45. Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung – Light or Darkness… It is our Choice

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45. Predigt von Jesus… Licht oder Finsternis… Es ist unsere Entscheidung
26. April 1872

Matthäus 22:1-14 – Gleichnis von der königlichen Hochzeit
Jesus antwortete und redete abermals durch Gleichnisse zu ihnen und sprach: “Das Himmelreich ist gleich einem Könige, der seinem Sohn Hochzeit machte. Und er sandte Knechte aus, daß sie die Gäste zur Hochzeit riefen, und sie wollten nicht kommen. Abermal sandte er andere Knechte aus und sprach: ,Saget den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet, und alles bereit; kommt zur Hochzeit!` Aber sie verachteten das und gingen hin, einer auf seinen Acker, der andre zu seiner Hantierung. Etliche aber griffen seire Knechte, höhnten und töteten sie. Da das der König hörte, ward er zornig, schickte seine Heere aus, brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an. Da sprach er zu seinen Knechten: ,Die Hochzeit ist zwar bereit; aber die Gäste waren’s nicht wert. Darum gehet hin auf die Straßen und ladet zur Hochzeit, wen ihr findet!` Und die Knechte gingen aus auf die Straßen und brachten zusammen, wen sie fanden: Böse und Gute; und die Tische wurden alle voll. Da ging der König hinein, die Gäste zu besehen, und er sah allda einen Menschen, der hatte kein hochzeitlich Kleid an. Er sprach zu ihm: ,Freund, wie bist du hereingekommen und hast doch kein hochzeitlich Kleid an?` Er aber verstummte. Da sprach der König zu seinen Dienern: ,Bindet ihm Hände und Füße und werfet ihn in die Finsternis hinaus! Da wird sein Heulen und Zähneklappern. Denn viele sind berufen; aber wenige sind auserwählt.”

01. Hier liegt das Gleichnis einer Hochzeit vor euch, mit dem Ich den Pharisäern ihre eigenen Umtriebe und deren Folgen begreiflich machen wollte; denn sie lebten stets in dem Wahne, daß niemand ihre Schliche durchschaue. Ich aber, dem an ihrer Besserung gelegen war, verhüllte bei vielen Gelegenheiten Meine Worte und Mahnungen, welche Ich an sie richtete, durch Gleichnisse, welche den Pharisäern wohl, aber dem Volk nicht immer verständlich waren. Ich wollte ihre Autorität, ihr Ansehen beim Volk nicht ganz vernichten, solange sie noch einer Besserung fähig waren. Weil Ich aber stets den Nagel auf den Kopf traf, so war ihr Ingrimm gegen Mich stets im Wachsen, bis ihnen endlich, wie es bestimmt war, Gelegenheit und Macht erteilt wurde, an Mir zu erfüllen, was die Propheten schon längst vorhergesagt hatten, und was auch Ich Meinen Jüngern als Mein künftiges Schicksal und Ende prophezeit hatte.

02. Hier nun, in diesem Gleichnis, verglich Ich das Himmelreich oder den Vater im Himmel mit einem König, der zum Festmahl seines Sohnes Einladungen an Freunde und Bekannte ergehen ließ, jedoch überall eine ausweichende oder abschlägige Antwort erhielt. Der König, darüber erzürnt, rächte sich an ihnen, indem er ihnen Hab und Gut verbrannte und sie selbst töten ließ.

03. Bei der zweiten Aussendung seiner Knechte ließ er alle einladen, die sie auf den Straßen und Plätzen finden würden, und die Knechte brachten Gute und Böse zum Tisch des Herrn. Unter diesen hereingebrachten Gästen befand sich auch einer, der kein hochzeitliches Kleid anhatte. Als er nichts zur Entschuldigung antworten konnte, wurde er hinausgewiesen in die äußerste Finsternis, um dort seinen Fehler zu büßen. Und das Ende des Gleichnisses waren die gewichtigen Worte: “Viele sind berufen, aber wenige sind erwählt!”

04. Das ist der Inhalt dieses Gleichnisses. Um es aber geistig auffassen zu können, müssen wir alle in ihm angeführten Umstände genau prüfen, bis wir zu dem eigentlich geistigen Sinn des Gleichnisses kommen und seine Anwendung auf jene, sowie auch auf die jetzige und künftige Zeit deutlich finden. Ihr müßt immer bedenken, daß in den Worten aus Meinem Mund eine größere Bedeutung liegt, als es die Zuhörer in jener Zeit ahnten und es auch viele Leser der jetzigen und künftigen Zeit vermuten werden. Wir wollen also vorerst mit der Form dieses Gleichnisses anfangen, damit ihr seht, wie alles seine tiefe, geistige Bedeutung hat, wenn es geistig beleuchtet vor das innere Auge des Seelenmenschen gestellt wird.

05. Ich verglich das Himmelreich mit einem König, der seinem Sohn ein Hochzeitsmahl geben wollte. Nun seht, dieser Vergleich bedeutet im höchsten Sinne die einstige, gänzliche Vermählung oder Vereinigung des Materiellen mit der Geisterwelt oder die Auflösung der Materie und die Befreiung des in der Materie eingeschlossenen Geistes, um ihre Vereinigung mit dem Höherstehenden zu verwirklichen.

06. Das erste Bild – eine Hochzeit – bedeutet die Vereinigung zweier zu einem geistigen Wesen, wenn auch getrennt in zwei Körpern. Die Hochzeit ist das Bild der hohen oder höchsten Zeit, in der Gleichgesinntes sich findet und vereint das vollführt, was dem einzelnen nicht möglich gewesen wäre.

07. Zu dieser Vereinigung oder Hochzeit, welche – wie gebräuchlich auf Erden mit einem Hochzeitsschmause gefeiert wird, waren alle geladen, die solcher Teilnahme für würdig befunden wurden; das Gleichnis aber sagt, daß die Eingeladenen ihre Teilnahme an dem Hochzeitsmahle verweigerten.

08. Seht, dieses Hochzeitsmahl bedeutet die ganze Periode von der Erschaffung der Menschen bis zur Sündflut. Die Erde, in ihrem Hochzeitsschmuck prangend, lud alle Menschen zur geistigen Vereinigung ein. Als materielles Abbild des freudigen Entwicklungsprozesses der ganzen Schöpfung wollte sie die geistigen Wesen, die Menschen zu diesem Freudenfeste heranziehen. Die Menschen aber, der Sinnenwelt und ihren Genüssen mehr als dem Geistigen huldigend, achteten nicht auf die Einladung und Aufforderung, sich nach oben zu richten, sondern zogen das Streben nach unten vor. Und so mußte, damit die Vereinigung Meines Geisterreiches mit der Materie doch geschehe, die Sündflut der ganzen damals lebenden Menschheit ein Ende machen, und gerade jene Menschen treffen, welche Ich mit allen Vorzügen ausgestattet hatte und durch alle möglichen Mittel belehrte und erziehen ließ.

09. Nach dieser Katastrophe erging an die übriggebliebenen Nachkommen in späteren Zeiten wieder eine Einladung, sich zum Vereinigungsfest anzuschicken, und es verlangte die damals lebende Menschheit, erschreckt vom früheren Strafgericht, als auch vom inneren Gefühl getrieben, eine Vereinigung des Geistigen, des in ihrem Körper Gebundenen mit den höheren Regionen der Geisterwelt. Dieses Verlangen war jedoch nicht klar ausgeprägt und wurde von den verschiedenen Menschen verschieden gedeutet; deswegen kamen zu diesem Hochzeitstisch – wie das Gleichnis sagt – Gute und Böse.

10. Nun – fährt das Gleichnis fort – befand sich auch ein Mensch unter diesen Geladenen, welcher das Hochzeitskleid nicht anhatte und deshalb in die äußerste Finsternis hinausgestoßen wurde. Dies will soviel sagen als: Alle, die wenigstens einen Drang nach geistiger Besserung empfanden, waren der süßen Hoffnung, ihre Wünsche, ihre Ideen erfüllt zu sehen. Sie waren alle voll freudiger Hoffnung, d.h. ein jeder zog – bildlich gesprochen – das Beste, das er hatte, als Hochzeitskleid an. So trugen die Guten ihre innere Liebe, ihr inneres, wahres Streben, stets reiner und besser zu werden, offen zur Schau, ja, selbst die weniger Guten und sogar die Bösen zierten sich nach außen hin mit den Abzeichen der Frommen, weil sie doch besser scheinen wollten, als sie in Wirklichkeit waren.

11. Nur ein einziger – wie das Gleichnis sagt – kümmerte sich weder um das Sein, noch um den Schein. Er wollte sich zeigen, wie er war, wollte aber auch an dieser Vereinigung teilnehmen, vorausgesetzt, daß sie seinen Ansichten entsprechen würde. Und dieser einzige, der Mir, dem König, so frech die Stirn bieten wollte, ist niemand anders als der von Mir längst verstoßene Geist Luzifer oder Satana, welcher als personifiziertes böses Prinzip den Gegenpol Meines eigenen Ichs ausmacht. Nun, dieser Böse, mit Willen böseste Geist, wurde in die äußerste Finsternis gestoßen, in der Heulen und Zähneklappern ist, oder – mit andern Worten gesagt – in der er, der Finsternis des eigenen Gemüts überlassen, so lange harren kann, bis eine in ihm selbst auftauchende Besserung seine Rückkehr möglich macht.

12. Was nun der Satan als Person ist, das vertritt auf eurer Erde diejenige Gattung von Menschen, die des Guten und Edlen wohl kundig ist, doch mit Willen das Böse liebt und ausübt. Mit der Bezeichnung ,Gute` und ,Böse`, die am Hochzeitstisch saßen, sind alle jene gemeint, welche sündigen, weil sie zu schwach sind, aber, teilweise ihren eigenen Schwachheiten unterliegend, doch nicht im mindesten den Trieb zum Besserwerden verloren haben, ihn weder verachten noch mit Füßen treten. Die Ärgsten, Unverbesserlichsten und die am meisten in der Schöpfung Zurückstehenden sind jene Geister und Seelen, welche,das Gute wohl kennen, aber es aus Haß gegen dasselbe nicht ausführen und womöglich andere zum Abfalle von demselben verleiten wollen. Dieses Trachten ist teuflischer Natur, weil der in alle Geister und Wesen von Mir eingelegte Trieb der Liebe sich statt dem Guten dem Schlechten zugewendet hat.

13. Daß die Pharisäer unter dem Bild des Menschen ohne Hochzeitskleid sich getroffen fühlten, das war es, was sie mit Ingrimm erfüllte. Sie merkten, daß sie aus eigener Schuld von allen künftigen Genüssen im Geisterreich ausgeschlossen seien, solange nicht freiwillige Umkehr sie würdig mache, sich Mir zu nähern. Daher lautet das Schlußwort des Gleichnisses: “Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!” Dies will soviel sagen als: Allen Geistern Meiner Schöpfung waren und sind die Tore Meines großen Geisterreiches offen, aber nur wenigen wird es gelingen, in jene Räume zu dringen, wo ewig Friede, Ruhe und Seligkeit herrschen. Es wird nicht eher möglich sein, als bis sie alles Weltliche und Sinnliche aus ihrem Herzen vertrieben haben. Nur dann sind sie als Auserwählte der Teilhaftigkeit an Meinem Reich fähig; nur dann kann ihr geistiges Auge – wenn aus demselben ein ähnlicher Himmelsstrahl leuchtet, der nur im Widerscheine des großen Geisterlichthimmels seine Befriedigung, seine gänzliche Sättigung finden kann und muß – den Glanz Meines Liebe und Lichthimmels ertragen.

14. Hier habt ihr die geistige Bedeutung dieses Gleichnisses, welches von der Zeit an, da es von Mir gegeben wurde, bis auf heute seine Bedeutung bewahrt hat.

15. Seit jener Zeit sandte Ich Meine Knechte aus, um alle zum Hochzeitsschmaus in Meine Wohnung einzuladen; aber unverrichteter Sache kehrten sie oft wieder zurück. Ein Jahrhundert nach dem andern rollt hinab in den Abgrund der Vergangenheit, und Ich ließ nicht ab einzuladen. Es kamen wohl Geladene; aber töricht erwarteten sie von Mir und Meinem Reich, was Ich von ihnen forderte. Sie kehrten dem Geisterreich den Rücken und zogen die lange Straße dem kürzeren, beschwerlicheren Weg vor.

16. Noch immer lasse Ich nicht ab, Boten auszusenden, die Meinen Willen verkünden, die den Menschen begreiflich machen sollen, was der eigentliche Zweck ihres Daseins ist, und daß sie trotz allen Sträubens über kurz oder lang doch dahin kommen müssen, wohin Ich sie haben will. Viele wenden ihre Ohren ab, um die Stimme der Liebe, des Friedens nicht zu vernehmen; sie sind auf lange Zeit verloren. Mit Trauern sehe Ich, wie die große Masse anfängt, Mir nach und nach den Rücken zu kehren und statt Mir zu folgen, dem folgt, das ihnen als böse bekannt ist.

17. Wie Ich einst, da Mein Einladen umsonst war, durch die Sündflut die verlorene Menschheit retten mußte, so werde Ich auch jetzt gezwungen sein, um der Guten willen und um den Zweck der Menschheit nicht aus dem Auge zu verlieren, eine ähnliche Katastrophe über die Menschheit ergehen zu lassen. Nur wird das materielle Wasser jener Zeit durch das geistige Wasser Meiner Lichtwahrheit ersetzt werden. Und wie damals die Menschen sich vor dem Steigen der materiellen Flut retten wollten, so werde Ich sie jetzt mit Licht übergießen und werde bessere Geister erwecken, daß sie dasselbe verbreiten; und wenn dann überall Licht sein wird, bleibt den Finsterlingen nichts anderes übrig, als vor dem Glanz desselben zu fliehen und sich in der äußersten Finsternis ihrer eigenen Schwächen zu verbergen.

18. So wird sich geistig erfüllen, was Ich den Pharisäern bildlich sagte. Auch jetzt werden sich manche über dieses gewaltige Licht erzürnen, weil es ihren lange im Finstern gehaltenen Bau erleuchten wird. Allein, es muß Licht werden, – und mag sich Satana noch so sträuben; denn Mein Reich ist ein Reich des Lichts! Entweder in ewiger Finsternis der eigenen Seele, der dichtesten Materie gleich, einen langen Reinigungsprozeß vor sich sehend oder mit Aufopferung und Kraftanstrengung, mit Leiden und Kämpfen den kürzeren Weg der Erkenntnis gehend: Das ist das Los der Geister und der von Mir geschaffenen Wesen, sowie der ganzen Menschheit.

19. Geladen sind sie alle als Geister; doch wehe, wer ohne Hochzeitskleid ins Reich des Lichts eindringen wollte! Es würde ihm ergehen wie dem, von dem dieses Gleichnis erzählt: er würde hinausgestoßen werden in die Finsternis, bis es in seinem Innern von selbst zu dämmern anfängt! So wie Ich in jener Zeit Meines sichtbaren Wandels auf eurer Erde durch Meine Worte alle finsteren Winkel des menschlichen Herzens erleuchten wollte, ebenso müssen auch bei Meiner nahen Ankunft alle Herzen Licht haben oder doch wenigstens für das Licht aufnahmefähig gemacht sein, damit das Hochzeitsfest gefeiert werden kann. Dann werde Ich als König und Vater dem Sohn, Meinen Geistern, den Hochzeitstisch bereiten, und wir werden, ein Herz und ein Sinn, das Jubelfest der größten geistigen Einigung feiern, deswegen Ich in jenen Zeiten das größte Beispiel der Demut und Liebe für euch alle gegeben habe. Amen.

flagge en  45. Light or Darkness… It is our Choice

45th Sermon of Jesus… Light or Darkness… It is our Choice
April 26, 1872

Matthew 22:1-14 – Parable of the Marriage Feast
“And Jesus answered and spake unto them again by parables, and said, The kingdom of heaven is like unto a certain king, which made a marriage for his son, And sent forth his servants to call them that were bidden to the wedding: and they would not come. Again, he sent forth other servants, saying, Tell them which are bidden, Behold, I have prepared my dinner: my oxen and my fatlings are killed, and all things are ready: come unto the marriage. But they made light of it, and went their ways, one to his farm, another to his merchandise: And the remnant took his servants, and entreated them spitefully, and slew them. But when the king heard thereof, he was wroth: and he sent forth his armies, and destroyed those murderers, and burned up their city. Then saith he to his servants, The wedding is ready, but they which were bidden were not worthy. Go ye therefore into the highways, and as many as ye shall find, bid to the marriage. So those servants went out into the highways, and gathered together all as many as they found, both bad and good: and the wedding was furnishd with guests. And when the king came in to see the guests, he saw there a man which had not on a wedding garment: And he saith unto him, Friend, how earnest thou in hither not having a wedding garment? And he was speechless. Then said the king to the servants. Bind him hand and foot, and take him away, and cast him into outer darkness: there shall be weeping and gnashing of teeth. For many are called, but few are chosen.”

Here you have before you the parable of a marriage feast with which I intended to draw the attention of the Pharisees to their own machinations and their consequences; for they were under the delusion that no one saw through their games. But since I was anxious to achieve their betterment, I veiled My words and warnings to them on many occasions by parables, which the Pharisees did understand, but the people not always. I did not want to completely destroy their image with the people whilst they were still capable of betterment. However, since I always hit the nail on the head, their anger against Me kept growing until, as was ordained, they were given the chance and power to fulfil, with regard to Me, what the prophets had predicted for ages and what I, too, had prophesied to My disciples as My future fate and end on earth.

In this parable I compared the Kingdom of Heaven, or the Father in Heaven, with a king who sent invitations to the feast for his son to friends and acquaintances, but received everywhere evasive or negative replies. The king in his anger took revenge on them by having them killed and their property burnt.

When sending his servants out for the second time he made them invite all whom they would find in the streets and squares, and the servants brought the good and the bad to the table of their master. Among these guests there was also one who was not dressed for the occasion. When he had no excuse for this, he was cast into outer darkness, there to suffer for his shortcoming. And the parable ends with the significant words: “Many are called, but few are chosen!”

This is the contents of the parable, but in order to comprehend it in its spiritual sense, we have to examine all the circumstances mentioned until we discover the actual spiritual meaning of this parable and its application to that time as well as to the present and future. You must always keep in mind that there is a much deeper meaning in My words than the listeners at that time suspected and many readers now and in the future will suspect. Let us begin with the form of this parable so that you may see how everything has its deep spiritual meaning if put – spiritually illuminated – before the inner eye of the mind.

I compared the Kingdom of Heaven with a king who wanted to give a marriage feast for his son. Well, in the highest sense this comparison refers to the future marriage or complete unification of the material with the spirit-world, or the dissolution of matter and liberation of the spirit imprisoned in matter in order to realize its unification with that which is higher.

The first picture – a wedding – denotes the unification of two to one spiritual being, even if separated in two bodies. The wedding represents the great or sublime time when that which is congenial meets and jointly performs what would not have been possible to the individual.

To this unification or marriage, which usually on earth is celebrated with a wedding feast, all those who were considered worthy of taking part were invited; but the parable says that those invited refused to come.

Behold, this wedding feast denotes the entire period from the creation of man to the deluge. The earth, adorned in its wedding garment, invited all men to spiritual unification. It wanted to invite to this feast men, spiritual beings, as the material image of the joyful evolution-process of all creation. These, however, paying homage rather to the physical world and its pleasures than to the spiritual, ignored the invitation and challenge to strive upwards, but preferred to take the opposite direction. And, consequently, in order that the unification of My spiritual kingdom with matter could still take place, the deluge had to destroy the human race of that time, that is, those men whom I had endowed with great superiority and had taught and educated by every possible means. Following this catastrophe, the remaining descendants, at a later time, were again invited to the feast of unification, and actually the then living human race, alarmed by the previous judgment and also driven by an inner feeling, desired a unification of the spiritual bound in their body with the higher regions of the spirit-world. However, this desire was not sufficiently distinct and was interpreted by different people in dife-rent ways. Therefore, as the parable states, the good and bad came to the wedding feast.

Now there was – so the parable continues – among the invited guests also a man who did not have a wedding garment and, therefore, was cast into outer darkness. This means to say: All those who at least felt an inner compulsion towards spiritual growth were hopeful of seeing their wishes and ideas fulfilled. Therefore, they were full of happy anticipation, that is, every one of them – figuratively speaking – dressed in the best he had as a wedding garment. Thus the good openly displayed their inner love, their innermost, true aspiration towards becoming purer and better. Also the less good and even the bad adorned themselves outwardly with the mark of the pious, wishing to appear better than they actually were.

Only one man – as the parable states – did not bother about any pretence. He wanted to present himself as he was, but wished to take part in this unification, provided it complied with his views. And this one person who boldly defied Me, the King, is none other than Lucifer, or Satana, the spirit whom I expelled long ago and who, as the personified evil principle, represents the opposite pole to My own Self. Well, this deliberately most evil spirit was cast into outer darkness where there is weeping and gnashing of teeth or – in other words -where he may wait in the darkness of his own mind until a betterment from within will make his return possible.

That which Satan is as a person is represented on your earth by that type of people who know very well what is good and noble, but prefer the evil and do it deliberately. The “good” and “bad” at the wedding feast comprise all those who sin because they are too weak but, although they fall victim to their own weaknesses, they have never lost the desire for betterment and do not scorn or spurn it. The most evil and incorrigible spirits and souls, also the most backward in all creation, are those who do know what is good, but do not do it because they hate it and also, wherever possible, induce others to stray from it. Such aspiration is of a hellish nature because the love-impulse I have planted in all spirits and beings has turned to evil instead of good.

The Pharisees felt that the metaphor of the man without a wedding garment referred to them and became very angry. They saw that because of their own fault they would be excluded from all future pleasures in the realm of spirits until their voluntary conversion made them worthy of advancing towards Me. Therefore, this parable ends with the words: “Many are called, but few are chosen”, which means to say that the doors to My great realm of spirits were and are open to all the spirits of My creation, but only few will succeed in entering the spheres of everlasting peace, tranquility and beatitude. This will not be possible until they have expelled from their heart all that which is of the world and the senses. Only then can they be chosen to participate in My Kingdom. And their spiritual eyes will only be able to bear the brilliance of My heaven of love and light when a similar celestial ray shines from them, which can and must find complete satisfaction solely in the reflection of the great spirit-heaven of light.

This is the spiritual interpretation of this parable, which has retained its significance until this day. Since that time, I have been sending out My servants to invite everybody to the wedding feast in My house, but often they returned without having achieved their purpose. As century after century rolls down into the abyss of the past, I have never ceased to invite. Some of the invited did come, but they foolishly expected of Me and My Kingdom what I demanded of them. They turned their backs on the spiritual kingdom preferring instead the long road to the shorter, rougher one.

I still keep sending out messengers who proclaim My will and are to explain to people the true purpose of their existence and that they, notwithstanding their resistance, sooner or later must arrive at the point where I want them. Many turn a deaf ear to the voice of love and peace; they will be lost for a long time. I watch with sadness how the majority begin to turn their backs on Me and instead of following Me, follow that which they know as evil.

When My invitation was unsuccessful, I once had to save lost mankind through the deluge, and again I shall be forced, for the sake of the good and so as not to lose sight of mankind’s destination, to allow a similar catastrophe to happen. Only that the former material water shall be replaced by the spiritual water of My truth. And as once men tried to save themselves from the rising material flood, they shall now be inundated with My light, and I will awaken better spirits to spread it. And when the light will have pervaded everything, the ignoramuses will have to flee from its brilliance and hide in the outer darkness of their own weaknesses.

Thus, what I told the Pharisees in a metaphor shall be fulfilled spiritually. Now, too, some will get very angry at this mighty light, since it will be illuminating what they have held in darkness for so long. However, it must become light, irrespective of Satan’s resistance, for My Kingdom is a kingdom of light! It is the destiny of the spirits and beings I have created, including the entire human race, either to go through a lengthy purification process in the eternal darkness of their own soul, equivalent to the densest matter or, with sacrifice and great effort, with suffering and battling, take the shorter road of cognition. This is the destiny of the spirits and beings I have created as well as of all mankind.

All are invited as spirits, but woe betide him who would try to enter the kingdom of light without a wedding garment! He would fare as the one mentioned in the parable; he would be cast into outer darkness until it will begin to dawn in his heart. Just as I, during the time of My visible sojourn on earth, wanted to illuminate all the dark corners of the human heart with My words, thus at the time of My return, which is close at hand, all hearts must have light or must, at least, have been made receptive for the light, so that the wedding feast can be celebrated. Then I, as King and Father, shall prepare the wedding feast for the son, My spirits, and we shall then as one heart and one mind celebrate the feast of the greatest spiritual unification for the sake of which, in those times, I set the greatest example of humility and love for all of you. Amen.

