48. Materielles vergeistigen… JA – Geistiges vermaterialisieren… NEIN – Spiritualizing the Material… YES – Materializing the Spiritual… NO

PREDIGT / SERMON 48
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Predigten des Herrn – Predigt 48… Matthäus 22:15-22

Wandle den rechten Mittelweg zwischen Geist und Materie
Materielles vergeistigen JA – Geistiges vermaterialisieren NEIN

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer
(29. April 1872)

Matthäus 22, 15-22 – Haltung Jesu zur Obrigkeit
“Da gingen die Pharisäer hin und hielten einen Rat, wie sie Jesus fingen in seiner Rede. Sie sandten zu ihm ihre Jünger samt des Herodes Dienern und sprachen: “Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen. Darum sage uns, was dünkt dich? Ist es recht, dass man dem Kaiser Zins gebe oder nicht?”

Da nun Jesus ihre Schalkheit merkte, sprach er: “Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich? Weist mir die Zinsmünze!” Und sie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihnen: “Wes ist das Bild und die Überschrift?” Sie sprachen zu ihm: “Des Kaisers.” Da sprach er zu ihnen: “So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!” Da sie das hörten, verwunderten sie sich, liessen ihn und gingen davon.”

So spricht der Herr:

1. Dieses 22. Kapitel ist voller Gleichnisse, die Ich den Pharisäern und Schriftgelehrten vortrug, um allen ihren Einwürfen richtig zu begegnen.

2. Die obigen Verse behandeln eine jener Fallen, welche Mir die Pharisäer legten, um Mich durch eine unvorsichtige Antwort der Obrigkeit überliefern zu können.

3. Die Römer, als ihre Herren, kümmerten sich um nichts anderes als um ihre Oberherrschaft im Judenland; was aber die Religion der Juden und ihre Reformatoren – seien es Propheten oder Prediger, wie Mein Vorläufer Johannes oder gar der erwartete Messias, wie Ich ihn vorstellte – betrifft, so war ihnen dies ganz gleichgültig, solange diese Neuerungen auf kirchlichem Gebiet blieben und nicht ins Politische hinüberreichten. Deswegen war es den Pharisäern hauptsächlich darum zu tun, eine Frage zu finden, bei deren gewissenhafter Beantwortung Ich unmöglich das Politische umgehen konnte.

4. So sandten denn die Pharisäer ihre Jünger samt einigen Dienern des Herodes zu Mir mit der zweideutigen Frage: “Ist es recht, dem Kaiser den Zinsgroschen zu entrichten?”

5. Es war dies eine Frage, bei der sie vermuteten, dass Ich ihnen zur Antwort geben würde, vor allem gehe das Opfer des Tempels vor, und die Steuer für den Kaiser sei eine ungerechte, durch die Macht des Schwertes aufgedrungene Last. – Indem sie durch solch eine Antwort die schlagendsten Beweise dafür in der Hand hätten, dass Ich das Volk mit schlechten Erklärungen betöre und es feindlich gegen die Regierung stimme, glaubten sie, Mich mit der Obrigkeit verwickeln zu können. Damit aber nicht der Schein auf sie fiele und sie im Falle des Leugnens Meinerseits auch Zeugen hätten, schickten sie Diener des Herodes mit, welche Meine von ihnen erwarteten Aussagen bestätigen sollten.

6. Ich muss gestehen, die Frage war verfänglich. Da die Römer nicht die rechtmässigen Herren, sondern nur die durch die Umstände aufgedrungenen Besitzer dieses Landes waren, vermuteten die Pharisäer, dass Ich als geborener Jude die Fremdherrschaft verachten und derselben entgegentreten werde. Ich aber, der Herzen und Nieren der Menschen erforscht und wohl wusste, was die Pharisäer wollten, antwortete ihnen mit wenigen Worten so, dass eine weitere Frage ihrerseits unmöglich wurde. Denn in der Antwort: “Gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist!” lag schon die ganze Erklärung, die nur Ich als Der, welcher Ich war, geben konnte, – die aber eben nicht die von ihnen erwartete Antwort war.

7. Da Ich ihnen auf der Mir dargereichten Münze das Bildnis des Kaisers und seine Überschrift gezeigt hatte, konnte Ich nicht anders sprechen als: “Dieses Bildnis auf der einen Seite der Münze zeigt euch, wessen Untertanen ihr seid; und wenn ihr die Bedeutung des Bildnisses nicht verstehen wollt, so beweist es euch die Aufschrift auf der andern Seite noch besser. Diese Münze ist eine Scheidemünze, mit welcher ihr Handel und Wandel treiben und damit eure weltlichen Bedürfnisse befriedigen könnt; das Geistige aber ist erhaben über alle Münzen sie mögen von Gold oder sonstigem Metall sein -, das Geistige hat einen anderen Anfang, einen anderen Grund und ein anderes Ziel!” Damit schied Ich streng den pflichtmässigen Tribut der weltlichen Macht gegenüber dem der geistigen.

8. Meine an sie gerichtete Antwort sollte ihnen sagen: “Mit den Abgaben an den Kaiser erkauft ihr euch eure weltliche Ordnung, Ruhe und Sicherheit; mit den geistigen Opfern aber verschafft ihr euch Ordnung in eurem Innern, die Ruhe eines reinen Gewissens und die Sicherheit im Handeln, so dass ihr wisst, was und warum ihr etwas tut. So erlangt ihr auf beiden Wegen das gleiche Ziel, hier im Geistigen und dort im Weltlichen. Beide müssen bestehen; denn ohne sie ist kein Zusammenleben mehrerer möglich, und ohne sie ist nicht klar ausgesprochen, was eigentlich das Wichtigere ist: die Schätze der Welt oder die Schätze des Geistes.

