Jesus erklärt die Weisheit von Mose, die Entsprechungswissenschaft & Seine Wiederkunft – Jesus elucidates the Wisdom of Moses, the Science of Correspondences & His Return

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Jesus erklärt die Weisheit Mosis und Josuas,
die Entsprechungswissenschaft, Seine Wiederkunft

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 9, aus den Kapiteln 91-94
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Wie es damals war, so ist es auch heute.

Der Herr zeigt, wie die blinde Menschheit an der Nase herumgeführt wurde – und noch immer wird…

Dies geschieht in sämtlichen Bereichen des Lebens:
Regierungen, Kirchen, den Wissenschaften, der Medizin – kurz, Alles, was nicht aus der Nächstenliebe nach der Lehre des Herrn kommt, ist Blendwerk!

aus Kapitel 91
Die stufenweise Reinigung der Künste und Wissenschaften

Der Herr spricht:

91,6. Gehet (aber) hin, und lehret die blinden Menschen also, wie Ich euch belehrt habe, und ihr werdet es nur zu bald erfahren, wie schwer die Menschen von ihrem alten Wissen und von mystischen Vorurteilen abzuwenden sind!

91,7. Dazu gibt es auch eine Unzahl Menschen, die von ihren selbstsüchtigen Priestern und Beherrschern derart verdummt sind, dass sie solch eine Aufklärung im Wissen als einen niemals verzeihlichen Frevel gegen die Götter ansehen würden und einen Menschen gar übel zurichteten, der sie zu einem Frevel wider ihre Götter verleitete.

91,8. Um bei den Menschen mit der Länge der Zeiten in den Wissenschaften und den aus ihnen hervorgehenden Künsten eine volle Reinigung zu bewirken, muss ihnen zuvor Meine Lehre gepredigt sein, und die vielen Götzen samt ihren Priestern und Tempeln müssen zerstört werden.

91,9. Ist das geschehen und Mein Evangelium, wenn auch durch viele falsche Propheten, den Menschen gepredigt worden, dann auch werden sie fähig, sich nach und nach in den Wissenschaften und Künsten zu reinigen; und diese werden dann ein Blitz sein, der vom Aufgange bis zum Untergange alles hell beleuchtet, was da auf der Erde ist. Unter dem Aufgang aber versteht man das Geistige, unter dem ,Untergang‘ aber alles Naturmässige.

91,10. So ihr dieses nun verstanden habt, da fraget nicht wieder, ob dies oder jenes nicht schon jetzt möglich wäre!“

Kapitel 92
Die Weisheit Mosis und Josuas

92,1. Als die Jünger diese Meine Rede vernommen hatten, und natürlich auch der Wirt, der geheilte Knecht, der Pharisäer und der Schriftgelehrte, da sagte der Schriftgelehrte: „Ich habe aus dieser Deiner Rede, Herr und Meister, entnommen, dass Du Deinen Jüngern nicht nur das grosse Geheimnis vom Reiche Gottes auf Erden unter den Menschen enthüllt hast, sondern auch das Naturreich dieser Erde, des Mondes, der Sonne und der Sterne, und gabst mir da einen neuen Beweis, dass eben Du in Deinem Geiste der Schöpfer von all dem sein musst, ansonst Du diese endlos vielen und wundervollen Dinge Deinen Jüngern nicht hättest erklären und ihnen sogar beschaulich machen können.

92,2. Da Du aber Deinen Jüngern das tun mochtest, die doch auch nur Juden und Menschen sind, möchtest Du denn nicht auch uns in aller Kürze diese wunderbaren Dinge in der Art nur ein wenig beleuchten, dass auch wir einen helleren Begriff bekommen, was wir von dem Monde, von der Sonne und von all den Sternen, Finsternissen, von den furchtbaren Kometen und auch von den vielen Flugsternen halten und glauben sollen? Denn in diesen Stücken sind wir nicht um ein Haar besser daran als die Heiden.“

92,3. Sagte Ich: „Warum habt ihr denn das sechste und siebente Buch Mosis verworfen und für unecht erklärt und den sogar mit starken Strafen bedroht, der es zu lesen sich unterfinge? Sieh, in diesen zwei Büchern hat Moses die gesamte Naturschöpfung mit klaren Worten beschrieben!“

92,4. Sagte der Schriftgelehrte: „Herr und Meister! Ich habe wohl davon einmal reden hören, aber nie nur einen Buchstaben davon zu Gesichte bekommen. Es sollen sich diese Bücher im Tempel zu Jerusalem auch nimmer vorfinden. Darum bitte ich nun Dich, dass Du uns diese Dinge, um die Ich gefragt habe, in möglicher Kürze also beschreiben und erklären möchtest, dass wir dann auch wüssten, was und wie sie beschaffen sind.“

92,5. Auf diese Bitte des Schriftgelehrten beschrieb Ich den vieren in möglichster Kürze die Dinge also, dass sie das wohl verstehen konnten, was Ich erklärt habe.

92,6. Nach dieser Erklärung, die gut bei einer Stunde lang gedauert hatte, fragte Mich der Schriftgelehrte, ob von dem auch die Altväter schon irgendeine Kunde gehabt hätten.

92,7. Sagte Ich: „Allerdings, und das namentlich die Urbewohner Ägyptens! Sowie aber mit der Zeit sich die Menschen stets mehr und durch allerlei Sünden von dem einen, ewig allein wahren Gott entfernten und in das blinde Heidentum übergingen und sich verfinsterten, so ging auch solche Kunde zugrunde, und an ihre Stelle trat eine leere und mit allen Irrtümern erfüllte dichterische Faselei und Phantasterei.

92,8. Und so verlor sich die Erd- und Sternenkunde. Nur bei einigen gar wenigen Weisen in irgendeinem verborgenen Winkel der Erde hielt sie sich noch; aber diese wagten es nicht, damit vor den ganz verfinsterten Menschen an das Tageslicht zu treten. Und so ist diese Kunde so gut wie gänzlich zunichte geworden. Aber in den künftigen Zeiten werden die Menschen schon wieder, und das heller noch denn in der Urzeit, darauf kommen und alles berechnen; und das wird zu dem Blitz gehören, der vom Aufgange bis zum Untergange leuchtet.“

92,9. Sagte der Schriftgelehrte: „Von wem hatten denn Moses und Aaron solche Kunde?“

92,10. Sagte Ich: „Vom Geiste Gottes! Obschon er als ein angenommener Sohn des Pharao in die ägyptischen Mysterien eingeweiht war und auch von der alten Sternenwissenschaft und Erdkunde so manches kennengelernt hatte, so war aber das dennoch kaum ein trüber Wassertropfen gegen das ganze Meer seiner nachmaligen Erkenntnis, die ihm als dem erwählten Führer des israelitischen Volkes vom Geiste Gottes gegeben worden ist, wodurch er erst ein wahrer Gelehrter aus Gott ward.“

92,11. Sagte abermals der Schriftgelehrte: „Herr und Meister! Josua, als auch ein von Gott erwählter Führer des iraelitischen Volkes ins Gelobte Land, muss von all dem doch auch die genaueste Kunde gehabt haben, was Moses beschrieben hat! Wie konnte er denn zur Sonne vor Jericho sagen: ,Sonne, stehe still, bis ich alle die Feinde schlage!‘, – und die Sonne soll seinem Befehl gehorcht haben? Hätte er das zur Erde gesagt, so hätte das nach dem, was Du uns ehedem erklärt hast, einen wahren Sinn; nun wir von Dir den wahren Sachverhalt vernommen haben, da erscheint der Befehl Josuas an die Sonne als ein Etwas, das offenbar keinen Sinn hat, und es scheint, dass Josua den wahren Sachverhalt doch nicht gekannt hat, so sein Befehl eine naturgemässe Wahrheit hätte werden sollen.“

92,12. Sagte Ich: „Josua hat wohl also gesprochen, aber nicht zur naturmässigen Sonne, sondern zur Sonne des Geistes, die da bestand in der Lehre Mosis aus Gott. Diese fing im Glauben und Vertrauen des Volkes beim Anblick der grossen Übermacht des Feindes stark zu sinken an. Josua hat denn mit seinem kräftigen Ausruf nichts anderes zum verzagten und schon über Hals und Kopf murrenden Volke sagen wollen als: ,Glaubet und vertrauet doch so lange, bis ihr in Kürze den mächtig scheinenden Feind vor euch werdet völlig geschlagen erblicken! Dann möget ihr mit mir das Land, wo Milch und Honig fliesst, einnehmen oder wieder in die Wüste zurückkehren!‘

92,13. Dadurch fasste das Volk wieder Mut im vollen Glauben und Vertrauen auf Gott, der da ist, war und sein wird die wahre Sonne der Seele und ihres Geistes im Himmel und auf Erden. Und siehe, diese von Josua angeredete Sonne blieb im Glauben und Vertrauen des Volkes stehen, erleuchtete es und gab ihm Mut, Klugheit und Kraft, und der Feind wurde gänzlich vernichtet bis auf die Hure Rahab, welche den Abgesandten Josuas Barmherzigkeit erwies. – Hast du das nun verstanden?“

Kapitel 93
Über die Entsprechungswissenschaft

93,1. Sagte der Schriftgelehrte: „Ja, Herr und Meister, das haben wir nun alle wohl so ganz verstanden, dass wir es nun einsehen, dass Josua mit seinem grossartigsten Ausruf unmöglich einen andern Sinn hat verbinden können; aber warum verstanden wir das denn ehedem nicht?“

93,2. Sagte Ich: „Weil von euch schon vor der babylonischen Gefangenschaft die alte innere Entsprechungswissenschaft gänzlich gewichen ist; denn diese Wissenschaft ist nur jenen Menschen zugänglich und eigen, die im wahren Glauben und Vertrauen an den einen, wahren Gott niemals wankend und schwach geworden sind, Ihn allzeit als den Vater über alles liebten und ihre Nächsten wie sich selbst.

93,3. Denn die besagte Wissenschaft ist ja die innere Schrift und Sprache der Seele und des Geistes in der Seele. Wer diese Sprache verloren hat, der versteht die Schrift unmöglich, und ihre Sprache kommt ihm in seinem toten Weltlichte wie eine Torheit vor; denn die Lebensverhältnisse des Geistes und der Seele sind ganz anderer Art als die des Leibes.

93,4. So ist denn auch das Hören, Sehen, Fühlen, Denken, Reden und die Schrift des Geistes ganz anders beschaffen als hier unter den Menschen in der Naturwelt, und darum kann das, was ein Geist tut und spricht, nur auf dem Wege der alten Entsprechungswissenschaft dem Naturmenschen begreiflich gemacht werden.

93,5. Haben die Menschen diese Wissenschaft durch ihre eigene Schuld verloren, so haben sie sich selbst ausser Verkehr mit den Geistern aller Regionen und aller Himmel gestellt und können darum das Geistige in der Schrift nicht mehr fassen und begreifen. Sie lesen die geschriebenen Worte nach dem blind eingelernten Laut des toten Buchstabens und können nicht einmal das begreifen und dessen innewerden, dass der Buchstabe tot ist und niemanden beleben kann, sondern dass nur der innerlich verborgene Sinn es ist, der als selbst Leben alles lebendig macht.

93,6. Wenn ihr nun das begreifet, so trachtet denn auch vor allem, dass das Reich Gottes in euch lebendig und vollauf tätig werde, so werdet ihr auch wieder in die besagte Wissenschaft der Entsprechungen zwischen Materie und Geist gelangen, ohne welche ihr weder Moses noch irgendeinen Propheten je in der Tiefe der lebendigen Wahrheit verstehen könnt und dadurch in euch selbst bemüssigt seid, in Unglauben, in allerlei Zweifel und Sünden zu verfallen. Denn so ein Blinder auf einer Strasse, auf der eine Menge Steine liegen, wandelt, wird er es wohl verhüten können, dass er beim Gehen an einen und den andern Stein stösst und dabei gar oft fällt? Und kommt auf des Weges Strecke irgendein Abgrund, wie wird er sich schützen, dass er nicht mit dem nächsten Tritt in denselben stürzt und darin den unvermeidlichen Tod findet?

93,7. Darum trachtet vor allem, dass ihr im Geiste ehest wiedergeboren und sehend werdet, sonst werdet ihr tausend Gefahren, die auf euch lauern und euch zu verschlingen drohen, nicht entgehen!“

93,8. Sagte darauf der Schriftgelehrte: „O Herr und Meister, Deine Weisheit ist unermesslich, und wir Menschen sind Dir gegenüber blind wie ein Stein! Jetzt erst sehe ich ganz klar ein, worin der Grund des gänzlichen Verfalls im Glauben und Vertrauen auf Gott liegt, und ich sehe es auch ein, dass es in Zukunft mit dieser Deiner Licht- und Lebenslehre genau also gehen wird, wie es nun mit der Lehre Mosis und der Propheten geht, und dass Du im Ernste wieder auf diese Erde zu den Menschen zu kommen durch Deine Liebe und Erbarmung wirst genötigt werden. Es fragt sich nun nur, ob Du wieder so wie diesmal oder vielleicht auf eine andere, nur Dir allein bekannte Weise wiederkommen wirst! Möchtest Du uns das nicht näher andeuten?“

93,9. Sagte Ich: „Ich habe es euch ja ohnehin schon klar zur Genüge gezeigt, wie und auf welche Weise Ich wieder auf diese Erde zu den Menschen kommen werde. Wie magst du Mich um dasselbe wieder fragen?“

93,10. Sagte der Schriftgelehrte: „Wahr ist es, Herr und Meister, dass Du uns solches schon gesagt hast, – wäre ich nun schon im Besitze der Entsprechungswissenschaft, so hätte ich Deiner Rede Sinn auch ganz verstanden; aber ich bin noch ganz ausserhalb dieser Wissenschaft, und es ist mir darum nicht alles klar, was Du über Deine Wiederkunft geredet hast.

93,11. Siehe, es handelt sich nun bei dieser meiner Frage hauptsächlich nur darum, ob Du wieder als ein Mensch mit Fleisch und Blut, wie jetzt, geboren von einem reinen Weibe, oder ungeboren, mehr als Geist und doch auch sichtbarer Mensch, wiederkommen wirst, und wo, und unter welchem Volke!

93,12. Es ist das vor Deiner unergründlichen Weisheit wohl sicher eine sehr vernunftlose Frage von mir; aber ich bin ja nur erst seit ein paar Stunden ein bekehrter Mensch, und es ist mir darum nicht zu verargen, wenn ich Dir noch mit allerlei unvernünftigen Fragen zur Last falle.“

Kapitel 94
Die Wiederkunft des Herrn

94,1. Sagte Ich: „Gerade unvernünftig sind deine Fragen nicht, und du hast das volle Recht, danach zu fragen, was dir unbekannt ist; und Mir steht offenbar das Recht zu, dir zu antworten, so und so, wie Ich es für dich und für die andern zweckdienlich finde. Weil du aber nun schon gefragt hast, so will Ich dir denn auch antworten, und so höre denn!

94,2. Ich werde bei Meiner zweiten Wiederkunft nicht mehr aus einem Weibe irgendwo wieder als ein Kind geboren werden; denn dieser Leib bleibt verklärt so wie Ich als Geist in Ewigkeit, und so benötige Ich nimmerdar eines zweiten Leibes in der Art, wie du das gemeint hast.

94,3. Ich aber werde zuerst unsichtbar kommen in den Wolken des Himmels, was so viel sagen will als: Ich werde vorerst Mich den Menschen zu nahen anfangen durch wahrhaftige Seher, Weise und neuerweckte Propheten, und es werden in jener Zeit auch Mägde weissagen und die Jünglinge helle Träume haben, aus denen sie den Menschen Meine Ankunft verkünden werden, und es werden sie viele anhören und sich bessern; aber die Welt wird sie für irrsinnige Schwärmer schelten und ihnen nicht glauben, wie das auch mit den Propheten der Fall war.

94,4. Ebenso werde Ich von Zeit zu Zeit Menschen erwecken, denen Ich alles das, was jetzt bei dieser Meiner Gegenwart ist, geschieht und gesprochen wird, durch ihr Herz in die Feder sagen werde, und es wird dann das einfach Geschriebene auf eine eigene, den dermaligen Menschen wohlbekannte kunstvolle Art in einer ganz kurzen Zeit von einigen Wochen und Tagen in vielen Tausenden gleichlautenden Exemplaren können vervielfacht und so unter die Menschen gebracht werden; und da die Menschen in jener Zeit beinahe durchgängig des Lesens und Schreibens wohl kundig sein werden, so werden sie die neuen Bücher auch selbst wohl lesen und verstehen können.

94,5. Und diese Art der Ausbreitung Meiner neu und rein wiedergegebenen Lehre aus den Himmeln wird dann um vieles schneller und wirksamer zu allen Menschen auf der ganzen Erde gebracht werden können denn so wie jetzt durch die Boten in Meinem Namen von Munde zu Munde.

94,6. Wenn auf diese Art Meine Lehre unter die Menschen, die eines guten Willens und tätigen Glaubens sein werden, gebracht sein wird und zum wenigsten ein Drittel der Menschen davon Kunde haben werden, so werde Ich denn auch hie und da persönlich und leibhaftig sichtbar zu denen kommen, die Mich am meisten lieben und nach Meiner Wiederkunft die grösste Sehnsucht und dafür auch den vollen und lebendigen Glauben haben werden.

94,7. Und Ich werde aus ihnen Selbst Gemeinden bilden, denen keine Macht der Welt mehr einen Trotz und Widerstand zu bieten vermögen wird; denn Ich werde ihr Heerführer und ihr ewig unüberwindlicher Held sein und richten alle toten und blinden Weltmenschen. Und also werde Ich die Erde reinigen von ihrem alten Unflate.

94,8. Zur Zeit der neuen Seher und Propheten aber wird eine grosse Trübsal und Bedrängnis unter den Menschen sein, wie sie auf dieser Erde noch niemals da war; aber sie wird Meiner dermaligen Auserwählten wegen nur eine kurze Zeit dauern, auf dass diese an ihrer Seligwerdung nicht sollen einen Schaden erleiden.

94,9. Doch in diesem Lande, wo Ich nun schon von einem Orte zum andern von den Juden des Tempels wie ein Verbrecher verfolgt werde, und das in jener Zeit von den finstersten Heiden zertreten wird, werde Ich persönlich nicht wieder zuerst auftreten und lehren und trösten die Schwachen. Wohl aber in den Landen eines andern Weltteiles, die nun von den Heiden bewohnt werden, werde Ich ein neues Reich gründen, ein Reich des Friedens, der Eintracht, der Liebe und des fortwährend lebendigen Glaubens, und die Furcht vor dem Tode des Leibes wird nicht mehr sein unter den Menschen, die in Meinem Lichte wandeln und im beständigen Verkehr und Umgang mit den Engeln des Himmels stehen werden. – Da hast du nun eine rechte Antwort auf deine Frage.“

94,10. Sagte der Schriftgelehrte: „Asien, die alte Wiege der Menschen und der vielen Segnungen Gottes, wird sonach nicht mehr das Glück haben, Dich in Deiner Wiederkunft auf diese Erde zu sehen und zu hören? Das ist wahrlich keine freudige Kunde für diesen Weltteil.“

94,11. Sagte Ich: „Die Erde ist allenthalben Mein, und Ich weiss, woorts Meine Wiederkunft für die ganze Erde am allerwirksamsten sein wird! In jener Zeit aber, in der sich die Menschen von einem Ende der Erde zum andern so schnell, wie da fährt ein Blitz aus der Wolke, werden verständigen können, und in der die Menschen auf ehernen Strassen mit Benutzung der im Feuer und Wasser gebundenen Geister schneller die weitesten Strecken des Erdbodens werden überfahren können, als da der heftigste Sturm von einem Ende der Erde zum andern treibt, und die Schiffe mit Hilfe derselben Kräfte den grossen Ozean in einer viel kürzeren Zeit überfahren werden als nun die Römer von Rom aus bis nach Ägypten, da wird die Kunde von Meiner persönlichen Wiederkunft in einer ganz kurzen Zeit leicht über die ganze Erde verbreitet werden können, und also auch nach Asien.

94,12. Aber es fragt sich da wieder: Wird die Kunde bei den blinden und tauben Heiden dieses Weltteils auch Glauben finden?

94,13. Ich meine und sage: Schwerlich eher, als bis es durch ein grosses Weltgericht geläutert werden wird!

94,14. Es gibt ein gar grosses Land im fernen Westen, das von allen Seiten vom grossen Weltozean umflossen ist und nirgends über dem Meere mit der alten Welt zusammenhängt. Von jenem Lande ausgehend, werden die Menschen zuerst grosse Dinge vernehmen, und diese werden auch im Westen Europas auftauchen, und es wird daraus ein helles Strahlen und Widerstrahlen entstehen. Die Lichter der Himmel werden sich begegnen, erkennen und sich unterstützen.

94,15. Aus diesen Lichtern wird sich die Sonne des Lebens, also das neue, vollkommene Jerusalem, gestalten, und in dieser Sonne werde Ich auf diese Erde wiederkommen. – Und nun mehr denn zur Genüge von dem, was dereinst geschehen wird!“

94,16. Hierauf machten sogar Meine Jünger grosse Augen und sagten unter sich: „So klar und umständlich hat Er von Seiner einstmaligen Wiederkunft noch nicht geredet! Glücklich werden die Menschen sein, die in jener Zeit dort leben werden, wo Er wiederkommen wird mit aller Fülle Seiner Gnade, – aber überunglücklich jene, die an Ihn nicht glauben werden und etwa, gleichwie nun die Pharisäer, sich gegen Ihn erheben und Ihm nach dem Leben streben, sich wider Ihn setzen und ihr Heidentum schützen wollen. Denen wird Er, wie Er das schon zu öfteren Malen und auf dem Ölberge durch Zeichen am Himmel angezeigt hat, als unerbittlicher Richter entgegenkommen und ihnen geben den Lohn in der Hölle.“

94,17. Sagte Ich: „Ja, ja, da habt ihr nun die Wahrheit geredet! Und Ich sage es euch: Wahrlich, wahrlich, dieser sichtbare Himmel und diese Erde werden in der rechten Länge der Zeiten auch vergehen; aber Meine Worte, die Ich zu euch geredet habe, werden nicht vergehen!“

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Jesus elucidates the Wisdom of Moses and Joshua,
the Science of Correspondences & His Return

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 9, Chapter 91 to 94
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

As it was then, so it is today.

The Lord shows how the blind humanity was led by the nose – and still is …

This happens in all areas of life:
Governments, churches, science, medicine – in short: Everything that does not come from charity, according to the teaching of the Lord, is folly!

The last Part from Chapter 91
The gradual cleansing of arts and sciences

The Lord says:

91,6. But just go and teach it to the blind people in the manner in which I have taught you, then you will all too soon experience how difficult it is to dissuade people from their old knowledge and their mystical prejudices.

91,7. Moreover there are numerous people who were made dumb by their selfish priests and rulers in such a way that they would consider such clarification of knowledge as an unforgivable crime against the gods, and they would seriously harm those who seduced them to commit a crime against the gods.

91,8. In order to bring about a complete cleansing of the sciences in the course of time and the resulting technologies, first My teaching should be proclaimed to them, and the many idols together with their priests and temples should be destroyed.

91,9. Once this has happened and My gospel has been proclaimed to the people – even though through many false prophets – then they also will be able to cleanse progressively their sciences and technologies, and these will then be a lightning which will brightly enlighten everything that is on the Earth, from sunrise to sunset. With ‘sunrise’ the spiritual should be understood, with ‘sunset’ all what is natural.

91,10. If you have understood this, then do not ask again if this or that will already be possible now.”

Chapter 92
The wisdom of Moses and Joshua

92,1. When the disciples, and of course also the innkeeper, the healed helper, the Pharisee and the scribe heard these words of Mine, the scribe said: “From Your words, Lord and Master, I have concluded that You have not only revealed the great mystery of the Kingdom of God on Earth among the people to Your disciples, but also the kingdom of the nature of this Earth, of the moon, the sun and of the stars, and You have given me a new proof that You in Your Spirit must be the Creator of that all, otherwise You could not have explained those endlessly many and wonderful things to Your disciples, and make it even visible to them.

92,2. Since You wanted to do this for Your disciples, who are also only Jews and men, would You not like to explain also to us very briefly those wonderful things, in such a manner that we also could have a clear image about what we should think and believe about the moon, the sun and the stars, eclipses, the frightening comets and also the many falling stars? For in this matter we are not even a bit better than the heathens.”

92,3. I said: “Then why did you reject the 6th and 7th Book of Moses and have declared them as being untrue? And those who dared to read them you have even threatened with severe punishments. Look, in those 2 books Moses has described in clear words the whole natural creation.”

92,4. The scribe said: “Lord and Master, I have heard about it once, but I have never read even one letter of it. It seems that those books cannot be found in the temple of Jerusalem anymore. That is why I am asking You now for those things that I have asked, to describe and explain them to us as brief as possible, so that we would then also know what they are and how they are arranged.”

92,5. At the request of the scribe I described those things to the 4 of them as briefly as possible, and in such a manner that they could well understand what I had explained.

92,6. After the explanation, which lasted for about 1 hour, the scribe asked Me if also the patriarchs knew about this.

92,7. I said: “Certainly, namely the very first inhabitants of Egypt. But as the people in the course of time withdrew themselves more and more from the one, eternal true God through all kinds of sins, and turned to the blind paganism, becoming more and more dark, then also this knowledge got lost, and was replaced by poetic nonsense and fantasies that are full of errors.

92,8. And so the knowledge of the Earth and the stars got lost. Only with some, very few wise men in a hidden corner of the Earth it still existed, but these did not dare to make it known to the totally darkened people. And so that knowledge became practically completely lost. But in future times the people will acquire it again, still more clear than in the ancient time, and they will calculate everything. And that will belong to the lightning that enlightens from sunrise to sunset.”

92,9. The scribe said: “From whom did Moses and Aaron actually receive that knowledge?”

92,10. I said: “From the Spirit of God. Although Moses, as a son of the Pharaoh, was initiated in the Egyptian mysteries, and did also acquire much of the old astronomy and geography, it was hardly a drop of troubled water compared to the whole sea of his later understanding, which made him the elect leader of the people of Israel, given by the Spirit of God, by which only after that he became a true scientist from God.”

92,11. The scribe said again: “Lord and Master, Joshua who was also a chosen leader of the people of Israel towards the promised land, must also have known precisely about what Moses has described. Then how could he say before Jericho to the sun: ‘Sun, stand still, until I have defeated all the enemies’, and the sun seemed to have obeyed his command? If he said that to the Earth, then this would really make sense according to what You have explained to us just now. But now that we heard from You how things really are, Joshua’s command to the sun seems to be something which is clearly senseless, and it seems that Joshua did still not know the real matter if it was his intention that his command should be executed according to the truth of nature.”

92,12. I said: “It is true that Joshua said it this way, however not to the natural sun, but to the spiritual sun which consisted in the teaching which Moses received from God. The people’s faith and trust in it began seriously to sink down when they saw the superior power of the enemy. Joshua only wanted to say with his strong crying out to the people who lacked courage and who were utterly grumbling: ‘Continue to have faith and trust until you soon will see the apparent mighty enemy completely defeated before you. Then, together with me, you will be able to occupy the land where milk and honey are flowing, or you will return again to the desert.’

92,13. By that, the people took courage again with full faith and trust in God, which is, was and will be the true sun of the soul and his spirit in Heaven and on Earth. And look, the sun that was spoken to by Joshua stood still in the faith and trust of the people, enlightened them and gave them courage, intelligence and power, and the enemy was totally destroyed, with the exception of the harlot Rahab who showed mercy to the messengers of Joshua. Did you understand this now?”

Chapter 93
The science of correspondences

93,1. The scribe said: “Yes, Lord and Master, we all have understood this very well now, so that we realize now that Joshua could have impossibly connected another meaning to his great exclamation. But why did we not understand that just now?”

93,2. I said: “Because the old inner science of correspondences left you entirely already before the Babylonian captivity, because this science is only accessible for and is typical to those people who never wavered or have become weak in the true faith and trust in the one, true God, and who have always loved Him above all as the Father and their fellowman as themselves.

93,3. Because this science is the inner scripture and the inner language of the soul and of the spirit in the soul. He who has lost this language can impossibly understand the Scripture, and in his dead worldly light it seems foolishness to him, because the life’s conditions of the spirit and of the soul are of a totally different nature than those of the body.

93,4. So also, the hearing, seeing, feeling, thinking, speaking and the writing of the spirit have a totally different character than here among the people in the natural world, and therefore what a spirit does and says, can only be made clear to natural men by way of the ancient science of correspondences.

93,5. When this science was lost for men by their own fault, they made the communication with the spirits of all the regions and all the Heavens impossible for themselves, and that is why they cannot grasp nor understand anymore the spiritual sense of the Scripture. They read the written words according to the blindly learned sound of the dead letter and cannot even understand and realize that the letter is dead and can revive no one, but that it is only the inner hidden meaning that revives everything, since it is life itself.

93,6. If you understand this now, you mostly should strife to make the Kingdom of God alive and completely active in yourselves, then you also will receive again the mentioned science of correspondences between matter and spirit, otherwise you never will be able to understand Moses or another prophet in the deepness of the living truth, and you will be forced in yourself to fall into unbelief, all kinds of doubts and sins. Because when a blind person walks on a road with a lot of stones on it, will he then be able to prevent to stumble while walking, one time against this stone, then again against another, and also falling down many times? And if there is along the way an abyss that shows up, how will he keep himself from falling into it at the next step, finding inevitably death?

93,7. So mostly strife for it that you will be reborn in the spirit as soon as possible and become seeing, otherwise you will not escape thousands of dangers that are lying in wait for you and threaten to devour you.”

93,8. On this the scribe said: “O Lord and Master, Your wisdom is immense, and if we men compare ourselves to You, we are as blind as a stone. Only now I clearly realize what the reason is of the totally shattered faith and trust in God, and I also realize that in the future, precisely the same will happen with this teaching of light and life of Yours as now with the teaching of Moses and the prophets, and that Your love and mercy will make You really return again to this Earth to the people. Now it is only the question if You will return in the same way as this time or maybe in another way in the manner that is only known to You. Would You not like to explain this further to us?”

93,9. I said: “I have shown you often very clearly how and in what manner I will return again to this Earth to the people. How can you now ask Me the same thing again?”

93,10. The scribe said: “It is true, Lord and Master, that You have already told us about this. If only I would already possess the science of correspondences I would also have completely understood the meaning of Your words, but I still do not master this science at all, and that is why everything You have said about Your return is not clear to me.

93,11. Look, my question is actually mainly if You will come back just like now, as a Man of flesh and blood, born out of a pure woman, or unborn, more like a Spirit and still also a visible Man, and where, and to which people.

93,12. This is of course a very foolish question of mine according to Your unperceivable wisdom, but I am only a converted person since a couple of hours, and that is why I can be excused when I still bother You with all kinds of foolish questions.”

Chapter 94
The return of the Lord

94,1. I said: “Your questions are not that foolish, and you have the fullest right to ask what you do not know, and I have of course the right to answer you in the manner that I consider helpful to you and to the others. But because you have already asked it now, I will also give you the answer. So listen.

94,2. At My second coming I will not be born somewhere as a child from a woman because this body will remain glorified in eternity – just as I in Spirit – and thus I do not ever need a 2nd body as you had in mind.

94,3. First I will come invisibly in the clouds of the Heavens, which means: first I will come close to men by truthful seers, wise men and newly awakened prophets, and in that time also women will prophecy and young men will have clear dreams by which they will announce My coming to the people, and many will listen to it and improve their life, but the world will call them daydreamers and will not believe them, as this was also the case with the prophets.

94,4. So I will also awaken men from time to time, to whom I will say, by means of their heart, to the pen, everything that is now happening and being discussed during My presence. What is written then, will in a short time of a few days and weeks, be multiplied in many thousands of copies in a very artful manner, which will be very well known by the people of that time, and so they can be conveyed to the people. And since the people of that time will almost generally know how to read and write, they also will be able to read and understand those new books themselves.

94,5. In this way, the spreading of My teaching will then again be given anew and pure from the Heavens to all men on the whole Earth, much faster and effective than now by messengers in My name from mouth to mouth.

94,6. Once My teaching will be brought in this manner among the people who are of good will and have a living faith, and when at least ⅓ of the people will know about it, I will also personally, visibly and bodily, come to different places, to those who love Me most and have the greatest desire for My return, and who for that reason will also have full and living faith.

94,7. And I Myself will form congregations out of them, against which no worldly power will be able to oppose or resist, for I will be their Commander-in-Chief and their eternal invincible Hero, and will administer justice to all dead and blind worldly people. And in this way I will cleanse the Earth of its old filth.

94,8. However, during the time of those new seers and prophets there will be great misery and need among the people, as has never been before on this Earth, but for the sake of My chosen ones of that time it will only last for a short time, so that their development towards bliss will not be hindered.

94,9. But in this land where I am now persecuted by the Jews of the temple as a criminal from one village to the other, and who is trampled down by dark heathens, I will personally not first act, teach and comfort the weak again. But in the lands of another continent that is now inhabited by heathens I will establish a new Kingdom, a Kingdom of peace, of unity, of love and of continuous living faith. Fear for the death of the body will no longer exist among the people who walk in My light and who will always be in contact with the angels of Heaven and associate with them. Here you have now a real answer to your question.”

94,10. The scribe said: “Thus, Asia, the old cradle of mankind and of many blessings from God, will not be fortunate anymore to see and hear You when You will return to this Earth? This is truly not a happy news for this continent.”

94,11. I said: “The Earth belongs to Me everywhere, and I know in which place My return will be most beneficial for the whole Earth. At that time however, men will be able to contact each other from one end of the Earth to the other, and this as fast as the lightning that strikes from a cloud. And through the use of the spirits that are bound in the fire and the water they will, riding on iron roads, cover the greatest distances on Earth, faster than the heaviest storms that drive from one end of the Earth to the other. And the ships will, by means of these same powers, cross the big ocean in a much shorter time than now the Romans from Rome to Egypt. So then it will be possible to spread the message of My personal return in a very short time over the whole Earth, and thus also to Asia.

94,12. But then there is again the question: will the blind and deaf heathens of this continent also believe it?

94,13. I think and say: this will hardly be possible before it will be purified by a great worldly judgment.

94,14. There is a big country, far in the west that is surrounded on all sides by the great world oceans and which is, across the sea, nowhere in connection with the old world. From that country, first the people will come to know great things, and they will also come up in the west of Europe, and from that, there will be a bright shining and a shining in return. The lights of the Heavens will meet each other, recognize and support each other.

94,15. Out of these lights, the sun of life will develop – thus the new, perfect Jerusalem – and in that sun I will come back to this Earth. And now we have talked enough about what will happen in the future.

94,16. Then even My disciples were very surprised and said among each other: “He never talked so clearly and extensively about His future return. Lucky will be the people of that time who will live there where He will return with all the fullness of His grace, but unlucky those who will not believe in Him and who will maybe just like the Pharisees now revolt against Him and want to kill Him, who resist Him and want to protect their sanctuary. For as He has shown already several times, and on the Mount of Olives by signs in the sky, He will come to meet them and relentlessly administer justice to them and give them their reward in Hell.”

94,17. I said: “Yes, yes, with that you have spoken the truth now. And I say to you: truly, truly, this visible sky and this Earth will also perish after the right length of time, but the words that I have spoken to you will not perish.”

Jesus erläutert den Jüngsten Tag, die Ewigkeit & Das Letzte Gericht – Jesus elucidates the Youngest Day, Eternity & The Last Judgment

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Jesus erläutert den Jüngsten Tag, die Ewigkeit & Das Letzte Gericht

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 10, Kapitel 153-156
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 153 – Die Frage der Auferweckung der Gläubigen am Jüngsten Tage

153,1. Sagte darauf Simon Juda, auch Petrus genannt: „Herr! Du hast zu uns zu öfteren Malen gesagt, dass nur jener Mensch, der an Dich lebendig glaubt und nach Deiner Lehre lebt und handelt, das ewige Leben überkommen wird, und Du ihn auferwecken wirst am Jüngsten Tage! Siehe, Herr, das sind aus Deinem Munde zwei Verheissungen, über die ich selbst trotz Deiner mannigfachen Erklärungen noch nicht völlig klar werden kann.

153,2. Was wird es denn mit den zahllos vielen Menschen für ein Ende nehmen, die von Dir noch lange nichts hören und vernehmen werden? Sind diese nun bloss darum auf der Erde, damit sie durch ihre Leiber den weiten Boden ebendieser Erde für ein allfällig noch besseres Menschengeschlecht düngen?

153,3. Denn bei diesen Menschen kann selbstverständlich keine Auferweckung durch Dich an irgendeinem Jüngsten Tage statthaben, indem sie – ohne ihre Schuld – an Dich unmöglich glauben und nach Deiner Lehre leben können; und dann ist ein Jüngster Tag, an dem Du alle Lebendigen und Toten erwecken willst, immer etwas sehr Hartes und Rätselhaftes in Deiner Lehre, trotz der so manchen Erläuterungen, die Du schon teilweise darüber gegeben hast. Denn bald hat er das Gesicht eines irgendwann einmal kommenden allgemeinen Tages, bald wieder das Gesicht eines speziellen für jeden ins grosse Jenseits übertretenden Menschen.

153,4. Sei ihm aber, wie ihm wolle, so begreife ich doch nicht, wozu noch eine abermalige Auferweckung für die ohnehin Lebendigen in Deinem Namen notwendig ist.

153,5. Für die eigentlichen Toten dünkte mir eine Auferweckung als notwendig; aber wann und wofür sollen sie nach der Auferweckung noch mehr tot werden, als sie vor derselben waren? Oder soll ihnen erst nach solch einer Auferweckung Dein Evangelium gepredigt werden?

153,6. Siehe, o Herr, darüber gib Du uns endlich eine vollgültige Erklärung, auf dass wir nicht immer heimlich der Meinung sein müssen, Du habest unter tausend Menschen nur einen fürs ewige Leben und die Neunhundertneunundneunzig für den ewigen Tod erschaffen!“

153,7. Und Ich sagte darauf: „Höre, du Mein Simon Juda! Ich meine, dass du in diesem Punkte deines fortwährenden Zweifelns selbst im Vollbesitze Meines Geistes nie klar werden wirst! Habe Ich euch doch schon einige Male gesagt, dass Ich euch noch gar manches und gar vieles zu sagen hätte, – aber ihr könntet es jetzt noch nicht ertragen, das heisst mit eurem Verstande begreifen und verstehen; darum werde Ich euch Meinen Geist senden und über euch ausgiessen, der wird euch erst in alle Wahrheit und Weisheit leiten!

153,8. Ich darf jetzt vor euch nur ein bisschen mit Meiner Lehre nach oben ausgreifen, und ihr saget: ,Nun hast Du schon wieder Deinen Mund in Gleichnissen und Bildern aufgetan!‘, dass ihr sie nicht zu verstehen vermöget, und nennet darum Meine Lehre hart. ,Wer kann sie fassen und begreifen?‘

153,9. Wisst ihr denn nicht, dass ihr nun in Beziehung auf Meine Lehre gleich den kleinen, unmündigen Kindern seid, die man mit Milch speist, weil sie noch keine harte und kräftige Speise zu sich zu nehmen und zu verdauen imstande sind?

153,10. So ihr nach Mir ausgehen werdet, zu verbreiten unter den Menschen Mein Evangelium, so werdet ihr dasselbe tun, was Ich nun tue mit euch und mit andern Menschen, mit denen wir zusammenkommen.

153,11. Oder wie gefiele es euch denn, so in einer Knabenschule irgendein hochweiser Schriftgelehrter aufträte und anfinge, Vorträge über die verborgensten Stellen der Propheten vor seiner jungen und schwachen Zuhörerschaft zu halten, – was natürlich keiner seiner Zuhörer verstehen könnte? Müsste der hochweise Schriftgelehrte es sich am Ende nicht gefallen lassen, dass ihm seine Zuhörer zurufen würden und sagen: ,Hochgelehrter und weiser Freund, lehre uns doch zum voraus lieber lesen, zur Not schreiben und rechnen; dann erst siehe du, ob wir von deiner hohen Weisheit etwas begreifen können oder nicht!‘?

153,12. Und sehet, eine solche Zurechtweisung müsste Ich Mir von euch selbst gefallen lassen, so Ich im rein himmlischen Lichte euch Mein Evangelium vortrüge! Denn verstehet ihr schon Dinge dieser Welt nicht, die ihr im Notfalle doch mit den Händen greifen könnet, wie würdet ihr erst dann etwas begreifen, so Ich über vollkommen jenseitige und himmlische Dinge mit euch sprechen würde?“

Kapitel 154 – Der Herr begründet Seine Gnade

154,1. (Der Herr:) „Das aber, worüber du, Mein Simon Juda, Mich soeben gefragt hast, ist eben zuallermeist vom Jenseits herübergenommen, und du magst es trotz Meiner mannigfachen Erläuterungen nicht völlig auf den Grund verstehen und beschuldigst Mich heimlich dadurch einer Art Ungerechtigkeit und tyrannenmässiger Grausamkeit, was eben nicht gar fein von dir ist, und das darum um so weniger, weil du nun wohl schon weisst, wer Ich bin, und dass Ich sicher nur aus Liebe zu euch Menschen und nicht aus Zorn und Rache euer irdisches Fleisch angenommen habe, um Mich euch Selbst persönlich in aller Meiner Tiefe und Grösse offenbaren zu können, ohne Mich des Mundes eines oder des andern Propheten bedienen zu müssen, um Meinen Willen euch Menschen kundzutun.

154,2. Meinst du denn nicht, dass Ich noch um vieles besser die Anzahl jener Menschen auf Erden kenne, die von Mir noch nie etwas haben erfahren können, jetzt nicht erfahren und noch lange nichts erfahren werden? Wie könnte Ich denn sie darum richten und verdammen, so sie ohne ihre Schuld an Mich nicht glauben können, da Ich doch, selbst unter den vielen Juden, die Mich gehört und wirken gesehen haben, noch niemanden gerichtet und verdammt habe, – ausser einige wenige dem Fleische nach, die mit frechster Hast und Gier uns ergreifen und töten wollten? Wie sollte Ich dann die Unwissenden und Unschuldigen richten und verdammen?!

154,3. Es besteht aber kein Volk auf der ganzen Erde, als von Adam abstammend, das nicht aus der Urzeit her noch eine Art Überrest von der den Urvätern geoffenbarten Lehre über den einen und wahren Gott besässe. Dass diesen einen und wahren Gott späterhin die Priester und die Weltherrscher sehr verdeckt haben aus lauter weltlichem Eigennutz und an Seine Stelle dann allerlei Götzen gesetzt haben, an die das Volk glaubte und ihnen auch opferte, ist bekannt.

154,4. Und siehe: Wenn das Volk gewissenhaft nach diesen allerlei Lehren lebt und handelt, so hat es keine oder wenig Sünde vor Mir! Es lebt wohl in der Finsternis von allerlei Irrtümern, aber so ihre Seelen nach jenseits gelangen werden und alles alldort von Mir erleuchtet finden, so wird es ihnen ebenso ergehen wie einem allhier, der in der Nacht einen Weg zu gehen hatte und auf dem Wege auf allerlei Gegenstände geriet, die er bald für Menschen, für Tiere und bald wieder für etwas anderes hielt, nur für das nicht, was sie eigentlich waren und noch sind.

154,5. Lassen wir aber diesen nächtlichen Wanderer am hellen Tage denselben Weg machen, und er wird seine in der Nacht wunderlichen Erscheinungen sicher nur als das ansehen, was sie wirklich sind, und unmöglich für etwas anderes und wird sich am Ende selbst auslachen, wie er so dumm hat sein können, irgendeinen Baumstrunk für einen allfälligen Strassenräuber und einen auf dem Wege liegenden Stein für eine Hyäne zu halten!

154,6. Aus dem wirst du aber leicht entnehmen, dass dergleichen Seelen im grossen Jenseits sich in Meinem Lichte des Lebens um gar vieles eher und leichter zurechtfinden werden als diejenigen Seelen, die von Mir treue Kunde haben und leicht sehen und begreifen können, dass Ich das Licht, das Leben und die Wahrheit bin, – aber ihr Weltsinn und ihr böser Wille lässt ihnen das nicht zu.

154,7. Lassen wir diese nach jenseits kommen, und sie werden dort das ihnen schon hier so verächtliche Licht des Lebens und der Wahrheit noch mehr fliehen und verachten denn hier!

154,8. Habe Ich dann unrecht, so Ich sage: ,Ich werde auch diese geistig Toten, so sie aus dem Fleische dieser Welt treten werden, auferwecken und sie richten und sie ihren Lohn für ihre Taten finden lassen!‘?

154,9. Ich werde sie sicher nicht persönlich richten; aber die ewige Wahrheit, die auch in ihnen ist, die sie aber über die Massen anfeinden, wird sie richten und vor Meinem Angesichte in die Flucht treiben. Wird dafür Mir eine Schuld beizumessen sein?

154,10. Sagen nicht schon die weiseren Gesetze der Römer: ,VOLENTI NON FIT INIURIA!‘? Oder sollte Ich etwa aus einer Art Liebe zu solchen Meinen Widersachern Mein ewiges Lebens- und Wahrheitslicht von Mir tun und das Kleid der Lüge und des Betruges anziehen? Das wird hoffentlich von euch doch etwa niemand wünschen? Aber selbst für derlei durch sich selbst verworfene Seelen habe Ich euch zwei tröstende Dinge gesagt, einmal in dem Gleichnis vom verlorenen Sohn und dann in dem, als Ich bei einer ähnlichen fraglichen Gelegenheit zu euch gesagt habe, dass es in Meines Vaters Hause sehr viele Wohnungen, – um Mich aber hier deutlicher auszudrücken – sehr viele Lehr- und Korrektionsanstalten gibt, in denen selbst die auf dieser Welt verworfensten Menschenteufel bekehrt und gebessert werden können.

