Lebensgeheimnis 24 … Zucker, Salz & Essig – Secret of Life 24 … Sugar, Salt & Vinegar

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Zucker, Salz und Essig

Jesus Christus offenbart durch Gottfried Mayerhofer
Lebensgeheimnisse – Kapitel 24

Pfingsten 1875

So spricht der Herr:

1. Sehet, Meine Kinder! Hier gebe Ich euch drei Worte, die Dinge bezeichnen, welche ihr alle wohl kennt und doch nicht wisset, was sie, die bezeichneten Stoffe nämlich, in der materiellen Natur eigentlich für eine Rolle spielen, und noch weniger aber, was sie geistig entsprechend vorstellen.

2. Damit also wieder ein neuer Bereich in den Naturgegenständen eurer sichtbaren Erde euch geliefert oder aufgeschlossen werde, und damit ihr wieder, wie schon oft, von neuem sehen und erfahren möget, welch wichtige Eigenschaften oft in Dingen verborgen liegen, die, eben weil ihr sie alle Tage vor Augen habt und sie alle Tage zu verschiedenen Bedürfnissen braucht, gerade nichts Auffallendes für euch haben, so soll mit diesen drei Dingen, Zucker, Salz und Essig ein neuer Beweis gegeben werden, wie sehr das Geistige mit der Materie verbunden, durch sie ausgedrückt und in ihr enthalten ist, damit ihr verstärkt erkennen möget, wie sehr der Mensch sich befleissen sollte, die geistige Struktur der ganzen Welt zu erkennen, welche Erkenntnis ihn sodann viel zur richtigen Beurteilung Meines Selbst leiten kann! –

Zucker

3. Sehet, der Zucker oder Zuckersaft findet sich im Pflanzenreich überall vor, auch im Tierreich, und selbst in der menschlichen Organisation fehlt er nicht.

4. Der Zuckersaft oder der süsse, im allgemeinen eine angenehme Empfindung bei seinem Genusse hervorbringende Saft ist so in der Natur verteilt, dass es beinahe kein lebendes Geschöpf gibt, welches nicht dessen Annehmlichkeiten kennt.

5. Die vielen Pflanzen, welche in ihrer Organisation die Fähigkeit besitzen, den Zuckerstoff aus der Erde zu ziehen, auf welcher sie wurzeln, sie sind wieder die grössten Ernährer vieler Tiere, welche diesen so bereiteten Zuckerstoff in Blumen oder Früchten zu ihrem eigenen Unterhalt sammeln, verzehren und verarbeiten.

6. In den Früchten, und in früherer Zeit selbst in den wenigen Arzneimitteln, welche die Menschheit kannte, spielte der zuckerhaltige Nahrungsstoff die Hauptrolle, während in jetziger Zeit, bei der Verkommenheit der menschlichen Rasse, die Gifte an seine Stelle gesetzt worden sind.

7. Zuckersaft oder zuckerhaltige Substanzen waren die Ausgleicher bei Krankheiten, waren die mildernden Hilfsmittel, welche den meisten lebenden Wesen bis auf den Menschen ihr materielles Leben sozusagen versüssten, solange ganz natürlich dessen Gebrauch mässig oder geregelt war; denn ausschliesslich von zuckerhaltigen Substanzen leben zu wollen, vermag weder Mensch noch Tier.

8. Nachdem ihr nun seht, wie der Zuckersaft, welcher durch künstliche Fabrikation aus den Pflanzenstoffen ausgezogen, in kristallisierter Form bei euren Nahrungsmitteln als Mischung unter selbe so eine ausserordentliche Wichtigkeit erlangt hat, so entsteht wohl dann leicht die Frage: “Warum denn gerade der süsse Saft, Zucker genannt, so angenehme Genüsse beim Essen oder Trinken verursacht, während es doch auch andere Stoffe genug gibt, die aus allen Reichen der Natur entnommen zu unserer Nahrung verwendet werden, und die wohl vielleicht entbehrt werden könnten, wo hingegen durch Mangel an Zuckersaft viele Speisen ganz ungeniessbar sein würden?”

9. Nun, hierauf antworte Ich mit einer andern Frage: “Was ist denn der Zucker, in geistiger Hinsicht betrachtet?” Und durch die Antwort auf diese Frage werdet ihr die obige Frage ebenfalls beantwortet finden. Denn wenn ihr die Grundlage wisset, auf welcher alle diese materiellen Erfahrungen, materiellen Wünsche und materiellen Gelüste fussen, so werdet ihr leicht das Warum erkennen, weshalb mit Zucker versüsste Speisen und Getränke euch so munden.

10. Seht, der Zucker, geistig entsprechend, repräsentiert in der materiellen Schöpfung die Liebe!

11. Wie die Liebe nur das Bestreben ist, angenehme Gefühle zu erwecken, zu erhalten und sie fortzupflanzen, so ist der Zucker, als Beigabe zu anderen Dingen, der Hauptvermittler, dass viele Stoffe geniessbar werden.

12. Die Liebe unter jeder Form kann und muss den Menschen ihre Lage versüssen, und das tut entsprechend ebenfalls der Zucker.

13. Die Liebe mildert alle herben Gefühle, streut Balsam auf offene Wunden, tröstet, beruhigt, gleicht aus und macht manches erträglich, was sonst unerträglich scheint.

14. Die Liebe ist und war der Grundgedanke der Schöpfung, der Grundpfeiler Meines eigenen Ich, der Hauptfaktor, um den Menschen zum Menschen zu machen.

15. Ohne die Liebe wäre die Welt ein Chaos, ein gesetzloses Konglomerat (Gemisch) von Stoffen und Elementen, welche sich stets selbst bekriegen und zerstören würden.

16. Die Liebe also ist, eben weil im Geistigen die höchste Potenz (Kraft), ebenfalls im Materiellen der mächtigste Faktor, und so wie dem Menschen und selbst teilweise dem Tiere in seinem Seelenleben Fakultäten (Fähigkeiten) gegeben wurden, die Liebe zu fühlen, zu fassen, sie stets zu suchen, ebenso ist der Zuckerstoff in der ganzen Welt oder das süsse angenehme Gefühl, welches beim Geniessen von Produkten der Erde dem lebenden Wesen beigegeben ist, der Hauptfaktor, um das materielle vegetative Leben zu versüssen und angenehm zu machen, und dieses angenehme Bewusstsein, welches euer Gaumen dabei erhält, entspricht der Liebe, welche ebenfalls nur versüssend oder liebend alles Unebene, alles Bittere ausgleicht. Und so seht ihr im Zucker, sei als natürlicher Saft oder künstlich erzeugt und kristallisiert, den bildlich der Liebe entsprechenden Faktor, dessen Bereich niemand entgehen kann, sondern dessen sanfte Wirkung alles Lebende aufsucht, daran sich ergötzt und beim Schlürfen desselben, wie bei dem Gefühl der Liebe, alles andere leicht vergisst.

17. Und wer bereitet euch denn diesen schmackhaften Zuckerstoff? Wer entlockt ihn der finsteren Erde? Wer regt Pflanzen und Tiere an, ihn zu suchen und zu sammeln?

18. Es ist der Sonnenstrahl, es ist das Licht, als Erguss Meiner göttlichen Liebe, welche Ich in die unendliche Welt ausströmen lasse, zur Freude, zum Genusse und zum Leben alles dessen, was Ich erschaffen habe, damit alles Lebende im Lichte Meine Schöpfung sehe, und im Lichte die Liebe als dessen Trägerin erkenne, die weit durch Äonen von Meilen ihre Kraft mitteilt, alles anregt, schafft, erhält und zur Verwandlung, zum geistigen Fortschritt zwingt!

19. Was das Licht als Liebe geistig, das ist im Materiellen der Zucker bildlich. Die sanften Worte der unendlichen Liebe oder die sanft erwärmenden Strahlen des Lichtes, oder der angenehme süsse Geschmack in den Früchten, alles dieses ist gleichbedeutend; Liebe heisst dieses grosse Wort, Liebe, wie ein Schöpfer sie hatte, als Er alles dieses erschuf, Liebe, die dem Erschaffenen eingegossen, und Liebe, die selbst noch in der starren Erde als Zuckersaft durch Sonnen oder Liebe-Licht herausgezogen, dem Geniesser der Erdprodukte den nämlichen Genuss, den Geschmack verursachen soll, den ein liebendes Wort, ein erwärmender Sonnenstrahl dem Gefühl erweckt, wenn ein oder das andere Tieren und Menschen begegnet.

20. So, Meine Kinder, erkennet im süssen Zucker, dass ihr vorerst selbst aus Liebe-Elementen gemacht, das Liebliche in der Natur instinktmässig aufsucht, und dass zweitens, wenn ihr süsse Früchte esset, oder den Zucker mit Getränken vermischt zum Stillen eures Durstes verwendet, es nur immer die Liebe ist, welche in tausenderlei Formen das nämliche verlangt, bewerkstelligt und auszuführen bestrebt ist, was in dem Worte lag, als Ich zur Grundbasis Meiner Schöpfung neben dem “Werde!” das “Licht” betonte (1. Mose 1,3), weil Licht Liebe bedeutet, und nun Ich eben auch durch die vielen Worte, die Ich euch gebe, Licht in euren Herzen machen will, damit es seine eigene Licht-Welt erkenne, damit es begreifen lerne, dass selbst in dem Unansehnlichsten, Alltäglichsten noch der grosse Schöpfer gefunden werden kann, wenn ein der Liebe fähiges Herz seinen Vater als personifizierte Liebe suchen will und dass es Ihn finden kann, wenn Licht und offenes Auge und Verständnis der ganzen Schöpfung Hand in Hand gehen.

21. Jetzt habt ihr also die geistige Bedeutung des Zuckers, was er ist, wie ihr ihn ansehen sollt, wenn ihr Mich begreifen wollt.

Salz

22. Und jetzt wollen wir zum Zweiten übergehen, zum Salze, welches dem Geschmack nach gerade das Entgegengesetzte des Zuckers ist, und auch dort versuchen, was Geistiges hinter ihm steckt, und wie seine Wirkung, sein Dasein selbst entsprechend ausgebeutet werden kann, damit ihr Mich als euren Vater und als den grossen Schöpfer der grossen Natur eben auch in diesem Mineral wieder erkennen sollet.

23. Um also logisch diese Sache anzufangen, so betrachten wir das Salz einfach, als was es sich zeigt, wo es sich vorfindet, und warum es eben notwendig ist.

24. Sehet, Salze gibt es verschiedene, und so gut wie der Zucker emsig gesucht wird, ebenso wird besonders bei Tieren und Menschen das Salz gesucht, da ohne dieses vieles nicht zu geniessen wäre, um so mehr, weil gerade bei der Zubereitung der Speisen in eurer Küche ihr aus den Rohstoffen, die ihr dort chemischen Prozessen aussetzet, durch das Kochen die in diesen Substanzen enthaltenen Salze entfernt, und dann natürlich mit anderen Salzen, das heisst durch euer Kochsalz sie wieder ersetzen müsst.

25. Salz ist in beinahe allen Teilen der Materie enthalten.

26. Salz besteht als Mineral, und Früchte und Pflanzen haben es auch, selbst der Zucker enthält Salz, sowie auch im Blut, im Magen von vielen lebenden Wesen das Salz ein Haupt-Element ist.

27. Nun fragt sich also wie früher: “Woher dieses Begehren, woher diese unausweichbare Sucht nach Salz?”

28. Sehet, hier ist wieder wie beim Zucker die geistige Erklärung die Antwort auf das Vorkommen des Salzes in der Materie.

29. “Salze” sind da entsprechend was, “Leben” im Universum ist, Salze sind Anreger, Anreger zur Erschaffung, zur Erhaltung zur Vervollkommnung.

30. So ist das Salz das entsprechende Element, welches Leben gebäret, Leben entwickelt, und Leben stufenweise weiter führt.

31. Daher das Salz als Reizmittel von Tier und Menschen gesucht wird; daher das Salz in den Schächten der Erde sich vorfindet, wo diese Ablagerungen als Magazine des eben für den Bedarf dort Überflüssigen vorhanden sind, damit das Überflüssige im Innern der Erde zur Deckung des Bedürfnisses der Aussenwelt diene.

32. Wie Meine Liebe die alles ausgleichende Macht ist, so ist das Leben die alles anregende Kraft, welche das aus Liebe Geschaffene zum Leben anregt, es zur Vervollkommnung zwingt, um es nach Verwandlung und Verwandlung veredelt wieder dorthin zurückzuführen, von wo es ausgegangen ist.

33. Daher ist im Meer das Salz als erstes Anregungsmittel noch heute in Masse vorherrschend, weil das Element des Wassers (als verdichtete Luft) die Mutter alles Festen war und stets sein wird.

34. Mein Machtwort “Es werde”, Leben bezeichnend, schuf diesen Trieb, der stets fortbestehend sowohl die Materie als die lebenden Wesen drängt, ihre Missionen, ihren Bildungszyklus zu vollenden.

35. Was das Salz als Reizmittel, was das Salz als Verdauungsmittel, das ist das Salz geistig genommen im menschlichen Leben, im Kampf mit der Welt und mit seinen eigenen Leidenschaften; die Widerwärtigkeiten, die Missgeschicke sind das Salz des Lebens, was notwendig ist, ohne welches das Leben keinen Reiz hätte, wie die Speisen keinen Geschmack ohne Salz hätten.

36. Was im Organismus seine Organe reizt oder anregt, ihre Funktionen leichter zu erfüllen, das ist das geistige Salz der Missgeschicke, welches Geister und Seelen stärkt, sie fähig macht, Grösseres zu leisten und der gesetzmässigen Vervollkommnung leichter nachzukommen.

37. Und dieses Reizen, dieses Anregen ist das Leben.

38. Liebe kann sich nicht äussern ohne das Leben; denn die Liebe will die Wirkung ihrer Tatkraft sehen, sie will nicht umsonst alle Mittel angewendet haben ohne Resultat, Liebe will Gegenliebe, und um diese zu erreichen, gehört Bewegung oder Tätigkeit, oder Lebenskraft dazu, damit die Forderungen der schaffenden Liebe erfüllt werden können.

39. Dies ist der Zweck der Salze in der Materie, sie bewirken Leben, helfen der trägen Materie zum Fortschritt und bezwecken so den Grundtypus (Grundzug) der ganzen Schöpfung, wo Leben der Hauptzweck, Liebe seine Hauptgrundlage ist.

40. So sehet ihr, Meine Kinder, wie ein unbedeutendes, euch allen bekanntes und täglich gebrauchtes Element, geistig entsprechend aufgeklärt, ein wichtiger Faktor in der ganzen elementaren Schöpfung werden kann, und eine Wichtigkeit erreicht, von welcher ihr gar keine Ahnung hattet.

41. Das Salz als Heilmittel ist ebenso heilbringend, im rechten Masse gebraucht, und erhält die lebende Bewegung in den Organen menschlicher und tierischer Körper wie das “Salz des Lebens” oder die weltlichen Verhältnisse die Tätigkeit und Lebenskraft der Seelen erhöhen.

42. So tragen beide Faktoren, Liebe als Zucker und Leben als Salz, am meisten dazu bei, dass die einmal von Mir geschaffene Welt in ihren ersten Grundprinzipien schon die Keime der Ewigkeit hatte, indem alles aus sich selbst sich aufbauend entsteht, besteht und sich verwandelt. –

Essig = Oxydation = Fortschritt

43. Es fehlt uns also noch das letzte oben angeführte Wort, der Essig seine Bedeutung im materiellen Leben, sein Gebrauch und seine geistige Entsprechung.

44. Nun fangen wir auch bei diesem, ebenso wie bei den vorhergehenden an, seine Eigenschaften als “Essig” zu definieren, wo wir dann seine Bestimmung und weiteren Gebrauch von selbst herausfinden werden.

45. Also, was ist Essig oder, wie die Chemiker es benennen, “Oxos”? Woher dann “Oxydation” hergeleitet ist; denn ihr müsst nicht allein den Essig oder die Säure-Substanz nehmen, welche ihr in der Küche und bei Getränken gebraucht, sondern dieses Wort als den allgemeinen Ausdruck für den sauren Stoff auf alle Materie ausdehnen, wo ihr beim “Oxydieren” usw. ebenfalls diesen Stoffen begegnet, die mittels ihres Verbindungs-Prozesses mit ihnen oxydierend, verändernd wirken.

46. Dieses “Sauerwerden” oder Oxydieren ist eigentlich nichts anderes, als wenn ein Stoff oder eine Substanz an dem Wendepunkt angekommen ist, in andere Formen oder Verhältnisse überzugehen, wozu sie eben das Salz angeregt hat.

47. So entsteht das Zersetzen in andere Elemente, welche dann des früheren Verbandes ledig, andere Wechselverbindungen eingehen.

48. Selbst euer Tischessig ist nichts anderes als ein zersetztes, früher anders geordnetes Ding, und so ist die Oxydation diejenige Form, in welcher eine Verwandlung bewerkstelligt wird, wo alle chemischen Teile andere Verbindungen eingehen können und müssen.

49. Dieser Prozess, der in der ganzen Natur stets vor sich geht, da ein Zersetzen des einen ein Entstehen des andern ist, weil im ganzen Universum nichts bleibend ist, selbst das Bilden oder Ausbilden zu einer Form nur aus dem Zersetzen des Früheren hervorgehen kann, so ist dieses entsprechend bezeichnet das, was in der Natur Oxydation, in der geistigen Form als Fortschritt betrachtet, auch wirklich also ist.

50. Fortschritt oder Vervollkommnung ist das grosse Wort, ohne welches Meine Schöpfung nicht bestehen könnte, Fortschritt bezeichnet auch der Flug der Zeit, auch die Stunden, Minuten und Sekunden fliehen, und mit ihnen Millionen ausgelebte Produkte der Welten vergehen, und aus ihrem Vergehen, aus ihrem Tod entkeimt eine neue Saat, eine neue Frucht, wo alles vorwärtsdrängend vom Materiellen zum Geistigen, zum Endpunkte alles dessen, zuerst zu Meinem Geisterreiche und dann zu Mir Selbst sich drängt.

51. Sehet, die Liebe schuf die Welt, das Leben erhält die Geschaffene, und der Fortschritt, das Erschaffene stets läuternd, führt der Liebe wieder zurück, was sie gebunden entsandte und frei wieder sich nahen sieht.

52. So ist es in der unorganischen, und so in der organischen Welt. Süss und sanft sind die ersten Anfänge, welche als Salz oder Leben im Zweiten zu reizen haben, damit es seine Energie nicht verliere, und die immerwährende Oxydation, Resultat des Reizmittel-Salzes, befördert eben durch die Zersetzung die Elementarstoffe von Stufe zu Stufe, zu höheren, reineren, wichtigeren Verbindungen, wo endlich das Materielle stets geistiger werdend, endlich eine feinere Überkleidung erhaltend, dem Geistigen sich mehr und mehr amalgamiert (innig verbindet), bis die gesamte Materie des ganzen Universums vergeistigt neue Verbindungen eingehend, die Liebe als Seligkeit oder Zuckersüsse stets stärker, das Leben oder Salz stets intensiver und der Fortschritt oder die Oxydation stets leichter werdend, die Verwandlung herbeiführen wird, welche sanft, ohne Reiz fühlen zu lassen, eine ewige Glückseligkeit begründet, wo das Entstehen eine Seligkeit, das Leben eine Wonne, und der Fortschritt ein Zustand ist, von dem ein in körperlicher Hülle lebender Mensch sich keine Vorstellung machen kann; da selbst nur die höchsten Geister ahnungsvoll begreifen, dass auch über ihnen noch ein weites Feld liegt, wo von ihnen bis zu Mir noch zahllose Schöpfungen ewig fort stattfinden werden, die stets fortschreitend die Genüsse erhöhen, die Fernsicht des geistigen Auges erweitern, und jeder fühlenden Geistes-Seele nur zu sehr beweisen werden, was eigentlich Unendlichkeit, was eigentlich die höchste Liebe, was eigentlich das tiefste Leben, und was der ewige Fortschritt ist; wo ebenfalls, wie im groben Materiellen, aus Grobem Feineres, aus Materiellem Geistiges und aus Geistigem Göttliches entstehen kann, welches wieder, die nämlichen Phasen (Stufen) durchmachend, im unendlichen Raum den unendlichen Gott in Seiner unendlichen Liebe bei jedem Schritt gezeichnet findet!

53. Daher trachtet auch ihr, die ihr auf eurer kleinen Welt schon von Millionen von Wundern umgeben seid, wo jede Minute, jede Sekunde euch Zeugen abgeben könnten; trachtet auch ihr, Meine geliebten Kinder, diese Liebe eures Vaters zu begreifen, das göttliche Leben, was in allem Wesenden von Minute zu Minute sich manifestiert (offenbart), und den Fortschritt, den ewigen Oxydationsprozess zu begreifen, wie aus dem ersten Liebesprozess durch Licht und Wärme, durch Salze und Oxyde, selbst in der materiell totscheinenden Natur, sich der ewige Gesetzesgang erfüllt, der die Welten im leeren Raum unaufhaltsam vorwärts treibt, wo der grosse Liebes-, Lebens- und Oxydations-Prozess durch die Fortwälzung und Umdrehung um sich selbst das nämliche bewirkt, wie im Schosse eurer Erde die Metalle und Erdarten, all die verschiedenen chemischen Elemente, durch die Liebe hineingelegt, durch das Salz als Leben zur Oxydation oder zum Fortschritt vorbereitet, den nämlichen Gesetzgang gehen, wie im geistigen sich selbst bewussten Menschenleben, die Liebe wirkend, das Leben reizend, und die Scheidung endlich oder Unterordnung des Materiellen unter das Geistige, den nämlichen Fortschrittsprozess bewirkt, der aus dem Menschen einst einen grossen Geist, wie Salze und Oxydation aus einem plumpen Stein eine Pflanze, aus der Pflanze das Tier und aus dem Tiere den letzten Schöpfungsakt dieser Erde, den Menschen hervorbringt; wo sodann dieses letzte Glied der materiellen Schöpfung, als Bürger zweier Welten, die Prozesse der materiellen und geistigen Ordnung auf dieser Welt durchgemacht, dann in ein Geisterreich eintritt, wo zwar seine verfeinerten Sinne Dinge sehen werden, wovon jetzt sein Herz keine Ahnung hat, aber auch Verhältnisse und Forderungen an ihn herantreten werden, die auch ganz andere Aufgaben von ihm zu lösen verlangen, als wie er sie bis jetzt gewohnt war.

54. Auch dort existiert – “Zucker, Salz und Essig”; aber der Zucker, wenngleich süsser als alle irdischen, muss erst gewonnen werden, wenn durch die Essig- oder Säure-Gärung (oder Oxydation) das Leben als Reizmittel oder “Salz” die Tätigkeit erhöht hat, und es der reinen Seele möglich wird, in jenen Sphären zu leben, die feinerer Oxydationsprozesse fähig sind, aber auch höhere, intensivere Liebe dem geben, der durch das Salz des geistigen Lebens angeregt, seine eigene “Oxydation” überstanden hat, zur Liebe geläutert und edel zurückkehrt, so wie die Liebe den Lohn angemessen hatte, damit dann auch dem Sieger seine Krone gereicht werden könne!

55. O wenn ihr wüsstet, was euch dann erwartet, wenn ihr wüsstet, wie es errungen werden kann, und welche Seligkeiten, welche Wonnegefühle dort stets behalten, nicht wie hier nur in flüchtigen Momenten genossen werden; ihr würdet alles Mögliche tun, um ja ganz vorbereitet dort anzukommen, wo der Grenzstein zwischen Materie und Geist ist, und wo dann das Fortschreiten ein leichtes, sanftes, nur durch Liebe geleitetes ist!

56. Sehet, euch grosse Schöpfungsräume, grosse Schöpfungsgedanken, grosse Schöpfungsgesetze und -prozesse oder Welten zu beschreiben, wäre vergebliche Mühe, um durch sie Mich zu begreifen, ihr würdet höchstens vor Erstaunen vor Mir niederfallen, denn die Welt ist zu gross, als dass ihr kleinen Menschen deren Distanzen (Entfernungen), deren Grösse fassen könntet; allein in ganz nahen, euch oft unscheinbaren Dingen Meine Grösse, Meine Liebe, Meine Geduld und Sanftmut euch fühlbar zu machen, dieses ist weit leichter, um damit zum Ziele zu gelangen. Denn gerade wenn ihr sehet, dass Ich neben den grossen Welten und Sonnen-Komplexen auch die unbedeutendsten Dinge so eingerichtet habe, dass auch in ihnen der nämliche Gottesgedanke sich widerspiegelt, der euch im Sternenzelt in Erstaunen setzt, nur dann begreifet ihr, dass Gott etwas anderes, Höheres, Grösseres sein muss, eben weil für Ihn alles gleich wichtig, und der letzte Wurm so wie die grösste Sonnenwelt das nämliche ist, wo überall Seine Liebe, Sein in alles eingepflanztes Leben und Sein im ersten Schöpfungsakt bedungener Fortschrittsdrang ist, welcher alles vorwärts drängt von Stufe zu Stufe, bis im Geisterreich das grosse Jenseits mit anderen Gesetzen der Liebe, anderen des Lebens und anderen des Fortschritts ihm beweisen wird, dass Zucker, Salz und Essig oder Liebe, Leben und Fortschritt nie enden werden, so lange Gott mit Seiner Liebe, mit Seinem Lichte die Schöpfung erleuchtet, erwärmt und zur Annäherung an Ihn anregt.

57. Diese grosse Lehre aus diesen drei kleinen Worten nehmet hin als Beweis Meiner Liebe, einer Liebe, die, ganz verschieden von der eurigen, nur Vergessen, Verzeihen und Vergelten kennt.

58. Machet also, dass Ich wenig zu vergessen, zu verzeihen, aber viel euch zu vergelten habe, und ihr werdet der Seligkeiten in Fülle geniessen, wenn diese drei als Titel angeführten Worte ihren Prozess während eurer Lebensbahn erfüllt haben werden! Amen!

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Sugar, Salt and Vinegar

Jesus Christ reveals by Gottfried Mayerhofer

Secrets of Life – Chapter 24

Pentecost 1875

Thus says the Lord:

1. You see, My children, here I am giving you three words which denote things you all well know, although you fail to know the role which the above mentioned substances play in the material nature and even less what they correspondingly represent in the spiritual sense.

2. Another new field among the natural objects of your visible earth shall be given or unlocked to you. You will then, as so often before, see and learn anew about the important qualities often concealed in things, which, because you see them every day and use them for various daily needs, do not strike you as being important. And so with these three things, namely sugar, salt and vinegar, new proof shall be given as to how much the Spiritual is linked with matter, is expressed by and contained in it. And you may even more realize the extent to which man should endeavor to recognize the spiritual structure of the entire world, which cognition can then often lead him to a proper evaluation of Myself.

Sugar

3. Look, sugar and its juice are found everywhere in the plant kingdom and are present also in the animal kingdom and even in the human organism.

4. The juice of sugar, or the sweet juice which usually arouses a pleasant sensation when it is enjoyed, is so widely distributed in nature that there is almost no living being which would be unaware of its comforts.

5. The many plants, which in their structure possess the ability to draw the sugary substance out of the soil in which they grow, are in turn the main supporters of many animals which collect, consume and process the so prepared sugary substance in flowers or fruits for their own sustenance.

6. In the fruits, and in former times even in the few medicines known to mankind, the sugary foodstuff played the predominant role whereas nowadays, with the decline of the human race, it has been replaced by poisons.

7. Syrup or sugary substances were the equalizers in illnesses, the alleviating remedies which, as it were, sweetened the material life of most living beings, including man, of course as long as they used them in moderation or according to certain rules. For neither man nor animal can live exclusively on sugary substances.

8. Since you now see that the syrup, industrially extracted from the plant substances and in crystallized form, mixed with your foodstuffs, has gained such extraordinary importance, the question easily arises, namely: “Why is it precisely the sweet juice, called sugar, which causes such pleasant enjoyment while eating or drinking? For there are surely plenty of other substances which, taken from all kingdoms of nature, are used for our nourishment and which could perhaps be dispensed with, whereas the absence of sugar juice would render many foods quite unpalatable.”

9. Well I answer with another question: “What is sugar, seen in a spiritual sense?” and through the answer to it you will also find the above question answered, for once you know the foundation on which all these material experiences, desires and appetites are based, you will easily realize why foods and drinks sweetened with sugar are so enjoyable for you.

10. You see, sugar in its spiritual correspondence represents in the material creation – love!

11. Where love is merely the endeavor to arouse, sustain and propagate pleasant sensations, sugar, as an additive to other things, is the main mediator in making many substances palatable.

12. Love in every form can, and must, sweeten their position for human beings, and this is correspondingly done also by sugar.

13. Love mitigates all harsh feelings and pours balm onto open wounds. It comforts, calms, equalizes and renders many a thing bearable, which otherwise would seem unbearable.

14. Love is, and was, the fundamental thought of creation, the fundamental pillar of My own self, the main factor in rendering man truly human.

15. Without love, the world would be a chaos, a lawless conglomerate of substances and elements, in constant war with, and destroying, one another.

16. Therefore, love, being the highest spiritual potency, is also the mightiest factor in a material sense. Man and, to a certain degree even the animal, in their soul-life were endowed with faculties enabling them to feel and grasp love and always look for it. In the same way all over the world sugar, or the sweet pleasant feeling given to the living being with the enjoyment of products of the earth, is the main factor in sweetening and rendering pleasant the material vegetative life. And this pleasant awareness imparted to your palate corresponds to love, which likewise only with sweetness or lovingly adjusts all that is wrong and bitter. This you see in sugar, be it as a natural juice or artificially manufactured and crystallized, the factor which metaphorically corresponds to love and the sphere of which no one can escape. For its gentle effect seeks out all that is alive, and its enjoyment, as it is sipped, lets one easily forget everything else, just as during the sensation of love.

17. And who prepares this delicious sugary substance for you? Who coaxes it from the dark earth? Who urges the plants and animals to seek and collect it?

18. It is the sunbeam, the light, as an efflux of My divine love, which I let pour forth into the infinite world for the delight, enjoyment and life of all that I have created. Thereby everything living may see My creation in the light and recognize love as the carrier of this light. A light which through distances of eons of miles imparts its power, quickening, creating, sustaining everything and forcing it to transformation, to spiritual progress.

19. What light, as love, is spiritually, sugar is metaphorically in the material sphere. The gentle words of infinite love or the gently warming rays of the light, or the pleasantly sweet taste in the fruits, they all mean the same thing. “Love” this great word is called, love, as a Creator had it when He created all this; love, infused into the created and love, extracted by sunlight or love-light as juicy sugar even from the rigid earth. It is meant to impart to the one who enjoys the products of the earth the same pleasure, the same taste which a loving word, a warming sunbeam arouses in the emotion, as one or the other meets animals or human beings.

20. Thus, My children, let the sweet sugar teach you that you, made from love-elements, first of all look instinctively for the lovely things in nature. And that, secondly, when you eat sweet fruits or use the sugar mixed with drinks for the quenching of your thirst, it is always only love. Love, which in thousandfold form demands, effects and endeavors to carry out the very same thing contained in the word, when I emphasized as the fundamental basis of My creation, apart from the “Let there be”, the word “light”, because light means love. And through the many words I am giving you I want to kindle light in your hearts so that they may recognize their own light-world. Then they will learn to understand that the great Creator can be found even in the most insignificant, most commonplace, and that a heart capable of love and wanting to seek the Father, personified Love, can find Him, if light, an open eye and an understanding of the entire creation go hand in hand.

21. Now you have the spiritual significance of sugar, what it is, how you shall regard it if you want to understand Me.

Salt

22. Now we will proceed to the second item, salt, which in taste is exactly the opposite to sugar, and also here try to find out what is behind it spiritually and how best to exploit its effect and existence correspondingly. Then you shall again recognize Me as your Father and the great Creator of the great nature also in this mineral.

23. To begin with this matter logically, let us consider salt simply as what it shows us to be, where it is found and why it is essential.

24. You see, there are various salts, and just as sugar is diligently sought after, salt is sought after especially by animals and human beings, for without it, many things would be unpalatable, particularly when in the preparation of food in your kitchens you remove, through cooking, the salts contained in the raw substances by exposing the latter to chemical processes. These salts must of course be replaced with other salts, that means with your cooking salt.

25. Salt is contained in almost all parts of matter.

26. Salt exists as mineral, and also fruits and plants contain it. Even sugar contains salt, and it is contained in the blood and in the stomach of many living beings, where salt is a principal element.

27. Thus the question arises as before: “From where this desire, this inescapable craving for salt?”

28. Look, also here, as with sugar, the spiritual explanation elucidates the presence of salt in matter.

29. “Salts” are correspondingly what “life” is in the universe. They are stimulators, that means catalysts in the process of creating, sustaining, perfecting.

30. Thus salt is the corresponding element that gives birth to life, develops it and gradually leads it to higher levels.

31. Therefore, salt is sought after as a stimulant by both animal and man. It is found in the tunnels of the earth, where these deposits represent the storehouse for the existing surplus. This surplus in the interior of the earth can then serve to satisfy the need of the outer world.

32. Just as My love is the all-harmonizing might, life is the allanimating power, which stimulates into life what was created out of love, forcing it to perfection, so as to bring it back after repeated transformation to the place from where it had gone forth.

33. Therefore, in the sea, salt as the foremost stimulant is plentiful still today. For the element of water (as condensed air) has been, and will always be, the mother of everything solid.

