wird Jesus antworten: “Herr, ich bin das Lamm, das bereit ist, mit seinem Blut und seiner Liebe den Weg zur Entsühnung der Menschheit zu bahnen.”

46. Auch werde Ich mein “Wort” nicht senden, um in dieser Zeit Mensch zu werden. Dieses Zeitalter ist für euch vorüber und ließ seine Lehre und Erhebung in eurem Geist zurück. Jetzt habe Ich eine neue Epoche geistigen Fortschritts eingeleitet, in welcher ihr diejenigen sein sollt, die Verdienste erwerben. (80, 8 – 9)

47. Ich will euch alle glücklich sehen, in Frieden und im Lichte wohnend, damit ihr nach und nach alles besitzt – nicht nur durch meine Liebe, sondern auch durch eure Verdienste; denn dann werden eure Genugtuung und euer Glück vollkommen sein. (245, 34)

48. Ich kam, euch die Schönheit eines höheren Lebens als das menschliche zu zeigen, euch zu hohen Werken zu inspirieren, euch das Wort zu lehren, das Liebe erweckt, euch das nie gekannte Glück zu verheißen, das jenen Geist erwartet, der den Berg des Opfers, des Glaubens und der Liebe zu ersteigen vermochte.

49. All dies sollt ihr in meiner Unterweisung erkennen, damit ihr endlich begreift, dass es eure guten Werke sind, die euren Geist der wahren Glückseligkeit näher bringen werden. (287, 48 – 49)

50. Wenn ihr, um von einem Kontinent der Erde zu einem andern zu reisen, viele hohe und niedrige Berge, Meere, Völker, Städte und Länder durchqueren müsst, bis ihr das Ziel eurer Reise erreicht, so bedenkt, dass ihr, um zu jenem Gelobten Land zu gelangen, gleichfalls lange reisen müsst, damit ihr auf der langen Reise Erfahrung, Erkenntnis, Entfaltung und Entwicklung des Geistes erlangt. Dies wird die Frucht des Lebensbaumes sein die ihr schließlich genießen werdet, nachdem ihr viel gekämpft und geweint habt, um sie zu erreichen. (287, 16)

51. Ihr seid Kinder des Vaters des Lichtes; doch wenn ihr aufgrund eurer Schwachheit in die Finsternis eines Lebens voller Mühen, Irrtümer und Tränen geraten seid, so werden diese Leiden vorübergehen, weil ihr euch auf meinen Ruf hin erheben werdet, wenn Ich euch rufe und euch sage: “Hier bin Ich und erhelle eure Welt und lade euch dazu ein, den Berg zu ersteigen, auf dessen Gipfel ihr den ganzen Frieden, jenes Glück und jenen Reichtum finden werdet, den ihr auf Erden vergeblich ansammeln wolltet.” (308, 5)

52. Jede Welt, jede Daseinsebene wurde geschaffen, damit die Geistwesen sich auf ihr entwickeln und einen Schritt auf ihren Schöpfer zu tun und so immer weiter auf dem Wege der Vervollkommnung vorankommend Gelegenheit haben, fleckenlos, rein und wohlgestaltet ans Ziel ihres Reiseweges zu gelangen, auf den Gipfel der geistigen Vollkommenheit, was eben gerade das Wohnen im Reiche Gottes ist.

53. Wem erscheint es unmöglich, schließlich “im Schoße Gottes” zu wohnen? Ach ihr armseligen Verstandesmenschen, die ihr nicht wirklich nachzudenken versteht! Habt ihr schon vergessen, dass ihr aus meinem Schoße ins Dasein tratet, das heißt, dass ihr bereits zuvor in ihm existiert habt? Es ist doch nichts Seltsames daran, dass alles, was dem Quell des Lebens entsprang, zu seiner Zeit zu ihm zurückkehrt.

54. Jeder Geist war, als er aus Mir ins Leben trat, jungfräulich rein; doch hernach befleckten sich viele auf ihrem Wege. Dennoch – da alles von Mir in weiser, liebevoller und auf Gerechtigkeit bedachter Weise vorausgesehen wurde, ging Ich unverzüglich daran, auf dem Wege, den meine Kinder durchlaufen mussten, alle notwendigen Mittel für ihre Rettung und Erneuerung bereitzustellen.

55. Auch wenn jene geistige Jungfräulichkeit von vielen Wesen geschändet wurde, wird der Tag kommen, an dem sie sich von all ihren Verfehlungen läutern und dadurch ihre ursprüngliche Reinheit zurückgewinnen. Die Läuterung wird in meinen Augen sehr verdienstvoll sein, denn der Geist wird sie durch große und fortwährende Prüfungen seines Glaubens, seiner Liebe, seiner Treue und seiner Geduld errungen haben.

56. Ihr alle werdet auf dem Weg der Arbeit, des Kampfes und des Schmerzes zum Reich des Lichtes zurückkehren, wo ihr es nicht mehr nötig habt, in einen menschlichen Körper zu inkarnieren, noch in einer Welt aus Materie zu leben; denn dann wird euch euer geistiges Wirkungsvermögen bereits befähigen, euren Einfluss und euer Licht von einer Daseinsebene zur andern zu senden und fühlbar zu machen. (313, 21 – 24)

Die mächtigste Kraft zur Erlösung

57. Seht, hier ist der Weg, geht auf ihm, und ihr werdet euch retten. Wahrlich, Ich sage euch, es ist nicht nötig, Mich in dieser Zeit gehört zu haben, um das Heil zu erlangen. Jeder, der im Leben mein göttliches Gesetz der Liebe ausübt und jene am Schöpfer inspirierte Liebe in Nächstenliebe verwandelt, ist gerettet. Er gibt Zeugnis von Mir in seinem Leben und in seinen Werken. (63, 49)

58. Wenn die Sonne auf die ganze Natur und auf alle Wesen Lebenslicht ausstrahlt, und wenn auch die Sterne Licht auf die Erde ausstrahlen, – warum sollte dann nicht der Göttliche Geist Licht auf den Geist des Menschen ausstrahlen?

59. Jetzt sage Ich euch: Menschen, geht in euch, lasst das Licht der Gerechtigkeit, das seinen Ursprung in der Liebe hat, sich auf der Welt verbreiten. Lasst euch durch meine Wahrheit davon überzeugen, dass ihr ohne wirkliche Liebe eure Rettung nicht erlangen werdet. (89, 34 – 35)

60. Mein Licht ist für alle meine Kinder; nicht nur für euch, die ihr diese Welt bewohnt, sondern für all die Geistwesen, die auf unterschiedlichen Daseinsebenen leben. Sie alle werden befreit und zum ewigen Leben auferstanden sein, wenn sie mit ihren Werken der Liebe an ihren Geschwistern mein göttliches Gebot erfüllen, das von euch fordert, dass ihr euch untereinander liebt. (65, 22)

61. Geliebtes Volk, dies ist der “Dritte Tag”, an dem Ich mein Wort unter den “Toten” zu neuem Leben erwecke. Dies ist die “Dritte Zeit”, in der Ich vor der Welt in geistiger Weise erscheine, um ihr zu sagen: “Hier ist derselbe Christus, den ihr am Kreuze sterben saht, und Er spricht derzeit zu euch, denn Er lebt und wird leben und wird immer sein.”

62. Dagegen sehe Ich, dass die Menschen ein hinsichtlich des Glaubens, der Liebe und des Lichtes totes Herz im Leibe haben, obwohl sie in ihren Religionsgemeinschaften behaupten, die Wahrheit zu verkünden. Sie meinen, dass sie ihre Rettung gesichert haben, wenn sie in ihren Kirchen beten und an ihren Riten teilnehmen. Doch Ich sage euch, die Welt muss erfahren, dass die Erlösung des Geistes nur durch die Vollbringung von Werken der Liebe und Barmherzigkeit erlangt wird.

63. Die Versammlungsstätten sind nur eine Schule. Die Kirchen sollen sich nicht nur darauf beschränken, das Gesetz zu erklären, sondern sie sollen dafür sorgen, dass die Welt versteht, dass das Leben ein Weg ist, auf dem man das zur Anwendung bringen muss, was man vom göttlichen Gesetz gelernt hat, indem man meine Lehre der Liebe ausübt. (152, 50 – 52)

64. Christus wurde Mensch, um vor der Welt die Göttliche Liebe zu offenbaren. Aber die Menschen haben harte Herzen und einen besserwisserischen Verstand, sie vergessen bald eine empfangene Lehre und legen sie falsch aus. Ich wusste, dass die Menschen nach und nach Gerechtigkeit und Liebe mit Rache und Strafe verwechseln würden. Deshalb kündigte Ich euch eine Zeit an, in der Ich geistig zur Welt zurückkehren würde, um den Menschen die Lehren zu erklären, die sie nicht verstanden hatten.

65. Jene verheißene Zeit ist diese, in der ihr lebt, und Ich habe euch meine Unterweisung gegeben, damit meine Gerechtigkeit und göttliche Weisheit als eine vollkommene Lehre der erhabenen Liebe eures Gottes offenbart wird. Meint ihr, dass Ich gekommen bin, weil Ich fürchte, dass die Menschen schließlich die Werke ihres Herrn oder sogar das Leben selbst vernichten werden? Nein, Ich komme nur aus Liebe zu meinen Kindern, die ich voll Licht und Frieden sehen möchte.

66. Ist es nicht recht und billig, dass auch ihr nur aus Liebe zu Mir kommt? Doch nicht aus Liebe zu euch selbst, sondern in der Liebe zum Vater und zu euren Mitmenschen. Meint ihr, dass sich jener an der Göttlichen Liebe inspiriert, der nur aus Furcht vor Höllenqualen die Sünde meidet, oder jener, der gute Werke nur im Gedanken an die Belohnung tut, die er damit erlangen kann, nämlich einen Platz in der Ewigkeit zu gewinnen? Wer so denkt, kennt Mich nicht, noch kommt er aus Liebe zu Mir. Er handelt nur aus Liebe zu sich selbst. (164, 35 – 37)

67. Mein ganzes Gesetz ist in zwei Geboten zusammengefasst: der Liebe zu Gott und der Liebe zum Nächsten. Dies ist der Weg. (243, 4)

Rettung und Erlösung für jeden Geist

68. Jetzt komme Ich nicht, um körperlich Tote zu erwecken, wie Ich es mit Lazarus in der “Zweiten Zeit” tat. Heute kommt mein Licht, den Geist zu erwecken, der Mir gehört. Und dieser wird sich durch die Wahrheit meines Wortes zum ewigen Leben erheben; denn euer Geist ist der Lazarus, den ihr derzeit in eurem Wesen tragt und den Ich von den Toten auferwecken und heilen werde. (17, 52)

69. Auch das geistige Leben wird von Gesetzen regiert, und wenn ihr euch von ihnen entfernt, fühlt ihr sehr bald die schmerzlichen Folgen jenes Ungehorsams.

70. Erkennt, wie groß mein Verlangen ist, euch zu retten. Heute wie damals werde Ich das Kreuz auf Mich nehmen, um euch zum wahren Leben zu erheben.

71. Wenn Mein auf Golgatha vergossenes Blut das Herz der Menschen erschütterte und sie zu meiner Lehre bekehrte, so wird es in dieser Zeit mein göttliches Licht sein, das den Geist und die Seele erbeben lässt, um euch auf den wahren Weg zurückzubringen.

72. Ich will, dass die, die für das Leben der Gnade tot sind, ewiglich leben. Ich will nicht, dass euer Geist in der Finsternis wohnt. (69, 9 – 10)

73. Erkennt, wie viele eurer Mitmenschen inmitten ihres abgöttischen Treibens das Kommen des Messias erwarten. Bedenkt, wie viele in ihrer Unwissenheit meinen, dass Ich nur kommen werde, um mein Gericht über die Bösen abzuhalten, die Guten zu retten und die Welt zu zerstören, ohne zu wissen, dass Ich unter den Menschen als Vater, als Meister, als Bruder oder Freund bin, voll Liebe und Demut, und meine helfende Hand ausstrecke, um alle zu retten, zu segnen und ihnen zu vergeben. (170, 23)

74. Niemand ist durch Zufall geboren worden, und wenn jemand sich für noch so unbedeutend, unfähig und armselig hält, so ist er doch durch die Gnade des Höchsten Wesens geschaffen worden, welches ihn ebenso liebt wie die Wesen, die er für höhere hält, und er hat eine Bestimmung, die ihn wie alle zum Schoße Gottes führen wird.

75. Seht ihr jene Menschen, die als Ausgestoßene auf den Straßen dahinziehen und Laster und Elend mit sich schleppen, ohne zu wissen, wer sie sind und wohin sie gehen? Wisst ihr von den Menschen, die noch immer in Wäldern leben, von Raubtieren umlauert? Niemand ist von meiner Vaterliebe vergessen, alle haben sie eine Aufgabe zu erfüllen, alle besitzen sie den Keim zur Entwicklung und sind auf dem Wege, auf dem die Verdienste, die Anstrengung und der Kampf den Geist Stufe um Stufe zu Mir bringen werden.

76. Wo ist jemand, der – wenn auch nur für einen einzigen Augenblick – meinen Frieden nicht ersehnt hat und sich nicht wünschte, vom irdischen Leben befreit zu sein? Jeder Geist hat Heimweh nach der Welt, die er zuvor bewohnte, nach dem Heim, in welchem er geboren wurde. Jene Welt erwartet alle meine Kinder und lädt sie ein, sich des ewigen Lebens zu erfreuen, das manche ersehnen, während andere nur den Tod erwarten, um dann aufzuhören zu sein, weil sie einen verwirrten Geist haben und ohne Hoffnung und ohne Glauben leben. Was könnte diese Wesen dazu bewegen, für ihre Erneuerung zu kämpfen? Was könnte in ihnen die Sehnsucht nach Ewigkeit erwecken? Sie erwarten nur das Nicht-Mehr-Sein, das Schweigen und das Ende.

77. Doch das “Licht der Welt” ist zurückgekehrt, “der Weg und die Wahrheit”, um euch durch seine Vergebung zum Leben auferstehen zu lassen, um euer müdes Angesicht zu liebkosen, euer Herz zu trösten und zu bewirken, dass der, der sich nicht für wert hielt zu existieren, meine Stimme vernimmt, die ihm sagt: Ich liebe dich, komm zu Mir! (80, 54 – 57)

78. Der Mensch mag fallen und sich ins Dunkel stürzen und sich daher von Mir ferne fühlen; er mag glauben, dass wenn er stirbt, alles für ihn zu Ende sei. Für Mich dagegen stirbt niemand, niemand geht verloren.

79. Wie viele gibt es, die auf der Welt für verkommene Wesen gehalten wurden und die heute voller Licht sind! Wie viele, die als Spur die Schandflecken ihrer Sünden, ihrer Laster und Verbrechen hinterlassen haben, haben bereits ihre Läuterung erreicht! (287, 9 – 10)

80. Zwar beflecken viele ihren Geist; doch verurteilt sie nicht, denn sie wissen nicht, was sie tun. Auch sie werde Ich retten, ungeachtet dessen, dass sie Mich derzeit vergessen haben, oder Mich durch die falschen Götter ersetzt haben, die sie auf der Welt schufen. Auch sie werde Ich in mein Reich bringen, selbst wenn sie jetzt – weil sie den falschen Propheten folgen – den gütigen Christus vergessen haben, welcher für sie sein Leben hingab, um sie seine Lehre der Liebe zu lehren.

81. Für den Vater ist niemand “böse”, niemand kann es sein, da sein Ursprung in Mir ist. Verirrte, Blinde, Gewalttätige, Rebellen – so sind viele meiner Kinder aufgrund ihres freien Willens geworden, mit dem sie ausgestattet wurden. Doch in allen wird es licht werden, und Meine Barmherzigkeit wird sie auf den Weg zu ihrer Erlösung führen. (54, 45 – 46)

82. Ihr alle seid mein Same, und der Meister erntet ihn. Wenn unter den guten Samen der Unkrautsame gelangt, nehme Ich auch ihn liebevoll in meine Hände, um ihn in goldenen Weizen umzuwandeln.

83. Ich sehe in den Herzen den Samen des Unkrauts, des Morastes, des Verbrechens, des Hasses, und dennoch ernte und liebe Ich euch. Ich liebkose und reinige diesen Samen, bis er wie Weizen in der Sonne glänzt.

84. Meint ihr, dass die Macht meiner Liebe nicht fähig ist, euch zu erlösen? Ich werde euch, nachdem Ich euch gesäubert habe, in meinen Garten säen, wo ihr neue Blüten und neue Früchte tragen werdet. Zu meiner göttlichen Aufgabe gehört es, euch meiner würdig zu machen. (256, 19 – 21)

85. Wie könnte für Mich ein Geist unwiederbringlich verloren gehen, wo er doch einen Funken meines Lichtes in sich trägt, welcher niemals erlischt, und Ich auf allen Wegen bei ihm bin? So lange auch seine Widersetzlichkeit andauern oder seine Verwirrung anhalten mag – niemals werden diese dunklen Kräfte meiner Ewigkeit standhalten. (255, 60)

86. Für Mich ist es ebenso verdienstvoll, wenn ein mit der Spur schwerster Verfehlungen beflecktes Wesen von einem hohen Ideal inspiriert sich läutert, als wenn ein Wesen, das standhaft rein geblieben ist, bis zuletzt darum ringt, sich nicht zu beflecken, weil es von Anbeginn das Licht liebte.

87. Wie ferne der Wahrheit wandeln jene, die meinen, dass die verwirrten Geister eine andere Beschaffenheit haben als die Geister des Lichtes!

88. Ungerecht wäre der Vater, wenn dies wahr wäre, wie Er auch nicht mehr der Allmächtige wäre, wenn es Ihm an der Weisheit und Liebe mangelte, um die Befleckten, die Unreinen, die Unvollkommenen zu retten, und Er sie nicht mit allen Gerechten in ein- und derselben Heimstatt vereinen könnte. (295, 15 – 17)

89. Wahrlich, Ich sage euch, selbst jene Wesen, die ihr Versucher oder Dämonen nennt, sind nur verwirrte oder unvollkommene Wesen, derer sich der Vater weise bedient, um seine hohen Ratschlüsse und Pläne durchzuführen.

90. Aber diese Wesen, deren Geister heute von Finsternis umfangen sind, und von denen viele einen schlechten Gebrauch der Fähigkeiten gemacht haben, die Ich ihnen gewährt habe, werden – wenn die Zeit dazu für sie gekommen ist – von Mir gerettet werden.

91. Denn der Augenblick wird kommen, o Israel, da alle Geschöpfe des Herrn Mich ewig rühmen werden. Ich wäre nicht mehr Gott, wenn Ich mit meiner Macht, meiner Weisheit und meiner Liebe einen Geist nicht erretten könnte. (302, 31)

92. Wann haben die Eltern auf Erden nur die guten Kinder geliebt und die Bösen verabscheut? Wie oft habe Ich sie am liebevollsten und sorgsamsten gerade denen gegenüber gesehen, die sie am meisten verletzen und leiden lassen! Wie sollte es möglich sein, dass ihr größere Werke der Liebe und Vergebung tun könntet, als es die meinen sind? Wann hat man schon einmal erlebt, dass der Meister von den Jüngern lernen muss?

93. Wisset also, dass Ich niemanden meiner für unwürdig halte, und dass der Weg zum Heil euch daher ewiglich einlädt, ihn zu beschreiten, ebenso wie die Tore meines Reiches, welche das Licht, der Friede und das Gute sind, für immer offen stehen in Erwartung der Ankunft derer, die dem Gesetze und der Wahrheit ferne standen. (356, 18 – 19)

Die herrliche Zukunft der Kinder Gottes

94. Ich werde nicht zulassen, dass ein einziges meiner Kinder sich verirrt oder gar verloren geht. Die Schmarotzerpflanzen verwandle Ich in fruchtbringende, denn alle Geschöpfe wurden ins Dasein gerufen, um ein Ziel der Vollkommenheit zu erreichen.

95. Ich will, dass ihr euch mit Mir an meinem Werke erfreut. Schon früher habe Ich euch an meinen Eigenschaften teilhaben lassen, weil ihr ein Teil von Mir seid. Da alles Mir gehört, mache Ich auch euch zu Eigentümern meines Werkes. (9, 17 – 18)

96. Zweifelt nicht an meinem Worte. In der “Ersten Zeit” erfüllte Ich euch meine Verheißung, Israel aus der Knechtschaft Ägyptens – welche Abgötterei und Finsternis bedeutete – zu befreien, um euch nach Kanaan zu führen, dem Land der Freiheit und der Verehrung des lebendigen Gottes. Dort wurde euch mein Kommen als Mensch angekündigt, und die Prophetie wurde Wort für Wort in Christus erfüllt.

97. Ich, jener Meister, der in Jesus wohnte und euch in ihm liebte, versprach der Welt, in einer anderen Zeit zu ihr zu sprechen und Mich im Geiste zu offenbaren. Und hier ist die Erfüllung meiner Verheißung.

98. Heute kündige Ich euch an, dass Ich für euren Geist wunderbare Regionen, Aufenthaltsorte, geistige Heimstätten reserviert habe, wo ihr die wahre Freiheit finden könnt um zu lieben, das Gute zu tun und mein Licht zu verbreiten. Könnt ihr daran zweifeln, nachdem Ich euch meine früheren Verheißungen erfüllt habe? (138, 10 – 11)

99. Mein göttliches Verlangen ist es, euch zu retten und euch in eine Welt des Lichtes, der Schönheiten und der Liebe zu führen, wo ihr aufgrund der Erhebung des Geistes, der Hochherzigkeit der Gefühle, des Ideals der Vollkommenheit freudig schwingt. Doch erkennt ihr nicht in diesem göttlichen Verlangen meine Vaterliebe? Zweifellos muss der, der dies nicht so versteht, blind sein. (181, 13)

100. Bedenkt: Alle Schönheiten dieser Welt sind dazu bestimmt, zu verschwinden, um irgendeinmal anderen Platz zu machen. Doch euer Geist wird weiterhin ewig leben und den Vater in all seiner Herrlichkeit schauen – den Vater, aus dessen Schoße ihr stammt. Alles Geschaffene muss zu dem Ort zurückkehren, von dem es ausging. (147, 9)

101. Ich bin das ewige Licht, der ewige Friede und die ewige Seligkeit, und da ihr meine Kinder seid, ist es mein Wille und meine Pflicht, euch zu Teilhabern an meiner Herrlichkeit zu machen; und dafür lehre Ich euch das Gesetz als den Weg, der den Geist in die Höhen jenes Reiches leitet. (263, 36)

102. Seid euch immer bewusst, dass der Geist, welcher die hohen Grade der Güte, der Weisheit, der Reinheit und der Liebe erreicht, über der Zeit, dem Schmerz und den Entfernungen steht. Er ist nicht darauf beschränkt, an einem Ort zu wohnen, er vermag überall zu sein und kann allerorten eine höchste Wonne daran finden, zu existieren, zu fühlen, zu wissen, zu lieben und sich geliebt zu wissen. Dies ist der Himmel des Geistes. (146,70-71)

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flagge en  Chapter 31… Redemption & Eternal Salvation

THE THIRD TESTAMENT Chapter 31 – Revelations of Jesus Christ
Redemption & Eternal Salvation

The Correction of Mistaken Concepts about Redemption
Thus saith the Lord…

1. Many men have accepted the idea that all the tears of this world have been caused by the sins of its first inhabitants, and in their clumsiness in interpreting the parable have come to say, that Christ came to wash away the stain with his blood. If this affirmation were true, why, in spite of that already consummated sacrifice, would men continue to sin and to suffer?

2. Jesus came to earth to teach men the road to perfection, a road He pointed out with his life, his words, and his deeds. (150, 43 – 44)

3. All will reach the goal according to the fulfillment of your mission; for that purpose I have come to deliver My teachings, which are inexhaustible, in order for you to ascend the ladder of your evolution. It is not My blood that will save you, but My light within your spirit which will redeem you. (8, 39)

4. I will be given a new cross in this Third Era. It will not be visible to mortal eyes but from its height I will send My message of love to humanity; and My blood, which is the essence of My word, will be converted into light for the spirit.

5. Those who judged Me in that era, today repented, give light with their spirits to the heart of humanity as restitution for their faults.

6. Before My doctrine triumphs over the evilness of men, it must be flogged and mocked, just as Christ suffered on the cross. My light must emerge from every wound to illuminate the darkness of this world that lacks love. My invisible blood must also spread over humanity to once again show it the path of its redemption. (49, 17 – 19)

7. I tell you once again, that in Me all humanity will be saved. That blood shed at Calvary is life for the spirit, but it is not in the blood itself, which fell to the dust of the earth, but rather the Divine love that is represented by it. Now, when I speak to you of My blood, you know what meaning it holds.

8. Many men have spilled their blood in the service of the Lord and for love of their brothers, but that has not represented the Divine blood, only spiritual, only human.

9. The blood of Jesus represents Divine love because it bore no stain; in the Master there was never any sin, and of his blood He gave even the last drop to make you comprehend that God is everything for his creatures, that for them He gives himself completely, because He loves them infinitely.

10. If the dust of the earth drank that liquid that sustained life in the body of the Master, it was so that you would understand that My Doctrine would fertilize the lives of men with the Divine watering of its love, its wisdom, and its justice.

11. The world, incredulous and skeptical of the words and examples of the Master, disputes My teaching, saying that Jesus shed his blood to save mankind from sin, but that in spite of it, the world has not been saved; it sins more every day in spite of being more evolved.

12. “Where, then, is the power of that blood of redemption?” men ask, while those who should be teaching the true concepts of My doctrine do not know how to satisfy the questions of those hungry for light and thirsty to know the truth.

13. I tell you, in this era, the questions of those who do not know, have a better basis and sense than the answers and explanations given to them by those who say they know the truth.

14. I have come again to speak to you, and here you have My words for those who think that blood achieved the salvation of the sinners before the Divine justice, that it saved all who were lost and condemned to torment.

15. I tell you, if the Father, who knows all, had believed that humanity were not going to understand and make use of all the words and works that Jesus gave to them, truly, He would never have sent him, for the Creator has never done anything unnecessary, nothing that is not destined to give fruit. And if He sent Jesus to be born, grow, and die among men, it was so that the radiant and fertile life of the Master would remain to mark an imperishable path; an indelible track, so that all his children would find the way that leads them to true love, and that complying with his Doctrine, leads them to the mansion where their Creator awaits them.

16. He knew also, that the blood that spoke of purity, of infinite love, upon being shed to the very last drop, would teach humanity to complete the mission that raises them to the Promised Land with faith in their Creator, where upon presenting their fulfillment, they may say: “Lord, it is finished.”

17. Now I can tell you, that it was not the hour of the shedding of My blood on the cross that marked the moment of human redemption. My blood remains here, in the present world, alive, fresh, tracing with the bloody mark of My passion, the path of your restitution that will lead you to conquer the dwelling that your Father has promised you.

18. I have told you: I am the source of life, come and wash your stains so that you may walk free and safe to your Father and Creator.

19. My fountain is that of love, it is inexhaustible and infinite; of that speaks My blood shed in that time; it signed My Word and sealed My Doctrine. (158, 23 – 33)

20. Now, many centuries distant from those events, I tell you that in spite of Jesus having spilled his blood for all humanity, only those who have followed the path that Jesus came to show you have achieved salvation, while those who have persisted in their ignorance and fanaticism, their errors, or their sin, are not yet saved.

21. I told you that were I to make Myself man a thousand times, and a thousand times die on the cross, while humanity does not rise to follow me, it will not have achieved its salvation; it is not My cross which will save you, but your own. I bore mine on My back, on it I died as a man, and in that instant I was in the bosom of the Father. You must imitate Me in meekness and love, bearing your cross on your backs with true humility until you reach the end of your mission, so that you too may come to be with your Father.

22. There are none who do not wish to find happiness, and the more lasting, the better, because I come to show you a road that leads to the supreme and eternal happiness. Nevertheless, I merely show you the way and leave you to choose that which most pleases you.

23. I ask you: If you wish happiness, why do you not sow it so that you can harvest it later? How few there are who have felt the impulse to render themselves to humanity! (169, 37 – 38)

24. The ideas you have of the meaning of life on earth, of what the spirit is, and of what the spiritual valley is, are mistaken.

25. The majority of believers think that living with a certain rectitude, or repenting, in the last instant of life, of the errors they have made, they have assured themselves of glory for their spirits.

26. That false concept that blinds men does not permit them to persevere throughout their lives in compliance with the law, and causes their spirits, when they abandon this world and come to the spiritual mansion, to find themselves in a place where they do not behold the marvels they had imagined, nor feel the supreme happiness to which they think they have a right.

27. Do you know what happens to those beings that felt sure of reaching heaven but instead find only confusion? Upon no longer inhabiting the earth because they no longer have the point of support provided by their physical shell, and being unable to ascend to the heights in which the dwellings of the spiritual light are found, without realizing it, they create for themselves a world that is neither human nor profoundly spiritual.

28. Then is when the spirits ask: “Is this the Glory? Is this the dwelling fated by God for the spirits after such a long journey on earth?”

29. “No,” say others; “This cannot be the bosom of the Lord, where only light, love, and purity may exist.”

30. Slowly, through meditation and pain, the spirit comes to understanding. It understands the Divine justice, and illuminated by the light of its conscience judges its past works, and discovers them to have been petty and imperfect, not worthy of the reward He had expected.

31. It is then, with this preparation, humility appears, and the desire to return to the roads abandoned to erase the stains incurred, repair the errors, and earn true merit before the Father.

32. It is necessary to explain these things to humanity, so that they may understand that the material life is an opportunity for men to earn merit for their spirits, merit which elevate them until they deserve a dwelling place of higher spirituality, wherein, again they must earn merit in order to avoid becoming stagnant, and to continue climbing, step by step, for: “In My Father’s house are many mansions.”

33. These merits you earn through love, as the eternal law of the Father has told you. And thus, from step to step on the ladder of perfection your spirit shall go learning the path that leads to glory, to true glory, which is the perfection of the spirit. (184, 40 – 45)

34. Truly I tell you, that if in this Era I had come as a man, your eyes would still have had to see My fresh and bleeding wounds, for the sins of men have not ceased, nor have they wished to redeem themselves in memory of the blood shed by me on Calvary as a proof of My love for humanity. But I have come in spirit so that you may avoid the affront of beholding the work of those who judged and sentenced me on earth.

35. All is forgiven, but in every spirit exists something of that which I spilled out for all on the cross; do not believe that that breath and that blood will be diluted or lost, they represented the spiritual life that I poured forth from that instant to all men. What is more, for reason of that blood that sealed My word and confirmed what I said and did on the earth, men rose up in search of the regeneration of their spirits.

36. My word, My works, and My blood were not, and shall not be in vain. If sometimes it seems to you that My name and My word are almost forgotten, you will see how they arise again, full of life, vigor, and purity, like a seed that in spite of being constantly embattled, never dies. (321, 64 – 66)

37. The blood of Jesus converted into the light of redemption continues penetrating spirits as salvation. My Spirit is eternally giving salvation and light, continuously penetrating with the rays of My light to where darkness exists. Every moment My Divine Spirit is spilling, not as human blood, but in essence and spiritual life over all My children. (319, 36)

“Heaven” must be Earned

38. Dominated by the forces of their low passions, men have descended so deeply in their sinfulness that they have lost all hope of salvation; but there is not one who can not be saved. For the spirit will arise once it is convinced that human turmoil will not cease as long as it does not listen to the voice of its conscience, fulfilling My law until the end of its destiny, which is not on earth but in eternity.

39. Those who believe that their existence is absurd and believe that their struggles and suffering are useless, fail to realize that life is the teacher that molds and pain the chisel that perfects. Do not think that I created pain to offer it to you in a cup. Do not think that I have made you fall. Man fell in disobedience by himself, and for that reason He must also arise by his own effort. Neither think that only pain will perfect you, no, you will also come to me by practicing love, for I am love. (31, 54 – 55)

40. Pray more with the spirit than the material, for to save yourselves an instant of prayer or a day of love are not sufficient, but rather a life of perseverance, of patience, of elevated works, and compliance with My commandments. For this I have given you great powers and senses.

41. My work is like an ark of salvation that invites all to enter. All who comply with My laws shall not perish. If you guide yourselves by My word, you will be saved. (123, 30 – 31)

42. Keep in mind that only what is perfect reaches Me; therefore, your spirit will enter My Kingdom only when it has attained perfection. You emerged from Me without experience, but you shall return to Me adorned with the garment of your merits and virtues. (63, 22)

43. Verily I say to you that the spirits of the just who dwell near God, gained the right to occupy that place by their own deeds, not because I gave it to them; I only showed them the way and at the end of it, I revealed to them the reward.

44. Blessed are those who say to Me: “Father, you are the way, the light that illuminates it and the strength for the traveler. You are the voice that indicates the course and encourages us along the journey and you are also the reward for him who reaches the end”. Yes, My children, I am the life and the resurrection of the dead. (63, 74 – 75)

45. Today the Father will not ask: Who can and who is willing to rescue the human race with their blood; nor will Jesus answer: “Lord, I am the Lamb willing to mark the path of restitution for mankind with My blood”.

46. Nor shall I send My Word to be made flesh in this era, that Era is past for you, and it left its teaching and elevation in your spirit. Now I have opened a new stage in spiritual advancement in which it shall be you who earn merit. (80, 8 – 9)

47. I want you all to be happy, in peace, and inhabiting the light so that you may come to possess all, not only through My love, but also through your merits, for it is then that your satisfaction and happiness will be complete. (245, 34)

48. I came to show you the beauty of a life higher than the human one, to inspire you to elevated works, to teach you the word that provides abundant love, and proclaim to you the unknown happiness, that which awaits the spirit that has known how to climb the mountain of sacrifice, of faith, and love.

49. All of this you should recognize in My Teaching, so that at last you may understand it is your works that bring your spirit closer to true happiness. (287, 48 – 49)

50. If to go from one continent of the earth to another you must cross high and low mountains, seas, towns, cities and countries to reach your journey’s destination, think that to reach the Promised Land you must travel far, so that in the long journey you gather experience, knowledge, development, and the evolution of the spirit. That shall be the fruit of the tree of life, which you shall finally taste after having struggled and wept so much to reach it. (287, 16)

51. You are children of the Father of Light, yet if through your weakness you have fallen into the darkness of a life full of trouble, error, and tears, these sorrows shall pass because you will rise to My voice when I call to you saying: “I am here, illuminating your world and inviting you to scale the mountain upon whose peak you shall find all peace, happiness, and the wealth that in vain you have sought to gather on earth. (308, 5)

52. Each world, every dwelling place, was created so that in it the spirit would evolve and make a step towards their Creator, and thus, advancing more and more on the road to perfection, someday arrive white, clean and molded to the end of its journey: the peak of spiritual perfection, which is to inhabit the Kingdom of God.

53. To whom does it seem impossible to come to inhabit the bosom of God? Oh, poor minds that do not know how to reflect! Have you already forgotten that you sprang from My bosom? That you once inhabited it? There is nothing strange, that all that were born of the source of life, return to it in due time.

54. Every spirit, upon being born of Me, was pure, yet later in their road many became stained; nonetheless, all being foreseen by Me in a wise, loving, and just way, I went ahead to put all the means necessary for your salvation and regeneration along the road that My children must travel.

55. If that spiritual purity was profaned by many beings, the day will come in which they, purifying themselves of all their faults, reacquire their original purity, and this purification will be very meritorious in My eyes, for their spirit will have achieved this through great and incessant trials of their faith, their love, their faithfulness, and their patience.

56. You all will return along the road of work, struggle, and pain to the Kingdom of Light, from which you will no longer have to be made flesh in a human body, nor inhabit a material world, for by then your spiritual reach will permit you to make your influence felt and send your light from one world to another. (313, 21 – 24)

The most Powerful Force for Redemption

57. Here then is the pathway, come through it and you will be saved. Verily I say to you that it is not necessary to have listened to Me during this period to attain salvation; everyone who during his existence practices My Divine Law of love, that love inspired in the Creator that results in love toward his fellowman, will be saved; He will give testimony of Me in his life and with his deeds. (63, 49)

58. If the sun radiates the light of life over all nature, over all creatures, and if the stars also radiate light to the earth, why should the Divine Spirit not radiate light over the spirit of man?

59. I come now to tell you: humanity, stop. Let the light of justice that comes from love extend over all the world. Let My truth persuade you that without true love you will not achieve salvation. (89, 34 – 35)

60. My light is for all My children, not only for you who dwell in this world, but also for spirits who inhabit different mansions. All of them will be liberated and resurrected to an eternal life when, with their deeds of love toward their brethren, they will fulfill My Divine precept which asks that you love one another. (65, 22)

61. Beloved people, this is the third day in which I come to resuscitate My word among the dead. This is the Third Era, in which I appear to the world in spiritual form to tell you: this is the same Christ you saw expire on the cross that now comes to speak to you, because He lives, and shall live and be forever.

62. In contrast, I see that men, in spite of their religions that claim to be telling the truth, bear hearts dead to faith, and dead to love and light. They believe that by praying in their temples and attending their rites their salvation is assured; yet, I tell you that the world must know that salvation can be reached only by the realization of acts of love and charity.

63. The gathering places are only a school, the religions must not be satisfied to explain only the Law; they must make sure that humanity understands that life is the road along which they must apply what they have learned of the Divine Law, putting My Doctrine of love into practice. (152, 50 – 52)

64. Christ made himself man to show Divine love to the world, but men are hard of heart and stubborn, they soon forget the lesson shown and interpret it badly. I knew that humanity would come to confuse justice and love with vengeance and punishment, that is why I announced a time that I would return spiritually to the world, to explain to humanity the lessons that it had not understood.

65. The announced time, is that in which you now live, and I have given you My teaching to manifest My Divine justice and wisdom as a perfect lesson of the sublime love of your God. Did you think I came out of fear that men would destroy the works of their Lord, or life itself? No, I come only out of love for My children, whom I wish to see filled with light and peace.

66. Verily, is it not just that you too come to Me only out of love? Yet, not from love for yourselves, but for the love of the Father and your brothers. Do you believe that He who flees from sin only from fear of torment, or He who does good works thinking only of the prize that He may achieve upon conquering a place in eternity is inspired by Divine love? He who thinks like this does not know Me; He does not come to Me out of love, but works only out of love for himself. (164, 35 – 37)

67. All My Law is condensed in two precepts: Love of God, and love of your fellow men: that is the road. (234, 4)

Salvation and Redemption for each Spirit

68. This time I have not come to raise the dead in body, as I did with Lazarus during the Second Era, today My light comes to lift the spirits which are the ones that belong to Me. And these will arise with the truth of My word to an eternal life, because your spirit is the Lazarus which today you carry within your being and which I will resurrect and heal. (17, 52)

69. The Spiritual Realm is also governed by laws, and when you part from them, very soon you feel the painful result of that disobedience.

70. Behold how great is My yearning to save you; today, as during that period, I shall carry the cross to raise you toward the true life.

71. If My blood shed along Calvary touched the heart of mankind and converted them to My Doctrine, during this period it will be My Divine light that will shake the spirit and the flesh to make you return toward the true pathway.

72. I want those who have died to the life of grace to live eternally; I do not want your spirit to dwell in darkness. (69, 9 – 10)

73. See how many of your brothers await in the bosom of idolatry the coming of the Messiah. See how many, in their ignorance, believe that I will come only to discharge My justice upon the wicked, to save the righteous, and destroy the world, without knowing that I am among men as Father, Master, Brother, and Friend, full of love and humility, extending My charity to save, bless, and forgive all. (170, 23)

74. No one has been born by chance, and as humble, awkward or small as He believes himself to be, He has been created by the grace of the Supreme Being, who loves him as much as other beings whom He considers superior; He has a destiny that will take him, like all others, to the bosom of God.

75. Do you see those men who cross the streets like outcasts, dragging along their vice and misery, not knowing who they are nor where they are going? Do you know of men who still dwell in jungles surrounded by beasts? Not one of them is forgotten by My charity; all of them have a mission to fulfill, all of them possess the origin of evolution and are in the path where their merits, efforts and struggles will guide the spirit step to step, to Me.

76. Who is He who has not wished for My peace, even if it were only for an instant, longing to liberate himself from this earthly life? Every spirit feels nostalgia for the world that He previously inhabited, for the home where He was born. That world waits for all of My children inviting them to enjoy the eternal life that some wish for, while others merely wait for death, to cease to be, because they bear a confused spirit and live without hope and without faith. What can encourage these beings to fight for their regeneration? What can awake in them the longing for eternity? They only wait for the nonexistence, the silence and the end.

77. However, the light of the world, the way and the life have returned to resurrect you with My forgiveness, to caress your fatigued brow, to comfort your heart and make the one who felt unworthy of living listen to My voice, which says to him: I love you, come to Me! (80, 54 – 57)

78. Men may fall and sink into darkness, and feel thereby distant from Me, they may believe that when they die all is finished for them; yet, to Me, none die, and not one is lost.

79. How many there are who lived as perverse beings in this world but who today are filled with light! How many who left in their wake the stain of their sins, their vices, and their crimes who have already achieved purification. (287, 9 – 10)

80. It is true that many continue to stain their spirits, but do not judge them, for they do not know what they do. I will also save them. It does not matter that they have now forgotten me or replaced me with false gods that they have created in the world. Them too I shall take to My Kingdom, even if, because they now follow false prophets, they have forgotten the gentle Christ who gave his live to teach them his doctrine of love.

81. To the Father no one is evil; no one can be evil because all were born from me. I granted My children the gift of free will, thus many of them have chosen to be rebellious, violent, blind, and commit mistakes. However, all of them will become spiritually enlightened, and My charity will guide them along the path of redemption. (54, 45 – 46)

82. All of you are My seed, and the Master brings in the harvest; if among the good seed there are weeds, I take them with love between My hands to transform them to golden wheat.

83. I see the seed of weeds in hearts, and also muck and mire, and crime and hatred; nonetheless, I gather them all and love them. This seed I caress and purify until it shines like wheat in the sun.

84. Do you believe that the potency of My love is unable to redeem you? I will sow you after cleansing you, in My garden, where you shall bear new flowers and fruits. Within My Divine project is the mission of dignifying you. (256, 19 – 21)

85. How could I irredeemably lose a spirit if it bears within it a ray of My Light that can never be extinguished and which is before it wherever it goes? No matter how long its stubbornness or confusion lasts, that darkness will never be as enduring as My eternity. (255, 60)

86. It is as worthy before Me that a being stained with tracks of the most grievous errors purifies itself inspired by an elevated ideal, as that a being who has persevered in purity has struggled to the end to avoid stain because it loved the light from the beginning.

87. How distant from the truth are those who believe that the disturbed spirits are of a different nature from those of the spirits of light!

88. The Father would be unjust if that were true, just as He would cease being the Almighty if He lacked the wisdom and love to save those who are stained, impure, or imperfect, and if He were unable to reunite them in one dwelling with the just. (295, 15 – 17)

89. Even those beings you call demons or “tempters,” I tell you truly are nothing more than disturbed or imperfect spirits of which the Father makes wise use to bring about his high designs and plans.

90. Yet, those beings, whose spirits are today enveloped in darkness and many of whom make evil use of the gifts I have given them, shall be brought to safety by Me in due time.

91. For the moment shall come, oh Israel, when all the Lord’s creatures glorify Me for eternity. I would cease to be God, if with My power, My wisdom, and My love I could not save one spirit. (302, 31)

92. When have parents on earth loved only their good children and detested their bad ones? How many times have I seen you be tendered and more solicitous precisely with those who most offend you and make you suffer? How could it be possible that you perform works of love and forgiveness greater than My own? When has one seen the Master needing to learn from his disciples?

93. Understand, therefore, that none are judged unworthy of me, and so the road to salvation is always inviting you to follow it, just as the gates of My Kingdom, which are light, peace, and good, are permanently open in readiness, awaiting the arrival of those who have been far from the Law and truth. (356, 18 – 19)

The Glorious Future of the Children of God

94. I will not permit a single one of My children to become confused nor to be lost. I will convert those parasitic plants into fruitful ones, for all creatures have been created to reach a perfect goal.

95. I want you to rejoice with Me in My Work; previously, I have already shared My attributes with you because you are part of Me; If everything belongs to Me, I also make you owners of My Work. (9, 17 – 18)

96. Do not doubt My word; in the First Era I fulfilled My promise to liberate Israel from the slavery in Egypt that symbolized idolatry and darkness, to bring you to Canaan, a land of freedom and worship of the living God. There My coming as a man was announced, and the prophecy was fulfilled, word for word, in Christ.

97. I, the Master who inhabited and loved you in Jesus, promised the world to speak to it in another time, to manifest Myself in Spirit; here you have the fulfillment of My promise.

98. Today I announce to you that I have reserved for you marvelous regions, dwellings, and spiritual mansions where you can find the true freedom to love, to do good, and to extend My light. Can you doubt it, after the fulfillment of My earlier promises? (138, 10 – 11)

99. My Divine yearning is to save you and carry you to a world of light, beauty, and love where you will yearn for the elevation of the spirit, the nobility of the sentiments, and the ideal of perfection. What is more, do you not perceive in this Divine yearning My love as Father? Certainly, whoever cannot understand this must be blind. (181, 13)

100. Look! All the galas of this world are destined to disappear and give way to others, but your spirit shall continue to live forever and shall behold the Father in all his splendor: the Father from whose bosom you sprang. All that is created must return to the place it came from. (147, 9)

101. I am the light, the peace, and eternal happiness, and as you are My children, I both wish to, and must, make you participants in My glory, and that is why I teach you the Law as the road that leads the spirit to the heights of that Kingdom. (263, 36)

102. Keep always in mind that the spirit that reaches the high grades of goodness, wisdom, purity, and love, is beyond time, pain, and distances. It is not limited to inhabiting one place, for it can be everywhere, and find in all a supreme delight in existing, in feeling, in knowing, in loving and knowing it is loved. That is the heaven of the spirit. (146, 70 – 71)

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flagge fr  Chapitre 31… Rédemption et Salut éternel

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 31 – Révélations de Jésus-Christ
Rédemption et Salut éternel

Les concepts erronés à propos de la Rédemption
Cela dit le Seigneur…

1. Nombreux ont été les hommes qui ont accepté que toutes les larmes de ce monde aient été causées par un péché des premiers habitants et, dans leur maladresse à analyser la parabole, en sont arrivés à affirmer que le Christ vint pour laver toute tache de son sang. Si telle affirmation avait été vraie, pourquoi, bien que ce sacrifice fût déjà consommé, les hommes continuent-ils de pécher et aussi de souffrir?

2. Jésus vint sur la Terre pour enseigner aux hommes le chemin de la perfection, chemin qu’Il montra par sa vie, ses actions et ses paroles. (150, 43-44)

3. Tous, vous atteindrez l’objectif grâce à l’accomplissement de votre mission, C’est pour cela que je suis venu vous livrer mes enseignements qui sont inépuisables, afin que vous vous éleviez sur l’échelle de votre évolution. Ce n’est pas mon sang qui vous sauve, mais ma lumière en votre esprit qui vous sauvera. (8, 39)

4. On me donnera une nouvelle croix au Troisième Temps : celle-ci ne sera pas visible aux yeux des mortels mais, depuis sa hauteur j’enverrai mon message d’amour à l’humanité, et mon sang, qui est l’essence de ma parole, sera converti en lumière pour l’esprit.

5. Ceux qui me jugèrent en son temps, repentis aujourd’hui, illuminent, avec leur esprit, le coeur de l’humanité, pour réparer leurs fautes.

6. Afin que ma doctrine triomphe de la méchanceté des hommes, il faudra qu’elle soit auparavant fouettée et raillée, comme le fut le Christ sur la croix. Il est indispensable que, de chaque blessure, resplendisse ma lumière pour illuminer les ténèbres de ce monde en manque d’amour. Il est indispensable que mon sang invisible retombe sur l’humanité pour lui montrer à nouveau le chemin de sa rédemption. (49, 17-19)

7. Une fois de plus je vous déclare qu’en Moi toute humanité sera sauvée. Ce sang répandu au Calvaire est la vie pour tout esprit, mais il ne s’agit pas du sang en lui-même, puisqu’il a coulé sur la poussière de la terre, mais de l’amour divin qui y est représenté. Lorsque je vous parle de mon sang, vous savez donc maintenant de quoi il s’agit et de sa signification.

8. Beaucoup d’hommes ont versé leur sang au service de leur Seigneur et par amour à leurs frères; mais cela n’a pas représenté l’amour divin, mais seulement le spirituel, l’humain.

9. Le sang de Jésus représente, bel et bien, l’amour divin parce qu’il n’y a aucune tache en lui. Le Maître ne commit jamais de péché et Il vous donna jusqu’à la dernière goutte de son sang pour vous faire comprendre que Dieu est Tout pour ses créatures, qu’Il se dévoue complètement à elles, sans réserve, parce qu’Il les aime infiniment.

10. La poussière de la terre but ce liquide qui fut la vie dans le corps du Maître, c’est pour que vous compreniez que ma Doctrine devrait féconder la vie des hommes avec le divin arrosage de son amour, de sa sagesse et de sa justice.

11. Le monde, incrédule et sceptique quant aux paroles et aux exemples du Maître, combat mon enseignement affirmant que Jésus répandit son sang pour sauver l’humanité du péché et que, en dépit de cela, le monde ne s’est pas sauvé, qu’il commet chaque jour davantage de péchés bien qu’il soit plus évolué.

12. Où est-il donc le pouvoir de ce sang de rédemption? C’est ce que se demandent les hommes, tandis que ceux qui devraient enseigner les véritables concepts de ma Doctrine sont incapables de satisfaire aux questions des affamés de lumière et des assoiffés de connaître la vérité.

13. En ce temps, je vous dis que les questions de ceux qui ne savent pas ont davantage de fond et sont plus sensées que les réponses et les explications qu’en donnent ceux qui prétendent connaître la vérité.

14. Mais je suis venu à nouveau pour vous parler et voici mes paroles à l’adresse de ceux qui pensent que ce sang réussit à racheter les pécheurs devant la justice divine et tous ceux qui étaient perdus et condamnés au supplice.

15. Laissez-Moi vous dire que si le Père, Celui qui sait tout, avait cru que l’humanité n’allait pas tirer profit ni comprendre tout l’enseignement que Jésus lui offrit, au travers de ses paroles et de ses actions, certes Il ne l’aurait jamais envoyé, parce que le Créateur n’a jamais rien fait qui soit inutile, rien qui ne fût destiné à porter ses fruits. Mais Il l’envoya pour naître, grandir, souffrir et mourir parmi les hommes parce qu’Il savait que cette vie rayonnante et féconde du Maître marquerait à tout jamais, par ses oeuvres, un chemin ineffaçable, indélébile, pour que tous ses enfants trouvent la voie qui les conduise au véritable amour et qui, en respectant sa Doctrine, les guide vers la demeure où les attendait leur Créateur.

16. Il savait, par ailleurs, que ce sang qui parlait de pureté et d’amour infini, en se répandant jusqu’à la dernier goutte, enseignerait à l’humanité à accomplir, avec foi en son Créateur, la mission qui l’élèverait jusqu’à la Terre Promise où, au moment de présenter son accomplissement, elle pourra me dire : «Seigneur, tout est consommé».

17. Maintenant je peux vous dire que ce ne fut pas l’heure à laquelle se répandit mon sang sur la croix qui indiquera l’heure de la rédemption humaine. Mon sang resta ici dans le monde, présent, en vie, frais, marquant, de l’empreinte ensanglantée de ma passion, la voie de votre restitution qui vous emmènera à conquérir la demeure que votre Père vous a promise.

18. Je vous ai dit : Je suis la source de la vie, venez vous laver de vos taches pour pouvoir marcher libres et saufs vers votre Père et Créateur.

19. Ma source est d’amour, inépuisable et infini. C’est de cela que vous parle mon sang versé en ce temps-là; il scella ma parole, il couronna ma Doctrine. (158, 23-33)

20. A l’heure actuelle, à plusieurs siècles des événements, je vous dis que, en dépit d’avoir répandu mon sang pour toute l’humanité, seul ont réussi à obtenir leur salut ceux qui ont emprunté le chemin que Jésus vint vous montrer, tandis que tous ceux qui se sont obstinés dans l’ignorance, dans leur fanatisme, dans leurs erreurs ou dans le péché, ne sont pas encore à l’abri.

21. Je vous ai dit que si mille fois je me faisais homme, et si mille fois je mourais sur la croix, si l’humanité ne se lève pour me suivre, jamais elle n’atteindra son salut. Ce n’est pas ma croix qui doit vous sauver, mais la vôtre; Moi, j’ai porté la mienne sur les épaules et j’y ai expiré en tant qu’homme, et dès cet instant je fus dans le giron du Père. Vous devez m’imiter en mansuétude et en amour, en portant sur les épaules votre croix, avec une sincère humilité, jusqu’à aboutir dans votre mission, afin que vous aussi arriviez à être près de votre Père.

22. Tout un chacun souhaite trouver le bonheur, et mieux encore s’il dure le plus longtemps possible. Je viens vous montrer un chemin qui conduit au bonheur suprême et éternel. Néanmoins, je ne fais que vous montrer le chemin, ensuite je vous laisse choisir celui qui davantage vous plaît.

23. Je vous interroge : si vous désirez tant le bonheur, pourquoi ne le semez- vous pas pour le récolter ensuite? Bien peu nombreux sont ceux qui se sont sentis poussés à se livrer à l’humanité! (169, 37-38)

24. Vous avez une idée erronée de la signification de la vie sur la terre, de ce que sont l’esprit et la vallée spirituelle.

25. La majorité des croyants s’imaginent qu’en vivant dans une certaine droiture ou qu’en se repentant, à l’ultime instant de la vie, des fautes qu’ils ont commises, ils s’assurent la gloire pour leur esprit.

26. Ce faux concept qui aveugle l’homme ne lui permet pas de persévérer durant toute sa vie dans l’accomplissement de la loi, et entraîne que son esprit, lorsque celui- ci abandonne ce monde et arrive à la demeure spirituelle, se retrouve dans un endroit où il ne contemple pas les merveilles qu’il s’était imaginées, ni ne ressent le suprême bonheur auquel il croyait avoir droit.

27. Savez-vous ce qui arrive à ces êtres qui se sentaient assurés de parvenir au ciel et qui, à sa place, ne rencontrèrent que la confusion? En ne continuant plus d’habiter la Terre, parce qu’il leur manqua le point d’appui de leur enveloppe matérielle, et en ne pouvant pas s’élever vers ces hauteurs où se trouvent les demeures de la lumière spirituelle, ils créèrent pour eux-mêmes, sans s’en rendre compte, un monde qui n’est ni humain, ni profondément spirituel.

28. C’est alors que les esprits s’interrogent : est-ce cela la gloire? Est-ce cela la demeure destinée par Dieu aux esprits, après avoir tant marché sur la Terre?

29. Non! Répondent d’autres; ceci ne peut être le sein du Seigneur, où seuls peuvent exister la lumière, l’amour et la pureté!

30. Lentement, par l’entremise de la méditation et de la douleur, l’esprit en arrive à la compréhension. Il comprend la divine justice et, illuminé par la lumière de sa conscience, juge ses actions passées et considère qu’elles furent petites et imparfaites, qu’elles n’étaient pas dignes de mériter ce qu’il avait cru.

31. Alors, avec cette préparation, apparaît l’humilité et naît le désir de retourner sur les chemins qu’il laissa pour effacer les taches, réparer les erreurs et gagner de vrais mérites devant son Père.

32. Il est indispensable d’éclaircir ces mystères à l’humanité, afin qu’elle comprenne que la vie en la matière est une chance pour l’homme de gagner des mérites pour son esprit, mérites qui l’élèveront jusqu’au point de mériter d’habiter une demeure de spiritualité supérieure où, à nouveau, il devra se gagner de nouveaux mérites pour ne pas stagner et poursuivre son escalade d’échelon en échelon, parce que «dans la maison du Père, il y a beaucoup de demeures».

33. Vous gagnerez ces mérites au travers de l’amour, comme vous l’a enseigné la loi éternelle du Père. Et ainsi, d’échelon en échelon sur l’échelle de perfection, votre esprit s’en ira connaître le chemin qui conduit à la gloire, la véritable gloire, celle qui est la perfection de l’esprit. (184, 40-45)

34. En vérité je vous le dis, si j’étais venu en ce temps en tant qu’homme, vos yeux auraient dû voir mes blessures fraîches et encore ensanglantées, parce que le péché des hommes n’a pas cessé et qu’ils n’ont pas voulu se racheter en souvenir de ce sang que j’ai versé sur le Calvaire et qui constitua une preuve de mon amour pour l’humanité. Mais je suis venu en esprit pour vous éviter l’affront de voir l’OEuvre de ceux qui me jugèrent et me condamnèrent sur la Terre.

35. Tout est pardonné. Cependant, il existe en chaque esprit quelque chose de ce que je répandis pour tous, sur la croix; ne croyez pas que ce souffle et ce sang se diluèrent ou se perdirent, ils représentaient la vie spirituelle que je répandais en cet instant sur tous les hommes; mais, avec ce sang qui scella ma parole et qui confirma tout ce que je dis et fis sur la Terre, les hommes se lèveront à la recherche de la régénération de leur esprit.

36. Ma parole, mes OEuvres et mon sang ne furent ni ne seront vains. Si parfois il peut vous paraître que mon nom et ma parole ont été presque oubliés, vous les verrez ressurgir soudainement, pleins de vigueur, de vie et de pureté, à l’instar d’une semence qui, bien qu’elle soit continuellement combattue, ne meurt jamais. (321, 64-66)

37. Le sang de Jésus, converti en lumière de rédemption, pénétra et continue de pénétrer tous les esprits, en tant que salut. Mon Esprit offre éternellement le salut et la lumière. Je fais continuellement pénétrer les rayons de ma lumière là où existent les ténèbres; à chaque instant, mon Esprit Divin se répand, non pas sous forme de sang humain, mais en essence sur tous mes enfants. (319, 36)

Il faudra mériter le «Ciel»

38. Les hommes, entraînés par la force de leurs passions, ont tellement sombré dans leurs péchés qu’ils avaient perdu tout espoir de salut, mais chacun sera sauvé, parce que l’esprit, lorsqu’il sera convaincu que les tourments humains ne cesseront tant qu’il n’écoutera pas la voix de la conscience ; cet esprit se lèvera en respectant ma loi jusqu’à arriver au bout de son destin, qui n’est pas sur la Terre mais dans l’éternité.

39. Ceux qui croient que l’existence est absurde et qui pensent que la lutte et la douleur sont inutiles, ignorent que la vie est le maître qui modèle et que la douleur est le ciseau qui perfectionne. Ne pensez pas que j’aie créé la douleur pour vous l’offrir dans un calice. Ne pensez pas que ce soit Moi qui vous ai fait tomber. L’homme a désobéi de son propre gré et c’est la raison pour laquelle il doit aussi se relever par son propre effort. Ne vous imaginez pas non plus que la douleur soit la seule qui vous perfectionnera. Non! En mettant l’amour en pratique, vous parviendrez aussi à Moi, parce que je suis amour! (31, 54-55)

40. Priez davantage avec l’esprit qu’avec la matière, parce que, pour se sauver, il ne suffit pas d’un instant de prière ou d’un jour d’amour, mais bien d’une vie de persévérance, de patience, d’actions élevées et d’obéissance à mes commandements. Pour ce faire, je vous ai doté de grands pouvoirs et de sens.

41. Mon OEuvre est comme une arche de salut qui invite tous à y entrer. Celui qui observe mes lois ne périra point. Si vous vous guidez par ma parole, vous serez sauvés. (123, 30- 31)

42. Pensez que seul ce qui est parfait arrive à Moi; par conséquent, votre esprit n’entrera en mon Royaume que lorsqu’il aura atteint la perfection. Vous avez jailli de Moi sans expérience, mais vous devrez revenir parés de l’habit de vos mérites et de vos vertus. (63, 22)

43. En vérité Je vous le dis, les esprits des justes qui habitent auprès de Dieu se forgèrent, par leurs propres actions, le droit d’occuper ce lieu, mais non parce que je le leur ai offert. Je leur enseignai seulement le chemin et, au bout de celui-ci, leur y montrai une récompense.

44. Bénis soient ceux qui me disent : «Seigneur, tu es le chemin, la lumière qui l’éclaire et la force pour le pèlerin. Tu es la voix qui indique la direction et nous ranime durant le séjour et aussi la récompense pour celui qui arrive au bout». Oui, mes enfants, je suis la vie et la résurrection des morts. (63, 74-75)

45. Aujourd’hui le Père ne demandera pas : qui peut et qui est disposé à sauver, de son sang, le genre humain? Et Jésus ne répondra pas : Seigneur, je suis l’Agneau disposé à tracer de mon sang et de mon amour le chemin de la restitution de l’humanité.

46. Je n’enverrai pas non plus mon Verbe pour qu’Il s’incarne en ce temps, cette Ere est déjà dépassée pour vous et Il laissa son enseignement et son élévation en votre esprit. A présent, j’ai initié une nouvelle étape de progrès et d’avances spirituels où vous-mêmes gagnerez vos mérites. (80, 8-9)

47. Je vous veux tous heureux, en paix et habitant dans la lumière, afin que vous en arriviez à tout posséder, non seulement par mon amour, mais aussi par vos mérites, parce que dès lors votre satisfaction et votre bonheur seront parfaits. (245, 34)

48. Je vins pour vous montrer la beauté d’une vie supérieure à la vie humaine, pour vous inspirer les actions élevées, pour vous enseigner la parole qui prodigue l’amour, et pour vous annoncer le bonheur inconnu, celui-là même qui attend l’esprit qui a su escalader la montagne du sacrifice, de la foi et de l’amour.

49. Vous devez reconnaître tout ceci dans mon Enseignement, pour qu’enfin vous compreniez que ce sont vos actions qui rapprocheront votre esprit du véritable bonheur. (287, 48- 49)

50. Si, pour vous rendre d’un continent à l’autre de la Terre, il vous faut aller par monts et par vaux, traverser les mers, les villages, les villes et les pays jusqu’à arriver à destination de votre voyage, pensez que, pour arriver à la terre promise, vous devrez beaucoup voyager, afin qu’au cours du long trajet vous recueilliez expériences, connaissances, développement et évolution de l’esprit. Celui-ci sera le fruit de l’arbre de la vie, que vous dégusterez à la fin du voyage, après avoir beaucoup lutté et versé de larmes pour l’atteindre. (287, 16)

51. Vous êtes les enfants du Père de la Lumière. Mais si, à cause de votre faiblesse, vous avez sombré dans les ténèbres d’une vie pleine d’ennuis, d’erreurs et de chagrins, ces peines disparaîtront parce que vous vous lèverez au son de ma voix, lorsque celle-ci vous appellera et vous dira : «Je suis ici, illuminant votre monde et vous invitant à escalader la montagne au sommet de laquelle vous trouverez toute la paix, la chance et la richesse qu’en vain, vous avez voulu thésauriser sur la Terre». (308, 5)

52. Chaque monde, chaque demeure fut créée pour que l’esprit évolue en elle et fasse un pas vers son Créateur et ainsi, progressant toujours davantage sur le chemin du perfectionnement, puisse avoir la possibilité d’arriver immaculé, propre et modelé à la fin de son séjour, á la cime de la perfection spirituelle, précisément celle qui consiste à habiter le Royaume de Dieu.

53. A qui semble-t-il impossible d’habiter au sein de Dieu? Ah, pauvres esprits qui ne savez réfléchir! Avez-vous déjà oublié que vous avez surgi de mon sein, ou encore que vous y aviez déjà habité auparavant? Il n’y aura rien d’étrange à ce que tout ce qui jaillît de la source de la vie Lui retourne en temps utile.

54. Tout esprit, lorsqu’il naquit de Moi, fut vierge, mais par la suite beaucoup se tachèrent en chemin; cependant, tout étant prévu de manière sage, aimante et juste par Moi, votre Père, j’ai mis, préalablement, sur le chemin que les enfants devraient parcourir, tous les moyens nécessaires à leur salut et à leur régénération.

55. Si de nombreux êtres profanèrent cette virginité spirituelle, un jour viendra où en purifiant toutes leurs fautes, ils acquerront leur pureté originelle, et cette purification sera, à Mes yeux, très méritoire parce que l’esprit l’aura obtenue au travers de grandes et incessantes épreuves pour sa foi, son amour, sa fidélité et sa patience.

56. Par le chemin du travail, de la lutte et de la douleur, vous reviendrez tous au Royaume de la Lumière, depuis lequel vous n’aurez plus besoin de vous incarner dans un corps humain, ni d’habiter un monde matériel, puisqu’à ce moment-là votre rayonnement spirituel vous permettra de faire sentir votre influence et d’envoyer votre lumière d’un monde à l’autre. (313, 21-24)

La plus puissante force pour la Rédemption

57. Voici le chemin! Suivez-le et vous vous sauverez! En vérité je vous le dis, il n’est pas nécessaire de m’avoir écouté en ce temps-ci pour parvenir au salut; celui qui, dans la vie, pratique ma Loi divine d’amour, et cet amour inspiré du Créateur se traduisant en amour à l’égard de son semblable, celui-ci est sauvé et rend témoignage de Moi, dans sa vie et par ses actions. (63, 49)

58. Si le soleil rayonne la lumière de vie dans toute la Nature, et sur toutes les créatures, et si les étoiles rayonnent aussi la lumière sur la Terre, pourquoi l’Esprit Divin ne devait-il pas rayonner au-dessus de l’esprit de l’homme?

59. A présent, je viens vous dire : Humanité, arrêtez-vous, laissez la lumière de la justice, celle qui provient de l’amour, se diffuser de par le monde, laissez ma vérité vous persuader que, sans amour véritable, vous n’obtiendrez pas le salut. (89, 34-35)

60. Ma lumière est destinée à tous mes enfants. Elle n’est pas seulement réservée à vous autres qui habitez ce monde, mais aussi aux esprits qui vivent dans d’autres demeures. Tous seront libérés et ressuscités à la vie éternelle lorsque, par leurs actes d’amour envers leurs frères, ils accompliront mon précepte divin qui vous demande de vous aimer les uns les autres. (65, 22)

61. Peuple bien aimé, voici le troisième jour, celui auquel je viens pour faire entendre ma parole aux morts. Ceci est le Troisième Temps où j’apparais au monde sous forme spirituelle, afin de lui déclarer : celui- ci est le même Christ que celui que vous vîtes expirer sur la croix, et qui maintenant vient s’adresser à vous parce qu’Il vit, vivra et existera pour toujours.

62. En revanche, je constate que les hommes, au lieu de dire la vérité dans leurs religions, présentent le coeur mort à la foi, à l’amour et à la lumière. Ils croient qu’en priant dans leurs temples et en assistant à leurs rites, ils ont leur salut assuré, mais Moi je vous dis qu’il est indispensable que le monde sache qu’il n’obtiendra le salut qu’au travers de la réalisation d’actes d’amour et de charité.

63. Ces enceintes où vous entendez cette parole ne sont que l’école ; c’est pour cela que les religions ne devront pas seulement se limiter à expliquer la Loi, mais à faire comprendre à l’humanité que la vie est le chemin où elle doit mettre en application ce qu’elle a appris dans la Loi divine, en mettant en pratique ma Doctrine d’amour. (152, 50-52)

64. Le Christ se fit homme pour manifester l’amour divin au monde, mais les hommes ont le coeur dur et l’entendement réticent, ils oublient rapidement la leçon reçue et l’interprètent d’une mauvaise manière. Je savais que l’humanité en arriverait à confondre la justice et l’amour avec la vengeance et le châtiment; c’est pour cela que je vous ai annoncé un temps où je reviendrai spirituellement dans ce monde afin d’expliquer à l’humanité les leçons qu’elle n’avait pas comprises.

65. Ce temps annoncé est celui dans lequel vous vivez, et je vous ai prodigué mon enseignement afin que ma justice et ma sagesse divine se manifestent comme une parfaite leçon du sublime amour de votre Dieu. Croyez-vous que je sois venu par crainte de voir les hommes parvenir à détruire les OEuvres de leur Seigneur ou même encore la vie même? Non! Je viens seulement par amour pour mes enfants, pour ceux que je désire voir rassasiés de lumière et de paix.

66. Est-il vrai qu’il est juste que vous aussi veniez à Moi seulement par amour? Mais non par amour pour vous-mêmes, mais par amour pour le Père et vos frères. Croyez-vous que s’inspire de l’amour divin celui qui fuit le péché uniquement par crainte du tourment, ou celui qui accomplit de bonnes actions en pensant juste à la récompense grâce à laquelle il pourra conquérir un lieu dans l’éternité? Celui qui pense de la sorte ne Me connaît pas ni ne vient par amour pour Moi; celui-là agit uniquement par amour pour lui-même. (164, 35-37)

67. Toute ma Loi se résume en deux préceptes : l’amour à Dieu et l’amour au prochain. Ceci est le chemin à suivre. (234, 4)

Salut et Rédemption pour chaque esprit

68. Je ne viens pas, maintenant, ressusciter des morts pour rendre vie à leur corps, comme je le fis avec Lazare au Second Temps. Aujourd’hui, ma lumière vient élever les esprits qui m’appartiennent. Et ceux-ci se lèveront à la vie éternelle grâce à la vérité de ma parole, parce que votre esprit est le Lazare qui est présent en vous et que Moi je ressusciterai et que je guérirai. (17, 52)

69. La vie spirituelle, elle aussi, est régie par des lois et, lorsque vous vous éloignez d’elles, très rapidement vous ressentez le résultat douloureux de votre désobéissance.

70. Voyez combien mon désir de vous sauver est grand; aujourd’hui comme en son temps, Je porterai la croix pour vous élever à la vraie vie.

71. Si mon sang versé au Calvaire émut le coeur de l’humanité et la convertit à ma Doctrine, en ce temps- ci, ce sera ma lumière divine qui ébranlera l’esprit et la matière pour vous faire reprendre le vrai chemin.

72. Je souhaite que vivent éternellement ceux qui sont morts à la vie de la grâce; je ne veux pas que votre esprit habite les ténèbres. (69, 9- 10)

73. Voyez comme bon nombre de vos frères attendent la venue du Messie au milieu de leur idolâtrie. Regardez comme beaucoup, dans leur ignorance, croient que je viendrai seulement pour décharger ma justice sur les méchants, sauver les bons et détruire le monde, sans savoir que je suis parmi les hommes comme un Père, un Maître, un Frère ou un Ami, débordant d’amour et d’humilité, en répandant ma charité pour sauver, bénir et pardonner à tous. (170, 23)

74. Personne n’est né par hasard et, aussi humble, maladroit ou petit qu’il se croie, il a été fait par la grâce de l’Etre Suprême qui l’aime autant que les êtres que lui considère supérieurs, et il a un destin qui le mènera, comme tous, dans le sein de Dieu.

75. Voyez-vous ces hommes qui, tels des parias, errent dans les rues en traînant le vice et la misère sans savoir qui ils sont ni où ils vont? Connaissez- vous les hommes qui habitent encore des jungles entourés de bêtes? Aucun n’est oublié par ma charité, tous ont une mission à accomplir, tous possèdent le germe de l’évolution et se trouvent sur le chemin où les mérites, l’effort et la lutte emmèneront l’esprit, d’échelon en échelon, jusqu’à Moi.

76. Quel est celui qui n’a souhaité ma paix, ne fut-ce que l’espace d’un seul instant, en désirant ardemment se libérer de la vie terrestre? Tout esprit éprouve la nostalgie du monde qu’il habita auparavant, du foyer dans lequel il naquit. Ce monde attend tous mes enfants, les invitant à jouir de la vie éternelle que les uns souhaitent, tandis que d’autres attendent simplement la mort pour cesser d’exister, parce qu’ils ont l’esprit troublé et qu’ils vivent sans espérance et sans foi. Que peut bien encourager ces êtres à lutter pour leur régénération? Comment l’ardent désir de l’éternité peut-il se réveiller en eux? Ils attendent seulement le non- être, le silence et la fin.

77. Mais la lumière du monde, le chemin et la vie sont revenus pour vous ressusciter par la grâce de mon pardon, pour caresser votre front fatigué, pour consoler votre coeur et faire en sorte que celui qui se sentait indigne d’exister écoute ma voix qui lui dit : Je t’aime! Viens à Moi! (80, 54-57)

78. L’homme pourra tomber et sombrer dans les ténèbres et, pour cela, se sentir éloigné de Moi ; il pourra croire qu’au moment de sa mort tout sera terminé pour lui; en revanche, pour Moi, personne ne meurt, personne ne se perd!

79. Combien sont-ils qui, en ce monde, passèrent pour des êtres pervers et qui, aujourd’hui, sont pleins de lumière! Combien de ceux qui laissèrent pour toute empreinte la tache de leurs péchés, de leurs vices et de leurs crimes, sont déjà parvenus à la purification! (287, 9-10)

80. Il est certain que beaucoup tachent l’esprit, mais ne les jugez pas parce qu’ils ne savent pas ce qu’ils font. Eux aussi, je les sauverai, peu importe qu’ils M’aient oublié à présent, ou qu’ils M’aient troqué pour les faux dieux qu’ils ont créés en ce monde. Je les emmènerai également jusqu’à mon Royaume, même si, pour suivre à présent de faux prophètes, ils ont oublié le doux Christ qui leur dédia sa vie pour leur enseigner sa doctrine d’amour.

81. Personne n’est mauvais pour le Père, personne ne peut l’être puisque son principe est en Moi! Erronés, aveugles, violents, rebelles, tels ont été bon nombre de mes enfants, en vertu du libre arbitre dont ils furent dotés, mais la lumière se fera en tous et ma charité les guidera par le chemin de leur rédemption. (54, 45-46)

82. Vous êtes, tous, ma semence, et le Maître la récolte. Si la semence de l’ivraie apparaît au milieu de la bonne semence, je la garde aussi avec amour pour la transformer en blé doré.

83. Je vois, dans les coeurs, semences d’ivraie, de boue, de crime, de haine et, néanmoins, je vous recueille et vous aime. Je caresse et purifie cette graine jusqu’à ce qu’elle brille comme le blé au soleil.

84. Croyez-vous que la puissance de mon amour ne soit pas capable de vous racheter? Après vous avoir lavé, je vous sèmerai dans Mon jardin, où vous livrerez de nouvelles fleurs et de nouveaux fruits. La mission de vous rendre dignes fait partie de ma Divine tâche. (256, 19-21)

85. Comment un esprit pourra-t-il se perdre irrémissiblement pour Moi, s’il porte en lui un scintillement de ma lumière qui jamais ne s’éteint et qui le précède partout où il ira? Aussi grande que soit sa réticence ou aussi durable que soit son trouble, ces ténèbres ne seront jamais aussi longues que mon éternité. (255, 60)

86. A Mes yeux, un être taché de l’empreinte des plus lourdes fautes et qui se purifie inspiré par un idéal élevé est aussi méritoire qu’un être qui a persévéré dans la pureté et qui lutte pour ne pas se tacher, parce que lui, depuis le commencement, aima la lumière.

87. Que ceux qui pensent que les esprits troublés ont une nature distincte de celle des esprits de lumière sont bien éloignés de la vérité!

88. Le Père serait injuste s’il s’en avérait ainsi. Tout comme il cesserait d’être Tout-Puissant s’il manquait de sagesse ou d’amour pour sauver les souillés, les impurs, les imparfaits et ne pouvait vous réunir avec tous les justes dans une même demeure. (295, 15-17)

89. Ou même encore, ces êtres que vous qualifiez de tentation ou démons, certes je vous le dis, ne sont pas moins que des êtres perturbés ou imparfaits que le Père utilise sagement pour mener à bien ses desseins et plans élevés.

90. Mais ces êtres, dont les esprits aujourd’hui sont enveloppés dans les ténèbres et qui, pour un grand nombre d’entre eux, font mauvais usage des dons que je leur ai concédés, je les sauverai en temps opportun.

91. Parce que le moment viendra, O Israël, où toutes les créatures du Seigneur me glorifieront éternellement; je cesserais d’être Dieu si, avec mon pouvoir, ma sagesse et mon amour, je ne parvenais pas à sauver un seul esprit. (302, 31)

92. Quand les pères sur la Terre ont- ils seulement aimé les enfants bons et détesté les mauvais? Combien de fois les ai-je vus être plus affectueux et attentionnés à l’égard précisément de ceux qui les offensent et les font souffrir le plus! Comment est-ce possible que vous puissiez accomplir des actes d’amour et de pardon plus grands que les Miens? Depuis quand a-t-on vu que le Maître doive apprendre de ses disciples?

93. Sachez, par conséquent, que je ne juge personne indigne de Moi et que c’est pour cela que je vous invite à parcourir le Chemin du Salut. Ainsi les portes de mon Royaume, que sont la lumière, la paix et le bien, sont perpétuellement ouvertes en attente de l’arrivée de ceux qui étaient éloignés de la Loi et de la vérité. (356, 18-19)

Glorieux avenir des enfants de Dieu

94. Je ne permettrai pas que se confonde ni que se perde un seul de mes enfants. Je convertis les plantes parasitaires en fructifères, parce que toutes les créatures ont été formées pour parvenir à atteindre une fin parfaite.

95. Je veux que vous vous réjouissiez avec Moi en mon OEuvre; auparavant déjà je vous ai fait part de mes attributs parce que vous faites partie de Moi. Si tout m’appartient, alors je vous fais aussi les propriétaires de mon OEuvre. (9, 17-18)

96. Ne doutez pas de ma parole! Au Premier Temps, j’accomplis, pour vous, ma promesse de libérer Israël de l’esclavagisme d’Egypte, qui signifiait idolâtrie et ténèbres, afin de vous emmener à Canaan, terre de liberté et de culte au Dieu vivant. C’est là que vous fut annoncé mon avènement en tant qu’homme, et la prophétie fut accomplie, mot par mot, par le Christ.

97. Moi, ce Maître qui habita et vous aima au travers de Jésus, je promis au monde de m’adresser à lui en un autre temps, de me manifester sous forme d’Esprit; et ici vous avez l’accomplissement de ma promesse.

98. Aujourd’hui je vous annonce que je tiens en réserve pour votre esprit de merveilleuses régions et demeures spirituelles où vous pourrez trouver la véritable liberté d’aimer, de faire le bien et de diffuser ma lumière. Pourriez-vous en douter, après avoir accompli mes promesses précédentes? (138, 10-11)

99. Mon souhait divin est celui de vous sauver et de vous emmener vers un monde de lumière, de beautés et d’amour, dans lequel vous vibrerez par l’élévation de l’esprit, la noblesse des sentiments et l’idéal de perfection. Mais ne découvrez-vous pas mon amour de Père dans ce divin désir? Certainement, celui qui ne le comprend pas de cette manière doit être aveugle. (181, 13)

100. Regardez! Toutes les parures de ce monde sont destinées à disparaître afin que d’autres viennent en temps opportun; mais votre esprit continuera à vivre éternellement et contemplera le Père dans toute sa splendeur, le Père du sein duquel il naquit. Tout ce qui a été créé doit retourner à l’endroit d’où il provint. (147, 9)

101. Je suis la lumière, la paix et le bonheur éternels et, comme vous êtes mes enfants, je souhaite et dois vous faire les bénéficiaires de ma gloire. C’est pour cela que je vous enseigne la Loi comme le chemin qui mène l’esprit vers les hauteurs de ce Royaume. (263, 36)

102. N’oubliez jamais que l’esprit qui atteint les hauts niveaux de la bonté, de la sagesse, de la pureté et de l’amour, est au-delà du temps, de la douleur et des distances. Il n’est pas limité à habiter un endroit déterminé, mais peut être partout et peut trouver, en tout, le délice suprême d’exister, de sentir, de savoir, d’aimer et de se savoir aimé. C’est le ciel de l’esprit. (146, 70-71)

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flagge es  Capítulo 31… Redencion y Salvacion eterna

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 31 – Revelaciones de Jesucristo
Redencion y Salvacion eterna

La corrección de conceptos errados sobre la Redención
Esto dice el Señor…

1. Muchos han sido los hombres que han aceptado que todas las lágrimas de este mundo han sido causadas por un pecado de los primeros pobladores y en su torpeza para analizar la parábola, han llegado a decir que Cristo vino a lavar con su sangre toda mancha. Si tal afirmación hubiera sido cierta ¿Por qué a pesar de que aquel sacrificio ya fue consumado, los hombres siguen pecando y también sufriendo?

2. Jesús vino a la Tierra para enseñar a los hombres el camino de perfección, camino que enseño con su vida, con sus hechos y con sus palabras. (150, 43 – 44)

3. Todos alcanzaréis la meta mediante el cumplimiento de vuestra misión, para ello he venido a entregaros mis enseñanzas que son inagotables, para que ascendáis por la escala de vuestra evolución. No es mi sangre la que os salva, sino mi luz en vuestro espíritu la que os rescatará. (8, 39)

4. Nueva cruz me será dada en el Tercer Tiempo, ésta no será visible a los ojos mortales, mas desde su altura enviaré mi mensaje de amor a la humanidad y mi sangre, que es la esencia de mi palabra, será convertida en luz para el espíritu.

5. Los que en aquel tiempo me juzgaron, hoy arrepentidos dan luz con su espíritu, al corazón de la humanidad para reparar sus faltas.

6. Para que mi doctrina triunfe sobre la maldad de los hombres, antes tendrá que ser azotada y burlada como Cristo en la columna. Es menester que de cada herida brote mi luz para iluminar las tinieblas de este mundo falto de amor; es necesario que mi sangre invisible caiga sobre la humanidad para enseñarle nuevamente el sendero de su redención. (49, 17 – 19)

7. Os digo una vez más, que en Mí será salva toda la humanidad. Aquella sangre derramada en el Calvario es vida para todo espíritu, mas no es la sangre en sí, puesto que ella cayó en el polvo de la tierra, sino el amor divino que en ella está representado. Cuando os hable de mi sangre, ya sabéis cuál es y qué significado tiene.

8. Muchos hombres han derramado su sangre al servicio de su Señor y por el amor a sus hermanos; mas ella no ha representado el amor divino, sólo al espiritual, al humano.

9. La sangre de Jesús sí representa el amor divino, porque no hay ninguna mancha en ella, en el Maestro nunca hubo un pecado y de su sangre os dió hasta la última gota, para haceros comprender que Dios es todo para sus criaturas, que a ellas se entrega completamente, sin reservas, porque las ama infinitamente.

10. Si el polvo de la tierra bebió aquel líquido que fue vida en el cuerpo del Maestro, fue para que comprendieseis que mi Doctrina habría de fecundar la vida de los hombres con el divino riego de su amor, de su sabiduría y de su justicia.

11. El mundo, incrédulo y escéptico de las palabras y ejemplos del Maestro, combate mi enseñanza diciendo que Jesús derramó su sangre por salvar del pecado a la humanidad y que a pesar de ello, el mundo no se ha salvado; que peca más cada día a pesar de estar más evolucionado.

12. ¿En dónde está el poder de aquella sangre de redención? Se preguntan los hombres, mientras los que deberían enseñar los verdaderos conceptos de mi Doctrina, no saben satisfacer las preguntas de los hambrientos de luz y sedientos de conocer la verdad.

13. Os digo que en este tiempo, tienen más fondo y mayor sentido las preguntas de los que no saben, que las respuestas y explicaciones que a ellas dan los que dicen conocer la verdad.

14. Mas Yo he venido nuevamente a hablaros y he aquí mis palabras para los que piensan que aquella sangre alcanzó el rescate de los pecadores ante la justicia divina, de todos aquellos que estaban perdidos y condenados al suplicio.

15. Yo os digo que si el Padre que todo lo sabe hubiera creído que la humanidad no iba a aprovechar y entender toda la enseñanza que en sus palabras y obras les dió Jesús, de cierto que nunca lo hubiese enviado, porque el Creador nunca ha hecho nada inútil, nada que no esté destinado a dar su fruto; mas si El le envió a nacer, crecer, padecer y morir entre los hombres, es porque sabía que aquella vida radiante y fecunda del Maestro, quedaría marcando con sus obras un camino imborrable, como huella indeleble, para que todos sus hijos encontraran el sendero que los llevara al verdadero amor y que cumpliendo con su Doctrina los condujera a la mansión en la que los esperaba su Creador.

16. También sabía que aquella sangre que hablaba de pureza, de amor infinito, al derramarse hasta la última gota, enseñaría a la humanidad a cumplir con fe en su Creador la misión que la elevara hasta la Tierra Prometida, donde al presentar su cumplimiento pueda decirme: “Señor, todo está consumado”.

17. Ahora puedo deciros que no fue la hora en que se derramó mi sangre en la cruz, la que marcara la hora de la redención humana. Mi sangre aquí quedó, en el mundo presente, viva, fresca, trazando con la huella sangrienta de mi pasión, el sendero de vuestra restitución que os llevará a conquistar la morada que os tiene prometida vuestro Padre.

18. Os he dicho: Yo soy la fuente de la vida, venid a lavaros de vuestras manchas para que caminéis libres y salvos hacia vuestro Padre y Creador.

19. Mi fuente es de amor, inagotable e infinita, de eso es de lo que os habla mi sangre derramada en aquel tiempo, ella selló mi palabra, ella rubricó mi Doctrina. (158, 23 – 33)

20. Ahora, a muchos siglos de distancia de aquellos acontecimientos, os digo que, a pesar de haber derramado mi sangre por toda la humanidad, sólo han logrado alcanzar su salvación los que han tomado el camino que Jesús vino a enseñaros, mientras que todos aquellos que han persistido en la ignorancia, en su fanatismo, en sus errores o en el pecado, aún no están a salvo.

21. Yo os dije que si mil veces me hiciera hombre y mil veces muriera en la cruz, mientras la humanidad no se levante a seguirme, no habrá alcanzado su salvación. No es mi cruz la que debe salvaros, sino la vuestra; Yo llevé la mía a cuestas y en ella expiré en cuanto hombre, y desde ese instante fui en el seno del Padre. Vosotros debéis imitarme en mansedumbre y en amor, llevando a cuestas vuestra cruz con verdadera humildad hasta alcanzar el final de vuestra misión para llegar a ser también con vuestro Padre.

22. No hay quien no quiera encontrar la felicidad, y mientras más duradera sea, mejor, porque Yo vengo a enseñaros un camino que conduce a la suprema y eterna felicidad; sin embargo, sólo os muestro el camino y luego os dejo elegir el que más os agrade.

23. Os pregunto: ¿Por qué si anheláis felicidad, no la sembráis para luego recogerla? ¡Cuán pocos son los que se han sentido impulsados a entregarse a la humanidad! (169, 37 – 38)

24. Errónea es la idea que tenéis de lo que significa la vida en la tierra, de lo que es el espíritu y de lo que es el valle espiritual.

25. La mayoría de los creyentes piensa que viviendo con cierta rectitud o que arrepintiéndose en el postrer instante de la vida de las faltas cometidas, tiene asegurada la gloria para su espíritu.

26. Ese falso concepto que priva al hombre no le permite perseverar durante toda su vida en el cumplimiento de la ley, y hace que su espíritu, cuando abandona este mundo y llega a la mansión espiritual, se encuentre con que ha llegado a un sitio en el que no contempla las maravillas que se había imaginado, ni siente la dicha suprema a la que creía tener derecho.

27. ¿Sabéis qué es lo que sucede a esos seres que tenían la seguridad de llegar al cielo y que en lugar de ello sólo encontraron confusión? Al no seguir habitando en la tierra, porque les faltó el punto de apoyo de su envoltura material y no poder elevarse a las alturas en que se encuentran las moradas de la luz espiritual, crearon para sí, sin darse cuenta de ello, un mundo que ni es humano ni es profundamente espiritual.

28. Entonces es cuando se preguntan los espíritus: ¿Esta es la gloria?, ¿Esta es la morada destinada por Dios a los espíritus, después de tanto caminar en la tierra?

29. No, dicen otros, éste no puede ser el seno del Señor, donde sólo la luz, el amor y la pureza es lo que puede existir.

30. Lentamente, por la meditación y el dolor, llega el espíritu a la comprensión. Comprende la divina justicia e iluminado por la luz de su conciencia juzga sus obras pasadas y las encuentra que fueron pequeñas e imperfectas, que no eran dignas de merecer lo que él había creído.

31. Entonces, con esta preparación, aparece la humildad y nace el deseo de retornar a los caminos que dejó para borrar las manchas, reparar los yerros y hacer verdaderos méritos ante su Padre.

32. Es menester esclarecer a la humanidad estos misterios, para que comprenda que la vida en la materia es una ocasión para que el hombre haga méritos para su espíritu, méritos que lo elevarán hasta merecer habitar en una morada de espiritualidad superior, en donde nuevamente deberá hacer méritos para no estacionarse y seguir escalando de peldaño en peldaño, porque “en la casa del Padre hay muchas moradas”.

33. Estos méritos los haréis a través del amor como os lo ha enseñado la ley eterna del Padre. Y así de peldaño en peldaño, por la escala de perfección, irá vuestro espíritu conociendo el sendero que conduce a la gloria, a la verdadera gloria, que es la perfección del espíritu. (184, 40 – 45)

34. En verdad os digo, que si en este tiempo yo hubiese venido en cuanto hombre, vuestros ojos habrían tenido que ver mis heridas frescas y sangrantes aún, porque el pecado de los hombres no ha cesado, ni han querido redimirse en el recuerdo de aquella sangre derramada por Mí en el Calvario y que fue una prueba de mi amor por la humanidad. Pero he venido en espíritu para evitaros la afrenta de contemplar la obra de quienes me juzgaron y sentenciaron en la Tierra.

35. Todo está perdonado; pero existe en cada espíritu algo de aquello que derramé por todos en la cruz; aquel aliento y aquella sangre no creáis que se diluyeron o perdieron, ellos representaban la vida espiritual que Yo derramaba desde aquel instante en todos los hombres; mas, por aquella sangre que selló mi palabra y confirmó cuanto hablé e hice en la Tierra, los hombres se levantarán en pos de la regeneración de su espíritu.

36. Mi palabra, mis obras y mi sangre, no fueron ni serán en vano. Si a veces os llega a parecer que mi nombre y mi palabra casi se han olvidado, veréis de pronto cómo surgen de nuevo, llenos de vigor, de vida y de pureza, como una semilla que a pesar de ser incesantemente combatida, no muere jamás. (321, 64 – 66)

37. La sangre de Jesús convertida en luz de redención, penetró y sigue penetrando en todos los espíritus como salvación. Eternamente mi Espíritu está dando salvación y luz, continuamente hago penetrar los rayos de mi luz en donde las tinieblas existen, instante tras instante mi Divino Espíritu se derrama, no en sangre humana, sino en esencia, en vida espiritual, sobre todos mis hijos. (319, 36)

El “Cielo” deberá ser ganado

38. Los hombres, arrastrados por la fuerza de sus pasiones, han descendido tanto en sus pecados, que habían perdido toda esperanza de salvación, mas no hay ninguno que no pueda ser salvo; porque el espíritu, cuando se haya convencido de que las tempestades humanas no cesarán mientras no escuche la voz de la conciencia, se levantará cumpliendo con mi ley hasta llegar al final de su destino que no está en la tierra sino en la eternidad.

39. Los que creen que es absurda la existencia y piensan en la inutilidad de la lucha y del dolor, son los que ignoran que la vida es el maestro que modela y el dolor el cincel que perfecciona. No penséis que Yo hice el dolor para ofrecéroslo en un cáliz, No penséis que Yo os haya hecho caer. El hombre cayó en desobediencia por sí mismo, y es por eso que debe levantarse también por su propio esfuerzo. Tampoco penséis que solamente el dolor os perfeccionará, no, también practicando el amor llegaréis a Mí, porque Yo soy amor. (31, 54 – 55)

40. Orad más con el espíritu que con la materia, porque para salvarse no basta un instante de oración o un día de amor, sino una vida de perseverancia, de paciencia, de obras elevadas y acatamiento a mis mandatos. Para ello os he dado grandes potencias y sentidos.

41. Mi obra es como un arca de salvación que invita a todos a penetrar. Todo el que cumpla con mis leyes, no perecerá. Si os guiáis por mi palabra, seréis salvos. (123, 30 – 31)

42. Pensad que sólo lo que es perfecto llega a Mí; por lo tanto vuestro espíritu penetrará en mi Reino sólo cuando haya alcanzado la perfección. Brotasteis de Mí sin experiencia, más habréis de volver engalanados con la vestidura de vuestros méritos y virtudes. (63, 22)

43. En verdad os digo que los espíritus de los justos que moran cerca de Dios, con sus propias obras labraron el derecho a ocupar ese lugar, no porque Yo se los haya dado; Yo sólo les enseñé el camino y les mostré al final de él un galardón.

