40. Der Herr warnt vor weltlicher Einstellung – The Lord warns against worldly Thinking

PREDIGT / SERMON 40
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flagge de  40. Predigt von Jesus… Warnung Jesu vor weltlicher Einstellung

40. Predigt von Jesus… Warnung Jesu vor weltlicher Einstellung

20. April 1872

Matthäus 6:24-34
“Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. Darum sage ich euch: Sorget nicht für euer Leben, was ihr essen und trinken werdet, auch nicht für euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr denn die Speise und der Leib mehr denn die Kleidung? Sehet die Vögel unter dem Himmel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr denn sie? Wer ist aber unter euch, der seiner Länge eine Elle zusetzen möge, ob er gleich darum sorget? Und warum sorget ihr für die Kleidung? Schauet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eines. So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: ,Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden?` Nach solchem allem trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, daß ihr des alles bedürft. Trachtet am ersten nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen. Darum sorget nicht für den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, daß ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.”

01. Diese Verse geben Verhaltungsmaßregeln für das Leben Meiner Jünger. Wörtlich genommen haben sie einen ganz speziellen Charakter, indem sie, dem Leben Meiner Jünger angepaßt, ihnen Vertrauen für die Zukunft, wenn Ich nicht mehr unter ihnen wandeln würde, einflößen sollten.

02. Das ganze sechste Kapitel enthält Maßregeln für das künftige Berufsleben, welchem Meine Jünger entgegengingen. Es waren die letzten väterlichen Ermahnungen, die Ich ihnen gab, damit sie Meine Worte in ihrem geistigen Sinn und nicht buchstäblich auffassen lernten, was oft geschah; denn sie mußten erst selbst darüber im klaren sein, ehe sie andere belehren und auf den Weg der wahren Erkenntnis führen konnten.

03. So enthält dieses Kapitel ausführliche Auseinandersetzungen über die Art und Weise, wie man Almosen geben, wie man beten und die kirchlichen Gebräuche geistig und zum Nutzen der Seele ausüben soll. Ferner ist darin der eigentliche Wert der zeitlichen, materiellen und der ewigen, geistigen Güter gezeigt und die Art, wie man die Lebenssorgen mit dem Vertrauen auf Mich verbinden kann. Letzteres war ein wichtiger Punkt, da Meine Jünger nach Meinem Hingang zwischen Geist und Welt oder – wie es dort geschrieben steht – zwischen Gott und Mammon zu wählen hatten.

04. Meine Jünger verließen alles, was sie an die Welt band, und folgten Mir, die weltlichen Güter und Bande den geistigen Gütern opfernd. Es war also wohlverständlich, daß, nachdem Ich ihnen so oft Meinen Hingang vorausgesagt hatte, in ihnen der Gedanke auftauchte: “Was wird aus uns werden? Es ist wahr, in Seiner Nähe hatten wir für nichts zu sorgen; aber wenn Er nicht mehr unter uns wandelt, – was dann?”

05. Auf diese sich oft einschleichenden Gedanken mußte Ich ihnen antworten, um ihre aufgeregten Gemüter nicht allein während Meines Erdenwandels, sondern auch für spätere Zeiten zu beruhigen, damit auch die Sorge um Nahrung und Kleidung nicht so schwer auf ihnen laste, wodurch ihre geistige Mission bedeutend gelitten hätte. Deswegen die väterlichen Worte, deswegen der Hinweis auf die Lilien des Feldes und darauf, daß der liebende Vater im Himmel nichts vergißt, was Er erschaffen hat, und Er aus diesem Grund auch sie, die Auserwählten für die höchsten Zwecke, nicht im Stich lassen werde!

06. Alle diese Worte, zu Meinen Jüngern gesprochen, hatten für sie in den Verhältnissen, in welchen sie lebten, eine wörtliche Bedeutung, sind aber für euch und alle künftigen Geschlechter geistig zu deuten; denn ihr lebt in anderen Verhältnissen und habt nicht nötig, euch von allem zu entledigen, um Mir geistig auf dem bezeichneten Weg zu folgen.

07. Wenn Ich in jenen Zeiten sagte: “Man kann nicht zwei Herren dienen!”, so wollte Ich damit sagen, daß man unmöglich zwei verschiedene Dinge mit dem gleichen Grade der Liebe umfassen kann. ,Entweder Gott oder dem Mammon dienen` will soviel sagen als: entweder das eine oder das andere als höchstes Ziel vor Augen haben; denn ,dienen` bedeutet: sich mit ganzer Seele dem hingeben, das man vor allem andern liebt.

08. In solchem Sinne gilt dieses Wort auch für euch und das lebende und kommende Menschengeschlecht. Wer ganz der Welt und ihren Genüssen lebt, nur nach Befriedigung derselben strebt und alle Mittel aufbietet, das zu erlangen, was ihm als Höchstes erscheint – d.h. das zeitliche Wohl -, der kann natürlich von Gott und geistigen Gütern nur einen mittelmäßigen Begriff haben, und diesen Begriff wird er stets den andern Begriffen unterordnen, weil nur weltliches Wohl und nicht Geitsiges sein höchstes Ziei, sein einziger Wunsch ist. In dieser Hinsicht ist das Wort wahr: “Man kann nicht Gott und dem Mammon dienen!”

09. Aber den Mammon, die weltlichen Güter zu geistigen Zwecken benützen und demselben keinen größeren Wert beilegen, als er wirklich hat, ihn zum eigenen und zum Besten seiner Nebenmenschen verwenden, zumal wenn Ich einzelne mit besonderen Glücksgütern beschenkt habe, das ist eine andere Sache!

10. Auch gab es Reiche, Begüterte und Hochgestellte, welche dennoch nur Mir anhingen und die Welt so betrachteten, wie Ich es wünschte. Die ihnen anvertrauten Güter waren daher nur Mittel zum Zweck, aber nicht ausschließlich das einzige Endziel all ihres Strebens.

11. Daher ist für diesen Satz: “Man kann nicht zwei Herren dienen!” das rechte Verständnis äußerst notwendig.

12. Auch die übrigen Trostworte, die Ich Meinen Jüngern gab, sind nicht im wörtlichen Sinn zu nehmen; denn bei den jetzigen Lebensverhältnissen ist es sogar Pflicht eines jeden, für die irdischen Bedürfnisse zu sorgen. Nur soll diese Sorge nicht so weit gehen, daß sie einen Menschen hindert, sein geistiges Ziel zu verfolgen und seinem Nebenmenschen Gutes zu tun!

13. Wahr ist es wohl: ,Die Vögel säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen, und der Vater im Himmel sorgt für sie`; allein die Tiere sind unmündig, und ihre Erhaltung bewirkt der Instinkt, durch den die Hungrigen zur Nahrung, die Durstigen zur Quelle geführt werden. Die meisten Tiere haben auch nur für sich allein oder für ihre kleine Familie zu sorgen, und für letztere nur auf kurze Zeit.

14. Nicht so ist es mit dem Menschen. Er ist frei. Nicht die Stimme der Natur, nicht der Instinkt, sondern sein Geist treibt ihn, mittels des Verstandes seine Lage derart zu verbessern, daß er nicht von Sorgen für seinen körperlichen Organismus gestört werde, an seinem geistigen Ich zu arbeiten. Er muß also für sein künftiges Leben, für sich und seine Familie sorgen, weil diese einer längeren Fürsorge bedarf als die der Tiere.

15. Der Hauptzweck seines Lebens muß allerdings das Reich Gottes und seine höhere, geistige Bestimmung sein, die nach diesem kurzen Prüfungsleben im Jenseits ewig fort gilt. Es ist also seine Pflicht, die ihm anvertrauten Geschenke – die Talente und Glücksgüter – so zu verwerten, daß er dabei nie sein geistiges Kleid für jene lange Lebensdauer einbüßt.

16. Es heißt wohl in diesen Worten: “Sorget nicht für den morgigen Tag; denn jeder Tag hat seine eigene Plage!”; aber dieses Wort war für Meine Jünger in anderem Sinn gesprochen, als es für euch jetzt gedeutet werden muß. Es will – wie auch alle vorhergehenden Verse nur soviel sagen, daß der Mensch seine Sorgen nicht zu weit ausdehnen und nicht in die Räder des Schicksals oder in die göttliche Führung des einzelnen eingreifen soll, weil hier sein Bereich aufhört.

17. Ihr Menschen sollt euren Sorgen und Anstrengungen nur so weit Raum geben, als sie durch Meine Lehre, durch Mein Wort gutgeheißen werden und einen Erfolg versprechen. Dann sind sie gerecht, aber auch nicht zu groß; denn stets werdet ihr den kleineren, Ich aber den größeren Teil eurer Wünsche zu erfüllen haben. Wenn ihr dabei noch bedenkt, daß eure Einsicht als endliche Wesen stets beschränkt, die Meinige als die des allmächtigen Herrn und Schöpfers aber unbeschränkt ist, so müßt ihr auch einsehen, daß das durch Flehen sehnlichst Erwünschte nicht immer erfüllt werden kann, sondern daß Ich dasselbe oft verweigern muß, weil Ich weitblickender bin, als ihr es seid.

18. Ihr seht aus der Deutung dieser Verse, wieviel Mißverständnis durch einseitige Auffassung dieser in jener Zeit ganz anders gemeinten Worte herbeigeführt werden kann. Damals waren sie dem künftigen Lebensberuf und der sozialen Stellung Meiner Jünger angepaßt; heutzutage sind sie zwar ebenfalls wahr – denn nur Wahrheit konnte ja aus Meinem Munde kommen -, jedoch muß mehr ihr geistiger Sinn der Leitstern eures Tuns und Lassens sein. Die Meinen ersten Jüngern gegebenen Trostworte müssen Meinen jetzigen, vielleicht letzten Jüngern, in ganz anderer Bedeutung erscheinen.

19. Wahr bleibt alles, was Ich sprach; aber der geistige Standpunkt eines jeden einzelnen motiviert das Verständnis der Wahrheit. Wenn sie stets den eigenen Verhältnissen angepaßt und auf Mich bezogen wird, so kann sie die Resultate bringen, die Ich einst beabsichtigte, und die Ich jetzt bei der geistigen Erklärung derselben wieder bezwecken will. Ich wiederhole hier, daß das rechte Verständnis Meiner Worte – die, weil von Mir herrührend, von ewiger Dauer und ewiger Schönheit sein müssen – euch Dinge offenbart, welche ihr oft in einzelnen Augenblicken ahnt, aber deren Schleier ihr nie gänzlich zu entfernen vermöget.

20. Befleißigt euch also, das geistige Verständnis zu erlangen, damit das in euch einstrahlende Licht in seiner ganzen Stärke eure Seelen erleuchten, erwärmen, beleben und mit Meinem Geist verbinden kann! Dann ist der Augenblick gekommen, wo die Decke der materiellen Schöpfung für euer Auge nicht mehr existiert, wo sie dem geistigen Auge gewichen ist und euch überall nur Geistiges und Mich als Herrn des Geistigen, als ewig liebenden Vater erkennen läßt.

21. Dort blüht euch der Friede und die Ruhe, als Endziel aller gerechten und eitlen Sorgen; dort ist die Vergeltung für alles bitter Erlebte, die Belohnung für alles gerecht Verdiente; dort sind die letzten Bausteine der materiellen Welt zu den ersten der geistigen umgewandelt, auf denen der ganze, große Bau einer nie endenden Geisterwelt ruht. Den materiellen Dingen wird ihr geistiger Platz und den geistigen Wesen ihr zur weiteren Läuterung nötiger Weg angewiesen, damit sie – von Stufe zu Stufe, von Welten zu Welten, von Sonnen zu Sonnen emporsteigend, stets mehr Fähigkeiten empfangen, stets mehr Seligkeiten genießen und als Endziel aller Mühen endlich die Stufe erreichen, wo der Vater, als der eine Hirte, von Seinen Kindern, als der einen Herde, umringt wird, deren Sammlung im körperlichen Leben angefangen und im geistig-höchsten geendet hat.

22. Das ist euer Ziel, und das ist der Zweck all Meiner Kundgebungen an euch! Ich tue, wie ihr seht und wohl ahnen könnt, Mein möglichstes. Es liegt nur an euch, Meine vielen Worte so aufzufassen, wie Ich, der Ich Geist bin, sie nur gemeint haben kann.

23. Befleißigt euch, deren Verständnis zu gewinnen, und das Endresultat wird euch beweisen, daß nur auf diesem Weg ein Vater seine Kinder zu solch einem Ziel führen konnte! Amen.

flagge en  40th Sermon of Jesus… The Lord warns against worldly Thinking

40th Sermon of Jesus… The Lord warns against worldly Thinking
April 20, 1872

Matthew 6:24-34
“No man can serve two masters; for either he will hate the one, and love the other; or else he will hold to the one, and despise the other. Ye cannot serve God and mammon. Therefore I say unto you, Take no thought for your life, what ye shall eat, or what ye shall drink; nor yet for your body, what ye shall put on. Is not the life more than meat, and the body than raiment? Behold the fowls of the air: for they sow not, neither do they reap, nor gather into barns; yet your heavenly Father feedeth them. Are ye not much better than they? Which of you by taking thought can add one cubit unto his stature? And why take ye thought for raiment? Consider the lilies of the field, how they grow; they toil not, neither do they spin: And yet I say unto you, That even Solomon in all his glory was not arrayed like one of these. Wherefore, if God so clothe the grass of the field, which today is, and tomorrow is cast into the oven, shall he not much more clothe you, O ye of little faith? Therefore take no thought, saying, What shall we eat? or, What shall we drink? or. Wherewithal shall we be clothed? (For after all these things do the Gentiles seek:) For your heavenly Father knoweth that ye have need of all these things. But seek ye first the kingdom of God, and his righteousness; and all these things shall be added unto you. Take therefore no thought for the morrow: for the morrow shall take thought for the things of itself. Sufficient unto the day is the evil thereof.”

These verses give the rules of conduct for the lives of My disciples. Adapted to their lives, these rules were meant to instil into them faith in the future when I would no longer be walking among them.

The entire sixth chapter contains measures for the future missionary lives of My disciples. These were the last fatherly admonitions they received from Me and were meant to teach them to take My words in their spiritual sense and not literally, which was often done. Before they could teach others and guide them onto the road of true cognition, they had to have a clear understanding themselves.

Thus this chapter contains details about how to give alms, how to pray and how to practise the religious rites spiritually for the benefit of the soul. It also discusses the actual value of the temporal-material and the eternal-spiritual things and how life’s difficulties can be aligned with trust in Me. This last point was essential since, after My decease, My disciples had to choose between spirit and world or – as is written – between God and mammon.

My disciples had left everything that bound them to the world and followed Me, sacrificing worldly possessions and ties for the sake of spiritual values. Therefore, since I so often predicted My decease, it was understandable that the thought would arise in them: “What will become of us? It is true, in His presence we had no worries; but when He will no longer be with us, – what then?” I had to answer these thoughts that kept creeping in, to reassure their perturbed minds, not only during My presence on earth but also for later times, so that the concern about food and clothing did not burden them too much, which would have considerably interfered with their spiritual mission.

That was the reason for My fatherly words and My allusion to the lilies of the field, and that the loving Father in Heaven does not forget anything He has created and, therefore, would not forsake them, who had been chosen for a great task.
In the circumstances under which My disciples were living, what I spoke to them had for them a literal meaning; but for you and all future mankind it must be interpreted spiritually. For you live under quite different conditions and there is no need for you to forsake everything in order to follow Me spiritually on the designated path.

If in those times I said that no man can serve two masters, I meant to say that it is impossible to embrace two different things with the same degree of love. To “serve either God or mammon” means as much as to strive after either one or the other as a supreme goal; for “to serve” means: To devote oneself with all one’s soul to that which is one’s foremost love.

In this sense, this word applies also to you as well as present and future mankind. He who lives solely for the world and its pleasures, striving for their satisfaction and using all possible means of acquiring that which appears to be the most important thing, that is, temporal prosperity, – can naturally have only a very limited conception of God and spiritual values; and he will always subordinate this conception to all the others since his highest aspiration, his goal, is not spiritual but only worldly happiness. In this sense the words apply: “Ye cannot serve God and mammon.” However, it is quite a different thing to use mammon or worldly wealth for spiritual purposes, not regarding it as more than it really is. Then it may be used for one’s own benefit as well as that of one’s fellowmen, especially if I have provided a person with particular wealth.

There have been rich and wealthy people and those in high positions who have remained faithful to Me and looked upon the world the way I wanted them to. Therefore, the wealth entrusted to them was only a means to an end, not the sole purpose of all their striving.
In view of this it is extremely important to correctly understand the words: “No man can serve two masters.”

Thus, the other words of comfort I spoke to My disciples are not to be taken literally, for in the present living conditions it is even everybody’s duty to provide for his earthly needs. However, this care should not go so far as to prevent a man from striving for his spiritual goal and doing good to his fellowman!

It is true that “the birds do not sow, reap or gather into barns, but are looked after by the Father in Heaven”. However, animals are dependent and are supported by their instincts which lead the hungry to food and the thirsty to a spring. Most animals have but to care for themselves, or for only a short time for their small families.

With man it is different. He is free and not directed by the voice of nature or instinct but by his spirit which, with the help of his intellect, induces him to improve his condition so as to enable him to work on his spiritual self without being hindered by the care for his physical organism. Therefore, he must provide for his future life, for himself and his family which needs his care for a longer time than that of an animal.

The main purpose of his life must, however, be the Kingdom of God and his higher, spiritual destiny which, after the completion of this short trial life, continues forever in the beyond. Therefore, it is his duty to administer the gifts entrusted to him – the talents and worldly wealth – in such a way that he never loses his spiritual garment for that eternal life.

The words: “Take therefore no thought for tomorrow… sufficient unto the day is the evil thereof” were spoken to My disciples in a different sense than you would interpret them today. This – like all the preceding verses – only means that man should not extend his worries too much or put a spoke in the wheels of destiny, or interfere with the divine guidance of the individual; for here his sphere of action ends.

You humans should consider your cares and efforts only to such an extent as they are sanctioned by My teaching, My Word and promise to bring success. Then they are just, but also not too great; for you yourselves will always have to fulfil only the smaller part of your aspirations, and the fulfilment of the greater part will be up to Me. If you also take into consideration that as finite beings your insight is only limited whilst Mine, as that of the almighty Lord and Creator, is infinite, you will realize that what you ardently pray for cannot always be granted but that I, being more far-sighted, must often deny it to you.

From the interpretation of these verses you can see how, through narrow-minded conception, these words which had quite a different meaning in those times, can be misunderstood. At that time, they were adapted to the future mission and social position of My disciples. Today they are still true, for nothing but the truth can go forth from My mouth; but the guiding-star for your actions must be mainly their spiritual meaning. The words of comfort that I spoke to My first disciples must have a different significance for My present, maybe My last, disciples. Everything that I said remains true, but the comprehension of this truth is motivated by the spiritual level of each individual. If this truth is always adapted to the existent circumstances and related to Me, it can bring the results I once intended and which I now, once more, want to achieve through this spiritual interpretation. Therefore, make every effort to attain spiritual comprehension, so that the light that is shining upon you can, with its full strength, illumine, warm and animate your soul and unite it with My spirit. Then the moment will have come when the cover of material creation has ceased to exist for your eyes, when it will have made way for spiritual vision, enabling you to recognize only the spiritual everywhere and Me, as the Lord of the spiritual, an eternally loving Father.

There, peace and harmony is yours as the ultimate goal of all your anxieties, be they justified or futile. There is requital for every bitter experience and reward for all true merits. There, the last building stones of the material world have been transformed into the first spiritual ones, whereon rests the vast edifice of an infinite spirit world. Material things are assigned their spiritual place, and spiritual beings are shown the way to further purification so that they, ascending from stage to stage, from world to world, from sun to sun, may keep unfolding their abilities, enjoy ever growing bliss and, as the ultimate goal of their endeavours, may finally reach that state where the Father as the sole shepherd is surrounded by His children as the sole flock, whose salvation began in physical and ended in the highest spiritual life.

That is your destination and the purpose of all My messages to you! As you can see, I am doing My utmost, and it is only up to you to comprehend My words in the way I, Who am spirit, could only have meant them.

Make every effort to understand them, and the ultimate achievement will prove to you that this is the only way a father could have guided his children to such a goal! Amen.

 

53. Die Endzeit… Halte dich an das unverwesliche Geistige! – The Latter Days… Stick to that which is imperishable, spiritual!

PREDIGT / SERMON 53
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flagge de  53. Die Endzeit… Halte dich an das unverwesliche Geistige!

Predigten des Herrn – Predigt 53
Die Endzeit… Halte dich an das unverwesliche Geistige!

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(4. Mai 1872)

Matthäus 24, 15-28 – Die Endzeit
Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung, davon gesagt ist durch den Propheten Daniel, dass er steht an der heiligen Stätte, alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist; wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen; wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen.

Wehe aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit! Bittet aber, dass eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat! Denn es wird alsdann eine grosse Trübsal sein, wie sie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bis her und auch nicht mehr werden wird. Und wo diese Tage nicht würden verkürzt, so würde kein Mensch selig: aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzt.

So alsdann jemand zu euch wird sagen: “Siehe, hier ist Christus!”, oder: “da!”, so sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und grosse Zeichen und Wunder tun, dass verführt werden in den Irrtum, wo es möglich wäre, auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt!

Darum, wenn sie zu euch sagen werden: “Siehe, er ist in der Wüste!”, so gehet nicht hinaus, – “Siehe, er ist in der Kammer!”, so glaubet nicht! Denn gleich wie der Blitz ausgeht vom Aufgang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohns. Wo aber ein Aas ist, da sammeln sich die Adler.

So spricht der Herr:

1. Dieses Wort ist das letzte Evangelium, welches Ich euch erklären will. Es behandelt die letzte Zeit des Judentums, sowie die letzten Zustände der Menschheit und endlich sogar die letzten Ereignisse am Ende der sichtbaren Welt, welche wieder, in andere Formen und in höhere Stufen übergehend, einen neuen Kreislauf beginnen wird.

2. Einst sagte Ich Meinen Jüngern den Untergang des Tempels in Jerusalem voraus, den ersten Akt des Endes der Juden als Volk. Sie hatten damals als solches ihre Rolle ausgespielt und waren nicht weiter wert, im Verbande miteinander auf diesem Erdboden ein Reich zu bilden, nachdem sie das grösste Reich, welches es je gegeben, Mein ewiges, geistiges Reich zerstören wollten. So wie sie vom Anfang an auserkoren waren, durch ihre Religion und ihre Propheten dasjenige Volk zu sein, in dessen Mitte Ich Mein Darniederkommen auf diese eure Erde bewirken konnte, so untauglich zeigten sie sich später, diese Meine Lehre anzunehmen und weiterzuverbreiten.

3. Nur Meinen Jüngern und wenigen Auserwählten dieses Volkes ward das Licht der Wahrheit gegeben. Die übrigen verschmähten es und zogen ihm die Finsternis und das Festhalten am toten Buchstaben vor, eine Eigenschaft, die sie, obwohl sie unter allen Völkern zerstreut leben müssen, heutzutage noch nicht abgelegt haben.

4. Die Geschichte erzählt euch deutlich, dass alles, was Ich voraussagte, wirklich eingetroffen ist, und zwar kurze Zeit nach Meinem Hingange in Mein Reich. So endete mit dem Tempel, der geistig zwar schon längst zerstört war, auch die Geschichte eines Volkes, welches Ich aus vielen auserwählt hatte, Träger und Förderer Meiner ewigen Wahrheit zu werden.

