3. Testament Kapitel 30… Reinkarnation des Geistes ….. 3rd Testament Chapter 30… Reincarnation of the Spirit

Chapitre 30… Le développement de l’esprit à travers de multiples réincarnations
Capítulo 30… El desarrollo del Espíritu a través de Reencarnaciones

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DAS 3. TESTAMENT Kapitel 30 – Die Entwicklung des Geistes über Reinkarnationen – Offenbarungen Jesu Christi

Das Gesetz der Entwicklung

So spricht der Herr:

1. Ich sage euch, der Mensch muss wissen, dass sein Geist viele Male zur Erde gekommen ist und er noch immer nicht auf dem Wege meines Gesetzes aufwärts zu steigen verstand, um den Gipfel des Berges zu erreichen. (77, 55)

2. Da der Mensch die Entfaltung der Wissenschaft und die Entdeckung dessen miterlebt hat, was er zuvor nicht geglaubt hätte –warum sträubt er sich dann gegen die natürliche Entwicklung des Geistes? Warum versteift er sich auf das, was ihn zum Stillstand bringt und einschläfert? Weil er vor dem Ausblick auf das ewige Leben zurückscheute! (118, 77)

3. Begreift: Obwohl die Schöpfung dem Anschein nach abgeschlossen ist, entwickelt sich dennoch alles, verwandelt und vervollkommnet sich alles. Kann euer Geist sich etwa diesem göttlichen Gesetz entziehen? Nein, meine Kinder. Niemand kann das letzte Wort über das Geistige, über die Wissenschaft, oder über das Leben sagen, denn sie sind Meine Werke, die kein Ende haben. (79, 34)

4. Wie viele Menschen meinen aufgrund des Wissens, das sie erlangt haben, geistige Größe zu besitzen, und sind für Mich doch nicht mehr als einige auf dem Entwicklungswege stehen gebliebene Kinder. Denn sie müssen bedenken, dass es nicht nur die Entfaltung ihres Verstandes ist, wodurch sie die Aufwärtsentwicklung ihres Geistes erreichen können, sondern es muss durch die Entwicklung der Gesamtheit ihres Wesens geschehen, und es gibt viele Fähigkeiten im Menschen, die entwickelt werden müssen, um die Vollendung zu erreichen.

5. Das ist der Grund dafür, dass Ich – als eines meiner Gesetze der Liebe und Gerechtigkeit – die Reinkarnation des Geistes einsetzte, um ihm einen längeren Weg zu gewähren, der ihm alle notwendigen Gelegenheiten bietet, um seine Vervollkommnung zu erreichen.

6. Jedes Erdendasein ist eine kurze Lektion, denn andernfalls wären die Gelegenheiten eines Menschen, um die Erfüllung meines Gesetzes zu vollbringen, zu gering. Aber es ist unumgänglich, dass ihr das Ziel dieses Lebens erkennt, damit ihr aus ihm den Sinngehalt aufnehmt und seine Harmonie erreicht, welche die Grundlage menschlicher Vollkommenheit ist. Damit ihr zu einer höheren Daseinsebene fortschreiten könnt, bis ihr zum geistigen Leben gelangt, wo Ich für euch so viele Lektionen bereithalte, die Ich euch noch lehren muss, und so viele Offenbarungen, die Ich noch zu geben habe. (156, 28 – 29)

7. Während alles unaufhörlich wächst, sich wandelt, sich vervollkommnet und entfaltet – weshalb sollte da euer Geist jahrhundertelang im Stillstand verharren?

8. Da ihr durch die Wissenschaft vieles entdeckt und gelernt habt, ist euch die unaufhörliche Entwicklung nicht unbekannt, die in allen Wesen der Schöpfung existiert. Daher will Ich, dass ihr begreift, dass ihr euren Geist nicht in jener Zurückgebliebenheit und in jenem Stillstand verlassen dürft, in den ihr ihn schon seit langer Zeit gebracht habt, und dass ihr euch bemühen müsst, um die Harmonie mit allem, was euch umgibt, zu erreichen, damit für die Menschen ein Tag kommt, an dem die Natur, statt ihre Geheimnisse zu verbergen, sie offenbart, und anstatt dass die Naturkräfte euch feind sind, sie zu Dienern, Mitarbeitern, Brüdern werden. (305, 6, 8)

Die “Auferstehung des Fleisches” – richtig verstanden.

9. Nun soll die Welt die Wahrheit über die “Auferstehung des Fleisches ” erfahren, welches die Reinkarnation des Geistes ist.

10. Reinkarnieren bedeutet: zur materiellen Welt zurückkehren, um von neuem als Mensch geboren zu werden; das Auferstehen des Geistwesens in einem menschlichen Körper, um seine Mission fortzusetzen. Dies ist die Wahrheit über die “Auferstehung des Fleisches”, von der eure Vorfahren gesprochen haben, wobei sie ebenso verdrehte wie absurde Auslegungen gegeben haben.

11. Die Reinkarnation ist ein Geschenk, das Gott eurem Geist gewährt hat, damit er sich niemals auf die Armseligkeit der Materie beschränkt, auf seine flüchtige Existenz auf der Erde, auf seine natürlichen Unzulänglichkeiten, sondern der Geist kann – da er einer höheren Natur entstammt – so viele Materiekörper gebrauchen, wie er für die Durchführung seiner großen Aufgaben in der Welt benötigt.

12. Durch diese Gabe beweist der Geist seine unermessliche Überlegenheit über das “Fleisch”, über den Tod und über alles Irdische, indem er den Tod überwindet, einen Körper nach dem andern und alle überlebt, so viele ihm auch anvertraut wurden. Er ist Überwinder der Zeit, der Widerstände und der Versuchungen. (290, 53 – 56)

13. Wie habt ihr glauben können, dass am Tage des Gerichts die Körper der Toten auferstehen und sich mit ihren Geistwesen vereinen, um in das Reich Gottes einzugehen? Wie könnt ihr das, was euch zu andern Zeiten gelehrt wurde, in dieser Weise auslegen?

14. Das Fleisch ist von dieser Welt, und in ihr bleibt es, während der Geist sich frei erhebt und zu dem Leben zurückkehrt, von dem er ausging. “Was aus dem Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus meinem Geist geboren ist, ist Geist.” Die “Auferstehung des Fleisches” *) ist die Wiedereinkörperung des Geistes, und wenn manche glauben, dass dies eine menschliche Theorie ist, und andere von euch glauben, dass es eine neue Offenbarung ist – wahrlich, Ich sage euch, Ich habe seit Anbeginn der Menschheit damit begonnen, der Welt diese Offenbarung bekannt zu machen! Den Beweis dafür könnt ihr im Text der Schriften finden, die ein Zeugnis meiner Werke sind.

*) Dieser aus dem alten christlichen Glaubensbekenntnis bekannte Ausdruck wurde auf dem Konzil von Nikäa, also zu einer Zeit formuliert, als die bis dahin teilweise anerkannte Reinkarnationslehre durch Kaiser Justinian (!) als Irrlehre verdammt wurde. So wurde aus der Wiedergeburt des Geistes im “Fleische” die “Auferstehung des Fleisches”.

15. Doch in dieser Zeit ist diese Offenbarung zu eurem Geiste gelangt, während er sich auf einer höheren Entwicklungsstufe befand, und bald wird sie gerechterweise als eines der gerechtesten und liebevollsten Gesetze des Schöpfers angenommen werden. Verwerft die Vorstellung, die ihr vom “Tage des Gerichts” hattet; denn es ist nicht einer eurer Tage, weil es ein Zeitabschnitt ist, und das “Ende der Welt” ist nicht das des Planeten, auf dem ihr lebt, sondern das Ende des selbstsüchtigen Lebens, das ihr auf ihm geschaffen habt. (76, 41 – 43)

16. Das Geheimnis der “Auferstehung des Fleisches” wurde aufgeklärt durch die Offenbarung über die Reinkarnation des Geistes. Heute wisst ihr, dass der Sinn dieses Gesetzes der Liebe und Gerechtigkeit der ist, dass der Geist sich vervollkommnet, dass er niemals verloren geht, weil er immer eine offene Tür als Gelegenheit für seine Rettung vorfinden wird, die ihm der Vater anbietet.

17. Mein Urteilsspruch über jeden Geist aufgrund dieses Gesetzes ist vollkommen und unerbittlich.

18. Ich allein weiß euch zu richten, weil jedes Schicksal für die Menschen unbegreiflich ist. Daher wird niemand den anderen gegenüber bloßgestellt oder verraten.

19. Nachdem die Geistwesen sich in ihren Sünden verirrt hatten, nach so vielen Kämpfen und Wechselfällen und nach langem wandern, werden sie voll Weisheit aufgrund ihrer Erfahrungen zu Mir kommen, geläutert durch den Schmerz, erhoben durch ihre Verdienste, müde von der langen Pilgerschaft, jedoch einfach und fröhlich wie Kinder. (1, 61 -64)

Der unterschiedliche Entwicklungsstand der Geistwesen

20. Vor langer Zeit ist euer Geist aus Mir hervorgegangen; dennoch sind nicht alle in gleicher Weise auf dem geistigen Entwicklungswege fortgeschritten.

21. Alle Schicksale sind verschieden, obschon sie euch zum gleichen Ziele bringen. Den einen sind diese, den andern jene Prüfungen vorbehalten. Das eine Geschöpf durchläuft den einen Weg, das andere folgt einem anderen. Ihr seid weder alle im selben Augenblick ins Dasein getreten, noch werdet ihr alle zum gleichen Zeitpunkt zurückkehren. Die einen wandern vorne, die andern hinten, doch das Ziel erwartet euch alle. Niemand weiß, wer ihm nahe ist, oder wer ferne von ihm wandert, weil ihr noch zu unreif seid, um diese Kenntnis zu besitzen; ihr seid menschlich, und eure Eitelkeit würde euch zum Verderben gereichen. (10, 77 – 78)

22. Zu allen Zeiten, selbst in den fernen Zeiten der Menschheitsgeschichte, habt ihr Beispiele von Menschen hohen Geistes gehabt. Wie könntet ihr euch erklären, dass es bereits in den frühesten Zeiten Menschen mit entwickeltem Geist gab, wenn diese nicht durch aufeinanderfolgende Reinkarnationen gegangen wäre, die ihm halfen, sich aufwärts zu entwickeln?

23. Der Grund dafür ist, dass der Geist nicht zur selben Zeit wie die Körperhülle entsteht, und der Anfang des Menschengeschlechts auch nicht mit dem des Geistes zusammenfällt. Wahrlich, Ich sage euch, es gibt keinen einzigen Geist, welcher auf die Welt gekommen ist, ohne dass er zuvor im Jenseits existiert hat. Wer von euch kann die Zeit ermessen oder kennen, die er in anderen Sphären gelebt hat, bevor er kam, auf dieser Erde zu leben? (156, 31- 32)

Die Kenntnis früherer Erdenleben und der eigenen Entwicklungshöhe

24. Solange der Geist eng mit der Seele verbunden ist, erkennt er nicht noch kann er die Verdienste wissen, die er in seinen früheren Leben erworben hat. Aber nun erfährt er, dass sein Leben die Ewigkeit ist, eine ununterbrochene Entwicklung im Verlangen, den Gipfel zu erreichen. Doch heute wisst ihr noch nicht, welche Höhe ihr erreicht habt. (190, 57)

25. Euer Verstand empfängt nicht die Eindrücke oder Erinnerungsbilder der Vergangenheit eures Geistes, weil der Körper wie ein dichter Schleier ist, der nicht zulässt, in das Leben des Geistes einzudringen. Welches Gehirn könnte die Bilder und Eindrücke aufnehmen, die der Geist im Verlauf seiner Vergangenheit empfangen hat? Welche Intelligenz könnte mit menschlichen Vorstellungen zusammenhängend erfassen, was ihm unbegreiflich ist?

