24. Richtig beten… Johannes 16:23 – The Proper Supplication… John 16:23

PREDIGT / SERMON 24
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24. Predigt von Jesus… Richtig beten
(19.03.1872)

Johannes 16:23
“Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: So ihr den Vater etwas bitten werdet in meinem Namen, so wird er’s euch geben!”

01. Dieser Vers, der im katholischen Kirchenjahr für diesen Sonntag bestimmt ist, sagt euch, wie Ich Meinen Jüngern als Trost für den Verlust Meiner Person die Hoffnung gab, daß sie, wenn es nötig sein werde, von Meinem Vater im Himmel alles erhalten würden, um was sie bitten. Ich stelle ihnen diese Freude in Aussicht, weil sie dadurch in geistiger Gemeinschaft mit Mir verbleiben konnten, indem Ich, wenn ihnen auch nicht mehr sichtbar, doch ihre Bitten vernehmen und auch erfüllen helfen würde.

02. Der Satz, so wie er in der Bibel aufgezeichnet ist, hat nicht viel Schwieriges, um verstanden zu werden. Und doch liegt etwas bei weitem Tieferes darin, sobald ihr ihn nur ernstlich betrachten wollt!

03. Um euch näher in seine geistige Entsprechung und Deutung einzuführen, müssen wir vorerst die Frage: “Was ist denn eigentlich eine Bitte?” beantworten.

04. Sehet, es wird von euch – wie Ich schon öfters gesagt habe – so manches Wort ausgesprochen, ohne daß ihr nur im mindesten eine Ahnung davon habt, was es eigentlich bedeutet! Dies ist ein Zeichen, wie wenig ihr die Tiefe, Kraft und Gewalt des Wortes, als Ausdruck eines Gedankens kennt. Deswegen bin Ich öfters gezwungen, euch vorher auf die einzelnen Worte, aus denen ein aus der Bibel angeführter Satz besteht, aufmerksam zu machen, um euch so nach und nach in ihr Verständnis einzuführen. Solange ihr die Zerlegung der Worte und ihre entsprechende Deutung nicht kennt und zu finden vermögt, solange ist von einem eigentlichen Verstehen der Bibelstellen, auch der einfachsten, keine Rede. Die Bibel mit all dem in ihr niedergelegten Weisheitsschatz bleibt dann für euch unverständlich; höchstens gewährt sie, wenn man sich mit dem oberflächlichen Buchstabensinne begnügt, dem einen oder andern in schweren Momenten des irdischen Lebens einigen Trost und Frieden.

05. Um auf unseren Satz des Evangeliums Johannes zurückzukommen, wollen wir vorerst die Frage beantworten, was eine Bitte ist, und auf die geistige Bedeutung übergehen, wie eine Bitte zu nehmen ist, wenn sie an Mich als allwissenden Herrn und Schöpfer gerichtet wird.

06. Nun seht, eine Bitte ist ein Flehen um Hilfe bei einem Mächtigeren oder Stärkeren, wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichen. Es ist ein Ansuchen um tätigen Beistand entweder für sich selbst oder für ein anderes Wesen, das der Unterstützung oder Hilfe bedarf.

07. Was bezeugt nun dieses Anflehen? Es bezeugt die eigene Ohnmacht; diese veranlaßt zum Bitten, da man nicht befehlen kann.

08. Wenn nun ein Bittsteller eine Bitte an jemand stellt und sich dabei auf andere, wohlwollende oder befreundete Menschen bezieht und mittels der Nennung ihres Namens oder mittels der Fürsprache der Person selbst bei Einflußreicheren einen günstigen Eindruck machen will, so bezeugt dies wieder, daß der Bittsteller durch die Anrufung eines Namens, der auch dem Dritten teuer und angenehm ist, ihn um so eher zu bewegen hofft, dem angesuchten Begehren zu willfahren.

09. Wenn ihr also diese einfache Bemerkung erwägt, so begreift ihr leicht, warum Ich als Jesus Meinen Jüngern anempfohlen habe, in Meinem Namen den Vater im Himmel zu bitten, und warum Ich ihnen im voraus versprochen habe, daß keine ihrer Bitten unerfüllt bleiben werde. Ich wollte sie dadurch stets an ihre eigene Ohnmacht erinnern, ihnen zu Gemüt führen, daß sie aus sich selbst nichts zu verrichten vermögen, und wollte dabei auch nebenbei die Erinnerung an Mein Wirken und Leben unter ihnen wach erhalten, weil sie nur so – dem geistigen Streben mehr zugewendet – das Weltliche nach seinem eigentlichen Wert einschätzen und daher nie mißdeuten würden.

10. Diese Art zu bitten sollte ein stetes Wachsen des Vertrauens zu Mir bewirken, der Ich, obwohl nicht mehr sichtbar, doch geistig stets um sie war. Sie glaubten dadurch auch mehr an Meine Abkunft von oben und konnten anderen diesen unerschütterlichen Glauben an die Führung eines höchsten Wesens als Schöpfer, Erhalter, Herr und Vater beibringen.

11. Daß Ich als Gott ihre Bitten nicht nötig hatte und schon seit Äonen von Zeiten vorauswußte, wessen sie bedurften, und was zu ihrem Besten war, das versteht sich von selbst. Das Bitten hatte nur den Zweck, in ihnen, wie in den Menschen überhaupt, das Zutrauen zu Mir als höchstem Wesen zu erwecken, daß Ich nicht ein Gott bin, vor dessen Größe der winzige Mensch erzittern soll, sondern daß Ich – wohl ein Gott und ein höchstes Wesen – als liebender Vater Meinen Kindern und erschaffenen Wesen zugänglich bin, und zwar durch demütiges Annähern, durch inbrünstiges Bitten oder Gebet, welches nur von einem liebenden Vater, aber nicht von einem streng richtenden Gott erhört werden kann.

12. Daß Ich Mich als Jesus zum Fürbitten anbot, daß Ich sagte: “Was ihr in Meinem Namen bittet, wird euch der Vater im Himmel gewähren!”, das geschah deswegen, weil sie während Meines Lebenswandels Meine Liebe, Meine Duldung und Geduld mit den Fehlern anderer gesehen und begriffen hatten und sich so in schwachen Umrissen eine Vorstellung von dem Vater machen konnten, der einem solchen Sohne, wie Ich es als Jesus war, bei allen Gelegenheiten Seine Liebe bewies. Nur so wurde ihnen der unzugängliche Gott Jehova zugänglich, nur so faßten sie Mut, ihr Herz zu Mir zu erheben, und nur so vertrauten sie auch darauf, daß, wenn sie in Meinem Namen beteten oder um Erhörung ihrer Bitten flehten, sie auch ein geneigtes Ohr bei Mir finden würden.

13. Auf diese Art ward die geistige Verbindung, welche Mich als Jesus früher mit ihnen einerseits und mit Meiner Liebe oder dem Vater anderseits verbunden hatte, nie gestört. Nur so gingen Meine Jünger getrost in die Welt hinaus, lehrten und predigten Mein Evangelium, taten Wunder und opferten sogar ihr eigenes Leben, weil ihre Verbindung mit Mir, die nie abgebrochen worden war, sie stets von der materiellen Welt ab und zur geistigen hinzog.

14. So gaben sie ein ewiges Beispiel von der Gewalt des Glaubens, des Gebetes, wenn es, aus reinem Herzen quellend und nur Geistiges verlangend, sich zu Mir erhebt und Mir den Dank vorauszahlt für Wohltaten, welche Ich Meinen Kindern auch dann nicht entzogen hätte, wenn sie nicht darum gebeten hätten.