5. Ich sagte Meinen Jüngern auch voraus, wie in der Folge Meine Religion, Meine Lehre, im Kampf mit dem Judentume sich nach und nach stets kräftigen und stets vorwärtsschreitend auch ihre Verehrer stets mehr fördern werde, während das Judentum mit seinem Kultus bis auf eure Zeiten, statt vorwärtszugehen, stehengeblieben ist und die an ihm Hängenden noch heute ihren Messias mit denselben weltlichen Ideen wie vor mehr als tausend Jahren erwarten. Über die Unrichtigkeit ihrer Vorstellungen suchte Ich sie schon damals aufzuklären; aber an der Halsstarrigkeit der Juden hatte Ich den grössten Gegner.

6. Alles in Meiner Schöpfung schreitet vorwärts. Alles verändert sich und vervollkommnet sich in der Veränderung. Nur die Juden wollten keine Neuerung, keine Veränderung, und so müssen sie ihr jetziges Los sich selbst zuschreiben, indem sie, nur dem Niedrigsten auf Erden, dem Mammon allein huldigend, von allen andern Völkern verachtet sind. So straft sich, wer nach dem Materiellen und nicht nach dem Geistigen strebt; denn Mein Reich, obgleich es sichtbar Materie zu sein scheint, ist doch nur Geist und nicht Materie.

7. Was den Juden zur Zeit der Zerstörung Jerusalems begegnete, das wird sich auch als Ende der jetzt lebenden Menschheit wiederholen; denn die Greuel des Krieges und der Zerstörung werden wieder auftreten, nur in anderen Formen. Und wie in jenen Zeiten nur die wenigen, die an Mich glaubten, entweder ein besseres Los hatten, oder wenn es schon hart war, es leichter zu ertragen vermochten, weil sie im Glauben und im Vertrauen auf Mich nicht wankten, so wird es auch in der Zeit sein, die Meiner Wiederkunft vorausgeht. Auch dann werden Treue und Glauben auf Erden verschwunden sein, da die Menschheit oder wenigstens der grösste Teil der Menschen; der Materie, der Welt und ihren Genüssen huldigt, wie ihr es jetzt schon überall bemerken könnt.

8. So muss die Reinigung und Läuterung des geistigen Seelenreichs vorgenommen werden, wie Ich es im Evangelium vom Feigenbaume sagte. Wenn er anfängt, seine Blätter zu treiben und saftig zu werden, so ist das die Vorzeit des Sommers, die Vorzeit der Entwicklungs und Fruchtbildungsperiode, welche uns geistig an die Scheidungs und Prüfungszeit erinnert, in der Rechenschaft über das den Menschen anvertraute geistige Gut gefordert werden wird.

9. Die Elementarereignisse, die Unglücksfälle und Krankheiten, welche dieser Zeit vorangehen, sind die letzten Versuche, noch zu retten, was zu retten möglich ist, damit nicht alle im Schlamm des Egoismus ersticken. Nur durch Unglück und herbe Schicksalsschläge wird das stolze Menschenherz mürbe.

10. Die Wahrheit muss sich wie die Wirklichkeit nackt zeigen, damit keine Illussion sie verschönt. Nur so wirkt sie heilend. Und wenn die materielle Welt sich in ihrem eigentlichen Gewand der Vergänglichkeit und des Truges zeigt, wenn sie den Menschen mit Hohn zurückstösst und ihm, der sie liebkosen wollte, mit Verachtung den Rücken wendet, dann erst – meist leider nur zu spät – beginnt das Geistige seinen Einfluss auszuüben, dann erst erwachen bessere Gedanken und reinere Gefühle. So muss Ich als liebender Vater den Menschen führen, damit er den wahren Wert der Dinge erkennt und Den findet, der die stete Ruhe ist.

11. Dass gegen diese sich steigernden Versuche, den Menschen in die Enge zu treiben, mit allen möglichen Mitteln gearbeitet wird, dass Spott, Rache und Verfolgung die Gläubigen treffen, dass falsche, aber auch wahre Propheten das Volk zu belehren suchen werden, dass am Ende bei den meisten eine gänzliche Verwirrung der Begriffe eintreten wird – das versteht sich von selbst. Alle Meine Mahnungen werden, wie vor der Sündflut, bei vielen fruchtlos bleiben, und nur wenige werden sich bekehren. Wenn die Ereignisse sich aber überstürzen, so wird doch die Mehrzahl geistig gerettet werden, und sie werden Mir danken, dass Ich sie durch solche strengen Mittel der allgemeinen Verderbnis entrissen habe.

12. Wenn all diese unglücklichen Ereignisse über die Menschheit hereinbrechen werden, wie einst bei den Juden die Zerstörung des Tempels und Jerusalems – wer ist dann schuld daran? Bin Ich ein Rachegott, der das Blut und das Elend von so vielen Tausenden will? Oder sind sie es nicht vielmehr selbst, die alles unter ihren Sinn beugen und selbst die grossen Gesetze der materiellen und geistigen Welt – wenn es nur möglich wäre! – umstossen möchten?

13. Seht, Ich lasse es hier niederschreiben, damit alle Welt es weiss! Wie Ich einst den Verfall des Judenvolkes voraussagte und derselbe auch wirklich eintraf, so habt ihr hier in 53 Predigten der Mahnungen und Voraussagungen genug, in denen Ich euch deutlich gesagt habe, was kommen wird, wie und wann es eintreffen muss, um Meine verirrten Kinder auf den rechten Weg zu bringen. Schon in jener Zeit sagte Ich zu Meinen Jüngern: “Es wird gepredigt werden das Evangelium vom Reiche Gottes in der ganzen Welt!”, und dieses Evangelium ist dieses Werk, das Ich euch hier als Zeichen Meiner Liebe und Gnade überlasse.

14. Die Zeit der Greuel und der Verwüstung ist mehr geistig als materiell zu verstehen; denn was im Evangelium steht, wie z.B.: “Wer auf dem Dache ist, der steige nicht hernieder!” usw., dies alles besagt: Lasst das Weltliche fahren und haltet euch an das Unverwesliche, Geistige! Dort ist der Anker, der euer Lebensschiff in den Stürmen des materiellen Unglücks und der geistigen Not festhalten kann! Ohne diesen Anker findet ihr keine Ruhe, keinen Frieden!

15. Deswegen sammelt euch um Mich und haltet fest an Mir und Meiner Lehre! Denn – wie geschrieben steht -: “Himmel und Erde werden vergehen!” Ja, Himmel und Erde werden vergehen; sie werden sich in andere Elemente auflösen, und aus ihnen werden andere Formen und andere Welten hervorgehen. Die ganze Schöpfung wird den gleichen Prozess durchmachen, den auch das Judenvolk, welches mit seinen Traditionen und mit seiner Religion die Grundlage Meiner Lehre war, durchzumachen hatte.

16. Ich habe bei der Schöpfung in alles, auch in das geringste Atom, Meinen Geist hineingelegt, um die Materie fähig zu machen, sich zu etwas Grösserem und Höherem zu entwickeln. Ebenso war das Judenvolk das geeignete Element, in welchem Ich Meine Darniederkunft bewerkstelligen und – ähnlich wie in der ganzen sichtbaren Schöpfung – Mein grosses Geisteswerk vollenden konnte. Jedoch wie das Judenvolk nach seier Mission aufhörte ein Volk zu sein, und wie die Menschheit nach ihrer Läuterung aufhören wird, Träger aller egoistischen Leidenschaften zu sein, weil Besserem Platz gemacht werden muss, ebenso wird die ganze Schöpfung, die bis jetzt noch die Grundlage Meiner Liebe zu allen geschaffenen Wesen ist, einst auch aufhören müssen, der Ausdruck Meiner göttlichen Gedanken zu sein.

17. Wenn die Wesen der Schöpfung, der Vergeistigung reif, an dem Punkt angekommen sein werden, wo auch die feinste Materie noch als grob erscheinen muss, dann ist diese, mit so vielen Wundern und Schönheiten ausgestattete Welt ein zu grober Träger für das Rein-Geistige, und es muss dann die ganze Schöpfung als Wohnort den Wohnenden gemäss eingerichtet werden, was die Auflösung bedingt. Zu dieser Zeit wird der Menschensohn in aller Herrlichkeit erscheinen – wie Ich einst sagte -, weil auch die geschaffenen Wesen in einem geistigen Verfassungszustand sein werden, diesen Glanz und diese Herrlichkeit ertragen zu können. Dann werden die höchsten Geister und Engel die Auserwählten aus allen vier Winden und von einem Ende des Himmels zum andern sammeln.

18. Ja, so wird es noch oft geschehen, stets auf höheren Stufen und verbunden mit grösseren Seligkeiten. Ich kann Mich Meinen Geistern immer nur so zeigen, wie sie Mich fassen können. Da Ich aber unendlich bin, so sind auch die Auffassungen von Mir unendlich, und Mein Reich wäre kein unendliches, wenn nicht eine stete Steigerung der geistigen Potenzen möglich wäre.

19. Dies alles sagte Ich in jener Zeit Meinen Jüngern in Bildern voraus, nicht nur damit sie es wissen, sondern damit bewiesen werde, dass Meine Worte nie vergänglich sind und stets wahr bleiben werden! Glaubt ja nicht, dass Ich für euch allein auf die Welt kam, dass Ich alles der kleinen Erde und ihrer Bewohner wegen erduldete, nein, Meine Taten sind Taten der Unendlichkeit! Auch die Bibel, worin zum Teil Meine Worte, die Ich während Meiner Erdenjahre sprach, geschrieben stehen, ist nicht für euch allein – sie gehört der ganzen Schöpfung.

20. Und wenn Millionen von Welten von Meiner Existenz bis jetzt noch nichts wissen, so wird doch die Zeit kommen, wo auch diese Worte Gottes zu ihnen dringen und von ihnen, entsprechend ihrer geistigen Bildung, verstanden werden. Dann wird bei den geistig vollkommen Wiedergeborenen die harte Rinde des Buchstabens und die wörtliche Auffassung verschwinden, und es wird der reine und tiefe Sinn der Worte Gottes, der Worte eines liebenden Vaters, klar und helleuchtend, der ganzen Schöpfung verständlich, allen zurufen: “Liebet, o liebet nur alle einander!” Denn aus Liebe habe Ich die Welt erschaffen, aus Liebe den grössten Akt der Demut auf eurer Erde vollführt, aus Liebe die Menschheit geläutert durch Drangsale und Leiden, damit Meine Worte, die Ich einst sprach und in diesem Evangelium erklärte, stets wahr bleiben! Sie haben keinen anderen Zweck, als Meine Kinder wirklich zu dem zu machen, was viele nur dem Namen nach waren.

21. So soll nach dem Greuel der Verwüstung, wie nach Gewitter, Regen und Sturm, allen wieder die Gnadensonne in ihrem ganzen Glanze leuchten! Wenn die geistige Luft von allen schlechten Giften gereinigt sein wird, dann bereitet sich, wie die erfrischte Erde nach einem Gewitter, alles zu einem neuen, tätigen Leben vor. Amen.

flagge en  53. The Latter Days… Stick to that which is imperishable, spiritual!

The Lord’s Sermons – Sermon 53
The Latter Days… Stick to that which is imperishable, spiritual!

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(May 4th, 1872) spoken by Pascal

Matthew 24:15-28 – The Latter Days
When ye therefore shall see the abomination of desolation, spoken of by Daniel the prophet, stand in the holy place, (whoso readeth, let him understand:) Then let them which be in Judaea flee into the mountains: Let him which is on the housetop not come down to take any thing out of his house: Neither let him which is in the field return back to take his clothes.

And woe unto them that are with child, and to them that give suck in those days! But pray ye that your flight be not in the winter, neither on the sabbath day: For then shall be great tribulation, such as was not since the beginning of the world to this time, no, nor ever shall be. And except those days should be shortened, there should no flesh be saved: But for the elect’s sake those days shall be shortened.

Then if any man shall say unto you, Lo, here is Christ, or there; believe it not. For there shall arise false Christs, and false prophets, and shall shew great signs and wonders; insomuch that, if it were possible, they shall deceive the very elect. Behold, I have told you before.

Wherefore if they shall say unto you, Behold, he is in the desert; go not forth: behold, he is in the secret chambers; believe it not. For as the lightning cometh out of the east, and shineth even unto the west; so shall also the coming of the Son of man be. For wheresoever the carcase is, there will the eagles be gathered together.

Thus says the Lord:

1. This is the last Gospel I shall explain to you. It deals with the latter days of Judaism, also the final conditions among mankind and even the last events at the end of the visible world which, transformed and rising to higher levels, will commence a new cycle.

2. I once predicted to My disciples the destruction of the temple in Jerusalem, the first act of the end of the Jews as a people. They had then lost their importance as a people and were no longer worthy of living together in a country of their own on this earth, after having endeavoured to destroy the greatest kingdom that has ever existed, My everlasting Spiritual Kingdom. They had been chosen from the very beginning through their religion and their prophets to become that nation into the midst of which I could descend to the earth, but afterwards they proved themselves quite unsuited to embrace and spread My teaching.

3. The light of truth was conveyed only to My disciples and a few elect of that nation. The others rejected it and preferred the darkness and sticking to the dead letter, a trait they have not got rid of to this day, altough they are compelled to live dispersed among all the other nations.

4. History tells you clearly how everything I predicted really came true soon after My ascension to My Kingdom. Thus ended with the temple, which spiritually had already been destroyed long ago, the history of a people I had chosen from among many to be the carrier and promoter of My eternal truth.

5. I had also predicted to My disciples how, in the course of time, My religion, My teaching, would keep growing stronger in its fight with Judaism, in its progress benefitting its followers more and more, whilst Judaism with its cult, instead of progressing, has remained stagnant and its followers are still today waiting for the Messiah with the same worldly ideas as they did almost two thousand years ago. Already then I had endeavoured to englighten them with regard to their wrong concepts, but their obstinacy was My greatest opposition.

6. Everything in My creation keeps progressing. Everything changes and in this change perfects itself. Only the Jews did not want any innovation or change, and so they can blame only themselves for their lot – being despised by all nations -since they serve only that which is the most inferior thing on earth, mammon. Thus he who strives after material instead of spiritual values punishes himself, for My Kingdom, even though it appears to be material in its visible form, is only spirit and not matter.

7. What happened to the Jews at the time Jerusalem was destroyed will happen again at the end of today’s mankind. There will again be the horrors of war and destruction, only in a different form. And just as in those times the few that believed in Me had a better lot or, if it was hard, were better able to bear it thanks to their firm faith in Me, thus it will be in the time preceding My Second Coming. Then, too, faith and trust will have disappeared on earth because mankind, or at least the majority of men, will be favouring the world and its pleasures, as can already be noticed everywhere.

8. Therefore, the purification of the spiritual sphere of the soul must be undertaken in accordance with what I said of the figtree in the Gospel. When it starts to come into leaf and develop sap, it is the time preceding the summer, the time prior to development and fructification, which spiritually compares with the time of testing and separation, when man has to account for the spiritual values entrusted to him.

9. Natural events, accidents and illnesses preceding this time are the last efforts to save whatever can be saved, that not all may suffocate in the mire of selfishness. The arrogant human heart can only be made pliable through misfortune and blows of fate.

10. Like reality, truth must present itself in a naked form, unembelished by illusions. Only thus can it have a healing effect. And when the material world presents itself undisguised in its transient and deceptive nature, when it rejects a man mockingly, scornfully turning its back on him who wanted to caress it, only then – usually too late – can the spiritual begin to effect its influence; only then are better thoughts and purer emotions awakened. Thus I, as a loving Father, have to guide man towards recognition of the true value of things so that he may find Him Who is permanent peace.

11. It is obvious that these ever-increasing efforts are being opposed with all available means, that believers have to put up with ridicule, revenge and persecution, that false as well as true prophets will endeavour to teach the people and that, in the end, most will be totally confused. As it was before the deluge, My admonitions will be futile with many, and only few will mend their ways. However, when events precipitate, most people will be saved spiritually, and then they will thank Me that I have saved them through such severe measures from the general destruction.

12. When all these unfortunate happenings will befall mankind, as once happened to the Jews with the destruction of their temple and Jerusalem, – whose fault will it be? Am I a God of revenge, Who wants the blood and misery of so many thousands? Or are not they responsible who want to bend everything to their own will and would like – if at all possible -to upset even the great laws of the material as well as the spiritual world?

13. I have it written down here for all the world to know! As I once predicted the downfall of the Jewish people, which also came to pass, you have here in 53 sermons plenty of admonitions and predictions wherein I have made it quite clear to you what is going to happen, and how and when it will take place, in order to guide My erring children onto the right path. Already at that time I told My disciples: “The Gospel of the Kingdom of God will be preached in all the world!” – and it is this work which I now give you as a token of My love and grace.

14. The time of abomination and desolation is to be understood in a spiritual rather than a material sense, for what is said in the Gospel as, for instance: “Let him which is on the housetop not come down!” and so on, means: Let go all that is worldly and stick to that which is imperishable, spiritual! There you find the anchor that can securely hold the vessel of your life in the storms of material misfortune and spiritual distress! Without this anchor you will find no rest, no peace!

15. Therefore, gather around Me and hold fast to Me and My teaching! For, as is written: “Heaven and earth shall pass away.” Yes, heaven and earth will pass away; they will dissolve into orther elements from which other forms and other worlds will arise. The whole of creation will go through the same process as the Jewish people, which with its traditions and its religion was the basis for My teaching.

16. I have put My Spirit into everything in creation, even the smallest atom, to enable matter to develop into something greater and higher. Thus the Jewish people was the best suited element within which I could descend to the earth and – as in the entire visible creation – complete My great spiritual task. However, just as the Jewish people, after its mission, ceased to be a nation and as mankind, after its purification, will cease to be a carrier of all the selfish desires, because there has to be made way for something better, the whole of creation, which so far is still the basis of My love for all created beings, also will one day have to cease being the manifestation of My divine thoughts.

17. When the created beings will have matured to a stage of spiritualization where even the finest matter must appear gross, then this world, so rich in wonders and beauty, will be too gross a carrier for the pure spiritual and must be dissolved. The entire creation must be adapted to those dwelling in it. At that time the Son of man will appear in glory – as I once stated – because also the created beings will have attained a spiritual condition that will make it possible for them to bear this brilliance and glory. Then the highest spirits and angels will be gathering the elect from the four winds and from one end of the universe to the other.

18. This will happen repeatedly, each time on a higher level involving greater beatitudes. I can reveal Myself to My spirits only to a point comprehensible to them. However, since I am infinite, conceptions of Me are infinite, too, and My Kingdom would not be infinite if a constant enhancement of the spiritual potencies were not possible.

19. All this I predicted to My disciples using parables, not only that they might know it, but to provide proof that My words are not transient and will remain true forever. Do not think that I came into the world for you alone and suffered only for the sake of the small earth and its inhabitants. My deeds are deeds of infinity! Also the Bible, which partly contains My words spoken during My years on earth, is not just for you, but belongs to all creation.

20. Even if millions of worlds do not yet know of My existence, the time will come when these words of God will reach them and be comprehended according to their spiritual level. Then those who are fully reborn in the spirit will shed the hard shell of the letter and literal interpretation, and the pure and profound meaning of God’s words, the words of a loving Father, will speak to all creation, clearly comprehensible: “All of you love, oh love one another!” For I created the world out of love, and out of love I performed the greatest act of meekness on your earth; out of love I am purifying mankind through distress and suffering, so that My words, which I once spoke and have now explained in this Gospel, shall remain true everlastingly. They have no other purpose than to make My children into that which many have been only in name.

21. As after a thunderstorm, so it will be after the abomination of desolation, and the sun of grace shall shine again for all in its full brilliance. As the spiritual atmosphere will have been cleansed from all the poisons, everything will be ready for a new, active life, just like the refreshed earth after a thunderstorm. Amen.

37. Tuet eure Ohren auf… Heilung eines Taubstummen – Open your Ears… The Healing of a Deaf-Mute

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flagge de  37. Tuet eure Ohren auf… Heilung eines Taubstummen

37. Predigt von Jesus… Heilung eines Taubstummen
17.04.1872

Markus 7:32-37
Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte. Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zunge und sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: “Hephata!”, das ist: ,Tu dich auf!` Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge ward los, und er redete recht. Und Jesus verbot ihnen, sie sollten`s niemand sagen. Je mehr er aber verbot, desto mehr sie es ausbreiteten, und das Volk wunderte sich über die Maßen und sprach: ,Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend!”

01. Die schnelle Heilung eines Taubstummen, von der diese Verse erzählen, war eine von jenen Taten, mit welchen Ich von Zeit zu Zeit Meine Lehre bekräftigen mußte, damit Meine Jünger, sowie das Volk, welches Mir nachfolgte, auch durch Taten überzeugt wurden, daß Meine Worte göttlicher Abstammung sind. Diese Taten sollten auch Mein Dasein auf eurer Erde als eine höhere Mission als die eines Propheten und Sehers begründen und beweisen. Denn das Volk, durch scheinbare Wunderwerke der Magier und Essäer daran gewöhnt, Dinge vor seinen Augen verrichtet zu sehen, welche es nicht begreifen konnte, legte nur zu leicht dem einen oder dem andern einen Namen oder eine Kraft bei, die ihm nicht eigen war, weswegen Ich hauptsächlich nur Heilungen oder solche Wunder vollführte, die jenen Gauklern und Magiern nicht zu verrichten möglich waren.

02. Was den Akt der Heilung selbst betrifft, so wie Ich ihn verrichtete, hat er einen tieferen, geistigen Sinn als nur den, daß Ich einen Taubstummen heilte, damit er dann von Mir und Meiner Wunderkraft reden sollte. Ich hatte derlei Anpreisungen nicht nötig, ja – wie einer der Verse deutlich sagte – Ich verbot dem Geheilten sowie den Zeugen, von dieser Tat weiter zu reden. Dies wurde aber nur selten befolgt; denn eben durchs Verbot erwacht der Drang zum Sündigen noch stärker. Auch Mein Jünger Paulus empfand dies, indem er seufzend sagte: “Wäre nicht das Gesetz, so wäre nicht die Lust, dagegen zu sündigen!” Er bekannte in diesen Worten die Schwäche der menschlichen Natur und warnte zugleich vor der zu großen Sicherheit, eine gewisse Stärke erlangt zu haben, damit man nicht unverhofft desto tiefer falle.

03. Was das Verständnis der geistigen Bedeutung dieser Heilung des Taubstummen für euch alle betrifft, so müßt ihr die Worte ,taub` und ,stumm` recht ins Auge fassen und dann aus der gegebenen Erklärung die geistigen Schlüsse herausfinden.

04. Die Handlung wurde einer Sonntagspredigt deshalb zugrunde gelegt, um euch Mir näherzurücken. Denn ihr müßt wissen, daß in jedem Wort, das Ich sprach, und noch mehr in jeder Handlung, die Ich während Meines Erdenwandels verrichtete, die Hauptsache bei weitem mehr das Geistige war als der Akt der Tat, die Gelegenheit oder die Umstände, bei welchen Ich Meine Lehre dem Mir nachfolgenden Volk kundgab. Jedes Meiner Worte hatte einen weittragenderen Sinn, als jene Zuhörer ahnten und auch heutzutage noch die meisten Bibelerklärer und -forscher gefunden haben.

05. Deswegen muß Ich auch hier diese beiden Worte ,taub` und ,stumm` etwas näher erklären, damit wir durch geistige Entsprechung leichter herausfinden können, was jetzt zu Meinem Zwecke paßt, und was schon in jener Zeit in Meinem Wort ,Hephata` und in der Handlung, wie auch in der Person, an welcher Ich die Handlung vollzog, lag. Denn es war kein Zufall, daß ein Taubstummer auf diese besondere Art von Mir geheilt werden mußte, während Ich bei anderen Gelegenheiten Blinden, Lahmen, Aussätzigen und anderen nur durch Mein Wort oder durch Auflegen Meiner Hände die Gesundheit wiedergab.