44. Benditos sean los que me dicen: “Señor, vos sois el camino, la luz que lo alumbra y la fuerza para el caminante. Vos sois la voz que indica el rumbo y nos reanima en la jornada y también sois el galardón para el que llega al fin”. Si, mis hijos, Yo soy la vida y la resurrección de los muertos. (63, 74 – 75)

45. Hoy no preguntará el Padre: ¿Quién puede y está dispuesto a rescatar con su sangre al género humano? Ni responderá Jesús: Señor, Yo soy el Cordero que está dispuesto a trazar con mi sangre y mi amor, el sendero de la restitución de la humanidad.

46. Tampoco enviaré mi Verbo a encarnar en este tiempo. Esa Era ya pasó para vosotros y dejó su enseñanza y elevación en vuestro espíritu. Ahora he abierto una nueva etapa de adelanto espiritual en la que seréis vosotros los que hagáis méritos. (80, 8 – 9)

47. Os quiero a todos felices, en paz y habitando en la luz, para que lleguéis a poseerlo todo no sólo por mi amor, sino también por vuestros méritos porque entonces vuestra satisfacción y dicha serán perfectas. (245, 34)

48. Yo vine a mostraros la belleza de una vida superior a la humana, a inspiraros las obras elevadas, a enseñaros la palabra que prodiga amor, a anunciaros la dicha no conocida, aquella que espera al espíritu que ha sabido escalar la montaña del sacrificio, de la fe y del amor.

49. Todo esto debéis reconocer en mi Enseñanza, para que al fin comprendáis que son vuestras obras las que acercarán a vuestro espíritu a la verdadera felicidad. (287, 48 – 49)

50. Si para ir de un continente a otro de la Tierra, tenéis que cruzar por montes altos y bajos, por mares, por pueblos, ciudades y países, hasta alcanzar la meta de vuestro viaje, pensad que para llegar a aquella tierra prometida, tendréis que viajar mucho, para que en el largo tránsito recojáis experiencia, conocimiento, desarrollo y evolución del espíritu. Ese será el fruto del árbol de la vida, que iréis al fin a saborear, después de haber luchado y llorado mucho por alcanzarlo. (287, 16)

51. Sois hijos del Padre de la Luz, mas si por debilidad vuestra habéis caído en las tinieblas de una vida llena de sinsabores, de errores y lágrimas, estas penas pasarán porque os levantaréis a mi voz, cuando os llame y os diga: “Aquí estoy, iluminando vuestro mundo e invitándoos a escalar el monte en cuya cima encontraréis toda la paz, la dicha y la riqueza que en vano habéis querido atesorar en la Tierra”. (308, 5)

52. Cada mundo, cada morada, fue creada para que en ella el espíritu evolucionara y diese un paso hacia su Creador y así, avanzando más y más en la senda del perfeccionamiento, pudiese tener ocasión de llegar blanco, limpio y modelado al fin de su jornada, a la cima de la perfección espiritual que es precisamente habitar en el Reino de Dios.

53. ¿A quién le parece imposible llegar a habitar en el seno de Dios? ¡Ah pobres mentes que no sabéis reflexionar! ¿Ya olvidasteis que brotasteis de mi seno, o sea que ya antes habéis habitado en Él? Nada extraño tendrá que todo cuanto brotó de la fuente de la vida, a ella retorne a su debido tiempo.

54. Todo espíritu al brotar de Mí, fue virgen, mas luego en su camino muchos se mancharon; sin embargo, estando todo previsto en forma sabia, amorosa y justiciera por Mí, por vuestro Padre, me adelanté a poner en el camino que los hijos habrían de recorrer, todos los medios necesarios para su salvación y regeneración.

55. Si aquella virginidad espiritual fue profanada por muchos seres, llegará algún día en que purificando todas sus faltas, adquieren su pureza original, y esta purificación será ante mi mirada muy meritoria, porque la habrá logrado el espíritu a través de grandes e incesantes pruebas para su fe, su amor, su fidelidad y su paciencia.

56. Todos volveréis por el camino del trabajo, de la lucha y del dolor al Reino de la Luz, desde el cual ya no tendréis necesidad de encarnar en un cuerpo humano, ni habitar en un mundo de materia, pues para entonces vuestro alcance espiritual ya os permitirá hacer sentir vuestra influencia y enviar vuestra luz de un mundo a otro. (313, 21 – 24)

La fuerza más poderosa para la Redención

57. He aquí el camino, venid por él y os salvaréis. En verdad os digo que no es menester haberme escuchado en este tiempo para alcanzar la salvación; todo aquel que en la vida practique mi Ley divina de amor, y ese amor inspirado en el Creador se traduzca en amor hacia su semejante, ése está a salvo, ése da testimonio de Mí en su vida y con sus obras. (63, 49) 58. Si el sol irradia luz de vida sobre toda la Naturaleza, sobre todas las criaturas, y si las estrellas irradian también luz sobre la Tierra, ¿Por qué el Espíritu Divino no había de irradiar luz sobre el espíritu del hombre?

59. Vengo a deciros ahora: humanidad, deteneos, dejad que la luz de la justicia que procede del amor, se extienda por el mundo, dejad que mi verdad os persuada de que sin amor verdadero no alcanzareis la salvación. (89, 34 – 35)

60. Mi luz es para todos mis hijos, no sólo para vosotros que habitáis este mundo sino para los espíritus que viven en diferentes moradas. Todos serán libertados y resucitados a la vida eterna cuando con sus obras de amor hacia sus hermanos cumplan mi divino precepto que os pide que os améis los unos a los otros. (65, 22)

61. Pueblo amado: este es el tercer día en el que vengo a resucitar mi palabra entre los muertos. Este es el Tercer Tiempo en el que me aparezco ante el mundo en forma espiritual, para decirle: éste es el mismo Cristo que visteis expirar en la cruz, que ahora viene a hablaros porque El vive y vivirá y será por siempre.

62. En cambio, veo que los hombres a pesar de que en sus religiones manifiestan estar diciendo la verdad, llevan el corazón muerto a la fe, al amor y a la luz. Creen que con orar en sus templos y asistir a sus ritos, tienen asegurada su salvación, mas Yo os digo que es menester que el mundo sepa que la salvación sólo la alcanzará mediante la realización de obras de amor y de caridad.

63. Los recintos sólo son la escuela, las religiones no sólo deberán concretarse a explicar la Ley, sino a lograr que la humanidad comprenda que la vida es el camino en donde debe aplicar lo que en la Ley divina haya aprendido, poniendo en práctica mi Doctrina de amor. (152, 50 – 52)

64. Cristo se hizo hombre para manifestar ante el mundo el amor divino, pero los hombres son duros de corazón y de entendimiento reacio, olvidan pronto la lección recibida y la interpretan mal. Yo sabía que la humanidad llegaría a confundir la justicia y el amor, con la venganza y el castigo, por eso os anuncié un tiempo en que volvería espiritualmente al mundo a explicar a la humanidad, las lecciones que no había comprendido.

65. Ese tiempo anunciado es éste en que vivís, y os he dado mi enseñanza para que se manifieste mi justicia y mi sabiduría divina, como una perfecta lección del amor sublime de vuestro Dios. ¿Creéis que Yo haya venido por el temor de que los hombres llegaran a destruir las obras de su Señor o aun la misma vida? No, Yo vengo sólo por amor a mis hijos, a los que quiero ver llenos de luz y de paz.

66. ¿Verdad que es justo que también vosotros vengáis a Mí únicamente por el amor? Mas no por el amor a vosotros mismos, sino amando al Padre y a vuestros hermanos. ¿Creéis que se inspire en el amor divino aquél que huye del pecado sólo por miedo al tormento, o aquél que hace buenas obras pensando sólo en el premio que con ello puede alcanzar al conquistar un lugar en la eternidad? El que así piensa, ni me conoce, ni viene por amor a Mí, obra únicamente por amor a sí mismo. (164, 35 – 37)

67. Toda mi Ley se condensa en dos preceptos: el amor a Dios y el amor al prójimo. Ese es el camino. (234, 4)

Salvación y Redención para cada Espíritu

68. Ahora no vengo a levantar muertos en cuanto al cuerpo, como lo hice con Lázaro en el Segundo Tiempo, hoy viene mi luz levantando a los espíritus que son los que me pertenecen. Y éstos se levantarán con la verdad de mi palabra a la vida eterna, porque vuestro espíritu es el Lázaro que ahora lleváis en vuestro ser y al que Yo resucitaré y sanaré. (17, 52)

69. La vida espiritual también está regida por leyes y cuando os alejáis de ellas muy pronto sentís el resultado doloroso de aquella desobediencia.

70. Mirad cuán grande es mi anhelo de salvaros; hoy, como en aquel tiempo, cargaré la cruz para elevaros a la vida verdadera.

71. Si mi sangre derramada en el Calvario conmovió al corazón de la humanidad y la convirtió a mi Doctrina, en este tiempo será mi luz divina la que estremezca al espíritu y a la materia para haceros volver al camino verdadero.

72. Quiero que vivan eternamente los que han muerto a la vida de la gracia; no quiero que vuestro espíritu habite en las tinieblas. (69, 9 – 10)

73. Ved cómo muchos de vuestros hermanos, esperan en el seno de su idolatría la venida del Mesías. Mirad cómo muchos en su ignorancia, creen que sólo vendré a descargar mi justicia sobre los malos, salvar a los buenos y destruir al mundo, sin saber que estoy entre los hombres como Padre, como Maestro, como Hermano o Amigo, lleno de amor y humildad, extendiendo mi caridad para salvar, bendecir y perdonar a todos. (170, 23)

74. Nadie ha nacido por casualidad, y por humilde, torpe o pequeño que se crea, ha sido hecho por la gracia del Ser Supremo quien le ama igual que a los seres que él considera superiores y tiene un destino que le llevará como a todos, al seno de Dios.

75. ¿Veis esos hombres que como parias cruzan las calles, arrastrando el vicio y la miseria sin saber quiénes son ni a dónde van? ¿Sabéis de los hombres que aún habitan en selvas rodeados de bestias? Ninguno está olvidado por mi caridad, todos tienen una misión que cumplir, todos poseen el germen de la evolución y están en el camino donde los méritos, el esfuerzo y la lucha llevarán al espíritu de peldaño en peldaño hasta Mí.

76. ¿Quién es aquel que no ha deseado, aunque sea por un solo instante, mi paz anhelando libertarse de la vida terrestre? Todo espíritu siente nostalgia del mundo que antes habitó, del hogar donde nació. Aquel mundo espera a todos mis hijos invitándoles a gozar de la vida eterna que algunos desean mientras otros tan sólo esperan la muerte para dejar de ser, porque llevan turbado el espíritu y viven sin esperanza y sin fe. ¿Qué puede alentar a esos seres a luchar por su regeneración? ¿Qué puede despertar en ellos el anhelo de eternidad? Sólo esperan el no ser, el silencio y el fin.

77. Mas ha vuelto la luz del mundo, el camino y la vida para resucitaros con mi perdón, para acariciar vuestra frente fatigada, para consolar vuestro corazón y hacer que el que se sentía indigno de existir escuche mi voz que le dice: Yo os amo ¡Venid a Mí! (80, 54 – 57)

78. Podrá el hombre caer y hundirse entre tinieblas y sentirse por ello alejado de Mí, podrá creer que cuando muere todo ha terminado para él; en cambio, para Mí ninguno muere, ninguno se pierde.

79. ¡Cuántos hay que en el mundo pasaron como seres perversos y hoy están llenos de luz! ¡Cuántos que dejaron como huella la mancha de sus pecados, de sus vicios y sus crímenes, ya han alcanzado la purificación! (287, 9 – 10)

80. Cierto es que muchos van manchando a su espíritu, mas no les juzguéis porque no saben lo que hacen. A esos también los salvaré, no importa que ahora se hayan olvidado de Mí, o que me hayan cambiado por los falsos dioses que en el mundo han creado. También a ellos los llevaré hasta mi Reino, aun cuando ahora por ir tras de los falsos profetas, se hayan olvidado del dulce Cristo que les entregó su vida para enseñarles su doctrina de amor.

81. Nadie es malo para el Padre, ninguno puede serlo si su principio está en Mí. Equivocados, ciegos, violentos, rebeldes, así han sido muchos de mis hijos, en virtud del libre albedrío con que fueron dotados, mas en todos se hará la luz, y mi caridad los conducirá por el sendero de su redención. (54, 45 – 46)

82. Todos sois mi semilla, y el Maestro la recoge; si entre la buena simiente viene la semilla de cizaña, también la tomo con amor entre mis manos, para transformarla en dorado trigo.

83. Veo en los corazones semilla de cizaña, de fango, de crimen, de odios, y sin embargo os recojo y os amo. A esta semilla la acaricio y la purifico, hasta que brilla como el trigo en el sol.

84. ¿Creéis que la potencia de mi amor no sea capaz de redimiros? Yo os sembraré después de lavaros, en mi jardín, donde daréis nuevas flores y nuevos frutos. En mi divina tarea está la misión de dignificaros. (256, 19 – 21)

85. ¿Cómo podrá perderse irremisiblemente para Mí un espíritu, si lleva en sí un destello de mi luz que jamás se extingue y doquier que vaya me tiene delante? Por muy larga que sea su reaciedad o muy duradera su turbación, nunca serán esas tinieblas más largas que mi eternidad. (255, 60)

86. Tan meritorio es ante Mí que un ser manchado con la huella de las más graves faltas se purifique inspirado en un elevado ideal, como que un ser que ha perseverado en la pureza, luche hasta el fin por no mancharse, porque él desde un principio amó la luz.

87. ¡Cuán distantes de la verdad andan quienes piensan que los espíritus turbados poseen distinta naturaleza a la de los espíritus de luz!

88. Injusto sería el Padre si eso fuese verdad, como también dejaría de ser Todopoderoso si careciese de sabiduría o de amor para salvar a los manchados, a los impuros, a los imperfectos y no poder reunirlos con todos los justos en una misma morada. (295, 15 – 17)

89. Aun aquellos seres a los que llamáis de tentación o demonios, de cierto os digo que no son mas que seres turbados o imperfectos de los cuales el Padre se sirve sabiamente para llevar a cabo sus altos designios y planes.

90. Pero esos seres, hoy envueltos sus espíritus en las tinieblas y muchos de ellos haciendo un mal uso de los dones que Yo les he concedido, serán puestos a salvo por Mí a su debido tiempo.

91. Porque llegará el momento, ¡Oh Israel!, en el que todas las criaturas del Señor me estarán glorificando eternamente; dejaría Yo de ser Dios, si con mi poder; mi sabiduría y mi amor, no lograse rescatar a un espíritu. (302, 31)

92. ¿Cuándo los padres en la Tierra han amado solamente a los hijos buenos y aborrecido a los malos? ¡Cuántas veces les he visto ser más cariñosos y solícitos precisamente con los que más les ofenden y hacen sufrir! ¿Cómo es posible que vosotros pudieseis hacer obras de amor y de perdón mayores que las mías? ¿Desde cuándo se ha visto que el Maestro tenga que aprender de los discípulos?

93. Sabed, por tanto, que a nadie juzgo indigno de Mí y que por eso el Camino de salvación eternamente os está invitando a recorrerle, así como las puertas de mi Reino, que son la luz, la paz y el bien, están perennemente abiertas en espera de la llegada de quienes estaban alejados de la Ley y la verdad. (356, 18 – 19)

Glorioso futuro de los hijos de Dios

94. No permitiré que se confunda ni que se pierda uno solo de mis hijos. A las plantas parásitas las convierto en fructíferas, porque todas las criaturas han sido formadas para llegar a alcanzar un fin perfecto.

95. Quiero que vosotros gocéis conmigo en mi Obra; ya antes os he participado de mis atributos porque sois parte de Mí; si todo me pertenece, también a vosotros os hago dueños de mi Obra. (9, 17 – 18)

96. No dudéis de mi palabra; en el Primer Tiempo os cumplí mi promesa de liberar a Israel de la esclavitud de Egipto que significaba idolatría y tinieblas, para llevaros a Canaán, tierra de libertad y culto al Dios viviente. Allí os fue anunciado mi advenimiento en cuanto hombre, y la profecía fue cumplida palabra por palabra en Cristo.

97. Yo, aquel Maestro que habitó y os amó en Jesús, prometí al mundo hablarle en otro tiempo, manifestarme en Espíritu; y aquí tenéis el cumplimiento de mi promesa.

98. Hoy os anuncio que tengo reservadas para vuestro espíritu maravillosas regiones, moradas, mansiones espirituales donde podáis encontrar la libertad verdadera para amar, para hacer el bien y extender mi luz. ¿Podréis dudar de ello, después de haberos cumplido mis anteriores promesas? (138, 10 – 11)

99. Mi divino anhelo es el de salvaros y llevaros a un mundo de luz, de bellezas y de amor, donde vibréis por la elevación del espíritu, por la nobleza de los sentimientos, por el ideal de perfección; mas, ¿No descubrís en ese divino anhelo mi amor de Padre? Ciertamente, quien no lo comprenda así debe estar ciego. (181, 13)

100. Mirad! Todas las galas de este mundo están destinadas a desaparecer, para que a su tiempo vengan otras; mas vuestro espíritu seguirá viviendo eternamente y contemplará al Padre en todo su esplendor, al Padre de cuyo seno brotó. Todo lo creado tiene que volver al lugar de donde provino. (147, 9)

101. Yo soy la luz, la paz y la felicidad eternas y como vosotros sois mis hijos, quiero y debo haceros partícipes de mi gloria y para eso os enseño la Ley como el camino que conduce al espíritu a las alturas de aquel Reino. (263, 36)

102. Tened siempre presente que el espíritu que alcanza los altos grados de la bondad, de la sabiduría, de la pureza y el amor, está más allá del tiempo, del dolor y de las distancias. No está limitado a habitar un sitio, puede estar en todas partes, y encontrar en todo un supremo deleite de existir, de sentir, de saber, de amar y saberse amado. Ese es el cielo del espíritu. (146, 70 – 71)

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3. Testament Kapitel 24…Geistige & Materielle Schöpfung – 3rd Testament Chapter 24…Spiritual & Material Creation

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 24… La création spirituelle et matérielle
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 24… La creación espiritual y material

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flagge de  Kapitel 24… Geistige & Materielle Schöpfung

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 24 – Offenbarungen Jesu Christi
Die geistige und die materielle Schöpfung

Die Erschaffung der Geistwesen
So spricht der Herr…

1. Bevor es Welten gab, bevor alle Kreatur und die Materie zum Leben erstanden, existierte bereits mein Göttlicher Geist. Doch als All-Einheit fühlte Ich in Mir eine unermessliche Leere, denn Ich war wie ein König ohne Untertanen, wie ein Meister ohne Schüler. Aus diesem Grunde fasste Ich den Plan, Mir ähnliche Wesen zu erschaffen, denen Ich mein ganzes Leben widmen würde, die Ich so tief und innig lieben würde, dass Ich – wenn der Zeitpunkt dafür gekommen wäre – nicht zögern würde, ihnen am Kreuze mein Blut zu opfern.

2. Nehmt nicht Anstoß daran, wenn Ich euch sage, dass Ich euch bereits liebte, noch bevor ihr existiertet. Ja, vielgeliebte Kinder! (345, 20 – 21)

3. Der Göttliche Geist war voller Liebe, obwohl Er allein existierte. Nichts war noch geschaffen worden, nichts gab es um das Göttliche Wesen herum, und dennoch liebte Er und fühlte sich als Vater.

4. Wen liebte Er? Als wessen Vater fühlte Er sich? Es waren alle Wesen und alle Geschöpfe, die aus Ihm hervorgehen würden und deren Kraft in seinem Geiste verborgen ruhte. In Jenem Geiste waren alle Wissenschaften, alle Naturkräfte, alle Wesenheiten, alle Schöpfungsgrundlagen. Er war die Ewigkeit und die Zeit. In Ihm war die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, noch bevor die Welten und Wesen zum Leben erstanden.

5. Jene göttliche Inspiration wurde unter der unendlichen Kraft der göttlichen Liebe Wirklichkeit, und das Leben begann. (150, 76 – 79)

6. Damit Gott sich Vater nennen könnte, ließ Er aus seinem Schoße Geister hervorgehen – Geschöpfe, die Ihm in Seinen göttlichen Eigenschaften ähnlich waren. Dies war euer Ursprung, so erstandet ihr zum geistigen Leben. (345, 22)

7. Der Grund für eure Erschaffung war die Liebe, die göttliche Sehnsucht, meine Macht mit jemandem zu teilen; und der Grund dafür, dass Ich euch mit Willensfreiheit ausgestattet habe, war gleichfalls die Liebe. Ich wollte Mich von meinen Kindern geliebt fühlen – nicht durch Gesetz bedingt, sondern aus einem spontanen Gefühl heraus, das frei aus eurem Geist hervorbrechen sollte. (31, 53)

8. Jeder Geist entstand aus einem reinen Gedanken der Gottheit; daher sind die Geister ein vollkommenes Werk des Schöpfers. (236, 16)

Das Wirken großer Geister im Schöpfungswerk

9. Elia ist der Große Geist, der zur Rechten Gottes ist, der sich in seiner Demut Diener Gottes nennt; durch seine Vermittlung sowie anderer großer Geister bewege Ich das geistige Universum und führe große und hohe Ratschlüsse aus. Ja, meine Jünger, Ich habe Scharen großer Geister zu meinen Diensten, die die Schöpfung regieren. (345, 9)

Vorsehungsgedanken Gottes

10. Höret, Jünger: Bevor ihr ins Leben tratet, existierte Ich bereits, und in meinem Geiste war der eure verborgen. Doch Ich wollte euch nicht zu Erben meines Reiches machen, ohne Verdienste erworben zu haben, noch dass ihr das Vorhandene besitzen würdet, ohne zu wissen, wer euch geschaffen hatte; noch wollte Ich, dass ihr ohne Richtung, ohne Ziel und ohne Ideale von Mir ginget.

11. Deshalb gab Ich euch das Gewissen, damit es euch als Führer diene. Ich gewährte euch den freien Willen, damit eure Werke wahren Wert vor Mir haben würden. Ich gab euch Geist, damit er sich immer danach sehnen sollte, sich zum Lichtvollen und Reinen zu erheben. Ich gab euch den Körper, damit ihr mittels des Herzens ein Gefühl für das Gute und für das Schöne haben würdet, und damit er euch als Prüfstein, als ständige Prüfung und auch als Werkzeug diene, um in der materiellen Welt zu leben. (35, 48 – 49 o.)

Die Schaffung materieller Welten für die Geistwesen

12. Als der Raum zum ersten Mal durch die Gegenwart der Geister erhellt wurde, fühlten diese – da sie noch wankend und stammelnd wie kleine Kinder waren und weder die Entwicklung noch die Kraft hatten, sich an den Orten hoher Geistigkeit aufzuhalten – das Bedürfnis nach einem Halt, nach einem Stützpunkt, um sich stark zu fühlen; und so wurde ihnen die Materie und eine materielle Welt gegeben, und in ihrem neuen Zustand gewannen sie Erfahrung und Erkenntnisse. (35, 50)

13. Das Weltall füllte sich mit Wesen, und in allen offenbarte sich die Liebe, die Macht und die Weisheit des Vaters. Wie eine unerschöpfliche Quelle des Lebens war der Schoß des Herrn seit jenem Augenblick, da Er gebot, dass die Atome sich vereinen sollten, um Wesen und Körper zu bilden und ihnen Gestalt zu geben.

14. Zuerst existierte das Geistige Leben, zuerst gab es die Geistwesen, und danach erst die materielle Natur.

15. Da beschlossen war, dass viele geistige Geschöpfe körperliche Gestalt anzunehmen hatten, um auf materiellen Welten zu leben, wurde zuvor alles eingerichtet, damit die Kinder des Herrn alles für sie bereit fänden.

16. Er überschüttete den Weg, den seine Kinder zu gehen haben würden, mit Segnungen, überflutete das Universum mit Leben und erfüllte mit Schönheiten den Weg des Menschen, in welchen Er einen göttlichen Funken legte: das Gewissen und den Geist, und schuf ihn so aus Liebe, Intelligenz, Kraft, Willen und Bewusstsein. Doch alles Existierende hüllte Er in seine Kraft und zeigte ihm seine Bestimmung. (150, 80 – 84)

17. Als der Vater die Welt schuf und ihr die Bestimmung gab, ein Ort der Sühne zu sein, wusste Er bereits, dass seine Kinder auf ihrem Wege Schwachheiten und Verfehlungen anheimfallen würden, dass eine Heimstatt nötig wäre, um den ersten Schritt zur Erneuerung und Vervollkommnung zu tun. (250, 37)

Die Erschaffung des Menschen

18. Höret: Gott, das höchste Wesen, schuf euch “zu seinem Bild und Gleichnis” – nicht hinsichtlich der materiellen Gestalt, die ihr habt, sondern der Fähigkeiten, mit denen euer Geist ausgerüstet ist, ähnlich denen des Vaters.

19. Wie angenehm war es für eure Eitelkeit, euch für das Ebenbild des Schöpfers zu halten. Ihr haltet euch für die höchstentwickelten Geschöpfe, die Gott gemacht hat. Doch ihr befindet euch in einem schweren Irrtum, wenn ihr annehmt, dass das Universum nur für euch geschaffen wurde. Mit welcher Unwissenheit nennt ihr euch selbst die Krone der Schöpfung!

20. Begreift, dass nicht einmal die Erde nur für die Menschen geschaffen ist. Auf der endlosen Stufenleiter der göttlichen Schöpfung gibt es eine unendliche Zahl von Geistwesen, die sich in Erfüllung des göttlichen Gesetzes entwickeln.

21. Die Ziele, die alles miteinbeziehen und die ihr als Menschen, auch wenn ihr wolltet, nicht verstehen könnt, sind groß und vollkommen wie alle Absichten des Vaters. Doch wahrlich, Ich sage euch, ihr seid weder die größten noch die kleinsten Geschöpfe des Herrn.

22. Ihr wurdet erschaffen, und in jenem Augenblick nahm euer Geist Leben vom Allmächtigen, das so viele Eigenschaften in sich trug, wie für euch notwendig waren, um eine schwierige Aufgabe in der Ewigkeit zu erfüllen. (17, 24 – 28)

23. In den Geist des Menschen, welcher mein Meisterwerk ist, habe Ich mein Göttliches Licht gelegt. Ich habe ihn mit unendlicher Liebe gepflegt, wie ein Gärtner eine verwöhnte Pflanze seines Gartens pflegt. Ich habe euch in diesen Lebensraum gestellt, wo euch nichts zum Leben fehlt, damit ihr Mich erkennt und euch selbst erkennt. Ich habe eurem Geist Vollmacht gegeben, das Leben des Jenseits zu fühlen, und eurer Seele Sinne, damit ihr euch erquickt und vervollkommnet. Ich habe euch diese Welt übergeben, damit ihr auf ihr eure ersten Schritte zu machen beginnt und auf diesem Wege des Fortschritts und der Vervollkommnung die Vollkommenheit meines Gesetzes erfahrt, damit ihr während eures Lebens Mich immer mehr erkennt und liebt und durch eure Verdienste zu Mir gelangt.

24. Ich habe euch die Gabe der Willensfreiheit gewährt und euch mit dem Gewissen ausgestattet. Das erstere, damit ihr euch im Rahmen meiner Gesetze frei entwickelt, und das zweite, damit ihr das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht, damit es euch als vollkommener Richter sagt, wann ihr mein Gesetz erfüllt oder dagegen verstoßt.

25. Das Gewissen ist Licht aus meinem Göttlichen Geiste, das euch in keinem Augenblick verlässt.

26. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, Ich bin der Friede und das Glück, die ewige Verheißung, dass ihr bei Mir sein werdet, und auch die Erfüllung aller meiner Worte. (22, 7 – 10)

Die Erinnerung an das Paradies

27. Die ersten Menschen – jene, die Urahnen der Menschheit waren, bewahrten eine Zeitlang den Eindruck, den ihr Geist vom “Geistigen Tale” mitnahm – ein Eindruck von Schönheit, von Frieden und Wonne, der in ihnen fortbestand, solange in ihrem Leben nicht die Leidenschaften des Fleisches und auch der Kampf ums Überleben in Erscheinung traten.

28. Doch Ich muss euch sagen, dass der Geist jener Menschen, obwohl sie aus einer Lichtwelt kam, nicht den höchsten Heimstätten entstammte – jenen, zu denen ihr nur durch Verdienste gelangen könnt.

29. Dennoch war der Zustand der Unschuld, des Friedens, des Wohlergehens und der Gesundheit, den jene Geistwesen bei ihren ersten Schritten bewahrten, als eine Zeit des Lichtes unvergesslich, dessen Zeugnis sie an ihre Kinder und diese an ihre Nachkommen weitergaben.

30. Der vermaterialisierte Verstand der Menschen, der den wahren Sinngehalt jenes Zeugnisses missverstand, glaubte schließlich, dass das Paradies, in dem die ersten Menschen gelebt hatten, ein irdisches Paradies gewesen sei, ohne zu begreifen, dass es ein geistiger Zustand jener Geschöpfe war. (287, 12 – 13)

Die Beschaffenheit des Menschen

31. Geist und Körper sind verschiedener Natur, aus ihnen besteht euer Wesen, und über beiden steht das Gewissen. Ersterer ist Tochter des Lichts, der zweite entstammt der Erde, ist Materie. Beide sind in einem einzigen Wesen vereint und kämpfen gegeneinander, geführt durch das Gewissen, in welchem ihr die Gegenwart Gottes habt. Dieser Kampf hat bis heute ständig stattgefunden; aber zuletzt werden Geist und Körper in Harmonie die Aufgabe erfüllen, die mein Gesetz jedem von beiden zuweist.

32. Ihr könnt euch den Geist auch so vorstellen, als ob er eine Pflanze wäre, und den Körper als die Erde. Der Geist, der in die Materie gepflanzt wurde, wächst, richtet sich empor, wobei er sich von den Prüfungen und Lehren nährt, die er während seines menschlichen Lebens erhält. (21, 40 – 41)

Die Einheit des Schöpfers mit der Schöpfung

33. Der Geist Gottes ist wie ein unendlich großer Baum, bei dem die Äste die Welten und die Blätter die Wesen sind. Da es ein- und derselbe Pflanzensaft ist, der durch den Stamm zu allen Zweigen und von diesen zu den Blättern strömt – glaubt ihr da nicht, dass es etwas Ewiges und Heiliges gibt, das euch alle untereinander verbindet und euch mit dem Schöpfer vereint? (21, 38)

34. Mein Geist, welcher allumfassend ist, existiert in allem von Mir Geschaffenen, sei es im Geistigen oder in der materiellen Natur. In allem ist mein Werk gegenwärtig und zeugt auf allen Lebensebenen von meiner Vollkommenheit.

35. Mein göttliches Werk umfasst alles – von den größten und vollkommensten Wesen, die zu meiner Rechten wohnen, bis zum kaum wahrnehmbaren Kleinstlebewesen, der Pflanze oder dem Mineral, dem Atom oder der Zelle, die allen Geschöpfen Gestalt geben.

36. Damit weise Ich euch erneut auf die Vollkommenheit alles von Mir Geschaffenen hin – von den materiellen Wesen bis zu den Geistern, die bereits die Vollkommenheit erreicht haben. Dies ist mein Werk. (302, 39)

37. Wer vom geistigen Gesetz abweicht, welches höchstes Gesetz ist, fällt unter die Herrschaft der untergeordneten oder materiellen Gesetze, von denen die Menschen auch wenig wissen. Wer jedoch dem höchsten Gesetz gehorcht und mit ihm in Übereinstimmung bleibt, steht über allen Ordnungen, die ihr die natürlichen nennt, und fühlt und versteht mehr als der, welcher nur die Kenntnisse besitzt, die er in der Wissenschaft oder in den Religionen gefunden hat.

38. Das ist es, weshalb Jesus euch mit den Werken, die ihr Wunder nennt, in Staunen versetzte; doch erkennt die Lehren, die er euch aus Liebe gab. Begreift, dass es nichts Übernatürliches noch Widersprüchliches im Göttlichen gibt, das in der ganzen Schöpfung schwingt. (24, 42 – 43)

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flagge en  Chapter 24… Spiritual & Material Creation

THE THIRD TESTAMENT Chapter 24 – Revelations of Jesus Christ
Spiritual and Material Creation

The Creation of Spiritual Beings
Thus saith the Lord…

1. Before the worlds, before any creature, or any matter came to life, My Divine Spirit existed. However, being ALL, I felt in Myself an enormous emptiness, for I was like a King without subjects, or a Master without disciples, and for that reason I conceived the idea of creating beings in My likeness, to whom I would dedicate all of My life, whom I would love so deeply and intensely that when the moment arrived, I would not hesitate to offer them My blood on the cross.

2. Do not be confused when I tell you that before you existed, I loved you already. Yes, My much loved children. (345, 20 – 21)

3. The Divine Spirit was filled with love in spite of the fact that none but He existed. Nothing had been created. Nothing surrounded the Divine Being, and nonetheless, He loved and felt Himself to be Father.

4. Whom did He love? Of whom did He feel Father? Of all the beings, and all the creatures that would spring from Him, and whose strength was latent in His Spirit. In that Spirit was all science, all the elements, all nature, and all principles. He was both eternity, and time. In Him were the past, the present, and the future, even before the beginning of the lives of worlds and beings.

5. That Divine inspiration was made reality by the infinite force of Divine love, and life began. (150, 76 – 79)

6. So that God could be called Father, He brought forth from his bosom spirits, creatures similar to himself in Divine attributes, and that was your beginning; in that way you sprang into spiritual life. (345, 22)

7. Love was the reason for having created you. I had a Divine yearning to share My power with someone. And love was also the reason for having endowed you with free will. I wanted to feel loved by My children, not by law but through a spontaneous feeling which would sprout freely from your spirits. (31, 53)

8. Each spirit sprang from a pure thought of the Divinity, and therefore the spirits are perfect works of the Creator. (236, 16)

The Role of Great Spirits in the Creative Work

9. Elijah is the great spirit that is at the right hand of God, and who in his humility calls himself the servant of God, and through whose conduit, and through the conduits of other great spirits, I move the spiritual Universe and carry out great and elevated designs. Yes, My disciples, in My service I have a multitude of great spirits that direct Creation. (345, 9)

The Providential Thoughts of God

10. Listen, disciples, before I created you, I already existed, and your spirits were a part of Me; however, I did not want you to inherit My kingdom without making yourselves deserving. I did not want you to possess that which was in existence without knowing who had created you, nor did I want you to proceed without direction, without a destination, and without an ideal.

11. That is why I gave you a conscience to be your guide. I granted you free will so that your deeds would have true value before Me. I gave you a spirit so that it would always yearn to elevate itself toward that which is bright and pure. I gave you a body, so that through the heart you would be sensitive to the good and beautiful, and so that it would serve as a crucible for constant testing, and as an instrument to inhabit the material world. (35, 48 – 49)

The Creation of Material Worlds for The Spiritual Beings

12. When for the first time space was illuminated with the presence of spirits, these spirits, uttering their first words and taking their first steps like babes, and not having the elevation nor the strength to sustain themselves in highly evolved spiritual mansions, felt the need for a support, a hold in order to feel strong. They were given a material form and a material world, and in their new state, they proceeded to acquire experience and knowledge. (35, 50)

13. The Universe was filled with beings, and in all the love, power, and wisdom of the Father was manifest. The bosom of the Lord has been like an endless fountain of life since the instant in which He deigned that atoms might unite to form bodies and integrate beings.

14. Spiritual life existed first; first were the spirits, and then material nature.

15. As it was decided that many spiritual creatures would take corporeal form to inhabit material worlds, all was prepared in advance, so that the children of the Lord would find all in readiness.

16. He sowed the road his children were to travel with blessings, flooded the Universe with life, filled the road of man with beauty and placed in him a Divine beam of light: the conscience and spirit, forming them in this way from love, intelligence, strength, will, and conscience. Yet, all that exists was wrapped in his strength and shown its destiny. (150, 80 – 84)

17. Thus, when the Father formed the world, and gave it as its destiny to be a place of atonement, He knew already that his children would have weaknesses and stumble on their journey, that it would be necessary that there be a dwelling where they might take the first steps toward regeneration and perfection. (250, 37)

The Creation of Human Beings

18. Listen: God, the Supreme Being, created you “in His image and likeness,” not in the material form that you have, but in the virtue with which your spirit is endowed, similar to those of the Father.

19. How pleasing it has been to your vanity to believe yourselves the image of your Creator. You believe yourselves to be the most evolved creatures created by God and you are in grave error to assume that the Universe was created only for you. With how much ignorance you call yourselves the kings of creation!

20. Understand that not even the earth is created Only for men. In the endless ladder of the Divine creation, there exists an infinite number of spirits who are evolving in fulfillment of the Law of God.

21. The purpose contained in all this, which as men you would be unable to understand even if you wished to, are great and perfect, as are all the designs of the Father. Yet, truly I say, you are neither the greatest nor the smallest of the creatures of the Father.

22. You were created, and at that instant your spirit took life from the Almighty, bearing within it as many attributes as were necessary to fulfill a delicate mission within Eternity. (17, 24 – 28)

23. Within the spirit of man, which is My masterpiece, I have placed My Divine light, I have cultivated it with infinite love, as a gardener cultivates the favorite plant of his garden. I have placed you in this mansion where nothing will be lacking for your livelihood, so that you will know Me and know yourselves. I have given you power in your spirit to feel the life of the hereafter and senses in your body so that you can enjoy and perfect yourselves. I have given you this world so that in it you will commence to take your first steps, and in this path of progress and perfection, you can experience the perfection of My Law, so that during your lifetime you can recognize and love Me, and through your merits you can reach Me.

24. I have granted you the gift of freedom of will, and I have endowed you with a conscience. The first is for your freedom to develop within My laws, and the second to be able to distinguish good from evil, so that it will tell you like a perfect judge whether you are complying or are at fault with My Law.

25. The conscience is light of My Divine Spirit which never leaves from you at any moment.

26. I am the Way, the Truth and the Life. I am peace and happiness, the eternal promise that you will be with Me and also the fulfillment of all My words. (22, 7 – 10)

The Memory of Paradise

27. Those first men, they who were the Fathers of humanity, preserved for a time the impression that their spirits brought from the spiritual valley, an impression of blessedness, peace, and delight that remained in them until the rise in their lives of the passions of the material form and the struggle to subsist.

28. Yet, I should tell you, although the spirit of those men did come from a mansion of light, it was not from one of the highest dwelling places: those to which you may come only by merit.

29. Nonetheless, the state of innocence, peace, welfare and health that those spirits preserved in their first steps were like a time of light, unforgettable, and of which testimony was given to their children, and by them to their descendants.

30. The materialist minds of men, confusing the true meaning of that testimony, came to believe that the paradise in which the first men lived, was an earthly paradise, not understanding that it was the spiritual state of those creatures. (287, 12 – 13)

The Nature of Human Beings

31. Spirit and matter are two distinct natures, from which your being is formed and above both is the conscience. The first is the daughter of the light, the second proceeds from the earth, it is material. Both are in unity within one being, and they struggle between themselves guided by the conscience, in which you have the presence of God. This struggle up to now has been constant but in the end, spirit and matter will fulfill in harmony the mission that My Law indicates to each one.

32. You may also picture the spirit as if it were a plant, and the body as the earth. The spirit which has been planted in the body, grows, it elevates itself being sustained by the trials and teachings which it receives throughout its human existence. (21, 40 – 41)

The Unity of the Creator with Creation

33. The Spirit of God is like an infinite tree in which the branches are the worlds and the leaves are the beings. If the sap is the same that runs through the trunk to all branches, and from these to the leaves, do you not believe that there is something eternal and holy that unites you among yourselves and merges you with the Creator? (21, 38)

34. My Spirit, which is universal, exists in all that I have created whether that be of the spiritual or material Nature. My Work is in all, giving testimony of My perfection in each of its planes.

35. My Divine Work embraces all, from the greatest and most perfect beings that dwell by My right, to the most imperceptibly small animal, to the vegetable and the mineral, and in the atoms and cells that form all creatures.

36. In this I show you yet again the perfection of all created by Me, from the material beings to the spirits that have already achieved perfection: that is My Work. (302, 39)

37. He who separates from the spiritual Law, which is a superior Law, falls under the domination of the inferior or material laws, those of which human beings also know very little. But He who obeys and remains in harmony with the supreme Law, is above all rules that you call natural and feels and understands more than the one who only possesses knowledge which He has found in science or in the religions.

38. Consider why Jesus surprised you with the deeds that you call miracles, but recognize the lessons of love that He gave you. Understand that there is nothing supernatural or contradictory within the Divine which vibrates in all Creation. (24, 42 – 43)

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flagge fr  Chapitre 24… La création spirituelle et matérielle

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 24 – Révélations de Jésus-Christ
La création spirituelle et matérielle

La naissance des êtres spirituels
Cela dit le Seigneur…

1. Mon Esprit Divin existait déjà bien avant l’existence des mondes, et avant la naissance de toute créature et de toute matière. Mais, bien qu’étant Tout, je ressentais en Moi un immense vide, parce que j’étais comme un Roi sans sujets, comme un maître sans disciples. C’est pour ce motif que je conçus l’idée de créer des êtres semblables à Moi, auxquels je dédierais toute ma vie, que j’aimerais avec une telle profondeur et une telle intensité que, le moment venu, je n’hésiterais pas pour leur offrir mon sang sur la croix.

2. Oui, mes enfants bien aimés, ne vous confondez pas si je vous dis que je vous aimais déjà bien avant votre existence. (345, 20-21)

3. L’Esprit Divin, en dépit d’être le seul à exister, se trouvait regorgeant d’amour. Rien n’avait été créé, il n’y avait rien autour de l’Etre Divin et, néanmoins, Il aimait et se sentait Père.

4. Qui aimait-Il? De qui se sentait-Il le Père? De tous les êtres et de toutes les créatures qui allaient jaillir de Lui, et dont la force était latente en son Esprit. En cet Esprit étaient toutes les sciences, tous les éléments, toutes les natures, tous les principes. Il était l’éternité et le temps. Le passé, le présent et le futur étaient en Lui, même avant que naissent les mondes et les êtres.

5. Cette inspiration divine devint réalité sous l’influence de la force infinie de l’amour divin. La vie commença de cette manière. (150, 76- 79)

6. Afin que Dieu puisse s’appeler Père, il fit jaillir des esprits de son sein, des créatures qui Lui ressemblaient par leurs attributs divins. Ce fut votre commencement, ce fut ainsi que vous naquîtes à la vie spirituelle. (345, 22)

7. La raison de votre création fut sans conteste l’amour, le désir ardent de partager mon pouvoir avec quelqu’un; et la raison de vous avoir dotés de libre-arbitre fut aussi l’amour. Je souhaitais me sentir aimé de mes enfants, non par loi mais d’un sentiment spontané qui jaillirait librement de leur esprit. (31, 53)

8. Chaque esprit naquit d’une pensée pure de la Divinité, c’est pour cela que les esprits sont l’OEuvre parfaite du Créateur. (236, 16)

L’action de grands esprits dans l’OEuvre créative

9. Elie est le grand esprit qui est à la droite de Dieu. Dans sa grande humilité il se dénomme le serviteur du Père et, par son intermédiaire tout comme par le biais d’autres grands esprits, je meus l’Univers spirituel et mène à bien de grands et hauts desseins. Oui, mes disciples, je dispose à mon service de multitudes de grands esprits qui régissent la Création. (345, 9)

Pensées divines

10. Ecoutez, disciples : J’existais déjà bien avant votre naissance, et votre esprit était déjà latent dans le Mien. Mais je ne voulus pas que vous héritiez de mon Royaume sans l’avoir mérité; je ne voulus pas que vous possédiez votre existence sans savoir Qui l’avait créée, et je ne voulus pas que vous marchiez sans but, sans destinée et sans idéal.

11. C’est pour cela que je vous dotai de la conscience, afin qu’elle vous serve de guide; je vous concédai le libre-arbitre afin d’imprégner vos actions d’une vraie valeur devant Moi. Je vous pourvus d’esprit, pour que celui-ci soit toujours désireux de s’élever vers ce qui est lumineux et pur. Je vous dotai du corps afin que, par l’intermédiaire du coeur, vous éprouviez la sensibilité envers ce qui est bon et beau, et pour qu’il vous serve de creuset, d’épreuve constante et aussi d’instrument pour habiter le monde matériel. (35, 48-49)

Création de mondes matériels pour les êtres spirituels

12. Quand l’espace s’illumina, la première fois, de la présence des esprits, ceux-ci titubant et balbutiant comme des petits enfants, ne possédant ni l’élévation ni la force de se maintenir dans les lieux de la haute spiritualité, éprouvèrent le besoin d’avoir un soutien, un point d’appui pour se sentir forts, et ils reçurent la matière et un monde matériel. Et, dans leur nouvel état, ils s’en aillèrent acquérir expériences et connaissances. (35, 50)

13. L’Univers se peupla d’êtres et l’amour, le pouvoir et la sagesse du Père se manifestèrent en tous. Depuis cet instant où Il fit en sorte que les atomes s’unissent pour former des corps et intégrer des êtres, le sein du Père fut comme une source inépuisable de vie.

14. En tout premier, la vie spirituelle imprégna tout; ainsi les esprits furent les premiers et la nature matérielle vint ensuite.

15. Comme il était prévu que de nombreuses créatures spirituelles devraient prendre une forme corporelle pour habiter les mondes matériels, tout fut préparé au préalable, afin que les enfants du Seigneur trouvent tout disposé.

16. Il parsema de bénédictions le chemin que ses enfants auraient à recourir; Il inonda l’Univers de vie et embellit le sentier de l’homme en qui Il déposa une lueur divine : la conscience et l’esprit ainsi formés d’amour, d’intelligence, de force, de volonté et de conscience. Et en plus, Il enveloppa de sa force tout ce qui exista et lui montra son destin. (150, 80-84)

17. Ainsi, quand le Père forma le monde et lui attribua la destinée d’être une vallée d’expiation, Il savait déjà que ses enfants connaîtraient des faiblesses et commettraient des erreurs en chemin, et qu’il serait indispensable qu’ils aient une demeure pour faire le premier pas vers la régénération et le perfectionnement. (250, 37)

La création de l’être humain

18. Ecoutez : Dieu, l’Etre Suprême, vous créa « à son image et à sa ressemblance », non par la forme matérielle que vous avez, mais en raison des vertus de votre esprit, semblables à celles du Père.

19. Quoi de plus agréable pour votre vanité le fait de vous croire à l’image du Créateur. Vous vous croyiez les plus évoluées des créatures de Dieu et vous vous trompez lourdement en supposant que l’Univers n’a été fait que pour vous. Avec quelle ignorance vous appelez-vous, vous-mêmes, les rois de la création!

20. Comprenez bien, que même la Terre n’est pas seulement faite que pour les hommes. Sur l’échelle interminable de la création divine, il existe un nombre infini d’esprits qui évoluent en accomplissement de la Loi de Dieu.

21. Les objectifs que tout cela implique, et qu’en tant qu’hommes, même si vous le souhaitiez, vous ne pourriez comprendre, sont grands et parfaits comme le sont, d’ailleurs, tous les desseins de votre Père. Mais, en vérité je vous le dis, vous n’êtes ni les plus grandes ni les plus petites des créatures du Seigneur.

22. Vous fûtes créés et, à partir de cet instant, votre esprit prit vie du Tout- Puissant, emportant en lui autant d’attributs que nécessaires pour que vous accomplissiez une mission délicate au sein de l’éternité. (17, 24- 28)

23. Dans l’esprit de l’homme, qui constitue mon OEuvre maîtresse, j’ai déposé ma lumière divine, je l’ai cultivée avec un amour infini, comme le jardinier cultive la plante dorlotée de son jardin. Je vous ai logés dans cette demeure où rien ne vous fait défaut pour vivre. Pour que vous Me connaissiez et que vous vous connaissiez vous-mêmes je vous ai octroyé le pouvoir en votre esprit pour percevoir la vie de l’Au-delà, ainsi que des sens à votre corps matériel pour que vous vous réjouissiez et vous perfectionniez. Je vous ai livré ce monde afin qu’en lui vous commenciez à faire vos premiers pas, et que sur ce chemin de progrès et de perfectionnement, vous fassiez l’expérience de la perfection de ma Loi, pour que tout au long de votre vie vous me reconnaissiez et m’aimiez, et ainsi, vous parveniez à Moi en raison de vos mérites.

24. Je vous ai octroyé le don du libre- arbitre et vous ai doté de conscience. Le premier, afin que vous vous développiez librement dans le cadre de mes lois, et la seconde, pour que vous sachiez distinguer le bien du mal, pour qu’elle, comme juge parfait, vous indique si vous respectez ou non ma Loi.

25. La conscience est lumière de mon Esprit Divin qui ne s’éloigne de vous en aucun moment.

26. Je suis le Chemin, la Vérité et la Vie, je suis la paix et le bonheur, la promesse éternelle que vous serez avec Moi et aussi l’accomplissement de toutes mes paroles. (22, 7-10)

Le souvenir du Paradis

27. Les premiers hommes, ceux qui furent les pères de l’humanité, gardèrent un temps l’impression que leur esprit conserva de la vallée spirituelle, l’impression de béatitude, de paix et de délice qui demeura en eux tant que les passions de la matière ainsi que la lutte pour subsister n’apparurent dans leur vie.

28. Mais je dois vous préciser que l’esprit de ces hommes, bien qu’il provienne d’une demeure de lumière, ne provint pas des demeures les plus élevées, de celles auxquelles vous ne pourrez accéder que par vos mérites.

29. Néanmoins, l’état d’innocence, de paix, de bien-être et de santé que ces esprits conservèrent dans leurs premières étapes, ressembla à un temps de lumière, inoubliable, dont ils transmirent le témoignage à leurs enfants qui, à leur tour, le transmirent à leurs descendants.

30. L’esprit matérialisé des hommes, en confondant le véritable sens de ce témoignage, en arriva à croire que le paradis dans lequel vécurent les premiers hommes, fut un paradis terrestre, sans comprendre qu’il constitua un état spirituel de ces créatures. (287, 12-13)

La conformation de l’être humain

31. Esprit et matière sont deux natures différentes, les deux constituent votre être et la conscience est au-dessus d’elles. La première est fille de la lumière, la seconde provient de la terre, elle est matière. Toutes deux sont réunies en un seul être et luttent entre elles, guidées par la conscience qui est la présence de Dieu. Cette lutte a été constante jusqu’à présent mais, à la fin, esprit et matière accompliront harmonieusement la mission que ma Loi indique à chacune.

32. Vous pouvez également vous représenter l’esprit comme s’il était une plante et le corps, la terre. L’esprit, qui a été planté dans la matière, pousse, grandit, et s’élève en s’alimentant des épreuves et enseignements qu’il va recevoir tout au long de sa vie humaine. (21, 40-41)

L’unité du Créateur et de la Création

33. L’Esprit de Dieu est comme un arbre infini où les branches constituent les mondes et les feuilles tous les êtres. Si c’est une seule et même sève qui passe par le tronc vers toutes les branches et, de celles-ci, aux feuilles, ne pensez-vous pas qu’il y ait quelque chose d’éternel et de saint qui vous unisse tous entre vous, et qui vous fonde avec le Créateur? (21, 38)

34. Mon Esprit, qui est universel, existe en tout ce que j’ai créé, que ce soit dans le spirituel ou dans la Nature matérielle; mon OEuvre est dans tout, témoignant ainsi de ma perfection sous tous ses angles.

35. Mon OEuvre divine comprend absolument tout, depuis les êtres les plus grands et les plus parfaits qui habitent à ma droite, jusqu’au plus petit animal le moins perceptible, le végétal ou le minéral, dans l’atome ou la cellule qui constituent toutes les créatures.

36. Cela vous démontre, une fois de plus, la perfection de tout ce qui a été créé par Moi, depuis les êtres matériels jusqu’aux esprits qui ont déjà réussi à atteindre la perfection. C’est cela mon OEuvre! (302, 39)

37. Quiconque s’écarte de la Loi spirituelle, qui est Loi supérieure, tombe sous l’emprise des lois inférieures ou matérielles, à propos desquelles les humains savent bien peu. Mais, celui qui obéit et reste en harmonie avec la Loi suprême, se place au-dessus de toutes les règles que vous appelez naturelles, et perçoit et comprend davantage que celui qui ne possède que des connaissances qu’il a trouvées dans la science ou les religions.

38. Voici le motif pour lequel Jésus vous étonna par les actions que vous appelez miracles, mais reconnaissez les leçons d’amour qu’Il vous offrit. Comprenez que, dans le divin qui vibre en toute la Création, il n’y a rien de surnaturel ni de contradictoire. (24, 42-43)

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flagge es  Capítulo 24… La creación espiritual y material

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 24 – Revelaciones de Jesucristo
La creación espiritual y material

La creación de los seres espirituales
Esto dice el Señor…

1. Antes de que los mundos fuesen, antes de que toda criatura y lo que es materia surgiera a la vida, ya existía mi Espíritu Divino. Mas siendo el Todo, experimentaba en mí un inmenso vacío, porque era como un Rey sin súbditos, como un maestro sin discípulos, por ese motivo concebí la idea de crear seres semejantes a Mí, a quienes dedicaría toda mi vida, a los que amaría tan profunda e intensamente que llegado el momento, no titubearía para ofrecerles mi sangre en la cruz.

2. Y no os confundáis si os digo que antes de que existierais, ya os amaba. Sí hijos muy amados. (345, 20 – 21)

3. Encontrábase el Espíritu Divino lleno de amor, a pesar de existir sólo El. Nada había sido creado, nada había en torno al Ser Divino y sin embargo amaba y se sentía Padre.

4. ¿A quién amaba? ¿De quién se sentía Padre? De todos los seres y de todas las criaturas que habían de brotar de El y cuya fuerza estaba latente en su Espíritu. En aquel espíritu estaban todas las ciencias, todos los elementos, todas las naturalezas, todos los principios. El era la eternidad y el tiempo. En El estaban el pasado, el presente y el futuro, aun antes de surgir a la vida los mundos y los seres.

5. Aquella inspiración divina se hizo realidad bajo la fuerza infinita del amor divino, y comenzó la vida. (150, 76 – 79)

6. Para que Dios pudiera nombrarse Padre, hizo brotar de su seno espíritus, criaturas semejantes a Él en sus divinos atributos; éste fue vuestro principio, así surgisteis a la vida espiritual. (345, 22)

7. La razón de haberos creado, fue el amor, el divino anhelo de compartir con alguien mi poder, y la razón de haberos dotado de libre albedrío, fue también el amor, quise sentirme amado por mis hijos, no por ley sino por un sentimiento espontáneo que brotara libremente de su espíritu. (31, 53)

8. Cada espíritu brotó de un pensamiento puro de la Divinidad, por eso los espíritus son obra perfecta del Creador. (236, 16)

El actuar de grandes Espíritus en la obra creativa

9. Elías es el gran espíritu que está a la diestra de Dios, que en su humildad se nombra siervo del Padre y por su conducto, como por el conducto de otros grandes espíritus, muevo el Universo espiritual y llevo a cabo grandes y altos designios. Sí, mis discípulos, a mi servicio tengo multitudes de grandes espíritus que rigen la Creación. (345, 9)

Pensamientos providenciales de Dios

10. Escuchad discípulos: Antes de que surgiereis a la vida, Yo ya existía y en mi Espíritu estaba latente el vuestro. Mas no quise que heredaseis mi Reino sin haber hecho méritos; no quise que poseyeseis lo existente sin saber quién os había creado, ni quise que os marchaseis sin rumbo, sin destino y sin ideal.

11. Por eso os di la conciencia, para que os sirviese de guía; os concedí el libre albedrío para que vuestras obras tuvieran verdadero valor ante Mí. Os di espíritu, para que él anhelara siempre elevarse hacia lo luminoso y puro. Os di el cuerpo para que por medio del corazón tuvieseis sensibilidad para lo bueno y para lo bello, y para que os sirviese de crisol, de prueba constante y también de instrumento para habitar en el mundo material. ( 35, 48 – 49)

La creación de mundos materiales para los seres espirituales

12. Cuando el espacio se iluminó por vez primera con la presencia de los espíritus, estos titubeantes y balbucientes como niños, no teniendo la elevación ni la fuerza para sostenerse en las moradas de la alta espiritualidad, sintieron la necesidad de un báculo, de un punto de apoyo para sentirse fuertes y les fue dada la materia y un mundo material. Mas en su nuevo estado, fueron adquiriendo experiencia y conocimientos. (35, 50)

13. El Universo se llenó de seres, y en todos se manifestó el amor, el poder y la sabiduría del Padre. Como un manantial inagotable de vida fue el seno del Señor desde aquel instante en que dispuso que los átomos se uniesen para formar cuerpos e integrar seres.

14. Primero existió la vida espiritual; primero fueron los espíritus y después la naturaleza material.

15. Como estaba dispuesto que muchas criaturas espirituales habrían de tomar forma corpórea para habitar en mundos materiales, todo fue previamente preparado, a fin de que los hijos del Señor encontrasen todo dispuesto.

16. Sembró de bendiciones el camino que habrían de recorrer sus hijos; inundó de vida el Universo y llenó de bellezas la senda del hombre, en el que depositó un destello divino: la conciencia y el espíritu, formando así de amor, de inteligencia, de fuerza, de voluntad y de conciencia, mas a todo lo existente lo envolvió en su fuerza y le señaló su destino. (150, 80 – 84)

17. Así, cuando el Padre formó al mundo y le dio como destino el de ser un valle de expiación, El ya sabía que sus hijos tendrían flaquezas y faltas en su camino, que sería menester una morada para que diesen el primer paso hacia la regeneración y el perfeccionamiento. (250, 37)

La creación del ser humano

18. Escuchad: Dios, el Ser Supremo, os creó “a su imagen y semejanza”, no por la forma material que tenéis, sino por las virtudes de que está dotado vuestro espíritu, semejantes a las del Padre.

19. Cuán agradable a vuestra vanidad ha sido el creeros la imagen del Creador. Os creéis las criaturas más evolucionadas hechas por Dios y estáis en grave error al suponer que el Universo se hizo sólo para vosotros. ¡Con cuánta ignorancia os llamáis a vosotros mismos los reyes de la creación!

20. Comprended que ni siquiera la Tierra está hecha solamente para los hombres. En la escala interminable de la creación divina, existe un número infinito de espíritus que van evolucionando en cumplimiento a la Ley de Dios.

21. Los fines que todo ello encierra y que como hombres, aunque quisiereis, no podríais comprender, son grandes y perfectos como todos los propósitos de vuestro Padre, mas en verdad os digo, que no sois vosotros ni las más grandes ni las más pequeñas criaturas del Señor.

22. Fuisteis creados, y en ese instante vuestro espíritu tomó vida del Omnipotente, llevando en sí tantos atributos, como os eran necesarios para cumplir una delicada misión dentro de la Eternidad. (17, 24 – 28)

23. En el espíritu del hombre que es mi obra maestra, he puesto mi luz divina, lo he cultivado con infinito amor, como el jardinero cultiva la planta mimada de su jardín. Os he colocado en esta morada en donde nada os haga falta para vivir, para que me conozcáis y os conozcáis a vosotros mismos. Os he dado potestad en el espíritu para sentir la vida del Más Allá y en vuestra materia sentidos para que os recreéis y perfeccionéis. Os he entregado este mundo para que en él comencéis a dar vuestros primeros pasos, y en este camino de progreso y perfeccionamiento experimentéis la perfección de mi Ley, para que a través de vuestra vida me vayáis reconociendo y amando, y por vuestros méritos lleguéis a Mí.

24. Os he otorgado el don del libre albedrío y os he dotado de conciencia. El primero para que os desarrolléis libremente dentro de mis leyes y la segunda, para que sepáis distinguir el bien del mal, para que ella como juez perfecto os diga cuándo cumplís o faltáis a mi Ley.

25. La conciencia es luz de mi Espíritu Divino que no se aparta en ningún momento de vosotros.

26. Yo soy el Camino, la Verdad y la Vida, soy la paz y la bienandanza, la promesa eterna de que estaréis conmigo y también el cumplimiento de todas mis palabras. (22, 7 – 10)

El recuerdo del Paraíso

27. Los primeros hombres, aquellos que fueron padres de la humanidad, conservaron por un tiempo la impresión que su espíritu trajo del valle espiritual, impresión de beatitud, de paz y delicia que estuvo en ellos mientras no surgieron en su vida las pasiones de la materia y también la lucha por subsistir.

28. Mas debo deciros que el espíritu de aquellos hombres, con haber venido de una mansión de luz, no fue de las moradas más altas, de aquellas a las que sólo por méritos podréis llegar.

29. Sin embargo, el estado de inocencia, de paz, de bienestar y salud que aquellos espíritus conservaron en sus primeros pasos, fue como un tiempo de luz, inolvidable, cuyo testimonio transmitieron a sus hijos y ellos a sus descendientes.

30. La mente materializada de los hombres, confundiendo el verdadero sentido de aquel testimonio, llegó a creer que el paraíso en que vivieron los primeros hombres, fue un paraíso terrenal, sin comprender que fue un estado espiritual de aquellas criaturas. (287, 12 – 13)

La conformación del ser humano

31. Espíritu y materia, son dos naturalezas distintas, de ellas está formado vuestro ser y sobre ambas está la conciencia. La primera es hija de la luz, la segunda proviene de la tierra, es materia, ambas están unidas en un solo ser y luchan entre sí guiadas por la conciencia, en la cual tenéis la presencia de Dios. Esa lucha hasta ahora ha sido constante pero al final, espíritu y materia cumplirán en armonía la misión que a cada una le señala mi Ley.

32. También podéis figuraros al espíritu como si fuera una planta y el cuerpo como la tierra. El espíritu que ha sido plantado en la materia, crece, se eleva sustentándose con las pruebas y enseñanzas que a través de su vida humana va recibiendo. (21, 40 – 41)

La unidad del Creador con la creación

33. El Espíritu de Dios, es como un árbol infinito en el que las ramas son los mundos y las hojas los seres. Si una misma es la savia que pasa por el tronco a todas las ramas y de éstas a las hojas, ¿No pensáis que hay algo de eterno y de santo que os une a todos entre sí, y que os funde con el Creador? (21, 38)

34. Mi Espíritu, que es universal, existe en todo lo creado por Mí, ya sea en lo espiritual o en la Naturaleza material; en todo está mi Obra, dando testimonio de mi perfección en cada uno de sus planos.

35. Mi Obra divina todo lo abarca, desde los seres más grandes y perfectos que habitan a mi diestra, hasta el animalillo menos imperceptible, el vegetal o el mineral, en el átomo o la célula, que forman todas las criaturas.

36. En esto os muestro una vez más, la perfección de todo lo creado por Mí, desde los seres materiales, hasta los espíritus que ya han llegado a alcanzar la perfección. ¡Esa es mi Obra! (302, 39)

37. Quien se aparta de la Ley espiritual, que es Ley superior, cae bajo el dominio de las leyes inferiores o materiales, de las que también poco saben los humanos. Mas quien obedece y permanece en armonía con la Ley suprema, está por encima de todas las reglas que vosotros llamáis naturales y siente y comprende más que el que sólo posee conocimientos que ha encontrado en la ciencia o en las religiones.

38. He ahí por qué Jesús os asombró con las obras que llamáis milagros, mas reconoced las lecciones que os dio de amor. Comprended que nada hay sobrenatural ni contradictorio en lo divino que vibra en toda la Creación. (24, 42 – 43)

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3. Testament Kapitel 20…Maria, die mütterliche Liebe Gottes 3. Testament Chapter 20…Mary, the Maternal Love of God

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 20… Marie, l’amour maternel de Dieu
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 20…
María, el amor maternal de Dios

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flagge de  Kapitel 20… Maria, die mütterliche Liebe Gottes

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 20 – Offenbarungen Jesu Christi
Maria, die mütterliche Liebe Gottes

Das irdische Dasein Marias in Demut
So spricht der Herr…

1. Maria ist die Blume meines Himmlischen Gartens, deren Wesenheit immer in meinem Geiste gewesen ist.

2. Seht ihr diese Blumen hier, die ihre Schönheit in Demut verbergen? Ebenso war und ist Maria: ein unerschöpflicher Born der Schönheit für den, der sie in Reinheit und Ehrfurcht zu schauen vermag, und ein Schatz an Güte und Zärtlichkeit für alle Wesen.

3. Maria ging durch die Welt und verbarg ihre göttliche Wesenheit; sie wusste, wer sie war und wer ihr Sohn war, doch statt sich jener Gnade zu rühmen, erklärte sie sich nur für eine Dienerin des Höchsten, für ein Werkzeug der Ratschlüsse des Herrn. (8, 42 – 43, 46)

4. Maria wusste, dass sie einen mächtigeren und größeren König empfangen würde als alle Könige der Erde. Doch krönte sie sich deswegen etwa zur Königin unter den Menschen? Verkündeten ihre Lippen auf Plätzen, Straßen, in den einfachen Hütten oder in den Palästen, dass sie die Mutter des Messias werden würde, dass der “Eingeborene Sohn” des Vaters aus ihrem Schoße hervorgehen werde?

5. Gewiss nicht, mein Volk: die größte Demut, Sanftmut und Gnade war in ihr, und die Verheißung ging in Erfüllung. Ihr Herz einer menschlichen Mutter wurde beglückt, und schon bevor sie gebar – zu diesem Zeitpunkt und hernach während des ganzen Lebens des Sohnes – war sie eine liebevollste Mutter, die geistig die Bestimmung Jesu kannte, die Mission, die er unter den Menschen zu erfüllen hatte, und wozu er gekommen war. Sie widersetzte sich niemals dieser Bestimmung, denn sie hatte Anteil an demselben Werk.

6. Wenn sie zuweilen Tränen vergoss, war es ein Weinen der menschlichen Mutter, war es die Körpernatur, die den Schmerz in dem Sohne, ihrem eigenen Fleische fühlte.

7. Doch war sie eine Jüngerin des Meisters, ihres Sohnes?: Nein. Maria brauchte von Jesus nichts zu lernen. Sie war im Vater Selbst und hatte sich nur inkarniert, um jene schöne und schwierige Aufgabe zu erfüllen.

8. Beschränkte sich jenes vortreffliche Mutterherz darauf, nur ihren geliebtesten Sohn zu lieben?: Gewiss nicht; durch jenes kleine menschliche Herz offenbarte sich das mütterliche Herz in Tröstung und erhabenen Worten, in Ratschlägen und Wohltaten, in Wundern, in Licht und in Wahrheit.

9. Niemals stellte sie sich zur Schau, niemals fasste sie das Wort des Meisters falsch auf. Aber ebenso, wie sie zu Füßen der Krippe war, die ihr als Wiege diente, so war sie auch zu Füßen des Kreuzes, an dem der Sohn, der Meister, der Vater der ganzen Schöpfung starb und Seinen letzten Atemzug als Mensch tat.

10. So erfüllte sie ihre Bestimmung als menschliche Mutter und gab allen Müttern und allen Menschen ein erhabenes Beispiel. (360, 28 – 31)

Maria und Jesus

11. Oftmals haben sich die Menschen gefragt, warum Jesus, selbst nachdem er gekreuzigt worden war, sich von der Sünderin Magdalena sehen ließ und hernach seine Jünger aufsuchte, man hingegen nichts davon weiß, dass er seine Mutter besucht hätte. Darauf sage Ich euch, dass es nicht notwendig war, Mich bei Maria in der gleichen Weise kundzutun, wie Ich es bei jener tat. Denn die Verbindung zwischen Christus und Maria bestand schon immer, schon ehe die Welt war.

12. Durch Jesus offenbarte Ich Mich der Menschheit, um Sünder zu retten, und Ich ließ Mich nach der Kreuzigung von ihnen betrachten, um den Glauben derer zu beleben, die Mich benötigten. Doch wahrlich, Ich sage euch, Maria – als Mensch meine liebevolle Mutter – brauchte sich von keiner Befleckung reinzuwaschen, und sie konnte auch gar keinen Mangel an Glauben haben, weil sie wusste, wer Christus war, noch bevor sie Ihm ihren mütterlichen Schoß darbot.

13. Es war nicht nötig, meinen Geist zu vermenschlichen, um jene zu besuchen, welche mit der gleichen Reinheit und Sanftmut, mit der sie Mich in ihrem Schoße empfing, Mich dem Reiche zurückgab, von dem Ich gekommen war. Doch wer konnte die Art und Weise kennen, in der Ich in ihrer Einsamkeit zu ihr sprach, und die Göttliche Liebkosung, mit der sie Mein Geist umgab?

14. So antworte Ich denen, die Mir diese Frage gestellt haben, weil sie häufig dachten, dass der erste Besuch Jesu seiner Mutter hätte gelten sollen.

15. Wie verschieden musste die Form, in der Ich Mich Maria kundtat, von derjenigen sein, die Ich verwandte, um Mich Magdalena und meinen Jüngern fühlbar zu machen. (30, 17 – 21)

Die Jungfräulichkeit Marias

16. Auf dem Gipfel des Berges, auf dem sich der Meister befindet, ist auch Maria, die Universelle Mutter – Jene, die in der “Zweiten Zeit” Frau wurde, damit das Wunder der Inkarnation des “Göttlichen Wortes” Wirklichkeit würde.

17. Der Mensch hat Maria und auch die Art, in der Jesus zur Welt kam, oftmals beurteilt und durchforscht, und diese Urteile haben das Gewand der Reinheit des mütterlichen Geistes zerrissen, dessen Herz sein Blut auf die Welt herabströmen ließ.

18. Ich habe in dieser Zeit die Schleier des Unbekannten weggezogen, um den Zweifel des Ungläubigen zu beseitigen und ihm die Kenntnis der geistigen Unterweisungen zu geben.

19. Die Menschen haben aus meiner Wahrheit, die wie ein Weg ist, viele Nebenwege gemacht, auf denen sie meistens in die Irre gehen. Während die einen die Fürsprache der Himmlischen Mutter suchen, und die andern sie verkennen, hüllt ihr Mantel der Liebe und Zärtlichkeit alle ewiglich ein.

20. Von Anbeginn der Zeiten offenbarte Ich das Dasein der Geistigen Mutter, von der die Propheten sprachen, schon bevor sie zur Welt kam. (228, 1 – 5)

21. Maria wurde gesandt, um ihre Tugend, ihr Vorbild und ihre vollkommene Göttlichkeit zu offenbaren. Sie war keine Frau wie alle anderen unter den Menschen. Sie war eine anders beschaffene Frau, und die Welt betrachtete ihr Leben, lernte ihre Art zu denken und zu fühlen kennen, wusste um die Reinheit und Anmut ihres Geistes und ihres Körpers.

22. Sie ist ein Beispiel von Schlichtheit, Demut, Selbstlosigkeit und Liebe. Doch obwohl ihr Leben der damaligen Welt und den nachfolgenden Generationen bekannt gewesen ist, gibt es viele, die ihre Tugend, ihre Jungfräulichkeit nicht anerkennen. Sie können sich die Tatsache nicht erklären, dass sie zugleich Jungfrau und Mutter war. Der Grund dafür ist, dass der Mensch von Natur aus ungläubig ist und die Göttlichen Werke nicht mit erwecktem Geiste zu beurteilen versteht. Wenn er die Schriften studieren und die Inkarnation Marias und das Leben ihrer Vorfahren ergründen würde, wüsste er schließlich, wer sie ist. (221, 3)

23. Die zartfühlendste Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen hat keine Gestalt. Dennoch nahm sie in der Zweiten Zeit die Gestalt einer Frau an in Maria, der Mutter Jesu.

24. Begreift, dass Maria immer existiert hat, da ihre Essenz, ihre Liebe, ihr Zartgefühl schon immer in der Gottheit gewesen sind.

25. Wie viele Theorien und Irrtümer haben die Menschen über Maria geschaffen! Über ihre Mutterschaft, ihre Empfängnis und ihre Reinheit. Wie sehr haben sie dabei gelästert!

26. An dem Tage, da sie jene Reinheit wirklich begreifen, werden sie sich sagen: “Es wäre besser für uns, wenn wir nie geboren wären”. Tränen von Feuer werden in ihren Seelen brennen. Dann wird Maria sie in ihre Gnade hüllen, die Göttliche Mutter wird sie mit ihrem Mantel beschützen, und der Vater wird ihnen vergeben und mit unendlicher Liebe sagen: “Wachet und betet, denn Ich vergebe euch, und in euch vergebe und segne Ich die Welt.” (171, 69 – 72)

Das Vorbild Marias für die Frau

27. Das Leben eures Meisters ist Vorbild für alle Menschen. Doch da der Frau die Unterweisung über ihre Aufgabe als Mutter fehlte, wurde ihr Maria gesandt als Verkörperung des göttlichen Zartgefühls, welche als Frau unter den Menschen erschien, um euch gleichfalls ihr göttliches Vorbild der Demut zu geben. (101, 58)

28. Gesegnete Frauen: auch ihr gehört zu meiner Apostelschar. Zwischen dem Geist des Mannes und dem euren gibt es keinen Unterschied, auch wenn ihr körperlich verschieden seid und auch die beiderseitige Aufgabe unterschiedlich ist.

29. Nehmt als Meister eures Geistes Jesus und folgt ihm auf dem Pfade, den seine Liebe vorgezeichnet hat. Macht euch sein Wort zu eigen und umarmt sein Kreuz.

30. Ich spreche zu eurem Geiste mit demselben Worte, mit dem Ich zu den Männern spreche, weil ihr geistig gleich seid. Dennoch – wenn euer Frauenherz ein Vorbild sucht, um ihm nachzueifern; wenn ihr vollkommene Beispiele als Stütze braucht, um euch im Leben zu vervollkommnen, so erinnert euch an Maria, beobachtet sie während ihres ganzen Lebens auf Erden.

31. Es war der Wille des Vaters, dass das bescheidene Leben Marias von meinen Jüngern niedergeschrieben würde, die sie während ihres ganzen Wirkens kannten und sich mit ihr besprachen.

32. Jenes Leben – bescheiden für den, der es kennt – war von der Geburt bis zu seinem Ende auf der Welt strahlend. Viele Seiten liebevoller Unterweisung schrieb Maria mit der Demut ihres Geistes, mit ihrem unendlichen Zartgefühl, mit der Reinheit ihres Herzens, mit ihrer Liebe zur Menschheit, was sie mehr mit Schweigen als mit Worten ausdrückte, da sie wusste, dass Jener, der zu den Menschen sprechen sollte, Christus war.

33. Der Geist Marias war die vom Vater ausgegangene Mütterliche Liebe selbst, um der Menschheit das vollkommene Beispiel von Demut, Gehorsam und Sanftmut zu geben. Ihr Gang durch die Welt war eine Lichtspur, ihr Leben war schlicht, hoheitsvoll und rein. In ihr gingen die Weissagungen in Erfüllung, die ankündigten, dass der Messias von einer Jungfrau geboren würde.

34. Nur sie hatte in ihrem Schoße den Samen Gottes tragen können, nur sie war würdig, nach der Erfüllung ihrer Aufgabe gegenüber Jesus als Geistige Mutter der Menschheit zurückzubleiben.

35. Deshalb ist Maria euer vollkommenes Vorbild, Frauen. Aber wendet euch an sie und nehmt sie euch zum Vorbild in ihrem Schweigen, in ihren Werken der Demut, der unendlichen Selbstverleugnung aus Liebe zu den Bedürftigen, in ihrem stillen Schmerz, in ihrem Mitgefühl, das alles vergibt, und in ihrer Liebe, welche Fürbitte, Trost und süßer Beistand ist.

36. Jungfrauen, Gattinnen, Mütter, elternlose Mädchen oder Witwen, einsame Frauen, die ihr ein vom Schmerz durchdrungenes Herz habt – nennt Maria eure liebevolle und fürsorgliche Mutter, ruft sie in Gedanken, empfangt sie im Geiste und fühlt sie im Herzen. (225, 46 – 54)

Maria als Fürsprecherin, Trösterin und Miterlöserin der Menschen

37. Maria ging still durch die Welt, doch sie erfüllte die Herzen mit Frieden, legte für die Bedürftigen Fürbitte ein, betete für alle und vergoss zuletzt ihre Tränen der Vergebung und des Mitleids über die Unwissenheit und Schlechtigkeit der Menschen. Warum solltet ihr euch nicht an Maria wenden, wenn ihr zum Herrn kommen wollt, da ihr durch sie Jesus empfangen habt? Waren nicht Mutter und Sohn in der Todesstunde des Erlösers vereint? Vermischte sich nicht in jenem Augenblick das Blut des Sohnes mit den Tränen der Mutter? (8, 47)

38. Ich habe der Welt vom Kreuze herab das Buch des Lebens und der geistigen Weisheit vermacht – ein Buch, das im Laufe der Jahrhunderte, der Zeitalter und Epochen von den Menschen gedeutet und verstanden werden sollte. Daher sagte Ich zu der vom Schmerz erschütterten Maria zu Füßen des Kreuzes: “Frau, dies ist dein Sohn”, wobei Ich mit dem Blick auf Johannes zeigte, der in diesem Augenblick die Menschheit verkörperte, jedoch die in einen guten Jünger Christi verwandelte Menschheit, die vergeistigte Menschheit.

39. Auch an Johannes wandte Ich Mich mit den Worten: “Sohn, dies ist deine Mutter” – Worte, die Ich euch nun erläutern werde.

40. Maria verkörperte die Reinheit, den Gehorsam, den Glauben, das Zartgefühl und die Demut. Jede dieser Tugenden ist eine Sprosse der Leiter auf der Ich zur Welt herabkam, um im Schoße jener heiligen und reinen Frau Mensch zu werden.

41. Jenes Zartgefühl, jene Reinheit und Liebe sind der göttliche Schoß, in welchem der Same des Lebens befruchtet wird.

42. Jene Leiter, auf der Ich zu euch herabstieg, um Mensch zu werden und bei meinen Kindern zu wohnen, ist die gleiche, die Ich euch anbiete, damit ihr auf ihr zu Mir emporsteigt, indem ihr euch von Menschen in Lichtgeister verwandelt.

43. Maria ist die Leiter, Maria ist der mütterliche Schoß. Wendet euch ihr zu, und ihr werdet Mir begegnen. (320, 68 – 73)

44. Ich ließ euch Maria zu Füßen des Kreuzes zurück, auf jener Anhöhe, die mein Blut und die Tränen der Mutter aufnahm. Dort blieb sie in Erwartung ihrer Kinder, denn sie wird es sein, die das Kreuz von ihren Schultern nimmt und ihnen den Weg zum Himmel weist. (94, 73)

45. Die Botschaft Marias war die des Trostes, der zärtlichen Fürsorge, der Demut und der Hoffnung. Sie musste zur Erde kommen, um ihr mütterliches Wesen bekannt zu machen und ihren jungfräulichen Schoß anzubieten, damit in ihm das “Wort” Mensch würde.

46. Doch ihre Mission endete nicht auf Erden. Jenseits dieser Welt war ihre wahre Heimat, von der aus sie einen Mantel des Mitgefühls und der Fürsorglichkeit über alle ihre Kinder ausbreiten kann, von wo aus sie die Schritte der Verirrten verfolgen und ihren Himmlischen Trost auf die Leidenden ausgießen kann.

47. Viele Jahrhunderte, bevor Maria zur Welt kommen sollte, um – Mensch geworden in einer Frau – eine Göttliche Bestimmung zu erfüllen, kündigte sie ein Prophet Gottes an. Durch ihn habt ihr erfahren, dass eine Jungfrau einen Sohn empfangen und gebären würde, welcher Immanuel genannt würde, was bedeutet: Gott mit uns.

48. In Maria, einer Frau ohne Makel, auf die sich der Geist der Himmlischen Mutterliebe herabsenkte, ging die Göttliche Verheißung in Erfüllung, die von dem Propheten angekündigt worden war.

49. Seit damals kennt die Welt sie, und die Menschen und Völker sprechen ihren Namen mit Liebe aus, und in ihrem Schmerz verlangen sie nach ihr als Mutter.

50. Schmerzensmutter nennt ihr sie, weil ihr wisst, dass die Welt das Schwert des Schmerzes in ihr Herz stieß, und aus eurer Vorstellungswelt weicht nicht jenes leidvolle Antlitz und jener Ausdruck unendlicher Trauer.

51. Heute will Ich euch sagen, dass ihr aus euren Herzen jenes immerwährende Bild des Schmerzes entfernen sollt und stattdessen an Maria als gütige, lächelnde und liebevolle Mutter denken sollt, welche geistig wirkt und all ihren Kindern dabei hilft, sich auf dem vom Meister vorgezeichneten Wege aufwärts zu entwickeln.

52. Erkennt ihr nun, dass die Mission Marias sich nicht auf die Mutterschaft auf Erden beschränkte? Auch war ihre Manifestation in der “Zweiten Zeit” nicht die einzige, sondern es ist ihr eine neue Zeitepoche vorbehalten, in der sie von Geist zu Geist zu den Menschen sprechen wird.

53. Mein Jünger Johannes, ein Prophet und Seher, schaute in seiner Verzückung eine Frau, mit der Sonne bekleidet, eine Jungfrau, strahlend vor Licht.

54. Diese Frau, diese Jungfrau ist Maria, die in ihrem Schoße nicht mehr einen neuen Erlöser, sondern eine ganze Welt von Menschen empfangen wird, die sich in ihr von Liebe, von Glauben und Demut nähren, um den göttlichen Spuren Christi nachzufolgen, des Meisters aller Vollkommenheit.

55. Der Prophet sah, wie jene Frau litt, als ob sie gebären würde; doch jener Schmerz war der der Läuterung der Menschen, der Sühne der Geistwesen. Wenn der Schmerz vorüber ist, wird es in den Geistwesen licht werden, und Freude wird den Geist eurer Universellen Mutter erfüllen. (140, 44 – 52)

Die göttliche Natur Marias

56. Der Mantel eurer Himmlischen Mutter hat der Welt von Ewigkeit her Schatten gespendet und beschützt liebevoll meine Kinder, die auch die Ihren sind. Maria als Geist wurde nicht auf der Welt geboren; ihr mütterlicher Wesenskern ist schon immer ein Teil von Mir gewesen.

57. Sie ist die Gattin meiner Reinheit, meiner Heiligkeit. Sie war meine Tochter, als sie zur Frau wurde, und meine Mutter, als sie das “Inkarnierte Wort” empfing. (141, 63 – 64)

58. Maria ist ihrem Wesen nach Göttlich, ihr Geist ist eins mit dem Vater und mit dem Sohne. Weshalb sie menschlich beurteilen, wo sie doch die auserwählte Tochter war, die der Menschheit von Anbeginn der Zeiten als das reine Geschöpf angekündigt war, in welchem sich das “Göttliche Wort” inkarnieren würde?

59. Warum lästert der Mensch dann und zweifelt an meiner Macht und erforscht meine Werke ohne Respekt? Der Grund dafür ist, dass er sich nicht in meine Göttliche Unterweisung vertieft hat, nicht darüber nachgedacht hat, was die Schriften aussagen, noch sich meinem Willen unterstellt.

60. Heute, in der “Dritten Zeit”, zweifelt er gleichfalls daran, dass Maria sich den Menschen kundgibt. Doch Ich sage euch, dass sie an allen meinen Werken Anteil hat, weil sie die Verkörperung der zartfühlendsten Liebe ist, die in meinem Göttlichen Geiste wohnt. (221, 4 – 6)

61. Maria ist der Geist, der so sehr mit der Göttlichkeit verschmolzen ist, dass er einen ihrer Aspekte bildet, wie sie die drei Offenbarungsformen darstellen: Der Vater, Das Wort und das Licht des Heiligen Geistes. In diesem Sinne ist Maria jener Geist Gottes, der die Göttliche Fürsorglichkeit offenbart und verkörpert. (352, 76)

62. Wie viele hoffen in den höchsten Himmel zu gelangen, um Maria kennen zu lernen, die sie sich immer in der menschlichen Gestalt als Frau vorstellen, die sie auf der Welt war, als Mutter des menschgewordenen Christus, und die sie sich als Königin auf einem Thron vorstellen, schön und machtvoll.

63. Doch Ich sage euch, dass ihr dem Göttlichen nicht länger Gestalt verleihen sollt in eurem Verstande. Maria, eure Geistige Mutter, existiert; aber sie hat weder die Gestalt einer Frau noch irgendeine andere Gestalt. Sie ist die heilige und liebevolle Zärtlichkeit, deren Barmherzigkeit sich bis ins Unendliche ausbreitet. Sie regiert in den Herzen, doch ihre Herrschaft ist die der Demut, der Barmherzigkeit und der Reinheit. Aber sie hat keinen Thron, wie die Menschen sich das vorstellen.

64. Sie ist schön, aber von einer Schönheit, die ihr euch nicht einmal mit dem schönsten Angesicht vergegenwärtigen könnt. Ihre Schönheit ist himmlisch, und das Himmlische zu begreifen werdet ihr niemals imstande sein. (263, 30)

Die universelle Ausstrahlung Marias

65. Maria, eure Universelle Mutter, lebt in Mir, und sie schenkt ihren vielgeliebten Kindern die zärtlichsten Liebkosungen. Sie ist in euren Herzen gewesen, um in ihnen ihren Frieden und die Zurüstung eines Heiligtums zu hinterlassen. Maria wacht über die Welt und breitet ihre Flügel wie eine Lerche über sie aus, um sie von einem Pol zum anderen zu beschützen. (145, 10)

66. In Meiner Gottheit lebt die fürbittende Liebe; es ist Maria. Wie viele Herzen, die dem Glauben verschlossen geblieben waren, haben sich durch sie der Reue und der Liebe geöffnet! Ihre mütterliche Wesenheit ist in der ganzen Schöpfung gegenwärtig, sie wird von allen empfunden, und dennoch leugnen sie manche sehenden Auges. (110, 62)

67. Jene, die die Göttliche Mütterlichkeit Marias leugnen, verleugnen eine der schönsten Offenbarungen, welche die Gottheit den Menschen gegeben hat.

68. Jene, die die Göttlichkeit Christi anerkennen und Maria verleugnen, wissen nicht, dass sie auf den zartfühlendsten und lieblichsten Wesenszug verzichten, der in meiner Göttlichkeit existiert.

69. Wie viele gibt es, die die Schriften zu kennen glauben und doch nichts wissen, weil sie nichts verstanden haben. Und wie viele gibt es, die trotz ihrer Meinung, die Sprache der Schöpfung entdeckt zu haben, im Irrtum leben.

70. Der Mütterliche Geist ist in allen Wesen liebevoll tätig, ihr könnt sein Abbild überall erblicken. Seine Göttliche Mutterliebe ist als gesegneter Same in die Herzen aller Geschöpfe gefallen, und jedes Reich der Natur ist ein lebendes Zeugnis von ihr, und jedes Mutterherz ist ein vor jener großen Liebe errichteter Altar. Maria war eine Göttliche Blüte, und die Frucht war Jesus. (115,15-18)

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flagge en  Chapter 20… Mary, the Maternal Love of God

THE THIRD TESTAMENT Chapter 20 – Revelations of Jesus Christ
Mary, the Maternal Love of God

The Humble earthly Existence of Mary
Thus saith the Lord…

1. Mary is the flower of My heavenly garden, whose essence has always been in My Spirit. (8, 42)

2. Do you observe those flowers which humbly conceal their beauty? That is how Mary was and how she is: an inexhaustible source of beauty to the one who is able to see her with lucidity and respect, and a treasure of kindness and tenderness for all beings. (8, 43)

3. “Mary passed through the world concealing her Divine essence; she knew who she was and who her Son was, and instead of making a display of that grace, she declared herself only a servant of the Most High, an instrument of the designs of the Father.” (8, 46)

4. Mary knew that she was to conceive a King more powerful and greater than all the kings of earth; but did she crowne herself as a queen among humanity? Did her lips boast in the plazas, in the streets, in the humble homes or palaces that She was to be the Mother of the Messiah? And that the Only Son of the Father would spring from her womb?

5. No, truly, people, In Her was the greatest humility, meekness and grace, and the promise was fulfilled, her motherly heart was fortunate, and from before giving birth, and in the moment, and afterward, throughout the life of her Son, she was a most loving mother, who knew spiritually the destiny of Jesus, the mission that He was to fulfill among men, and why He had come. She never opposed that destiny, for She was part of the same work.

6. Yes, sometimes She shed tears; they were mother’s tears, for She was flesh who felt the pain of her own flesh in her Son.

7. Was She a disciple of the Master, her Son? No, Mary had nothing to learn from Jesus. She was of the same Father and had come to incarnate only to complete that beautiful and delicate mission.

8. Was that worthy heart satisfied to love only her most beloved Son? No, truly, through that small human heart the maternal heart was manifested in consolation and sublime words, in counseling and charity, in prodigies and light, and in truth.

9. There was never any ostentatiousness in Her, she never crossed words with the Master, but just as she was at the foot of the manger, so too was she at the foot of the cross where her Son, the Master, taking his last breath as a man, expired.

10. Thus was her destiny as a human mother fulfilled, giving a sublime example to all mothers, and to all mankind. (360, 28 – 31)

Mary and Jesus

11. Many times men have asked themselves why Jesus, even after having been crucified, allowed himself to be seen by Magdalene, the sinner, and later visited his disciples. On the other hand, it is not known if He visited his mother. To which I say to you that it was not necessary that I manifested Myself before Mary in the same manner that I did with them, for the communication between Christ and Mary was constant since before the world. (30, 17)

12. Through Jesus I manifested Myself to humanity in order to save sinners, and I allowed Myself to be seen by them after the crucifixion to revive the faith of those who needed Me. But verily I say unto you, Mary, My sweet mother while I was a man, did not have a blemish to cleanse, nor could she lack in faith, for she knew who Christ was even before offering him her maternal womb. (30, 18)

13. It was not necessary that I should materialize My Spirit to visit Mary who returned Me to the Kingdom with that same purity and humility with which she received Me in her womb. But who could know the form in which I spoke to her in her solitude and the Divine caress with which My Spirit embraced her? (30, 19)

14. Thus, I answer those who have presented Me with this question and who often thought that the first visit of Jesus should have been made to his mother. (30, 20)

15. How different the form in which I manifested Myself to Mary from that which I used to make Myself felt by Magdalene and My disciples. (30, 21)

The Virginity of Mary

16. On the mountaintop where the Master is found, there too is Mary, the Universal Mother, She who was made woman in the Second Era so that she could perform the prodigy of the incarnation of the Divine Word.

17. Man has scrutinized and judged Mary, and the way that Jesus came to the world, and those judgments have torn at the garments of purity of the Maternal Spirit, whose heart spilled out its blood over the world.

18. I have come in this time to throw back the veil of the unknown, to remove the doubt of the unbeliever, and to give him knowledge of the spiritual teachings.

19. From My truth, which is like a road, men have made many side roads, on which, most of the time, they get lost. And while some seek the intercession of the Celestial Mother, and others do ignore Her, her mantle of love and tenderness envelops all eternally.

20. From the beginning of time I revealed the existence of the Spiritual Mother, of whom the prophets spoke before She came to the world. (228, 1 – 5)

21. Mary was sent to manifest her virtue, her example, and her perfect divinity. She was not one more woman among humanity. She was a distinctive woman, and the world saw her life, knew her way of thinking and feeling, and knew the purity and grace of her body and spirit.

22. She is an example of simplicity, humility, abnegation, and love, and in spite of the fact that her life has been known by the world of that time and of succeeding generations, there are many who do not know of her virtue and her virginity. They cannot explain the fact that she was virgin and mother because man is unbelieving by nature, and has not been able to judge the Divine works with a prepared spirit. If they studied the scriptures and analyzed the incarnation of Mary and the lives of her antecessors, they would come to know who She is. (221, 3)

23. The most tender love of God for his creatures has no form, nevertheless, in the Second Era, it took the form of a woman, in Mary, the mother of Jesus.

24. Understand that Mary has always existed, since her essence, her love, and her tenderness have always been in the Divinity.

25. How many theories and confusions have men forged about Mary, about her maternity, her conception, and her purity. How they have blasphemed!

