3. Testament Kapitel 38…3 Offenbarungen Gottes & 7 Siegel 3rd Testament Chapter 38…3 Divine Revelations & 7 Seals

Le Troisième Testament Chapitre 38… Les 3 Révélations Divines & les 7 Sceaux
El Tercer Testamento Capítulo 38… Las 3 Revelaciones Divinas y los 7 Sellos

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DAS 3. TESTAMENT Kapitel 38… Die 3 Offenbarungen Gottes & Die 7 Siegel
Offenbarungen Jesu Christi

Die Entwicklungsabhängigkeit der Offenbarungen Gottes
So spricht der Herr…

1. In allen drei Zeitabschnitten, in die Ich die Entwicklung der Menschheit eingeteilt habe, zeigte Ich euch mit meinem Lichte den gleichen geraden und schmalen Pfad für den Aufstieg des Geistes, den einen Weg der Liebe, der Wahrheit und der Gerechtigkeit.

2. Ich habe euch von Unterweisung zu Unterweisung, von Offenbarung zu Offenbarung geführt, bis diese Zeit kam, in der Ich euch sage, dass ihr euch schon von Geist zu Geist mit Mir verbinden könnt. Hätte die Menschheit sich in der “Ersten Zeit” auf diese Weise verbinden können? – Nein, sie war genötigt, sich mit dem materiellen Kult, mit dem Ritus und den Zeremonien, mit den traditionellen Festessen und den Symbolen zu behelfen, damit sie das Göttliche und Geistige sich nahe zu fühlen vermochte. Aus dieser Unfähigkeit heraus, sich dem Geistigen zu nähern, sich zum Göttlichen zu erheben, das Tieferliegende zu erkennen und die Geheimnisse aufzuklären, entstanden die verschiedenen Religionen, eine jede dem Grade der geistigen Rückständigkeit oder des geistigen Fortschritts der Menschen entsprechend, wobei die einen der Wahrheit mehr zugetan waren als andere, einige vergeistigter waren als andere, doch alle dem gleichen Ziele zustrebten. Es ist der Pfad, den die Geistwesen im Verlaufe der Jahrhunderte und der Zeitalter zurücklegen – der Pfad, auf den die verschiedenen Religionen hinweisen. Einige sind nur mit größter Langsamkeit vorangekommen, andere sind stehen geblieben, und wieder andere sind in die Irre gegangen und haben sich befleckt. (12, 92 – 93)

3. Heute komme Ich im Geiste, und wahrlich, Ich sage euch: Manche meinen, dass Ich euch in den ersten Zeiten näher war als heute. Sie irren sich, weil Ich Mich euch mit jedem Kommen immer mehr genähert habe.

4. Erinnert euch, dass Ich Mich in der “Ersten Zeit” auf einem Berge niederließ und euch von da aus mein in Stein gemeißeltes Gesetz herabsandte. In der “Zweiten Zeit” verließ Ich die Bergeshöhe und stieg in eure Täler hinab, indem Ich Mensch wurde, um unter euch zu leben. Und in der heutigen Zeit habe Ich, um euch noch näher zu sein, euer Herz zu meiner Wohnung gemacht, um Mich dort kundzutun und von seinem Innern aus zu den Menschen zu sprechen. (3, 31)

5. Ihr begreift nun, dass Ich meine göttliche Offenbarung in drei große Zeitabschnitte eingeteilt habe.

6. Es war in der geistigen Kindheit der Menschheit, als der Vater ihr das Gesetz gab und ihr einen Messias verhieß, der ihr das Tor zu einem neuen Zeitalter öffnen würde.

7. Der Messias war Christus, welcher zu den Menschen kam, als diese sich in ihrer geistigen Jugendzeit befanden. Er lehrte die Menschen eine höhere Art und Weise, das Gesetz zu erfüllen, das sie früher vom Vater erhalten hatten und nicht zu erfüllen verstanden. Das “Wort” Gottes sprach durch die Lippen Jesu, weshalb Ich euch sage, dass die Welt durch die Liebeslehre des vollkommenen Meisters weiterhin die Stimme und das Gebot ihres Vaters vernahm.

8. Jesus seinerseits bot den Menschen an, ihnen den “Geist der Wahrheit” zu senden, damit dieser ihnen all das begreiflich machen würde, was sie von seiner Lehre nicht verstanden hatten.

9. Nun denn, geliebtes Volk – dieses schlichte, bescheidene Wort, das ihr derzeit vernehmt, ist die Stimme des Geistes der Wahrheit, ist das Geistige Licht Gottes, das sich in euer Wesen ergießt, damit ihr eure Augen für die Neue Zeit öffnet. Dieses Licht, das euch alle Offenbarungen eures Meisters nach und nach klar begreifen lässt, ist das Licht eures Vaters, des Heiligen Geistes, welcher die Menschheit auf einer höheren geistigen Entwicklungsstufe überrascht, das heißt, während diese sich dem Erwachsenenalter nähert, um die Offenbarungen Gottes zu verstehen.

10. In allem, was euch dieses Licht offenbart, werdet ihr die Unterweisung des Vaters empfangen; denn “das Wort” ist in Mir, und der Heilige Geist ist meine eigene Weisheit. (132, 10 – 15)

11. In vergangenen Zeiten sprach Ich nicht so zu euch. In der “Ersten Zeit” erleuchtete das Gesetz die menschliche Seele; in der “Zweiten Zeit” erleuchtete Christus durch das Licht der Liebe das Herz des Menschen. Heute erleuchtet das Licht des Heiligen Geistes euren Geist, um ihn über alles Menschliche zu erheben.

12. Von ein- und demselben Gott habt ihr diese drei Botschaften empfangen, und zwischen ihnen allen ist ein Zeitalter verstrichen – die notwendige Zeit für die Entwicklung des Geistes, damit er die neue Botschaft oder neue Unterweisung aufzunehmen vermöchte.

13. Nun könnt ihr verstehen, warum Ich euch “Jünger des Heiligen Geistes” genannt habe. (229, 50 – 52)

14. Wenn Ich euch in den ersten Offenbarungen alles gesagt hätte, wäre es nicht notwendig gewesen, dass der Meister, der Messias, euch neue Unterweisungen lehren musste, noch dass in dieser Zeit der Heilige Geist kam, um euch die Herrlichkeiten des Geistigen Lebens zu zeigen.

15. Deshalb sage Ich euch, dass ihr euch nicht an das klammern sollt, was euch in früheren Zeiten offenbart wurde, als ob es das letzte Wort meiner Lehre gewesen wäre.

16. Ich kam aufs neue zu den Menschen und lange Zeit hindurch habe Ich Mich durch ihr Verstandesvermögen kundgetan, und noch immer kann Ich euch sagen, dass mein letztes Wort noch nicht gesprochen ist.

17. Sucht in meinem Buch der Weisheit immer das letzte Wort, die neue Seite, die euch den Sinngehalt, den Inhalt des früher Gegebenen offenbart, damit ihr in Wahrheit meine Jünger seid. (149, 44 – 45)

Die drei Testamente Gottes

18. Mose, Jesus und Elia – dies ist der Weg, den der Herr dem Menschen vorgezeichnet hat, um ihm zu helfen, sich zum Reiche des Friedens, des Lichtes und der Vollkommenheit zu erheben.

19. Fühlt in eurem Leben die Gegenwart der Boten des Herrn. Keiner von ihnen ist gestorben; sie alle leben, um den Weg der Menschen, die sich verirrt haben, zu erhellen und ihnen zu helfen, sich von ihren Stürzen zu erheben und um sie zu stärken, damit sie sich in den Prüfungen ihrer Schuldabtragung, derselben mit Liebe widmen.

20. Erkennt das Werk, das Mose durch die Inspiration Jehovas auf Erden erfüllte. Erforscht eingehend die Lehre Jesu, durch welchen das “Göttliche Wort” sprach, und sucht den geistigen Sinn meiner neuen Offenbarung, deren Zeitalter von Elia vertreten wird. (29, 20 – 22)

21. Wenn in der “Zweiten Zeit” meine Geburt als Mensch ein Wunder war, und meine geistige Auferstehung nach meinem körperlichen Tode ein weiteres Wunder – wahrlich, Ich sage euch – dann ist meine Kundgabe in dieser Zeit mittels eines menschlichen Verstandes ein geistiges Wunder.

22. Meine Prophezeiungen werden sich in dieser Zeit bis zur letzten erfüllen. Ich hinterlasse euch meine drei Testamente, die ein einziges bilden.

23. Wer den Vater früher als Liebe, Opfer und Vergebung gekannt hat, soll Ihn in dieser Zeit vollkommen kennen lernen, damit er Ihn liebt und verehrt, statt seine Gerechtigkeit zu fürchten.

24. Wenn ihr in der “Ersten Zeit” dem Gesetz angehangen seid, so geschah dies aus Furcht, dass die göttliche Gerechtigkeit euch züchtigen würde; deshalb sandte Ich euch mein “Wort”, damit ihr erkennen würdet, dass Gott Liebe ist.

25. Heute kommt mein Licht zu euch, damit ihr nicht in die Irre geht und in Treue gegen mein Gesetz das Ende des Weges erreichen könnt. (4, 43 – 47)

26. Meine neuen Unterweisungen sind die Bestätigung jener, die Ich euch in der “Zweiten Zeit” gab, aber sie sind noch weitreichender. Bedenkt: Damals sprach Ich zum Herzen der Menschen, jetzt dagegen spreche Ich zum Geiste.

27. Ich verleugne keines meiner Worte, die Ich euch in der Vergangenheit gab – im Gegenteil, Ich gebe ihnen die gebührende Erfüllung und die richtige Auslegung. Ebenso sagte Ich damals den Pharisäern, die glaubten, dass Jesus das Gesetz zerstören wolle: “Denkt nicht, dass Ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen – im Gegenteil, Ich komme, um sie zu erfüllen”. Wie könnte Ich jenes Gesetz und die Prophetien verleugnen, da sie doch das Fundament des Tempels sind, der in drei Zeitaltern in den Herzen der Menschen errichtet werden musste, und die Ankündigung meines Kommens zur Welt? (99, 24 – 25)

28. Heute sage Ich euch wiederum: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben”, und wenn ihr den Sinngehalt meines Wortes in dieser Zeit sucht, werdet ihr in ihm das ewige Gesetz der Liebe finden, eben jenen Weg, den Ich euch auf Erden vorzeichnete.

29. Damals glaubten viele, dass Christus den Weg verfehlte und das Gesetz verfälschte. Daher bekämpften und verfolgten sie Ihn. Doch die Wahrheit setzt sich wie das Licht der Sonne gegen die Finsternis immer durch. Jetzt wird mein Wort von neuem bekämpft werden, denn manche glauben in seinem Sinngehalt Widersprüche, Unklarheiten und Irrtümer zu finden. Aber sein Licht wird erneut in die Finsternisse dieser Zeit hineinleuchten, und die Menschheit wird erkennen, dass der Weg und das Gesetz, die Ich euch offenbart habe, die gleichen wie in jener Zeit sind und es immer sein werden. (56, 69 – 70)

30. Diese Unterweisung ist der Weg zum ewigen Leben; jeder, der in dieser Lehre eine emporhebende Kraft und Vollkommenheit entdeckt, wird sie mit derjenigen zu vereinigen verstehen, die Ich euch lehrte, als Ich auf Erden war, weil ihre Essenz dieselbe ist.

31. Wer die Wahrheit, die in meinen Lehren enthalten ist, nicht zu finden versteht, wird sogar versichern können, dass diese Lehre nicht zum gleichen Ziele führt wie die Lehren Jesu; die durch schlechte Auslegungen verblendeten oder durch religiösen Fanatismus verwirrten Geister werden nicht sofort die Wahrheit dieser Offenbarungen begreifen können. Sie müssen einen Weg der Prüfungen durchlaufen, um von der irdischen Gesinnung frei zu werden, die sie hindert, mein Gebot zu verstehen und zu erfüllen, das euch lehrt, einander zu lieben. (83, 42 – 43)

32. Vergebens werden viele Menschen sagen, dass diese Lehre neu ist, oder dass sie keine Beziehung zu den göttlichen Offenbarungen hat, die euch in vergangenen Zeiten gegeben wurden. Ich versichere euch, dass alles, was Ich euch in dieser Zeit mittels des menschlichen Verstandesvermögens gesagt habe, seine Wurzeln und seine Grundlagen in dem hat, was euch bereits in der Ersten und Zweiten Zeit prophetisch verkündet wurde.

33. Doch die Verwirrung, von der Ich zu euch spreche, wird daher kommen, weil diejenigen, die jene Offenbarungen auslegten, den Menschen ihre Deutungen aufgenötigt haben, und diese waren teils zutreffend und teilweise irrig. Auch wird es geschehen, weil jenes geistige Licht meiner Lehren den Menschen vorenthalten und manchmal in verfälschter Form gegeben wurde. Daher haben heute, da die Zeit gekommen ist, wo mein Licht euch aus der Finsternis eurer Unwissenheit befreit, viele Menschen verneint, dass dies das Licht der Wahrheit sein kann, da es nach ihrer Meinung nicht mit dem übereinstimmt, was Ich euch früher gelehrt habe.

34. Ich versichere euch, dass keines meiner Worte verloren geht, und dass die Menschen dieser Zeit erfahren werden, was Ich euch in den vergangenen Zeiten tatsächlich sagte. Wenn die Welt dann den Spiritualismus kennen lernt, wird sie sagen: “Tatsächlich, all dies hat Jesus bereits gesagt!”

35. Tatsächlich habe Ich euch bereits alles gesagt, auch wenn Ich von vielen der offenbarten Wahrheiten euch nur das Grundsätzliche derselben verkündete. Ich hinterließ sie euch, damit ihr sie allmählich begreifen lernen würdet, denn zu jener Zeit war die Menschheit noch nicht fähig, all das zu verstehen, was Ich euch jetzt in vollem Umfang zeige. (155, 24 -27)

Die Dritte Zeit

36. Dies ist die “Dritte Zeit”, in der Ich euch die Lektion gelehrt habe, die die Menschheit geistig vereinen soll. Denn es ist mein Wille, dass die Sprachen, die Rassen, die verschiedenen Ideologien kein Hindernis mehr sein sollen für ihre Vereinigung. Die geistige Essenz, aus der Ich einen Geist schuf, ist dieselbe, die alle besitzen, und die Substanzen, aus denen das Blut zusammengesetzt ist, das durch die Adern der Menschen fließt, sind die gleichen bei allen. Daher sind alle gleich und meiner würdig, und für alle bin Ich aufs neue gekommen. (95, 9)

37. Die Veränderungen, die das menschliche Leben erfährt, werden so groß sein, dass es euch vorkommen wird, als ob eine Welt zu Ende ginge und eine andere geboren würde.

38. So, wie zu allen Zeiten das Leben des Menschen in Epochen oder Zeitalter unterteilt wurde, und jedes derselben sich durch etwas ausgezeichnet hat – sei es durch seine Entdeckungen, durch die göttlichen Offenbarungen, die es empfangen hat, durch seine Entfaltung im Sinne des Schönen, was der Mensch “Kunst” nennt, oder durch seine Wissenschaft – so wird die nun beginnende Zeit, das Zeitalter, das bereits wie eine neue Morgenröte hervorbricht, durch die Entfaltung der Geistesgaben gekennzeichnet sein – jener Seite eures Wesens, die ihr hättet pflegen sollen, um euch so viele Übel zu ersparen, was ihr jedoch immer auf später verschoben habt.

39. Glaubt ihr nicht, dass das menschliche Leben sich völlig wandeln kann, wenn es Spiritualität entwickelt, die Geistesgaben entfaltet und das Gesetz in Kraft setzt, welches auf dieser Welt vom Gewissen diktiert wird?

40. Bald werden alle Völker begreifen, dass Gott in jedem Zeitalter zu ihnen gesprochen hat, dass die göttlichen Offenbarungen die Leiter gewesen ist, die der Herr zu den Menschen herabgelassen hat, damit sie zu Ihm aufwärts steigen könnten.

41. Diese neue Zeit werden manche die Zeit des Lichtes nennen, andere das Zeitalter des Heiligen Geistes, und wieder andere die Zeit der Wahrheit. Doch Ich sage euch, dass es die Zeit der geistigen Aufwärtsentwicklung, der geistigen Wiederherstellung, der Rückforderung sein wird.

42. Dies ist die Epoche, von der Ich schon seit langer Zeit gewünscht habe, dass sie im Herzen des Menschen lebt, und die fortwährend von ihm selbst bekämpft und zerstört wurde – eine Zeit, deren Helligkeit von allen gesehen wird und unter deren Licht sich alle Kinder des Herrn vereinen: nicht zu einer Religionsgemeinschaft von Menschen, die die einen aufnimmt und die anderen abweist, die ihre eigene Wahrheit ausposaunt und sie anderen abspricht, die unwürdige Waffen gebraucht, um sich durchzusetzen, oder welche Finsternis statt Licht gibt. (135, 53- 54, 57-59)

43. Dies ist die “Dritte Zeit”, in der der Geist des Menschen sich von den Ketten des Materialismus befreien muss. Dies wird der Kampf der Weltanschauungen mit sich bringen, der heftiger sein wird, als ihn die Geschichte der Menschheit kennt.

44. Die Verderbtheit, der Egoismus, der Hochmut, das Laster, die Lüge und alles, was euer Leben überschattet hat, werden wie zerbrochene Götzenbilder zu Füßen derer fallen, die sie verehrten, um der Demut Platz zu machen. (295, 64 – 65)

Die sieben heilsgeschichtlichen Epochen

45. Die erste dieser geistigen Entwicklungsetappen auf der Welt wird von Abel repräsentiert, dem ersten Diener des Vaters, welcher Gott sein Brandopfer darbrachte. Er ist das Symbol des Opfers. Die Missgunst stand wider ihn auf.

46. Die zweite Etappe repräsentiert Noah. Er ist das Symbol des Glaubens. Er baute die Arche aufgrund göttlicher Inspiration und führte die Menschen hinein, um sie zu retten. Gegen ihn erhob sich die Volksmenge mit ihrem Zweifel, Spott und heidnischer Gesinnung. Doch Noah hinterließ seinen Samen des Glaubens.

47. Der dritte Zeitabschnitt wird durch Jakob versinnbildlicht. Er verkörpert die Kraft, er ist Israel, der Starke. Er sah geistig die Himmelsleiter, auf der ihr alle aufsteigen werdet, um euch “zur Rechten des Schöpfers zu setzen”. Gegen ihn erhob sich der Engel des Herrn, um seine Kraft und seine Beharrlichkeit auf die Probe zu stellen.

48. Der vierte wird durch Mose symbolisiert, er verkörpert das Gesetz. Er zeigt die Tafeln, auf denen es für die Menschen aller Zeiten niedergeschrieben ist. Er war es, der mit seinem unermesslichen Glauben das Volk befreite, um es auf dem Weg der Errettung zum Gelobten Land zu führen. Er ist das Sinnbild des Gesetzes.

49. Der fünfte Zeitabschnitt wird durch Jesus, das “Göttliche Wort”, das Unbefleckte Lamm repräsentiert, welcher zu allen Zeiten zu euch gesprochen hat und weiterhin zu euch sprechen wird. Er ist die Liebe, um deretwillen er Mensch wurde, um in der Menschenwelt zu leben. Er erlitt den Schmerz derselben, zeigte der Menschheit den Weg des Opfers, der Liebe und der Barmherzigkeit, auf dem sie die Erlösung von all ihren Sünden erreichen soll. Er kam als Meister, um zu lehren, wie man trotz der Herkunft aus einfachen Verhältnissen in der Liebe lebt, bis zur Selbstaufopferung geht und liebend, vergebend und segnend stirbt. Er verkörpert die fünfte Etappe, und sein Symbol ist die Liebe.

50. Den sechsten Zeitabschnitt repräsentiert Elia. Er ist das Symbol des Heiligen Geistes. Er kommt auf seinem “Feuerwagen” und bringt das Licht zu allen Nationen und allen Welten, die euch unbekannt, aber Mir bekannt sind, weil Ich der Vater aller Welten und aller Geschöpfe bin. Dies ist die Etappe, in der ihr derzeit lebt – jene des Elias. Sein Licht ist es, das euch erleuchtet. Er ist der Repräsentant jener Lehren, die verborgen waren und den Menschen in dieser Zeit offenbart werden.

51. Der siebte Zeitabschnitt wird durch den Vater Selbst verkörpert. Es ist das Endziel, der Höhepunkt der Entwicklung. In ihm ist die Zeit der Gnade, das Siebte Siegel.

52. Hiermit ist das Geheimnis der Sieben Siegel gelöst. Das ist der Grund, weshalb Ich euch sage, dass die derzeitige Epoche das sechste Siegel beinhaltet. Denn fünf von ihnen sind schon vergangen, das sechste ist nun gelöst, und das siebte bleibt noch verschlossen, sein Inhalt ist noch nicht gekommen, es ist noch nicht an der Zeit, dass diese Etappe zu euch kommt. Wenn sie da ist, wird Gnade, Vollkommenheit und Friede walten. Aber um sie zu erreichen – wie viele Tränen wird der Mensch noch vergießen müssen, um seinen Geist zu läutern! (161, 54 – 61)

53. Das Buch der Sieben Siegel ist die Geschichte eures Lebens, eurer Entwicklung auf der Erde, mit all ihren Kämpfen, Leidenschaften, Auseinandersetzungen und schließlich dem Sieg des Guten und der Gerechtigkeit, der Liebe und der Vergeistigung über die Leidenschaften des Materialismus.

54. Glaubt in Wahrheit, dass alles auf einen geistigen und ewigen Zweck abzielt, damit ihr jeder Lektion den rechten Platz einräumt, der ihr zukommt.

55. Solange euch das Licht des Sechsten Siegels erleuchtet, wird eine Zeit der Auseinandersetzung, der Entsagung und Läuterung sein; doch wenn diese Zeit vorüber ist, werdet ihr einen neuen Zeitabschnitt erreicht haben, in welchem euch das Siebte Siegel neue Offenbarungen bringen wird. Wie zufrieden und glücklich wird der Geist desjenigen die neue Zeit empfangen, welcher als rein und vorbereitet befunden wurde. Solange euch das Sechste Siegel erleuchtet, werden sich Körper und Geist läutern. (13, 53 – 55)

56. Das Buch, das im Himmel versiegelt wurde, hat sich im sechsten Kapitel aufgetan. Es ist das Buch der Sieben Siegel, das Weisheit und Gericht enthält und wegen meiner Liebe zu euch entsiegelt wurde, um euch seine tiefen Lehren zu offenbaren.

57. Der Mensch hat fünf Zeitabschnitte hindurch auf der Erde gelebt, ermutigt durch den göttlichen Hauch des Geistes. Trotzdem hat er den geistigen Sinn des Lebens, den Zweck seines Daseins, seine Bestimmung und seinen Wesenskern nicht begriffen. Alles war ein undurchdringliches Geheimnis für seinen Verstand wie für seinen Geist, ein versiegeltes Buch, dessen Inhalt er nicht zu deuten vermochte.

58. Vage ahnte er das Geistige Leben, aber ohne wirklich die Stufenleiter der Entwicklung zu kennen, welche die Wesen Gott näher bringt. Er kannte nicht seine sehr hohe Mission auf Erden und nicht die Tugenden und Gaben, die seinem Geist zugehören, um in den Kämpfen zu siegen, sich über die menschlichen Nöte zu erheben und sich geistig zu vervollkommnen, um im Ewigen Lichte zu wohnen.

59. Es war notwendig, dass das göttliche “Buch” geöffnet und die Menschen seinen Inhalt betrachten würden, um sich aus dem Dunkel der Unwissenheit retten zu können, welche der Ursprung aller Übel ist, die es auf der Welt gibt. Wer konnte dieses Buch öffnen? Etwa der Theologe, der Wissenschaftler oder Philosoph? Nein, niemand, nicht einmal die gerechten Geister konnten euch seinen Inhalt offenbaren, weil das, was das Buch hütete, die Weisheit Gottes war.

60. Nur Christus, das “Wort”, Er allein, die Göttliche Liebe konnte es tun; aber auch dann war es notwendig, zu warten, bis die Menschen in der Lage wären, die Göttliche Botschaft zu empfangen, ohne dass sie vom Glanze meiner geistigen Gegenwart geblendet würden. So musste die Menschheit fünf Etappen der Prüfungen, Belehrungen, der Erfahrung und Entwicklung durchlaufen, um die angemessene Entfaltung zu erreichen, die ihr erlauben würde, die Geheimnisse kennen zu lernen, welche das Buch der Weisheit Gottes für die Menschen bewahrte.

61. Das Gesetz Gottes, sein durch Christus gegebenes Göttliches Wort und alle Botschaften von Propheten, Boten und Abgesandten waren der Same, der den Glauben der Menschheit an eine göttliche Verheißung aufrecht erhielt, welche immer Licht, Rettung und Gerechtigkeit für alle Menschen ankündigte.

62. Jetzt ist die erwartete Zeit für die Große Offenbarung da, durch die ihr alles verstehen sollt was Ich euch über die Zeiten hin offenbart habe und erfahren sollt, wer euer Vater ist, wer ihr selbst seid, und was der Grund für euer Dasein ist.

63. Nun ist die Zeit, in der ihr aufgrund der geistigen Entwicklung, die ihr erreicht habt, der durchlebten Prüfungen und der gesammelten Erfahrung, von meinem Geiste zu dem euren das Licht der Weisheit empfangen könnt, das in meinen Schatzkammern in Erwartung eurer Zurüstung aufbewahrt ist. Und da die Menschheit den notwendigen Entwicklungsgrad erlangt hat, um meine Botschaft zu empfangen, habe Ich ihr den ersten Strahl meines Lichtes gesandt, welches dieser hier ist, der die ungebildeten und schlichten Menschen, die meiner Einsprache als Stimmträger dienen, in Verzückung sprechen ließ.

64. Dieser Lichtstrahl ist nur vorbereitender Art gewesen, er ist wie das Licht der Morgendämmerung, wenn es den neuen Tag ankündigt. Später wird mein Licht voll zu euch gelangen, euer Dasein erhellen und selbst den letzten Schatten von Unwissenheit, Sünde und Elend beseitigen.

65. Diese Zeit, deren Morgenröte ihr im Unendlichen bewundert, ist die sechste Epoche, die im geistigen Leben der Menschheit anbricht – die Ära des Lichtes, der Offenbarungen, der Erfüllung alter Prophetien und vergessener Verheißungen. Es ist das Sechste Siegel, das bei der Lösung seinen Inhalt an Weisheit in euren Geist verströmt, in einer Botschaft voll Gerechtigkeit, Aufklärung und Offenbarung. (269, 10 – 18)

66. Jünger, Ich will, dass die Tugenden eures Herzens die Gewänder sind, die die Blößen eures Geistes bedecken. So spricht zu euch der Tröster-Geist, welcher in der Zweiten Zeit verheißen wurde.

67. Der Vater wusste bereits um den Schmerz und die Prüfungen, die die Menschheit bedrücken würden, und den Grad der Verderbtheit, den die Menschen erreichen würden. Das Kommen des Trösters bedeutet für euch die Lösung des Sechsten Siegels, das heißt den Beginn einer neuer Etappe in der Entwicklung der Menschheit. Von diesem Zeitpunkt an ist für alle Menschen ein göttliches Gericht in Kraft; jedes Leben, jedes Werk, jeder Schritt wird streng gerichtet. Es ist das Ende eines Zeitalters, nicht das Ende des Lebens.

68. Es ist der Abschluss der Zeiten der Sünde, und es ist notwendig, dass der ganze Inhalt dieses Sechsten Siegels des Buches Gottes auf die Geistwesen ausgegossen wird und sie aus ihrer Lethargie reißt, damit der Mensch sich aufrafft und die Harmonie seines Geistes mit der ganzen Schöpfung erlebt, und er sich für die Zeit vorbereitet, in welcher durch das Lamm das Siebte Siegel gelöst wird, welches die letzten Hefen des Leidenskelches bringen wird, aber auch den Triumph der Wahrheit, der Liebe und der göttlichen Gerechtigkeit. (107, 17 – 19)

69. Ich will, dass sich die Menschheit in dieser Zeit vorbereitet, damit, wenn das letzte Siegel gelöst wird, die Menschen sich dessen bewusst werden und sich beeilen, den Inhalt der neuen Offenbarungen zu vernehmen und zu verstehen. Ich will, dass die Nationen und Völker stark werden, um den Leiden jener Tage standzuhalten.

70. Ich werde jene selig nennen, die die Heimsuchungen jener Zeiten zu überstehen wissen, und werde ihnen eine Belohnung für ihre Ausdauer und ihren Glauben an meine Macht geben, indem Ich sie als Stammeltern einer neuen Menschheit übrig lasse. (111, 10 – 11)

71. Wenn das Siebte Siegel zusammen mit den sechs anderen abgeschlossen ist, wird auch jenes Buch verschlossen bleiben, welches das Urteil Gottes über die Werke der Menschen gewesen ist, vom ersten bis zum letzten. Dann wird der Herr ein neues, unbeschriebenes Buch öffnen, um in ihm die Auferstehung der Toten, die Befreiung der Unterdrückten, die Erneuerung der Sünder und den Sieg des Guten über das Böse aufzuzeichnen. (107, 20)

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flagge en  Chapter 38…The 3 Divine Revelations & The 7 Seals

THE 3RD TESTAMENT Chapter 38…The 3 Divine Revelations & The 7 Seals
Revelations of Jesus Christ

The Revelations of God and Spiritual Development
Thus saith the Lord…

1. In the three eras into which I have divided the evolution of mankind, I have come to mark for you with My light, the same straight and narrow way for the elevation of the spirit, the only path of love, truth and justice.

2. I have guided you from teaching to teaching, from revelation to revelation, until you have reached this period in which I have announced that you are able to communicate with Me from spirit to Spirit. Could mankind have communicated with Me in that manner during the First Era? No; it was necessary that it be aided by a material worship, with rituals and ceremonies, with a traditional feast and with symbols in order to feel closer to the Divine and the Spiritual. From that inability to approach the spiritual, to elevate themselves toward the Divine, to know what is profound and to clarify all Mysteries, the different religions appeared, each one according to the grade of backwardness or spiritual advancement of men: Some were more devoted to the truth than others, some were more spiritualized than others; but all were striving toward the same goal. It is the path which all spirits have traveled throughout the centuries and eras, a path followed by the different religions. Some have advanced very slowly, others are at a standstill and still others have been falsified and contaminated. (12, 92 – 93)

3. Today I have come in Spirit and truly I say to you: There are some who believe that during the first times I was closer to you than I am today: They judge incorrectly, for at each of My comings I have been nearer to you.

4. Remember that in the First Era I descended upon a mount and from there I conveyed My Law engraved upon a rock; during the Second Era, I left the summit of the mount in order to descend into your valleys, becoming man to live among you; and in this period in order to be nearer, I have made My dwelling place within your heart to manifest Myself there and speak to mankind from within. (3, 31)

5. Do you understand that I divided My Divine Revelation into three great eras?

6. It was in the spiritual infancy of mankind that the Father gave to them the Law, and promised a Messiah who would come to open the door to a new era.

7. The Messiah was Christ, who came among men when these were still in their spiritual infancy. He came to teach men a higher manner of complying with the law that they had earlier received from the Father and had not known how to obey. The Word of God spoke through the lips of Jesus, and so I say that the world continued hearing the voice and commandments of its Father by means of the doctrine of love of the perfect Master.

8. Jesus, in his turn, offered to send the Spirit of Truth to men, to help them understand all that of his teachings not understood by them.

9. Well, beloved people, this simple and humble word that you now hear is the voice of the Spirit of Truth, it is the spiritual light of God that pours out over your being so that you may open your eyes to the new era. That light that begins to make you understand all the revelations of your Master clearly, is the light of your Father, the Holy Spirit, which finds humanity in greater heights of spiritual evolution, that is to say, when it is approaching maturity, to understand the revelations of God.

10. In all that this light reveals you are receiving the teaching of the Father, for the Word is in Me, and the Holy Spirit is My own Wisdom. (132, 10 – 15)

11. I did not speak to you thus in the past times. In the First Era, the Law illuminated the human spirit; in the Second Era, Christ illuminated the hearts of men with the light of love. Today the Holy Spirit illuminates your spirit to elevate it above all that is human.

12. You have received these three messages from one single God, and between one and the next an Era has passed, the time necessary for the evolution of the spirit, so that it can receive the new message, or the new lesson.

13. Now, you can understand why I have called you the disciples of the Holy Spirit. (229, 50 – 52)

14. If in the first revelations I had told you all, you would not have needed the Master: the Messiah, to teach you new lessons, nor that the Holy Spirit come in this time to show you the greatness of the spiritual life.

15. For which reason I tell you that you should not bind yourselves to that which was revealed to you in the first eras as though it had been the last words of My Doctrine.

16. I came again among men, and for a long time I have communicated with them through their understanding, and still I can tell you, that My last word has not yet been spoken.

17. Seek always in My book of wisdom for the last word, the new page that reveals to you the significance of the earlier content, so that you may truly be My disciples. (149, 44 – 45)

The Three Testaments of God

18. Moses, Jesus, and Elijah: there is the road the Lord has marked to help men elevate themselves to the Kingdom of peace, light, and perfection.

19. Feel the presence of the Lord’s envoys in your life. None of them have died. They live on to illuminate the road of men who have become lost, helping them to arise again from their falls, and strengthening them so that they may give themselves with love to fulfillment in the trials of restitution.

20. Understand the work that Moses completed on earth through the Inspiration of Jehovah. Analyze the teaching of Jesus, through whom the Divine Word spoke, and seek the spiritual sense of My new revelation, whose Era is represented by Elijah. (29, 20 – 22)

21. If My birth as Man during the Second Era was a miracle and My spiritual ascension after My bodily death was another miracle; truly I say to you that My communication during this time through human understanding, is also a spiritual miracle.

22. Up to the last of My prophecies, will be fulfilled during this time. I leave you My three Testaments, forming One only.

23. He who has not known the Father as love, sacrifice and forgiveness, let him know Him fully during this period, so that instead of fearing His justice, He may love and venerate Him.

24. If you were devoted to the Law during the First Era, it was for fear that the Divine justice would punish you, but for that reason I sent you My Word so that you would understand that God is Love.

25. Today My light comes to you so that you will not lose yourselves and will be able to reach the end of the road being faithful to My Law. (4, 43 – 47)

26. My new lessons are the confirmation of those that I gave you in the Second Era, but they are yet more elevated. In that time I spoke to the hearts of men, but now I speak to their spirits.

27. I do not come to disown any of the words I spoke to you in the past, on the contrary, I come to duly fulfill them and give them their just explanation. Just as in those times I said to the Pharisees who believed that Jesus had come to destroy the Law: “Do not think that I have come to cancel the law, or the prophets; on the contrary, to comply with them.” How could I have disowned that Law or those prophecies, if they were the foundation of the temple that in three eras was to be constructed in the hearts of this humanity, and was the announcement of My coming to the world? (99, 24 – 25)

28. Today I say to you again: “I am the Way, the Truth and the Life.” And if you look for the essence of My Word in this era, you shall find in it the eternal Law of love, that same pathway which I outlined for you on earth.

29. In that era, many believed that Christ had come mistaking the path and altering the Law. That is why they fought against him and persecuted him; but the truth, like the light of the sun always imposes itself over the darkness. Now My Word will again be combated because there shall be some who believe they have found contradictions, confusions and errors in its essence, but its light will again shine in the darkness of this era, and humanity shall see that the way and the Law which I have revealed to you, is the same of that Era and will always be the same. (56, 69 – 70)

30. This teaching is the road to eternal life; all who discover elevation and perfection in this doctrine will know how to reconcile it to that which I confided to you when I was on the earth, for its essence is the same.

31. He who does not know how to find the truth contained in My lessons, may even affirm that this doctrine does not lead to the same end as the teachings of Jesus; spirits blinded by misinterpretations or confused by religious fanaticism, may not quickly understand the truth of these revelations, but must travel a road of trials to quit themselves of the materialism that prevents them from understanding and complying with My precept that teaches you to love one another. (83, 42 – 43)

32. In vain will many men say that this Doctrine is new, or that it has no relation to Divine revelations given to you in the past. I assure you that what I have told you in this time through the conduit of human understanding has its roots and foundations in that which was prophesized in the First and Second Times.

33. But the confusion of which I tell you, will arise because they who have interpreted those revelations have imposed their analyses on humanity, and these analyses have been in part correct, and in part mistaken. It also will be because the spiritual light of My teachings has been hidden from men and at times has been given out in adulterated form. That is why now when My light has come to rescue you from the darkness of your ignorance, many men deny that this can be the light of truth, because it does not, by their criteria, accord with what I taught you before.

34. I assure you that none of My words will be lost, and that the men of this time will come to know what I said to them in times past. Then, when the world knows Spirituality, it will say: “Truly, Jesus said all of this.”

35. Yes, I said it all before, though of many of the revealed truths I had shown only the principles; I left them for you to begin to understand, for in that time, humanity was not yet prepared to understand all that I have now come to show you fully. (155, 24 – 27)

The Third Era (Time)

36. This is the Third Era, in which I have come to teach you the lesson that must spiritually unite humanity, for it is My Will that languages, races, and different ideologies no longer be an obstacle to its unification. The essence with which I formed each spirit is the same that all possess, and the substances that make up the blood that runs through the veins of men is the same in all. Therefore, all are equal and worthy of Me, and I have come again for all of you. (95, 9)

37. The transformations that human life suffers will be so great, that it will seem to you as though this world had ended, and another been born.

38. Thus, as in all times, the life of man has been divided into eras, or ages, and each of them has been defined by something, whether by its discoveries, by the Divine revelations received, or by its development in the sense of beauty, which they call art, or by its science; so the Era which now begins, the Era that is arriving like a new dawn, will be typified by the development of the gifts of the spirit, the part that you should have cultivated in order to avoid so many evils, and which you always left to later.

39. Do you not believe that human life can transform itself totally, developing spirituality, cultivating the gifts of the spirit, and establishing the law dictated by the conscience in this world?

40. Soon all the peoples will understand that God has spoken in each era, that the Divine revelations were the ladder that the Lord has lowered to men so that they may ascend to Him.

41. Some will call this new time the Era of light, others the Era of the Holy Spirit, others the time of truth. And I say to you, it will be the time of elevation, the time of spiritual recovery and of revindication.

42. This is the Era that I have long wished to live in the heart of man, but which has been continually battled against and destroyed by man. A time whose clarity is seen by all, and under whose light all the children of the Lord are united; not in a religion of men that chooses some and rejects others, that proclaims its own truth and denies that of others, that employs unworthy weapons with which it imposes itself, or that gives out darkness instead of light. (135, 53 – 54 and 57 – 59)

43. This is the Third Era, in which the spirit of humanity must liberate itself from the chains of materialism; this shall bring about the greatest struggle of ideas in the history of man.

44. Perversity, selfishness, arrogance, vice, lies, and all that has shadowed your lives, shall fall like broken idols at the feet of the worshipers to give way to humility. (295, 64 – 65)

The Seven Seals of Sacred History

45. The first of these phases of spiritual evolution in the world is represented by Abel, the first minister of the Father, who offered his sacrifice to God. He is the symbol of sacrifice. Envy rose up against him.

46. The second stage was represented by Noah. He is the symbol of faith; He constructed the ark from Divine inspiration, and led men into it to reach salvation. Against him, the multitudes railed with doubt, mockery, and the paganism of their spirits, yet Noah left his seed of faith.

47. The third stage is represented by Jacob. He symbolizes strength; He is Israel, the strong. Spiritually He saw the ladder by which all of you will ascend to sit at the right hand of the Creator. The angel of the Lord rose up to test his strength and perseverance.

48. The fourth is symbolized by Moses. He represents the Law. He presented the tablets whereon it was written for the humanity of all times. It was He who with his immense faith rescued the people to lead them on the road of salvation to the Promised Land. He is the symbol of the Law.

49. The fifth stage is represented by Jesus, the Divine Word, the Sacrificial Lamb; He who has spoken to you in all times and who will continue speaking to you. He is love, for He was made man to inhabit the dwelling places of man, to suffer their pains, to show humanity the path of sacrifice, love, and charity, by which it must achieve redemption from all their sins. He came as Master to teach, to be born as part of humanity, to live in love, to achieve the sacrifice, and to die loving, forgiving, and blessing. He represents the fifth stage, and his symbol is love.

50. The sixth stage is represented by Elijah [called Elias in the New Testament]. He is the symbol of the Holy Spirit. It is He who goes on his chariot of fire bearing light to all nations and all the worlds that are unknown to you, but known to Me, for I am the Father of all the worlds and all the creatures. This is the stage in which you are living, that of Elijah; it is his light that illuminates you. He represents the teachings that were hidden but that are being revealed to mankind in this era.

51. The seventh stage is represented by the Father himself. He is the end; the culmination of evolution, in Him is the stage of grace, the Seventh Seal.

52. Here I have deciphered the Mystery of the Seven Seals, that is why I say to you that this is the Sixth Seal, for five of them have already passed, the sixth is unleashed, but the seventh remains sealed; the time for its contents has not yet arrived, there is time yet before that stage appears before you. When that stage arrives, there shall be grace, perfection, and peace, but O, how much man will weep to purify his spirit! (161, 54 – 61)

53. The book of the Seven Seals is the history of your life, of your evolution on earth, with all its struggles, passions, conflicts and finally with the triumph of the good and justice, of love and spirituality over the passions of materialism.

54. Believe truly that everything leads to a spiritual and eternal goal, so that you may give each lesson its rightful place that corresponds to it.

55. While the light of the Sixth Seal illuminates you, it will be a time of conflict, of vigilance and purification, but when that period has passed, you will have reached a new stage in which the Seventh Seal will open new revelations to you. With what satisfaction and joy will the new time be received by the spirit when it is surprised in a cleansed and prepared state. While the Sixth Seal illuminates you, flesh and spirit will be purified. (13, 53 – 55)

56. The book that was sealed in the heavens, has been opened to the Sixth Chapter, it is the Book of the Seven Seals which contains wisdom and judgment, and which was unleashed by My love for you, to reveal to you its profound lessons.

57. Man has lived for five stages*) on earth, encouraged by the Divine breath of the spirit; in spite of which He has been unable to understand the spiritual sense of life, the purpose of his existence, his destiny, and his essence; all was an impenetrable Mystery for his mind, as well as to his spirit, a sealed book whose contents He could not interpret.

*) In this translation, the word “stages” is used for the Spanish “etapas”, which correspond to the respective chapters of the Book of the Seven Seals, as explained in the text. The use of “era” in the English translation (when referring the three great eras of Moses, Jesus, and Eljah, or Elias, as explained in this book) is a substitution for the Spanish “tiempos”, which properly would correspond to “times” in English. The substitution was decided on to aid the reader in following the complexities of the text.

58. He vaguely sensed the spiritual life, but without truly knowing the ladder of elevation that brings beings closer to God, He did not know of his highest mission on earth and the virtues and gifts that form part of his spirit in order to triumph in the struggles, to raise himself above human miseries, and perfect himself spiritually to inhabit the eternal light.

59. It was necessary that the Divine book be opened, and that men contemplate its contents in order for them to be saved from the darkness of ignorance that is the source of all the evils that exist on earth. Who could open that book: by chance a theologian, a scientist, or a philosopher? No, none of them, not even the righteous spirits could reveal its content to you, for what the book kept within was the wisdom of God.

60. Only Christ, the Word, only He, the Divine love, could do so, but even so, it was necessary to wait for men to be ready to receive the Divine revelation without being blinded by the splendor of My spiritual presence and mankind had to live through five stages of trials, lessons, experience, and evolution in order to reach the fair development that permits them to understand the Mysteries that the Arcane of God keeps for men.

61. The Law of God, his Divine word given through Christ and all the messages of the prophets, envoys, and emissaries, were the seed that maintained the faith of humanity in a Divine promise that has always proclaimed light, salvation, and justice for all men.

62. This is the time awaited for the Great Revelation, that through which you will understand all that I have shown you throughout the times, and so that you will know who your Father is, who you are, and the reason for your existence.

63. This is the time in which, for the spiritual evolution you have achieved, the trials you have passed through, and the experience you have gathered, you may receive in your spirit that which comes from My Spirit, the light of wisdom, reserved in My Arcane in wait for your preparation. Still, humanity having reached the grade of evolution necessary to receive My message, I have sent you the first ray of My light, that which has made the rude and simple men, who serve as My spokesmen, speak in ecstasy through My inspiration.

64. This ray of light has been only of preparation, it is like the pre – dawn light that announces the new day. Later, My light shall come to you fully, illuminating your existence and dispelling even the last shadows of ignorance, sin, and misery.

65. This era, whose dawn you admire in the infinite, is the sixth stage initiated in the spiritual life of humanity, an Era of light, of revelations, of fulfillment of the ancient prophecies and forgotten promises. It is the Sixth Seal, upon its unleashing overflowing with its content of wisdom your spirit in a message full of justice, clarification, and revelations. (269, 10 – 18)

66. Disciples: I wish the virtues of your heart to be the vestment that covers the nakedness of your spirit. This is the Comforting Spirit, promised in the Second Era, speaking to you.

67. The Father knew already of the pain and trials that would bow humanity, and of the degree of perversity that men would reach. The arrival of the Comforter means for you the opening of the Sixth Seal, and the beginning of a new stage in the evolution of humanity. From that moment a Divine Judgment was opened for all men. Each life, each work, each step is strictly judged; it is the end of an era, not the end of life.

68. It is the end of the times of sin, and it is necessary that all the contents of the Sixth Seal of the book of God be poured out into the spirits, wakening them from their lethargy, so that man rises up bearing the harmony of his spirit with all of creation; and that He prepare for the unleashing of the Seventh Seal by the Lamb, which will bring the final dregs of the cup of bitterness, but also the triumph of truth, love, and Divine justice. (107, 17 – 19)

69. In this Era I wish humanity to prepare, so that when the last Seal is opened, men realize it, listen to it, and understand the content of the new revelations. I wish the nations and peoples to strengthen themselves to withstand the bitterness of those days.

70. Those who know how to pass the tests of those times I shall call blessed, and I shall give them a reward for their perseverance and their faith in My power, leaving them as the parents of a new humanity. (111, 10 – 11)

71. When the Seventh Seal has been closed, together with the other six, the book that has been the judgment of God on the works of men from the first to the last will also be closed. Then the Lord will open another book, its pages blank, to note in it the resurrection of the dead, the liberation of the oppressed, the regeneration of the sinners, and the triumph of good over evil. (107, 20)

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flagge fr  Chapitre 38… Les 3 Révélations Divines & les 7 Sceaux

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 38… Les 3 Révélations Divines & les 7 Sceaux – Révélations de Jésus-Christ

Révélations en accord avec le développement humain
Cela dit le Seigneur…

1. Dans les trois temps en lesquels j’ai divisé l’évolution de l’humanité, je suis venu pour vous tracer, de ma lumière, le même chemin droit et étroit pour l’élévation de l’esprit, l’unique chemin de l’amour, de la vérité et de la justice.

2. Je vous ai emmenés d’enseignement en enseignement, de révélation en révélation, jusqu’à arriver à ce temps où je vous annonce que vous pouvez communiquer avec Moi d’esprit à Esprit. L’humanité aurait-elle pu communiquer avec Moi, de cette manière, pendant le Premier Temps? Non! Il fut nécessaire que les hommes s’appuient sur le culte matériel, sur les rites et les cérémonies, sur le festin traditionnel et sur les symboles, pour pouvoir sentir près d’eux le divin et le spirituel. De cette incapacité à se rapprocher du spirituel, à s’élever vers le divin, de connaître ce qui est profond et d’éclaircir les mystères, surgirent les diverses religions, chacune d’elles en accord avec le niveau de retard ou de progrès spirituel des hommes, les unes se rapprochant davantage de la vérité que d’autres, les unes plus spiritualisées que les autres, mais toutes tendant vers un même objectif. C’est le chemin que les esprits parcourent au fil des siècles et des ères, chemin qu’indiquent les diverses religions. Certaines ont progressé avec une lenteur extrême, d’autres se sont arrêtées et d’autres l’ont mystifié et contaminé. (12, 92 – 93)

3. Aujourd’hui je viens en esprit et, en vérité je vous le dis, il y en a qui pensent que, dans les premiers temps, j’étais plus proche de vous qu’aujourd’hui. Ils se trompent, parce qu’à chacune de mes venues je me suis rapproché davantage de vous.

4. Souvenez-vous qu’au Premier Temps je descendis sur une montagne, d’où je vous envoyai ma Loi, gravée sur une pierre; au Deuxième Temps, j’abandonnai le sommet de la montagne pour descendre dans vos vallées, en me faisant homme pour vivre parmi vous; et maintenant, pour être encore plus proche, j’ai fait de votre coeur ma demeure pour m’y manifester et m’adresser à l’humanité depuis son for intérieur. (3, 31)

5. Est-ce que vous comprenez que j’ai divisé ma Révélation Divine en trois grands temps?

6. Ce fut dans l’enfance spirituelle de l’humanité que le Père livra la loi et promit un Messie qui viendrait lui ouvrir la porte à une nouvelle ère.

7. Le Messie fut le Christ qui vint parmi les hommes quand ces derniers se trouvaient dans l’adolescence spirituelle. Il vint pour enseigner, aux hommes, une forme plus élevée d’accomplir la loi qu’ils avaient auparavant reçue du Père et qu’ils n’avaient pas su accomplir. Le Verbe de Dieu s’exprima par les lèvres de Jésus, c’est pourquoi je vous dis que le monde continua d’écouter la voix et le commandement de son Père au travers de la doctrine d’amour du Maître parfait.

8. Jésus, à son tour, offrit d’envoyer l’Esprit de Vérité aux hommes, pour qu’il leur fasse comprendre tout ce qu’ils n’auraient pu comprendre de son enseignement.

9. Oui, peuple bien-aimé, cette parole simple et humble que vous entendez maintenant est la voix de l’Esprit de Vérité, c’est la lumière spirituelle de Dieu qui se répand dans votre être, afin que vous ouvriez les yeux à la nouvelle époque. Cette lumière qui commence à vous faire comprendre clairement toutes les révélations de votre Maître, est la lumière de votre Père, du Saint-Esprit, qui surprend l’humanité à un niveau plus élevé d’évolution spirituelle, c’est-à-dire, lorsque celle-ci se rapproche de l’âge de maturité pour comprendre les révélations de Dieu.

10. Dans tout ce que cette lumière vous révèle, vous recevrez l’enseignement du Père, parce que le Verbe est en Moi, et le Saint-Esprit est ma propre sagesse. (132, 10-15)

11. Je ne vous ai pas parlé ainsi dans les temps passés. Au Premier Temps, la Loi illumina l’esprit humain; au Deuxième Temps, le Christ illumina le coeur de l’homme avec la lumière de l’amour. Aujourd’hui la lumière du Saint-Esprit illumine votre esprit pour l’élever au-dessus de tout ce qui est humain.

12. Vous avez reçu ces trois messages d’un Dieu seul et, entre l’un et l’autre, une ère s’est écoulée, temps nécessaire pour l’évolution de l’esprit, afin qu’il puisse recevoir le nouveau message, ou la nouvelle leçon.

13. Maintenant, vous pouvez comprendre pourquoi je vous ai appelés les disciples du Saint-Esprit. (229, 50-52)

14. Si, dans les premières révélations, je vous avais tout dit, vous n’auriez pas eu besoin de ce que le Maître, le Messie, vous enseigne de nouvelles leçons, ni que le Saint-Esprit ne vienne en ce temps pour vous montrer les grandeurs de la vie spirituelle.

15. C’est pourquoi je vous dis de ne pas vous ancrer à ce qui vous fut révélé dans les premiers temps, comme s’il s’était agi de l’ultime parole de ma Doctrine.

16. Je vins à nouveau parmi les hommes, et j’ai longtemps communiqué avec eux par l’intermédiaire de leur entendement et je peux encore vous dire que je n’ai pas prononcé ma dernière parole.

17. Recherchez toujours dans mon livre de sagesse la dernière parole, la nouvelle page qui vous révèle la signification, le contenu du précédent, afin que vous puissiez vraiment être mes disciples. (149, 44-45)

Les Trois Testaments de Dieu

18. Moïse, Jésus et Elie : voici le chemin que le Seigneur a tracé à l’homme pour l’aider à s’élever jusqu’au Royaume de la paix, de la lumière et de la perfection.

19. Sentez, dans votre vie, la présence des envoyés du Seigneur. Aucun d’eux n’est mort, tous vivent pour éclairer le chemin des hommes qui se sont perdus en les aidant à se relever de leurs chutes, et en les fortifiant afin qu’ils puissent se consacrer, avec amour, à l’accomplissement dans les épreuves de leur restitution.

20. Reconnaissez l’oeuvre que Moise accomplit sur la Terre par l’inspiration de Yahvé. Analysez l’enseignement de Jésus, par lequel s’exprima le Verbe Divin et recherchez le sens spirituel de ma nouvelle révélation, dont l’ère est représentée par Elie. (29, 20-22)

21. Si, au Second Temps, ma naissance comme homme fut un prodige, tout autant comme mon ascension spirituelle après ma mort corporelle, je vous dis, certes, que ma communication en ce temps, au travers de l’entendement humain, est un prodige spirituel.

22. Mes prophéties s’accompliront toutes, en ce temps. Je vous laisse mes trois testaments, qui n’en forment qu’un seul.

23. Que celui qui, auparavant, n’a pas connu le Père comme amour, sacrifice et pardon, le reconnaisse complètement en cette époque, afin qu’au lieu de craindre sa justice, il l’aime et le vénère.

24. Au Premier Temps, vous vous attachâtes à la Loi par crainte que la justice divine vous punisse mais, c’est pour cela que je vous envoyai mon Verbe afin que vous compreniez que Dieu est Amour.

25. Aujourd’hui, ma lumière vient à vous afin que vous ne vous perdiez pas et que vous puissiez arriver au bout du chemin, en étant fidèles à ma Loi. (4, 43 – 47)

26. Mes nouvelles leçons sont la confirmation de celles que je vous donnai au Deuxième Temps, mais elles sont encore plus élevées. Remarquez qu’en son temps, je parlai au coeur de l’homme, à présent en revanche, je m’adresse à l’esprit.

27. Je ne viens pas pour désavouer la moindre de mes paroles que je vous livrai dans le passé, bien au contraire, je viens pour les accomplir dûment et pour en fournir la juste explication. De même qu’en ce temps-là, je dis aux pharisiens qui croyaient que Jésus venait pour détruire la Loi : « Ne pensez pas que je vienne abolir la loi ou les prophètes, au contraire, je viens pour la faire s’accomplir ». Comment désavouer cette Loi et les prophéties, si elles constituaient les fondations du temple, qui en trois époques devait être construit dans le coeur de cette humanité, et l’annonce de ma venue au monde? (99, 24-25)

28. Aujourd’hui, je vous répète : « Je suis le Chemin, la Vérité et la Vie, et si vous recherchez l’essence de ma parole dans cette époque, vous trouverez, en elle, la Loi éternelle de l’amour, ce même chemin que je vous traçai sur la Terre.

29. En son temps, beaucoup crurent que le Christ se trompait de chemin et altérait la Loi, c’est pour cela qu’ils le combattirent et le persécutèrent, mais la vérité, comme la lumière du soleil, s’impose toujours aux ténèbres. Aujourd’hui, ma parole sera combattue à nouveau, parce qu’il y en aura qui croiront trouver, en son essence, des contradictions, des confusions et des erreurs, mais sa lumière resplendira à nouveau dans les ténèbres de cette époque, et l’humanité verra que le chemin et la Loi que je vous ai révélés, sont les mêmes que ceux de ce temps-là et seront les mêmes de toujours. (56, 69 – 70)

30. Cet enseignement est la route vers la vie éternelle; celui qui découvre élévation et perfection dans cette doctrine, saura l’unir à celle que je vous confiai lorsque je fus sur la Terre, parce que son essence est la même.

31. Celui qui ne saura rencontrer la vérité contenue dans mes leçons, pourra même aller jusqu’à affirmer que cette Doctrine ne mène pas à la même fin que les enseignements de Jésus; les esprits éblouis par les mauvaises interprétations ou confondus par le fanatisme religieux, ne pourront pas comprendre rapidement la vérité de ces révélations, ils devront franchir un chemin d’épreuves pour se débarrasser du matérialisme qui les empêche de comprendre et d’accomplir mon précepte qui vous enseigne à vous aimer les uns les autres. (83, 42-43)

32. De nombreux hommes prétendront, en vain, que cette Doctrine est nouvelle, ou qu’elle n’a aucune relation avec les révélations divines qui vous furent faites par le passé. Je vous assure que tout ce que je vous ai révélé en ce temps, au travers de l’entendement humain, trouve ses racines et ses fondations dans ce qui vous avait déjà été prophétisé aux Premier et Second Temps.

33. Mais la confusion dont je vous parle surviendra parce que ceux qui ont interprété ces révélations ont imposé leurs analyses à l’humanité; lesquelles analyses ont été en partie correctes, et en partie erronées. Ce sera aussi parce que cette lumière spirituelle de mes enseignements fut cachée aux hommes et que, parfois, elle fut livrée à leur connaissance sous forme altérée. C’est pourquoi, maintenant est arrivé le temps pour ma lumière de venir vous retirer des ténèbres de votre ignorance et beaucoup d’hommes ont nié que celle-ci puisse être la lumière de la vérité puisque, selon leurs critères, elle ne concorde pas avec ce que je vous avais enseigné auparavant.

34. Je vous assure qu’aucune de mes paroles ne se perdra et que les hommes de cette époque parviendront à savoir ce que je vous dis dans les temps passés. Alors, quand le monde connaîtra le Spiritualisme, il dira : en réalité, Jésus avait déjà tout dit.

35. En effet : Je vous ai déjà tout dit auparavant, même si pour de nombreuses vérités révélées, je vous en montrais seulement le début. Je vous les laissais pour que vous commenciez à les comprendre, parce qu’en ce temps-là, l’humanité n’était pas encore préparée pour comprendre tout ce que, maintenant, je suis venu vous montrer complètement. (155, 24- 27)

Le Troisième Temps

36. Ceci est le Troisième Temps en lequel je suis venu pour vous enseigner la leçon qui devra unir spirituellement l’humanité, parce qu’il est de ma volonté que les langues, les races et les différentes idéologies ne représentent plus un obstacle pour son unification. L’essence, avec laquelle je formai un esprit, est la même que tous possèdent et les substances qui composent le sang qui coule dans les veines des hommes sont identiques en tous. Par conséquent, tous sont égaux et dignes de Moi, et je suis revenu pour tous. (95, 9)

37. Les transformations que souffrira la vie humaine seront si grandes, qu’il vous paraîtra comme si un monde se terminait pour donner naissance à un autre.

38. De même qu’en tous temps, la vie de l’homme a été divisée en ères, ou âges, et chacun d’eux s’est distingué par quelque chose, soit par ses découvertes, par les révélations divines reçues, par son développement dans le sens de la beauté qu’il appellent art, ou par sa science; le temps qui débute à présent, l’ère qui apparaît comme une nouvelle aurore, se distinguera par le développement des dons de l’esprit, de cette partie que vous auriez dû cultiver pour éviter tant de maux, et que vous avez toujours remise à plus tard.

39. Ne croyez-vous pas que la vie humaine puisse se transformer totalement, en développant la spiritualité, en cultivant les dons de l’esprit et en établissant la loi que dicte la conscience en ce monde?

40. Bientôt, tous les peuples comprendront que Dieu s’est adressé à eux au cours de chaque ère, que les révélations divines ont été l’échelle que le Seigneur a tendue aux hommes pour qu’ils puissent monter jusqu’à Lui.

41. Les uns appelleront ce nouveau temps l’époque de la lumière, d’autres le nommeront l’ère du Saint-Esprit, d’autres encore le temps de la Vérité; et Moi je vous dis que ce sera le temps de l’élévation, de la récupération spirituelle et de la revendication.

42. Cette ère est celle que depuis longtemps j’ai souhaité voir vivre dans le coeur de l’homme, et qui a été continuellement combattue et détruite par lui-même, un temps dont la clarté soit vue de tous et sous la lumière de laquelle tous les enfants du Seigneur s’unissent, non pas dans une religion d’hommes qui en accueille certains et en rejette d’autres, qui proclame sa propre vérité et refuse celle des autres, qui utilise des armes indignes pour s’imposer, ou qui donne des ténèbres au lieu de lumière. (135, 53-54 et 57- 59)

43. Voici le Troisième Temps au cours duquel l’esprit de l’humanité devra se libérer des chaînes du matérialisme, ce qui entraînera la plus grande lutte d’idées que compte l’histoire des hommes.

44. La perversité, l’égoïsme, l’arrogance, le vice, le mensonge et tout ce qui a assombri votre vie tomberont, comme des idoles cassées, aux pieds de ceux qui leur rendirent culte, pour céder le pas à l’humilité. (295, 64-65)

Les sept époques de l’Histoire Sacrée

45. La première de ces étapes d’évolution spirituelle dans le monde est représentée par Abel, le premier ministre du Père, qui offrit son holocauste à Dieu. Il est le symbole du sacrifice. La jalousie se dressa devant lui.

46. La deuxième étape est représentée par Noé. Il est le symbole de la foi; il construisit l’arche par inspiration divine et amena les hommes à y entrer afin qu’ils obtiennent le salut. Face à lui, les multitudes s’élevèrent avec le doute, la moquerie et le paganisme dans leur esprit. Mais Noé laissa sa semence de foi.

47. La troisième étape est représentée par Jacob. Il symbolise la force, il est Israël, le fort. Il vit spirituellement l’échelle que tous vous emprunterez pour vous asseoir à la droite du Créateur. Devant lui se leva l’ange du Seigneur pour mettre à l’épreuve sa force et sa persévérance.

48. La quatrième est symbolisée par Moise. Il représente la Loi. Il présenta les tables sur lesquelles elle fut écrite pour l’humanité de tous les temps. Il fut celui qui, avec sa foi immense, secourut le peuple pour le conduire, par le chemin du salut, à la Terre Promise. Il est le symbole de la Loi.

49. La cinquième étape est représentée par Jésus, le Verbe Divin, l’Agneau Immolé, qui vous a parlé en tout temps et qui continuera de le faire. Il est l’amour, c’est pour lui qu’Il se fit homme pour habiter la demeure des hommes, qu’Il souffrit leur douleur, montra, à l’humanité, le chemin du sacrifice, de l’amour et de la charité, par lequel elle doit parvenir à la rédemption de tous ses péchés. Il vint en tant que Maître, pour enseigner à naître dans l’humanité, à vivre dans l’amour, à en arriver jusqu’au sacrifice, et à mourir en aimant, en pardonnant et en bénissant. Il représente la cinquième étape, et l’amour est son symbole.

50. Elie représente la sixième étape. Il est le symbole du Saint-Esprit. Il est celui qui, sur son char de feu, porte la lumière à toutes les nations et à tous les mondes qui vous sont inconnus, mais que Moi je connais, parce que je suis le Père de tous les mondes et de toutes les créatures. Celle-ci est l’étape que vous êtes en train de vivre, celle d’Elie, c’est sa lumière qui vous illumine. Il représente les enseignements qui étaient cachés mais qui, au cours de cette époque, sont progressivement révélés à l’homme.

51. La septième étape est représentée par le Père lui-même. Il est la fin, Il est la culmination de l’évolution, c’est en Lui qu’est le temps de la grâce, le Septième Sceau.

52. Voici déchiffré le mystère des Sept Sceaux! Voici pourquoi je vous déclare que ce temps-ci est le sixième; parce que cinq d’entre eux sont déjà passés, le sixième est celui qui est détaché ; quant au septième, il demeure encore scellé, son contenu n’est pas encore arrivé, il faut du temps pour que cette étape vous apparaisse. Quand cette étape sera arrivée, il y aura la grâce, la perfection et la paix mais, pour parvenir à elle, combien l’homme devra-t-il pleurer pour purifier son esprit! (161, 54-61)

53. Le livre des Sept Sceaux est l’histoire de votre vie, de votre évolution sur la Terre, avec toutes ses luttes, ses passions, ses conflits et finalement avec le triomphe du bien et de la justice, de l’amour et de la spiritualité sur les passions du matérialisme.

54. Croyez vraiment que tout mène à un but spirituel et éternel, pour que vous puissiez accorder à chaque leçon sa juste place qui lui revient.

55. Pendant que la lumière du Sixième Sceau vous éclaire, ce sera un temps de conflit, de vigile et de purification mais, dès que cette période sera passée, vous serez arrivés à une nouvelle étape dans laquelle le Septième Sceau vous dévoilera de nouvelles révélations. Avec quelle satisfaction et quelle joie l’esprit de celui qui aura été surpris propre et préparé recevra-t-il le nouveau temps! Tandis que le Sixième Sceau vous illumine, la chair et l’esprit se purifieront. (13, 53 – 55)

56. Le livre qui était scellé dans les cieux, s’est ouvert au Sixième chapitre, c’est le Livre des Sept Sceaux qui renferme sagesse et jugement, et qui fut descellé par mon amour pour vous, afin de vous révéler ses profondes leçons.

57. L’homme a vécu cinq étapes sur la Terre, encouragé par le souffle divin de l’esprit, bien qu’il n’ait pas compris le sens spirituel de la vie, la finalité de son existence, son destin et son essence; tout était un Arcane impénétrable tant pour son intelligence que pour son esprit, un livre scellé au contenu qu’il ne parvenait pas à interpréter.

58. Il pressentait vaguement la vie spirituelle, mais sans connaître véritablement l’échelle d’élévation qui rapproche les êtres vers Dieu; il ignorait sa plus haute mission sur la Terre, et les vertus et les attributs qui font partie de son esprit pour pouvoir triompher dans les luttes, s’élever au- dessus des misères humaines et se perfectionner spirituellement pour habiter la lumière éternelle.

59. Il était nécessaire que s’ouvre le Livre Divin et que les hommes contemplent son contenu, afin de pouvoir se sauver des ténèbres de l’ignorance, qui sont l’origine de tous les maux qui existent dans le monde. Qui pourrait ouvrir ce livre? Par hasard le théologien, le scientifique ou le philosophe? Non! Personne! Pas même les esprits justes n’auraient pu vous révéler son contenu, parce que le livre gardait la sagesse de Dieu.

60. Seul le Christ, le Verbe, seul Lui, l’Amour Divin, pouvait le faire mais, même ainsi, il était nécessaire d’attendre que les hommes soient en condition de recevoir la divine révélation sans qu’ils demeurent aveuglés par la splendeur de ma présence spirituelle et l’humanité dut vivre cinq étapes d’épreuves, de leçons, d’expérience et d’évolution pour atteindre le correct développement qui lui permette de connaître les mystères que l’Arcane de Dieu réservait pour les hommes.

61. La Loi de Dieu, sa divine parole livrée par l’intermédiaire du Christ et tous les messages de prophètes, envoyés et émissaires, furent la semence qui maintint la foi de l’humanité dans une promesse divine qui annonça toujours la lumière, le salut et la justice pour tous les hommes.

62. Voici le temps attendu pour la Grande Révélation, par laquelle vous comprendrez tout ce que Je vous ai manifesté au cours des temps et grâce à laquelle vous saurez qui est votre Père, qui vous êtes vous-mêmes, et quelle est la raison de votre existence.

63. C’est le temps auquel, par l’évolution spirituelle que vous avez atteinte, les épreuves que vous avez traversées, et l’expérience que vous avez recueillie, vous pouvez recevoir, de mon Esprit, la lumière de la sagesse, réservée en mes Arcanes en attendant votre préparation. Néanmoins, l’humanité ayant atteint le niveau nécessaire d’évolution pour recevoir mon message, je lui ai envoyé le premier rayon de ma lumière, qui est celui qui a fait s’exprimer, en extase, les hommes rudes et simples qui font office de porte-parole à mon inspiration.

64. Ce rayon de lumière n’a été seulement qu’un rayon de préparation, il est à l’instar de la lumière de l’aube lorsque celle-ci annonce déjà le jour nouveau. Plus tard, ma lumière vous parviendra pleinement, éclairant votre existence et éloignant jusqu’à la dernière ombre d’ignorance, de péché et de misère.

65. Cette époque, dont vous admirez l’aurore à l’infini, est la sixième étape qui commence dans la vie spirituelle de l’humanité; elle est une ère de lumière, de révélations, d’accomplissement d’anciennes prophéties et de promesses oubliées. C’est le Sixième Sceau qui, en se descellant, déborde son contenu de sagesse en votre esprit, dans un message plein de justice, d’éclaircissement et de révélations. (269, 10-18)

66. Disciples, je souhaite que les vertus de votre coeur soient les vêtements qui couvrent la nudité de votre esprit. Ainsi vous parle l’Esprit Consolateur, promis au Second Temps.

67. Le Père connaissait déjà la douleur et les épreuves qui devraient meurtrir l’humanité et le niveau de perversité que les hommes atteindraient. L’arrivée du Consolateur signifie, pour vous, l’ouverture du Sixième Sceau, ou en d’autres termes, le commencement d’une nouvelle étape dans l’évolution de l’humanité. Depuis cet instant, un jugement divin a été ouvert pour tous les hommes; chaque vie, chaque action, chaque pas sont jugés strictement; c’est le terme d’une époque, mais non la fin de la vie.

68. C’est la fin des temps du péché et il est indispensable que tout le contenu de ce Sixième Sceau du livre de Dieu soit répandu dans les esprits, en les réveillant de leur léthargie, afin que l’homme s’élève en emportant l’harmonie de son esprit avec toute la création, et qu’il se prépare pour le moment où le Septième Sceau sera descellé par l’Agneau, qui apportera la dernière lie du calice d’amertume, mais aussi le triomphe de la vérité, de l’amour et de la justice divine. (107, 17-19)

69. Je souhaite qu’en cette ère, l’humanité se prépare afin que, lorsque le dernier Sceau sera ouvert, les hommes s’en rendent compte et se préparent à écouter et comprendre le contenu des nouvelles révélations. Je souhaite que les nations et les peuples se fortifient pour résister aux amertumes de ces jours-là.

70. Je les appellerai bienheureux, ceux qui sauront passer les épreuves de ces temps et leur donnerai une récompense pour leur persévérance et leur foi en mon pouvoir, en les considérant comme les parents d’une nouvelle humanité. (111, 10-11)

71. Quand le Septième Sceau aura été fermé, ensemble avec les six autres, ce livre qui a été le jugement de Dieu sur les oeuvres des hommes, du premier au dernier, demeurera aussi fermé. Alors, le Seigneur ouvrira un livre blanc pour y noter la résurrection des morts, la libération des opprimés, la régénération des pécheurs et le triomphe du bien sur le mal. (107, 20)

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flagge es  Capítulo 38… Las 3 Revelaciones Divinas y los 7 Sellos

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 38… Las 3 Revelaciones Divinas y los 7 Sellos – Revelaciones de Jesucristo

El desarrollo depende de las Revelaciones de Dios
Esto dice el Señor…

1. En los tres tiempos en que he dividido la evolución de la humanidad, he venido a trazaros con mi luz la misma senda recta y estrecha para la elevación del espíritu, el camino único del amor, la verdad y la justicia.

2. Os he llevado de enseñanza en enseñanza, de revelación en revelación, hasta llegar a este tiempo en que os estoy diciendo que ya podéis comunicaros conmigo de espíritu a Espíritu. ¿Podría la humanidad haberse comunicado en esta forma en el Primer Tiempo? No; fue necesario que se ayudasen con el culto material, con el rito y las ceremonias, con el festín tradicional y con los símbolos para poder sentir cerca de sí lo divino y espiritual. De aquella incapacidad para aproximarse a lo espiritual, de elevarse a lo divino, de conocer lo profundo y de esclarecer los misterios, surgieron las diversas religiones, cada una de acuerdo con el grado de atraso o adelanto espiritual de los hombres, unas apegándose más que otras a la verdad, unas más espiritualizadas que otras; pero todas tendiendo hacia un mismo fin. Es el sendero que los espíritus vienen recorriendo a través de los siglos y de las eras, sendero que señalan las diversas religiones. Unas han avanzado con suma lentitud, otras se han estacionado y otras han mixtificado y contaminado. (12, 92 – 93)

3. Ahora vengo en espíritu y en verdad os digo: Hay quienes piensan que en los primeros tiempos estuve más cerca de vosotros que hoy: juzgan erróneamente, porque en cada una de mis venidas me he ido acercando más a vosotros.

4. Recordad que en el Primer Tiempo descendí sobre un monte y desde ahí os envié mi Ley grabada en una piedra; en el Segundo Tiempo, dejé lo alto del monte para descender a vuestros valles, haciéndome hombre para habitar entre vosotros; y en este tiempo para llegar más cerca, he hecho de vuestro corazón mi morada para manifestarme ahí y hablar desde su interior a la humanidad. (3, 31)

5. Estáis comprendiendo, que he dividido mi revelación divina en tres grandes tiempos.

6. Fue en la infancia espiritual de la humanidad, cuando el Padre le entregó la ley y le prometió un Mesías que vendría a abrirle la puerta hacia una nueva era.

7. El Mesías fue Cristo, quien llegó entre los hombres cuando éstos se encontraban en la adolescencia espiritual. El vino a enseñar a los hombres una forma más elevada de dar cumplimiento a la ley que anteriormente habían recibido del Padre y la que no habían sabido cumplir. El Verbo de Dios habló por los labios de Jesús, por lo cual os digo, que el mundo siguió escuchando la voz y el mandato de su Padre a través de la doctrina de amor del Maestro perfecto.

8. Jesús a su vez, ofreció a los hombres enviarles al Espíritu de Verdad, para que les hiciese comprender todo lo que de su enseñanza no hubiese sido comprendido por ellos.

9. Pues bien, pueblo amado, esta palabra sencilla, humilde, que ahora escucháis, es la voz del Espíritu de Verdad, es la luz espiritual de Dios, que se derrama en vuestro ser, para que abráis vuestros ojos ante el nuevo tiempo. Esa luz que comienza a haceros comprender con claridad todas las revelaciones de vuestro Maestro, es la luz de vuestro Padre, del Espíritu Santo, el cual sorprende a la humanidad en mayor altura de evolución espiritual, o sea, cuando ésta va acercándose a la edad madura, para comprender las revelaciones de Dios.

10. En todo lo que os revela esta luz, estaréis recibiendo la enseñanza del Padre, porque el Verbo está en Mí, y el Espíritu Santo es mi propia sabiduría. (132, 10 – 15)

11. No os hablé así en los tiempos pasados. En el Primer Tiempo, la Ley iluminó al espíritu humano; en el Segundo Tiempo, Cristo iluminó con la luz del amor el corazón del hombre. Hoy la luz del Espíritu Santo ilumina vuestro espíritu para elevarlo por sobre todo lo humano.

12. De un sólo Dios habéis recibido estos tres mensajes y entre uno y otro ha transcurrido una era, tiempo necesario para la evolución del espíritu, para que él pudiera recibir el nuevo mensaje, o nueva lección.

13. Ahora podéis comprender por qué os he llamado discípulos del Espíritu Santo. (229, 50 – 52)

14. Si en las primeras revelaciones os hubiera dicho todo, no habría habido necesidad de que el Maestro, el Mesías, os hubiera tenido que enseñar nuevas lecciones, ni de que hubiera venido el Espíritu Santo en este tiempo a mostraros las grandezas de la vida espiritual.

15. Por lo cual os digo, que no os aferréis a lo que os fue revelado en los primeros tiempos, como si ello hubiera sido la última palabra de mi Doctrina.

16. Yo vine de nuevo entre los hombres y por largo tiempo me he comunicado por medio de su entendimiento y aún puedo deciros que mi última palabra no está dicha.

17. Buscad siempre en mi libro de sabiduría, la última palabra, la nueva página que os revele el significado, el contenido de lo anterior, para que verdaderamente seáis mis discípulos. (149, 44 – 45)

Los tres Testamentos de Dios

18. Moisés, Jesús y Elías, he ahí el camino que el Señor ha trazado al hombre para ayudarlo a elevarse al Reino de la paz, de la luz y de la perfección.

19. Sentid en vuestra vida la presencia de los enviados del Señor. Ninguno de ellos ha muerto, todos viven para alumbrar el camino de los hombres que se han perdido ayudándolos a levantarse de sus caídas, fortaleciéndolos, para que con amor se entreguen al cumplimiento en las pruebas de su restitución.

20. Conoced la obra que Moisés por inspiración de Jehová cumplió en la Tierra. Analizad la enseñanza de Jesús, por quien habló el Verbo Divino y buscad el sentido espiritual de mi nueva revelación, cuya era está representada por Elías. (29, 20 – 22)

21. Si en el Segundo Tiempo, mi nacimiento en cuanto hombre fue un milagro y mi ascensión espiritual después de mi muerte corpórea fue otro prodigio, de cierto os digo que mi comunicación en este tiempo, a través del entendimiento humano, es un prodigio espiritual.

22. Hasta la última de mis profecías se cumplirá en este tiempo. Os dejo mis tres testamentos formando uno solo.

23. Quien no haya conocido antes al Padre como amor, sacrificio y perdón, conózcalo plenamente en este tiempo, para que en vez de temer su justicia, le ame y le venere.

24. Si en el Primer Tiempo os apegasteis a la Ley, fue por temor a que la justicia divina os castigara, mas por eso os envié a mi Verbo para que conocierais que Dios es Amor.

25. Hoy mi luz viene a vosotros para que no os perdáis y podáis llegar hasta el final del camino siendo fieles a mi Ley. (4, 43 – 47)

26. Mis nuevas lecciones son la confirmación de aquellas que os diera en el Segundo Tiempo, pero son más elevadas aún, mirad que en aquel tiempo hablé al corazón del hombre, en cambio ahora, le hablo al espíritu.

27. No vengo a desconocer ninguna de mis palabras que os dije en el pasado, por el contrario, vengo a darles debido cumplimiento y la justa explicación. Así como en aquel tiempo dije a los fariseos, que creían que Jesús venía a destruir la Ley: No penséis que vengo a abolir la Ley o a los profetas, por el contrario vengo a darle cumplimiento. ¿Cómo había de desconocer aquella Ley y las profecías, si eran el cimiento del templo que en tres tiempos había de quedar construido en el corazón de esta humanidad y el anuncio de mi venida al mundo? (99, 24 – 25)

28. Hoy vuelvo a deciros: “Yo soy el Camino, la Verdad y la Vida, y si buscáis la esencia de mi palabra en este tiempo, encontraréis en ella la Ley eterna de amor, aquel mismo camino que en la Tierra os tracé.

29. En aquel tiempo muchos creyeron que Cristo venía equivocando el camino y alterando la Ley, por eso le combatieron y le persiguieron, mas la verdad, como la luz del sol, se impone siempre a la tiniebla. Ahora será combatida de nuevo mi palabra porque habrá quienes crean encontrar en su esencia contradicciones, confusiones y errores, pero su luz volverá a esplender en las tinieblas de este tiempo, y la humanidad verá que el camino y la Ley que os he revelado, es la misma de aquel tiempo y será la de siempre. (56, 69 – 70)

30. Esta enseñanza es el camino a la vida eterna, todo aquel que descubra en esta Doctrina, elevación y perfección, sabrá unirla a la que os confié cuando estuve en la Tierra, porque su esencia es la misma.

31. El que no sepa encontrar la verdad contenida en mis lecciones, podrá hasta asegurar que esta Doctrina no conduce al mismo fin que las enseñanza de Jesús; los espíritus ofuscados por las malas interpretaciones o confundidos por el fanatismo religioso, no podrán de pronto comprender la verdad de estas revelaciones, tendrán que pasar por un camino de pruebas para despojarse del materialismo que les impide comprender y cumplir con mi precepto que os enseña a amaros los unos a los otros. (83, 42 – 43)

32. En vano dirán muchos hombres que esta Doctrina es nueva, o que no tiene relación con las revelaciones divinas que os hicieron en tiempos pasados. Yo os aseguro que cuanto os he dicho en este tiempo por conducto del entendimiento humano, tiene sus raíces y sus cimientos en lo que ya se os había profetizado en el Primero y Segundo Tiempos.

33. Mas la confusión de que os hablo vendrá porque los que han interpretado aquellas revelaciones, han impuesto a la humanidad sus análisis y éstos han sido en parte acertados y en parte erróneos. También será porque aquella luz espiritual de mis enseñanzas, fue ocultada a los hombres y a veces se les ha dado a conocer adulterada. Por eso ahora que ha llegado el tiempo en que mi luz ha venido a sacaros de las tinieblas de vuestra ignorancia, muchos hombres han negado que ésta pueda ser la luz de la verdad, ya que no concuerda, según su criterio, con lo que antes os había enseñado.

34. Os aseguro que ninguna de mis palabras se perderá y que los hombres de este tiempo, llegarán a saber qué fue lo que os dije en los tiempos pasados. Entonces dirá el mundo cuando conozca el Espiritualismo: en realidad, ya todo lo había dicho Jesús.

35. Efectivamente: todo lo dije ya, aun cuando de muchas de las verdades reveladas, sólo os manifesté el principio de ellas; os las dejé para que empezaseis a entenderlas, porque en aquel tiempo aún no estaba capacitada la humanidad para comprender todo lo que ahora he venido a mostraros en plenitud. (155, 24 – 27)

El Tercer Tiempo

36. Este es el Tercer Tiempo en el cual he venido a enseñaros la lección que deberá unir a la humanidad espiritualmente; porque es mi voluntad que no sean ya un obstáculo para su unificación los idiomas, las razas, las distintas ideologías. La esencia con que formé un espíritu, es la misma que todos poseen y las substancias que componen la sangre que corre por las venas de los hombres, son las mismas en todos. Por lo tanto todos son iguales y dignos de Mí y por todos he venido nuevamente. (95, 9)

37. Las transformaciones que la vida humana sufra serán tan grandes, que os parecerá como si un mundo se acabase y naciese otro.

38. Así como en todos los tiempos la vida del hombre se ha dividido en eras o edades, y cada una de ellas se ha significado por algo, ya por sus descubrimientos, por las revelaciones divinas que ha recibido, por su desarrollo en el sentido de lo bello, a lo cual llama arte, o por su ciencia, así, el tiempo que se inicia, la era que asoma ya como una nueva aurora, se significará por el desarrollo de los dones del espíritu, de aquella parte que debíais haber cultivado para evitaros tantos males, y a la cual siempre dejasteis para después.

39. ¿No creéis que la vida humana puede transformarse totalmente, desarrollando la espiritualidad, cultivando los dones del espíritu y estableciendo la ley que dicta la conciencia en este mundo?

40. Pronto comprenderán todos los pueblos, que Dios les ha hablado en cada era, que las revelaciones divinas han sido la escala que el Señor ha tendido a los hombres para que pudiesen ascender hacia Él.

41. A este nuevo tiempo le llamarán unos el tiempo de la luz, otros la era del Espíritu Santo, otros el tiempo de la verdad; y Yo os digo que será el tiempo de la elevación, de la recuperación espiritual, de la reivindicación.

42. Esta es la era que ha mucho tiempo he querido que viva en el corazón del hombre y la que ha sido continuamente combatida y destruida por él mismo. Un tiempo cuya claridad sea vista de todos y bajo cuya luz se unan todos los hijos del Señor, no a una religión de hombres que acoja a unos y rechaza a otros, que proclame su propia verdad y se la niegue a los demás, que emplee armas indignas para imponerse, o que dé tinieblas a cambio de luz. (135, 53 – 54 y 57 – 59)

43. Este es el Tercer Tiempo en el cual el espíritu de la humanidad, habrá de liberarse de las cadenas del materialismo, eso traerá consigo la lucha de ideas más grande que registre la historia de los hombres.

44. La perversidad, el egoísmo, la soberbia, el vicio, la mentira y todo cuanto ha ensombrecido vuestra vida, caerán como ídolos rotos a los pies de quienes les rindieron culto para dar paso a la humildad. (295, 64 – 65)

Las siete épocas de la historia Sagrada

45. La primera de estas etapas de evolución espiritual en el mundo, esta representada por Abel, el primer ministro del Padre, quien ofreció su holocausto a Dios. El es el símbolo del sacrificio. La envidia se levantó ante él.

46. La segunda etapa, la representa Noé. Es el símbolo de la fe; él construyó el arca por inspiración divina y llevó a los hombres a penetrar en ella para que alcanzasen salvación. Ante él se levantaron las multitudes con la duda, la burla y el paganismo en su espíritu. Mas Noé dejó su simiente de fe.

47. La tercera etapa representada por Jacob. El simboliza la fuerza, es Israel, el fuerte. El vio espiritualmente la escala por la que todos pasaréis para sentaros a la diestra del Creador. Ante él se levantó el ángel del Señor para poner a prueba su fuerza y su perseverancia.

48. La cuarta está simbolizada por Moisés. Representa la Ley. El presenta las tablas donde fue escrita para la humanidad de todos los tiempos. El fue quién, con su fe inmensa rescató al pueblo, para conducirlo por el camino de salvación a la Tierra Prometida. Es el símbolo de la Ley.

49. La quinta etapa está representada por Jesús el Verbo Divino, el Cordero Inmolado, quien os ha hablado en todos los tiempos y os seguirá hablando. El es el amor, por el que se hizo hombre para habitar en la morada de los hombres, sufrió el dolor de ellos, mostró a la humanidad el sendero del sacrificio, del amor y de la caridad, por el cual debe alcanzar la redención de todos sus pecados; vino como Maestro a enseñar, a nacer en la humanidad, a vivir en el amor, a llegar hasta el sacrificio, y a morir amando, perdonando y bendiciendo. El representa la quinta etapa y su símbolo es el amor.

50. La sexta etapa la representa Elías. Es el símbolo del Espíritu Santo. El es quien va sobre su carro de fuego llevando la luz a todas las naciones y a todos los mundos desconocidos por vosotros, pero conocidos por Mí, porque Yo soy el Padre de todos los mundos y de todas las criaturas. Esta es la etapa que estáis viviendo, la de Elías, es su luz la que os ilumina. El representa las enseñanzas que estaban ocultas y que en este tiempo se le están revelando al hombre.

51. La séptima etapa está representada por el mismo Padre. El es el final, es la culminación de la evolución, en El está el tiempo de la gracia, el Séptimo Sello.

52. He aquí descifrado el misterio de los siete sellos, he aquí por qué os hablo de que este tiempo es el sexto; porque cinco de ellos ya pasaron, el sexto es el que se encuentra desatado y el séptimo aún permanece cerrado, el contenido de él aún no ha llegado, falta tiempo para que esa etapa aparezca delante de vosotros. Cuando esa etapa sea llegada, habrá gracia, perfección y paz, pero para llegar a ella, ¡Cuánto tendrá que llorar el hombre para purificar su espíritu! (161, 54 – 61)

53. El libro de los Siete Sellos es la historia de vuestra vida, de vuestra evolución en la Tierra, con todas sus luchas, pasiones, contiendas y finalmente con el triunfo del bien y la justicia, del amor y de la espiritualidad sobre las pasiones del materialismo.

54. Creed verdaderamente que todo tiende hacia un fin espiritual y eterno, para que deis a cada lección el lugar justo que le corresponde.

55. Mientras os alumbre la luz del Sexto Sello, será tiempo de contienda, de vigilia y purificación, mas pasado ese tiempo habréis llegado a una nueva etapa en la que os mostrará nuevas revelaciones el Séptimo Sello. Cuán satisfecho y gozoso recibirá al nuevo tiempo el espíritu de aquél que haya sido sorprendido limpio y preparado. Mientras el Sexto Sello os ilumine, materia y espíritu se purificarán. (13, 53 – 55)

56. El libro que estaba sellado en los cielos, se ha abierto en el Sexto capítulo, es el Libro de los Siete Sellos que encierra sabiduría y juicio y que fue desatado por mi amor a vosotros para revelaros sus profundas lecciones.

57. El hombre ha vivido cinco etapas en la Tierra, alentado por el soplo divino del espíritu, a pesar de lo cual no ha comprendido el sentido espiritual de la vida, la finalidad de su existencia, su destino y su esencia; todo era un Arcano impenetrable tanto para su mente, como para su espíritu, un libro sellado, cuyo contenido no llegaba a interpretar.

58. Vagamente presentía la vida espiritual, pero sin conocer verdaderamente la escala de elevación que acerca a los seres a Dios, ignoraba su misión más alta en la Tierra, y las virtudes y dones que forman parte de su espíritu, para poder vencer en las luchas, elevarse sobre las miserias humanas y perfeccionarse espiritualmente para habitar en la luz eterna.

59. Era necesario que el Libro Divino se abriese y los hombres contemplaran su contenido, para poder salvarse de las tinieblas de la ignorancia que son el origen de todos los males que existen en el mundo. ¿Quién podría abrir ese libro? ¿Por ventura el teólogo, el científico o el filósofo? No, nadie, ni siquiera los espíritus justos os podían revelar su contenido, porque lo que el libro guardaba era la sabiduría de Dios.

60. Sólo Cristo, el Verbo, sólo El, el amor divino, podía hacerlo, pero, aún así, era necesario esperar a que los hombres estuviesen en condiciones de recibir la divina revelación sin que quedaran ciegos con el esplendor de mi presencia espiritual y tuvo la humanidad que vivir cinco etapas de pruebas, de lecciones, de experiencia y evolución para alcanzar el justo desarrollo que le permitiera conocer los misterios que el Arcano de Dios guardaba para los hombres.

61. La Ley de Dios, su divina palabra dada a través de Cristo y todos los mensajes de profetas, enviados y emisarios, fueron la semilla que mantuvo la fe de la humanidad, en una promesa divina que anunció siempre luz, salvación y justicia para todos los hombres.

62. Este es el tiempo esperado para la Gran Revelación, aquella por medio de la cual comprendéis todo cuanto os he manifestado a través de los tiempos y sepáis quién es vuestro Padre, quiénes sois vosotros y cuál es la razón de vuestra existencia.

63. Este es el tiempo en que, por la evolución espiritual que habéis alcanzado, las pruebas que habéis tenido y la experiencia que habéis recogido, podáis recibir de mi Espíritu hacia el vuestro, la luz de la sabiduría, reservada en mis Arcanos en espera de vuestra preparación, mas, habiendo llegado la humanidad al grado necesario de evolución para recibir mi mensaje, le he enviado el primer rayo de mi luz, que es éste que ha hecho hablar en éxtasis a los hombres rudos y sencillos que sirven de portavoz a mi inspiración.

64. Este rayo de luz ha sido de preparación tan sólo, es como la luz de la alborada cuando anuncia ya el nuevo día. Mas tarde os llegará mi luz de lleno, alumbrando vuestra existencia y alejando hasta la última sombra de ignorancia, de pecado y de miseria.

65. Este tiempo, cuya aurora admiráis en el infinito, es la sexta etapa que se inicia en la vida espiritual de la humanidad, era de luz, de revelaciones, de cumplimiento de antiguas profecías y olvidadas promesas. Es el Sexto Sello, que al desatarse, desborda su contenido de sabiduría en vuestro espíritu, en un mensaje lleno de justicia, de esclarecimiento y de revelaciones. (269, 10 – 18)

66. Discípulos: quiero que las virtudes de vuestro corazón, sean las vestiduras que cubran la desnudez de vuestro espíritu. Así os habla el Espíritu Consolador, prometido en el Segundo Tiempo.