15. Seht also, Meine Kinder, was hinter dem Wort ,Bitte’ steckt, wie groß seine Bedeutung, sein dem bittenden Herzen zugelassener Genuß ist! Und wie im Weltleben oft ein Bittender sich der süßen Hoffnung hingibt, daß das Erflehte ihm gewährt werde, und schon im voraus die Freude genießt, welche das Zutrauen zu dem Angeflehten erhöht, die Liebe zu ihm vergrößert, ebenso ist im geistigen Maßstabe das Annähern an Mich als Vater alles Geschaffenen der einzige Trost und die einzige Beruhigung, daß ein gerechter, alles mit Liebe umfassender Gott sicher nur das Rechte und Gute will und jede Bitte, wenn sie gerecht ist, auch gewiß erfüllen wird.

16. So ist die Verbindung zwischen Geschöpf und Schöpfer stets vorhanden. Sie ist nicht gegründet auf Furcht, auf Kriechen vor dem Throne eines allmächtigen, zürnenden und streng richtenden Gottes, nein, sie ist gegründet auf Zutrauen, auf Liebe, welche ein unmündiges Kind für seinen mächtigen Beschützer, für seinen Vater hegt.

17. Es ist die Liebe und nicht die Furcht, welche das Herz in höchster Bewegung erhält und es mit freudigen Schlägen dem ewigen, sich stets gleich bleibenden Vater aller Kreatur entgegenwendet. Es ist das schönste Band, das die Natur aufweisen kann, das Band der Kindes- und Vaterliebe, deretwegen die ganze Schöpfung erschaffen, erhalten und vervollkommnet wird, und welches Band nur das einzige sein kann, das einem Geist wie Mir entspricht, und das einem Menschen oder geschaffenen Wesen seinen geistigen Adel verschaffen kann.

18. Daher begreift, Meine Kinder, was es heißt: ,bitten, was es heißt: ,beten`, was es heißt, zu Mir im Namen Jesu sich zu wenden. Der Name ,Jesus` schließt Meinen größten Akt, Meine größte Tat, Mein größtes Opfer ein, welches Ich euch und allen Geistern zulieb vollbrachte.

19. In Erinnerung an Mein Dulden könnt ihr nicht stolz sein, in Erinnerung an Meine Liebe könnt ihr nicht hassen, und in Erinnerung an Mein Opfer könnt ihr nicht geizig sein, sondern nur bei Anrufung Meines Erdennamens allen diesen Tugenden nachstreben, die Ich persönlich während Meines Erdenlebens ausgeübt habe.

20. Die Bitte zu Mir soll euch erheben über alles Weltliche, soll euch in Mein geistiges Reich führen, in welchem Ich dem Bittenden gerne gewähre, was in geistiger Hinsicht ihm oder seinem Nächsten zum Besten dient.

21. Wenn ihr nun wißt, was ,bitten` heißt, wenn ihr wißt, wen ihr bitten müßt, so ist noch ein zweiter Punkt in Betracht zu ziehen, nämlich: um was ihr bitten könnt, um wenigstens im mindesten eine Gewährung zu erhoffen.

22. Hier nun in diesem zweiten Punkt wird von vielen am meisten gefehlt. Viele bitten erst, wenn die Not sie dazu zwingt, und viele andere wieder dann, wenn es sich um weltliche Vorteile oder sonstige unbedeutende Dinge handelt.

23. Aus dem Vorhergegangenen mögt ihr ersehen, was eigentlich eine Bitte, und zwar eine Bitte an Mich, ist. Ihr mögt euch dabei erinnern, daß Ich öfters sagte: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt!, und: “Wer zu Mir beten will, muß im Geist und in der Wahrheit beten!”

24. Seht, diese Sätze beweisen euch genau, daß es sich nicht um weltliche Dinge handelt, und daß es von wenig Achtung und wenig Liebe eurerseits zeugt, wenn ihr Mich für so einen gewöhnlichen Richter oder Monarchen haltet, an den man nur Bittschriften einzureichen braucht, und bei dem man dann durch gewisse Fürsprache seinen Zweck leichter erreichen zu können vermeint.

25. Seht die Welt an, wieviel Unsinn wird da von Mir verlangt! Wie viele eingebildete Fürsprecher und Fürsprecherinnen werden angerufen, die bei Mir zugunsten der Bittenden fürsprechen sollen. Wenn die Menschen nur ein wenig nachdächten über ihr eigenes Gebaren, so müßten sie sich ihrer eigenen Kurzsichtigkeit schämen und müßten erröten, wie sie Gott, den Schöpfer und Herrn der Unendlichkeit, zu nichtssagenden Dingen ins kleinliche Weltleben herunterziehen möchten. Sie bedenken nicht, daß die meisten Übel und Unglücke nicht von Mir, sondern von dem Verhalten der Menschen selbst herrühren.

26. Wenn Ich die Menschen tun lasse, was sie wollen, und sie sich Krankheiten und Unglücksfälle zuziehen, aus denen sie in der Folge geistigen Nutzen erreichen sollen, warum soll Ich das verhindern, was gerade zum Besten der Menschen, zu ihrem geistigen Heile dient? Ich kann doch nur das geistige Fortschreiten, aber nicht das weltliche Wohlleben jedes einzelnen als Hauptzweck seines Erdenwandels im Auge haben! Wie sollte Ich Meinen Kindern das angedeihen lassen, was gerade zu ihrem Schaden wäre?

27. Kurzsichtige, leichtgläubige Menschen! Ihr kommt Mir oft vor wie Kinder, die mit Gewalt ihre Hände ins Feuer stecken wollen, weil sie noch nicht die Erfahrung gemacht haben, daß das Feuer nicht allein leuchtet, sondern auch brennt.

28. Wie viele Fälle könnte Ich euch aufzählen, um was alles gebeten wird! Da will einer Geld, der andere Gesundheit, der dritte Gelingen seiner Unternehmungen, der vierte jammert, weil der Tod Lücken in seine Familie gerissen hat, der fünfte möchte seine Kinder in Luxus und Wohlleben so ganz der Hölle zueilen sehen usw.; aber alle bedenken nicht, daß beim Gewähren ihrer Bitten das geistige Wohl und Wehe der Beteiligten oft noch ärger, noch schlechter würde. Sie bedenken nicht, daß gerade Leiden und Unglücke die Ecksteine sind, an welchen sich die Taumelnden stoßen, wenn sie dem weltlichen Treiben huldigen und das geistige Fortschreiten ganz beiseitesetzen möchten.

29. Ihr Familienväter und Mütter, ihr wollt für eure Kinder alles Gute haben, Gesundheit, Reichtum, langes Leben und hohe Stellung in der Welt. Nun, was ihr wollt als winzige Kreatur in Meiner Schöpfung, wird wohl Mir, glaube Ich, auch erlaubt sein! Es wird wohl Mir auch erlaubt sein, Meine Kinder so zu ziehen, daß sie alles Gute und Schöne, was Ich in Meiner Schöpfung, und zwar nur für sie, aufgehäuft habe, im vollsten Maße genießen, daß sie geistig gesund, an Liebe reich und Mir nahe über Großes gesetzt werden können.

30. Seht, Ich will nichts, als was ihr selbst wollt; und nur der Unterschied besteht, daß ihr Menschen, um Meine Kinder zu werden, andere Schulen durchmachen müßt, als ihr eure Kinder besuchen lassen wollt. Hier gehen also unsere Ansichten auseinander.