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Predica 45 – La parabola delle nozze reali

Nella diciannovesima domenica dopo Pentecoste
( XXVIa del Tempo Ordinario)

Matteo 22, 1-14: «Gesù rispose e parlò ancora una volta a loro in parabole, e disse: “Il regno dei cieli è simile a un re che fece un banchetto di nozze a suo figlio. Ed egli mandò fuori i suoi servitori, affinché chiamassero gli invitati alle nozze, ma essi non vollero venire. Ancora una volta mandò altri servitori e disse: ‘Dite agli invitati: vedete, ho preparato il mio banchetto di nozze; i miei buoi e i miei animali ingrassati sono macellati, e tutto è pronto; venite alle nozze’. Ma costoro disdegnarono questo e se n’andarono, uno al proprio campo, l’altro alle sue occupazioni. Alcuni però presero i suoi servitori, li derisero e li uccisero. Allora il re udito questo s’indignò, inviò il suo esercito, portò via quegli assassini e diede alle fiamme la loro città. Allora disse ai suoi servitori: ‘Il banchetto nuziale in verità è pronto; ma gli invitati non ne erano degni. Perciò andate sulle strade e tutti quelli che trovate, invitateli alle nozze’. E i servitori andarono sulle strade e raccolsero chi trovarono: buoni e cattivi; e la tavola divenne tutta piena. Allora entrò il re per esaminare gli ospiti, e vide solo un uomo che non indossava la veste nuziale, e gli disse: ‘Amico, come sei entrato e non hai indosso la veste nuziale?’. Quello però restò muto. Allora il re disse ai suoi servitori: ‘Legatelo mani e piedi e gettatelo fuori nelle tenebre!’. Là sarà pianto e stridore di denti. Molti, infatti, sono i chiamati, ma pochi sono gli eletti”.»

(Il 26 aprile 1872)

1. Qui dinanzi a voi sta la parabola di una cerimonia nuziale, con la quale Io volevo far comprendere ai farisei i loro intrighi e le relative conseguenze. Essi vivevano, infatti, sempre nell’illusione che nessuno scoprisse i loro sotterfugi, ma Io, che avevo a cuore il loro miglioramento, in molte occasioni velavo le Mie parole e i moniti con parabole che essi ben comprendevano, pur se al popolo non sempre erano comprensibili. Io non volevo distruggere totalmente la loro autorità e la loro reputazione presso il popolo, fintanto che essi erano ancora capaci di un miglioramento. E poiché coglievo sempre nel segno, il loro rancore contro di Me andava sempre più aumentando, finché alla fine, com’era stabilito, furono dati loro l’occasione e il potere di compiere su di Me ciò che i profeti avevano già da lungo tempo profetizzato, e ciò che anch’Io avevo profetizzato ai Miei discepoli, riguardo al Mio futuro destino e alla Mia fine.

2. Ora, in questa parabola, Io paragonai il Regno dei Cieli, o il Padre nei Cieli, a un re, il quale fece diramare ad amici e conoscenti l’invito al banchetto di suo figlio, e avendo ottenuto da ciascuno una risposta evasiva o negativa, sdegnato di ciò, si vendicò dando alle fiamme i loro beni e i loro averi, facendoli poi perfino uccidere.

3. Con il secondo invito, egli fece invitare dai suoi servitori tutti quelli trovati nelle vie e nelle piazze, e i servitori portarono buoni e cattivi alla sua tavola. Tra questi ospiti portati si trovò anche uno che non indossava la veste nuziale, il quale, non potendo rispondere niente per giustificarsi, fu gettato fuori nelle tenebre estreme, ad espiare lì i suoi errori. E la conclusione della parabola, furono le gravissime parole: «Molti sono i chiamati ma pochi gli eletti!».

4. Questo è il contenuto della parabola. Ma per poterla afferrare nel proprio senso spirituale, dobbiamo prendere in esame tutte le situazioni in essa menzionate, fino a trovare chiaramente la sua applicazione a quei tempi, così come pure ai tempi attuali e a quelli futuri. Voi dovete riflettere che nelle parole proferite dalla Mia bocca, c’è sempre un significato più grande di quanto potessero supporre gli ascoltatori di quel tempo, e anche molti lettori del tempo attuale e di quello futuro. Vogliamo quindi dapprima cominciare dalla forma di questa parabola, affinché voi possiate vedere come tutto abbia il suo profondo significato spirituale, se illuminato e messo dinanzi all’occhio interiore dell’uomo animico.

5. Io paragonai il Regno dei Cieli a un re, il quale voleva dare un banchetto nuziale per suo figlio. Ebbene, vedete, questo paragone indica nella sua massima espressione il futuro completo matrimonio, o unione della materia con il mondo dello Spirito, o anche lo scioglimento della materia e la liberazione dello Spirito racchiuso in essa per realizzare la sua unione con ciò che sta più in alto.

6. La prima immagine – una cerimonia nuziale – significa l’unione di due esseri in un unico essere spirituale, anche se separato in due corpi. La cerimonia nuziale è l’immagine dell’alto o sommo tempo, in cui esseri consenzienti si trovano e si uniscono per compiere ciò che non sarebbe stato possibile singolarmente.

7. A quest’unione, o sposalizio che – come in uso – sulla Terra si festeggia con un banchetto nuziale, furono invitati tutti quelli ritenuti degni di tale partecipazione; la parabola dice però che gli invitati rifiutarono la loro partecipazione al banchetto nuziale.

8. Vedete, questo banchetto nuziale sta ad indicare l’intero periodo dalla creazione dell’uomo, fino al diluvio. La Terra, splendendo nel suo ornamento nuziale, invitò tutti gli uomini all’unione spirituale. Come immagine materiale del lieto processo evolutivo dell’intera Creazione, essa volle chiamare a questa festa di gioia gli esseri spirituali, gli uomini. Gli uomini, però, essendo dediti al mondo dei sensi e ai suoi piaceri, più che a quello spirituale, non badarono all’invito e alla chiamata di volgersi verso l’alto, bensì preferirono l’aspirazione verso il basso. E così, affinché avvenisse in ogni caso l’unione del Mio Regno dello Spirito con la materia, il diluvio dovette porre fine a tutta l’umanità allora vivente, per colpire proprio quegli uomini che Io avevo provveduto di tutte le virtù e istruito e fatto educare con tutti i mezzi possibili.

9. Dopo tale catastrofe, nei tempi successivi, fu nuovamente promulgato ai discendenti superstiti, l’invito a prepararsi per la festa dell’unione, e l’umanità allora vivente, spaventata dal castigo precedente, come anche spinta dal sentimento interiore, desiderò una fusione dello spirituale, del vincolato nel proprio corpo, con regioni superiori del mondo spirituale. Questo desiderio non fu tuttavia chiaramente espresso, e in più, fu interpretato in modo diverso dai differenti uomini; perciò a questa tavola nuziale vennero – come dice la parabola – buoni e cattivi.

10. Ora – prosegue la parabola – tra questi invitati si trovò anche un uomo che non aveva indossato la veste nuziale, e che perciò fu cacciato fuori, nelle tenebre estreme. Questo vuol dire: tutti quelli che percepivano perlomeno un impulso verso il miglioramento spirituale, erano nella dolce speranza di vedere adempiuti i loro desideri, le loro idee. Tutti erano pieni di gioiosa speranza, vale a dire: ognuno – espresso simbolicamente – indossò come veste nuziale la migliore che aveva. Così i buoni ostentarono apertamente il loro amore interiore, il loro vero impulso interiore, a divenire sempre più puri e migliori, e perfino i meno buoni e addirittura i cattivi, si adornarono esteriormente con il segno di riconoscimento dei devoti, volendo apparire migliori di ciò che erano in realtà.

11. Solo un singolo – come dice la parabola – non si preoccupò né di essere, né di apparire. Egli volle mostrarsi com’era, e prender parte a quest’unione, sempre che fosse stata conforme alle sue personali vedute. E quest’unico che volle resistere così spudoratamente a Me, al re, non è altro che lo spirito di Lucifero, o Satana, da Me già da lungo tempo scacciato, che, quale principio personificato del male, rappresenta il polo opposto del Mio proprio Io. Ebbene, questo maligno spirito con altrettanto maligna volontà, fu gettato nelle tenebre estreme, in cui c’è pianto e stridore di denti, oppure – detto in altre parole – in cui egli, abbandonato alle tenebre del proprio sentimento, dovrà attendere a lungo, fintanto che un miglioramento emergente da se stesso, non renderà possibile il suo ritorno.

12. Ciò che è ora Satana come persona, sulla vostra Terra è rappresentato da quella specie di uomini ben informata del bene e del nobile, ma che ama e pratica con volontà il male. Con la designazione di ‘buoni’ e ‘cattivi’, seduti alla tavola nuziale, sono intesi tutti quelli che peccano perché troppo deboli, in parte succubi delle loro stesse debolezze, ma che non hanno minimamente perso l’impulso a diventar migliori, né lo disprezzano, né lo calpestano con i piedi. I peggiori, gli incorreggibili, e di tutti i più arretrati nella Creazione, sono quegli spiriti e quelle anime che ben conoscono il bene, ma per odio contro lo stesso non lo praticano, anzi, se possibile, vogliono indurne altri al distacco. Quest’aspirazione è di natura diabolica, poiché l’impulso d’amore da Me posto in ogni spirito e in ogni essere, è stato stravolto, tenendo al male invece che al bene.

13. Che i farisei, sotto l’immagine dell’uomo senza veste nuziale si sentissero colpiti nel segno, fu ciò che li riempì di collera. Essi si accorsero che per propria colpa si erano preclusi tutti i futuri godimenti nel Regno dello Spirito, e ciò sarebbe durato finché un cambiamento spontaneo non li avesse resi degni di avvicinarsi a Me. Per questo, le parole conclusive della parabola dicono: «Molti sono i chiamati ma pochi gli eletti!». Questo vuole dire: a tutti gli spiriti della Mia Creazione erano, e sono aperte le porte del Mio grande Regno dello Spirito, ma solo pochi riusciranno a entrare in quegli spazi dove regnano eterna pace, quiete e beatitudine. E non sarà possibile, finché essi non avranno scacciato dal loro cuore tutto il mondano e il sensuale. Solo allora, quali eletti, essi saranno idonei per il Mio Regno; solo allora il loro occhio spirituale – se dallo stesso splenderà un analogo raggio celeste che solo nel riflesso della grande Luce del Cielo spirituale potrà, e dovrà trovare il suo completo satollamento – sosterrà lo splendore del Mio Cielo dell’Amore e della Luce.

14. Qui voi avete il significato spirituale di questa parabola, che è rimasto lo stesso, dal tempo in cui fu data da Me, fino ad oggi.

15. Da quel tempo, Io ho mandato fuori i Miei servitori per invitare tutti al banchetto nuziale nella Mia dimora; però essi sono ritornati spesso senza aver ottenuto nulla. I secoli, uno dopo l’altro sono rotolati giù nell’abisso del passato, ed Io non ho smesso di invitare. Sono arrivati ben degli invitati; però stoltamente essi non si aspettavano da Me e dal Mio Regno ciò che Io pretendevo da loro. Così hanno girato le spalle al Regno dello Spirito e preferito la strada lunga alla più breve, ma più faticosa via.

16. Ancora non ho cessato di inviare messi per annunciare la Mia Volontà, la quale deve far comprendere agli uomini, quale sia il vero e proprio scopo della loro esistenza, e che essi, malgrado ogni resistenza, prima o poi dovranno giungere là dove Io li voglio avere. Molti volgono altrove i loro orecchi per non percepire la voce dell’Amore, la voce della Pace; essi saranno per lungo tempo perduti. Con tristezza Io vedo come la grande maggioranza di loro, un po’ alla volta cominci a girarMi le spalle e, invece di seguirMi, segue ciò che pur riconosce come male.

17. Come in passato, poiché il Mio invito fu inutile, Io dovetti salvare l’umanità perduta con il diluvio, così anche adesso sarò forzato, per amor dei buoni e per non perdere di vista lo scopo dell’umanità, a far venire sull’umanità una catastrofe analoga. Soltanto, che l’acqua materiale di quel tempo sarà sostituita con l’acqua spirituale della Mia Verità di Luce. E come a quel tempo gli uomini vollero salvarsi dall’innalzamento del flusso materiale, così adesso riverserò su di loro la Luce, e desterò spiriti migliori affinché la diffondano; e quando poi ovunque sarà Luce, agli amanti delle tenebre non resterà altro che fuggire dinanzi allo splendore della stessa, e nascondersi nelle tenebre estreme delle loro stesse debolezze.

18. Così si adempirà spiritualmente ciò che Io dissi in metafora ai farisei. E cioè, anche adesso parecchi si adireranno su questa potente Luce, poiché essa illuminerà il loro edificio tenuto a lungo nelle tenebre. Tuttavia dovrà esserci Luce, per quanto Satana possa ancora opporvisi; il Mio Regno, infatti, è un Regno di Luce! O nelle eterne tenebre della propria anima, uguale alla più densa materia, vedendo dinanzi a sé un lungo processo di purificazione, oppure con spirito di sacrificio e sforzi, con sofferenze e lotte, percorrendo la via più breve della conoscenza: questa è la sorte degli spiriti e degli esseri da Me creati, così come dell’intera umanità.

19. Come spiriti tutti sono invitati, tuttavia, guai a chi volessi infiltrarsi nel Regno della Luce senza la veste nuziale! A lui accadrebbe come a quello di cui narra questa parabola: sarebbe cacciato fuori nelle tenebre, fino a che non comincerà ad albeggiare da se stesso, nel suo interiore! Come in quel tempo del Mio visibile cammino sulla vostra Terra, con le Mie parole Io volli illuminare ogni oscuro angolo del cuore umano, altrettanto con la Mia prossima Venuta, tutti i cuori dovranno avere Luce, o perlomeno, essere nella condizione di accedere alla Luce, affinché possa essere celebrata la festa nuziale. Poi Io, quale Re e Padre, preparerò al figlio, ossia ai Miei spiriti, la tavola nuziale e noi – un unico cuore e un unico sentimento – celebreremo il giubileo della più grande unione spirituale, per la quale, Io a quei tempi, diedi a tutti voi il più grande esempio di Umiltà e di Amore. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第45次耶穌佈道……光明或黑暗……這是我們的選擇

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第45次耶穌佈道……光明或黑暗……這是我們的選擇

1872年4月26日

馬太福音22:1-14–婚宴的比喻

“耶穌說:”天國好像是說:給一位為他的兒子結婚的王,派出僕人召他們來參加婚禮,他們就不來。他又差遣其他僕人說,你告訴那些被召的人,我已預備了我的晚餐。我的牛和肥畜都被殺了,一切都準備好了。但他們看輕了這一切,走了己對路,一個去了他的農場,一個去了他的商品。餘民帶走了他的僕人,狠狠地懇求對待他們,殺了他們。但當王聽到這事的時候,他發怒了,就差遣他的軍隊,剿滅那些兇手,燒毀他們的城市。他對他的僕人說,婚禮已經準備好了,但被召的人卻不配。因此,你們要走到公路上,並且盡可能多地尋求人來參加婚禮。所以那些僕人們走到高速公路上,聚集了他們發現的所有的人,不論是壞的還是好的,婚禮的客人是提供。王進來見客人,就見那裡有一個沒有穿過婚禮服的人。他對他說,朋友,你怎麼沒有穿婚禮服呢?他無言以對。然後國王對僕人說。把他的手和腳綁在一起,把他帶走,把他扔到外面的黑暗中:將要哭泣和咬牙切齒。因為有許多人被召來,但選擇的人很少。“

在這裡,你們有一個婚禮盛宴的寓言,我想要引起法利賽人注意他們自己的陰謀和他們的後果;因為他們的幻想是沒有人看透到他們的陰謀。但自從我渴望實現他們自己的改善,我多次用法利賽人所了解的比喻蒙蔽了我的言語和警告,但人們並不總是了解這樣。我不想完全摧毀他們的形象,當他們仍然能夠改善。然而,因為我總是打釘到頭,他們對我的憤怒不斷增長,直到按照的意願,他們有機會和力量來完成對於我,先知們已經預言了多少年以及我,也曾向我的門徒預言我未來的命運,終結於地球。

在這個比喻中,我將天國或天父與一位國王進行了比較,國王向他的朋友和熟人發送了他的兒子的盛宴邀請函,但卻收到了各種迴避或否定的回复。國王憤怒地報復他們,讓他們被殺,他們的財產被燒毀。

當他第二次派遣他的僕人時,他讓他們邀請他們在街道和廣場上找到的所有人,僕人們把善與惡都帶到主人的桌子上。在這些客人當中,還有一位沒有穿過這個場合服的人。當他沒有這個藉口時,他被送上外面的黑暗,在那里為他的缺點而痛苦。這個比喻以重要的詞語結尾:“許多人被召,但很少人被選中!”

這是比喻的內容,但為了在靈性意義上理解它,我們必須檢查所提到的所有情況,直到我們發現這個寓言的實際精神意義及其在當時以及現在和將來的應用。你必須時刻牢記,我的話裡有更深的含義比當時被懷疑的聽眾更多,現在和將來許多讀者會懷疑。讓我們從這個比喻的形式開始,這樣你就可以看到,如果把精神的照光亮放在頭的心靈的內眼之前,每件事物都有深刻的屬靈意義。

我將天國與一位想為他的兒子舉行婚宴的國王相比。那麼,在最高層次上,這種比較是指未來的婚姻或物質與精神世界的完全統一,或物質的解體和物質被囚禁的精神的解放,以實現與更高層次的統一。

第一張照片 – 一場婚禮 – 表示兩對一的靈性存在的統一,即使分為兩個身體。婚禮代表著相投的相遇和共同執行個人不可能實現的偉大或崇高時代。

為了這種統一或婚姻,通常在世界各地舉行婚禮慶典,所有被認為值得參加的人都被邀請參加;但這個比喻說那些被邀請的人拒絕來。

看哪,這場婚禮盛宴表示了從創造人類到洪水的整個時期。裝飾在婚禮服上的地球邀請所有人靈性統一。邀請這個盛宴男人們,靈性存在,作為所有創造的物質形象在快樂進化過程中。然而,這些對物質世界及其樂趣緻敬而不是對精神的尊敬,忽略了向上努力的邀請和挑戰,但傾向於採取相反的方向。因此,結果,為了我的精神王國與物質的統一仍然可以發生,洪水不得不摧毀那個時代的人類,也就是那些被我賦予了巨大優越性並且被教的和教育的人用一切可能的手段。在這次災難之後,剩下的後代再一次被邀請參加統一的盛宴,實際上當時活的人類因先前的審判而感到震驚,同時也被內心的感覺所驅使,要求統一在他們的身體與精神世界的較高精神界限地區。然而,這種願望並沒有明顯的區別,並且以不同的方式被不同的人解讀。因此,作為比喻的陳訴,好與壞都來到了婚禮的盛宴。

現在,這個比喻還在繼續 – 在被邀請的客人當中,還有一個沒有婚紗的男人,因此被蒙上了外面的黑暗。這意味著:所有那些至少感受到精神成長的內在壓力的人都希望看到他們的願望和想法得以實現。因此,他們充滿了幸福的期待,也就是說,他們中的每一個 – 比喻地說 – 穿著最好的作為他的婚禮服裝。因此,善良公開展示了他們內心的愛,他們內心深處的渴望變得越好越純真。不那麼好的甚至不好的也蓋上虔誠者的標誌外表,他們希望看起來比實際上更好。

只有一個人 – 正如比喻 說的- 並沒有打擾任何虛偽。他想表現自己,但願意參加這種統一,只要他遵守他的意見。而這個勇敢地抗議我的國王,無非是路西法,撒旦,或者說我早已驅逐的精靈,而且作為人格化的邪惡首領,代表了與我自己相反的一面。那麼這個故意的最大魔鬼都被投射到外面的黑暗中,在那裡哭泣,咬牙切齒,或者換句話說,他可能會在自己心中的黑暗中等待,直到內心的變好才讓他有回歸可能。

那個撒旦作為一個人的地位,代表著那種人知道善良高尚,但更喜歡邪惡,故意這樣做。婚宴上的“好”和“壞”包括所有因為他們太弱而犯罪的人,但儘管他們是自己弱點的犧牲品,但他們從未失去改良的慾望,也不會嘲笑或拋棄它。最邪惡和不可救藥的精神和靈魂,也是所有創造中最落後的,是那些確實知道什麼是好的人,但不是行好因為他們討厭它,而且也在任何可能的情況下誘使他人偏離好。這樣的願望是一種地獄般的本性,因為我在所有靈魂和生命中種下的愛情衝動轉向了邪惡而不是善良。

法利賽人認為那個沒有婚禮服裝的人的比喻提到是他們,變得非常生氣。他們認為,由於他們自己的過錯,他們將被排除在精神領域的所有未來樂趣之中,直到他們的自願轉換使他們值得在我面前。因此,這個比喻以“許多人被召喚,但很少人被選中”這個詞結束,這意味著說,通向我的偉大靈魂境界的門是對我創造的所有靈魂開放的,但只有極少數人會成功進入永恆和平,安寧和幸福的領域。這是不可能的,直到他們從他們心裡將所有的世界和感官驅逐出去。只有這樣他們才能被選中參加我的王國。他們的精神眼睛才能夠承受我的天堂的愛與光的輝煌,當一道類似的天體光芒從他們身上射出時,只有必須才能找到完全滿足,僅反射偉大的精神 – 天堂的光明時。

這是這個比喻的精神解釋,直到今天仍然保持其意義。從那時起,我一直派我的僕人去邀請所有人參加我家的婚宴,但他們常常沒有達到目的就回來了。隨著世紀之交滾入過去的深淵,我從未停止邀請。有些邀請來了,但他們愚蠢地期待我和我的王國要求他們。他們背棄了常久屬靈的國度,寧願選擇較短而粗糙的國家。

我仍然一直在派遣宣傳我的意願的使者,並且要向人們解釋他們存在的真正目的,儘管他們有抵抗,他們遲早必須到達我想要的地步。許多人對愛與和平的聲音置若罔聞;他們會很長一段時間失去。我悲傷地看著大多數人開始背對我,而不是跟隨我,跟隨他們知道的邪惡。

當我的邀請不成功的時候,我曾經不得不在洪水中拯救失去的人類,為了美好的目的,為了不忽視人類的目的地,我也會被迫允許再次發生類似的災難。只有,前者的物質水才能被我真理的屬靈水所取代。正如一旦人們試圖從不斷上漲的物質洪水中拯救自己,他們現在將被我的光芒淹沒,我會喚醒更好的精神來傳播它。當光明會瀰漫一切時,無知者將不得不逃離光明,躲藏在外在自己弱點的黑暗中。

因此,我用比喻告訴法利賽人,應該在精神上得到實現。現在,也有一些人會對這種強大的光線感到非常憤怒,因為它會照亮他們在黑暗中持續了很長時間。然而,它必須變得光明,無論撒但的反抗,因為我的王國是一個光明的國度!這是我創造的精神和生命的命運,包括整個人類,要么在自己靈魂的永恆黑暗中經歷漫長的淨化過程,相當於最密集的物質,要么犧牲,付出巨大的努力,痛苦和戰鬥,走短暫的認知之路。這是我創造的精神和生命的命運,也是全人類的命運。

所有的人都被邀請為精神,但是有人會試圖在沒有婚禮服的情況下進入光明王國的時候,他會受到傷害!他會像比喻中提到的那樣做票價;他會被投射到外面的黑暗中,直到它開始在他的心中拂曉。就像我在地球上可見的逗留期間,想用我的話語照亮人心的所有黑暗角落一樣,因此在我的再來,近在咫尺的時候,所有人的心都必須有光明或必須至少,已經接受了光線,這樣的婚禮可以慶祝。然後,我作為國王和父親,為兒子,我的靈魂準備婚宴,然後我們將作為一個心靈和一個心靈慶祝最偉大的靈性統一的盛宴,在那個時候,我給你們所有人設置了謙卑和愛的最好例證。阿門。

 

39. Hättet ihr Glauben…So wäre euch das Unmögliche möglich – If you had Faith…The Impossible would be possible for you…The Healing of the Ten Lepers

PREDIGT / SERMON 39
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flagge de  39. Predigt von Jesus… Heilung der zehn Aussätzigen

39. Predigt von Jesus… Hättet ihr Glauben… So wäre euch das Unmögliche möglich – Heilung der zehn Aussätzigen

Lukas 17:5-19
Die Apostel sprachen zu dem Herrn:”Stärke uns den Glauben!” Der Herr aber sprach:”Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn und sagt zu diesem Maulbeerbaum: ,Reiße dich aus und versetze dich ins Meer!`, so wird er euch gehorsam sein. Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pflügt oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, daß er ihm sage: ,Gehe alsbald hin und setze dich zu Tische?` Ist’s nicht also daß er zu ihm sagt: ,Richte zu, was ich zu Abend esse, schürze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; danach sollst du auch essen und trinken?` Dankt er auch dem Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht. Also auch ihr; wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: ,Wir sind unnütze Knechte, wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.”`Und es begab sich, da Jesus gen Jerusalem reiste, zog er mitten durch Samaria und Galiläa. Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferne und erhoben ihre Stimme und sprachen: “Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser!” Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: “Gehet hin und zeiget euch den Priestern!” Und es geschah, als sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, da er sah, daß er gesund geworden war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel auf sein Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: “Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neune? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?” Und er sprach zu ihm: “Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen!”

