48. Materielles vergeistigen… JA – Geistiges vermaterialisieren… NEIN – Spiritualizing the Material… YES – Materializing the Spiritual… NO

PREDIGT / SERMON 48
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Predigten des Herrn – Predigt 48… Matthäus 22:15-22

Wandle den rechten Mittelweg zwischen Geist und Materie
Materielles vergeistigen JA – Geistiges vermaterialisieren NEIN

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(29. April 1872)

Matthäus 22, 15-22 – Haltung Jesu zur Obrigkeit
“Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie Jesus fingen in seiner Rede. Sie sandten zu ihm ihre Jünger samt des Herodes Dienern und sprachen: “Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. Darum sage uns, was dünkt dich? Ist es recht, dass man dem Kaiser Zins gebe oder nicht?”

Da nun Jesus ihre Schalkheit merkte, sprach er: “Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich? Weist mir die Zinsmünze!” Und sie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihnen: “Wes ist das Bild und die Überschrift?” Sie sprachen zu ihm: “Des Kaisers.” Da sprach er zu ihnen: “So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!” Da sie das hörten, verwunderten sie sich, liessen ihn und gingen davon.”

So spricht der Herr:

1. Dieses 22. Kapitel ist voller Gleichnisse, die Ich den Pharisäern und Schriftgelehrten vortrug, um allen ihren Einwürfen richtig zu begegnen.

2. Die obigen Verse behandeln eine jener Fallen, welche Mir die Pharisäer legten, um Mich durch eine unvorsichtige Antwort der Obrigkeit überliefern zu können.

3. Die Römer, als ihre Herren, kümmerten sich um nichts anderes als um ihre Oberherrschaft im Judenland; was aber die Religion der Juden und ihre Reformatoren – seien es Propheten oder Prediger, wie Mein Vorläufer Johannes oder gar der erwartete Messias, wie Ich ihn vorstellte – betrifft, so war ihnen dies ganz gleichgültig, solange diese Neuerungen auf kirchlichem Gebiet blieben und nicht ins Politische hinüberreichten. Deswegen war es den Pharisäern hauptsächlich darum zu tun, eine Frage zu finden, bei deren gewissenhafter Beantwortung Ich unmöglich das Politische umgehen konnte.

4. So sandten denn die Pharisäer ihre Jünger samt einigen Dienern des Herodes zu Mir mit der zweideutigen Frage: “Ist es recht, dem Kaiser den Zinsgroschen zu entrichten?”

5. Es war dies eine Frage, bei der sie vermuteten, dass Ich ihnen zur Antwort geben würde, vor allem gehe das Opfer des Tempels vor, und die Steuer für den Kaiser sei eine ungerechte, durch die Macht des Schwertes aufgedrungene Last. – Indem sie durch solch eine Antwort die schlagendsten Beweise dafür in der Hand hätten, dass Ich das Volk mit schlechten Erklärungen betöre und es feindlich gegen die Regierung stimme, glaubten sie, Mich mit der Obrigkeit verwickeln zu können. Damit aber nicht der Schein auf sie fiele und sie im Falle des Leugnens Meinerseits auch Zeugen hätten, schickten sie Diener des Herodes mit, welche Meine von ihnen erwarteten Aussagen bestätigen sollten.

6. Ich muss gestehen, die Frage war verfänglich. Da die Römer nicht die rechtmässigen Herren, sondern nur die durch die Umstände aufgedrungenen Besitzer dieses Landes waren, vermuteten die Pharisäer, dass Ich als geborener Jude die Fremdherrschaft verachten und derselben entgegentreten werde. Ich aber, der Herzen und Nieren der Menschen erforscht und wohl wusste, was die Pharisäer wollten, antwortete ihnen mit wenigen Worten so, dass eine weitere Frage ihrerseits unmöglich wurde. Denn in der Antwort: “Gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist!” lag schon die ganze Erklärung, die nur Ich als Der, welcher Ich war, geben konnte, – die aber eben nicht die von ihnen erwartete Antwort war.

7. Da Ich ihnen auf der Mir dargereichten Münze das Bildnis des Kaisers und seine Überschrift gezeigt hatte, konnte Ich nicht anders sprechen als: “Dieses Bildnis auf der einen Seite der Münze zeigt euch, wessen Untertanen ihr seid; und wenn ihr die Bedeutung des Bildnisses nicht verstehen wollt, so beweist es euch die Aufschrift auf der andern Seite noch besser. Diese Münze ist eine Scheidemünze, mit welcher ihr Handel und Wandel treiben und damit eure weltlichen Bedürfnisse befriedigen könnt; das Geistige aber ist erhaben über alle Münzen sie mögen von Gold oder sonstigem Metall sein -, das Geistige hat einen anderen Anfang, einen anderen Grund und ein anderes Ziel!” Damit schied Ich streng den pflichtmässigen Tribut der weltlichen Macht gegenüber dem der geistigen.

8. Meine an sie gerichtete Antwort sollte ihnen sagen: “Mit den Abgaben an den Kaiser erkauft ihr euch eure weltliche Ordnung, Ruhe und Sicherheit; mit den geistigen Opfern aber verschafft ihr euch Ordnung in eurem Innern, die Ruhe eines reinen Gewissens und die Sicherheit im Handeln, so dass ihr wisst, was und warum ihr etwas tut. So erlangt ihr auf beiden Wegen das gleiche Ziel, hier im Geistigen und dort im Weltlichen. Beide müssen bestehen; denn ohne sie ist kein Zusammenleben mehrerer möglich, und ohne sie ist nicht klar ausgesprochen, was eigentlich das Wichtigere ist: die Schätze der Welt oder die Schätze des Geistes.

9. Was Ich zu den Pharisäern sprach, das hat auch für alle späteren Zeiten seine Geltung gehabt und wird sie noch ferner haben, solange Menschen in Städten und Dörfern beisammenleben, und solange noch Religion und Glauben an ein höchstes Wesen in ihren Herzen leben. So gut wie ein Herrscher als weltliches Oberhaupt nötig ist, ebensogut ist auch ein Gott nötig, der das ganze Universum zusammenhält. Beide sind Ordnungsstifter, Ordnungserhalter und darum auch die alleinigen Gesetzgeber. Die weltlichen Herrscher mögen heissen wie sie wollen, stets wird die Exekutivgewalt nur einem einzigen übertragen werden; ebenso kann es auch in geistiger Beziehung nur einen Regenten und nicht mehrere Götter geben.

10. Dass es immer Menschen gegeben hat, welche als Herrscher ihre Gewalt missbrauchten und andere, die keine Macht über sich anerkennen wollten, ist ebenso natürlich, wie es Menschen und Völker gegeben hat, denen ein Gott nicht genügte, und die sich ein ganzes Heer von Göttern und Göttinnen schufen, um bequem ihren weltlichen Leidenschaften leben zu können, – in welchem Falle aber auch wieder jede Tat durch einen göttlichen Beschluss sanktioniert war. Ebenso gab und gibt es noch Menschen, die gar keinen Herrscher, gar keinen Gott haben wollen – als nur ihr eigenes Ich.

11. Und doch – die Menschen mögen es machen, wie sie wollen, den Zinsgroschen müssen sie überall zahlen! Sie müssen dem weltlichen Herrscher einen Teil ihres Erwerbs und dem geistigen Herrscher, nämlich Gott, alle weltlichen Leidenschaften opfern, wollen sie bei ersterem in gutem Ansehen stehen und bei letzterem das Ziel erreichen, das Er ihnen gesetzt hat.

12. Überall droht Strafe beim Nichtbezahlen – hier weltliche, dort geistige -, und so hatte Ich wohl recht, wenn Ich den Pharisäern sagte: “Gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist!”; das heisst: “Erfüllt eure sozialen Pflichten so gut wie die geistigen! Erkennt eure Stellung als Menschen zu euren Nächsten und zu dem weltlichen Herrscher! Vergesst aber dabei eure Verpflichtungen nicht, die ihr gegen Den habt, der euch in die Welt setzte und euch Talente oder Pfunde gab, von denen Er einst den Zehent oder Zinsgroschen fordern wird! Vermengt beide Pflichten nicht und trachtet nicht danach, auf einem Weg beide zufriedenstellen zu wollen, was nicht möglich ist; denn ihr könnt euch des Weltlichen sowenig wie des Geistigen ganz entledigen!”

13. Was für euch aus diesem Spruch an die Pharisäer erhellt, ist, dass auch ihr der Welt den Zinsgroschen nicht verweigern sollt, ohne jedoch das Geistige eures Wesens dabei einzubüssen, ohne aber auch dabei ganz Geist sein zu wollen, solange ihr noch in der Körperhülle diesen Erdball bewohnen müsst! Es ist so nötig, sowohl hier im irdischen Leben, wie auch jenseits im höchsten Geistleben die rechte Mittelstrasse zu kennen, damit niemand in die Extreme verfällt, in welchen er niemand nützen kann, sondern sich und andern nur schadet.

14. Daher beachtet auch ihr dieses Wort an die Pharisäer, dessen tiefer Sinn euer ganzes irdisches und künftiges Leben beleuchtet, damit nicht eine falsche Auffassung verkehrte Resultate hervorbringe! Wie Ich sagte, dass die Liebe, als Liebe allein, dem Liebenden wie dem Geliebten nur verderblich wäre, würde sie nicht durch die Weisheit geleitet und gemildert, ebenso kann eine jede Tugend – auch die beste – verderblich werden, sobald sie über die Grenzen des Möglichen hinauswill.

15. Vergesst nie in eurem ganzen irdischen Lebenswandel, der Welt das zu geben, was sie von euch zu verlangen berechtigt ist!

16. Gebt der Welt, was der Welt ist, lasst aber nicht weltliche Triebe ins Geistige hinüberschweifen! Vergeistigt, wenn ihr wollt, alle möglichen Beschäftigungen, aber verweltlicht nicht eure heiligen, geistigen Eigenschaften, die für länger als für dieses kleine Pilgerleben dauern sollen! Gebt Gott, was Gottes ist! Betrachtet auch die weltlichen Güter als Geschenke des Himmels; vergesst aber ob der vergänglichen, weltlichen Glücksgüter die ewigen, bleibenden nicht! Obwohl Welt und Gott dem Anscheine nach zwei verschiedene Dinge sind, die verschiedene Ziele verfolgen, so ist es doch möglich, beiden nicht nur zu genügen, sondern sie auch zu vereinen, insofern als auch die Welt von Gott als Mittel erschaffen wurde, die geistigen Eigenschaften Seiner Wesen zu steigern und zu kräftigen und so auf diese Art das Weltlich-Grobe oder Materielle wieder zu seinem Ursprung zurückzuführen, von dem es ausgegangen ist.

17. Der Tribut oder Zinsgroschen muss der Welt gegeben werden; denn sie ist die Führerin zum Geistigen. Wie man das Licht nur deswegen schätzt, weil man die Finsternis kennt, so wird man auch das Unvergängliche dann höher schätzen, wenn man das Vergängliche, das Weltliche kennt. Der Zinsgroschen, den ihr der Welt geben müsst, besteht in der Bekämpfung ihrer Versuchungen, ferner in der klaren Ansicht über den eigentlichen Wert ihrer Güter, welche nur dann gut verwertet sind, wenn sie ein geistiges Produkt der Liebe liefern können. Auch der materielle Zinsgroschen an den Kaiser gibt dem Menschen, dem Untertan die Ruhe, seinen friedlichen Arbeiten nachzugehen und dadurch für sich und das Wohl seiner Familie sorgen zu können. So sorgt der Richter fürs allgemeine und der Bürger fürs eigene Wohl.

18. So ist das irdische Leben nur der Grund eines höheren Baues, welcher auf den rohen Steinen der materiellen Wirklichkeit angefangen, in den letzten, geistigen Lichtelementen einer anderen, höheren Welt enden soll. Um das höhere Leben zu erreichen, muss der weltliche Zinsgroschen reichlich fliessen, damit er viel Gutes und Erhabenes im Geistigen erwirkt. Auf diese Art kann das, was des Kaisers ist, und das, was Gottes ist, vereinigt werden. Dies kann das geistige Leben der einzelnen Menschen nur fördern und entspricht dem eigentlichen Zweck, warum Ich euch in die Welt setzte und mit so vielen, verschiedenen Eigenschaften – guten sowohl wie schlechten – ausrüstete. Die letzteren bekämpft, sie sollen zur Stärkung der ersteren beitragen und werden euch zu Meinem geistigen Ebenbild gestalten.

19. Beachtet daher dieses Wort, das Ich euch in diesem Evangelium gegeben habe; auch in ihm liegt des Tiefen viel, woraus der Verständige und Umsichtige Regeln für sein ganzes Leben ziehen kann! Er wird dann nicht Extreme von sich, von seinem Nächsten und von der Welt verlangen, sondern den rechten Mittelweg wandeln, indem er durch Zahlung des Zinsgroschens seinem Nächsten das Beibringen des Tributs erleichtert. So wird er seine Mission und Meinen Zweck erfüllen, deswegen Ich überhaupt Geister und Materie erschuf, welch letztere, das Bindungsmittel der ersteren, am Ende auflösen und das wiedervereinigen soll und muss, was Ich getrennt in den grossen Weltschöpfungsraum hinausgestellt habe.

20. So wollt auch ihr, indem ihr den Mittelweg geht, dazu beitragen, dass das Materielle vergeistigt werde, damit Mein Wiederkommen auf eurer Erde durch eure und der Menschheit Vergeistigung gerechtfertigt werde. Dann wird es sich herausstellen, was ihr dem Kaiser, und was ihr Gott gegeben habt, und inwieweit in diesem Geben das rechte Mass und das rechte Gewicht vorherrschte. Nur wenn ihr fähig geworden seid, auch das geringste Meiner Worte im rechten, tiefen und geistigen Sinn aufzufassen, ist eine Vereinigung mit Mir und Meiner Geisterwelt möglich. Ich unterlasse zu diesem Zweck kein Mittel, euch zu zeigen, was der Welt oder des Kaisers ist; Ich erinnere euch aber auch stets daran, was Gottes oder Mein ist, und wie beides, obwohl getrennt, doch vereint werden kann, wenn zum rechten Verständnis auch die rechte Ausführung kommt. Amen.

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The Lord’s Sermons – Sermon 48… Matthew 22:15-22

Spiritualizing the Material… YES – Materializing the Spiritual… NO

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 29th, 1872)
spoken by Pascal

Matthew 22:15-22 – The Lord’s Attitude Towards the Authorities
“Then went the Pharisees, and took counsel how they might entangle him in his talk. And they sent out unto him their disciples with the Hero-dians, saying, Master, we know that thou are true, and teachest the way of God in truth, neither carest thou for any man: for thou regardest not the person of men. Tell us therefore, What thinkest thou? Is it lawful to give tribute unto Caesar, or not?

But Jesus perceived their wickedness, and said, Why tempt ye me, ye hypocrites? Shew me the tribute money. And they brought unto him a penny. And he saith unto them, Whose is this image and superscription? They say unto him, Caesar’s. Then saith he unto them, Render therefore unto Caesar the things which are Caesar’s; and unto God the things that are God’s. When they had heard these words, they marvelled, and left him, and went their way.”

Thus says the Lord:

1. This chapter contains a number of parables which I gave to the Pharisees and scribes in order to obviate all their objections in the best possible way.

2. The above verses deal with one of those pitfalls the Pharisees used to set for Me, hoping to be able to hand Me over to the authorities if I gave an unwary answer.

3. The Romans, as their rulers, were only concerned with their own supremacy in the land of the Jews and were quite indifferent to the Jewish religion and its reformers – be they prophets or preachers, like My predecessor John, or the expected Messiah as represented by Me, – so long as any innovations concerned only the domain of religion and did not reach into the political field. Therefore, the Pharisees were anxious to find a question where, if answered conscientiously, I could not possibly evade politics.

4. So the Pharisees sent their followers to Me, together with some servants of Herod, with the ambiguous question: “Is it lawful to give tribute unto Caesar, or not?”

5. They had assumed that My answer would be that the offering to the temple came first and the tribute to the emperor was an unjust burden forced upon them by the might of the sword. Through such an answer they would have had the most conclusive evidence that I misled the people with bad interpretations, making them hostile to the government, and they believed thus to be able to involve Me with the authorities. However, so that they would not appear responsible and in case I denied the claim they would have witnesses, they sent also servants of Herod along, who were to confirm the statement they expected to hear from Me.

6. I must admit that this question was insidious. Since the Romans were not the lawful rulers, and only circumstance had forced them upon this land as its possessors, the Pharisees believed that I, as a native Jew, must despise the foreign rule and oppose it. But I, who search into the human heart, was quite aware of the Pharisees’ intentions and gave them, with only a few words, an answer that made a further question on their part impossible. For the answer: “Render unto Caesar the things that are Caesar’s; and unto God the things that are God’s!” already contained the whole explanation, which only I, being the One Who I was, could give, – although this was not the answer they had expected.

7. Since I had shown them on the coin they handed to Me the image of the emperor and its superscription, I could not say anything else but: “This image on the one side of the coin shows you whose subjects you are; and if you do not want to understand the meaning of the image, the superscription on the other side proves it even more clearly. This is a small coin with which you trade and are able to satisfy your worldly needs. The spiritual, however, is above all coins – be they of gold or other metals -; it has another origin, another cause and another goal!” Thereby I made a strict distinction between the tribute due to the worldly power and that due to the spiritual.

8. The answer I gave was to tell them: “With the taxes paid to the emperor you purchase your worldly order, peace and security; with the spiritual offerings you obtain for yourselves order within, the peace of a clear conscience and the security in your actions, so that you know what you are doing and why. Thus you reach the same goal on both roads – here spiritually and there materially. Both must exist, for without them a coexistence of people is impossible, and without them it does not become clear which is the more important: The treasures of the world or the treasures of the spirit.”

9. What I said to the Pharisees was also valid for all later times and will be so in the future as long as people live together in towns and villages and as long as religion and belief in a Supreme Being still dwell in their hearts. Just as a ruler is needed as a wordly sovereign, also a God is needed Who holds together the entire universe. Both are promoters and upholders of order and, therefore, also the sole lawgivers. Whatever the worldly rulers may be called, the executive power will always be assigned to one person only; and so also spiritually there can only be one ruler and not several gods.

10. There have, of course, always been sovereigns who misused their power and others who would not accept any power above them, just as there have been individuals and nations who were not satisfied with one God, but created for themselves a multitude of gods and goddesses to enable them to follow their worldly passions comfortably. But also in such a case every action was sanctioned through divine decree. Thus there were, and still are, people who want no ruler, no God, except their own self.

11. Still, whatever people’s attitude, they have to pay tribute everywhere. If they want to be respected in their worldly life they have to give the worldly ruler part of their earnings, and to the spiritual ruler – GOD – they have to sacrifice all worldly passions, if they want to reach the goal He has set them.

12. Everywhere punishment threatens if payment is not made -here worldly, there spiritual -, and so I was quite right when I told the Pharisees: “Render unto Caesar the things that are Caesar’s and unto God the things that are God’s”, which means: “Fulfil both – your social and your spiritual obligations. Recognize your attitude as humans towards your fellowmen and the worldly ruler. However, do not forget what you owe to Him Who set you into the world and endowed you with talents of which He will one day demand the tithe or tribute – money. Do not mix both obligations trying to satisfy both in the one way, which is not possible. Neither of the worldly nor of the spiritual can you rid yourselves completely.

13. The meaning you should derive from these words to the Pharisees is that you should not refuse to pay the tribute-money due to the world; however, this should be done without forfeiting that which is spiritual in your being and also without wishing to be all spirit while you still have to live on this earth globe in a physical body. It is of the greatest importance, both here in the earthly life as well as in the highest spirit life, to know the happy mean, so that a person may not go to extremes, which would be of no use to anybody, but only harm him and others.

14. Therefore, you, too, should heed these words to the Pharisees, the deep meaning of which illuminates your earthly as well as your future life, so that a wrong conception may not bring forth absurd results. As I already explained, love as such would only be ruinous to the loving as well as to the beloved if it were not guided and tempered by wisdom. Thus any virtue -even the best – can become destructive when it strives beyond the bounds of feasibility.

15. Do not ever forget in your earthly life to give the world what it is entitled to demand of you.

16. Give to the world what is the world’s, but do not allow worldly desires to penetrate the spiritual. Spiritualize, if you wish, all kinds of activities, but do not allow your sacred, spiritual qualities to become worldly since they have to last longer than just for this short pilgrim life. Give God what is God’s. Do regard also your worldly possessions as gifts from heaven, but do not forget the eternal, permanent treasures on account of the worldly ones. Although world and God appear to be two quite different things with different objectives, it is still possible not only to satisfy both, but even to combine them, bearing in mind that the world was also created by God as a means of enhancing and fortifying the spiritual qualities of His beings thereby to lead back to its origin what is worldly gross or material.

17. The world must be given its tribute, for it is a guide to the spiritual. As light is only appreciated when darkness is known, so the everlasting will be valued much more when one is familiar with the perishable, the world. The tribute-money you have to give the world consists in fighting its temptations, and besides, in the clear understanding of the real worth of its treasures, which can be used to advantage only if they can yield a spiritual product of love. And the material tribute to the emperor enables his subject to perform his work in peace thereby providing for his own and his family’s welfare. Thus the judge looks after the common welfare and the citizen after his own.

18. Therefore, temporal life is only the foundation for a higher structure, commenced on the rough stones of material reality and to be completed in the ultimate spiritual light elements of another, higher world. In order to reach the higher life, the worldly tribute-money must flow abundantly so that it may achieve a lot of good and sublime spiritually. In this way, that which is the emperor’s, and that which is God’s can be combined. This can only promote people’s spiritual life and it corresponds to the true purpose for which I set you into the world equipped with so many diverse qualities – good and bad. Control the latter, they are meant to contribute towards strengthening the former and will make you into My spiritual image.

19. Do heed the lesson which I have given you in this Gospel! There is a deep significance in it, from which the circumspect can gain rules for his whole life. He will then not demand extremes, neither of himself nor of his fellowman nor of the world, but will take the proper middle course and in paying the tribute-money will make it easier for his fellowman to produce the tribute. Thus he will fulfil his mission and My purpose for which I created spirits and matter; the latter, being the binding agent for the former, shall and must in the end dissolve and reunite what I set separately into the vast expanses of creation.

20. By taking the middle course you, too, should strive to contribute towards spiritualizing the material, so as to justify My returning to the earth by your own and mankind’s spiritualization. Then it will show what you have given to the emperor and what to God, and to what extent the proper measure and proper weight have prevailed. A union with Me and My spirit world can only take place when you have become capable of apprehending even the least of My words in its true, profound spiritual meaning. To achieve this, I use every possible means of showing you what is the world’s or the emperor’s. However, I also keep reminding you of what is God’s or Mine, and how both, although separate, can be combined when proper understanding is followed by the right realization. Amen.

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Predica 48 – La posizione del Signore verso le autorità

Ventiduesima dopo Pentecoste
( XXIXa del Tempo Ordinario)

Matteo 22, 15-22: «Allora i farisei si ritirarono e tennero un Consiglio, come catturare Gesù nei suoi discorsi. Essi mandarono a lui i propri discepoli insieme ai servitori di Erode e dissero: “Maestro, sappiamo che sei verace e insegni la giusta via di Dio secondo verità e non domandi a nessuno, poiché non guardi in faccia agli uomini. Dicci perciò cosa pensi: è giusto o no, pagare il tributo a Cesare?”. Ora poiché Gesù scorgeva la loro astuzia, rispose: “Voi ipocriti, perché mi tentate? Mostratemi la moneta del tributo”. Ed essi gli presentarono un denaro. Ed egli domandò loro: “Di chi è quest’immagine e quest’iscrizione?”. Essi gli risposero: “Di Cesare”. Allora disse loro: “Date dunque a Cesare quello che è di Cesare, e a Dio, quello che è di Dio”. Poiché sentirono questo, si stupirono, lo lasciarono e se ne andarono.»

(Il 29 aprile 1872)

1. Questo 22° capitolo è pieno delle parabole che Io esposi agli scribi e ai farisei, per porre riparo adeguatamente a tutte le loro obiezioni.

2. I versetti di cui sopra, trattano uno di quei tranelli che essi Mi tesero per poterMi, attraverso una Mia risposta imprudente, consegnare alle autorità.

3. I Romani, loro padroni, si preoccupavano di nient’altro che della propria supremazia nella Giudea; ma di ciò che riguardava la religione dei giudei e dei loro riformatori, fossero essi profeti o predicatori – come il Mio precursore Giovanni, o addirittura l’atteso Messia, così come Io lo rappresentavo – era loro completamente indifferente, fintanto che certe innovazioni rimanevano nel campo religioso e non travasavano in quello politico. Per questa ragione, ai farisei premeva principalmente trovare una domanda, rispondendo alla quale Io non avrei potuto evitare implicazioni con la politica.

4. Così, infatti, essi Mi mandarono i loro discepoli con alcuni servitori di Erode, e con l’ambigua domanda: «È giusto o no dare il tributo a Cesare?».

5. Una domanda alla quale essi si aspettavano che Io rispondessi che innanzi tutto veniva l’offerta al tempio, e poi, che il tributo a Cesare sarebbe stato un peso ingiusto, imposto con il potere della spada. Con una tale risposta essi avrebbero avuto in mano le prove schiaccianti che Io ingannavo il popolo con cattive interpretazioni e lo disponevo in opposizione al governo, e così credevano di poterMi coinvolgere con le autorità. Ma affinché non cadesse su di loro il sospetto e avessero anche testimoni, in caso di negazione da parte Mia, inviarono insieme ai discepoli anche dei servitori di Erode, che avrebbero dovuto confermare le Mie dichiarazioni da loro attese.

6. Devo ammettere che la domanda era insidiosa. Poiché i Romani non erano i signori legittimi, bensì i padroni di questo paese, i farisei supponevano che Io, giudeo di nascita, per le circostanze imposte avrei disprezzato e Mi sarei messo contro il dominio straniero. Io però esamino il cuore e i reni degli uomini e, ben sapendo cosa essi volessero, risposi con poche parole, così che un’ulteriore domanda da parte loro fosse impossibile. Nella risposta, infatti: «Date a Cesare ciò che appartiene a Cesare, e a Dio, ciò che appartiene a Dio!», era già contenuta l’intera spiegazione che solo Io, quale Colui che sono, potevo dare, – anche se proprio non era quella da loro attesa.

7. Poiché avevo mostrato loro l’immagine di Cesare e la sua intestazione sulla moneta, non potevo esprimere altro che: “Quest’immagine da una parte della moneta vi mostra di chi siete sudditi e, se non volete comprendere il significato dell’immagine, allora l’iscrizione dall’altra parte ve lo conferma ancora meglio. Questa è una moneta spicciola, con la quale voi potete fare industria e commercio e, con ciò soddisfare le vostre necessità terrene; lo spirituale però è insito in ogni moneta – possa essere d’oro o di altro metallo, – e ha un’altra origine, un altro motivo e un altro scopo!”. Con ciò Io separai rigorosamente il tributo dovuto al potere mondano, da quello dovuto allo spirituale.

8. La Mia risposta doveva dir loro: “Con le imposte a Cesare voi acquistate il vostro ordine terreno, tranquillità e sicurezza; con i sacrifici spirituali, però, vi procurate l’ordine nel vostro interiore, la tranquillità di una coscienza pura e la sicurezza nell’agire, così da sapere che cosa fate e perché. In questo modo raggiungete su entrambe le vie, qui nel materiale e là nello spirituale, lo stesso scopo. Entrambe devono esistere, poiché senza di esse non sarebbe possibile nessuna convivenza, né potrebbe essere espresso chiaramente quale sia veramente la cosa più importante: se i tesori del mondo, oppure i tesori dello Spirito”.

9. Ciò che Io dissi ai farisei, ha avuto la sua validità anche per tutti i tempi successivi, e l’avrà ancora in futuro, finché gli uomini vivranno insieme in città e villaggi, e finché religione e fede in un Essere supremo vivranno ancora nei loro cuori. Così com’è necessario un sovrano, quale capo supremo temporale, altrettanto è necessario un Dio che tenga unito l’intero universo. Entrambi sono fondatori dell’ordine, conservatori dell’ordine, e perciò anche gli unici legislatori. I sovrani temporali possono chiamarsi come vogliono, ma il potere esecutivo sarà sempre conferito a un singolo; altrettanto in campo spirituale, c’è un solo Reggente, e non parecchi dei.

10. Che ci siano sempre stati uomini che come sovrani abusarono del loro potere, e altri che non vollero riconoscere alcun potere su di sé, è naturale, come altrettanto naturale è il fatto, che ci siano stati uomini e popoli ai quali non bastava un solo Dio, e che si crearono un intero esercito di dei e dee, per poter vivere comodamente le loro passioni mondane, nel qual caso però, anche ogni azione fu sanzionata da una sentenza divina. Altrettanto, ci furono e ci sono ancora uomini che non vogliono nessun sovrano, e assolutamente nessun Dio all’infuori del loro proprio io.

11. È certo, gli uomini possono fare come vogliono: ma ovunque devono pagare il tributo! Essi devono sacrificare al sovrano temporale una parte del loro guadagno, e al sovrano spirituale, vale a dire a Dio, tutte le passioni mondane, se vogliono stare in considerazione presso il primo e raggiungere presso l’ultimo, la meta che Egli ha posto loro.

12. Ovunque minaccia la punizione con il mancato pagamento, – qui quella terrena, e là quella spirituale, – e quindi Io avevo certamente ragione, quando dissi ai farisei: «Date a Cesare ciò che appartiene a Cesare, e a Dio, ciò che appartiene a Dio!»; questo significa: “Adempite bene i vostri doveri sociali, come quelli spirituali! Riconoscete la vostra posizione quali uomini verso il vostro prossimo e verso il vostro sovrano temporale, non dimendicando però nello stesso tempo i vostri doveri verso Colui che vi mise nel mondo e vi diede talenti o capacità di cui un giorno Egli stesso esigerà la decima, o il tributo! Non confondete i due doveri, e non aspirate poi a voler soddisfare entrambi su una sola strada, il che non è possibile! Voi, infatti, non potete sbarazzarvi totalmente di quello terreno, e tanto meno di quello spirituale!”.

13. Ciò che è evidente da quest’espressione rivolta ai farisei, è che anche voi non dobbiate rifiutare il tributo al mondo, senza tuttavia sacrificare lo spirituale della vostra essenza, e anche, senza voler essere completamente spirito fintanto che dovrete ancora dimorare nell’involucro fisico di questo globo terreste! È necessario, tanto qui nella vita terrena, quanto nell’aldilà nella sublime vita spirituale, conoscere la giusta via di mezzo, e non cadere negli estremi dove non ci potrà essere utilità per nessuno, ma solamente danno per se stessi e per gli altri.

14. Perciò osservate anche voi queste parole rivolte ai farisei, il cui profondo significato illumina la vostra intera vita terrena e futura, affinché una falsa interpretazione non produca risultati sbagliati! Come Io affermai che l’amore fine a se stesso potrebbe essere rovinoso sia all’amante come all’amato, se non è guidato e mitigato dalla sapienza, altrettanto qualsiasi virtù – anche la migliore – potrebbe divenire rovinosa, non appena essa vuole superare i limiti del possibile.

15. Mai dimenticate in tutto il vostro cammino terreno, di dare al mondo ciò che esso è autorizzato a pretendere da voi!

16. Date al mondo ciò che è del mondo, ma non lasciate che gli stimoli mondani si estendano allo spirituale! Spiritualizzate, se volete, ogni attività possibile, ma non materializzate le vostre sacre, spirituali caratteristiche, le quali devono durare più a lungo di questa breve vita pellegrina! Date a Dio, ciò che appartiene a Dio! Considerate anche i beni terreni come doni del Cielo, senza dimenticare però, a causa delle transitorie ricchezze, quelli eterni e duraturi! Sebbene il mondo e Dio, siano all’apparenza due cose diverse che perseguono scopi differenti, tuttavia è possibile non solo soddisfare entrambi, ma anche conciliarli, in quanto anche il mondo fu creato da Dio come mezzo per accrescere e rafforzare le qualità spirituali dei Suoi esseri, e così ricondurre il mondano-grossolano, o materiale, di nuovo, alla sua origine dalla quale è uscito.

17. Il tributo, o censo, deve essere dato al mondo; esso, infatti, è la guida per lo spirituale. Come si apprezza la luce solo perché si conoscono le tenebre, così si apprezzerà poi maggiormente anche l’imperituro, se si è conosciuto il perituro, il mondano. Il tributo che voi dovete dare al mondo, consiste nella lotta alle sue tentazioni, e inoltre, nella chiara opinione sul vero e proprio valore dei suoi beni, che saranno ben utilizzati solamente quando potranno offrire un prodotto spirituale dell’amore. Anche il tributo materiale a Cesare dà all’uomo, al suddito, la tranquillità per attendere ai propri pacifici lavori, e in tal modo poter provvedere per sé e per il bene della sua famiglia. Così il giudice si prende cura del bene comune, e il cittadino del proprio bene.

18. Così la vita terrena è solo la base di un edificio superiore, il quale, iniziato sulle grezze pietre della realtà materiale, dovrà terminare negli ultimi elementi spirituali di luce di un altro mondo superiore, e per raggiungere questa vita più elevata, dovranno circolare abbondantemente i tributi terreni, affinché procurino molto di buono e di elevato nello spirituale. In questa maniera potrà essere conciliato ciò che appartiene a Cesare, con ciò che appartiene a Dio. Solo questo, potrà favorire la vita spirituale dei singoli uomini, poiché corrisponde allo scopo vero e proprio per il quale Io vi posi nel mondo, provvisti di così tante differenti caratteristiche, tanto buone quanto cattive. Combattete le ultime, ed esse contribuiranno a rafforzare le prime e vi formeranno a Mia immagine spirituale.

19. Osservate perciò questa Parola che Io vi ho dato in questo Vangelo; anche in essa sta molta della profondità, dalla quale l’uomo giudizioso e avveduto potrà ricavare regole per la sua intera vita! Egli non pretenderà poi l’estremo da sé, dal suo prossimo e dal mondo, ma percorrerà la giusta via di mezzo, mentre attraverso il pagamento della tassa, alleggerirà al suo prossimo l’apportare del tributo stesso. In tal modo compirà la propria missione e il Mio scopo, soprattutto perciò Io creai spiriti e materia, affinché quest’ultima, il mezzo di collocamento dei primi, alla fine dovrà e potrà sciogliere e riunire ciò che Io ho posto fuori, separato nei grandi spazi delle Creazioni mondiali.