67. El Padre sabía ya del dolor y de las pruebas que habían de agobiar a la humanidad y el grado de perversidad que habían de alcanzar los hombres. La llegada del Consolador significa para vosotros la apertura del Sexto Sello, o sea, el principio de una nueva etapa en la evolución de la humanidad. Desde ese instante quedo abierto un juicio divino para todos los hombres; cada vida, cada obra, cada paso, son juzgados estrictamente; es el final de una era, no el final de la vida.

68. Es la terminación de los tiempos del pecado y es menester que todo el contenido de este Sexto Sello del libro de Dios, sea derramado en los espíritus despertándolos de su letargo, para que el hombre se levante llevando la armonía de su espíritu con toda la creación y se prepare para cuando sea desatado por el Cordero el Séptimo Sello, el cual traerá los últimos residuos del cáliz de amargura, pero también el triunfo de la verdad, del amor y de la divina justicia. (107, 17 – 19)

69. Quiero que en este tiempo se prepare la humanidad, para que cuando el último sello sea abierto, los hombres se den cuenta de ello y se apresten a escuchar y entender el contenido de las nuevas revelaciones. Quiero que las naciones y los pueblos se fortalezcan para que resistan las amarguras de aquellos días.

70. Yo llamaré bienaventurados a los que sepan pasar las pruebas de esos tiempos y les daré un galardón por su perseverancia y su fe en mi poder, dejándoles como padres de una nueva humanidad. (111, 10 – 11)

71. Cuando el Séptimo Sello quede cerrado, junto con los otros seis, también quedará cerrado ese libro que ha sido el juicio de Dios sobre las obras de los hombres desde el primero hasta el último. Entonces abrirá el Señor un libro en blanco para anotar en él, la resurrección de los muertos, la liberación de los oprimidos, la regeneración de los pecadores y el triunfo del bien sobre el mal. (107, 20)

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Das 3. Testament Kapitel 36…Glaube, Wahrheit & Erkenntnis The 3rd Testament Chapter 36…Faith, Truth & Understanding

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 36… Foi, Vérité et Connaissance
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 36… Fe, Verdad y Conocimiento

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flagge de  Kapitel 36… Glaube, Wahrheit & Erkenntnis

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 36 – Glaube, Wahrheit & Erkenntnis
Offenbarungen Jesu Christi

Der alles überwindende Glaube
So spricht der Herr…

1. Um die Schwachheit, die Armseligkeit, das Elend und die Leidenschaften zu besiegen und den Zweifel zu beseitigen, sind der Glaube und die guten Werke unerlässlich, welches Tugenden sind, die das Unmögliche bemeistern; ihnen gegenüber schwindet das Schwierige und Unerreichbare wie Schatten.

2. Ich sagte den Menschen, die in der “Zweiten Zeit” an Mich glaubten: “Dein Glaube hat dir geholfen.” Ich erklärte es so, weil der Glaube eine heilende Macht, eine Kraft ist, die umwandelt, und sein Licht macht die Finsternis zunichte. (20, 63 – 64)

3. Die, welche der Vergeistigung noch ferne sind, möchten Mich in der Gestalt Jesu sehen, um Mir zu sagen: “Herr, Ich glaube an Dich, denn Ich habe Dich gesehen.” Ihnen sage Ich: Selig sind, die ohne zu sehen geglaubt haben, denn sie haben den Beweis erbracht, dass sie dank ihrer Vergeistigung Mich in ihrem Herzen empfunden haben. (27, 75)

4. Ich will, dass ihr wisst, was Glaube ist, damit ihr versteht, dass wer ihn besitzt, Eigentümer eines unvergleichlichen Schatzes ist.

5. Wer von diesem inneren Licht erleuchtet lebt, wird sich niemals ausgestoßen, verlassen, schwach oder verloren fühlen – für so arm die Welt ihn auch hält. Sein Glaube an den Vater, an das Leben, an seine Bestimmung und auch an sich selbst, wird ihn im Lebenskampf niemals untergehen lassen; und er wird außerdem immer fähig sein, große und staunenswerte Werke zu vollbringen. (136, 4 – 5)

6. Der Glaube ist wie ein Leuchtturm, der euren Lebensweg erhellt, bis ihr im sicheren Hafen der Ewigkeit ankommt.

7. Der Glaube darf nicht der jener lauen und furchtsamen Geistwesen sein, die heute einen Schritt vorwärts machen und morgen einen zurück, die nicht mit ihrem eigenen Schmerz kämpfen wollen und allein aufgrund der Barmherzigkeit des Vaters an den Sieg des Geistes glauben.

8. Glaube ist jener, den der Geist fühlt, der im Bewusstsein, dass Gott in ihm ist, seinen Herrn liebt und sich freut, Ihn in sich zu fühlen und seine Mitmenschen zu lieben. So groß ist der Glaube an die Gerechtigkeit des Vaters, dass er nicht erwartet, dass seine Nächsten ihn lieben, dass er Beleidigungen und Verfehlungen vergibt, aber daran glaubt, dass er morgen von Licht erfüllt sein wird, weil er durch seine Verdienste seine Läuterung erreichte.

9. Wer Glauben hat, hat Frieden, besitzt Liebe und hat Güte in sich.

10. Er ist reich im Geiste und selbst im Materiellen; aber an wahrem Reichtum, nicht an jenem, den ihr meint. (263, 12 – 16)

11. Ich nenne euch nun den Beweis dafür, dass wahrer Glaube vorhanden ist: Wenn das Herz in der Stunde der Prüfung nicht verzagt; wenn in den kritischsten Augenblicken Friede den Geist erfüllt.

12. Wer Glauben hat, ist in Einklang mit Mir, weil Ich das Leben, die Gesundheit und das Heil bin. Wer in Wahrheit diesen Hafen und diesen Leuchtturm sucht, geht nicht zugrunde.

13. Wer diese Tugend besitzt, tut Wunder jenseits jeder menschlichen Wissenschaft und gibt Zeugnis vom Geiste und vom höheren Leben. (237, 69 – 71)

Das Erkennen der Wahrheit Gottes

14. Wenn das Herz guten Glauben birgt und der Verstand frei von Vorurteilen und unklaren Vorstellungen ist, weiß man das Leben besser zu schätzen, und die Wahrheit wird mit größerer Klarheit erkannt. Wenn man hingegen im Herzen Zweifel oder Eitelkeit birgt und Irrtümer im Verstand, erscheint alles unklar, und selbst das Licht erscheint als Finsternis.

15. Sucht die Wahrheit, sie ist das Leben, aber sucht sie mit Liebe, mit Demut, mit Beharrlichkeit und mit Glauben. (88, 5 – 6)

16. Betet, befragt euren Vater in eurem Gebet, dann werdet ihr in eurer Meditation einen Funken meines unendlichen Lichtes empfangen. Erwartet nicht, in einem einzigen Augenblick die ganze Wahrheit zu erhalten. Es gibt Geistwesen, die schon seit langem auf der Suche nach Wahrheit sind, die forschen und in alle Geheimnisse einzudringen versuchen und doch noch nicht das ersehnte Ziel erreicht haben.

17. Christus, der Gesalbte, zeigte euch den Weg mit den Worten: “Liebet einander”. Könnt ihr euch die Tragweite dieses erhabenen Gebotes vorstellen? Das ganze Leben der Menschen würde verwandelt werden, wenn ihr nach dieser Lehre leben würdet. Nur die Liebe wird euch die Wahrheiten der göttlichen Geheimnisse offenbaren können, weil sie der Ursprung eures Lebens und alles Geschaffenen ist.

18. Sucht eifrig nach der Wahrheit, sucht den Sinn des Lebens, liebt und werdet stark im Guten, und ihr werdet erleben, wie Schritt für Schritt alles von eurem Wesen abfallen wird, was falsch, unlauter oder unvollkommen war. Seid von Tag zu Tag empfindsamer für das Licht der göttlichen Gnade, dann werdet ihr euren Herrn direkt nach all dem fragen können, was ihr wissen wollt und was euer Geist benötigt, um die höchste Wahrheit zu erreichen. (136, 40 – 42)

19. Ich bin das “Wort”, das die Menschen aufsucht, weil sie nicht zu Mir gelangen konnten. Es ist meine Wahrheit, die Ich ihnen offenbare, da die Wahrheit das Reich ist, in das ihr nach meinem Willen alle eingehen sollt.

20. Wie wollt ihr die Wahrheit entdecken, wenn Ich euch nicht zuvor sage, dass dafür viele Verzichtleistungen nötig sind?

21. Um die Wahrheit zu finden, ist es bisweilen nötig, auf das zu verzichten, was man besitzt, sogar sich selbst zu entsagen.

22. Der Selbstgefällige, der Materialist, der Gleichgültige kann die Wahrheit nicht erkennen, solange er nicht die Mauern zerstört, innerhalb derer er lebt. Es ist notwendig, dass er sich über seine Leidenschaften und Schwächen hinwegsetzt, um mein Licht von Angesicht zu schauen. (258, 44 – 47)

23. Gesegnet sei, wer die Wahrheit sucht, denn er ist ein nach Liebe, Licht und Güte Dürstender. Suchet, so werdet ihr finden, sucht die Wahrheit, und sie wird euch entgegenkommen. Denkt weiterhin nach, befragt auch fernerhin das Buch der göttlichen Weisheit, und es wird euch antworten, denn niemals ist der Vater schweigsam oder gleichgültig geblieben gegenüber jenem, der Ihn inständig befragt.

24. Wie viele derer, die die Wahrheit in Büchern, bei den Gelehrten und in den verschiedenen Wissenschaften suchen, werden sie schließlich in sich selbst entdecken, da Ich in das Innerste eines jeden Menschen einen Samen der Ewigen Wahrheit gelegt habe. (262, 36 – 37)

25. Ich kann euch nicht betrügen! Ich bin niemals in einem Akt der Falschheit, Ich verberge Mich nicht im Dunkeln. Meine Wahrheit ist immer nackt. Doch wenn die Menschen die Nacktheit meines Geistes nicht zu sehen vermochten, dann nur, weil sie es nicht wollten. Ich verberge euch meine Wahrheit nicht durch irgendein Gewand. Meine Nacktheit ist göttlich und ist rein, meine Nacktheit ist heilig, und Ich werde sie allen Wesen des Universums zeigen. Als ein Sinnbild derselben kam Ich als Mensch nackt auf die Welt, und nackt ging Ich wieder von euch.

26. Ich will, dass unter den Meinen immer Wahrheit herrscht, denn Ich bin und werde immer in eurer Wahrheit sein. Ich will, dass Liebe unter euch ist, und meine Liebe wird immer in eurer Liebe sein.

27. Es gibt nur eine Wahrheit, eine einzige wahre Liebe; und wenn diese Wahrheit und diese Liebe in euch sind, werden eure Liebe und eure Wahrheit die Meine sein, und meine Wahrheit und meine Liebe werden die eure sein. (327, 33 – 34)

28. Mein Licht ist in jedem Geiste. Ihr seid nun in der Zeit, in der mein Geist sich auf die Menschen ergießen wird. Darum sage Ich euch, dass ihr alle bald meine Gegenwart fühlen werdet – die Gelehrten ebenso wie die Unwissenden, die Großen wie die Kleinen, die Mächtigen wie die Armen.

29. Die einen wie die andern werden angesichts der Wahrheit des lebendigen und wahren Gottes erbeben. (263, 33 – 34)

Die Erkenntnis des Geistigen und Göttlichen

30. Es ist unmöglich, dass eines meiner Kinder Mich vergisst, da es in seinem Geist das Gewissen in sich trägt, welcher das Licht meines Geistes ist, durch das es Mich früher oder später erkennen muss.

31. Für die einen ist es leicht, in den Sinn meines Wortes einzudringen und dort das Licht zu finden; doch für andere ist mein Wort ein Rätsel.

32. Ich sage euch, dass nicht alle in dieser Zeit die Geistigkeit meiner Botschaft verstehen können. Diejenigen, die es nicht vermögen, werden neue Zeiten abwarten müssen, damit ihr Geist seine Augen dem Lichte meiner Offenbarungen öffnet. (36, 4 – 6)

33. Wenn Ich euch sage, dass meine Weisheit euer sein wird – glaubt ihr da, dass ein einziges Erdenleben ausreichen kann, um alles zu erfahren, was Ich euch zu offenbaren habe? Wenn Ich euch sage, dass ihr die menschliche Wissenschaft nicht erlangen könnt, ohne den weiten Entwicklungsweg zurückzulegen, so könnt ihr noch weniger die Erkenntnis des Geistigen erwerben ohne eine vollständige Entwicklung eures Geistes.

34. Ich stelle die Vergeistigung nicht in einen Gegensatz zur Wissenschaft, denn dieser Irrtum war jener der Menschen, niemals der meine. Im Gegenteil, Ich lehre euch, das Geistige mit dem Materiellen in Einklang zu bringen, das Menschliche mit dem Göttlichen, das Vergängliche mit dem Ewigen. Dennoch erkläre Ich euch, dass man, um auf den Pfaden des Lebens zu wandeln, zuvor den Weg kennen muss, den euch das Gewissen vorzeichnet, dessen geistiges Gesetz dem Göttlichen Geiste entspringt. (79, 38 – 39)

35. Ihr seid so tief gesunken und habt euch so sehr vom Geistigen entfernt, dass ihr all das für übernatürlich haltet, was – da es dem Geiste angehört – völlig natürlich ist. So nennt ihr das Göttliche übernatürlich, und ebenso betrachtet ihr alles, was zu eurem Geiste gehört, und das ist ein Irrtum.

36. Der Grund dafür ist, dass ihr nur das seht und wahrnehmt, was im Bereich eurer Sinne oder im Fassungsbereich eurer menschlichen Intelligenz liegt, und ihr das, was jenseits der Sinne und des Verstandes ist, für übernatürlich gehalten habt. (273, 1)

37. Sowohl der Mensch, der das Licht des Wissens in der Natur sucht, als auch der, der meine Weisheit in den geistigen Offenbarungen sucht, muss den Weg, auf dem er all jene Wahrheiten finden wird, die er auf andern Pfaden nicht entdecken kann, auf eigenen Füßen zurücklegen. Eben darum habe Ich euren Geist ausgesandt, ein Leben nach dem andern hier auf Erden zu leben, damit er aufgrund seiner Entwicklung und seiner Erfahrung alles entdeckt, was in ihm ist und in dem, was ihn umgibt.

38. Wenn ihr wollt, so prüft meine Worte gründlich, doch studiert und beobachtet danach das Leben aus ihrer Sicht, damit ihr die Wahrheit feststellen könnt, die in allem, was Ich euch gesagt habe, enthalten ist.

39. Es wird Gelegenheiten geben, bei denen es euch so vorkommt, als ob ein Widerspruch bestünde zwischen dem, was Ich euch heute sage, und dem, was euch in vergangenen Zeiten offenbart wurde, doch diesen gibt es nicht. Die Menschen sind es, die im Irrtum befangen sind. Aber nun werden alle zum Lichte gelangen. (105, 54 – 56)

Voraussetzungen für geistige Erkenntnis

40. Die Demut ist das Licht des Geistes, und im Gegensatz dazu ist das Fehlen derselben Finsternis in ihm. Die Eitelkeit ist die Frucht der Unwissenheit. Wer groß ist durch Wissen und angesehen aufgrund von Tugend, besitzt die wahre Bescheidenheit und geistige Demut. (101, 61)

41. Lasst alle schlechten Gedanken von euch weichen und ziehet edle Gedanken an. Das Glück liegt nicht in dem, was man materiell besitzt, sondern in dem, was man geistig erkennt. Erkennen ist besitzen und danach handeln.

42. Wer wirkliches Wissen besitzt, ist demütigen Geistes. Er ist nicht stolz auf die Erdenweisheit, die nur danach strebt, alles (Irdische) kennen zu lernen, und alles leugnet, was sie nicht begriffen hat. Wer in sich das Licht der inspirierten Erkenntnis trägt, vermag zur rechten Zeit Offenbarungen zu empfangen, ebenso wie er sie auch zu erwarten versteht. Gelehrte haben sich viele genannt, doch die Sonne, die Tag für Tag in vollem Lichte erstrahlt, ist für sie ein Geheimnis gewesen.

43. Viele haben geglaubt, alles zu wissen, doch wahrlich, Ich sage euch, die Ameise, die unmerklich ihren Weg kreuzt, enthält für sie ebenfalls ein unergründliches Geheimnis.

44. Die Menschen werden viele Wunder der Natur erforschen können, aber solange sie es nicht auf dem Pfade der göttlichen Liebe tun, werden sie nicht die wahre Weisheit erreichen, die im unsterblichen Leben des Geistes enthalten ist. (139, 67 – 70)

Die notwendige Bewusstseinserweiterung des Menschen

45. Ich gewährte dem Menschen von Anfang an die Freiheit des Denkens. Doch immer ist er Sklave gewesen – manchmal aus Fanatismus, und in anderen Fällen als Sklave der falschen Weltanschauungen des “Pharao” und des “Kaisers”. Das ist der Grund dafür, weshalb er in dieser Zeit angesichts der Freiheit, die der Geist nun erlangt, und der Helligkeit, die sich seinen Augen darbietet, geblendet ist. Denn sein Verstand ist noch nicht an diese Freiheit gewöhnt.

46. Der Mensch hatte die Kraft seines Verständnisses für das Geistige herabgemindert, und deshalb geriet er in Fanatismus, ging auf verschlungenen Pfaden und war wie ein Schatten des Willens anderer.

47. Er hatte seine Freiheit verloren, war nicht Herr seiner selbst noch seiner Gedanken.

48. Doch nun ist das Zeitalter des Lichtes gekommen, die Zeit, in der ihr die Ketten zerbrechen und die Flügel ausbreiten müsst, um euch im Verlangen nach Wahrheit frei ins Unendliche zu erheben. (239, 4 – 7)

49. Dies Jahrhundert, in dem ihr lebt, zeigt zwei Aspekte: der eine ist die Entwicklung des Verstandes, und der andere der geistige Stillstand.

50. Tatsächlich strahlt das göttliche Licht auf die Verstandesvermögen herab, und daher entspringt ihnen meine große Inspiration, deren Früchte die Menschheit in Erstaunen setzt; denn der Verstand verlangt nun nach Freiheit und Wissenserweiterung. Der Mensch vertieft sich in das Studium der Natur, er forscht, entdeckt, freut sich, wundert sich, ist aber niemals unschlüssig.

51. Doch wann immer in ihm der Gedanke aufsteigt, die Beziehung zum Geistigen zu klären, zu der Wahrheit, die jenseits der ihm bekannten Materie liegt, ist er furchtsam, hat er Angst davor, in das Unbekannte vorzustoßen, in das, was er für verboten hält, in das, was (seiner Meinung nach) nur hohen und der Erforschung der Geheimnisse Gottes würdigen Wesen zukommt.

52. Da hat er sich schwach und töricht erwiesen, unfähig, durch Willenskraft die Vorurteile zu überwinden, die ihn niederhalten. Da hat sich gezeigt, dass er Sklave verdrehter Auslegungen ist.

53. Niemals wird die Entfaltung der menschlichen Intelligenz vollständig sein, solange diese sich nicht auch auf der geistigen Ebene entwickelt. Erkennt, wie groß die Rückständigkeit eures Geistes ist, weil ihr euch nur der Erkenntnis des irdischen Lebens gewidmet habt.

54. Der Mensch ist Sklave des Willens anderer, Opfer von Bannsprüchen, Verdammungen und Drohungen. Doch was hat man damit erreicht? Dass er all seine Wünsche aufgibt, das höchste Wissen zu begreifen und zu erlangen, das der Mensch besitzen soll; dass er sich selbst daran hindert, das klären zu können, was er absurderweise immer für ein Geheimnis gehalten hat: das Geistige Leben.

55. Meint ihr, dass das Leben des Geistes für den Menschen auf Erden ewig ein Rätsel sein wird? Wenn ihr so denkt, befindet ihr euch in einem großen Irrtum. Wahrlich, Ich sage euch, solange ihr nicht euren Ursprung kennt und nichts von dem wisst, was sich auf den Geist bezieht, werdet ihr bei allem Fortschritt eurer Wissenschaften doch bloß Geschöpfe sein, die in einer armseligen Welt unter Pflanzen und Tieren hausen. Ihr werdet euch weiterhin in euren Kriegen bekämpfen, und über euer Leben wird weiterhin der Schmerz regieren.

56. Wenn ihr nicht entdeckt, was ihr in eurem Wesen tragt, noch in euren Nächsten den geistigen Bruder entdeckt, der in jedem wohnt – könnt ihr euch da wirklich lieben? Nein, Menschenkinder, auch wenn ihr sagt, dass ihr Mich kennt und Mir nachfolgt. Wenn ihr meine Lehre oberflächlich auffasst, werden euer Glaube, eure Erkenntnis und eure Liebe falsch sein. (271, 39 – 45)

57. In Mir werden die Menschen den Mut finden, um sich vom Joch ihrer Unwissenheit zu befreien.

58. Wie könnt ihr erwarten, dass auf Erden Frieden wird und die Kriege aufhören, dass die Menschen sich erneuern und die Sünde geringer wird, wenn sie kein geistiges Wissen haben, welches Voraussetzung, Ursprung und Grundlage des Lebens ist?

59. Wahrlich, Ich sage euch, solange man meine Wahrheit nicht begreift noch befolgt, wird euer Dasein auf Erden wie ein Gebäude sein, das auf Treibsand gebaut ist. (273, 24 – 26)

60. Ich sage dem Menschen, dass er sich selbst ein Unbekannter ist, weil er nicht in sein Inneres vorgedrungen ist, weil er nicht um sein Geheimnis weiß, weil er sein eigentliches Wesen nicht kennt. Doch Ich will ihn in dieser Zeit den Inhalt des “Buches” lehren, das für ihn so lange Zeit hindurch verschlossen gewesen war, wo alle Geheimnisse aufbewahrt sind, die Ich euch schon in der “Zweiten Zeit” mit dem Licht meines Geistes aufzuklären versprach.

61. Jetzt werdet ihr euch wahrhaft kennen lernen und ins Innere eures Geistes vordringen. Dann werdet ihr sagen können, dass ihr zu wissen beginnt, wer ihr seid.

62. Der Mensch wird seinen Ursprung, seine Bestimmung, seine Aufgabe, seine Fähigkeiten kennen lernen und jenes ganze unendliche und ewige Leben, das um ihn her lebt und webt. Er wird seinen Nächsten nicht mehr verletzen können, wird nicht mehr das Dasein seiner Mitmenschen gefährden können, noch wird er wagen, irgendetwas von all dem, was ihn umgibt, zu schänden, weil er zur Erkenntnis gekommen ist, dass alles heilig ist.

63. Er wird das, was sein Geist enthält und verbirgt, erkennen, und dann wird er eine klare Vorstellung und einen tiefen Glauben daran haben, dass – da der Geist wunderbar ist – auch die Heimstätte wunderbar sein muss, die sein Vater für ihn in der Ewigkeit vorgesehen hat. (287, 4 – 6)

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flagge en  Chapter 36…. Faith, Truth & Understanding

THE 3rd TESTAMENT Chapter 36 – Faith, Truth & Understanding
Revelations of Jesus Christ

The Faith that can do all Things
Thus says the Lord…

1. In order to master weakness, smallness, misery, passions and to destroy all doubt, faith and good deeds are indispensable and are virtues that triumph over the impossible; before them what is difficult and unattainable disappears like shadows.

2. I said to men who believed in Me during the Second Era: ‘Your faith has saved you.” Thus I announced it because faith is a healing power, it is a force which transforms, and its light destroys all darkness. (20, 63 – 64)

3. Those who are still far from spirituality, would like to behold Me in the form of Jesus to say to Me: Father, I believe in you, because I have seen you; I will say to them: Blessed are those who without seeing have believed, for they have given proof that thanks to their spirituality they have felt Me within their heart. (27 – 75)

4. I wish you to know what faith is, so that you understand that He who possesses it, is owner of an incomparable treasure.

5. He who lives illuminated by that interior light, no matter how poor the world considers him to be, will never feel like a pariah, abandoned, weak, or lost; his faith in the Father, in life, in his destiny, and even in himself will never let him weaken in the struggle, and He will always be able to perform great and awesome works. (136, 4 – 5)

6. Faith is like a beacon that illuminates your path until you arrive at the secure door of eternity.

7. Faith can not be that shown by those timid and fearful spirits who today advance a step and tomorrow turn back, who do not wish to struggle with their own pain, trusting in the triumph of the spirit only through the charity of the Father.

8. Faith is that which the spirit feels, knowing that God is in him, who loves his Lord, and enjoys feeling Him within himself, and who loves his brothers; having such faith in the justice of the Father that He does not wait for his brothers to love him; who pardons offenses and errors but who tomorrow will be filled with light, because by his merits He has achieved his purification.

9. He who has faith has peace, possesses love, and is filled with goodness.

10. He is rich in faith, and even in the material world; but with true wealth, not that of which you conceive. (263, 12 – 16)

11. I will tell you the test that shows true faith exists: the heart is not troubled in times of trial, and peace inundates the spirit in the supreme moments of peril.

12. He who has faith, is in harmony with Me, for I am life, health, and salvation; He who genuinely seeks this port and this beacon, shall not perish.

13. He who possesses this virtue, performs prodigies beyond all human science, and gives testimony of the spirit and of the higher life. (237, 69 – 71)

The Recognition of the Truth of God

14. When the heart contains good faith and the mind is free of prejudices or confused ideas, life is appreciated more and the truth is seen with greater clarity. In contrast, when the heart bears skepticism, or there are vanity and errors in the mind, all appears confused and even the light itself appears as darkness.

15. Seek truth: it is life, but seek it with love, with humility, with perseverance, and faith. (88, 5 – 6)

16. Pray, and in your prayer ask questions of your Father, and in meditation you will receive the ray of My infinite light. Do not expect to receive all of the truth in one single instant. There are spirits that have walked for much time in search of the truth, studying and trying to penetrate all the Mysteries, but which have not yet achieved their desired goal.

17. Christ, the Anointed, came to show you the road, telling you, “Love one another.” Can you imagine the reach of that sublime commandment? All the life of man would be transformed if you lived by that doctrine. Love alone is that which can reveal the truths of the arcane, because it is the origin of your lives, and of all created.

18. Seek the truth with zeal, and seek the meaning of life. Love strengthens you in the good, and you shall see how, step by step, all that is false, impure, or imperfect shall fall from you. Each day, be more sensitive to the light of Divine grace, for then you will be able to ask the Lord directly all that you wish to know and that is necessary for your spirit in order to reach the supreme truth. (136, 40 – 42)

19. I am the Word that comes in search of men, for they have been unable to come to Me. It is My truth that I come to reveal to you, for truth is the Kingdom I wish all of you to enter.

20. But how can you find the truth if I do not first tell you that many renunciations are required?

21. At times, to find truth it is necessary to renounce all that you possess, to renounce even your self.

22. The vain, the materialist, and the indolent cannot know truth if they do not destroy the walls within which they live. It is necessary that they dominate their passions and weaknesses to look directly at My light. (258, 44 – 47)

23. Blessed is He who seeks truth, because He is thirsty for love, light, and kindness. Seek, and you shall find; seek truth, and it shall come out to meet you. Continue to meditate, and continue asking questions of the Arcane, and He will answer, for the Father has never remained quiet or indifferent before He who eagerly asks of Him.

24. How many who seek the truth in books, among the wise, and in the diverse sciences, will end up finding it in themselves, since in the depths of each man I have deposited a seed of eternal truth. (262, 36 – 37)

25. I cannot deceive you. I never act falsely, and never hide in darkness. My truth is always naked, but if men have not been able to see the nakedness of My Spirit, it is because they have not wished to. I do not hide My truth with any vestment. My nakedness is Divine and pure, My nakedness is holy, and I shall show it to all the beings of the Universe. Symbolizing this, I came naked into the world as a man, and also left it naked.

26. I wish that among mine there is always truth, for I am, and will always be in your truth. I wish that there be love among you, and My love will always be in your love.

27. Only one truth exists and one true love; and that truth and that love are in you. Your love and your truth shall be mine, and My truth and My love shall be yours. (327, 33 – 34)

28. My light is in all consciences, you are already in the Era when My Spirit will spill out over mankind, and so I tell you that soon all of you shall feel My presence, the wise equally with the ignorant, the great like the small, and the powerful as the poor.

29. One and all will tremble before the truth of the true living God. (263, 33 – 34)

The Recognition of the Spiritual and Divine

30. It is impossible for one of My children to forget Me since He carries in his spirit the conscience which is the light of My Spirit and through which, sooner or later, He must recognize Me.

31. It is easy for some to comprehend the meaning of My word and to find the light there; but to others My word remains a Mystery.

32. I say to you that not everyone will be able to understand the spiritual essence of My message in this time. Those who do not succeed in doing so will have to await new times for their spirits to open their eyes to the light of My revelations. (36, 4 – 6)

33. If I say to you that My wisdom shall be yours, do you believe that only one existence would be sufficient to know all that I have to reveal to you? If I say that you will not acquire the human science without traveling the extensive road of evolution, much less will you be able to acquire the knowledge of the spiritual without a complete evolution of your spirit.

34. I do not come to put spirituality into conflict with science, because that mistake has been of men, but never mine; on the contrary, I come to teach you to harmonize the spiritual with the material, what is human with the Divine, what is temporary with the eternal. Nevertheless, I declare to you that to travel the pathways of life, it is necessary to know beforehand the path that your conscience outlines, whose spiritual law proceeds from the Divine Spirit. (79, 38 – 39)

35. You have fallen so far, and distanced yourselves so from the spiritual, that you consider supernatural all that, because it pertains to the spirit, is completely natural. This is how you refer to the Divine, and is how you see all that pertains to your spirits, and that is an error.

36. What has happened is that you see and perceive only what is close to your senses or within reach of your human intelligence, and what is beyond the senses and the mind you have considered supernatural. (273, 1)

37. The man who seeks the light of wisdom in Nature, as well as He who seeks My wisdom in spiritual revelations, shall have to travel on his own feet the road where He finds the truth that He could not find on other paths. It is for that reason that I have sent your spirit to live life after life here on earth, so that through your evolution and experience you discover all that there is in it, and in what surrounds it.

38. If you wish, scrutinize My words, but then study and observe life through them, so that you can see the truth that is contained in all I have told you.

39. There will be times when it seems to you that there is a contradiction between what I tell you today and what was revealed to you in past times, but there is not; the confusion is in men, but you soon shall come to the light. (105, 54 – 56)

Conditions for Spiritual Recognition

40. Humility is the light of the spirit, and on the contrary, the lack of it is darkness. Vanity is the fruit of ignorance. He who is great through wisdom, and worthy through virtue, has true modesty and spiritual humility. (101, 61)

41. Let all evil thoughts fall away from you, and attract the noble thoughts. Happiness is not in the material things you possess, but in the spirituality that you know. To know is to possess and practice.

42. He who truly knows is humble of spirit, not prideful with the earthly wisdom that aspires to know all, but denies all that it does not understand. He who bears the light of inspired knowledge knows how to receive revelations in their due time, and how to wait for them. Many have called themselves wise, but the sun that shines brilliantly on them day after day, has been a Mystery to them.

43. Many have believed that they knew all, yet, truly I tell you, that even the ants that cross the road unnoticed bear a Mystery which is unfathomable to them.

44. Men may investigate many of the marvels of nature, but while they do not do it through the path of Divine love, they shall not come to the true wisdom enclosed in the immortal life of the spirit. (139, 67 – 70)

Searching for the spiritual light

45. From the beginning I conceded to man the liberty of thought, but He has always been a slave, sometimes due to his fanaticism and on other occasions because of the false beliefs of Pharaoh or Caesar. That is why in this time, faced with the freedom that the spirit is achieving, and the clarity that is presented to his eyes, He is blinded by the light, for his mind is not used to that liberty.

46. Man had reduced the strength of his understanding of the spiritual, and fell therefore into fanaticism, walked on twisted paths, and was like a shadow of the will of others.

47. He had lost his liberty, and was not the owner of either himself nor of his thoughts.

48. But the Era of light has arrived, the time when you are to break the chains and extend your wings to fly free toward the infinite in search of truth. (239, 4 – 7)

49. This century in which you live presents two sides: one is the evolution of the mind, and the other is the stagnation of the spirit.

50. Truly, the Divine light shines upon the understanding, and for that reason from it arises My great inspiration, whose fruits astonish humanity. It is because the mind seeks freedom and expansion. Man deepens his study of nature, He scrutinizes, discovers, enjoys, and is awed, but never hesitates.

51. But when in him the idea of clarifying matters related to the spiritual rises, of matters related to the truth beyond the material one He knows, then He is found fearful, afraid to penetrate the unknown, into what He believes is prohibited, permitted only to those elevated beings worthy of learning about the Arcane of God.

52. There He has shown himself clumsy and weak, unable to defeat by act of will the prejudices that repress him.

53. The development of human intelligence will never be complete until it happens on the spiritual plane. See how great the backwardness of your spirit is, because you have consecrated your knowledge to the earthly life.

54. Man is a slave to the will of others, a victim of anathema, condemnations, and threats and what has He achieved with this? The abandonment of all his yearnings to understand and achieve the highest knowledge that man must have, preventing himself from being able to achieve the clarification of what He has absurdly always supposed to be a Mystery: the spiritual life.

55. Do you believe that the life of the spirit will always be an enigma to men on earth? If so, then you have fallen into a great error. Truly I tell you, that while you do not know your origin, and ignore all that is related to the spirit, for all the advancement of your sciences, you will not move beyond creatures that inhabit a small world, among the plants and animals; you continue to foster enmities by your wars and over your lives, pain will continue to rule.

56. If you do not discover what you carry within you, nor the spiritual brother that inhabits each of your neighbors, will you be able to love truly? No, humanity, though you say that you know and follow Me, if you take My Doctrine lightly, your faith, your knowledge, and your love will be false. (271, 39 – 45)

57. In Me men will find the courage to emancipate themselves from the yoke of their ignorance.

58. How can you hope that on earth there is peace and an end to wars, that men regenerate and sin diminishes, if they lack the spiritual knowledge that is the basis, the principle, and the foundation of life?

59. Truly I tell you, that to the extent that you do not understand and practice My truth, your existence on the earth will be like a building constructed on shifting sands. (273, 24 – 26)

60. I come to man to tell him that He does not truly know himself because He has not penetrated his own inner self, and does not know its secret because He ignores its essence. Yet, in this era, I wish to teach him the content of the Book that has for so long been closed to him, and in which are guarded all the Mysteries that since the Second Era I promised to come to explain with the light of My Spirit.

61. Only now will you truly penetrate and know the inner depths of your spirit, and then you will be able to say that you have begun to know who you are.

62. Man shall come to know his origin, his destiny, his mission, his gifts, and all the infinite and eternal life that vibrates around him. He will no longer be able to offend his fellow man, or make attempts on the lives of his brothers, nor dare to profane any of that which surrounds him, for He will have come to realize that all is sacred.

63. He shall come to know what He bears hidden in his spirit, and it will be then that He will have a clear idea and a profound faith that if the spirit is marvelous, so too must be the dwelling that his Father has destined for him in eternity. (287, 4 – 6)

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flagge fr  Chapitre 36… Foi, Vérité et Connaissance

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 36 – Foi, Vérité et Connaissance
Révélations de Jésus-Christ

La Foi
Cela dit le Seigneur…

1. Pour vaincre la faiblesse, la petitesse, la misère, les passions et le doute, il est nécessaire d’avoir la foi et de pratiquer de bonnes actions, qui sont des vertus qui vainquent l’impossible; face à elles, ce qui est difficile et inaccessible s’évanouit comme une ombre.

2. Aux hommes qui crurent en Moi au cours du Second Temps, je déclarai : « ta foi t’a sauvé ». Je m’exprimai de la sorte parce que la foi est un pouvoir curatif, elle est une force qui transforme et sa lumière détruit les ténèbres. (20, 63-64)

3. Ceux qui sont encore loin de la spiritualité voudraient Me contempler sous la forme de Jésus pour Me dire : Seigneur, je crois en Toi, parce que je T’ai vu. A ceux-là, je leur dis : bienheureux ceux qui ont cru sans voir, parce qu’ils ont prouvé que, grâce à leur spiritualité, ils M’ont senti dans leur coeur. (27, 75)

4. Je souhaiterais que vous sachiez ce qu’est la foi, afin que vous compreniez que celui qui la possède est propriétaire d’un trésor incomparable.

5. Celui qui vit illuminé par cette lumière intérieure, pour pauvre que le considère le monde, ne se sentira jamais paria, abandonné, faible, ou perdu. Sa foi dans le Père, dans la vie, dans son destin ne le laissera jamais perdre dans la lutte, et il sera en plus toujours qualifié pour mener à bien des oeuvres grandes et étonnantes. (136, 4-5)

6. La foi est comme un phare qui illumine votre route jusqu’à aboutir au port véritable et sûr de l’éternité.

7. La foi ne peut pas être celle de ces esprits tièdes et peureux qui avancent d’un pas aujourd’hui pour reculer demain, qui ne veulent pas lutter avec leur propre douleur, confiant dans le triomphe de l’esprit uniquement par la charité du Père.

8. La foi est celle que perçoit l’esprit qui, sachant que Dieu est en lui, aime son Seigneur et se réjouit en le sentant en lui et en aimant ses frères; sa foi en la justice du Père est si grande qu’il n’attend pas que ses semblables l’aiment; il pardonne les offenses et les erreurs. Mais, demain, il sera plein de lumière parce qu’il obtint sa purification par ses mérites.

9. Celui qui a la foi, a la paix, possède l’amour et renferme la bonté.

10. Celui-là est riche en esprit et même en matière, mais riche de la véritable richesse, non de celle que vous concevez. (263, 12-16)

11. Je vais vous dire qu’elle est la preuve que la vraie foi existe : quand le coeur n’a pas peur à l’heure de l’épreuve, et quand la paix inonde l’esprit dans les moments les plus pénibles.

12. Celui qui a la foi est en harmonie avec Moi, parce que je suis la vie, la santé et le salut; celui qui recherche vraiment ce port et ce phare ne périt pas.

13. Celui qui possède cette vertu accomplit des prodiges en-dehors de toute science humaine et témoigne de l’esprit et de la vie supérieure. (237, 69-71)

La reconnaissance de la vérité de Dieu

14. Lorsque le coeur renferme la bonne foi et que l’esprit se trouve libre de préjugés ou d’idées confuses, la vie s’apprécie mieux et la vérité se contemple avec une plus grande clarté. En revanche, quand le coeur contient scepticisme ou vanité et que l’intelligence recèle des erreurs, tout paraît confus et même la lumière paraît ténébreuse.

15. Recherchez la vérité, elle est la vie; mais recherchez-la avec amour, avec humilité, avec persévérance et avec foi. (88, 5-6)

16. Priez! Dans votre prière, interrogez votre Père et dans la méditation vous recevrez un éclair de ma lumière infinie. Ne vous attendez pas à recevoir toute la vérité en un seul instant. Beaucoup d’esprits marchent à la recherche de la vérité, en analysant et en essayant de pénétrer tous les mystères et ils n’ont pas encore atteint l’objectif tant désiré.

17. Le Christ, l’Oint, vint montrer le chemin, en vous disant : « Aimez- vous les uns les autres ». Imaginez- vous la portée de ce sublime commandement?! Toute la vie des hommes se verrait transformée si vous viviez selon cette doctrine. Seul l’amour pourra vous révéler les vérités de l’arcane, puisqu’il est l’origine de votre vie et de tout ce qui fut créé.

18. Recherchez la vérité avec ardeur, recherchez le sens de la vie, aimez, en vous fortifiant dans le bien, et vous verrez comment, pas à pas, tout ce qui était faux, impur ou imparfait abandonnera votre être. Soyez chaque jour davantage sensibles à la lumière de la divine grâce, alors vous pourrez demander directement à votre Seigneur tout ce que vous souhaitez savoir et qui soit nécessaire à votre esprit, pour parvenir à atteindre la vérité suprême. (136, 40-42)

19. Je suis le Verbe qui vient chercher les hommes, parce qu’eux n’ont pas su arriver à Moi. Je viens pour leur révéler ma vérité, puisque la vérité est le Royaume dans lequel je souhaite que tous vous entriez.

20. Comment trouver la vérité, si je ne vous dis pas auparavant qu’il vous faut faire face à beaucoup de renonciations?

21. Parfois, afin de trouver la vérité, il faut renoncer à tout ce que l’on possède, et même renoncer à soi- même.

22. Le vaniteux, le matérialiste, l’indolent ne peuvent connaître la vérité tant qu’ils ne détruiront pas les murailles au milieu desquelles ils vivent. Il est indispensable qu’ils l’emportent sur leurs passions et leurs faiblesses pour regarder ma lumière en face. (258, 44-47)

23. Béni celui qui cherche la vérité parce qu’il est un assoiffé d’amour, de lumière et de bonté! Cherchez et vous trouverez, cherchez la vérité et elle viendra à votre rencontre. Continuez de méditer, continuez d’interroger l’Arcane et Il vous répondra, parce que le Père n’est jamais demeuré silencieux ou indifférent devant celui qui l’interroge avidement.

24. Combien de ceux qui recherchent la vérité dans des livres, entre les sages et les diverses sciences, finiront par la trouver en eux-mêmes, puisque j’ai déposé, dans le fond de chaque homme, une semence de la vérité éternelle! (262, 36-37)

25. Je ne peux pas vous tromper! Je n’accomplis jamais d’acte de fausseté et je ne me cache pas dans les ténèbres. Ma Vérité est toujours nue, mais les hommes n’ont pas pu voir la nudité de mon Esprit parce qu’ils ne l’ont pas souhaité. Moi, je ne vous cache pas ma vérité avec un quelconque vêtement. Ma nudité est divine et pure, ma nudité est sainte et je la montrerai à tous les êtres de l’Univers. Pour l’illustrer, je vins nu au monde, en tant qu’homme, et nu aussi je m’en suis allé.

26. Je souhaite que, parmi les miens, il y ait toujours la vérité, parce que je suis et serai toujours dans votre vérité ; je souhaite qu’il y ait de l’amour entre vous et mon amour sera toujours en votre amour.

27. Il n’existe qu’une seule vérité et qu’un seul amour véritable; cette vérité et cet amour sont en vous. Votre amour et votre vérité seront les miens, et ma vérité et mon amour seront les vôtres. (327, 33-34)

28. Ma lumière est dans toutes les consciences. Vous êtes déjà au temps où Mon Esprit doit se répandre sur les hommes, pour autant je vous dis que prochainement vous sentirez tous ma présence, savants comme ignorants, grands comme petits, riches comme pauvres.

29. Les uns et les autres se bouleverseront devant la vérité du Dieu vivant et véritable. (263, 33-34)

La reconnaissance du spirituel et du Divin

30. Il est impossible que l’un de mes enfants m’oublie, en portant en son esprit la conscience qui est la lumière de mon Esprit, et par laquelle, tôt ou tard, il doit me reconnaître.

31. Pour certains, il est facile de pénétrer le sens de ma parole et d’y trouver la lumière, mais pour d’autres, ma parole constitue une énigme.

32. Je vous dis que tous ne pourront pas, en ce temps, connaître la spiritualité de mon message. Ceux qui n’y parviennent pas devront attendre des temps nouveaux afin que leur esprit ouvre les yeux à la lumière de mes révélations. (36, 4-6)

33. Si je vous déclare que ma sagesse sera la vôtre, pensez-vous qu’une seule existence puisse suffire pour savoir tout ce que j’ai à vous révéler? Si je vous dis que vous ne pourrez acquérir la science humaine sans parcourir le long chemin de l’évolution, moins encore pourrez- vous acquérir la connaissance du spirituel sans une évolution totale de votre esprit.

34. Je ne viens pas pour opposer la spiritualité à la science, parce que cela a été l’erreur des hommes, mais jamais la mienne; tout au contraire, je viens pour vous enseigner à harmoniser le spirituel avec le matériel, l’humain et le divin, l’éphémère et l’éternel. Néanmoins, je vous déclare que, pour parcourir les sentiers de la vie, il est indispensable de connaître au préalable le chemin que vous trace la conscience, dont la loi spirituelle provient de l’Esprit Divin. (79, 38-39)

35. Vous êtes tellement descendus et vous vous êtes éloignés de telle manière du spirituel que vous considérez surnaturel tout ce qui, en raison de son appartenance à l’esprit, est complètement naturel. C’est ainsi que vous appelez le divin, c’est de la sorte que vous voyez tout ce qui appartient à votre esprit et cela, c’est une erreur!

36. Il s’est produit que vous ne voyez et percevez seulement que ce qui est proche de vos sens ou à la portée de votre intelligence humaine, tandis que vous avez considéré surnaturel ce qui est au-delà des sens et de l’intelligence. (273, 1)

37. De même l’homme qui cherche la lumière du savoir dans la Nature, que celui qui cherche ma sagesse dans les révélations spirituelles, devront parcourir, par leurs propres pieds, le chemin où ils trouveront toutes ces vérités qu’ils ne peuvent trouver par le biais d’autres sentiers. C’est pour cela que j’ai envoyé votre esprit vivre une vie après l’autre ici, sur la Terre, afin que, par son évolution et son expérience, il découvre tout ce qu’il y a en lui et tout ce qui l’entoure.

38. Si vous le souhaitez, analysez mes paroles en profondeur mais, par la suite, étudiez et observez la vie au travers elles, afin que vous puissiez constater la vérité que renferme tout ce que je vous ai dit.

39. Il y aura des occasions où il vous semblera exister une contradiction entre ce que je vous dis aujourd’hui et ce qui vous fut révélé dans les temps passés, mais il n’en est rien; la confusion est le propre des hommes, mais ils parviendront très vite à la lumière. (105, 54-56)

Conditions de la reconnaissance spirituelle

40. L’humilité est la lumière de l’esprit et, au contraire, le manque d’humilité est synonyme d’obscurité en lui; la vanité est le fruit de l’ignorance. Celui qui est grand par le savoir et précieux par la vertu, possède la vraie modestie et l’humilité spirituelle. (101, 61)

41. Laissez s’éloigner de vous toutes les mauvaises pensées et attirez les pensées nobles. Le bonheur n’est pas dans ce qui se possède matériellement, mais dans ce qui se connaît spirituellement. Connaître est posséder et mettre en pratique.

42. Celui qui sait vraiment est humble d’esprit; il n’est pas orgueilleux de la sagesse de la terre, qui n’aspire seulement qu’à tout connaître, reniant tout ce qu’elle ne réussit pas à comprendre. Celui qui porte en lui la lumière de la connaissance inspirée sait recevoir, en temps utile, les révélations, de même qu’il sait, aussi, les attendre. Beaucoup se sont proclamés sages et cependant le soleil qui brille, jour après jour, à pleine lumière, a été un mystère pour eux.

43. Nombreux sont ceux qui ont cru tout savoir et, en vérité je vous le dis, la fourmi qui croise imperceptiblement leur chemin recèle, pour eux aussi, un mystère insondable.

44. Les hommes pourront faire des recherches sur les merveilles de la nature mais, tant qu’ils ne marcheront pas dans la voie de l’amour divin, ils ne parviendront pas à atteindre la véritable sagesse, celle qui se renferme dans la vie immortelle de l’esprit. (139, 67-70)

Elargissement nécessaire de la Conscience de l’homme

45. Depuis le début, je concédai à l’homme la liberté de penser ; lamentablement il a toujours été esclave, parfois en raison du fanatisme et en d’autres occasions des fausses croyances du pharaon et de César. Voilà pourquoi, en ce temps-ci, devant la liberté que l’esprit est en train de gagner et face à la clarté qui se présente à ses yeux, il s’éblouit parce que son intelligence n’est pas habituée à cette liberté.

46. L’homme avait réduit la force de son entendement pour le spirituel et c’est pour cela qu’il sombra dans le fanatisme, qu’il erra par des sentiers tortueux et qu’il fut comme une ombre suivant la volonté d’autres.

47. Il avait perdu sa liberté et n’était maître ni de lui-même, ni de ses pensées.

48. Mais l’ère de la lumière est arrivée, le temps pour vous de rompre les chaînes et d’étendre les ailes pour voler librement vers l’infini à la recherche de la vérité. (239, 4-7)

49. Ce siècle, dans lequel vous vivez, présente deux phases : la première, l’évolution de l’intelligence, et la seconde, celle de la stagnation de l’esprit.

50. La lumière divine rayonne vraiment sur les entendements et c’est pour cela que ma grande inspiration, dont les fruits étonnent l’humanité, s’en détache. Il faut dire que l’intelligence recherche la liberté et l’expansion. L’homme approfondit son étude de la Nature, analyse, découvre, se distrait, s’étonne, mais ne titube jamais.

51. Malheureusement, lorsqu’a surgi en lui l’idée d’éclairer ce qui a trait au spirituel, sur la vérité qu’il y a au-delà de la matière qu’il connaît, alors il devient craintif, il éprouve la peur de pénétrer l’inconnu, ce qu’il croit interdit, ce qui appartient seulement à des êtres élevés et dignes de faire des recherches dans les Arcanes de Dieu.

52. Là, il s’est montré faible et maladroit, incapable de vaincre par la volonté les préjugés qui l’accablaient. Là, il s’est révélé être esclave d’interprétations tordues.

53. Le développement de l’intelligence humaine ne sera jamais complet tant que celle-ci ne se développe pas sur le plan spirituel. Voyez combien est grand le retard de votre esprit, parce que vous vous êtes consacrés à la connaissance de la vie terrestre.

54. L’homme est un esclave de la volonté d’autres, il est une victime d’anathèmes, de condamnations et de menaces mais, quel résultat a-t-il obtenu avec cela? Qu’il abandonne tous ses désirs ardents de comprendre et atteindre le plus haut niveau de connaissance que l’homme doit posséder, de s’empêcher même de pouvoir éclairer ce qu’il a toujours considéré, de manière absurde, comme un mystère : la vie spirituelle.

55. Croyez-vous que la vie de l’esprit sera éternellement une énigme pour l’homme sur la Terre? Si vous pensez de la sorte, vous commettrez une très lourde erreur. Certes, je vous dis que tant que vous ne connaîtrez pas votre origine et que vous ignorerez tout ce qui est lié à l’esprit, en dépit de tout le progrès de vos sciences, vous ne cesserez d’être des créatures qui habitent un monde restreint ; parmi les plantes et les animaux, vous continuerez de vous harceler par le biais de vos guerres et la douleur continuera de régner sur votre vie.

56. Si vous ne découvrez pas ce que vous portez en votre être, et que vous ne reconnaissez pas, en vos semblables, le frère spirituel qui habite en chacun, pourrez-vous vous aimer vraiment? Non, humanité! Même si vous disiez me connaître et me suivre, si vous prenez superficiellement ma Doctrine, votre foi, votre connaissance et votre amour seront faux. (271, 39-45)

57. C’est en Moi que les hommes trouveront le courage de s’émanciper du joug de leur ignorance.

58. Comment espérez-vous que, sur la Terre, s’établisse la paix et que cessent les guerres, que les hommes se régénèrent et que s’atténue le péché, s’ils manquent de la connaissance spirituelle, qui est base, principe et ciment de la vie?

59. En vérité je vous le dis, tant que l’on ne comprendra ni ne pratiquera pas ma vérité, votre existence sur la Terre sera à l’image d’un édifice construit sur des sables mouvants. (273, 24-26)

60. Je viens pour dire à l’homme qu’il est un inconnu pour lui-même parce qu’il n’est pas entré dans son intimité, parce qu’il ne connaît pas son secret, parce qu’il ignore son essence. Mais, Moi je souhaite lui enseigner, en ce temps, le contenu du Livre qui lui était demeuré fermé pour si longtemps, et dans lequel sont gardés tous les mystères que, depuis le Second Temps, je promis de venir vous éclaircir avec la lumière de mon Esprit.

61. Ce sera maintenant que vous vous connaîtrez vraiment et que vous pénètrerez l’intimité de votre esprit, alors vous pourrez dire que vous commencez à savoir qui vous êtes.

62. L’homme parviendra à connaître son origine, son destin, sa mission, ses dons, et toute cette vie infinie et éternelle qui vibre autour de lui; il ne pourra plus offenser son semblable, ni attenter contre l’existence de ses frères, ni oser profaner ce qui l’entoure, parce qu’il sera parvenu à comprendre que tout est sacré.

63. Il arrivera à connaître ce qui se renferme et qui se cache en son esprit et ce sera alors, qu’il comprendra que si l’esprit est merveilleux, la demeure que son Père lui destine dans l’éternité devra être, nécessairement, aussi merveilleuse. (287,4-6)

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flagge es  Capítulo 36… Fe, Verdad y Conocimiento

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 36 – Fe, Verdad y Conocimiento
Revelaciones de Jesucristo

La Fe que todo lo puede
Esto dice el Señor…

1. Para vencer la debilidad, la pequeñez, la miseria, las pasiones y destruir la duda, es indispensable la fe y las buenas obras que son virtudes que vencen lo imposible, ante ellas lo difícil e inalcanzable se desvanece como sombras.

2. Dije a los hombres que en Mí creyeron en el Segundo Tiempo: “Tu fe te ha salvado”. Así lo declaré porque la fe es una potencia curativa, es una fuerza que transforma y su luz destruye las tinieblas. (20, 63 – 64)

3. Los que aún están lejos de la espiritualidad, quisieran contemplarme bajo la forma de Jesús para decirme: Señor, creo en Ti, porque te he visto; a ellos les digo: Bienaventurados los que sin ver han creído, porque han dado pruebas de que gracias a su espiritualidad me han sentido en su corazón. (27, 75)

4. Quisiera que supieseis lo que es la fe, para que comprendieseis que quien la posee, es dueño de un tesoro incomparable.

5. El que vive iluminado por esa luz interior, por pobre que le considere el mundo, nunca se sentirá paria, abandonado, débil, ni perdido; su fe en el Padre, en la vida, en su destino, y aun en él mismo, jamás lo dejarán decaer en la lucha, y además siempre estará capacitado para realizar obras grandes y asombrosas. (136, 4 – 5)

6. La fe es como un faro que ilumina vuestra ruta hasta llegar al puerto seguro de la eternidad.

7. No puede ser fe la de aquellos espíritus tibios y medrosos que hoy avanzan un paso y mañana vuelven atrás, que no quieren luchar con su propio dolor, confiando en el triunfo del espíritu únicamente por la caridad del Padre.

8. Fe es aquella que siente el espíritu que sabiendo que Dios está en él, ama a su Señor y goza sintiéndole en sí y amando a sus hermanos; que es tanta la fe en la justicia del Padre, que no espera a que sus semejantes le amen; que perdona ofensas y errores pero que mañana estará lleno de luz porque con sus méritos alcanzó su purificación.

9. El que tiene fe, tiene paz, posee amor y encierra bondad.

10. Ese es rico en espíritu y aún en materia; pero con la verdadera riqueza, no con aquélla que vosotros concebís. (263, 12 – 16)

11. Voy a deciros cuál es la prueba de que existe fe verdadera: Cuando el corazón no zozobra en la hora de la prueba. Cuando la paz inunda al espíritu en los trances supremos.

12. Aquél que tiene fe, está en armonía conmigo, porque Yo soy la vida, la salud y la salvación; quien busca de verdad este puerto y este faro, no perece.

13. Quien posee esta virtud, hace prodigios fuera de toda ciencia humana y da testimonio del espíritu y de la vida superior. (237, 69 – 71)

El reconocimiento de la verdad de Dios

14. Cuando el corazón encierra buena fe y la mente se halla libre de prejuicios o de ideas confusas, la vida se aprecia mejor y la verdad se contempla con mayor claridad. En cambio, cuando en el corazón se lleva escepticismo o vanidad y errores en la mente, todo parece confuso y hasta la misma luz parece tiniebla.

15. Buscad la verdad, ella es la vida; pero buscadla con amor, con humildad, con perseverancia y con fe. (88, 5 – 6)

16. Orad, en vuestra oración interrogad a vuestro Padre y en la meditación recibiréis un destello de mi luz infinita. No esperéis recibir en un solo instante toda la verdad. Hay espíritus que ha mucho tiempo vienen caminando en pos de la verdad, escudriñando y tratando de penetrar en todos los misterios y aún no han alcanzado la meta anhelada.

17. Cristo, el Ungido, vino a enseñaros el camino, diciéndoos: “Amaos los unos a los otros”. ¡Imagináis el alcance de ese sublime mandamiento? Toda la vida de los hombres quedaría transformada si vivieseis en esa doctrina. Sólo el amor será el que pueda revelaros las verdades del arcano, ya que él es el origen de vuestra vida y de todo lo creado.

18. Buscad con afán la verdad, buscad el sentido de la vida, amad, fortaleciéndoos en el bien, y veréis cómo paso a paso irá cayendo de vuestro ser todo lo que era falso, impuro o imperfecto. Sed cada día más sensibles a la luz de la divina gracia, entonces podréis preguntar directamente a vuestro Señor todo aquello que queréis saber y que sea necesario a vuestro espíritu, para alcanzar la suprema verdad. (136, 40 – 42)

19. Soy el Verbo que viene a buscar a los hombres, porque ellos no han podido llegar a Mí. Es mi verdad la que vengo a revelarles; ya que la verdad es el Reino al cual quiero que todos penetréis.

20. ¿Cómo encontrar la verdad, si antes no os digo que se requieren muchas renunciaciones?

21. A veces, para hallar la verdad, es preciso renunciar a cuanto se posee, renunciar aún a sí mismo.

22. El vanidoso, el materialista, el indolente, no puede conocer la verdad mientras no destruya las murallas dentro de las cuales vive, es necesario que se sobreponga a sus pasiones y flaquezas para mirar de frente mi luz. (258, 44 – 47)

23. Bendito el que busca la verdad porque es un sediento de amor, de luz y de bondad. Buscad y encontraréis, buscad la verdad y ella os saldrá al encuentro. Seguid meditando, seguid interrogando al Arcano y El os contestará, porque jamás el Padre ha permanecido callado o indiferente ante aquél que anhelosamente le interroga.

24. Cuántos que andan buscando la verdad en libros, entre los sabios y ciencia diversas, acabarán por encontrarla en sí mismos, ya que en el fondo de cada hombre he depositado una semilla de la eterna verdad. (262, 36 – 37)

25. ¡Yo no puedo engañaros! Yo nunca estoy en un acto de falsedad, Yo no me oculto entre tiniebla. MI VERDAD es desnuda siempre, mas si los hombres no han podido ver la desnudez de mi Espíritu, es porque no lo han querido. Yo no os oculto con vestidura alguna mi verdad. Mi desnudez es divina y es pura, mi desnudez es santa y la mostraré a todos los seres del Universo; como una imagen de ella, vine en cuanto hombre desnudo al mundo y desnudo me fui también de vosotros.

26. Quiero que entre los míos haya siempre verdad, porque Yo estoy y estaré siempre en vuestra verdad. Quiero que haya amor entre vosotros y mi amor siempre estará en vuestro amor.

27. Una sola verdad existe, un solo amor verdadero y esa verdad y ese amor están en vosotros, vuestro amor y vuestra verdad serán los míos y mi verdad y mi amor serán los vuestros. (327, 33 – 34)

28. Mi luz está en todas las conciencias, ya estáis en el tiempo en que Mi Espíritu ha de derramarse sobre los hombres, por lo cual os digo que pronto sentiréis todos mi presencia, lo mismo los sabios que los ignorantes, igual los grandes que los pequeños, los poderosos que los pobres.

29. Unos y otros se estremecerán ante la verdad del Dios viviente y verdadero. (263, 33 – 34)

El reconocimiento de lo espiritual y Divino

30. Es imposible que uno de mis hijos me olvide llevando en su espíritu la conciencia que es la luz de mi Espíritu, por la cual tarde o temprano tiene que reconocerme.

31. Para unos es fácil penetrar al significado de mi palabra y encontrar ahí la luz, mas para otros mi palabra es un enigma.

32. Yo os digo, que no todos podrán en este tiempo conocer la espiritualidad de mi mensaje, los que no lo logren tendrán que esperar nuevos tiempos para que su espíritu abra los ojos a la luz de mis revelaciones. (36, 4 – 6)

33. Si Yo os digo que mi sabiduría será vuestra, ¿Creéis que una sola existencia pueda ser suficiente para saber todo lo que tengo que revelaros? Si os digo que la ciencia humana no la podréis adquirir sin recorrer el extenso camino de la evolución, menos podréis adquirir el conocimiento de lo espiritual sin una completa evolución de vuestro espíritu.

34. No vengo a poner en pugna la espiritualidad con la ciencia porque ese error ha sido de los hombres mas nunca mío; por el contrario, vengo a enseñaros a armonizar lo espiritual con lo material, lo humano con lo divino, lo pasajero con lo eterno; sin embargo os declaro que para andar por las sendas de la vida es menester conocer antes el camino que os traza la conciencia, cuya ley espiritual procede del Espíritu Divino. (79, 38 – 39)

35. Habéis descendido tanto y os habéis alejado de tal manera de lo espiritual, que consideráis sobrenatural todo aquello que por pertenecer al espíritu, es completamente natural. Así le llamáis a lo divino, así miráis todo lo que pertenece a vuestro espíritu y eso es un error.

36. Lo que ha acontecido es que sólo miráis y percibís lo que está cerca de vuestros sentidos o al alcance de vuestra humana inteligencia y a lo que está más allá de los sentidos y de la mente lo habéis considerado sobrenatural. (273, 1)

37. Igual que el hombre que busca la luz del saber en la Naturaleza, como el que busque mi sabiduría en las revelaciones espirituales, tendrá que recorrer por su propio pie el camino en donde hallará todas aquellas verdades que por otros senderos no puede encontrar. Es por eso que he enviado a vuestro espíritu a vivir una vida tras otra aquí en la Tierra para que mediante su evolución y su experiencia, descubra todo lo que hay en él y en lo que lo rodea.

38. Si queréis, escudriñad mis palabras, mas luego estudiad y observad la vida a través de ellas y para que podáis comprobar la verdad que encierra cuanto os he dicho.

39. Habrá ocasiones en que os parezca que existe contradicción entre lo que hoy os digo y lo que os fue revelado en los tiempos pasados, mas no la hay; la confusión es de los hombres, pero ya llegarán todos a la luz. (105, 54 – 56)

Condiciones para el reconocimiento espiritual

40. La humildad es la luz del espíritu y por el contrario, la carencia de ella, es oscuridad en él; la vanidad es el fruto de la ignorancia. El que es grande por el saber y vale por la virtud, lleva la verdadera modestia y humildad espiritual. (101, 61)

41. Dejad que se alejen de vosotros todos los malos pensamientos y atraed los pensamientos nobles. La felicidad no está en lo que materialmente se posee, sino en lo que espiritualmente se conoce. Conocer es poseer y practicar.

42. El que verdaderamente sabe, es humilde de espíritu; no es orgulloso con la sabiduría de la tierra, que sólo aspira a conocerlo todo y niega todo aquello que no ha llegado a comprender. El que lleva en sí la luz del conocimiento inspirado, sabe recibir a su debido tiempo las revelaciones así como también sabe esperarlas. Sabios se han nombrado muchos, y ha sido un misterio para ellos el sol que día tras día brilla a plena luz.

43. Muchos han creído saberlo todo, y en verdad os digo, que la hormiga que imperceptiblemente se cruza en su camino encierra también para ellos un misterio insondable.

44. Podrán los hombres investigar muchas de las maravillas de la naturaleza, pero mientras no lo hagan por el sendero del amor divino, no llegarán a alcanzar la verdadera sabiduría, la que se encierra en la vida inmortal del espíritu. (139, 67 – 70)

Debemos buscar la luz en nuestro Espíritu

45. Yo concedí al hombre desde un principio libertad de pensar, mas siempre ha sido esclavo, a veces por el fanatismo y otras ocasiones de las falsas creencias del Faraón y del César. He aquí por qué en este tiempo, ante la libertad que el espíritu está logrando y ante la claridad que a sus ojos se presenta, se deslumbra, porque su mente no estaba acostumbrada a esa libertad.

46. El hombre había reducido la fuerza de su entendimiento para lo espiritual y por eso cayó en fanatismo, caminó por senderos torcidos y fue como una sombra de la voluntad de los demás.

47. Había perdido su libertad, no era dueño de sí mismo ni de sus pensamientos.

48. Mas ha llegado la era de la luz, el tiempo en que habéis de romper las cadenas y extender las alas para volar libremente hacia el infinito en busca de la verdad. (239, 4 – 7)

49. Este siglo que vivís, presenta dos fases: uno, la evolución de la mente y otro el estancamiento del espíritu.

50. Verdaderamente la luz divina irradia sobre los entendimientos y por eso se desprende de ellos mi gran inspiración cuyos frutos asombran a la humanidad. Es que la mente busca la libertad y expansión. Se profundiza el hombre en el estudio de la Naturaleza; escudriña, descubre, se recrea, se asombra, pero nunca titubea.

51. Mas, cuando ha surgido en él la idea de esclarecer lo relativo a lo espiritual, de la verdad que hay más allá de la materia que conoce, entonces se encuentra temeroso, siente miedo de penetrar en lo desconocido, en lo que cree prohibido, en lo que pertenece tan sólo a seres elevados y dignos de investigar en los Arcanos de Dios.

52. Ahí se ha mostrado débil y torpe, incapaz de vencer con voluntad los prejuicios que lo agobian. Ahí se ha visto que es esclavo de torcidas interpretaciones.

53. Nunca será completo el desarrollo de la inteligencia humana mientras ésta no se desenvuelva en el plano espiritual. Ved cuán grande es el retraso de vuestro espíritu, porque os habéis consagrado al conocimiento de la vida terrestre.

54. El hombre es esclavo de la voluntad de otros, víctima de anatemas, de condenas y amenazas, mas ¿Qué se ha logrado con ello? Que abandone todos sus anhelos por comprender y alcanzar el más elevado conocimiento que el hombre debe poseer, impedirse a sí mismo el poder llegar a esclarecer lo que absurdamente ha considerado siempre un misterio: la vida espiritual.

55. ¿Creéis que eternamente va a ser un enigma para el hombre en la Tierra, la vida del espíritu? Si así pensáis os encontraréis en un error muy grande. De cierto os digo que mientras no conozcáis vuestro origen e ignoréis todo lo que al espíritu se relaciona, con todo el adelanto de vuestras ciencias, no pasaréis de ser criaturas que habitan en un mundo pequeño, entre plantas y animales, os seguiréis hostilizando por medio de vuestras guerras y sobre vuestra vida seguirá imperando el dolor.

56. Si no descubrís lo que en vuestro ser lleváis, ni descubrís en vuestros semejantes al hermano espiritual que en cada uno habita, ¿Vais a poder amaros verdaderamente? No, humanidad, aunque digáis que me conocéis y me seguís, si tomáis superficialmente mi Doctrina, vuestra fe, vuestro conocimiento y vuestro amor serán falsos. (271, 39 – 45)

57. En Mí hallarán valor los hombres para emanciparse del yugo de su ignorancia.

58. ¿Cómo esperáis que en la Tierra se haga la paz y cesen las guerras; que los hombres se regeneren y disminuya el pecado, si carecen del conocimiento espiritual que es base, principio y cimiento de la vida?

59. En verdad os digo, que en tanto no se comprenda ni se practique mi verdad, vuestra existencia en la Tierra será como un edificio construido sobre arena movediza. (273, 24 – 26)

60. Vengo a decir al hombre que él es un desconocido ante sí mismo porque no ha penetrado en su intimidad, porque no sabe su secreto, porque ignora su esencia. Mas, Yo quiero enseñarle en este tiempo el contenido del Libro que por tanto tiempo había permanecido cerrado para él, y en donde están guardados todos los misterios que desde el Segundo Tiempo os prometí venir a esclareceros con la luz de mi Espíritu.

61. Ahora será cuando verdaderamente os conozcáis y penetréis en la intimidad de vuestro espíritu, entonces podréis decir que empezáis a saber quienes sois.

62. Llegará el hombre a saber su origen, su destino, su misión, sus dones, y toda esa vida infinita y eterna que vibra en derredor de él; ya no podrá ofender a su semejante, ya no podrá atentar contra la existencia de sus hermanos, ni osará profanar nada de cuanto le rodea, porque habrá llegado a comprender que todo es sagrado.

63. Llegará a conocer lo que se encierra y oculta en su espíritu y será entonces, cuando tenga una idea clara y una fe profunda en que si es maravilloso el espíritu, maravillosa tendrá que ser también la morada que su Padre le tiene destinada en la eternidad. (287, 4 – 6)

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Das 3. Testament Kapitel 34… Willensfreiheit & Gewissen – The 3rd Testament Chapter 34… Free Will & Conscience

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 34… Libre arbitre & Conscience
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 34… Libre albedrío y Conciencia

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flagge de  Kapitel 34… Willensfreiheit & Gewissen

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 34… Willensfreiheit & Gewissen
Offenbarungen Jesu Christi

Die Bedeutung des Gewissens und der Willensfreiheit
So spricht der Herr…

1. Höret, Jünger: Der Mensch besitzt als geistige Gaben Willensfreiheit und das Gewissen; alle kommen mit Tugenden begabt auf die Welt und können von ihnen Gebrauch machen. In ihrem Geist ist das Licht des Gewissens; aber gleichzeitig mit der Entwicklung des Körpers entwickeln sich mit ihm die Leidenschaften, die bösen Neigungen, und diese liegen im Kampf mit den Tugenden.

2. Gott lässt dies so geschehen, denn ohne Kampf gibt es keine Verdienste, und dies ist daher für euch notwendig, um auf dem geistigen Wege emporzusteigen. Worin bestünde das Verdienst der Kinder Gottes, wenn sie nicht kämpfen würden? Was würdet ihr tun, wenn ihr von Glück erfüllt leben würdet, wie ihr es in der Welt ersehnt? Könnt ihr, von Annehmlichkeiten und Reichtümern umgeben, einen geistigen Fortschritt erwarten? Ihr würdet stehen bleiben; denn wo kein Kampf ist, gibt es keinen Verdienst.

3. Doch versteht es nicht falsch; denn wenn Ich von Kampf spreche, meine Ich jenen, den ihr entfaltet, um eure Schwächen und Leidenschaften zu überwinden. Diese Kämpfe sind die einzigen, die Ich den Menschen erlaube, damit sie ihre Selbstsucht und ihr materielles Trachten beherrschen, auf dass der Geist, durch das Gewissen erleuchtet, seinen wahren Platz einnimmt.

4. Diesen inneren Kampf heiße Ich gut, nicht aber jenen, den die Menschen im Verlangen nach Selbsterhöhung führen, verblendet von Ehrgeiz und Bosheit. (9, 42 – 44)

5. Der Geist ringt darum, seinen Aufstieg und Fortschritt zu erreichen, während “das Fleisch” [Seele] immer wieder den Anreizen der Welt erliegt. Doch Geist und Körper [Seele] könnten miteinander harmonieren, wenn beide nur von dem Gebrauch machen würden, was ihnen erlaubterweise zukommt, und dies ist es, was euch meine Lehre zeigt.

6. Wie könnt ihr mein Gesetz jederzeit ausüben? Indem ihr auf die Stimme des Gewissens hört, welche der Richter eurer Handlungen ist. Ich gebiete euch nichts, was ihr nicht erfüllen könntet. Ich will euch davon überzeugen, dass der Weg zum Glücklichsein keine Phantasie ist, sondern dass er existiert, und Ich offenbare euch hier, wie man ihn zurücklegt.

7. Ihr habt die Freiheit, den Weg zu wählen, doch es ist meine Pflicht als Vater, euch den wahren, den kürzesten zu zeigen – jenen, der immer vom Lichte des göttlichen Leuchtfeuers erhellt ist, welches meine Liebe zu euch ist. Denn ihr seid Jünger, die danach dürsten, immer neue Worte zu vernehmen, die eure Kenntnisse bestätigen und euren Glauben beleben. (148, 53 – 55)

8. Ich habe das Gewissen in eure Wesenheit gelegt, damit es die Richtschnur auf all euren Wegen sei, da das Gewissen das Gute vom Bösen zu unterscheiden vermag und das Rechte von dem, was unrecht. Mit diesem Lichte werdet ihr nicht getäuscht werden noch unwissend genannt werden können. Wie könnte der Spiritualist seinen Nächsten betrügen oder sich selbst zu täuschen suchen, wenn er die Wahrheit kennt? (10, 32)

9. Der Mensch auf Erden ist ein Fürst, dem meine Liebe und meine Gerechtigkeit diesen Titel gaben, und der Auftrag, den er von Anbeginn erhielt, war der, über die Erde zu herrschen.

10. Über die Göttliche Gabe seiner Willensfreiheit stellte Ich einen strahlenden Leuchtturm, der seinen Lebensweg erhellen sollte: das Gewissen.

11. Freiheit, um zu wirken, und das Licht des Gewissens, um das Gute vom Bösen zu unterscheiden, sind zwei der größten Gaben, die meine Vaterliebe eurem Geiste vermachte. Sie sind im Menschen, schon bevor er geboren wird, und auch nachdem er gestorben ist. Das Gewissen leitet ihn und trennt sich nicht von ihm in der Verzweiflung, noch beim Verlust der Vernunft, noch im Todeskampf, weil es zutiefst mit dem Geiste vereint ist. (92, 32 – 34)

12. Der Geist erfreut sich der Willensfreiheit, mittels derer er Verdienste erwerben soll, um das Heil zu erlangen.

13. Wer führt, orientiert oder berät den Geist auf seinem freien Entwicklungsweg, um das Erlaubte vom Unerlaubten zu unterscheiden und um sich daher nicht zu verirren? das Gewissen.

14. Das Gewissen ist der Göttliche Funke, ist ein höheres Licht und eine Kraft, die dem Menschen hilft, nicht zu sündigen. Welches Verdienst gäbe es im Menschen, wenn das Gewissen materielle Gewalt besäße, um ihn zu zwingen, im Guten zu verbleiben?

15. Ich will, dass ihr wisst, dass der Verdienst darin besteht, auf jene Stimme zu hören, sich davon zu überzeugen, dass sie niemals lügt noch sich irrt in dem, was sie rät, und im treuen Befolgen ihrer Weisungen.

16. Wie ihr sicherlich begreifen könnt, erfordert es Schulung und Konzentration auf sich selbst, um jene Stimme klar vernehmen zu können. Welche unter euch üben diesen Gehorsam derzeit aus? Antwortet euch selbst.

17. Das Gewissen hat sich immer im Menschen kundgetan; aber der Mensch hat nicht die notwendige Entwicklung erreicht, um sein ganzes Leben von jenem Lichte leiten zu lassen. Er benötigt Gesetze, Unterweisungen, Vorschriften, Religionen und Ratschläge.

18. Wenn die Menschen dahin gelangen, mit ihrem Geiste in Verbindung zu treten, und anstatt das Geistige im Äußeren zu suchen, es in ihrem Inneren suchen, werden sie die sanfte, überredende, weise und gerechte Stimme vernehmen können, die immer in ihnen lebendig war, ohne dass sie auf sie hörten, und sie werden begreifen, dass im Gewissen die Gegenwart Gottes ist, dass es der wahre Mittler ist, durch den der Mensch mit seinem Vater und Schöpfer in Verbindung treten soll. (287, 26 – 30)

19. Ihr alle habt mein Licht in euch, jeder Geist besitzt diese Gnade; aber während bei manchen dieses Licht immer stärker wurde, anwuchs, nach außen drang um sich kundzutun, bleibt es bei andern nur in einem geheimen, verborgenen, unbewussten Zustand. Doch wahrlich, Ich sage euch: wie sehr ein Mensch auch spirituell zurückgeblieben sein mag, immer wird er zwischen dem Guten und dem Bösen unterscheiden können, weshalb ihr alle für eure Werke Mir gegenüber verantwortlich seid.

20. Ich muss euch sagen, dass eure Verantwortlichkeit in dem Maße wächst, in dem eure Erkenntnis zunimmt, denn ihr werdet dann immer sensibler werden für die Weisungen des Gewissens. (310, 69 – 70)

21. Ich will, dass ihr wisst, dass ihr unter allen Geschöpfen dieser Welt das bevorzugte Wesen seid, das mit Geist und Gewissen ausgestattet worden ist. Ich habe euch die Willensfreiheit gegeben, damit ihr aus eigenem Willen den rechten Weg einschlagt, der zu Mir führt. Es ist kein blumiger Weg, den Ich euch anbiete, sondern der des Gebetes, der Buße und des Kampfes, und auf diesem Pfade soll euch euer Gewissen führen. (58, 42)

22. Was würde aus dem Geist, wenn er seiner Willensfreiheit beraubt wäre? In erster Linie wäre er nicht Geist und deshalb wäre er kein Geschöpf, das des Höchsten würdig ist. Er wäre so etwas wie jene Maschinen die ihr herstellt, etwas ohne eigenes Leben, ohne Intelligenz, ohne Willen, ohne Strebsamkeit. (20, 37)

23. Ich gab dem Menschen die Willensfreiheit. Doch wenn dieser in seiner Verblendung so weit gehen sollte, Mir deswegen Vorwürfe zu machen, werde Ich ihm sagen, dass Ich ihm auch Willenskraft und Verstand gab. Zugleich offenbarte Ich ihm mein Gesetz, welches der Weg ist, um nicht zu straucheln oder sich zu verirren, und entzündete in ihm das Licht des Gewissens, welches das innere Leuchtfeuer ist, das den Weg des Geistes erhellt und ihn zum ewigen Leben führt.

24. Warum gibt es die Sünde, überwiegt das Böse und brechen Kriege aus? Weil der Mensch nicht auf die Stimme des Gewissens hört und schlechten Gebrauch von seiner Willensfreiheit macht. (46, 63 – 64)

25. Die Welt vernimmt Mich nicht, denn die Stimme dieser Körper, durch die Ich Mich kundgebe, hat nur eine geringe Reichweite. Daher ist es die Stimme des Gewissens, welche meine Weisheit ist, die zu den Menschen spricht und viele überrascht, die im Banne ihrer Selbstsucht sonst taub sind gegenüber den Rufen jener Stimme, nur auf Schmeicheleien und irdisches Ansehen achten und sich an ihrer gesellschaftlichen Stellung und ihrer Macht berauschen. (164, 18)

Der Missbrauch der Willensfreiheit

26. Heute treffe Ich eine Menschheit an, die geistig geschwächt ist infolge des Missbrauchs, den sie mit der Gabe der Willensfreiheit getrieben hat. Ich entwarf einen Weg der Gerechtigkeit, der Liebe, der Barmherzigkeit, des Guten. Der Mensch hat einen anderen von scheinbarem Licht geschaffen, der ihn ins Verderben geführt hat.

27. Bei meiner Wiederkunft zeigt euch mein Wort eben jenen Weg, den ihr nicht gehen wolltet, und ungerecht und unvernünftig wäre, wer sagen würde, dass diese Lehre verwirrt oder teilnahmslos macht. (126, 5 – 6)

28. Betrachtet die Menschen, wie sie sich vernichten und hassen, einander die Macht entreißen, ohne vor dem Verbrechen, dem Betrug oder dem Verrat zurückzuschrecken. Da gibt es Menschen, die zu Millionen als Opfer ihrer Mitmenschen sterben, und andere, die unter der Wirkung des Lasters zugrundegehen. Ist etwa Licht in ihnen? Spricht etwa der Geist, der in ihnen lebt? Das, was da ist, ist Finsternis und Schmerz, das Ergebnis des Missbrauchs der Gabe der Willensfreiheit und des Nicht-Hörens auf die innere Stimme; und weil die Menschen ihr Augenmerk nicht auf das Licht jenes Gottesfunkens richteten, den ihr alle in eurem Wesen tragt, welcher der göttliche Lichtstrahl ist, den ihr Gewissen nennt. (79, 31)

29. Die Willensfreiheit ist der höchste Ausdruck, ist das vollendetste Geschenk der Freiheit, die dem Menschen auf dem Lebensweg gewährt wurde, damit seiner Beharrlichkeit im Guten, die er durch den Rat des Gewissens und durch den Kampf im Bestehen der Prüfungen erlangt hat, ihn den Schoß des Vaters erreichen lassen wird. Doch die Willensfreiheit ist durch die Zügellosigkeit ersetzt worden, das Gewissen wird überhört; man hört nur noch auf die Forderungen der Welt, und die Geistigkeit ist durch Materialismus ersetzt worden.

30. Angesichts so großer Verwirrung und so vieler Abweichungen wird den Menschen dieser Zeit meine Lehre absurd erscheinen. Doch Ich sage euch, dass es die rechte Unterweisung ist, um zu erreichen, dass die Menschen sich von der Lethargie, in die sie geraten sind, freimachen. (157, 15 – 16)

31. Mein Wort ist der Weg, ist das göttliche Gesetz, das euch zur Vollkommenheit führt, es ist das Licht, das den Geist erhebt, der jedoch getrübt wurde, als das “Fleisch” [Seele] mit seiner Unnachgiebigkeit sich durchgesetzt hat und nicht auf den inneren Ruf seines Geistes gehört hat.

32. Wehe dann dem Geist, der unter dem Antrieb des “Fleisches” nachgegeben hat und sich vom Einfluss der Welt, die ihn umgibt, beherrschen ließ, wobei er seine Führerstellung mit der eines schutzlosen Wesens vertauschte, das durch die menschlichen Leidenschaften und Schwächen hin und her getrieben wird gleich den dürren Blättern, wenn sie richtungslos vom Wind verweht werden.

33. Der Mensch, der die Freiheit am meisten liebt, fürchtet sich, sich dem Göttlichen Willen zu unterwerfen, aus Angst, dass sein Geist ihn schließlich unterwirft und ihn vieler menschlicher Befriedigungen beraubt, von denen er weiß, dass sie ihm schaden; und so verlässt er den Weg, der ihn zum wahren Leben führt. (97, 36)

34. Die Zeit, in der die Menschen die Willensfreiheit gebraucht haben, um sie für Vergnügungen, niedere Leidenschaften, Feindschaften und Rache zu verwenden, geht nun zu Ende. Meine Gerechtigkeit versperrt die Pfade der Sünde und öffnet stattdessen den Weg der Versöhnung und der Erneuerung, damit die Menschen den Weg des Friedens finden können, den sie mit anderen Mitteln vergeblich gesucht haben. (91, 80)

35. Ich gab euch das Geschenk der Willensfreiheit und habe jene, meinen Kindern gewährte gesegnete Freiheit respektiert. Aber Ich legte in euer Wesen auch das Göttliche Licht des Gewissens, damit ihr von ihm geführt eure Fähigkeiten in rechte Bahnen lenken würdet. Doch Ich sage euch: Im Kampf zwischen dem Geist und dem Körper [Seele], hat der Geist eine Niederlage erlitten, einen schmerzhaften Fall, der ihn allmählich immer mehr von der Quelle der Wahrheit entfernt hat, welche Ich bin.

36. Seine Niederlage ist nicht endgültig, ist vorübergehend; denn er wird sich aus der Tiefe seines Abgrunds erheben, wenn er seinen Hunger, seinen Durst, seine Blöße und seine Finsternis nicht länger ertragen kann. Der Schmerz wird seine Rettung sein, und wenn er dann die Stimme seines Gewissens hört, wird er sich stark und strahlend, inbrünstig und inspiriert erheben und aufs neue seine Fähigkeiten gebrauchen. Jedoch nicht mehr mit jener Freiheit, sie für das Gute oder das Böse zu verwenden, sondern indem er sie allein der Erfüllung der göttlichen Gesetze widmet, welches der beste Gottesdienst ist, den ihr Meinem Geiste darbringen könnt. (257, 65 – 66)

Die notwendige Befolgung der Gewissensimpulse

37. Wie fern der Wirklichkeit befinden sich derzeit Millionen von Wesen, die nur für ihre materielle Gegenwart leben! Wie könnten sie ihre Augen für die Wirklichkeit öffnen? Nur, indem sie auf die Stimme des Gewissens lauschen – jene Stimme, welche Sammlung, Besinnung und Gebet benötigt, um gehört zu werden. (169, 16)

38. Immer, wenn ihr wissen wollt, ob der Weg, dem ihr folgt, jener der Aufwärtsentwicklung ist, sollt ihr das Gewissen befragen, und wenn Frieden in ihm ist, und in eurem Herzen Nächstenliebe und guter Wille gegenüber euren Mitmenschen zu Hause ist, werdet ihr sicher sein, dass euer Licht noch immer scheint, und euer Wort tröstet und heilt.

39. Doch wenn ihr entdecken solltet, dass in eurem Herzen die Habgier, das Übelwollen, der Materialismus und die Fleischeslust Wurzeln geschlagen haben, könnt ihr sicher sein, dass euer Licht zu Finsternis, zu Trug geworden ist. Wollt ihr, dass – wenn der Vater euch abberuft – statt goldenem Weizen eine schmutzige Ernte vorweisen? (73, 45)

40. Jünger: Wenn ihr keine Irrtümer oder Fehler begehen wollt, so prüft eure Handlungen im Lichte eures Gewissens, und wenn es etwas gibt, das es trübt, so erforscht euch gründlich, und ihr werdet den Schandfleck entdecken, damit ihr ihn korrigieren könnt.

41. Es gibt einen Spiegel in euch, in dem ihr euch betrachten und sehen könnt, ob ihr rein seid oder nicht.

42. Der Spiritualist soll an seinen Taten erkannt werden, welche, um rein zu sein, vom Gewissen diktiert sein müssen. Wer so handelt, wird fühlen, dass er sich zu Recht mein Jünger nennt.

43. Wer könnte Mich täuschen? Niemand. Ich beurteile euch nicht nach dem, was ihr tut, sondern nach der Absicht, mit der ihr es tut. Ich bin in eurem Gewissen und jenseits desselben. Wie könnt ihr glauben, dass Ich eure Taten und deren Beweggrund nicht wissen kann? (180, 11 – 13)

Der Kampf zwischen Willensfreiheit und Gewissen

44. Als die ersten menschlichen Wesen die Erde bewohnten, legte der Schöpfer Seine Liebe in sie und gab ihnen einen Geist, entzündete sein Licht in ihrem Gewissen, wobei ihnen gleichzeitig die Willensfreiheit gegeben wurde.

45. Doch während die einen sich Mühe gaben, im Guten standhaft zu bleiben, indem sie alle Versuchungen bekämpften in der Absicht, rein zu bleiben, des Herrn würdig und im Einklang mit ihrem Gewissen, schmiedeten die anderen von Sünde zu Sünde und von einer Verfehlung zur nächsten Glied für Glied eine Kette der Sünden, nur von der Stimme der Sinne geführt, beherrscht von ihren Leidenschaften; und säten den Irrtum und die Versuchung unter ihre Mitmenschen.

46. Aber neben diesen verwirrten Geistwesen sind auch meine Propheten als Engelsboten meiner Göttlichkeit gekommen, um die Menschheit zu erwecken, sie vor den Gefahren zu warnen und ihr mein Kommen anzukündigen. (250, 38 – 39)

47. Das “Fleisch” [Seele] war zu hartnäckig und widerspenstig, um den Weisungen jenes inneren Lichtes zu folgen, das ihr Gewissen nennt, und es fiel ihm viel leichter, den Impulsen zu folgen, die es zur Zügellosigkeit seiner Instinkte und seiner Leidenschaften verleiteten.

48. Lange ist die Menschheit in schwerem Ringen zwischen dem Gewissen, das nie geschwiegen hat, und dem “Fleisch”, das aus dem Materialismus seinen Kult und sein Gesetz machen möchte, den Lebensweg auf dieser Erde gegangen, ohne dass bis heute weder die Materie [Seele] noch der Geist gesiegt haben, da der Kampf andauert.

49. Ihr fragt Mich, wer siegen wird? Und Ich sage euch, dass es nicht mehr lange dauert bis zum absoluten Sieg des Gewissens, der mittels des Geistes im “Fleische” bewirkt wird.

50. Ahnt ihr nicht, dass nach soviel Kampf und so langem Ringen der Körper, der menschlich und vergänglich ist, sich dem Gewissen beugen muss, der mein ewiges Licht ist?

51. Begreift, dass der Mensch nach einem so langen Widerstreit schließlich jene Empfindsamkeit und Nachgiebigkeit erlangen wird, die er nie zuvor gegenüber jener Stimme und jenem geistigen Leben gehabt hat, das in seinem Wesen vibriert und lebt.

52. Ihr alle bewegt euch auf diesen Punkt zu, ohne dass ihr es merkt. Doch wenn ihr dereinst auf Erden den Sieg des Guten und der Gerechtigkeit schaut, werdet ihr den Grund für den Kampf, die Schlachten und die Prüfungen begreifen. (317, 21 – 26)

53. Seht, wie der Mensch vor und über allem steht, was ihn umgibt; dass er das einzige Wesen ist, das mit Willensfreiheit und Gewissen ausgestattet ist. Von dieser Willensfreiheit haben alle Verirrungen, Stürze und Sünden der Menschen ihren Ausgang genommen. Aber es sind vergängliche Verfehlungen vor der Gerechtigkeit und der Ewigkeit des Schöpfers. Denn hernach wird sich das Gewissen gegenüber den Schwächen des Körpers und der Verführbarkeit des Geistes durchsetzen. Damit wird der Sieg des Lichtes kommen, welcher Wissen über die Finsternis ist, die Unwissenheit bedeutet. Es wird der Sieg des Guten, welcher Liebe, Gerechtigkeit und Harmonie ist, über das Böse sein, welche Selbstsucht, Zügellosigkeit, Ungerechtigkeit ist. (295, 49)

54. Für Mich ist nichts unmöglich, mein Wille ist in Erfüllung gegangen und wird dies immer tun, auch wenn es gelegentlich so scheint, als ob es der Wille des Menschen ist, der herrscht, und nicht der Meine.

55. Der Weg der Willensfreiheit des Menschen, seine Herrschaft auf Erden, die Siege seines Hochmutes, der Zwang, den er zuweilen durch seine Gewaltanwendung auferlegt, sind so flüchtig im Vergleich zur Ewigkeit, dass sie zwar in gewisser Weise die göttlichen Pläne abändern können; aber morgen oder im Verlauf ihres Vollzugs wird sich immer mehr der Wille meines Geistes über alle Wesen offenbaren, indem er das Gute bestehen lässt und das Unreine beseitigt. (280, 9 – 10)

56. Die Zeit wird kommen, in der die Grenzen dieser Welt durch die Liebe aufgehoben werden, und in der die Welten einander durch die Vergeistigung näherkommen.

57. Bis dahin wird der Kampf zwischen dem Gewissen und der Willensfreiheit weitergehen, die der Mensch dazu gebrauchen und nutzen wird, um aus seinem Leben das zu machen, was ihm gefällt.

58. Das Ringen zwischen diesen beiden Kräften wird seinen Höhepunkt erreichen, und der Sieg wird sich der Seite des Geistes zuneigen, welcher in einer absoluten Liebeshingabe an seinen Vater zu Ihm sagen wird: “Herr, ich verzichte auf meine Willensfreiheit, vollbringe in mir allein Deinen Willen”.

59. Ich werde den, der so vor Mich gelangt, segnen und ihn in mein Licht hüllen; doch Ich werde ihn wissen lassen, dass Ich ihm niemals jene gesegnete Freiheit, mit der er beschenkt wurde, wieder entziehen werde. Denn wer den Willen seines Vaters tut, wer treu und gehorsam ist, ist des Vertrauens seines Herrn würdig. (213, 61 – 64)

Schärfung des Gewissens durch das neue Gotteswort

60. Meine Lehre voll Licht und Liebe stärkt den Geist, damit er seine Macht über das “Fleisch” [Seele] auszuüben und es derart empfindsam machen kann, dass diesem die Eingebungen des Gewissens immer leichter wahrnehmbar werden.