9. Was Ich zu den Pharisäern sprach, das hat auch für alle späteren Zeiten seine Geltung gehabt und wird sie noch ferner haben, solange Menschen in Städten und Dörfern beisammenleben, und solange noch Religion und Glauben an ein höchstes Wesen in ihren Herzen leben. So gut wie ein Herrscher als weltliches Oberhaupt nötig ist, ebensogut ist auch ein Gott nötig, der das ganze Universum zusammenhält. Beide sind Ordnungsstifter, Ordnungserhalter und darum auch die alleinigen Gesetzgeber. Die weltlichen Herrscher mögen heissen wie sie wollen, stets wird die Exekutivgewalt nur einem einzigen übertragen werden; ebenso kann es auch in geistiger Beziehung nur einen Regenten und nicht mehrere Götter geben.

10. Dass es immer Menschen gegeben hat, welche als Herrscher ihre Gewalt missbrauchten und andere, die keine Macht über sich anerkennen wollten, ist ebenso natürlich, wie es Menschen und Völker gegeben hat, denen ein Gott nicht genügte, und die sich ein ganzes Heer von Göttern und Göttinnen schufen, um bequem ihren weltlichen Leidenschaften leben zu können, – in welchem Falle aber auch wieder jede Tat durch einen göttlichen Beschluss sanktioniert war. Ebenso gab und gibt es noch Menschen, die gar keinen Herrscher, gar keinen Gott haben wollen – als nur ihr eigenes Ich.

11. Und doch – die Menschen mögen es machen, wie sie wollen, den Zinsgroschen müssen sie überall zahlen! Sie müssen dem weltlichen Herrscher einen Teil ihres Erwerbs und dem geistigen Herrscher, nämlich Gott, alle weltlichen Leidenschaften opfern, wollen sie bei ersterem in gutem Ansehen stehen und bei letzterem das Ziel erreichen, das Er ihnen gesetzt hat.

12. Überall droht Strafe beim Nichtbezahlen – hier weltliche, dort geistige -, und so hatte Ich wohl recht, wenn Ich den Pharisäern sagte: “Gebet dem Kaiser, was des Kaisers, und Gott, was Gottes ist!”; das heisst: “Erfüllt eure sozialen Pflichten so gut wie die geistigen! Erkennt eure Stellung als Menschen zu euren Nächsten und zu dem weltlichen Herrscher! Vergesst aber dabei eure Verpflichtungen nicht, die ihr gegen Den habt, der euch in die Welt setzte und euch Talente oder Pfunde gab, von denen Er einst den Zehent oder Zinsgroschen fordern wird! Vermengt beide Pflichten nicht und trachtet nicht danach, auf einem Weg beide zufriedenstellen zu wollen, was nicht möglich ist; denn ihr könnt euch des Weltlichen sowenig wie des Geistigen ganz entledigen!”

13. Was für euch aus diesem Spruch an die Pharisäer erhellt, ist, dass auch ihr der Welt den Zinsgroschen nicht verweigern sollt, ohne jedoch das Geistige eures Wesens dabei einzubüssen, ohne aber auch dabei ganz Geist sein zu wollen, solange ihr noch in der Körperhülle diesen Erdball bewohnen müsst! Es ist so nötig, sowohl hier im irdischen Leben, wie auch jenseits im höchsten Geistleben die rechte Mittelstrasse zu kennen, damit niemand in die Extreme verfällt, in welchen er niemand nützen kann, sondern sich und andern nur schadet.

14. Daher beachtet auch ihr dieses Wort an die Pharisäer, dessen tiefer Sinn euer ganzes irdisches und künftiges Leben beleuchtet, damit nicht eine falsche Auffassung verkehrte Resultate hervorbringe! Wie Ich sagte, dass die Liebe, als Liebe allein, dem Liebenden wie dem Geliebten nur verderblich wäre, würde sie nicht durch die Weisheit geleitet und gemildert, ebenso kann eine jede Tugend – auch die beste – verderblich werden, sobald sie über die Grenzen des Möglichen hinauswill.

15. Vergesst nie in eurem ganzen irdischen Lebenswandel, der Welt das zu geben, was sie von euch zu verlangen berechtigt ist!

16. Gebt der Welt, was der Welt ist, lasst aber nicht weltliche Triebe ins Geistige hinüberschweifen! Vergeistigt, wenn ihr wollt, alle möglichen Beschäftigungen, aber verweltlicht nicht eure heiligen, geistigen Eigenschaften, die für länger als für dieses kleine Pilgerleben dauern sollen! Gebt Gott, was Gottes ist! Betrachtet auch die weltlichen Güter als Geschenke des Himmels; vergesst aber ob der vergänglichen, weltlichen Glücksgüter die ewigen, bleibenden nicht! Obwohl Welt und Gott dem Anscheine nach zwei verschiedene Dinge sind, die verschiedene Ziele verfolgen, so ist es doch möglich, beiden nicht nur zu genügen, sondern sie auch zu vereinen, insofern als auch die Welt von Gott als Mittel erschaffen wurde, die geistigen Eigenschaften Seiner Wesen zu steigern und zu kräftigen und so auf diese Art das Weltlich-Grobe oder Materielle wieder zu seinem Ursprung zurückzuführen, von dem es ausgegangen ist.

17. Der Tribut oder Zinsgroschen muss der Welt gegeben werden; denn sie ist die Führerin zum Geistigen. Wie man das Licht nur deswegen schätzt, weil man die Finsternis kennt, so wird man auch das Unvergängliche dann höher schätzen, wenn man das Vergängliche, das Weltliche kennt. Der Zinsgroschen, den ihr der Welt geben müsst, besteht in der Bekämpfung ihrer Versuchungen, ferner in der klaren Ansicht über den eigentlichen Wert ihrer Güter, welche nur dann gut verwertet sind, wenn sie ein geistiges Produkt der Liebe liefern können. Auch der materielle Zinsgroschen an den Kaiser gibt dem Menschen, dem Untertan die Ruhe, seinen friedlichen Arbeiten nachzugehen und dadurch für sich und das Wohl seiner Familie sorgen zu können. So sorgt der Richter fürs allgemeine und der Bürger fürs eigene Wohl.

