36. Hochmut & Demut… Gleichnis vom Pharisäer & Zöllner – Pride & Humility… The Parable of the Pharisee & The Publican

PREDIGT / SERMON 36
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flagge de  36. Predigt… Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner

Predigten des Herrn – Predigt 36
Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner

Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer (April 1872)

Lukas 18:9-14…
Er sagte aber zu etlichen, die sich selbst vermaßen, daß sie fromm wären, und verachteten die andern, ein solch Gleichnis: “Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, zu beten; einer ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.

Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst also: ,Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich habe.`

Und der Zöllner stand von ferne, wollte seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: ,Gott, sei mir Sünder gnädig!`

Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.”

So spricht der Herr:

1. In mehreren Evangelien, die Ich bis jetzt erklärt habe, waren Gleichnisse, durch deren Vorkommnisse im gewöhnlichen Leben Meine Lehre oder eigentlich nur Meine zwei Liebesgebote erläutert wurden, und von denen noch mehrere folgen werden.

2. Diese Erklärungen haben vor allem den Zweck, anderen Deutungen vorzubeugen, wie auch Moses Meine Gebote in zehn anderen näher bezeichnete, weil die Menschen sich nur zu oft bloß an den Buchstaben haltend, des Wahnes sind und auch waren: was in den Gesetzen nicht besonders erwähnt werde, sei auch nicht verboten.

3. Da Ich während Meines Erdenwandels als Lehrer die Beschränktheit der Begriffe Meiner Jünger und sonstiger Zuhörer wohl kannte, wählte Ich öfters Beispiele, Gleichnisse und Vergleichungen von materiell Bestehendem mit geistig Unsichtbarem, um niemand in Zweifel zu lassen, wie er Meine Lehre auffassen und wie er die ihm schon früher gegebenen kirchlichen Gebote verstehen solle.

4. Hier in diesem Evangelium seht ihr wieder, wie Ich besonders den Pharisäern, welche stets im Eigendünkel lebten, als seien sie besser als das andere Volk, ein Gleichnis gab, welches ihre Fehler berührte; denn sie glaubten, wenn sie nur die religiösen Gebräuche hielten, so sei alles getan, und der Gott ihrer Religion könnte sich damit zufrieden geben.

5. Ich erzählte ihnen von zwei Menschen, von denen der eine, welcher die Satzungen seiner Religion in den verschiedenen Gebräuchen dem Anscheine nach hielt, so ganz mit Hochmut und Verachtung auf einen andern herabsah, welchen er weit unter sich glaubte, weil sein Lebensberuf einer von denjenigen war, die in jener Zeit nicht im besten Rufe der Redlichkeit standen.

6. Nun, dieser Vergleich des einen, der in seinem übermütigen Stolze glaubte, nie oder nur wenig gesündigt zu haben, mit dem andern, der in vollster Demut sich seiner Vergehen, die von der menschlichen Natur oft nur zu leicht begünstigt werden, bewußt ist, – dieser Vergleich war geeignet, den unbändigen Stolz der Pharisäer zu demütigen. Er gab auch Meinen Jüngern und Zuhörern über manche Meiner Taten, die gegen die gewöhnlichen Gebräuche der Juden verstießen, eine Aufklärung, damit sie alle erkennen sollten, was für ein Unterschied es ist, ein Gesetz dem Worte oder Buchstaben nach zu halten oder es im geistigen Sinne zu verstehen und zu befolgen.

7. Als Erklärung dieses Beispiels sagte Ich Meinen Jüngern: “Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden!”

8. In den folgenden Versen dieses Kapitels ist zum Ausdruck gebracht, daß ,gut` niemand genannt werden kann als nur Gott, wobei Ich Mich, als Menschensohn, selbst nicht ausnahm. Ich tat dies geflissentlich, damit sie alle hören und begreifen sollten, daß das Wort ,gut` als Eigenschaft nicht so leicht zu erwerben und zu verdienen ist, und daß viel, ja sehr viel dazu gehört, um auf eine solche Benennung Anspruch machen zu können; denn das Wort ,gut` hat hier auch die Bedeutung des Begriffes ,sündenfrei`.

9. In der weiteren Folge dieses Kapitels sagte Ich bei der Gelegenheit, als man die Kindlein zu Mir brachte, daß die Menschen, wollen sie auf Mein Reich Anspruch machen, den Kindern gleichen müssen in bezug auf die Einfalt ihres Herzens, ihre Unschuld und das unbeschränkte Vertrauen zu ihren Eltern. Denn nur derjenige, der diese Eigenschaften des Kindes besitzt, wird durch Beten und Bitten den Eingang in Mein Reich erzwingen können, – weswegen der erste Vers dieses Kapitels sagt, daß man stets beten und nicht davon ablassen, d.h. daß man alles im Hinblick auf Mich und Meine zwei einzigen Gebote vollführen solle. Um das aber tun zu können, muß man auch fähig sein, seine Lieblingsgewohnheiten, das am schwersten Entbehrliche nötigenfalls zu opfern, was Ich durch den Vorfall mit dem Obersten näher erklärte; denn von diesem Manne verlangte Ich gerade die Opferung dessen, was ihm am meisten ans Herz gewachsen war.

10. Das Gleichnis, daß ein Kamel (Schiffstau) leichter durch ein Nadelöhr gehe, als daß ein Reicher in den Himmel komme, will besagen, daß das erstere leichter zu bewirken sei – obwohl es zu den Unmöglichkeiten gehört -, als daß ein Mensch, der noch an weltlichen Dingen hängt, in Mein Reich des Geistes gelangen könne; denn nur, wenn alles Weltliche dem geistigen Zwecke untergeordnet wird, ist von der Stufe des Weltlichen ein Aufschwung ins Geistige möglich.