61. Spiritualität ist das Ziel, das der Mensch anstreben soll, da er dadurch imstande sein wird, voll und ganz mit seinem Gewissen eins zu werden, und schließlich das Gute vom Bösen unterscheiden kann.

62. Denn aufgrund des Mangels an geistiger Erhebung der Menschen konnte jene tiefgründige und weise, unbeirrbare und gerechte innere Stimme nicht genügend vernommen und gedeutet werden, und daher hat der Mensch keine uneingeschränkte Erkenntnis erlangt, die ihm wirklich das Gute vom Bösen zu unterscheiden erlaubt.

63. Doch nicht nur dies, sondern er soll in sich die notwendige Kraft finden, um jedem guten Impuls zu folgen und jeder lichtvollen Eingebung zu gehorchen und zugleich jede Versuchung, jeden unlauteren oder schlechten Gedanken oder Gefühlsimpuls zurückweisen. (329, 56 – 57)

64. Wie leicht wird es für die Menschen sein, sich untereinander zu verstehen, wenn sie in sich stille werden und die Stimme ihrer höheren Vernunft vernehmen, die Stimme jenes Richters, den sie nicht hören wollen, weil sie wissen, dass er ihnen das völlige Gegenteil dessen befiehlt, was sie gerade tun.

65. Ich kann euch überdies sagen, dass wenn ihr nicht bereit wart, den Weisungen eures Gewissens Gehör zu schenken, ihr auch nicht gehorsam und willig gewesen seid, meine Lehre auszuüben. Ihr anerkennt sie in der Theorie, wendet sie aber nicht in der Praxis an. Ihr sprecht ihr göttliche Essenz zu – sagt, dass Christus sehr groß war und dass seine Unterweisung vollkommen ist. Aber niemand will groß sein wie der Meister, niemand will zu ihm kommen, indem er ihn wirklich zum Vorbild nimmt. Doch ihr sollt wissen, dass Ich nicht nur kam, damit ihr wüsstet, dass Ich groß bin, sondern auch, damit ihr alle es sein würdet. (287, 35 – 36)

66. Ich werde alle Menschen und alle Völker um meine neue Botschaft scharen, werde sie rufen wie der Hirte seine Schafe, und werde ihnen den Frieden eines Stalles verschaffen, wo sie vor rauem Wetter und Stürmen Zuflucht finden.

67. Ihr werdet noch erleben, wie viele, obwohl sie scheinbar nicht die geringste Spur von Glauben oder von Geistigkeit haben, im Reinsten ihres Geistes die unsterblichen Prinzipien des geistigen Lebens bewahrt haben; werdet noch erkennen, wie viele von denen, die für euch den Anschein erwecken, als ob sie keinerlei Gottesverehrung haben, im Innersten ihres Wesens einen unzerstörbaren Altar in sich tragen.

68. Vor diesem inneren Altar werden die Menschen geistig niederknien müssen, um über ihre Verfehlungen, ihre bösen Werke und ihre Beleidigungen zu weinen, in aufrichtiger Reue über ihren Ungehorsam. Dort, vor dem Altar des Gewissens, wird der menschliche Hochmut zusammenbrechen, sodass die Menschen sich nicht mehr aufgrund ihrer Rassen für überlegen halten. Dann werden die Verzichtleistungen, die Wiedergutmachung und schließlich der Friede kommen als gesetzmäßige Frucht der Liebe und der Demut, des Glaubens und des guten Willens. (321, 9 – 11)

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flagge en  Chapter 34… Free Will & Conscience

THE THIRD TESTAMENT Chapter 34… Free Will & Conscience
Revelations of Jesus Christ

The Importance of the Conscience and Free Will
Thus says the Lord…

1. Listen, O disciples: Man has as his spiritual gifts freedom of will and a conscience. Everyone, at birth, has been endowed with virtues and can make use of them. In his spirit is the light of his conscience; but at the same time that the flesh develops, with it passions unfold: the bad inclinations, these being the ones that battle against those virtues.

2. God permits this because where there is no struggle there are no merits, and this is what you need in order to ascend along the spiritual path. What would be the merit of the children of God, if they did not struggle? What would you do if you lived filled with happiness, as is your wish in this world? Would you expect spiritual progress if you were surrounded by comforts and riches? You would be at a standstill, for merit does not exist where there is no struggle.

3. But do not be confused, for when I speak of conflict, I refer to that which you develop in order to master your weaknesses and passions. Those battles are the only ones which I allow in men so that they will dominate their egotism and their materialism, in order for the spirit to take its rightful place illuminated by its conscience.

4. That inner battle I do authorize, but not the one which men use with the desire of exalting themselves, blinded by ambition and wickedness. (9, 42 – 44)

5. The spirit fights to achieve its elevation and progress while the material form gives in at every step to the attractions of the world; yet the spirit and the material can be harmonized, giving to each what legitimately pertains to it, that is what My Doctrine teaches.

6. How can you practice My Law in every case? By listening to the voice of the conscience, which is the judge of your acts. I do not come to command that which you can not perform; I come to persuade you that the road to happiness is not a fantasy, that it exists and the way to travel it is what I am showing you.

7. You are free to choose the road, but it is My duty as Father to show you the true and the shortest road, that which has always been illuminated by the light of the Divine beacon that is My love for you, for you are the disciples who thirst always to hear the new words that come to affirm your knowledge and revive your faith. (148, 53 – 55)

8. I have placed the conscience in your being so it can be in the midst of all your steps, since the conscience is able to distinguish good from bad, and what is just from what is not. With that light you cannot be deceived nor be called ignorant. How could the spiritual follower deceive his brother or try to deceive even himself if He knows the truth? (10, 32)

9. Man on earth is a prince to whom My love and My justice gave that title, and the order that He received from the very beginning was to have dominion over the earth.

10. Over the Divine gift of your free will, I put a beacon to illuminate the path of your life: the conscience.

11. The freedom to act, and the light of the conscience to distinguish good from evil, are the two greatest gifts of love that the Father has bequeathed to your spirit. They are in men before birth and after death. The conscience guides men, and does not leave their side in moments of desperation, nor in moments of lost reason, nor even in agony, for it is intimately united to the spirit. (92, 32 – 34)

12. The spirit possesses the gift of free will, through which it must earn merit in order to save itself.

13. Who guides, orients, or counsels the spirit during its free wandering, so that it can distinguish right from wrong and thereby not be lost? The conscience.

14. The conscience is the Divine spark, a higher light, and is a force to help men not to sin. What merit would there be in men if the conscience had the material strength to force them to remain on the side of good?

15. I want you to know that merit consists of listening to that voice, in persuading yourselves that that voice never lies nor is mistaken in its counsel, and in faithfully obeying its dictates.

16. As you can understand, to hear that voice clearly requires preparation and concentration within one’s self. Who practices such obedience in the present times? Ask yourselves?

17. The conscience has always manifested itself in man, but man has not achieved the necessary evolution to guide all his life by that Divine voice. Man has needed laws, teachings, precepts, religions and advice for guidance

18. When men come to enter into communion with their spirits, and instead of looking for it outwardly, seek it within themselves, they can hear that gentle, persuasive, wise, and just voice that has always been vibrating within them without being heard, and they come to understand that the conscience is the presence of God, and that it is the true means by which men should communicate with their Father and Creator. (287, 26 – 30)

19. All bear My light; every spirit possesses that grace, yet, while in some that light has grown and increased to show itself outwardly, in others it has been latent, hidden, and ignored. Nonetheless, I tell you truly, no matter how backwards a man may be spiritually, He can always distinguish between good and evil, and so you are all responsible before Me for your acts.

20. I must tell you that responsibility grows in you according to the development of your understanding, for you are increasingly more sensitive to the dictates of the conscience. (310, 69 – 70)

21. I want you to know that among all the creatures of this world, you are the favorite being, gifted with a spirit and a conscience; I have given you freedom of will so that you may take by your own choice the straight road that leads to Me; it is not a flowery path that I offer you, but that of prayer, penance and struggle, and along that road your conscience will guide you. (58, 42)

22. What would become of the spirit deprived of its freedom of will? In the first place it would not be a spirit and therefore it would not be a creation, worthy of the Supreme Being; it would be something like those machines that you create; something without life of its own, without intelligence, without will, without aspirations. (20, 37)

23. I gave free will to man, but if in his confusion He complains about it, I will tell him that I also gave him the ability to choose and comprehend. At the same time, I revealed My law to him, which is the way not to stumble or become lost, and kindled the light of his conscience, which is an inner beacon that illuminates the way of the spirit and leads it to eternal life.

24. Why does sin exist and evil dominate, and why do wars break out? Because man does not listen to the dictates of his conscience and badly uses his free will. (46. 63 – 64)

25. The world is not listening, because the voices of these material forms by which I communicate have little reach. It is then the voice of the conscience, which is My wisdom, that speaks to humanity, surprising many who, enveloped in their selfishness, are deaf to the call of that voice, and attentive only to adulation and earthly adoration, enjoying their greatness and power. (164, 18)

The Abuse of Free Will

26. Today I find Myself with a humanity that is weakened in spiritual matters because of the abuse that has been made of the gift of free will. I traced a path of justice, love, charity, and goodness; humanity has created another, of apparent light, which has led them to the abyss.

27. Upon turning back, My word shows you the same road that you have previously not wished to take, and He would be unjust and senseless who says that this doctrine confuses or delays. (126, 5 – 6)

28. Behold mankind occupied in destroying and hating one another, in snatching the power from each other without holding back on crime, theft or treachery. There you have men who succumb by the millions, victims of their fellowmen and others who perish from the effect of vice. Is there light in all that? Does the spirit within them speak out? What exists there is darkness and pain, resulting from the abuse of the gift of the freedom of will and from not listening to the inner voice, of not beholding the light of that spark of God that everyone carries within his being and which is the Divine light that you call conscience. (79, 31)

29. Free will is the highest expression, the most complete gift of the liberty that was conceded to men on the road of life so that by perseverance in good, achieved by the counsel of the conscience and the struggle to overcome its trials, you reach the bosom of the Father. But free will has been replaced by libertinism, the conscience is unheard, only the dictates of the world are obeyed, and spirituality has been supplanted by materialism.

30. Faced with such confusion and so much straying, My Doctrine will appear absurd to the men of this time; yet, I tell you, it is exactly the teaching that is needed so that men free themselves from the lethargy in which they find themselves. (157, 15 – 16)

31. My word is the road, it is the Divine law that guides you to perfection, the light that elevates the spirit but which has been dulled when the flesh, by its rigidity, has imposed itself, not hearing the interior voice of its conscience.

32. Woe then to the spirit that has ceded to the impulses of the material and has let itself be dominated by the influence of the world that surrounds it, exchanging its post as guide for that of a defenseless being carried from one side to the other by human passions and weaknesses, like dry leaves carried aimlessly by the wind.

33. The man who most loves his freedom, fears to submit himself to the Divine will because He is fearful that the spirit will tame him, depriving him of many human satisfactions that He knows will harm him and cause him to abandon the road that leads to true life. (97, 36)

34. The time in which men have taken their free will to use it in pleasures, low passions, hatred, and vengeance is coming to an end. My justice is closing the paths of sin and opening instead the path to reconciliation and regeneration so that they can find the road to peace that they have looked for in vain by other means. (91, 80)

35. I gave you the gift of free will and I have respected that blessed liberty conceded to My children; but I also placed in your being the Divine light of the conscience, so that guided by it you channel your gifts, and I tell you, that in the struggle between the spirit and the flesh, the spirit has suffered a defeat, a painful fall that little by little has been distancing it from the source of truth, which I am.

36. Its defeat is not final, but transitory, for from the depths of the abyss the spirit shall rise when it can no longer tolerate its hunger, thirst, nakedness, and lack of light. Pain shall be its salvation, and hearing the voice of its conscience, it shall rise strong and enlightened, fervent and inspired, to take up once again its gifts; but no longer with the liberty to apply them to good or evil, but consecrating them strictly to the fulfillment of the Divine laws, which is the best worship you can offer My Spirit. (257, 65 – 66)

The Overriding Need to Obey the Impulses of the Conscience

37. How far from reality in this instant are those millions of beings who live only for their material present! How can they open their eyes to reality? Only by listening to the voice of their conscience: the voice that to be heard requires concentration, meditation, and prayer. (169, 16)

38. Always when you wish to know if the path that you follow is that of your evolution, you may consult your conscience, and if there is peace in it and if charity and good will toward your brethren lodges in your heart, you can be certain that your light still shines and your word comforts and heals.

39. However if you discover that within your heart there has germinated greed, bad will, materiality and lust, you can be certain that your light has turned into darkness and imposture. Do you wish to offer the Father a soiled harvest instead of a golden grain, when He calls on you? (73, 45)

40. Disciples, if you do not wish to suffer from errors or mistakes, examine your actions in the light of your conscience, and if there is something that tarnishes them, examine yourself deeply and you shall find the stains, and thereby be able to cleanse them.

41. Within you there is a mirror into which you can look and see if you are, or are not, clean.

42. The spiritualist should be recognized by his deeds, and so that those deeds may be clean, they must have been dictated by the conscience. Who acts thusly will feel worthy of calling himself My disciple.

43. Who may deceive Me? No one. I do not come to judge you for what you do, but for the intentions with which you act. I am in your conscience, and beyond it. How could you imagine that I might be ignorant of your acts and the motives for them? (180, 11 – 13)

The Struggle between Free Will and Conscience

44. When the first human beings inhabited the earth, the Creator placed his love in them, equipped them with a spirit, and ignited his light in their conscience at the same time that they were given free will.

45. And while some struggled to persevere in righteousness, combating all temptations to remain clean and worthy of the Lord and in agreement with their consciences, others, from sin to sin and fault to fault, went along forging fetters, link by link through their sins, guided only by the voice of the senses, dominated by their passions, and sowing error and temptation among their brothers.

46. Yet, by the side of these troubled spirits My prophets have also come as angelic messengers of My Divinity to awaken humanity, warn them of menaces, and announce My coming. (250, 38 – 39)

47. The flesh was stubborn and reluctant in following the voice of that interior light that you call conscience, and it was easier for it to follow those impulses that led toward the libertinism of its instincts and passions.

48. Humanity has traveled much of the path of the life on this earth, in open battle between the conscience, which has never quieted, and the flesh, which wishes to make of materialism its worship and law; without either the material or the spiritual having triumphed, for the struggle continues.

49. Do you ask Me which will triumph? I tell you that it shall not be long until the absolute triumph of the conscience working through the spirit in the flesh.

50. Can you not foresee, that after so much struggle and such combat, that the material, which is human and fleeting, will have to bend before the conscience, which is My eternal light?

51. Understand: After this prolonged combat, man will finally reach the sensitivity and docility that He has never previously shown to that voice, and to the spiritual life that vibrates and palpitates within his being.

52. All of you march toward that point without knowing it. Yet, when you see the triumph of right and justice on earth, you will understand the reason for the struggle, the combats, and the trials. (317, 21 – 26)

53. Do you not see that man is before and above all that surrounds him, that He is the only being given free will and a conscience? From free will have flowed all the errors, falls, and sins of humanity, but they are fleeting errors in the presence of the justice and eternity of the Creator, for in time the conscience shall triumph over the weaknesses of the material form and the spirit, and with that triumph will come the victory of the light, which is the victory of wisdom over the darkness that is ignorance; it shall be the triumph of good, which is love, justice, and harmony, over evil, which is selfishness, libertinism, and injustice. (295, 49)

54. Nothing is impossible for Me. My will has been done, and always will be done, even though there are times when it seems that it is the will of men, not mine, that dominates.

55. On the path of man’s free will, its reign over the earth, the triumphs of its arrogance, the domination that with its strength it sometimes imposes, are so fleeting compared to eternity that it could absolutely never force a change in the Divine plans; and so tomorrow or in the course of their accomplishment, the will of My Spirit over all beings is made manifest, saving the good and erasing the impure. (280, 9 – 10)

56. The time shall come when the borders of this world are erased by love and the worlds approach each other through spirituality.

57. Until then, the struggle will continue between the conscience and free will, which man takes advantage of to do as He wishes in life.

58. The struggle between these two forces will come to its peak, and the triumph will fall to the spirit, which in a surrender of absolute love for the Father, will say to Him: “Lord, I renounce My free will; work only your Will in me.”

59. I shall bless him who comes before Me in this way, and wrap him in My light; what is more, I shall make him know that the blessed liberty that was given him will never be withdrawn, for He who does the will of his Father, who is faithful and obedient, is worthy of his Lord’s trust. (213, 61 – 64)

The Conscience through the New Word of God

60. My Doctrine, full of light and love, comes to strengthen the spirit so that it may impose its power on the flesh and sensitize it so that the inspirations of the conscience are ever more perceptible to it.

61. Spirituality is the purpose that humanity must pursue, since through it, it will come to identify itself plainly with the conscience, and come finally to distinguish right from wrong.

62. Because of the lack of spiritual elevation of men, that wise and profound, righteous and just interior voice has not been heard and interpreted as it should have been; and therefore, man has not yet reached the absolute understanding that permits him to distinguish truly between right and wrong.

63. That is not all, for He also needs to find in himself the strength necessary to follow every good impulse and obey every enlightened inspiration, rejecting at the same time any impure or evil temptation, thought, or feeling. (329, 56 – 57)

64. How easy it will be for men to understand one another when they meditate and listen to the dictates of their higher reason: the voice of the judge they do not wish to hear because they know it will order them to do the opposite of all they do now.

65. I say to you that if you have been unwilling to listen to the voice of your conscience, then you have been disobedient and lacked humility to practice My doctrine. You recognize My doctrine in theory but you do not truly practice if. Although you acknowledge that it possesses Divine essence, and that Christ was truly great and his teachings perfect, no one wants to truly imitate the Divine Master in order to achieve his greatness. No one wants to reach Him, imitating Him truly. You need to realize that I did not come in the Second Era only to make you aware of My spiritual greatness but also in order for you to become spiritually great. (287, 35 – 36)

66. I will reunite all men and all peoples around My new message; I shall call them as a shepherd does his sheep, and prepare for them the peace of a shelter where they can take refuge from the inclemencies and the storms.

67. You shall see that although many appear to have not the smallest trace of faith or spirituality, they conserve in the purest part of their spirit the immortal principles of spiritual life; and you shall see how many who seem to have no religion at all, bear in the most intimate region of their being an indestructible altar.

68. Before that interior altar men shall have to prostrate themselves spiritually, and sincerely repentant of their disobedience, cry for their faults, their evil deeds, and their offenses. There, before the altar of the conscience, human arrogance shall fall, and men will cease to consider themselves as superior for reasons of their race. Then shall come the renunciations, the restitutions and finally peace, as the legitimate fruit of love, humility, faith, and good will. (321, 9 – 11)

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flagge fr  Chapitre 34… Libre arbitre & Conscience

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 34… Libre arbitre & Conscience
Révélations de Jésus-Christ

La transcendance de la Conscience et du libre arbitre
Cela dit le Seigneur…

1. Disciples, écoutez : L’homme possède le libre arbitre et la conscience comme dons spirituels; tous sont dotés, à la naissance, de vertus et peuvent les utiliser. La lumière de la conscience est en son esprit; mais à mesure que la matière se développe, en même temps se développent aussi les passions, les mauvais penchants, qui luttent contre les vertus.

2. Dieu l’autorise de cette manière, parce qu’il n’y a pas de mérites sans luttes, et vous en avez besoin pour vous élever sur la voie spirituelle. Quel serait le mérite des enfants de Dieu s’ils ne luttaient pas? Que feriez- vous si vous viviez dans un bonheur total, comme vous le souhaitez dans le monde? Entourés d’aises et de richesses, pourriez-vous atteindre le progrès spirituel? Vous stagneriez parce que le mérite n’existe pas là où il n’y a pas de lutte.

3. Mais ne vous confondez pas parce que, en vous parlant de lutte, je me réfère à celle que vous développez pour vaincre vos faiblesses et vos passions. Ces luttes sont les seules que j’autorise aux hommes pour qu’ils dominent leur égoïsme et leur matérialisme, afin que l’esprit occupe sa véritable place, illuminé par la conscience.

4. J’autorise cette bataille intérieure, en revanche je ne permets pas celle que livrent les hommes en désirant s’élever, aveuglés par l’ambition et la méchanceté. (9, 42-44)

5. L’esprit lutte pour parvenir à son élévation et son progrès, tandis que la matière cède à chaque pas aux attractions du monde; mais l’esprit et la matière pourraient s’harmoniser en prenant tous deux ce qui, de manière licite, leur revient. C’est cela qu’enseigne ma Doctrine.

6. Comment pourrez-vous mettre ma Loi en pratique à chaque instant de votre vie? En écoutant la voix de la conscience qui est le juge de vos actes! Je ne viens pas pour vous ordonner ce que vous ne pourriez pas accomplir; je viens pour vous persuader de ce que le chemin du bonheur n’est pas une fantaisie, mais qu’il existe réellement et je viens vous révéler le moyen d’y arriver.

7. Vous êtes libres de choisir le chemin, mais il est de mon devoir de Père de vous montrer le vrai, le plus court, celui qui a toujours été illuminé par la lumière du phare divin qu’est mon amour pour vous, qui êtes les disciples toujours assoiffés d’écouter de nouvelles paroles qui viennent affirmer vos connaissances et vivifier votre foi. (148, 53-55)

8. J’ai doté votre être de la conscience afin qu’elle soit au milieu de tous vos pas, puisque la conscience sait distinguer le bien du mal et le juste de l’injuste. Grâce à cette lumière vous ne pourrez être trompés, ni être appelés ignorants. Comment le spiritualiste pourrait-il tromper son semblable ou essayer de se tromper lui-même, s’il connaît la vérité? (10, 32)

9. L’homme, sur la Terre, est un prince auquel mon amour et ma justice octroyèrent ce titre; l’ordre qu’il reçut depuis le début fut celui de dominer la Terre.

10. J’ai disposé, au-dessus du divin don de son libre arbitre, un phare de lumière pour illuminer le chemin de sa vie : la conscience.

11. La liberté d’action et la lumière de la conscience, pour distinguer le bien du mal, sont deux des plus grands dons que mon amour de Père légua à votre esprit. Ils existent déjà en l’homme avant sa naissance et demeurent après sa mort. La conscience le guide et ne l’abandonne pas dans le désespoir, ni dans la perte de raison, ni dans l’agonie, parce qu’elle est intimement unie à l’esprit. (92, 32-34)

12. L’esprit jouit du don du libre arbitre, moyen grâce auquel il doit gagner des mérites pour se sauver.

13. Qui guide, oriente ou conseille l’esprit durant son libre parcours, pour distinguer le licite de l’illicite et, donc, pour ne pas se perdre? La conscience!

14. La conscience est l’étincelle divine, c’est une lumière supérieure et c’est une force qui aide l’homme à ne pas commettre de péché. Quel mérite y aurait-il en l’homme si la conscience avait une force matérielle pour l’obliger à rester dans le bien?

15. Je souhaite que vous sachiez que le mérite consiste à écouter cette voix, à se persuader qu’elle ne ment jamais ni ne se trompe en ses conseils, et à obéir fidèlement à ses préceptes.

16. Ainsi que vous pourrez le comprendre, il est nécessaire d’acquérir préparation et concentration en soi-même pour écouter clairement cette voix. Quels sont ceux qui mettent en pratique cette obéissance, dans les temps actuels? Répondez vous-mêmes.

17. La conscience s’est toujours manifestée en l’homme; mais l’humanité n’a pas atteint le développement indispensable pour se laisser guider toute sa vie par cette lumière. Elle a eu besoin de lois, d’enseignements, de préceptes, de religions et de conseils.

18. Quand les hommes parviendront à entrer en communion avec leur esprit, et qu’au lieu de rechercher le spirituel à l’extérieur, ils le chercheront en leur for intérieur, alors ils pourront écouter la voix douce, persuasive, sage et juste qui, toujours, a vibré en eux sans qu’ils ne l’entendent. Ils comprendront que c’est dans la conscience qu’est la présence de Dieu, qu’elle constitue le vrai moyen par lequel l’homme doit communiquer avec son Père et Créateur. (287, 26- 30)

19. Vous êtes tous porteurs de ma lumière! Tout esprit possède cette grâce mais, tandis que dans les uns cette lumière va en augmentant, en croissant, en sortant à l’extérieur pour se manifester, dans les autres elle demeure seulement en état latent, cachée, ignorée. Mais en vérité je vous le dis, aussi attardé spirituellement un homme soit-il, il pourra toujours distinguer le bien du mal, ce qui entraîne que vous êtes tous responsables de vos actes devant Moi.

20. Il me faut vous dire que la responsabilité croît en vous selon que se développe votre connaissance, parce que vous vous sensibiliserez chaque fois davantage aux préceptes de la conscience. (310, 69-70)

21. Je souhaite que vous sachiez que, de toutes les créatures de ce monde, vous êtes l’être de prédilection doté d’esprit et de conscience. Je vous ai donné le libre arbitre afin que vous empruntiez, de votre plein gré, le droit chemin qui mène à Moi; ce chemin, que je vous offre, n’est pas un chemin enjolivé, mais celui de la prière, de la pénitence et de la lutte, et c’est par cette voie que vous guidera votre conscience. (58, 42)

22. Que serait-il de l’esprit s’il était privé de son libre arbitre? Tout d’abord, il ne serait pas esprit et ne serait donc pas une création digne de l’Etre Suprême; il serait pareil à ces machines que vous fabriquez, quelque chose sans vie propre, sans intelligence, sans volonté et sans aspiration. (20, 37)

23. Je donnai le libre arbitre à l’homme, mais si celui-ci, dans son aveuglement, en arrive à réclamer pour cela, je lui dirai que je lui donnai aussi volonté et entendement en même temps que je lui ai révélé ma loi, qui est la voie pour ne pas trébucher ni se perdre, et que j’allumai en lui la lumière de la conscience, celle qui constitue le phare intérieur qui illumine le chemin de l’esprit et le conduit à la vie éternelle.

24. Pourquoi le péché existe-t-il, pourquoi le mal prédomine-t-il et les guerres se déclenchent-elles? Parce que l’homme n’écoute pas les préceptes de la conscience et fait mauvais usage de son libre arbitre. (46, 63-64)

25. Le monde n’écoute pas parce que la voix de ces matières au travers desquelles je me communique a une portée très réduite. C’est, dès lors, la voix de la conscience, qui est ma sagesse, qui s’adresse à l’humanité en surprenant beaucoup qui, enfermés dans leur égoïsme, sont sourds à l’appel de cette voix, attentifs uniquement à l’adulation et à l’adoration terrestre, se distrayant dans leur grandeur et leur pouvoir. (164, 18)

L’abus du libre arbitre

26. Je me retrouve aujourd’hui avec une humanité défaillante au point de vue spirituel, à cause de l’abus qu’elle a fait du don du libre arbitre. Je traçai un chemin de justice, d’amour, de charité et de bien; l’homme en a créé un autre de lumière apparente, qui l’a conduit à l’abîme.

27. En revenant, ma parole vous indique le même chemin, celui que vous n’avez pas voulu suivre; et celui qui prétendrait que cette doctrine confond ou endort serait injuste et insensé. (126, 5-6)

28. Regardez l’humanité occupée à se détruire et à se haïr, en s’enlevant le pouvoir les uns des autres, sans s’arrêter face au crime, au vol ou à la trahison. Vous avez là les hommes qui succombent par millions, victimes de leurs semblables et d’autres qui périssent sous l’effet du vice. Y a-t-il de la lumière en eux? L’esprit qui est en eux parle-t-il? Ce qu’il y a, ce sont les ténèbres et la douleur, résultat de l’abus de l’attribut du libre arbitre et de ne pas écouter la voix intérieure, de ne pas regarder la lumière de cette étincelle de Dieu que tous vous portez en votre être et qui est l’éclair divin que vous appelez la conscience. (79, 31)

29. Le libre arbitre est l’expression la plus élevée, il est le don le plus complet de la liberté qui fut concédée à l’homme sur le parcours de la vie, afin que sa persévérance dans le bien, réussie par le conseil de la conscience et pour la lutte dans l’accomplissement des épreuves, le fasse atteindre le sein du Père. Mais le libre arbitre a été substitué par le libertinage, on ne tient pas compte de la conscience pour s’occuper seulement des commandements du monde et la spiritualité a été remplacée par le matérialisme.

30. Face à une telle confusion et à un tel détachement, ma doctrine paraîtra absurde aux hommes de ce temps; mais je vous dis qu’elle constitue l’enseignement adéquat pour réussir que les hommes se libèrent de la léthargie dans laquelle ils se trouvent. (157, 15-16)

31. Ma Parole est le chemin, elle est la loi divine qui vous guide vers la perfection, elle est la lumière qui élève l’esprit, mais qui s’est vue ternie lorsque la chair, à cause de sa dureté, s’est imposée à l’appel intérieur de sa conscience.

32. Alors, malheureux l’esprit qui a cédé sous l’impulsion de la matière et qui s’est laissé dominer par l’influence du monde qui l’entoure, changeant sa position de guide pour celle d’un être sans défense que les passions et les faiblesses humaines entraînent d’un endroit à l’autre, à l’instar des feuilles sèches qui sont emportées par le vent sans direction prédéterminée!

33. L’homme qui le plus aime la liberté craint de se soumettre à la volonté divine. Il a peur de ce que son esprit parvienne à l’assujettir, le privant ainsi de maintes satisfactions humaines qu’il lui sait nocives et abandonne le chemin qui le mène à la vraie vie. (97, 36)

34. Il arrive à son terme le temps où les hommes ont considéré le libre arbitre pour l’utiliser pour des plaisirs, de basses passions, des haines et des vengeances. Ma justice est en train de fermer les sentiers du péché pour ouvrir, en revanche, la voie de la réconciliation et de la régénération, afin qu’ils puissent trouver le chemin de la paix qu’ils ont cherché, en vain, par d’autres moyens. (91, 80)

35. Je vous donnai le don du libre arbitre et j’ai respecté cette liberté bénie concédée à mes enfants; mais je déposai aussi en votre être la lumière divine de la conscience pour que, guidés par elle, vous orientiez vos dons. Je vous affirme que, dans la lutte de l’esprit et de la matière, l’esprit a subi une défaite, une chute douloureuse qui, peu à peu, l’a éloigné toujours davantage de la source de la vérité que je suis.

36. Sa défaite n’est pas définitive. Elle est passagère parce qu’il se lèvera du fond de son abîme lorsqu’il ne pourra plus supporter sa faim, sa soif, sa nudité et ses ténèbres. La douleur sera son salut et, en écoutant la voix de sa conscience, il se lèvera fort et rayonnant, fervent et inspiré, en récupérant ses dons; mais déjà plus avec cette liberté de les appliquer au bien ou au mal, mais en les consacrant exclusivement à l’accomplissement des lois divines, ce qui est le meilleur culte que vous puissiez offrir à mon Esprit. (257, 65-66)

L’obéissance aux élans de la Conscience

37. Combien loin de la réalité se trouvent, en ces instants, des millions d’êtres qui vivent seulement pour leur présent matériel! Comment pourront- ils ouvrir les yeux à la réalité? Uniquement en écoutant la voix de la conscience. Cette voix qui, pour être entendue, requiert concentration, méditation et prière. (169, 16)

38. Toutes les fois que vous souhaiterez savoir si le chemin que vous suivez est celui de l’évolution, vous consulterez la conscience et, si la paix est en elle et qu’en votre coeur logent la charité et la bonne volonté à l’égard de vos frères, vous serez assurés que votre lumière illumine encore et que votre parole console et guérit.

39. Cependant, si vous découvrez qu’en votre coeur ont germé la convoitise, la mauvaise volonté, la matérialité et la luxure, vous pourrez être certains que votre lumière est devenue ténèbres et imposture. Souhaitez-vous qu’au moment où le Père vous lance l’appel, vous présentiez une récolte immonde au lieu de blé doré? (73, 45)

40. Disciples, si vous ne voulez pas souffrir à cause d’erreurs et de fautes, analysez vos actions à la lumière de votre conscience, et si quelque chose la ternit, examinez-vous en profondeur afin de rencontrer la tache ( ) pour que vous puissiez la corriger.

41. Il existe, en vous, un miroir dans lequel vous pourrez vous regarder et voir si vous êtes propres ou pas.

42. Le spiritualiste devra être reconnu par ses actes lesquels, pour qu’ils soient limpides, seront dictés par la conscience. Celui qui agit de la sorte pourra, de bon droit, s’appeler mon disciple.

43. Qui pourra-t-il Me tromper? Personne! Je ne viens pas vous juger pour ce que vous faites, mais pour l’intention avec laquelle vous agissez. Je suis dans votre conscience et bien au-delà d’elle. Comment pouvez-vous penser que je puisse ignorer vos actes et leur mobile? (180, 11-13)

La lutte du libre arbitre contre la Conscience

44. Lorsque les premiers êtres humains habitèrent la Terre, le Créateur déposa, en eux, son amour et les pourvut d’esprit, il alluma sa lumière dans leur conscience en même temps que le libre arbitre leur était accordé.

45. Et tandis que les uns luttèrent pour persévérer dans le bien en combattant toutes les tentations avec l’objectif de demeurer propres et dignes devant le Seigneur et en accord avec leur conscience, les autres, de péché en péché et de faute en faute, se forgèrent une chaîne de péchés, maillon par maillon, guidés seulement par la voix des sens, dominés par leurs passions, en semant l’erreur et la tentation parmi leurs frères.

46. Mais, à côté de ces esprits perturbés, mes prophètes aussi sont venus comme anges messagers de ma Divinité, pour réveiller l’humanité, pour la prévenir des pièges et pour lui annoncer mon arrivée. (250, 38-39)

47. La chair se montra dure et rebelle pour suivre les commandements de cette lumière intérieure que vous appelez conscience et il lui fut plus facile de suivre les impulsions qui l’acheminaient vers le libertinage de ses instincts et de ses passions.

48. L’humanité a beaucoup parcouru de chemins de vies sur cette Terre, en pleine lutte entre la conscience qui ne s’est jamais tue, et la chair qui désire faire du matérialisme son culte et sa loi, en n’ayant vaincu jusqu’à présent ni la matière, ni l’esprit, étant donné que la lutte continue.

49. Me demandez-vous lequel sera le vainqueur? Et Moi, je vous répondre que le triomphe absolu de la conscience ne tardera pas beaucoup car elle oeuvre dans la chair, au travers de l’esprit.

50. Ne pressentez-vous pas que, après tant de lutte et après avoir tant combattu, la matière, qui est humaine et éphémère, doit s’incliner devant la conscience, qui est ma lumière éternelle?

51. Comprenez qu’après un combat aussi long, l’homme finalement parviendra à la sensibilité et à la docilité dont il n’a jamais témoigné pour cette voix et cette vie spirituelle qui vibre et palpite au sein de son être.

52. Tous, vous marchez, sans vous en rendre compte, en direction de ce point mais, lorsque vous verrez le triomphe du bien et de la justice sur la Terre, alors vous comprendrez la raison de la lutte, des combats et des épreuves. (317, 21-26)

53. Rendez-vous compte que l’homme est avant et au-dessus de tout ce qui l’entoure et qu’il est le seul être doté de libre arbitre et de conscience. Toutes les erreurs, faiblesses et péchés de l’humanité proviennent de ce libre arbitre; mais ils constituent des erreurs passagères devant la justice et l’éternité du Créateur parce que la conscience s’imposera par la suite aux faiblesses de la matière et à celle de l’esprit. Grâce à cela viendra le triomphe de la lumière qu’est le savoir, sur les ténèbres que sont l’ignorance. Ce sera le triomphe du bien qui est amour, justice et harmonie, sur le mal qui est égoïsme, libertinage et injustice. (295, 49)

54. Rien ne M’est impossible, ma volonté s’est accomplie et il en sera toujours ainsi, même en d’occasions où il semble que ce soit la volonté de l’homme qui prédomine et non la Mienne.

55. Sur le sentier du libre arbitre de l’homme, son règne sur la Terre, les triomphes de son arrogance, la domination qu’il arrive parfois à imposer grâce à sa force, sont tellement fugaces en comparaison de l’éternité que, d’une certaine manière, ils peuvent faire modifier les plans divins, mais demain ou en cours d’accomplissement, la volonté de mon Esprit se manifestera au-dessus de tous les êtres, maintenant ce qui est bon et effaçant ce qui est impur. (280, 9-10)

56. Le temps viendra où les frontières de ce monde seront effacées par l’amour et où les mondes se rapprocheront les uns des autres par la spiritualité.

57. Entre-temps, la lutte entre la conscience et le libre arbitre se poursuivra, de cela l’homme en tirera profit pour faire de sa vie ce qui lui plait.

58. La lutte entre ces deux forces arrivera à sa culmination et le triomphe se rangera du côté de l’esprit qui dira, dans un acte d’absolu dévouement d’amour à égard de son Père : « Seigneur, je renonce à mon libre arbitre, accomplissez en moi seulement votre volonté ».

59. Je bénirai celui qui arrive de la sorte devant Moi et l’envelopperai dans ma lumière, mais lui ferai savoir que je ne lui retirerai jamais cette liberté bénie dont il fut doté, parce que celui qui accomplit la volonté de son Père, celui qui est fidèle et obéissant, celui-là est digne de la confiance de son Seigneur. (213, 61-64)

Les inspirations de la Conscience

60. Ma Doctrine, regorgeant de lumière et d’amour, vient fortifier l’esprit, dans le but qu’il parvienne à imposer son pouvoir sur la chair et à la sensibiliser de manière telle que les inspirations de la conscience lui soient à chaque fois davantage perceptibles.

61. La spiritualité est l’objectif que l’humanité se doit de poursuivre, puisque c’est grâce à elle qu’elle parviendra à s’identifier en plein épanouissement avec la conscience et à en arriver enfin à distinguer le bien du mal.

62. Parce qu’en raison du manque d’élévation spirituelle des hommes, cette voix intérieure, profonde et sage, droite et juste, n’a pu être dûment écoutée et interprétée et, par conséquent, l’homme n’est pas parvenu à posséder une connaissance absolue qui lui permette de distinguer véritablement le bien du mal.

63. Et pas seulement cela, mais qu’il trouve également en lui-même la force nécessaire pour suivre tout bon élan et obéir à toute inspiration lumineuse, rejetant en même temps toute tentation, pensée ou sentiment impur ou mauvais. (329, 56-57)

64. Combien il sera facile aux humains de s’entendre lorsqu’ils entreront en méditation et qu’ils écouteront la voix de leur raison supérieure, la voix de ce juge qu’ils ne souhaitent pas entendre parce qu’ils savent qu’il leur ordonne tout le contraire de ce qu’ils sont en train de faire.

65. Je peux vous dire que, si vous n’avez pas été disposés à écouter les préceptes de votre conscience, vous n’avez pas non plus été obéissants et paisibles pour pratiquer ma Doctrine. Vous la reconnaissez en théorie, mais vous ne la mettez pas en pratique; vous lui reconnaissez une essence divine, vous dites que le Christ fut très grand et que son enseignement est parfait; mais personne ne souhaite être grand comme le Maître, personne ne souhaite parvenir à Lui en l’imitant vraiment. Et vous devez savoir que je vins, non seulement pour que vous sachiez que je suis grand, mais aussi pour que tous vous le soyez. (287, 35- 36)

66. Je réunirai tous les hommes et tous les peuples autour de mon nouveau message, je les appellerai comme le berger appelle ses brebis et leur préparerai la paix d’un bercail où ils puissent se réfugier des inclémences et des tempêtes.

67. Vous verrez déjà comment, bien que beaucoup n’aient apparemment en eux la plus petite empreinte de foi ou de spiritualité, ils conservent, dans le plus pur de leur esprit, les principes immortels de la vie spirituelle. Vous verrez déjà comment beaucoup de ceux qui, selon qu’il vous semble, ne possèdent aucun culte, portent un autel indestructible dans le plus intime de leur être.

68. Les hommes devront se prosterner spirituellement devant cet autel intérieur pour pleurer sur leurs fautes, sur leurs mauvaises actions et leurs offenses, en étant sincèrement repentis de leur désobéissance. C’est là, devant l’autel de la conscience, que s’effondrera l’orgueil humain, les hommes cessant de se considérer supérieurs en raison de leurs races. Alors viendront les renonciations, la restitution et, finalement, la paix, comme fruit légitime de l’amour et de l’humilité, de la foi et de la bonne volonté (321, 9-11)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 34… Libre albedrío y Conciencia
Revelaciones de Jesucristo

La trascendencia de la Conciencia y del libre albedrío
Esto dice el Señor…

1. Oíd, discípulos: El hombre tiene como dones espirituales el libre albedrío y la conciencia; todos al nacer están dotados de virtudes y pueden hacer uso de ellas. En su espíritu está la luz de la conciencia; pero a la vez que la materia se desarrolla, con ella se desarrollan las pasiones, las malas inclinaciones, siendo éstas las que luchan contra las virtudes.

2. Dios así lo permite, porque sin lucha no hay méritos, y así lo necesitáis para ascender en el camino espiritual. ¿Cuál sería el mérito de los hijos de Dios, si no lucharan? ¿Qué haríais si vivieseis llenos de felicidad, como lo deseáis en el mundo? ¿Rodeados de comodidades y riquezas, podríais esperar el progreso espiritual? Estaríais estancados porque no existe el mérito donde no hay lucha.

3. Mas no os confundáis, porque al hablaros de lucha, Yo me refiero a la que desarrolláis para vencer vuestras debilidades y pasiones. Esas luchas son las únicas que permito a los hombres para que dominen su egoísmo y su materialidad, a fin de que el espíritu tome su verdadero sitio iluminado por la conciencia.

4. Esa batalla interior sí la autorizo, mas no aquélla que hacen los hombres con el deseo de engrandecerse, cegados por la ambición y la maldad. (9, 42 – 44)

5. Lucha el espíritu por alcanzar su elevación y su progreso, mientras la materia cede a cada paso a las atracciones del mundo; mas podrían armonizar espíritu y materia, tomando ambos lo que lícitamente les corresponde, eso es lo que os enseña mi Doctrina.

6. ¿Cómo podréis en cada paso practicar mi Ley? Escuchando la voz de la conciencia que es el juez de vuestros actos. No vengo a ordenaros lo que no podríais cumplir; vengo a persuadiros de que el camino de la felicidad no es una fantasía, sino que existe y la forma de transitar por él, es la que os estoy revelando.

7. Sois libres de escoger el camino, pero es mi deber de Padre mostraros el verdadero, el más corto, aquel que ha estado siempre iluminado por la luz del faro divino que es mi amor a vosotros, que sois los discípulos sedientos siempre de escuchar nuevas palabras que vengan a afirmar vuestros conocimientos y a vivificar vuestra fe. (148, 53 – 55)

8. He puesto la conciencia en vuestro ser para que ella esté de por medio en todos vuestros pasos, ya que la conciencia sabe distinguir el bien del mal, y lo justo de lo que no lo es. Con esa luz no podréis ser engañados, ni llamados ignorantes. ¿Cómo podría el espiritualista engañar a su semejante o tratar de engañarse a sí mismo, si conoce la verdad? (10, 32)

9. El hombre en la Tierra es un príncipe a quien mi amor y mi justicia dieron ese título y la orden que recibió desde el principio fue el de señorear la Tierra.

10. Sobre el divino don de su libre albedrío puse un faro de luz que iluminara la senda de su vida: la conciencia

11. Libertad para obrar y la luz de la conciencia para distinguir el bien del mal, son dos de los mayores dones con que mi amor de Padre heredó a vuestro espíritu. Están en el hombre antes de que nazca y después que muere. La conciencia lo guía y no se aparta de él en la desesperación, ni en la pérdida de la razón ni en la agonía, porque está íntimamente unida al espíritu. (92, 32 – 34)

12. El espíritu goza del don del libre albedrío, medio por el cual debe hacer méritos para salvarse.

13. ¿Quién guía, orienta o aconseja al espíritu, durante su libre trayecto, para distinguir lo lícito de lo ilícito y por lo tanto para no perderse? La conciencia.

14. La conciencia es la chispa divina, es una luz superior; y es una fuerza para ayudar al hombre a no pecar. ¿Qué mérito habría en el hombre si la conciencia tuviera fuerza material para obligarlo a permanecer en el bien?

15. Yo quiero que sepáis que el mérito consiste en escuchar aquella voz, en persuadirse de que ella nunca miente ni se equivoca en lo que aconseja y en obedecer fielmente sus dictados.

16. Como vosotros podréis comprender, para escuchar claramente aquella voz, se requiere preparación y concentración en sí mismo. ¿Quiénes practican esta obediencia en los tiempos presentes? Contestaos vosotros.

17. La conciencia siempre se ha manifestado en el hombre; pero la humanidad no ha alcanzado el desarrollo necesario para guiar toda su vida por esa luz. Ha tenido necesidad de leyes, enseñanzas, preceptos, religiones y consejos.

18. Cuando los hombres lleguen a penetrar en comunión con su espíritu, y en vez de buscar lo espiritual hacia el exterior, lo busquen en su interior, podrán escuchar la voz suave, persuasiva, sabia y justa que estuvo siempre vibrando en ellos sin que la escuchasen, y comprenderán que en la conciencia está la presencia de Dios, que ella es el verdadero medio por el cual debe el hombre comunicarse con su Padre y Creador. (287, 26 – 30)

19. Todos lleváis mi luz, todo espíritu posee esa gracia; pero, mientras que en unos esa luz ha ido aumentando, creciendo, saliendo al exterior para manifestarse, en otros sólo permanece en estado latente, oculta, ignorada. Mas os digo en verdad, que por muy retrasado que sea espiritualmente un hombre, siempre podrá distinguir entre el bien y el mal, por lo que todos sois responsables de vuestras obras delante de Mí.

20. Debo deciros que la responsabilidad crece en vosotros según se desarrolle vuestro conocimiento, porque iréis siendo cada vez más sensibles a los dictados de la conciencia. (310, 69 – 70)

21. Quiero que sepáis que sois entre todas las criaturas de este mundo, el ser predilecto dotado de espíritu y conciencia; os he dado el libre albedrío para que toméis por vuestra voluntad el camino recto que conduce a Mí; no es el camino florido el que os ofrezco, sino el de oración, penitencia y lucha y por ese sendero os guiará vuestra conciencia. (58, 42)

22. ¿Qué sería del espíritu privado de su libre albedrío? En primer lugar no sería espíritu y por lo tanto no sería creación digna del Ser Supremo; sería algo así como esas máquinas que vosotros hacéis; algo sin vida propia, sin inteligencia, sin voluntad, sin aspiraciones. (20, 37)

23. Yo di libre albedrío al hombre, mas si éste en su ofuscación llegase a reclamarme por ello, le diré que también le di voluntad y entendimiento, a la vez que le revelé mi ley, que es el camino para no tropezar ni perderse y encendí en él la luz de la conciencia que es el faro interior que ilumina el camino del espíritu y lo conduce a la vida eterna.

24. ¿Por qué existe el pecado, predomina el mal y se desatan las guerras? Porque el hombre no escucha los dictados de la conciencia y hace mal uso de su libre albedrío. (46, 63 – 64)

25. El mundo no está escuchando porque la voz de estas materias por las que me comunico tienen escaso alcance, es entonces la voz de la conciencia que es mi sabiduría la que habla a la humanidad sorprendiendo a muchos, que encerrados en su egoísmo, están sordos al llamado de aquella voz, atentos sólo a la adulación y a la adoración terrestre, recreándose en su grandeza y en su poderío. (164, 18)

El abuso del libre albedrío

26. Hoy me encuentro con una humanidad desfalleciente en lo espiritual, a causa del abuso que ha hecho del don del libre albedrío. Yo tracé un camino de justicia, de amor, de caridad, de bien; el hombre ha creado otro de aparente luz, el cual le ha conducido al abismo.

27. Al volver, mi palabra os marca el mismo camino, aquel que no habéis querido tomar; y sería injusto e insensato el que dijera que esta doctrina confunde o aletarga. (126, 5 – 6)

28. Contemplad a la humanidad ocupada en destruirse y odiarse, en arrebatarse el poder unos a otros sin detenerse ante el crimen, el hurto o la traición. Ahí tenéis a los hombres que por millones sucumben víctimas de sus semejantes y otros que perecen bajo el efecto del vicio, ¿Hay luz en ello? ¿Habla el espíritu que en ellos existe? Lo que hay es tiniebla y dolor, resultado del abuso del don del libre albedrío y de no escuchar la voz interior, de no mirar la luz de esa chispa de Dios que todos lleváis en vuestro ser y que es el destello divino al que llamáis conciencia. (79, 31)

29. El libre albedrío es la expresión mas alta, es el don mas completo de la libertad que le fue concedida al hombre en el camino de la vida, a fin de que su perseverancia en el bien, lograda por el consejo de la conciencia y por la lucha en el cumplimiento de las pruebas, le hiciese alcanzar el seno del Padre. Mas el libre albedrío ha sido sustituido por el libertinaje, es desoída la conciencia y solo se atiende a los dictados del mundo y la espiritualidad ha sido sustituida por el materialismo.

30. Ante tanta confusión y tanto desvío, mi doctrina les parecerá absurda a los hombres de este tiempo; mas Yo os digo, que es la enseñanza justa para lograr que los hombres se libren del letargo en que se encuentran. (157, 15 – 16)

31. Mi palabra es el camino, es la divina ley que os guía hacía la perfección, es la luz que eleva al espíritu pero que se ha visto empañada cuando la carne, por su dureza, se ha impuesto desoyendo el llamado interior de su conciencia.

32. Entonces ¡Ay del espíritu que ha cedido bajo el impulso de la materia y se ha dejado dominar por la influencia del mundo que le rodea, cambiando su puesto de guía por el de un ser indefenso el cual llevan de un lado hacia otro las pasiones y las flaquezas humanas, a semejanza de las hojas secas cuando son llevadas por el viento sin dirección fija!

33. El hombre más amante de la libertad teme someterse a la voluntad divina, temeroso de que su espíritu llegue a sujetarle privándole de muchas satisfacciones humanas que él sabe que le dañan y abandona el camino que lo lleva a la vida verdadera. (97, 36)

34. El tiempo en que los hombres han tomado el libre albedrío para emplearlo en placeres, bajas pasiones, odios y venganzas, está llegando a su fin. Mi justicia está cerrando las veredas del pecado y abriendo, en cambio, la senda de la reconciliación y de la regeneración, para que puedan encontrar el camino de la paz que en vano han buscado por otros medios. (91, 80)

35. Yo os dí el don del libre albedrío y he respetado esa bendita libertad concedida a mis hijos; pero también puse en vuestro ser la luz divina de la conciencia para que guiados por ella, encauzaseis vuestros dones y Yo os digo que en la lucha del espíritu y la materia ha sufrido el espíritu una derrota, una caída dolorosa, que poco a poco le ha ido alejando más y más de la fuente de la verdad que soy Yo.

36. Su derrota no es definitiva, es pasajera, porque del fondo de su abismo se levantará cuando su hambre, su sed, su desnudez y sus tinieblas no las pueda soportar más. El dolor será su salvación y oyendo la voz de su conciencia, se levantará fuerte y luminoso, ferviente e inspirado, tomando nuevamente sus dones; pero ya no con aquella libertad de aplicarlos al bien o al mal, sino consagrándolos tan sólo al cumplimiento de las leyes divinas, que es el mejor culto que podéis ofrecer a mi Espíritu. (257, 65 – 66)

Es menester obedecer a los impulsos de la Conciencia

37. ¡Cuán lejos de la realidad se encuentran en estos instantes millones de seres, que sólo viven para su presente material! ¿Cómo podrán abrir sus ojos a la realidad? Solamente escuchando la voz de la conciencia. Esa voz que para ser oída requiere de la concentración, de la meditación y la oración. (169, 16)

38. Siempre que queráis saber si el camino que seguís es el de la evolución, consultaréis a la conciencia y si en ella hay paz y en vuestro corazón se alberga la caridad y la buena voluntad para vuestros hermanos, estaréis seguros de que vuestra luz aún ilumina y vuestra palabra consuela y sana.

39. Mas si descubriereis que en vuestro corazón ha germinado la codicia, la mala voluntad, la materialidad y la lujuria, podréis estar ciertos de que vuestra luz se ha tornado en tiniebla, en impostura. ¿Queréis que cuando el Padre os haga el llamado, presentéis en vez de trigo dorado una cosecha inmunda? (73, 45)

40. Discípulos: Si no queréis sufrir equivocaciones o errores, analizad vuestros actos a la luz de vuestra conciencia, y si hay algo que la empañe, examinaos a fondo y encontraréis la mancha, para que podáis corregirla.

41. Dentro de vosotros existe un espejo donde podréis miraros y ver si estáis limpios o no.

42. El espiritualista deberá ser reconocido por sus actos, los cuales para que sean limpios, tendrán que haber sido dictados por la conciencia. Quien así practique, se sentirá con derecho a llamarse mi discípulo.

43. ¿Quién podrá engañarme a Mí? Nadie. Yo no vengo a juzgaros por lo que hacéis, sino por la intención con que lo hacéis. Estoy en vuestra conciencia y más allá de ella. ¿Cómo podéis pensar que Yo pueda ignorar vuestros actos y el móvil de ellos? (180, 11 – 13)

La lucha entre el libre albedrío y la Conciencia

44. Cuando los primeros seres humanos habitaron la Tierra, en ellos puso el Creador su amor y les dotó de espíritu, encendió su luz en la conciencia, a la vez que les era dado el libre albedrío.

45. Y mientras unos lucharon por perseverar en el bien combatiendo todas las tentaciones con el fin de permanecer limpios y dignos del Señor y de acuerdo con su conciencia, otros, de pecado en pecado y de falta en falta, fueron forjando una cadena de pecados, eslabón por eslabón, guiados sólo por la voz de los sentidos, dominados por sus pasiones, sembrando el error y la tentación entre sus hermanos.

46. Pero al lado de estos espíritus turbados, también han venido mis profetas como ángeles mensajeros de mi Divinidad, a despertar a la humanidad, a prevenirle de las acechanzas y a anunciarle mi llegada. (250, 38 – 39)

47. Dura y rebelde fue la carne para seguir los dictados de esa luz interior que llamáis conciencia y le fue más fácil seguir los impulsos que le encaminaban hacia el libertinaje de sus instintos y de sus pasiones.

48. Mucho ha recorrido la humanidad la senda de la vida en esta Tierra, en plena lucha entre la conciencia que nunca ha callado, y la carne que quisiese hacer del materialismo su culto y su ley, no habiendo vencido hasta ahora ni la materia ni el espíritu puesto que la lucha continúa.

49. ¿Me preguntáis quién vencerá? Y Yo os digo que ya no tarda mucho el triunfo absoluto de la conciencia, obrando a través del espíritu en la carne.

50. ¿No presentís que después de tanta lucha y tanto combatir, tiene que doblegarse la materia que es humana y pasajera, ante la conciencia que es mi luz eterna?

51. Comprended que después de tan prolongado combate, el hombre al fin alcanzará la sensibilidad y la docilidad que nunca ha tenido ante esa voz y esa vida espiritual que vibra y palpita dentro de su ser.

52. Hacia ese punto marcháis todos sin que os déis cuenta, mas, cuando miréis en la Tierra el triunfo del bien y de la justicia, entenderéis el porqué de la lucha, de los combates y las pruebas. (317, 21 – 26)

53. Ved cómo el hombre está antes y por sobre todo cuanto le rodea; que es el único ser dotado de libre albedrío y de conciencia. De ese libre albedrío han provenido todos los errores, caídas y pecados de la humanidad; pero son errores pasajeros ante la justicia y la eternidad del Creador, porque luego se impondrá la conciencia sobre las flaquezas de la materia y sobre la debilidad del espíritu, con ello vendrá el triunfo de la luz, que es saber sobre las tinieblas, que son ignorancia; será el triunfo del bien, que es amor, justicia y armonía, sobre el mal, que es egoísmo, libertinaje, injusticia. (295, 49)

54. Para mí nada es imposible, mi voluntad se ha cumplido y siempre se hará, aún cuando haya ocasiones en que parezca que es la voluntad del hombre la que domina y no la mía.

55. En la senda del libre albedrío del hombre, su reinado sobre la Tierra, los triunfos de su soberbia, el dominio que con su fuerza llega a veces a imponer, son tan fugaces comparados con la eternidad, que en forma alguna pueden hacer variar los planes divinos, pero mañana o en el curso de su cumplimiento irá manifestándose la voluntad de mi Espíritu sobre todos los seres, dejando lo bueno y borrando lo impuro. (280, 9 – 10)

56. Tiempo llegará en que las fronteras de este mundo sean borradas por el amor y en que los mundos se acerquen unos a otros por espiritualidad.

57. Mientras, seguirá la lucha entre la conciencia y el libre albedrío, del cual toma y se aprovecha el hombre para hacer de su vida lo que le place.

58. La lucha entre esas dos fuerzas llegará a su culminación y el triunfo se inclinará de parte del espíritu, el cual, en una entrega absoluta de amor hacia su Padre, le dirá: “Señor, renuncio a mi libre albedrío, hágase en mí sólo vuestra voluntad”.

59. Yo bendeciré al que así llegue delante de Mí y lo envolveré en mi luz, mas le haré saber que esa bendita libertad de que fue dotado, nunca se la quitaré, pues el que hace la voluntad de su Padre, el que es fiel y obediente, es digno de la confianza de su Señor. (213, 61 – 64)

La Conciencia a través de la Nueva Palabra de Dios

60. Mi Doctrina, llena de luz y amor, viene a fortalecer al espíritu, con el fin de que llegue a imponer su potestad sobre la carne y sensibilizarla de tal manera, que cada vez le sean más perceptibles las inspiraciones de la conciencia.

61. Espiritualidad es la meta que la humanidad debe perseguir, ya que a través de ella llegará a identificarse en plenitud con la conciencia y llegar por fin a distinguir el bien del mal.

62. Porque a causa de la falta de elevación espiritual de los hombres, aquella voz interior, profunda y sabia, recta y justa, no ha podido ser debidamente escuchada e interpretada, y por lo tanto, el hombre no ha llegado a tener un conocimiento absoluto que le permita distinguir verdaderamente el bien del mal.

63. Y no solamente eso, sino que también encuentre en sí la fuerza necesaria para seguir todo impulso bueno y obedecer toda inspiración luminosa, rechazando al mismo tiempo cualquier tentación, pensamiento o sentimiento impuro o malo. (329, 56 – 57)

64. ¿Cuán fácil será para los humanos entenderse cuando penetren en meditación y escuchen la voz de su razón superior, la voz de ese juez a quien no quieren oír, porque saben que les ordena todo lo contrario de lo que están haciendo.

65. Puedo deciros que si no habéis estado dispuestos a escuchar los dictados de vuestra conciencia, tampoco habéis sido obedientes y mansos para practicar mi doctrina. La reconocéis en teoría, mas no la lleváis a la práctica; le reconocéis esencia divina, decís que fue muy grande Cristo y que su enseñanza es perfecta; pero nadie quiere ser grande como el Maestro, nadie quiere llegar hasta El, imitándolo verdaderamente, y debéis saber que Yo vine, no sólo para que supieseis que soy grande, sino también para que todos vosotros lo seáis. (287, 35 – 36)

66. Yo reuniré a todos los hombres y a todos los pueblos en torno a mi nuevo mensaje, les llamaré como el pastor a las ovejas y les prepararé la paz de un aprisco, donde se refugien de las inclemencias y de las tempestades.

67. Ya veréis cómo a pesar de que muchos aparentemente no tienen la menor huella de fe o de espiritualidad, conservan en lo más puro de su espíritu, los principios inmortales de la vida espiritual; ya veréis cómo muchos de los que os parece que no tienen culto alguno, llevan en lo más íntimo de su ser, un altar indestructible.

68. Ante ese altar interior se habrán de postrar espiritualmente los hombres, a llorar sus faltas, sus malas obras y sus ofensas, arrepentidos sinceramente de su desobediencia. Allí, ante el altar de la conciencia se derrumbará la soberbia humana, dejando los hombres de considerarse superiores por sus razas. Entonces vendrán las renunciaciones, la restitución y finalmente la paz, como fruto legítimo del amor y la humildad, de la fe y la buena voluntad. (321, 9 – 11)

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3. Testament Kapitel 32…Inkarnation, Natur & Aufgabe …. 3rd Testament Chapter 32…Incarnation, Nature & Duties

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 32… Incarnation, Nature & Devoirs
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 32… Encarnación, Naturaleza y Deberes

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DAS 3. TESTAMENT Kapitel 32 – Offenbarungen Jesu Christi
Inkarnation, Natur & Aufgabe des Menschen

Die Inkarnation auf Erden
So spricht der Herr…

1. Ihr weint, wenn einer der Euren ins “Geistige Tal” abscheidet, statt dass ihr euch voll Frieden fühlt, weil ihr begreift, dass jener sich seinem Herrn einen weiteren Schritt nähert. Dagegen feiert ihr ein Fest, wenn ein neues Wesen in euer Heim kommt, ohne in dieser Stunde daran zu denken, dass jenes Geistwesen ins Fleisch gekommen ist, um in diesem Tränental eine Sühne zu erfüllen; dann solltet ihr um es weinen. (52, 58)

2. Ihr zeugt Kinder eures Fleisches, doch Ich bin es, der die Geistwesen auf die Familien, Volksstämme, Nationen und Welten verteilt, und in dieser für die Menschen unzugänglichen Gerechtigkeit offenbart sich meine Liebe. (67, 26)

3. Ihr lebt in der Gegenwart und wisst nicht, was Ich für eure Zukunft bestimmt habe. Ich bereite große Legionen von Geistwesen vor, die auf der Erde wohnen werden und eine schwierige Mission mitbringen; und ihr müsst wissen, dass viele von euch die Eltern jener Geschöpfe sein werden, in denen meine Boten inkarniert werden. Eure Pflicht ist es, euch innerlich zu bereiten, damit ihr sie zu empfangen und zu leiten versteht. (128, 8)

4. Ich möchte zu euch über viele geistige Themen sprechen, aber ihr könnt sie noch nicht verstehen. Wenn Ich euch offenbaren würde, zu welcher Art von Behausungen ihr schon auf die Erde herabgekommen seid, könntet ihr nicht begreifen, wie ihr an solchen Orten gelebt habt.

5. Heute könnt ihr verneinen, dass ihr das “Geistige Tal” kennt, weil eurem Geist, solange er inkarniert ist, seine Vergangenheit unzugänglich ist, damit er nicht eitel wird noch niedergedrückt, noch angesichts seines neuen Daseins verzweifelt, in welchem er wie in einem neuen Leben von vorn beginnen muss.

6. Auch wenn ihr es wolltet, könntet ihr euch nicht erinnern. Ich gestatte euch nur, dass ihr eine Ahnung oder eine Intuition von dem bewahrt, was Ich euch hier offenbare, damit ihr im Lebenskampfe ausharrt und die Prüfungen bereitwillig ertragt.

7. Ihr könnt an allem zweifeln, was Ich euch sage, doch wahrlich, jene Geisterwelt war wirklich eure Heimat, solange ihr Geistwesen wart. Ihr wart Bewohner jener Heimstatt, in der ihr kein Leid kanntet, in der ihr die Herrlichkeit des Vaters in eurem Wesen fühltet, da in ihm kein Makel war.

8. Doch ihr hattet keine Verdienste, und so war es nötig, dass ihr jenen Himmel verlassen und zur Welt herabkommen musstet, damit euer Geist durch seine Anstrengung jenes Reich zurückgewinnen würde.

9. Doch ihr seid immer mehr moralisch gesunken, bis ihr euch dem Göttlichen und Geistigen, eurem Ursprung, sehr ferne fühltet. (114, 35 – 36)

10. Wenn der Geist zur Erde kommt, ist er von den besten Vorsätzen beseelt, sein Dasein dem Vater zu weihen, Ihm in allem zu gefallen, seinen Nächsten nützlich zu sein.

11. Aber sobald er sich im Körper gefangen sieht, auf tausendfache Weise versucht und auf die Probe gestellt auf seinem Lebensweg, wird er schwach, gibt er den Impulsen des “Fleisches” nach, erliegt er den Versuchungen, wird egoistisch und liebt sich schließlich selbst über alles, und nur für Augenblicke schenkt er dem Gewissen Gehör, wo die Bestimmung und die Gelöbnisse geschrieben stehen.

12. Mein Wort hilft euch, euch an euren geistigen Bund zu erinnern und die Versuchungen und Hindernisse zu besiegen.

13. Niemand kann sagen, dass er niemals von dem von Mir vorgezeichneten Wege abgewichen ist. Aber Ich vergebe euch, damit ihr lernt, euren Mitmenschen zu vergeben. (245, 47 – 48)

14. Eine große geistige Unterweisung ist nötig, damit der Mensch in Einklang mit der Stimme seines Gewissens lebt. Denn obwohl alles von göttlicher Liebe durchdrungen ist, weise geschaffen zum Wohle und zur Beglückung des Menschen, bedeutet die Materie, die ihn auf der Welt umgibt, eine Prüfung für den Geist, von dem Augenblick an, da er eine Welt bewohnt, der er nicht angehört und mit einem Körper vereinigt, dessen Natur anders ist als die seine.

15. Darin könnt ihr den Grund dafür sehen, weshalb der Geist seine Vergangenheit vergisst. Von dem Augenblick an, in dem er in ein unbewusstes Geschöpf, das eben geboren wurde, inkarniert und mit ihm verschmilzt, beginnt er ein Leben, das mit jenem Körper eng verbunden ist.

16. Vom Geiste bleiben nur zwei Eigenschaften gegenwärtig: das Gewissen und die Intuition; aber die Persönlichkeit, die vollbrachten Werke und die Vergangenheit bleiben eine Zeitlang verborgen. So ist es vom Vater vorgesehen.

17. Was würde aus dem Geist, der aus dem Lichte einer hohen Heimat gekommen ist, um unter den elenden Umständen dieser Welt zu leben, wenn er sich an seine Vergangenheit erinnern würde? Und welche Eitelkeiten würde es unter den Menschen geben, wenn ihnen die Größe offenbart würde, die in einem anderen Leben in ihrem Geist existierte? (257, 18 – 19)

Die richtige Bewertung des Körpers und seine Führung durch den Geist

18. Ich sage euch nicht nur, dass ihr euren Geist reinigen sollt, sondern auch, dass ihr euren Körper kräftigen sollt, damit die neuen Generationen, die aus euch hervorgehen, gesund sind, und ihre Geister ihren schwierigen Auftrag erfüllen können. (51, 59)

19. Achtet auf die Gesundheit eures Körpers, sorgt für seine Erhaltung und Lebenskraft. Meine Lehre rät euch, liebevolle Fürsorge für euren Geist und für euren Körper zu haben, denn beide ergänzen sich und benötigen einander bei der schwierigen geistigen Auftragserfüllung, die ihnen anvertraut ist. (92, 75)

20. Messt eurem Körper nicht mehr Bedeutung bei, als er in Wirklichkeit hat, und lasst auch nicht zu, dass er den Platz einnimmt, der nur eurem Geist zukommt.

21. Begreift, dass die Körperhülle nur das Werkzeug ist, das ihr benötigt, damit sich der Geist auf Erden kundtun kann. (62, 22 – 23)

22. Seht, wie diese Lehre eurem Geist förderlich ist; denn während die Körpermaterie sich mit jedem Tag, der vergeht, ein wenig mehr dem Schoß der Erde nähert, nähert sich der Geist dagegen immer mehr der Ewigkeit.

23. Der Körper ist der Stützpunkt, auf dem der Geist ruht, solange er auf Erden wohnt. Warum zulassen, dass er zu einer Kette wird, die fesselt, oder zu einem Kerker, der gefangen hält? Weshalb zulassen, dass er das Steuer eures Lebens ist? Ist es etwa richtig, dass ein Blinder den führt, dessen Augen sehen? (126, 15 – 16)

24. Diese Unterweisung ist schlicht wie alles Reine, Göttliche, und daher leicht zu verstehen. Doch manchmal wird es euch schwierig erscheinen, sie in die Tat umzusetzen. Die Bemühungen eures Geistes erfordern Anstrengung, Verzichtleistung oder Opfer von Seiten eures Körpers, und wenn es euch an Erziehung oder geistiger Disziplin mangelt, habt ihr zu leiden.

25. Seit Anbeginn der Zeiten hat es den Kampf zwischen dem Geist und dem “Fleisch” [Seele] gegeben bei dem Versuch, zu verstehen, was das Richtige, das Erlaubte und Gute ist, um ein Leben zu führen, das dem von Gott gegebenen Gesetz angepasst ist.

26. In diesem schweren Ringen kommt es euch so vor, als ob eine fremde und übelwollende Macht euch fortwährend dazu verleite, der Schlacht den Rücken zu kehren, und euch einlade, von eurer Willensfreiheit Gebrauch zu machen und den Weg des Materialismus fortzusetzen.

27. Ich sage euch, dass es keine größere Versuchung gibt als die Schwachheit eures Körpers: sensibel für alles, was ihn umgibt; schwach genug, um nachzugeben; leicht zu Fall zu bringen und zu verführen. Doch wer die Antriebe, Leidenschaften und Schwächen des Körpers zu beherrschen gelernt hat, hat die Versuchung besiegt, die er in sich selbst trägt. (271, 49 – 50)

28. Die Erde ist ein Kampfplatz, da gibt es viel zu lernen. Wenn es nicht so wäre, würden euch einige Lebensjahre auf diesem Planeten genügen, und ihr würdet nicht ein ums andere Mal ausgesandt werden, um aufs neue geboren zu werden. Es gibt keine düsterere und dunklere Grabeshöhle für den Geist, als sein eigener Körper, wenn diesem Schmutz und Materialismus anhaften.

29. Mein Wort erhebt euch aus diesem Grabe und gibt euch hernach Flügel, damit ihr euch zu den Regionen des Friedens und geistigen Lichtes aufschwingt. (213, 24 – 25)

Die Bedeutung und Aufgabe von Seele, Geist und Gewissen im Menschen

30. Der Körper könnte ohne Geist existieren, allein mittels des beseelten körperlichen Lebens; aber er wäre dann kein menschliches Wesen. Er würde Seele besitzen und ohne Geist sein, aber er könnte sich dann nicht selbst führen, noch wäre er das höchste Wesen, welches das Gesetz durch das Gewissen erkennt, das Gute vom Bösen unterscheidet und jede göttliche Offenbarung empfängt. (59, 56)

31. Das Gewissen soll den Geist erleuchten, und der Geist soll den Körper (über die Seele) führen. (71, 9)

32. Während auf der Welt die einen der falschen Größe nachlaufen, sagen andere, dass der Mensch ein unbedeutendes Geschöpf vor Gott sei, und es gibt sogar solche, die sich mit dem Wurm des Erdreichs vergleichen. Gewiss, euer materieller Körper kann euch inmitten meiner Schöpfung klein erscheinen, aber für Mich ist er es nicht, wegen der Weisheit und der Befähigung, mit der Ich ihn geschaffen habe.

33. Doch, wie könnt ihr die Größe eures Wesens aufgrund der Maße eures Körpers beurteilen? Spürt ihr in ihm nicht die Gegenwart des Geistes? Er ist größer als euer Körper, sein Dasein ist ewig, sein Weg unendlich, ihr seid nicht imstande, das Ende seiner Entwicklung zu erkennen, so wenig wie seinen Ursprung. Ich will euch nicht klein sehen, Ich schuf euch, damit ihr Größe erreicht. Wisst ihr, wann Ich den Menschen als klein betrachte? Wenn er in der Sünde verkommen ist, weil er dann seinen Adel und seine Würde verloren hat.

34. Schon seit langem haltet ihr euch nicht mehr an Mich, wisst ihr nicht mehr, was ihr in Wirklichkeit seid, weil ihr zugelassen habt, dass in eurem Wesen viele Eigenschaften, Fähigkeiten und Gaben, die euer Schöpfer in euch legte, untätig schlummern. Ihr schlaft bezüglich des Geistes und des Gewissens, und gerade in deren geistigen Eigenschaften liegt die wahre Größe des Menschen. Ihr lebt wie die Wesen, die von dieser Welt sind, weil sie in ihr entstehen und sterben. (85, 56 – 57)

35. Mit meinem Liebeswort beweise Ich euch den Wert, den euer Geist für Mich hat. Es gibt nichts in der materiellen Schöpfung, das größer ist als euer Geist – weder das Königsgestirn mit seinem Lichte, noch die Erde mit all ihren Wundern, noch irgendetwas anderes Geschaffenes ist größer als der Geist, den Ich euch gegeben habe, denn er ist ein göttliches Partikel, ist eine Flamme, die aus dem Göttlichen Geiste hervorgegangen ist.

36. Außer Gott besitzen nur die Geister geistige Intelligenz, Bewusstsein, Wille und Willensfreiheit.

37. Über den Instinkt und die Neigungen des “Fleisches” [Seele] erhebt sich ein Licht, welches euer Geist ist, und über dieses Licht ein Führer, ein Lehrbuch und ein Richter, welcher das Gewissen ist. (86, 68)

38. Die Menschheit sagt Mir in ihrem Materialismus: “Gibt es das Reich des Geistes überhaupt?” Doch Ich antworte euch: O ihr Ungläubigen, ihr seid der Thomas der “Dritten Zeit”. Gefühle des Mitleids und Erbarmens, der Zärtlichkeit, Güte und Hochherzigkeit sind keine Eigenschaften des Körpers, so wenig wie es die Gnadengaben sind, die ihr verborgen in euch tragt. All jene Gefühle, die euch in Herz und Verstand geprägt sind, all jene Fähigkeiten gehören dem Geiste an, und ihr dürft ihn nicht verleugnen. Das “Fleisch” ist nur ein begrenztes Werkzeug, doch der Geist ist dies nicht: er ist groß, weil er ein Atom Gottes ist.

39. Sucht den Sitz eures Geistes im Kern eures Wesens und die große Weisheit in der Herrlichkeit der Liebe. (147, 21 – 22)

40. Wahrlich, Ich sage euch, von den frühesten Tagen der Menschheit an besaß der Mensch das intuitive Wissen, ein geistiges Wesen in sich zu tragen – eine Wesenheit, die, obwohl sie unsichtbar war, sich bei den verschiedenen Werken seines Lebens offenbarte.

41. Euer Herr hat euch von Zeit zu Zeit die Existenz des Geistes offenbart, seine Wesensnatur und sein verborgenes Sein. Denn obschon ihr ihn in euch tragt, ist der Schleier, in den euch eure Vermaterialisierung hüllt, so dicht, dass ihr nicht zu erkennen vermögt, was das Edelste und Reinste in eurem Wesen ist.

42. Viele Wahrheiten hat der Mensch zu leugnen gewagt. Dennoch – der Glaube an die Existenz seines Geistes gehörte nicht zu dem, was er am meisten bekämpft hat, weil der Mensch gefühlt und schließlich begriffen hat, dass die Leugnung seines Geistes dasselbe wäre wie sich selbst zu leugnen.

43. Als der menschliche Körper aufgrund seiner Leidenschaften, seiner Laster und seines Sinnengenusses entartete, wurde er zu einer Kette, zu einer dunklen Augenbinde, zu einem Gefängnis und einem Hindernis für die Entfaltung des Geistes. Trotzdem hat dem Menschen in seinen Stunden der Prüfung nie ein Funken inneren Lichtes gefehlt, das ihm zu Hilfe käme.

44. Wahrlich, Ich sage euch, der höchste und reinste Ausdruck des Geistes ist das Gewissen, jenes innere Licht, das den Menschen unter allen Geschöpfen, die ihn umgeben, das erste, das höchste, das größte und edelste sein lässt. (170, 56 – 60)

45. Ich sage allem Volk, dass der höchste und schönste Titel, den der Mensch besitzt, der ist, ein “Kind Gottes” zu sein, wenngleich es nötig ist, ihn zu verdienen.

46. Der Sinn des Gesetzes und der Unterweisungen ist es, euch die Kenntnis meiner Wahrheit zu offenbaren, damit ihr zu würdigen Kindern jenes Göttlichen Vaters werden könnt, welcher die höchste Vollkommenheit ist. (267, 53)

47. Ihr wisst, dass ihr “Mir zum Bilde und Gleichnis” geschaffen wurdet; doch wenn ihr es sagt, denkt ihr an eure menschliche Gestalt. Ich sage euch, nicht dort ist mein Ebenbild, sondern in eurem Geist, welcher – um Mir ähnlich zu werden – sich vervollkommnen muss, indem er die Tugenden ausübt.

48. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, bin die Gerechtigkeit und das Gute, und dies alles entstammt der Göttlichen Liebe. Versteht ihr nun, wie ihr sein müsstet, damit ihr “Mir zum Bilde und Gleichnis” wäret? (31, 51 – 52)

49. Ihr habt einen Abglanz des Göttlichen in euch, Ich bin wirklich in euch. Die Intelligenz, der Wille, die Fähigkeiten, Sinne und Tugenden, die ihr besitzt, zeugen von der höheren Wesensnatur, der ihr angehört, und sind ein lebendiges Zeugnis des Vaters, aus dem ihr hervorginget.

50. Zuweilen befleckt und schändet ihr durch Ungehorsam und Sünde das Ebenbild, das ihr von Mir in eurem Wesen tragt. Dann gleicht ihr Mir nicht; denn es genügt nicht, einen menschlichen Körper und einen Geist zu haben, um ein Ebenbild des Schöpfers zu sein. Die wahre Ähnlichkeit mit Mir besteht in eurem Licht und in eurer Liebe für alle eure Nächsten. (225, 23 – 24)

51. Ich schuf euch “Mir zum Bilde und Gleichnis”, und da Ich zugleich Drei und Eins bin, existiert in euch gleichfalls diese Trinität.

52. Euer materieller Körper repräsentiert die Schöpfung aufgrund seiner vollkommenen Gestaltung und Harmonie. Euer inkarnierter Geist ist ein Abbild des “Wortes”, das Mensch wurde, um auf der Welt der Menschen eine Liebesspur zu hinterlassen; und euer Gewissen ist ein strahlender Funke vom Göttlichen Lichte des Heiligen Geistes. (220, 11 – 12)

53. Welches Verdienst hätte euer Geist, wenn er innerhalb eines Körpers ohne Willen und ohne eigene Neigungen wirken würde? Der Kampf des Geistes mit seiner Körperhülle [Seele] ist der von Macht gegen Macht. Da findet er den Prüfstein, an dem er seine Überlegenheit und seine Geistesgröße beweisen muss. Es ist die Prüfung, in welcher der Geist oft für einen Augenblick den Versuchungen erlegen ist, in die die Welt ihn durch das “Fleisch” bringt. So groß ist die Gewalt, die diese (Versuchungen) auf den Geist ausüben, dass ihr schließlich den Eindruck hattet, dass eine übernatürliche und bösartige Macht euch ins Verderben riss und euch in den Leidenschaften zugrunde richtete.

54. Wie groß ist die Verantwortung des Geistes vor Gott! Das Fleisch hat diese Verantwortung nicht übernommen. Seht, wie es für immer in der Erde ruht, wenn der Tod kommt. Wann werdet ihr Verdienste erwerben, damit euer Geist würdig wird, vollkommenere Heimstätten zu bewohnen als diese, in der ihr lebt?

55. Die Welt bietet euch Kronen an, die nur von Eitelkeit, von Stolz und falscher Größe zeugen. Dem Geist, der über diese Eitelkeiten hinwegzuschreiten versteht, ist im Jenseits eine andere Krone vorbehalten, jene meiner Weisheit. (53, 9 – 11)

56. Das Leben soll sich mehr in dem Geist als im Körper offenbaren. Wie viele haben schon auf dieser Welt gelebt; doch wie wenige haben geistig gelebt, haben die Gnade zum Ausdruck gebracht, die in jedem Menschenwesen existiert, in jenem Göttlichen Funken, den der Schöpfer in den Menschen legte.

57. Wenn die Menschen die Hellsichtigkeit in ihrem Geiste zu bewahren vermöchten, könnten sie durch sie ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und ihre Zukunft schauen.

58. Der Geist gleicht meinem Buche der göttlichen Weisheit. Wie vieles enthält er! Fort und fort hat er euch etwas zu enthüllen – manchmal so tiefe Offenbarungen, dass sie für euch unbegreiflich sind.

59. Jener Lichtfunke, der in jedem Menschenwesen vorhanden ist, ist das Band, das den Menschen mit dem Geistigen verbindet, ist das, was ihn in Kontakt mit dem Jenseits und mit seinem Vater bringt. (201, 37 – 40)

60. Ach, wenn doch eure materielle Natur das aufnehmen könnte, was euer Geist durch seine Sehergabe empfängt! Denn euer Geist hört niemals auf zu schauen, auch wenn der Körper aufgrund seiner materiellen Beschaffenheit nichts davon wahrnimmt. Wann werdet ihr imstande sein, euren Geist zu verstehen? (266, 11)

61. Solange ihr, die ihr das Leben nicht liebt, weil ihr es grausam nennt, nicht die Bedeutung des Gewissens im Menschen erkennt, noch euch von ihm führen lasst, werdet ihr nichts von wahrem Werte finden.

62. Das Gewissen ist es, das den Geist zu einem höheren Leben über die Materie [Seele] und ihre Leidenschaften emporhebt. Die Vergeistigung wird euch die große Liebe Gottes fühlen lassen, wenn es euch gelingt, sie zur Tat werden zu lassen. Dann werdet ihr die Bedeutung des Lebens verstehen, werdet seine Schönheit schauen und seine Weisheit entdecken. Dann werdet ihr wissen, warum Ich es “Leben” genannt habe.

63. Wer wird diese Lehre abzulehnen wagen, indem er sagt, dass sie nicht wahr ist, nachdem er sie kennen gelernt und verstanden hat?

64. Wenn ihr begreift, dass euer wahrer Wert in eurem Gewissen begründet ist, werdet ihr in Harmonie mit allem von eurem Vater Geschaffenen leben.

65. Dann wird das Gewissen das arme menschliche Leben verschönen; aber zuvor muss sich der Mensch von allen Leidenschaften abwenden, die ihn von Gott trennen, um dem Pfade der Gerechtigkeit und Weisheit zu folgen. Dann wird für euch das wahre Leben beginnen, das Leben, das ihr heute mit Gleichgültigkeit betrachtet, weil ihr nicht wisst, was ihr verachtet, und keine Vorstellung von seiner Vollkommenheit habt. (11, 44 – 48)

Der Tempel Gottes im Menschen

66. Die Vorstellung, die die Menschheit von Mir hat, ist kindlich, weil sie die Offenbarungen, die Ich ihr unaufhörlich gegeben habe, nicht zu ergründen verstand. Für den, der sich vorzubereiten weiß, bin Ich sichtbar und berührbar und überall gegenwärtig; für den jedoch, der keine Empfindsamkeit besitzt, weil der Materialismus ihn verhärtet hat, ist es kaum zu begreifen, dass Ich existiere, und er hat das Gefühl, dass Ich unermesslich weit entfernt bin, dass es unmöglich ist, dass Ich in irgendeiner Weise gefühlt oder gesehen werden kann.

67. Der Mensch muss wissen, dass er Mich in sich trägt, dass er in seinem Geist und im Lichte seines Gewissens die reine Gegenwart des Göttlichen besitzt. (83, 50 – 51)

68. Das Leid, das die Menschen dieser Zeit niederdrückt, führt sie Schritt für Schritt, ohne dass sie es merken, vor die Tore des inneren Heiligtums, angesichts dessen sie – unfähig weiterzugehen – fragen werden: “Herr, wo bist Du?” Und aus dem Innern des Tempels wird die gütige Stimme des Meisters vernehmbar sein und ihnen sagen: “Ich bin hier, wo Ich immer gewohnt habe – in eurem Gewissen”. (104, 50)

69. Ihr seid in Mir geboren worden. Das geistige und das materielle Leben habt ihr vom Vater erhalten. Und in bildlichem Sinne kann Ich euch sagen, dass zur gleichen Zeit, da ihr in Mir geboren worden seid, Ich in euch geboren worden bin.

70. Ich werde in eurem Gewissen geboren, wachse bei eurer Entwicklung und offenbare Mich völlig in euren Werken der Liebe, damit ihr voll Jubel sagt: “Der Herr ist mit mir.” (138, 68 – 69)

71. Heute seid ihr noch Kinderschüler und könnt Meine Unterweisung nicht immer richtig verstehen; doch sprecht vorläufig zu Gott mit eurem Herzen, mit euren Gedanken, und Er wird euch aus dem Innersten eures Wesens antworten. Seine Botschaft, die in eurem Gewissen sprechen wird, wird eine klare, weise liebevolle Stimme sein, die ihr nach und nach entdecken werdet, und an die ihr euch später gewöhnen werdet. (205, 47)

72. Ich werde in dieser Dritten Zeit im Herzen Meiner Jünger die Kirche des Heiligen Geistes aufrichten. Dort wird der Schöpfergott wohnen, der starke Gott, der Gott, der in der Zweiten Zeit Mensch wurde, der Gott von unendlicher Weisheit. Er lebt in euch, doch wenn ihr Ihn fühlen und den Klang Seines Wortes vernehmen wollt, müsst ihr euch innerlich zubereiten.

73. Wer das Gute tut, fühlt meine Gegenwart innerlich, ebenso jener, der demütig ist oder in jedem Nächsten einen Bruder sieht.

74. In eurem Geist existiert der Tempel des Heiligen Geistes. Dieser Bereich ist unzerstörbar, es gibt keine Stürme oder Orkane, die fähig wären, ihn niederzureißen. Er ist für den menschlichen Blick unsichtbar und unberührbar, seine Säulen sollen das Verlangen sein, im Guten zu wachsen. Seine Kuppel ist die Gnade, die der Vater seinen Kindern zuteil werden lässt, die Pforte ist die Liebe der Göttlichen Mutter; denn jeder, der an meine Türe klopft, wird an das Herz der Himmlischen Mutter rühren.

75. Jünger, hier ist die Wahrheit, die in der Kirche des Heiligen Geistes lebt, damit ihr nicht zu denen gehört, die durch falsche Auslegungen in die Irre gehen. Die Kirchen aus Stein waren nur ein Symbol, und von ihnen wird kein Stein auf dem andern bleiben.

76. Ich will, dass auf eurem inneren Altar immer die Flamme des Glaubens brennt und ihr begreift, dass ihr mit euren Werken die Fundamente legt, auf denen eines Tages das große Heiligtum ruhen soll. Ich stelle alle Menschen mit ihren unterschiedlichen Ideen auf die Probe und wirke auf sie ein, denn alle werde Ich an der Aufrichtung meines Tempels teilhaben lassen. (148,44-48)

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flagge en  Chapter 32… Incarnation, Nature & Duties of Human Beings

The Third Testament Chapter 32 – Revelations of Jesus Christ
Incarnation, Nature & Duties of Human Beings

Incarnation on Earth
Thus saith the Lord…

1. When one of your loved ones departs for the spiritual valley you weep instead of being filled with peace, realizing that He is getting one step closer toward his Lord. On the other hand, you celebrate when a new baby comes to your home without realizing at that moment that the spirit has come to fulfill a restitution in this valley of tears. It is then when you should weep for that spirit. (52, 28)

2. You bear children of your flesh, but I am He who distributes the spirits in families, in peoples, in nations, in worlds, and in such justice impenetrable for men, My love is manifested. (67, 26)

3. You live in the present, and do not know what I have destined for your future. I am preparing a great legion of spiritual beings, which shall have to come to inhabit the earth on a delicate mission, and it is necessary that you know that many of you will be parents of these children in whom My envoys are made flesh. Your duty is to prepare yourselves to receive and guide them. (128, 8)

4. I would like to speak to you much of spiritual teachings, but you would not yet understand them. If I revealed to you, the dwelling places to which you had descended on the earth, you would not be able to conceive how you lived in such places.

5. Today, you can deny knowing the spiritual valley, because I have closed to your spirit, being incarnated, its past so that you do not presume, succumb, nor become dejected when confronted with your new existence, which should begin like a new life.

6. Even if you should wish to, you could not remember; I concede to you only the conservation of a thought or intuition that I reveal to you so that you persevere in the struggle and consent when faced with trials.

7. You may doubt all that I tell you, yet that valley was truly your dwelling place when you were a spirit. You were dwellers in the mansion in which you did not know pain, in which you felt the glory of the Father in your being, for there was no stain in it.

8. Nonetheless, you had earned no merits; it was necessary that you leave heaven and descend to the world so that your spirit, by its own efforts, conquers that Kingdom.

9. Yet, little by little you descended morally until you felt very far from the Divine and the spiritual, from your origin. (114, 35 – 36)

10. When the spirit arrives on earth, it comes animated with the best intentions of consecrating its existence to the Father, of pleasing him in all things, and of being useful to his fellow men.

11. But once imprisoned in the material, tempted and tried in a thousand different ways during the journey, it weakens, cedes to the impulses of the flesh and its temptations, becomes selfish, finishes loving itself above all things, and only at moments listens to its conscience, where its destiny, and the promises, are written.

12. My word helps you to remember your spiritual pact and to overcome the temptations and obstacles.

13. None can say that they have never strayed from the path I have traced for them, but I forgive you so that you can learn to forgive your brothers. (245, 47 – 48)

14. A great spiritual lesson is necessary to make man walk the road according to the voice of his conscience, for the material world that surrounds him. In spite of all being saturated with Divine love, and being wisely constructed for the good and the happiness of man, it constitutes a test for the spirit from the instant that it comes to inhabit a world it does not belong to, united to a body whose nature is different from its own.

15. There you can find the cause for the spirit forgetting its past. From the instant it is made flesh in an unconscious, newly born creature, and fuses to it, it begins a joint life together with that being.

16. Of the spirit there remain only two attributes present: the conscience, and intuition, but the personality, the works performed, and the past, are temporarily hidden. Thus has it been decided by the Father.

17. What would become of the spirit that comes from the light of a higher dwelling, to dwell among the miseries of this world, if it remembered its past? And how many vanities there would be among men if the greatness that existed in their spirits in another [former] life were revealed to them! (237, 18 – 19)

The Real Value of the Body, and its Guiding by the Spirit

18. I do not tell you to purify only your spirits, but also to strengthen your physical body so that the new generations which come from you might be healthy, and their spirits will be able to fulfill their delicate missions. (51, 59)

19. Be careful of the health of your body, seek its protection and strengthening. My Doctrine counsels you to have charity with your spirit and your body, for both are complementary, and need each other for the delicate spiritual fulfillment that is entrusted to them. (92, 75)

20. Do not give your body a greater importance than it really has, nor allow it to occupy the place that only corresponds to your spirit.

21. Understand that the physical body is only the instrument that you need so that the spirit manifests himself on earth. (62, 22 – 23)

22. See how this doctrine is for the spirit, for while the material shell comes every day closer to the bosom of the earth, the spirit, in contrast, comes ever closer to eternity.

23. The body is the support in which the spirit rests while it inhabits the earth. Why let it become a chain that limits or imprisons you? Why allow it to be the guiding force of your life? Is it right for the blind to guide one who has sight in his eyes ? (126, 15 – 16)

24. This teaching is simple, as is all that is pure, Divine, and for that reason, easy to comprehend. Yet, to put it in practice at times will seem difficult to you, the works of the spirit require efforts, renunciation, and sacrifice on the part of your body, and when you lack education or spiritual discipline, you must suffer.