01. In diesen Versen wird erzählt, wie Ich durch Meinen Willen zehn Aussätzige heilte. Als sie sich, durch den Glauben an Meine Worte gestärkt, den Priestern zeigen wollten, verschwand beim Eintritt in den Tempel der Aussatz; denn mit Aussatz behaftet wäre ihnen der Eintritt in den Tempel verboten gewesen. Aus Gesundheitsrücksichten hielt sich jedermann, auch außerhalb des Gotteshauses, von Menschen fern, die von solchen Krankheiten befallen waren.

02. Diese Tat war ein Beweis, was der feste Glaube und das unerschütterliche Vertrauen vermögen, wenn die Seele davon ganz beherrscht wird. Ich wollte durch dieses Beispiel diese Kraft zeigen und sagte zu Meinen Jüngern – im gleichen Kapitel, Vers sechs – die Worte: “Wenn ihr Glauben habt, so groß nur wie ein Senfkorn, und sagt zu diesem Maulbeerbaum: ,Reiße dich aus und versetze dich ins Meer!`, so wird er euch gehorsam sein!”

03. Was diese Worte geistig bedeuten, das zeigte Ich kurz nachher durch die Heilung dieser zehn Männer. So folgte der Theorie die Praxis auf dem Fuß, damit Meine Jünger an anderen die Stärke des Glaubens beobachten könnten, welcher ihnen selbst bei so vielen Gelegenheiten mangelte.

04. Da Ich euch dieses Beispiel festen Glaubens als Sonntagspredigt gebe, wollen wir das Wort ,Glauben` ein wenig näher betrachten, damit ihr und viele andere verstehen lernt, was eigentlich ,Glauben` ist. Denn auch dieses Wort ist eins von denjenigen Wörtern, welche in vieler Mund, aber in weniger Herzen sind.

05. Ich muß diese Erklärung vorausschicken, sonst versteht ihr nicht einmal das Gleichnis vom Maulbeerbaum, das Ich den Jüngern gab, – um so weniger dann die Handlung mit den zehn Aussätzigen. Habt ihr erfaßt, was Ich unter ,Glauben` verstehe, dann erst können wir zu seiner Beziehung auf euch, auf die jetzigen, sowie künftigen Zustände übergehen, wobei auch des einen Samariters gedacht werden wird, welcher zurückkehrte, um Mir zu danken.

06. Alles hat seine natürliche Folge! Wer ein Haus baut, fängt nicht beim Dach, sondern bei den Grundmauern an. Wenn diese fest sind, ruht auch das Dach auf sicherer Grundlage. Wie im materiellen, so im geistigen Leben! Daher die vielen Erklärungen, die Ich euch gebe; daher die vielen Beleuchtungen oft ein und desselben Gegenstandes, damit ihr eure geistigen Ohren und Augen öffnet und es euch nicht geht wie einem Menschen, der an etwas denkt und sich dabei nicht bewusst ist, wie sich während dieser Zeit viele Tausende von Wundern Meiner Schöpfung auf der Netzhaut seines Auges abspiegeln, weil seine anderweitig beschäftigte Seele keine Notiz davon nimmt.

07. In der vorhergehenden Predigt erläuterte Ich die Selbstliebe und die Nächstenliebe. In der heutigen sollt ihr den wahren Sinn des Wortes ;Glauben` erfahren, desjenigen Wortes, welches so oft mißbraucht und gewiß unter Hunderten nicht von einem geistig in seiner höchsten Bedeutung aufgefaßt wird.

08. Seht, in jener Zeit wußten Meine Jünger nicht, was eigentlich ,Glauben` ist. Ich mußte es ihnen begreiflich machen, indem Ich,sie sichtbar und persönlich führte und vor ihnen Wunder tat, – und doch begriffen sie die Bedeutung des Wortes ,Glauben` nicht. Glaubt vielleicht ihr, die ihr von Mir fast täglich so viel Himmelsbrot erhaltet, daß ihr wißt, was ,Glauben` heißt? Ich muß euch sagen: Ihr begreift dieses Wort ebensowenig und zeigt täglich und stündlich, daß ihr sehr wenig Glauben habt, obgleich ihr meint, wenn auch im Lieben schwach, so doch im Glauben stark zu sein. Dieses euch zu beweisen, soll der Zweck Meiner Worte sein.

09. Was heißt eigentlich ,Glauben`?

10. Nun, die meisten von euch werden mit einer Antwort verlegen sein, oder sie wird so ausfallen: “Ich ,glaube` heißt soviel als: ich bin ,überzeugt’, daß dies oder jenes wirklich so ist, wie man es mir sagte oder mich lehrte.” -“Glauben stützt sich auf die Autorität desjenigen, welcher mir dies oder jenes sagt.” – “Ich glaube es, weil derjenige, der es mir sagt, davon überzeugt sein wird.”

11. Solche und ähnliche Antworten werdet ihr überall zu hören bekommen, die aber alle auf eins hinauslaufen und nur immer besagen, daß dieser Glaube auf so schwachen Füßen steht, daß der leiseste Windstoß ihn umwirft oder zunichte macht.

12. Einen solchen Glauben meinte Ich nie. Denn der Glaube, den Ich Meinen Jüngern in oben angeführtem Gleichnis – Vers sechs – erklärte, indem Ich sagte: “Wenn ihr glaubet, so heben sich die Berge hinweg!”, dieser Glaube bedeutet etwas ganz anderes, als man gewöhnlich annimmt, wenn es z.B. heißt: ,Der Glaube macht selig!` Jener Glaube bedeutet einen ganz anderen Zustand, als je durch Glauben, wie ihn die Priester dem Volke lehren, erreicht worden ist. Ich zweifle sehr, ob mit dem angewöhnten Glauben schon jemand selig geworden ist, wenn er ihn nicht nach Meinem Sinn, sondern nach dem der Priester aufgefaßt hat.

13. Der Glaube also, den Ich Meine Jünger lehrte, und den Ich ihnen durch die Heilung der zehn Aussätzigen zeigen und begreiflich machen wollte, ist eine weit mächtigere Kraft in der Geisterwelt, als ihr glaubt und wähnt; denn dieser Glaube ist die feste Überzeugung, daß dies oder jenes unwiderruflich geschehen muß, wie es sich bei Meinem Wort ereignete. Dieser Glaube ist ein Eingreifen in Meine Macht, eine Teilung Meiner Allmacht, die Ich gerne denjenigen Kindern zulasse, die wahrhaft diesen Namen verdienen, die aber auch – wohlgemerkt – diese ungeheure Kraft nie mißbrauchen werden, weil sie nur zu klar und deutlich einsehen, wie groß dieses Geschenk von seiten des allmächtigen Schöpfers ist, das nur ein liebendes Kind als Geschenk vom Vater erhalten kann.

14. Dieser Glaube war es, welchen die zehn Aussätzigen so fest erfaßt hatten, daß sie noch mit der Krankheit behaftet ruhig zu den Priestern hingingen, fest überzeugt, Mein Wort – als göttliches Wort – könne nicht trügen und müsse sich erfüllen, weil Ich es wollte und sie es glaubten und ganz darauf vertrauten.

15. Diese Art des Glaubens, wer hat sie von euch? Legt die Hand auf euer Herz und fragt euch selbst, und es wird euch wie Meinen Jüngern ergehen! Das Geständnis wird sein: “Solchen Glauben begreifen wir nicht! Solcher Glaube, solch feste, unwandelbare Überzeugung, solch festes Vertrauen in Deine göttlichen Verheißungen fehlt uns gänzlich; wir sind dessen nicht fähig!”

16. Und Ich antworte euch: “Ja, Ich weiß es, daß ihr solchen Glaubens noch lange nicht fähig seid; sonst würdet ihr die Seligkeit – wie es heißt: Glaube macht selig! – in euch verspüren, wenn ihr mit Gottesmacht ausgerüstete Götter in menschlichen Körpern wäret.” Welch großes Feld der Wirksamkeit sich da vor euch öffnen würde, wieviel Gutes ihr da stiften könntet, und wie erhaben ihr über dem niedrigen Getriebe der gewöhnlichen Welt stündet, das könnt ihr nicht begreifen. Da wäre jenes Wort erfüllt; denn ein solcher Glaube macht euch selig, überglücklich und zufrieden. Ihr würdet das langsame Aufgehen eures Ichs in dem Meinen gewahren, wenn ihr euch mit solcher Macht ausgestattet fühlen würdet, wie sie teilweise den ersten Menschen verliehen war, aber von ihnen selbst wieder verscherzt wurde.

17. Dieser Glaube, diese feste Überzeugung war und ist es, was Meinen Jüngern fehlte und auch euch und allen Menschen mangelt; und eben deswegen will Ich euch diesen Glauben, der sich auf die Liebe zu Mir gründet, ans Herz legen, damit auch ihr danach streben sollt. Denn wenngleich er nicht so leicht zu erringen ist, da viel Beherrschung und große Sittenreinheit dazu gehört, so könnt ihr dessen doch teilweise und in Momenten der höchsten Begeisterung teilhaftig werden, wenn ihr einmal die Idee dieses mächtigen Werkzeugs Meiner göttlichen Macht und Liebe begriffen habt.

18. Ihr habt das Wort ,Ich will!` noch nicht begriffen; denn dieses Wort gründet sich auf den Glauben, daß das, was man will, auch geschehen muß. Diese Macht der Willenskraft ist derjenige Glaube, der Berge versetzt, der selbst der Natur ihre geheimsten Gesetze abringt, und durch den manches möglich ist, was bis jetzt zu den Unmöglichkeiten gezählt wird.

19. Allein – alles, was ihr wollt, muß erstens zu geistigen Zwecken und zweitens nur durch Mich und Meine Macht gewollt werden; denn ohne sie seid ihr ohnmächtig, und nur mit ihr allmächtig!

20. Was ist es denn beim Magnetismus anderes als die Willenskraft oder dieser Glaube, der fest und unerschütterlich auf Mich vertrauend, durch Auflegen der Hände Ubel in kurzer Zeit heilt, die sonst einen längeren Verlauf hätten!?

21. Diesem Glauben allein weicht alles! Nicht, daß das Bewirken außer dem Bereich der Naturgesetze läge, nein, sondern diese Gesetze, die sich bis jetzt der menschlichen Macht entzogen haben, werden dem Menschen dienstbar und gehorchen ihm als geistigem Wesen, als Abkömmling von Mir, während sie dem materiellen Menschen, seinem Grübeln und Forschen Hohn sprechen.

22. Sobald sich aber dieser Glaube in das Menschenherz, eingebürgert hat, so wird auch das als zweites im Evangelium Erwähnte, nämlich die Danksagung und Anerkennung für das erhaltene Geschenk von oben erfolgen.

23. Im Evangelium heißt es im fünfzehnten Vers: Einer der zehn Geheilten kehrte zurück und bedankte sich bei Mir.

24. Um es den Juden recht fühlbar zu machen, was Undank über empfangene Wohltaten bedeutet, mußte es gerade ein Samariter sein; denn diesen Stamm des jüdischen Volkes sahen die Juden als den verächtlichsten an, bei dem sie alle schlechten, aber keine guten Eigenschaften vorhanden glaubten.

25. Schon im vorigen Evangelium war es ein Samariter, welcher den Priestern und Pharisäern als Beispiel dafür dienen sollte, daß man Menschen nicht verachtet, welchen Stammes oder welcher Abkunft sie auch seien. Auch diesmal mußte wieder einer aus jenem verachteten Stamme die stolzen und sich besser dünkenden Juden beschämen, ihnen beweisen, daß niemand, weder Zöllner noch Samariter, so schlecht sei, daß er nicht Nächstenliebe üben könne, und daß man bei ihm nicht auch gute, ja oft bessere Eigenschaften antreffen könne als bei manchen sich hochrühmenden Kasten, – ein Beispiel für heutige Zeiten, in denen so mancher auf seine Mitmenschen wie jener Pharisäer auf den Zöllner oder ein Jude auf einen Samariter herabblickte!

26. Daß von den zehn Aussätzigen nur einer, und zwar derjenige zurückkehrte, von welchem man es am wenigsten erwartete, zeigt daß der wahre Glaube nur in ihm Wurzel geschlagen hatte und er, übermannt von der Gnade des Herrn, nicht anders konnte, als Dem die Ehre zu geben, von dem die Gnade ausgegangen war.

27. So wird es auch mit den Gnadenspenden im Leben aller Menschen sein. Nur diejenigen werden sich der schönen Resultate ihres festen Glaubens und Vertrauens auf Mich und ihre eigene Willenskraft zu erfreuen haben, welche offen und frei die Worte des zehnten Verses bekennen, der lautet: “Und wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so bekennet, daß ihr unnütze Knechte seid und nur getan habt, was ihr zu tun schuldig wart!”

28. Ich ließ es bei diesem Akt der Heilung zu, daß neben dem festen Glauben der Geheilten doch auch die größere Eigenschaft, die Dankbarkeit für die erhaltenen Wohltaten, nicht vergessen wurde. Eine empfangene Wohltat ohne Dankgefühl gegen den Geber ist eine halbe, ja oft gar keine Wohltat. Statt daß eine erteilte Gnade den Empfänger demütigt, macht ihn die Vernachlässigung des Dankes stolz. Das erste ist Ausdruck der Liebe, das andere Ausdruck des Hasses; das erste ist ein offenes Bekennen der eigenen Ohnmacht, das zweite ein Bereuen, daß Umstände es erheischen, anderen dankbar sein zu müssen; das erste ist himmlischer, das zweite höllischer Natur.

29. So wollte Ich in diesem Akt dem nachdenkenden Erforscher dieser Tat noch nach Jahrtausenden ins Gedächtnis zurückrufen, daß die Macht des Glaubens, so schön sie auch bis zur höchsten Steigerung sein kann, doch gleich null ist, wenn ihn nicht vor wie nach der Tat der Aufblick nach oben zuerst seine eigene Ohnmacht und danach die Allmacht Dessen begreifen läßt, der den Menschen als winzigen Wurm in der Schöpfung mit solchen Kraftmitteln ausstatten kann.

30. Dem Menschen, der sich seines göttlichen Ursprungs bewußt ist und nur nach oben blickt und alles von dort Geschenkte wieder demütig und dankend auf dem Altar der Liebe niederlegt, einem solchen Herzen wird die Kraft seines Wollens durch Meinen Willen verstärkt werden. In einem solchen Herzen lebt als eine Frucht der Überzeugung der rechte Glaube, welcher dem Menschen durch das Bewußtsein der Kraft die Seligkeit gibt, die nur ein Kind genießen kann, wenn es die Macht seines liebenden Vaters erkennt und sich derselben würdig fühlt.

31. Nach dieser Würde trachtet! Und wo dann die Dankbarkeit ist, da wird auch das Vollbringen des Gewollten eure Wünsche krönen!

32. So nehmt dieses Evangelium auf als Wegweiser durch das Labyrinth des Lebens. Baut auf einen soliden, festen Grund, und das Dach, welches dann das ganze Haus unter seine Obhut nehmen wird, wird Meine Geisterwelt sein, unter deren Schutz ihr, je nach Maßgabe eures Glaubens, von Stufe zu Stufe über höhere Wesen gestellt werdet und ihnen beibringen könnt, was Ich euch während eurer Lebens und Probezeit oft fühlen ließ, nämlich die unendliche Liebe als Vater und die unendliche Macht als Kinder, wenn ihr fest glauben und vertrauen gelernt habt! Amen.

flagge en  39th Sermon of Jesus… The Healing of the Ten Lepers

39th Sermon of Jesus… If you had Faith… The Impossible would be possible
The Healing of the Ten Lepers

(April 14, 1872)

Luke 17:5-19
“And the apostles said unto the Lord, Increase our faith. And the Lord said, If ye had faith as a grain of mustard seed, ye might say unto this sycamine tree, Be thou plucked up by the root, and be thou planted in the sea; and it should obey you. But which of you, having a servant plowing or feeding cattle, will say unto him by and by, when he is come from the field, Go and sit down to meat? And will not rather say unto him, Make ready wherewith I may sup, and gird thyself, and serve me, till I have eaten and drunken; and afterward thou shalt eat and drink? Doth he thank that servant because he did the things that were commanded him? I trow not. So likewise ye, when ye shall have done all those things which are commanded you, say, We are unprofitable servants: we have done that which was our duty to do.

And it came to pass, as he went to Jerusalem, that he passed through the midst of Samaria and Galilee. And as he entered into a certain village, there met him ten men that were lepers, which stood afar off: And they lifted up their voices, and said, Jesus, Master, have mercy on us. And when he saw them, he said unto them. Go shew yourselves unto the priests. And it came to pass, that, as they went, they were cleansed. And one of them, when he saw that he was healed, turned back, and with a loud voice glorified God, And fell down on his face at this feet, giving him thanks: and he was a Samaritan. And Jesus answering said, Were there not ten cleansed? but where are the nine? There are not found that returned to give glory to God, save this stranger. And he said unto him, Arise, go thy way: thy faith hath made thee whole.”

These verses tell how I healed ten lepers through My will. Strengthened by their faith in My word, they went to present themselves to the priests, and their leprosy vanished as they entered the temple. As lepers they would have been barred from entering the temple. Also outside the temple, everyone kept well out of the way of people who suffered from such diseases, for reasons of health.

This act proved what a firm belief and unshakable faith can achieve if the soul is completely dominated by it. Through this example I wanted to demonstrate this power and said to My disciples, in verse 6 of this chapter: – “If ye had faith as a grain of mustard seed, ye might say unto this sycamine tree, be thou plucked up by the root and be thou planted in the sea; and it should obey you.”

What these words meant spiritually I demonstrated soon afterwards through the healing of the ten men. Thus theory was promptly followed by practice so that My disciples could observe the power of faith in others, as they themselves lacked it on so many occasions.

Since I am giving you this example of an unshakable faith as a Sunday sermon, let us have a closer look at the word “faith”, so that you and many others may learn what “faith” actually is. For this, too, is one of the words that many carry in their mouths, but only few in their hearts.

This explanation must precede or you would not even understand the parable of the sycamine tree which I gave to the disciples, and even less what happened with the ten lepers. Only when you have comprehended what I mean by “faith”, can we proceed to its reference to you and to the present and future conditions, remembering also the one Samaritan who returned to thank Me. Everything has its natural sequence. He who builds a house does not start with the roof but with the foundations. Only when these are firm will the roof rest on a safe basis. This applies to material as well as spiritual life. That is the reason why I give you so many explanations. That is why so much light is thrown onto one and the same subject so that your spiritual ears and eyes may be opened and you do not fare like a man who is absorbed with something and does not realize how during that time thousands of wonders of My creation reflect on the retina of his eye because his preoccupied mind does not notice them.

In the previous sermon I explained self-love and the love of one’s neighbour. In today’s sermon, you are to learn the true sense of the word “faith”, that word which is so often misued and is probably not comprehended spiritually in its highest significance even by one out of hundreds. At that time My disciples did not know what “faith” actually was. I had to explain it to them through My visible and personal guidance and the performing of miracles. But they still did not understand the meaning of the word “faith”. Do you, who daily receive from Me so much bread from Heaven, believe that you know what “faith” means? I must tell you that you do not understand this word either, and you prove it every day and every hour that you have very little faith, although you think that though you are weak in love you are strong in faith. This I intend to prove to you.

What does “faith” actually mean?

Well, most of you will have a ready answer and say: ‘”I have faith’ means as much as ‘I am convinced’ that this or that is actually as I have been told or taught.” – “Faith leans on the authority of the person who told me this or that.” – “I believe it because the one who told it to me must be convinced of it.”

You will get to hear such and similar answers, but they all point to the fact that this faith is standing on such weak feet that the slightest breeze would upset or destroy it.

I never thought of such a faith. For the faith of which I spoke to My disciples, a faith that will “move mountains”, means something quite different from what is usually visualized in connection with the words: “Faith brings salvation!” That faith signifies quite a different state, one, as yet, never attained through a faith as taught by the priests. I very much doubt that with the indoctrinated faith anyone has ever attained everlasting beatitude, unless he interpreted it in My way and not in that of the priests.

The faith I taught My disciples and which I wanted to demonstrate and make comprehensible to them through the healing of the ten lepers, is a far greater power in the world of spirits than you can ever imagine. For this faith is the firm conviction that one or the other thing must irrevocably happen, as it did then through My Word. This faith is a participation in My might which I am happy to allow those children who really deserve that name and who – mind this – will never misuse this mighty power since they are fully aware of the greatness of this gift from the almighty Creator, one that only a loving child may receive from its father.

It was this faith which the ten lepers had embraced so firmly that they – while still suffering from the disease – calmly went to the priests firmly convinced that My Word, the Divine Word, could not deceive them and must be fulfilled because I wanted it so, and they believed and trusted it. Which of you has this kind of faith? Ask yourselves honestly and you will fare as did My disciples. You will have to admit: “Such a faith we do not comprehend. Such a faith, such a firm, unshakable conviction and trust in Your divine promises we lack completely, we are incapable of possessing.”

To which I reply: “Yes, I know that you are incapable of such a faith and still will be for quite a while yet, for if you were gods in human bodies equipped with the power of God, you would be feeling the bliss within you, since it says: Faith brings salvation! What a vast field of activity would then be opening up to you; how much good you could do and how superior you would be to the lowly bustle of the world, is inconceivable to you. Then that word would be fulfilled, for such a faith would make you happy and full of bliss. You would be aware of the gradual amalgamation of your self with Mine if you felt yourselves equipped with such power, a power the first men had possessed to a certain degree but lost through their own fault.

This faith, this firm conviction, was absent in My disciples and is also absent in you und all people. Therefore, I want to point out to you the importance of such a faith that is based on love for Me, so that you may strive after it. Although it is not easy to attain since it requires much self- control and moral purity, you could still acquire it partially and in moments of great exaltation, once you have comprehended the idea of this mighty tool of My divine might and love.
You have not yet comprehended the words “I will!”, for these words are based on the faith that what one wills must also happen. This might of the willpower is the faith that moves mountains, forces nature to reveal its most secret laws and makes possible many a thing that so far is considered an impossibility.

But whatever you want must firstly be wanted only for spiritual purposes and, secondly, only through Me and My might; for without this you are helpless, and only with it are you almighty. Thus with magnetism it is nothing else but the willpower or this faith which, trusting in Me firmly and unshakably, by the laying-on of hands, heals in a short time diseases that normally would take a much longer course.

To this kind of faith everything has to give in. Not as if this effect were outside the scope of the laws of nature. No, these laws which so far have evaded the human power, now serve and obey man as a spiritual being, as a descendant from Me, whilst they mock the materialist, his reasoning and exploring.

As soon as this faith has come to dwell in man’s heart, also the second factor mentioned in the Gospel, namely, the thanking and acknowledging of the gift received from above, will take place. In the Gospel it says in the 15th verse that one of the ten healed returned and thanked Me.

To particularly make it felt by the Jews what ingratitude for blessings obtained meant, the one who returned had to be a Samaritan; for the Jews despised this tribe of the Jewish people, which they credited with all the bad attributes, never with anything good.

Already in the previous Gospel it was a Samaritan who was given the priests and Pharisees as an example that no man must be despised to whatever nation he might belong. In this case again, one of that despised people had to shame the proud Jews who imagined themselves so much better, and to prove to them that no one, be he a publican or Samaritan, was so bad that he could not practise love of his neighbour and that one might not find him to possess good, often even better, qualities than some very conceited castes – an example for the present time when many a person looks down upon his fellow-men like that Pharisee on the publican and the Jews used to look down on the Samaritans.

That only one of the ten lepers returned, and at that the one of whom it would have been least expected, shows that in him alone the true faith had struck roots and that he, overwhelmed by the Lord’s grace, could not help but praise Him, from Whom this grace had come forth.

Thus it will be with the gifts of grace in the lives of all men. Only those will be able to enjoy the fine results of their firm faith and trust in Me and their own willpower, who openly and honestly confess, as the text in the 10th verse reads: “When ye shall have done all those things which are commanded you, say: We are unprofitable servants: We have done that which it was our duty to do!”

In this act of healing I conceded that besides the firm faith of the healed the greater quality, the gratitude for blessings received, was not forgotten. A favour received without the feeling of gratitude towards the giver makes it only half a favour, or sometimes none at all. Instead of making the recipient of a grace humble, the neglect of gratitude makes him proud. The first is the expression of love, the latter that of hate. The first is an honest admission of one’s own impotence, whilst the latter calls forth regret that circumstances have made it necessary to owe gratitude to others. The first is of a celestial, the latter of a hellish nature.

Thus I wanted to remind the reader of this event, still after millennia, that the might of faith, fine as it may be in its climax, is equal to naught if before and after the act man does not realize first his own impotence and then the omnipotence of Him who can endow man, a tiny mite in creation, with such powerful means.

That man who, conscious of his divine origin, keeps looking upwards, placing all the graces received with a humble and grateful heart on the altar of love, is strengthened in his willpower through My will. In such a heart there lives the right faith as a fruit of conviction, giving man through the awareness of the strength a happiness which only a child can enjoy when it recognizes its loving father’s power and feels worthy of it.

Strive for this worthiness! And where there is gratitude, accomplishment will be crowning your wishes.