11. Das, was Petrus bei diesem Vorfall mit dem Obersten zu dem Schlusse veranlaßte, sie seien Meine Jünger, eben weil sie alles verlassen hätten und Mir nachgefolgt wären, zeigt klar, wie leicht die Menschen ihre gebrachten Opfer überschätzen und schon auf dieser Erde die Belohnung dafür erwarten, während diese ihnen vielleicht erst im Jenseits, in dem Bewußtsein erfüllter Pflicht, zuteil wird. Meine Jünger hatten davon deshalb eine andere Auffassung, weil sie alle noch sehr unter dem Einfluß Meiner sichtbaren Persönlichkeit standen und daher nicht zur eigenen Reife gelangen konnten. Ja, als Ich ihnen Meine Leidensgeschichte voraussagte, begriffen sie es nicht; denn sie glaubten, wenn ihnen schon wegen ihrer materiellen Aufopferungen hier und dort Seligkeiten versprochen würden, umsomehr müßte Ich, der sündlos und rein vor ihren Augen einherwandelte, deren teilhaftig werden.

12. Sie waren blind wie der Blinde am Wege gen Jericho, sie hörten Mich wohl, aber sie verstanden nicht den Sinn Meiner Worte. Und wie Ich diesen Blinden sehend machte, weil er fest an die Möglichkeit der Heilung durch Meine Hand glaubte, so ward auch ihnen mit der Ausgießung Meines Geistes über sie der geistige Star gestochen, und sie begriffen dann erst ganz und sahen im hellsten Licht, was Ich ihnen in vielen Gleichnissen und Bildern während Meiner dreijährigen Lehrzeit gesagt hatte. Da erst begriffen sie, wer Ich war, was Meine Lehre zu bedeuten habe, und was ihre eigene Mission sei.

13. Seht, dieses Evangelium sagt euch vom Anfang bis zum Ende mit wenig Worten immer das gleiche! Es sagt euch, wie im praktischen Leben das ,gut` oder ,ohne Sünde sein` so schwer ist, und wie die Aufopferungsfähigkeit so viele tausend verschiedene Abweichungen hat. Der Buchstabe des Evangeliums drückt eben nicht nur das vermeinte Eine aus, sondern der Sinn des Evangeliums zielt im ganzen darauf hin, den menschlichen Dünkel, man sei besser als der andere, herabzustimmen. Daher der Hinweis auf die Demut, wie sie im Zöllner als Tugend, dann beim Obersten als höchst Gefordertes, in den Kindlein als unbewußte Unschuld versinnbildlicht, Meinen Jüngern als künftige Belohnung verheißen und von Mir als irdischer Mensch auf Meinem letzten Leidensgange als höchstes Beispiel ausgelebt worden ist!

14. So seht ihr die Stufen der Demut vor euch, das Herabwürdigen der eigenen Natur vor dem zu erreichenden geistig höchsten Standpunkt, den Ich euch als Mensch als ewiges Beispiel zeigte.

15. Beachtet dieses Evangelium, in welchem der Lehren tiefste in Worten und in Meinem eigenen Lebensgang vor euren Augen stehen! Glaubt nicht, als wäret ihr schon etwas Besseres, weil euch Mein Wort vor vielen anderen zuteil wird und ihr gleichsam aus Meinem eigenen Munde erfahret, wie man es auffassen und im Leben ausüben soll!

16. Auch unter euch sind noch viele wie der Oberst. Wenn für euch die Stunde heranrücken wird, wo auch ihr dem Teuersten dieser Welt, welches ihr bis jetzt mit so vieler Ängstlichkeit bewahrt habt, entsagen müßt, da seid versichert, daß viele von euch traurig sein und sich von dannen schleichen werden wie der Oberste. Dann wird der Probierstein an eure menschliche Natur gesetzt, wieviel des Geistigen ihr aus Meinem euch so vielfach gespendeten Himmelsbrote mit eurem eigenen Ich vermischt und euch angeeignet habt. Deswegen geht auch an euch der Ruf des ersten Verses dieses Evangeliums: Betet und lasset nicht ab, damit euch stets Kraft genug bleibe, unter allen Umständen und Verhältnissen nicht zu wanken, sondern fest bei Mir zu stehen; denn nur den Ausharrenden werden im Jenseits ihre weltlichen Verluste vergütet werden, den Schwankenden und Zweifelnden aber nicht!

17. Betet ohne Unterlaß, daß euch in jeder Beziehung der Hochmut oder der Stolz verlasse, und zieht das Kleid der Demut an! Werdet wie die Kindlein! Glaubt vertrauensvoll an Meine Verheißungen; denn das, was Ich euch jetzt sage, ist ja nichts Neues! Schon vor mehr als tausend Jahren wurde es von Mir Meinen Jüngern und gläubigen Zuhörern gegeben! Schon lange liegt es, wie ihr sagt, schwarz auf weiß vor euren Augen; aber blind wie der Bettler von Jericho seht ihr nicht das Licht, das aus diesen Worten strahlt. In eurem Herzensdrange rufet auch ihr oft zu Mir: “O Herr, mach mich sehend!” Und es ergeht auch denjenigen unter euch, die vertrauensvoll wie der Blinde von Jericho sich Meinen Händen anvertrauen, so, wie es in diesem Evangelium heißt: “Wer ohne Unterlaß betet und bittet, den werde Ich erhören!”; denn auch ihnen wird ihr Glaube, wie jenem Blinden der seine, helfen.

18. Ihr bekommt jetzt in diesen Sonntagspredigten so viel Licht aus Meinen Himmeln, daß es unmöglich scheint, daß ihr über den eigentlichen Sinn Meines Wortes, wie es einst gesprochen wurde, noch Zweifel hegen könnt, ferner darüber, wie es ausgeführt werden soll, und daß es jetzt selbst in der sozialen und politischen Entwicklung eures gesamten Weltteils, dem Endresultat, der endlichen Vergeistigung der menschlichen Seele entgegengeht.