31. Noch muß Ich nebenbei bemerken, daß ihr euch nur um eine kurze Spanne Zeit bekümmert, in der es euren Kindern nach euren Begriffen gut gehen soll, während Ich Sorge trage, daß das ewige, künftige Leben Meiner Zöglinge voll von Seligkeiten und nie geahnten Genüssen werde.

32. Ihr seht aus dem, daß Ich in diesem Punkte oft den Unerbittlichen spielen und eure Narrenbitten in den Sand schreiben muß, damit sie der nächste Luftzug wieder verweht, während Meine Anordnungen in nie vergehenden Steinen der Ewigkeit als Gesetze geschrieben stehen. Daher bedenkt wohl eure Bitten und verlangt von Mir nicht den Ruin Meiner Kinder! Ich habe sie fürs ewige Leben, fürs Geister-, fürs Engelleben erschaffen und nicht für das Wohlleben in weltlichem Schmutz, um Mir vielleicht einst eine befleckte Seele zu überbringen.

33. Wenn ihr also bittet und Meinen Beistand anruft, so bedenkt, daß Ich wohl schon im voraus weiß, um was ihr Mich bittet, und daß ihr Mir nichts Neues sagen könnt! Bedenkt, daß die Menschen, wenn es nicht Mein Wille gewesen wäre, sie durch ihre eigenen Fehler zu witzigen, nicht in diese bitteren Verhältnisse geraten wären! Bedenkt, daß euer einziger Trost das Vertrauen zu Mir ist! Auch Ich hatte Vertrauen, als Ich im Garten von Gethsemane im Drange Meines größten Leidens, welches Ich dort als Mensch fühlen mußte, und bat: “Vater, nimm den bittern Kelch von Mir!” Und doch wurde der Kelch nicht von Mir genommen, sondern Ich mußte ihn leeren bis zum letzten Tropfen! Bedenkt, daß Ich dort sagte: “Nicht Mein, sondern Dein Wille, o Vater, geschehe!”

34. Was Ich einst ausrief, worauf Ich Mich willig in Mein Schicksal ergab, das möge auch euer einziger Trost und Leitstern auf eurer irdischen Lebensbahn sein!

35. Ja, bittet! Bittet in Meinem Namen, fleht inbrünstig zu Mir! Das Flehen gibt euch Trost, gibt euch Frieden, und ihr habt eure Pflicht und Schuldigkeit gegen Mich getan. Das Erfüllen oder Nichterfüllen eurer Bitten überlaßt aber Mir! Ich sehe besser und weiter und kann nicht alles gewähren, was blinde und unmündige Kinder wünschen. Ihr gebt ja den Kindern auch nicht alles, was sie wollen, und warum? Weil ihr als erwachsene Menschen klarer seht und verständiger seid. Und was kleine Kinder in bezug auf euch sind, das seid ihr in bezug auf Mich, und noch um vieles weniger.

36. Daher vertrauet auf Mich! Ich weiß zu geben und zu nehmen, wann es an der Zeit ist. Meine Wege sind unerforschlich, und oft gerade da, wo bei euch Tränen des Schmerzes im Überfluß fließen, feiern Meine Geister und Engel ein Freudenfest.

37. Vertrauen in Meine stets liebenden Absichten war es, was Ich einst Meinen Jüngern anriet. Dasselbe Vertrauen möchte Ich auch in euch erwecken; denn ohne es könnt ihr keinen Schritt vorwärts machen, ohne es müßtet ihr an eurem Schicksal verzweifeln und bis zur Gottesleugnung gelangen. Vertrauen ist der Faden, der euch aus dem Labyrinth des Lebens sicher hinausführt in die Hand eines liebenden Vaters, der oft gerade da, wo Er euch am weitesten entfernt schien, am nächsten war.

38. Bittet und betet; aber verlangt nichts Unmögliches, nichts Weltliches! Geist seid ihr, und Geist bin Ich! Ich kann nur urteilen wie ein geistiges Wesen, und auch ihr müßt euch angewöhnen, schon während eurer Lebenszeit das Geistige in euch dem Weltlich-Materiellen vorzuziehen.

39. Dann gilt auch euch, was Ich einst Meinen Jüngern sagte: “Was ihr in Meinem Namen bittet, wird euch gewährt werden!” Dessen mögt ihr versichert sein, zumal Ich es euch nun hier selbst wiederholend verspreche! Amen.

flagge en  24th Sermon of Jesus… The Proper Supplication

24th Sermon of Jesus… The Proper Supplication
(March 19, 1872)

John 16:23
“Verily, verily, I say unto you, Whatsoever ye shall ask the Father in my name, he will give it to you.”

This verse, which in the Catholic ecclesiastical year is chosen for this Sunday, tells you how, as a consolation for the loss of My person, I gave My disciples the hope that they, if necessary, would receive from My Father in heaven everything they might ask for. I held out this happy prospect to them because thus they could stay in spiritual contact with Me, for even if I was no longer visible to them, I would still hear their prayers and help to have them fulfilled.

This passage in the Bible is easy to understand, but if you look into it more carefully, you will find it holds something much more profound. In order to explain to you its analogy and interpretation, we must first answer the question: “What actually is supplication?”

As I have already often pointed out, you speak many a word without having any idea at all what it really means. This shows how little you know of the depth, force and might of the word as an expression of a thought. Therefore, I am frequently compelled to draw your attention to the individual words forming a Bible text, so as to gradually lead you to their comprehension. As long as you do not know the analysis of the words and their respective interpretation, a comprehension of even the simplest Bible text is out of the question. Then the Bible, with all the treasure of wisdom it contains, remains incomprehensible for you. If one is satisfied with the superficial literal meaning, this could at most give one or the other some comfort and peace in difficult moments of his earthly life.

Reverting to our text from the Gospel of John, let us first answer the question: What is a supplication? Then let us look at its spiritual significance when it is directed to Me as the omniscient Lord and Creator.

Well, a supplication is the imploration for help from someone mightier and stronger when a person’s own strength is insufficient. It is a request for active assistance either for oneself or another being who needs support or help.

What does this imploration prove? It proves one’s own impotence; since one cannot command, one is led to supplicate.

If a supplicant comes to someone with a request and refers to some other well-meaning person or friend with the help of whose name or personal intercession he wants to impress the influential person, this proves that the supplicant, by mentioning a name that is dear or agreeable to the third person, hopes to make him more favourably inclined to grant his request.

This will explain to you why I, as Jesus, recommended to My disciples to ask the Father in Heaven in My name and why I promised them in advance that none of their supplications would remain unfulfilled. Thereby I wanted to keep reminding them of their own impotence, of how incapable they were of achieving things by themselves and wanted thus also to keep alive the memory of My activity and life in their midst, because only in this way – with spiritual aspirations – would they evaluate the things of this world correctly and not misinterpret them.

This way of supplication was to bring about a constant growing of faith in Me, Who – although no longer visible – was still always with them spiritually. This helped them to believe in My descent from above and to pass on to others this unshakable faith in guidance by a supreme being as a Creator, Supporter, Lord and Father.

It is obvious that I, as God, did not require their supplications and had known in advance for eons of times what they needed and what was best for them. The sole purpose of supplication was to awaken in them, as well as in people in general, confidence in Me that I am not a God Whose greatness was to make the tiny human being tremble, but that I, although a God and a Supreme Being, am accessible to My children and created beings as a loving Father through a meek approach, through ardent supplication or prayer which can only be granted by a loving Father, and not by a God who is a severe judge.