06. Seht, um dies alles geistig aufzufassen und zu begreifen, müssen wir diese beiden Worte ,taub` und ,stumm` näher betrachten, woraus sich das Weitere dann von selbst erklären wird.

07. ,Taub` sein ist ein Zustand, bei dem der innere Geistesmensch, um einen Sinn ärmer, so manches von den Annehmlichkeiten und geistigen Einflüssen der Außenwelt entbehren muß, was dem gesunden Menschen durch das Gehör von allen Seiten zuströmt. Letzterem wird dadurch bewiesen, daß selbst in dem Vibrieren der Materie, das den Schall bewirkt, weit Größeres, Geistigeres liegt, als er wähnte; denn die Eindrücke des Schalls bilden, vom leisesten Geräusch bis zur höchsten Harmonie der Musik oder bis zum noch höheren Ausdruck aller geistigen Begriffe im Wort, eine große Stufenreihe von Genüssen, Erklärungen und Kundgebungen Meiner Göttlichkeit und Ewigkeit in der ganzen materiellen Schöpfung, welche alle dem Tauben fremd und nicht erklärbar sind, sowenig wie dem Blinden die Farben, zumal wenn diese Mängel von Geburt an bestehen.

08. ,Stumm` ist wieder das Entgegengesetzte von ,taub`. Während nämlich im Tauben der innere Mensch tausender Einflüsse von außen durch das Nichthören beraubt wird, so muß umgekehrt der Stumme, des Mittels der Sprache beraubt, den Mangel fühlen, die Einflüsse, welche die ihn umgebende Außenwelt auf ihn ausübt, nicht kundgeben und die durch das Äußere in seinem Innern sich abspiegelnde Welt anderen durch das größte und umfassendste Werkzeug, durch die Stimme und Sprache, nicht mitteilen zu können. Es stehen ihm im besten Falle neben Gebärden und Zeichen unartikulierte Laute zu Gebot.

09. Wie Ich in einem anderen Wort an euch schon sagte, daß gegenseitige Mitteilungen ein Hauptbedürfnis, ja ein notwendiges Mittel zum Fortschritt auf dem geistigen Wege sind, so versteht es sich von selbst, daß derjenige, welcher stumm ist, eine ungeheure Menge von Genüssen entbehren muß, was ihm erst dann zum Bewußtsein kommt, wenn er das von außen Empfangene wieder durch Mitteilung zurückstrahlen möchte.

10. Nachdem Ich euch die Bedeutung dieser beiden Worte und die Nachteile des Verlustes der einen oder der andern Eigenschaften näher erklärt habe, so könnt ihr euch einen rechten Begriff von denjenigen Geschöpfen und Menschen machen, welche nicht nur den einen oder den andern Sinn, sondern beide entbehren müssen.

11. Das Fühlen oder die Aufnahme der von außen kommenden Harmonien und das Wiedergeben der durch dieselben auf den Innenmenschen hervorgebrachten. Eindrücke fehlen. Es liegt in diesem Mangel ein ungeheurer Hemmschuh des Fortschritts im Geistigen; denn wer nur durch andere Mittel als durch das Gehör das außer ihm Liegende aufnehmen und das Aufgenommene notdürftig wieder mitteilen kann, der entbehrt in Meiner großen Schöpfung vieles, was anderen, ohne es zu wissen, in vollem Maße in den Schoß fällt.

12. Nicht ohne Grund bat Mich in jener Zeit das Volk, diesen Taubstummen zu heilen. Es war von dem Gedanken geleitet, daß auch er Meine Worte vernehmen sollte, und daß er so, wenn sein Inneres mit einem großen Reichtum von nie geahnter Geistesfülle genährt sei, seine und auch Meine Mission auf Erden begreifen könne.

13. Wie viele Menschen haben noch jetzt ihr geistiges Ohr Meiner Schöpfung und Meinen Lehren verschlossen, und wie vielen ist noch bis jetzt Meine ganze Schöpfung ein stummes, zusammengeworfenes Gemisch von Stoff und Materie, dessen Gesetze nach ihrer Meinung nur dem Zufall entstammen. Wie vielen rufe Ich zu: “Hephata!”, d.h.: “Tuet auf eure Ohren, vernehmt den Jubelgesang der ganzen Natur, die vom letzten Atom bis zur größten Zentralsonne nur Liebe predigt! Macht auf eure Ohren und vernehmt das geistig Tiefe, welches euch in Meiner Lehre gegeben wurde, um euch zu etwas Höherem, zu etwas Größerem zu erziehen als zu vegetierenden kräuter- und fleischfressenden Tieren, die nur mit größerer Intelligenz als die anderen begabt sind!”

14. Wie vielen rufe Ich dieses alle Tage, jede Stunde, ja jeden Augenblick zu, und jede Gemütsbewegung, jede Idee, die doch nicht Produkt des Stoffes oder der Materie sein kann, zeigt ihnen deutlich, daß in dem körperlichen Tiermenschen ein geistiger, höherer Mensch verborgen liegt, der den äußeren Menschen so vergeistigen sollte, daß er eine würdige Umkleidung des Innern und ein Geschöpf werde, das seinem Schöpfer Ehre macht.

15. Und seht, Tausende haben sich selbst zur Taubstummheit verdammt. Sie begreifen nicht, welch großer Schatz geistiger Seligkeiten in Meiner Natur auf sie einwirken will; sie sind kalt oder stumm bei diesen Eindrücken. An ihren Ohren gehen alle geistigen Harmonien unbeachtet vorüber, und ihr Inneres ist leer oder nur von Eindrücken angefüllt, die aus der niedersten Sphäre der Materie oder der Sinnlichkeit herrühren und sie vom Menschen zum Tier herabdrücken.

16. Ihr Inneres ist leer, und weil sie nichts Geistiges geben können, empfangen sie auch von andern nichts. Für sie herrscht nur die Materie, und Geistiges ist ein Erzeugnis eines verrückten Gehirns.

17. Durch dieselben Worte, welche Ich euch schon seit mehreren Jahren zukommen lasse, rufe Ich Meinen verirrten Kindern das ,Hephata!` zulege Meine Finger in ihre Ohren, um sie noch zu retten, solange es möglich ist und ehe noch die ganze Natur mit Posaunentönen, statt mit sanften Harmonien, ihnen ins Ohr tönen wird, was sie auf friedlichem Wege nicht verstehen wollen.

18. Ich habe die Menschen nicht erschaffen, daß sie gegen alle Meine Werke taub seien, und habe Meine Schöpfung nicht mit so vielen Wundern ausgerüstet, daß sie Meinen geistigen Wesen ein stummes Buch sein solle.

19. Taubstumm ist und soll nichts sein in Meiner gesamten Natur! Alles, was lebt, soll die Sprache seines Schöpfers, seines Vaters vernehmen. Denn Er will mit den Eindrücken Seiner Schöpfungen die Seele der geschaffenen Wesen so erfüllen, daß in der Mitteilung des Geschauten, Gefühlten und Gehörten die ganze Wonne des Daseins liegt.

20. Nicht stumm soll Meine Natur sein; denn ,stumm` ist soviel wie ,geistig tot`. Jubelnd soll alles bezeugen, daß es lebt, daß es sich des Lebens freut, und daß es in allen Schöpfungen der Außenwelt seinen Schöpfer, seinen liebenden Vater wieder erkennt! So soll die materielle Schöpfung die Unterlage des Geistigen sein und die geistige Schöpfung das Materielle vergeistigen!

21. Taub oder stumm ist und soll nichts sein in der Welt, am wenigsten der Mensch, der als letztes Produkt der materiellen Schöpfung auf dieser Erde Mein geistiges Ebenbild in sich trägt!

22. Wie Ich dem Taubstummen das Gehör wiedergab, damit er höre, was und wie alles in der Natur Mich lobt und preist, so sollte er auch nicht mehr stumm sein, damit er in diesen Jubelgesang mit einstimmen könne und Mich als seinen Herrn, aber auch als seinen liebenden Vater erkennen möge.

23. Wie Ich jenen Taubstummen heilte, so laßt auch ihr euch heilen, damit ihr, nicht taub gegen Meine Worte, den andern laut
mit der Macht der Stimme voller Überzeugung verkünden könnt, daß jene Taten und Wunder, vor mehr als tausend Jahren von Mir verrichtet, geistig nur andeuten wollten, was Ich mit der ganzen Menschheit im Sinne hatte, als Ich sie schuf, und als Ich euch Menschen auf dieser Erde zu Herren einsetzte!

24. Ich wollte nicht Taube und nicht Stumme, sondern Wesen für Mein Reich erziehen, die offene Geistesohren und beredte Zungen haben sollen, Mich und Meine Schöpfung zu vernehmen und laut zu verkünden: “Hosianna in der Höhe! Heil Ihm, der uns diese außerordentliche Gnade gab, Ihn zu vernehmen, und uns nebenbei auch die Mittel verlieh, das Vernommene wiederzugeben, damit es nicht für uns allein, sondern für alle diejenigen ein Gemeingut werde, die Seine Kinder werden wollen!”

25. So wünsche Ich, daß ihr Mir den täglichen Lobgesang darbringt, damit ihr der ganzen Welt durch Wort und Tat beweist, daß ihr während Meiner Lehrzeit weder taub noch stumm gewesen seid!

26. Dies beachtet zu eurem Heil, wie auch zum Besten eurer Nächsten! Amen.

flagge en  37. Open your Ears… The Healing of a Deaf-Mute

37th Sermon Jesus… The Healing of a Deaf-Mute

Received from the Lord through Gottfried Mayerhofer
April 17th, 1872

Mark 7:32-37
“And they brought unto him one that was deaf, and had an impediment in his speech; and they beseeched him to put his hand upon him. And he took him aside from the multitude, and put his fingers into his ears, and he spat, and touched his tongue; And looking up to heaven, he sighed, and saith unto him, Ephphatha, that is, Be opened. And straightway his ears were opened, and the string of his tongue was loosed, and he spake plain. And he charged them that they should tell no man: but the more he charged them, so much the more a great deal they published it: And were beyond measure astonished, saying, He hath done all things well: he maketh both the deaf to hear, and the dumb to speak.”

The prompt healing of a deaf-mute described in these verses was one of those acts with which, from time to time, I had to corroborate My teaching so that My disciples and the people who followed Me could also through acts be convinced of the divine origin of My words. These acts were also meant to substantiate and prove My presence on your earth as a higher mission than that of a prophet and seer. Through apparent miracles of the magicians and Essenes the people were used to seeing things done before their eyes which they could not understand, attributing to one or the other a name or power he did not possess. Because of this I mainly performed healings or such miracles those conjurers and magicians could not possibly accomplish.

Concerning the healing act as such and the way I performed it, this had a deeper spiritual meaning than just healing a deaf-mute that he might speak about Me and My miraculous power. I did not need to be praised; actually – as one of the verses clearly states – I forbade the healed and the witnesses to speak about these acts to others. However, this, My command, was only seldom complied with, for forbidding only strengthens the urge to sin. My disciple, Paul, felt this when he sighed: “If it were not for the law there would be no urge to offend against it!” With these words he owned up to the weakness of human nature and at the same time warned people not to feel too sure of having attained a certain strength, so that they may not unexpectedly fall all the deeper. To enable all of you to comprehend the spiritual significance of this healing of the deaf-mute, concentrate on the words “deaf” and “mute” and then find the spiritual key from the given explanations.

This act was taken as a basis for a Sunday sermon in order to bring you closer to Me. For you must realize that in every word I spoke and even more so in every act I performed during My life on earth, the spiritual significance behind it was by far more important than the actual act, the occasion, or the circumstances under which I proclaimed My teaching to the people following Me. Every one of My words had a much more far-reaching meaning than My listeners suspected and most of today’s Bible students have found.

Therefore, I will now explain the two words “deaf” and “mute” in more detail so that it will be easier for us to find out through spiritual correspondences what suits My purpose now and what already then was underlying My word “Ephphatha”, and the act, as well as the person on whom this act was performed. It was not incidental that a deaf-mute had to be healed by Me in this particular way, whereas on other occas-sions the blind, the lame, the lepers and others were restored to health merely through My word or the laying on of My hands.

Behold, in order to comprehend this spiritually we have to take a closer look at the two words “deaf” and “mute”, whereupon what follows will explain itself.

To be “deaf” is a condition in which the inner spiritual man lacks one of the senses and is deprived of many a comfort and spiritual influences of the external world which flow to the healthy person from all sides through his hearing. This proves to him that even in the vibrating of matter, which brings about the sound, there is something much greater and more spiritual than he thought; for the impressions of sound – from the slightest stir to the highest harmony of music or the even higher expression of all the spiritual ideas in the word – form a great gamut of enjoyments, explanations and manifestations of My Deity and eternity in all material creation, all of which are unknown and obscure to the deaf, just as colours to the blind, particularly when this condition exists since birth. “Mute” again is the opposite of “deaf”. Whereas in the deaf the inner man is, through the lack of hearing, deprived of thousands of effects from the external world, the mute, on the contrary, deprived of the aid of speech, must suffer from his inability to communicate through the greatest and most comprehensive organ, the voice and speech, the impressions received from the external world reflected in his inner self. At the most, besides gesticulation and signs, he has at his disposal inarticulate sounds.

As I already told you in another message, mutual communication is an essential need, a necessary means of progression on the spiritual path. Therefore, it is obvious that he who is mute must be deprived of a great many pleasures of which he becomes only aware if he wants to reflect through communication what he has received from the external world.

Now that I have explained to you in detail the meaning of these two words and the disadvantage of the loss of one or the other ability, you can form for yourselves an idea about those creatures and humans who lack not only one of these senses, but both.

There is no feeling or reception of the harmonies coming from the outside nor a reflecting of their impressions on the inner man. This lack presents a colossal impediment for spiritual progress; for he who can receive external impressions only through other means than his hearing and communicate what he has received only by makeshift means, misses out on a lot in My great creation which others, without realizing it, receive freely and abundantly.

There was every reason why the people at that time asked Me to heal this deaf-mute. They were guided by the thought that he too was to hear My Word and be able – once his inner self had been nourished with a never-suspected spiritual abundance – to comprehend his own and also My mission on earth.

So many people still, even now, shut their spiritual ear against My creation and My teaching and to many to this day My entire creation is a dumb conglomerate of substance and matter, the laws of which, in their opinion, have come into existence by chance. To so many I call: “Ephphatha!”, that is, “Open your ears and listen to the song of rejoicing of all nature, which preaches nothing but love from the last atom to the vastest central sun! Open your ears and listen to the deep spiritual knowledge that was given you in My teaching in order to educate you to something higher, something greater than just herbivorous and carnivorous animals that are endowed with greater intelligence than the others!”

To so many I call every day, every hour, even every moment. Thus every emotion, every idea, which cannot possibly be the product of stuff or matter, shows them clearly that in every corporeal bestial man there is hidden a spiritual, higher man who is meant to spiritualize the external person to make him a worthy encasement for the inner man and a created being which is a credit to the Creator.

And behold, thousands have condemned themselves to being deaf and dumb. They do not understand what a vast treasure of spiritual beatitudes in My nature wants to have an effect on them; they are cold or dumb when they receive these impressions. All spiritual harmonies go unnoticed past their ears and their inner self is empty or filled only with impressions from the lowest sphere of matter or sensuality, degrading them from the human level to that of the beast. Their within is empty, and because they are unable to give anything of spiritual value, they also do not receive this from others. For them there exists only matter and everything spiritual is the product of a deranged brain.

Through the words I have already been giving you for some years, I am calling the “Ephphatha!” to My erring children, putting My fingers in their ears so as to save them while it is still possible, before the whole of nature will be sounding in their ears with the sounds of trumpets, instead of soft harmonies, the things they do not want to understand when taught in a friendly way.

I did not create men to be deaf against all My works nor did I endow My creation with such an abundance of wonders that it should be a silent book for My spiritual beings.

Nothing in My entire nature is or shall be deaf and dumb! Everything that is alive shall hear the voice of its Creator, its Father. For he wants to fill the souls of His created beings with the impressions of His creations in such a way that all the delight of existence is contained in the communication of that which has been seen, felt and heard.

My nature shall not be dumb; for “dumb” is as much as “spiritually dead”. With shouts of joy everything shall testify to being alive, to enjoying life, and to recognizing its Creator, its loving Father, in all creations of the external world. Thus material creation shall be the foundation for the spiritual and spiritual creation spiritualize all that is material.
Nothing in the world shall be deaf or dumb, least of all man who, as the “ultimate product of material creation on this earth, carries within him My image!

As I restored his hearing to the deaf-mute so that he could hear how everything in nature praises Me, he also was no longer to be dumb, to enable him to join in the song of rejoicing and recognize Me as his Lord, but also as his loving Father.
You, too, should allow yourselfes to be healed, as I healed that deaf-mute, so that you – no longer deaf to My words -can loudly proclaim to the others, with the might of your voice full of conviction, that the acts and miracles performed by Me almost two thousand years ago were only to intimate spiritually what I had in mind with all mankind when I created it and when I set you humans to be lords of this earth!

I did not intend My beings to be deaf and dumb, but wanted to educate them for My Kingdom with open spiritual ears and eloquent tongues to hear Me and My creation and proclaim openly: “Hosanna on high! Hail Him who granted us this extraordinary grace to hear Him and at the same time gave us also the means of communicating to others what we had heard, that it may not only be our own, but may become a mutual possession for all who want to become His children!” Therefore, I want you to offer Me your daily praise in order to prove to all the world by word and deed that you, during My ministry, have been neither deaf nor dumb!

Heed this for your salvation as also for the benefit of your fellowmenl Amen.

 

31. Wahre Gerechtigkeit & Falsche, scheinheilige Gerechtigkeit… Matthäus 5:20 – True Righteousness & Deceitful, hypocritical Righteousness… Matthew 5:20

PREDIGT / SERMON 31
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PREDIGTEN DES HERRN-31-Matthaeus-5_20 WAHRE GERECHTIGKEIT FALSCHE GERECHTIGKEIT SCHEINHEILIGKEIT Bergpredigt-1280 THE LORDS SERMONS-31-TRUE RIGHTEOUSNESS DECEITFUL RIGHTEOUSNESS HYPOCRITICAL RIGHTEOUSNESS Matthew 5_20
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flagge de  Wahre Gerechtigkeit… Matthäus 5:20

31. Predigt von Jesus… Wahre Gerechtigkeit
(02.04.1872)

Matthäus 5:20
Wahre Gerechtigkeit (Mt.05,20): “Ich sage euch: Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als die der Schriftgelehrten und Pharis„er, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen!”

01. Hier in diesem Kapitel liegt vor euch Meine ganze Lehre als Inbegriff alles dessen, was den Menschen betrifft. Es wird euch gezeigt, inwiefern seine Leiden, seine Aufopferungen und Kämpfe einst einen geistigen Wert haben werden, und wie er sein Gewissen als die Waagschale und die Richtschnur zu allen Gedanken, Worten und Taten gebrauchen soll, wenn er einst Mein Kind genannt werden möchte.

02. Diese Bergpredigt war die gewaltigste Predigt, welche Ich während Meines Erdenwandels gehalten habe, und eben deswegen umfaßt sie alles, was Mich bewog, zu euch auf diese finstere Erde herabzusteigen und die größte Schmach zu erdulden – zu Meinem und Meiner Lehre größtem Triumph.

03. In dieser Predigt stellte Ich Meinen Zuhörern und Jüngern alle Seligkeiten in hoffnungsvolle Aussicht, welche denen zuteil werden sollen, die Meine Liebesgebote halten und ihretwegen Unbilden und Leiden ertragen. Ich stellte ihnen aber auch die Wichtigkeit ihrer Mission in bildlichen Ausdrücken dar, daß Ich Meine Lehre nicht vergebens predigen will, sondern daß jeder, der sie hört, sie auch anwenden und verbreiten soll. Es sind jene Verse, die vom Salz der Erde, von der Stadt auf dem Berg
und von dem angezündeten Licht handeln, damit es leuchte und nicht verborgen unter einem Scheffel brenne.

04. Ich sagte ihnen, sie seien das Salz der Erde, welches dem ätzenden oder anregenden Teile der geistig-seelischen Welt entspricht, da es zur Tätigkeit, zur Ausscheidung des Schlechten, zum materiellen Stoffwechsel notwendig ist.

05. Wo kein Salz oder Reizstoff ist, dort ist kein Leben, keine Bewegung, keine Wärme, kein Licht. Wo das Salz dumm wird – wie es im Evangelium heißt -, d.h. wo es verdirbt, da entstehen die umgekehrten Resultate, weshalb es ausgeschieden werden muß, damit es die Leute zertreten. Zu Staub und Sand zertreten, wird es anderen Schöpfungen auf anderer Basis zur weiteren Bildung behilflich sein, so wie das durch Menschen verübte Schlechte, ebenfalls durch Meine Fügungen am Ende zum Fortschritt, zur Besserung der geistigen Wesen beitragen muß, nur in anderer Form und unter anderen Umständen.

06. So ermahnte Ich das Volk und Meine Jünger, daß sie Mein Wort nicht bloß hören und für sich behalten, sondern daß sie es auch anderen mitteilen und es selbst in der Tat verwirklichen sollten. Ich sagte ihnen auch, daß Meine Lehre nicht neu sei, sondern daß sie nur die von Moses und den Propheten gegebenen Weisungen im wahren Licht darstelle, den Sinn der Worte erkläre und so der ganzen Menschheit zeige, wie alle diese göttlichen Vorhersagungen und Verordnungen der von Mir gesandten Männer stets denselben Zweck hatten, nämlich die Menschen ihren geistigen Wert erkennen zu lehren und sie alle auf dem kürzesten Weg vorzubereiten, ins große Geisterreich eintreten zu können, wie es Wesen geziemt, die einen göttlichen Funken von Mir im Herzen tragen. Ich versicherte allen, daß Meine Worte ewige Dauer haben, weil sie von dem ewigen, höchsten Wesen gegeben wurden.

07. Ich sagte ihnen auch, daß Ich jede Verunglimpfung dieser Meiner Gesetze bestrafen werde, hier und jenseits, weil Ich im voraus wußte, daß in späteren Zeiten Menschen Meine Gesetze der Liebe als Deckmantel benützen und, unter ihm ihren eigenen Interessen nachgehend, die Leidenschaften des Hasses und der Rache ungestört ausüben würden. Schon zu Meiner Zeit trieben die Pharisäer und Schriftgelehrten mit den Lehren Mosis und der Propheten das gleiche Spiel, weshalb Ich zu Meinen Jüngern und den um Mich versammelten Volk die Worte sprach: “Es sei denn eure Gerechtigkeit besser als die der Pharisäer und Schriftgelehrten, sonst werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen!”

08. Obwohl nur dieser Vers für diesen Sonntag gegeben ist, mußte Ich die vorhergehenden Verse desselben Kapitels zuerst erklären, damit wir folgerichtig auf diesen zwanzigsten Vers kommen und von diesem aus weiterschreiten können.