26. The day that they understand the truth of that purity, they will say: “Better would it be never to have been born.” Tears of fire will burn their spirits, and then Mary will envelop them in her grace, the Divine Mother will protect them under her mantle, and the Father will forgive them, saying to them with infinite love: Keep vigil and pray, because I forgive you, and in you I forgive and bless the world. (171, 69 – 72)

The Example of Mary for Women

27. The life of your Master is an example for all humanity, and yet, as women needed teaching about their mission as mothers, Mary was sent to humanity in representation of the Divine Tenderness to give them her Divine example of humility as well. (101, 58)

28. Blessed women, you too form part of My apostolate. Between the spirits of men and your own, there is no difference, although you are physically different and have different missions.

29. Take Jesus as Master of your spirit, and follow him in the path traced by his love; make his word yours, and embrace his cross.

30. I am speaking to you with the same Word with which I speak to men, for spiritually you are the same, but when your woman’s heart seeks a model to imitate, when you need perfect examples to support you in perfecting yourself in life, remember Mary. Observe her throughout her life’s journey on earth.

31. It was the will of the Father that the humble life of Mary be recorded by My disciples, who knew her through her works and who spoke with her.

32. That life, humble to those familiar with it, was luminous from the time of her birth until her end on earth. Mary wrote many pages of loving teachings with her humility of spirit, her infinite tenderness, and with the purity of heart and love for humanity, which she expressed with silence more often than with words; for she knew it was Christ who had come to talk to men.

33. The spirit of Mary was the same tenderness that emanates from the Father in order to give humanity the perfect example of humility, obedience, and meekness. Her passage through the world was a beam of light. Her life was simple, elevated, and pure; in Her the prophecies that announced that the Messiah would be born of a virgin were fulfilled.

34. Only She could have carried in her womb the seed of God; only She was worthy to remain after her mission before Jesus was completed, as the Spiritual Mother of humanity.

35. For that reason, women, Mary is your perfect model, but seek her and imitate her in her silence and in her acts of humility and infinite selfdenial out of love of the needy; in her silent pains, in the tenderness that pardons all, and in the love that is intercession, consolation, and sweet companionship.

36. Young women, wives, mothers, orphans or widows, lonely women whose hearts are pierced by pain, name Mary as your sweet and affectionate Mother, call her with your thoughts, receive her in your spirit, and feel her in your heart. (225, 46 – 54)

Mary as Intercessor, Comforter, and Co – Savior of Humanity

37. Mary passed through the world in silence, but filling the hearts with peace, interceding for the needy, praying for all and finally shedding her tears of forgiveness and pity over the ignorance and wickedness of men. Why not seek Mary if you wish to reach the Father, if through her you received Jesus? Were not Mother and Son together in the supreme moment of the death of the Savior? Was not the Son’s blood blended at the moment with his Mother’s tears? (8, 47)

38. From the cross, I had bequeathed to the world, the Book of Life, and spiritual wisdom, a book to be analyzed and understood by men over centuries, eras, and times. That is why I told Mary, trembling with pain at the foot of the cross, “Woman, there is your son,” motioning to John with My glance, who in that instant represented humanity, but a humanity converted to be a good disciple of Christ, a spiritualized humanity.

39. To John too I spoke, saying, “Son, here is your Mother.” Words that I will now explain.

40. Mary represented purity, obedience, faith, tenderness and humility. Each of those virtues is a step on the ladder that I descended to come to the world and be made man in the womb of that holy and pure woman.

41. That tenderness, that purity, and that love are the Divine womb, where the seed of life is fertilized.

42. That ladder, by which I descended to you to be made man and dwell with My children, is the same that presents itself to you for your ascension to Me, transforming yourselves from men to spirits of light.

43. Mary is the ladder. Mary is the maternal womb. Seek her, and you find Me. (320, 68 – 73)

44. I left you to Mary at the foot of the cross on the mount that gathered My blood and the tears of the Mother. There she remained awaiting her children, for it shall be She who takes the cross from their shoulders, and shows them the road to glory. (94, 73)

45. The message of Mary was that of consolation, of tenderness, of humility, and of hope. She had to come to the earth to make her maternal essence known, offering her virginal womb to make the Word flesh.

46. However, her mission did not end there. Beyond this world was her true dwelling place, from which She can extend her mantle of pity and tenderness over all her children, from where she can follow the steps of the lost, and pour her celestial comfort over those who suffer.

47. Many centuries before Mary descended to the world to fulfill her Divine destiny being made flesh as a woman, a prophet of God announced her. Through him, you knew that a virgin would conceive and bear a son, who would be called Emanuel, which is to say, “God with you.”

48. In Mary, a woman without a stain, in whom the Spirit of Celestial Tenderness descended [to earth], the Divine promise announced by the prophet was fulfilled.

49. Since then the world has known her, and men and the peoples pronounce her name with love, and in their pain seek her as Mother.

50. The Mother of Sorrows you call her, for you know the world buried the sword of pain in her heart, and you cannot quit from your minds that sorrowful face and that expression of infinite sadness.

51. Today, I wish to tell you to remove from your heart that eternal image of pain, and in its place think of Mary as the sweet, smiling, and loving Mother who works spiritually helping all her creatures to elevate themselves on the road traced by the Master.

52. Do you see that the mission of Mary was not limited to maternity on earth? Her manifestation in the Second Era was also not unique, for a new time is reserved to her, in which she shall speak from Spirit to spirit with humanity.

53. My disciple John, prophet and seer, beheld in his ecstasy a woman dressed in the sun, a radiant virgin of light.

54. That woman, that virgin, is Mary, whose womb will once again conceive, not a new Redeemer, but a world of men who sustain themselves by Her love, faith, and humility; in order to follow the Divine footsteps of Christ, the Master of all perfection.

55. The prophet saw how that woman suffered as though to give birth, and the pain was that of the purification of man, of the expiation of the spirits. When the pain has passed, the light will be made in man, and gladness shall fill the spirit of your Universal Mother. (140, 44 – 52)

The Divine Nature of Mary

56. The mantle of your Celestial Mother has protected the world for eternity, covering My children, who are her children, with love. Mary, Spirit, was not born in the world; her maternal essence has been with Me always.

57. She is the wife of My purity and My holiness; she is My Daughter upon being made woman, and My Mother upon conceiving the Incarnated Word. (141, 63 – 64)

58. Mary is essentially Divine; her spirit is one with the Father and the Son. Why judge her human if she was the favored daughter prophesized to humanity since the beginning of time as the creature in which the Divine Word would be made flesh.

59. Why then do men blaspheme and doubt My power, scrutinizing My works without respect? It is because they have not deeply studied My Divine teaching, have not meditated on what the scriptures say, nor accepted My will.

60. Today, in the Third Era, there is still doubt that She comes to communicate with men, but I tell you that she participates in all My works, for she is the representation of the most tender love held in My Divine Spirit. (221, 4 – 6)

61. Mary is the spirit fused to the Divinity in such a way that She constitutes one of its parts like the three aspects: the Father, the Word, and the Light of the Holy Spirit. Thus, Mary is the Spirit of God that manifests and represents Divine tenderness. (352, 76)

62. How many await their arrival in the heights of heaven to know Mary, who they always imagine in human form of the woman who on earth was the Mother of Christ as man, and whom they represent like a queen on a throne, beautiful and powerful.

63. Yet I say to you, cease giving form in your minds to that which is Divine. Mary, your Spiritual Mother, exists, but does not have the form of a woman, or any other form. She is the sweet and holy tenderness whose charity extends to the infinite. She reigns among the spirits, and her kingdom is that of humility, charity, and purity, but she has no throne as is imagined by men.

64. She is beautiful, but with a beauty you cannot imagine nor express in even the most beautiful face. Her beauty is celestial, and the celestial you will never understand. (263, 30)

The Universal Emanation of Mary

65. Mary, your universal Mother, is in Me, and it is She who awards the most tender caresses to her beloved creatures. She has been in your heart to leave in it her peace and to prepare of a sanctuary. Mary keeps vigil for the world and extends her wings to protect it from pole to pole. (145, 10)

66. In My Divinity the love of intercession exists, it is Mary. How many hearts that remained closed to faith have been opened by Her to repentance and love? Her maternal essence is in all creation, it is felt by all, and nonetheless there are those who while seeing it deny it. (110, 62)

67. Those who deny the Divine maternity of Mary, are ignorant of one of the most beautiful revelations the Divinity has given to man.

68. Those who recognize the divinity of Christ, but deny it to Mary, do not know that they are depriving themselves of the sweetest and most tender essence of that which exists in My Divinity.

69. How many are there, who believing they know the scriptures, know nothing, for they have understood nothing. And how many are there who believing they have found the language of creation, live in confusion.

70. The Maternal Spirit beats sweetly in all beings; you may behold its image at every step. Its Divine tenderness has fallen like a blessed seed into the hearts of all creatures; every kingdom of nature is a living testimony of Her, and every mother’s heart is an altar raised to that great love. Mary was a Divine flower, and Jesus was its fruit. (115, 15 – 18)

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flagge fr  Chapitre 20… Marie, l’amour maternel de Dieu

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 20 – Révélations de Jésus-Christ
Marie, l’amour maternel de Dieu

L’humble existence terrestre de Marie
Cela dit le Seigneur…

1. Marie est la fleur du jardin céleste, dont l’essence a toujours été en mon Esprit.

2. Voyez-vous ces fleurs qui, avec humilité, cachent leur beauté? Marie fut, et est ainsi : une source inépuisable de beauté pour celui qui sait la regarder avec limpidité et respect, et un trésor de bonté et de tendresse pour tous les êtres.

3. Marie passa par ce monde en cachant son essence divine. Elle savait qui j’étais et qui était son Fils et, au lieu de montrer avec ostentation cette grâce, elle déclarait qu’elle était qu’une servante du Très Haut, un instrument des desseins du Seigneur. (8, 42-43 et 46)

4. Marie savait-elle qu’elle allait concevoir un Roi plus puissant et plus grand que tous les rois de la Terre et, pour autant, allait-elle se couronner reine dans l’humanité? Ses lèvres claironnèrent-elles sur les places, par les rues, dans les humbles chaumières ou les palais, qu’Elle allait être la Mère du Messie, que le Fils Unique du Père allait naître de son sein?

5. Non, peuple, en vérité il y eut, en Elle, la plus grande humilité, douceur et grâce et la promesse s’accomplît. Son coeur de mère humaine fut heureux. Depuis avant de mettre au monde, au moment de la naissance et par la suite, tout au long de la vie de Jésus, elle fut une mère amoureuse, qui connaissait spirituellement la destinée de Jésus, la mission qu’Il devait accomplir parmi les hommes et la raison pour laquelle Il était venu. Elle ne s’opposa jamais à ce destin, parce qu’Elle appartenait à la même oeuvre.

6. Si parfois elle pleura, ce furent des larmes de mère humaine, elle était la chair qui ressentait la douleur de sa propre chair en son fils.

7. Mais, fut-elle disciple du Maître, son Fils? Non! Maria n’avait rien à apprendre de Jésus. Elle était dans le même Père et était venue s’incarner dans le seul but d’accomplir cette merveilleuse et délicate mission.

8. Ce coeur de Mère insigne se limita- t-il à aimer seulement son Fils bien- aimé? En vérité, non. Au travers de ce petit coeur humain se révéla le coeur maternel, en consolation et paroles sublimes, en conseils et charités, en prodiges et lumière, en vérité.

9. L’ostentation ne fit jamais partie d’Elle, elle ne troubla jamais la parole du Maître. Elle fut la même, tant aux pieds de la crèche qui lui servit de berceau qu’aux pieds de la croix sur laquelle le Fils, le Maître expira, poussant le dernier soupir en tant qu’homme.

10. Ainsi accomplît-Elle sa destinée de mère humaine, en donnant un exemple sublime à toutes les mères et à tous les hommes. (360, 28-31)

Marie et Jésus

11. Les hommes se sont souvent interrogés pourquoi Jésus, après avoir été crucifié, se laissa encore voir de Madeleine, la pécheresse, et, ensuite rendit visite à ses disciples. En revanche, on ignore s’Il est allé rendre visite à sa Mère, ce à quoi je vous dis qu’il n’était pas nécessaire que je me manifeste devant Marie de la même manière que je le fis avec eux, parce que la communication entre le Christ et Marie fut constante, bien avant que le monde existât.

12. Par le biais de Jésus, je me manifestai à l’humanité, pour sauver les pécheurs et j’acceptai qu’ils me voient après la crucifixion, pour aviver la foi de ceux qui avaient besoin de moi, mais en vérité, je vous le dis, Marie, qui fut ma douce Mère en tant qu’homme, n’eut à laver aucune tache, elle ne pouvait manquer de foi, parce qu’Elle avait conscience de la grandeur spirituelle du Christ avant même de lui offrir son sein maternel.

13. Il ne fut pas indispensable que j’humanise mon Esprit pour visiter Celle qui Me reçut en son sein avec la même pureté et la même douceur qu’au moment où elle me remît au Royaume d’où j’étais venu. Mais, qui pouvait savoir la manière dont je m’adressai à elle dans sa solitude, et la caresse divine avec laquelle l’enveloppa mon Esprit?

14. Je réponds ainsi à ceux qui m’ont formulé cette question, et qui pensèrent souvent que la première visite de Jésus devait être destinée à sa Mère.

15. La forme de ma manifestation à Marie devait être bien différente de celle que j’utilisai pour me faire ressentir de Madeleine et de mes disciples. (30, 17-21)

La virginité de Marie

16. Par-dessus le sommet de la montagne, là où se trouve le Maître, se trouve aussi Marie, la Mère Universelle, Celle qui se fit femme au Second Temps pour que se réalise le prodige de l’incarnation du Verbe Divin.

17. L’homme a beaucoup jugé et analysé en profondeur Marie ainsi que la forme sous laquelle Jésus vint au monde, et ces jugements ont déchiré le vêtement de pureté de l’Esprit Maternel, dont le coeur a répandu son sang sur le monde.

18. Je suis venu en ce temps pour lever les voiles de l’inconnu, pour éloigner le doute de l’incrédule et lui prodiguer la connaissance des enseignements spirituels.

19. Les hommes ont fait de ma vérité, qui ressemble à un chemin, beaucoup de sentiers sur lesquels, la plupart du temps, ils se perdent. Et tandis que les uns recherchent l’intercession de la Mère Céleste et que les autres la désavouent, son manteau d’amour et de tendresse les enveloppe tous pour l’éternité.

20. Depuis l’aube des temps, je révélai l’existence de la Mère Spirituelle, celle dont parlèrent les prophètes bien avant qu’Elle vienne au monde. (228, 1-5)

21. Marie fut envoyée pour manifester sa vertu, son exemple et sa divinité parfaite. Elle ne fut pas une femme de plus parmi l’humanité. Elle fut une femme différente et le monde contempla sa vie, connut sa manière de penser et de ressentir, la pureté et la grâce de son esprit et de son corps.

22. Elle est l’exemple de simplicité, d’humilité, d’abnégation et d’amour. Et, bien que sa vie ait été connue du monde de cette époque et des générations qui ont suivi, nombreux sont ceux qui désavouent sa vertu, sa virginité. Ils ne s’expliquent pas le fait qu’elle ait pu être vierge et mère. L’homme est incrédule par nature et n’a pas su juger les oeuvres divines avec l’esprit préparé. S’il étudiait les écritures et analysait l’incarnation de Marie et la vie de ses ancêtres, il parviendrait à savoir qui Elle est. (221, 3)

23. L’amour de Dieu, infiniment tendre pour ses enfants ne contient pas de forme, et pourtant, au Second Temps, il prit la forme d’une femme en Marie, la mère de Jésus.

24. Comprenez que Marie a toujours existé, puisque son essence, son amour, sa tendresse ont toujours été en la divinité.

25. Que de théories les hommes ont- ils élaboré et que de confusions ont-ils commis à propos de Marie! Combien de fois ont-ils blasphémé au sujet de sa maternité, sa conception et sa pureté!

26. Le jour où ils comprendront vraiment cette pureté, ils se diront : « il aurait mieux valu que nous ne naissions pas ». Des larmes de feu brûleront leur esprit, alors Marie les enrobera dans sa grâce. La divine Mère les protégera de son manteau et le Père les pardonnera, leur disant avec un amour infini : veillez et priez que je vous pardonne et, par vous, je pardonne et bénis le monde. (171, 69- 72)

L’exemple de Marie pour la femme

27. La vie de votre Maître est un exemple pour toute l’humanité. Mais, comme la femme manquait d’enseignement quant à sa mission de mère, Marie lui fut envoyée en représentation de la Tendresse Divine, qui apparut en tant que femme parmi l’humanité pour vous livrer aussi son exemple divin d’humilité. (101, 58)

28. Femme bénies, vous aussi prenez part à mon apostolat. Il n’existe aucune différence entre l’esprit masculin et le vôtre, même si, physiquement vous vous distinguez et que la mission de l’un diffère de la mission de l’autre.

29. Considérez Jésus comme le Maître de votre esprit et suivez-Le sur le chemin tracé par son amour; adoptez sa parole comme vôtre et acceptez sa croix.

30. C’est avec la même parole que je m’adresse, en esprit, autant à vous qu’aux hommes, parce que vous êtes égaux spirituellement. Cependant, lorsque votre coeur de femme est à la recherche d’un modèle à imiter, lorsque vous avez besoin d’exemples parfaits sur lesquels vous appuyer pour vous perfectionner dans la vie, souvenez-vous de Marie et observez- la tout au long de son séjour sur la Terre.

31. Ce fut la volonté du Père que la vie humble de Marie soit écrite par mes disciples, qui la connurent au travers de ses actions et conversèrent avec elle.

32. Cette vie, humble pour qui la connaît, fut lumineuse depuis sa naissance jusqu’à son terme dans le monde. Marie écrivit de très nombreuses pages d’enseignement d’amour, avec son esprit humble, son infinie tendresse, la pureté de son coeur et son amour pour l’humanité qu’elle exprima en silence davantage qu’en paroles, puisqu’Elle savait que le Christ était celui qui venait pour s’adresser aux hommes.

33. L’esprit de Marie était la même tendresse qui émanait du Père pour donner à l’humanité l’exemple parfait d’humilité, d’obéissance et de douceur. Son passage en ce monde fut un vestige de lumière. Sa vie fut simple, élevée et pure. En Elle s’accomplissaient les prophéties qui annonçaient que le Messie naîtrait d’une vierge.

34. Elle était la seule qui avait pu avoir en son sein la semence de Dieu; Elle était la seule qui, après avoir accompli sa mission auprès de Jésus, était digne de devenir la Mère spirituelle de l’humanité.

35. C’est pour cela, femmes, que Marie est votre modèle parfait. Mais, recherchez-la et imitez-la en son silence, en ses oeuvres d’humilité, d’infinie renonciation par amour aux nécessiteux, en sa douleur muette, en sa tendresse qui pardonne tout et en son amour qui est intercession, consolation et douce compagnie.

36. Jeunes filles, épouses, mères, orphelines ou veuves, femmes seules qui avez le coeur transpercé par la douleur, appelez Marie votre Mère douce et attentionnée, appelez-la par la pensée, recevez-la en esprit et sentez-la dans votre coeur. (225, 46- 54)

Marie, médiatrice, consolatrice et co-salvatrice de l’humanité

37. Marie passa inaperçue, mais elle insuffla la paix dans les coeurs, intercéda en faveur des nécessiteux, pria pour tous et finalement répandit ses larmes de pardon et de pitié sur l’ignorance et la méchanceté des hommes. Pourquoi ne pas rechercher Marie si vous voulez arriver au Seigneur, si par elle vous reçûtes Jésus? Mère et Fils ne furent-ils pas ensemble en l’heure suprême de la mort du Sauveur? En cet instant-là, le sang du Fils ne se mélangea-t-il pas aux larmes de la Mère? (8, 47)

38. Du haut de la croix, j’avais légué au monde le Livre de la Vie et de la sagesse spirituelle, un livre que les hommes devraient analyser et comprendre au fil des siècles, des ères et des temps. C’est pour cela que je dis à Marie, déchirée par la douleur au pied de la croix : « Femme, voici ton fils », en lui montrant Jean, d’un regard qui représentait l’humanité en cet instant précis, mais l’humanité convertie en bon disciple du Christ, l’humanité spiritualisée.

39. Je m’adressai aussi à Jean, lui disant : «Fils, voici ta Mère», paroles que je vais vous expliquer maintenant.

40. Marie représente la pureté, l’obéissance, la foi, la tendresse et l’humilité. Chacune de ces vertus est un échelon de l’échelle que je descendis vers le monde pour me faire homme dans le sein de cette femme sainte et pure.

41. Cette tendresse, cette pureté et cet amour constituent le sein divin, où la semence de la vie est fécondée.

42. Cette échelle, par laquelle je descendis jusqu’à vous pour me faire homme et habiter avec mes enfants, est la même que celle que je vous présente afin que, par son entremise, vous l’escaladiez jusqu’à Moi, en vous transformant d’hommes en esprits de lumière.

43. Marie est l’échelle, Marie est le sein maternel. En la cherchant, Elle, vous me trouverez, Moi. (320, 68-73)

44. Je vous laissai Marie, au pied de la croix, au sommet de la colline qui recueillit mon sang et les larmes de la Mère. Elle resta là dans l’attente de ses enfants. C’est elle qui ôtera la croix de leurs épaules et leur montrera le chemin de la gloire. (94, 73)

45. Le message de Marie fut un message de consolation, de tendresse, d’humilité et d’espoir. Il lui fallut venir sur Terre pour faire connaître son essence maternelle, en offrant son sein virginal afin qu’en lui s’incarnât le Verbe.

46. Mais, sa mission ne se termina pas pour autant. Sa vraie demeure était au- delà de ce monde, celle depuis laquelle Elle peut étendre un manteau de pitié et de tendresse sur tous ses enfants, d’où Elle peut suivre les pas des égarés et répandre sa consolation céleste sur ceux qui souffrent.

47. De nombreux siècles avant que Marie descende dans ce monde pour accomplir sa divine destinée, un prophète de Dieu vint pour annoncer cette mission : qu’Il s’incarnerait en une femme; par lui, vous saviez qu’une vierge concevrait et mettrait un fils au monde, qui s’appellerait «Emmanuel», qui signifie «Dieu avec vous».

48. Au travers de Marie, femme immaculée, en qui descendit l’Esprit de la tendresse céleste, la divine promesse, annoncée par le prophète, s’accomplit.

49. C’est depuis lors que le monde la connaît et que les hommes et les peuples prononcent son nom avec amour, et que, dans leur douleur, ils la recherchent en tant que Mère.

50. Vous l’appelez Mère de toutes les douleurs, car vous savez que le monde lui planta en son coeur l’épée de la souffrance, et que de votre esprit ne s’efface pas l’image de ce visage déchiré par la douleur et cette expression d’infinie tristesse.

51. Mais aujourd’hui, je veux vous dire d’écarter de votre coeur cette image éternelle de douleur et, qu’en échange, vous pensiez à Marie comme la Mère douce, souriante et amoureuse qui travaille spirituellement en aidant tous ses enfants à s’élever sur le chemin tracé par le Maître.

52. Vous rendez-vous compte que la mission de Marie ne s’est pas résumée à la seule maternité sur la Terre? Sa manifestation du Second Temps ne sera pas unique, car un nouveau temps Lui est réservé, celui où Elle parlera à l’humanité, d’Esprit à esprit.

53. Jean, mon disciple, prophète et voyant, en extase, vit une femme vêtue de soleil, une vierge resplendissante de lumière.

54. Cette femme, cette vierge, c’est Marie, celle qui concevra à nouveau en son sein, non pas un nouveau Rédempteur, mais bien un monde d’hommes qui, en Elle, s’alimentent d’amour, de foi et d’humilité, pour suivre les divines empreintes du Christ, le Maître de toute perfection.

55. Le prophète vit souffrir cette femme comme si elle était en train d’accoucher, mais cette douleur était celle de la purification des hommes, celle de l’expiation des esprits. Après la douleur, la lumière illuminera les hommes et l’Esprit de votre Mère Universelle s’emplira d’allégresse.

La nature divine de Marie

56. Depuis l’éternité, le manteau de votre Mère Céleste a fait de l’ombre sur le monde, le protégeant d’amour, couvrant ainsi Mes enfants qui sont les Siens. Marie, l’Esprit, ne naquit pas dans ce monde; son essence maternelle immaculée a toujours été la Mienne.

57. Elle est l’épouse de ma pureté, de ma sainteté; elle est ma Fille, en se convertissant en femme, et ma Mère, en concevant le Verbe incarné. (141, 63-64)

58. Marie est essentiellement divine, son esprit est Un avec le Père et le Fils. Pourquoi la considérer humaine, si elle fut la fille de prédilection, annoncée à l’humanité depuis le commencement des temps comme la créature par laquelle s’incarnerait le Verbe Divin?

59. Alors, pourquoi l’homme blasphème-t-il et doute-t-il de mon pouvoir et dissèque-t-il irrespectueusement mes oeuvres? Il n’a pas approfondi mon enseignement divin, il n’a pas médité les propos dont parlent les écritures et n’accepte pas ma volonté.

60. Aujourd’hui, au Troisième Temps, il doute aussi qu’Elle vienne se révéler aux hommes et Moi, je vous dis qu’Elle participe à toutes mes OEuvres parce qu’Elle représente l’amour le plus tendre qui s’héberge en mon Esprit Divin. (221, 4-6)

61. Marie est l’esprit fondu à la Divinité de telle manière qu’Elle constitue l’une de ses parties, comme le sont ses trois phases : le Père, le Verbe et la lumière du Saint-Esprit. C’est ainsi que Marie est l’Esprit de Dieu qui manifeste et représente la tendresse divine. (352, 76)

62. Ils sont nombreux ceux qui attendent de monter aux cieux pour connaître Marie, celle qu’ils imaginent toujours sous la forme humaine de la femme qu’elle fut dans le monde, la mère du Christ en tant qu’homme, et qu’ils représentent sous forme d’une reine sur un trône, merveilleuse et puissante.

63. Mais je vous dis de ne pas continuer à donner une forme au divin, dans votre esprit. Marie, votre Mère spirituelle, existe, mais elle ne se présente pas sous la forme d’une femme, ni d’aucune autre d’ailleurs. Elle est la sainte et douce tendresse dont la charité s’étend à l’infini. Elle règne sur les esprits et son royaume est celui de l’humilité, de la charité et de la pureté, mais elle n’a aucun trône, comme se l’imaginent les hommes.

64. Elle est merveilleusement belle, mais d’une beauté que vous ne pouvez exprimer ni imaginer par le plus beau des visages. Sa beauté est céleste, et vous ne parviendrez jamais à comprendre ce qui est céleste. (263, 30)

Le rayonnement universel de Marie

65. Marie, votre Mère Universelle, est en Moi, et c’est elle qui prodigue les plus tendres caresses à ses enfants qu’Elle aime très fort. Elle est entrée en votre coeur pour y laisser sa paix et la préparation d’un sanctuaire. Marie veille pour le monde et déploie ses ailes comme une alouette, pour le couvrir d’un pôle à l’autre. (145, 10)

66. Dans ma Divinité, l’amour d’intercession existe, et cet amour, c’est Marie, et c’est grâce à elle que des coeurs qui demeuraient hermétiquement fermés à la foi, se sont ouverts au repentir et à l’amour! Son essence maternelle est présente dans toute la création, elle est ressentie par tous ; malheureusement, il y en a qui, lorsqu’ils la voient, la renient. (110, 62)

67. Ceux qui renient la divine maternité de Marie désavouent l’une des plus merveilleuses révélations que la Divinité ait faite aux hommes.

68. Ceux qui reconnaissent la Divinité du Christ et renient Marie ignorent qu’ils se privent de posséder la plus tendre et douce essence qui existe en ma Divinité.

69. Nombreux sont ceux qui, croyant connaître les écritures, ne connaissent rien parce qu’ils n’ont rien compris; et nombreux sont aussi ceux qui vivent dans la confusion, en croyant avoir trouvé le langage de la création!

70. L’Esprit maternel palpite doucement en tous les êtres; vous pouvez contempler son image à chaque pas. Sa divine tendresse est tombée, comme une graine bénie, dans le coeur de toutes les créatures et chaque royaume de la nature constitue un témoignage vivant d’Elle. Et chaque coeur de mère est un autel élevé devant ce grand amour : Marie fut une fleur divine et Jésus en fut le fruit. (115, 15-18)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 20 – Revelaciones de Jesucristo
María, el amor maternal de Dios

La humilde existencia terrena de María
Esto dice el Señor…

1. María, es la flor de huerto celestial, cuya esencia ha estado siempre en mi Espíritu.

2. ¿Veis esas flores que ocultan con humildad su belleza? Así fue y así es María: un inagotable caudal de belleza para el que sabe mirarla con limpidez y respeto, y un tesoro de bondad y de ternura para todos los seres.

3. María pasó por el mundo ocultando su esencia divina; Ella sabía quién era y quién era su Hijo, y en vez de hacer ostentación de aquella gracia se declaraba tan sólo una sierva del Altísimo, un instrumento de los designios del Señor. (8, 42 – 43 y 46)

4. Sabía María que iba a concebir a un Rey más poderoso y grande que todos los reyes de la Tierra, y ¿Acaso por ello se coronó reina entre la humanidad? ¿Sus labios acaso pregonaron por las plazas, por las calles, por los hogares humildes o en los palacios, que Ella iba a ser la Madre del Mesías, que el Unigénito del Padre iba a brotar de su seno?

5. No, en verdad, pueblo, la más grande humildad, mansedumbre y gracia hubo en Ella y la promesa se cumplió, su corazón de madre humana fue dichoso y desde antes de dar a luz, en el instante y después, a lo largo de la vida del hijo, fue madre amantísima, que conocía espiritualmente el destino de Jesús, la misión que había de desempeñar entre los hombres y para qué había venido. Jamás se opuso a ese destino, porque Ella era parte de la misma obra.

6. Si a veces derramó su llanto, era llanto de madre humana, era carne que sentía el dolor de su propia carne en el hijo.

7. Mas ¿Fue discípula del Maestro, su Hijo? No, nada tenía María que aprender de Jesús. Ella estaba en el mismo Padre y había venido a encarnarse sólo para cumplir aquella hermosa y delicada misión.

8. ¿Aquel corazón de Madre insigne se concretó a amar solamente a su Hijo amantísimo? No, en verdad. A través de aquel pequeño corazón humano, se manifestó el corazón maternal en consuelo y en palabras sublimes, en consejos y en caridades, en prodigios y en luz, en verdad.

9. Jamás la ostentación fue en Ella, jamás turbó la palabra del Maestro, pero así como fue a los pies del pesebre que le sirvió de cuna, así fue a los pies de la cruz donde expiró el Hijo, el Maestro, dando el último suspiro en cuanto hombre.

10. Así cumplió Ella su destino de madre humana, dando un ejemplo sublime a todas las madres y a todos los hombres. (360, 28 – 31)

María y Jesús

11. Muchas veces los hombres se han preguntado por qué Jesús aún después de haber sido crucificado se dejó ver de Magdalena la pecadora y después visitó a sus discípulos, y en cambio se ignora que Él hubiese visitado a su Madre, a lo cual os digo que no era necesario que me manifestara ante María, de la misma manera que empleara con aquéllos, porque la comunicación entre Cristo y María fue constante desde antes de que el mundo fuese.

12. A través de Jesús me manifesté a la humanidad, para salvar pecadores y me dejé contemplar por ellos después de la crucifixión, para avivar la fe de los que me necesitaban, mas en verdad os digo que María, mi dulce Madre en cuanto hombre, no tuvo mancha que lavar, ni podía carecer de fe, porque Ella sabía quién era Cristo aún antes de ofrecerle su seno maternal.

13. No fue necesario que humanizara mi Espíritu para visitar a Aquélla que con la misma pureza y mansedumbre con la que me recibió en su seno, con esa misma me devolvió al Reino de donde llegué. Mas ¿Quién podía saber la forma en la que Yo le hablé en su soledad y la caricia divina con que la envolvió mi Espíritu?

14. Así doy contestación a los que me han formulado esta pregunta, pensando muchas veces que la primera visita de Jesús, debía de haber sido para su Madre.

15. Cuán diferente debía de ser la forma en que me manifestara a María, de la que utilicé para hacerme sentir por Magdalena y mis discípulos. (30, 17 – 21)

La virginidad de María

16. Sobre la cima de la montaña, donde se encuentra el Maestro, también está María, la Madre Universal; Aquélla que se hizo mujer en el Segundo Tiempo para que se realizara el prodigio de la encarnación del Verbo Divino.

17. Mucho ha juzgado y escudriñado el hombre a María y también la forma en que Jesús vino al mundo, y esos juicios han desgarrado la vestidura de pureza del Espíritu Maternal, cuyo corazón ha derramado su sangre sobre el mundo.

18. Yo he venido en este tiempo a descorrer los velos de lo desconocido, para alejar la duda del incrédulo y darle el conocimiento de las enseñanzas espirituales.

19. De mi verdad, que es como un camino, los hombres han hecho muchas veredas en las cuales, las más de las veces, se pierden. Y mientras unos buscan la intercesión de la Madre Celestial y otros la desconocen, su manto de amor y de ternura envuelve a todos eternamente.

20. Desde el principio de los tiempos revelé la existencia de la Madre Espiritual, de la que hablaron los profetas antes que Ella viniese al mundo. (228, 1 – 5)

21. María fue enviada para manifestar su virtud, su ejemplo y divinidad perfecta. No fue una mujer más entre la humanidad. Fue una mujer distinta y el mundo contempló su vida, conoció su manera de pensar y de sentir, supo de la pureza y gracia de su espíritu y cuerpo.

22. Ella es ejemplo de sencillez, de humildad, abnegación y amor. Y a pesar de que su vida ha sido conocida por el mundo de aquel tiempo y de las siguientes generaciones, hay muchos que desconocen su virtud, su virginidad. No se explican el hecho de que haya sido virgen y madre y es que el hombre es incrédulo por naturaleza y no ha sabido juzgar las obras divinas con el espíritu preparado. Si estudiara las escrituras y analizara la encarnación de María y la vida de sus antecesores, llegaría a saber quién es Ella. (221, 3)

23. El amor tiernísimo de Dios para sus criaturas, no tiene forma, sin embargo, en el Segundo Tiempo tomó forma de mujer en María, la madre de Jesús.

24. Comprended que María, siempre ha existido, ya que su esencia, su amor, su ternura, siempre han estado en la Divinidad.

25. Sobre María ¡Cuántas teorías y confusiones han forjado los hombres! Sobre su maternidad, su concepción y su pureza ¡Cuánto han blasfemado!

26. El día que ellos comprendan en verdad esa pureza, se dirán: “Más nos valiera no haber nacido”. Lágrimas de fuego quemarán su espíritu, entonces María les envolverá en su gracia, la divina Madre los protegerá con su manto y el Padre los perdonará diciéndoles con amor infinito: Velad y orad que os perdono y en vosotros perdono y bendigo al mundo. (171, 69 – 72)

El ejemplo de María para la mujer

27. La vida de vuestro Maestro, es ejemplo para toda la humanidad; mas como a la mujer le hacía falta enseñanza sobre su misión de madre, le fue enviada María, en representación de la Ternura Divina, que surgió como mujer entre la humanidad para daros también su divino ejemplo de humildad. (101, 58)

28. Mujeres benditas: también vosotras formáis parte de mi apostolado. Entre el espíritu del varón y el vuestro no existe diferencia, aunque físicamente seáis distintos y también diferente la misión del uno y de la otra.

29. Tomad como Maestro de vuestro espíritu a Jesús y seguidle por la senda trazada por su amor; haced vuestra su palabra y abrazaos a su cruz.

30. Estoy hablando a vuestro espíritu con la misma palabra con que le hablo a los hombres, porque espiritualmente sois iguales. Sin embargo, cuando vuestro corazón de mujer busque un modelo a quien imitar; cuando necesitéis de ejemplos perfectos en qué apoyaros para perfeccionaros en la vida, recordad a María, observadla a lo largo de su jornada en la Tierra.

31. Fue la voluntad del Padre que la vida humilde de María, quedara escrita por mis discípulos, quienes la conocieron a través de sus obras y conversaron con ella.

32. Aquella vida, humilde para quien la conozca, fue luminosa desde su nacimiento hasta su final en el mundo. Muchas páginas de amorosa enseñanza escribió María con su humildad de espíritu, con su infinita ternura, con la pureza de su corazón, con su amor a la humanidad, que expresó con silencio, más que con palabras, ya que Ella sabía que quien venía a hablar a los hombres, era Cristo.

33. El espíritu de María era la misma ternura emanada del Padre para dar a la humanidad el ejemplo perfecto de humildad, de obediencia y mansedumbre. Su paso por el mundo fue estela de luz. Su vida fue sencilla, elevada y pura, en Ella se cumplían las profecías que anunciaban que el Mesías nacería de una virgen.

34. Sólo Ella podía haber llevado en su seno la semilla de Dios; sólo Ella era digna de quedar después de cumplida su misión ante Jesús, como Madre espiritual de la humanidad.

35. Por ello es María vuestro modelo perfecto, mujeres, pero buscadla e imitadla en su silencio, en sus obras de humildad, de infinita renunciación por amor a los necesitados; en su dolor callado, en su ternura que todo lo perdona y en su amor que es intercesión, consuelo y dulce compañía.

36. Doncellas, esposas, madres, huérfanas o viudas, mujeres solas que tenéis el corazón traspasado por el dolor, nombrad a María vuestra dulce y solícita Madre, llamadla con el pensamiento, recibidla en el espíritu y sentidla en el corazón. (225, 46 – 54)

María como intercesora, consoladora y co-salvadora de la humanidad

37. María pasó por el mundo en silencio, pero llenando de paz los corazones, intercediendo por los necesitados, orando por todos y finalmente derramando sus lágrimas de perdón y de piedad sobre la ignorancia y la maldad de los hombres. ¿Por qué no buscar a María si queréis llegar al Señor, si a través de Ella recibisteis a Jesús? ¿No estuvieron juntos Madre e Hijo en la hora suprema de la muerte del Salvador? ¿No se mezclaron en aquel instante la sangre del Hijo, con las lágrimas de la Madre? (8, 47)

38. Yo había legado al mundo, desde la cruz, el Libro de la Vida y la sabiduría espiritual. Un libro para ser analizado y comprendido por los hombres a lo largo de los siglos, de las eras y los tiempos. Por eso dije a María, estremecida de dolor a los pies de la cruz: “Mujer, he ahí a tu hijo”, señalándole con la mirada a Juan, quien representaba en ese instante a la humanidad, pero a la humanidad convertida en el buen discípulo de Cristo a la humanidad espiritualizada.

39. A Juan también le hablé diciéndole: “Hijo: he ahí a tu Madre”. Palabras que ahora voy a explicaros.

40. María representa la pureza, la obediencia, la fe, la ternura y la humildad. Cada una de esas virtudes es un peldaño de la escala por donde Yo descendí al mundo para hacerme hombre en el seno de aquella mujer santa y pura.

41. Esa ternura, esa pureza y ese amor, son el seno divino, donde la semilla de la vida es fecundada.

42. Esa escala, por la que Yo descendí a vosotros para hacerme hombre y habitar con mis hijos, es la misma que os presento para que a través de ella ascendáis hacia Mí, transformándoos de hombres en espíritus de luz.

43. María es la escala, María es el seno materno. Buscadla a ella y me encontraréis a Mí. (320, 68 – 73)

44. Os dejé a María a los pies de la cruz, sobre el monte que recogió mi sangre y las lágrimas de la Madre. Ahí quedó ella esperando a sus hijos, porque será ella quien aparte de sus hombros la cruz y les señale el camino de la gloria. (94, 73)

45. El mensaje de María fue de consuelo, de ternura, de humildad y esperanza. Hubo de venir a la Tierra para dar a conocer su esencia maternal, ofreciendo su seno virginal para que en él encarnara el Verbo.

46. Mas no terminó su misión ahí. Más allá de este mundo estaba su verdadera morada, aquélla desde la cual Ella puede extender un manto de piedad y de ternura sobre todos sus hijos, desde donde puede seguir los pasos de los perdidos y derramar su consuelo celestial en los que sufren.

47. Muchos siglos antes de que María descendiese al mundo a cumplir un divino destino, encarnando en una mujer, un profeta de Dios la anunció; por él sabíais que una virgen concebiría y daría a luz un hijo, el cual sería llamado Emanuel, es decir, Dios con vosotros.

48. En María, mujer sin mancha, en quien descendió el Espíritu de la ternura celestial, se cumplió la divina promesa anunciada por el profeta.

49. Desde entonces el mundo la conoce, y los hombres y los pueblos pronuncian con amor su nombre y en su dolor la buscan como Madre.

50. Madre de dolores la llamáis, porque sabéis que el mundo clavó en su corazón la espada del dolor, y de vuestra mente no se aparta aquel rostro doliente y aquella expresión de tristeza infinita.

51. Hoy quiero deciros que apartéis de vuestro corazón esa eterna imagen del dolor y en su lugar penséis en María como la Madre dulce, sonriente y amorosa que trabaja espiritualmente ayudando a todas sus criaturas a elevarse por el camino trazado por el Maestro.

52. ¿Veis cómo la misión de María no se concretó a la maternidad en la Tierra? También su manifestación del Segundo Tiempo no fue única, sino que a Ella le está reservado un nuevo tiempo, en el que hablará de Espíritu a espíritu a la humanidad.

53. Mi discípulo Juan, profeta y vidente, contempló en su éxtasis una mujer vestida de sol, una virgen radiante de luz.

54. Esa mujer, esa virgen, es María, la que volverá a concebir en su seno, no a un nuevo Redentor, sino a un mundo de hombres que en Ella se sustenten de amor, de fe y de humildad, para seguir las divinas huellas de Cristo, el Maestro de toda perfección.

55. El profeta vio cómo aquella mujer padecía como si fuese a dar a luz, y ese dolor era el de la purificación de los hombres, el de la expiación de los espíritus; pasado el dolor, la luz se hará en los hombres y la alegría llenará el Espíritu de vuestra Madre Universal. (140, 44 – 52)

La naturaleza divina de María

56. El manto de vuestra Madre Celestial ha hecho sombra al mundo desde la eternidad, cubriendo con amor a mis hijos que lo son de Ella. María, Espíritu, no nació en el mundo; su esencia maternal ha sido siempre de Mí.

57. Ella es la esposa de mi pureza, de mi santidad; es mi Hija al hacerse mujer y mi Madre al concebir al Verbo encarnado. (141, 63 – 64)

58. María es esencialmente divina, su espíritu es uno con el Padre y con el Hijo, ¿Por qué juzgarla humana, si fue la hija predilecta, anunciada a la humanidad desde el principio de los tiempos como la criatura en quien se encarnaría el Verbo Divino?

59. Entonces ¿Por qué blasfema el hombre y duda de mi poder y escudriña sin respeto mis obras? Es que no ha profundizado en mi enseñanza divina, no ha meditado en lo que hablan las escrituras, ni acepta mi voluntad.

60. Hoy, en el Tercer Tiempo. también duda de que Ella venga a comunicarse con los hombres y Yo os digo que tiene participación en todas mis obras porque es la representación del amor más tierno que se alberga en mi Espíritu Divino. (221, 4 – 6)

61. María es el espíritu fundido de tal manera a la Divinidad, que constituye una de sus partes como lo son sus tres fases: El Padre, el Verbo y la luz del Espíritu Santo. Así María es el Espíritu de Dios que manifiesta y representa la ternura divina. (352, 76)

62. Cuántos también esperan llegar a la altura de los cielos para conocer a María, a la que siempre imaginan en la forma humana de la mujer que fue en el mundo, madre de Cristo en cuanto hombre, y que representan como reina en un trono, hermosa y potente.

63. Mas Yo os digo que no sigáis dando forma en vuestra mente a lo divino. María vuestra Madre espiritual existe, pero no tiene forma de mujer ni ninguna otra forma. Ella es la santa y dulce ternura cuya caridad se extiende en lo infinito. Ella reina en los espíritus y su reinado es el de la humildad, de la caridad y la pureza, pero no tiene trono, según lo imaginan los hombres.

64. Es hermosa, pero con una hermosura que no podéis expresar ni imaginar con el rostro más bello. Su hermosura es celestial y lo celestial nunca lo alcanzaréis a comprender. (263, 30)

La irradiación universal de María

65. María, vuestra Madre Universal, está en Mí, y es ella quien otorga las más tiernas caricias a sus criaturas muy amadas, ha estado en vuestro corazón para dejar en él su paz y la preparación de un santuario. María vela por el mundo y extiende sus alas como alondra, para cubrirlo de un polo al otro. (145, 10)

66. En mi Divinidad existe el amor de intercesión, es María. ¡Cuántos corazones que permanecían cerrados a la fe, se han abierto por ella al arrepentimiento y al amor! Su esencia maternal está en toda la creación, es sentida por todos y sin embargo hay quienes contemplándola la niegan. (110, 62)

67. Los que niegan la divina maternidad de María, desconocen una de las más hermosas revelaciones que la Divinidad ha hecho a los hombres.

68. Los que reconocen la Divinidad de Cristo y niegan a María, no saben que se están privando de poseer la esencia más tierna y dulce que existe en mi Divinidad.

69. ¡Cuántos hay que creyendo conocer las escrituras, nada conocen, porque nada han entendido; y cuántos hay que creyendo haber encontrado el lenguaje de la creación, viven confundidos!

70. El Espíritu maternal palpita dulcemente en todos los seres; podéis contemplar su imagen a cada paso. Su divina ternura, ha caído como semilla bendita en el corazón de todas las criaturas y cada reino de la naturaleza es un testimonio vivo de Ella, y cada corazón de madre es un altar elevado ante aquel gran amor; María fue una flor divina y el fruto fue Jesús. (115, 15 – 18)

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Das 3. Testament Kapitel 11…Das Wirken Jesu auf Erden – The 3rd Testament Chapter 11…The Work of Jesus on earth

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 11… L’OEuvre de Jésus sur la terre
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 11… La obra de Jesús en la tierra

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flagge de  Kapitel 11… Das Wirken Jesu auf Erden

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 11 – Offenbarungen Jesu Christi
Das Wirken Jesu auf Erden

Die Taufe im Jordan, Vorbereitungszeit in der Wüste
So spricht der Herr…

1. Jesus, der liebevolle und demütige Nazarener, der auf die Stunde gewartet hatte, in der das Göttliche Wort aus seinem Munde kommen würde, suchte Johannes an den Ufern des Jordan auf, um das Wasser der Taufe zu empfangen. Ging Jesus im Verlangen nach Reinigung hin? Nein, mein Volk. Ging er etwa, um einen Ritus zu vollziehen?: Auch nicht. Jesus wusste, dass die Stunde gekommen war, in der er selbst aufhörte zu sein, in der der Mensch verschwand, um den Geist sprechen zu lassen, und er wollte jene Stunde durch eine Handlung kennzeichnen, die sich in das Gedächtnis der Menschen einprägen würde.

2. Das symbolische Wasser hatte keinerlei Makel abzuwaschen, wohl aber machte es jenen Körper – als Beispiel für die Menschheit – frei von jeder Bindung an die Welt, um zu ermöglichen, dass er willensmäßig mit dem Geiste eins werden würde. Dies geschah, als jene, die zugegen waren, eine Göttliche Stimme vernahmen, die mit Menschenworten sprach: “Dies ist mein geliebter Sohn, an dem Ich Wohlgefallen habe. Hört auf ihn.”

3. Von jenem Augenblick an wurde das Wort Gottes zum Worte des ewigen Lebens auf den Lippen Jesu, weil sich Christus in der Fülle durch Ihn kundgab. Die Menschen nannten ihn Rabbi, Meister, Sendbote, Messias und Sohn Gottes. (308,25-27)

4. Danach zog Ich mich in die Wüste zurück, um zu meditieren und euch zu lehren, in Zwiesprache mit dem Schöpfer zu treten, und um in der Stille der Wüste das Werk zu betrachten, das Mich erwartete, und euch damit zu lehren, dass ihr euch zuvor läutern müsst, bevor ihr an die Erfüllung des Werkes geht, das Ich euch anvertraut habe. Sucht danach in der Stille eures Wesens die direkte Zwiesprache mit eurem Vater, und so vorbereitet – lauter, gestärkt und entschlossen – macht euch unbeirrbar an die Erfüllung eurer schwierigen Mission. (113,9)

Die Einheit Jesu mit Gott

5. Drei Jahre lang sprach Ich zur Welt durch Jesu Mund, ohne dass eines meiner Worte oder einer meiner Gedanken von jenem Verstande entstellt wurde, ohne dass eine seiner Handlungen nicht mit meinem Willen übereingestimmt hätte. Der Grund dafür war, dass Jesus und Christus, Mensch und Geist eins waren, so wie Christus mit dem Vater eins ist. (308,28)

6. Erkennt in Mir den Vater; denn wahrlich, Ich sage euch, Christus ist mit dem Vater eins von Ewigkeit her, noch bevor die Welten waren.

7. In der “Zweiten Zeit” wurde dieser Christus, der mit Gott eins ist, auf Erden Mensch in dem gesegneten Körper Jesu und wurde so der Sohn Gottes, doch nur hinsichtlich seines Menschseins. Denn Ich sage euch noch einmal, dass nur ein einziger Gott existiert. (9,48)

8. Als Ich Mensch wurde in Jesus geschah es nicht, um euch begreiflich zu machen, dass Gott menschliche Gestalt hat, sondern um Mich sichtbar und hörbar zu machen für die, welche für alles Göttliche blind und taub waren.

9. Wahrlich, Ich sage euch, wenn der Körper Jesu die Gestalt Jehovas gewesen wäre, so hätte er weder geblutet noch wäre er gestorben. Es war ein vollkommener Körper, jedoch menschlich und empfindlich, damit die Menschen ihn sehen und die Stimme ihres Himmlischen Vaters durch ihn hören würden. (3,82)

10. Zwei Naturen gab es in Jesus: eine materielle, menschliche, durch meinen Willen im jungfräulichen Schoße Marias geschaffen, welche Ich den Menschensohn nannte, und die andere, göttliche, der Geist, welcher Sohn Gottes genannt wurde. In dieser war das “Göttliche Wort” des Vaters, das in Jesus sprach; die andere war nur materiell und sichtbar. (21,29)

11. Christus, das “Wort” Gottes war es, das durch den Mund Jesu, des reinen und lauteren Menschen sprach.

12. Der Mensch Jesus wurde geboren, lebte und starb; doch was Christus anbelangt: Er wurde nicht geboren, noch wuchs Er in der Welt auf, noch starb Er, denn Er ist die Stimme der Liebe, der Geist der Liebe, das Göttliche Wort, der Ausdruck der Weisheit des Schöpfers, welcher immerdar im Vater gewesen ist. (91,28-29)

Die Nichtanerkennung Jesu als den erwarteten Messias

13. Nicht von allen wurde Ich in der “Zweiten Zeit” anerkannt. Als Ich im Schoße des jüdischen Volkes erschien, das Mich bereits erwartete, weil es die von den Propheten gegebenen Vorzeichen erfüllt sah, brachte meine Gegenwart viele in Verwirrung, die die Propheten nicht richtig auszulegen verstanden und ihren Messias als einen mächtigen Fürsten zu sehen erwarteten, der seine Feinde niederwerfen würde, der die Könige, die Unterdrücker demütigen und denen, die ihn erwarteten, Besitztümer und irdische Güter gewähren würde.

14. Als jenes Volk Jesus sah – arm und ohne Beinkleid, sein Körper nur mit einem einfachen Gewand bedeckt; in einem Stall geboren und später als einfacher Handwerker arbeitend, konnte es nicht glauben, dass er der vom Vater Gesandte sei, der Verheißene. Der Meister musste sichtbare Wunder und Werke vollbringen, damit sie ihm glaubten und seine Göttliche Botschaft verstünden. (227,12-13)

15. Immer sind es die Demütigen und die Armen gewesen, die meine Gegenwart entdecken, weil ihr Verstandesvermögen nicht mit menschlichen Theorien beschäftigt ist, die ihr klares Urteilsvermögen trüben.

16. In der “Zweiten Zeit” geschah es gleichfalls, dass- obwohl das Kommen des Messias angekündigt war- nur die Menschen von schlichtem Gemüt, von demütigem Geist und unbelastetem Verstand ihn gefühlsmäßig erkannten, als er kam.

17. Die Theologen hatten in ihren Händen das Buch der Propheten, und täglich wiederholten sie die Worte, die die Zeichen, die Zeit und die Art des Kommens des Messias ankündigten, und dennoch- sie sahen Mich und erkannten Mich nicht, sie hörten Mir zu und leugneten, dass Ich der verheißene Heiland sei. Sie sahen meine Werke, doch das einzige, was sie zu tun wussten, war, sich über sie zu empören, obwohl sie in Wahrheit alle geweissagt worden waren. (150, 21 – 23)

18. Heute zweifelt man nicht mehr an Jesus, aber viele erörtern und leugnen sogar meine Göttlichkeit. Die einen gestehen Mir große geistige Erhebung zu; andere behaupten, dass auch Ich den Entwicklungsweg des Geistes durchlaufe, um zum Vater gelangen zu können. Doch wenn es so wäre, hätte Ich euch nicht gesagt: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”. (170,7)

Jesus als heilbringender Gast im einfachen Volke

19. Eure Aufgabe ist es, dem Vorbild eures Göttlichen Meisters auf seinem Erdenwege nachzuleben. Erinnert euch: Wann immer Ich Mich in den Heimen zeigte, ließ Ich in allen eine Botschaft des Friedens zurück, heilte Ich die Kranken, tröstete die Betrübten mit der Göttlichen Vollmacht, welche die Liebe besitzt.

20. Niemals unterließ Ich es, in ein Haus einzutreten, weil man Mir darin nicht glauben würde; Ich wusste, dass beim Verlassen dieses Ortes die Herzen seiner Bewohner voll überquellender Freude sein würden, denn ohne es zu wissen hatte ihr Geist durch meine Unterweisung in das Himmelreich geschaut.

21. Zuweilen suchte Ich die Herzen auf, manchmal suchten sie Mich; doch in allen Fällen war meine Liebe das Brot des ewigen Lebens, das Ich ihnen im Sinngehalt meines Wortes gab. (28, 3-5)

Der unermüdliche Prediger Jesus

22. Bei einigen Gelegenheiten, bei denen Ich Mich in die Einsamkeit irgendeines Tales zurückzog, blieb Ich nur für Augenblicke allein, weil die Menschenmengen, begierig, Mich zu hören, sich ihrem Meister im Verlangen nach der unendlichen Güte Seines Blickes näherten. Ich empfing sie und überströmte jene Männer, Frauen und Kinder mit der Zärtlichkeit meiner unbegrenzten Barmherzigkeit, weil Ich wusste, dass es in jedem Geschöpf einen Geist gibt, um dessentwillen Ich zur Welt gekommen war. Dann sprach ich zu ihnen vom Himmelreich, welches die wahre Heimat des Geistes ist, damit sie ihre innere Unruhe durch mein Wort besänftigen und sich an der Hoffnung stärken würden, das Ewige Leben zu erlangen.

23. Es kam vor, dass es unter der Menge verborgen jemanden gab, der die Absicht hatte, meine Wahrheit schreiend zu leugnen und zu versichern, dass Ich ein falscher Prophet sei; aber mein Wort kam ihm zuvor, bevor er noch Zeit gehabt hatte, seine Lippen zu öffnen. Bei anderen Anlässen ließ Ich zu, dass irgendein Lästerer Mich schmähte, um vor der Menschenmenge zu beweisen, dass der Meister angesichts der Beleidigungen nicht unwillig wurde, womit Ich ihnen ein Beispiel von Demut und Liebe gab.

24. Es gab einige, die – von meiner Sanftmut beschämt – sich sogleich entfernten und bereuten, mit ihren Zweifeln Den verletzt zu haben, welcher mit seinen Werken die Wahrheit verkündete. Sobald sich die Gelegenheit bot, kamen sie zu Mir, folgten Mir auf den Wegen nach – weinend, gerührt von meinem Worte, ohne auch nur zu wagen, Mich anzusprechen, um Mich für die Beleidigungen, die sie Mir zuvor zugefügt hatten, um Vergebung zu bitten. Ich rief sie herbei, liebkoste sie mit meinem Worte und gewährte ihnen irgendeine Gnade. (28,6-7)

25. Höret: Als Ich bei euch auf Erden war, kamen die Menschen in Scharen zu Mir – Menschen in hohen Stellungen, voller Eitelkeit, Regierende, die Mich heimlich aufsuchten, um Mich zu hören. Die einen bewunderten Mich, aber aus Furchtsamkeit bekannten sie es nicht offen; andere lehnten Mich ab.

26. Es kamen Menschenscharen zu Mir, die aus Männern, Frauen und Kindern bestanden und Mir am Morgen, am Nachmittag und in der Nacht zuhörten, und immer fanden sie den Meister bereit, ihnen das Wort Gottes zu geben. Sie sahen, dass der Meister sich selbst vergaß, und konnten sich nicht erklären, zu welcher Stunde er Nahrung zu sich nahm, damit sein Körper nicht schwach und seine Stimme nicht matt würde. Der Grund war, dass sie nicht wussten, dass Jesus aus seinem eigenen Geiste Kräfte erhielt und in sich selbst Nahrung fand. (241,23)

Die Kinder- und Naturliebe Jesu

27. Gelegentlich, wenn Ich einmal allein war, wurde Ich von Kindern entdeckt, die zu Mir kamen, um Mir kleine Blumen entgegenzustrecken, Mir irgendeinen kleinen Kummer zu erzählen und Mich zu küssen.

28. Die Mütter waren ängstlich besorgt, wenn sie ihre Kleinen in meinen Armen fanden, wie sie meinen Worten lauschten. Die Jünger, die meinten, dass dies einen Mangel an Respekt gegenüber dem Meister bedeute, versuchten, sie aus meiner Nähe zu vertreiben. Da musste Ich ihnen sagen: “Lasset die Kinder zu Mir kommen; denn um ins Himmelreich zu gelangen, müsst ihr die Reinheit, die Einfachheit und Einfalt von Kindern haben.”

29. Ich freute Mich über jene Unschuld und Unbefangenheit, so wie jemand vom Anblick einer Blütenknospe erfreut wird, die sich gerade öffnet. (262,62-64)

30. Wie oft wurde Jesus von seinen Jüngern dabei angetroffen, wie er mit den verschiedenen Geschöpfen des Universums sprach. Wie oft wurde der Meister bei seinen Gesprächen mit den Vögeln, mit der Flur, mit dem Meer überrascht! Doch sie wussten, dass ihr Meister nicht entrückt war, sie wussten, dass in ihrem Meister der Schöpfergeist des Vaters lebte, welcher allen Wesen eine Sprache gegeben hatte, welcher alle seine “Kinder” verstand, welcher von allem durch Ihn Geschaffenen Lobpreis und Liebe empfing.

31. Wie oft sahen die Jünger und die Leute Jesus, wie er einen Vogel oder eine Blume liebkoste und alles segnete, und in seinen Augen entdeckten sie Blicke unendlicher Liebe für alle Geschöpfe! Die Jünger erahnten die göttliche Wonne des Herrn, wenn er sich von soviel Herrlichkeit, soviel Wunderbarem umgeben sah, das aus seiner Weisheit hervorgegangen war, und sie sahen auch oftmals Tränen in den Augen des Meisters, wenn er die Gleichgültigkeit der Menschen angesichts solcher Herrlichkeit sah, die Stumpfheit und die Blindheit der menschlichen Geschöpfe gegenüber soviel Glanz. Sie sahen den Meister oft weinen, wenn er einen Aussätzigen erblickte, der wegen seines Aussatzes Tränen vergoss, oder Männer und Frauen, die über ihr Schicksal klagten, obwohl sie von einer Sphäre vollkommener Liebe umgeben waren! (332,25 – 26)

Die Lehre Jesu

32. Jesus lehrte euch die Barmherzigkeit, die Sanftmut, die Liebe. Er lehrte euch, euren Feinden von Herzen zu vergeben, sagte euch, dass ihr die Lüge verwerfen und die Wahrheit lieben sollt. Er verkündete euch, dass ihr sowohl das Böse, als auch das Gute, das ihr empfinget, immer mit Gutem vergelten sollt. Er lehrte euch die Achtung vor jedem eurer Nächsten, und offenbarte euch die Art und Weise, wie man die Gesundheit des Körpers und des Geistes findet; wie ihr mit eurem Leben den Namen eurer Eltern ehrt, damit ihr zugleich von euren Kindern geehrt werden könnt.

33. Dies sind einige der Gebote, die jeder befolgen muss, der wirklich Christ sein möchte. (151,35-36)

34. Als die Schriftgelehrten und die Pharisäer die Taten Jesu beobachteten und sie entdeckten, dass sie von den ihren abwichen, behaupteten sie, dass die Lehre, die er predigte, gegen das Gesetz Moses verstieße. Der Grund dafür war, dass sie das Gesetz mit den Traditionen verwechselten. Doch Ich bewies Ihnen, dass Ich das Gesetz, das der Vater dem Moses offenbart hatte, nicht übertreten hatte, sondern es mit Worten und Werken erfüllte.

35. Gewiss setzte Ich Mich über viele der Traditionen jenes Volkes hinweg, weil der Zeitpunkt bereits gekommen war, da sie verschwinden sollten, damit eine neue Zeit mit höheren Lehren beginnen konnte. (149,42 – 43)

36. Erinnert euch, dass Ich im ersten Gebot des Gesetzes, das Ich der Menschheit durch Moses gab, sagte: “Ihr sollt euch kein Bildnis noch Gleichnis von himmlischen Dingen machen, um euch davor niederzuknien und es anzubeten.” Seit damals ist der Weg für den Menschen und der Weg für den Geist deutlich vorgezeichnet.

37. Moses beschränkte sich nicht darauf, den Menschen die Zehn Gebote zu übermitteln, er setzte auch zweitrangige Gesetze für das menschliche Leben in Kraft und führte Traditionen, Riten und Symbole innerhalb der geistigen Gottesverehrung ein, alles den Entwicklungsschritten entsprechend, die damals der menschliche Geist tat.

38. Aber der verheißene Messias kam und beseitigte Traditionen, Riten, Symbole und Opfer und ließ nur das Gesetz unangetastet. Als daher die Pharisäer dem Volke sagten, dass Jesus gegen die Gesetze Moses eingestellt sei, antwortete Ich ihnen, dass Ich nicht gegen das Gesetz sei, vielmehr gekommen sei, um es zu erfüllen. Wenn meine Unterweisungen die Traditionen beseitigen würden, so geschähe dies, weil das Volk, um sie zu erfüllen, vergessen habe, das Gesetz zu befolgen. (254, 17 – 18)

39. (40) *) Mein Wort in der Gegenwart wird die Worte, die Ich euch in der “Zweiten Zeit” gab, nicht auslöschen. Die Epochen, Jahrhunderte und Zeitalter werden vergehen, doch die Worte Jesu werden nicht vergehen. Heute erkläre und offenbare Ich euch den Sinngehalt dessen, was Ich euch damals sagte und ihr nicht verstanden habt. (114, 47)

*) ab Vers 39 wird die im (wahrscheinlich) spanischen Original gesetzte Nummerierung in Klammern mitgeführt. Der ‘fehlende’ Vers 39 ist in 105-107 enthalten – und im spanischen Dokument doppelt vorhanden…

“Wunder” Jesu

40. (41) Damit jene Lehre in den Herzen den Glauben entzünden würde, vollbrachte Ich gleichzeitig Wundertaten, damit sie von ihnen geliebt werden könnte; und damit diese “Wunder” möglichst handgreiflich wären, vollbrachte Ich sie an den Körpern von Kranken, heilte Ich die Blinden, die Tauben, die Stummen, die Lahmen, die Besessenen, die Aussätzigen und erweckte auch Tote zum Leben.

41. (42) Wie viele Wunder der Liebe tat Christus unter den Menschen! Ihre Namen bewahrte die Geschichte als Beispiel für zukünftige Generationen. (151,37 – 38)

42. (43) Wesen des Lichtes im Dienste des Göttlichen Werkes, und andere, die rebellisch und unwissend waren, machten sich überall bemerkbar, und unter jener Menschheit traten die Besessenen in Erscheinung, welche die Wissenschaft nicht zu befreien vermochte und die vom Volke verstoßen wurde. Weder die Lehrer des Gesetzes, noch die Wissenschaftler vermochten jenen Kranken die Gesundheit zurückzugeben.

43. (44) Doch all dies war von Mir vorgesehen, um euch zu lehren und euch Liebesbeweise zu geben. Ich gewährte euch durch Jesus die Heilung seiner Geschöpfe, zum Erstaunen vieler.

44. (45) Die Ungläubigen, die von der Macht Jesu sprechen gehört hatten und die um seine Wundertaten wussten, verlangten nach den schwierigsten Beweisen, um ihn einen Augenblick unsicher zu machen und zu beweisen, dass er nicht unfehlbar sei. Doch diese Befreiung der Besessenen, die Tatsache, dass Ich sie in den Zustand normaler Menschenwesen zurückversetzte, nur indem Ich sie berührte oder anblickte oder ein Befehlswort an sie richtete, damit jene Geister deren Verstand verlassen und beide von ihrer schweren Last befreit sein würden, verwirrte jene.

45. (46) Angesichts dieser Macht zeigten die Pharisäer, die Wissenschaftler, die Schriftgelehrten und die Zöllner unterschiedliche Reaktionen. Die einen anerkannten die Vollmacht Jesu, andere schrieben seine Macht unbekannten Einflüssen zu, wieder andere vermochten nichts dazu zu sagen. Aber die Kranken, die geheilt worden waren, segneten seinen Namen.

46. (47) Manche waren von einem einzigen Geist besessen gewesen, andere von sieben, wie Maria aus Magdala, und einige von einer so großen Zahl, dass sie selbst sagten, eine Legion zu sein.

47. (48) Während des ganzen Lebens des Meisters folgte eine geistige Manifestation nach der anderen. Die einen wurden von den zwölf Jüngern miterlebt, andere vom Volk- im Freien und in den Heimen. Es war eine Zeit der Wundertaten, der “Wunder”. (339, 20 – 22)

48. (49) Das Wunder, so wie ihr es versteht, gibt es nicht; es gibt keinen Widerspruch zwischen dem Göttlichen und dem Materiellen.

49. (50) Jesus schreibt ihr viele Wunder zu; doch wahrlich, Ich sage euch, seine Taten waren die natürliche Auswirkung der Liebe, dieser göttlichen Kraft, welche ihr noch nicht zu gebrauchen wisst, obwohl sie in jedem Geiste ungenutzt vorhanden ist. Denn ihr habt die Kraft der Liebe nicht kennen lernen wollen.

50. (51) Was war in allen Wundertaten, die Jesus vollbrachte, wirksam, außer Liebe?

51. (52) Höret, Jünger: Damit die Liebe Gottes sich der Menschheit kundgeben konnte, war die Demut des Werkzeuges notwendig, und Jesus war immer demütig; und da er davon den Menschen ein Beispiel gab, sagte er euch bei einer Gelegenheit, dass er ohne den Willen seines Himmlischen Vaters nichts zu tun vermöchte. Wer nicht in die Demut dieser Worte eindringt, wird denken, dass Jesus ein Mensch wie jeder andere war; doch die Wahrheit ist, dass er euch eine Lehre der Demut geben wollte.

52. (53) Er wusste, dass diese Demut, diese Einheit mit dem Vater ihn gegenüber der Menschheit allmächtig machte.

53. (54) O überaus große und schöne Verklärung, welche die Liebe, die Demut und die Weisheit schenkt!

54. (55) Nun wisst ihr, warum Jesus, obwohl er sagte, dass er nichts tun könne, wenn es nicht nach dem Willen seines Vaters war, in Wirklichkeit alles vermochte; denn er war gehorsam, denn er war demütig, denn er machte sich zum Diener des Gesetzes und der Menschen, und er verstand zu lieben.

55. (56) Erkennet also, dass – obschon ihr selbst einige der Fähigkeiten der geistigen Liebe kennt – ihr sie nicht empfindet, und darum könnt ihr nicht die Ursache begreifen von all dem, was ihr Wunder oder Mysterium nennt, welches die Werke sind, die die göttliche Liebe bewirkt.

56. (57) Welche Lehren gab euch Jesus, die nicht aus Liebe bestanden hätten? Welche Wissenschaft, welche Übungen oder geheimnisvollen Kenntnisse wandte er an, um euch Seine Beispiele von Macht und Weisheit zu geben?: Nur die beseligende Liebe, mit der man alles vermag.

57. (58) Es gibt nichts Widersprüchliches in den Gesetzen des Vaters, die einfach sind, weil weise, und weise, weil von Liebe durchdrungen.

58. (59) Begreift den Meister, er ist euer Lehrbuch. (17,11 – 21)

59. (60) Der Geist, der Jesus belebte, war Mein eigener, euer Gott, welcher Mensch wurde, um unter euch zu wohnen und sich anschauen zu lassen, weil dies notwendig war. Ich fühlte als Mensch alle menschlichen Leiden. Die Wissenschaftler, die das Wesen der Natur studiert hatten, kamen zu Mir und entdeckten, dass sie von meiner Lehre nichts wussten. Große und Kleine, Tugendhafte und Sündige, Unschuldige und Schuldige empfingen die Essenz meines Wortes, und alle würdigte Ich meiner Gegenwart. Doch obschon viele berufen wurden, waren es nur wenige Auserwählte, und noch weniger, die um mich waren. (44, 10)

Die Ehebrecherin

60. (61) Ich verteidigte die Sünder. Erinnert ihr euch nicht an die Ehebrecherin? Als sie zu Mir gebracht wurde, von der Volksmenge verfolgt und verdammt, kamen die Pharisäer und fragten Mich: “Was sollen wir mit ihr machen?„ – Die Priester erwarteten, dass Ich sagen würde: ‚Lasst die Gerechtigkeit walten„, um dann zu erwidern: “Wie kommt es, dass du die Liebe predigst und erlaubst, dass diese Sünderin bestraft wird?„ Und wenn Ich gesagt hätte: ‚Lasst sie frei„, hätten sie geantwortet: “In den Gesetzen Moses, die du – wie du sagst – bestätigst, gibt es eine Vorschrift, die besagt: “Jede Frau, die beim Ehebruch ertappt wurde, soll gesteinigt werden.”

61. (62) Da Ich ihre Absicht erkannte, antwortete Ich nicht auf ihre Worte, beugte Mich nieder und schrieb in den Staub der Erde die Sünden jener, die sie verurteilten. Von neuem fragten sie Mich, was sie mit jener Frau tun sollen, und Ich antwortete ihnen: “Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein.” Da erkannten sie ihre Verfehlungen und entfernten sich, wobei sie ihre Gesichter bedeckten. Keiner war rein, und da sie sich von mir bis auf den Grund ihres Herzens durchschaut fühlten, klagten sie jene Frau nicht mehr an, denn sie alle hatten gesündigt. Doch die Frau und mit ihr andere, die gleichfalls die Ehe gebrochen hatten, bereuten und sündigten nicht mehr. Ich sage euch, es ist leichter, einen Sünder durch Liebe zu bekehren als durch Strenge. (44, 11)

Maria Magdalena

62. (63) Maria Magdalena – die Sünderin, wie die Welt sie genannt hat – hatte meine Zärtlichkeit und meine Vergebung verdient.

63. (64) Bald erlangte sie ihre Erlösung, was bei andern, die nur mit schwachem Glauben um Vergebung für ihre Sünden bitten, nicht geschieht. Während sie das, wonach sie suchte, bald fand, erlangen es andere nicht.

64. (65) Magdalena wurde vergeben, ohne dass sie mit ihrer Umkehr prahlte. Sie hatte gesündigt, wie auch ihr sündigt; doch sie hatte viel geliebt.

65. (66) Wer liebt, mag Verirrungen in seinem menschlichen Verhalten aufweisen; aber die Liebe ist die Zärtlichkeit, die aus dem Herzen überströmt. Wenn ihr wollt, dass euch – wie ihr – vergeben werden soll, so richtet eure Blicke voll Liebe und Vertrauen auf Mich, und ihr werdet von jeder Verfehlung freigesprochen werden.

66. (67) Jene Frau sündigte nicht mehr; die Liebe, von der ihr Herz überströmte, widmete sie der Lehre des Meisters.

67. (68) Ihr wurde vergeben, obwohl sie Fehler begangen hatte. Aber in ihrem Herzen brannte das Feuer, das läutert, und aufgrund der Vergebung, die die Sünderin empfing, trennte sie sich keinen Augenblick mehr von Jesus; meine Jünger dagegen ließen Mich in den blutigsten Stunden allein. Doch jene geringgeachtete Maria trennte sich nicht von Mir, verleugnete Mich nicht, fürchtete sich nicht, noch schämte sie sich.

68. (69) Daher wurde ihr gewährt, zu Füßen meines Kreuzes und über meiner Grabesstätte Tränen zu vergießen. Ihr Geist fand bald Erlösung, weil er viel liebte.

69. (70) In ihrem Herzen hatte auch sie einen Apostelgeist. Ihre Bekehrung strahlt wie das Licht der Wahrheit. Sie hatte sich zu meinen Füßen niedergeworfen, um Mir zu sagen: “Herr, wenn Du es willst, werde ich frei von Sünde sein.”

70. (71) Ihr dagegen – wie oft wollt ihr Mich von eurer Unschuld überzeugen, indem ihr eure Verfehlungen mit langen Gebeten verdeckt.

71. (72) Nein, Jünger, lernt von ihr, liebt euren Herrn wirklich in jedem eurer Mitmenschen. Liebt viel, und eure Sünden werden euch vergeben werden. Ihr werdet groß sein, wenn ihr diese Wahrheit in euren Herzen zum Erblühen bringt. (212, 68 – 75)

Nikodemus und die Reinkarnationsfrage

72. (73) In jener Zeit sagte Ich Nikodemus, der Mich in guter Gesinnung aufgesucht hatte, um mit Mir zu sprechen: “Was vom Fleische geboren ist, ist Fleisch, und was vom Geiste geboren ist, ist Geist. Wundere dich nicht, wenn Ich dir sage, dass man nochmals geboren werden muss.” Wer verstand jene Worte?

73. (74) Ich wollte euch mit ihnen sagen, dass ein Menschenleben nicht genügt, um eine einzige meiner Lehren zu begreifen, und dass ihr, um das Lehrbuch, das dies Leben in sich birgt, zu verstehen, viele Erdenleben benötigt. Daher hat das Fleisch nur die Aufgabe, dem Geist als Stütze zu dienen bei ihrem Gang über die Erde. (151, 59)

Die Verklärung Jesu

74. (75) In der “Zweiten Zeit” machte Jesus einmal eine Wanderung, gefolgt von einigen seiner Jünger. Sie hatten einen Berg erstiegen, und während der Meister jene Männer durch seine Worte mit Bewunderung erfüllte,     sahen sie plötzlich den Körper ihres Herrn verklärt, welcher im Raume schwebte und zu seiner rechten den Geist Moses und zu seiner Linken den Elias hatte.

75. (76) Bei jenem übernatürlichen Anblick warfen sich die Jünger zur Erde, geblendet vom Göttlichen Lichte. Doch sie beruhigten sich sogleich und schlugen ihrem Meister vor, über seine Schultern den Purpurmantel der Könige zu legen, ebenso über Mose und Elia. Da hörten sie eine Stimme, die aus der Unendlichkeit herabkam, welche sprach: “Dies ist Mein lieber Sohn, an dem Ich Wohlgefallen habe; hört auf Ihn!”

76. (77) Große Furcht befiel die Jünger, als sie jene Stimme hörten, und als sie aufblickten, sahen sie nur den Meister, der ihnen sagte: “Fürchtet euch nicht und sagt dieses Gesicht niemandem, bis ich von den Toten auferstanden bin.” Da fragten sie ihren Herrn: “Warum sagen die Schriftgelehrten, dass Elia zuvor kommen muss?” Und Jesus antwortete ihnen: “Wahrlich, Elia wird zuvor kommen und alle Dinge zurechtrücken. Doch Ich sage euch, dass Elia schon gekommen ist, und sie erkannten ihn nicht; vielmehr taten sie an ihm, was sie wollten.” Da verstanden die Jünger, dass er von Johannes dem Täufer zu ihnen sprach.

77. (78) Wie oft habe Ich in der jetzigen Zeit vor euren Augen den Körper, durch den Ich Mich mitteile, unsichtbar werden lassen, um euch dann zu erlauben, Mich in der menschlichen Gestalt, in der die Menschheit Jesus kannte, zu schauen, und dennoch habt ihr euch angesichts der neuen Verklärung *) nicht niedergeworfen. (29,15 – 18)

*) Dieses Phänomen ist in der Parapsychologie auch als “Transfiguration” bekannt, als die zunehmende Sichtbarwerdung eines sich manifestierenden Geistwesens

Mangelnder Bekennermut

78. (79) Als Ich damals menschgeworden unter euch lebte, geschah es oftmals, dass bei Nacht, wenn alle ruhten, Menschen zu Mir kamen, die Mich heimlich aufsuchten, weil sie fürchteten, entdeckt zu werden. Sie suchten Mich auf, weil sie Gewissensbisse fühlten, da sie Mich angeschrieen und Ärgernis gegen Mich erregt hatten, während Ich zur Menschenmenge sprach. Ihr Reuegefühl war noch eindringlicher, als sie feststellten, dass mein Wort in ihrem Herzen ein Geschenk des Friedens und des Lichtes hinterlassen hatte, und Ich in ihrem Körper meinen Heilbalsam verströmt hatte.

79. (80) Mit gesenktem Kopf erschienen sie bei Mir und sagten Mir: “Meister, vergib uns, wir haben erkannt, dass dein Wort Wahrheit enthält.” Ich antwortete ihnen: “Wenn ihr entdeckt habt, dass Ich nur die Wahrheit spreche – warum verbergt ihr euch dann? Geht ihr nicht ins Freie, um die Strahlen der Sonne zu empfangen, wenn diese erscheint – doch wann habt ihr euch dessen geschämt? Wer die Wahrheit liebt, verheimlicht sie niemals, noch leugnet er sie, noch schämt er sich ihretwegen.”

80. (81) Ich sage euch dies, weil Ich sehe, dass viele Mir nur heimlich zuhören und leugnen, wohin sie gegangen sind- verheimlichen, was sie gehört haben, und manchmal abstreiten, bei Mir gewesen zu sein. Wessen schämt ihr euch dann? (133,23 – 26)

Anfeindungen gegen Jesus

81. (82) Wenn Ich in der “Zweiten Zeit” zu den Menschenscharen sprach, wurde mein Wort- in Sinngehalt und Form vollkommen- von allen vernommen. Mein in die Herzen dringender Blick entdeckte alles, was ein jeder in sich barg. In den einen war Zweifel, in andern Glauben, in wieder andern sprach eine angsterfüllte Stimme zu Mir: es waren die Kranken, deren Schmerz sie von Mir ein Wunder erhoffen ließ. Es gab welche, die ihren Spott zu verbergen suchten, wenn sie Mich sagen hörten, dass Ich vom Vater käme, um den Menschen das Himmelreich zu bringen, und es gab auch Herzen, in denen Ich Hass gegen Mich entdeckte und die Absicht, Mich zum Schweigen zu bringen oder zu beseitigen.

82. (83) Es waren die Hochmütigen, die Pharisäer, die sich durch meine Wahrheit getroffen fühlten. Denn obwohl mein Wort so klar war, so voller Liebe und so trostreich – obwohl es immer durch machtvolle Werke bestätigt wurde, wollten viele Menschen weiterhin die Wahrheit meiner Gegenwart dadurch entdecken, dass sie Mich nach dem Menschen Jesus beurteilten, indem sie mein Leben erforschten und ihr Augenmerk auf die Bescheidenheit meiner Gewänder und meine absolute Armut an materiellen Gütern richteten.

83. (84) Doch nicht zufrieden damit, Mich zu verurteilen, verurteilten sie auch meine Jünger, beobachteten sie diese genau, ob sie nun sprachen, ob sie Mir auf den Wegen nachfolgten oder sich zu Tisch setzten. Wie regten sich die Pharisäer darüber auf, als sie bei einer bestimmten Gelegenheit sahen, dass meine Jünger sich nicht die Hände gewaschen hatten, bevor sie sich zu Tische setzten!: Armselige Köpfe, die die Reinlichkeit des Körpers mit der Reinheit des Geistes verwechselten! Sie waren sich nicht bewusst, dass, wenn sie im Tempel die heiligen Brote anfassten, ihre Hände zwar sauber, aber ihre Herzen voller Fäulnis waren. (356,37 – 38)

84. (85) Auf Schritt und Tritt forschte man Mich aus. Alle meine Taten und Worte wurden mit böser Absicht beurteilt, meist waren sie angesichts meiner Werke und Beweise verwirrt, denn ihr Verstand war nicht fähig, das zu verstehen, was nur der Geist begreifen kann.

85. (86) Wenn Ich betete, sagten sie: “Wozu betet er, wo er doch sagt, dass er voll Macht und Weisheit ist? Was kann er benötigen oder erbitten?” Und wenn ich nicht betete, sagten sie, dass Ich ihre religiösen Vorschriften nicht erfülle.

86. (87) Wenn sie sahen, dass Ich keine Nahrung zu Mir nahm, während meine Jünger aßen, urteilten sie, dass Ich Mich außerhalb der von Gott eingesetzten Gesetze befand; und wenn sie Mich Nahrung zu Mir nehmen sahen, fragten sie sich: „Wozu muss er essen, um zu leben- er, der behauptete, dass er das Leben sei?‟ Sie verstanden nicht, dass Ich zur Welt gekommen war, um den Menschen zu offenbaren, wie die Menschheit nach einer langen Läuterungszeit leben würde, damit aus ihr eine vergeistigte Generation hervorgehen würde, die über dem menschlichen Elend, über den notwendigen Bedürfnissen des Fleisches und über den Leidenschaften der körperlichen Sinne stünde. (40,11 – 13)

Abschiedsankündigung

87. (88) Drei Jahre lang lebte Jesus mit seinen Jüngern zusammen. Er wurde von großen Menschenmengen umlagert, die ihn zutiefst liebten. Es gab für jene Jünger nichts als das Hören auf ihren Meister, wenn er seine Göttliche Lehre predigte. Seinen Schritten folgend spürten sie weder Hunger noch Durst, es gab keinerlei Straucheln oder Hemmnis, alles war Friede und Glück in der Atmosphäre, die jene Gruppe umgab, und dennoch – als sie einmal von der Betrachtung ihres geliebten Jesus besonders hingerissen waren, sprach er zu ihnen: “Es wird nun eine andere Zeit kommen; ich werde von euch gehen, und ihr werdet wie Schafe unter Wölfen zurückbleiben. Diese Stunde rückt näher, und es ist notwendig, dass ich dahin zurückkehre, von wo ich gekommen bin. Ihr werdet eine Zeitlang allein sein und das Zeugnis von dem, was ihr gesehen und gehört habt, den nach Liebe und Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden bringen. Wirkt in meinem Namen, und hernach werde ich euch zu mir nehmen in die Ewige Heimat”.

88. (89) Jene Worte machten die Jünger traurig, und je näher die Stunde kam, wiederholte Jesus jene Ankündigung mit größerem Nachdruck, sprach er von seinem Abschied. Aber zugleich tröstete er die Herzen jener, die ihm zuhörten, indem er ihnen sagte, dass sein Geist nicht scheiden und auch fernerhin über die Welt wachen würde. Wenn sie sich zurüsteten, um den Menschen jener Zeit sein Wort als eine Botschaft des Trostes und der Hoffnung zu bringen, so würde er durch ihren Mund sprechen und Wunder tun. (354,26 – 27)

Jesu Einzug in Jerusalem

89. (90) Jubelnd empfingen Mich die Menschenmengen, als Ich die Stadt Jerusalem betrat. Aus den Dörfern und Gassen kamen sie in Scharen – Männer, Frauen und Kinder, um den Einzug des Meisters in die Stadt mitzuerleben. Es waren jene, die das Wunder und den Beweis der Macht des Gottessohnes erhalten hatten – Blinde, die nun sahen, Stumme, die jetzt Hosiannah singen konnten, Lahme, die ihr Bett verlassen hatten und eilends herbeikamen, um den Meister auf dem Passahfest zu sehen.

90. (91) Ich wusste, dass dieser Triumph flüchtig war, meinen Jüngern hatte Ich bereits vorausgesagt, was danach geschehen würde. Dies war kaum mehr als der Beginn meines Kampfes, und heute, aus weitem Abstand zu jenen Geschehnissen, sage Ich euch, dass das Licht meiner Wahrheit weiterhin gegen die Finsternis der Unwissenheit, der Sünde und des Betruges kämpft, weshalb Ich hinzufügen muss, dass mein endgültiger Triumph noch nicht gekommen ist.

91. (92) Wie könnt ihr glauben, dass jener Einzug in Jerusalem den Sieg meiner Sache bedeutet habe, wo es doch nur einige wenige waren, die sich bekehrt hatten, und derer viele waren, die nicht erkannten, wer Ich war?

92. (93) Und selbst wenn jene Menschen sich alle zu meinem Worte bekehrt hätten – mussten nicht noch viele Generationen nachfolgen?

93. (94) Jener Augenblick des Jubels, jener kurzfristige, triumphale Einzug war nur das Sinnbild des Sieges des Lichtes, des Guten, der Wahrheit, der Liebe und der Gerechtigkeit – des Tages, der kommen muss und zu dem ihr alle eingeladen seid.

94. (95) Wisset, dass wenn ein einziges meiner Kinder sich dann außerhalb des Neuen Jerusalem befände, kein Fest stattfinden würde, denn Gott könnte dann nicht von Triumph sprechen, Er könnte keinen Sieg feiern, wenn seine Macht nicht imstande gewesen wäre, auch das letzte seiner Kinder zu retten. (268, 17 – 21)

95. (96) Ihr seid dieselben wie die, die in der “Zweiten Zeit” das Hosiannah sangen, als Jesus Jerusalem betrat. Heute, da Ich Mich euch im Geiste kundtue, breitet ihr nicht mehr eure Mäntel auf meinem Wege aus, es sind eure Herzen, die ihr eurem Herrn als Wohnung anbietet. Heute kommt euer Hosiannah nicht mehr aus voller Kehle, dies Hosiannah entspringt eurem Geiste als ein Hymnus der Demut, der Liebe und Erkenntnis des Vaters, als ein Hymnus des Glaubens an diese Kundgebung, die euer Herr euch in der “Dritten Zeit” gebracht hat.

96. (97) Einst wie heute seid ihr Mir bei meinem Einzug in Jerusalem gefolgt. Die großen Menschenmassen umgaben Mich, gefesselt von meinen Worten der Liebe. Männer und Frauen, Alte und Kinder erschütterten die Stadt mit ihren Jubelrufen, und selbst die Priester und Pharisäer, die befürchteten, dass das Volk rebellieren würde, sprachen zu Mir: “Meister, wenn Du den Frieden lehrst – warum erlaubst Du, dass Deine Anhänger einen solchen Aufruhr verursachen?” Doch Ich antwortete ihnen: “Wahrlich, Ich sage euch, wenn diese schweigen würden, würden die Steine sprechen.” Denn es waren Augenblicke des Jubels, es war der Höhepunkt und die Verherrlichung des Messias unter den nach Gerechtigkeit Hungernden und Dürstenden – jenen, die lange Zeit hindurch die Ankunft des Herrn in Erfüllung der Prophetien erwartet hatten.

97. (98) Mit jenem Jubel und jener Freude feierte mein Volk auch die Befreiung aus Ägypten. Jenes Gedenken an das Passah wollte Ich für mein Volk unvergesslich machen. Aber wahrlich, Ich sage euch, Ich befolgte nicht bloß eine Tradition, indem Ich ein Lamm opferte – nein, Ich bot Mich in Jesus, dem Opferlamm, als den Weg an, durch den alle meine Kinder Erlösung finden würden. (318,57 – 59)

Das letzte Abendmahl

98. (99) Als Jesus mit seinen Jüngern jenes Passahmahl feierte, wie es der Tradition jenes Volkes entsprach, sagte er ihnen: “Etwas Neues offenbare ich euch nun: nehmt von diesem Wein und eßt von diesem Brot, die mein Blut und meinen Körper darstellen, und tut dies zu meinem Gedächtnis.

99. (100) Nach dem Hinscheiden des Meisters gedachten die Jünger des Opfers ihres Herrn, indem sie Wein zu sich nahmen und Brot aßen, was Symbole für Jenen waren, der aus Liebe zur Menschheit alles hingab.

100. (101) Im Laufe der Jahrhunderte gaben die in Konfessionen aufgespaltenen Völker meinem Worte unterschiedliche Auslegungen.

101. (102) Heute will Ich euch sagen, was Ich in jener Stunde, bei jenem Abendmahl empfunden habe, bei dem jedes Wort und jede Handlung Jesu die Lektion eines Buches von tiefer Weisheit und unendlicher Liebe war. Wenn Ich dazu Brot und Wein verwendete, geschah es, um euch verstehen zu lassen, dass sie der Liebe gleichen, welche die Nahrung und das Leben des Geistes ist; und wenn Ich euch sagte: “Tut dies zu meinem Gedächtnis”, dann wollte der Meister damit sagen, dass ihr eure Nächsten mit einer Liebe ähnlich jener von Jesus lieben und euch den Menschen als wahre Nahrung hingeben solltet.

102. (103) Jeder Ritus, den ihr aus diesen Unterweisungen macht, wird unfruchtbar sein, wenn ihr meine Lehren und Beispiele nicht in eurem Leben zur Anwendung bringt. Gerade das ist das Schwierige für euch, aber darin besteht das Verdienst. (151, 29 – 32, 34)

103. (104) So wie ihr jetzt um Mich seid, so war es auch an jenem letzten Abend in der “Zweiten Zeit”. Die Sonne ging gerade unter, als Jesus sich in jenem Raum zum letzten Mal mit seinen Jüngern besprach. Es waren die Worte eines sterbenden Vaters an seine vielgeliebten Kinder. Trauer war in Jesus und auch in den Jüngern, die noch nicht wussten, was einige Stunden später Jenen erwartete, der sie gelehrt und so sehr geliebt hatte. Ihr Herr war im Begriff zu scheiden, doch sie wussten noch nicht wie. Petrus weinte und umklammerte dabei den Kelch an seinem Herzen, Johannes benetzte mit seinen Tränen die Brust des Meisters, Matthäus und Bartholomäus waren außer sich bei meinen Worten. Philippus und Thomas verbargen ihr Herzeleid, während sie aßen. Jakobus der Jüngere und Ältere, Thaddäus, Andreas und Simon waren stumm vor Schmerz; dennoch war es vieles, was sie zu Mir mit dem Herzen sprachen. Auch Judas Ischariot trug Schmerz in seinem Herzen, doch auch Angst und Gewissenbisse. Aber er konnte nicht mehr zurück, weil die Finsternis ihn in Besitz genommen hatte.

104. (105) Als Jesus seine letzten Worte und Ermahnungen gesprochen hatte, waren jene Jünger tränenüberströmt. Doch einer von ihnen war nicht mehr da, sein Geist konnte soviel Liebe nicht aufnehmen, noch soviel Licht schauen, und so ging er fort, weil jenes Wort sein Herz versengte. (94, 56-58)

105. (106) Die Göttliche Sehnsucht Jesu war, dass seine Jünger zu Sämännern seiner erlösenden Lehre werden würden.

106. (107) Auf dem Höhepunkt seiner letzten Ansprache an die Jünger, welche zugleich das letzte Gespräch zwischen dem Vater und den Kindern war, sagte er ihnen daher in liebevollem Ton: “Ich gebe euch nun ein neues Gebot: Liebet einander”.

107. (108) Mit dem Lichte jenes Höchstgebotes entzündete er dabei die größte Hoffnung für die Menschheit. (254, 59)

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flagge en  Chapter 11… The Work of Jesus on earth

THE THIRD TESTAMENT Chapter 11 – Revelations of Jesus Christ
The Work of Jesus on earth

The Baptism in the Jordan; the Time of Preparation in the Desert
Thus saith the Lord…

1. Sweet Jesus, the humble Nazarene who had awaited the hour in which his lips would issue the Divine word, sought out John, on the banks of the Jordan, to receive from him the waters of baptism. Did Jesus go in search of purification? No, people. Did He go to follow some rite? No. Jesus knew that the hour had arrived in which He ceased to be ; the hour in which the man disappeared so that the Spirit could speak, and He wished to mark that hour by an act that would engrave itself upon the memory of humanity.