That I, as Jesus, offered Myself for intercession, saying: “What you shall ask in My name, the Father in Heaven will give you!”, was because during My life on earth they had witnessed and understood My love, toleration and patience with the weaknesses of others. This enabled them to have at least a faint idea of the Father Who at all times proves His love to such a son as I was as Jesus. Only in this way could the inaccessible God Jehovah become accessible to them; only in this way did they have the courage to lift their hearts towards Me and only in this way did they gain the confidence that if they prayed in My name or implored Me to grant their supplications, they would be given a favourable hearing.

In this way, the spiritual union that had united Me, as Jesus, with them on the one hand and with My Love, or the Father, on the other hand, was never disturbed.

My disciples confidently went out into the world, taught and preached My Gospel, performed miracles and even sacrificed their own lives because their union with Me, which had continued uninterruptedly, kept drawing them away from the material world and towards the spiritual.

Thus they set an eternal example for the force of faith, of prayer rising towards Me out of a pure heart with only spiritual aspirations expressing in advance gratitude for blessings which My children would have received in any case, even if they had not asked for them.

Behold, My children, all that is at the bottom of the word “supplication”. How great is its significance, and how much enjoyment it gives the supplicant’s heart! And, as in the world a supplicant is often full of hope that his request will be granted and already lives in happy anticipation, which enhances his confidence in the giver and increases his love, thus spiritually the drawing closer to Me as the Father of all creation is the sole comfort that a just God, Who lovingly embraces everything, is certain to want only what is right and good and, therefore, to fulfill every just supplication.
Thus, there is always a bond between created being and Creator, and it is not based on fear, on crouching before the throne of an almighty, wrathful God and severe judge. No, it is based on the faith and love a dependent child has for its strong protector, its father.

It is love and not fear that keeps the heart in motion and makes it strive with a joyful beat towards the eternal, immutable Father of all created beings. It is the most beautiful bond that exists in nature, the bond of love between a child and its father, for the sake of which everything was created, is preserved and perfected. This is the only bond adequate for a spirit like Me, and the only one that can help a man or created being attain his spiritual nobility.

Therefore, My children, you should understand what it means to “make supplication”, to pray, to turn to Me in the name of Jesus. The name “Jesus” comprises My greatest act, My greatest sacrifice which I made out of love for you and all spirits.
Remembering My suffering, you cannot be proud; remembering My love, you cannot hate; and remembering My sacrifice, you cannot be mean; but by invoking My earthly name, you should strive after all these virtues which I personally practised during My life on earth.

Your supplication to Me shall lift you above all that is worldly, shall guide you into My spiritual kingdom where I grant with pleasure what is in a spiritual sense good for the applicant or his fellowman.

If you know what supplication means, if you know whom you must ask, there is still another point to be considered, namely, what you may ask for to have a hope that at least part of it will be granted.

Most people make a mistake in this latter point. Many only make supplication when they are distressed and many others ask for worldly benefits or other unessential things.

From what has preceded this you may understand the real nature of supplication to Me. I must remind you that I have said: “My Kingdom is not of this world!” and “Whoever wants to pray to Me must do so in spirit and in truth!”

These words prove to you that not worldly things are involved and that you show little respect and love if you regard Me like an ordinary judge or monarch to whom applications have simply to be submitted and with whom it is believed to achieve a purpose more easily through a certain intercession.

Look at the world and how much nonsense is asked of Me. How many imagined intercessors are used. If people would only ponder on their own actions, they would have to be ashamed of the way they want to drag down God, the Creator and Lord of Infinity, to insignificant things of worldly life. They do not bear in mind that most evils and misfortunes do not stem from Me, but from man’s own attitudes.

If I allow men to do what they like and they thus create for themselves illnesses and accidents from which they could derive some spiritual benefit, why should I prevent what could only serve for their spiritual good? Surely I cannot consider everybody’s worldly well-being, but only the main purpose of his life on earth. How could I give My children that which would only be detrimental to them?

Oh you shortsighted and gullible people! You are like children who want at all costs to put their hands in the fire because they have not yet experienced the fact that fire not only gives light, but also burns.

I could tell you of so many things that are prayed for! One wants money, the other health, the third success in his venture, the forth complains that death has caused losses in his family, the fifth wishes to see his children in luxury and a life of pleasure rush headlong towards hell, and so on. But none of them considers that with the granting of the prayer the spiritual welfare of those involved would often considerably suffer. They do not take into account that suffering and misfortune are the corner-stones which form obstacles to the staggering ones when they indulge in worldly activities and tend to completely ignore spiritual progression.

You fathers and mothers desire for your children all the good things, as health, wealth, a long life and a high position in the world. Well, what you wish for, as tiny beings in My creation, would be allowed to Me too, I should also be allowed to educate My children in such a way that they may enjoy in the fullest measure all the good and beautiful things in My creation which I have stored up only for them, that they are spiritually sound, rich in love and can be set over great things close to Me.

Behold, I want the same you yourselves want. The difference consists only in that you humans, in order to become My children, have to go through different schools from the ones you let your children attend. This is where our opinions differ.

Besides, it is only a short period of time during which you are concerned for your children’s welfare, whereas I take care that the everlasting future life of My charges becomes one full of bliss and unimagined enjoyments.

Thus you can see that in this point I often have to be unbending and write your silly prayers into the sand to be blown away by the next breeze, whilst My arrangements are written as laws in imperishable stones of eternity. Therefore, consider your supplications well and do not ask Me for the ruin of My children! I have created them for life eternal, as spirits, as angels, and not for a life of pleasure in worldly filth to one day maybe bring Me a defiled soul.

So when you make supplication and ask for My help, bear in Mind that I already know in advance what you will ask for and that you cannot tell Me anything new. Bear in mind that men would never have got into difficulties if it had not been My will to teach them through their own mistakes. Do not forget that your only consolation is your trust in Me. I, too, had trust when in the Garden of Gethsemane, in the face of My greatest suffering which I had to bear as man, I prayed: “Father, let this cup pass from me!” But the cup was not taken away and I had to drain it to the last drop. Remember that I then said: “Nevertheless, not as I will, but as thou wilt, O Father!” These words with which I willingly submitted to My fate may serve you as your sole guiding-star in your life on earth.

Yes, make supplication in My name, entreat Me from the depth of your heart. Such entreaty will comfort you and give you peace, and with it you have done your duty towards Me. But leave the fulfilling, or otherwise, of your requests to Me.

I see better and farther and cannot grant everything that blind and immature children want. Why? Because as adults you can see clearer and are more sensible. And what small children are in relation to you, you are in relation to Me, even much less.
Therefore, trust in Me! I know how and when to give and how and when to take. My ways are inscrutable, and it often happens that when you shed many tears of sorrow, My spirits and angels rejoice.

I once told My disciples to trust in My ever-loving intentions. The same trust I would like to awaken in you, for without it you cannot progress a single step; you would despair of your fate and end up as atheists. Trust in the thread which safely guides you out of life’s labyrinth into the hands of a loving Father Who often is closest to you when He appears most distant.
Make supplication and pray, but do not ask for the impossible, for worldly things. I am spirit and so are you. I can only judge as a spiritual being and you, too, must learn already during your life on earth to give the spiritual precedence over the worldly, material things.