18. So ist das irdische Leben nur der Grund eines höheren Baues, welcher auf den rohen Steinen der materiellen Wirklichkeit angefangen, in den letzten, geistigen Lichtelementen einer anderen, höheren Welt enden soll. Um das höhere Leben zu erreichen, muss der weltliche Zinsgroschen reichlich fliessen, damit er viel Gutes und Erhabenes im Geistigen erwirkt. Auf diese Art kann das, was des Kaisers ist, und das, was Gottes ist, vereinigt werden. Dies kann das geistige Leben der einzelnen Menschen nur fördern und entspricht dem eigentlichen Zweck, warum Ich euch in die Welt setzte und mit so vielen, verschiedenen Eigenschaften – guten sowohl wie schlechten – ausrüstete. Die letzteren bekämpft, sie sollen zur Stärkung der ersteren beitragen und werden euch zu Meinem geistigen Ebenbild gestalten.

19. Beachtet daher dieses Wort, das Ich euch in diesem Evangelium gegeben habe; auch in ihm liegt des Tiefen viel, woraus der Verständige und Umsichtige Regeln für sein ganzes Leben ziehen kann! Er wird dann nicht Extreme von sich, von seinem Nächsten und von der Welt verlangen, sondern den rechten Mittelweg wandeln, indem er durch Zahlung des Zinsgroschens seinem Nächsten das Beibringen des Tributs erleichtert. So wird er seine Mission und Meinen Zweck erfüllen, deswegen Ich überhaupt Geister und Materie erschuf, welch letztere, das Bindungsmittel der ersteren, am Ende auflösen und das wiedervereinigen soll und muss, was Ich getrennt in den grossen Weltschöpfungsraum hinausgestellt habe.

20. So wollt auch ihr, indem ihr den Mittelweg geht, dazu beitragen, dass das Materielle vergeistigt werde, damit Mein Wiederkommen auf eurer Erde durch eure und der Menschheit Vergeistigung gerechtfertigt werde. Dann wird es sich herausstellen, was ihr dem Kaiser, und was ihr Gott gegeben habt, und inwieweit in diesem Geben das rechte Mass und das rechte Gewicht vorherrschte. Nur wenn ihr fähig geworden seid, auch das geringste Meiner Worte im rechten, tiefen und geistigen Sinn aufzufassen, ist eine Vereinigung mit Mir und Meiner Geisterwelt möglich. Ich unterlasse zu diesem Zweck kein Mittel, euch zu zeigen, was der Welt oder des Kaisers ist; Ich erinnere euch aber auch stets daran, was Gottes oder Mein ist, und wie beides, obwohl getrennt, doch vereint werden kann, wenn zum rechten Verständnis auch die rechte Ausführung kommt. Amen.

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The Lord’s Sermons – Sermon 48… Matthew 22:15-22

Spiritualizing the Material… YES – Materializing the Spiritual… NO

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 29th, 1872)
spoken by Pascal

Matthew 22:15-22 – The Lord’s Attitude Towards the Authorities
“Then went the Pharisees, and took counsel how they might entangle him in his talk. And they sent out unto him their disciples with the Hero-dians, saying, Master, we know that thou are true, and teachest the way of God in truth, neither carest thou for any man: for thou regardest not the person of men. Tell us therefore, What thinkest thou? Is it lawful to give tribute unto Caesar, or not?

But Jesus perceived their wickedness, and said, Why tempt ye me, ye hypocrites? Shew me the tribute money. And they brought unto him a penny. And he saith unto them, Whose is this image and superscription? They say unto him, Caesar’s. Then saith he unto them, Render therefore unto Caesar the things which are Caesar’s; and unto God the things that are God’s. When they had heard these words, they marvelled, and left him, and went their way.”

Thus says the Lord:

1. This chapter contains a number of parables which I gave to the Pharisees and scribes in order to obviate all their objections in the best possible way.

2. The above verses deal with one of those pitfalls the Pharisees used to set for Me, hoping to be able to hand Me over to the authorities if I gave an unwary answer.

3. The Romans, as their rulers, were only concerned with their own supremacy in the land of the Jews and were quite indifferent to the Jewish religion and its reformers – be they prophets or preachers, like My predecessor John, or the expected Messiah as represented by Me, – so long as any innovations concerned only the domain of religion and did not reach into the political field. Therefore, the Pharisees were anxious to find a question where, if answered conscientiously, I could not possibly evade politics.

4. So the Pharisees sent their followers to Me, together with some servants of Herod, with the ambiguous question: “Is it lawful to give tribute unto Caesar, or not?”

5. They had assumed that My answer would be that the offering to the temple came first and the tribute to the emperor was an unjust burden forced upon them by the might of the sword. Through such an answer they would have had the most conclusive evidence that I misled the people with bad interpretations, making them hostile to the government, and they believed thus to be able to involve Me with the authorities. However, so that they would not appear responsible and in case I denied the claim they would have witnesses, they sent also servants of Herod along, who were to confirm the statement they expected to hear from Me.

6. I must admit that this question was insidious. Since the Romans were not the lawful rulers, and only circumstance had forced them upon this land as its possessors, the Pharisees believed that I, as a native Jew, must despise the foreign rule and oppose it. But I, who search into the human heart, was quite aware of the Pharisees’ intentions and gave them, with only a few words, an answer that made a further question on their part impossible. For the answer: “Render unto Caesar the things that are Caesar’s; and unto God the things that are God’s!” already contained the whole explanation, which only I, being the One Who I was, could give, – although this was not the answer they had expected.