26. Wegen all dem habe Ich euch bisher nicht erlaubt, zu wissen, wer ihr geistig seid, noch wie eure Vergangenheit beschaffen war. (274, 54 – 55)

27. Alle meine Werke sind von Mir in einem Buche niedergeschrieben, das sich “Leben” nennt. Die Zahl seiner Seiten ist unzählbar, seine unendliche Weisheit wird von niemandem außer Gott, der sein Verfasser ist, erreicht werden können. Aber darin, auf jeder seiner Seiten, ist eine kurze Zusammenfassung enthalten, in der der Vater jedes seiner Werke fassbar dargestellt hat, um es für jedes Verstandesvermögen begreiflich zu machen.

28. Auch ihr schreibt ständig am Buche eures Lebens, in dem alle eure Werke und alle eure Schritte auf dem ganzen Entwicklungswege niedergeschrieben bleiben werden. Jenes Buch wird in eurem Gewissen geschrieben stehen und wird Licht des Wissens und der Erfahrung sein, mit dem ihr morgen den Weg eurer jüngeren Geschwister erhellen sollt.

29. Noch könnt ihr niemandem euer Buch zeigen, weil nicht einmal ihr seinen Inhalt kennt. Aber bald wird es in eurem Wesen licht werden, und ihr werdet euren Mitmenschen die Seiten zeigen können, die von eurer Entfaltung, eurer Sühneleistung und euren Erfahrungen sprechen. Ihr werdet dann ein offenes Buch für die Menschen sein.

30. Wohl denen, die sich ihre Mission zu eigen machen. Sie werden fühlen, dass sie auf der Leiter emporsteigen, die Jakob im Traume sah, welche der geistige Weg ist, der die Wesen bis in die Gegenwart des Schöpfers führt. (253, 6 – 8)

Liebe als Notwendigkeit für die geistige Entwicklung

31. So, wie euer Körper, um zu leben, nach Luft, Sonne, Wasser und Brot verlangt, ebenso benötigt auch der Geist das Lebensumfeld, das Licht und die Nahrung, die seinem Wesen entsprechen. Wenn er sich der Freiheit beraubt sieht, im Verlangen nach seiner Nahrung emporzuschwingen, wird er schwach, welkt er und wird stumpfsinnig; so wie wenn man ein Kind zwingen würde, immer in seiner Wiege zu bleiben und in seiner Kammer eingesperrt zu sein. Seine Glieder würden lahm werden, es würde bleich werden, seine Sinne würden abstumpfen und seine Fähigkeiten verkümmern.

32. Erkennt, dass auch der Geist ein Lahmer sein kann! Ich könnte euch sogar sagen, dass die Welt voll von geistig Lahmen, Blinden, Tauben und Kranken ist! Der Geist, der eingesperrt lebt und ohne Freiheit zur Entfaltung ist, ist ein Wesen, das nicht wächst – weder an Weisheit, noch an Kraft, noch an Tugend. (258, 62 – 63)

33. Wahrlich, Ich sage euch, was euch emporheben kann ist die Liebe, weil ihr Weisheit, Gefühl und Erhebung innewohnt. Die Liebe ist eine Zusammenfassung aller Eigenschaften der Göttlichkeit, und Gott hat diese Flamme in jedem geistigen Geschöpf entzündet.

34. Wie viele Lektionen habe Ich euch gegeben, damit ihr lernt, zu lieben! Wie viele Gelegenheiten, Leben und Reinkarnationen hat euch die göttliche Barmherzigkeit zugeteilt! Die Lektion wurde wiederholt, so oft es nötig war, bis sie gelernt war. Einmal erfüllt, gibt es keinen Grund zur Wiederholung, denn sie kann auch nicht mehr vergessen werden.

35. Wenn ihr meine Lektionen schnell lernen würdet, bräuchtet ihr nicht mehr zu leiden, noch über Fehler zu weinen. Ein Wesen, das auf Erden die Lektionen nutzt, die es auf ihr empfangen hat, mag zur Welt zurückkehren, aber immer wird es mit größerer Reife und unter besseren Lebensbedingungen geschehen. Zwischen einem Leben und dem nächsten wird es immer eine Erholungspause haben, die notwendig ist, um nachzudenken und sich auszuruhen, bevor es das neue Tagewerk beginnt. (263, 43 – 45)

Unterschiedliche Gründe für Reinkarnationen

36. Wahrlich, Ich sage euch, in keiner Epoche des menschlichen Lebens hat dem Menschen die Kenntnis meines Gesetzes gefehlt; denn von dem Göttlichen Funken, welcher sein Gewissen ist, hat ihm nie ein Lichtstrahl in seinem Geist, eine Eingebung in seinem Verstand, oder eine Ahnung in seinem Herzen gefehlt.

37. Dennoch ist euer Geist mit einer dunklen Binde vor den Augen ins Jenseits zurückgekehrt, und Ich sage euch: Wer die Lektion nicht nutzt, die das Leben auf dieser Welt enthält, in diesem Tal der Prüfungen, der muss zu ihm zurückkehren, um seine Wiedergutmachung zu vollenden, und vor allem, um zu lernen. (184, 39)

38. Auf anderen Welten erfreuen sich die Geistwesen gleichfalls der Willensfreiheit und sündigen und geraten auf Abwege, oder sie bleiben beharrlich im Guten und erreichen es auf diese Weise, sich aufwärts zu entwickeln, so wie ihr es auf der Erde tut. Doch wenn der vorbestimmte Zeitpunkt da ist, kommen jene, die dazu vorgesehen sind, auf dieser Welt zu leben, zu ihr herab, um eine edle Aufgabe zu erfüllen, und andere, um ihrer Sühnepflicht nachzukommen.

39. Aber je nachdem, wie sie diese Erde sehen wollen, wird sie sich den einen als Paradies und den anderen als eine Hölle präsentieren. Wenn diese daher die Barmherzigkeit ihres Vaters begreifen, sehen sie nur noch ein wunderbares Leben, das mit Segnungen und Lebenslehren für den Geist besät ist – einen Weg, der sie dem Gelobten Lande näher bringt.

40. Die einen gehen von dieser Welt mit dem Wunsche, zurückzukehren, andere tun es mit der Furcht, zurückkehren zu müssen. Der Grund dafür ist, dass eure menschliche Wesensnatur noch nicht die Harmonie zu begreifen vermochte, in der ihr mit dem Herrn leben sollt. (156, 33 -34)

41. Niemand lehne sich gegen die Vorstellung auf, in einem anderen Körper auf diesen Planeten zurückkehren zu müssen, und habt auch nicht die Meinung, dass die Reinkarnation eine Strafe für den Geist ist. Alle Geistwesen, die dazu bestimmt sind, auf der Erde zu leben, haben das Gesetz der Reinkarnation durchschreiten müssen, um ihre Höherentwicklung erreichen zu können und die Aufgabe durchzuführen, die Ich ihnen anvertraut habe.

42. Nicht nur die wenig entwickelten Geistwesen müssen erneut inkarnieren, auch die hochstehenden Geistwesen kommen ein ums andere Mal zurück, bis sie ihr Werk vollendet haben.

43. Elia ist der größte der Propheten, der zur Erde gekommen ist; doch trotz der großen Werke, die er tat, und der großen Beweise die er erbrachte, musste er in einer anderen Zeit, in einem anderen Körper und mit einem anderen Namen zu dieser Welt zurückkehren.

44. Dieses Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit war den Menschen lange Zeit unbekannt, denn wenn sie es früher gekannt hätten, hätten sie in Verwirrung geraten können. Dennoch gab euch der Vater einige Offenbarungen und einige Anzeichen, die das dieser Zeit vorauseilende Licht zur Aufklärung aller Geheimnisse waren. (122, 25 – 28)

Der Weg zur Vollkommenheit

45. Weit ist der Weg, auf dem ihr zur Fülle des Lichtes gelangen werdet. Kein Wesen hat einen längeren Weg als den des Geistes, auf welchem der Vater, der göttliche Bildhauer, der euren Geist formt und glättet, ihm die vollkommene Gestalt gibt. (292, 26)

46. Wahrlich, Ich sage euch: damit ihr völlige Reinheit erlangt, wird euer Geist sich noch sehr läutern müssen, in dieser Welt und in der Geistigen.

47. So oft es für euch notwendig ist, werdet ihr zu diesem Planeten zurückkehren müssen, und je öfter ihr die Gelegenheiten, die euer Vater euch gewährt, ungenutzt lasst, desto mehr werdet ihr euren endgültigen Eintritt in das wahre Leben verzögern und eure Verweildauer im Tal der Tränen verlängern.

48. Jeder Geist muss in jedem Erdendasein den Fortschritt und die Früchte seiner Entwicklung vorweisen, indem er jedes Mal einen festen Schritt nach vorn macht.

49. Seid euch bewusst, dass das einzige Gute, das dem eigenen Wohl zugute kommt, jenes ist, das aus wahrer Liebe und Barmherzigkeit an anderen, und zwar selbstlos, geschieht. (159, 29 – 32)

50. Im Menschen gibt es zwei Mächte, die immer im Kampfe liegen: seine menschliche Natur, die vergänglich ist, und seine geistige Natur, die ewig ist.

51. Dieses ewige Wesen weiß sehr wohl, dass sehr lange Zeiträume vergehen müssen, damit es seine geistige Vervollkommnung erreichen kann. Es ahnt, dass es viele Menschenleben haben und dass es in ihnen durch viele Prüfungen gehen muss, bevor es das wahre Glück erlangt. Der Geist ahnt, dass er nach den Tränen, dem Schmerz, und nachdem er viele Male durch den körperlichen Tod gegangen ist, zu jenem Gipfel gelangen wird, den er in seinem Sehnen nach Vollkommenheit immer gesucht hat.

52. Der Körper [Seele] dagegen, das gebrechliche und kleine Ding, weint, bäumt sich auf und weigert sich zuweilen, den Rufen des Geistes zu folgen, und nur wenn dieser sich entwickelt hat, stark und erfahren ist im Kampfe mit dem “Fleisch” und allem, was ihn umgibt, gelingt es ihm, den Körper zu beherrschen und sich durch ihn zu bekunden.

53. Lang ist die Pilgerschaft des Geistes, weit sein Weg, vielfach und sehr abwechslungsreich seine Daseinsformen, und alle Augenblicke sind seine Prüfungen anderer Art. Doch während er diese besteht, erhebt er sich, reinigt er sich, vervollkommnet er sich.

54. Auf seinem Gang durchs Leben lässt er eine Lichtspur zurück; daher ist dem hochstehenden Geist oftmals das Wimmern seines Körpers nicht wichtig, weil er weiß, dass es vorübergeht und er sich auf seiner Reise nicht durch Ereignisse aufhalten lassen darf, die ihm klein erscheinen.

55. Für einen Augenblick richtet er seine Aufmerksamkeit auf die Schwächen seines “Fleisches”, aber er weiß, dass er etwas, das nur kurz lebt und bald im Innern der Erde verschwindet, nicht zu sehr lieben darf. (18, 24, 27 – 28)

Die universelle Schule des Lebens

56. Seit Anbeginn der Menschheit gibt es die Reinkarnation des Geistes als ein Gesetz der Liebe und Gerechtigkeit und als eine der Formen, in denen der Vater seine unendliche Gnade bewiesen hat. Die Reinkarnation ist nicht nur eine Sache dieser Zeit, sondern aller Zeiten, und ihr sollt auch nicht meinen, dass Ich euch dies Mysterium erst jetzt offenbart habe. Schon in den frühesten Zeiten existierte im Menschen das intuitive Wissen über die Wiedereinkörperung des Geistes.

57. Doch die Menschen, welche materialistische Wissenschaften und Schätze der Welt erstrebten, ließen sich von den Leidenschaften des Fleisches beherrschen, wodurch jene Fasern des menschlichen Herzens verhärtet wurden, mit denen man das Geistige wahrnimmt, sodass die Menschen taub und blind für alles wurden, was dem Geiste zugehört. (105, 52)

58. Vor eurer Erschaffung wart ihr in Mir; danach, als geistige Geschöpfe, wart ihr an dem Ort, wo alles in vollkommener Harmonie schwingt, wo die Essenz des Lebens und die Quelle des wahren Lichtes ist, von dem Ich euch nähre.