19. Ich sagte Meinen Jüngern Meine Leiden und Meinen Tod voraus, sagte ihnen aber nicht, daß eben diese Leiden und dieser Tod der größte Triumph, der größte Sieg des Geistigen über die menschliche Natur seien und bleiben würde. Ich verschwieg es, weil sie Mich nicht verstanden hätten; aber nun sage Ich es frei heraus, daß alles dahin drängt, zur Reife zu bringen, was Ich in jenen drei Lehrjahren als Samen ausgesät habe. Meine Lehre wird trotz aller blutigen und scheußlichen Vorgänge, denen sie in vielen Jahrhunderten als Deckmantel dienen mußte, am Ende doch siegend hervortreten, wenn die Menschheit durch Leiden und Trübsale gezwungen sein wird, sich all des Unflats zu entledigen, welcher ihr noch anklebt.

20. Was Mir in jenen Zeiten geschah – die Leiden und Kämpfe und selbst der Tod, der aber durch die Auferstehung und Himmelfahrt zum Sieg gekrönt wurde -, das geht jetzt mit der Menschheit vor. Was Ich damals als Mensch litt, wird jetzt die Menschheit leiden müssen.

21. Das Weltliche muß verspottet, verachtet, gekreuzigt werden, soll das Geistige im Menschen auferstehen, soll eine Annäherung mit Meinem Geisterreich möglich werden!

22. Ich ging in jener Zeit mit dem Beispiel voran, und die Menschen müssen jetzt nachfolgen. Wohl dem, der schon früh Hand anlegt und abstreift, was als weltlicher Ballast sein Aufschwingen in höhere Geistesstufen hindert! Er gewinnt viel im voraus, und die zu tief in der Materie stecken und Meinen Ruf zum Erwachen nicht vernehmen wollen, denen wird es ergehen wie den Mauern von Jericho, welche bei den Trompetenstößen einstürzten. Sie werden ihrer Vernichtung ebenfalls nicht entkommen, weil sie, nur Materie, in das Geistige Reich nicht aufgenommen werden können.

23. Nicht umsonst sind diese dreiundfünfzig Predigten für die Menschheit kundgegeben. Für euch und für alle die, welche einst durstig nach Lebenswasser lechzen werden, sind sie gegeben. Alle sollen sehen, welche Fülle von Liebe, Wahrheit und Lebenswärme in den von Meinen Jüngern aufgezeichneten Evangelien verborgen liegt, für welche aber bis jetzt noch das geistige Verständnis bei der Mehrzahl fehlte.

24. Um euch also die Evangelien, mit mehr als sieben Siegeln verschlossen, zu öffnen und durch diese Bücher den Weg zu Mir und Meinen Himmeln anzubahnen, sende Ich euch diese Erklärungen. Sollen sie Nutzen bringen, müssen sie nicht allein gelesen, sondern im Leben ausgeübt werden, damit Ruhe, Frieden und Trost denjenigen im vollsten Maße werde, welche es sich zum Ziel gesetzt haben, Meine Kinder zu werden. Amen.

flagge en  Sermon 36… Parable of the Pharisee and the Publican

The Lord’s Sermons… Sermon 36 – Luke 18:9-14
The Parable of the Pharisee and the Publican

Revealed to Gottfried Mayerhofer
(April 1872)
spoken by Pascal

Luke 18:9-14…
“And he spake this parable unto certain which trusted in themselves that they were righteous, and despised others: “Two men went up into the temple to pray; the one a Pharisee, and the other a publican.

The Pharisee stood and prayed thus with himself, God, I thank thee, that I am not as other men are, extortioners, unjust, adulterers, or even as this publican. I fast twice in the week, I give tithes of all that I possess.

And the publican, standing afar off, would not lift up so much as his eyes unto heaven, but smote upon his breast, saying, God be merciful to me a sinner.

I tell you, this man went down to his house justified rather than the other: for every one that exalteth himself shall be abased; and he that humbleth himself shall be exalted.”

Thus says the Lord…

1. A number of the Gospels which I have so far explained contained parables depicting events in everyday life through which My teaching, or rather My two commandments of love, are interpreted.

2. The main object of these explanations is to guard against other interpretations, since men, too often sticking only to the letter, think that what is not specifically mentioned in the commandments, is also not forbidden.

3. Since during My ministry on earth I was well aware of the narrowness of My disciples’ and other listeners’ concepts, I frequently chose examples, parables and analogies of material things with that which is spiritual and invisible, so as to leave no doubt in people’s minds how My teaching and the earlier religious commandments they had been given were to be understood.

4. This Gospel shows how I gave to the Pharisees, who in their self-conceit always considered themselves better than the others, a parable especially dealing with their faults; for they believed that as long as they observed their religious customs, they had done all that was required and their God could be satisfied with them.

5. I told them about two people, one of whom, seemingly observing the various laws and customs of his religion, looked down upon the other with pride and contempt as if he were far beneath him, because that man had an occupation which in those days was regarded as not particularly honest.

6. This comparison of the one, who in his arrogance thought he had not sinned or only very little, with the other, who in deep humility was quite conscious of his sins, as the result of human weakness, was apt to humble the mighty pride of the Pharisees. It also explained to My disciples and other listeners some of My actions that offended against the accepted customs of the Jews, showing them the difference between fulfilling a law according to the letter or understanding its spiritual meaning and observing it accordingly.

7. As an explanation of this example I said to My disciples: “For everyone that exaltheth himself shall be abased; and he that humbleth himself shall be exalted.”

8. In the following verses of this chapter, it is pointed out that no one may be called “good” except God, whereby I even did not make an exception of Myself as the Son of man. I did this to make them realize that the word “good” as an attribute is not easy to achieve and deserve, and that much, very much, is required to be able to lay claim to such a description; for in this case the word “good” would also mean “free from sin”.