20. Così anche voi, percorrendo la via di mezzo, contribuirete a spiritualizzare la materia, affinché il Mio Ritorno sulla vostra Terra sia giustificato mediante la spiritualizzazione vostra e dell’umanità. Poi si rivelerà ciò che voi avete dato a Cesare e ciò che avete dato a Dio, e fino a qual punto in questo dare, prevalsero la giusta misura e il giusto peso. Solo quando sarete divenuti capaci di afferrare anche la più piccola delle Mie parole nel giusto, profondo e spirituale senso, vi sarà possibile un’unificazione con Me e con il Mio mondo dello spirito. Io non tralascio nessun mezzo per raggiungere lo scopo di mostrarvi ciò che è del mondo, o di Cesare; però, vi rammento anche in continuazione ciò che è di Dio, o Mio, e come entrambi, sebbene separati, possano essere associati, se alla giusta comprensione arriva anche il giusto adempimento. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道佈道48 …馬太福音2215-22
屬靈化物質…是 – 物質化屬靈的…沒有

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上帝的講道佈道48 …馬太福音2215-22
屬靈化物質…是 – 物質化屬靈的…沒有

透露給Gottfried Mayerhofer

(1872年4月29日)

帕斯卡爾

馬太福音22:15-22  – 主對待當局的態度

“然後去法利賽人,並且聽勸說,他們怎麼會在談話中陷害他。於是他們把弟子們和英雄們一起送到他身邊,說:“師父,我們知道你是真實的,並且真誠地教學上帝的道,對任何人都不在乎,因為你最關心的不是人。請告訴我們,你覺得怎麼樣?向凱撒致敬是否合法?

但耶穌察覺到他們的邪惡,說,偽君子你們為何試探我呢?把錢給我。他們帶了一分錢。他對他們說,這是誰的形象和題辭?他們對他說,凱撒。主於是對他們說,你們要向凱撒給其的物。並要向上帝給屬於上帝的事物。當他們聽到這些話的時候,他們驚奇,離開了他,走了他們的路。“

主如此說:

1.本章包含了我給法利賽人和文士的一些比喻,以便消除他們所有的異議最好的方法。

2.上面的經文解決了法利賽人為我設置的那些陷井之一,希望如果我不小心的回答能夠把我交給當局。

3.羅馬人作為他們的統治者,只關心自己在猶太人的土地上的霸權地位,並且對猶太人的宗教及其改革者極為冷漠 – 無論是他們的先知或傳教士,比如我的前任約翰,還是預期的彌賽亞,以我為代表 – 只要任何創新只涉及宗教領域,並未涉及政治領域。因此,法利賽人急於找到一個問題,如果認真回答,我不可能逃避政治。

4.法利賽人和他的一些希律僕人一起,帶著他們的追隨者帶著一個模棱兩可的問題,“向凱撒致敬是否合法?”

5.他們認為我的答案是,祭物到寺廟首先來到,對皇帝的敬意是劍的威力強加給他們的不公正的負擔。通過這樣的回答,他們會有最確鑿的證據表明我錯誤的詮釋誤導了人民,使他們對政府產生敵意,因此他們相信能夠讓我與當局接觸。然而,為了使他們不負責任,並且如果我否認了他們會有證人的要求,他們也派出了希律的僕人,他們將確認他們期望從我那裡聽到的聲明。

6.我必須承認這個問題是陰險的。由於羅馬人不是合法的統治者,只有情況迫使他們將這片土地占為己有,法利賽人相信我作為一個本土的猶太人必須蔑視外國統治並反對它。但是,我深入人心,十分清楚法利賽人的意圖,只用幾句話就給了他們一個答案,使他們不可能提出進一步的問題。答案是:“凱撒的東西是凱撒的;並且指示给那些屬於上帝的東西!“已經包含了整個解釋,只有我,即我是一個人,才可以給予 – 儘管這不是他們所期望的答案。

7.既然我已經在硬幣上展示了他們,他們把皇帝的形象和它的題詞交給了我,我什麼都不能說:“硬幣一面的這個圖像向你顯示了这是誰的主題;如果你不想了解圖像的意義,那麼另一面的標題就更加清楚。這是一個與您交易並能夠滿足您世俗需求的小硬幣。然而,精神高於硬幣 – 不管是金子還是其他金屬 – 它有另一個起源,另一個原因和另一個目標!“因此我嚴格區分了由於世俗權力和精神因素引起的敬意。

8.我給出的答案是告訴他們:“通過向皇帝繳納稅款,你購買了你的世俗秩序,和平與安全;你們為自己提供的屬靈的祭物,你們的良知和安全,你們知道你們在做什麼,為什麼。因此,你在兩條道路上達到相同的目標 – 這裡在精神上和物質上都是如此。兩者都必須存在,因為如果沒有他們的共存,人是不可能的,沒有他們,就不會明確哪一個更重要:世界的寶藏或精神的寶藏。“

9.我對法利賽人說的是對於所有以後的時間也是有效的,只要人們在城鎮和鄉村共同生活,並且只要宗教和信仰至尊主仍然居住在他們的心中,就會在將來如此。正如統治者需要作為一個世界的主權者一樣,正如需要一個上帝,把整個宇宙連在一起。兩者都是發起人和法律持有者,因此也是唯一的法律顧問。無論世俗統治者可能被稱為什麼,行政權力將永遠只分配給一個人;精神上也是如此,只能有一個統治者而不是幾個神。

10.當然,總是有主權者濫用權力,而其他人則不接受任何超過他們的權力,就像有些個人和國家不滿足於一位上帝,而是為自己創造了眾多的神和女神,使他們能夠舒適地追隨他們世俗的情感。但在這種情況下,每一項行動都是通過神聖的法令加以製裁的。因此,除了他們自己之外,現在仍然有人不需要統治者,也不需要上帝。

11.無論人們的態度如何,他們都必須向各地致敬。如果他們想要在世俗生活中受到尊重,他們必須把他們收入分給世俗統治者,並且要給屬靈的統治者 – 上帝 – 如果他們想要達到他設定的目標,他們必須犧牲所有世俗的激情。

12.到 處  懲罰就會臨到威脅,如果沒有付出的代價  – 在 世間的,那裡的屬靈的 – 所以當我告訴法利賽人時,我說得很對:“凱撒的事情给凱撒的事情,以及上帝的事情給上帝的事情”意味著:“同時實踐 – 你的社會和你的屬靈義務。認識到你對待同胞和世俗統治者的態度。但是,不要忘記你欠他的是他把你放在世上,賦予你天才,他有一天會要求十分之一或貢獻 – 金錢。不要將兩種義務混合在一起,以一種方式滿足兩種,這是不可能的。世俗和精神你都不能完全擺脫。

13.你們應該從法利賽人的這些話語中得出的意思是,你們不應該拒絕因世界而付出的貢品,然而,這應該在沒有喪失那種屬於你的存在的精神的情況下完成,並且也不放棄為精神的,而你仍然必須在這個地球上生活在一個肉體中。無論是在地上生活還是在精神生活中,最重要的是了解快樂的意思,這樣一個人不會走向極端,這對任何人都是沒有用的,只有傷害他和其他人。

14.因此,你也應該留意這些對法利賽人的話,其深刻的意義照亮你的世俗和未來的生活,以便錯誤的觀念不會產生荒謬的結果。正如我已經解釋的那樣,如果沒有智慧的引導和鍛煉,愛情本身也只會對愛的和被愛人產生毀滅性的影響。因此,任何美德 – 即使是最好的 – 當它超越可行性範圍時,都會變得具有破壞性。

15.永遠不要忘記在你的世俗生活中給屬世界的它有權要求你。

16.給世界什麼是世界的,但不要讓世俗的慾望滲透到精神世界。如果你願意,靈性化,如果你願意,各種各樣的活動,但不要讓你的神聖的,屬靈的品質成為世俗的,因為他們必須持續更長的時間,而不僅僅是這個短暫的地球生活。給上帝什麼是上帝的。也要把你的世俗財產當作天上给的禮物,但不要忘記那些永恒寶藏也在世俗的基础上。儘管世界和上帝似乎是兩個完全不同的目標不同的東西,但不僅要滿足這兩個目標,而且要將它們結合起來,要牢記世界也是上帝創造的,作為增強和強化他的靈的品質,從而把它歸屬於它的源头从世俗的物質世界。

17.世界必須得到它的敬意,因為它是靈性的指南。光明只有在知道黑暗時才會被欣賞,所以當人們熟悉易腐的世界時,永恆的價值將會更加重要。你必須向世界貢獻的錢是為了與它的誘惑作鬥爭,此外還要清楚地理解珍寶的真正價值,只有當它們能夠產生愛的精神產品時才能利用它。對皇帝的物質貢獻使他的臣民能夠平靜地完成他的工作,從而為他自己和他的家庭提供福利。因此,法官依照自己的意願照顧共同福利和公民。

18.因此,暫時的生活只是更高層次結構的基礎,從物質現實的粗糙石頭開始,並在另一個更高的世界的終極精神光元素中完成。為了達到更高的生命,世俗的貢品必須大量流動,以便在精神上獲得許多美好和崇高。通過這種方式,皇帝的和神的是可以結合的。這只能促進人們的精神生活,這符合我將你帶入這個世界的真正目的,這些目標具有許多不同的品質 – 無論好壞。控制坏的,他們是為了加強好的,並使你成為我的靈性形象。

19.聽從我在這福音書中給你的教訓!其中有一個很重要的意義,從這個方面可以得到他一生的規則。然後,他不會要求極端,既不是对他自己也不是对他的同胞,也不是对世界的極端主義者,而是會採取適當的中間過程,並且付出貢獻 – 金錢會讓他的同胞更容易產生貢獻。因此,他將履行他的使命和我為之創造靈魂和物質的目的;物质作為靈魂的約束力者,物质最終必須溶解並且必須重新統一到我分開設定的 廣闊的創造之中。

20.通過走中間道路,你也應該努力為物质的靈性作出貢獻,以證明我通過你自己和人類的靈性化回歸地球。然後它會顯示你給予皇帝的什麼,你給予上帝的是什麼,以及適當的措施和適當的重量在多大程度上盛行。與我和我的精神世界的聯合只有當你能夠以其真正的,深刻的精神意義去理解我的話語時,才能發生。為了達到這個目的,我使用一切可能的方法向你展示什麼是世界的或是皇帝的。然而,我也一直在提醒你什麼是上帝的或我的,以及如何正確認識正確的理解分離的兩者可以结合在一起。阿門。

 

46. Meine Worte sollen ‘endlich’ Teil eures eigenen Ich’s werden – My Words shall ‘finally’ become part of your own self

PREDIGT / SERMON 46
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flagge de  46. Meine Worte sollen ‘endlich’ Teil eures eigenen Ich’s werden

46. Predigt von Jesus…
Meine Worte sollen (endlich) Teil eures eigenen Ich’s werden

27. April 1872

Johannes 4:47-53 – Heilung des Sohnes eines königlichen Mitgliedes
Es war ein Königischer, dessen Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa nach Galiläa. Und er ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinabkäme und hülfe seinem Sohne; denn er war todkrank. Und Jesus sprach zu ihm: “Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder sehet, so glaubet ihr nicht. “Der Königische sprach zu ihm: “Herr, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt!” Jesus spricht zu ihm: “Gehe hin, dein Sohn lebt!” Der Mensch glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Und indem er hinabging begegneten ihm seine Knechte, verkündigten ihm und sprachen: “Dein Kind lebt!” Da forschte er von ihnen die Stunde, in welcher es besser mit ihm geworden war. Und sie sprachen zu ihm: “Gestern um die siebente Stunde verließ ihn das Fieber.” Da merkte der Vater, daß es um die Stunde wäre, in welcher Jesus zu ihm gesagt hatte: “Dein Sohn lebt!” Und er glaubte mit seinem ganzen Hause.

01. Dieses Kapitel gibt eine Tat kund, da Ich einem sterbenden Kinde nur durch das Wort seine Gesundheit wiedergab. Es beweist euch, wie mächtig das Wort ist, und wie es, begleitet vom festen Willen, Dinge bewirken kann, welche dem gewöhnlichen Menschen unmöglich erscheinen.

02. Auch dieser Königische erfuhr dasselbe, als er heimkehrend schon durch seine ihm entgegeneilenden Knechte vernahm, daß sein Kind im gleichen Augenblick das Leben zurückerhielt, als Ich das bedeutsame Wort ausgesprochen hatte.

03. Bei dieser Tat hatte Ich dreierlei Absichten. Ich wollte Meinen Jüngern und den Mir Angehörigen zeigen, daß der Königische erstens ein Mann aus einem höheren Stande und zweitens noch dazu ein Heide war, und drittens sollte seine Erprobung als Festgläubiger allen, die anwesend waren, die Augen öffnen über das, was ihnen noch am meisten fehlte.

04. Schon an anderer Stelle sagte Ich zu den Juden, daß ihnen alles genommen und den Heiden übergeben werde, weil gerade sie, die an erster Stelle Auserkorenen, so halsstarrig waren, Mich und Meine Mission nicht anzuerkennen, – daß ihnen dieser Segen genommen und den Heiden gegeben werde, weil bei diesen Meine Lehre einen besseren Acker finden werde.

05. Dann wollte Ich ihnen zeigen, daß nicht nur unverständliches Volk der niedersten Klasse zu Mir kam, sondern auch Leute aus höheren Ständen, welche mit wissenschaftlicher Bildung ausgezeichnet waren, sich nicht schämten, zu Mir zu eilen und Mich um Hilfe durch Wort und Tat anzuflehen.

06. Hier war es wohl nicht die Überzeugung von Meiner Macht allein, sondern vielmehr die Liebe zu seinem Kinde, die diesen Römer zu Mir trieb; denn der Heilung erst folgte die Überzeugung auf dem Fuße. Deswegen sagte Ich auch ihm: “Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubt ihr nicht!” Ich sagte das, weil Ich wohl wußte, daß dieser Mann nach der Heilung seines Kindes nicht anders konnte, als zu glauben. Die Tatsache stand doch greifbar vor ihm, nämlich: statt seines toten, sein genesenes Kind.

07. Am allerwichtigsten aber war die dritte Absicht. Ich wollte Meinen Jüngern und sonstigen Verehrern Meines Wortes mit Beispielen zeigen, daß zu allen Taten als Hauptfaktor von seiten der Bittenden das Vertrauen auf Mein Wort nötig sei, das ihnen gerade vielmals mangelte. So war diese Begebenheit geeignet, ihnen zu zeigen, daß man nie betrogen sein wird, wenn man Meinem Wort unbedingt glaubt und darauf vertraut.

08. Der Königische ging von Mir hinweg und hatte eine weite Strecke bis zu seinem Hause zu gehen; aber er verließ Mich mit dem festen Vertrauen, daß sein Sohn leben müsse, weil Ich ihm sagte:”Dein Sohn lebt!” Eben dieses Vertrauen auf Meine Worte und dieses feste Glauben, das möglich sein kann und stets vorhanden sein soll, wollte Ich Meinen Jüngern und Zuhörern durch eine Tat zeigen.

09. So war diese Tat für Meine Umgebung fruchtbringend; denn Ich unterließ nicht, ihr diese drei Gründe und Meine damit verbundenen Absichten auseinanderzusetzen.

10. Zweifler gab es auch dort; ja selbst dieser Königische war ein Zweifler, trotz seines Glaubens an Mich. Er forschte bei seinen Knechten nach, wann diese Umwandlung in dem kranken Zustand seines Sohnes stattgefunden habe. Und erst als er erfuhr, daß es in dem gleichen Augenblick war, als Ich es zu ihm gesagt hatte, da erst war er von Meiner Göttlichkeit fest überzeugt, und er, sowie sein ganzes Haus glaubten an Mich und Meine Sendung.

11. Seht nun, wie dieses Beispiel – als ein Glied der großen Kette, mit welcher Ich Meine Lehre auf Erden befestigen und dauernd verankern wollte – euch zeigt, daß ein glücklicher Erfolg nur dann zu verzeichnen ist, wenn das feste Zutrauen des Flehenden dabei ist. Auch jetzt will Ich euch in Erinnerung bringen, daß ohne festes Vertrauen auf Mich und ohne Zutrauen auf die Verheißungen, welche Ich euch oft gebe, kein befriedigendes Resultat erwartet werden kann. So wie bei einer körperlichen Heilung nicht der Arzt allein der Gesundheitsbringer ist, sondern das Vertrauen zu ihm und die feste Überzeugung von der Wirksamkeit der Mittel, welche er anwendet, ein Hauptfaktor, ja oft der Hauptfaktor sind, welcher die Genesung herbeiführen kann, ebenso ist bei jeder Bitte an Mich – um geistige und auch weltliche Dinge – das Vertrauen oder Zutrauen zu Mir der mächtigste Hebel, welcher die Erfüllung beschleunigen und verwirklichen kann. Dieses feste Vertrauen bindet Mich direkt, das zu gewähren, was Mein Kind von Mir als seinem Vater erbittet; wo anders sollte die Vaterliebe sich zeigen können, als eben im Gewähren? Im Verweigern gewiß nicht!

12. Schon früher habe Ich euch ein Wort über ,Vertrauen` gegeben, vor kurzem ein anderes über ,Glauben`, und jetzt soll diese Ausführung von beiden – aber in einem andern Sinn – handeln. Das Vertrauen soll hier als Zutrauen zu Mir erklärt werden und der Glaube nicht als der mächtige Hebel, selbst Taten zu vollbringen, sondern als feste Überzeugung von dem Gewicht Meiner Worte und Meiner Verheißungen.

13. Jener Hauptmann im Evangelium hatte das Zutrauen und die feste Überzeugung, daß Meine Worte nicht trügen können, deshalb verließ er Mich getrost und ging nach Hause. Er war überzeugt, er müsse sein Kind gesund wiederfinden.

14. Begreift ihr, was das für ein Glaube ist, der in der Brust eines Vaters so mächtig wirken kann, daß er auf Meine persönliche Ankunft in seinem Hause verzichtet und nur Meinen Worten, Meiner Versicherung glaubt, da es sich um das Leben seines einzigen Kindes handelt?

15. Wo habt ihr dieses Vertrauen schon gezeigt, ihr, die Ich mit so vielen Gnadenworten überschüttet und so oft durch die Tat gezeigt habe, wie Ich stets mit euch bin? – Legt die Hand aufs Herz und bekennt offen und frei, daß ihr im Glauben und Zutrauen noch weit hinter diesem Manne im Evangelium zurück seid!

16. Ihr seid bei dem kleinsten Mißgeschick, das euch trifft, verzagt. Sogleich eilt ihr zu Meinem Schreiber und verlangt direkte Worte von Mir, weil ihr noch taub gegen Meine Stimme seid, die euch in eurem Herzen so oft Trost zusprechen will. So seid ihr, die ihr euch zu den Auserwählten zählen wollt!

17. Ich will euch durch dieses Beispiel wieder auf das rechte Maß der Selbstschätzung zurückführen, damit ihr erkennt, was euch abgeht, und wieweit ihr noch von dem eigentlichen Ziel eines Wiedergeborenen entfernt seid.

18. Wenn ihr Bevorzugten so seid, was soll Ich von denen erwarten, denen diese Gnadenworte mangeln, die im Strom des Weltgewirrs hi- nund hergeworfen werden und trotz aller Mahnworte und Leiden, die Ich über sie hereinbrechen lasse, nicht zur Besinnung kommen können?

19. Hier in diesem Wort will Ich euch zeigen, wo der Grenzstein des Fragens an Mich sein sollte, damit ihr nicht bei jeder Gelegenheit fragt und von Mir Bescheid haben wollt.

20. Jede Frage von euch an Mich ist ein Beweis von Mangel an Zutrauen, Mangel an Vertrauen, Mangel an Glauben, Mangel an dem eigentlichen Verständnis Meiner Worte und Mangel an der Erkenntnis, was es eigentlich heißt, Mich fragen zu wollen. Hättet ihr einen rechten Begriff von Meiner Größe und Meiner Heiligkeit, so wäre auch die Wahrheit Meiner Worte festgestellt, die Ich euch in den Evangelien, in Antworten auf eure oft einfältigen Fragen gegeben habe. Ich verfolgte den Zweck, euch alle Geheimnisse Meiner Natur, eures Herzens, Meiner Darniederkunft und Meines künftigen Wiederkommens klar zu machen.

21. Allein, ihr seid noch lange nicht zur Einsicht gekommen, was ein Schöpfer und Herr des Universums ist, deswegen übernehmt ihr euch oft in euren Fragen, auf welche Ich natürlich nicht als Herr, sondern als liebender Vater geduldig antworte. Aber es stünde euch zu, etwas reifer darüber nachzudenken, wozu die vielen Worte da sind, welche Ich euch durch Meinen Schreiber bis jetzt gegeben habe. Ihr sollt sie nicht bloß lesen, abschreiben und in Bücher binden lassen, nein, ihr sollt euch bestreben, sie zu eurem eigenen Ich zu machen. Ihr sollt durch sie Meine ganze materielle Schöpfung, den eigentlichen Wert der weltlichen Güter und eure Mission und Stellung im Weltall immer mehr begreifen lernen. Ihr sollt in dem kleinsten Atom und Sonnenstäubchen, das in der Luft herumfliegt, bis zu dem größten, fernsten Stern, der als eine Zentralsonne euch sein Licht aus Millionen und Millionen Meilen zusendet, überall euern Vater erkennen, der obwohl groß, im Kleinsten und im Geringsten gerade am mächtigsten erscheint.

22. Aus diesen Betrachtungen sollt ihr den Beweis schöpfen, daß Seine Wort gerade so wahr und wirkend sind wie die Sprache Seiner Schöpfung, und wie Er so groß, unermeßlich, gut und liebend ist. Seinen Versprechungen und Verheißungen muß der größte Glaube geschenkt werden, weil es nicht Worte eines endlichen, wohl aber eines unendlichen, höchsten Wesens sind, das sich in geringer Menschengestalt herabgelassen hat, euch den Beweis der größten Demut und der größten Verleugnung seiner selbst zu geben.

23. Lernt von jenem Hauptmann im Evangelium, was es heißen will, Vertrauen auf Meine Worte haben! Er stellte im höchsten Schmerz, dem Verlust seines Kindes, Meine Worte höher als diesen Schmerz, warf sich vertrauensvoll in Meine Arme und wurde in seinen Erwartungen nicht betrogen.

24. Diese euch im Evangelium Johannes mitgeteilte Tat nahm Ich zum Gegenstand der Belehrung, nicht um der ganzen künftigen Menschheit, sondern um Meinen Auserwählten einen Maßstab zu geben, wie sie alle Meine Worte auffassen und auf sie vertrauen sollen; denn nur dann, wenn sie in diesem Vertrauen fest und wahres Zutrauen zu Mir haben werden, können sie auch hoffen, ähnliches bei andern zu erwecken. Sonst sind sie den meisten Priestern eurer Zeit gleich, die etwas predigen, was sie selbst nicht glauben. So kann Mein Reich auf Erden nicht gefestigt, nicht einmal gegründet werden.

25. Zuerst müßt ihr und alle späteren Erwählten, wie einst Meine Jünger, mit gutem Beispiel vorangehen, wenn ihr wollt, daß euch jemand folgen soll!

26. So nehmt euch diesen Königischen zum Beispiel! Erstarkt im Vertrauen und Glauben, und ihr werdet Ruhe und Frieden haben und beides überall verbreiten können! Amen.

flagge en  46. My Words shall ‘finally’ become part of your own self

46th Sermon from Jesus… My Words shall (finally) become part of your own self
April 27, 1872

John 4:47-53 – The Healing of the Son of a Nobleman
“There was a certain nobleman, whose son was sick at Capernaum. When he heard that Jesus was come out of Judaea into Galilee, he went unto him, and besought him that he would come down, and heal his son: for he was at the point of death. Then said Jesus unto him. Except ye see signs and wonders, ye will not believe. The nobleman saith unto him, Sir, come down ere my child die. Jesus saith unto him, Go thy way; thy son liveth. And the man believed the word that Jesus had spoken unto him, and he went his way. And as he was now going down, his servants met him, and told him, saying, Thy son liveth. Then enquired he of them the hour when he began to amend. And they said unto him, Yesterday at the seventh hour the fever left him. So the father knew that it was at the same hour, in the which Jesus said unto him, Thy son liveth: and himself believed, and his whole house.”

This chapter tells how I restored a dying child to health through the Word alone. It proves to you the power of the Word and how, accompanied by a firm will, it can accomplish things that would seem impossible to the average person.
This nobleman also experienced this when, on returning home, he was told by his servants who hurried to meet him, that his child had been restored to life at the moment when I had spoken the significant Word.

With this act I intended three different things. First, I wanted to show My disciples and followers that here was a man of a higher rank, that he was also a heathen and, finally, that his test as a firm believer was to open the eyes of all present to that which they still lacked above all else.

On another occasion I had already told the Jews that everything would be taken away from them and given to the Gentiles because they, the first chosen, were stubborn enough not to accept Me and My mission. Therefore, this grace would be taken from them and given to the Gentiles with whom My teaching would find a better soil.

I wanted to demonstrate that not only simple people of the lowest class would come to Me, but that also people of a higher rank with an education in the sciences were not ashamed of hurrying to Me and entreating Me for help by word and deed.
In this case, it was not just the belief in My power, but rather the love for his child that brought this Roman to Me; because for him conviction followed only after the healing. That is why I said to him: “Except ye see signs and wonders, ye will not believe!” I said this knowing well that after the healing of his child this man could not help believing. He was faced with the tangible fact: A child restored to health instead of a dead one.

The most important point, however, was the third. I wanted to show My disciples and other reverers of My Word by examples that with all My acts the main factor needed was the supplicants’ trust in My Word, which they often lacked. Thus, this event was apt to show them that one who firmly believes and trusts in My Word will never be disappointed.

The nobleman, who had to cover quite a distance to his house, left Me with the firm conviction that his son would live – because of My words: “Thy son liveth!” This trust and firm belief in My words, which can and should always be there, is what I wanted to demonstrate to My disciples and listeners.

Thus, this act was of benefit to those around Me, for I made sure to explain to them the three reasons and My purpose behind it.

There were sceptics, too; even the nobleman was a sceptic, despite his faith in Me. He found out from his servants at what time his sick son’s condition had improved, and only when he had learnt that it had happened at that moment when I told him so, did he become firmly convinced of My Deity, and he and his whole house believed in Me and My mission.

Now this example – being a link in the great chain with which I wanted to fasten and permanently establish My teaching on earth – shows you that a good success is achieved only with the firm belief of the supplicant. Now, too, I want to remind you that you canot expect satisfactory results without a firm trust in Me and belief in the promises I often make you. Just as in the healing of the body it is not the physician alone who restores health; but the faith in him and in the effectiveness of his remedies is a factor, often the main factor, which brings about recovery. Thus with every supplication to Me -be it for spiritual or wordly things – trust and faith in Me is the most powerful lever by means of which fulfilment can be expedited and realized. Such firm trust actually binds Me to grant My child’s request. Where else could fatherly love manifest itself if not in the granting? Surely not in the refusing!

I have already talked to you earlier about ‘trust’ and recently also about “belief”; and now I shall talk about both of them, but in a different sense. Here, trust shall be interpreted as confidence in Me and belief – not as the most powerful lever for one’s own performance but as a firm conviction in the weight of My words and promises.

That nobleman in the Gospel had that confidence and strong conviction that My words could not fail, so he went home comforted-. He was convinced that he would find his child recovered.

Can you conceive this faith so powerful in the heart of a father, that he did not insist on My coming to his house, but believed My words and assurance, although the life of his only child was at stake?

Where have you shown a trust like that, you, whom I have showered with so many words of grace, often actually proving how I am always with you? – Admit honestly and freely that you are still far behind this man in the Gospel where faith and confidence are concerned!

You lose heart at the slightest misfortune, you rush to My scribe and ask for direct messages from Me, since you are still deaf to My voice that so often would like to comfort you in your heart. This is how you are, who would like to belong to the chosen!

Through this example I want to return you to the right measure of self-esteem, so that you may recognize what is still lacking in you and how remote you still are from the actual attainment of rebirth.

If you, the privileged, are like that, what am I to expect of those who do not have these words of grace, who are thrown about in the whirlpool of the world and, notwithstanding My warnings and the suffering I allow to befall them, cannot come to their senses?

In this meassage I want to show you where the landmark for your questions to Me should be so that you do not keep asking My advice at every opportunity.

Every one of your questions to Me proves your lack of confidence, trust, belief, your lack of comprehension of My words and lack of understanding of what it actually means to want to ask Me. If you had the right conception of My greatness and My holiness, then you would find the truth of My words in the Gospels established with which I have answered your often foolish questions. My purpose was to explain to you all the secrets concerning My nature, your hearts, My coming to the earth and My return in the time to come.

However, since you are still far from comprehending what a Creator and Lord of the universe actually is, you often put silly questions to Me which I, of course, do not answer as the Lord, but as a patient and loving Father. However, you should really ponder with more maturity what the many messages are for that I have so far given you through My scribe. You shall not only read them, copy and bind them; no, you shall strive to make them part of your own self. Through them you shall learn more and more to understand My entire material creation, the true value of wordly things and your mission and position in the universe. In the tiniest atom and mote floating in the air and up to the greatest, most distant star, which as a central sun sends you its light across millions and millions of miles, everywhere you shall recognize your Father Who, notwithstanding His greatness, appears mightiest in the minutest and humblest things.

Such contemplation should prove to you that His words are as true and effective as the language of His creation, and how great, boundless, kind and loving He is. His promises must be believed implicitly, for they are not the words of a finite, but of an infinite Supreme Being Who, within a humble human form, condescended to give you proof of the greatest humility and self-abnegation. Learn from the nobleman in the Gospel what it means to trust in My Word! In his immense grief over the imminent loss of his child, he set My words above his grief, trusted in Me completely and was not disappointed in his expectations.

I used this parable from the Gospel of John to set a standard, not for all future mankind, but for My chosen, how to understand and trust My words: For only if they have true confidence in Me, can they hope to awaken a similar confidence in others. Otherwise, they would be like the majority of your priests, who preach something they do not believe in themselves. This way My Kingdom cannot be established on earth.

If you want people to follow you, you and all the chosen of the future must first set a good example, as once My disciples did!

Take an example of this nobleman! Become strong in trust and belief, then you will have tranquility and peace, which you will be able to spread all around! Amen.

flagge italian  Predica 46… La guarigione del figlio di un funzionario del re

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Predica 46 – La guarigione del figlio di un funzionario del re

Ventesima dopo Pentecoste
( XXVIIa del Tempo Ordinario )

Giov. 4, 47-53: «C’era un funzionario del re, il cui figlio giaceva malato a Capernaum. Costui udì che Gesù era venuto dalla Giudea in Galilea e andò da lui e lo pregò di scendere e portare aiuto a suo figlio; egli era, infatti, moribondo. E Gesù gli disse: “Se non vedete segni e prodigi, voi non credete”. Il funzionario del re li disse: “Signore, scendi, prima che mio figlio muoia”. Gesù gli rispose: “Va, tuo figlio vive”. L’uomo credette alla parola che Gesù gli aveva detto, e se ne andò. Proprio mentre scendeva, gli vennero incontro i servitori glielo annunciarono e dissero: “Tuo figlio vive!”. Allora egli cercò di sapere da loro l’ora nella quale il figlio cominciò a star meglio. Ed essi gli dissero: “Ieri, intorno all’ora settima la febbre lo ha lasciato”. Allora il padre riconobbe che era intorno all’ora nella quale Gesù gli aveva detto: “Tuo figlio vive”, ed egli credette insieme a tutta la sua famiglia.»

(Il 27 aprile 1872)

1. Questo capitolo comunica un episodio in cui, solo attraverso la parola, Io ridonai la salute a un fanciullo moribondo. Esso vi dimostra quanto potente sia la parola e, se accompagnata dalla ferma volontà, come possa operare cose che all’uomo comune sembrano impossibili.

2. Anche questo funzionario del re lo sperimentò, quando rincasando apprese dai suoi servitori, che gli erano corsi incontro, che suo figlio aveva riottenuto la vita nello stesso istante in cui Io avevo pronunciato l’importante parola.

3. Con quest’atto, Io mi proposi tre specie d’intenti: dimostrare ai Miei discepoli e ai Miei ascoltatori che il funzionario del re era, in primo luogo, un uomo proveniente da un ceto più elevato, e in secondo luogo, che era per giunta ancora un pagano; in terzo luogo, dimostrai la sua prova, che fu decisiva per la sua fede: doveva aprire gli occhi a tutti i presenti su ciò che a loro, più di tutto, ancora mancava.

4. Già in un altro passo Io dissi agli ebrei che a loro sarebbe stato tolto tutto e consegnato ai pagani, poiché proprio loro, i prescelti al primo posto, erano così ostinati nel non riconoscere Me e la Mia missione, – che questa Benedizione sarebbe stata presa loro e data ai pagani, perché presso questi la Mia Dottrina avrebbe trovato un terreno migliore.

5. Poi, Io volli mostrar loro che, per quanto inconcepibile, non soltanto il popolo della classe più bassa veniva da Me, ma che anche persone provenienti dal ceto più elevato, le quali si distinguevano per la loro formazione scientifica, non si vergognavano di correre da Me e di implorare il Mio aiuto con la parola e con l’azione.

6. Qui non fu certamente la sola convinzione della Mia potenza, ma piuttosto l’amore per il proprio figlio, che spinse questo romano da Me; solo alla guarigione, infatti, seguì immediatamente la sua conversione. Perciò Io gli dissi anche: «Se non vedete segni e miracoli, voi non credete!». E lo dissi perché ben sapevo che quest’uomo, dopo la guarigione di suo figlio, non poteva far altro che credere. Il fatto era tangibile davanti a lui, vale a dire: invece di un figlio morto, egli aveva un figlio risanato.

7. Il più importante però fu il terzo intento, ossia, mostrare con esempi ai Miei discepoli e agli altri adoratori della Mia Parola, che per tutte le azioni, il fattore principale necessario da parte dei chiedenti, era la fiducia nella Mia Parola, proprio quella fiducia che a loro spesso mancava. Così quest’episodio era adeguato a mostrare loro che non si sarà mai ingannati, se si crede incondizionatamente alla Mia Parola e si fa affidamento su di essa.

8. Il funzionario del re andò via da Me e aveva da percorrere un lungo tragitto, prima di giungere a casa sua; però Mi lasciò con la ferma fiducia che suo figlio dovesse vivere, perché Io gli dissi: «Tuo figlio vive!». E, infatti, proprio questa fiducia nelle Mie parole e questa salda fede, cosa che può essere possibile e deve essere sempre presente, Io volli mostrarla con un’azione ai Miei discepoli e ai Miei ascoltatori.

9. Così quest’azione fu fruttifera per il Mio seguito, poiché Io non tralasciai di esporre loro questi tre motivi e i Miei propositi ad essi legati.