2. The symbolic waters did not need to cleanse any stain, but did serve as an example to humanity, for they took from that body all its ties to the world, allowing melting itself in its will with the spirit. It was then that those who witnessed the act heard a humanized Divine voice say: “This is My beloved son, in whom I am well pleased. Listen to Him”.

3. As of that moment, Christ, the Divine Word, manifested Himself verbally through Jesus. Men referred to Jesus as Rabbi, Divine Master, Messenger, Messiah, and the Son of God. (308, 25 – 27)

4. Later I went into the desert to meditate, to teach you to enter into communion with the Creator and contemplate from the silence of the desert the work that awaited Me, and to teach you with it that to raise yourselves to the fulfillment of the work that I have entrusted you, first you must purify yourself. Then, in the silence of your being, seek direct communion with your Father, and thusly prepared, clean, strengthened, and resolved, rise with firmness to the fulfillment of your delicate mission. (113, 9)

The Unity of Jesus Christ with God

5. I manifested Myself verbally three years through Jesus and My words or thoughts were never distorted or misrepresented. He fulfilled My will through each of his deeds. He did that because Jesus and Christ were truly one, similar to how Christ is truly One with the Divine Father. (308, 28)

6. Behold the Father in Me, for truly I tell you that Christ is One with the Father from eternity, even before the worlds came to be.

7. In the Second Era that Christ, who is One with God, incarnated on earth in the blessed body of Jesus and in this way He came to be the Son of God, but only as Man, for again I say to you that only one God exists. (9, 48)

8. If I became man in Jesus, it was not to give you the impression that God has a human form, but to make Myself be seen and heard by those who were blind and deaf to all which is Divine.

9. If the body of Christ had been the body of Jehovah, in truth I say to you, that He would not have bled or died. His was a perfect body but human and sensitive so that humanity could behold Him and through Him hear the voice of their Heavenly Father. (3, 82)

10. “There were two natures in Jesus, one material, human, created by My will in the virginal bosom of Mary, which I named the Son of Man, and the other Divine, the Spirit, who was named the Son of God. In this was the Divine Word of the Father, who spoke in Jesus; the other was only material and visible”. (21, 29)

11. Christ, the Word of God, was He who spoke through the mouth of Jesus, the clean and pure man.

12. Jesus the man was born, lived, and died, but, regarding the Christ, He was not born, nor did He grow in the world, nor did He die; for He is the Voice of love, the Spirit of love, the Divine Word, and the expression of the wisdom of the Creator, who has been always with the Father. (91, 28 – 29)

The Rejection of Jesus as the awaited Messiah

13. In the Second Era I was not recognized by all. When I appeared in the bosom of the Jewish people, who were already expecting Me because they had seen the signs given by the prophets fulfilled, My presence confused many who had not known how to interpret the prophecies. They expected to see their Messiah as a powerful prince who struck down his enemies, who humiliated kings and their oppressors, and who conceded possessions and earthly goods to those who awaited Him.

14. When this people beheld Jesus poor and barefoot, covering his body with a humble tunic, when they saw him born in a stable and then working as a humble craftsman, they could not believe that He was the envoy of the Father. It was necessary for the Master to perform miracles and tangible works for them to believe and comprehend his Divine message. (227, 12 – 13)

15. Always it has been the humble and the poor who discover My presence, for their understanding is not filled with human theories to keep them from clear judgment.

16. It happened also in the Second Era, that the coming of the Messiah having been proclaimed, when He arrived, those who sensed him were the simple of heart, those of humble spirit and clean understanding.

17. The theologians had the books of the prophets in their hands, and daily repeated the words that proclaimed the signs, the time, and the way in which the Messiah would come; nonetheless, they saw Me, and did not recognize Me, heard Me, and denied that I was the promised Savior; saw My works, and knew only how to be scandalized, when in truth, all of this had been prophesized. (l50, 21 – 23)

18. Today they do not doubt Jesus, but many argue and still deny My Divinity. Some attribute to Me great spiritual elevation, others claim that I too walk along the path of the evolution of the spirit to reach the Father; but if that were so I would not have come to tell you: “I am the way, the truth, and the life.” (170, 7)

Jesus as the Guest of Salvation among the Humble People

19. “Your mission is to imitate your Divine Master during His stay on earth; remember that when I visited the homes, I always left in them a message of peace, I healed the sick, I consoled the sorrowful with the Divine power which love possesses”.

20. “Never did I fail to enter a home because I would not be believed there; I knew that on leaving that place, the heart of its dwellers would still be overflowing with joy, for unknowingly, their spirit had glimpsed the Kingdom of Heaven, through My teaching”.

21. “At times I went to their hearts, in others, they searched for Me; but in all cases My love was the bread of eternal life, that I delivered to them in the essence of My word”. (28, 3 – 5)

Jesus the Tireless Preacher

22. On some occasions when I retired to the solitude of a valley, only at moments did I remain alone, because the multitudes, eager to hear Me approached their Master in search of the infinite gentleness of His gaze. I received them, pouring upon those men, women and children, the tenderness of My infinite charity, knowing that in each creature there was a spirit that I had come to seek in the world. Then I spoke to them about the Kingdom of Heaven, which is the true home of the spirit, in order for them to soothe their anxieties with My word and be strengthened with the hope of attaining eternal life.

23. “There were occasions when there was someone concealed among the multitude who harbored the intention of shouting denials of My truth, assuring that I was a false prophet; but My word would surprise him before He had a chance to open his lips. At other times, I permitted a blasphemer to offend Me, to prove before the multitude that the Master was not disturbed by offenses, thus giving them an example of humility and love”.

24. There were some who, ashamed before My gentleness, left immediately, repentant for having offended with their doubts the One who with His deeds was preaching the truth; and as soon as an opportunity presented itself, they came to Me, they followed Me along the pathways, tearful, moved by My word, not even daring to speak and ask forgiveness for the insults which they had previously inflicted upon Me. I would call them, caress them with My word, and granted them a certain grace. (28, 6 – 7)

25. Listen: When I was on the earth with you, men came to Me in caravans, men of high rank covered in vanity, and rulers who secretly sought Me out to hear Me. Some admired Me, but from fear did not admit it, others denied Me.

26. To Me came multitudes formed by men, women, and children, and they listened to Me morning, afternoon, and night. Always they found the Master willing to provide them with the word of God. They forgot themselves as they beheld the Master neglecting himself, and they didn’t know when He ate so that his body would not waste away or his voice weaken, for they did not know that Jesus took strength from his own spirit and within himself found sustenance. (241, 23)

The Love of Jesus for Children and Nature

27. There were times when, being alone, I was discovered by children who came to watch Me to offer Me little flowers, tell Me some little complaint and give Me their little kisses.

28. Their mothers were embarrassed on finding their little ones in My arms hearing My Word; the disciples, believing this to be a lack of respect for the Master, tried to chase them away from Me, it was then that I had to say to them: “Let the children come unto Me, for to enter into the Kingdom of Heaven it is necessary to have the purity, the straightforwardness, and the simplicity of children.”

29. I enjoyed that innocence and candor just as one is delighted to see a flower bud about to open. (262, 62 – 64)

30. How many times did his disciples find Jesus conversing with the various creatures of the Universe! How many times was the Master found in dialog with birds, the fields, or the sea! But they knew that the Master had not lost his mind. They knew that within their Master there vibrated the Creating Spirit of the Father; He who had given language to all beings, He who understood all his children, He who received praise and love from all He had made.

31. How many times did his disciples or the people see Jesus caressing a bird or a flower, and blessing them all. In his eyes was seen a gaze of infinite love for all creatures. The disciples guessed the Divine joy of that Lord upon seeing him surrounded in such splendor, and of the wonders springing from his wisdom; and many times too, they saw tears in the eyes of the Master, as He beheld the indifference of men to such grandeur, the insensibility and blindness of the human creatures in the face of such splendor. Many times they saw the Master cry when He beheld the leper weeping because of his leprosy; and men and women complaining of their fate, even while they were being held in the lap of perfect love! (332, 25 – 26)

The Doctrine of Jesus

32. Jesus showed you charity, meekness, and love. He came to teach you to pardon your enemies from the heart, to say to you that you must flee from lies, and love truth; He made manifest to you that for the evil as well as the good done to you, you must return always good. He taught you to respect each one of your fellows, and showed you how to find the health of body and spirit and to honor with your life the names of your parents, so that you in your turn may be honored by your children.

33. Here are some of the mandates that must be followed by all who truly wish to be Christians. (151, 35-36)

34. When the Scribes and Pharisees observed the acts of Jesus and found that they differed from their own, they said that the Doctrine that He preached went against the Law of Moses. They were confusing the Law with the traditions, but I proved that I had not come to transgress the Law that the Father had revealed to Moses, but to fulfill it in word and deed.

35. Truly, I did set aside many of the traditions of that people, for the time had come for them to disappear in order to give birth to a new Era of more elevated teachings. (149, 42 – 43)

36. Remember that in the first precept of the Law that Moses gave to humanity it said, “Thou shall not make any graven image, or any likeness of any thing that is in heaven to bow down to and adore.” From that day the road was clearly traced for humanity, and for the spirit.

37. Moses did not limit himself to transmitting the Ten Commandments to men; He also instituted secondary laws for human life, rites and symbols within the spiritual worship, all according to the steps that the human spirit was then taking.

38. But the promised Messiah came and erased traditions, rites, symbols, and sacrifices, leaving intact only the Law, and it was for this reason that when the Pharisees said to the people that Jesus went against the laws of Moses, I responded that I did not go against the Law, but rather in fulfillment of it. If I came erasing traditions, it was because in following them the people had forgotten to observe the Law. (254, 17 – 18)

39. The Divine yearning of Jesus was for his disciples to become the sowers of his redeeming Doctrine; and so it was that in the supreme moment of his last lecture to his disciples, which was also the last conversation between the Father and his children, He said in a sweet voice: “A new commandment I give unto you: That ye love one another,” kindling, from the light of that maxim, humanity’s greatest hope. (254, 59)

40. My Word in this Era shall not erase those I said to you in the Second. Times, centuries, and Eras will fade, but the words of Jesus shall not. Today I come to explain and reveal the content of that which I told you then, and which you did not understand. (114, 47)

The “Miracles” of Jesus

41. So that this teaching would kindle faith in the hearts [of men], I accompanied it with miracles so that the teaching would be loved by them, and so that those miracles would be more tangible, I performed them in the bodies of the sick: I healed the blind, the deaf, the mute, the paralyzed, the possessed, and lepers. I even raised the dead.

42. How many miracles of love Christ performed among men! Their names were gathered by history as an example to future generations. (151, 37 – 38)

43. Beings of light in the service of the Divine Work, and others rebellious and ignorant, came from everywhere, and there appeared among that humanity possessed persons who science did not know how to liberate and who were repudiated by the people. Neither the doctors of the Law, nor the physicians were able to restore those sick to health.

44. But I was disposed to all to teach and give proof of love, and I granted through Jesus the healing of these creatures, to the astonishment of many.

45. The skeptical, those who had heard talk of the power of Jesus and knew of his miracles, sought the most difficult tests to make him vacillate an instant and demonstrate that He was not infallible; and the freeing of the possessed, returning them to the state of normal beings with only a touch or a look, or by directing an order to them so that those spiritual beings abandoned their minds, and one and all were freed from their heavy burden, confused them.

46. Before this power, the Pharisees, the scientists, the scribes, and publicans had different reactions. Some recognized the authority of Jesus, others attributed his power to strange influences, others could find nothing to say, but the sick who had been healed blessed His name.

47. Some had been possessed by only a single spirit, others by seven, as was Mary Magdalene, and others by numbers so large that they themselves said they were legion.

48. Throughout the life of the Master spiritual manifestations occurred, some were seen by the twelve disciples, others by the people on the roads or in their homes. It was the time of prodigies, of marvels. (339, 20 – 22)

49. “The miracle, according to the way you understand it, does not exist; there is nothing contradictory between the Divine and the material”.

50. You attribute many miracles to Jesus and truly I say to you, that His deeds were the natural effect of love, of that Divine force which although present within each spirit, you still do not know how to use it, because you do not want to know the virtue of love.

51. What existed in all the miracles which Jesus performed, if it was not love?

52. Listen, O disciples: In order for the love of God to manifest itself to mankind, the humility of the instrument was necessary, and Jesus was always humble, and as He came to give an example to men, He said to you on a certain occasion that without the will of His Heavenly Father, He could do nothing. He, who does not penetrate in the humility of those words, will believe that Jesus was an ordinary man, but the truth is that He wanted to give you a lesson of humility.

53. He knew that humility, that unity with the Father, made Him Almighty before mankind.

54. O! Immense and beautiful transfiguration that love, humility and wisdom gives!

55. Now you realize why Jesus, although saying that He could accomplish nothing without the will of His Father, in reality could master it all, because He was obedient, because He was humble, because He became the servant of the Law and of men, and because He knew how to love.

56. Recognize then that, you yourselves knowing some of the virtues of the spiritual love, still do not feel it, and that is why you cannot understand the reason for that which you call a miracle or Mystery, but which are deeds made possible by the Divine love.

57. What teachings did Jesus give you which were not of love? What learning, methods or Mysterious knowledge did He employ in leaving you His examples of power and wisdom? Only the sweetness of love, with which everything can be accomplished.

58. There is nothing contradictory in the laws of the Father, simple in their wisdom and wise because they are saturated with love.

59. Understand the Master, He is your Book. (17, 11 – 21)

60. The spirit which inspired Jesus was My very own, that of your God, who became man to dwell among you and allowed himself to be seen because it was necessary that it be so. As man, I felt all human suffering. Men of science, who had studied nature came to Me and found that they knew nothing of My teaching. The great and small, the virtuous and sinners, the innocent and guilty received the essence of My word, and I made them all worthy of My presence. And while many were called, few were the chosen, and even fewer were close to Me. (44, 10)

The Adulteress

61. I defended the sinners. Do you not recall the adulteress? When she was brought to Me, persecuted and condemned by the multitudes, the pharisees came and asked Me, what should we do with her? The priests hoped that I would say, bring her to justice, in order that they might later say, how could you teach love and permit the sinner to be punished? And had I said, let her go, they would have answered, in the laws of Moses, which you claim to be confirming, there is a mandate which says: Every woman who is found to be adulterous shall be stoned to death!

62. Observing their intentions, I did not answer their words, and leaning over, I wrote in the dust of the earth the sins of those who were judging her. Again they asked Me what they should do with that woman and I answered them, let anyone who is free of sin throw the first stone. Then recognizing their errors, they left, covering their faces. No one was pure, and sensing that I saw into the depths of their hearts, they no longer accused that woman for all of them had sinned. The woman, along with others who had also committed adultery, repented and did not sin again. I say to you, that it is easier to convert a sinner through love than through harshness. (44, 11)

Mary Magdalene

63. Mary Magdalene, the sinner, as the world has called her, merited My affection and My forgiveness.

64. She achieved her redemption quickly, which does not happen with others that weakly ask for pardon for their sins; while she quickly found that which she sought, others do not achieve it.

65. Magdalene won forgiveness for herself without making a display of her repentance, she had sinned as you sin, but she loved much.

66. One who loves may have errors in his human conduct, but love is the affection that overflows the heart; if you wish to be pardoned, like her, turn your eyes to Me full of love and trust, and you will, like her, be absolved of all stain.

67. That woman did not sin again, the love that overflowed from her heart she consecrated to the Doctrine of the Master.

68. She was forgiven although she had committed errors, but in her heart she bore the purifying fire, and for the forgiveness the sinner received, she did not again leave Jesus for an instant, sooner did My disciples leave Me alone than that little one; Mary did not leave Me, did not deny Me, and did not feel shame or fear.

69. To her was granted to cry at the foot of the cross and over My sepulcher, her spirit was soon redeemed for loving much.

70. In her heart, she too bore the spirit of an apostle; her conversion shines like the light of truth; she knew to humble herself before My feet to say to Me: “Lord, if you wish it, I will be saved from sin.”

71. While you, how many times have you tried to convince Me of your innocence covering your faults with long prayers?

72. No, disciples, learn from her; love your Lord truly in each one of your brothers. Love much, and your sins will be forgiven. Great will you be when you make that truth flower in your heart. (212, 68 – 75)

Nicodemus and the Question of Reincarnation

73. In that time I said to Nicodemus, who had sought Me out in good faith to speak with Me: That which is born of the flesh is flesh; and that which is born of the Spirit is spirit. Marvel not that I said to you that you must be born again. Who understood those words?

74. With them I wished to say to you that one human life is not enough to understand even one of My lessons, and for you to come to understand the book that this life encompasses, many existences are necessary to you. Therefore the flesh must serve only as a crutch for the spirit in its journey on earth. (151, 59)

The Transfiguration of Jesus

75. During the Second Time, Jesus was walking one day followed by his disciples. They had climbed a mountain, and while the Master astonished those men with his words, they suddenly beheld the transfigured body of their Lord, which floated in space, having the spirit of Moses to its right and that of Elijah to its left.

76. The disciples, blinded by the Divine light, fell to the ground before that supernatural vision, but calming themselves quickly, they proposed that their Master place upon his shoulders the royal purple mantle, the same as upon Moses and Elijah. Then they heard a voice which descended from the infinite and said, This is My beloved Son in whom I am well pleased. Listen to him.

77. Great fear invaded the disciples when they heard that voice. Lifting their eyes, they saw only their Master who said to them: Do not fear nor tell anyone about this vision until I have resurrected from among the dead. Then they asked the Lord, why do the scribes say that it is necessary for Elijah to come first? And Jesus answered, truly, Elijah shall come first and restore all things. But I say to you that Elijah has already come and they knew him not. Rather they did with him as they pleased. Then the disciples understood that He spoke to them of John the Baptist.

78. “In this era, how many times have I made the speaker through whom I communicate disappear before your eyes so that you might behold Me in the human form of Jesus, the form in which humanity knew Me; yet, you have not knelt before the new transfiguration”. (29, 15 – 18)

Lack of Courage to Commit Oneself

79. In those days when as man I lived among you, it happened many times that at night, when all slept, there were men who came to find Me secretly, fearing to be discovered, for they felt regret for having yelled and raised a scandal against Me as I spoke to the crowd; and their regret was more intense when it proved that in their hearts My word had left a gift of peace and light, and that My healing balm had flowed over their bodies.

80. Heads hanging, they presented themselves to Me, saying: Master, pardon us; we have recognized the truth of your word. And I answered them: “If you have found that I speak only truth, why do you hide? Do you not go out to receive the rays of the sun when it appears, and when have you ever been ashamed of the sun? He who loves Me truly never hides it, or denies it, or feels shame for it.

81. I speak to you in this way, because I see many that come to see Me stealthily, lying as to where they have gone, hiding what they have heard, and sometimes denying that they have been with Me. Of what are you ashamed? (133, 23 – 26)

The Harassment of Jesus

82. In the Second Era I spoke to the multitudes. My word, perfect in essence and form, was heard by all. My gaze, penetrating hearts, saw all that was kept there by each one. In some there was doubt, in others faith, and in others an anguished voice spoke to Me: They were the sick, who pain had made hope for a miracle from Me. There were some who tried to hide their mockery when they heard Me say that I came from the Father to bring to men the Kingdom of Heaven, and there were hearts wherein I found hatred for Me, and intentions of silencing Me or making Me disappear.

83. Those were the prideful: the Pharisees who felt affected by My truth. For in spite of My word being so clear, so full of love, and so comforting, in spite of being always confirmed by powerful works, many men persisted in looking for [another supposed] truth behind My presence, judging Me in the form of Jesus, scrutinizing My life, concentrating on the humility of My vestments and My absolute poverty of material goods.

84. And not content with judging Me, they judged My disciples, observing them closely when they spoke, when they followed Me on the roads, and when they sat at the table. How scandalized were the Pharisees when one time My disciples sat at a table without washing their hands. Poor minds that confuse the washing of the body with the purity of the spirit! They did not realize that when in the temple they took up the sacred bread, they did it with clean hands but hearts full of rot. (356, 37 – 38)

85. Mankind scrutinized Me at each step. All of My words and deeds were judged with evil intent. Most of the time men were confused by My deeds or by the evidence I offered because their human mind was not capable of comprehending that which only the spirit can comprehend.

86. If I prayed, they would say, why does He pray if He claims to be full of power and wisdom? What can He need or request? And if I did not pray, they would say that I did not fulfill the obligation of their religion.

87. If they saw that I did not nourish Myself while My disciples ate, they judged that I was not following the laws instituted by God. And if they saw Me eating, they asked themselves, why does He need to eat to live, if He says that He is life? They did not understand that I had come to the world to reveal to men how humanity should live after experiencing a prolonged purification on earth! From that long purification a more spiritualized generation should emerge that is above human misery, the demanding needs of the flesh, and the selfish passions of the physical senses. (40, 11 – 13)

Proclamation of His Parting

88. For three years Jesus lived with his disciples. He was followed by great multitudes that loved him deeply. For those disciples, nothing existed but to hear the Master preaching his Divine teaching; following in his steps they felt neither hunger nor thirst, there was no setback or obstacle, all was peace and joy in the environment that surrounded that group, but, nonetheless, just when they were most absorbed in the contemplation of their beloved Jesus, He said to them: “The times will change, I will go from you, and you shall be as sheep amidst wolves.” The hour comes when it is needful for Me to return from whence I came, and for you, who for a time shall remain alone, to bear testimony of that which you have seen and heard to those who hunger and thirst for love and justice. Work in My name, and I shall carry you with Me to the eternal dwelling place.”

89. These words saddened the disciples, and as the hour came closer Jesus repeated this announcement with greater insistence; He spoke of his parting, but at the same time comforted the hearts of those who heard him, saying that his Spirit would not leave and would continue watching over the world, and that if they prepared themselves to carry his word as a message of consolation and hope to the humanity of that time, He would speak through their mouths and perform prodigies. (354, 26 – 27)

The Entry of Jesus into Jerusalem

90. Triumphally the multitudes received Me upon My entry into the city of Jerusalem. From the towns and villages the people came in crowds, men, women, and children to see the Master’s entry to the city. They were those who had experienced the prodigy and proof of the power of the Son of God. The blind who now saw, the mute who could now sing the Hosanna, and the bedridden who had left their beds to come hurrying to see the Master in the Passover feast.

91. I knew that the triumph was momentary; I had already warned My disciples of what must later happen. It was only the beginning of My struggle, and now, at much distance from those events, I tell you that the light of My truth continues in the struggle against the darkness of ignorance, sin, and falsehood, for which reason I must add that My absolute triumph has not yet arrived.

92. How could you believe that the entrance to Jerusalem meant the triumph of My cause when few were those who had been converted, and many those who did not know who I was?

93. And even if that humanity had been converted to My Word, were there not yet many generations to come?

94. That moment of jubilation, that fleeting, triumphal entry was only a reflection of that triumph of light, good, truth, love, and justice that will come one day, and to which you are all invited.

95. Know that if even one of My children is still found outside New Jerusalem, there will be no celebration, for God will not be able to speak of triumph, He cannot celebrate if his power has not been able to save even the last of his children. (268, 17 – 21)

96. You are they who in the Second Time sang the Hosanna when Jesus entered Jerusalem. Now that I manifest to you in spirit, you do not throw your cloaks before Me; it is your hearts that you offer for the dwelling place of the Lord. Today your “Hosanna” is not shouted from your throats, this “Hosanna” springs from your spirit as a hymn of humility, love, and recognition of the Father, as a hymn of faith in this manifestation that in the Third Era your Lord has come to offer you.

97. Then, like now, you follow Me in My entrance to Jerusalem. The great multitudes surrounded Me, captivated by My words of love; men and women, the elderly, and children, the city trembled with their voices of jubilee. The very Priests and Pharisees, fearing that the people might rebel, said to Me: “Master, if you teach peace, why do you permit your disciples to raise a scandal in this manner?” And I answered them: “I tell you that, if these should hold their peace, the stones would cry out.” For these were moments of jubilee, the culmination and the glorification of the Messiah among those hungry and thirsty for justice: of those spirits that for a long time had awaited the coming of the Lord in fulfillment of the prophecies.

98. In that Jubilee and gladness My people also celebrated their liberation from Egypt. That commemoration of the Passover, I wished to make unforgettable by My people, yet truly I tell you that I did not comply with the simple tradition of the sacrifice of a lamb, no, I offered Myself in Jesus, the Sacrificial Lamb, as the road through whom all My children must be redeemed. (318, 57 – 59)

The Last Supper

99. When Jesus celebrated the Passover with his disciples according to the tradition of that people, He told them: Something new I will reveal unto you; drink this wine, and eat this bread, which represent My blood and My body, and do this in memory of Me.

100. After the parting of the Master, the disciples commemorated the sacrifice of the Lord drinking wine and eating the bread that symbolized He who gave all for love of humanity.

101. As the centuries passed the people divided into religions, and gave different interpretations to My words.

102. Today I come to tell you that which was My feeling at that hour, at that supper, where every word and act of Jesus was a lesson from a book of profound wisdom and infinite love. If I took the bread and wine, it was to make you understand that they were like the love that is the sustenance and life of the spirit, and if I told you: “Do this in memory of Me,” the Master wished to tell you to love your brothers with a love like that of Jesus, giving yourselves as the true sustenance of humanity.

103. Any rite that you make of these teachings will be sterile, if in your lives you do not carry out the practice of My teachings and examples; in that is the difficulty for you, but in that is where merit lies. (151, 29 – 32 and 34)

104. Just as you are around Me now, so too was I in the Second Era on that last night. The sun was setting when Jesus conversed with his apostles for the last time during that stay. They were the words of a Father agonizing over his very beloved children. There was sadness in Jesus, as well as in the disciples who did not yet know what, only a few hours later, awaited He who had come to instruct them, and who had so loved them. Their Lord would leave them, but they did not yet know how. Peter cried, clutching the cup to his heart. John wet the breast of his Master with his tears. Matthew and Bartholomew were in ecstasy at My teaching. Phillip and Thomas hid their bitterness as they dined with Me. James the lesser, as well as the greater, Thaddeus, Andrew, and Simon were mute from pain, though with their hearts they said much to Me. Judas Iscariot also bore in his heart pain, anguish, and regret, but He could not turn back, for darkness had possessed him.

105. When Jesus finished saying his last words and recommendations, those disciples were bathed in tears, but one of them was no longer there, his spirit being unable to receive such love, nor to behold such light, and therefore He had left because of those words that burned his heart. (94, 56 – 58)

106. (39-1) *) The Divine yearning of Jesus was for his disciples to become the sowers of his redeeming Doctrine;

*) Verses 106-108 are duplicates of verse 39, corr. to the Spanish original

107. (39-2) …and so it was that in the supreme moment of his last lecture to his disciples, which was also the last conversation between the Father and his children, He said in a sweet voice: “A new commandment I give unto you: That ye love one another,”

108. (39-3) …kindling, from the light of that maxim, humanity’s greatest hope. (254, 59)

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flagge fr  Chapitre 11… L’OEuvre de Jésus sur la terre

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 11 – Révélations de Jésus-Christ
L’OEuvre de Jésus sur la terre

Le baptême dans le Jourdain; temps de préparation dans le désert
Cela dit le Seigneur…

1. Le doux Jésus, l’humble Nazaréen qui avait attendu le moment adéquat pour laisser jaillir de ses lèvres la divine parole, chercha Jean sur les rivages du fleuve Jourdain pour recevoir les eaux du baptême. Jésus était-il en quête de purification? Non, mon peuple! Allait-il, peut-être, célébrer un rite? Non plus! Jésus savait que son heure était arrivée où lêhomme allait disparaître pour laisser parler l’Esprit, et il voulut marquer ce moment par un acte qui se graverait dans la mémoire de l’humanité.

2. Les eaux symboliques ne durent laver aucune tache, mais en tant qu’exemple pour l’humanité, elles enlevèrent de ce corps tout lien avec le monde, pour ainsi le faire fondre dans la volonté avec l’Esprit. Ce fut alors, que ceux qui assistèrent à cet acte entendirent une voix divine qui, humanisée, dit : «Voici mon Fils bien aimé, en qui j’ai déposé toutes mes complaisances, Ecoutez-Le».

3. Et depuis cet instant, le Verbe de Dieu se fit parole de vie éternelle sur les lèvres de Jésus, parce que le Christ se manifesta en plénitude par son entremise. Les hommes l’appelèrent Rabbi, Maître, Envoyé, Messie et Fils de Dieu. (308, 25-27)

4. Ensuite, je me retirai dans le désert pour méditer, pour vous enseigner à entrer en communion avec le Créateur et voir, depuis le désert silencieux, l’OEuvre qui m’attendait, afin de vous enseigner en cela que, pour vous élever à l’accomplissement de l’oeuvre que je vous ai confiée, il est indispensable que vous vous purifiez. Ensuite, dans le silence de votre être, recherchez la communion directe avec votre Père, et ainsi, préparés, propres, fortifiés et décidés, élevez-vous avec fermeté vers l’accomplissement de votre délicate mission. (113, 9)

L’unité de Jésus avec Dieu

5. Durant trois ans, je me suis exprimé au monde par le biais de ces lèvres, sans que la moindre de mes paroles ou de mes pensées ne fut tergiversée par cet esprit, sans que le moindre de ses actes ait été en désaccord avec ma volonté Il est vrai que Jésus et le Christ, homme et esprit, furent un seul, tout comme le Christ et le Père sont Un Seul. (308, 28)

6. En Moi, voyez le Père, parce qu’en vérité je vous dis que le Christ et le Père sont Un seul depuis l’éternité, depuis bien avant la création des mondes.

7. Au cours de la Seconde Ere, ce Christ, qui ne forme qu’Un avec le Père, s’incarna sur terre dans le corps béni de Jésus et, de cette manière, vint en tant que Fils de Dieu, mais seulement en tant qu’homme, parce que je vous répète qu’il n’existe qu’un seul Dieu. (9, 48)

8. En Jésus, je me fis homme, non pour vous laisser entendre que Dieu présente une forme humaine, mais bien pour me faire voir et entendre par ceux qui étaient aveugles et sourds à tout ce qui est divin.

9. Si le corps du Christ avait été celui de Yahvé, en vérité je vous dis, il n’aurait pas saigné, ni trépassé. Ce fut un corps parfait, mais humanisé et sensible, afin que l’humanité le voie et, par son entremise, entende la voix de son Père céleste. (3, 82)

10. Il y eut deux natures en Jésus, l’une humaine, matérielle, créée par ma volonté dans le sein vierge de Marie. Je l’appelai le Fils de l’Homme. L’autre nature de Jésus, divine, celle de l’esprit, fut nommée le Fils de Dieu. C’est en celle-ci que résida le Verbe Divin du Père qui s’exprima en Jésus; l’autre, quant à elle, ne fut que matérielle et visible. (21, 29)

11. Le Christ, le Verbe de Dieu, fut celui qui s’exprima par la bouche de Jésus, l’homme immaculé et pur.

12. Jésus, l’homme, naquit, vécut et mourut mais, pour tout ce qui concerne le Christ, Il ne naquit pas, ne grandit pas dans ce monde, ni ne mourut, parce qu’Il est la Voix de l’amour, l’Esprit de l’amour, la parole divine, l’expression de la sagesse du Créateur, qui a toujours été avec le Père. (91, 28-29)

Le rejet de Jésus en tant que Messie attendu

13. Je ne fus pas reconnu par tous, au cours du Second Temps. Lorsque j’apparus au milieu du peuple juif, qui m’attendait déjà parce qu’il voyait que les signes donnés par les prophètes étaient accomplis, ma présence confondit beaucoup de ceux qui n’avaient pas su interpréter les prophéties. Ils s’attendaient à voir leur Messie comme un prince puissant qui écraserait ses ennemis, qui humilierait les rois et les oppresseurs et qui attribuerait les possessions et biens terrestres à ceux qui l’attendaient.

14. Quand ce peuple vit Jésus, pauvre et sans monture et vêtu d’une humble tunique, naître dans une étable et qu’il le vit, par la suite, travailler comme un simple artisan, il ne put croire qu’Il fut l’envoyé du Père, celui qui avait été l’élu. Il fut indispensable que le Maître accomplisse des prodiges et des oeuvres palpables pour qu’ils le croient et comprennent son message divin. (227, 12-13)

15. Les humbles et les pauvres ont toujours découvert ma présence, parce que leurs entendements ne sont pas préoccupés par des théories humaines qui les écartent du discernement clair.

16. Au cours de la Seconde Ere également, après l’annonce de la venue du Messie et dès son arrivée, ceux qui le ressentirent furent les personnes simples de coeur, à l’esprit humble et à l’entendement immaculé.

17. Les théologiens avaient en mains le livre des prophètes et, quotidiennement, répétaient les paroles annonciatrices des signes, du moment et de la forme de la venue du Messie; cependant, ils me virent et ne me reconnurent pas, ils m’écoutèrent et nièrent que je fus le Sauveur promis. Ils virent mes oeuvres et, l’unique réaction qu’ils eurent fut de se scandaliser, alors qu’en vérité, toutes avaient été prophétisées. (150, 21-23)

18. Aujourd’hui l’on ne doute déjà plus de Jésus, mais beaucoup discutent et nient même ma divinité. Les uns m’attribuent une grande élévation spirituelle quant aux autres, ils affirment que Moi aussi je m’en vais parcourant le sentier de l’évolution de l’esprit, pour pouvoir arriver au Père. Mais, s’il en était ainsi, je ne serais pas venu vous dire : “Je suis le chemin, la vérité et la vie”. (170, 7)

Jésus, hôte de salut parmi le peuple humble

19. Votre mission consiste à imiter votre Divin Maître en son passage sur la Terre. Souvenez-vous que lorsque je me présentais dans les demeures, je laissais à tous, à chaque fois, un message de paix, je guérissais les malades et consolais ceux qui étaient tristes grâce au pouvoir divin que possède l’amour.

20. Je n’ai jamais manqué d’entrer dans un foyer même si l’on ne m’y croyait pas; je savais qu’en quittant ce lieu le coeur de ses habitants déborderait de joie parce que, sans le savoir, leur esprit s’inclinerait vers le Royaume des Cieux, grâce à mon enseignement.

21. Quelques fois je me dirigeai aux coeurs, en d’autres circonstances, ce sont eux qui me cherchèrent, mais dans tous les cas mon amour fut le pain de la vie éternelle que je leur offris dans l’essence de ma parole. (28, 3-5)

Jésus, l’infatigable prédicateur

22. En quelques occasions où je me retirai et me livrai à la solitude d’une quelconque vallée, je ne restais seul que pour de rares instants, parce que les multitudes, avides de m’écouter, se rapprochaient de leur Maître en quête de l’infinie douceur de son regard. Moi, je les recevais, en répandant en ces hommes, femmes et enfants la tendresse de mon infinie charité, en sachant que chaque créature renfermait un esprit que j’étais venu chercher au monde. Alors je leur parlai du Royaume des Cieux, qui est la véritable patrie de l’esprit, afin d’apaiser, par ma parole, leurs inquiétudes et de se fortifier avec l’espoir d’atteindre la vie éternelle.

23. Parfois, caché parmi la multitude, un homme avait l’intention de clamer haut et fort sa négation de ma vérité, assurant que j’étais un faux prophète, mais ma parole le prenait de surprise avant même qu’il n’eut le temps de mouvoir ses lèvres. En d’autres occasions, je me laissai injurier par un quelconque blasphème, pour fournir la preuve à la multitude que les offenses ne troublaient pas le Maître, en leur donnant ainsi un exemple d’humilité et d’amour.

24. Il y en eut quelques-uns qui, honteux devant ma mansuétude, s’absentèrent sur le champ, repentis d’avoir offensé par leurs doutes celui qui, à travers ses oeuvres, prêchait la vérité. Lorsque l’opportunité se présentait à eux, ils venaient à Moi, me suivaient sur les chemins, éplorés, attendris devant ma parole, sans pour autant oser s’adresser à Moi pour me demander pardon pour les offenses qu’ils m’avaient profanées auparavant. Moi, je les appelais, les caressais avec ma parole et leur concédais une grâce. (28, 6-7)

25. Ecoutez : Lorsque je fus présent parmi vous sur la Terre, les hommes accouraient à Moi en caravanes, des hommes de haut rang, couverts de vanité, des gouvernants qui me cherchaient en secret pour m’écouter. Les uns m’admirèrent, mais sans le confesser par crainte, les autres me renièrent.

26. Des multitudes d’hommes, de femmes et d’enfants vinrent à Moi. Ils m’écoutaient le matin, l’après-midi et en soirée et, toujours trouvaient le Maître disposé à leur livrer la parole de Dieu. Ils contemplaient le Maître, infatigable, oublieux de lui-même. Ils ignoraient l’heure à laquelle il s’alimentait pour nourrir son corps et que sa voix ne s’affaiblisse. Ils ne savaient pas que Jésus puisait des forces de son propre Esprit et trouvait en lui-même son propre soutien. (241, 23)

L’amour de Jésus pour les enfants et la nature

27. Dans certaines occasions, me trouvant seul, je fus découvert par les enfants qui venaient à Moi pour me voir, m’offrir des fleurs, me raconter quelque peine et m’offrir leurs baisers.

28. Les mères s’affligeaient en découvrant leurs petits qui écoutaient ma parole, dans mes bras. Les disciples, pensant que cela signifiait un manque de respect envers le Maître, essayaient de les chasser. C’est alors que je dus leur dire : «Laissez venir à Moi les enfants, parce que pour parvenir à pénétrer le Royaume des Cieux, il est indispensable que vous ayez la pureté et la simplicité des enfants».

29. Moi je me réjouissais de cette innocence et cette candeur, comme celui qui se délecte la vue en contemplant un bouton de fleur prêt à éclore. (262, 62-64)

30. Combien de fois Jésus fut-il rencontré par ses disciples en train de converser avec les distinctes créatures de l’Univers! A combien de reprises le Maître ne fut-il pas surpris dans ses dialogues avec les oiseaux, la campagne et la mer! Mais ils savaient que leur Maître n’avait pas perdu la raison, ils savaient qu’en leur Maître vibrait l’Esprit Créateur du Père, celui qui a doté tous les êtres de langage, celui qui comprenait tous ses enfants, celui qui recevait la louange et l’amour de tout ce qu’Il avait créé.

31. A maintes reprises les disciples et les gens virent Jésus caresser un oiseau ou une fleur et bénissant tout. Dans ses yeux, ils découvraient des regards d’amour infini pour toutes les créatures! Les disciples devinaient la joie divine de ce Seigneur entouré de tant de splendeur, de tant de merveilles jaillies de sa sagesse. Souvent aussi ils virent les yeux du Maître baignés de larmes lorsqu’Il voyait l’indifférence des hommes devant tant de grandeur, l’insensibilité et la cécité des créatures humaines devant tant de splendeur. Maintes fois ils virent le Maître pleurer lorsqu’Il voyait le lépreux pleurer pour sa lèpre, et les hommes et les femmes qui se plaignaient de leur destin. Alors qu’ils étaient enveloppés dans un giron d’amour parfait! (332, 25-26)

La doctrine de Jésus

32. Jésus vous enseigna la charité, la mansuétude et l’amour. Il vint vous enseigner à pardonner avec le coeur à vos ennemis; il vint vous dire que vous devriez fuir le mensonge et aimer la vérité; il vous manifesta que, tant le mal que le bien que vous recevez, vous devriez toujours le payer avec le bien. Il vous enseigna le respect envers chacun de vos semblables et vous révéla la manière de trouver la santé du corps et de l’esprit, et d’honorer par votre vie le nom de vos pères, pour qu’à la fois vous aussi puissiez être honorés par vos enfants.

33. Voici quelques commandements que tout un chacun qui en vérité souhaite être chrétien, devrait respecter.

34. Quand les scribes et les pharisiens observèrent les actions de Jésus et considérèrent qu’elles divergeaient des leurs, ils dirent que la Doctrine qu’Il prêchait allait à l’encontre de la Loi de Moïse. Il faut dire qu’ils confondaient la Loi et les traditions, mais je leur fournis la preuve que je n’étais pas venu pour transgresser la Loi que le Père avait révélée à Moïse, mais bien pour l’accomplir en paroles et en actes.

35. Je passai certainement au-dessus de maintes traditions de ce peuple, parce qu’il était temps qu’elles disparaissent, afin de commencer une nouvelle ère, avec des enseignements plus élevés. (149, 42-43)

36. Rappelez-vous de mes paroles, dans le premier précepte de la Loi que je livrai à l’humanité par l’entremise de Moise : «Vous ne forgerez aucune image ni ressemblance quant aux affaires du Ciel, pour vous prosterner et les adorer». Depuis cet instant furent clairement tracés les chemins pour l’homme et pour l’esprit.

37. Moise ne se limita pas à transmettre le Décalogue aux hommes. Il institua également des lois secondaires pour la vie humaine et implanta des traditions, rites et symboles au sein du culte spirituel, le tout en accord avec les pas que l’esprit humain permettait alors.

38. Mais c’est alors que vint le Messie promis qui effaça les traditions, les rites, les symboles et les sacrifices, pour seulement laisser intacte la Loi. Pour cette raison, lorsque les pharisiens dirent au peuple que Jésus venait à l’encontre des lois de Moïse, je leur répondis que je ne m’opposais pas à la Loi, mais que je venais pour veiller à son accomplissement et que si mes enseignements devaient effacer les traditions, c’était dû au fait que le peuple, dans sa soif de les respecter, avait oublié d’observer la Loi. (254, 17-18)

39. Jésus caressait le désir ardent de voir ses disciples se convertir en semeurs de sa Doctrine rédemptrice; pour cela, au moment suprême de son dernier enseignement qui fut aussi la dernière conversation entre le Père et ses enfants, il dit à ses disciples, avec une douce intonation : je vais vous laisser un nouveau commandement : «Aimez-vous les uns les autres», illuminant ainsi, de la lumière de cette maxime, la plus grande espérance de l’humanité. (254, 59)

40. Ma parole de ce temps n’effacera pas ce que je vous ai révélé au cours du Second. Les temps, les siècles et les ères passeront, mais les paroles de Jésus resteront. Aujourd’hui, je viens vous expliquer et vous révéler le contenu de ce que je vous dis alors et que vous ne comprîtes point. (114, 47)

«Miracles» de Jésus

41. Afin que cet enseignement enflamme la foi dans les coeurs, je l’appuyai de miracles, pour que tous puissent l’aimer. Et, pour rendre ces miracles encore plus palpables, je les réalisai sur les corps de malades, je guéris les aveugles, les sourds, les muets, les paralytiques, les possédés et les lépreux, j’ai même ressuscité les morts.

42. Combien de miracles d’amour furent accomplis par le Christ parmi les hommes! L’histoire recueillit leurs noms à titre d’exemple pour les générations futures. (151, 37-38)

43. De partout surgirent des êtres de lumière au service de l’OEuvre divine ainsi que d’autres rebelles et ignorants. Dans cette humanité apparurent les possédés que la science ne parvenait pas à libérer et que le peuple répudiait. Ni les docteurs de la Loi ni les scientifiques ne réussissaient à guérir ces malades.

44. Mais j’avais tout disposé pour vous enseigner et vous donner des preuves d’amour; et je vous concédai, par le biais de Jésus, la guérison de ces créatures, au grand étonnement de beaucoup.

45. Les incrédules, ceux qui avaient entendu parler du pouvoir de Jésus et qui étaient au courant de ses miracles, recherchaient des preuves les plus difficiles pour le faire vaciller l’espace d’un instant et ainsi démontrer qu’il n’était pas infaillible. Cette libération des possédés, le fait qu’ils récupèrent leur état d’êtres normaux, juste en les touchant, en les regardant ou en leur dirigeant un mot d’ordre, afin que ces êtres spirituels abandonnent leur esprit et que, les uns et les autres soient libérés de ce pesant fardeau, tout cela sema la confusion chez les détracteurs.

46. En présence de ce pouvoir, les pharisiens, les scientifiques, les scribes et les publicains eurent des réactions différentes. Les uns reconnaissaient la puissance de Jésus, d’autres attribuaient son pouvoir à d’étranges influences, les autres enfin n’étaient pas capables de se prononcer, mais les malades qui avaient été guéris bénissaient son nom.

47. Quelques-uns avaient été possédés par un seul esprit, d’autres par sept, comme ce fut le cas de Marie Madeleine, d’autres enfin déclaraient avoir été possédés par une légion d’esprits.

48. Les manifestations spirituelles se succédèrent tout au long de la vie du Maître, quelques-unes furent vécues par les douze disciples, d’autres par le peuple sur les chemins ou dans leurs demeures. C’était un temps de prodiges et de merveilles. (339, 20-22)

49. Le miracle, comme vous l’entendez, n’existe pas; il n’existe aucune contradiction entre le divin et le matériel.

50. Vous attribuez de nombreux miracles à Jésus et, je vous dis en vérité que ses oeuvres furent le résultat de l’amour, de cette force divine qui est latente en chaque esprit. Vous autres ne savez pas encore en faire usage, parce que vous n’avez pas voulu connaître la vertu de l’amour.

51. Qu’exista-t-il dans tous les prodiges qu’accomplit Jésus, si ce n’est l’amour?

52. Ecoutez-moi, disciples : Afin que l’amour de Dieu puisse se manifester à l’humanité, il fallait un instrument humble. Jésus toujours fut humble et vint en donner l’exemple aux hommes lorsqu’en une occasion, il vous déclara qu’il ne pourrait rien accomplir sans la volonté de son Père Céleste. Celui qui ne s’imprègne pas de l’humilité de ces paroles pensera que Jésus fut un homme quelconque, mais en vérité Il voulait vous donner une leçon d’humilité.

53. Il savait que cette humilité et cette unité avec le Père le rendaient tout- puissant aux yeux de l’humanité.

54. Oh immense et merveilleuse transfiguration que procurent l’amour, l’humilité et la sagesse!

55. A présent vous savez que, bien que Jésus ait dit qu’il ne pouvait rien faire si ce n’était par la volonté de son Père, en réalité il pouvait tout accomplir en raison de son obéissance, son humilité, parce qu’il se mit au service de la Loi et des hommes et parce qu’il sut aimer.

56. Reconnaissez dès lors que, connaissant vous-mêmes quelques- unes des vertus de l’amour spirituel, vous ne le ressentez pas et, ainsi, ne pouvez comprendre le pourquoi de tout ce que vous qualifiez de miracle ou mystère, de même que ce sont les oeuvres qui accomplissent l’amour divin.

57. Quels enseignements vous livra Jésus, qui ne furent d’amour? Quelle science, quelles pratiques ou connaissances mystérieuses utilisa-t-il pour vous laisser ses exemples de pouvoir et de sagesse? Rien de plus que la douceur de l’amour avec laquelle tout peut se réaliser.

58. Il n’y a rien de contradictoire dans Les lois du Père, simples par leur sagesse et sages parce qu’elles débordent d’amour.

59. Ecoutez le Maître, Il est votre Livre. (17, 11-21)

60. L’Esprit qui anima Jésus fut le Mien. Votre Dieu se fit homme pour habiter avec vous et se faire voir, parce qu’il le fallait. En tant qu’homme, je ressentis toutes les souffrances humaines; les hommes de science, qui avaient étudié la nature, découvrirent mon enseignement et ils découvrirent qu’ils ne savaient rien. Grands et petits, vertueux et pécheurs, innocents et coupables reçurent l’essence de ma parole et, à tous, je les rendis dignes de ma présence, et bien que nombreux furent les appelés, peu furent les élus et encore moins de ceux qui Me furent proches. (44, 10)

L’adultîre

61. Je pris la défense des pécheurs. Ne vous souvenez-vous pas de la femme adultère? Lorsque l’on me l’amena, poursuivie et condamnée par les foules, les pharisiens arrivèrent et m’interrogèrent : Que devons-nous faire d’elle? Les prêtres espéraient que je leur réponde : «faites justice», pour ensuite pouvoir répliquer : «Comment peux-tu prêcher l’amour et permettre en même temps que cette pécheresse soit punie?» Si j’avais dit de la laisser en liberté, ils m’auraient rétorqué : Dans les lois de Moise, que d’après toi tu viens confirmer, il existe un précepte qui dit : Toute femme surprise en état adultère mourra par lapidation.

62. Tout en considérant leur intention, je ne leur répondis point et, me penchant, écrivis sur la terre poussiéreuse les péchés de ceux qui étaient en train de juger. Ils me réitérèrent leur question de savoir ce qu’ils devaient faire de cette femme, et je leur répondis : «Que celui qui se trouve libre de péché lui jette la première pierre». A cet instant ils reconnurent leurs erreurs et s’éloignèrent en se voilant la face. Aucun d’entre eux n’était propre et, se sentant pénétrés par Mon regard jusqu’au plus profond de leur coeur, n’accusèrent plus cette femme, parce que tous avaient péché. Quant à la femme, accompagnée d’autres qui avaient aussi commis l’adultère, elles se repentirent et ne péchèrent plus. Je vous dis qu’il est plus facile de convertir un pécheur par l’amour que par la rigueur et le châtiment. (44, 11)

Marie Madeleine

63. Marie Madeleine la pécheresse, ainsi la surnomma tout le monde, se gagna de ma tendresse et de mon pardon.

64. Très rapidement elle parvint à sa rédemption, ce qui n’arrive pas aux autres qui, faiblement, demandent le pardon de leurs péchés; tandis qu’elle rencontra très vite ce qu’elle cherchait, d’autres n’y arrivent pas.

65. Madeleine se fit pardonner sans se vanter de son repentir; elle, tout comme vous, avait péché, mais elle avait beaucoup aimé.

66. Celui qui aime aura le droit à l’erreur en sa conduite humaine, mais l’amour est la tendresse qui déborde du coeur. Si, tout comme elle, vous souhaitez être pardonnés, alors dirigez vos yeux pleins d’amour et de confiance vers Moi, et vous aussi serez absout de toute tache.

67. Cette femme jamais plus ne pécha, elle consacra à la Doctrine du Maître l’amour qui débordait de son coeur.

68. Elle fut pardonnée bien qu’ayant commis des erreurs, mais elle avait en son coeur le feu purificateur. Et depuis ce pardon que reçut la pécheresse, elle ne s’écarta plus un seul instant de Jésus. Plutôt que cette petite, ce furent mes disciples qui me laissèrent seul dans les heures les plus sanglantes. Marie ne s’éloigna pas de Moi, elle ne me renia pas, n’eut pas peur et ne fut pas honteuse.

69. C’est pour cela qu’il lui fut accordé de pleurer au pied de ma croix et sur mon sépulcre. Très vite, son esprit se racheta pour avoir tant aimé.

70. En son coeur elle avait aussi un esprit d’apôtre; sa conversion resplendit comme la lumière de la vérité; elle avait su s’abaisser devant Moi pour me dire : «Seigneur, si tu le souhaites, je serai libérée du péché».

71. Quant à vous, combien de fois souhaitiez-vous me convaincre de votre innocence en enveloppant vos fautes dans de longues prières?

72. Non, mes disciples, inspirez-vous d’elle, aimez vraiment votre Seigneur en chacun de vos frères, aimez très fort et vos péchés vous seront pardonnés. Vous serez grands lorsque vous ferez fleurir cette vérité en votre coeur. (212, 68-75)

Nicodème et la question de la réincarnation

73. En ce temps-là, Nicodème de bonne foi m’avait cherché pour s’entretenir avec Moi, je dis : Ce qui est né de la chair est chair, et ce qui est né de l’esprit est esprit. Ne vous étonnez pas si je vous dis qu’il est nécessaire de naître une autre fois. Qui comprit ces paroles?

74. Je voulus vous dire ainsi qu’une vie humaine n’est pas suffisante pour comprendre une seule de mes leçons et que, pour parvenir à comprendre le livre que cette vie renferme, beaucoup d’existences vous seront indispensables. De là que la chair ne serve que d’appui à l’esprit en son passage sur la Terre. (151, 59)

La Transfiguration de Jésus

75. Au cours de la Seconde Ere, une fois Jésus marchait, suivi de quelques- uns de ses disciples. Ils avaient escaladé une montagne et, pendant que le Maître émerveillait ces hommes avec ses paroles, soudain ils virent le corps transfiguré de leur Seigneur, flottant dans l’espace, avec à sa droite l’esprit de Moise et celui d’Elie à sa gauche.

76. Devant ce mirage surnaturel, les disciples, aveuglés par la lumière divine, tombèrent à terre; mais en se calmant par la suite, proposèrent à leur Maître de poser sur ses épaules le manteau de pourpre des rois, le même que celui de Moise et d’Elie. Alors ils entendirent une voix qui descendait de l’infini, qui disait : «Celui-ci est mon Fils aimé en qui j’ai déposé mes complaisances, écoutez-Le».

77. En entendant cette voix, une grande frayeur s’empara des disciples et, en levant les yeux, ils ne virent que le Maître qui leur dit : «N’ayez crainte et ne racontez à personne cette vision, jusqu’à ce que Moi, je sois ressuscité d’entre les morts». Alors ils interrogèrent leur Seigneur : «Pourquoi les scribes disent-ils qu’il est indispensable qu’Elie vienne le premier?» et Jésus leur répondit : «En vérité, Elie viendra le premier et restituera toutes les choses, mais Moi je vous dis qu’Elie est déjà venu et que vous ne l’avez pas reconnu, avant ils firent de lui ce qu’ils voulaient. Alors les disciples comprirent qu’Il leur parla de Jean le Baptiste».

78. En cette ère, combien de fois ai-je fait disparaître, devant vos yeux, la matière grâce à laquelle je communique, pour vous permettre de me voir sous la même forme humaine que celle par laquelle l’humanité connut Jésus, et cependant vous n’êtes pas tombés et ne vous êtes pas prosternés devant la nouvelle transfiguration. (29, 15-18)

Manque de valeur confessionnelle

79. En ce temps-là, lorsque fait homme j’habitai parmi vous, il arriva très souvent que, durant la nuit, quand tout le monde dormait, des hommes cherchaient à arriver discrètement jusqu’à Moi, par crainte d’être découverts. Ils me cherchaient parce qu’ils éprouvaient le remords d’avoir crié et d’avoir protesté contre Moi quand je m’adressais à la multitude. Et leur remords s’intensifiait quand ils constataient que ma parole leur avait laissé, dans le coeur, un présent de paix et de lumière tandis qu’en leur corps s’était répandu mon baume de guérison.

80. La tête basse, ils se présentaient devant Moi en Me disant : Maître, pardonnez-nous, nous avons reconnu que ta Parole est porteuse de vérité Moi, je leur répondais : «Si vous avez découvert que je n’exprime que la vérité, pourquoi vous cachez-vous? Ne sortez-vous pas pour recevoir les rayons du soleil lorsque celui-ci fait son apparition, et quand en avez-vous eu honte?» Celui qui aime la vérité jamais ne la cache, ni la renie, ni n’en éprouve de la honte.

81. Je vous parle ainsi parce que je vois que nombreux sont ceux qui viennent m’écouter en cachette et qui mentent, cachant le lieu de leur visite, taisant ce qu’ils ont entendu et, parfois même, nient avoir été avec Moi. De quoi avez-vous honte? (133, 23-26) Harcèlement contre Jésus

82. Au cours de la Seconde Ere je m’adressais aux multitudes. Tous écoutaient ma parole parfaite en son essence et en sa forme. Mon regard, pénétrant les coeurs, découvrait tout ce que chacun gardait en soi. Le doute habitait certains, la foi habitait d’autres. En certains coeurs une voix angoissée me parlait : il s’agissait des malades que la douleur invitait à attendre un miracle de Ma part. Il y en avait qui tentaient de cacher leur raillerie lorsqu’ils m’entendaient dire que je venais du Père pour apporter aux hommes le Royaume des Cieux, et enfin, il y avait des coeurs en lesquels je rencontrais de la haine à mon égard, et des intentions de me faire taire ou disparaître.

83. Il s’agissait de vaniteux, de pharisiens, qui se sentaient affectés par ma vérité, parce que, malgré la grande clarté de ma parole, si pleine d’amour et de consolation, bien qu’elle ait toujours été confirmée et démontrée par la réalisation de grandes oeuvres, beaucoup d’hommes persistèrent dans le fait de justifier la vérité de ma présence, en me jugeant au travers de Jésus, passant au crible ma vie et en se fixant sur l’humilité de mes vêtements et mon absolue pauvreté de biens matériels.

84. Et, non conformes de me juger Moi, ils jugeaient mes disciples, les observant attentivement que ce soit lorsqu’ils s’exprimaient ou lorsqu’ils me suivaient par les chemins, ou encore lorsqu’ils prenaient place à table. Comme se scandalisèrent les pharisiens lorsqu’ils virent, un jour, que mes disciples ne s’étaient pas lavés les mains pour s’asseoir à table! Pauvres mentalités que celles qui confondaient la toilette du corps avec la pureté de l’esprit! Ils ne se rendaient pas compte que, lorsqu’ils manipulaient les pains sacrés au temple, ils avaient les mains propres mais le coeur plein de pourriture. (356, 37-38)

85. À chaque pas, ils me passaient au crible. Toutes mes actions et paroles furent jugées avec mauvaise intention, la plupart du temps, ils se confondaient devant mes oeuvres ou preuves, parce que leurs entendements n’étaient pas capables de comprendre ce que seul l’esprit peut concevoir.

86. Si je priais, ils disaient : Pourquoi prie-t-il s’il prétend détenir le pouvoir et la sagesse? De quoi peut-il avoir besoin, que peut-il demander? Et, si je ne priais pas, ils disaient que je ne respectais pas leur culte.

87. S’ils ne me voyaient pas m’alimenter pendant que mes disciples mangeaient, ils jugeaient que j’étais en dehors des lois instituées par Dieu, et s’ils me voyaient consommer une quelconque nourriture, ils se demandaient quel besoin j’avais de manger, Moi, qui prétendais être la vie. Ils ne comprenaient pas que j’étais venu au monde pour révéler aux hommes comment l’humanité devrait vivre après une purification prolongée, afin qu’il en jaillisse une génération spiritualisée qui serait bien au-dessus des misères humaines, des besoins indispensable de la chair et des passions des sens corporels. (40, 11-13)

Annonce des adieux

88. Jésus vécut pendant trois ans en compagnie de ses disciples et fut suivi par de grandes multitudes qui l’aimaient profondément. Pour ces disciples, ce qui seul les importait était écouter leur Maître prêcher son enseignement divin. En suivant ses pas, ils ne connaissaient pas la faim ni la soif, il n’existait aucun faux-pas ni obstacle, tout était paix et bonheur dans le contexte qui entourait ce groupe et pourtant, lorsqu’ils étaient le plus plongés dans la contemplation de leur aimé Jésus, Il leur disait : « Les temps changeront, je prendrai congé de vous et vous resterez comme des brebis entre les loups ». L’heure est proche et il me faut retourner à l’endroit d’où je suis venu. Vous resterez seuls pour un temps, pour témoigner de ce que vous avez vu et entendu. Vous, les affamés et assoiffés d’amour et de justice, travaillez en mon nom et, par la suite, je vous emmènerai avec moi à la demeure éternelle ».

89. Ces paroles attristaient les disciples et, à mesure que l’heure se fut plus proche, Jésus répétait cette annonce avec davantage d’insistance, il parlait de son départ, mais en même temps réconfortait le coeur de ceux qui écoutaient, en leur disant que Son Esprit ne s’absenterait pas et qu’il continuerait de veiller sur le monde. Et, s’ils se préparaient à transmettre sa parole comme un message de réconfort et d’espérance à l’humanité de ce temps-là, Il s’exprimerait par leur bouche et accomplirait des prodiges. (354, 26-27)

Entrée de Jésus à Jérusalem

90. Les multitudes me reçurent triomphalement lors de mon entrée dans la ville de Jérusalem. Des régions et villages arrivèrent des foules d’hommes, de femmes et d’enfants pour voir l’entrée du Maître dans la ville. Il s’agissait de ceux qui avaient reçu le prodige et la preuve du pouvoir du Fils de Dieu. Des aveugles qui voyaient à nouveau, des muets qui, à présent, pouvaient chanter Hosanna! Des paralytiques qui avaient abandonné le lit pour venir, pressés, contempler le Maître à la Fête de Pâques.

91. Je savais que ce triomphe était momentané et j’avais déjà anticipé à mes disciples ce qui se produirait par la suite. Ce n’était que le commencement de ma lutte et, à présent bien loin de cet événement, je vous dis que la lumière de ma vérité continue son combat contre les ténèbres de l’ignorance, du péché et de l’imposture, ce pour quoi je me dois d’ajouter que mon triomphe absolu ne s’est pas encore totalement réalisé.

92. Comment pouvez-vous croire que cette entrée dans Jérusalem ait signifié le triomphe de ma Cause, alors que seulement quelques-uns étaient convertis et qu’il en existait de très nombreux qui ignoraient qui j’étais?

93. Et, même si cette humanité s’était convertie tout entière à ma parole, ne restait-il pas de nombreuses générations à venir?

94. Cet instant d’allégresse, cette entrée fugacement triomphale, fut seulement l’image du triomphe de la lumière, du bien, de la vérité, de l’amour et de la justice, un jour qui devait arriver et auquel vous étiez tous invités.

95. Sachez que si un seul de mes enfants se trouvait hors de la Nouvelle Jérusalem, il n’y aurait pas de fête, parce que Dieu ne pourrait parler de triomphe. Il ne pourra célébrer sa victoire si son pouvoir ne fut pas capable de sauver le dernier de ses enfants. (268, 17-21)

96. Vous êtes les mêmes qui, au Second Temps, chantiez le Hosanna lorsque Jésus entra dans Jérusalem. Aujourd’hui que je me manifeste à vous sous forme d’esprit, ne m’étalez plus vos manteaux sur mon passage, ce sont vos coeurs que vous offrez en guise de demeure pour votre Seigneur. Aujourd’hui, votre Hosanna n’est pas à haute voix, cet Hosanna rejaillit de votre esprit comme un hymne d’humilité, d’amour et de reconnaissance à l’égard du Père, comme un hymne de foi en cette manifestation que votre Seigneur est venu vous offrir au Troisième Temps.

97. Hier comme aujourd’hui, vous m’avez suivi de la même manière lors de mon entrée dans Jérusalem. Les grandes multitudes m’entouraient, captivées par mes paroles d’amour. Hommes et femmes, personnes âgées et enfants, bouleversaient la ville avec leurs voix de jubilé et les mêmes prêtres et pharisiens, craignant que le peuple se rebelle, me dirent : «Maître, si Tu enseignes la paix, comment peux-Tu permettre que tes disciples fassent autant de tapage?» Et je leur répondis : «En vérité, je vous le dis, si ceux-ci se taisaient, les pierres parleraient». Parce que c’étaient des instants d’allégresse, c’était aussi la culmination et la glorification du Messie parmi les affamés et les assoiffés de justice, de ces esprits qui, depuis longtemps, avaient attendu l’arrivée du Seigneur, en accomplissement des prophéties.

98. Dans ce jubilé et cette joie, mon peuple célébrait également sa libération d’Egypte. Cette commémoration de la Pâque, je voulus la rendre inoubliable pour mon peuple; mais en vérité, je vous le dis, je ne respectai pas une simple tradition par le sacrifice d’un agneau, non, je m’offris en Jésus, l’Agneau Immolé, comme le chemin par lequel tous mes enfants devront se racheter. (318, 57-59)

La dernière cène

99. Lorsque Jésus célébra la Pâque avec ses disciples, selon la tradition de ce peuple, il leur dit : Je viens vous révéler quelque chose de nouveau : Buvez ce vin et mangez ce pain, qui symbolisent mon sang et mon corps, et faites-le en mémoire de Moi.

100. Après le départ du Maître, les disciples commémorèrent le sacrifice de leur Seigneur en buvant le vin et en mangeant le pain qui symbolisent Celui qui donna tout par amour pour l’humanité.

101. À mesure que s’écoulèrent les siècles, les peuples divisés en religions interprétèrent différemment ma parole.

102. Aujourd’hui je viens vous faire part de ce que fut mon sentiment en cet instant, durant cette ultime cène, où chaque parole et chaque acte de Jésus constitua une leçon d’un livre de profonde sagesse et d’amour infini. Si je pris le pain et le vin, c’est pour que vous compreniez qu’ils ressemblent à l’amour, qui est l’aliment et la vie de l’esprit. Je vous dis : « Faites cela en mémoire de Moi », parce que le Maître voulait vous dire d’aimer vos frères avec un amour semblable à celui de Jésus, en vous livrant comme véritable soutien pour l’humanité.

103. Tout rite que vous accomplissiez à partir de ces enseignements sera stérile si, dans votre vie, vous ne mettez pas en pratique mes enseignements et mes exemples; voici la tâche ardue qui vous attend, mais c’est dans la difficulté qu’existe le mérite. (151, 29-32 et 34)

104. Maintenant, vous êtes tout autour de Moi, comme déjà auparavant cette dernière nuit, au Second Temps. C’était le crépuscule lorsque Jésus conversait avec ses apôtres, en cette demeure, pour la dernière fois. C’étaient les paroles d’un Père agonisant pour ses enfants bien-aimés. Il y avait de la tristesse en Jésus et aussi auprès des disciples qui ignoraient encore ce qui, quelques heures plus tard, attendait Celui qui était venu les endoctriner et qui les avait tant aimés. Leur Seigneur allait s’en aller, mais ils ne savaient pas encore de quelle manière. Pierre pleurait en serrant le calice contre son coeur. Jean mouillait de ses larmes le buste du Maître. Mathieu et Bartholomé étaient en extase devant mon enseignement. Philippe et Thomas cachaient leur amertume tout en dînant avec Moi. Jacques, le cadet, et Thaddée, l’aîné, André et Simon tous étaient muets de douleur, cependant ils me parlaient beaucoup avec le coeur. Judas l’Iscariote, lui aussi, avait le coeur en peine et éprouvait angoisse et remords, mais ne pouvait déjà plus revenir en arrière parce que les ténèbres s’étaient emparées de lui.

105. Lorsque Jésus acheva de prononcer ses dernières paroles et recommandations, ces disciples se trouvaient dans un bain de larmes, mais l’un d’entre eux n’était déjà plus là. Son esprit ne put recevoir autant d’amour ni voir autant de lumière, et il s’éloigna parce que cette parole lui brûlait le coeur. (94, 56-58)

106. L’ardent et divin désir de Jésus était que ses disciples se convertissent en semeurs de sa Doctrine rédemptrice.

107. Pour cela, à l’instant suprême de son dernier enseignement aux disciples, et qui fut aussi la dernière conversation entre le Père et ses enfants, il leur dit, avec une douce intonation : je vais vous laisser un nouveau commandement : «Aimez- vous les uns les autres».

108. Il illuminait ainsi, de la lumière de cette maxime, la plus grande espérance de l’humanité. (254, 59)

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flagge es  Capítulo 11… La obra de Jesús en la tierra

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 11 – Revelaciones de Jesucristo
La obra de Jesús en la tierra

El bautismo en el Jordán; tiempo de preparación en el desierto
Esto dice el Señor…

1. El dulce Jesús, el humilde Nazareno que había esperado la hora en que por sus labios brotase la divina palabra, buscó a Juan en las riberas del Jordán para recibir las aguas del bautismo. ¿Iba Jesús en busca de purificación? No, pueblo. ¿Iba acaso a celebrar un rito? Tampoco. Jesús sabía que era llegada la hora en que Él dejaba de ser, en que el hombre desaparecía para dejar hablar al Espíritu y quiso señalar esa hora con un acto que se grabaría en la memoria de la humanidad.
2. Las aguas simbólicas no tuvieron que lavar ninguna mancha, pero sí para ejemplo de la humanidad, despojaban a aquel cuerpo de todo lazo con el mundo, para dejar que se fundiese en voluntad con el espíritu. Fue cuando los que presenciaron aquel acto, escucharon una voz divina que humanizada dijo: “He aquí a mi Hijo amado, en quien he puesto mis complacencias, a Él oíd”.
3. Y desde ese instante, el Verbo de Dios se hizo palabra de vida eterna en los labios de Jesús, porque Cristo se manifestó en plenitud a través de Él. Los hombres le llamaron Rabí, Maestro, Enviado, Mesías e Hijo de Dios. (308, 25 – 27)
4. Después me interné en el desierto para meditar, para enseñaros a penetrar en comunión con el Creador y contemplar desde el silencio del desierto la obra que me esperaba, para enseñaros con ello, que para levantaros al cumplimiento de la obra que os he confiado, antes tenéis que purificaros. Después, en el silencio de vuestro ser, buscad la comunión directa con vuestro Padre, y así preparados, limpios, fortalecidos y resueltos, levantaos con firmeza al cumplimiento de vuestra delicada misión. (113, 9)

La unidad de Jesucristo con Dios
5. Tres años hablé al mundo por aquellos labios, sin que una de mis palabras o uno de mis pensamientos fuese tergiversado por aquella mente, sin que uno de sus actos estuviese en desacuerdo con mi voluntad. Es que Jesús y Cristo, hombre y espíritu fueron uno, como Uno es Cristo con el Padre. (308, 28)
6. Mirad en Mí al Padre, porque de cierto os digo que Cristo con el Padre son Uno desde la eternidad, desde antes de que los mundos fueran.
7. En el Segundo Tiempo ese Cristo que es Uno con Dios, encarnó en la Tierra en el cuerpo bendito de Jesús y así vino a ser el Hijo de Dios, mas sólo en cuanto hombre, porque vuelvo a deciros que un solo Dios existe. (9, 48)
8. Yo me hice hombre en Jesús, no fue para daros a entender que Dios tiene forma humana, sino para hacerme ver y oír de quienes estaban ciegos y sordos para todo lo que es divino.
9. Si el cuerpo de Cristo, hubiese sido la forma de Jehová, en verdad os digo, que ni hubiese sangrado ni hubiese muerto, fue un cuerpo perfecto pero humanizado y sensible para que la humanidad lo viese y a través de él oyese la voz de su Padre celestial. (3, 82)
10. Dos naturalezas hubo en Jesús, una material, humana, creada por mi voluntad en el seno virginal de María, a la que llamé el Hijo del Hombre, y la otra divina, el Espíritu, el cual fue nombrado el Hijo de Dios. En ésta fue el Verbo Divino del Padre, el cual habló en Jesús; la otra fue tan sólo material y visible. (21, 29)
11. Cristo, el Verbo de Dios, fue el que habló por boca de Jesús, el hombre limpio y puro.
12. Jesús el hombre, nació, vivió y murió, mas, por lo que toca a Cristo, Él no nació, ni creció en el mundo, ni murió; porque Él es la Voz del amor, el Espíritu del amor, la palabra divina, la expresión de la sabiduría del Creador, que ha estado siempre con el Padre. (91, 28 – 29)

El rechazo de Jesús como el Mesías esperado
13. En el Segundo Tiempo no fui reconocido por todos. Cuando aparecí en el seno del pueblo judío, el cual ya me esperaba porque veía cumplidas las señales dadas por los profetas, mi presencia confundió a muchos que no habían sabido interpretar las profecías, y esperaban ver a su Mesías como un príncipe poderoso que abatiera a sus enemigos, que humillara a los reyes, a los opresores y concediera posesiones y bienes terrestres a los que le esperaban.
14. Cuando ese pueblo contempló a Jesús, pobre y sin calza, cubriendo con humilde túnica su cuerpo; cuando lo vio nacer en un establo y después trabajar como humilde artesano, no pudo creer que Él fuera el enviado del Padre, el prometido. Fue menester que el Maestro hiciera prodigios y obras palpables para que le creyeran y comprendiesen su divino mensaje. (227, 12 – 13)
15. Siempre han sido los humildes y los pobres los que descubren mi presencia, porque sus entendimientos no están ocupados con teorías humanas que los apartan del claro discernimiento.
16. En el Segundo Tiempo también aconteció que, habiendo sido anunciada la venida del Mesías, cuando El llegó, quienes le sintieron fueron los sencillos de corazón, los de espíritu humilde y entendimiento limpio.
17. Los teólogos tenían en sus manos el libro de los profetas y a diario repetían las palabras que anunciaban las señales, el tiempo y la forma de la venida del Mesías; sin embargo, me vieron y no me reconocieron, me escucharon y negaron que Yo fuera el Salvador prometido; vieron mis obras y lo único que supieron hacer fue escandalizarse, cuando en verdad, todas ellas habían sido profetizadas. (l50, 21 – 23)
18. Hoy ya no dudan de Jesús, pero muchos discuten y aún niegan mi Divinidad. Unos me atribuyen gran elevación espiritual: otros, afirman que Yo también voy caminando por la senda de la evolución del espíritu, para poder llegar al Padre; mas si así fuese, no hubiera venido a deciros: “Yo soy el camino, la verdad y la vida”. (170, 7)

Jesús como huésped de salvación entre el pueblo humilde
19. Vuestra misión, es la de imitar a vuestro Divino Maestro en su paso por la Tierra, recordad que cuando Yo me presentaba en los hogares, siempre dejaba en todos un mensaje de paz, sanaba a los enfermos, consolaba a los tristes con el divino poder que posee el amor.
20. Jamás dejé de penetrar a un hogar porque en él no fuera a ser creído; Yo sabía que al salir de ese lugar el corazón de sus moradores quedaría rebosante de gozo, porque sin saberlo, su espíritu se había asomado a través de mi enseñanza, al Reino de los Cielos.
21. Unas veces Yo fui a los corazones, en otras, ellos me buscaron; pero en todos los casos mi amor fue el pan de vida eterna, que les entregué en la esencia de mi palabra. (28, 3 – 5)

Jesús, el predicador incansable
22. En algunas ocasiones en las que me retiré a la soledad de algún valle, solamente por instantes permanecía solo, porque las multitudes, ávidas de escucharme se acercaban a su Maestro en busca de la infinita dulzura de su mirada. Yo les recibía, derramando en aquellos hombres, mujeres y niños, la ternura de mi caridad infinita sabiendo que en cada criatura había un espíritu al que Yo había venido a buscar al mundo. Entonces les hablaba del Reino de los Cielos, que es la verdadera patria del espíritu, para que calmasen con mi palabra sus inquietudes y se fortalecieran con la esperanza de alcanzar la vida eterna.
23. Hubo ocasiones en las que oculto entre la multitud, había alguno que llevaba la intención de gritar negando mi verdad, asegurando que Yo era un falso profeta; pero mi palabra le sorprendía antes de que hubiera tenido tiempo de abrir sus labios. Otras veces permití que algún blasfemo me injuriase, para probar ante la multitud que el Maestro no se alteraba ante las ofensas, dándoles así un ejemplo de humildad y de amor.
24. Hubo algunos que avergonzados ante mi mansedumbre, se ausentaron al momento, arrepentidos de haber ofendido con sus dudas a quien con sus obras estaba predicando la verdad y en cuanto se les presentaba la oportunidad, venían a Mí, me seguían por los caminos, llorosos, enternecidos ante mi palabra, sin atreverse siquiera a hablar para pedirme perdón por las ofensas que antes me habían inferido. Yo les llamaba, les acariciaba con mi palabra y les concedía alguna gracia. (28, 6 – 7)
25. Escuchad: Cuando Yo estuve en la Tierra con vosotros, los hombres llegaban a Mí en caravanas, hombres de altos puestos, cubiertos de vanidad, gobernantes que secretamente me buscaban para escucharme. Unos me admiraron, pero no lo confesaron por temor, otros me negaron.
26. Hasta Mí llegaron multitudes formadas por hombres, mujeres y niños, y me escuchaban por la mañana, por la tarde, por la noche, y siempre encontraban dispuesto al Maestro a entregarles la palabra de Dios. Ellos contemplaban al Maestro olvidado de sí mismo y no sabían a que hora se alimentaba para que su cuerpo no decayera, ni se debilitara su voz y es que no sabían que Jesús tomaba fuerzas de su propio espíritu y en sí mismo encontraba el sustento. (241, 23)

El amor de Jesús por los niños y la naturaleza
27. Hubo ocasiones en las que encontrándome solitario, era descubierto por los niños, quienes, llegando hasta Mí venían a mirarme, a ofrecerme florecillas, a contarme alguna cuita y a ofrendarme sus ósculos.
28. Las madres se apenaban al encontrar a sus pequeños en mis brazos escuchando mi palabra; los discípulos, creyendo que aquello significaba una falta de respeto hacia el Maestro, trataban de ahuyentarles de mi presencia, entonces Yo hube de decirles: “Dejad a los niños que vengan a Mí, porque para que alcancéis a penetrar en el Reino de los Cielos, es menester tengáis la pureza, la sencillez y simplicidad de los niños”.
29. Yo me recreaba en aquella inocencia y en aquel candor, como quien deleita su mirada contemplando un capullo próximo a abrirse. (262, 62 – 64)
30. ¡Cuántas veces Jesús fue encontrado por sus discípulos cuando conversaba con las distintas criaturas del Universo! ¡Cuántas veces el Maestro fue sorprendido en sus diálogos con las aves, con la campiña, con el mar! Mas ellos sabían que su Maestro no estaba enajenado, ellos sabían que en su Maestro vibraba el Espíritu Creador del Padre, el que había dado idioma a todos los seres, el que entendía a todos sus hijos el que recibía la alabanza y el amor de todo lo hecho por Él.
31. ¡Cuántas veces los discípulos y la gente contemplaron a Jesús acariciando una ave o una flor y bendiciendo todo y en sus ojos descubrían miradas de infinito amor para todas las criaturas! Adivinaban los discípulos el gozo divino de aquel Señor, al verse rodeado de tanto esplendor, de tanta maravilla brotada de su sabiduría y vieron también muchas veces lágrimas en los ojos del Maestro, cuando Él contemplaba la indiferencia de los hombres ante tanta grandeza, la insensibilidad y la ceguedad de las criaturas humanas ante tanto esplendor. Vieron llorar muchas veces al Maestro, cuando contemplaba al leproso llorando por su lepra, y a los hombres y mujeres quejarse de su destino, estando envueltos en un regazo de amor perfecto. (332, 25 – 26)

La doctrina de Jesús
32. Jesús os enseñó la caridad, la mansedumbre, el amor; vino a enseñaros a perdonar de corazón a vuestros enemigos; a deciros que deberíais huir de la mentira y amar la verdad; os manifestó que tanto el mal como el bien que recibieseis lo pagaríais siempre con el bien. Él os enseñó el respeto a cada uno de vuestros semejantes, y os reveló la forma de hallar la salud del cuerpo y del espíritu; a honrar con vuestra vida el nombre de vuestros padres, para que a la vez podáis ser honrados por vuestro hijos.
33. He aquí algunos de los mandatos a los que debe ajustarse todo aquél que en verdad quiera ser cristiano.
34. Cuando los escribas y los fariseos observaron los actos de Jesús y los encontraron que diferían de los suyos, dijeron que la Doctrina que predicaba, iba en contra de la Ley de Moisés. Es que ellos estaban confundiendo la Ley con la tradiciones, mas Yo les probé que no había venido a transgredir la Ley que el Padre había revelado a Moisés, sino a darle cumplimiento con palabras y obras.
35. Ciertamente Yo pasé por sobre muchas de las tradiciones de aquel pueblo, porque ya había llegado el momento de que desaparecieran, para dar principio a un nuevo tiempo, con enseñanzas más elevadas. (149, 42 – 43)
36. Recordad que en el primer precepto de la Ley que por Moisés dí a la humanidad, dije “No haréis imagen ni semejanza de las cosas del Cielo para postraros a adorarlas”. Desde entonces quedó trazado con claridad el camino para el hombre y el camino para el espíritu.
37. No se concretó Moisés a transmitir a los hombres el Decálogo, también instituyó leyes secundarias para la vida humana, e implantó tradiciones, ritos y símbolos dentro del culto espiritual, todo de acuerdo con los pasos que daba entonces el espíritu humano.
38. Pero vino el Mesías prometido y borró tradiciones, ritos, símbolos y sacrificios, dejando intacta solamente la Ley, por eso cuando los fariseos dijeron al pueblo que Jesús venía en contra de las leyes de Moisés, les respondí que Yo no venía contra la Ley, antes bien venía a darle cumplimiento, y que si mis enseñanzas venían borrando las tradiciones, era porque el pueblo por cumplir con ellas se había olvidado de observar la Ley. (254, 17 – 18)
39. El anhelo divino de Jesús era que sus discípulos se convirtiesen en los sembradores de su Doctrina redentora; por eso, en el instante supremo de su última cátedra a los discípulos, que fue también la última conversación entre el Padre y los hijos, les dijo con acento dulce: voy a dejaros un nuevo mandamiento: “Amaos los unos a los otros”, encendiendo con la luz de aquella máxima, la esperanza más grande de la humanidad. (254, 59)
40. Mi palabra de este tiempo no borrará las que os dije en el Segundo. Pasarán los tiempos, los siglos y las eras, mas las palabras de Jesús no pasarán. Hoy vengo a explicaros y a revelaros el contenido de lo que os dije entonces y que no comprendisteis. (114, 47)

“Milagros” de Jesús
41. Para que aquella enseñanza encendiera la fe en los corazones, la acompañé de milagros para que pudiera ser amada por ellos, y para que estos milagros fuesen más palpables, los hice en los cuerpos de los enfermos, sané a los ciegos, a los sordos, a los mudos, a los paralíticos, a los poseídos, a los leprosos y aún resucité a los muertos.
42. ¡Cuántos milagros de amor hizo Cristo entre los hombres! Sus nombres los recogió la historia para ejemplo de futuras generaciones. (151, 37 – 38)
43. Seres de luz al servicio de la Obra divina y otros rebeldes e ignorantes surgieron por doquier, y aparecieron entre aquella humanidad los poseídos, a quienes la ciencia no acertaba a liberar y eran repudiados por el pueblo. Ni los doctores de la Ley, ni los científicos, acertaban a devolver la salud a aquellos enfermos.
44. Mas todo estaba dispuesto por Mí, para enseñaros y daros pruebas de amor y os concedí a través de Jesús la curación de esas criaturas, con asombro de muchos.
45. Los incrédulos, los que habían oído hablar de la potestad de Jesús y sabían de sus milagros, buscaban las pruebas más difíciles para hacerlo vacilar un instante y demostrar que no era infalible; y esta liberación de los poseídos, el hecho de volverlos a su estado de seres normales con sólo tocarlos o mirarlos o dirigirles una palabra de orden, para que aquellos seres espirituales abandonasen su mente y unos y otros quedasen libres de su pesada carga, confundió a aquéllos.
46. Ante este poder, los fariseos, los científicos, los escribas y publicanos tuvieron diferentes reacciones. Unos reconocían la potestad de Jesús, otros atribuían su poder a extrañas influencias, otros nada acertaban a decir; pero los enfermos que habían sido sanados bendecían su nombre.
47. Unos habían sido poseídos por un solo espíritu, otros por siete como María de Magdala y otros por un número tan grande, que ellos mismos decían ser una legión.
48. A lo largo de la vida del Maestro, las manifestaciones espirituales se sucedieron, unas fueron vistas por los doce discípulos, otras por el pueblo en los caminos, en sus hogares. Era tiempo de prodigios, de maravillas. (339, 20 – 22)
49. El milagro, según vosotros lo entendéis, no existe; no hay nada contradictorio entre lo divino y lo material.
50. A Jesús atribuís muchos milagros y de cierto os digo, que sus obras fueron el efecto natural del amor, de esa divina fuerza que estando latente en cada espíritu, vosotros aún no la sabéis usar, porque no habéis querido conocer la virtud del amor.
51. ¿Qué existió en todos los prodigios que realizó Jesús, sino amor?
52. Escuchad discípulos: Para que el amor de Dios se manifestara a la humanidad, era necesaria la humildad del instrumento, y Jesús fue siempre humilde, y como de ello vino a dar ejemplo a los hombres, os dijo en una ocasión que sin la voluntad de su Padre Celestial, nada podría hacer. Quien no penetre en la humildad de esas palabras, pensará que Jesús fue un hombre como cualquiera, pero la verdad es que Él quería daros una lección de humildad.
53. Él sabía que esa humildad, esa unidad con el Padre, le hacía todopoderoso ante la humanidad.
54. ¡Oh inmensa y hermosa transfiguración que da el amor, la humildad y la sabiduría!
55. Ahora sabéis por qué Jesús, aún diciendo que nada podía hacer si no era por la voluntad de su Padre, en realidad todo lo podía, porque fue obediente, porque fue humilde, porque se hizo siervo de la Ley y de los hombres, y porque supo amar.
56. Reconoced entonces que, conociendo vosotros mismos algunas de las virtudes del amor espiritual, no lo sentís y por eso no podéis comprender el por qué de todo lo que llamáis milagro, o misterio, y que son las obras que hace el divino amor.
57. ¿Qué enseñanzas os dió Jesús que no fuesen de amor? ¿Qué ciencia, prácticas o conocimientos misteriosos empleó para dejaros sus ejemplos de poder y sabiduría? Sólo la dulzura del amor con la cual todo se puede hacer.
58. Nada hay contradictorio en las leyes del Padre, sencillas por sabias y sabias por estar saturadas de amor.
59. Entended al Maestro, Él es vuestro Libro. (17, 11 – 21)
60. El Espíritu que animó a Jesús, fue el mío propio, vuestro Dios se hizo hombre para habitar entre vosotros y dejarse mirar, porque así era menester. Sentí en cuanto hombre, todos los sufrimientos humanos; hasta Mí llegaron los hombres de ciencia que habían estudiado la naturaleza y encontraron que de mi enseñanza, nada sabían. Grandes y pequeños, virtuosos y pecadores, inocentes y culpables, recibieron la esencia de mi palabra y a todos los hice dignos de mi presencia, y siendo muchos los llamados, pocos fueron los escogidos y menos los que estuvieron cerca de Mí. (44, 10)

La adúltera
61. Defendí a los pecadores. ¿No recordáis a la mujer adúltera? Cuando fue llevada hasta Mí, perseguida y condenada por las turbas, los fariseos llegaron y me preguntaron ¿Qué debemos hacer con ella? Los sacerdotes esperaban que Yo dijera: haced justicia. Para replicar después: ¿Cómo es que predicas el amor y permites que esta pecadora sea castigada? Y si Yo hubiese dicho: dejadla en libertad, ellos hubieran respondido: En las leyes de Moisés, que según dices vienes confirmando, hay un precepto que dice: Toda aquella mujer que fuese encontrada en adulterio, morirá apedreada.
62. Yo, contemplando la intención de aquéllos, no contesté a sus palabras e inclinándome, escribí en el polvo de la tierra los pecados de aquéllos que juzgaban. Nuevamente me preguntaron qué debían hacer con aquella mujer y Yo les respondí: “El que se encuentre libre de pecado, que arroje la primera piedra”. Entonces ellos reconocieron sus errores, se alejaron cubriendo sus rostros. Ninguno estaba limpio, y sintiéndose mirados por Mí hasta el fondo de su corazón, no acusaron más a aquella mujer, porque todos habían pecado, mas la mujer en compañía de otras que también habían adulterado, se arrepintieron y no volvieron a pecar. Os digo que es más fácil convertir a un pecador por el amor que por el rigor. (44, 11)

María Magdalena
63. María Magdalena la pecadora, como el mundo la ha llamado, fue merecedora de mi ternura y de mi perdón.
64. Pronto logró su redención, lo que no sucede con otros que piden débilmente el perdón por sus pecados; mientras ella encontró pronto lo que buscaba, otros no lo logran.
65. Magdalena se hizo perdonar sin hacer alarde de su arrepentimiento, ella había pecado como vosotros pecáis, mas había amado mucho.
66. El que ama podrá tener equivocaciones en su conducta humana, pero el amor es la ternura que rebosa del corazón; si vosotros queréis ser perdonados como ella, volved vuestros ojos a Mí llenos de amor y confianza, y seréis como ella, absueltos de toda mancha.
67. Aquella mujer no volvió a pecar, el amor que de su corazón rebosaba lo consagró a la Doctrina del Maestro.
68. Fue perdonada aunque había cometido errores, pero en su corazón llevaba el fuego que purifica, y por aquel perdón que recibió la pecadora, ya no se apartó un instante de Jesús, más bien mis discípulos me dejaron solo en las horas más cruentas que aquella pequeña; María no se apartó de Mí, no me negó, no temió ni se avergonzó.
69. Por ello le fue concedido llorar a los pies de mi cruz y sobre mi sepulcro, su espíritu pronto se redimió por lo mucho que amó.
70. En su corazón llevaba también espíritu de apóstol; su conversión resplandece como luz de la verdad; había sabido humillarse ante mi planta para decirme: “Señor, si tú lo quieres yo seré salva del pecado”.
71. Mientras vosotros, cuántas veces quisierais convencerme de vuestra inocencia cubriendo vuestras faltas con largas oraciones.
72. No, discípulos, aprended de ella, amad en verdad a vuestro Señor en cada uno de vuestros hermanos, amad mucho y os serán perdonados vuestros pecados. Grandes seréis cuando hagáis florecer en vuestro corazón esa verdad. (212, 68 – 75)

Nicodemo y la cuestión de la Reencarnación
73. En aquel tiempo dije a Nicodemo, quien me había buscado de buena fe para hablar Conmigo: Lo que es nacido de la carne, carne es, y lo que es nacido del espíritu, espíritu es. No os sorprendáis si os digo que es necesario nacer otra vez. ¿Quién comprendió aquellas palabras?
74. Yo os quise decir con ellas que una vida humana no es bastante para entender una sola de mis lecciones y que para que lleguéis a comprender el libro que esta vida encierra, os son necesarias muchas existencias. De ahí que la carne tenga que servir sólo de báculo al espíritu en su tránsito por la Tierra. (151, 59)

La Transfiguración de Jesús
75. En el Segundo Tiempo, cierta vez caminaba Jesús seguido de algunos de sus discípulos. Habían ascendido a una montaña y mientras el Maestro maravillaba con sus palabras a aquellos hombres, de pronto contemplaron transfigurado el cuerpo de su Señor, quien flotaba en el espacio, teniendo a su diestra al espíritu de Moisés y a su siniestra al de Elías.
76. Ante aquel miraje sobrenatural, cayeron por tierra los discípulos cegados por la luz divina; mas luego serenándose, propusieron a su Maestro colocar sobre sus hombros el manto de púrpura de los reyes, lo mismo que sobre Moisés y Elías. Entonces escucharon una voz que descendía del infinito, la cual decía: “Este es mi Hijo amado en el cual he puesto mis complacencias, a Él oíd”.
77. Gran temor invadió a los discípulos al escuchar aquella voz, y levantando su vista sólo vieron al Maestro, quien les dijo: “No temáis ni digáis a nadie esta visión hasta que Yo haya resucitado de entre los muertos”. Entonces preguntaron a su Señor: “¿Por qué dicen los escribas que es menester que Elías venga primero?” y Jesús les contestó: “En verdad, Elías vendrá primero y restituirá todas las cosas, mas Yo os digo que Elías ya vino y no lo conocieron, antes hicieron en él cuanto quisieron. Entonces los discípulos comprendieron que les habló de Juan el Bautista”.
78. En esta era, cuántas veces ante vuestros ojos he hecho desaparecer la materia a través de la cual me comunico, para permitiros contemplarme en la forma humana con la que la humanidad conoció a Jesús, y sin embargo, no habéis caído postrados ante la nueva transfiguración. (29, 15 – 18)

Falta de valor confesional
79. En aquel tiempo, cuando hecho hombre habité entre vosotros, ocurrió muchas veces que por las noches, cuando todos reposaban, no faltaban hombres que me buscasen llegando sigilosamente hasta Mí, temiendo ser descubiertos. me buscaban, porque sentían remordimiento por haber gritado y escandalizado en contra mía, mientras Yo hablaba a la muchedumbre, y su remordimiento era más intenso cuando comprobaban que en su corazón les había dejado mi palabra un presente de paz y de luz y en su cuerpo había derramado mi bálsamo de curación.
80. Cabizbajos se presentaban delante de Mí diciéndome: Maestro, perdonadnos, hemos reconocido que hay verdad en vuestra palabra. Yo les contestaba: “Si habéis encontrado que sólo hablo la verdad, ¿Por qué os ocultáis? ¿No salís a recibir los rayos del sol cuando éste aparece, y cuándo os habéis avergonzado de ello?” El que ama la verdad jamás la oculta, ni la niega, ni se avergüenza de ella.
81. Os hablo así, porque veo que muchos vienen a escucharme a hurtadillas, mintiendo a dónde han venido, ocultando lo que han oído y a veces negando haber estado Conmigo. ¿De qué os avergonzáis? (133, 23 – 26)

Hostigamiento contra Jesús
82. En el Segundo Tiempo hablaba Yo a las multitudes. Mi palabra perfecta en su esencia y en su forma, era escuchada por todos. Mi mirada, penetrando en los corazones, descubría todo lo que cada uno guardaba. En unos había duda, en otros fe, en otros me hablaba una voz angustiosa: eran los enfermos, a quienes el dolor les hacía esperar de Mí un milagro. Había quienes trataban de ocultar su burla, cuando me oían decir que Yo venía del Padre a traer a los hombres el Reino de los Cielos, y había corazones en los que encontraba odio hacia Mí e intenciones de hacerme callar o desaparecer.
83. Eran los soberbios, los fariseos que se sentían afectados por mi verdad. Porque a pesar de que mi palabra era tan clara, tan llena de amor y tan consoladora, a pesar de ir siempre confirmada con obras poderosas, muchos hombres persistieron en encontrar la verdad de mi presencia, juzgándome a través de Jesús, escudriñando mi vida, fijándose en la humildad de mis vestiduras y en mi pobreza absoluta de bienes materiales.
84. Y no conformes con juzgarme a Mí, juzgaban a mis discípulos, observándolos detenidamente, ya cuando hablaban, ya cuando me seguían por los caminos, ya cuando se sentaban a la mesa. ¡Cómo se escandalizaron los fariseos cuando vieron cierta vez, que mis discípulos no se habían lavado las manos para sentarse a la mesa! ¡Pobres mentes que confundían el aseo del cuerpo con la pureza del espíritu! Ellos no se daban cuenta que cuando tomaban en el templo los panes sagrados, tenían limpias las manos, pero el corazón lleno de podredumbre. (356, 37 – 38)
85. A cada paso me escudriñaban. Todos mis actos y palabras fueron juzgadas con mala intención, las más de las veces se confundían ante mis obras o pruebas, porque sus entendimientos no eran capaces de comprender lo que sólo el espíritu puede concebir.
86. Si oraba, decían: ¿Para qué ora si dice estar lleno de poder y sabiduría? ¿Qué puede necesitar o pedir? Y si no oraba, decían que no cumplía con su culto.
87. Si veían que no llevaba a mis labios algún sustento, mientras mis discípulos comían, juzgaban que Yo estaba fuera de las leyes instituidas por Dios, y si me veían tomar alimento se preguntaban, ¿Qué necesidad tenía de comer para vivir, quien decía ser la vida? No comprendían que Yo había venido al mundo a revelarles a los hombres, cómo debería vivir la humanidad después de una prolongada purificación, para que brotara de ella una generación espiritualizada, que estuviera por sobre las miserias humanas, de las necesidades imperiosas de la carne y de las pasiones de los sentidos corporales. (40, 11 – 13)

Anuncio de la despedida
88. Tres años convivió Jesús con sus discípulos, fue seguido por grandes multitudes que lo amaban profundamente. No había ya para aquellos discípulos, nada que no fuera el oír a su Maestro predicando su divina enseñanza; siguiendo sus pasos no experimentaban hambre ni sed, no había tropiezo ni obstáculo alguno, todo era paz y dicha en el ambiente que rodeaba a aquel grupo y sin embargo, cuando se encontraban más absortos en la contemplación de su amado Jesús, Él les decía: “Los tiempos cambiarán, Yo me iré de vosotros y quedaréis como ovejas entre lobos”. “La hora se acerca y es preciso que retorne al lugar donde he venido, y vosotros por un tiempo quedaréis solos para llevar el testimonio de lo que habéis visto y oído; los hambrientos y sedientos de amor y de justicia, trabajad en mi nombre y después Yo os llevaré conmigo a la morada eterna”.
89. Aquellas palabras entristecían a los discípulos y a medida que la hora se acercaba, Jesús repetía con mayor insistencia aquel anuncio, hablaba de su partida, pero al mismo tiempo confortaba el corazón de aquéllos que lo oían diciéndoles que su Espíritu no se ausentaría y seguiría velando por el mundo y si se preparaban para llevar su palabra como un mensaje de consuelo y esperanza a la humanidad, de aquel tiempo, Él hablaría por su boca y haría prodigios. (354, 26-27)

Entrada de Jesús en Jerusalén
90. Triunfalmente me recibieron las multitudes al penetrar en la ciudad de Jerusalén. De las aldeas y de las comarcas llegaron en turbas, hombres, mujeres y niños para mirar la entrada del Maestro en la ciudad. Eran los que habían recibido el prodigio y la prueba del poder del Hijo de Dios. Ciegos que ya veían, mudos que ahora podían cantar. ¡Hosanna! Paralíticos que habían dejado el lecho para venir presurosos a contemplar al Maestro en la Fiesta Pascual.
91. Yo sabía que ese triunfo era momentáneo, ya había anticipado a mis discípulos lo que luego había de acontecer. Era apenas el principio de mi lucha y ahora a mucha distancia de ese acontecimiento, os digo que la luz de mi verdad sigue en lucha con la tiniebla de la ignorancia, del pecado y la impostura, por lo que debo añadir que mi triunfo absoluto no ha llegado aún.
92. ¿Cómo podéis creer que aquella entrada en Jerusalén haya significado el triunfo de mi Causa, si eran unos cuantos los que se habían convertido y eran muchos los que ignoraban quién era Yo?
93. Y aunque aquella humanidad se hubiese convertido toda a mi palabra, ¿No quedaban muchas generaciones por venir?
94. Aquel instante de júbilo, aquella entrada fugazmente triunfal, fue sólo la imagen del triunfo de la luz, del bien, la verdad, el amor y la justicia, día que deberá llegar y al cual estáis invitados todos.
95. Sabed que si uno solo de mis hijos se encontrase fuera de la Nueva Jerusalén, no habría fiesta, porque no podría Dios hablar de triunfo, no podrá celebrar su victoria si su poder no hubiese sido capaz de salvar al último de sus hijos. (268, 17 – 21)
96. Sois los mismos que en el Segundo Tiempo cantasteis el ¡Hosanna! cuando Jesús penetró en Jerusalén. Hoy que me manifiesto a vosotros en espíritu, ya no tendéis vuestros mantos a mi paso, son vuestros corazones los que ofrecéis como morada a vuestro Señor. Hoy vuestro ¡Hosanna! no es a voz en cuello, ese ¡Hosanna! brota de vuestro espíritu como un himno de humildad, de amor y reconocimiento al Padre, como un himno de fe en esta manifestación que en el Tercer Tiempo ha venido a ofreceros vuestro Señor.
97. Ayer como ahora, así me seguisteis a mi entrada a Jerusalén. Las grandes multitudes me rodeaban cautivadas por mis palabras de amor. Hombres y mujeres, ancianos y niños, estremecían la ciudad con sus voces de júbilo y los mismos sacerdotes y fariseos, temiendo que el pueblo se rebelara, me dijeron: “Maestro, si Tú enseñas la paz, ¿Por qué permites que tus discípulos escandalicen de esta manera?” Y Yo les contesté: “En verdad os digo, si estos callaren, las piedras hablarían”. Porque eran instantes de júbilo, era la culminación y la glorificación del Mesías entre los hambrientos y sedientos de justicia, de aquellos espíritus que por largo tiempo habían esperado la llegada del Señor, en cumplimiento de las profecías.
98. En aquel júbilo y alegría mi pueblo también celebraba su liberación del Egipto. Esa conmemoración de la Pascua, Yo la quise hacer inolvidable entre mi pueblo; pero en verdad os digo, que no cumplí con una simple tradición sacrificando un cordero, no, Yo me ofrecí en Jesús, el Cordero Inmolado, como el camino a través del cual habrán de redimirse todos mis hijos. (318, 57 – 59)

La última cena
99. Cuando Jesús celebró con sus discípulos aquella pascua, según la tradición de aquel pueblo, les dijo: Algo nuevo vengo a revelaros: Tomad este vino y comed de este pan, que representan mi sangre y mi cuerpo, y haced vosotros esto en memoria mía.
100. Después de la partida del Maestro, los discípulos conmemoraron el sacrificio de su Señor tomando el vino y comiendo el pan que simbolizaban a Aquél que todo lo dió por amor a la humanidad.
101. A medida que los siglos pasaron, los pueblos divididos en religiones, dieron diferente interpretación a mi palabra.
102. Hoy vengo a deciros cual fue mi sentir en aquella hora, de aquella cena, donde cada palabra y cada acto de Jesús, fue lección de un libro de profunda sabiduría y de infinito amor. Si tomé el pan y el vino, fue para haceros comprender que ellos son semejantes al amor, que es el sustento y la vida del espíritu, y si os dije: “Haced esto en memoria mía”, quería decir el Maestro que amaseis a vuestros hermanos con un amor semejante al de Jesús, entregándoos como verdadero sustento a la humanidad.
103. Todo rito que de estas enseñanzas hagáis será estéril, si en vuestra vida no lleváis a la práctica mis enseñanzas y ejemplos; he ahí lo difícil para vosotros, mas en ello es donde existe el mérito. (151, 29 – 32 y 34)
104. Así como ahora estáis a mi alrededor, así me encontraba en el Segundo Tiempo aquella última noche. El sol se hallaba en el ocaso, cuando Jesús conversaba con sus apóstoles en aquella estancia por última vez. Eran las palabras de un Padre en agonía a sus hijos muy amados. Había tristeza en Jesús y también en los discípulos que ignoraban todavía lo que unas horas más tarde esperaba a Aquél que había venido a doctrinarles y les había amado tanto. Su Señor iba a partir, mas no sabían aún cómo. Pedro lloraba estrechando el cáliz contra su corazón. Juan humedecía con sus lágrimas el pecho del Maestro. Mateo y Bartolomé se hallaban extasiados ante mi enseñanza. Felipe y Tomás ocultaban su amargura mientras cenaban conmigo. Santiago el menor y el Mayor, Tadeo, Andrés y Simón, estaban mudos de dolor, sin embargo era mucho lo que me hablaban con el corazón. Judas Iscariote también llevaba dolor en su corazón, angustia y remordimiento, mas ya no podía retroceder porque la tiniebla lo había poseído.
105. Cuando Jesús terminó de decir sus últimas palabras y recomendaciones, aquellos discípulos se encontraban bañados en llanto, mas uno de ellos ya no estaba, su espíritu no pudo recibir tanto amor ni contemplar tanta luz y se apartó porque aquella palabra le quemaba su corazón. (94, 56 – 58)
106. El anhelo divino de Jesús era que sus discípulos se convirtiesen en los sembradores de su Doctrina redentora.
107. Por eso, en el instante supremo de su última cátedra a los discípulos, que fue también la última conversación entre el Padre y los hijos, les dijo con acento dulce: voy a dejaros un nuevo mandamiento: “Amaos los unos a los otros”.
108. Encendiendo con la luz de aquella máxima, la esperanza más grande de la humanidad. (254, 59)

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Das 3. Testament Kapitel 10… Als die Zeit erfüllt war – The 3rd Testament Chapter 10… When the Time Came

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 10… Quand s’accomplit le temps
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 10… Cuando se cumplió el tiempo

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Als die Zeit erfüllt war

Prophetische Weissagungen
So spricht der Herr…

1. Euer Vater bereitete alles vor, damit “Das Wort” Gottes unter den Menschen wohne und ihnen an den erhabenen Beispielen seiner Liebe den Weg ihrer Wiedergutmachung zeige.