9. Further in this chapter, when the children were brought to Me, I pointed out that men, if they want to claim My Kingdom, must be like children as regards the simplicity and innocence of heart and complete trust. For only he who possesses these characteristics of children will be able to force his way into My Kingdom with prayer. Therefore, the first verse of this chapter says that one should keep praying and persevere with it, which means that everything should be done with Me and My two sole commandments in mind. And to be able to do that, one must be capable of sacrificing if necessary one’s favourite habits, that which is hardest to do without. This I explained in the event with the ruler, for I asked of him to sacrifice that which was nearest to his heart.

10. The parable that it would be easier for a camel (a mooring rope) to go through a needle’s eye than for a rich man to enter into the Kingdom of God, means that it is impossible for a man who is still attached to worldly things, to enter My Kingdom of the spirit. For to rise from the material level to the spiritual is only possible when all worldly things are subordinated to the spiritual goal.

11. That Peter on this occasion drew the conclusion that because they had left everything they were My disciples, only shows how easily men over-estimate their sacrifices, expecting a reward already on earth, whereas they may receive this only in the other world in the consciousness of duties fulfilled. My disciples did not yet have the right understanding of this, because they still depended very much on My visible person and therefore had been unable to mature. When I talked to them about My impending suffering, they did not understand for they believed that if they had already been promised beatitudes here and in the beyond because of their material sacrifices, this would apply all the more to Me who walked before them free from sin and pure.

12. They were as blind as the blind man on the road to Jericho; they did listen to Me, but did not understand the meaning of My words. And as I gave the blind man his eyesight because he believed firmly that My hand could heal him, thus when I poured My spirit over My disciples, their spiritual blindness was cured and only then did they fully comprehend and see in the brightest light what I had told them in parables and analogies during the three years of My teaching ministry. Only then did they comprehend who I was, what My teaching meant, and what their own mission was.

13. This Gospel tells you from beginning to end, in a few words, always the same thing. It tells you that in practical life the “being good” or “being without sin” is so very difficult and that the capability for sacrifice is so varied. Generally this Gospel aims at abasing the human self-conceit of being better than others. Therefore, the reference to humility. In the publican it revealed itself was a virtue, in the ruler it was demanded as a supreme sacrifice, in the little children it was evident as unconscious innocence, promised to My disciples as a future reward, and demonstrated by Me in My life on earth as a supreme example in My final suffering.

14. Here you can see the various stages of humility, the mortification of one’s own nature to achieve the highest spiritual perfection as demonstrated by Me as an eternal example.

15. Take heed of this Gospel wherein the most profound precept has been brought to your attention in words as well as in the example of My own life. Do not imagine yourselves to be something better because you are receiving My Word before many others, and you learn as if from My mouth how it is to be understood and practised in life.

16. Also among you there are still many like the rich ruler. For you, too, the hour will come when you have to renounce that which has been dearest to you in this world and which so far you have guarded anxiously. Then you may be sure that many of you will be sorrowful and go their way like the rich ruler. Then the touchstone will be used on your human nature to see how much spiritual you have absorbed from the bread of heaven with which I have so generously supplied you. Therefore, the words of the first verse “to pray and not to faint” are also addressed to you, that you might always have sufficient strength not to waver under the most difficult conditions, but to stand firmly by Me. For only those who persevere will be recompensed for their worldly losses in the beyond, and not those who have wavered and doubted.

17. Pray continuously that every trace of arrogance and pride may be eliminated from you and do put on the garment of humility! Become as little children! Have trust in My promises, for what I am telling you now is nothing new. Almost two thousand years ago I told this to My disciples and believers. It has been before your eyes – black on white as you would say -for a long time; but you are as blind as the beggar of Jericho, and you do not see the light that shines from these words. In the distress of your heart you often call to Me: “O Lord, make that I can see!” And those who trustingly give themselves into My care do experience that “to those who pray incessantly I will grant their requests”, for their faith will help them as the blind man’s faith helped him.

18. In these Sunday sermons, you are now receiving so much light that you can no longer have any doubts regarding the meaning of the words I once spoke, nor how they should be applied, and that the social and political development in your part of the world is leading towards the ultimate goal, the eventual spiritualization of the human soul.

19. I told My disciples of My imminent suffering and death, but I did not tell them that this suffering and death would be and remain the greatest triumph of the spiritual over human nature. I did not tell them, because they would not have understood Me; but now I say it openly that everything presses on to bring to maturity the seeds that I sowed in those three years of My ministry. Notwithstanding all the bloody and abominable happenings which it served as a pretence over the centuries, My teaching will in the end beb victorious when man will be compelled through suffering and distress to rid himself of all the filth still attached to him.

20. What happened to Me in those days – the suffering, struggles and even death, which became a victory through resurrection and ascension – is also happening with mankind at the present time. What I then suffered as a man, now also mankind will have to suffer.

21. What is worldly must be mocked, despised, crucified, if the spiritual within man is to rise and mankind is to become able to draw closer to My spiritual kingdom.

22. In those days I led the way with My example and today men must follow it. Happy is he who starts early to rid himself of all worldly ballast which impedes his rising to higher spiritual levels! He has a good start, but those who are too deep in matter and do not want to hear My call to awake, they will fare like the walls of Jericho which collapsed at the sound of the trumpets. They will not escape their annihilation since they, as matter only, cannot be received into the spiritual kingdom.

23. These 53 sermons have not been given in vain. They have been given for you and all those who will one day be thirsting for the water of life. Everyone should realize what a wealth of love, truth and warmth of life is concealed in the Gospels once recorded by My disciples, for which, so far, the spiritual comprehension is still lacking with most people.

24. In order to reveal to you the Gospels which were sealed with more than seven seals and to build a road to Me and My heavens through these books, I am giving you these explanations. If they are to be of benefit they must not only be read but practised in life, so that the greatest measure of inner calm, peace, and comfort may come to those who aim at becoming My children. Amen.