34. My mighty word “Let there be”, denoting life, created this everlasting urge, which urges both matter and the living beings to complete their mission, their developmental cycle.

35. What salt is as a stimulant, as a stomachic, salt is in a spiritual sense in human life, in the conflict with the world and with man’s own passions. The adversities, the calamities are the salt of life, which is necessary and without which life would have no fascination, just as food would be devoid of taste without salt.

36. That which incites or stimulates the organs in an organism to more easily fulfill their functions, is the spiritual salt of adversity, which strengthens the spirits and souls and enables them to perform greater things and to more easily achieve their ordained perfection.

37. And this inciting, this stimulating is life.

38. Love cannot manifest without life, for love wants to see the effect of its energy, does not want to have applied all its means without a result. Love demands counter-love, and to achieve this, motion or action or vital force is required so that the demands of the creating love can be fulfilled.

39. This is the purpose of the salts in matter. They effect life, help the inert matter to progress, having in view the fundamental type of the entire creation, where life is the main purpose and love its fundamental basis.

40. Thus you see, My children, how an insignificant element, well known to you all and used daily, elucidated in its spiritual correspondence, can become an important factor in the entire elementary creation and achieve an importance which you were unable to imagine.

41. Salt as a remedy is equally salutary when used in the right measure. It sustains the vital movement in the organs of human and animal bodies, just as the “salt of life”, or the worldly circumstances, enhance the activity and vital force of the souls.

42. Thus both factors, that means love as sugar and life as salt, assisted most in that the world, once created by Me, had already in its first fundamental principles the germs of eternity. For everything comes into being, exists and transforms itself through selfdevelopment.

Vinegar = Oxydation = Progress

43. And so, what is still missing is the last of the above mentioned words, namely “vinegar”, its significance in material life, its use and spiritual correspondence.

44. Now let us also here begin, as with the preceding ones, to define its qualities as “vinegar”, and we shall then automatically find out its purpose and further use.

45. Well, what is vinegar or, as the chemists call it, “Oxos”, from which is derived “oxidation”. For you must not only consider the vinegar or the acidic substance which you use in the kitchen and in drinks. You must extend this word to be the general expression for the acidic substance in all matter. There, in “oxidation” etc., you also come upon these substances that, by combining with other substances, have an oxidizing, transforming effect.

46. “Acidification”, or oxidation, is actually nothing else but the process by which a stuff or substance reaches a turning-point where it passes into other forms or structures owing to the influence of the salt.

47. In this manner begins the breaking up into other elements which then, free of their former association, enter into other mutual combination.

48. Even your table vinegar is nothing but a broken up, formerly differently arranged thing. And so oxidation is that form in which transformation is effected where all chemical parts can, and must, enter into other compounds.

49. This process, which is going on incessantly in the whole of nature, is correspondingly what in nature is called oxidation and in its spiritual form is considered progress, which it really is. For the breaking up of one means the beginning of another, and in the whole of the universe nothing is permanent and even the formation or development into a form can only result from the breaking up of the former one.

50. Progress, or perfection, is the great word without which My creation could not exist. Also the passing of nine denotes progress. The hours, minutes and seconds fly and millions of deceased products of the worlds pass away with them. And from their passing, from their death a new crop sprouts forth, a new fruit where everything presses on from the maternal to the Spiritual, to its final destination, first to My spirit realm and then to Me Myself.

51. You see. Love created the world, life sustains it and progress, always purifying the created, again leads back to Love what it once sent out fettered and now sees come back in freedom.

52. This applies to both the inorganic and the organic world. Sweet and gentle are the first beginnings, which as salt, or life, have to stimulate in the latter so that it may not lose its energy. And the continuous oxidation, the result of the stimulating salt, through the breaking up transports the elemental substances from level to level, to higher, purer, more important compounds. Finally, the material, ever more spiritualized, achieving a more subtle envelopment, amalgamates more and more with the spiritual, until the collective matter of the entire universe, spiritualized, enters into new combinations, where love as bliss or sweetness becomes ever stronger. Then life, or salt, ever more intensified and progress, or oxidation, ever easier, will give rise to the transformation. And this, gently, without making a stimulus felt, establishes an eternal happiness where the coming into being is bliss, life is rapture and progress a state that a human being living in a physical envelopment cannot imagine. For even the highest spirits have foreknowledge and understand that beyond them there is a vast sphere extending from them to Me. There, countless creations will take place forevermore. And they, in continuous progress increasing the enjoyment and enlarging the perspective of the spiritual eyes, will give more than adequate proof to every sensitive spirit-soul as to what infinity, what the highest love, what the most profound life and what eternal progress really are. Where also, as in the coarse material, something spiritual, and out of the Spiritual something divine can emerge, which, again going through the same phases, finds with every step in infinity the imprint of the infinite God in His infinite love!

53. Therefore, you too, My beloved children, who on your small world are already surrounded by millions of wonders, where every minute, every second could testify to you: Do endeavor to understand this love of your Father, the divine life which every minute manifests in all beings. Understand the progress, the eternal oxidation process, as out of the first love-act through light and warmth, through salts and oxides, even in the seemingly dead nature, the eternal course of the law is fulfilled. A law that inexorably propels the worlds in the empty space, where the great process of love, life and oxidation through the onward movement and the rotation around their own axis affects the same thing. How in the bowels of your earth the metals and kinds of soil, all the different chemical elements, placed there by love, prepared by the salt, as life, for oxidation or for progress, take the same course decreed by law. How in the spiritually fully aware human life, love is at work and life stimulates. And finally, how the separation or the subordination of the material to the Spiritual effects the same developmental process, which one day will bring forth from man a great spirit. How salts and oxidation produce from a clumsy stone a plant, from the plant the animal, and from the animal the ultimate creational product of this earth, namely man. Where this last member of the material creation, as a denizen of two worlds, having gone through the processes of the material and spiritual order on this world, then enters a spirit-realm. And where, although his refined senses will behold things which his heart cannot imagine at present, he will also be confronted with situations and demands which expect him to solve quite different tasks from the ones he had been accustomed to.

54. There too, “sugar, salt and vinegar” exist. However, the sugar, though sweeter than anything earthly, can only be won when through the acetic or acidic fermentation (or oxidation), life as a stimulant or “salt” has enhanced the activity. This enables the pure soul to live in those spheres where finer oxidation processes are possible. These also impart a more sublime, more intensive love to the one who, stimulated by the salt of the spiritual life, has endured his own “oxidation” and returns, purified for love and exalted, in keeping with the reward allotted by love, so that the victor can be given the crown.

55. Oh, if you knew what awaits you, if you knew how it can be achieved and what bliss, what rapture can always be experienced there, but not, like here, only in fleeting moments; you would do everything possible to make sure you arrive there well prepared, at the borderstone between matter and spirit, from where progress is easy, gentle, only guided by love!

56. You see, it would be a vain effort to describe to you vast spaces of creation, great creational thoughts, great creational laws and processes or worlds for you to understand Me through the same. You would at most fall down before Me in amazement, for the world is too vast for you small human beings to grasp its distances, its vastness. However, for the sake of the attainment of the goal it is much easier to make perceptible to you My greatness, My love, My patience and meekness in nearby, to you often insignificant things. For first you have to see that I have arranged beside the great cosmic and solar complexes also the most insignificant things in such a way that they reflect the same divine thought that also amazes you in the starry heaven. Only then do you realize that God must be something different, sublime, greater, because for Him, everything is equally important, and the smallest worm is equal to the greatest solar world. And everywhere there is His love, His life implanted into everything and His urge towards progress is implied in the first act of creation. It urges on everything from level to level. Finally, in the spirit-realm the great Beyond will prove to man through other laws of love and of life, other laws of progress, that sugar, salt and vinegar, or love, life and progress will not ever end, as long as God with His love, with His light, illumines and warms creation and stimulates it to draw near Him.

57. Accept this great teaching from these three little words as proof of My love, a love which, in contrast to yours, knows only forgetting, forgiving and rewarding.

58. So see to it that I have little to forget, to forgive, but much to reward you, and once these three words quoted in the heading have fulfilled their meaning during the course of your life, you will enjoy beatitude in abundance. Amen.

13. Lebens-Geheimnis… KRAFT, STOFF & GEIST – 13th Secret of Life… ENERGY, SUBSTANCE & SPIRIT

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flagge de  13. Lebens-Geheimnis… KRAFT, STOFF & GEIST

13. Lebens-Geheimnis… KRAFT, STOFF & GEIST

Durch Jesus Christus offenbart an
Gottfried Mayerhofer, 22. Februar1871

So spricht der Herr…

1. Diese drei Worte bezeichnen Dinge, wovon sich die Menschen sehr viel irrige Begriffe machen und besonders die ersten zwei den Materialisten viel zu schaffen machen, weil sie darin das ganze Universum, den Grund seines Entstehens, Bestehens und Vergehens gefunden zu haben glauben, bei welcher Erklärung der Gott oder ein geistiges, alles regierendes Wesen dann ganz wegdisputiert worden ist.

2. Nachdem nun gerade die Materialisten oder jetzigen “hochgelehrten Professoren” der Erd-, Tier- und Steinkunde mit diesen Worten so herumwerfen, sie als erste Prinzipien (Grundformen, Anfänge) aufstellen, und sie damit alles in allem gesagt zu haben glauben, so müssen wir doch – sollen wir diesen gescheiten Herren Professoren etwas sagen, das ihre Unverständigkeit klar beweist – mit den Begriffen dieser Worte anfangen; denn vor allem muss man erst wissen, was man als Werkzeug gebraucht, ehe man sich ans Arbeiten macht, worauf dann der richtige Gebrauch des einen oder des andern Werkzeugs erst die Geschicklichkeit des Meisters beweist.

3. Also – was ist oder heisst eigentlich “Kraft”?

4. Sehet, ihr euch weise dünkende Herren Gelehrte, die ihr nach allem Forschen und Untersuchen gerade da wieder ankommt, von wo ihr ausgegangen seid, ihr, die ihr die Kraft als einen Faktor in der ganzen sicht- und unsichtbaren Welt bestimmen wollt, seht, Ich muss euch sagen, dass Kraft, dieses hochgepriesene Wort auf den Titelblättern eurer Bücher, nichts für sich Selbständiges noch Alleindaseiendes, sondern nur das Produkt eines andern unsichtbaren Faktors bezeichnet, den ihr eben nicht zugeben wollt, indem ihr frisch darauflos erklärt: Kraft ist ein Naturgesetz, welches der Bewegung oder dem Leben gleichkommt.

5. Nun fragen wir diese Gelehrten aber: Wenn eure ganze Welt nur aus Stoff und Kraftäusserung besteht – wer gibt denn dieser Kraft den Impuls, dass sie sich so und nicht anders äussern kann und muss, – und durch ihre Kraftäusserung auf den zweiten Glaubensartikel eurer Wissenschaft, den Stoff, stets einwirkt?

6. Ihr seht den Stein vom Berge herabrollen oder aus der Luft herabfallen und habt sogleich den Schluss fertig: Es ist die Kraft oder das Gesetz der Schwere, die Anziehungskraft der Erde, welche den seiner Unterlage beraubten Stein fortreisst, bis er wieder eine andere feste Basis erreicht hat, und dort liegenbleibt, erwartend eine andere “Kraft”, die mit ihm etwas anderes vornimmt!

7. Nun, wenn Ich bei diesen Gelehrten in die Lehre gehen müsste, so fragete Ich, nachdem Ich ihre weisen Gründe vernommen hätte, wie die Welt sich selbst erschaffen hat, und wie sie sich selbst erhält, und sich selbst zerstören wird(!): Meine Herren! Sie haben Mir die Wirkungen einer Kraft gezeigt, das ist wahr; ja Ich habe es selbst versucht und fand diese von Ihnen aufgestellten Sätze bestätigt; Ich möchte aber doch wissen, nachdem Ich die Kraft nicht sehen, sondern nur ihre Wirkungen fühlen kann – was sie denn so ganz eigentlich ist, Ich möchte gern eine Erklärung über sie haben!

8. Die Herren Gelehrten antworten gleich einstimmig: Kraft ist ein Naturgesetz, ohne welches die Natur nicht bestehen kann.

9. Gut, sage Ich, Sie haben recht! Aber jetzt möchte Ich auch wissen: Haben wir in der Natur ein Beispiel, dass ein Ding sich selbst Gesetze gibt? Denn Sie, Meine Herren, nehmen keinen Gesetzgeber an, obwohl Sie Mich mit dem Begriff von “Naturgesetzen” abspeisen wollen; nun, Ich bin eben einer von den Schülern, die gern alles ganz wissen möchten und mit nur halben oder gar nichts bedeutenden, wenn auch “wissenschaftlichen” Ausdrücken sich nicht zufriedenstellen können!

10. Die Herren Gelehrten erzürnen sich über einen Zögling, der mehr wissen will als sie selbst, und wenden Mir den Rücken zu, und so bin Ich denn gezwungen, Mich aus dem Chaos von wissenschaftlichen Ausdrücken selbst herauszufinden, da der Gelehrten Schiff auf zu seichtem Grunde ihrer “Naturgesetze” steckengeblieben ist (Man denke an “Die drei Tage im Tempel” (Dreitagesszene), Kapitel 30.)

11. Nun, da so viele Leute von “Kraft”, “Naturkräften”, “Anstoss”, “Abprall”, “Schwere”, “Druck”, “Ziehkraft” usw. reden, so wollen wir versuchen, uns zuerst eine Idee zu machen, was denn eigentlich “Kraft” ist; dann sehen, wie sie sich in der Natur kundgibt und wie sie auf organische und unorganische Leben einwirkt, das Leben gibt, das Leben nimmt, es baut und zerstört, und so die Erhalterin des Universums geworden ist.

12. Also vorerst: Was ist Kraft?

13. Sehet, Kraft ist nichts anderes als eine wahrnehmbare Äusserung an einem Dinge, welches entweder seinen Platz oder seine Form verändern muss, gemäss eines andern auf ihn einwirkenden Gegenstandes, was dadurch bewirkt wird, dass am Äussern oder Innern eines Dinges eine Bewegung, eine Vergrösserung oder Verkleinerung oder gar ein Vergehen bemerkt wird.

14. Nun, dieses Drängen eines fremden Gegenstandes auf irgendwelchen anderen ist nichts als der in dem zweiten Wesen liegende Zug, sich den einwirkenden, es umgebenden Elementen zu entziehen, es ist der Zug der Ruhe, als Gegensatz der Bewegung.

15. Der Stein will ruhig liegenbleiben, das heisst, er will im Verbande seiner Unterlage verharren, wo alle seine Teile, bis in die kleinsten Atome, in ihrer Ausdehnung der Breite, Länge und Tiefe nach sich nicht gestört fühlen.

16. Sobald also ein anderer Gegenstand auf den Stein einwirkt, um ihn aus seiner behaglichen Ruhe herauszureissen, so stemmt sich sein ganzes ich dagegen; alle Teile in ihm, die sonst bewegungslos harrt aneinandergeschlossen dalagen in völliger Ruhe, alle diese Teile fangen an, sich entweder auszudehnen oder womöglich sich zusammenzuziehen, in Vibration zu geraten. Kurz, der Stein, wegen seines Widerstehens gegen den andern auf ihn einwirkenden Gegenstand, ist nicht mehr der harte, leblose Stein geblieben, der er vorher war, sondern er hat Leben bekommen, alles in ihm bewegt sich und vibriert.

17. Nun, was ist das Resultat, wenn ein sonst ruhiger Gegenstand in Bewegung kommt? Sehet, das Resultat ist, dass er seine bisher gehabte Form und seinen Bestand aufgeben muss, und etwas anderes zu werden gezwungen wird; denn seine Elemente sind nicht mehr so zusammengefestet wie früher, und die einwirkende Kraft gewinnt eben dadurch die Oberhand, zersetzt, zersplittert den Stein, und wenn möglich löst sie auch seine Bestandteile in Staub auf.

18. Der Kraft der Schwere, oder der Anziehungskraft der Erde auf ihre Bestandteile, steht also eine andere Kraft stets entgegen, nämlich die Kraft oder der Zug, alles Bestehende zu zerstören und aus demselben wieder Neues zu formen.

19. Die Kraft, wie sie sich äussert und wie der Mensch sie wirken sehen und fühlen kann, ist also als ein anderer Faktor, der weder im Stein noch in seiner Umgebung liegt, sondern von andern Elementen bedungen und angeregt diese letztere zur Veränderung ihrer Form und ihres Bestandes führt, Leben nimmt, Leben hervorbringt, also zerstört und neu aufbaut, und so den ewigen Bestand nur dadurch sichert, dass sie stets zerstörend Neues erzeugt.

20. Diese Kraft äussert sich in allen möglichen Richtungen und unter allerlei Formen, das Bedingende derselben ist also eine höhere Potenz, die sich äussernd wollend als Kraft nur erscheinlich ist; daher Kraft als selbständiges Ding, so wie es die Herren gelehrten Materialisten wollen, gar nicht existiert, nie selbständiger Lebensfaktor, sondern das Produkt von zwei höheren Faktoren, nämlich von Ruhe und Bewegung ist!

21. Durch diese beiden wichtigen (Grund)Prinzipien des ganzen Universums besteht die Welt, wurde sie erschaffen, wird sie erhalten und wieder in Neues verwandelt.

22. Die Ruhe drückt sich auch im zweiten Namen aus, den wir ihr geben könnten, nämlich im Stoff, und die auf ihn einwirkende Lebenstätigkeit, die alles erhält und alles belebt, ist der Geist, welcher Anreger der Kraft, Zusammenhalter des Stoffes und so der Hauptfaktor des ganzen Lebens ist; denn ohne Geist gibt es kein Leben, ohne Leben keinen Stoff, und der Stoff braucht keine Kraft; denn die Kraft ist das Produkt aus ersteren, fehlen diese, so fehlt alles!

23. Nun hätten wir die Kraft soweit im reinen. Jetzt können wir ans zweite gehen, woran sich die Kraft äussert, das heisst an den Stoff; denn die Kraft kann nur bestehen, wo Widerstand ist, und Stoff als Materielles gibt eben mit seinen Bestandteilen den körperlichen Widerstand in dem Prinzip der Ruhe, wo er sich der Bewegung entgegensetzt und so als Kraft sichtbar wird.

24. Nun fragen wir: Was ist der Stoff? Und die Gelehrten sagen: Stoff ist alles, was einer Ausdehnung nach Länge, Breite und Tiefe fähig ist.

25. Gut, nun fragen wir weiter: Aus was besteht der Stoff? Und so werden die Gelehrten wieder sagen:

26. “Stoff” ist aus allem zusammengesetzt, was im ganzen Universum entweder aufgelöst oder kompakt sich vorfindet; “Stoff” ist alles, was man Grundelemente der Schöpfung nennen kann.

27. Gut, nun fragen wir aber: Wie viele Stoffe gibt es denn, und wie kann man sie unterscheiden oder auseinander scheiden?

28. Da sagen die Gelehrten wieder: Wir haben in der chemischen Analyse eine Unzahl Stoffe gefunden, die (für uns bis jetzt) unauflösbar sind, und aus diesen ist das Universum zusammengesetzt; ihre verschiedenen Vermischungen erzeugen dann alles, was wir körperlich sehen oder fühlen können; diese Vermischungen oder wie sie sagen “chemischen Verbindungen” sind aber gewissen Gesetzen unterworfen, wo das eine das Assimilations-, das andere das Repulsions-Gesetz ist.

29. Nun fragen wir wieder: Aber, meine Herren, schon wieder reden Sie von Gesetzen, wo Ich doch am Ende einen Gesetzgeber voraussetzen müsste.

30. Sie antworten darauf: Freund, das ist nicht so gemeint, die Stoffe im Einzelnen haben verschiedene Eigenschaften, wodurch ihnen nur eine oder die andere Vermischung oder Annäherung erlaubt ist, andere aber für sie Unmöglichkeiten sind.

31. Nachdem wir nun sehen, dass wir mit den Herren Professoren wieder nicht ins reine kommen können, so müssen wir uns wieder auf uns selbst und unsere fünf Sinne verlassen, und stellen also an uns selbst die Frage: Was ist der Stoff? Und unser Inneres sagt uns einfach:

32. “Stoff ist gar nichts!”(Siehe vorne S.92, die Definition der Kraft) “Stoff” ist ein zu allgemeiner Ausdruck, der, indem er alles in einen Tiegel wirft, gar keinen Unterschied mehr zulässt! Wollte man alles, was in der sichtbaren Welt ist, als Stoff bezeichnen, so wüsste man am Ende keinen einzelnen Namen für Kombinationen von dichten und feinen, starren und beweglichen Massen.

33. “Stoff” ist also höchstens der grosse Äther-Raum ausser dem Bereiche der Erd-Atmosphäre, wo alle Ingredienzen (Bestandteile) aufgelöst beisammen sind, die zu allen andern Kombinationen, zur Erschaffung der Weltkörper und ihrer sie umgebenden Luftarten gehören.

34. Nur dort ist “Stoff”; das heisst die grosse Vorratskammer zum Weltenbau; aber in, auf und um die Erde ist der Stoff nicht mehr “Stoff”, sondern da sind schon, je nach dem Zweck, gebundene zusammengefügte Elemente, die dann den andern höher stehenden Potenzen, als Leben, Bewegung oder Kraft, ausgesetzt, zu Veränderungen, Formwechsel gezwungen, wieder in andere Gestalten sich verwandelnd, als etwas anderes auftreten, in einer neuen Form, nachdem in ihrer früheren ihr Wirken aufgehört hat.

35. Hier, auf dieser Erde, ist der Stoff schon so gebunden, dass ein Trennen in seine primitiven Formen nicht mehr möglich ist, da seine einzelnen Bestandteile so eng verbunden sind, dass sie nur in dieser engsten Verschmelzung ein anderes Ganzes ausmachen und jeder künstlichen Scheidung sich widersetzen; da glauben dann die Herren Gelehrten, “Gesetze” oder sogenannte “Naturgesetze” entdeckt zu haben, weil ihnen das nicht gelingt, was eine höhere Potenz, der über alles waltende Geist, mit Leichtigkeit ausführt.

36. Die Naturforscher und Gelehrten, welche natürlich nur da etwas sehen, wo die Natur ihre Prozesse mit groben oder grossen Mitteln bewirkt; diese Herren begreifen nicht, dass trotz ihres Leugnens es doch Etwas gibt, das höher steht als ihre chemischen Analysen, ihre Mikroskope und Fernrohre, ihre Baro-, Elektro-, Thermo-, Anemo- u.a. Meter usw.; das, was sie beobachten, sind lauter grobe Prozesse in den Retorten und Destillier-Apparaten. Sie sehen wohl darin eine grosse Konsequenz, begreifen sie aber nicht. Und da sie keinen Herrn und Gesetzgeber annehmen wollen, so legen sie diesen Stoffen die Intelligenz bei und sagen: “sie folgen nur dieser oder jener Impulsion”, wie sie selbst der eigenen, materialistischen, das heisst der des Irrwahns, als wüssten oder sähen sie wirklich etwas.

37. Das, was ihnen in der Natur ein Rätsel ist und auch an ihrem eigenen Körper eine von ihnen nie zu erklärende Frage sein und bleiben wird, wie nämlich Materie und Geistiges zusammenhängen, oder wie die Gehirnmasse, gewiss etwas Materiell-Sichtbares, nur Geistiges hervorbringt oder wie der Stoffwechsel in ihrem eigenen Leibe vor sich geht, dass sie sich eines gesunden Lebens erfreuen können; dieses, das heisst den Geist, wollen sie nicht finden!

38. Diese Herren – die in der Natur keinen Herrn, keine höhere Potenz anerkennen wollen, und doch in ihrem Körper selbst tagtäglich, ja stündlich sehen können, wie der Geist über die Materie zu gebieten imstande ist -, diese Herren nehmen in der Natur ein Gesetz an, das Kraft und Stoff zu dem bildet, was sie vor sich sichtbar sehen und unsichtbar fühlen; in ihrem Körper aber, wo doch das nämliche vorgeht, da wollen sie kein Naturgesetz anerkennen, sondern da wollen sie allein Selbstherrscher sein.

39. “Wie schwach und einseitig seid ihr doch, ihr armen Blinden!” Diese Stimme tönt aus lebenden und auch aus anscheinlich toten Gegenständen der sichtbaren Natur euch entgegen, überall ruft sie euch zu:

40. Wir sind! aber nicht aus Zufall oder nach euren “Gesetzen” zusammengekettet, sondern wir sind aus und durch höhere Macht zusammengeformt, ziehen uns gegenseitig an und stossen uns ab, je nach der Individualität des Einzelnen; und das alles nur darum, um euch Ungläubigen einen angenehmen Aufenthalt auf dieser Erde zu verschaffen, und auch, wenn ihr es gleich nicht hören wollt, eurem Weisheitsdünkel stets zuzurufen:

41. Wir sind! Aber wir sind nicht “Kraft”, nicht “Stoff” – wie ihr Blinden glaubt -, wir sind “Geist”, das heisst gebundenes Geistiges, gelöstes Geistiges, Geistiges in Formen schaffend, und wieder dessen Formen zerstörend, um aus all diesem Kampf am Ende vergeistigt hervorzugehen, und euch zu zeigen, dass in der ganzen Natur alles Geist ist, und euch nur der Geist der Auffassung dazu fehlt, und ihr euch trotz Offenbarung der sicht- und unsichtbaren Natur doch nicht zu dem Bekenntnis bequemen wollt: Ja, jetzt sehen wir ein, dass wir nichts wissen! Wann dieser Ruf in eurem Herzen und Kopfe zutage bricht, dann habt ihr den ersten Schritt getan zu dem grössten Ziele, das euch eben dieser grosse Geist gesteckt hat, Der euch mit so viel Langmut und Gnade behandelt, und alles Mögliche aufbietet, euch zu beweisen, dass Er – ein Geist – nichts Stoffliches, sondern nur Geistiges schaffen kann!

42. Nun, jetzt also, da Ich euch so ziemlich den Unsinn aller materialistischen Lehrgebäude gezeigt, treten wir auf unser Feld über, und wollen allen (gut gewillten) Nicht-Glaubenden beweisen, dass weder “Kraft” noch “Stoff” sind, sondern dass es nur “Geist”, Geister, und Einen geistigen höchsten Schöpfer gibt! Amen.

Fortsetzung

(23. Februar 1871)

43.  Gestern also haben wir behauptet, dass nur Geist der Hauptbestandteil und der Haupt-Träger des ganzen Universums ist; jetzt müssen wir das, was wir gestern behauptet, heute auch beweisen.

44. Nun seht, die erste Frage, die hier auftaucht, ist eigentlich wohl diese: Was ist eigentlich “Geist”; und aus was besteht denn dieser?

45. Um diese Frage zu beantworten, wird es wohl etwas schwer gehen, jedoch versuchen wir es, euch solches durch ein Beispiel klarzumachen, damit ihr “Geist” von “Kraftäusserung” wohl unterscheiden könnt!

46. Sehet nun zum Beispiel: Jemand will eine gewisse Arbeit beginnen, die nach seinen Begriffen, logisch angefangen und konsequent fortgesetzt, ein gewisses Resultat hervorbringen soll. Nun, um dieses zu bewerkstelligen, wird er vorher eine Idee fassen, dann diese überdenken und überlegen, dann den ganzen Gang der Ausführung vom Anfang bis zum Ende im Geiste durchgehen, ferner, nachdem alles genau überdacht und erwogen wurde, die dazu nötigen Mittel und Materialien herbeischaffen, und diese unter steter Einwirkung der erstgefassten Idee so verarbeiten, vermischen und verbinden, bis das geschaffte Resultat endlich herauskommt.

47. Nun, wenn ihr diesen Prozess so ganz klar euch vorstellen wollt, so seht ihr, dass die geistige Idee oder lebendig wirkende Potenz, die alle Fähigkeiten in sich trägt, alles aus allem zu machen, was sie will, und die ihr auch Leben, nämlich innerstes Leben nennen könnt, diese Potenz (Macht-Wille) ist; also der Träger, Förderer und Schaffer der ganzen durch sie gestellten Aufgabe. Alles, was diese Potenz zu ihrem Zwecke verwenden will, muss sie erst mit ihrer eigenen Kraft durchdringen, damit sich unter der Einwirkung dieser Kraft nach und nach das Ganze zu einem einheitlichen Bau zusammenfügt, und sodann die erstgefasste Idee in Wirklichkeit ausdrückt.

48. Dieses Vergeistigen der Materie oder Verwendung der Materie zu einer Handlung, dieses Erwecken der in der Materie ruhenden Geistes-Elemente zu gemeinschaftlicher Wirkung, ist nun das eigentliche Leben oder das Triebrad der ganzen Maschine; diese bewegende, über allen ponderablen (wägbaren) und imponderablen (unwägbaren) Elementen stehende Lebenskraft ist also eigentlich “der Geist”, der dann nach allen seinen Abstufungen bis zu Mir, als Einzigem Schaffer und Herr des Geschaffenen, alles in sich schliesst, was diese Potenz in höchster Instanz sein kann.

49. Nachdem nun aber diese Potenz natürlich auch insoweit folgerecht eingerichtet sein muss, dass auch sie folgerecht oder konsequent etwas schaffen kann, welche Konsequenz ihr als Natur-Gesetz erkennt, so ist auch natürlich, dass, wenn etwas konsequent zum Bestehen erschaffen wurde, dasjenige Urprinzip (Grundursache), welches die Erschaffung veranlasste, nicht dessen Zerstörung, sondern seine Erhaltung will; somit muss auch diese geistige Potenz “ein Wohlgefallen” an dem Geschaffenen haben, was nichts anderes als Zuneigung ist; und was ist “Zuneigung” anderes als die Liebe? – gleich wie die Abneigung oder der Reiz zur Zerstörung des Geschaffenen als Hass bezeichnet werden müsste.

50. Mithin ist der Urgeist oder die höchste Potenz ebendeswegen, weil Erschaffendes, wirkendes Prinzip, weil Er unvergängliches Leben ist, auch die Liebe, oder mit andern Worten gesagt:

51. Die höchste Potenz – Gott – ist die Liebe!

52. Wo Liebe, da ist keine Zerstörung, kein Hass möglich!

53. Nun, wenn der Geist in Meiner Person, als ewiges, selbständiges Ich die Haupteigenschaft Liebe als Grundprinzip haben muss, so ist es natürlich, dass Ich auch alle andern Eigenschaften besitzen muss, die der Liebe angehören, die nicht ohne sie, und ohne welche die Liebe nicht bestehen kann.

54. Diese Eigenschaften sind: die Sanftmut, die Geduld, die Beharrlichkeit (Konsequenz oder auch Treue), die Demut; und nachdem alle geschaffenen Dinge Meine Produkte, gleichsam Meine Kinder sind, so ist in denselben auch die väterliche Liebe im höchsten Grade ausgedrückt.

55. Nun sehet, um etwas zu erschaffen, so muss doch der Schöpfer etwas von Seinem Ich in das Geschaffene hineinlegen, damit dasselbe ihm ähnlich, seinem Schöpfer würdig sei!

56. Um also das Universum mit all seinen Welten und Sonnen, mit ihrem Pflanzen, Stein- und Tierreich ins Leben zu rufen, so musste Ich doch jedem dieser Teile eine gewisse Quantität Meines Ichs beigeben, damit allen Dingen des Universums ein stufenartiges Emporringen, und ein Drängen – in Mich wieder zurückzukehren, eingeboren ist; dadurch dass das Gleiche doch stets zum Gleichen den Zug der Annäherung fühlt, ward also in allem Geschaffenen ein geistiger Teil, wie ihr es begreifen und verstehen könnt, verdichtet, oder wurden mehrere kleine Parzellen (Teilchen) in ein grösseres Volumen (Form) zusammengedrängt, dass, gemäss der verwandten Eigenschaft der Geisterteilchen selbst, dann diese mehr oder minder dicht aneinanderhaften und so einen Körper ausmachen.

57. Auf diese Art entstand also alles, was ihr Materie nennt, sei es in leicht auflöslichen, flüchtigen oder festen Elementen bis zum härtesten Stein, diesen mit eingerechnet.

58. Überall ist und war der Hauptbestandteil Geist, der in verschiedenen Verbindungen mit seinesgleichen oder andern, grössere oder kleinere, mehr oder weniger dichte Massen hervorgebracht hat.

59. Ein sprechendes Beispiel habt ihr im Wasser, welches als bewegliches, leichtes Element leicht in der Wärme sich in Luft verwandelt; aber umgekehrt, sobald ein gewisser Grad Wärme aus seinen Teilen oder einzelnen Atomen entweicht, zum starren, festen Eisklumpen wird.

60. Nur ist hier der Unterschied, dass das Wasser zu Eis wird wegen Mangels an Wärme oder an Liebe der einzelnen Teile zueinander, während in der ganzen geschaffenen Welt gerade die Liebe alles vereint; da die Liebe alles zwingt, sich gegenseitig anzuziehen, und auch eben durch diesen Drang, sich gegenseitig so nah als möglich zu vereinigen, den andern wichtigen Lebensfaktor aus der Liebe hervorruft, nämlich die Wärme, die auch wegen ihrer unzertrennlichen Gemeinschaft mit ihr gleichbedeutend mit der Liebe ist.