7. Since I had shown them on the coin they handed to Me the image of the emperor and its superscription, I could not say anything else but: “This image on the one side of the coin shows you whose subjects you are; and if you do not want to understand the meaning of the image, the superscription on the other side proves it even more clearly. This is a small coin with which you trade and are able to satisfy your worldly needs. The spiritual, however, is above all coins – be they of gold or other metals -; it has another origin, another cause and another goal!” Thereby I made a strict distinction between the tribute due to the worldly power and that due to the spiritual.

8. The answer I gave was to tell them: “With the taxes paid to the emperor you purchase your worldly order, peace and security; with the spiritual offerings you obtain for yourselves order within, the peace of a clear conscience and the security in your actions, so that you know what you are doing and why. Thus you reach the same goal on both roads – here spiritually and there materially. Both must exist, for without them a coexistence of people is impossible, and without them it does not become clear which is the more important: The treasures of the world or the treasures of the spirit.”

9. What I said to the Pharisees was also valid for all later times and will be so in the future as long as people live together in towns and villages and as long as religion and belief in a Supreme Being still dwell in their hearts. Just as a ruler is needed as a wordly sovereign, also a God is needed Who holds together the entire universe. Both are promoters and upholders of order and, therefore, also the sole lawgivers. Whatever the worldly rulers may be called, the executive power will always be assigned to one person only; and so also spiritually there can only be one ruler and not several gods.

10. There have, of course, always been sovereigns who misused their power and others who would not accept any power above them, just as there have been individuals and nations who were not satisfied with one God, but created for themselves a multitude of gods and goddesses to enable them to follow their worldly passions comfortably. But also in such a case every action was sanctioned through divine decree. Thus there were, and still are, people who want no ruler, no God, except their own self.

11. Still, whatever people’s attitude, they have to pay tribute everywhere. If they want to be respected in their worldly life they have to give the worldly ruler part of their earnings, and to the spiritual ruler – GOD – they have to sacrifice all worldly passions, if they want to reach the goal He has set them.

12. Everywhere punishment threatens if payment is not made -here worldly, there spiritual -, and so I was quite right when I told the Pharisees: “Render unto Caesar the things that are Caesar’s and unto God the things that are God’s”, which means: “Fulfil both – your social and your spiritual obligations. Recognize your attitude as humans towards your fellowmen and the worldly ruler. However, do not forget what you owe to Him Who set you into the world and endowed you with talents of which He will one day demand the tithe or tribute – money. Do not mix both obligations trying to satisfy both in the one way, which is not possible. Neither of the worldly nor of the spiritual can you rid yourselves completely.

13. The meaning you should derive from these words to the Pharisees is that you should not refuse to pay the tribute-money due to the world; however, this should be done without forfeiting that which is spiritual in your being and also without wishing to be all spirit while you still have to live on this earth globe in a physical body. It is of the greatest importance, both here in the earthly life as well as in the highest spirit life, to know the happy mean, so that a person may not go to extremes, which would be of no use to anybody, but only harm him and others.

14. Therefore, you, too, should heed these words to the Pharisees, the deep meaning of which illuminates your earthly as well as your future life, so that a wrong conception may not bring forth absurd results. As I already explained, love as such would only be ruinous to the loving as well as to the beloved if it were not guided and tempered by wisdom. Thus any virtue -even the best – can become destructive when it strives beyond the bounds of feasibility.

15. Do not ever forget in your earthly life to give the world what it is entitled to demand of you.

16. Give to the world what is the world’s, but do not allow worldly desires to penetrate the spiritual. Spiritualize, if you wish, all kinds of activities, but do not allow your sacred, spiritual qualities to become worldly since they have to last longer than just for this short pilgrim life. Give God what is God’s. Do regard also your worldly possessions as gifts from heaven, but do not forget the eternal, permanent treasures on account of the worldly ones. Although world and God appear to be two quite different things with different objectives, it is still possible not only to satisfy both, but even to combine them, bearing in mind that the world was also created by God as a means of enhancing and fortifying the spiritual qualities of His beings thereby to lead back to its origin what is worldly gross or material.

17. The world must be given its tribute, for it is a guide to the spiritual. As light is only appreciated when darkness is known, so the everlasting will be valued much more when one is familiar with the perishable, the world. The tribute-money you have to give the world consists in fighting its temptations, and besides, in the clear understanding of the real worth of its treasures, which can be used to advantage only if they can yield a spiritual product of love. And the material tribute to the emperor enables his subject to perform his work in peace thereby providing for his own and his family’s welfare. Thus the judge looks after the common welfare and the citizen after his own.

18. Therefore, temporal life is only the foundation for a higher structure, commenced on the rough stones of material reality and to be completed in the ultimate spiritual light elements of another, higher world. In order to reach the higher life, the worldly tribute-money must flow abundantly so that it may achieve a lot of good and sublime spiritually. In this way, that which is the emperor’s, and that which is God’s can be combined. This can only promote people’s spiritual life and it corresponds to the true purpose for which I set you into the world equipped with so many diverse qualities – good and bad. Control the latter, they are meant to contribute towards strengthening the former and will make you into My spiritual image.

19. Do heed the lesson which I have given you in this Gospel! There is a deep significance in it, from which the circumspect can gain rules for his whole life. He will then not demand extremes, neither of himself nor of his fellowman nor of the world, but will take the proper middle course and in paying the tribute-money will make it easier for his fellowman to produce the tribute. Thus he will fulfil his mission and My purpose for which I created spirits and matter; the latter, being the binding agent for the former, shall and must in the end dissolve and reunite what I set separately into the vast expanses of creation.

20. By taking the middle course you, too, should strive to contribute towards spiritualizing the material, so as to justify My returning to the earth by your own and mankind’s spiritualization. Then it will show what you have given to the emperor and what to God, and to what extent the proper measure and proper weight have prevailed. A union with Me and My spirit world can only take place when you have become capable of apprehending even the least of My words in its true, profound spiritual meaning. To achieve this, I use every possible means of showing you what is the world’s or the emperor’s. However, I also keep reminding you of what is God’s or Mine, and how both, although separate, can be combined when proper understanding is followed by the right realization. Amen.