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Predica 36 – La parabola del fariseo e del pubblicano

Decima dopo Pentecoste
( XVIIa del Tempo Ordinario)

Luca 18, 9-14: «Egli però disse ad alcuni che presumevano se stessi giusti e disprezzavano gli altri questa parabola: “Due uomini salirono al tempio per pregare; uno era un fariseo e l’altro un pubblicano. Il fariseo stava in piedi e pregava così tra sé: ‘Ti ringrazio Dio che non sono come gli altri uomini, ladri, ingiusti, adulteri o anche come questo pubblicano. Io digiuno due volte la settimana e do le decime di tutto ciò che ho’. Il pubblicano stava in piedi da lontano, non osava alzare gli occhi al cielo, ma si batteva al suo petto e diceva: ‘O Dio, sii a me peccatore, misericordioso’. Io vi dico: costui tornò a casa sua giustificato a differenza dell’altro. Poiché chi innalza se stesso, costui sarà abbassato; e chi abbassa se stesso, costui sarà innalzato.»

(Il 14 aprile 1872)

1. In diversi Vangeli, che Io ho spiegato finora, ci sono parabole i cui avvenimenti, tratti dalla vita ordinaria, spiegano la Mia Dottrina, o propriamente soltanto i Miei due comandamenti d’Amore, da cui derivano tutti gli altri.

2. Queste spiegazioni hanno innanzi tutto lo scopo di prevenire altre interpretazioni, come anche Mosè quantificò i Miei Comandamenti in dieci altri, perché gli uomini che si attengono troppo spesso solo alla lettera, sono, ed erano anche nell’illusione che ciò che non è espressamente menzionato nelle leggi, non dovrebbe neanche essere proibito.

3. Poiché durante il Mio cammino terreno, come Maestro, ben conoscevo la ristretta mentalità dei Miei discepoli e degli altri ascoltatori, Io scelsi spesso esempi e parabole di cose materiali esistenti, in similitudine con quelle spirituali invisibili, per non lasciare nessuno in dubbio sul come si dovesse intendere la Mia Dottrina e come comprendere i comandamenti canonici già dati in precedenza.

4. In questo Vangelo voi vedete di nuovo come, specialmente ai farisei che vivevano nella presunzione di essere migliori del restante popolo, Io diedi una parabola che toccava i loro difetti; essi, infatti, credevano che se si fossero attenuti strettamente alle usanze, avrebbero fatto tutto il necessario, e che Dio si sarebbe potuto accontentare della loro religione.

5. Io riferii loro di due uomini, di cui l’uno, in apparenza, teneva alle regole religiose e alle loro varie cerimonie, e dall’alto guardava così con superbia e disprezzo un altro ritenuto ben inferiore a sé, a causa della sua professione che in quel tempo non stava nella migliore reputazione di rettitudine.

6. Ebbene, questo paragone di uno che nella sua arrogante presunzione credeva di non aver mai peccato, o solamente poco, con l’altro che, in pienissima umiltà, era cosciente dei propri trascorsi, spesso troppo facilmente incoraggiati dalla natura umana, questo paragone era assai utile per umiliare l’irrefrenabile presunzione dei farisei. Esso dava anche ai Miei discepoli e agli ascoltatori, un chiarimento su alcune Mie azioni che contravvenivano alle ordinarie usanze dei giudei, affinché tutti dovessero riconoscere quale differenza c’è nell’osservare una legge secondo la parola, o secondo la lettera, oppure comprenderla e seguirla nel senso spirituale.

7. Come interpretazione di quest’esempio Io dissi ai Miei discepoli: «Chi innalza se stesso, sarà abbassato e chi abbassa se stesso, sarà innalzato!».

8. Nei versetti seguenti di questo capitolo è riportata l’espressione che nessuno può essere chiamato ‘buono’ all’infuori di Dio, facendo la qual cosa, Io non esclusi Me stesso, quale Figlio dell’Uomo. E agii così di proposito, affinché tutti dovessero udire e comprendere che la parola ‘buono’ come attributo, non è così facile da acquisire e meritare, e che occorre molto, anzi moltissimo merito, per pretendere un tale titolo; la parola ‘buono’, infatti, ha qui anche il significato di ‘libero da peccato’.

9. Nel seguito di questo capitolo, quando portarono a Me i fanciulli, Io dissi che gli uomini, se vogliono aver pretese sul Mio Regno, dovranno essere uguali a loro, con riferimento alla semplicità del loro cuore, all’innocenza e all’illimitata fiducia nei propri genitori. Poiché solo chi possiede tali caratteristiche del fanciullo, con preghiere e implorazioni potrà ottenere l’ingresso nel Mio Regno, ragion per cui, il primo versetto di questo capitolo dice che si deve pregare sempre, senza mai smettere, cioè che si deve eseguire tutto in riguardo a Me e ai Miei due unici comandamenti. Ma per far questo si deve anche essere capaci di sacrificare, in caso di bisogno, le proprie abitudini preferite, ciò di cui difficilmente si può fare a meno, cosa che in seguito Io spiegai meglio con l’episodio del notabile; da costui, infatti, Io pretesi proprio il sacrificio di ciò che gli stava più a cuore.

10. La parabola che un cammello (o gomena di nave) passi più facilmente attraverso la cruna di un ago, anziché un ricco giunga in Cielo, vuol significare che la prima cosa è più facile da realizzare – sebbene appartenga alle impossibilità – rispetto al fatto che un uomo, ancora attaccato alle cose del mondo, possa giungere nel Mio Regno dello Spirito; poiché solamente se tutto il mondano è subordinato allo scopo spirituale, diventa possibile un’elevazione dal gradino materiale a quello spirituale.

11. L’episodio del notabile che persuase Pietro a dedurre che essi erano i Miei discepoli proprio perché avevano abbandonato tutto e Mi avevano seguito, mostra chiaramente con quanta facilità gli uomini sopravvalutino i sacrifici fatti, e attendano già sulla Terra la ricompensa, mentre questa toccherà loro forse solo nell’aldilà, nella consapevolezza di aver compiuto il proprio dovere. Su questo i Miei discepoli avevano un concetto ben diverso, perché essi erano tutti, ancora molto sotto l’influsso della Mia personalità visibile, e perciò non potevano giungere alla propria maturazione. Anzi, quando Io predissi loro la questione delle Mie sofferenze, non la compresero! Essi, infatti, credevano che se già a loro erano state promesse per i loro sacrifici materiali le beatitudini nell’aldiquà e nell’aldilà, tanto più Io, che ai loro occhi procedevo senza peccato e puro, dovevo divenirne partecipe.