10. Anche lì vi erano scettici, anzi, lo era perfino questo funzionario del re, giacché nonostante la sua fede in Me, egli si accertò presso i suoi servitori, di quando avesse avuto luogo questa trasformazione dello stato di malattia di suo figlio, e solo apprendendo che ciò era avvenuto nello stesso istante in cui Io glielo avevo detto, solo allora fu fermamente convinto della Mia Divinità, come pure, tutti i componenti della sua casa credettero in Me e nella Mia missione.

11. Vedete ora, come quest’esempio – quale un anello della grande catena, con la quale Io volli assicurare e ancorare durevolmente la Mia Dottrina sulla Terra – vi mostra che un felice risultato si ottiene solo quando c’è la ferma fiducia dell’implorante. E anche adesso Io voglio rammentarvi che, senza ferma fiducia in Me e senza confidare nelle promesse che Io sempre vi faccio, non ci si può attendere nessun risultato soddisfacente. Così come in una guarigione fisica non è solo il medico il portatore della salute, bensì la fiducia in lui e la ferma convinzione dell’efficacia dei rimedi che egli impiega sono un fattore principale, anzi, spesso il fattore principale che può procurare la guarigione, altrettanto con ogni preghiera rivolta a Me – per cose spirituali, e anche materiali – è la fiducia o confidenza in Me la leva più potente, la quale può accelerare e realizzare l’adempimento. Questa ferma fiducia M’impegna direttamente a concedere ciò che Mio figlio implora da Me quale Padre suo; dove altro si potrebbe manifestare l’amor paterno se non proprio nel concedere? Nel rifiutare certamente no!

12. Già in precedenza Io vi ho detto alcune parole sulla ‘fiducia’[1], e di recente un’altra sulla ‘fede’, e ora quest’esposizione deve trattare di entrambi, però in un altro senso. Qui la fiducia dovrà essere intesa come confidenza in Me; e la fede, non come potente leva per compiere opere in maniera indipendente, bensì come ferma convinzione dell’importanza delle Mie parole e delle Mie promesse.

13. Questo funzionario del Vangelo aveva la fiducia e la ferma convinzione che le Mie parole non potessero ingannare, – perciò egli mi lasciò consolato e tornò a casa, convinto che avrebbe trovato suo figlio sanato.

14. Comprendete voi quale specie di fede sia quella che può agire nel petto di un padre, così potentemente da fargli rinunciare la Mia presenza personale nella sua casa, e a credere unicamente alle Mie parole, alla Mia rassicurazione, poiché si trattava della vita del suo unico figlio?

15. Quando mai avete voi dimostrato questa fiducia, voi, che ho inondato con così tante parole di grazia, e tanto spesso dimostrandovi con i fatti, come Io sia sempre con voi? – Mettetevi la mano sul cuore e confessate apertamente e liberamente che voi, nella vostra fede e nella vostra confidenza, siete ancora molto più indietro di quest’uomo nel Vangelo!

16. Voi vi perdete d’animo alla minima sorte avversa che vi colpisce. Correte subito dal Mio scrivano e pretendete parole direttamente da Me, perché siete ancora sordi verso la Mia Voce, la quale così spesso vuole dare conforto al vostro cuore. Così sareste voi, quelli che vogliono annoverarsi tra gli eletti!

17. Con quest’esempio Io voglio ricondurvi alla giusta misura dell’auto valutazione, affinché riconosciate quello che vi manca, e quanto siate ancora lontani dalla vera e propria destinazione di esseri rinati.

18. Se voi, pur privilegiati, siete così, cosa posso attenderMi da coloro ai quali mancano queste parole di grazia, che sono travolti qua e là dal vortice della confusione del mondo e che, malgrado tutte le parole ammonitrici e le sofferenze che Io faccio irrompere su di loro, non riescono a riaversi?

19. Qui, in questa parola, Io vi voglio mostrare quale dovrebbe essere la pietra di confine delle domande rivolte a Me, affinché non dobbiate chiedere a ogni occasione, e voler avere da Me una risposta.

20. Ogni domanda a Me da parte vostra è una prova di mancanza in confidenza, fiducia, fede, nella vera e propria comprensione delle Mie parole e nel riconoscere che cosa significhi veramente voler domandare a Me. Se voi aveste un giusto concetto della Mia Grandezza e della Mia Santità, allora costatereste anche la verità delle Mie parole date nei Vangeli, per risposta alle vostre domande spesso ingenue. Io perseguii lo scopo di render chiari tutti i segreti della Mia natura, del vostro cuore, della Mia venuta e del Mio futuro ritorno.

21. Solamente che voi non siete ancora completamente arrivati alla comprensione di ciò che è un Creatore e Signore dell’universo; per questa ragione, spesso passate i limiti con le vostre domande, alle quali Io naturalmente rispondo pazientemente non come Signore, bensì come Padre amante. Tuttavia, sarebbe doveroso da parte vostra riflettere con maggiore maturità su quale sia lo scopo, qui, delle molte parole che Io vi ho dato finora attraverso il Mio scrivano. Voi non dovete solo leggerle, farle copiare e rilegare in volumi, no! Dovete sforzarvi di fare di esse il vostro stesso io. Dovete imparare a comprendere, attraverso di esse, la Mia intera Creazione materiale, il valore vero e proprio dei beni mondani, e la vostra missione e posizione nell’universo. Voi dovete, nel più piccolo atomo e pulviscolo solare che gira nell’aria, e fino alla più grande e più lontana stella, che come un Sole centrale[2] v’invia la sua luce da milioni e milioni di miglia, riconoscere dappertutto il Padre vostro, il Quale, sebbene Grande, si manifesta anche nel più piccolo e nel minimo, sempre con la massima potenza.

22. Da queste considerazioni, dovete attingere la prova che le Sue parole sono esattamente vere e operanti, così come il linguaggio della Sua Creazione, e che Egli è grande, immenso, buono e amante. Alle Sue promesse e alle Sue assicurazioni deve essere prestata la più grande fede, perché non sono parole di un Essere limitato, ma di un supremo Essere infinito, che si è abbassato nella più meschina forma umana per dare la prova della più grande Umiltà e della più grande Abnegazione di Se stesso.

23. Imparate da quel funzionario nel Vangelo, cosa significhi aver fiducia nelle Mie parole! Egli nel massimo del dolore, alla perdita di suo figlio, mise le Mie parole più in alto di quel dolore, si gettò pieno di fiducia nelle Mie braccia e non fu deluso nelle sue attese.

24. Questo fatto, narratovi nel Vangelo di Giovanni, Io l’ho preso come argomento d’insegnamento, non tanto per l’intera umanità futura, ma per dare una regola ai Miei prescelti, ossia, come essi debbano comprenderMi e fidarsi di tutte le Mie parole; poiché solo allora, quando saranno in questa salda fiducia e vera confidenza in Me, potranno anche sperare di ridestarle negli altri. Altrimenti, essi saranno come la maggior parte degli uomini del vostro tempo, che predicano qualcosa cui essi stessi non credono. In questo modo però, non potrà essere consolidato il Mio Regno sulla Terra e, tanto meno, fondato.

25. Dovrete essere dapprima voi e tutti i futuri prescelti, come un giorno i Miei discepoli, a procedere con il buon esempio, se volete che qualcuno vi segua!

26. Quindi, prendete ad esempio questo funzionario del re! Fortificatevi nella fiducia e nella fede, e avrete quiete e pace da poter poi diffondere ovunque! – Amen!

[1] Vedi nel volume “Segreti della vita” cap.7 dettato del 4/10/1870.
[2] Un Sole centrale è il centro di un insieme di Soli la cui grandezza è quantità è milioni di volte inferiore della grandezza e massa del Sole centrale a cui gli ruotano attorno. (vedi la spiegazione nel concetto del Globo involucro.

Supplemento alla Predica n. 46
Fede, fiducia, certezza

(Premessa)

Durante la lettura di questa predica (la n.46) sulla fede e la confidenza della rispettiva domenica, come pure dopo, e cioè il 3 ottobre 1875, sorse una piccola disputa riguardo alle apparenti contraddizioni che secondo la logica del raziocinio umano vi si riscontrano, e precisamente là dove è detto che quell’ufficiale può valere come un modello di fede, mentre in seguito si asserisce allo stesso modo come anch’egli avesse dubitato, ecc… Alcuni dei fratelli espressero differenti opinioni pro o contro, come ad esempio: “Si renderebbe necessaria una spiegazione, affinché i deboli nella fede non abbiano a pericolare”, inoltre “Questa contraddizione apparente altro non è che un documento sulla debolezza della natura umana” ecc… Come pure: “In ciò vi sarà da scorgervi i diversi gradi e specie di fede, perché certamente tutti i presenti qui credono, ma d’altro canto, qual differenza tra l’una e l’altra di queste fedi individuali! Ed oltre a questo, dal punto di vista nostro, rispetto a quello che il Signore può esigere da noi, per potersi dire perfetto e maturo….. ecc”, Dopo questa discussione, dunque, il fratello Mayerhofer sentì la Voce interiore che lo chiamava ad accudire al suo alto ufficio e a dare Comunicazione del dono di Grazia dalla Mano del Padre santissimo; ciò che avvenne anche senza indugio. Le parole furono queste:

(Ia risposta)
3 ottobre 1875

1. Perché disputate voi su ciò che Io ho detto ma che nella lettura di questa Predica vi è sfuggito? In primo luogo: “Che cosa feci Io?”. Dunque, Io operai un miracolo per indurre coloro che Mi circondavano ad aver fede in Me, per rafforzare così maggiormente l’interessato nella confidenza a Me, perché si persuadesse che simili prodigi sono possibili.

2. La fede doveva in primo luogo riferirsi alla Mia Persona e la fiducia all’azione. La convinzione era poi risultata dalla constatata evidente potenza del Mio Spirito, quindi dalla possibilità di compiere cose che prima di allora non erano mai state compiute, ed in terzo luogo dal riconoscimento che Io – quale Uomo – ero Dio, e la Mia Dottrina era divina, e che unicamente la fiducia in Me era la giusta via che conduce alla meta.

3. Fate di comprendere così la Predica, leggetela un’altra volta, e Luce vi verrà fatta! – Amen!

(IIa risposta)
4 ottobre 1875

4. Ieri è mancato il tempo per dare a te ed ai tuoi fratelli spiegazioni ancor più precise sulle supposte contraddizioni che si riscontrerebbero in questo Vangelo e nella rispettiva Predica.

5. Io vi dissi già che fede, fiducia o confidenza, e convinzione, sono qualità del tutto diverse le une dalle altre, la cui distinzione nel significato abituale delle parole non si trova così alla superficie, bensì molto più profondamente, e così deve venir ricercata.

6. All’inizio della Predica è detto che la Parola accompagnata dalla ferma Volontà può compiere miracoli; ora come può la Parola, unita alla ferma Volontà, operare miracoli? Questo è quello che noi vogliamo anzitutto accingerci ad esaminare.

7. Che cos’è la ferma Volontà? La ferma Volontà è derivata dalla convinzione che ciò che si vuole deve anche accadere; questa ferma convinzione è un grado della fede che può essere l’ultimo come il massimo. Neppure l’ufficiale reale aveva all’inizio una ferma convinzione, ma l’acquistò non appena ebbe trovato guarito suo figlio e dopo aver appreso che esso aveva recuperato la salute nello stesso istante in cui Io gliene avevo fatto promessa.

8. Dunque, quando l’ufficiale reale venne a cercarMi e ad implorare da Me aiuto, egli aveva già una fede nella Mia Potenza, ma questa fede in realtà era più una speranza che non una convinzione. Egli era venuto a Me con un’idea corrispondente a quella che è contenuta nel vostro modo di dire, cioè: “Se non fa proprio bene, non potrà neanche far male!”.

9. Quando poi Io gli dissi che rincasasse perché suo figlio era guarito, egli ebbe fiducia nelle Mie parole, ma non ancora la ferma convinzione, poiché egli voleva dapprima essere ben sicuro della cosa; ed allorché nel rincasare trovò suo figlio risanato, questo ancora non bastò da solo ad infondergli la convinzione, ma ci volle in aggiunta l’assicurazione da parte dei suoi servitori che gli confermassero che il figlio era guarito senza aiuto e senza medicine nell’ora stessa in cui Io glielo aveva promesso.

10. Da tutto ciò ora voi potete vedere quanti siano i gradi della fede e come questa, appunto in occasione del fatto occorso all’ufficiale del re, vi si presenti dinanzi ai vostri occhi figurativamente in tre gradazioni o fasi.

11. Quando Io operai dei miracoli, lo feci proprio per convincere con dei fatti gli uomini che Io ero veramente Colui che asserivo di essere; poiché per Me non poteva essere del resto che perfettamente indifferente che quel fanciullo morisse o no, non esistendo per Me la morte, ben sapendo Io che cosa sarebbe avvenuto dell’anima del fanciullo se fosse trapassato, e nemmeno il dolore del padre poteva essere il motivo principale perché Io conservassi in vita il figliolo, poiché basta che vi guardiate un po’ intorno nel mondo per vedere come Io educhi i Miei figli, cioè per lo più mediante il dolore e non già con la gioia.

12. Quello che Mi interessava era dunque di rafforzare la loro fede in Me e di consolidare la fiducia nelle Mie parole, perché Io sapevo benissimo quali lotte e quali tribolazioni avrebbero in futuro atteso i Miei seguaci, qualora avessero voluto rimanere fedeli a Me e alla Mia Dottrina.

13. Io dovevo far sì che la convinzione, quale ultimo e più alto ed elevato grado della fede, prendesse salde radici in loro, perché soltanto così più d’uno fra essi poté andare incontro al martirio con animo tranquillo e poté sprezzare tutti i pericoli e tenere alto il vessillo dell’amore, del perdono e dell’indulgenza, in quanto la loro iniziale fede in Me aveva consolidato in loro la fiducia, e questa si era poi tramutata nella convinzione che solo così è immaginabile un Creatore quale Padre, e così un Regno spirituale e una progressiva beatitudine in questa o nell’altra vita, e ciò precisamente così come Io l’avevo insegnato loro.

14. Vedete, nell’animo umano i sentimenti più sublimi e le prove più convincenti sono bensì in grado di suscitare per un breve tempo una certa fiducia, però per un vera fede voi non siete che degli uomini, e appunto perciò, nonostante la buona volontà dell’uomo, momenti simili possono, per influsso di altre circostanze, venire indeboliti o addirittura cancellati.

15. E così accadde anche a quell’ufficiale reale. Egli aveva fiducia in Me, rincasò, ma non perciò egli era scevro da dubbi. La vera convinzione gli venne soltanto quando si fu accorto che tutto era avvenuto proprio come Io gli avevo detto e come egli aveva sperato; solo allora la sua opinione sul Mio conto, sulla Mia potenza e sulla Mia dottrina si trovò consolidata.

16. E’ così che dovete intendere le parole di questa Predica, poiché non è possibile acquisire una ferma fiducia, una fede incrollabile ed una convinzione viva e profonda tutta ad un tratto; la si può bensì possedere fortemente in un dato momento, ma con ciò non si può dire tuttavia che debba essere duratura per tutti i tempi.

17. Basta che consideriate per un po’ il caso dell’apostolo Pietro prima che Io venissi catturato; non vi era sacrificio di cui egli non si sentisse capace per Me, ed invece che cosa ha fatto egli in realtà più tardi!? Pietro aveva sicuramente più fede di questo romano, e ne aveva anche il motivo, ma nonostante ciò venne un istante in cui si rese manifesto che la sua fede non era di terzo grado, bensì appena di primo.

18. E così pure voi tutti: “Che fede credete di avere?”. Domandatelo un po’ a voi stessi come potrebbe venir classificata la vostra fede. Scrutate i vostri pensieri, le vostre parole e le vostre opere, e troverete che non possedete quella fede, né quella fiducia, né quella convinzione che dovreste avere; e troverete che in generale la vostra fede si regge su fondamenta molto malferme.

19. Io vi dico, che chi crede fermamente in Me ed in Me confida ed è intimamente convinto che sono Io che guido tutto e che tutto non è che Amore, e che ogni cosa non succede che per il meglio dei Miei figlioli, costui non potrà mai più cadere in errore. Poiché quando uno è convinto che ‘questa è la giusta e l’unica via che porta alla salvezza’, come può egli battere altre vie, come può agire diversamente da quanto Io gli ho insegnato ed indicato?

20. Scandagliate voi stessi ed il vostro cuore, e vedete quanta fede, quanta fiducia e confidenza, quanta convinzione potete veramente dimostrare di avere circa la Verità che Io vi ho già esposto in centinaia di migliaia di Parole. Se Io scruto i vostri cuori, posso assicurarvi che finora molto poco di tutto ciò vi si può trovare.

21. Così dunque questa predica è, e rimane ancor sempre un esempio per voi del come dovrebbero essere gli uomini e come in realtà essi sono! Forti e saldi dovreste essere, mentre in realtà siete vacillanti nella fede e nell’azione generata dalla fede. Voi disputate spesso sulle Mie parole, ma se la misura che voi vorreste applicare alle Mie parole ed alle Mie azioni venisse applicata a voi stessi, ne uscireste davvero alquanto svergognati.

22. Perché oggi non si riscontra che molto raramente degli uomini operanti prodigi? Appunto per la ragione che tutti vorrebbero far qualcosa, anzi sono pieni di speranza e di ardente bramosia di poterlo fare, ma purtroppo non sono in grado di appropriarsi di quella fede ferma e sicura, quell’intima fiducia che occorre per giungere alla convinzione assoluta che, quando veramente si vuole fare qualcosa nel Mio Nome per il bene degli uomini, essa deve anche riuscire.

23. Badate però di non fraintendere anche queste Parole, perché se siete dei rigenerati nello spirito, prima che voi stendiate la mano, prima che pronunciate la parola, percepirete in voi stessi se è Mia Volontà che questa o quella cosa si compia o meno, poiché non dappertutto vi è concesso di porgere aiuto, particolarmente colà dove Io ho posto e concesso il castigo.

24. Quanto al resto, niente è pregiudicato, anche se voi discutete nei casi di dubbi o di apparenti contraddizioni, poiché è meglio mettere in chiaro qualcosa, che non accogliere incondizionatamente; poiché appena dalla discussione di simili punti controversi riuscirete a scoprire quanto differiscano fra di loro le vostre idee, mentre spesso ciascuno di voi crede di aver ben compreso tutto quello che vi viene detto da Me o vi è stato detto.

25. Anche in voi deve svilupparsi gradatamente la nascente fede e rendersi forte e sicura la fiducia, per poi a sua volta consolidarsi in una salda convinzione che soltanto la Mia parola è quella vera, e che nessun’altra Dottrina all’infuori di quella che Io esposi è degna di Me, e che soltanto per mezzo di essa voi potete avvicinarvi a Me e, tramite questa, comprendere anche la vostra missione ed il compito che vi è stato affidato, col metterla in pratica. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第四十六篇從耶穌講道我的話將終於成為你自己的一部分

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第四十六篇從耶穌講道我的話將終於成為你自己的一部分

1872年月27日

4約翰福音4:47-53  – 治愈貴族的兒子

“有一位貴族,他的兒子在迦百農病了。當他聽說耶穌從猶太出來進入加利利的時候,他走到他面前,並且懇求他說,他會下來治愈他的兒子,因為他正處於死亡的邊緣。然後耶穌對他說。除非你們看到神蹟奇事,否則你們不會相信。那位貴族對他說,先生,在我的孩子死亡之前請來治愈他。耶穌對他說:你去吧!你的兒子活著。那人相信耶穌對他說過的話,他就走了。他正在回去時,他的僕人遇見了他,並且告訴他說,你的兒子活著。然後詢問他開始變好的時間。他們對他說,昨天七點鐘,發燒就離開了他。所以父親知道那是在同一時刻,耶穌對他說:“你的兒子活著,他自己也相信了,他的整個家人都相信了”。

這一章講述了我是如何通過聖言單獨恢復一個垂死的孩子健康的。它向你證明了聖言的力量,以及伴隨著堅定的意志,它能夠完成普通人看起來不可能完成的事情。

這位貴族在返回家鄉時也遇到過這樣的情況,他的僕人趕緊與他見面,他的孩子在我說出重要的話語的那一刻恢復了生機。

有了這個行為,我打算三件不同的事情。首先,我想向我的門徒和追隨者表明,這裡是一個更高官的人,他也是一個異教徒,最後,他作為一個堅定的信徒所做的測試是讓所有在場的人看到他們仍然缺乏那高於一切的。

另一次,我已經告訴猶太人說,一切都會從他們身上帶走,送給外邦人,因為他們是第一個被選擇的人,他們固執地不願意接受我和我的使命。所以,這恩典就會從他們身上被拿走,交給外邦人與我的教訓會找到更好的土壤。

我想證明,不僅是最低級的簡單人會來找我,而且那些具有科學教育背景的高層人士也不會害羞匆匆忙忙地向我尋求言行的幫助。

在這種情況下,這不僅僅是對我的力量的信仰,而是對他的孩子的愛使這個羅馬人帶到我; 對他而言,信念只有在醫治之後才能實現。這就是為什麼我對他說:“除非你們看到神蹟奇事,否則你們不會相信!”我說這一點很清楚,在他的孩子康復之後,這個人不禁相信。他面臨著一個真實的事實:一個孩子恢復了健康,而不是死了。

但最重要的是第三點。我想通過例子向我的門徒和其他敬畏我的話的人表明,在我所有的行為中,主要的因素是懇求者對我的話語的信任,這是他們經常缺乏的。因此,這件事很正確地告訴他們,堅信並信任我的話語的人永遠不會失望。

這位貴族不得不回遠離他的房子,離開了我和堅定的信念他的兒子會活著 – 因為我的話:“你的兒子活著!”這種信任和堅定的信念在我的話-可以和應該總是在那裡,這是我想向我的門徒和聽眾展示的東西。

因此,這一行為對我周圍的人有益,因為我確定向他們解釋三個理由和我背後的目的。

也有懷疑論者;儘管他信仰我,但即使是貴族也是一個懷疑論者。他從僕人那裡知道他生病的兒子病情何時得到改善,只有當他知道這件事發生在我告訴他的那一刻,他才確信我的神,他和他的整個房子相信我和我的使命。

現在這個例子 – 作為我想要固定並永久建立我在地球上的教學的一個鏈條中的一個環節 – 告訴你,只有懇求者的堅定信念才能取得成功。現在我也想提醒你,如果沒有對我的堅定信任,並且相信我經常給你的承諾,你就不能期待滿意的結果。就像在身體的康復中一樣,恢復健康的不是醫生;但他對他的信心和他的補救措施的有效性是一個因素,通常是導致康復的主要因素。因此,對於我的每一個懇求 – 對於屬靈的或單純的事物 – 對我的信任和信心是最有力的槓桿,通過它可以加快和實現履行。這種堅定的信任實際上會使我給予我孩子的請求。如果不是在授予中,父愛還能在哪裡出現?當然不是在拒絕!

我早些時候已經談到了’信任’,最近也談到了’信仰’;現在我要談談他們兩個,但是從一個不同的角度來講。在這裡,信任應該被解釋為對我自己和信仰的信心 – 不是表現最有力的槓桿對他自己的表現,而是對我的堅定信念在言語和承諾的重要性。

那位福音貴族有這樣的信心和堅定的信念,我的話不會失敗,所以他回家安慰了。他相信他會找到他的孩子康復。

你能否認為這種信仰在父親的心中如此強大,以至於他並沒有堅持我來到他家,但相信我的話和保證,雖然他唯一的孩子的生命處於危險之中?

你在哪裡表現出這樣的信任,你,我曾經帶著這麼多恩典話語,經常實際證明我總是和你在一起? – 坦誠而自由地承認,在信仰和信心方面,你仍然遠遠落後於這個在聲經裡的人!

當你遇到最輕微的不幸時,你就會失去信心,你沖向我的抄寫員,向我尋求直接的信息,因為你仍然對我的聲音充耳不聞,常常想要在你的心中安慰你。這就是你的樣子,你愿意屬於這個被選擇!

通過這個例子,我想讓你回到正確的自尊測量,以便你可以認識到你仍然缺乏的東西,以及你實際與獲得的重生還有多遠。

如果你,特權者是這樣的話,那麼我對那些沒有這些恩典的人,在世界的漩渦中被拋棄的人,我的期望是什麼,儘管我的警告和我讓他們遭受的苦難,不能達到他們的感官?

在這篇短文中,我想向你展示你對我的問題的標誌應該是什麼,以便你不要在每一個機會上都問我的建議。

你對我的每一個問題都證明你缺乏自信,信任,信念,缺乏對我的話的理解,以及對於想問我的實際意義缺乏了解。如果你對我的偉大和我的聖潔有正確的概念,那麼你會發現福音書中的我的話的真相,我已經回答了你經常愚蠢的問題。我的目的是向你解釋所有的秘密關於我的天性,你的心靈,我來到地球和我在未來的回歸。

然而,由於你對宇宙的創造者和主實際上還不甚了解,所以你經常向我提出一些愚蠢的問題,當然,我並不是以主作為回答,而是作為耐心而慈愛的父。然而,你應該真正思考更多的成熟,我迄今為止通過我的抄寫員給你的許多信息是什麼。你不僅要閱讀,複製和捆綁它們;不,你應該努力讓他們成為你自己的一部分。通過他們,你將越來越多地了解我的整個物質創造,物理世界的真實價值以及你在宇宙中的使命和位置。在最微小的原子和微塵漂浮在空氣中,直到最遠,最遙遠的恆星,它作為中心的太陽將光照穿過數百萬英里傳遞給你,你將認識到你的父親,儘管他的偉大,似乎最強大在最微不足道的事情中。

這樣的思考應該向你證明他的話與他創造的語言一樣真實有效,他是多麼偉大,無限,仁慈和愛心。他的承諾必須隱含地相信,因為它們不是有限的,而是無限的至高無上的神,以謙卑的人類形式,屈尊地給你證明最大的謙卑和自我抵制。向福音中的貴族學習如何相信我的話語!在他即將失去孩子的巨大悲痛中,他將我的話語置於悲傷之上,完全信任我,並沒有對他的期望感到失望。

我用約翰福音的這個比喻來設定一個標準,不是為了所有未來的人類,而是為了我選擇的,如何理解和信任我的話語:只有當他們對我有真正的信心時,他們才能希望喚醒那些人有類似信心的。否則,他們會像你們大多數的祭司一樣,傳講一些他們不相信的東西。這樣我的王國就不能在地球上建立起來。

如果你想讓人們跟隨你,那麼你和所有未來選擇的必須首先樹立一個很好的榜樣,就像我的弟子一樣!

以這位貴族為榜樣!在信任和信念中變得強大,那麼你將擁有安寧與和平,​​並將能夠四處傳播!阿門。

 

38. Liebe deinen Nächsten… Wer ist das und wie liebe ich ihn? – Der barmherzige Samariter – Love your Neighbour… Who is that and how do I love him? – The Good Samaritan

PREDIGT / SERMON 38
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flagge de  38. Liebe deinen… Wen und wie genau? – Der barmherzige Samariter

38. Predigt des Herrn… Gleichnis vom barmherzigen Samariter
10.04.1872

Lukas 10, 25-37…
Und siehe, da stand ein Schriftgelehrter auf, versuchte Jesus und sprach: “Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?” Jesus aber sprach zu ihm: “Wie stehet im Gesetz geschrieben? Wie liesest du?”

Er antwortete und sprach: “Du sollst Gott, deinen Herrn, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüte, und deinen Nächsten wie dich selbst!” Er aber sprach zu ihm: “Du hast recht geantwortet; tue das, so wirst du leben!” Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesu: “Wer ist denn mein Nächster?”

Da antwortete Jesus und sprach: “Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab gen Jericho und fiel unter die Mörder. Die zogen ihn aus, schlugen ihn, gingen davon und liessen ihn halbtot liegen. Es begab sich aber ungefähr, dass ein Priester dieselbe Strasse hinabzog; und da er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit, da er kam zu der Stätte und sah ihn, ging er vorüber.

Ein Samariter aber reiste und kam dahin; und da er ihn sah, jammerte ihn sein, ging zu ihm, verband ihm seine Wunden, goss drein Öl und Wein, hob ihn auf sein Tier, führte ihn in die Herberge und pflegte sein. Des andern Tages reiste er, zog heraus zwei Groschen, gab sie dem Wirte und sprach zu ihm: ‘Pflege sein; und so du was mehr wirst dartun, will ich dir’s bezahlen, wenn ich wiederkomme’.

Welcher dünkt dich, der unter diesen dreien der Nächste sei gewesen dem, der unter die Mörder gefallen war?” Er sprach: “Der die Barmherzigkeit an ihm tat.” Da sprach Jesus zu ihm: “So gehe hin und tue desgleichen!”

So spricht der Herr:

1. Diese Verse erzählen euch das Gleichnis vom Samariter. Mit diesem handgreiflichen Bild wollte Ich dem Pharisäer auf seine Frage: “Wer ist mein Nächster zeigen, wer dieser sei, und wie das zweite Liebesgebot – ‘Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!’ – im geistigen Sinn verstanden werden solle.

2. Die Menschen machten und machen zu allen Zeiten zwischen Menschen, Bruder und Nächstenliebe, die alle in eine Liebe zusammenfliessen, einen grossen Unterschied, worüber Ich euch vor längerer Zeit ein ausführliches Wort gegeben habe, welches hier eingeschaltet werden könnte, wenn keine andere Erklärung möglich wäre.

3. Da man aber in jenen Zeiten, als Ich dieses Gleichnis gab, durch die Unterschiede der Stände oder Kasten, wie auch durch die Ansichten der Menschen weit von dem entfernt war, was Ich unter ‘Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!’ verstanden haben wollte – was auch aus der Antwort des Pharisäers hervorgeht, welcher erst fragen musste: “Wer ist denn eigentlich mein Nächster?” -, so war es ganz natürlich, dass Ich aus diesen triftigen Gründen ein Beispiel aufstellen musste, um zu zeigen, wer eigentlich der Nächste jedes Menschen sei. Es besteht in allen künftigen Zeiten über den Begriff ‘Nächster’ und über die Ausübung der Liebe zum Nächsten kein Zweifel mehr, denn mit einem Wohlwollen allein, oder mit frommen Wünschen ist dem Nächsten, der Menschheit und Mir am wenigsten geholfen.

4. Soviel schon über dieses zweite Liebesgebot geschrieben und geredet wurde, so haben doch die wenigsten Menschen eigentlich verstanden, was die Nächstenliebe und wer der Nächste ist.

5. Der allgemeine Schluss ist gleich gemacht: “Die ganze Menschheit ist mein Nächster, und durch das Gesetz, dass ich den Nächsten lieben soll wie mich selbst, ist auch der Massstab der Liebe bestimmt!”

6. Ganz recht, sage Ich; aber jetzt kommt es darauf an: “Inwiefern ist die Menschheit oder jeder Mensch mein Nächster, und was heisst: sich selbst – aber wohlgemerkt – im gerechten Mass lieben?”

7. In diesen beiden Begriffen liegt der Schlüssel zu Meinem Reich, weshalb Ich unter allen erdenklichen Geboten gerade dieses Gebot der Nächstenliebe zum zweiten Hauptgebot nicht allein für eure Erde, sondern für alle Welten und selbst für das grosse Geisterreich gemacht habe.

8. Es ist vor allem deshalb das Gebot der Liebe, weil es ohne Liebe keine Wärme, ohne Wärme kein Leben, ohne Leben keine Schöpfung – was immer für eine denkbare – gibt. Die Liebe ist der erste Trieb, welcher zur Tätigkeit anspornt; die Tätigkeit erzeugt entsprechend Wärme. Die Wärme – Ausdruck für Bewegung, Vibrieren – zeigt sich als Leben, und Leben ist Entstehen, Bestehen und Vergehen, als sichtbares Zeichen des Lebens oder der Schöpfung in ihrer ganzen Ausdehnung.

9. Die Liebe adelt alle Wesen, die sie fühlen und gegen andere ausüben. Ohne Liebe gäbe es keinen geistigen Massstab der Handlungen, und ohne Liebe bestände weder Ich, noch etwas Geschaffenes, das ein Bleibendes werden könnte.

10. Nun, wie die Liebe in Mir Meine Geister, die lebenden Wesen und selbst die Materie schuf und sie alle mit gleicher Glut umfängt, sie ernährt, erhält und leitet, zum grösstmöglichen, geistigen Ziel, zum Inbegriff der höchsten Liebe, – ebenso soll auch der Mensch seine Umgebung, die Welt, in welcher er leben muss, mit gleicher Liebe umfassen. Alles Geschaffene, aus Liebe und durch Meine göttliche Liebe erzeugt, soll steter Beweis sein, dass Ich ein liebender Vater erst dann bin, wenn Meine erschaffenen Wesen, Meine Nächsten, ihre Pflicht, ihre Mission so erfüllen, wie Ich sie Mir gedacht habe, und wie Ich sie aus freiem Antrieb und nicht durch Zwang ausgeführt haben möchte. Der freie Wille adelt das Geschöpf, im Gegensatz zu dem durch den Instinkt geführten Wesen, das so handeln muss und nicht anders kann.

11. Diese über alles sich ausbreitende Liebe soll der Massstab für die Menschenliebe sein, welche in jedes Menschen Brust ihren Wohnort aufschlagen und als bleibendes Denkmal einer höheren Abkunft auch alle Gedanken, Worte und Taten auf sie beziehen soll. Diese Liebe soll aber auch, wie die Meine, keinen andern Zweck kennen als den, alles zum Besten seiner Mitmenschen und seiner mitlebenden Wesen zu tun, wobei man natürlich dem Nächsten das von ihm Gewünschte nicht immer gewähren darf, sondern ihm auch manches versagen muss, so das Gewähren vielleicht Schaden statt Nutzen bringen würde.

12. Betrachtet Mich! Ich liebe euch Menschen alle – liebe euch mit einer Liebe, die ihr nicht begreifen, nicht fassen und nicht erwidern könnt, und doch sage Ich nicht zu allen Bitten, mit denen ihr Mich überhäuft: “Ja!”, sondern meistens das Gegenteil: “Nein!” Und warum? Weil ihr oft Dinge wünscht, die euch geistig schädlich wären! Und wenn diese Verweigerung dann Leiden und Kämpfe, Unglücks und Trauerfälle über euch und die Eurigen bringt, so ist sie doch nur Ausfluss der Liebe, der Liebe eures himmlischen Vaters, der euretwegen alles erschaffen, euretwegen so manches erduldet hat und euch stets Undank, Verhöhnung, Verleugnung mit Segen vergilt.