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Predica 48 – La posizione del Signore verso le autorità

Ventiduesima dopo Pentecoste
( XXIXa del Tempo Ordinario)

Matteo 22, 15-22: «Allora i farisei si ritirarono e tennero un Consiglio, come catturare Gesù nei suoi discorsi. Essi mandarono a lui i propri discepoli insieme ai servitori di Erode e dissero: “Maestro, sappiamo che sei verace e insegni la giusta via di Dio secondo verità e non domandi a nessuno, poiché non guardi in faccia agli uomini. Dicci perciò cosa pensi: è giusto o no, pagare il tributo a Cesare?”. Ora poiché Gesù scorgeva la loro astuzia, rispose: “Voi ipocriti, perché mi tentate? Mostratemi la moneta del tributo”. Ed essi gli presentarono un denaro. Ed egli domandò loro: “Di chi è quest’immagine e quest’iscrizione?”. Essi gli risposero: “Di Cesare”. Allora disse loro: “Date dunque a Cesare quello che è di Cesare, e a Dio, quello che è di Dio”. Poiché sentirono questo, si stupirono, lo lasciarono e se ne andarono.»

(Il 29 aprile 1872)

1. Questo 22° capitolo è pieno delle parabole che Io esposi agli scribi e ai farisei, per porre riparo adeguatamente a tutte le loro obiezioni.

2. I versetti di cui sopra, trattano uno di quei tranelli che essi Mi tesero per poterMi, attraverso una Mia risposta imprudente, consegnare alle autorità.

3. I Romani, loro padroni, si preoccupavano di nient’altro che della propria supremazia nella Giudea; ma di ciò che riguardava la religione dei giudei e dei loro riformatori, fossero essi profeti o predicatori – come il Mio precursore Giovanni, o addirittura l’atteso Messia, così come Io lo rappresentavo – era loro completamente indifferente, fintanto che certe innovazioni rimanevano nel campo religioso e non travasavano in quello politico. Per questa ragione, ai farisei premeva principalmente trovare una domanda, rispondendo alla quale Io non avrei potuto evitare implicazioni con la politica.

4. Così, infatti, essi Mi mandarono i loro discepoli con alcuni servitori di Erode, e con l’ambigua domanda: «È giusto o no dare il tributo a Cesare?».

5. Una domanda alla quale essi si aspettavano che Io rispondessi che innanzi tutto veniva l’offerta al tempio, e poi, che il tributo a Cesare sarebbe stato un peso ingiusto, imposto con il potere della spada. Con una tale risposta essi avrebbero avuto in mano le prove schiaccianti che Io ingannavo il popolo con cattive interpretazioni e lo disponevo in opposizione al governo, e così credevano di poterMi coinvolgere con le autorità. Ma affinché non cadesse su di loro il sospetto e avessero anche testimoni, in caso di negazione da parte Mia, inviarono insieme ai discepoli anche dei servitori di Erode, che avrebbero dovuto confermare le Mie dichiarazioni da loro attese.

6. Devo ammettere che la domanda era insidiosa. Poiché i Romani non erano i signori legittimi, bensì i padroni di questo paese, i farisei supponevano che Io, giudeo di nascita, per le circostanze imposte avrei disprezzato e Mi sarei messo contro il dominio straniero. Io però esamino il cuore e i reni degli uomini e, ben sapendo cosa essi volessero, risposi con poche parole, così che un’ulteriore domanda da parte loro fosse impossibile. Nella risposta, infatti: «Date a Cesare ciò che appartiene a Cesare, e a Dio, ciò che appartiene a Dio!», era già contenuta l’intera spiegazione che solo Io, quale Colui che sono, potevo dare, – anche se proprio non era quella da loro attesa.

7. Poiché avevo mostrato loro l’immagine di Cesare e la sua intestazione sulla moneta, non potevo esprimere altro che: “Quest’immagine da una parte della moneta vi mostra di chi siete sudditi e, se non volete comprendere il significato dell’immagine, allora l’iscrizione dall’altra parte ve lo conferma ancora meglio. Questa è una moneta spicciola, con la quale voi potete fare industria e commercio e, con ciò soddisfare le vostre necessità terrene; lo spirituale però è insito in ogni moneta – possa essere d’oro o di altro metallo, – e ha un’altra origine, un altro motivo e un altro scopo!”. Con ciò Io separai rigorosamente il tributo dovuto al potere mondano, da quello dovuto allo spirituale.

8. La Mia risposta doveva dir loro: “Con le imposte a Cesare voi acquistate il vostro ordine terreno, tranquillità e sicurezza; con i sacrifici spirituali, però, vi procurate l’ordine nel vostro interiore, la tranquillità di una coscienza pura e la sicurezza nell’agire, così da sapere che cosa fate e perché. In questo modo raggiungete su entrambe le vie, qui nel materiale e là nello spirituale, lo stesso scopo. Entrambe devono esistere, poiché senza di esse non sarebbe possibile nessuna convivenza, né potrebbe essere espresso chiaramente quale sia veramente la cosa più importante: se i tesori del mondo, oppure i tesori dello Spirito”.

9. Ciò che Io dissi ai farisei, ha avuto la sua validità anche per tutti i tempi successivi, e l’avrà ancora in futuro, finché gli uomini vivranno insieme in città e villaggi, e finché religione e fede in un Essere supremo vivranno ancora nei loro cuori. Così com’è necessario un sovrano, quale capo supremo temporale, altrettanto è necessario un Dio che tenga unito l’intero universo. Entrambi sono fondatori dell’ordine, conservatori dell’ordine, e perciò anche gli unici legislatori. I sovrani temporali possono chiamarsi come vogliono, ma il potere esecutivo sarà sempre conferito a un singolo; altrettanto in campo spirituale, c’è un solo Reggente, e non parecchi dei.