Receive this Gospel as a guide through the labyrinth of life. Build on a solid, firm ground, and then the roof that is to protect the whole of the house will be My spirit world, under whose care, according to the measure of your faith, you will, from stage to stage, be set over higher beings and be able to teach them that which I let you experience often during your earth-life and period of trial, namely, the infinite love in the Father and the boundless might in the children, if you have learned to have a firm faith and trust. Amen.

flagge italian  Predica 39… La guarigione dei dieci lebbrosi

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Predica 39 – La guarigione dei dieci lebbrosi

Tredicesima dopo Pentecoste
( XXa del Tempo Ordinario)

Luca 17, 5-19: «Gli apostoli dissero al Signore: “Rafforzaci la fede!”. Ma il Signore disse: “Se voi aveste fede quanto un granello di senape, e direste a questo gelso: ‘Sradicati e trasferisciti nel mare!’, allora esso vi sarebbe obbediente. Chi è tra voi che ha un servitore che gli ara la terra o pascola il bestiame, quando torna a casa dal campo gli dice: ‘Vieni subito e siediti a tavola?’. Non gli dirà piuttosto: ‘Prepara ciò che devo mangiare di sera, tirati su e servimi, affinché io mangi e beva; dopo mangerai e berrai anche tu?’. Ringrazierà egli il servitore, perché costui ha fatto ciò che gli è stato ordinato? Io non lo credo. Così anche voi; quando avrete fatto tutto quello che vi è stato ordinato, allora dite: “Noi siamo servitori inutili. Abbiamo fatto ciò che eravamo debitori di fare”.»

«Durante il viaggio verso Gerusalemme, Gesù attraversò la Samaria e la Galilea. E quando giunse in un borgo, gli vennero incontro dieci lebbrosi i quali, stando da lontano alzarono la loro voce e dissero: “Gesù, maestro buono, abbi pietà di noi!”. E quando egli li vide, disse a loro: “Andate a mostrarvi ai sacerdoti”. Ed accadde che essi mentre andavano, divennero puri. Ma uno di loro, poiché vide che era diventato sano, tornò indietro e lodò Iddio a gran voce e cadde sulla sua faccia ai piedi di Gesù e lo ringraziò. E costui era un samaritano. Ma Gesù rispose e disse: “Non sono stati mondati in dieci? Dove sono gli altri nove? Non si è trovato nessuno che tornasse e rendesse l’onore a Dio, all’infuori di questo straniero?”. E gli disse: “Alzati e va; la tua fede ti ha salvato!”.

(Il 14 aprile 1872)

1. In questi versetti si narra come Io guarii dieci lebbrosi con la Mia Volontà. A costoro sarebbe stato proibito l’ingresso nel tempio. Per riguardo alla salute, infatti, chiunque, anche al di fuori della casa di Dio, si teneva lontano da persone che erano colpite da tali malattie. Quando però, rafforzati attraverso la fede nelle Mie parole, essi vollero mostrarsi ai sacerdoti all’ingresso del tempio, la lebbra era scomparsa.

2. Questo atto fu una prova di quanto possano fare la ferma fede e l’incrollabile fiducia, qualora l’anima ne sia completamente dominata. Con quest’esempio Io volli dimostrare tale forza dicendo ai Miei discepoli – nello stesso capitolo, versetto sesto – le parole: «Se aveste fede, grande solo come un granello di senape, e direste a questo gelso: “Sradicati e trasferisciti nel mare!”, esso vi sarebbe ubbidiente!».

3. Che cosa significassero spiritualmente queste parole, Io lo dimostrai appunto con la guarigione di questi dieci uomini affinché alla teoria seguisse la pratica, e i Miei discepoli potessero scorgere su altri, la potenza della fede che a loro stessi in così tante occasioni mancava.

4. Ora che Io vi do quest’esempio di ferma fede come predica domenicale, vogliamo considerare un po’ più da vicino la parola ‘fede’, affinché voi, e molti altri, impariate a comprendere che cosa essa sia veramente. Anche questa parola, infatti, è una di quelle che sono sulla bocca di molti, ma nel cuore di pochi.

5. Devo premettere questa spiegazione, altrimenti voi, come non comprendete l’immagine del gelso che Io esposi ai discepoli, tanto meno comprenderete l’episodio dei dieci lebbrosi. Ma se capirete ciò che Io intendo con la parola ‘fede’, allora potremo passare alla sua rispondenza su di voi, sulle condizioni attuali, così come su quelle future, facendo la qual cosa sarà ricordato anche l’unico samaritano, il quale ritornò per ringraziarMi.

6. Tutto ha la propria sequenza naturale! Chi costruisce una casa, non comincia dal tetto, bensì dai muri maestri. Se questi sono solidi, anche il tetto poggerà su solide fondamenta. Come nella vita materiale, altrettanto in quella spirituale! Questa la ragione delle molte spiegazioni e delucidazioni che Io vi do, spesso di un medesimo argomento, affinché voi apriate i vostri orecchi e i vostri occhi spirituali, e non vi vada come a un uomo che pensa a qualcosa, ma non è conscio che durante questo tempo molte migliaia di meraviglie della Mia Creazione si riflettono sulla retina del suo occhio, poiché la sua anima, occupata altrove, non assume nessuna informazione riguardo a questo.

7. Nella precedente predica Io ho spiegato l’amor proprio e l’amore per il prossimo. In quest’odierna, voi dovete apprendere il vero significato della parola ‘fede’, parola di cui si fa così spesso abuso, e di cui certamente, tra centinaia di uomini, neanche uno afferra spiritualmente il significato supremo.

8. Vedete, in quel tempo i Miei discepoli non sapevano che cosa fosse veramente ‘fede’. Io lo resi loro comprensibile, guidandoli visibilmente e personalmente, e operando miracoli davanti a loro, ma ugualmente essi non ne compresero il significato. Credete forse, voi che ricevete da Me quasi giornalmente tanto Pane celeste, di sapere che cosa significhi ‘fede’? Io vi devo dire: voi comprendete altrettanto poco questa parola, e dimostrate giornalmente e ad ogni ora, di avere ben poca fede, sebbene crediate, pur essendo deboli in amore, di essere forti nella fede. Dimostrarvi questo, deve essere lo scopo delle Mie parole.

9. Che cosa significa realmente ‘fede’?

10. Ebbene, la maggior parte di voi si sentirà in imbarazzo nel dare una risposta, e alcuni risponderanno così: “Io penso che ‘fede’ significhi: quanto io sono ‘convinto’ che questa o quella cosa sia in realtà così come essa mi viene detta o insegnata”. – “La fede si basa sull’autorità di chi mi dice ‘questo’ o ‘quello’!”. – “Io lo credo, perché chi me lo dice, ne sarà persuaso!”.

11. Dappertutto sentirete tali e simili risposte, le quali però, vanno a finire tutte in uno stesso punto, e vogliono dire sempre e solamente, che questa fede poggia su piedi così deboli, che il più lieve soffio di vento potrebbe abbatterla e renderla vana.

12. Io mai intesi una tale fede! La fede, infatti, che Io spiegai ai Miei discepoli nella parabola sopra menzionata – versetto sei – dicendo: «Se aveste fede, si solleverebbero le montagne!», questa fede significa qualcosa di diverso da quello che generalmente si suppone, quando per esempio si dice: “La fede rende beati!”. Ed è uno stato ben differente, da ciò che si possa raggiungere con una fede come quella che i sacerdoti insegnavano al popolo. Io dubito molto che, con la fede abituale, qualcuno sia mai divenuto beato, se egli non l’ha afferrata secondo il Mio intendimento, ma secondo quello dei sacerdoti.

13. Quindi la fede che Io insegnai ai Miei discepoli, e che volevo mostrare e render loro comprensibile con la guarigione dei dieci lebbrosi, nel mondo spirituale è una forza ben più poderosa di quanto voi crediate e immaginiate; questa fede, infatti, è la ferma convinzione che ogni cosa debba accadere irrevocabilmente, così come accadde con la Mia Parola. Questa fede è un intervento nella Mia Potenza, una spartizione della Mia Onnipotenza, che Io concedo volentieri a quei figli che meritano veramente questo nome, i quali però – nota bene – mai abuseranno di tal enorme forza, perché vedranno fin troppo chiaramente ed intelligibilmente, quanto grande sia questo dono da parte dell’onnipotente Creatore e Padre, e che solo un figlio affezionato può riceverlo.

14. Fu grazie a questa fede che i dieci lebbrosi – così saldamente afferrati ad essa – ancora gravati dalla malattia, andarono imperturbabili dai sacerdoti, fermamente convinti che la Mia Parola – quale Parola divina – non poteva ingannare, doveva adempiersi, poiché quella era la Mia volontà. Ed essi lo credettero, e si fidarono completamente.

15. Questo genere di fede, chi di voi la possiede? Ponete la mano sul vostro cuore e domandatevelo, e vi accadrà come ai Miei discepoli! L’ammissione sarà: “Tale fede noi non la comprendiamo! Tale ferma e immutabile convinzione, tale salda fiducia nelle Tue promesse divine, ci manca interamente; noi non ne siamo capaci!”.

16. E Io vi rispondo: “Sì, lo so che siete ben lontani dall’essere capaci di tale fede; altrimenti sentireste in voi la beatitudine – come si dice: “La fede rende beati!”, – se, forniti con Potere divino, foste déi in corpi umani. Voi non lo potete comprendere, quale grande campo di attività si aprirebbe davanti a voi, quanto bene potreste fare, e quanto in alto vi trovereste, oltre l’abbietto movimento dell’usuale mondo! Se vi sentiste provvisti di tale potere, allora quella parola sarebbe adempiuta! – Una tale fede, infatti, vi renderebbe beati, felicissimi e soddisfatti, – e vi accorgereste del lento sorgere del vostro io nel Mio Io, come fu, in parte, dato ai primi uomini, che però lo persero di nuovo per colpa loro.

17. Questa fede, questa ferma convinzione, è ciò che mancava ai Miei discepoli, e manca anche a voi e a tutti gli uomini; essa si basa sull’amore per Me, e proprio per questa ragione Io voglio suscitarvela nel cuore, affinché anche voi tendiate a essa. Sebbene, infatti, non sia così facile da conseguire, poiché richiede molta padronanza di se stessi e grande integrità morale, allora voi potete in parte e in momenti di supremo entusiasmo, divenirne partecipi, se una buona volta avrete afferrato l’idea di questo potente strumento della Mia divina Potenza, e dell’Amore.

18. Voi non avete ancora compreso la parola “Io voglio!”; questa, infatti, si basa sulla fede, che ciò che si vuole deve anche accadere. La potenza della forza di volontà è quella fede che smuove le montagne, che perfino alla natura strappa le sue leggi segretissime, e attraverso cui si rende possibile ciò che prima era annoverato tra le impossibilità.

19. Però, tutto ciò che voi volete, deve essere in primo luogo voluto per scopi spirituali e, in secondo luogo, solo attraverso di Me e la Mia Potenza; infatti, senza questa voi siete impotenti, e solo con essa, onnipotenti.

20. Che cosa c’è, infatti, di diverso nel magnetismo, se non la forza di volontà, o questa stessa fede che, confidando saldamente e incrollabilmente in Me, con l’imposizione delle mani, guarisce in breve tempo mali che, altrimenti, avrebbero un decorso più lungo!?

21. Solamente a questa fede, tutto si arrende! Non che l’effetto esuli dall’ambito delle leggi naturali, anzi! Queste leggi, che prima si erano sottratte al potere umano, diventano poi obbligate a servire l’uomo e a obbedirgli come essere spirituale, come derivato da Me, mentre parlano con disprezzo all’uomo materiale, alle sue fantasticherie e alle sue indagini.

22. Appena però questa fede si è naturalizzata nel cuore dell’uomo, allora seguirà anche il caso menzionato come secondo, nel Vangelo, vale a dire: l’espressione di gratitudine e riconoscimento per il dono ricevuto dall’alto!

23. Nel quindicesimo versetto del Vangelo si dice: «Uno dei dieci guariti ritornò indietro ed espresse la propria gratitudine presso di Me».

24. Per rendere ben comprensibile agli ebrei il significato dell’ingratitudine per i benefici ricevuti, dovette essere proprio un samaritano, esponente, infatti, di una stirpe del popolo ebreo che i giudei vedevano come la più spregevole e nella quale essi ritenevano fossero presenti tutte le cattive caratteristiche, ma nessuna buona.

25. Già nel precedente Vangelo fu un samaritano che dovette servire ai sacerdoti e ai farisei come esempio per questo scopo, cioè, che non si devono disprezzare gli uomini, di qualsiasi stirpe o di qualunque origine essi siano. E anche questa volta è di nuovo un uomo di quella stirpe disprezzata, a svergognare i presuntuosi giudei che si reputavano migliori degli altri, dimostrando loro come nessuno, né pubblicano, né samaritano, sia tanto cattivo da non poter esercitare l’amore per il prossimo, e che in lui non si possano trovare anche buone, anzi spesso migliori qualità che in molti appartenenti a caste molto stimate, – un esempio, questo, anche per i tempi odierni, in cui così tanti guardano il loro prossimo come quel fariseo guardava il pubblicano o come il giudeo guardava il samaritano!

26. Che dei dieci lebbrosi ne tornasse indietro solo uno, e precisamente quello da cui meno di tutti lo si sarebbe aspettato, dimostra che la vera fede aveva messo radice soltanto in lui ed egli, sopraffatto dalla Grazia del Signore, non poté fare altro che rendere l’onore a Colui dal Quale era derivata tale grazia.

27. Così sarà anche con i doni di grazia nella vita di tutti gli uomini. Avranno da gioire degli stupendi risultati della loro ferma fede e della fiducia in Me e nella loro stessa forza di volontà, solo quelli che riconosceranno sinceramente e liberamente le parole del decimo versetto, il quale dice: «E quando avrete fatto tutto ciò che vi è comandato, allora riconoscete che siete servitori inutili e avete fatto solamente ciò che eravate debitori di fare!».

28. In quest’atto di guarigione Io permisi che, oltre alla ferma fede dei guariti, non fosse dimenticata anche la caratteristica più grande, la riconoscenza per i benefici ricevuti. Un atto di carità ricevuto senza un sentimento di gratitudine verso il datore, è un mezzo, anzi spesso addirittura nessun atto di carità, e specialmente, se l’inosservanza del ringraziamento per una grazia concessa, anziché rendere umile il beneficiario, lo renda orgoglioso. La prima è espressione d’amore, l’altra, di odio; la prima è un’aperta ammissione della propria impotenza, la seconda un rincrescimento che le circostanze siano tali da richiedere di dover essere grati verso altri; la prima cosa è di natura celeste, la seconda di natura infernale.

29. Perciò, ancora dopo millenni, Io voglio richiamare alla memoria di chi attentamente esamini quest’atto, che la potenza della fede, per quanto possa essere bella anche fino al massimo grado, pur tuttavia è nulla se prima, come dopo l’atto, lo sguardo non si rivolge verso l’alto per riconoscere, sia la propria impotenza, sia l’Onnipotenza di Colui che provvede di tali potenti mezzi l’uomo, quale minuscola creatura nella Sua Creazione.

30. A quell’uomo che è consapevole della propria origine divina e guarda solo verso l’alto, e umilmente ringraziando depone nuovamente sull’altare dell’amore tutti i doni ricevuti da lì, a un tale cuore sarà incrementata la forza del suo volere attraverso la Mia Volontà. In un tale cuore, come frutto del convincimento, vivrà la giusta fede che – attraverso la stessa consapevolezza di tal forza – darà all’uomo la beatitudine che può godere solo un figlio, quando riconosce la potenza del suo affezionato Padre e si sente degno della stessa.

31. Tendete quindi a questa dignità! E dove poi ci sarà riconoscenza, lì anche il compimento voluto coronerà i vostri desideri!

32. Così accogliete questo Vangelo come segnavia attraverso il labirinto della vita. Costruite su un solido e stabile fondamento, e costruite il tetto che l’intera casa prenderà per la sua protezione, che sarà il Mio mondo dello spirito, con il cui appoggio, secondo la misura della vostra fede, sarete posti di gradino in gradino al di sopra degli esseri superiori, e potrete mostrar loro ciò che Io vi accordai spesso, durante il vostro tempo di vita e di prova, vale a dire: l’Amore infinito come vostro Padre e la potenza infinita come Miei figli, se avrete imparato a credere, e a fidarvi saldamente! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十九章耶穌的講道如果你有信心……不可能的將會成為可能
  治愈十個麻風病人

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第三十九章耶穌的講道如果你有信心……不可能的將會成為可能
治愈十個麻風病人

(1872年4月14日)

路加福音17:5-19

“使徒們對主說:”增加我們的信心。耶和華如此說:你們若有信心,像一粒芥菜種,就可以對這棵槐樹說,你從根上拔出來,栽在海裡。它應該服從你。但你們中間有一個僕人耕種或餵牛的人,在他從田間出來時,他會一直對他說,去坐下去吃肉吧?不要寧願對他說,準備好我可以支持的地方,束縛你自己,侍奉我,直到我吃了又喝醉了。然後你要吃喝嗎?他感謝那僕人,因為他做了那些吩咐他的事嗎?我不會。所以你們也要這樣做,當你們做完了所有那些你們所吩咐的事情,說,我們是無用的僕人,我們已經做了那我們的責任去做的。

過了耶路撒冷的時候,他經過撒瑪利亞和加利利中間。當他進入某個村莊的時候,遇見了他十個長大麻風的男人,遠遠地站立著:他們高舉他們的聲音,說,耶穌,夫子,憐憫我們。當他看到他們時,他對他們說。你們自己去看祭司。結果發現,他們走後,他們被洗淨了。其中一人看到自己得了醫治,就轉過身來,大聲頌揚上帝,然後倒在他腳下,感謝他,他是撒瑪利亞人。耶穌回答說,在那裡沒有十潔淨?但九個在哪裡?沒有發現這個回歸給上帝的榮耀,拯救這個陌生人。他對他說,起來吧,走你的道路,你的信心使你全身而癒。“

這些經文告訴我如何通過我的意志治好了十個麻風病人。他們憑著對我的話語的信心加強了他們,向祭司們展示自己,他們進入聖殿時,他們的大痲瘋消失了。作為麻風病患者,他們會被禁止進入聖殿。在寺廟外面,由於健康原因,每個人都遠離那些遭受這種疾病的人。

這一行為證明瞭如果靈魂完全被它所統治,堅定的信念和不可動搖的信念能夠實現什麼。通過這個例子,我想表現出這種力量,並在本章第6節中對我的門徒說:“如果你們有信心,像一粒芥菜種,你們可以對這棵桑樹說,你被根拔起來了你要在海裡栽種;並且它應該服從你。“

這些話在精神上意味著我通過醫治這十個人很快就展現出來了。因此,理論被及時地跟隨了實踐,以便我的門徒能夠觀察到對他人的信仰的力量,因為他們自己在很多場合都缺乏這種力量。

既然我將這個不可動搖的信仰作為星期天的講道給你們,讓我們仔細看一下“信仰”一詞,這樣你和許多其他人就可以知道“信仰”究竟是什麼。對於這一點,也是許多人口中所說的話之一,但只有很少一部分在他們心中有。

這個解釋必須在先,否則你甚至都不會理解我給門徒的思胺樹的比喻,更不用說那十個痲瘋病人發生了什麼。只有當你明白我的意思“信仰”時,我們才可以繼續提及你和現在和將來的條件,同時也記得一位回來感謝我的撒瑪利亞人。一切都有其自然的順序。建造房屋的人不是從屋頂開始,而是從基礎開始。只有當這些堅定的時候,屋頂才能安全地擱置。這適用於物質和精神生活。這就是我給你這麼多解釋的原因。這就是為什麼這麼多的光被投射到一個相同的主題,這樣你的靈性的耳朵和眼睛可能會打開,你不會像一個人吸收某些東西,並沒有意識到在這段時間內的成千上萬的奇蹟我創作反映在他眼睛的視網膜上,因為他專注的頭腦沒有註意到他們。

在前面的講道中,我解釋了自己的愛和鄰居的愛。在今天的講道中,你要學習“信心”這個詞的真正意義,這個詞經常被誤用,並且在精神上可能無法理解它的極高意義,甚至只有數百分之一。那時我的門徒並不知道“信仰”究竟是什麼。我必須通過我可見的個人指導和奇蹟的表現向他們解釋。但他們仍然不明白“信仰”這個詞的意思。你們每天從我這裡得到許多來自天堂的麵包,相信你知道“信仰”是什麼意思嗎?我必須告訴你,你也不理解這個詞,並且你每天和每個小時都證明它對你有信心很少,儘管你認為雖然你的愛情軟弱,但你的信仰卻很堅強。我打算向你證明這一點。

“信仰”究竟意味著什麼?

那麼,你們大多數人會有一個準備好的答案,並說:’我有信心’意味著’我相信’這個或那個實際上是我被告知或教導的。“ – ”信仰傾向於權威告訴我這件事或那件事的人。“ – ”我相信是因為告訴我的人必須相信它。“

你會聽到類似的答案,但他們都指出這樣的事實:信仰就站在如此微弱的腳上,以至於微微的微風會使它心煩意亂或毀壞它。

我從來沒有想過這樣的信仰。對於我對門徒所說的信仰,一種會“移山”的信念,意味著與通常與“信仰帶來拯救”這個詞相關的可視化內容:這個信仰意味著完全不同的狀態,一個到目前為止,從來沒有通過牧師教導的信仰達到目的。我非常懷疑,除非他用我的方式來解釋而不是以祭司的方式來解釋,否則任何人都有永久的幸福。

我教導我的門徒的信念,我想通過治愈十個麻風病人來證明他們的理解,這在靈魂世界中是一種比你想像的更大的力量。因為這個信念是堅定的信念,即其中一件事或其他事情必須不可避免地發生,就像它通過我的話一樣。這種信仰是對我的力量的一種參與,我很高興允許那些真正配得上這個名字並且銘記這一點的孩子永遠不會濫用這個強大的力量,因為他們完全意識到這位來自全能的造物主的這份禮物的偉大,只有一個慈愛的孩子可以從其父親那裡得到。

正是這樣的信念,這十個年輕人堅定地擁抱著,他們 – 雖然仍然患有這種疾病 – 平靜地走向祭司堅定地相信,我的話,神聖的話,不能欺騙他們,必須實現,因為我想這樣做,他們相信並信任它。你們哪一個有這種信仰?誠實地問自己,你會像我的門徒一樣。你必須承認:“我們不理解這樣的信仰。這樣一種信念,堅定不移,堅定不移地信任你我們的神聖應許,我們完全缺乏,我們無法擁有。“

我回答:”是的,我知道你沒有這樣的信仰,仍然會為相當長一段時間,因為如果你是配備上帝之力的人體中的神,你會感受到你內心的幸福,因為它說:信仰帶來拯救!那麼這麼多的活動將會對你開放;你能做多少好事,以及你對世界的喧囂有多優越,對你來說是不可思議的。那麼這個詞就會實現,因為這樣的信仰會讓你開心,充滿幸福。如果你覺得自己擁有這樣的力量,你會意識到自己與我的逐漸融合,這是第一個人在某種程度上擁有的力量,但是由於他自己的過失而失去了力量。

這種堅定信念的信念在我的門徒中是缺席的,並且在你們和所有的人中都不存在。因此,我想向你們指出這樣一種基於愛我的信仰的重要性,以便你們可以追求它。雖然它不容易實現,因為它需要很多自我控制和道德純潔,但一旦你理解了我的神力和愛的這個強大工具的想法,你仍然可以部分獲得它,並在極大提高的時刻獲得它。

你還沒有理解“我願意!”這幾個字,因為這些話是基於信念,即人們願意也會發生的。意志力的這種可能性是移動山脈的信仰,迫使自然揭示其最隱秘的法律,並使得許多迄今為止被認為是不可能的事情成為可能。

但是無論你想要什麼,都必須首先被要求用於精神目的,其次,只有通過我和我的能力;因為沒有這個,你是無助的,只有擁有它你是全能的。因此,憑藉磁力,它不是別的而是意志力或堅定信仰對我, 這種信仰堅定不移地放雙手在病人,在短時間內癒合疾病,通常需要更長的時間。

為了這種信仰,所有事物都必須放棄。並不是這種效應超出了自然法則的範圍。不,這些迄今為止逃避人類力量的法律現在服務於人,作為一個屬靈的存在者,作為我的後裔,同時他們嘲笑唯物主義者,他的推理和探索。

只要這種信仰來到人的心中,福音中提到的第二個因素,即感謝和承認從上面得到的恩賜,也將發生。在福音書中,它在第十五節說,十個醫治的人中有一個回來了,並且感謝我。

為了特別讓猶太人感受到祝福的意義,返回的人必須是撒瑪利亞人;因為猶太人鄙視這個猶太人民的部落,他們把所有壞的屬性歸咎於它,從來沒有任何好的東西。

在以前的福音書中,曾經有一位撒瑪利亞人被賜予祭司和法利賽人,作為一個例子,任何人都不應該被藐視他屬於的任何一個國家。在這種情況下,一個被鄙視的人不得不羞辱那些想像自己好得多的驕傲的猶太人,並向他們證明,沒有人,不管他是一個稅吏還是撒瑪利亞人,都非常糟糕,以至於他無法實踐他的愛情並且那個人可能不會發現他擁有比一些非常自負的種姓更好,更好甚至更好的品質 – 這是當前一個例子,當時有許多人看不起同胞就像這個法利賽人一樣對稅吏和猶太人瞧不起撒馬利亞人一樣。

在十個麻風病患者中的只有一個返回了,而其中一個最不可預料的是,這表明只有在他的身上,真正的信仰才有根源,並且被主的恩典所淹沒,他不禁讚美祂,從這恩典出來的人。

因此,在所有人的生命中將會有恩典的恩賜。只有那些能夠享受良好結果他們堅定的信念和信任我和他們自己的意志力,他們公開坦白地承認,正如第十節經文所說:“當你們做完所有那些被命令的事情你說:我們是無用的僕人:我們已經做了我們有責任去做的事情!“

在這次治療行動中,我承認,除了堅定信念之外癒合更高的質量,對所得到的祝福的感激並沒有被遺忘。在沒有對送禮者的感激之情的情況下得到的一份恩惠,只會讓它只有一半的恩惠,或者根本沒有恩惠。不讓恩典的接受者謙卑,忽視感恩會使他感到驕傲。第一個是愛的表達,後者是仇恨的表達。第一個是誠實承認自己的無能,而後者則表示遺憾,因為情況使得有必要感謝別人。第一種是天體般的天性,後者是地獄般的天性。

因此,我想提醒讀者,千百年來,這一信仰事件的發生,那麼信仰的可能性(儘管它可能處於高潮)是等同的,如果在行為之前和之後人們首先沒有意識到自己的無能為力,那位能夠賦予人類-是一種創造中的小小蟎蟲,的無所不能的人物-擁有如此強大的手段。

那個意識到自己神聖起源的人不斷向上看,用謙卑感恩的心在愛的祭壇上接受所有的美德,他的意志力通過我的意志得到了加強。在這樣的心靈中,正確的信仰是一種信念的結果,通過對力量的認識,讓人體會到一種只有當孩子認識到其慈愛的父親的力量時才能享受的幸福,並且感受它是值得的。

努力爭取這種價值!在感恩的地方,成就將嘉勉你的願望。

通過迷宮的生活接受這本福音書作為指南。建立在堅固堅實的基礎上,然後保護整個房子的屋頂將成為我的靈魂世界,根據你信仰的尺度,在你的照顧下,你將從舞台到舞台,被設定更高的生命,並且能夠教導他們,我,你經常經歷的那些事情在你地球生命和試探期間,,即如果你已經學會了堅定的信仰和信任,那就是,父親的無限的愛和孩子們的無限的力量。阿門。

 

52. Das Himmelreich in uns… Entwicklung, Kampf & Wert – The Kingdom of Heaven within us … Development, Battle & Value

PREDIGT / SERMON 52
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Predigten des Herrn – Predigt 52
Das Himmelreich in uns… Entwicklung, Kampf und Wert!