61. Wo nun die Liebe die gleichgesinnten Geistteilchen zusammengeführt hat, da entsteht wonniges Drängen oder Wärme; wo Wärme sich entwickelt, da beginnt ein allmähliches Freiwerden, ein Streben nach besserer Lage, schöneren, erhabeneren Verbindungen; es entsteht mit einem Worte der andere sichtbare Faktor, das Leben.

62. Wo keine Liebe – ist keine Wärme, und wo keine Wärme – kein Leben!

63. Dieses Leben als Produkt aus Wärme und Liebe, oder Produkt aus dem Aneinanderreiben der Bewegung der einzelnen gebundenen Geisterteilchen, bringt wieder einen andern Faktor der Schöpfung hervor, nämlich wo Wärme, ist Reibung, wo Reibung, entwickelt sich im gesteigerten Falle Hitze, und wo Hitze sich steigert, entsteht das Verzehren oder Freiwerden der Geisterteilchen in andere Formen, in höhere, leichtere, welches freudige Freiwerden sie durch heftige Schwingungen oder Erzittern kundgeben, und dieses Kundgeben heisst dann endlich Licht!

64. Also: wo Liebe, ist Wärme, wo Wärme – Leben, wo Leben – Licht!

65. Nun haben wir diese drei Hauptmomente beisammen, die zu einer Schöpfung gehören, welche diese erschaffen und bestehen machen helfen, und ohne welche nichts existiert; denn in allem Geschaffenen ist immer ein oder der andere Faktor vorherrschend, und wo alle diese drei Lebens-Träger aufhören, da ist kein Schaffen, kein Leben, keine Wärme, sondern Tod, Kälte und Zerstörung oder Auflösung, damit diese aufgelösten Teile wieder in den Kreislauf des Lebenden zurückkehren können.

66. Nun sehet, “Kraft” ist also nichts anderes als der geistige Drang, aus dem Bestehenden Neues zu schaffen; dieses Bestreben, in der Wirklichkeit sich äussernd, erkennen eure Naturforscher als Naturgesetze an.

67. “Stoff” ist nichts anderes als gefestetes Geistiges, das, wie ihr hier auf Erden seht, schon längst seine primitiven Formen verloren hat, in festeren, gröberen Bestandteilen sichtbar nicht mehr Stoff, sondern Materie ist, welche eben unter gegenseitiger Einwirkung des Mächtigen auf das Schwächere, des Grösseren auf das Kleinere, deren Zersetzung und Veränderung bedingt, um die dort eingeschlossenen Geister frei zu machen und ihnen den Weg zu höheren Stufen anzubahnen.

68. Dieses Zersetzen oder Einwirken des einen auf das andere gibt sich euren Augen als “Leben” kund, als das grosse Naturgesetz “Werden und Vergehen!”, wo das eine sich auflösend das andere ergänzen muss, um so die grosse Stufenleiter und den Rückweg zu Mir anbahnen zu können.

69. Wo also eure Gelehrte nur Naturgesetze wittern, die unbekümmert um ihre Ideen nur Meinem Willen folgen, ebendort lebt und entwickelt sich kein anderes, als geistiges Leben, ein Leben, das über alles Greifbare hinaus weit höher steht, als die Ideen und Begriffe eurer Gelehrten sich schwingen können.

70. Und ebendeswegen, weil das Geistige sich nicht ihrem Willen unterwirft und kein Gemeingut für sie allein werden will, so haben sie beschlossen, am besten daran zu tun, es ganz wegzuleugnen.

71. Für sie existiert kein Gott, kein Gesetzgeber, obwohl sie Gesetze in der Natur annehmen; für sie ist es “der Stoff”, der sich die Gesetze selbst macht, also ein intelligenter Stoff?!

72. Für sie sind die Gesetze nur ein gewisses “Muss”. Nach ihren Begriffen löst sich alles im Universum auf in stoffliche Elemente und beginnt von dort wieder seinen maschinenmässigen Kreislauf, für sie gibt es keine Verbesserung, sondern ein ewiges “Beim-Alten-Bleiben”.

73. Wenn sie (die Gelehrten) sich zufriedenstellen, nach ihrer Auflösung selbst ein Stück “Sauer-, Kohlen- oder Stick-Stoff”, oder sonst ein anderes wäg- oder unwägbares “Element” zu werden, so habe Ich nichts dagegen; Ich kann ihnen sogar diesen Wunsch erfüllen und sie als ein Quantum von Luftart einige Millionen Jahre in der Atmosphäre eines Planeten herumschwimmen lassen; es wird dann doch die Zeit kommen, wo auch dieser geträumte Zustand dem sich äussernden Bewusstsein lästig werden wird, aber nur wird dann von einem Teile Luft bis zu einer Menschenseele der Weg etwas langsam und schwierig sein!

74. Bis jetzt lasse Ich sie als freie Menschen machen, was sie wollen. Es ist ja schon bei den meisten der Fall gewesen, dass wenn diese so kaltblütig gerühmte Auflösung aller Dinge auch an sie herantritt in Form des Todes, sie dann selbst alles Geschriebene widerrufen möchten, wenn es nur möglich wäre, und sie dann selbst zurückschaudern vor dem trostlosen Bild, das sie sich von der Welt gemacht haben und auch andere haben glauben machen wollen.

75. Wäre nicht Meine unbegrenzte Liebe und Mein Erbarmen mit diesen verirrten Kindern, Ich müsste wohl anders verfahren mit ihnen; so aber mache Ich es wie ein Sehender, der auch dem Blinden verzeiht, wenn dieser an ihn stösst oder ihn gar umwirft; denn der Blinde weiss ja nicht, was er getan hat. –

76. Geist ist überall, und mögen es eure Philosophen und Gelehrten wegleugnen, soviel und sooft sie wollen, ohne Geist wäre keine Schöpfung, prangte keine Sonne am Himmel, und wäre kein Leben!

77. Der Geist und das geistige Element ist es ja nur, was Leben verschafft, was dem Starren schönen Impuls aufdrückt, was der totscheinenden, gefühllosen Materie “Leben” gibt, und alles zum Jubelgesang für den höchsten, grössten Geist, als personifizierte Liebe, zu Mir empor drängt.

78. Ohne Geist wäre keine Liebe, und was wäre das Leben ohne Liebe!? – ein Chaos, eine kalte Natur, nichts Erwärmendes, nichts Tröstendes, nichts Heiligendes!

79. Selbst in eurem menschlich irdischen Leben, was ist das Leben ohne Liebe? Wo gibt es ein Gefühl, das der Liebe gliche? Was macht auch die Natur schön und erhaben? Was erweckt auch in der Musik zu erhabenen Gefühlen? Was begeistert, erwärmt das arme, leidende, duldende Herz?

80. Es ist der Strahl der Liebe, der durch die materielle Natur euch anweht, der die geistigen unsichtbaren Sphären durchzieht, euch bewegt, euch drängt zu einer Umarmung, zu einem Annähern an eine andere Persönlichkeit, wo ihr wieder das Pochen eines Herzens vernehmt, das wie das eurige für das Schöne und Heilige schlägt.

81. Was wäre die ganze Sichtbarkeit, durchzöge dieses geistige Band nicht alle lebenden Wesen, und was würde Mich mit euch verbinden, euch zu Mir und Mich zu euch ziehen, wäre es nicht die Liebe?

82. Dieses heilige, selige Gefühl, das von den sinnlichen Grenzen eurer Natur noch weit hinausreicht über alle Sterne, bis dorthin, wo in ewiger Seligkeit und Ruhe Derjenige harrt, Der euch dieses Geschenk als Sein eigenstes Ich gegeben hat und es euch fühlen lassen will, dass ohne die Liebe die Welt umsonst geschaffen wäre!

83. Betrachtet diese Welt als nichts anderes, denn als ein geistiges Panorama, wo die Geister in tausenderlei Formen verbunden stets nur das nämliche darstellen und euch zurufen; so der Lichtstrahl einer von euch Millionen und Millionen Meilen entfernten Sonne, wie der Wurm, der zu euren Füssen kriecht; alle stimmen in das nämliche Loblied ein: “Gott ist die Liebe!”

84. Ja, Ich bin “die Liebe”, Ich bin “der Geist, Der alles liebend erschuf, Der alles liebend erhält.

85. Ich bin der Gott, Der zu euch einst auf diesen kleinen Erdball herabstieg, um Mein grösstes Liebe und Demut-Werk zu vollbringen.

86. Ja, Ich bin der Gott, Der als Geist oder höchste Potenz nicht allein in der Schöpfung dastehen will.

87. Ich bin der Gott, Der Vater sein und liebende Kinder um Sich sehen will, die Seine Macht zwar ahnen können, aber Ihn nur lieben sollen!

88. Dieses sind die Gründe, warum Ich jetzt nicht nachlasse, es euch immer und immer ins Gedächtnis zu rufen:

89. Vergesset nicht euren Ursprung! Ihr seid Meine Geschöpfe, seid geistige Produkte! Trachtet durch eure Handlungen, Mir würdig, Meine Kinder zu werden!

90. Deswegen rufen alle Himmel und alle Tiefen Meiner Schöpfung euch zu, damit ihr überall den nämlichen Ruf vernehmen sollt:

91. “Liebet Gott über alles, denn Er ist die Liebe! – Er hat uns für Liebe – und nur für Liebe erschaffen! Trachtet Seiner würdig zu werden, damit Seine Worte an euch nicht umsonst verschwendet wurden!”

92. So heisst es überall. Erwecket in euren Herzen die nämlichen Gefühle, und erfreut euren Vater mit eurer Liebe, und beweiset Ihm dieselbe an euren Nächsten; dieses wünscht euer Vater! Amen!

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13th Secret of Life… ENERGY, SUBSTANCE & SPIRIT

Jesus Christ reveals thru Gottfried Mayerhofer
February 22nd, 1871

Thus says the Lord…

1. These three words denote things of which people hold very erroneous concepts. The first two in particular give much trouble to the materialists because they believe to have found in them the whole universe, the reason for its coming into being, its existence and passing away, with which explanation God, or a Spiritual Being ruling everything, has been completely negated.

2. Since it is precisely the materialists, or the present “very learned professors” of geography, animal science and mineralogy, who cast around with these words, establish them as the first principle and believe thereby to have said all in all, we must still, if we want to tell these clever professors something which clearly proves their ignorance, begin with the concepts these words represent. For first of all one has to know what one needs as tool before one set to work, whereupon only the right use of one or the other tool proves the dexterity of the master.

3. So, what really is or is called “energy”?

4. Look, you men of learning who fancy to be so wise, who, after all the exploring and investigating, arrive at the very spot from which you began, who want to determine energy as a factor in the whole visible and invisible world; look, I have to tell you that energy, this highlypraised word on the title-pages of your books, is not something that exists independently or alone, but denotes only the product of another, invisible factor, which you do not wish to admit exists, by straight away declaring: “Energy is a natural law which is equal to movement or life.”

5. But now we ask these scientists: If your whole world consists only of substance and the expression of energy, who gives the impulse to this energy so that it can, and must, express itself thus and not otherwise, always influencing through the application of its force the second article of faith of your science, namely, substance?

6. You see the stone roll down the mountain or fall from the air, and immediately you conclude: It is the force or the law of gravity, the earth’s force of attraction, which sweeps away the stone deprived of its foundation until, having reached another firm base, it stops and remains there, in the expectation of another “force”, which acts on it differently!

7. Well, if I had to be apprenticed to these scientists, and having heard their wise reasoning, I would ask how the world had created itself, how it sustains, and will destroy, itself, saying: “Gentlemen! It is true, you have shown Me the effects of a force; I have indeed tried it Myself and have found the tenets laid down by you confirmed. However, not being able to see the energy but merely feeling its effect, I should like to know what it actually is and have an explanation for it.”

8. The learned gentlemen at once answer with one accord: “Energy is a natural law without which nature cannot exist.”

9. “Good,” say I, “you are right! But now I want to know also: Is there in nature an example of a thing that sets down its own laws? For you, gentlemen, do not recognize a Lawgiver although you try to silence Me with the concept of “natural laws”. Well, I happen to be One of those pupils who want to know everything thoroughly and cannot be satisfied with half or meaningless, though “scientific” expressions.

10. The learned gentlemen are getting angry with a pupil who wants to know more than they can offer and turn their backs on Me, and so I am coerced to find My own way out of the chaos of scientific expressions, for the ship of the scientists has become stuck in the shallow ground of their “natural laws”.

11. Now that so many people talk of “energy”, “natural forces”, “propulsion”, “repulsion”, “gravity”, “pressure”, “attraction”, etc., let us first try to form an idea as to what actually is “energy”; then let us see how it manifests in nature and how it influences the organic and inorganic life and which gives life, takes life, builds and destroys it and has thus become the sustainer of the universe.

12. So first of all – what is energy?

13. Look, energy is nothing else but a perceptible manifestation in a thing which must change either its place or its form owing to another object influencing it, which is effected in such a way that in the exterior or interior of an object one can observe a movement, an increase or decrease in size, or even its dissolution.

14. Well, this drive of an alien object towards another is only the impulse, inherent in the second being, to escape the elements surrounding and influencing it; it is the impulse towards inertia, as opposed to movement.

15. The stone wants to lie at rest, which means it wants to continue in unison with its support where all its parts, down to the smallest atoms, do not feel disturbed in their dimension as to width, length and depth.

16. Thus, as soon as another object exerts an influence on the stone to tear it from its comfortable inertia, its whole nature resists; all its parts, formerly densely packed in complete inertia, begin to either expand or possibly contract, and to vibrate. In short, the stone, due to its resistance against the other object interfering with it, is no longer the hard, lifeless stone it previously had been, but it has life. Everything in it moves and vibrates.

17. Well, what is the result when an otherwise inert object takes on movement? Look, the result is that it must relinquish its previous form and consistency is forced to become something else, for its elements are no longer as firmly bonded as previously. Therefore, the force exerted gains the upper hand, breaks up and smashes the stone and, if possible, even dissolves its components into dust.

18. Thus the force of gravity, or the force of attraction, of the earth on its constituent parts is always opposed by another force, namely, the force or the urge to destroy all that exists and then to form again something new out of it.

19. Energy, as it manifests and as man can see it work and feel it, is thus another factor which is neither in the stone nor in its surroundings but is caused and stimulated by other elements, makes the latter change their form and their constituent parts, taking life and bringing forth life and, thus destroying and rebuilding, ensures eternal permanency only by creating anew while at the same time destroying.

20. This energy manifests in all possible directions and in a variety of forms. Its causative factor is thus a higher power, which in its desire to manifest, is only visible as force. Hence, energy as an independent thing, as the learned materialists want to believe, does not exist at all, is never an independent vital factor, but the product of two higher factors, namely, of inertia and movement.

21. It is through these two important basic principles of the entire universe that the world exists, was created, is sustained and again transformed into something new.

22. Inertia is also expressed in the second name that we could give it, namely, in substance. And the life-activity influencing it, which sustains and quickens everything, is the spirit, which is the stimulator of energy and holds substance together, and is thus the principal factor of life in its entirety. For without spirit there is no life, without life no substance, and substance needs no energy; for energy is the product derived from the former, and if they are lacking, everything is lacking.

23. Now we have so far cleared up the concept of energy or force and can proceed to the next one through which energy manifests, that means to substance. For energy can only exist where there is resistance and where substance, as something material, supplies with its very components the physical resistance in the principle of inertia, where it opposes movement and thus becomes visible as force.

24. Now we ask: “What is substance?” and the scientists say: “Substance is everything which is capable of expansion as to length, width and depth.”

25. Good, now we continue to ask: “Of what does substance consist?”, and again the scientists will say:

26. “Substance is composed of all that is present in the entire universe in either a dissolved or compact form; substance is everything that could be called basic elements of creation.”

27. Good, but now we ask: “How many kinds of substance are there, and how can one distinguish them, or separate them from one another?”

28. Then the scientists again say: “By means of chemical analysis we have found innumerable substances which (so far for us) are indissoluble, and these constitute the universe. Their various combinations bring forth everything we can physically see or feel. These combinations or, as they say, “chemical compounds”, however, are subject to certain laws, one of which is the law of assimilation, the other that of repulsion.”

29. Now we ask again: “But gentlemen, you are again talking of laws, so that in the end I would still have to presume a Lawgiver.”

30. Thereupon they reply: “Friend, this is not what we mean. The various kinds of substance have diverse characteristics whereby they are only allowed to enter into one or the other combination or contact, whilst others are a sheer impossibility.”

31. Realizing that again we cannot fully agree with the professors, we must once more rely on ourselves and our five senses, and thus ask ourselves the question: What is substance? And our heart simply tells us:

32. “Substance” is nothing at all. “Substance” is too generalized a term, which, by classing everything equally, does not allow for any variation. If one wanted to define all there is in the visible world as substance, it would finally be impossible to find a single definition for combinations of dense and light, solid and volatile masses.

33. Thus “substance” is at best represented by the great ether space beyond the earth’s atmosphere, where all the ingredients are present in solution that go into making of the world globes and the various kinds of atmosphere surrounding them.

34. Only there “substance” is present, namely, the great supply depot for the building of the universe. However, in, on and around the earth, substance is no longer “substance”. For there are, according to the respective purpose, bound and combined elements which then, exposed to other, higher potencies, such as life, motion or force, are coerced into modification and change of form, transform themselves and appear in a new form as something different, after their activity in their former form has ceased.

35. Here on earth, substance is already bound in such a way that a separation into its primitive forms is no longer possible, since its individual components are so intricately united as to represent only in this most intimate amalgamation another entirety and oppose any separation by artificial means. Then the learned gentlemen believe to have discovered “laws” or so-called “natural laws” because they fail to achieve what a higher power, namely, the Spirit ruling over everything, achieves with ease.

36. The natural scientists and scholars, who, of course, only recognize facts where nature operates by coarse or great means, these gentlemen fail to understand that despite their denial there is still something which is beyond their chemical analyses, their microscopes and telescopes, their barometers, electrometers, thermometers, anemo- and other meters. What they observe are nothing but crude processes in the retorts and stills. Although they attach much importance to them, they fail to understand them and, since they refuse to recognize a Lord and lawgiver, they invest these substances with intelligence and say: “They follow only such and such an impulse,” in the same way as they follow theirs, namely, the materialistic one of the illusion of really knowing or seeing something.

37. What for them is a mystery of nature and will forever remain an insoluble question concerning their own body, namely, the correlation between matter and the spiritual, or how the brain mass, which is certainly something material-visible, only produces something spiritual, or how the metabolism in their own body works so that they can enjoy a healthy life; this, the spirit, they do not want to find!

38. These gentlemen, who in nature do not want to acknowledge a Lord, a higher power, while daily, even hourly, they can observe in their own body that the spirit is capable of ruling over matter, assume a natural law which forms energy and substance into that which they see visibly and feel invisibly before them. However, for their own body, where the same process takes place, they are unwilling to acknowledge a natural law, but want to rule autocratically.

39. “How weak and biased you are, you poor blind people!” This voice sounds in your direction from living and also from seemingly dead objects of visible nature, everywhere it calls out to you:

40. “We do exist! But not chained together by chance or according to your “laws”, but we were formed out of, and through, a higher power, attracting and repelling each other according to our individuality, and all this only in order to provide you skeptics with a pleasant sojourn on this earth and also, even though you do not wish to hear it, to always call out to your wisdom-pride:

41. “We do exist! But we are not, as you blind people believe, “energy” or “substance”; we are “spirit”, that is, imprisoned Spiritual, loosed Spiritual, Spiritual creating forms and again destroying them. In the end we will emerge from all this conflict spiritualized, to show you that everything in the whole of nature is spirit and that you merely lack the necessary spirit of comprehension and that, despite the revelation on the part of visible and invisible nature, you refuse to condescend to the confession: Yes, now we realize that we know nothing! When this exclamation comes forth from your heart and head, you will have taken the first step towards the greatest goal set you by this very same great Spirit, who treats you with so much forbearance and grace and does everything possible to prove to you that He, a Spirit, cannot create matter, but only Spiritual!”

42. Now that I have pointed out to you most of the nonsense of all the materialistic systems of science, we want to pass on to our own field, so as to prove to all skeptics (of good will) that there is no such thing as “energy” or “substance”, but that there is only “spirit”, spirits, and One spiritual Supreme Creator! Amen.

Continuation (February 23rd, 1871)

43. Yesterday we have asserted that spirit is the main constituent and the main sustainer of the whole universe; today we have to prove what we asserted yesterday.

44. Look, the first question arising here is really this: What actually is “spirit”, and of what is it composed?

45. To answer this question will probably be a little difficult; however, we shall try to make this clear to you by means of an example so that you may well be able to distinguish between “spirit” and “manifestation of force”.

46. Now let us assume somebody wants to commence a certain work, which according to his understanding, logically begun and consistently pursued, should produce a certain result. Well, in order to affect this, he will first conceive an idea, then think it over and reflect on it and then he will mentally review the steps of the whole procedure from beginning to end. Further, having painstakingly considered and pondered everything, he will procure the means and materials required and then, under the influence of the initially conceived idea, process, mix and combine them until the final result emerges.

47. Now, if you want to visualize this process quite clearly, you will see that the spiritual idea, or the vital potency which carries within it all the power to make everything out of everything at will and which you may call the innermost life, is this potency (mighty will), thus the carrier, promoter and creator of the whole project conceived by it. Everything this potency wants to use in the pursuance of its purpose it must first permeate with its own energy, so that under the influence of this energy the whole gradually combines into a homogeneous edifice, which then in reality expresses the initially conceived idea.

48. This spiritualizing of matter, or the utilization of matter for an action, this arousing of the spirit-elements reposing in matter to a collective effort, is the actual life, or the driving wheel of the entire machine. This activating vital force, which is beyond all the ponderable and imponderable elements, is therefore actually “the Spirit” which then, after all its gradations up to Me, as the sole Creator and Lord of the created, comprises everything this potency in its highest expression can be.

49. Since this potency must naturally be arranged in such a way that it can logically create something, which logic you recognize as natural law, it follows that if something is clearly created for permanency, this first cause effecting its creation does not intend its destruction, but its preservation. Therefore, this spiritual potency must have “a pleasure” in the created, which is nothing else but inclination, and what is “inclination” if not love? Just as aversion, or the stimulus towards the destruction of the created, would have to be termed hate.

50. Hence it follows that the Primordial Spirit, or the highest potency, being the creating, active principle and imperishable life, is love, or, in other words:

51. The highest potency, God, is Love!

52. Where there is love, no destruction, no hate are possible!

53. Now, since the Spirit in My Person, as an eternal, independent identity must have as its fundamental principle the main attribute “love”, it follows that I must also possess all the other attributes belonging to love, which cannot exist without love and without which love cannot exist.

54. These attributes are: Meekness, patience, perseverance (or faithfulness), humility and, since all created things are My products, as it were My children, in them also fatherly love finds its loftiest expression.

55. Now look, if the Creator wants to create something, He must surely endow the created with something of His own self, so that it may resemble its Creator and become worthy of Him!

56. Thus, in order to call into existence the universe with all its worlds and suns, with their plant, mineral and animal kingdoms, I had to endow each of these parts, thus all things of the universe, with a certain quantum of Myself, with a wish to gradually strive upward and an urge to again return to Me. By virtue of the fact that “like is always attracted to like’, in everything created a spiritual part as you can understand and grasp it was solidified, or several small particles were condensed into a larger volume (form), so that according to the degree of relationship of the spirit particles the latter adhere to one another more or less densely, thus forming a body.

57. In this manner everything you call matter was created, be it in easily soluble, volatile or solid elements, up to, and including, the hardest rock.

58. Everywhere the main constituent is, and was, spirit which, in various combinations with its own kind or others, has brought forth larger or smaller, more or less solid masses.

59. You have an eloquent example in water, which, as a flexible, light element under the influence of heat easily changes into air; or, conversely, as soon as a certain amount of heat escapes from its parts or from single atoms, turns into a rigid, solid clump of ice.

60. Here the difference consists only in that the water turns into ice because of a lack of warmth, or of love in the individual parts towards each other, whereas in the entire created world it is precisely love that unites everything. For love forces everything to attract each other and through this urge to unite with each other as closely as possible, elicits from love the other important vital factor, namely, warmth which, owing to its inseparable partnership with love, is equivalent to it.

61. Where love has brought together the like-minded spirit-particles, a blissful urge or warmth is created. Where warmth develops, a nascent state gradually sets in, a striving for a better situation, for finer, better combinations; in a word, the other visible factor, namely life, comes into being.

62. Where there is no love, there is no warmth, and where there is no warmth, there is no life!

63. This life, as a product of warmth and love, or of the friction of movement among the individual bound spirit-particles, in turn gives rise to another factor of creation. For where there is warmth, there is friction, where there is increased friction, heat develops, and where heat increases, the consuming or the nascent state begins, where the spirit-particles turn into other, higher, lighter forms, which joyful release they manifest through violent vibrations or quivering, and this manifestation is finally called light!

64. Therefore, where there is love, there is warmth, where there is warmth, there is life, where there is life, there is light!

65. Now we have before us these three main factors making up a creation, which help to create and sustain it and without which nothing exists. For in all that is created, one or the other factor is always predominant, and where all these three life-carriers cease to exist, there is no creating, no life, no warmth, but death, cold and destruction or disintegration, so that these dissolved parts can again return to the cycle of the living.

66. Now look, “energy” is only the spiritual urge to newly create out of the existing. When this urge manifests in reality, it is recognized by your natural scientists as natural laws.

67. “Substance” is only solidified Spiritual which, as you see here on earth, long ago has lost its primitive forms and, visible in more solid, coarser constituents, is no longer substance, but matter which, through the mutual influence of the strong on the weaker, of the greater on the smaller, causes the disintegration and change of the same, so as to liberate the spirits bound there and open for them the way to higher levels.

68. This breaking up, or the influence of one on the other, manifests to your eyes as “life”, as the great natural law of “coming into existence and ceasing to exist”, where the one by dissolving must complement the other, so that it can enter the great gamut and the road back to Me.

69. Thus, where your scientists suspect only natural laws which, notwithstanding their ideas, follow only My will, precisely there only a spiritual life can exist and develop, a life which by far surpasses everything tangible the ideas and concepts of your scientists can grasp.

70. And for this very reason, namely, because the Spiritual does not submit to their will and refuses to become their monopoly, they have decided that their best course lies in denying it altogether.

71. For them there exists no God, no lawgiver, although they presume natural laws; for them, it is “substance”, which makes its own laws, thus an intelligent substance!

72. For them, the laws are only a certain “must”; according to their concepts, everything in the universe breaks up into substantial elements and from there again begins its mechanical cycle. For them there is no upward development, but an eternal stagnation.

73. If they are contented after their own dissolution to become a part of oxygen, carbon or nitrogen”, or some other ponderable or imponderable “element”, I have no objections. I can even comply with their wish and allow them to swim about as a quantum of some sort of air for some millions of years in the atmosphere of some planet. However, the time will come when also this dreamlike state will become tedious to the awareness manifesting itself, but then the road from a particle of air to a human soul will be somewhat slow and difficult!

74. So far I have let them do as free human beings what they like. It has indeed been the case with most of them that, when they are confronted with the so cold-bloodedly acclaimed dissolution of all things in the form of death, they themselves would like to recant all they have written, if only it were possible, shrinking back from the desolate picture they have formed of the world and have also tried to impose on others.

75. Were it not for My unlimited love for, and My mercy with, these misguided children, I would certainly have to deal differently with them. However, I act like one with sight who also forgives the blind man who collides with him or even knocks him down; for the blind one does not know what he has done.

76. Spirit is omnipresent, no matter how much and how often your philosophers and scientists try to disavow it. Without spirit, there would be neither a creation nor a sun glittering in the sky, nor would there be any life!

77. Indeed, it is only spirit and the spiritual element which impart life and give a beautiful impulse to the rigid form and “life” to the seemingly dead and unfeeling matter and urge everything to the song of rejoicing for the highest and greatest Spirit, who is love personified, up to Me.

78. Without spirit there could be no love, and what would life be without love? Chaos, a cold nature, nothing that warms, comforts, hallows!

79. Even in your human-earthly life, what is life without love? Where is there a sentiment equal to love! What renders also nature beautiful and sublime? What is there in music that evokes exalted feelings? What is it that inspires and warms the poor, suffering, enduring heart?

80. It is the ray of love which wafts around you through the material nature and penetrates the invisible spiritual spheres, moving, urging you on towards an embrace, a drawing near to another person, where you again perceive the beating of a heart which, like yours, beats for the beautiful and holy.

81. What would be all that you see visible before you, did not this spiritual bond pass through all living beings, and what would unite Me with you, drawing you to Me, and Me to you, if not love?

82. This holy, blissful feeling, which reaches from the physical limits of your nature to far beyond all stars, where in eternal bliss and tranquility is waiting the One who gave you this gift as His very own self and wants to let you feel that without love, the world would have been created in vain!

83. Regard this world as nothing else but a spiritual panorama where spirits, united in thousands of forms, represent always only the same thing as they call out to you; the light-ray of a sun millions upon millions of miles distant from you, as well as the worm crawling at your feet, all join in the same hymn of praise: “God is love!”

84. Yes, I am “Love”, I am “the Spirit”, who lovingly created everything, lovingly sustains everything;

85. I am the God, who once descended to you on this small earth globe in order to achieve His greatest work of love and humility.

86. Yes, I am the God who, as Spirit or highest Potency, does not want to be alone in creation;

87. I am the God who wants to be a Father and wants to see loving children around Him who, although able to realize His might, shall only love Him!

88. These are the reasons why I now do not cease to remind you again and again by calling out:

89. “Do not forget your origin! You are My created beings, spiritual products! Do strive through your actions to become worthy of Me, to become My children!”

90. This is why all the heavens and all the depths of My creation are calling out to you, so that you may hear the same call everywhere:

91. “Love God above all! For He is Love, He created us for love – and only for love! Strive to become worthy of Him, so that His words to you may not be wasted!”

92. This call sounds everywhere. Awaken in your hearts the same feelings, please your Father with your love and prove it to Him when dealing with your fellowmen. This is the wish of your Father! Amen!

5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS – 5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

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LG05-KNABE JUNGE MANN und GREIS JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer-1280 Jesus reveals Secrets of Life through Gottfried Mayerhofer 05 Boy Youth Man Old Man
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flagge de  5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS

5. Lebens-Geheimnis… KNABE, JÜNGLING, MANN & GREIS

Jesus Christus offenbarte am 28. Juli 1870 durch Gottfried Mayerhofer

1. Hier hast du vier Worte aus dem menschlichen Leben sowie Worte aus dem Erden und Worte aus dem Schöpfungs-Leben. Alle diese Worte sind für sich in Zeitabschnitte abgeteilt. Die ersten bedeuten die vier Phasen (Werdestufen) eines Menschen, oder seine Lebensperioden, in bezug auf seine körperliche und geistige Entwicklung.

2. Was nun hier vom Menschen gesagt werden wird, das gilt in seiner Art auch für die Völker, die diese vier Perioden in ihrer geistigen Erziehung durchlaufen müssen, so wie die großen Abschnitte im Erziehen der gesamten Menschheit.

3. Um hier mit diesen vielen Bedeutungen und Erklärungen regelrecht anzufangen und auch vernunftgemäß zu enden mit dem einen, dann sich an das andere wendend, um es zu erklären, seinen geistigen Zusammenhang mit dem ersten zeigend, ferner auf das dritte übergehend, der nämlichen Folgenreihe nach, dann euch in Meine Werkstätte einführend, und endlich noch vier andere geistig große Worte in ihrer höchsten Bedeutung beleuchtend, damit ihr das Ganze dann in harmonischer Übersicht erblicken könnt, – so wollen wir dieses große Wort, das Ich dir hier gebe, in mehrere Abschnitte einteilen und also mit dem ersten, das heißt mit Erklärung der ersten vier Worte, das Natürliche vorausschicken; und so harret denn, Meine lieben Kinder, auf das, was der Vater hier wieder Schönes für euch entwickeln wird!

4. Knabe, Jüngling, Mann und Greis Hier seht ihr vor euch den Stufengang eines Menschen, auf und abwärts, während seines Lebenswandels auf dieser Erde. Körperlich geht es auf und abwärts auf dieser Stufenleiter, geistig sollte es nur aufwärtsführen.

5. Der Knabe oder das Kind, unbehilflich geboren, seine Seele in einem Traumleben befangen, weiß und erkennt nichts, muß alles erst lernen, selbst seine Gedanken, die mit dem Entwickeln seines Ich sich vermehren, in eine Sprache einkleiden, welch letztere anfangs mangelhaft, dann stets klarer und bezeichnender wird, je mehr der Körper und das Begriffsvermögen voranschreiten.

6. Der Geist, als Funke von Mir, verhält sich ruhig, in das Innerste des Herzens eingeschlossen, treibt nur hie und da die Seele an, auf die gesetzmäßige Weise ihren Körper auszubilden, um denselben als tüchtiges Werkzeug gebrauchen zu können, und um den aus dem regelmäßig ausgebauten Körper sich entwickelnden Seelenleib für ein anderes Leben mit ins Jenseits hinüberzunehmen, wenn der irdische Leib als die Umhüllung der Seele für sie nicht mehr brauchbar ist und sie eines anderen bedarf.