13. Hier seht ihr, wie die Liebe aufgefasst werden muss, wenn sie nicht Böses, sondern Gutes bewirken soll. So müsst auch ihr eure Menschen- oder Nächstenliebe auffassen! Wie ein Vater auf Erden seinen unmündigen Kindern nicht alles gewährt, was sie in ihrem Unverstand von ihm verlangen, sondern immer den höheren Erziehungszweck im Auge behält, ebenso sollt auch ihr nur dann eurem Nächsten Gutes tun, wenn ihr überzeugt seid, dass gemäss eurer Einsicht nicht etwa ein Laster genährt oder euer Nächster im Nichtstun bestärkt, statt zur Arbeit gewöhnt wird.

14. Dies ist die Liebe, mit welcher Ich aus Meiner Weisheit heraus Meine Welten regiere. Ebenso sollt auch ihr mit euren Verstandeskräften den Trieb des Wohltuns bezähmen und regeln, damit nicht das entgegengesetzte Resultat die Folge eures, wenngleich edelsten Willens ist.

15. Der zweite zu erwägende Punkt ist: “Ihr sollt den Nächsten lieben wie euch selbst!”

16. Nun, auch hier sind so viele Begriffe möglich, wie es geistige Stufen der menschlichen Natur gibt, die von der Verleugnung einer Selbstliebe bis zum höchsten Egoismus steigen kann, – und so entsteht die Frage:

17. “Wann ist meine Selbstliebe die gerechte, die mir und andern nützliche?”

18. Nur nach Beantwortung dieser Frage weiss man, welche Liebe und wie sie anderen erwiesen werden soll! Ihr seht, dass, genaugenommen, die Worte ‘Liebe’ und ‘sich selbst’ ganz andere Begriffe ergeben als bei deren oberflächlicher Betrachtung.

19. Die Bedeutung der Selbstliebe muss erst klar vor euren Augen stehen; ihr müsst wissen, wie und was ihr an euch lieben sollt, um dann nach dieser Erkenntnis eure Liebe auf andere übertragen oder die Liebe, mit welcher ihr andere behandeln sollt, genau beurteilen zu können.

20. Es ist in jeden Menschen der Trieb gelegt, sein Leben zu erhalten, es zu verlängern und so angenehm wie möglich zu gestalten. Dieser nötige Erhaltungstrieb für die äussere Hülle oder Umkleidung des geistig-seelischen Menschen musste tief in ihn gelegt und eingepflanzt werden, damit er nicht bei den geringsten Misshelligkeiten während seiner irdischen Lebensbahn auf den Gedanken kommt, diesen hindernden Trieb zu unterdrücken und sich seines Körpers noch vor der Reife des inneren Menschen zu entledigen.

21. Dieser Erhaltungstrieb ist so mächtig und nötig, dass nur Menschen, welche auf alles Geistige verzichten, keinen Glauben und keine Religion im wahrsten Sinn haben oder durch verkehrte Weltansichten oder geistige Störungen in ihrem Lebensorganismus geschwächt sind, dahin kommen können, die so tief eingewurzelte Liebe zum Leben zu zerstören und ihrem Dasein von sich aus früher ein Ende zu machen, als es im Plane Meiner göttlichen, überall gültigen Gesetze bestimmt war.

22. Solche Selbstmörderseelen werden im Jenseits einen mit weit schwierigeren Umständen verknüpften Weg zur Ausreife zurückzulegen haben, weil sie unreif aus dieser Welt gegangen und ebenfalls unreif in eine andere eingetreten sind.

23. Die zweite Art der Selbstliebe ist eine höhere, nämlich der Erhaltungs und Vervollkommnungstrieb des Geistigen. Der Mensch sucht sein geistiges Ich soviel als möglich Dem gleich zu machen, der diesen Funken göttlichen Bewusstseins in ihn gelegt, ihn damit weit über die Materie erhoben und an die Grenze zweier Welten gestellt hat, so dass er der körperlichen Hülle nach der Materie und dem Geist nach der Geisterwelt angehört.

24. Sowohl im materiellen wie im geistigen Wesen des Menschen kann ein Mangel oder ein Überfluss an Selbstliebe vorhanden sein.

25. Der Mangel an materieller Selbstliebe gibt sich durch Lebensüberdruss kund, wobei der körperliche Erhaltungstrieb so gering wird, dass der Mensch oft wegen geringfügiger Unannehmlichkeiten des irdischen Lebens sein Körperleben vernichtet. Dieser Zustand wird häufig durch eine verkehrte Erziehung, durch Nichtglauben an einen Gott oder an ein Fortleben der Seele, oder durch geistige Störungen hervorgerufen.

26. Diesem Extrem des Mangels an Selbstliebe steht dann wieder ein Übermass an Eigenliebe gegenüber. Der Mensch, sein leibliches Wohl als Höchstes achtend, will nur dem fröhnen, was der schmutzigste Egoismus ist. Er ergreift alle Mittel, um seinen Zweck zu erreichen. Es gibt für ihn nichts als sein eigenes Ich, und er ist, jedes Band der Nächstenliebe verleugnend, stets nur allein sein Nächster. Diese Menschen stehen auf der untersten geistigen Stufe; denn sie entziehen sich aller Kämpfe und aller Aufopferungen. Sie wollen nur Genuss, und zwar nur für sich allein, und alle Mittel – erlaubte oder unerlaubte, gesetzliche oder ungesetzliche, göttliche oder teuflische – werden ergriffen, wenn sie nur zu ihrem angestrebten Ziel gelangen. Solche Eigenliebe schliesst alle Nächstenliebe gänzlich aus.

27. Eine Eigenliebe kann auch bestehen, wenn der Mensch nur seiner selbst willen seinen inneren Menschen so ausbilden, so vervollkommnen will, dass ihm selbst sein Körper zur Last wird und er sich desselben sobald wie möglich entledigt fühlen möchte.

28. Hier habt ihr die beiden Extreme: Mangel und Überfluss an Selbstliebe, sei es im materiellen, sei es im geistigen Wesen des Menschen. Wenn aber eine Mittelstrasse eingehalten werden soll, wo weder dem einen noch dem andern Extrem zu nahe gekommen werden darf, so fragt es sich, wie es mit der Nächstenliebe steht, die sich doch nach der Selbstliebe regeln soll.

29. Auch hier gilt das gleiche, was Ich schon im Anfang erklärte: Die gemässigte, durch den Verstand geleitete Liebe, die das eigentliche, geistige Ziel des Menschen und das Ziel seiner irdischen Laufbahn stets im Auge hat, diese Liebe soll die Eigenliebe in solche Bahnen lenken, dass der Körper nicht unter dem Einfluss des Geistes und der Geist nicht unter dem des Körpers leide oder gar verkümmere. Der Mensch soll stets bedenken, dass ihm auch sein Körper als ein Gut anvertraut wurde, und wie er einst von seiner Seele wird Rechenschaft geben müssen, so wird auch die Frage an ihn ergehen:”Hast du deinen Körper zu dem Zweck gebraucht, zu dem er bestimmt war, oder hast du ihn missbraucht?” So wird die Rechenschaft, die der Mensch über seinen Geist und die ihm anvertrauten Talente abzulegen hat, mit derjenigen, die er über das materielle Leben zu geben hat, zusammenfallen.

30. Beides, Geist und Körper so zu gebrauchen, so zu erziehen und derselben so Meister zu werden, dass alle Handlungen nur im Hinblick auf Mich, den Geber, geschehen und so den Stempel der Göttlichkeit tragen. Diese Art zu denken, zu handeln und zu wirken soll auch der Massstab dafür sein, wie ihr dem Nächsten eure Liebe angedeihen lassen sollt! Diese Liebe soll dem Nächsten alles Gute gewähren, insoweit es Meinen eigenen, sittlichen Grundsätzen entspricht.

31. Der Mensch muss vorerst an sich selbst erkennen, was er zu leisten imstande ist, um auch die Leistungsfähigkeit anderer zu bemessen. Er muss vorerst bei sich das Gute und Schlechte unterscheiden lernen. Er muss lernen, was dem Geist und was dem Körper nützt oder schadet, ehe er aus blinder Liebe anderen angedeihen lässt, was sie nur zum Ruin und nicht zum höheren Ziel führt.

32. Daher regelt vorher eure Eigenliebe! Haltet darin gerechtes Mass und Gewicht, und es wird euch die rechte Selbstliebe am besten zur Nächstenliebe führen! Denn nur da, wo klare Ansichten herrschen, können auch vollgültige Taten das Resultat sein; sonst tappt ihr im Finstern herum, verkennt oder missbraucht eure Liebe zum Schaden anderer. Überall in der ganzen Welt sind die Extreme schädlich und führen zu nichts: im Lieben wie im Hassen, im Geben wie im Verweigern, im Reden wie im Schweigen.

33. Daher seid bei jeder Handlung eurer höheren Bestimmung eingedenk und vergesst dabei nicht, dass ihr Menschen und keine Götter seid, und dass zu grosse wie auch zu geringe Liebe für sich selbst ebenso zu schlechten Resultaten führt, wie zu hoch oder zu niedrig gespannte Begriffe von Nächstenliebe dem Nebenmenschen eher schaden als nützen können.

34. Erkennt zuerst eure eigenen Schwächen, um nachsichtig gegen die anderer zu sein! Prüft, ob die Gewährung einer Bitte bei euch Gutes oder Schlechtes hervorbringen möchte, und regelt danach eure Liebesgaben, eure Aufopferungen gegen euern Nächsten! Nirgends kann soviel Schaden gestiftet werden, als mit dem wörtlich genommenen Begriff der Nächstenliebe.

35. Seht, Ich bin euer Nächster und tue alles, damit ihr Meine Nächsten, Meine Brüder und Schwestern, ja, Meine Kinder werdet; und doch bin Ich trotz aller Liebe und Weisheit nicht so willfährig, den Menschen alles zu geben, was sie oft in ihrer Unmündigkeit von Mir verlangen, weil Ich als Geist, und zwar als höchster Geist, am besten weiss, was Meinen Kindern, Meinen geistigen Brüdern und Schwestern am zuträglichsten ist, und weil Ich sie erziehen und nicht verziehen will!

36. Daher nehmt euch ein Beispiel an Mir, wie Ich Meine ganze Schöpfung zusammenhalte und ihre Teile gemeinschaftlich zum grossen Ziel der Erlösung aus der Materie führe, und ihr werdet gewiss den rechten Weg zwischen Geben und Nehmen, zwischen Gewähren und Verweigern finden! Dann wird das zweite grosse Liebesgebot erst den eigentlichen geistigen Ausdruck nicht allein im Wort, sondern auch in der Tat finden, wenn ihr euern Nächsten das tut, was ihr – wärt ihr in der Lage und in den Verhältnissen eures Nebenmenschen – als geistige Wesen für euch selbst für das beste halten würdet.

37. Stets das Geistige hoch, ja höher als alles andere haltend, müsst ihr darin den Anfangs und Ausgangspunkt aller eurer Handlungen suchen, damit sie mit Meinen grossen Schöpfungsgedanken übereinstimmend, euch veredeln und adeln und ihr Mich dadurch als euern liebevollsten Vater stets mehr verklärt und als das erkennt, was Ich allen sein möchte, nämlich euer geistiger Führer, Leiter und Vater. Amen.

flagge en  38th Sermon of the Lord… The Parable of the Good Samaritan

38th Sermon of the Lord… The Parable of the Good Samaritan
(April 10, 1872)

Luke 10:25-37…
And behold, a certain lawyer stood up, and tempted him, saying, Master, what shall I do to inherit eternal life? He said unto him, What is written in the law? How readest thou?

And he answering said, Thou shalt love the Lord thy God with all thy heart, and with all thy soul, and with all thy strength, and with all thy mind; and thy neighbour as thyself. And he said unto him, Thou hast answered right: this do, and thou shalt live. But he, willing to justify himself, said unto Jesus, And who is my neighbour?

And Jesus answering said, A certain man went down from Jerusalem to Jericho, and fell among thieves, which stripped him of his raiment, and wounded him, and departed, leaving him half dead. And by chance there came down a certain priest that way: and when he saw him, he passed by on the other side. And likewise a Levite, when he was at the place, came and looked on him, and passed by on the other side.

But a certain Samaritan, as he journeyed, came where he was: and when he saw him, he had compassion on him, And went to him, and bound up his wounds, pouring in oil and wine, and set him on his own beast, and brought him to an inn, and took care of him. And on the morrow when he departed, he took out two pence, and gave them to the host, and said unto him, Take care of him; and whatsoever thou spendest more, when I come again, I will repay thee.

Which now of these three, thinkest thou, was neighbour unto him that fell among the thieves? And he said, He that shewed mercy on him. Then said Jesus unto him, Go, and do thou likewise.”

Thus says the Lord:

1. These verses tell you the parable of the Good Samaritan. With this very obvious illustration I wanted to answer the Pharisee’s question: “Who is my neighbour?”, showing him who his neighbour was and how the second commandment of love: “You shall love your neighbour as yourself!” has to be interpreted in the spiritual sense.

2. At all times men have considerably distinguished between love of one’s fellowman, brotherly love and love of one’s neighbour, all of which fuse into one love.

3. In those times, when I gave this parable, due to the differences in caste and position as well as to public opinion, people were still very far from what I wanted them to understand in My commandment: “Love your neighbour as yourself!” This fact becomes obvious in the Pharisee’s question as to who actually his neighbour was. Therefore, I had to show by an example who every person’s neighbour is. Thus there is no longer any doubt at all about the concept of “neighbour” and the practising of love on one’s neighbour, for from benevolence or good wishes alone neither the neighbour nor mankind nor, least of all, I can benefit in any way.

4. Although a great deal has been written and said about this second commandment of love, few people really understand the love of their neighbour, or who their neighbour actually is.

5. Generally they draw the conclusion: “All mankind is my neighbour, and the law that I should love my neighbour as myself, also determines the measure of love.”

6. Quite right, say I, but the important question is: In what way is all mankind or everyone my neighbour, and what does it mean to love oneself – but mind this – to the right extent?

7. In these two concepts there is the key to My Kingdom and, therefore, out of all imaginable commandments, I made this commandment of love of one’s neighbour the second chief commandment – and not only for your earth, but for all worlds, even for the great spirit realm.

8. It is, above all, the commandment of love, because without love there is no warmth, without warmth no life, without life no creation. Love is the foremost driving force that spurs to activity, and activity accordingly produces warmth. Warmth -the expression of motion, vibration – manifests as life, and life is “coming into being”, “existing” and “passing” as the visible sign of life or creation in its entirety.

9. Love exalts all beings who feel it and practise it towards others. Without love there would not exist any spiritual yardstick for actions; without love I would not exist nor would any created thing that could gain permanence.

10. Just as love within Me created My spirits, all living beings, and even matter, all of which it embraces with the same ardour, nourishes, supports and guides to the supreme spiritual goal, the quintessence of supreme love, – thus also man should embrace the world in which he has to live with the same love. Everything created, – produced out of love and through My divine love – is to be a constant proof that I am a loving Father only when My created beings, My neighbours, perform their duty, their mission, as intended by Me and as I want it performed, namely, of their own free will and not under compulsion. The free will exalts the created being, contrary to that being which is guided by instinct and compelled to act in a certain way.

11. This love that embraces everything is to be the standard for the love that should dwell in every man’s heart and as a permanent memorial of a higher origin should also rule all thoughts, words and actions. This love, as does Mine, should know no other purpose than acting for the benefit of its fel-lowmen and fellow beings. Naturally, one cannot grant all one’s neighbour’s requests, but must refuse some if their granting would be more damaging than useful.

12. Look at Me! I love all of you with a love which you can neither comprehend nor return, but I still do not say ‘Yes’ to your numerous requests, – more often ‘No’. Why? Because you often desire things that would be detrimental to you. And even if this refusal brings upon you suffering and struggles, misfortune or the loss of dear ones, it is still he result of love, of your heavenly Father’s love, Who has created everything for you, has suffered much for your sake, and keeps repaying ingratitude, mockery and disavowal with blessings.

13. This shows you how love must be understood if it is to lead to good instead of evil. This is how the love of your neighbour is to be understood. As a human father does not grant his immature children everything they desire in their lack of judgment, but always keeps in mind the higher purpose of education, thus you should also only do a good turn to your neighbour if you are convinced that, as far as you can judge, this would not promote some vice or encourage laziness in your neighbour instead of diligence.

14. This is the type of love with which I rule the world out of My wisdom. Thus you, too, should restrain and control with your intellectual power your urge to help, so that your noblest intentions may not have an adverse effect.

15. The second point that must be considered is: “You shall love your neighbour as yourself!”

16. This, too, can be interpreted in as many ways as there are spiritual stages in human nature, beginning with self-abnegation right to extreme egoism. And here arises the question:

17. “When is my self-love justified, useful to me and others?”

18. Only after this question has been answered, does it become clear which love is to be practised and how. You can see that, strictly speaking, the words “love” and “yourself” have quite different meanings than if looked at only superficially.

19. The meaning of self-love must first be quite clear to you; you must know what you are supposed to love in yourself and how. Only then can you transfer your love onto others, or be able to judge with what love you have to treat others.

20. The instinct of self-preservation, of prolonging one’s life and arranging it as pleasantly as possible, has been planted in every human being. This necessary instinct for the preservation of the external hull or casing for the spiritual man had to be planted deep within man, so that he would not, whenever he was in trouble during the course of his life, try to suppress this instinct and discard his body before the inner man had matured.

21. This instinct of self-preservation is so mighty and necessary that only people who disregard everything spiritual, have no faith and no religion in the true sense of the word or have been weakened through a false philosophy of life or spiritual disorders in their life-organism, can come to a state where they would destroy their deep-rooted love for life and end their existence earlier than destined in the plan of My divine, universally valid laws.

22. The souls of such suicides will have a much harder road to perfection in the beyond because they were not mature when they left this world and entered the world beyond.

23. The second type of self-love is a higher one. It is the instinct to preserve and perfect the spiritual. Man seeks to adapt his spiritual self as much as possible to Him Who planted the spark of divine consciousness in him, thus raising him high above matter and placing him on the border of two worlds, so that with his physical body he belongs to matter and with his spirit to the spiritual world.

24. A lack or excess of self-love may be present in the material as well as in the spiritual nature of man.

25. The lack of material self-love expresses itself when a person is sick of life. Then the physical instinct of self-preservation weakens to such an extent that such a person often destroys his physical body when his earthly life presents some minor difficulties. This state is often called forth through the wrong upbringing, through non-belief in a God or a life of the soul after death, or through some mental disturbance.

26. The other extreme is an excess of self-love. Regarding his physical well-being as the most important factor in life, a man indulges only in the basest egoism. He makes use of all available means to achieve his purpose. For him nothing exists but his own ego and, denying any bond of neighbourly love, he is always only his own neighbour. Such people are on the lowest spiritual level, for they evade all struggles and sacrifices. They want only pleasures for themselves and use all means -whether they be permitted or prohibited, lawful or unlawful, divine or satanic – to achieve their end. Such self-love completely excludes all love of one’s neighbour.

27. It can also be self-love if a person strives to educate and perfect his inner man only for his own sake, so that even his body becomes a burden to him and he would like to get rid of it as soon as possible.

28. Here you have the two extremes: Lack and excess of self-love, in the material as well as in the spiritual nature of man. If, however, a middle course is to be steered where one is not allowed to come too close to either of the extremes, the question arises how this affects the love of one’s neighbour which should be guided by the self-love.

29. Here, too, the same applies which I explained at the beginning; moderate love, governed by reason, which keeps in mind the actual spiritual destination of man and the goal of his earthly life, is to steer self-love into such a course that the body may not suffer, or even become stunted under the influence of the spirit or the spirit under the influence of the body. Man should always keep in mind that his body has been entrusted to him, and just as he once will have to answer for his soul, he will also be asked: “Did you always use your body for what it was meant, or did you misuse it?” Thus man will not only be made responsible for his spirit and the talents entrusted to him, but simultaneously also for his material life.

30. Both spirit and body should be used, educated and controlled in such a way that I, the Giver, am considered in every action, thus branding it with the stamp of the divine. This way of thinking, acting and working shall also be the standard for the way you practise love towards your neighbour. This love shall grant the fellowman all that is good as far as it is in accordance with My own moral principles.

31. First of all, man must recognize in himself what he is capable of doing in order to be able to judge the capability of others. He must learn to distinguish in himself what is good and bad. He must learn what is of benefit or damaging to the spirit and what to the body, before he grants others out of blind love what could only ruin them instead of helping them to attain the higher goal.

32. Therefore, first of all, regulate your self-love! If you keep it in a proper measure, your self-love will best lead you to the love of your neighbour. Only where clear notions are ruling can fully valid actions result; otherwise you will grope in the dark and misunderstand or misuse your love for the detriment of others. Everywhere in the world extremes are detrimental and lead to nothing, be it in love or hate, in giving or refusing, in speaking or remaining silent.

33. Therefore, whatever you do, keep in mind your higher destination and do not forget that you are men and not gods and that too much as well as too little love for oneself may lead to just as bad results as would too high or too low concepts of the love of one’s neighbour be detrimental to one’s fellowman rather than beneficial.

34. First, recognize your own weaknesses in order to be tolerant towards others. Test whether the granting of a request would have a good or bad effect on you yourself, and then handle your charities, your sacrifices for your fellowman accordingly. Nowhere else can as much damage be done as when the concept of the love of one’s neighbour is taken literally.

35. Behold, I am your neighbour and I do everything to make you My neighbours, My brothers and sisters, even My children. However, notwithstanding all My love and wisdom, I am not prepared to give men all they ask of Me in their immaturity, since I, as a spirit, as the Supreme Spirit, know best what is good for My children, My spiritual brothers and sisters, because I want to educate and not spoil them.

36. Therefore, learn from Me how I am keeping together My entire creation, guiding all its parts together to the great goal of redemption from matter. Then, you will be sure to find the right way between giving and taking, granting and refusing. Then, the second great commandment of love will find its proper spiritual expression not only in the word but also in the deed, if you do to your neighbour what you – if you were in the same situation as your fellowman – as spiritual beings would consider best for yourselves.

37. Respecting the spiritual always more than anything else, you must seek therein the starting-point of all your actions that they, being in accordance with My great thoughts of creation, may ennoble and exalt you so that, more and more enlighthened, you may recognize Me, your most loving Father, as that which I want to be to all, namely, your spiritual Guide, Leader and Father. Amen.

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Predica 38 – La parabola del buon samaritano

Nella dodicesima domenica dopo Pentecoste
( XIXa del Tempo Ordinario)

Luca 10, 25-37: «E vedi, un dottore della legge allora mise alla prova Gesù e disse: “Maestro, che devo fare perché io erediti la vita eterna?”. Ma Gesù gli disse: “Come sta scritto nella legge? Come leggi tu?”. Egli rispose e disse: “Devi amare Iddio, tuo Signore, di tutto cuore, con tutta l’anima, con tutte le forze e con tutto il sentimento ed il tuo prossimo come te stesso”. E Gesù gli disse: “Hai risposto bene: fa questo così vivrai”. Ma costui si voleva giustificare e disse a Gesù: “Chi è dunque il mio prossimo?”. Allora Gesù rispose e disse: “C’era un uomo che scendeva da Gerusalemme verso Gerico e cadde in mano ai briganti. Costoro lo spogliarono, lo percossero e poi se ne andarono e lo lasciarono a giacere mezzo morto. Ma per caso accadde che un sacerdote passò per quella stessa strada, e poiché lo vide, passò oltre. Altrettanto un levita che venne in quel luogo, lo vide e passò oltre. Un samaritano però, viaggiava e venne lì, poiché lo vide ne ebbe compassione. Andò da lui, gli fasciò le ferite, vi versò olio e vino e lo caricò sulla sua cavalcatura, lo portò nella locanda e si prese cura di lui. Il giorno seguente egli partì, estrasse due denari, li diede al locandiere e disse: ‘Abbi cura di lui e ciò che spenderai in più te lo pagherò quando ritorno’. – Chi di questi tre ti pare sia stato il prossimo di colui che era caduto nelle mani dei briganti?”. Ed egli rispose: “Chi ebbe compassione di lui”. Allora Gesù gli disse: “Va’ e fa altrettanto”.»

(Il 10 aprile 1872)

1. Questi versetti vi riferiscono la parabola del samaritano dove, con un’immagine tangibile, Io volli rispondere alla domanda del fariseo: «Chi è il mio prossimo?», mostrando chi fosse costui, e come il secondo comandamento d’Amore – «Tu devi amare il tuo prossimo come te stesso!» – dovesse essere compreso nel senso spirituale.

2. In tutti i tempi gli uomini hanno fatto e fanno una grande differenziazione tra amore umano, amore fraterno e amore del prossimo, non considerando che tutti confluiscono in un unico Amore, sul quale Io vi ho dato non molto tempo fa una parola dettagliata che potrebbe essere inserita qui, se non fosse da tener presente un’altra spiegazione.

3. Ma poiché a quel tempo, quando diedi questa parabola, a causa delle diverse condizioni o caste, come anche per le vedute degli uomini, si era molto lontani da quello che Io volevo s’intendesse, con «Ama il prossimo tuo come te stesso!» –, e ciò risulta anche dalla risposta del fariseo, il quale pose ancora una domanda: «Chi dunque è veramente il mio prossimo?». – Per questo motivo, Io mostrai con un esempio, chi sarebbe dovuto essere veramente il prossimo di ogni uomo, e per tutti i tempi a venire non esisteranno più dubbi sul concetto di ‘prossimo’, né su come praticare l’amore per lo stesso; con benevolenza soltanto, infatti, oppure con buoni desideri, tale amore è poco d’aiuto al prossimo, poco all’umanità, e poco a Me.

4. Per quanto sia già stato scritto e detto molto su questo secondo comandamento d’Amore, pochissimi uomini hanno veramente compreso che cosa sia ‘l’amore per il prossimo’, e chi sia lo stesso ‘prossimo’.

5. La conclusione, in senso generale, è subito fatta: “L’intera umanità è il mio prossimo, e tramite la legge che mi indica di amare il prossimo come me stesso, è anche determinata la misura dell’amore!”.

6. “Giustissimo!”, dico Io; ma da questo, deriva: “Fino a qual punto l’umanità, oppure ogni uomo, è il mio prossimo? E che cosa significa: amare me stesso – nota bene, però – nella giusta misura?”.

7. In questi due concetti si trova la chiave del Mio Regno, perciò, tra tutti i comandamenti possibili, Io ho fatto proprio del comandamento dell’amore per il prossimo, il secondo in ordine d’importanza, non solo per la vostra Terra, ma per tutti i mondi, e perfino per il grande Regno dello spirito.

8. È innanzitutto per questo, il comandamento d’Amore: perché senza Amore non c’è Calore, senza Calore non c’è Vita, senza Vita non c’è Creazione, di qualsiasi genere si voglia immaginarla. L’Amore è il primo impulso che stimola all’attività; l’attività, genera conseguentemente Calore. Il Calore – espressione di movimento, di vibrazione – si manifesta come Vita, e la Vita è nascere, esistere e morire, il che è un segno visibile della vita o della Creazione nella sua intera estensione.

9. L’Amore nobilita tutti gli esseri che lo provano in sé, e lo esercitano verso altri. Senza Amore non ci sarebbe alcuna misura spirituale delle azioni, e senza Amore non esisterei Io, né qualcosa di creato che possa divenire permanente.

10. Ebbene, come l’Amore in Me creò i Miei spiriti, gli esseri viventi e perfino la materia, e continuamente li avvolge tutti con uguale ardore, li nutre, mantiene e guida alla meta spirituale più grande possibile, alla quintessenza del sublime Amore, altrettanto deve l’uomo avvolgere con lo stesso amore il suo ambiente, e il mondo nel quale egli vive. Tutto il Creato generato per Amore e mediante il Mio Amore divino, dovrà essere la costante testimonianza che Io sono un Padre amorevole, quando i Miei esseri creati e il Mio prossimo adempiono il loro dovere, la loro missione così come Io l’ho pensata, e come vorrei fosse compiuta per libero impulso e non per costrizione. La libera volontà nobilita la creatura, a differenza dell’essere guidato dall’istinto, che deve agire così e non può fare diversamente.

11. Quest’Amore, espandendosi su tutto, deve essere la misura dell’amore umano, e prendere dimora nel petto di ogni uomo, quale monumento perenne di un’origine superiore su cui dovranno richiamarsi anche tutti i suoi pensieri, le sue parole e le sue opere. Quest’amore, come il Mio, non dovrà conoscere nessun altro scopo, che quello di fare tutto per il bene dei propri simili e degli esseri con cui si condivide la vita, naturalmente considerando che, non sempre si deve concedere al prossimo, tutto ciò che desidera, se il concederlo potrebbe arrecare forse danno, anziché profitto.

12. Considerate Me! Io amo tutti voi! Vi amo con un Amore che non potete comprendere, né afferrare né contraccambiare; eppure, a tutte le preghiere con le quali voi Mi sommergete, non dico sempre: “Sì!”, ma nella maggior parte dei casi, il contrario: “No!”. E perché? Perché voi desiderate spesso cose che vi sarebbero spiritualmente dannose! E se questo diniego porterà poi sofferenze e lotte, sciagure e lutti su di voi e sui vostri cari, esso è comunque solamente un efflusso d’Amore, l’Amore del vostro Padre celeste che tutto ha creato per causa vostra, che ha sopportato così tanto, e che all’ingratitudine, allo scherno, al rinnegamento, vi ripaga sempre con benedizioni.

13. Da ciò voi vedete come deve essere inteso l’Amore, e anche il vostro amore umano, o per il prossimo, affinché provochi del bene e non del male. Come un padre sulla Terra non concede ai suoi figli immaturi tutto ciò che essi – nella loro mancanza di giudizio – pretendono da lui, ma tiene sempre d’occhio l’alto scopo educativo, altrettanto, voi dovete compiere il bene nei riguardi del vostro prossimo, solo quando siete persuasi che, a vostro giudizio, esso non alimenti forse un vizio, oppure non conduca alla poltroneria anziché all’azione.

14. Questo, è quell’Amore con il quale Io dalla Mia Sapienza governo i Miei mondi! Altrettanto, voi dovete moderare e regolare con le vostre forze di discernimento l’impulso a fare del bene, affinché il risultato opposto non sia la conseguenza della vostra, seppure nobilissima, volontà.

15. Il secondo punto da esaminare è: “Voi dovete amare il prossimo, come voi stessi!”.

16. Ebbene, anche qui sono possibili tante opportunità, quanti sono i gradini spirituali della natura umana, salendo dall’abnegazione dell’amor proprio fino all’egoismo supremo; e così sorge la domanda:

17. “Quando è giusto che io eserciti il mio amor proprio, e quanto esso è utile a me, e agli altri?”.

18. Solo dopo aver risposto a questa domanda, si determina di quale amore si tratti, e come questo debba essere dimostrato! Voi vedete che precisamente dalle parole ‘amore’ e ‘se stesso’, derivano concetti completamente diversi da quelli che risultano da una riflessione superficiale.

19. Il significato dell’amor proprio deve innanzitutto star chiaro dinanzi ai vostri occhi, affinché sappiate come e che cosa dovete amare in voi, per poi trasferire, secondo questa conoscenza, il vostro amore agli altri, oppure, poter giudicare con precisione il genere di amore da riservare a loro.

20. In ogni uomo è posto l’impulso a conservare la propria vita, allungarla e renderla il più gradevole possibile. Questo necessario impulso di conservazione dell’involucro – o rivestimento esteriore dell’uomo spirituale-animico – doveva essere posto e piantato in lui profondamente, affinché ai più piccoli dissensi, durante il suo corso della vita terrena, non sopravvenisse il pensiero di sopprimere quest’impulso ostacolante, e di sbarazzarsi del proprio corpo ancor prima della maturazione dell’uomo interiore.

21. Quest’impulso di conservazione è tanto potente e necessario, che soltanto quegli uomini che rinunciano a tutto lo spirituale e che non hanno nessuna fede e nessuna religione nel verissimo senso della parola, oppure che sono indeboliti da false vedute mondate o da disagi spirituali nel loro organismo vitale, possono giungere al punto di distruggere l’amore per la vita così profondamente radicato in sé, e mettere arbitrariamente e prematuramente fine alla propria esistenza, prima che ciò sia stato stabilito nel piano delle Mie divine e, ovunque, valide Leggi.

22. Tali anime suicide, nell’Aldilà hanno da percorrere per la maturazione una via connessa con condizioni ampiamente più difficili, poiché esse, immature sono andate via da questo mondo, e altrettanto immature sono entrate in un altro.

23. Il secondo tipo d’amor proprio è di natura più elevata, e riguarda l’impulso di conservazione e di perfezionamento dello spirituale. L’uomo cerca di rendere il proprio io spirituale quanto più somigliante possibile a Colui che pose, nel suo essere, questa Scintilla di consapevolezza divina, elevandolo con ciò ben oltre la materia, e ponendolo al confine tra due mondi, così che egli appartenga alla materia, secondo il suo involucro corporeo, e allo Spirito, secondo il mondo spirituale.

24. Tanto nel materiale, quanto nell’essere spirituale dell’uomo, possono essere presenti una mancanza oppure un eccesso d’amor proprio.

25. La mancanza nell’amor proprio materiale si manifesta attraverso il disgusto della vita, per cui l’impulso di conservazione del corpo diventa così scadente che spesso l’uomo, a causa d’insignificanti dispiaceri della vita terrena, distrugge la vita del proprio corpo. Questa condizione è spesso provocata da una falsa educazione attraverso mancanza di fede in un Dio, oppure in una continuazione della vita dell’anima oppure attraverso disturbi spirituali.

26. A quest’estremo della mancanza d’amor proprio, sta poi di fronte di nuovo un eccesso in amor proprio. L’uomo, stimando il suo benessere fisico come supremo, vuole abbandonarsi unicamente a ciò che soddisfa il suo più basso egoismo, e ricorre a tutti i mezzi, leciti o illeciti, divini o diabolici, pur di raggiungere il suo scopo. Per lui non c’è che il suo stesso io e, rinnegando ogni vincolo dell’amore per il prossimo, considera se medesimo sempre e unicamente il suo stesso prossimo. Questi uomini si trovano sul gradino spirituale più basso; essi, infatti, si sottraggono a tutte le lotte e a tutti i sacrifici, cercando solo godimento, e precisamente solo per se stessi, e perseguendo un tale amor proprio che preclude completamente qualsiasi amore per il prossimo.

27. Può anche esistere un amor proprio, in cui l’uomo solo per amor di se stesso vuole formare e perfezionare il proprio interiore, così che perfino il corpo gli diventa di peso, ed egli vorrebbe liberarsene il più presto possibile.

28. Qui avete i due estremi: mancanza ed eccesso in amor proprio, sia nel materiale, sia nella spirituale essenza dell’uomo. Se però deve essere mantenuta una via di mezzo, dove non ci si avvicini troppo né all’uno, né all’altro estremo, allora ci si deve domandare in che rapporti sia l’amore del prossimo, rispetto all’amor proprio.