2. Zuerst inspirierte Er die Propheten, die die Form anzukündigen hatten, in welcher der Messias zur Welt kommen würde, welcher Art sein Werk, seine Leiden und sein Tod als Mensch sein würde, damit, wenn Christus auf der Erde erschiene, derjenige, der die Prophetien kannte, Ihn augenblicklich erkennen würde.

3. Jahrhunderte vor meiner Gegenwart in Jesus sagte der Prophet Jesaia: “Darum wird der Herr euch dies Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, den wird man nennen Imanuel”. (Was bedeutet: Gott mit uns). Mit dieser Weissagung unter anderen kündigte er mein Kommen an.

4. David besang viele Jahrhunderte vor meiner Ankunft in Psalmen voller Schmerz und prophetischem Sinn die Leiden des Messias während der Kreuzigung. In jenen Psalmen spricht er von einem meiner sieben Worte am Kreuz, zeigt die Verachtung an, mit der die Menschenmenge Mich zur Kreuzigung führen würde, die Ausdrücke des Spottes der Menschen, wenn sie Mich sagen hören, dass in Mir der Vater ist; die Verlassenheit, die mein Körper angesichts der menschlichen Undankbarkeit fühlen würde, alle Marter, denen ich unterworfen werden würde, und sogar die Art, in der sie über mein Gewand das Los werfen würden.

5. Jeder meiner Propheten kündigte mein Kommen an, bereitete die Wege und gab genaue Merkmale, damit, wenn der Tag kommen würde, niemand sich irrte. (40, 1-5)

Die Messiaserwartung im jüdischen Volk

6. Die Welt war in der gegenwärtigen Zeit nicht bereit, Mich so zu erwarten, wie Mich das Volk Israel in jener “Zweiten Zeit” erwartete. Meine großen Propheten hatten einen Messias angekündigt, einen Heiland, den Sohn Gottes, welcher kommen würde, um die Unterdrückten zu befreien und die Welt durch das Licht des “Wortes” zu erleuchten. Je mehr jenes Volk litt, desto mehr sehnte es das Kommen des Verheißenen herbei; je mehr es vom Kelch der Erniedrigung und der Unterdrückung trank, desto mehr sehnte es sich nach der Gegenwart des Messias, und überall suchte es nach Hinweisen und Zeichen, die zu ihm von der Nähe der Ankunft ihres Erlösers sprechen würden.

7. Von Generation zu Generation und von Eltern auf Kinder wurde die Göttliche Verheißung weitergegeben, die das auserwählte Volk des Herrn lange Zeit hindurch zum Wachen und Beten veranlasste.

8. Endlich kam Ich zu meinen Volke, aber nicht alle vermochten Mich zu erkennen, obwohl Mich alle erwarteten: die einen taten es in vergeistigter Weise und die anderen in einer materialistischen Auslegung.

9. Aber Mir genügte die Lauterkeit und die Liebe derer, die meine Gegenwart fühlten und im Lichte meines Wortes das Himmelreich erblickten, und an meine Kundgebung glaubten. Mir genügten jene, die Mir getreulich nachfolgten und in Mir ihren geistigen Erlöser sahen, denn sie waren es, die meine Wahrheit bezeugten, nachdem Ich von dieser Welt geschieden war.

10. Obwohl meine Botschaft für alle Völker der Erde bestimmt war, ging mein Ruf an das Herz des Auserwählten Volkes, damit es hernach zum Sprachrohr meines Wortes würde. Dennoch – nicht nur jenes Volk fühlte meine Gegenwart, auch in anderen Nationen vermochten die Menschen die Zeichen meiner Ankunft zu entdecken und erahnten die Zeit meiner Gegenwart auf Erden. (315, 17 – 19)

11. In jedem Zeitalter und bei jeder Göttlichen Offenbarung erscheint Elia bei den Menschen.

12. Noch war der Messias nicht zur Erde gekommen, nicht mehr lange, so würde er als Mensch geboren werden, und schon war der Geist des Propheten in Johannes inkarniert, welcher später der Täufer genannt wurde, um die Nähe des Himmelreiches anzukündigen, welches die Gegenwart des “Wortes” unter den Menschen sein würde. (31, 61-62)

Maria, die Leibesmutter Jesu

13. Schon in der “Ersten Zeit” begannen die Patriarchen und Propheten von der Ankunft des Messias zu sprechen. Doch der Messias kam nicht nur im Geiste – er kam, um aus einer Frau geboren zu werden, um Mensch zu werden, um von einer Frau einen Körper zu erhalten.

14. Der mütterliche Geist Gottes musste gleichfalls Mensch werden, zur Frau werden, als eine Blume der Reinheit, damit ihrer Blütenkrone der Duft des “Wortes” Gottes entströme, welches Jesus war. (360,26)

15. In Nazareth lebte eine Blume der Reinheit und Zärtlichkeit, eine verlobte Jungfrau mit Namen Maria, welche gerade die vom Propheten Jesaia Angekündigte war, weil aus ihrem Schoße die Frucht des wahren Lebens hervorgehen sollte.

16. Zu ihr kam der Geistige Bote des Herrn, um ihr die Mission zu verkünden, die sie zur Erde mitgebracht hatte, indem er sprach: “Sei gegrüßt, du Hochbegnadete, der Herr ist mit dir, du bist gesegnet unter den Frauen.”

17. Die Stunde, da das Göttliche Geheimnis offenbart werden sollte, war gekommen, und alles, was über die Gegenwart des Messias, des Heilands, des Erlösers gesagt worden war, sollte nun unmittelbar in Erfüllung gehen. Aber wie wenige Herzen waren es, die meine Gegenwart fühlten, wie wenige Geistwesen, die vorbereitet waren, um im Lichte meiner Wahrheit das Himmelreich zu erkennen. (40,6-7)

Die Anbetung des Jesuskindes

18. Die Menschheit gedenkt heutzutage jenes Tages, an dem einige Weise aus dem Morgenland zur Krippe von Bethlehem kamen, um das Göttliche Kind anzubeten. Heute fragen Mich einige Herzen: “Herr, ist es wahr, dass jene mächtigen und weisen Herren sich vor Dir verneigten und Deine Göttlichkeit anerkannten?”

19. Ja, meine Kinder, es war die Wissenschaft, die Macht und der Reichtum, die vor meiner Gegenwart niederknieten.

20. Auch waren dort die Hirten, ihre Frauen und ihre Kinder mit ihren bescheidenen, gesunden und schlichten Gaben, mit denen sie den Erlöser der Welt empfingen und begrüßten, und auch Maria, als Verkörperung himmlischer Zärtlichkeit. Sie repräsentierten die Demut, die Unschuld, die Schlichtheit. Doch jene, die in ihren Pergamentrollen die Prophetien und Verheißungen besaßen, die vom Messias sprachen, schliefen tief, ohne auch nur zu ahnen, wer zur Welt gekommen war. (146,9 – 11)

Das Band der Liebe zwischen Jesus und Maria

21. Jesus verbrachte Seine Kindheit und Jugend an der Seite Marias, und auf ihrem Schoße und an ihrer Seite genoss er mütterliche Liebe. Die zur Frau gewordene Göttliche Zärtlichkeit versüßte dem Heiland die ersten Jahre seines Lebens auf der Welt, da Er, als die Stunde gekommen war, so große Bitternis trinken musste.

22. Wie ist es möglich, dass jemand meinen kann, dass es Maria, in deren Schoße sich der Körper Jesu bildete und an deren Seite der Meister lebte, an geistiger Erhebung, an Reinheit und Heiligkeit hätte mangeln können?

23. Wer Mich liebt, muss zuvor all das Meine lieben – alles, was Ich liebe. (39,52-54)

Jesu Wissen und Weisheit

24. Die Menschen behaupten in ihren Büchern, dass Jesus bei den Essenern gewesen sei, um sein Wissen zu erlangen. Doch Jener, der alles wusste, und lebte, bevor die Welten entstanden, hatte nichts von den Menschen zu lernen. Das Göttliche konnte nichts vom Menschlichen lernen. Wo immer Ich Mich aufhielt, geschah es, um zu lehren. Kann es auf Erden jemanden geben, der weiser ist als Gott? Christus kam vom Vater, um den Menschen die Göttliche Weisheit zu bringen. Gab euch euer Meister nicht einen Beweis dafür, als er mit zwölf Jahren Theologen, Philosophen und Gesetzeslehrer jener Zeit in höchstes Staunen versetzte?

25. Manche haben Jesus die Schwachheiten aller Menschen zugeschrieben und ergötzen sich daran, Jenen Menschen, der göttlich und ohne Fehl ist, mit dem Schmutz zu bewerfen, den sie in ihren Herzen tragen. Diese kennen Mich nicht.

26. Wenn alle Wunder der Natur, die ihr betrachtet, nichts anderes als die materielle Verkörperung Göttlicher Gedanken sind – meint ihr dann nicht, dass der Körper Christi die Materialisation eines erhabenen Gedankens der Liebe eures Vaters war? Daher liebte euch Christus nur mit dem Geiste, nicht mit dem Fleische. Meine Wahrheit wird niemals verfälscht werden können, weil sie ein absolutes Licht und eine unumschränkte Macht in sich birgt. (146,35 – 36)

27. Ich gab euch in der “Zweiten Zeit” ein Beispiel dafür, wie ihr die rechte Stunde abwarten müsst, um die Aufgabe zu erfüllen, die euch zur Erde brachte.

28. Ich wartete, bis mein Körper – jener Jesus, den die Menschen vor Augen hatten – sein bestes Alter erreicht haben würde, um durch ihn die Göttliche Mission zu erfüllen, euch die Liebe zu lehren.

29. Als jener Körper – das Herz und der Verstand – seine volle Entfaltung erlangt hatte, sprach mein Geist durch seine Lippen, meine Weisheit durchflutete seinen Verstand, meine Liebe ließ sich in seinem Herzen nieder, und die Harmonie zwischen jenem Körper und dem Göttlichen Licht, das ihn erleuchtete, war so vollkommen, dass Ich oft zu den Menschenscharen sprach: “Wer den Sohn kennt, kennt den Vater.”

30. Christus machte Gebrauch von der Wahrheit in Gott, um die Menschen zu lehren. Er bezog sie nicht von der Welt. Weder von den Griechen, Chaldäern, Essenern oder Phöniziern, noch von sonst jemandem bezog er das Licht. Sie kannten den Weg zum Himmelreich noch nicht, und Ich lehrte das, was auf Erden noch unbekannt war.

31. Jesus hatte seine Kindheit und Jugend der tätigen Nächstenliebe und dem Gebet gewidmet, bis die Stunde kam, um das Himmelreich, das Gesetz der Liebe und der Gerechtigkeit, die Lehre des Lichtes und des Lebens zu verkünden.

32. Sucht den Sinngehalt meines in jener Zeit verkündeten Wortes und sagt Mir, ob er aus irgendeiner menschlichen Lehre oder irgendeiner damals bekannten Wissenschaft stammen konnte.

33. Ich sage euch, wenn Ich wirklich die Gelehrsamkeit jener Menschen in Anspruch genommen hätte, dann hätte Ich meine Jünger unter ihnen gesucht und nicht unter den ungebildeten und unwissenden Menschen, aus denen Ich Meine Apostelschar bildete. (169,62 – 68)

Das Unverständnis der menschlichen Umwelt in Nazareth

34. Ich musste den Schoß eines Volkes wie Ägypten aufsuchen, da das Volk, zu dem Ich gekommen war, Mir keine schützende Herberge zu geben vermochte. Aber dies war nicht der einzige Schmerz, den mein Herz erleiden musste.

35. Als Ich aus Ägypten zurückkehrte, und dann in Nazareth lebte, wurde Ich fortwährend verspottet und durch Äußerungen von Unglauben und Missgunst verletzt.

36. Ich tat dort Wunder, bezeigte meine Nächstenliebe und meine Macht – und wurde verkannt. Nicht einer von denen, die mein Leben und meine Werke aus der Nähe kannten, glaubte an Mich.

37. Als daher die Stunde des Predigens gekommen war, musste Ich beim Verlassen Nazareths sagen: “Wahrlich, Ich sage euch, kein Prophet findet Glauben in seinem Vaterland. Er muss es verlassen, damit sein Wort Gehör findet.” (299, 70 – 72)

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flagge en  Chapter 10… When the Time Came

THE THIRD TESTAMENT Chapter 10 – Revelations of Jesus Christ
When the Time Came

Prophecies
Thus saith the Lord…

1. Your Father prepared everything for the Word of God to dwell among humanity and to show it the path of its restitution with sublime examples of his love.

2. First He inspired the prophets who announced the form in which the Messiah would come to the world, what his work would be, and his suffering and death as a man, so that those who knew the prophecies would immediately recognize Christ when He appeared on earth.

3. Centuries before My presence through Jesus, the Prophet Isaiah said: “Therefore, the Lord will give you this sign. For behold the Virgin will conceive and give birth to a child who will be called Immanuel, which means God is with you.” With this prophecy, among others, He announced My coming.

4. Many centuries before My arrival, David, with songs filled with pain and prophetic meaning, sang of the sufferings of the Messiah during the crucifixion. In those psalms, He speaks of one of My seven words on the cross. He announces the contempt with which the multitudes would lead Me to the sacrifice, the phrases of mockery the men would use on hearing Me say that the Father was in Me, the solitude which My body would experience before human ingratitude, all the torments to which I would be subjected, and even the way in which they would cast lots for My clothing.

5. Each one of My prophets came to announce My coming, to prepare paths, and to give precise signs so that no one would be confused when the day came. (40, 1 – 5)

The Waiting of the Jewish People for the Messiah

6. The world in this Era has not known how to wait for Me as did the people of Israel in that Second Era. My great prophets had proclaimed a Messiah, a Savior, the Son of God, who would come to liberate the oppressed and enlighten the world with the light of the Word; and the more that people suffered, the more they wished for the arrival of the promised one; the more they drank from the cup of humiliation and oppression, the more they yearned for the presence of the Messiah, and everywhere they searched for signs and indications that spoke of the imminent arrival of their Savior.

7. From generation to generation, from parents to children they passed on the Divine promise that for much time made the chosen people of the Lord watch and pray.

8. Finally, I arrived among My people, but not all knew how to recognize Me; for although all awaited Me, some did so with spirituality and others through a materialistic interpretation.

9. But for Me sufficed the purity and love of those who felt My presence and looked at the Reign of Heaven in the light of My Word to believe in My manifestation; I sufficed with those who followed Me faithfully, and those who saw in Me their spiritual savior, for it was they who gave testimony of My truth after I left this world.

10. Although My message was for all the peoples of the earth, I called to the hearts of the chosen people so they could become thereafter the spokesmen for My Word. However, it was not that people alone who felt My presence. In other nations as well men knew how to discover the signs of My coming, and foresaw the time of My presence on the earth. (315, 17 – 19)

11. Elijah appears before men in each Era and in each Divine revelation.

12. The Messiah had not yet come to earth. It would not be long before He would be born as a man. Meanwhile, the spirit of the prophet had already been incarnated in John, later called the Baptist, to announce the nearness of the Kingdom of Heaven, which would be the presence of the Divine Word, the Messiah, among humanity. (31, 61 – 62)

Mary, the earthly Mother of Jesus

13. From the earliest time, the patriarchs and prophets began to speak of the Coming of the Messiah. However the Messiah did not come only in Spirit, but came to make himself flesh, to make himself man, and take the flesh from a woman.

14. “The Divine maternal essence had to be made flesh as well, to be made woman, like a flower of purity, so that from its petals the scent, the perfume of the Word of God that was Jesus might arise.” (360, 26)

15. In Nazareth there lived a pure and tender flower, an unwed virgin named Mary, who was precisely the one announced by the Prophet Isaiah to have the fruit of the true life sprout from her womb.

16. Unto her came the spiritual messenger of the Lord to tell her of the mission which she brought to earth, saying to her: “Hail, you are highly favored; the Lord is with you. Blessed are you among women”.

17. The hour for the revelation of the Divine Mystery had come, and all that had been said about the presence of the Messiah, the Savior, the Redeemer, was about to be fulfilled. But how few were the hearts who were sensitive to My presence! How few the spirits that were prepared to recognize the Kingdom of Heaven in the light of My truth! (40, 6 – 7)

The Adoration of the Baby Jesus

18. Humanity is remembering on this day that some wise men from the East came to the manger in Bethlehem to adore the child – God. Today some hearts ask Me: Lord, is it true that those wise and powerful men bowed down to you, recognizing your divinity?

19. Yes, My children, it was science, power, and wealth that arrived to prostrate themselves before My presence.

20. There also were shepherds, and their wives and children, with humble, healthy, and simple presents, with which they received and saluted the Redeemer of the world and Mary as the symbol of celestial tenderness. They represented humility, innocence, and simplicity, but those who held in their parchments the prophecies and promises that spoke of the Messiah slept deeply without so much as a premonition of who had arrived in the world. (146, 9 – 11)

The Bond of Love between Jesus and Mary

21. Jesus lived his childhood and youth beside Mary enjoying her motherly love. Mary, the Divine Tenderness, offered much sweetness to the Savior in his first years of life in the world, for the hour would come when He was to drink much bitterness.

22. How is it possible for anyone to think that Mary, who conceived Jesus and lived with the Divine Master, could be lacking in spiritual elevation, in purity, and holiness?

23. Whoever loves Me will have to first love all that is mine, all that I love. (39, 52 – 54)

The Wisdom of Jesus

24. Men say in their books that Jesus was among the Essenes seeking their knowledge, but He who knew all and who was before the worlds, had nothing to learn from men; the Divine had nothing to learn from the human. Wherever I went, I taught. Can there be anyone wiser than God on the earth? Christ came from the Father to bring Divine wisdom to men. Did your Master not give you proof of this, when at twelve years of age He left the theologians, philosophers, and doctors of the law of that time astonished?

25. There are those who have attributed to Jesus the weaknesses of all men, and enjoy throwing upon the Divine unstained man, the mud that they carry in their own hearts. These do not know Me.

26. If all the marvels of this Nature that you behold are no more than the material form of Divine thoughts, do you not think that the body of Christ was the materialization of a sublime thought of love from your Father? Therefore Christ loves you with the Spirit, not the flesh. My truth cannot be counterfeited, for it contains absolute light and force. (146, 35 – 36)

27. In the Second Era, I gave you an example of how you should await the right hour to fulfill the mission that brought you to earth.

28. I waited for My body, that of Jesus, which was beheld by men, to come to its best age, to fulfill the Divine mission of teaching you love through him.

29. “When that body, that heart, and that mind had come to their full development, My Spirit spoke through his lips, My wisdom crossed his mind, My love rested in his heart, and the harmony between that body and the Divine light that illuminated it was so perfect that many times I said to the multitudes: “Who knows the Son, knows the Father.”

30. Christ took the truth of God to teach it to men; He did not come to take it from the world. Not from the Greeks, the Chaldeans, the Essenes, nor the Phoenicians, from none did He come to take light. They did not know the road to heaven, and I came to show that which was not known on earth.

31. Jesus had consecrated his infancy and youth to charity and prayer while the time approached to proclaim the Reign of Heaven, the Law of love and justice, and the Doctrine of light and life.

32. Seek out the essence of My Word poured out in that time, and say to Me if it can have come from some human doctrine or from any science then known.

33. Truly, I tell you, if I really could have found wisdom in those men, I would have sought My disciples from among them, and not from among the rough and uneducated men with whom I formed My apostolate. (169, 62 – 68)

The Incomprehension of the People of Nazareth

34. I had to seek refuge in the bosom of a people like the Egyptians, since the people to whom I had come did not know how to shelter Me, but that was not the only pain that My heart was to feel.

35. When I returned from Egypt to live in Nazareth, at each step I was ridiculed and wounded by their phrases of unbelief and envy.

36. Although I performed miracles and manifested My power and charity among the people of Nazareth, they rejected Me. No one believed in Me, including those who had closely known My life and My deeds.

37. “Thus, when it was time for Me to begin My ministry, I told the people of Nazareth prior to My departure: ‘Truly I tell you that there is no prophet who will be believed in his own country; therefore, it is necessary for him to go elsewhere in order for his words to be heard.” (299, 70 – 72)

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flagge fr  Chapitre 10… Quand s’accomplit le temps

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 10 – Révélations de Jésus-Christ
Quand s’accomplit le temps

Prophéties
Cela dit le Seigneur…

1. Pour que le Verbe de Dieu habite l’humanité et qu’il lui montre le chemin de sa restitution, par le biais de sublimes exemples de son amour, le Père mit tout en oeuvre.

2. En premier lieu, Il inspira les prophètes qui devaient annoncer la forme sous laquelle le Messie viendrait au monde, ainsi que son oeuvre, ses souffrances et sa mort en tant qu’homme, afin que celui qui connaisse les prophéties reconnaisse le Christ à l’instant même de son apparition sur la Terre.

3. Bien des siècles précédant Ma présence au travers de Jésus, le prophète Isaïe dit : En conséquence, le Seigneur vous donnera ce signe “C’est ainsi que la vierge concevra et mettra au monde un fils qui se prénommera Emmanuel, ce qui signifie “Dieu avec nous” Par cette prophétie parmi d’autres, il annonça ma venue.

4. Dans ses psaumes débordant de douleur et de sens prophétique, David, de nombreux siècles avant mon arrivée, chantait déjà les souffrances du Messie durant la crucifixion. Dans ces psaumes, il parle de l’une de mes sept paroles sur la croix, annonçant le mépris avec lequel les multitudes devaient me conduire au sacrifice, les phrases moqueuses des hommes en entendant que le Père était en Moi, la solitude que je devais expérimenter devant l’ingratitude humaine, tous les tourments auxquels je devrais être exposé et jusqu’au tirage au sort de mes vêtements.

5. Chacun de mes prophètes vint pour annoncer ma venue, préparer les chemins et donner des signes précis pour que personne ne soit confondu le jour de mon arrivée (40, 1-5)

L’attente du Messie chez le peuple juif

6. Le monde en cette Ere ne sut m’attendre comme m’espéra le peuple d’Israël au cours du Second Temps. Mes grands prophètes avaient annoncé un Messie, un Sauveur, le Fils de Dieu, qui viendrait libérer les opprimés et éclairer le monde par la lumière du Verbe. Et ce peuple, plus il souffrait, plus il souhaitait l’arrivée de celui qui avait été promis, plus il buvait le calice de l’humiliation et de l’oppression, plus il désirait ardemment la présence du Messie et partout il cherchait des indices ou des signes de la proximité de l’arrivée de son Sauveur.

7. De génération en génération et de pères en fils, se transmettait la divine promesse qui, longtemps, fit veiller et prier le peuple élu du Seigneur.

8. Finalement j’arrivai parmi mon peuple, mais tous ne surent pas me reconnaître, bien qu’ils m’aient tous entendu; les uns avec spiritualité et les autres au travers d’une interprétation matérialiste.

9. Mais il me suffît de la limpidité et de l’amour de ceux qui perçurent ma présence et virent le Royaume des Cieux dans la lumière de ma parole, pour qu’ils croient en ma manifestation. Il me suffit de ceux qui me suivirent fidèlement et virent en Moi leur Sauveur spirituel, parce que ce furent eux qui témoignèrent de ma vérité après mon départ de ce monde.

10. Quoique mon message fût destiné à tous les peuples de la Terre, je lançai un appel au coeur du peuple élu pour qu’il se transforme par la suite en mon porte-parole. Cependant, ce peuple ne fut pas le seul à sentir ma présence. Dans d’autres nations, les hommes également surent découvrir les signes de mon arrivée et pressentirent le temps de ma présence sur la Terre. (315, 17-19)

11. Elie apparut aux hommes en chaque ère et dans chaque Révélation Divine.

12. Le Messie n’était pas encore arrivé sur Terre, il restait peu de temps pour qu’il naisse en tant qu’homme et l’esprit du prophète était déjà incarné en Jean, qui plus tard fut appelé le Baptiste, pour annoncer la proximité du Royaume des Cieux, qui serait la présence du Verbe parmi les hommes. (31, 61-62)

Marie

13. Depuis le Premier Temps, les patriarches et les prophètes commencèrent à parler de l’avènement, de la venue du Messie. Mais le Messie ne vint pas seulement en Esprit, il s’incarna, il vint se faire homme et prendre la chair d’une femme.

14. L’essence maternelle divine dut aussi s’incarner, se faire femme, comme une fleur de pureté, pour que, de sa corolle, jaillisse la fragrance, le parfum du Verbe de Dieu que fut Jésus.

15. A Nazareth vivait une fleur de pureté et de tendresse, une vierge sans époux qui répondait au nom de Marie, celle qui, précisément fut annoncée par le prophète Isaïe pour que, de son sein, naisse le fruit de la Vraie Vie. 16. L’envoyé spirituel du Seigneur s’en alla la trouver pour lui communiquer sa mission sur Terre, en ces termes : Tu es pleine de grâce, le Seigneur est avec toi, tu es bénie entre toutes les femmes.

17. L’heure était venue de révéler le mystère divin et tout ce qui était dit à propos du Sauveur, du Rédempteur, allait s’accomplir prochainement. Mais, peu nombreux furent les coeurs sensibles à ma présence Peu nombreux furent les esprits prêts à reconnaître le Royaume des Cieux dans la lumière de ma vérité. (40, 6-7)

L’adoration de l’Enfant Jésus

18. L’humanité se rappelle de ce jour où quelques mages d’Orient parvinrent à la crèche de Bethléem pour y adorer l’Enfant Jésus. Aujourd’hui certains coeurs m’interrogent : Seigneur, est-il vrai que ces seigneurs puissants et sages s’inclinèrent devant Toi en reconnaissant ta divinité?

19. Oui, mes enfants, la science, le pouvoir et la richesse vinrent se prosterner devant Ma présence.

20. Etaient aussi présents les pasteurs, leurs épouses et leurs enfants, avec leurs humbles, sains et simples cadeaux, avec ceux qui recevaient et saluaient le Rédempteur du monde et Marie comme le symbole de la tendresse céleste. Ils représentaient l’humilité, l’innocence, la simplicité. Quant à ceux qui détenaient sur leurs parchemins les prophéties et promesses qui traitaient du Messie, ils dormaient d’un profond sommeil, sans même se douter de Celui qui était venu au monde. (146, 9-11)

Le lien d’amour de Jésus et Marie

21. Jésus vécut son enfance et sa jeunesse aux cotés de Marie et jouit de son amour maternel. La tendresse divine faite femme adoucit les premières années de la vie du Sauveur dans ce monde, parce qu’une fois arrivé le moment, il lui faudrait boire tant d’amertume.

22. Comment est-ce possible que quelqu’un puisse penser que Marie, qui sentit se former dans son propre sein le corps de Jésus, et qui vivait au côté du Maître, puisse manquer d’élévation spirituelle, de pureté et de sainteté?

23. Celui qui m’aime devra d’abord aimer tout ce qui est mien et tout ce que j’aime. (39, 52-54)

Le Messie n’avait rien à apprendre des hommes

24. Dans leurs livres, les hommes disent que Jésus fut parmi les esséniens pour en rechercher leur savoir, mais celui qui savait tout et exista avant les mondes, ne pouvait rien apprendre des hommes; le divin ne pouvait apprendre de l’humain. Où que je fusse, ce fut pour enseigner. Peut-il exister sur Terre quelqu’un de plus sage que Dieu? Le Christ vint du Père pour apporter la sagesse divine aux hommes. Votre Maître ne vous en fournit-il pas la preuve lorsque, âgé de 12 ans, il laissa coi les théologiens, philosophes et autres docteurs de la Loi de cette époque?

25. Il y en a qui ont rendu Jésus responsable des faiblesses de tous les hommes, en jouissant de déverser sur l’homme divin et sans tache, toute la bourbe qu’ils ont dans leur coeur. Ceux-là ne me connaissent pas.

26. Si toutes les merveilles de cette Nature que vous contemplez ne sont autres que la matérialisation de pensées divines, ne pensez-vous pas que le corps du Christ soit la matérialisation d’une sublime pensée d’amour de votre Père? Ainsi donc, le Christ vous aima avec l’Esprit, et non par la chair. Ma vérité jamais ne pourra être faussée parce qu’elle contient une lumière et une force absolues. (146, 35-36)

27. Au Second Temps, je vous donnai un exemple de comment attendre l’heure adéquate pour accomplir la mission qui vous amena à la Terre.

28. J’attendis que mon corps, ce Jésus que contemplèrent les hommes, en arrive à son meilleur âge pour accomplir par son intermédiaire la divine mission de vous enseigner l’amour.

29. Quand dans ce corps, le coeur et l’esprit intelligent étaient arrivés à leur plein développement, mon Esprit s’exprima par l’entremise de ses lèvres, ma sagesse lui traversa l’esprit, mon amour se déposa en son coeur et l’harmonie entre ce corps et la lumière divine qui l’illuminait fut si parfaite que, bien souvent, je m’adressai aux multitudes en ces termes : “Qui connaît le fils, connaît le Père”.

30. Le Christ emprunta la vérité de Dieu pour l’enseigner aux hommes, il ne vint pas la prendre du monde, ni d’ailleurs des Grecs, Chaldéens, Esséniens ou Phéniciens. Il ne prit la lumière de personne. Ceux-ci ne connaissaient pas encore le chemin du ciel et Moi je vins pour enseigner ce qui était méconnu de la Terre.

31. Jésus avait consacré son enfance et sa jeunesse à la charité et la prière et l’heure arrivait d’annoncer le Royaume des Cieux, la Loi de l’amour et de la justice, la Doctrine de la lumière et de la vie.

32. Recherchez l’essence de ma Parole proférée en ce temps-là et dites-moi si elle peut provenir d’une quelconque doctrine humaine ou d’une quelconque science connue à cette époque.

33. Moi je vous affirme que si je m’étais inspiré de la sagesse de ces hommes, alors j’aurais recherché mes disciples parmi eux, et non parmi les hommes rudes et ignorants avec lesquels j’ai constitué mon apostolat. (169, 62 – 68)
L’incompréhension des habitants de Nazareth

34. Je dus chercher refuge au le sein de gens comme les Egyptiens, car les gens auprès desquels J’étais venu ne savaient pas où M’abriter, mais ce ne fut pas la seule peine que Mon cœur dut endurer.

35. Lorsque Je retournai en Egypte pour vivre à Nazareth, à chaque étape Je fus ridiculisé et blessé par leurs phrases d’incroyance et de jalousie.

36. Bien que J’accomplis des miracles et manifestai Mon pouvoir et Ma charité parmi les gens de Nazareth, ils me rejetèrent. Pas un seul ne crut en Moi, y compris parmi ceux qui avait connu Ma vie et Mes œuvres de près.

37. Ainsi, lorsqu’il fut temps pour Moi de commencer Mon ministère, J’ai dit aux gens de Nazareth avant Mon départ : ‘Vraiment Je vous le dis, aucun prophète ne sera cru dans son propre pays ; donc il est nécessaire pour lui l’aller ailleurs de sorte que ses paroles puissent être entendues’. (299, 70 – 72)

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flagge es  Capítulo 10… Cuando se cumplió el tiempo

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 10 – Revelaciones de Jesucristo
Cuando se cumplió el tiempo

Profecías
Esto dice el Señor…

1. Para que el Verbo de Dios habitara entre la humanidad, y le mostrara el camino de su restitución con los sublimes ejemplos de su amor, todo lo preparó el Padre.

2. Primero inspiró a los profetas que habían de anunciar la forma en que el Mesías vendría al mundo, cuál sería su obra, sus padecimientos y su muerte en cuanto hombre, a fin de que cuando Cristo apareciese en la Tierra, el que conociese las profecías, le reconociera al instante.

3. Siglos antes de mi presencia a través de Jesús, el profeta Isaías dijo: Por lo tanto el Señor os dará esta señal “He aquí que la virgen concebirá y dará a luz un hijo que se llamará Emmanuel” (que quiere decir “Dios con nosotros”). Con esta profecía entre otras anunció mi llegada.

4. David, muchos siglos antes de mi advenimiento, cantaba con salmos llenos de dolor y sentido profético, los sufrimientos del Mesías durante la crucifixión. En aquellos salmos habla de una de mis siete palabras en la cruz, anuncia el desprecio con que las multitudes me habían de conducir al sacrificio, las frases de burla de los hombres al oírme decir que en Mí estaba el Padre, la soledad que había de experimentar mi cuerpo ante la ingratitud humana, todos los tormentos a que habría de ser sujeto y hasta la forma en que echarían suertes sobre mi vestidura.

5. Cada uno de mis profetas vino a anunciar mi llegada, a preparar los caminos y a dar señales precisas para que llegado el día nadie se confundiese. (40, 1 – 5)

La espera por el Mesías del pueblo judío

6. El mundo en esta Era no supo esperarme como me esperó el pueblo de Israel en aquel Segundo Tiempo. Mis grandes profetas habían anunciado a un Mesías, a un Salvador, al Hijo de Dios, quien vendría a libertar a los oprimidos y a iluminar al mundo con la luz del Verbo y aquel pueblo, mientras más sufría, más deseaba la llegada del prometido; mientras más bebía en el cáliz de la humillación y la opresión, más anhelaba la presencia del Mesías, y por doquiera buscaba indicios y señales que le hablasen de la proximidad de la llegada de su Salvador.

7. De generación en generación y de padres a hijos iba pasando la divina promesa que hizo velar y orar por mucho tiempo al pueblo escogido del Señor.

8. Al fin llegué entre mi pueblo, pero no todos supieron reconocerme, aunque todos me esperaban; unos lo hacían con espiritualidad y otros a través de una interpretación materialista.

9. Pero me bastó la limpidez y el amor de los que sintieron mi presencia y miraron el Reino de los Cielos en la luz de mi palabra, para que creyeran en mi manifestación; me bastó con los que me siguieron fielmente y miraron en Mí a su Salvador espiritual, porque ellos fueron los que dieron testimonio de mi verdad después que partí de este mundo.

10. Aunque mi mensaje era para todos los pueblos de la Tierra, llamé al corazón del pueblo escogido para que él se convirtiese luego en portavoz de mi palabra. Sin embargo, no sólo ese pueblo sintió mi presencia, también en otras naciones los hombres supieron descubrir las señales de mi llegada y presintieron el tiempo de mi presencia en la Tierra. (315, 17 – 19)

11. En cada era y en cada Revelación Divina aparece Elías ante los hombres.

12. Aún no había llegado el Mesías a la Tierra, faltaba poco para que naciera en cuanto hombre y el espíritu del profeta ya había encarnado en Juan que luego fue llamado el Bautista, para anunciar la proximidad del Reino de los Cielos, que sería la presencia del Verbo entre los hombres. (31, 61 – 62)

María, la madre carnal de Jesús

13. Desde el Primer Tiempo, los patriarcas y profetas comenzaron a hablar del Advenimiento, de la venida del Mesías. Mas el Mesías no vino solamente en Espíritu, vino a encarnarse, vino a hacerse hombre y a tomar carne de una mujer.

14. La esencia maternal divina tuvo que encarnarse también, hacerse mujer, como una flor de pureza; para que de su corola brotase la fragancia, el perfume del Verbo de Dios que fue Jesús.

15. En Nazareth vivía una flor de pureza y de ternura, una virgen desposada, llamada María que era precisamente la anunciada por el profeta Isaías, para que de su seno surgiese el fruto de la Vida Verdadera.

16. Hasta ella llegó el enviado espiritual del Señor para comunicarle la misión que traía a la Tierra, diciéndole: “Salve muy favorecida, el Señor es contigo, bendita Tú entre las mujeres”.

17. La hora de ser revelado el divino misterio, había llegado, y todo lo que sobre la presencia del Mesías, del Salvador, del Redentor, se había dicho, estaba próximo a cumplirse. Pero cuán pocos fueron los corazones sensibles a mi presencia. Cuán pocos los espíritus que estuvieron preparados, para reconocer en la luz de mi verdad el reino de los cielos. (40, 6 – 7)

La adoración al Niño Jesús

18. La humanidad está recordando en este día, aquél en que unos magos de Oriente llegaron hasta el pesebre de Belén para adorar al Dios niño. Hoy me preguntan algunos corazones: ¿Señor, es verdad que aquellos señores poderosos y sabios se inclinaron delante de vos, reconociendo vuestra divinidad?

19. Si, hijos míos, fue la ciencia, el poder y la riqueza los que llegaron a postrarse ante Mi presencia.

20. También estaban allí los pastores, sus esposas y sus niños con sus humildes, sanos y sencillos presentes, con los que recibían y saludaban al Redentor del mundo y a María como el símbolo de la ternura celestial. Ellos representaban la humildad, la inocencia, la sencillez; mas los que tenían en sus pergaminos las profecías y las promesas que hablaban del Mesías, dormían profundamente sin presentir siquiera quién había llegado al mundo. (146, 9 – 11)

El lazo de amor entre Jesús y María

21. Jesús vivió su niñez y juventud al lado de María, y en su regazo y a su lado gozó de su amor maternal. La ternura divina hecha mujer endulzó al Salvador los primeros años de su vida en el mundo, ya que llegada la hora, había de beber tanta amargura.

22. ¿Cómo es posible que haya quien pueda pensar que María, en cuyo seno se formó el cuerpo de Jesús y a cuyo lado vivió el Maestro, pudiese carecer de elevación espiritual, de pureza y santidad.

23. El que me ame, antes tendrá que amar todo lo mío, todo lo que amo Yo. (39, 52 – 54)

La sabiduría de Jesús

24. Dicen los hombres en sus libros, que Jesús estuvo entre los Escenios buscando su saber, mas quien todo lo sabía y fue antes que los mundos, nada tenía que aprender de los hombres; no podía lo divino aprender de lo humano. Donde quiera que estuve fue para enseñar. ¿Puede haber en la Tierra alguien más sabio que Dios? Cristo vino del Padre a traer a los hombres la sabiduría divina. ¿No os dió prueba de ello vuestro Maestro cuando a los doce años de edad, dejó absortos a los teólogos, a los filósofos y a los doctores de la Ley de aquel tiempo?

25. Hay quienes han atribuido a Jesús las debilidades de todos los hombres, gozando con arrojar sobre el hombre divino y sin mancha, el cieno que llevan en su corazón. Esos no me conocen.

26. Si todas las maravillas de esta Naturaleza que contempláis no son más que la materialización de pensamientos divinos, ¿No pensáis que el cuerpo de Cristo es la materialización de un pensamiento sublime de amor de vuestro Padre? Entonces Cristo os amó con el Espíritu, no con la carne. Mi verdad nunca podrá ser falseada porque ella contiene una luz y una fuerza absolutas. (146, 35 – 36)

27. En el Segundo Tiempo os di un ejemplo de como debéis esperar la hora justa para dar cumplimiento a la misión que os trajo a la Tierra.

28. Yo esperé a que mi cuerpo, aquel Jesús que contemplaron los hombres, llegase a su mejor edad para cumplir a través de él la divina misión de enseñaros el amor.

29. Cuando aquel cuerpo, el corazón y la mente habían llegado a su pleno desarrollo, mi Espíritu habló por sus labios, mi sabiduría cruzó por su mente, mi amor se posó en su corazón y fue tan perfecta la armonía entre aquel cuerpo y la divina luz que lo iluminaba, que muchas veces dije a las multitudes: “Quien conoce al hijo, conoce al Padre”.

30. Cristo tomó la verdad de Dios para enseñarla a los hombres, no vino a tomarla del mundo. Ni de los griegos, caldeos, escenios, o fenicios, de ninguno vino a tomar la luz. Ellos no conocían aún el camino del cielo y Yo vine a enseñar lo que no era conocido en la Tierra.

31. Jesús había consagrado su infancia y su juventud a la caridad y a la oración, en tanto llegaba la hora de anunciar el Reino de los Cielos, la Ley del amor y la justicia, la Doctrina de la luz y de la vida.

32. Buscad la esencia de mi palabra vertida en aquel tiempo y decidme si ella puede proceder de alguna doctrina humana o de alguna ciencia conocida entonces.

33. Yo os digo que si verdaderamente hubiese tomado sabiduría de aquellos hombres, hubiese buscado a mis discípulos entre ellos y no en los hombres rudos e ignorantes con que formé mi apostolado. (169, 62 – 68)

La incomprensión del entorno humano en Nazareth

34. Tuve que buscar el seno de un pueblo como Egipto, ya que el pueblo al que había venido, no sabía darme albergue; pero no era el único dolor que habría de sentir mi corazón.

35. Cuando volví de Egipto y fui a habitar en Nazareth, a cada paso era burlado y herido por las frases de incredulidad y envidia.

36. Hice prodigios ahí, manifesté mi caridad y mi poder y fui negado. Ni uno solo de los que de cerca conocían mi vida y mis obras, creyó en Mí.

37. De ahí que, llegada la hora de la predicación, tuve que decir al dejar Nazareth: “En verdad os digo que no hay profeta que sea creído en su patria, menester es salir de ella para que su palabra sea oída”. (299, 70 – 72)

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DAS 3. TESTAMENT Kapitel 29…Läuterung im Jenseits … THE 3. TESTAMENT Chapter 29…Purification in The Beyond

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 29…Purification dans l’Au-Delà
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 29…
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DAS 3. TESTAMENT Kapitel 29 – Offenbarungen Jesu Christi
Läuterung und Aufstieg der Geistwesen im Jenseits

Gewissensbisse, Reue und Selbstanklagen
So spricht der Herr…

1. Ich will nicht, dass sich euer Geist befleckt, noch dass er bezüglich des wahren Lebens stirbt. Darum suche Ich euch mit meiner Gerechtigkeit heim, wenn Ich euch den schädlichen Freuden und Vergnügungen hingegeben antreffe. Euer Geist muss rein zu meinem Schoße gelangen, wie er aus ihm entsprang.

2. Alle, die ihren Körper in der Erde zurücklassen und sich im Zustand der Verstörtheit von dieser Welt lösen, erwachen – wenn sie meine Gegenwart schauen, die sich im Lichte der Ewigkeit offenbart, das den Geist erleuchtet – aus ihrem tiefen Schlafe unter bitteren Tränen und in der Verzweiflung der Selbstanklagen. Solange der Schmerz im Kinde anhält, um sich von seinen Leiden zu befreien, leidet auch der Vater. (228, 7 – 8)

3. Gewissensbisse und Qualen, die vom Mangel an Wissen herrühren – Leiden, weil die Vergeistigung fehlt, um sich an jenem Leben zu erfreuen, dieses und noch mehr ist in der Sühne der Geistwesen enthalten, die befleckt oder ohne Vorbereitung zu den Schwellen des Geistigen Lebens gelangen.

4. Erkennt, dass Ich die Sünde, die Unvollkommenheiten oder die Verderbtheit der Menschen nicht als Kränkung auffassen kann, die dem Vater zugefügt wird, da Ich weiß, dass die Menschen sich das Böse selbst zufügen. (36, 56)

5. Wie lichtvoll wäre euer Leben und wie großartig und wegweisend wäre eure Wissenschaft, wenn ihr eure Nächsten lieben und den Willen eures Vaters tun würdet – wenn ihr etwas von eurer Willensfreiheit opfern und gemäß dem, was euch das Gewissen befiehlt, wirken würdet. Eure Wissenschaft würde dann beim Überschreiten der Grenzen des Materiellen das Überirdische berühren; denn bisher hat sie sich jenen Grenzen nicht einmal genähert.

6. Welche Bestürzung fühlt der Geist des Wissenschaftlers, wenn er diese Welt verlässt und schließlich der göttlichen Wahrheit gegenübersteht! Dort senkt er schamerfüllt sein Angesicht und bittet darum, dass ihm sein Hochmut vergeben werde. Er glaubte alles zu wissen und zu können, leugnete, dass etwas existiere, was jenseits seines Wissens oder seines Begreifens liege. Aber nun, da er vor dem Buch des Lebens steht, vor dem unendlichen Werk des Schöpfers, muss er seine Armseligkeit erkennen und sich in Demut hüllen vor Dem, der absolute Weisheit ist. (283, 48 – 49)

7. Fürchtet nicht, dass ihr bei der Ankunft in der Geistigen Welt an das denken müsst, was ihr auf Erden gesündigt habt. Wenn ihr euch vom Schmerz reinwaschen lasst und die Reue aus eurem Herzen hervorbricht, wenn ihr darum ringt, eure Verfehlungen wiedergutzumachen, werdet ihr würdig und rein in meine Gegenwart gelangen, und niemand, nicht einmal euer Gewissen wird es wagen, eure vergangenen Unvollkommenheiten zu erwähnen.

8. In der vollkommenen Heimat gibt es für jeden Geist einen Ort, welcher in der Zeit oder in der Ewigkeit die Ankunft seines Besitzers erwartet. Auf der Stufenleiter der Liebe, der Barmherzigkeit, des Glaubens und der Verdienste werdet ihr einer nach dem anderen in mein Reich gelangen. (81, 60 – 61)

Die ausgleichende Gerechtigkeit

9. Nur wenige Jünger habe Ich auf dieser Welt gehabt, und in noch kleinerer Zahl solche, die wie ein Bild des Göttlichen Meisters gewesen sind. Im Geistigen Tal dagegen habe Ich viele Jünger, denn dort macht man am meisten Fortschritte im Erfassen meiner Lehren. Dort ist es, wo meine Kindlein, die nach Liebe Hungernden und Dürstenden, von ihrem Meister empfangen, was die Menschheit ihnen verweigerte. Dort ist es, wo durch ihre Tugend jene erstrahlen, die wegen ihrer Demut auf der Erde unbeachtet blieben, und wo jene traurig und reuevoll weinen, die auf dieser Welt mit falschem Lichte glänzten.

10. Im Jenseits ist es, wo Ich euch empfange, wie ihr es auf der Erde nicht erhofftet, als ihr unter Tränen, aber Mich segnend, eure Schuld sühntet. Es ist nicht von Bedeutung, dass ihr während eurer Lebensreise einen Augenblick heftigen Aufbegehrens hattet. Ich werde berücksichtigen, dass ihr Tage großer Schmerzen hattet und in ihnen Ergebung bewieset und meinen Namen segnetet. Auch ihr habt, in den Grenzen eurer Kleinheit, einige Golgathas erlebt, auch wenn diese durch euren Ungehorsam verursacht worden sind.

11. Seht, durch einige Augenblicke der Treue und Liebe zu Gott erlangt ihr Lebens- und Gnadenzeiten im Jenseits. So erwidert meine Ewige Liebe die kurzfristige Liebe des Menschen. (22, 27 – 29)

12. Jede gute Tat findet ihre Belohnung, die nicht auf der Erde empfangen wird, sondern im Jenseits. Aber wie viele möchten von dieser Seligkeit schon hier auf Erden genießen, ohne zu wissen, dass der, welcher nichts für sein geistiges Leben tut, beim Eintritt in dasselbe ohne Verdienste dastehen und seine Reue dann groß sein wird. (1, 21)

13. Wen es nach Ehrungen und Lobpreisungen der Welt verlangt, mag sie hier bekommen; aber sie werden von kurzer Dauer sein und ihm am Tage seines Eintritts in die Geistige Welt nichts nützen. Wer auf Geld aus ist, mag hier seinen Lohn erhalten, denn es war das, wonach er strebte. Doch wenn die Stunde gekommen ist, in der er alles hier zurücklassen muss, um sich im Jenseits einzustellen, wird er nicht das geringste Recht haben, irgendeine Belohnung für seinen Geist zu beanspruchen, auch wenn er meint, vieles zugunsten der Wohltätigkeit getan zu haben.

14. Im Gegensatz dazu wird der, der immer Schmeicheleien und Begünstigungen abgelehnt hat, der seine Mitmenschen reinen Herzens und uneigennützig geliebt und jede materielle Belohnung zurückgewiesen hat, der damit beschäftigt war, das Gute zu säen, und dem es Freude machte, Liebeswerke zu vollbringen – dieser wird nicht an Belohnungen denken, denn er wird nicht für die eigene Befriedigung leben, sondern für die seiner Nächsten. Wie groß wird sein Friede und seine Seligkeit sein, wenn er dann im Schoße seines Herrn ist! (253, 14)

15. Ich bringe euch in dieser Zeit eine reine und vollkommene Unterweisung, weshalb Ich euch sage, dass euch am Ende eures Tagewerkes nur das zugute gehalten wird, was ihr im Leben mit wahrer Liebe getan habt; denn dies wird beweisen, dass ihr die Wahrheit kanntet. (281, 17)

16. Denkt nicht – weil ihr im Augenblick, da ihr ein gutes Werk vollbringt, den Wert desselben nicht kennt – dass ihr das Gute, das ihr tatet, niemals erfahren werdet. Ich sage euch, dass keines eurer Werke ohne Lohn bleiben wird.

17. Wenn ihr einst im Geistigen Reiche seid, werdet ihr erkennen, wie oftmals ein kleines Werk, dem Anschein nach von geringer Bedeutung, der Beginn einer Kette von Wohltaten war – einer Kette, die andere immer länger machten, die aber den, der sie begann, für immer mit Genugtuung erfüllen wird. (292, 23 – 24)

18. Ich inspiriere euch dazu, Verdienste zu erwerben; aber es soll euch dabei nicht der egoistische Wunsch nach der eigenen Rettung bewegen, sondern ihr sollt eure Werke im Gedanken an eure Mitmenschen tun, im Gedanken an die kommenden Generationen, deren Jubel sehr groß sein wird, wenn sie den Weg durch die “Ersten” geebnet antreffen. Dann wird euer Glück grenzenlos sein, weil die Freude und der Friede eurer Geschwister auch euren Geist erreicht.

19. Wie anders ist es bei jenen, die nur nach ihrer eigenen Rettung und ihrer Seligkeit trachten; denn wenn sie zu dem Ort gelangen, den sie sich durch ihre Werke erwirkten, können sie keinen Augenblick Friede oder Freude haben, wenn sie jene betrachten, die sie zurückgelassen haben und die die schwere Last ihrer Leiden ertragen.

20. Wahrlich, Ich sage euch, die wahren Jünger dieser Lehre werden gerecht und rein sein in ihren Werken, wie ihr Geist, der mein eigenes Licht ist. (290, 76 – 77)

21. Wenn ihr demütig seid, wird sich euer geistiger Reichtum mehren in dem Leben, das euch erwartet. Dann werdet ihr den Frieden haben, der euch die schönste Empfindung eures Daseins beschert. Und in eurem Geist wird die Sehnsucht geboren, dem Vater zu dienen, indem ihr ein treuer Hüter alles von Mir Geschaffenen und ein Trost für den Leidenden und Frieden für den Friedlosen seid. (260, 29)

Der Aufstieg der Geistwesen in das Reich Gottes

22. Dies ist die “Dritte Zeit”, in der euer Geist schon auf Erden damit beginnen kann, von sehr hohen Lebensebenen und sehr großen Erkenntnissen zu träumen. Denn wer von dieser Welt scheidet und in seinem Geist bereits die Erkenntnis dessen mitnimmt, was er vorfinden wird, und die Entfaltung seiner Geistesgaben, der wird viele Welten durchqueren, ohne in ihnen zu verweilen, bis er zu jener gelangt, auf der zu wohnen ihm aufgrund seiner Verdienste zukommt.

23. Er wird sich völlig seines geistigen Zustandes bewusst sein, wird seine Aufgabe durchzuführen verstehen, wo immer er sich auch befindet. Er wird die Sprache der Liebe, der Harmonie und der Gerechtigkeit verstehen und wird sich mit der Klarheit der geistigen Sprache, welche der Gedanke ist, mitzuteilen vermögen. Es wird für ihn keine Klippen, Verstörtheit noch Tränen geben, und er wird immer mehr die unermessliche Wonne erfahren, sich den Heimstätten zu nähern, die ihm gehören, weil sie ihm als ewiges Erbe zukommen. (294, 55)

24. Auf der göttlichen Himmelsleiter gibt es eine unendliche Zahl von Wesen, deren geistige Vervollkommnung ihnen erlaubt, gemäß dem Entwicklungsgrade, den sie erreicht haben, verschiedene Stufen einzunehmen. Euer Geist wurde mit passenden Eigenschaften geschaffen, um sich auf dieser Stufenleiter der Vervollkommnung zu entwickeln und bis zu dem in den hohen Ratschlüssen des Schöpfers festgesetzten Ziele zu gelangen.

25. Die Bestimmung jener Geistwesen kennt ihr nicht, doch Ich sage euch, dass sie vollkommen ist wie alles von Mir Geschaffene.

26. Noch immer begreift ihr nicht die Gaben, die euch der Vater schenkte. Doch seid unbesorgt, denn später werdet ihr euch ihrer bewusst werden und erleben, wie sie sich voll offenbaren.

27. Die unendliche Zahl von Geistwesen, die wie ihr, unterschiedliche Lebensebenen bewohnen, sind unter sich vereint durch eine höhere Macht, welche die der Liebe ist. Sie wurden für den Kampf, für ihre Höherentwicklung, nicht für den Stillstand geschaffen. Diejenigen, die meine Gebote erfüllt haben, wurden groß in der Göttlichen Liebe.

28. Ich erinnere euch jedoch daran, dass selbst dann, wenn euer Geist Größe, Macht und Weisheit erreicht hat, er nicht allmächtig werden wird, da seine Eigenschaften nicht unendlich sind, wie sie es in Gott sind. Dennoch werden sie ausreichen, um euch auf dem geraden Weg, den euch vom ersten Augenblick an die Liebe eures Schöpfers vorgezeichnet hat, zum Gipfel eurer Vollendung zu bringen. (32, 34 – 37)

29. Sieben geistige Entwicklungsabschnitte muss euer Geist zurücklegen, um seine Vollkommenheit zu erreichen. Heute, da ihr noch auf Erden lebt, wisst ihr nicht, auf welcher Stufe der Himmelsleiter ihr euch befindet.

30. Obwohl Ich die Antwort auf diese Frage eures Geistes weiß, darf Ich sie euch derzeit nicht sagen. (133, 59 – 60)

31. Jede Sprosse, jede Stufe, jede Lebensebene bietet dem Geist ein größeres Licht und eine vollkommenere Seligkeit. Aber der höchste Friede, das vollkommene Glück des Geistes ist jenseits aller vorübergehenden Aufenthaltsorte.

32. Wie viele Male werdet ihr meinen, das vollkommene Glück im Schoße Gottes im voraus zu fühlen, ohne euch bewusst zu sein, dass jenes Glück kaum ein Vorgeschmack der nachfolgenden Welt ist, wohin ihr nach diesem Leben ziehen müsst. (296, 49 – 50)

33. Wie viele träumen vom Sterben in der Erwartung, dass dieser Augenblick sie zu Mir bringt, damit sie Mich dann ewiglich im Himmel anbeten, ohne zu wissen, dass der Weg unendlich weiter ist, als sie geglaubt haben. Um auch nur eine Stufe der Himmelsleiter, die euch zu Mir führen wird, höher zu steigen, muss man das menschliche Leben in rechter Weise gelebt haben. Die Unwissenheit ist schuld daran, dass viele den Sinngehalt meiner Lehren falsch auffassen. (164, 30)

34. Durch den Menschen wurden die Kräfte der Zerstörung entfesselt. Der Krieg hat seinen Samen in alle Herzen gesät. Wie viel Schmerz hat die Menschheit erfahren! Wie viel Verlassenheit, Elend, Verwaistheit und Trauer hat er auf seiner Bahn zurückgelassen! Meint ihr, dass die Geistwesen jener, die im Kampf gefallen sind, zugrundegegangen sind oder dass jener Teil des Lebens, die Ewigkeit, die im Menschen wohnt, nicht mehr existiert?

35. Nein, Volk: der Geist überlebt den Krieg und den Tod. Dieser Teil meines eigenen Geistes hat sich von den Feldern des Schmerzes erhoben und sucht auf meinem Wege einen neuen Horizont, um weiterhin zu leben, sich zu entfalten und zu entwickeln. (262, 26 – 27)

36. Ich habe euch die Erde gegeben, damit ihr sie alle gleichermaßen besitzt, damit ihr in Frieden lebt und sie als zeitweiliges Heim verwendet, in welchem ihr eure Fähigkeiten entfaltet und euren Geist vorbereitet, um zu seiner neuen Heimstatt aufzusteigen.

37. Ich habe euch gesagt: “Im Hause des Herrn gibt es viele Wohnungen.” Ihr werdet sie in dem Maße kennen lernen, in dem ihr euch erhebt. Jede davon wird euch in ansteigendem Grade Mir näher bringen, und sie werden von euch, euren Werken entsprechend, erreicht werden, denn alles ist einer göttlichen Ordnung und Gerechtigkeit unterstellt.

38. Niemand wird euren Übergang von einer Lebensebene zur anderen verhindern können, und am Ende einer jeden von ihnen wird Jubel und Festlichkeit in eurem Geiste und auch in meinem sein.

39. So bereite Ich euch vor, damit ihr wisst, dass der Weg, den ihr zurücklegen müsst, lang ist, und ihr euch nicht mit euren ersten Werken zufrieden gebt, in der Meinung, dass sie euch schon die Tür zu jenen Heimstätten öffnen werden.

40. Doch Ich sage euch auch dies, dass es schön und genugtuend für einen Geist ist, ans Ende eines Entwicklungsabschnittes zu gelangen und innezuhalten, um auf den zurückgelegten Weg mit seinen großen Kämpfen, seinen Tagen der Bitternis und seinen Stunden des Friedens zurückzublicken, nachdem er die zahllosen Hindernisse überwunden hat.

41. Schließlich der Triumph, die Belohnung und die Gerechtigkeit, die um euch her erstrahlen, und der Geist eures Vaters – gegenwärtig, herrlich, den Sohn segnend und ihn in seinem Schoße ruhen lassend, bis er für seine nächste Lebensstufe vorbereitet ist. So geht er von einer zur andern, bis er schließlich zur höchsten Erfüllung gelangt, um ewig bei Mir zu wohnen. (315, 34 – 36)

42. Der Geistfunke, der den Menschen seinem Schöpfer ähnlich macht, wird sich immer mehr der unendlichen Flamme nähern, aus der er entsprang, und jener Funke wird ein leuchtendes Wesen sein – bewusst, strahlend vor Liebe, voll Wissen und Kraft. Jenes Wesen erfreut sich des Zustandes der Vollkommenheit, in welchem nicht der geringste Schmerz oder die kleinste Not existiert, in welchem die vollkommene und wahre Seligkeit herrscht.

43. Wenn dies nicht das Ziel eures Geistes wäre – wahrlich, Ich sage euch, Ich hätte euch meine Lehre nicht durch so viele Unterweisungen bekannt gemacht, denn dann wäre das Gesetz der “Ersten Zeit” für euch ausreichend gewesen, um in Frieden auf Erden zu leben.

44. Aber wenn ihr bedenkt, dass Ich unter den Menschen lebte und ihnen eine unendlich bessere Welt jenseits dieses Lebens verhieß, und wenn ihr euch überdies daran erinnert, dass Ich in einer anderen Zeit wiederzukommen versprach, um weiterhin zu euch zu sprechen und alles zu erklären, was ihr nicht verstanden hattet, so werdet ihr zu dem Schluss kommen, dass die geistige Bestimmung des Menschen höher, viel höher ist als alles, was ihr erwarten könnt, und dass die verheißene Seligkeit unendlich viel größer ist, als was ihr ahnen oder euch vorstellen könnt. (277,48-49)

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flagge en  Chapter 29… Purification and Ascension of the Spirits in The Beyond

THE THIRD TESTAMENT Chapter 29 – Revelations of Jesus Christ
Purification and Ascension of the Spirits in The Beyond

Remorse, Repentance, and Self Incrimination
Thus saith the Lord…

1. I do not wish that your spirit be stained, nor that you die to the true life, that is why I touch you with My justice when I find you indulging in unhealthy enjoyments and pleasures. Your spirit must arrive clean to My bosom, the way it was when it left it.

2. All who leave a body in the bowels of the earth and leave this world in a state of confusion, upon beholding My presence manifested in the light of the infinite that illuminates the consciences, awaken from their profound sleep, weeping and with desperate remorse. While the pain of the child freeing itself from its sorrows continues, the Father also suffers. (228, 7 – 8)

3. Remorse and torture from lack of wisdom, and suffering for lack of the spirituality necessary to enjoy that life, these and more are present in the expiation of the spirits that come stained or without preparation to the threshold of the spiritual life.

4. Do you see how I cannot take sin, imperfections, or the perversity of men as offenses against the Father, knowing that the evil done by men is to themselves? (36, 56)

5. How luminous would your lives be, and how great the advance of your sciences if you loved your neighbors and did the will of your Father, if you would sacrifice something of your free will and work in accord with the dictates of your conscience. Your science would then touch the superhuman upon surpassing the limits of the material world, for as of this moment it has not yet approached those limits.

6. What surprise the spirit of the scientist feels when it abandons this world and comes to present itself before the Divine truth. There He bows his head in shame, praying that his pride be forgiven! He believed He knew all and could do all, and denied the existence of anything beyond his knowledge or comprehension; however, upon finding himself in front of the Book of Life, before the infinite work of the Creator, He must recognize his smallness and cover himself in humility before He who is absolute wisdom. (283, 48 – 49)

7. Do not fear, thinking of all your earthly sins, to come to the spiritual valley. If you allow the pain to cleanse you, that repentance surge forth in your heart, and if you struggle to repair your faults, you will arrive clean and worthy before My presence, and none, not even your conscience, shall dare to mention your past imperfections.

8. In the perfect mansion there is for each spirit, a place that waits in time, or in eternity, the arrival of its possessor. One by one, you shall come to My Kingdom on the ladder of love, charity, faith, and merit. (81,60- 61)

Compensating Justice

9. Few disciples I have had in this world and even less in number the ones who have been like the image of the Divine Master. In the spiritual realm I have many disciples, for that is where there is more advancement within the study of My teachings. That is where My beginners, those who thirst and hunger for love, receive from their Master what mankind denied them. That is where those who were ignored on earth, on account of their humility, glow because of their virtue, and where those who glowed with false enlightenment in this world weep with sadness and repentance.

10. In the hereafter, is where I welcome you in a manner that you did not expect on earth, when you restitute tearfully but praising Me. It does not matter that along your journey you had a moment of desperation. I will take into account that you had days of great distress and that in them you demonstrated resignation and you blessed My Name. You too in your smallness have experienced some Calvaries, although these were caused by your disobedience.

11. Behold, that for a few moments of fidelity and love for God, you obtain times of life and grace in the hereafter. In that way My eternal love responds to the temporary love of man. (22, 27 – 29)

12. Every good deed will have its reward, which will not be received on earth, but in the Beyond. But how many of you would like to enjoy that glory here on earth, unaware that He who does not work toward his spiritual life, will be without merits on entering it, and his repentance will be great. (1, 21)

13. He who goes about seeking the honors and praise of the world, shall have them here, but they will be of short duration and will serve him for nothing the day of his entry to the spiritual world. He who seeks money, shall have his reward here, for that was what He sought; but when the time comes to leave it all here, to present himself in the Beyond, He will have no right to claim compensation for his spirit, though He may believe He has done much for charity.

14. In contrast, He who has always renounced the praise and favors, and who has renounced all material prizes, being busy sowing goodness, and who enjoys performing charity, is not thinking of prizes because He does not live for his own satisfaction, but for that of his fellow men. How great will be his peace and happiness when He is in the bosom of his Lord. (253, 14)

15. During this period I have come to bring you a teaching that is pure and perfect. Thus, I say to you that at the end of your journey, only the true deeds of love that you practiced will be accepted, because it will demonstrate that you knew the truth.

16. Although you might not know the value of a good deed while doing it, do not think that you will never become aware of the good you have done. I say to you that each one of your works will be rewarded.

17. You shall see when you are in the Spiritual Kingdom how many times a small act, in appearance of little importance, has been the beginning of a chain of benefits, a chain that others went on lengthening, but which ends up always to the satisfaction of He who initiated it. (292, 23 – 24)

18. I inspire you to earn merit, not for you to be moved by selfish interest in your own salvation, but for you to act thinking of your brothers, and in generations yet to come whose pleasure will be great when they find the road prepared by those who went first. Then your happiness will be infinite, for the gladness and peace of your brothers shall reach your own spirits.

19. How different from those who seek only their own salvation and happiness, for they, on arriving to the place they have prepared by their works, cannot have an instant of peace or happiness contemplating those who remain behind bearing the heavy burden of their suffering.

20. Truly I tell you that the true disciples of this Doctrine practice deeds of love that are just and pure, as is their conscience, which is My own light. (290, 76 – 77)

21. If you behave with humility, your spiritual wealth will grow in the life that awaits you. Then you shall have peace that gives you the most beautiful sensation of your existence, and in your spirit the desire to serve the Father by being a faithful guardian of all created by Me, and by being a consolation for those who suffer, and peace for those who feel no tranquility. (260, 29)

The Ascension of Spirits to the Kingdom of God

22. This is the Third Era, in which your spirit, from the earth, may begin to dream of great knowledge and higher dwelling places, for He who upon departing this world bears in his spirit the knowledge of what He will find, and the development of his spiritual gifts, shall pass through many worlds without stopping in them until arriving to that which, through his merits, it corresponds to him to inhabit.

23. He shall be plainly conscious of his spiritual state, know how to carry out his mission wherever He finds himself, know the language of love, harmony, and justice, and know how to communicate with the purity of spiritual language that is thought. There shall be no dangerous obstacles, confusion, nor mourning, and He shall begin to live the supreme pleasure of coming closer to the mansions that belong to him because they belong to the eternal inheritance. (294, 55)

24. On the Divine ladder there is an infinite number of beings whose spiritual perfection allows them to occupy different steps according to the grade of evolution which they have reached. Your spirits were created with sufficient attributes to evolve along that ladder of perfection and to reach a certain level of evolution, according to the Divine designs of the Creator.

25. You do not know the destiny of those spirits, but I say to you that it is perfect like everything created by me.

26. You still do not understand the gifts that the Father gave to you, but do not fear, because later you will become aware of them and will see them fully manifested.

27. The infinite number of spirits which, like yours, reside in different dwellings, find themselves united by a superior force, which is that of love. They were created for struggle, for their elevation, not for immobility. Those who have obeyed My mandates have come to be great in Divine Love.

28. Nevertheless, I remind you that even though your spirits may have reached greatness, power, and wisdom, they will not come to be omnipotent since their attributes are not infinite as they are in God. However, they will suffice to take you to the peak of your perfection along the straight path which the love of your Creator traced for you from the first instant. (32, 34 – 37)

29. Your spirit shall have to pass seven spiritual stages to reach its perfection. Today, while living on the earth, you do not know on what step of the ladder you find yourselves.

30. Although I know the answer to that question from your spirit, I must not tell you the answer now.

31. Each stair, each rung, each mansion, offers greater light and more perfect joy to the spirit; but supreme peace, and the perfect happiness of the spirit, are beyond the fleeting dwellings of the spirits.

32. How many times will you believe you feel perfect happiness within the bosom of God, not realizing that this happiness is merely the promise of the next world, to which you will pass after this life. (296, 49 – 50)

33. How many there are who dream of dying, with the hope that it will be the moment when they arrive before Me to adore Me eternally in heaven, not realizing that the road is infinitely longer than they have been able to believe. To ascend one rung on the ladder that leads to Me, it is necessary to have known how to live a human life. Ignorance is what causes many to confuse the essence of My lessons. (164, 30)

34. Because of man, the elements of destruction have been unleashed, and war has sown its seed in every heart. Oh, how much pain humanity has felt! How much desolation, misery, abandonment, and mourning they have left in their path! Do you believe that the spirits of those who have fallen in the battle perished? Or that the part of life, of eternity, that inhabits men has ceased to exist?

35. No, people, the spirit survives war and death. That part of My own Spirit rises from the fields of pain, and seeks on My road a new horizon to continue living, developing, and evolving. (262, 26 – 27)

36. I have given the earth to you to possess equally, to live on in peace, and take as a temporal home in which you will develop your gifts and prepare your spirit to ascend to its new dwelling place.

37. I said to you: “In the house of the Lord there are many mansions.” You will know them as you ascend. Each ascending grade will bring you closer to Me, and will be reached by you according to your works, for all is subject to a Divine order and justice.

38. No one may impede your passing from one step to the next, and at the end of each one of them, there will be rejoicing and celebration in your spirit, and also in Mine.

39. In this way I prepare you to know that the road that you must take is long; do not be satisfied with your first works, believing they will open the gates to those mansions.

40. Also, I tell you, it is beautiful and satisfying for a spirit to come to the end of a stage, and stop to look back at the road already traveled, its great struggles, its days of bitterness, and the hours of peace after overcoming the numerous obstacles.

41. And, finally, the triumph, the compensation and justice glowing around you, and the spirit of your Father, present and glorious, blessing his son, bringing him to rest in his bosom while He is being prepared for the next step, and thus passing from one to the other until finally you arrive at the highest fulfillment: to reside eternally in Me. (315, 34 – 36)

42. The spark that makes man similar to his Creator shall come ever closer to the infinite flame from which it sprang, and that flash of light shall be a luminous, conscientious being vibrant with love, full of wisdom and strength. That being shall enjoy the state of perfection in which there is not even the smallest pain or most minor misery, but perfect and true happiness.

43. If this were not the destiny of your spirit, truly I tell you that I would never have given you to know My Doctrine through so many lessons, for the Law of the First Era would have been sufficient for you to live in peace on earth.

44. Yet, if you meditate on the fact that I came to live among men and promised them an infinitely better world beyond this life, and if additionally you remember that I promised to return in another Era to continue speaking, and to explain to you all that you did not understand, you will finally understand that the spiritual destination of men, is much, much higher than you are able to imagine, and that the happiness promised is infinitely greater than you can imagine or foresee. (277, 48 – 49)

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flagge fr  Chapitre 29… Purification et ascension des esprits vers l’Au-Delà

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 29 – Révélations de Jésus-Christ
Purification et ascension des esprits dans l’Au-Delà

Remords, repentir et auto incrimination
Cela dit le Seigneur…

1. Je ne souhaite pas que votre esprit se tache ni qu’il trouve la mort à la vie véritable. C’est pour cela que je vous touche de ma justice lorsque je vous trouve abandonnés aux jouissances et aux plaisirs déments. Votre esprit doit arriver en Mon sein aussi propre qu’il en sortit.

2. Tous ceux qui laissent un corps dans les entrailles de la Terre et se détachent de ce monde en état de confusion, en contemplant ma présence manifestée dans la lumière de l’infini qui illumine les consciences, se réveillent de leur profond sommeil au milieu de pleurs et de la désespérance du remords. Et tandis que la douleur du fils pour se libérer de ses peines se fait sentir, le Père, lui aussi, souffre. (228, 7-8)

3. Remords et tortures qui proviennent du manque de connaissances, souffrance par manque de spiritualité pour jouir de cette vie, ceci et bien plus encore existent dans l’expiation des esprits qui arrivent tachés ou sans aucune préparation aux seuils de la vie spirituelle.

4. Voyez comme je ne puis considérer le péché, les imperfections ou la perversité des hommes, comme une offense à l’adresse du Père, en sachant que les hommes ne se font de mal qu’à eux-mêmes. (36, 56)

5. Comme votre vie serait lumineuse et combien grande et avancée serait votre science si vous aimiez vos semblables et accomplissiez la volonté de votre Père, si vous sacrifiiez quelque chose de votre libre-arbitre et oeuvriez en accord avec ce que vous dicte la conscience. Votre science alors toucherait le surhumain en dépassant les limites du matériel, parce que jusqu’à présent elle ne s’est pas même approchée de ces limites.

6. Quelle est la surprise que ressent l’esprit du scientifique quand il abandonne ce monde et arrive pour se présenter à la vérité divine. Là, honteux, il incline son visage en implorant que son orgueil lui soit pardonné! Il croyait tout savoir, il croyait tout pouvoir, et niait qu’existât quelque chose qui dépassât sa connaissance ou sa compréhension; mais en se trouvant face au Livre de la Vie, devant l’OEuvre infinie du Créateur, il doit reconnaître sa petitesse et s’armer d’humilité devant la présence de Celui qui est la sagesse absolue. (283, 48-49)

7. N’ayez crainte d’arriver à la vallée spirituelle en pensant à tous les péchés que vous avez commis sur la Terre; si vous acceptez que la douleur vous lave, que le repentir jaillisse du coeur, si vous luttez pour réparer vos fautes, vous arriverez dignes et propres devant ma présence et personne, ni même votre conscience, n’osera faire mention de vos imperfections passées.

8. Dans la demeure parfaite, il existe une place pour chaque esprit qui attend, dans le temps ou dans l’éternité, l’arrivée de son possesseur. Un par un vous arriverez à mon Royaume par l’échelle de l’amour, de la charité, de la foi et des mérites. (81, 60-61)

La justice compensatrice

9. J’ai eu peu de disciples en ce monde et ceux qui ont été à l’image du Divin Maître se trouvaient en plus petit nombre encore. C’est dans la vallée spirituelle que j’ai beaucoup de disciples, parce que cet endroit connaît le plus grand progrès quant à l’étude de mes enseignements. C’est là que mes petits enfants, les assoiffés et les affamés d’amour, reçoivent de leur Maître ce que l’humanité leur refusa. C’est là que brillent, par leur vertu, ceux qui en raison de leur humilité furent ignorés sur la Terre. C’est là aussi que pleurent, tristes et repentis, ceux qui resplendirent d’une fausse lumière en ce monde.

10. C’est dans l’au-delà que je vous reçois comme vous ne l’attendiez pas sur la Terre, lorsque vous vous rendiez en pleurant mais en me bénissant. Peu importe que tout au long de votre étape vous ayez eu un instant de désespérance, Moi je prendrai en considération que vous connûtes des jours d’intenses souffrances et que, dans ces moments, vous fîtes preuve de résignation et vous bénîtes Mon Nom. Vous aussi, dans votre petitesse, avez parcouru certains calvaires, même si ceux-ci ont été causés par votre désobéissance.

11. Et voilà que, pour quelques instants de fidélité et d’amour pour Dieu, vous obtenez des temps de vie et de grâce dans l’au-delà. C’est de cette manière que mon amour éternel répond à l’amour temporel de l’homme. (22, 27-29)

12. Toute bonne action aura sa récompense, celle qui ne sera pas reçue sur la Terre le sera dans l’Au- Delà. Mais combien d’entre vous souhaiteraient-ils jouir de cette gloire dans ce monde, sans savoir que celui qui ne travaille pas à sa vie spirituelle, se trouvera sans mérite lorsqu’il entrera en elle, et que son repentir sera énorme. (1, 21)

13. Celui qui s’en va rechercher les honneurs et les éloges du monde les aura; mais ils seront de courte durée et ne lui serviront en rien au jour de son entrée dans le monde spirituel; celui qui est à la recherche de l’argent aura, ici, sa rétribution, parce qu’ainsi fut son désir; mais, une fois venue l’heure de tout laisser pour se présenter dans l’Au-Delà, il n’aura pas le moindre droit de réclamer une quelconque compensation pour son esprit, bien qu’il croie avoir beaucoup oeuvré en faveur de la charité.

14. En revanche, celui qui a toujours renoncé aux flatteries et aux faveurs, celui qui a renoncé à toute récompense matérielle, occupé à semer le bien et se réjouissant de faire preuve de charité, celui-là ne pensera pas à des récompenses parce qu’il ne vivra pas pour sa propre satisfaction mais pour celle de ses semblables. Combien grande seront sa paix et sa félicité lorsqu’il sera dans le giron de son Seigneur! (253, 14)

15. En ce temps, je viens pour vous offrir un enseignement limpide et parfait. Je vous dis donc qu’au terme de votre étape, seulement ce que vous aurez fait dans la vie avec un amour véritable vous sera pris en considération, parce que cela démontrera que vous connûtes la vérité.

16. Ce n’est pas parce que vous ignorez à l’instant même de faire une bonne oeuvre la valeur qu’elle a, que vous penseriez que jamais vous ne saurez le bien que vous avez fait. Moi je vous dis qu’aucune de vos oeuvres ne demeurera sans récompense.

17. Vous verrez lorsque vous serez au Royaume spirituel, comme souvent une petite action, en apparence de peu d’importance, fut à l’origine d’une chaîne de bienfaits, chaîne que d’autres s’en iront prolonger et qui comblera toujours de satisfaction celui qui la commença. (292, 23-24)

18. Je vous inspire pour que vous gagniez vos mérites, mais pas pour que vous meuve l’intérêt égoïste de votre salut mais pour que vous réalisiez vos actions en pensant à vos frères, en pensant aux générations à venir, qui éprouveront une très grande joie en trouvant le chemin préparé par les premiers. Alors votre bonheur sera infini, parce que l’allégresse et la paix de vos frères parviendront jusqu’à votre esprit.

19. Quelle différence avec ceux qui ne recherchent que leur propre salut et leur bonheur parce qu’eux, en arrivant à la place qu’ils se forgèrent par leurs actes, ne peuvent avoir un instant de paix ni de joie lorsqu’ils contemplent ceux qui restèrent en arrière, en supportant le lourd fardeau de leurs souffrances.

20. En vérité je vous le dis, les véritables disciples de cette Doctrine seront justes et propres dans leurs actes, tout comme l’est leur conscience qui est ma propre lumière. (290, 76-77)

21. Si vous vous comportez avec humilité, votre capital spirituel augmentera dans la vie qui vous attend. Alors vous obtiendrez la paix qui vous donnera la plus belle sensation de votre existence. Et, en votre esprit, naîtra le désir ardent de servir le Père, en étant un fidèle gardien de tout ce que j’ai créé, en étant un soulagement pour celui qui souffre et paix pour celui qui n’a de tranquillité. (260, 29)

L’ascension des esprits vers le Royaume de Dieu

22. Ceci est le Troisième Temps, durant lequel votre esprit, depuis la Terre, peut commencer à rêver de demeures très élevées et de profondes connaissances, parce que celui qui s’en va de ce monde en gardant à l’esprit la connaissance de ce qu’il va rencontrer et le développement de ses dons spirituels, celui-là passera par de nombreux mondes sans s’y arrêter, jusqu’à arriver à celui qui, en fonction de ses mérites, lui correspondra d’habiter.

23. Il sera pleinement conscient de son état spirituel, saura accomplir sa mission partout où il se trouve, connaîtra le langage de l’amour, de l’harmonie et de la justice, et saura communiquer avec la pureté du langage spirituel qu’est la pensée. Il ne rencontrera pas d’écueils, de trouble, ou de pleurs, et commencera à vivre le suprême bonheur de s’approcher des demeures qui lui appartiennent, parce que celles-ci lui correspondent en tant qu’héritage éternel. (294, 55)

24. Il y a, sur l’échelle divine, un nombre infini d’êtres, dont la perfection spirituelle leur permet d’occuper différents échelons selon le degré d’évolution qu’ils ont atteint. Votre esprit fut créé avec des attributs adéquats pour évoluer sur cette échelle de perfection et atteindre un certain niveau en accord avec les desseins élevés du Créateur.

25. Vous ne connaissez pas le destin de ces esprits, mais Moi je vous affirme qu’il est parfait, à l’instar de tout ce que j’ai créé.

26. Vous ne comprenez pas encore les dons que le Père vous a donnés, mais n’ayez crainte parce que vous vous en rendrez compte plus tard, et les verrez se manifester dans leur plénitude.

27. Le nombre infini d’esprits qui, comme le vôtre, habitent des demeures différentes, sont unis entre eux par une force supérieure qui est celle de l’amour. Ils furent créés pour la lutte, pour leur élévation, et non pour rester immobiles. Ceux qui ont accompli mes principes ont réussi à être grands dans l’amour divin.

28. Néanmoins je vous rappelle que, même en ayant atteint grandeur, pouvoir et sagesse, votre esprit n’arrivera pas à être tout-puissant, puisque ses attributs ne sont pas infinis, comme ils le sont en Dieu. Cependant, ils vous suffiront pour vous emmener au sommet de votre perfection par le droit chemin que l’amour de votre Créateur vous traça depuis le premier instant. (32, 34-37)

29. Votre esprit devra parcourir sept étapes spirituelles pour atteindre sa perfection. Aujourd’hui, vous vivez sur la Terre, et vous ignorez sur quel échelon de l’échelle vous vous trouvez.

30. Connaissant la réponse à cette question de votre esprit, je ne dois pas vous la révéler pour l’instant.

31. Chaque échelle, chaque échelon, chaque demeure offre à l’esprit une plus grande lumière et un plaisir plus parfait, mais la paix suprême, le parfait bonheur de l’esprit est bien au- delà de toutes les demeures éphémères des esprits.

32. Souvent vous croirez pressentir le parfait bonheur dans le giron de Dieu, sans vous rendre compte que ce bonheur n’est à peine que la promesse du monde immédiat dans lequel vous devrez passer après cette vie. (296, 49-50)

33. Nombreux sont ceux qui rêvent de mourir, en espérant que ce moment soit aussi celui de leur arrivée devant Moi pour m’adorer éternellement dans le Ciel, sans savoir que le chemin est infiniment plus long que ce qu’ils ont pu croire. Pour gravir un échelon de l’échelle qui vous mènera à Moi, il est indispensable d’avoir su vivre la vie humaine. L’ignorance est la responsable de ce que beaucoup confondent l’essence de mes leçons. (164, 30)

34. Les éléments de destruction se sont déchaînés à cause de l’homme. La guerre a planté sa semence dans tous les coeurs. L’humanité a ressenti tant de douleur! Combien de désolation, de misère, d’orphelins et de deuil a-t-elle laissé sur son chemin! Croyez-vous que soit mort l’esprit de ceux qui sont tombés à la guerre, ou que la partie de la vie, l’éternité, qui habite en l’homme, n’existe plus ?