59. Der Schmerz wurde nicht vom Vater geschaffen. In den Zeiten, von denen Ich zu euch spreche, hattet ihr keinen Grund zum Seufzen, ihr hattet über nichts zu klagen, ihr fühltet den Himmel in euch selbst, denn in eurem vollkommenen Leben wart ihr das Sinnbild dieses Daseins.

60. Aber als ihr jene Heimstatt verließet, gab Ich eurem Geiste ein Gewand, und ihr sanket immer tiefer. Hernach entwickelte sich euer Geist Schritt für Schritt, bis er zu der Daseinsebene gelangte, wo ihr euch jetzt befindet und wo das Licht des Vaters strahlt. (115, 4 – 5)

61. Das Ziel jedes Geistes ist es, nach seiner Läuterung und Vervollkommnung mit der Göttlichkeit zu verschmelzen *). Dafür überflute Ich euren Weg mit Licht und gebe eurem Geist Kraft, damit ihr Stufe um Stufe emporsteigt. Je nach der Entwicklungshöhe, die ihr errungen habt, wenn ihr diese Welt verlasst, wird die geistige Heimstätte sein, die ihr im Jenseits bewohnt. Denn das Universum wurde als eine Schule der Vollkommenheit für den Geist geschaffen. (195, 38)

*) Nähere Erläuterungen dazu geben u.a. die Textstellen Kap. 23,69, & Kap 58, 46!

62. Wenn Ich euch alles in diesem Leben gegeben hätte, würdet ihr kein Verlangen mehr haben, eine weitere Stufe höher zu steigen. Aber das, was ihr in einem Dasein nicht erreicht habt, erstrebt ihr in einem anderen, und was ihr in jenem nicht erreicht, verheißt euch ein anderes, höheres, und so geht es bis in alle Ewigkeit schrittweise weiter auf dem endlosen Entwicklungsweg des Geistes.

63. Wenn ihr mein Wort hört, erscheint es euch unmöglich, dass euer Geist fähig sein soll, eine so große Vollkommenheit zu erreichen; doch Ich sage euch, dass ihr nur deshalb die hohe Bestimmung des Geistes in Zweifel zieht, weil ihr nur das betrachtet, was ihr mit euren materiellen Augen seht: Armseligkeit, Unwissenheit, Bosheit. Aber dies kommt nur daher, weil der Geist bei den einen krank ist, bei anderen ist er gelähmt; andere sind blind und manche geistig tot. Angesichts eines solchen geistigen Elends müsst ihr an der Bestimmung zweifeln, welche die Ewigkeit für euch bereithält.

64. Und so lebt ihr in dieser Zeit der Liebe zur Welt und zum Materialismus. Doch schon ist das Licht meiner Wahrheit zu euch gelangt und hat die Finsternis der Nacht einer Zeit vertrieben, welche bereits vergangen ist, und hat mit seiner Morgenröte das Kommen eines Zeitalters angekündigt, in welchem der Geist Erleuchtung empfangen wird durch meine Unterweisung. 116, 17 – 18)

65. Viele von euch werden keine neue Gelegenheit haben, zur Erde zurückzukehren, um auf ihr eure Verfehlungen wiedergutzumachen. Ihr werdet jenes Werkzeug, das ihr heute habt und das euer Körper ist, auf den ihr euch stützt, nicht mehr besitzen. Ihr müsst begreifen, dass das Kommen zur Welt für den Geist ein Privileg, aber niemals eine Strafe ist. Deshalb müsst ihr diese Gnade nutzen.

66. Nach diesem Leben werdet ihr zu anderen Welten gehen, um neue Lektionen zu empfangen, und dort werdet ihr neue Gelegenheiten finden, um weiter aufzusteigen und euch zu vervollkommnen. Wenn ihr eure Pflichten als Menschen getan habt, werdet ihr diese Welt mit Befriedigung verlassen, weil ihr eure Aufgabe erfüllt habt, und in eurem Geist wird Friede sein. (221, 54 – 55)

67. Meine Stimme ruft derzeit große Menschenscharen herbei, weil für viele Geistwesen das Ende ihrer Pilgerschaft auf Erden naht.

68. Jene Niedergeschlagenheit, jener Abscheu, jene Traurigkeit, die sie im Herzen tragen, sind der Beweis dafür, dass sie sich bereits nach einer höheren Heimstätte, einer besseren Welt sehnen.

69. Aber es ist notwendig, dass sie die letzte Etappe, die sie auf der Welt zurücklegen, im Gehorsam gegenüber den Weisungen ihres Gewissens leben, damit die Spur ihrer letzten Schritte auf Erden segensvoll ist für die Generationen, die nach ihnen kommen, um ihre verschiedenen Aufgaben in der Welt zu erfüllen. (276, 4)

70. Diese Welt ist nicht ewig, noch braucht sie es zu sein. Wenn diese Heimstätte einmal nicht mehr den Daseinszweck, den sie jetzt hat, erfüllt, wird sie verschwinden.

71. Wenn euer Geist nicht mehr die Lektionen benötigt, die dies Leben hier erteilt, weil sie andere, höhere auf einer anderen Welt erwarten, dann wird er aufgrund des in diesem Erdenkampf errungenen Lichtes sagen: “Mit welcher Klarheit begreife ich jetzt, dass alle Höhen und Tiefen dieses Lebens nur Erfahrungen und Lektionen waren, die ich nötig hatte, um besser zu verstehen. Wie lang erschien mir jene Lebensreise, solange die Leiden mich niederdrückten. Jetzt hingegen, wo alles vorbei ist – wie kurz und flüchtig erscheint sie mir angesichts der Ewigkeit. (230, 47 u.)

72. Freut euch, Menschen, denkt, dass ihr Flugvögel seid auf dieser Welt voller Tränen, Erbärmlichkeiten und Leiden! Freut euch, denn es ist nicht eure Heimat für die Ewigkeit, bessere Welten warten auf euch!

73. Wenn ihr also von dieser Erde scheidet, so tut es ohne Bedauern, dann werden die Schmerzensseufzer, die Mühen, die Tränen hier zurückbleiben. Ihr werdet dieser Welt Lebewohl sagen und euch zu jenen emporschwingen, die euch in den Himmelshöhen erwarten. Von dort aus werdet ihr die Erde als einen Punkt im Raume sehen, an den ihr mit Liebe zurückdenken werdet. (230, 51)

Die Überzeugungskraft der Reinkarnationslehre

74. Das Licht des Spiritualismus offenbart nun der Welt die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Vernunft und die Liebe, welche der geistigen Befähigung zur Reinkarnation innewohnen. Dennoch wird die Welt diese Offenbarung zunächst hartnäckig bekämpfen und ihr den Anschein einer fremdartigen und falschen Lehre geben, um den Menschen guten Glaubens Misstrauen einzuflößen.

75. Unnütz und vergeblich werden die Anstrengungen sein, die die Konfessionen machen, um ihre Gläubigen in den eingefahrenen Geleisen alter Glaubensvorstellungen und unzeitgemäßer Glaubensysteme zu erhalten. Denn niemand wird das göttliche Licht aufhalten können, das bis zum Grunde menschlichen Denkvermögens vordringt und den Geist für ein Zeitalter der Offenbarungen, göttlicher Eingebungen, der Erhellung von Zweifeln und Geheimnissen, der geistigen Befreiung erweckt.

76. Auch wird niemand die Flut aufhalten können, welche die Menschheit bilden wird, wenn sie im Verlangen nach ihrer Freiheit des Denkens, des Geistes und des Glaubens aufbricht. (290, 57 – 59)

Reinkarnationswege eines Geistes

77. Ich rufe alle Erdenpilger, damit sie meine Stimme hören, die sie zur Aufwärtsentwicklung und zum Besitz des ewigen Lebens einlädt.

78. An diesem Tag, an dem sich das “Göttliche Wort” kundtut – nützet sein Wort und lasst euch durch dasselbe erleuchten; denn im Wissen ist das Licht und eure Erlösung.

79. Wenn mein Gesetz euch Moral, Rechtschaffenheit und Ordnung bei allen Handlungen eures Lebens lehrt – warum sucht ihr dann entgegengesetzte Wege, wodurch ihr euch Schmerzen bereitet? Doch wenn ihr ins Jenseits abscheidet und euren Körper auf der Erde zurücklasst, weint ihr, weil ihr diese Hülle zu sehr geliebt habt.

80. Wenn ihr fühlt, dass euch der Körper nicht mehr gehört, und dass ihr auf dem Entwicklungswege fortschreiten müsst, bis ihr zu Mir kommt, sage Ich euch: “Mein Kind, was hast du Mir vorzuweisen? Hast du auf der Erde in Erfüllung meiner Gebote gelebt?”

81. Ihr jedoch – beschämt und verzagt, weil ihr kein Geschenk der Liebe habt für Den, der euch so sehr liebt und euch so vieles gewährt hat – habt Ketten geschmiedet, die euren Geist niederdrücken, und er erscheint lichtlos, weint und jammert über sich, weil er die Gnade verloren hat. Er hört nur die Stimme des Vaters, die ihn ruft. Doch da er sich nicht entwickelt hat und sich auch nicht wert fühlt, zu Ihm zu kommen, bleibt er stehen und wartet ab.

82. Die Zeit vergeht, und der Geist hört wiederum die Stimme, und ganz von seinem Leid erfüllt fragt er, wer zu ihm spricht, und diese Stimme sagt ihm: “Erwache! Weißt du nicht, woher du gekommen bist und wohin du gehst?” Da hebt er seine Augen auf, sieht ein unermesslich großes Licht, bei dessen Glanze er sich armselig vorkommt. Er erkennt, dass er, bevor er zur Erde gesandt worden war, schon existierte, schon vom Vater geliebt war, von dem die Stimme ausging, und der nun, da Er ihn in dem beklagenswerten Zustand sieht, seinetwegen leidet. Er erkennt, dass er zu verschiedenen Heimstätten gesandt worden ist, um den Weg des Kampfes zu durchlaufen und durch seine Verdienste seinen Lohn zu erlangen.

83. Und das Kind fragt: “Wenn ich, bevor ich zur Erde gesandt wurde, Dein sehr geliebtes Geschöpf gewesen bin – warum bin ich nicht in der Tugend standhaft geblieben und musste fallen, leiden und mich abmühen, um zu Dir zurückzukommen?”

84. Die Stimme hat ihm geantwortet: “Alle Geistwesen sind dem Gesetze der Entwicklung unterstellt worden, und auf diesem Weg behütet sie mein Vatergeist immerdar, und Er hat Wohlgefallen an den guten Werken der Kinder. Allerdings habe Ich euch zur Erde gesandt, damit ihr aus ihr einen Kampfplatz der geistigen Vervollkommnung, nicht eine Walstatt des Krieges und des Schmerzes macht.

85. Ich habe euch gesagt, dass ihr euch mehren sollt, dass ihr nicht unfruchtbar sein sollt. Doch wenn ihr ins “Geistige Tal” zurückkehrt, bringt ihr keine Ernte mit, klagt ihr nur und kommt ohne die Gnade, mit der Ich euch ausgestattet habe. Deshalb entsende Ich euch noch einmal und sage euch: “Reinigt euch, sucht das, was ihr verloren habt, und erarbeitet euren geistigen Aufstieg.”

86. Der Geist kehrt zur Erde zurück, sucht einen kleinen und zarten menschlichen Körper, um in ihm zu ruhen und die neue Lebensreise zu beginnen. Er findet den kleinen Kindeskörper, der ihm zugewiesen ist, und gebraucht ihn, um seine Verstöße gegen mein Gesetz zu sühnen. Mit Kenntnis der Ursache kommt der Geist zur Erde, er weiß, dass er Odem des Vaters ist, und kennt den Auftrag, den er von Ihm mitbringt.