25. From the beginning of time, a struggle has existed between the spiritual and the material in trying to comprehend what is just, and what is right and good, in order to create a life in conformity with the Law presented by God.

26. In the midst of that battle, it seems as though a strange and malevolent force is inducing you at each step to distance yourselves from the struggle, inviting you to continue on the path of materialism in use of your free will.

27. I tell you that there is no more temptation than the weakness of your body, it is sensitive to that which surrounds it, and quick to give in, easy to fall and surrender; yet He who has managed to dominate his impulses, passions, and the weaknesses of the flesh, has conquered the temptation that He bears within himself. (271, 49 – 50)

28. The earth is a battlefield, there is much to learn; were it otherwise, a few years of life on this planet would be enough and you would not be sent to reincarnate again and again. There is no tomb darker and gloomier for the spirit than its own body, if in it there is scum and materialism.

29. My word raises you from that tomb, and then gives you wings so that you may take flight to the regions of peace and spiritual light. (213, 24 – 25)

The Importance of the Spirit and the Conscience of Man

30. The body could live without a spirit, animated only by the material life, but it would not be a human. It could possess a spirit and be lacking in conscience, but it could not be guided by itself, nor would it be the superior being who by means of the conscience, knows the Law, distinguishes good from evil and receives every Divine revelation. (59, 56)

31. Let it be the conscience that illuminates the spirit and the spirit, which guides the flesh. (71, 9)

32. While some in the world pursue false greatness, others say that man is an insignificant creature before God, and there are those who compare themselves to a worm in the soil. Certainly, your material form in the midst of Creation may seem small to you, but for Me, it is not, due to the wisdom and power with which you were created by me.

33. How can you judge the dimensions of your being by the size of your body? Can you not feel the presence of your spirit? It is bigger than your body, its existence is eternal, its road infinite, of its development you can not see either its end or its beginning. I do not wish you small. I formed you to achieve greatness. Do you know when I see man as small? When He is lost in sin, for it is then that He has lost his nobility and dignity.

34. It has been a long time since you are not with Me, since you ignore in reality who you are, for you have allowed many attributes to sleep within your being, powers and gifts that your Creator deposited in you. You are asleep to your spirit and your conscience, and it is in precisely those spiritual attributes that the spiritual greatness of men is founded. You imitate the beings of this world because in it they are born and die. (85, 56 – 57)

35. With My word of love I demonstrate to you the value that your spirit has to Me. Nothing exists in material creation that is greater than your spirit: not the sun with its light, nor the earth with all its marvels, nor is there any other creature greater than the spirit I have given you, for it is a particle of the Divine, it is the flame that springs from the Divine Spirit.

36. After God, only the spirits possess spiritual intelligence, conscience, and free will.

37. Above the instincts and inclinations of the flesh, there rises a light that is your spirit, and above that light, a guide, a book, and a judge, which is the conscience. (86, 68)

38. Humanity, in its materialism, asks Me: “Can it be true that the Kingdom of the Spirit exists?” and I answer: Oh, unbelievers, you are the Thomases of the Third Era. To feel pity, compassion, tenderness, kindness, or nobility are not attributes of the material, nor are the graces and gifts that you carry hidden within you. All those sentiments that you bear engraved in your hearts and minds, all those powers, are from the spirit, and you must not deny it. The flesh is a limited instrument, but the spirit is not. It is great because it is an atom of God.

39. Seek the mansion of the spirit in the depths of your being, and the great wisdom in the greatness of love. (147, 21 – 22)

40. Truly I tell you that from the first days of humanity, man has had the intuition that within He bore a spiritual being, a being which, though invisible, manifested itself in the various works of his life.

41. From time to time, your Lord has revealed the existence of the spirit, its existence, and its arcane, for even though you bear it within you, the veil that the material wraps you in is so dense, that you cannot come to see that which is most noble and pure in your being.

42. Many are the truths that men have dared deny. Nonetheless, belief in the existence of a spirit has not been one of the most fought against, for man has felt and has come to understand that to deny the spirit is like denying your very self.

43. Human matter, when it has degenerated because of its passions, its vices, and its materialism, becomes a chain, a blindfold of darkness, a prison, and an obstacle to the development of the spirit. In spite of this, you have never lacked an interior ray of light to help you in your moments of testing.

44. Truly I tell you, the purest and most elevated expression of the spirit is the conscience: the Divine interior light that makes it the first, the greatest, and the most noble of all the creatures that surround it. (170, 56 – 60)

45. To all the people I say: the highest and most beautiful title that man possesses is that of “Child of God,” though it is necessary that it be merited.

46. That is the purpose of the Law and the Teachings: to inspire you in the learning of My truth so that you may be worthy children of the Divine Father who is the sum of perfection. (267, 53)

47. You know that you were created in My image and likeness, and when you say it, you think of your human form. I say to you that your likeness to God is not physical but spiritual. In order to liken yourself to me you must perfect yourself by practicing deeds of virtue.

48. I am the Way, the Truth, and the Life, I am justice and goodness, all of which proceeds from Divine love. Do you now understand how you should be in order to be in My image and likeness? (31, 51 – 52)

49. In you there is a reflection of the Divine; in truth, you bear Me. The intelligence, the will, the powers, senses, and virtues you possess, speak of an essence superior to that to which you belong, and are a living testament of the Father from whom you sprang.

50. At times the image of Me that you carry within, you manage to stain and profane with disobedience and sin. In that you are not like Me, for it is not enough to have a human body and a spirit to be the image of the Creator; your true resemblance to Me is in your light and your love for all your fellow men. (225, 23 – 24)

51. I made you in My form and image, and if I am the Trinity in One, then in you too exists the trinity.

52. Your material body represents the creation in its formation and perfect harmony. Your incarnated spirit is an image of the Divine Word that was made man to trace a path of love for men in the world, and your conscience is a radiant spark of the Divine light of the Holy Spirit. (220, 11 – 12)

53. What merit would your spirit achieve acting in a material body, without free will and sensuous tendencies? The struggle of the spirit with its material body is one of power against power. In that crucible the spirit must test its superiority and its elevation. That is the trial where the spirit has often succumbed momentarily to the temptations of the flesh. The power exerted over the spirit is so strong that it seems that a supernatural and evil power was dragging it toward the abyss causing it to be lost in the passions.

54. How great is the responsibility of the spirit before God! The flesh is not bound by this responsibility; notice how once dead, the flesh will forever rest on earth. When will you achieve enough merits that will make your spirit worthy of living in dwellings which are more perfect than the one in which you now live?

55. The world offers you crowns that only speak of vanity, of arrogance, and of false greatness. To the spirit that knows how to disregard those vanities, another crown is reserved in the hereafter, that of My wisdom. (53, 9 – 11)

56. Life should manifest itself first in the spirit, then in the flesh. How many beings have dwelled on earth, but how few of them were spiritually alive and have manifested their spiritual grace to humanity, that Divine Spark given to man by the Creator.

57. If men can maintain transparency in their consciences, through them they shall be able to contemplate their pasts, their presents, and their futures.

58. The spirit is similar to My arcane, and oh, how much is contained in that! At every step, and in every instant there is something to reveal to you, manifestations at times so profound that they are incomprehensible to you.

59. That spark of light that exists in each human is the tie that unites man to the spiritual; it is that which puts him in contact with the beyond and with his Father. (201, 37 – 40)

60. Oh, if only your material form could take in that which your spirit receives through clairvoyance. For the spirit never ceases to see, even when the body, because of its material nature, perceives nothing. When will you know how to interpret your spirit? (266, 11)

61. You, who do not love life because you regard it as cruel, as long as you do not recognize the importance of the conscience in man or allow yourself to be guided by it, you will find nothing of real value.

62. It is the conscience which elevates the spirit toward a superior life above the flesh and its passions. Spirituality will enable you to feel the great love of God, when you succeed in practicing it; then you will understand the importance of life, you will contemplate its beauty and will find its wisdom. Then, you will surely understand why I have called it LIFE.

63. After knowing and understanding this teaching, who will dare reject it, saying that it is not the truth?

64. When you understand that within the conscience is your true value, you will live in harmony with everything created by your Father.

65. Then, the conscience will beautify the poor human life, but first it will be necessary for man to withdraw from all passions which separate him from God, in order to follow the path of justice and wisdom. That will be the beginning of the true life for you, this life which today you regard with indifference, because you do not realize what you are despising nor imagine its perfection. (11, 44 – 48)

The Temple of God in Man

66. The concept that humanity has of Me is infantile, because they do not know how to penetrate the revelations that I have ceaselessly given them. For He who knows how to prepare, I am visible and tangible, and present everywhere; in contrast, for He who does not possess sensibility because materialism has hardened him, He barely understands that I exist, and feels Me to be immensely distant, and impossible to be felt or seen in any form.

67. It is necessary that man knows that He bears Me within himself, that in his spirit and in the light of his conscience He has the presence of the Divine. (83, 50 – 51)

68. The pain that weighs down the men of this Era is leading them step by step, without realizing it, to the doors of the inner sanctuary, before which, unable to go further, they will ask: “Lord, where are you?” And from the interior of the temple the sweet voice of the Master will answer, “Here I am, where I have always dwelled, in your conscience.” (104, 50)

69. You were born in Me; you took both spiritual and material life from the Father, and in a figurative sense, at the moment you were born in Me, I was born in you.

70. I am born in your conscience, I grow with your evolution, and I manifest Myself fully in your works of love, so that you will say full of pleasure: “The Lord is with me.” (138, 68 – 69)

71. Today, as beginning students, you are not always able to comprehend My teachings. For now, speak to God with your heart and mind and He will respond to you deep within your being. You will hear his message in your conscience. It will be a clear, wise, and loving voice that you will gradually discover and become accustomed to hearing. (205, 47)

72. I must raise the church of the Holy Spirit in the hearts of My disciples in this Third Era. There God the Creator, the strong God, the God made man in the Second Era, the God of infinite wisdom, will make his dwelling. He lives in you, but if you wish to hear and feel the echo of his word, you must prepare.

73. Who does good, feels My presence within them, just as does He who is humble, or who sees his brother in every one of his fellow men.

74. In your spirit exists the temple of the Holy Spirit. That enclosure is indestructible, there are no strong winds or hurricanes that are capable of destroying it; it is invisible and intangible to the gaze of humans; its columns are the desire to overcome yourself with goodness, its dome is the grace that the Father pours out over his children, and its doors: the love of the Divine Mother, for all who knock at My door are touching the heart of the Celestial Mother.

75. Here, disciples, is the truth of the church of the Holy Spirit, so that you be not of those who become confused by false interpretations. The temples of marble were but a symbol, and of them, not one stone will be left upon another.

76. I wish that in your interior altar the flame of faith burn always, and that you understand that with your works, you are building the foundations where one day a great sanctuary will stand. I hold all humanity on trial and in preparation within their diverse ideas, for to all I will give a part in the construction of My temple. (148, 44 – 48)

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flagge fr  Chapitre 32… Incarnation, Nature & Devoirs de l’Homme

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 32 – Révélations de Jésus-Christ
Incarnation, Nature & Devoirs de l’Homme

L’Incarnation sur la Terre
Cela dit le Seigneur…

1. Lorsque l’un des vôtres part vers la vallée spirituelle, vous versez des larmes au lieu de vous sentir emplis de paix, en comprenant que celui-là va se rapprocher un pas de plus de son Seigneur. Et en revanche, vous faites un festin lorsqu’un nouvel être arrive dans votre foyer, sans penser en cette heure à laquelle l’esprit est venu sêincarner pour accomplir une expiation dans cette vallée de chagrin; c’est à ce moment-là que vous devriez pleurer pour lui. (52, 28)

2. Vous engendrez des enfants de votre chair, mais c’est Moi qui distribue les esprits dans les familles, les peuples, les nations et les mondes; et mon amour se manifeste en cette justice impénétrable pour les hommes. (67, 26)

3. Vous vivez le présent et ne savez pas ce que je destine à votre avenir. Je suis en train de préparer de grandes légions d’êtres spirituels qui devront venir habiter la Terre en apportant une mission délicate. Et il est indispensable que vous sachiez que beaucoup d’entre vous seront pères de ces créatures en lesquelles s’incarneront mes envoyés. Votre devoir consiste à vous préparer afin que vous sachiez les recevoir et les éduquer. (128, 8)

4. Je souhaiterais vous entretenir de nombreux enseignements spirituels, mais vous n’êtes pas encore en mesure de les comprendre. Si je vous révélais jusqu’aux demeures dans lesquelles vous descendîtes sur la Terre, vous ne pourriez pas concevoir comment vous habitâtes de tels endroits.

5. Aujourd’hui, vous pouvez nier connaître la vallée spirituelle, parce que le passé de votre esprit lui est interdit quand celui-ci est incarné, afin qu’il ne s’enorgueillisse pas, ne succombe ou ne se désespère quant à sa nouvelle existence, où il devra commencer comme une nouvelle vie.

6. Même si vous le vouliez, vous ne pourriez vous souvenir! Je vous concède seulement que vous conserviez une pensée ou une intuition de ce que je vous révèle pour que vous persévériez dans la lutte et que vous soyez conformes avec les épreuves.

7. Vous pouvez douter de tout ce que je vous déclare mais, en vérité, cette vallée fut votre demeure lorsque vous étiez esprit. Vous fûtes les habitants de cette demeure dans laquelle vous ne connûtes pas la douleur, et où vous ressentiez la gloire du Père en votre être, parce qu’il était immaculé.

8. Mais vous n’aviez aucun mérite, et il était indispensable que vous abandonniez ce ciel et que vous descendiez au monde pour que votre esprit, par son effort, conquière ce royaume.

9. Mais, peu à peu, vous descendîtes moralement jusqu’à ce que vous vous sentiez très loin du divin et du spirituel, très loin de votre origine. (114, 35-36)

10. Lorsque l’esprit arrive sur la Terre, il vient animé des meilleurs sentiments et résolutions pour consacrer son existence au Père et pour le remercier en tout, pour être utile à ses semblables.

11. Mais, une fois qu’il se voit emprisonné dans la matière, tenté et éprouvé de mille manières lors de son séjour, il s’affaiblit, cède aux impulsions de la chair, il cède aux tentations, il devient égoïste et finit par s’aimer lui-même par-dessus tout. Et ce n’est que par instants qu’il prête l’oreille à la conscience dans laquelle sont écrits le destin et les promesses.

12. Ma parole vous aide à vous rappeler de votre pacte spirituel et à vaincre les tentations et les obstacles.

13. Personne ne pourra prétendre qu’il n’ait jamais quitté le chemin que j’ai tracé; mais je vous pardonne afin que vous appreniez à pardonner à vos frères. (245, 47-48)

14. Un grand enseignement spirituel est nécessaire pour que l’homme marche en harmonie avec la voix de sa conscience parce que, bien que tout soit saturé d’amour divin sagement disposé en vue du bien et du bonheur de l’homme, la matière qui l’entoure constitue une épreuve pour l’esprit, depuis l’instant où il vient habiter un monde auquel il n’appartient pas et uni à un corps dont la nature est différente de la sienne.

15. Voici la raison pour laquelle l’esprit oublie son passé. Depuis l’instant où il s’incarne dans une créature inconsciente, à peine née, il se fond en elle et commence une vie ensemble avec cet être.

16. De l’esprit, il demeure deux attributs présents : la conscience et l’intuition. Quant à la personnalité, les actions réalisées et le passé, ils demeurent temporairement cachés. Ainsi en a disposé le Père.

17. Qu’en serait-il de l’esprit, qui est venu de la lumière d’une demeure élevée pour habiter parmi les misères de ce monde, s’il se souvenait de son passé? Et que de vanités n’y aurait-il pas parmi les hommes si leur était révélée la grandeur qui, en une autre vie, exista dans leur esprit! (237, 18- 19)

L’évaluation correcte du corps et sa conduite par l’esprit

18. Je ne vous dis pas de purifier seulement votre esprit mais également de fortifier votre matière, afin que les nouvelles générations qui jailliront de vous soient salutaires et que leurs esprits puissent accomplir leur délicate mission. (51, 59)

19. Veillez à la santé de votre corps, recherchez sa conservation et sa force. Ma Doctrine vous conseille de faire montre de charité à l’égard de votre esprit et de votre corps, parce que tous deux sont complémentaires et ont besoin l’un de l’autre en vue de la délicate mission spirituelle qui leur est confiée. (92, 75)

20. N’accordez pas à votre corps plus d’importance qu’il n’en a en réalité, et ne le laissez pas occuper la place qui correspond seulement à votre esprit.

21. Comprenez que l’enveloppe n’est seulement que l’instrument dont vous avez besoin pour que l’esprit se manifeste sur la Terre. (62, 22-23)

22. Voyez combien cette doctrine se destine à l’esprit, parce que tandis que la matière, chaque jour qui passe, se rapproche davantage du coeur de la Terre, l’esprit, en revanche, se rapproche chaque fois plus de l’éternité.

23. Le corps est le point d’appui où se repose l’esprit pendant qu’il habite la Terre. Pourquoi laisser qu’il se convertisse en chaîne qui attache ou en chaîne qui emprisonne? Pourquoi autoriser qu’il soit le gouvernail de votre vie? Est-ce juste qu’un aveugle guide le voyant? (126, 15-16)

24. Cet enseignement est simple à l’instar de tout ce qui est pur et divin et, par conséquent, facile à comprendre. Mais il vous paraîtra parfois difficile de le mettre en pratique. Les ouvrages de l’esprit requièrent effort, renonciation ou sacrifice de la part de votre corps et lorsque vous manquez d’éducation ou de discipline spirituelle, vous devez souffrir.

25. La lutte entre l’esprit et la matière a existé depuis l’aube des temps, en tentant de comprendre ce qui est juste, permis et bon pour mener une vie ajustée sur la Loi présentée par Dieu.

26. Au milieu de cette lutte, vous sentez comme un pouvoir étrange et malveillant qui vous incite, à chaque pas, à vous écarter de la bataille et à continuer sur la voie de la matérialité, en faisant usage de votre libre arbitre.

27. Je vous affirme qu’il n’y a d’autre tentation que la faiblesse de votre matière : elle est sensible à tout ce qui l’entoure, elle est faible pour céder, elle sombre et se livre facilement mais, celui qui a réussi à dominer les impulsions, les passions et les faiblesses de la matière, celui-là a vaincu la tentation qu’il porte en lui- même (271, 49-50)

28. La Terre est un champ de bataille et il y a, là-bas, beaucoup à apprendre! S’il en était autrement, il vous suffirait de quelques années sur cette planète, et vous ne seriez pas envoyés à maintes reprises pour vous réincarner. Pour l’esprit, il n’existe pas de plus lugubre et obscure tombe que son propre corps si celui-ci renferme scorie et matérialisme.

29. Ma parole vous soulève de cette tombe et ensuite vous donne des ailes pour que vous repreniez l’envol vers les régions de paix et de lumière spirituelle. (213, 24-25)

La transcendance de l’Esprit et de la Conscience de l’homme*

30. Le corps, animé juste seulement par la vie matérielle, pourrait vivre sans esprit, mais il ne serait pas humain. Il ne possèderait pas d’esprit et manquerait de conscience, il ne saurait se guider lui-même, et ne serait l’être supérieur qui par le biais de la conscience connaît la Loi, distingue le bien du mal et bénéficie de toute la révélation divine. (59, 56)

31. Que ce soit la conscience qui illumine l’esprit et que l’esprit guide la matière! (71, 9)

32. Pendant que les uns poursuivent la fausse grandeur en ce monde, d’autres prétendent que l’homme est une créature insignifiante face à Dieu, et il y en a qui se comparent au ver de terre. Certes votre matière, au milieu de la Création, peut vous paraître petite, mais elle ne l’est pas pour Moi, en raison de la sagesse et du pouvoir avec lesquels je l’ai créée.

33. Comment pouvez-vous apprécier les dimensions de votre être par la taille de votre corps? Ne ressentez- * Se référer à la note page 40 vous pas en lui la présence de l’esprit? Il est plus grand que votre corps, son existence est éternelle et son chemin est infini. Vous ne pouvez parvenir à voir ni le début, ni la fin de son développement. Moi, je ne souhaite pas que vous soyez petits. Je vous ai formés pour que vous atteigniez la grandeur. Savez-vous à quel moment je considère que l’homme est petit? Lorsqu’il s’est égaré dans le péché, parce qu’alors il a perdu sa noblesse et sa dignité.

34. Il y a longtemps déjà que vous n’êtes pas avec Moi et que vous ignorez ce que vous êtes en réalité, parce que vous avez laissé dormir, en votre être, beaucoup d’attributs, de pouvoirs et de dons que votre Créateur déposa en vous. Vous êtes endormis à l’esprit et à la conscience, et c’est précisément dans ces attributs spirituels que réside la véritable grandeur de l’homme. Vous imitez les êtres qui sont de ce monde parce qu’ils y naissent et ils y meurent. (85, 56-57)

35. Avec ma parole d’amour, je vous démontre la valeur que votre esprit représente pour Moi. Dans la création matérielle, il n’existe rien de plus grand que votre esprit, ni l’astre roi et sa lumière, ni la Terre et toutes ses merveilles ; aucune autre créature n’est plus grande que l’esprit que je vous ai donné, parce qu’il est particule divine, il est la flamme qui a jailli de l’Esprit Divin.

36. Après Dieu, seuls les esprits possèdent l’intelligence spirituelle, la conscience et le libre arbitre.

37. Au-dessus de l’instinct et des inclinaisons de la chair s’élève une lueur qui est votre esprit et, par-dessus cette lumière, un guide, un livre, et un juge qui est la conscience. (86, 68)

38. L’humanité, dans son matérialisme, me demande : est-il vrai qu’existe le royaume de l’Esprit? Et Moi je vous réponds : oh incrédules, vous êtes le Thomas du Troisième Temps. Eprouver de la pitié, de la compassion, de la tendresse, de la bonté et de la noblesse ne sont pas des attributs de la chair, comme d’ailleurs ne le sont pas les grâces et dons que vous renfermez en votre for intérieur. Tous ces sentiments qui sont enregistrés dans votre coeur et dans votre intelligence, tous ces pouvoirs sont ceux de l’esprit, et vous ne devez pas le nier. La chair n’est qu’un instrument limité, quant à l’esprit, il ne l’est pas : Il est grand parce qu’il est un atome de Dieu!

39. Recherchez la demeure de l’esprit au fond de votre être, et la grande sagesse dans la grandeur de l’amour. (147, 21-22)

40. En vérité je vous le dis, depuis les premiers jours de l’humanité, l’homme eut l’intuition de porter en lui-même un être spirituel, un être qui, pour invisible qu’il fût, se manifestait dans les distinctes oeuvres de sa vie.

41. Au fil des temps, votre Seigneur vous a révélé l’existence de l’esprit, son essence et son arcane, parce que, bien qu’il soit en vous, le voile dans lequel votre matérialité vous enveloppe est tellement épais, que vous ne pourrez parvenir à contempler ce qu’il y a de plus noble et pur en votre être.

42. Nombreuses sont les vérités que l’homme a osé nier, cependant la croyance de l’existence de son esprit n’a pas figuré parmi celles qu’il a combattu le plus, parce que l’homme a perçu et, est parvenu à comprendre que renier son esprit serait comme se renier lui-même.

43. La matière humaine, lorsqu’elle a dégénéré à cause de ses passions, de ses vices et de son matérialisme, s’est convertie en chaîne, en bandeau d’obscurité, en prison et en obstacle pour le développement de l’esprit. En dépit de tout cela, dans ses moments d’épreuves difficiles, il ne lui a jamais manqué un éclair de lumière intérieure pour lui venir en aide.

44. Certes, je vous affirme que l’expression la plus élevée et la plus pure de l’esprit est la conscience, cette divine lumière intérieure qui le convertit en la première, la plus haute, la plus grande et la plus noble d’entre toutes les créatures qui l’entourent. (170, 56-60)

45. Je déclare à tout le peuple que le titre le plus élevé et le plus merveilleux que l’homme possède est celui de « Fils de Dieu », bien qu’il faille le mériter.

46. Telle est le but de ma Loi et de mes enseignements : vous inspirer la connaissance de ma vérité pour que vous puissiez être les dignes enfants de ce Père Divin qui est la suprême perfection. (267, 53)

47. Vous savez que vous avez été créés à mon image et à ma ressemblance, et lorsque je vous le dis, vous pensez d’après votre forme humaine. Je vous affirme que là n’est pas mon image, mais en votre esprit qui, pour Me ressembler, doit se perfectionner en pratiquant les vertus.

48. Je suis le Chemin, la Vérité et la Vie, je suis la justice et le bien ainsi que tout ce qui provient de l’amour divin. Comprenez-vous à présent comment vous devriez être pour être à mon image et à ma ressemblance? (31, 51-52)

49. Vous avez, en vous, un reflet du divin; en vérité vous Me portez. L’intelligence, la volonté, les pouvoirs, sens et vertus que vous possédez parlent de l’essence supérieure á laquelle vous appartenez et constituent un témoignage vivant du Père de qui vous êtes nés.

50. Parfois, vous en arrivez à tacher et à profaner, par la désobéissance et le péché, l’image que vous portez, de Moi, en votre être. Alors, vous ne Me ressemblez pas, parce qu’il ne suffit pas d’avoir un corps humain et un esprit pour être à l’image du Créateur. La véritable ressemblance avec Moi se trouve dans votre lumière et votre amour pour tous vos semblables. (225, 23-24)

51. Je vous ai façonnés à mon image et à ma ressemblance, et si je suis la Trinité en Un, alors en vous existe aussi la trinité.

52. Votre corps matériel représente la Création, par sa formation et sa parfaite harmonie. Votre esprit incarné est une image du Verbe qui se fit homme pour marquer le monde des hommes d’une empreinte d’amour; quant à votre conscience, elle est une étincelle rayonnante de la lumière divine du Saint-Esprit. (220, 11-12)

53. Quel mérite votre esprit aurait-il, s’il agissait dans un corps dépourvu de volonté et d’inclinaisons propres? La lutte de l’esprit avec son enveloppe est une lutte de pouvoir, c’est là qu’il rencontre le creuset où il doit prouver sa supériorité et son élévation. C’est l’épreuve où l’esprit, à maintes reprises, a succombé, l’espace d’un instant, aux tentations que le monde lui offre par le biais de la chair. La force qu’elles exercent sur l’esprit est telle que vous pensez qu’un pouvoir surnaturel et malin vous entraîne vers l’abîme et vous perd dans les passions.

54. Combien est grande la responsabilité de l’esprit devant Dieu! La chair n’est pas liée par la même responsabilité; voyez comment, lorsque survient la mort, elle se repose pour toujours sur Terre. Quand gagnerez-vous vos mérites pour que votre esprit se fasse digne d’habiter de plus parfaites demeures que celle où vous vivez?

55. Le monde vous offre des couronnes qui ne parlent que de vanité, d’orgueil et de fausse grandeur. Une autre couronne, celle de Ma sagesse, est réservée dans l’au- delà, à l’esprit qui sait passer au- dessus de ces vanités. (53, 9-11)

56. La vie doit d’abord se manifester dans l’esprit, puis dans la matière. Combien nombreux sont ceux qui ont habité ce monde et combien peu sont ceux qui ont vécu spirituellement, qui ont laissé manifester la grâce qui existe en chaque être, en cette étincelle divine que le Créateur déposa en l’homme!

57. Si les hommes pouvaient maintenir la transparence en leur conscience, ils pourraient, par son biais, contempler leur passé, leur présent et leur avenir.

58. L’esprit ressemble à mon arcane. Il renferme tellement de choses! A chaque pas et à chaque instant, il a quelque chose à vous révéler, des manifestations parfois tellement profondes qu’elles vous sont incompréhensibles!

59. Cette étincelle de lumière qui existe en tout humain est le lien qui unit l’homme au spirituel, ce qui le met en contact avec l’au-delà et avec son Père. (201, 37-40)

60. Ah si votre matière pouvait recueillir ce que votre esprit perçoit au travers de sa voyance! Parce que l’esprit jamais ne cesse de voir, même lorsque le corps, en raison de sa matérialité, ne le perçoit pas. Quand saurez-vous interpréter votre esprit? (266, 11)

61. Vous qui n’aimez pas la vie parce que vous l’appelez cruelle, tant que vous ne reconnaîtrez pas l’importance de la conscience dans l’homme et que vous ne vous laisserez pas guider par elle, vous ne trouverez rien qui ait une vraie valeur.

62. C’est la conscience qui élève l’esprit à une vie supérieure au-dessus de la matière et de ses passions. La spiritualité vous fera ressentir le grand amour de Dieu, lorsque vous parviendrez à la pratiquer; alors vous comprendrez assurément l’importance de la vie, vous contemplerez sa beauté et vous découvrirez sa sagesse. A ce moment-là, vous saurez pourquoi je l’ai appelée VIE!

63. Après la connaissance et la compréhension de cet enseignement, qui osera le rejeter, en prétendant que ce n’est pas la vérité?

64. Vous vivrez en harmonie avec tout ce qui a été créé par votre Père quand vous comprendrez que c’est dans la conscience qu’est votre véritable valeur.

65. Alors la conscience embellira la pauvre vie humaine, mais il sera auparavant nécessaire que l’homme s’éloigne de toutes les passions qui l’écartent de Dieu, pour suivre la voie de la justice et de la sagesse. Ce sera, pour vous, le commencement de la vraie vie, cette vie qu’aujourd’hui vous contemplez avec indifférence, parce que vous ne savez pas ce que vous méprisez et que vous n’imaginez pas sa perfection. (11, 44-48)

Le temple de Dieu en l’homme

66. Le concept que l’humanité a de Moi est infantile parce qu’elle n’a pas su pénétrer les révélations que je lui ai faites continuellement. Pour celui qui sait se préparer, je suis visible et tangible, et omniprésent. En revanche, celui qui n’a pas de sensibilité, parce que le matérialisme l’a endurci, comprend à peine que j’existe et me sent immensément distant, impossible d’être perçu ou vu sous aucune forme.

67. Il est indispensable que l’homme sache qu’il Me porte en lui, et qu’en son esprit et dans la lumière de sa conscience, il compte la présence pure du divin. (83, 50-51)

68. La douleur qui épuise les hommes de ce temps va les conduire, pas à pas et sans qu’ils s’en rendent compte, aux portes du sanctuaire intérieur, devant lequel, impuissants à poursuivre, ils demanderont : «Seigneur, où es-tu?» Et, de l’intérieur du Temple jaillira la douce voix du Maître qui leur dira : «Je suis ici, où J’ai toujours habité : dans votre conscience.» (104, 50)

69. Vous êtes nés en Moi; vous avez pris la vie spirituelle et matérielle du Père; et, au sens figuratif, Je peux vous dire qu’au moment de naître de Moi, Moi je suis né en vous.

70. Je nais dans votre conscience, je croîs dans votre évolution et me manifeste, en plénitude, dans vos actions d’amour, afin qu’emplis de bonheur, vous disiez : Le Seigneur est avec moi. (138, 68-69)

71. Aujourd’hui vous êtes des enfants et ne réussissez pas toujours à comprendre ma leçon mais, pour le moment, parlez à Dieu avec votre coeur, avec votre pensée, et Il vous répondra depuis le plus profond de votre être. Son message, qui s’adressera à votre conscience, sera dêune voix claire, sage et amoureuse que, peu à peu, vous découvrirez et à laquelle, par la suite, vous vous habituerez. (205, 47)

72. Je dois élever l’église du Saint- Esprit dans le coeur de mes disciples, en ce Troisième Temps. C’est là qu’établira sa demeure le Dieu Créateur, le Dieu fort, le Dieu fait homme au Second Temps, le Dieu de la sagesse infinie. Il vit en vous, mais vous devrez vous préparer si vous souhaitez le sentir et écouter l’écho de sa parole.

73. Celui qui pratique le bien ressent, intérieurement, ma présence, de même que celui qui est humble ou qui voit un frère en chaque semblable.

74. Le temple du Saint-Esprit existe dans votre esprit. Ce lieu est indestructible, aucun vent de tempête, aucun ouragan n’est capable de le renverser. Il est invisible et intangible au regard humain; ses colonnes sont l’ardent désir de se surpasser dans le bien; sa coupole, la grâce que le Père répand sur ses enfants; la porte, l’amour de la Mère Divine, parce que quiconque frappe à ma porte touchera le coeur de la Mère Céleste.

75. Disciples, voici la vérité qui existe dans l’église du Saint-Esprit, pour que vous ne fassiez pas partie de ceux qui se confondent par de fausses interprétations. Les temples de carrière ne furent seulement qu’un symbole et il n’en restera pas une pierre sur l’autre.

76. Je souhaite que la flamme de la foi brûle toujours sur votre autel intérieur, et que vous compreniez que, par vos oeuvres, vous êtes en train de construire les fondations sur lesquelles, un jour, reposera le grand sanctuaire. Je mets toute l’humanité à l’épreuve et la prépare, dans ses diverses idées, parce que je leur donnerai à tous une partie de la construction de mon temple. (148, 44- 48)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 32 – Revelaciones de Jesucristo
Encarnación, Naturaleza y Deberes del ser humano

La Encarnación en la tierra
Esto dice el Señor…

1. Lloráis cuando uno de los vuestros parte hacia el valle espiritual, en vez de que os sintáis llenos de paz, comprendiendo que aquél va a acercarse un paso más a su Señor, y en cambio, hacéis festín cuando un nuevo ser llega a vuestro hogar, sin que vosotros penséis en esa hora que aquel espíritu ha venido a encarnar para cumplir una expiación en este valle de lágrimas; es cuando debíais llorar por él. (52, 28)

2. Vosotros engendráis hijos de vuestra carne, mas Yo soy quién distribuye los espíritus en las familias, en los pueblos, en las naciones, en los mundos, y en esa justicia impenetrable para los hombres, se manifiesta mi amor. (67, 26)

3. Vivís el presente y no sabéis lo que tengo destinado para vuestro futuro. Estoy preparando a grandes legiones de seres espirituales, que habrán de venir a morar la tierra, trayendo una delicada misión, y es necesario que sepáis que muchos de vosotros seréis padres de aquellas criaturas en quienes encarnarán mis enviados; vuestro deber es prepararos para que sepáis recibirles y conducirles. (128, 8)

4. Quisiera hablaros de muchas enseñanzas espirituales, pero no podéis comprenderlas aún. Si Yo os revelase hasta qué moradas descendisteis en la tierra, no podríais concebir cómo habitasteis en tales lugares.

5. Hoy podéis negar que conocéis el valle espiritual, porque a vuestro espíritu, estando encarnado, le es vedado su pasado, a fin de que no se envanezca, ni sucumba, ni se desespere ante su nueva existencia en la cual tendrá que empezar como una nueva vida.

6. Aunque quisieseis, no podríais recordar, sólo os concedo que conservéis un pensamiento o intuición de lo que os revelo para que perseveréis en la lucha y tengáis conformidad en las pruebas.

7. Podéis dudar de todo lo que os digo, mas en verdad aquel valle fue vuestra morada cuando erais espíritu. Fuisteis moradores de aquella mansión en la cual no conocisteis el dolor, en la que sentíais la gloria del Padre en vuestro ser, porque no había mancha en él.

8. Mas no teníais méritos, era menester que dejarais aquel cielo y descendierais al mundo para que vuestro espíritu, mediante su esfuerzo, conquistara aquel reino.

9. Mas poco a poco fuisteis descendiendo moralmente hasta sentiros muy lejos de lo divino y de lo espiritual, de vuestro origen. (114, 35 – 36)

10. Cuando el espíritu llega a la Tierra, viene animado de los mejores propósitos de consagrar su existencia al Padre, de agradarlo en todo, de ser útil a sus semejantes.

11. Pero una vez que se ve aprisionado en la materia, tentado y probado en mil formas en su jornada, debilita, cede a los impulsos de la carne, cede a las tentaciones, se torna egoísta, y termina por amarse a sí mismo sobre todas las cosas, y sólo por instantes da oído a la conciencia donde se encuentra escrito el destino y las promesas.

12. Mi palabra os ayuda a recordar vuestro pacto espiritual y a vencer las tentaciones y obstáculos.

13. Nadie podrá decir que del camino trazado por Mí nunca ha salido; pero os perdono para que aprendáis a perdonar a vuestros hermanos. (245, 47 – 48)

14. Una gran enseñanza espiritual se requiere para que el hombre camine de acuerdo con la voz de su conciencia, porque la materia que le rodea en el mundo a pesar de estar todo saturado de amor divino, sabiamente hecho para el bien y para la felicidad del hombre, constituye una prueba para el espíritu, desde el instante en que viene a habitar un mundo al cual no pertenece, unido a un cuerpo cuya naturaleza es diferente a la suya.

15. Ahí podréis encontrar la causa por la que el espíritu olvida su pasado. Desde el instante en que encarna en una criatura inconsciente, recién nacida y se funde en ella, inicia una vida junto con aquel ser.

16. Del espíritu sólo quedan dos atributos presentes: La conciencia y la intuición, pero la personalidad, las obras hechas y el pasado, temporalmente quedan ocultos. Así ha sido dispuesto por el Padre.

17. ¿Qué sería del espíritu que ha venido de la luz de una elevada morada a habitar entre miserias de este mundo, si recordara su pasado? ¡Y cuántas vanidades habría entre los hombres al serles revelada la grandeza que en otra vida existió en su espíritu! (237, 18 – 19)

La valoración correcta del cuerpo y su conducción por el Espíritu

18. No sólo os digo que purifiquéis vuestro espíritu, sino también que fortalezcáis a vuestra materia, para que las nuevas generaciones que de vosotros broten, sean saludables y sus espíritus puedan cumplir su delicada misión. (51, 59)

19. Velad por la salud de vuestro cuerpo, buscad su conservación y fortaleza. Mi Doctrina os aconseja que tengáis caridad de vuestro espíritu y de vuestro cuerpo, porque ambos se complementan y se necesitan para el delicado cumplimiento espiritual que les está encomendado. (92, 75)

20. No déis a vuestro cuerpo mayor importancia de la que en realidad tiene ni dejéis que ocupe el lugar que sólo a vuestro espíritu corresponde.

21. Comprended que la envoltura es sólo el instrumento que necesitáis para que en la Tierra se manifieste el espíritu. (62, 22 – 23)

22. Ved cómo esta doctrina es para el espíritu, porque mientras la materia cada día que pasa se acerca más al seno de la tierra, el espíritu en cambio, se aproxima cada vez más a la eternidad.

23. El cuerpo, es el punto de apoyo en el que descansa el espíritu mientras habita en la tierra. ¿Por qué dejar que se convierta encadena que sujeta o en cadena que aprisiona? ¿Por qué dejar que él sea el timón de vuestra vida? ¿Acaso es justo que un ciego guíe al que tiene vista en sus ojos? (126, 15 – 16)

24. Esta enseñanza es sencilla como todo lo puro, lo divino, y por lo tanto, fácil de comprenderse. Mas para que la pongáis en práctica a veces os parecerá difícil, las labores del espíritu requieren esfuerzo, renunciación o sacrificio por parte de vuestro cuerpo y cuando carecéis de educación o de disciplina espiritual, tenéis que sufrir.

25. Desde el principio de los tiempos ha existido la lucha entre el espíritu y la materia, al tratar de comprender qué es lo justo, lo lícito y lo bueno, para hacer una vida ajustada a la Ley presentada por Dios.

26. En medio de esa lucha os parece como si un poder extraño y malévolo os indujese a cada paso a alejarse de la batalla, invitándoos a continuar por la senda de la materialidad, en uso de vuestro libre albedrío.

27. Yo os digo que no hay más tentación que la fragilidad de vuestra materia: sensible a cuanto le rodea, débil para ceder, fácil para caer y entregarse, mas, quien ha logrado dominar los impulsos, pasiones y debilidades de la materia, ese ha vencido la tentación que en sí mismo lleva. (271, 49 – 50)

28. La Tierra es campo de lucha, mucho hay allí que aprender; si así no fuese, os bastarían unos años de vida sobre este planeta y no seríais enviados una vez tras otra a reencarnar. No hay tumba más lóbrega y obscura para el espíritu, que su propio cuerpo, si éste lleva en sí escoria y materialismo.

29. Mi palabra os levanta de esa tumba y luego os da alas para que remontéis el vuelo a las regiones de paz y luz espiritual. (213, 24 – 25)

La trascendencia del Alma, del Espíritu y la Conciencia del hombre

30. Podría el cuerpo vivir sin espíritu, animado tan sólo por la vida material (alma)*, pero no sería humano. Poseería espíritu y carecería de conciencia, pero no sabría guiarse por sí mismo, ni sería el ser superior que por medio de la conciencia, conoce la Ley, distingue el bien del mal y recibe toda revelación divina. (59, 56)

31. Sea la conciencia la que ilumine al espíritu y el espíritu el que guié a la materia. (71, 9)

32. Mientras en el mundo unos persiguen la falsa grandeza, otros dicen que el hombre es criatura insignificante ante Dios, y hay quienes se comparan con el gusano de la tierra. Ciertamente, vuestra materia en medio de la Creación, puede pareceros pequeña, mas para Mí no lo es, por la sabiduría y el poder con que Yo la he creado.

33. ¿Cómo podéis juzgar las dimensiones de vuestro ser, por el tamaño de vuestro cuerpo? ¿Es que no palpáis en él la presencia del espíritu? El es mayor que vuestro cuerpo, su existencia es eterna, su camino infinito, de su desarrollo no alcanzáis a ver su fin, así como tampoco su principio. Yo no os quiero pequeños. Os formé para que alcanzaceis grandeza. ¿Sabéis cuando contemplo pequeño al hombre? Cuando se ha perdido en el pecado, porque entonces ha perdido su nobleza y su dignidad.

34. Mucho tiempo ha que no estáis conmigo, que ignoráis lo que en realidad sois, porque habéis dejado que duerman en vuestro ser muchos atributos, potencias y dones que en vosotros depositó vuestro Creador. Dormís para el espíritu y la conciencia, y precisamente en esos atributos espirituales radica la verdadera grandeza del hombre. Imitáis a los seres que son de este mundo porque en él nacen y en él mueren. (85, 56 – 57)

35. Con mi palabra de amor, os demuestro el valor que para Mí tiene vuestro espíritu. Nada existe en la creación material que sea mayor que vuestro espíritu, ni el astro rey con su luz, ni la Tierra con todas sus maravillas, ni ninguna otra criatura es mayor que el espíritu que os he dado, porque él es partícula divina, es flama que ha brotado del Espíritu Divino.

36. Después de Dios, sólo los espíritus poseen la inteligencia espiritual, la conciencia, el libre albedrío.

37. Sobre el instinto y las inclinaciones de la carne, se levanta una luz que es vuestro espíritu y sobre esa luz, un guía, un libro y un juez que es la conciencia. (86, 68)

38. La humanidad, en su materialismo, me dice: ¿Será cierto que existe el reino del Espíritu? Y Yo os contesto: Oh incrédulos, sois el Tomás del Tercer Tiempo. Sentir piedad, compasión, ternura, bondad, nobleza, no son atributos de la materia, como tampoco los son las gracias y dones que lleváis ocultos en vosotros mismos. Todos esos sentimientos que lleváis grabados en vuestro corazón y en vuestra mente, todas esas potencias, son del espíritu y no debéis negarlo. La carne es sólo un instrumento limitado, y el espíritu no lo está: El es grande por ser átomo de Dios.

39. Buscad la mansión del espíritu en el fondo de vuestro ser y la gran sabiduría en la grandeza del amor. (147, 21 – 22)

40. En verdad os digo que desde los primeros días de la humanidad, el hombre tuvo la intuición de llevar en sí un ser espiritual, un ser que si bien era invisible, se manifestaba en las distintas obras de su vida.

41. Vuestro Señor, os ha revelado de tiempo en tiempo, la existencia del espíritu, su esencia y su arcano, porque aun llevándolo en vosotros, es tan denso el velo en que os envuelve vuestra materialidad, que no podréis llegar a contemplar lo que es más noble y puro en vuestro ser.

42. Muchas son las verdades que el hombre se ha atrevido a negar, sin embargo, la creencia de la existencia de su espíritu, no ha sido de las que haya combatido más, porque el hombre ha sentido y ha llegado a comprender que negar a su espíritu, sería tanto como negarse a sí mismo.

43. La materia humana, cuando ha degenerado a causa de su pasiones, de sus vicios y de su materialismo, se ha convertido en cadena, en venda de oscuridad, en prisión y en obstáculo para el desarrollo del espíritu. A pesar de ello, nunca le ha faltado en sus horas de prueba, un destello de luz interior que venga en su ayuda.

44. De cierto os digo que la expresión más elevada y pura del espíritu, es la conciencia, esa divina luz interior que le hace ser entre todas las criaturas que le rodean, la primera, la más alta, la más grande y la más noble. (170, 56 – 60)

45. A todo el pueblo le digo que el más alto y hermoso título que posee el hombre, es el de “Hijo de Dios”, aunque es preciso merecerlo.

46. Esa es la finalidad de la Ley y las Enseñanzas: inspiraros el conocimiento de mi verdad para que podáis haceros dignos hijos de aquel Padre Divino que es la suma perfección. (267, 53)

47. Sabéis que fuisteis creados a mi imagen y semejanza, y cuando lo decís, pensáis en vuestra forma humana; os digo, que ahí no está mi imagen, sino en vuestro espíritu, el cual para asemejarse a Mí, tiene que perfeccionarse practicando las virtudes.

48. Yo soy el Camino, la Verdad y la Vida, soy la justicia y el bien y todo ello proviene del amor divino. ¿Comprendéis ahora cómo deberíais ser para que fueseis a mi imagen y semejanza? (31, 51 – 52)

49. En vos tenéis un reflejo de lo divino, me lleváis en verdad. La inteligencia, la voluntad, las potencias, sentidos y virtudes que poseéis, hablan de la esencia superior a la que pertenecéis y son un testimonio viviente del Padre de quien brotasteis.

50. A veces la imagen que de Mí lleváis en vuestro ser, la llegáis a manchar y a profanar con la desobediencia y el pecado, entonces no os asemejáis a Mí, porque no basta tener un cuerpo humano y un espíritu para ser imagen del Creador; la verdadera semejanza conmigo, está en vuestra luz y en vuestro amor para todos vuestros semejantes. (225, 23 – 24)

51. Os formé a imagen y semejanza mía, y si Yo soy Trino y Uno, en vosotros existe también la trinidad.

52. Vuestro cuerpo material representa a la Creación, por su formación y armonía perfecta. Vuestro espíritu encarnado es una imagen del Verbo que se hizo hombre para trazar en el mundo de los hombres una huella de amor, y vuestra conciencia es una chispa radiante de la luz divina del Espíritu Santo. (220, 11 – 12)

53. ¿Qué mérito tendría vuestro espíritu, si actuara dentro de un cuerpo sin voluntad y sin inclinaciones propias? La lucha del espíritu con su envoltura es de potencia a potencia, ahí encuentra el crisol donde debe probar su superioridad y su elevación, es la prueba donde muchas veces ha sucumbido por un instante el espíritu ante las tentaciones que el mundo le ofrece a través de la carne. Es tanta la fuerza que ejercen sobre el espíritu, que os llegó a parecer que una potencia sobrenatural y maligna os arrastraba al abismo y os perdía en las pasiones.

54. ¡Qué grande es la responsabilidad del espíritu ante Dios! La carne no tiene contraída esa responsabilidad; ved cómo llegando la muerte descansa para siempre en la tierra. ¿Hasta cuándo haréis méritos para que vuestro espíritu se haga digno de habitar moradas más perfectas que ésta en que vivís?

55. El mundo os ofrece coronas que sólo hablan de vanidad, de soberbia, de falsa grandeza. Al espíritu que sabe pasar por sobre esas vanidades, le está reservada en el más allá otra corona, la de mi sabiduría. (53, 9 – 11)

56. La vida debe manifestarse antes en el espíritu que en la materia. Cuántos son los que han habitado este mundo y cuán poco los que han vivido espiritualmente, los que han dejado manifestar la gracia que existe en cada ser, en esa chispa divina que el Creador depositó en el hombre.

57. Si los hombres lograran conservar la transparencia en su conciencia, a través de ella podrían contemplar su pasado, su presente y su futuro.

58. El espíritu es semejante a mi arcano. ¡Cuánto encierra él! ¡A cada paso y a cada instante tiene algo que revelaros, manifestaciones a veces tan profundas, que llegan a ser incomprensibles a vosotros!

59. Esa chispa de luz que existe en todo humano, es el lazo que une al hombre con lo espiritual, es lo que lo pone en contacto con el más allá y con su Padre. (201, 37 – 40)

60. ¡Ah, si vuestra materia pudiera recoger lo que vuestro espíritu recibe a través de su videncia! Porque el espíritu nunca deja de ver, aun cuando el cuerpo por su materialidad nada perciba de ello. ¿Cuándo sabréis interpretar a vuestro espíritu? (266, 11)

61. Vosotros que no amáis la vida porque la llamáis cruel, mientras no reconozcáis la importancia de la conciencia en el hombre ni os dejéis conducir por ella, nada de verdadero valor encontraréis.

62. Es la conciencia la que eleva al espíritu a una vida superior por sobre la materia y sus pasiones. La espiritualidad os hará sentir el gran amor de Dios, cuando logréis practicarla; entonces sí comprenderéis la importancia de la vida, contemplaréis su belleza y encontraréis su sabiduría. Entonces sabréis por qué le he llamado VIDA.

63. Después de conocer y comprender esta enseñanza ¿Quién osará desecharla, diciendo que no es verdad?

64. Cuando comprendáis que en la conciencia esta vuestro verdadero valor, viviréis en armonía con todo lo creado por vuestro Padre.

65. Entonces, la conciencia embellecerá la pobre vida humana, pero antes será necesario que el hombre se aleje de todas las pasiones que lo apartan de Dios, para seguir el sendero de la justicia y la sabiduría. Será cuando empiece para vosotros la verdadera vida, esta vida que hoy contempláis con indiferencia, porque no sabéis lo que despreciáis ni imagináis su perfección. (11, 44 – 48)

El templo de Dios en el hombre

66. Es infantil el concepto que de Mí tiene la humanidad, porque no ha sabido penetrar en las revelaciones que sin cesar le he hecho. Para el que sabe prepararse, soy visible y tangible y donde quiera estoy presente, en cambio, para el que no posee sensibilidad, porque el materialismo lo ha endurecido, apenas si comprende que existo, y me siente inmensamente distante, imposible de ser sentido o visto en alguna forma.

67. Es menester que el hombre sepa que me lleva en sí, que en su espíritu y en la luz de su conciencia tiene la presencia pura de lo divino. (83, 50 – 51)

68. El dolor que agobia a los hombres de este tiempo, los va conduciendo paso a paso, sin que de ello se den cuenta, a las puertas del santuario interior, ante el cual preguntarán, impotentes para seguir adelante: Señor ¿En dónde estás? Y del interior del templo, surgirá la dulce voz del Maestro diciéndoles: Aquí estoy, donde siempre he habitado: en vuestra conciencia. (104, 50)

69. Vosotros habéis nacido en Mí; la vida espiritual y material, la tomasteis del Padre; y en sentido figurado puedo deciros, que al tiempo de nacer de Mí, Yo he nacido en vosotros.

70. Nazco en vuestra conciencia, crezco en vuestra evolución y me manifiesto en plenitud en vuestras obras de amor, para que digáis llenos de gozo: El Señor es conmigo. (138, 68 – 69)

71. Hoy sois párvulos y no siempre acertáis a comprender mi lección, mas por lo pronto hablad a Dios con vuestro corazón, con vuestro pensamiento, y El os responderá desde lo más interno de vuestro ser. Su mensaje, que hablará en vuestra conciencia, será una voz clara, sabia, amorosa la que poco a poco iréis encontrando y a la que más tarde os acostumbraréis. (205, 47)

72. He de levantar la iglesia del Espíritu Santo en el corazón de mis discípulos en este Tercer Tiempo. Ahí hará morada el Dios Creador, el Dios fuerte, el Dios hecho hombre en el Segundo Tiempo, el Dios de la sabiduría infinita. El vive en vosotros, mas si queréis sentirle y escuchar el eco de su palabra, tendréis que prepararos.

73. Quien practica el bien, siente interiormente mi presencia, lo mismo aquel que es humilde o el que ve en cada semejante a un hermano.

74. En vuestro espíritu existe el templo del Espíritu Santo. Ese recinto es indestructible, no existen vendavales ni huracanes capaces de derribarlo. Es invisible e intangible a la mirada humana; sus columnas serán el anhelo de superarse en el bien; su cúpula, la gracia que el Padre derrama sobre sus hijos; la puerta, el amor de la Madre Divina, porque todo aquel que llama a mi puerta, estará tocando el corazón de la Madre Celestial.

75. He aquí, discípulos, la verdad que existe en la iglesia del Espíritu Santo, para que no seáis de los que se confunden con falsas interpretaciones. Los templos de cantera fueron sólo un símbolo y de ellos no quedará ni piedra sobre piedra.

76. Quiero que en vuestro altar interior, arda siempre la llama de la fe y que comprendáis que con vuestras obras estáis poniendo los cimientos donde descansará algún día el gran santuario. Tengo a prueba y en preparación a toda la humanidad dentro de sus diversas ideas, porque a todos les daré parte en la construcción de mi templo. (148, 44 – 48)

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3. Testament Kapitel 31…Rettung, Erlösung & Ewiges Heil – 3. Testament Chapter 31…Redemption & Eternal Salvation

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 31… Rédemption et Salut éternel
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 31… Redencion y Salvacion eterna

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flagge de  Kapitel 31… Rettung, Erlösung & ewiges Heil

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 31 – Offenbarungen Jesu Christi
Rettung, Erlösung & Ewiges Heil

Die Korrektur falscher Vorstellungen über die Erlösung
So spricht der Herr…

1. Viele Menschen waren der Auffassung, dass alle Tränen dieser Welt durch die Sünde der ersten Erdenbewohner verursacht worden sind. In ihrer Unfähigkeit, das Gleichnis zu deuten, haben sie schließlich gesagt, dass Christus kam, um mit seinem Blut jede Befleckung abzuwaschen. Wenn diese Behauptung richtig gewesen wäre – warum sündigen und leiden die Menschen auch weiterhin, obwohl jenes Opfer bereits vollbracht wurde?

2. Jesus kam zur Erde, um den Menschen den Weg zur Vollkommenheit zu zeigen – einen Weg, den er mit seinem Leben, mit seinen Taten und seinen Worten lehrte. (150, 43 – 44)

3. Ihr alle werdet das Ziel erreichen durch die Erfüllung eurer Aufgabe. Ich habe euch meine Lehren, die unerschöpflich sind, deshalb gegeben, damit ihr auf der Stufenleiter eurer Entwicklung emporsteigt. Nicht mein Blut ist es, das euch errettet, sondern mein Licht in eurem Geist wird euch erlösen. (8, 39)

4. Ein neues Kreuz wird Mir in der Dritten Zeit zuteil werden. Dieses wird den sterblichen Augen nicht sichtbar sein, doch von seiner Höhe herab werde Ich der Menschheit meine Liebesbotschaft senden, und mein Blut, welches die geistige Essenz meines Wortes ist, wird in Licht für den Geist verwandelt werden.

5. Jene, die Mich seinerzeit richteten, bringen heute den Herzen der Menschen mit ihrem Geiste reuevoll das Licht, um ihre Fehler wieder gutzumachen.

6. Damit meine Lehre über die Schlechtigkeit der Menschen triumphiert, muss sie zuvor wie Christus an der Martersäule gegeißelt und verspottet werden. Aus jeder Wunde muss mein Licht strömen, um die Finsternis dieser Welt ohne Liebe zu erhellen. Es ist notwendig, dass mein unsichtbares Blut auf die Menschheit niederfällt, um ihr erneut den Weg zu ihrer Erlösung zu zeigen. (49, 17 – 19)

7. Ich sage euch nochmals, dass in Mir die ganze Menschheit gerettet werden wird. Jenes auf Golgatha vergossene Blut ist Leben für jeden Geist. Doch es ist nicht das Blut an sich, da es in den Staub der Erde fiel, sondern die Göttliche Liebe, die in ihm symbolisiert ist. Wann immer Ich zu euch von meinem Blute spreche, wisst ihr nun, was es ist und welche Bedeutung es hat.

8. Viele Menschen haben ihr Blut im Dienste ihres Herrn und aus Liebe zu ihren Mitmenschen vergossen, doch dieses hat nicht die Göttliche Liebe verkörpert, sondern nur die geistige, menschliche.

9. Das Blut Jesu jedoch verkörpert die Göttliche Liebe, denn es gibt keinerlei Makel an ihm. Im Meister war niemals eine Sünde, und er gab euch sein Blut bis zum letzten Tropfen, um euch begreiflich zu machen, dass Gott alles für seine Geschöpfe ist, dass Er sich ihnen völlig hingibt, ohne Vorbehalte, weil Er sie unendlich liebt.

10. Wenn der Staub der Erde jene Flüssigkeit aufsaugte, welche im Körper des Meisters Leben war, so geschah es, damit ihr begreifen solltet, dass meine Lehre das Leben der Menschen durch die göttliche Bewässerung mit seiner Liebe, Weisheit und Gerechtigkeit fruchtbar machen musste.

11. Die Welt – ungläubig und skeptisch gegenüber den Worten und Beispielen des Meisters – bekämpft meine Lehre und sagt, das obwohl Jesus sein Blut vergoss, um die Menschen vor der Sünde zu retten, die Welt nicht gerettet wurde; dass sie täglich mehr sündigt, obwohl sie entwickelter ist.

12. Wo bleibt die Macht jenes Blutes der Erlösung, fragen sich die Menschen, während jene, die die wirklichen Grundgedanken meiner Lehre aufzeigen sollten, die Fragen der nach Licht Hungernden und nach Erkenntnis der Wahrheit Dürstenden nicht zu befriedigen verstehen.

13. Ich sage euch, dass in dieser Zeit die Fragen derer, die nicht wissen, mehr Tiefe und größeren Gehalt haben als die Antworten und Erklärungen jener, die behaupten, die Wahrheit zu kennen.

14. Doch Ich bin aufs neue gekommen, zu euch zu sprechen und hier ist mein Wort für jene, die der Auffassung sind, dass jenes Blut tatsächlich die Rettung der Sünder vor der göttlichen Gerechtigkeit bewirkte – all jener, die verloren und zu schwerer Pein verurteilt waren.

15. Ich sage euch: Wenn der Vater, der alles weiß, geglaubt hätte, dass die Menschen nicht nach und nach die ganze Lehre, die ihnen Jesus in seinen Worten und Werken gab, nutzen und verstehen würden – wahrlich, Er hätte ihn niemals gesandt; denn der Schöpfer hat nie etwas Unnützes getan – nichts, das nicht dazu bestimmt ist, Früchte zu tragen. Doch wenn Er ihn aussandte, um unter den Menschen geboren zu werden, heranzuwachsen, zu leiden und zu sterben, so geschah es, weil Er wusste, dass jenes ausstrahlende und fruchtbare Leben des Meisters durch seine Werke einen unauslöschlichen Weg, eine unzerstörbare Spur vorzeichnen würde; sodass alle seine Kinder den Pfad fänden, der sie zur wahren Liebe leiten und in der Befolgung seiner Lehre zu der Heimstatt führen würde, in der ihr Schöpfer sie erwartet.

16. Auch wusste Er, dass jenes Blut, das von Lauterkeit, von unendlicher Liebe zeugt und bis zum letzten Tropfen vergossen wurde, die Menschen lehren würde, mit Glauben an ihren Schöpfer die Aufgabe zu erfüllen, die sie zum Gelobten Lande emporheben würde, wo sie Mir die Erfüllung ihrer Aufgabe darbringen und dann sagen können: “Herr, alles ist vollbracht.”

17. Jetzt kann Ich euch sagen, dass nicht die Stunde, in der mein Blut am Kreuze vergossen wurde, jene war, welche die Stunde der Erlösung der Menschen anzeigte. Mein Blut blieb hier, in der Welt gegenwärtig, lebendig, frisch, und kennzeichnete mit der blutigen Spur meiner Passion den Weg zu eurer Entsühnung, der euch die Heimstätte erringen lassen wird, die euch euer Vater verheißen hat.

18. Ich habe euch gesagt: “Ich bin der Quell des Lebens, kommt und reinigt euch von euren Flecken, damit ihr frei und heil zu eurem Vater und Schöpfer geht.”

19. Meine Quelle besteht aus Liebe, unerschöpflich und grenzenlos. Das ist es, was euch mein damals vergossenes Blut sagen will. Es besiegelte mein Wort, es bestätigte meine Lehre. (158, 23 – 33)

20. Heute, viele Jahrhunderte von jenem Geschehen entfernt, sage Ich euch, dass – obwohl Ich mein Blut für die ganze Menschheit vergossen habe – nur jene das Heil ihres Geistes zu erlangen vermochten, die den Weg gingen, den Jesus euch lehrte; während all jene, die in der Unwissenheit, in ihrem Fanatismus, in ihren Irrtümern oder in der Sünde verharrten, noch nicht gerettet sind.

21. Ich sage euch, auch wenn Ich tausendmal Mensch würde und tausendmal am Kreuze stürbe – solange die Menschen sich nicht erheben, um Mir nachzufolgen, werden sie das Heil ihres Geistes nicht erreichen. Es ist nicht mein Kreuz, das euch erlösen soll, sondern das eure. Ich trug das Meine auf den Schultern und starb an ihm als Mensch, und von diesem Augenblick an war Ich im Schoße des Vaters. Ihr sollt Mir in Sanftmut und in Liebe nachfolgen und mit echter Demut euer Kreuz auf den Schultern tragen, bis ihr das Endziel eurer Mission erreicht habt, um dann gleichfalls bei eurem Vater zu sein. (168, 16 – 17)

22. Es gibt niemanden, der nicht das Glück finden möchte, und je dauerhafter es ist, desto besser- denn Ich lehre euch einen Weg, der zur höchsten und ewigen Seligkeit führt. Dennoch – Ich zeige euch nur den Weg, und dann lasse Ich euch jenen wählen, der euch am meisten zusagt.

23. Ich frage euch: “Wenn ihr euch nach Glück sehnt – warum sät ihr es nicht aus, um es hernach zu ernten?” Wie wenige sind derer, die sich getrieben gefühlt haben, für die Menschen da zu sein! (169, 37 – 38)

24. Falsch ist die Vorstellung, die ihr von dem habt, was das Leben auf der Erde bedeutet, von dem, was der Geist ist, und von dem, was die Geistige Welt ist.

25. Die Mehrheit der Gläubigen meint, dass, wenn sie mit einer gewissen Rechtschaffenheit leben, oder wenn sie im letzten Augenblick ihres Lebens die begangenen Verfehlungen bereuen, der Himmel für ihren Geist sicher ist.

26. Doch diese falsche Vorstellung, die dem Menschen sehr gefällt, ist der Grund dafür, dass er das Gesetz während seines ganzen Lebens nicht beharrlich erfüllt, und so bewirkt, dass sein Geist, wenn er diese Welt verlässt und in die geistige Welt gelangt, feststellen muss, dass er an einen Ort gekommen ist, an dem er nicht die Wunder schaut, die er sich vorgestellt hatte, noch die höchste Glückseligkeit fühlt, auf die er ein Anrecht zu haben glaubte.

27. Wisst ihr, was jenen Wesen widerfährt, die sicher waren, in den Himmel zu kommen, und die stattdessen nur Verwirrendes vorfanden? Da sie nicht länger auf der Erde zu Hause waren, weil ihnen der Stützpunkt ihrer körperlichen Hülle fehlte, und sie sich auch nicht zu jenen Höhen erheben konnten, in denen sich die Sphären des Geistigen Lichtes befinden, schufen sie für sich – ohne sich dessen bewusst zu sein – eine Welt, die weder menschlich noch zutiefst geistig ist.

28. Dann beginnen sich die Geistwesen zu fragen: Ist das der Himmel? Ist das die Heimstatt, die Gott den Geistwesen bestimmt hat, nachdem sie so lange auf Erden gewandert sind?

29. Nein – sagen andere – dies kann nicht der “Schoß des Herrn” sein, wo nur Licht, Liebe und Reinheit existieren kann.

30. Allmählich, durch Nachdenken und Schmerz, gelangt der Geist zum Begreifen. Er versteht die göttliche Gerechtigkeit, und vom Lichte seines Gewissens erleuchtet beurteilt er seine vergangenen Werke und entdeckt dabei, dass sie armselig und unvollkommen waren, dass sie nicht wert waren, das zu verdienen, was er geglaubt hatte.

31. Danach, aufgrund dieser Selbstbetrachtung, zeigt sich die Demut und entsteht das Verlangen, auf jene Wege zurückzukehren, die er hinter sich hatte, um die Schandflecken auszulöschen, die Fehler wiedergutzumachen und vor seinem Vater wirklich Verdienstvolles zu tun.

32. Es ist notwendig, die Menschheit über diese Geheimnisse aufzuklären, damit sie begreift, dass das Leben in der Materie eine Gelegenheit dafür ist, dass der Mensch für seinen Geist Verdienste erwirbt; Verdienste, die ihn erheben werden, bis er in einer Sphäre höherer Vergeistigung zu leben verdient, wo er aufs neue verdienstvoll handeln muss, um nicht zurückzubleiben und um weiter von Stufe zu Stufe aufzusteigen; denn “im Hause des Vaters gibt es viele Wohnungen.”

33. Diese Verdienste werdet ihr durch die Liebe erwerben, wie es euch das ewige Gesetz des Vaters gelehrt hat. Und so wird euer Geist auf der Stufenleiter zur Vollkommenheit Stufe um Stufe fortschreiten und dabei den schmalen Weg kennen lernen, der zum Himmelreich führt – zum wahren Himmel, welcher die Vollkommenheit des Geistes ist. (184, 40 – 45)

34. Wahrlich, Ich sage euch, wenn Ich in dieser Zeit als Mensch gekommen wäre, hätten eure Augen meine Wunden noch frisch und blutend sehen müssen, weil die Sünde der Menschen nicht aufgehört hat; und sie sich auch nicht erlösen wollten im Gedenken an jenes Blut, das von Mir auf Golgatha vergossen wurde und das ein Beweis meiner Liebe zur Menschheit war. Aber Ich bin im Geiste gekommen, um euch die Schande zu ersparen, das Werk derer zu betrachten, die Mich auf Erden richteten und verurteilten.

35. Alles ist vergeben; aber in jedem Geist existiert etwas von dem, was Ich für alle am Kreuze vergoss. Glaubt nicht, dass jene Lebenskraft und jenes Blut sich auflösten oder verloren gingen. Sie verkörperten das geistige Leben, das Ich von jenem Augenblick an auf alle Menschen verströmte. Durch jenes Blut, das mein Wort besiegelte und alles bekräftigte, was Ich auf Erden sprach und tat, werden sich die Menschen im Verlangen nach Erneuerung ihres Geistes aufwärts entwickeln.

36. Mein Wort, meine Werke und mein Blut waren nicht und werden nicht vergeblich sein. Wenn es euch bisweilen so vorkommt, dass man meinen Namen und mein Wort fast vergessen hat, werdet ihr bald miterleben, wie sie aufs neue voller Lebenssaft, Leben und Reinheit in Erscheinung treten als ein Same, der, obwohl er unablässig bekämpft wird, niemals vergeht. (321, 64 – 66)

37. Das Blut Jesu, verwandelt in Licht der Erlösung, drang in alle Geistwesen als Rettung ein und tut dies weiterhin. Ewiglich spendet mein Geist Rettung und Licht, unablässig lasse Ich die Strahlen meines Lichtes dort eindringen, wo es dunkel ist, unaufhörlich ergießt sich Mein Göttlicher Geist – nicht als menschliches Blut, sondern als Erlöserkraft, als geistiges Leben auf alle Meine Kinder. (319, 36)

Der “Himmel” will errungen sein

38. Die Menschen, fortgerissen von der Gewalt ihrer Leidenschaften, sind so sehr in ihren Sünden gesunken, dass sie jede Hoffnung auf Erlösung aufgegeben haben. Doch es gibt niemanden, der nicht heil werden kann. Denn der Geist – wenn er sich überzeugt hat, dass die menschlichen Stürme nicht aufhören werden, solange er nicht auf die Stimme des Gewissens hört – wird sich erheben und mein Gesetz erfüllen, bis er zum Ziele seiner Bestimmung gelangt, das nicht auf der Erde ist, sondern in der Ewigkeit.

39. Jene, die glauben, dass das Dasein sinnlos ist, und die dabei an die Nutzlosigkeit des Kampfes und des Schmerzes denken, wissen nicht, dass das Leben der Meister ist, der formt, und der Schmerz der Meißel, der vervollkommnet. Denkt nicht, dass Ich den Schmerz schuf, um ihn euch in einem Kelche zu reichen – denkt nicht, dass Ich euch zum Fallen veranlasst habe. Der Mensch wurde von sich aus ungehorsam, und darum muss er sich auch durch seine eigene Anstrengung wieder aufrichten. Auch sollt ihr nicht meinen, dass nur der Schmerz euch vervollkommnet; nein, auch durch Liebestätigkeit werdet ihr zu Mir gelangen, denn Ich bin Liebe. (31, 54 – 55)

40. Betet mehr mit dem Geiste als mit dem Körper, denn um das Heil zu erlangen, genügt nicht ein Augenblick des Gebets oder ein Tag der Liebe, sondern es bedarf eines Lebens voller Ausdauer, Geduld, hochherziger Werke und der Befolgung meiner Gebote. Dafür habe Ich euch große Fähigkeiten sowie Einfühlungsvermögen gegeben.

41. Mein Werk ist wie eine Arche der Rettung, die alle einzutreten einlädt. Jeder, der meine Gebote befolgt, wird nicht zugrunde gehen. Wenn ihr euch von meinem Worte leiten lasst, werdet ihr gerettet sein. (123, 30 – 31)

42. Denkt daran, dass nur das, was vollkommen ist, zu Mir gelangt. Darum wird euer Geist nur dann in mein Reich eingehen, wenn er die Vollkommenheit erreicht hat. Ihr seid ohne Erfahrung aus Mir hervorgegangen, doch werdet ihr mit dem Gewande eurer Verdienste und Tugenden geschmückt zu Mir zurückkehren müssen. (63, 22)

43. Wahrlich, Ich sage euch, die Geister der Gerechten, die nahe bei Gott wohnen, verdienten sich mit ihren eigenen Werken das Recht, jenen Platz einzunehmen – nicht, weil Ich ihnen diesen gegeben habe. Ich wies ihnen nur den Weg und zeigte ihnen am Ende desselben eine hohe Belohnung.

44. Gesegnet seien, die zu Mir sagen: “Herr, Du bist der Weg, das Licht, das ihn erhellt, und die Kraft für den Wanderer. Du bist die Stimme, die die Wegrichtung angibt und uns auf der Lebensreise neu belebt; und Du bist auch die Belohnung für den, der zum Ziele gelangt.” – Ja, meine Kinder, Ich bin das Leben und die Auferstehung von den Toten. (63, 74 – 75)

45. Heute fragt der Vater nicht: Wer ist imstande und bereit, das Menschengeschlecht mit seinem Blut zu retten? Noch wird Jesus antworten: “Herr, ich bin das Lamm, das bereit ist, mit seinem Blut und seiner Liebe den Weg zur Entsühnung der Menschheit zu bahnen.”

46. Auch werde Ich mein “Wort” nicht senden, um in dieser Zeit Mensch zu werden. Dieses Zeitalter ist für euch vorüber und ließ seine Lehre und Erhebung in eurem Geist zurück. Jetzt habe Ich eine neue Epoche geistigen Fortschritts eingeleitet, in welcher ihr diejenigen sein sollt, die Verdienste erwerben. (80, 8 – 9)

47. Ich will euch alle glücklich sehen, in Frieden und im Lichte wohnend, damit ihr nach und nach alles besitzt – nicht nur durch meine Liebe, sondern auch durch eure Verdienste; denn dann werden eure Genugtuung und euer Glück vollkommen sein. (245, 34)

48. Ich kam, euch die Schönheit eines höheren Lebens als das menschliche zu zeigen, euch zu hohen Werken zu inspirieren, euch das Wort zu lehren, das Liebe erweckt, euch das nie gekannte Glück zu verheißen, das jenen Geist erwartet, der den Berg des Opfers, des Glaubens und der Liebe zu ersteigen vermochte.

49. All dies sollt ihr in meiner Unterweisung erkennen, damit ihr endlich begreift, dass es eure guten Werke sind, die euren Geist der wahren Glückseligkeit näher bringen werden. (287, 48 – 49)

50. Wenn ihr, um von einem Kontinent der Erde zu einem andern zu reisen, viele hohe und niedrige Berge, Meere, Völker, Städte und Länder durchqueren müsst, bis ihr das Ziel eurer Reise erreicht, so bedenkt, dass ihr, um zu jenem Gelobten Land zu gelangen, gleichfalls lange reisen müsst, damit ihr auf der langen Reise Erfahrung, Erkenntnis, Entfaltung und Entwicklung des Geistes erlangt. Dies wird die Frucht des Lebensbaumes sein die ihr schließlich genießen werdet, nachdem ihr viel gekämpft und geweint habt, um sie zu erreichen. (287, 16)

51. Ihr seid Kinder des Vaters des Lichtes; doch wenn ihr aufgrund eurer Schwachheit in die Finsternis eines Lebens voller Mühen, Irrtümer und Tränen geraten seid, so werden diese Leiden vorübergehen, weil ihr euch auf meinen Ruf hin erheben werdet, wenn Ich euch rufe und euch sage: “Hier bin Ich und erhelle eure Welt und lade euch dazu ein, den Berg zu ersteigen, auf dessen Gipfel ihr den ganzen Frieden, jenes Glück und jenen Reichtum finden werdet, den ihr auf Erden vergeblich ansammeln wolltet.” (308, 5)

52. Jede Welt, jede Daseinsebene wurde geschaffen, damit die Geistwesen sich auf ihr entwickeln und einen Schritt auf ihren Schöpfer zu tun und so immer weiter auf dem Wege der Vervollkommnung vorankommend Gelegenheit haben, fleckenlos, rein und wohlgestaltet ans Ziel ihres Reiseweges zu gelangen, auf den Gipfel der geistigen Vollkommenheit, was eben gerade das Wohnen im Reiche Gottes ist.

53. Wem erscheint es unmöglich, schließlich “im Schoße Gottes” zu wohnen? Ach ihr armseligen Verstandesmenschen, die ihr nicht wirklich nachzudenken versteht! Habt ihr schon vergessen, dass ihr aus meinem Schoße ins Dasein tratet, das heißt, dass ihr bereits zuvor in ihm existiert habt? Es ist doch nichts Seltsames daran, dass alles, was dem Quell des Lebens entsprang, zu seiner Zeit zu ihm zurückkehrt.

54. Jeder Geist war, als er aus Mir ins Leben trat, jungfräulich rein; doch hernach befleckten sich viele auf ihrem Wege. Dennoch – da alles von Mir in weiser, liebevoller und auf Gerechtigkeit bedachter Weise vorausgesehen wurde, ging Ich unverzüglich daran, auf dem Wege, den meine Kinder durchlaufen mussten, alle notwendigen Mittel für ihre Rettung und Erneuerung bereitzustellen.

55. Auch wenn jene geistige Jungfräulichkeit von vielen Wesen geschändet wurde, wird der Tag kommen, an dem sie sich von all ihren Verfehlungen läutern und dadurch ihre ursprüngliche Reinheit zurückgewinnen. Die Läuterung wird in meinen Augen sehr verdienstvoll sein, denn der Geist wird sie durch große und fortwährende Prüfungen seines Glaubens, seiner Liebe, seiner Treue und seiner Geduld errungen haben.

56. Ihr alle werdet auf dem Weg der Arbeit, des Kampfes und des Schmerzes zum Reich des Lichtes zurückkehren, wo ihr es nicht mehr nötig habt, in einen menschlichen Körper zu inkarnieren, noch in einer Welt aus Materie zu leben; denn dann wird euch euer geistiges Wirkungsvermögen bereits befähigen, euren Einfluss und euer Licht von einer Daseinsebene zur andern zu senden und fühlbar zu machen. (313, 21 – 24)

Die mächtigste Kraft zur Erlösung

57. Seht, hier ist der Weg, geht auf ihm, und ihr werdet euch retten. Wahrlich, Ich sage euch, es ist nicht nötig, Mich in dieser Zeit gehört zu haben, um das Heil zu erlangen. Jeder, der im Leben mein göttliches Gesetz der Liebe ausübt und jene am Schöpfer inspirierte Liebe in Nächstenliebe verwandelt, ist gerettet. Er gibt Zeugnis von Mir in seinem Leben und in seinen Werken. (63, 49)

58. Wenn die Sonne auf die ganze Natur und auf alle Wesen Lebenslicht ausstrahlt, und wenn auch die Sterne Licht auf die Erde ausstrahlen, – warum sollte dann nicht der Göttliche Geist Licht auf den Geist des Menschen ausstrahlen?

59. Jetzt sage Ich euch: Menschen, geht in euch, lasst das Licht der Gerechtigkeit, das seinen Ursprung in der Liebe hat, sich auf der Welt verbreiten. Lasst euch durch meine Wahrheit davon überzeugen, dass ihr ohne wirkliche Liebe eure Rettung nicht erlangen werdet. (89, 34 – 35)

60. Mein Licht ist für alle meine Kinder; nicht nur für euch, die ihr diese Welt bewohnt, sondern für all die Geistwesen, die auf unterschiedlichen Daseinsebenen leben. Sie alle werden befreit und zum ewigen Leben auferstanden sein, wenn sie mit ihren Werken der Liebe an ihren Geschwistern mein göttliches Gebot erfüllen, das von euch fordert, dass ihr euch untereinander liebt. (65, 22)

61. Geliebtes Volk, dies ist der “Dritte Tag”, an dem Ich mein Wort unter den “Toten” zu neuem Leben erwecke. Dies ist die “Dritte Zeit”, in der Ich vor der Welt in geistiger Weise erscheine, um ihr zu sagen: “Hier ist derselbe Christus, den ihr am Kreuze sterben saht, und Er spricht derzeit zu euch, denn Er lebt und wird leben und wird immer sein.”

62. Dagegen sehe Ich, dass die Menschen ein hinsichtlich des Glaubens, der Liebe und des Lichtes totes Herz im Leibe haben, obwohl sie in ihren Religionsgemeinschaften behaupten, die Wahrheit zu verkünden. Sie meinen, dass sie ihre Rettung gesichert haben, wenn sie in ihren Kirchen beten und an ihren Riten teilnehmen. Doch Ich sage euch, die Welt muss erfahren, dass die Erlösung des Geistes nur durch die Vollbringung von Werken der Liebe und Barmherzigkeit erlangt wird.

63. Die Versammlungsstätten sind nur eine Schule. Die Kirchen sollen sich nicht nur darauf beschränken, das Gesetz zu erklären, sondern sie sollen dafür sorgen, dass die Welt versteht, dass das Leben ein Weg ist, auf dem man das zur Anwendung bringen muss, was man vom göttlichen Gesetz gelernt hat, indem man meine Lehre der Liebe ausübt. (152, 50 – 52)

64. Christus wurde Mensch, um vor der Welt die Göttliche Liebe zu offenbaren. Aber die Menschen haben harte Herzen und einen besserwisserischen Verstand, sie vergessen bald eine empfangene Lehre und legen sie falsch aus. Ich wusste, dass die Menschen nach und nach Gerechtigkeit und Liebe mit Rache und Strafe verwechseln würden. Deshalb kündigte Ich euch eine Zeit an, in der Ich geistig zur Welt zurückkehren würde, um den Menschen die Lehren zu erklären, die sie nicht verstanden hatten.

65. Jene verheißene Zeit ist diese, in der ihr lebt, und Ich habe euch meine Unterweisung gegeben, damit meine Gerechtigkeit und göttliche Weisheit als eine vollkommene Lehre der erhabenen Liebe eures Gottes offenbart wird. Meint ihr, dass Ich gekommen bin, weil Ich fürchte, dass die Menschen schließlich die Werke ihres Herrn oder sogar das Leben selbst vernichten werden? Nein, Ich komme nur aus Liebe zu meinen Kindern, die ich voll Licht und Frieden sehen möchte.

66. Ist es nicht recht und billig, dass auch ihr nur aus Liebe zu Mir kommt? Doch nicht aus Liebe zu euch selbst, sondern in der Liebe zum Vater und zu euren Mitmenschen. Meint ihr, dass sich jener an der Göttlichen Liebe inspiriert, der nur aus Furcht vor Höllenqualen die Sünde meidet, oder jener, der gute Werke nur im Gedanken an die Belohnung tut, die er damit erlangen kann, nämlich einen Platz in der Ewigkeit zu gewinnen? Wer so denkt, kennt Mich nicht, noch kommt er aus Liebe zu Mir. Er handelt nur aus Liebe zu sich selbst. (164, 35 – 37)

67. Mein ganzes Gesetz ist in zwei Geboten zusammengefasst: der Liebe zu Gott und der Liebe zum Nächsten. Dies ist der Weg. (243, 4)

Rettung und Erlösung für jeden Geist

68. Jetzt komme Ich nicht, um körperlich Tote zu erwecken, wie Ich es mit Lazarus in der “Zweiten Zeit” tat. Heute kommt mein Licht, den Geist zu erwecken, der Mir gehört. Und dieser wird sich durch die Wahrheit meines Wortes zum ewigen Leben erheben; denn euer Geist ist der Lazarus, den ihr derzeit in eurem Wesen tragt und den Ich von den Toten auferwecken und heilen werde. (17, 52)

69. Auch das geistige Leben wird von Gesetzen regiert, und wenn ihr euch von ihnen entfernt, fühlt ihr sehr bald die schmerzlichen Folgen jenes Ungehorsams.

70. Erkennt, wie groß mein Verlangen ist, euch zu retten. Heute wie damals werde Ich das Kreuz auf Mich nehmen, um euch zum wahren Leben zu erheben.

71. Wenn Mein auf Golgatha vergossenes Blut das Herz der Menschen erschütterte und sie zu meiner Lehre bekehrte, so wird es in dieser Zeit mein göttliches Licht sein, das den Geist und die Seele erbeben lässt, um euch auf den wahren Weg zurückzubringen.

72. Ich will, dass die, die für das Leben der Gnade tot sind, ewiglich leben. Ich will nicht, dass euer Geist in der Finsternis wohnt. (69, 9 – 10)

73. Erkennt, wie viele eurer Mitmenschen inmitten ihres abgöttischen Treibens das Kommen des Messias erwarten. Bedenkt, wie viele in ihrer Unwissenheit meinen, dass Ich nur kommen werde, um mein Gericht über die Bösen abzuhalten, die Guten zu retten und die Welt zu zerstören, ohne zu wissen, dass Ich unter den Menschen als Vater, als Meister, als Bruder oder Freund bin, voll Liebe und Demut, und meine helfende Hand ausstrecke, um alle zu retten, zu segnen und ihnen zu vergeben. (170, 23)

74. Niemand ist durch Zufall geboren worden, und wenn jemand sich für noch so unbedeutend, unfähig und armselig hält, so ist er doch durch die Gnade des Höchsten Wesens geschaffen worden, welches ihn ebenso liebt wie die Wesen, die er für höhere hält, und er hat eine Bestimmung, die ihn wie alle zum Schoße Gottes führen wird.

75. Seht ihr jene Menschen, die als Ausgestoßene auf den Straßen dahinziehen und Laster und Elend mit sich schleppen, ohne zu wissen, wer sie sind und wohin sie gehen? Wisst ihr von den Menschen, die noch immer in Wäldern leben, von Raubtieren umlauert? Niemand ist von meiner Vaterliebe vergessen, alle haben sie eine Aufgabe zu erfüllen, alle besitzen sie den Keim zur Entwicklung und sind auf dem Wege, auf dem die Verdienste, die Anstrengung und der Kampf den Geist Stufe um Stufe zu Mir bringen werden.

76. Wo ist jemand, der – wenn auch nur für einen einzigen Augenblick – meinen Frieden nicht ersehnt hat und sich nicht wünschte, vom irdischen Leben befreit zu sein? Jeder Geist hat Heimweh nach der Welt, die er zuvor bewohnte, nach dem Heim, in welchem er geboren wurde. Jene Welt erwartet alle meine Kinder und lädt sie ein, sich des ewigen Lebens zu erfreuen, das manche ersehnen, während andere nur den Tod erwarten, um dann aufzuhören zu sein, weil sie einen verwirrten Geist haben und ohne Hoffnung und ohne Glauben leben. Was könnte diese Wesen dazu bewegen, für ihre Erneuerung zu kämpfen? Was könnte in ihnen die Sehnsucht nach Ewigkeit erwecken? Sie erwarten nur das Nicht-Mehr-Sein, das Schweigen und das Ende.

77. Doch das “Licht der Welt” ist zurückgekehrt, “der Weg und die Wahrheit”, um euch durch seine Vergebung zum Leben auferstehen zu lassen, um euer müdes Angesicht zu liebkosen, euer Herz zu trösten und zu bewirken, dass der, der sich nicht für wert hielt zu existieren, meine Stimme vernimmt, die ihm sagt: Ich liebe dich, komm zu Mir! (80, 54 – 57)

78. Der Mensch mag fallen und sich ins Dunkel stürzen und sich daher von Mir ferne fühlen; er mag glauben, dass wenn er stirbt, alles für ihn zu Ende sei. Für Mich dagegen stirbt niemand, niemand geht verloren.

79. Wie viele gibt es, die auf der Welt für verkommene Wesen gehalten wurden und die heute voller Licht sind! Wie viele, die als Spur die Schandflecken ihrer Sünden, ihrer Laster und Verbrechen hinterlassen haben, haben bereits ihre Läuterung erreicht! (287, 9 – 10)

80. Zwar beflecken viele ihren Geist; doch verurteilt sie nicht, denn sie wissen nicht, was sie tun. Auch sie werde Ich retten, ungeachtet dessen, dass sie Mich derzeit vergessen haben, oder Mich durch die falschen Götter ersetzt haben, die sie auf der Welt schufen. Auch sie werde Ich in mein Reich bringen, selbst wenn sie jetzt – weil sie den falschen Propheten folgen – den gütigen Christus vergessen haben, welcher für sie sein Leben hingab, um sie seine Lehre der Liebe zu lehren.

81. Für den Vater ist niemand “böse”, niemand kann es sein, da sein Ursprung in Mir ist. Verirrte, Blinde, Gewalttätige, Rebellen – so sind viele meiner Kinder aufgrund ihres freien Willens geworden, mit dem sie ausgestattet wurden. Doch in allen wird es licht werden, und Meine Barmherzigkeit wird sie auf den Weg zu ihrer Erlösung führen. (54, 45 – 46)

82. Ihr alle seid mein Same, und der Meister erntet ihn. Wenn unter den guten Samen der Unkrautsame gelangt, nehme Ich auch ihn liebevoll in meine Hände, um ihn in goldenen Weizen umzuwandeln.

83. Ich sehe in den Herzen den Samen des Unkrauts, des Morastes, des Verbrechens, des Hasses, und dennoch ernte und liebe Ich euch. Ich liebkose und reinige diesen Samen, bis er wie Weizen in der Sonne glänzt.

84. Meint ihr, dass die Macht meiner Liebe nicht fähig ist, euch zu erlösen? Ich werde euch, nachdem Ich euch gesäubert habe, in meinen Garten säen, wo ihr neue Blüten und neue Früchte tragen werdet. Zu meiner göttlichen Aufgabe gehört es, euch meiner würdig zu machen. (256, 19 – 21)

85. Wie könnte für Mich ein Geist unwiederbringlich verloren gehen, wo er doch einen Funken meines Lichtes in sich trägt, welcher niemals erlischt, und Ich auf allen Wegen bei ihm bin? So lange auch seine Widersetzlichkeit andauern oder seine Verwirrung anhalten mag – niemals werden diese dunklen Kräfte meiner Ewigkeit standhalten. (255, 60)

86. Für Mich ist es ebenso verdienstvoll, wenn ein mit der Spur schwerster Verfehlungen beflecktes Wesen von einem hohen Ideal inspiriert sich läutert, als wenn ein Wesen, das standhaft rein geblieben ist, bis zuletzt darum ringt, sich nicht zu beflecken, weil es von Anbeginn das Licht liebte.

87. Wie ferne der Wahrheit wandeln jene, die meinen, dass die verwirrten Geister eine andere Beschaffenheit haben als die Geister des Lichtes!

88. Ungerecht wäre der Vater, wenn dies wahr wäre, wie Er auch nicht mehr der Allmächtige wäre, wenn es Ihm an der Weisheit und Liebe mangelte, um die Befleckten, die Unreinen, die Unvollkommenen zu retten, und Er sie nicht mit allen Gerechten in ein- und derselben Heimstatt vereinen könnte. (295, 15 – 17)

89. Wahrlich, Ich sage euch, selbst jene Wesen, die ihr Versucher oder Dämonen nennt, sind nur verwirrte oder unvollkommene Wesen, derer sich der Vater weise bedient, um seine hohen Ratschlüsse und Pläne durchzuführen.

90. Aber diese Wesen, deren Geister heute von Finsternis umfangen sind, und von denen viele einen schlechten Gebrauch der Fähigkeiten gemacht haben, die Ich ihnen gewährt habe, werden – wenn die Zeit dazu für sie gekommen ist – von Mir gerettet werden.

91. Denn der Augenblick wird kommen, o Israel, da alle Geschöpfe des Herrn Mich ewig rühmen werden. Ich wäre nicht mehr Gott, wenn Ich mit meiner Macht, meiner Weisheit und meiner Liebe einen Geist nicht erretten könnte. (302, 31)

92. Wann haben die Eltern auf Erden nur die guten Kinder geliebt und die Bösen verabscheut? Wie oft habe Ich sie am liebevollsten und sorgsamsten gerade denen gegenüber gesehen, die sie am meisten verletzen und leiden lassen! Wie sollte es möglich sein, dass ihr größere Werke der Liebe und Vergebung tun könntet, als es die meinen sind? Wann hat man schon einmal erlebt, dass der Meister von den Jüngern lernen muss?

93. Wisset also, dass Ich niemanden meiner für unwürdig halte, und dass der Weg zum Heil euch daher ewiglich einlädt, ihn zu beschreiten, ebenso wie die Tore meines Reiches, welche das Licht, der Friede und das Gute sind, für immer offen stehen in Erwartung der Ankunft derer, die dem Gesetze und der Wahrheit ferne standen. (356, 18 – 19)

Die herrliche Zukunft der Kinder Gottes

94. Ich werde nicht zulassen, dass ein einziges meiner Kinder sich verirrt oder gar verloren geht. Die Schmarotzerpflanzen verwandle Ich in fruchtbringende, denn alle Geschöpfe wurden ins Dasein gerufen, um ein Ziel der Vollkommenheit zu erreichen.