09. Weil Ich die falsche und scheinheilige Gerechtigkeit jener Kaste anführte, der in jener Zeit die Macht und das Recht gegeben ward, den Sinn, den Kultus und die Dogmen ihrer Religion dem Volke beizubringen und zu erklären, und weil Ich wußte, auf welche Weise sie es vollführten – nicht in Meinem, sondern in ihrem Sinne und nach ihren Plänen -, so ward Ich natürlich gezwungen, dem Volk und Meinen Jüngern diese schon vorhandenen Gesetze besser zu erklären und ihr Gewissen empfindlicher zu machen. Auch deshalb mußte Ich es tun, weil in jener Zeit die Priester und Gelehrten die Gesetze so erklärten, daß es sie nicht viel Mühe kostete, diese zu erfüllen, und weil ihnen dadurch ein weiter Spielraum blieb, die scheußlichsten Taten zu begehen, ohne dem Scheine nach gegen die mosaischen Religionsgesetze zu verstoßen; ja den Anschein erwecken konnten, als übten sie diese im strengsten Sinne aus.

10. Daher folgen dem zwanzigsten Vers alle anderen wahren Liebesgesetze, welche in jener Zeit gerade als Gegensätze zu dem Geglaubten betrachtet wurden; denn Wiedervergeltung, Rache, Haß und Verfolgung waren durch einzelne Sprüche der Religion dem Anschein nach gerechtfertigt. Auch deshalb sah man sie als Gegensätze an, weil es weit leichter ist, den Durst der Rache und des Hasses zu kühlen, als dem zu verzeihen, der feindlich gesinnt ist, oder den mit Wohltaten zu überhäufen, der nur Böses im Schilde führt.

11. Eben deswegen ist diese Predigt, besonders vom zwanzigsten Vers an, die wichtigste genannt worden, weil in ihr das Symbol der Liebe, die Fahne der Nächstenliebe und die Verzeihung von Mir als einzige Richtschnur für den Lebensweg aufgestellt wurden, indem Ich allen zurief: “Nur unter dieser Fahne und mit dieser allumfassenden Liebe, mit welcher Ich als Gott und Schöpfer alle Meine Wesen umfasse, nur mit dieser Liebe könnt ihr Menschen Bürger eines geistigen Reiches, Bürger Meines Himmels werden!”

12. Ich führte in den nachfolgenden Versen verschiedene Lebensverhältnisse an, in welchen der Mensch diese Bruder und Nächstenliebe ausüben soll und kann. Ich zeigte, wie weit diese Liebe gehen soll und muß, wenn ihre Taten vor Mir einen geistigen Wert haben sollen. Ich setzte den Eckstein der Aufopferungsfähigkeit, an dem sich leider in jener Zeit und bis auf den heutigen Tag viele gestoßen haben.

13. Ich sagte Meinen Zuhörern: Wie Ich als Gott die Sonne über Gute und Böse aufgehen lasse, wie Ich die Felder der Schlechten wie der Guten mit segnendem Regen befeuchte, so sollen auch Meine wahren Nachfolger – erhaben über alle menschlichen Leidenschaften, Mein Beispiel als Schöpfer und auch als Jesus stets vor Augen habend allen mit gleicher Liebe helfen, unbekümmert darum, ob ihnen je Dank zuteil wird oder nicht.

14. Ich stellte in dieser Predigt das Ideal eines geistig erhabenen Menschen auf und bewies selbst durch Meinen Lebenswandel, daß man so leben kann, wenn man will. Der Inhalt dieser Predigt, seien es die versprochenen Seligkeiten für die Leidenden, Kämpfenden und geduldig Ausharrenden, als auch, wie weit sich die Nächstenliebe erstrecken soll, hat heute noch dieselbe Geltung wie einst und wird sie auch nie verlieren, solange Ich, Meine geistige und Meine materielle Welt bestehen. Denn nur durch diese Gesetze und ihre Befolgung werden die vernünftig lebenden Wesen geadelt und werden Zeugen ihres göttlichen Ursprungs, während sie auf dem entgegengesetzten, am meisten gebräuchlichen und leider auch jetzt noch von vielen als rechtlich bezeichneten Weg, statt zur geistigen Höhe aufwärtszusteigen, zur materiellen Tiefe herabsinken.

15. In den folgenden Kapiteln des Matthäus wird diese Lehre noch weiter dargelegt, damit sich niemand entschuldigen kann, als hätte er nicht gewußt, was Gottes und Nächstenliebe im eigentlichen Sinne sei. So findet ihr auch im 6. Kapitel das einzige Gebet, welches Ich die Meinen lehrte, und das ihr heute noch als Inbegriff aller Gebete ansehen könnt. Nur müßt ihr den tiefen, geistigen Sinn eines jeden darin enthaltenen Wortes fassen; denn wisset, etwas anderes ist es, wenn ihr mit euren eigenen Worten betet, oder wenn Ich euch Worte in den Mund lege, die ihr bei Bedrängnissen, ja wohl auch täglich an Mich richten sollt, damit Ich euch Meine hilfreiche Hand in den Wirrnissen eines jeden neuen Tages reiche, auf daß ihr nicht fallet, sondern Meine Bergpredigt stets im Sinn behaltet und als einzige Richtschnur auf dem Prüfungsweg dieses irdischen Lebens vor Augen habt, um der im Anfang unseres Kapitels verheißenen Seligkeiten teilhaftig zu werden.

16. Ja, Meine Kinder, auch an euch geht die gleiche Mahnung wie einst an jene, die Mir bei der Bergpredigt zuhörten, wo Ich sagte: “Wenn ihr nicht gerechter werdet als eure Pharisäer und Schriftgelehrten, so könnt ihr nicht ins Himmelreich kommen!” Auch euch sage Ich: Wenn ihr die Begriffe Gerechtigkeit, Liebe, Demut und Verzeihung nicht strenger nehmt, als sie euch von vielen gepredigt und falsch ausgelegt werden, so könnt ihr nicht in Mein Reich kommen und könnt nicht Meine Kinder werden; denn zu Meinen Kindern können nur die gezählt werden, die Meinem Beispiel folgend willig ihr Kreuz tragen, und die wie Ich, als Beispiel der Demut und Selbstverleugnung, alle weltlichen Genüsse weit hinter die geistigen zurücksetzen und bei Meinem Hauptgrundsatz verbleiben, der in dem Spruch aufgezeichnet ist: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!”

17. Meine Kinder dürfen keine Weltkinder sein. Sie müssen danach streben, die höchste moralische Höhe zu erreichen, die überhaupt der Mensch erreichen kann. Sie müssen, wie Ich, ihrer Leidenschaften Meister werden und vertrauensvoll hinnehmen, was Ich ihnen zu ihrem Besten schicke. Sie sollen nicht die Welt als eine Gefahr fliehen, sondern sie müssen inmitten derselben alle ihre Eigenheiten, Genüsse und Versuchungen, damit sie diesen nicht unterliegen, dem wahren Werte nach beurteilen. Sie müssen in Gedanken, Worten und Taten reinen Gewissens dastehen, damit andere nicht allein ihren Worten Glauben schenken, sondern auch in ihren Taten den wirklichen Beweis des Gesagten ersehen können. Sie müssen, wie es im Evangelium heißt, als eine Leuchte dastehen, die weit hinaus über alle Unebenheiten des menschlichen Lebens ihr ruhiges Licht ausströmen läßt, das Licht der Liebe, des Vertrauens und der Verzeihung.

18. So nur können sie, wenn sie selbst gerechter, liebender, vertrauender als viele andere verirrte Kinder sind, jenen zur Richtschnur und als Wegweiser dienen, und nur so können sie nach vollendetem Lebens und Prüfungslaufe Anspruch
darauf machen, von Mir an Kindesstatt angenommen zu werden und in Mein ewiges, großes Geisterreich, in Meine Himmel einzugehen, wo ihnen für alles Ausgestandene und Erlittene jene Seligkeiten zuteil werden, die beim Beginn Meiner Bergpredigt verheißen werden.

19. Dies nehmt euch zu Herzen! Lest oft diese Predigt, welche Ich vor mehr als tausend Jahren Meinen Jüngern und dem Volk gehalten habe! Sie enthält große Verheißungen und Forderungen an euch und an Meine Geisterwelt.
20. Wer diesen Bedingungen nicht nachkommen will, dessen Leben gleicht einem schön eingebundenen Buche, das aber nur weiße leere Blätter enthält.

21. Trachtet daher, euer Lebensbuch voll guter Gedanken, Worte und Taten ins andere Leben mitzubringen! Ich habe euch ja in diesen Versen gezeigt, wie die Gedanken schon ein Versündigen gegen Meine Liebesgesetze sein können; denn es mangelt oft nur an der Gelegenheit, sie auszuführen. Wäre solche vorhanden, so vollführte der Wille, was nur flüchtige Gedanken blieben.

22. Daher hütet euch zuerst vor sündigen Gedanken! Sie entwürdigen euren inneren Seelenmenschen. Flieht ferner die Gelegenheit, solche Gedanken in Ausführung zu bringen! Bekämpft die Gedanken, und ihr seid des Handelns eher mächtig! Gebt ihr aber den ersteren Raum, so seid ihr schon in das Reich der Sünde verstrickt und nur ein günstiger Augenblick, – und eure Seele ist durch eine unüberlegte Tat ihres ganzen Schmucks, der Reinheit, der Ruhe und der Zufriedenheit und ihrer schönen Vorsätze beraubt!

23. Daher lest diese Verse alle und sehr oft! Es wird euch so vieles darin gezeigt, worin ihr noch so schwach seid und so oft sündigt gegen euch und gegen Mich. Dadurch seid ihr noch weit davon entfernt, einen Anteil an Meinem geistigen Himmelreich zu haben.

24. Murrt nicht, wenn Ich euch durch Verhältnisse stets Gelegenheit gebe, euch in dem zu üben, was euch noch am meisten mangelt, nämlich das Vertrauen auf Mich und das stete Wachsein über die Regungen des eigenen Herzens, um alles Böse und Schlechte gleich im Keim zu ersticken!

25. So, stets sich übend, erstarkt eure Kraft; so werdet ihr fähig, aller Versuchungen zur rechten Zeit Herr zu werden; und so, Meiner Bergpredigt eingedenk, werdet ihr auch einst den Lohn Meiner Jünger erhalten, wenn eure Mission hier auf dieser Erde beendet und der Sieg errungen ist, um dann dort mit neuer Kraft größeren Anforderungen Genüge leisten zu können; denn wer hier weniges treu verwaltet, den werde Ich dort über vieles setzen!

26. Gedenkt eures Vaters, der euch nicht umsonst alle diese Worte sendet! Gedenkt, daß Er euch zu dem machen möchte, zu dem Er euch erschaffen hat, nämlich zu Seinen geistigen Kindern und damit zu jenen Wesen, welche einst in Seinem Reich über Welten und Millionen von Wesen das Licht der Liebe und der Gnade ihres ewig liebenden Vaters ausstreuen sollen! Daß zu solchen Missionen in allem Leid und Unglück erprobte, also gestählte Wesen gehören, versteht sich von selbst, weil sie, Gedanken und Tatenreinheit als Stempel auf ihrer Stirne tragend, durch die Erhabenheit ihres Geistes die andern emporziehen können.

27. Deswegen gab Ich euch diese ausführliche Auseinandersetzung Meiner Liebesgebote, damit ihr nicht den Einflüssen eurer Eigenliebe Raum gebt, um gerade das zu entschuldigen, was bei Mir vielleicht die größte Sünde ist, nämlich die Gedankenspiele, die der Same zu allerlei unreifen und bösen Taten sind. Amen.

flagge en  True Righteousness… Matthew 5:20

The Lord’s Sermons – Sermon 31 – Matthew 5:20

True Righteousness

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 2nd, 1872)
spoken by Pascal

Matthew 5:20…
“For I say unto you, That except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, ye shall in no case enter into the kingdom of heaven.”

Thus says the Lord:

1. This chapter presents to you My whole teaching, the essence of all that concerns man. It is pointed out to you how his suffering, his sacrifices and struggles will one day have a spiritual worth and how he is to use his conscience as guidance in weighing all his thoughts, words and actions if ever he wants to be called My child.

2. The Sermon on the Mount was the most powerful sermon ever delivered by Me during My pilgrimage on earth and thus it comprises everything that made Me descend to this dark earth and to suffer the greatest humiliation – resulting in My and My teaching’s greatest triumph.

3. In this sermon I held out hopes of great beatitudes to My listeners and disciples for all who keep My commandments of love and for their sake take upon themselves hardships and sufferings. I also illustrated to them the importance of their mission, that I do not wish to preach My teaching in vain, and that everyone who hears it should also apply and spread it. I refer to those verses that deal with the salt of the earth, the city on a hill and the lighted candle that should be allowed to shine and not burn hidden under a bushel.

4. I told them that they were the salt of the earth, which corresponds to the burning or stimulating part of the spiritual world of the soul, as it is needed for activating, for the elimination of the inferior, for the material metabolism.

5. Where there is no salt or stimulant, there is no life, no motion, no warmth, no light. And where the salt has lost its savour – as it says in the Gospel -, that is, where it has deteriorated, it achieves the opposite. Therefore, it must be cast out that people may tread on it. Trodden upon into the dust and sand it will help build other creations on another basis, just as the evil committed by men must in the end, through My providence, contribute to progress, to the betterment of the spiritual beings, only in another form and under different conditions.

6. Thus I admonished the people and My disciples not just to listen to My word and keep it to themselves, but also to pass it on to others and practise it in their actions. I also told them that My teaching was not new, but that it only presented in a true light the directions received from Moses and the Prophets. I explained the meaning of the words and showed all mankind how all these divine predictions and instructions by the men I had sent had always one and the same purpose, namely, to teach people to recognize their spiritual worth and to prepare them on the shortest way for their passing into the spiritual world, as befits beings with a divine spark from Me in their hearts. I assured all that My words were everlasting because they came from the Eternal, Supreme Being.

7. I also told them that I would punish any disparagement of these My laws, here and in the hereafter, because I knew beforehand that in times to come men would use My commandments of love as a cover for following their own interests and safely practising their passions of hate and revenge. The Pharisees and scribes did the same already during My time with the teachings of Moses and the Prophets. And that is why I said to My disciples and the people gathered around Me: “For I say unto you that except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, ye shall in no case enter into the kingdom of heaven!”

8. Although it is only this verse that is given for this Sunday, I had to explain also the preceding ones of the same chapter which lead conclusively to the twentieth verse from which we can then proceed.

9. Referring to the deceitful and hypocritical righteousness of that class which during those times had been given the power and the right to teach and interpret to the people the meaning, cult and dogmata of their religion, and knowing in what way they performed this – not according to My wishes, but according to their own ideas and plans – it was, of course, up to Me to give the people and My disciples better interpretations of the existing laws and to render their conscience more sensitive. I had to do this also because in those times the priests and scribes interpreted the laws in such a way that they were not hard to fulfil and gave them plenty of scope for committing the most abominable acts without apparently offending against the divine laws of Moses, and even giving the impression of adhering to them strictly.

10. Therefore, the twentieth verse is followed by all the other true commandments of love which in those times were regarded as contrary to what was believed, for retaliation, revenge, hatred, persecution appeared justified through some religious texts. They were also considered as inconsistent because it is much easier to satisfy hatred’s thirst for revenge than to forgive an enemy or overwhelm with favours one who has evil intentions.

11. It is because of this that this particular sermon, especially from the twentieth verse onward, has been described as the more important, for in it the symbol of love, the standard of love for the fellowman, and of forgiveness, was laid down by Me as the sole guiding principle for life’s journey, when I called out to all: “Under this banner alone and with this all-embracing love with which I, as the God and Creator, hold all My created beings, only with this love can you humans become citizens of a spiritual realm, citizens of My heaven!”

12. In the subsequent verses I mentioned various circumstances in life where man shall and can practise this love of his brother and fellowman. I showed how far this love shall and must go if its acts are to be of any spiritual value before Me. I set the corner-stone for man’s readiness for sacrifice which, unfortunately, was a stumbling-block then and still is to this day.

13. I told My audience: Justs as I, as God, make the sun rise on the evil and on the good and send the blessed rain to moisten the fields of the unjust, as well as the just, thus also My true followers – superior to all human passions, with My example, as the Creator and as Jesus, always before their eyes – shall help everybody with equal love, unconcerned whether they are ever thanked for it or not.

14. In this sermon, I set up the ideal of a spiritually superior man and proved through My own way of life that it is possible to live like that, if desired. The contents of this sermon: The promised blessings for those who suffer, those who struggle and those who endure, and also how far the love of one’s fellowman has to extend, are still valid today and will remain so as long as I, My spiritual and My material worlds are in existence. For, only through these commandments and their observance, are intelligent living beings perfected and prove their divine origin. Whereas, if they pursue the opposite road, which is the more popular one, and also today, unfortunately, by many described as the righteous road, they will sink into the depths of matter instead of rising to spiritual heights.

15. In the subsequent chapters of Matthew, this teaching is still more elaborated on so that no one can excuse himself with not having known what the love of God and the love of one’s neighbour actually means. Thus you find in the sixth chapter the only prayer I taught My followers, which you can still today regard as the quintessence of all prayers. But you have to conceive the profound spiritual meaning of every one of its words; for you must realize that it is something quite different whether you pray with your own words or whether I put words into your mouth which you should direct to Me when in trouble, and in fact daily, so that I may give you My helping hand in the troubles of every new day, that you do not fall, but always keep in mind My Sermon on the Mount as the sole rule of conduct in the trials of your journey on earth in order to qualify for the beatitudes promised at the beginning of our chapter.

16. Yes, My children, this warning, concerns you, just as it did those who listened to Me when I delivered My Sermon on the Mount, when I said: “For I say unto you, that except your righteousness shall exceed the righteousness of the scribes and Pharisees, you shall in no case enter into the kingdom of heaven.” So I am telling you, too: If you do not take the concepts of righteousness, love, meekness and forgiveness more seriously than they are preached to you and wrongly interpreted by many, you cannot enter My Kingdom and become My children. For only those can be regarded as My children who follow My example and willingly carry their cross and who, as did I, to prove their meekness and self-abnegation, put all earthly pleasures far behind the spiritual and adopt My guiding principle which is expressed in the words: “My kingdom is not of this world!”

17. My children must not be children of the world! They must aspire after the highest moral standard that man can achieve. They must master their passions as I did and accept with faith what I send them for their good. They shall not flee the world as dangerous, but judge its ways, its pleasures and temptations by their true worth, so that they do not succumb to them. In thoughts, words and deeds, they must have a clear conscience, so that others may not only believe their words, but see them proved in their actions. They must, as described in the Gospel, shine like a lamp that pours forth its tranquil light far above the difficulties of human life, – the light of love, of trust and of forgiveness.

18. Only if they themselves are more righteous, loving and trusting than many other erring children, can they serve them as guides, and only this way can they, after they have completed the course of their life and trials, claim to be adopted by Me and enter My eternal, great spiritual kingdom, My heavens, where all the blessings mentioned at the beginning of My Sermon on the Mount, will fall to their lot to make up for their sufferings.

19. Take this to heart! Read this sermon often, which I delivered to My disciples and the people almost two thousand years ago! It holds great promises and demands for you and My spirit-world.

20. The life of a person who does not wish to fulfil these conditions is like a nicely bound book that contains only blank pages.

21. Therefore, endeavour to take your book of life with you to the other world filled with good thoughts, words and deeds. In these verses I have shown you how thoughts can already constitute an offence against My commandments of love; for often it is only through lack of opportunity that they are not caried out. If this opportunity were given, the will would carry out what would otherwise have remained but fleeting thoughts.

22. So, first of all, beware of sinful thoughts! They degrade your inner mental being. Further avoid the opportunity to realize them. Fight the thoughts and you have a good chance of controlling your actions. But once you give in to these thoughts, you are already enmeshed in the reign of sin, and it needs just a favourable moment and through an ill-advised action your soul is deprived of all that adorned it – its purity, its peace and tranquility and all its fine resolutions.

23. Therefore, do read all these verses, and do it often! They draw your attention to so much wherein you are still weak and where you often sin against yourselves and against Me. Due to this you are still far from having a share in My.spiritual kingdom.

24. Do not grumble if, through various circumstances, I keep giving you an opportunity to prove yourselves in that which is still your greatest shortcoming, namely, the trust in Me and the constant watch over the emotions of your heart, so that you may nip in the bud all that is evil and bad.

25. Thus, through continuous practice, your strength will keep growing; thus you will master the temptations as they arise; and thus, keeping in mind the Sermon on the Mount, you will one day, when your mission on earth is ended and victory won, receive the award of My disciples, so that in the beyond you will, with renewed strength, be ready for greater tasks; for the one who has been faithful over a few things, I will there make ruler over many things.

26. Remember your Father who does not send you these words in vain! Remember that He wants to make you into that for which He has created you, that is, His spiritual children, beings that one day in His Kingdom are destined to spread the light of their eternal loving Father’s love and grace over worlds and millions of beings. It is obvious that for such missions only beings who have been proven and steeled in suffering and hardships are suitable because only they, pure in thoughts and actions, can lift up others through the nobility of their spirit.

27. Therefore, I gave you this detailed explanation of My commandments of love that you may not give in to the influence of your self-love and excuse that which may be the greatest sin before Me – playing with thoughts that are the seed for many immature and evil actions. Amen.

 

30. Der reiche Fischfang… Lukas 5:1-11 – The rich Draught… Luke 5:1-11

PREDIGT / SERMON 30
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PREDIGTEN DES HERRN-30-Lukas-5_1-11 Der reiche Fischfang-Gottfried Mayerhofer-1280 THE LORDS SERMONS-30-Luke-5_1-11 The rich Draught FROM NOW ON YOU SHALL CATCH MEN-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  30. Predigt von Jesus… Der reiche Fischfang

30. Predigt von Jesus… Der reiche Fischfang
(01.04.1872)

Lukas 5:1-11
Es begab sich aber, da sich das Volk zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes (und er stand am See Genezareth und sah zwei Schiffe am See stehen; die Fischer aber waren ausgetreten und wuschen ihre Netze), da trat er in der Schiffe eines, welches Simons war, und bat ihn, daß er`s ein wenig vom Lande führte. Und er setzte sich und lehrte das Volk aus dem Schiffe. Und als er hatte aufgehört zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe und werfet eure Netze aus, daß ihr einen Zug tut!” Und Simon antwortete und sprach zu ihm: “Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich das Netz auswerfen.” Und da sie das taten, beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Netz zerriß. Und sie winkten ihren Gesellen, die im andern Schiffe waren, daß sie kämen und hülfen ihnen ziehen. Und sie kamen und füllten beide Schiffe voll, also daß sie sanken. Da das Simon Petrus sah, fiel er Jesu zu den Knieen und sprach: “Herr, gehe von mir hinaus! Ich bin ein sündiger Mensch.” Denn es war ihn ein Schrecken ankommen und alle, die mit ihm waren, über diesen Fischzug, den sie miteinander getan hatten, desgleichen auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: “Fürchte dich nicht; denn von nun an wirst du Menschen fangen!” Und sie führten die Schiffe zu Land und verließen alles und folgten ihm nach.

01. In diesem Kapitel handelt es sich nicht um Gleichnisse und Bilder, in denen viel Geistiges verborgen liegt, sondern Lukas erzählt euch von der Gewinnung eines Meiner eifrigsten Jünger, des Petrus, früher Simon genannt, und seiner Mitarbeiter Jakobus und Johannes, der Söhne des Zebedäus. Lukas erzählt euch, wie Ich den Fischer Simon dadurch für Mich gewann, daß Ich ihm zeigte, daß, wer festes Vertrauen zu Mir hat, nie in seinen Hoffnungen betrogen wird, vorausgesetzt, daß seine Wünsche auch in Meinen Augen als billig und gerecht angesehen werden und den geistigen Fortschritt bezwecken wollen.