154,11. Ich meine, aus dem wirst du, Simon Juda, wohl so ziemlich klar sehen können, wie das zu verstehen ist, worüber Ich mit euch schon so oft gesprochen habe.“

Kapitel 155 – Der Begriff der Ewigkeit

155,1. (Der Herr:) „Dass Ich aber mit euch noch nie von einem allgemeinen Erweckungs- und Gerichtstage gesprochen habe, dessen werdet ihr euch alle wohl zu erinnern wissen, – wohl aber von einem speziellen jüngsten Tage für einen jeden Menschen, und das in dem Augenblick, in dem seine Seele die fleischlich-irdische Probehülle verlassen wird. Aber freilich wird diese Erweckung nicht jedem zum sofortigen ewigen Leben verhelfen, sondern auch umgekehrt zum ewigen Tode, wobei aber wohl zu bemerken ist, dass ihr das Wort ,ewig‘ nicht als eine endlos fortdauernde Zeit betrachtet, so wie auch die Unendlichkeit Meines Schöpfungsraumes sich nicht ausschliesslich auf diesen Raum bezieht, der freilich wohl nirgends einen Anfang und ein Ende hat gleichwie Gott Selbst, von dem dieser Raum ausgeht und allenthalben erfüllt ist mit den Werken Seiner Liebe, Weisheit und der Macht Seines Willens nach allen Richtungen hin.

155,2. Die Ewigkeit entspricht wohl der Zeitendauer in den materiellen Welten; aber jenseits im Geiste ist sie das, was hier die Zeit ist. Aber es ist damit durchaus nicht gesagt, dass in ihr keine Veränderung statthaben sollte, sondern nur das ist damit angezeigt, dass die Wahrheit und das Leben ewig und unveränderlich gleich ist, und das Falsche und Unwahre bleibt denn als Gegensatz zu dem ewigen Wahrheitslichte und Leben demnach auch ewig, ohne dass ein Wesen dadurch auch gezwungen wäre, ewig in diesem Widersatze zu verbleiben. Denn ihr wisst, dass Gott als die ewige Liebe, Weisheit, Macht und Kraft auch ewig nie müssig sein kann und sein wird, sondern dass Er aus Sich ewig fort Schöpfungen hervorrufen und somit Seine Gedanken verkörpern und sie aus Seiner Liebe und Weisheit zur einstigen Selbständigkeit leiten wird, wozu in der Ewigkeit Zeit genug und im endlosen Raum Platz genug vorhanden ist.

155,3. Und solange irgendeine Schöpfung bestehen wird, wird zur göttlich reinsten Geistheit sich auch ein materieller schöpferischer Gegenstand vorfinden, der gewisserart der reinen Gottheit gegenüber den finsteren Lebensprobe- Gegenstand bildet, womit aber nicht gesagt ist, dass dieser finstere Gegenstand für die ganze Ewigkeit hin finster und böse verbleiben solle, so wenig, als diese ganze Erde und der für euch sichtbare Himmel mit seinen Sternen ewig also verbleiben werden, wie ihr das alles jetzt seht, sondern er wird vergehen und mit den Zeiten der Zeiten gänzlich aufgelöst werden, und an seine Stelle wird eine neue Schöpfung treten. Darum sage Ich zu euch schon jetzt: Sehet, Ich mache alles neu, und ihr alle werdet noch Meine neuen Schöpfungsgehilfen sein!

155,4. Ihr seid zwar hier nun sowohl zeitlich als räumlich begrenzt; aber dennoch fasset ihr Ewiges und Unendliches in euch, was ihr freilich jetzt noch nicht ganz begreift, aber einmal vollends begreifen werdet, wie dergleichen auch ein noch so kleines Sandkörnchen in sich fasst. Denn versuche einer von euch, der des Rechnens kundig ist, ein Sandkörnchen zu teilen, und er sage Mir dann, wann er mit der Teilung fertig wird! Ich meine, dass einem jeden noch so Rechnungskundigen solch eine Arbeit etwas zu langweilig werden dürfte, weil er mit ihr ewig nie zu Ende käme. Wie aber selbst in dem kleinsten Ding die Unendlichkeit vorhanden ist, so auch die Ewigkeit.

155,5. So Ich denn von der Ewigkeit und Unendlichkeit rede, so müsst ihr das auch in dem rechten Sinne verstehen, – nicht aber, wie es euch euer kurzsichtiger Weltverstand eingibt.

155,6. Sehet, hiermit habe Ich euch nun eine männliche und festere Kost gegeben, weil Ich wohl sehe, dass einige von euch schon mehr oder weniger die Fähigkeit besitzen, solch eine Kost zu verdauen!

155,7. Wenn ihr aber in Meinem Namen in die Welt hinausgehen und den Völkern Mein Evangelium predigen werdet, so werdet ihr es auch in einer Milchspeise den Kindern vorzusetzen haben. Denn so ihr mit solchen Lehren den Anfang machen würdet, da würden euch die Menschen als Irrsinnige ansehen und euch gar nicht anhören, was ihr lehren und sprechen würdet, darum ihr euch aber auch gar nicht zu kümmern habt; denn es wird euch allzeit in den Mund gelegt werden, wie und was ihr zu reden habt. Alles andere wird dann schon Mein Geist bei allen tun, die durch euch Meinen Geist überkommen und in ihm wiedergeboren werden. Und darin wird denn auch das Wahrzeichen bestehen, dass Meine Worte nicht aus dem Munde eines Menschen, sondern aus dem Munde Gottes zu euch gekommen sind. Und nun, Mein Simon Juda, bist du jetzt erleuchteter denn zuvor?“

Kapitel 156 – Über das Letzte Gericht

156,1. Sagte Simon Juda: „Herr und Meister, diesmal habe ich alles das, was Du nun erklärt hast, mit grösster Klarheit begriffen, besser als je irgendwann zuvor; aber das muss ich auch hinzugestehen, dass mich Deine zu grosse Weisheit beinahe erdrückt hätte. Dir ist es wohl ein leichtes, über derlei unendlich grosse Dinge noch leichter zu reden als ein Hausherr über sein Hausgerät, aber unser irdischer Verstand, der empfindet dabei die ganze Last Deiner endlosen Allwissenheit und seiner allernichtigsten Unwissenheit.

156,2. O Herr! Du wirst eine grosse Masse Deines ewigen Lichtgeistes über uns ausgiessen müssen, bis wir nur das verstehen werden, was Du bis jetzt uns alles geoffenbart hast! Ich danke Dir für Deine so grosse Gnade, die Du uns nun erweisest; aber das sehe ich doch ein, dass wir nicht imstande sein werden, alle die grossen Geheimnisse, die Du uns schon aus der Naturwelt, und daneben jene noch grösseren aus dem Geisterreiche, geoffenbart hast, auch unseren Jüngern wiederzugeben.“

156,3. Sagte Ich: „Ist vorderhand auch gar nicht notwendig, sondern das wird schon Mein Geist bei vielen tun, die Ich dazu berufen werde. Für die Kinder der Jetztzeit aber ist es genug, dass die Menschen an Mich glauben, dass Ich diesem Meinem Fleische nach von Gott, dem Vater, ausgegangen bin, und dass ein jeder Mensch durch solch einen Glauben zur wahren Erkenntnis Gottes, zur wahren Liebe zu Ihm und zum Nächsten und dadurch auch zum ewigen Leben übergehen wird.

156,4. Und so werdet ihr in dem die Posaune sein, welche alle hören werden, auch die, die in den Gräbern sind, und die das Meer ihrer endlos vielen Torheiten und Sünden wegen gefangenhält, und sie werden aus den Gräbern hervorgehen, und auch die, die das Meer gefangengehalten, werden frei werden und angetan werden mit dem Kleide des Lebens.

156,5. Denn wer da erweckt wird durch die Posaune, der wird nicht erweckt zum Tode, sondern zum Leben; wer aber den Schall der Posaune nicht wird hören wollen, der wird auch nicht erweckt werden, sondern verbleiben in der Nacht seines Grabes und in der Gefangenschaft des Meeres bis zur Zeit, in der diese ganze Erde aufgelöst wird durchs Feuer. Denn wie zu der Zeit Noahs werden sie freien und sich freien lassen und sich gar nicht kümmern um die Stimme Meiner Erweckten; diese werde Ich aber dann gleich in einem Augenblick von dieser Erde entrücken und jene mit allen ihren Lieblingen dem alles zerstörenden Feuer preisgeben, zu dessen Entstehung die dermaligen unbussfertigen Weltmenschen selbst das allermeiste beitragen werden.

156,6. Und sehet, das wird ein letztes Gericht auf dieser Erde sein, zu dem kleine Anfänge bald nach euch werden gemacht werden! Zudem aber müsset ihr freilich nicht denken, dass solch ein Feuer alsogleich an allen Orten und Punkten der Erde zugleich hervorbrechen wird, sondern gleich nur so nach und nach, auf dass den Menschen noch immer zur Besserung Zeit und Raum gegeben wird.

156,7. Es entsteht in euch freilich geheim wieder die Frage, was es darauf mit solchen unbändigen Seelen für eine Bewandtnis haben werde. Da denket aber nur daran, was Ich euch soeben gesagt habe, dass es in Meines Vaters Hause viele Wohnungen und Korrektionsanstalten gibt, und ihr werdet daraus leicht innewerden, was da fürderhin mit solchen Seelen geschehen wird!

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Jesus elucidates the Youngest Day, Eternity & The Last Judgment

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 10, Chapter 153-156
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber Chapter 153

The question about the resurrection of the faithful on the youngest day

153,1. On this, Simon Judah, who was also called Peter, said: “Lord, You told us several times that only the one who truly believes in You and will live and act according to Your teaching will receive eternal life, and that You will wake him up on the youngest day. Look, Lord, these are 2 promises from Your mouth which are still not quite clear to me despite Your multiple explanations.

153,2. What will be the fate of those numerous people who still by far will not hear or know anything about You? Are they only on the Earth to fertilize with their bodies the vast surface of this Earth for a possible better human race?

153,3. Because those people can obviously not receive an awakening by You on a youngest day, since they – without their fault – can impossibly believe in You and live according to Your teaching. And a youngest day is always something hard and mysterious in Your teaching, despite the many explanations that You partly gave about it. For at one time it seems to be a general day that will happen some time, and another time a special day for every person who will pass over to the great world in the beyond.

153,4. But no matter how, I still do not understand why once more an awakening is necessary for those who are already living in Your name anyway.

153,5. An awakening seems a necessity to me for those who are really dead, but once they are awakened, when and for what do they have to become more dead than before? Or will Your gospel only be preached to them after the awakening?

153,6. Look, o Lord, give us now finally a complete explanation about this, so that we not always have to secretly think that out of 1.000 human beings that You have created, only 1 was created for eternal life and 999 for eternal death.”

153,7. On this, I said: “Listen, My Simon Judah, it seems that on this point, about which you constantly doubt, you will never be able to have a clear understanding, even when being in full possession of My Spirit. I told you already several times that I still have many things to tell you, but that you cannot bear them yet – that means to perceive and understand them with your reason. That is why I will send you My Spirit and will pour it out over you all, and only that will guide you into all truth and wisdom.

153,8. I only have to reach a little higher with My teaching, and you say: ‘Now You have opened Your mouth in parables and images again’, and since you are not capable to understand My teaching, you call it hard, saying: ‘Who can grasp and perceive it?’

153,9. Do you not know that in relation to My teaching you are still like little children under age who are fed with milk because they still cannot take and digest any hard and strong food.

153,10. When after Me you will go out to spread My gospel among the people, then you will do the same to them as what I am doing now to you and to other people that we meet.

153,11. Or what would you think when in a school for children a very wise scribe would come and give speeches about the most secret parts of the text of the prophets to his young and weak listeners – who, of course, would not understand any of it? Would the very wise scribe finally not have to hear the listeners shouting: ‘Highly learned and wise friend, teach us first how to read, and if necessary to write and to count, and see only then whether we are capable to understand anything of your high wisdom’?

153,12. And look, such rebuke I finally would have to hear from you if I would represent My gospel in the pure Heavenly light. For if you already do not understand the things of this world that in case of necessity you can touch with your hands, then how would you understand anything if I would speak to you about things that are entirely from the beyond and Heavenly?

Chapter 154
The Lord explains His mercy

154,1. That which you, My Simon Judah, have just asked Me, belongs for the greatest part to the beyond, and despite My multiple explanations you cannot thoroughly understand it, and you are secretly accusing Me of a certain unjust and tyrannical cruelty. That is not very nice of you, and this all the less since you know now who I am, and that it was not out of anger or vengeance that I assumed a body from your earthly flesh to personally and profoundly reveal Myself to you in all My greatness without making use of the mouth of some prophet to make My will known to you people.

154,2. Do you not believe that I know much better the number of people on Earth who were not able to hear anything about Me, who are not able to hear and will still not hear about Me for a long time? Why should I judge and condemn them if without their fault they cannot believe in Me, while I, even among the many Jews who heard Me and saw My actions, never judged or condemned anyone, except a few for what their body is concerned who wanted to grab and kill us with brutal haste and eagerness? Then why should I judge and condemn those who are ignorant and innocent?

154,3. There is not one nation on the whole Earth – because they originate from Adam – that since the first times does not posses a remainder of the teaching that was revealed to the patriarchs about the one and true God. It is known that later the priests and worldly rulers have, only out of self-interest, greatly concealed this one and true God and put in His place all kinds of idols in which the people believed and to which they also made offerings.

154,4. And look, if the people would live and act conscientiously according to those different teachings, then to Me they would have no or little sin. It is true that they live in the darkness of all kinds of errors, but when their souls will come in the beyond and will receive My light about everything, they will be in the same position as someone here who has to go somewhere at night and stumbles against all kinds of objects along his way, whom he at one time takes for people, for animals or for something else, but not for what they really were and still are.

154,5. But when we let this nightly walker go along that same road in clear daylight, then he will certainly see those things, which seemed to him like strange appearances at night, for what they really are and it will be impossible for him to take them for something else. He finally will laugh about himself because he was so stupid to take a tree stump for possibly a street robber, and a stone laying on the road for a hyena.

154,6. From this you can easily see that such souls in that great world of the beyond will find their way much sooner and easier in My light of life than those souls who truthfully heard about Me and can easily see and understand that I am the Light, the Life and the Truth but whose worldly attitude and evil will does not allow them.

154,7. If we let them go to the beyond they will flee and despise even more the light of life and truth over there, which they already despised here so much.

154,8. So am I wrong when I say: ‘I will also awaken these spiritual dead ones when they will step out of the flesh of this world and I will judge them and will let them find the reward for their deeds’?

154,9. I certainly will not judge them Myself, but the eternal truth, which is also in them but against which they are greatly hostile, will judge them and will let them flee from My face. Can I be blamed in any way for that?

154,10. Do even the wise laws of Rome not say: ‘Volenti non fit iniuria ’? Or should I perhaps, out of some kind of love for My adversaries, dispose of My eternal light of life and truth and put on the garment of lie and deceit? Hopefully no one of you would want that. But even for such souls who reject themselves, I have told you 2 comforting things: one time in the parable of the lost son and later, on a similar controversial matter like now, when I told you that in the house of My Father are a lot of habitations – but in order to express Myself here more clearly: a lot of schools for education and correction, where even the most rejected human devils from this world can be converted and improved.

154,11. I think, Simon Judah, that from this you will quite clearly be able to see how you should understand what I told you already so many times.

Chapter 155
The notion of eternity

155,1. The fact that I never talked to you about a general day of awakening and judgment, you will all remember – but I spoke to you about a special youngest day for every person, beginning the moment his soul leaves his physical, earthly cover of testing. However, not for everyone will that awakening immediately result in receiving eternal life or reversely eternal death, and the remark has to be made that you should not consider the word ‘eternal’ as an endless time that continues. Likewise, the infinity of My space of creation is not only related to that space which has no beginning or end anywhere, just like God Himself from whom that space proceeds and which is filled in all directions of the works of His love and wisdom and the power of His will.

155,2. Eternity in the spiritual world corresponds to the period of time in the material worlds. Thus in the beyond, in the spirit, it is what we call here time. But with this, it is absolutely not said that there will be no change in it, but it is only indicated that truth and life are forever and unchangeably the same. That which is false and untrue will therefore eternally exist in contrast to the eternal light of truth and life, without anyone being forced by that to eternally remain in that contrary condition, for you know that God, as the eternal love, wisdom, might and power can and will never be inactive, and that He will, out of Himself and throughout eternity, call creations into existence, will thus embody His thoughts and will lead them from His love and wisdom to a future independent existence by which in eternity there will be time enough and place enough in the endless space.

155,3. And as long as any creation exists, a material object that is created will also exist for the divine pure spiritual, which in a certain way will, opposite to the pure deity, form the dark life’s object of test. But this does not mean that this dark object should stay dark and evil for the whole of eternity, as little as this whole Earth and the sky with its stars that are visible to you, will remain eternally the way you can see them all now, but it will perish, and in the course of the time of times it will be entirely dissolved, and instead of that will come a new creation. That is why I say to you already now: See, I make all things anew, and you all will be My helpers in the new creation.

155,4. You are limited here, in time and in space. Nevertheless, there are eternal and infinite things in you. You do not completely understand this now, but once you will entirely understand how even in the smallest grain of sand there is something similar. For let one of you, who can count, try to divide a grain of sand in little pieces, and let him tell Me when he is ready with it. I think that this work will still last too long for every counter, even for the best one, because he eternally will not be able to come to an end. However, as infinity is present in even the smallest thing, so is also eternity.

155,5. So when I speak about eternity and infinity, you also should understand its right meaning, and not as your shortsighted worldly reason inspires you.

155,6. Look, with this I have given you manly and solid food now, for I can see that some of you are already more or less capable to digest this kind of food.

155,7. When you will go out into the world in My name to proclaim My gospel to the people, you also will have to present this to the children as milk-food. For if you will begin with teachings like these, the people will think that you are madmen and they will certainly not listen to what you will teach and say, about which you should not be worried at all, for it will always be put into the mouth as to how and what you should say. Then My Spirit will do all the rest to all who received My Spirit through you and who are reborn in it. And out of this will also exist the sign that My words did not come to you from the mouth of a human being, but from the mouth of God. And now, My Simon Judah, are you more enlightened than before?”

Chapter 156
The last judgment

156,1. Simon Judah said: “Lord and Master, this time I very well understood everything that You have explained now – better than ever before. But I have to confess that I was almost crushed by Your too great wisdom. It is easy for You to talk about such endless big things, even easier than when a lord of a house talks about his household goods. But our earthly reason feels the whole weight of Your endless omniscience and its own complete insignificant ignorance.

156,2. O Lord, You will have to pour out a great deal of Your eternal Spirit of light before we will be able to understand all the things that You have revealed to us up to now. I thank You for this great mercy that You are giving us now, but I nevertheless can also see that we will not be capable to also pass on to our disciples all those great secrets that You have revealed to us about the natural world, and besides that, those that are even greater concerning the spiritual Kingdom.”

156,3. I said: “This is also not necessary for the moment. But My Spirit will do it for many whom I will call for that purpose. And for the children of this time it is sufficient that people should believe in Me that I have come from God the Father – for what concerns this body of Mine – and that every human being will, through this faith, pass over to the true knowledge of God, to the true love for Him and for his fellowman and by that also to eternal life.

156,4. And so you will be the trumpets that everyone will hear, also those who are in the graves and who are held captive by the sea because of their endless many foolishnesses and sins, and they will come out of the graves. And also those who were held captive by the sea will be freed and clothed with the garment of life.

156,5. For he who will be awakened by the trumpet, will not be awakened for death but for life. However, the one who will not want to hear the blare of the trumpet will also not be awakened but will stay in the night of his grave and in the captivity of the sea until the time when this whole Earth will be dissolved by the fire. For just like at the time of Noah they will marry and will let themselves be married and will not care about the voice of My awakened ones whom I will pull away in one moment. And the others, with all their favorite ones, I will give to the fire that destroys everything, to the existence of which those who will then be the living and not-penitent worldly people will have substantially contributed.

156,6. And look, that will be the last judgment on this Earth, which will soon have small beginnings shortly after your time. But you also should not think that this fire will breake out immediately in all places and spots of the Earth at the same time, but gradually, so that the people will still receive time and space to better their life.

156,7. Now there is in you quietly the question again as to what will happen with those unruly souls. Concerning this matter, think only about what I just told you, namely that in the house of My Father are many habitations and schools for correction, then you will without difficulty be able to see what will further happen with such souls.

 

Jesus erläutert die Gefahren des Lippengebets & der Hartherzigkeit – Jesus explains the Dangers of Lip-Prayer & Hard-Heartedness

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Jesus erläutert die Gefahren des Lippengebets und der Hartherzigkeit

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 9, Kapitel 209 und 210

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Materialistische Denkmuster sind die Feinde unserer geistigen Freiheit; sie binden uns an die Erde und wollen verhindern, dass wir ins Licht der Göttlichen Gnade treten können.

209,1. Sagte Ich (der Herr): „Freund, du hast nun ganz wohl geredet, und Mein Herz erquickte sich an dem Sinn deiner Worte! Es ist also auch recht, wenn der um etwas bittende und dankende Mensch sich dabei so verhält, wie du es nun dargestellt hast; aber dann sollte der Mensch auch stets völlig in deiner Gesinnung verbleiben, nur auf das Innere allein den wahren Lebenswert legen und das Äussere nur als gewisserart eine Last nach sich ziehen und es seiner inneren Kraft untertan machen, und es wäre also das Bitten, Danken und Verehren, wie gesagt, auch schon ganz recht und gut und Mir wohlgefällig.

209,2. Aber die Menschen bleiben nicht also, wie ihr da vor Mir nun seid, sie fangen nur zu bald an, auf die äusserlichen Gebärden einen grösseren Wert zu legen, als sie der inneren Lebenswahrheit nach sollten, und halten das allein wahre Innere in Ermangelung des Äussern für nicht genügend und am Ende gar für wertlos; und es geht mit dieser Sache dann nur zu leicht so weit, dass gewisse, wie eingeweihte und von Gott erwählte und berufene Priester das Volk dahin zu verleiten anfangen, dass es dem gemeinen Menschen genüge, nur das von ihnen vorgeschriebene Äussere zu beachten und es höchst zu verehren, denn das eigene innere, selbst an Gott entweder bittend oder dankend gerichtete Wort sei ohne allen Wert vor Gott und habe keine Wirkung, da Gott daran nicht nur nicht das geringste Wohlgefallen, sondern nur gerechtes Missfallen habe, da solch ein eigenmächtiges inneres Beten, Bitten und Danken von Gott als eine Frechheit und Gotteslästerung angesehen werde.

209,3. Was kommt da am Ende heraus? Siehe, die Menschen entfernen sich also stets mehr und mehr von Gott, anstatt dass sie sich Ihm stets mehr und mehr im Herzen und in der Liebe und im wahren, lebendigen Glauben und Vertrauen nähern sollen! Die traulich wahre und reine Liebe wird in eine gespenstische Furcht verkehrt und der lebendige Wahrheitsglaube in einen finsteren heidnischen Aberglauben, bei dem sich dann eine träge und jedes Betruges fähige Priesterkaste irdisch sehr wohl befindet, während die sogenannte gemeine Menschheit aber dabei oft ratlos in aller geistigen Not und verzweiflungsvollen Finsternis, Armut und Blindheit schmachtet und dabei auch oft der Leib sich nicht mehr die ihm gedeihliche Nahrung verschaffen kann, weil die wie die Fliegen sich vermehrenden sogenannten von Gott allein berufenen Priester voll Trägheit und Arbeitsscheu dem armen Volke unter allerlei Verheissungen von den jenseitigen himmlischen Freuden und noch häufigeren grellsten Androhungen von ewigen Höllenstrafen, Qualen und Peinen alles ordentlich vom Munde hinwegrauben und damit ihre Bäuche mästen, wie du das nun sowohl bei den Pharisäern wie auch bei allen Heidenpriestern sehen kannst.

209,4. Und siehe, das alles entsteht so nach und nach aus den anfangs freilich sehr unschuldig und sogar sittlich geziemend scheinenden äusseren Bitt-, Dank- und Gebetsgebärdungen, und Gott muss endlich wieder durch den Mund eines neuerweckten Propheten zu den Menschen rufen und schreien: ,Siehe, dieses Volk ehrt Mich mit den Lippen und eitler und toter Weltzeremonie, – aber sein Herz ist ferne von Mir!‘

209,5. Darum merket euch das, und machet es zu eurer steten Lebensleitschnur: Gott ist in Sich ein Geist, voll Liebe, Wahrheit, Weisheit und Macht unveränderlich von Ewigkeit her und kann daher auch nur im Geiste und in der Wahrheit, die inwendig im Menschen ist, angebetet werden.

209,6. So jemand denn ein Anliegen hat, dass ihm Gott als der allein wahre Schöpfer und Vater aller Menschen und Engel in diesem oder anderem helfen möchte, so gehe er mit seinem Anliegen nicht in einen Tempel oder in eine Synagoge und auch zu keinem Priester, sondern sperre sich in ein Kämmerlein, und besonders in das ganz stille seines Herzens, ein und bete darin zu Gott und bitte Ihn als den liebevollsten Vater um eine rechte Hilfe. Und der Vater, der alles im noch so Verborgenen hört und sieht, wird dem also allein recht und im Geiste der Wahrheit lebendig Bittenden allzeit gerne geben, um was er rechtlich gebeten hat, dessen ihr alle völlig versichert sein könnet. Aber auf eine offen vor den Menschen zur Schau getragene Bitte, wobei oft das Herz sehr wenig empfindet, wird der Vater im Himmel niemals Sein allmächtiges Amen aussprechen.

209,7. Dieses alles verstehet, und merket es euch überaus wohl, und tut auch danach, so ihr eure Nachkommen nicht in ein noch finstereres Heidentum übergehen sehen wollet, als es nun auf dieser Erde allenthalben unter den Menschen zu Hause ist.

209,8. Das gefällige Gebärdenmachen kann wohl vor den eitlen, blinden, stolzen und ehrsüchtigen Menschen als etwas Wertes erscheinen; aber bei Dem, der die ewige Liebe und Wahrheit Selbst ist und allzeit das Innerste und Geistlebendigwahre durchschaut, gilt die Gebärde nicht, sondern allein die lebendige innerste Lebenswahrheit.

209,9. So ihr aber den Vater um etwas bittet, da bittet Ihn nicht so sehr um die Güter dieser Erde, nach denen die blinden und törichten Heiden und auch die Gottes vergessenen Juden und Pharisäer trachten, sondern bittet Ihn vielmehr um die unvergänglichen Schätze für Seele und Geist, und sie werden niemandem vorenthalten werden. Was aber die zum zeitlichen Lebenserhalt nötigen diesirdischen Güter betrifft, so werden sie jedem, der sein Bestreben und Bitten und Suchen nur nach dem Reiche Gottes und nach dessen liebevollster Gerechtigkeit richtet, frei hinzugegeben werden.

209,10. Wer da stark im Geiste und somit im Reiche Gottes geworden ist, der wird auch ein Herr sein über die Dinge der Welt und wird niemals eine grosse Nährnot für seinen Leib zu erdulden haben; aber besser ist es auch für den im Geiste Erweckten, in den Gütern der Himmel Gottes zu schwelgen, aber dabei sich an den Gütern dieser Erde eine kleine Not gefallen zu lassen. – Das merket euch auch und beachtet es in der Tat!

210,1. Darum sammelt euch allzeit Schätze, welche die Motten nicht zernagen mögen und der Rost und die Verwesung nicht zerstören können.

210,2. Hütet euch vor den Gütern und Schätzen dieser Welt; denn in ihnen ruht der arge Geist der Versuchung zu allen Sünden!

210,3. So ihr denn zu Gott betet und im Herzen saget: ,Vater im Himmel, führe uns nicht in die Versuchung!‘, so saget, denket und wünschet, dass Er euch nicht mit vielen irdischen Gütern und Schätzen wohl versehe, sondern bittet Ihn nur um das tägliche Brot, und Er wird es euch nicht vorenthalten, da Er es wohl am besten weiss, wessen ihr bedürfet.

210,4. So ihr aber nach Meiner Lehre Gott über alles liebet und darum auch euch untereinander also, wie sicher ein jeder sich selbst liebt und nach allen Richtungen hin für sein Bestes sorgt, so werdet ihr euch untereinander nie über irgendeine Not zu beklagen haben; denn die Not und die Armut unter den Menschen auf dieser Erde erzeugt einzig und allein ihre gegenseitige Lieblosigkeit, – diese aber ist stets die Folge des Un- oder finsteren Aberglaubens. Denn wer den Glauben an den einen, ewig allein wahren Gott nicht hat, – wie sollte er Ihn dann ehren und über alles lieben und aus solcher Liebe seinen Nächsten wie sich selbst?

210,5. Es sieht zwar ein mit irdischen Schätzen bestens versehener Mensch seinen armen Nächsten; aber da er selbst keine Not zu erleiden hat, so sagt er: ,Ich bin versorgt, was gehen mich die andern an! Ein jeder sorge für sich, und er wird nicht Not zu leiden nötig haben!‘

210,6. Ich aber werde dereinst zu einem solchen sagen: ,Warum sorgtest denn du weit über die Gebühr nur für dich und entzogst darum den andern das, was von Mir aus ihnen gebührt hätte? Darum wirst du aber nun in Meinem Reiche verlassen sein und dir alle Armut und Not gefallen lassen müssen!‘

210,7. Und so er sich dann damit entschuldigen wird, dass er an Mich nicht geglaubt habe darum, weil ihm von Mir niemand eine rechte Kunde gebracht habe, so werde Ich aber zu ihm sagen: ,Wer hat denn dir hernach die Kunde gebracht von einem Recht, demnach du die Güter der Erde deinen Nebenmenschen, die ein gleiches Recht auf ihren nötigen Besitz hatten, als Stärkerer entzogen und sie für dich zusammengehäuft hast? Hättest du da nicht nach der rechten Vernunft und nach dem Recht, das vor jedermanns Augen und Ohren die Einrichtung der Erde und ihrer Natur laut verkündet, handeln sollen, da du doch das klar gewahren musstest, dass die Erde mit ihren Gütern nicht für dich allein, sondern auch für alle andern Menschen da ist und dasein muss?!

210,8. Weil du aber dessen, was dir deine Vernunft eingeben musste, nicht achtetest, so wird hier in Meinem Reiche auch deiner Seelennot und Armut nicht geachtet werden!

210,9. So du aber sagst, dass du darum an keinen wahren Gott glauben konntest, weil dir von Ihm niemand eine rechte Kunde gebracht habe, da werde Ich dir aber sagen: Siehe, wie du doch ein arger Lügner bist! Meinst du denn, dass jene vom Geiste Gottes wahrhaft erfüllten und wohlerleuchteten Menschen auch gleich den dir gleichen Weltprassern von allen Schätzen und Gütern dieser Erde strotzen? Oh, wie sehr bist du da in der grössten Irre!

210,10. Sie kamen als arme und bedürftige Menschen vor die Türe deines Hauses und wollten dir die Kunde von dem einen, allein wahren Gott überbringen, du aber liessest sie nicht vor dich kommen, aus der geizigen Furcht, dass du ihnen dafür etwas geben sollest oder am Ende sogar freiwillig gäbest, so du möglicherweise durch sie zum ungezweifelten Glauben an den einen, allein wahren Gott bekehrt würdest.

210,11. Auf dass du dich aber nicht durch deine mögliche Bekehrung je genötigt fühlen könntest, ihnen also zu geben, so liessest du dich auch lieber gar nicht bekehren und wünschtest dir deines Geizes wegen, keine wahre Kunde von dem einen, allein wahren Gott durch einen von Gottes Geiste erleuchteten Menschen zu erhalten.

210,12. Wenn aber also und nicht anders, – wie entschuldigst du dich nun vor Mir damit, dass du der armen Nebenmenschen darum nicht achten konntest, weil du in deiner Unkunde von Gott keine Verpflichtungen gegen sie gewahrtest! Also hast du im ersten Falle das Recht der Natur, an das doch alle besseren Heiden halten, aus deinem Geize mit Füssen getreten, im zweiten Falle deiner Mir vorgebrachten Entschuldigung aber bist du ein Lügner, und es soll dir hier der Lohn des Geizes und des Lügners zuteil werden, und es soll fortan deiner von Meinen Auserwählten ebenso gedacht sein, wie du in der materiellen Welt eines allein wahren Gottes gedachtest und Ihn über alles liebtest, und also auch deiner Nebenmenschen!‘

210,13. Der Same zur wahren Erkenntnis Gottes und zum lebendigen Glauben an Ihn ist vorerst die Liebe zum Nächsten, und darin auch die reine Liebe zu Gott.

210,14. Wer aber schon ein so hartes Herz hat, dass er seinem ihm wohl sichtbaren armen Nächsten nicht mit Liebe begegnen kann, – wie wird der in seiner verstockten Seelenblindheit Gott lieben können, den er unmöglich sehen und irgend gewahren kann und will?

210,15. Sehet, also wird sich dereinst vor Mir kein unbussfertiger Sünder entschuldigen können, da es einem jeden Menschen von Mir aus gegeben ist, die Wahrheit und ihr Gutes zu erkennen, dem Heiden von der Erkenntnis der vor seinen Augen liegenden Dinge und Verhältnisse im grossen Reiche der Natur, und dem Juden auf dem Wege der ausserordentlichen Offenbarung!

210,16. Darum sage Ich es euch noch einmal: So ihr den Vater in Mir in Meinem Namen um etwas bittet, da bittet Ihn vor allem nur um die unvergänglichen Schätze des Reiches Gottes, und ihr werdet sie erhalten, und mit ihnen auch das, was euch zum Leben auf dieser Erde not tut!

210,17. Wem aber auch viel von den Erdengütern verliehen worden ist, der verwalte sie nach dem Liebewillen des Vaters, und er wird dann, als ein treuer Verwalter schon auf dieser Welt über nur kleine Dinge, in Meinem Reiche über Grosses gestellt werden!“

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Jesus explains… Dangers of lip-prayer and hard-heartedness

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 9, Chapter 209 and 210

Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Materialistic thought patterns are the enemies of our spiritual freedom; they bind us to the earth and want to prevent us from stepping into the light of Divine Grace.

209,1. I said (the Lord): “Friend, you have well spoken now, and My heart feels refreshed on the good intention of your words. So it is right when a person who prays and thanks for something, will behave as you have explained it now. But then man should always have fully the same attitude as yours, and only attach importance to the inner value of life, and the outer only as if dragging it along as a burden, making it less important than his inner power. To pray, to thank and to honor in this manner would, as said, be very right and good and well pleasing to Me.

209,2. But people are not staying like you now before Me. They all too soon attach more importance to the outer gestures than they should according to the truth of the inner life, and the only true interior that does not go together with the exterior they regard as insufficient and finally even as worthless. And then it easily can come to the point that priests, who are so called initiated, and chosen and called by God, will mislead the people by saying that it is sufficient for a common person to only respect the interior as prescribed by them, and to honor it highly. For according to them the individual inner word that the people are personally directing to God in a praying or thanking manner, is without any value in God’s eyes and is useless because God is absolutely not pleased with that, and He is only justly dissatisfied since such independent inner praying, asking and thanking is considered by God as a brutality and blasphemy.

209,3. And what will finally become of all that? Look, the people are leaving God more and more, instead of coming ever closer to Him in their heart, in the love and in the true, living faith and trust. The trusting, true and pure love changes into a spooky fear, and the living faith in the truth changes into a dark heathenish superstition by which the lazy priestly caste, which is capable of every deceit, is doing very well in earthly respect. By this, the so called common people are often desperately suffocating in all kinds of spiritual need and despair, darkness, poverty and blindness by which often also their body cannot take up anymore the nourishment that it needs, for the priests, who are so called the only ones who are called by God, who multiply like flies, who are lazy and work-shy while they make all kinds of promises to the people about heavenly pleasures in the beyond and still more often horrible threats with eternal hellish punishments, torments and pains, truly rob away all things before the mouth of the common people and fatten their belly with it. And this you can see now with the Pharisees, as well as with all pagan priests.

209,4. And look, all this will gradually come from the outer gestures while asking, thanking and praying, which initially seemed of course very innocent and even morally suitable. And then God must finally call out and shout to the people again through the mouth of newly awakened prophets: ‘Look, this people honors Me with the lips and with idol and dead worldly ceremonies, but their heart is far away from Me.’

209,5. So remember the following and make it as a permanent guide for your life: God is a Spirit in Himself, full of love, truth, wisdom and power, unchangeable since eternity, and can thus only be worshipped in the spirit and in the truth that is within man.

209,6. So if someone has a request, namely if God, the only true Creator and Father of all men and angels, would like to help him in this or that, then he should not direct his request to a temple or a synagogue, and also not go to a priest, but should go alone in a little room – namely that very quiet little room of his heart – and pray there to God, and ask Him, the most loving Father, for the right help. Then the Father, who hears and sees everything, even in the most hidden place, will always gladly give what is justly asked to the one who will only actively pray in the right manner and in the spirit of truth. You can all be completely assured about that. But over an open prayer that is given as performance in the presence of people, by which the heart often feels very little, the Father in Heaven will never speak out His almighty ‘amen’.

209,7. Understand and remember this very well, and act also accordingly if you do not want to see your descendants fall into an even darker heathendom than is now common everywhere among the people on this Earth.

209,8. Making charming gestures can seem to be something valuable to the vain, blind, proud and greedy people, but to the One who is the eternal Love and Truth Himself and who always perceives what is living in the deepest and what is truthful within the spirit, the gesture does not count, but only the living, most inner truth of life.

209,9. If you ask something to the Father, then do not ask Him so much for the goods of this Earth, where the blind and foolish heathens and also the God-forsaken Jews and Pharisees strive for, but rather ask Him for the imperishable treasures for the soul and the spirit. Then these will never be refused to anyone. However, what concerns the goods that are necessary for the temporal livelihood, they will simply and freely be given on top of it to everyone whose striving and asking and seeking is only directed to the Kingdom of God and its most loving justice.

209,10. The one who has become strong in the spirit, and therefore in the Kingdom of God, will also be a lord over the things of the world and will never have to endure a great want of food for his body. But it is better – also for those who are awakened in the spirit – to revel in the goods of the Heavens of God and to endure a small lack of the goods of this Earth. Remember this also and observe it with deeds.

210,1. So always gather treasures which cannot be eaten away by the moths and cannot be destroyed by rust and decay.

210,2. Beware of the goods and treasures of this world, for in these rests the evil spirit of temptation to all sins.

210,3. If you pray to God and say in your heart: ‘Father in Heaven, lead us not into temptation,’ then say, think and wish that He would not provide you abundantly with earthly goods and treasures, but ask Him only for the daily bread. Then He will not withhold it from you since He knows best what you need.

210,4. If you love God above all according to My teaching, and thus also love one another, as every person loves himself and takes care of his own well being in all possible ways, you will never have to complain among each other concerning some need, for the need and the poverty among the people on this Earth exist simply and solely because of their mutual lack of love. And that is always the result of unbelief or dark superstition. For he who does not belief in the one, eternal only true God, then how will he honor Him and love Him above all, and from that love, his fellowman as himself?

210,5. The one who is largely provided with the treasures of the Earth, surely sees his poor fellowman, but because he himself does not have to suffer any want, he says: ‘I am provided, what do I care about the others. Let everyone take care of himself. Then he will not have to suffer any want.’

210,6. But to such person I will say later: ‘Why did you so much more take care of you than for your fellowman and have by that taken away from the others what is due to them from Me? Therefore, you will now in My Kingdom be forsaken and you will have to endure great poverty and want.’

210,7. And if he will excuse himself with the remark that he did not believe in Me because no one informed him in the right manner about Me, I will say to him: ‘Then who informed you about a right according to which you, because you are stronger, could take away the goods of the Earth from your fellowmen who had the same right to possess what is necessary, and have piled them up for yourself? Did you not have to act according to the correct understanding and the right that is proclaimed before everyone’s eyes and ears by the arrangement of the Earth and its nature, since you clearly should have noticed that the Earth with its goods are and should not only be for you alone but also for everyone else?

210,8. Since you disregarded what your understanding should have stirred you up, therefore, here in My Kingdom the need and poverty of your soul will also be disregarded.

210,9. But if you say that you could not believe in an only true God because no one informed you in the right manner, then I will say to you: ‘Now look what a terrible liar you are. Do you perhaps think that those who are really filled with God’s Spirit and are enlightened, are, just like the worldly revelers like you, overflowing in all the treasures and goods of this Earth? O, then you are terribly mistaken.

210,10. They came to the door of your house as poor and needy people and wanted to inform you of the one, only true God, but you did not want to let them come to you from greedy fear that you would have to give them something in return, or that finally you would have given them voluntarily if you possibly were converted by them to the unshakable faith in the one, only true God.

210,11. But to prevent feeling obliged to give them something after a possible conversion, you did not want to be converted at all, and because of your greediness you did not want to receive a true message about the one, only true God by means of a person that was enlightened by God.

210,12. Now if this is so and not otherwise, then how can you find excuses in front of Me by saying that you were not able to heed your poor fellowman because in your lack of information about God you did not notice any obligation to them. In this manner you have, by your greediness, in the first case trampled on the right of nature, to which even all the better gentiles are conforming themselves, but in the second case, in which you make excuses before Me, you are a liar. So here you will receive the reward of greediness and that of a liar. And from now on, my chosen ones will just as little think about you as you have thought about an only true God in the material world, and as you have loved Him above all, as well as your fellowmen.’

210,13. The seed for the true knowledge of God and the living faith in Him is in the first place the love for fellowman, and in that, also the pure love for God.

210,14. However, if someone is already so heartless that he cannot even lovingly help his poor fellowman whom he can see, then how will he, in the hard blindness of his soul, be able to love God whom he impossibly can and want to see and be aware of?

210,15. Look, in this way no unrepentant sinner can excuse himself later before Me, since it has been given from Me to everyone to come to know the truth and its goodness – for the gentile by the knowledge of the obvious things and circumstances in the great kingdom of nature, and for the Jew by way of extraordinary revelations.

210,16. Therefore, I say to you once more: when you ask the Father in Me for something in My name, then ask Him most of all for the imperishable treasures of the Kingdom of God. Then you will receive them, and together with that, also what you need to live on this Earth.

210,17. Let him, who received much earthly goods, manage them according to the will of the love of the Father. Then, being a loyal manager over small things, he will be appointed over great things in My Kingdom.”

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DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 9 – Kapitel 154
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Das Älterwerden ist für viele Menschen das Schlimmste…
Doch was sagt der Schöpfer dazu?

154,1. Sagte Ich (der Herr): „Höret, Meine lieben Freunde, euer Wunsch ist ein sehr löblicher wohl, aber dabei dennoch etwas eigennützig; denn als ihr noch junge, gesunde und rüstige Leute waret und nicht, so wie nun in eurem Alter, an einen bitteren Tod dachtet, da war die Welt mit ihren Schätzen euch alles, und ihr trachtetet denn auch nur nach diesen vergänglichen Erdengütern, die ihr denn durch allerlei Handel und Wandel euch in grosser Menge gesammelt habt. Daneben habt ihr denn auch allerlei Weltlustbarkeiten nicht verachtet und habt alles mitgemacht und genossen, was die Welt nur immer als vergnüglich und lustreizlich aufzubieten vermochte. In jener Zeit dachtet ihr wenig an irgendeinen Gott oder an irgendeinen Weltweisen und ebensowenig an ein tröstendes und euer Herz stärkendes und erleuchtendes Wort.

154,2. Als ihr aber nahe die fünfzig Jahre Alters zu zählen begannet und eures Leibes Lebenskräfte matter zu werden begannen und ihr gar manchen eurer guten Freunde und Bekannten aus diesem Leben verschwinden sahet, und manchen unter vielen und bitteren Schmerzen und Qualen, da ward es euch ernster im Gemüte, und ihr fragtet euch: ,Wie lange kann es denn mit uns noch dauern? Gibt es nach diesem Leben nach unserer Priester Lehre wohl ein anderes, entweder besseres oder auch noch schlechteres Leben, oder gibt es keines? Wer in der Welt kann uns darüber einen haltbar sicheren Beweis liefern?‘

154,3. Andere, die das Leben nicht von einer so ernsten Seite betrachteten und sich um das leidige Sterben auch weniger kümmerten als ihr, sagten euch: ,Leset den Plato, den Aristoteles, den Pythagoras, da werdet ihr schon ins klare kommen, wie es mit dem jenseitigen Leben aussieht!‘

154,4. Ihr tatet das mit vielem Eifer, aber es wollte in euch dennoch zu keiner Klarheit kommen. Ihr wandtet euch an die Orakel, die euch noch weniger befriedigten. Ihr erfuhret dabei, dass in dieser Hinsicht die wahre Weisheit bei den Essäern und in den Schriften und Büchern der Altjuden daheim sei. Ihr reistet darum nach Essäa und fandet das Gesuchte auch nicht also, wie ihr es zu finden hofftet. Ihr verschafftet euch darauf der Juden Schriften, laset sie durch und durch, konntet aber daraus auch nicht klug werden, weil ihr sie nicht verstehen konntet; nur das habt ihr dabei gewonnen, dass ihr von euren Vielgöttern abkamet und an das mögliche Dasein nur eines Gottes zu halten anfinget.