35. Non, mon peuple! L’esprit survit à la guerre et à la mort! Cette partie de mon même Esprit s’est relevée des champs de douleur et recherche, sur mon chemin, un nouvel horizon pour continuer de vivre, de se développer et d’évoluer. (262, 26-27)

36. Je vous ai donné la Terre afin que tous, vous la possédiez d’égale manière, pour que vous viviez en paix et que vous la considériez comme un foyer temporel, dans lequel vous développeriez vos dons, et pour que vous prépariez votre esprit afin qu’il s’élève à sa nouvelle demeure.

37. Je vous ai déclaré : «la maison du Seigneur compte de très nombreuses demeures»; vous autres les connaîtrez au fur et à mesure que vous irez en vous élevant. Chacune au niveau ascendant vous rapprochera de Moi et vous les atteindrez en fonction de vos actes, parce que tout est sujet à une justice et un ordre divins.

38. Personne ne pourra empêcher votre pas d’une échelle à l’autre et, au bout de chacune d’elles il y aura réjouissance et fête en votre esprit, et aussi en le Mien.

39. Je vous prépare ainsi pour que vous sachiez que le chemin que vous devez parcourir est long et que vous ne vous satisfassiez pas de vos premières actions, en croyant qu’elles vous ouvriront la porte de ces demeures.

40. Je vous dis aussi que, pour un esprit, il est merveilleux et satisfaisant d’arriver au bout d’une étape et de s’arrêter pour regarder en arrière le chemin parcouru, avec ses grandes luttes, ses jours d’amertume et ses heures de paix, après avoir vaincu d’innombrables obstacles.

41. Et, finalement, le triomphe, la compensation et la justice resplendissant autour de vous, et l’Esprit de votre Père présent, glorieux, bénissant son enfant, le faisant se reposer en son giron, tandis qu’il est préparé pour son échelle suivante et ainsi de suite, passant de l’une à l’autre jusqu’à parvenir au plus grand achèvement à la fin, pour demeurer éternellement en Moi. (315, 34-36)

42. L’étincelle qui fait ressembler l’homme à son Créateur se rapprochera de la flamme infinie d’où elle jaillit, et cette lueur sera un être lumineux, conscient, vibrant d’amour, plein de savoir et de force. Cet être va jouir de l’état de perfection, dans lequel n’existe pas la moindre douleur ou la plus petite misère, où règne le bonheur parfait et véritable.

43. Si ceci n’était pas le destin de votre esprit, en vérité je vous le dis, jamais je ne vous aurais fait connaître ma Doctrine au travers de tant de leçons, parce que la Loi du Premier Temps vous aurait suffi pour que vous viviez en paix sur la Terre.

44. Mais si vous méditez que Moi je vins habiter avec les hommes pour leur promettre un monde infiniment meilleur au-delà de cette vie, et si en plus vous vous rappelez que je fis la promesse de revenir en un autre temps pour continuer à vous parler et pour vous expliquer tout ce que vous n’auriez pas compris, vous finirez par comprendre que le destin spirituel des hommes est de loin beaucoup plus élevé que tout ce que vous pouvez imaginer, et que le bonheur promis est infiniment plus grand que tout ce que vous pouvez pressentir ou penser. (277, 48-49)

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flagge es  Capítulo 29… Purificación y ascensión de los Espíritus en el Más Allá

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 29 – Revelaciones de Jesucristo
Purificación y ascensión de los Espíritus en el Más Allá

Remordimientos, arrepentimiento y autoincriminación
Esto dice el Señor…

1. Yo no quiero que se manche vuestro espíritu ni que encuentre la muerte a la vida verdadera. Por eso os toco con mi justicia cuando os encuentro entregados a los goces y placeres insanos. Vuestro espíritu ha de llegar limpio a mi seno, como salió de él.

2. Todos los que dejan un cuerpo en las entrañas de la Tierra y se desprenden de este mundo en estado de confusión, al contemplar mi presencia, manifestada en la luz del infinito que ilumina las conciencias, despiertan de su profundo sueño, en medio del llanto y de la desesperación del remordimiento. Mientras dura el dolor en el hijo para librarse de sus penas, también sufre el Padre. (228, 7 – 8)

3. Remordimientos y torturas que provienen de la falta de saber, sufrimiento por carecer de espiritualidad para disfrutar aquella vida, esto y más existe en la expiación de los espíritus que llegan manchados o sin preparación a los umbrales de la vida espiritual.

4. Ved cómo el pecado, las imperfecciones o la perversidad de los hombres, no puedo tomarlos como una ofensa hecha al Padre, sabiendo que el mal se lo hacen los hombres a sí mismos. (36, 56)

5. Cuán luminosa sería vuestra vida y cuán grande y adelantada vuestra ciencia si amaseis a vuestros semejantes e hicieseis la voluntad de vuestro Padre, si sacrificaseis algo de vuestro libre albedrío y obraseis de acuerdo con lo que os dicta la conciencia. Vuestra ciencia entonces tocaría lo sobrehumano al traspasar los límites de lo material, porque hasta ahora ni siquiera se ha acercado a esos límites.

6. Qué sorpresa siente el espíritu del científico cuando abandona este mundo y llega a presentarse ante la verdad divina. ¡Ahí inclina avergonzado su faz, rogando que su orgullo le sea perdonado! Creía saberlo y poderlo todo, negaba que existiese algo que estuviese más allá de su conocimiento o de su comprensión; pero al hallarse frente al Libro de la Vida, ante la obra infinita del Creador, tiene que reconocer su pequeñez y que revestirse de humildad ante quien es sabiduría absoluta. (283, 48 – 49)

7. No temáis llegar al valle espiritual pensando en todo lo que habéis pecado en la Tierra; si dejáis que el dolor os lave, que el arrepentimiento brote del corazón; si lucháis por reparar vuestras faltas llegaréis dignos y limpios ante mi presencia y nadie, ni vuestra conciencia, se atreverá a mencionar vuestras pasadas imperfecciones.

8. En la mansión perfecta existe un lugar para cada espíritu el cual aguarda en el tiempo o en la eternidad la llegada de su poseedor. Por la escala del amor, la caridad, la fe y los méritos, llegaréis uno a uno a mi Reino. (81, 60 – 61)

La justicia compensadora

9. Pocos discípulos he tenido en este mundo y en menor número los que han sido cual imagen del Divino Maestro. En el valle espiritual, es donde tengo muchos discípulos, porque es en donde más se adelanta en el estudio de mis enseñanzas. Allí es donde mis párvulos los sedientos y hambrientos de amor reciben de su Maestro lo que la humanidad les negó. Allí es en donde brillan por su virtud los que por su humildad fueron ignorados en la Tierra y en donde lloran tristes y arrepentidos los que brillaron con falsa luz en este mundo.

10. En el más allá, es en donde os recibo como no lo esperabais en la Tierra, cuando restituyáis llorando, pero bendiciéndome. No importa que a lo largo de vuestra jornada, hayáis tenido un instante de desesperación, Yo tomaré en cuenta que tuvisteis días de grandes dolores y que en ellos demostrasteis resignación y bendijisteis mi nombre. También vosotros dentro de vuestra pequeñez habéis recorrido algunos calvarios, aunque éstos hayan sido causados por vuestra desobediencia.

11. He ahí, que por unos instantes de fidelidad y de amor a Dios, logréis tiempos de vida y de gracia en el más allá. Así responde mi amor eterno, al amor momentáneo del hombre. (22, 27 – 29)

12. Toda buena acción, tendrá su recompensa; la que no será recibida en la Tierra, sino en el Más Allá. Mas cuántos quisierais gozar de esa gloria aquí en el mundo, sin saber que el que nada labra para su vida espiritual, al penetrar en ella se encontrará sin méritos y grande será su arrepentimiento. (1, 21)

13. El que vaya buscando honores y alabanzas del mundo, aquí las tendrá; pero ellas serán de poca duración y de nada le servirán el día de su entrada en el mundo espiritual; el que vaya en pos del dinero, aquí tendrá su retribución, porque fue a lo que aspiró; mas, cuando sea llegada la hora de dejarlo todo aquí, para presentarse en el Más Allá, no tendrá el menor derecho a reclamar compensación alguna para su espíritu, aunque crea haber hecho mucho en pro de la caridad.

14. Por el contrario, el que siempre haya renunciado a los halagos y favores, el que haya renunciado a todo galardón material, ocupado en sembrar el bien, gozando al realizar la caridad, ese no estará pensando en galardones porque no vivirá para la satisfacción propia, sino para la de sus semejantes. ¡Cuán grande será su paz y su felicidad cuando sea en el seno de su Señor! (253, 14)

15. En este tiempo vengo a traeros una enseñanza limpia y perfecta, por lo que os digo, que al final de vuestra jornada, sólo os será tomado en cuenta lo que con verdadero amor hayáis hecho en la vida, porque demostrará que conocisteis la verdad.

16. No porque ignoréis al instante de llevar a cabo una buena obra el valor que ella tuvo, penséis que nunca váis a saber el bien que hicisteis, Yo os digo que ninguna de vuestras obras quedará sin galardón.

17. Ya veréis cuando estéis en el Reino espiritual, cómo muchas veces una obra pequeña, en apariencia de escasa importancia, fue el principio de una cadena de beneficios, cadena que otros fueron prolongando, pero que colmará siempre de satisfacción al que la inició. (292, 23 – 24)

18. Os inspiro a que hagáis méritos, pero que no os mueva el interés egoísta de vuestra salvación, sino que realicéis vuestras obras pensando en vuestros hermanos, pensando en las generaciones venideras, cuyo gozo será muy grande cuando encuentren el camino preparado por los primeros. Entonces vuestra felicidad será infinita, porque la alegría y la paz de vuestros hermanos llegará hasta vuestro espíritu.

19. Qué distinto de aquellos que sólo procuran su propia salvación y su felicidad, porque ellos, al llegar al lugar que con sus obras se labraron, no pueden tener un instante de paz ni de alegría, contemplando a los que atrás se quedaron, soportando el fardo pesado de sus sufrimientos.

20. En verdad os digo que los verdaderos discípulos de esta Doctrina, serán justos y limpios en sus obras como lo es su conciencia, que es mi propia luz. (290, 76 – 77)

21. Si os portáis con humildad, vuestro caudal espiritual aumentará en la vida que os espera. Entonces obtendréis la paz, que os dará la sensación más hermosa de vuestra existencia. Y nacerá en vuestro espíritu el anhelo de servir al Padre, siendo un fiel guardián de todo lo creado por Mí, siendo un consuelo para el que sufre y paz para el que no tiene sosiego. (260, 29)

El ascenso de los espíritus al Reino de Dios

22. Este es el Tercer Tiempo, en el que ya vuestro espíritu, desde la Tierra, puede comenzar a soñar en moradas muy altas y en conocimientos muy grandes, porque el que parte de este mundo llevando en su espíritu el conocimiento de lo que va a encontrar y el desarrollo de sus dones espirituales, ése pasará por muchos mundos, sin detenerse en ellos, hasta llegar al que por sus méritos le corresponda habitar.

23. Estará plenamente consciente de su estado espiritual, sabrá desempeñar su misión doquiera que se encuentre, conocerá el idioma del amor, de la armonía y la justicia y sabrá comunicarse con la pureza del lenguaje espiritual que es el pensamiento. No tendrá escollos, turbación, ni llanto, y comenzará a vivir el supremo goce de estarse acercando a las mansiones que le pertenecen, porque ellas le corresponden como herencia eterna. (294, 55)

24. En la escala divina hay un número infinito de seres, cuya perfección espiritual les permite ocupar diferentes peldaños según el grado de evolución que han alcanzado. Vuestro espíritu fue creado con atributos adecuados para evolucionar por esa escala de perfección y llegar hasta determinado fin en los altos designios del Creador.

25. El destino de esos espíritus no lo sabéis, mas Yo os digo que es perfecto como todo lo creado por Mí. 26. Aún no comprendéis los dones que os dió el Padre, mas no temáis porque más tarde os daréis cuenta de ellos, y les veréis manifestarse en plenitud.

27. El número infinito de espíritus que como el vuestro habitan diferentes moradas, se encuentran unidos entre sí por una fuerza superior que es la del amor. Fueron creados para la lucha, para su elevación, no para la inmovilidad. Los que han cumplido con mis mandatos han llegado a ser grandes en el amor divino.

28. Sin embargo os recuerdo, que aún habiendo alcanzado vuestro espíritu grandeza, poder y sabiduría, no llegará a ser omnipotente, ya que sus atributos no son infinitos como lo son en Dios. Sin embargo, ellos os bastarán para llevaros a la cumbre de vuestra perfección por el camino recto que os trazó desde el primer instante, el amor de vuestro Creador. (32, 34 – 37)

29. Siete etapas espirituales tendrá que recorrer vuestro espíritu para alcanzar su perfección. Hoy que vivís en la tierra, no sabéis en qué peldaño de la escala os encontráis.

30. Sabiendo Yo la resolución de esta pregunta de vuestro espíritu, no debo decírosla por ahora. (133, 59 – 60)

31. Cada escala, cada peldaño, cada morada, ofrece al espíritu una luz mayor y un gozo más perfecto, pero la paz suprema, la felicidad perfecta del espíritu, está más allá de todas las moradas pasajeras de los espíritus.

32. Cuántas veces estaréis creyendo presentir la dicha perfecta en el seno de Dios, sin daros cuenta que esa dicha es apenas la promesa del mundo inmediato, a donde tendréis que pasar después de esta vida. (296, 49 – 50)

33. Cuántos son los que sueñan en morir, con la esperanza de que ese momento sea el de su llegada ante Mí para adorarme eternamente en el Cielo, sin saber que el camino es infinitamente más largo de lo que ellos han podido creer. Para ascender un peldaño de la escala que os conducirá hacia Mí es necesario haber sabido vivir la vida humana. La ignorancia es la que hace que muchos confundan la esencia de mis lecciones. (164, 30)

34. Por causa del hombre, los elementos de destrucción se han desatado. La guerra ha sembrado su simiente en todos los corazones. ¡Cuánto dolor ha sentido la humanidad! ¡Cuánta desolación, miseria, orfandad y luto ha dejado a su paso! ¿Creéis que ha perecido el espíritu de aquéllos que han caído en la contienda, o que ha dejado de existir esa parte de vida, de eternidad que habita en el hombre?

35. No, pueblo. El espíritu sobrevive a la guerra y a la muerte. Esa parte de mi mismo Espíritu se ha levantado de los campos de dolor y busca en mi camino un nuevo horizonte, para seguir viviendo, desarrollándose y evolucionando. (262, 26 – 27)

36. Os he dado la Tierra para que la poseáis todos por igual, para que viváis en paz y la toméis como un hogar temporal, en el que desarrollaréis vuestros dones y preparéis vuestro espíritu para que ascienda a su nueva morada.

37. Yo os he dicho: “En la casa del Señor hay muchas moradas”; vosotros las conoceréis a medida que vayáis elevándoos. Cada una en grado ascendente os acercará a Mí y serán alcanzadas por vosotros según vuestras obras, porque todo está sujeto a un orden y justicia divinos.

38. Nadie podrá impedir vuestro paso de una escala a otra y en el final de cada una de ellas habrá regocijo y fiesta en vuestro espíritu y en el Mío también.

39. Así os preparo para que sepáis que el camino que tenéis que recorrer es largo y no os conforméis con vuestras primeras obras, creyendo que ellas os abrirán la puerta de esas moradas.

40. También os digo que es bello y satisfactorio para un espíritu llegar al final de una etapa y detenerse para mirar hacia atrás el camino recorrido, con sus grandes luchas, sus días de amargura y sus horas de paz, después de haber vencido los innumerables obstáculos.

41. Y al fin el triunfo, la compensación y la justicia resplandeciendo en derredor vuestro y el Espíritu de vuestro Padre presente, glorioso, bendiciendo al hijo, haciéndolo descansar en su seno, en tanto es preparado para su siguiente escala y así pasando de una a otra, hasta llegar al sumo cumplimiento al final, para morar eternamente en Mí. (315, 34 – 36)

42. La chispa que hace al hombre semejante a su creador, se irá acercando a la flama infinita de donde brotó, y ese destello será un ser luminoso, consciente, vibrante de amor, pleno de saber y de fuerza. Ese ser va a disfrutar del estado de perfección, en el cual no existe el menor dolor o la más pequeña miseria, en donde está la felicidad perfecta y verdadera.

43. Si no fuera ese el fin de vuestro espíritu, en verdad os digo que no os habría dado a conocer mi Doctrina a través de tantas lecciones, porque os hubiese sido suficiente la Ley del Primer Tiempo para que vivieseis en paz en la Tierra.

44. Pero si meditáis en que Yo vine a habitar con los hombres y a prometerles un mundo infinitamente mejor más allá de esta vida, y si además recordáis que prometí volver en otro tiempo para seguiros hablando y para explicaros todo lo que no hubieseis comprendido, concluiréis por entender que el destino espiritual de los hombres, es más, mucho más elevado que todo lo que podáis suponer, y que la dicha prometida es infinitamente más grande de lo que podáis presentir o imaginar. (277, 48 – 49)

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Das 3. Testament Kapitel 28…Tod & Jenseitiges Erwachen – 3. Testament Chapter 28…Death & Awakening in The Beyond

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 28…Décès et réveil dans l’Au-Delà
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 28…Muerte y el despertar en el Más Allá

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flagge de  Kapitel 28… Sterben, Tod und jenseitiges Erwachen

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 28 – Offenbarungen Jesu Christi
Sterben, Tod und jenseitiges Erwachen

Die Unsterblichkeit des Geistes
So spricht der Herr…

1. Dies ist die Zeit, in der die Menschen für die Schönheiten des Geistes erwachen, in der sie sich für das Ewige interessieren und sich fragen: “Wie wird das Leben sein, das uns nach dem Tode erwartet?”

2. Wer hat sich nicht schon gefragt – wie ungläubig er auch sei – ob in ihm nicht etwas existiert, das die Körpermaterie überlebt? Wahrlich, Ich sage euch, es gibt niemanden, der jenes Mysterium nicht ahnt und der nicht einen Augenblick über das Unergründliche nachgedacht hätte.

3. Die einen stellen Fragen hinsichtlich des Geheimnisses des geistigen Lebens, das ferne zu sein scheint, und das doch in Wirklichkeit direkt vor euren Augen ist; andere werden davon verwirrt, und wieder andere leugnen es. Die einen reden, weil sie alles zu wissen glauben, andere schweigen und warten ab; doch wie wenige sind derer, die wirklich etwas vom Jenseits wissen. (107, 1)

4. In der Dritten Zeit bin Ich dem Grab des Vergessens, in das die Menschheit Mich verwiesen hat, entstiegen, um sie zu neuem Leben zu erwecken; denn Ich bin das Leben. Niemand kann sterben. Selbst jener, der sich das Dasein mit eigener Hand raubt, wird hören, dass ihm sein Gewissen seinen Mangel an Glauben vorwirft. (52, 63)

5. Meine Lehre ist nicht nur dafür da, um euch Kraft und Zuversicht während eures Lebensweges auf Erden zu geben; sie soll euch lehren, wie man diese Welt verlässt, die Schwellen des Jenseits überschreitet und die ewige Heimat betritt.

6. Alle Konfessionen stärken den Geist auf seinem Gang durch diese Welt; aber wie wenig offenbaren sie ihm und bereiten ihn für die große Reise ins Jenseits vor. Das ist der Grund, weshalb viele den Tod als ein Ende betrachten, ohne zu wissen, dass man von da an den unendlichen Horizont des wahren Lebens erblickt. (261, 52 – 53)

7. Der “Tod” ist nur ein Sinnbild, der “Tod” existiert nur für jene, die die Wahrheit noch nicht zu erkennen vermögen. Für sie ist der “Tod” weiterhin ein Schreckensbild, hinter dem das Unfassbare oder das Nichts ist. Euch sage Ich: Macht eure Augen auf und begreift, dass auch ihr nicht sterben werdet. Ihr werdet euch vom Körper trennen, doch dies bedeutet nicht, dass ihr sterben werdet. Ihr habt, wie euer Meister, ewiges Leben. (213, 5)

Vorbereitung auf das Scheiden von dieser Welt

8. Ihr müsst begreifen, dass ihr – mit Geist begabt – in der Schöpfung das geliebteste Werk des Vaters darstellt, weil Er in euch geistige Essenz, geistige Eigenschaften und Unsterblichkeit hineinlegte.

9. Für den Geist gibt es keinen Tod – einen Tod, wie ihr ihn auffasst, das heißt das Aufhören zu existieren. Der Tod des Körpers kann nicht der Tod oder das Ende für den Geist sein. Gerade dann öffnet er die Augen für ein höheres Leben, während seine Körperhülle dieselben in Bezug auf die Welt für immer schließt. Es ist nur ein Augenblick des Überganges auf dem Wege, der zur Vollkommenheit führt.

10. Wenn ihr es noch nicht so verstanden habt, so deshalb, weil ihr diese Welt noch sehr liebt und euch eng an sie gebunden fühlt. Es bedrückt euch, diese Heimstatt zu verlassen, weil ihr euch für die Eigentümer dessen haltet, was ihr in ihr besitzt; und manche haben auch eine unbestimmte Vorahnung meiner göttlichen Gerechtigkeit und fürchten sich davor, die geistige Welt zu betreten.

11. Die Menschheit hat diese Welt allzu sehr geliebt – allzu sehr, weil ihre Liebe fehlgeleitet war. Wie viele sind aus diesem Grunde auf ihr umgekommen! Wie sehr haben sich die Geistwesen aus demselben Grunde vermaterialisiert!

12. Nur wenn ihr die Schritte des Todes nahe gefühlt habt, wenn ihr schwer krank gewesen seid, wenn ihr gelitten habt, dann erst habt ihr daran gedacht, dass ihr nur einen Schritt vor dem Jenseits steht, vor jener Gerechtigkeit, die ihr nur in solchen kritischen Augenblicken fürchtet; und dann macht ihr dem Vater Gelöbnisse und schwört, Ihn auf Erden zu lieben, Ihm zu dienen und zu gehorchen. (146, 46 – 49)

13. Die Menschen haben dies Leben derart geliebt, dass sie sich – wenn die Stunde naht, es zu verlassen – gegen meinen Willen auflehnen und den Ruf nicht hören wollen, den Ich an sie ergehen lasse. Sie verschmähen den Frieden meines Reiches und bitten den Vater um eine weitere Zeitspanne auf der Erde, um weiterhin ihre zeitlichen Güter zu besitzen.

14. Werdet feinfühlig, damit ihr das Geistige Leben erahnt und euch nicht mit dem Anfang eurer Entwicklung begnügt – denn das ist dieses Leben -, weil über ihm höhere Schöpfungswerke existieren.

15. Versucht nicht, den Tod zurückzuweisen, wenn er nach meinem Willen an euch herantritt, und verlangt auch nicht nach dem Wissenschaftler, damit er für euch das Wunder vollbringt, meinen Ratschlüssen zu widerstehen und euer Dasein zu verlängern, denn beide werdet ihr diesen Fehler bitter bereuen. Bereitet euch in diesem Leben vor, und ihr werdet keinen Grund haben, euren Eintritt ins Jenseits zu fürchten. (52, 55 – 57)

16. Liebt das was der Welt angehört, solange ihr auf ihr lebt, bis zu einem bestimmten Punkt, damit ihr ihre Gesetze zu erfüllen versteht; aber nährt immer das hohe Ziel, in den hohen geistigen Lebenswelten zu wohnen, damit euer Geist nicht verstört ist, wenn er sich seiner Körperhülle entledigt, noch sich von dem in Versuchung führen lässt, was er auf diesem Planeten liebte, denn dann wird er an eine Welt gebunden und gekettet bleiben, der er nicht mehr angehört und die er in keiner Weise mehr genießen kann. (284, 5)

17. Habt Erbarmen mit euch selbst! Keiner weiß, wann der Augenblick kommen wird, in dem sein Geist sich von der Materie trennt. Niemand weiß, ob am folgenden Tage seine Augen sich noch dem Lichte öffnen werden. Ihr alle gehört dem einzigen Eigentümer alles Geschaffenen und wisst nicht, wann ihr abgerufen werdet.

18. Bedenkt, dass nicht einmal die Haare auf eurem Haupte euch gehören, noch der Staub, auf den ihr tretet; dass ihr selbst nicht euch gehört, dass ihr keine vergänglichen Besitztümer benötigt, da auch euer Reich nicht von dieser Welt ist.

19. Vergeistigt euch, und alles werdet ihr mit Gerechtigkeit und mit Maß besitzen, solange ihr es benötigt. Wenn dann der Augenblick des Verzichtes auf dieses Leben gekommen ist, werdet ihr vom Lichte erfüllt aufsteigen, um das in Besitz zu nehmen, was euch in der anderen Welt zukommt. (5, 95 – 97)

Der Übergang in die andere Welt

20. Zu jeder Stunde ruft euch meine Stimme auf den guten Weg, auf dem der Friede ist; aber euer taubes Gehör hat nur einen Augenblick der Empfindsamkeit für jene Stimme, und dieser Augenblick ist der letzte eures Lebens, wenn der Todeskampf euch die Nähe des körperlichen Todes ankündigt. Dann wolltet ihr gerne das Leben neu beginnen, um Fehler wiedergutzumachen, um euren Geist angesichts des Urteilsspruches eures Gewissens zu beruhigen und dem Herrn etwas Wertvolles und Verdienstvolles darzubringen. (64, 60)

21. Wenn ihr nach der Unsterblichkeit des Geistes strebt, so fürchtet nicht das Kommen des Todes, der dem menschlichen Leben ein Ende setzt. Erwartet ihn vorbereitet, er untersteht meinem Befehl, und darum kommt er immer zur richtigen Zeit und zu Recht, auch wenn die Menschen häufig das Gegenteil glauben.

22. Das Schwere ist nicht, dass der Mensch stirbt, sondern dass es seinem Geist beim Verlassen des Körpers an Licht mangelt und er die Wahrheit nicht schauen kann. Ich will nicht den Tod des Sünders, sondern seine Umkehr. Doch wenn der Tod einmal notwendig wird – sei es, um einen Geist zu befreien, oder um den Sturz eines Menschen ins Verderben aufzuhalten – dann durchschneidet meine göttliche Gerechtigkeit den Lebensfaden jener menschlichen Existenz. (102, 49 – 50)

23. Wisset, dass im Buche eurer Bestimmung der Tag und die Stunde aufgezeichnet sind, da sich die Pforten des Jenseits öffnen werden, um eurem Geist Einlass zu gewähren. Von dort aus werdet ihr euer ganzes Werk auf Erden, eure ganze Vergangenheit sehen. Ihr wollt doch dann nicht Stimmen hören, die aus Vorwürfen oder Klagen gegen euch bestehen, oder jene sehen, die euch als Urheber ihrer Übel bezeichnen! (53, 49)

24. Weil ihr noch einen weiten Weg vor euch seht, sollt ihr nicht stehen bleiben und denken, dass ihr niemals ans Ziel gelangen werdet. Schreitet voran, denn selbst über einen verlorenen Augenblick wird euer Geist später weinen. Wer hat euch gesagt, dass das Ziel auf dieser Welt ist? Wer hat euch gelehrt, dass der Tod das Ende ist und dass ihr in jenem Augenblick mein Reich erreichen könnt?

25. Der Tod ist wie ein kurzer Schlaf, nach welchem der Geist unter der Liebkosung meines Lichtes mit erneuerten Kräften erwachen wird wie zu einem neuen Tage, der für ihn beginnt.

26. Der Tod ist der Schlüssel, der euch die Tore des Gefängnisses öffnet, in dem ihr euch befandet, solange ihr an die Köpermaterie gebunden wart, und er ist zugleich der Schlüssel, der euch die Pforten zur Ewigkeit öffnet.

27. Dieser Planet, der durch die menschlichen Unvollkommenheiten in ein Sühnetal verwandelt wurde, war für den Geist Gefangenschaft und Verbannung.

28. Wahrlich, Ich sage euch, das Leben auf Erden ist eine weitere Stufe auf der Leiter des Lebens. Warum fasst ihr es nicht so auf, damit ihr alle seine Lektionen nutzt? Der Grund, warum viele ein ums andere mal zu ihm zurückkehren müssen, ist der: weil sie es nicht verstanden und sie aus ihrem vorhergehenden Leben keinen Nutzen zogen. (167, 22 – 26)

29. Ihr müsst wissen, dass der Geist vor seiner Erdeninkarnation eine gründliche Vorbereitung erhält, da er im Begriffe ist, einer langen und zuweilen harten Prüfung unterworfen zu werden. Aber dank jener Vorbereitung ist er nicht verstört, wenn er in dieses Leben eintritt. Er schließt seine Augen für die Vergangenheit, um sie für ein neues Dasein zu öffnen, und so passt er sich vom ersten Augenblick der Welt an, auf die er gekommen ist.

30. Wie anders ist die Art und Weise, in der sich euer Geist vor den Schwellen des Geistigen Lebens einstellt, sobald er seinen Körper und die Welt verlassen hat. Da ihm wirkliche Vorbereitung für die Rückkehr in seine Heimat nicht zuteil wurde, ist er verwirrt, beherrschen ihn noch die Gefühle des Materiekörpers, und er weiß nicht, was er tun, noch wohin er sich wenden soll.

31. Dies ist darauf zurückzuführen, dass er nicht lernte, dass man im letzten Augenblick auch für diese Welt die Augen verschließen muss; denn nur so wird er diese in der geistigen Welt, die er verlassen hatte, wieder öffnen können, wo ihn seine ganze Vergangenheit erwartet, um mit seiner neuen Erfahrung vereint zu werden, und alle seine früheren Verdienste den neuen hinzugefügt werden.

32. Ein dichter Schleier hüllt sein Denkvermögen ein, während er das Licht zurückgewinnt; ein hartnäckiger Einfluss von allem, was er zurückließ, hindert ihn daran, die Schwingung seines Gewissens zu fühlen; doch während seine Schatten sich auflösen, um sich mit seinem wahren Wesenskern zu vereinen – wie viel Verstörtheit, wie viel Schmerz!

33. Gibt es jemanden, der, nachdem er diese Botschaft gehört oder gelesen hat, sie als eine nutzlose oder falsche Belehrung ablehnt? Ich sage euch, dass nur der, der sich auf einer Stufe äußersten Materialismus oder blinder Unbelehrbarkeit befindet, dieses Licht zurückweisen könnte, ohne dass sein Geist davon zutiefst bewegt wird. (257, 20 – 22)

Der “Todesschlaf”

34. Die geistige Ruhe, wie sie eure irdische Natur versteht und auffasst, gibt es nicht. Die Erholung, die der Geist erwartet, ist Aktivität, ist die Vervielfachung im Tun des Guten, ist das Nutzen eines jeden Augenblickes. Dann erholt sich der Geist, entledigt sich von Selbstvorwürfen und Leiden, erquickt sich, indem er Gutes tut, erholt sich, indem er seinen Schöpfer und seine Geschwister liebt.

35. Wahrlich, Ich sage euch, wenn Ich euren Geist untätig bleiben lassen würde, damit er ruht, wie ihr euch die Ruhe auf Erden vorstellt, würde sich seiner die Finsternis der Verzweiflung und der Angst bemächtigen; denn das Leben und das Licht des Geistes sowie sein größtes Glück sind die Arbeit, der Kampf, die unablässige Aktivität.

36. Der Geist, der von der Erde zum “Geistigen Tale” zurückkehrt, in sich selbst die Müdigkeit des Fleisches eingeprägt mitbringt und das Jenseits als ein Ruhelager sucht, um zu ruhen, um zu vergessen, um die Spuren des Lebenskampfes auszulöschen – dieser wird sich als das unglücklichste Wesen fühlen und weder Frieden noch Seligkeit finden; bis er dann aus seiner Lethargie erwacht, seinen Irrtum einsieht und sich zum Geistigen Leben erhebt, das so ist, wie Ich es euch eben gesagt habe – Liebe, Tätigkeit, unablässiger Kampf auf dem Pfade, der zur Vollkommenheit führt. (317, 12 – 14)

Das Wiedersehen im Jenseits

37. Ich will, dass ihr gläubige Menschen seid, dass ihr an das Geistige Leben glaubt. Wenn ihr eure Brüder ins Jenseits habt aufbrechen sehen, so haltet sie nicht für fern von euch und denkt auch nicht, dass ihr sie für immer verloren habt. Wenn ihr euch mit ihnen wieder vereinen wollt, so arbeitet, erwerbt euch Verdienste, und wenn ihr dann ins Jenseits kommt, werdet ihr sie dort auf euch wartend finden, um euch zu lehren, im geistigen Tal zu leben. (9, 20)

38. Wer hat noch nicht Beunruhigung empfunden angesichts des Lebens im Jenseits? Wer von denen, die einen Angehörigen auf dieser Welt verloren haben, hat nicht die Sehnsucht gefühlt, ihn noch einmal zu sehen oder wenigstens zu wissen, wo er sich befindet? All dies werdet ihr erfahren, ihr werdet sie wiedersehen.

39. Doch erwerbt jetzt Verdienste, damit, wenn ihr diese Erde verlasst und im Geistigen Tale fragt, wo sich jene aufhalten, die ihr zu finden hofft, man euch nicht sagt, dass ihr sie nicht sehen könnt, weil sie sich auf einer höheren Stufe befinden. Vergesst nicht, dass Ich euch schon vor langer Zeit gesagt habe, dass es im Hause des Vaters viele Wohnungen gibt. (61, 31)

Das Gericht über den Geist durch das eigene Gewissen

40. Wenn der Geist irgendeines großen Sünders sich von diesem materiellen Leben löst, um in das geistige Tal einzugehen, ist er erstaunt festzustellen, dass die Hölle, wie er sich diese vorstellte nicht existiert; und dass das Feuer, von dem man ihm in vergangenen Zeiten erzählte, nichts anderes als die geistige Auswirkung seiner Werke ist, wenn er dem unerbittlichen Richter gegenübersteht, welcher sein Gewissen ist.

41. Dieses jenseitige Gericht, diese Helligkeit, die inmitten der Finsternis anbricht, die jenen Sünder umgibt, brennt stärker als das heißeste Feuer, das ihr euch vorstellen könnt. Doch es ist keine Marter, die im voraus als eine Strafe für den, der Mich verletzt hat, vorbereitet wurde. Nein, diese Qual entspringt der Erkenntnis der begangenen Verfehlungen, dem Leid, den verletzt zu haben, der ihm das Dasein schenkte, einen schlechten Gebrauch von der Zeit und all den Gütern gemacht zu haben, die er von seinem Herrn empfing.

42. Glaubt ihr, dass Ich den strafen sollte, der Mich durch seine Sünden verletzte, auch wenn Ich weiß, dass die Sünde denjenigen mehr verletzt, der sie begeht? Seht ihr nicht, dass der Sünder selbst es ist, der sich Böses antut, und dass Ich mit seiner Bestrafung nicht das Unglück vermehren will, das er sich bereitet hat? Ich lasse nur zu, dass er sich selbst erblickt, dass er die unerbittliche Stimme seines Gewissens hört, dass er sich selbst befragt und sich selbst antwortet, dass er das geistige Gedächtnis zurückgewinnt, das er durch die Materie verloren hatte, und er sich an seinen Ursprung, seine Bestimmung und seine Gelöbnisse erinnert; und dort, in diesem Gericht, muss er die Wirkung des “Feuers” erfahren, das sein Böses ausmerzt, das ihn von neuem wie das Gold im Schmelztiegel schmilzt, um von ihm das Schädliche, das Unnütze und alles, was nicht geistig ist, zu entfernen.

43. Wenn ein Geist innehält, um die Stimme und das Urteil seines Gewissens zu vernehmen – wahrlich, Ich sage euch, in dieser Stunde befindet er sich in meiner Gegenwart.

44. Dieser Augenblick der Ruhe, des Stillewerdens und der Klarheit kommt nicht zu allen Geistwesen zur gleichen Zeit. Manche treten schnell in jene Prüfung ihrer selbst ein, und damit ersparen sie sich viele Leiden. Denn sobald sie zur Wirklichkeit erwachen und ihre Irrtümer erkennen, machen sie sich bereit und gehen daran, ihre bösen Werke bis zum letzten zu sühnen.

45. Andere, die verblendet sind – sei es durch das Laster, durch irgendeinen Groll, oder weil sie ein Leben der Sünden geführt haben – brauchen lange, bis sie aus ihrer Verblendung herausfinden.

46. Wieder andere, die unzufrieden sind, weil sie meinen, dass sie zu früh von der Erde weggerafft wurden, als ihnen noch alles zulächelte, fluchen und lästern, womit sie die Möglichkeit verzögern, sich aus ihrer Verstörtheit zu befreien; und wie diese gibt es eine große Zahl von Fällen, die nur meiner Weisheit bekannt sind. (36, 47 – 51)

47. Für alles müsst ihr euch verantworten und je nachdem, wie eure schlechten Werke beschaffen sind, werdet ihr nachdrücklichste Gerichte durch euch selbst empfangen. Denn Ich richte euch nicht, das ist falsch. Euer eigener Geist in seinem Zustand der Klarheit ist es, der euer furchtbarer Ankläger und schrecklicher Richter ist. Ich dagegen verteidige euch gegen die Verwirrungen, spreche euch frei und erlöse euch, denn Ich bin die Liebe, die läutert und vergibt. (32, 65)

48. Bedenkt, dass ihr sehr bald im Geistigen sein werdet und dass ihr das, was ihr auf dieser Erde gesät habt, auch ernten müsst. Der Schritt von diesem Leben in das andere bleibt weiterhin ein ernstes und strenges Gericht für den Geist. Niemand entgeht diesem Gericht, auch wenn er sich für den würdigsten meiner Diener hält.

49. Mein Wille ist es, dass ihr von dem Augenblick an, an dem ihr jene unendliche Heimat betretet, nicht mehr die Ängste der Erde erlebt, und ihr die Beglückung und die Wonne zu fühlen beginnt, eine weitere Stufe erklommen zu haben. (99, 49 – 50)

50. Das Jüngste Gericht, wie es die Menschheit gedeutet hat, ist ein Irrtum. Mein Gericht ist nicht eines von einer Stunde oder einem Tag. Schon seit geraumer Zeit lastet es auf euch.

51. Doch wahrlich, ich sage euch, die toten Körper sind dazu bestimmt und folgten ihrer Bestimmung, sich mit dem ihnen entsprechenden Naturreich zu verschmelzen; denn was von der Erde ist, soll zur Erde zurückkehren, ebenso wie das Geistige nach seiner Heimat streben soll, welche mein Schoß ist.

52. Aber Ich sage euch auch dies, dass ihr bei eurem Gericht eure eigenen Richter sein werdet; denn euer Gewissen, eure Selbsterkenntnis und Intuition werden euch sagen, bis zu welchem Punkt ihr lobenswert seid, und in welcher geistigen Heimstatt ihr wohnen müsst. Klar werdet ihr den Weg schauen, dem ihr folgen müsst, denn wenn ihr das Licht meiner Göttlichkeit empfangt, werdet ihr eure Taten erkennen und eure Verdienste beurteilen.

53. Im “Geistigen Tale” gibt es viele verwirrte und verstörte Wesen. Bringt ihnen meine Botschaft und mein Licht, wenn ihr es einst betretet.

54. Schon jetzt könnt ihr diese Form der Barmherzigkeit ausüben durch das Gebet, durch das ihr mit ihnen in Verbindung treten könnt. Eure Stimme wird dort ertönen, wo sie wohnen, und sie aus ihrem tiefen Schlaf erwecken. Sie werden weinen und sich mit ihren Reuetränen reinigen. In jenem Augenblicke werden sie einen Lichtstrahl empfangen haben, denn dann werden sie ihre vergangenen Eitelkeiten, ihre Irrtümer, ihre Sünden begreifen.

55. Wie groß ist der Schmerz des Geistes, wenn das Gewissen ihn erweckt! Wie demütigt er sich dann vor dem Blick des höchsten Richters! Wie demutsvoll entspringen dem Innersten seines Wesens die Bitten um Vergebung, die Gelöbnisse, die Segnungen meines Namens!

56. Nun erkennt der Geist, dass er sich der Vollkommenheit des Vaters nicht nähern kann, und so richtet er seinen Blick auf die Erde, wo er die Zeit und die Prüfungen nicht zu nutzen verstand, welche Gelegenheit boten, dem Ziel näher zu kommen, und bittet um einen weiteren Körper, um Verfehlungen zu sühnen und nicht erfüllte Aufgaben zu erfüllen.

57. Wer sorgte also für Gerechtigkeit? War es nicht der Geist selbst, der Gericht über sich hielt?

58. Mein Geist ist ein Spiegel, in dem ihr euch betrachten müsst, und er wird euch den Grad von Reinheit, den ihr habt, verraten. (240, 41 – 46)

59. Wenn euer Geist sich der menschlichen Hülle entledigt und er sich im Heiligtum des Geistigen Lebens in sein eigenes Innerstes zurückzieht, um seine Vergangenheit und seine Ernte einer Prüfung zu unterziehen, werden sich viele seiner Werke, die ihm hier auf der Welt vollkommen erschienen waren und würdig, dem Herrn vor Augen geführt zu werden und einer Belohnung wert, in den Augenblicken jener Selbstbetrachtung als armselig erscheinen. Der Geist wird begreifen, dass der Sinn vieler Taten, die ihm auf der Welt als gut erschienen, nur der Ausdruck von Eitelkeit, von falscher Liebe, von Wohltätigkeit war, die nicht von Herzen kam.

60. Wer, glaubt ihr, hat dem Geist die Erleuchtung eines vollkommenen Richters gegeben, um sich selbst zu richten? Das Gewissen, das in jener Stunde der Gerechtigkeit auf euch den Eindruck machen wird, in nie zuvor gesehener Klarheit zu erstrahlen, und es wird es sein, das einem jeden sagt, was das Gute, das Gerechte, das Richtige, das Wahre gewesen ist, das er auf Erden tat, und was das Böse, das Falsche und das Unreine war, das er auf seinem Wege säte.

61. Das Heiligtum, von dem Ich eben zu euch sprach, ist das des Gewissens – jener Tempel, den niemand entweihen kann, jener Tempel, in welchem Gott wohnt und aus dem seine Stimme ertönt und das Licht hervorbricht.

62. Auf der Welt wart ihr nie bereit, in jenes innere Heiligtum einzutreten, weil eure menschliche Persönlichkeit immer auf Mittel und Wege bedacht ist, der weisen Stimme auszuweichen, die in jedem Menschen spricht.

63. Ich sage euch: Wenn euer Geist sich seiner Hülle entledigt, wird er schließlich vor der Schwelle jenes Heiligtums innehalten und sich sammeln, um es zu betreten und vor jenem Altar des Geistes niederzuknien, sich selbst zu hören, seine Werke in jenem Lichte zu prüfen, welches das Gewissen ist, in sich die Stimme Gottes als Vater, als Meister und als Richter sprechen zu hören.

64. Kein Sterblicher kann sich jenen Augenblick in seiner ganzen Feierlichkeit vorstellen, den ihr alle durchleben müsst, um das zu erkennen, was ihr an Gutem in euch habt, um es zu bewahren, und auch das, was ihr von euch weisen müsst, weil ihr es nicht länger im Geist festhalten dürft.

65. Wenn der Geist dann fühlt, dass er mit seinem Gewissen konfrontiert ist, und dieses sich mit der Klarheit der Wahrheit in Erinnerung bringt, fühlt sich jenes Wesen zu schwach, um sich selbst anzuhören, es wollte, es hätte nie existiert; denn in einem Augenblick zieht an seinem Bewusstsein sein ganzes Leben vorbei – jenes, das es hinter sich ließ, das es besaß und das ihm eigen war und von dem es nun schließlich Rechenschaft ablegen muss.

66. Jünger, Menschen, bereitet euch schon in diesem Leben auf jenen Augenblick vor, damit ihr jenen Tempel nicht in ein Tribunal verwandelt, wenn euer Geist vor der Schwelle des Tempels des Gewissens erscheint; denn der geistige Schmerz wird dann so groß sein, dass es keinen körperlichen Schmerz gibt, der damit zu vergleichen wäre.

67. Ich will, dass ihr über alles nachdenkt, was Ich euch in dieser Unterweisung gesagt habe, damit ihr begreift, wie sich im Geistigen euer Gericht vollzieht. So werdet ihr aus eurer Vorstellungswelt jenes Bild zum Verschwinden bringen, in welchem ihr euch einen Gerichtshof vorstellt, der von Gott in Gestalt eines Greises geleitet wird, welcher die guten Kinder zu seiner Rechten vorbeiziehen lässt, um sich des Himmels zu erfreuen, und der die Bösen zu seiner Linken aufstellt, um sie zu einer ewigen Strafe zu verdammen.

68. Nun ist es an der Zeit, dass das Licht bis in den höchsten Bereich eures Geistes und eures Verstandes gelangt, damit die Wahrheit in jedem Menschen erstrahlt und er sich vorbereitet, um das Geistige Leben würdig zu betreten. (334, 5m. – 11, 14 – 15)

Das wiedergewonnene geistige Bewusstsein

69. Es gibt in meiner Schöpfung nichts, das wie der körperliche Tod dazu geeignet ist, jedem Geist die Höhe seiner Entwicklung zu zeigen, die er während des Lebens erreichte, und nichts so Hilfreiches wie mein Wort, um zur Vollkommenheit aufzusteigen. Das ist der Grund, weshalb mein Gesetz und meine Lehre allezeit und unnachgiebig in die Herzen einzudringen suchen, und weshalb der Schmerz und die Leiden den Menschen anraten, jene Wege zu verlassen, die, statt den Geist zu erheben, ihn in den Abgrund führen.

70. Wie glücklich wird sich euer Geist im Jenseits fühlen, wenn sein Gewissen ihm sagt, dass er auf Erden den Samen der Liebe säte! Die ganze Vergangenheit wird vor euren Augen erscheinen, und jeder Anblick von dem, was eure Werke waren, wird euch eine unendliche Wonne bereiten.

71. Die Gebote meiner Gesetze, die euer Gedächtnis nicht immer zu bewahren vermochte, werden gleichfalls voll Klarheit und Licht an eurem Geist vorüberziehen. Erwerbt Verdienste, die euch erlauben, mit für die Wahrheit offenen Augen ins Unbekannte einzudringen.

72. Es gibt viele Geheimnisse, die der Mensch vergebens aufzuklären versucht hat; weder die menschliche Intuition, noch die Wissenschaft hat es geschafft, die vielen Fragen, die die Menschen sich gestellt haben, zu beantworten, und zwar deshalb, weil es Erkenntnisse gibt, die nur für den Geist bestimmt sind, wenn dieser in das “Geistige Tal” eingegangen ist. Diese Überraschungen, die auf ihn warten, diese Wunder, diese Offenbarungen werden ein Teil seiner Belohnung sein. Doch wahrlich, Ich sage euch, wenn ein Geist mit einer Binde vor den Augen in die geistige Welt gelangt, wird er nichts schauen, sondern weiterhin nur Geheimnisse um sich sehen – dort, wo alles Klarheit sein sollte.

73. Diese Himmlische Lehre, die Ich euch heute bringe, offenbart euch viele Schönheiten und bereitet euch vor, damit, wenn ihr dereinst im Geiste vor die Gerechtigkeit des Ewigen tretet, ihr der wunderbaren Wirklichkeit standzuhalten vermögt, die euch von diesem Augenblick an umgeben wird. (85, 42 + 63 – 66)

74. Empfangt mein Licht, damit es euren Lebensweg erhellt, und ihr euch in der Stunde des Todes von der Bewusstseinstrübung frei macht. Dann werdet ihr im Augenblick, da ihr die Schwellen des Jenseits überschreitet, wissen, wer ihr seid, wer ihr gewesen seid, und wer ihr sein werdet. (100, 60)

75. Während eure Körper in die Erde hinabgesenkt werden, in deren Schoße sie sich mit ihr vermengen, um sie fruchtbar zu machen – denn noch nach dem Tode werden sie weiterhin Kraft und Leben sein – wird euer Gewissen, das über eurem Wesen steht, nicht in der Erde bleiben, sondern es wird mit dem Geist ziehen, um sich ihm als ein Buch zu zeigen, dessen tiefe und weise Lehren von dem Geist studiert werden.

76. Da werden sich eure geistigen Augen für die Wahrheit öffnen, und in einem Augenblick werdet ihr das zu deuten wissen, was ihr in einem ganzen Leben nicht zu begreifen vermochtet. Dort werdet ihr verstehen, was es bedeutet, ein Kind Gottes und ein Bruder eurer Nächsten zu sein. Dort werdet ihr den Wert all dessen begreifen, was ihr besessen habt, werdet das Bedauern und die Reue wegen der begangenen Fehler, der verlorenen Zeit empfinden, und die schönsten Vorsätze zur Besserung und Wiedergutmachung werden in euch geboren werden. (62, 5)

77. Strebt schon jetzt alle dem gleichen Ziele zu, wobei ihr euer geistiges Leben versöhnt und harmonisiert. Niemand soll meinen, dass er auf einem besseren Wege geht als sein Bruder, noch denken, dass er auf einer höheren Stufe steht als die anderen. Ich sage euch, in der Todesstunde wird es meine Stimme sein, die euch die Wahrheit über eure Entwicklungshöhe sagt.

78. Dort, in jenem kurzen Augenblick der Erleuchtung vor dem Gewissen, empfangen viele ihre Belohnung; aber viele sehen auch ihre Größe entschwinden.

79. Wollt ihr euch retten? Dann kommt zu Mir auf dem Wege der Brüderlichkeit. Es ist der einzige, es gibt keinen andern, es ist jener, der in meinem Höchstgebot geschrieben steht, das euch sagt: “Liebet einander” (299, 40 – 42)

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flagge en  Chapter 28… Death, Dying, and Awakening in The Beyond

THE THIRD TESTAMENT Chapter 28 – Revelations of Jesus Christ
Death, Dying, and Awakening in The Beyond

The Immortality of the Spirit
Thus saith the Lord…

1. This is the Era in which humanity awakens to the beauties of the spirit, in which it becomes interested in the eternal, and asks itself: “What will the life that awaits us after death be like?”

2. Who, howsoever unbelieving, has not asked if something exists within himself that will survive the material form? Truly I tell you, there are none who do not sense that Mystery or meditate in some moment on the unfathomable.

3. Concerning the spiritual life that seems so far and is in reality before your very eyes, some ask, others confuse themselves, and others deny; some speak, believing they know everything, while others stay silent and wait. Yet so few there are who really know something of the Beyond.

4. In the Third Era I have left the tomb of the forgotten in which humanity has held me, in order to resurrect humanity, for I am life. No one can die; even the one who takes his life by his own hand will hear his conscience asking him to account for his lack of faith. (52, 63)

5. My doctrine is not only for giving you strength and tranquility during your passage on earth, it is to teach you to leave this world, to pass the thresholds of the Beyond, and enter the eternal mansion.

6. All religions comfort the spirit in its passing through this world, but how little they reveal and prepare you for the journey to the Beyond. That is why many look at death as an ending, not knowing that it is from there that you can see the infinite horizon of true life. (261, 52 – 3)

7. Death is only a symbol. Death exists for those who do not achieve knowledge of the truth; for them death continues as a spectre behind which is either Mystery, or nothing. It is to you that I say: Open your eyes and understand that you also will not die; you will be separated from the material, but that does not mean that you will die. You, like your Master, have eternal life. (213, 5)

Preparation for the Parting from this World

8. You must understand that you, gifted with a spirit, are the Father’s most beloved work in his Creation, for in you He deposited essence, attributes, and immortality.

9. Death does not exist for the spirit, not death as you know it, the ceasing of existence. The death of the body cannot be death or an ending for the spirit. It is precisely when the vessel closes its eyes to this world forever that the spirit opens its eyes to a higher life; it is only an instant of transition on the path that leads to perfection.

10. If you have not yet understood it this way, it is because you still love this world much and you feel closely tied to it. It worries you to abandon this dwelling because you feel that you are the owners of what you possess in it, and there are also those who have a vague foreboding of My Divine justice, and fear to enter the spiritual vale.

11. Humanity has loved this world too much; too much, because its love has been badly directed. How many have succumbed in it because of that! How greatly the spirits have become materialized for that same reason.

12. Only when you have felt death’s footsteps near you, when you have been gravely ill and suffering, when you think that you are only a step from the Beyond: from that justice that you fear, only in those straits, do you make promises and pledges to the Father to love, serve, and obey him on earth. (146, 46 – 49)

13. Men have loved this life so much that when the time comes to depart from earth, they rebel against My will and ignore that I am calling them. They reject the peace of My Kingdom and ask the Father for more time on earth in order to continue possessing their temporary riches.

14. Learn to be sensitive so that you will intuitively become aware of the spiritual life; do not be satisfied with your life on earth which marks the beginning of your spiritual evolution because beyond this world there are superior creations.

15. Do not try to reject death when it comes near to you because of My Will. Also, you should not seek the man of science attempting to miraculously prolong your existence, thus opposing My will, for you will both weep bitterly over that error. Prepare yourself in this life, and you will have no reason to fear your entry into the Beyond. (52, 55 – 57)

16. While you are on earth, you should love the things of this world only to the degree that it will help you to fulfill its laws. But you should always be inspired to come to dwell in the elevated spiritual mansions so that when your spirit separates from its material body it will not be confused nor tempted by those things that it loved on earth; if it yields, it will become a slave to them and remain in this world, to which it no longer belongs nor can enjoy. (284, 5)

17. Be merciful with yourselves. No one knows when the moment will come in which his spirit will separate from the flesh. No one knows if on the next day his eyes will open to the light. Everyone belongs to the Lord of all Creation, and you do not know when you will be called.

18. Remember that not even the hairs on your head belong to you, not even the ground that you tread upon; that you yourselves do not belong to you, that you do not need to have possessions of short duration, since “your Kingdom” is also “not of this world.”

19. Spiritualize yourselves and you will possess everything within fairness and in measure according to your needs, and when the moment of your renunciation of this life arrives, you will elevate yourselves full of light to take possession of what belongs to you in the Beyond. (5, 95 – 97)

The Passage to another World

20. At every moment My voice calls you toward the righteous path where peace exists, but your deaf ear has only an instant of sensitivity before that voice. That moment is the last one of your life, when agony gives you notice of the near death of the body. Then is when you want to begin your life to correct your faults, to calm down your spirit before the judgment of your conscience and be able to offer something worthy and meritorious to the Father. (64, 60)

21. If you seek immortality of the spirit, do not fear the arrival of the death that puts an end to human life, await it prepared. It is under My command, and is therefore always just and opportune, though men often believe otherwise.

22. The seriousness is not in that men die, it is in the spirit lacking light upon leaving the material, and being unable to see the truth. I do not wish the death of the sinner, but his conversion; however, when death becomes necessary either to liberate a spirit, or to stop a fall of a man into the abyss, My Divine justice cuts the thread of that human existence. (102, 49 – 50)

23. Be aware that in the book of your destiny I have designated the day and the hour when the doors of the hereafter will open allowing your spirit to enter. Once you have entered, you will see all of your work on earth and all of your past. You should not want, at that time, to hear voices of complaints and accusations against you nor those, who point to you as responsible for their troubles. (53, 49)

24. Do not halt, thinking that you will never arrive just because the road appears long. Keep moving forward, for a moment you lose your spirit will regret later. Who told you that the objective is in this world? Who has taught you that death is the end, and that you can reach My Kingdom at that moment?

25. Death is like a brief dream, after which, restored in strength, the spirit awakens to the caress of My light, as to the beginning of a new day for itself.

26. Death is the key that opens the gates of the prison that you find yourselves in by being adhered to the material, and is at the same time the key that opens the doors to eternity.

27. This planet, converted by human imperfections into a vale of atonement, has been a place of captivity and exile for the spirit.

28. Truly, I tell you, that life on earth is one step more on the ladder of life. Why do you not understand it in this way in order to take advantage of all your lessons? That is the reason why many must return to it, again and again, because they did not understand nor make use of their previous life. (167, 22 – 26)

29. It is necessary that you know that because the spirit is to be subjected to a long and sometimes difficult test, it had a vast preparation before being made flesh. However, thanks to that preparation it is not disturbed by entering into this life; it closes its eyes to the past to open them to a new existence, and in this way from the first instant adapts to the world to which it has arrived.

30. How different indeed is the form in which your spirit presents itself before the threshold of the spiritual life or when it has recently left its body and its world. As it has lacked real preparation for returning to its home, it feels disturbed, the sensations of the material still dominate, and it does not know where to go or what to do.

31. This is because it did not learn that it is also necessary to know how to close the eyes to this world in the last instant; for it is only in this way that it can open them to the spiritual world that it had left before, where all its past awaited to be reunited with its new experience, and add its new merits to all its previous ones.

32. As He recovers the light, a dense veil clouds his mind: the tenacious influence of all He has left behind inhibits to feel the vibration of his conscience as the shadows fade allowing him to reintegrate himself to his true essence. There is much confusion, and much pain.

33. Will there be any, who upon hearing or reading this message reject it as useless or false lessons? I tell you that only He who is found in an extreme grade of materialism or blind fanaticism could reject this light without his spirit being moved. (257, 20 – 22)

Eternal Rest

34. Spiritual rest as it is understood and conceived of by your material world, does not exist; the rest awaiting the spirit is activity, multiplication of oneself through doing good, while not loosing an instant. That is when the spirit rests, its regrets and sorrows are lightened, it enjoys itself by doing good, and rests loving its Creator and its brothers.

35. Truly I tell you, if the spirit were made to remain inactive to rest, in the way that you think of it on earth, the darkness of depression and anguish would overcome it, for the life and light of the spirit, as well as its greatest happiness, are work, struggle, and unceasing activity.

36. The spirit that returns from the earth to the spiritual valley, bearing imprinted on it the fatigue of the flesh, and seeks the Beyond as a bed to rest in, where it can sink into oblivion in order to wipe away the scars of the struggle, must come to feel itself most unfortunate, and will not encounter either peace or happiness until it awakes from its lethargy, recovers from its error, and rises to the spiritual life, which is as I have already described: love, work, and continual struggle on the path that leads to perfection. (317, 12 – 14)

Reencounters in the Beyond

37. I want you to be men of faith, who believe in the spiritual life; if you have seen your brethren depart toward the hereafter, do not feel them distant, nor believe that you have lost them forever. If you wish to be reunited with them, be active, do good, and when you reach the hereafter, there you will find them waiting to teach you to live in that spiritual realm. (9, 20)

38. Who has not felt uneasiness about the life of the Hereafter? Who among those who have lost their dear ones in this world has not felt an eagerness to see them again or at least know where they are? You will know all of this; you will see them again.

39. But you should earn merits now, because it might be that when you leave this earth, you will ask in the Spiritual Realm where are those whom you expect to find, and you will be told that you cannot see them because they are in a higher level; do not forget that a long time ago I told you that in the house of the Father there are many mansions. (61, 31)

The Judgment of the Spirit by its own Conscience

40. When the spirit of some great sinner departs from this material life to enter the spiritual valley, it is surprised to discover that hell, as it had once imagined, does not exist; and the fire, of which it was previously told, is nothing more than the essence of its works harshly judged by its conscience.

41. That eternal judgment and enlightenment which exists in the midst of the darkness that surround the sinner, will be more painful than the strongest fire you could have imagined. But it is not a torture prepared beforehand as a punishment for the one who offended me. No, this torture originates when one begins to understand his own mistakes, when the spirit begins to feel great sorrow for having offended the One who created him and for not having made better use of its time and of the many gifts it received from its Lord.

42. Do you believe that I should punish those who by their sins offend Me, when I know that the sin offends more He who commits it? Do you not see that who the sinner does evil to, is himself? And that I will not increase the misfortune He has worked upon himself by punishing him? I merely allow them to see themselves and hear the inexorable voice of their consciences interrogating and answering them, to recover the spiritual memory that in the material form they had lost, and to remember their beginnings, their destiny, and their promises. There, in that judgment, they will feel the effects of the fire that exterminates their evil and that recasts them like gold in a crucible, separating them from that which is harmful or superfluous, and all that is not spiritual.

43. When a spirit stops to listen to the voice and judgment of its conscience, verily I say to you that at that moment it finds itself in My presence.

44 That moment of rest, of serenity, and of clarity does not come to all spirits at the same time; some readily enter into that self – examination and in so doing avoid much grief; for while they awaken to reality and recognize their errors, they prepare themselves and are ready to repair even the last of their bad deeds.

45. While others, blinded, be it by vice, by some resentment, or for having lived an existence of sin, delay coming out of their blindness.

46. Others, more dissatisfied, believing they have been torn from the earth before time, when all smiles upon them, curse and blaspheme, delaying their ability to free themselves from confusion, and like these, there are a great number of cases that know only My wisdom. (36, 47 – 51)

47. You shall have to answer for all, and the more evil your works, the more energetic the judgment you shall receive from yourself; for I do not judge you, that is false, it is your own spirit in its lucid state that serves as both your fearful prosecutor and your terrible judge. It is I who defend you against the confusion, and who absolve and save you, because I am the Love that purifies and pardons.

48. Think that very soon you will be in spirit, and that which on this earth you have sown, will also be what you reap. The passing from this life to the other does not fail to be a strict and severe judgment for the spirit. None escape that judgment, even He who considers himself the worthiest of servants.

49. My Will is that from the moment you enter that infinite dwelling place you cease to feel the anguishes of the earth, and begin to feel the sweetness and pleasure of having climbed another step on the path. (99, 49 – 50)

50. The Final Judgment, as interpreted by Humanity, is an error; My judgment will not be of an hour nor a day, it has weighed on you for some time.

51. However, I tell you truly that the bodies of the deceased, are dead, and have returned to integrate themselves in their own nature, for what is of the earth, shall return to the earth, just as the spiritual shall seek its dwelling place, which is in My bosom.

52. Yet, I tell you also, that in your judgment you will be your own judges, for your conscience, knowledge, and intuition will tell you to what point you are worthy and which spiritual dwelling you should inhabit. You will see clearly the road that you must take, for upon receiving the light of My Divinity, you shall recognize your acts, and judge your own merits.

53. In the spiritual valley there are many confused and disturbed beings; bear My message and light to them when you enter there.

54. You can practice that form of charity, starting now, by means of the prayer with which you can establish communication with them. Your voice will resonate in the place where they reside, and will make them awaken from their deep slumber. It will make them weep and cleanse themselves with their tears of repentance. In that instant they will have received a ray of light, for in that moment they will understand their past vanities, their errors, and their sins.

55. How great is the pain of the spirit when the conscience awakens it! How it then humbles itself under the gaze of its Supreme Judge! How humbly then spring from the intimate depths of its being, petitions for forgiveness, promises, and blessings of My Name!

56. There the spirit recognizes that it cannot approach the perfection of the Father, and directing its gaze to the earth, where it did not know how to make use of its time and the opportunity for it to come closer to its goal, asks for another period of flesh to atone for its faults and complete unfulfilled missions.

57. Who then performed justice? Was it not the spirit itself that formulated the judgment?

58. My Spirit is a mirror in which you must look at yourselves, and which will tell you the state of purity you maintain. (240, 41 – 46)

59. When your spirit leaves its human shell, and in the sanctuary of the spiritual life recollects in its inner depths to examine its past and the results of it, many of its acts that here in the world had seemed perfect to it, worthy of being presented to the Lord and deserving of some reward, seem small in the instant of that meditation; the spirit will understand that the meaning of many acts that in the world seemed good to it, were mere traces of vanity, of false love, of a charity not felt by the heart.

60. Who do you believe has given to the spirit the enlightenment of a perfect judge in order to judge itself? The conscience, which at that hour of justice will seem to glow with a clarity never seen before, will be who tells each one which from its works on earth was good, just, real, and true, as well as what was evil, false, or impure that it sowed along the way.

61. The sanctuary of which I have just told you is that of the conscience: that temple that none may profane, the temple in which God dwells, and from which his voice and his light issue.

62. In the world you have never known how to enter that inner sanctuary, for your human personality always seeks the way to evade that wise voice that speaks inside each man.

63. I tell you that when your spirit puts aside its shell, it will finally be able to stop before the portal of that sanctuary to prepare itself to enter; and before that altar of the spirit, prostrate itself, listen to itself, examine its works in the light that comes from the conscience; and hear speaking within itself the voice of God, as Father, as Master, and as Judge.

64. No mortal can imagine, in its full solemnity, that moment through which each must pass in order to know what good you bear within, and how to conserve it, and that which you must reject because it cannot be carried any more within the spirit.

65. When the spirit feels itself to be in front of its conscience and the conscience makes itself present with the clarity of truth, that being feels without the strength to hear itself; it wished it had never existed, because in an instant all its life passes before its eyes: what it left behind, what it possessed and what belonged to it, and that for which it must now finally account.

66. Disciples, humanity: Prepare yourselves in this life for that instant, so that when your spirit presents itself at the threshold of the temple of the conscience, you do not make of that temple a courtroom, for the spiritual pain would be so great that there is no physical pain comparable.

67. I wish you to meditate on what I have said to you in this teaching, so that you understand how your judgment is carried out in the spiritual realm. In this way you will vanquish the image that exists in your imagination of a courtroom presided over by God in the form of an old man, placing on his right his good children, so that they may enjoy heaven, and to his left the bad ones so that they may be condemned to eternal punishment.

68. It is time already that the light comes to the highest part of your spirit and your understanding so that the truth may shine in each man and He be prepared to enter the spiritual life with dignity. (334, 5 – 11 and 14 – 15)

The Spiritual Conscience Recovered

69. There is nothing in My Creation like bodily death to show each spirit the height it reached during its life, nor anything like My Word for ascending to perfection. There you have the reason why My Law and Doctrine insist time and again in penetrating the hearts, and why the pain and the vicissitudes come counseling men to flee from the paths that, instead of raising them up, lead the spirit to the abyss.

70. How fortunate your spirit will feel in the Beyond if your conscience tells you that on earth you sowed the seed of love. All the past will make itself present before your eyes and every image of your works will give you infinite pleasure.

71. The precepts of My Law, which your memory has not always known how to retain, will also pass through your spirit, full of clarity and light. Earn merits that will permit you to penetrate the unknown with your eyes open to truth.

72. There are many Mysteries that men have tried in vain to explain. Neither human intuition nor human science have been able to satisfy many of the questions asked by men, and the reason is that there is knowledge that is reserved only to the spirit that has penetrated to the vale of spirits. Those surprises that await it, those wonders, those revelations, shall be part of its prize, yet, truly I tell you, if a spirit comes to the spiritual world with a blindfold over its eyes, it will see nothing and continue to see before it only Mysteries where all should be clarity.

73. This celestial doctrine that I bring you reveals many beauties, and prepares you so that when you present yourself in spirit before the justice of the Eternal, you know how to confront the marvelous reality that will surround you from that instant. (85, 42 and 63 – 66)

74. Receive My light so that it illuminates the road of your existence and in the hour of your death frees you from confusion; and in an instant, as soon as you pass the portals of the Beyond, you will know who you are, who you have been, and who you will be. (100, 60)

75. While your bodies, which even after death continue to give nutriment and life, sink into the earth into whose bosom they will be integrated to increase its fruitfulness, your conscience, which is over your being, shall not remain in the earth, but shall accompany the spirit and be shown to it like a book whose profound and wise lessons are to be studied by it.

76. There your spiritual eyes shall open to the truth, and in an instant, you will know how to interpret that which, in an entire life, you did not manage to understand. Then is when you will understand what it means to be a “child of God and brother to your fellow men.” That is when you will understand the value of all that you have possessed, and feel sorrow and repentance for the errors made, for the time lost, and the most beautiful purposes of reform and reparation will be born in you.

77. From now on, you all travel toward the same end, reconciling and harmonizing your spiritual lives. Let none believe that they travel a better path than their brother, nor that they are on a higher rung of the ladder than others. I tell you, at the supreme hour of death, it shall be My voice that tells you the truth concerning your elevation.

78. There, in that brief moment of illumination before the conscience is where many receive their reward, but also where many see their greatness fade away.

79. Do you desire to save yourselves? Come to Me on the road of brotherliness, it is the only one, there is no other, it is the one marked by the maxim: “Love one another.” (299, 40 – 42)

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flagge fr  Chapitre 28… Détachement de la matière et réveil dans l’Au-Delà

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 28 – Révélations de Jésus-Christ
Détachement de la matière et réveil dans l’Au-Delà

L’immortalité de l’esprit
Cela dit le Seigneur…

1. C’est le temps où l’humanité s’éveille aux beautés de l’esprit, s’intéresse à l’éternel et se demande : à quoi ressemblera la vie qui nous attend après la mort?

2. Qui, aussi incrédule soit-il, ne s’est pas demandé s’il existe, en lui, quelque chose qui survivra à la matière? En vérité je vous le dis, tous pressentent ce mystère et méditent, ne fut-ce que l’espace d’un moment, à propos de l’insondable.

3. Au sujet du mystère de la vie spirituelle qui semble tellement éloignée mais qui, en réalité, est là devant vos yeux, les uns s’interrogent, les autres se confondent, et d’autres encore la renient; certains parlent en s’imaginant tout savoir, quant aux autres, ils se taisent et attendent. Mais bien peu sont ceux qui vraiment savent quelque chose de l’au-delà.

4. Au Troisième Temps, j’ai quitté la tombe de l’oubli dans laquelle l’humanité m’a maintenu, afin de la ressusciter, parce que je suis la vie. Personne ne peut mourir, et même celui qui s’ôte l’existence de sa propre main entendra que sa conscience lui réclamera son manque de foi. (52, 63)

5. Ma Doctrine n’est pas seulement destinée à vous donner force et tranquillité durant votre passage sur la Terre, elle vous enseignera aussi à quitter ce monde, à franchir les seuils de l’Au-Delà et à entrer dans la demeure éternelle.

6. Toutes les religions confortent l’esprit en son passage par ce monde, mais bien peu nombreuses sont celles qui le révèlent et le préparent au grand voyage vers l’Au-Delà. Et c’est pour cela que beaucoup considèrent la mort comme une limite, sans savoir que c’est à partir de là que se contemple l’horizon infini de la vraie vie. (261, 52-53)

7. La mort n’est qu’un symbole. La mort existe pour ceux qui ne possèdent pas encore la connaissance de la vérité; pour eux, la mort demeure un spectre derrière lequel se cache le mystère ou le néant. Je vous dis : ouvrez les yeux et comprenez que vous non plus, vous ne mourrez pas; vous vous séparez de la matière, mais cela ne signifie pas que vous mourrez; à l’instar de votre Maître, vous avez la vie éternelle. (213, 5)

Préparation pour le départ de ce monde

8. Vous devez comprendre que vous, dotés d’esprit, signifiez, dans la Création, la plus aimée des oeuvres du Père, parce que c’est en vous qu’Il déposa l’essence, les apanages et l’immortalité.

9. La mort comme vous la concevez, ou encore la fin de l’existence, cette mort n’existe pas pour l’esprit. La mort du corps ne peut pas signifier la mort ou la fin pour l’esprit. C’est précisément là qu’il s’éveille à une vie supérieure, tandis que son enveloppe terrestre les ferme au monde à tout jamais. C’est seulement un instant de transition sur la voie qui conduit à la perfection.

10. Si vous ne l’avez pas encore compris de cette manière, c’est parce que vous aimez encore beaucoup trop ce monde et que vous vous sentez intimement attachés à lui. Il vous coûte d’abandonner cet endroit parce que vous croyez être les propriétaires de ce que vous y possédez. Et il y en a encore qui gardent un vague pressentiment de ma justice divine et qui craignent d’entrer dans la vallée spirituelle.

11. L’humanité a trop aimé ce monde; trop, car son amour a été mal orienté. Combien y ont succombé pour cela! Et combien de fois les esprits se sont- ils matérialisés pour cette même raison!

12. Seulement lorsque vous avez ressenti la mort se rapprocher à grands pas, quand vous avez été gravement malades, et que vous avez souffert, c’est à ce moment-là lorsque vous pensez être à un pas de l’Au-Delà, de cette justice que vous me redoutez, alors vous promettez et jurez au Père de l’aimer, de le servir et de lui obéir sur la Terre. (146, 46-49)

13. Les hommes ont aimé cette vie de telle manière que, lorsque s’approche l’heure de la laisser, ils se rebellent contre ma volonté en faisant la sourde oreille à l’appel que je leur lance, ils méprisent la paix de mon Royaume et implorent le Père de les laisser plus longtemps sur la Terre pour continuer à posséder leur biens temporels.

14. Sensibilisez-vous afin de percevoir la vie spirituelle, et ne vous contentez pas de cette vie qui ne marque que le début de votre évolution, parce qu’au- delà de cette vie existent des créations supérieures.

15. Ne tentez pas de repousser la mort lorsque celle-ci, par ma volonté, s’approche de vous. Ne recherchez pas l’homme de science pour qu’il vous réalise le miracle de contrecarrer mes desseins en prolongeant votre existence, parce que tous deux pleureront amèrement cette erreur. Préparez-vous en cette vie et vous n’aurez pas à craindre votre entrée dans l’Au-Delà. (52, 55-57)

16. Aimez jusqu’à un certain point les choses du monde, pendant que vous y vivez, afin que vous sachiez respecter ses lois; mais alimentez toujours le désir de parvenir à habiter les hautes demeures spirituelles, pour que, au moment où votre esprit se débarrassera de l’enveloppe, il ne se trouble pas et ne se laisse pas tenter par ce qu’il aima sur cette planète; parce qu’alors il demeurera attaché et prisonnier de ce monde auquel il n’appartient déjà plus et dont il ne pourra plus jouir d’aucune manière. (284, 5)

17. Ayez pitié de vous-mêmes. Personne ne sait le moment où son esprit s’éloignera de la matière. Personne ne sait si ses yeux s’ouvriront à la lumière du lendemain. Tous vous appartenez au seul propriétaire de toute la Création et ne savez pas quand vous serez recueillis.

18. Pensez que ni la terre que vous foulez, ni les cheveux de votre tête ne vous appartiennent. Pensez que vous- mêmes ne vous appartenez pas et que vous n’avez aucunement besoin de posséder des propriétés de courte durée puisque « votre royaume n’est pas non plus de ce monde ».

19. Spiritualisez-vous et vous obtiendrez tout avec justice et mesure pendant que vous en aurez besoin et, une fois venu le moment de renoncer à cette vie, vous vous élèverez, pleins de lumière, pour prendre possession de ce qui vous correspond dans l’Au- Delà. (5, 95-97)

Le passage à l’autre monde

20. A toute heure, ma voix vous appelle vers le bon chemin où existe la paix, mais votre ouïe sourde n’a qu’un instant de sensibilité face à cette voix, et cet instant est le dernier de votre vie, lorsque l’agonie vous annonce la proximité de la mort du corps. C’est alors que vous souhaiteriez que votre vie corrige vos erreurs pour tranquilliser votre esprit face au jugement de votre conscience et pour pouvoir offrir quelque chose de digne et de méritoire au Seigneur. (64, 60)

21. Si vous recherchez l’immortalité de l’esprit, ne craignez pas l’arrivée de la mort qui met fin à la vie humaine, attendez-la en étant préparés. Elle dépend de ma volonté et, pour cela, est toujours opportune et juste, bien que les hommes très souvent croient le contraire.

22. Ce qui est grave n’est pas que l’homme meure, mais que son esprit, au moment de se débarrasser de la matière, manque de lumière et ne puisse contempler la vérité. Je ne souhaite pas la mort du pécheur, mais plutôt sa conversion mais, quand la mort se fait indispensable, que ce soit pour libérer un esprit ou pour arrêter la chute d’un homme dans l’abîme, ma justice divine coupe le fil de cette existence humaine. (102, 49-50)

23. Sachez que, dans le livre de votre destinée, sont marqués, le jour et l’heure où les portes de l’au-delà s’ouvriront pour faire place à votre esprit, d’où vous verrez toute votre oeuvre sur la Terre, toute votre vie passée. Vous ne souhaiterez pas alors entendre des voix formuler des reproches ou des plaintes à votre encontre, ni voir ceux qui vous signalent en tant que responsables de leurs maux. (53, 49)

24. Ne vous arrêtez pas en pensant que vous n’arriverez jamais au bout de ce chemin qui vous paraît si long; poursuivez votre marche en avant, parce que l’esprit pleurera plus tard chaque instant que vous perdiez. Qui vous a dit que l’objectif se trouve en ce monde? Qui vous a enseigné que la mort est la fin et que vous pourrez atteindre mon Royaume en ce moment?

25. La mort ressemble à un bref sommeil, après lequel, les forces étant restaurées, l’esprit, sous la caresse de ma lumière, se réveillera et ce sera un nouveau jour qui commencera pour lui.

26. La mort est la clé qui vous ouvre les portes de la prison dans laquelle vous vous trouvez par le fait d’être attachés à votre corps matériel. La mort est, en même temps, la clé qui vous ouvre les portes de l’éternité.

27. Cette planète, convertie en vallée d’expiation à cause des imperfections humaines, a été une prison et un bannissement pour l’esprit.

28. En vérité je vous le dis, la vie sur la Terre est un échelon de plus sur l’échelle de la vie. Pourquoi ne le comprenez-vous pas ainsi, afin de profiter de toutes ses leçons? Ceci constitue la raison pour laquelle beaucoup sont obligés d’y revenir à maintes reprises, parce qu’ils ne comprirent ni ne tirèrent profit de leur vie antérieure. (167, 22-26)

29. Il faut que vous sachiez que l’esprit, avant de s’incarner, a bénéficié d’une grande préparation, puisqu’il va être soumis à une longue et parfois dure épreuve; et que, grâce à cette préparation, il ne se trouble pas en pénétrant dans cette vie terrestre; il ferme les yeux au passé pour les ouvrir à une nouvelle existence et, de cette manière, s’adapte depuis le premier instant au monde dans lequel il est arrivé.

30. Bien différente est la forme sous laquelle votre esprit se présente au seuil de la vie spirituelle, quand il quitte son corps et abandonne le monde. Comme une vraie préparation lui a fait défaut pour retourner à sa demeure, il se voit alors perturbé et confus, les sensations de la matière le dominent encore et il ne sait que faire ni où aller.

31. Cela est dû au fait qu’il ne comprit pas la nécessité de savoir comment fermer les yeux à ce monde au dernier instant, parce que seulement ainsi il pourra les ouvrir au monde spirituel qu’il avait laissé, dans lequel tout son passé l’attendait pour l’unir à sa nouvelle expérience et à additionner ses nouveaux mérites à toute la somme de ses mérites antérieurs.

32. Un épais voile brouille son esprit pendant qu’il recouvre la lumière; une influence tenace de tout ce qu’il quitta l’empêche de ressentir la vibration de sa conscience, et tandis que ses ombres s’évanouissent pour se réintégrer à sa véritable essence, que de confusion, que de douleur!

33. Existera-t-il quelqu’un qui, après avoir écouté ou lu ce message, le rejette en le considérant comme une leçon inutile ou fausse? Je vous dis que seul celui qui arrive à se retrouver à un stade d’extrême matérialisme ou de fanatisme aveugle, pourrait rejeter cette lumière sans que son esprit ne s’en émeuve. (257, 20-22)

Le «repos éternel»

34. Le repos spirituel, selon la compréhension et la conception de votre matière, n’existe pas. L’activité, la multiplication du bien, et le fait de ne gâcher aucun instant constituent le repos qui attend l’esprit. C’est à ce moment-là qu’il se repose, qu’il se soulage des remords et des peines, qu’il se réjouit en faisant le bien, et qu’il se repose en aimant son Créateur et ses frères.

35. En vérité je vous le dis, si vous laissiez demeurer votre esprit inactif afin qu’il se repose, selon votre manière de concevoir le repos sur la Terre, les ténèbres de la désespérance et l’angoisse s’empareraient de lui, parce que la vie et la lumière de l’esprit, ainsi que son plus grand bonheur, sont le travail, la lutte et l’incessante activité.

36. L’esprit qui retourne de la Terre à la vallée spirituelle en portant en lui- même l’empreinte de la fatigue de la chair, et qui arrive en cherchant l’Au- Delà comme un lit dans lequel se reposer, dans lequel sombrer dans l’oubli pour effacer les traces de la lutte, celui-là devra se sentir le plus malchanceux des êtres et il ne trouvera ni paix ni bonheur, à moins qu’il se réveille de sa léthargie, qu’il sorte de son erreur et se lève à la vie spirituelle, qui est, comme je vous l’ai déjà dit auparavant, l’amour, le travail, la lutte permanente sur le chemin qui conduit à la perfection. (317, 12-14)

Les retrouvailles dans l’Au-Delà

37. Je souhaite que vous soyez des hommes de foi, que vous croyiez en la vie spirituelle; si vous avez vu vos frères partir pour l’Au-Delà, ne les sentez pas éloignés et ne pensez pas les avoir perdus pour toujours. Si vous voulez vous réunir avec eux, travaillez et méritez-le et, lorsque à votre tour vous arriverez dans l’Au-Delà, vous les retrouverez vous attendant, pour vous enseigner à vivre dans la Vallée Spirituelle. (9, 20)

38. Qui n’a pas éprouvé d’inquiétude face à la vie de l’Au-Delà? Qui, de ceux qui ont perdu un être cher en ce monde, n’a pas éprouvé l’ardent désir de le revoir ou tout au moins de savoir où il se trouve? Vous saurez absolument tout; vous les reverrez.

39. Mais, gagnez vos mérites à présent, pour éviter que, lorsque vous quitterez cette Terre et que vous demanderez, dans la vallée spirituelle, où se trouvent ceux que vous espérez rencontrer, l’on ne vous réponde que vous ne pouvez les voir parce qu’ils sont situés à un niveau plus élevé. N’oubliez pas que je vous ai dit auparavant que, dans la maison du Père, il existe beaucoup de demeures. (61, 31)

Le jugement de l’esprit par sa propre conscience

40. Quand l’esprit d’un quelconque grand pécheur se détache de cette vie matérielle pour entrer dans la vallée spirituelle, il s’étonne de constater que l’enfer, comme il l’imaginait, n’existe pas et que le feu, à propos duquel on lui parla dans le passé, n’est autre que l’essence de ses actions au moment de se retrouver devant l’inexorable juge qu’est sa conscience.

41. Ce jugement éternel, cette clarté qui se produit au milieu des ténèbres qui enveloppent ce pécheur, brûlent davantage que le feu le plus ardent que vous puissiez concevoir. Mais ce n’est pas une torture préparée d’avance comme un châtiment à l’égard de celui qui M’a offensé. Non! Cette torture provient de la connaissance des fautes commises, du regret d’avoir offensé Celui qui lui donna l’existence, d’avoir fait mauvais usage du temps et de ces biens qu’il reçut de son Seigneur.

42. Croyez-vous que je doive punir celui qui, par ses péchés, M’a offensé, alors que je sais que le péché offense bien plus celui qui le commet? Ne voyez-vous pas que le pécheur se cause du mal à lui-même et que je ne vais pas augmenter le malheur qu’il s’est forgé avec son propre châtiment? Je le laisse se regarder lui-même, qu’il écoute la voix inexorable de sa conscience, qu’il s’interroge et se réponde, qu’il recouvre la mémoire spirituelle qu’au travers de la matière il avait perdue et qu’il se souvienne de son commencement, de son destin et de ses promesses. Et là, en ce jugement, il doit expérimenter l’effet du feu qui extermine son mal, qui le fonde à nouveau comme l’or dans le creuset, pour écarter de lui ce qui est nocif, superflu et tout ce qui n’est pas spirituel.

43. Lorsqu’un esprit s’arrête pour écouter la voix et le jugement de sa conscience, en vérité je vous le dis, c’est à ce moment-là qu’il se trouve face à Ma présence.

44. Ce moment de quiétude, de sérénité et de clarté n’aboutit pas en même temps à tous les esprits; les uns pénètrent rapidement dans leur propre examen et, grâce à cela, s’évitent beaucoup d’amertumes, parce que lorsqu’ils se réveillent à la réalité et reconnaissent leurs erreurs, ils se préparent et prennent leurs dispositions pour réparer jusqu’à la dernière de leurs mauvaises actions.

45. D’autres, aveuglés par le vice, par quelque rancoeur ou pour avoir mené une existence de péchés, tardent à sortir de leur aveuglement.

46. Les autres, encore plus insatisfaits, croyant avoir été enlevés de la Terre avant l’heure, alors que tout leur souriait, profèrent des imprécations et blasphèment, retardant ainsi le moment de pouvoir se libérer de leur confusion. Parmi ces derniers, il existe un grand nombre de cas que ma sagesse est la seule à connaître. (36, 47-51)

47. Vous devrez répondre de tout et, plus vos oeuvres auront été mauvaises, plus énergiques seront les jugements que vous recevrez de vous-mêmes; parce que ce n’est pas Moi qui vous juge, c’est faux, mais bien plutôt votre propre esprit qui, dans son état de lucidité, se constitue en votre énorme accusateur et terrible juge. Je suis celui qui vous défend contre le trouble, Celui qui vous absout et vous sauve, parce que je suis l’amour qui purifie et pardonne. (32, 65)

48. Pensez que très vite vous serez en esprit et que tout ce que vous semâtes sur cette Terre sera ce qu’il vous faudra récolter. Le passage de cette vie à l’autre n’est autre qu’un jugement sévère et strict pour l’esprit. Personne n’échappe à ce jugement, même celui qui se considère le plus digne des serviteurs.

49. Je veux que, depuis l’instant où vous pénétrez cette demeure infinie, vous cessiez d’éprouver les angoisses de la Terre et que vous commenciez à ressentir la douceur et le bonheur d’avoir franchi un pas de plus sur le chemin. (99, 49-50)

50. Le Jugement Dernier, comme l’a interprété l’Humanité, est une erreur; mon jugement ne sera pas celui d’une heure ou d’un jour; il y a un temps déjà qu’il pèse sur vous.

51. Mais en vérité je vous le dis, les corps morts sont morts et s’en sont allés se confondre dans leur propre nature, parce que ce qui appartient à la terre retournera à la terre, de même que le spirituel recherchera sa demeure qui est en mon sein.

52. Mais je vous dis aussi qu’en votre jugement, vous-mêmes serez vos propres juges, parce que votre conscience, votre connaissance et votre intuition vous indiqueront jusqu’à quel point vous êtes dignes et quelle demeure spirituelle vous devrez habiter. Vous verrez clairement le chemin que vous devrez suivre parce que, en recevant la lumière de ma Divinité, vous reconnaîtrez vos actes et jugerez vos mérites.

53. Il existe, dans la vallée spirituelle, beaucoup d’êtres confus et troublés; lorsque vous y entrerez, portez-leur mon message et ma lumière.

54. Vous pouvez mettre en pratique cette forme de charité à partir de maintenant, par le biais de la prière, grâce à laquelle vous pouvez établir une communication avec eux. Votre voix résonnera dans les endroits qu’ils habitent et les fera se réveiller de leur profond sommeil. Elle les fera pleurer et se purifier avec les larmes du repentir. En cet instant, ils auront reçu un rayon de lumière, parce qu’ils comprendront alors leurs vanités passées, leurs erreurs et leurs péchés.

55. Grande est la souffrance de l’esprit lorsque la conscience le réveille! Comme il s’humilie alors face au regard du Juge Suprême! Combien humbles sont les demandes de pardon, les promesses, les bénédictions pour mon nom, qui jaillissent du plus intime de leur être!

56. C’est là que l’esprit reconnaît qu’il ne peut s’approcher de la perfection du Père et, dirigeant son regard vers la Terre où il ne sut mettre à profit le temps et les épreuves qui furent autant d’opportunités pour s’approcher de l’objectif, demande une opportunité de plus pour expier ses fautes et réaliser des missions non accomplies!

57. Qui, dès lors, rendit la justice? Ne fut-ce pas le même esprit qui fabriqua son jugement?

58. Mon Esprit est un miroir en lequel vous devez vous contempler et Il vous révélera l’état de pureté que vous conservez. (240, 41-46)

59. Lorsque votre esprit se débarrasse de l’apparence humaine et qu’il se recueille au plus profond de lui-même dans le sanctuaire de la vie spirituelle pour examiner son passé et sa moisson, bon nombre de ses actions qu’ici dans le monde, lui avaient semblé parfaites, dignes d’être présentées au Seigneur et méritoires d’une récompense, resteront très petites à l’instant de cette méditation. L’esprit réalisera que le sens de nombreuses actions qui lui parurent bonnes dans le monde, ne fut rien de plus que des traits de vanité, de faux amour, et de charité non ressentie par le coeur.

60. Qui croyez-vous a doté l’esprit de l’illumination d’un juge parfait pour se juger lui-même? La conscience, qui en cette heure de justice vous paraîtra briller d’une clarté jamais vue auparavant, indiquera à chacun ce qu’il accomplît de bien, de juste, de réel et de vrai sur la Terre. Elle en fera tout autant pour le mal, le faux et l’impur qu’il sema sur son chemin.

61. Le sanctuaire dont je termine de vous entretenir est celui de la conscience, ce temple que personne ne pourra profaner, ce temple que Dieu habite et d’où résonne sa voix et jaillit sa lumière.

62. Dans le monde, vous n’avez jamais su entrer dans ce sanctuaire intérieur, parce que votre personnalité humaine vous fournit toujours les moyens d’éviter la sage voix qui parle en chaque homme.

63. En se débarrassant de son enveloppe, je vous dis que votre esprit enfin pourra s’arrêter devant le seuil de ce sanctuaire pour disposer à y entrer et, devant cet autel de l’esprit, à s’agenouiller, à s’écouter lui-même, à examiner ses actes face à cette lumière qu’est la conscience, et à entendre parler en son for intérieur la voix de Dieu, en tant que Père, Maître et Juge.

64. Aucun mortel ne peut imaginer toute la solennité de cet instant par lequel tous vous devrez passer afin de connaître ce que vous emmenez de bon, pour le conserver et ce que vous devez rejeter parce que vous ne pouvez le maintenir davantage dans l’esprit.

65. Quand l’esprit perçoit qu’il se trouve face à sa conscience et que celle-ci se manifeste avec la clarté de la vérité, cet être trop faible pour s’écouter lui-même, souhaiterait n’avoir jamais existé, parce que toute sa vie défile devant ses yeux en un instant, celle qu’il laissa derrière lui, celle qu’il eut et qui fut la sienne et de laquelle il est enfin venu pour rendre des comptes.

66. Disciples, humanité : Préparez- vous, depuis cette vie déjà, pour cet instant, afin que lorsque votre esprit se présentera devant le seuil du temple de la conscience, vous n’alliez pas convertir ce temple en tribunal, parce que la douleur spirituelle sera tellement grande, qu’il n’y a de comparaison possible avec aucune douleur physique.

67. Je souhaite que vous méditiez tout ce que je vous ai révélé par cet enseignement, pour que vous compreniez la manière dont votre jugement a lieu dans le spirituel. Ainsi ferez-vous disparaître de votre imagination ce tableau par lequel vous vous représentez un tribunal présidé par Dieu sous forme de vieillard, et qui fait passer à sa droite les bons enfants pour qu’ils jouissent du Ciel, tandis qu’il appelle les mauvais à sa gauche pour les condamner à un châtiment éternel.

68. Il est grand temps que la lumière parvienne au plus haut de votre esprit et de votre entendement, pour que la vérité brille en chaque homme et qu’il se prépare pour entrer dignement dans la vie spirituelle. (334, 5-11 et 14-15)

La conscience spirituelle recouvrée

69. Il n’existe rien de moins dans ma Création que la mort physique pour montrer à chaque esprit le degré d’élévation qu’il a atteint durant la vie, ni rien de plus que ma parole pour s’élever vers la perfection. Là, vous avez ainsi l’explication de la raison pour laquelle ma Loi et ma Doctrine insistent en tout temps pour pénétrer les coeurs, et pourquoi la douleur et les vicissitudes s’en vont conseiller aux hommes de fuir les sentiers qui, au lieu d’élever l’esprit, les mènent à l’abîme.

70. Votre esprit se sentira tellement heureux dans l’Au-Delà si sa conscience lui dit que, sur la Terre, il sema la graine de l’amour! Tout le passé se fera présent devant vos yeux et chaque image de ce que furent vos oeuvres vous procurera un plaisir infini.