02. Das Auswerfen des Netzes durch Simon, trotz seiner Überzeugung, daß es vergeblich sein werde, und der reiche Fischfang haben zweierlei Bedeutung. Erstens bewies es dem Fischer, daß Meine Macht größer als die obwaltenden Umstände war, und zweitens zeigte es ihm, daß sein Vertrauen auf Mich nicht unbelohnt blieb. Als hierauf Petrus den Unterschied zwischen Mir und sich erkannte, rief er bittend aus: “Herr, gehe von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch!”, und Ich, seinen künftigen Beruf wohl vorauswissend, antwortete ihm: “Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen!”

03. Daß Ich beinahe alle Meine Jünger aus dem Fischerstand wählte, hatte seinen guten, geistigen Grund darin, daß ihre Arbeit auf dem beweglichen Element, dem Wasser, und die damit verbundenen Gefahren sie mehr an eine Gottes, an eine Vorsehungslehre band und sie deswegen religiöser, frömmer und auch vermöge ihrer Hauptnahrung, der Fische, friedlicher gesinnt waren als andere, fleischessende Menschen.

04. Ich lenkte die Umstände gewöhnlich so, daß sie, ohne Meine Absicht zu merken und Meinen Einfluß zu fühlen, selbst zu Mir kamen und Mir nachfolgten. Dieses war auch hier wieder der Fall. Ich wollte durch ein Wunder – nach eurer Denkungsart – ihre Herzen gewinnen und sie zu dem großen Schritt bewegen, alles im Stich zu lassen und Mir allein nachzufolgen, was nicht so leicht war, wie ihr vielleicht glaubt. Ich mußte diese Bedingung stellen; denn in jenen Zeiten, und gemäß dem künftigen Lehrberuf Meiner Jünger, war Mir nachzufolgen und gleichzeitig der Welt oder seiner Familie anzugehören eine Unmöglichkeit.

05. Heutzutage habe Ich nicht mehr nötig, Meinen Nachfolgern solch harte Bedingungen aufzuerlegen (krit. Anmerkung d. Hrsg.), weil die Verhältnisse anders sind; und würde Ich solches verlangen, so würde die Zahl Meiner Nachfolger sehr gering ausfallen. Denn bei einem so bequemen, schon von Jugend an gewöhnten Familienleben und bei solch häuslichen Verhältnissen würde es den meisten, welche sich jetzt so begeistert für Meine Lehre zeigen, eine Unmöglichkeit sein, alles zu verlassen und Mir nachzufolgen, wie es einst Meine Jünger taten.

06. Auch unter euch, die ihr euch für Mich und Meine Lehre so begeistert wähnt, würden wenige die Charakterstärke besitzen, Mir zuliebe diesen Schritt zu tun, auch wenn sie Mich, wie einst Meine Apostel, sichtbar in ihrer Mitte leben und wirken sehen würden. Ich habe solche Mittel jetzt nicht mehr nötig und weiß wohl auch auf anderen Wegen ebenso Meinen Zweck zu erreichen wie einst unter jenen Voraussetzungen, deren Erfüllung Meine Nachfolger erst zu Meinen Jüngern machte.

07. Jetzt verlange Ich von euch und allen, welche Mir nachfolgen wollen, die Eigenschaften des Petrus, nämlich sein unbegrenztes Vertrauen auf Mich und die klare Erkenntnis seiner eigenen Unwürdigkeit. Weil er glaubte, er sei nicht würdig, in Meiner Nähe zu bleiben und zu leben, diese freiwillige Erniedrigung vor Mir hat den Fischer Simon zum Fels, zum ,Petrus` gemacht, auf welchen Ich Meine Kirche bauen will, die Himmel und Erde nie zerstören werden. Sein festes Vertrauen auf Mich, schon bei der ersten Begegnung, verstärkte sich noch fernerhin und ward zum Fels wie sein Glaube.

08. Wenn Ich also diesen Text als Wort an euch und die gesamte gläubige Menschheit richte, so wählte Ich ihn deshalb, damit Ich euch als Beispiel den Mann vor Augen führen kann, dem ihr vor allem nachfolgen sollt.

09. Auch Johannes, als personifizierte Liebe, ist ein Leitstern erster Größe am geistigen Himmel; aber um ihm ähnlich zu werden und seinen Beinamen ,Mein Liebling` zu verdienen, müßt ihr vorerst durch die Schule Petri gehen, und diese Schule ist für euch die Welt mit ihren Versuchungen.

10. Zwischen den Klippen der Welt, da alle möglichen Verhältnisse und Ereignisse dazu beitragen, gerade das als schön, angenehm und besonders wichtig zu finden, was nur von außen glänzt, aber keine Beständigkeit, sondern Verwesung in sich birgt, gerade inmitten dieser Versuchungen muß sich vorerst euer Glaube und euer Vertrauen stärken. Gerade da könnt ihr am besten sehen, wie gebrechlich ihr seid, und auf welch schwachen Füßen eure eigene moralische Kraft steht. Mitten in dem Weltgetriebe sind es diese zwei Hauptsektoren, die ihr stets im Auge haben müßt: Meine Allmacht und eure Ohnmacht! Sonst ist es unmöglich, zur Ruhe des Johannes zu gelangen, der nur Liebe und kindliche, innige Verehrung für Mich fühlte.

11. Diese zarten Regungen, dieses Hingeben in Meine Hände, dieses Leben nur für das Geistige ist den Menschen und auch Meinen Anhängern in jetzigen Weltverhältnissen nicht so leicht möglich und nicht so leicht ausführbar, da der Verfall der Welt und sein Eindringen ins geistige Leben der Menschen zu mächtig ist, als daß sich jemand gänzlich von ihm befreien könnte.

12. Eure Aufgabe und die Meiner jetzigen und künftigen Anhänger und Nachfolger ist daher, vorerst das innere, geistige Ich – wie Petrus auf das Vertrauen zu Mir und auf den festen Glauben zu stützen, daß Ich niemand verlassen werde, so drängend die Umstände sich auch gestalten sollten, die auf andere Wege als zu Mir hinzuführen scheinen.

13. Was Ich als Sohn und Vater, als Weisheit und Liebe, in der Schöpfung geistig bin, das stellten Petrus und Johannes als Meine Jünger vor. Petrus war die der Welt gegenüber zu beachtende Klugheit und Johannes die trotz alles Falschen in der Welt nie schwindende Herzensgüte, von welchen Eigenschaften die erstere Meiner Weisheit und die letztere Meiner Liebe entspricht.

14. So sollt auch ihr danach trachten, jene Worte, die Ich zu Meinen Jüngern sagte, geistig aufzufassen: “Seid listig wie die Schlangen und einfältig wie die Tauben!” Denn die List der Schlange bedeutet in geistiger Entsprechung die Weltklugheit, und die Einfalt der friedlichen Taube bezeichnet die nichts Arges, nichts Schlechtes denkende und ausübende Tugend.

15. So sehet ihr, wie in den Worten, Werken und Wundern eures Jesus während Seiner Lehrjahre alles geistigen Ursprungs ist und alles eine geistige Bedeutung besitzt. Es genügt, daß man mit Geistesaugen die innere Bedeutung der Ereignisse erwägt, so daß der dichte Schleier der Unverständlichkeit sich nach und nach lüftet und reine, lichte Wahrheit da erscheint, wo man vorher nur mystische, unzusammenhängende Worte gelesen hatte. So wie die Natur dem Wiedergeborenen, dem geistig Fortgeschrittenen ein lebendiges Buch wird, aus dem er nicht nur Vorteile fürs weltliche Leben herausliest, sondern in welchem er Mahnungen und geistige Winke für die sich danach sehnende Seele aufgezeichnet findet, ebenso ist Mein euch hinterlassenes Buch, die Bibel, eine ewige Fundgrube, in der die einzigen herrlichsten Wahrheiten verborgen liegen, welche Ich jenen vorbehalten habe, die, durch Petri Schule gegangen, bei der Liebe Johannis angelangt sind.

16. Daher befleißigt auch ihr euch, mitten zwischen Dornen dahinwandelnd, doch unverletzten Fußes, euer Ziel zu erreichen, welches am Ende aller Versuchungen und Kämpfe die unbegrenzte Liebe ist, die bildlich in allem Geschaffenen und geistig in Meiner eigenen Nähe das Vertrauen und den Glauben, welche ihr während eures Lebenslaufes gezeigt habt, reichlich belohnen wird.

17. Erinnert euch Meines Mahnrufes an Petrus vor Meiner Gefangennahme, als Ich diesen sich jetzt stark Glaubenden durch Meine Vorhersage: “Ehe der Hahn kräht, wirst du Mich dreimal verleugnen!” an seine menschliche, schwache Natur erinnerte, die er einst dort im Schiff bekannte, als er ausrief: “Gehe hinweg von mir, o Herr; denn ich bin ein sündiger Mensch!” Im Garten am Ölberg zeigte er sich stark, schlug mit dem Schwert drein, war voll des Glaubens, des Vertrauens, und kurz danach – seht die schwache menschliche Natur – verleugnete er Mich aus Furcht dreimal!

18. Deswegen gebt auch ihr euch nicht dem Wahne hin, als wäret ihr schon die Auserwählten, die Unfehlbaren! Vertraut auf Mich und nicht auf eure eigene Stärke; denn ein leichter geistiger Windstoß genügt oft, und das ganze gebäude geistigen Selbstbewußtseins und moralischer Stärke liegt danieder, zusammengeworfen wie ein von Kindern errichtetes Kartenhaus, und ihr habt dann das gleiche Resultat an euch selbst erfahren, das der Fels Petrus in Meiner Nähe erlebte, daß ohne Mich nichts, mit Mir aber alles ausführbar ist!

19. So soll auch dieser Text bei einem großen Fischzug anfangend, mit dem kleinen, aber wichtigen Resultat endigen: Wenn ihr, gleichwie Simon, bestimmt seid, nicht Fische, sondern Menschen in Mein Glaubensnetz zu ziehen, so müßt ihr zuerst bei euch selbst anfangen und nie außer acht lassen, daß nicht Worte, sondern Taten, ausgeübt im edelsten Sinne, es sind, welche die Nächsten, eure Brüder und Schwestern, in Meine Hände führen.

20. Aber bevor dieses möglich ist, müßt ihr, die Lebensklugheit Petri und dann die Liebe Johannis selbst schon im Herzen haben und stets eurer Schwäche und Meiner Stärke eingedenk sein. Auf diese Art vollführt ihr Meinen Willen in bezug auf euch und in bezug auf andere, wozu euch Mein Segen nie ermangeln wird. Amen.

flagge en  30th Sermon of Jesus… The rich Draught

30th Sermon of Jesus… The rich Draught
(April 1, 1872)

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 1st, 1872)
spoken by Pascal

Luke 5:1-11… “And it came to pass, that, as the people pressed upon him to hear the word of God, he stood by the lake of Gennesaret, and saw two ships standing by the lake: but the fishermen were gone out of them, and were washing their nets. And he entered into one of the ships, which was Simon’s, and prayed him that he would thrust out a little from the land.

And he sat down, and taught the people out of the ship. Now when he had left speaking, he said unto Simon. Launch out into the deep, and let down your nets for a draught. And Simon answering said unto him, Master, we have toiled all the night, and have taken nothing: nevertheless at thy word I will let down the net.

And when they had this done, they inclosed a great multitude of fishes: and their net brake. And they beckoned unto their partners, which were in the other ship, that they should come and help them. And they came, and filled both the ships, so that they began to sink.

When Simon Peter saw it, he fell down at Jesus’ knees, saying, Depart from me; for I am a sinful man, O Lord. For he was astonished, and all that were with him, at the draught of the fishes which they had taken: And so was also James, and John, the sons of Zebedee, which were partners with Simon.

And Jesus said unto Simon, Fear not; from henceforth thou shalt catch men. And when they had brought their ships to land, they forsook all, and followed him.”

Thus says the Lord…

1. This chapter does not deal with parables and allegories that conceal a great deal of spiritual meaning. Here Luke tells you how one of My keenest disciples was won, namely Peter, formerly called Simon, as well as his partners James and John, sons of Zebedee. Luke tells you that I won the fisherman Simon by showing him that he who has a firm faith in Me is never disappointed, provided I regard his aspirations as justified and good in the interests of his spiritual progress.

2. The fact that Simon did let down his nets allthough he was convinced that it would be in vain, and the rich draught, have a twofold significance. Firstly, it proved to the fisherman that My power surpasses the governing circumstances and, secondly, it showed him that his faith in Me did not remain unrewarded. As Peter recognized the difference betwen Me and him, he exclaimed: “Lord, depart from me, for I am a sinful man!” -Whereupon I, well aware of what his future calling would be, replied: “Fear not; for from henceforth thou shalt catch men.”

3. There was a good spiritual reason why I chose almost all My disciples from the fishermen’s trade. Their work on the flexible element of water and the dangers connected with it, bound them more to a divine, providential teaching, so that they were more religious, more devout and, thanks to their staple diet of fish, more peace-loving than other, meat-eating people.

4. I usually arranged circumstances in such a way that they came to Me of their own accord and followed Me unaware of My intention or My influence. This was the case here, too. I wanted to move My disciples’ hearts through a miracle – by your standards – and encourage them to that important step, to leave everything behind and follow Me, which was not so easy as you may think. I had to insist on this condition, for in those times, and considering the future teaching ministry of My disciples, it was impossible to follow Me and at the same time belong to the world and to one’s family.

5. Nowadays, I no longer need to impose such hard conditions on My followers, because things have changed; and if I were to demand this, the number of My followers would be extremely small. For in view of the comfortable life in the family and the homes to which people are used from their childhood, most of those who now show so much enthusiasm for My teaching would find it impossible to leave everything and follow Me, as My disciples once did.

6. Also among you, who imagine yourselves full of enthusiasm for Me and My teaching, there are only a few who would have the strength of character to take this step out of love for Me, even if they had Me living and working in their midst as was the case with My disciples. I am now not in need of such means and have other ways of achieving My purpose.

7. Today I expect you, and all who want to follow Me, to have the qualities of Peter, namely, his absolute faith in Me and his clear recognition of his own unworthiness. Because he considered himself unworthy of staying and living in My presence, this voluntary humiliation before Me turned the fisherman Simon into the rock “Peter”, on which I intended to build My church, indestructible by heaven or earth. His firm trust in Me, already at our first encounter, kept growing and became a rock of faith.

8. My object in choosing this text for you and all believing mankind is to draw your attention to this man whom you should follow before all else.

9. John, as love personified, is also a guiding-star of foremost magnitude in the spiritual sky. But in order to become like him and be called “My favourite” as he was, you have first to go through the school of Peter, which for you is the world with its temptations.

10. Amid the snags of the world where various circumstances and events make you regard that as good, pleasant and particularly important which glitters on the outside, but lacks constancy and holds decay, – especially amid such temptations – you must first strengthen your faith and trust. There in particular you can realize the brittleness and weakness of your moral strength. It is in the bustle of life that you must always be aware of these two factors: My omnipotence and your impotence. In no other way can you attain the inner peace of John who felt for Me nothing but love and a deep, childlike devotion.

11. Such tender emotions, such surrendering into My hands and living solely for the spiritual is not easy to achieve for men, even My followers, under the circumstances ruling in the world today because the decline of the world and its influence on the spiritual life of men is too powerful for anybody to free himself from it completely.

12. Therefore, it is your duty and that of My present and future adherents and followers first of all – like Peter – to make your inner spiritual self trust in Me with the firm faith that I am not going to forsake anybody, however pressing the circumstances that appear to lead onto other paths rather than to Me.

13. That which I am spiritually as the Son and the Father, as Wisdom and Love, Peter and John represented as My disciples. Peter represented the prudence that has to be observed in the world, John the ever-present kindness of the heart, notwithstanding all the falsehood in the world, which two qualities correspond to My wisdom and My love.

14. Thus you, too, should seek to comprehend spiritually the words I spoke to My disciples: “… Be ye therefore wise as serpents and harmless as doves!” The spiritual analogy for the serpent’s cunning is the worldly wisdom, and the artlessness of the peaceful dove denotes the virtue that neither thinks nor acts evil.

15. Thus you can see how everything in the words, works and miracles of your Jesus during the years of His ministry is of spiritual origin and has a spiritual significance. If you ponder the inner meaning of the events with the spiritual eye, the dense veil of incomprehensiblility will gradually be raised, and where previously you had read only mystical words that did not appear to make sense, now the pure, bright truth will become evident. Just as nature becomes a living book to the person reborn, the spiritually advanced, the reading of which is not only of benefit for material life, but also supplies warnings and spiritual hints for the seeking soul, thus also the book I left to you, the Bible, is an everlasting fund wherein the sole, most glorious truths lie concealed, which I have reserved for those who have completed the school of Peter and arrived at the love of John.

16. Therefore, walking unhurt amid thorns, strive diligently after your goal, that at the end of all temptations and struggles consists in unlimited love which, figuratively in all created things and spiritually in My own presence, will richly reward the trust and faith you have shown during the course of your life.

17. Remember My warning to Peter prior to My capture: “The cock shall not crow this day before that thou shalt thrice deny that thou knowest Me”, reminding him of his weak human nature, to which he once confessed, when in the ship he exclaimed: “Depart from me, for I am a sinful man, O Lord!” In the garden at the Mount of Olives he showed himself strong, lashed out with the sword and was full of faith and trust, but soon afterwards – so much for human nature – he denied Me three times out of fear.

18. Therefore, you too should not imagine yourselves to be already the chosen, the infallible! Trust Me, not your own strenght; for often a slight spiritual gust of wind is sufficient to make the entire edifice of spiritual self-assurance and moral strength collapse like a house of cards at the hands of children. Then you will have learned, as Peter did in My presence, that nothing can be achieved without Me, but with Me everything.

19. Thus also this text, which started with a rich draught, shall be concluded with this important thought: If you – like Simon – are destined to catch not fish, but people in My net of faith, you have to start with yourselves and always keep in mind that noble deeds, and not words, will deliver your fellowmen, your brothers and sisters, into My hands.

20. However, before this becomes possible, you must possess the wisdom of Peter and after that the love of John in your heart, and always keep in mind your own weakness and My strength. Thus you can carry out My will regarding yourselves as well as others, and you will never lack My blessing. Amen.

 

26. Jesus und Seine Kinder… Johannes 14:23 – The Lord and His Children… John 14:23

PREDIGT / SERMON 26
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flagge de  26. Predigt von Jesus… Jesus und Seine Kinder – Johannes 14:23

26. Predigt von Jesus… Jesus und Seine Kinder
(24.03.1872)

Johannes 14:23
“Wer mich liebet, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.”

01. Diesen Vers zu erklären genügen wenige Worte; denn es ist ganz natürlich, wenn jemand für einen andern eine Zuneigung hat und dieser noch höher gestellt und weiser ist, daß dann der erste alles mögliche tun wird, um sich die Achtung und Liebe seines höhergestellten Freundes oder Herrn zu verdienen. Er wird seine Zuneigung und Liebe durch Taten zu beweisen suchen und genau nach den Lehren und Ratschlägen des höhergestellten Freundes oder Lehrers handeln. Wenn dieses der Fall ist, so wird die Zuneigung des einen durch die Liebe des andern erwidert, und es wird dadurch ein geistiges Einvernehmen hervorgerufen, wie bei in Eintracht lebenden Familiengliedern.

02. Das ist ungefähr der Sinn dieser Worte, die Ich einst zu Meinen Jüngern sagte, und die eine Mahnung waren, auch noch nach Meinem Hingang, nachdem kein sichtbarer Einfluß durch Meine Worte und Taten mehr möglich war, auf dieser einmal eingeschlagenen Bahn zu verharren und aus Liebe zu Mir Mein Wort zu halten und danach zu leben. Ich sagte dieses Meinen Jüngern wohlweislich im voraus, weil Ich wußte, welchen Versuchungen und Einflüssen der Welt sie bei Ausführung ihrer Mission entgegengingen.

03. Deswegen machte Ich sie auch auf einen Punkt aufmerksam, den sie noch nicht begriffen hatten, nämlich, daß Ich und der Vater eins sind, und daß derjenige, der Mich sah, auch den Vater gesehen hat; denn wie Ich schon in einer früheren Texterklärung erwähnt habe – sie dachten noch immer zu menschlich. Sie konnten sich eine geistige Welt, einen geistigen Einfluß und ein geistiges, höheres Wesen, wie Ich eines bin, in körperlicher Hülle nicht recht vorstellen. Manchmal glaubten sie wohl, jetzt hätten sie diesen Begriff ganz richtig aufgefaßt; doch blieb ihnen diese Stimmung nicht. Wenn sie Gefahr lief, sich ganz zu verlieren, so mußte Ich sie auffrischen und wieder in ihrem Herzen rege machen, zumal in jener Zeit, in der die letzten Augenblicke heranrückten, die Mir die bittersten waren und auch ihnen die härtesten Schläge versetzten, da sie nie für möglich gehalten hätten, was nun vor ihren Augen geschah.

04. Deswegen versprach Ich ihnen einen Tröster und machte ihnen den Gedanken des Verlustes Meiner sichtbaren Person so leicht erträglich wie möglich.

05. Was Ich dort zu Meinen Jüngern sagte, das gilt auch in fernen Zeiten für alle diejenigen, die ebenfalls den rechten Weg des Glaubens und der Liebe einschlagen; denn alle Menschen, die Mich wahrhaft lieben wollen, bewahrheiten dieses eigentlich nur dann, wenn sie Meine Worte halten und befolgen.

06. Das Befolgen Meiner Worte, das Beweisen durch Taten ist erst der Probierstein, ob es den Menschen ernst ist, Mir auf dem Wege der Demütigung und Selbstverleugnung, den Ich selbst vorangegangen bin, zu folgen, indem sie, alle Annehmlichkeiten der materiellen Welt dahintenlassend, den Blick nur nach dem geistigen, aber ewigen Weltreich richten.

07. Viele gibt es auf dieser Welt, die das Wort ,Mich lieben` gar nicht verstehen oder es nur so deuten möchten, wie es ihnen bequem ist; mit diesen aber bin Ich nicht. Ich werde und kann nicht, weder als Sohn noch als Vater, in ihren Herzen Wohnung nehmen; denn darin ist der größte Platz den weltlichen Sorgen eingeräumt. Und es wird von ihnen Meiner und Meiner Lehre nur dann gedacht, wenn etwa ein kirchlicher Feiertag oder bittere Erfahrungen gelangen werden, daß ihr so gleichsam nur Liebäugeln mit Mir von keinem Wert und Nutzen ist, sondern daß man entweder sich Mir ganz ergeben oder in der Folge der Welt verfallen muß.

08. Solchen Menschen, die Mich nur so zur Not neben den Weltgeschäften herlaufen lassen, solchen Menschen kann Ich freilich nicht das Versprechen erfüllen, in ihrem Herzen zu wohnen; denn sie lieben Mich nicht, wie die Liebe zu Mir beschaffen sein sollte. Sie haben nur eine Art von Wohlwollen für Meine Lehre und für Meine Person übrig, wobei sie noch im Zweifel sind, ob diese besteht -, weil Ich durch Mein Wort ihnen nur Gutes rate und ihr Bestes will. Allein, sich ganz Mir hinzugeben, Mir und Meinen Fügungen alles aufzuopfern, so weit wollen sie ihre Liebe nicht ausdehnen; denn da müßten sie gar vielen weltlichen Vergnügungen und Genüssen entsagen, was nach ihrer Meinung doch nicht angeht, da man einmal in dieser Welt sei und – wie sie sich entschuldigen – mit ihr leben müsse.

09. Diese Menschen – und es gibt deren Millionen – haben noch einen weiten Weg von herben Erfahrungen zu machen, bis sie zu der Einsicht gelangen werden, daß ihr so gleichsam nur Liebäugeln mit Mir von keinem Wert und Nutzen ist, sondern daß man entweder sich Mir ganz ergeben oder in der Folge der Welt verfallen muß.