154,5. Bei solchem eurem Suchen, das nun schon beinahe an die zwanzig Jahre dauert, da ihr schon bei siebzig Lebensjahre zählt, wurdet ihr schwach, mühselig und von allerlei Seelen- und Leibeskrankheiten befallen, habt allerlei Heilanstalten und nun auch diese hier, von der ihr viel Rühmliches vernommen habt, besucht, um da des Leibes Gesundheit insoweit nur wieder zu erreichen, um mit einem heitereren Sinn dem Wesen des Lebens nachforschen zu können.

154,6. Ihr bestieget mit uns auf Mein Anraten nun diesen Berg und fühlet jetzt nach eurem eigenen Geständnisse, dass es euch um vieles wohler ist als ehedem unten in der Ebene. Und weil es euch wohler geworden ist, so möchtet ihr aus Meinem Munde jenes vernehmen, das ihr in eurer stets wachsenden Bedrängnis volle zwanzig Jahre hindurch trotz aller eurer Mühe nicht habt in der vollen Klarheit vernehmen können.

154,7. Ja, wer da sucht mit allem Ernste in seinem Alter, was er in seiner Jugend mit einer viel geringeren Mühe leicht hätte finden können, so ihn die lustvolle Welt und sein Leichtsinn daran nicht gehindert hätten, der soll es auch noch finden, – aber erst dann, wenn er seine Seele von allen materiellen Schlacken und Flecken gereinigt hat!

154,8. Ginge es dem Menschen auch bis in sein möglich höchstes Alter gleichfort so recht jugendlich frisch, munter und heiter, so würde das, was ihr schon vor zwanzig Jahren zu suchen begonnen habt, ihm auch so gleichgültig sein und verbleiben, wie es euch in euren jungen Jahren war; aber das stets mühseliger werdende Alter und damit das stete Näherrücken dem Ende des Leibeslebens nötigt die das Leben liebende Seele, sich um das weitere Wesen eben des Lebens zu kümmern anzufangen und zu fragen hie und da, was es mit dem blinden Volksglauben für eine Bewandtnis habe.

154,9. Die dunklen und zweifelhaften Antworten, die ihr bei ihrem Suchen und Forschen zuteil werden, reinigen sie durch die in ihr erweckte Angst vor dem Leibestode von der sie gefangenhaltenden und blind und taub machenden Weltliebe; sie fängt an, die ihr einst so wohlschmeckenden Güter dieser Welt zu verachten und zu fliehen und reinigt sich eben dadurch von dem, was sie im Gefühle des Gerichtes und des Todes der Materie gefangenhielt.

154,10. Aber würde die Seele ihres Leibes vergängliche Materie durch irgendein Arkanum auch im Alter wieder verjüngen können, so bliebe sie abermals in ihrem wandelnden Grabe ganz vergnügt ruhen und würde sich nicht um ihr eigenes Leben kümmern. Darum aber hat Gott dieses irdische Willensfreiheitsprobeleben aus Seiner ewigen Liebe schon gerade also eingerichtet, dass der Mensch älter, schwächer und mühseliger werden muss, und das besonders jener, der in seiner Jugendzeit zu sehr an der Materie dieser Zeitwelt hing, auf dass sich endlich auch seine so lange vom Tode gefangengehaltene Seele zum sicheren ewigen Leben emporrichten kann.

154,11. Hat sich die Seele so mit der Hilfe ihres ihr verborgenen Schöpfers und Herrn von dem Gerichte der Materie losgemacht und sich durch ihr reges Streben in dem inneren Lebenslichte selbst gefunden, dann ist sie auch ein Herr über ihre Materie und über deren Tod, den sie nicht mehr so fürchtet wie ehedem, geworden und kümmert sich wenig mehr um des Leibes Alter und Schwäche; denn sie selbst ist ja gesund, kräftig und in sich voll Trostes geworden.

154,12. Darin aber besteht auch das, was ihr gesucht und hier denn auch gefunden habt! Denn wer da ernstlich sucht, der soll das Gesuchte auch finden. Wer an die Tür pocht, dem wird sie auch rechtzeitig aufgetan, und dem, der da bittet, wird das Erbetene auch gegeben werden.

154,13. Wie ihr aber das so lange und bange Gesuchte eben nun hier endlich einmal gefunden habt, das wird euch die Folge erst hell und klar machen. Doch nun kommt es abermals an euch, hier offen euch vor uns zu äussern, wie ihr das von Mir euch Gesagte verstanden habt. Denn man kann ein Haus, das man neu aufbaut, nicht eher vollenden, bis der Grund, der das Haus zu tragen hat, seine vollste Festigkeit erreicht hat…“

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Jesus elucidates Aging… A Blessing for the Soul

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 9 – Chapter 154
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Aging is for many people the worst …
But what does the Creator say?

154,1. I (the Lord) said: “Listen, My dear friends, although your wish is very praiseworthy, it is still somewhat selfish. For when you were still young, healthy and strong men, and were not thinking of a bitter death like now at your age, the world with all its treasures meant everything to you. And at that time you were only striving for the perishable earthly goods that you have gathered in great quantities by your way of living. Besides, you also did not despise all kinds of worldly amusement, and you participated and enjoyed in whatever the world could offer you and which was pleasing and desiring. At that time you thought only little about one or the other God or one or the other philosopher, neither about a word that could strengthen and enlighten your heart.

154,2. But when you were close to 50 years, and the life’s powers of your body became weaker, and you saw many good friends and acquaintances depart from this life, and some of them under much bitter pain and torment, you became more serious and asked yourselves: ‘How long will we still last? Is there really another life after this life, according to the doctrine of our priests, better or still worse, or is there none? Who in the world can give us a conclusive and certain proof on this?’

154,3. Other people, who did not look upon life so seriously, and who were also less worried about the misery of dying than you, told you: ‘Read Plato, Aristotle, Pythagoras. Then it will be clear to you what the life is like on the other side.’

154,4. That is what you did with great zeal, but it still was not clear to you. You turned to the oracles, which could satisfy you even less. Besides that, you came to know that the true wisdom could in that respect be found with the Essenes and in the Scriptures and books of the old Jews. That is why you traveled to Essaea. There you also did not really find what you had hoped for. After that, you acquired the Scriptures of the Jews, read those throughout, but this could also not make you wiser because you could not understand them. The only thing you gained by it, is that it made you give up your belief in many gods and made you believe in the possibility of the existence of only 1 God.

154,5. During your search, which lasts now almost 20 years, since you are almost 70, you became weak and tired and you caught all kinds of sicknesses of the soul and the body. You went to all kinds of health resorts, and also this one here, about which you heard many commendable things, to obtain there your physical health back again, so that you could search again with a clear mind for the nature of life.

154,6. On My advice you have now climbed this mountain with us, and as you admitted yourself, you feel much better now than before, down below. And because you are better, you want to hear from My mouth, that which you, in your ever increasing affliction, did not succeed to know in full clarity for 20 full years, and this despite all your efforts.

154,7. Yes, he who is old and seeks very seriously what he easily could have found with much less effort when he was young if the world with all its sensual pleasure and frivolity would not have hindered him, will still find it, but only after he has cleansed his soul of all material dross and spots.

154,8. Suppose man – also when he is very old – would always feel as youthful and in perfect health, being joyful and cheerful, then, what you began to search already 20 years ago, would be, and stay, as indifferent to him as it was to you when you were young. But the age that becomes more and more difficult, and the end of life that comes ever closer, forces the soul, who loves life, to worry about the further nature of life, and will ask now and then about the things concerning the blind faith of the people.

154,9. The dark and doubtful answers that he receives during his seeking purify him by the fear for the death of the body that has awakened in him, which is caused by the love for the world that keeps him imprisoned and that makes him blind and deaf. He starts to despise and to escape the goods of this world, which were once so tasteful to him, and purifies himself by that of what imprisoned him in the judgment and the death of matter.

154,10. But if the soul, also when he is old, would be able to make the perishable matter of his body young again by one or the other secret healing medicine, then he once more would very pleasantly continue to rest in his walking grave and would not be concerned about his own life. But God, out of His eternal love, has arranged this earthly life – which serves for the trial of the free will – exactly in such a way that man has to become older, weaker and more tired, and especially him who in his youth was too much attached to the matter of this timely world, so that finally also his soul, who was kept imprisoned by death, can lift himself up to the sure, eternal life.

154,11. Once the soul, with the help of his hidden Creator and Lord, has detached himself from the judgment of matter and has found himself in his inner light of life through his active striving, then he also has become lord over his matter and its death, which he does not fear as much as before, and he is not that much concerned anymore about the age and weakness of his body, for he himself has become healthy, strong, and full of comfort in himself.

154,12. This is what you have sought, and what you have also found here. For he who will seriously seek, will also find that which was sought. To him who knocks at the door, will be opened at the right time, and to him who asks, will also be given that which was asked.

154,13. But to know how you have now finally found here what you scarily have sought for so long, will only later become clear and understandable to you. Now it is again your turn to say openly to us how you have understood what I have told you. Because a house that has to be reconstructed cannot be finished before the ground, which must support the house, has received its full strength…”

Jesus erklärt die Persönlichkeit von Satan – Jesus explains the Personality of Satan

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Jakob Lorber Das grosse Johannes Evangelium Band 8-Jesus erklaert die Persoenlichkeit Satans Jakob Lorber The Great Gospel of John Volume 8-Jesus explains the Personality of Satan
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Jesus erklärt die Persönlichkeit von Satan

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 8, Kapitel 35
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

So spricht der Herr:

35,1. „Ich Selbst habe Meinen ersten Jüngern einmal den Satan in einem entsprechenden Bilde auftreten lassen, und sie entsetzten sich gewaltigst vor demselben (siehe z.B. Band 2, Kapitel 152). Desgleichen geschah auch zu öfteren Malen bei den Altvätern dieser Erde; doch damals ward keine Erklärung darum wörtlich hingesetzt, weil die Alten, aus dem Geiste Weise, die bildliche Darstellung auf dem Wege der inneren Entsprechungen wohl verstanden und darum auch sagten: Erschrecklich ist es, in die Gerichtshände Gottes zu fallen, das heisst: Erschrecklich ist es für eine Seele, die schon einmal zum vollen Selbstbewusstsein gelangt ist, sich wieder von dem nie wandelbaren Gerichtsmuss des göttlichen Willens in der Materie gefangennehmen zu lassen.

35,2. Dass dieses für die Seele als etwas Erschreckliches bezeichnet wird, das lehrt jedermann die Erfahrung eines Sterbenden, der zuvor nicht die volle Wiedergeburt im Geiste erlangt hat.

35,3. Warum fürchtet sich denn solch eine Seele gar so sehr vor dem Tode ihres Leibes? Weil sie, als noch in sein Mussgericht verstrickt, auch mit zu sterben wähnt! Dass das also der Fall ist, das könnet ihr bei allen jenen ersehen und wohl erkennen, die darum an ein Fortleben der Seele nach dem Tode des Leibes entweder gar nicht oder nur schwer glauben, weil sie auch entweder ganz oder zum grössten Teil im Gerichte ihres Fleisches steckt und somit auch dessen Tod mitempfinden muss auf so lange hin, als sie nicht von demselben durch Meinen Willen völlig getrennt wird.

35,4. Da ihr nun aber hoffentlich wohl erkennen werdet, was es mit dem eigentlichen Satan und seinen Teufeln für eine wahre Bewandtnis hat, so werdet ihr daraus auch von selbst in euch darüber klarwerden können, dass es auch mit der Hölle die gleiche Bewandtnis haben muss. Sie ist gleich dem Satan in sich das ewige Mussgericht, also Welt und ihre Materie.

35,5. Warum aber wird der Satan auch ein Fürst der Finsternis und der Lüge genannt? Weil alle Materie das nicht ist, was sie zu sein scheint, und wer sie in seiner Liebe dem Scheine nach erfasst und sich von ihr gefangennehmen lässt, der befindet sich denn auch offenbar im Reiche der Lüge und, der Wahrheit gegenüber, im Reiche der Finsternis.

35,6. Wer zum Beispiel die sogenannten Schätze aus dem Reiche der toten Materie zu sehr liebt, sie für das hält und schätzt, was sie zu sein scheinen, und nicht für das, was sie der Wahrheit nach sind, der befindet sich dadurch schon im Reiche der Lüge, weil seine Liebe als der Grund seines Lebens sich in sie wie ganz blind versenkt hat und sich höchst schwer aus solcher Nacht zum Lichte der vollen Wahrheit wieder emporschwingen kann.

35,7. Wer aber das Gold nur als eine entsprechende Erscheinlichkeit betrachtet, durch die das Gute der Liebe in Gott, wie durch das reine Silber die Wahrheit der Weisheit in Gott, dargestellt wird, der kennt denn auch den wahren Wert des Goldes und Silbers, steht somit im Reiche der Wahrheit, und seine Seele wird nicht erstickt im trüglichen Scheine und dessen Gericht.

35,8. So hatten denn bei den Alten und allen Propheten Gold, Silber und die verschiedenen Arten der Edelsteine nur allein die wahre Bedeutung; als Materie aber hatten sie keinen Wert und konnten darum einer Seele auch nicht gefährlich werden. Aus der Erkennung des wahren Wertes der Materie erkannten sie auch leicht und bald deren naturmässige Tauglichkeit und Brauchbarkeit und schöpften daraus den wahren Nutzen.

35,9. Als aber mit der Zeit die Menschen die Materie ihres Glanzes und ihres Scheines wegen zu schätzen und zu achten anfingen, da gingen sie in ihr Gericht über, wurden blind, hart, habgierig, geizig, lügnerisch, zänkisch, betrügerisch, hochmütig, böse und kriegsund eroberungssüchtig und gerieten dadurch ins Götzen- und Heidentum und somit auch in die eigentliche Hölle, aus der sie ohne Mich nicht erlöst werden konnten.

35,10. Darum musste Ich Selbst die Materie anziehen, mit ihr das Gericht, und muss es durchbrechen, damit Ich dadurch zur Eingangspforte ins ewige Leben werde für alle Gefallenen, wenn sie durch diese Pforte zum Leben eingehen wollen. Darum auch bin Ich die Tür zum Leben und das Leben Selbst. Wer nicht durch Mich eingeht, der kommt nicht zum Leben im Lichte der ewigen Wahrheit und der Freiheit, sondern bleibt gefangen im Gerichte der Materie.

35,11. Nun aber ergibt sich noch eine Frage von selbst, und diese lautet: Gibt es denn sonach im Ernste keinen persönlichen Satan und keine persönlichen Teufel?

35,12. Und Ich sage: O ja, es gibt deren schon hier, noch im Fleische wandelnd, und noch um ein Grosses mehr im grossen Jenseits, die auch fort und fort bemüht sind, einen argen Einfluss auf das Diesseits auszuüben, und das einmal durch die rohen Naturgeister, die noch in allerlei Materie weilen, der bestimmten Ausreifung wegen, und dann aber auch unmittelbar durch gewisse geheime Einflüsterungen, Anreizungen und Verlockungen. Sie merken bei den Menschen gar wohl die verschiedenen Schwächen und Anlagen zu denselben, bemächtigen sich derselben und fachen sie zu glühenden Leidenschaften an.

35,13. Ist aber eines Menschen Schwäche einmal zur glühenden Leidenschaft geworden, dann befindet er sich schon ganz in dem Zustande des Gerichtes der Materie und ihrer argen Geister, und es ist für ihn dann schwer, sich davon loszumachen.

35,14. Der Satan ist die Zusammenfassung des gesamten Materiemussgerichtes, und was seine Persönlichkeit betrifft, so ist diese an und für sich nirgends da, wohl aber ist sie als ein Verein aller Art und Gattung von Teufeln nicht nur dieser Erde, sondern aller Welten im endlosen Schöpfungsraume anzusehen, gleichwie auch nach Meiner euch schon gegebenen Erklärung alle die zahllos vielen Hülsengloben am Ende ihrer gemeinsamen Zusammenfassung einen übergrossen Schöpfungsmenschen darstellen.

35,15. Im kleineren ist freilich auch ein Verein aller Teufel eines Weltkörpers ein Satan, und im kleinsten Masse ein jeder einzelne Teufel für sich.

35,16. Solange es aber keinen Menschen auf einem Weltkörper gab, gab es auf demselben auch keinen persönlichen Teufel, sondern nur gerichtete und ungegorene Geister in aller Materie eines Weltkörpers; zur Materie aber gehört alles, was ihr mit euren Sinnen wahrnehmet.

35,17. Aber das könnet ihr auch annehmen, dass es nun wohl auf keinem Weltkörper ärgere und bösere Teufel gibt als eben in und auf dieser Erde. Wenn es ihnen zugelassen wäre, so würden sie die Erde und ihre Bewohner gar arg zurichten – aber es wird das nicht zugelassen –, und damit die Teufel das nicht tun können, so sind sie eben darum mit aller Blindheit und somit auch mit der grössten Dummheit behaftet, und ihre Vereine gleichen jenen Sicherheitsanstalten dieser Erde, in denen die argen Narren und Wahnsinnigen festgehalten werden, auf dass sie den andern Menschen nicht schaden können.

35,18. Aus dem bisher Gesagten könnet ihr alle nun wohl mit voller Vernunft und erleuchtetem Verstande einsehen, was es mit dem Satan und mit seinen Teufeln für eine Bewandtnis hat, und habt nun nicht mehr nötig, darüber um ein Weiteres zu fragen. – Und nun sage du, Schriftgelehrter, ob du das alles auch wohl verstanden hast!“

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Jesus explains the Personality of Satan

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 8, Chapter 35
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Lord says:

35,1. I Myself caused Satan to appear in an image for My first disciples and they were extremely frightened (see Volume 2, Chapter 152). Something similar happened also a few times with the first fathers of this Earth. But during that time no explanation in words was given because the elders who were wise from the spirit, understood very well the symbolic image by way of the inner correspondences and therefore they said: ‘It is terrible to fall into the hands of the judging God.’ That means to say: it is terrible for a soul, who has already come to complete self-consciousness to let himself be captured again by the unchangeable law of the coercing judgment of the godly will in matter.

35,2. The fact that this is described as something terrible for the soul, can be learned by everyone from the experience of a dying person who did not attain to the complete rebirth of the spirit.

35,3. Because why is such a soul so much afraid of the death of his body? Because he – still being entangled in the coercing judgment of the body – thinks that he has to die together with the body. That this is the case, you easily can see with all those who hardly believe, or not at all, in a continuance of life of the soul after the death of the body, because their soul is completely or for the greatest part in the judgment of his flesh, and consequently he also has to experience its death as long as by My will he is not completely separated from it.

35,4. Since you hopefully well understand now how things are with Satan and his devils, it will also become clear to you that things cannot be different with Hell. It is just like Satan who is in himself the eternal coercive judgment, thus the world and the matter thereof.

35,5. And why is Satan also called a prince of darkness and the lie? Because all matter is not that which it seems to be. And he who in his love will grab it and allows himself to be captured by it, is then also clearly residing in the kingdom of the lie and, regarding the truth, in the kingdom of darkness.

35,6. He who for instance loves too much the so-called treasures of the kingdom of the dead matter and keeps them for what they seem to be and not for what they truthfully are, is by that already residing in the kingdom of the lie, because his love – the foundation of his life – is as it were completely blinded and sunken down in matter and will have great difficulty to raise himself up again out of such a night towards the light of the full truth.

35,7. However, he who only considers gold as a corresponding form of expression which represents the good of the love in God, like pure silver represents the truth of the wisdom in God, knows therefore also the real value of gold and silver and is thus residing in the Kingdom of the truth, and his soul is not entangled in the treacherous appearance of the judgment thereof.

35,8. So also, with the elders and all prophets, gold, silver and the different kinds of precious stones had only the true meaning. But as matter however, they did not have any value, and for this reason they also could not become a danger for a soul. Through the discernment of the true value of the matter they discovered also easily and quickly for what it could be suitable and be useful and they derived the true benefit from it.

35,9. However, when in course of time the people bestowed any value to the matter because of their glitter and nice appearance, they passed over to its judgment, became spiritually blind, hard, greedy, stingy, untruthful, quarrelsome, deceitful, proud, malicious and lusting for war and conquest, and they therefore fell into idolatry and paganism, and consequently also in the actual Hell out of which they could not be delivered without Me.

35,10. For this reason I had to cover Myself in matter and by that in the judgment, and I have to break through it, so that by that I will become the entrance gate to eternal life for all the people who had fallen if they want to enter life through this gate. Therefore, I am also the door to life and Life itself. Whoever will not enter inside through Me, will not attain to life in the light of eternal truth and freedom, but will remain captured in the judgment of matter.

35,11. Now there is another question that comes up by itself, which sounds like this: are there really no personal Satan and personal devils?

35,12. And I say: Oh yes, they exist here indeed, still living in the flesh, and even more so in the big world in the beyond, who always intent to exert a bad influence in the world on this side, and this on one hand because of the raw nature spirits who because of their predestined ripening still remain in all kinds of matter. And further also directly by secret whisperings, arousing and enticements. They notice very well the different weaknesses with men and their inclinations, control and stimulate them to burning passions.

35,13. And once a weakness of a person has become a burning passion, he is already completely in the condition of the judgment of matter and its evil spirits, and then it is difficult for him to loosen himself from it.

35,14. Satan is the total sum of the total judged matter, and concerning his personality, strictly speaking it exists nowhere, but they have to be considered as an assembly of devils of all kinds, not only of this Earth but of all worlds in the endless space of creation, as also all the numerous many shell globes all together are finally representing an immense great Cosmic Man, according to My explanation that I already have given you.

35,15. Of course, on a smaller scale, an assembly of devils of a celestial body is also a Satan, and on the smallest scale every separate devil is it also in itself.

35,16. However, as long as there were no men on a celestial body, there also were no personal devils, but only judged and unfermented spirits in all the matter of a celestial body. Matter is everything that can be observed with your sense organs.

35,17. But you also can trust that now no devils on any other celestial body are more evil and more malicious than precisely in and on this Earth. If it would be allowed to them, they would terribly harm the Earth and its inhabitants, but they are not allowed to. And in order that the devils would not be able to do that, they are for this reason also afflicted with complete blindness and consequently also with the greatest foolishness. And their assemblies look like the guarded institutions on this Earth in which the fools and madmen are detained, so that they cannot harm other people.

35,18. From what has been said now, all of you can easily realize with your complete mind and enlightened reason how things are with Satan and his devils. And it is no more necessary for you to ask anything further concerning this. And say now, scribe, if you have well understood all this.”

Julius Cäsar im Jenseits – Julius Caesar in the Beyond

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Julius Cäsar im Jenseits… Ein demütiger Bauer

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 7, Kapitel 218-220
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 218 – Ein Bericht der Geister über das Jenseits

Der Herr erzählt eine Begebenheit aus Seiner Jugend:

218,1. (Der Herr:) „Hierauf fragte der Ratsherr die ihm erschienenen Geister, ob sie Wahrheit oder nur etwa eine Täuschung seiner etwa irgend verzauberten Sinne wären.

218,2. Sagten die Geister: ,Wir sind Wahrheit, und wenn du das nicht einsiehst und nicht begreifen willst, so täuschest du dich nur selbst!‘

218,3. Sagte der Ratsherr: ,Warum kann ich euch denn nur jetzt sehen, und warum nicht auch zu anderen Malen? Warum zeigtet ihr euch mir nicht, so ich selbst schon zu öfteren Malen sehnlichst nach euch verlangte?‘

218,4. Sagten die Geister: ,Du könntest uns auch zu öfteren Malen sehen und sprechen, wenn deine Seele nicht so geblendet wäre von der Sinnenlust der materiellen Welt.

218,5. Die einfachen Urmenschen dieser Erde konnten das; als aber dann die späteren Nachkommen stets mehr und mehr in das Materielle der Welt versanken, da verloren sie auch die Fähigkeit, die abgeschiedenen Seelen zu sehen und mit ihnen zu verkehren. Dadurch aber kam über sie die Nacht der Zweifel, in der sie sogar auch den Glauben an ein Fortleben nach dem Tode des Leibes verloren und sich dann untereinander ängstlich zu fragen anfingen, ob es nach dem Leibestode wohl ein Fortleben der Seele gäbe.

218,6. Und siehe, dieser zweifelhafte Zustand der gröbstsinnlichen Menschen ist eine wahre Strafe für ihre sittliche Verderbtheit, und es ist recht also! Denn ohne diese bittere Strafe würden die Menschen sich noch mehr und noch tiefer in das Gericht der Materie versenken; so aber hält sie doch die Furcht vor dem Leibestode davon ab, weil sie nicht wissen und innewerden können, was nach dem Leibestode mit ihnen geschehen wird!

218,7. Wir haben auf der Welt in unserem Leibesleben alle die ganz gleiche Strafe empfunden und waren voll von allerlei Zweifeln; nur die wirkliche Trennung vom Leibe hat uns erst die Überzeugung gebracht, dass man nach dem Abfalle des Fleisches fortlebt. Aber es geht bei dem Fortleben nur dem wohl, der auf der Welt im Leibe gerecht war und gute Werke ausgeübt hat; den Ungerechten, Verleumdern, Harten und völlig Lieblosen aber geht es schlimm, ja tausend Male schlimmer als denen hier, die in den finsteren Kerkern schmachten.

218,8. Du bist zwar wohl ein gerechter Mann, aber dabei doch hart und unerbittlich. Wenn du zu uns herüberkommen wirst in solcher deiner Sinnesart, so wirst du auch die strenge und unerbittliche Gerechtigkeit, aber keine Liebe und Erbarmung finden. Denn keine Seele findet bei uns etwas anderes, als was sie in ihrem Gemüte mit sich gebracht hat; denn erst bei uns steht man auf seinem höchsteigenen Grund und Boden. Verstehe das, und richte dich danach, damit du wohlversorgt zu uns herüberkommst; denn du hast nun eine bessere Gelegenheit, als wir sie je gehabt haben!

218,9. Sagte darauf der Ratsherr: ,Nun glaube ich, dass ihr Wahrheit und keine Täuschung seid! Saget mir aber, wer der junge Jude ist, der vor uns so wunderbare Werke verrichtet!‘

218,10. Sagten die Geister: ,Der ist Der, der Er ist, der Er war, und der Er hinfort sein wird! Ein mehreres dürfen wir dir von Ihm nicht sagen; denn das gebietet uns Sein Wille. Er aber ist ja bei euch, und du kannst Ihn selbst fragen!‘

218,11. Hierauf wandte sich der Ratsherr sonderheitlich zu Julius Cäsar und fragte ihn, sagend: ,Du warst auf der Erde ein gar kluger und mächtiger Held; unter deine Gebote musste sich alles fügen. Wie lebst du aber nun in der Welt der Geister?‘

218,12. Sagte der Geist (Julius Cäsar): ,Ich habe in der Welt schon einen bösen Lohn geerntet für das, was ich nur zu meinem Ruhme getan habe; und darum habe ich in mir auch wenig Gutes herübergebracht, und mein Lohn war darum eine grosse Armut, und mein Weltruhm glich hier einer finsteren Nacht, in der ich nur wenige Sternchen hie und da durch dichte schwarze Wolken schimmern sah.

218,13. Ich war lange so ganz allein ohne die allergeringste Gesellschaft und hatte niemanden als mich allein. Ich mochte rufen, bitten, weinen, herumgehen und suchen, wie ich wollte, und es half alles nichts. Ich rief alle Götter; aber es kam keine Antwort. Nach einer langen, traurigen, verzweiflungsvollen Dauer meines elendesten Zustandes kam mir in den Sinn, mich an den Gott der Juden zu wenden. Da ward es heller um mich, und die wenigen Sternchen wurden auch heller, und es schien, dass sie mir näher kamen. Als ich das merkte, da fasste ich mein volles Vertrauen zu dem Gott der Juden und bat Ihn inständigst, dass Er mir helfen möchte aus meiner grossen Not und Qual.

218,14. Da ward es abermals heller um mich und ein Stern senkte sich ganz in meine Nähe. Und ich erkannte bald, dass der Stern eine vollkommene Menschengestalt annahm, und dieser Mensch war einer, dem ich in der Welt einmal eine wahre Wohltat erwies, und dieser sagte zu mir: ,Wohl dir, dass du in deiner Nacht den wahren Gott der Juden gefunden hast! Verbanne deine falschen Götzen, und verbanne auch deinen eigenen grössten Götzen, deinen Cäsar-Ruhm; begib dich in die volle Demut, und ich will dich zu mir in meine Wohnung nehmen!

218,15. Da bat ich abermals den Gott der Juden, dass Er mir nähme den Ruhm und alle die falschen Götzen. Darauf kamen auch die andern Sternchen als Menschen zu mir und sagten: ,Wir sind auch wie du auf der Erde gewesen; aber wir waren arme und von deinen Priestern verfolgte Juden; du aber hast uns beschützt, beschenktest uns und halfst uns, wieder in unser Land zu kommen. Nun bist du arm und hast von allen deinen irdischen Schätzen nichts als nur das, was du uns getan hast; und so sind wir nun auch durch die Zulassung Gottes zu dir gekommen, um dir das Gute, das du uns getan hast, zu vergelten. Willst du ohne allen Ruhm mit uns wandeln, so folge uns, und du sollst bei uns eine Unterkunft finden!‘

218,16. Da ging ich und kam bald in eine gar wunderliebliche Gegend. Es war wie ein breites Tal mit einem schönen grossen See. Das Tal war in weiter Ferne eingefasst mit hohen und gar ergötzlich anzusehenden Bergen. Im Vordergrunde standen ein paar Wohnhäuschen, wie man sie auf der Welt als Wohngebäude unter dem Namen Fischerhütten in grosser Menge gar wohl kennt. In grösserer Ferne ersah ich noch mehrere ähnliche Hütten. Die Felder hatten ein üppiges Grün. Aber Bäume sah ich nur wenige; doch waren sie voll der schönsten Früchte.

218,17. In die Wohnhütte, die bei meiner Ankunft zur rechten Hand sich befand, zog ich ein, und zwar zu dem Freunde, der in meiner grössten Not zuerst zu mir kam, und fand da gleich etwas zu essen und zu trinken; doch alles war höchst einfach, erfreute mich aber dennoch um gar vieles mehr, als mich auf der Welt je meine grossen Schätze und Paläste erfreut haben.

218,18. Als ich mich so ganz selig in der Hütte befand und mich auch hinreichend gestärkt hatte, da führte mich mein Freund wieder aus der Hütte und wir ersahen einen Kahn auf dem klaren Spiegel des Sees, in welchem sich ein Mensch befand, der mit einem Handruder gegen uns zusteuerte. Ich fragte meinen Freund, wer etwa der Schiffer sein möchte. Und der Freund sagte: ,Dieser kommt über den uns unbekannt langen See dann und wann zu uns herab und zeigt uns stets mit vieler Freundlichkeit an, was wir alles für weiterhin zu tun haben werden. Danach heisst es dann wieder arbeiten. Wir begeben uns dann wieder zu der angeratenen Arbeit, arbeiten mit allem Fleisse, mit aller Freude und Lust, und unser Fleiss wird von dem Gott der Juden alle Male gesegnet. Als wir in diese Gegend kamen gleich wie nun du, da sah sie noch sehr wüst und öde aus; nur durch unseren Fleiss und Eifer ist sie in den gegenwärtigen blühenden Zustand gekommen. Also wirst auch du nun fürderhin mit uns arbeiten wollen und wirst dabei auch den Segen überkommen, den wir überkommen haben!‘
Kapitel 219 – Das Leben Julius Cäsars im Jenseits

219,1. ,Ich war darob hoch erfreut und begab mich mit meinem Freunde an das Ufer des Sees. Der Schiffer stieg alsbald ans Land und sagte: ,Da oben am Ufer des Sees, rechts landwärts, gibt es noch einen argen Sumpf, Worin sich noch allerlei arges Geschmeiss aufhält und zuweilen die Luft dieser Gegend verunreinigt. Diesen Sumpf wollet ihr austrocknen! Traget gutes Erdreich so lange hinein, bis die Sumpftiefe, die nicht bedeutend ist, ausgefüllt sein wird, und ihr werdet dadurch diese eure Gegend um ein bedeutendes verbessern und dadurch ein fruchtbares Stück Landes mehr haben!‘ Der Freund und auch ich dankten ihm mit Freuden für diesen Rat. Er fuhr darauf schnell wieder ab, und wir machten uns aber auch gleich an die wahrlich schwere Arbeit.

219,2. Im Hause fanden sich zu der angeratenen Arbeit auch gleich die nötigen Werkzeuge vor. Wir nahmen sie mit aller Lust und Freude, gingen an die bezeichnete Stelle und begannen zu arbeiten. Aber es ward mir beim Anblick des bedeutenden Sumpfes dennoch angst und bange; denn da gab es ein gar greulich aussehendes Geschmeiss aller Art und Gattung in einer solchen Menge, dass ich zum Freunde sagte: ,Höre, bis wir den Sumpf austrocknen, vergehen auf der Erde mindestens hundert volle Jahre!‘

219,3. Sagte darauf der Freund: ,Was kümmern uns da die vergangenen Jahrzeiten der Erde! Hier gibt es keine solche Zeit, denn hier dauert ein und derselbe gleiche, ewige Tag, und unsere Zeit liegt in unserem Willen. Dieser Sumpf aber ist nur eine notwendige Erscheinlichkeit deiner inneren, deinem Herzen noch anhaftenden Unlauterkeit, und es ist hier vor allem deine Aufgabe, dich davon zu reinigen durch den ernsten Willen und durch die Geduld, die du auf der Erde gar nicht kanntest. Ich aber will dir helfen, und so wird auch dieser ekelhafte Sumpf bald und leicht in ein fruchtbares Land umgestaltet werden!‘

219,4. Als ich das erfuhr, da festete ich meinen Willen und fing mit aller Geduld an zu arbeiten. Im Anfang hatte die Sache wohl das Gesicht, als wollte der Sumpf ewighin nimmer voll werden; aber nach und nach zeigte es sich doch, dass wir nicht vergeblich arbeiteten, und so ward der arge Sumpf denn auch bald mit guter Erde völlig ausgefüllt, das Geschmeiss wurde von der Erdlast erdrückt und begraben für ewighin, und wir gewannen ein gutes und schönes Stück Land und setzten auch bald eine neue Wohnhütte hin, die wir für die ankommenden Fremden in Bereitschaft halten, denen wir zumeist auf dieselbe Weise forthelfen, wie der besagte Freund mir fortgeholfen hat.

219,5. Der Schiffer aber ist seitdem schon mehrere Male bei uns gewesen und hat uns stets wieder neue Arbeiten angezeigt, die wir auch verrichteten und dadurch unsere Gegend in ein wahres Eden umwandelten. Ich wohne noch daselbst und verlange für mich auch nichts Höheres, Schöneres und Besseres. Lasse du demnach auf dieser Welt ab von allem, was da irdisch gross und wertvoll ist; denn bei uns hüben haben nur die wahrhaft edlen und guten Werke und Taten einen Wert!‘

219,6. Sagte hierauf ganz verblüfft der gestrenge hohe Ratsherr zum Geiste des Julius Cäsar: ,Wo befindet sich denn irdisch die von dir nun treulich beschriebene Gegend?‘

219,7. Sagte Julius Cäsar: ,Auf dieser Erde befindet sich die beschriebene Gegend wohl nirgends, kann aber örtlich dennoch auch überall vorhanden sein; denn wo ich bin, da ist auch die Gegend. Ich habe nach und nach das wohl kennengelernt, dass der Ort, die Gegend und alles, was mich in unserer Welt als scheinbar leblose Materie umgibt, aus mir – gewisserart wie ein Baum aus der Erde – hinausgewachsen ist, oder: ich selbst bin der Schöpfer der Welt, die ich bewohne. Ich und meine Freunde, weil wir von einer gleichen Liebe, vom gleichen Willen und somit auch von einer gleichen Denkweise sind, bewohnen darum auch eine gleiche Landschaft; aber es können auf demselben Punkte auch noch zahllos viele andere Geister wohnen, und ein jeder in einer anderen Gegend. Das ist der grosse Unterschied zwischen uns Geistern und euch noch irdischen Menschen.‘

219,8. Sagte der Ratsherr: ,Das verstehe ich nicht! Wie können denn auf ein und demselben Punkte mehrere Gegenden und Landschaften vorhanden sein?‘

219,9. Sagte Julius Cäsar: ,Oh, ganz leicht, und am Ende sogar ganz natürlich auch noch dazu! Siehe, in ein und demselben Gemach schlafen zum Beispiel hundert Menschen, und alle träumen! Der eine ist in Rom, der andere in Athen, ein dritter in Jerusalem, ein vierter in Alexandria und so fort, ein jeder ganz woanders, und das so lebhaft, dass er am Tage nicht genug davon erzählen kann. Ja, wie möglich kann denn das wohl sein? Alle hundert in ein und demselben Schlafgemach – und doch ein jeder in einer ganz anderen Gegend?! Ja, wie ist denn aber das, wenn auf einem Felde sich Tausende von Menschen befinden und ein jeder in ein und demselben Momente etwas anderes sieht?

219,10. Siehe, also aber stehen ungefähr die Dinge und Sachen in der andern, oder besser, in unserer Geisterwelt! Der Unterschied zwischen unserer und dieser eurer Welt besteht bloss darin: Wir Geister wohnen so ganz eigentlich in unserer völlig eigenen Welt, ihr aber wohnet in der Gotteswelt. Denn unsere Welt ist das Werk unserer Gedanken, Ideen, Begierden und unseres Willens; diese Welt aber ist das Werk der Liebe, der Gedanken, der Ideen und des Willens Gottes.

219,11. Darum ist der Mensch das Ebenmass Gottes, hat in sich die schöpferische Eigenschaft und kann sich im reingeistigen Zustande seine Welt selbst erschaffen und sonach in seinem vollkommenen Eigentume wohnen. Dieses wirst du nun doch verstanden haben?!‘

219,12. Sagte der Ratsherr: ,Dann sind die Menschen, die dich umgeben und mit dir umgehen, ja auch nur deine Werke und dein Eigentum in der Welt, die aus dir wie ein Traumbild hervorgegangen ist!‘

219,13. Sagte Julius Cäsar: ,Auch das zum Teil; aber ich könnte ohne ihr Wollen sie mir nicht vergegenwärtigen und noch weniger mit ihnen umgehen, sie sehen, hören und sprechen. Es hat aber das auch eine sehr bedeutende Ähnlichkeit mit dem diesirdischen Sehen, Hören und Fühlen der Nebenmenschen. Denn du siehst den wirklichen Menschen auch nicht, sondern nur sein Abbild in dir, fühlst ihn nur durch dein eigenes Gefühl und hörst den Ton seiner Rede in deinem Ohr, das also eingerichtet ist, dass es die durch die Luft zu ihm gelangenden Töne nachahmt. Bist du aber blind, taub und gefühlsstumm, so besteht für dich kein Nebenmensch, wenn er sich auch in deiner nächsten Nähe befände. Wenn du aber auch hörst, siehst und fühlst und dir in deiner Idee auch noch so viele Menschen vorstellst, so wirst du aber, wenn kein Mensch da ist, dennoch keinen sehen, hören und fühlen.

219,14. Und so muss auch in der Geisterwelt der Geist, mit dem du verkehren willst, dasein – zum wenigsten mit seinem Willen, seiner Liebe und seinem Erkennen. Ohne das bist du allein, oder die Menschen, die du auf Augenblicke siehst, sind nichts als Phantome deiner Phantasie, haben für sich kein Sein, keine Realität und können sonach mit dir auch in keinen Wechselverkehr treten; denn all das Ihrige bist du selbst.

219,15. Darin aber besteht auch der ewig gleiche und endlos grosse Unterschied zwischen Gott und uns Ihm ähnlichen Menschen, dass nur Gott allein aus Seinen grossen Gedanken Menschen ins vollkommene, selbständige und ganz freie Dasein rufen kann, während wir Geister wohl Phantome, aber keine Realitäten ins erscheinliche Dasein stellen können. So ist auch die Welt, die ein Geist bewohnt, nur mehr ein Phantom denn eine Wirklichkeit; denn es haben mich vollkommenere Geister auch ihre Welt sehen lassen auf ein und demselben Flecke, und solche Welt hatte ein ganz anderes Aussehen denn die, welche ich bewohne. Doch das wirst du erst dann völlig verstehen und einsehen, wenn du selbst ein Bewohner deiner inneren Geisteswelt werden wirst.

219,16. Jetzt aber habe ich dir zur Genüge gezeigt, wie es mit dem Leben nach dem Abfall des Leibes steht; darum frage du uns nun um nichts Weiteres mehr!‘“
Kapitel 220 – Vom Glauben und Schauen

220,1. (Der Herr:) „In diesem Momente nahm Ich dem Ratsherrn die innere Sehe, und er sah keinen Geist mehr. Aber er fragte Mich darauf ganz ängstlich, wohin denn nun die Geister gezogen seien, da er keinen mehr sehen, hören und sprechen könne.

220,2. Sagte Ich: ,Sie sind nun noch ebenso da, wie sie zuvor da waren; aber du kannst sie nun nicht mehr sehen, hören und sprechen, weil deine Seele noch zu sehr mit deinem Fleische und noch gar nicht mit dem Geiste Gottes in ihr vereint ist. Wenn du dich aber bestreben wirst, dich mit dem Geiste in dir zu einen, so wirst du auch die Geister, die um dich sind, allzeit sehen, fühlen und sprechen können. – Hast du das nun wohl begriffen?‘

220,3. Sagte der Ratsherr: ,Jawohl, – aber mir geht es nun wie einem Betrunkenen, der auch manchmal ganz gescheit und gleich darauf auch wieder ganz dumm ist und spricht: Da werde ich Jahre brauchen, bis ich darüber in mir zu einer vollen Klarheit gelangen werde!‘

220,4. Sagte Ich: ,Wer da eifrig sucht, der wird auch das finden, was er sucht. Es kann sich aber ein Mensch – wie das nur zu allgemein und häufig geschieht – sein Leben durch lange hin abmühen, dass er verderbe seinen Leib und noch mehr seine Seele; so kann er im Gegenteile sich ja auch abmühen zum ewigen Vorteile seiner Seele.

220,5. So die Menschen so vieles wagen zum Vorteil ihres Leibes, der sterben wird in kurzer Zeit, – warum denn nicht um so mehr für die Seele, die ewig zu leben bestimmt ist? Und so sei auch du in der Zukunft tätiger für die Wohlfahrt deiner Seele denn für die Wohlfahrt deines Leibes, und es wird dann schon heller und klarer in dir werden! –‘ …“

flagge en  Julius Caesar… A humble farmer in the Beyond

   

Julius Caesar in the Beyond… A humble farmer

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 7, Chapter 218 to 220
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Chapter 218 – The spirits explain about the world in the beyond.

The Lord tells a story from His youth:

218,1. (The Lord:) „After that, the counselor asked the spirits who appeared to him if they were real or maybe an illusion of his perhaps bewitched senses.

218,2. The spirits said: ‘We are truth and if you cannot see that and do not want to understand, you are only fooling yourself.’

218,3. The counselor said: ‘Then why can I only see you now and why not also during other times? Why did you not make yourselves visible to me when I desired even fervently so many times to see you?

218,4. The spirits said: ‘You also could see and speak to us more often if your soul were not blinded by the love of pleasure of the material world.

218,5. The simple first men of this Earth could do that, but when the following descendants sunk still further down into the materialism of the world, they also lost the ability to see the separated souls and to deal with them. Because of that, the darkness of doubt came over them, in which they also lost the belief in a continuance of life after the death of the body and were anxiously wondering among themselves if after the death of the body the soul would continue to live.

218,6. And look, this condition full of doubt of the very sensual human beings is a true punishment for their moral perversion, and so it is good. Because without this bitter punishment men would still sink further down into the judgment of matter. And so, the fright of the death of the body are keeping them from it, because they do not know and realize what will happen with them after the death of the body.

218,7. In the world during our life in the body we all have gone through this same punishment and we were full of doubt about all kinds of things. Only the real separation of our body has convinced us that after the falling away of the flesh, one continues to live. And during this continuance of life, only those are doing well who were righteous and performed good deeds, but slanderers and those who were not righteous, hard and completely loveless, are in a bad situation, even a 1.000 times worse than those who are languishing here in the dungeons.

218,8. It is true that you are a righteous man, but you are still hard and relentless. When you will come to this world with those qualities, you also will find this strong and relentless justice. But no love and compassion, because not any soul will find anything else here than what he has brought with him in his mind, for one stands on his very own ground here. Do understand this and take it into account, so that you may pass over to us well prepared, because now you have a better opportunity than we ever had.

218,9. Then the counselor said: ‘Now I believe that you are real and not an illusion. But just tell me who that young Jewish Man is who performs such wonderful works before our eyes.’

218,10. The spirits said: ‘He is the One who He is, who He was and who He always will be. We may not say more about Him, because His will is commanding us. However, He is with you, you can ask Him yourself.’

218,11. After this, the counselor turned especially to Julius Caesar and asked him: ‘On Earth you were a very intelligent and mighty hero. All and everybody had to comply with your commands. But how do you live now in the world of the spirits?’

218,12. The spirit (Julius Caesar) said: ‘Already in the world I had to reap a terrible reward for the things I did for the sake of my glory. That is why I did not bring much good within me to this place and that is why my reward was great poverty and my worldly glory was here like a dark night in which I only was able to see here and there a couple of stars flickering through the thick black clouds.