7. Im Knaben oder Kinde schlafen noch alle Leidenschaften, höchstens der Eigensinn und der Zorn sind es, die sich kundgeben; es sind dies die ersten Schmarotzerpflanzen, die sich um den jugendlichen Lebensbaum ranken, sich an ihn anklammern und, wenn nicht frühe Hilfe zur rechten Zeit dazutritt, den ganzen Baum seiner Kräfte berauben, seine Säfte und Kräfte in die der beiden Unkrautpflanzen verwandeln und dann den mit diesen Eigenschaften aufwachsenden Menschen gänzlich verderben, indem er als Sklave dieser Leidenschaften beinahe auf allen geistigen Fortschritt Verzicht leisten muß und viele Unannehmlichkeiten sich und auch anderen bereitet, die mit ihm in Berührung kommen.

8. Eigensinn und Zorn sind einige der mächtigsten Eigenschaften der satanischen Natur; denn des ersten wegen will der Satan nicht auf den Weg zu Mir einlenken, und wegen der zweiten Eigenschaft kann er keiner leisesten Spur von Liebe in seinem Herzen Eingang geben, die ihn, statt wilder, sanfter machen würde.

9. So geht es dem Knaben, da gar oft dumme Eltern, statt diese beiden Eigenschaften mit aller Gewalt zu bekämpfen, diese noch unterstützen, glaubend, wenn man dem Kinde nicht gibt, was es will, man ihm an der Gesundheit schade, oder mit der leichtfertigen Ausflucht gleich bereit sind: “das Kind versteht ja nicht, was es will; wenn es größer wird, wird es schon anders werden!”

10. Törichte Eltern! Ja, es wird anders werden; das, was es als Kind mit Tränen und unartikulierten Lauten ausdrückte, wird sich später in lieblose und kränkende Wone gegen euch verwandeln, dann mit dem Wachsen des Kindes und eurem Abnehmen vielleicht in tätliche Handlungen ausarten, wo ihr eure schöne Aussaat wieder zurückbezahlt erhalten werdet, wie ihr es verdient habt.

11. Das Kind, welches wie eine Pflanze sich nach und nach entwickelt und immer mehr seine Arme von der Mutterbrust in die weite Welt hinausstrecken will, um gerade das zu erfassen, was von ihm am weitesten entfernt liegt, das Kind wächst mit der Erkenntnis, und mit der Erkenntnis wachsen die Leidenschaften, und mit den Leidenschaften wächst die Begierde, diese zu befriedigen.

12. So angekommen in einem Alter, wo dieser Strom geistiger, seelischer und körperlicher Triebe, noch wie untereinander vermischt, geläutert werden muß, tritt das Bedürfnis des Lernens und der Schule heran, das Kind muß einen Begriff bekommen, was gut, was schlecht, was erlaubt, was verboten, was Tugend und was Sünde ist.

13. Hier, in diesem Stadium der Läuterung aller jugendlichen Begierden und Wünsche, müssen Eltern und Lehrer alles aufbieten, den von jugendlichem Übermut beinahe überflutenden Strom aller Wünsche, Leidenschaften und Begierden in ein streng abgeschlossenes Bett einzurahmen, ihm Dämme zu setzen, “damit er nicht aus seinen begrenzten Ufern heraustritt”.

14. Hier fängt die Seele an zu lernen, das heißt das erste ernste Wort des geistigen Menschen; es ist die Bezähmung seiner Leidenschaften, die Kraft, seinen Wünschen ein Ziel und seinen Eingebungen und Einflüsterungen ein gerechtes Ja oder Nein entgegenzusetzen.

15. Mit der Schule und dem Beispiel der Eltern als erste Führer in ein weiteres Feld eintretend, gleitet das Lebensschiffchen des Knaben zwischen Spiel und Lernen, Belehrung und Bestrafung in das Jünglingsalter, mehr schon aufgeweckt in Geist und Seele; sowohl mit andern ihm Gleichstehenden als Höheren oder Älteren in Berührung kommend, drängt es die jugendliche Seele zu fragen über Dinge, die sie zwar willenlos als Kind angenommen, aber nicht aus Überzeugung in ihrem Innern zur Vergeistigung ihres eigenen Ich gemacht hat.

16. Mit dem Eintritt in eine höhere Lebenssphäre (Lebensstufe), die zwar auch noch voll von Trugansichten ist, fängt das Fragen an: “aber warum dieses, warum jenes? -! -?”

17. Gemäß der Aufklärung baut sich dann der geistige Mensch im Innern auf, es regen sich im Jüngling endlich auch die geschlechtlichen Triebe, er sieht sich zum weiblichen Geschlecht hingezogen, das ihm in seinen Schuljahren gleichgültig, oft sogar verächtlich war.

18. Dieser Trieb, so gefährlich für die entfesselte Natur, ist doch einer der heilsamsten, denn er zähmt oft die rohesten Leidenschaften eines verdorbenen Kindes; und was Mutter, Vater und Lehrer nicht möglich war, das bezähmt ein Blick aus einem Auge voll Liebe und Seelenglück eines sich dessen nicht bewußten Mädchens, welches in dieser geistigen Magnetisierung etwas vollbringt, das nur in den Himmeln begriffen, dort einst seine rechte Aufklärung finden (wird) und hier auf dieser Erde nur einen leisen, leider nicht bleibenden Nachklang zurückläßt.

19. Mit dem Eintritt dieses Wendepunktes im Jünglingsleben ist der erste Schritt getan zum Mannesalter; die Liebe, die den Jüngling mit Rosen bekränzt, die ihm einen Himmel offen zeigt, den er noch nicht begreifen und fassen kann, diese Liebe, zuerst nur dem Gegenstand seiner Neigung zugewendet, leitet ihn dann zum Bewußtsein des Mannes und seiner ernsteren Pflichten.

20. So geht der ungestüme Jüngling in den bedächtigeren Mann über, wo die Lebensverhältnisse ernster werden, und der Mann, nicht mehr allein lebend, sondern eine Lebensgefährtin suchend, von dem Einzelleben in das der Familie eintritt, wo er seine Leidenschaften mehr bekämpfen muß, ein ernsteres Anschauen seines eigenen Lebens, um sich und die Seinen zu erhalten, ihm Pflichten auferlegt, von denen er als Knabe keine Ahnung, als Jüngling keinen Begriff hatte, und deren ganze Tragweite er jetzt erst als Mann erfassen kann.

21. Wie ein lustiger, frischer Wildbach sprang der Knabe über Stock und Stein; in der Ebene angekommen, noch von seiner Gefällsgeschwindigkeit zwischen den Bergen in sich habend, rauscht er als Lebensstrom lustig zwischen blumigen Ufern fort, doch stets mehr seine Geschwindigkeit verlierend und in der Ebene sich mehr und mehr ausbreitend, gleitet er ins Mannesalter hinüber.

22. Als Mann tritt er mit seinen neuen Lebensbedürfnissen, neuen Lebenssorgen und neuen Verpflichtungen gegen seine Familie schon in ein Stadium, wo der geistigseelische Mensch in ihm, mehr und mehr nach einem gewissen Gesetze formiert (geformt), entweder die Tendenz (das Streben) zum Guten, das heißt den Weg zu Mir, oder die entgegengesetzte, das heißt weg von Mir, angebahnt hat.

23. So treibt sein Lebensstrom fort, suchend, zweifelnd, aus dem Gefundenen sich ein eigenes Ich aufbauend, vielleicht stets mehr und mehr ruhiger werdend, glorreich aus allen Kämpfen und Zweifeln heraustretend, endlich als ruhiger Fluß dem Greisenalter entgegenschleichend, wo die Bewegung beinahe aufhört und – eigentlich wie der Hamster vom zusammengetragenen Kapital während der Lebenssommerzeit, von selbem gelebt werden muß, da Neues schwerlich hinzukommt, und alles, was die menschliche Laufbahn betrifft, durchgemacht ist, ihre Täuschungen, ihre Freuden – nun endlich die Ernte der vollbrachten Taten einzuheimsen ist.

24. So steht der Greis am Rande eines sichtbaren Körperlebens, hinter sich eine Vergangenheit, die nie zurückkehrt, vor sich eine unklare Zukunft, zwischen zwei Welten, einer sichtbaren und einer unsichtbaren, den Augenblick abwartend, wo seine Lebensuhr abläuft, und das so oft bewegte Pendel seines Körpers, das Herz, stillesteht!

25. Wohl dem Greise, der am Ende, nach heftigen Kämpfen und vielfachen Störungen, wenigstens doch so viel sich gerettet hat, daß das Kleid seiner Seele dem Urtypus (Urbild) Meines Ebenbildes, wenn nicht gleich, doch sich ihm genähert hat; wohl ihm, wenn er, sei es auch erst spät, doch seine Mission auf dieser Erde, seinen Gott und Herrn und die andere Welt richtig erkannt hat; er wird den Scheideaugenblick ruhig erwarten, wo die Kleider gewechselt werden, er wird die Welt ohne Scheu und ohne Reu verlassen, denn er hat, wenngleich spät, seinen Schöpfer, seinen Vater gefunden, Der ihm, dort oben, seinem stets jugendlich gebliebenen Herzen gemäß, gewiß auch ein jugendlich frisches Kleid anziehen wird, damit er dort als ewig schöner und stets geistiger werdender Jüngling auf der Stufe der Vervollkommnung immer mehr und mehr sich Mir nähern kann, um des Namens – “Gottes Kind” ganz würdig zu werden!

26. Hier habt ihr den Weg des Kindes, des Jünglings, des Mannes und des Greises, in wenig Umrissen dargestellt vor euch.

27. Jetzt wollen wir sehen, wie diese Lebensepochen analog (entsprechend) mit den Jahreszeiten eures Erdballs übereinstimmen, und inwieweit Winter, Frühling, Sommer und Herbst mit dem Kinde, Jüngling, Mann und Greis in ähnlicher Weise das nämliche geistig aussprechen, was ihr im darauffolgenden Kapitel in einem noch höheren Sinne vernehmen sollt!

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5th Secret of Life… BOY, YOUTH, MAN & OLD MAN

Jesus Christ revealed on July 28th, 1870 through Gottfried Mayerhofer

Here you have four words from human life as well as words pertaining to the life of the earth and the life of creation. All these words are divided into phases. The first signify the four phases of man or the periods of his life in relation to
his physical and spiritual development.

What will be said here about man, in its own way has also validity for the nations who in their spiritual education have to pass through these four periods, as well as for the great epochs in the education of mankind as a whole.

In order to begin systematically with these many meanings and explanations, rationally ending with the one before turning to the other to explain it and show its spiritual connection with the former, we will in due course pass to the third. Then, admitting you to My workshop and finally elucidating another four spiritually great words in their highest meaning so that you can see the whole in a harmonious summary, we will divide this great word I am giving you into several sections, beginning with the natural explanation of the first four words. And so, My dear children, wait for the fine thing the Father will again develop for you!

1. BOY – YOUTH – MAN AND OLD MAN
THERE you see before you the stages of a human being’s development up and down, during his life on this earth. In a physical sense it is an up and down on this gamut; spiritually it should only be an upward move.

The boy or the child, born helpless, his soul engrossed in a dream life, knows and recognizes nothing, and must learn everything, even how to clothe his thoughts, which increase with the development of his personality, in a language, which is at first faulty, then becomes progressively clearer and more accurate the more the body and the mental capacity develop.
The spirit, as a spark out of Me, behaves quietly, encased in the innermost of the heart; here and there it merely urges the soul to develop its body according to certain laws so that it can use it as a good tool and take the soul-body, developing out of the orderly constructed body, along to the beyond for a different life once the earthly body and envelopment of the soul are no longer useful for the soul and it requires a different one.

In the boy or child all the passions are still dormant and it is at most obstinacy and anger which manifest. These are the first parasitic plants sending forth their tendrils around the youthful tree of life and hanging on to it. If early help is not given at the right time the whole tree is deprived of its strength and its saps and vigor change into those of the two weeds, completely spoiling the man who grows up with these qualities. For he, being a slave to these passions has to forgo almost every spiritual progress, thereby causing great trouble to himself and others who come into contact with him.
Obstinacy and anger are some of the mightiest attributes of the satanic nature. Because of the former, Satan refuses to take the road to Me and, because of the second attribute, he cannot allow the slightest trace of love to enter his heart, which would render him softer, instead of more unruly.

This is the case with the boy since often foolish parents, instead of fighting these two qualities more forcefully, even support them in the belief that, failing to give the child what he wants, one harms his health; or they are ready with the frivolous excuse: The child does not know what he wants; once he is bigger, things will be different.’

Foolish parents! Yes, it will become different. What he now, as a child, expressed with tears and inarticulate sounds, later on will change into unkind and hurtful words against you, then, with the child’s growing up and your decline it will perhaps end in physical acts where you will harvest what you have so nicely sown, just as you have deserved.

The child, developing gradually like a plant, and more and more trying to stretch out its arms from the mother’s breast towards the wide world in order to grasp especially what is most distant, grows with its cognition, and with the cognition grow the passions, and with the passions grows the inordinate longing to gratify them.

Thus having reached an age when this stream of spiritual, mental and physical urges, which are still as if mixed together, must be purified, the need for learning and schooling arises and the child must acquire an understanding about what is good and what bad, what is allowed and what forbidden, what is virtue and what is sin.

During this phase of purification of all youthful inordinate longings and desires, parents and educators must do everything to check the stream of all desires, passions and inordinate longings, which is almost overflowing with youthful high spirits, damming it up so that it cannot rise beyond its limiting banks.’

Here the soul begins to learn the first earnest word of the spiritual man. It is the curbing of his passions, the strength to counter his desires with a purpose and his inspirations and insinuations with a straight yes or no.

At first guided by the school and the example of the parents, the boy’s little vessel of life, entering a wider sphere, glides along between play and study, instruction and punishment into the age of youth, already more alert in spirit and soul. Coming into contact with his peers as well as with those above him or with older persons, the youthful soul feels the urge to question things that as a child be had accepted involuntarily, without making them out of conviction his own for the spiritualization of his own Self.

With the entering into a higher life-sphere which, to be sure, is also full of erroneous ideas, the questions begin: “But why this, why that?’

In accordance with the enlightenment received, the spiritual man within is then developing; finally, in the youth also the sexual drive awakens, he is attracted to the female sex which in his school years used to be a matter of indifference and often even scorn to him.

This urge, so dangerous for the uncontrolled nature, is nevertheless one of the most salutary, for it often curbs the coarsest passions of a spoilt child and what the mother, father and teacher could not achieve, an unconscious look from a girl’s eye full of love and inner happiness does. With this spiritual magnetizing she accomplishes something that will only be understood and once fully explained in the heavens, but which here on this earth leaves only a faint, unfortunately transient echo.

With the appearance of this turning point in the life of the youth the first step is made towards manhood; love wreathes the youth with roses, opening up for him a heaven he cannot as yet understand and grasp. This love, at first turned only towards the object of his affection, then guides him to the awareness of a man and his more serious duties.

Thus the impetuous youth makes the transition to the more prudent manhood where life becomes more serious and the man, no longer living alone but looking for a life’s companion, steps from a single life into that of a family. There, he has to curb his passions more, and a more serious look at his own life in an attempt to support both himself and his loved ones imposes duties on him of which as a boy he had no inkling, as a youth no idea, and the full significance of which he can only now, as a man, grasp.

Like a merry, fresh mountain torrent the boy sprang up hill and down dale. Arrived on the plain, still retaining some of his downward speed in the mountains, be rushes on merrily between banks covered with flowers, however, losing more and more of his speed and more and more spreading out on the plain, he makes the transition to manhood.

As man with his new demands of life, new problems and new obligations towards his family, he enters already into a phase where the spiritual-mental man in him, more and more formed according to a certain law, has either taken the direction towards what is good, namely, the road to Me, or the opposite one, away from Me.

Thus the stream of his life flows on, seeking, doubting, building his own Self from what he has found, perhaps calming down more and more, emerging gloriously from all conflicts and doubts and finally, as a quiet river, creeping towards old age. There movement almost ceases and one must really, like a hamster, live off the capital accumulated during a lifetime. For hardly anything can be added to it and the entire course of human life has been lived through with its deceptions, its joys, and at long last the harvest of accomplished deeds is to be reaped.

Thus the old man stands at the end of his visible physical life, behind him a past which never returns, ahead of him an obscure future, between two worlds, a visible and an invisible one, waiting for the moment when his life’s clock stops and the busy pendulum of his body, the heart, stands still.

Happy the old man who, finally, after great conflicts and manifold disturbances, has at least secured for himself so much that the garment of his soul has approached the archetype of My image, even though not completely. Happy he if he, albeit late, has properly recognized his mission on this earth, his God and Lord and the other world. He will calmly await the moment of departure when the garments will be changed; he will leave the world without fear and regret, for, although late, he has found his Creator, his Father, who will Up There in keeping with his still youthful heart surely invest him with a new, youthful garment. Then, constantly becoming more handsome and more spiritualized, he can, on the level of perfection, keep drawing closer to Me in order to become quite worthy of the name of God”.

Here you have the road of the child, the youth, the man and the old man, in few outlines before you.

Now we will see the analogy of these life’s phases with the seasons of your earth, and how far winter, spring, summer and autumn express spiritually in a similar way the same thing, which in the following chapter you shall learn in a still higher sense.

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GARÇON, JEUNE HOMME, HOMME ET VIEIL HOMME
Secret de la Vie 5

28 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Ici vous avez quatre mots de la vie humaine mais ils pourraient aussi bien se rapporter à la vie de la terre ou à celle de la création. Ils divisent la vie en phases. Dans leur première acception ils divisent la vie de l’homme en quatre phases ou plus exactement en périodes de sa vie par rapport à son développement physique et spirituel.

Ce qui sera dit ici de l’homme, quant à la façon dont il construit sa propre voie, est aussi valable pour les nations quant à leur éducation spirituelle; elles doivent passer par ces quatre périodes, de la même façon que l’humanité dans son ensemble doit aussi traverser quatre grandes époques quant à son éducation.

Nous commencerons méthodiquement par ces diverses significations et explications, nous en finirons rationnellement avec l’une avant de passer à l’autre, nous expliquerons et montrerons son rapport spirituel avec la précédente, puis nous passerons en temps utile à la troisième. Alors, si vous acceptez Ma façon de faire, vous en arriverez finalement à découvrir, à partir de ces quatre grands mots – spirituellement parlant – une signification plus haute afin que vous puissiez voir le tout dans un résumé harmonieux. Nous diviserons ce grand développement que Je vous donne en plusieurs sections, nous commencerons par l’explication naturelle des quatre premiers mots. Ainsi donc, Mes chers enfants, recherchez les choses profondes que le Père va développer de nouveau pour vous!

Là vous ne voyez devant vous que les étapes du développement d’un être humain vers le haut et vers le bas, pendant sa vie sur cette terre. Dans un sens physique, ce processus comprend une montée puis une descente ; mais dans un sens spirituel cela doit seulement être un mouvement ascendant.

La vie de l’enfant ou du garçon à peine né, commence dans son âme comme dans un rêve, il ne reconnaît rien, il doit tout apprendre, et même comment habiller ses pensées, qui deviendront plus nombreuses et plus claires au fur et à mesure de la croissance de sa personnalité pour devenir un langage, qui de faible au début deviendra de plus en plus clair et expressif avec sa croissance corporelle.

L’esprit, en tant qu’étincelle divine issue de Moi, repose sereinement, enfermé au plus profond du cœur ; il active seulement de temps à autre l’âme pour le développement et à la croissance du corps physique, en accord avec certaines lois, afin qu’il devienne un instrument parfait à son service, à partir duquel se développera le corps spirituel de l’âme pour une autre vie dans l’au-delà lorsque le corps physique sera usé et inutilisable et que l’âme aura besoin d’un autre corps pour continuer son épanouissement.

Dans l’enfant garçon, toutes les passions dorment encore ; le plus souvent ce sont la colère et l’opiniâtreté qui se manifestent en premier, tout comme au printemps les premières plantes parasites enroulent leurs vrilles le long d’un jeune arbre vivant et s’accrochent à lui. Si une aide rapide ne lui est pas donnée à temps, il sera privé de la sève nourricière et sa vigueur sera changée en ces deux mauvaises herbes, de même l’homme qui grandit avec ces défauts sera complétement corrompu. Car l’homme, devenu esclave de ses passions, annihile tout progrès spirituel et se prépare de nombreux désagréments, non seulement à lui-même, mais également à tous ceux qui sont en relation avec lui.

L’opiniâtreté et la colère sont les défauts les plus abominables de la nature satanique; car avec le premier défaut, Satan barre le chemin qui conduit à Moi, et avec le second défaut, il ne laisse pénétrer dans le cœur pas le moindre amour qui aurait pu l’adoucir et le rendre plus humain.

C’est ainsi que l’enfant grandi dans l’indifférence des parents sots et aveugles spirituellement, qui au lieu de combattre ces deux qualités sataniques les renforcent encore davantage en accordant à leur enfant soit ce qu’il désire sous prétexte de ne pas nuire à sa santé, soit, au moindre refus ou subterfuge de l’enfant, disent : « Il ne comprend pas maintenant, mais quand il sera plus grand, ce sera tout à fait différent »!
Oui ce sera différent, pauvres parents sots et stupides, car ce que l’enfant exigeait avec des larmes et des trépignements de pieds, il vous l’extorquera avec des gros mots et des menaces, d’autant plus qu’avec l’âge il deviendra plus fort et vous deviendrez plus faible, ce qui ne sera que justice, car vous récolterez ce que vous avez semé.

L’enfant, tout comme une plante, se développe lentement et progressivement, et depuis le sein maternel essaie de plus en plus d’étendre ses bras vers le monde lointain, en vue d’atteindre ce qui est justement le plus éloigné de lui, c’est ainsi que l’enfant grandi en faisant de plus en plus de découvertes, et avec les découvertes croissent les passions, et avec les passions les désirs de les assouvir.

C’est ainsi que l’enfant parvient à un certain age, où le courant de l’esprit, de l’âme et du corps sont mélangés entre eux et doivent s’affiner, vient ensuite le besoin d’apprendre, d’aller à l’école pour avoir des notions de ce qui est bon et de ce qui est mauvais, de ce qui est permis et de ce qui ne l’est pas, de ce qu’est la vertu et de ce qu’est le péché.

A ce stade il doit apprendre à contrôler ses souhaits et ses désirs, c’est alors que les parents et les enseignants doivent tout mettre en œuvre pour les canaliser et mettre des limites à ne pas dépasser.

Ici l’âme commence à apprendre la première parole sérieuse de l’homme spirituel; c’est-à-dire de maîtriser ses passions et sa force, et donner un but bien déterminé à ses idées et à ses souhaits par un franc oui ou non.

D’abord guidé par l’école et par l’exemple des parents, le petit navire de la vie du garçon, en pénétrant dans une sphère plus large, glisse, entre le jeu et l’étude, l’instruction et la punition, jusqu’à l’âge de jeune homme, déjà plus alerte dans son esprit et son âme. En entrant en contact avec ses pairs, aussi bien qu’avec ceux qui sont au-dessus de lui ou avec des personnes plus vieilles, la jeune âme ressent une forte envie quant aux choses matérielles qui, suivant comme l’enfant est, ont été acceptés involontairement, sans qu’elles aient été extraites de ses propres convictions pour la spiritualisation de son propre Moi.

Avec l’entrée dans une sphère de vie plus haute qui, sans aucun doute, est aussi pleine d’idées fausses, les questions commencent : “mais pourquoi ceci, pourquoi cela ?”

D’après les explications données, l’homme spirituel commence à se former de l’intérieur ; avec la jeunesse, s’éveillent aussi les organes génitaux, ce qui fait qu’il se sent attiré par le genre féminin, alors que pendant les années scolaires il était complètement indifférent, voire même souvent méprisant.

Cette poussée instinctive, si dangereuse pour la nature déchaînée, est pourtant une des plus salutaire, car elle jugule souvent les passions les plus violentes d’un enfant pervers, et ce qui est souvent impossible à des parents ou à des enseignants, est possible grâce au regard d’une jeune fille rayonnante d’amour, qui par son regard magnétique accompli ce qui ne sera compréhensible et complètement expliqué qu’uniquement au ciel, et qui ne laissera malheureusement sur cette terre, qu’un très faible échos à peine perceptible.

Avec l’apparition de ce tournant dans la vie du jeune homme le premier pas est fait vers la virilité; l’amour tresse au jeune homme une couronne de roses, en ouvrant pour lui un ciel qu’il ne peut pas encore comprendre ni atteindre. Cet amour, au départ est tourné seulement vers l’objet de son affection, mais ensuite, il guide l’homme dans la prise de conscience de ses devoirs plus sérieux.

Alors le jeune homme impétueux opère une transition vers une virilité plus prudente où la vie devient plus sérieuse et l’homme ne vit plus seul, mais cherche la compagne d’une vie, passant ainsi du célibat à la vie de famille. Là, il doit refréner plus ses passions et porter un regard plus sérieux à sa propre vie en essayant de se soutenir lui-même ainsi que ceux qu’il aime, ce qui lui impose des devoirs dont le jeune garçon n’avait aucun soupçon, de même que le jeune homme, et dont la pleine signification ne pourra être saisie qu’une fois seulement qu’il sera devenu un homme.

Comme un torrent de montagne joyeux et frais le garçon prend brusquement conscience de la colline et en bas de la vallée. Arrivé dans la plaine, alors qu’il conserve toujours une partie de la vitesse qu’il avait au bas des montagnes, il bondit joyeusement entre des banques couvertes de fleurs, perdant cependant de plus en plus de sa vitesse et en se répandant de plus en plus dans la plaine, il fait ainsi la transition avec la virilité.

L’homme a de nouvelles exigences de vie, de nouveaux problèmes et de nouvelles obligations envers sa famille, il entre déjà dans une phase où, l’homme intello-spirituel en lui, de plus en plus formé selon une certaine loi, a ou bien pris la direction vers ce qui est bon, à savoir, la route vers Moi, ou la route opposée, loin de Moi.

Ainsi le flot de sa vie coule en cherchant, en doutant, en construisant son propre Moi avec ce qu’il a trouvé, en se calmant peut-être de plus en plus, en surmontant glorieusement tous les conflits et les doutes et finalement, comme une rivière calme, en coulant doucement vers la vieillesse. Là le mouvement cesse presque totalement et il faut vraiment, comme un hamster, vivre sur le capital accumulé pendant toute la vie.

Malheureusement rien ne peut y être ajouté et le cours entier de vie humaine a été dépensé avec ses tromperies, ses joies et à la fin seulement la moisson des actes accomplis doit être récoltée.

Ainsi le vieil homme se retrouve à la fin de sa vie physique visible, laissant derrière lui un passé qui ne revient jamais, et devant lui un avenir obscur, entre deux mondes, un visible et un invisible, attendant à tout instant l’arrêt de l’horloge de sa vie et du pendule affairé de son corps, autrement dit que son cœur s’arrête.

Heureux sera le vieil homme qui, finalement, après de grands conflits et des perturbations variées, aura au moins garanti pour lui que le vêtement de son âme s’est approché de l’archétype de Mon image, bien qu’incomplètement. Heureux est-il s’il a, bien que tardivement, correctement reconnu sa mission sur cette terre, son Dieu et Seigneur et l’autre monde. Il attendra calmement le moment de son départ ainsi que la dépose de son vêtement actuel; il laissera le monde sans crainte et sans regret, puisque bien que tard, il a trouvé son Créateur et Père, qui, conformément à son cœur toujours jeune le couvrira sûrement à son arrivée d’un nouveau vêtement. Alors, devenant constamment plus beau et plus spiritualisé, il pourra en se perfectionnant toujours, continuer à se rapprocher de Moi pour devenir tout à fait digne du nom : “d’Enfant de Dieu”.

Ici vous avez de décrit devant vous en peu de mots la route suivie par l’enfant, le jeune homme, l’homme et le vieil homme.

Maintenant nous allons étudier l’analogie des phases de cette vie avec les saisons de votre terre et comment l’hiver, le printemps, l’été et l’automne expriment spirituellement d’une façon semblable la même chose, et dans le chapitre suivant vous l’apprendrez dans un sens toujours plus haut.

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FANCIULLO, RAGAZZO, UOMO & VEGLIARDO
Segreto della Vita 5

28 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Qui tu hai quattro Parole dalla vita umana nonché Parole dalla vita della Terra e dalla Creazione. Tutte queste Parole sono suddivise tra di loro in periodi. Le prime significano le quattro fasi (gradi del divenire) di un uomo, oppure i suoi periodi di vita, in riferimento al suo sviluppo corporeo e spirituale.

2. Ciò che ora verrà qui detto dell’uomo, questo vale nella sua maniera anche per i popoli, i quali devono passare questi quattro periodi nella loro educazione spirituale, così come i grandi periodi nell’educazione di tutta l’umanità.

3. Per iniziare qui regolarmente con questi molti significati e spiegazioni ed anche per terminare ragionevolmente con l’uno, poi rivolgersi all’altro per spiegarlo, mostrando col primo il suo rapporto spirituale, passando poi al terzo secondo la giusta conseguenza, introducendovi poi nel Mio laboratorio ed alla fine esaminando ancora altre quattro grandi Parole spirituali nel loro sublime significato affinché possiate scorgere il tutto in una panoramica visione d’insieme – allora vogliamo suddividere queste grandi parole che Io qui do in più capitoli, e così con il primo, cioè con la spiegazione delle prime quattro Parole, premettere il lato naturale; perciò Miei cari figlioli siate pronti su questo, ad accogliere ciò che di bello il Padre svilupperà qui ancora per voi!

4. Qui vedete dinanzi a voi il percorso a gradi di un uomo, in su ed in giù, durante il suo percorso vitale su questa Terra. Fisicamente va su e giù su questa scala, spiritualmente dovrebbe solamente andare in su.

5. Il bimbo o il fanciullo, nato indifeso, occupa la sua anima in una vita di sogno, non sa e non riconosce nulla, deve prima imparare tutto, perfino i suoi pensieri che con lo sviluppo del suo io si moltiplicano, deve rivestire in un linguaggio, ciò che inizialmente è manchevole, poi man mano che procede il corpo e la facoltà di comprensione – esso diventa sempre più chiaro e caratteristico.

6. Lo spirito, quale Scintilla proveniente da Me, rimane tranquillo, racchiuso nel più interiore del cuore, stimola solo qua e là l’anima a perfezionare secondo la legge il suo corpo per poterlo usare come strumento capace e per portare per un’altra vita nell’aldilà il corpo dell’anima, sviluppatosi regolarmente dal corpo trasformato, allorquando questo corpo terreno non è più servibile all’anima come involucro ed essa ne ha bisogno di un altro.

7. Nel bimbo o fanciullo tutte le passioni dormono ancora, quelle che si rivelano al massimo sono il capriccio e l’ira; queste sono le prime piante parassite che gettano i tralci intorno al giovane tronco della vita, vi si aggrappano e, se non arriva presto un aiuto al tempo giusto, derubano l’intero albero delle sue forze, trasformando i suoi umori e forze in queste due malerbe e crescendo con queste caratteristiche guastano poi l’uomo completamente, dovendo egli, come schiavo di queste passioni, rinunciare quasi del tutto ad ogni progresso spirituale, e procurano molti dispiaceri a sé ed anche agli altri che vengono con lui in contatto.

8. Capriccio ed ira sono alcune delle caratteristiche più potenti della natura satanica; infatti a causa della prima Satana non vuole prendere la via che conduce a Me, ed a causa della seconda caratteristica non può concedere accesso nel suo cuore alla pur minima traccia d’amore che lo renderebbe, invece di selvaggio, più morbido.

9. Così avviene al fanciullo, perché spesso degli sciocchi genitori, invece di lottare contro queste caratteristiche con tutte le forze, ancora le sostengono, credendo che, se non si dà al fanciullo ciò che egli vuole, lo si danneggi nella salute, oppure sono subito pronti con la sconsiderata scappatoia: “Il fanciullo non comprende ciò che vuole; quando sarà più grande, sarà già tutto diversamente!”

10. Stolti genitori! Sì, sarà tutto diversamente; ciò ch’egli come fanciullo esprimeva con lacrime e suoni inarticolati, si trasformerà più tardi contro di voi in durezza e ferenti parole, poi con la sua crescita e con la vostra diminuita, forse degenererà in azioni manesche, dove riceverete indietro in pagamento la vostra bella semina come l’avete meritata.

11. Il fanciullo, che si sviluppa a poco a poco come una pianta e vuole stendere sempre di più le sue braccia fuori dal seno materno nel vasto mondo per afferrare proprio ciò che sta più lontano da lui, cresce con la conoscenza, e con la conoscenza crescono le passioni, e con le passioni cresce la voglia di soddisfarle.

12. Arrivato così ad una età in cui questi impulsi di energia spirituale, animica e fisica, ancora come mescolati l’un l’altro, devono essere purificati, si avvicina la necessità dell’insegnamento e della scuola, il ragazzo deve ricevere un concetto su cosa è bene, cosa è male, cosa è permesso, cosa è proibito, cosa è virtù e cosa è peccato.

13. Qui, in questo stadio di purificazione di tutte le voglie e desideri giovanili, genitori ed insegnanti devono mobilitare tutto per arginare in un severo letto sbarrato, il torrente della baldanza giovanile quasi straripante di tutti i desideri, passioni e brame, porre a lui ostacoli, “affinché non esca fuori dai suoi argini delimitati”.

14. Qui l’anima comincia ad imparare la prima serissima parola dell’uomo spirituale, essa è il freno delle sue passioni, la forza di opporre ai suoi desideri uno scopo ed alle sue ispirazioni ed insinuazioni un giusto sì oppure no.