87. In den ersten Jahren ist er unschuldig und bewahrt seine Reinheit, er bleibt in Verbindung mit dem geistigen Leben. Danach beginnt er die Sünde kennen zulernen, sieht aus der Nähe den Stolz, den Hochmut und die Widersetzlichkeit der Menschen gegenüber den gerechten Gesetzen des Vaters, und das von Natur aus widerspenstige “Fleisch” beginnt sich mit dem Bösen zu beflecken. In Versuchung zu Fall gekommen vergisst er den Auftrag, den er zur Erde mitbrachte, und schickt sich an, Werke zu tun, die wider das Gesetz sind. Geist und Körper [Seele] kosten die verbotenen Früchte, und wenn sie dem Verderben anheim gefallen sind, überrascht sie die letzte Stunde.

88. Wieder befindet sich der Geist im geistigen Lebensraum, ermattet und gebeugt von der Last seiner Schuld. Da erinnert er sich an die Stimme, die einst zu ihm sprach und ihn noch immer ruft, und nachdem er viele Tränen vergossen hat, da er sich verloren fühlt, ohne zu wissen, wer er ist, erinnert er sich, dass er schon einmal an jenem Orte gewesen ist.

89. Der Vater, der ihn mit soviel Liebe geschaffen hat, erscheint auf seinem Wege und sagt zu ihm: “Wer bist du, woher kommst du und wohin gehst du?”

90. Der Sohn erkennt in jener Stimme das Wort Dessen, der ihm das Sein, die Intelligenz und die Fähigkeiten gab – den Vater, der ihm immer wieder vergibt, reinigt, ihn aus der Finsternis wegbringt und zum Lichte führt. Er zittert, denn er weiß, dass er vor dem Richter steht, und sagt: “Vater, mein Ungehorsam und meine Schuld bei Dir sind sehr groß, und ich kann nicht erwarten, in Deinem Reiche zu leben, denn ich habe keine Verdienste. Heute, da ich zum “Geistigen Tale” zurückgekehrt bin, sehe ich, dass ich nur Schuld angehäuft habe, die ich sühnen muss”.

91. Doch der liebevolle Vater zeigt ihm ein weiteres Mal den Weg, er kehrt wieder ins Fleisch zurück und gehört wieder der Menschheit an.

92. Doch nun macht der schon erfahrene Geist die körperliche Hülle [Seele] mit größerer Kraft gefügig, um sich durchzusetzen und den göttlichen Geboten zu gehorchen. Der Kampf beginnt; er bekämpft die Sünden, die den Menschen zu Fall bringen, und will die Gelegenheit nutzen, die ihm für seine Erlösung gewährt worden ist. Der Mensch kämpft von Anfang bis zum Ende, und wenn die weißen Haare an seinen Schläfen erglänzen und sein früher widerstandsfähiger und starker Körper sich unter der Last der Jahre zu beugen beginnt und die Kräfte verliert, fühlt sich der Geist stark, reifer und erfahrener. Wie groß und abstoßend erscheint ihm die Sünde! Er wendet sich von ihr ab und gelangt ans Ziel. Nun wartet er nur noch auf den Augenblick, an dem der Vater ihn ruft, denn er ist zu dem Schluss gekommen, dass das göttliche Gesetz gerecht und der Wille Gottes vollkommen ist, dass dieser Vater lebt, um seinen Kindern Leben und Heil zu geben.

93. Als der letzte Tag kam, spürte er in seinem Fleische den Tod und fühlte keinen Schmerz. Er schied still und andächtig. Er sah sich im Geiste, und als ob er einen Spiegel vor sich hätte, erblickte er sich schön und strahlend vor Licht. Da sprach die Stimme zu ihm und sagte ihm: “Sohn, wohin gehst du?” Und er, der wusste, wer Er war, ging auf den Vater zu, ließ dessen Licht in sein Wesen einströmen und sprach also: “O Schöpfer, o allumfassende Liebe, ich komme zu Dir, um auszuruhen und Dir die Erfüllung zu übergeben”.

94. Die Rechnung war beglichen, und der Geist war gesund, rein und ohne Ketten der Sünde und sah vor sich den hohen Lohn, der ihn erwartete.

95. Danach fühlte er, dass er mit dem Lichte jenes Vaters verschmolz, dass seine Seligkeit größer wurde, und er erblickte einen Ort des Friedens, ein heiliges Land, empfand eine tiefe Stille, und “ruhte in Abrahams Schoße”. (33, 14 – 16)

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flagge en  30. The Development of the Spirit through Reincarnations

THE THIRD TESTAMENT – Revelations of Jesus Christ
Chapter 30 – The Development of the Spirit through Reincarnations

The Law of Evolution

The Lord says:

1. I say to you that it is necessary for humanity to know that its spirit has come many times to earth and that still they have not been able to arise along the pathway of My Law in order to reach the summit of the mountain. (77, 55)

2. Why, if humanity has seen the development of science and the discovery of things they would not have believed earlier, does it resist the natural evolution of the spirit? Why are they obstinate in what makes them remain stationary and lethargic? Why have they not wished to glimpse eternal life? (118, 77)

3. Understand, that although creation appears to have been completed, all things continue to evolve, transform, and become more perfect. Could your spirit escape that Divine Law? No, My children, no one can say the last word about the spiritual, about science, or about life, for they are works of mine, which have no ending.

4. How many men, based on the knowledge they have achieved, believe themselves to have greatness of spirit, but to Me are like some children standing still on the road to their evolution; they should realize that it is not only through the development of the mind that the elevation of the spirit is achieved, but through the all – around development of their being; and there are many gifts needed to evolve in order to achieve completeness.

5. That is why I instituted the reincarnation of the spirit as one of My laws of love and justice, in order to provide it with a longer road that would give it the opportunities necessary to achieve its perfection.

6. Each existence is [only] a brief lesson; since otherwise, the opportunity for a man to include in it the fulfillment of all My law would be very short. However, it is necessary that you understand the meaning of this life in order to take from it its essence and to achieve its harmony, which is the basis of human perfection; then you will be able to pass to a higher plane, until you arrive to the spiritual life. There I have kept many lessons that I must teach you, and many revelations that I must still make to you. (156, 28 – 29)

7. Why is it, that while all things grow, unceasingly transform, develop, and become more perfect, your spirit alone remains stagnant throughout the centuries?

8. Since you have discovered and learned much through the sciences, you do not ignore the incessant evolution that exists in all the beings of creation. I wish you to understand that you must not leave your spirit abandoned to that backwardness and in the stagnation into which you have kept it for so long; and that you must struggle to achieve harmony with all that surrounds you, so that the day might come when Nature, instead of hiding its secrets, reveals them, and the elements, instead of being hostile, become your servants, collaborators, and brothers. (305, 6 and 8)

The “Resurrection of the Flesh” – Properly Understood

9. Now the world will know the truth about the resurrection of the flesh, which is the reincarnation of the spirit.

10. Reincarnate: to return to the material world to be born again as a man: the emergence of the spirit in a human body for the continuation of a mission: That is the truth about the resurrection of the flesh of which your elders have spoken, giving it interpretations that were as twisted as they were absurd.

11. Reincarnation is a gift that God has conceded to your spirit so that it is never limited by the smallness of the material form, by its ephemeral existence on the earth, or by its natural weaknesses; but rather, because the spirit proceeds from a superior nature, it may use as many material forms as are necessary for carrying out its great missions in the world.

12. Through this gift, the spirit demonstrates its immense superiority over the flesh, over death, and over all that is earthly, defeating death, surviving from one body to another, to as many as may be entrusted to it: the conqueror of time, obstacles, and temptations. (290, 53 – 56)

13. How could you ever believe that on the day of judgment the bodies of the dead will be resurrected and be united to their spirits in order to enter the Kingdom of God? How can you interpret in that manner what you were taught in former times?

14. The flesh is of this world and here it remains, while the spirit arises free and returns to the existence from where it emerged. That which is born of the flesh is flesh; that which is born of My Spirit is spirit. The resurrection of the flesh *) is the reincarnation of the spirit, and if some believe that to be a human theory and others believe it to be a new revelation, verily I say to you that I began to make it known to the world since the beginning of mankind; proof of it you can find in the text of the Scriptures, which are a testimony of My works.

*) This term, known from the old creed of Christianity, was written down by the council of Nicäa, in a time where the partially accepted teaching of reincarnation was condemned as heresy by emperor Justinian (!), 553 years after Christ. With that, the reincarnation of the spirit in the “flesh” became the “resurrection of the flesh”.

15. However, during this Era the revelation has reached your spirit in a greater level of evolution. Soon it will be justly regarded as one of the most rightful and loving laws of the Creator. Disregard the belief that you had about the ‘Day of Judgment’ which is not a day like yours, because it is a period, and the end of the world is not the end of the planet where you live, but of the egotistical life you have created on it. (76, 41 – 43)

16. The Mystery of the resurrection of the flesh has been clarified by the revelation of the reincarnation of the spirit. Today you realize that the goal of this law of love and justice is for the perfection of the spirit, so that it will never be lost, because it will always find an open door as an opportunity which the Father offers for its salvation.

17. My judgment for every spirit, by reason of this law, is perfect and inexorable.

18. Only I know how to judge you, for each destiny is incomprehensible to men. Thus no one is censured or exposed before the others.

19. And after losing themselves in sin, from so many struggles and vicissitudes and much wandering, the spirits will come before Me filled with wisdom through their experience, purified by pain, elevated by their merits, weary from their long pilgrimage, but simple and joyful as children. (1, 61 – 64)

The Differentiated State of the Development of the Spirits

20. It has been a long while since your spirit emanated from Me, nevertheless, not everyone has progressed in the same way along the spiritual path.

21. All destinies are different although they lead you toward the same goal. To some are reserved some ordeals and to others different ones. One child travels one path, and another will follow a different course. Neither have all of you emerged to this existence at the same instant, nor will you return at the same moment. Some travel ahead, and others behind, but the goal awaits everyone. No one knows who is near nor who is distant, because you are still small to have this knowledge; you are human and your vanity would lead you astray. (10, 77 – 78)

22. At all times, even the remotest of human history, you have had examples of men of elevated spirit. How do you explain to yourselves the fact, that there have been men with evolved spirits since the earliest times, if before they had not passed through successive reincarnations that helped them to elevate themselves?

23. It is because the spirit is not born at the same time as the shell, nor did the beginning of humanity coincide with that of the spirit. Truly I tell you, not a single spirit has ever come to this world without having existed first in the Beyond. And who among you can measure or know the time that He has lived in other mansions before coming to dwell on the earth? (156, 31 – 32)

The Knowledge of previous earthly Lives and of your own Development

24. While the spirit is united with the material body, it is unaware of the merits it has achieved in past lives. However, it does know that it possesses eternal life and that it will continually evolve in pursuit of summit, but is presently unaware of what level it has reached. (190, 57)

25. Your mind does not receive the past impressions or memories of your spirit, because the material is like a thick veil that does not permit entry into the spirit’s life. What mind could receive the images and impressions that the spirit has gathered in the trajectory of its past? What intelligence could coordinate with human ideas that which is incomprehensible?

26. For all these reasons, until now I have not permitted you to know who you are spiritually, nor what your past has been. (274, 54 – 55)

27. All My works have been written by Me in a book entitled: “Life.” The number of pages is uncountable, its wisdom is infinite, and other than by God, who is the author, it may not be obtained by anyone. But there, on every page, is written a limited summary in which the Father has delineated every one of his works, in order to place it within reach of every understanding.

28. You too, are writing the book of your life, in which are written all of your works and each one of your steps on the long road of evolution. That book will be written in your conscience, and it will be the light of knowledge and experience with which tomorrow you will illuminate the paths of your younger brothers.