218,13. I was alone for a long time without any company, and I had nobody else except myself. No matter how I shouted, cried, walked around and searched, it was all of no use. I called upon all the gods, but there was no answer. After a long, sad, desperate time in my terrible situation, I came to the idea to turn to the God of the Jews. Then it became lighter around me, and those couple of stars became also lighter, and it seemed as if they were coming closer. When I noticed that, I put my full trust in the God of the Jews and asked Him fervently to help me out of my great need and misery.

218,14. Then there was still more light around me, and a star came down, close to me. And soon I discovered that the star took a human form and this man was someone for who in the world I once performed a real good deed. He said to me: ‘Hail you, that during your night you have found the true God of the Jews. Banish your false gods and banish also your own greatest idol, your Caesar glory. Become entirely humble, then I will take you to my house.

218,15. Then I turned to the God of the Jews again and asked Him to take away my glory and false idols. After that, also the other stars came as human beings towards me and said: ‘Also we have been on the Earth just like you, but we were poor Jews who were persecuted by your priests, but you have protected us, gave us presents and helped us to return to our country again. Now you are poor, and of all earthly treasures you have nothing except that which you have done for us, and therefore, because God allowed us, we came to you to reward you the good that you have done for us. If you want to come with us without any glory, then you will find shelter with us.’

218,16. Then I went and came at once in a wonderful lovely environment. It seemed like a broad valley with a big beautiful lake. The valley was very extended and surrounded with high mountains, which were beautiful to see. Before me stood a couple of houses, just like so many of them that are well known on this world that are called fishermen’s huts. Farther away I still saw more of those huts. The fields were luxuriously green. There were only few trees but they were full of the most beautiful fruits.

218,17. At my arrival I found in the hut – located at the right side – shelter with a friend who in my greatest need was the first to come to me, and there I also found immediately something to eat and to drink. Everything was extremely simple but still it gave me much more pleasure than my great treasures and palaces in the world had ever given me.

218,18. When I felt so happy in the hut and had also strengthened myself sufficiently, my friend took me outside again where we discovered a boat on the clear surface of the water of the lake. There was someone in it and with his hand on the rudder he came in our direction. I asked my friend who that skipper might be. And he said: ‘He comes now and then to us over this lake of which we do not know how long it is, and he always makes known to us in a very friendly way what we have to do next. After that, we have to go to work again. We take up the work again that is advised to us. We work with full dedication and with pleasure and delight, and our effort is blessed every time by the God of the Jews. When we came to this environment, just like you now, it still looked barren and deserted. Only by our diligence and zeal it turned into such a flourishing state. Also you will from now on want to work with us and thereby also receive the blessing that we have received.

Chapter 219 – The life of Julius Caesar in the beyond.

219,1. This was very pleasing to me and I went with my friend to the shore of the lake. The skipper landed soon and said: ‘Over there on the shore of the lake, on the right, into the land, is still a dreadful pool in which there are still all kinds of terrible vermin, which is now and then polluting the air of this environment. You must drain this pool. Throw good earth into it until the pool, which is not very deep, is filled up. Then you will improve your environment a lot and gain another fruitful piece of land.’ My friend and also I thanked him with gladness for this advice. He quickly sailed away again and we immediately started the real heavy work.

219,2. The necessary tools for the work that was advised to us were in the house. We cheerfully and gladly took them, went to the place that was mentioned and started to work. But still, I became fearful and afraid when I saw how big the pool was, because there was such an enormous quantity of terribly looking vermin, and I said to my friend: ‘Listen, before we will have drained the pool, at least a full 100 years on Earth will have passed by.’

219,3. Then my friend said: ‘What difference does it make to us how many years will have passed by on Earth. Such a time does not exist here, because there is only one and the same eternal day here, and our time lies in our will. And this pool is only a necessary image of the filth that is still within your heart, and here it is especially your duty to purify yourself of it by a firm will and by patience that was totally strange to you. But I will help you, then this dreadful pool will soon and without too much trouble be changed into a fruitful piece of land.’

219,4. When I heard that, I strengthened my will and started to work with great patience. In the beginning it seemed as if the pool would never be filled up, but slowly it became visible that we did not work in vain, and so this terrible pool was soon completely filled up with good earth, the vermin died under the weight of the earth and was buried forever and we won a good and nice piece of land. And immediately we placed a new hut on it, which we put at the disposal of the arrived novices, because we usually are helping them, just like the friend, of whom I am talking, has helped me in my progress.

219,5. Since that time the skipper came to us already several times and each time he has given us new work to do, so that our environment changed into a true Eden. I still live there and desire for myself nothing higher, more beautiful or better. Therefore, do not be concerned with anything in this world which is from a worldly viewpoint great and precious, because here, only the works and deeds that are truthfully good and noble have any value.’

219,6. Totally astounded the severe highly ranked counselor said to the spirit of Julius Caesar: ‘In relation to the Earth, where is this region that you have described so faithfully now?

219,7. Julius Caesar said: ‘The described region is surely not to be found on this Earth, but still it is so that it can be located anywhere, because where I am, is also the region. Slowly I have come to learn that the place, the region and everything that is surrounding me in our world as apparently lifeless matter, grew out of myself. Just like in a way a tree on Earth, or in other words: I myself am the creator of the world wherein I am living. I and my friends are living therefore in the same scenery because we have the same love, the same will and consequently also the same way of thinking. But also a lot of other spirits can live on the same spot, and each one of them in another region. This is the great difference between us, spirits, and you, still earthly human beings.’

219,8. The counselor said: ‘This I do not understand. How can there be multiple regions and scenery on one and the same spot?’

219,9. Julius Caesar said: ‘Oh, that can easily be, and finally even in a very natural way. Look, in one and the same room are sleeping for instance a 100 people and all of them are dreaming. One is in Rome, the other one in Athens, a third one in Jerusalem, a fourth one in Alexandria, and so on. Everyone is somewhere in a totally different place, and this is so lifelike that during the day he cannot stop talking about it. Well, how is this possible? All 100 of them are in one and the same sleeping room, and yet everyone in a totally different environment. Yes, how come, when thousands of people are on a field and each one of them sees something different in one and the same instant?

219,10. Look, more or less, everything is in the other, or rather in our spirit world. The difference between our world and the one of yours here, is only the following: we spirits are actually living in our very own world, but you are living in the world of God. Because our world is the work of our thoughts, ideas, desires and our will, but this world is the work of God’s love, thoughts, ideas and will.

219,11. That is why man is the image of God, has creation power in himself and in a purely spiritual state he can create his own world and consequently live in his very own property. This you surely have understood now?’

219,12. The counselor said: ‘But then those men who are surrounding you and who are dealing with you are also your work and your property in the world which has come forth out of you?’

219,13. Julius Caesar said: ‘Also that, partly, but I could not make them appear before my spirit – and even less deal, see, hear and speak with them – against their will. But this looks very much like the seeing, hearing and feeling of your fellowmen on this Earth. Because you also do not see the real human being, but only an image of him in yourself. You only can feel him by your own feeling and hear the sound of his words in your ear, which is arranged in such a way that it imitates the sound that is coming to it through the air. However, when you are blind, deaf and without feeling, the fellowman does not exist for you, even if he would be very close to you. But even if you hear, see and feel so many people and imagine them in your thoughts, then in reality you will still see, hear and feel nobody if there is nobody.

219,14. And so also in the spirit world the spirit with whom you want to associate must be there, at least with his will, his love and his awareness. Without this, you are alone, or the human beings that you can see sometimes for awhile are nothing else but phantoms of your fantasy, does not have an existence in itself, no reality and consequently they also cannot associate with you, because everything what they seem to be, is yourself.

219,15. And this is the same and infinite big difference between God and us men who are looking like Him: the fact that only God can call, out of His great thoughts complete free human beings to life, whereas we spirits can only call phantoms but no realities to life. So also, the world that is inhabited by a spirit is rather a phantom than reality, because spirits with a greater measure of perfection have shown to me their world on one and the same spot, and that world looked totally different than the world in which I am living. But this you will only understand and realize completely once you yourself will be a resident of your own inner spiritual world.

219,16. And now I have shown you enough what life is like after the falling away of the body. Therefore, do not ask us any more questions.”

Chapter 220 – About believing and seeing.

220,1. (The Lord:) „At this moment I took away the ability of inner sight and he did not see any more spirits. Then, being full of fright he asked Me where the spirits had gone now since he could no longer see, hear and speak to them.

220,2. I said: ‘They are still here, just like before, but you cannot see, hear or speak to them anymore because your soul is still too much one with your flesh and is still not completely united with God’s Spirit in him. But if you will strive to unite with the spirit in you, you will always be able to see, hear and speak to the spirits, which are around you. Did you well understand this?’

220,3. The counselor said: ‘Indeed, but I am feeling now as if I am drunk. Like someone who sometimes is of a clear mind and soon after that very foolish and says: I will need years before all this will be totally clear to me.’

220,4. I said: ‘He who searches diligently will also find what he is searching for. However, man can wear himself out during all his life – which is generally happening all too often – and in this way will spoil his body and even more so his soul. But reversed he can also make great effort unto the eternal benefit for his soul.

220,5. When people are attaching so much importance to their body, which will die after a short time, then why not even more for the soul whose destiny it is to live eternally? Therefore, be you also more zealous for the well being of your soul than for the well being of your body. Then there will be more light and it will become clearer within you.’ … “

Warnung vor geistiger Trägheit… Jesus erklärt Jesaja Kapitel 2 & 3 – Warning about spiritual Lethargy – Jesus explains Isaiah Chapter 2 & 3

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Jakob Lorber Grosses Johannes Evangelium Band 7-171-Jesus erklaert Jesaja Kapitel 2 und 3-Warnung vor geistiger Traegheit Jakob Lorber-Great Gospel of John Volume 7-171-Jesus explains Isaiah Chapter 2 and 3-Warning about spiritual Laziness
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Jesus erklärt die Schrift… Jesaja Kapitel 2 und 3:
Warnung vor geistiger Trägheit

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 7, aus den Kapiteln 171 bis 176
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 171 – Der Herr erklärt das zweite Kapitel Jesajas

Der Herr spricht:

171,5. „Aber nun schaffet Mir das Buch des Propheten Jesajas her; darin muss Ich euch eine grosse Stelle beleuchten!“

171,6. Auf das brachte unser Nikodemus alsbald das Buch zu Mir. Als das Buch Jesaja durch Nikodemus herbeigeschafft war, da schlug Ich sogleich das 2. Kapitel auf und las es also allen Anwesenden laut vor:

171,7. „,Das ist es, was Jesaja, der Sohn Amoz’, sah von Juda und Jerusalem: Es wird zur letzten Zeit der Berg, darauf des Herrn Haus steht, gewiss höher sein denn alle Berge und wird über alle Höhen erhaben werden, und alle Heiden werden dahin laufen.‘“ (Jes.2,1+2)

171,8. Hier fragten Nikodemus und die beiden Pharisäer, sagend. „Herr und Meister, wo ist denn der Berg des Herrn, darauf Sein Haus steht?“

171,9. Sagte Ich: „O sehet, wie weltlich, sinnlich und wie voll Materie ihr noch seid! Bin nicht Ich der Berg aller Berge, auf dem das wahre Haus Gottes steht? Was aber ist das sehr wohnliche Haus? Das ist Mein Wort, das Ich schon durch alle die Propheten zu euch, ihr Juden, durch mehrere Jahrhunderte geredet habe und nun Selbst aus dem Munde eines Menschensohnes rede. Ich bin sonach der Berg, und Mein Wort ist das wohnliche Haus auf dem Berge, und da um uns stehen die Heiden aus allen Teilen der Erde, die hierher gekommen sind, zu besehen den Berg und Wohnung zu nehmen in seinem höchst geräumigen Hause.

171,10. Aber für die Juden, wie sie nun sind, ist das wahrlich die letzte Zeit, weil sie den Berg und sein Haus fliehen und die Hohen es sogar zu zerstören drohen. – Verstehet ihr nun diesen Vers?“

171,11. Sagten alle: „Ja, Herr, nun ist er uns wohl völlig klar; aber es hat dieses Kapitel noch mehrere Verse, die uns noch lange nicht klar sind! Herr, erkläre sie uns noch weiterhin!“

171,12. Sagte Ich: „Habt nur Geduld; denn übers Knie lässt sich kein Baum brechen!

171,13. Jesajas aber spricht also weiter: ,Viele Völker werden (das heisst in der Zukunft) hingehen und sagen: Kommt und lasst uns auf den Berg des Herrn gehen zum Hause des Gottes Jakobs, dass Er uns lehre Seine Wege und wir dann wandeln auf Seinen Steigen; denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und von Jerusalem Sein Wort!‘ (Jes.2,3)

171,14. Dass hier unter Zion (Z’e on = Er will) ebenfalls der Berg, also der Herr oder Ich, und unter Jerusalem das Haus Gottes auf dem Berge, also Mein Wort und Meine Lehre zu verstehen ist für jetzt und für alle Zukunft, das wird nun wohl auch schier keinem Zweifel mehr unterliegen.

171,15. Wer aber sind nun die Völker, die da sagen: ,Kommt und lasst uns auf den Berg des Herrn, das heisst zum Menschensohne oder Gottmenschen, gehen und zum Hause des Gottes Jakobs, dass Er uns lehre Seine Wege und wir dann wandeln auf Seinen Steigen!‘?

171,16. Sehet, diese Völker sind jene Menschen, die in aller Zukunft sich zu Mir bekehren werden, sich Mein Wort aneignen und Meinen Willen tun werden; denn die Wege zum Leben zeigt ja Mein Wort, und die Steige sind Mein den Menschen durch das Wort kundgemachter Wille, dessen genaue Befolgung freilich bedeutend unbequemer ist als die pure Anhörung Meines Wortes, wie auch sicher um gar vieles bequemer auf einer breiten und ebenen Strasse zu wandeln ist, als zu gehen auf schmalen und oft sehr steilen Steigen.

171,17. Aber wer in sich selbst auf den höchsten aller Berge und da in Mein lebendiges Wort, welches ist das Haus Gottes auf dem Berge, kommen will, der muss nicht pur auf der Strasse, die zum Berge führt, wandeln und auf ihrer Fläche stehenbleiben, sondern er muss sich auch an die schmalen und oft sehr steilen Steige machen; denn nur auf diesen gelangt er vollends auf den Berg und da in das lebendige Haus Gottes.

171,18. Was dieses bedeutet, habe Ich euch nun schon erklärt, wie auch, was der Prophet eigentlich unter Z’e on und unter Jeruzalem verstanden haben will; darum sagt er denn auch, dass von Z’e on das Gesetz, also Mein Wille, und von Jeruzalem, oder aus Meinem Munde natürlich, Mein Wort komme.

171,19. Wer also Mein Wort, das Ich zu allen Zeiten durch die Propheten zu den Menschen geredet habe, hört, es annimmt und danach lebt, der kommt dadurch zu Mir und also auch zum lebendigen Wort und seiner Kraft; denn Ich Selbst bin ja das lebendige Wort und seine Kraft, und alles, was der endlose Raum fasst, ist ja auch nur Mein lebendiges Wort und seine ewige Kraft und Macht. – Habt ihr das nun wohl auch verstanden?“

171,20. Hierauf sagte einer aus der Zahl jener Pharisäer, die auf dem Ölberge zu Mir gekommen waren, und der ein Schriftgelehrter war: „Herr und Meister, Deine Erklärung über die zwei Verse war so hell wie die Sonne des Mittags, und mir wurde alles klar und einleuchtend; aber nun kommt der vierte Vers, und der lautet also:

171,21. ,Und der Herr wird richten unter den Heiden und strafen die Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spiesse zu Sicheln machen; denn es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben, und die Menschen werden hinfort nicht mehr kriegen lernen.‘ (Jes.2,4)

171,22. Wer sind da die Heiden und wer die Völker, die, nachdem sie einmal bestraft sein werden, sich gegenseitig nicht mehr bekriegen dürften? Diese Völker müssen noch in einer fernsten Zukunft erst geboren werden; denn die gegenwärtigen Generationen mit ihren stolzen, hab- und herrschsüchtigen Königen werden Kriege führen bis ans Ende der Welt.“

171,23. Sagte Ich: „Du bist zwar wohl ein Schriftgelehrter, indem du die Gesetze und alle Propheten noch ganz wohl im Gedächtnis hast, doch vom Verstehen derselben im wahren Geiste war bei dir wohl noch nie eine Rede! Du betratest den breiten und ebenen Weg; aber auf den schmalen Steig, der auf den Berg der wahren Erkenntnis führt, hast du noch keinen Fuss gesetzt.

171,24. Wer durch das Handeln nach dem Gesetze nicht auf die volle Höhe des Berges des Herrn und ins Haus Gottes oder zum inneren lebendigen Worte aus Gott und zu Gottes lebendigem Worte in sich gelangt, der erkennt auch nicht den wahren, inneren, lebendigen Geist des Gesetzes und der Propheten.“
Kapitel 172 – Der Herr erklärt die Zukunftsbilder Jesajas (Jes. 2, 1-5)

172,1. Sagte der Schriftgelehrte: „Aber warum haben denn alle Propheten so verdeckt gesprochen und geschrieben? Es musste ihnen ja doch am meisten daran gelegen sein, dass ihre Worte von den Menschen verstanden würden!“

172,2. Sagte Ich: „Derlei Einwendungen sind vor etlichen Tagen auch auf dem Ölberge gemacht worden, und Ich habe euch ihren Urgrund gezeigt; somit brauche Ich hier das schon einmal Gesagte nicht mehr zu wiederholen.

172,3. Was für ein Gotteswort aber sollte das sein, das keinen inneren Sinn hätte? Oder kannst du dir wohl einen Menschen denken, der kein Eingeweide hätte, oder einen, der so durchsichtig wäre wie ein Wassertropfen, so dass man schauen könnte seine ganze innere Einrichtung, die dich trotz ihrer Künstlichkeit sicher im höchsten Grade anwidern würde?

172,4. Oh, lernet doch alle einmal wahrhaft weise denken! Ich aber werde euch nun den hier auf der Hand liegenden wahren Sinn des vierten Verses Jesaja zeigen, und so habet denn darauf wohl acht!

172,5. ,Der Herr, der Ich es bin im Worte, wird richten unter den Heiden und strafen viele Völker.‘

172,6. Wer sind die Heiden, und wer die Völker? – Die Heiden sind alle jene, die den einen, wahren Gott nicht kennen und an Seiner Statt tote Götzen und den Mammon dieser Welt anbeten und am meisten verehren. Von solchen ist das Judentum nach allen Seiten hin umlagert, und wohin ihr nun in der Welt gehen wollet – ob gen Morgen, gen Mittag, gen Abend oder gen Mitternacht –, so werdet ihr nichts als Heiden in aller Art und Gattung antreffen! Ihr wisset aber, wie nun von allen Seiten der Welt die Heiden hohen und niederen Standes und von nah und weit zu Mir gekommen sind. Sie hörten Mein Wort und sahen Meine Zeichen, wurden voll Glaubens, nahmen an Meine Lehre, und Mein Wort richtet und rechtet nun unter ihnen, wodurch sie aufhören Heiden zu sein und übergehen zu der Zahl der Gesalbten Gottes und zu der Zahl des wahren Volkes Gottes.

172,7. Aber auch sie werden nicht bleiben, wie sie nun belehrt und bestellt sind; denn es werden bald falsche Gesalbte unter ihnen aufstehen, werden auch Zeichen tun, berücken Könige und Fürsten, werden sich bald eine grosse Weltmacht aneignen und mit Feuer und Schwert die Menschen verfolgen, die sich nicht zu ihnen werden bekennen wollen, und sich am Ende in viele Sekten und Parteien spalten, und das sind eben die vielen Völker, die Ich als der Herr strafen werde ihrer Lieblosigkeit, ihrer Falschheit, ihres Eigennutzes, ihres Hochmutes, ihres Starrsinnes, ihrer Herrschsucht und ihres bösen Haders und gegenseitigen Verfolgens und Kriegführens wegen. Bis aber diese Zeit kommen wird, wird es noch eine Weile dauern, wie es von Noah an bis jetzt gedauert hat.

172,8. Wie es aber war zu den Zeiten Noahs, da die Menschen freiten und sich freien liessen, grosse Feste und Gastmähler hielten, sich gross ehren liessen und gegen jene verheerende Kriege führten, die sich vor ihren Götzen nicht beugen wollten, wo dann bald die grosse Flut kam und die Täter des Übels alle ersäufte, eben also wird es auch sein in jener künftigen Zeit. Aber dann wird der Herr mit dem Feuer Seines Eifers und Seines Zornes kommen und alle solche Täter des Übels hinwegfegen von der Erde.

172,9. Da wird es kommen, dass die verschonten Reinen und Guten und die wahren Freunde der Wahrheit und des Lichtes aus Gott aus den Schwertern Pflugscharen, aus den Spiessen Sicheln machen und die Kunst Krieg zu führen vollends aufgeben werden, und es wird dann fürder kein wahres gesalbtes Volk wider das andere mehr ein Schwert erheben, ausser den noch irgend in den Wüsten der Erde übriggebliebene Heiden; aber auch diese werden ermahnt und dann von der Erde gefegt werden.

172,10. Da wird die Erde gesegnet werden von neuem. Ihr Boden wird tragen hundertfältige Frucht von allem, und den Ältesten wird die Macht gegeben sein über alle Elemente.

172,11. Siehe, also ist dem Geiste nach für diese Erde zu verstehen der vierte Vers, den du als ein Schriftgelehrter für gar so unverständlich hieltst!

172,12. Aber innerhalb dieses naturmässig wahren, geistigen Sinnes ist freilich noch ein tieferer rein geistiger und himmlischer Sinn verborgen, den aber ihr nun mit eurem noch puren Weltverstande nicht fassen könntet, und solcher ist auch nicht mit Worten darzustellen. So ihr aber auf dem Berge des Herrn werdet in das Haus Gottes eingegangen sein und sodann kommen von diesem Hause Jakobs, wie davon der Prophet spricht im kurzen fünften Verse, dann erst werdet ihr wandeln im wahren Lichte des Geistes aus Gott. (Jes.2,5) …“
Kapitel 174 – Erklärung von Jesajas 2, 6-22. Die Gnadeneröffnungen des neuen Lichtes

174,1. Sagte Ich: „Wohl denn, und also vernehmet das Wort weiter! Des Propheten Worte aber lauten:

174,2. ,Du, Herr, aber hast zugelassen Deinem Volke, dass es fahren liess das Haus Jakobs; denn Deine Völker treiben es nun ärger denn die Fremden im Aufgange! Sie sind nun auch Tagewähler (und Zeichendeuter) wie die Philister und machen der fremden Kinder viele zu den ihrigen. Ihr Land ist voll Silber und Gold, und ihrer Schätze ist kein Ende; und ihr Land ist auch voll Rosse, und ihrer Wagen ist kein Ende. Auch ist ihr Land voll Götzen, und sie, die Menschen, beten an ihrer Hände Werk, das ihre Finger gemacht haben. Da bückt sich der Pöbel, und da demütigt sich der Junker. Das wirst Du, Herr, ihnen nicht vergeben. Ziehe denn hin, du treuloses Volk, zu den Felsen der Berge, und verbirg dich in die Erde aus Furcht vor dem Herrn und vor Seiner herrlichen Majestät!‘ (Jes.2,6-10)

174,3. Diese fünf Verse gehören auf ein Feld, weil sie den elenden Zustand der Kirche oder des Hauses Gottes auf Erden anzeigen, und das bei den Juden, die vor dieser Zeit waren, sowohl, als bei denen, die nach uns sein und kommen werden.

174,4. Die Trägheit in der Ausübung der Gebote Gottes aber ist der Grund, warum Ich es zulasse, dass Mein Volk das Haus Jakobs auf dem Berge des Herrn fahren lässt und das Handeln der rohesten und trägsten Völker, die in den Morgenlanden gleich den wilden Tieren hausen, ganz getreulich nachahmt.

174,5. Und was nun die Pharisäer und die ihnen gleichen Juden tun, das werden auch unsere Nachkommen tun: Sie werden im Volke eine Menge Tage einsetzen, denen sie eine besondere Kraft und Wirkung andichten werden, und wer dagegen zeugen wird, den werden sie mit Feuer und Schwert verfolgen. Also werden sie auch sein Zeichendeuter, werden um Geld den Menschen Glück und Unglück vorherverkünden und sich dafür ganz ausserordentlich loben und bezahlen lassen; denn solch eine müssige Arbeit trägt am Ende ja doch mehr ein als die Pflugschar und die Sichel.

174,6. Damit aber ihr müssiges Einkommen desto grösser wird, so werden sie, wie nun die Pharisäer, ihre Apostel in alle Welt hinaussenden und die Fremden zu ihren Kindern machen. Diese waren schon als finstere Heiden zu nichts nütze; wenn sie aber dann des wahrsten Weltphilistertums werden, so werden sie noch ums Hundertfache ärger werden, als sie ehedem waren! Dadurch aber wird ihr finsteres Land voll Silbers und Goldes werden, und ihre Gier nach den Schätzen dieser Welt wird kein Ende und kein Ziel haben, und also auch ihre Herrschsucht und Kriegswut, – was der Prophet im Bilde durch die Rosse und Wagen in einer Unzahl ausdrückt. Aber auch ihr Herrschterritorium wird sein voll Götzen und Tempel, wie solches trotz der persönlichen Warnung Gottes schon Salomo der Weise angefangen hat, der seiner fremden Weiber wegen Götzentempel um Jerusalem errichten liess. Vor solchen Götzen werden die blinden Narren sich bücken und anbeten ihrer eigenen Hände und Finger Werk in der dummen Meinung, Gott dadurch angenehm zu werden. Und wer das nicht tun wird, der wird verfolgt werden dem Leibe nach auf Leben und Tod. Denn es werden viele Könige des grösseren Glanzes ihrer Throne wegen auf den Unsinn der Weltphilister halten und werden mit Feuer und Schwert verfolgen die stets wenigen Freunde des Lichtes und der lebendigen Wahrheit.

174,7. Und siehe, da wird kommen der Herr und wird strafen solche Völker, die unter Seinem Namen so viele Menschen berückt haben!

174,8. Da wird auf einmal von allen Seiten auftauchen das wahre, lebendige Licht, und die Freunde der Nacht werden geschlagen werden für immerhin. Sie werden zwar fliehen zu den Felsen (die Grossen und Mächtigen der Erde) und werden sich vergraben unter ihr unfruchtbares Erdreich, aus Furcht vor der Wahrheit und Majestät des Herrn; aber es wird ihnen das wenig nützen.

174,9. Denn es spricht der Prophet nun wieder weiter und sagt laut: ,Denn alle hohen Augen (Herrscherstolz) werden gedemütigt werden, und alle die hohen Leute werden sich bücken müssen; denn der Herr wird allein hoch sein zu derselbigen Zeit und dann ewig immer fort und fort (Jes.2,11). Denn des Herrn Zebaoth Tag (Licht) wird gehen über alles Hoffärtige und Hohe und über alles vor der Welt Erhabene, dass es erniedrigt werde (Jes.2,12) also auch über alle erhabenen Zedern Libanons (Priester) und über alle Eichen in Basan (Hauptstützen des Götzenpriestertums zu aller Zeit) (Jes.2,13); über alle hohen Berge (Regenten) und über alle erhabenen Hügel (alle Hoffähigen) (Jes.2,14); über alle hohen Türme (Feldherren) und über alle festen Mauern (Kriegsheere) (Jes.2,15); auch über alle Schiffe auf dem Meere (solche, die am Staatsruder sitzen) und über alle irdisch köstliche Arbeit (die grosse Staatenindustrie) (Jes.2,16). Und das wird geschehen, auf dass sich alles bücken muss, was hoch ist unter den Menschen, und sehr gedemütigt werden alle hohen Leute und der Herr allein hoch sei zu der Zeit (Jes.2,17). Mit den Götzen aber wird es dann ganz aus sein in jener Zeit (Jes.2,18). Ja, da wird man wohl auch noch in die Höhlen der Felsen gehen und in der Erde Klüfte (des Mammons Verstecke), und das aus Furcht vor dem Herrn und vor Seiner herrlichen Majestät (das Licht der ewigen Wahrheit), so Er Sich aufmachen wird, zu schrecken (strafen) die Erde (Jes.2,19). Ja, zu der Zeit wird ein jeder hinwerfen seine silbernen und goldenen Götzen in die Löcher der Maulwürfe und Fledermäuse (Jes.2,20) – welche Götzen er sich machen liess zur Anbetung –, auf dass er sich desto leichter verkriechen könne in die Steinritzen und Felsenklüfte aus Furcht vor dem Herrn und vor Seiner herrlichen Majestät, so Er Sich aufmachen wird, zu schrecken die Erde (Jes.2,21); aber es wird das niemandem irgend etwas nützen. Darum lasset nun ab von dem Menschen, der irgendeinen Odem in der Nase hat (der Odem in der Nase bezeichnet den weltlichen Hochmut); denn ihr wisset es nicht, wie hoch er etwa in der Welt steht (Jes.2,22)!‘

174,10. Nun, da habt ihr die ganze, leicht fassliche Erklärung des ganzen zweiten, höchst beachtenswerten Kapitels des Propheten Jesaja! Die letzten Verse erklären sich von selbst, so man die Bedeutung der ersten wohl verstanden hat.

174,11. Aber Ich sage euch, dass es wahrlich auch also geschehen wird jetzt schon in jüngster Zeit und dann nach etwa gegen neunzehnhundert Jahren wieder im Vollmasse; denn es gibt selbst in Meinem Rate kein anderes Mittel, so dem Menschen die vollste Willensfreiheit belassen werden muss, als nur dies einzige, mit dem man von Zeit zu Zeit der menschlichen Trägheit fruchtbringend begegnen kann; denn sie ist die Wurzel aller Sünden und Laster! – Habt ihr das alles wohl verstanden?

174,12. Ihr werdet nun wohl weniger Freude in euch darüber empfinden, – aber eine desto grössere die künftigen Völker, so ihnen neuerdings diese Kunde gegeben wird in ihrer grossen Drangsal und in der Zeit, in welcher sich ein Volk wider das andere erheben wird, um es zu verderben. – Doch darüber soll uns noch das nächste Kapitel ein näheres Licht verschaffen!

174,13. Doch nun saget es Mir, wie ihr diese Sache von grösster Wichtigkeit aufgefasst habt! Ich sage darum ,von grösster Wichtigkeit‘, weil Ich euch das als Meinen künftigen Nachfolgern vor allem ans Herz legen will, euch selbst und alle eure Jünger vor der Trägheit zu verwahren. Und so möget ihr nun reden von dem Geiste, dem ihr im Jesajas begegnet seid; dann gehen wir leicht aufs dritte Kapitel über!“

174,14. Sagten die Jünger und auch einstimmig die andern Anwesenden: „Herr, was Du anordnest, willst und zulässest, ist sicher übergut, überweise und gerecht; denn Du als der Schöpfer und Meister der Menschen und aller Dinge in der Welt weisst es ja am allerbesten, was für die Menschen am allerbesten taugt. Wären das Silber, das Gold, die Edelsteine und die köstlichen Perlen zum pursten Nachteil Deiner Menschen, so hättest Du wahrlich derlei böse Dinge nicht erschaffen!

174,15. Wer weiss es ausser Dir, ob die Menschen ohne solche Reizmittel nicht etwa noch um vieles träger geworden wären, als sie bei allen diesen tausendmal tausend Reizmitteln ohnehin sind und mit der Zeit noch mehr werden? Wenn da aber gar viele aus zu grosser Liebe zu diesen Reizmitteln zu wahren Teufeln unter den Menschen werden, weil sie sich von dem falschen Glanze des Goldes haben blenden lassen, so hast Du ja der Zuchtmittel in endlosester Fülle Dir zu Gebote stehend, und wir sind da der Meinung, dass am Ende der Zeiten der Welt alles nach Deinem geheimsten und ewigen Ratschlusse noch gut ausgehen wird.

174,16. Wir als Deine erwählten Jünger werden sicher alles aufbieten, um die Menschen nach Deinem Ratschluss in der gerechten und wahren Tätigkeit zu erhalten und sie für solche zu begeistern und zu beleben. Ob sie aber das in der ferneren Zeitenfolge in ihren Nachkommen auch so beachten werden, das ist freilich wohl eine sehr bedeutend andere Frage! Allein, da wirst schon Du Selbst alles geschehen lassen, was zum Besten der Menschen wird am besten taugen können, ob Kriege, Pestilenz, Teuerung, Hungersnot, oder Friede, Gesundheit und gesegnete, fruchtreiche Jahre und Zeiten! Und so hätten wir nun unsere Meinung vor Dir, o Herr, offen ausgesprochen und bitten Dich um die Fortsetzung in der Beleuchtung des Propheten.“

174,17. Sagte Ich: „Diesmal bin Ich mit eurer Äusserung völlig zufrieden, und da ihr die Erklärung des zweiten Kapitels des Propheten wohl aufgefasst habt, so können wir nun denn auch kurz gefasst auf das dritte Kapitel übergehen. Und so denn höret Mich!“
Kapitel 175 – Erklärung des 3. Kapitels Jesajas. Die Zustände einer geordneten Gemeinde

175,1. (Der Herr):“ „Auch dieses folgende Kapitel hat seine weissagende Geltung für jetzt und für die Folge jener Zeiten, die Ich euch ehedem kundgegeben habe.

175,2. Also aber lautet der erste sehr bedeutungsvolle Vers des Propheten: ,Sieh, der Herr, Herr Zebaoth wird von Jerusalem nehmen allerlei Vorrat und desgleichen von ganz Juda, allen Vorrat des Brotes und allen Vorrat des Wassers!‘ (Jes.3,1)

175,3. Unter dem Ausdruck ,Jerusalem‘ verstehet hier das gegenwärtige Judentum, wie es jetzt ist und schon lange früher auch also war; unter ,Juda‘ aber verstehet die künftigen Generationen, die dann durch die Annahme Meiner Lehre zu dem Stamme Juda gezählt werden. Diese werden durch ihre grosse Trägheit auch in einem noch viel grösseren Masse dasselbe Los zu gewärtigen haben wie nun im engeren Masse die Juden.

175,4. Unter der Wegnahme des Brotvorrates verstehet die Wegnahme der Liebe und der Erbarmung, und unter der Wegnahme des Wasservorrates verstehet die Wegnahme der wahren Weisheit aus Gott, und die Folge davon wird sein, dass sie alle in grosser Irre und Finsternis der Seele wandeln werden und keiner dem andern wird raten können; und so auch einer dem andern etwas raten wird, so wird ihm der Rat- und Lichtbedürftige doch nicht trauen und wird sagen: ,Wie redest du mit mir vom Lichte und befindest dich in der gleichen Finsternis wie ich!‘ Dass dann die Menschen durch ihr eigenes Verschulden infolge ihrer Trägheit völlig hilflos dastehen werden, gibt der Prophet in den folgenden Versen treulich also kund, indem er sagt:

175,5. ,Also werden ihnen weggenommen werden Starke und Kriegsleute, Richter, Propheten, Wahrsager und Älteste (Jes.3,2); Räte und weise Werkleute und kluge Redner und Hauptleute über fünfzig, wie auch die ehrlichen Leute (3,3).‘

175,6. Ich setze hier geflissentlich die Hauptleute und die ehrlichen Leute zuletzt, statt gleich anfangs des dritten Verses, und habe schon Meinen Grund dazu. Und nun vernehmet die Beleuchtung!

175,7. Wer sind denn die Starken und die Kriegsleute? Das sind solche, wie dereinst war der David voll Glauben und Vertrauen auf Mich, und die Kriegsleute sind solche Menschen, die sich von dem Glauben und Vertrauen des Einen voll begeistern lassen, auf dass sie allzeit siegen über alle noch so vielen Feinde des Guten und Wahren aus Gott.

175,8. Wenn aber bei den Menschen der volle Mangel des lebendigen Wassers aus den Himmeln eingetreten ist und alles Fleisch mit seinen Seelen sich in der dicksten Finsternis befindet, wer wird dann unter den Menschen ein rechter und gerechter Richter sein? Wer wird da haben die Gabe der Weissagung? Und so sie auch jemand noch für sich hätte, wer wird ihm glauben ohne inneren Verstand, dass es also ist?! Wer wird für die Geistesblinden und -tauben wahrsagen können? Und wen wird die finstere Menschheit wegen hervorragender Weisheit als einen wahren Ältesten erwählen und zu ihrem Hirten machen mögen? Daher erkennet nun diese Sache recht!

175,9. Wem Brot und Wasser in ihrer geistigen Bedeutung weggenommen sind, dem ist dadurch alles genommen; denn wen Gott mit der geistigen Blindheit straft und züchtigt, der ist am meisten gestraft und gezüchtigt. Denn dem ist dadurch alles genommen, und er steht völlig rat- und hilflos da. Das ist aber dann auch schon das äusserste Mittel, mit dem der zu überhand genommen habenden Trägheit der Menschen und allen ihren vielen Lastern stets am allerwirksamsten begegnet werden kann.

175,10. Dass aber die Menschen sich mit der Wegnahme des geistigen Brotes und Wassers wahrhaft im grössten Elende befinden müssen, und was ihnen dadurch noch alles benommen ist, bezeugt der Prophet noch weiter im dritten Verse, wo er ausdrücklich sagt: Den Menschen werden genommen werden auch die Räte oder Ratgeber und weise Werkleute in allen Zweigen der menschlichen Bedürfnisse, also auch kluge Redner, die sonst mit ihrer Weisheit gar vieles Gute bewirkt haben.

175,11. Das Übelste an der Sache aber ist die miterfolgte Wegnahme der, sage, fünfzig Hauptleute! Wer sind diese, und was hat die Zahl fünfzig hier zu tun? Das werden wir nun gleich ganz wohl einsehen.

175,12. Wenn wir uns eine ganz grosse und vollkommen geordnete Gemeinde von Menschen vorstellen, so hat sie, so sie mit allem wohl versorgt sein will, in allem numerisch fünfzig Hauptzweige zu ihren Lebensbedürfnissen schon von alters her zu besorgen und zu bestellen. Was darüber ist, gehört schon der Hoffart an, und was darunter, das ist dann schon Schwäche, Mangel und Armseligkeit. Damit aber jeder einzelne Zweig der gezählten Bedürfnisse nutzwirkend versehen und gehandhabt wird, so muss er auch einen kundigen Hauptmann als Vorsteher und Leiter an der Spitze haben, der sich im Betriebe seines Werkes von Anfang bis zu Ende wohl auskennt; fehlt der und steht an seiner Stelle ein Unkundiger, so wird dieser Bedürfniszweig der ganzen Gemeinde bald schlechte oder auch gar keine Früchte mehr zu tragen anfangen.

175,13. Wie wird aber eine grosse Gemeinde erst dann bestehen, wenn sie durch ihre Trägheit und Fahrlässigkeit endlich aller fünfzig Hauptleute bar wird? Ich sage es euch: Gerade also, wie die grosse Gemeinde der Juden nun besteht, in der nur gewisse Diebe und Räuber noch etwas besitzen und sich auf Kosten der Armen mästen und für ihre Bäuche sorgen, dafür aber Tausende in der tiefsten Armut hilflos verschmachten. Denn wo ist der weise Hauptmann, der für sie sorgete und ihnen Arbeit und Brot gäbe in einem oder dem andern Erwerbszweige? Sehet, dieser ist nicht da in gar manchen Zweigen, und somit ist auch alles andere nicht da! Es gibt zwar nun wohl auch noch gewisse Hauptleute, die den verschiedenen Zweigen vorstehen, aber nicht fürs Volk, sondern für sich, und sie sind darum nur Diebe und Räuber und keine rechten Hauptleute wie zu den Zeiten Meiner Richter.

175,14. Ihr habt nun gesehen, wie das äussere und innere Wohl der Menschen einer grossen Gemeinde von den Hauptleitern in den verschiedenen Bedürfniszweigen abhängt; aber von wem hängt denn in einem Lande, das von einem Fürsten oder Könige regiert wird, eine rechte Aufstellung der besprochenen Hauptleute in einer grossen Menschengemeinde vor allem ab? Sehet, eben von einem weisen Könige!

175,15. Was sagt aber unser Prophet da, was der Herr den trägen, gottvergessenen Gemeinden noch tun wird?

175,16. Höret, seine Worte lauten ferner also: ,Ich, spricht der Herr, will ihnen Jünglinge zu Fürsten geben, und Kindische sollen über sie herrschen! (Jes.3,4) Und das Volk wird Schinderei treiben, ein Mensch wider den andern, ein jeglicher sogar wider seinen Nächsten, und der Junge wird sich stolz erheben über den Alten und ein loser, betrügerischer Mann über den Ehrlichen!‘ (Jes.3,5)

175,17. Die Worte des Propheten sind hier für sich so klar und wahr, dass sie keiner weiteren Erklärung bedürfen; nur auf die grossen und offenbar bösesten Folgen kann Ich euch aufmerksam machen, obschon sie auch leicht von selbst zu finden sind. Wenn bei einem solchen Wirrwarr in einem Lande einmal alle Lebensverhältnisse in die grösste Unordnung geraten und durch die Not alle Menschen einer Gemeinde in die grösste Unzufriedenheit gesetzt werden, dann gibt es denn auch eine schonungslose Empörung über die andere. Das Volk erwacht und steht auf und treibt Fürsten und die selbstsüchtigen Hauptleute in die Flucht oder erwürgt sie gar. Und da ist es, wo man sagt: ,Ein Volk zieht wider das andere.‘

175,18. Denn der Mensch vermöge seiner trägen Beschaffenheit lässt sich so lange noch allen Druck gefallen, wie er in seiner Blindheit noch seinen Magen mit einer noch so mageren Kost füllen kann; wenn aber einmal auch diese aufhört und er nichts als den Hungertod vor seinen Augen hat, dann erwacht er sicher und wird zu einer hungerwütenden Hyäne. Und bis dahin muss es kommen, damit die Menschheit zum Erwachen kommt.“
Kapitel 176 – Der Zusammenbruch der falschen Religionsgebäude, gedeutet aus Jesajas 3, 6-27

176,1. (Der Herr:) „Nun aber ist alles zerstört und niedergemacht. Wem nur irgendeine Schuld gegeben werden kann, dass er durch seine unbarmherzige Selbstsucht auch zum allgemeinen Völkerunglück beigetragen hat, der fällt als ein leider trauriges Opfer der allgemeinen Volksrache. Aber was dann? Die Menschen haben nun keinen, gar keinen, weder einen guten noch einen bösen, Führer mehr. Sie befinden sich in der vollendetsten Anarchie, in der am Ende ein jeder tun kann, was er will; ein anderer, Stärkerer, kann ihn aber auch strafen nach seiner Herzenslust.

176,2. Da treten dann die Weiseren zusammen und sagen: ,So geht es nicht, und so kann es auch nicht bleiben! Wir Weiseren und Mächtigeren wollen uns einverstehen und das Volk dahin stimmen, dass es mit uns wähle ein weises Oberhaupt. Und es ist ein Grosshaus, das zwei Brüder von mancher anerkannten Erfahrung innehabe! Was geschieht da und dann? Der Prophet soll es uns ganz getreulich sagen! Und was sagt da der Prophet?

176,3. Höret! Er sagt: Dann wird einer seinen Bruder aus seines Bruders Hause ergreifen und sagen: ,Du hast Kleider (Kenntnisse und Erfahrungen), sei unser Fürst und hilf du diesem Umfalle!‘ (Jes.3,6) Er aber wird zu der Zeit sagen und schwören: ,Höret, ich bin kein Arzt, und es ist weder Brot (Glaubens-Gutes) noch Kleid (Glaubens-Wahres) in meinem Hause! Setzet mich darum nicht zum Fürsten im Volke!‘ (Jes.3,7). Denn Jerusalem ist reif und fällt dahin, und Juda (die späte Zeit) liegt ebenfalls da; denn ihre Zunge und ihr Tun ist wider den Herrn, indem sie den Augen Seiner Majestät (dem Lichte Seiner Weisheit) widerstreben (Jes.3,8). Es ist das vor aller Welt offen und kundig. Ihr Wesen hat kein Hehl; denn sie rühmen ihre Sünde wie zu Sodom und Gomorra und sind frech und verbergen sich sogar nicht. Wehe ihrer Seele; denn damit bringen sie sich selbst in alles Unglück (Jes.3,9)!‘

176,4. Aber der gewählte Fürst, der allenfalls auch Ich Selbst sein könnte, sagt weiter: ,Gehet und prediget zuvor den Gerechten, dass sie gut werden, und sie werden dann die Frucht ihrer Werke essen (Jes.3,10)! Wehe aber den Trägen und Gottlosen; denn sie sind allzeit böse, und es wird ihnen vergolten werden nach ihren Werken, und wie sie es verdient haben (Jes.3,11)! Höret, darum sind Kinder Fürsten Meines Volkes, und sogar Weiber herrschen über sie. Mein Volk, deine (falschen) Tröster verführen dich (siehe Rom!) und zerstören den Weg, den du gehen sollst (Jes.3,12)!

176,5. Aber der Herr steht da, zu rechten, und ist (nun) aufgetreten, die Völker zu richten (Jes.3,13). Und der Herr kommt zu Gerichte mit den Ältesten Seines Volkes (die Schrift) und mit seinen Fürsten (die Erweckten in der jüngeren Zeit); denn ihr (Pharisäer und Römer) habt den Weinberg verderbt, und der Raub von den Armen ist in eurem Hause (Jes.3,14).

176,6. Warum zertretet ihr Mein Volk, und warum zerschlaget ihr noch mehr die Person der Elenden? Also spricht (nun) voll des höchsten Ernstes der Herr (Jes.3,15).