15. Con la scuola e con l’esempio dei genitori, quali prime guide, entra in un campo successivo, la navicella della vita del fanciullo sguscia tra gioco e studio, istruzioni e punizioni nell’adolescenza già più risvegliato nello spirito e nell’anima; venendo in contatto tanto con altri a lui pari quanto più elevati o più anziani, la giovane anima viene spinta a fare domande su cose che per vero ha ben accettato da bambino senza volontà, ma non l’ha fatto per convinzione nel suo interiore per la spiritualizzazione del suo proprio io.

16. Con l’ingresso in una più elevata sfera della vita, che in verità è ancor anche piena di opinioni ingannevoli, cominciano le domande: “Ma perché questo? Perché quello? – ! – ?”

17. Conforme alle spiegazioni, nell’interiore si costruisce l’uomo spirituale, nel giovane si muovono alla fine anche gli impulsi sessuali, si sente attratto dal sesso femminile che nei suoi anni scolastici gli era indifferente, spesso perfino ripugnante.

18. Quest’impulso, così pericoloso per la natura liberata dalle catene, è certo uno dei più salutari, infatti esso ammansisce spesso le passioni più brutali di un ragazzo depravato, e ciò che non era possibile alla madre, padre ed insegnante, lo contiene uno sguardo da un occhio pieno di amore e felicità d’animo di una fanciulla, la quale non è conscia che in questa magnetizzazione spirituale compie qualcosa che è compreso solo nei Cieli e là troverà un giorno la sua giusta spiegazione, e qui su questa Terra lascia dietro solo una reminiscenza lieve, purtroppo non permanente.

19. Con l’ingresso di questo punto di svolta nella vita giovanile è fatto il primo passo verso l’età adulta; l’amore, che il giovane inghirlanda con rose, che gli fa vedere un cielo aperto che egli non può ancora comprendere né afferrare, questo amore, dapprima rivolto solo all’oggetto della sua affezione, lo guida poi alla consapevolezza dell’uomo e dei suoi assai gravosi doveri.

20. Così il giovane impetuoso si trasforma in uomo avveduto, dove le condizioni di vita diventano più serie, e l’uomo, non vivendo più da solo, bensì cercando una compagna per la vita, dall’esistenza di singolo entra in quella della famiglia, nella quale deve combattere di più le sue passioni per un concetto più serio della propria vita, e per mantenere se stesso ed i suoi gli si impongono dei doveri di cui da fanciullo non aveva nessun presentimento, da giovane nessun concetto, e dei quali come uomo può comprendere solo adesso tutta la portata.

21. Come un giocondo, fresco torrente, saltava il ragazzo su tronchi e sassi; arrivato in pianura, avendo in sé ancora della propria velocità dal pendio fra i monti, scroscia via allegro come torrente della vita tra rive infiorate, ma sempre più perdendo la sua velocità e diffondendosi sempre più nella pianura scorre verso l’età adulta.

22. Come uomo, con i suoi nuovi bisogni vitali, nuove preoccupazioni e nuovi doveri verso la sua famiglia, entra già in uno stadio dove l’uomo spirituale-animico in lui, formato sempre più secondo una determinata legge, ha avviato la tendenza o verso il bene, vale a dire la via a Me, oppure l’opposta, questo significa via da Me.

23. Così il suo torrente della vita prosegue, cercando, dubitando, costruendosi un proprio io dall’incontrato, diventando sempre più quieto, uscendo glorioso da tutte le lotte e dubbi, alla fine da fiume tranquillo va incontro lentamente alla vecchiaia, dove il movimento quasi cessa, e – veramente come il criceto dovrà vivere da sé del capitale raccolto durante la stagione estiva della vita, perché difficilmente sopraggiungerà del nuovo, e tutto ciò che riguarda il corso della vita umana è compiuto, le sue illusioni, le sue gioie – ora finalmente è da intascare il raccolto delle azioni compiute.

24. Così il vegliardo si trova al margine di una vita corporea visibile, dietro di sé un passato che mai più ritornerà, dinanzi a sé un futuro poco chiaro, fra due mondi, uno visibile e l’altro invisibile, aspettando il momento in cui il suo tempo di vita scade, ed il pendolo del suo corpo, il cuore, così spesso agitato, si arresta!

25. Ben per il vecchio che alla fine, dopo violente lotte e molteplici disturbi, si è per lo meno salvato così tanto che la veste della sua anima, anche se non simile, si è certo avvicinata al prototipo dell’Immagine Mia; ben per lui, se egli, anche se tardi, ha ugualmente ben riconosciuto la sua missione su questa Terra, il suo Dio e Signore e l’altro mondo; egli aspetterà tranquillo il momento della separazione in cui verranno scambiati gli abiti, egli lascerà il mondo senza timore e senza rimorsi, perché egli ha, anche se tardi, trovato il Padre suo, il suo Creatore che gli metterà lassù, conforme al suo cuore rimasto sempre giovanile, certamente anche una fresca giovanile veste, affinché là, quale giovane eternamente bello e diventando sempre più spirituale, si possa avvicinare sempre di più a Me, sul gradino del perfezionamento per diventare del tutto degno del Nome – “figlio di Dio”!

26. Qui avete la via del fanciullo, del ragazzo, dell’uomo e del vegliardo, rappresentatovi in pochi contorni.

27. Adesso vogliamo vedere come corrispondono queste epoche di vita analogamente con le stagioni del vostro globo terrestre, e fino a qual punto l’inverno, primavera, estate ed autunno esprimono nella medesima maniera lo stesso spirito con il fanciullo, giovane, uomo e vegliardo; questo è ciò che dovete apprendere nel seguente capitolo in un senso ancora più alto!

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flagge de  2. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert HIMMEL, HÖLLE & ERDE

2. Lebensgeheimnis – Jesus erläutert HIMMEL, HÖLLE & ERDE
(9.7.1870)

1. Du hast Mich um drei Worte gebeten, und deren Erklärung dazu, das versteht sich von selbst. Nun, Ich gab dir diese drei inhaltschweren Worte: Himmel, Hölle und Erde. Jetzt wollen wir sehen, was sich aus diesen drei Worten Erhebendes, Erbauendes und Belehrendes für euch und die ganze Menschheit ziehen läßt.

2. Das erste der drei Worte ist das das Größte bezeichnende, so daß selbst ihr bei dessen Aussprache den Ton erheben und die Sprachmuskeln in eine größere Spannung bringen müßt, wollt ihr dieses Wort aussprechen, wie es verdient ausgesprochen zu werden.

3. Wißt ihr aber, was ihr bei diesem Worte eigentlich aussprecht? Nein, das wißt ihr nicht, sondern ihr könnt es nur ahnen; denn sehet, “Himmel” ist und bezeichnet den höchsten Wohnort, als Aufenthalt der höchsten Geister, und auch Meine mehr bleibende Wohnstätte; Himmel ist die höchste Potenz aller Seligkeiten, wo die Geister im reinsten Licht, ohne Leidenschaften, ohne Fehler, ohne anderen als nur Meinen höchsten, Mir eigentümlichen Eigenschaften (siehe Predigt 32: Von den sieben göttlichen Eigenschaften) nachkommend ,sie alle ein Leben der Seligkeit führen, das ihr hier nie begreifen und kaum ahnen könnt!

4. Es gibt zwar auch an diesen Orten verschiedene Stufen der Vervollkommnung; ja die Vervollkommnung hört nie auf, weil Ich stets Neues schaffend, neue Wirkungskreise sich entwickeln lasse.

5. Von dem Himmel aus gehen alle Lebensfunken aus Mir durch Meine größten Engelsgeister bis in die untersten Schichten, wo nur noch ein Funke Meines Ich schwach in schwere Materie eingeschlossen glimmt. In den Himmeln, die weit über alle Hülsengloben und materiell erschaffenen Sonnensysteme hinaus liegen, strahlt ewige Ruhe, ewige Liebe, dort ist – aus Liebe zu Mir Meine Befehle und Wünsche zu vollführen das erste Grundprinzip des hohen geistigen Lebens, Meinen Eigenschaften nachzukommen – die größte Seligkeit.

6. Dort in den höchsten Himmeln, wo ewige Harmonie der Geister ist, don ist auch Einfalt, Demut und die Nächstenliebe in ihrer höchsten Stufe, deren Ausdruck ja Ich Selbst bin.

7. Dort habe Ich Mir Meinen Aufenthalt so eingerichtet, wie es Meinen Gedanken und Wünschen nach in der ganzen Schöpfung sein sollte, und auch wohl nach namenlosen Zeitläufen sein wird, wann alles geistig Verlorene sich wiederfindend, durch Prüfungen geläuten, kämpfend zu Mir zurückgekehrt sein wird.

8. Wenn das der Fall ist, dann werden, wie Ich es schon einmal sagte, alle Welten umgestaltet; denn dann haben sie alle als Prüfungs- und Läuterungs- Schulen ihren Zweck erfüllt und alles vollendet, und müssen natürlich dann für höhere geistige Wesen auch anders eingerichtet und mit größerem Glanz, Pracht und Seligkeiten ausgestattet sein, damit dann eben diese geläuterten Geister wieder neuen Stoff zu ihrer weiteren Vervollkommnung, zu ihrer höheren geistigen Reife finden; denn unendlich ist der Raum, unendlich sind die Stufen der Vollendung, und unendlich bin Ich Selbst – als Höchstes All in allem!

9. Dieser geistige Himmel, wo ewiges, mildes Gnadenlicht aus Mir in alle Geister einströmt, wo die reinsten Harmonien den geistigen Ohren die größte Sehnsucht nach Mir in die Herzen einhauchen, ist der Inbegriff Meiner unbegrenzten Liebe, in Tönen, Farben und Worten ausgedrückt.

10. Dort lebt alles in allem, und jeder sieht sich nur glückselig in der Seligkeit des andern!

11. Die größte Erhebung – sei es im Gebet, im Gedicht oder im Gesang, deren ihr Menschen auf dieser Erde fähig seid, und die euch, wie ihr euch ausdrückt, “bis in die höchsten Himmel erhebt”, und so euch den Vorgeschmack eines besseren Seins bietet – ist dort in Meinen Himmeln die unterste Stufe der Seligkeiten, und zwar als ein bleibendes und kein vorübergehendes Gefühl.

12. Ich kann es euch nicht erklären und noch weniger fühlen lassen – wie es einem Geiste dort zumute ist; denn ihr ertrüget es in irdischer Hülle nicht, und dann würde euch alles auf dieser Erde anekeln, wenn ihr nur eine Sekunde solche Seligkeit in der Erinnerung behalten könntet; auch hier sage Ich es euch nur, um euch anzuspornen, damit ihr begreift, welche Genüsse euch einst erwarten, die dann dem Geprüften zum Lohn für seine Ausdauer und für seine Liebe zu Mir bereit sein werden.

13. Was Ich euch hier von den höchsten Himmeln sage, wo kein Tag mit Nacht, nicht Kälte mit Wärme, nicht Leben mit dem Tode wechselt, wo ein gleiches, stetiges, ewiges Lichtmeer die seligen Geister umgibt und alles ihrer Umgebung beleuchtet, dort ist auch ebenfalls alles Erschaffene der anderen Welten wieder geistig dargestellt, wie zum Beispiel – ihr sehet eine Blume, deren Farbe euer Auge ergötzt, deren Geruch eure Nerven angenehm berührt, aber ihr wißt ihre geistige Bedeutung nicht, ihr kennt nicht ihre geistige Substanz, aus der sie besteht, nicht – was Geistiges in ihren Röhrchen oder Äderchen auf und abströmt als lauter Ausflüsse einer höheren Natur, die von der Sonne, deren Licht die Mutter dieser Blumenfarben und Gerüche ist, bis hinauf zu den höchsten und feinsten Potenzen in Verbindung steht.

14. Seht, diese Blume befindet sich auch in Meinen Himmeln, als geistiger Spiegel alles Erschaffenen; würdet ihr diese Blume dort sehen können in Form nur Licht, in Farbe nur Leuchtfarbe, und ihr Geruch in höchst geistiger Entsprechung ein ewiges Loblied ihres Schöpfers!

15. Dort würdet ihr erst begreifen, was das sagen will – geistige Anschauung und würdet erst recht erkennen, wie stumpf eure Sinne auf dieser Welt sind; aber seid nicht beunruhigt über diesen Zustand eurer Sinne auf dieser Erde, bedenket, nur die weise Hand eures liebevollsten Vaters hat es so eingerichtet, und Seine Zwecke, wenngleich ihr diese hier nicht begreift, noch je sie ganz begreifen könnt, sind doch der Art, daß sie immer die höchste Weisheit und Liebe zum Grunde haben, und daß triftige Ursachen vorhanden sein müssen, daß dies alles euch erst nach langen Kämpfen und Zeiträumen, und auch dann nicht allen, sondern nur einzelnen (ihrer Liebe gemäß), solche Glückseligkeit, zuteil wird.

16. Meine lieben Kinder, wollte Ich euch dies alles auf einmal genießen lassen (was Ich nur denen aufbehalte, die Mich wahrhaft lieben, und also auch mit allem Ernste danach gestrebt haben, Meine Kinder zu werden), so wären ohne Kampf diese unaussprechbar großen Seligkeiten ohne großen Wen und ohne dauernden Reiz; denn ihr hättet solche ja nicht selbst errungen, sondern gleichsam nur geschenkt bekommen, und zwar ohne Mühe, weshalb dann deren Wert nur halb und von kurzer Dauer wäre.

17. Nur was man mit Kraftaufwand erkämpft, das genießt man erst im vollen Maße, wie es dem Verdienste auch gebührt!

18. Ein Fürst oder König, der als Königssohn geboren ist, wessen kann sich dieser rühmen, wenn einst sein Haupt eine Krone ziert? Seid versichert, es ist ihm bei weitem gleichgültiger, als die unter ihm Stehenden es glauben; was ist so ein Geburtskönig gegen einen Menschen, der mit allen Leiden, körperlichen und geistigen, gekämpft, und doch endlich sein Ziel erreicht, das er nie aus den Augen gelassen! Er ist eine Geistesgröße, während der andere vielleicht gar keine Größe, sondern auf seinem hohen Posten manchmal eine wahre Null ist.

19. Deswegen, wer Mein Kind werden will, für das Ich die größten Seligkeiten aufbewahrt habe, der muß sich auch diesen Namen verdienen, dann erst wird er alle Leiden und Kämpfe segnen, die ihn zu der Stufe der Seligkeit führten, wo erst das Geistige alles Seins ihm begreiflich zu werden anfängt, und dort, eben in der Ausführung und Ausübung aller Engelspflichten, die höchste Seligkeit für einen geschaffenen Geist beginnt. Da Ich aber einst gesagt habe, daß jeder Mensch das ganze Universum in sich trägt, so trägt er auch, obwohl im Kleinsten nur, diesen eben beschriebenen Himmel in sich.

20. Bei jeder guten Tat, mit jedem über seine Leidenschaften errungenen Sieg, dringt ein Lichtstrahl dieses kleinen Liebehimmels aus der Sphäre seines Geistes in seine Menschenbrust. Es ist ein vorübergehender Strahl, ein Ahnen, ein Aufjauchzen der Seele, aber (leider) nicht bleibend, es ist nur ein Moment, wo der Geist dem Menschen zeigt, was er in sich trägt, was ihm dereinst wird, wenn er treu aushält auf dem schwierigen Wege des Lebens.

21. Der Geist im Menschen läßt der Seele nur ein sanftes Nachwehen davon zurück, sonst nichts. Der Strahl aus den Himmeln war nur ein Mahnruf, der sagen will:

22. Wanke nicht und harre aus! Einst wirst du bleibend haben, was hier mit Blitzesschnelle nur an dir vorüberstreift!

23. Deswegen nicht verzagt, Meine Kinder, der Himmel steht euch offen. Soweit es eure körperliche und geistige Konstitution erlaubt, lasse Ich euch denselben auch manchmal fühlen, um euch aufzumuntern. Mehr könnt ihr ja nicht ertragen, und würde auch einer von euch imstande sein, mehr zu ertragen, so wäre er inmitten der andern Menschen unglücklich, und statt mit Eifer auf seiner Bahn fortzuschreiten, würde Ermattung und Verzweiflung ihn zu Boden drücken. Deswegen bedenket, daß Ich, euer Vater, alles wohlweislich so gestellt habe, wie Meine Kinder es ertragen und auch Nutzen davon ziehen können.-

24. Jetzt wollen wir zur Hölle übergehen.

25. Was Ich euch von den Himmeln gesagt habe, ungefähr dasselbe könnt ihr von der Hölle annehmen, aber – wie es sich von selbst versteht im entgegengesetzten Sinne.

26. Ich werde euch aber von der Hölle, ihrer Einrichtung und Beschaffenheit nicht soviel kundgeben, weil es Mir Selbst kein Vergnügen macht, an sie zu denken, und auch wenig Nutzen bringt, sie genau beschrieben zu haben. Euch genügt zu wissen, daß sie wirklich besteht, und zwar zu Meinem und eurem Schaden. Doch, um euch wenigstens etwas von diesem Gegensatz Meiner Himmel zu sagen, so will Ich euch bloß andeuten, daß sie besteht, und zwar ebenfalls in mehreren Abteilungen und Stufen, welche so die Bosheit in verschiedenen Graden vorstellen, in deren Zentrum der Sitz des Satans selbst ist!

27. Der Satan, als personifiziertes Böse, ist als Gegensatz zu Mir der Ausdruck aller Leidenschaften, die Meinen Eigenschaften entgegengesetzt sind; so zum Beispiel, indem Ich aus Liebe alles erhalten will, möchte er aus Haß gegen alles Geschaffene – alles zerstören, weil es erstens von Mir geschaffen, und zweitens, weil es überhaupt geschaffen ist.

28. Er würde, ginge es nach seinem Willen, stets Geschöpfe aller Gattung erzeugen, nicht aber um sich an ihrem Bestehen, sondern nur um sich an deren Zerstörung wieder (satanisch) zu freuen, und sodann wieder neu schaffen, um das Spiel stets von vorne anzufangen.

29. Seine untergeordneten Geister, die von Mir als lebende Wesen erschaffen, sich so weit verfinsterten, daß sie nur an der Finsternis eine Freude haben, wie Meine Engel am Licht, sind je nach der Intensität ihrer Bosheit dem Satan näher oder ferner gestellt und in verschiedenen Abteilungen in und auf der Erde verteilt, wo sie ihren (teuflischen) Vergnügungen nachjagen, sich bestrebend – ihrem Herrn zu gleichen soviel als möglich, und so haben sie die größte Freude, wenn sie durch alle möglichen Vorspiegelungen die Menschen vom guten oder bessern Wege abwenden, und sie auf ihre breite Heerstraße bringen können.

30. Da in ihnen wie in ihrem Herrn nur satanische Liebe ist, so freut es sie, dieselbe auch in die Herzen der Menschen einzupflanzen, die ihren Einflüssen Gehör geben wollen. (Näheres hierüber lese man in Predigt Nr.15: “Jesus treibt einen Teufel aus”)

31. Dort ermangeln sie nicht, ihren Opfern die Welt und ihre Vergnügungen so angenehm als möglich vorzustellen, ihnen nur an List, Trug, Wollust und allen niedrigen Leidenschaften Geschmack einzuprägen und sie so reif zu machen, ihre würdigen “Brüder” zu werden.

32. Ihr werdet mich fragen – “aber wie konntest Du, Schöpfer, denn so mächtige Horden böser Geister nebst ihrem Herrn fortbestehen lassen? Warum vernichtest du nicht mit einem Machtspruch solche Wesen, die den sanften Trieben Deiner Liebe und Deiner göttlichen Eigenschaften so entgegenstehen, und noch dazu – warum hast Du sie gerade in und auf die Erde gebannt, während doch Millionen anderer Erden und Sonnen in der Unendlichkeit umherkreisen, deren Bewohner ungestört ihrem Besserungs und Läuterungswandel entgegengehen können, ohne solcher Plage ausgesetzt zu sein, und nur wir, die Du uns ,Deine Kinder nennest, derentwegen Du gerade auf diesen kleinen Erdball gekommen bist, daselbst ihretwegen gelitten und geduldet hast, warum sind denn gerade wir diejenigen, die auf einer Seite die Bevorzugten, auf der andern Seite aber gerade die am meisten Geplagten und allen Verführungen und Versuchungen ausgesetzt sind?”

33. Meine lieben Kinder, dieser Vorwurf, den ihr Mir da macht, ist von eurer Seite, als von Menschen dieser eurer Erde gedacht, ganz natürlich, und Ich muß Mich bei euch deswegen rechtfertigen, damit ihr, wenngleich der Anschein nicht dafür zeugt, doch erkennt, daß Ich stets der liebevollste und gütigste Vater bin, und alles nur zu eurem Besten von jeher angeordnet habe, und auch stets alles zum Wohle Meiner Kinder leiten werde.

34. In einem früheren (dem vorstehenden) Worte tat Ich schon Erwähnung von einem gefallenen Engel, der auch eine Unzahl anderer Geister in seinem Falle mitzog und in der “Haushaltung” (Jakob Lorber: “Die Haushaltung Gottes”. Die Urgeschichte der Menschheit, 3 Bde.) erklärte Ich euch auch, daß dann aller Stoff aus seinem ganzen Seelischen, in Parzellen geteilt und in die Materie gebunden, von ihm genommen ist und nun auf der Vervollkommnungsstufe nach und nach wieder zu Mir zurückkehrt (Wie es in “Die zwölf Stunden” in den zwei letzten Stunden im klarsten Bilde gezeigt ist); ferner, daß alles Geborene auf Erden, sofern nicht Geister von anderen Welten zum Probeleben behufs Erreichung Meiner Kindschaft hierher verpflanzt wurden, alles übrige Teile von dem Gefallenen sind, die dann auch den nämlichen Weg wie alle in die Materie gebundenen Geister machen müssen.

35. Ferner sagte Ich noch, daß eben dieser gefallene Engelsgeist dorthin verbannt wurde, wo eben Meine Pflanzschule für Meine Himmel ist, in die Erde, daß er dort am meisten wirkt, zum Trotze gegen Mich und Meine Anordnungen.

36. Sehet, dieses alles habe Ich euch schon früher erklärt, und auch das “Warum” – warum gerade da die größten Versuchungen und Gefahren sein müssen, wo Geister und Seelen es sich zur Aufgabe gemacht haben, Mein Reich zu erwerben und mitten durch Hölle und Verdammnis das Kreuz der Duldung und der Liebe zu Meiner Ehre und zur Schande Meines großen Gegners zu tragen; und daß trotz aller Verführungen und aller so scheinenden (scheinbaren) Annehmlichkeiten, mit denen der Satan seine künftigen Zöglinge überhäuft, um sie in sein Netz zu ziehen und später jede Vergnügung und jede Annehmlichkeit mit tausend Qualen der Hölle zu vergüten, es doch Seelen gibt auf dieser Erde, die allen seinen Versuchungen Trotz bieten, allen seinen großartigen Versprechungen den Rücken kehren, unter Leiden und Kämpfen das Banner des Glaubens, der Demut und der Liebe hochhalten und einst nicht ihm, sondern ganz allein Mir angehören wollen! –

37. Als der Satan sich von Mir trennte, mußte Ich ihm und seinem ganzen Gefolge die eigene Freiheit belassen, die jeder Geist haben muß, um als freier Geist Meiner je würdig werden zu können.

38. Die Umkehr zu Mir muß von innen her und aus freien Stücken, nicht mit Zwangsmaßregeln geschehen; ebendarum muß Ich das Gebaren dieses Meines größten Gegners nebst seiner Brut geschehen und sie schalten und walten lassen, wie sie wollen, so lange sie nicht Meine festgestellte Ordnung beeinträchtigen.

39. Daß aber von alledem, was sie tun, das Resultat immer gerade das Gegenteil und das Entgegengesetzte zur Folge hat von dem, was sie bezwecken wollen, das ist der Triumph der guten Sache, da auch das Böse, ja das Ärgste, was die Schöpfung aufzuweisen hat, nur zu seiner (und ihrer) eigenen Besserung und zur Weiterbeförderung des Guten im allgemeinen beitragen muß und kann.

40. Ebendeswegen ist der Satan auch mit seinem Reich dorthin verbannt, wo ihm Gelegenheit gegeben ist, alles zu versuchen, was ihm nur möglich, um seine Lebenstheorie gegen die Meinige geltend zu machen; ja, es wurde ihm sogar erlaubt, Mich Selbst während Meines Erdenwandels persönlich zu versuchen, der Ich nicht ein geschaffener Geist, sondern der Schöpfer alles Geschaffenen (und seiner selbst) war. Weil Ich ihm nicht aus dem Wege ging, als er Mich als Mensch, allen menschlichen Leidenschaften ausgesetzt, antraf (siehe “Die Jugend Jesu” (Das Jakobusevangelium), Kap. 299), so wagte er auch an dem Allerhöchsten den Versuch, welches ihm auch zugelassen wurde; – doch mit welchem Erfolg, das wisset ihr, damit er dann im Großen wie im Kleinen mit der Zeit erkennen möge, daß all seine Mühe umsonst ist, und er durch so viele Zeitläufe vergeblich Widerstand geleistet hat, und zwar gegen Denjenigen, welcher ihn erschuf, und Der, wenn er heute reuig zurückkehren wollte, ihn mit offenen Armen wie einen “verlorenen Sohn” aufnehmen würde, so wie Ich es euch in den Zwölf Stunden schon einmal kundgegeben habe, wie es nicht auf einmal, sondern nach und nach geschieht und auch geschehen wird.

41. Was Ich von Meinen Himmeln sagte, daß ein jeder Menschengeist sie im Kleinen in sich trägt, ebenso ist auch der Keim der Hölle oder die Lust zu sündigen und gegen Meine Ordnung zu handeln, oder die Hölle im Kleinen in eines jeden Menschen Brust.

42. Sie ist deswegen dort, weil Tugend ohne die Erkenntnis ihres Gegensatzes, das Laster, keine Tugend und Liebe ohne das Entgegengesetzte keine Liebe wäre! Wäre nicht die Finsternis, ihr wüßtet das Licht nicht zu schätzen, wäre nicht der erstarrende Eindruck der Kälte, ihr begriffet nicht das Wohlgefühl der nach und nach einfließenden Wärme.

43. Es mußte also, wo Meine “Kinder-Pflanzschule ist, auch die Schule der Überwindung und Bezähmung aller Leidenschaften sein!

44. Was wäre das Leben ohne Kampf? Ein einförmiges Dahinschwinden der Zeitabschnitte, ohne sich dessen bewußt zu sein, wie einer kommt und der andere geht. Das Leben hätte keinen Zweck, keine Würze!

45. So wie das Salz in allen euren Speisen, in allen Kräutern, Metallen, Pflanzen, selbst in der Luft und auch in eurem Magen wegen der richtigen Verdauung einen wichtigen Bestandteil ausmacht, der zum Leben reizt und dieses eben durch solchen Reiz fördert, – ebenso ist das Salz des geistigen Lebens, die Versuchung oder die Tendenz (Neigung), anders zu denken und anders zu handeln, als man eigentlich tun sollte. Eben durch diesen Gegensatz oder dieses Anreizmittel wird der bessere Teil eures Ich gekräftigt, das körperliche und geistige Leben in euch wird durch diese Nahrung erhalten, sein Fortbestand befestigt und der Genuß erhöht, wieder eine neue Stufe der Vervollkommnung errungen zu haben, und zwar – mit Kampf und durch Entsagung errungen zu haben, während ihr im Gegenteil bei dem Fortschreiten ohne Hindernisse euch des Fortschrittes gar nicht bewußt wäret.

46. Wenn die Sonne des Morgens die ersten Strahlen über die Fluren eurer Erde herniedersenkt, wie jauchzt ihr die ganze lebende Natur entgegen! Alle Wesen, jedes in seiner Art zwitschert, girrt oder sumset seinen Lobgesang dem Licht und seinem Geber entgegen; selbst der Tautropfen, der am Blatt einer Moospflanze hängt, bekleidet sich mit Diamantenschimmer, spiegelt die große über ihm gewölbte Licht-Halbkugel ab und leuchtend freut er sich gleichsam des nach der Finsternis wiederkommenden (Tages)Lichtes! – und warum? – weil von einem Abend bis zum nächsten Morgen die Nacht oder Finsternis alle lebenden Kreaturen den Wert des Lichtes fühlen ließ!

47. So ist es auch in geistiger Hinsicht! – Das süße Bewußtsein geistiger Liebe, geistigen Fortschritts und geistigen, höheren Seelenlebens erkennt die Seele eines geschaffenen Wesens erst dann, wenn sie die Abgründe und Irrwege kennenlernte, welche ihr auf ihrem Prüfungswege drohen; erst dann, wenn die Seele eine kleine Stufe errungen hat, freut sie sich derselben und erneuert alle Kräfte zur Gewinnung einer nächsten; und so steigt der Reiz, der Genuß und die Seligkeit (siehe Predigt 37) nicht so sehr mit dem besseren Zustande, den man errungen, sondern wegen der Hindernisse, die man besiegt hat.

48. Seht ihr, Meine Kinder, was wären alle Himmel ohne die Hölle! Wie viel entbehren andere Geschöpfe in andern Sonnen und Erden an Seligkeit, die nur Meinen Kindern vorbehalten ist, weil die andern Geschöpfe in andern Sonnen und Welten nur Licht und wenig oder gar keine Finsternis kennen.

49. Habt ihr Mir nun noch Vorwürfe zu machen, warum die Hölle so nahe bei euch und sogar in euch liegt? Oder möchtet ihr nicht, Mir dankend, vielleicht Mich um mehr Hölle bitten, damit ihr noch mehr kämpfen, noch mehr leiden könntet, nur um den Namen “Meine Kinder” in reicherem Maße zu verdienen?!-

50. Seid deswegen ruhig, Ich weiß, was euch zur Probeschule not tut, verlanget nicht mehr, als euch von Mir gegeben wird, und seid versichert, ihr habt genug mit dem (siehe Predigt 37), was Meine liebende Hand euch auferlegt; wäre es mehr, so würde es eine strafende Hand sein, und diese habe Ich als euer Vater nicht! (Man denke an “Abedams Fliege” in “Haushaltung Gottes”. II, Kap.14, 22, und an die siebente Bitte des Vaterunsers)

51. Jetzt habe Ich euch also gezeigt, wie selbst das ausschließliche Böse, ja Böseste in der ganzen Schöpfung, mit seinem Treiben und Tun doch von Mir zum Segen alles Lebenden verwendet und ausgebeutet wird, und wie der Satan mit seinen Gehilfen, statt Mir zu schaden, im ganzen gerade zum größten Segen beitragen muß! (Wie der Teufel im “Faust” sagt: Ich bin ein Teil von jener Kraft, die Böses will – und Gutes schafft.)

52. Jetzt wollen wir also zu eurem Wohnort, als dem dritten, oben gegebenen Wort “die Erde” übergehen, damit ihr auch da wieder die Liebe und die weise Umsicht eures Vaters in ihrer ganzen Herrlichkeit sehen mögt!

53. Beim Aussprechen des Wortes “Himmel, wo ihr eure Stimme erhöhen und bei dem Worte “Hölle” dieselbe vertiefen müßt, werdet ihr schon bemerkt haben, daß zur Aussprache eines jeden dieser Worte eine andere Muskelbewegung im Sprachorgan stattfindet, und sehet, bei der Aussprache des Wortes “Erde” ist diese Muskelbewegung wieder verschieden, indem ihr dazu den Mund breit öffnen müßt. (Drei verschiedene Tonarten.)

54. Sehet, es ist beim Aussprechen dieser drei Wörter in eurer Sprache und den dazu gehörenden Bewegungen des Sprechorgans alles so geordnet, daß Geister, die die Entsprechungsformeln der Schöpfung besser kennen als ihr, in den Bewegungen der Muskeln im Munde schon alles aufgeschrieben und aufgezeichnet finden, was das eine oder andere ausgesprochene Wort zu bedeuten hat.

55. Bei dem Wort “Himmel habt ihr gesehen wie die Erhebung der Stimme mit der näheren Beschreibung desselben zusammenhängt, bei dem Worte “Hölle”, wo der Mund bei der Aussprache gleich einer Höhle geschlossen werden muß, wird euch die enge Verbindung dieser Muskelbewegung und der Beschreibung der Hölle nicht entgangen sein, wo noch nebenbei das Wort “Himmel” mit dem Aufblick nach oben und das der “Hölle” mit dem Blick nach unten – und gewiß nie nach oben – und endlich “die Erde” mit der Öffnung des Mundes in der Breite gerade vor sich hin ausgesprochen wird.

56. Die ersten beiden haben wir erörtert, jetzt bleibt uns nur noch das letzte breitausgesprochene Wort und dessen geistige Entsprechung und die Erde selbst als euer Aufenthalt übrig, um sie einer näheren Betrachtung zu unterziehen.

57. Daß (man) zu dem Wort “Erde” den Mund breit dehnen, ja daß man beim Aussprechen dieses Wortes die Lippen in die Höhe ziehen und die weißen Reihen der Zähne zeigen muß, bedeutet, daß bei der geistigen Bedeutung der Erde, wie dort die Lippen als Vorhänge in die Höhe gezogen und die Zähne gezeigt werden, bei der Erde im geistigen Sinne das Weichere, nämlich das Fleisch zurückgezogen und die festeren, kompakten Teile – das Moralische, oder die Zähne – in Anbetracht zu ziehen sind.