95. Ich will, dass ihr euch mit Mir an meinem Werke erfreut. Schon früher habe Ich euch an meinen Eigenschaften teilhaben lassen, weil ihr ein Teil von Mir seid. Da alles Mir gehört, mache Ich auch euch zu Eigentümern meines Werkes. (9, 17 – 18)

96. Zweifelt nicht an meinem Worte. In der “Ersten Zeit” erfüllte Ich euch meine Verheißung, Israel aus der Knechtschaft Ägyptens – welche Abgötterei und Finsternis bedeutete – zu befreien, um euch nach Kanaan zu führen, dem Land der Freiheit und der Verehrung des lebendigen Gottes. Dort wurde euch mein Kommen als Mensch angekündigt, und die Prophetie wurde Wort für Wort in Christus erfüllt.

97. Ich, jener Meister, der in Jesus wohnte und euch in ihm liebte, versprach der Welt, in einer anderen Zeit zu ihr zu sprechen und Mich im Geiste zu offenbaren. Und hier ist die Erfüllung meiner Verheißung.

98. Heute kündige Ich euch an, dass Ich für euren Geist wunderbare Regionen, Aufenthaltsorte, geistige Heimstätten reserviert habe, wo ihr die wahre Freiheit finden könnt um zu lieben, das Gute zu tun und mein Licht zu verbreiten. Könnt ihr daran zweifeln, nachdem Ich euch meine früheren Verheißungen erfüllt habe? (138, 10 – 11)

99. Mein göttliches Verlangen ist es, euch zu retten und euch in eine Welt des Lichtes, der Schönheiten und der Liebe zu führen, wo ihr aufgrund der Erhebung des Geistes, der Hochherzigkeit der Gefühle, des Ideals der Vollkommenheit freudig schwingt. Doch erkennt ihr nicht in diesem göttlichen Verlangen meine Vaterliebe? Zweifellos muss der, der dies nicht so versteht, blind sein. (181, 13)

100. Bedenkt: Alle Schönheiten dieser Welt sind dazu bestimmt, zu verschwinden, um irgendeinmal anderen Platz zu machen. Doch euer Geist wird weiterhin ewig leben und den Vater in all seiner Herrlichkeit schauen – den Vater, aus dessen Schoße ihr stammt. Alles Geschaffene muss zu dem Ort zurückkehren, von dem es ausging. (147, 9)

101. Ich bin das ewige Licht, der ewige Friede und die ewige Seligkeit, und da ihr meine Kinder seid, ist es mein Wille und meine Pflicht, euch zu Teilhabern an meiner Herrlichkeit zu machen; und dafür lehre Ich euch das Gesetz als den Weg, der den Geist in die Höhen jenes Reiches leitet. (263, 36)

102. Seid euch immer bewusst, dass der Geist, welcher die hohen Grade der Güte, der Weisheit, der Reinheit und der Liebe erreicht, über der Zeit, dem Schmerz und den Entfernungen steht. Er ist nicht darauf beschränkt, an einem Ort zu wohnen, er vermag überall zu sein und kann allerorten eine höchste Wonne daran finden, zu existieren, zu fühlen, zu wissen, zu lieben und sich geliebt zu wissen. Dies ist der Himmel des Geistes. (146,70-71)

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flagge en  Chapter 31… Redemption & Eternal Salvation

THE THIRD TESTAMENT Chapter 31 – Revelations of Jesus Christ
Redemption & Eternal Salvation

The Correction of Mistaken Concepts about Redemption
Thus saith the Lord…

1. Many men have accepted the idea that all the tears of this world have been caused by the sins of its first inhabitants, and in their clumsiness in interpreting the parable have come to say, that Christ came to wash away the stain with his blood. If this affirmation were true, why, in spite of that already consummated sacrifice, would men continue to sin and to suffer?

2. Jesus came to earth to teach men the road to perfection, a road He pointed out with his life, his words, and his deeds. (150, 43 – 44)

3. All will reach the goal according to the fulfillment of your mission; for that purpose I have come to deliver My teachings, which are inexhaustible, in order for you to ascend the ladder of your evolution. It is not My blood that will save you, but My light within your spirit which will redeem you. (8, 39)

4. I will be given a new cross in this Third Era. It will not be visible to mortal eyes but from its height I will send My message of love to humanity; and My blood, which is the essence of My word, will be converted into light for the spirit.

5. Those who judged Me in that era, today repented, give light with their spirits to the heart of humanity as restitution for their faults.

6. Before My doctrine triumphs over the evilness of men, it must be flogged and mocked, just as Christ suffered on the cross. My light must emerge from every wound to illuminate the darkness of this world that lacks love. My invisible blood must also spread over humanity to once again show it the path of its redemption. (49, 17 – 19)

7. I tell you once again, that in Me all humanity will be saved. That blood shed at Calvary is life for the spirit, but it is not in the blood itself, which fell to the dust of the earth, but rather the Divine love that is represented by it. Now, when I speak to you of My blood, you know what meaning it holds.

8. Many men have spilled their blood in the service of the Lord and for love of their brothers, but that has not represented the Divine blood, only spiritual, only human.

9. The blood of Jesus represents Divine love because it bore no stain; in the Master there was never any sin, and of his blood He gave even the last drop to make you comprehend that God is everything for his creatures, that for them He gives himself completely, because He loves them infinitely.

10. If the dust of the earth drank that liquid that sustained life in the body of the Master, it was so that you would understand that My Doctrine would fertilize the lives of men with the Divine watering of its love, its wisdom, and its justice.

11. The world, incredulous and skeptical of the words and examples of the Master, disputes My teaching, saying that Jesus shed his blood to save mankind from sin, but that in spite of it, the world has not been saved; it sins more every day in spite of being more evolved.

12. “Where, then, is the power of that blood of redemption?” men ask, while those who should be teaching the true concepts of My doctrine do not know how to satisfy the questions of those hungry for light and thirsty to know the truth.

13. I tell you, in this era, the questions of those who do not know, have a better basis and sense than the answers and explanations given to them by those who say they know the truth.

14. I have come again to speak to you, and here you have My words for those who think that blood achieved the salvation of the sinners before the Divine justice, that it saved all who were lost and condemned to torment.

15. I tell you, if the Father, who knows all, had believed that humanity were not going to understand and make use of all the words and works that Jesus gave to them, truly, He would never have sent him, for the Creator has never done anything unnecessary, nothing that is not destined to give fruit. And if He sent Jesus to be born, grow, and die among men, it was so that the radiant and fertile life of the Master would remain to mark an imperishable path; an indelible track, so that all his children would find the way that leads them to true love, and that complying with his Doctrine, leads them to the mansion where their Creator awaits them.

16. He knew also, that the blood that spoke of purity, of infinite love, upon being shed to the very last drop, would teach humanity to complete the mission that raises them to the Promised Land with faith in their Creator, where upon presenting their fulfillment, they may say: “Lord, it is finished.”

17. Now I can tell you, that it was not the hour of the shedding of My blood on the cross that marked the moment of human redemption. My blood remains here, in the present world, alive, fresh, tracing with the bloody mark of My passion, the path of your restitution that will lead you to conquer the dwelling that your Father has promised you.

18. I have told you: I am the source of life, come and wash your stains so that you may walk free and safe to your Father and Creator.

19. My fountain is that of love, it is inexhaustible and infinite; of that speaks My blood shed in that time; it signed My Word and sealed My Doctrine. (158, 23 – 33)

20. Now, many centuries distant from those events, I tell you that in spite of Jesus having spilled his blood for all humanity, only those who have followed the path that Jesus came to show you have achieved salvation, while those who have persisted in their ignorance and fanaticism, their errors, or their sin, are not yet saved.

21. I told you that were I to make Myself man a thousand times, and a thousand times die on the cross, while humanity does not rise to follow me, it will not have achieved its salvation; it is not My cross which will save you, but your own. I bore mine on My back, on it I died as a man, and in that instant I was in the bosom of the Father. You must imitate Me in meekness and love, bearing your cross on your backs with true humility until you reach the end of your mission, so that you too may come to be with your Father.

22. There are none who do not wish to find happiness, and the more lasting, the better, because I come to show you a road that leads to the supreme and eternal happiness. Nevertheless, I merely show you the way and leave you to choose that which most pleases you.

23. I ask you: If you wish happiness, why do you not sow it so that you can harvest it later? How few there are who have felt the impulse to render themselves to humanity! (169, 37 – 38)

24. The ideas you have of the meaning of life on earth, of what the spirit is, and of what the spiritual valley is, are mistaken.

25. The majority of believers think that living with a certain rectitude, or repenting, in the last instant of life, of the errors they have made, they have assured themselves of glory for their spirits.

26. That false concept that blinds men does not permit them to persevere throughout their lives in compliance with the law, and causes their spirits, when they abandon this world and come to the spiritual mansion, to find themselves in a place where they do not behold the marvels they had imagined, nor feel the supreme happiness to which they think they have a right.

27. Do you know what happens to those beings that felt sure of reaching heaven but instead find only confusion? Upon no longer inhabiting the earth because they no longer have the point of support provided by their physical shell, and being unable to ascend to the heights in which the dwellings of the spiritual light are found, without realizing it, they create for themselves a world that is neither human nor profoundly spiritual.

28. Then is when the spirits ask: “Is this the Glory? Is this the dwelling fated by God for the spirits after such a long journey on earth?”

29. “No,” say others; “This cannot be the bosom of the Lord, where only light, love, and purity may exist.”

30. Slowly, through meditation and pain, the spirit comes to understanding. It understands the Divine justice, and illuminated by the light of its conscience judges its past works, and discovers them to have been petty and imperfect, not worthy of the reward He had expected.

31. It is then, with this preparation, humility appears, and the desire to return to the roads abandoned to erase the stains incurred, repair the errors, and earn true merit before the Father.

32. It is necessary to explain these things to humanity, so that they may understand that the material life is an opportunity for men to earn merit for their spirits, merit which elevate them until they deserve a dwelling place of higher spirituality, wherein, again they must earn merit in order to avoid becoming stagnant, and to continue climbing, step by step, for: “In My Father’s house are many mansions.”

33. These merits you earn through love, as the eternal law of the Father has told you. And thus, from step to step on the ladder of perfection your spirit shall go learning the path that leads to glory, to true glory, which is the perfection of the spirit. (184, 40 – 45)

34. Truly I tell you, that if in this Era I had come as a man, your eyes would still have had to see My fresh and bleeding wounds, for the sins of men have not ceased, nor have they wished to redeem themselves in memory of the blood shed by me on Calvary as a proof of My love for humanity. But I have come in spirit so that you may avoid the affront of beholding the work of those who judged and sentenced me on earth.

35. All is forgiven, but in every spirit exists something of that which I spilled out for all on the cross; do not believe that that breath and that blood will be diluted or lost, they represented the spiritual life that I poured forth from that instant to all men. What is more, for reason of that blood that sealed My word and confirmed what I said and did on the earth, men rose up in search of the regeneration of their spirits.

36. My word, My works, and My blood were not, and shall not be in vain. If sometimes it seems to you that My name and My word are almost forgotten, you will see how they arise again, full of life, vigor, and purity, like a seed that in spite of being constantly embattled, never dies. (321, 64 – 66)

37. The blood of Jesus converted into the light of redemption continues penetrating spirits as salvation. My Spirit is eternally giving salvation and light, continuously penetrating with the rays of My light to where darkness exists. Every moment My Divine Spirit is spilling, not as human blood, but in essence and spiritual life over all My children. (319, 36)

“Heaven” must be Earned

38. Dominated by the forces of their low passions, men have descended so deeply in their sinfulness that they have lost all hope of salvation; but there is not one who can not be saved. For the spirit will arise once it is convinced that human turmoil will not cease as long as it does not listen to the voice of its conscience, fulfilling My law until the end of its destiny, which is not on earth but in eternity.

39. Those who believe that their existence is absurd and believe that their struggles and suffering are useless, fail to realize that life is the teacher that molds and pain the chisel that perfects. Do not think that I created pain to offer it to you in a cup. Do not think that I have made you fall. Man fell in disobedience by himself, and for that reason He must also arise by his own effort. Neither think that only pain will perfect you, no, you will also come to me by practicing love, for I am love. (31, 54 – 55)

40. Pray more with the spirit than the material, for to save yourselves an instant of prayer or a day of love are not sufficient, but rather a life of perseverance, of patience, of elevated works, and compliance with My commandments. For this I have given you great powers and senses.

41. My work is like an ark of salvation that invites all to enter. All who comply with My laws shall not perish. If you guide yourselves by My word, you will be saved. (123, 30 – 31)

42. Keep in mind that only what is perfect reaches Me; therefore, your spirit will enter My Kingdom only when it has attained perfection. You emerged from Me without experience, but you shall return to Me adorned with the garment of your merits and virtues. (63, 22)

43. Verily I say to you that the spirits of the just who dwell near God, gained the right to occupy that place by their own deeds, not because I gave it to them; I only showed them the way and at the end of it, I revealed to them the reward.

44. Blessed are those who say to Me: “Father, you are the way, the light that illuminates it and the strength for the traveler. You are the voice that indicates the course and encourages us along the journey and you are also the reward for him who reaches the end”. Yes, My children, I am the life and the resurrection of the dead. (63, 74 – 75)

45. Today the Father will not ask: Who can and who is willing to rescue the human race with their blood; nor will Jesus answer: “Lord, I am the Lamb willing to mark the path of restitution for mankind with My blood”.

46. Nor shall I send My Word to be made flesh in this era, that Era is past for you, and it left its teaching and elevation in your spirit. Now I have opened a new stage in spiritual advancement in which it shall be you who earn merit. (80, 8 – 9)

47. I want you all to be happy, in peace, and inhabiting the light so that you may come to possess all, not only through My love, but also through your merits, for it is then that your satisfaction and happiness will be complete. (245, 34)

48. I came to show you the beauty of a life higher than the human one, to inspire you to elevated works, to teach you the word that provides abundant love, and proclaim to you the unknown happiness, that which awaits the spirit that has known how to climb the mountain of sacrifice, of faith, and love.

49. All of this you should recognize in My Teaching, so that at last you may understand it is your works that bring your spirit closer to true happiness. (287, 48 – 49)

50. If to go from one continent of the earth to another you must cross high and low mountains, seas, towns, cities and countries to reach your journey’s destination, think that to reach the Promised Land you must travel far, so that in the long journey you gather experience, knowledge, development, and the evolution of the spirit. That shall be the fruit of the tree of life, which you shall finally taste after having struggled and wept so much to reach it. (287, 16)

51. You are children of the Father of Light, yet if through your weakness you have fallen into the darkness of a life full of trouble, error, and tears, these sorrows shall pass because you will rise to My voice when I call to you saying: “I am here, illuminating your world and inviting you to scale the mountain upon whose peak you shall find all peace, happiness, and the wealth that in vain you have sought to gather on earth. (308, 5)

52. Each world, every dwelling place, was created so that in it the spirit would evolve and make a step towards their Creator, and thus, advancing more and more on the road to perfection, someday arrive white, clean and molded to the end of its journey: the peak of spiritual perfection, which is to inhabit the Kingdom of God.

53. To whom does it seem impossible to come to inhabit the bosom of God? Oh, poor minds that do not know how to reflect! Have you already forgotten that you sprang from My bosom? That you once inhabited it? There is nothing strange, that all that were born of the source of life, return to it in due time.

54. Every spirit, upon being born of Me, was pure, yet later in their road many became stained; nonetheless, all being foreseen by Me in a wise, loving, and just way, I went ahead to put all the means necessary for your salvation and regeneration along the road that My children must travel.

55. If that spiritual purity was profaned by many beings, the day will come in which they, purifying themselves of all their faults, reacquire their original purity, and this purification will be very meritorious in My eyes, for their spirit will have achieved this through great and incessant trials of their faith, their love, their faithfulness, and their patience.

56. You all will return along the road of work, struggle, and pain to the Kingdom of Light, from which you will no longer have to be made flesh in a human body, nor inhabit a material world, for by then your spiritual reach will permit you to make your influence felt and send your light from one world to another. (313, 21 – 24)

The most Powerful Force for Redemption

57. Here then is the pathway, come through it and you will be saved. Verily I say to you that it is not necessary to have listened to Me during this period to attain salvation; everyone who during his existence practices My Divine Law of love, that love inspired in the Creator that results in love toward his fellowman, will be saved; He will give testimony of Me in his life and with his deeds. (63, 49)

58. If the sun radiates the light of life over all nature, over all creatures, and if the stars also radiate light to the earth, why should the Divine Spirit not radiate light over the spirit of man?

59. I come now to tell you: humanity, stop. Let the light of justice that comes from love extend over all the world. Let My truth persuade you that without true love you will not achieve salvation. (89, 34 – 35)

60. My light is for all My children, not only for you who dwell in this world, but also for spirits who inhabit different mansions. All of them will be liberated and resurrected to an eternal life when, with their deeds of love toward their brethren, they will fulfill My Divine precept which asks that you love one another. (65, 22)

61. Beloved people, this is the third day in which I come to resuscitate My word among the dead. This is the Third Era, in which I appear to the world in spiritual form to tell you: this is the same Christ you saw expire on the cross that now comes to speak to you, because He lives, and shall live and be forever.

62. In contrast, I see that men, in spite of their religions that claim to be telling the truth, bear hearts dead to faith, and dead to love and light. They believe that by praying in their temples and attending their rites their salvation is assured; yet, I tell you that the world must know that salvation can be reached only by the realization of acts of love and charity.

63. The gathering places are only a school, the religions must not be satisfied to explain only the Law; they must make sure that humanity understands that life is the road along which they must apply what they have learned of the Divine Law, putting My Doctrine of love into practice. (152, 50 – 52)

64. Christ made himself man to show Divine love to the world, but men are hard of heart and stubborn, they soon forget the lesson shown and interpret it badly. I knew that humanity would come to confuse justice and love with vengeance and punishment, that is why I announced a time that I would return spiritually to the world, to explain to humanity the lessons that it had not understood.

65. The announced time, is that in which you now live, and I have given you My teaching to manifest My Divine justice and wisdom as a perfect lesson of the sublime love of your God. Did you think I came out of fear that men would destroy the works of their Lord, or life itself? No, I come only out of love for My children, whom I wish to see filled with light and peace.

66. Verily, is it not just that you too come to Me only out of love? Yet, not from love for yourselves, but for the love of the Father and your brothers. Do you believe that He who flees from sin only from fear of torment, or He who does good works thinking only of the prize that He may achieve upon conquering a place in eternity is inspired by Divine love? He who thinks like this does not know Me; He does not come to Me out of love, but works only out of love for himself. (164, 35 – 37)

67. All My Law is condensed in two precepts: Love of God, and love of your fellow men: that is the road. (234, 4)

Salvation and Redemption for each Spirit

68. This time I have not come to raise the dead in body, as I did with Lazarus during the Second Era, today My light comes to lift the spirits which are the ones that belong to Me. And these will arise with the truth of My word to an eternal life, because your spirit is the Lazarus which today you carry within your being and which I will resurrect and heal. (17, 52)

69. The Spiritual Realm is also governed by laws, and when you part from them, very soon you feel the painful result of that disobedience.

70. Behold how great is My yearning to save you; today, as during that period, I shall carry the cross to raise you toward the true life.

71. If My blood shed along Calvary touched the heart of mankind and converted them to My Doctrine, during this period it will be My Divine light that will shake the spirit and the flesh to make you return toward the true pathway.

72. I want those who have died to the life of grace to live eternally; I do not want your spirit to dwell in darkness. (69, 9 – 10)

73. See how many of your brothers await in the bosom of idolatry the coming of the Messiah. See how many, in their ignorance, believe that I will come only to discharge My justice upon the wicked, to save the righteous, and destroy the world, without knowing that I am among men as Father, Master, Brother, and Friend, full of love and humility, extending My charity to save, bless, and forgive all. (170, 23)

74. No one has been born by chance, and as humble, awkward or small as He believes himself to be, He has been created by the grace of the Supreme Being, who loves him as much as other beings whom He considers superior; He has a destiny that will take him, like all others, to the bosom of God.

75. Do you see those men who cross the streets like outcasts, dragging along their vice and misery, not knowing who they are nor where they are going? Do you know of men who still dwell in jungles surrounded by beasts? Not one of them is forgotten by My charity; all of them have a mission to fulfill, all of them possess the origin of evolution and are in the path where their merits, efforts and struggles will guide the spirit step to step, to Me.

76. Who is He who has not wished for My peace, even if it were only for an instant, longing to liberate himself from this earthly life? Every spirit feels nostalgia for the world that He previously inhabited, for the home where He was born. That world waits for all of My children inviting them to enjoy the eternal life that some wish for, while others merely wait for death, to cease to be, because they bear a confused spirit and live without hope and without faith. What can encourage these beings to fight for their regeneration? What can awake in them the longing for eternity? They only wait for the nonexistence, the silence and the end.

77. However, the light of the world, the way and the life have returned to resurrect you with My forgiveness, to caress your fatigued brow, to comfort your heart and make the one who felt unworthy of living listen to My voice, which says to him: I love you, come to Me! (80, 54 – 57)

78. Men may fall and sink into darkness, and feel thereby distant from Me, they may believe that when they die all is finished for them; yet, to Me, none die, and not one is lost.

79. How many there are who lived as perverse beings in this world but who today are filled with light! How many who left in their wake the stain of their sins, their vices, and their crimes who have already achieved purification. (287, 9 – 10)

80. It is true that many continue to stain their spirits, but do not judge them, for they do not know what they do. I will also save them. It does not matter that they have now forgotten me or replaced me with false gods that they have created in the world. Them too I shall take to My Kingdom, even if, because they now follow false prophets, they have forgotten the gentle Christ who gave his live to teach them his doctrine of love.

81. To the Father no one is evil; no one can be evil because all were born from me. I granted My children the gift of free will, thus many of them have chosen to be rebellious, violent, blind, and commit mistakes. However, all of them will become spiritually enlightened, and My charity will guide them along the path of redemption. (54, 45 – 46)

82. All of you are My seed, and the Master brings in the harvest; if among the good seed there are weeds, I take them with love between My hands to transform them to golden wheat.

83. I see the seed of weeds in hearts, and also muck and mire, and crime and hatred; nonetheless, I gather them all and love them. This seed I caress and purify until it shines like wheat in the sun.

84. Do you believe that the potency of My love is unable to redeem you? I will sow you after cleansing you, in My garden, where you shall bear new flowers and fruits. Within My Divine project is the mission of dignifying you. (256, 19 – 21)

85. How could I irredeemably lose a spirit if it bears within it a ray of My Light that can never be extinguished and which is before it wherever it goes? No matter how long its stubbornness or confusion lasts, that darkness will never be as enduring as My eternity. (255, 60)

86. It is as worthy before Me that a being stained with tracks of the most grievous errors purifies itself inspired by an elevated ideal, as that a being who has persevered in purity has struggled to the end to avoid stain because it loved the light from the beginning.

87. How distant from the truth are those who believe that the disturbed spirits are of a different nature from those of the spirits of light!

88. The Father would be unjust if that were true, just as He would cease being the Almighty if He lacked the wisdom and love to save those who are stained, impure, or imperfect, and if He were unable to reunite them in one dwelling with the just. (295, 15 – 17)

89. Even those beings you call demons or “tempters,” I tell you truly are nothing more than disturbed or imperfect spirits of which the Father makes wise use to bring about his high designs and plans.

90. Yet, those beings, whose spirits are today enveloped in darkness and many of whom make evil use of the gifts I have given them, shall be brought to safety by Me in due time.

91. For the moment shall come, oh Israel, when all the Lord’s creatures glorify Me for eternity. I would cease to be God, if with My power, My wisdom, and My love I could not save one spirit. (302, 31)

92. When have parents on earth loved only their good children and detested their bad ones? How many times have I seen you be tendered and more solicitous precisely with those who most offend you and make you suffer? How could it be possible that you perform works of love and forgiveness greater than My own? When has one seen the Master needing to learn from his disciples?

93. Understand, therefore, that none are judged unworthy of me, and so the road to salvation is always inviting you to follow it, just as the gates of My Kingdom, which are light, peace, and good, are permanently open in readiness, awaiting the arrival of those who have been far from the Law and truth. (356, 18 – 19)

The Glorious Future of the Children of God

94. I will not permit a single one of My children to become confused nor to be lost. I will convert those parasitic plants into fruitful ones, for all creatures have been created to reach a perfect goal.

95. I want you to rejoice with Me in My Work; previously, I have already shared My attributes with you because you are part of Me; If everything belongs to Me, I also make you owners of My Work. (9, 17 – 18)

96. Do not doubt My word; in the First Era I fulfilled My promise to liberate Israel from the slavery in Egypt that symbolized idolatry and darkness, to bring you to Canaan, a land of freedom and worship of the living God. There My coming as a man was announced, and the prophecy was fulfilled, word for word, in Christ.

97. I, the Master who inhabited and loved you in Jesus, promised the world to speak to it in another time, to manifest Myself in Spirit; here you have the fulfillment of My promise.

98. Today I announce to you that I have reserved for you marvelous regions, dwellings, and spiritual mansions where you can find the true freedom to love, to do good, and to extend My light. Can you doubt it, after the fulfillment of My earlier promises? (138, 10 – 11)

99. My Divine yearning is to save you and carry you to a world of light, beauty, and love where you will yearn for the elevation of the spirit, the nobility of the sentiments, and the ideal of perfection. What is more, do you not perceive in this Divine yearning My love as Father? Certainly, whoever cannot understand this must be blind. (181, 13)

100. Look! All the galas of this world are destined to disappear and give way to others, but your spirit shall continue to live forever and shall behold the Father in all his splendor: the Father from whose bosom you sprang. All that is created must return to the place it came from. (147, 9)

101. I am the light, the peace, and eternal happiness, and as you are My children, I both wish to, and must, make you participants in My glory, and that is why I teach you the Law as the road that leads the spirit to the heights of that Kingdom. (263, 36)

102. Keep always in mind that the spirit that reaches the high grades of goodness, wisdom, purity, and love, is beyond time, pain, and distances. It is not limited to inhabiting one place, for it can be everywhere, and find in all a supreme delight in existing, in feeling, in knowing, in loving and knowing it is loved. That is the heaven of the spirit. (146, 70 – 71)

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flagge fr  Chapitre 31… Rédemption et Salut éternel

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 31 – Révélations de Jésus-Christ
Rédemption et Salut éternel

Les concepts erronés à propos de la Rédemption
Cela dit le Seigneur…

1. Nombreux ont été les hommes qui ont accepté que toutes les larmes de ce monde aient été causées par un péché des premiers habitants et, dans leur maladresse à analyser la parabole, en sont arrivés à affirmer que le Christ vint pour laver toute tache de son sang. Si telle affirmation avait été vraie, pourquoi, bien que ce sacrifice fût déjà consommé, les hommes continuent-ils de pécher et aussi de souffrir?

2. Jésus vint sur la Terre pour enseigner aux hommes le chemin de la perfection, chemin qu’Il montra par sa vie, ses actions et ses paroles. (150, 43-44)

3. Tous, vous atteindrez l’objectif grâce à l’accomplissement de votre mission, C’est pour cela que je suis venu vous livrer mes enseignements qui sont inépuisables, afin que vous vous éleviez sur l’échelle de votre évolution. Ce n’est pas mon sang qui vous sauve, mais ma lumière en votre esprit qui vous sauvera. (8, 39)

4. On me donnera une nouvelle croix au Troisième Temps : celle-ci ne sera pas visible aux yeux des mortels mais, depuis sa hauteur j’enverrai mon message d’amour à l’humanité, et mon sang, qui est l’essence de ma parole, sera converti en lumière pour l’esprit.

5. Ceux qui me jugèrent en son temps, repentis aujourd’hui, illuminent, avec leur esprit, le coeur de l’humanité, pour réparer leurs fautes.

6. Afin que ma doctrine triomphe de la méchanceté des hommes, il faudra qu’elle soit auparavant fouettée et raillée, comme le fut le Christ sur la croix. Il est indispensable que, de chaque blessure, resplendisse ma lumière pour illuminer les ténèbres de ce monde en manque d’amour. Il est indispensable que mon sang invisible retombe sur l’humanité pour lui montrer à nouveau le chemin de sa rédemption. (49, 17-19)

7. Une fois de plus je vous déclare qu’en Moi toute humanité sera sauvée. Ce sang répandu au Calvaire est la vie pour tout esprit, mais il ne s’agit pas du sang en lui-même, puisqu’il a coulé sur la poussière de la terre, mais de l’amour divin qui y est représenté. Lorsque je vous parle de mon sang, vous savez donc maintenant de quoi il s’agit et de sa signification.

8. Beaucoup d’hommes ont versé leur sang au service de leur Seigneur et par amour à leurs frères; mais cela n’a pas représenté l’amour divin, mais seulement le spirituel, l’humain.

9. Le sang de Jésus représente, bel et bien, l’amour divin parce qu’il n’y a aucune tache en lui. Le Maître ne commit jamais de péché et Il vous donna jusqu’à la dernière goutte de son sang pour vous faire comprendre que Dieu est Tout pour ses créatures, qu’Il se dévoue complètement à elles, sans réserve, parce qu’Il les aime infiniment.

10. La poussière de la terre but ce liquide qui fut la vie dans le corps du Maître, c’est pour que vous compreniez que ma Doctrine devrait féconder la vie des hommes avec le divin arrosage de son amour, de sa sagesse et de sa justice.

11. Le monde, incrédule et sceptique quant aux paroles et aux exemples du Maître, combat mon enseignement affirmant que Jésus répandit son sang pour sauver l’humanité du péché et que, en dépit de cela, le monde ne s’est pas sauvé, qu’il commet chaque jour davantage de péchés bien qu’il soit plus évolué.

12. Où est-il donc le pouvoir de ce sang de rédemption? C’est ce que se demandent les hommes, tandis que ceux qui devraient enseigner les véritables concepts de ma Doctrine sont incapables de satisfaire aux questions des affamés de lumière et des assoiffés de connaître la vérité.

13. En ce temps, je vous dis que les questions de ceux qui ne savent pas ont davantage de fond et sont plus sensées que les réponses et les explications qu’en donnent ceux qui prétendent connaître la vérité.

14. Mais je suis venu à nouveau pour vous parler et voici mes paroles à l’adresse de ceux qui pensent que ce sang réussit à racheter les pécheurs devant la justice divine et tous ceux qui étaient perdus et condamnés au supplice.

15. Laissez-Moi vous dire que si le Père, Celui qui sait tout, avait cru que l’humanité n’allait pas tirer profit ni comprendre tout l’enseignement que Jésus lui offrit, au travers de ses paroles et de ses actions, certes Il ne l’aurait jamais envoyé, parce que le Créateur n’a jamais rien fait qui soit inutile, rien qui ne fût destiné à porter ses fruits. Mais Il l’envoya pour naître, grandir, souffrir et mourir parmi les hommes parce qu’Il savait que cette vie rayonnante et féconde du Maître marquerait à tout jamais, par ses oeuvres, un chemin ineffaçable, indélébile, pour que tous ses enfants trouvent la voie qui les conduise au véritable amour et qui, en respectant sa Doctrine, les guide vers la demeure où les attendait leur Créateur.

16. Il savait, par ailleurs, que ce sang qui parlait de pureté et d’amour infini, en se répandant jusqu’à la dernier goutte, enseignerait à l’humanité à accomplir, avec foi en son Créateur, la mission qui l’élèverait jusqu’à la Terre Promise où, au moment de présenter son accomplissement, elle pourra me dire : «Seigneur, tout est consommé».

17. Maintenant je peux vous dire que ce ne fut pas l’heure à laquelle se répandit mon sang sur la croix qui indiquera l’heure de la rédemption humaine. Mon sang resta ici dans le monde, présent, en vie, frais, marquant, de l’empreinte ensanglantée de ma passion, la voie de votre restitution qui vous emmènera à conquérir la demeure que votre Père vous a promise.

18. Je vous ai dit : Je suis la source de la vie, venez vous laver de vos taches pour pouvoir marcher libres et saufs vers votre Père et Créateur.

19. Ma source est d’amour, inépuisable et infini. C’est de cela que vous parle mon sang versé en ce temps-là; il scella ma parole, il couronna ma Doctrine. (158, 23-33)

20. A l’heure actuelle, à plusieurs siècles des événements, je vous dis que, en dépit d’avoir répandu mon sang pour toute l’humanité, seul ont réussi à obtenir leur salut ceux qui ont emprunté le chemin que Jésus vint vous montrer, tandis que tous ceux qui se sont obstinés dans l’ignorance, dans leur fanatisme, dans leurs erreurs ou dans le péché, ne sont pas encore à l’abri.

21. Je vous ai dit que si mille fois je me faisais homme, et si mille fois je mourais sur la croix, si l’humanité ne se lève pour me suivre, jamais elle n’atteindra son salut. Ce n’est pas ma croix qui doit vous sauver, mais la vôtre; Moi, j’ai porté la mienne sur les épaules et j’y ai expiré en tant qu’homme, et dès cet instant je fus dans le giron du Père. Vous devez m’imiter en mansuétude et en amour, en portant sur les épaules votre croix, avec une sincère humilité, jusqu’à aboutir dans votre mission, afin que vous aussi arriviez à être près de votre Père.

22. Tout un chacun souhaite trouver le bonheur, et mieux encore s’il dure le plus longtemps possible. Je viens vous montrer un chemin qui conduit au bonheur suprême et éternel. Néanmoins, je ne fais que vous montrer le chemin, ensuite je vous laisse choisir celui qui davantage vous plaît.

23. Je vous interroge : si vous désirez tant le bonheur, pourquoi ne le semez- vous pas pour le récolter ensuite? Bien peu nombreux sont ceux qui se sont sentis poussés à se livrer à l’humanité! (169, 37-38)

24. Vous avez une idée erronée de la signification de la vie sur la terre, de ce que sont l’esprit et la vallée spirituelle.

25. La majorité des croyants s’imaginent qu’en vivant dans une certaine droiture ou qu’en se repentant, à l’ultime instant de la vie, des fautes qu’ils ont commises, ils s’assurent la gloire pour leur esprit.

26. Ce faux concept qui aveugle l’homme ne lui permet pas de persévérer durant toute sa vie dans l’accomplissement de la loi, et entraîne que son esprit, lorsque celui- ci abandonne ce monde et arrive à la demeure spirituelle, se retrouve dans un endroit où il ne contemple pas les merveilles qu’il s’était imaginées, ni ne ressent le suprême bonheur auquel il croyait avoir droit.

27. Savez-vous ce qui arrive à ces êtres qui se sentaient assurés de parvenir au ciel et qui, à sa place, ne rencontrèrent que la confusion? En ne continuant plus d’habiter la Terre, parce qu’il leur manqua le point d’appui de leur enveloppe matérielle, et en ne pouvant pas s’élever vers ces hauteurs où se trouvent les demeures de la lumière spirituelle, ils créèrent pour eux-mêmes, sans s’en rendre compte, un monde qui n’est ni humain, ni profondément spirituel.

28. C’est alors que les esprits s’interrogent : est-ce cela la gloire? Est-ce cela la demeure destinée par Dieu aux esprits, après avoir tant marché sur la Terre?

29. Non! Répondent d’autres; ceci ne peut être le sein du Seigneur, où seuls peuvent exister la lumière, l’amour et la pureté!

30. Lentement, par l’entremise de la méditation et de la douleur, l’esprit en arrive à la compréhension. Il comprend la divine justice et, illuminé par la lumière de sa conscience, juge ses actions passées et considère qu’elles furent petites et imparfaites, qu’elles n’étaient pas dignes de mériter ce qu’il avait cru.

31. Alors, avec cette préparation, apparaît l’humilité et naît le désir de retourner sur les chemins qu’il laissa pour effacer les taches, réparer les erreurs et gagner de vrais mérites devant son Père.

32. Il est indispensable d’éclaircir ces mystères à l’humanité, afin qu’elle comprenne que la vie en la matière est une chance pour l’homme de gagner des mérites pour son esprit, mérites qui l’élèveront jusqu’au point de mériter d’habiter une demeure de spiritualité supérieure où, à nouveau, il devra se gagner de nouveaux mérites pour ne pas stagner et poursuivre son escalade d’échelon en échelon, parce que «dans la maison du Père, il y a beaucoup de demeures».

33. Vous gagnerez ces mérites au travers de l’amour, comme vous l’a enseigné la loi éternelle du Père. Et ainsi, d’échelon en échelon sur l’échelle de perfection, votre esprit s’en ira connaître le chemin qui conduit à la gloire, la véritable gloire, celle qui est la perfection de l’esprit. (184, 40-45)

34. En vérité je vous le dis, si j’étais venu en ce temps en tant qu’homme, vos yeux auraient dû voir mes blessures fraîches et encore ensanglantées, parce que le péché des hommes n’a pas cessé et qu’ils n’ont pas voulu se racheter en souvenir de ce sang que j’ai versé sur le Calvaire et qui constitua une preuve de mon amour pour l’humanité. Mais je suis venu en esprit pour vous éviter l’affront de voir l’OEuvre de ceux qui me jugèrent et me condamnèrent sur la Terre.

35. Tout est pardonné. Cependant, il existe en chaque esprit quelque chose de ce que je répandis pour tous, sur la croix; ne croyez pas que ce souffle et ce sang se diluèrent ou se perdirent, ils représentaient la vie spirituelle que je répandais en cet instant sur tous les hommes; mais, avec ce sang qui scella ma parole et qui confirma tout ce que je dis et fis sur la Terre, les hommes se lèveront à la recherche de la régénération de leur esprit.

36. Ma parole, mes OEuvres et mon sang ne furent ni ne seront vains. Si parfois il peut vous paraître que mon nom et ma parole ont été presque oubliés, vous les verrez ressurgir soudainement, pleins de vigueur, de vie et de pureté, à l’instar d’une semence qui, bien qu’elle soit continuellement combattue, ne meurt jamais. (321, 64-66)

37. Le sang de Jésus, converti en lumière de rédemption, pénétra et continue de pénétrer tous les esprits, en tant que salut. Mon Esprit offre éternellement le salut et la lumière. Je fais continuellement pénétrer les rayons de ma lumière là où existent les ténèbres; à chaque instant, mon Esprit Divin se répand, non pas sous forme de sang humain, mais en essence sur tous mes enfants. (319, 36)

Il faudra mériter le «Ciel»

38. Les hommes, entraînés par la force de leurs passions, ont tellement sombré dans leurs péchés qu’ils avaient perdu tout espoir de salut, mais chacun sera sauvé, parce que l’esprit, lorsqu’il sera convaincu que les tourments humains ne cesseront tant qu’il n’écoutera pas la voix de la conscience ; cet esprit se lèvera en respectant ma loi jusqu’à arriver au bout de son destin, qui n’est pas sur la Terre mais dans l’éternité.

39. Ceux qui croient que l’existence est absurde et qui pensent que la lutte et la douleur sont inutiles, ignorent que la vie est le maître qui modèle et que la douleur est le ciseau qui perfectionne. Ne pensez pas que j’aie créé la douleur pour vous l’offrir dans un calice. Ne pensez pas que ce soit Moi qui vous ai fait tomber. L’homme a désobéi de son propre gré et c’est la raison pour laquelle il doit aussi se relever par son propre effort. Ne vous imaginez pas non plus que la douleur soit la seule qui vous perfectionnera. Non! En mettant l’amour en pratique, vous parviendrez aussi à Moi, parce que je suis amour! (31, 54-55)

40. Priez davantage avec l’esprit qu’avec la matière, parce que, pour se sauver, il ne suffit pas d’un instant de prière ou d’un jour d’amour, mais bien d’une vie de persévérance, de patience, d’actions élevées et d’obéissance à mes commandements. Pour ce faire, je vous ai doté de grands pouvoirs et de sens.

41. Mon OEuvre est comme une arche de salut qui invite tous à y entrer. Celui qui observe mes lois ne périra point. Si vous vous guidez par ma parole, vous serez sauvés. (123, 30- 31)

42. Pensez que seul ce qui est parfait arrive à Moi; par conséquent, votre esprit n’entrera en mon Royaume que lorsqu’il aura atteint la perfection. Vous avez jailli de Moi sans expérience, mais vous devrez revenir parés de l’habit de vos mérites et de vos vertus. (63, 22)

43. En vérité Je vous le dis, les esprits des justes qui habitent auprès de Dieu se forgèrent, par leurs propres actions, le droit d’occuper ce lieu, mais non parce que je le leur ai offert. Je leur enseignai seulement le chemin et, au bout de celui-ci, leur y montrai une récompense.

44. Bénis soient ceux qui me disent : «Seigneur, tu es le chemin, la lumière qui l’éclaire et la force pour le pèlerin. Tu es la voix qui indique la direction et nous ranime durant le séjour et aussi la récompense pour celui qui arrive au bout». Oui, mes enfants, je suis la vie et la résurrection des morts. (63, 74-75)

45. Aujourd’hui le Père ne demandera pas : qui peut et qui est disposé à sauver, de son sang, le genre humain? Et Jésus ne répondra pas : Seigneur, je suis l’Agneau disposé à tracer de mon sang et de mon amour le chemin de la restitution de l’humanité.

46. Je n’enverrai pas non plus mon Verbe pour qu’Il s’incarne en ce temps, cette Ere est déjà dépassée pour vous et Il laissa son enseignement et son élévation en votre esprit. A présent, j’ai initié une nouvelle étape de progrès et d’avances spirituels où vous-mêmes gagnerez vos mérites. (80, 8-9)

47. Je vous veux tous heureux, en paix et habitant dans la lumière, afin que vous en arriviez à tout posséder, non seulement par mon amour, mais aussi par vos mérites, parce que dès lors votre satisfaction et votre bonheur seront parfaits. (245, 34)

48. Je vins pour vous montrer la beauté d’une vie supérieure à la vie humaine, pour vous inspirer les actions élevées, pour vous enseigner la parole qui prodigue l’amour, et pour vous annoncer le bonheur inconnu, celui-là même qui attend l’esprit qui a su escalader la montagne du sacrifice, de la foi et de l’amour.

49. Vous devez reconnaître tout ceci dans mon Enseignement, pour qu’enfin vous compreniez que ce sont vos actions qui rapprocheront votre esprit du véritable bonheur. (287, 48- 49)

50. Si, pour vous rendre d’un continent à l’autre de la Terre, il vous faut aller par monts et par vaux, traverser les mers, les villages, les villes et les pays jusqu’à arriver à destination de votre voyage, pensez que, pour arriver à la terre promise, vous devrez beaucoup voyager, afin qu’au cours du long trajet vous recueilliez expériences, connaissances, développement et évolution de l’esprit. Celui-ci sera le fruit de l’arbre de la vie, que vous dégusterez à la fin du voyage, après avoir beaucoup lutté et versé de larmes pour l’atteindre. (287, 16)

51. Vous êtes les enfants du Père de la Lumière. Mais si, à cause de votre faiblesse, vous avez sombré dans les ténèbres d’une vie pleine d’ennuis, d’erreurs et de chagrins, ces peines disparaîtront parce que vous vous lèverez au son de ma voix, lorsque celle-ci vous appellera et vous dira : «Je suis ici, illuminant votre monde et vous invitant à escalader la montagne au sommet de laquelle vous trouverez toute la paix, la chance et la richesse qu’en vain, vous avez voulu thésauriser sur la Terre». (308, 5)

52. Chaque monde, chaque demeure fut créée pour que l’esprit évolue en elle et fasse un pas vers son Créateur et ainsi, progressant toujours davantage sur le chemin du perfectionnement, puisse avoir la possibilité d’arriver immaculé, propre et modelé à la fin de son séjour, á la cime de la perfection spirituelle, précisément celle qui consiste à habiter le Royaume de Dieu.

53. A qui semble-t-il impossible d’habiter au sein de Dieu? Ah, pauvres esprits qui ne savez réfléchir! Avez-vous déjà oublié que vous avez surgi de mon sein, ou encore que vous y aviez déjà habité auparavant? Il n’y aura rien d’étrange à ce que tout ce qui jaillît de la source de la vie Lui retourne en temps utile.

54. Tout esprit, lorsqu’il naquit de Moi, fut vierge, mais par la suite beaucoup se tachèrent en chemin; cependant, tout étant prévu de manière sage, aimante et juste par Moi, votre Père, j’ai mis, préalablement, sur le chemin que les enfants devraient parcourir, tous les moyens nécessaires à leur salut et à leur régénération.

55. Si de nombreux êtres profanèrent cette virginité spirituelle, un jour viendra où en purifiant toutes leurs fautes, ils acquerront leur pureté originelle, et cette purification sera, à Mes yeux, très méritoire parce que l’esprit l’aura obtenue au travers de grandes et incessantes épreuves pour sa foi, son amour, sa fidélité et sa patience.

56. Par le chemin du travail, de la lutte et de la douleur, vous reviendrez tous au Royaume de la Lumière, depuis lequel vous n’aurez plus besoin de vous incarner dans un corps humain, ni d’habiter un monde matériel, puisqu’à ce moment-là votre rayonnement spirituel vous permettra de faire sentir votre influence et d’envoyer votre lumière d’un monde à l’autre. (313, 21-24)

La plus puissante force pour la Rédemption

57. Voici le chemin! Suivez-le et vous vous sauverez! En vérité je vous le dis, il n’est pas nécessaire de m’avoir écouté en ce temps-ci pour parvenir au salut; celui qui, dans la vie, pratique ma Loi divine d’amour, et cet amour inspiré du Créateur se traduisant en amour à l’égard de son semblable, celui-ci est sauvé et rend témoignage de Moi, dans sa vie et par ses actions. (63, 49)

58. Si le soleil rayonne la lumière de vie dans toute la Nature, et sur toutes les créatures, et si les étoiles rayonnent aussi la lumière sur la Terre, pourquoi l’Esprit Divin ne devait-il pas rayonner au-dessus de l’esprit de l’homme?

59. A présent, je viens vous dire : Humanité, arrêtez-vous, laissez la lumière de la justice, celle qui provient de l’amour, se diffuser de par le monde, laissez ma vérité vous persuader que, sans amour véritable, vous n’obtiendrez pas le salut. (89, 34-35)

60. Ma lumière est destinée à tous mes enfants. Elle n’est pas seulement réservée à vous autres qui habitez ce monde, mais aussi aux esprits qui vivent dans d’autres demeures. Tous seront libérés et ressuscités à la vie éternelle lorsque, par leurs actes d’amour envers leurs frères, ils accompliront mon précepte divin qui vous demande de vous aimer les uns les autres. (65, 22)

61. Peuple bien aimé, voici le troisième jour, celui auquel je viens pour faire entendre ma parole aux morts. Ceci est le Troisième Temps où j’apparais au monde sous forme spirituelle, afin de lui déclarer : celui- ci est le même Christ que celui que vous vîtes expirer sur la croix, et qui maintenant vient s’adresser à vous parce qu’Il vit, vivra et existera pour toujours.

62. En revanche, je constate que les hommes, au lieu de dire la vérité dans leurs religions, présentent le coeur mort à la foi, à l’amour et à la lumière. Ils croient qu’en priant dans leurs temples et en assistant à leurs rites, ils ont leur salut assuré, mais Moi je vous dis qu’il est indispensable que le monde sache qu’il n’obtiendra le salut qu’au travers de la réalisation d’actes d’amour et de charité.

63. Ces enceintes où vous entendez cette parole ne sont que l’école ; c’est pour cela que les religions ne devront pas seulement se limiter à expliquer la Loi, mais à faire comprendre à l’humanité que la vie est le chemin où elle doit mettre en application ce qu’elle a appris dans la Loi divine, en mettant en pratique ma Doctrine d’amour. (152, 50-52)

64. Le Christ se fit homme pour manifester l’amour divin au monde, mais les hommes ont le coeur dur et l’entendement réticent, ils oublient rapidement la leçon reçue et l’interprètent d’une mauvaise manière. Je savais que l’humanité en arriverait à confondre la justice et l’amour avec la vengeance et le châtiment; c’est pour cela que je vous ai annoncé un temps où je reviendrai spirituellement dans ce monde afin d’expliquer à l’humanité les leçons qu’elle n’avait pas comprises.

65. Ce temps annoncé est celui dans lequel vous vivez, et je vous ai prodigué mon enseignement afin que ma justice et ma sagesse divine se manifestent comme une parfaite leçon du sublime amour de votre Dieu. Croyez-vous que je sois venu par crainte de voir les hommes parvenir à détruire les OEuvres de leur Seigneur ou même encore la vie même? Non! Je viens seulement par amour pour mes enfants, pour ceux que je désire voir rassasiés de lumière et de paix.

66. Est-il vrai qu’il est juste que vous aussi veniez à Moi seulement par amour? Mais non par amour pour vous-mêmes, mais par amour pour le Père et vos frères. Croyez-vous que s’inspire de l’amour divin celui qui fuit le péché uniquement par crainte du tourment, ou celui qui accomplit de bonnes actions en pensant juste à la récompense grâce à laquelle il pourra conquérir un lieu dans l’éternité? Celui qui pense de la sorte ne Me connaît pas ni ne vient par amour pour Moi; celui-là agit uniquement par amour pour lui-même. (164, 35-37)

67. Toute ma Loi se résume en deux préceptes : l’amour à Dieu et l’amour au prochain. Ceci est le chemin à suivre. (234, 4)

Salut et Rédemption pour chaque esprit

68. Je ne viens pas, maintenant, ressusciter des morts pour rendre vie à leur corps, comme je le fis avec Lazare au Second Temps. Aujourd’hui, ma lumière vient élever les esprits qui m’appartiennent. Et ceux-ci se lèveront à la vie éternelle grâce à la vérité de ma parole, parce que votre esprit est le Lazare qui est présent en vous et que Moi je ressusciterai et que je guérirai. (17, 52)

69. La vie spirituelle, elle aussi, est régie par des lois et, lorsque vous vous éloignez d’elles, très rapidement vous ressentez le résultat douloureux de votre désobéissance.

70. Voyez combien mon désir de vous sauver est grand; aujourd’hui comme en son temps, Je porterai la croix pour vous élever à la vraie vie.

71. Si mon sang versé au Calvaire émut le coeur de l’humanité et la convertit à ma Doctrine, en ce temps- ci, ce sera ma lumière divine qui ébranlera l’esprit et la matière pour vous faire reprendre le vrai chemin.

72. Je souhaite que vivent éternellement ceux qui sont morts à la vie de la grâce; je ne veux pas que votre esprit habite les ténèbres. (69, 9- 10)

73. Voyez comme bon nombre de vos frères attendent la venue du Messie au milieu de leur idolâtrie. Regardez comme beaucoup, dans leur ignorance, croient que je viendrai seulement pour décharger ma justice sur les méchants, sauver les bons et détruire le monde, sans savoir que je suis parmi les hommes comme un Père, un Maître, un Frère ou un Ami, débordant d’amour et d’humilité, en répandant ma charité pour sauver, bénir et pardonner à tous. (170, 23)

74. Personne n’est né par hasard et, aussi humble, maladroit ou petit qu’il se croie, il a été fait par la grâce de l’Etre Suprême qui l’aime autant que les êtres que lui considère supérieurs, et il a un destin qui le mènera, comme tous, dans le sein de Dieu.

75. Voyez-vous ces hommes qui, tels des parias, errent dans les rues en traînant le vice et la misère sans savoir qui ils sont ni où ils vont? Connaissez- vous les hommes qui habitent encore des jungles entourés de bêtes? Aucun n’est oublié par ma charité, tous ont une mission à accomplir, tous possèdent le germe de l’évolution et se trouvent sur le chemin où les mérites, l’effort et la lutte emmèneront l’esprit, d’échelon en échelon, jusqu’à Moi.

76. Quel est celui qui n’a souhaité ma paix, ne fut-ce que l’espace d’un seul instant, en désirant ardemment se libérer de la vie terrestre? Tout esprit éprouve la nostalgie du monde qu’il habita auparavant, du foyer dans lequel il naquit. Ce monde attend tous mes enfants, les invitant à jouir de la vie éternelle que les uns souhaitent, tandis que d’autres attendent simplement la mort pour cesser d’exister, parce qu’ils ont l’esprit troublé et qu’ils vivent sans espérance et sans foi. Que peut bien encourager ces êtres à lutter pour leur régénération? Comment l’ardent désir de l’éternité peut-il se réveiller en eux? Ils attendent seulement le non- être, le silence et la fin.

77. Mais la lumière du monde, le chemin et la vie sont revenus pour vous ressusciter par la grâce de mon pardon, pour caresser votre front fatigué, pour consoler votre coeur et faire en sorte que celui qui se sentait indigne d’exister écoute ma voix qui lui dit : Je t’aime! Viens à Moi! (80, 54-57)

78. L’homme pourra tomber et sombrer dans les ténèbres et, pour cela, se sentir éloigné de Moi ; il pourra croire qu’au moment de sa mort tout sera terminé pour lui; en revanche, pour Moi, personne ne meurt, personne ne se perd!

79. Combien sont-ils qui, en ce monde, passèrent pour des êtres pervers et qui, aujourd’hui, sont pleins de lumière! Combien de ceux qui laissèrent pour toute empreinte la tache de leurs péchés, de leurs vices et de leurs crimes, sont déjà parvenus à la purification! (287, 9-10)

80. Il est certain que beaucoup tachent l’esprit, mais ne les jugez pas parce qu’ils ne savent pas ce qu’ils font. Eux aussi, je les sauverai, peu importe qu’ils M’aient oublié à présent, ou qu’ils M’aient troqué pour les faux dieux qu’ils ont créés en ce monde. Je les emmènerai également jusqu’à mon Royaume, même si, pour suivre à présent de faux prophètes, ils ont oublié le doux Christ qui leur dédia sa vie pour leur enseigner sa doctrine d’amour.

81. Personne n’est mauvais pour le Père, personne ne peut l’être puisque son principe est en Moi! Erronés, aveugles, violents, rebelles, tels ont été bon nombre de mes enfants, en vertu du libre arbitre dont ils furent dotés, mais la lumière se fera en tous et ma charité les guidera par le chemin de leur rédemption. (54, 45-46)

82. Vous êtes, tous, ma semence, et le Maître la récolte. Si la semence de l’ivraie apparaît au milieu de la bonne semence, je la garde aussi avec amour pour la transformer en blé doré.

83. Je vois, dans les coeurs, semences d’ivraie, de boue, de crime, de haine et, néanmoins, je vous recueille et vous aime. Je caresse et purifie cette graine jusqu’à ce qu’elle brille comme le blé au soleil.

84. Croyez-vous que la puissance de mon amour ne soit pas capable de vous racheter? Après vous avoir lavé, je vous sèmerai dans Mon jardin, où vous livrerez de nouvelles fleurs et de nouveaux fruits. La mission de vous rendre dignes fait partie de ma Divine tâche. (256, 19-21)

85. Comment un esprit pourra-t-il se perdre irrémissiblement pour Moi, s’il porte en lui un scintillement de ma lumière qui jamais ne s’éteint et qui le précède partout où il ira? Aussi grande que soit sa réticence ou aussi durable que soit son trouble, ces ténèbres ne seront jamais aussi longues que mon éternité. (255, 60)

86. A Mes yeux, un être taché de l’empreinte des plus lourdes fautes et qui se purifie inspiré par un idéal élevé est aussi méritoire qu’un être qui a persévéré dans la pureté et qui lutte pour ne pas se tacher, parce que lui, depuis le commencement, aima la lumière.

87. Que ceux qui pensent que les esprits troublés ont une nature distincte de celle des esprits de lumière sont bien éloignés de la vérité!

88. Le Père serait injuste s’il s’en avérait ainsi. Tout comme il cesserait d’être Tout-Puissant s’il manquait de sagesse ou d’amour pour sauver les souillés, les impurs, les imparfaits et ne pouvait vous réunir avec tous les justes dans une même demeure. (295, 15-17)

89. Ou même encore, ces êtres que vous qualifiez de tentation ou démons, certes je vous le dis, ne sont pas moins que des êtres perturbés ou imparfaits que le Père utilise sagement pour mener à bien ses desseins et plans élevés.

90. Mais ces êtres, dont les esprits aujourd’hui sont enveloppés dans les ténèbres et qui, pour un grand nombre d’entre eux, font mauvais usage des dons que je leur ai concédés, je les sauverai en temps opportun.

91. Parce que le moment viendra, O Israël, où toutes les créatures du Seigneur me glorifieront éternellement; je cesserais d’être Dieu si, avec mon pouvoir, ma sagesse et mon amour, je ne parvenais pas à sauver un seul esprit. (302, 31)

92. Quand les pères sur la Terre ont- ils seulement aimé les enfants bons et détesté les mauvais? Combien de fois les ai-je vus être plus affectueux et attentionnés à l’égard précisément de ceux qui les offensent et les font souffrir le plus! Comment est-ce possible que vous puissiez accomplir des actes d’amour et de pardon plus grands que les Miens? Depuis quand a-t-on vu que le Maître doive apprendre de ses disciples?

93. Sachez, par conséquent, que je ne juge personne indigne de Moi et que c’est pour cela que je vous invite à parcourir le Chemin du Salut. Ainsi les portes de mon Royaume, que sont la lumière, la paix et le bien, sont perpétuellement ouvertes en attente de l’arrivée de ceux qui étaient éloignés de la Loi et de la vérité. (356, 18-19)

Glorieux avenir des enfants de Dieu

94. Je ne permettrai pas que se confonde ni que se perde un seul de mes enfants. Je convertis les plantes parasitaires en fructifères, parce que toutes les créatures ont été formées pour parvenir à atteindre une fin parfaite.

95. Je veux que vous vous réjouissiez avec Moi en mon OEuvre; auparavant déjà je vous ai fait part de mes attributs parce que vous faites partie de Moi. Si tout m’appartient, alors je vous fais aussi les propriétaires de mon OEuvre. (9, 17-18)

96. Ne doutez pas de ma parole! Au Premier Temps, j’accomplis, pour vous, ma promesse de libérer Israël de l’esclavagisme d’Egypte, qui signifiait idolâtrie et ténèbres, afin de vous emmener à Canaan, terre de liberté et de culte au Dieu vivant. C’est là que vous fut annoncé mon avènement en tant qu’homme, et la prophétie fut accomplie, mot par mot, par le Christ.

97. Moi, ce Maître qui habita et vous aima au travers de Jésus, je promis au monde de m’adresser à lui en un autre temps, de me manifester sous forme d’Esprit; et ici vous avez l’accomplissement de ma promesse.

98. Aujourd’hui je vous annonce que je tiens en réserve pour votre esprit de merveilleuses régions et demeures spirituelles où vous pourrez trouver la véritable liberté d’aimer, de faire le bien et de diffuser ma lumière. Pourriez-vous en douter, après avoir accompli mes promesses précédentes? (138, 10-11)

99. Mon souhait divin est celui de vous sauver et de vous emmener vers un monde de lumière, de beautés et d’amour, dans lequel vous vibrerez par l’élévation de l’esprit, la noblesse des sentiments et l’idéal de perfection. Mais ne découvrez-vous pas mon amour de Père dans ce divin désir? Certainement, celui qui ne le comprend pas de cette manière doit être aveugle. (181, 13)

100. Regardez! Toutes les parures de ce monde sont destinées à disparaître afin que d’autres viennent en temps opportun; mais votre esprit continuera à vivre éternellement et contemplera le Père dans toute sa splendeur, le Père du sein duquel il naquit. Tout ce qui a été créé doit retourner à l’endroit d’où il provint. (147, 9)

101. Je suis la lumière, la paix et le bonheur éternels et, comme vous êtes mes enfants, je souhaite et dois vous faire les bénéficiaires de ma gloire. C’est pour cela que je vous enseigne la Loi comme le chemin qui mène l’esprit vers les hauteurs de ce Royaume. (263, 36)

102. N’oubliez jamais que l’esprit qui atteint les hauts niveaux de la bonté, de la sagesse, de la pureté et de l’amour, est au-delà du temps, de la douleur et des distances. Il n’est pas limité à habiter un endroit déterminé, mais peut être partout et peut trouver, en tout, le délice suprême d’exister, de sentir, de savoir, d’aimer et de se savoir aimé. C’est le ciel de l’esprit. (146, 70-71)

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flagge es  Capítulo 31… Redencion y Salvacion eterna

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 31 – Revelaciones de Jesucristo
Redencion y Salvacion eterna

La corrección de conceptos errados sobre la Redención
Esto dice el Señor…

1. Muchos han sido los hombres que han aceptado que todas las lágrimas de este mundo han sido causadas por un pecado de los primeros pobladores y en su torpeza para analizar la parábola, han llegado a decir que Cristo vino a lavar con su sangre toda mancha. Si tal afirmación hubiera sido cierta ¿Por qué a pesar de que aquel sacrificio ya fue consumado, los hombres siguen pecando y también sufriendo?

2. Jesús vino a la Tierra para enseñar a los hombres el camino de perfección, camino que enseño con su vida, con sus hechos y con sus palabras. (150, 43 – 44)

3. Todos alcanzaréis la meta mediante el cumplimiento de vuestra misión, para ello he venido a entregaros mis enseñanzas que son inagotables, para que ascendáis por la escala de vuestra evolución. No es mi sangre la que os salva, sino mi luz en vuestro espíritu la que os rescatará. (8, 39)

4. Nueva cruz me será dada en el Tercer Tiempo, ésta no será visible a los ojos mortales, mas desde su altura enviaré mi mensaje de amor a la humanidad y mi sangre, que es la esencia de mi palabra, será convertida en luz para el espíritu.

5. Los que en aquel tiempo me juzgaron, hoy arrepentidos dan luz con su espíritu, al corazón de la humanidad para reparar sus faltas.

6. Para que mi doctrina triunfe sobre la maldad de los hombres, antes tendrá que ser azotada y burlada como Cristo en la columna. Es menester que de cada herida brote mi luz para iluminar las tinieblas de este mundo falto de amor; es necesario que mi sangre invisible caiga sobre la humanidad para enseñarle nuevamente el sendero de su redención. (49, 17 – 19)

7. Os digo una vez más, que en Mí será salva toda la humanidad. Aquella sangre derramada en el Calvario es vida para todo espíritu, mas no es la sangre en sí, puesto que ella cayó en el polvo de la tierra, sino el amor divino que en ella está representado. Cuando os hable de mi sangre, ya sabéis cuál es y qué significado tiene.

8. Muchos hombres han derramado su sangre al servicio de su Señor y por el amor a sus hermanos; mas ella no ha representado el amor divino, sólo al espiritual, al humano.

9. La sangre de Jesús sí representa el amor divino, porque no hay ninguna mancha en ella, en el Maestro nunca hubo un pecado y de su sangre os dió hasta la última gota, para haceros comprender que Dios es todo para sus criaturas, que a ellas se entrega completamente, sin reservas, porque las ama infinitamente.

10. Si el polvo de la tierra bebió aquel líquido que fue vida en el cuerpo del Maestro, fue para que comprendieseis que mi Doctrina habría de fecundar la vida de los hombres con el divino riego de su amor, de su sabiduría y de su justicia.

11. El mundo, incrédulo y escéptico de las palabras y ejemplos del Maestro, combate mi enseñanza diciendo que Jesús derramó su sangre por salvar del pecado a la humanidad y que a pesar de ello, el mundo no se ha salvado; que peca más cada día a pesar de estar más evolucionado.

12. ¿En dónde está el poder de aquella sangre de redención? Se preguntan los hombres, mientras los que deberían enseñar los verdaderos conceptos de mi Doctrina, no saben satisfacer las preguntas de los hambrientos de luz y sedientos de conocer la verdad.

13. Os digo que en este tiempo, tienen más fondo y mayor sentido las preguntas de los que no saben, que las respuestas y explicaciones que a ellas dan los que dicen conocer la verdad.

14. Mas Yo he venido nuevamente a hablaros y he aquí mis palabras para los que piensan que aquella sangre alcanzó el rescate de los pecadores ante la justicia divina, de todos aquellos que estaban perdidos y condenados al suplicio.

15. Yo os digo que si el Padre que todo lo sabe hubiera creído que la humanidad no iba a aprovechar y entender toda la enseñanza que en sus palabras y obras les dió Jesús, de cierto que nunca lo hubiese enviado, porque el Creador nunca ha hecho nada inútil, nada que no esté destinado a dar su fruto; mas si El le envió a nacer, crecer, padecer y morir entre los hombres, es porque sabía que aquella vida radiante y fecunda del Maestro, quedaría marcando con sus obras un camino imborrable, como huella indeleble, para que todos sus hijos encontraran el sendero que los llevara al verdadero amor y que cumpliendo con su Doctrina los condujera a la mansión en la que los esperaba su Creador.

16. También sabía que aquella sangre que hablaba de pureza, de amor infinito, al derramarse hasta la última gota, enseñaría a la humanidad a cumplir con fe en su Creador la misión que la elevara hasta la Tierra Prometida, donde al presentar su cumplimiento pueda decirme: “Señor, todo está consumado”.

17. Ahora puedo deciros que no fue la hora en que se derramó mi sangre en la cruz, la que marcara la hora de la redención humana. Mi sangre aquí quedó, en el mundo presente, viva, fresca, trazando con la huella sangrienta de mi pasión, el sendero de vuestra restitución que os llevará a conquistar la morada que os tiene prometida vuestro Padre.

18. Os he dicho: Yo soy la fuente de la vida, venid a lavaros de vuestras manchas para que caminéis libres y salvos hacia vuestro Padre y Creador.

19. Mi fuente es de amor, inagotable e infinita, de eso es de lo que os habla mi sangre derramada en aquel tiempo, ella selló mi palabra, ella rubricó mi Doctrina. (158, 23 – 33)

20. Ahora, a muchos siglos de distancia de aquellos acontecimientos, os digo que, a pesar de haber derramado mi sangre por toda la humanidad, sólo han logrado alcanzar su salvación los que han tomado el camino que Jesús vino a enseñaros, mientras que todos aquellos que han persistido en la ignorancia, en su fanatismo, en sus errores o en el pecado, aún no están a salvo.

21. Yo os dije que si mil veces me hiciera hombre y mil veces muriera en la cruz, mientras la humanidad no se levante a seguirme, no habrá alcanzado su salvación. No es mi cruz la que debe salvaros, sino la vuestra; Yo llevé la mía a cuestas y en ella expiré en cuanto hombre, y desde ese instante fui en el seno del Padre. Vosotros debéis imitarme en mansedumbre y en amor, llevando a cuestas vuestra cruz con verdadera humildad hasta alcanzar el final de vuestra misión para llegar a ser también con vuestro Padre.

22. No hay quien no quiera encontrar la felicidad, y mientras más duradera sea, mejor, porque Yo vengo a enseñaros un camino que conduce a la suprema y eterna felicidad; sin embargo, sólo os muestro el camino y luego os dejo elegir el que más os agrade.

23. Os pregunto: ¿Por qué si anheláis felicidad, no la sembráis para luego recogerla? ¡Cuán pocos son los que se han sentido impulsados a entregarse a la humanidad! (169, 37 – 38)

24. Errónea es la idea que tenéis de lo que significa la vida en la tierra, de lo que es el espíritu y de lo que es el valle espiritual.

25. La mayoría de los creyentes piensa que viviendo con cierta rectitud o que arrepintiéndose en el postrer instante de la vida de las faltas cometidas, tiene asegurada la gloria para su espíritu.

26. Ese falso concepto que priva al hombre no le permite perseverar durante toda su vida en el cumplimiento de la ley, y hace que su espíritu, cuando abandona este mundo y llega a la mansión espiritual, se encuentre con que ha llegado a un sitio en el que no contempla las maravillas que se había imaginado, ni siente la dicha suprema a la que creía tener derecho.

27. ¿Sabéis qué es lo que sucede a esos seres que tenían la seguridad de llegar al cielo y que en lugar de ello sólo encontraron confusión? Al no seguir habitando en la tierra, porque les faltó el punto de apoyo de su envoltura material y no poder elevarse a las alturas en que se encuentran las moradas de la luz espiritual, crearon para sí, sin darse cuenta de ello, un mundo que ni es humano ni es profundamente espiritual.

28. Entonces es cuando se preguntan los espíritus: ¿Esta es la gloria?, ¿Esta es la morada destinada por Dios a los espíritus, después de tanto caminar en la tierra?

29. No, dicen otros, éste no puede ser el seno del Señor, donde sólo la luz, el amor y la pureza es lo que puede existir.

30. Lentamente, por la meditación y el dolor, llega el espíritu a la comprensión. Comprende la divina justicia e iluminado por la luz de su conciencia juzga sus obras pasadas y las encuentra que fueron pequeñas e imperfectas, que no eran dignas de merecer lo que él había creído.

31. Entonces, con esta preparación, aparece la humildad y nace el deseo de retornar a los caminos que dejó para borrar las manchas, reparar los yerros y hacer verdaderos méritos ante su Padre.

32. Es menester esclarecer a la humanidad estos misterios, para que comprenda que la vida en la materia es una ocasión para que el hombre haga méritos para su espíritu, méritos que lo elevarán hasta merecer habitar en una morada de espiritualidad superior, en donde nuevamente deberá hacer méritos para no estacionarse y seguir escalando de peldaño en peldaño, porque “en la casa del Padre hay muchas moradas”.

33. Estos méritos los haréis a través del amor como os lo ha enseñado la ley eterna del Padre. Y así de peldaño en peldaño, por la escala de perfección, irá vuestro espíritu conociendo el sendero que conduce a la gloria, a la verdadera gloria, que es la perfección del espíritu. (184, 40 – 45)

34. En verdad os digo, que si en este tiempo yo hubiese venido en cuanto hombre, vuestros ojos habrían tenido que ver mis heridas frescas y sangrantes aún, porque el pecado de los hombres no ha cesado, ni han querido redimirse en el recuerdo de aquella sangre derramada por Mí en el Calvario y que fue una prueba de mi amor por la humanidad. Pero he venido en espíritu para evitaros la afrenta de contemplar la obra de quienes me juzgaron y sentenciaron en la Tierra.

35. Todo está perdonado; pero existe en cada espíritu algo de aquello que derramé por todos en la cruz; aquel aliento y aquella sangre no creáis que se diluyeron o perdieron, ellos representaban la vida espiritual que Yo derramaba desde aquel instante en todos los hombres; mas, por aquella sangre que selló mi palabra y confirmó cuanto hablé e hice en la Tierra, los hombres se levantarán en pos de la regeneración de su espíritu.

36. Mi palabra, mis obras y mi sangre, no fueron ni serán en vano. Si a veces os llega a parecer que mi nombre y mi palabra casi se han olvidado, veréis de pronto cómo surgen de nuevo, llenos de vigor, de vida y de pureza, como una semilla que a pesar de ser incesantemente combatida, no muere jamás. (321, 64 – 66)

37. La sangre de Jesús convertida en luz de redención, penetró y sigue penetrando en todos los espíritus como salvación. Eternamente mi Espíritu está dando salvación y luz, continuamente hago penetrar los rayos de mi luz en donde las tinieblas existen, instante tras instante mi Divino Espíritu se derrama, no en sangre humana, sino en esencia, en vida espiritual, sobre todos mis hijos. (319, 36)

El “Cielo” deberá ser ganado

38. Los hombres, arrastrados por la fuerza de sus pasiones, han descendido tanto en sus pecados, que habían perdido toda esperanza de salvación, mas no hay ninguno que no pueda ser salvo; porque el espíritu, cuando se haya convencido de que las tempestades humanas no cesarán mientras no escuche la voz de la conciencia, se levantará cumpliendo con mi ley hasta llegar al final de su destino que no está en la tierra sino en la eternidad.

39. Los que creen que es absurda la existencia y piensan en la inutilidad de la lucha y del dolor, son los que ignoran que la vida es el maestro que modela y el dolor el cincel que perfecciona. No penséis que Yo hice el dolor para ofrecéroslo en un cáliz, No penséis que Yo os haya hecho caer. El hombre cayó en desobediencia por sí mismo, y es por eso que debe levantarse también por su propio esfuerzo. Tampoco penséis que solamente el dolor os perfeccionará, no, también practicando el amor llegaréis a Mí, porque Yo soy amor. (31, 54 – 55)

40. Orad más con el espíritu que con la materia, porque para salvarse no basta un instante de oración o un día de amor, sino una vida de perseverancia, de paciencia, de obras elevadas y acatamiento a mis mandatos. Para ello os he dado grandes potencias y sentidos.

41. Mi obra es como un arca de salvación que invita a todos a penetrar. Todo el que cumpla con mis leyes, no perecerá. Si os guiáis por mi palabra, seréis salvos. (123, 30 – 31)

42. Pensad que sólo lo que es perfecto llega a Mí; por lo tanto vuestro espíritu penetrará en mi Reino sólo cuando haya alcanzado la perfección. Brotasteis de Mí sin experiencia, más habréis de volver engalanados con la vestidura de vuestros méritos y virtudes. (63, 22)

43. En verdad os digo que los espíritus de los justos que moran cerca de Dios, con sus propias obras labraron el derecho a ocupar ese lugar, no porque Yo se los haya dado; Yo sólo les enseñé el camino y les mostré al final de él un galardón.

44. Benditos sean los que me dicen: “Señor, vos sois el camino, la luz que lo alumbra y la fuerza para el caminante. Vos sois la voz que indica el rumbo y nos reanima en la jornada y también sois el galardón para el que llega al fin”. Si, mis hijos, Yo soy la vida y la resurrección de los muertos. (63, 74 – 75)

45. Hoy no preguntará el Padre: ¿Quién puede y está dispuesto a rescatar con su sangre al género humano? Ni responderá Jesús: Señor, Yo soy el Cordero que está dispuesto a trazar con mi sangre y mi amor, el sendero de la restitución de la humanidad.

46. Tampoco enviaré mi Verbo a encarnar en este tiempo. Esa Era ya pasó para vosotros y dejó su enseñanza y elevación en vuestro espíritu. Ahora he abierto una nueva etapa de adelanto espiritual en la que seréis vosotros los que hagáis méritos. (80, 8 – 9)

47. Os quiero a todos felices, en paz y habitando en la luz, para que lleguéis a poseerlo todo no sólo por mi amor, sino también por vuestros méritos porque entonces vuestra satisfacción y dicha serán perfectas. (245, 34)

48. Yo vine a mostraros la belleza de una vida superior a la humana, a inspiraros las obras elevadas, a enseñaros la palabra que prodiga amor, a anunciaros la dicha no conocida, aquella que espera al espíritu que ha sabido escalar la montaña del sacrificio, de la fe y del amor.

49. Todo esto debéis reconocer en mi Enseñanza, para que al fin comprendáis que son vuestras obras las que acercarán a vuestro espíritu a la verdadera felicidad. (287, 48 – 49)

50. Si para ir de un continente a otro de la Tierra, tenéis que cruzar por montes altos y bajos, por mares, por pueblos, ciudades y países, hasta alcanzar la meta de vuestro viaje, pensad que para llegar a aquella tierra prometida, tendréis que viajar mucho, para que en el largo tránsito recojáis experiencia, conocimiento, desarrollo y evolución del espíritu. Ese será el fruto del árbol de la vida, que iréis al fin a saborear, después de haber luchado y llorado mucho por alcanzarlo. (287, 16)

51. Sois hijos del Padre de la Luz, mas si por debilidad vuestra habéis caído en las tinieblas de una vida llena de sinsabores, de errores y lágrimas, estas penas pasarán porque os levantaréis a mi voz, cuando os llame y os diga: “Aquí estoy, iluminando vuestro mundo e invitándoos a escalar el monte en cuya cima encontraréis toda la paz, la dicha y la riqueza que en vano habéis querido atesorar en la Tierra”. (308, 5)

52. Cada mundo, cada morada, fue creada para que en ella el espíritu evolucionara y diese un paso hacia su Creador y así, avanzando más y más en la senda del perfeccionamiento, pudiese tener ocasión de llegar blanco, limpio y modelado al fin de su jornada, a la cima de la perfección espiritual que es precisamente habitar en el Reino de Dios.

53. ¿A quién le parece imposible llegar a habitar en el seno de Dios? ¡Ah pobres mentes que no sabéis reflexionar! ¿Ya olvidasteis que brotasteis de mi seno, o sea que ya antes habéis habitado en Él? Nada extraño tendrá que todo cuanto brotó de la fuente de la vida, a ella retorne a su debido tiempo.

54. Todo espíritu al brotar de Mí, fue virgen, mas luego en su camino muchos se mancharon; sin embargo, estando todo previsto en forma sabia, amorosa y justiciera por Mí, por vuestro Padre, me adelanté a poner en el camino que los hijos habrían de recorrer, todos los medios necesarios para su salvación y regeneración.

55. Si aquella virginidad espiritual fue profanada por muchos seres, llegará algún día en que purificando todas sus faltas, adquieren su pureza original, y esta purificación será ante mi mirada muy meritoria, porque la habrá logrado el espíritu a través de grandes e incesantes pruebas para su fe, su amor, su fidelidad y su paciencia.

56. Todos volveréis por el camino del trabajo, de la lucha y del dolor al Reino de la Luz, desde el cual ya no tendréis necesidad de encarnar en un cuerpo humano, ni habitar en un mundo de materia, pues para entonces vuestro alcance espiritual ya os permitirá hacer sentir vuestra influencia y enviar vuestra luz de un mundo a otro. (313, 21 – 24)

La fuerza más poderosa para la Redención

57. He aquí el camino, venid por él y os salvaréis. En verdad os digo que no es menester haberme escuchado en este tiempo para alcanzar la salvación; todo aquel que en la vida practique mi Ley divina de amor, y ese amor inspirado en el Creador se traduzca en amor hacia su semejante, ése está a salvo, ése da testimonio de Mí en su vida y con sus obras. (63, 49) 58. Si el sol irradia luz de vida sobre toda la Naturaleza, sobre todas las criaturas, y si las estrellas irradian también luz sobre la Tierra, ¿Por qué el Espíritu Divino no había de irradiar luz sobre el espíritu del hombre?

59. Vengo a deciros ahora: humanidad, deteneos, dejad que la luz de la justicia que procede del amor, se extienda por el mundo, dejad que mi verdad os persuada de que sin amor verdadero no alcanzareis la salvación. (89, 34 – 35)

60. Mi luz es para todos mis hijos, no sólo para vosotros que habitáis este mundo sino para los espíritus que viven en diferentes moradas. Todos serán libertados y resucitados a la vida eterna cuando con sus obras de amor hacia sus hermanos cumplan mi divino precepto que os pide que os améis los unos a los otros. (65, 22)

61. Pueblo amado: este es el tercer día en el que vengo a resucitar mi palabra entre los muertos. Este es el Tercer Tiempo en el que me aparezco ante el mundo en forma espiritual, para decirle: éste es el mismo Cristo que visteis expirar en la cruz, que ahora viene a hablaros porque El vive y vivirá y será por siempre.

62. En cambio, veo que los hombres a pesar de que en sus religiones manifiestan estar diciendo la verdad, llevan el corazón muerto a la fe, al amor y a la luz. Creen que con orar en sus templos y asistir a sus ritos, tienen asegurada su salvación, mas Yo os digo que es menester que el mundo sepa que la salvación sólo la alcanzará mediante la realización de obras de amor y de caridad.

63. Los recintos sólo son la escuela, las religiones no sólo deberán concretarse a explicar la Ley, sino a lograr que la humanidad comprenda que la vida es el camino en donde debe aplicar lo que en la Ley divina haya aprendido, poniendo en práctica mi Doctrina de amor. (152, 50 – 52)

64. Cristo se hizo hombre para manifestar ante el mundo el amor divino, pero los hombres son duros de corazón y de entendimiento reacio, olvidan pronto la lección recibida y la interpretan mal. Yo sabía que la humanidad llegaría a confundir la justicia y el amor, con la venganza y el castigo, por eso os anuncié un tiempo en que volvería espiritualmente al mundo a explicar a la humanidad, las lecciones que no había comprendido.

65. Ese tiempo anunciado es éste en que vivís, y os he dado mi enseñanza para que se manifieste mi justicia y mi sabiduría divina, como una perfecta lección del amor sublime de vuestro Dios. ¿Creéis que Yo haya venido por el temor de que los hombres llegaran a destruir las obras de su Señor o aun la misma vida? No, Yo vengo sólo por amor a mis hijos, a los que quiero ver llenos de luz y de paz.

66. ¿Verdad que es justo que también vosotros vengáis a Mí únicamente por el amor? Mas no por el amor a vosotros mismos, sino amando al Padre y a vuestros hermanos. ¿Creéis que se inspire en el amor divino aquél que huye del pecado sólo por miedo al tormento, o aquél que hace buenas obras pensando sólo en el premio que con ello puede alcanzar al conquistar un lugar en la eternidad? El que así piensa, ni me conoce, ni viene por amor a Mí, obra únicamente por amor a sí mismo. (164, 35 – 37)

67. Toda mi Ley se condensa en dos preceptos: el amor a Dios y el amor al prójimo. Ese es el camino. (234, 4)

Salvación y Redención para cada Espíritu

68. Ahora no vengo a levantar muertos en cuanto al cuerpo, como lo hice con Lázaro en el Segundo Tiempo, hoy viene mi luz levantando a los espíritus que son los que me pertenecen. Y éstos se levantarán con la verdad de mi palabra a la vida eterna, porque vuestro espíritu es el Lázaro que ahora lleváis en vuestro ser y al que Yo resucitaré y sanaré. (17, 52)

69. La vida espiritual también está regida por leyes y cuando os alejáis de ellas muy pronto sentís el resultado doloroso de aquella desobediencia.

70. Mirad cuán grande es mi anhelo de salvaros; hoy, como en aquel tiempo, cargaré la cruz para elevaros a la vida verdadera.

71. Si mi sangre derramada en el Calvario conmovió al corazón de la humanidad y la convirtió a mi Doctrina, en este tiempo será mi luz divina la que estremezca al espíritu y a la materia para haceros volver al camino verdadero.

72. Quiero que vivan eternamente los que han muerto a la vida de la gracia; no quiero que vuestro espíritu habite en las tinieblas. (69, 9 – 10)

73. Ved cómo muchos de vuestros hermanos, esperan en el seno de su idolatría la venida del Mesías. Mirad cómo muchos en su ignorancia, creen que sólo vendré a descargar mi justicia sobre los malos, salvar a los buenos y destruir al mundo, sin saber que estoy entre los hombres como Padre, como Maestro, como Hermano o Amigo, lleno de amor y humildad, extendiendo mi caridad para salvar, bendecir y perdonar a todos. (170, 23)

74. Nadie ha nacido por casualidad, y por humilde, torpe o pequeño que se crea, ha sido hecho por la gracia del Ser Supremo quien le ama igual que a los seres que él considera superiores y tiene un destino que le llevará como a todos, al seno de Dios.

75. ¿Veis esos hombres que como parias cruzan las calles, arrastrando el vicio y la miseria sin saber quiénes son ni a dónde van? ¿Sabéis de los hombres que aún habitan en selvas rodeados de bestias? Ninguno está olvidado por mi caridad, todos tienen una misión que cumplir, todos poseen el germen de la evolución y están en el camino donde los méritos, el esfuerzo y la lucha llevarán al espíritu de peldaño en peldaño hasta Mí.

76. ¿Quién es aquel que no ha deseado, aunque sea por un solo instante, mi paz anhelando libertarse de la vida terrestre? Todo espíritu siente nostalgia del mundo que antes habitó, del hogar donde nació. Aquel mundo espera a todos mis hijos invitándoles a gozar de la vida eterna que algunos desean mientras otros tan sólo esperan la muerte para dejar de ser, porque llevan turbado el espíritu y viven sin esperanza y sin fe. ¿Qué puede alentar a esos seres a luchar por su regeneración? ¿Qué puede despertar en ellos el anhelo de eternidad? Sólo esperan el no ser, el silencio y el fin.

77. Mas ha vuelto la luz del mundo, el camino y la vida para resucitaros con mi perdón, para acariciar vuestra frente fatigada, para consolar vuestro corazón y hacer que el que se sentía indigno de existir escuche mi voz que le dice: Yo os amo ¡Venid a Mí! (80, 54 – 57)

78. Podrá el hombre caer y hundirse entre tinieblas y sentirse por ello alejado de Mí, podrá creer que cuando muere todo ha terminado para él; en cambio, para Mí ninguno muere, ninguno se pierde.

79. ¡Cuántos hay que en el mundo pasaron como seres perversos y hoy están llenos de luz! ¡Cuántos que dejaron como huella la mancha de sus pecados, de sus vicios y sus crímenes, ya han alcanzado la purificación! (287, 9 – 10)

80. Cierto es que muchos van manchando a su espíritu, mas no les juzguéis porque no saben lo que hacen. A esos también los salvaré, no importa que ahora se hayan olvidado de Mí, o que me hayan cambiado por los falsos dioses que en el mundo han creado. También a ellos los llevaré hasta mi Reino, aun cuando ahora por ir tras de los falsos profetas, se hayan olvidado del dulce Cristo que les entregó su vida para enseñarles su doctrina de amor.

81. Nadie es malo para el Padre, ninguno puede serlo si su principio está en Mí. Equivocados, ciegos, violentos, rebeldes, así han sido muchos de mis hijos, en virtud del libre albedrío con que fueron dotados, mas en todos se hará la luz, y mi caridad los conducirá por el sendero de su redención. (54, 45 – 46)

82. Todos sois mi semilla, y el Maestro la recoge; si entre la buena simiente viene la semilla de cizaña, también la tomo con amor entre mis manos, para transformarla en dorado trigo.

83. Veo en los corazones semilla de cizaña, de fango, de crimen, de odios, y sin embargo os recojo y os amo. A esta semilla la acaricio y la purifico, hasta que brilla como el trigo en el sol.

84. ¿Creéis que la potencia de mi amor no sea capaz de redimiros? Yo os sembraré después de lavaros, en mi jardín, donde daréis nuevas flores y nuevos frutos. En mi divina tarea está la misión de dignificaros. (256, 19 – 21)

85. ¿Cómo podrá perderse irremisiblemente para Mí un espíritu, si lleva en sí un destello de mi luz que jamás se extingue y doquier que vaya me tiene delante? Por muy larga que sea su reaciedad o muy duradera su turbación, nunca serán esas tinieblas más largas que mi eternidad. (255, 60)

86. Tan meritorio es ante Mí que un ser manchado con la huella de las más graves faltas se purifique inspirado en un elevado ideal, como que un ser que ha perseverado en la pureza, luche hasta el fin por no mancharse, porque él desde un principio amó la luz.

87. ¡Cuán distantes de la verdad andan quienes piensan que los espíritus turbados poseen distinta naturaleza a la de los espíritus de luz!

88. Injusto sería el Padre si eso fuese verdad, como también dejaría de ser Todopoderoso si careciese de sabiduría o de amor para salvar a los manchados, a los impuros, a los imperfectos y no poder reunirlos con todos los justos en una misma morada. (295, 15 – 17)

89. Aun aquellos seres a los que llamáis de tentación o demonios, de cierto os digo que no son mas que seres turbados o imperfectos de los cuales el Padre se sirve sabiamente para llevar a cabo sus altos designios y planes.

90. Pero esos seres, hoy envueltos sus espíritus en las tinieblas y muchos de ellos haciendo un mal uso de los dones que Yo les he concedido, serán puestos a salvo por Mí a su debido tiempo.

91. Porque llegará el momento, ¡Oh Israel!, en el que todas las criaturas del Señor me estarán glorificando eternamente; dejaría Yo de ser Dios, si con mi poder; mi sabiduría y mi amor, no lograse rescatar a un espíritu. (302, 31)

92. ¿Cuándo los padres en la Tierra han amado solamente a los hijos buenos y aborrecido a los malos? ¡Cuántas veces les he visto ser más cariñosos y solícitos precisamente con los que más les ofenden y hacen sufrir! ¿Cómo es posible que vosotros pudieseis hacer obras de amor y de perdón mayores que las mías? ¿Desde cuándo se ha visto que el Maestro tenga que aprender de los discípulos?

93. Sabed, por tanto, que a nadie juzgo indigno de Mí y que por eso el Camino de salvación eternamente os está invitando a recorrerle, así como las puertas de mi Reino, que son la luz, la paz y el bien, están perennemente abiertas en espera de la llegada de quienes estaban alejados de la Ley y la verdad. (356, 18 – 19)

Glorioso futuro de los hijos de Dios

94. No permitiré que se confunda ni que se pierda uno solo de mis hijos. A las plantas parásitas las convierto en fructíferas, porque todas las criaturas han sido formadas para llegar a alcanzar un fin perfecto.

95. Quiero que vosotros gocéis conmigo en mi Obra; ya antes os he participado de mis atributos porque sois parte de Mí; si todo me pertenece, también a vosotros os hago dueños de mi Obra. (9, 17 – 18)

96. No dudéis de mi palabra; en el Primer Tiempo os cumplí mi promesa de liberar a Israel de la esclavitud de Egipto que significaba idolatría y tinieblas, para llevaros a Canaán, tierra de libertad y culto al Dios viviente. Allí os fue anunciado mi advenimiento en cuanto hombre, y la profecía fue cumplida palabra por palabra en Cristo.

97. Yo, aquel Maestro que habitó y os amó en Jesús, prometí al mundo hablarle en otro tiempo, manifestarme en Espíritu; y aquí tenéis el cumplimiento de mi promesa.

98. Hoy os anuncio que tengo reservadas para vuestro espíritu maravillosas regiones, moradas, mansiones espirituales donde podáis encontrar la libertad verdadera para amar, para hacer el bien y extender mi luz. ¿Podréis dudar de ello, después de haberos cumplido mis anteriores promesas? (138, 10 – 11)

99. Mi divino anhelo es el de salvaros y llevaros a un mundo de luz, de bellezas y de amor, donde vibréis por la elevación del espíritu, por la nobleza de los sentimientos, por el ideal de perfección; mas, ¿No descubrís en ese divino anhelo mi amor de Padre? Ciertamente, quien no lo comprenda así debe estar ciego. (181, 13)

100. Mirad! Todas las galas de este mundo están destinadas a desaparecer, para que a su tiempo vengan otras; mas vuestro espíritu seguirá viviendo eternamente y contemplará al Padre en todo su esplendor, al Padre de cuyo seno brotó. Todo lo creado tiene que volver al lugar de donde provino. (147, 9)

101. Yo soy la luz, la paz y la felicidad eternas y como vosotros sois mis hijos, quiero y debo haceros partícipes de mi gloria y para eso os enseño la Ley como el camino que conduce al espíritu a las alturas de aquel Reino. (263, 36)

102. Tened siempre presente que el espíritu que alcanza los altos grados de la bondad, de la sabiduría, de la pureza y el amor, está más allá del tiempo, del dolor y de las distancias. No está limitado a habitar un sitio, puede estar en todas partes, y encontrar en todo un supremo deleite de existir, de sentir, de saber, de amar y saberse amado. Ese es el cielo del espíritu. (146, 70 – 71)

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DAS 3. TESTAMENT Kapitel 27 – Offenbarungen Jesu Christi
Das Jenseits

Die notwendige Kenntnis vom Geistigen Leben
So spricht der Herr…

1. Wie unwissend hinsichtlich der geistigen Lehren treffe Ich die heutigen Menschen an. Der Grund dafür ist, dass man ihnen mein Gesetz und meine Lehre nur als eine Morallehre vorgetragen hat, die ihnen behilflich ist, und nicht als den Weg, der ihre Geister zur vollkommenen Heimat führt.

2. Die verschiedenen Konfessionen haben in die Menschenherzen eine falsche Furcht vor geistigem Wissen gesät, was verursacht hat, dass sie meine Offenbarungen meiden und immer mehr in der Finsternis der Unwissenheit versinken, wobei sie als Grund angeben, dass das Geistige Leben ein undurchdringliches Geheimnis ist.