176,7. Und der Herr spricht weiter: Darum, dass die Töchter Zions stolz sind (die falschen Lehren der Hure Babels) und gehen mit aufgerichtetem Halse und mit geschminkten Angesichtern, treten (übermütig) stolz einher, schwänzen (gleich einem hungrigen Hunde) und tragen gar köstliche Schuhe an ihren Füssen (Jes.3,16), darum wird der Herr die Scheitel der Töchter Zions kahl machen (den Verstand nehmen), und Er wird darin noch ihr einziges und bestes Geschmeide wegnehmen (Jes.3,17).

176,8. Zu jener Zeit wird der Herr ihnen auch wegnehmen den Schmuck an den köstlichen Schuhen (die Blindgläubigen), und die Hefte (treuen Anhänger) und die Spangen (die verschiedenen Orden) (Jes.3,18), die Ketten, Armspangen und die Hauben (als das abergläubische Zunftwesen) (Jes.3,19), die Flitter, die Gebräme, all die Goldschnürlein, Bisamäpfel, die Ohrenspangen (Jes.3,20), die Ringe und Haarbänder (Jes.3,21), die Feierkleider, die Mäntel, die Schleier und die (grossen) Beutel (Jes.3,22), die Spiegel, die Koller, die Borten und die Kittel (alles die glänzende Zeremonie der Hure Babels) (Jes.3,23). Da wird dann Gestank für den guten Geruch werden, ein loses Band für den guten Gürtel, eine Glatze für ein krauses Haar (Schlangenklugheit der Hure Babels), und für einen weiten Mantel wird ihr werden ein enger Sack; und solches alles wird ihr werden an der Stelle ihrer vermeinten Schöne (Jes.3,24).

176,9. Dein Pöbel wird durch das Schwert fallen, und deine Krieger im Streite (Jes.3,25). Und ihre Tore werden trauern und klagen (weil niemand mehr durch sie wird gehen wollen), und sie wird jämmerlich sitzen auf der Erde (Jes.3,26). Es werden aber in jener Zeit die Kriege die Männer so rar machen, dass dann sieben Weiber einen Mann ergreifen werden (oder aus den sieben Sakramenten wird nur eins werden) und sprechen werden: Wir wollen uns selbst nähren und kleiden, lass uns aber nur nach deinem Namen heissen, auf dass unsere Schmach von uns genommen werde (Jes. 3,27)!‘

176,10. Und sehet nun, meine Freunde: Was der Prophet da gesagt hat, das wird so gewiss in Erfüllung gehen, als wie gewiss und wahr Ich euch das nun Selbst erläutert habe. Denn die Menschen können für eine grössere Länge der Zeit die Wahrheit nicht ertragen, werden müde und versinken allzeit wieder in ihre alte, Gericht und Tod bringende Trägheit, und es lässt sich dann wahrlich nichts anderes tun, als durch die äussersten Mittel die Menschen wieder zu erwecken und sie wieder in die alte Tätigkeit auf den Wegen und Steigen des Lichtes und Lebens zu versetzen.

176,11. Darum sage Ich es euch nun noch einmal: Warnet die Menschen vor allem vor der geistigen Trägheit; denn mit ihr treten dann alle die Übel ein, von denen der Prophet geredet hat, und Ich muss sie leider zulassen! Denket darüber nach, und wir werden in der Herberge noch ein Wörtlein darüber sprechen! – Doch nun wollen wir uns aber auch sogleich dahin begeben; denn wir werden in dieser Nacht noch manches zu tun bekommen!“ …

flagge en  Warning about spiritual Lethargy – Jesus explains Isaiah Chapter 2 & 3

   

Jesus explains the Scripture Isaiah, Chapter 2 and 3:
Warning about spiritual Lethargy

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 7, Chapter 171 to 176
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Chapter 171 – The Lord explains the second chapter of Isaiah

The Lord says:

171,5. But now, bring the book of the prophet Isaiah here. From that I have to make an important part clear to you.”

171,6. Then Nicodemus brought the book to Me and I immediately turned to the second chapter of Isaiah and read it as follows aloud to all those who were present:

171,7. “This is what Isaiah, the son of Amos, saw over Judah and Jerusalem: ‘In the last time the Mountain on which the House of the Lord stands will certainly be higher than all mountains and it will be exalted above all heights, and all the gentiles will go to it.” (Isaiah 2:1+2).

171,8. Then Nicodemus and the two Pharisees asked: “Lord and Master, where is then the mountain of the Lord on which His house is standing?”

171,9. I said: “O see how worldly your attitude is, based on your sense-organs, and how you are still full of matter. Am I not the Mountain of all mountains on which the true House of God stands? But what is the very comfortable House? That is My Word that I have already spoken by all the prophets to you, Jews, during a few centuries, and now I Myself am speaking through the mouth of a Son of Man. So I am the Mountain, and My Word is the comfortable House on the Mountain, and there around us are standing the gentiles from all parts of the Earth, who came to this place to see the Mountain and to live in His very spacious House.

171,10. But for the Jews as they are now, it is really the last time, because they are fleeing from the Mountain and from His house, and the ones at the top are even threatening to destroy it. Do you understand this verse now?”

171,11. All of them said: “Yes Lord, it is now completely clear to us, but this chapter has still more verses, which are for us still not clear at all. Lord, do explain these further to us.”

171,12. I said: “Just be patient, because a tree does not fall with the first blow.

171,13. But Isaiah continues to speak as follows: ‘Many nations will (that means in the future) go on their way and say: Come, let us go up on the Mountain of the Lord, to the House of the God of Jacob, so that He will teach us His ways, after which we can then walk on His mountain paths, because from Zion will go forth the law and from Jerusalem His Word.’ (Isaiah 2:3).

171,14. By Zion (Z’e on = He wills) is also to be understood the Mountain, thus the Lord or I, and by Jerusalem the House of God on the Mountain, thus My Word and My teaching for now and forever. Certainly there will be no more doubt about that.

171,15. But now, who are the nations who say: ‘Come, let us go up on the Mountain of the Lord’ – that means to go to the Son of Man or divine Man – ‘and to the House of the God of Jacob, so that He will teach us His ways and we can then walk on His mountain paths?’

171,16. Look, these nations are those people who in the future will be converted to Me, will make My Word their own and will do My will. Because My Word shows the ways to life, and the mountain paths are My will announced to the people by the Word, of which the strict observance is definitely more difficult than only the pure listening to My Word, just like it is also definitely much easier to go on a broad and smooth way than on narrow and often very steep mountain paths.

171,17. But whoever wants to come within him upon the highest of all mountains and there in My living Word, which is God’s House on the Mountain, must not only follow the smooth way which leads to the top and stay upon it, but must also go on the narrow, often very steep mountain paths, because only along these, will he come completely on the Mountain and there in God’s living House.

171,18. What this means, I have already explained to you, as well as what the prophet in fact wanted to make clear by Z’e on and by Jerusalem. For this reason he also says that from Z’e on will go forth the law, so My will, and from Jerusalem – or seen in a natural way, out of My mouth – My Word.

171,19. So whoever hears My Word that I have spoken to the people at all times by the prophets, accepts it and lives according to it, he will thereby come to Me and thus also to the living Word and its power. Because I Myself am the living Word and the power thereof, and everything that contains the infinite space, is also only My living Word and the eternal power and might thereof. Did you also understand this well now?”

171,20. Then someone from the group of the Pharisees, who came to Me on the Mount of Olives, and who was a scribe said: “Lord and Master, Your explanation of these two verses was so clear like the sun at noon time, and everything became clear and understandable to me. But now comes the fourth verse and that sounds like this:

171,21. ‘And the Lord will administer justice among the gentiles and punish the nations. Then they will make of their swords plowshares and of their spears sickles, because no nation will lift up a sword against another, and the people will from now on learn war no more.’ (Isaiah 2:4).

171,22. Who are those gentiles and who the nations who, once they have been punished, will make no more war against one another? Those nations must surely be born in a very far future, because the present-day generations with their proud, greedy kings, lusting for power, will make war until the end of the world.”

171,23. I said: “It is true that you are a scribe, so that you still have the laws and all the prophets very well in your memory, but to understand them in the true spirit, of that there has never been any sign with you. You were walking on the broad and smooth way, but on the narrow mountain path that leads to the top of the mountain of the true knowledge, you have never set one foot.

171,24. Whoever, by acting according to the law, will not come on the top of the Mountain of the Lord and in God’s House or to the inner living Word from God, and will come to the living Word of God within him, will also not recognize the true, inner, living spirit of the law and the prophets.”
Chapter 172 – The Lord explains Isaiah’s images of the future

172,1. The scribe said: “But why did the prophets then talk and write in such a concealed way? I suppose that the most important for them was that their words could be understood by the people?”

172,2. I said: “These kind of objections were already made a few days ago on the Mount of Olives, and I have demonstrated to you how unfounded it is. So I do not have to repeat here what has already been said.

172,3. What kind of Word of God would that be, which has no inner meaning? Or can you imagine a human being without any bowels, or one who is so transparent as a drop of water so that his whole internal body could be seen? Something that we would – despite the artfulness of it – dislike very much.

172,4. Oh, do try, all of you, to think wisely. Nevertheless, I will now explain to you the obvious true meaning of the fourth verse of Isaiah. So be very attentive.

172,5. ‘The Lord’, who am I in the Word, ‘will judge the gentiles and punish many people.’

172,6. Who are the gentiles and who the people? The gentiles are all those who do not know the true God and instead of Him are worshiping and mostly honoring, dead idols and the mammon of this world. The Jews are surrounded by such people from all sides, and wherever you now also want to go in the world – to the morning, the noon or the evening – you will find nothing but all kind of different gentiles. However, you know that now from all sides of the world the gentiles of high and low rank and from close by and from far away have come to Me. They heard My Word and saw My signs, were filled with faith and accepted My teaching, and My Word is now judging them and putting them on trial, by which they cease from being gentiles and they pass over to the number of the blessed ones of God and to the number of the true people of God.

172,7. But they also will not remain like they are now instructed and educated, because soon false anointed men will arise among them who will also perform signs, will mislead kings and princes, will soon seize a great worldly power and will persecute with fire and sword those who do not want to follow them, and will finally split into many sects and parties. And these are then the many people who I as Lord will punish because of their lack of love, their falsehood, their selfishness, their pride, their obstinacy, their lust of power and their evil quarreling and mutual persecutions and wars. However, before that time will come, it still will take a while, as it lasted from Noah until now.

172,8. But as it was during the time of Noah when men were marrying and were giving into marriage, held big parties and feasts, let themselves be highly honored and wage destructive wars against those who did not want to bow down before their idols, so that soon the great flood came that drowned all those who committed evil, so also it will be in that future time. But then the Lord will come with the fire of His zeal and His wrath, and sweep away all the evildoers from the Earth.

172,9. Then it will happen that the pure and good men and the real friends of the truth and the light out of God who were spared, will make from their swords plowshares and from their spears sickles, and will give up the art of war completely. Then after that, no truly anointed people will lift up the sword against another anymore, except still some remaining gentiles somewhere in the deserts of the Earth. But also these will be admonished and after that be swept off the Earth.

172,10. Then the Earth will be blessed again. Its soil will bear a hundredfold fruit of everything, and the elders will be given the power over all the elements.

172,11. Look, this is how, spiritually seen, the fourth verse for this Earth has to be understood, which was for you as scribe so very incomprehensible.

172,12. But behind this natural, true, spiritual meaning lies a still hidden, deeper pure spiritual and heavenly meaning, but that you, with your still pure worldly intellect cannot understand, and that also cannot be expressed into words. However, if you will be on the Mountain of the Lord and will have entered into the House of God, and then will come out of the house of Jacob – like the prophet is speaking about it in the short fifth verse – only then will you walk in the true light of the Spirit out of God. (Isaiah 2:5). Do tell Me now if you have understood this better now than at first.”
Chapter 174 – Explanation of Isaiah 2, 6-22. Mercy. Revelations of the new Light.

174,1. I said: “Good then, so listen further to the Word. The words of the prophet are as follows:

174,2. ‘You, Lord, have nevertheless permitted that Your people have abandoned the house of Jacob, because Your nations are now worse than the foreigners from the east. They also are now committing sorcery just like the Philistines, and from the children of the foreigners they are accepting many as their own. Their country is full of silver and gold, and there is no end to their treasures, and their country is also full of horses, and there is no end to their chariots. Also, their country is full of idols, and they, the people, are worshipping the work of their hands, which their fingers have made. For that, the people are bowing down and for that, the nobleman is humbling down. That, You, o Lord, will not forgive. You faithless people, go then to the rocks of the mountains and hide yourselves in the earth, for fear of the Lord and for His lovely majesty.’ (Isaiah 2:6-10).

174,3. These 5 verses belong together because they show the miserable state of the church or God’s house on Earth. And this applies as well to the Jews who were here before this time, as to those who will come after us.

174,4. The laziness in the execution of God’s commandments is however the reason why I permit that My people leave the house of Jacob on the Mountain of the Lord and is precisely doing what the most rude and laziest nations are doing, who are dwelling in the eastern countries as wild animals.

174,5. And what the Pharisees are doing, as well as the Jews, the descendants will do also. They will set up many days to which they will attribute special power and influence, and whoever will go against it, will be persecuted by them with fire and sword. They will also practice divination. For money they will predict happiness and misfortune to the people, and by that, they will let themselves be extremely honored and be paid, because such a useless work is finally more profitable than with the plowshare and the sickle.

174,6. To increase their income that they are earning with their useless work, they will, just like the Pharisees now, send out their messengers throughout the whole world, and will make the foreigners as their own children. Those were already as dark gentiles good for nothing. But when then they will adopt the real worldly doctrine of the Philistines, they will become even a 100 times worse than what they already were. For this reason, their dark country will be filled with silver and gold, and their hunger for the treasures of this world will know no end, and have no purpose, nor their lust of power and war – what the prophet is expressing in the image of the horses and the countless chariots. Also, their territory over which they are ruling will be full of idol statues and temples, like with Solomon the wise one, who also started this way. Despite the personal warning of God he let idol temples be constructed around Jerusalem for his foreign women. Before the idol statues, those blind fools will bow down, and the work of their own hands and fingers they will worship in the foolish belief that God will be pleased with it. And whoever will not do that, will be persecuted unto life and death. Because many kings, in order to give their throne more luster, will support the nonsense of the worldly Philistines, and will persecute with fire and sword the friends of Light and the living Truth of which there are always only a few.

174,7. And see, then the Lord will come and punish those nations who have seduced so many people in His name.

174,8. Then the true, living Light will suddenly appear from all sides, and the friends of the night will be defeated forever. They will flee to the rocks indeed (to the great and mighty of the Earth) and will bury themselves under their infertile soil, out of fear for the Truth and the majesty of the Lord. But this will be of little help to them.

174,9. Because now speaks the prophet further again and says loudly: ‘For, all high eyes (pride to rule) will be humiliated and all high lords will have to bow down, because in that time only the Lord will be high and continue eternally forever and ever! (Isaiah 2:11). Because the day (light) of the Lord Zebaoth will walk over all that is proud and high and most of all over all that has been exalted in the world in order to humiliate it. (Isaiah 2:12). So, also over all the proud cedars of the Lebanon (priests) and over all oaks in Basan (most important pillars of the priesthood of idolatry during all times). (Isaiah 2:13). Over all high mountains (rulers) and over all exalted hills (all courtiers). (Isaiah 2:14). Over all high towers (generals) and over all strong walls (armies). (Isaiah 2:15). Also over all the ships on sea (those who are controlling the rudder of the state) and over all the – according to worldly standards – important work (the big national industry). (Isaiah 2:16). And that will happen in order to let everything bow down what is high for the people, and to humiliate all high-ranked people, so that in that time only the Lord will be high. (Isaiah 2:17). In that time the idols will be completely finished. (Isaiah 2:18). Yes, then also, one will go into the rocky caverns and in the canyons of the Earth (hidden places of the mammon), and this out of fear for the Lord and for His lovely majesty (the light of the eternal truth), when He will prepare Himself to frighten the Earth (punishments). (Isaiah 2:19). Yes, in that time everyone will throw away his silver and golden idol statues in the holes of the moles and the bats (Isaiah 2:20) – which idol statues he made for himself to worship – to crawl away easier into the clefts of the rock and canyons out of fear for the Lord and for His lovely majesty, when He will prepare Himself to frighten the Earth. (Isaiah 2:21). But that will be of no use to anyone. Therefore, leave such man alone who has breath in his nose (breath in the nose refers to worldly pride), because you do not know how high – worldly speaking – he can be.’ (Isaiah 2:22).

174,10. Well, here you have now the easy to understand whole explanation of the second chapter of the prophet Isaiah. The last verses you easily can explain yourselves, once you have well understood the meaning of the first ones.

174,11. But I tell you that it really will happen within a short time and then again entirely after about 1.900 years, because when man will have been given a complete freedom of will then in My decree there is no other way to successfully counteract from time to time the human laziness than only this one, because that laziness is the root of all sins and vices. Did you all understand this very well?

174,12. Now this will produce less joy in you, and even less for the future nations when this message will be given to them again in their great misery and during the time when one nation will rise against the other to destroy it. But the following chapter will give us more light.

174,13. But tell Me now how you have understood this very important matter. I say ‘very important’ because as My future followers I want to especially emphasize that you and your disciples should guard yourselves against laziness. Now speak about the spirit that you have met in Isaiah. After that we will pass over without difficulty to the third chapter.”

174,14. The disciples and also the others who were present said unanimously: “Lord, whatever You order, will and permit is certainly good, wise and just, because You as Creator and Master of men and all things in the world know best of all what is best for men anyway. If silver, gold, precious stones and beautiful pearls were completely harmful for Your people then You would not have created such evil things.

174,15. Who, besides You, knows if without those exciting matters, men would not have become much lazier than they are already now with all those countless excitements, and in course of time will even become worse. However, if a lot of people, out of a too great love for these excitements, will become true devils among men because they let themselves be blinded by the false glitter of the gold, then You still have an infinite number of ways to chastise them by those that are in Your service. And so, we are of the opinion that at the end of the times of the world everything will still have a good ending according to Your secret, eternal decree.

174,16. We, as Your chosen disciples, will certainly do our utmost best, according to Your decree, to encourage the people to be active in the right way, and to inspire and to stir them up for it. If in the course of time they will also be equally careful with their descendants, is of course a very important different question. But then, You Yourself will surely let everything happen in such a way that it will be for the best of the people, be it wars, epidemics, high cost of living, famine or peace, good health and blessed fruitful years and times. And with this we now have openly expressed our opinion to You, o Lord, and we ask You to continue with the explanation of the prophet.”

174,17. I said: “This time I am completely satisfied with what you have all said, and because you have well understood the explanation of the second chapter of the prophet we simply can now also continue to the third chapter. So listen to Me.”
Chapter 175 – Explanation of the third chapter of Isaiah. The situation of an organized community.

175,1. Also in this following chapter the prophecy is for now and for the coming times of which I have spoken.

175,2. The first verse of the prophet has a deep meaning and goes like this: ‘Look, the Lord, Lord Zebaoth will take away out of Jerusalem all kinds of provisions, and also out of the whole of Judah the total provision of bread and the whole provision of water’. (Isaiah 3:1).

175,3. Here, by Jerusalem must be understood the present-day Jewry, just as it is now and already has been for a long time. By Judah must be understood the future generations that then, by accepting My teaching, will be counted to the tribe of Judah. Because of their laziness they will undergo the same fate in a much greater measure as now the Jews in a smaller measure.

175,4. By the taking away of the provision of bread you must understand the taking away of love and mercy, and by the taking away of the provision of water, the taking away of the true wisdom out of God. And the result thereof will be that all of them will come on a wrong track, and their soul will be in darkness, and nobody will be able to give counsel to another. And even if somebody would give counsel to another, then the one who needed counsel and light will still not trust him and say: ‘What are you talking to me about the light while you yourself are in the same darkness as I am.’ The fact that the people will then by their own fault – because of their laziness – become totally without help, is accurately described by the prophet with the following words:

175,5. ‘Thus will be taken away the strong ones and warriors, judges, prophets, fortunetellers and elders (Isaiah 3:2), counselors and wise workers, and eloquent orators, and headmen over 50, and also honest people (3:3).’

175,6. I am mentioning here on purpose the headmen and the honest people as last instead of in the beginning of the third verse, and I have My reason for this. Listen now to the explanation.

175,7. Who are the strong ones and the warriors? These are such people like once David was, full of faith and trust in Me, and the warriors are those people who consent to be totally inspired by faith and trust in the One, to always conquer all the enemies of what is good and true from God – even if they are so many.

175,8. When there will be a complete lack of living water out of the Heavens, and all flesh, together with its soul, are in the thickest of darkness, who will then deal with the people as a true and righteous judge? Who will have the gift of prophecy? And even if someone still possesses it for himself, who will then, without inner understanding believe that it is true? Who will be able to prophesy for the blind and deaf? And who will be chosen by dark mankind as a true elder because of his outstanding wisdom in order to make him their shepherd? Now, understand this well.

175,9. The one from whom – spiritually speaking – has been taken away bread and water, has lost by that everything, because the one who has been punished and chastised by God with spiritual blindness, has been punished and chastised the most severely. Because by that he has lost everything, and he is completely in despair and helpless. This is then also the ultimate means by which the laziness of the people that took a too great dominion, and all their vices can be fought against in the best way.

175,10. The fact that the people will be in the greatest misery by the taking away of the spiritual bread and water, and by that, the things that still will be taken away from them, the prophet explains further in the third verse, where he explicitly says: ‘By that, the people will have to miss the counselors’ or those who give counsel, ‘and wise workers’ in all branches of human necessities, thus also intelligent speakers, who otherwise would have accomplished a lot of good with their wisdom.

175,11. However, the worst of all that, is the taking away of the, say, 50 headmen which is taking place at the same time. Who are the 50 and what has the figure 50 to do with it? This we will perceive right away.

175,12. If we imagine a big and completely organized community of people, then since ancient times it has – if it wants to be well taken care of in everything – in total 50 main regions where it has to provide in their necessities of life. Whatever is above that, stands already for pride, and everything that is less stands for weakness, need and poverty. However, in order to provide efficiently and to take care of each separate branch of these life necessities there must also be a clever captain as foreman and leader in charge, who from A to Z must be well acquainted with everything that is necessary in the whole system. If such a one is not present and someone incompetent stands in his place, then the whole branch of life necessities will soon carry bad or even no more fruits at all for the community.

175,13. How then will a big community be able to stand if by its laziness and negligence finally has lost all of the 50 headmen? I tell you: in the same manner as the community of Jews nowadays, where only certain thieves and robbers are still possessing something and who fatten and enrich themselves at the expense of the poor, but where thousands are helplessly pining away in the deepest of poverty. Because where is the wise captain who would take care of them and who would give them in one way or another a certain job and bread? Look, in a lot of areas a head is missing, and so also all the other things are not present. There are still certain headmen to direct different areas, but this they are not doing for the people but for oneself, and therefore they are only thieves and robbers and no real headmen like at the time of My judges.

175,14. Now you have seen how the outer and inner well being of the people of a big community depends on the head leaders in the different areas of life necessities. But on who then depends in the first place the right organization of the named head leaders in a big community of people, in a country that is governed by a prince or king? Look, it only depends on a wise king.

175,15. But then, what does our prophet say? What will the Lord do further on with the lazy, god-forsaken communities?

175,16. Listen, his words are as follows: ‘I, says the Lord, will give them young men to be their princes, and silly men will rule over them. (Isaiah 3:4). And among the people one will suck out the other. Everyone, even his neighbor, and the young one will exalt himself above the elder and a worthless, dishonest man above an honest one.’ (Isaiah 3:5).

175,17. The words of the prophet are here of itself so clear and plain that they do not need another explanation. I can only show you the great and clear visible very bad results, although these also can easily be discovered by itself. Once all life-conditions will come into the greatest disorder by such confusion, and when, because of the need, all the people of the community will become very discontented, then also will arise one merciless rebellion after another. The people will awaken and stand up, and are chasing away the princes and selfish headmen, or even strangle them. And this is what is meant when one says: ‘One nation wars against another’.

175,18. Thanks to his lazy nature, man permits any pressure as long as he, in his blindness, can still fill his stomach, no matter with what kind of meager food, but once also this is ceasing and he is facing only starvation, then he wakes up and turns into a starved enraged hyena. And it must come to that point, so that mankind will wake up.”
Chapter 176 – The downfall of the false religious systems explained from Isaiah 3, 6-27.

176,1. But then everything is destroyed and thrown down. Whosoever can be falsely accused that he also – by his own merciless selfishness – has contributed to the general misfortune of the nations, will unfortunately fall victim to the revenge of the common people. But then what? Then the people have no leader at all, not a good one nor a bad one. They are in total anarchy, where ultimately everybody can do what he wants. However, another one, who is stronger, can also punish him at his heart’s desire.

176,2. Then the wise men come together and say: ‘This cannot be, it cannot continue like that. We, who are wiser and mightier men will work together and bring the people to vote for a wise chief. And it will be an exalted house that will accommodate two brothers with much recognition and experience.’ What will happen next? The prophet will tell us precisely. And what does the prophet say?

176,3. Listen. He says: ‘Then one brother will grab the other out of his brothers’ house and will say: ‘You have clothes (knowledge and experience), be you our ruler and help us during this downfall.’ (Isaiah 3:6). But then he will say and swear: ‘Listen, I am no doctor, and there is no bread (the goodness of faith) or clothing (true faith) in my house. Therefore, do not make me a ruler of the people.’ (Verse 7). Because Jerusalem is ripe and falls down, and Judah (the later time) is also fallen. Because their language and their deeds are against the Lord, because they oppose the eyes of His majesty (the light of His wisdom). (Verse 8). That is visible and known to everybody. Their nature is not hidden because they are boasting about their sin, just like in Sodom and Gomorrah, and they are brutal and they do not even hide. Woe unto their souls! Because with that, they have thrown themselves completely into their ruin.’ (Verse 9).

176,4. But the chosen Prince – who could also possibly be I Myself – says further: ‘Go and preach first to the righteous, so that they may become good, then they will eat the fruit of their works. (Verse 10). However, woe unto the lazy and ungodly, because they are wicked at all times, and unto them will be rewarded according to their works and as they have deserved it! (Verse 11). Listen, for this reason, children are the princes of My people, and even women are ruling over them. My people, your (wrong) comforters are misleading you (think about Rome) and are destroying the way that you have to go. (Verse 12).

176,5. But the Lord stands there to pronounce justice and has now come up to judge the people. (Verse 13). And the Lord comes to administer justice with the elders of His people (the Scriptures) and with His princes (those who, in the last time, have been awakened for life). For you (Pharisees and Romans) have destroyed the vineyard, and what has been robbed from the poor is in your house. (Verse 14).

176,6. Why do you trample down My people, and why do you mistreat all those who are miserable? Thus speaks the Lord now with great seriousness. (Verse 15).

176,7. And the Lord continues to speak: Because the daughters of Zion are proud (the false teaching of the whore of Babel) and walk with a stretched-out neck and a face with make-up, walking proudly (haughty), wag the tail (like a hungry dog), wearing at their feet expensive shoes (verse 16), the Lord will shave the crown of the head of the daughters of Zion to baldness (take away the reasoning), and with that, He will take away their only and best jewel. (Verse 17).

176,8. In that time the Lord will take away the jewelry of their expensive shoes (those who believe blindly), and the ribbons (faithful followers), and the buckles (the different assemblies) (verse 18), the chains, the bracelets and the caps (the superstitious craft-guilds) (verse 19), the tinsels, the ornamental borders, all golden strings, musk, earrings (verse 20), rings and hair ribbons (verse 21), feast clothes, coats, veils and the (big) purses (verse 22), mirrors, capes, laces and the blouses (all of the glittering ceremony of the whore of Babel). (Verse 23). Then the sweet smell will become a stench, the good girdle a loose string, curled hair (serpent-like cunning of the whore of Babel) a baldhead, and her wide coat will become a narrow sack. And all this will come instead of the presumed beauty. (Verse 24).

176,9. Your mob will fall by the sword, and your warriors will fall in battle. (Verse 25). And her gates will weep and lament (because nobody wants to go inside anymore), and she will sit pitifully upon the ground. (Verse 26). Then, in that time, men will be so few that 7 women will take hold of 1 man (or out of the 7 sacraments there will be only 1) and they will say: We will feed and clothe ourselves, but let us carry your name, so that our dishonor will be taken away from us.’ (Verse 27).

176,10. And look, My friends. What the prophet has said, will certainly be fulfilled, as sure and true as I have told you now Myself. Because the people cannot bear the truth for a longer time, become tired and always sink back again into their old judgment and death-bringing laziness. And then there is truly nothing else that can be done but, through the most extreme ways, awaken the people again and of old, bring them once more upon the ways and mountain paths of light and life.

176,11. Therefore, I am saying to you once more: above all, warn the people against spiritual laziness, for with this will start all evil things of which the prophet has spoken, and I must unfortunately permit them. Think about it, then we will talk about it again in the inn. And now we soon will also go to that place, because we still will have a lot of things to do this night.”

Jesus erklärt Sein Wesen als Gott und Mensch – Jesus explains His Nature as God and Man

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flagge de  Jesus erklärt Sein Wesen als Gott und Mensch

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 6 – Kapitel 90
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber
Jesus erklärt Sein Wesen als Gott und Mensch

Der Herr spricht:

1. Ich aber war mit etlichen Jüngern schon vor dem Aufgange auf den Füssen und ging ins Freie nach Meiner Sitte und hin an den Euphrat, der hier schon eine ansehnliche Breite hat. Wir standen aber gar nicht lange, als schon ein grosses Holzfloss in der Mitte des Stromes herabschwamm. In diesem Momente kam auch der Zöllner mit seinem Sohne Jorabe und mit dem Arzte uns nach, um uns zum Morgenmahle zu laden.

2. Es war aber auf dem Flosse kein Mensch, der es leitete; denn es war durch eine schlechte Befestigung am Ufer von selbst gehend geworden, und der Zöllner sagte: „Es ist jammerschade um das schöne Holz, das durch die Fahrlässigkeit seiner Besitzer herrenlos geworden ist! Wenn es nur so weit vom Ufer dahinschwämme, dass man seiner noch habhaft werden könnte, so könnte es sogar sich fügen, dass nach einigen Tagen der rechtmässige Besitzer nachkäme, und man könnte ihm dann das Holz gegen eine kleine Entschädigung zurückstellen. Aber also geht das ganze Floss dahin und natürlich verloren! Nun, vielleicht fangen es die Samosater auf!“

3. Sagte Ich, als das Floss uns gegenüber, auf dem Strome schwimmend, zu stehen kam: „Willst du das Holz?“

4. Sagte der Zöllner: „Allerdings möchte ich es, – aber wie es herausbekommen?“

5. Sagte Ich: „Sieh, ganz leicht! Wenn man ein Meister des Lebens ist, so müssen einem auch alle Elemente gehorchen, und so gebiete Ich dem Wasser, dass es das Holz an dieses Ufer zu uns herübertrage. Ich will es; es geschehe!“

6. Als Ich das ausgesprochen hatte, da floss das Wasser schnell zu uns herüber und stieg am Ufer um sieben Spannen hoch, setzte das ganze Holz samt dem Flosse völlig ans Land und floss darauf gleich wieder seiner natürlichen Richtung nach ab und weiter.

7. Darüber entsetzten sich die drei ordentlich, und der Arzt sagte zu Mir: „Freund, Du bist kein Mensch von unserem gewöhnlichen Schlage und von unserer Natur, sondern Du bist ein Gott! Dich hat kein Mann der Erde in einen Mutterleib hineingezeugt! Ich möchte sogar behaupten, dass Du ein ungeborener Mensch und somit offenbar ein Gott bist!“

8. Sagte Ich: „Lasse du das gut sein; wer ein Fleisch trägt, der hat es aus einem Mutterleibe! Nur das erste Menschenpaar erhielt den Leib aus der Willenshand Gottes, – alle andern Menschen aber aus einem Mutterleibe. Und so ist auch dieser Mein Leib aus einer irdischen Mutter, wenn auch nicht durch einen irdischen Vater auf die gewöhnliche Art gezeugt, sondern allein durch den allmächtigen Willensgeist Gottes, was bei ganz reinen und gottergebenen Menschen sehr wohl möglich ist. Vor alters bei den noch ganz unverdorbenen, einfachen und Gott sehr ergebenen Menschen war das eben nichts Seltenes, und es geschieht solches dann und wann auch noch in diesen Zeiten.

9. Dass solche auf einem rein geistigen Wege gezeugten Menschen denn auch geistiger sind als jene auf dem gewöhnlichen Wege gezeugten, das ist klar; denn Kinder sehr starker und völlig gesunder Eltern werden auch stark und gesund, – Kinder schwacher und kranker Eltern werden gewöhnlich auch schwach und kränklich. Ich als Mensch, wie Ich nun vor euch dastehe, bin kein Gott, wohl aber ein Gottessohn, was eigentlich ein jeder Mensch sein soll; denn die Menschen dieser Erde sind berufen, Kinder Gottes zu werden und zu sein, wenn sie nach dem erkannten Willen Gottes leben.

10. Einer von ihnen aber ist von Gott aus und von Ewigkeit her bestimmt, der Erste zu sein, das Leben in Sich zu haben und es jedermann zu geben, der an Ihn glaubt und nach Seiner Lehre lebt. Und dieser Erste bin Ich!

11. Aber Ich habe solches Leben aus Gott nicht etwa vom Mutterleibe aus in diese Welt gebracht! Der Keim lag wohl in Mir, aber er musste erst entwickelt werden, was Mich nahe volle dreissig Jahre Zeit und Mühe gekostet hat. Nun stehe Ich freilich als vollendet da vor euch und kann euch sagen, dass Mir alle Gewalt und Macht gegeben ist im Himmel und auf Erden, und dass der Geist in Mir völlig eins ist mit dem Geiste Gottes, darum Ich denn auch solche Zeichen wirken kann, die vor Mir noch nie ein Mensch gewirkt hat. Aber es ist das für die Folge eben kein besonderes Privilegium ausschliesslich nur für Mich, sondern auch für jeden Menschen, der an Mich glaubt, dass Ich von Gott darum in diese Welt gesandt bin, den Menschen, die nun alle im Finstern wandeln, zu geben das Licht des Lebens, und der sodann handelt nach Meiner Lehre, welche den Menschen im hellsten Lichte zeigt den Willen des Geistes Gottes, der freilich wohl in aller Fülle in Mir wohnt.

12. Dieser Geist ist wohl Gott, doch Ich als purer Menschensohn nicht; denn wie schon gesagt, so habe Ich als solcher auch, jedem Menschen gleich, durch viele Mühe und Übung erst Mir die Würde eines Gottes erwerben müssen und konnte Mich als solcher erst einen mit dem Geiste Gottes. Nun bin Ich wohl eins mit Ihm im Geiste, aber im Leibe noch nicht; doch Ich werde auch da völlig eins werden, aber erst nach einem grossen Leiden und gänzlicher und tiefst demütigender Selbstverleugnung Meiner Seele. –

13. Und so, Mein Freund und Arzt von besserem Willen, als da waren deine Gefährten, kannst du nun schon wissen, wer Ich bin, und was du von Mir zu halten hast! Glaube das, und lebe nach der Lehre, die du von Meinen Jüngern bald vernehmen wirst, so wirst du leben und in allem deinem Tun und Lassen wandeln im Lichte und nicht mehr in der Nacht der Sünde deines Fleisches und Blutes! – Verstehst du das?“

14. Sagte der Arzt: „Ja, grosser Meister, das verstehe ich, obwohl Deine Worte ganz anders lauten als jene der Priester im Tempel zu Jerusalem, von dem ich selbst auch abstamme, und meine geringe Kunst auch dort erlernt habe! In dir liegt offenbarst Göttliches zugrunde, und dennoch willst Du vor uns nicht mehr sein als ein Menschensohn, während die Pharisäer im Tempel sich gerade also benehmen, als hätten sie Gott die Welt und andere Wesen erschaffen helfen, und als hinge allein von ihnen das Wohl und Wehe der Menschen dieser Erde ab. Ja, Deine Worte, grosser Meister, klingen wohl wie Gottes Worte; denn es liegt in ihnen eine ganz eigentümliche Kraft und Macht, die dem Gemüte wohltut, es erhebt und ganz neu belebt und erleuchtet, während der Pharisäer seinsollendes Gotteswort das Menschengemüt im hohen Grade verletzt, betrübt, verfinstert und gar tötet! Denn wer nach ihrer Lehre lebt und handelt, der wird mit der Zeit so dumm und so sinnlich, hochmütig, selbstsüchtig und herrschgierig, dass er am Ende ganz vergisst, dass auch er nur ein Mensch ist. Sich selbst nur hält er für eine höchste Menschenpotenz, – alles andere ist tief unter ihm. Aber nach Deinen Worten, grosser Meister, scheint gerade das blankste Gegenteil zu sein und zu werden von dem, was die Pharisäer lehren, und was sie aus den Menschen eigentlich machen wollen! – Habe ich recht oder nicht?“

15. Sagte Ich: „Ja, ja, da möchtest du wohl recht haben; aber nun nichts Weiteres mehr davon! Das Floss mit dem Holze ist gerettet und ist da am ganz trockenen Ufer, und du, Freund Jored, kannst nun damit machen, was du willst; denn der Besitzer wird nicht darum irgendwann kommen, da er zu weit von hier daheim ist und der Verlust dieses Holzes ihn auch nicht arm machen wird, weil er sehr reich ist. Gib aber deshalb ein Opfer den Armen und benutze das Holz nach deinem Gutdünken!“

16. Sagte der Zöllner Jored: „Meister, ich danke Dir sehr darum, und die Armen sollen bei mir nicht zu kurz kommen! …“

flagge en  Jesus explains His Nature as God and as Man

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 6 – Chapter 90
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber
Jesus explains His Nature as God and as Man

The Lord says:

1. But I with several of My disciples were already on our feet before sunup and went outside according to My custom and walked to the Euphrates which had a considerable width at this location. We were not standing there for long when a large wood raft came down in the middle of the stream. In this moment also the tax collector and his son Jorabe with the doctor came to us to invite us for the morning meal.

2. But there was no person on the raft to steer it; because it became loose by itself from shore where it has been badly moored, and the tax collector said: “It is a pity about the beautiful wood, which has become ownerless because of the negligence of its owners! If only it was close enough to shore that one could get hold of it, so that when the lawful owner perhaps also arrives here, the wood could be restored to him for a small compensation. But as it is, the whole raft will of course be lost! Now, perhaps the people of Samosater can catch it!”

3. Said I, when the raft stopped in the middle of the stream, perpendicular to our position: “Do you want the wood?”

4. Said the tax collector: “Quite so, do I want it, – but how to get hold of it?”

5. Said I: “See, very easily! If one is a master of life, also all the elements must obey him, and therefore I command the water to bring the wood to this shore. I want it and it happens!”

6. When I have spoken such the water quickly flowed in our direction and rose seven spans along the shore, placed all the wood of the raft on land, after which it immediately returned to its natural direction of flow.

7. About this the three were totally flabbergasted and the doctor said to Me: “Friend, you are not an ordinary person like us, but you are a God! No man has fathered you into the body of a woman! I even want to maintain that you are an unborn person and thus you are obviously a God!”

8. Said I: “Leave it at that; who carries a flesh, received it from the body of a woman. It was only the first human couple who received their bodies from the hand of God.- all other humans, however, from the body of a mother. And as such also this My body is from the body of a earthly mother, even if not fathered in the usual manner, but by the almighty will-spirit of God, which is quite possible with completely pure and God-devoted people. In early times with still completely unspoiled, simple and deeply God-devoted people, it was nothing unusual, and even in our current times it happens so now and then.

9. That such people who have been fathered in a pure spiritual manner are more spiritual than those fathered in the usual way, is obvious; since children of very strong and absolutely healthy parents are also strong and healthy, – and children of weak and ill parents are usually also weak and sickly. I as a person, like I am standing here, am not a God, but God’s Son, what actually every person is supposed to be; since the people of this earth are called to become children of God, if they live according to the recognized will of God.

10. However, one of them is by God from eternity destined to be the First to have the life in Himself and to give it to everyone who believes in Him and lives according to His teaching. And this First one is Me!

11. But such life I did not brought with Me from My mother’s body into this world! Although the germ was lying in Me, it still had to be developed first, which cost Me nearly thirty full years time and effort. Now of course I am standing here before you as perfected and can tell you, that all power and rule of heaven and earth is given to Me, and that the spirit in Me has become fully one with the spirit of God, why I also can perform such signs, which before Me no human has ever effectuated. But for the future this is not a particular privilege for Myself only, but also for every person who believes in Me that I have been send into this world by God, to give to all people who now walk in darkness, the light of life, and he who then acts according to My teaching, which shows to the people in the brightest light the will of the spirit of God, who of course resides in all fullness in Me.

12. This spirit is God, but I, as the pure Son of Man, am not; since like said earlier, I also had, just like every other person, through a lot of effort and exercise, acquire the dignity of a God and only as such it was possible for Me to unify with the spirit of God. Now I am one with Him in the spirit, but still not according to the body; but also in that I will become one, but only after a great suffering and total and deepest humiliating abnegation of My soul.

13. And so, My friend and doctor with a better will than there were your companions, you can know who I am, and what you should think of Me! Believe this and live according to the teaching which you soon will hear from My disciples, and you will live in everything you do and walk in the light and not in the night of sin of your flesh and blood anymore! – Do you understand this?”

14. Said the doctor: “Yes, great Master, this I understand, although your words sound quite different from those of the priests in the temple at Jerusalem, from where I also descend and where I also have learned my little art! In you obviously the divine is present, but before us you nevertheless want to be nothing more than a Son of Man, while the Pharisees in the temple behave as if they have helped God to create the world and other beings, and as if all welfare and woe of the people of the earth depend on them. Yes, Your words, great Master, sound like God’s words; since they contain a very distinct strength and power, which makes the soul feel good, builds it up and enlivens and enlightens it anew, while the supposed God’s word of the Pharisees harms, saddens, darkens and even kills in an extreme degree the human soul! Since who lives and acts according to their teaching, becomes in time so stupid and sensuous, haughty, selfish and power-hungry, that he finally totally forgets that also he is only a person. Only himself he regards as a highest human power, – everything else is far below him. But according to Your words, great Master, it appears to be precisely the opposite of what the Pharisees teach, and what they actually want to make from people! – Am I right or not?”

15. Said I: “Yes, yes, there you would probably be right; but now nothing further about that anymore! The raft with the wood is saved and all of it is lying on dry land, and you, friend Jored, can do with it what you like; since the owner will not come here, for he is too far away from here and the loss of this wood will not make him poor, because he is very rich. But give a sacrifice to the poor and use the wood as you see fit!”

16. Said the tax collector Jored: “Master, I thank You a lot for it, and the poor will not run short with me! …”

Die Unsterblichkeit der Menschenseele & Die Ursache der Todesfurcht – The immortality of the human soul & The cause of the fear of death

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flagge de  Die Unsterblichkeit der Menschenseele & Die Ursache der Todesfurcht

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 6 – Kapitel 67 – 68
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Jesus erklärt… Die Unsterblichkeit der Menschenseele und die Ursache der Todesfurcht

Kapitel 67 – Die Unsterblichkeit der Menschenseele

67,1. Sagte der Wirt: „Ich habe zwar auch schon über vieles aus Deinem göttlichen Munde Belehrungen empfangen, aber dennoch hätte ich noch so manche gewichtige Frage im Hintergrunde. Eine darunter kommt mir aber als für das Leben von der grösseren Wichtigkeit vor, und so es Dir genehm wäre, möchte ich die Frage wohl gerne von Dir beantwortet haben!“

67,2. Sagte Ich (Der Herr): „Wie klingt denn hernach deine Frage?“

67,3. Sagte der Wirt: „Also, Herr und Meister: Siehe, der Mensch weiss es recht gut, das heisst durch Lehre, dass seine Seele, von der man auch keinen so ganz rechten Begriff hat, unsterblich ist; aber bei allem noch so festen Glauben mischt sich darunter dennoch stets das bittere Gefühl des gänzlichen Absterbens und endlichen vollen Vergehens und Verschwindens aus der Reihe der lebendigen und ihrer selbst bewussten Wesen.

67,4. Mit dem Gedanken des Seins in und über dem Grabe kann man sich selbst bei dem besten Willen nie derart befreunden, dass das Herz darüber eine Wonne empfände, sondern es erschaudert stets von neuem darüber, weil ihm eben in diesem wichtigsten Punkte trotz aller noch so energischen Mühe von gar keiner Seite her ein Licht werden will.

67,5. Weil aber eben der Tod und das Grab des Menschen bitterste Gedanken sind, und weil darüber kein haltbares Licht von irgendwoher zu erhalten ist, so ist es so manchem Menschen wahrlich nicht zu verargen, dass er sich in allen Taumel der Welt hineinstürzt, um diese schwarzen Gedanken in sich zu übertäuben. Also über diesen höchst wichtigen Lebenspunkt wäre so ein rechtes Licht aus Deinem Munde, o Herr, wahrlich etwas höchst Notwendiges! Denn was nützen dem Menschen auch die allerweisesten Lehren, wenn er das Leben der Seele nach dem Tode nicht als völlig klar in seinem inneren Lebensbewusstsein besitzt?! Man befolgt wohl die Gesetze und die Lehren, aber mehr der äusserlichen, bürgerlichen Ordnung denn irgendeiner sicheren Gewinnung des Ewigen Lebens wegen.