58. Nun sehet, Meine lieben Kinder, in der geistigen Entsprechung bedeuten die Zähne, als feste, knochenartige Teile, den bleibenden und ersten Halt, im Menschen sowohl als in der Erde, der – erstens – dem Angesicht des Antlitzes eine schöne Form gibt, die das moralisch Schöne dem ganzen Äußeren des Menschen, und zweitens in der Erde selbst als Körper, seine innere Lebenskraft, die Schöne der Oberfläche der Erde erzeugt.

59. Die Zähne bedeuten nebenbei auch noch das Moralisch-Seelische, das erste geistige Verdauungsorgan, das im weltlichen Leben das Gute vom Schlechten sondern sollte; und wie im Munde zum Zerquetschen der Speisen durch die Zähne das Salz im Magensafte des Speichels sich dazumischt, ebenso ist das Salz entsprechend der Reiz, stets gegen das Gute zu handeln. Und diesem Reiz entgegenzukämpfen und darin am Ende auch zu siegen, ist eure Hauptaufgabe.

60. Hier, auf dieser Erde empfanget ihr alles gemischt, Gutes mit Schlechtem, Liebe mit Haß, und Leben mit Tod; das heißt, es wechselt beides leicht miteinander, oder es verkehrt sich jedes leicht in seinen Gegenpol.

61. Habt ihr genug Kraft, um das Böse und Schlechte auszuscheiden, so kann das Böse, sooft es auch an euch herantritt, in eurer Seele doch keinen bleibenden Eindruck machen, und im Jenseits gänzlich verschwindend, wird nur das Gute euer eigentlicher Wert sein!

62. Daß ihr beim Aussprechen des Wortes “Erde” euren Mund breit in horizontaler Richtung öffnen müßt, bezeichnet in Entsprechung, daß eure Erde in geistiger Hinsicht, obwohl körperlich klein, weit über alle Sonnengebiete, ja bis zu Meinen Himmeln reicht; indem dieser kleine Planet erstens der Wohnort Meiner Kinder, und zweitens auch der Meinige ward, wo Ich durch Leiden und Sterben den Sieg über das Böse errungen habe.

63. Würdet ihr diese Geistersprache etwas besser kennen, ihr würdet in jedem Wort, das auf Mich bezug hat, den wichtigen und weit größeren geistigen Sinn entdecken und euch nicht mit dem Verständnis des Wortes – gleich der Rinde – begnügen, sondern an dem inneren Gehalte mehr Freude und Glückseligkeit empfinden, als euch je in den Sinn gekommen ist.

64. Ihr würdet nebenbei dann auch finden, daß ein jedes Volk, je nachdem es in seiner geistigen Stufe hoch, höher oder am höchsten steht, sich in seinen Mich bezeichnenden Worten und Ausdrücken offenbaren wird, oder glaubt ihr denn, die Sprachen sind erfunden worden, wie es eure Sprachforscher nachzuweisen glauben? O da seid ihr in großer Irre!

65. Die Worte sind nicht immer mit den erfundenen Gegenständen und neuen Bedürfnissen eines Volkes gemacht worden, sondern die Sprache – als ein geistiges Produkt – ging stets parallel mit der geistigen Anschauung eines Volkes. Ihr könnt es ja selbst aus der Geschichte der Nationen sehen, wie mit dem geistigen Steigen oder Sinken einer Nation ihre Sprache ebenfalls sich erhob oder sank und mit dem Aufhören einer Nation auch ihre Sprache (als lebend) ganz erlosch.

66. Die Sprache ist der Ausdruck der Seele (Das Auge desgleichen der Spiegel der Seele, daher die Verwandtschaft der Mund und Augensprache), je höher und schöner die Sprache, desto größer die Intensität ihrer Ausdrücke, was aber nur Geister zu würdigen wissen, oder Geweckte durch Meine Liebe und Gnade, die dann hinter den verschiedenen Wendungen der Mund und Kehlmuskeln, zwischen den zwitschernden, schnalzenden, trillernden und pfeifenden Tönen, die so und so zusammengestellt das eine oder andere Wort ausmachen, einen höheren, geistigen Sinn entdecken, der euch wie Hieroglyphen eines verlorenen Paradieses unbegreifbar geworden ist!

67. So ist die Erde auch darin verschieden von vielen anderen Welten. Während in diesen nur eine Ausdrucksweise (Sprache) herrscht und alle Geschöpfe nur einen und denselben Weg gehen, gibt es auf der Erde Tausende von verschiedenen Sprachen, als Abarten einer einzigen (Wie es viele verschiedene Nationen gibt, als Abkömmlinge eines einzigen Menschenpaares); und so ist auf diese Art dem Bewohner dieser Erde neben vielen Prüfungen seiner Geduld und Ausdauer noch diese auferlegt, daß er, wenn er mit den Brüdern anderer Nationen verkehren will, er ihre Sprache erlernen muß, um ihnen begreiflich zu machen, was er denkt und fühlt, oder will er von seinem fremden Bruder etwas erlernen oder ihm selbst etwas kundgeben, er sich in jener Sprache verständlich machen muß.

68. Soweit ihr die Erde betrachtet, von den wildesten Völkern bis auf euch zivilisierte Nationen, so seht ihr die kleine Erde mit ihren unruhigen Geistern sich über alles Bekannte ausbreiten. Freilich ist auch überall beim Haufen der Eigennutz der Haupthebel; allein dieses führt doch die Völker zusammen, da lernen sie sich kennen, einer den andern schätzen und lieben.

69. Die Forschenden in der Natur, in den Sternen, im Innern und auf der Oberfläche der Erde, geben ihre Erkenntnisse der Menschheit als Gemeingut hin, was Ich aus Gnade den einzelnen finden ließ; sie vollführen, auch ohne es zu wissen, nur Meine, und nicht ihre Pläne, und so erziehe Ich die Seelen dieser Erde, welche einst auf kurze Zeit auch Mein Aufenthalt war, zu einem besseren Leben.

70. Jetzt eilen die Gedanken der Menschen mit Blitzesschnelle von einem Pol zum andern, und sie selbst rollen auf eisernen Wegen gleich einer Windsbraut von einem Ort zum andern.

71. Die Wege sind von Eisen und die meisten darauf Fahrenden haben auch das Herz von Eisen (wenigstens für ihre Menschenbrüder); aber das tut nichts zur Sache. Meine Zwecke werden doch durch die schnelle Verbindung von Städten und Dörfern und dem Zusammenkommen der darin wohnenden Menschen mehr gefördert, als alle Eisenbahnbauer und Eisenbahnbesitzer glauben.

72. Hier habe Ich – Himmel, Hölle und Erde, oder geistig gut, böse oder materiell denkende Menschen in einem Wagen oft zusammengestopft. Beim Einsteigen waren sie noch so ziemlich in ihrer Meinung ein jeder für sich, beim Aussteigen hat vielleicht die Hölle sich an dem Himmel und der Erde einen bleibenden Funken der Belehrung aus der Unterhaltung herausgezogen, der (dem Betreffenden) in seinem ganzen Leben nicht mehr aus dem Sinn kommen wird.

73. So vollführe Ich Meine Pläne, auch dieses zusammen Fahren benutzend, – was früher durch starr abgegrenzte Kreise getrennt war, da lasse Ich Vergessenheit der Vorurteile eintreten, und wenngleich Eigennutz, der Trieb nach Genuß und Geld das Veranlassende ist, warum die Menschen zusammenkommen, in andere Länder reisen, sich Gefahren aller Art aussetzen, so habe dann Ich doch auch Meinen Zweck erreicht, nämlich den Zweck der Verbrüderung. Jetzt gehört nur noch ein mächtiger Stoß und geistiger Impuls dazu, und die Menschen stehen wie Brüder da, vereint, Mir als dem Ewigen Hirten zu folgen! (Siehe Predigt Nr. 8) Dann ist die geistige Bedeutung der Erde auch erfüllt, – dann ist die Zeit, daß Ich persönlich unter euch wiederkommen werde, nachdem die Widerspenstigen entfernt, und nur die Willigen geblieben sind.

74. Und so, Meine lieben Kinder, sehet ihr, wie Himmel, Hölle und Erde, im Großen wie im Kleinen, nur den Zwecken der Liebe, der Grund-Idee Meiner Schöpfung folgen müssen.

75. Rechnet jedoch nicht nach Jahren, bei dem was Ich soeben euch hier sagte, bei Mir gibt es keine Zeit! Ich kenne weder Tag noch Nacht, um Zeitabstände zu messen, bei Mir ist es stets Tag, stets glänzt die Sonne der Liebe, die allen leuchtet und leuchten wird, bis alle den Weg zu Mir, ihrem liebevollsten, gütigsten Vater, gefunden haben werden.

76. Jetzt glaube Ich, daß auch du mit dieser Beigabe zufrieden sein kannst; sie ist wieder eine Leuchte in den großen Tälern Meiner Schöpfung. Bedenket es wohl, welche Liebe und Gnade Ich euch angedeihen lasse, daß Ich euch soviel geistiges Brot reiche, damit ja kein Zweifel in eurer Brust mehr aufsteigen möge, als wäre nicht alles, was ihr sehet – von Vaters Hand! Die zum Troste mit Meinem Segen! Amen!

=> Wo befinden sich Himmel & Hölle

flagge en  2nd Secret of Life – Jesus elucidates HEAVEN, HELL & EARTH

2nd Secret of Life – Jesus elucidates HEAVEN, HELL & EARTH
9 July 1870

Y OU asked Me for three words and, it goes without saying, for their explanation. Well, I gave you these three significant words: heaven, hell and earth. Now we will see what can be extracted from these three words that may be elevating, edifying and instructive for you, as well as for mankind as a whole.

The first of the three words signifies the greatest, so that even you, when saying it, must raise your voice and lend greater tension to your vocal cords, if you want to pronounce this word in the manner it deserves to be pronounced.

Do you know what you really utter when pronouncing this word? No, you do not know it but can only surmise; for look, “Heaven” is and signifies the highest abode, as dwelling of the highest spirits, and also My more permanent abode. Heaven is the sum total of all beatitudes, where all the spirits in the purest light, without faults, striving only for My sublime personal attributes, lead a life of bliss which here you cannot ever understand and hardly ever imagine.

There are certainly in these places various degrees of perfection. Indeed, the process of perfecting never ceases since I, continually creating something new, allow new spheres of action to develop.

Issuing from heaven, all the life-sparks out of Me travel via My greatest angel spirits to the lowest strata where only a spark of Myself dimly glimmers, encased in heavy matter. In the heavens, which lie far beyond all the shell globes and materially created solar systems, eternal peace and eternal love are radiating and, since the first fundamental principle of the sublime spiritual life is to imitate My attributes and out of love for Me to fulfill My commands and wishes, the highest bliss is reigning there.

In the highest heavens, where eternal harmony of the spirits prevails, there are also simplicity, humility and neighborly love in their highest perfection, the expression of which I Myself Am.

There I have arranged My abode, as it should be in accordance with My thoughts and wishes in the whole of creation and as it will be after countless eons, when all that is lost spiritually, having found itself, and purified by trials, through conflicts will have found its way back to Me.

Once this is the case, all the worlds, as I have once said, will be transformed. For then they all have as schools of trial and purification fulfilled their purpose and accomplished everything. Of course, for higher spiritual beings they must then be differently arranged and equipped with greater radiance, splendor and beatitudes, so that these very same purified spirits will find new material for their further perfection, their higher spiritual maturity. For infinite is space, infinite are the grades of perfection, and infinite Am I Myself – as the supreme All in all!

This spiritual heaven, where eternal, mild light of grace out of Me flows into all spirits, where the purest harmonies breathe into the spiritual ears and hearts the greatest longing for Me, is the quintessence of My unlimited love, expressed in sounds, colors and words.

There, all live in all, and every one is only happy in the happiness of another!

The greatest exaltation, be it in prayer, in poetry or in song, of which you human beings on this earth are capable and which, as you express it, “carries you to the highest heavens, affording you a foretaste of a better existence – there in My heavens it is the lowest degree of bliss, and that as a permanent, not a transient sensation.

I cannot explain and even less make you feel what a spirit feels there. For you could not bear it in your earthly body and everything on this earth would fill you with disgust, if you could retain in your memory but one second of such bliss. This again I tell you only to encourage you so that you may understand what beatitudes await the sorely tried as reward for his perseverance and his love for Me.

As I am telling you here of the highest heavens where day does not alternate with night, cold with warmth or life with death, where an even, permanent, eternal sea of light surrounds the blissful spirits, lighting up everything around them, there everything created on other worlds is in turn displayed spiritually. For instance, you see a flower whose color delights your eye, whose scent pleases your nerves, but you do not know its spiritual meaning, its spiritual substance, the Spiritual flowing up and down in its tiny tubules or veins, all emanations of a higher nature, beginning with the sun whose light is the mother of these floral colors and scents, up to the highest and most refined potencies.

You see, this flower is also found in My heavens, as spiritual reflection of all that is created. If you could see this flower there – its form only light, its color only radiance, and its scent in the highest spiritual correspondence an eternal hymn of praise to its Creator!

Only there would you understand what spiritual contemplation means, and only then realize how dull your senses are in this world. However, do not worry about this state of your senses while on this earth; remember, only the wise hand of your most loving Father has arranged it so, and although you do not, and cannot ever, wholly understand His aims, they are always based on the highest wisdom and love, and there must be grave reasons for the fact that all this bliss will be yours only after long conflicts and periods of time, and even then not for all, but only for some (according to their love).

My dear children, if I allowed you to enjoy all this at once (which I reserve only for those who truly love Me and have striven in all earnest to become My children), without conflict these inexpressibly great beatitudes would be without great value and permanent attraction, for they would not have been your own achievement but only a gift, so to speak, without any effort on your part, and would only have half the value and be of short duration.

Only what is gained by effort is enjoyed in full measure, as a due reward for merit!

What merit has a prince or king born as the son of a king once his head is adorned by a crown? You can be assured it is of far less importance to him than those of lesser rank believe. What is such a hereditary monarch compared to a man who, having battled against all adversities both physical and spiritual, has finally reached his goal, which he has never lost sight oil The latter is a spiritual giant, whereas the other perhaps amounts to very little and is sometimes despite his exalted station a mere non-entity.

For this reason, whosoever wants to become My child for whom I have reserved the greatest bliss, must earn this name, and only then will he bless all the sufferings and conflicts which led him to that degree of bliss where he begins to have an inkling of the spirituality of all existence and where, in the very fulfillment and performance of all the duties of an angel, the higher bliss for a created spirit begins.

As I once said that every human being carries the whole universe within him, he also carries, albeit on the smallest scale, this now described heaven within.

With every good deed, with every victory gained over his passions, a ray of light of this little love-heaven from the sphere of the spirit penetrates into his heart. It is a transient beam, a foreknowledge, a shouting of the soul for joy, but (alas) not permanent. It is only a moment when the spirit shows man what he carries within, what will one day be his, if he faithfully perseveres on the difficult roads of life.

The spirit of man leaves to the soul only a gentle after breeze of it, nothing else. The ray from the heavens was only a warning call, meaning:
“Do not waver, but endure! One day you will have for ever what here only rushes past you with the speed of lightning!”
So do not despair, My children! Heaven is open to you! In order to encourage you, I let you feel it sometimes, as far as your physical and spiritual constitution allows. More you cannot bear; and if one of you were capable of bearing more, in the midst of the other people he would then be unhappy and instead of pursuing his course diligently he would be overcome by weariness and despair. Therefore, remember that I, your Father, in My wisdom have arranged everything in such a way that My children can bear it and profit from it. Now let us turn to hell. What I have told you about heaven, more or less the same you can assume of hell, but – it goes without saying – in the opposite sense.

I shall not tell you so much about hell, its organization and nature because it gives Me no pleasure to think of it and it is of little benefit to have it described in detail. Suffice it for you to know that it really exists, and that for My and your disadvantage. However, in order to tell you at least something about this contrast to My heavens, I will merely hint at its existence, that is, also in several departments and gradations, representing evil in various degrees, in their midst the residence of Satan himself.

Satan, as personified evil, in contrast to Me, is the personification of all passions, which are opposed to My attributes. Whereas I, for instance, out of love endeavor to preserve everything, he wants to destroy everything, out of hatred against everything created, firstly, because it is created by Me and, secondly, simply because it is created.

If he had his way, he would continually create beings of every kind, however, not in order to rejoice in their existence, but to rejoice (satanically) in their destruction, then again, resuming the game, begin to create anew.

His subordinate spirits who, created by Me as living beings, became so dark that they only enjoy the darkness, just as My angels enjoy the light, are according to the intensity of their wickedness closer to, or further from, Satan and in various sections placed in and on the earth. There they pursue their (devilish) pleasures, striving to emulate their master as much as possible; and so it is their greatest pleasure under all possible kinds of pretences to turn mankind from the good or better path and onto their wide highway.

Since in them as well as in their master there is only a satanic love, they take pleasure in planting the same also into the hearts of those who are willing to listen to them.

There they do not neglect to describe to their victims the world and its pleasures as agreeable as possible, to engender in them a taste for cunning, deceit, lust and all low passions, thus making them ready to be their worthy “brothers”.

You will ask Me: “But how can You, the Creator, allow such mighty hordes of evil spirits and their master to continue to exist? Why do You not with one word of command destroy such beings who are so opposed to the gentle drawing of Your love and Your divine attributes, and besides – why did You banish them into and onto the earth of all places, while millions of other earths and suns are orbiting around in infinity, whose inhabitants can take to their roads of betterment and purification unhindered, without being exposed to such torment? Why is it only we, whom You call “Your children’, for whose sake You came down to this small globe, where You suffered for their sake; why are we the ones who are on the one hand the privileged, but on the other hand the most severely tried and exposed to all seductions and temptations?”

My dear children! This complaint made by you as people of this your earth is, seen from your side, quite natural and I have to justify Myself for it so that you, although it does not look like it, nevertheless recognize that I Am always the most loving and benevolent Father, have at all times arranged everything only for your benefit and shall always conduct everything for the welfare of My children.

In an earlier (the preceding) word I have mentioned a fallen angel who pulled along an uncountable number of other spirits in his fall. In “The Household of God” I explained to you also that then all his soul substance was taken from him, divided into particles and bound in matter, and is now returning to Me gradually on the road of perfection; furthermore, that all those born on this earth, except for spirits from other worlds, who had been transplanted here in order to become My children, are parts of the fallen one that also have to take the same road as all spirits bound in matter.

I also said that this very same fallen angel spirit was banned to where My plant nursery for My heavens is located, namely, into the earth, and that he is there most active, in opposition to Me and My ordinance.

Look, all this I have explained to you earlier, and also the “why” – why the greatest temptations and dangers must be exactly where spirits and souls have taken on the task of attaining to My Kingdom, carrying right through hell and damnation the cross of suffering and love in My honor and to shame My great adversary; and that despite all seductions and seeming comforts heaped upon his future pupils by Satan, so as to ensnare them, while later making them pay for every pleasure and every comfort with a thousand torments of hell, there are still souls on this earth who defy all his temptations, turn their back on all his grand promises, do not want to belong to him but solely to Me and amid suffering and conflict hold high the banner of faith, humility and love!

When Satan apostatized from Me, I had to leave him and his whole following their individual freedom, which every spirit needs so that as a free spirit he may become worthy of Me.

The conversion to Me must occur from within and voluntarily, not under coercion. For this very reason I must tolerate the behavior of this My greatest adversary including his brood and let them do as they like, as long as they do not interfere with My established order.

The fact that whatever they do, the result will always be the opposite of what they originally had intended, is the triumph of the good cause since also the evil, even the worst that creation has to show, must and can only contribute towards its (and their) own betterment and the furthering of what is good generally.

For this very reason Satan with his realm is banned to that place where he has a chance to try everything possible to defend his life- theory against Mine. Indeed, he was even permitted to personally tempt Me during My earthly sojourn, Me, who was not a created spirit, but the Creator of all that is created (including himself). Since I did not avoid him when he met Me as a man, exposed to all human passions, he dared to tempt also the Most High, which was allowed him. But with what result you know, namely, that he might gradually realize on a great and on a small scale that all his effort is in vain and that through so many eons he has been resisting in vain the One who had created him and who, would he return today repenting, would receive him with open arms like a “prodigal non”, as I have already told you in “The Twelve Hours’, and that it will not happen all at once, but gradually and with certainty.

When I said of My heavens that every human spirit carries them within him on a small scale, thus also the germ of bell or the inclination to sin and act contrary to My order, or hell in miniature, is in every man’s breast.

It is there because virtue, without the recognition of its opposite, vice, would not be a virtue, and love without the opposite, not love! If darkness did not exist, you would not appreciate light, if it were not for the freezing effect of cold, you could not understand the pleasant feelings of the gradually entering warmth.

Therefore, where My “children-plant-nursery” is, there also had to be the school of the overcoming and subduing of all passions!
What would life be without conflict? A monotonous passing of periods of time, without an awareness of the coming of one and the passing of another. Life would have no purpose, no spice!

Just as the salt in all your foods, in all herbs, metals, plants and even in the air and in your stomachs because of the proper digestion constitutes an important component, which incites to life and through this incitement furthers the same, the salt of spiritual life is the temptation, or the tendency to think and act differently from the way one actually should. Through this very contrast or this incitement the better part of your Self is strengthened and the physical and spiritual life within you is sustained through this food, its continuance is assured and the enjoyment of having attained to another, new degree of perfection, and that through conflict and self-denial, whereas you would not become aware of progress if you advanced without obstacles.

When the sun in the morning sends its first rays over the pastures of the earth, the whole living nature shouts with joy in answer. Every being, each in its own way, twitters, coos and hums its hymn of praise to the light and its Giver. Even the dewdrop attached to the leaf of a moss plant, clothing itself with diamond brilliance, mirrors the great hemisphere of light arched above it and in its radiance as it were rejoices at the daylight returning after the darkness! – Why? Because from one evening to the next morning the night, or darkness, had let all living creatures feel the value of the light!

Thus it is also in a spiritual respect. The soul of a created being recognizes the sweet awareness of spiritual love, spiritual progress and of a spiritual, higher soul-life only when it has come to know the chasms and wrong paths threatening on its road of trial. Only after the soul has advanced a small step does it take pleasure in the same and renews all its strength for the attainment of the next. And so the incentive, enjoyment and bliss are enhanced, not so much with the better condition gained, but on account of the obstacles overcome.

You see, My children, what would all the heavens mean without hell! And how much other beings in other suns and earths miss in bliss, which is reserved only for My children, because the other beings in other suns and worlds know only light and little or no darkness!

Do you still want to complain that hell is so close to you, even within you? Or would you not rather, thanking Me, ask Me maybe for more hell, so that you may be able to battle and suffer even more so as to deserve in even greater measure to be called “My children”?

So set your minds at rest. I know what you need for your trial- school; do not ask for more than what you are given by Me, and be assured, you have enough with what My loving hand imposes on you; where it more, it would be a punishing hand and this I, as your Father, do not have!

Now I have shown you how even the totally evil, indeed, the most evil in the whole of creation, with all its actions is still used and exploited by Me for the benefit of all that lives and how Satan with his henchmen, instead of harming Me, on the whole must contribute to the greatest good. So let us now pass to your abode, “the earth”, as the third, above mentioned word, so that there you may again see the love and wise prudence of your Father in its whole glory. (Note by the Translator: For the sake of clarity in the following paragraphs the original German terms for “heaven”, “hell” and “earth” are retained, with the English terms added in brackets).

When pronouncing the word “Himme1” (heaven), where you have to raise the pitch of your voice while having to lower it when pronouncing “Hölle” (hell), you will have noticed that each of these words requires a different movement of the vocal muscles, and look, it is again different in the pronunciation of the word “Erde” (earth), where you have to open your mouth wide (three different tones. The Ed.). Look, in the pronouncing of these words in your language, including the movements of the vocal organ, everything is arranged in such a way that spirits who are more familiar than you are with the correspondence formulas of creation, find fully expressed in the movements of the oral muscles what one or the other pronounced word signifies. When pronouncing the word “Himmel” (heaven) you have seen that the raising of the vocal pitch corresponds to the closer description of the same. When pronouncing the word “Hölle” (hell) where the mouth has to be closed like a cave, you will not fail to see the close connection between this muscular movement and the description of hell, where by the way the word “Himmel” (heaven) is pronounced with an upward glance and the word “Hölle” (hell) with a downward glance – certainly never upward, and finally “die Erde” (earth) by opening the mouth broadly and looking straight ahead. Having discussed the first two, what remains to be scrutinized is merely the last word broadly pronounced, with its spiritual correspondence, and earth itself as your abode.

The fact that in pronouncing the word “Erde” (earth) the mouth has to be pulled horizontally to the corners and the lips must move upward showing the rows of white teeth, has a spiritual correspondence to the earth, where, in a spiritual sense, what is softer, namely the flesh, is under restraint, laying open for consideration the firmer, more compact parts – ethics, or the teeth. Now look, My dear children, in the spiritual correspondence the teeth, as firm, bonelike parts, signify the permanent and first support, both in man and earth, giving a beautiful form to the face and imparting the moral beauty to man’s whole exterior. As well, this support creates the inner vitality of the body of the earth itself and what is beautiful on its surface. The teeth amongst other things signify also the moral-spiritual and are the first spiritual organ of digestion, which in worldly life should sift the good from the bad. And as in the mouth the salt in the digestive juice of the saliva is added after the crushing of the food through the teeth, correspondingly the salt is the enticement always to act contrary to the good, and it is your main task to resist this temptation and finally be the victor.

Here on this earth you receive everything mixed, the good with the bad, love with hatred, life with death; that is, both easily change their role with each other, or, in other words, each changes easily into its counter-pole. If you have enough strength to eliminate the wicked and bad, then evil, no matter how often it assails you, cannot leave a permanent impression in your soul and will completely disappear in the beyond, and only what is good will be your actual worth! The fact that when pronouncing the word “Erde” (earth) you have to open your mouth wide horizontally, means in correspondence that in a spiritual respect your earth – albeit physically small – reaches far beyond all solar galaxies, even as far as My heavens, for this little planet became firstly the abode of My children, and secondly also Mine, where, through suffering and death, I became the victor over evil.

If you were a little more familiar with this spirit-language, you would in every word referring to Me discover the important and far greater spiritual meaning and not be satisfied with the comprehension of the word – the bark, so to speak, but feel more joy and bliss at its inner contents than you could ever have imagined. Then you would find amongst other things that each people according to its spiritual level will reveal itself in the words and expressions relating to Me, or do you think that the languages were invented, as your linguists believe they can prove? Oh, there you are badly mistaken! The words were not always made simultaneously with the invented objects and new requirements of a people, but the language – being a spiritual product – has always progressed parallel with the spiritual perception of a people. You can see for yourselves from the history of the nations that with the spiritual progress or regression of a nation its language likewise progressed or regressed and with the cessation of a nation also its language (as a living thing) has utterly ceased.

Language is the expression of the soul. The more exalted and beautiful the language, the greater the intensity of its expressions. However, this can only be appreciated by spirits, or those enlightened by My love and grace, who discover behind the various movements of the muscles of the mouth and larynx, among the twittering, clicking, trilling and whistling sounds which in this and that combination form one or the other word, a higher, spiritual meaning which has become for you incomprehensible like the hieroglyphs – of a lost Paradise.

Thus the earth is also in this different from many other worlds. Whereas in these only one language prevails and all created beings pursue one and the same path, there are on earth thousands of different languages, as offshoots of a single one. And in this way the dweller on this earth, in addition to many tests of his patience and perseverance, is also burdened with this task, namely, that when he wants to communicate with the brothers of other nations, he must learn their language in order to convey his thoughts and feelings to them; or, if he wants to learn something from his foreign brother, or tell him something, he must make himself understood in that language.

Wherever you look on earth, beginning with the most primitive peoples up to you civilized nations, you see the small earth with its restless spirits spread itself beyond everything known. Of course, the main motivation with the crowd is always self-seeking. However, in this way the nations are brought together, they come to know each other and learn to appreciate and love each other.

Those who investigate nature, the stars, the inside and surface of the earth, impart their knowledge about the thing which out of My grace I let the individual find, as common knowledge to mankind. Without realizing it, they carry out only My plans, not theirs, and so I educate the souls of this earth, which was once for a short time also My abode, to a better life.
Now the thoughts of people race with the speed of lightning from one pole to the other and they themselves roll on iron roads like a hurricane from one place to another.

The roads are made from iron and the majority of those traveling on them also have a heart of iron (at least for their human brothers). But this is immaterial; My plans are nevertheless more advanced through the fast communication existing between towns and villages, and the getting together of the people dwelling there, than all the builders and owners of railroads believe.

Here I have often mixed together in one carnage – heaven, hell and earth, or spiritually good, bad or materially thinking people. On entering they all had their own opinion; on leaving, hell has perhaps extracted from heaven and earth a permanent spark of knowledge by way of conversation, which throughout life will not be forgotten.

Thus I carry out My plans, utilizing also this traveling together, and where formerly rigid rules separated people, there I make them forget their prejudices. And even though self-seeking, the urge for enjoyment and greed for money are the motivating force why people come together, travel to other countries exposing themselves to all sorts of danger, I still have achieved My purpose, namely that of fraternization. Now it only needs one more mighty push and spiritual impulse and the people stand there like brothers, united in the desire to follow Me, the Eternal Shepherd. Then the spiritual significance of the earth is achieved, then is the time when I shall again come personally among you, after the stubborn have been removed and only the willing are left.

Thus, My dear children, you see how heaven, hell and earth, be it in great or in small things, must serve only the purpose of love, the fundamental idea of My creation.

However, do not count it by years what I have just told you, for with Me there is no time. I know neither day nor night by which to measure time; with Me there is always day, and the sun of love always shines, and will shine, for all until all will have found the road to Me, their most loving, benevolent Father.

Now I think that you, too, can be satisfied with this supplement. It is another light in the great valleys of My creation. Consider well how much love and grace I bestow on you and that I offer you so much spiritual bread so that you may no longer doubt that everything you see is from the Father’s hand!
This for your comfort with My blessing! Amen.

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Secret de la Vie 2… Ciel, Enfer et Terre

9 juillet 1870 – Révélations du Seigneur reçues par Gottfried Mayerhofer

Vous M’avez questionné sur trois mots et, il va de soi, sur leur explication. Bien, Je vous ai donné ces trois mots significatifs : ciel, enfer et terre. Maintenant voyons ce qui peut être extrait de ces trois mots et qui peut être valorisant, édifiant et instructif pour vous, aussi bien que pour l’humanité dans son ensemble.

Le premier de ces trois mots désigne ce qu’il y a de plus grand, de sorte que même vous, quand vous le prononcez(*), vous devez élever votre voix et mettre une tension plus grande à vos cordes vocales, si vous voulez prononcer ce mot de la façon dont il mérite d’être prononcé.

Savez-vous ce que vous prononcez vraiment en prononçant ce mot ? Non, vous ne le savez pas, mais vous pouvez seulement le conjecturer ; voyez, “le Ciel” est et signifie le domicile le plus haut, comme la demeure des esprits les plus hauts et aussi Mon domicile permanent. Le ciel est la somme de toutes les béatitudes, où tous les esprits sont dans la lumière la plus pure, sans faute, luttant seulement pour Mes sublimes attributs personnels conduisant à une vie de bonheur qu’ici vous ne pourrez jamais comprendre ni imaginer.

Il y a certainement en ce lieu des degrés divers de perfection. En effet, avec Moi, le processus de perfectionnement ne cesse jamais, la création de quelque chose de nouveau permet continuellement à de nouvelles sphères d’action de se développer.

Toutes les étincelles de vie proviennent de Moi dans Mon ciel et voyagent via Mes plus grands esprits angéliques jusqu’aux strates les plus basses où seulement une étincelle de Moi luit faiblement, enfermée dans la matière lourde. Dans le ciel, bien au-delà de tous les gousses-globes et systèmes solaires matériels créés, l’amour éternel et la paix éternelle rayonnent et, puisque le premier principe fondamental de la vie spirituelle sublime est d’imiter Mes attributs et par amour pour Moi, d’accomplir Mes commandements et désirs, le bonheur le plus haut y règne.

Dans le ciel le plus haut, où l’harmonie éternelle des esprits prévaut, il y a aussi la simplicité, l’humilité et l’amour amical dans leur perfection la plus haute, dont Je suis Moi-Même l’expression.

Là j’ai arrangé Mon domicile comme il devrait l’être, conformément à Mes pensées et vœux, dans toute la Création, et comme il le sera certainement après des éons innombrables, quand tout ce qui est perdu spirituellement, se sera retrouvé et épuré par des épreuves successives, et dans les combats aura trouvé la voie du retour vers Moi.

Une fois qu’il en sera ainsi, tous les mondes, comme Je l’ai déjà dit une fois, seront transformés. Alors ils auront tous été des écoles de progrès et de purification qui ont atteint leur but et tout accompli. Bien sûr, pour des êtres spirituels plus élevés ils devront alors être arrangés différemment et équipés avec un éclat plus grand, de plus grandes splendeurs et béatitudes, pour que ces esprits alors épurés trouvent le nouveau matériau nécessaire à leur nouvelle perfection, leur maturité spirituelle plus haute. Car l’espace est infini, infinis sont les échelons de la perfection, et infini Je suis Moi-Même – comme le suprême Tout en tout!

Ce ciel spirituel, où la lumière de grâce, éternelle et douce provenant de Moi coule dans tous les esprits, où l’harmonie la plus pure insuffle dans les oreilles spirituelles et les cœurs, le désir le plus grand pour Moi, est la quintessence de Mon amour illimité, exprimé dans des sons, des couleurs et des mots.