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(3. Mai 1872)

Matthäus 13, 31-33 & 44-50 – Gleichnis vom Himmelreich
Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor, und sprach: “Das Himmelreich ist gleich einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und säte es auf seinen Acker, welches das kleinste ist unter allem Samen. Wenn es aber erwächst, so ist es das grösste unter dem Kohl und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen unter seinen Zweigen.”

Ein ander Gleichnis redete er zu ihnen: “Das Himmelreich ist einem Sauerteig gleich, den ein Weib nahm und vermengte ihn unter drei Scheffel Mehl, bis dass es ganz durchsäuert ward.”

“Abermals ist gleich das Himmelreich einem verborgenen Schatz im Acker, welchen ein Mensch fand, und verbarg ihn. Er ging hin vor Freuden über denselben, verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.

“Abermals ist gleich das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte. Und da er eine köstliche Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.”

“Abermals ist gleich das Himmelreich einem Netze, das ins Meer geworfen ist, damit man allerlei Gattung fängt. Wenn es aber voll ist, so ziehen sie es heraus an das Ufer, sitzen und lesen die guten in ein Gefäss zusammen; aber die faulen werfen sie weg. Also wird es auch am Ende der Welt gehen: die Engel werden ausgehen, die Bösen von den Gerechten scheiden und sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.”

So spricht der Herr:

1. In diesen Versen ist das Himmelreich mit verschiedenen Dingen bildlich verglichen, um Meinen Jüngern und dem um Mich versammelten Volk begreiflich zu machen, was für ein Reich sie alle nach ihrem Lebensende erwartet, um ferner darauf aufmerksam zu machen, wie sie dessen teilhaftig werden können, aber auch, was ihr Los sein wird, wenn sie, den göttlichen Gesetzen zuwiderhandelnd, sich desselben unwürdig machen.

2. Vom Himmelreich, von der andern geistigen Welt haben die Menschen leider nie den rechten und wahren Begriff; denn hätten sie diesen, so würden sie gewiss alles aufbieten, es zu gewinnen und es sich nicht so leichtsinnig verscherzen, wie sie es heutzutage tun.

3. Alles, was in der Welt sichtbar ist, hat durch seine Sicht und Tastbarkeit bei weitem mehr Beweisendes an sich als eine geistige Potenz, welche sich nicht sehen, nicht greifen, nicht wiegen lässt. Deswegen auch der grössere Einfluss dieser materiellen Welt auf das Gemüt der Menschen im Vergleich zu dem der geistigen Welt! Es ist wahr, würden die Menschen die materielle Welt recht begreifen und beurteilen, wie sie wirklich ist, woraus sie besteht, wie sie erhalten wird, und zu welchem Zweck sie da ist, so würden sie auch aus diesem grossen Buch Meiner Schöpfung so manches herauslesen können, was ihnen die Türe zur geistigen Welt leicht öffnet.

4. Wenn man irgendeine Maschine betrachtet und deren Einrichtung begreifen gelernt hat, wird man anerkennen müssen, dass diese jemand gemacht haben muss, und man wird vor ihrem Erbauer immer mehr Achtung bekommen, je mehr man in die Geheimnisse dieser Maschine eindringt. Es leuchtet einem ein, dass kein Zufall, sondern ein wohlberechnetes System alles so und nicht anders geordnet sein lässt.

5. Dass man es bei Betrachtung Meiner Natur ebenfalls so halten sollte, wäre zu wünschen, aber leider geschieht es nicht. Eine jede Entdeckung auf naturwissenschaftlichem Gebiet wird von euren Gelehrten auf falsche Art erklärt und nur zu materiellen Zwecken ausgebeutet, woraus wenig Gewinn für den Schöpfer dieser kunstfertigen Maschine der Natur herausschaut. Findet auch der eine oder andere Spuren einer höheren, geistigen Macht als gerade die schon längst bekannten Elemente, so gibt er sich alle Mühe, auf weiten Umwegen und mit grossen, wissenschaftlich gelehrten Worten das wegzuleugnen, was so nahe vor ihm liegt, oder er erklärt es nach seinem Gutdünken anders, weil er keinen Gott anerkennen will. Wenn es einen geben muss, so möchte er es selbst sein!

6. Diese falsche Auffassung Meiner Natur ist schuld, dass gerade das grösste Buch irreführt, das vor den Augen der Menschheit Tag und Nacht offen daliegt. Ein jeder könnte darin lesen, was Ich alles tue, um Meinen Geschöpfen Meine Liebe begreiflich zu machen, und wie kurz der Weg zu Mir wäre, wenn die Menschen diese Natur und ihre Gesetze beachten, und nicht den göttlichen Gesetzen zuwiderhandelnd, sich durch die verkehrte Auffassung der materiellen, sichtbaren Welt die weit grössere, ewige unzugänglich machten.

7. In jener Zeit, in der Ich diese im Evangelium erwähnten Gleichnisse dem Volk zur geistigen Verarbeitung gab, musste Ich alle wissenschaftlichen Vergleiche weglassen und Mich nur solcher bedienen, welche als bekanntes Bild leichter verstanden werden konnten.

8. Das zuerst angeführte Gleichnis vom Senfkörnlein bezeugt schon, dass Ich einen Vergleich mit einem Samenkorn machte, das sowohl als Same wie auch als Pflanze dem Volk wohlbekannt war. So wollte Ich ihnen andeuten: Wie in diesem kleinsten Samen eine so grosse Pflanze eingeschlossen ist, ebenso ruht in dem menschlichen Herzen das ganze künftige Geisterreich, das Himmelreich verborgen. Es braucht nur beim menschlichen Herzen, wie beim Samen die Feuchtigkeit, die allmächtige Liebe als geistiger Wecker hinzuzukommen, um diesen eingeschlossenen Keim göttlicher Abkunft zu entwickeln, welche Entwicklung dann in einem so grossen Masse fortschreitet, dass – wie das Evangelium sagt – selbst die Vögel unter dem Himmel kommen und unter den Zweigen Wohnung nehmen. Geistig will das besagen, dass selbst die Engel, die leichten, seligen Bewohner der geistigen Sphären – wie die Vögel, die Bewohner der Luft -, an dem Himmel, welcher von einem gottbegeisterten Herzen ausgeht und Friede und Freude überall umher verbreitet, Anteil nehmen.

9. So wollte Ich mit diesem Gleichnis von einem kleinen Samenkörnchen und dessen Entwicklung beweisen, wie unendlich die Kraft des göttlichen Wortes ist, wenn es gleich dem Samen auf guten Grund fällt und somit Stoff zu seiner Entwicklung findet.

10. Das weitere Gleichnis, in dem das Himmelreich mit einem Sauerteig verglichen wird, stellt den geistigen Prozess dar, der in einem menschlichen Herzen vor sich geht, sobald dasselbe das Wort in sich aufnimmt und anfängt, das Gute vom Bösen zu scheiden, wie auch der Sauerteig unter dem mit Wasser zubereiteten Mehl einen Gärungsprozess bewirkt, wodurch die verschiedenen Elemente der Mehlsubstanz in Streit geraten. Dieser Prozess endet damit, dass durch ihn das erzeugte Brot dem menschlichen Organismus weniger schädlich gemacht wird, was besonders bei verschiedenen künstlich erzielten Mehlgattungen beinahe unumgänglich notwendig ist.

11. So sollte mit diesem Gleichnis der Kampf angezeigt werden, der beginnt, sobald sich das menschliche Herz vom Weltlichen ab und dem Geistigen zuwendet.

12. Weiter ist ein Gleichnis erwähnt von einem Menschen, der einen verborgenen Schatz in einem Acker fand und alles verkaufte, um Eigentümer dieses Ackers und somit des Schatzes zu werden. Das will besagen: Wer einmal erkannt hat, welche Genüsse und Freuden von nie geahnter Seligkeit aus der Aufnahme des göttlichen Wortes und dessen Befolgung erwachsen, der lässt alles andere hinter sich und folgt nur dem Trieb, diese geistigen Genüsse ja nicht mehr entbehren zu müssen, ebenso wie der Kaufmann, welcher einer Perle zuliebe alles opferte, um sich deren Besitz zu sichern.

13. So waren diese Gleichnisse Bilder vom Himmelreich, welche alle etwas Wichtiges bezeichnen sollten. Das erste zeigt die grossartige Entwicklung des Himmelreichs, wenn es einmal im menschlichen Herzen Wurzel gefasst hat; das zweite den Kampf, den das Himmelreich zwischen Welt und Himmel oder Materie und Geist hervorruft; das dritte den Wert des Himmelreiches und die damit verbundene Ruhe und Seligkeit. Mit diesem Schatz kann sich alles Irdische nicht messen oder mit ihm in die Schranken treten.

14. Es liegt uns noch ein anderes Gleichnis vor, nämlich das mit dem Netz, das im grossen Meer ausgeworfen wird, um reiche Beute aufzunehmen. Dieses Gleichnis besagt, dass das göttliche Wort für alle zugänglich ist, für Schwache und Starke, für Gute und Böse, und dass erst am Ende der Fang gesichtet wird und die Guten ihren Lohn empfangen werden, während die Verächter dieses Wortes die Folgen sich selbst zuzuschreiben haben.

15. Wie dieses Gleichnis sagt, wird eine Sichtung zwischen denen stattfinden, die Mein Wort, das allen gegeben wurde, geistig in sich aufgenommen haben, und denen, die es unbeachtet liessen. Das sollte Meinen Zuhörern in jenen Zeiten begreiflich machen, dass es nicht gerade in ihrem Ermessen stehe, Mein Wort anzunehmen oder nicht, sondern dass die Menschen durch mancherlei Umstände gezwungen werden können, ihrem freien Willen eine bessere Richtung zu geben.

16. Ich schilderte ihnen die Folgen der Nichtbeachtung Meiner Lehre mit den Ausdrücken ,Ins Feuer werfen` und ,Ewige Finsternis`, was gleichbedeutend ist mit geistig peinigenden Vorwürfen und einem vernachlässigten Herzen. Mein Geist sollte doch Licht und nicht Finsternis verbreiten!

17. So sagte Ich ihnen das Ende oder die Scheidung voraus, die endlich zwischen Hell und Dunkel kommen muss, damit alle begreifen sollten, dass ein Gott mit dem was Er schuf auch einen Zweck verband, den Er aber nicht wegen der Halsstarrigkeit der einen oder der andern aufzugeben gewillt ist.

18. Dass solche und ähnliche Reden unter dem Volk Aufsehen erregten, war vorauszusehen, da ihnen von ihren Priestern und Gelehrten der Weg zum künftigen Genusse geistiger Seligkeiten und selbst das nach ihren Begriffen rechtliche Handeln sehr leicht und bequem gemacht wurde, während Ich zwar die gleichen Seligkeiten versprach, ihnen jedoch den Gewinn nicht gar so leicht darstellte und sie vor den Folgen der Übertretung der gegebenen Gesetze warnte.

19. Daher ihr Entsetzen über Meine Sprache, und daher ihr Ärger über Mich, was Mich zu dem Ausspruch veranlasste: “Der Prophet gilt in seinem eigenen Lande nie etwas!”, ein Sprichwort, welches noch heutzutage bei euch gang und gäbe ist und durch Tausende von Beispielen bestätigt werden kann.

20. Die Welt ist noch immer dieselbe, wie sie zur Zeit Meines Erdenwandels war. Damals predigte Ich vielen tauben Ohren, und jetzt ist ebenfalls die Taubheit in geistigen Dingen Mode geworden. Ein jeder glaubt, er wäre kein gebildeter Mensch, wenn er sich nicht dieser Taubheit rühmen könnte. In jenen Zeiten war es öfter der Fall, dass man seine Taubheit hinter schön tönenden Worten verbarg, in der jetzigen Zeit der Aufklärung aber schämt man sich der geistigen Taubheit nicht mehr, sondern man legt gerade ein grosses Gewicht darauf, so recht stocktaub zu sein und auf diese Art gleichsam Mich selbst zum Wettkampf herauszufordern, etwas Besseres zu beweisen, wenn Ich dazu imstande sei.

21. Nun, diesen sogenannten starken Geistern setze Ich eine unendlich grosse Langmut entgegen, und am Ende werden wir schon sehen, ob sich nicht ein Mittel finden lässt, auch ihre Taubheit zu heilen. Den übrigen aber – bei weitem kleiner an der Zahl -, welche von Meinem Himmelreich eine leise Ahnung haben, lasse Ich ein Senfkörnchen Meiner Liebe zukommen. Ich beobachte, ob das Körnchen die Macht hat, in ihren Herzen zu wachsen und einen Kampf, gleich dem des Scheidungs- oder Gärungsprozesses im Sauerteig hervorzurufen, und ob es fähig ist, ihnen den verborgenen Wert des Schatzes in ihrem eigenen Herzen erkennbar zu machen, damit sie alles andere über Bord werfen, um diesen Schatz allein zu besitzen. Dann warte Ich ab, wieviel des Ausgestreuten in Mein geistiges Netz zurückkehrt. Endlich wird die Sichtung vorgenommen und entschieden, ob der Mensch der geistigen Seligkeit würdig ist, oder ob er erst durch langes Umhertappen im Finstern zu der Erkenntnis gelangen muss, dass es doch göttliche Gesetze gibt, die man ungestraft nicht übertreten darf.

22. Um die Menschen allgemein zu dieser Ansicht zu bringen, und damit es ihnen nicht an Gelegenheit fehle, auch den kleinsten Funken ihres besseren Ichs in Tätigkeit zu erhalten, sind schon längst alle Vorbereitungen getroffen worden. Schon längere Zeit gehen alle Weltereignisse, wie auch die Schicksale der einzelnen Menschen darauf hinaus, den Boden zuzubereiten, damit Mein Wort dort, wo es noch keinen oder nur wenig Anklang gefunden hat, aufgenommen werde und als Senfkörnlein seine allmächtige Entwicklung beginne.

23. An euch habt ihr es selbst schon erfahren, wie, wann und womit Ich die Menschen zu wecken verstehe. Ihr selbst kennt Meine Mittel. Es ist wahr, sie waren und sind nicht immer die angenehmsten; allein, Ich als der grösste und einzige Seelenarzt weiss am besten, welcher Reizmittel es bedarf, um die in scheinbar religiösen Schlummer versunkenen Seelen zu erwecken.

24. Ich habe euch geweckt und dann in eure blutenden Herzen durch Mitteilung Meines Wortes das Senfkörnlein der Liebe gelegt, und wenngleich der erste Moment ein Reiz und nicht gerade angenehm war, so habt ihr doch in der Folge erkannt, dass ihr Mir danken müsst für das, was Ich euch als Ersatz für das Genommene gegeben habe.

25. So ist bei euch der Gärungsprozess eingetreten, und ihr habt dann endlich den Wert des verborgenen Schatzes in eurem Innern selbst erkannt und die kostbare Perle gegen alles andere eingetauscht. So habt ihr Mir beim Netzauswerfen den Fang und das Scheiden der Guten und Bösen erleichtert, indem ihr durch euer eigenes Beispiel andere vom geistigen Verderben errettet und ihnen den Weg zu Mir bedeutend verkürzt und erleichtert habt.

26. Fahrt daher fort, die Senfkörnlein der Liebe in euren Herzen zu pflegen; denn das Himmelreich – wie Ich einst Meinen Zuhörern sagte – liegt in euch und nicht ausser euch! Ihr könnt es überall finden, wenn ihr es dorthin mitbringt. Durch euer Inneres wird alles vergeistigt werden, wenn nur das Innerste, euer Herz Geist ist.

27. Daher lasst nicht ab von dem Streben nach Vergeistigung! Mit dem Fortschreiten darin wachsen die wahren Genüsse, und mit dem Fortschreiten in der Lehre wächst auch eure Erkenntnis. Dann werdet ihr reif sein für die andere, ewige, grosse, geistige Welt, der alles Wirken und Handeln hier als Grundlage dienen muss, und in der ihr Mir mit reichem Segen die euch anvertrauten Pfunde reichlich zurückgeben könnt!

28. Bereitet euch vor und fürchtet euch nicht! Wer bei Mir ist und auf Mich vertraut, der wird auch bei allen Schrecknissen, die vielleicht noch über eure kleine Erde hereinbrechen werden – gleich einem Gärungsprozess, weil Ich Mein Wort als Sauerteig, als ätzendes Mittel in die Herzen der Völker geworfen habe -, nicht verzagen. Er weiss, dass der Vater Sein Netz in das grosse Meer der Seelen und Geister auswarf. Und wenn er auch dadurch mitgefangen wird, so kann doch der Gute stets wieder nur Gutes ernten.

29. So mit der Perle des Vertrauens und der Liebe ausgerüstet, bewahrt euren Schatz bis zur Umwandlung! Ich werde dann in anderen Welten und unter anderen Verhältnissen diesen hier auf Erden erworbenen Schatz mit einem grösseren vertauschen, der als Ergänzung des früheren, des Senfkörnleins, den grossen Baum darstellen wird, in dessen Zweigen dann die Engel mit euch Mir den Lobgesang der Liebe und des Vertrauens anstimmen werden. Amen.

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The Lord’s Sermons – Sermon 52
The Kingdom of Heaven within us … Development, Battle and Value!

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(May 3rd, 1872) – spoken by Pascal

Matthew 13:31-33 & 44-50 – Parable of the Kingdom of Heaven
Another parable put he forth unto them, saying, The kingdom of heaven is like to a grain of mustard seed, which a man took, and sowed in his field: Which indeed is the least of all seeds: but when it is grown, it is the greatest among herbs, and becometh a tree, so that the birds of the air come and lodge in the branches thereof.

Another parable spake he unto them; The kingdom of heaven is like unto leaven, which a woman took, and hid in three measures of meal, till the whole was leavened.

Again, the kingdom of heaven is like unto treasure hid in a field; the which when a man hath found, he hideth, and for joy thereof goeth and selleth all that he hath, and buyeth that field.

Again, the kingdom of heaven is like unto a merchant man, seeking goodly pearls: Who, when he had found one pearl of great price, went and sold all that he had, and bought it.

Again, the kingdom of heaven is like unto a net, that was cast into the sea, and gathered of every kind: Which, when it was full, they drew to shore, and sat down, and gathered the good into vessels, but cast the bad away. So shall it be at the end of the world: the angels shall come forth, and sever the wicked from among the just, And shall cast them into the furnace of fire: there shall be wailing and gnashing of teeth.

Thus says the Lord:

1. In these verses the Kingdom of Heaven is metaphorically compared with various things in order to give My disciples and the people gathered around Me an idea of the realm awaiting them when their life here is ended; also to show them how to win it and what their lot would be if they became unworthy of it because they had acted contrary to the divine laws.

2. Unfortunately, people never have the right and true concept of the Kingdom of Heaven, the other, the spiritual world. If they had, they would be sure to do everything in their power to win it instead of thoughtlessly forfeiting it as they are doing nowadays.

3. Everything visible in the world – through the fact of its being visible and tangible – holds within it far more proof of its existence than any spiritual power which is invisible, intangible, imponderable. That is also the reason why this material world has so much more influence on people’s minds than the spiritual. If people could understand and see the material world as it really is, what it is made of, how it is maintained, and what its purpose is, they would be able to read many a thing in the great book of My creation that would easily open the door for them to the spiritual world.

4. By examining a machine and beginning to understand how it operates, a person will have to admit that it must have been constructed by somebody, and the more one fathoms the secret of this machine, the more one will also respect its maker. Then one will understand that everything is arranged just the way it is thanks to a well-calculated system and not by mere accident.

5. This is the way My creation should be contemplated, but, unfortunately, this is not done. Every discovery in the field of natural science is incorrectly explained by your scientists and made use of solely for material purposes, which is of little benefit to the Creator of the ingenious machine of nature. Even if one or the other scientist detects traces of a higher, spiritual power, he makes every effort to deny with high-sounding scientific phrases that to which he has come so very close; or he gives another explanation at his own discretion because he does not want to acknowledge a God. If there has to be a God, he would rather be it himself.

6. This wrong conception of nature is responsible for the fact that the greatest book, lying open before the eyes of mankind day and night, is misleading. Anyone could read in it all the things I do to make My love comprehensible to My created beings and how short the road would be if men would observe nature and its laws instead of acting contrary to the divine laws and making the great eternal world inaccessible to themselves through their absurd conception of the material, visible world.

7. At the time I presented the parables mentioned in the Gospels to the people for their spiritual digestion, I had to omit all scientific comparisons and use only familiar illustrations that were easier to understand.

8. The first mentioned parable about the grain of mustard-seed I used because this seed, as well as the plant, were well known to the people. Thereby I wanted to hint that just as in this tiny grain of seed there is contained such a tall plant, in the human heart is latent the entire future realm of the spirit, the Kingdom of Heaven. As the seed needs moisture, the human heart requires only the almighty love as a spiritual awakener in order to develop the enclosed germ of divine origin. Then the development will make such good progress that – as the Gospel says – even the birds of the air will come and lodge under the branches. Spiritually this means that even the angels, the light, blessed dwellers in the spiritual spheres, like the birds of the air, will show a lively sympathy with the heaven emanating from a god-inspired heart, spreading peace and joy all around.

9. With this parable about a tiny grain of seed and its growth I wanted to prove how infinite the power of the divine Word is, provided it falls on good soil, like the grain of seed, and finds the substance for its growth.

10. The following parable, in which the Kingdom of Heaven is compared to leaven, depicts the spiritual process that takes place in a human heart as soon as it receives the Word and begins to sift the good from the bad, just as the leaven calls forth a process of fermentation in the flour that has been mixed with water, whereby the various elements in the flour conflict with each other. The bread made by this process has then become less detrimental to the human organism, which is very important with various artificially refined types of flour.

11. Thus, with this parable, I wanted to draw people’s attention to the conflict that starts the moment the human heart turns away from the world and toward the spiritual.

12. Further, there is a parable about a man who found a hidden treasure in a field and sold everything he possessed so that he could buy the field and become the owner of the treasure. This means that once a person has recognized what joy and unimaginable happiness is gained by accepting the Word of God and complying with it, he will leave everything else behind and strive towards attainment of these spiritual joys, just like the merchant who sacrificed everything he had for the sake of buying one pearl.