67,6. Ich bin nach Möglichkeit doch noch einer der treueren Befolger der Satzungen Mosis und habe über geistige Dinge stets am liebsten und am meisten mit den triftigsten Weisen aller Nationen verkehrt, und sie alle wussten am Ende über den fraglichen Punkt nicht mehr zu sagen denn ich selbst. Die Römer sagen, und mit ihnen auch die Griechen: ,Das ist eben der verhängnisvolle Schleier der Isis, den bis jetzt noch kein Sterblicher gelichtet hat!‘ Ja, das ist recht schön gesagt, und es liegt auch sehr viel Wahrheit darin; aber sie nützt uns leider nichts! Denn der Tote fühlt, hört und sieht nichts mehr, und wir, die wir noch an diesem Leben nagen wie die Würmer an einem faulen Stück Holz, sehen, hören und fühlen von dem Verstorbenen auch nichts anderes mehr als seinen toten und stinkenden Leib, der wenige Jahre darauf zu Staub und Asche wird. Also, Herr und Meister, der Du das Leben selbst bist nach Deiner Lehre, gib mir und eigentlich uns allen darüber ein unzweifelhaftes Licht, darum ich Dich sehr bitte! Denn wahrlich, mit dem finsteren Gedanken an den Tod, an das Grab und an die Vernichtung möchte ich kein Jahr mehr gemeinschaftlich leben!“

67,7. Sagte Ich: „Ja, Mein lieber Freund, deine Frage ist ganz gut gestellt, und es leuchtet aus ihr ein menschliches Bedürfnis ersten Ranges hervor; aber dir darüber eine derartige Belehrung zu geben, dass du das ewige Leben deiner Seele durch ein entschieden klarstes Bewusstsein in dir fühltest, ist eine ganz überaus schwierige Sache! Denn sieh, Ich bin ja eben darum in diese Welt gekommen, um den Menschen dadurch das volle Innewerden des ewigen Lebens zu verschaffen, wenn er vollkommen nach Meiner Lehre lebt und handelt! Kennt aber ein Mensch Meine Lehre nicht, oder – so er sie auch kennt – lebt er aber dann dennoch nicht danach, so kann er zu diesem inneren Lebensbewusstsein auch nicht gelangen, weil Ich allein der Weg und die Türe dazu bin.

67,8. Du siehst an einem Baume die Blüte; aber von der werdenden Frucht ersiehst du während der Blütezeit wenig oder nichts. Erst wenn die Blüte abgefallen ist, wird ein ganz kleiner Fruchtansatz bemerkbar. Aber in der Frucht muss ja auch der Same mit dem Lebenskeime erwachsen; wo aber ist der noch im ersten kleinen Fruchtansatze zu bemerken?! Da scheint noch alles ein und dasselbe zu sein. Die Fähigkeit ist wohl schon darin, aber du vermagst sie noch lange nicht von all den andern leblosen Teilen zu unterscheiden, in denen kein Lebenskeim reift. Wenn aber die Frucht die völlige Reife erlangt, dann wirst du ganz leicht und ohne alle Mühe das Samenkorn entdecken.

67,9. Und siehe, nahe also ist es auch mit dem vollen und klaren Seelenlebensbewusstsein im Menschen! Solange der Mensch solches nicht in sich hat, so lange ist die Seele in ihrem Leibe noch nicht unterscheidbar von dem Fleische lebensreif. Sie ist noch zu sehr und zu eng verbunden mit dem Fleische und kann in sich denn nicht viel anderes fühlen und wahrnehmen als eben das Los ihres Leibes, – und selbst die besten Erklärungen können der noch lebensunreifen Seele das innere, völlig reife Lebensbewusstsein nicht geben.

67,10. Hat aber einmal durch die eigene Tätigkeit nach Meiner Lehre eine Seele die besagte Lebensreife erreicht, dann ist ihr jeder weitere Beweis dafür ganz unnotwendig. Oder bedarfst du wohl dafür eines Beweises, dass du nun naturmässig in deinem Leibe lebst? Sicher nicht, und du müsstest jedem ins Gesicht lachen, der sich’s vornähme, dir zu beweisen, dass du nun im Leibe lebst, dich bewegst und nach allen Richtungen hin tätig sein kannst. So du aber in einem tiefen Schlafe daniederlägest, könnte dir da ein noch so triftiger Beweis dafür, dass du noch lebst, etwas nützen, da du ihn gar nicht zu vernehmen imstande wärest?!

67,11. Siehe, auch ein jedes Tier hat eine Seele, deren Sein eben auch ein geistigsubstantielles und somit unzerstörbares sein muss, da es sonst den Tierleibesgliedern keine Bewegung geben könnte! Gehe aber hin und erkläre es einem Tiere, was seine Seele ist, und wie es lebt allein durch die Seele! Würde ein Tier wohl verstehen, was du zu ihm gesagt hättest? Sicher ebensowenig, als wenn du solches zu einem Steine geredet hättest! Warum aber versteht das Tier solches nicht, und warum hat es nicht Worte, um seine Empfindungen einem andern Geschöpfe mitzuteilen?

67,12. Siehe, eine Tierseele ist notwendig noch zu tief in ihr Fleisch eingegraben und empfindet ausser dem Bedürfnisse ihres Leibes nahezu nichts! Will jemand ein Tier zu einer ganz einfachen Arbeit abrichten, so muss er sich viele Mühe nehmen, um eine Tierseele aus ihrem Fleische insoweit zu wecken, dass es dann versteht, was der Mensch von ihm will.

67,13. Glaubst du aber, dass es Menschen gibt, deren Seelen eben nicht gar zu weit über den Tierseelen stehen, ja manchmal von ihnen sogar augenscheinlich übertroffen werden? Nun, solche Seelen durch Worte zu einem inneren Lebensbewusstsein schon diesseits zu bringen, wäre eine völlig vergebliche Arbeit und Mühe! Es genügt hier für solche Menschen schon ein blinder und stummer Glaube, dass ihre Seelen nach dem Tode des Leibes fortleben und dort entweder einen Lohn oder eine Strafe zu erwarten haben, auf dass sie sich dadurch in irgendeine gesetzliche Ordnung, wie der Ochse in sein Joch, fügen. Alles Weitere muss für einen andern Lebenszustand aufbewahrt werden.

67,14. Ein Tier kann nur durch allerlei schmerzerregende Zucht in eine brauchbare Tätigkeitsintelligenz gebracht werden, – ebenso ein ganz gemeiner Weltmensch, dessen Seele nur nach der Befriedigung der Leibesbedürfnisse strebt, aber bis auf die Wortbefähigung vor einer Tierseele nahezu nichts Erhebliches aufzuweisen hat.“

Kapitel 68 – Die Ursache der Todesfurcht

68,1. (Der Herr:) „Dass aber Menschen wie du es bis jetzt von dem Fortleben der Seele nach des Leibes Tode zu keinem bestimmten Bewusstsein haben bringen können, davon habe Ich dir den Grund bereits gezeigt, und du wirst ihn auch eingesehen haben; aber die Furcht vor des Leibes Tode liegt eigentlich nicht so sehr in dem unbestimmten Bewusstsein des Lebens der Seele nach dem Abfalle des Leibes, als vielmehr in der Liebe zur Welt und in der Selbstliebe. Durch diese beiden Liebearten wird die Seele stets mehr und mehr in ihr Fleisch vermengt, und die Folge davon ist, dass sie eben dadurch das Gefühl des Sterbens, Vergehens und Aufhörens stets mehr und mehr zu ihrem eigenen machen und übergehen muss in allerlei Angst und Furcht.

68,2. Siehe, die Urväter der Menschen dieser Erde hatten keine Furcht vor dem Tode des Leibes, sondern oft nur eine Sehnsucht danach, dass sie befreit würden von dem gebrechlich gewordenen Leibe! Sie hatten ob ihres Gott wohlgefälligen Lebenswandels von Zeit zu Zeit helle Blicke und Gesichte ins Jenseits und hatten sich dadurch ein klares und wahres Bewusstsein über das Leben der Seele nach dem Abfalle des Leibes erworben.

68,3. Aber in dieser Zeit ist ja beinahe aller Glaube an Gott bei den Menschen erloschen! Wo sollte dann bei den Menschen das helle Bewusstsein des Lebens der Seele nach dem Leibestode noch herrühren?!

68,4. Ich sage es dir: Wo man an dem Grunde alles Lebens schon beinahe allgemein zweifelt, da ist es dann gar nichts Wunderbares, wenn man über das Fortleben der eigenen Seele nach des Leibes Tode in starkem Zweifel ist.

68,5. Gehe hin zu den Sadduzäern, und du wirst finden, dass sie fürs erste äusserst materielle, die Welt und sich über alles liebende Menschen sind, fürs zweite an gar keinen Gott glauben und darum fürs dritte auch die Unsterblichkeit der menschlichen Seele völlig ableugnen und jeden einen Narren schelten, der irgend an die Unsterblichkeit der menschlichen Seele, die nichts als ein wahnsinniges Phantasiebild eines schwachhirnigen Menschen sei, glaubt, und das gar durch leere Reden beweisen will.

68,6. Weiter siehe an die rechten Kyniker, Schüler des weltweisen Griechen Diogenes! Das sind sogar wahre Feinde des Lebens, und sie verwünschen irgendeine Kraft, die sie ohne ihre Einwilligung ins Leben rief. Sie leben zwar höchst gesittet und nüchtern und verachten allen Luxus, ja selbst die geringste Bequemlichkeit des Lebens. Für sie ist die grösste Wohltat der Tod, hinter dem sie kein Leben mehr, sondern das ihnen höchst erwünschte gänzliche Nichtsein erwarten.

68,7. Aber dafür kannst du wieder in Indien noch heutzutage Menschen finden, die mit den Seelen verstorbener Menschen geradeso umgehen wie mit Lebenden und sich mit ihnen über tausenderlei geheime Dinge besprechen. Diese Menschen haben auch nicht die allerleiseste Spur von einer Furcht vor des Leibes Tode, – im Gegenteil ist der Sterbetag eines Menschen bei ihnen ein wahrer Jubeltag und die Geburt eines Kindes zur Welt ein wahrer Trauertag.

68,8. Siehe, so sind in dieser deiner fraglichen Hinsicht die Menschen höchst verschieden! Wovor sich oft ein Volk sehr fürchtet, davor hat ein anderes Volk sogar unter den verschiedenartigsten Lehren und Erwartungen nicht die allerleiseste Furcht und Angst. Am meisten aber fürchten sich vor dem Leibestode die Juden, und der Grund davon ist eben ihre grosse Weltliebe und sinnliche Lust. Wer diese so sorgfältig pflegt wie die Juden, der muss mit der Zeit um alles höhere Licht kommen; denn nichts schadet dem rechten und lebendigen Glaubenslichte so sehr als eben die Unzucht, allerlei Geilheit und die förmliche fleischliche Hurerei, die schon seit langem bei den Juden um vieles ärger gang und gäbe ist denn sogar bei den allerfinstersten Heiden. Diese Sünde erstickt die Seele förmlich im Schlamme des Fleisches und tötet sogar das Fleisch selbst. Wenn aber also, woher soll dann solch eine Seele das lichte Lebensbewusstsein nehmen?!

68,9. Du bist nun zwar ein Mensch, der Mir sehr angenehm ist, und Ich werde dir mit der rechten Zeit schon wieder das Lebensbewusstsein in deine Seele legen; aber in deinen jungen Jahren hast auch du den Fleischeslüsten sehr gehuldigt, und sieh, eben darin liegt denn auch bei dir hauptsächlich der Grund, warum du trotz all deines noch so fragenden Forschens bis jetzt noch immer zu keinem vollwahren und untrüglichen Lichte gekommen bist! Bei deinem gegenwärtigen keuscheren Leben wirst du auch bald zu mehr innerem Lebenslichte gelangen und dann nicht mehr also fragen, wie du jetzt gefragt hast. – Hast du Mich nun wohl verstanden?“

68,10. Sagte der Wirt: „O ja, nur zu gut habe ich Dich verstanden und sage nun mit den Römern: HINC ERGO ILLAE LACRIMAE (lat.: „Daher also die Tränen“ – meint: „Das also ist der Grund…“)! Ja, ja, Herr, Du Allwissender, meine Jugendsünden haben viel von meiner seelischen Lebenskraft aufgezehrt, und jetzt in meinen älteren Tagen merke ich gar sehr deren Abgang. Es ist hier nur die Frage, wie man das nun nur einigermassen wieder ersetzen kann und mag.“

68,11. Sagte Ich: „Solange ein Mensch auf dieser Erde lebt und einen vollkommen lebendig ernsten Willen hat, ist das alles noch gar wohl möglich, wovon dir David ein lebendiges und handgreifliches Beispiel gibt; denn auch er hatte zu einer Zeit, die euch nicht unbekannt ist, viel gesündigt in der Sphäre der Fleischeslust. Aber er hat sich dann auch zu rechter Zeit ermannt, sündigte aus Liebe zu Gott nicht mehr und ward darum ein Mann nach dem Herzen Gottes. Denn wahrlich, Ich sage es dir, dass im Himmel mehr Freude ist über einen Sünder, der seine Sünden als solche erkennt, sie verabscheut, wahrhaft bereut, eine rechte und vernunftgemässe Busse übt und sich vom Grunde aus bessert und nicht mehr sündigt, denn über neunundneunzig Gerechte, die der Busse nie bedurft haben! Oder ist das nicht unter den Menschen also der Fall, dass ein Mensch über eine verlorene und dann wieder glücklich gefundene Sache von einem noch so unbedeutenden Werte mehr Freude hat denn über seine grossen Schätze, die da nie verloren waren?! Siehe, ebenso ist es auch bei Gott, und wäre es nicht also, so hättest du Mich nun in dieser deiner Herberge wahrlich nicht als deinen Gast!

68,12. Es ist wohl sehr wahr, dass dir deine Jugendsünden so manchen Schaden gebracht haben, sowohl für dein Fleisch, wie dadurch auch für deine Seele; aber da du das erkannt hast und hast dich ganz abgewendet von der Sünde, so bin Ich denn auch zu dir in dein Haus gekommen, um dich vollständig von allen deinen Übeln zu heilen.

68,13. Wo aber Ich einmal eingezogen bin, da ist auch die vollste Vergebung aller Sünden und das Licht und das ewige Leben selbst eingezogen. Ich kann dir darum sagen, dass deinem Hause und dir selbst nun ein grosses Heil widerfahren ist, und die Folgen werden dich darüber näher belehren denn nun Ich Selbst; denn Ich habe dir nun nur die Belehrung und die Verheissung gegeben, aber erst in der Erfüllung wirst du die Fülle der Wahrheit in dir gewahren.“

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 6 – Chapters 67 – 68
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Jesus explains… The immortality of the human soul and the cause of the fear of death

Chapter 67 – The immortality of the human soul

67,1. Said the innkeeper: “I also have received many teachings out of Your divine mouth already, but I nevertheless have some important questions in the background. One of them appears to me of the biggest importance for life, and if it pleases You, I really would like to have the question answered by You!”

67,2. Said I: “How does your question thus sounds?”

67,3. Said the innkeeper: “Thus, Lord and Master: See, man knows it pretty well, this means through teachings, that his soul, of which, one also have only a vague idea, is immortal; but with all still so firm believe, the bitter feeling of an absolute death and finally full disappearance from the rows of the living and its self-conscience beings, is always present.

67,4. With the thought about an existence beyond the grave, even with the best will, one does not easily get used to so that the heart can experience joy about it, but one always shudders about it anew, because in this most important point, man, despite all still so vigorous efforts, cannot obtain any light from anywhere.

67,5. But because death and grave are the most bitter thoughts of man, and since there is no durable light about it which can be obtained from somewhere, some people cannot really be blamed that they plunge themselves into the whirlwind of the world, to stun this black thought in themselves. Thus about this highly important point a real light from Your mouth, o Lord, would be truly highly necessary! Since to what use would be even the most wise teachings to man, if he does not possesses absolute clarity in his life’s consciousness about the life of the soul after death?! One does follow the laws and the teachings, but more for the sake of the external, civil order rather than for any certain obtainment of the everlasting life.

67,6. As far as possible I’m still one of the loyal followers of the laws of Moses and always have loved to communicate about spiritual matters with the most knowledgeable wise of all nations, and in the end they could not say anything more about this questionable point than I myself. The Romans say and also the Greek: ‘This is the very fateful veil of the Isis which until now no mortal was able to lift!’ Yes, this is said quite nicely and there is also a lot of truth to it; but it is unfortunately not of any use to us! For the dead does not feel, hear and see nothing anymore, and we, who still gnaw on this life like worms on a rotten piece of wood, see, hear and feel about the dead nothing else than their dead and stinking body, which within a few years turns to dust and ash. Thus, Lord and Master, since You are life itself according to your teaching, give me and actually all of us a doubtless light about it! Since truly, I really do not want to live another year together with this gloomy thought of death, the grave and destruction!”

67,7. Said I: “Yes, My dear friend, your question has been put quite well, and from it shines a human need of the highest order; but to give you such a teaching about it, in order for you to feel the everlasting life of your soul by a decisive clearest consciousness in you, is an exceedingly difficult matter! Since see, I actually have come into this world, to thereby give to man the full inner realization of the everlasting life, if he completely lives and acts according to My teaching, or – even if he is familiar with it – but does not live accordingly, he cannot attain this inner life consciousness, since I am alone the only way and door for it.

67,8. You see a blossom on a tree; but you do not see much or even nothing about the future fruit during the time of blossoming. Only when the blossom has fallen off, a very small fruit bud becomes visible. But inside the fruit also the seed with the life germ must grow; but where is it to be seen in the first small fruit bud?! There it seems to be all still the same. The ability is already there but for some time you will not be able to discern it from the other lifeless parts, wherein no life germ grows. But when the fruit reaches full ripeness, you will easily and effortless discover the seed.

67,9. And see, it is nearly the same with the full and clear soul life consciousness in man! For as long as man does not have this in himself, for as long the soul in its body is not life ripe. She is still too closely connected to its flesh and thus cannot perceive itself and feel much differently than the very lot of its flesh, and even the best explanations cannot give to the still life unripe soul the inner, totally ripe life consciousness.

67,10. However, once a soul has attained the said life ripeness through its own actions according to My teaching, then every further proof for it is completely unnecessary. Or do you require proof that you are now living in your body? Surely not, and you had to laugh everybody into the face, who would try to proof to you, that you are now living in your body, are moving and be active in all directions. But if you lay down in a deep sleep, could even the most convincing proof that you are still alive, be of any use to you, since you are not in the position to understand it?!

67,11. See, also every animal has a soul whose being is also a spiritual-substantial entity and thus must be of an indestructible nature, otherwise it could not give to the animal limbs any movement! But go and explain it to an animal what is its soul and how it lives through only its soul! Would an animal understand what you have told it? Surely just as little as if you had explained it to a rock! But why does the animal not understand it, and why does it not have the words, to share its feelings with another creature?

67,12. See, the soul of an animal is necessarily still too deeply buried in its flesh and feels, except for the need of its body, nearly nothing! If someone wants to train an animal for a very simple task, he must give it a lot of effort to awaken the animal soul out of its flesh to such an extend, that it can understand what the person wants from it.

67,13. Do you however believe that there exist people, whose souls do not stand too far above the animal souls, yes sometimes seemingly even been surpassed? Now, to bring such souls through words to an inner life consciousness already here on earth, would be a totally futile exercise! For these people a blind and dumb believe is sufficient here on earth, so that their souls after the death of the body can continue to live in the beyond and either have to await a reward or penalty, so that thereby they submit to some lawful order, like the ox in his yoke. Everything else must be kept for another state of life.

67,14. An animal can only be brought to any useful activity intelligence by all kinds of pain-producing discipline, – equally so with a totally simple worldly person, whose soul strives only for the satisfaction of body needs, and except for the ability to speak, cannot show anything substantial above the soul of an animal.”

Chapter 68 – The cause of the fear of death

68,1. Said I: “That people like you until now could not have attained the certain consciousness of life of the soul after the death of the body, I already have shown to you the reason and you will have understood it; but the fear for the bodily death does actually not lie so much in the uncertain consciousness of the life of the soul after the loss of the body, but a great deal more in the love for the world and in self-love. Through these two types of love, the soul is more and more mixed into its flesh and the result of this is, that thereby the feeling of dying, vanishing and ceasing to exist becomes increasingly strong in her and must express itself in all kinds of fear.

68,2. See, the primordial fathers of the people of the earth, did not have any fear for the death of the body, but often only a longing for it, to become free from the body becoming frail. Because of their Gods pleasing way of live, from time to time they had bright glances and visions into the beyond and thereby attained a clear and true consciousness about life of the soul after the loss of the body.

68,3. But in current times almost all faith of man in God has extinguished! From where should the bright consciousness of a life of the soul after the bodily death, originate?!

68,4. I say to you: If nearly in general man already doubts the foundation of all life, it is no wonder anymore, if one strongly doubts the life of the own soul after the death of the body.

68,5. Go to the Sadducees and you will find that they are people who firstly are very material and love the world and themselves above all, secondly do not at all believe in a God and thirdly totally denying the immortality of the human soul and scold everyone a fool who believes in any which way in the immortality of the human soul, which is nothing else than a crazy phantasy picture of an insane person, who wants to prove it by empty speeches.

68,6. Look further at the true cynics, scholars of the world wise Greek Diogenes! They are even true enemies of life and they curse any force, which gave them life without their permission. Indeed, they live extremely well-behaved and sober and despise all luxuriousness, yes even the slightest comfort of life. For them the biggest relief is death, after which they do not expect life, but extremely desirable non-existence.

68,7. Therefore you still can today find people in India who interact with souls of deceased people just like with still living people and talk to them about thousands of secret matters. These people do not have the slightest trace of fear for the bodily death, – to the contrary, the day when a person dies is for them a true cheerful day and the birth of a child into this world a real sad day.

68,8. See, as such regarding your question people are very different! What is highly feared by one nation, is not feared at all by another nation with different teachings and expectations. But the people who fear death of the body the most are the Jews, and the reason for it is their great love for the world and sensuous desires. Who maintains them with so much care like the Jews, must loose in time all higher light; since nothing is more harmful for the right and living light of faith than sexual misconduct, all kinds of lecherousness and real carnal whoring, which for a long time already is a worse common practice with the Jews than even the most darkest heathens. This sin really suffocates the soul in the mud of the flesh and even kills the flesh itself. If however so, from where should such a soul take the bright light of life consciousness?!

68,9. You are now a person who pleases Me a lot and at the right time I will place again the life consciousness in your soul; but during your younger days you also have quite keenly submitted to fleshly pleasures, and see, this is with you the main reason why you despite your questioning studies could not have come to a fully true and infallible light! In your present more chaste life, you will also attain more of the inner life light and not ask like you have asked just now. – Did you now have understood Me quite well?”

68,10. Said the innkeeper: “O yes, I have understood You only too well and say together with the Romans: Hinc ergo illae lacrimae (“Thus those tears!”, which means: This is thus the reason!)! Yes, yes, Lord, You omniscient, my youth follies have consumed a lot of the life strength of my soul and now in my older days I quite well notice the loss. The only question remains, how can one replace it to at least some extend.”

68,11. Said I: “For as long a person lives on this earth and has a complete living serious will, everything is still possible, about which David provides for you a living and tangible example; since also he has at a certain time, which is not unfamiliar to you, sinned a lot in the sphere of the desires of the flesh. But at the right time he changed, out of love for God did not sin anymore and therefore became a man according to the heart of God. Since truly, I say to you, in heaven there is more joy about a sinner, who as such acknowledges his sins, abhors them, has true regret, exercises a right and reasonable penitence and betters himself from the foundation and does not sin anymore, than about ninety-nine righteous people who never needed penitence! Or is it not the case among people that a person has more joy about was lost and found again, even if it was of a very insignificant nature, than about his great treasures who never got lost?! See, it is the same with God, and if it was not like that, truly, you would not have Me as a guest in your inn!

68,12. It is true that your youth sins have caused you some harm, for your flesh and also for your soul; but since you have recognized this and has completely turned away from sin, I have come to you in your house to fully heal you from your maladies.

68,13. But where I have entered once, there also is the fullest forgiveness of all sins and the light and the everlasting life has entered itself. I can therefore tell you that a great salvation has come over your house and yourself, and the results of that will make you more closely familiar with it then I Myself now; for I now have given you the teaching and the promise, but only in the fulfilment will you discover the fullness of the truth in you.”

Jesus erklärt… Gott wohlgefällige Arbeit… Suche nach Gott & Selbsterkenntnis – Jesus elucidates… God pleasing Work… Seeking God & Self-knowledge

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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 5, aus Kapitel 73 und 215
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Jesus erklärt… Rechtes Arbeiten – Suche nach Gott und sich selbst!

Kapitel 73 – Wie man Gott über alles liebt. Die wahre, gottgefällige Arbeit des Menschen

73,1. Sagt Roklus: „Herr und Meister, wie kann ich aber dahin kommen, Gott, den unsichtbaren, ewigen Geist, aus allen Lebenskräften über alles zu lieben? Denn es kommt mir vor, als wäre das Herz eines Menschen zu klein und zu unfähig, den unendlichen und ewigen Geist Gottes, von dem man sich unmöglich eine Vorstellung machen kann, über alle die Massen zu lieben.

73,2. Mit der Nächstenliebe ist es ein leichtes; aber mit der Liebe zu Gott, so in das Allerendloseste hin, hat es doch sicher für uns sehr kleine Menschen eine höchst hinkende Bewandtnis! Wie ist sonach das anzustellen, dass man Gott über alles lieben kann?“

73,3. Sage Ich: „Leichteres gibt es wohl nicht in der ganzen Welt! Man betrachte die Werke Gottes, Seine Güte und Weisheit und halte gewissenhaft Seine Gebote, liebe seinen armen Nächsten wie sich selbst, und man liebt dadurch auch schon Gott über alles!

73,4. Kannst du dir aber von Gott keinen dich ergreifenden Begriff machen, so sieh nun Mich an, und du hast dann auch jene für ewig gültige und bleibende Form vor dir, unter der allein du dir deinen Gott und Schöpfer vorstellen kannst! Denn Gott ist auch ein Mensch, aber der in und aus Sich ewig vollendetste! Siehst du Mich, so siehst du auch alles! – Hast du Mich nun auch darin wohl verstanden?“

73,5. Sagt Roklus: „Herr und Meister über alle Dinge, nun habe ich alles, und ich will Dein Diener sein! Aber nun lass mich in Frieden ziehen! Denn länger zu weilen bei Dir bin ich nicht wert.“

73,6. Sage Ich: „Wer den inneren Frieden hat, der kann ziehen, wohin er nur immer will, so ziehet er in Frieden! Du hast den inneren Frieden aber nun erreicht, und so du ziehest wohin, so ziehest du im Frieden. Doch nun kannst du mit deinen Gefährten wohl noch verziehen (bleiben) eine Weile hier, allwo du mit den Deinen noch so manches vernehmen wirst zu euer aller Belehrung!

73,7. Es ist nun zwar schon stark an der Neige des Tages, und die Sonne, die den Tag hindurch ungetrübt der Erde geleuchtet hat, hat bereits den Saum der Berge erreicht und wird in einigen Augenblicken nicht mehr zu sehen sein, und wir alle können es sagen, dass dieser Tag gut zugebracht ward. Wir haben tüchtig gearbeitet und mehr verrichtet in Stunden, als was pure Menschenhände in Jahren zustande gebracht hätten. Wer aber arbeitet, der soll auch essen und stärken seine Glieder! Ihr habet auch gearbeitet und sollt darum auch essen mit uns! Darum auch möget ihr hier verbleiben und halten mit uns ein Abendmahl!“

73,8. Sagt Roklus: „Herr und Meister über alle Dinge! Was wohl habe ich mit meinen Gefährten allhier nun getan, das man als eine Arbeit bezeichnen könnte? Reden und Meinungen und Erfahrungen austauschen ist alles, was wir hier, als sonst ganz müssig stehend, gemacht haben, – und das wird etwa doch keine Arbeit zu nennen sein?“

73,9. Sage Ich: „Wo und wann immer ein Mensch wahrhaft für das Heil seiner Seele gearbeitet hat, dort und dann hat er auch am meisten und wahrhaft und am alleruneigennützigsten gearbeitet; denn eine rechte Tätigkeit zum Wohle und Heile der eigenen Seele schliesst ja ohnehin alle andere selbstsüchtige Tätigkeit ganz vollständig aus, weil die Selbstsucht und Eigenliebe die Liebe zu Gott und zum Nächsten völlig ausschliesst.

73,10. Wer irdisch für seinen Leib sorgt, der sucht die Schätze dieser Welt, wühlt in der Materie und vergräbt seine Seele also ins Gericht und in den Tod. Wenn ein solcher Mensch auch den ganzen Tag hindurch auf dem Felde mit Pflug und Haue gearbeitet hat mit solchem Eifer, dass er am Abend im eigenen Schweisse ganz ordentlich gebadet war, so war er dem gegenüber, was Ich Arbeit nenne, dennoch ein Tagedieb, ein fauler Knecht für das Feld des Reiches Gottes.

73,11. Denn wer für den wahren, von Gott ihm gestellten Zweck nicht arbeitet im Geiste nach Recht und Gebühr in der Ordnung Gottes, der arbeitet sicher auch zum zeitlichen und ewigen Wohle seines Nächsten nicht, und Gott zu suchen und näher zu erkennen findet er nicht der Mühe wert. Wer aber Gott zu finden und wahrhaft zu erkennen sich keine Mühe gibt, der gibt sich noch weniger eine rechte Mühe zum Wohle seines Nächsten, und so er schon für ihn etwas tut, da tut er das nur seiner selbst willen, damit der Nächste irgend fähig werde, ihm mehrfach dafür zu nützen, als was er ihm bloss einfach Gutes getan hat.

73,12. Du hast aber nun Gott gesucht und dich selbst – und Gott und dich gefunden; und siehe, das war eine rechte Tätigkeit von dir, und Ich sage es dir, dass du nun in den etlichen Stunden mehr getan hast als sonst durch dein ganzes Leben! Und darum kannst du nun auch schon hier verweilen, dir nehmen eine rechte Ruhe und mit uns halten ein Abendmahl!“

Kapitel 215 – Des Herrn Sache und Seine Lehre

215,1. Sage Ich: „Um dir mit wenigen Worten die Sache zu zeigen, so sage Ich dir: Meine Sache und Lehre besteht einfach darin, dem Menschen zu zeigen, wo er eigentlich her ist, was er ist, und wohin er kommen soll und auch kommen wird der vollsten und evidentesten Wahrheit nach.

215,2. Schon die Griechen, das heisst die Weisen, haben gesagt: ,Das schwerste, wichtigste und höchste Wissen liegt in der möglich vollkommensten Selbsterkenntnis!‘ Und sieh, das eben ist nun Meine Sache; denn ohne diese Erkenntnis ist es unmöglich, ein allerhöchstes Gottwesen als den Grund alles Werdens, Seins und Bestehens zu erkennen!

215,3. Wer aber das nicht erkennt und sein Leben, sein Sinnen und Trachten nicht für diesen allein wahren Lebenszweck einrichtet, sich und ein allerhöchstes Gottwesen als den ewigen Urgrund alles Seins und Werdens vollkommen zu erkennen, der ist so gut wie verloren.

215,4. Denn wie ein jedes Ding, das in seinem Innern keine sich durch und durch ergreifende und in allen seinen Teilen festhaltende und stets mehr und mehr unwandelbare Konsistenz hat, bald zerfällt und respektive als das, was es war, vollends zunichte wird, ebenso auch der Mensch, der in sich, mit sich und in und mit Gott nicht völlig eins geworden ist.

215,5. Das kann der Mensch aber nur eben dadurch werden, dass er einmal sich und dadurch dann unerlässlich auch Gott als seinen Urgrund vollends erkennt und nach solchem Erkennen tätig wird in allen seinen Lebenssphären.

215,6. Ist ein Mensch also in sich reif und gediegen geworden, so ist er dann auch ein Herr aller der von Gott ausfliessenden Kräfte und durch diese auch ein Meister aller Kreatur geistig und materiell geworden, ist in und für sich durch gar keine Kraft mehr zerstörbar und stehet dann also im ewigen Leben.

215,7. Und sieh, das ist aber nun auch der totale Inbegriff Meiner gesamten neuen Lehre, die aber im Grunde des Grundes eigentlich eine allerälteste Lehre seit Anbeginn des Menschen auf dieser Erde ist! Sie ist durch die Trägheit der Menschen nur verlorengegangen und wird von Mir als das verlorene uralte Eden (Je den = es ist Tag) den Menschen, die eines guten Willens sind, nun wieder als neu gegeben! …

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THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 5, Chapters 73 and 215
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Jesus elucidates… The true Work… Seeking God and oneself!

Chapter 73 – How to love God above all. The true work of man that is pleasing to God

73,1. Says Roklus: “But Lord and Master, how can I achieve it to love with all my might God, the invisible, eternal Spirit, above all? For it seems to me that the heart of man is too small and incapable of loving beyond measure the infinite and eternal Spirit of God, Whom one cannot possibly imagine.

73,2. It is easy to love one’s neighbor; but to love God Who is so infinite is certainly an extremely difficult matter for us insignificant men. What must one do if one wants to love God above all?”

73,3. Say I: “Nothing could be easier in the whole world. Let man contemplate the works of God, His goodness and wisdom, and conscientiously keep His commandments, let him love his poor neighbor as himself, and he will thereby love God above all. [073,04 However, if you are unable to form a concept of God touching your heart, look at Me, and you will have before you that forever valid and lasting form which alone will portray to you your God and Creator. For God is also a Man, but the eternally Most Perfect One, both in and out of Himself. If you see Me, you see everything. — Did you also understand Me in this?”

73,5. Roklus says, “Lord and Master above all things, now I have everything, and I want to be Your servant! But now let me move in peace! For I am not worthy to while longer with You.”

73,6. Say I: “Whoever has the inner peace departs in peace wherever he may go. Now that you have gained the inner peace, you do go in peace if you leave. However, you can certainly stay with your companions for a while, and you will hear many a thing which will be of benefit to all of you.

73,7. It is indeed already late and the sun, which has lit up the earth during the day, has reached the edge of the mountains and will soon disappear, and we all can say that this day has been well spent. We have worked hard and in a few hours achieved more than mere human hands would have achieved in years. And let him who works also eat and strengthen his limbs. You also have worked and shall eat with us. Therefore, you may stay here and have evening meal with us.”

73,8. Roklus says, “Lord and Master above all things! What have I only done with my companions that could be called work? Speeches and opinions and exchanging experiences is all that we have done here, otherwise standing quite idly – and that will not be called work, will it?”

73,9. Say I: “Wherever and whenever a man has truly worked for the salvation of his soul, there and then he has performed the greatest work in a true and most unselfish manner. For a true activity serving the benefit and salvation of one’s own soul totally precludes all other self-seeking activity anyway, because selfishness and self-love completely block the love for God and the neighbor.

73,10. Whoever cares materially for his body seeks the treasures of this world, burrows in matter and thus buries his soul in judgment and in death. Even if such a man had worked all day long in the field, using plough and hoe with such diligence that by evening he is drenched in his own sweat, in My eyes he was nevertheless an idler and a lazy servant for the field of the Kingdom of God.

73,11. For, whoever does not work in the right and proper spirit within God’s order for the true goal set for him by God surely does not work for the temporal and eternal benefit of his neighbor either, and he does not deem it worth the effort to seek and more closely recognize God. A person who makes no effort to find and truly recognize God is even less inclined to exert himself for the benefit of his neighbor; and if he does something for him he does it only for his own sake, hoping that the neighbor might be able to return the favor several times over.

73,12. Yet you have now sought God and yourself – and found God and yourself; and behold, that was a correct activity of yours, and I tell you that you have now done more in these few hours than otherwise in all the rest of your life! And therefore you can now remain here as well, take a good rest and eat an evening meal with us!”

Chapter 215 – The Lord’s Task and Teaching

215,1. Say I: “In order to show you the issue with a few words, I say to you: “My task and teaching consist simply in showing man where he really came from and what he is, and in pointing out his destiny which will be fulfilled in accordance with the fullest and most evident truth.

215,2. Already the Greeks, that is, the sages, said: ‘The most difficult, important and highest knowledge is the greatest possible degree of self-knowledge.’ And behold, exactly this is My concern, for without this cognition it is impossible to recognize a Supreme Deity as the cause of all coming into existence, being and permanency.

215,3. But whoever does not recognize this and does not direct his life, his senses and striving towards this one true purpose in life, in order to recognize himself and a Supreme Deity as the Eternal First Cause of all being and growing, is as good as lost.

215,4. For, just as a thing devoid of an inner, incessantly growing and more and more consolidating and permanent consistency soon disintegrates and as that which it formerly was ceases to exist, so also a man who is not fully at one with and within himself as well as God.

215,5. Man can achieve this only by fully recognizing himself and, consequently, God as his first cause and then, in accordance with such knowledge, becoming active in his whole life- sphere.

215,6. Once a man has reached this maturity and consistency within himself, he has also become a master over all the forces emanating from God and, through these, spiritually and materially also a lord over all creatures and is then in and for himself no longer destructible through any force and, thus, has gained life eternal.

215,7. And behold, that is now the summary of My whole new teaching, which however in the basis of basics is actually the very oldest teaching since the beginning of man on this Earth! It has only been lost through the idleness of humanity and is now given as if new again by Me as the lost original Eden (Ye den = it is day) to the people who have a good will! …

Die Erde… Übungs-Schule für Gotteskinder – The Earth… Training School for God’s Children

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DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES Band 5, die Kapitel 157 bis 160

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Jesus erklärt…
– Die Erde… Übungs-Schule für Gotteskinder
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– Wiedergeburt

Kapitel 157 – Die Erde, eine Übungsschule für Gotteskinder

157,1. Sagt Cyrenius zu Mir (dem Herrn): „Herr, ich weiss zwar nun aus Deinem göttlichen Munde, warum auf der Welt alles so ist und geschieht, und kenne nun Deine göttlich weisesten Pläne in Bezug auf die Erziehung der Menschen in allen Zeiten und in allen Zonen dieser Erde; aber daneben muss ich doch ganz offen gestehen, dass irdisch genommen dieser Pharisäer grundsätzlich in seinen Ansichten viel für sich hat. Es ist dies wahrlich – von Alpha bis Omega – keine Welt der Liebe und der Wahrheit, sondern eine sehr arge Welt voll Hass, Lüge, Falschheit und Unrecht! Sie könnte wohl anders sein! Aber es ist einmal so und wird nie anders werden, und die Erde ist dazu verdammt, ein Haus des Jammers zu bleiben, und ihre Menschenkinder müssen stets verschmachten auf ihrem Boden! Aber es könnte ja anders sein!“

157,2. Sage Ich: „Ja, ja, es könnte wohl anders sein, so wie es auch auf zahllos vielen andern Weltkörpern anders ist; aber dann wäre diese Erde auch nicht ausersehen für die Zucht jener Menschen, die bestimmt und berufen sind, Meine Kinder zu werden!

157,3. Kann die wahre, mächtige Liebe sich als solche je völlig erkennen unter Menschen, die selbst pur Liebe sind?! Welchen Probierstein soll man zur Übung in der Geduld, Demut und Sanftmut den schon von Geburt an mit aller Liebe erfüllten Menschen geben?!

157,4. So Ich aber schon jedes Menschen Natur also gestellt hätte, dass er schon von der Geburt an in der höchsten Vollendung ohne sein Zutun dastünde, welche Übung des Lebens und Selbstfortschreitens wäre für ihn da wohl noch denkbar?!

157,5. Zu welcher Tätigkeit könnten schlussendlich solche Geister verwendet werden? Ich sage es dir: Da wären ja die Bäume des Waldes und die Felsen der Gebirge in der zum freien Leben allerunentbehrlichsten Selbsttätigkeit ums Vielfachste bevorzugter als ein schon von der Geburt an in jeder Beziehung ganz vollendeter Mensch!

157,6. Ein Mensch, der einmal physisch völlig ausgebildet wäre und stets einen gedeckten Tisch mit den köstlichsten Speisen und Getränken vor sich hätte, sodass bei ihm weder von Hunger noch Durst je die Rede sein könnte, der dazu auch ein herrliches Wohnzimmer hätte, daneben auch alle die vollendetsten Geistesfähigkeiten, alles bis ins kleinste Detail, das Nahe wie das Ferne zu schauen und zu vernehmen, wie auch zu geniessen und sich fortwährend mit allem zu verständigen, und dem nie irgendeine noch so kleine Unannehmlichkeit in die Quere kommen würde, ein solcher würde wohl sicher kaum seine Ruhestätte einen Augenblick lang verlassen!

157,7. Ich sage es dir: Solch einem Menschen würden selbst Meine grössten Wunderwerke ebenso gleichgültig sein wie der Schnee, der zu Adams Zeiten die Berge mit dem Kleide der ewigen Unschuld umhüllte! Oder meinst du, dass Mir Selbst Meine unendlichste, ewige Lebensvollendung zu etwas frommte und Mir eine Seligkeit abgäbe? Wahrlich nicht!

157,8. In dem zahllos vielen Mitwachsen in Meinen natürlich ebenso zahllos vielen unvollendeten Kindlein, in ihrem zunehmenden Erkennen und Vollkommenerwerden und in ihrer daraus wachsenden Tätigkeit liegt auch Meine eigene höchste Seligkeit. Ihre Freude über eine mühsam errungene, vollendetere Fähigkeit ist auch Meine stets jüngste Freude, und Meine unendliche Vollkommenheit bekommt ja erst dadurch den unschätzbarsten Wert, so sie von den noch unmündigen Kindlein stets mehr und mehr angestrebt wird und sich teilweise auch in ihnen unverkennbar wachsend zu erkennen gibt. Du verstehst Mich, was Ich dir damit sagen will?!

157,9. Wäre es nicht so, meinst du, dass Ich je eine Welt und irgendein lebendes Wesen auf ihr gestaltet hätte? Alles das war Mir schon von Ewigkeiten her ein unerlässliches Bedürfnis gewesen, ohne welches nie eine Erde erschaffen und mit allerlei Wesen belebt worden wäre.

157,10. Wie es also ist, so muss es bleiben! Ich bin nicht gekommen, um der Erde den Frieden und eine tote Ruhe, sondern das Schwert, den Kampf im höheren Tätigkeitsmasse zu geben. Denn erst dem Hass gegenüber wird die Liebe zur wahren und lebendigen Tatkraft, und der ruhige Tod muss fliehen vor ihr. Die die Menschheit verfolgende Not macht sie tätig, mit der Zeit geduldig, sanft und in Meinen Willen ergeben. Gäbe es keine Lüge mit ihren bitteren Folgen, welchen Wert hätte da die Wahrheit für sich?! Wer zündet sich am Tag ein Licht an, und wer achtet den Wert einer brennenden Öllampe im Sonnenlicht?!“

Kapitel 158 – Die Not als Erziehungsmittel

158,1. (Der Herr:) „Alles, was demnach als zugelassen einmal da ist, muss dasein als ein Triebkeil zum Besserwerden der Menschen. Jedes Werden aber setzt eine Tätigkeit voraus und diese den Beweggrund und den Hebel, der aber natürlich der Art und Weise der Tätigkeit jederzeit völlig entsprechen muss.

158,2. So ist demnach alles, was man als moralgesetzwidrig, also auch als arg und schlecht bezeichnet, nur als ein zugelassenes Hebelwerk zu betrachten, und ebenso ist dem Reinen alles rein und gut. Dem Schwachen und Unreinen hingegen ist und muss es anders sein, weil er noch so manches Tätigkeitshebels benötiget.

158,3. Als die Kinder Abrahams zu den Zeiten von Moses, Aaron, Josua und noch unter den ersten Richtern sich einer sichtbaren Gottesführung, einer unbegrenzten Weisheit und dabei eines allergrössten irdischen Wohlstands erfreuten, wurden sie träge wie die Polypen und Austern auf dem Meeresgrund. Sie wurden von Mir aus durch den Mund der Propheten oft zur Tätigkeit und Wachsamkeit aufgemuntert und sogar aufgefordert; aber ihre Antwort war: ,Tun wir etwas, so könnten wir ja eine Sünde begehen, die dann alles von uns gut getane verzehrt; tun wir aber nichts, so können wir auch nicht sündigen und stehen dann als sündefrei gerecht vor Dir, o Herr!‘ – Also philosophierten sie sich immer mehr in manche Trägheit hinein. Die Folge davon war eine zunehmende Not und mit der Weile die physische und endlich auch moralische Schwäche.

158,4. In solchem Zustand wandten sie sich dann schon wieder an Mich und gelobten Mir, in der rechten Lebensordnung tätig zu sein. Eine Zeitlang ging es auch wieder recht gut und recht vorwärts; als sich aber da wieder der gesegnete Wohlstand als Frucht der Tätigkeit einstellte, da fing der alte Trägheitstanz gleich wieder von vorne an. Man war reich an allem und wollte glänzen und verlangte einen irdischen König als den Repräsentanten des physischen Reichtums und Wohlstandes.

158,5. Es wurde ihnen ein König gegeben und gesalbt. Aber auch der Vertrag zwischen König und Volk blieb nicht unterm Wege; und so war das Übel, das das Volk verlangte und erhielt, wieder nichts anderes als ein fürs Volk schmerzlicher Hebel zur neuen und erhöhteren notgedrungenen Tätigkeit.

158,6. Als bald darauf der König samt dem Volk in eine Lethargie verfiel, war es dann notwendig, ihm äussere, sehr drohend aussehende Feinde in den roh und mächtig gewordenen Philistern zu erwecken. Da drang Krieg und manche begleitende Not ins Land Meines Volkes, weckte es, machte es tätig und dadurch stark.