29. Anche qui vale ciò che ho già spiegato in principio: l’amore moderato, guidato dalla ragione, che ha sempre di mira la vera e propria meta spirituale dell’uomo e lo scopo della sua carriera terrena, quest’amore deve guidare l’amor proprio per vie tali, che il corpo non soffra o addirittura si atrofizzi sotto l’influsso dello spirito, e lo spirito, sotto quello del corpo. L’uomo deve sempre ponderare che gli fu affidato anche il suo corpo come un bene, e come un giorno dovrà render conto della propria anima, allora gli sarà anche fatta la domanda: “Hai adoperato il tuo corpo allo scopo per cui esso era destinato, oppure ne hai fatto un uso improprio?”. Allora avverrà contemporaneamente la giustificazione che l’uomo dovrà sostenere sul suo spirito e i talenti a lui affidati, con quella giustificazione che dovrà dare sulla vita materiale.

30. Entrambi, spirito e corpo, sono da adoperare e da educare, divenendone noi stessi i maestri, così che tutte le azioni accadano, solamente con riguardo a Me, il Donatore, e portino così l’impronta della Divinità. Questo modo di pensare, di agire e di operare, deve essere per voi anche la misura di come elargire il vostro amore al prossimo! Ossia, concedendo ogni bene, sempre che questo corrisponda ai Miei principi morali.

31. L’uomo deve dapprima riconoscere in se stesso, cosa è in grado di fare, per misurare poi la capacità degli altri. Deve dapprima imparare in sé a distinguere il bene e male. E imparare cosa è utile o dannoso allo spirito, e cosa al corpo, prima di concedere agli altri, per cieco amore, ciò che li condurrebbe unicamente alla rovina e non alla meta suprema.

32. Quindi, regolate prima il vostro amor proprio! Mantenete in questo la giusta misura e il peso, e il giusto amor proprio vi guiderà meglio di tutti all’amore per il prossimo! Poiché solamente lì, dove regna chiarezza di vedute, possono anche esserci azioni pienamente valide; altrimenti brancolerete nelle tenebre, sottovalutando o abusando del vostro amore a danno degli altri. Ovunque, nel mondo intero, gli estremi sono dannosi e non approdano a nulla: nell’amore come nell’odio, nel dare come nel negare, nel parlare come nel tacere.

33. Perciò in ogni azione siate memori della vostra destinazione superiore, e non dimenticate inoltre che voi siete uomini e non dei, e che il troppo grande, come anche il troppo poco amore per se stessi, porta nella stessa misura a cattivi risultati, così come i concetti troppo elevati o troppo bassi dell’amore per il prossimo, possono nuocere più che giovare.

34. Riconoscete dapprima le vostre stesse debolezze, per essere indulgenti verso gli altri! Esaminate se il soddisfare una preghiera a voi fatta, può produrre del bene o del male, e regolate poi i vostri doni d’amore, il vostro spirito di sacrificio verso il vostro prossimo! Niente può essere fonte di tanto danno, come prendere alla lettera il concetto dell’amore per il prossimo.

35. Vedete: Io, sono il vostro prossimo, e faccio di tutto affinché voi, Mio prossimo, diventiate Miei fratelli e sorelle, anzi figli Miei; eppure nonostante tutto l’Amore e la Sapienza, Io non sono così arrendevole da dare agli uomini tutto ciò che essi spesso pretendono da Me nella loro età minore. Quale Spirito, e precisamente quale Spirito supremo, Io so meglio di tutti quello che è salutare ai Miei figli, ai Miei fratelli e sorelle spirituali, poiché Io li voglio educare, e non viziare!

36. Prendete perciò esempio da Me! Guardate come Io tengo unita la Mia intera Creazione e come guido le sue parti insieme, verso la grande meta della redenzione dalla materia, e voi certo troverete la giusta via tra dare e prendere, tra concedere e rifiutare! Solo allora il secondo grande comandamento d’Amore troverà la sua reale espressione spirituale, non solo nelle parole, ma anche nei fatti, allorquando farete al vostro prossimo, ciò che voi – se vi trovaste nella situazione e nelle condizioni del vostro prossimo – ritenete sia il meglio per voi stessi, quali esseri spirituali.

37. Tenendo lo spirituale sempre in alto, anzi più in alto di tutto il resto, dovete cercare in esso il punto d’inizio e la fine di tutte le vostre azioni, affinché esse concordino con i Miei grandi pensieri creativi, vi raffinino e nobilitino, e voi, in tal modo, Mi riconosciate come il vostro amorevolissimo Padre, sempre più glorificato e per quello che Io vorrei essere per tutti, vale a dire: la vostra Guida spirituale, Conduttore e Padre. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第38章耶和華的寶典……好撒瑪利亞人的寓言

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38章耶和華的寶典……好撒瑪利亞人的寓言

(1872年4月10日)

路加福音10:25-37 ……

有一位律師站了起來,試探他說:「夫子,我該怎樣做才能承受永生?他對他說,法律上寫的是什麼?你最近怎麼樣?

他回答說:“你要盡心,盡性,盡力,盡意,愛主你的上帝。和你的鄰居如同你自己。他對他說,你的回答是對的,這樣做,你就會活下去。但他願意為自己辯解,對耶穌說,誰是我的鄰居呢?

耶穌回答說,有一個人從耶路撒冷下到耶利哥,落在竊賊身上,剝奪了他的衣服,傷了他,離開了,使他半死。偶然有一位牧師這樣下來:當他看到他時,他從另一邊經過。同樣,一個利未人在那裡的時候,來到他面前,看著他,從另一邊經過。

但有一個撒瑪利亞人在旅途中來到了他所在的地方,當他看到他時,他對他產生了憐憫,然後去了他的身邊,並且用傷口注入油和酒,並把他放在自己的野獸身上,並把他帶到一家旅館,並照顧他。第二天,當他走後,他拿出兩便士,把它們交給主人,對他說:照顧他;當我再來的時候,我會更多地回報你,我會償還你的錢。

這三個人中哪一個最近,與落在盜賊中間的人是鄰居?他說,那憐憫他的人。然後耶穌對他說:“去吧,你也是做的。”

這樣主說:“

這些經文告訴你好撒瑪利亞人的比喻。有了這個非常明顯的插圖,我想回答法利賽人的問題:“誰是我的鄰居?”,向他展示他的鄰居是誰以及愛的第二條誡命:“你應該愛你的鄰居如同你自己!”在精神意義。

2.在任何時候,男人都非常區分對同胞的愛,兄弟的愛和對鄰居的愛,所有這些融合成一種愛。

3.在那個時候,當我講這個比喻時,由於種姓和地位以及輿論的差異,在我的誡命中,人們仍然離我想讓他們理解的很遠:“愛你的鄰居如你自己! “這個事實在法利賽人的問題上變得明顯,他究竟問誰是他的鄰居。因此,我必須以每個人的鄰居為例來舉例說明。因此,對於“鄰居”的概念和對鄰居的愛的實踐,再也沒有任何懷疑,因為無論是鄰居還是人類,也不論最重要的是,我從任何方面都可以從中受益。

雖然已經寫了很多關於愛情的第二條命令,但很少有人真正了解他們的鄰居的愛,或者他們的鄰居是誰。

5.總的來說,他們得出這樣的結論:“全人類都是我的鄰居,我應該愛鄰居為我的法律也決定了愛的尺度。”.

6.說得很對,我說,但重要問題是:在什麼樣的方式全人類是我的鄰居,是人如愛自己 – 但請記住這一點 – 在正確的範圍內?

7.在這兩個概念中,我王國的關鍵,因此,出於一切可以想像的誡命,我將這條誡命愛鄰居作為第二條誡命 – 不僅是為了你的地球,而且是為了所有的世界,甚至是為偉大的精神境界。

8.最重要的是愛的命令,因為沒有愛,就沒有溫暖,沒有溫暖就沒有生命,沒有生命就沒有創造。愛是激勵活動的最重要的驅動力,因此活動會產生溫暖。溫暖 -表達 運動,振動 – 表現為生命,生命是“生成”“存在” ,“存在”和“傳遞”,作為整個生命或創造的可見標誌。

9.愛會讓所有感受到它的人感到高興,並將它實踐給別人。沒有愛,就不會有行動的精神尺度;沒有愛,我就不會存在,也不會有任何可以獲得永久性的創造物。

10.正如我內心的愛創造了我的靈魂,所有的众生物,甚至是物質,它所擁有的同樣的熱情,滋養,支持和引導最高的精神目標,至高無上的愛的精髓 – 也就是人應該擁抱他的必須以同樣的愛在他生活的世界。創造的一切 – 由愛和通過我神聖的愛產生 – 是要不斷地證明我是一位愛的父親,只有當我的創造的生命,我的鄰居,履行他們的責任,他們的使命,正如我所希望的和我想要的它的表現,即他自己的意志而不是強迫。自由將提升被創造的存在,與被本能引導並被迫以某種方式行事的存在相反。

11.這種包含一切的愛是成為每個人心中都應該存在的愛的標準,作為一個更高起源的永久性記憶也應該統治所有的思想,言語和行為。這種愛,就像我的一樣,除了為了其他它的存在和其他人的利益而行事之外,別無其他目的。自然,不能批准所有鄰居的請求,但如果他們的授予會害大與利,則必須拒絕。

12.看看我!我用一種你無法理解和回報的愛來愛你們所有人,但我仍然不會對你的許多要求說’是’,更多的時候是’不’。為什麼?因為你經常渴望對你有害的東西。即使這種拒絕帶來了你的苦難和掙扎,不幸或失去了親愛的人,它仍然是愛的結果,你的天父的愛,他為你創造了一切,為你而遭受許多的苦難,並常常回報忘恩負義,嘲笑和否認神的祝福。

13.這向你展示愛如何被理解,如果要導致好的而不是邪惡。這就是愛你的鄰居是如何被理解的。作為一個人類的父親,他沒有給予他的未成熟的孩子一切他們缺乏判斷力所渴望的東西,但是始終記住教育的更高目標,因此,行善,如果你確信,你的鄰居能夠轉向好的,正如你判斷的那樣,這不會促進一些惡習或鼓勵你的鄰居懶惰而不是勤勉。

14.這是我用我的智慧統治世界的那種愛。因此,你也應該用你的智力來抑制和控制你的求助慾望,以便你最崇高的意圖不會產生不利影響。

15.必須考慮的第二點是:“你應該愛你的鄰居如同你自己!”

16.這一點也可以用許多方式來解釋,就像人性中的精神階段一樣,從開始自我排斥權到極端的自我主義。產生了這樣一個問題:

17.“我的自我愛何時是合理的對我,和對其他人有用?”

18.只有在這個問題得到回答之後,才能明確哪一種愛是可被實踐的,以及如何實現。嚴格地說,你可以看到,“愛”和“你自己”這兩個詞的含義完全不同,如僅僅是表面上看。

19.自愛的意義首先必須清楚明白;你必須知道你自己應該怎樣愛你自己,以及如何。只有這樣,你才能將你的愛轉移到別人身上,或者能夠用你的愛來判斷怎樣對待別人。

20.自我保存的本能,即延長自己的生命,並儘可能愉快地安排自己的生活,已經植根於每一個人。這種為靈性人保存外部體或外殼所必需的本能必須深植在人的內部,這樣,當他在生命中遇到困難時,他不會試圖壓制這種本能,並放棄他的身體,在他內在人成熟之前。

21.這種自我保護的本能如此強大和必要,只有那些無視一切屬靈的人,沒有真正意義上的信仰或宗教信仰,或者在生活中通過虛假的生命哲學或精神障礙而被削弱可以達到一種狀態,在這種狀態下,他們會破壞他們對生命的深層次的愛,並且早於結束生存早於計劃中的命運我的上帝普遍有效的法則。

22.這些自殺者的靈魂在完成後將會有一條更加艱難的道路,因為他們不成熟在離開這個世界時並進入之後的世界。

23.第二種類型的自愛是較高的一種。這是保持和完善精神的本能。人試圖盡可能地將自己的屬靈自我調整到祂在他身上植入神聖意識的火花,從而使他高於物質並將他置於兩個世界的邊界上,以便他的身體屬於物質,帶著他的精神走向精神世界。

24.自戀的缺乏或過度可能存在於物質以及人的屬靈性質中。

25.當一個人厭倦生活時,缺乏物質自愛。然後,自我保護的身體本能削弱到這樣的程度,以至於當他的塵世生活出現一些小的困難時,這樣的人往往會摧毀他的肉體。這種狀態通常是由於錯誤的教養,通過不信仰上帝或死後的靈魂生活,或者通過某種精神障礙而引發的。

26.另一個極端是過度的自愛。關於他的身體健康是生活中最重要的因素,一個男人只會沉迷於最基本的利己主義。他利用一切可用的手段來實現他的目的。對他來說,除了他自己的自我之外什麼都不存在,並且否認任何睦鄰愛的紐帶,他永遠只是他自己的鄰居。這些人處於最低的精神層面,因為他們迴避了所有的鬥爭和犧牲。他們只想為自己享受快樂,並使用各種手段 – 無論是允許還是禁止,合法或非法,神聖或撒旦 – 以達到目的。這種自愛完全排除了對鄰居的一切愛。

27.如果一個人只是為了自己的利益而努力教育和完善他的內心人,那麼他的身體也會成為他的負擔,並且他希望盡快擺脫它。

28.在這裡,你有兩個極端:缺乏和過度的自愛,在物質和人的精神本質上。然而,如果要讓一個中間路線在不允許過於接近兩個極端點的地方進行操縱,那麼這個問題會如何影響到應該以自愛為指導的鄰居的愛。

29.在這裡也是如此,我在開始時解釋過這一點;理性支配的溫和的愛情,它記住了人類的實際精神目的地和他的塵世生活的目標,就是將自愛引向這樣的一個過程,即身體不會受到痛苦,甚至不會受到影響在影響下的精神或精神。人應該永遠記住他的身體已經被託付給他,就像他曾經必須回答他的靈魂一樣,他也會被問到:“你是否總是用你的身體來表達你的意義,或者你是否濫用它?“因此,人不僅要為他的精神和賦予他的才能負責,同時也要為他的物質生活負責。

30.精神和身體都應該被使用,受教育和控制,以致我,奉獻者,在每一個行動中都被考慮到,因此將它標記為神聖的印記。這種思維方式,行事和工作也應該成為你對鄰居實施愛的方式的標準。這種愛應該根據我自己的道德原則給予同伴一切的善。

31.首先,人必須認識到他自己能夠做出判斷他人能力的能力。他必須學會自己區分什麼是好的和壞的。他必須知道什麼是有益的或者有害的東西,對精神和身體,在從他盲目的給與別人的愛授予之前,只能毀了他們,而不是幫助他們實現更高的目標。

32.因此,首先,調節你的自愛!如果你保持適當的措施,你的自愛最好引導你去愛你的鄰居。只有在明確的理念作出裁決的情況下,才能充分證實行為結果;否則你會在黑暗中摸索,誤解或誤用你的愛,損害別人的利益。世界上任何地方的極端事物都是有害的,沒有結果,無論它是在愛情還是在憎恨中,在給予或拒絕,說話或保持沉默。

33.因此,無論你做什麼,請記住你的高級目的地,不要忘記你是男性而不是神靈,對自己的太多和太少的愛可能會導致太低或太高的結果對鄰居的愛的概念不利於對方同胞而不是有益的。

34.首先,認識到自己的弱點,以便對他人寬容。測試一個請求的授予是否會對你自己產生好的或壞的影響,然後處理你的慈善事業,相應地為你的同胞做出犧牲。從字面上理解鄰居之愛的概念時,其他任何地方都沒有什麼損害可做。

35.看哪,我是你的鄰居,我盡力使你成為我的鄰居,我的兄弟姐妹,甚至我的孩子。然而,儘管我所有的愛和智慧都存在,但我並不准備給他們提出所有不成熟的要求,因為我作為一位精神,作為至尊主一樣,最清楚什麼對我的孩子最好,我的靈性兄弟和姐妹們,因為我想教育他們,而不是破壞他們。

36.因此,向我學習我如何將我的整個創作團結在一起,將它的所有部分一起引導到從物質中救贖的偉大目標。那麼,你一定會找到正確方式給予和接受,授予和拒絕。那麼,愛的第二大誡命不僅會在詞語中,而且在行動,在契約中會找到適當的精神表達,如果你對你的鄰居做了什麼 – 如果你是處於你的同胞同樣的狀況 – 就像精神生物會考慮最適合為你自己。

37.尊重精神永遠比任何事情都重要,你必須在其中尋找你的所有行動的出發點,他們與我的偉大的創造思想一致,可以使你變得高尚和崇高,這樣,你越來越明白,你可以認出我,你最愛的父親,因為我想成為所有的,即你的精神導師,領袖和父親。阿門。

 

29. Der Hirte sucht die verlorenen Schafe… Lukas 15:3-32 – The Shepherd seeks the Lost Sheep… Luke 15:3-32

PREDIGT / SERMON 29
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PREDIGTEN DES HERRN-29-DER HIRTE UND SEINE VERLORENEN UND VERIRRTEN SCHAFE-Lukas 15_3-32-Gottfried Mayerhofer The Lords Sermons-29-THE SHEPHERD AND HIS LOST AND STRAYING SHEEP Luke 15_3-32-Gottfried Mayerhofer
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flagge de  29. Predigt von Jesus… Vom verlorenen Schaf

29. Predigt von Jesus… Vom verlorenen Schaf
(30.03.1872)

Lukas 15:3-32
Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: “Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat, und wenn er deren eines verliert, der nicht lasse die neunundneunzig in der Wüste und hingehe nach dem verlornen, bis daß er’s finde? Und wenn er es gefunden hat, so legt er es auf seine Achseln mit Freuden. Und wenn er heimkommt, ruft er seinen Freunden und Nachbarn und spricht zu ihnen: ,Freuet euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!` Ich sage euch: Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, vor neunundneunzig Gerechten, die der Buße nicht bedürfen. Oder welches Weib ist, die zehn Groschen hat, so sie der einen verlieret, die nicht ein Licht anzünde und kehre das Haus und suche mit Fleiß, bis daß sie ihn finde? Und wenn sie ihn gefunden hat, ruft sie ihren Freundinnen und Nachbarinnen und spricht: ,Freuet euch mit mir; denn’ ich habe meinen Groschen gefunden, den ich verloren hatte!` Also auch, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.” Und er sprach: “Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngste unter ihnen sprach zu dem Vater: ,Gib mir, Vater, das Teil der Güter, das mir gehört!` Und er teilte ihnen das Gut. Und nicht lange danach sammelte der jüngste Sohn alles zusammen und zog ferne über Land; und daselbst brachte er sein Gut um mit Prassen. Da er nun all das Seine verzehret hatte, ward eine große Teuerung durch dasselbige ganze Land, und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger des Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit Trebern, die die Säue aßen; und niemand gab sie ihm. Da schlug er in sich und sprach: ,Wieviel Taglöhner hat mein Vater, die Brot die Fülle haben, und ich verderbe im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir und bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße; mache mich zu einem deiner Taglöhner!` Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater. Da er aber noch ferne von dannen war, sah ihn sein Vater, und es jammerte ihn, lief und fiel ihm um seinen Hals und küßte ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: ,Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, daß ich dein Sohn heiße.` Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: ,Bringet das beste Kleid hervor und tut es ihm an, und gebet ihm einen Fingerreif an seine Hand und Schuhe an seine Füße, und bringet ein gemästetes Kalb her und schlachtet`s! Lasset uns essen und fröhlich sein; denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden.` Und sie fingen an fröhlich zu sein. Aber der älteste Sohn war auf dem Felde. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er das Gesänge und den Reigen. Und er rief zu sich der Knechte einen und fragte, was das wäre. Der aber sagte ihm: ,Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat ein gemästetes Kalb geschlachtet, daß er ihn gesund wieder hat.` Da ward er zornig und wollte nicht hineingehen. Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er aber antwortete und sprach zum Vater: ,Siehe, so viel Jahre diene ich dir und habe dein Gebot noch nie übertreten; und du hast mir nie einen Bock gegeben, daß ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. Nun aber dieser dein Sohn gekommen ist, der sein Gut mit Huren verschlungen hat, hast du ihm ein gemästetes Kalb geschlachtet.` Er aber sprach zu ihm: ,Mein Sohn, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist wieder gefunden!”

01. Dieses ganze Kapitel Meines Evangelisten Lukas handelt vom Verlorenen und von der Freude des Wiederfindens.

02. Es wurde den anwesenden Schriftgelehrten und Pharisäern in drei Gleichnissen erläutert, warum Ich nicht die Gesunden, sondern die Kranken, nicht die Guten und Gerechten, sondern die Sünder aufsuchte.

03. Um auch diese Gleichnisse im wahren Sinn aufzufassen, müssen wir – wie bei den meisten Texten – die wichtigsten Worte in desselben etwas näher erklären; denn obwohl ihr eine Sprache habt und euch ihrer Worte zum Ausdruck eurer Gedanken bedient, so muß Ich euch offen sagen, daß ihr von allen gebrauchten Worten die tiefe Bedeutung nicht versteht. Und so muß Ich sowohl als Belehrer und Erklärer Meines Evangeliums, wie auch als Sprachlehrer bei euch auftreten.

04. Hier in diesen drei Gleichnissen – vom verlorenen Schaf, vom verlorenen Groschen und vom verlorenen Sohn – ist zu erklären:

05. Erstens: Was heißt ,verloren`?

06. Zweitens: Warum sehnt man sich so sehr danach, das Verlorene wiederzufinden?

07. Und drittens: Warum hat man eine solch außerordentliche Freude über das Wiedergefundene, eine Freude, die oft bei weitem größer ist als die über das vielleicht Wertvollere und Wichtigere, das man noch im Besitz hat?

08. Seht, diese drei Fragen müssen zuerst erörtert werden, ehe wir zur geistigen Erklärung und zur geistigen Anwendung auf euch, auf das ganze Menschengeschlecht, ja auf die ganze sichtbare Schöpfung schreiten können; denn wenn man um etwas fragt, so muß man erst genau und klar die Bedeutung der Frage und deren Wert kennen, indem dadurch die Antwort schon halb gegeben ist.

09. So wollen wir nun systematisch mit der ersten Frage beginnen, welche heißt:

10. Was bedeutet das Wort ,verloren`?

11. Seht, dieses Wort bezeichnet den Gedanken, welcher denjenigen überkommt, der etwas ihm Gehörendes oder Wertes, sei es eine Person oder eine Sache, seinem Wirkungskreise entrückt sieht und nicht mehr einen Gebrauch davon machen oder einen Genuß davon haben kann! Verloren ist jedes Ding, welches einer andern Bestimmung, einer andern Richtung als der ihm zugewiesenen gefolgt ist.

12. Wenn nun diese Bedeutung so tief in das Seelenleben des Menschen eingreifen kann, so entsteht daraus die zweite oben angeführte Frage, welche heißt:

13. Warum sehnt sich der Mensch so sehr nach dem Verlorenen?

14. Die Antwort darauf lautet: Weil die Seelenruhe des Menschen durch den Verlust gestört worden ist und der Mensch sich danach sehnt, das Gleichgewicht wiederzuerlangen. So hat das Verlorene für den Besitzer eigentlich einen geistigen Wert, der oft bei weitem größer ist als der materielle Wert desselben.

15. Der Mensch sehnt sich also danach, das Verlorene wieder in seinen Besitz, in seine Wirkungssphäre zu ziehen. Er wird sich beim Fund freuen, weil das Mangelnde wieder an seinen früheren Platz und an seine Stelle gelangt und er es wieder der Bestimmung zuführen kann, welche er für die beste erachtet hatte.

16. Aus diesem Sehnen entsteht der Eifer des Suchens oder die Anwendung aller möglichen Mittel, um sich wieder in den Besitz des Verlorenen zu setzen, eine Tätigkeit, welche oft mit Mühseligkeiten und Anstrengungen verbunden ist, daraus sich dann von selbst die dritte Frage löst, welche heißt:

17. Warum freut man sich des Wiedergefundenen mehr als dessen, was man schon im Besitz hat? Das läßt sich leicht erklären. Weil nämlich das Wiederfinden, resp. das Suchen, Mühe kostet und diese Anstrengung durch den Erfolg des Findens belohnt wurde!

18. Da nun aber eine Freude – welche auch immer – erst dann zur rechten Freude wird, wenn man sie mit anderen teilen kann, so sind eben diese angeführten Gleichnisse auch deshalb beachtenswert, weil sie auch diesen Seelengenuß nicht vergessen, sondern ihn mit erwähnen. Ebenso ist in diesen drei Gleichnissen, die Ich aus verschiedenen Lebensverhältnissen wählte, auch der Schmerz über etwas Verlorenes jedem Bild entsprechend ausgedrückt.

19. Voran geht der Vergleich mit einem Hirten, der ein verlorenes Schaf sucht. Dieses Gleichnis wendet sich gegen den Einwurf, daß Ich die Gesellschaft der in den Augen der Schriftgelehrten und Pharisäer mit Sünden behafteten Leute aufsuchte.

20. Was ist ein Hirte?

21. Seht, ein Hirte ist ein Mensch, dem eine gewisse Anzahl von Tieren anvertraut ist, die er auf die rechten Weideplätze führen und im Notfall vor allen Gefahren schützen soll. Der Hirte ist eben wegen dieses Auftrags seinem Herrn verantwortlich, daß keines seiner ihm anvertrauten Tiere Schaden leide, und daß sie stets genügend Futter haben, wozu der Hirte die geeigneten Plätze auszuwählen hat.

22. Wenn Ich mit Sündern aß und auf diese Weise bewies, daß Ich eben die Kranken gegenüber den Gesunden, die keines geistigen Arztes bedurften, bevorzugte, so war gerade dieses Gleichnis vom verlorenen Schafe am besten geeignet, Meinen Jüngern den Grund Meines Verhaltens einleuchtend zu machen; denn ein verlorenes, verirrtes Schaf ist – bildlich gesprochen – ebenfalls wie ein nichtbekehrter, nicht geistig geführter oder kranker Mensch.

23. Wie ein verirrtes Schaf Unglücksfällen ausgesetzt ist, Raubtieren zur Beute fallen oder in Abgründe stürzen kann, welche Gefahren zu beurteilen es oft nicht imstande ist, ebenso läuft ein verirrter, geistig kranker Mensch, der – von der Welt verführt – von seiner geistigen Bestimmung nichts weiß, Gefahr, seine eigentliche Bestimmung als Glied eines zukünftigen, ewigen Reiches ganz zu verfehlen, um erst nach langen Zeiträumen durch große Leiden und bittere Erfahrungen dahin zu gelangen, wohin Ich ihn auf dem kürzesten Wege führen wollte.

24. Ich sagte: Der Hirt ist verpflichtet, seine Schafe auf gute Weideplätze zu führen, und dies war ja auch Meine Pflicht, als Ich es unternahm, die Menschen von den Abwegen, auf welchen sie sorglos wandelten, wieder auf den wahren Lebenspfad, zu ihrer eigentlichen geistigen Bestimmung zurückzuführen.

25. Das Beispiel vom Hirten führte Ich deswegen an, weil es erstens den Menschen in jener Zeit am leichtesten begreiflich war, und weil es Meinem Berufe als Menschensohn am besten glich, indem Ich, die auf Erden herabgestiegene Weisheit, Meinem Vater die verlorenen Kinder, wie verlaufene Schafe eines Hirten, wieder zurückzubringen suchte.

26. Wie die Freude eines Hirten groß ist, der nach langem Suchen und Umherirren sein verlorenes Schaf, das ihm anvertraute Gut, wiederfindet, so ist auch Meine Freude groß über eine wiedergefundene Seele.

27. Um diesen Vergleich aber noch deutlicher zu machen, so wählte Ich das zweite Gleichnis, welches von einem Weibe erzählt, das einen Groschen verlor und alles aussuchte, um ihn wiederzufinden.

28. Ich wußte wohl, welchen Wert die Pharisäer und Gelehrten aufs Geld legten, und so war dies emsige Suchen des Weibes – eben ihrer eigenen Denksphäre entnommen – ihnen leicht begreiflich. Man kann ja auch um eine kleine Münze besorgt sein und so lange suchen, bis sie gefunden ist!

29. Ich folgte noch anderen Gründen, als Ich ihnen das Gleichnis vom verlorenen Schaf als seelischem Wesen zuerst, dann den Verlust materiellen Gutes von vermeintlichem Wert und endlich den Verlust der geistigen Würde im verlorenen Sohn zuletzt vortrug. Ich wollte ihnen damit sagen, daß seelische Verluste leicht, materielle schwerer und geistige am schwersten zu ersetzen sind.

30. Denn bei ersteren kann durch Umstände und Verhältnisse der Verirrte von seinen falschen Ansichten abgebracht werden, worauf er wieder den rechten Weg zu gehen anfängt. Materielle Verluste aber üben gewöhnlich einen solch starken Druck auf die Seele aus, daß sie im Vertrauen zu Mir wankt, ja ganz verzweifelt und wegen des gewohnten Lebens alles mögliche aufbietet, um die weltlichen Genüsse wiederzuerlangen. Das von Mir erwähnte Weib hätte sich mit den übrigen neun Groschen zufriedenstellen können; allein, der verlorene Groschen war ihr so ans Herz gewachsen, daß sie lieber alles durchstöberte, um ihn zu finden.

31. Daß Ich auch bei diesem Gleichnis nicht den materiellen Hergang, sondern nur das Geistige im Auge hatte, ist natürlich. Deshalb sagte Ich auch bei der Wiederfindung des verlorenen Groschens, als das Weib den Fund allen Nachbarinnen und Freundinnen mitteilte, daß im Himmel eine ebensolche Freude sein werde über einen Sünder, der Buße tut, d.h. über eine vom Untergang gerettete Seele.

32. Was das dritte Gleichnis, das vom verlorenen Sohn, betrifft, so hatte Ich Meine Zuhörer nun schon so weit in den Bereich Meiner geistigen Auffassung gezogen, daß Ich ihnen als größtes und letztes Beispiel eine Erzählung geben konnte, in welcher es sich nicht um materiellen Verlust, sondern um den Verlust der geistigen Würde eines Menschen handelt, welcher, uneingedenk seines eigenen Wertes, nur der Welt und ihren Genüssen fröhnt, alle anderen Bande, die ihn an Haus und Familie knüpften, zerreißt und in die Welt hinausstürmt, allen Leidenschaften die Zügel lassend, bis er, ermattet und geistig vernichtet, im größten Unglück erst die Tiefe des Abgrundes erkennt, in den er sich freiwillig stürzte.

33. Im ersten Beispiel war es ein Hirte, der ein tief unter ihm stehendes Wesen, ein Schaf, vom Verderben rettete, indem er es wieder zu den Seinen brachte. Im zweiten Fall war es ein Weib, welches, ihr materielles Gut wiederfindend, sich glücklich schätzte. In beiden Fällen ist nur Weltliches als Beispiel benützt. Im dritten Gleichnis kommt aber zu all diesen möglichen Verlusten noch die Vaterliebe hinzu, die einen noch größeren und wertvolleren Verlust erleidet. Dieses Gleichnis war in bezug auf Mich, als den Vater aller Kreaturen, am ehesten anwendbar, weil in ihm die Reue einer verlorenen Seele auf der einen Seite und die nie versiegende Barmliebe eines liebenden Vaters mit all ihren Folgen auf der andern Seite bildlich dargestellt ist.

34. Das Beispiel vom verlorenen Sohn war, dem menschlichen Leben entnommen, das allerwichtigste, weil Ich darin Meinen Zuhörern neben den Banden der Familie zeigte, wie ein Vater sein sollte, und wie es leider bei ihnen die wenigsten waren. Ich wollte ihnen an der Freude des Vaters über den zurückgekehrten Sohn zeigen, wie groß erst die Freude bei dem Schöpfer aller Wesen sein werde, wenn Er die Menschen, die Er frei in die Welt hinausstellte, dann freiwillig wieder zu sich zurückkehren sieht. Daß über einen solchen Zurückkehrenden die Freude in Meiner Geisterwelt noch größer ist als im Familienleben bei der Heimkehr eines längst vermißten Familiengliedes, konnte Ich ihnen in diesem Gleichnis dadurch begreiflich und verständlich machen, daß Ich bildlich von dem Feste sprach, das der Vater zur Wiederkehr seines schon längst tot geglaubten Sohnes anordnete.

35. So waren diese Gleichnisse drei Bilder aus dem Menschenleben, welche nicht nur in jenen Zeiten zu finden waren, sondern sich stets wiederholen und auch bei euch zu finden sind.

36. Um die verlorenen Schafe und Söhne wieder zu retten, die ersteren selbst heimzuführen und die letzteren zur freiwilligen Umkehr zu bewegen, scheue Ich keine Mühe. Mahnungen, Bedrängnisse aller Art, Krankheiten und Todesfälle sollen ihnen fortwährend vor Augen halten, daß es noch eine andere Welt als die eben sichtbare gibt. Nichts unterlasse Ich, und selbst die gesamte Schöpfung ist ja ein Beispiel dafür, auf welche Weise der verlorene Lohn nach und nach zu mir ,seinem Schöpfer und Vater, wieder zurückkehren muß. Schon seit Äonen Zeiträumen, geht dieser Prozeß auf anderen Welten vor sich. Auf dieser eurer Erde naht er sich bald einem Abschlusse. Dadurch wird ein großer Schritt vollendet sein, damit das gebundene Geistige sich leichter und schneller entwickeln kann, um zu der Bestimmung zu gelangen, zu welcher Ich diesen Erdball und seine Bewohner auserwählt habe.

37. Alles im ganzen Universum muß sich vergeistigen, muß aufwärtsschreiten; aber ihr Menschen, deretwegen Ich selbst zur Erde kam, habt eine größere Mission als Millionen anderer Geister auf anderen Welten vor euch; denn nicht ohne Grund und Zweck wählte Ich eure Erde und auf ihr Meine eigene Demütigung als Beispiel für Mein ganzes Geisterreich.

38. Deswegen seid ihr auch alle hier mehr von Versuchungen umgeben, weil der Preis eurer künftigen Existenz ein größerer ist als der vieler, auf anderen Welten lebender Wesen, welche langsam ihren Läuterungs- und Verwandlungsprozeß durchmachen, während ihr, mit dem großen Licht Meines Worts und Meines Beispiels ausgerüstet, bei starkem Willen in kurzer Zeit dahin kommen könnt, wohin andere Wesen erst nach undenklichen Zeiträumen gelangen. Hier auf dieser kleinen Erde muß der Vergeistigungsprozeß schneller vor sich gehen. Es sind nun alle Mittel vorhanden und alle Anordnungen getroffen, daß die Menschen, so wie sie sich selbst, ihre Seele und durch sie ihren Körper vergeistigen, auch rückwirkend die in finsterer Materie gebundenen Geister zum schnelleren Fortschreiten antreiben; denn für grob gebaute Seelen ist eine grobe, starre Materie, für feinere, geistig entwickelte Wesen auch eine leichtere Unterlage nötig. So wie sich also die Menschheit vergeistigt, so folgt ihr Schritt für Schritt auch ihre Welt nach, die ihr als Wohnort angewiesen ist.