10. Überall werden sie Ruhe und Frieden suchen, alles anklagen, Mich, die Natur, die Verhältnisse oder das Schicksal, wie sie es nennen werden; aber nur sich selbst werden sie als Urheber ihres eigenen Unglücks nie erkennen wollen. So wird ihr Schicksal sein: kein Tröster, kein Friedensstifter wird zu ihnen kommen können, weil sie nicht begreifen, daß er nicht von außen hinein, sondern nur von innen heraus den Frieden herstellen kann.

11. Wenn ihr jetzt die Welt stets ärger, stets schlechter werden seht, wenn die Menschen stets unzufriedener, stets mißmutiger, stets grausamer, stets egoistischer werden, so ist überall der Grund der, daß niemand den eigentlichen Weg zum Frieden, zur Genügsamkeit und zum völligen Ergeben in Meine Führung mehr erkennt. Je mehr dieses Haschen nach flüchtigen Weltgütern und mächtigen Stellungen fortgeht, desto mehr entfernen sich die Menschen von dem eigentlichen Quell aller besseren Tugenden, und selbst das Wort ,Liebe` ist ihnen nur insofern bekannt, als es sich auf ihre irdischen Genüsse bezieht, denen sie mit aller Hast nachjagen, und die sie um jeden Preis erringen wollen.

12. Hier seht ihr die Quelle vieler Selbstmorde, als Folge von Überdruß, weil das Erwünschte sich nicht erreichen ließ. Es ist dies auch der Beweis, wie wenig in solchen Herzen von Religion oder von dem Begriff eines ewigen, geistigen Lebens vorhanden ist, wo Vergeltung für Gutes und Böses den Dahingeschiedenen erwartet, indem er in solche Lagen versetzt wird, in denen er, auf sich selbst beschränkt, alles Schlechte und Falsche aus seinem Innern ausmerzen muß, bevor er eine bessere Stellung im Geisterreiche erhalten kann.

13. Unter solchen Menschen ist natürlich denjenigen, welche wirklich Mir leben, Mir folgen und durch Taten Mir beweisen wollen, daß sie Mich lieben, das Fortschreiten bedeutend erschwert, weil sie gegen die Meinung der Mehrzahl ankämpfen müssen und, wie einst Meine Jünger, für das Segenverbreiten nur Haß und Spott ernten.

14. Aber dieses Kämpfen, dieses Streiten gegen den mächtigen Strom der materiellen Welt, das auch Meiner Jünger Los war, dieses Kämpfen ist notwendig, um Meine Kindschaft zu erreichen. Denn wenn es nicht Gott, das höchste Wesen wäre, das euch zu Seinen Kindern erziehen will, so wäre es nach menschlichen Begriffen und Forderungen schon genügend, wenn ihr so wie die große Mehrzahl der Menschen lebtet, d.h. wenn ihr Mir die Ehre zollet, euch wohl die besten Lehren gegeben zu haben, es aber euch überlassen bliebe, wie und wann ihr diese bequem mit euren weltlichen Bedürfnissen vereinbaren wolltet.

15. Aber so habe Ich es nicht gemeint, als Ich damals Meinen Jüngern: “Wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten!”, und wie Ich euch auch jetzt wieder zurufe: “Wer Mich liebt, der muß es durch Taten beweisen!”

16. Wie Meine Jünger in jener Zeit entweder Heiden oder fanatische Juden vor sich hatten, denen sie Mein Evangelium predigen mußten, so habt ihr jetzt ebenfalls Heiden, Ungläubige, fanatische Buchstabenausleger und beschränkte Zeremonienreiter vor euch, von denen die ersten gar nichts glauben, weil es ihnen so besser zusagt, und die andern mit dem Halten des Religionskultus alles getan zu haben glauben, was sie Mir schuldig sind.

17. Wie Ich einst Meinen Jüngern versprach, ihnen den Tröster zu schicken, der sie führen und leiten wird, wenn sie überall Schwierigkeiten und Hindernissen begegnen, so wird es auch jetzt denjenigen ergehen, welche Mich im wahren Sinne lieben und Mein Wort halten wollen.

18. Wäre dies nicht die Verheißung Gottes, der alles Erduldete reichlich vergelten will, so wäre es entschuldbar, wenn selbst die Eifrigsten in ihrer Mission scheiterten und die Hoffnung verlören, auch nur den kleinsten Teil der Menschheit vom gänzlichen Verderben zu retten. Da aber Ich als Schöpfer, Herr und Vater die Zügel der ganzen Welt in der Hand habe, so werde Ich auch, wie Ich es Meinen Jüngern versprach, bei denjenigen wohnen, die Mich lieben und Mein Wort halten, d.h. Ich werde ihr Ratgeber und Führer sein. Ich werde ihnen die reifen Seelen in den Weg führen, die durch bittere Schläge zugänglich und mürbe gemacht worden sind, welche die Vergänglichkeit der Welt gekostet haben, und sich nach Besserem sehnen.

19. Ich werde Meine jetzigen Jünger im Glauben und festen Vertrauen in Meine Fügungen stets mehr bestärken, werde ihnen durch Mein Wohnen in ihren Herzen Ersatz geben für alles, was sie Meinet und Meiner Lehre wegen erdulden müssen, damit sie mitten im trüben Gewirr aller menschlichen Leidenschaften die klare Fernsicht behalten und das Ziel ihrer Aufgabe nicht aus den Augen verlieren. Daher folgt unverdrossen Meinen Worten und Meiner Lehre!

20. Wißt ihr, warum Ich selbst nun durch Meine Knechte und Schreiber euch Meinen Willen mitteile?

21. Der Grund, daß schon seit mehreren Jahren Meine direkten Mitteilungen reichlicher fließen als in früheren Zeiten, und daß Ich euch so viel Himmelsbrot gebe, wie es seit Meinem irdischen Lebenswandel nie geschehen ist, ist der, weil gerade jetzt der Zeitpunkt sich nähert, an dem die Welt ihren Gipfelpunkt in den Verirrungen und im Abweichen von Meinen Schöpfungszwecken erreichen wird. Damit nun – zumal dies Meine Wiederkunft bedingt – nicht alle Menschen verlorengehen, so habe Ich bestimmt, daß von nun an einzelnen, wie einst Meinen Jüngern, Mein Wort und Meine Lehre unverfälscht zukommen soll, nicht verschleiert wie in den Propheten, sondern klar und verständlich, wie Meine Jünger es einst die Völker lehrten.

22. Dort war das Verbreiten der Lehre schwieriger; heute aber ist durch eure Erfindung der Buchdruckerkunst das Verbreiten Meiner Lehre bei weitem leichter, so daß überallhin, wo die Finsternis der weltlichen Macht sich geltend machen will, der Schein Meines ewigen Liebe und Gnadenlichts dringen kann.

23. Ich will jetzt dem Ungläubigen die Augen öffnen und den Buchstabenauslegern Meiner Bibel den eigentlichen Sinn erklären, damit niemand sich entschuldigen könne, als hätte er nichts davon gewußt, und durch diese Ausrede Mich beschuldigen möchte, während doch die ganze Schuld auf ihn selbst fallen wird.

24. Daher seid stark, ihr wenigen, die ihr zerstreut in verschiedenen Gauen noch Meine Perlen im eigenen Herzen bewahret! Vertraut auf Mich! Ich wohne bei und in euch, Ich werde euch führen und nicht verlassen, solange ihr Mich liebt und Mein Wort haltet. Euch habe Ich alles – Mein Ich, Meine Schöpfung und das Verhältnis des Menschen zu beiden – durch viele Worte klar gezeigt. Für euch gibt es keinen Entschuldigungsgrund, als hättet ihr es nicht gewußt. Nur das eine ist noch bei manchen von euch der Fall, daß sie Mein Wort nicht in der größten geistigen Tiefe auffassen. Doch dazu werde Ich euch schon Meinen Tröster und heiligen Geist in Form von bitteren Erfahrungen und Zweifeln schicken, um auch diese letzte Schattenseite aus den Herzen Meiner Ergebenen zu entfernen; denn wer berufen ist, einst auf andere zu wirken, der muß in sich selbst fest sein und genau wissen, was er zu tun und was er zu lassen hat.

25. Meine Worte sind einfach und klar, nur dürfen nicht die Selbstliebe der Dolmetscher und falsche Ausleger dabei sein; denn sonst würde von euch manches entschuldigt, was bei Mir nicht vergeben werden kann.

26. Daher prüfet euch wohl! Bedenket: Ich treibe keinen Scherz mit euch und will auch nicht, daß ihr mit Mir nur so gelegentlich verhandelt, wie es euch gerade genehm ist!

27. Ernst ist das Leben und heilig Meine Sache! Hinter diesem flüchtigen, irdischen Scheinleben steht ein ewiges, wahres Leben, in dem keine Ausflüchte, keine Entschuldigungen gelten können und dürfen; denn es ist das Reich des wahren Gottes, der nur eine Wahrheit und die Liebe zu ihr kennt.

28. Darum befleißigt euch, Mich zu lieben und Mein Wort zu halten! Ihr tut damit den größten Dienst euch selbst; denn ihr erkämpft euch durch diese Liebe das ruhige Bewußtsein der edlen Tat und eine bessere Stellung und ein leichteres Fortschreiten im Jenseits.

29. Ich bin kein strenger Richter, kein zürnender Gott und will auch keiner sein. Ich bin – wie Ich es euch oft gesagt habe – ein liebender Vater, ein voraussehender Hirte, der seine Schafe auf gute Weideplätze und weit weg von jenen Gegenden führen möchte, wo Abgründe oder sonstige Hindernisse ihrem geistigen Leben Gefahr bringen könnten.

30. Ich will nur das Gute, weil Ich die Güte selbst bin! Ich will nur die Liebe, weil Ich die Liebe selbst bin, und Ich will euch zu geistigen, höheren Wesen machen, weil Ich als das höchste geistige Wesen selbst nur solche Kinder um Mich haben möchte, die Mir und Meinem Reiche Ehre machen und ihren Frieden und ihre Freude nur in Mir suchen.

31. Dies bezeugt das Wort, das Ich einst Meinen Jüngern sagte: “Wer Mich liebt, der wird Mein Wort halten!”

32. Haltet also Mein Wort und macht euch Meiner Liebe würdig, und das Wort im Evangelium ist auch an euch erfüllt! Amen.

flagge en  26th Sermon of Jesus… The Lord and His Children – John 14:23

26th Sermon of Jesus… The Lord and His Children
(March 24, 1872)

John 14:23
“Jesus answered and said unto him, If a man love me, he will keep my words; and my Father will love him, and we will come unto him, and make our abode with him.”

A few words suffice to explain this verse, for it is quite natural that a man having an affection for somebody else, who is in a higher position and wiser, will do everything possible to gain the esteem and love of his higher-ranking friend or master. He will seek to prove his affection and love through acting in accordance with his higher-ranking friend’s or teacher’s instructions and advice. If this is the case, the affection of the one will be requited by the other’s love. Thereby a spiritual understanding is created as among members of a family who live in harmony with each other.

That is the approximate meaning of these words I once spoke to My disciples and which were an admonition to adhere to the once chosen path also after I had gone, when a visible influence through My words and deeds was no longer possible and to keep My Word and live accordingly out of love for Me. I said this to My disciples deliberately in advance, since I knew to what temptations and influences by the world they would be subjected in the execution of their mission. On account of this I also called their attention to one point which they had not comprehended as yet, namely, that I and the Father are One and that he who saw Me had also seen the Father, for – as already mentioned in an earlier text interpretation – their thinking was still too human. They were still unable to grasp the idea of a spiritual world, a spiritual influence and a higher spiritual being, as I was, in a physical body. Sometimes they did believe that they had correctly understood this concept, but this conviction did not last. Whenever it was in danger of being entirely lost, I had to revive it and once more stir it up in their hearts, particularly during the time when the last moments were approaching, moments which were the most bitter for Me and dealt them a very hard blow, since what was happening before their eyes they would never have thought possible. Therefore, I promised them a Comforter and made the thought of the loss of My visible person as bearable as possible to them.

What I then said to My disciples is also valid for the future for all those who likewise take the right path of faith and love. For, all people who honestly want to love Me, actually prove this only by keeping and following My words.

Following My words and proving this through actions is, in fact, the touchstone for whether people are serious in their wish to follow Me along the path of meekness and self-denial upon which I Myself have led the way, leaving behind all the comforts of the material world, turning their eyes only towards the spiritual, eternal realm.

There are many in this world who do not at all understand the meaning of the words “to love Me” or they are inclined to interpret them in a way that suits them best; however, with those I am not. I shall not and cannot, neither as the Son nor as the Father, make My abode in their hearts, for in them the largest space is occupied by worldly cares. And they only think of Me and My teaching when they are reminded either by a church-holiday or bitter experiences and accidents that besides the material there is also a spiritual world and above both there is a ruler, sustainer and leader who, in spite of being neglected, still allows Himself to be found by man as a loving Father.

To such people, who barely suffer Me to walk alongside their worldly affairs, I cannot fulfil the promise to make My abode in their hearts, for they do not love Me the way their love for Me should be. Because I only want their best and give them good advice through My Word, they have a kind of benevolence for My teaching and for My person, still with an element of doubt as to whether I, as a person, really exist. Therefore, to give themselves entirely to Me and submit in everything to Me and My ordinances, – that far they do not want to extend their love. For, then they would have to renounce many worldly pleasures and enjoyments which, in their opinion, could not be done, since one is living in this world and has to live with it.
These people – and there are millions of them – have still to cover a long road of bitter experiences until they will come to understand that – so to speak – casting glamorous eyes at Me is of no value and use, but that one either must surrender to Me completely or fall to the world.

They will seek rest and peace everywhere and they will blame everything – Me, nature, circumstances or fate, as they call it. But they will never recognize themselves as the cause of their own misfortune. As a result, their fate will be this: No Comforter, no Peacemaker will be able to come to them because they fail to understand that peace cannot be established from the outer world to within, but can only go forth from their inner being.

When you see the world getting more and more wicked and evil, when people keep becoming more dissatisfied and discontent, more cruel and selfish, the reason for this is that no one recognizes the true road to peace and contentment any more, namely, complete submission to My guidance. The longer this hunt for transient worldly possessions and influential positions continues, the more do people stray from the actual source of all the better virtues, and even the concept “love” is known to them only insofar as it refers to earthly enjoyments after which they chase impetuously to obtain them at any cost.

Here you see the source of many suicides as the result of disgust, because what was desired could not be obtained. This also proves how little there is in such hearts of religion or of the concept of an eternal spiritual life, where a reward for good and evil awaits the deceased who will find himself in situations where, restricted to himself, he will have to eradicate all that is evil and wrong within him, before he can ever gain a better position in the realm of the spirits.

For those people who really live for Me, follow Me and want to prove by their actions that they love Me, progress is, of course, considerably obstructed because they have to struggle against the opinion of the majority, reaping only hatred and derision for the blessing they spread, as was once the case with My disciples.

However, this struggling, this fight against the powerful current of the material world, which was also the lot of My disciples, this struggling is necessary in order to attain the filial relationship to Me. For, if it were not God, the Supreme Being, Who wants to educate you to become His children, -by human standards and requirements it would be sufficient to live as the great majoritiy of people do, that is, to give Me tribute for having given you the best teachings but, otherwise, it be left to you how and when to conveniently adapt them to your worldly needs.

But I did not mean it that way, when in those days I said to My disciples: “If a man love Me he will keep My Word!”, and when again today I call to you: “If a man loves Me, he must prove it by his deeds!”

As in those days My disciples had before them either heathen or fanatical Jews to whom they had to preach My Gospel, you today likewise have heathen or unbelievers, fanatical literalists and narrow-minded ceremonialists. The former do not believe in anything, because it suits them that way, and the latter believe to have done everything they owe Me by keeping the religious ceremonial.

As I once promised My disciples to send them the Comforter that would lead and guide them when they met only difficulties and obstacles everywhere, it will also happen now with those who love Me in the truest sense and want to keep My Word.

If this were not the promise of God Who wants to reward men abundantly for all they have endured, it might be excusable if even the most zealous failed in their mission and lost every hope to save even a small part of humanity from complete perdition. But since I, as Creator, Lord and Father, am holding in My hands the reins of the entire world, I shall – as I once promised My disciples – make My abode with those who love Me and obey My Word, that is, I shall be their counselor and guide. I shall lead those mature souls to them who have been made pliable through severe blows, have tasted the transitoriness of the world, and who are now longing for something better.

I shall increasingly fortify My present disciples in their faith and firm trust in My providence and, by dwelling in their hearts, compensate them for everything they must suffer because of Me and My teaching, so that they, in the midst of the sad confusion of all the human passions, may retain their clear perspective and not lose sight of the object of their mission. Therefore, do follow My words and teaching persistently!

Do you know why I, Myself, communicate to you My will through My servants and scribes?

The reason why My direct messages have been flowing more abundantly during the past few years than they did in former times and why I am giving you so much bread from the heavens, as has not happened since I lived on earth, is the fact that the time is now approaching when the world will reach its culmination in erring and deviation from My original crea-tional purpose. Lest all men be lost, I have ordained – and this is required for My Second Coming – that from now on My Word and teaching shall be given to a few in an unadulterated form, as I once gave it to My disciples, not veiled as in the prophets, but as clear and comprehensible as My disciples once taught it to the people.

In those days the spreading of My teaching was more difficult, but today, through the invention of the art of printing, the spreading of My teaching is by far easier, so that the brilliance of My eternal light of love and grace can be carried to wherever the darkness of the worldly power threatens to assert itself.

Now I will open the eyes of the unbelievers and explain to the literalists the true meaning of My Bible, so that nobody can use the exuse that he had not known the truth and could blame me whilst he alone is to blame.

Therefore, be strong you few who, scattered throughout the countries, are still keeping My pearls in your hearts! Put your trust in Me! I dwell near and within you, and I shall guide you and stand by you as long as you love Me and keep My Word.
Through many communications I have revealed to you everything: Myself, My creation and man’s relationship to both. For you there is no excuse that you had not known it. Only some of you do not yet grasp the deepest spiritual meaning of My Word. But I shall send My Comforter and Holy Spirit in the form of bitter experiences and doubts in order to remove also this last dark side from the hearts of those devoted to Me, for he who is called to influence others must be firm in himself and know exactly what to do and what not to do.

My words are simple and clear, provided they are not interpreted and wrongly expounded by self- love; for in that case, many a thing would be excused by you which cannot be forgiven by Me. Therefore, test yourselves carefully! Consider this: I do not make sport of you and I do not want you to deal with Me only once in a while when it suits you.

Life is earnest and My cause is sacred. Behind this fleeting, deceptive earthly life, there is an eternal, true life, in which no subterfuge, no excuses can or will be valid, for it is the kingdom of the true God Who knows only one truth and the love of it.

So be diligent in loving Me and keeping My Word! Thereby you are rendering yourselves the greatest service; for through this love you gain the calm consciousness of the noble deed and a better position and easier progress in the beyond.

I am not a harsh judge or angry God and I do not want to be such. As I have often told you, I am a loving Father, a provident shepherd who would like to lead his sheep to good pastures, far away from those regions where abysses or other obstacles could endanger their spiritual life.

I only want what is good because I, Myself, am goodness. I only want love because I, Myself, am love. And I want to make of you spiritual, higher beings because I, as the Supreme Spiritual Being, want to have only such children around Me who are a credit to My Kingdom and seek their peace and joy only in Me.

This is meant by the words which I once spoke to My disciples: “If a man love Me, he will keep My Word!”

Therefore, do keep My Word and make yourselves worthy of My love, and the words in the Gospel will be fulfilled also for you. Amen.

flagge italian  Predica 26… Il Signore e i Suoi figli

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Predica 26… Il Signore e i Suoi figli

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Giovanni 14:23…
«Chi mi ama, costui osserverà la mia parola; e il Padre mio lo amerà, e noi verremo a lui e prenderemo dimora presso di lui”».

(Il 24 marzo 1872)

1. Per spiegare questo versetto bastano poche parole; poiché è del tutto naturale, quando uno ha un affetto verso un altro, e costui è anche di posizione più elevata ed è più saggio, che il primo faccia tutto il possibile per guadagnarsi il rispetto e l’amore del suo amico, o signore di posizione più elevata. Egli cercherà di mostrare il suo affetto e il suo amore con i fatti, e di agire esattamente secondo gli insegnamenti e i consigli dell’amico, o maestro di posizione più elevata. Se questo è il caso, l’affetto dell’uno sarà ricambiato con l’amore dell’altro, e s’instaurerà un’intesa spirituale, come presso i membri di una famiglia, viventi in armonia.

2. Questo è pressappoco il senso di tali parole che Io espressi ai Miei discepoli, come monito a perseverare su questa strada, una volta intrapresa, anche dopo la Mia dipartita, quando non sarebbe stato più possibile nessun influsso visibile attraverso le Mie parole e le Mie opere, e per amor Mio restare fedeli e vivere in conformità. Prudentemente, Io dissi in anticipo questo ai Miei discepoli, perché sapevo a quali tentazioni e a quali influssi del mondo essi sarebbero andati incontro, nell’adempimento della loro missione.

3. Perciò li resi attenti anche su un punto che essi ancora non avevano compreso, vale a dire che Io e il Padre siamo Uno, e che chiunque avesse visto Me, aveva visto anche il Padre. Come Io già ho accennato in un testo precedente, essi pensavano ancora troppo umanamente, e non riuscivano a immaginarsi giustamente un mondo spirituale, un influsso spirituale e un Essere spirituale superiori, nell’involucro corporeo, quali Io rappresento nella Mia Unità. A volte essi credevano di aver afferrato nel modo giusto questo concetto; però, tale disposizione d’animo non rimaneva in loro. Ogni qual volta essa incorreva nel pericolo di perdersi completamente, allora Io dovevo ravvivarla e renderla di nuovo vivente nel loro cuore, tanto più in quel tempo nel quale si avvicinavano gli ultimi momenti che per Me furono i più amari, e cagionarono i più duri colpi anche a loro, poiché mai avrebbero ritenuto possibile accadesse ciò che, invece, stava accadendo dinanzi ai loro occhi.

4. Per questo Io promisi un Consolatore, per rendere loro sopportabile quanto più possibile il pensiero della perdita della Mia Persona visibile.

5. Quello che dissi lì, ai Miei discepoli, vale anche nei tempi successivi per tutti coloro che altrettanto hanno intrapreso la giusta via della Fede e dell’Amore; tutti gli uomini, infatti, che vogliono amarMi davvero, realizzano questo, veramente e solo, quando si attengono alle Mie parole e le osservano.

6. L’osservanza delle Mie parole, la testimonianza con i fatti, è solo la pietra di paragone, se essi seriamente s’impegnano a seguirMi sulla via dell’umiliazione e dell’abnegazione che Io stesso, precedendoli, ho percorso, lasciando indietro tutte le comodità del mondo materiale, e volgendo lo sguardo solo allo spirituale ed eterno Regno.

7. Ci sono molti in questo mondo che non comprendono per niente la parola ‘amarMi’, oppure vorrebbero interpretarla solo così come fa loro comodo; ma Io non sono con costoro. Io non potrò prendere dimora nei loro cuori, né come Figlio, né come Padre; in questo, infatti, è concesso il più grande spazio alle cure del mondo. Essi pensano a Me e alla Mia Dottrina solo quando una festività ecclesiastica, oppure amare esperienze e disavventure, rammentano loro che oltre al mondo materiale c’è un mondo spirituale, e dietro questo, il Governatore, Conservatore e Guida di entrambi, il quale, pur nella noncuranza degli uomini, si manifesta sempre come Padre affezionato.