Then, what I once said to My disciples will also apply to you: “Whatsoever you will ask in My name shall be given to you!” Of this you may be sure, especially since I am now repeating My promise. Amen.

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Predica 24… La giusta preghiera

La domenica delle Rogazioni[1]
(VIa dopo Pasqua)

Giovanni 16:23…
«In verità, in verità vi dico: se chiederete al Padre qualcosa nel nome mio, egli ve la darà!».

(Il 19 marzo 1872)

1. Questo versetto, che nell’anno ecclesiastico è destinato a questa domenica, vi dice come Io, ai Miei discepoli, per consolazione della perdita della Mia persona, diedi loro la speranza che, se fosse stato necessario, avrebbero ricevuto tutto ciò che sarebbe stato chiesto al Padre Mio nel Cielo. Io misi in prospettiva questa gioia poiché, con ciò, essi potevano rimanere in comunione spirituale con Me, e Io, anche se non ero più visibile, avrei sentito le loro preghiere, e li avrei anche aiutati ad esaudirle.

2. La frase, così come sta scritta nella Bibbia, non è molto difficile da comprendere. E certo c’è in essa qualcosa di molto più profondo, quindi dovete prenderla seriamente in considerazione!

3. Per introdurvi più vicino alla sua corrispondenza e interpretazione spirituale, bisogna anzitutto rispondere alla domanda: “Che cos’è veramente una preghiera?”.

4. Vedete, voi – come ho detto già spesso – esprimete tante parole senza avere la minima idea di ciò che esse veramente significhino! Questo è un indizio di quanto poco voi conosciate la profondità, forza e potenza della parola, quale espressione di un pensiero. Per questa ragione Io sono spesso costretto a richiamare dapprima la vostra attenzione sulle singole parole che compongono una frase presa dalla Bibbia, per introdurvi così gradualmente alla loro comprensione. Finché voi non sarete in grado di conoscere e individuare la scomposizione delle parole, con il loro corrispondente significato, non è nemmeno il caso di parlare di una comprensione vera e propria dei passi biblici, nemmeno dei più semplici. La Bibbia, con tutto il tesoro di sapienza in essa racchiuso, resterà per voi incomprensibile; al massimo ci si accontenterà del senso superficiale delle parole, e ciò procurerà all’uno o all’altro, nei momenti difficili della vita terrena, un po’ di conforto e di pace.

5. Per ritornare alla nostra frase del Vangelo di Giovanni, bisogna dapprima rispondere alla domanda: che cosa è una preghiera; e poi passare al suo significato spirituale, vale a dire, com’è da intendere quando è rivolta a Me, l’onnisciente Signore e Creatore.

6. Ebbene, vedete, una preghiera è un’invocazione d’aiuto presso uno più potente, o più forte, quando le proprie forze non sono sufficienti. È una richiesta di attivo soccorso per se stessi, oppure per un altro essere che ha bisogno di assistenza, o aiuto.

7. Che cosa attesta, ora, quest’implorazione? Attesta la propria impotenza; e questa induce alla preghiera, poiché non si è in grado di comandare.

8. Ora se un supplicante rivolge una preghiera a qualcuno e si appella ad altre persone favorevoli in amicizia, o per la menzione del loro nome, oppure, per mezzo dell’intercessione della persona stessa vuol fare una favorevole impressione presso i molto influenti, allora questo dimostra nuovamente che il supplicante, attraverso l’appello di un nome che è caro e gradito anche alla terza persona, spera di smuoverla così sollecitamente, affinché essa accondiscenda alla sua richiesta.

9. Dunque, se riflettete su questa semplice osservazione, comprenderete facilmente perché Io, Gesù, raccomandai ai Miei discepoli di pregare in Nome Mio il Padre nel Cielo, e perché promisi loro in anticipo che nessuna delle preghiere espresse, sarebbe rimasta inesaudita. Con ciò, volevo rammentare, sempre, la loro impotenza, metter loro nel cuore che non potevano compiere nulla da se stessi, e volevo, nello stesso tempo, anche mantener vivo tra loro il ricordo del Mio operato e della Mia vita, perché solo così – rivolti più alla ricerca spirituale – essi avrebbero stimato il mondano secondo il suo reale valore, e perciò, mai frainteso.

10. Questo modo di pregare doveva provocare una costante crescita della fiducia in Me, e la certezza che Io, sebbene non più visibile, fossi pur sempre spiritualmente intorno a loro. In tal modo essi avrebbero creduto anche di più alla Mia discendenza dall’alto, e avrebbero potuto infondere agli altri questa fede incrollabile nella guida di un Essere supremo quale Creatore, Conservatore, Signore e Padre.

11. Che Io, quale Dio, non avessi bisogno delle loro preghiere e sapessi già da eoni di tempo in precedenza, quali fossero i loro bisogni e che cosa fosse meglio per loro, questo s’intende da sé. La preghiera aveva solo lo scopo di risvegliare in loro, come in genere in tutti gli uomini, la fiducia in Me, quale Essere supremo, e che non sono un Dio dinanzi alla Cui grandezza il minuscolo uomo deve tremare, bensì che Io – pur essendo un Dio e un Essere supremo – sono accessibile come un amorevole Padre dei Miei figli e di tutti gli esseri creati, e precisamente con l’umile avvicinamento, con la fervida preghiera o richiesta, quella, appunto, che può essere esaudita solo da un Padre amorevole, e non da un severo Dio giudicante.

12. Se Io, come Gesù, proposi Me stesso per l’intercessione, dicendo: «Quello che voi chiederete nel nome Mio, il Padre che è in Cielo ve lo concederà!», ciò avvenne perché durante il Mio percorso di vita essi avevano visto e compreso il Mio Amore, la Mia tollerante pazienza con gli errori degli altri, e così poterono formarsi un debole abbozzo dell’immagine del Padre, il Quale aveva dimostrato in ogni occasione il Suo Amore verso un tale Figlio, come lo ero Io, Gesù. Solo così l’inaccessibile Dio Jehova divenne loro accessibile, solo così essi presero coraggio per innalzare il loro cuore a Me, e solo così ebbero fiducia che, se avessero pregato in Nome Mio, oppure avessero supplicato per l’esaudimento delle loro preghiere, allora avrebbero trovato anche un benevolo ascolto presso di Me.

13. In questo modo non fu mai turbato il collegamento spirituale che li aveva collegati da un lato a Me, come Gesù, e dall’altro con il Mio Amore o, col Padre. Soltanto in questo modo i Miei discepoli poterono andare confortati nel mondo, poterono insegnare e predicare il Mio Vangelo, compiere prodigi e sacrificare perfino la propria vita, perché il loro collegamento con Me, che mai fu interrotto, li distoglieva continuamente dal mondo materiale e li attirava in quello spirituale.

14. Così essi diedero un eterno esempio della potenza della fede e della preghiera, quando questa, sorgendo da un cuore puro e chiedendo solo cose spirituali, si eleva a Me, e porge in anticipo la gratitudine per i benefici di cui Io non priverei mai i Miei figli, anche se essi non li chiedessero.

15. Quindi vedete, figli Miei, ciò che si cela dietro la parola ‘preghiera’, quanto grande è il suo significato, il suo beneficio concesso al cuore supplicante! E come nella vita mondana un supplicante si abbandona spesso alla dolce speranza che quanto ha implorato gli sarà concesso, e gode già in anticipo della gioia che accresce la fiducia in chi egli ha supplicato, aumentando l’amore per lui, ugualmente è nelle dimensioni spirituali l’avvicinarsi a Me, come Padre di tutta la Creazione, l’unico conforto e l’unica rassicurazione che un Dio giusto, tutto abbracciante con Amore, certamente voglia solo il giusto e il buono, ed esaudirà – se essa è giusta – certamente ogni preghiera.