3. Die dies behaupten, lügen. Alle Offenbarungen, die Gott dem Menschen von Anbeginn der Menschheit gab, haben zu ihm vom geistigen Leben gesprochen. Zwar hatte ich euch nicht meine ganze Lehre gegeben, weil ihr noch nicht befähigt wart, alles zu erfahren, sondern erst, wenn die Zeit dafür gekommen wäre. Aber das vom Vater bis heute Offenbarte ist für euch ausreichend, um eine vollständige Kenntnis des geistigen Lebens zu haben. (25, 38 – 40)

4. Das geistige Leben, das von den einen ersehnt wird, wird von andern gefürchtet, geleugnet und sogar verspottet; aber es erwartet euch alle unweigerlich. Es ist der Schoß, der alle aufnimmt – der Arm, der sich euch entgegenstreckt – das Vaterland des Geistes: ein unergründliches Geheimnis selbst für die Gelehrten. Aber in meine Geheimnisse kann man eindringen, wann immer der Schlüssel, den ihr benützt, um diese Pforte zu öffnen, jener der Liebe ist. (80, 40)

“Himmel” und “Hölle”

5. Die Menschen haben sich die Hölle als einen Ort ewiger Qual vorgestellt, wohin ihrer Meinung nach all jene kommen, die gegen meine Gebote verstoßen haben. Und so, wie sie für die schweren Vergehen diese Hölle schufen, so stellten sie sich für die geringeren Vergehen einen andern Ort vor und ebenso einen weiteren für jene, welche weder Gutes noch Böses getan haben.

6. Wer sagt, dass man sich im Jenseits weder freut, noch leidet, spricht nicht die Wahrheit; niemand ist ohne Leiden, noch bar jeder Freude. Die Leiden und Freuden werden immer gemischt sein, solange der Geist nicht den höchsten Frieden erreicht.

7. Hört, meine Kinder: Die Hölle ist in Inkarnierten und nicht mehr Inkarnierten, in Bewohnern dieser Welt und des geistigen Tales. Die Hölle ist das Sinnbild für die schweren Leiden, die furchtbaren Gewissensbisse, die Verzweiflung, den Schmerz und die Bitternis derer, die schwer gesündigt haben. Doch von diesen Folgen werden sie sich frei machen durch die Entwicklung ihrer Geister hin zur Liebe.

8. Der Himmel dagegen, welcher das wahre Glück und den wahren Frieden symbolisiert, ist für jene, welche sich von den Leidenschaften der Welt abgewandt haben, um in Gemeinschaft mit Gott zu leben.

9. Befragt euer Gewissen, dann werdet ihr wissen, ob ihr in der Hölle lebt, ob ihr eure Vergehen sühnt, oder ob ihr vom Frieden des Himmels durchdrungen seid.

10. Was die Menschen Himmel oder Hölle nennen, sind keine bestimmten Orte, es ist der Wesensinhalt eurer Werke, den euer Geist erntet, wenn er das “Geistige Tal” erreicht. Jeder erlebt seine Hölle, bewohnt seine Welt der Sühne oder genießt die Seligkeit, welche die Erhebung und die Harmonie mit dem göttlichen Geiste schenkt. (11, 51 – 56)

11. So, wie der Mensch sich auf Erden eine Welt geistigen Friedens ähnlich dem Frieden meines Reiches schaffen kann, kann er durch seine Verderbtheit auch ein Dasein führen, das wie eine Hölle von Lastern, Schlechtigkeiten und Gewissensbissen ist.

12. Auch im Jenseits kann der Geist Welten der Finsternis, der Verderbtheit, des Hasses und der Rache antreffen, je nach der Neigung des Geistes, seiner Verirrung und seiner Leidenschaften. Doch wahrlich, Ich sage euch, sowohl der Himmel, als auch die Hölle, von denen sich die Menschen nur mittels irdischer Formen und Bilder eine Vorstellung machen, sind nichts anderes als verschiedene Entwicklungsstadien des Geistes: der eine aufgrund seiner Tugend und Entwicklung auf dem Gipfel der Vollkommenheit, der andere im Abgrund seiner Finsternis, seiner Laster und seiner Verblendung.

13. Für den gerechten Geist ist der Ort, an dem er sich befindet, gleichgültig, denn überall wird er den Frieden und den Himmel des Schöpfers in sich tragen. Der unreine und verwirrte Geist hingegen kann sich in der besten der Welten befinden, und er wird im Innern unaufhörlich die Hölle seiner Gewissensbisse fühlen, die in ihm brennen werden, bis diese ihn geläutert haben.

14. Glaubt ihr, dass Ich, euer Vater, Orte geschaffen habe, die eigens dazu bestimmt sind, euch zu strafen und Mich so auf ewig für eure Beleidigungen zu rächen?

15. Wie beschränkt sind die Menschen, die diese Theorien lehren!

16. Wie ist es möglich, dass ihr glaubt, dass ewige Finsternis und ewiger Schmerz das Ende ist, das manchen Geist erwartet? Auch wenn sie gesündigt haben, werden sie dennoch für immer Kinder Gottes sein. Wenn sie Belehrung brauchen – hier ist der Meister. Wenn sie der Liebe bedürfen – hier ist der Vater. Wenn sie sich nach Vergebung sehnen – hier ist der vollkommene Richter.

17. Wer nie versucht, Mich zu suchen und seine Fehler zu berichtigen, der wird nicht zu Mir kommen. Doch es gibt niemanden, der meiner Gerechtigkeit oder meinen Prüfungen widersteht. Nur geläutert könnt ihr zu Mir kommen. (52, 31 – 37)

18. Unter so vielen Wohnungen, wie sie das Haus des Vaters besitzt, gibt es nicht eine einzige Welt der Finsternis, in allen ist sein Licht; doch wenn die Geistwesen sie mit einer Binde vor den Augen betreten aufgrund ihrer Unwissenheit – wie können sie dann jene Herrlichkeit schauen?

19. Wenn ihr hier auf der Welt einen Blinden fragt, was er sieht, wird er euch antworten: nur Finsternis. Nicht, weil das Licht der Sonne nicht vorhanden wäre, sondern weil er es nicht sehen kann. (82, 12 – 13)

20. Ich habe euch in dieser Zeit gesagt: Hegt nicht die Vorstellung, die unter den Menschen über die Hölle existiert, denn auf dieser Welt gibt es keine größere Hölle als das Leben, das ihr mit euren Kriegen und Feindschaften geschaffen habt, und im Jenseits gibt es kein anderes Feuer als die Gewissensqualen des Geistes, wenn das Gewissen ihm seine Verfehlungen vor Augen führt. (182,45)

21. Solange jene, die in ihrem religiösen Fanatismus im Jenseits nur die Strafe der Hölle erwarten, an dieser Meinung festhalten, werden sie sich selbst ihre Hölle schaffen, weil die Verwirrung des Geistes ähnlich jener des menschlichen Verstandes ist, wenn auch viel stärker.

22. Ihr fragt nun: “Meister, gibt es Rettung für jene?” Ich sage euch: Rettung gibt es für alle, aber der Friede und das Licht werden erst dann zu jenen Geistwesen gelangen, wenn die Finsternis der Verblendung sich auflöst.

23. Habt ihr einmal Mitleid für einen Menschen empfunden, dessen verwirrter Verstand ihn Dinge sehen lässt, die gar nicht existieren? Wie viel größer wäre euer Schmerz, wenn ihr im Jenseits jene wahnumfangenen Wesen sehen würdet, die ihre eingebildete Hölle erblicken! (227,71)

24. Erzittert nicht angesichts dieser Offenbarungen; im Gegenteil, freut euch bei dem Gedanken, dass dies Wort die Vorstellung zerstören wird, die ihr von einer ewigen Strafe hattet und alle Auslegungen, die euch in den vergangenen Zeiten vom ewigen Feuer gegeben wurden.

25. Das “Feuer” ist das Sinnbild des Schmerzes, der Selbstanklagen und der Reue, die den Geist martern und ihn läutern werden, wie sich das Gold im Schmelztiegel läutert. In diesem Schmerz ist mein Wille, und in meinem Willen ist meine Liebe zu euch.

26. Wenn es wahr wäre, dass es das Feuer ist, das die menschlichen Sünden ausmerzt, dann müssten alle Körper derer, die gesündigt haben, hier im irdischen Leben ins Feuer geworfen werden, im Leben, weil sie es tot nicht mehr fühlen würden. Denn die Körper erheben sich niemals in den Geistigen Raum – im Gegenteil, wenn sie einmal ihre Aufgabe beendet haben, sinken sie ins Innere der Erde, wo sie mit der Natur verschmelzen, von der sie Leben nahmen.

27. Doch wenn ihr glaubt, dass das, was ihr “ewiges Feuer” nennt, nicht für den Körper, sondern für den Geist bestimmt ist, so ist dies ein weiterer schwerer Irrtum, weil es im Geistigen Reich keine materiellen Elemente gibt, noch das Feuer eine Wirkung auf den Geist ausübt. Was aus der Materie geboren ist, ist Materie, was aus dem Geiste geboren ist, ist Geist.

28. Mein Wort kommt nicht herab, um irgendeine Glaubensüberzeugung anzugreifen. Wenn jemand dies denkt, irrt er sich sehr. Mein Wort wird den Inhalt all dessen erklären, was nicht richtig ausgelegt worden ist und was daher Irrtümer erzeugt hat, die unter der Menschheit von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

29. Welchen Wert hätten mein Gesetz und meine Lehre, wenn sie nicht imstande wären, die Geistwesen aus Irrtum und Sünde zu erretten? Und welchen Sinn hätte meine Gegenwart als Mensch auf der Welt gehabt, wenn es viele geben würde, die für immer, in einer Sühne ohne Ende zugrunde gehen müssten? (352, 44 – 48)

30. Manche fühlen sich bewogen gute Werke zu tun, weil sie fürchten, dass der Tod sie überrascht und sie dann keine Verdienste haben, die sie ihrem Herrn darbringen können. Andere lösen sich vom Bösen, doch nur aus Furcht, in Sünde zu sterben und nach diesem Leben eine ewige Höllenqual ertragen zu müssen.

31. Wie entstellt und unvollkommen ist dieser Gott in der Gestalt, in der so viele Ihn sich vorstellen! Wie ungerecht, monströs und grausam! Wenn man alle Sünden und Verbrechen, die die Menschen begangen haben, vereint, so kann dies nicht mit der Abscheulichkeit verglichen werden, welche die Höllenstrafe für alle Ewigkeit bedeuten würde, zu der – ihrer Meinung nach – Gott die Kinder verdammt, die sündigen. Habe Ich euch nicht dargelegt, dass die höchste Eigenschaft Gottes die Liebe ist? Meint ihr dann nicht, dass eine ewige Qual die absolute Verneinung der göttlichen Eigenschaft ewiger Liebe wäre? (164, 33 – 34)

32. Ihr glaubt, dass der Himmel eine Region in der Ewigkeit ist, und dass ihr durch ein aufrichtiges Bereuen eurer Verfehlungen in der Stunde eures körperlichen Todes in ihn eingehen könnt, weil ihr darauf vertraut, dass ihr in jenem Augenblick Vergebung findet und von Mir ins Himmelreich geführt werdet. Das ist es, was ihr glaubt.

33. Ich dagegen sage euch, dass der Himmel kein bestimmter Ort, noch eine Region, noch eine Heimstatt ist. Der Himmel des Geistes ist seine hohe Gefühlswelt und seine Vollkommenheit, sein Zustand der Reinheit. An wem liegt es also, euch zu erlauben, dass ihr ins Himmelreich kommt – an Mir, der Ich euch immer gerufen habe, oder an euch, die ihr immer taub gewesen seid?

34. Begrenzt nicht länger das Unendliche, das Göttliche. Begreift ihr nicht, dass wenn der Himmel so wäre, wie ihr glaubt – eine bestimmte Heimstätte, Region oder ein bestimmter Ort – er dann nicht mehr unendlich wäre? Es ist an der Zeit, dass ihr das Geistige in einer höheren Weise auffasst, auch wenn eure Vorstellungskraft nicht die ganze Wirklichkeit zu erfassen vermag. Aber sie soll sich ihr wenigstens annähern. (146, 68 – 69)

Die Musik des Himmels

35. Ihr habt gehört, dass die Engel im Himmel ewig das göttliche Konzert vernehmen. Wenn ihr über dies Sinnbild nachdenkt, dann hütet euch davor zu glauben, dass man auch im Himmel Musikstücke ähnlich jenen vernimmt, die ihr auf Erden zu hören gewohnt seid. Wer so denkt, ist einem völligen Irrtum des Materialismus erlegen. Wer dagegen – wenn er von der Musik des Himmels und von der Seligkeit der Engel beim Hören derselben sprechen hört – an die Harmonie mit Gott bei diesem göttlichen Konzert denkt, der wird in der Wahrheit sein.

36. Doch wie kommt es, dass manche dies nicht so auffassen, obwohl jedem von euch in seinem Geist ein Ton des universellen Konzertes innewohnt? Wie kommt es, dass mancher der dieses Wort vernimmt, es nicht begreift, es nicht erfühlt, oder falsch auslegt?

37. O geliebte Kinder, die ihr schwach seid in eurem Auffassungsvermögen – sucht im Gebet das Licht. Fragt Mich in euren Meditationen; denn so weitgehend eure Fragestellungen auch sein mögen, Ich werde euch aus der Ewigkeit zu antworten wissen. Ich werde euch meinerseits gleichfalls Fragen stellen, damit zwischen dem Meister und den Jüngern das Licht der Wahrheit aufgeht.

38. Die himmlische Musik ist die Gegenwart Gottes in euch, und inmitten jenes Konzertes wird euer Ton erklingen, wenn ihr einmal die wahre Erhebung erreicht habt, welches die geistige Schönheit ist. Dies ist die Himmelsmusik und der Gesang der Engel. Wenn ihr es so erlebt und fühlt, wird die Wahrheit in eurem Wesen widerstrahlen, und ihr werdet fühlen, dass Gott in euch ist. Das Leben wird euch ein ewiges und göttliches Konzert darbieten, und in jedem seiner Töne werdet ihr eine Offenbarung entdecken.

39. Noch habt ihr die schönen Töne nicht in ihrer vollkommenen Harmonie vernommen – liebliche Töne zuweilen, andere kraftvoll. Wenn ihr sie zufällig mal wahrnehmt, werden sie euch als unbestimmte Töne erscheinen, die ihr nicht vereinen könnt; ihr seid euch der Schönheit, die sie enthalten, nicht völlig bewusst geworden. Ihr müsst die Sinne, die Leidenschaften und die Schatten des Materialismus hinter euch lassen, um das Konzert Gottes in eurem Geist vernehmen zu können. (199, 53 – 56)

In Meines Vaters Haus sind viele “Wohnungen”

40. Mein Werk wächst immer mehr, bis sich schließlich alle Geistwesen in Erfüllung meines Gesetzes vereinen, und diese irdische Heimstatt zu einer Welt der Vollkommenheit wird. Die sie zu jener Zeit bewohnen, werden meine Liebe in allem Geschaffenen fühlen und sich zubereiten, um in einer besseren Welt zu leben. Diese Erde wird für euren Geist nur vorübergehend sein, er wird im Verlangen nach Vervollkommnung zu anderen Regionen, anderen Ebenen des Jenseits aufbrechen.

41. Erinnert euch, dass Ich euch sagte: “Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen”. Und in dieser Zeit größerer Entwicklung, in der ihr meine Unterweisungen besser versteht, will Ich euch sagen: “Im Hause des Vaters gibt es eine unendliche Zahl von Wohnungen”. Meint also nicht, dass ihr beim Scheiden von dieser Welt bereits die größte geistige Höhe erreicht habt. Nein, Jünger. Wenn euer Aufenthalt auf diesem Planeten endet, werde Ich euch zu neuen Heimstätten führen, und so werde Ich euch immerdar auf der unendlichen Stufenleiter eurer Vervollkommnung leiten. Vertraut auf Mich, liebt Mich, und ihr werdet gerettet sein. (317, 30)

42. Es ist unmöglich, dass ihr euch bereits in dieser Welt eine Vorstellung davon machen könnt, was oder wie mein Reich, der Himmel und die Herrlichkeit beschaffen sind. Ich will, dass ihr euch damit begnügt, zu wissen, dass es ein Zustand der Vollkommenheit des Geistes ist, aus dem heraus er das wunderbare Leben des Geistes erlebt, empfindet und begreift, welches ihr derzeit weder begreifen noch euch vorstellen könnt.

43. Ich sage euch, dass nicht einmal die Geistwesen, die auf höheren Ebenen leben als jener, auf der ihr euch befindet, die Wirklichkeit jenes Lebens kennen. Wisst ihr, was es bedeutet, “im Schoße des Vaters” zu leben? Wenn ihr einmal dort lebt, dann erst könnt ihr es wissen. Nur ein unbestimmtes Vorgefühl, eine schwache Ahnung jenes Mysteriums streift flüchtig euer Herz als Ansporn auf eurem Entwicklungswege. (76,28-29)

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flagge en  Chapter 27… The Beyond

THE THIRD TESTAMENT Chapter 27 – Revelations of Jesus Christ
The Beyond

The Knowledge needed about Spiritual Life
Thus saith the Lord…

1. How ignorant of the spiritual teachings I find this humanity, and it is because it has been taught that My Law and My Doctrine are only a morality that will be of use as an aid, and not as the path that will guide its spirit toward the perfect mansion.

2. The different religions have come sowing a false fear toward spiritual knowledge within the heart of man, which has caused them to flee from My revelations and to be submerged in the confusion of their ignorance, arguing that the spiritual life is a profound Mystery.

3. Those who affirm this are lying. All the revelations that God made to men since the beginning of mankind, speak of the spiritual existence. It is true that I had not revealed all My teaching to you, because you were not capable of knowing it all, until the time arrived. But what the Father has revealed up to now is enough for you to have a complete knowledge of the spiritual life. (25, 38 – 40)

4. The spiritual life that is yearned for by many is feared, denied and even mocked by others; but impassive, it awaits everyone. It is a bosom that shields you, arms that embrace you, the homeland of the spirit; it is a profound Mystery even for the wise, but in My Arcanum you can enter, as long as the key that you use to open the door is that of love. (80, 40)

“Heaven” and “Hell”

5. Men have imagined hell as a place of eternal torture, where they believe that all those who have disobeyed My mandates will go. And in the same way they have created a hell for great faults, they have imagined another place for lesser faults, as well as one more for those who have done neither right nor wrong.

6. Those who say that in the Hereafter there is neither rejoicing nor suffering, are not telling the truth; no one is without suffering, nor exempt from rejoicing. Afflictions and joys will always be mixed as long as the spirit does not attain the supreme peace.

7. Listen, O My people: Hell is within the incarnated and discarnated, in dwellers of this world and the spiritual realm; hell is a symbol of great pain, of terrible remorse, of desperation, of suffering and bitterness of those who have sinned greatly, and from those consequences they will be liberated according to the evolution of their spirit towards love.

8. Glory, on the other hand, which symbolizes happiness and true peace, is for those who have withdrawn from earthly passions, in order to live in communion with God.

9. Question your conscience and you will know if you are living in hell, if you are atoning for your faults, or if you are vibrating with the peace of glory.

10. What men call glory or hell, are not predetermined places; it is the essence of your deeds which your spirit gathers when it reaches the spiritual realm. Each one lives his hell, inhabits his world of atonement, or enjoys the happiness which the elevation and harmony with the Divine Spirit offers. (11, 51 – 56)

11. Just as man on earth can create a spiritual peace for himself similar to the peace of My Kingdom, He can also, with his perversity, surround himself with an existence like a hell, made of vice, evil, and remorse.

12. In the hereafter, the spirit can also find worlds of darkness, of perversity, of hatred and vengeance, according to the spirit’s degree of confusion, low passions, and desires. But truly I say to you that the heaven as well as the hell, which men visualize only through earthly figures and images, are no more than different stages of the spirit’s evolution; one stage is the highest level of perfection achieved by a spirit through its evolution and virtue, and the other is a stage where the spirit lives in an abyss of darkness, vices, and confusion.

13. To the virtuous spirit, it makes no difference where it finds itself, for wherever it may be, it will carry within the peace and the love of the Creator. On the other hand, the impure and disturbed spirit can find itself in the best of worlds but will continue to feel itself burning with remorse until it becomes purified.

14. Do you believe that I, your Father, have created places specifically for the purpose of punishing you and thus eternally avenging your offenses ?

15. How foolish are the men who continue to teach those theories!

16. How is it possible for you to believe that eternal darkness and pain are the destiny awaiting spirits which, though having sinned, will always be children of God? If they need be taught, here is the Teacher; if they need love, here is the Father; if they yearn for forgiveness, here is the perfect Judge.

17. The one who never seeks me, correcting his faults, will be unable to reach me. But no one will be able to resist My justice nor My trials; you can only reach me when you are pure. (52, 31 – 37)

18. Among so many mansions within the house of the Father there does not exist a single world of darkness. His light is in all of them; however if the spirits penetrate into them with a veil over their eyes, due to ignorance, how can they be able to behold that splendor?

19. If you ask a blind person here in the world what He sees, He will answer, only darkness. It is not that the sunlight does not exist, rather that He is not able to see it. (82, 12 – 13)

20. I say to you during this period: Do not accept the idea of “hell” that humanity has accepted. There is no more hell in this world, other than the life that man has created with his wars and hatred. And in the spiritual valley, there is no fire other than the great remorse that the spirit feels when its conscience shows it its errors. (182, 45)

21. Those who in their religious fanaticism only await the punishment of hell in the Beyond, while holding that belief are themselves forging their own hell, for the confusion of the spirit is similar to that of the human mind, but more powerful.

22. You ask: Master, is there salvation for them? I tell you, there is salvation for every one, but peace and light will come to that spirit when the darkness of the disturbance has gone.

23. Have you ever felt pity for someone whose mental illness makes him see things that do not exist? How much greater would be your sorrow upon seeing those disturbed beings in the Beyond as they look into their imaginary hell. (227, 71)

24. Do not tremble before these revelations; on the contrary, enjoy thinking that this word comes to destroy the concept of eternal punishment that you have had, and all the interpretations that you have been given of eternal fire in the past.

25. Fire is the symbol of pain: of the regrets and repentance that torment the spirit, purifying it as gold is purified in the crucible. In that pain is My will, and in My will is love for you.

26. If it were true that fire was what punished human sin, then the bodies of all who have sinned would have to be thrown into the fire here on earth, while alive. The dead would not feel it, because their bodies never ascend to the spiritual space, rather, when their mission is concluded they return to the bowels of the earth, where they merge with Nature, from which they took life.

27. But if you believe what you call “eternal fire” is not for the body, but for the spirit, that too is a serious mistake, for in the spiritual realm there are no material elements, nor does fire act upon the spirit. What is born of matter, is matter; what is born of the spirit, is spirit.

28. My word does not descend to attack any belief. If someone believes such, they are gravely in error. My word comes to explain the content of all that which has not been duly interpreted, and which therefore has produced confusions that have been transmitted from generation to generation among humanity.

29. What worth would My Law and My Doctrine have if they were not able to save spirits from error and sin? And what purpose would My coming as a man to the world have had if there were to be many who would be lost forever in endless atonement? (353, 44 – 48)

30. Some are motivated to do good works because they are fearful that death might surprise them having no merit to present to the Lord. Others leave off evil only from fear of dying in sin and having to withstand after this life the eternal torment of hell.

31. How deformed and imperfect is that God, in the form that so many imagine: how unjust, monstrous, and cruel. Together, all the sins and crimes that men have committed could not compare with the perversity of the punishment in hell for all eternity to which, according to them, God condemns his children who sin. Have I not explained to you that the greatest attribute of God is love? Do you not believe then, that eternal torment would be the absolute negation of the Divine attribute of eternal love? (164, 33 – 34)

32. You believe that heaven is a region in the infinite, and that you can get there by means of a sincere repentance of your faults at the hour of your material death, being confident that you will be pardoned at that instant, and carried by Me to the Kingdom of Heaven. That is what you believe.

33. But I tell you that heaven is not a place, nor a region, nor even a mansion; heaven is your elevation and perfection: it is your state of purity. In whom does it lie to permit you to enter heaven? In Me, who has always been calling you, or in you, who have always been so slow?

34. Cease limiting the infinite, the Divine. Do you not understand that if heaven were as you believe, a mansion, a particular place, then it would not be infinite? It is time that you conceive of the spiritual in a more elevated way, so that although your idea may not encompass all the reality, it will at least come close. (146, 68 – 69)

The “Music” of Heaven

35. You may have heard that in heaven the angels listen eternally to the Divine concert. If you consider that symbolic sense, be careful to not believe that in glory they listen to music similar to that you are used to on earth; who believes thusly has fallen into a complete error of materialism; but He who on hearing of the music of heaven and the joy of the angels hearing it, thinks of the harmony with God in the Divine concert, will have arrived at the truth.

36. How can it be that there are some who do not understand this, when in your spirit you bear a note of the universal concert? How can it be that hearing this word there are those who do not understand it, who do not feel it, or who interpret it badly?

37. Oh, beloved children, seek the light in prayer, for you are fragile in your understanding. Ask Me in your meditations, for no matter how big your questions, from the infinite I shall know how to answer them. At the same time, I too will question you, so that between the Master and the disciples the light of truth may arise.

38. The celestial music is the presence of God in you, and in the middle of that concert, your note shall vibrate when you have achieved true elevation, which is spiritual beauty. That is the celestial music and the singing of the angels. When you know and feel like that, the truth shall shine in your being and you shall feel that God is in you. Life shall offer you an eternal and Divine concert, and in every one of its notes, you shall discover a revelation.

39. As yet, you have not heard in their perfect harmony the beautiful notes that are at times sweet, and other times vibrant. If you do somehow perceive them, they will seem to you like vague notes you cannot manage to bring together, and you will not be able to fully realize the beauty they contain. It is necessary to go beyond the senses, beyond the passions and the shadows of materialism in order to hear the concert of God in your spirit. (199, 53 – 56)

In My Father’s House there are Many Mansions (Dwellings)

40. My Work will continue to grow more and more until finally all spirits are unified in the fulfillment of My Law and this dwelling is converted to a world of perfection. Those who inhabit it in that time will feel My love palpitate in all creation, and will continue preparing to inhabit a better world. This dwelling shall be temporary for your spirit; it will go to other regions, to other planes of the Beyond, in search of its perfection.

41. Remember that I told you: “In My Father’s house are many mansions.” In this time of greater evolution, in which you understand My teachings better, I have come to tell you: “In the house of the Father there are an infinity of mansions.” Do not think, therefore, that upon leaving this world you will achieve the maximum level of spiritual elevation. No, disciples, when your time on this planet ends I will lead you to other dwellings, and in this way I will guide you eternally upon the infinite ladder of your perfection. Trust in Me, love Me, and you shall be saved. (317, 30)

42. It is impossible that from this world you try to imagine what My Kingdom, Heaven or Glory are, or how they are. It suffices for you to know that it is a state of perfection of the spirit, from where it sees, feels and understands the marvelous life of the spirit, which you cannot understand or conceive now.

43. I say to you that even the spirits who inhabit higher levels than those where you live, do not know the reality of that existence. Do you know what it is to live within the bosom of the Father? When you dwell there, then you will be able to know it. Only a vague presentiment, a slight intuition of that Mystery, will briefly cross through your heart as an incentive along your path of evolution. (76, 28 – 29)

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flagge fr  Chapitre 27… L’Au-Delà

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 27… L’Au-Delà
Révélations de Jésus-Christ

La connaissance nécessaire de la vie spirituelle
Cela dit le Seigneur…

1. Je découvre combien cette humanité est ignorante des enseignements spirituels, parce qu’on lui a enseigné ma Loi et ma Doctrine seulement comme une morale qui lui sert d’aide et non en tant que sentier qui conduit son esprit à la demeure parfaite.

2. Les différentes religions sont venues semer, dans le coeur des hommes, une fausse crainte envers la connaissance spirituelle, ce qui a entraîné qu’ils fuient mes révélations et qu’ils sombrent dans les ténèbres de l’ignorance, en argumentant que la vie spirituelle est un mystère impénétrable.

3. Tous ceux qui affirment cela sont des menteurs. Toutes les révélations que Dieu fit à l’homme depuis l’aube de l’humanité sont venues lui parler de la vie spirituelle. Il est vrai que je ne vous avais pas livré tout mon enseignement, parce que vous n’étiez pas qualifiés pour tout savoir, jusqu’à ce que vienne le moment. Mais ce que le Père a révélé jusqu’au jour d’aujourd’hui vous suffit pour avoir une connaissance complète de la vie spirituelle. (25, 38-40)

4. La vie spirituelle qui est souhaitée par les uns, est crainte, reniée et même raillée par les autres; mais, impassible, elle vous attend tous. Elle, qui est le sein qui vous abrite, les bras qui vous serrent, la patrie de l’esprit, est un mystère insondable, même pour les savants. Mais il ne vous sera possible de pénétrer mes arcanes que si la clé que vous utilisiez pour ouvrir cette porte, est la clé de l’amour. (80, 40)

«Ciel» et «Enfer»

5. Les hommes ont imaginé l’enfer comme un lieu de torture éternelle où ils ont cru que vont tous ceux qui ont manqué à mes commandements. Et, de même qu’ils ont créé cet enfer pour les grands péchés, pour les péchés mineurs ils ont imaginé un autre endroit, de même qu’un autre encore pour ceux qui n’ont fait ni le bien ni le mal.

6. Ceux qui prétendent qu’on ne se réjouit ni qu’on ne souffre dans l’Au- Delà ne disent pas la vérité; tout le monde souffre et tout le monde jouit. Les peines et les joies seront toujours mélangées, tant que l’esprit n’atteindra pas la paix suprême.

7. Mes enfants, écoutez : L’enfer existe dans les incarnés et les désincarnés, chez les habitants de ce monde et ceux de la vallée spirituelle. L’enfer est le symbole des grandes peines, des terribles remords, du désespoir, de la douleur et de l’amertume de ceux qui ont commis de grands péchés et qui se libèreront de leurs conséquences grâce à l’inclinaison de leur esprit vers l’amour.

8. La gloire, en revanche, qui symbolise le bonheur et la paix véritable, est destinée à ceux qui se sont écartés des passions du monde pour vivre en communion avec Dieu.

9. Interrogez votre conscience et vous saurez si vous vivez en enfer, si vous expiez vos fautes, ou si vous vibrez de la paix de la gloire.

10. Ce que les hommes appellent gloire ou enfer ne sont pas des lieux déterminés, c’est l’essence de vos actions que votre esprit recueille lorsqu’il arrive à la vallée spirituelle. Chacun vit son enfer, habite son monde d’expiation ou jouit de la béatitude que procurent l’élévation et l’harmonie avec l’Esprit Divin. (11, 51-56)

11. De même que l’homme sur la Terre peut se créer un monde de paix spirituelle, semblable à la paix de mon Royaume, il peut aussi, par sa perversité, s’entourer d’une existence qui soit comme un enfer de vices, de méchancetés et de remords.

12. L’esprit peut rencontrer, dans l’au- delà aussi, des mondes de ténèbres, de perversité, de haines et de vengeances, en rapport avec les tendances de l’esprit, son trouble et ses passions. Mais en vérité je vous le dis, aussi bien la gloire que l’enfer que les hommes ne conçoivent qu’au travers de figures et images terrestres, ne sont pas davantage que différents états d’évolution de l’esprit : l’un au comble de la perfection en raison de sa vertu et de son évolution, et l’autre dans l’abîme de ses ténèbres, de ses vices et de son aveuglement.

13. L’esprit juste est indifférent au lieu où il se trouve, parce que partout il portera en lui la paix et la gloire du Créateur. En revanche, l’esprit impur et troublé peut se trouver dans le meilleur des mondes, mais il ne cessera pas, pour autant, de ressentir en son for intérieur l’enfer de ses remords qui le brûleront jusqu’à le purifier.

14. Croyez-vous que Moi, votre Père, j’aie créé des lieux spécialement destinés à vous châtier et à me venger ainsi éternellement de vos offenses?

15. Comme sont stupides les hommes qui enseignent ces théories!

16. Comment pouvez-vous croire que les ténèbres et la douleur éternelles soient la fin qui attend les esprits, qui, même s’ils ont péché, seront toujours enfants de Dieu? Si vous avez besoin d’enseignement, voici le Maître! Si vous avez besoin d’amour, voici le Père. Et si vous désirez ardemment le pardon, voici le Juge parfait.

17. Celui qui n’essaie pas de me chercher en corrigeant ses fautes sera celui qui ne parviendra pas à Moi, mais il n’existe personne pour résister à ma justice et à mes épreuves. Ce n’est que propres et purifiés que vous pourrez arriver jusqu’à Moi. (52, 31- 37)

18. De toutes les pièces que contient la maison du Père, il n’existe aucun monde de ténèbres; sa lumière est en toutes. Mais, si en elles entrent les esprits aux yeux bandés en raison de leur ignorance alors, comment pourront-ils contempler cette splendeur?

19. Si vous demandez à un aveugle ce qu’il contemple ici dans ce monde, il vous répondra qu’il ne voit que des ténèbres. Ce n’est pas que la lumière du soleil n’existe pas, mais que lui tout simplement ne peut pas la voir. (82, 12-13)

20. Je vous ai dit en ce temps-là : n’acceptez pas l’idée qui existe parmi l’humanité, à propos de l’enfer, parce qu’il n’y a pas plus grand enfer dans ce monde que la vie que vous avez créée avec vos guerres et vos haines. Et, dans l’au-delà, il n’existe pas de plus grand feu que le remords de l’esprit lorsque la conscience lui montre ses erreurs. (182, 45)

21. Ceux qui, dans leur fanatisme religieux, n’attendent dans l’Au-Delà que le châtiment de l’enfer, tant qu’ils conserveront cette croyance, forgeront eux-mêmes leur enfer, parce que le trouble de leur esprit, bien que plus puissant, ressemble à celui de l’intelligence humaine.

22. Vous m’interrogez : Maître, le salut existe-t-il pour ceux-là? Et Moi, de vous répondre : le salut existe pour tous, mais la paix et la lumière ne parviendront à cet esprit que lorsque les ténèbres du trouble auront disparu.

23. Avez-vous jamais éprouvé de pitié à l’égard d’un homme dont la raison égarée lui fait voir ce qui n’existe pas? Plus grande encore serait votre douleur si vous contempliez dans l’Au-Delà ces êtres perturbés en train de regarder leur enfer imaginaire! (227, 71)

24. Ne tremblez pas devant ces révélations, au contraire, réjouissez- vous en pensant à l’idée que cette parole vient détruire le concept que vous aviez de la punition éternelle et toutes les interprétations du feu éternel qui vous furent livrées dans les temps passés.

25. Le feu est le symbole de la douleur, des remords et du repentir qui tourmentera l’esprit, en le purifiant à l’instar de l’or qui se purifie dans le creuset. En cette douleur, il y a ma volonté et, en ma volonté est aussi présent mon amour pour vous.

26. S’il était vrai que le feu est celui qui punit les péchés humains, alors tous les corps de ceux qui ont péché devraient être jetés au feu, ici sur la Terre, parce qu’une fois morts, ils ne ressentiraient déjà plus rien; les corps ne s’élèvent jamais à l’espace spirituel, bien au contraire, une fois leur mission achevée, ils descendent dans les entrailles de la terre, où ils se fondent avec la Nature de laquelle ils naquirent.

27. Mais si vous croyez que ce que vous appelez «le feu éternel» n’est pas destiné au corps mais à l’esprit, là encore vous commettez une grave erreur, parce que dans le royaume spirituel il n’existe pas d’éléments matériels de même que le feu n’a aucune emprise sur l’esprit. Ce qui est né de la matière est matière; ce qui est né de l’esprit est esprit.

28. Ma parole ne descend pas pour attaquer une quelconque croyance. Si quelqu’un le pense, il se trompe fortement. Ma parole vient pour expliquer le contenu de tout ce qui n’a pas été dûment interprété et qui, pour autant, a semé des confusions qui se sont transmises parmi l’humanité, de génération en génération.

29. Que vaudraient ma Loi et ma Doctrine si elles n’étaient pas à même de sauver les esprits de l’erreur et du péché? Et quel aurait été l’objet de ma présence en tant qu’homme dans le monde, si beaucoup allaient devoir se perdre pour toujours dans une expiation sans fin? (353, 44-48)

30. Il y en a quelques-uns qui, dans la crainte que la mort les surprenne, se sentent obligés à accomplir de bonnes actions, parce qu’ils n’ont aucun mérite à présenter à leur Seigneur. D’autres s’écartent du mal juste par crainte de mourir en état de péché et de devoir souffrir après cette vie, le tourment éternel de l’enfer.

31. Combien difforme et imparfait est ce Dieu, selon l’image que beaucoup imaginent; combien injuste, monstrueux et cruel! En réunissant tous les péchés et tous les crimes qu’ont commis les hommes, ils ne peuvent se comparer à la perversité qui entraînerait le châtiment de l’enfer pour toute l’éternité auquel, selon eux, Dieu condamne les enfants qui pèchent. Ne vous ai-je pas expliqué que l’amour est le plus grand attribut de Dieu? Ne croyez-vous pas, dès lors, qu’un tourment éternel constituerait la négation absolue de l’attribut divin de l’amour éternel? (164, 33-34)

32. Vous autres croyez que le ciel est une région dans l’infini et que vous pouvez l’atteindre moyennant un sincère repentir de vos fautes à l’heure de votre mort matérielle, en pensant que vous serez pardonnés en ce même instant et que c’est Moi qui vous conduirai au Royaume des Cieux. C’est ce que vous pensez!

33. En revanche, Moi je vous dis que le Ciel n’est ni un site, ni une région, ni une demeure; le ciel de l’esprit est son élévation et sa perfection, il est son état de pureté. A qui incombe-t-il de vous permettre d’entrer au ciel, à Moi qui vous ai toujours appelés, ou à vous qui avez toujours été en retard?

34. Ne limitez pas l’infini, le divin! Ne comprenez-vous pas que, si le ciel était comme vous l’imaginez une demeure, un site déterminé, alors, il cesserait d’être infini? Il est temps que vous conceviez le spirituel de manière plus élevée, même si votre idée ne parvient pas à faire le tour de toute la réalité, mais que, pour le moins, elle s’en approche. (146, 68-69)

La «musique» du Ciel

35. Vous avez entendu que, dans le ciel, les anges écoutent éternellement le concert divin. Si vous vous arrêtez devant ce sens figuratif, alors faites attention de ne pas croire que, dans la gloire, on écoute aussi des musiques semblables à celles que vous êtes habitués à écouter sur la terre; qui pense de la sorte aura sombré dans une complète erreur de matérialisme; en revanche, celui qui, en entendant parler de la musique du ciel et du bonheur des anges qui écoutent, pense à l’harmonie avec Dieu dans le divin concert, celui-là aura été dans le vrai.

36. Mais, comment se fait-il que certains ne le comprennent pas de cette manière, étant donné que chacun de vous porte en son esprit une note du concert universel? Comment peut- il se faire que, en écoutant cette parole, il s’en trouve qui ne la comprennent pas, ou qui ne la ressentent pas ou qui l’interprètent mal?

37. Ô mes enfants bien-aimés, cherchez la lumière dans la prière, parce que vous êtes fragiles dans votre entendement. Interrogez-Moi dans vos méditations, peu importe que vos questions soient grandes, parce que, depuis l’infini, Moi je saurai vous répondre. A mon tour, je vous interrogerai aussi afin qu’entre le Maître et les disciples jaillisse la lumière de la vérité.

38. La musique céleste est la présence de Dieu en vous, et au milieu de ce concert votre note vibrera lorsque vous aurez atteint la véritable élévation, qui est la beauté spirituelle. Elle est la musique céleste et le chant des anges. Quand vous le saurez et le sentirez ainsi, alors la vérité resplendira en votre être et vous sentirez que Dieu est en vous; la vie vous offrira un concert éternel et divin, et vous découvrirez une révélation en chacune de ses notes.

39. Vous n’avez pas encore écouté les belles notes, parfois douces, parfois vibrantes, en leur parfaite harmonie. Si d’aventure vous réussissez à les percevoir, ces notes vous paraîtront floues et difficile à réunir, et vous ne pourrez réaliser pleinement la beauté qu’elles renferment. Il est indispensable de dépasser les sens, les passions et les ombres du matérialisme pour parvenir à écouter le concert de Dieu en votre esprit. (199, 53-56)

« Il y a beaucoup des demeures dans la maison de mon Père »

40. Mon OEuvre croîtra de plus en plus jusqu’à ce que, à la fin, tous les esprits s’unissent dans le respect de ma Loi et que cette demeure se convertisse en un monde de perfection. Ceux qui l’habitent en ce temps sentiront palpiter mon amour en toute la création et se prépareront pour habiter un monde meilleur. Cette demeure sera passagère pour votre esprit, il s’en ira vers d’autres régions, d’autres plans de l’Au-Delà, en quête de son perfectionnement.

41. Souvenez-vous que je vous dis : «dans la maison du Père, il y a beaucoup de demeures ». Et, en cette époque beaucoup plus évoluée où vous comprenez mieux mes enseignements, je suis venu pour vous dire : «Il y a, dans la maison du Père, un nombre infini de demeures». Par conséquent, ne vous imaginez pas que, en quittant ce monde, vous atteindrez l’élévation spirituelle maximale. Non, disciples! Lorsque se termine votre étape sur cette planète, Je vous conduirai à d’autres demeures et vous guiderai éternellement de la sorte sur l’échelle infinie de votre perfectionnement. Confiez en Moi, aimez-moi et vous serez sauvés. (317, 30)

42. Il est impossible que, depuis ce monde, vous essayiez d’imaginer ce que sont et comment sont mon Royaume, le Ciel et la Gloire. Je souhaite qu’il vous suffise de savoir que c’est un état de perfection de l’esprit depuis lequel il voit, ressent et comprend la vie merveilleuse de l’esprit qu’aujourd’hui vous ne pouvez ni comprendre ni concevoir.

43. Je vous dis que même les esprits, qui habitent des plans plus élevés que celui sur lequel vous vivez, ne connaissent pas la réalité de cette vie- là. Savez-vous ce que représente vivre au sein du Père? Vous ne le saurez que lorsque vous l’habiterez. Juste un vague pressentiment, une légère intuition de ce mystère croisera brièvement votre coeur comme un stimulant sur le chemin de votre évolution. (76, 28-29)

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flagge es  Capítulo 27… El Más Allá

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 27… El Más Allá
Revelaciones de Jesucristo

El conocimiento necesario de la vida espiritual
Esto dice el Señor…

1. Cuán ignorante de las enseñanzas espirituales encuentro a esta humanidad, y es porque se le ha enseñado mi Ley y mi Doctrina sólo como una moral que le sirva de ayuda y no como el sendero que conduce a su espíritu a la mansión perfecta.

2. Las distintas religiones han venido sembrando en el corazón del hombre un falso temor hacia el conocimiento espiritual, lo que ha ocasionado que huyan de mis revelaciones y que se vayan hundiendo en las tinieblas de la ignorancia, argumentando que la vida espiritual es un misterio impenetrable.

3. Mienten los que esto afirman. Todas las revelaciones que Dios hizo al hombre desde el principio de la humanidad, le han venido hablando de la vida espiritual. Cierto es que no os había dado toda mi enseñanza, porque no estabais capacitados para saberlo todo, sino hasta que fuera llegado el tiempo, pero lo revelado por el Padre hasta hoy, os basta para tener un conocimiento completo de la vida espiritual. (25, 38 – 40)

4. La vida espiritual que es deseada por unos, es temida, negada y hasta burlada por otros; pero ella, impasible, os espera a todos. Ella que es el seno que abriga, los brazos que estrechan, la patria del espíritu, es un misterio insondable aun para los sabios, pero en mis arcanos se puede penetrar siempre que la llave que uséis para abrir esa puerta sea la del amor. (80, 40)

“Cielo” e “Infierno”

5. Los hombres han imaginado el infierno como un lugar de tortura eterna, a donde han creído que van todos los que han faltado a mis mandatos. Y así como han creado para las grandes faltas ese infierno, para las faltas menores han imaginado otro lugar, así como uno más para quienes no hayan hecho ni bien ni mal.

6. Los que dicen que en el Más Allá ni se goza ni se sufre, no dicen verdad; nadie está sin sufrir, ni exento de gozo. Las penas y las alegrías siempre irán mezcladas, mientras el espíritu no alcance la paz suprema.

7. Escuchad mis hijos: El infierno está en encarnados y desencarnados, en moradores de este mundo y del valle espiritual, el infierno es el símbolo de las grandes penas, de los terribles remordimientos, de la desesperación, del dolor y la amargura de los que han pecado grandemente y de cuyas consecuencias se librarán mediante la evolución de su espíritu hacia el amor.

8. La gloria, en cambio, que simboliza la felicidad y la paz verdadera, es para aquellos que se han apartado de las pasiones del mundo para vivir en comunión con Dios.

9. Interrogad a vuestra conciencia y sabréis si vivís en el infierno, si estáis expiando vuestras faltas, o si vibráis con la paz de la gloria.

10. Lo que los hombres llaman gloria o infierno, no son lugares determinados, es la esencia de vuestras obras la cual recoge vuestro espíritu cuando llega al valle espiritual. Cada quien vive su infierno, habita su mundo de expiación, o goza de la beatitud que da la elevación y la armonía con el Espíritu Divino. (11, 51 – 56)

11. Así como el hombre en la Tierra puede crearse un mundo de paz espiritual, semejante a la paz de mi Reino, puede también con su perversidad rodearse de una existencia que sea como un infierno de vicios, de maldades y remordimientos.

12. También en el más allá puede el espíritu encontrar mundos de tiniebla, de perversidad, de odios y de venganzas, según las tendencias del espíritu, su turbación y sus pasiones. Mas en verdad os digo, que tanto la gloria como el infierno que los hombres conciben tan sólo a través de figuras e imágenes terrestres, no son mas que distintos estados de la evolución del espíritu: uno en la cúspide de la perfección por su virtud y evolución, otro en el abismo de sus tinieblas, de sus vicios y de su ofuscación.

13. Para el espíritu justo, le es indiferente el lugar en que se encuentre, porque doquier llevará en sí la paz y la gloria del Creador. En cambio, el espíritu impuro y turbado así pueda hallarse en el mejor de los mundos, no dejará de sentir interiormente el infierno de sus remordimientos que le estarán quemando hasta purificarlo.

14. ¿Creéis que Yo, vuestro Padre, haya creado lugares expresamente destinados para castigaros y vengarme así eternamente de vuestras ofensas?

15. ¡Cuán torpes son los hombres que van enseñando esas teorías!

16. ¿Cómo es posible que creáis que la tiniebla y el dolor eternos, sean el fin que les espera a los espíritus que, aun cuando hayan pecado, siempre serán hijos de Dios? Si necesitan enseñanza aquí está el Maestro. Si necesitan amor, aquí está el Padre. Sin anhelan el perdón, aquí está el Juez perfecto.

17. El que nunca trate de buscarme corrigiendo sus faltas será el que no llegue a Mí, mas no existe nadie que resista a mi justicia ni a mis pruebas. Sólo limpios podréis llegar a Mí. (52, 31 – 37)

18. No existe entre tantas moradas como tiene la casa del Padre, un solo mundo de tinieblas, en todas está su luz; mas si en ellas penetran los espíritus con una venda en los ojos debido a su ignorancia, ¿Cómo podrán contemplar aquel esplendor?

19. Si aquí en el mundo preguntáis a un ciego qué contempla, él os contestará que sólo tinieblas. No es que la luz del sol no exista, sino que él no puede contemplarla. (82, 12 – 13)

20. Os he dicho en este tiempo: No alberguéis la idea que existe entre la humanidad acerca del infierno, porque no hay más infierno en este mundo, que la vida que habéis creado con vuestras guerras y odios, y en el más allá no existe más fuego que el remordimiento del espíritu, cuando la conciencia le muestra sus errores. (182, 45)

21. Los que en su fanatismo religioso sólo esperan en el Más Allá el castigo del infierno, mientras abriguen esa creencia ellos mismos forjarán su infierno, porque la turbación del espíritu es semejante a la de la mente humana, aunque más poderosa.

22. Vosotros preguntáis: Maestro, ¿Para aquéllos hay salvación? Yo os digo: Hay salvación para todos, pero la paz y la luz llegarán a aquel espíritu hasta que las tinieblas de la turbación se aparten.

23. ¿Habéis sentido vosotros alguna vez piedad ante un hombre cuya razón extraviada le hace contemplar lo que no existe? ¡Cuánto mayor sería vuestro dolor si contemplaseis en el Más Allá a aquellos seres turbados que están mirando su infierno imaginario! (227, 71)

24. No tembléis ante estas revelaciones, por el contrario, gozad pensando en que esta palabra viene a destruir el concepto que del castigo eterno teníais y todas las interpretaciones que os dieron del fuego eterno en los tiempos pasados.

25. El fuego es el símbolo del dolor, de los remordimientos y el arrepentimiento que atormentarán al espíritu, purificándolo como se purifica el oro en el crisol. En ese dolor está mi voluntad y en mi voluntad está mi amor por vosotros.

26. Si fuese verdad que el fuego es el que castiga los pecados humanos, entonces todos los cuerpos de los que han pecado tendrían que ser arrojados al fuego aquí en la Tierra, en vida, porque muertos ya no sentirían; porque los cuerpos nunca se elevan al espacio espiritual, por contrario, ellos una vez concluida su misión, descienden a las entrañas de la tierra, donde se funden con la Naturaleza de donde tomaron vida.

27. Mas si creéis que lo que llamáis fuego eterno no es para el cuerpo sino para el espíritu, ese es otro grave error, porque en el reino espiritual no existen elementos materiales, ni el fuego tiene acción sobre el espíritu. Lo que es nacido de materia, materia es, lo que es nacido del espíritu, espíritu es.

28. Mi palabra no desciende a atacar creencia alguna. Si alguien pensase esto, está en grave error. Mi palabra viene a explicar el contenido de todo aquello que no ha sido debidamente interpretado y que por lo tanto, ha producido confusiones que se han transmitido de generación en generación entre la humanidad.

29. ¿Qué valor tendría mi Ley y mi Doctrina si no fuesen capaces de salvar del error y del pecado a los espíritus? ¿Y que objeto habría tenido mi presencia como hombre en el mundo, si iba a haber muchos que habrían de perderse para siempre en una expiación sin fin? (353, 44 – 48)

30. Hay algunos que se sienten movidos a ejecutar buenas obras temerosos de que la muerte les sorprenda, porque no tienen méritos que hacer presentes ante su Señor. Otros se apartan de lo malo, tan solo por temor de morir en pecado y tener que soportar después de esta vida el tormento eterno del infierno.

31. Cuan deforme e imperfecto es ese Dios en la forma en que tantos lo imaginan; que injusto, monstruoso y cruel. Reuniendo todos los pecados y crímenes que hayan cometido los hombres, no pueden compararse con la perversidad que significaría el castigo del infierno para toda la eternidad al cual, según ellos, condena Dios a los hijos que pecan. ¿No os he explicado que el atributo mas grande de Dios es el amor ? ¿No creéis entonces, que un tormento eterno sería la negación absoluta del atributo divino del amor eterno ? (164, 33 – 34)

32. Vosotros creéis que el cielo es una región en el infinito y que a ella podéis llegar mediante un sincero arrepentimiento de vuestras faltas, en la hora de vuestra muerte material, confiando en que seréis perdonados en aquel instante y conducidos por Mi al Reino de los Cielos. Eso es lo que vosotros creéis.

33. En cambio yo os digo que el Cielo no es un sitio, ni una región, ni una mansión; el cielo del espíritu es su elevación y su perfección, es su estado de pureza. ¿En quien está el permitiros que penetréis en el cielo, en Mí que siempre os he llamado, o en vosotros que siempre habéis sido tardos?

34. No limitéis mas lo infinito, lo divino. ¿No comprendéis que si el cielo fuese como creéis, una mansión, un sitio determinado entonces ya no sería infinito? Ya es tiempo de que concibáis lo espiritual de una manera mas elevada, aunque vuestra idea no alcance a abarcar toda la realidad, pero que al menos se aproxime a ella. (146, 68 – 69)

La “música” del Cielo

35. Habéis oído que en el cielo los ángeles escuchan eternamente el concierto divino. Si os detenéis ante ese sentido figurado, entonces cuidaos de no creer que también en la gloria se escuchan músicas semejantes a las que estáis acostumbrados a oír en la tierra; quien así piense, habrá caído en un error completo de materialismo; en cambio, el que al oír hablar de la música del cielo y de la dicha de los ángeles al escucharla, piense en la armonía con Dios en el concierto divino, ese habrá estado en la verdad.

36. Mas, ¿Cómo es que hay algunos que no lo entienden así, siendo que cada uno de vosotros lleva en su espíritu una nota del concierto universal? ¿Cómo es que escuchando esta palabra hay quien no la entienda o quien no la sienta o la interprete mal?

37. Oh hijos amados, que sois frágiles en vuestro entendimiento, buscad en la oración la luz. Preguntadme en vuestras meditaciones, que por grande que sean vuestras interrogaciones, Yo desde el infinito os sabré contestar. A mi vez, Yo también os interrogaré, para que entre el Maestro y los discípulos surja la luz de la verdad.

38. La música celestial es la presencia de Dios en vosotros, y en medio de ese concierto vibrará vuestra nota cuando hayáis alcanzado la verdadera elevación, que es la belleza espiritual. Esa es la música celestial y el canto de los ángeles. Cuando sepáis y sintáis así, la verdad resplandecerá en vuestro ser y sentiréis que Dios está en vosotros; la vida os ofrecerá un eterno y divino concierto y en cada una de sus notas descubriréis una revelación.

39. Aún no habéis escuchado las bellas notas en su perfecta armonía, notas dulces algunas veces, vibrantes otras. Si acaso las llegáis a percibir, os parecerán notas vagas que no llegáis a unir, y no habéis podido daros perfecta cuenta de la belleza que ellas encierran. Es menester ir más allá de los sentidos, más allá de las pasiones y de las sombras del materialismo, para llegar a escuchar el concierto de Dios en vuestro espíritu. (199, 53 – 56)

“En casa de mi Padre hay muchas moradas”

40. Mi Obra irá creciendo más y más hasta que al fin todos los espíritus se unifiquen en el cumplimiento de mi Ley y esta morada se convierta en un mundo de perfección. Los que en ese tiempo lo habiten, sentirán palpitar mi amor en todo lo creado y se irán preparando para habitar un mundo mejor. Esta morada será pasajera para vuestro espíritu, él ira a otras regiones, a otros planos del Más Allá, en busca de su perfeccionamiento.

41. Recordad que os dije: “En la casa del Padre hay muchas moradas”. Y en este tiempo de mayor evolución, en el que comprendéis mejor mis enseñanzas, he venido a deciros: “En la casa del Padre hay un número infinito de moradas”. Por lo tanto, no penséis que al partir de este mundo, alcanzaréis la máxima elevación espiritual. No, discípulos. Cuando termine vuestra etapa en este planeta, os conduciré a otras moradas y así os guiaré eternamente en la escala infinita de vuestro perfeccionamiento. Confiad en Mí, amadme y seréis salvos. (317, 30)

42. Es imposible que desde este mundo tratéis de imaginar lo que es y cómo es mi Reino, el Cielo y la Gloria. Quiero que os baste saber que es un estado de perfección del espíritu desde el cual ve, siente y comprende la vida maravillosa del espíritu que hoy no podéis comprender ni concebir.

43. Os digo que ni los espíritus que habitan en planos más altos que aquél en que vivís, conocen la realidad de aquella vida. ¿Sabéis lo que es vivir en el seno del Padre? Cuando habitéis ahí, entonces podréis saberlo. Sólo un vago presentimiento, una leve intuición de aquel misterio cruzará fugazmente por vuestro corazón como un aliciente en vuestro camino de evolución. (76, 28 – 29)

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DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 26… ANDERE WELTEN – THE THIRD TESTAMENT Chapter 26… OTHER WORLDS

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 26… Autres mondes
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 26… Otros mundos

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Das 3. Testament Kapitel 26 - Andere Welten The 3. Testament Chapter 26 - Other Worlds
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flagge de  Kapitel 26… Andere Welten

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 26 – Offenbarungen Jesu Christi
Andere Welten

Das Universelle Licht Christi
So spricht der Herr…

1. Einst sagte Ich euch: “Ich bin das Licht der Welt”, weil Ich als Mensch sprach und weil die Menschen nichts von jenseits ihrer kleinen Welt wussten. Jetzt im Geiste sage Ich euch: Ich bin das universelle Licht, welches das Leben aller Welten, Himmel und Heimstätten erhellt, das alle Wesen und Kreaturen erleuchtet und ihnen Leben schenkt. (308, 4)

2. Ich bin der ewige Sämann. Schon bevor Ich zur Erde kam und von den Menschen Jesus genannt wurde, war Ich bereits der Sämann, kannten Mich schon jene, die jenseits der Vermaterialisierung, des Irrtums oder der Unwissenheit waren – jene, welche geistige Regionen und Heimstätten bewohnten, die ihr noch nicht kennt, noch euch vorstellen könnt.

3. Von jenen, die Mich kannten, bevor Ich zur Erde kam, sandte Ich euch viele, um auf der Welt von Mir Zeugnis abzulegen, um das Kommen Christi anzukündigen, der Liebe und des “Wortes” des Vaters. Von jenen waren die einen Propheten, andere waren Wegbereiter, und wieder andere waren Apostel.

4. Diese Welt ist nicht die einzige, auf der meine Schritte Spuren hinterlassen haben. Wo immer ein Erlöser notwendig gewesen ist, war Ich gegenwärtig.

5. Aber Ich muss euch sagen, dass auf anderen Welten mein Kreuz und mein Kelch durch die Erneuerung und die Liebe eurer Geschwister beseitigt wurde, während Ich hier, auf dieser Welt, nach vielen Jahrhunderten noch immer mit Dornen gekrönt bin, gemartert am Kreuze eurer Unvollkommenheiten, und noch immer den Kelch mit Galle und Essig trinke.

6. Da mein Liebeswerk die Erlösung für die ganze Menschheit einschließt, erwarte Ich euch mit unendlicher Geduld, und Ich habe jedem menschlichen Wesen nicht nur eine, sondern viele Gelegenheiten für seinen Aufstieg gewährt und habe viele Zeitalter hindurch auf das Erwachen all jener gewartet, die in tiefe Lethargie versunken sind. (211, 26 – 29)

7. Auf der Leiter zur Vollkommenheit gibt es viele Stufen; im “Geistigen Tal” und in den endlosen Welträumen gibt es viele Welten. Doch wahrlich, Ich sage euch, Ich habe Mich immer allen kundgetan, und je nach der geistigen Stufe der Welt, auf der sie sich befinden, ist meine Offenbarung unter ihnen gewesen. (219, 34 u.)

8. Während die menschlichen Geschöpfe meine Gottheit, meine Existenz und meine Lehre diskutieren, gibt es Welten, auf denen Ich in Vollkommenheit geliebt werde.

9. Zur gleichen Zeit, da manche größte geistige Reinheit erlangt haben, erlebt euer Planet moralisch und geistig eine Zeit großer Verderbtheit. (217, 65 – 66)

Die geistige Verbindung zwischen den Welten

10. Mein Göttliches Licht erstrahlt überall; wo immer ihr Mich sucht, werdet ihr meine Gegenwart finden.

11. Ich bin der Vater, der darauf hinwirkt, dass unter allen seinen Kindern Harmonie zu herrschen beginnt – sowohl unter denen, die die Erde bewohnen, als auch jenen, die auf anderen Welten leben.

12. Die geistige Harmonie unter allen Wesen wird ihnen große Erkenntnisse offenbaren, wird ihnen die Zwiesprache von Geist zu Geist bringen, welche Entfernungen verkürzen, die Abwesenden nahe bringen und Fronten und Grenzen beseitigen wird. (286, 1 – 3)

13. Der Mensch wird große Schritte auf die Vergeistigung zu machen; sein Geist wird die menschlichen Grenzen überschreiten und zu höheren Lebenswelten gelangen können, um mit seinen Brüdern in Verbindung zu treten und das Licht zu empfangen, das sie ihm anzubieten haben.

14. Er wird auch zu den Lebensebenen herabkommen können, auf denen sich Wesen von geringerer Entwicklungshöhe, zurückgebliebene Wesen aufhalten, um ihnen zu helfen, ihr armseliges Dasein hinter sich zu lassen und sie auf einen besseren Lebensplan zu versetzen.

15. Die Stufenleiter, auf der der Geist zu seiner Vervollkommnung emporsteigt, ist sehr lang; auf ihr werdet ihr Wesenheiten von unendlich vielen verschiedenen Entwicklungsstufen begegnen, und ihr werdet ihnen etwas von dem, was ihr besitzt, anbieten, und auch sie werden euch ihrerseits etwas von ihrem geistigen Reichtum schenken.

16. Dann werdet ihr entdecken, dass dies nicht die einzige Welt ist, die um ihre Verbesserung ringt. Ihr werdet erfahren, dass sich auf allen Planeten der Geist entwickelt, dass er sich auf allen regt und wächst in Erfüllung seiner Bestimmung, und Ich will, dass ihr euch zurüstet, damit ihr mit all euren Brüdern einen Bund schließt, dass ihr euch mit ihnen austauscht in jenem heiligen Verlangen, einander zu erkennen, zu lieben und beizustehen.

17. Tut es in meinem Namen und in unbedingtem Gehorsam, mittels eurer Gedanken. Wenn ihr mit dieser Übung beginnt, werdet ihr nach und nach ihre Bitten, ihre Lehren und Wohltaten richtig auffassen.

18. Ich sehne Mich danach, dass ihr mit euren Brüdern auf diesem und außerhalb dieses Planeten, der derzeit euer Heim ist, in Einklang seid. Schließt Bande der Freundschaft, bittet um Hilfe, wenn ihr sie benötigt, und eilt auch denen zu Hilfe, die euch um das bitten, was ihr besitzt. (320, 44 – 46)

Das Kennen Lernen anderer Welten und Lebensformen

19. Ihr habt Mich oft gefragt, was es jenseits dieser Welt gibt, und ob jene Sterne, die im Weltraum ihre Bahnen ziehen, Welten sind wie die eure.

20. Meine Antwort gegenüber eurer Neugier hat den Schleier des Geheimnisses nicht völlig gelüftet, da Ich sehe, dass ihr noch nicht die notwendige Entwicklung habt, um zu verstehen, noch die unbedingt nötige Spiritualität, um mit anderen Welten zu harmonieren.

21. Ihr habt noch nicht die Lehren erkannt und begriffen, die euch der Planet bietet, auf dem ihr lebt, und schon wollt ihr nach anderen Welten suchen. Ihr wart nicht imstande, unter euch, den Bewohnern ein und derselben Welt, zu Brüdern zu werden, und wollt das Dasein von Wesen auf anderen Welten entdecken.

22. Fürs erste soll euch genügen, euch daran zu erinnern, dass Ich euch in der “Zweiten Zeit” sagte: “Im Hause des Vaters gibt es viele Wohnungen”, und dass Ich euch jetzt, jene Worte bestätigend, sage, dass ihr nicht die einzigen Bewohner des Universums seid, und dass euer Planet nicht der einzige bewohnte ist.

23. Den Generationen von morgen wird es gegeben sein, die Tore, die sie andern Welten näher bringen, offen zu sehen und sie werden den Vater zu Recht bewundern.

24. Das Gute und die Liebe, aus denen die Wohltätigkeit und der Friede erblühen, werden die Schlüssel sein, die die Türen des Geheimnisses öffnen, wodurch die Menschen einen Schritt zur universellen Harmonie tun werden.

25. Heute seid ihr noch isoliert, begrenzt, behindert, weil euer Eigennutz euch nur für die “Welt ” leben ließ, ohne die Freiheit und Erhebung des Geistes anzustreben.

26. Was würde aus euch, eitle Menschen – Wesen, die durch ihren Materialismus klein geworden sind – wenn euch gestattet würde, zu anderen Welten zu gelangen, bevor ihr euch von euren menschlichen Fehlern frei gemacht habt? Was wäre der Same, den ihr säen würdet? Zwietracht, maßloser Ehrgeiz, Eitelkeit.

27. Wahrlich, Ich sage euch: um jenes Wissen zu erlangen, nach dem sich jeder Mensch sehnt, und jene Offenbarung, die sein Denken von den Fragen befreit, die ihn quälen und seine Neugier erwecken, wird sich der Mensch sehr läutern und wachen und beten müssen.

28. Nicht die Wissenschaft allein wird es sein, die ihm meine Geheimnisse offenbart; es ist notwendig, dass jenes Verlangen nach Wissen von geistiger Liebe inspiriert ist.

29. Wenn das Leben der Menschen einmal Spiritualität widerspiegelt – Ich sage euch, dann werden sie sich nicht einmal anstrengen müssen, um jenseits ihrer Welt zu forschen; denn zum selben Zeitpunkt werden sie von denen aufgesucht werden, die höhere Heimstätten bewohnen. (292, 3 – 11)

Die Bestimmung der Sterne

30. Im Hause eures Vaters gibt es viele “Wohnungen”, welche die unendlich vielen Stufen der Leiter sind, die zur Vollkommenheit führt; von dort steigt die “Geistige Welt” herab, um sich unter euch kundzutun.

31. Ihr habt Mich viele Male von Geist zu Geist nach dem Grund für das Vorhandensein jener unermesslich großen Zahl von Sternen gefragt und jener Planeten, die über eurer Welt strahlen, und habt Mir gesagt: “Meister, sind jene Welten leer?”

32. Doch Ich sage euch: Die Zeit ist noch nicht gekommen, in der Ich es euch völlig offenbare. Wenn der Mensch Spiritualität erlangt, dann erst werden ihm große Offenbarungen gegeben werden, und er wird mit jenen geliebten Wesen meiner Göttlichkeit von Geist zu Geist Zwiesprache halten können, und dann wird der Gedankenaustausch zwischen allen Brüdern stattfinden.

33. Doch sollt ihr schon heute erfahren: alle Welten sind von meinen Geschöpfen bewohnt, nichts ist leer, alle sind gesegnete Gefilde und Gärten, betreut von Maria, der Verkörperung Göttlicher Zärtlichkeit.

34. Der Heilige Geist wird durch euren Mund erneut hohe Lehren übermitteln, die euch und der Menschheit unbekannt sind. Wann, geliebtes Volk? Dann, wenn bei euch Vergeistigung herrscht und Hingabe an eure Mission. (312, 10 – 12)

35. Schaue, Mein Volk, betrachte den Himmel, sieh ihn genau an, und du wirst erleben, dass in jedem Stern eine Verheißung liegt, eine Welt, die dich erwartet; es sind Lebenswelten, die den Kindern Gottes verheißen sind, und die ihr alle bewohnen werdet. Denn ihr alle werdet mein Reich kennen lernen, das nicht nur für bestimmte Wesen geschaffen wurde: es wurde als die universelle Heimstatt geschaffen, in der sich alle Kinder des Herrn vereinen werden. (12,24)

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flagge en  Chapter 26… Other Worlds

THE 3rd TESTAMENT Chapter 26 – Revelations of Jesus Christ
Other Worlds

The Universal Light of Christ
Thus saith the Lord…

1. In that Era I told you, “I am the light of the world,” for I spoke as a man and because men did not know of anything beyond their small world. Now, in the Spirit I tell you: I am the universal light, that which illuminates the life of all worlds, heavens, and dwellings, that illuminates and gives light to all beings and creatures. (308, 4)

2. I am the Eternal Sower, even before coming to the earth and being called “Jesus” by men, I was the Sower; already known by those who were beyond the material, the confusion or ignorance; those who inhabit spiritual regions and dwellings that you do not yet know and cannot imagine.

3. From among those who knew Me before I came to earth, I sent you many to give testimony in the world about Me, to announce the coming of Christ, the Love and the Word of the Father. Some of them were prophets, others were forerunners, and still others apostles.

4. This is not the only world that has known My passage; wherever a Redeemer has been necessary, there I have been present.

5. Yet, I must tell you, that while in other dwellings My cross and cup were taken from me by the regeneration and love of your brothers, here in this world, even after many centuries, you still have me crowned with thorns and tormented on the cross of your imperfections, drinking always from the cup of gall and vinegar.

6. As My Work of Love contains redemption for all humanity, I await you with infinite patience; I have conceded not one, but many opportunities to each being for his elevation, and waited through many eras the awakening of all who sleep in profound lethargy. (211, 26 – 29)

7. On the Ladder of Perfection there are many steps, in the spiritual vale and in the limitless space there are many worlds; and truly I tell you: I have always communicated with all of them, and My manifestation among them has always been according to the world they were in and their place on the spiritual ladder. (219, 34)

8. While the human creatures argue about My Divinity, My existence, and My Doctrine, there are worlds where I am loved perfectly.

9. At a moment when some [worlds] have reached the greatest spiritual cleanliness, your planet, morally and spiritually, lives in a time of great perversity. (217, 65 – 66)

The Spiritual Link between the Worlds

10. My Divine light shines throughout the universe; you will find My presence wherever you seek me.

11. I am the Divine Father who works to bring harmony to all of his children on earth and those who dwell in other worlds.

12. Spiritual harmony among all beings will reveal great knowledge; it will provide you with spirit to Spirit communication that will cut distances, bring the absent close, and erase borders and boundaries. (286, 1 – 3)

13. This humanity will make great strides toward spiritualism, its spirits can go far beyond human limits, and come to the higher dwellings to communicate with their brothers and receive the light that they have to offer.

14. They may also descend to the planes where there dwell underdeveloped beings of little elevation in order to help them overcome their poor condition and achieve a higher level.

15. The ladder the spirit ascends to its perfection is very great; on it you will find beings of infinity of gradations, and you will offer them that which you possess, and they, in turn, will give you something of their spiritual riches.

16. Then, you will discover that this is not the only world that struggles for its improvement. You will learn that on all the planets the spirit evolves, that on all of them it palpitates and grows, fulfilling it destiny; and I wish you to prepare to make alliance with all your brothers, that you communicate with them with a holy yearning to recognize, love, and help each other.

17. Do this in My Name through your thoughts, and within the strictest obedience, and when you start this exercise, you will begin to interpret their petitions, and their teachings and benefits.

18. I yearn for you that harmony exist with your brothers on and beyond this planet that is currently your home; proffer ties of friendship, ask for help when you need it, and help those who ask for from what you possess. (320, 44 – 46)

Learn to know other Worlds and Ways of Life

19. Many times you have asked Me what lies beyond this world, and whether those heavenly bodies that spin through space are worlds like yours.

20. My answer to your curiosity has not completely dispelled the veil of Mystery because you do not yet have the degree of evolution necessary to understand, nor the spirituality indispensable to harmonize with other worlds.

21. You have not yet managed to know or understand the teachings that the planet you live on offers you, and already you seek other worlds. You have not been able to act as brothers among yourselves, the inhabitants of a single world, and you wish to discover the existence of beings in other dwellings.

22. For now it should suffice for you to remember that in the Second Era I said to you: “In My Father’s house are many mansions,” and now, ratifying those words, I tell you that you are not the only inhabitants of the Universe, nor your planet the only one inhabited.

23. To the generations of tomorrow it shall be given to behold open the gates that lead to other worlds, and they shall have reason to marvel before the Father.

24. Love and goodness, from which charity and peace are derived, shall be the keys that open the doors to the Mystery, and so men make a step toward universal harmony.

25. Today you are isolated, confined and retained, because your selfishness has made you live only for the world, without ambitions for freedom and the elevation of the spirit.

26. What will become of you, vain men, diminished by your materialism, if before ridding yourselves of your human defects, you were allowed to come to other worlds? What seeds would you sow? Discord, insane ambition, and vanity.

27. In truth I tell you, that to reach that knowledge to which all man aspires, and that revelation that will remove from his mind the questions that torture and intrigue him, man must purify himself much, and much will He have to pray and keep vigil.

28. It will not be science alone that reveals My secrets, it is necessary that that yearning to know be inspired by spiritual love.

29. When the life of men has reflections of spirituality, I tell you they shall not even have to make an effort to look beyond their world, for at the same time they will be sought out by those who inhabit the higher dwelling places. (292, 3 – 5, and 7 – 11)

The Purpose of the Stars

30. In your Father’s house there are many dwellings, which are the infinite steps of the ladder that leads to perfection; from them the Spiritual World descends to manifest itself among you.

31. Many times you have asked Me, spirit to Spirit, why there are so many stars, and about the planets that shine over your world, and you have asked: “Master, are those worlds empty?”

32. I tell you, the time has not come for Me to tell you outright; when men have reached spirituality, then great revelations will be given to them, and they will be able to communicate with those beings beloved by My Divinity, spirit to spirit, and communication of thoughts between all the brothers will occur.

33. Still, from today forth, know this: all of the worlds are inhabited by My creatures, nothing is empty; all are blessed gardens cared for by Mary, the Divine Tenderness.

34. The Holy Spirit will return to speak through your mouths of more elevated lessons yet unknown to you and to humanity. When, beloved people? When there is spirituality in you and consecration in your mission. (312, 10 – 12)

35. Look, people, contemplate the sky, take a good look at it and you will see that in every star is a promise, a world that awaits you. They are dwellings promised to the children of God, which all of you will come to inhabit; for all of you will know My realm, which was not created only for certain beings, but as a universal home where all the children of the Lord shall be gathered. (12, 24)

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 26 – Révélations de Jésus-Christ
Autres mondes

La lumière universelle du Christ
Cela dit le Seigneur…

1. En ce temps-là, je vous dis : «Je suis la lumière du monde», parce que je m’exprimais en tant qu’homme et parce que les hommes ne connaissaient rien de plus que leur petit monde. Maintenant, en tant qu’Esprit, je vous dis : Je suis la lumière universelle, celle qui éclaire la vie de tous les mondes, ciels et demeures, celle qui illumine et donne la vie à tous les êtres et toutes les créatures. (308, 4)

2. Je suis l’Eternel Semeur, même bien avant de venir sur Terre et avant que les hommes ne m’appellent Jésus, j’étais déjà le Semeur. Ceux qui étaient au-delà de la matérialité, du trouble ou de l’ignorance, ceux qui habitèrent des régions et des demeures spirituelles que vous ne connaissez pas ni ne pouvez vous imaginer, ceux- là me connaissaient déjà.

3. J’en envoyai de nombreux, parmi ceux qui me connaissaient avant ma venue sur la Terre, pour qu’ils rendent témoignage de Moi dans le monde, pour qu’ils annoncent l’arrivée du Christ, l’amour et le Verbe du Père. Les uns furent prophètes, d’autres précurseurs, les autres enfin furent apôtres.

4. Ce monde n’est pas le seul qui connaisse l’empreinte de mon pas; partout où il a fallu un Rédempteur, on a trouvé ma présence.

5. Mais il faut que je vous dise que, pendant qu’en d’autres demeures ma croix et mon calice me furent ôtés par la régénération et l’amour de vos frères, ici, en revanche, dans ce monde, vous me tenez encore couronné d’épines, tourmenté sur la croix de vos imperfections et buvant toujours le calice d’amertume et de vinaigre.

6. Etant donné que mon OEuvre d’amour contient la rédemption pour toute l’humanité, je vous attends avec une infinie patience; et j’ai concédé non pas une mais de très nombreuses opportunités d’élévation, à chaque être, et j’ai attendu, durant de nombreuses ères, le réveil de tous ceux qui dorment d’un profond sommeil. (211, 26-29)

7. L’Echelle de Perfection compte de nombreux échelons, de même que la vallée spirituelle et les espaces sans fin comptent beaucoup de mondes. Et en vérité je vous le dis : J’ai toujours communiqué avec tous, et ma manifestation a toujours correspondu à votre degré sur votre échelle spirituelle. (219, 34)

8. Tandis que les créatures humaines discutent ma Divinité, mon existence et ma Doctrine, il existe des mondes dans lesquels je suis aimé avec perfection.

9. En même temps, les uns ont atteint la plus grande limpidité spirituelle, mais votre planète vit, moralement et spirituellement, un temps de grande perversité. (217, 65-66)

Le rapport spirituel entre les mondes

10. Ma lumière divine brille en toutes parts ; vous trouveriez ma présence partout si vous me cherchiez.

11. Je suis le Père qui travaille pour que règne l’harmonie entre tous ses enfants, aussi bien avec ceux qui habitent sur la Terre que ceux qui demeurent dans d’autres mondes.

12. L’harmonie spirituelle entre tous les êtres leur révèlera de grandes connaissances, leur proportionnera la communication d’esprit à Esprit qui écourtera les distances, rapprochera les absents et effacera les frontières et les limites. (286, 1-3)

13. Cette humanité fera de grands pas vers la spiritualité, son esprit pourra aller au-delà des limites humaines et parvenir aux régions supérieures, pour communiquer avec ses frères et recevoir la lumière qu’ils doivent leur offrir.

14. Elle pourra aussi descendre aux plans où habitent des êtres de peu d’élévation, des êtres retardés, afin de les aider à sortir de leur pauvre condition et les placer à un meilleur niveau.

15. L’échelle que l’esprit gravit jusqu’à son perfectionnement est très grande; sur cette échelle vous trouverez des êtres d’une infinité de grades différents et vous leur offrirez un peu de ce que vous possédez et eux aussi, à leur tour, vous donneront un peu de leur richesse spirituelle.

16. Alors vous découvrirez que ce monde-ci n’est pas le seul qui lutte pour son amélioration, vous saurez que l’esprit évolue sur toutes les planètes, vibre et croît sur toutes, accomplissant son destin et Moi, je veux que vous vous prépariez afin que vous alliez vers tous vos frères, que vous communiquiez avec eux, avec ce saint désir ardent de vous reconnaître, de vous aimer et de vous aider.

17. Faites-le en mon nom et dans la plus stricte obéissance, au moyen de votre pensée, et lorsque vous ferez cet exercice, vous commencerez à interpréter leurs pétitions, leurs enseignements et leurs bienfaits.

18. Je désire ardemment qu’existe l’harmonie avec vos frères sur et en- dehors de cette planète, qui à présent est votre foyer; établissez des liens d’amitié, demandez de l’aide lorsque vous en avez besoin et aidez aussi ceux qui vous demandent ce que vous possédez. (320, 44-46)

Apprendre à connaótre d’autres mondes et d’autres formes de vie

19. Vous m’avez souvent demandé ce qu’il y a au-delà de ce monde et si les astres qui gravitent dans l’espace sont des mondes comme le vôtre.

20. Ma réponse, en regard à votre curiosité, n’a pas complètement levé le voile du mystère, considérant que vous n’avez pas encore l’évolution nécessaire pour comprendre, ni la spiritualité indispensable pour être en harmonie avec d’autres contrées et mondes.

21. Vous n’êtes pas encore parvenu à connaître ni à comprendre les enseignements que vous livre la planète sur laquelle vous vivez et, déjà, vous voulez chercher d’autres mondes. Vous n’avez pas pu fraterniser entre vous, habitants d’un même monde, et vous voulez découvrir l’existence d’êtres d’autres lieux.

22. Pour l’heure, il doit vous suffire de vous rappeler de ce que je vous ai dit au Second Temps : «Il y a beaucoup d’endroits dans la maison du Père» et à présent, en ratifiant ces paroles, je vous dis que vous n’êtes pas les seuls habitants de l’Univers, et que votre planète n’est pas la seule habitée.

23. Les générations du futur auront l’occasion de pouvoir contempler les portes ouvertes qui les rapprochent d’autres mondes, et ils auront raison de s’émerveiller devant le Père.

24. Le bien et l’amour, dont découlent la charité et la paix, seront les clés qui ouvrent les portes du mystère, les hommes accomplissant ainsi un pas vers l’harmonie universelle.

25. Aujourd’hui vous êtes isolés, exilés, prisonniers, parce que votre égoïsme vous a fait vivre uniquement pour le monde, sans nourrir l’ambition de la liberté et de l’élévation de l’esprit.

26. Qu’en adviendrait-il de vous, hommes vaniteux, êtres rapetissés par votre matérialisme, si avant de vous débarrasser de vos tares humaines, il vous fut concédé d’aller dans d’autres mondes? Quelle semence iriez-vous semer? La discorde, l’ambition malsaine, la vanité.

27. En vérité je vous le dis, pour atteindre cette connaissance à laquelle tout humain aspire, et cette révélation qui éloigne de son intelligence les questions qui le torturent et l’intriguent, l’homme devra beaucoup se purifier, veiller et prier.

28. Ce ne sera pas seulement la science qui en tant que telle lui révèle mes arcanes, il faut que cet ardent désir de savoir soit inspiré dans l’amour spirituel.

29. Lorsque la vie des hommes aura des reflets de spiritualité, je vous dis qu’ils n’auront même plus besoin de chercher au-delà de leur monde, parce qu’au même moment ils seront recherchés par ceux qui habitent des lieux plus élevés. (292, 3-5 et 7-11)

En chaque étoile une promesse…

30. Il y a, dans la maison de votre Père, de nombreux endroits, qui sont les échelons infinis de l’échelle qui conduit à la perfection; c’est de là que le monde spirituel descend pour se manifester parmi vous.

31. A maintes reprises, vous M’avez interrogé d’esprit à Esprit à propos de la raison de l’existence de cet immense nombre d’étoiles, de ces planètes qui brillent au-dessus de votre monde, et vous M’avez demandé : «Maître, ces mondes sont- ils vides?»

32. Et Moi je vous dis : «le temps n’est pas encore venu pour que je vous le révèle entièrement; quand l’homme atteindra la spiritualité, alors il pourra connaître de grandes révélations et communiquer avec ces êtres aimés de ma Divinité, d’esprit à esprit. Ce sera le temps de la communication de pensée de tous les frères».

33. Mais depuis aujourd’hui vous savez que tous les mondes sont habités par mes créatures, rien n’est vide, tous sont des jardins et des vergers bénis et maintenus par Marie, la tendresse Divine.

34. Le Saint-Esprit reviendra vous expliquer, par vos bouches, des leçons plus élevées, inconnues pour vous et pour l’humanité. Quand, peuple bien- aimé? Quand il y aura de la spiritualité en vous et de la consécration en votre mission. (312, 10-12)

35. Regardez, peuple, contemplez le ciel, regardez-le bien et vous verrez qu’en chaque étoile il y a une promesse, un monde qui vous attend. Elles sont des demeures promises aux enfants de Dieu dans lesquelles vous tous viendrez habiter, parce que tous vous connaîtrez mon royaume, qui ne fut pas seulement créé pour certains êtres, mais il fut plutôt créé comme le foyer universel où se réuniront tous les enfants du Seigneur. (12, 24)

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 26 – Revelaciones de Jesucristo
Otros mundos

La luz universal de Cristo
Esto dice el Señor…

1. En aquel tiempo os dije: “Yo soy la luz del mundo”, porque hablaba en cuanto hombre y porque no conocían los hombres más allá de su pequeño mundo. Ahora en Espíritu os digo: Yo soy la luz universal, la que alumbra la vida de todos los mundos, cielos y moradas, la que ilumina y da vida a todos los seres y criaturas. (308, 4)

2. Yo soy el Eterno Sembrador, aún antes de venir a la Tierra y ser llamado Jesús por los hombres, ya era el Sembrador, ya me conocían los que estaban más allá de la materialidad, de la turbación o la ignorancia, aquéllos que habitaron regiones y moradas espirituales que aún no conocéis ni podéis imaginaros.

3. De aquéllos que me conocían antes de que viniese a la Tierra, os envié a muchos para dar testimonio de Mí en el mundo, a anunciar la llegada de Cristo, el amor y el Verbo del Padre. Aquéllos fueron profetas unos, precursores otros y apóstoles otros más.

4. No es este mundo el único que sabe de la huella de mi paso; doquiera que ha sido menester de un Redentor, allí ha sido mi presencia.

5. Pero debo deciros que mientras en otras moradas mi cruz y mi cáliz me fueron apartados por la regeneración y el amor de vuestros hermanos, aquí, en este mundo, después de muchos siglos, aún me tenéis coronado de espinas, atormentado en la cruz de vuestras imperfecciones y bebiendo siempre el cáliz de hiel y vinagre.

6. Como mi Obra de amor encierra la redención para toda la humanidad, os espero con infinita paciencia; y os he concedido no una, sino muchas oportunidades a cada ser para su elevación y esperado muchas eras el despertar de todos los que duermen en profundo letargo. (211, 26 – 29)

7. En la Escala de Perfección hay muchos peldaños, en el valle espiritual y en los espacios sin fin, hay muchos mundos. Y en verdad os digo: Siempre me he comunicado con todos; y según sea la escala espiritual, el mundo en que se encuentren, así ha sido mi manifestación entre ellos. (219, 34)

8. Mientras las criaturas humanas discuten mi Divinidad, mi existencia y mi Doctrina, existen mundos en donde soy amado con perfección.

9. En el mismo tiempo en que unos han alcanzado la máxima limpidez espiritual, vuestro planeta, moral y espiritualmente vive un tiempo de gran perversidad. (217, 65 – 66)

El enlace espiritual entre los mundos

10. Mi luz divina vibra en todas partes, doquiera que me busquéis allí encontraréis mi presencia.

11. Soy el Padre que trabaja para que llegue a reinar la armonía entre todos sus hijos, tanto entre los que habitan la Tierra como los que moran en otros mundos.

12. La armonía espiritual entre todos los seres les revelará grandes conocimientos, les proporcionará la comunicación de espíritu a Espíritu que acortará distancias, acercará a los ausentes y borrará fronteras y límites. (286, 1 – 3)

13. Esta humanidad dará grandes pasos hacia la espiritualidad, su espíritu podrá ir más allá de los límites humanos, y llegar a las moradas superiores, para comunicarse con sus hermanos y recibir la luz que ellos les han de ofrecer.

14. Podrá también descender a los planos donde habitan seres de escasa elevación, seres retrasados para ayudarlos a salir de su pobre condición y colocarlos en un nivel mejor.

15. La escala por donde asciende el espíritu hacia su perfeccionamiento es muy grande, en ella encontraréis seres de infinidad de grados diferentes y les ofreceréis algo de lo que poseéis y ellos también a su vez, os darán algo de su riqueza espiritual.

16. Entonces descubriréis que este no es el único mundo que lucha por su mejoramiento, sabréis que en todos los planetas evoluciona el espíritu, que en todos palpita y crece, cumpliendo su destino y Yo quiero que os preparéis para que hagáis alianza con todos vuestros hermanos, que os comuniquéis con ellos, con ese santo anhelo de reconoceros, de amaros y ayudaros.

17. Hacedlo en nombre mío y dentro de la más estricta obediencia, por medio de vuestro pensamiento, y cuando déis principio a ese ejercicio, empezaréis a interpretar sus peticiones, sus enseñanzas y beneficios.

18. Yo anhelo que exista la armonía con vuestros hermanos dentro y fuera de este planeta, que es ahora vuestro hogar; tended lazos de amistad, solicitad ayuda cuando necesitéis y también socorred a los que os pidan de lo que poseéis. (320, 44 – 46)

Aprender a conocer otros mundos y modos de vida

19. Muchas veces me habéis preguntado qué hay más allá de este mundo, y si esos astros que giran en el espacio son mundos como el vuestro.

20. Mi respuesta ante vuestra curiosidad no ha descorrido completamente el velo del misterio, viendo que todavía no tenéis la evolución necesaria para comprender, ni la espiritualidad indispensable para armonizar con otras moradas.

21. No habéis llegado aún a conocer ni a comprender las enseñanzas que os brinda el planeta en que vivís, y ya queréis buscar otros mundos. No habéis podido fraternizar entre vosotros, habitantes de un mismo mundo, y queréis descubrir la existencia de seres en otras moradas.

22. Por ahora debe bastaros recordar que en el Segundo Tiempo os dije que: “En la casa del Padre hay muchas moradas” y que ahora, ratificando aquellas palabras, os digo que no sois los únicos habitantes en el Universo, ni vuestro planeta el único habitado.

23. A las generaciones del mañana les será dado contemplar abiertas las puertas que les aproximen a otros mundos y tendrán motivo para maravillarse ante el Padre.

24. El bien y el amor, de los cuales se deriva la caridad y la paz, serán las llaves que abran las puertas del misterio, dando así los hombres un paso hacia la armonía universal.

25. Hoy estáis aislados, confinados, retenidos, porque vuestro egoísmo sólo os ha hecho vivir para el mundo, sin ambicionar la libertad y la elevación del espíritu.

26. ¿Que sería de vosotros, hombres vanidosos, seres empequeñecidos por vuestro materialismo, si antes de despojaros de vuestras lacras humanas, os fuese concedido llegar hasta otros mundos? ¿Cuál sería la semilla que iríais a sembrar? La discordia, la ambición insana, la vanidad.

27. En verdad os digo que para alcanzar ese conocimiento a que todo humano aspira y esa revelación que aleje de su mente las preguntas que le torturan y le intrigan, mucho tendrá que purificarse el hombre, y mucho habrá de velar y orar.

28. No será la ciencia por sí sola la que le revele mis arcanos, es preciso que ese anhelo de saber esté inspirado en amor espiritual.

29. Cuando la vida de los hombres tenga reflejos de espiritualidad, Yo os digo que ni siquiera tendrán que esforzarse en buscar más allá de su mundo, porque al mismo tiempo serán buscados por quienes habitan moradas más altas. (292, 3 – 5 y 7 – 11)

La determinación de las estrellas

30. En la casa de vuestro Padre hay muchas moradas, que son los infinitos peldaños de la escala que conduce a la perfección; de allí desciende el mundo espiritual a manifestarse entre vosotros.

31. Me habéis interrogado muchas veces de espíritu a Espíritu el por qué de la existencia de ese número inmenso de estrellas, de esos planetas que brillan sobre vuestro mundo, y me habéis dicho: “Maestro, ¿Están vacíos esos mundos?

32. Y Yo os digo: El tiempo no ha llegado en que os lo revele plenamente; cuando el hombre alcance espiritualidad, entonces le serán dadas a conocer grandes revelaciones y podrá comunicarse con aquellos seres amados de mi Divinidad, de espíritu a espíritu y vendrá la comunicación de pensamiento de todos los hermanos”.

33. Mas desde hoy sabed: todos los mundos se encuentran habitados por mis criaturas, nada está vacío, todos son jardines y huertos benditos cuidados por María, la ternura Divina.

34. El Espíritu Santo volverá a hablar por vuestras bocas de lecciones más elevadas, desconocidas para vosotros y para la humanidad, ¿Cuándo, pueblo amado? Cuando haya espiritualidad en vosotros y consagración en vuestra misión. (312, 10 – 12)

35. Mirad, pueblo, contemplad el cielo, miradlo bien y veréis que en cada estrella hay una promesa, un mundo que os espera, son moradas prometidas a los hijos de Dios en las que vendréis todos a habitar, porque todos conoceréis mi reino, el cual no fue hecho sólo para determinados seres, fue creado como el hogar universal donde se reunirán todos los hijos del Señor. (12, 24)

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Das Dritte Testament Kapitel 25… Die Natur – The Third Testament Chapter 25… Nature

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 25… La Nature
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 25… La naturaleza

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DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 25 – Offenbarungen Jesu Christi
Die Natur

Die Naturgesetze
So spricht der Herr…

1. Ich habe euch gelehrt, Gott als den All-Einen zu betrachten, als das Wunder ohne Grenzen für eure geistige Vorstellungskraft, als die Kraft, die die Bewegung und Aktion im ganzen Universum verursacht – als das Leben, das sich sowohl in der einfachsten Pflanze, als auch in jenen Welten offenbart, die zu Millionen im Weltall ihre Bahnen ziehen, ohne dass irgendeine davon dem Gesetze ungehorsam ist, das sie regiert.