29. You can not yet present your book to anyone, because even you do not know its contents, but soon there will be light in your being, and you will be able to show your brothers the pages that tell of your development, your restitution, and your experiences. You will then be an open book for humanity.

30. Blessed are those who take possession of their mission, they will feel themselves ascending the ladder that Jacob saw in his dreams, which is the spiritual road that leads beings to the presence of the Creator. (253, 6 – 8)

Love as a Requirement for Spiritual Development

31. Just as your body requires air, the sun, water, and bread to live, so too the spirit needs the environment, the light, and the sustenance of its own being. When it is deprived of the freedom to elevate itself in search of nourishment, it weakens, withers, and grows dull, like a child made to stay always in its crib and enclosed in its bedroom; its limbs stiffen, it grows pale, its senses weaken, and its faculties atrophy.

32. See how the spirit can also become paralytic? What if I told you that the world is full of the paralyzed, the blind, the deaf, and ill in spirit. The spirit that lives closed off, without the freedom to develop itself, is a being that does not grow, not in wisdom, nor in strength and virtue. (258, 62 – 63)

33. Truly I tell you, that which can elevate you is love, for in it exist wisdom, sentiment, and elevation. Love is a compendium of all the attributes of the Divinity, and God has lit that flame in every spiritual creature.

34. How many lessons I have given so that you would learn to love? How many opportunities, lives, and reincarnations the Divine mercy has provided! The lesson has been repeated as many times as necessary, until it is learned. Once it is obeyed, there is no need to repeat the lesson, for it cannot be forgotten.

35. If you learn My lessons quickly, you will no longer have to suffer, nor weep for your errors. A being that takes advantage of the lessons received on earth may return to the world, but each time with more advancement and in better conditions. Between one life and another there is always a respite, which is necessary to meditate and rest before beginning the new task. (263, 43 – 45)

Various Reasons for the Reincarnations

36. Truly I tell you that in no epoch of human life has man lacked knowledge of My Law, for He has never lacked a glimmer in his spirit, an intuition in his mind, or a presentiment in his heart from the Divine spark, which is his conscience.

37. Nonetheless, your spirit has turned toward the Beyond wearing a blindfold of darkness, and I tell you that He who does not make use of the lessons contained in the life of this world, this vale of trials, shall have to return to it to finish his restitution and above all, to learn. (184, 39)

38. In other worlds the spirits also enjoy free will, and they sin and lose the way, or persevere in the good and therefore manage to ascend, just as you do on earth. But at the indicated moment, those destined to come to this world, descend to it either to fulfill a noble mission, or to atone in restitution.

39. According to their desire to see this earth, it will seem to some a paradise, and to others a hell. That is why, when they understand the mercy of the Father, they see only a marvelous life sowed with blessings and teachings for the spirit: a road that brings them closer to the Promised Land.

40. Some leave this world desiring to return, others do so with the fear of having to; this is because your being has not yet learned to understand the harmony in which you must live with the Lord. (156, 33 – 34)

41. Let no one rebel at the idea of having to return to this planet in another body, nor think that reincarnation is a punishment for the spirit. All spirits destined to live on the earth have had to pass through the law of reincarnation in order to achieve their evolution and carry out the mission I have entrusted to them.

42. It is not only the spirits of little elevation that must reincarnate again, the elevated spirits too return time and again, until their work is finished.

43. Elijah is the greatest of the prophets that have come to the earth, and in spite of the great works that He did and the great trials that He experienced, He had to return to this world in another time, in another material form, and with another name.

44. This law of love and justice was unknown by humanity for a long time, for if they had known it before, they might have fallen into confusion; still, the Father made some revelations to you, and gave you some signs that were the foregoing light of this time, which is the Era of the solution of all the Mysteries. (122, 25 – 28)

The Road to Perfection

45. Long is the road by which you shall come to the fullness of light. No being has a longer road than that of the spirit, which the Father, the Divine Sculptor who shapes and polishes your spirit, gives perfect form. (292, 26)

46. Truly I tell you, that to come to complete cleanliness, your spirit must yet purify itself much in this world and in the spiritual valley.

47. You will return to this planet as many times as necessary, and the more you fail to make use of the opportunities your Father gives you, the longer will be postponed your definitive entry into the true life, and the longer your stay in the vale of tears.

48. In each earthly existence, every spirit must show its advancement and the fruits of its evolution, making a firm step forward each time.

49. Keep in mind that the only good that rebounds to your own benefit is that which is done out of true love and charity for others, and which is done disinterestedly. (159, 29 – 32)

50. In man there are two forces which are always in struggle: his human nature, which is temporary, and his spiritual nature which is eternal.

51. That eternal being is well aware that very long periods of time will pass for him to be able to reach his spiritual perfection; He anticipates that He will have many existences and that in them He will go through many ordeals before gaining his true happiness. The spirit foresees that after his tears, pain and passing many times through bodily death, He will reach the summit which He has always sought in his longing for perfection.

52. On the other hand, the flesh, that weak and small being, weeps, rebels and sometimes refuses to follow the dictates of the spirit, and only when the latter has evolved, is strong and experienced in the struggle with the flesh and its surroundings, is it able to dominate the flesh and manifest itself through it.

53. Long is the pilgrimage of the spirit, extensive his path, many and quite variable his existences, and his ordeals different at every moment, but while He complies with them, He elevates, purifies and perfects himself.

54. In his passage through life He is leaving a trace of light, that is why many times the whims of the flesh are of no concern to the spirit, for He knows that they are temporary, and that He can not detain his journey by incidents which He regards as insignificant.

55. Momentarily He fixes his attention on the weaknesses of his body, but He knows that He cannot love very much something that is short – lived and which soon disappears into the bowels of the earth. (18, 24 and 27 – 28)

The Universal School of Life

56. Since the beginning of humanity, reincarnation of the spirit has existed as a law of love and justice, and is one of the forms in which the Father has demonstrated his infinite clemency. Reincarnation is not only of this time, but of all times, but do not think that this Mystery has not been revealed before now; from the first times an intuition has existed in man about the reincarnation of the spirit.

57. Yet this humanity, seeking material sciences and the riches of the world, has allowed itself to be dominated by the passions of the flesh, hardening those senses with which the spiritual is perceived, making itself blind and deaf to that which corresponds to the spirit. (105, 52)

58. Before your creation you were in Me; later, as a spiritual creature, from a place where all vibrates in perfect harmony, where the essence of life and the source of the true light are found, I come to give you sustenance.

59. Pain was not created by the Father. In the times of which I speak, you had no reason to whimper and had nothing to lament, you felt the glory in yourselves, for in your perfect life, you were the symbol of that existence.

60. But when you left that dwelling I gave vestment to the spirit, and you descended further and further. Since then, your spirit has been evolving little by little, until arriving to the plane it now occupies, where the light of the Father shines. (115, 4 – 5)

61. The final destination of every spirit is to unite with God after it becomes purified and attains perfection. That is why I fill your path with enlightenment and give strength to your spirit, so that you may ascend step by step. The mansion that you will inhabit in the spiritual valley will be determined by your level of spiritual elevation when you depart from earth, because the universe was created as a school of perfection for the spirit. (195, 38)

62. If I had given you all in this life, you would not now be wishing to ascend another step, but what you have not achieved in one existence, you seek in another, and what you do not reach in that, is promised to you in a higher one, and so it goes on infinitely on the endless road of the spirits.

63. When you hear My word, it seems impossible that your spirit might be capable of reaching such perfection, and I tell you that today you doubt the high destiny of the spirit because you only look at what you can see with your material eyes: smallness, ignorance, and evil. Yet, that is because the spirit of some is ill, while in others it is paralyzed. There are some who are blind, and yet others who are spiritually dead. Before such spiritual misery you must doubt the destiny that eternity has reserved for you.

64. Thus you live in this time of materialism and love for the world, yet the light of My truth has come to you to dissipate the darkness of the night of a time that has already passed, announcing by the light of its dawn the arrival of a new Era in which the spirit will receive the illumination of My teaching. (116, 17 – 18)

65. Many of you already will not have another opportunity to come to earth to repair your faults; you will not posses that instrument that you have today, which is the body that bears you, and on which you depend. It is necessary that you understand that coming to the world is a privilege for the spirit, never a punishment, and therefore, you must make use of this grace.

66. After this life you will go to other worlds to receive new lessons and there find new opportunities to continue ascending the ladder and perfecting yourselves. If you have completed your obligations as men, you will leave this world with satisfaction for a mission completed, bearing tranquility in your spirit. (221, 54 – 55)

67. My voice is calling to the great multitudes because many spirits are coming to the end of their long pilgrimage on earth.

68. That dejection, that weariness, and that sadness that they bear in their hearts are the evidence that they yearn for a higher dwelling, a better world.

69. Yet, it is necessary that in the last phase of their lives on earth they live in obedience to the dictates of their consciences, so that the track left by their last steps on earth be a blessing for the generations that later come to perform their various missions in the world. (276, 4)

70 This world is not eternal, nor is there any need for it to be. When this dwelling ceases to have the reason it has now to exist, it will disappear.

71. When your spirit no longer needs the lessons that this life gives, because other more elevated lessons await it in another world, then, with the light acquired in this struggle, it will say: “How clearly I understand now that all the vicissitudes of this life were only experiences and lessons that I needed in order to understand better. How long this journey appeared to me in the moments when suffering drained My strength; but now, in contrast, when all is in the past, how brief and fleeting it appears before eternity. (230. 47)

72. Be glad, humanity; think of yourselves as migrant birds that pass through this world full of tears, poverty, and suffering. Be glad that it is not your eternal dwelling place. Better worlds await you.

73. Thus, when you say farewell to this earth, you will do so without bitterness, and here will remain the cries of pain, the work, and the tears. You will say good – bye to this world, and rise up to those higher worlds that await you. From there, you will see the earth as a point in space that you remember with love. (230, 51)

The Power of Conviction of the Doctrine of Reincarnation

74. Spiritual enlightenment is revealing to the world the truth, the justice, the reason, and the love that exist in the spiritual gift of reincarnation. Nevertheless, in the beginning the world will fiercely battle this revelation, labeling it as a strange and false doctrine in order to make men of good faith distrust it.

75. The efforts of the religions to maintain their faithful in the routine of old beliefs and methods beyond their time shall be useless and vain, for none can stop the Divine light that penetrates to the depths of understanding, awakening the spirit to an Era of revelations, of Divine confidences, of clarification of doubts and Mysteries, and of spiritual liberation.

76. Nor shall any be able to hold back the torrent that forms when humanity rises in search of its liberty of thought, of the spirit, and of faith. (290, 57 – 59)

Stages in the Reincarnation of a Spirit

77. I am calling all travelers to listen to My voice, which invites them to ascend spiritually and to possess eternal life.

78. In this day in which the Divine Word makes itself heard, learn from this word and enlighten yourselves with it, for in wisdom is the light and your salvation.

79. If My law teaches you morality, righteousness, and order in all acts of your life, why do you seek adverse paths which bring you pain, and when you depart to the hereafter, leaving your body in the earth, you weep because you have loved that physical body so much?

80. When you feel that the material body no longer belongs to you, and that you must follow the road until you reach me, I have asked you: My child, what gift do you bring me? Have you lived on the earth obeying My mandates?

81. And you are ashamed and dejected because you do not bear a gift of love for the one who loves you so much and has granted you so much. You have created chains which crush your spirit. And having lost its grace, your spirit appears without light, weeping and grieving. It hears the voice of the Father who calls, but since it has not evolved, nor feels worthy of coming to him, it hesitates and waits.

82. Time passes, and once again the spirit hears that voice. In the midst of its pain it asks who speaks, and the voice says: Awaken! Do you not know from where you have come, nor where you go? Then the spirit raises its eyes and sees an immense light, before its splendor it sees itself insignificant. It recognizes, that before being sent to the earth, it had existed and had been loved by the Father, which is from whom the voice came, and who now, upon seeing him in this painful situation, suffers for it. The spirit knows that it has been sent to different worlds to journey over a difficult path and has to reach its reward through its merits.