Là, tout vit dans tout et chacun est seulement heureux du bonheur d’un autre!

L’exaltation la plus grande, que ce soit dans la prière, la poésie ou la musique, que, vous les hommes de cette terre, êtes capables de ressentir et qui vous transporte, comme vous dites, ”au septième ciel”, vous donnant ainsi un avant-goût d’une meilleure existence – cet état est, dans Mon ciel, le degré le plus bas du bonheur et n’est pas une sensation passagère, mais permanente.

Je ne peux pas vous expliquer, et encore moins vous faire sentir, ce qu’un esprit ressent là. Car vous ne pourriez pas le supporter dans votre corps terrestre, et tout ce qui est sur cette terre vous remplirait du dégoût, si vous pouviez conserver dans votre mémoire, ne serait-ce qu’une seconde d’un tel bonheur. Je vous le dis de nouveau, seulement pour vous encourager, afin que vous puissiez comprendre quelles béatitudes vous attendent là, préparées, pour celui qui est mis à l’épreuve, comme une récompense pour sa persévérance et son amour pour Moi.

Comme ce que Je vous dis ici du ciel le plus haut, où le jour n’alterne pas avec la nuit, le froid avec la chaleur, la vie avec la mort, où une mer permanente et éternelle de lumière entoure les esprits radieux, éclairant tout autour d’eux, là toute chose créée sur d’autres mondes y est aussi montrée spirituellement. Par exemple, vous voyez une fleur dont la couleur enchante votre œil, dont le parfum plaît à vos nerfs, mais vous ne connaissez pas sa signification spirituelle, la substance spirituelle dont elle est faite – le spirituel qui coule de haut en bas et de bas en haut dans ses tubes minuscules et ses veines, comme émanations d’une nature plus haute, depuis le soleil dont la lumière est la mère des couleurs florales et des parfums, jusqu’aux puissances les plus hautes et les plus raffinées.

Vous voyez, cette fleur se trouve aussi dans Mon ciel, miroir spirituel de tout ce qui est créé. Si vous pouviez voir cette fleur là, vous verriez que sa forme n’est que lumière, sa couleur une couleur rayonnante, et son parfum, dans sa correspondance spirituelle la plus haute, un hymne éternel d’éloge à son Créateur!

C’est là seulement que vous comprendriez ce que signifie une contemplation spirituelle et là seulement que vous reconnaîtriez combien émoussés sont vos sens dans ce monde. Cependant, ne vous inquiétez pas de cet état de vos sens tandis que vous êtes sur cette terre; souvenez-vous seulement que c’est la main très sage de votre Père d’amour qui l’a organisé ainsi, et bien que vous ne puissiez pas et ne pourrez jamais complètement comprendre Ses buts, sachez qu’ils sont toujours basés sur la sagesse et l’amour les plus hauts et qu’il doit y avoir des raisons importantes pour que tout ce bonheur ne soit le vôtre que seulement après de longs combats et de longues périodes de temps, et même alors, il ne sera pas pour tous, mais seulement pour quelques-uns (selon leur amour).

Mes chers enfants, si Je vous avais permis d’aimer immédiatement tout cela (que Je réserve seulement à ceux qui m’aiment vraiment et se sont efforcés avec tout le sérieux nécessaire de devenir Mes enfants), sans épreuve, ces inexprimables grandes béatitudes seraient sans grande valeur et ne susciteraient en vous aucun désir, car elles n’auraient pas été votre propre conquête, mais seulement un cadeau, pour ainsi dire, sans aucun effort de votre part et de ce fait n’auraient seulement que la moitié de leur valeur et seraient de courte durée.

Seulement ce qui est gagné par l’effort réjouit dans la pleine mesure, comme une récompense est due pour le mérite!

Quel mérite un prince ou un roi a-t-il d’être né fils d’un roi une fois que sa tête est ornée par une couronne ? Vous pouvez être assurés qu’elle a encore moins d’importance pour lui que ne le croient ceux de rang moindre. Qu’est donc un tel monarque héréditaire comparé à un homme qui, ayant lutté contre toutes les adversités physiques et spirituelles, a finalement atteint son but, qu’il n’a jamais perdu de vue ? Ce dernier est un géant spirituel, tandis que l’autre est peut-être sans stature, et parfois même, dans le poste élevé qu’il occupe, une vraie nullité.

Pour cette raison, celui qui veut devenir Mon enfant et à qui J’ai réservé le bonheur le plus grand, dois gagner ce titre, et alors seulement seront bénies toutes les souffrances et les épreuves qui l’ont mené à ce degré de bonheur où il commence à comprendre le spirituel de toute existence et où, dans l’exécution et l’accomplissement même de tous les devoirs d’un ange, commence alors le bonheur le plus haut pour un esprit créé.

Comme Je l’ai déjà dit, chaque être humain porte l’univers entier en lui, donc il porte aussi, bien qu’à une échelle plus petite, ce ciel que Je vous ai décrit.

Avec chaque bonne action, avec chaque victoire gagnée sur ses passions, un rayon de lumière de ce petit ciel d’amour de la sphère de l’esprit pénètre dans son cœur. C’est un rayon passager, une connaissance anticipée, un cri de joie de l’âme, mais hélas non permanent. C’est seulement un instant où l’esprit montre à l’homme ce qu’il porte en lui, et qui formera un jour son être, s’il persévère fidèlement sur les routes difficiles de la vie.

L’esprit de l’homme laisse à l’âme seulement un doux relent après la brise, rien d’autre. Ce rayon du ciel était seulement un avertissement prémonitoire qui signifie :

“Ne vacillez pas, mais supportez tout! Un jour vous aurez pour toujours ce qui, ici, passe précipitamment devant vous avec la vitesse de l’éclair!”

Ne vous laissez donc pas abattre, Mes enfants! Le ciel s’est ouvert à vous! Pour vous encourager, Je vous le laisse sentir parfois, autant que votre constitution physique et spirituelle le permet. Vous ne pourriez pas supporter plus; et si l’un d’entre vous était capable de supporter plus, au milieu des autres hommes il serait alors malheureux et au lieu de poursuivre son cours diligemment il serait surmonté par la fatigue et le désespoir. Donc, rappelez-vous que Moi, votre Père, dans Ma sagesse, J’ai arrangé tout d’une façon telle que Mes enfants puissent le supporter et en profiter.

Tournons-nous maintenant du côté de l’enfer.

Il en va à peu près de même, pour l’enfer, que ce que Je vous ai dit du ciel, mais – il va de soi – dans le sens opposé.

Je serai plus bref en ce qui concerne l’enfer, car son organisation et sa nature ne Me donne aucun plaisir à y penser et il y a trop peu d’intérêt à le décrire en détail. Qu’il vous suffise de savoir qu’il existe vraiment, et cela pour Mon et votre inconvénient. Cependant, afin de vous dire au moins quelque chose de cet antipode de Mes cieux, Je veux seulement vous dire qu’il existe bien, et qu’il comprend aussi plusieurs départements et gradations, représentant le mal dans ses degrés divers, et en leur milieu la résidence de Satan lui-même!

Satan, en tant que mal personnifié, est, au contraire de Moi, la personnification de toutes les passions, qui sont opposées à Mes attributs. Alors que Moi, par exemple, par amour Je m’efforce de préserver tout, lui veut détruire tout, par haine contre tout le créé, premièrement parce que cela a été créé par Moi et, deuxièmement, simplement parce que c’est créé.

S’il en avait la possibilité, il créerait continuellement des êtres de toute sorte, cependant, pas pour se réjouir de leur existence, mais pour se réjouir (de façon satanique) de leur destruction, et de nouveau, reprenant le jeu, recommencerait à créer à nouveau.

Ses esprits subalternes, créées par Moi en tant que créatures vivantes, sont devenus si sombres qu’ils n’aiment que l’obscurité, de même que Mes anges aiment la lumière; ils sont selon l’intensité de leur méchanceté plus ou moins près de Satan et dans des endroits divers placés dans et sur la terre. Là ils poursuivent leurs plaisirs (diaboliques), en essayant d’imiter leur maître autant que possible; et c’est leur plus grand plaisir que de réussir, par toutes sortes d’illusions, à détourner l’humanité du bon ou du meilleur chemin pour lui faire prendre les larges boulevards qui sont les leurs.

Car en eux, aussi bien qu’en leur maître, il y a seulement un amour satanique, qu’ils prennent plaisir à implanter dans les cœurs de ceux qui désirent les écouter.

Là ils ne négligent pas de décrire à leurs victimes le monde et ses plaisirs aussi agréables que possible, d’engendrer en eux un goût pour la ruse, la duperie, la soif de toutes les passions basses, les faisant ainsi prêt à être leurs dignes “frères”.

Vous me demanderez : “Mais comment peux-Tu, Toi le Créateur, permettre à des hordes si puissantes d’esprits mauvais et à leur maître de continuer à exister ? Pourquoi ne donnes-Tu pas l’ordre de détruire de tels êtres qui sont si opposés au doux dessein de Ton amour et à Tes attributs divins, et en plus – pourquoi les as- Tu bannis dans et sur la terre, alors que des millions d’autres terres et de soleils tournent dans tout l’infini, sur lesquels les habitants peuvent librement trouver des routes d’amélioration et de purification, sans être exposés à une telle calamité ? Pourquoi en est- il ainsi seulement pour nous, que Tu appelles “Tes enfants”, pour l’amour desquels Tu es venu sur ce petit globe où Tu as souffert pour eux, et pourquoi, d’une part, sommes-nous ceux qui avons été privilégiés, et d’autre part ceux qui avons été le plus sévèrement éprouvés et exposés à toutes les séductions et tentations ?”

Mes chers enfants! Cette plainte que vous M’adressez est, venant de vous comme hommes de cette terre, tout à fait naturelle, et Je dois Me justifier sur ce point, afin que vous reconnaissiez que Je Suis néanmoins, malgré les apparences, toujours le plus aimant et le plus bienveillant des Pères, que J’ai tout arrangé pour votre seul avantage et que Je dirigerai toujours tout pour le bien-être de Mes enfants.

Dans une précédente communication J’ai déjà mentionné un ange tombé qui a entraîné avec lui un nombre incalculable d’esprits dans sa chute. Dans “La Maison de Dieu” Je vous ai expliqué aussi qu’alors toute sa substance d’âme lui a été prise, a été divisée en particules et liée sous forme de matière qui retournent maintenant graduellement sur la voie de la perfection; et en outre, que tous ceux qui sont nés sur cette terre, à part les esprits venus d’autres mondes et qui ont été transplantés ici pour devenir Mes enfants, sont les parties de l’esprit tombé, qui doivent aussi prendre la même route que tous les esprits liés à la matière.

J’ai dit aussi que cet esprit angélique tombé a été banni justement là où est implantée la pépinière pour Mon ciel, à savoir dans la terre, et que c’est là qu’il est le plus actif, en opposition avec Moi et Mon ordonnance.

Regardez, tout cela Je vous l’ai déjà expliqué ainsi que le “pourquoi” – pourquoi les tentations et les dangers les plus grands doivent être exactement là où les esprits et les âmes ont accepté la tâche de parvenir à Mon Royaume, en portant la croix de la souffrance à travers l’enfer et la damnation et en promouvant l’amour en Mon honneur et à la honte de Mon grand adversaire; et ce, malgré toutes les séductions et les conforts illusoires avec lesquels Satan couvre ses futurs élèves, afin de les prendre au piège, et plus tard, les faire payer pour chaque plaisir et chaque confort, avec mille supplices de l’enfer; toutefois il se trouvera toujours des âmes de cette terre qui se défieront de toutes ses tentations, tourneront le dos à toutes ses grandes promesses, ne voudront pas lui appartenir, mais se tourneront seulement vers Moi, et au travers de la souffrance et des épreuves tiendront haut la bannière de la foi, de l’humilité et de l’amour!

Quand Satan M’a apostasié, J’ai dû lui laisser sa liberté, ainsi qu’à tous ceux qui l’ont suivi, cette liberté dont chaque esprit a besoin pour qu’il puisse un jour devenir digne de Moi, en tant qu’esprit libre.

Le retour vers Moi doit venir de l’intérieur, volontairement, et non sous la contrainte. Pour cette raison Je dois tolérer le comportement de Mon plus grand adversaire et de sa couvée, et les laisser faire comme ils le veulent, tant qu’ils ne portent pas préjudice à Mon ordre établi.

Le fait que, quoi qu’ils fassent, le résultat soit toujours à l’opposé de ce qu’ils veulent atteindre, démontre le triomphe de la bonne cause sur le mal, et que même ce que la création nous montre de pire, doit et peut seulement contribuer à sa propre amélioration et à l’avancement vers ce qui est bon en général.

Pour cette bonne raison, Satan ainsi que son royaume est banni en ce lieu où il lui est donné une chance pour essayer de faire tout son possible pour défendre sa théorie de vie contre la Mienne. En effet, il lui a même été permis de me tenter pendant Mon séjour terrestre, Moi, qui n’étais pas un esprit créé, mais le Créateur de tout ce qui est créé. Parce que Je ne l’ai pas évité quand il m’a rencontré comme un homme, exposé à toutes les passions humaines, il a osé tenter aussi le Plus Haut, et cela lui a été permis. Mais avec quel résultat, vous le savez, et cela afin qu’il comprenne avec le temps que tous ses efforts sont vains, aussi bien à grande qu’à petite échelle, et que depuis tant d’éons, il a résisté en vain à Celui qui l’avait créé et qui, s’il voulait un jour se repentir, le recevrait les bras ouverts comme un “enfant prodigue”, – comme Je vous l’ai déjà dit dans “les Douze Heures”, et aussi qu’il n’y arrivera pas subitement, mais graduellement et certainement.

Comme chaque esprit humain porte en lui le ciel à une petite échelle, ainsi que Je vous l’ai dit, chaque homme porte aussi dans sa poitrine le germe de l’enfer et de l’inclination au péché et à l’action contraire à Mon ordre.

Ce germe est là parce que la vertu, sans la connaissance de son opposé : le vice, ne serait pas une vertu, et l’amour sans son opposé, ne serait pas l’amour! Si l’obscurité n’existait pas, vous n’apprécieriez pas la lumière, et sans l’effet glacial du froid, vous ne pourriez pas comprendre les effets plaisants de la chaleur qui vous pénètre progressivement.

Donc, là où J’ai disposé la “pépinière de Mes enfants”, il doit aussi y avoir l’école pour surmonter et maîtriser toutes les passions!

Que serait la vie sans épreuves ? Une succession monotone de périodes de temps, sans une prise de conscience du but ainsi que du passage d’un état à un autre. La vie n’aurait aucun but, aucune épice!

De même que le sel dans tous vos aliments, dans toutes les herbes, les métaux, les plantes, même dans l’air et aussi dans votre estomac pour une bonne digestion, constitue un composant important, qui incite à la vie et par cette incitation aussi la fait progresser, de même, le sel de la vie spirituelle est la tentation, c’est- à-dire la tendance à penser et agir différemment de la voie que l’on doit suivre en réalité. Grâce à cet antagonisme, cette provocation, la meilleure partie de votre Moi s’en trouve renforcée, et la vie physique et spirituelle en vous est soutenue par cette alimentation, sa durée est assurée, ainsi que le plaisir d’être parvenu à un nouveau degré de perfection, et cela grâce aux épreuves et à l’abnégation, tandis que vous ne prendriez même pas conscience des progrès si vous avanciez sans aucun obstacle.

Quand, le matin, le soleil envoie ses premiers rayons sur les pâturages de la terre, la toute vivante nature répond en poussant des cris de joie. Chaque être, chacun de sa propre façon, gazouille, roucoule et bourdonne son hymne d’éloge à la lumière et à son Donneur. Même la goutte de rosée attachée à la feuille d’un plant de mousse, se pare avec la brillance d’un diamant, réfléchie avec éclat le grand hémisphère de lumière arquée au-dessus d’elle, comme si elle se réjouissait de la lumière du jour succédant à l’obscurité! – Pourquoi ? Parce que d’un soir jusqu’au matin suivant, la nuit, ou l’obscurité, avait laissé toutes les créatures vivantes ressentir la valeur de la lumière!

Il en est ainsi aussi sur le plan spirituel. L’âme d’un être créé reconnaît la douce conscience de l’amour spirituel, le progrès spirituel et la plus haute spiritualité de la vie de l’âme seulement quand elle a appris à connaître les abîmes et les faux chemins menaçants sur sa route parsemée d’épreuves. C’est seulement après que l’âme a avancé d’un petit pas, qu’elle prend plaisir à en faire un autre et retrouve toute sa force pour l’accomplissement du suivant. Et c’est ainsi qu’augmente la motivation, le plaisir et le bonheur, non pas tant à cause de la meilleure condition gagnée, qu’à cause des obstacles surmontés.

Vous voyez, Mes enfants, que seraient tous les cieux sans l’enfer! Et combien d’autres êtres sur d’autres soleils et d’autres terres n’ont pas ce bonheur, qui est réservé seulement à Mes enfants, parce que les autres êtres sur d’autres soleils et d’autres mondes ne connaissent que la lumière, et très peu ou pas du tout d’obscurité !

Voulez-vous toujours vous plaindre que l’enfer soit ainsi près de vous, et même en vous ? Ou ne voulez-vous pas plutôt Me remercier, voire même Me demander peut-être plus d’enfer, pour que vous puissiez être capables de lutter et souffrir encore plus afin de mériter dans une plus grande mesure même d’être appelés “Mes enfants” ?

Soyez donc tranquilles! Je sais de quoi vous avez besoin pour votre progrès; ne demandez pas plus que ce que Je vous donne et soyez assurés que vous avez assez avec ce que Ma main d’amour vous impose; plus serait une main de punition et cela Moi, en tant que votre Père, Je ne le veux pas!

A présent Je vous ai montré comment, même ce qui est exclusivement mauvais, oui ce qu’il y a de pire dans toute la création, avec toutes ses actions et entreprises, est néanmoins employé et exploité par Moi à l’avantage de tout ce qui vit, et comment Satan avec ses acolytes, au lieu de Me faire du tort, doit dans l’ensemble contribuer au plus grand bien. Aussi, passons maintenant à votre domicile, “la terre”, comme troisième mot mentionné ci-dessus, pour que vous puissiez là encore voir l’amour et la sage prudence de votre Père dans toute sa gloire.

(Note du Traducteur : Pour la clarté dans les paragraphes suivants les termes originaux allemands “le ciel”, “l’enfer” et “la terre” sont conservés, avec les termes français ajouté entre parenthèses).

Voyez, lorsque vous prononcez ces mots dans votre langue, en faisant mouvoir votre organe vocal, tout est arrangé d’une telle façon que les esprits qui sont plus familiers que vous ne l’êtes dans les correspondances avec la création, trouvent entièrement exprimé dans les mouvements des muscles vocaux ce qui a de l’importance dans l’un ou l’autre mot prononcé. En prononçant le mot “Himmel” (le ciel) vous avez vu que l’élévation du ton correspond à la plus intime signification du mot. En prononçant le mot “Hölle” (l’enfer) où la bouche doit être fermée comme une caverne, vous ne pourrez pas ne pas voir un rapport proche entre ce mouvement musculaire et la description de l’enfer, de plus vous remarquerez que le mot “Himmel” (le ciel) est prononcé avec le regard vers en-haut et le mot “Hölle” (l’enfer) avec le regard vers en-bas, et finalement “die Erde” (la terre) en ouvrant la bouche largement et en prononçant ce mot droit devant soi. Après avoir analysé ces deux premiers mots, il nous reste simplement à examiner le dernier mot, avec sa correspondance spirituelle et la terre elle-même en tant que votre domicile. Le fait que, lorsqu’on prononce le mot “Erde” (la terre), on doive ouvrir la bouche largement et que les lèvres doivent se déplacer vers le haut dévoilant ainsi des rangées de dents blanches, a une correspondance spirituelle avec la terre, car dans un sens spirituel, ce qu’il y a de plus moelleux, c’est-à-dire la chair, doit se retirer et c’est la partie plus ferme et plus compacte – l’éthique – ou les dents – qu’il faut considérer.

Maintenant voyez, Mes chers enfants, les dents, dans leur correspondance spirituelle, en tant que parties fermes, pareilles aux os, signifient le soutien permanent et premier, pour l’homme comme pour la terre, donnant ainsi une belle forme au visage et communiquant la beauté morale de l’homme à tout son extérieur. De même, ce soutien crée la vitalité intérieure du corps de la terre et ce qui est beau sur sa surface. Les dents signifient aussi, à côté de cela, le moral-spirituel, le premier organe spirituel de la digestion, qui dans la vie temporelle doit séparer le mal du bien. Et de même que dans la bouche le sel contenu dans le jus digestif de la salive est ajouté lors de l’écrasement des aliments par les dents, le sel est également la tentation d’agir toujours contrairement au bien et c’est votre tâche principale que de résister à cette tentation et être finalement le vainqueur.

Ici sur cette terre tout est mélangé, le bon avec le mauvais, l’amour avec la haine, la vie avec la mort; c’est-à-dire que les deux opposés peuvent échanger facilement leur rôle l’un avec l’autre, ou, autrement dit, chaque état peut facilement être changé dans son opposé. Si vous avez assez de force pour éliminer le méchant et le mauvais, donc le mal, quelle que soit la façon par laquelle il vous attaque, il ne peut pas laisser une impression permanente dans votre âme et devra disparaître complètement dans l’au-delà, et seulement ce qui est bon aura pour vous une réelle valeur! Lorsque vous prononcez le mot “Erde” (la terre) vous devez ouvrir largement votre bouche horizontalement, ce qui signifie dans sa correspondance spirituelle que votre terre – bien que physiquement petite – s’étend loin au-delà de toutes les galaxies solaires, et même autant que Mon ciel, car cette petite planète est devenue premièrement le domicile de Mes enfants et deuxièmement aussi le Mien, car c’est là que par Ma souffrance et Ma mort, Je suis devenu le vainqueur du mal.

Si vous étiez un petit peu plus familiers avec ce langage de l’esprit, vous découvririez dans chaque mot me concernant une signification spirituelle beaucoup plus grande et importante et vous ne pourriez vous satisfaire de la simple compréhension du mot – de l’écorce, pour ainsi dire -, mais vous ressentiriez plus de joie et de bonheur à leur contenu intérieur que vous ne l’avez jamais imaginé. De plus, vous constateriez entre autre que chaque peuple, selon que son niveau spirituel sera élevé, très élevé, ou le plus élevé, se révélera lui-même au travers des mots et des expressions Me concernant, ou croyez-vous que les langues ont été inventées, comme vos linguistes croient pouvoir le prouver ? Oh, là vous vous trompez beaucoup !

Les mots ne furent pas toujours créés simultanément aux objets inventés et aux exigences nouvelles des hommes, mais la langue – étant un produit spirituel – a progressé toujours parallèlement avec la perception spirituelle des hommes. Vous pouvez voir vous-même cela à partir de l’histoire des nations où le progrès spirituel ou la régression d’une nation est concomitant avec les progrès ou les régressions de sa langue et lorsqu’une nation disparaît sa langue aussi (comme un être vivant).

La langue est l’expression de l’âme. Plus la langue est élevée et belle, plus l’intensité de ses expressions est grande. Cependant, cela peut seulement être apprécié par l’esprit, ou par ceux qui sont éveillés par Mon amour et Ma grâce, ce qui leur permet de découvrir, derrière les divers mouvements des muscles de la bouche et du larynx, parmi les gazouillements, les cliquetis, les trilles et les sifflements qui, en se combinant, forment l’un ou l’autre mot, une signification spirituelle plus haute qui est devenue pour vous aussi incompréhensible que les hiéroglyphes d’un Paradis perdu.

Sur ce plan la terre aussi est différente de beaucoup d’autres mondes. Alors que sur ces mondes une seule langue prévaut et que tous les êtres créés suivent un même chemin, il y a sur la terre des milliers de langues différentes, comme les ramifications d’une seule. Et de cette façon les habitants de cette terre, en plus des nombreuses mises à l’épreuve de leur patience et de leur persévérance, sont aussi chargés de cette tâche, à savoir, que quand ils veulent communiquer avec leurs frères d’autres nations, ils doivent apprendre leur langue pour leur transmettre leurs pensées et sentiments; de même s’ils veulent apprendre quelque chose de leur frère étranger, ou lui dire quelque chose, ils doivent se faire comprendre dans sa langue.

Partout où vous regardez sur la terre, en commençant par les peuples les plus primitifs jusqu’à vous, les nations civilisées, vous voyez que les esprits agités de cette petite terre cherchent à s’étendre au-delà de toute les choses connues. Bien sûr, la motivation principale des foules est toujours l’arrivisme. Cependant, de cette façon les nations se rapprochent, elles cherchent à se comprendre et à apprendre à s’apprécier et à s’aimer.

Ceux qui examinent la nature, les étoiles, l’intérieur et la surface de la terre, communiquent aux autres leur connaissance des choses que Ma grâce leur laisse trouver, afin que cela devienne une connaissance commune à l’humanité. Sans le savoir, ils réalisent ainsi Mes plans et non les leurs, et c’est ainsi que J’instruis les âmes de cette terre, qui a été une fois pendant un temps court aussi Mon domicile, et les conduit vers une vie meilleure.

Maintenant les pensées des hommes courent avec la vitesse de l’éclair d’un bout de la terre à l’autre et eux-mêmes roulent sur des routes de fer comme un ouragan d’une place à une autre.

Ces routes sont faites en fer et la majorité de ceux qui les empruntent ont eux aussi un cœur de fer (au moins pour leurs frères humains). Mais ceci ne change rien à la chose, ces communications rapides existant entre les villes et les villages font néanmoins avancer Mes plans pour l’ensemble des personnes y demeurant, et cela, plus que tous les constructeurs et les propriétaires de chemins de fer ne peuvent l’imaginer.

Là, J’ai souvent fait voyager ensemble le ciel, l’enfer et la terre, c’est-à-dire des hommes ayant des pensées spirituellement bonnes, des mauvaises et des pensées matérielles. Au début ils avaient tous leur propre avis; et à la fin du voyage, l’enfer a peut-être pu gagner, de la conversation avec le ciel et la terre, une étincelle durable de connaissance que de toute sa vie il ne pourra plus oublier.

Ainsi les voyages des hommes contribuent aussi à la réalisation de Mes plans, car là où autrefois des règles rigides séparaient les peuples, ces voyages leur font oublier leurs préjugés. Et quand même l’égoïsme, la recherche du plaisir et l’avidité de l’argent sont les motivations qui font que les hommes se rapprochent et voyagent vers d’autres pays, s’exposant eux-mêmes à toutes sortes de danger, J’ai toujours réalisé Mon but, à savoir celui de la fraternisation. Maintenant ils ont seulement besoin encore d’une poussée puissante et d’une impulsion spirituelle et les hommes seront comme des frères, unis dans le désir de Me suivre, Moi le Berger Éternel. Alors la signification spirituelle de la terre sera réalisée, et ensuite arrivera le temps où Je viendrai de nouveau personnellement parmi vous, après que les entêtés auront été enlevés et qu’il ne restera que ceux qui Me désirent (*).

Ainsi, Mes chers enfants, vous voyez comment le ciel, l’enfer et la terre sont dans les grandes ou dans les petites choses, comment ils doivent servir seulement le but de l’amour, de l’idée fondamentale de Ma création.

Cependant, ne comptez pas en années ce que Je viens de vous dire, car avec Moi il n’y a aucun temps! Pour Moi il n’y a ni jour ni nuit pour mesurer le temps; avec Moi il fait toujours jour, sans cesse brille le soleil d’amour, et il brillera pour tous jusqu’à ce que tous trouvent la route qui mène à Moi, leur Père le plus aimant et le plus bienveillant.

Maintenant Je pense que toi aussi, tu pourras être satisfait de ce supplément. C’est de nouveau une lumière dans les grandes vallées de Ma création. Considérez bien, combien d’amour et de grâce Je vous accorde et combien Je vous offre de pain spirituel pour que vous ne puissiez plus douter que tout ce que vous voyez est de la main du Père!

Cela pour votre consolation et avec Ma bénédiction! Amen!

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Segreto di Vita 2… Cielo, Inferno e Terra

9 luglio 1870 – Rivelazioni di Gesù Cristo – Comunicazioni ricevute da Gottfried Mayerhofer attraverso la Parola interiore nel 1870-1877

1. Mi hai pregato per tre Parole, e la spiegazione a queste s’intende da sé. Ebbene, Io ti ho dato queste tre parole di ricco contenuto: “Cielo”, “Inferno” e “Terra”. Ora vogliamo vedere che cosa si può tirar fuori da queste tre Parole di rilevante, edificante ed istruttivo per voi e l’intera umanità.

2. La prima delle tre Parole è quella designante la più grande, così che perfino con la sua pronuncia dovete alzare il tono e portare i muscoli della lingua in una tensione maggiore se volete pronunciare questa Parola come merita di essere pronunciata.

3. Ma voi sapete che cosa veramente esprimete con questa Parola? No, non lo sapete, ma potete solamente presentirlo, infatti vedete – “Cielo” è ed indica il sublime luogo di residenza, come soggiorno degli spiriti più elevati, ed anche la Mia permanente Dimora. Cielo è la massima Potenza di tutte le Beatitudini, dove gli spiriti nella Luce più pura, senza passioni, senza errori, adempiendo unicamente le Mie più alte, più particolari caratteristiche, conducono tutti una vita di Beatitudine che voi qui mai potete comprendere ed appena immaginare.

4. In verità anche in questi luoghi esistono differenti gradi di perfezionamento, sì, il perfezionamento non finisce mai, perché Io, creando sempre del nuovo, lascio che si sviluppino nuovi campi d’azione.

5. Dai Cieli partono tutte le scintille vitali provenienti da Me mediante i Miei più grandi spiriti angelici fin negli strati più bassi, dove arde ancora senza fiamma soltanto una scintilla del Mio Io, racchiusa nella pesante materia. Nei Cieli che si trovano molto al di sopra di tutti i globi cosmici e sistemi solari materiali creati, irradia eterna quiete, eterno Amore; là vi è – adempiendo per Amor Mio, i Miei Ordini e Desideri, che è il primo Principio di base della sublime Vita spirituale, per raggiungere le Mie Caratteristiche – la più grande Beatitudine.

6. Là nei Cieli più alti, dove regna l’eterna armonia degli spiriti, là vi è anche semplicità, umiltà ed amore per il prossimo nel grado più elevato, la cui espressione sono Io stesso.

7. Là Io ho arredato la Mia Residenza così come doveva essere secondo i Miei Pensieri e Desideri in tutta la Creazione, e sarà anche così dopo inesprimibili corsi di tempo, quando tutto lo spirituale perduto, attraverso prove purificatrici, lottando sarà ritornato a Me.

8. Quando questo accadrà, allora, come già dissi una volta, tutti i mondi saranno trasformati; infatti allora tutti avranno adempiuto il loro scopo come scuola di prova e di purificazione e compiuto ogni cosa, ed è naturale che dovranno anche essere disposti diversamente per esseri spirituali più elevati e dotati col più grande splendore, magnificenza e beatitudini, affinché poi proprio questi spiriti purificati trovino ancora nuova sostanza per il loro ulteriore perfezionamento, per la loro superiore maturazione spirituale; perché senza fine è lo spazio, senza fine sono i gradini della perfezione e senza fine sono Io stesso – quale supremo Tutto in tutto!

9. Questo Cielo spirituale, dove si riversa l’eterna, soave Luce di Grazia proveniente da Me in tutti gli spiriti, dove le più pure armonie infondono agli orecchi spirituali il più grande desiderio di Me nei cuori, è la quintessenza del Mio illimitato Amore espresso in suoni, colori e parole.

10. Là tutto vive in tutto, ed ognuno si vede beato solamente nella beatitudine dell’altro!

11. La massima elevazione, sia essa in preghiera, in poesia oppure in canto di cui voi sulla Terra siete capaci e che vi eleva, come lo esprimete voi, “fin nei Cieli più alti”, e vi offre così il pregustamento di un’esistenza migliore, là nei Miei Cieli, c’è il grado più alto delle beatitudini, e precisamente come una sensazione permanente e non transitoria.

12. Io non ve lo posso spiegare ed ancor meno farvelo sentire, come uno spirito lì si sente; perché voi non lo sopportereste nell’involucro terreno, e poi tutto sulla Terra vi farebbe venir la nausea se poteste ritenere soltanto un ricordo di un secondo di tali beatitudini; anche qui Io ve lo dico solamente per spronarvi, affinché comprendiate quali godimenti vi aspettano un giorno che allora al provato saranno preparati da Me come ricompensa per la sua perseveranza e per il suo amore per Me.

13. Ciò che vi dico qui dai Cieli più alti, dove nessun giorno si alterna con la notte, né freddo con caldo, né vita con morte, dove un uguale, costante ed eterno mare di Luce circonda gli spiriti beati ed illumina tutto il loro circondario, là vi è anche presentato spiritualmente di nuovo tutta la creazione degli altri mondi, come per esempio – se voi vedete un fiore, il suo colore delizia i vostri occhi ed il suo profumo tocca piacevolmente i vostri nervi, ma non conoscete il loro significato spirituale, non conoscete la loro sostanza spirituale di cui è composto, non ciò che di spirituale scorre su e giù nei loro tuboli o capillari quale pura emanazione di una natura più elevata che è del sole, la cui luce è la madre di questo colore e profumo del fiore e sta in collegamento fino alle più sublimi e più fini potenze superiori.