12. Essi erano ciechi, come il cieco sulla via di Gerico; pur se Mi ascoltavano bene, non comprendevano il senso delle Mie parole. E come Io resi vedente quel cieco, perché egli credeva saldamente nella possibilità di guarire mediante la Mia mano, così anche su di loro, con la discesa del Mio Spirito, fu incisa la cateratta spirituale, e solo allora essi compresero completamente e, nella chiarissima luce, videro ciò che Io avevo detto loro in molte parabole e immagini, durante i Miei tre anni d’insegnamento. Solo allora essi compresero chi Io ero, cosa significasse la Mia Dottrina, e quale fosse la loro missione.

13. Vedete, questo Vangelo vi dice dall’inizio alla fine con poche parole, sempre le stesse cose! Vi dice come nella vita pratica sia così difficile ‘essere buoni’, oppure ‘essere senza peccato’, e come la capacità di sacrificio abbia tante migliaia di diverse varianti. La Parola del Vangelo non esprime, in verità, una sola cosa, bensì ha per mira, nell’insieme, a ridurre la presunzione umana di essere gli uni migliori degli altri. Per questo il rimando all’umiltà, che nel pubblicano simboleggiata come virtù, poi nel notabile come massima esigenza, nel fanciullo come inconsapevole innocenza, ai Miei discepoli è promessa quale futura ricompensa e, da Me, vissuta appieno come uomo terreno sul Mio ultimo cammino di sofferenza, come esempio supremo!

14. Così vedete i gradi dell’Umiltà davanti a voi, l’abbassarsi della propria natura davanti al supremo punto di vista da raggiungere spiritualmente, che Io, come uomo, vi mostrai come eterno esempio.

15. Prendete nota di questo Vangelo, nel quale sta dinanzi ai vostri occhi il più profondo insegnamento mediante le Mie parole e il Mio stesso cammino di vita! Non crediate d’essere voi qualcosa di meglio, giacché ricevete la Mia Parola prima di molti altri e, per così dire, apprendete dalla Mia stessa bocca come deve essere interpretata e praticata nella vita!

16. Anche tra voi ci sono ancora molti, come il notabile. E quando si avvicinerà l’ora in cui dovrete rinunciare anche voi alla cosa più cara a questo mondo, quella che finora avete custodito con tanta meticolosità, allora siate sicuri che molti si rattristeranno, e se ne andranno di soppiatto come ha fatto il notabile. Poi sarà presa come pietra di paragone la vostra natura umana, per vedere quanto di spirituale del Mio Pane celeste, elargitovi così abbondantemente, avete mescolato con il vostro io, e di quanto ve ne siate appropriati. Perciò, anche a voi, va l’invito del primo versetto di questo Vangelo: pregate, e non smettete di farlo, affinché vi rimanga sempre abbastanza forza per non cedere sotto qualsiasi situazione e condizione, e per restare saldamente in piedi presso di Me; poiché solo ai perseveranti saranno indennizzate, nell’aldilà, le loro perdite mondane, ma non ai vacillanti e ai dubitanti!

17. Pregate ininterrottamente, affinché la superbia, oppure l’arroganza, vi abbandoni in ogni situazione, e voi indossiate l’abito dell’umiltà! Divenite come i fanciulli! Credete, pieni di fiducia, alle Mie promesse, poiché ciò che Io vi dico adesso, non è niente di nuovo! Già da più di mille anni, fu dato da Me ai Miei discepoli e ascoltatori credenti! Già da tanto tempo, sta davanti ai vostri occhi, come voi dite, scritto nero su bianco; ma, ciechi come il mendicante di Gerico, voi non vedete la Luce che s’irradia da queste parole. Nell’impeto del vostro cuore, anche voi, spesso M’invocate: “O Signore, rendimi vedente!”. E allora, a quelli tra voi che, pieni di fiducia, si abbandoneranno alle Mie mani, capiterà come al cieco di Gerico, così come si dice in questo Vangelo: “Chi prega ininterrottamente e implora, Io lo ascolterò!”; anche a loro, infatti, aiuterà la loro fede, come a quel cieco la sua.

18. In queste prediche domenicali voi, adesso, ricevete tanta Luce proveniente dai Miei Cieli, che sembra impossibile possiate ancora nutrire dubbi sul senso vero e proprio della Mia Parola, così come fu espressa un giorno, e come dovrà essere realizzata, ora che perfino nello sviluppo sociale e politico del vostro intero continente, si va incontro al risultato finale, alla spiritualizzazione finale dell’anima umana.

19. Io pronosticai ai Miei discepoli le Mie sofferenze e la Mia morte, però non dissi loro che proprio queste sofferenze e questa morte sarebbero state, e sarebbero rimaste, il più grande Trionfo, la più grande Vittoria dello spirituale sulla natura umana. Io tacqui in merito, poiché essi non Mi avrebbero compreso; ma ora svelo apertamente, che tutto preme per portare a maturazione ciò che Io ho sparso in quei tre anni d’insegnamento come seme. La Mia Dottrina alla fine verrà fuori vincente, – nonostante tutte le sanguinose e abominevoli circostanze alle quali essa dovette servire da copertura in molti secoli, quando l’umanità sarà costretta dalle sofferenze e dalle tribolazioni, a sbarazzarsi di tutto il sudiciume che ancora le è appiccicato.

20. Ciò che accadde a Me in quei tempi – le sofferenze e lotte, e perfino la morte, che però fu coronata dalla vittoria attraverso la Risurrezione e l’Ascensione – accade adesso all’umanità. Ciò che allora Io soffrii come uomo, dovrà adesso soffrirlo l’umanità.