83. The child asks, if before being sent to earth I have been your beloved creature, why have I not remained virtuous? Why have I had to descend to suffer and work in order to return to you?

84. The voice replies: All spirits have been submitted to the law of evolution and on that road the Spirit of the Father always protects you and is pleased by the good deeds of his son. Truly, I have sent you to earth in order that you might make of it a dwelling of struggle for spiritual perfection, not a valley of war and pain.

85. I have told you to multiply and not be sterile, and when you return to the spiritual valley and do not bring any harvest, you only weep, arriving without the grace with which I have covered you. That is why I send you one more time and tell you, cleanse yourself, seek that which you have lost, and cultivate your elevation.

86. The spirit returns to earth and seeks a small and tender human body in order to rest in it and begin the new journey. It finds the small child designated to it and unites with that body in order to make restitution for its failings within My law. Knowing what it must do and aware that it belongs to the Father, the spirit comes to the earth clearly aware of its mission.

87. In its first years it is innocent; it preserves its purity, and remains in contact with the spiritual life. Then it begins to know sin. It looks closely at pride, arrogance, and at the rebelliousness of men before the just laws of the Father, and the flesh, which is stubborn by nature, begins to contaminate itself with evil. Having fallen into temptation, if forgets the mission which it brought to earth and arises performing deeds which are contrary to the law. The spirit and material body eat the forbidden fruits, and when they have fallen into the abyss, the last hour surprises them.

88. Once again the spirit finds itself in the spiritual valley, weary and burdened by the weight of its faults. Then it remembers the voice that spoke to it in another time which still calls to it. And after much weeping, feeling lost, and not knowing who it is, it remembers that it has already been in that place.

89. Then the Father, who has created it with so much love, appears on its path, asking: Who are you? From where do you come and where do you go?

90. The son recognizes in that voice the word of the one who has given it its existence, intelligence, and gifts; the voice of the Father who always forgives, who purifies, and removes the darkness and leads to the light. The child trembles because it knows it is before the Judge, and speaks, saying: Father, My disobedience and My debts to you are very great, and I can not aspire to live in your home, for I have no merits. Today, when I returned to the spiritual valley, I see that I have only accumulated faults for which I must make restitution.

91. But the loving Father once more points out the way, and once again the spirit incarnates and forms a part of humanity.

92. Now experienced and with greater strength, it then subdues the material body in order to control it and to obey the Divine dictates. The battle begins. The spirit combats the sins which cause man to fall and wants to take advantage of the opportunity which has been granted for its salvation. It struggles from beginning to end. And when the white hairs shine on the temple, and the body which before was strong and healthy begins to slowly stoop under the weight of the years and lose energy, then the spirit feels strong, more developed, and experienced. How great and disgusting sin appears to that being, it leaves that sin and reaches the end of its journey. Now it only awaits the moment in which the Father will call it, for it has come to the conclusion that the Divine Law is just, that the will of God is perfect, and that the Father lives in order to give life and salvation to his children.

93. When the last day comes, it feels death in its flesh and has no pain; it departs silently and respectfully. It contemplates itself in the spirit, and as if it had a mirror before it, sees itself as beautiful and radiant with light. Then the voice speaks to it and asks, Child, where are you going? And knowing who it is, it approaches the Father, allows his light to invade its being and speaks thus: O Creator, O Universal Love, I come to you to rest and to give to you the fulfillment of My mission.

94. The account is settled; the spirit is healthy, cleansed and free of the chains of sin, and sees before it the reward which awaited it.

95. Then it feels that it merges with the light of that Father, that its joy is greater, and it contemplates a mansion of peace, a holy land, and a profound silence; then it remains at rest in the bosom of Abraham. (33, 14 – 16)

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flagge fr  30. Le développement de l’esprit à travers de multiples réincarnations

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LE TROISIEME TESTAMENT – Révélations de Jésus-Christ
Chapitre 30 – Le développement de l’esprit à travers de multiples réincarnations

La loi de l’évolution

1. Je vous dis qu’il est important que l’humanité sache que son esprit est venu à maintes reprises sur la Terre et qu’il n’a pas encore su s’élever sur le chemin de ma Loi pour atteindre le sommet de la montagne. (77, 55)

2. Pourquoi, si l’humanité a vu le développement de la science et la découverte de ce qu’elle n’avait pu croire auparavant, résiste-t-elle à l’évolution naturelle de l’esprit? Pourquoi s’obstine-t-elle sur ce chemin qui le laisse immobile et léthargique? Parce qu’elle n’a pas voulu regarder vers la vie éternelle. (118, 77)

3. Comprenez que, si la Création a apparemment été conclue, tout cependant évolue, tout se transforme et se perfectionne. Votre esprit pourrait-il échapper à cette Loi divine? Non, mes enfants! Personne ne pourra prononcer le dernier mot à propos du spirituel, de la science ou la vie, parce que ces oeuvres sont les Miennes et qu’elles n’ont pas de fin.

4. Combien d’hommes, par le savoir qu’ils ont acquis, croient posséder la grandeur spirituelle et ne représentent, pour Moi, pas davantage que des enfants qui n’avancent pas sur leur chemin d’évolution, parce qu’ils doivent prendre en considération que ce n’est pas seulement par le biais du développement de leur intelligence qu’ils peuvent parvenir à l’élévation de leur esprit, mais qu’elle doit passer par le développement de l’ensemble de leur être. Et il y a, en l’homme, de nombreux dons qu’il est indispensable de développer pour réussir à atteindre la plénitude.

5. C’est pour cela que j’instituai, comme une de mes lois d’amour et de justice, la réincarnation de l’esprit, afin de lui concéder un plus vaste chemin, qui lui offre toutes les possibilités nécessaires pour obtenir son perfectionnement.

6. Chaque existence est une courte leçon, parce que s’il en était autrement, l’homme n’aurait qu’une faible opportunité de contenir en elle l’accomplissement de toute ma Loi; mais il est nécessaire que vous connaissiez le sens de cette vie pour en retirer son essence et pour atteindre l’harmonie qui est la base de la perfection humaine, afin que vous puissiez accéder à un plan supérieur jusqu’à parvenir à la vie spirituelle, où je vous réserve tant de leçons qu’il me faut vous enseigner et tant de révélations que je dois encore vous faire. (156, 28-29)

7. Pourquoi, alors que tout croît, se transforme, se perfectionne et se développe sans cesse, seul votre esprit doit-il stagner au travers des siècles?

8. Puisque vous avez découvert et appris beaucoup au travers de la science, vous n’ignorez pas l’évolution incessante qui existe pour tous les êtres de la création. Je souhaite que vous compreniez que vous ne devez pas abandonner votre esprit dans ce retard et cette stagnation où vous l’avez plongé il y a si longtemps, et que vous devez lutter pour parvenir à l’harmonie avec tout ce qui vous entoure, afin que, pour les hommes, arrive un jour où la Nature, au lieu de cacher ses secrets, les leur révèle, et au lieu que les éléments leur soient hostiles, ils en arrivent à être leurs serviteurs, leurs collaborateurs, leurs frères. (305, 6 et 8)

Le mystère de la «résurrection de la chair»

9. À présent, le monde saura la vérité au sujet de la résurrection de la chair, qui est la réincarnation de l’esprit.

10. Réincarner: retourner au monde matériel pour renaître en tant qu’homme, faire surgir l’esprit dans un corps humain afin de poursuivre une mission. Voici la vérité à propos de la résurrection de la chair, dont vous ont parlé vos ancêtres en vous faisant part d’interprétations tant tortueuses qu’absurdes.

11. La réincarnation est un don que Dieu a concédé à votre esprit pour qu’il ne se limite jamais à la petitesse de la matière, à son existence éphémère sur la Terre et à ses faiblesses naturelles; mais que, provenant d’une nature supérieure, l’esprit puisse utiliser toutes les matières nécessaires pour l’accomplissement des ses grandes missions dans le monde.

12. Par ce don, l’esprit démontre son immense supériorité sur la chair, la mort et tout ce qui est terrestre, en vainquant la mort, en survivant à un corps, puis à un autre, et à tous ceux qui lui sont confiés, vainqueur du temps, des écueils et des tentations. (290, 53-56)

13. Comment avez-vous pu croire que les corps des morts ressuscitent le jour du jugement et qu’ils s’unissent à leurs esprits pour entrer dans le Royaume de Dieu? Comment pouvez- vous interpréter de cette manière ce qui vous fut enseigné en d’autres temps?

14. La chair est de ce monde et en lui restera, tandis que l’esprit s’élève libre et retourne à la vie d’où il surgit. «Ce qui est né de la chair, est chair; ce qui est né de mon Esprit, est esprit». La résurrection de la chair est la réincarnation de l’esprit et, tandis que les uns croient qu’il s’agit d’une théorie humaine et les autres d’une nouvelle révélation, en vérité je vous le dis, cette révélation, Je commençai à la faire connaître au monde depuis l’aube de l’humanité. Vous pouvez le vérifier dans le texte des Ecritures, qui sont un témoignage de mes OEuvres.

15. Cependant, durant cette époque, cette révélation a atteint votre esprit davantage évolué et, sous peu, elle sera considérée à juste titre comme une des lois les plus justes et amoureuses du Créateur. Défaites- vous de la croyance que vous aviez à propos du «Jour du Jugement», qui n’est pas un jour en tant que tel, comme vous le concevez, parce qu’il s’agit d’un temps, et la fin du monde, n’est pas celle de la planète sur laquelle vous vivez, mais celle de la vie égoïste que vous avez créée. (76, 41-43)

16. La révélation de la réincarnation de l’esprit a éclairci le mystère de la «résurrection de la chair». Aujourd’hui vous réalisez que la finalité de cette loi d’amour et de justice est celle dont l’esprit se perfectionne, de laquelle il ne se perdra jamais, parce qu’il trouvera toujours une porte ouverte comme une chance de salut que lui offre le Père.

17. Par le biais de cette loi, mon jugement en chaque esprit est parfait et inexorable.

18. Je suis le seul qui sache vous juger, parce que chaque destin est incompréhensible pour les hommes. De ce fait, personne n’est découvert ni délaissé devant les autres.

19. Et, après s’être égarés dans les péchés, après tant de luttes et de vicissitudes, après avoir tant marché, les esprits arriveront devant Moi, pleins de sagesse en raison de l’expérience, purifiés par la douleur, élevés par les mérites, fatigués de leur long pèlerinage, mais simples et joyeux comme des enfants. (1, 61-64)
Le développement des esprits

20. Il y a longtemps que votre esprit a jailli de Moi, néanmoins, tous n’ont pas progressé d’égale manière sur le chemin spirituel.

21. Tous les destins sont différents, même s’ils vous conduisent au même but. Des épreuves différentes sont réservées aux uns et aux autres. Une créature parcourt un chemin, une autre connaît une étape distincte. Vous n’avez pas tous surgi à l’existence au même instant, de même que vous ne retournerez pas non plus au même instant. Les uns marchent devant, les autres suivent, mais l’objectif vous attend tous. Personne ne sait qui est proche, ni celui qui est plus éloigné, parce que vous êtes encore petits pour avoir cette connaissance; vous êtes humains et votre vanité vous perdrait. (10, 77-78)

22. À toutes les époques, même les plus lointaines de l’histoire de l’humanité, vous avez eu des exemples d’hommes à l’esprit élevé. Comment pourriez-vous expliquer que, depuis les premiers temps, il y eut des hommes d’esprit évolué, s’ils n’étaient pas passés auparavant par des réincarnations successives qui les aidèrent à s’élever?