39. Daher beeilt euch, zu diesem Vergeistigungsprozeß euer Möglichstes beizutragen! Fangt bei euch selbst an; denn je mehr ihr selbst das Weltliche entbehren könnt, desto mehr vergeistigt sich euer Inneres! Dieses leuchtet endlich durch die äußere Form hindurch und bildet damit eine Abspiegelung des inneren Gehaltes.

40. Dieses Fortschreiten, je mehr es sich vorerst bei einzelnen, später bei vielen kundgibt, wird die große Lösung Meiner geistigen Frage herbeiführen, wo Ich dann, als der eine Hirte, euch alle als Meine Schafe auf den fetten Triften des Himmelslichtes alles Geistige empfangen lassen werde, das ein liebender Vater euch seit Äonen von Zeiten vorbereitet hat.

41. Sorgt daher, diesem Zweck soviel als möglich nachzukommen! Gedenkt der Freude der Geister und Wesen, die an eurem Schicksal Anteil nehmen! Und wenngleich Leiden und Kämpfe aller Art dieses Fortschreiten begleiten müssen, so ist doch das Endziel aller dieser Mühen wert. Die eigene Freude, alle Mühen überstanden zu haben, die Freude der mit euch Jubelnden im Jenseits, die Belohnung mit Meiner ewigen Vaterliebe und die ewig dauernde Steigerung von Seligkeit zu Seligkeit, von Genuß zu Genuß, werden euch die leichten Unbilden eines kurzen Probelebens vergessen machen.

42. Daher folgt dem Hirten und verirrt euch nicht wieder auf andere Wege, nachdem Er sich so viele Mühe gegeben hat, euch den rechten Weg zum ewigen Leben und zu Seiner Kindschaft zu zeigen! Amen.

flagge en  29th Sermon of Jesus… About the lost Sheep

The Lord’s Sermons
Sermon 29… About the Lost Sheep – Luke 15:3-32

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(March 30th, 1872)

Luke 15:3-32…
“And he spake this parable unto them, saying, What man of you, having a hundred sheep, if he lose one of them, doth not leave the ninety and nine in the wilderness, and go after that which is lost, until he find it? And when he hath found it, he layeth it on his shoulders, rejoicing. And when he Cometh home, he calleth together his friends and neighbours, saying unto them, Rejoice with me; for I have found my sheep which was lost. I say unto you, that likewise joy shall be in heaven over one sinner that repenteth, more than over ninety and nine just persons, which need no repentance. Either what woman having ten pieces of silver, if she lose one piece, doth not light a candle, and sweep the house, and seek diligently till she find it? And when she hath found it, she calleth her friends and her neighbours together, saying, Rejoice with me; for I have found the piece which I had lost. Likewise, I say unto you, there is joy in the presence of the angels of God over one sinner that repenteth.

And he said, A certain man had two sons: and the younger of them said to his father, Father, give me the portion of goods that falleth to me. And he divided unto them his living. And not many days after the younger son gathered all together, and took his journey into a far country, and there wasted his substance with riotous living. And when he had spent all, there arose a mighty famine in that land; and he began to be in want. And he went and joined himself to a citizen of that country; and he sent him into his fields to feed swine. And he would fain have filled his belly with the husks that the swine did eat; and no man gave unto him. And when he came to himself, he said. How many hired servants of my father’s have bread enough and to spare, and I perish with hunger! I will arise and go to my father, and will say unto him, Father, I have sinned against heaven, and before thee, And am no more worthy to be called thy son: make me as one of thy hired servants.

And he arose, and came to his father. But when he was yet a great way off, his father saw him, and had compassion, and ran, and fell on his neck, and kissed him. And the son said unto him, Father, I have sinned against heaven, and in thy sight, and am no more worthy to be called thy son. But the father said to his servants, Bring forth the best robe, and put it on him; and put a ring on his hand, and shoes on his feet: And bring hither the fatted calf, and kill it; and let us eat, and be merry: For this my son was dead, and is alive again; he was lost, and is found. And they began to be merry.

Now his elder son was in the field: and as he came and drew nigh to the house, he heard music and dancing. And he called one of the servants, and asked what these things meant. And he said unto him, Thy brother is come; and thy father hath killed the fatted calf, because he hath received him safe and sound. And he was angry, and would not go in: therefore came his father out, and intreated him. And he answering said to his father, Lo, these years do I serve thee, neither transgressed I at any time thy commandment: and yet thou never gavest me a kid, that I might make merry with my friends: But as soon as this thy son was come, which hath devoured thy living with harlots, thou hast killed for him the fatted calf. And he said unto him, Son, thou art ever with me, and all that I have is thine. It was meet that we should make merry, and be glad; for this thy brother was dead, and is alive again; and was lost, and is found.”

Thus says the Lord:

1. This entire chapter of my evangelist Luke deals with what was lost and the joy at finding it again.

2. The scribes and Pharisees who were present were shown in three parables why I did not look for the healthy, but the sick, not for the good and righteous, but the sinners.

3. In order to grasp the real meaning of these parables, we must first – as in the case of most texts – give a more detailed explanation of their most important words. Although you have a language and use its words to express your thoughts, I must frankly tell you that of all the words you use there is not one the deep meaning of which you understand. Hence, in addition to being your instructor and interpreter of My Gospel, I must be your language teacher as well.

4. Here in these three parables – of the lost sheep, the lost coin and the lost son – the following explanations must be given:

5. Firstly: What does “lost” mean?

6. Secondly: Why is one so anxious to find again what was lost?

7. And thirdly: Why does one have such an extraordinary joy in that which is found again, a joy which often is far greater than that in the more valuable and important things still in one’s possession?

8. Behold, these three questions must be discussed before we can proceed with the spiritual explanation and application upon you, all mankind and the entire visible creation; for, when asking about something one must first be clearly aware of the significance of the question and its value, whereby half the answer is already given.

9. So let us now systematically begin with the first question, namely:

10. What does the word “lost” mean?

11. Behold, this word signifies the thought that comes to a person who finds that something – be it a person or a thing -which belongs to him and is of value to him is no longer within his reach and cannot be used or enjoyed by him. Lost is everything that has followed another destination, a different direction from the one assigned to it.

12. Since this meaning can so deeply affect a man’s soul-life, this leads to the-second above- mentioned question, which is:

13. Why is one so anxious to find again what was lost?

14. The answer is this: Because man’s peace of mind has been disturbed through this loss and he is anxious to regain his equilibrium. Hence, what was lost has really a spiritual value for its owner which is often by far greater than its material value.

15. Therefore, man is anxious to regain possession of what was lost, to draw it back into his sphere of action. He will rejoice at finding it because what was missing is now returning to its former place and can once more be used for that purpose which he had deemed best for it.

16. From this longing arises the zeal to search or to use all available means to regain possession of what was lost, – an activity which is often associated with hardship and effort. Out of this then the third question finds its solution, namely:

17. Why does one rejoice more at the regaining of what was lost than at what one already possesses? This is easily explained, since the finding or searching cost effort, and this effort was rewarded by the success of finding.

18. Since any joy becomes a real joy only when it can be shared with others, these parables mention also this soul-enjoyment. Thus in these three parables, which I chose from different walks of life, the sorrow over having lost something is expressed accordingly in each picture.

19. First we have the shepherd who searches for a lost sheep. This parable is directed against the accusation that I sought the company of people who, in the eyes of the scribes and Pharisees, were burdened with sin.

20. What is a shepherd?

21. Behold, a shepherd is a man who has been entrusted with a certain number of animals which he is expected to lead to good pastures and, if necessary, to protect from all dangers. Thus the shepherd is responsible to his master that none of the animals entrusted to him comes to any harm and that they always have enough to eat, wherefore the shepherd has to pick suitable pastures for them.

22. If I ate with sinners, thereby proving that I preferred the sick to the healthy, who were not in need of a spiritual physician, this parable of the lost sheep was best suited to make My disciples understand the reason for My attitude; for a lost, erring sheep – figuratively speaking – is like a non-converted, spiritually not guided, or sick person.

23. Just as a lost sheep is exposed to all kinds of accidents, such as becoming the prey of wild beasts or falling down a cliff, which dangers it is often unable to recognize, thus an erring, spiritually sick man, who – seduced by the world – does not know anything of his spiritual destination, is in danger of completely failing his actual destiny as a member of a future eternal kingdom and may only, after long periods of time through great suffering and bitter experiences arrive at the point to which I wanted to lead him on the shortest road.

24. I said: The shepherd is obliged to lead his sheep to good pastures and so this was also My duty since I had undertaken to lead people away from the dangerous paths, on which they were thoughtlessly walking, back to the true path of life, to their real spiritual destiny.

25. I used the example of the shepherd, since for the people of those times it was easy to comprehend and came nearest to My calling as the Son of man, since I, the Wisdom that had descended upon earth, sought to bring back to My Father the lost children like the strayed sheep of a shepherd.

26. As the joy of a shepherd is great when after a long search he finds again his lost sheep, the property that had been entrusted to him, thus My joy is great when a soul has been recovered.

27. In order to make this comparison still clearer I chose the second parable about the woman who lost a coin and did all she could to find it again.

28. I knew very well what value the Pharisees and scribes attached to money and, therefore, they could easily understand the eager searching by the woman, since this was taken from their own sphere of thinking. One can worry even over a small coin and search until it is found.

29. I had still other reasons in mind when I told them first the parable of the lost sheep as a being with a soul, then about the loss of a material thing of supposed value and, finally, about the loss of spiritual dignity in the picture of the prodigal son. With this I wanted to tell them that it is easy to recover losses of the soul, not so easy to recover material losses and most difficult to recover spiritual losses.

30. In the first case, circumstances and conditions may help to get the erring person away from his wrong views and make him set out once again on the right path. Material losses, however, usually exert such a great pressure on the soul that it wavers in its faith in Me, even despairs and makes every effort to regain the worldly pleasures. The woman mentioned by Me could have been content with the remaining nine coins, but the lost one was so dear to her heart that she searched every corner to find it.

31. Of course, in this parable too, I had only the spiritual process in mind, not the material. Therefore, I said in connection with the recovery of the lost coin, when the woman announced her find to all friends and neighbours, that in heaven there will be just as much joy over a sinner who repents, that is, over a soul saved from perdition.

32. As regards the third parable – the one of the prodigal son -I had drawn My listeners already far enough into the reach of My spiritual conception so that I could give them as the greatest and last example a story that does not deal with a material loss, but with the loss of the spiritual dignity of a man, who – forgetful of his own worth – Becomes a slave to the world and its pleasures, breaks all ties that bind him to home and family, and rushes out into the world, giving full rein to his passions until, exhausted and spiritually defeated and only in the greatest misery he recognizes the depth of the abyss into which he has thrown himself of his own free will.

33. In the first example, it was a shepherd who saved a sheep from perdition, a creature far beneath him, by taking it back to its flock. In the second case it was a woman who considered herself lucky when she had found again her material possession. In both cases only worldly things were used as examples. But in the third parable there is added to all these losses fatherly love, which has suffered a greater and more valuable loss. This parable was best applicable to Me, the Father of all created beings, for it illustrates the repentance of a lost soul on the one hand and a loving father’s never-ending compassion with all its consequences on the other hand.

34. Taken from human life, the example of the prodigal son was the most important one, since therein I showed My listeners, besides the family ties, how a father should be and how, unfortunately, only very few of them actually are. By the father’s joy in the returned son, I wanted to show them how infinitely greater will be the joy of the Creator of all beings when He sees men, whom He had put out into the world as free beings, return to Him of their own accord. Through this parable I could make them understand that in My kingdom of spirits the joy over such a return is even greater than in the life of a family when a long missed member has returned, by figuratively speaking of the feast which the father ordered when his son, whom he had believed dead, came back.

35. Thus these parables presented three pictures from human life which applied not only for those times, but all times, including yours.

36. I spare no pains to save the lost sheep and sons, leading home the former and inducing the latter to return of their own free will. Admonitions, troubles of every kind, illness and bereavements shall keep reminding them that there is still another world besides the visible one. I do not overlook a thing, and actually the entire creation demonstrates to you in what way the prodigal son must gradually return to Me, his Creator and Father. For eons of time this process has been and still is taking place on other worlds. On your earth it is approaching its conclusion and a great step forward will have been accomplished, enabling the bound spiritual to evolve more easily and quickly towards the destination for which I have chosen this earth-globe and its inhabitants.

37. Everything in the entire universe must become spiritualized, must evolve upwards; but you people, for whose sake I Myself came to earth, have a greater mission before you than millions of other spirits of other worlds. For not without reason and purpose did I choose your earth and upon it My own humiliation as an example for My entire realm of spirits.

38. That is why all of you are here surrounded by more temptations, since the price of your future existence is greater than that of many beings upon other globes who go slowly through their process of purification and transformation whilst you, endowed with the great light of My Word and example, can – with a strong will – soon attain for what other beings need unimaginably longer periods of time. Here on this small earth the process of spiritualization must be faster. Everything has been arranged in such a way and all means are available for humans, as they spiritualize themselves, their soul and through it their body, to encourage retroactively also the spirits bound in dark matter towards faster progress. For, coarsely built souls need coarse, rigid matter, whereas finer, spiritually developed beings require also a lighter basis. Therefore, as mankind progresses in its spiritualization, the world in which it has to live follows it step by step.

39. In view of this, you should make every effort to promote this process of spiritualization. Begin with yourselves, for the more you can forgo the worldly things, the more your inner being will become spiritualized. It will eventually shine through the outer form producing a reflection of the inner content.

40. This progression, the more it manifests itself first with a few only but later on with many -, will bring about the great solution to My spiritual question, when I, as the one shepherd, will lead all of you as My sheep to the rich pastures of the celestial light, to receive all the spiritual things a loving Father has prepared for you from time immemorial.

41. Make therefore sure that you further this purpose as much as possible. Think of the joy of the spirits and beings that are so concerned with your destiny. And even if this progress must be accompanied by all kinds of suffering and struggles, the goal is worth all this trouble. Your own joy at having overcome all troubles, the joy of those who rejoice with you in the beyond, your reward with My everlasting fatherly love and the ever-growing advance from beatitude to beatitude, from enjoyment to enjoyment will make you forget the small hardships of a short trial- life.

42. Therefore, follow the Shepherd and do not stray again onto other roads after He has gone to so much trouble to show you the right way to everlasting life and His sonship! Amen.

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Predica 29 – Della pecorella smarrita

Terza dopo Pentecoste
( Xa del Tempo Ordinario)

Luca 15, 3-32: «Ma egli disse loro questa parabola: “Quale uomo è tra voi che ha cento pecore e quando ne perde una, non lascia le novantanove nel deserto e va in cerca della perduta, finché egli la ritrova? E quando l’ha ritrovata, allora la mette con gioia sulle sue spalle. E quando torna a casa, chiama i suoi amici e vicini e dice loro: ‘Rallegratevi con me; perché ho trovato la mia pecorella che era perduta’. io vi dico, così ci sarà anche gioia in Cielo per un peccatore che fa penitenza che per novantanove giusti che non ne hanno bisogno.

Oppure quale donna che ha dieci dracme e ne perde una, non accende una luce e volta la casa e cerca con diligenza finché non la ritrova? E quando l’ha trovata, chiama le sue amiche e le vicine e dice: ‘Rallegratevi con me, perché ho ritrovato la mia dracma che avevo perduto’. Così, anch’Io vi dico: ‘Ci sarà gioia davanti agli angeli di Dio per un peccatore che fa penitenza’.”

Ed egli disse: “Un uomo aveva due figli. Ed il più giovane di loro disse al padre: ‘Padre, dammi la parte del patrimonio che mi spetta’. E il padre divise tra loro le sostanze. Dopo non molto tempo dopo, il figlio più giovane raccolse tutto e partì per un paese lontano; e là sperperò le sue sostanze. Quando ebbe consumato tutto il suo, una grande carestia attraversò l’intero grande paese e, poiché cominciò a stentar la vita, andò e si mise al servizio di un abitante del paese che lo mandò nel suo campo a pascolare i porci. Ed egli desiderava riempire il suo stomaco con il mangime dei porci; e nessuno gliene dava. Allora rientrò in sé e disse: ‘Quanti salariati ha mio padre, essi hanno pane in abbondanza, ed io muoio di fame! Voglio incamminarmi e andare da mio padre e dirgli: padre, io ho peccato contro il Cielo e dinanzi a te e d’ora in poi non sono più degno di esser chiamato figlio tuo. Fammi per uno dei tuoi salariati!’. Ed egli s’incamminò e venne da suo padre. Ma quando era ancora lontano, suo padre lo vide e, commosso, gli corse incontro, gli si gettò al collo e lo baciò. Il figlio però gli disse: ‘Padre, ho peccato contro il Cielo e dinanzi a te e d’ora in poi non sono più degno di essere chiamato figlio tuo’. Il padre però disse ai servitori: ‘Presto, portate qui la veste migliore e vestitelo, mettetegli un anello al dito e calzari ai piedi, portate il vitello più grasso e macellatelo, lasciateci mangiare ed essere lieti, questo mio figlio, infatti, era morto ed è di nuovo tornato in vita, era perduto ed è stato ritrovato’. E cominciarono ad esser lieti. Il figlio maggiore si trovava nei campi. E quando fu vicino alla casa, udì la musica e le danze. Ed egli chiamò uno dei servitori e domandò che cosa fosse tutto ciò. Ma il servitore gli dissero: ‘Ė tornato tuo fratello e tuo padre ha fatto macellare il vitello più grasso, perché egli lo ha riavuto sano e salvo’. Allora egli andò in collera e non volle entrare. Il padre allora andò fuori e lo pregò. Ma egli rispose e disse al padre: ‘Da tanti anni io ti servo e non ho ancor mai trasgredito un tuo comando; e tu non mi hai dato mai un montone, così che potessi gioire con i miei amici. Ma ora che questo tuo figlio, il quale ha dissipato i suoi averi con le meretrici, è tornato, per lui hai macellato il vitello più grasso’. Ma il padre gli rispose: ‘Figlio mio, tu sei sempre con me e tutto ciò che è mio è tuo; ma tu dovevi gioire ed essere di buon animo, questo tuo fratello, infatti, era morto ed è tornato in vita; egli era perduto ed è stato ritrovato’.”»

(Il 30 marzo 1872)

1. Quest’intero capitolo del Mio evangelista Luca, tratta del perduto e della gioia del ritrovato.

2. Agli scribi e ai farisei presenti fu spiegato in tre parabole perché Io non cercassi i sani, bensì i malati; non i buoni e i giusti, bensì i peccatori.

3. Per comprendere anche queste parabole nel senso vero, dobbiamo – come nella maggior parte dei testi – spiegare più da vicino le parole più importanti nelle stesse; sebbene, infatti, voi abbiate un linguaggio e vi serviate delle sue parole per esprimere i vostri pensieri, vi devo lo stesso dire apertamente che non comprendete il profondo significato di tutte le parole adoperate. E così Io devo presentarMi presso di voi, tanto come Maestro e interprete del Mio Vangelo, quanto come Maestro di linguaggio.

4. Qui in queste tre parabole – della pecorella perduta, della dracma perduta e del figlio perduto – va spiegato:

5. Primo: che significa ‘perduto’?

6. Secondo: perché si brama tanto di ritrovare il perduto?

7. E terzo: perché si ha una tale gioia straordinaria nel ritrovato, una gioia che spesso è ampiamente più grande di quella per cose forse più preziose e più importanti, di cui ancora si è in possesso?

8. Vedete, queste tre domande devono essere esaminate, prima di poter procedere alla spiegazione spirituale e all’applicazione spirituale su di voi, sull’intero genere umano, anzi sull’intera Creazione visibile; quando, infatti, si chiede qualcosa, si deve prima conoscere esattamente e chiaramente il significato della domanda e il suo valore, poiché così facendo la risposta è già data per metà.

9. Allora vogliamo ora cominciare sistematicamente con la prima domanda, che dice:

10. Che cosa significa la parola ‘perduto?’.

11. Vedete, questa parola determina il pensiero che coglie chiunque veda sottratto alla propria sfera d’azione qualcosa che gli appartiene, di valore, sia essa una persona o una cosa, e di cui non può più farne un uso, oppure averne un beneficio! Perduto, è ogni cosa che ha seguito un’altra direzione che quella ad essa assegnata.

12. Se ora questa spiegazione può interferire così profondamente nella vita animica dell’uomo, da ciò sorge la seconda domanda su menzionata, che dice:

13. Perché l’uomo brama tanto il perduto?

14. E la risposta suona così: perché la quiete animica dell’uomo è stata turbata dalla perdita, ed egli quindi aspira a ristabilirne l’equilibrio. Perciò il perduto, per il possessore ha propriamente un valore spirituale, spesso ampiamente più grande del valore materiale dello stesso.

15. L’uomo quindi aspira a riavere il perduto e ad attirarlo nella sua sfera d’azione. Egli si rallegrerà col ritrovamento, poiché il mancante, giunto di nuovo al suo precedente posto e al suo luogo, potrà riportarlo di nuovo a quella destinazione che egli considerava la migliore.

16. Da questa brama sorge lo zelo del cercare, oppure l’impiego di tutti i mezzi possibili per ritornare di nuovo in possesso del perduto, un’attività che spesso è condotta con fatiche e sforzi, perciò poi la terza domanda si risolverà da sé; essa dice:

17. Perché si gioisce del ritrovato, più che del già posseduto? Questo è facile da spiegare. Perché il ritrovare, e rispettivamente il cercare, costa fatica, e questa fatica è compensata dal successo del ritrovato!

18. Una gioia però – qualunque essa sia – diviene vera gioia solo quando si può condividere con gli altri, così queste parabole, anche per tale ragione, sono giustamente degne di nota: perché non dimenticano questo godimento animico, anzi lo menzionano. Altrettanto, in queste tre parabole, che Io scelsi dalle differenti situazioni della vita, è espresso anche il dolore per qualcosa di perduto, corrispondente a ogni immagine.

19. In primo luogo c’è la similitudine con un pastore che cerca la pecorella smarrita. Questa parabola riguarda l’obiezione che mi si volgeva contro, e in altre parole, che Io ricercassi la compagnia di gente che, agli occhi degli scribi e dei farisei, era piena di peccati.

20. Che cos’è un pastore?

21. Vedete, un pastore è un uomo al quale è affidato un certo numero di animali che egli deve guidare sui buoni pascoli e, in caso di necessità, proteggere da tutti i pericoli. Il pastore è, proprio a causa di quest’incarico, responsabile verso il suo padrone affinché nessuno degli animali a lui affidati subisca danno e, sempre abbia a sufficienza foraggio, per procurarsi il quale egli deve saper scegliere i luoghi adatti.

22. Se Io mangiai con i peccatori, e in questo modo dimostrai che preferivo appunto i malati ai sani, i quali non hanno bisogno di alcun medico spirituale, proprio questa parabola della pecorella smarrita fu la più adatta per spiegare ai Miei discepoli il Mio comportamento; poiché una perduta, smarrita pecora, è – espresso in metafora – altrettanto come un uomo traviato, non guidato spiritualmente, o malato.

23. Come una pecora smarrita è esposta al pericolo di cader preda di animali rapaci o di precipitare in un burrone, pericoli questi che essa spesso non è in grado di valutare, altrettanto un uomo traviato, malato spiritualmente che – sedotto dal mondo – non sa della sua destinazione spirituale, corre il pericolo di mancare completamente la sua vera e propria destinazione, quale membro di un futuro, eterno Regno, per giungere solamente dopo lungo tempo, attraverso grandi sofferenze e amare esperienze, là dove Io volevo condurlo invece, tramite la via più breve.

24. Io dissi: ‘Il pastore è tenuto a condurre le sue pecore su buoni pascoli’, e questo fu anche il Mio dovere, quando assunsi l’incarico di ricondurre gli uomini, dalle vie sbagliate sulle quali essi camminavano non curanti, di nuovo sul vero sentiero della Vita, verso la loro vera destinazione spirituale.

25. L’esempio del pastore Io lo citai per questa ragione: in primo luogo perché era più facilmente comprensibile agli uomini di quel tempo, e perché rappresentava al meglio la Mia missione quale Figlio dell’Uomo, cercando Io, la Sapienza discesa sulla Terra, di riportare indietro al Padre Mio i figli perduti, come pecore smarrite di un Pastore.

26. Quanto è grande la gioia di un pastore che, dopo lungo cercare ed errare intorno, ritrova la sua pecorella smarrita, il bene a lui affidato, tanto è grande anche la Mia gioia per un’anima ritrovata.

27. Per rendere ancor più evidente questo paragone però, Io scelsi la seconda parabola, la quale narra di una donna che perse una dracma, e rovistò tutto per ritrovarla.

28. Io sapevo bene quale valore gli scribi e i farisei attribuivano al denaro, e così questa ricerca infaticabile della donna – ricavata proprio dalla sfera del loro modo di pensare – fu loro facilmente comprensibile. Si può, infatti, essere preoccupati anche per una piccola moneta, e cercarla tanto a lungo, finché essa non è ritrovata!

29. Io perseguivo ancora altri scopi, quando per primo esposi loro la parabola della pecorella smarrita, quale essere animico, poi la perdita del bene materiale di presupposto valore, e infine, per ultimo, la perdita della dignità spirituale nel figlio perduto. Con questi esempi, Io volevo dir loro che le perdite animiche sono facili da sostituire, mentre le materiali sono più difficili, e le spirituali difficilissime.

30. Nel primo caso, infatti, lo smarrito può essere distolto dalle sue errate opinioni attraverso situazioni e circostanze, ma subito dopo può di nuovo trovare, e ripercorrere la retta via. Le perdite materiali invece, esercitano di solito una tale potente oppressione sull’anima da farla vacillare nella fiducia in Me, anzi da farla disperare completamente, ed essa non volendo rinunciare alla solita vita, si fa in quattro per recuperare i piaceri mondani. La donna da Me citata avrebbe potuto accontentarsi delle restanti nove dracme; ma la dracma perduta le stava così a cuore che lei preferì rovistare tutto, pur di ritrovarla.

31. Che Io, anche con questa parabola, non avessi di mira la vicenda materiale, bensì solamente quella spirituale, è naturale. Perciò dissi anche – come al ritrovamento della dracma perduta, la donna lo comunicò a tutte le vicine e amiche, rallegrandosi – che in Cielo ci sarà altrettanta gioia per un peccatore che fa penitenza, vale a dire, per un’anima salvata dalla caduta.

32. Per quanto concerne la terza parabola, quella del figlio perduto, Io avevo frattanto attirato i Miei ascoltatori già così lontano nell’area della Mia narrazione spirituale, che potevo dar loro, come grande e ultimo esempio, un’esposizione in cui non si parlava di perdita materiale, bensì di perdita della dignità spirituale di un uomo; dove egli, dimentico del proprio valore, si abbandona al mondo e ai suoi piaceri, strappa tutti i vincoli che lo uniscono alla casa e alla famiglia, e si precipita nel mondo, sciogliendo le briglie a tutte le passioni, finché, stanco e spiritualmente distrutto, solamente nella grande sciagura riconosce la profondità dell’abisso in cui si è volontariamente gettato.

33. Nel primo esempio c’era un Pastore che salvò dalla rovina un essere inferiore a lui, una pecorella, riportandola nuovamente ai suoi. Nel secondo caso c’era una donna che, ritrovando il suo bene materiale, si reputò felice. E nei due casi, sono usati com’esempio, solo dei fatti materiali. Nella terza parabola però, a tutte queste possibili perdite, si aggiunge ancora l’amore paterno, il quale subisce una perdita ancor maggiore e di più gran valore. Questa parabola, con riferimento a Me, quale Padre di tutte le creature, fu più facilmente applicabile, perché essa, da un lato presentava simbolicamente il pentimento di un’anima perduta, e dall’altro lato, l’inesauribile amore misericordioso di un padre che ama con tutte le sue conseguenze.

34. L’esempio del figlio perduto, preso dalla vita umana, era il più importante, perché Io mostrai ai Miei ascoltatori, oltre ai vincoli della famiglia, come doveva essere un padre e come lo erano invece pochissimi di loro. Nella gioia del padre per il figlio ritornato, Io volevo mostrar loro quanto ben più grande dovrà essere la gioia del Creatore di tutti gli esseri, quando Egli vedrà gli uomini, che pose liberi nel mondo, ritornare di nuovo spontaneamente a Lui. Che la gioia nel Mio mondo dello spirito per un tale ritorno, sia ancor più grande che nella vita familiare il ritorno di un suo membro da lungo tempo perduto, potei renderlo loro comprensibile e afferrabile in questa parabola, espressa in metafora con la festa che il padre dispose per il ritorno di suo figlio creduto già da lungo tempo morto.

35. Così queste parabole erano tre immagini prese dalla vita umana, che non solo si ritrovavano in quei tempi, bensì si ripetono sempre e si trovano anche presso di voi.

36. Per salvare nuovamente pecore e figli perduti, per riportare le une all’ovile e gli altri al volontario ritorno, Io non scanso nessuna fatica. Ammonimenti, angustie d’ogni genere, malattie e casi di morte, devono tener loro continuamente dinanzi agli occhi che esiste ancora un altro mondo oltre a quello visibile. Io non tralascio nulla, e perfino l’intera Creazione è un esempio per questo, nel modo in cui la ricompensa persa deve poco a poco di nuovo ritornare a Me, al suo Creatore e Padre. Già da eoni di tempi avviene questo processo su altri mondi. Su questa vostra Terra esso si sta avvicinando rapidamente ad una conclusione. E con ciò sarà terminato un grande passo, affinché lo spirituale legato possa svilupparsi più facilmente e più rapidamente, per giungere a quella destinazione per la quale Io ho prescelto questo globo terrestre e i suoi abitanti.

37. Tutto nell’intero universo deve spiritualizzarsi, deve procedere verso l’alto, ma voi uomini, per i quali Io stesso venni sulla Terra, avete dinanzi a voi una missione più grande di quella di milioni di altri spiriti su altri mondi; non senza ragione e scopo, infatti, Io scelsi la vostra Terra e su di essa la Mia stessa mortificazione, come esempio per tutto il Mio Regno dello spirito.

38. E per questa ragione voi tutti sulla Terra siete maggiormente esposti alle tentazioni, perché il premio della vostra futura esistenza sarà più grande di quello dei molti esseri viventi su altri mondi, i quali compiono lentamente il loro processo di purificazione e trasformazione; mentre voi, provvisti della grande Luce della Mia Parola, e del Mio Esempio, con una forte volontà potrete giungere in breve tempo là, dove altri esseri giungeranno solamente dopo tempi inconcepibili. Qui, su questa piccola Terra, il processo di spiritualizzazione dovrà avvenire più rapidamente. Adesso sono disponibili tutti i mezzi e prese tutte le disposizioni, affinché gli uomini, nella misura in cui spiritualizzano se stessi, la loro anima e, attraverso di essa, il loro corpo, di riflesso spingano ad un più rapido progresso anche quegli spiriti legati nella tenebrosa materia; poiché per le anime grezze è necessaria una rigida, grezza materia, per le più fini, spiritualmente evolute, occorre anche una base più leggera. Quindi, come l’umanità si spiritualizza, così la segue passo per passo anche il mondo che le è destinato come luogo di dimora.

39. Affrettatevi perciò a contribuire, per quanto potete, a questo processo di spiritualizzazione! Cominciate con voi stessi; poiché quanto più voi potete fare a meno del mondano, tanto più si spiritualizzerà il vostro interiore! Questo alla fine risplenderà attraverso la forma esteriore, e formerà con ciò un riflesso del contenuto interiore.

40. Questo progredire, quanto più si manifesterà dapprima presso singoli, più tardi presso molti, e recherà la grande soluzione della Mia domanda spirituale, dove Io poi, quale l’unico Pastore, farò accogliere voi tutti, quale Mie pecorelle, sui grassi pascoli della Luce celeste di tutte le cose spirituali che un Padre amorevole vi ha preparato da eoni di tempo.

41. Provvedete quindi a raggiungere questa meta, per quanto possibile! Ricordatevi della gioia degli spiriti e degli esseri che prendono parte alla vostra sorte! E sebbene sofferenze e lotte di ogni genere dovranno accompagnare questo progresso, la meta finale sarà degna di tutte le fatiche. La propria gioia per aver superato ogni difficoltà, la gioia dei giubilanti con voi nell’aldilà, la ricompensa del Mio eterno Amore paterno e l’eterno permanente accrescimento di beatitudine in beatitudine, di diletto in diletto, vi faranno dimenticare le leggere intemperie di una breve vita di prova.