13. All these parables referring to the Kingdom of Heaven were given to point out something of great importance. The first one showed the magnificent growth of the Kingdom of Heaven in the human heart once it has taken root there; the second one showed the conflict the Kingdom of Heaven calls forth between world and heaven or matter and spirit. The third one showed the value of the Kingdom of Heaven and the tranquility and happiness gained through it. Nothing in the world can match this treasure.

14. There is yet another parable, namely, the one about the net that was cast into the sea and drawn to shore with a rich haul. This parable means that the Word of God is accessible to all -the weak and the strong, the good and the bad, – and that the haul will be sorted only at the end. Then the good will receive their reward, whereas the scorners of this Word will have to blame only themselves for the consequences.

15. As expressed in this parable, there will be a sifting between those who have spiritually absorbed My Word that was given to all, and those who disregarded it. This was to make My listeners understand that the acceptance or rejection of My Word is not left to people’s own judgment, but that they can be forced through various circumstances to give their free will a better direction.

16. I described the consequences of disregarding My teaching with the terms “cast into the furnace of fire” and “eternal darkness,” which is equivalent to spiritually tormenting self-reproaches and a neglected heart. My Spirit was to spread light, not darkness!

17. Thus I predicted the end or sifting of that which is light from what is dark, which ultimately has to take place, so that people would understand that a God must have a purpose for that which He has created and would not be prepared to abandon this because of the stubbornness of one or the other.

18. It was to be expected that such or similar speeches would stir the people, since the road to future enjoyment of spiritual beatitudes and even the – by their standards – righteous actions were made very easy for them by their priests and scribes whereas I, although I promised them the same beatitudes, did not describe the winning of them as so very easy and warned them of the consequences of offending against the given laws.

19. That is why they were shocked at My words and annoyed with Me, which caused Me to say: “A prophet is not without honour, save in his own country and in his own house!”, – a saying still widely used today and which can be proved by thousands of examples.

20. The world today is still the same it was at the time of My pilgrimage on earth. I preached to many deaf ears then, and deafness in spiritual things is also the fashion today. A man does not regard himself as educated if he cannot pride himself of this deafness. In those times this deafness was often concealed by high-sounding words, whereas nowadays one is no longer ashamed of it but considers it important to be stone-deaf, thereby as though challenging Me to prove something better if I should be capable of it at all.

21. Well, I meet these so-called strong spirits with an endlessly great forbearance, and in the end we shall see whether there cannot be found some means of healing their deafness also. However, the others – considerably fewer in number – who know a little about My Kingdom of Heaven, receive a “grain of mustard-seed” of My love. I keep watching whether this grain has the power to grow in their hearts and to call forth a conflict like the fermentation process in the leaven, and whether it is capable of pointing them to the value of the hidden treasure in their own hearts to make them throw everything else overboard, that they may possess only this treasure. Then I wait to see how much of what was spread returns into My spiritual net. And, finally, the sifting is carried out and it is determined whether a man is worthy of spiritual beatitude or whether he must first be left to grope in the dark for quite some time until he realizes that there are divine laws which one may not violate without being punished.

22. Preparations have been made long since to make people adopt this view and to give them plenty of opportunity to keep also the smallest spark of their better self active. Already, for quite a while, all the world events, as well as the fates of individuals, aim at preparing the soil for My Word so that it may be accepted and begin its mighty growth, like a “grain of mustard-seed”, where so far it has met with no, or only very little, approval.

23. You have already experienced it yourselves how, when and whereby I know how to awaken people. You know My means. They were and are not always pleasant, that is true; however, I, as the greatest and only soul-doctor, know best what stimulants are needed to awaken the souls that have fallen into an apparent religious sleep.

24. I have awakened you and then put the ‘grain of mustard-seed’ into your hearts through My Word. And even if at the outset it was an irritant and not at all pleasant, you have eventually recognized that you have to thank Me for what I gave you to replace that which has been taken from you.

25. Thus the process of fermentation has set in with you, and as a result you have finally recognized the value of the hidden treasure within you and exchanged everything else for the precious pearl. This way you have helped Me with the haul, when the nets are cast, and with the sifting of the good from the bad by saving others from spiritual perdition and making their road to Me considerably shorter and easier through your example.

26. Continue to tend the grains of mustard-seed of love in your hearts, for the Kingdom of Heaven – as I once told My listeners – is not without, but within you. You can find it everywhere by taking it there with you. Once your innermost heart is spirit, you can spiritualize everything else through it.

27. Therefore, do not cease to strive for spiritualization! As you progress in this, the true pleasures keep increasing and with your advance in the teaching also your cognition keeps growing. Then you will be ready for the other, the eternal, great spiritual world for which everything you do in this world must serve as a foundation, and where you can return to Me with rich blessing the talents entrusted to you.

28. Be prepared and do not be afraid! He who is with Me and has faith in Me will not despair, even among the greatest horrors that might come over your small earth – similar to a process of fermentation, since I have thrown My Word as leaven, as an irritant, into the hearts of the nations. He knows that the Father cast His net into the great sea of souls and spirits. And even if thereby he, too, is captured, the good can always only reap what is good.

29. Therefore, equipped with the pearl of trust and love, preserve your treasure until the time of change! In other worlds and under different conditions I shall then exchange the treasure gained here on earth for a greater one which, complementary to the former, the grain of mustard-seed, will then represent the great tree in whose branches the angels, together with you, will begin to praise Me with hymns of love and trust. Amen.

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Predica n. 52 – La spiegazione del Regno dei Cieli

Ventiseiesima dopo Pentecoste
( XXXIIIa del Tempo Ordinario)

Matteo 13, 31-33, 44-50: «Egli espose loro un’altra parabola e disse: “Il Regno dei cieli è uguale a un granello di senapa, che un uomo prese e seminò nel suo campo, il quale seme è il più piccolo tra tutti i semi. Una volta cresciuto, però, esso è più grande delle altre piante dell’orto e diventa un albero, tanto che vengono gli uccelli di sotto il cielo e dimorano tra i suoi rami”. – Egli disse loro un’altra parabola: “Il Regno dei cieli è simile al lievito che prese una donna, lo mescolò con tre misure di farina finché tutto lievitò completamente”.»

«“Il Regno dei cieli è, ancora una volta, simile a un tesoro nascosto in un campo che un uomo trovò e lo nascose di nuovo. Egli poi andò pieno di gioia, vendette tutto ciò che aveva e comprò quel campo. – Ancora, il Regno dei cieli è simile a un mercante che cercava buone perle, e poiché trovò una perla di gran valore, andò, vendette tutto ciò che aveva e la comprò”. – “Ancora, il Regno dei cieli è simile a una rete gettata nel mare, affinché si catturi ogni specie di pesci. Quando però è piena, allora la tirano a riva, e sedutisi, raccolgono i pesci buoni in un canestro ma i guasti li buttano via. Così sarà anche alla fine del mondo; usciranno gli angeli e separeranno i cattivi dai giusti e li getteranno nella fornace ardente; lì sarà pianto e stridore di denti”.»

(Il 3 maggio 1872)

1. In questi versetti il Regno dei Cieli è paragonato metaforicamente a cose differenti, per rendere comprensibile ai Miei discepoli e al popolo radunato attorno a Me, quale Regno li attendesse al termine della loro vita, e inoltre, per renderli attenti su come potessero divenir partecipi di questo e quale sarebbe stato il loro destino se, trasgredendo le leggi divine, si fossero resi indegni dello stesso.

2. Del Regno dei Cieli, dell’altro mondo spirituale, purtroppo gli uomini non hanno mai un giusto e vero concetto, poiché se lo avessero, allora certamente farebbero di tutto per guadagnarselo e per non perderselo con tanta leggerezza, come invece oggi accade.

3. Tutto ciò che è manifesto nel mondo, con la sua visibilità e tangibilità, ha molte più prove in sé di una Potenza spirituale che non si può vedere, o toccare, o pesare. Anche per questa ragione vi è un grande influsso di questo mondo materiale sull’animo dell’uomo, in confronto al mondo dello Spirito! È vero che se gli uomini afferrassero e giudicassero esattamente il mondo materiale così come esso è realmente, quale sia la sua consistenza, come sia mantenuto e per quale scopo esso esista, allora potrebbero anche leggere tra le righe di questo grande libro della Mia Creazione, cose che aprirebbero loro facilmente la porta per il mondo dello Spirito.

4. Se si osserva una qualsiasi macchina e s’impara a comprendere la sua disposizione, si riconoscerà che qualcuno deve averla costruita, e al suo costruttore si conferirà sempre più attenzione quanto più si penetrerà nei segreti di questa macchina. Sarà chiaro che non il caso, bensì un sistema ben calcolato, ha disposto tutto così e non diversamente.

5. Sarebbe da augurarsi che si facesse altrettanto con l’osservazione della Mia natura, ma purtroppo non accade! Ogni scoperta nel campo delle scienze naturali, è spiegata dai vostri scienziati in modo errato, e utilizzata solo per scopi materiali, da cui risulta poco guadagno per il Creatore di tale macchina naturale, fatta a regola d’arte. E anche se l’uno o l’altro trova tracce di una Potenza spirituale superiore, oltre agli elementi già da lungo tempo noti, allora fa ogni sforzo per negare, con lunghi giri e con grandi, scientifiche erudite parole, ciò che gli è così vicino, oppure lo spiega diversamente secondo la propria opinione, non volendo riconoscere nessun Dio. Se proprio deve essercene uno, allora vorrebbe esserlo lui stesso!

6. Questa concezione sbagliata della Mia natura, è la causa per cui proprio questo grande libro, che sta aperto giorno e notte davanti agli occhi dell’umanità, trae in inganno. Chiunque vi potrebbe leggere tutto ciò che Io compio per rendere comprensibile il Mio Amore alle Mie creature, e quanto breve sarebbe la via per venire a Me, se gli uomini rispettassero questa natura e le sue leggi anziché, contravvenendo alle Leggi divine con la falsa comprensione del materiale, visibile mondo, rendersi inaccessibile quello ampiamente più grande, ed eterno mondo.

7. In quel tempo in cui diedi al popolo per l’elaborazione spirituale queste parabole menzionate nel Vangelo, Io dovetti omettere tutti i confronti scientifici, e servirMi solo di quelli che potevano essere più facilmente compresi, come immagini conosciute.

8. La prima parabola citata del granellino di senape, testimonia che Io già feci un paragone con una semente ben nota al popolo, tanto come seme, quanto come pianta. In tal modo volevo indicar loro: come in questo piccolissimo seme è racchiusa una pianta così grande, altrettanto sta celato nel cuore umano l’intero futuro Regno dello Spirito, il Regno dei Cieli. Come al seme basta l’umidità, al cuore umano basta l’onnipotente Amore per fungere da sveglia spirituale, affinché questo germe rinchiuso di origine divina si sviluppi, procedendo in una così grande dimensione che – come dice il Vangelo – perfino gli uccelli sotto il cielo vi giungono, e prendono dimora tra i suoi rami. Spiritualmente, ciò significa che perfino gli angeli, i leggeri, beati abitanti delle sfere spirituali – come gli uccelli, gli abitanti dell’aria – prendono parte al Cielo che prorompe da un cuore ricolmo di ardore divino, e diffonde tutt’intorno, pace e gioia.

9. Con questa parabola di un piccolo granello di senape e del suo sviluppo, Io volli dimostrare quanto sia infinita la forza della Parola divina se, come il seme, essa cade su buon terreno e lì trova sostanza per il suo sviluppo.

10. La parabola successiva, nella quale il Regno dei Cieli è paragonato al lievito, rappresenta il processo spirituale che si svolge in un cuore umano, non appena lo stesso accoglie in sé la Parola e comincia a separare il bene dal male, così come il lievito provoca un processo di fermentazione in mezzo alla farina preparata con l’acqua, attraverso cui i differenti elementi delle sostanze farinose vengono in contrasto. Tale processo fa sì che il pane prodotto attraverso di esso, sia reso meno nocivo per l’organismo umano, cosa che è quasi indispensabile, specialmente con i differenti tipi di farine talvolta ottenute artificialmente.

11. Così con questa parabola doveva essere annunciata la lotta, la quale inizia non appena il cuore umano volge via lo sguardo dal mondano e si rivolge allo spirituale.

12. Più avanti è menzionata la parabola di un uomo che trovò un tesoro nascosto in un campo e vendette tutto per divenire proprietario di quel campo, e quindi del tesoro. Ciò significa: chi una volta ha riconosciuto quali benefici e quali gioie di beatitudini mai immaginate, provengano dall’accoglienza della Parola divina e dalla sua osservanza, costui lascia tutto il resto dietro di sé e segue solo l’impulso di non dover mai più fare a meno di tali benefici spirituali; altrettanto il mercante, il quale per amore di una perla sacrificò tutto, pur di assicurarsi il possesso di questa.

13. Così queste parabole rappresentavano le diverse immagini del Regno dei Cieli, e tutte indicavano qualcosa d’importante. La prima, il suo grandioso sviluppo quando esso per la prima volta mette radici nel cuore umano; la seconda, la lotta che quel Regno provoca tra il mondo e il Cielo, o tra la materia e lo Spirito; la terza, il suo valore e la quiete e la beatitudine che ne conseguono in chi lo possiede, poiché con un tale tesoro non può misurarsi né competere nessuna cosa terrena.

14. Abbiamo davanti ancora un’altra parabola, quella della rete che è gettata nel grande mare per ottenere una ricca pesca. Ciò sta a indicare che la Parola divina è accessibile a tutti, deboli e forti, buoni e cattivi, e che solo alla fine è selezionata la pesca, e i buoni riceveranno la loro ricompensa, mentre gli spregiatori di questa Parola avranno da attribuire a loro stessi le conseguenze.

15. Come dice la parabola, avverrà una selezione tra quelli che avranno accolto spiritualmente in sé la Mia Parola, che fu data a tutti, e quelli che la trascurarono. Ciò, per far comprendere ai Miei ascoltatori in quei tempi, che non stava a loro decidere di accettare o meno la Mia Parola, bensì che gli uomini possono essere indotti da diverse circostanze, a dare una migliore direzione alla loro libera volontà.

16. Io descrissi loro le conseguenze dell’inosservanza del Mio Insegnamento con le espressioni ‘gettare nel fuoco’ e ‘eterne tenebre’, cosa che è equivalente a tormentosi rimproveri spirituali e ad un cuore trascurato. Il Mio Spirito, però, doveva diffondere luce e non tenebre!

17. Perciò Io predissi loro la fine o la separazione che finalmente doveva venire tra chiaro e scuro e, così dicendo, tutti dovevano comprendere che un Dio assegna anche uno scopo a ciò che Egli crea, e che non è disposto ad abbandonarlo, per l’ostinazione degli uni o degli altri.

18. Che tali e siffatti discorsi provocassero una grande impressione tra il popolo, era prevedibile, poiché dai loro sacerdoti e dagli eruditi era resa a tutti molto facile e comoda la via che conduce al futuro godimento delle beatitudini spirituali, come anche il modo di agire, che essi legittimavano secondo i loro concetti; mentre Io, pur promettendo le medesime beatitudini, ne descrivevo il conseguimento come cosa non così facile, e li rendevo attenti sulle conseguenze delle trasgressioni delle leggi date.

19. Perciò il loro terrore per il Mio linguaggio, e perciò il loro risentimento su di Me, cosa che M’indusse al detto: «Nessuno è profeta nella sua terra!», una massima che è ancor oggi in uso presso di voi e può essere convalidata da migliaia di esempi.

20. Il mondo è pur sempre lo stesso, com’era ai tempi del Mio cammino terreno. Allora Io predicai a molti orecchi sordi, e adesso, altrettanto, è diventata di moda la sordità nelle cose spirituali, tanto che ognuno è portato a credere di non essere un uomo colto, se non può vantarsi di questa sordità. In quei tempi era frequente il caso che si nascondesse la propria sordità dietro parole ben risuonanti; invece nell’attuale epoca dell’informazione non ci si vergogna più della sordità spirituale, anzi si da’ una grande importanza al fatto di essere ben sordi come una campana, e in tal modo Mi si sfida perfino alla competizione, e a dimostrare qualcosa di meglio, sempre che Io ne sia capace.

21. Ebbene, a questi sedicenti spiriti forti Io contrappongo un’infinita, grande longanimità, e alla fine lo vedremo, se non si troverà un mezzo per guarire anche la loro sordità. Agli altri però – di numero molto inferiore – che hanno un lieve presentimento del Mio Regno celeste, Io faccio pervenire un piccolo granello di senape del Mio Amore, e osservo se quel granello ha il potere di crescere nel loro cuore e provocare una lotta simile al processo di separazione, o fermentazione del lievito, e se esso è in grado di rendere loro riconoscibile il valore nascosto del tesoro che hanno nel cuore, affinché rigettino tutto il resto, per possedere solo quel tesoro. E poi, aspetto per vedere quanto del seme sparso, ritorni nella Mia rete spirituale. Alla fine avviene la selezione, e si deciderà se l’uomo sia degno della beatitudine spirituale, oppure se egli, solo attraverso un lungo brancolare nelle tenebre, dovrà giungere alla comprensione che, in definitiva, ci sono leggi divine che non si possono trasgredire impunemente.

22. Per portare generalmente gli uomini a questo modo di vedere, e affinché non manchi loro l’occasione di mantenere in attività anche la più piccola scintilla del loro io migliore, già da lungo tempo sono stati fatti tutti i preparativi. Tutti gli eventi del mondo, come pure il destino dei singoli uomini, già mirano a preparare il terreno, affinché la Mia Parola sia accolta là, dove ancora non ha trovato nessuno, o soltanto poco consenso, e cominci, come un granello di senape, il suo onnipotente sviluppo.

23. Già in voi stessi avete sperimentato come, quando e con che cosa, Io sappia risvegliare gli uomini. Voi stessi conoscete i Miei mezzi. È vero, essi non erano, e non sono sempre i più gradevoli; ma Io soltanto, Quale il più grande e unico Medico dell’anima, so meglio di chiunque altro quale stimolante occorra per risvegliare le anime immerse nell’apparente sonno religioso.

24. Io vi ho risvegliato, e ho posato poi nel vostro cuore sanguinante, il granello di senape dell’Amore, mediante la comunicazione della Mia Parola, e sebbene il primo momento fosse un incitamento – e non proprio gradevole –in seguito avete però riconosciuto di dover ringraziarMi per ciò che Io vi ho dato, come risarcimento per ciò che vi ho tolto.

25. Così è subentrato in voi il processo di fermentazione, e poi avete finalmente riconosciuto il valore del tesoro nascosto nel vostro stesso interiore, e barattato tutto il resto per la preziosa perla. Così nel gettar le reti mi avete facilitato la pesca e la separazione del bene e del male, mentre voi, con il vostro esempio, avete salvato altri dalla rovina spirituale e avete loro considerevolmente abbreviato e facilitato la via che conduce a Me.

26. Continuate perciò a coltivare nel vostro cuore i granelli di senape dell’Amore; poiché il Regno dei Cieli – come Io dissi un giorno ai Miei ascoltatori – si trova in voi, non fuori di voi! E lo potete trovare dappertutto, se lo portate con voi. Attraverso il vostro interiore, tutto sarà spiritualizzato, se solo la parte più intima, il vostro cuore, è spirito.

27. Perciò non desistete dall’impulso verso la spiritualizzazione! Con tale progresso si accresceranno in voi i veri godimenti, e con il progredire nell’apprendimento, aumenterà anche la vostra conoscenza. Allora sarete maturi per l’altro, eterno, grande mondo spirituale, cui debbono servire qui da fondamento ogni azione e ogni operato terreni e, grazie ai quali, potrete restituirMi con abbondanti interessi, i talenti a voi affidati!

28. Preparatevi, e non abbiate paura! Chi è con Me e confida in Me, costui non si perderà d’animo, neanche dentro tutti gli orrori che eventualmente irromperanno ancora sulla vostra piccola Terra come in un processo di fermentazione, giacché Io ho posto nel cuore dei popoli la Mia Parola, quale lievito e mezzo erosivo. Costui sa che il Padre ha gettato la Sua rete nel grande mare delle anime e degli spiriti. E se anche lui vi è catturato, il buono potrà raccogliere sempre soltanto, e di nuovo, il bene.

29. Se siete provvisti della perla della Fiducia e dell’Amore, conservate il vostro tesoro fino alla trasformazione! In altri mondi e sotto altre situazioni, Io scambierò poi questo tesoro acquisito qui sulla Terra con uno più grande che, come completamento del precedente, ossia del granello di senape, rappresenterà il grande albero, sui cui rami gli angeli, con voi, intoneranno a Me l’inno della Fiducia e dell’Amore. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  主的佈道佈道52 天國的國度在我们中 ……發展,戰鬥和價值!
  向戈特弗里德邁耶霍費爾揭幕

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主的佈道佈道52
天國的國度在我们中 ……發展,戰鬥和價值!
向戈特弗里德邁耶霍費爾揭幕

(1872年5月3日) – 由帕斯卡爾講述

馬太福音13:31-33&44-50- 天國的

寓言另一個比喻使他們對他們說:天國好像糧食一個人吃的芥菜種子,撒在他的田地裡:這種果實是所有種子中最少的;但是當它長大時,它是草藥中最大的,並且變成了一棵樹,這樣空氣中的鳥兒就會來併入住其分支。

他對他們講了另一個比喻;天國好像一個女人拿出的面酵,藏在三餐中,直到全部發酵為止。

天國又像寶藏藏在田野裡;當一個人找到他時,他就隱藏起來,因為他的喜樂會去卖除他所有的一切,並且買下那塊地。

再一次,天國就像商人一樣,追求珍珠。當他找到一顆珍貴的珍珠時,他把所有的東西賣掉了,然後把它買下了。

天國又如同一個網,投入海中,各種各樣的聚集在一起:當它們滿了時,他們拉到岸邊坐下來,把這些東西收進船裡,不好。世界末日,天使要出來,把惡人從公義中分出來,丟在火爐裡,在那裡必要哀號,咬牙切齒。

耶和華如此說:

1.在這些經文中,天國與各種事物相比較,以便讓我的門徒和聚集在我周圍的人們了解當他們的生命在這裡結束時等待他們的境界;同時向他們展示如何贏得這个,以及如果他們因為違背神聖的法律而變得不配,他們將會怎樣。

2.不幸的是,人們從來沒有對天國的另一個精神世界有正確和真實的概念。如果他們有,他們一定會盡其所能贏得勝利,而不是像現在這樣不小心地放棄它。

3.世界上可見的一切事物 – 通過它的可見和有形的事實 – 在它內部存在的證據遠遠超過任何無見的,無形的,無法估量的精神力量。這也是為什麼這個物質世界對人們的思想影響比靈性更多的原因。如果人們能夠理解並看到物質世界的真實性,它是如何構成的,它是如何維持的,以及它的目的是什麼,他們將能夠在我創作的偉大著作中很容易地閱讀很多東西,很容易為他們打開屬靈世界的大門。

4.通過檢查一台機器並開始了解它是如何運行的,一個人不得不承認它必須是由某人建造的,並且越是認識到這台機器的秘密,就越會尊重它的製造者。然後人們會明白,一切都按照計劃的方式安排,而不是單純的意外。

5.這是我的創作應該考慮的方式,但不幸的是,這還沒有完成。自然科學領域的每一個發現都被你的科學家錯誤地解釋,並且僅僅用於物質目的,這對自然機器的創造者沒有​​多大的益處。即使其中一位或另一位科學家發現了一種更高的精神力量的踪跡,他也會竭盡全力否認以他親近的高科技短語;或者他自己決定給出另一種解釋,因為他不想承認上帝。如果必須有一位上帝,他寧願自己做。

6.這種錯誤的自然觀是造成這樣一個事實的原因,即最偉大的書打开放在人類睜開的眼睛之前日夜,是誤導性的。任何人都可以讀到我所創造的一切事情,使我的愛能夠被我的創造生物理解,如果人們观察自然,會遵守自然及其規律,而不是違背神聖的律法,並使偉大的永恆世界無法接進他們自己通過他們荒謬的物質概念和可見的世界。

7.當我將福音書中提到的比喻提供給人們的精神消化時,我不得不省略所有的科學比較,只使用比較容易理解的熟悉的插圖。

8.第一個提到的關於我使用的芥菜籽的比喻,因為這種種子以及植物都是人們所熟知的。因此,我想暗示,就像在這顆微小的種子中含有這樣一棵高大的植物一樣,在人類心臟中潛伏著精神的整個未來領域 – 天國。由於種子需要水分,因此人類心臟只需要全能的愛作為精神喚醒者來發展神聖起源的封閉細胞。然後,這個發展會取得如此好的進展,就像福音書所說的那樣,甚至空中的鳥兒也會來到這些分支下面。在精神上,這意味著即使天使,靈性領域中的光明,祝福的居民,如空中的飛鳥,也會對來自天堂上帝靈感之心的表現出生動的同情,並向四周傳播和平與歡樂。

9.用這個比喻講述一粒細小的種子和它的成長,我想證明神的話語的力量是多麼的無限,只要它落在良好的土壤上,就像種子一樣,並找到它成長的物質。

10.下面的比喻中,天國比喻為酵,描述心靈過程发生在人的心里只要一旦接受聖言並開始從壞的篩選好的心靈過程,就像發酵粉呼喚的那樣在與水混合的麵粉中進行發酵過程,由此麵粉中的各種成分相互衝突。由這個過程製成的麵包對人類有機體沒有什麼不利影響,而這對於人工精製的各種麵粉非常重要。

11.因此,用這個比喻,我想引起人們注意衝突当心靈開始從世界轉向精神時。

12.此外,還有一個關於一個男人的場面的比喻,他在一塊地裡找到了一個隱藏的寶藏,並出售了他擁有的所有東西,這樣他就可以買下這塊地並成為寶藏的所有者。這意味著,一旦一個人已經認識的喜樂和難以想像的快樂在 接受到上帝的聖言並遵守聖經所帶來的。他就會拋棄一切,並努力實現這些精神樂趣,就像犧牲他所擁有的一切的商人一樣為了購買一顆珍珠。

13.所有提到天國的比喻都指出了一些非常重要的東西。第一個顯示了天國在人類心中不断的壯大,一旦它在那裡生根,第二個顯示了天國在世界與天堂或物質與精神之間所呼喚的衝突。第三個展示了天國的價值和通過它獲得的寧靜與快樂。世界上沒有任何東西可以匹配這個寶藏。

14.還有另一個比喻,即關於網投入大海並以豐富的長途拖到岸邊的那個比喻。這個寓言意味著上帝的話語對於所有人來說都是可以接受的 – 弱者和強者,善者和惡者 – 並且只有在最後才能分揀。然後善人會得到他們的報酬,而這個詞的褻瀆者將不得不責備自己的後果。

15.正如這個比喻所表達的那樣,在精神上吸收了我的話的人與那些不理會他的人之間將會有一種篩選。這是為了讓我的聽眾明白,接受或拒絕我的話不是留給人們自己的判斷,而是可以在各種情況下強迫他們給自由意志更好的方向。

16.我描述了忽視我教導的後果,用“投入火爐”和“永恆的黑暗”,這相當於精神上折磨自我責備和被忽視的心。我的靈是傳播光明,而不是黑暗!