8. A tali uomini, che Mi tengono solo per necessità accanto agli affari del mondo, Io non posso certamente adempiere la promessa di dimorare nel loro cuore; essi, infatti, non Mi amano come dovrebbe essere provvisto l’amore per Me. Essi hanno solo una specie di benevolenza per la Mia Dottrina e per la Mia Persona – facendo la qual cosa, sono ancora in dubbio se questa esista – perché con la Mia Parola Io consiglio loro solo il bene, e voglio il loro meglio. Abbandonarsi però totalmente a Me, sacrificare tutto a Me e alle Mie disposizioni, fino a tanto non vogliono estendere il loro amore; poiché in tal caso dovrebbero rinunciare a moltissimi diletti e piaceri mondani che, secondo la loro opinione, non è possibile lasciare, giacché ci si trova in questo mondo e – come loro si scusano – si deve vivere con esso.

9. Questi uomini – e ce ne sono a milioni – avranno ancora davanti una lunga via di amare esperienze, prima di giungere alla comprensione che il loro fare, per così dire, l’occhiolino con Me, non ha nessun senso e nessun valore, bensì che ci si deve abbandonare, o completamente a Me, o al seguito del mondo.

10. Ovunque essi cercheranno quiete e pace, accuseranno tutto e tutti, Me, la natura, le circostanze o il destino, in qualunque maniera lo vogliano chiamare, ma non vorranno mai riconoscere se stessi come gli autori della loro sventura. Così il loro destino sarà: nessun Consolatore, e nessun rappacificatore potrà raggiungerli, se non comprendono che questi non potrà ristabilire la pace dall’esterno all’interno, bensì solo dall’interno all’esterno.

11. Se adesso vedrete il mondo farsi sempre più brutto e più cattivo, e ovunque gli uomini diventare sempre più insoddisfatti, più scontenti, più spietati, più egoisti, sarà perché nessuno riconosce più la vera e propria via della pace, della moderazione e del pieno abbandono alla Mia conduzione. Quanto più continuerà questo cercar di afferrare i beni fugaci del mondo e le posizioni di potere, tanto più gli uomini si allontaneranno dalla vera e propria Sorgente di tutte le migliori virtù, e perfino la parola ‘amore’ sarà loro nota solo perché riferita ai loro piaceri mondani, ai quali essi danno la caccia affannosamente, e che vogliono raggiungere a ogni costo.

12. Qui vedrete la fonte di molti suicidi, come conseguenza del disgusto per non aver raggiunto quanto desiderato. Questa sarà anche la prova di come sia poco presente in tali cuori il concetto di religione, o di un’eterna vita spirituale, dove una ricompensa per il bene e per il male attende loro con il trapasso; mentre il suicida sarà messo in situazioni tali, in cui egli, limitato a se stesso, dovrà estirpare tutto il cattivo e il falso dal proprio interiore, prima di poter ottenere una posizione migliore nel regno degli spiriti.

13. Naturalmente, tra tali uomini sarà reso molto difficile il progresso per coloro che vogliono veramente vivere con Me, seguirMi e dimostrarMi con le opere che Mi amano, poiché essi dovranno combattere contro l’opinione della maggioranza e, come un giorno i Miei discepoli, raccogliere solo odio e scherno in cambio delle diffuse benedizioni.

14. Questa lotta, però, questa battaglia contro il potente influsso del mondo materiale, che fu anche il destino dei Miei discepoli, è necessaria per raggiungere la Mia figliolanza. Se, infatti, non fosse Dio, l’Essere supremo che vuole allevarvi per fare di voi i figli Suoi, allora secondo i concetti e le esigenze umane sarebbe già abbastanza che voi viveste come la grande maggioranza degli uomini, vale a dire, che Mi tributaste gli onori per avervi dato i migliori insegnamenti, ma lasciandovi liberi di decidere come e quando conciliare questi insegnamenti con le vostre esigenze mondane.

15. Io però non pensavo così, quando a quel tempo dissi ai Miei discepoli: «Chi Mi ama, questi osserverà la Mia Parola!» [Giov. 14,21], e anche adesso, Io vi dico di nuovo: “Chi Mi ama, questi deve dimostrarlo con i fatti!”.

16. Come i Miei discepoli a quel tempo avevano a che fare o con i pagani, oppure con fanatici giudei, ai quali dovevano predicare il Mio Vangelo, così anche voi adesso avrete a che fare altrettanto con pagani, increduli, interpreti fanatici della scrittura, limitati fedeli delle cerimonie, dei quali i primi non crederanno del tutto, perché così conviene loro, e gli altri con l’osservanza del culto religioso, riterranno di aver fatto tutto ciò che Mi è dovuto.

17. Come Io promisi un giorno ai Miei discepoli di inviare loro il Consolatore, che li avrebbe guidati ovunque si fossero imbattuti in difficoltà e ostacoli, così accadrà anche adesso a coloro che Mi vorranno amare nel senso vero e proprio, e vorranno osservare la Mia Parola.

18. Se questa non fosse la promessa di Dio, il Quale vuole abbondantemente ricompensare tutto il sopportato, allora sarebbe scusabile se perfino i più zelanti fallissero nella loro missione, e perdessero la speranza di salvare dalla rovina totale anche soltanto la più piccola parte dell’umanità. Ma poiché Io, quale Creatore, Signore e Padre, ho in mano le redini del mondo intero, dimorerò anche presso quelli che Mi amano e osservano la Mia Parola, come promisi ai Miei discepoli, e sarò il loro Consigliere e la loro Guida. Io condurrò sulla via le loro anime mature, le quali attraverso amari colpi saranno state rese accessibili e ammorbidite, avendo assaporato la fugacità del mondo e bramato ardentemente di migliorarsi.

19. Io rafforzerò sempre più i Miei attuali discepoli nella Fede e nella ferma Fiducia nei Miei voleri, darò loro, col Mio dimorare nel loro cuore, indennizzo per tutto ciò che dovranno sopportare a causa Mia e della Mia Dottrina, affinché, nel mezzo della torbida confusione di tutte le passioni umane, essi mantengano la chiara prospettiva e non perdano mai d’occhio lo scopo del loro compito. Perciò, seguite instancabilmente le Mie parole e la Mia Dottrina!

20. Sapete voi perché ora Io stesso vi comunico la Mia Volontà, mediante i Miei servitori e scrivani?

21. La ragione del perché già da molti anni le Mie comunicazioni dirette fluiscono più copiose che nei tempi passati, e perché Io vi do tanto Pane celeste come mai è avvenuto dal Mio cammino di vita terrena, è dovuto al fatto che proprio adesso si avvicina il momento in cui il mondo raggiungerà il suo punto culminante nelle aberrazioni e nelle deviazioni degli scopi della Mia Creazione. E affinché ora non siano perduti tutti gli uomini – tanto più che questo avrebbe per conseguenza il Mio ritorno – ho stabilito che d’ora in poi, ai singoli come un giorno ai Miei discepoli, debba pervenire la Mia Parola e la Mia Dottrina non falsificata, non velata, come nel caso dei profeti, bensì chiara e comprensibile come i Miei discepoli la insegnarono un giorno ai popoli.

22. In quel tempo era più difficile la diffusione della Dottrina; oggi invece, con la vostra invenzione dell’arte della stampa, la diffusione della Mia Dottrina sarà molto più facile, e ovunque, dove le tenebre del potere mondano vogliano farsi sentire, potrà penetrare il raggio della Mia eterna Luce d’Amore e di Grazia.

23. Io voglio adesso aprire gli occhi agli increduli, e spiegare il vero significato agli interpreti letterali della Mia Bibbia, in modo che nessuno possa scusarsi di non aver saputo nulla e, con questo pretesto, incolpare Me, quando invece tutta la colpa dovrà ricadere su lui stesso

24. Perciò siate forti, voi pochi che, dispersi in differenti province, serbate ancora le Mie perle nel vostro cuore! Confidate in Me! Io dimoro presso di voi e in voi; vi guiderò e non vi abbandonerò, finché Mi amerete e vi atterrete alla Mia Parola. A voi ho mostrato tutto chiaramente – il Mio Io, la Mia Creazione e il rapporto dell’uomo con entrambi – e con molte parole. Per voi non c’è nessuna scusa, come se non l’aveste saputo. Una cosa soltanto potrebbe ancora presso alcuni di voi verificarsi, ossia, che non afferriate la Mia parola nella massima profondità spirituale. Ma per questo, Io v’invierò il Mio Consolatore e Spirito Santo sotto forma di amare esperienze e dubbi, per allontanare anche questi ultimi lati oscuri dal cuore dei Miei devoti. Chi è chiamato, infatti, a operare un giorno sugli altri, costui dovrà essere saldo in se stesso e sapere esattamente cosa fare, e cosa non fare.

25. Le Mie parole sono semplici e chiare, ma non deve esserci in esse l’amor proprio degli interpreti e dei falsi commentatori, altrimenti, infatti, sarebbero scusate parecchie cose vostre, che presso di Me non possono essere scusate.

26. Perciò esaminatevi bene! Riflettete: Io non scherzo con voi, e non voglio nemmeno che voi trattiate solo occasionalmente con Me, proprio come vi fa comodo!

27. Seria è la vita, e sacra la Mia Causa! Dietro questa fugace, apparente vita terrena, c’è un’eterna, vera Vita, nella quale non può e non deve valere nessun sotterfugio, nessuna scusa; poiché è il Regno del vero Dio, il quale conosce solo una Verità, e l’Amore per questa Verità.

28. Perciò, applicatevi ad amarMi, e attenetevi alla Mia Parola! Con ciò procurerete a voi stessi il più grande dei servizi; con quest’amore, infatti, voi vi conquisterete la serena consapevolezza della nobile azione, e una migliore posizione e un più facile progresso nell’aldilà.

29. Io non sono un Giudice severo, non sono un Dio iracondo e nemmeno lo voglio essere. Io sono – come vi ho detto spesso – un Padre affezionato, un Pastore previdente che vorrebbe condurre le sue pecore su buoni pascoli, e lontano da quei luoghi dove dirupi o altri ostacoli potrebbero mettere a repentaglio la loro vita spirituale.

30. Io voglio solo il bene, perché sono la Bontà stessa! Io voglio solo l’Amore, perché sono l’Amore stesso, e voglio far di voi degli esseri spirituali superiori, poiché, quale sublime Essere spirituale Io stesso, vorrei avere attorno a Me solo figli simili, che rendano a Me e al Regno Mio, onore, e cerchino la loro pace e la loro gioia solamente in Me.

31. Questo testimonia la parola che Io espressi un giorno ai Miei discepoli: «Chi Mi ama osserverà la Mia Parola!».

32. Osservatela quindi, e rendetevi degni del Mio Amore, e la Parola nel Vangelo si compirà anche in voi! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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11. Das Gleichnis vom Sämann… Lukas 8:4-15 – The Parable of the Sower… Luke 8:4-15

PREDIGT / SERMON 11
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flagge de  11. Predigt von Jesus… Das Gleichnis vom Sämann

11. Predigt von Jesus… Das Gleichnis vom Sämann
(20.01.1872)

=> Lukas 8:4-15

Das Gleichnis vom Sämann (Lk.08,04-15): Da nun viel Volk beieinander war und aus den Städten zu ihm eilte, sprach er durch ein Gleichnis: “Es ging ein Sämann aus, zu säen seinen Samen. Und indem er säte, fiel etliches an den Weg und ward zertreten, und die Vögel unter dem Himmel fraßen es auf. Und etliches fiel auf den Fels; und da es aufging, verdorrte es, darum daß es nicht Saft hatte. Und etliches fiel mitten unter die Dornen; und die Dornen gingen mit auf und erstickten es. Und etliches fiel auf ein gutes Land; und es ging auf und trug hundertfältige Frucht.” Da er das sagte, rief er: “Wer Ohren hat, zu hören, der höre!” Es fragten ihn aber seine Jünger, was dies Gleichnis wäre. Er aber sprach: “Euch ist es gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reiches Gottes; den andern aber in Gleichnissen, daß sie es nicht sehen, ob sie es schon sehen, und nicht verstehen, ob sie es schon hören. – Das ist aber das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes. Die aber an dem Wege sind, das sind, die es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihrem Herzen, auf daß sie nicht glauben und nicht selig werden. Die aber auf dem Fels, sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an; und die haben nicht Wurzel; eine Zeitlang glauben sie, und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab. Das aber unter die Dornen fiel, sind die, die es hören und hingehen unter den Sorgen, Reichtum und Wollust dieses Lebens und ersticken und bringen keine Frucht. Das aber auf dem guten Land, sind die, die das Wort hören und behalten in einem feinen, guten Herzen und bringen Frucht in Geduld.”

01. Dieses Gleichnis vom Sämann und dem Samen, das Ich einst Meinen Jüngern und dem Mich umgebenden Volke gab, ist nach seiner Form, in der es gegeben ist, leicht zu verstehen, um so mehr, als selbst im Evangelium die zeitgemäße Erklärung steht, wie Ich sie Meinen Aposteln, aber nicht dem Mir zuhörenden Volke gegeben habe.

02. Gemäß dieser Erklärung ist der Same Mein Wort. Wo dieses auf den Weg fällt und zertreten wird, bezeichnet es die Gleichgültigkeit derjenigen, welche es hören, aber sich nicht darum kümmern, es mißachten und, ihren weltlichen Interessen allein huldigend, darüber hinweggehen. Der felsige Grund, auf den der Same fällt, bezeichnet diejenigen Herzen, die – wie die Gelehrten und Theologen – den Samen nur insoweit annehmen, als er in ihre wissenschaftlichen Systeme paßt. Sobald sich aber bei ihnen andere Ansichten geltend machen, so findet dieser Same auf dem felsigen Grund keine oder sehr wenig Nahrung und muß verdorren.

03. Wenn der Same zwischen die Dornen fällt und mit ihnen aufgeht, so heißt das soviel, daß Meinem Wort nur insofern geglaubt und danach gelebt wird, wie es sich mit den weltlichen Ansichten vereinen läßt. Stößt es gegen diese an, oder verlangt Mein Wort Aufopferung und Verleugnung, so wird es beiseitegesetzt und bringt deshalb auch keine Frucht. Es bleibt dann höchstens bei schönen Worten, aber zu Taten kommt es nicht!

04. So weit die Erklärung, die Ich schon Meinen Aposteln gegeben habe. Es kommt jetzt darauf an, wie dieses Gleichnis auf die jetzige Zeit anzuwenden und ob ihm nicht noch eine andere, wichtigere Seite abzugewinnen ist.

05. Bevor wir in der Erklärung weitergehen wollen, müssen wir uns erst folgende Fragen beantworten: Was ist eigentlich der Same? Was bezweckt sein Ausstreuen, und was ist die Absicht des Sämanns selbst? – Erst nach Beantwortung dieser Fragen kann eine wahre Deutung und Erklärung durch geistige Entsprechung folgen; denn im allgemeinen sprecht ihr der Worte gar viele aus und seid euch doch nicht ihrer tiefen und geistigen Bedeutung bewußt. Nur wer der Worte tiefsten Sinn und deren geistige Entsprechung kennt, der erst ist seiner Sprache mächtig. Er hat das Geschenk, mittels seines Mundes Töne hervorzubringen, in geistigem Sinne aufgefaßt, und jedes Wort, das aus seinem Munde fließt, ist ein Strahl des Geistlichtes, welches in ihm die Seele erleuchtet, vergeistigt und sie stufenweise zur Vereinigung mit Mir weiterleitet. Daher ist zwischen Sprechen und Reden ein großer Unterschied. Man kann viel sprechen – und doch nichts sagen, während der gewichtige Sinn einer geistigen Rede sich inhaltsschwer gestalten kann.

06. So müssen wir also mit dem Worte ,Samen` zuerst anfangen und es in seiner Bedeutung näher betrachten.

07. Seht, im Samen liegt die Unendlichkeit. Aus einem Samenkorn entstehen immerfort Produkte derselben Gattung, zu welcher der Same gehört.

08. So war es bei der Erschaffung der materiellen Welt begründet, daß Ich nur einmal die Dinge einzeln erschuf. Ich legte in dieselben schon den Keim zur weiteren Fortpflanzung, so daß die erste Wirkung, das Aus-sich-selbst-Entwickeln, in Ewigkeit nie mehr aufhören wird, solange die Elemente bestehen, welche im Erdboden und in der Luft zur Entwicklung des Samens vorhanden sind.

09. Wie der Same eines Baumes alle Keime seiner zukünftigen Bestimmung in sich trägt, ebenso Mein Wort, welches als Produkt Meines Geistes fortwährend Neues zeugt, nie vergeht und ewig fortdauert. Daher sagte Johannes: “Im Anfange war das Wort, und das Wort war Gott! ”

10. Auch Ich bin das Samenkorn, aus dem stets und ewig nur wieder Göttliches hervorgehen wird. Wohin dieses Wort als Same fällt, erregt es den Grund, auf den es fiel, zur Tätigkeit – oft bleibend, oft nur vorübergehend.

11. Da Ich aber auch der Sämann bin, der seinen Samen über die gesamte Schöpfung ausschüttet, so geschieht es natürlich auch – wie im Gleichnisse gesagt ist -, daß nicht aller Same gleich gedeiht. Der eine bringt mehr, der andere weniger, der dritte gar keine Frucht. Erstens weil selbst die Welten Meiner Schöpfung nebst ihren Bewohnern nicht alle auf ein und derselben Stufe stehen, und zweitens, weil überall die Menschen ihren freien Willen haben, zu tun und zu lassen, was ihnen gut dünkt. Deswegen die verschiedenen geistigen Resultate auf allen Weltkörpern und bei allen Menschen, und deswegen die längeren oder kürzeren Wege, die sämtliche erschaffene Wesen gehen müssen, um zu ihrem Ziel, zur Vergeistigung ihrer Seele zu gelangen.

12. Ich als Sämann streue Meinen Samen überall aus. Wo er gleichgültig aufgenommen wird, liegt die Schuld an den Seelen selbst, wenn sie durch bittere Zulassungen dann eine herbe Schule durchmachen müssen. Wo Mein Same auf felsenharte Herzen fällt, da des Bleibens nicht ist, weil jeder leichte weltliche Wind denselben verweht und keine Spur von ihm zurückläßt, dort wird auch diese Härte der Herzen mit der Zeit mürbe gemacht werden. Wo Mein Same auf dornigen Boden fällt und mit dem Unkraut aufwächst, dort wird sein Schicksal auch das des Unkrauts sein, welches mit der Zeit ausgerottet werden muß. Dann wird jenen Menschen gar nichts übrigbleiben als die gänzliche Brachlage des Ackerfelds ihres Herzens, auf welchem nichts bleibend fortkommen konnte, weder das Laster noch die Tugend. Nur da, wo Mein Wort auf guten Boden fällt, wo die Herzen durch Mich schon vorher bereitet wurden, dort wird der Same Meines Worts aufgehen, blühen und Früchte tragen, an denen dann andere sich ein Beispiel nehmen können.

13. Mein Wort also, als Same, wurde und wird noch täglich ausgesät, um die Menschen zu wahren Menschen, um sie Mir würdig zu machen, damit sie als Ebenbilder Meines göttlichen Ichs nach und nach das werden, wozu Ich sie bestimmt habe.

14. Zu allen Zeiten, seit Meinem Erdenwandel, wurde durch Mich und Meine Auserwählten Mein göttliches Wort der Liebe ausgesät. Und weil einst Meine Zuhörer aus verschieden gearreten Menschen bestanden, so wollte Ich durch das Gleichnis dem einen seine Leichtfertigkeit, dem andern seine Gleichgültigkeit und dem dritten seine Weltsüchtigkeit zeigen und ihnen damit beweisen, welches Endresultat es hat, wenn man Mein Wort bloß hört und nicht tätig ausübt. Was Ich dort Meinen Zuhörern und Aposteln zurief: “Wer Ohren hat, der höre!”, das sage Ich jetzt wieder, da Ich als Sämann bald kommen werde, um von Meinem Samen Ernte zu halten.

15. Mehr als je ist jetzt Mein Wort als geistiger Same zur ewigen Glückseligkeit auf allen Wegen zertreten und von den Vögeln aufgefressen worden, welch letztere sich das Wort nur für ihr Interesse zu eigen machen wollten. Es ist schon längst auf zu steinigen Boden egoistischer Herzen gefallen, wo es, ohne Nahrung, verdorren muß. Und wo noch hier und da ein Hälmchen blüht, steht es zwischen den Genüssen der Welt, da es nur so lange gelitten und gepflegt wird, wie es mit den Ansichten der Welt harmoniert. Verlangt es aber Opfer, so wird es bei groß und klein über Bord geworfen.

16. Wenige sind es, die trotz aller Mißhelligkeiten, Kämpfe und Leiden Mein Wort im Herzen behalten, es sorgfältig pflegen und es auch in Taten ausüben. Wie Ich einst sagte, daß viele berufen seien, sich durch den Samen Meines göttlichen Wortes nach diesem kurzen irdischen Dasein jenseits eine bleibende Seligkeit zu erwerben, sind unter diesen vielen Berufenen nur wenige auserkoren, die Siegespalme zu erlangen, die Ich selbst einst durch das Kreuz und am Kreuze als Mensch errungen habe.

17. Ich ging der Menschheit als Beispiel voran. Wie Mein Leben sich nicht durch hohe Geburt und andere günstige Verhältnisse auszeichnete und Ich schließlich vor der Menge als Verbrecher am Schandpfahl Mein irdisches Leben lassen mußte, ebenso ergeht es allen, die Mir folgen werden. Auch sie werden verfolgt, verachtet und mißhandelt werden. Aber wie Meine Auferstehung und später die Heimkehr in Mein Reich alle Pläne der Menschen zunichte machten und Ich vergeistigt in Meinen Himmeln ankam, so werden auch diejenigen, welche ihr Herz als gutes Erdreich Meinen Worten darboten, einst ernten, was Ich hier in ihre Brust gesät habe. Sie werden belohnt werden durch das Bewußtsein, gekämpft, gelitten, aber auch gesiegt zu haben. Sie werden den Lohn empfangen, da sie nie – wie eitle Wanderer – Mein auf ihren Weg gestreutes Liebeskorn zertraten, noch ihr Herz zu Stein werden ließen, noch wegen der weltlichen Freuden, welche die Dornen fürs Geistige sind, die aufkeimende Frucht vernachlässigt haben. Sie werden als gutes Erdreich edle Früchte tragen, wie auch Ich einst sagte: “An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!”

18. So ist die Aussaat reif geworden, damit endlich der Weizen von der Spreu gesondert, die Dornen und Disteln einer feuerähnlichen Reinigung übergeben und das gereifte Korn in Meine Scheunen gebracht wird. Schon seht ihr überall, wie die Sichtung beginnt. Ich komme, um für Meinen ausgesäten Samen Verantwortung zu verlangen. – Wie die Arbeit, so der Lohn!

19. Mein Wort ist göttliche Aussaat, ist Aussaat der Ewigkeit für die Ewigkeit. Wenngleich die Aussaat mißachtet, wenngleich sie mit Füßen getreten wird, wenngleich sie unter Dornen aufgeht, – stets bleibt der göttliche Keim, und ein Samenkorn genügt, des Guten in Fülle zu zeugen und über die Welt auszugießen. Daher ist es ganz gleich, wenn auch Tausende dieser Samenkörner vergeblich ausgestreut wurden. Diejenigen, welche auf gutes Erdreich, in gläubige Herzen fielen, werden Licht verbreiten über die Dunkel Gebliebenen. Und so wird nie vernichtet werden, was Ich als Schöpfer schuf, was Ich als Jesus mit dem Kreuzestode besiegelte, und was Ich jetzt in kurzer Zeit als Erntemann von den Feldern des geistigen Wirkens heimbringen werde. Wenn die Ernte auch klein sein wird, so liegt eben im Kleinen der Beweis, daß das Große nie verwelkt und verwest, so es, im Kleinsten eingehüllt, die größten Wirkungen hervorzubringen vermag.