14. Vedete, questo fiore si trova anche nei Miei Cieli quale riflesso spirituale di tutto il Creato; se voi poteste vedere lì questo fiore nella sola forma di luce, nel solo colore luminescente, ed il suo profumo nella più alta rispondenza spirituale di un eterno cantico del loro Creatore!

15. Solo là voi comprendereste che cosa vuol dire “contemplazione spirituale” e solo allora riconoscereste veramente quanto ottusi sono su questo mondo i sensi vostri; ma non siate allarmati per questa condizione dei vostri sensi su questa Terra; riflettete che solo la saggia Mano del vostro affettuosissimo Padre lo ha disposto così, ed i Suoi scopi, sebbene voi qui non li comprendete né potrete mai comprenderli del tutto, sono certo fatti in maniera che essi hanno sempre come fondamento la massima Sapienza ed Amore, e che devono esservi delle valide cause, perché tutta questa beatitudine vi toccherà soltanto dopo lunghe lotte e spazi di tempo, e poi anche non a tutti, ma solamente a singoli (secondo il loro amore).

16. Miei cari figlioli, se volessi farvi gustare tutto questo in una volta (ciò che Io riservo solamente a coloro che Mi amano veramente, e quindi hanno anche aspirato poi in tutta serietà di diventare figli Miei), così senza lotta, queste inesprimibili, grandi Beatitudini sarebbero senza grande valore e senza fascino duraturo; perché queste non le avreste riportate voi stessi, ma per così dire ottenute solo in regalo, e per vero senza fatica, per la quale ragione poi il loro valore sarebbe solo a metà e di breve durata.

17. Soltanto quello che si ottiene lottando con impegno si gode in piena misura, come il merito così anche il salario!

18. Un principe o re che è nato come figlio di re, di che cosa si può vantare quando un giorno una corona adornerà il suo capo? Siate assicurati, è a lui di gran lunga più indifferente di quanto credono quelli a lui sottoposti; che cos’è un re di nascita, rispetto ad un uomo che con tutte le sofferenze fisiche e spirituali ha lottato ed ha raggiunto alla fine il suo scopo che non ha mai perso di vista! Egli è una grandezza spirituale, mentre l’altro non è forse nessuna grandezza, ma nella sua alta posizione talvolta è una vera nullità.

19. Perciò, chi vuole diventare figlio Mio, per il quale ho conservato le più grandi beatitudini, si deve anche guadagnare questo nome; allora soltanto egli benedirà tutte le lotte e sofferenze che lo hanno condotto al grado della beatitudine, dove lo spirituale di ogni essenza comincerà a diventargli comprensibile, e là, proprio nell’adempimento e nell’esercizio di tutti i doveri dell’angelo, comincerà la somma beatitudine per uno spirito creato. Ma poiché una volta Io dissi che ogni uomo porta in sé l’intero universo, allora egli porta anche in sé, sebbene solo in piccola (misura), questo Cielo or ora descritto.

20. Con ogni buona azione, con ogni vittoria riportata sulle sue passioni, penetra un Raggio di Luce di questo piccolo Cielo d’amore dalla sfera del suo spirito nel suo umano petto. È un raggio transitorio, un presentimento, un giubilo dell’anima, ma (purtroppo) non durevole, è soltanto un momento, dove lo spirito mostra all’uomo che cosa egli porta in sé, cosa diventerà un giorno, se persiste fedele sul difficile cammino della vita.

21. Di ciò lo spirito nell’uomo lascia all’anima solo un soave alito, nient’altro. Il raggio dal cielo era solo un’esortazione che vuol dire:

22. “Non vacillare, e persevera! Un giorno avrai per sempre, ciò che qui con la velocità di un fulmine ti passa accanto solamente!”

23. Perciò non scoraggiatevi, figli Miei, il Cielo vi sta aperto. Fin dove lo permette la vostra costituzione fisica e spirituale, qualche volta ve lo lascio anche percepire, per incoraggiarvi. Di più non potete sopportare! Ed anche se qualcuno di voi fosse in grado di sopportare di più, allora sarebbe infelice in mezzo agli altri uomini, ed invece di progredire con zelo sul suo sentiero, spossatezza e disperazione lo schiaccerebbero a terra. Perciò riflettete che Io, Padre vostro, ho disposto tutto ben saggiamente, così come lo possono sopportare i Miei figlioli e da questo trarne anche vantaggio. –

24. Ora vogliamo passare all’Inferno.

25. Ciò che vi ho detto dei Cieli, pressappoco la stessa cosa potete accettare dell’Inferno, ma – come s’intende da sé – in senso opposto.

26. Ma non vi rivelerò tanto dell’Inferno, sulla sua natura e disposizione, perché non fa piacere neanche a Me stesso pensare ad esso e produce anche poca utilità a descriverlo con precisione. Vi basti sapere che esso esiste veramente e precisamente per Mio e vostro danno. Eppure, per dirvi almeno qualcosa di questo antagonista dei Miei Cieli, voglio soltanto accennarvi che esiste, e questo in parecchi compartimenti e gradi che rappresentano i differenti gradini di malignità, nel quale centro c’è la sede dello stesso Satana!

27. Satana, come male personificato, quale opposto a Me, è l’espressione di tutte le passioni che sono l’opposto delle Mie Caratteristiche; così per esempio, mentre Io voglio conservare tutto per Amore, egli vorrebbe – per odio verso tutto il Creato – distruggere tutto, perché in primo luogo è creato da Me, e per secondo, perché è soprattutto creato.

28. Se andasse secondo la sua volontà, egli creerebbe sempre creature di tutte le specie, ma non per compiacersi nella loro esistenza, ma solo per gioire (satanicamente) nella loro distruzione, e poi ancora ricreare del nuovo, per ricominciare il gioco sempre daccapo.

29. I suoi spiriti subordinati, che vennero creati da Me come esseri viventi, sono tanto ottenebrati che hanno gioia solo nelle tenebre – come i Miei angeli nella Luce – e sono più o meno vicini a Satana secondo l’intensità della loro malvagità e distribuiti in e sulla Terra in differenti parti, dove rincorrono i loro divertimenti (diabolici), sforzandosi di somigliare il più possibile al loro signore, e così hanno essi la più grande gioia quando sviano gli uomini dalla buona o miglior via con tutti i possibili inganni, e li possono portare sulla loro strategica ampia via.

30. Poiché in loro, come nel loro signore, c’è solo amore satanico, così si rallegrano di inculcare lo stesso anche nei cuori degli uomini che vogliono dare ascolto al loro influsso.

31. Lì essi non mancano di presentare alle loro vittime il mondo ed i suoi divertimenti il più gradevolmente possibile, di imprimere in loro soltanto astuzia, inganno, libidine e diletto per le più basse passioni, e renderli così maturi a diventare loro degni “fratelli”.

32. Voi Mi chiederete: “Ma come potevi Tu, Creatore, lasciar sussistere così potenti orde di spiriti maligni accanto al loro Signore? Perché non annienti con una decisione sovrana tali esseri che sono così contrari ai soavi impulsi del Tuo Amore e delle Tue Caratteristiche divine?”. – Ed ancora: “Perché li hai banditi proprio in e sulla Terra, mentre nell’Infinito orbitano pure milioni di altri mondi e soli, i cui abitanti possono affrontare indisturbati il loro mutamento di correzione e purificazione senza essere esposti a simili piaghe e solamente noi, che ci chiami ‘figli Tuoi’, per i quali Tu sei venuto proprio su questo piccolo globo terrestre e qui hai sofferto e sopportato proprio a causa loro, perché siamo dunque proprio noi quelli che da un lato siamo i favoriti, dall’altro lato però siamo proprio i più tormentati ed esposti a tutte le seduzioni e tentazioni?”

33. Miei cari figlioli, questo rimprovero che voi Mi fate qui, è da parte vostra, pensato come uomini di questa vostra Terra, del tutto naturale, ed Io Mi devo perciò giustificare presso di voi, affinché, sebbene l’apparenza non lo testimoni, pure riconosciate che Io sono sempre l’affettuosissimo e più buon Padre, ed ho predisposto da tempo immemorabile tutto soltanto per il vostro meglio, e condurrò anche sempre tutto per il Bene dei Miei figlioli.

34. In una precedente Comunicazione già feci menzione di un angelo caduto, il quale trascinò con sé anche un’infinità di altri spiriti nella sua caduta. E nel “Governo della Famiglia di Dio”[1] vi ho anche spiegato che tutta la sostanza della sua intera essenza animica, venne poi suddivisa in particelle e legata nella materia da lui presa, ed ora, sul gradino del perfezionamento, ritorna un po’ alla volta nuovamente a Me[2]; inoltre, che tutto ciò che è nato sulla Terra, se non sono spiriti di altri mondi che vennero qui trasferiti per la vita di prova allo scopo del raggiungimento della Mia Figliolanza, sono tutti rimanenti parti del caduto, i quali devono poi percorrere la stessa via come tutti gli spiriti legati nella materia.

35. Inoltre, Io ho ancora detto che proprio questo spirito angelico caduto venne bandito là, proprio dove c’è il Mio semenzaio per i Miei Cieli, sulla Terra, che qui egli opera più di tutto, per dispetto a Me ed alle Mie disposizioni.

36. Vedete, tutto questo ve l’ho già spiegato precedentemente, ed anche il “perché” – perché dovevano esserci le più grandi tentazioni e pericoli proprio là, dove spiriti ed anime si sono posti per scopo di guadagnarsi il Mio Regno e di portare, in mezzo all’Inferno e dannazione, la croce della sofferenza e dell’Amore a Mio Onore ed a disonore del Mio più grande avversario; e che malgrado tutte le seduzioni e tutti gli apparenti piaceri con i quali Satana colma i suoi futuri rampolli, per attirarli nella sua rete e più tardi indennizzare ogni divertimento ed ogni piacere con mille tormenti dell’Inferno, pure ci sono delle anime su questa Terra che si oppongono a tutte le sue tentazioni, voltano la schiena a tutte le sue grandiose promesse e tengono alto, tra sofferenze e lotte, il vessillo della fede, dell’umiltà e dell’amore ed un giorno vorranno appartenere non a lui, ma completamente soltanto a Me! –

37. Quando Satana si separò da Me, dovetti lasciare a lui ed al suo seguito la propria libertà, libertà che ogni spirito deve avere, per poter diventare spirito libero degno di Me.

38. Il ritorno a Me deve avvenire dall’interiore e spontaneamente, non con regole coercitive; proprio per questa ragione devo sopportare il comportamento di questo Mio grandissimo avversario con la sua cova e devo lasciarli agire ed operare come essi vogliono, fino a quando non pregiudicano il Mio Ordine stabilito.

39. Ma di tutto ciò che essi fanno, il risultato ha sempre per conseguenza proprio il contrario e l’opposto di ciò che vogliono ottenere, questo è il trionfo della buona causa che anche il male, anzi il peggiore di ciò che la Creazione ha da mostrare, deve e può contribuire soltanto al suo (ed al loro) proprio miglioramento e per l’inoltro del bene comune.

40. Proprio per questo Satana con il suo regno è anche confinato là dove gli è data l’occasione di tentare tutto ciò che gli è possibile, per far valere la sua teoria di vita contro la Mia; anzi, gli venne perfino permesso di tentare personalmente Me stesso durante il Mio cammino terreno, Io che non ero uno Spirito creato, bensì il Creatore di tutto il Creato (e di lui stesso). Infatti Io non lo evitai quando Mi incontrò come uomo[3] esposto a tutte le passioni umane, allora egli osò il tentativo anche con l’Altissimo, tentativo che gli venne pure concesso; ma con quale risultato lo sapete, affinché potesse poi col tempo riconoscere nel grande come nel piccolo che tutto il suo sforzo è inutile, ed attraverso così tanti corsi di tempo ha opposto invano opposizione, e precisamente contro Colui che lo creò, e Questi, se oggi volesse ritornar pentito, lo accoglierebbe a Braccia aperte come un “Figlio perduto”, così come vi ho già una volta rivelato nelle “Dodici Ore”, questo non accade in una volta, ma un po’ alla volta ed anche accadrà.

41. Quello che Io dissi dei Miei Cieli, che ogni spirito umano li porta in sé nel piccolo, tale e quale è nel petto di ogni uomo anche il germe dell’Inferno o la voglia di peccare e di agire contro l’Ordine Mio, oppure l’Inferno in piccolo.

42. Esso è lì perché la virtù senza la conoscenza del suo opposto, il vizio, non sarebbe virtù, e l’amore senza il suo contrario non sarebbe amore! Se non ci fosse l’oscurità, voi non sapreste apprezzare la Luce, se non ci fosse l’agghiacciante impressione del freddo, non comprendereste la piacevole sensazione del calore affluente un po’ alla volta.

43. Dove si trova il Mio “Semenzaio di figli”, qui doveva anche esserci la scuola della vittoria ed il dominio di tutte le passioni!

44. Cosa sarebbe la vita senza lotta? Un monotono trascorrere del tempo, senza esserne cosciente, come uno va e l’altro viene. La vita non avrebbe nessuno scopo, nessun sapore!

45. Così come il sale nelle vostre pietanze, in tutte le erbe, metalli, piante, perfino nell’aria ed anche nel vostro stomaco per la giusta digestione costituisce un elemento importante che stimola alla vita e la favorisce proprio mediante tale stimolo, tale e quale è il sale della vita spirituale, la tentazione o la tendenza (inclinazione) a pensare diversamente ed agire diversamente da come si dovrebbe agire veramente. Proprio con questi opposti e questi mezzi stimolatori viene rafforzata la vostra parte migliore, la vita fisica e spirituale in voi viene conservata attraverso questo nutrimento, assicurata la sua sopravvivenza ed aumentata la gioia di aver conquistato ancora un nuovo gradino del perfezionamento, e precisamente – di averlo conquistato con la lotta e la rinuncia, mentre al contrario, nel progresso senza impedimenti, non sareste coscienti del progresso stesso.

46. Quando il sole del mattino fa scendere i primi raggi sui campi della vostra Terra, come giubilate voi incontro all’intera natura vivente! Tutti gli esseri, ognuno a modo suo, cinguettano, tubano o ronzano il loro cantico alla Luce ed al loro Donatore; perfino la goccia di rugiada, che sospesa alla foglia di una pianta di muschio si riveste col bagliore adamantino, riflette su di essa a volta il grande emisfero di luce e, risplendendo, si rallegra per così dire della luce (del giorno) ritornata dopo l’oscurità! E perché? Perché dalla sera fino al mattino seguente la notte o l’oscurità ha fatto sentire a tutte le creature viventi il valore della luce!

47. Così è anche riguardo allo spirituale! La soave coscienza dell’amore spirituale, progresso spirituale e vita animica spirituale più elevata, viene riconosciuta dall’anima di un essere creato solamente allora, quando ha riconosciuto gli abissi e le errate vie che l’hanno minacciata sul suo sentiero di prove; soltanto allora, quando l’anima ha conquistato un piccolo gradino, si rallegra di questo e rinnova tutte le forze per la conquista di uno successivo e così aumenta lo stimolo, la gioia e la benedizione non così tanto per la condizione migliorata che si raggiunge, ma per gli ostacoli che si sono superati.

48. Vedete, figli Miei, che cosa sarebbero tutti i Cieli senza l’Inferno! È quanto manca ad altre creature in altri soli e mondi in beatitudine, beatitudine che è riservata soltanto ai figli Miei, perché le altre creature in altri mondi e soli conoscono solo luce e poca o niente affatto oscurità.

49. Avete ora ancora rimproveri da fare del perché l’Inferno sta così vicino a voi e perfino in voi? Oppure non vorreste, ringraziandoMi, forse domandarMi più Inferno, affinché possiate lottare ancora di più, soffrire ancora di più, solo per meritare il Nome di “Figli Miei” in più abbondante misura?!

50. Siate perciò tranquilli, Io so che cosa vi serve per la scuola di prove, non chiedete più di quanto vi viene dato da Me, e siate assicurati – avete abbastanza con quello che vi carica la Mia amorevole Mano; se fosse di più, allora sarebbe una mano punitiva, e questa Io, quale Padre vostro, non ce l’ho![4]

51. Ora vi ho così mostrato, come perfino l’assoluto cattivo, anzi il cattivissimo nell’intera Creazione, con il suo fare ed operare, viene lo stesso da Me impiegato e sfruttato per la benedizione di tutto il vivente, e come Satana con i suoi assistenti, invece di nuocerMi, deve contribuire nell’insieme proprio per la massima benedizione![5]

52. Ora vogliamo passare al vostro luogo di dimora, la terza parola sopra data: la “Terra”, affinché possiate vedere anche lì nuovamente l’Amore e la saggia Accortezza del Padre vostro in tutta la Sua Magnificenza!

53. Con l’espressione della Parola “Cielo”, (Himmel) dovete aumentare la vostra voce e con la parola “Inferno” (Hölle) la dovete abbassare, avrete già notato che per l’espressione di ognuna di queste parole ha luogo un differente movimento muscolare nell’organo della lingua, e vedete, con l’espressione della parola “Terra” (Erde) questo movimento muscolare è di nuovo differente, dovendo per questo aprire ampiamente la bocca. [Tre differenti specie di suono].

54. Vedete, con l’espressione di queste tre parole nella vostra lingua ed i movimenti dell’organo del linguaggio a questa appartenente, è tutto così ordinato che gli spiriti, i quali conoscono meglio di voi le formule di rispondenza della Creazione, trovano nei movimenti dei muscoli nella bocca già tutto scritto ed annotato cosa ha da significare l’una o l’altra parola pronunciata.

55. Con la parola “Cielo” (Himmel) avete visto com’è collegato l’innalzamento della voce con la descrizione dettagliata della stessa, con la parola “Inferno” (Hölle) dove la bocca nell’espressione deve venir chiusa come una tana, non vi sarà sfuggito lo stretto legame di questo movimento muscolare e la descrizione dell’Inferno, dove inoltre la parola “Cielo” (Himmel) viene pronunciata con lo sguardo verso l’alto e l’”Inferno” (Hölle) con lo sguardo verso il basso – e certamente mai verso l’alto – ed infine “la Terra” (Erde) con l’apertura della bocca proprio in larghezza.

56. Abbiamo discusso le prime due, adesso ci rimane ancora solo l’ultima parola espressa in larghezza e la sua rispondenza spirituale, la Terra stessa quale vostra dimora, per sottoporla ad una più accurata riflessione.

57. Che per la parola “Terra” (Erde) si debba dilatare ampiamente la bocca, anzi che con l’espressione di questa parola si debba tirare su le labbra e mostrare la bianca fila dei denti, significa che, nel senso spirituale della Terra, come lì le labbra vengono tirate su come una tenda e mostrati i denti, con la Terra nel senso spirituale viene tirata indietro la parte più tenera, vale a dire la carne e sono da prendere in considerazione le più solide, compatte parti – il morale, oppure i denti.

58. Ebbene vedete, Miei cari figlioli, nella rispondenza spirituale i denti significano quali parti solide simili alle ossa, il costante e primo arresto nell’uomo tanto quanto nella Terra, che in primo luogo dona all’aspetto del viso una bella forma, quella del bello morale all’intero esteriore dell’uomo, ed in secondo luogo, nella Terra perfino come corpo, genera la sua forza di vita interiore, il bello della superficie della stessa.

59. I denti significano inoltre anche l’animico-morale, il primo organo spirituale digerente che dovrebbe separare nella vita mondana il bene dal male; e come nella bocca per la masticazione dei cibi con i denti si mescola il sale nei succhi gastrici della saliva, tale e quale è il sale corrispondente allo stimolo di agire sempre contro il bene. E lottare contro questo stimolo ed anche alla fine vincere, è il vostro compito principale.

60. Qui sulla Terra voi ricevete tutto mescolato, bene con male, amore con odio e vita con morte; questo significa che facilmente si mescolano entrambi l’uno con l’altro, oppure ogni cosa si trasforma facilmente nel suo polo opposto.

61. Se avete abbastanza forza di espellere il cattivo e maligno, allora il male, ogni qual volta possa avvicinarsi a voi, non farà nessuna impressione duratura sulla vostra anima e, nell’aldilà, scomparendo del tutto, solamente il bene sarà il vostro vero valore!

62. Che con l’espressione della parola “Terra” voi dovete allargare molto la vostra bocca in direzione orizzontale, significa nella rispondenza, che la vostra Terra sotto l’aspetto spirituale, sebbene fisicamente piccola, giunge lontano oltre tutti i sistemi solari, anzi fino ai Miei Cieli; essendo questo piccolo pianeta, per primo, la dimora dei Miei figlioli, e per secondo, è stata anche la Mia, dove attraverso sofferenza e morte ho riportato la vittoria sul male.

63. Se voi conosceste un po’ meglio questo linguaggio dello spirito, scoprireste in ogni parola che si riferisce a Me, il senso spirituale più importante e molto più grande e non vi contentereste della comprensione della parola – simile alla corteccia – ma provereste molta più gioia e beatitudine nel contenuto interiore di quanto vi è venuto in senno.

64. Inoltre trovereste poi che ogni popolo, a seconda del suo gradino spirituale in cui si trova, in alto, più in alto, o al massimo, si rivelerà nelle sue parole ed espressioni riferite a Me; oppure credete forse, come credono di dimostrare i vostri filologi, che le lingue siano state inventate? Oh, qui siete in grosso errore!

65. Le parole non sono sempre state fatte con gli oggetti inventati e nuovi bisogni di un popolo, ma la lingua – quale prodotto dello spirito – andò sempre in parallelo con la concezione spirituale di un popolo. Lo potete vedere voi stessi dalla storia delle nazioni, come con l’ascesa o il tramonto di una nazione anche la sua lingua si elevava o tramontava, e con la scomparsa di una nazione scompariva anche completamente la sua lingua (come lingua vivente).

66. Il linguaggio è l’espressione dell’anima,[6] più il linguaggio è alto e bello, tanto più grande è l’intensità della sua espressione, cosa che solo gli spiriti sanno apprezzare, oppure i risvegliati mediante il Mio Amore e Grazia, i quali poi sotto i differenti cambiamenti dei muscoli della bocca e della gola, tra i suoni cinguettanti, schioccanti, gorgheggianti e fischiettanti che combinati così o così stabiliscono l’una o l’altra parola, scoprono un superiore significato spirituale che vi è divenuto incomprensibile come i geroglifici di un Paradiso perduto!

67. Così la Terra è anche in ciò differente da molti altri mondi. Mentre in quelli domina un solo modo d’esprimersi (linguaggio) e tutte le creature percorrono solamente l’una e la stessa via, sulla Terra esistono migliaia di lingue differenti, come sottospecie di una sola[7] e così in questo modo all’abitante della Terra, oltre alle molte prove della sua pazienza e perseveranza, gli s’impone ancora questa che egli, se vuole essere in relazione con i fratelli di altre nazioni, deve imparare la loro lingua per far comprendere loro cosa egli pensa e sente, oppure, se vuole imparare qualcosa dai suoi fratelli stranieri o comunicare qualcosa lui stesso, egli deve farsi capire in quella lingua.

68. Fin dove osservate la Terra, dai popoli più selvaggi fino a voi nazioni civilizzate, vedete la piccola Terra con i suoi spiriti irrequieti estendersi su tutto il conosciuto. Veramente ovunque fa leva il proprio interesse personale; solamente questo fa incontrare i popoli, imparano a conoscersi, apprezzarsi e ad amarsi l’un l’altro.

69. Gli esploratori della natura, delle stelle, dell’interno e della superficie della Terra, cedono le loro scoperte all’umanità come bene comune, scoperte che Io ho fatto trovare al singolo per Grazia; essi eseguono, anche senza saperlo, soltanto i Miei e non i loro Piani, e così educo l’anima di questa Terra, che un giorno per un breve tempo fu anche la Mia dimora, per una vita migliore.

70. Ora i pensieri degli uomini con velocità fulminea corrono da un polo all’altro, ed essi stessi si aggirano da un luogo all’altro su strade ferrate simili ad una bufera di vento.

71. Le strade sono di ferro e la maggior parte che vi viaggia sopra ha il cuore anche di ferro (almeno per i loro fratelli umani); ma non importa. I Miei Scopi attraverso le veloci comunicazioni tra città e villaggi ed al riunirsi di uomini che abitano in tali luoghi, vengono favoriti più di quanto credono tutti i costruttori e proprietari di ferrovie.

72. Io ho qui – Cielo, Inferno e Terra, oppure spiritualmente, uomini buoni, cattivi o materialmente pensanti, spesso messi insieme alla rifusa in un vagone. Con la salita essi erano ancora pressappoco ognuno nella propria opinione, con la discesa forse l’Inferno ha strappato dal Cielo e dalla Terra una durevole scintilla istruttiva dalla conversazione che (l’interessato) non dimenticherà mai più per tutta la sua vita.

73. Così eseguo i Miei Piani approfittando anche di questo viaggio insieme, ciò che prima era separato da rigidi circoli delimitatori, lì faccio subentrare la dimenticanza dei pregiudizi, e sebbene l’interesse personale, l’impulso per i piaceri ed il danaro è la ragione del perché gli uomini s’incontrano, viaggiano in altri paesi, si espongono a pericoli di ogni genere, così ho raggiunto anche il Mio scopo, vale a dire lo scopo dell’affraternamento. Adesso ci vuole solamente anche un potente colpo ed un impulso spirituale a questo e gli uomini staranno qui come fratelli, uniti, per seguire Me quale l’eterno Pastore! Allora il significato spirituale della Terra sarà anche adempiuto, – poi sarà il tempo nel quale Io personalmente ritornerò tra voi, dopo che gl’indocili saranno allontanati e saranno rimasti soltanto i volonterosi.

74. E così, Miei cari figlioli, voi vedete, come Cielo, Inferno e Terra, nel grande come nel piccolo, devono seguire solamente gli Scopi dell’Amore, l’Idea fondamentale della Mia Creazione.

75. Ma non calcolate secondo gli anni, per ciò che vi ho or ora qui detto, presso di Me il tempo non esiste! Io non conosco né giorno né notte per misurare spazi di tempo; presso di Me è sempre giorno, sempre splende il Sole dell’Amore che splende e splenderà per tutti finché tutti avranno trovato la via che conduce a Me, al loro affettuosissimo, buonissimo Padre!

76. Ora Io credo che anche tu puoi essere soddisfatto con questo supplemento, esso è di nuovo una luce nelle grandi valli della Mia Creazione. Riflettete bene quale Amore e Grazia Io vi concedo da quando vi porgo così tanto Pane spirituale, affinché nessun dubbio possa sorgere nel vostro petto, che ciò che voi vedete non sia dalla Mano del Padre!

77. Questo, per conforto con la Mia Benedizione! Amen!

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IT => Salute – Malattia – Morte FR => Santé – Maladie – Mort

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JESUS reveals SECRETS of LIFE... 4. Body - Spirit - Soul - Given to Gottfried Mayerhofer JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 4. Koerper - Geist - Seele - an Gottfried Mayerhofer
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IT => Corpo – Spirito – Anima FR => Corps – Esprit – Âme

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Jesus reveals Secrets of Life through Gottfried Mayerhofer 05 Boy Youth Man Old Man LG05-KNABE JUNGE MANN und GREIS JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer-1280
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IT =>
Fanciullo, Ragazzo, Uomo & Vegliardo
FR =>
Garçon, jeune Homme, Homme
& vieil Homme

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WINTER SPRING SUMMER and AUTUMN JESUS REVEALS SECRETS OF LIFE through Gottfried Mayerhofer LG06-WINTER FRUEHLING SOMMER HERBST JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer
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IT => Inverno, Primavera, Estate & Autunno FR => Hiver, Printemps, Été & Automne

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LG07EN-Secrets of Life revealed through Gottfried Mayerhofer - The 4 Periods of Creation JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 7. Die vier Epochen der Welten- und Erden-Schoepfung
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JESUS REVEALS Secrets of Life - 8 Spirit Life - Soul Life - Angelic Life and Divine Life - given to Gottfried Mayerhofer JESUS offenbart LEBENS-GEHEIMNISSE... 8 Geistes- Seelen- Engels- Gottesleben-1280
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9 Jesus reveals Secrets-of-Life - Girl Virgin Mother Wife - through Gottfried Mayerhofer 9 Jesus offenbart Lebensgeheimnisse - Maedchen Jungfrau Mutter Weib - durch Gottfried Mayerhofer
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10 Jesus reveals Secrets of Life - Faith Trust Confidence - through Gottfried Mayerhofer 10 Jesus offenbart Lebensgeheimnisse - Glaube Vertrauen Zuversicht - durch Gottfried Mayerhofer
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11 Jesus reveals Secrets-of-Life - Language - Through Gottfried Mayerhofer 11 Jesus offenbart Lebensgeheimnisse - Die Sprache - Durch Gottfried Mayerhofer
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Secrets-of-Life 12 - Language Art Music Lebensgeheimnisse 12 - Sprache Kunst Musik
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LG13-Jesus reveals Secrets-of-Life 13 Gottfried Mayerhofer Energy Substance Spirit LG13-Jesus offenbart Lebensgeheimnisse durch Gottfried Mayerhofer-Kraft Stoff und Geist
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LG14-HUMAN DIGNITY JESUS REVEALS SECRETS OF LIFE through Gottfried Mayerhofer LG14-DIE WUERDE DES MENSCHEN-JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer
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Secrets-of-Life 15-The World of Thoughts-Revealed by the Lord through Gottfried Mayerhofer LG15-DIE GEDANKENWELT JESUS OFFENBART LEBENS-GEHEIMNISSE durch Gottfried Mayerhofer
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LG16 Our Father Jesus reveals Secrets of Life Gottfried Mayerhofer LG16-Vater unser-Jesus offenbart Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer
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Secrets-of-Life Gottfried Mayerhofer 17 - The Word Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer-Das Wort-17
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God reveals Secrets of Life Gottfried Mayerhofer 18-Variety of Animals Gott offenbart Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer 18-Verschiedenheit der Tiere
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Secrets-of-Life Gottfried Mayerhofer-19-The Essence of Life-Jesus reveals Secrets of Life Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer 19-Wesensgrund des Lebens-Lebens-Geheimnisse offenbart
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Jesus reveals Secrets of Life Gottfried Mayerhofer Chapter 20-Spiritual World Material World-Life of Spirits and Cosmic Life Jesus offenbart Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer Kapitel 20-Materielle und geistige Welt
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Jesus reveals Secrets of Life Gottfried Mayerhofer-21-Life in the Light of Love Jesus offenbart Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer-21-Leben aus der Sicht der Liebe
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Jesus reveals Secrets of Life Gottfried Mayerhofer-22-Human Life Jesus offenbart Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer-22-Menschliches Leben
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Jesus reveals Secrets of Life Gottfried Mayerhofer 23-Cosmic Life-Cosmos-Cosmology Jesus offenbart Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer 23-Kosmisches Leben-Der Kosmos-Kosmologie
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Secrets of Life Gottfried Mayerhofer 24-Jesus explains-Sugar Salt Vinegar Lebensgeheimnisse Gottfried Mayerhofer 24-Jesus erklaert-Zucker Salz Essig
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53 Sermons of Jesus revealed through Gottfried Mayerhofer

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Read 53 Sermons of the Lord Online EBOOK 53 Sermons from Jesus - Gottfried Mayerhofer Jesus reaveals Secrets of Life through Gottfried Mayerhofer

53 Sermons of Jesus – Revealed to Gottfried Mayerhofer

“The signs of the time will pass you by
when you have learned to adapt your body to a minimum of physical needs,
but instead are more concerned with the building up of your spiritual being. ”

Jesus - YahuShua

Sermon 27 - 53

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The Lords Sermons-11-Jesus elucidates Luke-8 4-15-Parable of the Sower-Gottfried Mayerhofer The Lords Sermons Gottfried Mayerhofer-Healing of a blind man-Healing thru My Word and Light
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SERMONS OF THE LORD-13 - Matthew-4 1-11-Temptation of the Lord-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS - 14 THE LORD Elucidates Matthew 17 1-13 THE TRANSFIGURATION OF JESUS
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THE LORDS SERMONS-15-Luke-11_14-28 The Casting out of a Devil-Gottfried Mayerhofer SERMONS OF THE LORD-16-John-6_1-15-The Feeding of the Five Thousand-Gottfried Mayerhofer
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THE LORDs SERMONS-17-John-8-59 The Jews Try to Stone Jesus-Stoning the Doctrine of Christ-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-18 - Matthew-21_1-9 Christ-s Entry into Jerusalem-Gottfried Mayerhofer
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THE LORDS SERMONS-19 - Mark-16_1-8 The Resurrection of the Lord-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-20-John-20_19-31 The Lord Appears to His Disciples-Gottfried Mayerhofer
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THE LORDS SERMONS-21 - John-10_1-16 Jesus the Good Shepherd and My Sheep know My Voice-Gottfried Mayerhofer SERMONS OF THE LORD-22-John-16_16-23 The Lord Refers to His Death-Do not turn away from Me-Gottfried Mayerhofer
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THE LORDs SERMONS-23-John-16_5-6-The Eternal Destination-Gottfried Mayerhofer THE LORDS SERMONS-24 - John-16_23 The Proper Supplication-Gottfried Mayerhofer
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The-Lords-Sermons-25-John-15_26-16_7-The-Promise-of-the-Comforter-Gottfried-Mayerhofer THE LORDS SERMONS-26 - John_14-23 - Jesus and His Children-The loving Father-Gottfried Mayerhofer
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=> Page 2 – Sermons 27 to 53