10. Che ci siano sempre stati uomini che come sovrani abusarono del loro potere, e altri che non vollero riconoscere alcun potere su di sé, è naturale, come altrettanto naturale è il fatto, che ci siano stati uomini e popoli ai quali non bastava un solo Dio, e che si crearono un intero esercito di dei e dee, per poter vivere comodamente le loro passioni mondane, nel qual caso però, anche ogni azione fu sanzionata da una sentenza divina. Altrettanto, ci furono e ci sono ancora uomini che non vogliono nessun sovrano, e assolutamente nessun Dio all’infuori del loro proprio io.

11. È certo, gli uomini possono fare come vogliono: ma ovunque devono pagare il tributo! Essi devono sacrificare al sovrano temporale una parte del loro guadagno, e al sovrano spirituale, vale a dire a Dio, tutte le passioni mondane, se vogliono stare in considerazione presso il primo e raggiungere presso l’ultimo, la meta che Egli ha posto loro.

12. Ovunque minaccia la punizione con il mancato pagamento, – qui quella terrena, e là quella spirituale, – e quindi Io avevo certamente ragione, quando dissi ai farisei: «Date a Cesare ciò che appartiene a Cesare, e a Dio, ciò che appartiene a Dio!»; questo significa: “Adempite bene i vostri doveri sociali, come quelli spirituali! Riconoscete la vostra posizione quali uomini verso il vostro prossimo e verso il vostro sovrano temporale, non dimendicando però nello stesso tempo i vostri doveri verso Colui che vi mise nel mondo e vi diede talenti o capacità di cui un giorno Egli stesso esigerà la decima, o il tributo! Non confondete i due doveri, e non aspirate poi a voler soddisfare entrambi su una sola strada, il che non è possibile! Voi, infatti, non potete sbarazzarvi totalmente di quello terreno, e tanto meno di quello spirituale!”.

13. Ciò che è evidente da quest’espressione rivolta ai farisei, è che anche voi non dobbiate rifiutare il tributo al mondo, senza tuttavia sacrificare lo spirituale della vostra essenza, e anche, senza voler essere completamente spirito fintanto che dovrete ancora dimorare nell’involucro fisico di questo globo terreste! È necessario, tanto qui nella vita terrena, quanto nell’aldilà nella sublime vita spirituale, conoscere la giusta via di mezzo, e non cadere negli estremi dove non ci potrà essere utilità per nessuno, ma solamente danno per se stessi e per gli altri.

14. Perciò osservate anche voi queste parole rivolte ai farisei, il cui profondo significato illumina la vostra intera vita terrena e futura, affinché una falsa interpretazione non produca risultati sbagliati! Come Io affermai che l’amore fine a se stesso potrebbe essere rovinoso sia all’amante come all’amato, se non è guidato e mitigato dalla sapienza, altrettanto qualsiasi virtù – anche la migliore – potrebbe divenire rovinosa, non appena essa vuole superare i limiti del possibile.

15. Mai dimenticate in tutto il vostro cammino terreno, di dare al mondo ciò che esso è autorizzato a pretendere da voi!

16. Date al mondo ciò che è del mondo, ma non lasciate che gli stimoli mondani si estendano allo spirituale! Spiritualizzate, se volete, ogni attività possibile, ma non materializzate le vostre sacre, spirituali caratteristiche, le quali devono durare più a lungo di questa breve vita pellegrina! Date a Dio, ciò che appartiene a Dio! Considerate anche i beni terreni come doni del Cielo, senza dimenticare però, a causa delle transitorie ricchezze, quelli eterni e duraturi! Sebbene il mondo e Dio, siano all’apparenza due cose diverse che perseguono scopi differenti, tuttavia è possibile non solo soddisfare entrambi, ma anche conciliarli, in quanto anche il mondo fu creato da Dio come mezzo per accrescere e rafforzare le qualità spirituali dei Suoi esseri, e così ricondurre il mondano-grossolano, o materiale, di nuovo, alla sua origine dalla quale è uscito.

17. Il tributo, o censo, deve essere dato al mondo; esso, infatti, è la guida per lo spirituale. Come si apprezza la luce solo perché si conoscono le tenebre, così si apprezzerà poi maggiormente anche l’imperituro, se si è conosciuto il perituro, il mondano. Il tributo che voi dovete dare al mondo, consiste nella lotta alle sue tentazioni, e inoltre, nella chiara opinione sul vero e proprio valore dei suoi beni, che saranno ben utilizzati solamente quando potranno offrire un prodotto spirituale dell’amore. Anche il tributo materiale a Cesare dà all’uomo, al suddito, la tranquillità per attendere ai propri pacifici lavori, e in tal modo poter provvedere per sé e per il bene della sua famiglia. Così il giudice si prende cura del bene comune, e il cittadino del proprio bene.

18. Così la vita terrena è solo la base di un edificio superiore, il quale, iniziato sulle grezze pietre della realtà materiale, dovrà terminare negli ultimi elementi spirituali di luce di un altro mondo superiore, e per raggiungere questa vita più elevata, dovranno circolare abbondantemente i tributi terreni, affinché procurino molto di buono e di elevato nello spirituale. In questa maniera potrà essere conciliato ciò che appartiene a Cesare, con ciò che appartiene a Dio. Solo questo, potrà favorire la vita spirituale dei singoli uomini, poiché corrisponde allo scopo vero e proprio per il quale Io vi posi nel mondo, provvisti di così tante differenti caratteristiche, tanto buone quanto cattive. Combattete le ultime, ed esse contribuiranno a rafforzare le prime e vi formeranno a Mia immagine spirituale.