158,7. In der grossen Not und Bedrängnis fand es wieder den Weg zu Mir und nahm zu an Gnade, Weisheit und Wohlstand im kaum denkbaren Masse. Dieser aber bewirkte schon zu der Regierungszeit Salomos eine starke Abspannung der früheren Tätigkeit, und das Reich ging unter den ersten Nachkommen Salomos förmlich in Trümmer. So musste dieses Volk stets durch manches Elend und manche Not fort und fort bedrängt werden, damit es sich nur einigermassen in Tätigkeit erhielt.

158,8. Nun ist es ganz allgemein erneut tief unter dem Tierreich, besonders der Priester- und Lehrstand. Darum bin Ich nun Selbst im Fleisch gekommen, um dem allerträgsten Teil des Volkes die grösste Verlegenheit und Verwirrung zu bereiten; und sie versuchen darum auch, Mich zu fangen und zu töten, weil sie fürchten, durch Mein regstes Tun und Treiben ihres Faulbrotes los zu werden. Aber ihre Mühe ist natürlich vergeblich.

158,9. Der Keim zur völligsten Trägheit ist schon zu stark wurzelnd geworden. Daher muss ihnen das Trägheitsgefühl erst genommen werden, und sie müssen sich in alle Winde zerstreuen und ein Wanderleben führen – oder in den neuen, von Mir nun gegründeten Lebens- und Tätigkeitsbund treten, in dem niemand seine Hände faul im Schoss wird halten dürfen, um leben zu können.

158,10. Wer es nicht tun wird, der wird hungern und dürsten und in den wertlosesten und schmutzvollsten Lumpen, auf einen Bettelstab gestützt, einhergehen müssen, und man wird ihm hartherzig zurufen: ,Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen!‘ Denn ein jeglicher Arbeiter ist seines Lohnes wert.

158,11. Oh, da wird sich dann schon ein jeder bestreben, so tätig als möglich zu sein! Wird jemand aber dennoch träge und faul, so wird er – zum Muster für viele andere – die Zuchtrute sogleich zur Schau zu tragen anfangen.

158,12. Und Ich sage es dir: Jedes träg gewordene und verweichlichte Volk wird, so wie ein jeder Mensch für sich, die bleibende Zuchtrute über den Rücken zu tragen bekommen und für immer seinen Namen aus dem Buche des Lebens verlieren, zusammen mit seiner Grösse, Macht und seinem Ansehen! Das wird die Menschen stets mehr und mehr stutzig machen und sie antreiben zu manch ordentlichen Taten, was gut sein wird. – Hast du dieses alles nun wohl verstanden?“

Kapitel 159 – Die wahre und die falsche Art weltlicher Tätigkeit

159,1. Sagt Cyrenius: „Jawohl, Herr und Meister von Ewigkeit; aber eines fragt sich noch, und dies ist: So die Menschen so recht tätig und arbeitsam werden in den vielen Zweigen des mit tausend Bedürfnissen versehenen Lebens, da ist aber auch wohl einsichtlich, dass sie dadurch von den geistigen, in sich nur beschaulichen Lebenswegen zu sehr in den puren Weltmaterialismus übergehen werden, und da wird von einer Wiedergeburt des Geistes kaum mehr die Rede sein.

159,2. Zugleich aber habe ich aus Dir die Lehre, derzufolge man sich nicht sorgen soll ums Fortkommen des irdischen Lebens nach der Art der Heiden, sondern man suche vor allem das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, – alles andere werde dann schon von selbst hinzukommen.

159,3. Wie verhält sich nun diese Lehre mit dieser Deiner neuen, nach der man stets alle Hände voll zu tun haben soll? Siehe, Herr, dieses kann ich in mir nicht so recht unter ein und dasselbe Dach bringen! Es wäre demnach gut, so Du, o Herr, mir das ein wenig begreiflicher machen möchtest.“

159,4. Sage Ich: „Noch haben wir eine und eine halbe Stunde Zeit, und Ich kann dir diese Frage wohl beanworten. Merke aber wohl auf das, was Ich dir hierüber in einem Bilde sagen werde!

159,5. Sieh, zwei Menschen gingen hin zu einem Meister einer überaus nützlichen und schönen Kunst! Der A tat das, um die Kunst zu erlernen, um sich durch sie mit der Zeit selbst sein Brot zu verdienen. Er lernte fleissig und hatte wohl acht auf alles, was zur Handhaftwerdung der Kunst erforderlich war, und war endlich über die Massen froh, als er vom Meister ein Zeugnis erhielt, in welchem es geschrieben stand, dass er nun die Kunst vollends erlernt habe und nun selbst ein Meister sei. Es gab zwar wohl noch so manche Geheimnisse in der Kunst, von denen er nichts wusste. Allein, das kümmerte ihn nun wenig mehr; denn er hatte nun das Zeugnis, durch das er zu gutem Brote ohne grosse Mühe gelangen wird und muss.

159,6. Der Beweggrund aber, der den B zum Meister trieb, war ein ganz anderer und musste daher bei diesem auch eine ganz andere Wirkung zur Folge haben. Dem B lag es nicht am Brote, an das er gar nicht dachte, sondern lediglich an der Kunst, um ihrer selbst willen. Sein alles andere hintansetzendes Streben war nur, mit allen Geheimnissen der zu erlernenden Kunst auf das allerinnigste vertraut zu werden.

159,7. Der Meister aber, der da sah, dass es diesem Schüler durchaus nicht ums Brot, sondern pur um die volle Kenntnis der göttlichen Kunst zu tun war, hatte selbst eine grosse Freude an diesem Schüler, nahm sich mit ihm alle Mühe und führte ihn gründlichst in alle möglichen Geheimnisse der Kunst ein. Und die Folge war, dass der B nachher als ein vollendetster Meister der Kunst ein derartig unübertreffliches Kunstwerk zustande brachte, dass davon der Ruf und das Lob sogar zu den Ohren eines Königs kam und der König dann den Künstler berief, dass er auch ihm sein Kunstwerk zeige. Der Künstler tat das aber nicht etwa des anzuhoffenden Gewinnes wegen, sondern um dem König dadurch eine sicher recht grosse Freude zu machen.

159,8. Als der König dann das grosse Kunstwerk zu sehen bekam und sich von dessen hohen Zweckdienlichkeit überzeugte, da sagte er: ,Was willst du, grosser Meister, dass ich dir tun soll? Verlange einen Lohn von mir, und er soll dir nebst dem werden, dass du von nun fortan ein Günstling meines Hofes verbleibst und hier deine Kunst ausübst!‘

159,9. Und der Künstler sprach, tief gerührt von des Königs Gnade: ,Höchster Herr und weisester Herrscher und Gebieter! Deine Gnade und dein Wohlgefallen an diesem meinem Kunstwerke sind mir schon der höchste Lohn! Denn nicht aus irgendeiner Gewinnsucht, nicht einmal des täglichen Brotes wegen, sondern pur aus reiner Liebe zu dieser Kunst habe ich sie mit allen meinen Kräften so recht in die Seele hinein erlernt und habe nun die höchste Freude und den höchsten Lohn, dass sie nun auch vor den Augen des weisesten Königs eine so ausgezeichnete Anerkennung gefunden hat.‘

159,10. Was meinst du wohl, was nun der noch mehr erfreute König darauf mit dem Künstler tat? – Sieh, er sprach: ,Jetzt sehe ich, dass du ein richtig vollendeter Künstler deines Faches bist! Denn hättest du diese an sich noch so herrliche Kunst bloss des Verdienstes und des Brotes wegen erlernt, so hättest du es darin nie zu einer solchen Vollendung gebracht. Denn wer etwas lernt, um dabei sein Fortkommen zu finden, der denkt immer nur ans Fortkommen und begnügt sich bald mit dem seicht und wenig Erlernten und berechnet danebst nur, wie er wohl das mangelnde Wissen mit einem falschen Schein bedecken könnte, damit die Menschen seine Schwäche nicht bemerkten und ihn dennoch für einen grossen Meister hielten. In der Folge wird ihm das aber wenig nützen; denn gerade seine schlechten und mangelhaften Werke werden seine Verräter sein.

159,11. Du aber, der du die Kunst um ihrer selbst willen erlernt hast, hattest nur gerechnet, wie du in alle ihre noch so grossen und tiefen Geheimnisse eindringen könntest. Dir lag es an der vollsten Wahrheit der Kunst, und du bist eben darum auch ein seltener, wahrer Künstler geworden, den ich brauchen kann. Und da du dich nicht gesorgt hast bis zur Stunde um Brot und Verdienst, so sollst du aber nun denn bei mir ein wahres, bestes und bleibendstes Brot und Verdienst bekommen! Denn für wahre Künstler und für wahre Gelehrte und Weise habe ich als König stets der Stellen und des damit verbundenen Brotes und Verdienstes in Menge.‘ – Da hast du nun die handgreifliche Erklärung deines Einwurfs.“

Kapitel 160 – Der egoistische Streber nach der Wiedergeburt

160,1. (Der Herr:) „Das ausschliessliche Streben nach dem Reiche Gottes setzt die grösste Tätigkeit voraus. Hat dann ein wahrer Jünger sich dasselbe vollends zu eigen gemacht, so wird sich schon auch jener König finden, der das wahre Verdienst auch wahrhaft belohnen wird, und so bleibt es durch alle die guten Sphären des menschlichen Lebens wahr, dass – wo immer und in was immer ein Mensch das Gute und das Wahre des Guten und Wahren selbst wegen tut und darin nach der wahren Vollendung streben wird – ihm die gerechte Anerkennung und das Verdienst von selbst hinzukommen wird und muss.

160,2. Es ist zum Beispiel ein Mensch, dem es daran liegt, nach Meiner Lehre die Wiedergeburt des Geistes zu erreichen, die wahrlich für niemanden unterm Wege verbleiben wird, der ihr wahrhaft mit allem Eifer und gerechter Liebe nachgestrebt hat. Dieser Exempelmensch weiss es, dass die Liebe zu Gott und zum Nächsten dazu der einzige und alleinige Weg ist. Er hält nun alle Gebote Gottes streng, liebt in seinem Herzen nach Möglichkeit Gott, erweist allen nach seinen guten Kräften nur Gutes und unterstützt die Armut reichlich, und wo er einen wahrhaft Gottesweisen weiss, begibt er sich zu ihm, unterstützt ihn reichlich und macht sich ihn zum Freunde.

160,3. Er tut das jahrelang; aber die verheissene und täglich mehr erhoffte, verlangte Wiedergeburt des Geistes erfolgt dennoch nicht. Er merkt wohl hie und da lichte Momente, aber es sind das nur Blitze, deren Leuchten keinen Bestand fassen will. Da spricht der jahrelang eifrige Bewerber um des Geistes Wiedergeburt: ,Nun fange ich aber an, die ganze Sache von der Wiedergeburt des Geistes für eine reine Fabel zu halten! Zwanzig volle Jahre habe ich nun bis zur Stunde alles getan, was nur immer die Lehre von mir verlangte, und dennoch stehe ich auf demselben Flecke, auf dem ich angefangen habe, danach zu leben und zu streben! Zu erreichen ist dabei – wie die Erfahrung zeigt – nichts; also ist es am allergescheitesten, ich lebe als ein ordentlicher Mensch wieder weltlich fort und ziehe mich von allen den trüglichen geistigen Verbindungen zurück!‘

160,4. Nun kommt hier die Hauptfrage: Ja, warum konnte denn dieser recht ehrlich strebende Mensch nicht zur Wiedergeburt des Geistes gelangen? – Eben darum, weil er alles Gute nur deshalb tat, um sie zu erreichen!

160,5. Wer Gott und den Nächsten eines anderen Motives wegen als Gott um Gottes und den Nächsten um des Nächsten willen liebt, der kommt nicht zur völligen Wiedergeburt, weil diese ein allerunmittelbarster Verband zwischen Gott und dem Menschen ist.

160,6. Durch ein solches Motiv setzt der Mensch stets eine wenn auch noch so dünne, aber dennoch das geistige Licht nicht durchlassende Scheidewand zwischen sich und Gott und kann darum nicht völlig eins werden mit dem Geiste Gottes. Solange aber diese Einung nicht vor sich geht, kann von der völligen Wiedergeburt keine Rede sein.

160,7. Ich sage es dir: Es muss aus der Seele jede Art irgendeines Eigennutzes weichen, und der Mensch muss als vollkommen frei dastehen, erst dann kann er das Höchste erreichen!“ …

flagge en  The Earth… Training School for God’s Children

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 5, Chapters 157 to 160

Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

Jesus elucidates…
– The Earth… Training School for God’s Children
– Education methods
– Worldly Activity
– Rebirth

Chapter 157 – The earth, a training school for children of God

157,1. Cyrenius however says to Me once again, “Lord, indeed I know now from Your own divine mouth why everything in the world is and happens the way it does, and I now know Your divinely wisest plans concerning the education of mankind in all times and all zones of the Earth; but at the same time I must nonetheless admit quite openly that, seen from a worldly viewpoint, this Pharisee basically has a lot going for him. There is truly from alpha to omega no world of love and truth, but instead a very terrible world full of hate and full of lies and falsehoods and injustice! But it could indeed be quite different! But things are so and will never be otherwise, and the Earth is damned to remain a house of misery, and its human children will constantly have to swelter on its surface! But it could surely be different!”

157,2. I say, “Yes, yes, it could indeed be different, as it is different on countless many other planets; but then exactly this Earth would not be chosen for the cultivation of those people who are designated and called to become My children!

157,3. Can true, powerful love ever become fully aware of itself among human beings who themselves are pure love? What object on which to practice patience, humility and meekness could be given to people filled with love from birth?

157,4. If I had endowed every man’s nature with the highest degree of perfection from birth, not requiring his own effort, what practice in life- and self development would be thinkable for him?

157,5. For what activity could such spirits finally be used? I tell you: The trees of the wood and the rocks of the mountains in the very most indispensable self-activity would be many times more preferred than a person quite perfected in every respect right from birth on!

157,6. Picture a man, fully developed physically and always enjoying a table richly laid with the most delicious foods and drinks so that he would never suffer from hunger or thirst. Moreover, he had a most magnificent living-room and besides the mental capacity to see, perceive, enjoy and communicate with everything and everyone in the minutest detail, both nearby and at a great distance, never encountering any difficulties whatsoever. Surely such a man would never leave his comfortable abode even for a moment.

157,7. I tell you: Such a man would be as little touched by My greatest miracles as by the snow that at Adam’s time clothed the mountains with the mantle of eternal innocence. Or do you think that My boundless, everlasting perfection of life would benefit Me and give Me bliss? Verily not!

157,8. My own greatest bliss is felt when I take part in the inner growth of My innumerable imperfect children and lies in their growing cognition and perfection and resulting activity. I always share their joy over a painfully achieved progress, and it is only when My boundless perfection is more and more imitated and becomes partly visible in them that it has its immense value. You know what I hereby wish to tell you?

157,9. Do you think I had ever created a world and on it a living being if it were not so? From eternity all this has been a deep inner need within Me, and without it no earth would ever have been created and populated with all sorts of beings.

157,10. Therefore, things must remain as they are. I did not come to bring the earth peace and a dead quiet, but I came to give it the sword, the battle and with them increased activity. For only when confronted with hate does love turn into true and living energy before which silent death must flee. Mankind becomes active and gradually patient, meek and resigned to My will through the difficulties besetting it. If falsehood with its bitter consequences did not exist, what value could truth have as such? Who puts a light on during the day and who appreciates a burning oil-lamp while the sun is shining?”

Chapter 158 – Affliction as a means of education

158,1. (The Lord:) “Everything that accordingly has been allowed once must exist as a driving force for the improvement of mankind. Every being, however, presupposes an activity, and this, the motive and the lever, which naturally must always fully correspond to the activity.

158,2. Thus everything which one describes as against moral laws, and so also as terrible and bad, is to be seen only as a permitted lever, and everything is pure and good to the pure. To the weak and impure everything is and must be different, because he still needs some levers of action.

158,3. When the children of Abraham rejoiced in a visible divine leadership, unlimited wisdom and thereby a very greatest earthly well-being in the days of Moses, Aaron, Joshua and also under the first judges, they became lethargic like the polyps and oysters at the bottom of the sea. I encouraged them through the mouths of the prophets to activity and vigilance and even summoned them; but their answer was: If we do something, we could commit a sin which would destroy all the good we have done; but if we do nothing, we cannot sin and then stand free of sins justified before You, oh Lord! Thus they philosophized themselves more and more into all kinds of lethargy. The consequence of it was increasing affliction and in time physical and finally also moral atony.

158,4. In such circumstances they then turned back to Me and praised Me for being active in the correct ordinance of life. For a time things went fairly well again and progressed well; but when the blessed well-being set in again as a fruit of activity, the old lethargy began again from the beginning. They were rich in everything and wanted to shine and demanded an earthly king as the representative of physical wealth and well-being.

158,5. A king was given to them and anointed. But as the contract between king and nation did not remain undone, the evil that the nation demanded and received was again nothing more than a painful lever for the people to a newer and higher necessary activity.

158,6. When the king soon fell into lethargy along with the people, it was immediately necessary to waken external, very threatening enemies in the form the crude and powerful Philistines. Then war and all sorts of the same accompanying afflictions penetrated the land of My people, woke it, made it active and therefore strong.

158,7. In great affliction and need they found their way back to Me and increased in mercy, wisdom and wealth to a hardly conceivable degree. This, however, caused an important exhaustion of the previous activity in the days of Solomon’s rule, and the kingdom literally collapsed under the first descendents of Solomon. And so this nation had constantly to be forced through all sorts of misery and affliction to keep them active.

158,8. It is now once again generally way below the animal kingdom, particularly in respect of the class of the priests and teachers. But for that reason I came Myself in the flesh in order to prepare the greatest embarrassment and confusion for the most lethargic part of the people; and they therefore seek to catch me and to kill Me, because they fear losing their bread for the lazy through My most active actions and stimuli. But their effort is of course in vain.

158,9. The seed of fullest laziness has already set roots in them that are too strong. Therefore the feeling of lethargy must be first taken from them and they must scatter themselves to the four winds and lead a nomadic life or enter the new covenant of life and activity just established by Me, in which no-one will be allowed to let his hands lie inactive in his lap in order to be able to live.

158,10. Whoever will not do that will hunger and thirst and have to take up the most worthless and dirtiest job of begging, and people will call to them with hard hearts: Whoever does not work shall not eat! For every worker is worth his reward.

158,11. Oh, then everyone will strive to be as active as possible! If however someone nonetheless becomes lethargic and lazy, he will begin to show wearing the rod immediately as an example for many others.

158,12. And I tell you: Every nation that becomes lazy and namby-pamby, just like every person individually, will get to carry the constant rod on his back and for ever lose his name from the Book of Life and also his greatness, power and reputation! That will make the people more and more perplexed and drive them on to all sorts of orderly deeds, which will be good. Have you understood this well now?”

Chapter 159 – The right and wrong kind of worldly activity

159,1. Cyrenius says, “Yes indeed, Lord and Master of eternity; but there is another question, and that consists of this: If people become so very active and hard-working in the most varied branches of life, which has a thousand needs, then it is also clear that they will go across to pure worldly materialism too much from the spiritual path of life, and then there will no longer be any talk of rebirth of the spirit.

159,2. But at the same time I have the teaching from Your mouth, according to which one should not worry about the progress of earthly life in the way of the Gentiles, but instead one should seek above all the kingdom of God and his righteousness – everything else will then already come of itself.

159,3. How does this teaching correspond to this new lesson of Yours, according to which one should constantly keep oneself busy? Behold, Lord, this I cannot quite manage! It would therefore be good if You, oh Lord, would make this a little more understandable for me.”

159,4. Say I: “We still have an hour and a half left and I can indeed answer this question for you. But pay good attention to what I will tell you in a parable!

159,5. Behold, two people went to a master of an extremely useful and beautiful art! A did this in order to learn the art, in order to earn his living through it in time. He learned studiously and paid attention to everything that was necessary to make the art one’s own, and finally was extremely glad when he received a certificate from the master which said that he had now fully learnt the art and was now a master himself. There were indeed still some secrets of the art, of which he knew nothing. In itself that did not bother him any longer; for he now had the proof, with which he could and must earn his living without any great effort.

159,6. But the reason which drove B to the master was quite different and therefore had to have quite different consequences. The bread was not important to B, which he never thought about, but instead the art, for art’s sake. All his striving was only in order to become most deeply familiar with all the secrets of the art to be learnt.

159,7. But the master, since he saw that not the bread, but purely the full knowledge of the divine art was the issue with this pupil, took great joy himself in this pupil, took him with every effort and introduced him most deeply to all the secrets possible in this art. And the consequence was that B afterwards created such unsurpassable art as a perfected master that the reputation and praise even reached the ears of the king and the king then called the artist to show him his art. But the artist did not do that for the sake of expected reward, but instead in order to make certain to provide a very great joy for the king.

159,8. When the king then got to see the great work of art and was convinced of the high purpose of the same, he said: What do you want me to do for you, great master? Demand a reward from me and it shall be given to you along with the fact that you may stay from now on a favorite at my court and practice your art here!

159,9. And the artist spoke, deeply moved by the king’s mercy: Highest lord and wisest ruler and commander! Your mercy and your pleasure in this art of mine are already the highest reward! For I learnt this art with all my strength right into my soul, not for gain, not even for the sake of daily bread, but instead purely out of the pure love for the art, and for that very reason I now have the highest joy already and the highest reward that it has now found such an excellent recognition before the eyes of the wisest king.

159,10. What do you think the now even more overjoyed king did with the artist? Behold, he said: Only now I see that you are quite a perfect artist of your field! For if you had learnt this so magnificent art for the sake of reward and bread you would never have produced such perfection. For whoever learns something in order to help his existence, thinks only about his existence and is soon satisfied with the shallow and little learning and at the same time only reckons on how he could cover his lack of knowledge with a false veil so that the people would not notice his weakness and would nonetheless consider him to be a great master. But in the future that will be of little use to him; for his bad and poor works will be his very traitors.

159,11. But you, who learnt the art for its own sake, had only calculated how you could enter all their great and deep secrets. You were concerned about the fullest truth of the art, and for that reason you became a rare, true artist, whom I can use. And since you did not worry about bread and reward until this day, so you shall receive from me a true, best and most enduring bread and reward! For I as king have always positions for true artists and for true educated and wise people and the bread and reward that go with it in abundance! – There you now have the tangible explanation of your objection.“

Chapter 160 – The egotistic striver for rebirth

160,1. (The Lord) “The exclusive striving for the kingdom of God requires the greatest activity. If a true disciple has made this entirely his own, even that king who will also truly reward the true service, and so it remains true through all the good spheres of human life, will also find that – wherever and in whatever a person does what is good and true for its own sake and strives after the true perfection – the just recognition and reward will and must come to him of its own accord.

160,2. There is, for example, a person for whom it is important to achieve through this teaching of Mine the rebirth of the spirit – which truly is not withheld from anyone – who has truly striven after it with all eagerness and just love. This model person knows that the love for God and for one’s neighbor is the one and only way to this. He now keeps all the commandments of God strictly, loves God in his heart as much as he possibly can, shows to all only goodness according to his good strength and supports the poor richly, and wherever he sees a true wise man of God, he hurries over to him, supports him richly and makes him his friend.

160,3. He does that for years; but the promised and demanded rebirth, hoped for daily all the more, nonetheless does not come. He indeed notices here and there light moments, but they are only flashes, whose light will not take form. Then the eager applicant of many years for the spiritual rebirth speaks: Now however I am beginning to consider the whole issue of the rebirth of the spirit to be a sheer fable! I have now spent twenty full years until this hour doing everything that the doctrine demanded of me, and nonetheless I am at the same point where I began to live accordingly and to strive! Thus perceptible truth cannot be achieved; therefore it is the very most intelligent thing to continue to live as a proper person in the world again and withdraw from all the deceptive spiritual connections!

160,4. Now here comes the main question: Well, why then could this very honestly striving person not achieve the rebirth of the spirit? – Exactly because he had done all that good only in order to achieve it!

160,5. Whoever loves God and his fellow man for any other motive than God for the sake of God and the neighbor for the sake of the neighbor will not come to full rebirth, because this is a most direct union between God and man.

160,6. Through such a motive the person always places a partition wall between himself and God, which, however thin, nonetheless does not let the spiritual light through, and therefore cannot fully become one with the spirit of God. But as long as this union does not happen, there can be no talk of a full rebirth.

160,7. I tell you: Every type of any self-use must be cleared out of the soul, and the person must stand perfectly free, and only then can he achieve the highest thing!” …

Kennzeichen wahrer und falscher Propheten, Lehrer und Priester – Characteristics of true and false Prophets, Teachers and Priests

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Kennzeichen echte Propheten echte Lehrer echte Priester-Kennzeichen falsche Propheten falsche Lehrer Jakob Lorber CHARACTERISTICS OF TRUE PROPHETS CHARACTERISTICS OF FALSE PROPHETS TEACHERS PRIESTS Summary of Statements from the Lord Jacob Lorber
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Kennzeichen wahrer und falscher Propheten, Lehrer und Priester
Zusammenfassung von Aussagen des Herrn durch Jakob Lorber

Großartiges und Außergewöhnliches wird verfälscht

Jakob Lorber, Grosses Evangelium des Johannes, Band 6, Kapitel 235, Verse 1-6:

235,1. (Lazarus zu Jesus:) »Aber Herr, es ist nun denn doch nicht zu glauben und anzunehmen, dass diese Deine Lehre je irgend verfälscht werden könnte! Denn wie wir sie von Dir empfangen haben, so werden wir sie ja auch an unsere Nachkommen weitergeben, und da wird nichts hinzugesetzt und nichts hinweggenommen; wir können auch mit dem Schreiben umgehen und werden das wortgetreu aufzeichnen, was wir von Dir nun gehört und gesehen haben, und alle die Unsrigen werden von Punkt zu Punkt alles das hören und auch befolgen. Da begreife ich dann nicht, wie ein Aufstehen von falschen Propheten möglich wäre!«

235,2. (Jesus:) »Geradeso, wie du nun sprichst, haben einst die Hauptanhänger Mosis geredet, als – sage – eben auch Ich auf Sinai die Gesetze gab. Die Gesetzgebung dauerte, euch sicher noch bekannt, sieben volle Jahre und noch eine kleine Zeit und dauerte hernach noch bei dreiunddreißig Jahre mehr geheim und nicht für jedermann augenscheinlich, – und schon in den ersten sieben Jahren ist das goldene Kalb gegossen und angebetet worden! Sieh, also sind die Menschen!

235,3. Dass sich bei euch und euren wenigen Nachkommen Meine Lehre schon auf lange hin rein erhalten wird, das gebe Ich dir schon zu; aber im allgemeinen wird es ganz anders aussehen!

235,4. Wo immer etwas Großes und Außergewöhnliches in der Welt geschieht, wird es durch müßige Menschen und durch ihren gewinn- und habgierigen Sinn alsbald irgend ausgebeutet und zu ihrer irdischen Erwerbsquelle umgestaltet, – was so wahr ist wie die Wahrheit selbst. Um solche Umtriebe zu verhüten, müßte Ich nur Würgengel in diese Welt kommen lassen, die schon im voraus all derlei Menschen umbrächten, was denn zufolge des freien Willens der Menschen doch wohl nicht angehen kann, sowenig es angeht, das Unkraut auf einem Weizenacker mit einem Schlage zu zerstören, was sogar für den Weizenacker nicht gut wäre, weil am Ende das Unkraut sogar ein Dünger für den Weizenacker wird.

235,5. Wie aber das Unkraut auf dem Weizenacker zugelassen wird, so wird auch das zugelassen, jedoch nicht ohne allzeitige früher oder etwas später folgende Strafe. Seht, das ist demnach nicht völlig zu verhindern!

235,6. Ich sage demnach nur, dass alle die, welche nun das Reine von Mir aus und später von euch aus haben, allzeit wohl auf der Hut sein sollen, auf dass auch sie nicht in Versuchung fallen; denn der böse Geist zieht in aller Welt wie ein brüllender und hungriger Löwe umher und sucht alle edlen und reinen Seelen zu verschlingen (vgl. 1 petr.05,08). Darum hütet euch vor den falschen Propheten! Das ist alles, was Ich euch nun dagegen sagen und tun kann.«

Erste falsche Propheten im Christentum

Jakob Lorber, Grosses Evangelium des Johannes, Band 6, Kapitel 235, Verse 7-15:

235,7. (Petrus zu Jesus:) »Herr, wenn sie (die falschen Propheten) irgend noch zu unseren Zeiten auftauchen sollten, wie werden sie zu erkennen sein?«

235,8. Sagte Ich: »An ihren Früchten! Auf den Dornenhecken reifen keine Feigen und auf den Disteln keine Trauben (vgl. mt.07,16)! Ich, in Meiner Lehre, bin allein die Türe zum Schafstalle; wer irgendwo anders in den Stall einbricht, der ist ein Dieb und ein Räuber (vgl. joh.10,01-09). Ich allein bin die rechte Türe, der Weg, das Licht, die Wahrheit und das Leben. Wer also zu Mir kommen will, der muß durch Mich und in Mir gehen auf Meinem Wege, in Meinem Lichte, welches ist die ewige, umwandelbare Wahrheit in Gott.

235,9. Es ist zwar ein jeder rechte Arbeiter seines Lohnes wert; aber ein Mietling, der sich dingen läßt für einen andern, den die Arbeit zu eigen angeht, ist selten seines Mietlohnes wert. Denn er wird nur zum Schein arbeiten seines Mietlohnes wegen; aber dem Arbeitgeber wird damit schlecht gedient sein. Und so und noch schlechter werden alle die falschen Lehrer und Propheten sein. Denn ihr Motiv wird – wie nun bei den Pharisäern – der Mammon sein; um den werden sie lehren, dümmste und falsche Dinge weissagen, die Menschen betrügen physisch und noch mehr geistig, werden der Witwen und Waisen Güter verschlingen und ihnen dafür den Himmel zusichern und endlich jene, die bei der reinen Wahrheit verbleiben werden, als die größten Ketzer mit Schwert und Feuer verfolgen und mit großem Pompe sagen: “Wir sind die wahren Nachfolger Christi, des Sohnes Gottes!” Ich sage euch nun das zum voraus, auf dass dann ihr und eure rechten Nachfolger es wissen könnet, wie ihr euch zu benehmen habt, wenn das eintreffen sollte – und teilweise bereits auch schon eingetreten ist!”

235,10. Sagte Petrus: »Herr, wie sollte denn das jetzt schon möglich sein?«

235,11. Sagte Ich: »Ganz leicht; denn wie oft habe Ich schon vor einem großen Volke gelehrt, und da waren nicht immer Leute dabei, die es mit der Sache zum Heile ihrer Seele nahmen, sondern zum Heile ihres Geldsackes. Etwas erlebten sie selbst, etwas ließen sie sich von andern erzählen, und das meiste machten sie selbst dazu, dichteten sogestaltig Lügen über Lügen zusammen, machten darauf Reisen in alle Gegenden (als Missionare, d. Hg.) hin, gaben sich als von Mir Gesandte aus und gewannen damit viel Geld. – Was sagt ihr denn dazu?«

235,12. Sagten Petrus und Johannes: »Herr, hast Du denn für solche Frevler keine Blitze mehr und keine Donnerkeile?«

235,13. Sagte Ich: »Ei, ei, seid ihr denn Kinder des Donners oder Kinder Gottes? Der Blitz zerstört und vernichtet wohl, dahin er schlägt; aber die Kinder Gottes haben eine andere Waffe, und diese heißt: Geduld, Sanftmut und Liebe.

235,14. Diese Menschen (Missionare, d. Hg.) sind dabei dennoch der Meinung, dass sie Gott einen guten und Ihm wohlgefälligen Dienst erweisen. Ihr werdet mit derlei Menschen noch gar oft zusammenkommen, und es werden sich viele bekehren. So wir sie nun gleich mit Blitzen aus den Wolken vertilgen würden, vermöchtet ihr sie dann auch noch zu bekehren? Darum nur nicht gleich zu den Blitzen die Zuflucht nehmen!

235,15. Die Wahrheit ist der beste Blitz gegen derlei falsche Lehrer und Propheten! Ihr möget eher alle Meere der Erde austrocknen, als dem Strome der Wahrheit je einen Damm setzen. Mit Mir werdet ihr alles vermögen, ohne Mich aber vermag niemand irgend etwas; denn Ich bin die Wahrheit, das Licht und das Leben! – Verstehet ihr das wohl?«

Jakob Lorber, Grosses Evangelium des Johannes, Band 6, Kapitel 76, Vers 19:

76,19. …Wahrlich, die Mich nicht dort suchen, wo Ich bin, die finden Mich nicht und werden Mich auch nicht finden. Es werden Mich mit der Zeit noch gar viele suchen und nicht finden! Es werden Zeiten kommen, in denen gar viele falsche Propheten und Messiasse aufstehen und zu euch sagen werden: “Siehe, hier ist der Gesalbte!” oder “Dort ist er!” Aber all denen glaubet es nicht, denn wo sie angeben werden, dass Ich zu finden sei, da werde Ich gerade am allerwenigsten und schon eigentlich gar nicht und nimmer zu finden sein. Wer Mich suchen wird in irgend etwas, das nur im geringsten nach einer Welttümlichkeit riecht, der wird Mich nicht finden, sondern nur der, welcher Mich in der wahren Liebe, Demut und Selbstverleugnung suchen wird, der wird Mich auch sicher allzeit und allenthalben finden.«

Erweckung echter Propheten in aller Stille

Jakob Lorber, Grosses Evangelium des Johannes, Band 5, Kapitel 83, Verse 12+13:

83,12. »Die wahren Wahrheitspropheten wird der Herr stets ganz in aller Stille erwecken, und sie werden wie ganz stille Wasser in der Welt nie einen Lärm noch irgendein fühlbares Geräusch machen; die aber irgendein Geräusch und einen Lärm machen werden, in denen wird die Wahrheit und das Wort des Geistes nicht sein.

83,13. Die von Gott erweckten echten Propheten werden in aller Stille wohl auch sehr wohl imstande sein, Wunder zu wirken; aber es wird davon die Welt nichts merken, sondern allein dann und wann die wahren Freunde Gottes zu ihrem eigenen stillen Troste.«

Bescheidenheit, Demut und Uneigennützigkeit

Jakob Lorber, Die Erde, Kapitel 70, Verse 29+30:

70,29. (Jesus:) »Wer da großartig sagt: “Ich sage es, und dies ist mein Werk!”, dem glaubet es nicht; und so jemand spricht, als spräche er im Namen des Herrn, tut es aber eigentlich doch nur seiner Ehre und seines Vorteiles wegen, dem glaubet auch nicht!

70,30. Wer aber da spricht ohne Eigennutz und ohne eigene Ehrsucht: “Der Herr spricht es!”, dem glaubet es, – besonders wenn dabei nicht auf das Ansehen der Person geachtet wird; denn der Wiedergeborene kennt nur das Ansehen des Herrn; alle Menschen aber sind seine Brüder!«

Unterscheidungsmerkmale

Jakob Lorber, Grosses Evangelium des Johannes, Band 3, Kapitel 204, Verse 10-16:

204,10. »Wie aber kann man dann dennoch einen falschen von einem echten Propheten erkennen? Ganz leicht: an den Früchten nämlich! (vgl. mt.07,16)

204,11. Denn von den Dornen und Disteln sammelt man keine Trauben und Feigen!

204,12. Der echte Prophet wird nie und unmöglich selbstsüchtig sein, und ferne von ihm wird sein jeder Hochmut. Er wird wohl dankbar annehmen, was ihm gute und edle Herzen spenden; aber nie wird er an jemand eine taxenmäßige Forderung machen, weil er weiß, dass dieses vor Gott ein Greuel ist, und weil Gott Seine Diener wohl erhalten kann!

204,13. Der falsche Prophet aber wird sich zahlen lassen für jeden Schritt und Tritt und für jede sogenannte gottesdienstliche Handlung zum vorgeschützten und vorgelogenen Wohle der Menschheit. Der falsche Prophet wird von den Gerichten Gottes donnern und selbst in Gottes Namen richten mit Feuer und Schwert; der echte aber wird niemand richten, sondern nur ohne alles Interesse die Sünder ermahnen zur Buße und wird keinen Unterschied machen zwischen groß und klein und zwischen angesehen und unangesehen. Denn ihm gilt nur Gott allein alles und Sein Wort, – alles andere ist für ihn eine eitle Torheit.

204,14. In des echten Propheten Rede wird nie ein Widerspruch statthaben; stelle aber des falschen Propheten Rede ans Licht, und es wird darin von Widersprüchen wimmeln. Den echten Propheten kann nie jemand beleidigen, wie ein Lamm wird er alles ertragen, was immer auch die Welt ihm antun mag; nur gegen die Lüge und gegen den Hochmut wird er im Feuereifer aufwallen und sie beide allzeit schlagen.

204,15. Der falsche Prophet ist stets ein Todfeind jeder Wahrheit und jedes bessern Fortschritts im Denken und in den Werken; niemand außer ihm soll etwas wissen oder irgendeine Erfahrung haben, auf dass ein jeder genötigt wäre, sich allzeit und in allen Dingen des teuren Rates bei ihm ums Geld zu holen.

204,16. Der falsche Prophet denkt nur an sich; Gott und dessen Ordnung sind ihm lästige und lächerliche Dinge, an die er bei sich keinen Funken Glaubens hat, darum er sich auch mit dem leichtesten Gewissen von der Welt einen Gott aus Holz und Stein machen kann, wie es ihm nur beliebt. Dass dann so ein Gott für die einmal ganz durch und durch blindgemachte Menschheit leicht durch die Hände des falschen Propheten Wunder wirken kann, wird etwa doch sehr leicht begreiflich sein!«

Ziel des Eifers – Jesus Christus

Jakob Lorber, Himmelsgaben, Band 2, Kapitel 112, Verse 1-12:

112,1. (Jesus:) »Wenn du das hier Gesagte nur einigermaßen aufmerksam durchgehest und beachtest die gleichlautende Antwort dieses größten aller Propheten Israels (Elias), so kann es dir ja unmöglich entgehen, wodurch sich ein rechter Prophet klärlichst unterscheidet von einem falschen (Propheten), der da ist allezeit ein Diener Baals und ein blinder Pharisäer im vollkommensten Sinne des Wortes.

112,2. Damit aber du und jeder es genau merken und wissen solle, wie die Sachen stehen zwischen einem wahren und einem falschen Propheten, so will Ich aus den Anführungen des Propheten Elias dich nur auf folgendes aufmerksam machen. Und so höre denn:

112,3. Für Wen allein nur eiferte der wahre Prophet Elias? Eiferte er für weltliche Rechte, für weltliche Macht und Gewalt und für weltliches Einkommen, bestehend in Gold und Silber? – Er spricht: “Ich habe um den Herrn, den Gott Zebaoth geeifert!” (1 kön.19,10)

112,4. Siehe, so da aber jemand eifert ohne Entgelt um den allein wahren Gott und tut sonach, wie es da getan hat der Prophet Elias, sage mir, ist das ein falscher Prophet? – Also ist der Eifer das sicherste und untrüglichste Zeichen eines wahren und eines falschen Propheten.

112,5. Wenn aber der eine eifert um ein weltliches Ansehen seiner Kirche und seines Oberhauptes, das da begraben ist in Gold, Silber und allen Edelsteinen, ein anderer aber eifert allein um Mich – welcher von den zwei Propheten ist da wohl der allein wahre? – Ich meine, um das zu erraten, wird niemand zur Mathematik seine Zuflucht nehmen müssen.

112,6. Da aber der Elias ein vollkommen wahrer Prophet war, wie erkannte er Mich da, als Ich vorüberzog an der Türe der Höhle am Berge Horeb, da er noch in selber verborgen lag? – Etwa im großen und starken Winde (1 kön.19,11)? – Siehe, also bin Ich auch nicht in denen, die da viel Wind und Aufsehens machen. Denn das ist die Art der echten, blindesten Pharisäer.

112,7. Oder hat Mich Elias erkannt im darauf folgenden Feuer (1 kön.19,12)? – Siehe, also bin Ich auch nicht in jenen Feuereiferern, aus deren Munde nichts als ein Gericht ums andere und eine Verdammnis um die andere sprühet, da sie Gott nur im richtenden Feuer, aber niemals nur in der Liebe erkennen wollen.

112,8. Der wahre Prophet Elias aber hat Mich, den Gott Zebaoth, nur im stillen, sanften Wehen oder Säuseln erkannt (1 kön.19,12), d.h. mit anderen Worten nichts als: Elias hat Mich erkannt wahrhaftig allein nur in der Liebe!

112,9. Wenn du (Jakob Lorber) Mich aber ebenso sanft wehend in der alleinigen Liebe erkennst gleich dem Elias, wie bist du demnach ein falscher Prophet? – Lasse die Weltpropheten nur reden und rufen wider uns! Am Ende wird sich ja wohl zeigen, wer da heimführen wird die Braut!

112,10. Elias aber ward berufen zu einem Richter über Israel in der Liebe, darum er mußte ziehen nach Damaskus und zu Königen salben den Hasael und den Jehu und zum Propheten den Elisa, damit diese erhalten möchten die, welche sich nicht gebeugt haben vor Baal, und mit dem Schwerte der Treue absondern die Spreu Baals von Meinem reinen Weizen. Was aber da geschah im kräftigen Vorbilde, siehe, das geschieht auch jetzt im Geiste wahrhaftig. Darum am Ende doch die Liebe über alles siegen und zu Grunde richten und zu Schande machen soll alle die ‘Winde’, ‘Erdbeben’ und alles ‘Feuer’!

112,11. Nun aber urteile selbst und finde den wahren Propheten aus der falschen großen Menge heraus, die da ist eine Dienerin der Welt.

112,12. Elias also ist ein rechter Prophet. Aber ebenso auch jeder, der da Mich findet, wie Mich Elias gefunden hat – nämlich in der Liebe…«

Machtgier als Kennzeichen falscher Propheten

Jakob Lorber, Grosses Evangelium des Johannes, Band 9, Kapitel 185, Verse 7-9:

185,7. »Wer aber einen falschen von einem wahren, von Mir berufenen Propheten und Lehrer mit leichter Mühe erkennen will, der schaue auf seine Werke! (vgl. mt.07,16)

185,8. Alles kann ein Mensch leichter vor den Augen seiner Nebenmenschen verbergen als seine Selbstsucht und seine Gewinngier. Um diese zu befriedigen, wird er nur zu bald und zu ersichtlich kein Mittel unversucht lassen, um zu dem Zwecke zu gelangen, nach dem sein Herz eine unzerstörbare Liebe hat.

185,9. Lasset darum die falschen Propheten niemals zu einer Macht und äußerem Ansehen gelangen! Denn werden sie einmal das irgend erreichen, dann wird es bald wieder höchst finster unter den Menschen aussehen, und ihr werdet gegen sie harte Kämpfe zu bestehen bekommen!«

Uneigennützigkeit und Dienst für Gott

Jakob Lorber, Kindheit und Jugend Jesu, Kapitel 228, Verse 11-15:

228,11. (Jesus:) »Daran wird man allezeit die rechten und die falschen Diener Gottes genau voneinander unterscheiden:

228,12. Die rechten werden uneigennützig sein in hohem Grade, und die falschen werden sein gerade das Gegenteil;

228,13. denn die rechten dienen Gott im Herzen und haben auch da den allerhöchsten ewigen Lohn, –

228,14. die falschen aber dienen einem nach ihrer bösen Art gemodelten Gotte, der Welt wegen;

228,15. daher suchen sie auch den Lohn der Welt und lassen sich für jeden Schritt und Tritt gar unmäßig bezahlen.«

Selbstberufung, Pseudo-Demut und Pseudo-Geistigkeit

Jakob Lorber, Paulusbrief an Laodizea, Kapitel 2, Verse 9-14:

2,9. »Ich aber bitte und beschwöre euch sogar: Lasset euch von niemandem das Ziel vorsetzen, der da nach eigenmächtiger Wahl einhergeht in aller (scheinbaren, d. Hg.) Demut und völliger Geistigkeit der Engel des Himmels, davon er aber nie etwas gesehen und gehört hat, – ist aber darum in seiner Sache aufgeblasen in seinem fleischlichen Sinne nur

2,10. und hält sich nicht an das Haupt, aus dem der ganze Leib durch die Glieder, Gelenke und Fugen Tatkraft überkommt, einander gegenseitig erhält und fasset und wächst also dann zu einer göttlichen Größe,

2,11. sondern nur an seinen Sinn, welcher in sich voll Schmutzes und Unflates, voll Eigennutzes, voll Trug und Lüge, voll Herrschsucht, voll Geizes und voll Neides ist!

2,12. Also aber steht es gerade mit dem, der sich bei euch aufwerfen will, als wäre er berufen vom Herrn und von mir und danach erwählet von euch!

2,13. Ich aber sage hier zu euch allen: Dieser hat den Geist des Teufels in sich und gehet unter euch umher wie ein Wolf im Schafspelze und wie ein hungriger, brüllender Löwe, der euch zu verschlingen auf das eifrigste bemüht ist!

2,14. Darum treibet ihn alsbald von seinem Platze …«

Selbsterlassene Reinheits- und Speisegesetze

Jakob Lorber, Paulusbrief an Laodizea, Kapitel 2, Verse 19-30:

2,19. »Und horchet nicht auf die, die da mit heuchlerisch-frommer Miene sagen: “Rühre das nicht an, und koste dies nicht, und greife das nicht an, und tue dieses und jenes nicht!”, – welches alles sich allezeit verzehret unter den Händen und an sich nichts ist als eine leere Menschensatzung;

2,20. sondern höret, was ich euch sage aus dem Geiste Christi, der in mir ist, auf dass ihr wieder frei werden möchtet und werden zu wahrhaftigen Miterben Jesu Christi am Reiche Gottes lebendig in euch!