17.因此,我預測結束或篩選那些最終必鬚髮生的黑暗中的亮光,這樣人們才會明白,上帝必須有一個目標來表明他已經創造並且不會準備好放棄這個是因為這個或那個的固執。

18.可以預料,這種或類似的演講會激起人民的興趣,因為未來享受屬靈福利的道路,甚至是他們的標準 – 他們的祭司和文士對他們說很容易實現正義的行為,儘管我向他們保證了同樣的幸福,但並沒有把他們的勝利描述得如此簡單,並且警告他們違背了特定法律的後果。

19.這就是為什麼他們對我的話感到震驚,並且對我感到惱火,這讓我發言:“先知不是沒有榮譽,除了他自己的國家和自己的房子!”, – 今天对仍然廣泛使用的一種說法這可以通過數千例子來證明。

20.今天的世界仍然和我在地球上朝聖時一樣。那時我耳濡目染,耳聾的靈性事物也是今天的時尚。如果他不能為自己的耳聾感到自豪,他就不會認為自己是受過教育的。在那些時候,這種耳聾往往被尖銳的話所掩蓋,而現在人們不再為此感到羞愧,但認為重要的是要成為聾啞人,因此好像挑戰我所有如果我能夠做得更好。

21.那麼,我遇到了這些所謂的無限忍耐的強烈的精神,最後我們會看看是否還找不到一些治療他們耳聾的方法。然而,其他人 – 數量相對較少 – 誰知道一點關於我的天國,接受我的愛的“粒芥菜籽”。我一直在觀察這顆糧食是否有能力在他們心中成長,並且像酵中的發酵過程一樣引發衝突,以及它是否能夠將它們指向自己心中隱藏的寶藏的價值,使它們成為可能拋棄一切其他東西,他們可能只擁有這個寶藏。然後我拭目以待,看看有多少東西傳回到我的靈性網。最後,篩選被執行,並且確定一個人是否值得精神上的幸福,或者他是否必須首先被留在黑暗中摸索相當長的一段時間,直到他意識到有一個不可違反的神聖法則並且沒有不受懲罰的。

22.籌備工作很长早已使人們接受這一觀點,給予他們很多機會保持他們更好的自我活動的最小火花。已經有一段時間了,所有的世界事件以及個人的命運,都是為了準備我的話語的土壤,以便它可以被接受並開始其強大的成長,就像“一粒芥菜種子”一樣,到目前為止,它沒有或只有很少的批准。

23.你已經親身體驗過怎样,何時以及何地我知道怎样去喚醒人們。你知道我的意思。他們過去目前並不總是愉快的,這是真的; 然而,我作為最偉大且唯一的靈魂醫生,最清楚需要什麼興奮劑來喚醒已經陷入明顯宗教睡眠的靈魂。

24.我喚醒了你,然後通過我的話語將’芥菜籽粒’放入你的心中。即使從一開始它就是一種刺激,而且一點都不愉快,但你終於認識到,你必須感謝我,為我給你的東西取代了從你身上取走的。

25.因此,發酵過程已經设定與你同在,因此你終於認識到了你內在隱藏的寶藏的價值,並為珍貴的珍珠交換了一切。通過這種方式,你在幫助我拖网的時候,當網被施放時,以及通過從壞的篩選善的方式来拯救他人從精神上的滅亡,並通過你的榜樣使他們的路奔向我更短,更容易。

26.繼續傾聽你心中的芥末籽仁的爱,為天國 – 正如我曾告訴我的聽眾 – 不是在你身外,而是在你內心。您可以隨身攜帶,隨時隨地找到它。一旦你內心深處是精神,你就可以通過它來靈性化其他一切的。

27.因此,不要停止l追求靈性!隨著你的進步,真正的樂趣不斷增加,隨著你在教學中的進步,你的認知也在不斷增長。然後,你將為另一個做好準備,永恆的偉大的精神世界,在這個世界上你所做的每件事都必須作為一個基礎,並且你可以以豐富的祝福回報我託付給你的天賦。

28.做好準備,不要害怕!與我同在並相信我的人是不會失望,即使是在你的小地球上可能遇到的最大的恐怖之中 – 就像發酵的過程一樣,因為我已經把我的話當作發酵劑,作為一種刺激物,投入國家的心中。他知道父親將他的網投入靈魂和精神的大海中。即使他也因此被俘虜,善良永遠只能收穫好的東西。

29.因此,配備了信任和愛的珍珠,保存你的寶藏直到時代改變!在其他世界和不同的條件下,我將把在地球上獲得的寶藏交換成一個更大的寶藏,與前者相輔相成的是芥末籽粒,然後代表那些天使與你一起分支的大樹,會開始用愛和信任的讚美詩讚美我。阿門。

37. Tuet eure Ohren auf… Heilung eines Taubstummen – Open your Ears… The Healing of a Deaf-Mute

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PREDIGTEN DES HERRN-37-TUET EURE OHREN AUF UND VERNEHMT HEILUNG EINES TAUBSTUMMEN Markus 7_32-37-Gottfried Mayerhofer The Lords Sermons-37-Mark-7_32-37 Open your ears and listen-Healing of a Deaf-Mute-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  37. Tuet eure Ohren auf… Heilung eines Taubstummen

37. Predigt von Jesus… Heilung eines Taubstummen
17.04.1872

Markus 7:32-37
Und sie brachten zu ihm einen Tauben, der stumm war, und baten ihn, daß er die Hand auf ihn legte. Und er nahm ihn von dem Volk besonders und legte ihm die Finger in die Ohren und spützte und rührte seine Zunge und sah auf gen Himmel, seufzte und sprach zu ihm: “Hephata!”, das ist: ,Tu dich auf!` Und alsbald taten sich seine Ohren auf, und das Band seiner Zunge ward los, und er redete recht. Und Jesus verbot ihnen, sie sollten`s niemand sagen. Je mehr er aber verbot, desto mehr sie es ausbreiteten, und das Volk wunderte sich über die Maßen und sprach: ,Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend!”

01. Die schnelle Heilung eines Taubstummen, von der diese Verse erzählen, war eine von jenen Taten, mit welchen Ich von Zeit zu Zeit Meine Lehre bekräftigen mußte, damit Meine Jünger, sowie das Volk, welches Mir nachfolgte, auch durch Taten überzeugt wurden, daß Meine Worte göttlicher Abstammung sind. Diese Taten sollten auch Mein Dasein auf eurer Erde als eine höhere Mission als die eines Propheten und Sehers begründen und beweisen. Denn das Volk, durch scheinbare Wunderwerke der Magier und Essäer daran gewöhnt, Dinge vor seinen Augen verrichtet zu sehen, welche es nicht begreifen konnte, legte nur zu leicht dem einen oder dem andern einen Namen oder eine Kraft bei, die ihm nicht eigen war, weswegen Ich hauptsächlich nur Heilungen oder solche Wunder vollführte, die jenen Gauklern und Magiern nicht zu verrichten möglich waren.

02. Was den Akt der Heilung selbst betrifft, so wie Ich ihn verrichtete, hat er einen tieferen, geistigen Sinn als nur den, daß Ich einen Taubstummen heilte, damit er dann von Mir und Meiner Wunderkraft reden sollte. Ich hatte derlei Anpreisungen nicht nötig, ja – wie einer der Verse deutlich sagte – Ich verbot dem Geheilten sowie den Zeugen, von dieser Tat weiter zu reden. Dies wurde aber nur selten befolgt; denn eben durchs Verbot erwacht der Drang zum Sündigen noch stärker. Auch Mein Jünger Paulus empfand dies, indem er seufzend sagte: “Wäre nicht das Gesetz, so wäre nicht die Lust, dagegen zu sündigen!” Er bekannte in diesen Worten die Schwäche der menschlichen Natur und warnte zugleich vor der zu großen Sicherheit, eine gewisse Stärke erlangt zu haben, damit man nicht unverhofft desto tiefer falle.

03. Was das Verständnis der geistigen Bedeutung dieser Heilung des Taubstummen für euch alle betrifft, so müßt ihr die Worte ,taub` und ,stumm` recht ins Auge fassen und dann aus der gegebenen Erklärung die geistigen Schlüsse herausfinden.

04. Die Handlung wurde einer Sonntagspredigt deshalb zugrunde gelegt, um euch Mir näherzurücken. Denn ihr müßt wissen, daß in jedem Wort, das Ich sprach, und noch mehr in jeder Handlung, die Ich während Meines Erdenwandels verrichtete, die Hauptsache bei weitem mehr das Geistige war als der Akt der Tat, die Gelegenheit oder die Umstände, bei welchen Ich Meine Lehre dem Mir nachfolgenden Volk kundgab. Jedes Meiner Worte hatte einen weittragenderen Sinn, als jene Zuhörer ahnten und auch heutzutage noch die meisten Bibelerklärer und -forscher gefunden haben.

05. Deswegen muß Ich auch hier diese beiden Worte ,taub` und ,stumm` etwas näher erklären, damit wir durch geistige Entsprechung leichter herausfinden können, was jetzt zu Meinem Zwecke paßt, und was schon in jener Zeit in Meinem Wort ,Hephata` und in der Handlung, wie auch in der Person, an welcher Ich die Handlung vollzog, lag. Denn es war kein Zufall, daß ein Taubstummer auf diese besondere Art von Mir geheilt werden mußte, während Ich bei anderen Gelegenheiten Blinden, Lahmen, Aussätzigen und anderen nur durch Mein Wort oder durch Auflegen Meiner Hände die Gesundheit wiedergab.

06. Seht, um dies alles geistig aufzufassen und zu begreifen, müssen wir diese beiden Worte ,taub` und ,stumm` näher betrachten, woraus sich das Weitere dann von selbst erklären wird.

07. ,Taub` sein ist ein Zustand, bei dem der innere Geistesmensch, um einen Sinn ärmer, so manches von den Annehmlichkeiten und geistigen Einflüssen der Außenwelt entbehren muß, was dem gesunden Menschen durch das Gehör von allen Seiten zuströmt. Letzterem wird dadurch bewiesen, daß selbst in dem Vibrieren der Materie, das den Schall bewirkt, weit Größeres, Geistigeres liegt, als er wähnte; denn die Eindrücke des Schalls bilden, vom leisesten Geräusch bis zur höchsten Harmonie der Musik oder bis zum noch höheren Ausdruck aller geistigen Begriffe im Wort, eine große Stufenreihe von Genüssen, Erklärungen und Kundgebungen Meiner Göttlichkeit und Ewigkeit in der ganzen materiellen Schöpfung, welche alle dem Tauben fremd und nicht erklärbar sind, sowenig wie dem Blinden die Farben, zumal wenn diese Mängel von Geburt an bestehen.

08. ,Stumm` ist wieder das Entgegengesetzte von ,taub`. Während nämlich im Tauben der innere Mensch tausender Einflüsse von außen durch das Nichthören beraubt wird, so muß umgekehrt der Stumme, des Mittels der Sprache beraubt, den Mangel fühlen, die Einflüsse, welche die ihn umgebende Außenwelt auf ihn ausübt, nicht kundgeben und die durch das Äußere in seinem Innern sich abspiegelnde Welt anderen durch das größte und umfassendste Werkzeug, durch die Stimme und Sprache, nicht mitteilen zu können. Es stehen ihm im besten Falle neben Gebärden und Zeichen unartikulierte Laute zu Gebot.

09. Wie Ich in einem anderen Wort an euch schon sagte, daß gegenseitige Mitteilungen ein Hauptbedürfnis, ja ein notwendiges Mittel zum Fortschritt auf dem geistigen Wege sind, so versteht es sich von selbst, daß derjenige, welcher stumm ist, eine ungeheure Menge von Genüssen entbehren muß, was ihm erst dann zum Bewußtsein kommt, wenn er das von außen Empfangene wieder durch Mitteilung zurückstrahlen möchte.

10. Nachdem Ich euch die Bedeutung dieser beiden Worte und die Nachteile des Verlustes der einen oder der andern Eigenschaften näher erklärt habe, so könnt ihr euch einen rechten Begriff von denjenigen Geschöpfen und Menschen machen, welche nicht nur den einen oder den andern Sinn, sondern beide entbehren müssen.

11. Das Fühlen oder die Aufnahme der von außen kommenden Harmonien und das Wiedergeben der durch dieselben auf den Innenmenschen hervorgebrachten. Eindrücke fehlen. Es liegt in diesem Mangel ein ungeheurer Hemmschuh des Fortschritts im Geistigen; denn wer nur durch andere Mittel als durch das Gehör das außer ihm Liegende aufnehmen und das Aufgenommene notdürftig wieder mitteilen kann, der entbehrt in Meiner großen Schöpfung vieles, was anderen, ohne es zu wissen, in vollem Maße in den Schoß fällt.

12. Nicht ohne Grund bat Mich in jener Zeit das Volk, diesen Taubstummen zu heilen. Es war von dem Gedanken geleitet, daß auch er Meine Worte vernehmen sollte, und daß er so, wenn sein Inneres mit einem großen Reichtum von nie geahnter Geistesfülle genährt sei, seine und auch Meine Mission auf Erden begreifen könne.

13. Wie viele Menschen haben noch jetzt ihr geistiges Ohr Meiner Schöpfung und Meinen Lehren verschlossen, und wie vielen ist noch bis jetzt Meine ganze Schöpfung ein stummes, zusammengeworfenes Gemisch von Stoff und Materie, dessen Gesetze nach ihrer Meinung nur dem Zufall entstammen. Wie vielen rufe Ich zu: “Hephata!”, d.h.: “Tuet auf eure Ohren, vernehmt den Jubelgesang der ganzen Natur, die vom letzten Atom bis zur größten Zentralsonne nur Liebe predigt! Macht auf eure Ohren und vernehmt das geistig Tiefe, welches euch in Meiner Lehre gegeben wurde, um euch zu etwas Höherem, zu etwas Größerem zu erziehen als zu vegetierenden kräuter- und fleischfressenden Tieren, die nur mit größerer Intelligenz als die anderen begabt sind!”

14. Wie vielen rufe Ich dieses alle Tage, jede Stunde, ja jeden Augenblick zu, und jede Gemütsbewegung, jede Idee, die doch nicht Produkt des Stoffes oder der Materie sein kann, zeigt ihnen deutlich, daß in dem körperlichen Tiermenschen ein geistiger, höherer Mensch verborgen liegt, der den äußeren Menschen so vergeistigen sollte, daß er eine würdige Umkleidung des Innern und ein Geschöpf werde, das seinem Schöpfer Ehre macht.

15. Und seht, Tausende haben sich selbst zur Taubstummheit verdammt. Sie begreifen nicht, welch großer Schatz geistiger Seligkeiten in Meiner Natur auf sie einwirken will; sie sind kalt oder stumm bei diesen Eindrücken. An ihren Ohren gehen alle geistigen Harmonien unbeachtet vorüber, und ihr Inneres ist leer oder nur von Eindrücken angefüllt, die aus der niedersten Sphäre der Materie oder der Sinnlichkeit herrühren und sie vom Menschen zum Tier herabdrücken.

16. Ihr Inneres ist leer, und weil sie nichts Geistiges geben können, empfangen sie auch von andern nichts. Für sie herrscht nur die Materie, und Geistiges ist ein Erzeugnis eines verrückten Gehirns.

17. Durch dieselben Worte, welche Ich euch schon seit mehreren Jahren zukommen lasse, rufe Ich Meinen verirrten Kindern das ,Hephata!` zulege Meine Finger in ihre Ohren, um sie noch zu retten, solange es möglich ist und ehe noch die ganze Natur mit Posaunentönen, statt mit sanften Harmonien, ihnen ins Ohr tönen wird, was sie auf friedlichem Wege nicht verstehen wollen.

18. Ich habe die Menschen nicht erschaffen, daß sie gegen alle Meine Werke taub seien, und habe Meine Schöpfung nicht mit so vielen Wundern ausgerüstet, daß sie Meinen geistigen Wesen ein stummes Buch sein solle.

19. Taubstumm ist und soll nichts sein in Meiner gesamten Natur! Alles, was lebt, soll die Sprache seines Schöpfers, seines Vaters vernehmen. Denn Er will mit den Eindrücken Seiner Schöpfungen die Seele der geschaffenen Wesen so erfüllen, daß in der Mitteilung des Geschauten, Gefühlten und Gehörten die ganze Wonne des Daseins liegt.

20. Nicht stumm soll Meine Natur sein; denn ,stumm` ist soviel wie ,geistig tot`. Jubelnd soll alles bezeugen, daß es lebt, daß es sich des Lebens freut, und daß es in allen Schöpfungen der Außenwelt seinen Schöpfer, seinen liebenden Vater wieder erkennt! So soll die materielle Schöpfung die Unterlage des Geistigen sein und die geistige Schöpfung das Materielle vergeistigen!

21. Taub oder stumm ist und soll nichts sein in der Welt, am wenigsten der Mensch, der als letztes Produkt der materiellen Schöpfung auf dieser Erde Mein geistiges Ebenbild in sich trägt!

22. Wie Ich dem Taubstummen das Gehör wiedergab, damit er höre, was und wie alles in der Natur Mich lobt und preist, so sollte er auch nicht mehr stumm sein, damit er in diesen Jubelgesang mit einstimmen könne und Mich als seinen Herrn, aber auch als seinen liebenden Vater erkennen möge.

23. Wie Ich jenen Taubstummen heilte, so laßt auch ihr euch heilen, damit ihr, nicht taub gegen Meine Worte, den andern laut
mit der Macht der Stimme voller Überzeugung verkünden könnt, daß jene Taten und Wunder, vor mehr als tausend Jahren von Mir verrichtet, geistig nur andeuten wollten, was Ich mit der ganzen Menschheit im Sinne hatte, als Ich sie schuf, und als Ich euch Menschen auf dieser Erde zu Herren einsetzte!

24. Ich wollte nicht Taube und nicht Stumme, sondern Wesen für Mein Reich erziehen, die offene Geistesohren und beredte Zungen haben sollen, Mich und Meine Schöpfung zu vernehmen und laut zu verkünden: “Hosianna in der Höhe! Heil Ihm, der uns diese außerordentliche Gnade gab, Ihn zu vernehmen, und uns nebenbei auch die Mittel verlieh, das Vernommene wiederzugeben, damit es nicht für uns allein, sondern für alle diejenigen ein Gemeingut werde, die Seine Kinder werden wollen!”

25. So wünsche Ich, daß ihr Mir den täglichen Lobgesang darbringt, damit ihr der ganzen Welt durch Wort und Tat beweist, daß ihr während Meiner Lehrzeit weder taub noch stumm gewesen seid!

26. Dies beachtet zu eurem Heil, wie auch zum Besten eurer Nächsten! Amen.

flagge en  37. Open your Ears… The Healing of a Deaf-Mute

37th Sermon Jesus… The Healing of a Deaf-Mute

Received from the Lord through Gottfried Mayerhofer
April 17th, 1872

Mark 7:32-37
“And they brought unto him one that was deaf, and had an impediment in his speech; and they beseeched him to put his hand upon him. And he took him aside from the multitude, and put his fingers into his ears, and he spat, and touched his tongue; And looking up to heaven, he sighed, and saith unto him, Ephphatha, that is, Be opened. And straightway his ears were opened, and the string of his tongue was loosed, and he spake plain. And he charged them that they should tell no man: but the more he charged them, so much the more a great deal they published it: And were beyond measure astonished, saying, He hath done all things well: he maketh both the deaf to hear, and the dumb to speak.”

The prompt healing of a deaf-mute described in these verses was one of those acts with which, from time to time, I had to corroborate My teaching so that My disciples and the people who followed Me could also through acts be convinced of the divine origin of My words. These acts were also meant to substantiate and prove My presence on your earth as a higher mission than that of a prophet and seer. Through apparent miracles of the magicians and Essenes the people were used to seeing things done before their eyes which they could not understand, attributing to one or the other a name or power he did not possess. Because of this I mainly performed healings or such miracles those conjurers and magicians could not possibly accomplish.

Concerning the healing act as such and the way I performed it, this had a deeper spiritual meaning than just healing a deaf-mute that he might speak about Me and My miraculous power. I did not need to be praised; actually – as one of the verses clearly states – I forbade the healed and the witnesses to speak about these acts to others. However, this, My command, was only seldom complied with, for forbidding only strengthens the urge to sin. My disciple, Paul, felt this when he sighed: “If it were not for the law there would be no urge to offend against it!” With these words he owned up to the weakness of human nature and at the same time warned people not to feel too sure of having attained a certain strength, so that they may not unexpectedly fall all the deeper. To enable all of you to comprehend the spiritual significance of this healing of the deaf-mute, concentrate on the words “deaf” and “mute” and then find the spiritual key from the given explanations.

This act was taken as a basis for a Sunday sermon in order to bring you closer to Me. For you must realize that in every word I spoke and even more so in every act I performed during My life on earth, the spiritual significance behind it was by far more important than the actual act, the occasion, or the circumstances under which I proclaimed My teaching to the people following Me. Every one of My words had a much more far-reaching meaning than My listeners suspected and most of today’s Bible students have found.

Therefore, I will now explain the two words “deaf” and “mute” in more detail so that it will be easier for us to find out through spiritual correspondences what suits My purpose now and what already then was underlying My word “Ephphatha”, and the act, as well as the person on whom this act was performed. It was not incidental that a deaf-mute had to be healed by Me in this particular way, whereas on other occas-sions the blind, the lame, the lepers and others were restored to health merely through My word or the laying on of My hands.

Behold, in order to comprehend this spiritually we have to take a closer look at the two words “deaf” and “mute”, whereupon what follows will explain itself.

To be “deaf” is a condition in which the inner spiritual man lacks one of the senses and is deprived of many a comfort and spiritual influences of the external world which flow to the healthy person from all sides through his hearing. This proves to him that even in the vibrating of matter, which brings about the sound, there is something much greater and more spiritual than he thought; for the impressions of sound – from the slightest stir to the highest harmony of music or the even higher expression of all the spiritual ideas in the word – form a great gamut of enjoyments, explanations and manifestations of My Deity and eternity in all material creation, all of which are unknown and obscure to the deaf, just as colours to the blind, particularly when this condition exists since birth. “Mute” again is the opposite of “deaf”. Whereas in the deaf the inner man is, through the lack of hearing, deprived of thousands of effects from the external world, the mute, on the contrary, deprived of the aid of speech, must suffer from his inability to communicate through the greatest and most comprehensive organ, the voice and speech, the impressions received from the external world reflected in his inner self. At the most, besides gesticulation and signs, he has at his disposal inarticulate sounds.

As I already told you in another message, mutual communication is an essential need, a necessary means of progression on the spiritual path. Therefore, it is obvious that he who is mute must be deprived of a great many pleasures of which he becomes only aware if he wants to reflect through communication what he has received from the external world.

Now that I have explained to you in detail the meaning of these two words and the disadvantage of the loss of one or the other ability, you can form for yourselves an idea about those creatures and humans who lack not only one of these senses, but both.

There is no feeling or reception of the harmonies coming from the outside nor a reflecting of their impressions on the inner man. This lack presents a colossal impediment for spiritual progress; for he who can receive external impressions only through other means than his hearing and communicate what he has received only by makeshift means, misses out on a lot in My great creation which others, without realizing it, receive freely and abundantly.