16. Così persiste il collegamento tra creatura e Creatore. Esso non è basato sulla paura, sullo strisciare davanti al trono di un onnipotente, iracondo e severo giudicante Dio; no! Esso è basato sulla fiducia, sull’amore che un figlio debole ha per il Padre suo, per il suo potente Protettore.

17. È l’amore, e non il timore, che mantiene il cuore in massimo movimento, e fa sì che esso, con battiti pieni di gioia si rivolga al sempre ed eterno immutabile Padre di tutte le creature. È il vincolo più bello che la natura possa presentare, il vincolo dell’amore filiale e dell’amore paterno, a cagione del quale l’intera Creazione fu creata, conservata e perfezionata; e tale vincolo può essere l’unico che corrisponda a uno Spirito come Me, e che procuri a un uomo, come ad ogni essere creato, la sua nobiltà spirituale.

18. Perciò comprendete, figli Miei, che cosa vuol dire: ‘pregare’, che cosa vuol dire ‘implorare’, che cosa vuol dire rivolgersi a Me nel nome di Gesù. Il nome ‘Gesù’ racchiude il Mio Atto supremo, la Mia Opera suprema, il Mio Sacrificio supremo, che Io compii per Amor vostro e per tutti gli spiriti.

19. In ricordo della Mia Sofferenza non potete essere arroganti! In ricordo del Mio Amore non potete odiare! E in ricordo del Mio Sacrificio non potete essere avidi! Però, solo con l’invocazione del Mio nome terreno, aspirerete a tutte le virtù che Io personalmente praticai durante la Mia vita terrena.

20. La preghiera a Me rivolta vi deve elevare sopra tutto il mondano, vi deve condurre al Mio Regno spirituale, nel quale Io concedo volentieri al supplicante ciò che, in ambito spirituale, serve per il meglio a lui, o al prossimo suo.

21. Ora che sapete che cosa vuol dire ‘pregare’, ora che sapete Chi dovete pregare, allora c’è un secondo punto da prendere in considerazione, vale a dire: per che cosa dovete pregare, per sperare perlomeno in una più piccola concessione.

22. In particolare, su questo secondo punto, molti sbagliano. Molti pregano solo quando il bisogno li costringe, e molti altri, di nuovo, quando si tratta di profitti mondani, oppure di altre cose insignificanti.

23. Da quanto preceduto, potete rilevare che cosa sia veramente una preghiera, e precisamente una preghiera rivolta a Me. Vi ricorderete che cosa Io dissi spesso: «Il Mio Regno non è di questo mondo!» e: «Chi Mi vuol pregare, deve pregare in Spirito e in Verità!».

24. Vedete, queste massime vi dimostrano esattamente che non si tratta di cose mondane, e voi Mi mostrereste poco rispetto e poco amore, se Mi consideraste un giudice o un monarca comune, al quale si devono solo inoltrare preghiere, e presso il quale, con certe mediazioni, si crede di poter raggiungere più facilmente il proprio scopo.

25. Guardate il mondo, quante sciocchezze pretende da Me! Quanti immaginari intercessori e mediatrici sono invocati, per intercedere presso di Me a favore dei supplicanti. Se gli uomini riflettessero solo un po’ sul loro comportamento, dovrebbero vergognarsi e arrossire per la cortezza di vedute, per come possano tirar giù Dio, il Creatore e Signore dell’infinità, alle futili cose, nella gretta vita del mondo. Essi non riflettono che la maggior parte dei mali e sciagure non provengono da Me, ma dal loro stesso comportamento.

26. Se lascio fare agli uomini ciò che vogliono, ed essi si attirano malattie e disavventure, dalle quali in seguito dovrebbero ottenere un profitto spirituale, perché dovrei poi impedire ciò che serve proprio a tale scopo e alla loro salvezza spirituale? Io posso avere in mente solo il progresso spirituale, e non il benessere mondano di ogni singolo, come scopo principale del suo cammino terreno! Come potrei concedere ai Miei figli, proprio ciò che sarebbe loro di danno?

27. Uomini di corte vedute, e creduloni! Voi spesso Mi sembrate dei bambini che vogliono a tutti i costi mettere le loro mani nel fuoco, perché non hanno ancora fatto l’esperienza che il fuoco non solo dà luce, ma brucia anche.

28. Quanti casi vi potrei enumerare, di tutti i tipi di preghiere che sono fatte! Uno vuole soldi, un altro la salute, un terzo la riuscita delle sue imprese, un quarto si lamenta perché la morte ha lasciato una lacuna nella sua famiglia, un quinto vorrebbe vedere i propri figli nel lusso e nel benessere, e così correre completamente all’Inferno, ecc.; ma tutti quanti non riflettono che con l’esaudimento delle loro preghiere, il benessere spirituale e i guai degli interessati sarebbero spesso, ancora peggiori, e ancora più tristi. Essi non riflettono che proprio la sofferenza e le sventure sono le pietre angolari, contro le quali urtano i vacillanti, quando sono dediti alle attività mondane, e vogliono completamente mettere da parte il progresso spirituale.

29. Voi padri e madri di famiglia, volete avere ogni bene per i vostri figli: salute, ricchezza, lunga vita e alta posizione nel mondo. Ebbene, ciò che voi volete come minuscole creature nella Mia Creazione, credo debba essere certamente concesso anche a Me! Sarà concesso ben anche a Me, di educare i Miei figli in modo che essi godano in pienissima misura, tutto il buono e il bello che Io ho ammassato nella Mia Creazione, e precisamente solo per loro, affinché, spiritualmente sani, ricchi in amore e a Me vicini, anch’essi possano essere messi su grandi cose.

30. Vedete, Io non voglio nient’altro che ciò che desiderate voi stessi, con la sola differenza che voi uomini, per divenire figli Miei, dovete frequentare ben altre scuole di quelle che volete far frequentare ai vostri figli. E qui divergono le nostre vedute.

31. Devo osservare inoltre che voi vi preoccupate per un solo breve spazio di tempo in cui, secondo i vostri concetti, i vostri figli devono star bene, mentre Io Mi preoccupo che la futura vita eterna dei Miei allievi, sia colma di beatitudini e godimenti mai immaginati.

32. Dunque vedete che su questo punto Io devo spesso essere inesorabile, e scrivere sulla sabbia le vostre folli preghiere, in modo che la prossima corrente d’aria le disperda di nuovo, mentre i Miei ordinamenti stanno scritti come Legge nelle rocce dell’eternità, che mai passeranno! Perciò riflettete bene sulle vostre preghiere, e non pretendete da Me la rovina dei Miei figli! Io li ho creati per l’eterna vita, per la vita degli spiriti, per la vita degli angeli, e non per il benessere nel sudiciume del mondo, né per consegnarMi forse un giorno, un’anima insudiciata.