19. Osservate perciò questa Parola che Io vi ho dato in questo Vangelo; anche in essa sta molta della profondità, dalla quale l’uomo giudizioso e avveduto potrà ricavare regole per la sua intera vita! Egli non pretenderà poi l’estremo da sé, dal suo prossimo e dal mondo, ma percorrerà la giusta via di mezzo, mentre attraverso il pagamento della tassa, alleggerirà al suo prossimo l’apportare del tributo stesso. In tal modo compirà la propria missione e il Mio scopo, soprattutto perciò Io creai spiriti e materia, affinché quest’ultima, il mezzo di collocamento dei primi, alla fine dovrà e potrà sciogliere e riunire ciò che Io ho posto fuori, separato nei grandi spazi delle Creazioni mondiali.

20. Così anche voi, percorrendo la via di mezzo, contribuirete a spiritualizzare la materia, affinché il Mio Ritorno sulla vostra Terra sia giustificato mediante la spiritualizzazione vostra e dell’umanità. Poi si rivelerà ciò che voi avete dato a Cesare e ciò che avete dato a Dio, e fino a qual punto in questo dare, prevalsero la giusta misura e il giusto peso. Solo quando sarete divenuti capaci di afferrare anche la più piccola delle Mie parole nel giusto, profondo e spirituale senso, vi sarà possibile un’unificazione con Me e con il Mio mondo dello spirito. Io non tralascio nessun mezzo per raggiungere lo scopo di mostrarvi ciò che è del mondo, o di Cesare; però, vi rammento anche in continuazione ciò che è di Dio, o Mio, e come entrambi, sebbene separati, possano essere associati, se alla giusta comprensione arriva anche il giusto adempimento. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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屬靈化物質…是 – 物質化屬靈的…沒有

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上帝的講道佈道48 …馬太福音2215-22
屬靈化物質…是 – 物質化屬靈的…沒有

透露給Gottfried Mayerhofer

(1872年4月29日)

帕斯卡爾

馬太福音22:15-22  – 主對待當局的態度

“然後去法利賽人,並且聽勸說,他們怎麼會在談話中陷害他。於是他們把弟子們和英雄們一起送到他身邊,說:“師父,我們知道你是真實的,並且真誠地教學上帝的道,對任何人都不在乎,因為你最關心的不是人。請告訴我們,你覺得怎麼樣?向凱撒致敬是否合法?

但耶穌察覺到他們的邪惡,說,偽君子你們為何試探我呢?把錢給我。他們帶了一分錢。他對他們說,這是誰的形象和題辭?他們對他說,凱撒。主於是對他們說,你們要向凱撒給其的物。並要向上帝給屬於上帝的事物。當他們聽到這些話的時候,他們驚奇,離開了他,走了他們的路。“

主如此說:

1.本章包含了我給法利賽人和文士的一些比喻,以便消除他們所有的異議最好的方法。

2.上面的經文解決了法利賽人為我設置的那些陷井之一,希望如果我不小心的回答能夠把我交給當局。

3.羅馬人作為他們的統治者,只關心自己在猶太人的土地上的霸權地位,並且對猶太人的宗教及其改革者極為冷漠 – 無論是他們的先知或傳教士,比如我的前任約翰,還是預期的彌賽亞,以我為代表 – 只要任何創新只涉及宗教領域,並未涉及政治領域。因此,法利賽人急於找到一個問題,如果認真回答,我不可能逃避政治。

4.法利賽人和他的一些希律僕人一起,帶著他們的追隨者帶著一個模棱兩可的問題,“向凱撒致敬是否合法?”

5.他們認為我的答案是,祭物到寺廟首先來到,對皇帝的敬意是劍的威力強加給他們的不公正的負擔。通過這樣的回答,他們會有最確鑿的證據表明我錯誤的詮釋誤導了人民,使他們對政府產生敵意,因此他們相信能夠讓我與當局接觸。然而,為了使他們不負責任,並且如果我否認了他們會有證人的要求,他們也派出了希律的僕人,他們將確認他們期望從我那裡聽到的聲明。

6.我必須承認這個問題是陰險的。由於羅馬人不是合法的統治者,只有情況迫使他們將這片土地占為己有,法利賽人相信我作為一個本土的猶太人必須蔑視外國統治並反對它。但是,我深入人心,十分清楚法利賽人的意圖,只用幾句話就給了他們一個答案,使他們不可能提出進一步的問題。答案是:“凱撒的東西是凱撒的;並且指示给那些屬於上帝的東西!“已經包含了整個解釋,只有我,即我是一個人,才可以給予 – 儘管這不是他們所期望的答案。

7.既然我已經在硬幣上展示了他們,他們把皇帝的形象和它的題詞交給了我,我什麼都不能說:“硬幣一面的這個圖像向你顯示了这是誰的主題;如果你不想了解圖像的意義,那麼另一面的標題就更加清楚。這是一個與您交易並能夠滿足您世俗需求的小硬幣。然而,精神高於硬幣 – 不管是金子還是其他金屬 – 它有另一個起源,另一個原因和另一個目標!“因此我嚴格區分了由於世俗權力和精神因素引起的敬意。

8.我給出的答案是告訴他們:“通過向皇帝繳納稅款,你購買了你的世俗秩序,和平與安全;你們為自己提供的屬靈的祭物,你們的良知和安全,你們知道你們在做什麼,為什麼。因此,你在兩條道路上達到相同的目標 – 這裡在精神上和物質上都是如此。兩者都必須存在,因為如果沒有他們的共存,人是不可能的,沒有他們,就不會明確哪一個更重要:世界的寶藏或精神的寶藏。“