There was every reason why the people at that time asked Me to heal this deaf-mute. They were guided by the thought that he too was to hear My Word and be able – once his inner self had been nourished with a never-suspected spiritual abundance – to comprehend his own and also My mission on earth.

So many people still, even now, shut their spiritual ear against My creation and My teaching and to many to this day My entire creation is a dumb conglomerate of substance and matter, the laws of which, in their opinion, have come into existence by chance. To so many I call: “Ephphatha!”, that is, “Open your ears and listen to the song of rejoicing of all nature, which preaches nothing but love from the last atom to the vastest central sun! Open your ears and listen to the deep spiritual knowledge that was given you in My teaching in order to educate you to something higher, something greater than just herbivorous and carnivorous animals that are endowed with greater intelligence than the others!”

To so many I call every day, every hour, even every moment. Thus every emotion, every idea, which cannot possibly be the product of stuff or matter, shows them clearly that in every corporeal bestial man there is hidden a spiritual, higher man who is meant to spiritualize the external person to make him a worthy encasement for the inner man and a created being which is a credit to the Creator.

And behold, thousands have condemned themselves to being deaf and dumb. They do not understand what a vast treasure of spiritual beatitudes in My nature wants to have an effect on them; they are cold or dumb when they receive these impressions. All spiritual harmonies go unnoticed past their ears and their inner self is empty or filled only with impressions from the lowest sphere of matter or sensuality, degrading them from the human level to that of the beast. Their within is empty, and because they are unable to give anything of spiritual value, they also do not receive this from others. For them there exists only matter and everything spiritual is the product of a deranged brain.

Through the words I have already been giving you for some years, I am calling the “Ephphatha!” to My erring children, putting My fingers in their ears so as to save them while it is still possible, before the whole of nature will be sounding in their ears with the sounds of trumpets, instead of soft harmonies, the things they do not want to understand when taught in a friendly way.

I did not create men to be deaf against all My works nor did I endow My creation with such an abundance of wonders that it should be a silent book for My spiritual beings.

Nothing in My entire nature is or shall be deaf and dumb! Everything that is alive shall hear the voice of its Creator, its Father. For he wants to fill the souls of His created beings with the impressions of His creations in such a way that all the delight of existence is contained in the communication of that which has been seen, felt and heard.

My nature shall not be dumb; for “dumb” is as much as “spiritually dead”. With shouts of joy everything shall testify to being alive, to enjoying life, and to recognizing its Creator, its loving Father, in all creations of the external world. Thus material creation shall be the foundation for the spiritual and spiritual creation spiritualize all that is material.
Nothing in the world shall be deaf or dumb, least of all man who, as the “ultimate product of material creation on this earth, carries within him My image!

As I restored his hearing to the deaf-mute so that he could hear how everything in nature praises Me, he also was no longer to be dumb, to enable him to join in the song of rejoicing and recognize Me as his Lord, but also as his loving Father.
You, too, should allow yourselfes to be healed, as I healed that deaf-mute, so that you – no longer deaf to My words -can loudly proclaim to the others, with the might of your voice full of conviction, that the acts and miracles performed by Me almost two thousand years ago were only to intimate spiritually what I had in mind with all mankind when I created it and when I set you humans to be lords of this earth!

I did not intend My beings to be deaf and dumb, but wanted to educate them for My Kingdom with open spiritual ears and eloquent tongues to hear Me and My creation and proclaim openly: “Hosanna on high! Hail Him who granted us this extraordinary grace to hear Him and at the same time gave us also the means of communicating to others what we had heard, that it may not only be our own, but may become a mutual possession for all who want to become His children!” Therefore, I want you to offer Me your daily praise in order to prove to all the world by word and deed that you, during My ministry, have been neither deaf nor dumb!

Heed this for your salvation as also for the benefit of your fellowmenl Amen.

flagge italian  Predica 37… La guarigione di un sordomuto

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Predica 37 – La guarigione di un sordomuto

Undicesima dopo Pentecoste
( XVIIIa del Tempo Ordinario)

Marco 7, 32-37: «Ed essi gli portarono un sordo, il quale era muto, e lo pregarono di mettere su di lui la mano. Ed egli lo prese separatamente dal popolo, gli mise le dita negli orecchi e con la saliva toccò la sua lingua e guardò verso il Cielo, sospirò e gli disse: “Hephata!” cioè “Apriti!”. E subito si aprirono i suoi orecchi, il nodo della sua lingua venne sciolto ed egli parlava correttamente. E Gesù comandò loro che non dovevano parlare con nessuno. Ma quanto più egli lo proibiva, tanto più essi lo divulgavano, ed il popolo se ne stupì oltre misura e disse: “Ha fatto bene ogni cosa; e rende i sordi udenti ed i senza voce, parlanti!”.»

(Il 17 aprile 1872)

1. La rapida guarigione di un sordomuto, di cui narrano questi versetti, fu uno di quegli atti mediante i quali di tanto in tanto Io convalidavo la Mia Dottrina, affinché i Miei discepoli, così come il popolo che Mi seguiva, si persuadesse anche con i fatti che le Mie parole avevano origine divina. Questi fatti dovevano anche confermare e dimostrare che la Mia presenza sulla vostra Terra aveva una missione più elevata di quella di un profeta o di un veggente. Il popolo, infatti, abituato da maghi ed esseni a veder compiere davanti ai suoi occhi, opere apparentemente prodigiose che non poteva capire, attribuiva troppo facilmente agli uni o agli altri un nome, o una forza che non gli era propria, per il qual motivo Io compii principalmente solo guarigioni, o taluni miracoli che quei ciarlatani e maghi non erano in grado di compiere.

2. Ciò che riguarda l’atto della guarigione stessa, così come Io lo operai, ha un più profondo, spirituale senso, che soltanto quello di guarire un sordomuto, allo scopo che poi si parlasse di Me, e della Mia Forza miracolosa. Io non avevo bisogno di simili elogi, anzi – come uno dei versetti dice chiaramente – Io proibii al guarito, così come ai testimoni, di parlare ulteriormente di questo fatto. Cosa però, che fu solo raramente rispettata; poiché proprio con il divieto, si risveglia ancor più forte l’impulso a peccare. E anche il Mio discepolo Paolo percepì questo, quando sospirando, disse: «Se non ci fosse la legge, non ci sarebbe la voglia di peccare contro!». Egli riconobbe in queste parole la debolezza della natura umana, e mise in guardia nello stesso tempo dall’essere troppo certi di aver raggiunto una qualche forza, per non cadere inaspettatamente, ancor più in basso.

3. Riguardo alla comprensione per tutti voi del significato spirituale contenuto in questa guarigione del sordomuto, dovete prima afferrare giustamente le parole ‘sordo’ e ‘muto’ e poi, dalla spiegazione data, ricavare le conclusioni spirituali.

4. Questo sta alla base di una predica domenicale che Mi avvicini a voi. Dovete sapere, infatti, che in ogni parola che Io pronunciai, e ancor più in ogni azione che Io compii durante il Mio cammino terreno, l’aspetto rilevante – più che il fatto in sé – fu principalmente lo spirituale, furono le occasioni o le circostanze nelle quali Io annunciavo la Mia Dottrina al popolo che Mi seguiva. Ognuna delle Mie parole aveva un senso di grande portata, molto più di quanto quegli ascoltatori presumessero, e più di quanto hanno trovato anche oggigiorno la maggior parte dei commentatori e studiosi della Bibbia.

5. Per questo è necessario che Io spieghi qui un po’ meglio queste due parole, ‘sordo’ e ‘muto’, affinché possiamo scoprire più facilmente, con la rispondenza spirituale, ciò che adesso si adatta al Mio scopo, e che cosa si trovava già in quel tempo nella Mia parola ‘Hephata’ e nell’azione, come anche nella persona sulla quale Io compii l’azione. Non era, infatti, un caso che un sordomuto dovesse essere da Me guarito in quel modo particolare, mentre Io in altre occasioni restituii la salute a ciechi, storpi, lebbrosi, e ad altri, con la Mia sola parola, o con l’imposizione delle Mie mani.

6. Essere ‘sordo’ è una condizione in cui l’uomo spirituale interiore, privato di un senso, deve fare a meno più di un vantaggio e degli influssi spirituali del mondo esterno, che all’uomo sano affluiscono invece da ogni parte attraverso l’udito. A quest’ultimo viene con ciò dimostrato che perfino nel vibrare della materia che provoca il suono, si trovano cose ben più grandi, più spirituali di quanto lui s’immagini; le impressioni del suono, infatti, – dal più lieve rumore fino alla sublime armonia della musica, oppure fino alla ancor più alta espressione di tutti i concetti spirituali contenuti nella parola – formano una grande serie di godimenti, spiegazioni e comunicazioni della Mia Divinità ed Eternità nell’intera Creazione materiale, le quali sono tutte estranee al sordo, e non spiegabili, come i colori al cieco, tanto più se queste mancanze esistono dalla nascita.

7. ‘Muto’ è di nuovo l’opposto di ‘sordo’. In altre parole, mentre nel sordo l’uomo interiore è privato di migliaia d’influssi dall’esterno per la mancanza dell’udito, viceversa il muto, privato del mezzo del linguaggio, deve sentire la mancanza di non poter manifestare gli influssi che esercita su di lui il mondo esterno che lo circonda, e di non poter comunicare ad altri, il mondo che dall’esterno si rispecchia nel suo interiore, attraverso il grande e vastissimo strumento, attraverso la voce e il linguaggio. Nel migliore dei casi, sono a sua disposizione, oltre ai gesti e ai segni, suoni inarticolati.

8. Come già vi ho detto in un’altra parola, le informazioni reciproche sono una necessità essenziale, anzi un mezzo necessario per il progresso sulla via spirituale, e allora s’intende da sé che, chi è muto, deve rinunciare a un’enorme quantità di piaceri, cosa di cui ha consapevolezza solo quando vorrebbe restituire, attraverso la comunicazione, di nuovo quel che ha ricevuto dall’esterno.

9. Ora che Io vi ho spiegato meglio il significato di queste due parole e gli inconvenienti della perdita dell’una o dell’altra facoltà, potete farvi un giusto concetto di quelle creature e uomini che, non solo devono rinunciare all’uno o all’altro senso, ma a tutt’e due, quindi mancano della percezione e dell’accoglimento delle armonie esterne, e della restituzione delle impressioni prodotte da queste ultime, nell’uomo interiore.

10. In tali mancanze, si trova un enorme impedimento del progresso nello spirituale; chi, infatti, accoglie con altri mezzi diversi dall’udito quanto sta al di fuori di lui, e può comunicare alla meglio quanto ha accolto, nella Mia grande Creazione costui si priva di molte cose che, ad altri, senza che essi sappiano, cadono nel grembo in piena misura.

11. Non senza motivo in quel tempo il popolo Mi pregò di guarire quel sordomuto. Esso era guidato dal pensiero che anche costui avrebbe dovuto intendere le Mie parole e che, in tal modo, quando il suo interiore sarebbe stato nutrito con la grande ricchezza di pienezza spirituale mai presentita, avrebbe potuto comprendere la propria, e anche la Mia missione sulla Terra.

12. Quanti uomini hanno ancora adesso chiuso il loro orecchio spirituale alla Mia Creazione e alla Mia Dottrina e, per quanti, la Mia intera Creazione è fino ad ora ancora un muto, confuso miscuglio di sostanza e materia, le cui leggi, secondo la loro opinione, traggono origine unicamente dal caso! A quanti Io esclamo: «Ephata!», cioè: “Aprite i vostri orecchi! Udite l’inno di esultanza dell’intera natura che, dall’ultimo atomo fino al più grande Sole centrale, predica solamente amore! Aprite i vostri orecchi e udite la profondità spirituale che vi fu data nella Mia Dottrina, per educarvi a qualcosa di più elevato, a qualcosa di più grande che non sia quello degli animali che vegetano divorando erbe e carne, i quali sono dotati solo di maggiore intelligenza in confronto ad altri!”.

13. Quanto Io esclamo questo ogni giorno, ogni ora, anzi ogni momento! E ogni emozione dell’animo, ogni idea, che non può essere un prodotto della sostanza o della materia, mostra loro chiaramente che nell’uomo-animale corporeo sta nascosto uno spirituale più elevato uomo, il quale deve spiritualizzare l’uomo esteriore, così da divenire un degno rivestimento dell’interiore e una creatura che renda onore al suo Creatore.

14. E vedete, ciò nonostante, migliaia hanno condannato se stessi al sordomutismo. Essi non comprendono quale grande tesoro di beatitudini spirituali nella Mia natura vuole esercitare un tale effetto su di loro; restano freddi o muti a queste impressioni. Tutte le armonie spirituali passano inavvertite accanto ai loro orecchi, e il loro interiore è vuoto, oppure colmo d’impressioni che provengono dalla più bassa sfera della materia, o della sensualità, e che li fan calare dall’uomo all’animale.

15. Il loro interiore è vuoto, e poiché non possono dare nulla di spirituale, neanche dagli altri ricevono nulla. Per loro impera solo la materia, e lo spirituale è il prodotto di un cervello folle.

16. Con le stesse parole che vi faccio pervenire da parecchi anni, Io esclamo: “Epheta!”, ai Miei figli smarriti, metto le Mie dita nei loro orecchi per salvarli, finché è possibile, e prima ancora che l’intera natura risuoni nel loro orecchio con squilli di tromba, invece che con soavi armonie, per indirizzarli a ciò che essi non vogliono intendere per via pacifica.

17. Io non ho creato gli uomini perché siano sordi verso tutte le Mie opere, e non ho provveduto la Mia Creazione di così tante meraviglie, perché debba essere un libro muto per i Miei esseri spirituali.

18. Nulla è, e deve essere sordomuto nella Mia intera natura! Tutto ciò che vive, deve percepire il linguaggio del suo Creatore, del Padre suo. Egli, infatti, con l’impronta delle Sue creazioni vuole colmare l’anima degli esseri creati, in modo che nella comunicazione di quanto visto, percepito e udito, vi sia l’intera delizia dell’esistenza.

19. La Mia natura non deve essere muta! ‘Muto’, infatti, è tanto, quanto ‘morto spirituale’. Giubilando, tutto deve testimoniare che vive, che si rallegra della vita e che riconosce di nuovo il suo Creatore, il Padre suo amorevole in tutte le Creazioni del mondo esteriore! Così la Creazione materiale deve essere la base dello spirituale, e la Creazione spirituale deve spiritualizzare quella materiale!

20. Sordo o muto non è, e non deve essere nulla nel mondo, tanto meno l’uomo che, quale ultimo prodotto della Creazione materiale su questa Terra, porta in sé la Mia immagine spirituale!

21. Come Io ridiedi l’udito al sordomuto, affinché egli udisse che cosa e come – nella natura – tutto Mi lodi e glorifichi, così egli non dovrebbe più essere neanche muto, affinché possa accordarsi insieme a quest’inno giubilante e possa riconoscere Me come suo Signore, ma anche come affezionato Padre suo.

22. Come Io guarii quel sordomuto, così anche voi lasciatevi guarire, affinché, non sordi alle Mie parole, possiate annunciare agli altri con la potenza della forte voce, piena di convincimento, che quei fatti e quei prodigi, da Me compiuti più di mille anni fa, volevano significare spiritualmente solamente ciò che Io avevo in animo con l’intera umanità, quando la creai, e quando stabilii su questa Terra voi uomini a signori!

23. Io non volevo sordi e neanche muti! Volevo educare esseri per il Mio Regno, i quali dovevano avere orecchi spirituali aperti e lingue sciolte per percepire Me e la Mia Creazione e per proclamare ad alta voce: “Osanna nelle Altezze! Gloria a Colui che ci diede questa straordinaria grazia di percepirLo e, di più, ci diede i mezzi per restituire il percepito, affinché esso sia un bene comune non solo per noi, ma per tutti quelli che vogliono divenire figli Suoi!”.

24. Così Io desidero che voi Mi offriate il cantico di lode quotidiano, e che dimostriate, all’intero mondo, con parole e opere, che non siete stati né sordi né muti durante il tempo del Mio insegnamento!

25. Prendete nota di questo per la vostra salvezza, e anche per il bene del vostro prossimo! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第三十七篇講道耶穌……醫治聾啞人

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第三十七篇講道耶穌……醫治聾啞人

通過戈特弗里德邁耶霍費爾

1872年4月17日

馬可福音7:32-37

“他們帶著一個聾子,在講話中遇到了障礙;他們懇求他把手放在他身上。他把他從眾人中拉出來,把他的手指放在他的耳朵上,他吐了吐舌頭,摸了摸他的舌頭。他仰望天,嘆道,對他說,以法他就是開了。他的耳朵立刻打開了,他的舌頭鬆了下來,他說得很清楚。他指責他們不要告訴任何人:但是他對他們的指控越多,他們發布的越多,他們就越感到驚訝,他說:“他做的一切都很好:他讓聾啞人聽到,啞巴說話。“

這些經文中描述的聾啞人的迅速治療是這些行為中的一種,我不時地必須證實我的教導,以便我的門徒和跟隨我的人也可以通過行為確信我的話的神聖起源。這些行為也是為了證實和證明我在地球上的存在是一個比先知和先知更高的使命。通過魔術師和艾賽尼人的明顯奇蹟,人們習慣於在他們眼前看到他們無法理解的事情,歸因於他們不具備的名字或權力。正因為如此,我主要進行那些魔術師和魔術師無法完成的治療或奇蹟。

關於這種治療行為以及我的表現方式,這具有更深刻的精神意義,而不僅僅是治愈一個聾啞人,他可能會談論我和我的奇蹟般的力量。我不需要讚美;實際上 – 正如其中一節經文清楚指出的那樣 – 我禁止痊癒的和證人向他人談論這些行為。然而,這一點,我的命令,很少被遵守,因為禁止只會加強對罪的衝動。我的門徒保羅在他嘆息時感覺到了這一點:“如果不是法律,就不會冒犯它!”用這些話來說,他擁有了人性的弱點,同時也警告人們不要感到自己已經獲得了一定的力量,以至於他們不會意外地陷入更深的境地。為了讓所有人都能理解這種聾啞人康復的精神意義,把注意力集中在“聾啞人”和“啞巴”這兩個詞上,然後從給出的解釋中找出精神關鍵。

這個行為被當作週日佈道的基礎,以使你更接近我。因為你必須認識到,在我說的每一句話中,甚至在我在地球上的每一個行為中,我所做的每一個行為,其背後的精神意義深遠比我宣布的實際行為,場合或環境更為重要我教給跟隨我的人。我的每一個詞都比我的聽眾懷疑的意義更深遠,也是今天大多數聖經學生髮現的意義。

因此,我現在將更詳細地解釋“聾啞”和“啞巴”這兩個詞,這樣我們就可以更容易地通過精神對話找出適合我目前的目的以及當時我的“被 開 ”這個詞的基礎。以及該行為以及執行此行為的人。聾啞人必須以這種特殊方式我醫治,這並不是偶然的,而在其他場合,盲人,跛腳,麻風病人和其他人只是通過我的話或我的健康手中躺在其身上恢復健康手中。

為了在靈性上理解這一點,我們必須仔細看看“聾啞人”和“啞巴”這兩個詞,接下來將會解釋它自己。

“聾子”是一種內在精神缺失感官的狀態,缺乏外界世界的許多安慰和精神影響,這些外在世界通過聽力從各方流向健康人。這向他證明,即使在引起聲音的物質的振動中,也有比他想像的更大更精神的東西;對音樂的印象 – 從最輕微的轟動到音樂的最高和諧,或者是這個詞中所有精神思想的更高表達 – 在所有物質創造中形成了我的神性和永恆的享受,解釋和表現形式,所有這些對聾人都是未知的和模糊的,就像盲人的顏色一樣,特別是當這種情況從出生以來就存在。 “啞巴”又是“聾子”的對立面。然而,在聾人中,內在的人通過缺乏聽力,失去了外部世界的數千種效果,相反,被剝奪了言語援助的啞巴必須遭受無法通過最偉大的最全面的器官,聲音和言語,從外部世界得到的印象反映在他內在的自我中。除了手勢和標誌之外,他至多還能聽到不自然的聲音。

正如我已經在另一條消息中告訴你的那樣,相互溝通是一項基本需求,是精神道路上進步的必要手段。因此,很明顯,他是無聲的,必須被剝奪許多樂趣,他只有在他想通過交流反思他從外部世界得到的東西時才會意識到這些樂趣。

現在我已經詳細地向你解釋了這兩個詞的含義以及失去某種或另一種能力的缺點,你可以為自己形成一個關於那些不僅缺乏這些感官之一的生物和人類的想法,但都失去的人。

沒有來自外部的和諧的感覺或接受,也沒有反映他們對內心人的印象。這種缺乏給精神進步帶來了巨大的障礙;因為只有通過聽覺以外的其他方式才能獲得外部印象,並且只能通過臨時手段表達他所收到的東西,卻在我的偉大創作中遺漏了很多,而其他人在沒有意識到的情況下自由而豐富地接受了。

當時的人們為什麼要求我醫治這個聾啞人是有原因的。他們以這樣的想法為指導:他也聽到我的話,並能夠 – 曾 經 他的內在自我得到了一種從未被懷疑過的精神豐富的滋養 – 來理解他自己和我在地球上的使命。

即使是現在,仍然有很多人關閉他們對我的創造和我的教導的精神耳朵,直到今天,我的整個創作都是一個愚蠢的物質和物質集合體,他們認為這些集合體的法則是由機會。我給這麼多人打電話:“被 開!”,就是說:“打開你的耳朵,傾聽所有大自然的喜樂之歌,從最後一個原子到最遠的中心太陽之外,它們只傳播愛情!打開你的耳朵,傾聽我在教學中給予你的深層靈性知識,以便教育你更高的東西,比那些被賦予比其他人更強的智力的食草和肉食動物更大的東西!“

對於我所說的這麼多人來說每一天,每一小時,甚至每一刻。因此,每一個不可能是物質或物質產物的情感,每一個想法,都清楚地表明在每一個肉體的人身上,都隱藏著一位精神上的更高的人,他的靈魂化外在的人使他成為一個有價值的人物為其內心的人,創造的人,這是造物主的榮譽。

看哪,成千上萬的人譴責自己是聾啞人。他們不明白我的天性中的一大堆精神財富想要對他們產生影響;當他們收到這些印象時,他們很冷漠或愚蠢。所有的靈性和諧從他們的耳朵不被注意到,他們的內在自我是空的,或者只是來自物質或感性的最低層的印象,使他們從人的等級降到獸的等級。他們內心空虛,因為他們無法給予任何精神價值的東西,他們也不會從別人那裡得到這個。對他們來說,只存在物質,靈性是瘋狂大腦的產物。

通過我已經給你幾年的話,我給我犯錯的孩子們打電話“被 開!”,把我的手指放在他們的耳朵裡,以便在仍然有可能的時候拯救他們,在之前整個大自然用小號的聲音在他們的耳朵裡發出響亮的聲音,而不是和諧的和聲,他們不願意以友好的方式教導他們理解的事情。

我並沒有創造人類聾啞對我的一切作品失去信心,也沒有賦予我的創造這樣豐富的奇蹟,以致它應該成為我靈性生命的一本無聲的書。

我的整個自然性質沒有什麼是聾啞的!活著的一切都會聽到造物主,它的父親的聲音。因為他希望用祂創造的印象來填充祂創造的生靈的靈魂,使生命的喜樂被包含在所看到,感受和聽到的那種交流之中。

我的本性不應該是聾啞的;因為“聾啞”與“精神上的死亡”一樣多。在歡呼聲中,所有事物都應證明是活著的,享受生活的,並在外部世界的一切創造中承認其創造者,其慈愛的父。因此,物質創造應該成為精神和精神創造的基礎,使所有物質都具有靈性。

世界上沒有什麼是聾啞的,至少所有的人,作為“地球上的物質創造的最終產物,在他內部攜帶我的形象!

當我恢復對聾啞人的聽證會,讓他能聽到大自然中的每一件事都讚美我時,他也不再是愚蠢的,使他能夠加入欣喜的歌聲,並認出我為他的主,而且還作為他慈愛的父親。

你也應該讓自己得到醫治,因為我治好了聾啞人,以便你 – 不再聾我的言語 – 可以用你充滿信念的力量大聲地向其他人宣告,這些行為幾乎兩千年前我執行的奇蹟,只是在靈性上親近我在創造人類時想到的東西,當我將人類設定為地球的領主!

我並不打算讓我的眾生成為聾啞的,而是要教育他們為我的王國用開放的靈性耳朵和雄辯的方言,來傾聽我和我的創造並公開宣稱:“讚 美 至 高 無 上 的 神!懇求祂賜予我們這種非凡的恩典來聆聽祂,同時也給我們與別人溝通我們所聽到的,可能不僅僅是我們自己的,而且可能成為所有想要成為他的孩子們!“因此,我希望你們每天給我提供讚美,以便通過這言行向全世界證明你在我的事工中既不聾又不啞!

留意你的救恩也是為了你的同胞的利益。阿門