2,21. O Brüder, denket, was wollen euch die wohl nützen, die da haben den Schein der Weisheit und eine durch sich selbst gewählte heuchlerische und gleisnerische Geistigkeit und Demut,

2,22. und die da sagen: “So du ansiehest ein Weib, so hast du schon gesündiget; so du issest unreine, von Moses versagte Speise, so bist du unrein auf den ganzen Tag; und so du anrührest einen Heiden und sprichst mit ihm mehr denn drei Worte, so mußt du solches dem Priester des Tempels kund tun, auf dass er dich reinige vor Gott!”, –

2,23. an sich aber sind sie voll Unflates und voll Geizes und Hurerei und treiben geheimen Handel mit allen Heiden und bieten alles auf, dass sie sich mit ihnen ja nicht die geheime Freundschaft verderben möchten?!

2,24. Ich aber sage: Der Leib braucht das Seinige wie der Geist, denn er hat ja sein Bedürfnis und seine Notdurft. Daher sollet ihr ihm auch geben im gerechten Maße, was da Gott für ihn bestimmt hat, und sollet genießen, was da auf den Markt gebracht wird, denn der Leib braucht seine Pflege, wie der Geist seine Freiheit. Darum seid frei und nicht Sklaven der blinden Toren der Welt!

2,25. Was Rühmliches aber mag da wohl jemand von sich sagen, so er gefastet hat in seinem Magen, aber sein Herz voll angefüllt hat von argen Gedanken, Wünschen und Begierden?!

2,26. Wäre es denn nicht um vieles klüger, zu fasten im Herzen denn im Magen?! Wie möget ihr wohl so große Toren sein und euch weismachen lassen, dem Herrn sei angenehmer, so jemand ißt einen Fisch in Gel gelegt, als so er ißt ein anderes Fleisch von einem warmblütigen Tiere und dessen Fett statt des Öles?!

2,27. Ich aber sage euch: Esset mit Maß und Ziel allezeit, was euch schmeckt und wohltut eures Leibes Gesundheit, und trinket Wein mit Wasser, wie auch ich es tue, so ich es nur haben kann, und machet euch kein Gewissen daraus, so werdet ihr recht handeln auch in diesem Stücke!

2,28. Denn der Herr hat keine Freude am Fasten des Magens, wohl aber an dem des Herzens; im Herzen aber fastet Tag und Nacht, so werdet ihr fasten im Geiste und in der Wahrheit!

2,29. Wie aber ihr fasten möchtet nach der gleisnerischen Lehre dessen, der vor euch tut, als wäre er nur mehr mit einem Fuße auf der Erde, alles andere aber schon im Himmel, also fasten auch alle Heiden, die da essen an ihren Festtagen die feinsten Leckereien und sind dann geiler darauf denn an einem Gemeintage, da sie ihre tägliche Kost haben.

2,30. Da ihr aber nun mit Christo auferstanden seid, was kümmert euch denn, was da unten auf der Welt ist, und was suchet ihr den Satzungen der Welt zu genügen, die da ein Werk der Menschen sind?!«

Kennzeichen falscher Propheten in kirchlicher Tarnung

Jakob Lorber, GEV, Band 6, Kapitel 22, Vers 6:

22,6. (Jesus:) »Die Zeichen, an denen ihr sie (falsche Propheten und Lehrer) ganz leicht erkennen werdet, aber sind Großsprecherei, große und grobe Anmaßung von göttlichen Kräften, die sie nie hatten und auf dieser Welt nie haben werden, dann großer Glanz, große Pracht, ein mystischer Pomp wie bei den Heiden und die möglich größte Herrschsucht, wie auch eine nimmer zu sättigende Gier nach den größten Schätzen und Gütern dieser Welt. An diesen doch so hübsch handgreiflichen Merkmalen werden sie hoffentlich eben nicht schwer zu erkennen sein.«

Egoistische Berufungsmotive, Seminarausbildung und zeremonielle Weihe

Jakob Lorber, GEV, Band 6, Kapitel 150, Verse 24+25:

150,24. (Jesus:) »… Es werden … solche (falsche Nachfolger) in Unzahl in euer Amt treten, teils durch äußeren Zwang und teils durch die Aussicht, in eurem Amte eine gute und sorglose Verpflegung zu finden. Aber diese werden von Mir alle in das Regiment des Antichristen gezählt werden, und ihre Werke werden vor Gott ein Ekelgeruch sein und aussehen wie ein stinkendes Aas.

150,25. Wahrlich, Ich sage euch: Alle eure Nachfolger, die nicht von Mir, sondern nur von den Menschen in gewissen Weltschulen (Priesterseminare, d. Hg.) zu eurer Amtsnachfolge zubereitet werden, werde Ich nicht ansehen; denn nur der Antichrist wird also seine Jünger qualifizieren.«

… (Jakob Lorber, GEV, Band 6, Kapitel 179, Vers 3):

179,3. »… Habet ja wohl acht, dass ihr nichts als nur den Lebensbedarf von denen annehmet, die das Evangelium annehmen werden! Denn so die Müßiggänger sähen, dass euch die Predigt und ein Zeichen viel Geld verschaffen, da erst würden sie alles aufbieten, um euch zu verdrängen. Darum wird man die echten von den falschen Propheten am ehesten an ihren Werken erkennen. Denn die echten Propheten werden stets in Meiner Armut einhergehen und von ihren Gemeinden nur das annehmen, was ihnen zum Leben notwendig ist; die falschen aber werden tun wie nun die Pharisäer – und in vielen Stücken noch um vieles ärger – und werden sich für alles, was sie vorgeblich den Gemeinden in Meinem Namen tun, gar hoch und teuer bezahlen lassen, und alle Menschen werden sie für heilige Diener Gottes halten und bei Strafe glauben müssen, dass Gott allein nur ihre Gebete erhöre und auf ihre Opfer mit großem Wohlgefallen herabschaue …«

… (Jakob Lorber, GEV, Band 8, Kapitel 14, Verse 2, 4-10):

14,2. »Ja, Ich weiß und sehe es, wie nach Mir eine Menge falscher Lehrer aufstehen und zu den Menschen sagen werden: “Sehet, hier ist Christus!” oder “Dort ist er!”. Aber Ich sage es nun euch, und ihr saget es euren Nächsten und euren Kindern, dass man solchen falschen Lehrern nicht glaube, denn sie werden aus ihren Werken leicht zu erkennen sein!

14,4. … Wo du … Lehrer antreffen wirst, die also nach Meinem Willen die Lehre von der Ankunft des Reiches Gottes unter den Menschen ausbreiten werden, diese halte du und jedermann für echte und vollends wahre Lehrer; wo aber Lehrer zwar auch unter Meinem Namen aus Meiner Lehre ein Geschäft machen werden um Geld und andere Schätze, die halte du für falsche und von Mir niemals berufene Ausbreiter Meiner Lehre! Denn Meine wahren Jünger und Ausbreiter Meiner reinen Lehre werden stets irdisch arm, gleich Mir, aber darum geistig überreich sein; denn sie werden nicht nötig haben, Meine Lehre und Meine Worte von einem Vorgänger gewisserart durch ein langweiliges Erlernen sich zu eigen zu machen, sondern Ich werde ihnen Meine Lehre und Meinen Willen in ihr Herz und in ihren Mund legen.

14,5. Aber die falschen werden durch ein langes Lernen (Theologiestudium, d. Hg.) von ihren ebenfalls falschen Lehren sich allerlei Lehren, Worte und Sprüche zu eigen machen müssen und werden dann erst, wenn sie alles mühsam werden erlernt haben, von ihren großtuenden und prahlerischen Lehrern und Vorstehern unter allerlei leerer und blinder Zeremonie zu Jüngern geweiht werden (Priesterweihe, d. Vf.), wie solches nun auch geschieht im Tempel bei den Pharisäern, Schriftgelehrten und Ältesten und auch bei euch Heiden, wo der Priesterstand eine ordentliche Kaste bildet, die sich vom Vater auf den Sohn vererbt, und ein Mensch aus dem Volke nur dann aufgenommen wird, wenn irgendein Priester keine Kinder hat, und selbst da nur als ein Kind, das hernach erst zu einem Priester erzogen wird.

14,6. Wie sonach ein wahrer von Mir berufener Lehrer und Ausbreiter Meiner reinen Lehre von einem falschen zu unterscheiden sein wird, das habe Ich euch allen nun klar dargetan, und es wird sich da leicht ein jeder vor den falschen Lehrern und Propheten hüten können; wer ihnen aber zugetan sein wird und wird ihnen Glauben schenken, sie ehren und ihnen noch in allem behilflich sein, der wird es nur sich selbst zuzuschreiben haben, so er von ihnen dann verschlungen wird.

14,7. Ja es wird sogar geschehen, dass die falschen Propheten sich auf goldene Throne emporschwingen werden und die wahren von Mir Erwählten und Berufenen mit aller Hast verfolgen werden. Wenn aber das eintreffen wird, dann wird auch ihr Gericht und ihr Ende über sie kommen, und Meine Lehre wird dennoch fortbestehen unter gar vielen Menschen auf der Erde; aber sie wird stets nur als ein freies Gut unter den Menschen im stillen glänzen, leuchten und trösten, nie aber als eine Herrscherin über ganze Völker auf einem Herrscherthrone mit Krone, Stab und Zepter gebieten.

14,8. Wo das in Meinem Namen der Fall sein wird, da werde Ich Selbst ferne sein, und anstatt Meiner Liebe wird die Habsucht, der Geiz, Neid und Verfolgung aller Art und Gattung unter den Menschen zu Hause sein, und ein Betrug wird dem andern die Hände reichen. Wenn ihr aber solche Früchte Meiner sein sollenden Lehre unter den Menschen sehen werdet, so werdet ihr es ja wohl merken, welches Geistes Kinder die auf den Thronen herrschenden Propheten sind und von wem ihre falschen Lehren stammen!

14,9. Wenn du aber allzeit das Rechte und Wahre wirst haben können, wenn du nur ein Verlangen danach haben wirst, so wirst du dein Herz doch wohl nicht dem Falschen zuwenden? Und so wisset ihr nun, dass trotz all der späterhin auftauchenden falschen Propheten und Lehrer im Stillen und Prunklosen Meine reine Lehre bis ans Ende der Zeiten unter den Menschen fortbestehen wird.

14,10. Dass aber diese Meine Lehre erst nach und nach unter alle Völker der Erde ausgebreitet wird, davon habe Ich euch die Gründe schon mehrfach klar gezeigt; denn wann ein Volk zur Aufnahme Meiner Lehre reif ist, das weiß Ich sicher wohl am besten!«

Herrschsucht und Hochmut bei falschen Propheten

Jakob Lorber, GEV, Band 9, Kapitel 166, Verse 9+10:

166,9. »Es werden zwar in den späteren Zeiten falsche und herrschsüchtige Propheten in Meinem Namen das ebenso tun, wie es nun tun die Pharisäer und ihre Anhänger, und werden Mich vor den Augen des Volkes ehren mit allerlei Zeremonie und mit Gold, Silber und Edelsteinen; aber Ich werde zu ihnen durch den Mund Meiner durch Meinen Geist Erweckten sagen: Siehe, dies elende Volk ehrt Mich, den Herrn des Lebens, mit dem Kote und mit dem Tode und Gerichte der Materie, aber sein Herz ist ferne von Mir! Darum werde auch Ich ferne von solch einem Volke sein.

166,10. Darum sollet ihr Mir in der Folge auch nicht irgend Tempel und Altäre erbauen; denn Ich werde nimmerdar wohnen in den von Menschenhänden erbauten Tempeln und werde Mich nicht ehren lassen auf den Altären. Wer Mich liebt und Meine leichten Gebote hält, der ist Mein lebendiger Tempel, und sein Herz, voll Liebe und Geduld, ist der wahre und lebendige und Mir allein wohlgefällige Opferaltar zu Meiner Ehre. Alles andere ist Gericht, Tod und Verderben.«

Verfolgung wahrer Nachfolger Jesu

Jakob Lorber, GEV, Band 9, Kapitel 40, Vers 1:

40,1. (Jesus:) »Der wahre Glaube und die reine Liebe werden in jener Zeit ganz erlöschen. An ihrer Stelle wird ein Wahnglaube unter allerlei ärgsten Strafgesetzen den Menschen aufgedrungen werden, gleichwie da auch ein böses Fieber dem Menschenleibe den Tod aufdrängt. Und so sich irgendeine von Meinem Geiste gestärkte Gemeinde wider die falschen und von Gold, Silber, Edelsteinen und andern großen Erdengütern strotzenden und allerhochmütigsten und herrsch- und selbstsüchtigsten Lehrer und Propheten, die sich als eure allein wahren Nachfolger und Meine Stellvertreter (Papst, Klerus d. Vf.) den Menschen zur tiefsten Verehrung darstellen werden, erheben und ihnen zeigen wird, dass sie nur gerade das Gegenteil von dem sind, als was sie sich den Menschen mit der frechsten und Gottes vergessendsten Keckheit darstellen, indem sie sie zwingen, nur bei ihnen allein das Seelenheil und die Wahrheit zu suchen, so wird es da Kämpfe und Kriege und Verfolgungen (Kreuzzüge, Inquisition d. Vf.)geben, wie sie seit dem Beginne der Menschen auf dieser Erde noch nicht stattgefunden haben.

… (Jakob Lorber, GEV, Band 6, Kapitel 235, Vers 9):

235,9. »… (Die falschen Propheten werden) jene, die bei der reinen Wahrheit verbleiben werden, als die größten Ketzer mit Schwert und Feuer verfolgen und mit großem Pompe sagen: “Wir sind die wahren Nachfolger Christi, des Sohnes Gottes!” …«

… (Jakob Lorber, GEV, Band 7, Kapitel 184, Vers 6):

184,6. Die erste Nebensonne, die mehr nordwärts beinahe zugleich mit der rechten Sonne aufging – die durch die Entsprechung Mich Selbst vorstellt –, bezeichnet den Gegenpropheten oder den Gegengesalbten, der aufstehen und sagen wird: ,Sehet, ich bin der wahrhaft Gesalbte Gottes! Mich höret, wollet ihr selig werden!‘ Ich aber sage es euch, dass sich von euch niemand verleiten lasse! Denn dieser wird sein ein Sendling der Hölle sein und wird durch seine Trugkünste allerlei wunderliche Zeichen tun und wird ein gar frommes Gesicht schneiden und beten und opfern; aber sein Herz wird sein voll des bittersten Hasses gegen alle Wahrheit, die er verfolgen wird mit Feuer und Schwert, und er wird verfluchen alle, die sich nicht nach seiner Lehre verhalten. Dieser wird auch aushecken die drei Götter und sie anbeten lassen. Ich werde als ein Erlöser der Welt wohl auch darunter sein, aber geteilt in drei Personen. Man wird wohl noch einen Gott im Munde führen, aber dabei dennoch drei Personen anbeten, von denen eine jede für sich auch ein vollkommener Gott sein wird und wird eigens angebetet werden müssen.

Prunkkirchen, Zeremonien, magische Elemente im Gottesdienst, Beten in Fremdsprachen

Jakob Lorber, GEV, Band 8, Kapitel 39, Vers 14:

39,14. (Jesus:) »… Ihr müßt euch das Heidentum in jener (End)Zeit, deren Ich Erwähnung tat, nicht also vorstellen, wie da nun beschaffen ist das Heidentum in der Jetztzeit. Es werden die Götzentempel der Jetztzeit wohl schon lange zerstört sein; aber an ihre Stelle werden vom Widerchristen eine Unzahl anderer (Kirchen d. Vf.), und das sogar unter Meinem Namen, erbaut werden, und ihre Priester werden sich als Meine Stellvertreter auf Erden überhoch ehren lassen und werden alle Weltschätze an sich zu ziehen am allermeisten bemüht sein. Sie werden sich mästen; aber das Volk wird in großer Not sein geistig und leiblich.«

… (Jakob Lorber, GEV, Band 6, Kapitel 179, Verse 3+4):

179,3. »… Wie aber nun für alle Juden dieser eine Tempel dasteht, so werden die Gegenchristen eine zahllose Menge Tempel errichten mit großer Pracht und darin vor den Menschen ihre Zaubereien, ihr Opfer verrichten und schlechte, eigennützige Reden halten. Beten aber werden sie in fremden Zungen(Latein, d.Vf.), um das Volk glauben zu machen, dass solche ihre Sprache die reinste und also auch die Gott am meisten wohlgefällige ist.

179,4. Dies genügt für jedermann, um einen falschen Propheten zu erkennen und ihn von einem wahren wohl zu unterscheiden. Sie werden freilich ein großes Geschrei erheben und in alle Welt hinausrufen: “Da zu uns kommet alle her; denn hier ist Christus, und dort, wo wir sind, ist Er!” Aber glaubet es nicht, wenn sie noch so sehr schreien und noch so große Zeichen tun; denn sie sind nicht und niemals Meine Jünger, sondern verführte Jünger Beelzebubs, von dem sie auch ihren Lohn im Pfuhle ernten werden unter Heulen und Zähneklappern! «

Empfehlungen Jesu gegen Klerusmißstände

Jakob Lorber, GEV, Band 10, Kapitel 28, Vers 9:

28,9. »… Laß die Pfaffen nur treiben das volksaussaugende Spiel; laß das noch blinde Volk nur wallfahrten gehen, teure Messen zahlen; laß es beichten, kirchenlaufen, überteure Kondukte (Trauerzug, Totenmessen-Geleite) für ihre Verstorbenen machen; laß die Pfaffen erbschleichen und teure Dispensen (Ausnahmeerlaubnisse) und Ablässe verkaufen; kurz, laß die Babylonier (Papsttum, d. Hg.) es noch ärger treiben, dann wird auch der Blindeste bald zur Besinnung kommen und sagen: “Nein, an solch einer Religion muß wahrlich nichts als ein purer Betrug sein, weil eben diejenigen, die am meisten von der reinen Wahrheit der Lehre Christi überzeugt sein und danach handeln sollten (Klerus), selbst durch ihre Taten zeigen, dass sie selbst auf die ganze Lehre gar nichts halten, an keinen Gott glauben und somit lauter falsche Propheten sind, die für nichts anderes denn nur für ihren Bauch sorgen, die Menschen durch allerlei Trug und, wo der nicht mehr genügt, auch durch eine Art vom Staate ihnen gewährten gesetzlichen Zwang oft um ihr ganzes Hab und Gut bringen und von ihrem wahren Raube keiner durstigen Seele aus Liebe auch nur einen Trunk Wasser darreichen! Darum fort mit allen solchen falschen Propheten; fort mit den reißenden Wölfen in Schafpelzen, und fort mit all dem, womit sie so lange das arme, blinde Volk gequält, betrogen und beraubt haben; fort mit den Tempeln, Altären, Heiligenbildern, Reliquien, Glocken und allen eitlen und keinen geistigen Lebenswert habenden kirchlichen Utensilien! Wir wollen von nun an selbst die ganze Lehre Christi prüfen, sie uns von einem wahren, von Gott erleuchteten Lehrer erklären lassen und dann nach ihr leben und handeln, und der rechte Lehrer soll an unserm Tische nicht verhungern und verdursten und soll auch nicht nackt und barfuß einhergehen!”«

… (Jakob Lorber, GEV, Band 8, Kapitel 186, Vers 1):

186,1. (Jesus:) »… Ich (werde) schon etliche hundert Jahre vorher (vor Christi Wiederkunft) stets heller erleuchtete Seher und Propheten und Knechte erwecken, die in Meinem Namen die Völker allerorten ebenso klar und wahr über alles belehren und dadurch befreien werden von allerlei Trug und Lüge, die sich durch die falschen Propheten und Priester sogar in Meinem Namen den Weg bahnen werden zu ihrem Untergange …«

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Characteristics of true and false Prophets, Teachers and Priests
Summary of Statements from from the Lord revealed thru Jacob Lorber

Great and extraordinary things will be falsified

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 6, Chapter 235:1-6:

235,1. Said Lazarus: “But Lord, one cannot believe and assume that this Your teaching will ever become falsified! Since as we have received it from You, we will pass it on to our descendants, and nothing will be added and nothing will be taken away; we also can write and record word for word, what we have heard and seen from You, and all our descendants will hear all this from point to point and act accordingly. I then do not understand how the rise of false prophets is possible!”

235,2. Said I: “Just like you speak now, also the main followers of Moses have spoken, when also I on Sinai gave them the laws. The legislation, as you will know, lasted for seven full years and a little time and afterwards continued more in secret for another thirty-three years, but not for everyone apparent, – and already during the first seven years the golden calf was poured and worshipped! See, this is how the people are!

235,3. That My teaching will be kept pure with you and also with a few descendants of you for quite a long period of time, I admit; but in general it will look quite differently!

235,4. Wherever something great and extraordinary happens, it is exploited by lazy people and their sense for profit-hungriness and greediness and transformed into their earthly source of income, – which is so true as the truth itself. To prevent such machinations, I had to allow only angels of death to come into this world, who would kill in advance all those people, what however, according to the free will of man, would not be appropriate, just as it is not appropriate to destroy all the weed on a wheat field with one blow, which would also not be good for the wheat field itself, because finally the weed will become a fertilizer for the wheat field.

235,5. Just as the weed is allowed on the wheat field, also this will be allowed, however not without a subsequent punishment following sooner or later. See, it cannot be prevented fully!

235,6. I therefore only say this, that all those, who now have the pure teaching from Me and later from you (disciples), should always be on guard, to not fall into temptation; since the evil spirit moves around in the world like a roaring and hungry lion and tries to devour all noble and pure spirits. Therefore be aware of false prophets! That is all I can say and do for you against it.

First false Prophets in Christianity

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 6, Chapter 235:7-15:

235,7. Asked Peter: “Lord, when somehow appearing still in our time, how will we recognize them?”

235,8. Said I: “At their fruit! On thorn hedges no figs are ripening and on thistles no grapes! I, with My teaching, am the only door to the sheepfold; who breaks into the stable from anywhere else, is a thief and a robber. I am the only right door, the way, the light, the truth and the life. Who wants to come to Me, must through Me and in Me walk My way, in My light, which is the everlasting, convertible truth in God.

235,9. Every right worker is worth his remuneration; however the hireling, who allows himself to be hired for someone else, whose work it is, is seldom worth the hireling’s wage. For he pretends to work for the sake of the hire wage only; but the employer is served badly by this. And thus and even worse shall be all false teachers and prophets. For their motive – like now with the Pharisees – will be Mammon; for his sake they will teach, prophesies stupid and wrong things, deceive the people physically and even more spiritually, will devour the goods of the widows and orphans and in return will assure them of heaven and will finally pursue those remained loyal to the truth as the greatest heretics with sword and fire and say with great pomp: ‘We are the true followers of Christ, the sun of God!’ I say this to you in advance, so that you and your true followers know this, how to behave, if it happens – and partly already happened!”

235,10. Said Peter: “Lord, how possibly could this already happen?”

235,11. Said I: “Very easily; for how many times already have I taught before a large crowd, and there were not only people among them, who accepted the matter for the salvation of their soul, but for the salvation of their money bag. Some of the things they experienced themselves, some they were told by others, and most of it they made up themselves, thus heaping up lies over lies, thereupon undertook trips to all areas, presented themselves as My envoys and yielded quite a lot of money that way. – What are you saying about it?”

235,12. Said Peter and John: “Lord, don’t You have lightening and thunderbolts for such sinners anymore?”

235,13. Said I: “O, o, are you children of thunder or the children of God? Lightening destroys where it hits; but the children of God have another weapon and it is called: patience, gentleness and love.

235,14. These people at the same time are still of the opinion that they doing God a pleasing favour. You will meet with such people quite often, and many will convert. If we now destroy them with lightening from the clouds, could you still convert them? Therefore do not immediately take shelter behind lightening strikes.

235,15. The truth is the best lightening strike against such false teachers and prophets! You rather be able to dry up all the seas of the world, than dam the stream of truth. With Me you will be able to achieve anything, however, without Me nobody can do anything; since I am the truth, the light and life! – Do you comprehend this well?”

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 6, Chapter 76:19:

76,19. Truly, those who will not look for Me there where I am, are not going to find Me and also will not find Me. In time many will look for Me and are not going to find Me! There will be times in which many false prophets and Messiahs will rise and say to you: ‘See, here is the Anointed!’ or ‘There he is!’ However, all those do not believe, for where they say I could be found, I will be found in the least and actually will never be found. Who will look for Me in anything which just in the slightest manner smells worldly, will not find Me, but only he, who searches for Me in true love, humility and self-abnegation, will surly always and everywhere find Me.

The awakening of true prophets takes place in silence

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 5, Chapter 83:12+13:

83,12. The Lord will wake the true prophets of truth always in complete silence and they will never make a noise or any perceptible sound like quite still water in the world; but those who make a sounds and a noise, the spirit of the truth and the word will not be in them.

83,13. The genuine prophets waked by God will also be in a position in all silence to perform miracles; but the world will not notice anything of that, instead sometimes the true friends of God for their own tranquil comfort only.

Modesty, humility, and unselfishness

Jakob Lorber, The Earth, Chapter 70:23+24:

70,23. Everyone should reject the follies of worldly people; you should believe the word of a truly born-again being, since such a person will not speak of anything other than what he receives. The others, however, will speak only of what they themselves believe they know.

70,24. When such a person tells you that he speaks in the Name of the Lord, do not believe him; he speaks only in the interest of his own honor, and for his own advantage. But whoso may say, without self-interest and ambition, “That is what the Lord said!” – believe him, especially when he pays no attention to the reputation of a particular person, because only a born-again human being knows the reputation of the Lord.

Distinguishing characteristics

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 3, Chapter 204:10-16:

204,10. But how can one nevertheless tell a false prophet from a genuine one? Quite easily: in their fruit!

204,11. For one cannot gather grapes and figs from thorns and thistles!

204,12. The genuine prophet will never and impossibly be selfish, and any arrogance will be foreign to him. He will probably gratefully accept whatever good and noble hearts give him; but he will never demand fees of anyone because he knows that this is an abomination to God, and because God can keep His servants very well!

204,13. But the false prophet will allow himself to be paid for every step and deed and for every so-called divine act for the simulated and lied good of humanity. The false prophet will thunder on about the judgment of God and even judge in the name of God with fire and sword; but the genuine prophet will judge no-one, but only advise the sinner to repent and will make no difference between large and small and between respected and non-respected people. For only God means anything to him and God’s word – everything else is a vain madness for him.

204,14. There will never be a contradiction in the true prophet’s speech; but bring speech of the false prophet into the light and it will be crawling with contradictions. No-one can ever offend the true prophet, he will bear everything like a lamb, whatever the world may do to him; he will only rise up in fiery anger against lies and arrogance and beat them down.

204,15. The false prophet is constantly a deadly enemy of every truth and every better progress in thought and in deed; no-one but he should know anything or have any experience so that everyone is always and in all things forced to seek expensive advice from him for money.

204,16. The false prophet thinks only about himself; God and His order are annoying and laughable things in which he has not even the smallest spark of faith, therefore he can make a god out of wood and stone with the lightest conscience in the world, however he likes. That then such a god can easily work wonders for the thoroughly blind people through the hands of the false prophet will be very easily understood!”

The Objective of the Zeal – Jesus Christ

Jacob Lorber, Gifts of Heaven, Volume 2, Chapter 112, Verses 1-12:

112,1. (Jesus:) If you work yourself attentively through that, which was said here and the answer, that was given by the greatest of all prophets of Israel (Elijah), then it cannot slip by you, whereby a true prophet is clearly distinguished from a false prophet, who at all times is a servant of Baal and a blind pharisee in the most true sense of the word.

112,2. But that you and everyone else should know exactly, how things are standing between a true and a false prophet, I just want to bring the following to your attention from the Statements of the Prophet Elijah. Therefore listen…

112,3. For Whom alone did the true Prophet Elijah fight? Did he fight for worldly rights, worldly power and worldly income, consisting of Gold and Silver? – He says… ‘I was very ardent for the Lord of Hosts.’ (1 King 19:10)

112,4. You see, if someone is fighting without reward for the only true God and does it, as the Prophet Elijah has done it, tell Me, is that a false prophet? – So the Zeal is the most secure and infallible sign for discerning true prophets from false ones.

112,5. If one is fighting for worldly esteem of his church and its leader, which is buried in gold, silver and all precious stones, and another one fights for Me alone – which of these two prophets is obviously the only true one? – I mean, to answer that, no one must consult mathematics.

112,6. But since Elijah was an entirely true prophet, how did he recognize Me, when I passed by at the entrance of the cave at mount Horeb, since he was laying hidden within the cave? – Did he recognize me in the great and strong wind? (1 King 19:11) – Look, in the same way I am also not in those, who are causing a lot of wind and sensation. For that is the way of the true and most blind pharisees.

112,7. Or did Elijah recognize Me in the following fire? (1 King 19:12) – Look, in the same way I am also not in those fiery zealots, whose mouths only sparkle one judgment after another und one condemnation after another, because they want to recognize God only in the judging fire, but never only in the Love.

112,8. But the true Prophet Elijah has recognized Me only in the quiet and peaceful breeze or whisper (1 King 19:12), meaning… in other words nothing else than Elijah has truly recognized Me only in the Love alone!

112,9. When you (Jacob Lorber) recognize Me also only in the gentle breeze of Love alone, in the same way as Elijah did, how are you then a false prophet? – Therefore, let the worldly prophets speak and come against us! In the end it will be obvious, who will be bringing home the bride!

112,10. But Elijah was called to be a Judge over Israel in the Love, therefore he had to go to Damascus and to anoint Hazael and Jehu as kings and Elisha as a prophet, so that they may preserve those, who have not bowed down before Baal, and with the sword of faithfulness separate the chaff of Baal from My pure wheat. What has happened there as a strong example, look, this indeed also happens now in the Spirit. Therefore, the Love will in the end have the victory over everything and it shall destroy and put to shame all the ‘winds’, ‘earthquakes’ and all ‘fire’!

112,11. Now, judge for yourself and spot the true prophet from the great crowd of false ones, which are servants of the world.

112,12. Elijah is a true Prophet. But also each one, who does find Me, as Elijah has found Me – namely in the Love…

Lust for power as indicator of false Prophets

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 9, Chapter 185:7-9:

185,7. And he who wants to distinguish with little effort a false prophet from a true prophet and teacher who was called by Me, should look at his works.

185,8. What man can hide least of all from the eyes of his fellowmen are his selfishness and pursuit of profit. To satisfy that, he all too soon and visibly will leave nothing untried to reach the goal for which his heart has an indestructible love.

185,9. Therefore, let the false prophets never receive might or outer reputation. For once they have reached that, it soon will look extremely dark again among the people, and you will have a hard battle to fight against them.”

Selflessness and service to God

Jacob Lorber, The Childhood of Jesus, Chapter 228:11-15:

228,11. Yes, that is how we can always accurately distinguish the true from the false servants of God:

228,12. The true servants are unselfish to a high degree, and the false ones are exactly the opposite;

228,13. for the true servants serve God in their hearts and also receive the supreme and eternal reward, –

228,14. the false ones, however, serve a God in the world who is modelled after their wicked nature – for the sake of the world;

228,15. therefore, they also seek the reward of the world and see to it that they are excessively paid at every turn.

Self-promotion, pseudo-humility and pseudo-spirituality

Jacob Lorber, Paul’s Letter to Laodicea, Chapter 2:9-14:

2,9. I ask you, and even implore you: Do not allow anyone to decide for you what your goal should be, especially by one who on his own initiative, wanders around in all humility and total spirituality of the angels of the heavens, but he himself has never seen nor heard anything about it; because of this, he is conceited about his own importance, but only in his carnal sense,

2,10. And he does not abide by the head from whence comes the energy for the whole body through the members and joints, which maintain each other, contain and grow to divine greatness,

2,11. But only according to his taste, which is within itself full of dirt and filth, full of self-interest, full of deceit and lies, full of lust for power, full of miserliness and envy.

2,12. This is how it is with the one who poses as if he was called upon by the Lord and from me, and then afterwards elected by you.

2,13. I point out now to all of you: This one has the spirit of the devil in him, and walks among you like a wolf in sheep’s clothing and like a hungry, roaring lion endeavoring in a diligent manner to devour you.

2,14. That is why you should drive him away as fast as possible…

Self-imposed purity and dietary laws

Jacob Lorber, Paul’s Letter to Laodicea, Chapter 2:19-30:

2,19. And do not listen to those, who say with a hypocritical, pious mien: “Do not touch that, and do not try that, and do not hold onto that, and do this, but do not do that.” All this consumes itself under their hands, and is nothing more than empty man-made laws;

2,20. But listen to what I have to say out of the Spirit of Christ, which is within me, so that you may become free again, and become truthful co-heirs of Jesus Christ in God’s Kingdom which is alive within you.

2,21. Oh brothers, think of what benefit will it be to those who have the appearance of wisdom, and through themselves self-chosen, hypocritical and feigned spirituality and humility,

2,22. And those who say: “When you look at a woman, you already have sinned; and if you eat unclean food forbidden by Moses, then you are unclean for a whole day, and when you touch a heathen and you speak more than three words to him, then you must tell the priest of the temple, so that he cleanses you before God.”

2,23. In reality, they are full of filth, miserliness, and whoredom, and carry on business in secret with all the heathens, and do everything within their abilities that does not spoil their secret friendship with them?.

2,24. I, however, say: “The body requires what is his, just like the Spirit; he has his want and his need. This is why you should give to him in the proper measure, whatever God has intended for him, and he should enjoy what is available; because the physical body requires its care, just as the Spirit requires his freedom. Therefore, be free, and be not slaves to the fools of this world.”

2,25. How praise-worthy can someone be of himself, even though he fasted with his stomach, but he filled his heart with evil thoughts, wishes, and desires?.

2,26. Would it not have been much wiser to fast in the heart, than in the stomach? How can you be such great fools that someone can make you believe that it would be even pleasing unto the Lord if you would eat fish marinated in oil, than to eat another meat from a warm-blooded animal, and in fat instead of the oil?.

2,27. But I say to you: Eat at all time within reason, whatever you relish, and eat whatever is good for your body’s health, and drink wine with water, as I do, whenever it is available, and do not let your conscience trouble you; then you act properly even in this instance.

2,28. The Lord derives no joy from fasting of the stomach; He does, however, favor fasting of the heart. In the heart, however, fast day and night, then you will fast in the Spirit and in Truth.

2,29. But how can you fast in accordance with the hypocritical teachings of the one who pretends to be only with one foot on the earth, but everything else is already in heaven. In accordance with that, all heathens fast as well; they eat on their days of feast all kinds of delicacies, and are more lustful for those delicacies than on the common days, when they eat their daily food.

2,30. Since you are now resurrected in Christ, why do you heed what happens below on the world, and why do you seek to satisfy the world’s statutes which are the work of human beings?

Mark of false prophets in ecclesiastical disguise

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 6, Chapter 22:6:

22,6. (Jesus:) The signs, by which you will very easily recognize them, are empty boasts, great and crude pretentiousness of divine powers which they never had and will never have in this world, then great shine, great splendor, a mystical pomp as among the gentiles and the greatest possible thirst for power, like a never-saturated greed for the greatest treasures and blessings of this world. Hopefully they will not be too difficult to recognize from these very nicely palpable characteristics.”

Selfish vocation motives, seminary and ceremonial consecration

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 6, Chapter 150:24+25:

150,24. (Jesus:) You will take care of such indeed; however, nonetheless countless will take your office, partially through outer compulsion and partly through the prospect to find a good and carefree life in your office. However, all these will be counted by Me to the regiment of the anti-Christ, and their works will cause a disgusting smell and look like a stinking cadaver before God.

150,25. Verily, I say to you: all your successors who are not prepared by Me, but trained only by people in certain world-schools to follow your office, will not be looked at by Me; since only the anti-Christ will qualify his disciples in this way.

… (Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 6, Chapter 179:3):

179,3. Therefore pay great attention to it that you only take from those who accept the gospel, what you require to live! For if the idlers see that the preaching and signs provide you with a lot money, they will do everything possible to oust you. Therefore you will earliest recognize the false prophets in their works. For the real prophets will always walk in My poverty and only accept from their congregations, what they need as basic life requirements; however the false will do like the Pharisees are doing now – and in many cases a lot worse – and for everything they do in My name for the congregations, they are going to insist to be paid highly and expensively, and all people will regard them as servants of God and by punishment they had to believe that God listens only to their prayers and looks at their sacrifices with great pleasure. Like now for all Jews this one temple is standing there, the anti-Christ will build countless many temples with great splendour and therein they will perform magic and sacrifices, and make bad, selfish speeches before the people. They will pray in foreign languages to make the people believe that such their speech is the most purest and therefore also to God most pleasing.

… (Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 8, Chapter 14:2,4-10):

14,2. Yes I know and can see how a great number of false teachers will arise after Me, saying to the people: ‘Look, here is Christ’ or ‘There He is’. But I am saying now to all of you, and tell it to your fellowmen and children, that one should not believe such false teachers, for they will easily be recognized by their works.

14,4. So when you will meet teachers who will spread the coming of the Kingdom of God among the people in this manner according to My will, you and everyone can consider them as real and complete true teachers. However, when teachers – although in My name – want to make money out of My teaching, and their purpose is money and other treasures, then consider them as false and as never being called by Me to be spreaders of My teaching. Because My true disciples and spreaders of My pure teaching will always be poor in earthly matters, just like Me, but therefore they will be more than rich from a spiritual point of view. For they will not need to acquire My teaching and My word through time consuming learning of a predecessor, but I will put My teaching and My will in their heart and in their mouth.

14,5. However, the false disciples will by the long studying of their also false doctrines have to acquire all kinds of texts, words and proverbs and will only then when they have learned everything tiredly from their puffed up and talkative teachers and leaders be ordained as disciples through all kinds of empty and blind ceremonies, as this is now also happening in the temple with the Pharisees, scribes and elders and also with you, gentiles, where the rank of priests is forming a real social class that continues from father to son and in which someone from the people is only accepted when one or the other priest has no children, and even then, only as a child that can only later on be educated as priest.

14,6. So, how a true teacher and spreader of My pure teaching can be distinguished from a false one, this I have now clearly explained to you all, and thus everyone will easily be able to guard himself against the false teachers and prophets. However, him who will follow and believe them, honor them and also help them in everything, he can only blame himself when later he will be devoured by them.

14,7. Yes, it even will happen that false prophets will exalt themselves on golden thrones and persecute as soon as possible the true ones that are chosen and called by Me. However, when this will happen, then also their judgment and their end will come over them, and My teaching will despite that continue to exist among the people on Earth. But it will only shine, radiate and comfort in quietness as a free possession among the people, but never as a ruler who is commanding entire nations on a ruler throne with crown, staff and scepter.

14,8. Where this will be the case in My name, it will be difficult to find Me, and instead of My love there will be greed, avarice, envy and persecution of all kind among the people, and one deceit will extend the hand to the other. When you will see such fruits among the people, you surely will perceive what kind of mentality those prophets have who are ruling on thrones and from whom their false teachings are originating.

14,9. If however, you always will be able to receive what is right and true – providing you have a desire for it – will you turn your heart to that which is false? And so, now you know that despite all false prophets and teachers who will arise later, My pure teaching will continue in quietness and without pompous display until the end of times among the people.

14,10. The fact that this teaching of Mine will only spread slowly among the people of the Earth, of that I already have clearly shown you the reasons more than once, because I surely know the best when a people is ripe to accept My teaching.

Imperiousness and arrogance of false prophets

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 9, Chapter 166:9+10:

166,9. Although in later times there will be false, imperious prophets who will do the same thing in My name as now the Pharisees and their followers, and they will honor Me in the eyes of the people with all kinds of ceremonies and with gold, silver and noble stones, but through the mouth of those who are awakened by My Spirit I will say to them: ‘Look, this miserable people honors Me, the Lord of Life, with the dirt and with the death and the judgment of matter, but their heart is far away from Me.’ That is why I also will be far away from such people.

166,10. Therefore, you also should in future times not build any temples and altars for Me, for I will never live in the temples that are made by human hands, and I will not let Myself be honored on altars. He who loves Me and who will keep My simple commandments, is My living temple. And his heart, full of love and patience, is the true and living offering altar to My honor, which is the only thing that is pleasing to Me. All the rest is judgment, death and ruin.

Persecution of the true followers of Jesus

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 9, Chapter 40:1:

40,1. During that time, true faith and pure love will extinguish completely. Instead of that, a faith of delusion will be forced upon the people with the most severe criminal laws, just like a malicious fever forces death upon the human body. And if one or the other congregation that is strengthened by My Spirit will come up against the false teachers and prophets who have an abundance of gold, silver, precious stones and other great earthly goods, and who haughtily, imperiously and selfishly as they are, will present themselves to the people as your only true successors and as My substitutes in order to be most honored, and if that congregation will show them that they are exactly the opposite of how they present themselves to the people with the most insolent and God-forsaken impertinence by forcing them to only search the salvation of their souls and the truth with them, then there will be battles and wars and persecutions, as did not take place yet since the beginning of men on this Earth.

… (Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 6, Chapter 235:9):

235,9. For their (all false teachers and prophets) motive – like now with the Pharisees – will be Mammon; for his sake they will teach, prophesies stupid and wrong things, deceive the people physically and even more spiritually, will devour the goods of the widows and orphans and in return will assure them of heaven and will finally pursue those remained loyal to the truth as the greatest heretics with sword and fire and say with great pomp: ‘We are the true followers of Christ, the sun of God!’ I say this to you in advance, so that you and your true followers know this, how to behave, if it happens – and partly already happened!”

… (Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 7, Chapter 184:6):

184,6. The first secondary sun which rose more to the north almost at the same time as the real sun – which in this likeness represents Myself – represents the counter-prophet or the counter-anointed who will arise and say: ‘Look, I am the true anointed of God. Listen to me if you want to be blessed’. But I am telling you that no one of you must let himself be seduced. Because he will be a messenger of Hell and by his deceitful arts he will perform all kinds of wondrous signs, and will show a very pious face and pray and make sacrifices, but his heart will be full of bitter hatred against all truth which he will persecute by fire and sword, and all who will not keep his teaching he will curse. This one will also invent the three gods and will let them be worshipped. I also will be counted to that as the Savior of the world but divided into three persons. They will still confess one God with their mouth, yet worship three persons, of whom each one will also be a complete god and will have to be worshipped separately.

Pomp churches, ceremonies, magical elements in worship, praying in foreign languages

… (Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 8, Chapter 39:14):

39,14. (Jesus:) “… you must not confuse the paganism of that time of which I was speaking with the paganism now in this time. The temples of idolatry of the present time will indeed have been destroyed a long time ago, but instead of them, numerous other ones will be build by the antichrist, and this even in My name. And their priests will let themselves be exceedingly honored as My replacements on Earth, and they will make effort to gather all worldly treasures. They will fatten themselves, but the people will be in great need spiritually and physically.

… (Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 6, Chapter 179:3+4):

179,3. …Like now for all Jews this one temple is standing there, the anti-Christ will build countless many temples with great splendour and therein they will perform magic and sacrifices, and make bad, selfish speeches before the people. They will pray in foreign languages (Latin) to make the people believe that such their speech is the most purest and therefore also to God most pleasing.

179,4. This is sufficient for everybody to recognize a false prophet and to distinguish him from a true one. They will of course make a lot of noise and shout to all the world: ‘All of you come to us since Christ is here and He is there where we are!’ However, do not believe it, irrespective when shouting even so much harder and perform even greater miracles; since they are never ever My disciples, but deceived disciples of Beelzebub, from whom they also will harvest their reward in the mud pool with howling and crunching of teeth!

Recommendations of Jesus against clerical abuses

Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 10, Chapter 28:9:

28,9. So let the clergy exploit the people. Let the still blind people make pilgrimages and pay expensive masses. Let them do their confessions, go to church, organize exaggerated expensive processions for their deceased ones, let those clergies chase inheritances and sell expensive exemptions and remissions of sin. Let those Babylonians do even worse things, then also the most blind one will soon come to his senses and say: ‘No, such religion can only be deceit, because those who are most convinced of the pure teaching of Christ and who should act accordingly, show by their deeds that they themselves attach no importance to that whole teaching, they do not believe in a God, and thus they are simply false prophets. They only care about their belly. They often take away the whole possession of the people by all kinds of deceit. And if this is not sufficient, they take it away by some kind of lawful coercion which is allowed to them by the state. And they do not even give one thirsty soul a sip of water of all the things they simply robbed away. Therefore, away with all those false prophets. Away with those devouring wolves in sheep’s clothing, and away with everything with which they tormented, deceived and robbed the poor, blind people. Away with the temples, altars, secret images, relics, clocks and all useless cleric utensils that do not have any spiritual value for life. From now on we will examine the whole teaching of Christ ourselves, and let it be explained to us by true teachers who are enlightened by God, and then we will live and act accordingly. And the true teacher will not be hungry or thirsty at our table, and he will also not have to walk around on bare feet.’

… (Jacob Lorber, Great Gospel of John, Vol. 8, Chapter 186:1):

186,1. (Jesus:) … I will awake already a few 100 years earlier ever clearer enlightened seers, prophets and helpers who will in My name, just as clear and truthful, teach the peoples everywhere about everything and will thus free them from all kinds of lies and deceit. They will clear the way for the downfall of false prophets and priests, even in My name.