42. Seguite perciò il Pastore, e non smarritevi di nuovo su altre vie, dopo che Egli si è dato tanta pena per indicarvi la giusta via che porta all’eterna Vita e alla Sua figliolanza! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  上帝的講道 – 講道29 …關於迷失的羊路加福音153-32

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上帝的講道
講道29 …關於迷失的羊路加福音153-32

向戈特弗里德邁爾霍費爾揭曉

(1872年3月30日)

路加福音15:3-32 …:

“他把這個比喻告訴他們說”你們哪個人,有一百隻羊,如果他失去了其中的一隻,不會把這九十九隻放在曠野裡,然後去追尋那失去的,直到找到它?當他找到它的時候,他把它放在肩上,欣喜若狂。當他回到家中時,他召集他的朋友和鄰居,對他們說,與我一同歡樂吧。因為我找到了我失散的羊。我告訴你們,在天上,一個悔改的罪人同樣要在天上高興,超過九十九個人不需要悔改。無論有什麼女人有十塊銀子,如果她失去了一塊,不點燃蠟燭,掃蕩房子,努力尋找,直到她找到它?當她找到它的時候,她把她的朋友和鄰居們一起叫來,說,與我一同歡樂;因為我找到了我失去的那部分。同樣,我告訴你們,上帝的使者面前喜樂每一位悔改的罪人。

他說:“有一個人有兩個兒子,他們中的小的對他父親說,父親把給我的那部分產物給我。他分給他的產物。在小兒子聚集在一起之後的不多幾天,他的旅程進入了一個遙遠的國度,浪費了他的物質與喧囂的生活。當他用過了所有的時候,那裡就發生了一場強大的飢荒;他開始陷入困境。他去了那個國家的公民,他派他到田裡餵豬。而且他用豬的食填滿他的肚子;因沒有人給他。他問他自己時,他說。有多少僱用我父親的僕人有足夠的麵包和剩餘,我餓死了!我要起來,到我父親那裡,對他說,父啊,我已經得罪了天,在你面前,我不配稱為你的兒子,叫我作為你的一個僱工。

他起來,來到他的父親。但是,當他還沒抵達的時候,他的父親看到他,並且有同情心,跑了起來,倒在他的脖子上,吻了他。兒子對他說,父啊,我已經得罪了天,在你眼前,也不配稱為你的兒子。但父親對他的僕人說,把最好的長袍拿出來放在他身上;把戒指放在他手上,腳上穿上鞋子,把那隻肥牛犢帶到那裡去殺了。讓我們吃,快樂吧!為此,我的兒子死了,又活了下來。他迷路了,被發現了。他們開始快樂。

現在他的大兒子在田野裡,當他走近房子時,他聽到了音樂和跳舞。他問一個僕人,問這些事情是什麼意思。他對他說,你的兄弟回來了。你的父親殺了肥牛,因為他安然無恙地回來了。他生氣了,不會進去,因此他的父親出來了,並且對他進行了處理。他回答說,對他的父親,看,這些年來我服侍你,在任何時候都沒有違反你的命令;但你從來沒有給過我一個肥牛,以便我可以與朋友們歡呼:但是,這兒子來了,這是用妓女吞噬你的產物,你為他殺了肥牛。他對他說,兒子,你永遠與我同在,我擁有的都是你的。我們應該愉快地見面,並高興;因為你的兄弟死了,又活了。迷 失並且被找到了。“

主說:

”我的傳道人盧克的整個篇章論述了丟失的東西以及再次找到它的喜悅。

2.在場的文士和法利賽人用三個比喻顯示,我為什麼不尋求健康的人,而是病人,不是為了善與義,而是為罪人。

3.為了掌握這些比喻的真正含義,我們必須首先 – 就像大多數文本一樣 – 對其最重要的單詞進行更詳細的解釋。雖然你有一種語言並用它的話來表達你的想法,但我必須坦率地告訴你,你所用的所有單詞都不是你理解的深層含義。因此,除了我作為福音教師和口譯員之外,我也必須成為您的語言老師。

4.在這三個比喻中 – 迷失的羊,丟失的硬幣和失落的兒子 – 必須給出以下解釋:

5.首先:“迷失”是什麼意思?

第二:為什麼一個人急於找到丟失的東西?

第三,為什麼人們會在這種再次發現的事物中擁有如此非凡的喜悅,這種歡樂往往遠遠超過人們擁有的更有價值,更重要的事物的歡樂呢?

8.我們必須先討論這三個問題,然後才能對你們,全人類和整個有形的創造進行精神的解釋和應用;因為在詢問某事時,首先必須清楚地意識到問題的重要性及其價值,因此答案的一半已經給出。

9.現在讓我們系統地從第一個問題開始,即:

10.“迷失”一詞是什麼意思?

11.看哪,這個詞表示一個人如果發現某人屬於他並對他有價值的東西不再屬於他的範圍,並且不能被他人使用或享用,他。失去的是所有遵循另一個目的地的方向,與分配給它的方向不同。

12.由於這個意思可以深深地影響一個人的靈魂生活,這導致了第二個上述問題,即:

13.為什麼人們急於找到失去的東西?

14.答案是這樣的:因為人類的安寧已經因這種損失而感到不安,他急於恢復平衡。因此,失去的東西對它的主人來說實際上是一種精神價值,而這往往遠遠超過其物質價值。

15.因此,人們渴望重新獲得所失去的東西,並將其吸回到他的行動領域。他會為找到它而感到高興,因為失踪的東西現在又回到原來的地方,並且可以再次用於他認為最適合的目的。

16.由於這種渴望,人們熱衷於搜索或使用一切可用的手段來重新獲得所失去的東西 – 這是一種經常與困難和努力聯繫在一起的活動。在這之後,第三個問題找到了解決辦法,即:

17.為什麼人們會為了重獲丟失的東西而高興而不是已經擁有的東西?這很容易解釋,因為發現或搜索花費的努力,並且這種努力通過發現的成功得到回報。

18.既然任何喜悅只有當它可以與其他人分享時才變成真正的喜悅,這些比喻也提到了這種靈魂享受。因此,在我從不同階層選擇的這三個比喻中,每一張照片都表達了失去某種東西的悲哀。

首先,我們有牧羊人搜尋迷路的羊。這個比喻是針對我在文士和法利賽人眼中追求罪人的公司的指控。

20.什麼是牧羊人?

21.看哪,牧人是一個人託付看顧一定數量牲畜,他預計帶它們來到良好的牧場,並在必要時保護所有危險的。因此,牧羊人對他的主人負責,使得託付給他的動物不會受到任何傷害,並且他們總是有足夠的食物,因此牧羊人必須為他們選擇合適的牧場。

22.如果我與罪人一起吃飯,從而證明我偏愛那些有病的比健康的-其不需要靈性醫生,這個迷羊的比喻最適合讓我的門徒明白我的態度的原因;對於一個失落的,犯錯的羊 – 比喻地說 – 就像一個沒有悔改,沒有靈性指導或病態的人。

23.正如一頭迷失的綿羊暴露於各種意外事件中,例如成為野獸的獵物或墮下懸崖,這種危險常常無法辨認,因此是一個犯錯誤的精神病人,這個世界 – 不知道他屬靈目的地的,有可能完全失去他作為未來永恆王國成員的實際命運,並且可能經過很長一段時間,經歷了巨大的苦難和痛苦的經歷才能到達我想帶他走最短的路。

24.我說:牧羊人不得不帶領他的羊去好牧場,這也是我的職責,因為我承諾要帶領人們遠離他們不經意間走的危險路徑,回到生活的真正道路上,他們真正的精神命運。

25.我以牧羊人為例,因為對於那些時代的人來說,很容易理解,並且最接近我作為人之子的呼召,因為我-智慧已經降臨在地球上力圖帶迷失的孩子重新回到我的天父,正如喜歡的牧羊人的找到迷羊。

26.因為經過長時間的搜尋,牧羊人的喜樂是偉大的,他再次找到了他失去的羊,這是他所託付給他的財產,因此當一個靈魂得到恢復時,我的喜悅是偉大的。

27.為了使這種比較更加清晰,我選擇了關於丟失一枚硬幣的女人的第二個比喻,並儘了一切努力找到它。

28.我非常清楚法利賽人和文士對金錢的重視程度,因此,他們很容易理解這位婦女的熱切追求,因為這是從他們自己的思維領域中獲得的。人們可以擔心即使是在一個小硬幣上搜索,直到找到。

29.我還有其他一些理由,當我首先告訴他們失去的羊的比喻是一個靈魂的存在,然後是關於失去一種物質價值的東西,最後是關於失去了精神上的尊嚴浪子的兒子的照片。有了這個,我想告訴他們,恢復靈魂的損失是容易的,不容易恢復物質損失,並且最難恢復精神損失。

30.在第一種情況下,情況和條件可能有助於使犯錯的人遠離錯誤的觀點,並使他再次走上正確的道路。然而,物質損失通常給人的心靈施加如此巨大的壓力,以至於它對我的信仰搖擺不定,甚至是絕望,並竭盡全力重新獲得世間的樂趣。我提到的那個女人本來可以滿足剩下的九個硬幣,但是失落的那個對她來說是如此珍貴,以至於她在每個角落都找到了它。

31.當然,在這個寓言中,我只有心靈的過程,而不是物質。因此,我在談到丟失的硬幣的恢復時說,當女人向所有的朋友和鄰居宣布她的發現時,在天堂裡對於一個悔改的罪人,也就是從一個被拯救滅亡的靈魂。

32.關於第三個比喻 – 浪子之一 – 我已經吸引我的聽眾已經足夠深入到我的精神概念的範圍內,以便我可以將它們作為最大和最後一個例子給出一個不涉及物質損失,但是喪失了一個人的精神尊嚴,他忘記了自己的價值,成為世界及其樂趣的奴隸,打破了將他與家庭和家庭聯繫在一起並衝出世界的所有紐帶,充分發揮自己的激情,直到精疲力盡,精神上失敗,只有在最大的痛苦中,他才意識到他自己的自由意志將己推向深度的深淵。

33.在第一個例子中,這是一個牧羊人,他把一頭綿羊從遠離他身邊的生物中拯救出來,並把它帶回羊群。在第二種情況下,當她再次發現自己的物質財產時,一名女性認為自己很幸運。在這兩種情況下,只有世俗的東西才被用作例子。但在第三個比喻中,所有這些損失都增加了父愛,而這一愛情遭受了更大更寶貴的損失。這個比喻最適用於我,所有創造的人類的父親,因為它表明一方面是對失落的靈魂的悔改,另一方面是慈愛的父親對其所有後果的無盡慈悲。

34.從人的生活中,浪子的例子是最重要的一個例子,因為在那裡,我向我的聽眾展示了除了家庭關係以外,父親應該是怎樣的,不幸的是,其中只有極少數是實際的。由於父親在回歸的兒子的喜樂,我想告訴他們,當他看到人類作為自由的生物湧向世界時,萬物的造物主的歡樂當看到他的造物自願的將回歸他。通過這個比喻,我可以讓他們明白,在我的靈魂王國中,當一個久違的成員返回時,對於這種回歸的歡樂甚至比在家庭生活中更大,通過形像地說,兒子,他認為死了,回來了。

35.因此這些比喻呈現了三幅來自人類生活的照片,這些照片不僅適用於那些時代,而且適用於所有時間,包括您的。

36.我不遺餘力痛苦地挽救失去的羊群和兒子,把前者帶回家,並使後者自由意志的回家。告誡,各種各樣的煩惱,疾病和喪親之痛,都會不斷提醒他們,除了可見的世界之外,還有另一個世界。我並不忽視一件事,實際上整個創作都向你展示了流浪的兒子如何逐漸回到我創造者和父親那裡。對於這個過程來說,這個過程在其他世界中一直存在並且仍在發生。在你的世界裡,它正在接近它的結論,將會實現向前邁出的一大步,使得束縛的靈性更容易和更快地向我選擇這個地球和它的居民的目的地發展。

37.整個宇宙中的一切都必須變得精神化,必須向上發展;但你們這些人為了這些人,我自己來到這世上,有一個更大的使命在你們面前比其他數百萬其他世界的靈魂更重要。不是沒有原因和目的的,我選擇了你的地球,並選擇了我自己的屈辱作為我整個靈魂境界的榜樣。

38.這就是為什麼你們所有人都被更多的誘惑所包圍,因為你們未來存在的價格比許多其他星球上的許多生物的價格要高得多,巨光來自我的話和榜樣,能夠 – 以一種強烈的意志 – 很快就能達到其他星球上的生命所需要的時間長得難以想像的長時間。在這個小地球上,精神化過程必須更快。一切都以這樣的方式安排,一切手段都可以用於人類,正如他們精神化,他的靈魂通過他的身體,來鼓勵綁在黑物質的精神,追求更快的進步。因為,粗糙的靈魂需要粗糙的,僵硬的物質,而更精細的精神發展的生物也需要更輕的基礎。因此,隨著人類精神化的進步,它生活的世界必須一步一步地走下去。

39.鑑於此,你應該盡一切努力推動這一靈性化進程。從自己開始,因為你越能放棄世俗的事物,你的內在生命就會變得更具靈性。它最終將發光通過外部形式,產生反映內部的內容。

40.這種進步,它表現得越多,首先只有少數人才會表現出來,但隨後會有很多人 – 會為我的靈性問題帶來巨大的解決方案,當我作為牧羊人帶領你們所有人成為我的羊去天堂光輝的豐富牧場,接受一切屬靈事物愛父從遠古時代為你準備的。

41.因此確保你盡可能地進一步達到這個目的。想想那些與你的命運有關的精神和生命的喜悅。即使這種進步必須伴隨著各種各樣的苦難和鬥爭,這個目標也是值得所有這些麻煩的。你們克服一切煩惱的喜悅,在遠方歡喜與你們同在的快樂,用我永遠的慈父愛,以及從幸福到幸福,從享樂到享樂的不斷增長的快樂,將使你們忘記小小的苦難短暫的試用期。

42.因此,跟著牧羊人,不要再流浪到其他道路上,因為他經歷了這麼多麻煩,讓你看到永生和他的兒子的正確方法!阿門。

 

28. Das Gleichnis vom grossen Abendmahle… Lukas 14:16-24 – The Parable of the Great Supper… Luke 14:16-24

PREDIGT / SERMON 28
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28. Predigt von Jesus… Das Gleichnis vom großen Abendmahle
(27.03.1872)

Lukas 14:16-24
Er aber sprach: “Es war ein Mensch, der machte ein groß Abendmahl und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahles, zu sagen den Geladenen: ,Kommt, denn es ist alles bereit!` Und sie fingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: ,Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.` Und der andere sprach: ,Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.` Und der dritte sprach: ,Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen.` Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: ,Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein!` Und der Knecht sprach: ,Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.` Und der Herr sprach zu dem Knechte: ,Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf daß mein Haus voll werde! Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen sind, mein Abendmahl schmecken wird!”`

01. Dieses Gleichnis zeigt euch Mein Streben, die Menschheit für Mich und Meine Lehre zu gewinnen, wie auch die vorhergehenden Verse in einem Gleichnis sagen, daß Ich nicht gekommen bin, die Gesunden, sondern die Kranken aufzusuchen und sie zu heilen. Ferner zeigte Ich in den früheren Versen dieses Kapitels, wie ein jeder beschaffen sein soll, der sich Mir oder Meinem Tische nähern will, daß nämlich Bescheidenheit oder Demut die erste Eigenschaft eines Menschen sein soll, der Mir nachfolgen will. Auch die weiteren Verse dieses Kapitels setzen klar auseinander, wie derjenige, der Mir nachfolgen will, sein Herz von allem abwenden und nur Mir untertan sein muß.

02. Es sollte sich daher ein jeder fragen, bevor er sich entschließt, Mir zu folgen, ob er auch Kraft und Ausdauer besitzt, sich stets unter jeglichen Umständen und Verhältnissen zum Banner Meiner Liebe und Glaubenslehre zu bekennen und dasselbe zu verteidigen. Daraus geht hervor – was Ich euch schon oft gesagt habe -, daß Mir zu folgen, Meine Worte zu vernehmen und auszuüben eine ernste Sache ist, die nicht leicht genommen werden darf, weil nur die im strengsten Sinne verantwortlich, also Sünder sind, welche das Gesetz oder Meinen Willen kennen und doch dagegen fehlen, wenngleich ihnen ihr Gewissen davon abrät. Deswegen heißt es auch am Schlusse dieses Kapitels: “Wer Ohren hat, der höre!”, was mit anderen Worten sagen will: Man lasse nicht Meine Worte zum einen Ohr hinein und zum andern hinausgehen, sondern nehme das Gehörte wohl in sein Herz auf, überdenke es und handle danach!

03. Um nun zum eigentlichen Gleichnis vom großen Abendmahl zurückzukehren, müssen wir wieder, wie in den meisten Fällen, mit der Worterklärung anfangen, wollen wir den tieferen Sinn Meiner Rede klar vor Augen haben.

04. Ich sagte also: Es gab jemand ein Abendmahl. Was ist nun unter einem ,Abendmahl` zu verstehen? – Das Wort ist zusammengesetzt aus ,Abend` und ,Mahl`. Es obliegt uns also zuerst, diese beiden Wörter einzeln näher zu erklären, dann auf die Bedeutung des zusammengesetzten Wortes und endlich auf seine Anwendung, wie Ich sie im Gleichnis machte, überzugehen.

05. ,Abend` ist das erste Wort und bezeichnet den letzten Teil eines Tages, wo die Arbeit aufgehört hat und man Ruhe und Stärkung in der folgenden Nacht bis zum andern Morgen sucht. Der Abend ist also eigentlich der Schlußstein alles Wirkens, das während des ganzen Tages vollbracht wurde. Und wenn der Abend Ruhe und Zufriedenheit bringen soll, so muß während des Tages natürlich alles das pflichtgemäß erfüllt worden sein, was man sich beim anbrechenden Morgen vorgenommen hatte, auszuführen.

06. Daß der Mensch, welcher den ganzen Tag geschafft und gearbeitet hat, sich am Abend auch danach sehnt, seine verbrauchten Kräfte wiederzuerlangen, um am morgigen Tag seinem Lebensberuf nachzugehen, versteht sich von selbst. Und da der Körper sowohl, als auch indirekt die Seele durch aufgenommene Nahrung das während des Tages Verbrauchte zu ersetzen sucht, führt das körperliche und seelische Bedürfnis die meisten Menschen zu einem Mahl, welches, weil es am Abend eingenommen wird, eben den Namen ,Abendmahl` erhalten hat zum Unterschied vom ,Mittagsmahl`, welches, inmitten des Tages eingenommen, denselben Bedürfnissen entspricht. Es hat aber nicht, wie das Abendmahl, das Ausruhen und die Wiedergewinnung der verbrauchten Kräfte zur Folge, sondern ihm folgt wieder nach kurzer Pause tätige Beschäftigung und Anstrengung. Das Mittagsmahl ist deswegen nur mit einem kleinen Ausruhen auf dem begonnenen Weg zu vergleichen, während das Abendmahl, als Schluß des Tages, außer zum Ausruhen auch noch nebenbei zum Überschauen des während des Tages Vollbrachten anregt, wobei nur demjenigen Ruhe und Zufriedenheit wird, welcher sich mit dem ruhigen Bewußtsein an den Tisch setzen kann, alles getan zu haben, was seine Pflicht oder sein Gewissen forderte.

07. Hiermit hätten wir die Bedeutung des Abendmahls, gemäß seinem tieferen Sinn, näher bezeichnet, und wir kommen nun zur zweiten Frage, nämlich warum – wie im Gleichnis angeführt wird – jemand Gäste zu seinem Abendmahl geladen hat.

08. Nun, hier ist wieder die Hauptsache der geistige Sinn dieser Handlung, welcher uns zum Verständnis dieses Bildes führt, das Ich in diesem Gleichnis Meinen Jüngern und den sonst Anwesenden ans Herz legen wollte.

09. Das Einladen anderer, um ein Mahl mit ihnen zu teilen, beruht auf der wichtigen Tatsache, daß der Mensch nicht allein Körper, sondern auch Geist ist, und daß, obgleich er oft nur Körperliches verrichtet, sein Geist und seine Seele dabei nicht vernachlässigt sein wollen. Es ist dies einer jener tiefen Beweise für die Doppelnatur des menschlichen Organismus, abgesehen von Meinem Gottesfunken, welchen Ich in euch gelegt habe. Selbst die Tiere fühlen dieses Bedürfnis des Beisammenlebens und sind nur im Sich-aneinander-Anschließen, also nur vereint, fröhlich und zufrieden.

10. Eure klugen Materialisten glauben, es sei die ganze Welt nur bewegt und erregt durch Kraft und bestehe aus Stoff – zwei Dinge, die sie aber selbst nicht recht erklären können. Sie sollten sich nur einmal bei einem einfachen Mahl selbst belauschen, dann würden sie leichter als bei allen anderen Forschungen erfahren, daß der Mensch zwei Seiten hat, aus Materiellem und Geistigem besteht, wobei das eine nur gedeiht und gesund ist, wenn das andere beteiligt wird. Sie würden sich überzeugen, daß eine Speise nur dann gedeihlich ist, wenn sie mit geistiger Nahrung, mit Liebe vermischt ist und so den beiden Hauptelementen des menschlichen Wesens entspricht.

11. Dieser unbewußte Drang der meisten Menschen, auch geistige Nahrung zu sich zu nehmen, ist der Grund, warum sie ein Mahl in Gesellschaft dem allein zu verzehrenden vorziehen, warum der Wunsch in jedem sich klar zeigt, auch andere zu einem Mahl einzuladen, und weshalb schon das Familienleben für die Gesellschaft bei der Mittags- und Abendtafel sorgt.

12. Daß auch dieses Bedürfnis nach fröhlichem Beisammensein ins Extreme ausarten kann, wobei der Mensch sein geistiges Ich ganz vergißt oder durch Berauschung sogar verliert, das gehört nicht in unsere Untersuchung, da Ich bloß von Menschen spreche, deren Geistiges noch die Oberhand über das Körperliche hat. Wir übergehen also diese beiden oft vorkommenden Fälle, in denen der geistig geschaffene Mensch, trotz seiner höheren Bestimmung, weit unter das Tier herabsinkt.

13. Wir sind an dem Punkt angekommen, wo wir das Abendmahl, sowie den Grund des Einladens erklärt hätten, und können nun zur näheren Betrachtung des Gleichnisses, wie Ich es Meinen Jüngern und den Pharisäern gegeben habe, schreiten.

14. In den vorangegangenen Versen dieses Kapitels wird euch gezeigt, wie Ich den Pharisäern und Höhergestellten einen kleinen Wink geben wollte, daß Bescheidenheit und nicht Stolz die Zierde des Menschen sei. Ich erwähnte da, daß es besser sei, sich als geladener Gast bei einem Mahle eher an den untersten als an den höchsten Platz zu begeben, damit einem nicht die Beschämung einer Zurechtweisung begegne. Ich sagte ihnen: “Wer sich selbst erhöht, soll erniedrigt werden, und wer sich erniedrigt, soll erhöht werden!”, was mit anderen Worten sagen will: Gebt nicht eurer Eigenliebe Gehör, um zu erfahren, was für einen moralisch- geistigen Wert ihr habt, sondern erwartet dieses Urteil von anderen, von Weiseren und Höhergestellten! So entgeht ihr jeder Zurechtweisung; denn wer sich auf diese Art selbst richtet, ist auch schon gerichtet.

15. Wenn Ich ihnen ferner sagte, daß ein Mensch, wenn er jemand einladet, mit dieser Einladung möglichst auch einen Akt der Bruderliebe verbinden soll, so tat Ich es, um ihnen zu zeigen, daß der Mensch bei jeder Handlung, auch bei der geringfügigsten, seines hohen geistigen Adels eingedenk sein soll. Deswegen sagte Ich ihnen: Verpflichte nicht andere zur Erwiderung eines Liebesdienstes; denn wurde dir ein solcher vergolten, so hört die Wirkung deiner guten Tat auf, gleichsam als hättest du keine getan. Darum handle so – wenn auch Undank dein Lohn sein sollte -, daß der Empfänger einer Wohltat sie dir nie oder höchstens schwach vergelten kann! Damit zeigst du, daß du höheren Grundsätzen als bloß weltlichen Interessen gefolgt bist.

16. Die Folgen dieser Einladungen, wie Ich sie im Gleichnis anführte, daß ein jeder geladene Gast mit Ausreden sich entschuldigte, sollten Meinen Zuhörern zeigen, wie wenig Dank und Anerkennung man erhält, wenn man Wohltaten und Begünstigungen an solche austeilt, die ihrer nicht bedürfen. So sah sich der, welcher das Abendmahl geben wollte, gezwungen, um es nicht umsonst bereitet zu haben, seinen Knecht nah und fern auf die Straßen zu schicken, um alle Armen, Lahmen und Durstigen zum Mahl zu sammeln, damit es nicht verlorenginge.

17. In diesem Falle hat der Hausherr freilich keinen Akt der Menschen oder Nächstenliebe ausgeübt – denn seine ursprüngliche Absicht war es nicht, solche Gäste an dem Tisch zu haben -; aber die Not zwang ihn zu solchem Schritt. Es hat ihm aber in der Folge zur Regel gedient, die geistigen Verhältnisse der Menschen mehr zu berücksichtigen und nicht mehr nach weltlichen Glücksgütern den Wert oder Unwert seines Nebenmenschen abzuwägen.

18. Dieses und noch mehr ließe sich aus diesem Kapitel erklären, da ein jedes Wort aus Meinem Munde Unendliches enthält. Wir wollen aber damit abbrechen und uns zu der Erklärung wenden, inwiefern dieses Gleichnis auf die jetzige Zeit oder auf die Menschheit überhaupt anwendbar ist, damit ihr einen geistigen, bleibenden Nutzen daraus ziehen könnt.

19. Das große Abendmahl, welches Ich der Menschheit gesonnen bin in Bälde zu geben, läßt sich aus allem Vorhergehenden leicht erklären. Ich lade und habe schon längst die ganze Menschheit zu diesem Mahl eingeladen, bei dem sie nach getaner Arbeit, zufrieden mit sich selbst, des vollbrachten Lebenswandels sich freuen soll und dann, nach der geistigen Ruhe, getrost dem neuen, anbrechenden Morgen eines nie endenden Tages entgegensehen kann.

20. Doch wie es dem Hausherrn im Gleichnis erging, so ergeht es auch Mir. Vor lauter Weltgeschäften entschuldigen sich die meisten und verschmähen oder scheuen Meine Tafel, auf der Mein geistiges Himmelsbrot der Liebe, Demut, Sanftmut und des unbedingten Vertrauens aufgetischt werden soll. Und warum? Weil sie auf ihrem ganzen Lebenswandel gerade den entgegengesetzten Neigungen gehuldigt haben.

21. So wird auch Mir nichts anderes übrigbleiben, als Meine Knechte und Diener, die Mir treu geblieben sind, in alle Welt hinauszuschicken, um unter den Armen, Krüppelhaften und Lahmen Tischgäste zu suchen, die auf ihrer Lebensbahn genug Gelegenheit hatten, wenn nicht Liebe, so doch Duldung und Sanftmut gegen ihre Mitbrüder auszuüben. Dadurch, daß ihnen weltliche Glücksgüter zum Teil unbekannt waren, oder daß sie wenig von ihnen genießen konnten, sind sie duldsamer und leichter zugänglich geworden und genießen die auf Meinem Tisch aufgesetzten Speisen mit Freuden, da ihnen in ihren körperlichen und seelischen Leiden dieses Abendmahl, am Ende einer mühsam durchwanderten Lebensbahn, doch wenigstens das Ende aller ihrer Duldungen und Entbehrungen ist.

22. Das ,Lahme` und ,Krüppelhafte` muß auch auf das geistige Seelenleben bezogen werden, da es doch bei weitem mehr geistige Krüppel gibt als körperliche. Auch ihnen wird geholfen werden, weil sie – verwahrlost, aber nicht verdorben – die reine, wahre, geistige Kost eher annehmen werden als jene, die in ihrem Eigendünkel sich aufgeklärt wähnen und glauben, keiner Belehrung zu bedürfen. Es wird ihnen bei Meinem Abendmahl ebenso ergehen wie den Juden, zu denen Ich einst, als sie Meine Worte nicht annehmen wollten, sagte, daß es ihnen entzogen und den Heiden gegeben werde.

23. So wird denn das große Abendmahl vor Meiner Wiederkunft die Würdigen von den Unwürdigen scheiden. Den einen wird der Weg zu Mir bedeutend verkürzt, während die anderen, auf lange zurückgewiesen, sich selbst überlassen werden, bis es auch in ihnen tagt. Erst wenn sie den ganzen Tag fleißig gearbeitet, gekämpft und gelitten haben, dann erst, nach langen Zeiträumen, ist auch bei ihnen ein Abendmahl möglich.

24. Auch jenes Abendmahl, welches Ich vor Meinem Hingang mit Meinen Jüngern hielt, hatte denselben Zweck, den die Auslegung dieses Gleichnisses euch sagt.

25. Während Meines Erdenwandels lud Ich das ganze Judenvolk, die Heiden und jeden, der Mich hören wollte, ein; allein die meisten entschuldigten sich, und es blieben Mir nur die Schwachen und Verwahrlosten übrig, die – obwohl nicht mit Glücks, so doch mit vielen Geistesgütern gesegnet – eher reif waren, Mein Brot, Meine Lehre in alle Welt auszutragen.

26. So seid auch ihr jetzt in den gleichen Verhältnissen. Noch hat kein Richter, kein Hochgestellter sich gemeldet, an Meine Tafel zu treten, auf der Ich ihm die Speisen einer großen Geisteswelt auftischen könnte. Sie wenden sich alle weg von Mir, und nur jene Hartgeprüften und von der Welt halb Verlassenen sind es, die Meinem Wort Gehör geben. Aus denen werde Ich auch Meine Arbeiterschar bilden, die für Mich auf den Landstraßen und hinter den Hecken die noch in stärkerem Grad Krüppelhaften und Bedürftigen suchen soll. Solche sind am leichtesten fürs Himmelreich zu gewinnen. Sie sind am leichtesten zu einem kindlichen Sinne und zum Vertrauen auf Mich zu führen, weil in ihnen während ihres Lebens nie der stolze Mannessinn erwacht ist, der gewöhnlich bei jenen zu finden ist, die durch Güter der Welt eine Stellung erhalten haben, in der sie glauben, das Geistige entweder verleugnen oder ganz entbehren zu können.

27. Nehmt auch ihr dieses Beispiel und Gleichnis aus Meinen Lehrjahren als Fingerzeig dafür, daß ihr erstens jeder Handlung einen geistigen Stempel aufdrücken sollt, und zweitens, daß ihr nur durch Liebe, Sanftmut und Geduld wieder Liebe, Zutrauen und Vertrauen erwecken könnt! Trachtet danach, daß Ruhe und Zufriedenheit euer Mahl würze und ihr nicht mit Angst und Bangen dem großen, heranbrechenden Morgen des ewigen Liebereiches entgegensehet, wenn euer Lebenstag abgelaufen ist und ihr euch zur Rechenschaft begebt! Handelt also alle Tage so, als müßtet ihr heute von dieser Erde scheiden! Zieht euer Gewissen jeden Abend zur Rechenschaft und fragt euch: “Wäre ich bereit, wenn jetzt der Herr, mein Gott, mich zum Abendmahl laden würde?” Nur so könnt ihr, alle Tage etwas verbessernd, langsam aber sicher euer Seelenhaus ausbauen, damit es dem Äußern wie dem Innern gemäß das Haus einer von Mir durch Meinen göttlichen Funken geadelten Seele werde, welche einst wert sein wird und mit Recht Anspruch darauf hat, Mein Kind, ein Kind des Herrn der ganzen Schöpfung, genannt zu werden.

28. So seht ihr jetzt, wie Ich euch helfe, durch jeden Text, durch jeden Vers euer Inneres zu vergeistigen und zu veredeln, damit ihr, vorerst selbst als Werkzeug tüchtig, Mir einst dienen könnt – und zwar mit Erfolg – zu der hohen Aufgabe, die Ich mit euch im Auge hatte, als Ich es zuließ, daß ihr, aus so vielen bevorzugt, die Gnade genießt, von Mir durch direkte Mitteilungen für Meinen Zweck und fürs große Geisterreich erzogen zu werden.

29. Merkt euch dieses! Ich kann es euch nicht oft genug wiederholen: Harret aus! Das Ende wird euch belehren, daß Meine Worte nicht Worte der Vergänglichkeit, sondern Worte der Ewigkeit sind, wie Ich selbst ewig war, bin und sein werde! Amen.

flagge en  28th Sermon of Jesus… The Parable of the Great Supper

28th Sermon of Jesus… The Parable of the Great Supper
(March 27, 1872)

Luke 14:16-24
“Then he said unto him, A certain man made a great supper, and bade many: and sent his servant at supper time to say to them that were bidden, Come; for all things are now ready. And they all with one consent began to make excuse. The first said unto him, I have bought a piece of ground, and I must needs go and see it: I pray thee have me excused. And another said, I have bought five yoke of oxen, and I got to prove them: I pray thee have me excused. And another said, I have married a wife, and therefore I cannot come. So that servant came, and shewed his lord these things. Then the master of the house being angry said to his servant, Go out quickly into the streets and lanes of the city, and bring in hither the poor, and the maimed, and the halt, and the blind. And the servant said. Lord, It is done as thou hast commanded, and yet there is room. And the lord said unto the servant, Go out into the highways and hedges, and compel them to come in, that my house may be filled. For I say unto you. That none of those men which were bidden shall taste of my supper.”

This parable shows to you My striving to win mankind for Myself and My teaching. On another occasion I said that I have not come to those who are whole, but to those who are sick so that they may be healed. I also showed what they must be like who want to approach Me and My table, that modesty or humility must be the predominant attribute of a person who wants to follow Me. Thus, the further verses of this chapter clearly point out that he who wants to follow Me, must free his heart from all that is of the world and wholly submit to Me.

Therefore, everyone, before he decides to follow Me, should ask himself whether he possesses strength and perseverance to confess and defend My teaching of love and faith under all circumstances. As I have repeatedly reminded you, – to follow Me, to hear My words and live accordingly, is a serious matter which must not be taken lightly, for only those who know the law, or My will, and still offend against it, although their conscience warns them, are responsible in the strictest sense and, therefore, sinners. In view of this, it also says at the end of this chapter: “Who has ears to hear, let him hear!” In other words: My words should not be heard and then disregarded, but should be taken to heart, pondered well, and then complied with!

Coming back now to the actual parable of the Great Supper, we have to begin, as in most cases, with the interpretation of the words, if the deeper meaning of My speech is to emerge clearly. I said: “A certain man made a great supper.” A supper is equivalent to an evening meal. What does that denote? First, we have to interpret these two words in more detail before we go into the meaning of the complete term as used by Me in the parable.

The word “evening” denotes the latter part of the day, when work has ended and rest and recuperation is sought during the night until the morning. Thus, the evening is actually the cope- stone for all the day’s activity. And if the evening is to bring rest and satisfaction, all that had been planned in the morning must have been dutifully completed during the day.

It is obvious that a man who has worked and been active all day long is anxious in the evening to regain his used-up strength so as to be able to follow his trade on the following day. And since the body, and indirectly also the soul, by taking in food seeks to replace what has been used up during the day, the physical need, as well as the mental, leads most people to a meal which, since it is taken in the evening, is described as an “evening meal”, distinguishing it from the “midday meal”, taken at noon and serving a similar need. And since this is not followed by a long rest and regaining of strength, but by further work, it can only be described as a small rest on the road, whereas the evening meal at the end of the day invites not only to a rest, but also to survey what has been accomplished during the day, giving relaxation and satisfaction only to him who can sit down at the table with the calm conviction of having done all that his duty or his conscience required him to do.

Having explained the deeper meaning of the evening meal, we are now coming to the second question, namely, why – as mentioned in the parable – someone invited guests to his evening meal. Here again, the spiritual meaning of this act is the substance that leads to the comprehension of what I wanted to point out through this parable to My disciples and the others present.
The inviting of others to share a meal is due to the important fact that man is not only physical but also spiritual and that, although he often is only concerned with the physical, his spirit and soul do not want to be neglected. This is one of the profound proofs for the duality of man, irrespective of My divine spark which I have placed within you. Even the beasts have this need for fellowship and are only merry and happy in such an association.

Your clever materialists believe that the whole world is only set in motion and stimulated through energy and that it consists of matter – two things they themselves cannot really explain. They should only observe themselves during a simple meal, then they would find out more easily than through any other kind of investigation that man has two sides, a material and a spiritual, each of which can only be well and healthy when the other takes part. They would convince themselves that food is of benefit only when mixed with spiritual nourishment, with love, thus corresponding to both main elements of man.