71. Les préceptes de ma Loi, que votre mémoire n’a pas toujours su retenir, passeront également par votre esprit, pleins de clarté et de lumière. Gagnez des mérites qui vous permettent de pénétrer l’inconnu, les yeux ouverts à la vérité.

72. Il existe beaucoup de mystères que l’homme a essayé, en vain, de percer; ni l’intuition humaine, ni la science n’ont réussi à fournir des réponses satisfaisantes aux nombreuses questions que se font les hommes. Il est vrai qu’il y a des connaissances qui sont réservées seulement à l’esprit, une fois que celui-ci est entré dans la vallée spirituelle. Ces surprises qui l’attendent, ces merveilles, ces révélations, feront partie de sa récompense. Certes, je vous dis que si un esprit arrive au monde spirituel, un voile sur les yeux, il ne contemplera rien et continuera à voir seulement des mystères, là où tout devrait être clarté.

73. Cette Doctrine céleste que je vous apporte vous révèle beaucoup de beautés et vous prépare afin que, lorsque vous vous présenterez en esprit devant la justice de l’Eternel, vous sachiez vous affronter à la merveilleuse réalité qui vous entourera depuis cet instant-là. (85, 42 et 63-66)

74. Recevez ma lumière pour qu’elle illumine le chemin de votre existence et, qu’à l’heure de la mort vous vous libériez du trouble de la confusion. Et en cet instant, en franchissant les seuils de l’Au-Delà, sachiez qui vous êtes, qui vous avez été et qui vous serez. (100, 60)

75. Tandis que vos corps descendront à la terre au sein de laquelle ils se mélangeront pour la féconder, parce qu’en effet même après leur mort, ils continueront d’être sève et vie; votre conscience qui prédomine votre être ne demeurera pas sur la Terre, mais elle accompagnera l’esprit pour se montrer à lui comme un livre dont les profondes et sages leçons seront étudiées par l’esprit.

76. Là, vos yeux spirituels s’ouvriront à la vérité et, en un instant, vous saurez interpréter ce que vous n’avez pas réussi à comprendre en une vie entière; là vous saurez ce que signifie «être les enfants de Dieu et le frère de vos semblables»; là vous comprendrez la valeur de tout ce que vous avez possédé, vous expérimenterez le regret et le repentir en raison des erreurs commises et du temps perdu, et de vous naîtront les plus merveilleuses intentions de correction et de réparation.

77. A partir de maintenant vous vous dirigez tous vers le même but en conciliant et en harmonisant votre vie spirituelle; personne ne croit marcher sur un meilleur sentier que celui de son frère, ni ne pense habiter une échelle supérieure à celle des autres. Je vous dis que, à l’heure suprême de la mort, ce sera ma voix qui vous révélera la vérité concernant votre élévation.

78. C’est là, pendant ce bref instant d’illumination face à la conscience, que beaucoup accueillent leur récompense, mais aussi que beaucoup voient s’évanouir leur grandeur.

79. Souhaitez-vous vous sauver? Venez à Moi par le chemin de la fraternité; il est le seul et unique, il n’en existe pas d’autre, celui qui est écrit avec ma maxime qui vous dit : «Aimez-vous les uns les autres». (299, 40-42)

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flagge es  Capítulo 28… Morir, muerte y el despertar en el Más Allá

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 28 – Revelaciones de Jesucristo
Morir, muerte y el despertar en el Más Allá

La inmortalidad del espíritu
Esto dice el Señor…

1. Este es el tiempo en que la humanidad despierta para las bellezas del espíritu, en que se interesa por lo eterno y se pregunta: ¿Cómo será la vida que nos espera después de la muerte?

2. ¿Quién, por incrédulo que sea, no se ha preguntado si existirá en él, algo que sobrevivirá a la materia? En verdad os digo que no hay quien no presienta aquel misterio ni medite un momento en lo insondable.

3. Sobre el misterio de la vida espiritual que parece estar lejos, y que en realidad está frente a vuestros ojos, unos preguntan, otros se confunden y otros niegan; unos hablan creyendo saberlo todo, y otros callan y esperan; mas, cuán pocos son los que verdaderamente saben algo del más allá.

4. En el Tercer Tiempo he salido de la tumba del olvido en que la humanidad me ha tenido para resucitarla, porque Yo soy la vida. Nadie puede morir, aun aquél que se arranca la existencia por su propia mano, escuchará que su conciencia le reclamará su falta de fe. (52, 63)

5. Mi Doctrina no es tan sólo para daros fortaleza y tranquilidad durante vuestro paso por la Tierra, ella os enseñará a dejar este mundo, a transponer los umbrales del Más Allá y a penetrar en la mansión eterna.

6. Todas las religiones confortan al espíritu en su tránsito por este mundo, pero cuán poco le revelan y le preparan para el gran viaje al Más Allá. He ahí por qué muchos miran la muerte como un límite, sin saber que desde ahí se contempla el horizonte infinito de la verdadera vida. (261, 52 – 53)

7. La muerte es sólo un símbolo, la muerte existe para aquellos que aún no alcanzan el conocimiento de la verdad; para ellos la muerte sigue siendo un espectro tras el cual está el misterio o la nada; a vosotros os digo: Abrid vuestros ojos y comprended que tampoco moriréis; os separaréis de la materia, mas eso no quiere decir que moriréis; vosotros, como vuestro Maestro, tenéis vida eterna. (213, 5)

Preparación para la partida de este mundo

8. Tenéis que comprender que vosotros, dotados de espíritu, significáis en la Creación, la obra más amada del Padre, porque en vosotros depositó esencia, atributos e inmortalidad.

9. No existe la muerte para el espíritu, la muerte como la concebís vosotros o sea el dejar de existir. No puede ser la muerte del cuerpo, muerte o fin para el espíritu. Ahí es precisamente donde él abre los ojos a una vida superior, mientras su envoltura los cierra al mundo para siempre. Es sólo un instante de transición en la ruta que conduce a la perfección.

10. Si aún no lo habéis comprendido así, es porque todavía amáis mucho a este mundo y os sentís estrechamente ligados a él. Os preocupa abandonar esta morada porque creéis ser dueños de lo que en ella poseéis, y aún hay quienes conservan un vago presentimiento de mi justicia divina y temen penetrar en el valle espiritual.

11. La humanidad ha amado demasiado a este mundo; demasiado, porque su amor ha sido mal dirigido. ¡Cuántos han sucumbido en él por esta causa! ¡Cuánto se han materializado los espíritus por la misma razón!

12. Sólo cuando habéis sentido cerca los pasos de la muerte, cuando habéis estado gravemente enfermos, cuando habéis sufrido, es cuando pensáis que estáis a un paso del Más Allá, de esa justicia que sólo en esos trances teméis y entonces hacéis al Padre promesas y juramentos de amarle, de servirle y obedecerle en la Tierra. (146, 46 – 49)

13. Los hombres han amado en tal forma esta vida, que cuando se aproxima la hora de dejarla, se rebelan contra mi voluntad desoyendo el llamado que les hago, desprecian la paz de mi Reino y piden al Padre un tiempo más en la Tierra para seguir poseyendo sus bienes temporales.

14. Sensibilizaos para que presintáis la vida espiritual y no os conforméis con el principio de vuestra evolución que eso es esta vida, porque sobre ella existen obras superiores.

15. No tratéis de rechazar la muerte cuando ella por mi voluntad se acerque a vosotros, ni busquéis al hombre de ciencia para que os haga el milagro de contrariar mis designios prolongando vuestra existencia, porque ambos lloraréis amargamente esta falta. Preparaos en esta vida y no tendréis por qué temer vuestra entrada en el Más allá. (52, 55 – 57)

16. Amad hasta cierto punto lo del mundo mientras estéis en él, para que sepáis cumplir con sus leyes; pero alimentad siempre el ideal de llegar a habitar en las altas moradas espirituales, para que cuando vuestro espíritu se desprenda de la envoltura, no se turbe ni se deje tentar por lo que en el planeta amó, porque entonces se quedará atado y cautivo en el mundo al cual ya no pertenece, ni puede en forma alguna disfrutar. (284, 5)

17. Tened piedad de vosotros mismos. Ninguno sabe cuándo llegará el momento en que su espíritu se aparte de la materia. Nadie sabe si al día siguiente sus ojos se abrirán a la luz. Todos sois del único dueño de todo lo creado y no sabéis cuando seréis recogidos.

18. Pensad que ni los cabellos de vuestra cabeza son vuestros, ni el polvo que pisáis; que vosotros mismos no os pertenecéis, que no necesitáis tener propiedades de poca duración, puesto que “vuestro reino tampoco es de este mundo”.

19. Espiritualizaos y todo lo poseeréis con justicia y con medida mientras lo necesitéis, y llegado el momento de la renunciación a esta vida, os elevaréis plenos de luz a tomar posesión de lo que os corresponde en el Más Allá. (5, 95 – 97)

El paso al otro mundo

20. A toda hora mi voz os llama al buen camino donde existe la paz, pero vuestro oído sordo, sólo tiene un instante de sensibilidad ante aquella voz, y ese instante es el postrero de vuestra vida, cuando la agonía os anuncia la proximidad de la muerte del cuerpo. Entonces es cuando querríais comenzar la vida para reparar yerros, para tranquilizar vuestro espíritu ante el juicio de vuestra conciencia y poder ofrecer algo digno y meritorio al Señor. (64, 60)

21. Si buscáis la inmortalidad del espíritu, no temáis la llegada de la muerte que pone fin a la vida humana, esperadla preparados, ella está bajo mi mandato y por eso siempre es oportuna y justa, aunque muchas veces los hombres crean lo contrario.

22. Lo grave no es que el hombre muera, sino que su espíritu al dejar la materia, carezca de luz y no pueda contemplar la verdad. Yo no quiero la muerte del pecador, sino su conversión, mas cuando la muerte se hace necesaria, ya sea para libertar a un espíritu o para detener la caída de un hombre al abismo, mi justicia divina corta el hilo de aquella existencia humana. (102, 49 – 50)

23. Sabed que en el libro de vuestro destino está marcado el día y la hora en que las puertas del más allá se abrirán para dar paso a vuestro espíritu, desde donde veréis toda vuestra obra en la Tierra, todo vuestro pasado. No queráis entonces oír voces que sean reproches o quejas en contra vuestra, ni ver a quienes os señalen como causantes de sus males. (53, 49)

24. No porque miréis extenso el camino os detengáis pensando que nunca llegaréis al final; seguid adelante, porque un instante que perdáis lo llorará más tarde vuestro espíritu. ¿Quién os ha dicho que en este mundo está la meta? ¿Quién os ha enseñado que la muerte es el fin y que en ese momento podréis alcanzar mi Reino?

25. La muerte es como un breve sueño, después del cual, ya reparadas las fuerzas, despertará el espíritu bajo la caricia de mi luz, como a un nuevo día que empieza para él.

26. La muerte es la llave que os abre las puertas de la prisión en que os encontráis al estar adheridos a la materia y es, al mismo tiempo, la llave que os abre las puertas de la eternidad.

27. Este planeta, convertido por las imperfecciones humanas en valle de expiación, ha sido cautiverio y destierro para el espíritu.

28. En verdad os digo, que la vida en la Tierra es un grado más en la escala de la vida ¿Por qué no lo entendéis así, para que aprovechéis todas sus lecciones? Es la razón por la que muchos tienen que volver a ella, una y otra vez: porque no comprendieron ni sacaron utilidad de su vida anterior. (167, 22 – 26)

29. Es preciso que sepáis que el espíritu antes de encarnar, ha tenido una vasta preparación, ya que va a quedar sometido a una larga y a veces dura prueba; pero gracias a aquella preparación no se turba al penetrar en esta vida; cierra sus ojos al pasado para abrirlos a una nueva existencia y así, desde el primer instante se adapta al mundo al que ha llegado.

30. Cuán diferente es la forma en que vuestro espíritu se presenta ante los umbrales de la vida espiritual o cuando acaba de dejar su cuerpo y al mundo. Como ha carecido de verdadera preparación para retornar a su morada, entonces se ve turbado, le domina aún las sensaciones de la materia y no sabe qué hacer ni a dónde ir.

31. Eso se debe a que no aprendió que también es necesario saber cerrar los ojos para este mundo en el postrer instante, porque sólo así podrá ir a abrirlos al mundo espiritual que había dejado, donde le esperaba todo su pasado para unirlo a su nueva experiencia y a todos sus méritos anteriores sumar los nuevos méritos.

32. Un denso velo nubla su mente mientras recobra la luz; una influencia tenaz de todo lo que dejó, le impide sentir la vibración de su conciencia y en tanto se desvanecen sus sombras para reintegrarse a su verdadera esencia, ¡Cuánta turbación, cuánto dolor!

33. ¿Habrá quién, después de escuchar o de leer este mensaje, lo rechace como lección inútil o falsa? Yo les digo que sólo aquél que llegare a encontrarse en un grado de materialismo extremo o de ciego fanatismo, podría rechazar esta luz sin que su espíritu se conmoviese. (257, 20 – 22)

El “descanso eterno”

34. El descanso espiritual según lo entiende y lo concibe vuestra materia, no existe; el descanso que espera al espíritu es la actividad, el multiplicarse haciendo el bien, el no desperdiciar un instante. Entonces descansa el espíritu, se aligera de remordimientos y de penas, se recrea haciendo el bien, descansa amando a su Creador y a sus hermanos.

35. En verdad os digo, que si vuestro espíritu lo hiciera permanecer inactivo para que descansara, según vosotros concebís el descanso en la Tierra, se apoderaría de él la tiniebla de la desesperación y la angustia, porque la vida y la luz del espíritu, así como su dicha mayor, son el trabajo, la lucha, la incesante actividad.

36. El espíritu que retorna de la Tierra al valle espiritual, trayendo impresa en sí mismo la fatiga de la carne y llega buscando el Más Allá como un lecho donde reposar, donde hundirse en el olvido para borrar las huellas de la lucha, ese tendrá que llegar a sentirse el ser más desdichado y no encontrará paz ni felicidad hasta que despierte de su letargo, hasta que salga de su error y se levante a la vida espiritual que es como ya os he dicho antes, el amor, el trabajo, la continua lucha en el sendero que conduce a la perfección. (317, 12 – 14)

El reencuentro en el Más Allá

37. Quiero que seáis hombres de fe, que creáis en la vida espiritual; si habéis visto partir al Más Allá a vuestros hermanos, no los sintáis lejanos ni penséis que los habéis perdido para siempre. Si queréis reuniros con ellos, trabajad, haced méritos y cuando lleguéis al Más Allá, ahí los encontraréis esperándoos, para enseñaros a vivir en el Valle Espiritual. (9, 20)

38. ¿Quién no ha sentido inquietud ante la vida del Más Allá? ¿Quién de los que han perdido a un ser amado en este mundo, no ha sentido el anhelo de volver a contemplarlo o por lo menos de saber dónde se encuentra? Todo lo sabréis; a ellos los volveréis a mirar.

39. Mas haced méritos ahora, no sea que cuando dejéis esta Tierra, en el valle espiritual preguntéis en dónde se encuentran aquéllos que esperáis encontrar, y os digan que no les podéis ver porque se encuentran en una escala más alta; no olvidéis que tiempo ha os he dicho que en la casa del Padre existen muchas moradas. (61, 31)

El juicio al espíritu por la conciencia propia

40. Cuando el espíritu de algún gran pecador se desprende de esta vida material para penetrar en el valle espiritual, se sorprende al comprobar que el infierno, como él lo imaginaba, no existe, y que el fuego del cual se le habló en los tiempos pasados, no es sino la esencia de sus obras al encontrarse ante el juez inexorable que es su conciencia.

41. Ese juicio eterno, esa claridad que se hace en medio de las tinieblas que envuelven a aquel pecador, queman más que el fuego más ardiente que pudieseis concebir, mas no es una tortura preparada de antemano como un castigo para el que me ofendió, no, esa tortura proviene del conocimiento de las faltas cometidas, del pesar de haber ofendido a quien le dio la existencia, de haber hecho mal uso del tiempo y de cuantos bienes recibió de su Señor.

42. ¿Creéis que deba Yo castigar a quien con sus pecados me ofendió, cuando Yo sé que el pecado ofende más a quien lo comete? ¿No miráis que el pecador es a sí mismo a quien se hace mal y que no voy Yo a aumentar con su castigo la desgracia que se ha labrado? Solamente dejo que se mire a sí mismo, que oiga la voz inexorable de su conciencia, que se interrogue y se responda, que recobre la memoria espiritual que a través de la materia había perdido y recuerde su principio, su destino y sus promesas; y ahí en ese juicio, tiene que experimentar el efecto del fuego que extermine su mal, que le funda de nuevo como el oro en el crisol, para apartar de él lo nocivo, lo superfluo y todo lo que no es espiritual.

43. Cuando un espíritu se detiene a escuchar la voz y el juicio de su conciencia, de cierto os digo, que en esa hora se encuentra ante mi presencia.

44. Ese momento de quietud, de serenidad y claridad, no llega al mismo tiempo a todos los espíritus; unos penetran pronto en el examen de sí mismos, y con ello se evitan muchas amarguras, porque en cuanto despiertan a la realidad y reconocen sus errores, se preparan y disponen para reparar hasta la última de sus malas obras.

45. Otros ofuscados, ya sea por el vicio, por algún rencor o por haber llevado una existencia de pecados, tardan en salir de su ofuscación.

46. Otros más insatisfechos, creyendo haber sido arrebatados de la Tierra antes de tiempo, cuando todo les sonreía, imprecan y blasfeman, retardando así el poder librarse de su turbación, y como éstos, hay un gran número de casos que solamente mi sabiduría conoce. (36, 47 – 51)

47. De todo tendréis que responder y conforme sean vuestras malas obras, más enérgicos juicios recibiréis de vosotros mismos; porque Yo no os juzgo, eso es falso, es vuestro propio espíritu en su estado de lucidez vuestro tremendo acusador y terrible juez. Yo soy el que os defiende contra la turbación, el que os absuelve y salva porque soy el amor que purifica y perdona. (32, 65)

48. Pensad que muy pronto estaréis en espíritu y que lo que en esta Tierra sembrasteis, será lo que hayáis que recoger. El paso de esta vida a la otra, no deja de ser un juicio severo y estricto para el espíritu. Nadie escapa a ese juicio, así se considere el más digno de siervos.

49. Mi voluntad es que desde el instante en que penetréis en aquella morada infinita, dejéis de experimentar las angustias de la Tierra y empecéis a sentir la dulzura y el goce de haber escalado un paso más en el sendero. (99, 49 – 50)

50. El Juicio Final, como lo ha interpretado la Humanidad, es un error; mi juicio no será de una hora ni de un día; ha tiempo que él pesa sobre vosotros.

51. Mas en verdad os digo que los cuerpos muertos, muertos están y han ido a confundirse en su propia naturaleza, porque lo que es de la tierra, a la tierra volverá, así como lo espiritual buscará su morada que es mi seno.

52. Mas también os digo que en vuestro juicio, vosotros seréis vuestros propios jueces, porque vuestra conciencia, conocimiento e intuición, os dirán hasta qué punto sois dignos y en qué morada espiritual debéis habitar. Claramente contemplaréis el camino que deberéis seguir, porque al recibir la luz de mi Divinidad, reconoceréis vuestros actos y juzgaréis vuestros méritos.

53. En el valle espiritual existen muchos seres confundidos y turbados; a ellos llevad mi mensaje y mi luz cuando penetréis en él.

54. Desde ahora podéis practicar esa forma de caridad, por medio de la oración, con la cual podéis establecer comunicación con ellos. Vuestra voz resonará donde ellos habitan y los hará despertar de su profundo sueño. Les hará llorar y lavarse con el llanto del arrepentimiento. En ese instante habrán recibido un rayo de luz, porque entonces comprenderán sus pasadas vanidades, sus errores, sus pecados.

55. ¡Qué grande es el dolor del espíritu cuando la conciencia le despierta! ¡Cómo se humilla entonces ante la mirada del Supremo Juez! ¡Cuán humildes brotan de lo más íntimo de su ser las peticiones de perdón, las promesas, las bendiciones para mi nombre!

56. ¡Allí reconoce el espíritu que no puede acercarse a la perfección del Padre y, dirigiendo su mirada a la Tierra, donde no supo aprovechar el tiempo y las pruebas que fueron oportunidad para aproximarse a la meta, pide una materia más, para expiar faltas y desempeñar misiones no cumplidas!

57. ¿Quién hizo justicia entonces? ¿No fue el mismo espíritu quien formó su juicio?

58. Mi Espíritu es un espejo en el que tenéis que contemplaros y Él os dirá el estado de pureza que guardéis. (240, 41 – 46)

59. Cuando vuestro espíritu se despoje de la capa humana y en el santuario de la vida espiritual se recoja en el fondo de sí mismo, para examinar su pasado y examinar su cosecha, muchas de sus obras que aquí en el mundo le habían parecido perfectas, dignas de ser presentadas al Señor y merecedoras de un galardón, resultarán pequeñas en los instantes de aquella meditación; el espíritu comprenderá que el sentido de muchos actos que en el mundo le parecieron buenos, no fueron mas que rasgos de vanidad, de falso amor, de caridad no sentida por el corazón.

60. ¿Quién creéis que ha dado al espíritu la iluminación de un juez perfecto para juzgarse a sí mismo? La conciencia, que en esta hora de justicia os parecerá que brilla con claridad antes nunca vista, y ella será la que diga a cada quien qué fue lo bueno, lo justo, lo real, lo verdadero que hizo en la Tierra y qué fue lo malo, lo falso y lo impuro, que en su camino sembró.

61. El santuario de que acabo de hablaros, es el de la conciencia. Ese templo que nadie podrá profanar, ese templo en el que habita Dios y de donde sale su voz y brota la luz.

62. En el mundo nunca habéis sabido penetrar en ese santuario interior, porque vuestra personalidad humana siempre procura los medios de evadir la voz sabia que en cada hombre habla.

63. Os digo que, al despojarse vuestro espíritu de su envoltura, al fin podrá detenerse ante el umbral de ese santuario para disponerse a entrar en él y ante ese altar del espíritu, postrarse, oírse a sí mismo, examinar sus obras ante esa luz que es la conciencia, oír hablar dentro de sí la voz de Dios, como Padre, como Maestro y como Juez.

64. Ningún mortal puede imaginar en toda su solemnidad ese instante por el que habréis de pasar todos, a fin de conocer lo que lleváis de bueno, para conservarlo y lo que debéis de rechazar porque no podéis llevarlo por más tiempo en el espíritu.

65. Cuando el espíritu sienta que está frente a su conciencia y ella se hace presente con la claridad de la verdad, ese ser se siente sin fuerzas para escucharse a sí mismo, quisiera no haber existido nunca, porque ante sí, en un instante, pasa delante de su mente toda su vida, la que dejó atrás, la que poseyó y fue suya y de la cual ha llegado por fin a rendir cuentas.

66. Discípulos, humanidad: Preparaos desde esta vida para ese instante, para que cuando vuestro espíritu se presente ante el umbral del templo de la conciencia, no vayáis a transformar ese templo en tribunal, porque el dolor espiritual será tan grande que no hay dolor material que se le parezca.

67. Quiero que meditéis en cuanto os he dicho en esta enseñanza, para que comprendáis cómo se verifica en lo espiritual vuestro juicio. Así haréis desaparecer de vuestra imaginación aquel cuadro en que os representáis un tribunal presidido por Dios en forma de un anciano, haciendo pasar a su diestra los hijos buenos para gozar del Cielo y colocando a su siniestra a los malos para condenarlos a un castigo eterno.

68. Ya es tiempo de que la luz llegue hasta lo más elevado de vuestro espíritu y de vuestro entendimiento, para que la verdad brille en cada hombre y se prepare para entrar dignamente en la vida espiritual. (334, 5 – 11 y 14 – 15)

La conciencia espiritual recuperada

69. No existe nada en mi Creación como la muerte corpórea para mostrar a cada espíritu la altura que alcanzó durante la vida, ni nada como mi palabra para ascender hacia lo perfecto. Ahí tenéis el porqué mi Ley y mi Doctrina, insisten tiempo tras tiempo en penetrar en los corazones, y porqué el dolor y las vicisitudes, van aconsejando a los hombres a huir de las sendas que, en vez de elevarlo, conducen al espíritu hacia el abismo.

70. ¡Cuán dichoso se sentirá vuestro espíritu en el Más Allá si su conciencia le dice que en la Tierra sembró la semilla del amor! Todo el pasado se hará presente delante de vuestros ojos y cada miraje de lo que fueron vuestras obras, os dará un gozo infinito.

71. Los preceptos de mi Ley, que no siempre ha sabido retener vuestra memoria, pasarán también por vuestro espíritu llenos de claridad y de luz. Haced méritos que os permitan penetrar en lo desconocido, con los ojos abiertos a la verdad.

72. Existen muchos misterios que el hombre ha tratado en vano de esclarecer; ni la intuición humana, ni la ciencia han logrado satisfacer muchas preguntas que los hombres se hacen, y es que hay conocimientos que están reservados tan sólo al espíritu, cuando este haya penetrado en el valle espiritual. Esas sorpresas que le esperan, esas maravillas, esas revelaciones, serán parte de su galardón, mas de cierto os digo, que si un espíritu llega al mundo espiritual con una venda sobre los ojos, nada contemplará y seguirá mirando delante de él tan sólo misterios, ahí donde todo debería ser claridad.

73. Esta Doctrina celestial que os traigo, os revela muchas bellezas y os prepara para que cuando os presentéis en espíritu ante la justicia del Eterno, sepáis enfrentaros ante la realidad maravillosa que os rodeará desde aquel instante. (85, 42 y 63 – 66)

74. Recibid mi luz para que ella ilumine el camino de vuestra existencia y en la hora de la muerte os libréis de la turbación; y en un instante, al pasar los umbrales del Más Allá, sepáis quiénes sois, quiénes habéis sido y quiénes seréis. (100, 60)

75. Mientras, vuestros cuerpos bajarán a la tierra, en cuyo seno se confundirán para fecundarla, porque aun después de muertos seguirán siendo savia y vida; vuestra conciencia que está sobre vuestro ser no quedará en la Tierra, sino que vendrá con el espíritu para mostrarse ante él como un libro cuyas lecciones profundas y sabias serán estudiadas por el espíritu.

76. Ahí se abrirán vuestros ojos espirituales a la verdad y en un instante sabréis interpretar lo que en toda una vida no lograsteis comprender; ahí sabréis lo que significa “ser hijos de Dios y hermano de vuestros semejantes”; ahí comprenderéis el valor de todo lo que hayáis poseído, experimentaréis el pesar y el arrepentimiento por los errores cometidos, por el tiempo perdido, y nacerán de vosotros los más bellos propósitos de enmienda y de reparación.

77. Desde ahora encaminaos todos al mismo fin, conciliando y armonizando vuestra vida espiritual; nadie se crea ir por el mejor sendero que el de su hermano, ni piense estar habitando en una escala superior a la de los demás. Yo os digo que en la hora suprema de la muerte, será mi voz quien os diga la verdad de vuestra elevación.

78. Ahí, en ese breve instante de iluminación ante la conciencia, es donde muchos recogen su galardón, pero también donde muchos ven desvanecerse su grandeza.

79. ¿Deseáis salvaros? Venid a Mí por el camino de la fraternidad, ése es el único, no existe otro, aquel que está escrito con mi máxima que os dice: “Amaos los unos a los otros”. (299, 40 – 42)

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Das 3. Testament Kapitel 9…Geschichten des Volkes Israel – The 3. Testament Chapter 9…Stories of the People of Israel

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 9… Faits du peuple d’Israël
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 9… Hechos del pueblo de Israel

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flagge de  Kapitel 9… Geschichten und Gestalten des Volkes Israel

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 9 – Offenbarungen Jesu Christi
Geschichten und Gestalten des Volkes Israel

Die Sündenfallgeschichte
So spricht der Herr…

1. Die geschichtliche Überlieferung über die ersten Menschen, welche die Erde bewohnten, wurde von Generation zu Generation weitergegeben, bis sie im Buch der “Ersten Zeit” niedergeschrieben wurde. Es ist ein lebendiges Gleichnis jener ersten Menschenwesen, die auf der Erde lebten. Ihre Lauterkeit und Unschuld ermöglicht ihnen, die Liebkosung der Mutter Natur zu fühlen. Zwischen allen Wesen bestand ein freundschaftliches Verhältnis, und unter allen Geschöpfen eine uneingeschränkte Brüderlichkeit. (105,42)

2. In einem Göttlichen Gleichnis inspirierte Ich die ersten Menschen, damit sie eine erste Kenntnis ihrer Bestimmung erlangen würden, aber der Sinngehalt meiner Offenbarungen wurde falsch gedeutet.

3. Als zu euch vom Baume des Lebens gesprochen wurde, von dem der Mensch aß, dem Wissen um Gut und Böse, sollte euch nur begreiflich gemacht werden, dass der Mensch – als er genügend Erkenntnis besaß, um zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden und er damit für seine Taten verantwortlich wurde – von da an die Früchte seiner Werke zu ernten begann. (150,42)

4. Ihr wisst, dass Gott zu den Menschen sagte: “Wachset und mehret euch und füllet die Erde”. Dies war das anfängliche Gesetz, das man euch gab, o Volk. Später hat der Vater die Menschen nicht nur dazu aufgefordert, dass sie sich mehren und dass das Menschengeschlecht weiter wächst, sondern dass ihre Gefühle immer hochherziger werden und ihr Geist eine unbehinderte Entfaltung und Entwicklung nimmt. Doch wenn das erste Gesetz die Ausbreitung der menschlichen Rasse zum Ziele hatte – wie könnt ihr da annehmen, dass derselbe Vater euch bestrafen würde, weil ihr ein Gebot von Ihm befolgt und erfüllt habt? Ist es möglich, Volk, dass in eurem Gott ein solcher Widerspruch existiert?

5. Seht, welch materielle Auslegung die Menschen einem Gleichnis gaben, in dem zu euch nur vom Erwachen des Geistes im Menschen gesprochen wurde. Ergründet daher meine Unterweisung und sagt nicht länger, dass ihr die Schuld bezahlt, die die ersten Erdenbewohner durch ihren Ungehorsam gegenüber ihrem Vater auf sich luden. Habt eine höhere Vorstellung von der Göttlichen Gerechtigkeit. (150,45-46)

6. Jetzt ist die Zeit, in der ihr meine Worte: “Wachset und mehret euch” verstehen könnt, dass dies nämlich auch geistig getan werden muss, und dass ihr das Universum mit euren guten Werken und lichtvollen Gedanken erfüllen sollt. Ich heiße alle willkommen, die Mir näherkommen wollen – alle, die nach Vollkommenheit streben. (150, 48-49)

Willensfreiheit und Ursünde

7. Ihr sagt Mir, dass ihr wegen eurer Willensfreiheit in Fehler und Irrtümer geraten seid. Darauf antworte Ich euch, dass ihr euch durch diese Gabe unendlich weit über den Punkt hinaus erheben könnt, von dem ihr zu Beginn eurer Entwicklung ausgegangen seid.

8. Außer der Willensfreiheit gab Ich jedem Geist mein Licht in seinem Gewissen, damit niemand in die Irre gehe; aber die, die meine Stimme nicht hören wollten, oder im Verlangen nach Geistigem Licht nicht in ihr Inneres einkehren wollten, ließen sich bald durch die zahllosen Schönheiten des menschlichen Lebens verführen, verloren die Stütze meines Gesetzes für ihren Geist und mussten straucheln und fallen.

9. Ein einziges Vergehen zog viele schmerzliche Folgen nach sich, und zwar deshalb, weil die Unvollkommenheit nicht im Einklang mit der Göttlichen Liebe ist.

10. Jene, welche ergeben und reuevoll sogleich zum Vater zurückkehrten und Ihn sanftmütig baten, dass Er sie reinigen und von den Verfehlungen losspreche, die sie soeben begangen hatten, empfing der Herr mit unendlicher Liebe und Barmherzigkeit, tröstete ihren Geist, sandte sie aus, um ihre Fehler wiedergutzumachen und bestätigte sie in ihrer Aufgabe.

11. Glaubt nicht, dass alle nach ihrem ersten Ungehorsam sanftmütig und reuevoll zurückkehrten. Nein, viele kamen voll Hochmut und Groll. Andere wollten schamerfüllt, in Erkenntnis ihrer Schuld, ihre Vergehen vor Mir rechtfertigen, und ferne davon, sich durch Reue und Besserung zu läutern – welche Beweis von Demut sind – entschieden sie sich, für sich selbst ein Leben nach ihrer Weise zu schaffen, außerhalb der Gesetze, die meine Liebe vorschreibt.

12. Daraufhin trat meine Gerechtigkeit in Kraft – aber nicht, um sie zu strafen, sondern um sie zu bessern – nicht, um sie zu vernichten, sondern um sie ewig zu erhalten, indem sie ihnen eine umfassende Gelegenheit bot, sich zu vervollkommnen.

13. Wie vielen jener ersten Sünder gelingt es noch immer nicht, sich von ihren Flecken zu befreien; denn von einem Sturz zum anderen fielen sie immer tiefer hinab in den Abgrund, aus dem sie allein die Ausübung meines Gesetzes wird retten können. (20, 40- 46)

Die Sintflut

14. In den ersten Zeiten der Menschheit herrschte Unschuld und Einfachheit unter den Menschen; aber in dem Maße, in dem sie an Zahl zunahmen, wurden aufgrund ihrer Entwicklung und ihrer Willensfreiheit auch ihre Sünden zahlreicher und entfalteten sich immer schneller – nicht so ihre Tugenden, sondern ihre Verstöße gegenüber meinem Gesetz.

15. Da bereitete Ich Noah vor, dem Ich Mich von Geist zu Geist kundtat, denn diese Zwiesprache habe Ich vom Beginn der Menschheit an mit den Menschen aufgenommen.

16. Ich sagte Noah: “Ich werde den Geist der Menschen von all ihren Sünden reinigen; zu diesem Zweck werde Ich eine große Sintflut senden. Baue eine Arche und lasse deine Kinder, deren Frauen, die Kinder deiner Kinder und ein Paar von jeder Tierart in sie einsteigen.”

17. Noah war meinem Gebot gehorsam, und die Katastrophe kam in Erfüllung meines Wortes. Der schlechte Same wurde mit der Wurzel ausgerissen, und der gute Same in meinen Kornkammern aufbewahrt, aus dem Ich eine neue Menschheit schuf, die das Licht meiner Gerechtigkeit in sich trug und mein Gesetz zu erfüllen und in der Einhaltung guter Sitten zu leben verstand.

18. Meint ihr etwa, dass jene Menschen, die einen so leidvollen Tod fanden, körperlich und geistig umkamen? Wahrlich, Ich sage euch: nein, meine Kinder. Ihre Geister wurden durch Mich erhalten und erwachten vor dem Richter ihres eigenen Gewissens und wurden vorbereitet, um erneut auf den Weg des Lebens zurückzukehren, damit sie auf ihm geistigen Fortschritt erlangten. (302, 14 – 16)

Abrahams Opferbereitschaft

19. Nicht immer wird es nötig sein, dass ihr den Leidenskelch bis zur Neige leert. Denn es genügt Mir, euren Glauben, euren Gehorsam, euren Vorsatz und eure Absicht zu sehen, meinen Auftrag zu befolgen, dass Ich euch den schwersten Augenblick eurer Prüfung erspare.

20. Erinnert euch, dass von Abraham das Leben seines Sohnes Isaak gefordert wurde, den er sehr liebte und den der Patriarch unter Überwindung seines Schmerzes und der Liebe zu seinem Sohne in einer Prüfung des Gehorsams, des Glaubens, der Liebe und Demut, die ihr noch nicht begreifen könnt, zu opfern im Begriffe war. Doch es wurde ihm nicht erlaubt, das Opfer an dem Sohne zu Ende zu bringen, weil er auf dem Grunde seines Herzens bereits seinen Gehorsam gegenüber dem Göttlichen Willen bewiesen hatte, und dies genügte. Wie groß war der innere Jubel Abrahams, als seine Hand durch eine höhere Macht aufgehalten wurde und ihn an der Opferung Isaaks hinderte! Wie segnete er den Namen seines Herrn und bewunderte seine Weisheit! (308, 11)

21. In Abraham und seinem Sohne Isaak gab Ich euch ein Gleichnis dafür, was der Opfertod des Erlösers bedeuten würde, als Ich die Liebe, die Abraham Mir entgegenbrachte, auf die Probe stellte, indem Ich ihn dazu aufforderte, seinen Sohn, seinen heißgeliebten Isaak zu opfern.

22. Bei rechter Betrachtung werdet ihr in jenem Akt eine Ähnlichkeit zu dem erkennen, was später die Opferung des “Eingeborenen Sohnes” *) Gottes um der Rettung der Welt willen bedeutete.

*) Dieser biblische Ausdruck bedeutet: der in die Welt hineingeborene (oder inkarnierte) Sohn Gottes

23. Abraham war hier die Verkörperung Gottes, und Isaak das Abbild Jesu. In jenem Augenblick dachte der Patriarch, dass der Herr deshalb das Leben seines Sohnes von ihm forderte, damit das Blut des Unschuldigen die Sünden des Volkes abwaschen würde, und obwohl er den, der Fleisch von seinem Fleische war, zutiefst liebte, war der Gehorsam in ihm gegenüber Gott, sowie das Erbarmen und die Liebe zu seinem Volke schwerwiegender für ihn als das Leben seines geliebten Sohnes.

24. Der gehorsame Abraham war nahe daran, den tödlichen Stoß gegen seinen Sohn auszuführen. In dem Augenblick, da er von Schmerz überwältigt den Arm erhob, um ihn zu opfern, hielt ihn meine Macht zurück und gebot ihm, ein Lamm statt seines Sohnes zu opfern, damit jenes Symbol als Zeugnis von Liebe und Gehorsam bestehen bliebe. (119, 18 – 19)

Das Traumbild Jakobs von der Himmelsleiter

25. Wisst ihr, welche Bedeutung jene Leiter hat, die Jakob im Traume sah? Jene Leiter versinnbildlicht das Leben und die Entwicklung der Geistwesen.

26. Der Körper Jakobs schlief zum Zeitpunkt der Offenbarung, aber sein Geist war wach. Er hatte sich mittels des Gebetes zum Vater erhoben, und als sein Geist in die Regionen des Lichtes gelangte, empfing ihn eine himmlische Botschaft, die als ein Testament geistiger Offenbarungen und Wahrheiten für sein Volk erhalten bleiben sollte, welches die ganze Menschheit ist; denn “Israel” ist kein irdischer, sondern ein geistiger Name.

27. Jakob sah, dass jene Leiter auf der Erde stand und ihre Spitze den Himmel berührte. Dies zeigt den Weg der geistigen Aufwärtsentwicklung an, welcher auf Erden mit dem Fleischeskörper beginnt und der endet, wenn der Geist sein Licht und seine Essenz mit der seines Vaters vereint, fern jedes materiellen Einflusses.

28. Der Patriarch sah, dass auf jener Leiter Engel auf- und niederstiegen. Dies versinnbildlichte das unaufhörliche Geborenwerden und Sterben, das ständige Kommen und Gehen der Geistwesen im Verlangen nach Licht oder auch mit der Aufgabe, zu sühnen und sich zu läutern, um bei der Rückkehr zur Geistigen Welt sich ein wenig höher zu erheben. Es ist der Weg der geistigen Entwicklung, der zur Vervollkommnung führt.

29. Deshalb sah Jakob an der Spitze der Leiter die sinnbildliche Gestalt Jehovas, welche anzeigte, dass Gott das Ziel eurer Vervollkommnung, eures Strebens und die höchste Belohnung von unendlichen Seligkeiten ist – als Lohn für schwere Kämpfe, lange Leiden und die Beharrlichkeit, zum Schoße des Vaters zu gelangen.

30. Immer fand der Geist in den Schicksalsschlägen und Prüfungen eine Gelegenheit, Verdienste zu erwerben, um aufzusteigen. Dabei wurde in jeder Prüfung immer die Leiter Jakobs versinnbildlicht, die euch aufforderte, eine weitere Sprosse zu erklimmen.

31. Dies war eine große Offenbarung, o Jünger, denn in ihr wurde zu euch in einer Zeit vom Geistigen Leben gesprochen, in der das Erwachen des Geistes zur Verehrung des Göttlichen, des Hohen, Reinen, Guten und Wahren kaum begonnen hatte.

32. Jene Botschaft konnte nicht nur für eine Familie bestimmt sein, nicht einmal für ein einziges Volk; ihre Essenz war geistig und hatte daher universelle Bedeutung. Eben darum sprach die Stimme des Vaters zu Jakob: “Ich bin Jehova, der Gott Abrahams und der Gott Isaaks. Das Land, in dem du dich befindest, werde Ich dir und deinem Samen geben, und dieser Same wird zahlreich wie der Staub der Erde sein. Ihr werdet euch nach Westen und nach Osten, nach Norden und nach Süden ausbreiten, und alle Geschlechter der Erde werden in dir und deinem Samen gesegnet werden.” (315, 45-50)

Josef und seine Brüder

33. Josef, Sohn des Jakob, war von seinen eigenen Brüdern an einige Händler verkauft worden, die auf dem Wege nach Ägypten waren. Josef war noch klein und hatte doch schon Beweise einer großen Gabe der Prophetie gegeben. Der Neid bemächtigte sich seiner Brüder, die sich seiner entledigten in der Meinung, ihn nicht mehr wiederzusehen. Doch der Herr, der über seinem Diener wachte, beschützte ihn und machte ihn groß beim Pharao von Ägypten.

34. Viele Jahre danach, als die Welt von Dürre und Hunger geplagt wurde, hatte Ägypten, geleitet von den Ratschlägen und Inspirationen Josefs, genügend Vorräte angelegt, um der Heimsuchung standzuhalten.

35. Da geschah es, dass die Söhne Jakobs auf der Suche nach Lebensmitteln nach Ägypten kamen. Groß war ihre Bestürzung, als sie erkannten, dass ihr Bruder Josef zu einem Minister und Berater des Pharao geworden war. Als sie ihn sahen, fielen sie zu seinen Füßen auf ihre Knie nieder, voll Reue über ihre Verfehlung, und sie erkannten, dass die Prophezeiungen ihres Bruders in Erfüllung gegangen waren. Jener, den sie für tot hielten, war hier vor ihnen voller Macht, Tugend und Weisheit. Der Prophet, den sie verkauft hatten, bewies ihnen die Wahrheit der Prophetie, die der Herr ihm schon als Kind auf die Lippen gelegt hatte. Der Bruder, den sie gequält und verkauft hatten, vergab ihnen. Verstehst du, Volk? Jetzt wisst ihr, weshalb Ich euch an diesem Tage gesagt habe: Wann werdet ihr Mich erkennen, wie Josef von seinen Brüdern erkannt wurde ? (90,2)

Die Wüstenwanderung des Volkes Israel unter Mose

36. In der “Ersten Zeit” stand Mose an der Spitze Israels, um es während vierzig Jahren durch die Wüste ins Land Kanaan zu führen. Aber aus Ungehorsam, Unglauben und Materialismus lästerten die einen, andere wurden abtrünnig, und wieder andere lehnten sich auf. Doch Mose sprach zu ihnen in dieser Situation mit Klugheit und Geduld, damit sie nicht den Höchsten Willen verletzten, sondern demütig und folgsam wären gegenüber jenem Vater, der – ohne auf ihren Ungehorsam zu schauen – das Manna vom Himmel fallen und Wasser aus dem Felsen quellen ließ. (343,53)

37. Mose hatte genügend Beweise geliefert, dass der wahre Gott mit ihm war; doch das Volk wollte noch mehr Zeugnisse, und als der Sendbote die Menschenmengen bis zum Fuße des Berges Sinai gebracht hatte, rief er die Macht Jehovas an, und der Herr ehrte ihn und gewährte ihm große Beweise und Wunder.

38. Das Volk wollte Jenen hören und sehen, den Mose durch seinen Glauben hörte und schaute, und so offenbarte Ich Mich dem Volk in der Wolke und ließ es meine Stimme stundenlang hören. Doch sie war so gewaltig, dass die Menschen vor Furcht zu sterben glaubten; ihre Körper zitterten, und ihre Geister schauderten bei jener Stimme der Gerechtigkeit. Da flehte das Volk Mose an, er solle Jehova bitten, nicht mehr zu seinem Volke zu sprechen, weil sie Ihn nicht mehr anhören konnten. Es erkannte, dass es noch viel zu unreif war, um mit dem Ewigen direkt in Verbindung treten zu können. (29,32 + 34)

39. Stärkt euren Geist in den großen Schlachten des Lebens, wie jenes Volk Israel in der Wüste stark wurde. Wisst ihr, wie weit die Wüste ist, die kein Ende zu haben scheint, mit einer unbarmherzigen Sonne und glühendem Sand? Wisst ihr, was Einsamkeit und Stille und die Notwendigkeit nächtlichen Wachens ist, weil die Feinde auflauern? Wahrlich, Ich sage euch, dort in der Wüste war es, wo jenes Volk die Größe erfasste, welche darin bestand, an Gott zu glauben, und wo es lernte, Ihn zu lieben. Was konnte jenes Volk schon von der Wüste erwarten? Und dennoch hatte es alles: Brot, Wasser, ein Heim zum Ausruhen, eine Oase und ein Heiligtum, um seinen Geist in Dankbarkeit zu seinem Vater und Schöpfer zu erheben. (107,28)

Elia’s Kampf für den wahren Gott

40. In der “Ersten Zeit” kam Elia zur Erde, nahte sich den Herzen der Menschen und fand sie dem Heidentum und Götzentum verfallen. Die Welt wurde von Königen und Priestern regiert, und beide hatten sich von der Erfüllung der Göttlichen Gesetze abgewandt und führten ihre Völker auf Wege der Verirrung und Unwahrheit. Sie hatten verschiedenen Göttern Altäre errichtet, und verehrten sie.

41. Elia trat in jener Zeit auf und sprach zu ihnen mit Worten voller Gerechtigkeit: “Öffnet eure Augen und erkennt, dass ihr das Gesetz des Herrn entweiht habt. Ihr habt das Vorbild seiner Boten vergessen und seid Kulten verfallen, die des lebendigen und mächtigen Gottes unwürdig sind. Es ist notwendig, dass ihr erwacht, auf Ihn schaut und Ihn anerkennt. Beseitigt euren Götzendienst und erhebt eure Augen über jedes Bildnis, mit dem ihr Ihn dargestellt habt.”

42. Elia hörte meine Stimme. die ihm sagte: “Entferne dich von diesem bösen Volke. Sage ihm, dass für lange Zeit kein Regen mehr fallen wird, bis du es in meinem Namen befiehlst.”

43. Und Elia sprach: “Es wird nicht mehr regnen, bis mein Herr die Stunde anzeigt und meine Stimme es befiehlt”, und indem er dies sagte, entfernte er sich.

44. Von jenem Tage an war die Erde trocken, die für den Regen bestimmten Jahreszeiten verstrichen, ohne dass dieser sich einstellte. Am Himmel sah man keine Anzeichen für Regen, die Felder fühlten die Dürre, das Vieh verschmachtete nach und nach, die Menschen gruben in der Erde nach Wasser, um ihren Durst zu löschen, ohne es zu finden; die Flüsse vertrockneten, das Gras verwelkte, weil es den Strahlen einer sengenden Sonne erlag, und die Menschen riefen ihre Götter an und baten sie, dass jenes Element zu ihnen zurückkehre, um zu säen und Samen zu ernten, der sie ernähren würde.

45. Elia hatte sich auf Göttliches Gebot hin zurückgezogen, betete und harrte des Willens seines Herrn. Die Männer und Frauen begannen aus ihrer Heimat fortzuziehen auf der Suche nach neuen Ländern, wo sie kein Wasser entbehren würden. Überall sah man Karawanen, und an allen Orten war die Erde ausgedörrt.

46. Die Jahre vergingen, und eines Tages, als Elia seinen Geist zum Vater erhob, hörte er seine Stimme, die ihm sagte: “Suche den König auf, und wenn Ich dir das Zeichen gebe, wird der Regen wieder auf dies Land herabfallen.”

47. Elia, demütig und voll Gehorsam, ging hin zum König jenes Volkes und zeigte vor den Anbetern des falschen Gottes seine Macht. Danach sprach er vom Vater und von dessen Macht, und da erschienen die Zeichen: Blitze, Donner und Feuer gewahrte man am Himmel; daraufhin fiel der lebenspendende Regen in Strömen herab. Von neuem bekleideten sich die Felder mit Grün, die Bäume waren voller Früchte, und es gab Wohlstand.

48. Das Volk erwachte angesichts dieses Beweises und erinnerte sich seines Vaters, welcher es durch Elia aufrief und ermahnte. Zahlreich und sehr groß waren zu jener Zeit die Wundertaten Elias, um die Menschheit wachzurütteln. (53, 34 – 40)

Die zwölf Stämme Israels

49. Glaubt nicht, dass es nur im Schoße des Volkes Israel Propheten, Wegbereiter und Lichtgeister gab. Auch in andere Völker habe Ich einige von ihnen gesandt; doch die Menschen verstanden sie als Götter und nicht als Boten und schufen um ihre Lehren Religionen und Kulte.

50. Das Volk Israel begriff die Mission nicht, die es gegenüber anderen Völkern hatte und schlummerte auf einem Lager voller Segnungen und Annehmlichkeiten.

51. Der Vater hatte es als eine vollkommene Familie geformt, in der ein Stamm die Aufgabe hatte, das Volk zu verteidigen und den Frieden zu erhalten; ein anderer bearbeitete das Land, ein weiterer Stamm bestand aus Fischern und Seeleuten. Einem anderen wurde die geistige Verehrung Gottes anvertraut, und so erfüllte jeder der zwölf Stämme, aus denen das Volk bestand, eine andere Aufgabe, die zusammen ein Beispiel von Harmonie gaben. Doch wahrlich, Ich sage euch, die geistigen Fähigkeiten, die ihr in jenen früheren Zeiten besaßet, habt ihr noch immer. (135,15 – 16)

Die Propheten und ersten Könige Israels

52. Die Propheten sprachen mit großer Wahrhaftigkeit, fast immer kamen sie zur Erde in Zeiten der Verwirrung und Verirrung. Sie warnten die Völker und forderten sie zur Reue und zur Umkehr auf, wobei sie große Heimsuchungen der Gerechtigkeit ankündigten, wenn sie sich nicht dem Guten zuwandten. Bei anderen Gelegenheiten sagten sie Segnungen voraus für die Befolgung und den Gehorsam gegenüber dem Göttlichen Gesetz.

53. Doch was jene Propheten sprachen war eine Ermahnung zur Ausübung des Guten, der Gerechtigkeit und der gegenseitigen Achtung. Sie offenbarten nicht das Leben des Geistes, seine Bestimmung und seine Entwicklung. Nicht einmal Mose, den Ich erwählte, um ihn zu meinem Stellvertreter zu machen und durch dessen Vermittlung Ich das Gesetz für alle Zeiten übergab, sprach zu euch vom Geistigen Leben.

54. Das Gesetz des Vaters enthält Weisheit und Gerechtigkeit. Es lehrt den Menschen, in Frieden zu leben, sich untereinander zu lieben und zu respektieren und sich als Menschen in meinen Augen als würdig zu erweisen. Aber Mose zeigte der Menschheit nicht, was es jenseits der Schwelle des körperlichen Todes gibt, noch wie die Wiedergutmachung der ungehorsamen Geistwesen beschaffen ist, oder die Belohnung für die in ihrer Lebensaufgabe Klugen und Fleißigen.

55. Später regierte David, erfüllt von Geistesgaben und Inspirationen, und in seinen Augenblicken der Erhebung, in seinen Verzückungen, vernahm er Hymnen und geistige Lieder, aus denen er die Psalmen schuf. Mit ihnen sollte er das Volk Israel dazu einladen, zu beten und seinem Herrn die beste Opfergabe seines Herzens zu schenken. Doch David konnte mit all seiner Liebe und Inspiration dem Volke nicht die wunderbare Existenz der Geistwesen, ihre Entwicklung und ihr Ziel offenbaren.

56. Und Salomon, der ihm in der Herrschaft nachfolgte und gleichfalls die großen Gaben der Weisheit und Macht bewies, die ihm verliehen worden waren, um derentwillen er geliebt und bewundert wurde, und dessen Ratschlägen, Urteilen und Sprichwörtern noch heute gedacht wird – wenn sein Volk sich an ihn gewandt und ihn gefragt hätte: “Herr, wie ist das Geistige Leben beschaffen? Was gibt es jenseits des Todes? Was ist der Geist?” – Salomon in all seiner Weisheit hätte darauf nicht antworten können. (339, 12 – 15)

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flagge en  Chapter 9… Stories and Personages of the People of Israel

THE 3rd TESTAMENT Chapter 9 – Revelations of Jesus Christ
Stories and Personages of the People of Israel

The Story of Original Sin
Thus saith the Lord…

1. The story of the first men that inhabited earth was passed from generation to generation until it was written down in the Book of the First Era. It is a living parable about those first beings that populated the earth. Their purity and innocence permitted them to feel the caress of Mother Nature, a warmth of friendship existed between all beings, and complete brotherhood between all creatures.

2. In a Divine parable, I inspired the first men to begin to have knowledge of their destiny, but the meaning of My revelations was poorly interpreted.

3. When you were told of the tree of life, of the knowledge of Good and Evil, of which man ate, I only wished to make you understand that when man comes to have sufficient knowledge to distinguish between the just and unjust, and began to be responsible for his acts, from that time He began to gather the fruits of his works.

4. You know that God said to men: “Grow, multiply, and replenish the earth.” That was the initial law that you were given. Oh, people! Later, the Father would not ask men only to multiply, and that the species continue to grow, but rather that their sentiments are ever more elevated, and that their spirits begin a broad development and unfolding. Moreover, if the first law were that of the propagation of the human race, how can you conceive of the Father applying sanctions for obeying and fulfilling His mandate? People, is it possible that such a contradiction could exist in your God?

5. Look at what material interpretation men gave to a parable that spoke only of the awakening of the spirit in man; therefore, analyze My teaching, and do not say any more that you are paying the debt the first inhabitants acquired for disobedience to your Father. Have a more elevated idea of Divine justice. (105, 45 – 46)

6. This is the time in which you can understand Me when I tell you: Grow and multiply, and replenish the Universe with your good works and elevated thoughts. I welcome all who wish to come to Me, to all who seek perfection. (150, 48 – 49)

Free Will and Original Sin

7. You say to Me that because of the freedom of will you have fallen into faults and errors. I also say that through that gift you can infinitely elevate yourselves beyond the point from which you departed in the beginning of your elevation.

8. In addition to the freedom of will I endowed each spirit with My light in its conscience so that no one would be lost, but those who did not want to hear My voice or did not want to penetrate into their innermost in search of the spiritual light, were quickly tempted by the countless beauties of the human existence, they lost the support of My Law for their spirit and they had to stumble and fall.

9. Just one fault brought many painful consequences and the fact is that imperfection does not harmonize with the Divine love.

10. Those who yielded and repented returned immediately to the Father and humbly asked Him to cleanse and liberate them from their sins committed, the Father received with infinite love and charity, He comforted their spirit, He sent them to correct their faults and strengthened them in their mission.

11. “Do not think that everyone returned meek and repentant after the first disobedience. No, many arrived filled with arrogance or hate. Others, with shame, realizing their guilt, tried to justify their faults before Me, and far from purifying themselves through repentance and atonement, which is proof of humility, they chose to create for themselves a life of their own choosing; outside of the laws which My love dictates”.

12. Then My justice manifested itself, not to punish, but to correct them, not to destroy, but to preserve them eternally, providing them with an ample opportunity to perfect themselves.

13. How many of those first sinners, still have not rid themselves of their blemishes, because fall after fall, they kept descending more and more into the depths of an abyss, from which only the practice of My Law can save them. (20, 40 – 46)

The Flood

14. In the earliest times of humanity, there was innocence and simplicity in men, but as they multiplied, due to their evolution and their free will, their sins also continued to grow; and rather than their virtues, it was their frailty before My Law that developed faster.

15. It was then that I prepared Noah by communicating with him from Spirit to spirit because I established this type of communication with mankind when man first came to dwell on earth.

16. I said to Noah: “I will send a great flood to earth to purify the spirit of man of all his sins. Build on ark, and tell your children, their wives, and your grandchildren to go inside the ark”. Also place a pair of animals from each specie on earth inside the ark.

17. Noah was obedient to My command, and the cataclysm arrived in fulfillment of My word. The bad seed was pulled up by its roots, and the good seed conserved in My granaries, with which I formed a new humanity that bore within it the light of My justice, and knew how to comply with My Law and live practicing good customs.

18. Perhaps do you believe that those individuals who suffered painful deaths perished both physically and spiritually? Truly I tell you, My children, they did not. Those spirits were saved by Me, and they awoke before the judge of their own conscience. They then were prepared to return once again to the path of life in order to progress spiritually. (302, 14 – 16)

The Unselfishness of Abraham

19. It will not always be necessary for you to drain the cup of bitterness. It will be enough for Me to see your faith, your obedience, your purpose and intentions to obey My commandments, for Me to free you from the most difficult moments of your trials.

20. Remember that Abraham was asked for the life of his son, Isaac, who He loved much; and that the patriarch, overcoming his pain and the love He felt for his child, prepared himself to sacrifice him as a proof of obedience, faith, love, and humility that you cannot yet understand. But He was not permitted to consummate the sacrifice of his son, because already in the depths of his heart He had proven his obedience to the Divine Will, and that was enough. Oh, how great was the rejoicing of Abraham when his hand was held back by a greater force, preventing him from sacrificing Isaac. Oh, how He blessed the name of his Lord and marveled at his wisdom! (308, 11)

21. In Abraham and his son Isaac, I gave you an image of what would be the sacrifice of the Redeemer, when He put the love that Abraham professed for Me to the test, asking of him that He sacrifice his son, his beloved Isaac, by his own hand.

22. In that act, if you know how to meditate upon it, you will find a similarity to what later was the sacrifice of My Only Son for the salvation of the world.

23. Abraham was the representation of God, and Isaac the image of Jesus; at that moment the patriarch thought that if the Lord asked him for the life of his son, it was so that the blood of the innocent might wash away the failings of the people; and despite loving deeply He who was the flesh of his flesh, obedience to God, and charity and love for his people were stronger in him than the life of his beloved son.

24. The obedient Abraham was about to unleash the mortal blow at his son, but at the moment when, wracked with anguish, He raised his arm to sacrifice him, My power stopped him, ordering him to sacrifice a lamb in place of his son, so that this symbol would remain as a testimony to love and obedience. (119, 18 – 19)

The Ladder to Heaven in Jacob’s Dream

25. Do you know what meaning is contained in the ladder that Jacob beheld in his dreams? That ladder represents the life and evolution of the spirits.

26. The body of Jacob slept at the moment of revelation, but his spirit was awake. He had ascended towards the Father, seeking prayer as the means, and upon entering into the regions of light, He came to receive a celestial message that would remain as a testament of revelations and spiritual truths for his people, which is all humanity, for Israel is not a material, but a spiritual name.

27. Jacob saw the ladder with its base on earth and its top touching the sky; this shows that the road of spiritual elevation that begins on earth through the flesh, and ends up uniting its light and essence with that of the Father, apart from all material influence.

28. The patriarch saw that by that ladder angels ascended and descended, representing the incessant incarnation and disincarnation, the continuous coming and going of the spirits in search of light, or also on their mission of restoration and purification of themselves, to elevate themselves a little more upon returning to the spiritual world. It is the road of spiritual evolution that leads to perfection.

29. That is why Jacob beheld the representative form of Jehovah at the top of the ladder, indicating that God is the goal of your perfection, of your aspirations, and the supreme prize of infinite joy as the compensation for arduous struggle, prolonged suffering, and perseverance in reaching the bosom of the Father.

30. Amongst the vicissitudes and trials, the spirit has always found the opportunity to earn merit for the ascent. There, in each trial, the Ladder of Jacob has been always represented, inviting you to climb one more step.

31. A great revelation, oh disciples, was that, for in it the spiritual life was spoken of at a time when the awakening of the spirit to the worship of the Divine, the elevated, the pure, the good and true had barely begun.

32. That message could not have been for one single family, or even for one single people; its essence was spiritual and therefore was universal. For that very reason, the voice of the Father said to Jacob: “I am the Lord God of Abraham thy Father, and the God of Isaac: the land whereon thou lie, to thee I will give it, and to thy seed; and thy seed shall be as the dust of the earth, and thou shall spread abroad to the west, and to the east, and to the north, and to the south: and in thee and in thy seed shall all the families of the earth be blessed.” (315, 45 – 50)

Joseph and his Brothers

33. Joseph, son of Jacob, had been sold by his own brothers to some merchants who were traveling to Egypt. Joseph was still young but had already given evidence of a great gift for prophecy; envy took charge of his brothers, who got rid of him believing that they would never see him again; but the Lord, who watched over his servant, protected him and made him important to the Pharaoh of Egypt.

34. Many years later, when the world was stricken by drought and hunger, Egypt, guided by the counsel and inspirations of Joseph, had stored enough provisions to withstand the trial.

35. It was then that the sons of Jacob arrived in Egypt to search for food. Great was their consternation when they recognized that their brother, Joseph, had become minister and counselor to the Pharaoh. Upon seeing him, they fell from their feet to their knees, repenting of their transgression, and recognized that the prophecies of their brother had been realized. He who had been given up for dead was there before them full of power, virtue, and wisdom. The prophet whom they had sold, was showing them the truth of the prophecy that the Lord had placed on his lips as a child. The brother they had humiliated, selling him, was pardoning them. Do you understand, people? Now you know why I have said to you this day: When will you recognize Me as Joseph was recognized by his brothers? (90, 2)

The People of Israels Pilgrimage with Moses through the Desert

36. In the First Era, Moses was at the head of Israel in guiding them through the desert for forty years to the land of Canaan; but from disobedience, lack of belief, and materialism, some blasphemed, others reneged, and yet others rose in rebellion. Moses, confronted with such a situation, told them with prudence and patience not to offend the Supreme Will, but to be humble and obedient before that Father who, without considering their disobedience, had made manna fall from the sky and water spring forth from the rocks. (343, 53)

37. “Moses had offered sufficient proof that the true God was with him, but the people wanted more evidence. The messenger, taking the multitudes to the slopes of Mount Sinai called upon the power of Jehovah; and the Lord, hearing him, granted him great proofs and miraculous things”. (29, 32)

38. “The people wanted to hear and to see the One to whom Moses listened and the One whom He perceived through his faith. I manifested Myself to those people in a cloud and had them listen to My voice for hours and hours, but it was so potent that men felt themselves dying of fear; their bodies shook and their spirits trembled before that voice of justice. Then the people begged Moses to plead to Jehovah not to speak any longer to his people, for they could no longer listen to him. They recognized that they were still too small to communicate directly with the Eternal One”. (29, 34)

39. Forge your spirit in the great combats of life, just as did that people of Israel in the desert. Do you know how great is the desert, which with its harsh sun and burning sands appears to have no end? Do you know what loneliness, and silence are, and having to maintain vigilance because enemies watch? Truly, I tell you, it was there in the desert that the people knew the greatness it was to believe in God, and learned to love him. What could that people hope for from the desert? Nonetheless, they had all: bread, water, a home in which to rest, and an oasis and sanctuary wherein to elevate their grateful spirits toward the Father and Creator. (107, 28)

The Struggle of Elijah for the True God

40. In the First Era Elijah came to earth and found that humanity was practicing idolatry and did not believe in God. The world was being governed by kings and priests, and both had departed from the obedience to Divine laws and were guiding their people along paths of confusion and falsehood. They had erected altars to different gods which they worshiped.

41. Elijah appeared in that time and spoke to them with words of justice, telling mankind: Open your eyes and see that you have disrespected the law of the Lord. You have forgotten the example of his messengers and have fallen into a worship which is unworthy of the living and powerful God. It is necessary that you awaken, that you see and recognize him. Eliminate your idolatry and lift your eyes above every figure with which you have represented him.

42. Elijah heard My voice which said to him, depart from the wicked people of that nation. Tell them that rain will not fall for a long time, not until you order it so in My name.

43. And Elijah said, it will not rain until My Lord appoints the hour and My voice orders it. And thus saying He departed.

44. “From that day forth the land was dry; many normally rainy seasons passed without rain. There were no signs of water in the sky; the fields felt the drought; the cattle began to perish; men unsuccessfully dug into the earth looking for water to quench their thirst; rivers dried up; overcome by the rays of the red hot sun, the grass withered; and men cried out to their gods asking for rain to return to them in order to sow and harvest the seed which fed them”.

45. Elijah had departed by Divine mandate. He prayed and awaited the will of his Lord. Men and women began to leave their lands in search of new places which did not lack water. Wherever one looked there were caravans, and all the land was dry.

46. Years went by, and one day when Elijah elevated his spirit to the Father, He heard His voice saying, seek out the king, and when I give you the sign, the waters once again will fall over the land.

47. “Filled with obedience, Elijah humbly went before the king of that nation and showed his power before the worshipers of the false gods; after that, He spoke about the Father and of his power; then the signs appeared; lightning, thunder, and fire were seen in the sky, followed by an abundance of rain. Once again the fields became green and the trees were filled with fruit, and there was abundance of many things on earth”.

48. Faced with this proof, the people awakened and remembered their Father who called and warned them through Elijah. (53, 34 – 39)

The Twelve Tribes of Israel

49. Do not believe that prophets, forerunners, and spirits of light have existed only in the bosom of the people of Israel; to other peoples also I have sent some of these, but men took them as gods, not as envoys, and under their teachings created religions and cults.

50. The people of Israel did not understand the mission they had with the other peoples, and slept in a bed of blessings and complacency.

51. The Father had formed them as a perfect family in which one tribe had the mission of defending the people and maintaining peace, another worked the earth, and another were fishermen and navigators. To yet another was entrusted spiritual worship, and so on; each one of the twelve tribes that made up the people carried out a different mission that together served as an example of harmony. And truly, I say to you, the spiritual gifts that you possessed in those first times, you have still. (135, 15 – 16)

The Prophets and First Kings of Israel

52. The prophets spoke with great truth, they came to earth almost always in times of great confusion and straying, admonishing the peoples, inviting them to repentance, and to make amends, proclaiming great trials of justice if they did not turn back to the good, and other times predicting blessings for observation and obedience to the Divine Law.

53. But, what those prophets spoke of was an exhortation toward the practicing of good, justice, and respect for one another. They did not come revealing the life of the spirit, its destiny and evolution; not even Moses himself, who I chose to be made My representative and through whose channel I gave the Law for all time, spoke of the spiritual life.

54. The Law of the Father encompasses wisdom and justice, teaches men to live in peace, to love and respect one another, and make yourselves worthy before Me, as men; but Moses did not show humanity that which is beyond the threshold of bodily death, nor what the restitution of the disobedient spirits is, or the prize for those that are prudent and jealous of their mission.

55. Later, David reigned, full of gifts and inspiration, and in his moments of elevation, in his ecstasy He heard the hymns and spiritual songs with which He formed the psalms to invite the people of Israel to pray and give the best offerings of their hearts in tribute to the Lord. Yet David, with all his love and inspiration, could not reveal to the people the marvelous existence of the spirits, nor their evolution or their goals.

56. And again Solomon, who succeeded him in his reign, and who also showed the great gifts of wisdom and power that had been given to him, and for which He was loved and admired, and whose counsel, judgments and proverbs are still remembered today, if his people had approached him to ask: How is the spiritual life? What is beyond death? What is the spirit? Solomon, with all his wisdom, could not have answered. (339, 12 – 15)

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flagge fr  Chapitre 9… Faits et personnages du peuple d’Israël

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 9 – Révélations de Jésus-Christ
Faits et personnages du peuple d’Israël

Pureté et innocence des premiers hommes
Cela dit le Seigneur…

1. L’histoire des premiers hommes qui habitèrent la Terre se raconta de génération en génération jusqu’à ce qu’elle se retrouve écrite dans le livre du Premier Temps. Les premiers êtres habitant la Terre constituent une parabole vivante. Leur pureté et leur innocence leur permirent de sentir la caresse de Mère Nature, un climat chaleureux d’amitié existait entre tous les êtres ainsi qu’une complète fraternité entre toutes les créatures.

2. Dans une parabole divine, j’inspirai les premiers hommes pour qu’ils commencent à prendre connaissance de leur destin. Hélas, le sens de mes révélations fut mal interprété.

3. Lorsque l’on vous parla de l’arbre de la vie, de la science du Bien et du Mal, duquel se nourrit l’homme, on voulut seulement vous laisser entendre que, lorsque l’homme parvint à avoir une connaissance suffisante pour faire la distinction entre le juste et l’injuste et qu’il commença de se montrer responsable de ses actes, depuis ce moment-là il commença à récolter le fruit de ses actes.

4. Vous savez que Dieu dit aux hommes: croissez et multipliez-vous et peuplez la terre. Ce fut la loi primitive que l’on vous donna. Oh peuple! Plus tard, le Père ne demandera plus seulement aux hommes de se multiplier et de continuer à faire croître l’espèce, mais que leurs sentiments soient chaque fois plus élevés et que leur esprit entreprenne un franc développement. Mais si la première loi eut pour objet la propagation de la race humaine, comment concevez-vous que le même Père vous applique une sanction pour obéir et accomplir son commandement? Peuple, est-il possible qu’en votre Dieu existe une telle contradiction?

5. Voyez l’interprétation tellement matérielle que les hommes attribuèrent à une parabole dans laquelle on vous parle seulement du réveil de l’esprit en l’homme. Par conséquent, analysez mon enseignement et cessez de dire que vous continuez de payer la dette que les premiers habitants, à cause de leur désobéissance, contractèrent envers votre Père. Ayez une idée plus élevée de la justice divine. (105, 45-46)

6. Voici le temps où vous pouvez me comprendre lorsque je vous dis: Croissez et multipliez-vous, parce que vous devez remplir l’Univers de vos bonnes oeuvres et de vos pensées élevées. Je donne la bienvenue à tous ceux qui souhaitent s’approcher de Moi, à tous ceux qui recherchent la perfection. (150, 48-49)

Le libre arbitre

7. Vous me dites que vous avez commis des fautes et des erreurs à cause du libre arbitre. Je vous rétorque qu’avec ce don vous pouvez vous élever infiniment, plus haut que le point de départ au début de votre évolution.

8. En plus du libre arbitre, j’offris, à chaque esprit, ma lumière en sa conscience, afin que personne ne se perde, mais ceux qui ne voulurent écouter ma voix ou qui ne souhaitèrent entrer en eux-mêmes à la recherche de la lumière spirituelle, très vite se laissèrent séduire par les innombrables plaisirs de la vie humaine. Ils perdirent le soutien de ma Loi à leur esprit pour, finalement, trébucher et tomber.

9. Une seule faute entraîna beaucoup de conséquences pénibles. L’imperfection n’est pas du tout en harmonie avec l’amour divin.

10.  Les soumis et repentis qui retournèrent immédiatement auprès du Père et lui demandèrent, avec douceur, d’effacer leurs taches et de les libérer des fautes qu’ils venaient de commettre, furent reçus, avec amour et charité infinis, par le Seigneur qui réconforta leur esprit, les envoya réparer leurs fautes et les raffermit dans leur mission.

11. Ne croyez pas que tous retournèrent paisibles et repentis, après la première désobéissance. Non! Beaucoup arrivèrent pleins d’orgueil ou de rancoeur. D’autres, honteux, reconnurent leur culpabilité, voulurent justifier leurs fautes devant Moi et, loin de se purifier par le repentir et l’amendement, qui sont autant de preuves d’humilité, optèrent pour créer, pour eux-mêmes, une vie à leur manière, en dehors des lois dictées par mon amour.

12. Alors se présenta ma justice, mais non pas pour les punir, mais les corriger, non pour les détruire mais pour les conserver éternellement en leur prodiguant une vaste opportunité de se perfectionner.

13. Combien de ces premiers pécheurs n’arrivent toujours pas à s’ôter leurs taches, parce que, de chute en chute, ils descendirent toujours davantage au plus profond de l’abîme, duquel seulement la pratique de ma Loi pourra les sauver. (20, 40-46)

Le déluge

14. Dans les premiers temps de l’humanité, l’innocence et la simplicité existaient entre les hommes. Mais, à mesure que ceux-ci se multipliaient, en raison de leur évolution et de leur libre arbitre, leurs péchés augmentaient aussi et, non pas leurs vertus mais, au contraire, leurs faiblesses se développèrent plus vite encore, devant ma Loi.

15. Alors, Moi, je préparai Noé, avec lequel je communiquai d’Esprit à esprit, parce que j’ai établi cette communication avec les hommes depuis le début de l’humanité.

16. Je dis à Noé: «Je purifierai l’esprit des hommes de tous leurs péchés et, pour ce faire, enverrai un grand déluge. Prépare une arche et, en elle, fais-y entrer tes enfants, leurs épouses, les enfants de tes enfants et fais-y pénétrer aussi un couple de chaque espèce du règne animal.»

17. Noé obéit à mon commandement et le cataclysme survint, pour accomplir ma parole. La mauvaise graine fut coupée de la racine et la bonne semence conservée dans mes granges, grâce à laquelle je formai une nouvelle humanité qui emporta la lumière de ma justice et sut accomplir ma Loi et vivre en pratique des bonnes coutumes.

18. Pensez-vous peut-être que ces êtres, qui trouvèrent une mort aussi douloureuse, périrent en matière et en esprit? Pour sûr, je vous le dis: Non, mes enfants, je conservai leurs esprits, ils se réveillèrent devant le juge de leur propre conscience et furent préparés à retourner à nouveau, sur le sentier de la vie, pour y découvrir le progrès spirituel. (302, 14-16)

L’exemple d’Abraham

19. Il ne vous sera pas toujours nécessaire de boire jusqu’à la lie le calice de l’amertume, parce qu’il suffira de regarder votre foi, votre obéissance, votre propos et l’intention d’obéir à mon commandement, afin que je vous exempte de connaître l’instant le plus dur de votre épreuve.

20. Souvenez-vous qu’il fut demandé à Abraham la vie de son fils Isaac qu’il aimait beaucoup. Rappelez-vous que le patriarche, en surmontant sa douleur et passant au-dessus de l’amour à son fils, s’apprêta à le sacrifier, dans une preuve d’obéissance, de foi, d’amour et d’humilité que vous ne pouvez encore concevoir. Mais il ne lui fut pas permis de consommer le sacrifice de son fils, parce que déjà, au fond de son coeur, il avait fournit la preuve de son obéissance devant la volonté divine, et cela était suffisant. Combien grand fut le bonheur d’Abraham, lorsque sa main fut retenue par une force supérieure l’empêchant le sacrifice d’Isaac! Comme il bénit le nom de son Seigneur et s’émerveilla de sa sagesse! (308, 11)

21. En Abraham et son fils Isaac, je vous donnai une image de ce que serait le sacrifice du Rédempteur, lorsque je mis à l’épreuve l’amour qu’Abraham me professait, en lui demandant de sacrifier, de sa propre main, un fils, son très aimé Isaac.

22. Si vous savez méditer, vous trouverez dans cet acte une ressemblance avec ce qui, plus tard, fut le sacrifice du Fils de Dieu pour le salut du monde.

23. Abraham fut la représentation de Dieu, et Isaac l’image de Jésus; en ce moment, le patriarche pensait que le Seigneur lui demandait la vie de son fils pour que le sang de l’innocent lave les fautes du peuple et, bien qu’il aime profondément celui qui était chair de sa chair, l’obéissance envers son Dieu, la charité et l’amour pour son peuple étaient plus forts que la vie de son fils bien aimé.

24. L’obéissant Abraham fut sur le point d’assener le coup mortel à son fils; à l’instant où, transi de douleur, il levait le bras pour le sacrifier, mon pouvoir l’arrêta et lui ordonna d’immoler un agneau, en lieu et place de son fils, afin que ce symbole subsiste comme un témoignage d’amour et d’obéissance. (119, 18-19)

L’Echelle de Jacob

25. Savez-vous la signification de cette Echelle que Jacob vit dans ses rêves? Cette Echelle représente la vie et l’évolution des esprits.

26. Le corps de Jacob dormait au moment de la révélation, mais son esprit était éveillé. Il était élevé vers le Père en cherchant la prière comme moyen d’y parvenir et, au moment où son esprit pénétra les régions de lumière, parvint à recevoir un message céleste qui resterait comme un testament de révélations et vérités spirituelles pour son peuple, c’est-à- dire toute l’humanité, parce qu’Israël n’est pas un nom matériel mais spirituel.

27. Jacob voyait que cette échelle était appuyée sur la Terre et que son sommet touchait le ciel; ceci indique le chemin d’élévation spirituelle qui commence sur la Terre, par la chair, et termine en fondant sa lumière et son essence à celle de son Père, loin de toute influence matérielle.

28. Le patriarche vit que des anges montaient et descendaient cette échelle, représentant en cela les incessantes incarnations et désincarnation, l’aller et retour continus des esprits à la recherche de lumière, ou aussi en mission de se restituer et se purifier, pour s’élever un peu plus en retournant dans le monde spirituel. Cette échelle est le chemin d’évolution spirituelle qui conduit au perfectionnement.

29. Pour cela, Jacob contempla au sommet de l’échelle la forme représentative de Yahvé, indiquant en cela que Dieu est l’objectif de votre perfection, de vos aspirations et la récompense suprême de jouissances infinies, comme compensation de luttes ardues, aux souffrances prolongées et à la persévérance pour aboutir au sein du Père.

30. Dans les vicissitudes et les épreuves, l’esprit toujours trouva l’opportunité de faire du zèle pour s’élever. Là, en chaque épreuve, l’Echelle de Jacob a toujours été représentée, vous invitant à gravir un échelon de plus.

31. O disciples, quelle grande révélation fut celle-là, parce qu’en elle on vous parla de la vie spirituelle, à une époque à laquelle débutait à peine le réveil de l’esprit pour le culte au divin, à l’élevé, au pur, bon et véritable.

32. Ce message ne pouvait être destiné qu’à une seule famille, ni d’ailleurs à un seul peuple; son essence était spirituelle et, par conséquent, revêtait une dimension d’universalité. Pour cela même, la voix du Père dit à Jacob: «Je suis Yahvé, le Dieu d’Abraham et le Dieu d’Isaac, je vous donnerai à vous et votre semence la terre sur laquelle vous vous trouvez. Et cette semence sera comme la poussière du monde, et vous vous étendrez vers l’occident, l’orient, le nord et le sud et toutes les familles de la Terre seront bénies en vous et en votre semence». (315, 45-50)

Joseph et ses frères

33. Joseph, fils de Jacob, avait été vendu par ses propres frères à quelques marchands qui se dirigeaient vers l’Egypte. Joseph, bien qu’encore jeune, avait déjà fait montre d’un grand don de prophétie; l’envie s’empara de ses frères qui se défirent de lui en ne croyant jamais le revoir. Mais le Seigneur, qui veillait son serviteur, le protégea et le rendit grand devant le Pharaon d’Egypte.

34. De nombreuses années plus tard, lorsque le monde fut frappé par la sécheresse et la famine, l’Egypte, quant à elle, guidée par les conseils et inspirations de Joseph, accumula des provisions suffisantes pour lui permettre de résister à l’épreuve.

35. Ce fut alors que les fils de Jacob vinrent en Egypte pour y chercher des aliments. Enorme fut leur ahurissement lorsqu’ils reconnurent leur frère Joseph converti en ministre et conseiller du Pharaon. En le voyant, ils tombèrent à genoux à ses pieds, repentis de leur faute et reconnurent que les prophéties de leur frère étaient réalisées. Celui qu’ils considéraient mort se dressait là, devant eux, immense de pouvoir, de vertu et de sagesse. Le prophète qu’ils avaient vendu leur démontrait la vérité de la prophétie que le Seigneur avait déposée sur ses lèvres depuis qu’il était enfant. Le frère qu’ils avaient brimé, en le vendant, leur pardonnait. Comprenez-vous, peuple? A présent vous savez pourquoi je vous ai dit en ce jour: Quand est-ce que vous me reconnaîtrez comme ses frères reconnurent Joseph? (90, 2)

La pérégrination du peuple Israël au travers du désert

36. Au Premier Temps, Moïse se trouva à la tête du peuple d’Israël pour le guider à travers le désert, durant 40 ans, en direction des terres de Canaan. Mais, par désobéissance, incrédulité et matérialisme, les uns blasphémèrent, les autres renièrent et d’autres encore se soulevèrent. Moïse, face à une telle situation, leur parla avec prudence et patience pour qu’ils n’offensent pas la volonté suprême et soient humbles et obéissants devant ce Père qui, sans voir sa désobéissance fit descendre la manne des cieux et jaillir l’eau de la roche. (343, 53)

37. Moïse avait donné des preuves suffisantes de ce que le vrai Dieu l’accompagnait, mais le peuple voulait davantage de témoignages et l’envoyé, emmenant les multitudes jusqu’aux flancs du mont Sinaï, invoqua le pouvoir de Yahvé et Lui, en l’écoutant, lui concéda de grandes preuves et de grands prodiges.

38. Le peuple voulut entendre et voir Celui que Moïse écoutait et voyait au travers de sa foi et je me manifestai au peuple dans le nuage et lui laissai entendre ma voix des heures durant, mais elle était tellement puissante que les hommes se sentaient mourir de crainte; leur corps tremblait et leur esprit frissonnait devant cette voix de justice. Alors le peuple supplia Moïse d’implorer Yahvé de ne plus s’adresser à lui, parce qu’ils ne pouvaient l’écouter. Il reconnut par ailleurs qu’il était encore bien trop petit pour pouvoir communiquer directement avec l’Eternel. (29, 32+34)

39. Forgez votre esprit dans les grands combats de la vie, à l’instar de ce peuple d’Israël dans le désert. Savez- vous combien le désert est vaste, qu’il ne paraît avoir de fin, avec un soleil inclément et des sables brûlants? Savez-vous ce que sont la solitude et le silence et le fait de devoir rester en vigile, parce que les ennemis guettent? En vérité, je vous dis que là, dans le désert, ce peuple sut combien il est grand de créer en Dieu, et apprit à l’aimer. Que pouvait attendre ce peuple du désert? Et cependant il eut tout: le pain, l’eau, un foyer pour se reposer, une oasis et un sanctuaire où élever son esprit reconnaissant à l’égard de son Père et Créateur. (107, 28)

La lutte d’Elie

40. Elie vint à la Terre au Premier Temps, parvint au coeur de l’humanité et la trouva en proie au paganisme et l’idolâtrie. Le monde était gouverné par des rois et des prêtres et, les uns comme les autres s’étaient écartés de l’accomplissement des lois divines et guidaient leurs peuples sur des chemins de confusion et de fausseté. Ils avaient érigé des autels en l’honneur de dieux distincts, auxquels ils rendaient le culte.

41. Elie apparut en cette époque et s’adressa à ceux-là en des termes justiciers: «Ouvrez les yeux et voyez que vous avez profané la Loi du Seigneur, vous avez oublié l’exemple de ses envoyés et vous êtes tombés en proie à des cultes indignes du Dieu vivant et puissant. Il est indispensable de vous réveiller, de le regarder et de le reconnaître. Détruisez votre idolâtrie et élevez vos yeux sur toute forme sous laquelle vous l’avez représenté».

42. Elie entendit ma voix qui lui disait: «Eloignez-vous de ce peuple inique, dites-lui qu’il ne pleuvra plus, pour bien longtemps, jusqu’à ce que vous en donniez l’ordre en mon nom».

43. Elie s’exprima: «Il ne pleuvra plus jusqu’à ce que mon Seigneur en décide l’heure et ma voix en donne l’ordre»; et, en ces termes il se retira.

44. Depuis ce jour la terre fut sèche, les saisons propices à la pluie passèrent, sans qu’il ne pleuve. Dans le ciel, on ne voyait aucun signe d’eau, les champs ressentirent la sécheresse, le bétail commença à périr, les hommes commençaient à creuser la terre, à la recherche d’eau pour les désaltérer, mais ce fut en vain; les fleuves s’asséchèrent, l’herbe succomba sous les rayons d’un soleil brûlant et les hommes réclamaient à leurs dieux, demandant que cet élément leur revienne pour semer et en récolter la graine qui les alimentera.

45. Elie s’était éloigné sur ordre divin, priait et attendait la volonté de son Seigneur. Les hommes et les femmes commencèrent à quitter leurs terres en quête de nouveaux villages où ils ne manqueraient pas d’eau; l’on voyait des caravanes partout et, en tous lieux la terre était sèche.

46. Les années passèrent et un jour qu’Elie élevait son Esprit vers le Père, il entendit sa voix qui lui disait: «Recherche le roi, et lorsque je vous en donne le signal, les eaux tomberont à nouveau sur cette terre».

47. Elie, humble et très obéissant, s’en alla devant le roi de ce peuple et montra son pouvoir en présence des adorateurs du faux dieu; ensuite, il parla du Père et de son pouvoir et, alors, apparurent les signes, éclairs, coups de tonnerre et feu servirent dans le ciel, après quoi l’eau vivifiante tomba à torrents. A nouveau les champs se vêtirent de verdure et les arbres se remplirent de fruits et il y eu prospérité.

48. Devant cette épreuve, le peuple se réveilla et se souvint de son Père qui l’appelait et le réprimandait par l’intermédiaire d’Elie. En ce temps-là, nombreux et très grands furent les prodiges d’Elie pour émouvoir l’humanité. (53, 34-40)

Les douze tribus d’Israël

49. Ne croyez pas que seulement au sein du peuple d’Israël ont existé des prophètes, précurseurs et esprits de lumière j’en ai aussi envoyé quelques uns dans d’autres peuples, mais les hommes les considérèrent comme des dieux et non comme des envoyés, et créèrent, sous leurs enseignements, religions et cultes.

50. Le peuple d’Israël ne comprit pas la mission qu’il avait pour d’autres peuples et dormit dans un lit de bénédictions et de complaisances.

51. Le Père l’avait formé comme une famille parfaite dans laquelle une tribu avait pour mission de défendre le peuple et maintenir la paix, une autre labourait la terre, une autre tribu était de pêcheurs et navigateurs. A une autre tribu fut confié le culte spirituel, et ainsi successivement, chacune des douze tribus qui intégrèrent le peuple, accomplit une mission différente, qui mise ensemble était un exemple d’harmonie. Mais en vérité je vous le dis, les dons spirituels que vous possédiez en ces premiers temps, vous les avez toujours. (135, 15-16)

Ni les prophîtes ni les premiers guides d’Israël ne connaissaient la vie de l’esprit

52. Les prophètes parlèrent en toute vérité, presque toujours ils vinrent sur Terre dans les temps de confusion et de détachement. Ils réprimandèrent les peuples, les invitèrent au repentir et à l’amendement, annoncèrent de grandes épreuves de justice s’ils ne retournaient pas au bien, et en d’autres occasions, prédirent des bénédictions pour le respect et l’obéissance à la Loi divine.

53. Mais ce dont parlaient ces prophètes, était une exhortation aux pratiques du bien, de la justice et du respect entre les uns et les autres. Ils ne venaient pas révéler la vie de l’esprit, son destin et son évolution; ni Moïse même, que je choisis pour en faire mon représentant et à qui j’ai remis, par son intermédiaire, la Loi pour tous les temps, ne vous a parlé de la vie spirituelle.

54. La Loi du Père renferme sagesse et justice. Elle enseigne les hommes à vivre en paix, à s’aimer et se respecter les uns les autres et à se montrer dignes devant Moi, comme hommes; mais Moïse ne montra pas à l’humanité ce qu’il y a au-delà des seuils de la mort corporelle, ni la restitution des esprits désobéissants, ou la récompense pour les prudents et jaloux de leur mission.

55. Ensuite régna David, plein de dons et d’inspiration; dans ses moments d’élévation, ses extases, il écoutait des hymnes et des chants spirituels avec lesquels il forma les psaumes; grâce à ceux-ci il invita le peuple d’Israël à prier et à rendre hommage à son Seigneur, par la meilleure offrande de son coeur. Mais David, malgré tout son amour et toute son inspiration, ne put révéler au peuple la merveilleuse existence des esprits, leur évolution et leur objectif.

56. Et Salomon qui lui succéda au royaume, montra également de grands dons de sagesse et de pouvoir qui lui avaient été concédés, et pour lesquels il fut aimé et admiré. Aujourd’hui on rappelle ses conseils, ses jugements et ses proverbes. Mais si son peuple s’était approché de lui pour lui demander: Seigneur, Comment est la vie spirituelle? Qu’y a-t-il au-delà de la mort? Qu’est-ce que l’esprit? Salomon, avec toute sa sagesse, n’aurait pas pu répondre. (339, 12-15)

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flagge es  Capítulo 9… Hechos y personajes del pueblo de Israel

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 9 – Revelaciones de Jesucristo
Hechos y personajes del pueblo de Israel

La historia del pecado original
Esto dice el Señor…

1. La historia de los primeros hombres que habitaron la Tierra fue pasando de generación en generación hasta llegar a quedar escrita en el libro del Primer Tiempo. Es una parábola viviente la de aquellos primeros seres que habitaron la Tierra. Su pureza y su inocencia les permitieron sentir la caricia de la Madre Naturaleza, un calor de amistad existía entre todos los seres y una completa fraternidad entre todas las criaturas.

2. En una parábola divina, inspiré a los primeros hombres para que empezaran a tener conocimiento de su destino, pero fue mal interpretado el sentido de mis revelaciones.

3. Cuando se os habló del árbol de la vida, de la ciencia del Bien y del Mal, del cual comió el hombre, sólo se os quiso dar a entender que, cuando el hombre llegó a tener conocimiento suficiente para distinguir entre lo justo y lo injusto y comenzó a ser responsable de sus actos, desde entonces comenzó a recoger el fruto de sus obras.

4. Sabéis que Dios dijo a los hombres: creced y multiplicaos y henchid la tierra. Esa fue la primitiva ley que se os dió, ¡oh pueblo!; más tarde, el Padre no pedirá a los hombres que tan sólo se multipliquen y que la especie siga creciendo, sino que sus sentimientos sean cada vez más elevados y que su espíritu emprenda un franco desarrollo y desenvolvimiento. Mas si la primera ley fue la propagación de la raza humana, ¿Cómo concebís que el mismo Padre os aplicase una sanción por obedecer y cumplir con un mandato suyo? ¿Es posible, pueblo, que en vuestro Dios exista una contradicción semejante?

5. Mirad que interpretación tan material dieron los hombres a una parábola en que tan sólo se os habla del despertar del espíritu en el hombre; por lo tanto, analizad mi enseñanza y no digáis más que estáis pagando la deuda que por su desobediencia contrajeron los primeros pobladores para con vuestro Padre. Tened una idea más elevada de la justicia divina. (105, 45 – 46)

6. Este es el tiempo en el que podéis comprenderme cuando os digo: Creced y multiplicaos y que debéis henchir el Universo con vuestras buenas obras y con pensamientos elevados. Yo doy la bienvenida a todos los que quieren acercarse a Mí, a todos los que buscan la perfección. (150, 48 – 49)

Libre albedrío y pecado original

7. Me decís que por causa del libre albedrío habéis caído en faltas y errores. También os digo que por ese don podéis elevaros infinitamente más allá del punto de donde partisteis al principio de vuestra evolución.

8. Además del libre albedrío, di a cada espíritu mi luz en su conciencia para que nadie se perdiese, pero los que no quisieron escuchar mi voz o no quisieron penetrar en su interior en busca de la luz espiritual, pronto se dejaron seducir por los innumerables placeres de la vida humana, perdieron el apoyo de mi Ley para su espíritu y tuvieron que tropezar y caer.

9. Una sola falta trajo muchas consecuencias penosas y es que la imperfección desarmoniza con el amor divino.

10. Los que rendidos y arrepentidos volvieron inmediatamente al Padre y le pidieron mansamente que los desmanchara y los librara de las faltas que acababan de cometer, el Señor los recibió con infinito amor y caridad, confortó su espíritu, los envió a reparar sus faltas y los afirmó en su misión.

11. No creáis que todos retornaron mansos y arrepentidos después de la primera desobediencia. No, muchos llegaron llenos de soberbia o de rencor. Otros avergonzados, reconocieron su culpabilidad, quisieron justificar sus faltas ante Mí, y lejos de purificarse con el arrepentimiento y la enmienda, que son prueba de humildad, optaron por crear para sí mismos una vida a su manera; fuera de las leyes que dicta mi amor.