21. Il mondano dovrà essere schernito, disprezzato, crocefisso, affinché risorga lo spirituale nell’uomo, se deve essere possibile un accostamento con il Mio Regno dello Spirito!

22. In quel tempo Io camminai davanti con l’esempio, e gli uomini dovranno adesso seguirlo. Beato colui che, già prima, pone mano e si toglie di dosso, come inutile peso mondano, ciò che impedisce il suo innalzamento negli alti gradini spirituali! Egli guadagnerà molto in anticipo, mentre a quelli che sono profondamente ancora immersi nella materia, e che non vogliono sentire il Mio richiamo per il risveglio, andrà come alle mura di Gerico, che crollarono agli scuotimenti delle trombe. Altrettanto, costoro non scamperanno all’annientamento, perché essendo solo materia, non potranno essere accolti nel Regno dello Spirito.

23. Non per niente sono rese note all’umanità queste cinquantatre prediche. Esse sono date a voi, e a tutti quelli che un giorno, assetati, saranno avidi dell’acqua della Vita. Tutti dovranno vedere quale pienezza d’Amore, Verità e Calore vitale sia celato nei Vangeli scritti dai Miei discepoli, per i quali però fino adesso, presso la maggior parte, ancora mancava la comprensione spirituale.

24. Per dischiudervi quindi i Vangeli, chiusi con più di sette sigilli, e per aprirvi attraverso questi libri la Via che conduce a Me e ai Miei Cieli, Io v’invio queste spiegazioni. Per portar profitto, non dovranno essere solamente lette, bensì anche praticate nella vita, affinché quelli che si sono prefissi lo scopo di divenire figli Miei, abbiano in pienissima misura, quiete, pace e consolazione. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  佈道36  – 路加福音189-14 法利賽人和公僕的比喻和邁耶霍費爾

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佈道36  – 路加福音189-14
法利賽人和公僕的比喻和邁耶霍費爾

揭露給戈特弗里德

(1872年4月)

帕斯卡爾

路加福音18章9-14節的……

“他說這個比喻是肯定他們自己是公義的,鄙視別人:“兩個人上了廟去禱告,一個是法利賽人,另一個是稅吏。

法利賽人站起來,自言自語地禱告,上帝,我感謝你,我不像其他人那樣,是勒索者,不公正的,通姦者,甚至是這位稅吏。我一周禁食兩次,我給了我擁有的一切的十分之一。

遠在遠處的稅吏不會抬眼望天,而是搥胸膛,說:“上帝憐憫我是一個罪人。

我告訴你,這個人下到他的家而不是另一個:因為每個高舉自己的人都會被降低;謙卑自己的人必被高舉。“

主說,這樣說…

1.我迄今為止解釋的許多福音書都包含了描述日常生活中的事件的比喻,通過這些比喻解釋我的教導,或者更確切地說我的兩條愛的誡命。

2.這些解釋的主要目的是防止其他的解釋,因為男人往往只堅持這封信,認為誡命中沒有具體提到的東西也是不被禁止。

3.自從我在地上的事工中,我清楚地意識到我的門徒和其他聽眾的觀念狹隘,我經常選擇物質事物的例子,比喻和類比以及精神和不可見的事物,以便毫無疑問地在人們的心中,我的教導和他們早先的宗教誡命是如何被理解的。

4.這本福音書展示了我給予法利賽人的方式,法利賽人自以為自己總是認為自己比其他人好,特別是處理他們的過錯的比喻;因為他們相信只要他們遵守他們的宗教習俗,他們已經做了所有必要的事情,他們的上帝可以滿足他們。

5.我告訴他們兩個人,其中一個似乎遵守他宗教的各種法律和習俗,低看著對方有驕傲,好像他遠遠低於他一樣,因為那個人在那裡有一種職業。在那時候被認為不是特別誠實。

6.這個比較高傲的人認為自己沒有犯罪或者只有很少的一方,而另一方則由於人類的弱點而深深地謙卑地意識到自己的罪惡,是很謙卑的,這樣比較容易使弱者變得虛弱法利賽人的驕傲。它還向我的門徒和其他聽眾解釋了我的一些行為,這些行為觸犯了猶太人接受的習俗,向他們展示了根據信件履行法律或理解其精神意義並相應地觀察它的差異。

7.作為對這個例子的解釋,我對我的門徒說:“凡自高自大的人降低,謙卑自己的人必被高舉。“

8.在本章下面的經文中,指出除了上帝之外,沒有人可以被稱為”好人“,因此我甚至沒有將自己當作”兒子“人。我這樣做是為了讓他們認識到,作為一個屬性的“好”這個詞不容易實現應該得到,並且非常需要能夠聲稱這樣的描述;因為在這種情況下,“善”一詞也意味著“無罪”。

9.在本章中,當孩子們被帶到我身邊時,我指出,如果他們想要宣稱我的王國,那麼男人在心的純樸和純真以及完全的信任方面必須像孩子一樣。因為只有擁有這些孩子特徵的人才能夠用祈禱強行進入我的王國。因此,本章的第一節說,人應該繼續祈禱,堅持下去,這意味著一切都應該與我和我的兩條誡命一起完成。要做到這一點,必須有能力犧牲自己最喜歡的習慣,而這是最難做到的。我在與統治者的事件中解釋了這一點,因為我要求他犧牲最接近他內心的東西。

10.比喻說,駱駝(繫泊繩)通過針眼比有財人進入上帝的王國容易得多,這意味著一個仍然依附於世俗的人是不可能的事情,進入我的精神王國。只有當屬世的事物都服從於屬靈的目標時,才能從物質層面上升到屬靈的層面。