This unconscious desire of most people to partake also of spiritual nourishment, is the reason why they prefer a meal in company to a lonely one, why they have the wish to invite also others to a meal, and why family life provides company at the dinner and supper table.

That this need for merry company can degenerate into extremes and a person can completely forget, or through intoxication even lose, his spiritual self, is not part of our investigation, since I am speaking only of people whose spiritual still dominates their physical. Therefore, we shall skip both these frequently occurring cases where man, created as a spiritual being, sinks far below the animal, notwithstanding his higher destination.

We have now explained the evening meal as well as the reason for an invitation and can proceed to take a closer look at the parable as I gave it to My disciples and the Pharisees.

In the preceding verses of this chapter you were shown how I wanted to give the Pharisees and notables a hint that modesty -and not pride – is a credit to man. I mentioned that it is better for an invited guest to take a seat at the lower end of the table rather than risking being shamed through a rebuke. I said to them: “Whosoever exalteth himself shall be abased, and he that humbleth himself shall be exalted!” In other words: Do not let your self-love judge your moral-spiritual value, but wait for this to be judged by wiser and superior people. Thus you avoid being rebuked; for, whosoever judges himself in this way is already judged.

When I further told them that a man, when he invites people, should combine this invitation with an act of brotherly love, I intended to point out to them that a man should remember his great spiritual nobility in every one of his actions, even the most insignificant.

Therefore, I told them: Do not oblige others to return your act of kindness; for if you were recompensed for it, the effect of your good deed ceases, just as if it had never been done. Therefore, act in such a way – even if you should only earn ingratitude – that the recipient of a good deed can never recompense you, or only to a small degree. Thereby you show that you have followed higher principles and not only worldly interests.

The result of the invitations, as described in the parable, that every invited guest found an exuse not to attend, was to show My listeners how little gratitude and appreciation can be expected when kindness and favours are dispensed to those who do not need them. Thus the one who wanted to give the feast, so as not to have prepared it in vain, was compelled to send his servant into the streets to gather all the poor and lame and thirsty as guests for his feast that it would not be wasted. In this case, the master of the house did not perform an act of kindness to his fellowmen since he had not originally intended to have this type of guest at his table, but he was forced to this step. However, it taught him, in the future, to give more consideration to the spiritual state of people and not to evaluate his fellowman according to his worldly possessions.

This, and more, can be interpreted from this chapter since every word out of My mouth is infinite in its meaning. But we shall now turn to the explanation of how this parable is applicable to the present time, or mankind as such, so that you may derive a lasting spiritual benefit from it.

The Great Supper, which I intend soon to prepare for mankind, can easily be explained from what has already been said. I am inviting, and have already for a long time been inviting, all mankind to this evening meal at which, after their work has been done, they can be satisfied with their accomplishments and rejoice at their fulfilled life and, after a spiritual rest, confidently face the newly beginning morning of a never-ending day.

But as the landlord in the parable fared, so do I. Too occupied with their worldly business, most people excuse themselves and reject or avoid My table, where My spiritual celestial bread of love, meekness, gentleness and implicit trust shall be served. And why? Because during their whole life they have indulged in exactly the opposite.

Thus I, too, will have to send My servants who have remained faithful to Me, into the world to seek guests for My. table among the poor, the crippled and lame who, during the course of their life, had plenty of opportunity to practise towards their brothers, if not love, at least tolerance and kindness. Thanks to the fact that they possessed few or none of the good things of this world, they have become more tolerant and amenable and enjoy the foods on My table, since with their sufferings in body and soul this evening meal at the end of a difficult life means at least the end to all their sufferings and privations.

“Lame” and “crippled” must also be applied to the spiritual life of the soul, since there are by far more spiritual cripples than physical. They too will be helped, for these souls – neglected, but not depraved – are more likely to accept the pure, true, spiritual fare than those, who in their self- conceit imagine themselves enlightened and believe they do not need instruction. They will fare at My supper as did the Jews whom I once told, when they did not want to accept My Word, that it would be taken from them and given to the Gentiles.

Thus the Great Supper prior to My advent will separate the worthy from the unworthy. For some the road to Me will be considerably shortened whilst others will be rejected for a long time and left to themselves until their morning will dawn. And only after they will have worked diligently all through the day, after they will have struggled and suffered, after long lapses of time, – only then will a supper be possible for them, too.

The supper that I shared with My disciples before My departure, had the same purpose as described in the interpretation of this parable.

During My life on earth I invited the entire Jewish nation, the Gentiles and everyone who would listen to Me. However, most of them excused themselves, and I was left only with the weak and neglected who, although not with earthly goods, were blessed with spiritual wealth and better capable of carrying My bread, My teaching, into the world.

The same situation exists at the present time. So far, no judge nor any notable person has been ready to come to My table where I could serve him the food of a great spiritual world. They all turn their backs on Me, and only those who have suffered great tribulations and have been more or less deserted by the world, are the ones who listen to My Word. Out of their ranks I shall form My work team who will seek out for Me on the roads and behind the hedges those who are even more crippled and needy. Such people are easiest to win for the Kingdom of Heaven. It is easier to lead them to a childlike attitude and trust in Me, because during their life that pride never awakened within them which is usually found in those who, through worldly wealth, have gained a position wherein they think they can deny the spiritual, or do without it altogether.

You, too, should receive this example and parable from My years of teaching as an indication that, firstly, you should put a spiritual mark on every action and, secondly, that only through love, meekness and patience can you awaken trust and confidence. Make sure that peace and satisfaction allow you to enjoy your supper and that you do not have to await the dawning of the great morning of the eternal realm of love with fear and apprehension, when your life’s day has ended and you face the great reckoning. Therefore, act every day in such a way as if you would have to depart from the earth today. Ask your conscience every night: “Would I be prepared if the Lord, my God, were to invite me to His supper?” – Only in this way could you slowly, but surely, improving on it every day, build your spiritual house so that it may become, externally as well as internally, the house of a soul ennobled by Me through My divine spark, that will once be worthy and entitled to be called My child, a child of the Lord of the entire creation.

You can see how I am helping you with every text, every verse to spiritualize and refine your inner being so that you may serve Me as a good tool towards achieving the high purpose I had in mind with you when, privileged before so many others, I favoured you with direct instruction to educate you for My purpose and for the great realm of spirits.

Keep this in mind! I cannot repeat it often enough: Endure to the end! And the end will prove to you that My Words are not transient, but words of eternity as I Myself have been forever, am, and shall be! Amen.

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Predica 28 – La parabola della grande cena

Seconda dopo Pentecoste
(Corpus Domini)

Luca 14, 16-24: «Ma egli disse: “C’era un uomo che preparò una grande cena ed invitò molta gente. Ed all’ora della cena, inviò il suo servitore a dire agli invitati: ‘Venite, perché è tutto pronto’. Ed essi tutti cominciarono uno dopo l’altro a scusarsi. Il primo disse: ‘Ho comperato un campo e devo andare a vederlo; ti prego, scusami’, e l’altro disse: ‘Ho comprato cinque coppie di buoi e vado adesso lì ad esaminarli; ti prego, scusami’, e il terzo disse: ‘Ho preso moglie, perciò non posso venire’. E il servitore ritornò e riferì tutto questo al suo padrone. Allora il padrone della casa andò in collera e disse al servitore: ‘Va fuori in fretta per le vie e vicoli della città e conduci qui i poveri e storpi e ciechi e zoppi’. E il servitore disse: ‘Signore, è stato fatto come hai ordinato, c’è però ancora posto’. E il padrone disse al servitore: ‘Va fuori sulle vie del paese ed agli steccati e costringili ad entrare, affinché la mia casa si riempia’. Io però vi dico che nessuno di quegli uomini che erano stati invitati assaggerà la mia cena».

(Il 27 marzo 1872)

1. Questa parabola vi dimostra la Mia aspirazione a guadagnare l’umanità per Me e per la Mia Dottrina, come anche ad affermare che Io non sono venuto per cercare i sani, bensì i malati, e per guarirli. Inoltre nei versetti di questo capitolo Io ho mostrato in che stato debba trovarsi, chiunque voglia avvicinarsi a Me o alla Mia mensa, vale a dire che modestia o umiltà deve essere la prima caratteristica di un uomo che intende seguirMi. Anche i successivi versetti di questo capitolo espongono chiaramente, che colui che vuole seguirMi, deve distogliere via il proprio cuore da ogni cosa, ed essere sottomesso solo a Me!

2. Perciò ognuno deve domandarsi, prima di decidersi a seguirMi, se possiede anche forza e perseveranza per dichiararsi sempre, in ogni circostanza e condizione, a favore del vessillo della Mia dottrina d’Amore e di Fede, e difenderla. Da questo risulta – ciò che Io ho già detto spesso – che seguire Me, percepire e praticare le Mie parole è una cosa seria, e non può essere presa alla leggera, poiché, in senso strettissimo, sono responsabili, e quindi peccatori, solo quelli che, pur conoscendo la Legge o la Mia Volontà, vi agiscono contro, sebbene la loro coscienza li dissuada. Perciò al termine di questo capitolo si dice anche: «Chi ha orecchi per intendere, intenda!», cosa che in altre parole vuole dire: “Non si lascino entrare le Mie parole da un orecchio e uscire dall’altro, bensì si accolga nel proprio cuore quanto è stato udito, si rifletta e si operi di conseguenza!”.

3. Ora, per ritornare alla parabola vera e propria della grande cena, dobbiamo di nuovo cominciare, come nella maggior parte dei casi, con la spiegazione delle parole, se vogliamo aver chiaramente davanti agli occhi, il senso più profondo del Mio discorso.

4. Io dissi dunque: «Un tale diede un pasto serale». Che cosa si deve intendere per pasto serale? La frase è composta di ‘sera’ e ‘pasto’. Quindi per prima cosa dobbiamo spiegare più da vicino, separatamente, queste due parole, poi passare al significato della frase in discussione, e infine alla sua applicazione che Io ne feci nella parabola.

5. ‘Sera’ è la prima parola, e determina l’ultima parte di una giornata quando è cessato il lavoro e si cerca quiete e ristoro nella notte seguente, fino al mattino dopo. La sera è quindi la vera e propria chiave di volta di ogni attività che sia stata compiuta durante l’intero giorno. E se la sera deve portare quiete e soddisfazioni, allora s’intende che deve essere stato eseguito a dovere tutto ciò che il mattino ci si era proposti di fare.

6. Che l’uomo, il quale ha lavorato e prodotto l’intero giorno, brami la sera anche di riacquistare le sue forze esaurite, per attendere il giorno dopo alla sua professione, s’intende da sé. E poiché il corpo, tanto quanto indirettamente l’anima, cerca di recuperare con il nutrimento ciò che ha consumato durante il giorno, la necessità corporea e dunque animica, induce la maggior parte degli uomini ad assumere un pasto che, essendo preso di sera, ha ottenuto appunto il nome di ‘cena’, per differenziarlo da ‘pranzo’ che, preso nel mezzo della giornata, pur corrispondendo alle stesse necessità, tuttavia non comporta, come la cena, il riposo e il recupero delle forze consumate, poiché ad esso di nuovo segue, dopo una breve pausa, un’attiva occupazione e un’ulteriore fatica. Il pranzo può perciò essere paragonato solo a un breve riposo sulla via iniziata, mentre la cena, quale conclusione del giorno, oltre al riposo induce anche ad abbracciare con lo sguardo quanto compiuto durante il giorno, la qual cosa però donerà quiete e soddisfazioni solo a colui che si potrà sedere a tavola con la serena consapevolezza di aver fatto tutto ciò che il suo dovere, o la sua coscienza, richiedeva.

7. Con ciò, è stato mostrato dettagliatamente il significato della cena, secondo il suo senso più profondo, e veniamo ora alla seconda questione, vale a dire perché – com’è menzionato nella parabola – qualcuno ha invitato degli ospiti alla sua cena.

8. Ebbene, la cosa principale qui è di nuovo il senso spirituale dell’evento, che ci conduce alla comprensione di quest’immagine che Io, tramite la parabola, volli mettere nel cuore ai Miei discepoli e agli altri presenti.

9. L’invitare altri, per condividere un pasto con loro, si basa sull’importante fatto che l’uomo non è solo corpo, bensì anche spirito e che, sebbene egli compia spesso solamente cose materiali, il suo spirito e la sua anima non vogliono essere trascurati. Questa è una di quelle profonde prove della doppia natura dell’organismo umano, lasciata da parte la Mia Scintilla divina che Io ho posto in voi. Perfino gli animali sentono questo bisogno della vita sociale e, solo nell’aggregarsi, quindi solo uniti, sono lieti e soddisfatti.

10. I vostri intelligenti materialisti credono che l’intero mondo sia mosso ed eccitato solo attraverso la forza e consista di materia, – due cose, che loro stessi però non sono in grado di dimostrare precisamente. Essi dovrebbero esaminarsi una volta sola con un semplice pasto stesso, allora verrebbero a conoscenza più facilmente che con tutte le altre indagini, che l’uomo consiste di due parti, quella materiale e quella spirituale, in cui l’una è prospera e sana solo se l’altra è coinvolta. Essi si convincerebbero che un cibo giova solamente quando è mescolato con nutrimento spirituale, in altre parole con l’amore, e così corrisponde ai due elementi principali dell’essenza umana.

11. Quest’impulso inconscio della maggior parte degli uomini di prendere anche nutrimento spirituale, è il motivo per cui essi preferiscono mangiare in compagnia piuttosto che da soli, e da ciò deriva chiaramente il desiderio di invitare anche altri a un pranzo, e anche per questa ragione già la vita familiare provvede alla partecipazione, nell’allestire la tavola del mezzogiorno e della sera.

12. Che anche questo bisogno di festoso stare insieme possa degenerare a un estremo, in cui l’uomo dimentichi del tutto il suo io spirituale, oppure con l’ubriacarsi addirittura lo perda, questo non rientra nella nostra analisi, poiché Io parlo solo di uomini in cui lo spirituale ha il predominio sul materiale. Tralasciamo quindi questi due casi che si presentano spesso, in cui l’uomo creato per lo spirito, nonostante la sua superiore destinazione, si abbassa ben al di sotto dell’animale.

13. Dopo aver spiegato la cena, così come il motivo dell’invito, possiamo ora procedere a considerare più dettagliatamente la parabola come Io l’ho data ai Miei discepoli e ai farisei.

14. Nei versetti precedenti di questo capitolo vi è mostrato come Io volessi dare un piccolo accenno ai farisei e agli altolocati sul fatto che l’umiltà, e non la superbia, sia l’ornamento dell’uomo. Io accennai a quel tempo che sarebbe stato meglio, per un invitato ad un banchetto, occupare l’ultimo posto anziché il primo, per non incorrere nell’umiliazione di un rimprovero. Io dissi loro: «Chi innalza se stesso, deve essere abbassato, e chi si abbassa, deve essere innalzato!». Ciò in altre parole vuole dire: non prestate ascolto al vostro amor proprio, per conoscere quale valore morale-spirituale voi avete, bensì attendete questo giudizio dagli altri, dai più saggi e dai più autorevoli! Così eviterete ogni rimprovero; chi, infatti, giudica se stesso in questo modo, è anche già giudicato.

15. Quando poi dissi loro che un uomo, invitando qualcuno, deve unire a quest’invito, possibilmente anche un atto d’amore fraterno, fu per mostrar loro che l’uomo, in ogni azione, anche nella più insignificante, deve essere memore della sua alta nobiltà spirituale. Perciò dissi: non obbligate altri a ricambiare un servizio d’amore, poiché se un tale servizio ti fosse ricambiato, allora cesserebbe l’effetto della tua buona azione, come se tu non ne avessi fatta alcuna. Perciò agisci così – anche se l’ingratitudine dovesse essere la tua ricompensa – che il beneficiario della tua buon’azione mai, o per lo meno difficilmente, possa ricambiartela! Così tu dimostri di aver seguito principi più elevati, che solo interessi mondani.

16. Le conseguenze di questi inviti, così come li ho menzionati nella parabola, giacché ogni ospite invitato si scusò con dei pretesti, dovevano mostrare ai Miei ascoltatori, quanta poca gratitudine e riconoscenza si ricevono, se si dispensano buone opere e favori a coloro che non ne hanno bisogno. Così, quello che voleva dare la cena, per non averla preparata inutilmente si vide costretto a mandare il suo servitore nelle vie vicine e lontane, per radunare tutti i poveri, storpi ed assetati, affinché la cena non andasse perduta.

17. In questo caso il padrone della casa non aveva di certo compiuto nessun atto d’amore per l’uomo, o per il prossimo; all’origine, infatti, la sua intenzione non era stata quella di aver tali ospiti a tavola, ma la necessità lo indusse a tale passo. In seguito, però, gli servì come norma, considerare di più le condizioni spirituali degli uomini, e non pesare solo il valore – o non valore – del prossimo, secondo la ricchezza mondana.

18. Questo e ancor più si potrebbe spiegare da questo capitolo, poiché ogni parola che proviene dalla Mia bocca, contiene l’infinito. Ora però vogliamo interrompere quest’argomento e spiegare in che misura questa parabola sia applicabile all’epoca attuale o all’umanità in generale, affinché voi possiate trarne uno spirituale, permanente profitto.

19. La grande cena, che Io intendo dare tra breve all’umanità, può essere facilmente spiegata da quanto detto in precedenza. Io invito, e ho già invitato da lungo tempo l’intera umanità a questa cena, presso la quale, a lavoro compiuto, tutti soddisfatti di se stessi, dovranno rallegrarsi del cambiamento di vita compiuto, e poi, dopo il riposo spirituale, confortati, potranno attendere al nuovo nascente mattino di un giorno che non finirà mai più.

20. Tuttavia, come accadde al padrone della casa nella parabola, così accade anche a Me. Per pure occupazioni mondane, la maggior parte si scusa e disprezza, o fugge la Mia tavola, sulla quale dovrà essere servito il Mio celeste Pane spirituale dell’amore, dell’umiltà, della dolcezza d’animo e della fiducia incondizionata. E perché? Perché essi, in tutto il corso della loro vita, hanno reso omaggio proprio alle inclinazioni opposte.

21. Così anche a Me, non resterà altro che mandar fuori per il mondo i Miei servitori che Mi sono rimasti fedeli, per cercare convitati tra i poveri, gli storpi e i paralizzati, i quali nel corso della vita ebbero abbastanza occasione di esercitare, se non amore, almeno tolleranza e dolcezza d’animo verso i loro confratelli. In questo modo i beni di fortuna furono loro in parte sconosciuti – oppure solo pochi poterono goderli – ed essi diventando più tolleranti e più facilmente accessibili, apprezzano con gioia i cibi messi sulla Mia tavola, poiché nelle loro sofferenze fisiche e animiche, al termine di un faticoso percorso di vita, questa cena rappresenta perlomeno la fine di tutte le loro sopportazioni e privazioni.

22. Lo ‘storpio’ e il ‘paralizzato’ devono intendersi riferiti anche alla vita spirituale animica, poiché di gran lunga ci sono più storpi spirituali, che fisici. Anche loro saranno aiutati, perché – abbandonati, ma non corrotti – accetteranno il puro, vero cibo spirituale prima di quelli che nella loro presunzione si ritengono illuminati, e credono di non aver bisogno di nessun insegnamento. A loro con la Mia cena andrà giusto come ai giudei, ai quali Io dissi un giorno, quando non vollero accettare le Mie parole, che sarebbero state loro tolte e date ai pagani.

23. Così poi la grande cena che precede il Mio Ritorno, separerà i degni dagli indegni. Agli uni sarà notevolmente abbreviata la via che conduce a Me, mentre gli altri, ripudiati per lungo tempo, saranno lasciati a se stessi, finché anche in loro si farà giorno. Solo quando avranno lavorato l’intero giorno assiduamente, combattuto e sofferto, solo allora, sarà possibile una cena anche per loro.

24. Anche quella cena che Io tenni con i Miei discepoli prima della Mia dipartita, ebbe lo stesso scopo che vi ha manifestato l’interpretazione di questa parabola.

25. Durante il Mio cammino terreno Io invitai l’intero popolo ebreo, i pagani e chiunque avesse voluto ascoltarMi; però la maggior parte si scusò, e Mi restarono solo i deboli e gli abbandonati, i quali – sebbene non benedetti dalla fortuna, ma da molti doni spirituali – erano i più maturi per portare il Mio Pane e la Mia Dottrina in tutto il mondo.

26. Così anche voi adesso vi trovate nelle stesse condizioni. Non si è ancora presentato un giudice, un autorevole alla Mia tavola, sulla quale Io possa servire per lui i cibi di un grande mondo spirituale. Tutti si voltano via da Me, e solo quelli duramente provati e mezzo abbandonati dal mondo, prestano ascolto alla Mia Parola. Da costoro Io formerò la Mia schiera di operai che dovrà cercare per Me, sulle strade e dietro le siepi, quelli che sono ancor storpi e bisognosi in sommo grado. Costoro sono più facili da conquistare per il Regno celeste, e da guidare a un intendimento filiale e alla fiducia in Me, poiché in loro, durante tutta la vita, non si è mai risvegliato il vanitoso intendimento di chi con i beni del mondo ha ottenuto una posizione nella quale crede di poter rinnegare lo spirituale, o di farne a meno del tutto.

27. Anche voi, quest’esempio e parabola degli anni della Mia predicazione, prendetelo come norma, per imprimere a ogni azione uno stampo spirituale, grazie al quale con amore, dolcezza d’animo e pazienza, poter risvegliare di nuovo amore, confidenza e fiducia! Aspirate quindi che quiete e soddisfazione diano sapore al vostro pasto, e non attendete con paura e trepidazione il grande avanzante Mattino dell’eterno Regno dell’Amore, quando il giorno della vostra vita sarà passato e ne dovrete render conto! Agite quindi tutti i giorni, così come se doveste separarvi oggi da questa Terra! Chiedete rendiconto ogni sera alla vostra coscienza, e chiedetevi: “Sarei io pronto se adesso il Signore, mio Dio, mi dovesse invitare alla cena?”. – Solo così potete edificare, lentamente, ma sicuramente, la casa della vostra anima, migliorando ogni giorno qualcosa, affinché tanto all’esterno quanto all’interno, essa divenga la casa di un’anima da Me nobilitata attraverso la Mia Scintilla divina, che sarà un giorno degna, e avrà giustamente il diritto di essere chiamata figlio Mio, un figlio del Signore dell’intera Creazione.

28. Così voi vedete ora, come Io vi aiuti attraverso ogni testo, ogni versetto, a spiritualizzare e a nobilitare il vostro interiore, affinché, innanzitutto siate voi stessi idonei come strumenti per poterMi servire un giorno – e con successo – per l’alto compito che Io avevo con voi dinanzi agli occhi, quando vi concessi, preferiti tra molti, di godere la Grazia di essere educati da Me per i Miei scopi e per il grande Regno dello spirito, mediante comunicazioni dirette.

29. Ricordatevi questo! Non posso ripetervelo abbastanza spesso: perseverate! La fine v’insegnerà che le Mie parole non sono parole della transitorietà, bensì parole dell’eternità, come Io stesso ero, sono e sarò eterno! – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十八講耶穌的講道……大餐的寓言

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第二十八講耶穌的講道……大餐的寓言

(1872年3月27日)

路加福音14:16-24:

“他對他說”某人做了一頓豐盛的晚餐,吩咐許多人,並派他的僕人在吃晚飯時對那些被招標的人說:來吧;所有的事情都準備好了。他們都有一個同意開始找藉口。第一個對他說,我買了一塊土地,我必須去看看它。我祈禱你讓我放棄。另一個說,我買了五個牛的軛,我必須證明他們:我祈求你的原諒。另一位說,我娶了一位妻子,所以我不能來。所以那僕人來了,把這些指給他的主人。然後,主人怒氣沖沖地對他的僕人說:“快走出去,走進城市的街道和巷道,把窮人,殘疾人,跛子和瞎子帶進去。僕人說。主啊,它是按照你所吩咐的去做的,但還有空間。耶和華對僕人說,你們到高速公路和樹籬去,強迫他們進來,使我的家得到充滿。因為我對你說。這些被招標的人都不應該品嚐我的晚餐。“

這個比喻向你展示了我為爭取贏得人類為我自己和我的教導而做的努力。在另一次我說過,我沒有來找那些完全的人,而是那些生病的人,以便他們得到醫治。我還展示了他們一定是什麼樣的人想要接近我和我的桌子,一定是謙虛或謙卑的是想要跟隨我的人的主要屬性。因此,本章進一步的經文清楚地指出,想要跟隨我的人,必須將自己的心從世間的一切中解放出來,完全服從我。

因此,在決定跟隨我之前,每個人都應該問自己,在任何情況下,他是否擁有力量和毅力來坦白和捍衛我對愛和信仰的教導。正如我已經多次提醒你一樣 – 聽我的話並相應地生活,這是一個嚴肅的問題,不能掉以輕心,因為只有那些了解法律或我的意願,但仍然冒犯它的人,雖然他們的良心告誡他們,要以最嚴格的意義負責,因此也是罪人。有鑑於此,在本章結尾說:“誰有耳朵聽,讓他聽到!”換句話說:我的話不應該被聽到,然後被忽視,但應該記住,深思熟慮,然後遵守!

現在回到大餐的實際比喻,我們必須像大多數情況一樣,開始解釋這些詞語,如果我的講話的深層含義是清晰的。我說:“某個人做了一頓豐盛的晚餐。”晚餐相當於晚餐。這代表什麼?首先,我們必須更詳細地解釋這兩個詞,然後再討論我在比喻中使用的完整詞彙的含義。

“晚上”一詞表示當天晚些時候,工作結束並在晚上直到早上尋求休息和休養。因此,這個晚上實際上是全天活動的主角。如果晚上要休息和滿意,那麼早上計劃好的一切都必須在白天完成。

很顯然,一個整天工作和活躍的人在晚上急於恢復舊的力量,以便能夠在第二天跟隨做他的交易。既然身體-間接也是靈魂,通過食物尋求取代白天已經用完的東西,身體的需要以及心智都會引導大多數人吃飯,因為它被帶入了晚上,被描述為“晚餐”,將其與中午時分的“午餐”區分開來,並且服務於類似的需求。由於這種情況並沒有經過長時間的休息和恢復力量,而是通過進一步的工作來實現,它只能被描述為路上的一小部分休息,而晚上的晚餐不僅要休息,還要調查當天的成就,只讓那些可以坐在桌前,以冷靜的信念完成他的職責或良心要求他做的所有事情的人放鬆和滿意。

在解釋了晚餐的深層含義之後,我們現在談到第二個問題,即為什麼 – 正如比喻中提到的那樣 – 有人邀請客人來他的晚餐。在這裡,這個行為的精神意義是導致我通過這個比喻來讓我的門徒和在場的其他人的理解。

邀請他人分享一頓飯,是因為人不僅是身體上的,也是精神上的,並且雖然他經常只關心身體,但他的精神和靈魂卻不想被忽視。這是人類二元性的深刻證明之一,無論我放在你身上的是什麼神聖的火花。即使這些野獸也有這種需要友誼,並且在這樣的聯誼中的快樂和快樂。

你聰明的唯物主義者認為,整個世界只是在動力之中,通過能量來激發,而且它由物質組成 – 這是他們自己無法解釋的兩件事情。他們只應該在一頓簡單的餐點中觀察自己,然後他們會發現比通過任何其他類型的調查更容易發現,男人有兩方面的物質和精神,每一方只有在另一方參與時才能好和健康。他們會說服自己,食物只有在與精神營養和愛情相結合時才有益,因而與人的兩個主要因素相對應。

大多數人也參與精神營養的這種無意識的願望,是他們喜歡在公司裡與人吃頓飯的原因,為什麼他們也想邀請其他人去吃飯,為什麼家庭生活在晚餐時提供同伴和晚餐桌。

對快樂公司的這種需求可能退化成極端,一個人可以完全忘記,或者通過醉酒甚至失去他的精神自我,這不是我們調查的一部分,因為我只說出那些精神仍然支配他們身體的人。因此,我們將跳過這兩個經常發生的情況,那就是儘管有更高的目的地,但作為一個精神生物創造的人,遠遠低於動物。

我們現在已經解釋了晚餐和邀請的原因,並且可以繼續仔細觀察這個比喻,因為我把這個比喻交給了我的門徒和法利賽人。

在本章前面的經文中,我向你展示了我如何給法利賽人和知名人士一個暗示謙虛 – 而不是自豪 – 是對人類的信用。我提到,邀請的客人坐在桌子的最下方,而不是冒著被責難羞辱的風險更好。我對他們說:“凡自高的人必降卑,自卑的必升為高位!”換句話說:不要讓你的自愛審判你的道德精神價值,而要等待這由聰明人和優秀人來判斷。因此你避免被責備;因為,以這種方式判斷自己的人已經被判斷了。

當我進一步告訴他們,一個男人邀請人時,應該把這個邀請與兄弟之愛的行為結合起來,我打算向他們指出,一個人應該在他的每一個行動中記住他偉大精神的高貴,甚至是在最微不足道的。

因此,我告訴他們:不要責備別人回報你的善舉;因為如果你為此付了代價,你的善行的效果就會消失,就像它從未做過一樣。因此,以這樣的方式行事 – 即使你只應該得到忘恩負義 – 一個好行為的接受者永遠不會給你報酬,或者只是在很小的程度上。從而表明你遵循了更高的原則,而不僅僅是世俗的利益。

正如比喻中所描述的那樣,邀請的結果是,每個受邀的客人都發現了一個不參加的理由,這是為了向我的聽眾表明,當善意和恩惠被分配給那些不需要他們的人時,我們的聽眾會有多少感激和欣賞。因此,那個想要舉辦這場盛宴的人為了不冷空預先做好準備,就不得不把他的僕人趕到街上,作為嘉賓收集所有的窮人和瘸腿口渴的人,因為他的盛宴不會被浪費。在這種情況下,房子的主人並沒有對他的同伴表現出善意,因為他本來不打算在他的桌子上有這種類型的客人,但他被迫走上了這一步。然而,它教會他在將來更多考慮人的精神狀態,不要根據他的世俗財產來評價他的同胞。

這一點以及更多,可以從本章中解讀,因為我口中的每一個字在其意義上都是無限的。但現在我們將轉而解釋這個比喻如何適用於現在,或人類本身,以便你可以從中得到持久的精神益處。

我很快打算為人類做好準備的偉大的晚餐,很容易從已經說過的話中解釋。我已經邀請,並且已經很長一段時間邀請全人類參加這種晚餐,在他們的工作完成後,他們可以滿足他們的成就,為他們實現的生活而高興,並且在精神休息之後,自信地面對永無止境的一天新的開始的早晨。

但是,作為地主在比喻中的晚餐時,我也是如此。太過於佔據他們世俗的事業,大多數人會借口自己,拒絕或避開我的桌子,在那裡我的靈性天堂麵包充滿愛,涵褒,溫柔和隱含的信任。為什麼?因為在他們的整個生活中,他們沉迷於完全相反的。

因此,我也必須派我的僕人們忠於我,進入世界為我尋找客人。窮人,殘疾人和跛腳人,在他們一生中有很多機會去實踐對他們的兄弟,如果不是愛,至少有寬容和善良。由於他們擁有少的或沒有這個世界的美好事物,他們已變得更加寬容和友好,並享受我的桌子上的食物,因為他們的身體和靈魂的苦難在今晚晚餐中結束一個困難的生命意味著至少終結他們所有的痛苦和困難。

“跛腳”和“殘廢”還必須適用於靈魂的精神生活,因為精神癱瘓比身體嚴重得多。他們也會得到幫助,因為這些被忽略但不墮落的人比那些自以為自己想像自己開悟並相信自己不需要教育的人更可能接受純粹的,真實的,精神的價值。他們會在我的晚餐上吃飯,就像我曾經告訴過的猶太人一樣,當他們不想接受我的話語時,我會從他們那裡拿走並交給外邦人。

因此,在我出現之前的大晚餐會將有價值的東西與不值得的東西分開。對於某些人來說,我的路將大大縮短,而其他人將會被拒絕很長一段時間,直到他們的早晨才會到來。只有經過長時間的努力,經過長時間的掙扎之後, 努力工作,只有這樣,他們也才能享用晚餐。

在離開之前與我的門徒分享的晚餐,與解釋這個寓言所描述的目的相同。

在我地球上的生活中,我邀請了整個猶太國家,外邦人和每個願聽我的人。然而,他們中的大多數人藉口了自己,而我只留下那些軟弱和被忽視的人,雖然不是屬於地上的物品,卻擁有精神財富,更有能力將我的麵包和我的教導帶入世界。

目前情況同樣如此。到目前為止,沒有法官或任何知名人士已經準備好來到我的桌子,我可以為他服務一個偉大的精神世界的食物。他們都背棄了我,只有那些遭受過巨大磨難,並且已經或多或少地被世界拋棄的人,才是那些傾聽我的話語的人。在他們的隊伍中,我將組建我的工作團隊,他們將在路上和對沖者後面尋找那些更加殘疾和困難的人。這樣的人最容易贏得天國。把他們帶到孩子般的態度和對我的信任是比較容易的,因為在他們的生活中,他們的驕傲從來沒有在他們的內部驚醒過,這些通常是在那些通過世俗財富獲得了位置,他們認為他們可以否認精神,或者完全沒有它。

你也應該從我多年的教學中得到這樣的例子和比喻,作為一個跡象,首先,你應該在每一個行動上留下精神記號,其次,只有通過愛,溫柔和耐心你才能喚起信任和信心。確保和平與滿足讓你享受你的晚餐,並且當你的人生日結束並且你面對偉大的計算時,你不必等待著愛的永恆領域的偉大早晨的黎明以恐懼和憂慮的。因此,每天都要以這樣的方式行事,就好像今天你必須離開地球一樣。每天晚上問你的良心:“如果主,我的上帝,邀請我參加他的晚餐,我會做好準備嗎?” – 只有這樣,你才能慢慢地,但肯定每天都在改進,建造你的精神家園它可能會在外部和內部,成為一個靈魂的家園,通過我的神聖火花而變得高尚,這個靈魂的房子曾經是值得的,有權稱為我的孩子,是整個創造之主的孩子。

你可以看到我如何幫助你處理每一個文本,每一節經文,使你的內在存在精神化和提煉,這樣你就可以作為一個很好的工具為我用,實現我在你心目中的高尚目標,在這麼多人面前享有特權,我喜歡直接教導你,教導你為我的目的和崇高的境界。

記住這一點!我不能經常重複它:忍受到最後!最終會向你證明,我的話不是短暫的,但永恆的話語,因為我自己永遠都是,而且將是!阿門。