20. Daher laßt auch ihr eure Herzen nicht versteinern, nicht mit Unkraut und Disteln bewachsen! Haltet sie stets bereit, um Mein Wort, das in so verschiedener Weise eure Seele erquickt, auch tatsächlich aufkeimen zu lassen, damit ihr nicht das Schicksal derer teilet, die Mein Wort nur oberflächlich aufnehmen und dann, wenn es zur Tat kommt, beweisen, daß der Same nur auf der Oberfläche ihres Herzens klebte, nie aber in dasselbe tiefer eingedrungen ist!

21. Bedenket wohl: ein Sämann sät, um einst auch zu ernten! Die Erntezeit rückt heran! Machet auch euch bereit, um in Meine Scheunen aufgenommen zu werden und nicht mit den Dornen und Disteln den längeren Weg zur Besserung antreten zu müssen!

22. Darum: Wer Ohren hat, der höre, solange es noch Zeit ist! Amen.

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11th Sermon of Jesus… The Parable of the Sower

Received from the Lord through Gottfried Mayerhofer

Luke 8:4-15:
“And when much people were gathered together, and were come to him out of every city, he spake by a parable: A sower went out to sow his seed: and as he sowed, some fell by the wayside; and it was trodden down, and the fowls of the air devoured it.

And some fell upon a rock; and as soon as it was sprung up, it withered away, because it lacked moisture. And some fell among thorns; and the thorns sprang up with it and choked ist. And others fell on good ground, and sprang up, and bare fruit an hundredfold. And when he had said these things, he cried, He that hath ears to hear, let him hear.

And his disciples asked him, saying, What might this parable be? And he said, Unto you it is given to know the mysteries of the kingdom of God: but to others in parables; that seeing they migtht not see, and hearing they might not understand.

Now the parable is this: The seed is the word of God. Those by the wayside are they that hear; then cometh the devil, and taketh away the word out of their hearts, lest they should believe and be saved.

They on the rock are they which, when they hear, receive the word with joy; and these have no root, which for a while believe, and in time of temptation fall away.

And that which fell among thorns are they which, when they have heard, go forth, and are choked with cares and riches and pleasures of this life, and bring no fruit to perfection.

But that on the good ground are they which in an honest and good heart, having heard the word, keep it, and bring forth fruit with patience.”

January 20th, 1872
This parable of the sower and the seed, which I once gave My disciples and the people surrounding Me, is given in an easily comprehensible form, all the more so as the Gospel also quotes the explanation I then gave to My disciples but not to the people listening to Me. According to this explanation, the seed is My Word. Where this falls onto the road and is trampled underfoot, it denotes the indifference of those who hear it but disregard it and, indulging solely in their worldly interests, walk over it. The rocky ground onto which the seed falls describes those hearts which – like the scholars and theologians – accept the seed only as far as it fits into their scientific systems. However, as soon as their opinion differs, this seed on the rocky ground finds only little or no nourishment at all and must dry up.

If the seed falls among the thorns and sprouts together with them, this means that My Word is only believed and applied to the extent it is reconcilable with worldly opinions. If it clashes with them or if My Word demands sacrifice and self-abnegation, it is put aside and, therefore, also does not bear fruit. Fine words are all it gets, but it does not come to actions.

This far I had already explained it to My disciples. Now it is of importance how this parable can be applied to the present time and wheter there is not any other important aspect of it.

Prior to continuing with its explanation, we have to answer the following questions: What actually is seed? For what purpose is it sown and what is the sower’s aim? – Only when these questions have been answered can a true interpretation and explanation through spiritual correspondence follow; for, generally, you use a lot of words without being aware of their deeper spiritual significance. Only he who knows the deepest meaning of the words and their spiritual correspondence really knows his language. He has the gift of producing sounds with his mouth that can be comprehended in a spiritual sense, and every word that flows from his mouth is a ray of the spiritual light that illumines his soul, spiritualizes it and gradually conveys it towards uniting with Me. Therefore, there is a great difference between talking and speaking. One may talk a lot and still not say anything, while the important meaning of spiritual speech can mould itself most significantly.

So let us begin with the word “seed” and examine its meaning more closely.

Behold, infinity is contained within the seed. From a seed there keep forthcoming products of the same kind to which the seed belongs. Thus it was arranged at the creation of the material world that I created things only once individually. I included within them the germ for further reproduction, so that the initial effect, the evolvement out of itself, would not cease in eternity as long as the elements in the soil and in the air needed for the development of the seed are available. As the seed of a tree carries within it all the nuclei for its future destination, thus My Word, which as a product of My Spirit keeps producing something new incessantly, never passes but continues forever. Therefore, John said: “In the beginning was the Word… and the Word was God!” I, too, am the seed out of which continuously and everlastingly only the divine can go forth. Wherever this Word falls as a seed, it stimulates the ground to activity – often permanently, often only temporarily.

However, since I am also the sower who sows the seed all over the entire creation, it naturally also happens that – as in the parable – not all the seed develops equally. One brings more fruit, the other less and the third none at all. Firstly, because even the worlds of My creation, together with their dwellers, are not all on the same level and, secondly, because everywhere men have their free will to act in whatever way they see fit. Hence the different spiritual results in all the worlds and with all human beings and the different lengths of road all created beings have to travel to reach their destination of the spiritualization of their souls.

I, as the sower, sow My seed everywhere. Where it is received with indifference, it is the souls’ own fault if, due to bitter experiences, they have to go through a harsh schooling. Where My seed falls onto stony hearts where it cannot stay because the lightest worldly wind blows it away without leaving a trace of it, also there this hardness of heart will gradually be mellowed. Where My seed falls on thorny ground and sprouts together with weeds, it will share the fate of the weeds which have to be destroyed. Then those people will have nothing left but the fallow land of their heart on which nothing could permanently grow, neither vice nor virtue. Only where My Word falls on good ground, where the hearts were already prepared by Me beforehand, will the seed of My Word be sprouting, flowering and bearing fruits as an example for others.

My Word, as a seed, was and is still daily being sown in order to make true humans out of men, to make them worthy of Me, so that, as images of My Divine Self, they may gradually beome that for which I have destined them.

Since I walked on earth, I and My chosen have always kept sowing My divine Word of love. And because My listeners consisted of different types of people, I intended by this parable to point out his thoughtlessness to one, his indifference to the other and his worldliness to the third, proving to them what would finally result if My Word were only heard but not practised. What I then said to My listeners and disciples: “He that hath ears to hear, let him hear!”, I am saying again, for I, as the sower, shall soon come to gather the harvest from My seed.

My Word, as spiritual seed for everlasting beatitude, is now more than ever trampled underfoot on all the roads and eaten by birds that only want to make use of My Word in their own interests. For a long time it has been falling on too stony ground of selfish hearts where it has to wither without nourishment. And where here or there a stalk flowers, it is standing amid the worldly pleasures and is being cared for only as long as it is in harmony with the opinions of the world. As soon as it demands sacrifice, it is thrown overboard.

Only few keep My Word in their hearts, notwithstanding difficulties, struggles and suffering, tend it with care and also act according to it. As I once said that many were called to gain for themselves, with the help of the seed of My Divine Word, a lasting beatitude in the beyond after this short earthly existence, among the many called only few are chosen to receive the palm of victory, which I Myself once won through the cross and on the cross as a man.

I led the way for mankind as an example. As My life was not distinguished through high birth and other favourable conditions and I, finally, had to end My earthly life publicly as a criminal on the cross, all those who will follow Me will have similar experiences. They, too, will be persecuted, despised and ill-treated. But as My resurrection and afterwards My return into My Kingdom thwarted all human designs and I arrived in My heavens spiritualized, thus also those who offered their hearts as good soil for My Word, will once reap what I have here sown into their hearts. The knowledge that they have fought, suffered, but also conquered, will be their reward. They will receive their reward because they never -like careless wanderers – trampled underfoot the seed of love I had sown on their path. They also did not allow their hearts to harden nor did they neglect the germinating fruit for the sake of wordly pleasures which are the thorns for all that is spiritual.

As good soil they shall bear noble fruits. As I once said: “Ye shall know them by their fruits!” Thus the seed has ripened, so that finally the wheat can be separated from the chaff, the thorns and the thistles submitted to purification through a kind of fire and the ripe corn gathered into My barns. You can already notice everywhere how the sifting is commencing. I shall come to ask people to account for the seed I have sown. And the award will be in accordance with the work.

My Word is divine seed, it is eternity’s sowing for enternity. Whether the seed is ignored, whether it is trampled underfoot, whether it goes up among the thorns, – the divine germ remains forever, and one seed is sufficient to produce an abundance of that which is good and shower it upon the world. Therefore, it is of no importance if thousands of these seeds were sown in vain. For those which fell on good soil, into hearts full of faith, will be spreading the light over those who remain dark. And thus all that will never be destroyed which I, as the Creator, have brought forth, which I, as Jesus, sealed with My death on the cross and which I shall soon, as a reaper, be gathering from the fields of spiritual activity. Should the harvest also be small, this will still prove that the great never withers or decays if, encased in the small, it is capable of producing enormous effects.

Therefore, do not allow your hearts to turn to stone or to be overgrown with weeds and thistles. Keep them at all times ready, so that My Word, which reanimates your soul in so many different ways, can sprout therein, so you do not have to share the fate of those who accept My Word only superficially and, when it requires action, prove that the seed had clung only to the surface of their heart but had not penetrated it at all.

Keep this in mind: A sower sows in order to reap one day. The time of harvest is approaching. Be prepared to be gathered into My barns and not to be compelled to start on the longer road of betterment together with the thorns and thistles. Therefore: Who has ears, let him hear whilst there is still time! Amen.

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flagge italian  Predica 11 del Signore Gesù… La parabola del seminatore

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Predica 11 del Signore Gesù… La parabola del seminatore

Rivelazioni – Ricevute tramite la Parola interiore da Gottfried Mayerhofer

Nella domenica di Sessagesima[1]
( VIa del Tempo Ordinario )

Luca 8, 4-15: «Poiché era radunato ora molto popolo e accorreva a lui gente da ogni città, disse egli con una parabola: “Un seminatore uscì per seminare la sua semente. E mentre seminava, parte cadde lungo la strada e fu calpestata, e gli uccelli sotto il cielo la mangiarono. Un’altra parte cadde sulla roccia, ed appena germogliò si disseccò, perché non aveva linfa. Un’altra cadde in mezzo alle spine, e le spine cresciute insieme la soffocarono. Un’altra cadde su un buon terreno, germogliò e portò frutti centuplicati”. Detto questo, egli esclamò: “Chi ha orecchi per intendere, intenda!”. Ma i suoi discepoli gli chiesero cosa significasse questa parabola. Ma egli disse: “A voi è dato conoscere i misteri del regno di Dio, ma agli altri solo in parabole, poiché vedendo non vedano, e udendo non intendano. – Questo è però il significato della parabola: il seme è la parola di Dio. I semi caduti lungo la strada sono coloro che l’hanno ascoltata; dopo viene il diavolo e porta via la parola dal loro cuore, affinché essi non credano e non diventino beati. Quelli sulla roccia sono coloro che, quando ascoltano, accolgono con gioia la parola, ma costoro non hanno radici; essi credono per un certo tempo, ma nell’ora della tentazione vengono meno. Il seme caduto in mezzo alle spine sono coloro che dopo aver ascoltato, strada facendo si lasciano sopraffare dalle preoccupazioni, dalla ricchezza e dai piaceri di questa vita, soffocano e non portano nessun frutto. Ma quello caduto sul buon terreno sono coloro che ascoltano la parola e la custodiscono in un cuore delicato e buono e portano frutti nella perseveranza”.»

(Il 20 gennaio 1872)

1. Questa parabola del seminatore e della semente, che Io diedi un giorno ai Miei discepoli e al popolo che Mi circondava è, secondo la forma nella quale è data, facilmente comprensibile, tanto più che nel Vangelo stesso c’è la spiegazione adeguata allo spirito del tempo, come Io la diedi ai Miei apostoli, ma non al popolo che stava ad ascoltarMi.

2. Secondo questa spiegazione, la semente è la Mia Parola. Dove questa cade sulla via ed è calpestata, indica l’indifferenza di coloro che l’ascoltano, ma non se ne curano, la disprezzano e, attendendo solto ai loro interessi mondani, non ci pensano più. Il terreno pietroso, sul quale cade la semente, indica quei cuori che – come gli eruditi e i teologi – accolgono la semente solo nella misura in cui questa si adatta ai loro sistemi scientifici. Non appena però si fanno predominanti presso di loro altre opinioni, questa semente non trova poi sul fondo pietroso nessuno, o pochissimo nutrimento, e deve disseccarsi.

3. Se il seme cade tra le spine e cresce insieme con queste, ciò significa che si crede e si vive secondo la Mia Parola solo se essa è conciliabile con le vedute del mondo. Se le urta contro, oppure la Mia Parola richiede spirito di sacrificio e di rinuncia, allora essa è accantonata, e perciò non porta anche nessun frutto. Al massimo, rimane alle belle parole, ma non alle azioni!

4. Questa è la spiegazione che Io già diedi ai Miei apostoli. Ora si tratta di vedere come applicare questa parabola al tempo attuale, e se non ci sia da ricavarne un altro aspetto più importante.

5. Prima di proseguire con la spiegazione, dobbiamo rispondere alle seguenti domande: che cos’è veramente la semente? A qual fine essa è sparsa? E qual è l’intento del seminatore stesso? – Solo dopo aver risposto a queste domande, potrà seguire una vera interpretazione e spiegazione attraverso la rispondenza spirituale; in generale, infatti, voi esprimete tante parole, e non siete tuttavia consapevoli del loro profondo e spirituale significato. Solo chi conosce il più profondo senso delle parole e la loro corrispondenza spirituale, è padrone del proprio linguaggio. Egli ha il dono di esprimere suoni con la bocca, compresi nel senso spirituale, e ogni parola che esce dalla sua bocca è un raggio di luce spirituale che illumina in lui l’anima, la spiritualizza e la conduce gradualmente all’unione con Me. Per questo c’è una gran differenza tra parlare e parlare. Si può parlare molto, eppure senza dire nulla, mentre il senso ponderato di un discorso spirituale può essere denso di contenuti.

6. Dobbiamo quindi cominciare, prima, con la parola ‘semente’, ed esaminarla più da vicino nel suo significato.

7. Vedete, nella semente sta l’infinità. Da un chicco, in continuazione, sorgono prodotti della medesima specie alla quale appartiene il seme.

8. Così, al tempo della creazione del mondo materiale, fu stabilito che Io creassi le cose singolarmente una sola volta. Nelle stesse deposi già il germe per la loro successiva riproduzione, così che il primo risultato – la produzione da se stesse – non cesserà mai in eterno, finché esisteranno nel suolo e nell’aria gli elementi necessari per lo sviluppo del seme.

9. Come il seme di un albero porta in sé tutti i semi della sua futura destinazione, altrettanto la Mia Parola che, quale prodotto del Mio Spirito, produce continuamente del nuovo che non passerà mai, e durerà in eterno. – Per questo, Giovanni disse: «In principio era il Verbo, e il Verbo era Dio!».

10. Anch’Io sono la Semente dalla quale scaturirà sempre ed eternamente, solo il Divino. Ovunque questa Parola cade come semente, stimola il terreno, sul quale è caduta, all’attività, spesso in modo permanente, spesso solo in modo transitorio.

11. Ma poiché Io sono anche il Seminatore che sparge la propria semente sull’intera Creazione, allora accade naturalmente anche, com’è detto nella parabola, che non tutti i semi crescano in modo uguale. L’uno, porta più frutti, l’altro di meno, il terzo addirittura nessuno. In primo luogo, perché perfino i mondi della Mia Creazione con i loro abitanti, non si trovano tutti su di uno stesso gradino, e per secondo, perché dappertutto gli uomini hanno la loro libera volontà di fare ciò che a loro par bene. Perciò i differenti risultati spirituali su tutti i corpi mondiali e presso tutti gli uomini, e perciò le vie, più lunghe o più corte, che tutti gli esseri creati devono percorrere per giungere alla loro meta, ossia alla spiritualizzazione della loro anima.

12. Io, come Seminatore, spargo la Mia semente dappertutto. Dove essa è accolta con indifferenza, la colpa sta nelle anime stesse, se poi devono frequentare una dura scuola di prove amare. Dove la Mia semente cade su cuori duri come la pietra, dove non è facile restare perché ogni lieve venticello del mondo la disperde non lasciandone alcuna traccia, lì col tempo anche questa durezza dei cuori sarà ammorbidita. Dove la Mia semente cade su terreno spinoso e cresce con le erbe cattive, lì la sua sorte sarà anche quella dell’erba cattiva, che col tempo dovrà essere estirpata. A quegli uomini non rimarrà poi altro che l’intera desolazione del campo del loro cuore, sul quale non ha potuto crescere nulla di duraturo, né i vizi, né le virtù. Solo là dove la Mia Parola cade su buon terreno, dove i cuori furono da Me già preparati in precedenza, là spunterà il seme della Mia Parola, fiorirà e porterà frutti dai quali gli altri potranno prendere esempio.

13. La Mia Parola quindi, come seme, venne ed è ancora seminata ogni giorno per fare degli uomini dei veri uomini, per renderli degni di Me, affinché divengano a poco a poco, immagine del Mio Io divino, cui li ho destinati.

14. In tutti i tempi, dal Mio cammino terreno, è stata seminata la Mia divina Parola d’Amore da Me e dai Miei prescelti, e poiché a quel tempo i Miei ascoltatori consistevano di uomini con caratteristiche differenti, allora con la parabola Io volevo evidenziare all’uno la sua leggerezza, all’altro la sua indifferenza, e a un terzo la sua morbosità mondana, e così dimostrar loro quale risultato finale si ha, se solo si ascolta la Mia Parola senza applicarla attivamente. Ciò che Io dissi allora ai Miei ascoltatori e apostoli: «Chi ha orecchi per intendere, intenda!», lo dico di nuovo adesso, poiché Io verrò presto come seminatore per fare il raccolto della Mia semente.

15. La Mia Parola, più che mai adesso, quale seme spirituale della beatitudine eterna, è stata calpestata su tutte le vie e mangiata dagli uccelli, i quali volevano appropriarsene solo per il loro interesse. Essa è già caduta da lungo tempo sul suolo troppo pietroso degli egoistici cuori, dove deve seccare, essendo senza nutrimento. E dove spunta qua e là ancora un filino verde, esso si ritrova tra i piaceri del mondo, ed è tollerato e coltivato solo fintanto che si armonizza con le sue vedute. Se però si richiede del sacrificio, allora esso è rigettato al bordo, sia dai grandi sia dai piccoli.

16. Sono pochi coloro che, nonostante tutte le avversità, lotte e sofferenze, mantengono la Mia Parola nel cuore, la coltivano con cura e la praticano anche nelle azioni. Come Io dissi un giorno, molti sono chiamati a guadagnarsi nell’aldilà una beatitudine duratura, dopo questa breve esistenza terrena, grazie al seme della Mia Parola divina; tra questi molti chiamati, però, solo pochi sono gli eletti a ottenere la palma della vittoria che Io stesso, come uomo, conquistai un giorno attraverso la croce, e sulla croce.

17. Io, quale esempio, ho preceduto l’umanità. Come la Mia vita non fu contrassegnata da natali illustri o da altre condizioni favorevoli, ed Io, in ultimo, dovetti lasciare la Mia vita terrena al palo dell’infamia davanti alla moltitudine, come un malfattore, altrettanto avverrà per tutti coloro che Mi seguiranno. Anch’essi saranno perseguitati, disprezzati e maltrattati. Ma come la Mia Resurrezione, e più tardi il Ritorno nel Mio Regno, resero vani tutti i piani degli uomini, ed Io giunsi spiritualizzato nel Mio Cielo, così anche coloro che offrirono alle Mie parole il loro cuore come buon terreno, raccoglieranno un giorno ciò che Io ho seminato loro nel petto. Essi saranno ricompensati dalla consapevolezza di aver lottato, sofferto, ma anche vinto. Essi riceveranno la ricompensa, poiché mai – come vanitosi viandanti – hanno calpestato il Mio seme d’Amore sparso sulla loro via, e non lasciarono nemmeno impietrire il loro cuore, e tanto meno hanno trascurato il frutto nascente a causa delle gioie terrene, le quali sono spine per lo spirituale. Come un buon terreno essi porteranno nobili frutti, giacché anch’Io dissi un giorno: «Dai loro frutti voi dovete riconoscerli!».

18. Così la semente è maturata affinché il grano sia finalmente separato dalla pula, e spine e cardi siano consegnati a una purificazione simile al fuoco, e il grano maturo sia raccolto nei Miei granai. Già vedete dappertutto come ha inizio la cernita. Io vengo a chieder conto della responsabilità per la Mia semente sparsa. Com’è il lavoro, così la ricompensa!

19. La Mia Parola è semente divina, è semente dell’eternità per l’eternità. Anche se è disprezzata, anche se è calpestata coi piedi, anche se germoglia tra le spine, resta sempre il germe divino, e ne basta un unico granello per produrre del bene in abbondanza e riversarlo sul mondo. Perciò non importa se saranno sparsi inutilmente anche migliaia di questi semi. Quelli caduti sul buon terreno, in cuori credenti, diffonderanno luce su coloro che sono rimasti nell’oscurità. E così non sarà mai distrutto ciò che Io creai come Creatore, ciò che Io, quale Gesù, suggellai con la morte sulla croce e, ciò che Io, come Raccoglitore, porterò ora in breve tempo a casa dai campi della produzione spirituale. Anche se il raccolto sarà piccolo, starà proprio nel piccolo la prova che il grande mai appassisce, né si decompone se, avvolto nel più piccolo, è in grado di produrre i più grossi risultati.

20. Perciò anche voi non lasciate pietrificare i vostri cuori, non lasciateli ricoprire di cardi e di erba cattiva! Teneteli sempre pronti a far, di fatto, germogliare la Mia Parola che ristora la vostra anima in modi così differenti, affinché non condividiate la sorte di coloro che l’accolgono solo superficialmente e poi, quando si arriva all’azione, dimostrano invece che il seme aderiva solo alla superficie del loro cuore, ma non v’era mai penetrato profondamente!

21. Riflettete bene: un seminatore semina anche per raccogliere, un giorno! Il tempo del raccolto si avvicina! Preparatevi anche voi per essere accolti nei Miei granai, e non dover intraprendere un viaggio sulla via più lunga del miglioramento, costellata di spine e cardi!

22. Perciò: chi ha orecchi per intendere, intenda, finché c’è ancora tempo! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_11.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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53 Predigten von Jesus offenbart durch Gottfried Mayerhofer

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53 Predigten von Jesus offenbart – Aufgezeichnet von Gottfried Mayerhofer

“Die Zeichen der Zeit werden dann spurlos an euch vorübergehen,
wenn ihr euern Körper auf wenige leibliche Bedürfnisse habt beschränken lernen,
aber desto mehr auf das Aufbauen eures geistigen Seelenmenschen bedacht seid.”

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Jesus - YahuShua

Predigt 19 - 36 Predigt 37 - 53

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Predigt 19 - 36 Predigt 37 - 53