23. Il faut souligner que l’esprit ne naît pas en même temps que l’enveloppe; et que l’aube de l’humanité ne coïncide pas avec celle de l’esprit. En vérité je vous le dis, il n’existe pas un seul esprit qui soit venu au monde sans avoir existé auparavant dans l’au-delà. Qui parmi vous peut mesurer ou connaître le temps qu’il a vécu en d’autres demeures avant de venir habiter la Terre? (156, 31-32)

La matiîre: une voile épais pour l’esprit

24. Pendant que l’esprit se trouve fondu à la matière, il ne peut savoir les mérites qu’il a gagnés en ses vies antérieures; cependant il sait déjà que sa vie est l’éternité, un développement continu pour essayer d’atteindre le sommet. Mais, aujourd’hui vous ne savez pas la hauteur que vous avez atteinte. (190, 57)

25. Votre intelligence ne reçoit pas les impressions ou les souvenirs du passé de votre esprit, parce que la matière est comme un voile épais qui ne parvient pas à pénétrer la vie de l’esprit. Quel cerveau pourrait-il recevoir les images et les impressions que l’esprit a recueillies sur le parcours de son passé? Quelle intelligence pourrait-elle ordonner, avec des idées humaines, ce qui lui est incompréhensible?

26. C’est en raison de tout cela que je ne vous ai pas autorisé, jusqu’à présent, à savoir qui vous êtes spirituellement, ni quel a été votre passé. (274, 54-55)

27. Toutes mes OEuvres sont écrites par Moi dans un livre qui s’intitule: «Vie»; le nombre de ses pages est incalculable; le caractère infini de sa sagesse, à l’exception de Dieu qui en est son auteur, ne pourra être atteint par personne; mais là, sur chaque page, le Père a limité chacune de ses oeuvres pour la mettre à la portée de votre entendement.

28. Vous aussi êtes en train d’écrire le livre de votre vie, en lequel toutes vos actions resteront écrites, de même que chacun de vos pas tout au long du chemin de l’évolution. Ce livre demeurera écrit en votre conscience et sera la lumière du savoir et l’expérience par laquelle vous illuminerez demain le chemin de vos plus jeunes frères.

29. Vous ne pouvez encore présenter votre livre à personne, parce que vous n’en connaissez même pas le contenu; mais, rapidement la lumière se fera en votre être et vous pourrez alors montrer à vos frères les pages qui traitent de votre développement, de votre restitution et de vos expériences. Vous serez alors un livre ouvert devant l’humanité.

30. Bienheureux ceux qui s’emparent de leur mission! Ils sentiront qu’ils gravissent l’échelle que Jacob vit en ses rêves, cette échelle qui est le chemin spirituel qui conduit les êtres jusqu’à la présence du Créateur. (253, 6-8)

L’amour est indispensable pour le développement spirituel

31. De même que votre corps a besoin d’air, de soleil, d’eau et de pain pour vivre, l’esprit, lui aussi, a besoin de l’atmosphère, de la lumière et de l’aliment qui correspondent à son être. Lorsqu’il se voit privé de la liberté de s’élever en quête de ce qui l’alimente, il faiblit, se flétrit, s’engourdit, comme si l’on obligeait un enfant à toujours garder le lit et être enfermé dans sa chambre. Ses membres se paralyseraient, il pâlirait, ses sens s’affaibliraient et ses facultés s’atrophieraient.

32. Voyez comme l’esprit, lui aussi, peut être un paralytique! Ah si je vous disais que le monde regorge de paralytiques, d’aveugles, de sourds et de malades de l’esprit! L’esprit qui vit enfermé et sans liberté pour se développer est un être qui ne croît, ni en sagesse, ni en force, ni en vertu. (258, 62-63)

33. En vérité je vous le dis, l’amour est ce qui peut vous élever, parce qu’en lui existent de la sagesse, du sentiment et de l’élévation. L’amour est un compendium de tous les attributs de la Divinité et c’est Dieu qui a allumé cette flamme en chaque créature spirituelle.

34. Combien de leçons vous ai-je données pour que vous appreniez à aimer! Combien d’opportunités, de vies et de réincarnations la miséricorde divine vous a-t-elle fournies! La leçon s’est répétée toutes les fois qu’il a été nécessaire jusqu’à ce qu’elle ait été apprise. Une fois le but atteint, il n’y a aucune raison qu’elle soit répétée parce qu’elle ne pourra pas non plus s’oublier.

35. Si vous appreniez rapidement mes leçons, vous n’auriez pas à souffrir ni à pleurer vos erreurs. Un être qui, sur la Terre, tire profit des leçons qu’il y a reçues, pourra retourner au monde, mais toujours sera plus avancé et dans de meilleures conditions. Entre une vie et une autre il existera toujours une trêve, nécessaire pour méditer et se reposer avant d’entreprendre la nouvelle tâche. (263, 43-45)

La raison des multiples réincarnations

36. En vérité je vous le dis, l’homme, en aucune époque de la vie humaine, n’a manqué de la connaissance de ma Loi, parce qu’à l’étincelle divine, qui est sa conscience, il ne lui a jamais manqué d’éclat en son esprit, d’intuition dans son intelligence, ou de pressentiment dans son coeur.

37. Cependant, votre esprit s’en est retourné vers l’au-delà avec un bandeau d’obscurité. Et Moi je vous dis que celui qui ne profite pas de la leçon que renferme la vie en ce monde, en cette vallée d’épreuves, celui-là doit y retourner pour achever sa restitution et, par-dessus tout, pour apprendre. (184, 39)

38. Dans d’autres mondes, les esprits jouissent également de libre-arbitre et pèchent ou dévient, ou persévèrent dans le bien et, ainsi, parviennent à s’élever, à l’instar de ce que vous faites sur la Terre; mais au moment venu, ceux qui sont destinés à venir en ce monde y descendent, les uns pour accomplir une noble mission et les autres pour expier leur restitution.

39. Mais, selon qu’ils veuillent considérer cette Terre, celle-ci se présentera comme un paradis pour quelques-uns ou comme un enfer pour les autres. C’est pour cela que, lorsqu’ils comprennent la miséricorde de leur Père, ils contemplent alors seulement une vie merveilleuse parsemée de bénédictions et d’enseignements pour l’esprit, un chemin qui les rapproche de la Terre Promise.

40. Les uns s’en vont de ce monde en désirant y revenir, les autres s’en vont dans la crainte de devoir revenir. Votre être n’est pas encore parvenu à comprendre l’harmonie dans laquelle vous devez vivre avec le Seigneur. (156, 33-34)

41. Que personne ne se rebelle à l’idée de devoir retourner à cette planète en un autre corps, et ne pensez pas que la réincarnation constitue un châtiment pour l’esprit. Tous les esprits destinés à devoir habiter la Terre ont dû passer par la loi de la réincarnation, pour pouvoir atteindre leur évolution et mener à bien la mission que je leur ai confiée.

42. Ce ne sont pas seulement les esprits de peu d’élévation qui doivent se réincarner; les esprits élevés, eux aussi, reviennent à maintes reprises jusqu’à la conclusion de leur oeuvre.

43. Elie est le plus grand prophète qui soit venu sur la Terre et, en dépit des grandes oeuvres qu’il accomplit et des grandes preuves qu’il livra, dut revenir en ce monde en un autre temps, sous une forme différente et sous un autre nom.

44. Cette loi d’amour et de justice fut longtemps ignorée de l’humanité, parce que si elle avait été connue auparavant, elle aurait pu tomber en confusion. Néanmoins, le Père vous fit quelques révélations et vous donna certains signes qui furent la lumière de ce temps, de l’éclaircissement de tous les mystères. (122, 25-28)

Le chemin vers la perfection

45. Le chemin par lequel vous parviendrez à la plénitude de la lumière est long. Aucun être n’a de plus long chemin que celui de l’esprit, où le Père, le Divin Sculpteur qui polit et modèle votre esprit, lui donne la forme parfaite. (292, 26)

46. En vérité je vous le dis, pour arriver à la complète limpidité, votre esprit devra encore beaucoup se purifier en ce monde et dans la vallée spirituelle.

47. Vous aurez à revenir sur cette planète toutes les fois qu’il sera nécessaire. Et plus vous gaspillez les chances que votre Père vous concède, plus vous retarderez votre entrée définitive dans la vraie vie et vous prolongerez davantage votre séjour dans la vallée des larmes.

48. Tout esprit doit démontrer, en chaque existence terrestre, le progrès et les fruits de son évolution, en avançant à chaque fois d’un pas ferme.

49. Gardez à l’esprit que le seul bien qui aboutit à son propre bienfait, est celui qui se fait par amour véritable et charité envers les autres, en plus d’être désintéressé. (159, 29-32)

50. Il y a, en l’homme, deux forces en présence qui sont toujours en lutte: sa nature humaine, qui est éphémère, et sa nature spirituelle, qui est éternelle.

51. Cet être éternel sait pertinemment qu’il devra s’écouler une longue période pour qu’il parvienne à atteindre son perfectionnement spirituel; il pressent qu’il aura de nombreuses existences et qu’il traversera beaucoup d’épreuves en elles, avant de connaître le vrai bonheur. L’esprit pressent qu’après les larmes, la douleur et après être passé plusieurs fois par la mort corporelle, il atteindra le sommet que son ardent désir de perfection a toujours recherché.

52. En revanche la matière, l’être fragile et petit, pleure, se rebelle et, parfois, refuse de suivre les appels de l’esprit, et ce n’est que lorsque celui-ci aura évolué, sera fort et expérimenté dans sa lutte avec la chair et tout ce qui l’entoure, qu’il réussira à dominer la matière et à se manifester par son entremise.

53. Le pèlerinage de l’esprit est long, son chemin l’est aussi, ses existences sont nombreuses et très variées, et ses épreuves sont diverses en chaque instant, mais tant qu’il les accomplit, il s’élève, se purifie et se perfectionne.

54. Lors de son passage par la vie, il va laissant une empreinte de lumière, c’est pour cela que souvent les gémissements de sa chair ne sont pas importants pour l’esprit élevé, parce qu’il sait qu’ils sont passagers et qu’il ne peut s’arrêter en chemin pour des détails qui lui paraissent insignifiants.

55. Il fixe momentanément son attention sur les faiblesses de sa chair, mais sait qu’il ne peut aimer trop quelque chose qui vit peu et qui, soudain, disparaît dans les entrailles de la Terre. (18, 24 et 27-28)

L’école universelle de la vie

56. Depuis l’aube de l’humanité, la réincarnation de l’esprit existe comme une loi d’amour et de justice et l’une des formes avec lesquelles le Père a démontré son infinie clémence. La réincarnation n’appartient pas seulement à ce temps, elle est de tous les temps; mais n’allez pas non plus penser que ce mystère ne vous a été révélé que maintenant. Depuis les premiers temps exista, en l’homme, l’intuition à propos de la réincarnation de l’esprit.

57. Mais cette humanité, à la recherche de sciences matérielles et des richesses du monde, se laissa dominer par les passions de la chair, ces fibres par lesquelles se perçoit le spirituel s’endurcissant, et devint sourde et aveugle à tout se qui se réfère à l’esprit. (105, 52)

58. Avant votre création, vous étiez en Moi, en tant que créature spirituelle, là où tout vibre en parfaite harmonie, là où se trouvent l’essence de la vie et la source de la vraie lumière, avec laquelle je vins vous alimenter.

59. La douleur ne fut pas créée par le Père. Aux temps où je vous parlais, vous n’aviez aucun motif de gémir, vous n’aviez rien à regretter, vous ressentiez la gloire en vous-mêmes, parce que dans votre vie parfaite, vous étiez le symbole de cette existence.

60. Mais, lorsque vous laissâtes cette demeure, je fournis un vêtement pour l’esprit et vous vous mîtes à descendre toujours plus. Ensuite, peu à peu votre esprit évolua jusqu’à en arriver au niveau où vous vous retrouvez à présent, où brille la lumière du Père. (115, 4-5)

61. La finalité de tout esprit est de se fondre en la Divinité, après sa purification et son perfectionnement. C’est pour cela que j’inonde votre chemin de lumière et que je donne la force à votre esprit afin que vous gravissiez, un par un, les échelons. La demeure spirituelle que vous habiterez dans l’au-delà sera déterminée par le niveau d’élévation que vous possédez au moment de quitter cette terre, puisque l’univers fut créé comme une école de perfection pour l’esprit. (195, 38)

62. Si je vous avais déjà tout donné en cette vie, vous ne désireriez plus gravir un échelon de plus, mais, ce que vous n’avez pas atteint dans une existence, vous le recherchez dans l’autre, et ce que vous n’obtenez pas en celle-là, une autre plus élevée vous le promet, et ainsi successivement jusqu’à l’infini, sur le chemin sans fin des esprits.