33. Quindi, quando pregate e invocate il Mio aiuto, riflettete che Io so già in anticipo per che cosa Mi pregate, e che non potete dirMi nulla di nuovo! Riflettete che gli uomini, se non fosse stato per la Mia Volontà, non sarebbero incorsi in queste amare condizioni derivate dai loro stessi errori! Riflettete che il vostro unico conforto è la fiducia in Me! Anch’Io ebbi fiducia, quando nel giardino di Getsemani, nel tormento della Mia grande sofferenza che lì dovetti sentire, come uomo, pregai: «Padre, allontana da Me il calice amaro!». E certo il calice non Mi fu allontanato, ma dovetti vuotarlo fino all’ultima goccia! Riflettete sul fatto che Io, lì, dissi: «Non la Mia, bensì la Tua volontà, o Padre, sia fatta!».

34. Ciò che Io un giorno esclamai, quando Mi abbandonai docilmente al Mio destino, questo possa essere anche la vostra unica consolazione, e stella-polare, sul vostro corso della vita terrena!

35. Sì, pregate! Pregate in Nome Mio, supplicate fervidi a Me! Il supplicare vi darà conforto, vi darà pace, e avrete compiuto il vostro dovere e il vostro obbligo verso di Me. L’esaudimento o non esaudimento delle vostre preghiere, però, lasciatelo a Me! Io vedo meglio e più lontano, e non posso concedere tutto ciò che desiderano i Miei ciechi e inesperti figli. Anche voi non date ai vostri figli tutto ciò che vogliono, e perché? Perché voi da adulti, vedete più chiaro e siete più ragionevoli. E ciò che sono i bambini piccoli in rapporto a voi, lo siete voi in rapporto a Me, anzi, molto meno ancora.

36. Perciò, confidate in Me! Io so dare e togliere, quando è il momento. Le Mie Vie sono imperscrutabili, e spesso, proprio quando vi scorrono lacrime di dolore in abbondanza, i Miei spiriti e i Miei angeli celebrano una festa di gioia.

37. Fiducia nelle Mie intenzioni, sempre amorevoli, era ciò che Io raccomandavo ai Miei discepoli; la stessa fiducia vorrei risvegliare anche in voi. Senza di questa, infatti, non potreste fare nessun passo in avanti, ma dovreste lasciare ogni speranza del vostro destino e giungere alla negazione di Dio. La fiducia è il filo che vi conduce con certezza fuori dal labirinto della vita, nella mano di un Padre amorevole che, proprio quando vi sembrava il più lontano, era a voi il più vicino.

38. Implorate e pregate, ma non chiedete l’impossibile, non chiedete le cose mondane! Voi siete spirito, e Spirito sono Io! Io posso giudicare solamente come un Essere spirituale, e anche voi vi dovete abituare già nel corso del vostro tempo terreno, a preferire in voi lo spirituale al materiale mondano.

1. Allora conterà anche per voi, ciò che Io dissi un giorno ai Miei discepoli: «Ciò che voi chiederete in nome Mio, vi sarà dato!». Di questo potrete essere certi, tanto più che Io stesso ve l’ho ora, qui, ripetutamente promesso! – Amen!

[1] Rogazioni: processioni che si fanno/facevano per tre giorni consecutivi, prima dell’Ascensione, per implorare da Dio un buon raccolto agricolo.

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十四次耶穌的講道正確的祈求

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第二十四次耶穌的講道正確的祈求

(1872年3月19日)

約翰福音16:23

“我實實在在地告訴你們,無論你們奉我的名問天父,他都會把它交給你們。”

這節經文在這個星期天選擇了天主教教會年,告訴你,作為一個安慰給失去我的人,我給了我門徒的希望,如果有必要,會從我的天堂接受他們可能要求的一切。我向他們展示了這個幸福的前景,因為他們可以保持與我的精神聯繫,因為即使我不再被他們看到,我仍然會聽到他們的祈禱並幫助他們實現。

聖經中的這段話很容易理解,但如果你仔細研究它,你會發現它具有更深刻的意義。為了向你解釋它的類比和解釋,我們必須首先回答這個問題:“究竟是什麼祈求?”

正如我已經經常指出的那樣,你會說很多話,卻根本不知道它的真正含義。這顯示了你對這個詞的深度,力量和可能性的了解,作為一種思想的表達。因此,我經常被迫把注意力集中在形成聖經文本的單詞上,以便逐漸引導你理解。只要你不知道對這些詞的分析和他們各自的解釋,即使是最簡單的聖經文本的理解也是不可能的。那麼,聖經帶著它所包含的所有智慧寶藏,對你而言仍然是不可理解的。如果一個人對膚淺的字面意義感到滿意,那麼這至多可以給他或她的人在他塵世生活的困難時刻帶來一些安慰和平靜。

回到我們約翰福音的文本中,讓我們先回答這個問題:什麼是懇求?然後讓我們看看它在指向我作為無所不知的上帝和造物主的精神意義。

那麼,當一個人自身的力量不足時,懇求那些更強大更強大的人提供幫助。這是為自己或其他需要支持或幫助的人提供積極協助的要求。

這種慷慨解囊證明了什麼?它證明了自己的無能;因為一個人不能指揮,一個人被引導懇求。

如果懇求者向某人提出請求,並藉助他的名字或私人情引用其他有意義的人或朋友,他想要給有影響力的人留下深刻的印象,這證明懇求者通過提及一個親愛的名字或者同意第三人稱,希望讓他更有利地傾向於批准他的請求。

這會向你解釋為什麼我作為耶穌向我的門徒建議以我的名義向天父求問,為什麼我提前答應他們,他們的懇求都不會未實現。因此,我想不斷提醒他們自己的無能,他們自己無法實現自己的事情,並希望保持我的活動和生活在他們中間的記憶,因為只有這樣 – 有了靈性的願望 – 他們才會正確評估這個世界的事物,而不是曲解它們。

這種祈求的方式是使對我信仰的信念不斷增長,但是,儘管這些信仰已經不再可見,但在精神上仍然始終伴隨著他們。這有助於他們相信我從上而下的傳承,並將這種不可動搖的信仰傳遞給他人,這種信念的指導是由至高無上的創造者,支持者,主和父親。

很明顯,作為上帝,我並不需要他們的懇求,並且事先知道他們需要什麼以及對他們最好的東西。懇求的唯一目的是喚醒他們以及普遍的人們對我的信心,使我不是上帝的偉大使人類微微顫抖的神,但是我雖然是一位上帝和一位至尊者,我的孩子們都能接觸到做為慈愛的父親,並且通過溫順的態度,通過懇求或祈禱,只能由一位慈愛的父親而不是由一位嚴厲的法官神來授予。

作為耶穌,我為自己的代求獻上了自己,說:“我要以我的名求,天上的父將賜你!”,是因為在我地上的生活中,他們目睹並理解了我的愛,寬容和耐心與其他人的弱點。這使他們至少對天父有一個微弱的想法,在任何時候都證明他對像我一樣-耶穌這樣一個兒子的愛。只有這樣,難以接近的上帝耶和華才能接近他們;只有這樣,他們才有勇氣將他們的心向我傾訴,只有這樣,他們才有信心,如果他們以我的名義禱告或懇求我,懇求他們的懇求,他們會得到有利的聆訊。

通過這種方式精神聯合於我,耶穌,一方面與他們,另一方面與我的愛或天父結合在一起的從未受到干擾。

我的門徒自信地走向世界,教導並傳播我的福音,創造了奇蹟,甚至犧牲了自己的生命,因為他們與我一直不間斷地繼續合作,不斷將他們從物質世界拉向精神世界。

因此,他們樹立了信仰力量的永恆榜樣,祈禱從純潔的心中向上升起,只有屬靈願望表達了我的孩子在任何情況下都會接受的祝福,即使他們沒有要求他們。

看哪,我的孩子們,只是在“祈求”這個詞的底部。它的意義有多大,以及給予懇求者心靈的多少享受!而且,和在世界上一樣,懇求者常常充滿希望,他的要求將被授予,並且已經生活在美好的期待中,這增強了他對提供者的信心,並增加了他的愛,因此在精神上更接近我作為所有人之父創造者是唯一的安慰,即一個真正擁抱一切的上帝,肯定只想要給正確和好的東西,因此,要完成每一個正義的懇求。