12. Entonces se presentó mi justicia, mas no para castigarlos, sino a corregirlos, no para destruirlos, sino para conservarlos eternamente, proporcionándoles una amplia oportunidad para perfeccionarse.

13. ¡Cuántos de aquellos primeros pecadores, aún no logran apartar de sí sus manchas, porque de caída en caída, fueron descendiendo más y más al fondo del abismo, del cual sólo la práctica de mi Ley podrá salvarles. (20, 40 – 46)

El diluvio

14. En los primeros tiempos de la humanidad, había inocencia y sencillez entre los hombres, pero a medida que ellos se multiplicaban, por razón de su evolución y de su libre albedrío, también sus pecados iban en aumento y fueron desarrollando en forma más rápida, no sus virtudes sino sus flaquezas delante de mi Ley.

15. Entonces Yo preparé a Noé, con el que me comuniqué de Espíritu a espíritu, porque esta comunicación la he establecido con los hombres desde el principio de la humanidad.

16. Le dije a Noé: “Yo purificaré al espíritu de los hombres de todos sus pecados, para ello enviaré un gran diluvio. Prepara un arca y en ella haz entrar a tus hijos, a sus mujeres, a los hijos de tus hijos y también haz penetrar una pareja de toda especie del reino animal”.

17. Noé fue obediente a mi mandato y llegó el cataclismo, en cumplimiento a mi palabra. La mala simiente fue cortada de raíz, y la buena semilla conservada en mis graneros, con la cual formé una nueva humanidad que llevó la luz de mi justicia, y supo cumplir con mi Ley y vivir en la práctica de las buenas costumbres.

18. ¿Pensáis acaso, que aquellos seres que encontraron muerte tan dolorosa, perecieron en materia y en espíritu? De cierto os digo: No, mis hijos, sus espíritus fueron conservados por Mí y despertaron ante el juez de su propia conciencia y fueron preparados para volver nuevamente a la senda de la vida, para que en ella encontraran el progreso espiritual. (302, 14 – 16)

La abnegación de Abraham

19. No siempre será necesario que bebáis hasta el fondo el cáliz de amargura, porque bastará con mirar vuestra fe, vuestra obediencia, vuestro propósito e intención de obedecer mi mandato, para que Yo os exima de llegar al instante más duro de vuestra prueba.

20. Recordad que a Abraham le fue pedida la vida de su hijo Isaac, a quien mucho amaba y que el patriarca, sobreponiéndose a su dolor y pasando por sobre el amor a su hijo, se aprestó a sacrificarlo en una prueba de obediencia, de fe, de amor y humildad que aún vosotros no podéis concebir; mas no le fue permitido que consumase el sacrificio en el hijo, porque ya en el fondo de su corazón había probado su obediencia ante la voluntad divina y con ello era bastante. ¡Cuán grande fue el gozo de Abraham, cuando su mano fue detenida por una fuerza superior, impidiéndole el sacrificio de Isaac! ¡Cómo bendijo el nombre de su Señor y se maravilló de su sabiduría! (308, 11)

21. En Abraham y en su hijo Isaac os di una imagen de lo que sería el sacrificio del Redentor, cuando puse a prueba el amor que Abraham me profesaba pidiéndole que él, por su propia mano sacrificara a su hijo, a su muy amado Isaac.

22. En aquel acto, si sabéis meditar, encontraréis una semejanza de lo que más tarde fue el sacrificio del Unigénito por la salvación del mundo.

23. Abraham fue la representación de Dios, e Isaac la imagen de Jesús; en aquel momento el patriarca pensaba que si el Señor le pedía la vida de su hijo, era para que la sangre del inocente lavase las faltas del pueblo, y a pesar de amar profundamente al que era carne de su carne, fue más fuerte en él la obediencia hacia su Dios y la caridad y amor hacia su pueblo, que la vida de su amado hijo.

24. El obediente Abraham estuvo a punto de descargar el golpe mortal sobre su hijo; en el instante en que transido de dolor, levantaba el brazo para sacrificarle, mi poder le detuvo, ordenándole que inmolara un cordero en lugar de su hijo, para que quedara aquel símbolo, como testimonio de amor y obediencia. (119, 18 – 19)

Escala al cielo en el sueño de Jacob

25. ¿Sabéis que significado encierra aquella Escala que en sueños contempló Jacob? Esa Escala representa la vida y la evolución de los espíritus.

26. El cuerpo de Jacob dormía en el momento de la revelación; pero su espíritu se encontraba despierto. Él se había elevado hacia el Padre, buscando como medio la oración y al penetrar su espíritu en las regiones de luz, alcanzó a recibir un mensaje celestial que quedaría como un testamento de revelaciones y verdades espirituales para su pueblo, que es toda la humanidad, porque Israel no es nombre material sino espiritual.

27. Jacob veía que aquella escala estaba apoyada en la Tierra y que su cúspide tocaba el cielo; esto indica el camino de elevación espiritual que empieza en la Tierra a través de la carne y termina fundiendo su luz y su esencia con la de su Padre, fuera de toda influencia material.

28. Vio el patriarca que por aquella escala subían y descendían ángeles, representando ello, el incesante encarnar y desencarnar, el continuo ir y venir de los espíritus en pos de luz, o también en misión de restituir y de purificarse, para elevarse un poco más al retornar al mundo espiritual. Es el camino de evolución espiritual que conduce al perfeccionamiento.

29. Por eso Jacob contempló en la cumbre de la escala la forma representativa de Jehová, indicando que Dios es la meta de vuestra perfección, de vuestras aspiraciones y el supremo galardón de infinitos goces, como compensación de arduas luchas, a los prolongados sufrimientos y a la perseverancia por llegar al seno del Padre.

30. En las vicisitudes y en las pruebas, el espíritu encontró siempre la oportunidad de hacer méritos para ascender. Ahí, en cada prueba, ha estado siempre representada la Escala de Jacob, invitándoos a subir un peldaño más.

31. Grande revelación fue aquella, ¡oh discípulos!, porque en ella se os hablaba de la vida espiritual en un tiempo en el que apenas se iniciaba el despertar del espíritu hacia el culto a lo divino, a lo elevado, a lo puro, bueno y verdadero.

32. Ese mensaje no podía ser tan sólo para una familia, ni siquiera para un solo pueblo; su esencia era espiritual y por lo tanto tenía universalidad. Por eso mismo la voz del Padre dijo a Jacob: “Yo soy Jehová, el Dios de Abraham y el Dios de Isaac, la tierra en que os encontráis os la daré a vos y a vuestra simiente y esa simiente será como el polvo del mundo y os extenderéis hacia el occidente y al oriente, y al norte y al mediodía y todas las familias de la Tierra serán benditas en vos y en vuestra simiente”. (315, 45 – 50)

José y sus hermanos

33. José, hijo de Jacob, había sido vendido por sus propios hermanos a unos mercaderes que se dirigían a Egipto. José era aún pequeño y ya había dado pruebas de un gran don de profecía; la envidia se apoderó de sus hermanos, quienes se deshicieron de él creyendo no volver a verle; mas el Señor, que velaba por su siervo, le protegió y le hizo grande ante el Faraón de Egipto.

34. Muchos años después, cuando el mundo fue azotado por la sequía y el hambre, Egipto, guiado por los consejos e inspiraciones de José, almacenó suficientes provisiones para resistir la prueba.

35. Fue entonces cuando los hijos de Jacob llegaron en busca de alimentos a Egipto. Grande fue su asombro cuando reconocieron a su hermano José convertido en ministro y consejero del Faraón. Al verlo, cayeron de hinojos a sus pies, arrepentidos de su falta, y reconocieron que las profecías de su hermano se habían cumplido. Aquél a quien daban por muerto estaba ahí delante de ellos lleno de poder, de virtud y de sabiduría. El profeta a quien habían vendido, les estaba demostrando la verdad de la profecía que el Señor había puesto en sus labios desde niño. El hermano a quien habían vejado, vendiéndolo, les estaba perdonando, ¿Comprendéis pueblo? Ahora sabéis por qué os he dicho en este día: ¿Cuándo me reconoceréis como reconocieron a José sus hermanos? (90, 2)

La peregrinación por el desierto del pueblo de Israel con Moisés

36. En el Primer Tiempo, Moisés fue a la cabeza de Israel para guiarlo por el desierto durante 40 años hacia las tierras de Canaán; mas por la desobediencia, la incredulidad y el materialismo, los unos blasfemaron, otros renegaron y otros más se sublevaron; y Moisés ante tal situación les habló con prudencia y paciencia para que no ofendieran la voluntad suprema y fueran humildes y obedientes ante aquel Padre que sin contemplar su desobediencia hizo descender el maná de los cielos y manar agua de la roca. (343, 53)

37. Moisés había dado pruebas suficientes de que el Dios verdadero estaba con él, mas el pueblo quería más testimonios y el enviado, llevando a las multitudes hasta las faldas del monte Sinaí, invocó el poder de Jehová y Él escuchándole, le concedió grandes pruebas y prodigios.

38. Quiso el pueblo escuchar y ver a Aquél a quien Moisés oía y contemplaba a través de su fe y al pueblo me manifesté en la nube y le hice escuchar por horas y horas mi voz; mas era tan potente, que los hombres sentían morir de temor; su cuerpo temblaba y su espíritu se estremecía ante aquella voz de justicia. Entonces el pueblo suplicó a Moisés le rogara a Jehová que ya no hablara a su pueblo, porque no podían escucharle. Reconoció que era muy pequeño aún para poder comunicarse directamente con el Eterno. (29, 32 + 34)

39. Forjad vuestro espíritu en los grandes combates de la vida, como se forjó aquel pueblo de Israel en el desierto. ¿Sabéis vosotros lo extenso que es el desierto, que parece no tener término, con un sol inclemente y arenas candentes? ¿Sabéis lo que es la soledad y el silencio y el tener que permanecer en vigilia, porque los enemigos acechan? En verdad os digo que ahí, en el desierto, fue en donde aquel pueblo supo lo grande que es creer en Dios y aprendió a amarlo. ¿Qué podía esperar del desierto aquel pueblo? Y sin embargo todo lo tuvo: el pan, el agua, un hogar para descansar, un oasis y un santuario donde elevar su espíritu agradecido hacia su Padre y Creador. (107, 28)

La lucha de Elías por el Dios verdadero

40. En el Primer Tiempo vino Elías a la Tierra, llegó al corazón de la humanidad, y la encontró caída en paganismo e idolatría. El mundo se encontraba gobernado por reyes y sacerdotes, y ambos se habían apartado del cumplimiento de las leyes divinas y guiaban a sus pueblos por caminos de confusión y falsedad. Habían eregido altares a distintos dioses, a los que rendían culto.

41. Elías apareció en ese tiempo y habló a aquéllos con palabra justiciera: “Abrid vuestros ojos y mirad que habéis profanado la ley del Señor, habéis olvidado el ejemplo de sus enviados y habéis caído en cultos indignos del Dios viviente y poderoso, es menester que despertéis, le miréis y le reconozcáis, derrumbad vuestra idolatría y elevad vuestros ojos sobre toda figura con que le hayáis representado”.

42. Elías oyó mi voz que le decía: “Alejaos de ese pueblo inicuo, decidle que por mucho tiempo la lluvia no caerá, hasta que vos lo ordenéis en nombre mío”.

43. Elías habló: “No lloverá hasta que mi Señor señale la hora y mi voz lo ordene”; y diciendo esto se alejó.

44. Desde ese día la tierra fue seca, pasaron las estaciones propicias para la lluvia, sin que ésta acudiera. En el cielo no se veían señales de agua, los campos sintieron la sequía, los ganados comenzaron a perecer, los hombres cavaban la tierra buscando agua para calmar su sed, sin encontrarla; los ríos se secaron, la hierba se marchitó sucumbiendo bajo los rayos de un sol candente y los hombres clamaban a sus dioses, pidiendo que aquel elemento tornara a ellos para sembrar y recoger simiente que los alimentara.

45. Elías se había alejado por mandato divino, oraba y esperaba la voluntad de su Señor. Los hombres y las mujeres empezaban a salir de sus tierras en busca de nuevos pueblos en donde no carecieran de agua; por doquier se miraban caravanas y en todos los lugares la tierra era seca.

46. Pasaron los años y un día en que Elías elevaba su Espíritu al Padre, oyó su voz que le decía: “Buscad al rey, y cuando Yo os dé la señal, las aguas volverán a caer sobre esta tierra”.

47. Elías, humilde y lleno de obediencia, fue delante del rey de aquel pueblo y mostró su poder delante de los adoradores del falso dios; después habló del Padre y de su poder y entonces aparecieron las señales, rayos, truenos y fuego se vieron en el cielo, después el agua vivificadora cayó a torrentes; de nuevo los campos se vistieron de verdor y los árboles se llenaron de frutos y hubo bonanza.

48. El pueblo ante esta prueba despertó y recordó a su Padre que le llamaba y amonestaba por conducto de Elías. Muchos y muy grandes fueron en aquel tiempo los prodigios de Elías para conmover a la humanidad. (53, 34 – 40)

Las doce tribus de Israel

49. No creáis que sólo en el seno del pueblo de Israel han existido profetas, precursores y espíritus de luz. También en otros pueblos he enviado algunos de ellos, mas los hombres los tomaron como dioses y no como enviados y crearon bajo sus enseñanzas, religiones y cultos.

50. El pueblo de Israel no comprendió la misión que para con otros pueblos tenía y durmió en un lecho de bendiciones y complacencias.

51. El Padre lo había formado como una familia perfecta en la que una tribu tenía la misión de defender al pueblo y mantener la paz, otra labraba la tierra, otra tribu era de pescadores y navegantes. A otra le fue confiado el culto espiritual, y así sucesivamente, cada una de las doce tribus que integraron el pueblo, desempeñó diferente misión que en conjunto daba un ejemplo de armonía. Mas en verdad os digo, los dones espirituales que poseísteis en aquellos primeros tiempos, los tenéis aún. (135, 15 – 16)

Los profetas y primeros reyes de Israel

52. Los profetas hablaron con gran verdad, casi siempre vinieron a la Tierra en tiempos de confusión y de desvío, amonestando a los pueblos, invitándolos al arrepentimiento y a la enmienda, anunciando grandes pruebas de justicia si no tornaban al bien, y otras veces prediciendo bendiciones por el acatamiento y obediencia a la Ley divina.

53. Mas lo que aquellos profetas hablaban, era una exhortación a las prácticas del bien, de la justicia y del respeto entre unos y otros. No venían revelando la vida del espíritu, su destino y su evolución; ni el mismo Moisés, a quien escogí para convertirlo en representante mío y por su conducto entregué la Ley para todos los tiempos, os habló de la vida espiritual.

54. La Ley del Padre encierra sabiduría y justicia, enseña al hombre a vivir en paz, a amarse y respetarse unos a otros, y a hacerse dignos delante de Mí, como hombres; pero Moisés no mostró a la humanidad lo que hay más allá de los umbrales de la muerte corporal, ni cuál es la restitución de los espíritus desobedientes, o el galardón para los prudentes y celosos de su misión.

55. Después reinó David, pleno de dones y de inspiración y en sus momentos de elevación, en sus éxtasis, escuchaba himnos y cantos espirituales con los que formó los salmos con que habría de invitar al pueblo de Israel a orar y a tributar a su Señor la mejor ofrenda de su corazón. Y David, con todo su amor e inspiración, no pudo revelar al pueblo la maravillosa existencia de los espíritus, su evolución y su meta.

56. Y Salomón, que sucedió a aquél en el reinado y que también demostró los grandes dones de sabiduría y de poder que le habían sido concedidos, por los cuales fue amado y admirado, y aún hoy son recordados sus consejos, sus juicios y proverbios; si su pueblo se hubiese acercado a él para preguntarle: Señor, ¿Cómo es la vida espiritual? ¿Qué hay más allá de la muerte? ¿Qué es el espíritu? Salomón, con toda su sabiduría, no hubiese podido contestar. (339, 12 – 15)

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Das 3. Testament Kapitel 8…Die neuen Gemeinden Christi – The 3. Testament Chapter 8…New Communities of Christ

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 8… La nouvelle communauté du Christ
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 8… La nueva comunidad de Cristo

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flagge de  Kapitel 8… Neue Gemeinden Christi, Jünger, Apostel & Gottgesandte

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 8 – Offenbarungen Jesu Christi
Die neuen Gemeinden Christi, Jünger, Apostel und Gottgesandte

Licht und Schatten in den Offenbarungsgemeinden
So spricht der Herr…

1. Wenn Ich mein Wort in allen Nationen gegeben hätte, hätte die Mehrheit es abgelehnt, weil die Eitelkeit, der Materialismus und die falsche Größe der Menschen keine Lehre angenommen hätten, die von Vergeistigung, von Demut und Brüderlichkeit spricht. Die Welt ist noch nicht vorbereitet, um die Liebe zu begreifen, weshalb nicht alle für meine Gegenwart in dieser Form empfänglich gewesen wären.

2. So, wie Christus damals eine Felsenhöhle wählte, um als Mensch geboren zu werden, so entdeckte Ich heute diesen Erdenwinkel, der bereit war, Mich zu hören, und der Ähnlichkeit hat mit der Grotte und der Krippe, die in jener gesegneten Nacht den Gottessohn aufnahmen. (124, 13 – 14)

3. Das Beispiel dieses einfachen Volkes hier, das seinen Weg ohne Geistliche geht, die es leiten, und das Mir Verehrung darbringt ohne Zeremonien und Symbole, soll ein Aufruf sein, der jene erweckt, die noch in ihrer jahrhundertelangen Nacht schlafen, und soll ein Ansporn zur Erneuerung und Läuterung vieler meiner Kinder sein. (94, 39)

4. Unter dem Schatten meiner Lehre werden keine Throne errichtet werden, von denen herab verherrlichte Menschen die Geister ihrer Mitmenschen beherrschen können. Niemand wird gekrönt noch mit einem Purpurmantel bedeckt werden in dem Bestreben, den Platz des Herrn einzunehmen, noch werden Beichtväter auftreten, die richten, vergeben, verdammen oder über die Taten der Menschen Urteile fällen. Ich allein bin in der Lage, einen Geist von einem gerechten und vollkommenen Richterstuhl aus zu beurteilen.

5. Ich kann Menschen senden, die berichtigen, lehren und führen, doch werde Ich niemanden senden, zu richten und zu bestrafen. Ich habe Menschen gesandt, welche Hirten der Menschen gewesen sind, jedoch keine Herren oder Väter. Der einzige Vater dem Geiste nach bin Ich. (243, 13 – 14)

6. Ich werde in dieser Zeit ein Volk heranbilden, das mein Gesetz wirklich befolgt, das die Wahrheit liebt und die tätige Nächstenliebe. Dies Volk wird wie ein Spiegel sein, in welchem die anderen die Fehler, die sie begangen haben, sich widerspiegeln sehen können. Es soll niemandes Richter sein, aber seine Tugenden, Werke und seine geistige Pflichterfüllung sollen den Geist all derer berühren, die seinen Weg kreuzen, und sie sollen allen ihre Fehler aufzeigen, die gegen mein Gesetz verstoßen.

7. Wenn dies Volk einmal stark und zahlreich ist, wird es die Aufmerksamkeit seiner Nächsten auf sich ziehen, denn die Reinheit seiner Werke und die Aufrichtigkeit seiner Gottesverehrung werden die Menschen in Staunen versetzen. Dann werden sich die Menschen fragen: “Wer sind jene, die ohne Tempel zu haben auf solche Weise zu beten verstehen? Wer hat diese Menschenscharen gelehrt, ihren Gott betend zu verehren, ohne dass sie das Bedürfnis fühlen, für ihren Gottesdienst Altäre zu errichten? Woher sind diese Wanderprediger und Missionare gekommen, die gleich den Vögeln weder säen noch ernten noch spinnen und dennoch weiter existieren?”

8. Dann werde Ich ihnen sagen: Dies arme und demütige Volk, das jedoch voll Eifer nach meinem Gesetze lebt und stark ist gegenüber den Leidenschaften der Welt, ist nicht von irgendeinem Menschen herangebildet worden. Diese Scharen, die ihre Freude daran haben, Gutes zu tun, die durch Inspiration erleuchtet sind und die den Herzen die Botschaft des Friedens und einen Tropfen Heilbalsam bringen, sind nicht von Lehrern oder Geistlichen irgendeiner Kultgemeinde der Erde unterwiesen worden. Denn wahrlich, Ich sage euch, in dieser Zeit gibt es auf eurer Welt keinen einzigen Menschen, der die Verehrung Gottes in wahrer Geistigkeit zu lehren vermöchte. Es ist nicht im Glanz von Riten oder Zeremonien, noch im Reichtum oder in der irdischen Macht, worin die Wahrheit ihre Wurzeln hat, welche, da sie demütig ist, die reinen, edlen, aufrichtigen, wahrheitsliebenden Herzen als ihren Tempel sucht. Wo sind jene Herzen? (154, 12 – 14)

9. Ich habe viele meiner Kinder gerufen, um ihnen unterschiedliche Aufträge, verschiedene Aufgaben innerhalb dieses Werkes zu geben, und Ich habe sie euch gemäß eurem Fortschritt und euren Begabungen gegeben. Aus allen zusammen habe ich mein Volk gebildet, meine neue Apostelschar.

10. Einigen habe Ich das Amt von Leitern anvertraut, und damit ihre Aufgabe nicht schwer und mühselig ist, habe Ich das Volk in Gemeinden aufgeteilt.

11. Anderen habe Ich die Gabe eines Stimmträgers anvertraut, damit sie meine zu Menschenwort gewordene Inspiration diesen Scharen übermitteln, die zusammenkommen, um dies Wunder zu empfangen.

12. Einigen habe Ich das Privileg der Hellsichtigkeit gegeben, um sie zu Propheten zu machen und durch ihre Vermittlung das anzukündigen, was kommen wird.

13. Die Aufgabe von “Säulen” haben jene erhalten, die das Volk auf seiner Pilgerschaft unterstützen sollen und den Gemeindeleitern eine Hilfe sind, die die Last des Kreuzes mit den Hörerscharen tragen hilft.

14. Andere sind mit der Gabe der Mittlerschaft begnadet worden, und diese sind als Werkzeuge der Geistigen Welt geschult worden, um deren Botschaften, die Erläuterung meines Werkes zu übermitteln, und auch als Besitzer des Heilbalsams, des Trostes für die Kranken, damit sie mittels ihrer heilsamen geistigen Ausstrahlungen den Notleidenden gemeinsam Barmherzigkeit zuteil werden lassen.

15. “Goldfeder” habe Ich den genannt, der in das Buch, das Ich euch hinterlassen werde, meine Offenbarungen, Unterweisungen und Prophetien dieser Zeit schreibt.

16. Das Amt eines “Fundamentsteines” habe Ich jenen verliehen, die Beispiel von Festigkeit, Stabilität und Stärke unter dem Volke sein sollen. Deren Wort, Rat und Vorbild unter dem Volke soll unwandelbar sein, wie es der Fels ist.

17. Doch nun, da dieser Zeitabschnitt meiner Kundgabe seinem Ende zugeht, richte Ich alle Ämter, und an all jene, die erwählt werden, um so große Aufgaben zu erhalten, lasse Ich einen Ruf ergehen, damit sie sich eingehend erforschen und das Ergebnis ihrer Werke erkennen. In dieser Stunde der Besinnung stehe Ich allen bei. (335, 27 – 28)

18. Wie zu allen Zeiten, gab es viele Berufene und wenige Auserwählte, denn Ich erwähle nur jene, die rechtzeitig bereit sind, ihre Aufgabe zu erfüllen; und den übrigen gebe Ich ein Licht, damit sie die Zeit zu erwarten verstehen, in der sie gleichfalls auserwählt werden.

19. Wie viele, die nur berufen worden sind, ohne dass es schon Zeit gewesen wäre, sie für einen Auftrag zu erwählen, haben sich unter meine Jünger und Werkleute gereiht, ohne dass ihr Geist die unbedingt notwendige Entwicklung hatte, um die Last dieses Kreuzes zu tragen, noch ihr Verstand das nötige Licht, um meine Inspiration aufzunehmen! Was haben viele von ihnen getan, nachdem sie sich in den Reihen der Auserwählten befanden?: Entweihen, die Atmosphäre vergiften, die andern mit ihren schlechten Neigungen anstecken, lügen, Zwietracht säen, mit meinem Namen und mit den Geistesgaben wuchern, die Ich in meine Jünger gelegt habe.

20. Niemand versuche zu entdecken, welche es sind, denn ihr könntet es nicht. Nur mein durchdringender Richterblick verliert sie nicht aus den Augen, und Ich lasse mein Wort in ihr Gewissen gelangen, das ihnen sagt: Wachet und betet, damit ihr rechtzeitig eure Verfehlungen bereuen könnt; denn wenn ihr dies tut, verspreche Ich euch, dass Ich euch geistigerweise schnell an meinen Tisch setzen und ein Fest der Versöhnung und Vergebung feiern werde. (306, 53 – 55)

21. Dies ist die Wahrheit: Nicht alle lieben einander in meinem Werke, auch wenn sie zu ihm gehören, noch haben es alle begriffen. Deshalb kann Ich euch sagen, dass die einen zu meinem Werke gehören, und die andern das ihre tun.

22. Die Mir aus Liebe nachfolgen, lieben mein Wort, weil sie wissen, dass es sie korrigiert, ohne sie zu verletzen, und ihnen ihre Fehler aufzeigt, ohne sie bloßzustellen. Dies veranlasst sie, bei der Vervollkommnung ihrer Handlungen beharrlich zu bleiben.

23. Jene, die statt dem Streben nach dieser Vervollkommnung nur Lob, Überlegenheitsgefühl, Schmeichelei oder ihren Lebensunterhalt suchen, anstatt die Vervollkommnung des Geistes zu erstreben, ertragen mein Wort nicht, wenn es ihnen ihre Fehler vor Augen führt. Dann müssen sie ein Werk schaffen, das anders als das Meine ist, wo sie frei sind, um ihren Willen zu tun. Sie haben noch nicht begriffen, dass das einzige, was die Zuhörer während der Zeit meiner Kundgebungen zu tun haben, darin besteht, dass sie Mir mit größter Erhebung zuhören, um hernach meine Botschaft auslegen zu können. (140, 72 – 74)

24. Ich habe gesagt, dass die Zeit der Verwirrung, des Ungehorsams kommen wird, in welcher der “Arbeiter” sich erheben und behaupten wird, dass meine Kundgabe durch das menschliche Verstandesvermögen nicht zu Ende gehen wird. Doch der Zeitpunkt wird kommen, an dem mein Wort in Erfüllung geht, auch wenn der Mensch sich meinem Willen widersetzen möchte.

25. Wie viele Irrtümer auf dem Wege haben viele von jenen begangen, denen Ich einen Auftrag und eine Gnade anvertraut habe. Wie viel Unverständnis sehe Ich, das sich nach dem Jahre 1950 bei meinen Kindern breit macht.

26. Durch die Verständnislosigkeit und die Torheit hält der Mensch meine helfende Liebe und die Vollmacht und die Gnade zurück, und steht abseits des wahren Weges des Gesetzes, der Harmonie und der Wahrheit.

27. Ein weiteres Mal wird Israel sich von Stamm zu Stamm entzweien, es wird sich wiederum entzweien und das reine und lautere Gesetz, das Ich in seine Hände übergab, mit Füßen treten wollen; noch einmal wird Israel die früheren Wege aufsuchen und in Abgötterei und Fanatismus fallen. Es wird sich den Sekten zuwenden und in Verwirrung, in Finsternis geraten und sich an wohltönenden und falschen Worten ergötzen, die ihm der Mensch anbieten wird.

28. Wenn die Kirchen- und Sektenleute sehen, dass Israel sich spaltet, dass Israel sich gegenseitig verleugnet und schwach ist, werden sie nach Gründen suchen, um das Juwel von unschätzbarem Wert an sich zu reißen, um die Lade des Neuen Bundes an sich zu bringen und morgen zu sagen, dass sie die wahren Gottgesandten unter der Menschheit und die Repräsentanten meiner Göttlichkeit sind. (363, 47 – 49, 51 , 57)


An die Hörer gerichtete Mahnworte bezüglich des Geistwerkes

29. Ich will, dass ihr nach Beendigung meiner Kundgabe eine klar umrissene Vorstellung von dem habt, was diese Lehre ist, damit ihr sie in rechter Weise befolgt; denn bis heute sind unter den Scharen, die mein Wort gehört haben, noch nicht die wahren Spiritualisten erschienen. Bis jetzt ist es nicht Spiritualismus gewesen, was ihr praktiziert habt, sondern nur eure Vorstellungsweise von dem, was mein Werk ist, was jedoch weit von der echten Spiritualität entfernt ist.

30. Ihr müsst stark sein, um euch einzugestehen, dass ihr euch verirrt habt; müsst euch aufraffen, um eure Gewohnheiten zu verbessern, und mit Eifer danach streben, dass unter euch die Wahrheit und die Reinheit dieser Lehre erstrahlt.

31. Fürchtet euch nicht, den äußerlichen Teil eurer Anbetungsformen und eures Kultus zu verändern, solange ihr nicht die Essenz meiner Unterweisungen verfälscht. (252, 28 – 30)

32. Nutzt die Zeit, die ihr noch habt, um meine Unterweisung zu hören, damit sie euch mit Licht und mit Gnade erfüllt, damit ihr den festen Schritt auf die Spiritualität zu tut – einen Schritt, den ihr nicht getan habt, weil ihr in einem Kultus voller Materialismus und Irrtümer weitergemacht habt.

33. Bis heute hat euch der Glaube gefehlt, um eure Figuren, Riten und Sinnbilder abzuschaffen und Mich spirituell im Unendlichen zu suchen. Euch hat der Mut dazu gefehlt, Spiritualisten zu sein, und ihr habt euch eine Art von Schein – Spiritualität ausgedacht, hinter der ihr eure materialistische Gesinnung und eure Fehler verbergt.

34. Ich will euch nicht heuchlerisch, sondern aufrichtig und wahrheitsliebend haben. Deshalb spreche Ich mit größter Klarheit zu euch, damit ihr euer Leben gründlich säubert und der Welt die Wahrheit dieses Werkes zeigt. Ihr nennt euch Spiritualisten? Dann seid es wirklich. Sprecht nicht von meiner Lehre, solange ihr ganz und gar das Gegenteil davon tut, denn ihr werdet die Menschen mit euren Werken dann nur verwirren.

35. Habt vor allem die Erkenntnis dessen, was mein Werk ist – dessen, was mein Gesetz bedeutet, was eure Aufgabe ist, und wie ihr sie durchführen müsst, damit – wenn ihr auf eurem Wege keinen Führer habt, der würdig ist, eure Schritte zu lenken – ihr euch durch das Gewissen und durch die Erkenntnis leitet, die ihr in meiner Lehre gewonnen habt. So werdet ihr niemanden für irgendeinen Fehltritt oder Irrtum verantwortlich machen können. (271, 27 – 30)

36. Vom Beginn meiner Kundgabe durch das menschliche Verstandesvermögen an war es mein Wille, dass ihr eure Geistesgaben praktisch anwenden und mit eurer geistigen Mission beginnen solltet, damit ihr, wenn der Tag meines Abschieds gekommen ist, einen Teil des Weges bereits zurückgelegt hättet und ihr euch nicht zu schwach fühlen würdet, um mit der Erfüllung eines so schwierigen Auftrags zu beginnen.

37. Einige haben den Göttlichen Gedanken zu deuten verstanden und haben sich bemüht, ihn zu verwirklichen. Aber es gibt auch solche – und diese sind in der Mehrzahl – die den Sinn dieses Werkes falsch aufgefasst haben.

38. Dies sind die Irrtümer, die Ich bei diesem Volk hier beanstande, weil Ich nicht will, dass die Menschheit sich über diejenigen lustig macht, die so lange Zeit hindurch belehrt worden sind. (267, 65 – 67)

39. Während die einen nur der Sinngehalt meines Wortes interessierte und sie immer nach dem Fortschritt und der Entwicklung ihres Geistes verlangten, hatten die anderen mehr am äußerlichen Kult Gefallen. Desgleichen – während die ersteren sich freuten, wenn sie Unterweisungen über Spiritualität erhielten, störte es die andern, dass ihre Fehler erwähnt wurden.

40. Ich allein weiß, welche sich vor Mir werden verantworten müssen wegen all dem, was durch meine Stimmträger hätte bekannt sein müssen und was zurückbehalten wurde.(270, 8 – 9)

41. Denkt nach, und ihr werdet einsehen, dass die Eintracht, die ihr benötigt, geistig ist, und ihr sie erreichen werdet, wenn ihr euch über eure Leidenschaften und Rechthabereien erhebt.

42. Wie könnt ihr Frieden schaffen, wenn jeder das Seine als einzig Wahres verkündet und gleichzeitig das der andern als falsch bekämpft?

43. Der Fanatismus ist Finsternis, ist Blindheit, ist Unwissenheit, und seine Früchte können niemals lichtvoll sein. (289, 8 – 10)

44. Wahrlich, Ich sage euch, wenn ihr euch nicht zusammenschließt, wie es mein Wille ist, wird die Menschheit euch zerstreuen, und sie wird euch aus ihrer Mitte verjagen, wenn sie sieht, dass euer Leben von dem abweicht, was ihr predigt.

45. Was wird geschehen, wenn die Menschen entdecken, dass in jeder Gemeinde eine andere Andachtsform und eine unterschiedliche Art der Ausübung meiner Lehre besteht?

46. Ich vertraue euch die drei letzten Jahre meiner Kundgebung an, damit ihr für die Einigung dieses Volkes arbeitet – ein Zusammenschluss, der das Geistige wie das Äußere umfasst, damit euer Wirken, erfüllt von Harmonie und Einmütigkeit, der größte Beweis dafür ist, dass euch alle, in den verschiedenen Versammlungsstätten und in verschiedenen Landesteilen, ein einziger Meister lehrte: GOTT. (252, 69 – 71)

Wahre Jüngerschaft, neue Apostel

47. Versucht nicht, dies Werk zu begrenzen, welches universell und unendlich ist, noch eurer geistigen Entfaltung Grenzen zu setzen, denn je mehr ihr euch in den Weg der guten Werke und des Studiums vertieft, desto größere Offenbarungen werdet ihr empfangen. Ihr werdet das Göttliche Werk aus dem Unscheinbarsten empor dringen sehen, werdet es in allem Geschaffenen manifestiert sehen, werdet es in eurem Wesen pochen fühlen.

48. Dies ist die Schlichtheit, mit der Ich den spiritualistischen Jünger lehre, damit auch er einfach sei wie sein Meister. Der Jünger soll durch die Wahrheit seiner Worte und die Kraft seiner Werke überzeugen und bekehren, ohne jemanden durch geheimnisvolle Kräfte oder außergewöhnliche Fähigkeiten beeindrucken zu wollen.

49. Der wahre Jünger wird durch seine Schlichtheit groß sein. Er wird seinen Meister verstehen und wird sich gleichzeitig seinen Mitmenschen verständlich machen. (297, 15 – 17)

50. Ein Jünger Jesu ist jener, der durch das Wort bezwingt, der überzeugt und tröstet, der erhebt und erweckt, der aus dem Bezwungenen einen Überwinder seiner selbst und der Widerwärtigkeiten macht.

51. Ein Apostel Christi kann keinen Egoismus in seinem Herzen tragen, indem er nur an seine eigenen Leiden oder Sorgen denkt. Er sorgt sich nicht um das Seine und denkt an die andern, mit dem absoluten Vertrauen, dass er nichts vernachlässigt hat, weil der Vater unverzüglich jenem beisteht, der das Seine zurückgelassen hat, um sich einem Kinde des Herrn zu widmen, das geistigen Beistand benötigt. Und jener, der sich selbst vergaß, um einem Nächsten ein Lächeln der Hoffnung, einen Trost für seine Traurigkeit, einen Tropfen Balsam für seinen Schmerz zu bringen, findet sein Heim bei seiner Rückkehr von einem Licht erhellt, welches Segen, Freude und Frieden ist. (293, 32 – 33)

52. An meinem Tische in dieser Zeit wird sowohl der Mann, als auch die Frau Apostel sein; an diesen Tisch werde Ich euren Geist setzen.

53. Die Frauen sind es gewesen, die in dieser Zeit das spiritualistische Banner hochgehalten haben, sie haben auf dem Wege die Spur des Apostels hinterlassen, der mit Eifer das Gesetz des Herrn beachtet.

54. In meiner neuen Apostelschar wird die Frau neben dem Manne stehen, und es wird keine bestimmten Lebensalter geben, um Mir zu dienen: sowohl der Erwachsene, als auch das Kind oder der Greis werden es tun, das junge Mädchen wie die Mutter. Denn Ich sage euch ein weiteres Mal, dass es euer Geist ist, den Ich suche, und dass er schon seit langem seine Kindheit hinter sich gelassen hat. (69, 16 u. – 17 o.)

55. Wenn Ich euch in der “Zweiten Zeit” sagte, dass mein Reich nicht von dieser Welt ist, so sage Ich euch heute, dass sich hier auch nicht das eure befindet, weil diese Welt, wie ihr bereits wisst, für den Menschen nur ein Übergang ist.

56. Ich lehre euch das wahre Leben, das niemals auf Materialismus gegründet gewesen ist. Deshalb werden sich die Mächtigen der Erde erneut gegen meine Lehre erheben. Ich komme zu euch mit meiner ewigen Lehre, mit meiner für immer gültigen Unterweisung, welche aus Liebe, Weisheit und Gerechtigkeit besteht. Dennoch wird sie nicht sofort verstanden werden, die Menschheit wird mich wiederum verurteilen, wird Mich noch einmal ans Kreuz schlagen. Doch Ich weiß, dass meine Lehre durch all dies hindurchgehen muss, um anerkannt und geliebt zu werden. Ich weiß, dass meine schärfsten Verfolger hernach meine treuesten und entsagungsbereitesten Sämänner sein werden, denn Ich werde ihnen sehr große Beweise meiner Wahrheit geben.

57. Jener Nikodemus der “Zweiten Zeit”, ein Fürst unter den Priestern, der Jesus aufsuchte um mit ihm über weise und tiefgründige Lehrinhalte zu sprechen, wird in dieser Zeit erneut erscheinen, um mein Werk gewissenhaft zu erforschen und sich zu ihm zu bekehren.

58. Jener Saulus, genannt Paulus, welcher – nachdem er Mich mit Ingrimm verfolgt hatte – zu einem meiner größten Apostel wurde, wird erneut auf meinem Wege erscheinen, und allerorten werden sich meine neuen Jünger zeigen- die einen inbrünstig, andere sich selbst verleugnend. Die gegenwärtige Stunde ist von großer Tragweite, die Zeit, von der Ich zu euch spreche, kommt euch immer näher. (173, 45 – 48)

59. Die Menschen bedürfen derer, die in den Prüfungen standhaft zu bleiben vermögen, derer, die mit den großen Kämpfen der Welt und des Geistes vertraut sind. Sie sind es, die der Menschheit die Richtung weisen und sie führen können, denn in ihren Herzen wird nicht das Verlangen sein, irgendjemanden zu unterdrücken oder zu beherrschen. Sie können der Selbstsucht keine Herberge gewähren, weil sie in ihren Augenblicken der Erhebung die Barmherzigkeit des Herrn empfunden haben, der sie mit Liebe überschüttet, damit sie von dieser Barmherzigkeit an ihre Brüder weitergeben. (54, 53)
Die Gottgesandten in aller Welt und zu allen Zeiten

60. Die Völker der Erde haben niemals des Geistigen Lichtes ermangelt. Wahrlich, Ich sage euch, nicht nur dies Volk hier hat Propheten und Sendboten gehabt, sondern allen habe Ich Boten gesandt, um sie zu erwecken.

61. Aufgrund des Lichtes und der Wahrheit ihrer Lehren sowie der Ähnlichkeit mit dem, was Ich euch offenbart habe, könnt ihr ihre Worte beurteilen.

62. Die einen lebten vor dem Kommen des Messias, die andern wirkten nach meinem Dasein als Mensch, aber alle haben den Menschen eine geistige Botschaft gebracht.

63. Jene Lehren haben – ebenso wie die meine – Entstellungen erfahren; denn wenn man nicht ihren Sinngehalt verändert hat, hat man sie verstümmelt, oder sie wurden den nach Wahrheit hungernden Menschen verheimlicht.

64. Eine einzige Wahrheit und eine einzige Moral ist es, die den Menschen durch Sendboten, Propheten und Diener offenbart wurde. Warum haben die Völker dann unterschiedliche Vorstellungen von der Wahrheit, der Moral und dem Leben?

65. Diese Wahrheit, die zu allen Zeiten von der Menschheit verfälscht wurde, wird wiederhergestellt werden, und ihr Licht wird mit solcher Macht erstrahlen, dass es für die Menschen den Anschein haben wird, als ob es etwas Neues wäre, obwohl es das gleiche Licht ist, das immerdar den Entwicklungsweg der Kinder meiner Göttlichkeit erhellt hat.

66. Viele sind derer, die starben, weil sie die Wahrheit gesagt haben; viele auch derer, die Folterungen unterworfen wurden, weil sie die Stimme, die in ihnen sprach, nicht zum Schweigen bringen wollten.

67. Denkt nicht, dass der Himmel nur jene gesandt hat, die zu euch vom Geiste, von Liebe, von Moral gesprochen haben – nein, er hat auch jene gesandt, die euch gute Früchte der Wissenschaft beschert haben, jene Kenntnisse, welche Licht in das Leben der Menschen bringen, welche ihre Lasten erleichtern und ihre Nöte lindern. Sie alle sind meine Gesandten gewesen.

68. Es gibt auch andere, die zwar keine Lehren geistiger Moral oder wissenschaftliche Entdeckungen bringen, die jedoch die Botschaft mitbringen, welche lehrt, die Schönheiten der Schöpfung zu fühlen und zu bewundern. Es sind Botschafter von Mir, die die Aufgabe haben, den Herzen der Betrübten Freude und Balsam zu bringen.

69. Sie alle haben einen bitteren Kelch getrunken, als sie das Unverständnis einer für die Wahrheit blinden Welt gewahr wurden, einer für das Schöne und das Gute gefühllosen Menschheit. Und dennoch – wenn Ich euch gesagt habe, dass in dieser Epoche alles wiederhergestellt werden wird – wenn Ich euch angekündigt habe, dass alles auf die rechte Bahn zurückkehren wird, und all meinen Lehren ihr ursprünglicher Sinngehalt zurückgegeben werden wird, so könnt ihr glauben, dass für diese Welt eine Zeit geistigen Glanzes nahe ist, obschon ihr nicht vergessen dürft, dass – bevor dies eintritt – alles gerichtet und geläutert werden wird. (121, 9 – 16)

70. Immer, wenn eine Gottesoffenbarung im Begriffe ist, die Menschen zu erleuchten, habe Ich ihnen Wegbereiter oder Propheten gesandt, um sie vorzubereiten, damit jenes Licht von ihnen erkannt werden kann. Doch glaubt nicht, dass nur jene meine Boten sind, die Botschaften für den Geist bringen. Nein, Jünger, ein jeder, der unter den Menschen das Gute sät in irgendeiner seiner Formen, ist ein Bote von Mir.

71. Diese Sendboten könnt ihr auf allen Wegen eures Lebens antreffen, sowohl in den Religionsgemeinschaften, als auch in den Wissenschaften – unter den Menschen, die regieren, oder bei denen, die gute Lehren erteilen.

72. Ein guter Diener von mir weicht niemals von dem Pfade ab, den er zurückzulegen hat; er stirbt lieber unterwegs, als dass er zurückweicht. Sein Vorbild ist ein Same des Lichtes im Leben seiner Nächsten, und seine Werke sind Beispiele für die andern. Ach, wenn die Menschheit doch die Botschaften verstehen könnte, die Ich ihr durch sie zusende! Doch es ist nicht so, weil es viele Menschen gibt, die heikle Missionen auf der Welt haben, die jedoch ihre Blicke von jenen großen Vorbildern abirren lassen, um einen Weg einzuschlagen, der ihnen besser gefällt. (105, 13 – 15)

73. Doch was hast du mit jenen Menschen gemacht, Menschheit, die Ich zu dir gesandt habe, damit sie dich an meinen Weg erinnern, den Weg des Glaubens, welcher jener der Weisheit, der Liebe und des Friedens ist?

74. Ihr wolltet nichts von ihren Aufgaben wissen und habt sie mit dem heuchlerischen Glauben bekämpft, den ihr aufgrund eurer Theorien und Konfessionen habt.

75. Eure Augen wollten das Licht nicht schauen, das euch jeder meiner Gesandten als Liebesbotschaft brachte, ob ihr sie nun Propheten, Seher, Erleuchtete, Ärzte, Philosophen, Wissenschaftler oder Seelsorger nennt.

76. Jene Menschen hatten Charisma, doch ihr wolltet ihr Licht nicht erkennen. Sie sind euch vorangegangen, doch ihr wolltet ihren Schritten nicht folgen.

77. Sie hinterließen euch das Beispiel eines Lebensweges voller Opfer, Schmerz und Wohltätigkeit, doch ihr hattet Angst davor, ihnen nachzueifern, weil euch nicht bewusst war, dass der Schmerz derer, die Mir nachfolgen, Freude für den Geist ist, ein Weg voller Blumen und ein Horizont voller Verheißungen.

78. Sie kamen nicht, um den Duft der Blumen auf Erden einzuatmen, noch sich an den flüchtigen Vergnügungen der Welt zu berauschen, denn das Verlangen ihres Geistes war nicht mehr auf das Unreine gerichtet, sondern auf das Hohe.

79. Sie litten, aber sie suchten nicht, getröstet zu werden, weil sie wussten, dass sie gekommen waren, um selbst zu trösten. Sie erwarteten nichts von der Welt, weil sie nach dem Lebenskampf die Freude erwarteten, die Auferstehung der Geistwesen zum Glauben und zum Leben mitzuerleben – all jener, die der Wahrheit abgeschworen hatten.

80. Wer sind jene Menschen, von denen Ich zu euch spreche? Ich sage euch, es handelt sich dabei um all jene, die euch Botschaften des Lichtes, der Liebe, der Hoffnung, der Gesundheit, des Glaubens, des Heils gebracht haben. Der Name, den sie hatten, ist nicht wichtig, noch der Lebensweg, auf den ihr sie habt in Erscheinung treten sehen, noch der Titel, den sie auf Erden getragen haben. (263, 18- 24)

81. Ich muss euch ein weiteres Mal sagen, dass dies Volk, das sich um meine Kundgaben bildet, kein Volk ist, das der Vater in seiner Liebe über die anderen Völker der Erde stellt. Der Herr hat nur deshalb seinen Blick auf es gerichtet, weil er es aus Geistwesen gebildet hat, die schon immer auf der Welt gewesen sind, wenn eine neue Göttliche Offenbarung hernieder gekommen ist. Es sind geistige Kinder jenes Volkes Israel, dem Volk von Propheten, Sendboten, Sehern und Patriarchen.

82. Wer könnte Mich besser als sie in dieser Zeit empfangen, die neue Form meiner Offenbarung begreifen und die Erfüllung meiner Verheißungen bezeugen? (159, 51 – 52)

83. Ich bin in den Schoß des Volkes Israel herabgekommen, das in seiner Mehrzahl in dieser Nation (Mexiko) zuhause ist. Die übrigen sind in alle Nationen verstreut, von Mir gesandt, und ihnen habe Ich Mich geistig kundgetan. Dies sind meine Auserwählten, die Mir treu geblieben sind. Ihr Herz hat sich nicht angesteckt, und ihr Geist kann meine Inspirationen aufnehmen. Durch ihre Vermittlung gebe Ich der Welt derzeit einen großen Schatz an Weisheit. (269, 2 u.)

84. Geliebte Kinder, die ihr in geringer Zahl herbeigekommen seid, wahrlich, Ich sage euch: mein durchdringender Blick entdeckt überall meine Erwählten, die in ihrem Geiste fühlen, dass nun die Zeit meiner Gegenwart ist. Sie haben mein Wort nicht wie ihr gehört; doch in ihrem Geiste vernehmen sie eine Stimme, die ihnen sagt, dass Ich erneut unter der Menschheit bin, dass Ich geistig “auf der Wolke” gekommen bin. Den einen werde Ich gewähren, Mich mit den Augen des Geistes zu schauen, anderen mittels des Ahnungsvermögens, den übrigen mache Ich meine Liebe stark fühlbar, damit sie die Gegenwart meines Geistes spüren. (346, 13)

85. Bald werden sich die Intuitiven, die Inspirierten, die geistig Empfindsamen erheben und in den Nationen das bezeugen, was sie mit dem Geiste sehen, was sie empfinden, was sie vernehmen und empfangen. Ich sage euch nochmals, dass mein Volk sich nicht auf die beschränkt, die Mich durch diese Stimmträger vernommen haben, sondern dass Ich meine Diener zu verschiedenen Punkten der Erde gesandt habe, um die Wege zu bereiten und die Felder zu bereinigen, zu denen später die Sämänner kommen müssen.

86. Ich stärke sie und segne sie, denn ihr Tagewerk ist leidvoll, ihr Pfad mit Dornen gespickt. Spott, Hohn, Verleumdung und Niedertracht folgen ihnen überallhin. Aber sie – ahnungsvoll und inspiriert – wissen, dass sie von Mir gesandt worden sind, und sind willens, in Erfüllung ihrer Mission bis ans Ende des Weges zu gelangen. (284, 50 – 51)

87. Ich lade euch ein, mein Reich zu betreten. Ich rufe alle Völker der Erde ohne irgendeine Bevorzugung; doch Ich weiß, dass nicht alle auf Mich hören werden.

88. Die Menschheit hat ihre Lampe ausgelöscht und wandelt im Dunkeln. Doch dort, wo sich Irrtum bemerkbar macht, wird ein Erleuchteter von Mir auftreten, der in seiner Umgebung Licht verbreitet – ein geistiger Wächter, der wacht und auf mein Zeichen wartet, um den Alarmruf erschallen zu lassen, der erweckt und erschüttert.

89. Lasst die Liebe jener Sendboten in euren Herzen fruchttragender Same sein. Lehnt sie nicht ab, wenn sie sich vor euch in äußerlicher Armut zeigen. Hört auf sie, denn sie kommen in meinem Namen, um euch eine Fähigkeit zu vermitteln, die ihr derzeit nicht kennt. Sie werden euch das vollkommene Gebet lehren, werden euch von den Banden des Materialismus befreien, mit denen ihr gefesselt seid, werden euch helfen, die geistige Freiheit zu erlangen, die euch zu Mir erhebt. (281, 33)

90. Falls irgendwer auftreten und behaupten sollte, dass er der erneut Mensch gewordene Christus sei, so glaubt ihm nicht. Denn als Ich euch ankündigte, dass Ich wiederkommen würde, ließ Ich euch wissen, dass es im Geiste sein würde. Falls euch jemand sagen sollte: ich bin der Gesandte Gottes – misstraut ihm, denn die wahren Boten prahlen nicht und posaunen die ihnen anvertraute Mission nicht aus. Sie weisen sich nur durch ihre Werke aus. Es ist Sache der Menschen, zu sagen, ob jener ein Bote des Herrn ist. Erinnert ihr euch daran, dass Ich euch sagte, dass der Baum an seinen Früchten erkannt würde?

91. Ich verbiete euch nicht, die “Früchte der Bäume” zu probieren, aber ihr müsst zugerüstet sein, damit ihr die gute Frucht von der schlechten zu unterscheiden vermögt.

92. Jene, die die Wahrheit lieben, werde Ich als Leuchter aufstellen, damit sie den Pfad ihrer Mitmenschen erhellen. (131, 5 – 7).

93. Die Zeiten, in denen ihr auf der Welt einen geistigen Führer nötig hattet, sind vorüber. Von nun an wird jeder, der diesem Pfade folgt, keinen anderen Weg als den meines Gesetzes haben, noch einen anderen Führer als den seines eigenen Gewissens.

94. Dennoch wird es immer Männer und Frauen von großem Lichte und großer geistiger Kraft geben, die durch ihr Vorbild und ihre Inspiration den Menschenscharen beistehen.

95. Wenn es anders wäre, hätte Ich euch bereits Geister wie Mose oder wie Elia zur Erde gesandt, damit sie euch den Weg vorzeichnen und euch immerzu an das Gesetz erinnern würden. Sie stehen euch auch bei, behüten und begleiten euch, aber nicht mehr in menschlicher Gestalt, sondern vom Geistigen aus.

96. Wer sieht sie?: Niemand. Aber wenn ihr euch zurüstet, werdet ihr über euch die Gegenwart großer Geister fühlen, die immer mit der Menschheit in Verbindung standen und große Missionen in ihr zu erfüllen hatten. (255,40–41)

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flagge en  Chapter 8… New Communities of Christ – Disciples, Apostles…

THE THIRD TESTAMENT Chapter 8 – Revelations of Jesus Christ
The New Communities of Christ… Disciples, Apostles, Divine Envoys

Light and Shadow in the Congregations of the Revelation
Thus saith the Lord…

1. If My Word had been given to all nations, the majority would have rejected it, for vanity, materialism, and the false grandeur of men would not have accepted a doctrine that speaks of spirituality, humility, and brotherhood. The world is not yet prepared to understand love, and not all, therefore, would have been sensitive to My presence in this form.

2. Just as Christ, in that time sought a hollow of rock to be born as a man, today I found this corner of the earth that was disposed to hear Me, and which bears a similarity to the grotto and manger that received the Son of God on that blessed night. (124, 13 – 14)

3. The example of this humble people that choose their way without ministers to guide them and that worship Me without ceremonies or symbols, will be a wakeup call to those who sleep their night of centuries, and it shall be a stimulus for the regeneration and purification of many of My children. (94, 39)

4. Under the shade of My Doctrine no throne will be built from which exalted men can dominate the spirits of their brothers; none will be crowned or covered in purple robes to try to occupy the place of the Lord, nor shall there arise confessors to judge, pardon, condemn, and pass sentence on the acts of humanity. Only I can judge a spirit from a just and perfect bench.

5. I may send those who correct, teach, and guide, but I shall not send any to judge and punish. I have sent those who have been shepherds to humanity, but neither lords nor Fathers. The only Father of the spirit is I. (243, 13 – 14)

6. I will form in this time a people who are jealous of My Law, loving of truth, and of charity. This people will be like a mirror in which others may see reflected the errors into which they have fallen. They shall not be the judge of any, but their virtues, works, and dutifulness will touch the spirit of all who cross their path, and will show the path to all who do not comply with My Law.

7. When this people are strong and numerous, they will attract to themselves the attention of their fellow men, for the cleanliness of their works and the sincerity of their worship must surprise humanity; then men will ask: Who are these, who without temples know to pray in this way? Who has taught these multitudes to pray, adoring their God without feeling the need to raise altars for His worship? From where have these travelers and missionaries come, who like the birds neither sow, nor reap, nor spin, and yet subsist?

8. And I shall say to them: This people, poor and humble, but jealous of My Law, and strong against the passions of the world have not been prepared by any man. These multitudes that enjoy doing good, who are illuminated by inspiration and know how to carry to the heart the message of peace and the touch of comfort, have not been taught by teachers or ministers of any cult of earth: For it is true what I tell you, that in this time, there does not exist one single man in your world who could teach the worship of God with true spirituality. Truth does not reside in the splendor of rites, nor in wealth or earthly power, but being humble, seeks as its temple the clean, noble, and sincere hearts who love that which is pure. Where are these hearts? (154, 12 – 14)

9. I have called many of My children to be given different responsibilities, various missions within this Work, and I have given them according to your gifts and advancement, and with all of these I have formed My people, My new apostolate.

10. To some I have given the work of guides, and so that their work is not arduous and distressing, I have divided the people into congregations.

11. To others I have given the gift of acting as spokesmen, so that they might transmit My inspiration, made human word, to these multitudes that gather to receive this wonder.

12. I have given the privilege of seeing to some, to make of them prophets and proclaim through them what is to come.

13. And those who have received the mission of being the supporting pillars are those who must help the people in their pilgrimage, and who must be for the guides as was the Cyrene [Simon of Cyrene, who helped Christ], and help to carry the cross of their multitudes.

14. Others have been graced with the gift of faculty and these, as instruments of the Spiritual World have been prepared to transmit its messages, the analysis of My Work, and also as possessors of the sacred balm of healing, of comforting the sick, so that united, they may pour forth charity to the needy by means of healthy spiritual emanations.

15. I have named golden scribe, He who must print My revelations, teachings, and prophecies of this time in the Book that I shall leave you.

16. I have given the responsibility of being cornerstones to those who are to stand as examples of firmness, stability, and strength among the people. In these, their word, comfort, and example will be invariable, like rock.

17. Now that this stage of My communication is at its end, I am judging all the charges, and all those chosen to receive such great missions. I am calling them to enter into profound study and to know the results of their works. I accompany all in this hour of meditation. (335, 27 – 28)

18. As in all times, many have been called, but few chosen; for I choose only those who are timely in the fulfillment of their missions, and to the rest I give light, so that they may know how to await the time when they too are chosen.

19. How many there are, who have only been called without it being time to choose them for a responsibility, and who have taken part among My laborers and disciples without their spirits having had the evolution indispensable to withstand the weight of this cross, nor their understanding the light required to permit the entry of My inspiration. What have many of them done, once they were within the ranks of the chosen? They have profaned and poisoned the environment, contaminating others with their evil inclinations, lying, sowing discord, and profiting from My Name and the gifts that I have deposited in My disciples.

20. Do not attempt to find out who those individuals are because you will not succeed. Only I, the Divine Judge, know who those individuals are and I tell them through their conscience: Be vigilant and pray, so that you will repent for your mistakes before it is too late. If you repent, I promise you that I will sit you spiritually at My table and there will be a festival of reconciliation and forgiveness. (306, 53 – 55)

21. That is the truth, not all love My work, even while it is amongst them, nor have all arrived at understanding it, for which reason I can tell you that some are of My work, and others do their own.

22. Those who come to Me following from love, love My Word, for they know it corrects them without coming to wound them, and points out their defects without shaming them. This makes them persevere in perfecting their practices.

23. Those who, instead of trying to reach that perfection, pursue only adulation, superiority, praise, or a means of living, rather than seeking perfection of the spirit, are not resisting My word when it points out their defects, so they have to create a work distinct from mine, in which they will be free to do their own will. They have not understood that the entire multitude need do in the time that My manifestation lasts, is to hear Me with the greatest elevation, so that later they can analyze My message. (140, 72 – 74)

24. I have said that the time of confusion, of disobedience, will arrive, in which the laborer will raise up saying that My communication through human understanding will not cease; but the moment will come when My Word is fulfilled, though man tries to interject to My Will.

25. How many errors in the way have been committed by many of those in whom I have confided a responsibility and a gift? How much incomprehension I behold being unleashed among My children after the year 1950.

26. With the lack of understanding and foolishness of man, they hold back My charity, authority, and grace, and are [therefore] outside the true path of the Law, of harmony, and of truth.

27. Once again, Israel will not know itself, tribe from tribe; once again they will tear and wish to trample the clean and pure Law I gave into their hands; once again Israel will seek the ancient paths to fall into idolatry and fanaticism; they will look to the sects and enter into confusion, and darkness, and will be find satisfaction in the false and florid words given to them by men.

28. The men of the religions and sects, upon seeing that Israel is divided, that Israel does not know itself and is weakened, will seek motives to tear away this priceless jewel, to tear away the arc of this new covenant and say the next day that they are the true envoys before humanity and the representatives of My Divinity. (363, 47 – 49, 51 and 57)

Words of Warning to those who hear of the Spiritualist Work

29. I wish that when My communication has concluded, you have a well defined idea of that which is in this Doctrine, so that you may duly fulfill it, for up to this moment the true spiritualists have not arisen among the multitudes that have heard My Word. Until now it has not been Spiritualism that you have practiced, but rather a version of My Work as you have conceived of it, but which is very far from true spirituality.

30. You will need to arm yourselves with the strength to accept that which has confused you; you must rise to amend your practices, seeking with a will that among you the truth and purity of My Doctrine shine forth.

31. Do not fear to change the outward part of your practices and worship without altering the essence of My teachings. (252, 28 – 30)

32. Make use of the time that you still have to hear My teaching, so that it may fill you with light and grace, so that you may advance firmly toward spirituality, an advance that you have not made because of having continued within a cult of materialism and error.

33. Until now, you have lacked faith to renounce your forms, your rituals, and your symbols, to seek Me spiritually among the infinite. You have lacked the courage to be spiritualists, and have conceived a way of seeming spirituality, hiding behind it your materialism and errors.

34. I do not wish you to be hypocrites, but sincere lovers of the truth; it is therefore that I speak with great clarity, so that you may cleanse your lives and show the world the truth that is in this Work. Do you say you are spiritualists? Then be so in truth. Do not speak of My Doctrine while you do all that is contrary to it, for with your acts you will only confuse humanity.

35. Above all, know that which is My Work; what My Law means, what your calling is, and how you must carry it out, so that if you do not have a guide worthy of marking your steps, you may be guided by conscience and by the knowledge of My Doctrine that you have acquired. Thus you cannot blame another for any misstep or error. (271, 27 – 30)

36. From the time that My communication by means of human understanding began, I have wished you to put into practice your gifts, and that you begin your spiritual mission so that when the day of My departure arrives, you will have traveled part of the road and not feel too weak to begin the fulfillment of such a delicate mandate.

37. Some have known how to interpret the Divine idea and have made efforts to bring it to fulfillment, but there are also those, and they are the majorities, who have misunderstood the meaning of this Work.

38. These are the errors that I come to bring to the attention of this people, for I do not wish those who have been so long instructed, to be mocked by humanity. (267, 65 – 67)

39. Some are only interested in the essence of My Word, and yearn for the progress and evolution of the spirit, while others are pleased by My outward worship, so that while the former enjoyed receiving teachings about spirituality, others were displeased that their errors were mentioned.

40. Only I know who will respond to Me for all that which should have been known through My spokesmen, but has been withheld. (270, 8 – 9)

41. Meditate, and understand that the unification that you need is spiritual, and that you will attain it when you rise above your passions and fanaticism.

42. How can you create peace when each goes forth proclaiming his own teachings as the only truth while combating that of all others as false?

43. Fanaticism is darkness, blindness, and ignorance, and its fruits can never be those of the light. (289, 8 – 10)

44. Truly I tell you, that if you do not unite, as is My will, humanity will disperse you, and will thrust you from their breast if it is seen that your lives are distant from that which you preach.

45. What will happen if men discover that in each place there exists a different form of worship, and a different way of practicing My Doctrine?

46. I entrust to you the three last years of My communication so that you may work for the union of this people, a unification that includes that which is spiritual as well as the outward, so that your labor, full of harmony and equality, may be the greatest proof that all of you, in various places and different lands, have been taught by one single Master: God. (252, 69 – 71)

The True Apostolate – The New Apostles

47. Do not attempt to put limits on this Work, which is universal and infinite, nor must you put limits on your own spiritual development, for the farther you go on the road of good works and study, the greater the revelations you will receive. You will see the Divine Work arise from that which is simplest, you will see it manifested in all that has been created, and you will feel it throb within your being.

48. This is the simplicity with which I come to teach the disciple of spiritualism, so that He too may be simple, like his Master. Let the disciple persuade and convert by the truth of his words and the power of his works, without seeking to surprise anyone with Mysterious powers or extraordinary faculties.

49. The true disciple will be great because of his simplicity. He will understand his Master, and at the same time make himself understood by his brothers. (297, 15 – 17)

50. The disciple of Jesus is He who subjugates with the persuading and consoling word, who raises up and resuscitates, making of the defeated victors over themselves and over adversity.

51. The apostle of Christ cannot shelter selfishness in his heart, thinking only of his own suffering and worries, but neglects his own to concern himself with his brothers, with absolute confidence that nothing is neglected; for the Father immediately helps those who have abandoned their own worries to assist a child of the Lord that needs spiritual sustenance. And He who has known how to forget himself to bring a smile of hope, comfort to their sadness, or a drop of balsam for their pain, upon returning home, shall find himself illuminated by the light that is benediction, joy, and peace. (293, 32 – 33)

52. “Many times have I said that you and those are the same ones. Come to taste the wine again and eat of the bread at My table; eat of the Lamb, He is the origin of life. Come, you who hunger, thirst and are unclean; be strengthened and eat your fill, for then I will say to you: Pick up your cross and follow Me. At My table of this period an apostle will be the man as well as the woman; I will seat your spirit at this table”.

53. “It has been the women who during this period have raised the spiritual banner before the multitudes; they have been leaving along the pathway the imprints of the apostle zealous of the Fathers Law.”

54. “In My new apostleship the woman shall be alongside man and there will be no age barrier in order to serve Me; the same will it be for the adult as well as the child or the elder; the same for the maiden as well as the mother; because again I say to you that it is your spirit whom I seek, and that He has left his infancy a long time ago”. (69, 16 – 17)

55. If I told you in the Second Era that My Kingdom is not of this world, now I tell you that neither is yours, for this dwelling place, as you well know, is a temporary one for mankind.

56. I come to show you the true life, that which has never been based in materialism. For that reason men will once again rise up against My eternal Doctrine, with My same teaching as always, which is of love, wisdom, and justice, though that will not be immediately understood. Humanity will once again judge Me, and once again put Me upon the cross, yet I know that My teaching must pass through this to be recognized and loved. I know that My tenacious persecutors will later be My faithful and unselfish sowers, for I will give them very great proofs of My truth.

57. That Nicodemus of the Second Era, a prince among the priests, who sought out Jesus to converse with him about wise and profound teachings, shall arise again in this time, to serenely analyze My Work and convert himself to it.

58. That Saul, called Paul, who after persecuting Me furiously, became one of My great apostles, shall appear again in My road, and from everywhere shall come forth My new disciples, some fervent, others selfeffacing. The present hour is of great importance; the time of which I am speaking comes upon you. (173, 45 – 48)

59. The multitudes need those who know how to be strong during ordeals, those who are accustomed to the great battles of the world and of the spirit. They are the ones who will be able to guide and lead humanity, for in their hearts there will be no desire to control or dominate anyone. There will be no selfishness in their hearts, for when they elevate themselves to communicate with the Lord they will feel his charity and love, so that they might offer that same charity to their brothers. (54, 53)

The Envoys of God in all the World, and in All Times

60. The peoples of the earth have never been short of spiritual light. Truly I tell you, it is not only this people that have had prophets and envoys; for I have sent emissaries to all [peoples] to awaken them.

61. You may judge their words by the light and truth of their doctrines, as well as by their similarity to what I have revealed to you.

62. Some arrived before the coming of the Messiah, and others after My presence as a man, but all have carried a spiritual message to men.

63. Those doctrines, like mine, have suffered profanations, for when their essence has not been altered, they have been mutilated or hidden from a mankind hungry for truth.

64. One single truth and one single morality is what have been revealed to men through the envoys, prophets and servants; why do the different peoples have different concepts of truth, morality, and life?

65. That truth, adulterated through time by humanity, will be reestablished, and its light will shine with such strength that it will seem to mankind like something new, though it is the same light that has always illuminated the way of evolution for the children of My Divinity.

66. Many are those who have died for speaking the truth, many, too, have been subjected to torments for not wishing to still the voice that speaks inside them.

67. Do not think that heaven has sent only those that speak of the spirit, or of love and morality; no, it has also sent those who offered the fine fruits of science, those bits of knowledge that give light to the lives of men, that lighten their burdens and relieve their distress. All of them have been My envoys.

68. There are others too, who without bringing moral spiritual doctrines, or scientific revelations, bring the message that teaches one to sense and admire the beauties of creation, they are messengers of mine who have the mission of bearing delight and balm for the hearts of those who weep.

69. All of them have drunk of the bitterness of seeing the incomprehension of a world that is blind to the truth, of humanity insensible of beauty and good. Nonetheless, if I have told you that in this Era all will be restored, if I have proclaimed that all will return to its proper path and that all My teachings will be restored to their original essence, you may believe that a time of spiritual splendor in this world is near, though you should not forget that before that happens, all will be judged and purified. (121, 9 – 16)

70. Each time that some revelation was to come to men, I have sent forerunners, or prophets, to prepare them so that the light may be seen by them. However, do not believe that only those who bring messages for the spirit are My envoys; no, disciples, any who sows good in any of its forms is My envoy.

71. These emissaries can be found in every walk of your lives, in religions, science, and among those who govern, as well as those who provide good teachings.

72. My true servant never departs from the path that should be followed, but prefers to die on that road before turning back. His example is the seed of light in the life of his fellows, and his works are examples for others. Oh, if mankind only knew how to understand the messages that I send to you through them. But it is not so, for there are many men, who having delicate missions in the world, turn their eyes from these great examples, and take the road that best pleases them. (105, 13 – 15)

73. Moreover, what have you done, humanity, with those men I have sent to remind you of My way, the way of faith, which is wisdom, love, and peace?

74. You wished to know nothing of their messages, combating against them with that hypocritical faith that you have as your theories and religions.

75. Your eyes did not wish to behold the light that was brought to you as a message of love by each of My envoys, be He called prophet, seer, enlightened one, doctor, philosopher, scientist, or shepherd.

76. These men have shone forth, and you have not wished to see their light, they have gone ahead of you, and you have not wished to follow their steps.

77. They left for you an example of the road of sacrifice, pain, and of charity, and you feared to imitate them, not knowing that the pain of those who follow Me is a gladness of the spirit, a road of flowers, and a horizon full of promise.

78. They did not come to smell the aroma of the flowers of earth, nor to intoxicate themselves with the fleeting pleasures of the world, because the aspiration of their spirit was already not toward the impure, but toward that which is more elevated.

79. They suffered, but they did not seek consolation, for they knew that they had come to give it. They expected nothing of the world, for they were awaiting, at the end of the struggle, the joy of beholding the resurrection of the faith and the life of the spirits of all those who had died to truth.

80. Who are these beings of whom I speak to you? I speak of all those who have brought to you messages of light, of love, of hope, of health, of faith, and of salvation. The name they used does not matter, nor does the road where you saw them appear, nor the title they bore on earth. (263, 18 – 24)

81. It is necessary that I tell you one more time that this people, that is forming around My manifestation is not a people that the Father marks by loving more than other people of the earth, but rather, if the Lord has turned his gaze upon them, it is because He has formed them with spirits that have been in the world each time that a new Divine revelation descended. They are spiritual children of that people of Israel: a people of prophets, envoys, seers, and patriarchs.

82. Who better than they could receive Me in this time, understand My manifestation, and testify to the fulfillment of My promises? (159, 51 – 52)

83. I have descended to the bosom of the people of Israel, establishing the greatest number of them in this nation (Mexico), the others disseminated to all the nations, sent by Me, and with them I have communicated spiritually. These are My chosen ones, they who have kept faithful to Me, who have not contaminated their hearts, and whose spirits can perceive My inspirations. Through their conduit I am giving to the world a wealth of wisdom. (269, 2)

84. Beloved children who have arrived in small numbers, I tell you truly: My perceptive gaze finds everywhere My chosen ones, those who feel in their spirits that now is the time of My presence. They have not heard My word as you have, but in their spirits hear a voice that tells them that I am once again amongst humanity; that I have come spiritually in the cloud. Some I will allow to behold Me with the eyes of their spirits, the others I will cause to feel My love greatly, so that they feel the presence of My Spirit. (346, 13)

85. Soon the intuitive, the inspired, and the spiritually sensitive will arise, giving testimony before the nations of what they see, feel, hear, and receive through their spirits. I tell you once again that My people are not limited to those who have heard Me through these spokesmen; for I have sent My servants to various parts of the earth to prepare the way and to clean the fields to which the sowers will come later.

86. I strengthen and bless them, for their labor is difficult, and their path strewn with thorns. Ridicule and mockery, calumny and impiety follow them everywhere, but they, intuitive and inspired, know they have been sent by Me, and are willing to follow the path to its end in fulfillment of their mission. (284, 50 – 51)

87. I invite you to enter into My Kingdom. I am summoning all nations, but I know that not everyone will listen.

88. “Humanity has extinguished its lamp and walks in darkness. In those places where there is confusion one of My enlightened messengers will arise to enlighten his surrounding; that messenger is a spiritual guardian who is alert and awaiting My signal to awaken and move [humanity].”

89. Let the love of these envoys be a fruitful seed planted in your heart. Do not reject them if they present themselves to you in outward poverty. Listen to them, for they go in My Name to offer you the perfect prayer, to liberate you from the chains of materialism that bind you, and to help you attain the spiritual freedom that elevates you to Me. (281, 33)

90. If any man should come among you saying that He is the Christ again made flesh, do not believe him; for upon proclaiming to you that I would return, I made you understand that this would be in spirit. If any say to you: “I am the envoy of God,” mistrust them, for the true emissaries will not brag nor shout of the mission that I have entrusted to them, but will give proof only by their works. Is it not right that men say that a tree must be known by its fruits?

91. I do not forbid that you try the fruits of trees, but it is necessary that you be prepared to distinguish the good fruit from the bad.

92. Those who love truth I shall place like lamps to light the path of their brothers. (131, 5 – 7)

93. The times when you needed a spiritual guide in this world have passed, from this time forward all who enter into this path will have no other road but that of My Law, nor any other guide than their conscience.

94. This does not mean that there will cease to be men and women of great light and strength who give aid through their example, and with their inspiration of the multitudes.

95. If it were not so I would have sent to the earth spirits like Moses or Elijah, to trace the road for you and remind you of the Law at every step. They help you; they watch over and accompany you, no longer in a human form, but from the spiritual.

96. Who sees them? None do, but if you prepare, you will feel within your being the presence of the great spirits that have always been related to humanity and had great missions to fulfill there. (255, 40 – 41)

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flagge fr  Chapitre 8… La nouvelle communauté du Christ –  Disciples, apôtres…

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 8 – Révélations de Jésus-Christ
La nouvelle communauté du Christ – Disciples, apôtres et envoyés Divins

Les nouvelles congrégations
Cela dit le Seigneur…

1. Si j’avais porté ma parole auprès de toutes les nations, la majorité l’aurait rejetée, parce que la vanité, le matérialisme et la fausse grandeur des hommes n’auraient pas accepté une doctrine qui traite de spiritualité, d’humilité et de fraternité. Le monde n’est pas encore prêt pour comprendre l’amour, par conséquent tous n’auraient pas été sensibles à ma présence sous cette forme.

2. A l’instar du Christ qui, en son temps, chercha le creux de la roche pour naître comme homme, j’ai trouvé aujourd’hui ce coin de terre disposé à m’écouter, et qui présente des similitudes avec la grotte et la crèche qui accueillirent, en cette nuit bénite, le Fils de Dieu. (124, 13-14)

3. L’exemple de cet humble peuple qui mène ses pas sans ministre pour le guider et qui me rend le culte sans cérémonie ni symbole, sera un appel à réveiller ceux qui dorment leur nuit séculaire, et constituera un stimulant pour la régénération et l’épuration de bon nombre de mes enfants. (94, 39)

4. À l’ombre de ma Doctrine on ne construira pas de trônes, du haut desquels les hommes agrandis puissent dominer les esprits de leurs frères. Personne ne se couronnera ni revêtira de manteau de pourpre, essayant d’occuper la place du Seigneur; il n’y aura pas non plus de confesseurs qui jugent, pardonnent, condamnent ou prononcent des sentences à propos des actes de l’humanité. Juger un esprit, depuis un tribunal juste et parfait, n’appartient qu’à Moi, car je suis le seul à pouvoir le faire.

5. Si je puis envoyer ceux qui corrigent, enseignent et guident, je n’enverrai pas ceux qui jugent et sanctionnent. J’ai envoyé ceux qui ont été des pasteurs de l’humanité, mais non des seigneurs ou des pères. C’est Moi qui suis l’unique Père pour l’esprit. (243, 13-14)

6. Je formerai, en ce temps-ci, un peuple qui sera jaloux de ma Loi, amant de la vérité et de la charité. Ce peuple sera comme un miroir dans lequel les autres pourront voir se refléter les erreurs qu’ils auront commises. Il ne sera le juge de personne, mais ses vertus, ses oeuvres et son dévouement toucheront l’esprit de tous ceux qui croiseront son chemin et ils feront observer leurs erreurs à tous ceux qui manquent à ma Loi.

7. Lorsque ce peuple sera fort et nombreux, il attirera, sur lui, l’attention de ses semblables, parce que la limpidité de ses oeuvres et la sincérité de son culte devront surprendre l’humanité Alors, les hommes s’interrogeront : Qui sont-ils, ceux qui, sans posséder de temple, savent prier de cette manière? Qui a enseigné la prière à ces multitudes, adorant leur Dieu sans ressentir la nécessite d’élever des autels pour lui rendre le culte? D’où proviennent-ils, ces pèlerins et missionnaires qui, à l’instar des oiseaux, ne sèment pas, ne font pas la récolte, ni ne filent et qui, pourtant, subsistent?

8. Et Moi je leur dirai : ce peuple pauvre et humble, mais jaloux de ma Loi et fort contre les passions du monde, n’a été préparé par aucun homme. Ces multitudes qui jouissent en faisant le bien, que l’inspiration illumine et qui savent faire parvenir aux coeurs le message de paix et la goutte de baume, ces multitudes n’ont pas été formées par des maîtres ou ministres d’aucun des cultes de la Terre. Car, en vérité je vous dis qu’en ce temps, il n’existe pas un seul homme dans votre monde qui sache ou puisse enseigner le culte de Dieu, dans une spiritualité véritable. Ce n’est pas dans la splendeur des rites ou des cérémonies, ni dans la richesse ou le pouvoir terrestre que réside la vérité. Cette vérité, humble, recherche comme temple les coeurs propres, nobles, sincères et amants de ce qui est pur. Où sont ces coeurs? (154, 12- 14)

9. J’ai appelé beaucoup de mes enfants pour leur confier différentes charges et diverses missions dans le coeur de cette OEuvre. Je vous les ai distribuées selon votre degré d’avancement et vos dons. Avec vous tous j’ai formé mon peuple, mon nouvel apostolat.

10. Aux uns j’ai donné des postes de guides et, afin que leur tâche ne soit ni dure ni pénible, j’ai divisé le peuple en congrégations.

11. A d’autres, je leur ai confié le don de porte-parole, afin qu’ils transmettent mon inspiration sous forme de parole humaine à ces multitudes qui se réunissent pour recevoir ce prodige.

12. J’ai donné à quelques-uns le privilège de la voyance pour vous convertir en prophètes et annoncer par ce moyen ce qui doit arriver.

13. Ils ont également reçu la mission d’être des piliers, ceux qui se doivent d’aider le peuple en son pèlerinage et qui doivent être parmi les guides, comme un « Simon de Cyrène » qui aide à supporter le poids de la croix de multitudes.

14. D’autres ont été favorisés par le don de faculté et ceux-ci, comme instruments du Monde Spirituel, ont été préparés pour transmettre leurs messages, l’analyse de mon OEuvre et aussi, comme détenteurs du baume de guérison, du soulagement pour les malades, pour qu’unis, ils répandent la charité envers les nécessiteux, par le biais de saines émanations spirituelles.

15. J’ai nommé plume d’or celui qui doit imprimer mes révélations, enseignements et prophéties de ce temps, dans le Livre que je dois vous laisser.

16. La charge de Pierre Fondamentale, je l’ai confiée à ceux qui doivent être un exemple de fermeté, de stabilité et de force parmi le peuple. Chez eux, leur parole, leur consolation et leur exemple seront invariables, tout comme l’est la roche.

17. À présent que cette étape de ma communication en est arrivée à son terme, je suis en train de juger toutes les charges ainsi que tous ceux qui furent choisis pour se voir confier de si grandes missions. Je leur lance un appel pour qu’ils entrent dans une très profonde étude et qu’ils connaissent le résultat de leurs oeuvres. Je les accompagne tous en cette heure de méditation. (335, 27-28)

18. Comme toujours, nombreux furent les appelés et bien peu nombreux furent les élus, parce que je ne choisis seulement que ceux qui sont prêts à accomplir leur mission; quant aux autres, je leur donne une lumière afin qu’ils sachent attendre le moment auquel ils seront élus à leur tour.

19. Combien d’entre ceux qui seulement furent appelés, sans que ce fut le moment de les choisir pour une charge, ont participé entre mes disciples et semeurs, sans que leur esprit n’ait atteint l’indispensable degré d’évolution pour supporter le poids de cette croix, ni que leur entendement n’ait la lumière nécessaire pour laisser passer mon inspiration! Qu’ont-ils fait, ceux-là, une fois dans les rangs des élus? Profaner, envenimer l’atmosphère, contaminer les autres, de leurs mauvaises inclinaisons, en mentant, en semant la discorde, et en profitant de mon nom et des dons que j’ai déposés en mes disciples.

20. Que personne ne tente de les démasquer, parce que vous ne le pourriez pas. Seul mon regard pénétrant de Juge ne les perd pas de vue et, à leur conscience, je fais parvenir ma parole qui leur dit : Veillez et priez, pour que vous puissiez vous repentir à temps de vos fautes, et que s’il en est ainsi, je vous promets de vous asseoir très vite spirituellement à ma table et de faire une fête de réconciliation et de pardon. (306, 53-55)

21. Il est vrai que pas tous ne s’aiment dans mon OEuvre, même lorsqu’ils se retrouvent en elle. Tous ne sont parvenus à la comprendre, ce qui me permet de vous dire que les uns font partie de mon OEuvre, tandis que d’autres font la leur.

22. Ceux qui me viennent par amour aiment ma parole, parce qu’ils savent qu’elle les corrige sans jamais les blesser et qu’elle leur montre leurs défauts, sans les dénoncer. Cela les motive à persévérer dans le perfectionnement de leurs pratiques.

23. Ceux qui, au lieu de tenter d’atteindre ce niveau de perfectionnement, convoitent uniquement l’adulation, la supériorité, la flatterie ou le moyen de vivre au, lieu de rechercher le perfectionnement de l’esprit, ceux-là ne résistent pas à ma parole lorsqu’elle leur signale leur défauts; alors, ils doivent créer une oeuvre différente de la mienne, dans laquelle ils soient libres de faire ce qu’ils veulent. Ils ne sont pas parvenus à comprendre que l’unique chose que doivent faire les multitudes, pendant le temps que dure ma manifestation, est de m’écouter avec la plus grande attention pour ensuite pouvoir analyser mon message. (140, 72-74)

24. J’ai annoncé que viendra le temps de la confusion, de la désobéissance, au cours duquel le laboureur se lèvera en disant que ma communication au travers de l’entendement humain ne cessera pas, mais il faudra qu’arrive l’instant d’accomplir ma parole, même si l’homme voudra s’interposer à ma volonté.

25. Combien d’erreurs ont commis, en chemin, beaucoup de ceux auxquels j’ai confié une charge et une grâce! Quelle incompréhension vois-je exploser en mes enfants après l’an 1950!

26. Par l’incompréhension et la bêtise, l’homme retient ma charité, le pouvoir et la grâce; il se retrouve loin du véritable chemin de la Loi, de l’harmonie et de la vérité.

27. Une fois encore, Israël sera méconnu, de tribu en tribu; une fois de plus il se déchirera et voudra piétiner la Loi immaculée et pure que je lui offris en mains propres. Une fois encore, Israël recherchera les chemins d’autrefois pour sombrer dans l’idolâtrie et le fanatisme; il recherchera les sectes et entrera en confusion, dans les ténèbres, et se divertira avec la parole fleurie et fausse que l’homme lui offrira.

28. En voyant Israël se diviser, se méconnaître et s’affaiblir, les hommes des religions et sectes chercheront des motifs pour enlever ce joyau de valeur incalculable : l’arche de l’alliance nouvelle et prétendre le lendemain, que ce sont eux les vrais envoyés, entre l’humanité et les représentants de ma Divinité. (363, 47-49; 51; 57)

Pratique de l’OEuvre spiritualiste

29. Je souhaite que, lorsque ma communication sera terminée, vous ayez une idée bien définie de ce que représente cette Doctrine, pour la mettre en pratique comme il se doit. Parce que jusqu’à présent, d’entre les multitudes qui ont écouté ma parole, n’ont pas encore surgi de véritables spiritualistes. Jusqu’à maintenant ce n’est pas le Spiritualisme que vous avez pratiqué, mais une forme, conçue par vous, de ce qu’est mon OEuvre, et qui diffère beaucoup de la véritable spiritualité.

30. Vous devez vous revêtir de force pour accepter le fait que vous vous soyez confondus; vous devez vous lever pour amender vos pratiques, en cherchant avec acharnement que brillent la vérité et la pureté de cette Doctrine.

31. N’ayez crainte de changer la forme extérieure de vos pratiques et de votre culte, tant que vous n’altérez pas l’essence de mes enseignements. (252, 28-30)

32. Profitez du temps qu’il vous reste pour prêter attention à mon enseignement, afin qu’il vous emplisse de lumière et de grâce pour faire un grand pas vers la spiritualité, ce pas que vous n’avez pas accompli en raison de votre continuation au sein d’un culte rempli de matérialisme et d’erreurs.

33. Jusqu’à présent la foi vous a fait défaut pour renoncer à vos formes, rites et symboles et me chercher spirituellement dans l’infini. Vous avez manqué de valeur pour être spiritualistes et avez imaginé une forme de feindre la spiritualité, en cachant derrière elle votre matérialité et vos erreurs.

34. Je ne vous veux pas hypocrites, mais sincères et amants de la vérité; c’est pour cela que je vous parle avec la plus grande clarté, afin que vous épuriez votre vie et que vous montriez, au monde, la vérité de cette OEuvre. Vous prétendez-vous spiritualistes? Bien, alors soyez-le vraiment! Ne parlez pas de ma Doctrine alors que vous faites tout le contraire, parce qu’ainsi, par vos actes, vous ne réussirez seulement qu’à confondre l’humanité.

35. Avant tout, prenez connaissance de ce qu’est mon OEuvre, de ce que signifie ma Loi, quelle est votre mission et comment l’accomplir, pour que si, sur votre chemin, vous ne disposez pas d’un guide digne de conduire vos pas, vous vous guidiez par la conscience et la connaissance que vous aurez acquises dans ma Doctrine. De cette manière, vous ne pourrez rendre personne responsable d’un quelconque faux-pas ou d’une quelconque erreur. (271, 27-30)

36. Depuis le début de ma communication par le biais de l’entendement humain, je voulus que vous mettiez en pratique vos dons et que vous débutiez votre mission spirituelle pour qu’au jour de mon départ vous ayez déjà parcouru un bout de chemin et que vous ne vous sentiez pas faibles pour commencer à accomplir un ordre aussi délicat.

37. Quelques-uns ont su interpréter l’idée divine et se sont efforcés pour la mener à son accomplissement. Mais il y en a aussi, et ceux-là constituent le plus grand nombre, qui ont faussé le sens de cette OEuvre.

38. Voici les erreurs que je viens réclamer à ce peuple, parce que je ne souhaite pas que l’humanité vienne se moquer de ceux qui ont été aussi longtemps endoctrinés. (267, 65-67)

39. Tandis que les uns ne s’intéressèrent seulement qu’à l’essence de ma parole et aspirèrent toujours au progrès et à l’évolution de leur esprit, d’autres préférèrent le culte extérieur. Ainsi, pendant que les premiers se délectaient en recevant les enseignements à propos de spiritualité, les autres se sentaient profondément dérangés que l’on fasse mention de leurs erreurs.

40. Je suis le seul à connaître ceux qui me répondront de tout ce qui a été retenu, ayant dû être connu à travers mes porte-parole. (270, 8-9)

41. Méditez et vous comprendrez que l’unification, dont vous avez besoin, est spirituelle. Vous l’atteindrez en vous élevant au-dessus de vos passions et de vos fanatismes.

42. Comment pourrez-vous créer une paix si tout un chacun s’en va proclamant sa cause comme l’unique et véritable, tout en combattant, en même temps, celle des autres en la considérant fausse?

43. Le fanatisme est ténèbres, cécité et ignorance et ses fruits jamais ne pourront être fruits de lumière. (289, 8-10)

44. Très certainement je vous dis que, si vous ne vous unifiez pas selon ma volonté, l’humanité vous dispersera et vous expulsera de son sein si elle se rend compte que votre vie s’écarte de ce que vous prêchez.

45. Que se passera-t-il si les hommes découvrent qu’en chaque enceinte il existe un culte différent et une manière différente de pratiquer ma Doctrine?

46. Je vous confie les trois dernières années de ma communication afin que vous mettiez tout en oeuvre pour l’union de ce peuple, unification qui comprend le spirituel comme l’extérieur, pour que votre labeur, plein d’harmonie et d’équité, soit la plus grande preuve que vous tous, en différents lieux et régions, avez été endoctrinés par un seul Maître : Dieu. (252, 69-71)

Apostolat véritable – nouveaux Apôtres

47. Ne tentez pas de limiter cette OEuvre, qui est universelle et infinie, ni de fixer des limites à votre développement spirituel, parce que plus vous approfondissez le chemin des bonnes actions et d’étude, plus nombreuses seront les révélations que vous recevrez. Vous verrez surgir l’OEuvre divine de la plus grande simplicité, vous la verrez présente en toute la création et la sentirez battre en votre être.

48. Elle est la simplicité avec laquelle je viens endoctriner le disciple spiritualiste, pour que lui aussi soit simple, à l’instar de son Maître. Que le disciple sache persuader et convertir avec la vérité de ses paroles et la force de ses actions, sans prétendre surprendre personne avec des pouvoirs mystérieux ou des facultés extraordinaires!

49. Le vrai disciple sera grand par sa simplicité Il comprendra son Maître et, à la fois, se fera comprendre de ses frères.

50. Le disciple de Jésus est celui qui subjugue par la parole, qui persuade et console, qui lève et ressuscite, transformant le vaincu en vainqueur, sur soi même et devant l’adversité.

51. L’apôtre du Christ ne peut pas héberger l’égoïsme en son coeur, en pensant seulement en ses propres souffrances ou préoccupations. Il s’oublie lui-même pour ne penser qu’aux autres, avec l’absolue confiance que rien n’a été négligé, parce qu’immédiatement le Père prête assistance à celui qui s’est effacé pour s’occuper d’un enfant du Seigneur qui a besoin de l’aliment de l’esprit. Et celui qui sut apporter, à un semblable, un sourire d’espoir, une consolation à sa tristesse, une goutte de baume à sa douleur, celui-là, au retour dans son foyer, le trouve illuminé d’une lumière qui est bénédiction, joie et paix. (293, 32-33)

52. A ma table de ce temps, tant l’homme que la femme seront apôtres; et à cette table, j’assoirai votre esprit.

53. Ce furent les femmes qui, en ce temps, ont levé l’étendard spiritualiste au-devant des multitudes; en chemin, elles ont laissé l’empreinte d’apôtre jaloux de la Loi du Seigneur.

54. La femme, dans mon nouvel apostolat, sera au côté de l’homme et il n’y aura pas de limite d’âge pour me servir; l’adulte le fera aussi bien que l’enfant ou la personne âgée, la vierge que la mère, parce que je vous répète que c’est votre esprit que je recherche et celui-ci, il y a déjà bien longtemps qu’il a quitté l’enfance. (69, 16-17)

55. Si je vous ai dit au cours de la Deuxième Ere que mon Royaume n’est pas en ce monde, je vous dis à présent que le votre ne se trouve pas non plus ici, parce que cette demeure, comme vous le savez déjà, est transitoire pour l’homme.

56. Je viens vous enseigner la vraie vie, celle qui jamais n’a été basée sur le matérialisme. Pour cela, à nouveau on s’opposera à ma Doctrine éternelle et à mon enseignement de toujours qui est amour, sagesse et justice, cependant, elle ne sera pas comprise immédiatement. L’humanité, une fois de plus, me jugera et me clouera de nouveau sur la croix, mais je sais que mon enseignement devra passer au- dessus de tout cela, pour être, par la suite, reconnu et aimé. Je sais que mes persécuteurs les plus tenaces seront ensuite mes semeurs les plus fidèles et les plus dévoués, parce que je leur fournirai de très importantes preuves de ma vérité.

57. Ce Nicodème du Second Temps, prince entre les prêtres, qui chercha Jésus pour converser avec Lui d’enseignements sages et profonds, poursuivra en ce temps-ci, pour analyser sereinement mon OEuvre et s’y convertir.

58. Saul, appelé Paul, celui qui, après m’avoir persécuté avec acharnement, se convertit en l’un de mes