2. Jenes Gesetz bin Ich, euer Gott, ist das Gesetz unaufhörlicher Entwicklung, das den Menschen erstaunt und ihm weite Felder der Forschung eröffnet, die ihm ermöglichen, immer mehr in die Geheimnisse der Natur einzudringen. (359, 74 – 75)

3. Begreift, dass das Gesetz der Weg ist, der durch die Liebe des Höchsten Schöpfers gebahnt ist, um jedes seiner Geschöpfe zu führen. Denkt über das Leben nach, das euch umgibt, welches aus Grundstoffen und Organismen von unendlicher Zahl besteht, und ihr werdet schließlich entdecken, dass jeder Körper und jedes Wesen sich auf einem Wege oder einer Bahn bewegt, die dem Anschein nach von einer fremden und geheimnisvollen Macht gelenkt wird. Diese Macht ist das Gesetz, das Gott für jedes seiner Geschöpfe erlassen hat.

4. Wenn ihr diese bedeutsamen Vorgänge erforscht, werdet ihr am Ende zu der Erkenntnis gelangen, dass tatsächlich alles unter einem höchsten Gebote lebt, sich bewegt und wächst. (15, 4)

Die Gegenwart Gottes in der Natur

5. Sucht Mich in allen von Mir vollbrachten Werken, und ihr werdet Mich überall finden können. Versucht Mich zu hören, und ihr werdet Mich in der machtvollen Stimme vernehmen, die von allem Geschaffenen ausgeht; denn es bereitet Mir keine Schwierigkeiten, Mich durch die Wesen der Schöpfung zum Ausdruck zu bringen.

6. Ich bekunde Mich sowohl in einem Stern, im Wüten eines Sturmes, als auch im lieblichen Licht einer Morgenröte. Ich lasse meine Stimme im melodischen Gesang eines Vogels ertönen, wie Ich sie auch durch den Duft der Blumen zum Ausdruck bringe. Und jede meiner Ausdrucksformen, jeder Aspekt, jedes Werk spricht zu euch von Liebe, von Erfüllung der Gesetze der Gerechtigkeit, der Weisheit, der Ewigkeit im Geistigen. (170, 64)

Die Natur ist Schöpfung Gottes und Gleichnis für Geistiges

7. Viele haben die Natur zu ihrem Gott gemacht, indem sie dieselbe als schöpferische Quelle all dessen, was existiert, vergöttlichen. Doch wahrlich, Ich sage euch, diese Natur, aus deren Schoß alle Wesen hervorgegangen sind – die materiellen Kräfte und die Naturreiche, die euch umgeben – sie ist nicht Schöpferin; sie wurde zuvor vom Göttlichen Schöpfer geplant und geschaffen. Sie ist weder die Ursache noch der Grund des Lebens. Ich allein, euer Herr, bin der Anfang und das Ende, das Alpha und das Omega. (26, 26)

8. Alles, was euch umgibt und umhüllt in diesem Leben, ist ein Abbild des Ewigen Lebens, ist eine tiefgründige Lehre, die durch materielle Formen und Objekte erklärt wird, damit sie verstanden werden kann.

9. Noch seid ihr nicht auf den Grund dieser wunderbaren Lehre vorgedrungen, und der Mensch hat sich erneut geirrt, weil er das Leben, das er auf Erden führt, so aufgefasst hat, als ob es die Ewigkeit wäre. Er hat sich damit begnügt, sich mit den Erscheinungsformen zu befassen und hat alles verschmäht, was es an göttlicher Offenbarung enthält – das, was darin Essenz und Wahrheit ist, die in der ganzen Schöpfung vorhanden sind. (184, 31 – 32)

10. Ich will euch nichts von dem vorenthalten, was Ich in die Natur hineingelegt habe zu eurer Erhaltung, Gesundheit, Ernährung, zum Wohlbefinden und zur Wonne meiner Kinder.

11. Im Gegenteil, Ich sage euch: So wie Ich euch das Brot des Geistes anbiete und euch einlade, göttliche Essenzen einzuatmen und euch an geistigen Düften zu erquicken, ebenso sollt ihr weder das missachten, noch euch von dem entfernen, was euch die Natur beschert; denn so werdet ihr Harmonie, Gesundheit, Energie erlangen und damit die rechte Erfüllung der Gesetze des Lebens. (210, 22)

12. Das vernunftlose Wesen leitet der Instinkt, der seine innere Stimme, sein Meister, sein Führer ist. Er ist wie ein Licht, das von seiner Mutter, der Natur stammt und ihm den Weg erhellt, den es in seinem Leben zurückzulegen hat – auch dies ein Weg der Gefahren und Risiken.

13. Nehmt euch ein Beispiel an der Harmonie, mit der jede Gattung lebt, an der Aktivität derer, die emsig sind. Beherzigt die Beispiele von Treue oder von Dankbarkeit. Es sind Beispiele, die göttliche Weisheit enthalten, da sie von meinen Geschöpfen stammen, gleichfalls aus Mir hervorgegangen, damit sie euch umgeben und begleiten auf eurer Welt, damit sie an dem teilhaben, was Ich in die Erde gelegt habe. (320, 34+37)

Die Macht der Gotteskinder über die Natur

14. Die Naturkräfte werden euch gehorchen, wenn ihr mein Gesetz erfüllt und Mich darum zum Wohle eurer Mitmenschen bittet. (18, 47)

15. Habe Ich euch nicht gelehrt, dass selbst die entfesselten Naturgewalten euer Gebet vernehmen können und sich beruhigen? Wenn sie meiner Stimme gehorchen – warum sollten sie dann nicht auch der Stimme der Kinder des Herrn gehorchen, wenn diese sich vorbereitet haben? (39, 10)

16. Ich habe dem Geist Macht über die Materie gegeben, damit er aus den Prüfungen siegreich hervorgehe und bis zum Endziel des Weges gelange. Doch der Kampf wird groß sein; denn seit der Mensch auf der Welt das einzige Reich schuf, an das er glaubt, zerstörte er die Harmonie, die zwischen ihm und allem, was ihn umgibt, bestehen soll. Von seinem stolzen Throne herab möchte er alles der Macht seiner Wissenschaft unterwerfen und den Elementen und Kräften der Natur seinen Willen aufzwingen. Doch ist ihm dies nicht gelungen; denn schon seit langem hat er die Bande der Freundschaft mit den Geistigen Gesetzen zerrissen.

17. Als Ich jetzt diesem Volke hier gesagt habe, dass die Naturgewalten ihm gehorchen können, gab es welche, die dies nicht geglaubt haben, und Ich sage euch, dass sie Grund zum Zweifeln haben; denn die Natur wird niemals denen gehorchen, die sie missachten, schänden oder verhöhnen. Wer dagegen im Einklang mit den Gesetzen des Geistes und der Materie zu leben versteht – das heißt, wer mit allem, was ihn umgibt, in Harmonie lebt, der wird während seines Lebens mit seinem Schöpfer in Einklang sein und ein Anrecht darauf erwerben, dass die Elemente der Natur ihm dienen und gehorchen, wie es jedem Kinde zukommt, das seinem Vater gehorsam ist, dem Schöpfer aller Dinge. (105, 39)

18. Ich lüge nicht noch übertreibe Ich, wenn Ich euch sage, dass die Naturreiche eure Stimme vernehmen können und euch gehorchen und respektieren.

19. Die Geschichte Israels wurde als Zeugnis meiner Wahrheit niedergeschrieben, und in ihr könnt ihr entdecken, wie das Volk Gottes wieder und wieder von den Kräften und Elementen der Natur anerkannt und respektiert wurde. Weshalb sollte dies für euch nicht gelten?

20. Meint ihr etwa, dass meine Macht oder meine Liebe zur Menschheit sich im Laufe der Zeit geändert hat? Nein, ihr Scharen, die ihr dieses Wort vernehmt, das Licht meines Geistes umflutet euch, meine Macht und meine Liebe sind ewig und unwandelbar. (353, 64)

Mensch und Natur

21. Doch ihr müsst euch vorsehen, o Völker der Erde, denn wenn ihr weiterhin meine göttlichen Inspirationen dazu verwendet, die Naturgewalten herauszufordern – wenn ihr die geringen Kenntnisse, die ihr habt, fernerhin für Böses verwendet, werdet ihr die leidvolle und strenge Antwort erhalten, wenn ihr es am wenigsten erwartet. Ihr fordert Luft, Feuer, Erde, Wasser und alle Mächte heraus, und ihr wisst bereits, was eure Ernte sein wird, wenn ihr nicht rechtzeitig eure Handlungsweisen korrigiert, um die durch eure Unvernunft entfesselten Naturgewalten aufhalten zu können.

22. Ich mache euch darauf aufmerksam, dass ihr im Begriff seid, das Maß voll zu machen, das meine Gerechtigkeit eurem freien Willen erlaubt; zu sehr fordert ihr die Natur heraus. Und da ihr die Kleinen seid, die sich groß fühlen, kommt dies Wort, um euch vor der Gefahr zu warnen, in der ihr euch befindet. (17, 60 u.)

23. Ich sagte euch, dass kein Blatt vom Baume sich ohne meinen Willen bewegt, und jetzt sage Ich euch, dass kein Element einem anderen Willen als dem Meinen gehorcht.

24. Auch sage Ich euch, dass die Natur für die Menschen das sein kann, was sie wollen: eine an Segnungen, Liebkosungen und Nahrung verschwenderische Mutter, oder eine dürre Wüste, wo Hunger und Durst herrscht; ein Meister weiser und unendlicher Offenbarungen über das Leben, das Gute, die Liebe und die Ewigkeit, oder ein unerbittlicher Richter angesichts der Schändungen, Ungehorsamkeiten und Verirrungen der Menschen.

25. Meine Vaterstimme sagte den ersten Menschen, sie segnend: “Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde, machet sie euch untertan, und seid Herr über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Geschöpfe, die sich auf der Erde bewegen.”

26. Ja, Menschheit, Ich schuf den Menschen, damit er Herr sein und Macht haben sollte im Luftraum, in den Gewässern, auf dem ganzen Festland und in den Naturreichen der Schöpfung. Doch Ich sagte: “Herr”; denn die Menschen – in der Meinung, mit ihrer Wissenschaft die Erde zu beherrschen – sind Sklaven. Obwohl sie die Elemente der Natur zu bemeistern glauben, werden sie zu Opfern ihrer Unreife, ihrer Vermessenheit und Unwissenheit.

27. Die menschliche Macht und Wissenschaft hat die Erde, die Meere und den Luftraum erobert; aber ihre Macht und ihre Gewalt sind nicht im Einklang mit der Macht und Gewalt der Natur, die – als Ausdruck der Göttlichen Liebe – Leben, Weisheit, Harmonie und Vollkommenheit ist. In den Werken der Menschen, in ihrer Wissenschaft und ihrer Macht bekundet sich nur der Hochmut, die Selbstsucht, die Eitelkeit und die Bosheit. (40, 26 – 30)

28. Erkennt ihr das gestörte Gleichgewicht der Naturkräfte und den tiefgehendsten Wandel, den sie erlitten haben? Seid ihr euch bewusst, weshalb ihr von ihren entfesselten Gewalten heimgesucht werdet? Der Grund dafür ist, dass ihr die Harmonie zerbrochen habt, die zwischen dem geistigen und dem materiellen Leben besteht, wodurch ihr jenes Chaos hervorgerufen habt, in dem ihr nun versinkt. Doch sobald die Menschheit den Gesetzen gehorsam ist, die das Leben regieren, wird alles wieder Frieden, Überfluss und Glückseligkeit sein. (108, 56)

29. Wie sollten eure Werke auf Erden vollkommen sein, wenn Ich euch mit den Elementen der Natur verfeindet sehe, welche eben jene sind, von denen ihr lebt?

30. Meine Lehre will euch nicht daran hindern, die Elemente und Kräfte der Natur zu nutzen, aber sie gebietet und lehrt euch, sie für gute Zwecke zu verwenden.

31. Die Naturkräfte in euren Händen können von Freunden und Brüdern zu Richtern werden, die euch schwer bestrafen.

32. Es war längst an der Zeit, dass die Menschen die Frucht der Erfahrung ernteten, damit sie nicht länger die Naturgewalten herausfordern. Denn sie werden mit all ihrer Wissenschaft nicht imstande sein, sie aufzuhalten. (210, 43 – 46)

33. Der Baum der Wissenschaft wird angesichts des Wütens des Wirbelsturmes erschüttert werden und seine Früchte auf die Menschheit fallen lassen. Doch wer hat die Fesseln jener Elementarkräfte gelöst, wenn nicht der Mensch?

34. Zwar haben die früheren Menschenwesen auch den Schmerz kennen gelernt, damit sie zur Wirklichkeit erwachten, zum Lichte des Gewissens, und sie sich einem Gesetze unterstellten. Aber der entwickelte, bewusste und gebildete Mensch dieser Zeit – wie kann er es wagen, den Baum des Lebens zu schänden! (288, 28)

35. Denen, die meinen, dass Ich die Menschen strafe, indem Ich die Naturgewalten über ihnen entfessle, sage Ich, dass sie einem großen Irrtum erliegen, wenn sie so denken. Denn die Natur entwickelt und wandelt sich, und bei ihren Veränderungen oder Übergängen entstehen Umwälzungen, die euch Leiden verursachen, wenn ihr mein Gesetz nicht erfüllt; doch ihr schreibt sie göttlichen Strafen zu.

36. Zwar wirkt in ihnen meine Gerechtigkeit; doch wenn ihr – mit dem göttlichen Funken bevorzugte Wesen, der euren Geist erleuchtet – mit der euch umgebenden Natur in Harmonie lebtet, so würde euer Geist euch über die Wandlungen, über die Gewalt der Naturkräfte emporgehoben haben, und ihr würdet nicht leiden. (280, 16)

37. Was ist die Natur anderes als ein großes Geschöpf? Ja, Jünger, ein Geschöpf, das sich gleichfalls entwickelt, läutert, entfaltet und vervollkommnet, um in seinem Schoße die Menschen von morgen beherbergen zu können.

38. Wie oft seid ihr verdrossen über ihre natürlichen Übergangserscheinungen zur Erreichung jener Vollkommenheit und haltet sie für Strafen Gottes, ohne euch bewusst zu machen, dass auch ihr euch zusammen mit der Natur und der Schöpfung läutert, entwickelt und der Vollkommenheit entgegengeht. (283, 57 – 58)

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flagge en  Chapter 25… Nature

THE THIRD TESTAMENT Chapter 25 – Revelations of Jesus Christ
Nature

The Laws of Nature
Thus saith the Lord…

1. I have taught you to see God as All, as the limitless marvel for your mental conception, as the prime mover of all movement and action in the Universe, as life which manifests itself as much in a simple plant, as in those worlds that spin by the millions in space without any of them disobeying the law that govern them.

2. That Law is I, your God; it is the Law of continual evolution at which man marvels, giving him broad fields for the research that permits him to continue penetrating the secrets of Nature. (359, 75)

3. Understand, that the Law is the path devised by the love of the Supreme Creator to guide each one of His creatures. Meditate upon the life that surrounds you, composed of an infinite number of elements and organisms, and you will end up discovering that each body and each being, proceed along a path or trajectory guided by a force apparently strange and Mysterious. That force is the Law that God has decreed to each one of His creatures.

4. On analyzing these teachings you will conclude by understanding that truly everything lives, moves and grows under a Supreme mandate. (15, 4)

The Presence of God in Nature

5. Seek My presence in the works carried out by Me, and at every step you will find Me; try to hear Me, and you will hear Me in the potent voice that arises from all created, for I find no difficulty in manifesting Myself through the beings of Creation.

6. I manifest Myself in a star or in the fury of a storm, as much as in the sweet light of the dawn. I make My voice heard in the melodious song of a bird just as I express it in the aroma of flowers; and every expression of Mine, each phrase, each work, speaks to you of love, of the fulfillment of My laws of Justice and Wisdom, and of the eternity of the spirit. (170, 64)

Nature is a Creation of God, and a Parable for the Spiritual

7. Many have made of Nature their God, exalting it as a Divine fountain of all that exists. But in truth I say to you that this Nature from whose bosom have emerged all beings, the forces and material elements which surround you, is not herself creator, it was conceived and created before by the Divine Maker. It is not the cause nor the reason for life. Only I, your Father, am the Beginning and the End, the Alpha and the Omega. (26, 26)

8. All that surrounds and envelopes you in this life is an image of the eternal life, a profound lesson explained through material forms and objects so that it may be understood.

9. You have not yet plumbed the depths of this marvelous lesson, and men have again erred, for they have taken the life they live on earth as though it were eternity. They have been content to take from it its forms, renouncing all that is contained in this Divine revelation: the essence and truth that is found in all creation. (184, 31 – 32)

10. I do not come to deprive you of anything that I have placed in Nature for the protection, health, sustenance, welfare, and joy of My children.

11. Rather, I tell you that just as I offer the bread of the spirit and invite you to breathe in and saturate yourself with spiritual emanations, do not ignore nor distance yourselves from all that Nature offers you, for thereby you achieve harmony, health, and energy, and through them, the complete fulfillment of the laws of life. (210, 22)

12. The irrational beings are guided by instinct, which is its interior voice, its master, its guide; it is like a light that proceeds from its mother Nature, and that lights the path that it must travel in life, a path that has also struggles and risks.

13. From them take the harmony that each species lives with. Imitate the activity of those that are active. Take their examples of fidelity or of gratitude; they are examples that contain Divine wisdom because they are creatures of Mine, who have also sprung from Me to surround and accompany you in your world, and to participate in what I have placed on earth. (320, 34 – 35)

The Power of The Children of God over Nature

14. The elements will obey you when you comply with My Law and when you ask it of Me for the benefit of your brethren. (18, 47)

15. Have I not taught you that even the unleashed elements can hear your prayer and become calm? If those elements obey My voice, why should they not obey the voice of the children of the Lord when they have become prepared? (38, 10)

16. I have given the spirit power over the material world so that it may overcome the trials and come to its destination; the struggle will be great, however, for since man has established on earth the only kingdom in which He believes, He has broken the harmony that ought to exist between him and that which surrounds him. From his proud throne He has wanted to submit all things to the power of his science, and impose his will over the elements and natural forces. But He has not accomplished this because long ago He broke his ties of friendship with the spiritual laws.

17. Now, when I have told this people that the elements may obey them, there have been those who have not believed; and I say that they have had reason to doubt, for Nature will never obey those who do not recognize it, and who profane and mock it. But He who knows how to live in accord with the laws of the spirit and matter, who lives in harmony with all that surrounds him, will identify himself with his Creator, making himself worthy of being served and obeyed by the elements, as corresponds to all children who know to obey their Father, the Creator of all that exists. (105, 39)

18. I neither lie nor exaggerate when I tell you that the elements can hear your voice and respect and obey you.

19. The history of Israel was written as a testimony to My truth, and in it you can find that time and again the people of God were recognized and respected by the forces and elements of Nature; why should you not be the same?

20. By any chance, do you believe that My power, or My love for humanity has varied with the passage of time? No, you multitudes that hear this word, the light of My Spirit bathes you, My power and My love are eternal and unchanging. (353, 64)

Man and Nature

21. But you must take care, O peoples of the earth, for if you continue to make use of My Divine lessons to provoke the elements, if you apply the limited knowledge that you have toward evil, you will receive when you least expect it, the painful and just response. You provoke the wind, the fire, the earth, the water, and all forces; you are well aware of what your harvest will be if you do not correct your activities in time, and be able to stop the elements, unleashed because of your foolishness.

22. I warn you that you are reaching the limit that My justice permits of your free will, you are greatly provoking Nature. And since you are like children who feel themselves superior, this word comes as a warning of the danger in which you find yourselves. (17, 60)

23. I told you that the leaf of the tree did not move without My will, and now I say to you that none of the elements obey any other will but Mine.

24. I also say to you that nature can be to men what they wish it to be: a mother endowed with blessings, with caresses and nourishment, or an arid desert where hunger and thirst reign. It can be either a teacher of wise and infinite revelations about life, goodness, love, and eternity, or an unyielding judge in the face of profanation, disobedience, and the errors of men.

25. Blessing them, I said to the first men, be fruitful; multiply and fill the earth. Conquer it, and rule over the fish of the sea, the birds of the sky, and over all creatures that move on the face of the earth.

26. Yes, humanity, I created man so that He would be master and would have power over space, over waters, over all the earth, and the elements of creation. But behold, I have emphasized the term master because men, believing they rule the earth with their science, are truly slaves; believing they dominate the forces of nature, become victims of their recklessness, ignorance, and lack of preparation.

27. Human power and science have invaded the earth, the seas, and space, but their power and force are not in harmony with the power and force of nature, which express God’s Divine love and are life, wisdom, harmony, and perfection. Whereas, human power, science, and their deeds are only filled with pride, selfishness, vanity and wickedness. (40, 26 – 30)

28. Do you see the unbalancing of the elements of Nature and the twisting they have suffered? Do you realize how you are touched by the unleashed forces? It is because you have broken the harmony that exists between the spiritual and material lives, provoking thereby the chaos into which you are sinking; but when humanity is obedient to the laws that govern life, all will return to peace, abundance, and happiness. (108, 56)

29. How could your works on earth be perfect when I see you hostile to the very elements of Nature from which you take life?

30. My Doctrine does not come to prohibit that you use the elements and forces of nature, but comes to regulate and teach you to employ them for worthy ends.

31. The elements of Nature in your hands, can change, from friends and brothers, to judges who punish you severely.

32. It is time that men harvest the fruit of experience in order to not further provoke the force of the elements, for with all their science they will not be able to contain them. (210, 43 – 46)

33. The Tree of Science shall be shaken by the fury of the hurricane, and its fruits shall fall upon mankind. And who is it that has unchained the elements if not man?

34. It is well that the first beings knew pain in order to awaken them to reality, to be born to the light of the conscience, and conform themselves to a Law, but why do the evolved, conscious, and developed men of this time dare to profane the Tree of Life? (288, 28)

35. To those who think that I punish men by unleashing the elements of Nature upon them, I say that they commit a grave error in thinking thus, for nature evolves and is transformed, and in its changes or transition upheavals occur that produce suffering to you when you do not comply with the Law, though you attribute it to Divine punishment.

36. Truly, within it is My justice, yet if you, privileged beings containing a spark of the Divine that illuminates your spirit, lived in harmony with the Nature that surrounds you, your spirits would maintain you elevated above its changes, above the force of the elements, and you would not suffer. (280, 16)

37. What is Nature, if not a large creature? Yes, disciples, a creature who also evolves, purifies, develops, and perfects itself for the purpose of sheltering the men of tomorrow in its bosom.

38. How many times have you resented its natural transitions for reaching that perfection and attribute it to the punishments of God, not realizing that together with Nature and Creation, you purify, evolve, and walk toward perfection. (283, 57 – 58)

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flagge fr  Chapitre 25… La Nature

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 25 – Révélations de Jésus-Christ
La Nature

Les lois de la Nature
Cela dit le Seigneur…

1. Je vous ai enseigné à voir Dieu comme le Tout, comme la merveille sans limite pour votre conception mentale, comme la force qui engendre le mouvement et l’action dans tout l’Univers, comme la vie qui se manifeste tant dans la simple plante que dans ces mondes qui gravitent, par millions, dans l’espace, sans qu’aucun d’entre eux ne désobéisse à la loi qui les régit.

2. Je suis cette Loi, cette Loi est votre Dieu, cette Loi est la Loi de l’évolution continue qui émerveille l’homme, lui fournissant d’amples terrains d’investigation et de recherches qui lui permettent d’aller pénétrer les secrets de la Nature. (359, 75)

3. Comprenez que la Loi est le chemin tracé par l’amour du Créateur Suprême pour guider chacune de ses créatures. Méditez à propos de la vie qui vous entoure, composée d’éléments et d’organismes qui se comptent en nombre infini, et vous parviendrez à découvrir que chaque corps et chaque être empruntent un chemin ou une trajectoire, guidés par une force apparemment étrange et mystérieuse. Cette force est la Loi que Dieu a dictée pour chacune de ses créatures.

4. En analysant ces enseignements, vous conclurez que, vraiment, tout vit, marche, fonctionne et croît selon un commandement suprême. (15, 4)

La présence de Dieu dans la Nature

5. Recherchez ma présence dans les OEuvres que j’ai réalisées et, à chaque pas, vous pourrez Me trouver; Essayez de M’entendre et vous M’écouterez dans la voix puissante qui émane de tout ce qui a été créé, parce que je n’éprouve aucune difficulté à Me manifester au travers des êtres de la Création.

6. Je me manifeste autant dans un astre, dans la fureur d’une tempête que dans la douce lumière d’une aurore. Je fais autant entendre ma voix dans le trille mélodieux d’un oiseau, que je l’exprime au moyen du parfum des fleurs. Et chacune de Mes expressions, chaque phrase, chaque action vous parle d’amour à tous, du respect des lois de justice, de sagesse, d’éternité en l’esprit. (170, 64)

La Nature est création de Dieu et parabole pour les êtres spirituels

7. Beaucoup ont fait de la Nature leur Dieu, en la divinisant en tant que source créatrice de tout ce qui existe. Mais en vérité je vous le dis, cette Nature d’où ont surgi tous les êtres, les forces et les éléments matériels qui vous entourent, n’est pas créatrice. Elle fut conçue et formée auparavant par le Créateur Divin. Elle n’est ni la cause, ni la raison de la vie. Seulement Moi, votre Seigneur, suis le Commencement et la Fin, l’Alfa et l’Omega. (26, 26)

8. Tout ce qui vous entoure et vous enveloppe dans cette vie est une image de la vie éternelle, une profonde leçon, expliquée avec des formes et des objets matériels, pour pouvoir être comprise.

9. Vous n’êtes pas encore arrivés au fond de cette merveilleuse leçon, et l’homme s’est trompé à nouveau parce qu’il a considéré la vie qu’il mène sur la terre comme s’il s’agissait de l’éternité. Il s’est limité à en prendre les formes, en renonçant à tout ce qu’elle renferme de révélation divine, et à tout ce qui est essence et vérité qui se trouve dans toute la création. (184, 31-32)

10. Je ne viens vous priver de rien que j’ai déposé dans cette Nature pour la conservation, la santé l’alimentation, le bien-être et le plaisir de mes enfants.

11. Bien au contraire, je vous dis que, de même que j’offre le pain de l’esprit et vous invite à aspirer des essences divines et à vous saturer d’effluves spirituels, ne désavouez pas et ne vous éloignez pas de tout ce que vous offre la Nature, puisque ainsi vous atteindrez l’harmonie, la santé, l’énergie et, par conséquent, le bon accomplissement des lois de la vie. (210, 22)

12. L’être irrationnel est guidé par l’instinct, qui est sa voix intérieure, son maître, son guide. Cet instinct est comme une lumière qui provient de sa mère la Nature et qui illumine le sentier qu’il doit recourir durant sa vie, sentier parsemé aussi de luttes et de risques.

13. Considérez en eux l’harmonie dans laquelle vit chaque espèce. Imitez l’activité de ceux qui sont actifs. Suivez les exemples de fidélité ou de gratitude. Ce sont des exemples qui contiennent de la sagesse divine, puisque ce sont mes créatures, également jaillies de Moi, pour qu’elles vous entourent et vous accompagnent dans votre monde, pour qu’elles prennent part à ce que j’ai déposé sur la Terre. (320, 34-35)

Le pouvoir des enfants de Dieu sur la Nature

14. Les éléments vous obéiront lorsque vous accomplissez ma Loi et que vous me le demandez pour le bienfait de vos frères. (18, 47)

15. Ne vous ai-je pas enseigné que même les éléments déchaînés peuvent entendre votre prière et s’apaiser? S’ils obéissent à ma voix, pourquoi ne doivent-ils pas obéir à la voix des enfants du Seigneur lorsque ceux-ci se sont préparés? (39, 10)

16. J’ai doté l’esprit de pouvoir sur la matière afin qu’il triomphe des épreuves et parvienne au bout du chemin; mais la lutte sera intense parce que, depuis que l’homme forma dans le monde le seul royaume dans lequel il croit, l’harmonie, qui doit exister entre lui et ce qui l’entoure, se brisa. Du haut de son trône plein d’orgueil il voudrait tout soumettre au pouvoir de sa science, et imposer sa volonté aux éléments et aux forces naturelles. Mais il ne l’a pas réussi parce que, depuis longtemps, il a brisé ses liens d’amitié avec les lois spirituelles.

17. Mais, lorsque j’ai dit à ce peuple que les éléments peuvent lui obéir, il s’en est trouvé qui ne l’ont pas cru, et Moi je vous dis qu’ils ont raison de douter, parce que la Nature n’obéira jamais à ceux qui la désavouent, la profanent ou s’en moquent. En revanche, celui qui saura vivre en accord avec les lois de l’esprit et de la matière, ou encore, qui vivra en harmonie avec tout ce qui l’entoure, celui-là, tout au long de sa vie, s’identifiera avec son Créateur, en méritant que les éléments de la Nature soient à son service et lui obéissent, comme il en est pour tout enfant qui sait obéir à son Père, le Créateur de ce qui existe. (105, 39)

18. Je ne mens et n’exagère pas quand je dis que les éléments peuvent écouter votre voix et vous obéir et vous respecter.

19. L’histoire d’Israël demeura écrite comme un témoignage de ma vérité et, en elle, vous pourrez vous rendre compte de quelle manière, maintes et maintes fois, le peuple de Dieu fut reconnu et respecté des forces et éléments de la Nature. Pourquoi pas vous?

20. Où peut-être croyez-vous que mon pouvoir ou mon Amour pour l’humanité ait changé au fil des temps? Non, foules qui écoutez cette parole, la lumière de mon Esprit vous baigne, mon pouvoir et mon amour sont éternels et immuables. (353, 64)

Homme et Nature

21. Mais vous devez faire attention, ô peuples de la Terre, parce que si vous continuez à utiliser mes leçons divines pour provoquer les éléments, si vous continuez à mal appliquer les minces connaissances que vous possédez, vous recevrez, au moment où vous vous y attendez le moins, la réponse douloureuse et justicière. Vous provoquez l’air, le feu, la terre, l’eau et toutes les forces et vous savez désormais quelle sera votre récolte si vous ne rectifiez pas, à temps, vos activités, pour parvenir à détenir les éléments déchaînés par votre manque de bon sens.

22. Je vous préviens que vous êtes en train de combler la mesure que ma justice autorise à votre libre-arbitre, vous provoquez trop la Nature. Et, comme vous êtes les petits qui se sentent grands, cette parole est destinée à vous avertir du danger face auquel vous vous trouvez. (17, 60)

23. Je vous déclarai que la feuille de l’arbre ne bougeait pas sans ma volonté, et à présent je vous dis qu’aucun élément n’obéit à une autre volonté qui ne soit la mienne.

24. Je vous affirme aussi que la nature peut être, pour les hommes, ce qu’ils souhaitent : une mère prodigue en bénédictions, en caresses et en aliments, ou un désert aride où règnent la faim et la soif, un maître de révélations sages et infinies à propos de la vie, le bien, l’amour et l’éternité, ou un juge inexorable devant les profanations, désobéissances et erreurs des hommes.

25. Ma voix de Père dit aux premiers hommes, en les bénissant : «Fructifiez et multipliez, et remplissez la terre, dominez-la et commandez les poissons de la mer, les oiseaux du ciel et toutes les créatures qui se meuvent sur la terre».

26. Oui, humanité, c’est Moi qui formai l’homme afin qu’il soit seigneur et qu’il ait le pouvoir dans l’espace, les eaux, sur toute la terre et sur les éléments de la création. Mais j’ai utilisé le terme «Seigneur», parce que les hommes qui croient dominer la Terre avec leur science sont esclaves; ceux qui croient dominer les forces de la nature se convertissent en victimes de leur non préparation, de leur témérité et de leur ignorance.

27. Le pouvoir et la science des humains ont envahi la Terre, les mers et l’espace, mais leur pouvoir et leur force ne s’harmonisent pas avec le pouvoir et la force de la nature, celle qui comme expression de l’amour divin est vie, sagesse, harmonie et perfection. Dans les oeuvres humaines, dans leur science et leur pouvoir se manifestent seulement l’orgueil, l’égoïsme, la vanité et la méchanceté. (40, 26-30)

28. Voyez-vous le déséquilibre des éléments de la Nature et le bouleversement qu’ils ont souffert? Vous rendez-vous compte à quel point vous êtes affectés par ses forces déchaînées? L’explication réside dans le fait que vous avez rompu l’harmonie qui existe entre la vie spirituelle et la vie matérielle, provoquant en cela ce chaos dans lequel vous êtes en train de sombrer. Mais lorsque l’humanité obéira aux lois qui régissent la vie, alors tout redeviendra paix, abondance et bonheur. (108, 56)

29. Comment vos oeuvres sur la Terre vont-elles être parfaites, si je vous vois fâchés avec les éléments de la Nature qui sont les mêmes que ceux qui alimentent votre vie?

30. Le but de ma Doctrine n’est pas de vous empêcher d’utiliser les éléments et les forces de la Nature, mais bien de vous commander et vous enseigner à les utiliser à bon escient.

31. En vos mains, les éléments de la Nature peuvent passer d’amis et frères en juges qui vous châtient lourdement.

32. Il était temps que les hommes recueillent le fruit de l’expérience, afin qu’ils ne provoquent plus les forces des éléments, parce que, avec toute leur science, ils ne seront pas capables de les contenir. (210, 43-46)

33. L’Arbre de la Science se secouera devant la furie de l’ouragan et laissera tomber ses fruits sur l’humanité. Mais, qui d’autre que les hommes ont détaché les chaînes de ces éléments?

34. Il est bien que les premiers hommes aient connu la souffrance afin de se réveiller à la réalité, de naître à la lumière de la conscience et de s’ajuster à une Loi. Mais pourquoi l’homme évolué, conscient et développé de ce temps, ose-t-il profaner l’Arbre de la Vie? (288, 28)

35. A ceux qui pensent que je punis les hommes en déchaînant, sur eux, les éléments de la Nature, je leur affirme qu’ils commettent une grossière erreur en pensant de la sorte, parce que la Nature évolue et se transforme et, dans ses changements ou transitions naissent des bouleversements qui sont ceux qui vous causent des souffrances lorsque vous ne respectez pas la Loi. Quant à vous, vous les attribuez à des châtiments divins.

36. Il est vrai qu’il y a, en cela, ma justice divine mais, si vous autres, êtres privilégiés par l’étincelle Divine qui illumine votre esprit, viviez en harmonie avec la Nature qui vous entoure, votre esprit vous maintiendrait élevés bien au-dessus de ses changements, et de la force des éléments, et vous ne souffririez pas. (280, 16)

37. Qu’est-ce que la Nature, sinon une grande créature? Oui, mes disciples, une créature qui évolue elle aussi, se purifie, se développe et se perfectionne avec l’objectif d’héberger en son sein les hommes du lendemain.

38. Combien de fois ressentez-vous ses transitions naturelles pour atteindre cette perfection et que vous attribuez à des châtiments de Dieu, sans vous rendre compte de ce que, ensemble avec la Nature et la Création, vous vous purifiez, évoluez et vous dirigez vers la perfection?! (283, 57-58)

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flagge es  Capítulo 25… La naturaleza

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 25 – Revelaciones de Jesucristo
La naturaleza

Las leyes de la naturaleza
Esto dice el Señor…

1. Os he enseñado a ver a Dios como el todo, como la maravilla sin límite para vuestra concepción mental, como la fuerza que origina el movimiento y la acción en todo el Universo; como la vida que manifestándose está tanto en la planta sencilla, como en aquellos mundos que giran por millones en el espacio, sin que ninguno de ellos desobedezca la ley que los rige.

2. Esa Ley soy Yo, es vuestro Dios, es la Ley de continua evolución que está maravillando al hombre, dándole amplios campos de investigación que le permiten ir penetrando en los secretos de la Naturaleza. (359, 75)

3. Comprended que la Ley es el camino trazado por el amor del Supremo Hacedor, para guiar a cada una de sus criaturas. Meditad sobre la vida que os rodea, compuesta de elementos y organismos en número infinito, y llegaréis a descubrir que cada cuerpo y cada ser, marchan por un camino o trayectoria guiados por una fuerza en apariencia extraña y misteriosa. Esa fuerza es la Ley que Dios ha dictado para cada una de sus criaturas.

4. Analizando estas enseñanzas concluiréis por reconocer que verdaderamente todo vive, camina y crece bajo un mandato supremo. (15, 4)

La presencia de Dios en la naturaleza

5. Buscad mi presencia en las obras llevadas a cabo por Mí y a cada paso podréis encontrarme; tratad de oírme, y me escucharéis en la voz potente que surge de todo lo creado, porque no encuentro dificultad alguna en manifestarme a través de los seres de la Creación.

6. Lo mismo me manifiesto en un astro, en furor de una tempestad, que en la dulce luz de una aurora. Lo mismo hago oír mi voz en el melodioso trino de una ave, que lo expreso por medio del aroma de las flores. Y cada expresión mía, cada frase, cada obra os habla a todos de amor, de cumplimiento a las leyes de justicia, de sabiduría, de eternidad en el espíritu. (170, 64)

La naturaleza es creación de Dios y parábola para lo espiritual

7. Muchos han hecho de la Naturaleza su Dios, divinizándola como fuente creadora de todo cuanto existe. Mas en verdad os digo que esta Naturaleza de cuyo seno han brotado todos los seres, las fuerzas y los elementos materiales que os rodean, no es creadora, ella fue concebida y formada antes por el Hacedor Divino. No es la causa ni el por qué de la vida. Solamente Yo, vuestro Señor, soy el Principio y el Fin, el Alfa y la Omega. (26, 26)

8. Todo lo que os rodea y os envuelve en esta vida, es una imagen de la vida eterna, es una profunda lección explicada con formas y objetos materiales, para que pueda ser comprendida.

9. Aún no habéis llegado al fondo de esa maravillosa lección, y ha vuelto el hombre a equivocarse, porque ha tomado la vida que lleva en la tierra como si fuera la eternidad. Se ha conformado con tomar de ella las formas, renunciando a todo lo que encierra de revelación divina, lo que es esencia y verdad que se encuentra en toda la creación. (184, 31 – 32)

10. No vengo a privaros de nada de lo que en esta Naturaleza he depositado para la conservación, la salud, el sustento, el bienestar y el goce de mis hijos.

11. Por el contrario, os digo que así como ofrezco el pan del espíritu y os invito a aspirar esencias divinas y a saturaros de efluvios espirituales, no desconozcáis ni os alejéis de cuanto os brinda la Naturaleza, ya que así lograréis la armonía, la salud, la energía, y por lo tanto, el buen cumplimiento a las leyes de la vida. (210, 22)

12. Al ser irracional lo guía el instinto, que es su voz interior, su maestro, su guía, es como una luz que proviene de su madre la Naturaleza y que le ilumina la senda que tiene que recorrer en su vida, senda también de luchas y de riesgos.

13. De ellos tomad la armonía con que cada especie vive. Imitad la actividad de los que son activos. Tomad los ejemplos de fidelidad, o de gratitud, son ejemplos que encierran sabiduría divina, puesto que son criaturas mías, también brotadas de Mí, para que os rodeen y acompañen en vuestro mundo, para que participen de lo que en la Tierra he depositado. (320, 34 – 35)

El poder de los hijos de Dios sobre la naturaleza

14. Los elementos os obedecerán cuando cumpláis con mi Ley y me lo pidáis para beneficio de vuestros hermanos. (18, 47)

15. ¿No os he enseñado que hasta los elementos desatados pueden escuchar vuestra oración y apaciguarse? Si ellos obedecen a mi voz, ¿Por qué no han de obedecer la voz de los hijos del Señor cuando ellos se hayan preparado? (39, 10)

16. Yo he dado al espíritu potestad sobre la materia, para que triunfe de las pruebas y llegue hasta el final del camino, mas la lucha será grande, porque desde que el hombre formó en el mundo el único reino en que él cree, se rompió la armonía que debe existir entre él y cuanto le rodea. Desde su trono orgulloso quisiera someter todo al poder de su ciencia, e imponer su voluntad sobre los elementos y las fuerzas naturales, mas no lo ha logrado porque hace tiempo que rompió sus lazos de amistad con las leyes espirituales.

17. Ahora, cuando he dicho a este pueblo que los elementos pueden obedecerle, ha habido quienes no lo han creído, y Yo os digo que tienen razón en dudar, porque la Naturaleza jamás obedecerá a quienes la desconozcan, profanen o burlen. En cambio, quien sepa vivir de acuerdo con las leyes del espíritu y de la materia, o sea, que viva en armonía con cuanto le rodea, ése, a través de su vida se identificará con su Creador, haciéndose merecedor de que los elementos de la Naturaleza le sirvan y obedezcan, como corresponde a todo hijo que sabe obedecer a su Padre, el Creador de cuanto existe. (105, 39)

18. Yo no miento ni exagero cuando os digo que los elementos pueden escuchar vuestra voz y obedeceros y respetaros.

19. La historia de Israel quedó escrita como un testimonio de mi verdad y en ella podréis encontrar cómo una y cien veces el pueblo de Dios fue reconocido y respetado por las fuerzas y elementos de la Naturaleza, ¿Por qué vosotros no habíais de serlo?

20. ¿Acaso creéis que mi poder o mi amor por la humanidad, haya variado con el paso de los tiempos? No, multitudes que escucháis esta palabra, la luz de mi Espíritu os baña, mi poder y mi amor son eternos e inmutables. (353, 64)

Hombre y naturaleza

21. Mas debéis de tener cuidado, oh pueblos de la Tierra, porque si continuáis haciendo uso de mis lecciones divinas para provocar a los elementos, si los pequeños conocimientos que tenéis los seguís aplican- do al mal, recibiréis cuando menos lo esperéis, la respuesta dolorosa y justiciera. Provocáis al aire, al fuego, a la tierra, al agua y a todas las fuerzas y ya sabéis cuál será vuestra cosecha si no rectificáis a tiempo vuestras actividades, para lograr detener a los elementos desencadenados por vuestra insensatez.

22. Os advierto que estáis llegando a colmar la medida que permite mi justicia a vuestro libre albedrío, estáis provocando demasiado a la Naturaleza. Y como sois los pequeños que se sienten grandes, viene esta palabra para advertiros del peligro en que os encontráis. (17, 60)

23. Yo os dije que la hoja del árbol no se movía sin mi voluntad, y ahora os digo que ningún elemento obedece a otra voluntad que no sea la mía.

24. También os digo que la naturaleza puede ser para los hombres lo que ellos quieran. Una madre pródiga en bendiciones, en caricias y sustento, o un desierto árido en donde reinen el hambre y la sed. Un maestro de sabias e infinitas revelaciones sobre la vida, el bien, el amor y la eternidad, o un juez inexorable ante las profanaciones, desobediencias y errores de los hombres.

25. Mi voz de Padre dijo a los primeros hombres, bendiciéndolos: “Fructificad y multiplicad, y henchid la tierra, sojuzgadla y señoread en los peces de la mar, en las aves del cielo y en todas las criaturas que se mueven sobre la tierra”.

26. Sí, humanidad, Yo formé al hombre para que fuese señor y tuviese potestad en el espacio, en las aguas, en toda la tierra y en los elementos de la creación. Mas he dicho: “Señor”, porque los hombres creyendo señorear con su ciencia la Tierra, son esclavos; creyendo dominar las fuerzas de la naturaleza, se convierten en víctimas de su impreparación, de su temeridad e ignorancia.

27. El poder y la ciencia humanas han invadido la Tierra, los mares y el espacio, pero su poder y su fuerza no armonizan con el poder y la fuerza de la naturaleza, la que como expresión del amor divino, es vida, es sabiduría, es armonía y es perfección. En las obras humanas, en su ciencia y en su poder se manifiestan solamente el orgullo, el egoísmo, la vanidad, la maldad. (40, 26 – 30)

28. ¿Miráis el desequilibrio de los elementos de la Naturaleza y el trastorno que han sufrido? ¿Os dais cuenta de cómo sois tocados por sus fuerzas desatadas? Es que habéis roto la armonía que existe entre la vida espiritual y la material provocando con ello ese caos en que os vais hundiendo, mas cuando la humanidad sea obediente a las leyes que rigen la vida, todo volverá a ser paz, abundancia y felicidad. (108, 56)

29. ¿Cómo van a ser perfectas vuestras obras en la Tierra, cuando os veo enemistados con los elementos de la Naturaleza que son los mismos de los que tomáis vida?

30. Mi Doctrina no viene a prohibiros que utilicéis los elementos y fuerzas de la Naturaleza, pero viene a ordenaros y a enseñaros a emplearlos para fines buenos.

31. Los elementos de la Naturaleza en vuestras manos, pueden convertirse, de amigos y hermanos, en jueces que os castiguen severamente.

32. Ya era tiempo de que los hombres recogiesen el fruto de la experiencia para que no provocaran más las fuerzas de los elementos, porque con toda su ciencia no serán capaces de contenerlos. (210, 43 – 46)

33. El Árbol de la Ciencia se sacudirá ante la furia del huracán y dejará caer sus frutos sobre la humanidad. Mas ¿Quiénes han desatado las cadenas de aquellos elementos, si no los hombres?

34. Bien está que los primeros seres hayan conocido el dolor, a fin de despertar a la realidad, de nacer a la luz de la conciencia y de ajustarse a una Ley; pero el hombre evolucionado, consciente y desarrollado de este tiempo, ¿Por qué se atreve a profanar el Árbol de la Vida? (288, 28)

35. A quienes piensen que Yo castigo a los hombres, desatando sobre ellos a los elementos de la Naturaleza, les digo que cometen un grave error al pensar así, porque la Naturaleza evoluciona y se transforma y en sus cambios o transiciones se originan trastornos que son los que os producen sufrimientos cuando no cumplís con la Ley, y vosotros los atribuís a castigos divinos.

36. Ciertamente que en ello está mi justicia, mas si vosotros, seres privilegiados con la chispa Divina que ilumina a vuestro espíritu, vivieseis en armonía con la Naturaleza que os rodea, vuestro espíritu os mantendría elevados por sobre sus cambios, sobre la fuerza de los elementos y no sufriríais. (280, 16)

37. ¿Qué es la Naturaleza, si no una criatura grande? Sí, discípulos, una criatura que también evoluciona, se purifica, se desarrolla y perfecciona, a fin de llegar a albergar en su seno a los hombres del mañana.

38. ¿Cuántas veces resentís sus transiciones naturales para alcanzar ese perfeccionamiento y lo atribuís a castigos de Dios? Sin daros cuenta de que junto con la Naturaleza y con la Creación, os purificáis, evolucionáis y camináis hacia el perfeccionamiento. (283, 57 – 58)

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3. Testament Kapitel 24…Geistige & Materielle Schöpfung – 3rd Testament Chapter 24…Spiritual & Material Creation

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 24… La création spirituelle et matérielle
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 24… La creación espiritual y material

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flagge de  Kapitel 24… Geistige & Materielle Schöpfung

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 24 – Offenbarungen Jesu Christi
Die geistige und die materielle Schöpfung

Die Erschaffung der Geistwesen
So spricht der Herr…

1. Bevor es Welten gab, bevor alle Kreatur und die Materie zum Leben erstanden, existierte bereits mein Göttlicher Geist. Doch als All-Einheit fühlte Ich in Mir eine unermessliche Leere, denn Ich war wie ein König ohne Untertanen, wie ein Meister ohne Schüler. Aus diesem Grunde fasste Ich den Plan, Mir ähnliche Wesen zu erschaffen, denen Ich mein ganzes Leben widmen würde, die Ich so tief und innig lieben würde, dass Ich – wenn der Zeitpunkt dafür gekommen wäre – nicht zögern würde, ihnen am Kreuze mein Blut zu opfern.

2. Nehmt nicht Anstoß daran, wenn Ich euch sage, dass Ich euch bereits liebte, noch bevor ihr existiertet. Ja, vielgeliebte Kinder! (345, 20 – 21)

3. Der Göttliche Geist war voller Liebe, obwohl Er allein existierte. Nichts war noch geschaffen worden, nichts gab es um das Göttliche Wesen herum, und dennoch liebte Er und fühlte sich als Vater.

4. Wen liebte Er? Als wessen Vater fühlte Er sich? Es waren alle Wesen und alle Geschöpfe, die aus Ihm hervorgehen würden und deren Kraft in seinem Geiste verborgen ruhte. In Jenem Geiste waren alle Wissenschaften, alle Naturkräfte, alle Wesenheiten, alle Schöpfungsgrundlagen. Er war die Ewigkeit und die Zeit. In Ihm war die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft, noch bevor die Welten und Wesen zum Leben erstanden.

5. Jene göttliche Inspiration wurde unter der unendlichen Kraft der göttlichen Liebe Wirklichkeit, und das Leben begann. (150, 76 – 79)

6. Damit Gott sich Vater nennen könnte, ließ Er aus seinem Schoße Geister hervorgehen – Geschöpfe, die Ihm in Seinen göttlichen Eigenschaften ähnlich waren. Dies war euer Ursprung, so erstandet ihr zum geistigen Leben. (345, 22)

7. Der Grund für eure Erschaffung war die Liebe, die göttliche Sehnsucht, meine Macht mit jemandem zu teilen; und der Grund dafür, dass Ich euch mit Willensfreiheit ausgestattet habe, war gleichfalls die Liebe. Ich wollte Mich von meinen Kindern geliebt fühlen – nicht durch Gesetz bedingt, sondern aus einem spontanen Gefühl heraus, das frei aus eurem Geist hervorbrechen sollte. (31, 53)

8. Jeder Geist entstand aus einem reinen Gedanken der Gottheit; daher sind die Geister ein vollkommenes Werk des Schöpfers. (236, 16)

Das Wirken großer Geister im Schöpfungswerk

9. Elia ist der Große Geist, der zur Rechten Gottes ist, der sich in seiner Demut Diener Gottes nennt; durch seine Vermittlung sowie anderer großer Geister bewege Ich das geistige Universum und führe große und hohe Ratschlüsse aus. Ja, meine Jünger, Ich habe Scharen großer Geister zu meinen Diensten, die die Schöpfung regieren. (345, 9)

Vorsehungsgedanken Gottes

10. Höret, Jünger: Bevor ihr ins Leben tratet, existierte Ich bereits, und in meinem Geiste war der eure verborgen. Doch Ich wollte euch nicht zu Erben meines Reiches machen, ohne Verdienste erworben zu haben, noch dass ihr das Vorhandene besitzen würdet, ohne zu wissen, wer euch geschaffen hatte; noch wollte Ich, dass ihr ohne Richtung, ohne Ziel und ohne Ideale von Mir ginget.

11. Deshalb gab Ich euch das Gewissen, damit es euch als Führer diene. Ich gewährte euch den freien Willen, damit eure Werke wahren Wert vor Mir haben würden. Ich gab euch Geist, damit er sich immer danach sehnen sollte, sich zum Lichtvollen und Reinen zu erheben. Ich gab euch den Körper, damit ihr mittels des Herzens ein Gefühl für das Gute und für das Schöne haben würdet, und damit er euch als Prüfstein, als ständige Prüfung und auch als Werkzeug diene, um in der materiellen Welt zu leben. (35, 48 – 49 o.)

Die Schaffung materieller Welten für die Geistwesen

12. Als der Raum zum ersten Mal durch die Gegenwart der Geister erhellt wurde, fühlten diese – da sie noch wankend und stammelnd wie kleine Kinder waren und weder die Entwicklung noch die Kraft hatten, sich an den Orten hoher Geistigkeit aufzuhalten – das Bedürfnis nach einem Halt, nach einem Stützpunkt, um sich stark zu fühlen; und so wurde ihnen die Materie und eine materielle Welt gegeben, und in ihrem neuen Zustand gewannen sie Erfahrung und Erkenntnisse. (35, 50)

13. Das Weltall füllte sich mit Wesen, und in allen offenbarte sich die Liebe, die Macht und die Weisheit des Vaters. Wie eine unerschöpfliche Quelle des Lebens war der Schoß des Herrn seit jenem Augenblick, da Er gebot, dass die Atome sich vereinen sollten, um Wesen und Körper zu bilden und ihnen Gestalt zu geben.

14. Zuerst existierte das Geistige Leben, zuerst gab es die Geistwesen, und danach erst die materielle Natur.

15. Da beschlossen war, dass viele geistige Geschöpfe körperliche Gestalt anzunehmen hatten, um auf materiellen Welten zu leben, wurde zuvor alles eingerichtet, damit die Kinder des Herrn alles für sie bereit fänden.

16. Er überschüttete den Weg, den seine Kinder zu gehen haben würden, mit Segnungen, überflutete das Universum mit Leben und erfüllte mit Schönheiten den Weg des Menschen, in welchen Er einen göttlichen Funken legte: das Gewissen und den Geist, und schuf ihn so aus Liebe, Intelligenz, Kraft, Willen und Bewusstsein. Doch alles Existierende hüllte Er in seine Kraft und zeigte ihm seine Bestimmung. (150, 80 – 84)

17. Als der Vater die Welt schuf und ihr die Bestimmung gab, ein Ort der Sühne zu sein, wusste Er bereits, dass seine Kinder auf ihrem Wege Schwachheiten und Verfehlungen anheimfallen würden, dass eine Heimstatt nötig wäre, um den ersten Schritt zur Erneuerung und Vervollkommnung zu tun. (250, 37)

Die Erschaffung des Menschen

18. Höret: Gott, das höchste Wesen, schuf euch “zu seinem Bild und Gleichnis” – nicht hinsichtlich der materiellen Gestalt, die ihr habt, sondern der Fähigkeiten, mit denen euer Geist ausgerüstet ist, ähnlich denen des Vaters.

19. Wie angenehm war es für eure Eitelkeit, euch für das Ebenbild des Schöpfers zu halten. Ihr haltet euch für die höchstentwickelten Geschöpfe, die Gott gemacht hat. Doch ihr befindet euch in einem schweren Irrtum, wenn ihr annehmt, dass das Universum nur für euch geschaffen wurde. Mit welcher Unwissenheit nennt ihr euch selbst die Krone der Schöpfung!

20. Begreift, dass nicht einmal die Erde nur für die Menschen geschaffen ist. Auf der endlosen Stufenleiter der göttlichen Schöpfung gibt es eine unendliche Zahl von Geistwesen, die sich in Erfüllung des göttlichen Gesetzes entwickeln.

21. Die Ziele, die alles miteinbeziehen und die ihr als Menschen, auch wenn ihr wolltet, nicht verstehen könnt, sind groß und vollkommen wie alle Absichten des Vaters. Doch wahrlich, Ich sage euch, ihr seid weder die größten noch die kleinsten Geschöpfe des Herrn.

22. Ihr wurdet erschaffen, und in jenem Augenblick nahm euer Geist Leben vom Allmächtigen, das so viele Eigenschaften in sich trug, wie für euch notwendig waren, um eine schwierige Aufgabe in der Ewigkeit zu erfüllen. (17, 24 – 28)

23. In den Geist des Menschen, welcher mein Meisterwerk ist, habe Ich mein Göttliches Licht gelegt. Ich habe ihn mit unendlicher Liebe gepflegt, wie ein Gärtner eine verwöhnte Pflanze seines Gartens pflegt. Ich habe euch in diesen Lebensraum gestellt, wo euch nichts zum Leben fehlt, damit ihr Mich erkennt und euch selbst erkennt. Ich habe eurem Geist Vollmacht gegeben, das Leben des Jenseits zu fühlen, und eurer Seele Sinne, damit ihr euch erquickt und vervollkommnet. Ich habe euch diese Welt übergeben, damit ihr auf ihr eure ersten Schritte zu machen beginnt und auf diesem Wege des Fortschritts und der Vervollkommnung die Vollkommenheit meines Gesetzes erfahrt, damit ihr während eures Lebens Mich immer mehr erkennt und liebt und durch eure Verdienste zu Mir gelangt.

24. Ich habe euch die Gabe der Willensfreiheit gewährt und euch mit dem Gewissen ausgestattet. Das erstere, damit ihr euch im Rahmen meiner Gesetze frei entwickelt, und das zweite, damit ihr das Gute vom Bösen zu unterscheiden versteht, damit es euch als vollkommener Richter sagt, wann ihr mein Gesetz erfüllt oder dagegen verstoßt.

25. Das Gewissen ist Licht aus meinem Göttlichen Geiste, das euch in keinem Augenblick verlässt.

26. Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, Ich bin der Friede und das Glück, die ewige Verheißung, dass ihr bei Mir sein werdet, und auch die Erfüllung aller meiner Worte. (22, 7 – 10)

Die Erinnerung an das Paradies

27. Die ersten Menschen – jene, die Urahnen der Menschheit waren, bewahrten eine Zeitlang den Eindruck, den ihr Geist vom “Geistigen Tale” mitnahm – ein Eindruck von Schönheit, von Frieden und Wonne, der in ihnen fortbestand, solange in ihrem Leben nicht die Leidenschaften des Fleisches und auch der Kampf ums Überleben in Erscheinung traten.

28. Doch Ich muss euch sagen, dass der Geist jener Menschen, obwohl sie aus einer Lichtwelt kam, nicht den höchsten Heimstätten entstammte – jenen, zu denen ihr nur durch Verdienste gelangen könnt.

29. Dennoch war der Zustand der Unschuld, des Friedens, des Wohlergehens und der Gesundheit, den jene Geistwesen bei ihren ersten Schritten bewahrten, als eine Zeit des Lichtes unvergesslich, dessen Zeugnis sie an ihre Kinder und diese an ihre Nachkommen weitergaben.

30. Der vermaterialisierte Verstand der Menschen, der den wahren Sinngehalt jenes Zeugnisses missverstand, glaubte schließlich, dass das Paradies, in dem die ersten Menschen gelebt hatten, ein irdisches Paradies gewesen sei, ohne zu begreifen, dass es ein geistiger Zustand jener Geschöpfe war. (287, 12 – 13)

Die Beschaffenheit des Menschen

31. Geist und Körper sind verschiedener Natur, aus ihnen besteht euer Wesen, und über beiden steht das Gewissen. Ersterer ist Tochter des Lichts, der zweite entstammt der Erde, ist Materie. Beide sind in einem einzigen Wesen vereint und kämpfen gegeneinander, geführt durch das Gewissen, in welchem ihr die Gegenwart Gottes habt. Dieser Kampf hat bis heute ständig stattgefunden; aber zuletzt werden Geist und Körper in Harmonie die Aufgabe erfüllen, die mein Gesetz jedem von beiden zuweist.

32. Ihr könnt euch den Geist auch so vorstellen, als ob er eine Pflanze wäre, und den Körper als die Erde. Der Geist, der in die Materie gepflanzt wurde, wächst, richtet sich empor, wobei er sich von den Prüfungen und Lehren nährt, die er während seines menschlichen Lebens erhält. (21, 40 – 41)

Die Einheit des Schöpfers mit der Schöpfung

33. Der Geist Gottes ist wie ein unendlich großer Baum, bei dem die Äste die Welten und die Blätter die Wesen sind. Da es ein- und derselbe Pflanzensaft ist, der durch den Stamm zu allen Zweigen und von diesen zu den Blättern strömt – glaubt ihr da nicht, dass es etwas Ewiges und Heiliges gibt, das euch alle untereinander verbindet und euch mit dem Schöpfer vereint? (21, 38)

34. Mein Geist, welcher allumfassend ist, existiert in allem von Mir Geschaffenen, sei es im Geistigen oder in der materiellen Natur. In allem ist mein Werk gegenwärtig und zeugt auf allen Lebensebenen von meiner Vollkommenheit.

35. Mein göttliches Werk umfasst alles – von den größten und vollkommensten Wesen, die zu meiner Rechten wohnen, bis zum kaum wahrnehmbaren Kleinstlebewesen, der Pflanze oder dem Mineral, dem Atom oder der Zelle, die allen Geschöpfen Gestalt geben.

36. Damit weise Ich euch erneut auf die Vollkommenheit alles von Mir Geschaffenen hin – von den materiellen Wesen bis zu den Geistern, die bereits die Vollkommenheit erreicht haben. Dies ist mein Werk. (302, 39)

37. Wer vom geistigen Gesetz abweicht, welches höchstes Gesetz ist, fällt unter die Herrschaft der untergeordneten oder materiellen Gesetze, von denen die Menschen auch wenig wissen. Wer jedoch dem höchsten Gesetz gehorcht und mit ihm in Übereinstimmung bleibt, steht über allen Ordnungen, die ihr die natürlichen nennt, und fühlt und versteht mehr als der, welcher nur die Kenntnisse besitzt, die er in der Wissenschaft oder in den Religionen gefunden hat.

38. Das ist es, weshalb Jesus euch mit den Werken, die ihr Wunder nennt, in Staunen versetzte; doch erkennt die Lehren, die er euch aus Liebe gab. Begreift, dass es nichts Übernatürliches noch Widersprüchliches im Göttlichen gibt, das in der ganzen Schöpfung schwingt. (24, 42 – 43)

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flagge en  Chapter 24… Spiritual & Material Creation

THE THIRD TESTAMENT Chapter 24 – Revelations of Jesus Christ
Spiritual and Material Creation

The Creation of Spiritual Beings
Thus saith the Lord…

1. Before the worlds, before any creature, or any matter came to life, My Divine Spirit existed. However, being ALL, I felt in Myself an enormous emptiness, for I was like a King without subjects, or a Master without disciples, and for that reason I conceived the idea of creating beings in My likeness, to whom I would dedicate all of My life, whom I would love so deeply and intensely that when the moment arrived, I would not hesitate to offer them My blood on the cross.

2. Do not be confused when I tell you that before you existed, I loved you already. Yes, My much loved children. (345, 20 – 21)

3. The Divine Spirit was filled with love in spite of the fact that none but He existed. Nothing had been created. Nothing surrounded the Divine Being, and nonetheless, He loved and felt Himself to be Father.

4. Whom did He love? Of whom did He feel Father? Of all the beings, and all the creatures that would spring from Him, and whose strength was latent in His Spirit. In that Spirit was all science, all the elements, all nature, and all principles. He was both eternity, and time. In Him were the past, the present, and the future, even before the beginning of the lives of worlds and beings.

5. That Divine inspiration was made reality by the infinite force of Divine love, and life began. (150, 76 – 79)

6. So that God could be called Father, He brought forth from his bosom spirits, creatures similar to himself in Divine attributes, and that was your beginning; in that way you sprang into spiritual life. (345, 22)

7. Love was the reason for having created you. I had a Divine yearning to share My power with someone. And love was also the reason for having endowed you with free will. I wanted to feel loved by My children, not by law but through a spontaneous feeling which would sprout freely from your spirits. (31, 53)

8. Each spirit sprang from a pure thought of the Divinity, and therefore the spirits are perfect works of the Creator. (236, 16)

The Role of Great Spirits in the Creative Work

9. Elijah is the great spirit that is at the right hand of God, and who in his humility calls himself the servant of God, and through whose conduit, and through the conduits of other great spirits, I move the spiritual Universe and carry out great and elevated designs. Yes, My disciples, in My service I have a multitude of great spirits that direct Creation. (345, 9)

The Providential Thoughts of God

10. Listen, disciples, before I created you, I already existed, and your spirits were a part of Me; however, I did not want you to inherit My kingdom without making yourselves deserving. I did not want you to possess that which was in existence without knowing who had created you, nor did I want you to proceed without direction, without a destination, and without an ideal.

11. That is why I gave you a conscience to be your guide. I granted you free will so that your deeds would have true value before Me. I gave you a spirit so that it would always yearn to elevate itself toward that which is bright and pure. I gave you a body, so that through the heart you would be sensitive to the good and beautiful, and so that it would serve as a crucible for constant testing, and as an instrument to inhabit the material world. (35, 48 – 49)

The Creation of Material Worlds for The Spiritual Beings

12. When for the first time space was illuminated with the presence of spirits, these spirits, uttering their first words and taking their first steps like babes, and not having the elevation nor the strength to sustain themselves in highly evolved spiritual mansions, felt the need for a support, a hold in order to feel strong. They were given a material form and a material world, and in their new state, they proceeded to acquire experience and knowledge. (35, 50)

13. The Universe was filled with beings, and in all the love, power, and wisdom of the Father was manifest. The bosom of the Lord has been like an endless fountain of life since the instant in which He deigned that atoms might unite to form bodies and integrate beings.

14. Spiritual life existed first; first were the spirits, and then material nature.

15. As it was decided that many spiritual creatures would take corporeal form to inhabit material worlds, all was prepared in advance, so that the children of the Lord would find all in readiness.

16. He sowed the road his children were to travel with blessings, flooded the Universe with life, filled the road of man with beauty and placed in him a Divine beam of light: the conscience and spirit, forming them in this way from love, intelligence, strength, will, and conscience. Yet, all that exists was wrapped in his strength and shown its destiny. (150, 80 – 84)

17. Thus, when the Father formed the world, and gave it as its destiny to be a place of atonement, He knew already that his children would have weaknesses and stumble on their journey, that it would be necessary that there be a dwelling where they might take the first steps toward regeneration and perfection. (250, 37)

The Creation of Human Beings

18. Listen: God, the Supreme Being, created you “in His image and likeness,” not in the material form that you have, but in the virtue with which your spirit is endowed, similar to those of the Father.

19. How pleasing it has been to your vanity to believe yourselves the image of your Creator. You believe yourselves to be the most evolved creatures created by God and you are in grave error to assume that the Universe was created only for you. With how much ignorance you call yourselves the kings of creation!

20. Understand that not even the earth is created Only for men. In the endless ladder of the Divine creation, there exists an infinite number of spirits who are evolving in fulfillment of the Law of God.

21. The purpose contained in all this, which as men you would be unable to understand even if you wished to, are great and perfect, as are all the designs of the Father. Yet, truly I say, you are neither the greatest nor the smallest of the creatures of the Father.

22. You were created, and at that instant your spirit took life from the Almighty, bearing within it as many attributes as were necessary to fulfill a delicate mission within Eternity. (17, 24 – 28)

23. Within the spirit of man, which is My masterpiece, I have placed My Divine light, I have cultivated it with infinite love, as a gardener cultivates the favorite plant of his garden. I have placed you in this mansion where nothing will be lacking for your livelihood, so that you will know Me and know yourselves. I have given you power in your spirit to feel the life of the hereafter and senses in your body so that you can enjoy and perfect yourselves. I have given you this world so that in it you will commence to take your first steps, and in this path of progress and perfection, you can experience the perfection of My Law, so that during your lifetime you can recognize and love Me, and through your merits you can reach Me.

24. I have granted you the gift of freedom of will, and I have endowed you with a conscience. The first is for your freedom to develop within My laws, and the second to be able to distinguish good from evil, so that it will tell you like a perfect judge whether you are complying or are at fault with My Law.

25. The conscience is light of My Divine Spirit which never leaves from you at any moment.

26. I am the Way, the Truth and the Life. I am peace and happiness, the eternal promise that you will be with Me and also the fulfillment of all My words. (22, 7 – 10)

The Memory of Paradise

27. Those first men, they who were the Fathers of humanity, preserved for a time the impression that their spirits brought from the spiritual valley, an impression of blessedness, peace, and delight that remained in them until the rise in their lives of the passions of the material form and the struggle to subsist.

28. Yet, I should tell you, although the spirit of those men did come from a mansion of light, it was not from one of the highest dwelling places: those to which you may come only by merit.

29. Nonetheless, the state of innocence, peace, welfare and health that those spirits preserved in their first steps were like a time of light, unforgettable, and of which testimony was given to their children, and by them to their descendants.

30. The materialist minds of men, confusing the true meaning of that testimony, came to believe that the paradise in which the first men lived, was an earthly paradise, not understanding that it was the spiritual state of those creatures. (287, 12 – 13)

The Nature of Human Beings

31. Spirit and matter are two distinct natures, from which your being is formed and above both is the conscience. The first is the daughter of the light, the second proceeds from the earth, it is material. Both are in unity within one being, and they struggle between themselves guided by the conscience, in which you have the presence of God. This struggle up to now has been constant but in the end, spirit and matter will fulfill in harmony the mission that My Law indicates to each one.

32. You may also picture the spirit as if it were a plant, and the body as the earth. The spirit which has been planted in the body, grows, it elevates itself being sustained by the trials and teachings which it receives throughout its human existence. (21, 40 – 41)

The Unity of the Creator with Creation

33. The Spirit of God is like an infinite tree in which the branches are the worlds and the leaves are the beings. If the sap is the same that runs through the trunk to all branches, and from these to the leaves, do you not believe that there is something eternal and holy that unites you among yourselves and merges you with the Creator? (21, 38)

34. My Spirit, which is universal, exists in all that I have created whether that be of the spiritual or material Nature. My Work is in all, giving testimony of My perfection in each of its planes.

35. My Divine Work embraces all, from the greatest and most perfect beings that dwell by My right, to the most imperceptibly small animal, to the vegetable and the mineral, and in the atoms and cells that form all creatures.

36. In this I show you yet again the perfection of all created by Me, from the material beings to the spirits that have already achieved perfection: that is My Work. (302, 39)

37. He who separates from the spiritual Law, which is a superior Law, falls under the domination of the inferior or material laws, those of which human beings also know very little. But He who obeys and remains in harmony with the supreme Law, is above all rules that you call natural and feels and understands more than the one who only possesses knowledge which He has found in science or in the religions.

38. Consider why Jesus surprised you with the deeds that you call miracles, but recognize the lessons of love that He gave you. Understand that there is nothing supernatural or contradictory within the Divine which vibrates in all Creation. (24, 42 – 43)

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flagge fr  Chapitre 24… La création spirituelle et matérielle

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 24 – Révélations de Jésus-Christ
La création spirituelle et matérielle

La naissance des êtres spirituels
Cela dit le Seigneur…

1. Mon Esprit Divin existait déjà bien avant l’existence des mondes, et avant la naissance de toute créature et de toute matière. Mais, bien qu’étant Tout, je ressentais en Moi un immense vide, parce que j’étais comme un Roi sans sujets, comme un maître sans disciples. C’est pour ce motif que je conçus l’idée de créer des êtres semblables à Moi, auxquels je dédierais toute ma vie, que j’aimerais avec une telle profondeur et une telle intensité que, le moment venu, je n’hésiterais pas pour leur offrir mon sang sur la croix.

2. Oui, mes enfants bien aimés, ne vous confondez pas si je vous dis que je vous aimais déjà bien avant votre existence. (345, 20-21)

3. L’Esprit Divin, en dépit d’être le seul à exister, se trouvait regorgeant d’amour. Rien n’avait été créé, il n’y avait rien autour de l’Etre Divin et, néanmoins, Il aimait et se sentait Père.

4. Qui aimait-Il? De qui se sentait-Il le Père? De tous les êtres et de toutes les créatures qui allaient jaillir de Lui, et dont la force était latente en son Esprit. En cet Esprit étaient toutes les sciences, tous les éléments, toutes les natures, tous les principes. Il était l’éternité et le temps. Le passé, le présent et le futur étaient en Lui, même avant que naissent les mondes et les êtres.

5. Cette inspiration divine devint réalité sous l’influence de la force infinie de l’amour divin. La vie commença de cette manière. (150, 76- 79)

6. Afin que Dieu puisse s’appeler Père, il fit jaillir des esprits de son sein, des créatures qui Lui ressemblaient par leurs attributs divins. Ce fut votre commencement, ce fut ainsi que vous naquîtes à la vie spirituelle. (345, 22)

7. La raison de votre création fut sans conteste l’amour, le désir ardent de partager mon pouvoir avec quelqu’un; et la raison de vous avoir dotés de libre-arbitre fut aussi l’amour. Je souhaitais me sentir aimé de mes enfants, non par loi mais d’un sentiment spontané qui jaillirait librement de leur esprit. (31, 53)

8. Chaque esprit naquit d’une pensée pure de la Divinité, c’est pour cela que les esprits sont l’OEuvre parfaite du Créateur. (236, 16)

L’action de grands esprits dans l’OEuvre créative

9. Elie est le grand esprit qui est à la droite de Dieu. Dans sa grande humilité il se dénomme le serviteur du Père et, par son intermédiaire tout comme par le biais d’autres grands esprits, je meus l’Univers spirituel et mène à bien de grands et hauts desseins. Oui, mes disciples, je dispose à mon service de multitudes de grands esprits qui régissent la Création. (345, 9)

Pensées divines

10. Ecoutez, disciples : J’existais déjà bien avant votre naissance, et votre esprit était déjà latent dans le Mien. Mais je ne voulus pas que vous héritiez de mon Royaume sans l’avoir mérité; je ne voulus pas que vous possédiez votre existence sans savoir Qui l’avait créée, et je ne voulus pas que vous marchiez sans but, sans destinée et sans idéal.

11. C’est pour cela que je vous dotai de la conscience, afin qu’elle vous serve de guide; je vous concédai le libre-arbitre afin d’imprégner vos actions d’une vraie valeur devant Moi. Je vous pourvus d’esprit, pour que celui-ci soit toujours désireux de s’élever vers ce qui est lumineux et pur. Je vous dotai du corps afin que, par l’intermédiaire du coeur, vous éprouviez la sensibilité envers ce qui est bon et beau, et pour qu’il vous serve de creuset, d’épreuve constante et aussi d’instrument pour habiter le monde matériel. (35, 48-49)

Création de mondes matériels pour les êtres spirituels

12. Quand l’espace s’illumina, la première fois, de la présence des esprits, ceux-ci titubant et balbutiant comme des petits enfants, ne possédant ni l’élévation ni la force de se maintenir dans les lieux de la haute spiritualité, éprouvèrent le besoin d’avoir un soutien, un point d’appui pour se sentir forts, et ils reçurent la matière et un monde matériel. Et, dans leur nouvel état, ils s’en aillèrent acquérir expériences et connaissances. (35, 50)

13. L’Univers se peupla d’êtres et l’amour, le pouvoir et la sagesse du Père se manifestèrent en tous. Depuis cet instant où Il fit en sorte que les atomes s’unissent pour former des corps et intégrer des êtres, le sein du Père fut comme une source inépuisable de vie.

14. En tout premier, la vie spirituelle imprégna tout; ainsi les esprits furent les premiers et la nature matérielle vint ensuite.

15. Comme il était prévu que de nombreuses créatures spirituelles devraient prendre une forme corporelle pour habiter les mondes matériels, tout fut préparé au préalable, afin que les enfants du Seigneur trouvent tout disposé.

16. Il parsema de bénédictions le chemin que ses enfants auraient à recourir; Il inonda l’Univers de vie et embellit le sentier de l’homme en qui Il déposa une lueur divine : la conscience et l’esprit ainsi formés d’amour, d’intelligence, de force, de volonté et de conscience. Et en plus, Il enveloppa de sa force tout ce qui exista et lui montra son destin. (150, 80-84)

17. Ainsi, quand le Père forma le monde et lui attribua la destinée d’être une vallée d’expiation, Il savait déjà que ses enfants connaîtraient des faiblesses et commettraient des erreurs en chemin, et qu’il serait indispensable qu’ils aient une demeure pour faire le premier pas vers la régénération et le perfectionnement. (250, 37)

La création de l’être humain

18. Ecoutez : Dieu, l’Etre Suprême, vous créa « à son image et à sa ressemblance », non par la forme matérielle que vous avez, mais en raison des vertus de votre esprit, semblables à celles du Père.

19. Quoi de plus agréable pour votre vanité le fait de vous croire à l’image du Créateur. Vous vous croyiez les plus évoluées des créatures de Dieu et vous vous trompez lourdement en supposant que l’Univers n’a été fait que pour vous. Avec quelle ignorance vous appelez-vous, vous-mêmes, les rois de la création!

20. Comprenez bien, que même la Terre n’est pas seulement faite que pour les hommes. Sur l’échelle interminable de la création divine, il existe un nombre infini d’esprits qui évoluent en accomplissement de la Loi de Dieu.

21. Les objectifs que tout cela implique, et qu’en tant qu’hommes, même si vous le souhaitiez, vous ne pourriez comprendre, sont grands et parfaits comme le sont, d’ailleurs, tous les desseins de votre Père. Mais, en vérité je vous le dis, vous n’êtes ni les plus grandes ni les plus petites des créatures du Seigneur.

22. Vous fûtes créés et, à partir de cet instant, votre esprit prit vie du Tout- Puissant, emportant en lui autant d’attributs que nécessaires pour que vous accomplissiez une mission délicate au sein de l’éternité. (17, 24- 28)

23. Dans l’esprit de l’homme, qui constitue mon OEuvre maîtresse, j’ai déposé ma lumière divine, je l’ai cultivée avec un amour infini, comme le jardinier cultive la plante dorlotée de son jardin. Je vous ai logés dans cette demeure où rien ne vous fait défaut pour vivre. Pour que vous Me connaissiez et que vous vous connaissiez vous-mêmes je vous ai octroyé le pouvoir en votre esprit pour percevoir la vie de l’Au-delà, ainsi que des sens à votre corps matériel pour que vous vous réjouissiez et vous perfectionniez. Je vous ai livré ce monde afin qu’en lui vous commenciez à faire vos premiers pas, et que sur ce chemin de progrès et de perfectionnement, vous fassiez l’expérience de la perfection de ma Loi, pour que tout au long de votre vie vous me reconnaissiez et m’aimiez, et ainsi, vous parveniez à Moi en raison de vos mérites.

24. Je vous ai octroyé le don du libre- arbitre et vous ai doté de conscience. Le premier, afin que vous vous développiez librement dans le cadre de mes lois, et la seconde, pour que vous sachiez distinguer le bien du mal, pour qu’elle, comme juge parfait, vous indique si vous respectez ou non ma Loi.

25. La conscience est lumière de mon Esprit Divin qui ne s’éloigne de vous en aucun moment.

26. Je suis le Chemin, la Vérité et la Vie, je suis la paix et le bonheur, la promesse éternelle que vous serez avec Moi et aussi l’accomplissement de toutes mes paroles. (22, 7-10)

Le souvenir du Paradis

27. Les premiers hommes, ceux qui furent les pères de l’humanité, gardèrent un temps l’impression que leur esprit conserva de la vallée spirituelle, l’impression de béatitude, de paix et de délice qui demeura en eux tant que les passions de la matière ainsi que la lutte pour subsister n’apparurent dans leur vie.

28. Mais je dois vous préciser que l’esprit de ces hommes, bien qu’il provienne d’une demeure de lumière, ne provint pas des demeures les plus élevées, de celles auxquelles vous ne pourrez accéder que par vos mérites.

29. Néanmoins, l’état d’innocence, de paix, de bien-être et de santé que ces esprits conservèrent dans leurs premières étapes, ressembla à un temps de lumière, inoubliable, dont ils transmirent le témoignage à leurs enfants qui, à leur tour, le transmirent à leurs descendants.

30. L’esprit matérialisé des hommes, en confondant le véritable sens de ce témoignage, en arriva à croire que le paradis dans lequel vécurent les premiers hommes, fut un paradis terrestre, sans comprendre qu’il constitua un état spirituel de ces créatures. (287, 12-13)

La conformation de l’être humain

31. Esprit et matière sont deux natures différentes, les deux constituent votre être et la conscience est au-dessus d’elles. La première est fille de la lumière, la seconde provient de la terre, elle est matière. Toutes deux sont réunies en un seul être et luttent entre elles, guidées par la conscience qui est la présence de Dieu. Cette lutte a été constante jusqu’à présent mais, à la fin, esprit et matière accompliront harmonieusement la mission que ma Loi indique à chacune.

32. Vous pouvez également vous représenter l’esprit comme s’il était une plante et le corps, la terre. L’esprit, qui a été planté dans la matière, pousse, grandit, et s’élève en s’alimentant des épreuves et enseignements qu’il va recevoir tout au long de sa vie humaine. (21, 40-41)

L’unité du Créateur et de la Création

33. L’Esprit de Dieu est comme un arbre infini où les branches constituent les mondes et les feuilles tous les êtres. Si c’est une seule et même sève qui passe par le tronc vers toutes les branches et, de celles-ci, aux feuilles, ne pensez-vous pas qu’il y ait quelque chose d’éternel et de saint qui vous unisse tous entre vous, et qui vous fonde avec le Créateur? (21, 38)

34. Mon Esprit, qui est universel, existe en tout ce que j’ai créé, que ce soit dans le spirituel ou dans la Nature matérielle; mon OEuvre est dans tout, témoignant ainsi de ma perfection sous tous ses angles.

35. Mon OEuvre divine comprend absolument tout, depuis les êtres les plus grands et les plus parfaits qui habitent à ma droite, jusqu’au plus petit animal le moins perceptible, le végétal ou le minéral, dans l’atome ou la cellule qui constituent toutes les créatures.

36. Cela vous démontre, une fois de plus, la perfection de tout ce qui a été créé par Moi, depuis les êtres matériels jusqu’aux esprits qui ont déjà réussi à atteindre la perfection. C’est cela mon OEuvre! (302, 39)

37. Quiconque s’écarte de la Loi spirituelle, qui est Loi supérieure, tombe sous l’emprise des lois inférieures ou matérielles, à propos desquelles les humains savent bien peu. Mais, celui qui obéit et reste en harmonie avec la Loi suprême, se place au-dessus de toutes les règles que vous appelez naturelles, et perçoit et comprend davantage que celui qui ne possède que des connaissances qu’il a trouvées dans la science ou les religions.

38. Voici le motif pour lequel Jésus vous étonna par les actions que vous appelez miracles, mais reconnaissez les leçons d’amour qu’Il vous offrit. Comprenez que, dans le divin qui vibre en toute la Création, il n’y a rien de surnaturel ni de contradictoire. (24, 42-43)

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flagge es  Capítulo 24… La creación espiritual y material

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 24 – Revelaciones de Jesucristo
La creación espiritual y material

La creación de los seres espirituales
Esto dice el Señor…

1. Antes de que los mundos fuesen, antes de que toda criatura y lo que es materia surgiera a la vida, ya existía mi Espíritu Divino. Mas siendo el Todo, experimentaba en mí un inmenso vacío, porque era como un Rey sin súbditos, como un maestro sin discípulos, por ese motivo concebí la idea de crear seres semejantes a Mí, a quienes dedicaría toda mi vida, a los que amaría tan profunda e intensamente que llegado el momento, no titubearía para ofrecerles mi sangre en la cruz.

2. Y no os confundáis si os digo que antes de que existierais, ya os amaba. Sí hijos muy amados. (345, 20 – 21)

3. Encontrábase el Espíritu Divino lleno de amor, a pesar de existir sólo El. Nada había sido creado, nada había en torno al Ser Divino y sin embargo amaba y se sentía Padre.

4. ¿A quién amaba? ¿De quién se sentía Padre? De todos los seres y de todas las criaturas que habían de brotar de El y cuya fuerza estaba latente en su Espíritu. En aquel espíritu estaban todas las ciencias, todos los elementos, todas las naturalezas, todos los principios. El era la eternidad y el tiempo. En El estaban el pasado, el presente y el futuro, aun antes de surgir a la vida los mundos y los seres.

5. Aquella inspiración divina se hizo realidad bajo la fuerza infinita del amor divino, y comenzó la vida. (150, 76 – 79)

6. Para que Dios pudiera nombrarse Padre, hizo brotar de su seno espíritus, criaturas semejantes a Él en sus divinos atributos; éste fue vuestro principio, así surgisteis a la vida espiritual. (345, 22)

7. La razón de haberos creado, fue el amor, el divino anhelo de compartir con alguien mi poder, y la razón de haberos dotado de libre albedrío, fue también el amor, quise sentirme amado por mis hijos, no por ley sino por un sentimiento espontáneo que brotara libremente de su espíritu. (31, 53)

8. Cada espíritu brotó de un pensamiento puro de la Divinidad, por eso los espíritus son obra perfecta del Creador. (236, 16)

El actuar de grandes Espíritus en la obra creativa

9. Elías es el gran espíritu que está a la diestra de Dios, que en su humildad se nombra siervo del Padre y por su conducto, como por el conducto de otros grandes espíritus, muevo el Universo espiritual y llevo a cabo grandes y altos designios. Sí, mis discípulos, a mi servicio tengo multitudes de grandes espíritus que rigen la Creación. (345, 9)

Pensamientos providenciales de Dios

10. Escuchad discípulos: Antes de que surgiereis a la vida, Yo ya existía y en mi Espíritu estaba latente el vuestro. Mas no quise que heredaseis mi Reino sin haber hecho méritos; no quise que poseyeseis lo existente sin saber quién os había creado, ni quise que os marchaseis sin rumbo, sin destino y sin ideal.

11. Por eso os di la conciencia, para que os sirviese de guía; os concedí el libre albedrío para que vuestras obras tuvieran verdadero valor ante Mí. Os di espíritu, para que él anhelara siempre elevarse hacia lo luminoso y puro. Os di el cuerpo para que por medio del corazón tuvieseis sensibilidad para lo bueno y para lo bello, y para que os sirviese de crisol, de prueba constante y también de instrumento para habitar en el mundo material. ( 35, 48 – 49)

La creación de mundos materiales para los seres espirituales

12. Cuando el espacio se iluminó por vez primera con la presencia de los espíritus, estos titubeantes y balbucientes como niños, no teniendo la elevación ni la fuerza para sostenerse en las moradas de la alta espiritualidad, sintieron la necesidad de un báculo, de un punto de apoyo para sentirse fuertes y les fue dada la materia y un mundo material. Mas en su nuevo estado, fueron adquiriendo experiencia y conocimientos. (35, 50)

13. El Universo se llenó de seres, y en todos se manifestó el amor, el poder y la sabiduría del Padre. Como un manantial inagotable de vida fue el seno del Señor desde aquel instante en que dispuso que los átomos se uniesen para formar cuerpos e integrar seres.

14. Primero existió la vida espiritual; primero fueron los espíritus y después la naturaleza material.

15. Como estaba dispuesto que muchas criaturas espirituales habrían de tomar forma corpórea para habitar en mundos materiales, todo fue previamente preparado, a fin de que los hijos del Señor encontrasen todo dispuesto.

16. Sembró de bendiciones el camino que habrían de recorrer sus hijos; inundó de vida el Universo y llenó de bellezas la senda del hombre, en el que depositó un destello divino: la conciencia y el espíritu, formando así de amor, de inteligencia, de fuerza, de voluntad y de conciencia, mas a todo lo existente lo envolvió en su fuerza y le señaló su destino. (150, 80 – 84)

17. Así, cuando el Padre formó al mundo y le dio como destino el de ser un valle de expiación, El ya sabía que sus hijos tendrían flaquezas y faltas en su camino, que sería menester una morada para que diesen el primer paso hacia la regeneración y el perfeccionamiento. (250, 37)

La creación del ser humano

18. Escuchad: Dios, el Ser Supremo, os creó “a su imagen y semejanza”, no por la forma material que tenéis, sino por las virtudes de que está dotado vuestro espíritu, semejantes a las del Padre.

19. Cuán agradable a vuestra vanidad ha sido el creeros la imagen del Creador. Os creéis las criaturas más evolucionadas hechas por Dios y estáis en grave error al suponer que el Universo se hizo sólo para vosotros. ¡Con cuánta ignorancia os llamáis a vosotros mismos los reyes de la creación!

20. Comprended que ni siquiera la Tierra está hecha solamente para los hombres. En la escala interminable de la creación divina, existe un número infinito de espíritus que van evolucionando en cumplimiento a la Ley de Dios.

21. Los fines que todo ello encierra y que como hombres, aunque quisiereis, no podríais comprender, son grandes y perfectos como todos los propósitos de vuestro Padre, mas en verdad os digo, que no sois vosotros ni las más grandes ni las más pequeñas criaturas del Señor.

22. Fuisteis creados, y en ese instante vuestro espíritu tomó vida del Omnipotente, llevando en sí tantos atributos, como os eran necesarios para cumplir una delicada misión dentro de la Eternidad. (17, 24 – 28)

23. En el espíritu del hombre que es mi obra maestra, he puesto mi luz divina, lo he cultivado con infinito amor, como el jardinero cultiva la planta mimada de su jardín. Os he colocado en esta morada en donde nada os haga falta para vivir, para que me conozcáis y os conozcáis a vosotros mismos. Os he dado potestad en el espíritu para sentir la vida del Más Allá y en vuestra materia sentidos para que os recreéis y perfeccionéis. Os he entregado este mundo para que en él comencéis a dar vuestros primeros pasos, y en este camino de progreso y perfeccionamiento experimentéis la perfección de mi Ley, para que a través de vuestra vida me vayáis reconociendo y amando, y por vuestros méritos lleguéis a Mí.

24. Os he otorgado el don del libre albedrío y os he dotado de conciencia. El primero para que os desarrolléis libremente dentro de mis leyes y la segunda, para que sepáis distinguir el bien del mal, para que ella como juez perfecto os diga cuándo cumplís o faltáis a mi Ley.

25. La conciencia es luz de mi Espíritu Divino que no se aparta en ningún momento de vosotros.

26. Yo soy el Camino, la Verdad y la Vida, soy la paz y la bienandanza, la promesa eterna de que estaréis conmigo y también el cumplimiento de todas mis palabras. (22, 7 – 10)

El recuerdo del Paraíso

27. Los primeros hombres, aquellos que fueron padres de la humanidad, conservaron por un tiempo la impresión que su espíritu trajo del valle espiritual, impresión de beatitud, de paz y delicia que estuvo en ellos mientras no surgieron en su vida las pasiones de la materia y también la lucha por subsistir.

28. Mas debo deciros que el espíritu de aquellos hombres, con haber venido de una mansión de luz, no fue de las moradas más altas, de aquellas a las que sólo por méritos podréis llegar.

29. Sin embargo, el estado de inocencia, de paz, de bienestar y salud que aquellos espíritus conservaron en sus primeros pasos, fue como un tiempo de luz, inolvidable, cuyo testimonio transmitieron a sus hijos y ellos a sus descendientes.

30. La mente materializada de los hombres, confundiendo el verdadero sentido de aquel testimonio, llegó a creer que el paraíso en que vivieron los primeros hombres, fue un paraíso terrenal, sin comprender que fue un estado espiritual de aquellas criaturas. (287, 12 – 13)

La conformación del ser humano

31. Espíritu y materia, son dos naturalezas distintas, de ellas está formado vuestro ser y sobre ambas está la conciencia. La primera es hija de la luz, la segunda proviene de la tierra, es materia, ambas están unidas en un solo ser y luchan entre sí guiadas por la conciencia, en la cual tenéis la presencia de Dios. Esa lucha hasta ahora ha sido constante pero al final, espíritu y materia cumplirán en armonía la misión que a cada una le señala mi Ley.

32. También podéis figuraros al espíritu como si fuera una planta y el cuerpo como la tierra. El espíritu que ha sido plantado en la materia, crece, se eleva sustentándose con las pruebas y enseñanzas que a través de su vida humana va recibiendo. (21, 40 – 41)

La unidad del Creador con la creación

33. El Espíritu de Dios, es como un árbol infinito en el que las ramas son los mundos y las hojas los seres. Si una misma es la savia que pasa por el tronco a todas las ramas y de éstas a las hojas, ¿No pensáis que hay algo de eterno y de santo que os une a todos entre sí, y que os funde con el Creador? (21, 38)

34. Mi Espíritu, que es universal, existe en todo lo creado por Mí, ya sea en lo espiritual o en la Naturaleza material; en todo está mi Obra, dando testimonio de mi perfección en cada uno de sus planos.