9.我對法利賽人說的是對於所有以後的時間也是有效的,只要人們在城鎮和鄉村共同生活,並且只要宗教和信仰至尊主仍然居住在他們的心中,就會在將來如此。正如統治者需要作為一個世界的主權者一樣,正如需要一個上帝,把整個宇宙連在一起。兩者都是發起人和法律持有者,因此也是唯一的法律顧問。無論世俗統治者可能被稱為什麼,行政權力將永遠只分配給一個人;精神上也是如此,只能有一個統治者而不是幾個神。

10.當然,總是有主權者濫用權力,而其他人則不接受任何超過他們的權力,就像有些個人和國家不滿足於一位上帝,而是為自己創造了眾多的神和女神,使他們能夠舒適地追隨他們世俗的情感。但在這種情況下,每一項行動都是通過神聖的法令加以製裁的。因此,除了他們自己之外,現在仍然有人不需要統治者,也不需要上帝。

11.無論人們的態度如何,他們都必須向各地致敬。如果他們想要在世俗生活中受到尊重,他們必須把他們收入分給世俗統治者,並且要給屬靈的統治者 – 上帝 – 如果他們想要達到他設定的目標,他們必須犧牲所有世俗的激情。

12.到 處  懲罰就會臨到威脅,如果沒有付出的代價  – 在 世間的,那裡的屬靈的 – 所以當我告訴法利賽人時,我說得很對:“凱撒的事情给凱撒的事情,以及上帝的事情給上帝的事情”意味著:“同時實踐 – 你的社會和你的屬靈義務。認識到你對待同胞和世俗統治者的態度。但是,不要忘記你欠他的是他把你放在世上,賦予你天才,他有一天會要求十分之一或貢獻 – 金錢。不要將兩種義務混合在一起,以一種方式滿足兩種,這是不可能的。世俗和精神你都不能完全擺脫。

13.你們應該從法利賽人的這些話語中得出的意思是,你們不應該拒絕因世界而付出的貢品,然而,這應該在沒有喪失那種屬於你的存在的精神的情況下完成,並且也不放棄為精神的,而你仍然必須在這個地球上生活在一個肉體中。無論是在地上生活還是在精神生活中,最重要的是了解快樂的意思,這樣一個人不會走向極端,這對任何人都是沒有用的,只有傷害他和其他人。

14.因此,你也應該留意這些對法利賽人的話,其深刻的意義照亮你的世俗和未來的生活,以便錯誤的觀念不會產生荒謬的結果。正如我已經解釋的那樣,如果沒有智慧的引導和鍛煉,愛情本身也只會對愛的和被愛人產生毀滅性的影響。因此,任何美德 – 即使是最好的 – 當它超越可行性範圍時,都會變得具有破壞性。

15.永遠不要忘記在你的世俗生活中給屬世界的它有權要求你。

16.給世界什麼是世界的,但不要讓世俗的慾望滲透到精神世界。如果你願意,靈性化,如果你願意,各種各樣的活動,但不要讓你的神聖的,屬靈的品質成為世俗的,因為他們必須持續更長的時間,而不僅僅是這個短暫的地球生活。給上帝什麼是上帝的。也要把你的世俗財產當作天上给的禮物,但不要忘記那些永恒寶藏也在世俗的基础上。儘管世界和上帝似乎是兩個完全不同的目標不同的東西,但不僅要滿足這兩個目標,而且要將它們結合起來,要牢記世界也是上帝創造的,作為增強和強化他的靈的品質,從而把它歸屬於它的源头从世俗的物質世界。

17.世界必須得到它的敬意,因為它是靈性的指南。光明只有在知道黑暗時才會被欣賞,所以當人們熟悉易腐的世界時,永恆的價值將會更加重要。你必須向世界貢獻的錢是為了與它的誘惑作鬥爭,此外還要清楚地理解珍寶的真正價值,只有當它們能夠產生愛的精神產品時才能利用它。對皇帝的物質貢獻使他的臣民能夠平靜地完成他的工作,從而為他自己和他的家庭提供福利。因此,法官依照自己的意願照顧共同福利和公民。

18.因此,暫時的生活只是更高層次結構的基礎,從物質現實的粗糙石頭開始,並在另一個更高的世界的終極精神光元素中完成。為了達到更高的生命,世俗的貢品必須大量流動,以便在精神上獲得許多美好和崇高。通過這種方式,皇帝的和神的是可以結合的。這只能促進人們的精神生活,這符合我將你帶入這個世界的真正目的,這些目標具有許多不同的品質 – 無論好壞。控制坏的,他們是為了加強好的,並使你成為我的靈性形象。

19.聽從我在這福音書中給你的教訓!其中有一個很重要的意義,從這個方面可以得到他一生的規則。然後,他不會要求極端,既不是对他自己也不是对他的同胞,也不是对世界的極端主義者,而是會採取適當的中間過程,並且付出貢獻 – 金錢會讓他的同胞更容易產生貢獻。因此,他將履行他的使命和我為之創造靈魂和物質的目的;物质作為靈魂的約束力者,物质最終必須溶解並且必須重新統一到我分開設定的 廣闊的創造之中。

20.通過走中間道路,你也應該努力為物质的靈性作出貢獻,以證明我通過你自己和人類的靈性化回歸地球。然後它會顯示你給予皇帝的什麼,你給予上帝的是什麼,以及適當的措施和適當的重量在多大程度上盛行。與我和我的精神世界的聯合只有當你能夠以其真正的,深刻的精神意義去理解我的話語時,才能發生。為了達到這個目的,我使用一切可能的方法向你展示什麼是世界的或是皇帝的。然而,我也一直在提醒你什麼是上帝的或我的,以及如何正確認識正確的理解分離的兩者可以结合在一起。阿門。

 

53 Sermons of Jesus revealed through Gottfried Mayerhofer

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53 Sermons of Jesus – Revealed to Gottfried Mayerhofer

“The signs of the time will pass you by
when you have learned to adapt your body to a minimum of physical needs,
but instead are more concerned with the building up of your spiritual being. ”

Jesus - YahuShua

Sermon 27 - 53

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