因此,創造的存在與創造主之間始終存在著聯繫,它不是基於恐懼,蹲伏在全能的,憤怒的上帝和嚴厲的審判官的寶座前。不,它基礎是一個受撫養的孩子對其強大的保護者,它的​​父親的信仰和愛。

愛是無所畏懼的,它使心靈保持運動,並且使它與所有被創造的生命與永恆不變的父親一起快樂地跳動。這是自然界中最美麗的紐帶,一個孩子和它的父親之間的愛的紐帶為了一切的創造而保存和完善。這是唯一適合像我這樣的精神的紐帶,也是唯一能夠幫助男人或者創造的精神人獲得他的精神貴族。

因此,我的孩子們,你們應該明白“祈求”的意義,祈禱,以耶穌的名義轉向我。名字“耶穌”包括我最偉大的行為,我為你和所有靈魂所做的最大犧牲。

記住我的苦難,你不能自豪;記住我的愛,你不會討厭;並記住我的犧牲,你不會是卑鄙的;但通過援引我的世俗名稱,你應該在我在地球上的生活中親自實踐的所有這些美德中努力。

你對我的懇求會使你高於世間的一切,引導你進入我屬靈的國度,在那裡我高興地賜予對申請人或他的同胞有益的屬靈意義上的東西。

如果你知道懇求的意思,如果你知道你應該問誰,還有一點需要考慮,也就是說,你可能會要求至少有一部分獲得的希望。

大多數人在後一點上犯了一個錯誤。許多人只有當他們感到痛苦時才提出懇求,而許多人則要求世俗的利益或其他非本質的東西。

從此之前你可以理解對我的懇求的真實本質。我必須提醒你我曾經說過:“我的王國不屬於這個世界!”和“谁愿意向我禱告,必須在精神和真理上這樣做!”

這些話向你證明,不是世俗的事情都涉及到如果你把我看作是一個普通的法官或君主,那麼他們就會表現出一點尊敬和愛,他們只是簡單地提交申請,並且相信他們通過某種調解更容易達到目的。

看看這個世界以及對我有多少廢話。有多少想像中的代禱者被使用。如果人們會思考自己的行為,他們將不得不為自己想要將上帝,造物主和無窮無盡之主拖曳到微不足道的世俗生活中而感到羞恥。他們不記得大多數的邪惡和不幸並不是源於我,而是源於人的自己的態度。

如果我允許男人做他們喜歡的事情,並因此他自己創造疾病和事故,並從中獲得一些精神上的益處,為什麼我應該阻止只能為他們的精神利益服務的東西?當然,我不能認為每個人都是世俗的幸福,是他在地球上生活的主要目的。我怎麼能給我的孩子那些只會傷害他們的東西?

哦,你是近視和輕信的人!你就像孩子們不惜一切代價將他們的雙手放在火中,因為他們還沒有經歷過這樣一個事實,即火不僅會產生光亮,而且還會燃燒。

我可以告訴你很多祈禱的事情!一個人想要金錢,另一個健康人,他的冒險活動中的第三次成功,第四個人抱怨說,死亡已經給他的家人造成了損失,第五個人希望看到他的孩子們奢侈,並且快樂地生活在地獄之中,等等。但他們中沒有一個人認為,通過授予禱告,參與者的精神福利往往會受到很大的影響。他們沒有考慮到苦難和不幸是角落石頭-形成障礙對於他們沉溺於世俗活動並且完全忽視靈性進步的人。

你們的父親和母親渴望為你們的孩子帶來健康,財富,長壽和世界高位的美好事物。那麼,你所希望的,就像我的創造中的小生命也會被我允許一樣,我也應該被允許教育我的孩子,以便他們可以最充分地享受我的所有美好和美好的事物我為他們儲存的創造物,他們在靈性上是健全的,富有愛的,並且可以被置於靠近我的偉大事物上。

看哪,我想要你們自己想要的一樣。區別僅在於,為了成為我的孩子,你必須通過不同的學校你讓孩子參加的。這是我們觀點不同的地方。

此外,只有很短的時間你會關心你的孩子的福利,而我注意到我的供給的永恆未來生命變得充滿幸福和無法想像的快樂。

因此,你可以看到,在這一點上,我經常不得不堅持下去,把你愚蠢的祈禱寫進沙中,以便在下一陣微風中被吹走,而我的安排被寫成永恆不朽的石頭。因此,請好好考慮你的懇求,不要問我是否毀了我的孩子!我為永生創造了他們,就像靈魂,如天使一樣,而不是為了一天的世俗穢物而享樂的生活,可能會給我一個玷污的靈魂。

所以當你提出懇求並尋求我的幫助時,請記住,我已經事先知道你將要求什麼,並且你不能告訴我任何新的事情。請記住,如果我不想通過他自己的錯誤教導他,那麼他就永遠不會陷入困境。不要忘記,你唯一的安慰就是你對我的信任。當我在客西馬尼園時,我也相信,面對我作為人類所承受的最大的痛苦,我祈禱道:“父親,讓這杯子從我身邊走過!”但是杯子並沒有被拿走,我不得不把它耗喝盡到最後一滴。請記住,我然後說:“然而,不是我的意,而是你的父的!”我願意服從我的命運的這些話可能會使你成為你在地球上的唯一指導明星。

是的,以我的名義祈求,請你從心底深處請求我。這樣的懇求會安慰你,給你安寧,並且用它你已經完成了對我的責任。但是,請將履行或其他方面的請求留給我。

我看得更好更高,不能給予盲人和不成熟孩子想要的一切。為什麼?因為成年人可以看得更清楚,更明智。而小孩與你有關,你與我有關,甚至更少。

因此,相信我!我知道如何以及何時給於,如何以及何時採取。我的方式是不可思議的,而且當你流下許多悲傷的淚水時,我的靈魂和天使們都歡欣鼓舞。

我曾經告訴我的門徒相信我永遠愛的意圖。我希望在你身上喚起同樣的信任,因為如果沒有它,你就無法邁出一步;你會對你的命運感到絕望,並最終成為無神論者。相信線索可以安全地將你從生活的迷宮中引導到一位慈愛的父親的手中,當他出現最遙遠的時候,他往往與你最為接近。

請求和祈禱,但不要要求不可能的東西,為世俗的事情。我是精神,你也是。我只能判斷為屬靈的存在,而且你也必須在你地球上的生活中學習,以便將精神上的優先權高過世俗的,物質的東西。

然後,我曾經對我的門徒說過的話也適用於你:“你以我的名義求什麼,會把它交給你們!”你可能確定,尤其是因為我現在正在重複我的諾言。阿門。

53 Sermons of Jesus revealed through Gottfried Mayerhofer

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53 Sermons of Jesus – Revealed to Gottfried Mayerhofer

“The signs of the time will pass you by
when you have learned to adapt your body to a minimum of physical needs,
but instead are more concerned with the building up of your spiritual being. ”

Jesus - YahuShua

Sermon 27 - 53

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