35. Mi Obra divina todo lo abarca, desde los seres más grandes y perfectos que habitan a mi diestra, hasta el animalillo menos imperceptible, el vegetal o el mineral, en el átomo o la célula, que forman todas las criaturas.

36. En esto os muestro una vez más, la perfección de todo lo creado por Mí, desde los seres materiales, hasta los espíritus que ya han llegado a alcanzar la perfección. ¡Esa es mi Obra! (302, 39)

37. Quien se aparta de la Ley espiritual, que es Ley superior, cae bajo el dominio de las leyes inferiores o materiales, de las que también poco saben los humanos. Mas quien obedece y permanece en armonía con la Ley suprema, está por encima de todas las reglas que vosotros llamáis naturales y siente y comprende más que el que sólo posee conocimientos que ha encontrado en la ciencia o en las religiones.

38. He ahí por qué Jesús os asombró con las obras que llamáis milagros, mas reconoced las lecciones que os dio de amor. Comprended que nada hay sobrenatural ni contradictorio en lo divino que vibra en toda la Creación. (24, 42 – 43)

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3. Testament Kapitel 23…Inspirationen & Offenbarungen – 3rd Testament Chapter 23…Inspirations & Revelations of God

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 23… Inspirations & Révélations de Dieu
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 23… Inspiraciones y Revelaciones de Dios

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flagge de  Kapitel 23… Inspirationen und Offenbarungen Gottes

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 23 – Offenbarungen Jesu Christi
Inspirationen und Offenbarungen Gottes

Göttliche Inspirationen
So spricht der Herr…

1. Jünger: Wenn mein Wort zu euch kommt und ihr es nicht versteht, zweifelt ihr an ihm. Doch Ich sage euch: Wenn euch Ungewissheit quält, so zieht euch in die Einsamkeit der Felder zurück und dort, inmitten der Natur, wo ihr nur die freie Flur, die Berge und das Firmament als Zeugen habt, befragt euren Meister noch einmal. Vertieft euch in sein Wort, und schnell wird euch seine liebevolle Antwort erreichen. Dann werdet ihr euch getragen, inspiriert, von einer unbekannten geistigen Wonne erfüllt fühlen.

2. Auf diese Weise werdet ihr keine kleingläubigen Menschen mehr sein, weil ihr wisst, dass jedes Wort Gottes Wahrheit enthält, dass man jedoch, um es zu erschließen, mit Andacht und lauterem Sinn in dasselbe eindringen muss, weil es ein Heiligtum ist.

3. Immer, wenn ihr vorbereitet seid und etwas wissen wollt, wird euer Verlangen nach Licht das göttliche Licht anziehen. Wie oft habe Ich euch schon gesagt: Geht in die Bergeinsamkeit und sagt Mir dort eure Sorgen, eure Leiden und Nöte.

4. Jesus lehrte euch diese Lektionen in der “Zweiten Zeit” mit seinem Beispiel. Erinnert euch an mein Beispiel, als Ich Mich in die Wüste zurückzog, um zu beten, bevor Ich mein Predigtamt begann. Erinnert euch, dass Ich in den letzten Tagen meines Daseins unter den Menschen, noch bevor Ich in die Synagoge ging, um zu beten, die Einsamkeit des Ölberghaines aufsuchte, um mit dem Vater zu sprechen.

5. Die Natur ist ein Tempel des Schöpfers, wo sich alles zu Ihm erhebt, um Ihn zu verehren. Dort könnt ihr direkt und unverfälscht die Ausstrahlung eures Vaters empfangen. Dort, fern von menschlichem Egoismus und Materialismus, werdet ihr fühlen, wie weise Inspirationen in euer Herz dringen, die euch dazu bewegen, auf eurem Wege das Gute zu tun. (169, 28 – 31)

6. Ihr müsst wach sein, Jünger, denn Ich werde zu euch nicht nur durch dies Sprachrohr sprechen, Ich werde Mich eurem Geist auch in den Augenblicken kundtun, in denen euer Körper schläft. Ich werde euch lehren, euch vorbereitet dem Schlafe hinzugeben und euren Geist vom Irdischen zu lösen, damit er sich zu den Regionen des Lichtes erhebt, wo er die Weissagung empfangen wird, mit der er seinen Weg erhellt, um dann seine Botschaft dem Verstande zu übermitteln. (100, 30)

7. Ich bin niemals fern von euch gewesen, wie ihr zuweilen geglaubt habt, noch sind Mir eure Leiden jemals gleichgültig gewesen, noch war Ich taub bei euren Rufen. Folgendes ist geschehen: Ihr habt euch nicht darum bemüht, eure höheren Sinne zu verfeinern und habt erwartet, Mich mit den Sinnen des Fleisches wahrzunehmen. Doch Ich sage euch, dass die Zeit, in der Ich den Menschen dies gewährte, schon sehr weit zurückliegt.

8. Wenn ihr euch ein wenig darum bemüht hättet, einige eurer geistigen Fähigkeiten zu entfalten, wie die innere Erhebung durch geistige Betrachtung, das Gebet, das Ahnungsvermögen, den prophetischen Traum oder das geistige Gesicht – Ich versichere euch, durch jede derselben würdet ihr euch mit Mir verbinden und daher Antwort auf eure Fragen und göttliche Inspiration in euren Gedanken erhalten.

9. Ich bin immer bereit, mit euch zu sprechen, bin immer in Erwartung eurer Erhebung und geistigen Bereitschaft, um euch zu Gefallen zu sein und euch das Glück zu bereiten, Mich eurem Geiste kundzutun. Dafür ist nur nötig, euch mit größter Lauterkeit bereit zu machen, diese Gnade zu erlangen. (324, 52 – 54)

10. Fragt eure Gelehrten, und wenn sie ehrlich sind, werden sie euch sagen, dass sie Gott um Inspiration gebeten haben. Ich würde ihnen mehr Eingebungen schenken, wenn sie Mich darum mit mehr Liebe für ihre Mitmenschen bitten würden und mit weniger Eitelkeit für sich selbst.

11. Wahrlich, Ich sage euch: Alles, was ihr an wahrem Wissen angesammelt habt, kommt von Mir. Alles, was die Menschen an Reinem und Hohem haben, werde Ich in dieser Zeit zu eurem Vorteil nutzen, denn dafür habe Ich es euch gewährt. (17, 59 – 60)

12. Jetzt ist eine Zeit, in der mein Geist unablässig zum Gewissen, zum Geist, zum Verstand und zum Herzen der Menschen spricht. Meine Stimme gelangt zu den Menschen mittels Gedanken und Prüfungen, durch welche viele von sich aus zur Wahrheit erwachen, da jene, die sie führen oder unterweisen, schlafen und möchten, dass die Welt niemals erwacht. (306, 63)

13. In der “Dritten Zeit” verwirklichte Ich mit der Klarheit meiner Kundgebungen das für die Menschen Unmögliche: Mich durch das menschliche Verstandesvermögen mitzuteilen.

14. Begreift Mich, Jünger, denn in der Zwiesprache von Geist zu Geist, die euch erwartet, werdet ihr meine Gegenwart ewiglich fühlen. Wenn ihr euch vorzubereiten versteht, werdet ihr Mir nicht mehr sagen: “Herr, warum kommst Du nicht? Warum siehst Du meinen Schmerz nicht?” Ihr werdet nicht mehr so zu Mir sprechen. Wahrlich, Jünger, ich sage euch, wer so zu Mir spricht, wird einen greifbaren Beweis seiner Unwissenheit und seines Unvorbereitetseins geben.

15. Ich will meine Jünger nicht von Mir getrennt sehen, Ich möchte, dass ihr Mir in eurem Geiste sagt: “Meister, Du bist unter uns, unser Geist fühlt Dich, Deine Weisheit ist die Quelle meiner Inspiration.” Dies ist das wahre Bekenntnis, das Ich von euch hören will. (316, 54)

Die Anpassung Göttlicher Offenbarungen an das Verständnis der Menschen

16. Um das Göttliche zu offenbaren sind eure Sprachen zu begrenzt; deshalb musste Ich zu allen Zeiten in Gleichnissen, in Entsprechungsbildern zu euch reden; aber nun seht ihr, dass – selbst wenn Ich auf diese Art zu euch gesprochen habe – ihr Mich wenig verstanden habt, weil euch der nötige Wille gefehlt hat, meine Offenbarungen zu ergründen. (14, 50)

17. In jedem Zeitalter habt ihr Mich erwartet, und dennoch – wann immer Ich bei euch war, habt ihr Mich nicht erkannt wegen eures Mangels an Zurüstung und Geistigkeit. Ich sage euch: Welche Form auch immer meine Gegenwart umkleidet, immer wird sie Wahrheit und göttliche Lebensessenz enthalten.

18. Ich habe euch gesagt, dass Ich Mich unterschiedlicher Formen bedient habe, um Mich der Welt kundzutun. Doch diese waren keine Maske, um euch meinen Geist zu verbergen, sondern sie dienten dazu, Mich zu vermenschlichen, zu begrenzen und Mich so für die Menschen hörbar und fühlbar zu machen.

19. Jetzt sage ich euch, dass ihr, bevor ihr euer Urteil fällt, zuvor diese Stimme hören sollt, bis der Augenblick eures Überzeugtseins oder eurer Erleuchtung kommt, wenn es in dem Geist licht wird. (97, 11 – 12)

20. Solange die Menschen in ihrer Blindheit und in ihrer Unwissenheit verharren, werden sie Anlass dafür sein, dass Gott, der vor allem Vater ist, sich gegenüber seinen Kindern vermenschlichen, begrenzen und verkleinern muss, um verstanden werden zu können. Wann werdet ihr zulassen, dass Ich Mich vor euch mit der Herrlichkeit zeige, in der ihr Mich schauen sollt?

21. Ihr müsst groß sein, um euch meine Größe vorstellen zu können, und um dessentwillen komme Ich immer wieder, um euch geistige Größe zu geben, damit ihr die unendliche Wonne erfahren könnt, euren Vater kennen zu lernen, seine Liebe zu spüren, das göttliche Konzert zu hören, das über euch erklingt. (99, 26 – 27)

22. Der äußerliche Teil jener Offenbarung des Vaters auf dem Sinai war der Stein, der als Mittel diente, um das Göttliche Gesetz in ihn einzuprägen.

23. Das Äußerliche in der Kundgabe Gottes an die Menschen durch Jesus war die Körperhülle, die menschliche Gestalt Christi.

24. In der heutigen Zeit ist der äußerliche Teil meiner Kundgabe der Stimmträger gewesen, weshalb diese Offenbarungsform, wie die der vergangenen Zeiten, ein Ende haben muss.

25. Begreift, dass ihr die Kinder des Spiritualistischen Volkes seid, das sich nicht von Formen nähren soll, sondern von der Essenz. Wenn ihr mein Wort recht versteht, werdet ihr nie mehr in Abgötterei geraten, noch werdet ihr euch an die äußerlichen Kulthandlungen, an die Riten, an das Vergängliche klammern, denn ihr werdet immer nach dem Wesentlichen, dem Ewigen verlangen. (224, 69 – 71)

Verschiedene Arten der Offenbarungen Gottes

26. Die Menschheit hätte gern den Besuch eines neuen Messias, der sie aus dem Abgrund rettet, oder sie möchte wenigstens die Stimme Gottes wie eines Menschen Stimme hören, die in den Lüften ertönt. Doch Ich sage euch, es würde genügen, ein wenig zu beobachten oder euren Geist in der Meditation zu sammeln, um ihm Empfindsamkeit zu geben, und schon würdet ihr hören, wie alles zu euch spricht. Wenn es euch unmöglich erscheint, dass die Steine sprechen, sage Ich euch, dass nicht nur die Steine, sondern alles, was euch umgibt, zu euch von eurem Schöpfer spricht, damit ihr von euren Träumen der Größe, des Hochmuts und des Materialismus erwacht. (61, 49)

27. Die Erleuchteten vergangener Zeiten sahen immer einen Lichtglanz, sie hörten immer mein Wort. Die Propheten, die Inspirierten, die Vorläufer, die Begründer von Lehren mit hoher Geistigkeit legten Zeugnis ab, dass sie Stimmen hörten, die aus den Wolken, den Bergen, vom Wind oder irgendeinem Orte herzukommen schienen, den sie nicht genau bestimmen konnten; dass sie die Stimme Gottes hörten, als ob sie aus Feuerzungen und geheimnisvollen Echos hervorginge. Viele hörten, sahen und fühlten mittels ihrer Sinne, andere durch ihre geistigen Eigenschaften; dasselbe geschieht in dieser Zeit.

28. Wahrlich, Ich sage euch: Jene, welche meine Botschaften mit ihren körperlichen Sinnen empfingen, legten die göttliche Inspiration geistig aus, und dies taten sie gemäß ihrer körperlichen und geistigen Zurüstung, gemäß der Zeit, in der sie auf der Welt waren, so wie es jetzt bei den menschlichen Werkzeugen geschieht, die ihr “Stimmträger” oder “Gabenträger” nennt. Doch muss Ich euch sagen, dass sie in den vergangenen Zeiten ebenso wie in den gegenwärtigen der Reinheit der göttlichen Offenbarungen ihre eigenen Vorstellungen oder diejenigen, welche in ihrer Umgebung vorherrschten, beigemischt haben, und wissentlich oder unwissentlich die Reinheit und das unbegrenzte Wesen der Wahrheit verändert haben, welches in Wahrheit die Liebe in ihren höchsten Offenbarungen ist.

29. Die geistigen Schwingungen und Eingebungen waren in ihnen, und sowohl die “Ersten” als auch die “Letzten” haben Zeugnis abgelegt und werden Zeugnis ablegen von dieser Inspiration, die zu ihrem Geiste gelangte, fast immer ohne zu wissen wie, in gleicher Weise, wie es heute bei vielen geschieht und wie es morgen noch bei weiteren geschehen wird.

30. Die Worte, die Auslegungen und die Art des Handelns sind auf die Menschen und die Zeiten zurückzuführen, in denen sie leben, doch über alledem steht die höchste Wahrheit. (16, 11 – 14)

31. Von Zeit zu Zeit ist es notwendig, dass sich mein Geist in irgendeiner für euer Auffassungsvermögen zugänglichen und verständlichen Weise offenbart. Diese Notwendigkeit, zu euch zu sprechen, ist in eurem Ungehorsam gegenüber meinem Gesetz, in eurem Abweichen vom wahren Wege begründet.

32. Der Mensch ist aufgrund der Willensfreiheit, die er genießt, das rebellischste Wesen der Schöpfung. Bis heute hat er sich nicht den Weisungen des Gewissens unterwerfen wollen.

33. Mein Wort möchte die einen zurückhalten, anderen Orientierung geben, alle in der Wahrheit bestärken und euch aus den Abgründen retten.

34. Nehmt keinen Anstoß an der Art und Weise, in der Ich Mich jetzt offenbare, die so anders ist als die der “Zweiten Zeit”. Wisset, dass Ich niemals zweimal die gleiche Form gebraucht habe, da es bedeuten würde, euch bei ein- und derselben Unterweisung verharren zu lassen, und Ich komme immer, um euch neue Lektionen zu lehren und um euch zu helfen, neue Schritte zu gehen. (283, 39 – 42)

35. Mein Wort teilt sich auf vielerlei Weise mit: durch das Gewissen, durch Prüfungen, die von Mir sprechen, durch die Naturkräfte oder durch meine geistigen Kinder. Mein Wort ist universell. Jeder, der sich vorbereitet, wird meine Stimme hören. (264, 48 u.)

Die Notwendigkeit Göttlicher Offenbarungen

36. Meine Göttliche Unterweisung ist nicht nur für den Geist bestimmt – nein, sie muss auch das menschliche Herz erreichen, damit sowohl der geistige, als auch der körperliche Wesensteil harmonisch werden.

37. Das Göttliche Wort ist dazu bestimmt, den Verstand zu erleuchten und das Herz des Menschen empfindsam zu machen, und die in diesem Worte enthaltene Lebensessenz ist dazu bestimmt, den Geist zu nähren und zu erheben.

38. Damit das Leben des Menschen vollständig ist, benötigt er unbedingt geistiges Brot, ebenso sehr wie er für die materielle Nahrung arbeitet und sich abmüht.

39. “Der Mensch lebt nicht vom Brot allein”, sagte Ich euch in der “Zweiten Zeit”, mein Wort ist weiterhin gültig, denn niemals werden die Menschen auf geistige Nahrung verzichten können, ohne auf der Erde von Krankheiten, Schmerz, Finsternis, Unglücksfällen, Elend und Tod heimgesucht zu werden.

40. Die Materialisten könnten dagegenhalten, dass die Menschen bereits von dem allein leben, was ihnen die Erde und die Natur bescheren, ohne dass sie nach etwas Geistigem zu streben brauchen, das sie nährt, das sie während ihrer Lebensreise stärkt. Aber Ich muss euch sagen, dass dies kein vollkommenes und erfülltes Leben ist, sondern ein Dasein, dem das Wesentliche, wie es die Geistigkeit ist, fehlt. (326, 58 – 62)

41. Zu allen Zeiten habe Ich Mich dem Menschen in schlichter Weise offenbart, damit er Mich verstehen könnte, immer habe Ich es im Fassungsbereich eures Verstandesvermögens und eures Herzens getan. Ich bin zu euch herabgekommen, um euch damit ein Beispiel von Demut zu geben, wenn Ich Mich zu eurem armseligen Leben herabneigte, um euch zu einem besseren Leben zu erheben. (226, 54)

42. Hier ist das Wort erfüllt, das Ich euch gab, als Jesus in der “Zweiten Zeit” seinem Vater dankte, weil er Seine Weisheit den Gelehrten und Gebildeten verborgen hat, sie jedoch den Demütigen gegeben und offenbart hat.

43. Ja, mein Volk, denn jene, die ihr Gelehrte nennt, blähen sich auf und wollen das einfache Volk niederhalten, indem sie es nur das lehren, was sie für die Krümel des Brotes halten, das sie von Mir empfangen haben.

44. Die Armen hingegen, die “kleinen Leute”, die durchaus die Nöte kennen, die das Leben mit sich bringt, und auch die damit verbundenen Entbehrungen – wenn sie einmal etwas ihr Eigen nennen können, dann haben sie das Gefühl, dass es allzu viel für sie ist, und daher teilen sie es mit den andern.

45. Ich füge nun noch hinzu: Wenn der Habgierige zu einem freigebigen Menschen wird und der Hochmütige zu einem demütigen, werden sie augenblicklich all dessen teilhaftig werden, was Ich für jenen bereithalte, der tugendsam zu leben versteht. Denn meine Liebe ist nicht parteiisch, sie ist allumfassend, ist für alle meine Kinder. (250, 17)

Die Unbegrenztheit Göttlicher Offenbarungen

46. Diese Unterweisung, die das Dritte Zeitalter erhellen soll, ist nicht meine letzte. Das Geistige hat kein Ende. Mein Gesetz erstrahlt gleich einer göttlichen Sonne in allen Gewissen. Stillstand und Niedergang ist nur den Menschenwesen eigen, und es ist immer die Folge von Lastern, Schwächen oder Zügellosigkeit der Leidenschaften.

47. Wenn die Menschheit ihr Leben einmal auf geistige Fundamente gründet und das Ewigkeitsideal in sich trägt, das euch meine Lehre inspiriert, wird sie den Weg des Fortschritts und der Vollkommenheit gefunden haben, und niemals mehr wird sie sich vom Weg zu ihrer Aufwärtsentwicklung entfernen. (112, 18)

48. Wenn ihr meint, dass Ich euch erst jetzt etwas vom geistigen Leben offenbart habe, befindet ihr euch in einem großen Irrtum; denn Ich sage euch noch einmal: die göttliche Unterweisung begann, als der erste Mensch geboren wurde, und Ich übertreibe nicht, wenn Ich euch sage, dass meine Unterweisung mit der Schaffung der Geister begann, noch bevor die Welt war. (289, 18)

49. Als die Menschen noch glaubten, dass nur das existiere, was sie mit ihren Augen zu entdecken vermochten und sie selbst die Gestalt der Welt, die sie bewohnten, nicht kannten, stellten sie sich einen Gott vor, der auf das begrenzt war, was ihre Augen kannten.

50. Aber in dem Maße, wie ihr Verstand nach und nach ein Geheimnis nach dem andern auflöste, dehnte sich das Universum vor ihren Augen immer mehr aus, und die Größe und Allmacht Gottes nahm für die staunende Intelligenz des Menschen mehr und mehr zu.

51. Daher musste Ich euch in dieser Zeit eine Unterweisung geben, die im Einklang mit eurer Entwicklung ist.

52. Doch Ich frage euch: ist es materielles Wissen, was meine Offenbarung enthält? Nein, das Wissen, das Ich euch lehre, handelt von einem Dasein jenseits der Natur, die ihr seht und schon so lange Zeit erforscht. Meine Offenbarung zeigt den Weg, der den Geist zu einer Lebensebene empor führt, von wo aus er alles entdecken, erkennen und verstehen kann.

53. Erscheint es euch unmöglich oder zumindest seltsam, dass Gott Sich den Menschen geistig kundtut – dass die Geistige Welt sich kundgibt und in eurem Leben manifestiert – dass unbekannte Welten und Sphären sich euch mitteilen? Wollt ihr etwa, dass eure Erkenntnis stehen bleibt und der Vater euch niemals mehr als das offenbart, was Er euch bereits offenbart hat?

54. Seid nicht gewohnheitsgläubig und setzt eurem Geiste keine Grenzen der Erkenntnis!

55. Heute mögt ihr die Geistlehre verneinen, bekämpfen und verfolgen; doch Ich weiß, dass ihr euch morgen der Wahrheit beugen werdet.

56. Jede göttliche Offenbarung ist bei ihrem Erscheinen bekämpft und abgelehnt worden; doch zuletzt hat sich jenes Licht durchgesetzt.

57. Bei den Entdeckungen der Wissenschaft hat sich die Menschheit gleichfalls ungläubig gezeigt; doch schließlich musste sie sich der Realität beugen. (275, 64 – 70)

58. Wenn sich vom Herzen der Menschheit der Tempel des Heiligen Geistes ins Unendliche erhebt, werden in ihrer Mitte neue Offenbarungen erscheinen, die umso größer sein werden, je mehr sich die Geistwesen aufwärts entwickeln. (242, 62)

59. Wie könnt ihr annehmen, dass – während Ich zu euch hernieder kam – Ich andere Nationen vernachlässigen könnte, wo ihr doch alle meine Kinder seid? Meint ihr, dass irgend jemand ferne oder außerhalb von Mir ist, obwohl mein Geist universell ist und alles Geschaffene umfasst?

60. Alles lebt und nährt sich von Mir. Darum ist mein universeller Strahl auf den ganzen Erdball herabgekommen, und der Geist hat meinen Einfluss in dieser und in anderen Welten empfangen, denn Ich bin gekommen, um alle meine Kinder zu retten. (176, 21)

61. Meine Kundgebung durch die Stimmträger soll nach meinem Willen nur vorübergehend sein, eine kurze Etappe der Vorbereitung, die diesem Volk als Norm, Gesetz und Grundlage dienen soll, um diese Wahrheit zu bezeugen und zu verbreiten und der Welt die Gegenwart der “Dritten Zeit” zu verkünden.

62. So, wie meine Kundgebung durch das menschliche Verstandesvermögen dazu bestimmt war, flüchtig wie ein Blitz zu sein, ebenso war es auch vorgesehen, dass nur einige Menschengruppen gerufen würden, um bei dieser Offenbarung anwesend zu sein und diese Botschaft zu empfangen.

63. Die Zwiesprache von Geist zu Geist hingegen wird das ganze Menschengeschlecht erreichen, ohne zeitliche Begrenzung, denn diese Form, Mich zu suchen, zu empfangen, zu beten, Mich zu vernehmen und Mich zu fühlen gilt für alle Ewigkeit. (284, 41 – 43)

Das Offenbarwerden der Gegenwart Gottes im Menschen

64. Ich will euch zu meinen Jüngern machen, damit ihr Mich als Kinder, die meines Geistes sind, empfinden lernt. Warum solltet ihr meine Gegenwart nicht in euch fühlen, da ihr doch aus meiner eigenen Essenz besteht, ein Teil von Mir seid?

65. Ihr fühlt Mich nicht, weil ihr euch dessen nicht bewusst seid, weil es euch an Spiritualität und Zurüstung fehlt, und so viele Zeichen und Gefühlseindrücke ihr auch empfangt, ihr schreibt sie materiellen Ursachen zu. Deshalb sage Ich euch, dass ihr, obwohl Ich bei euch bin, meine Gegenwart nicht wahrnehmt.

66. Jetzt sage Ich euch: ist es etwa nicht natürlich, dass Ihr Mich in eurem Wesen fühlt, da ihr ein Teil von Mir seid? Ist es – in Anbetracht dessen – etwa nicht richtig, dass euer Geist schließlich mit dem meinen verschmilzt? Ich enthülle euch die wahre Größe, die in jedem Menschen vorhanden sein soll; denn ihr seid in die Irre gegangen, und ihr seid in dem Verlangen, auf Erden groß zu sein, geistig kleiner geworden! (331, 25 – 26)

67. Ich will nicht mehr, dass ihr Mir sagt: Herr, warum bist Du fern von Mir, warum hörst Du mich nicht, warum fühle ich mich allein auf dem Lebensweg?

68. Geliebtes Volk: Ich entferne mich niemals von Meinen Kindern, ihr seid es, die sich von Mir entfernen, weil euch der Glaube gefehlt hat und ihr selbst Mich zurückgewiesen und mir die Türen eurer Herzen verschlossen habt. (336, 60)

69. Ich will nicht, dass ihr Mich ferne fühlt; denn Ich habe euch gesagt, dass ihr alle Mich aufgrund eurer Vergeistigung fühlen werdet, Mich unmittelbar wahrnehmen werdet. Euer Geist wird meine Stimme vernehmen, und geistig werdet ihr meine Gegenwart schauen. So will Ich euren Geist mit dem Meinen für ewig vereint sehen; denn dies ist mein Wille. (342, 57)

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flagge en  Chapter 23… Inspirations and Revelations of God

THE THIRD TESTAMENT Chapter 23 – Revelations of Jesus Christ
Inspirations and Revelations of God

Divine Inspirations
Thus saith the Lord…

1. Disciples: If My word comes to you and you do not understand it, you doubt it; and I tell you, when uncertainty torments you, retire to the solitude of the countryside, and there, in the midst of Nature, where you have only the fields, the mountains, and the firmament for witnesses, ask your Master again. Enter deeply into his Word, and soon you will have his sweet reply, then you will feel transported, inspired, and full of an unknown spiritual joy.

2. In this way you will cease to be the men of little faith, knowing that the word of God contains truth, but to discover it, it is necessary to know how to penetrate it with devotion and purity, for it is a holy place.

3. When you are prepared and wish to know something, your thirst for light will attract the Divine light. How many times have I told you: Go up to the mountain, and tell me there your anxieties, your pains, and your needs.

4. Jesus, by his example, taught you these lessons in the Second Era; remember My example when I retired to the desert to pray before beginning My preaching. Remember that in the last days of My stay among men, rather than going to the synagogue to pray, I sought out the loneliness of the Mount of Olives to converse with the Father?

5. Nature is a temple of the Creator, where all is raised up to worship Him; there you may receive the radiation of your Father directly and in complete purity. There, far from selfishness and human materialism, you will feel wise inspirations coming to your heart that move you to practice good in your path. (169, 28 – 31)

6. You must be vigilant disciples, for I will not speak to you only through this conduit. I will seek to contact your spirit while your body sleeps as well; I will teach you to enter that repose prepared, and so that your spirit may be freed to rise to the regions of light, from where it will receive the prophecy to illuminate its road, transmitting its message to your understanding. (100, 30)

7. I have never been far from you, as you have sometimes thought, and I have never been indifferent to your pains, nor deaf to your calls. What has happened is that you have not concerned yourselves with refining your higher senses, hoping to perceive Me with the senses of the flesh. I tell you that the time when I conceded that to men is long past.

8. If you had bothered a little to develop some of your spiritual gifts, such as the elevation of your thoughts, prayer, premonition, prophetic dreams, or spiritual vision, I assure you that through any of these you would be communicating with Me, and thereby receiving answers to your questions and Divine inspiration in your thoughts.

9. I am entirely disposed to talk to you, always awaiting your elevation and spiritual preparation to please you and give you the happiness of My communication with your spirit. It requires only that you also be prepared with great purity to achieve that grace. (324, 52 – 54)

10. Ask your wise men, and if they are sincere they will tell you that they have asked God for inspiration. And I would give them more inspiration if they would request it with greater love for their brethren and less vanity for themselves.

11. Truly I say to you that all true knowledge that you have accumulated comes from Me, all that is pure and elevated I will use during this period for your benefit, for I have granted it to you for that purpose. (17, 59 – 60)

12. This is the period in which My Spirit is constantly speaking to man’s conscience, as well as to his Spirit, his heart, and to his reason. My voice reaches man through his trials and many are awakening as a result of those trials, since those who are supposed to be guiding and teaching humanity are asleep and would prefer for humanity to remain dormant forever. (306, 63)

13. In the Third Era I have come to carry out with the clarity of My manifestations, that which has been impossible for men: communicate through human understanding.

14. Understand Me, disciples, because in the spirit to Spirit communication that awaits you, you will feel My presence eternally; if you know how to prepare, you will not again say to Me: “Lord, why do you not come?” or “Can’t you see My pain?” You will not speak to Me in this way, disciples. Truly, I tell you, He who speaks to Me in this way gives tangible proof of his ignorance and lack of preparation.

15. I do not wish to see My disciples distanced from Me, I want you to say to Me in your spirit, “Master, you are among us, our spirits sense you, your wisdom is the source of My inspiration.” That is the true confession I wish to hear from you. (316, 54)

The Adaptation of the Divine Revelations to Human Understanding

16. In order to manifest the Divine, your languages are limited; for that reason in all eras I have had to speak to you through parables, through metaphors, but as you can see, even by speaking to you thus, you have understood Me very little, because you have lacked the necessary will to analyze My manifestations. (14, 50)

17. In every Era you have awaited Me, and yet, when you have had Me in front of you, you have not recognized Me due to your lack of vigilance and spirituality. I tell you that in whatever form My presence is seen, it will always embody truth and Divine essence.

18. I have told you that I have made use of many forms to manifest Myself to the world, but these have not been disguises to hide My Spirit from you, but rather for the purpose of humanizing Myself, limiting Myself, and thus making Myself heard and felt by men.

19. Now I tell you, that before you express judgment, listen to this voice until the instant of your convincing or enlightenment, when in your spirit there shines a light. (97, 11 – 12)

20. While men persist in their blindness and ignorance, they force God, who before all else is a Father, to humanize himself, limit himself, and make himself small before his children, to be understood. When will you allow Me to show Myself to you with the greatness that you should see Me?

21. You must be great to conceive of Me as great, and that is why I come, once and again, to give you spiritual greatness so that you can have the infinite joy of knowing your Father, of feeling his love, and of hearing the Divine concert that vibrates above you. (99, 26 – 27)

22. The outward part of that revelation of the Father in Sinai was the stone that served as medium for the inscription of the Divine Law.

23. The outward part of the communication of God with men through Jesus, was the vessel, the human form of Christ.

24. In this time, the outward form of My communication has been the speaker, for which reason this form, as it did in times past, shall come to its end.

25. Understand that you are the children of the spiritualist people, who must not sustain themselves with forms, but with essences; if you understand My Word well, you will never again fall into idolatry, nor adhere to outward practices, to forms, to the transitory, for you will go always in search of the essential, the eternal. (224, 69 – 71)

Different Means of Divine Revelations

26. Mankind would like to have the visit of a new Messiah who would save them from the abyss, or at least to hear the humanized voice of God vibrating in the wind, and I say to you that it would suffice for you to observe a little, or to withdraw your spirit into meditation to give it sensitivity, so that you would hear how everything speaks to you. If you think it impossible that the stones speak, I say to you; that not only the stones but everything that surround’s you speaks to you of your Creator, so that you will awaken from your dreams of grandeur, of pride and materialism. (61, 49)

27. The illuminated of previous times always beheld rays of brilliance, they always listened to My word. The prophets, the inspired ones, the forerunners, the founders of doctrines of elevated spirituality, have given testimony of hearing voices as if proceeding from clouds, from the mountains, from the wind or from somewhere which they could not pinpoint; that they heard the voice of God as if proceeding from tongues of fire and in Mysterious echoes. Many heard, saw and felt through their senses, others through their spiritual attributes, in a manner similar to what is happening in this period.

28. Truly I say to you: Those who received My messages through their corporeal senses, interpreted the Divine inspiration spiritually, and they did it according to their material and spiritual preparation, and in agreement with the times in which they lived on earth, in a way that is taking place today with the human instruments whom you call spokesmen, or faculties. But I must say to you, that during previous times, as well as the present, they have mingled their own ideas or those which predominated around them with the purity of the Divine revelations, and fully aware of it, or not, they have altered the purity and unlimited essence of the truth, which, truthfully I say to you, is love in its greatest manifestations.

29. The vibrations and spiritual inspirations were with them, and not only the first ones, but also the last, have given and will give testimony of that inspiration, which reached their spirit almost always in an unexplained way, in a manner similar to that which happens to many today and will happen to many more tomorrow.

30. The words, interpretations, and form of behaviour are credited to men and the times in which they live, but above everyone is the Supreme truth. (16, 11 – 14)

31. From time to time, it becomes necessary for My Spirit to manifest itself in a form accessible and comprehensible to your understanding. That need to speak to you comes from your disobedience to My Law, from your distancing from the true path.

32. Man is the most rebellious creature in the creation because of his free will. Until now, He has not wanted to follow the dictates of his conscience.

33. My word comes to stop some, to guide others, and to strengthen all with the truth, and save them from the abyss.

34. Make no objection to the way in which I now manifest Myself, so different from that of the Second Era; understand that I never use the same form twice, since that would be to maintain you before the same lesson, and I come always to teach you new lessons and help you take new steps. (283, 39 – 42)

35. My Word is poured forth in many forms; by means of the conscience, by trials that speak of Me, by the elements, or by My spiritual children. My Word is universal. All who prepare shall hear My voice. (264, 48)

The Need for Divine Revelations

36. My Divine teaching is not destined only for the spirit, no, it must come as well to the human heart so that the spiritual as well as the corporeal parts come to harmonize.

37. The Divine word is destined to illuminate the understanding and sensitize the heart of man, and the essence that exists in that word is destined to sustain and elevate the spirit.

38. For the life of man to be complete, He unquestionably needs spiritual bread, just as He works and struggles for material sustenance.

39. “Man does not live by bread alone,” I told you in the Second Era, and My words are still true, for humanity could never do without spiritual sustenance, without being overwhelmed on earth by illnesses, pain, darkness, calamities, misery, and death.

40. Materialists may say that humanity is living solely from what the earth and Nature offer, without need to go looking for something spiritual that sustains it or that strengthens it along its journey; but I must tell you, that life is neither perfect nor complete, for it is an existence that lacks what is essential, which is spirituality. (326, 58 – 62)

41. In all times I have manifested Myself to men in a simple form so that you could understand Me. I have always done so in a way within reach of your understanding and your hearts. I have descended to you to give you thereby an example of humility, coming to your humble life to raise you to a better life. (226, 54)

42. This is the fulfillment of the Word that I gave you in the Second Era, when Jesus gave thanks to his Father for having hidden his wisdom from the wise and educated, and having revealed it instead to the humble.

43. Yes, My people, for those you call wise puff themselves up and seek to humiliate the humble, teaching them only what they consider to be the crumbs of knowledge that they received from Me.

44. While the poor, the humble, who do know the necessities that life presents, and its privations, when they come to possess something, feel that it is too much for them, and share it with others.

45. Now I add, that when the greedy turn generous, and the arrogant become humble, in that instant they come to enjoy that which I reserve to those who practice virtue, for My love is not partial, it is universal, for all My children. (250, 17)

The Divine Revelations without Limits

46. That which has come to illuminate the Third Era is not My last teaching: the spiritual has no end; My Law shines always like a Divine sun in all consciences. Stagnancy and decadence are characteristic only of humans, and are always the result of vices, weaknesses, or uncontrolled passions.

47. When humanity constructs its life on spiritual foundations, and bears within itself the ideal of eternity inspired in it by My doctrine, it will have found the road of progress and perfection, and will never again leave the path of its evolution. (112, 18)

48. You are greatly mistaken if you believe that I waited until now to inform you of the spiritual life. Once again, I say to you that My Divine teaching began when the first human was born. It is not an exaggeration when I tell you that My lessons began with the formation of the spirits before the world was created. (298, 18)

49. When humanity believed that only what it could see with its eyes existed, and did not know even the shape of the world it lived in, it conceived of a God limited to what its eyes could see.

50. But, as humanity’s mind discovered Mystery after Mystery, the Universe kept expanding before their eyes, and the greatness and omnipotence of God continued to grow before the marveling intelligence of man.

51. For that reason, in this time I have had to bring you a teaching in accordance with your evolution.

52. But, I ask you, is it material science that My revelation encompasses? No, the science that I teach you speaks of an existence beyond the Nature you have seen and examined for so long. My revelation uncovers the road that raises the spirit to a dwelling place from where it can discover, know, and understand all.

53. Does it seem impossible, or at least strange to you, that God communicates spiritually with men, or that the Spiritual World communicates with, and manifests itself in your lives, and that the unknown worlds and dwelling places communicate with you? Would you want your level knowledge to remain stagnant and for the Father to never reveal anything more than He already has?

54. Do not be tied to your routine, nor limit the learning of your spirit.

55. Today you may deny, struggle against, and persecute My spiritual Doctrine, but I know that tomorrow you will yield to the truth.

56. All Divine revelation has been fought against and denied when it appeared, but in the end the light has prevailed.

57. Humanity has also been skeptical of the discoveries of science, but in the end has had to yield to reality. (275, 64 – 70)

58. When from the hearts of humanity the temple of the Holy Spirit is elevated to the Infinite, there in its bosom will arise new revelations, which will become greater as the spirits ascend further. (242, 62)

59. How could you think that while descending to you, I could have neglected the other nations, given that all are My children? Do you believe that some are far from Me, or outside Me, even though My Spirit is universal and includes all that has been created?

60. All lives and is sustained by Me; it is for that reason that My universal ray has descended upon the entire globe and the spirit has received My influence in this, and in other worlds, for I have come to save all My creatures. (176, 21)

61. My manifestation through the spokesmen is intended by Me to be temporary, a brief period of preparation that will serve this people as a standard, as law and principle, to testify and spread this truth, and to announce to the world the advent of the Third Era.

62. Just as My manifestation through human understanding was intended to be as fleeting as lightning, so too was it foreseen that some multitudes would be called to witness and receive this revelation.

63. In contrast, the communication from spirit to Spirit shall reach all the human species, without limitation of time, for that means of seeking Me, of receiving Me, of prayer, of listening to and feeling Me, belongs to all eternity. (284, 41 – 43)

The Manifestation of the Presence of God in Man

64. I wish to convert you into My disciples so that you learn to feel Me, like the children of My Spirit that you are. Why should you not feel My presence inside yourselves, since you are of My very essence, if you are part of Me?

65. You do not feel Me, because you are not conscious of it, because you lack spirituality and preparation, and such signs and sensations as you receive you attribute to material causes. That is why I tell you that although I am with you, you do not perceive My presence.

66. Now I ask you: Is it true that if you are part of Me, it is natural for you to feel Me within your being? Is it true that meditating on this your spirit comes to merge with Mine? I have come to uncover for you the real greatness that should exist in every man, for you have confused yourselves, and wishing to be great on earth, have grown smaller spiritually. (331, 25 – 26)

67. I do not wish to hear you say any longer; “Lord, why are you far from me? Why don’t you hear me?” and “Why do I feel alone on this journey?”

68. Beloved people: I never abandon My children; it is you who distance yourselves from Me because you have lacked faith and because you have rejected Me and closed to Me the gates of your heart. (336, 60)

69. I do not wish you to feel as though I am far from you, for that reason I have told you that all will feel Me, all will touch Me, your spirit will hear My voice, and spiritually, you will behold My presence. This is how I wish your spirits to be joined to Mine throughout Eternity, for that is My will. (342, 57)

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flagge fr  Chapitre 23… Inspirations et Révélations de Dieu

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LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 23 – Révélations de Jésus-Christ
Inspirations et Révélations de Dieu

Inspirations divines
Cela dit le Seigneur…

1. Disciples, lorsque ma parole vous parvient, et que vous ne la comprenez pas, vous la mettez en doute et Moi, je vous dis : quand l’incertitude vous tourmente, retirez-vous dans la solitude des champs et là, au milieu de la Nature où vous n’aurez pour seuls témoins que la campagne, les montagnes et le firmament, interrogez votre Maître à nouveau, approfondissez sa parole et, rapidement, sa douce réponse vous parviendra. Alors, vous vous sentirez transportés, inspirés, emplis d’un bonheur spirituel inconnu.

2. C’est ainsi que vous cesserez d’être les hommes de peu de foi, en sachant que chaque parole de Dieu renferme la vérité, mais que, pour la découvrir, il est indispensable de savoir la pénétrer avec recueillement et pureté, parce qu’elle est sanctuaire.

3. À chaque fois que vous vous sentez prêts et que vous souhaitez savoir quelque chose, votre soif de lumière attirera la lumière divine. Combien de fois ne vous ai-je pas dit d’aller à la montagne et de m’y raconter vos inquiétudes, vos douleurs et vos besoins!

4. Jésus, par son exemple, vous enseigna ces leçons au cours du Second Temps; souvenez-vous de mon exemple lorsque je me retirai dans le désert pour prier avant d’initier ma prédication; souvenez- vous que, dans les derniers jours de mon séjour parmi les hommes, avant d’entrer à la synagogue pour y prier, je recherchais la solitude du Jardin des Oliviers pour converser avec le Père.

5. La Nature est un temple du Créateur, où tout s’élève à Lui pour lui rendre culte. C’est là que vous pourrez recevoir directement, et en toute pureté, le rayonnement de votre Père. C’est là, loin de l’égoïsme et du matérialisme humains, que vous sentirez parvenir à votre coeur de sages inspirations qui vous encouragent à faire le bien sur votre chemin. (169, 28-31)

6. Il vous faut veiller, disciples, parce que je ne m’adresserai pas à vous par ce seul moyen, je chercherai aussi à communiquer avec votre esprit dans les moments où se repose votre corps; je vous enseignerai à pénétrer ce repos, en toute préparation, et faire en sorte que votre esprit se détache pour s’élever vers les régions de lumière, d’où il utilisera la prophétie pour illuminer son chemin, en transmettant son message à l’entendement. (100, 30)

7. Je n’ai jamais été éloigné de vous, comme vous l’avez parfois cru. Jamais je n’ai été indifférent à vos peines ni sourd à vos appels. En réalité, ce qui s’est passé, c’est que vous ne vous êtes pas préoccupés d’affiner vos sens supérieurs, attendant de me percevoir par les sens de la chair ; et si, certes, cette étape était nécessaire, maintenant il est déjà loin le temps de cette conception.

8. Si vous vous étiez quelque peu souciés de développer l’un ou l’autre de vos dons spirituels, tels que l’élévation par la pensée, la prière, le pressentiment, le rêve prophétique ou la vision spirituelle, je vous assure que, par l’entremise de n’importe lequel d’entre eux, vous seriez en communication avec Moi et, par conséquent, recevriez une réponse à vos interrogations et votre pensée recevrait une inspiration divine.

9. Je suis complètement disposé à vous parler, toujours dans l’expectative de votre élévation et de votre préparation spirituelles, pour vous complaire et vous donner la chance de communiquer avec votre esprit. Il ne manque que votre disposition, avec la plus grande pureté, pour parvenir à cette grâce. (324, 52-54)

10. Interrogez vos sages et, s’ils sont sincères, ils vous diront qu’ils ont demandé l’inspiration à Dieu. Et moi, je leur donnerais davantage d’inspiration s’ils me la demandaient avec plus d’amour pour leurs frères et moins de vanité pour eux-mêmes.

11. Certes, je vous dis que toutes les véritables connaissances que vous avez accumulées proviennent de Moi. Et j’emploierai, en ce temps, tout ce que vous avez de pur et élevé, pour votre bienfait, parce que c’est dans ce but que je vous l’ai concédé. (17, 59- 60)

12. En ce temps, mon Esprit s’adresse en permanence à la conscience, à l’esprit, à la raison et au coeur de l’humanité. Ma voix parvient aux hommes au travers de pensées, et grâce aux épreuves, nombreux sont ceux qui, par eux-mêmes, découvrent peu à peu la vérité, puisque ceux qui les dirigent ou qui sont chargés de leur enseigner se trouvent endormis et souhaitent que jamais le monde ne se réveille. (306, 63)

13. Au Troisième Temps, je vins pour réaliser clairement l’impossible pour les hommes : communiquer à travers l’entendement humain.

14. Comprenez-Moi, disciples, parce que dans la communication d’esprit à Esprit qui vous attend, vous sentirez éternellement ma présence. Si vous savez vous préparer, vous ne direz jamais plus : Seigneur, pourquoi ne viens-Tu pas? Pourquoi ne vois-tu pas ma douleur? Vous ne me parlerez plus en ces termes, disciples. En vérité je vous le dis quiconque me parlera ainsi fournira une preuve indiscutable de son ignorance et de son manque de préparation.

15. Je ne veux pas voir mes disciples éloignés de Moi, je veux que vous me disiez, en votre esprit : «Maître, Tu es parmi nous, notre esprit Te perçoit, Ta sagesse est la source de mon inspiration». C’est la véritable confession que je veux entendre de votre part. (316, 54)

L’adaptation des Révélations Divines à l’entendement humain

16. Pour manifester ce qui est divin, vos langages sont limités, c’est pour cela qu’il m’a fallu en tous temps vous parler sous forme de paraboles, de métaphores, mais voyez-vous, même ainsi, bien peu d’entre vous m’ont compris, parce qu’il vous a manqué la volonté nécessaire pour analyser mes manifestations. (14, 50)

17. Vous m’avez attendu à chaque époque et, pourtant, quand vous m’avez eu devant vous, vous ne m’avez pas reconnu à cause de votre manque de vigilance et de spiritualité. Je vous dis que quelle que soit la forme que revêt ma présence, elle renfermera toujours la vérité et l’essence divine.

18. Je vous ai dit avoir eu recours à diverses formes pour me manifester au monde, mais celles-ci n’ont pas constitué un déguisement pour vous cacher mon Esprit, mais au contraire pour m’humaniser, me limiter et, ainsi, me faire entendre et sentir des hommes.

19. À présent je vous dis qu’avant d’émettre un jugement, vous écouterez cette voix jusqu’à ce que vienne le moment de votre conviction ou de votre illumination, lorsque la lumière se fera en votre esprit. (97, 11-12)

20. Tant que les hommes persistent dans leur aveuglement et leur ignorance, Dieu, qui est Père avant tout, pour pouvoir être compris, devra s’humaniser, se limiter et se rapetisser face à ses enfants. Quand me laisserez-vous me montrer à vous avec la grandeur avec laquelle vous devez me contempler?

21. Il vous faut être grands pour pouvoir me concevoir Grand et c’est pour cela que je viens, maintes et maintes fois, vous prodiguer la grandeur spirituelle, afin que vous puissiez connaître le bonheur infini de connaître votre Père, de ressentir son amour et écouter le concert divin qui vibre sur vous. (99, 26-27)

22. La partie extérieure de cette révélation du Père sur le mont Sinaï constitua la pierre qui servit de moyen pour que sur elle se grave la Loi divine.

23. L’extérieur dans la communication de Dieu avec les hommes par l’entremise de Jésus fut l’enveloppe, la forme humaine du Christ.

24. En ce temps, la partie extérieure de ma communication a été matérialisée grâce aux porte-parole ; cette forme, à l’instar de celles des temps passés, disparaîtra.

25. Comprenez que vous êtes les enfants du Peuple Spiritualiste, celui qui n’aura pas à s’alimenter de formes, mais bien d’essence. Si vous comprenez bien ma parole, jamais plus vous ne sombrerez dans l’idolâtrie, ni vous entêterez en pratiques superficielles, en formes éphémères, parce que vous irez toujours vers la recherche de l’essentiel, de l’éternel. (224, 69-71)

Divers niveaux de Révélations Divines

26. L’humanité voudrait recevoir la visite d’un nouveau Messie qui la sauve de l’abîme, ou au moins entendre la voix humanisée de Dieu, vibrant dans les vents. Je vous dis qu’il suffirait que vous observiez un peu plus ou que vous vous recueilliez spirituellement dans la méditation pour le rendre sensible, afin d’écouter comment tout vous parle. Certes, il vous semble impossible que les pierres parlent, mais je vous dis que ce ne sont non seulement les pierres mais tout ce qui vous entoure qui vous parle de votre Créateur, pour que vous vous réveilliez de vos rêves de grandeur, d’orgueil et de matérialisme. (61, 49)

27. Les illuminés de jadis virent toujours des éclats de lumière et écoutèrent toujours ma parole. Les prophètes, les inspirés, les précurseurs, les fondateurs de doctrines de haute envolée spirituelle ont témoigné que les voix qu’ils entendaient, semblaient être issues des nuages, des montagnes, du vent ou de quelque endroit imprécis qu’ils ne pouvaient définir. Ils écoutaient la voix de Dieu comme si elle provenait de langues de feu et se manifestait en un mystérieux écho. Nombreux étaient ceux qui écoutaient, regardaient et ressentaient au travers de leurs sens, d’autres en revanche l’expérimentaient au travers de leurs attributs spirituels. C’est exactement ce qui se produit en ce temps.

28. En vérité je vous le dis : ceux qui recevaient mes messages par le biais de leurs sens corporels interprétaient spirituellement l’inspiration divine, et le faisaient selon leur préparation matérielle et spirituelle, en relation avec l’époque à laquelle ils vécurent en ce monde; c’est aussi le cas à présent au travers d’instruments humains que vous appelez porte- parole. Mais je dois vous dire que, tant dans le passé qu’aujourd’hui, ils ont mélangé la pureté des révélations divines et leurs propres idées ou celles qui prédominaient dans leur entourage, et sciemment ou en l’ignorant, ils ont altéré la pureté et l’essence illimitée de la vérité qui est, je vous le rappelle, l’amour dans ses manifestations les plus élevées.

29. Ils perçurent en eux les vibrations et inspirations spirituelles et, aussi bien les premiers que leurs successeurs, ont témoigné et continuent à témoigner de cette inspiration qui parvint à leur esprit de la voix qui leur parla presque toujours, sans savoir de quelle manière ; c’est ce qui se passe pour beaucoup aujourd’hui, et c’est ce qui arrivera à d’autres demain.

30. Les paroles, les interprétations et la manière d’agir sont fonction des hommes et des époques dans lesquelles ils vivent, mais la vérité suprême est au-dessus de tous. (16, 11-14)

31. De temps à autre, il est nécessaire que mon Esprit se manifeste sous quelque forme, accessible et compréhensible à votre entendement. Ce besoin de vous parler provient de votre désobéissance à ma Loi, de votre éloignement du vrai chemin. 32. L’homme est la plus rebelle des créatures de la Création en raison du libre-arbitre dont il jouit. Jusqu’à présent il n’a pas voulu se soumettre aux préceptes de la conscience.

33. Ma parole vient pour en arrêter certains, pour en orienter d’autres, pour tous vous fortifier dans la vérité et pour vous sauver des abîmes.

34. Ne faites pas objection à la manière de me manifester aujourd’hui, qui est si différente de celle du Second Temps; sachez que je n’ai jamais utilisé deux fois la même manière, puisque cela signifierait pour vous de stagner face à un même enseignement, et Moi, je viens toujours pour vous enseigner de nouvelles leçons et vous aider à franchir de nouveaux pas. (283, 39-42)

35. Mon Verbe se répand de diverses manières : au moyen de la conscience, par des épreuves qui parlent de Moi, au travers des éléments, ou par le biais de mes enfants spirituels. Mon Verbe est universel. Tout homme qui se prépare entendra ma voix. (264, 48)

Le besoin de Révélations Divines

36. Mon enseignement divin n’est pas seulement destiné à l’esprit, il doit aussi toucher le coeur humain pour que, tant la partie spirituelle que la partie corporelle parviennent à être en harmonie.

37. La parole divine est destinée à illuminer l’entendement et à sensibiliser le coeur de l’homme, et l’essence qui existe en cette parole est destinée à nourrir et à élever l’esprit.

38. Pour que la vie de l’homme soit complète, il a inévitablement besoin du pain spirituel, de même qu’il travaille et lutte pour l’aliment matériel.

39. «L’homme ne vit pas seulement de pain». C’est ce que je vous affirmai au Second Temps, et ma parole est toujours en vigueur, parce que l’humanité ne pourra jamais se passer de l’aliment spirituel, sans que ne le surprennent, sur la Terre, les maladies, la douleur, les ténèbres, les calamités, la misère et la mort.

40. Les matérialistes pourront prétendre que l’humanité vit déjà seulement de ce que la Terre et la Nature lui offrent, sans avoir besoin d’aller en quête de quelque chose de spirituel pour l’alimenter et la fortifier au long de son étape, mais je dois vous dire que ceci ne constitue pas une vie parfaite ni complète mais une existence à laquelle il manque l’essentiel : la spiritualité. (326, 58- 62)

41. En tous temps, je me suis manifesté à l’homme simplement pour qu’il puisse me comprendre, et que mes actes soient toujours à la portée de votre entendement et de votre coeur. Je suis descendu parmi vous pour vous donner, en cela, un exemple d’humilité en parvenant à votre humble vie pour vous élever à une vie meilleure. (226, 54)

42. Voici accomplie la parole que Je vous livrai lorsque, au Second Temps, Jésus rendait grâce à son Père pour avoir caché sa sagesse aux savants et aux érudits, mais en revanche il l’avait offerte et révélée aux humbles.

43. Oui, mon peuple, parce que ceux que vous appelez sages et savants s’élèvent et se vantent en voulant humilier les humbles, en leur enseignant juste ce qu’ils considèrent, eux, comme des miettes de pain, ce pain qu’ils ont reçu de Moi.

44. Tandis que les pauvres, les humbles, eux qui connaissent réellement les nécessités et les privations que présente la vie, lorsqu’ils en arrivent à posséder quelque chose, ils éprouvent le sentiment que c’est trop pour eux et, aussitôt, le partagent avec autrui.

45. J’ajoute, à présent, qu’au moment où l’avare et l’orgueilleux deviennent respectivement généreux et humbles, ils en arriveront instantanément à jouir de tout ce que j’ai en réserve pour celui qui sait mettre la vertu en pratique, puisque mon amour est impartial et universel. Mon amour est destiné à tous mes enfants. (250, 17)

Le caractère illimité des Révélations Divines

46. Mon enseignement, qui est venu pour illuminer la Troisième Ere, n’est pas l’ultime; le spirituel n’a pas de fin; ma Loi brille toujours dans toutes les consciences, tel un soleil divin. La stagnation ou la décadence est seulement propre aux humains et elle est toujours le résultat de vices, faiblesses ou déchaînement des passions.

47. Quand l’humanité construira sa vie sur des ciments spirituels et portera en elle l’idéal de l’éternité que vous inspire ma doctrine, alors elle aura trouvé la voie du progrès et de la perfection, et jamais plus elle ne déviera du chemin de son évolution. (112, 18)

48. Si vous pensez que je sois venu jusqu’à présent pour vous révéler quelque aspect de la vie spirituelle, vous commettez une lourde erreur, parce que je vous le répète, l’enseignement divin s’initia lorsque naquit le premier homme, et je n’exagère pas en vous disant que ma leçon commença par la formation des esprits, avant que le monde n’existât. (289, 18)

49. Lorsque l’humanité croyait qu’existait seulement ce que ses yeux parvenaient à découvrir et, qui plus est, ignorait la forme du monde qu’elle habitait, elle concevait un Dieu limité à ce que ses yeux connaissaient.

50. Mais à mesure que son intelligence s’en alla découvrir mystère après mystère, l’Univers alla s’agrandir; sa vue s’amplifia et la grandeur et la toute-puissance, l’omnipotence de Dieu devinrent de plus en plus importantes devant l’intelligence émerveillée de l’homme.

51. C’est pour cela que j’ai dû vous apporter, en ce temps, un enseignement qui soit en relation avec votre évolution.

52. Mais, je vous demande : Ma révélation renferme-t-elle une science matérielle? Non! La science que je vous enseigne traite d’une existence au-delà de la Nature que vous contemplez et que vous examinez depuis si longtemps. Ma révélation découvre le chemin qui élève l’esprit jusqu’à une demeure depuis laquelle il peut tout découvrir, tout connaître et tout comprendre.

53. Vous semble-t-il impossible ou, tout au moins, étrange, que Dieu communique spirituellement avec les hommes, que le monde spirituel communique et se manifeste dans votre vie, que les mondes et des lieux inconnus parviennent à communiquer avec vous? Où souhaitez-vous que votre connaissance stagne et que le Père ne vous révèle pas plus de ce qu’Il vous a déjà révélé?

54. Ne soyez pas routiniers et ne limitez pas la connaissance de votre esprit.

55. Aujourd’hui vous pouvez nier, combattre et persécuter ma Doctrine spirituelle, mais je sais que, demain, vous vous rendrez devant la vérité.

56. Toute révélation divine, au début, a été combattue et reniée mais, à la fin, la lumière s’est toujours imposée.

57. L’humanité aussi s’est montrée sceptique devant les découvertes de la science et, finalement, a bien dû se rendre devant la réalité. (275, 64-70)

58. Quand le Saint-Esprit s’élèvera du coeur de l’humanité jusqu’à l’infini, là en son sein, surgiront de nouvelles révélations qui grandiront à mesure que les esprits s’élèveront davantage. (242, 62)

59. Comment pouvez-vous penser que, par le fait que je sois descendu parmi vous, j’aie pu négliger d’autres nations, si vous tous êtes mes enfants? Croyez-vous que quelqu’un est éloigné ou en dehors de Moi, si mon Esprit est universel et comprend toute la Création sans exception?

60. Tout vit et tout s’alimente de Moi. C’est pour cela que mon rayon universel est descendu sur le cosmos entier, et que l’esprit a reçu mon influence, tant sur cette planète que dans tout l’Univers, parce que je suis venu pour sauver toutes mes créatures. (176, 21)

61. Ma manifestation, par le biais des porte-parole, est destinée à être éphémère, c’est une brève étape de préparation qui servira de norme pour ce peuple, de loi et de principe, pour témoigner et répandre cette vérité et annoncer, au monde, la présence du Troisième Temps.

62. De même que ma manifestation au travers de l’entendement humain fut destinée à être fugace comme l’éclair, il fut aussi prévu que quelques multitudes furent appelées pour être les témoins de cette révélation et pour la recevoir.

63. En revanche, la communication d’esprit à Esprit atteindra toute l’espèce humaine, sans limite de temps, parce que cette forme de me rechercher, de me recevoir, de prier, de m’écouter et de me sentir appartiendra à l’éternité. (284, 41-43)

La manifestation de la présence de Dieu dans l’homme

64. Je veux vous convertir en mes disciples afin que vous appreniez à me percevoir, comme les enfants de mon Esprit, que vous êtes. Pourquoi ne devez-vous pas sentir ma présence en vous, si vous faites partie de ma même essence, si vous êtes une partie de Moi?

65. Vous ne me sentez pas, parce que vous ne vous en rendez pas compte, parce que vous manquez de spiritualité et de préparation et tous ces signes ou sensations que vous recevez, vous les attribuez à des causes matérielles; c’est lorsque je vous dis qu’en étant parmi vous, vous ne percevez pas ma présence.

66. A présent je vous demande : est-il vrai que si vous faites partie de Moi, il est naturel que vous me sentiez en votre être? Est-il vrai qu’en méditant cela, il est juste que votre esprit en arrive à se fondre avec le Mien? Je viens pour vous dévoiler la vraie grandeur qui doit exister en chaque homme, parce que vous vous êtes confondus et, en voulant être grands sur la Terre, vous vous êtes rapetissés spirituellement. (331, 25-26)

67. Je ne veux déjà plus que vous me disiez : «Seigneur, pourquoi es-Tu loin de moi, pourquoi ne m’écoutes- Tu pas, pourquoi dois-je me sentir seul en chemin?»

68. Peuple bien aimé, je ne m’écarte jamais de mes enfants, c’est vous qui vous écartez de Moi, qui avez manqué de foi et c’est vous-mêmes qui m’avez renié et m’avez fermé les portes de votre coeur. (336, 60)

69. Je ne veux pas que vous me sentiez éloigné, parce que je vous ai dit que, par le biais de votre spiritualité, tous vous me sentirez, me palperez, votre esprit écoutera ma voix et vous contemplerez spirituellement ma présence. C’est ainsi que je souhaite voir unis vos esprits au Mien pour l’éternité, parce que telle est ma volonté. (342, 57)

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flagge es  Capítulo 23… Inspiraciones y Revelaciones de Dios

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 23 – Revelaciones de Jesucristo
Inspiraciones y Revelaciones de Dios

Inspiraciones divinas
Esto dice el Señor….

1. Discípulos: Cuando mi palabra llega a vosotros y no la comprendéis, la ponéis en duda y Yo os digo: cuando os atormente la incertidumbre, retiraos a la soledad de los campos y ahí, en medio de la Naturaleza, donde sólo tengáis por testigos a la campiña, a las montañas y al firmamento, volved a interrogar a vuestro Maestro, profundizaos en su palabra y presto vendrá a vosotros su dulce respuesta, entonces os sentiréis transportados, inspirados, llenos de un goce espiritual desconocido.

2. Así dejaréis de ser los hombres de poca fe, sabiendo que toda palabra de Dios encierra verdad, pero que para descubrirla es menester saber penetrar en ella con recogimiento y pureza, porque ella es santuario.

3. Siempre que os encontréis preparados y queráis saber algo, vuestra sed de luz atraerá la luz divina. ¡Cuántas veces os he dicho: id a la montaña y decidme ahí vuestras inquietudes, vuestros dolores y necesidades!

4. Jesús con su ejemplo, os enseñó estas lecciones en el Segundo Tiempo; recordad mi ejemplo cuando me retiré al desierto para orar antes de principiar mi predicación; recordad que en los últimos días de mi estancia entre los hombres, antes que penetrar en la sinagoga para orar, busqué la soledad del Huerto de los Olivos para conversar con el Padre.

5. La Naturaleza es un templo del Creador, donde todo se eleva a El para rendirle culto, ahí podréis recibir directamente y con toda pureza la irradiación de vuestro Padre. Ahí, lejos del egoísmo y del materialismo humano, sentiréis llegar a vuestro corazón inspiraciones sabias que os mueven a practicar el bien en vuestra senda. (169, 28 – 31)

6. Debéis de estar velando, discípulos, porque no sólo os hablaré por este conducto, también buscaré comunicarme con vuestro espíritu en los instantes en que vuestro cuerpo duerme; os enseñaré a penetrar con preparación en ese reposo y a que vuestro espíritu se desprenda para que se eleve a las regiones de la luz, de donde tomará la profecía para iluminar su camino, transmitiéndole su mensaje al entendimiento. (100, 30)

7. Yo nunca he estado lejos de vosotros, como a veces lo habéis creído, ni he sido jamás indiferente a vuestras penas, ni sordo a vuestros llamados. Lo que ha pasado es que vosotros no os habéis preocupado por afinar vuestros sentidos superiores, esperando percibirme con los sentidos de la carne, y Yo os digo que el tiempo en que concedí esto a los hombres, ya está muy lejos.

8. Si os hubieseis preocupado un poco por desarrollar algunos de vuestros dones espirituales, como la elevación a través del pensamiento, la oración, el presentimiento, el sueño profético, o la vista espiritual, Yo os aseguro que por cualquiera de ellos estarías comunicándoos conmigo y por lo tanto recibiendo contestación a vuestras preguntas e inspiración divina en vuestro pensamiento.

9. Yo estoy enteramente dispuesto a hablaros, siempre en espera de vuestra elevación y preparación espiritual, para complaceros y daros la dicha de comunicarme con vuestro espíritu. Sólo falta que vosotros también os dispongáis con la mayor pureza a lograr esa gracia. (324, 52 – 54)

10. Interrogad a vuestros sabios y si son sinceros os dirán que le han pedido inspiración a Dios. Y Yo les daría más inspiración, si me la pidieran con más amor para sus hermanos y con menos vanidad para sí mismos.

11. De cierto os digo que todo lo que habéis acumulado de conocimientos verdaderos, vienen de Mí, todo aquello que tienen de puro y elevado lo voy a usar en este tiempo para vuestro provecho, porque para eso os lo he concedido. (17, 59 – 60)

12. Este es un tiempo en que mi Espíritu está hablando incesantemente a la conciencia, al espíritu, a la razón y al corazón de la humanidad. Mi voz llega a los hombres a través de pensamientos y de pruebas, por las que muchos por sí mismos van despertando a la verdad, ya que quienes les guían o enseñan están durmiendo y quisiesen que el mundo nunca despertase. (306, 63)

13. En el Tercer Tiempo vine a realizar con la claridad de mis manifestaciones lo imposible para los hombres: comunicarme por el entendimiento humano.

14. Comprendedme discípulos, porque en la comunicación de espíritu a Espíritu que os espera, sentiréis mi presencia eternamente; si os sabéis preparar, no volveréis a decirme: Señor, ¿Por qué no vienes? ¿Por qué no contemplas mi dolor? No me hablaréis así, discípulos, de cierto os digo, que quien así me hable, dará una prueba palpable de su ignorancia y de su impreparación.

15. No quiero contemplar a mis discípulos alejados de Mí, quiero que me digáis en vuestro espíritu: “Maestro, Vos estáis entre nosotros, nuestro espíritu os siente, vuestra sabiduría es la fuente de mi inspiración”. Esa es la verdadera confesión que quiero escuchar de vosotros. (316, 54)

La adaptación de las Revelaciones Divinas al entendimiento humano

16. Para manifestar lo divino, vuestros idiomas son limitados, por eso en todos los tiempos he tenido que hablaros con parábolas, con metáforas, pero ya veis, aún hablándoos así, poco me habéis comprendido, porque os ha faltado la voluntad necesaria para analizar mis manifestaciones. (14, 50)

17. En cada era me habéis estado esperando y sin embargo cuando me habéis tenido delante de vosotros no me habéis reconocido debido a vuestra falta de vigilia y espiritualidad. Os digo que cualquier forma que revista mi presencia, siempre encerrará verdad y esencia divina.

18. Os he dicho que me he valido de diversas formas para manifestarme al mundo, mas éstas no han sido un disfraz para ocultaros mi Espíritu, sino para humanizarme, limitarme, y así hacerme escuchar y sentir de los hombres.

19. Ahora os digo que antes de externar vuestro juicio, oigáis esta voz hasta que llegue el instante de vuestro convencimiento o de vuestra iluminación, cuando en el espíritu se haga la luz. (97, 11 –12)

20. Mientras los hombres persistan en su ceguedad y en su ignorancia, harán que Dios, que ante todo es Padre, tenga que humanizarse, limitarse y empequeñecerse ante sus hijos, para poder ser comprendido. ¿Hasta cuando váis a dejar que me muestre delante de vosotros con la grandeza en la que debéis mirarme?

21. Tenéis que ser grandes para poder concebirme grande y a eso vengo, una vez tras otra, a daros grandeza espiritual, para que podáis tener el infinito goce de conocer a vuestro Padre, de sentir su amor, de oír el concierto divino que vibra sobre vosotros. (99, 26 – 27)

22. La parte exterior de aquella revelación del Padre en el Sinaí, fue la piedra que sirvió como medio para que en ella se grabara la divina Ley.

23. Lo exterior en la comunicación de Dios con los hombres a través de Jesús, fue la envoltura, la forma humana de Cristo.

24. En este tiempo, la parte exterior de mi comunicación ha sido el portavoz, por lo que esta forma, como la de los tiempos pasados, tendrá su fin.

25. Entended que sois los hijos del pueblo Espiritualista, el que no deberá alimentarse de formas, sino de esencia, si comprendéis bien mi palabra, nunca más caeréis en idolatría, ni os aferraréis a las prácticas exteriores, a las formas, a lo pasajero, porque iréis siempre en pos de lo esencial, de lo eterno. (224, 69 – 71)

Distintas modalidades de Revelaciones Divinas

26. Quisiera la humanidad tener la visita de un nuevo Mesías que le salvara del abismo, o al menos oír la voz de Dios humanizada vibrando en los vientos y Yo os digo que bastaría que observaseis un poco o recogieseis vuestro espíritu en meditación para darle sensibilidad, para que escuchaseis cómo todo os habla. Si os parece imposible que las piedras hablen, Yo os digo que no sólo las piedras sino todo cuanto os rodea os habla de vuestro Creador para que despertéis de vuestros sueños de grandeza, de orgullo y de materialismo. (61, 49)

27. Los iluminados de los tiempos pasados siempre vieron resplandores de luz, siempre escucharon mi palabra. Los profetas, los inspirados, los precursores, los fundadores de doctrinas de elevada espiritualidad, han dado testimonio de que oían voces que parecían salir de las nubes, de las montañas, del viento o de algún lugar que no podían precisar; que oían la voz de Dios como si saliera de lenguas de fuego y en ecos misteriosos. Muchos oían, veían y sentían por medio de sus sentidos, otros a través de sus atributos espirituales, igual acontece en este tiempo.

28. De cierto os digo: Aquellos que recibían mis mensajes con sus sentidos corporales, interpretaban espiritualmente la inspiración divina, y lo hacían según su preparación material y espiritual, de acuerdo con el tiempo en que estuvieron en el mundo, tal como ocurre ahora en los instrumentos humanos que llamáis portavoces o facultades. Mas debo deciros, que lo mismo en los tiempos pasados como en los presentes, han mezclado a la pureza de las revelaciones divinas sus propias ideas o las que a su alrededor predominaban, y a sabiendas o ignorándolo, han alterado la pureza e ilimitada esencia de la verdad, que es, de cierto os digo, el amor en sus más altas manifestaciones.

29. Las vibraciones e inspiraciones espirituales fueron en ellos y tanto los primeros como los postreros han dado y darán testimonio de esa inspiración, que llegó a su espíritu de la voz que les habló casi siempre sin saber cómo, en igual forma en que hoy ocurre a muchos y como ocurrirá mañana a otros más.

30. Las palabras, las interpretaciones y la forma de actuar se deben a los hombres y a los tiempos en que viven, pero sobre de todos está la suprema verdad. (16, 11 – 14)

31. De tiempo en tiempo se hace necesario que mi Espíritu se manifieste en alguna forma, accesible y comprensible a vuestro entendimiento. Esa necesidad de hablaros proviene de vuestra desobediencia a mi Ley, de vuestro alejamiento del camino verdadero.

32. Es el hombre la criatura más rebelde de la Creación, debido al libre albedrío de que goza. Hasta ahora no ha querido someterse a los dictados de la conciencia.

33. Mi palabra viene a detener a unos, a orientar a otros, a fortalecer a todos en la verdad y a salvaros de los abismos.

34. No hagáis objeción a la forma de manifestarme ahora, tan distinta de la del Segundo Tiempo; sabed que nunca he empleado dos veces la misma forma, ya que sería estacionaros ante una misma enseñanza, y Yo vengo siempre a enseñaros nuevas lecciones y a ayudaros a dar nuevos pasos. (283, 39 – 42)

35. Mi Verbo se derrama en múltiples formas, por medio de la conciencia; por pruebas que hablan de Mí, por los elementos o por mis hijos espirituales. Mi Verbo es universal. Todo el que se prepare oirá mi voz. (264, 48)

La necesidad de Revelaciones Divinas

36. Mi divina enseñanza no sólo está destinada al espíritu, no, también ella tiene que llegar al corazón humano para que tanto la parte espiritual como la corporal lleguen a armonizar.

37. La palabra divina está destinada a iluminar el entendimiento y a sensibilizar el corazón del hombre, y la esencia que existe en esa palabra está destinada a alimentar y a elevar al espíritu.

38. Para que la vida del hombre sea completa, necesita ineludiblemente del pan espiritual, al igual que trabaja y lucha por el sustento material.

39. “No sólo de pan vive el hombre”, os dije en aquel Segundo Tiempo y mi palabra está en pie, porque nunca podrá la humanidad prescindir del alimento espiritual, sin que le sorprendan en la Tierra las enfermedades, el dolor, las tinieblas, las calamidades, la miseria y la muerte.

40. Podrán decir los materialistas que ya la humanidad está viviendo sólo de lo que la Tierra y la Naturaleza le ofrece, sin necesidad de ir en busca de algo espiritual que le sustente, que le fortalezca a través de su jornada, pero debo deciros que esa no es una vida perfecta ni completa, sino una existencia a la que le falta lo esencial, como es la espiritualidad. (326, 58 – 62)

41. En todos los tiempos me he manifestado al hombre, en una forma sencilla para que pudiera comprenderme, siempre lo he hecho al alcance de vuestro entendimiento y de vuestro corazón. He descendido hasta vosotros para daros con ello un ejemplo de humildad llegando hasta vuestra vida humilde para levantaros a una vida mejor. (226, 54)

42. Aquí tenéis cumplida la palabra que os dí cuando en el Segundo Tiempo Jesús daba gracias a su Padre por haber ocultado su sabiduría a los sabios y entendidos, en cambio se la había dado y revelado a los humildes.

43. Sí, mi pueblo, porque los que llamáis sabios, se engrandecen y quieren humillar a los humildes, enseñándoles tan sólo lo que ellos consideran las migajas del pan, que de Mí han recibido.

44. Mientras que los pobres, los humildes, que sí conocen las necesidades que la vida presenta y sus privaciones, cuando llegan a poseer algo, sienten que es demasiado para ellos y participan a los demás.

45. Ahora agrego que, cuando el avaro se torne en generoso y el soberbio en humilde, llegarán al instante a gozar de cuanto tengo reservado para el que sabe practicar la virtud, pues mi amor no es parcial, es universal, es para todos mis hijos. (250, 17)

La ilimitación de las Revelaciones Divinas

46. No es mi última enseñanza ésta que ha venido a iluminar la Tercera Era; lo espiritual no tiene fin; mi Ley siempre está brillando como un sol divino en todas las conciencias. El estancamiento o la decadencia sólo es propia de los humanos y ella es siempre el resultado de vicios, flaquezas o desenfreno de las pasiones.

47. Cuando la humanidad finque su vida sobre cimientos espirituales y lleve en sí el ideal de eternidad que os inspira mi doctrina, habrá encontrado el camino del progreso y la perfección, y nunca más se apartará de la senda de su evolución. (112, 18)

48. Si vosotros creéis que hasta ahora he venido a revelaros algo de la vida espiritual, estáis en grave error, porque vuelvo a deciros: La enseñanza divina empezó cuando nació el primer hombre, y no exagero si os digo que mi lección comenzó con la formación de los espíritus, antes que el mundo fuese. (289, 18)

49. Cuando la humanidad sólo creía que existía lo que con sus ojos alcanzaba a descubrir y hasta ignoraba la forma del mundo que habitaba, concebía a un Dios limitado a lo que sus ojos conocían.

50. Pero a medida que su mente fue descubriendo misterio tras misterio, el Universo se fue ensanchando ante su vista y la grandeza y omnipotencia de Dios fueron creciendo ante la inteligencia maravillada del hombre.

51. Por eso he tenido que traeros en este tiempo una enseñanza que esté de acuerdo con vuestra evolución.

52. Mas, Yo os pregunto: ¿Es ciencia material lo que encierra mi revelación? No, la ciencia que os enseño habla de una existencia más allá de la Naturaleza que contempláis y examináis hace tanto tiempo. Mi revelación descubre el camino que eleva al espíritu hasta una morada desde donde puede descubrirlo, conocerlo y comprenderlo todo.

53. Que Dios se comunique espiritualmente con los hombres; que el mundo espiritual se comunique y se manifieste en vuestra vida, que los mundos y las moradas desconocidas lleguen a comunicarse con vosotros, ¿Os parece imposible o al menos extraño? Queréis acaso que vuestro conocimiento permanezca estacionado y el Padre nunca os revele más de lo que ya os ha revelado?

54. No seáis rutinarios ni limitéis el conocimiento a vuestro espíritu.

55. Hoy podéis negar, combatir y perseguir mi Doctrina espiritual, mas Yo sé que mañana os rendiréis ante la verdad.

56. Toda revelación divina, al aparecer, ha sido combatida y negada, mas a la postre aquella luz se ha impuesto.

57. Ante los descubrimientos de la ciencia, también la humanidad se ha mostrado escéptica y al fin se ha tenido que rendir ante la realidad. (275, 64 – 70)

58. Cuando se eleve al infinito el templo del Espíritu Santo desde el corazón de la humanidad, ahí en su seno, surgirán las nuevas revelaciones que serán mayores cuando más se eleven los espíritus. (242, 62)

59. ¿Cómo podéis creer que mientras he descendido a vosotros, pudiese descuidar a otras naciones, si todos sois mis hijos? ¿Creéis que alguien está lejos o fuera de Mí, si mi Espíritu es universal y comprende todo lo creado?

60. Todo vive y se alimenta de Mí. Por eso mi rayo universal ha descendido sobre todo el orbe y el espíritu ha recibido mi influencia en este y en otros mundos, porque he venido a salvar a todas mis criaturas. (176, 21)

61. Mi manifestación por medio de los portavoces está destinada por Mí a ser pasajera, una breve etapa de preparación que servirá a este pueblo de norma, de ley y de principio, para testificar y extender esta verdad, y anunciar al mundo la presencia del Tercer Tiempo.

62. Así como mi manifestación por el entendimiento humano estuvo destinada a ser fugaz como el relámpago, también estuvo previsto que unas cuantas multitudes fuesen llamadas a presenciar esta revelación y a recibirla.

63. En cambio, la comunicación de espíritu a Espíritu alcanzará a todo el género humano, sin limitación de tiempo, porque esa forma de buscarme, de recibirme, de orar, de escucharme y sentirme, pertenecerá a la eternidad. (284, 41 – 43)

La manifestación de la presencia de Dios en el hombre

64. Yo quiero convertiros en mis discípulos para que aprendáis a sentirme, como hijos que sois de mi Espíritu. ¿Por qué no habéis de sentir en vosotros mi presencia, si sois de mi misma esencia, si sois parte mía?

65. No me sentís, porque no os dais cuenta de ello, porque carecéis de espiritualidad y preparación y cuantas señales o sensaciones recibís las atribuís a causas materiales; es cuando os digo, que estando con vosotros no percibís mi presencia.

66. Ahora os digo: ¿Verdad que si sois parte mía, natural es que me sintáis en vuestro ser? ¿Verdad que meditando en ello, justo es que vuestro espíritu llegue a fundirse con el mío? Yo vengo a descubriros la verdadera grandeza que debe existir en cada hombre, porque os habéis confundido y queriendo ser grandes en la Tierra, os habéis empequeñecido espiritualmente. (331, 25 – 26)

67. Ya no quiero que vosotros me digáis: “Señor ¿Por qué estáis lejos de mí, por qué no me escucháis, por qué me siento solo en el camino?”

68. Pueblo amado: Yo nunca me aparto de mis hijos, sois vosotros los que os apartáis de Mí, porque os ha faltado la fe y vosotros mismos me habéis rechazado y me habéis cerrado las puertas de vuestro corazón. (336, 60)

69. No quiero que vosotros me sintáis lejos, porque Yo os he dicho que por vuestra espiritualidad, todos me sentiréis, me palparéis, vuestro espíritu escuchará mi voz y espiritualmente contemplaréis mi presencia. Así quiero ver unificados vuestros espíritus al mío por una eternidad, porque esta es mi voluntad. (342, 57)

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3. Testament Kapitel 22…Liebe, Fürsorge & Gnade Gottes – 3rd Testament Chapter 22…Love, Assistance & Grace of God

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 22…Amour, Assistance & Grèce de Dieu
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 22… Amor, asistencia y Gracia de Dios

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flagge de  Kapitel 22… Liebe, Fürsorge und Gnade Gottes

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 22 – Offenbarungen Jesu Christi
Liebe, Fürsorge und Gnade Gottes

Die Liebe des Himmlischen Vaters
So spricht der Herr…

1. Wundert euch nicht, dass meine Liebe euch trotz eurer Sünden überallhin folgt. Ihr alle seid meine Kinder. Auf dieser Welt habt ihr ein Abbild der göttlichen Liebe in der Liebe eurer Eltern gehabt. Ihr könnt ihnen den Rücken kehren, ihre Autorität nicht anerkennen, ihren Anordnungen nicht gehorchen und ihren Ratschlägen kein Gehör schenken; ihr könnt mit euren bösen Handlungen eine Wunde in ihren Herzen verursachen, könnt Anlass geben, dass ihre Augen von so vielem Weinen austrocknen, dass sich auf ihren Schläfen weiße Haare zeigen und ihre Gesichter von den Spuren des Leides gezeichnet werden; doch niemals werden sie aufhören, euch zu lieben, und sie werden nur Segen und Vergebung für euch haben.

2. Doch wenn diese Eltern, die ihr auf der Erde gehabt habt und die nicht vollkommen sind, euch so große Beweise einer reinen und erhabenen Liebe gegeben haben – warum seid ihr dann erstaunt, dass Der, welcher diese Herzen schuf und ihnen jene Aufgabe, Eltern zu sein gab, euch mit vollkommener Liebe liebt? – Die Liebe ist die höchste Wahrheit. Um der Wahrheit willen wurde Ich Mensch, und um der Wahrheit willen starb Ich als Mensch. (52, 27)

3. Meine Liebe soll euch nicht in Erstaunen setzen, doch zweifelt auch nicht an ihr, wenn ihr erlebt, dass ihr in der Welt oft einen sehr bitteren Kelch leert.

4. Der Mensch kann tief sinken, von Finsternis erfüllt sein oder zögern, zu Mir zurückzukehren. Doch für alle wird der Zeitpunkt kommen, an dem sie Mich in ihrem eigenen Wesen spüren, Mich nicht mehr ferne fühlen und Mich auch nicht als einen Fremden betrachten oder mein Dasein, meine Liebe und meine Gerechtigkeit leugnen können. (52, 30)

5. Ich will euch nicht als Angeklagte vor Mir sehen, will euch immer als meine Kinder betrachten, für die meine Vaterliebe immer zur Hilfe bereit ist. Ich habe euch zum Ruhme meines Geistes geschaffen, und damit ihr in Mir glücklich seid. (127, 41)

6. Lernt, Mich zu lieben, erkennt, wie meine Liebe euch trotz eurer Verstöße und Sünden überallhin folgt, ohne dass ihr euch ihrem Einfluss entziehen oder ihr ausweichen könnt. Erkennt: je schwerer eure Verfehlungen sind, desto größer ist mein Erbarmen mit euch.

7. Die Bosheit der Menschen möchte meine Liebe abwehren, aber sie kommt nicht gegen sie an, weil die Liebe die universelle Kraft, die göttliche Macht ist, die alles erschafft und alles bewegt.

8. Der Beweis für alles, was Ich euch sage, ist der, den Ich euch gegeben habe, als Ich Mich unter euch in dieser Zeit kundtat, in der die Menschheit sich im Abgrund ihrer Sünde verirrt hat. Meine Liebe kann keinen Ekel vor der menschlichen Sünde empfinden, wohl aber Mitleid.

9. Erkennt Mich, kommt zu Mir, um eure Flecken im kristallklaren Brunnquell meiner Barmherzigkeit abzuwaschen. Bittet, bittet, so wird euch gegeben werden. (297, 59 – 62)

10. Für Augenblicke glauben die Menschen, meiner so unwürdig zu sein, dass sie nicht begreifen, dass Ich sie so sehr lieben kann. Und wenn sie sich einmal damit abgefunden haben, ferne von ihrem Vater zu leben, erbauen sie sich ein Leben nach ihren eigenen Vorstellungen, schaffen ihre Gesetze und gründen ihre Religionsgemeinschaften. Daher ist ihre Überraschung groß, wenn sie Mich kommen sehen. Dann fragen sie: “Liebt uns unser Vater wirklich so sehr, dass er auf solche Weise eine Möglichkeit sucht, Sich uns mitzuteilen?”

11. Menschen, Ich kann euch nur sagen, dass Ich das, was mein ist, nicht zugrunde gehen lasse, und ihr seid mein. Ich liebte euch, noch bevor ihr wart, und werde euch ewig lieben. (112, 14 – 15)

Die Fürsorge und Hilfe Gottes

12. Jünger, Ich habe euch alle Unterweisungen gegeben, die der Geist in seiner Entwicklung benötigt.

13. Wohl denen, die die Wahrheit erkennen, denn sie werden “den Weg” schnell finden. Andere weisen die göttlichen Unterweisungen immer zurück, weil ihnen ihre Werke den meinen überlegen erscheinen.

14. Ich liebe euch alle. Ich bin der Hirte, der seine Schafe ruft, der sie vereint und zählt und täglich mehr haben möchte – der sie nährt und liebkost, für sie sorgt und sich freut, wenn er sieht, dass es viele sind, obwohl er manchmal weint, wenn er sieht, dass nicht alle folgsam sind.

15. Dies sind eure Herzen: viele von euch kommen zu Mir, aber wenige sind es, die Mir wirklich nachfolgen. (266, 23 – 26)

16. Nehmt euer Kreuz und folgt Mir in Demut. Vertraut darauf, dass – während ihr jemandem Trost zusprecht, einem Herzen Frieden oder einem Geist Licht bringt – Ich auf alles achten werde, was mit eurem materiellen Leben in Beziehung steht, und Ich werde nichts vernachlässigen.

17. Glaubet daran, dass, wenn Ich zu eurem Geiste spreche, Ich auch einen Blick in euer Herz werfe, um in ihm seine Sorgen, seine Bedürfnisse und seine Wünsche zu entdecken. (89, 6 – 7)

18. Es gib keine Rassen oder Stämme, so unkultiviert sie euch auch erscheinen mögen – auch jene, die ihr nicht kennt, weil sie in unzugänglichen Wäldern wohnen – die nicht Bekundungen meiner Liebe erfahren hätten. Sie haben im Augenblick der Gefahr himmlische Stimmen vernommen, die sie beschützen, behüten und beraten.

19. Ihr habt niemals verlassen gelebt. Seit Anbeginn, da ihr zum Leben erstandet, seid ihr unter dem Schutzschild meiner Liebe gewesen.

20. Ihr Menscheneltern, die ihr eure Kinder zärtlich liebt: wärt ihr fähig, sie ihrem Schicksal zu überlassen, wenn sie kaum in dieses Leben hineingeboren worden sind, wenn sie eure Fürsorge, eure Hingabe, eure Liebe am meisten benötigen?

21. Ich habe euch um eure Kinder besorgt gesehen, selbst wenn sie das Erwachsenenalter erreicht hatten; selbst um jene, die sich vergehen, die euch verletzt haben, sorgt ihr euch mit der größten Liebe.

22. Doch wenn ihr auf die Nöte eurer Kinder in dieser Weise reagiert – wie wird dann wohl die Liebe eures Himmlischen Vaters sein, der euch liebte, noch bevor ihr existiert habt?

23. Immer bin Ich euch zu Hilfe gekommen; und in dieser Zeit, in der Ich euch mit einer größeren geistigen Entwicklung antreffe, habe Ich euch gelehrt, wie ihr kämpfen müsst, um die unheilvollen Kräfte zunichte zu machen, und die Art und Weise, die Schwingungen des Guten zu vermehren. (345, 39 – 42)

24. Ihr tretet nun in einen neuen Abschnitt eures Lebens ein; der Weg ist gebahnt. Nehmt euer Kreuz auf euch und folgt Mir. Ich sage euch nicht, dass es auf diesem Wege keine Prüfungen gibt; aber immer, wenn ihr eine schwierige Wegstrecke durchquert oder einen Leidenskelch leert, werdet ihr eine Stimme vernehmen, die euch ermutigt und euch berät, wird meine Liebe bei euch sein, die euch beisteht und euch erhebt, und ihr werdet die sanfte Liebkosung meines Heilbalsams fühlen. (280, 34)

25. Wenn Ich sehe, dass ihr euch vom Schmerz besiegen lasst und dass ihr, anstatt aus ihm die Lehren zu ziehen, die jede Prüfung enthält, euch damit begnügt, zu weinen, zu fluchen oder einfach auf den Tod zu warten als das Ende eurer Leiden, dann nahe Ich Mich euch, um euer Herz liebevoll anzusprechen, ihm Trost und Hoffnung zu geben und es zu stärken, damit es sich selbst, seine Schwachheit und seinen Mangel an Glauben überwindet, und es über die Prüfungen triumphieren kann; denn in diesem Triumph liegt der Friede, das Licht und das geistige Glücklichsein, welches das wahre Glück ist. (181, 10)

26. Wenn ihr bedenkt, dass Ich selbst in den kleinsten Wesen der Natur bin – wie sollte Ich euch da verleugnen und Mich von euch trennen, nur weil ihr Unvollkommenheiten an euch habt, da ihr Mich gerade dann am meisten benötigt?

27. Ich bin das Leben und bin in allem, deshalb kann nichts sterben. Denkt gründlich nach, damit ihr nicht an die Ausdrucksweise gebunden bleibt. Bringt eure Sinne zur Ruhe und entdeckt Mich im Kern des Wortes. (158, 43 – 44)

28. Kehrt in euer Inneres ein, und ihr werdet dort das Heiligtum, die Bundeslade finden. Ihr werdet eine Quelle, einen Born der Gnaden und Segnungen entdecken.

29. Es gibt keinen hilflosen Geist, niemand ist enterbt. Angesichts meiner Göttlichen Barmherzigkeit gibt es im ganzen Universum keinen einzigen, der sich arm nennen kann, von seinem Vater verstoßen; keinen, der sich aus den Landen des Herrn verbannt nennen könnte.

30. Wer sich enterbt fühlt, tut dies, weil er in sich selbst nicht die Gnadengaben entdeckt hat, oder weil er sich gerade in der Sünde verirrt hat, weil er verblendet ist, oder weil er sich unwürdig fühlt.

31. Ihr sollt diese Gnadengaben immer in euch entdecken; dann werdet ihr erleben, dass euch meine Gegenwart niemals fehlen wird, dass immer “Brot”, “Heilbalsam”, “Waffen”, “Schlüssel” und alles, was ihr benötigt, in euch selbst vorhanden sein wird, weil ihr die Erben meines Reiches und meiner Herrlichkeit seid. (345, 87)

32. Zwischen dem Vater und den Kindern gibt es ein Band, das niemals zerreißen kann, und dies Band ist die Ursache dafür, dass zwischen dem Göttlichen Geist und dem von euch allen eine Zwiesprache stattfindet. (262, 35)

33. Die Menschheit benötigt meine Liebe, mein Wort, das bis auf den Grund ihrer Herzen gelangen muss. Der Meister kämpft unermüdlich darum, dass eure Geister täglich mehr erleuchtet werden, damit sie sich, von Unwissenheit befreit, zu höheren Regionen erheben können.

34. Die Tore meines Reiches stehen offen, und das “Wort” des Vaters kommt mit unendlicher Liebe zu euch, um euch erneut den Weg zu zeigen.

35. Ich bin nochmals zur Menschheit gekommen, doch