11.彼得此時得出結論,因為他們把所有他們的都當留下才可作我的門徒,只能說明人們高估他們的犧牲是多麼容易,他們希望在地球上獲得回報,而他們可能只在另一個世界履行責任意識。我的門徒還沒有正確理解這一點,因為他們仍然非常依賴我的可見之人,因此無法成熟。當我向他們談到我即將到來的痛苦時,他們不明白,因為他們相信如果他們因為物質上的犧牲而已經在這里和在遠方承諾了節儉,那麼這將更多地適用於在他們在我面前自由擺脫的罪和純潔。

12.他們在通往耶利哥的路上與盲人一樣失明;他們確實聽我說,但不明白我的話的意思。因為他堅定地相信我的手能夠醫治他,所以當我將我的靈魂傾注在我的門徒身上時,他們的精神失明得到了治愈,只有這樣他們才能完全理解並看到最明亮的光芒,在我的教學事工三年中,我用比喻和類比告訴了他們。他們才知道我是誰,我的教學意味著什麼,他們的使命是什麼。

13.這本福音書從頭到尾告訴你,用幾句話,永遠都是一樣的。它告訴你,在實際生活中,“善”或“無罪”是非常困難的,犧牲的能力如此多樣。一般來說,這本福音書的目的在於降低人類自我勝過別人的自負。所以,提到謙卑。在稅吏看來,它本身就是一種美德,在統治者中它被要求作為一種至高無上的犧牲,在小孩子中它顯然是無意識的無辜,承諾將我的門徒作為未來的獎賞,並在我的生命中由我展現作為我最後的痛苦中的最高榜樣。

14.在這裡你可以看到謙卑的各個階段,以及自我本性的墮落,以達到我作為一個永恆榜樣證明的最高精神完美。

15.注意這本福音,其中最深刻的誡命已經用言語和我自己的生命的榜樣引起了你的注意。不要把自己想像成更好的,因為你在許多其他人之前接受我的話語,而你從我口中學習如何在生活中被理解和實踐。

16.在你們當中,還有許多人像富有的統治者。對於你來說,當你不得不放棄在這個世界上你最珍貴的東西,而且你現在焦急地捍衛的時候,這個時刻就會到來。那麼你可能會確定你們中的許多人會像富有的統治者一樣悲傷和走他們的道。然後試金石會用在你的人性上,看看你從我如此慷慨提供給你的天堂的麵包中吸收了多少精神。因此,第一節“祈禱而不要昏厥”的話也對你說,你可能總有足夠的力量在最困難的條件下不動搖,但堅定地站在我的面前。因為只有堅持不懈的人才會為他們在世界範圍內的失敗而得到獎賞,而不是那些動搖和懷疑的人。

17.不斷地祈禱,你的驕傲和驕傲的每一絲痕跡都可以從你身上消除,並且穿上謙卑的衣服!成為小孩!相信我的承諾,因為我現在告訴你的並不是什麼新鮮事。大約兩千年前,我告訴我的門徒和信徒。很久以前,它一直在你的眼前 – 如你所說黑在白上你會說很久;但你們像耶利哥的乞丐一樣盲目,你們看不到從這些話語中發出的光芒。在你心中的痛苦中,你經常給我打電話:“主啊,讓我能看見!”那些信任地人把自己變成我的關懷的人會體驗到:“對於那些不停地祈禱,我會批准他們的請求的人”,因為他們的如盲人的信仰幫助他時,信心會幫助他們。

18.在這些星期天的講道中,你現在接受瞭如此多的光線,以至於你對我曾經說過的話的含義,以及它們應該如何應用的意義不再有任何懷疑,並且你的部分社會和政治發展世界正朝著終極目標邁進,最終實現人類靈魂的精神化。

19.我告訴我的門徒我迫在眉睫的痛苦和死亡,但我沒有告訴他們,這種痛苦和死亡將是並且仍然是人類精神與人性最大的勝利。我沒有告訴他們,因為他們不會理解我;但現在我公開表示,所有的事情都是為了使我在我三年的事工中播下的種子成熟起來。儘管所有的血腥和可憎的事情都是幾個世紀以來的幌子,但我的教導最終將會勝利,因為人們被迫通過痛苦和苦惱來擺脫仍然附著在他身上的所有污穢時。

20.當時在我身上發生了什麼事情 – 通過痛苦,掙扎甚至死亡復活和提升成為勝利 – 現在也在人類中發生。然後,我作為一個男人遭受的痛苦,現在人類也將不得不遭受痛苦。

21.如果人類內部的精神要興起,人類就能夠接近我的精神王國,那麼世俗的東西就必須被嘲笑,鄙視,被釘在十字架上。

22.那段時間,我以我的榜樣為首,今天人們必須遵循。快樂的是他早早開始擺脫所有世俗的壓艙物,阻礙他升到更高的精神層面!他有一個好的開始,但那些太深在物質,不想听到我呼喚醒來的人,他們會像耶利哥的城牆一樣,在吹號的聲音下坍塌。他們不會逃避滅亡,因為他們只能作為物質無法接受到精神王國。

23.這53道講道並沒有白白送出。他們已經為你和所有那些有朝一日渴望生命之水的人所賜。每個人都應該認識到,我的門徒記錄的福音中隱藏著豐富的愛,真理和生命的溫暖,迄今為止,對大多數人來說,精神上的理解仍然缺乏。

24.為了向你們揭示被封七以上封印的福音書,並且通過這些書籍為我和我的天堂建立一條道路,我給你們這些解釋。如果他們有益於他們,他們不僅必須被閱讀,而且必須在生活中得到實踐,以便那些旨在成為我的孩子的人能夠獲得最大程度的內心平靜,和平和安慰。阿門。

 

53 Sermons of Jesus revealed through Gottfried Mayerhofer

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53 Sermons of Jesus – Revealed to Gottfried Mayerhofer

“The signs of the time will pass you by
when you have learned to adapt your body to a minimum of physical needs,
but instead are more concerned with the building up of your spiritual being. ”

Jesus - YahuShua

Sermon 27 - 53

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