63. Quand vous écoutez ma parole, il vous paraît impossible que votre esprit puisse être capable d’atteindre une telle perfection. Moi je vous dis aujourd’hui que vous doutez du destin élevé de l’esprit, parce que vous ne voyez seulement que ce que vous parvenez à voir avec vos yeux matériels: petitesse, ignorance et méchanceté. Mais cela est dû au fait que l’esprit en certains est malade, en d’autres, paralytique; il y en a qui sont aveugles et d’autres qui sont morts spirituellement. Et devant autant de misère spirituelle, vous doutez du destin que l’éternité vous réserve.

64. Et c’est de cette manière que vous vivez en ce temps d’amour au monde et de matérialisme; mais la lumière de ma vérité est déjà arrivée à vous en dissipant les ténèbres de la nuit d’un temps qui est déjà passé et en annonçant avec son aurore, l’arrivée d’une ère en laquelle l’esprit recevra l’illumination de mon enseignement. (116, 17-18)

65. Bon nombre d’entre vous ne recevront plus de nouvelle opportunité de revenir sur la Terre, pour y réparer leurs fautes. Vous ne possèderez plus cet instrument que vous portez aujourd’hui, votre corps, sur lequel vous vous appuyez. Il est indispensable que vous compreniez que venir au monde est un privilège pour l’esprit et que ce n’est jamais un châtiment; par conséquent, vous devez profiter de cette grâce.

66. Après cette vie, vous irez à d’autres mondes pour y recevoir de nouvelles leçons et, là, vous rencontrerez de nouvelles opportunités pour continuer votre escalade et vous perfectionner. Si vous avez accompli vos devoirs en tant qu’hommes, vous laisserez ce monde avec la satisfaction de la mission accomplie, en emmenant la tranquillité en votre esprit. (221, 54- 55)

67. Ma voix est en train d’appeler les grandes multitudes parce que de nombreux esprits en arrivent à la fin de leur pèlerinage sur la Terre.

68. Cet abattement, cette lassitude, cette tristesse qu’ils éprouvent dans leur coeur, sont la preuve qu’ils aspirent déjà à une demeure plus élevée, à un monde meilleur.

69. Mais il est indispensable que l’ultime étape qu’ils parcourent dans le monde, ils la vivent en obéissant aux préceptes de leur conscience, afin que l’empreinte de leurs derniers pas sur la Terre soit une empreinte de bénédiction pour les générations futures qui viendront accomplir leurs diverses missions dans le monde. (276, 4)

70. Ce monde n’est pas éternel, et il n’est d’ailleurs pas nécessaire qu’il le soit. Quand cette demeure aura perdu sa raison d’exister, qu’elle a aujourd’hui, alors elle disparaîtra.

71. Lorsque votre esprit n’aura déjà plus besoin des leçons que prodigue cette vie, parce que d’autres plus élevées l’attendent en un autre monde, alors, éclairé de la lumière acquise dans cette lutte, il dira: je comprends à présent, si clairement, que toutes les vicissitudes de cette vie ne furent seulement que des expériences et des leçons dont moi j’avais besoin pour mieux comprendre. Que ce séjour me paraissait long lorsque les souffrances m’épuisaient! En revanche, à présent que tout est passé, il me paraît tellement court et fugace face à l’éternité! (230, 47)

72. Réjouissez-vous, humanité, et pensez que vous êtes des oiseaux migrateurs en ce monde plein de larmes, de pauvretés et de souffrances. Réjouissez-vous parce que ce n’est pas votre demeure pour l’éternité. Des mondes meilleurs vous attendent!

73. Ainsi, quand vous vous retirerez de cette Terre, vous le ferez sans amertume et c’est ici que resteront les cris de douleur, les travaux, les larmes. Vous direz adieu à ce monde et vous vous élèverez vers ceux qui vous attendent dans les hauteurs. De là-bas, vous verrez la Terre comme un point dans l’espace, dont vous vous souviendrez avec amour. (230, 51)

Au début le monde combattra cette révélation

74. La lumière du Spiritualisme est en train de révéler au monde la vérité, la justice, la raison et l’amour qui existent dans le don spirituel de la réincarnation; néanmoins, au début, le monde devra combattre avec acharnement cette révélation lui donnant un aspect de doctrine étrange et fausse, de telle sorte que les hommes de bonne foi se méfieront.

75. Inutiles et vains seront les efforts que les religions déploient pour conserver leurs fidèles dans la routine d’anciennes croyances et de méthodes hors du temps, parce que personne ne pourra arrêter la lumière divine qui pénètre au fond des entendements, en réveillant l’esprit à une Ere de révélations, de divines confidences, d’éclaircissements des doutes et des mystères, de libération spirituelle.

76. Personne ne pourra non plus arrêter le torrent que constituera l’humanité lorsqu’elle se lèvera à la recherche de sa liberté de pensée, d’esprit et de foi. (290, 57-59)

Les étapes de l’évolution des esprits

77. Je lance un appel à tous les pèlerins pour qu’ils entendent ma voix qui les invite à l’élévation et à posséder la vie éternelle.

78. En ce jour où le Verbe Divin se fait entendre, profitez de sa parole et illuminez-vous en, parce que dans le savoir il y a la lumière et votre salut.

79. Si ma loi vous enseigne la morale, la droiture et l’ordre dans tous les actes de votre vie, pourquoi recherchez-vous des chemins contraires et, ainsi, vous façonnez- vous la douleur, et lorsque vous partez dans l’au-delà en laissant votre corps sur la Terre, vous pleurez parce que vous avez trop aimé cette enveloppe?

80. En percevant que la matière ne vous appartient plus et que vous devez suivre la voie pour arriver jusqu’à Moi, je vous ai demandé: Mon enfant, quel présent m’offres-tu? As-tu vécu sur la Terre en obéissant à mes commandements?

81. Quant à vous, honteux et la tête basse parce que vous n’apportez pas un présent d’amour pour Celui qui vous aime tant et vous a concédé tellement, vous avez construit des chaînes qui embrument votre esprit. Et celui-ci, ayant perdu la grâce, apparaît sans lumière, pleure et se lamente. Il entend seulement la voix du Père qui l’appelle, mais comme il n’a pas évolué et ne se sent pas digne d’aller vers Lui, il s’arrête et attend.

82. Les temps passent et l’esprit entend à nouveau la voix et, au beau milieu de sa peine, demande qui s’adresse à lui. Et cette voix de lui dire: réveille-toi, ne sais-tu pas d’où tu es venu, ni le lieu où tu te rends? Alors il élève les yeux, voit une immense lumière, face à la splendeur de laquelle il se trouve mesquin. Il reconnaît qu’il existait déjà avant d’être envoyé vers la Terre, qu’il était déjà aimé par le Père, qui est Celui dont provenait la voix et que, à présent qu’il le voit dans un moment pénible, il souffre pour lui, sait qu’il a été envoyé vers diverses demeures pour parcourir le chemin de lutte et gagner, par ses mérites, sa récompense.

83. Et l’enfant d’interroger: si, avant d’être envoyé sur la Terre, j’ai été ta créature bien aimée, pourquoi ne suis- je pas resté dans la vertu et pourquoi ai-je dû descendre, souffrir et travailler pour revenir à Toi?

84. La voix lui a répondu: tous les esprits ont été soumis à la loi d’évolution et, en ce chemin, mon Esprit de Père toujours les protège, et se complait dans les bonnes actions de l’enfant. Certes, je vous ai envoyé sur Terre pour que vous la transformiez en demeure de lutte, de perfectionnement spirituel, et non en une vallée de guerre et de douleur.

85. Je vous ai demandé que vous vous multipliiez, que vous ne soyez pas stériles, mais quand vous retournez à la vallée spirituelle, vous n’apportez aucune récolte, vous pleurez seulement et venez sans la grâce de laquelle je vous ai revêtu. C’est pour cela que je vous envoie une fois de plus en vous disant: lavez-vous, recherchez ce que vous avez perdu et travaillez à votre élévation.

86. L’esprit vient sur la Terre en toute connaissance de cause, il sait qu’il est le souffle du Père et connaît la mission qu’Il lui a impartie.

87. Dans les premières années, il est innocent, conserve sa pureté et demeure en contact avec la vie spirituelle. Par la suite, il commence à connaître le péché, lorgne de près l’orgueil, la colère et la rébellion des hommes face aux lois justes du Père et, la chair, réticente de nature, commence à se contaminer du mal. Sombré dans la tentation, il oublie la mission qu’il amena sur la Terre et se lève en commettant des actes contraires à la loi. Esprit et matière consomment les fruits défendus, et lorsqu’ils ont sombré dans l’abîme, la dernière heure vient les surprendre.

88. L’esprit se retrouve à nouveau dans l’espace, fatigué et fléchi sous le poids de ses fautes. Alors il se souvient de la voix qui s’adressa à lui en un autre temps et qui l’appelle encore. Après avoir beaucoup pleuré, se sentant perdu sans savoir de Qui il s’agit, il se rappelle qu’il s’est déjà trouvé en ce même endroit.

89. Et le Père, qui l’a créé avec tellement d’amour, apparaît sur son chemin en lui demandant: Qui êtes- vous, d’où venez-vous, et où allez- vous?

90. En cette voix, l’enfant reconnaît la parole de Celui qui lui a donné l’être, l’intelligence et les dons, le Père qui pardonne toujours, le purifie, l’écarte des ténèbres et le mène à la lumière. Il frissonne parce qu’il sait qu’il est devant le Juge et lui parle en ces termes: «Père, ma désobéissance et mes dettes envers Toi sont très grandes et je ne peux aspirer à vivre dans ta maison parce que je n’ai aucun mérite; maintenant que je suis retourné à la vallée spirituelle, je me rends compte que je n’ai accumulé que des fautes, qu’il me faut à présent restituer».

91. Mais le Père affectueux lui montre une fois de plus le chemin, et l’esprit s’incarne à nouveau pour faire partie de l’humanité.

92. C’est alors que l’esprit déjà expérimenté, avec davantage de force, fait fléchir l’enveloppe pour la soumettre et obéir aux commandements divins. La lutte s’installe, il combat les péchés qui déstabilisent l’homme et souhaite tirer profit de l’opportunité qui lui a été concédée pour son salut. Il lutte du début à la fin et tandis que les cheveux blancs brillent sur son crâne et son corps, auparavant robuste et fort, et qu’il commence à fléchir sous le poids des années et à perdre ses énergies, l’esprit se sent fort, plus développé et davantage expérimenté. Que le péché lui paraît énorme et répugnant! Il s’en éloigne et arrive à son terme; il attend seulement le moment auquel le Père l’appelle, parce qu’il en est arrivé à la conclusion que la loi divine est juste et que la volonté de Dieu est parfaite. Que vive ce Père pour donner la vie et le salut à ses enfants!

93. Et lorsque arriva le dernier jour, il palpa la mort en sa chair et ne ressentit aucune douleur, s’éloigna tacitement et respectueusement en se contemplant en esprit, et comme s’il avait face à lui un miroir, s’admira merveilleux et resplendissant de lumière. Alors, la voix s’adressa à lui en ces termes: «Mon enfant, où vas- tu?». Quant à lui, qui savait qui lui parlait, il s’approcha du Père, laissa sa lumière envahir tout son être et s’exprima de la manière suivante: «O Créateur, ô Amour Universel, je viens à toi pour me reposer et t’offrir l’accomplissement de ma mission!

94. Le compte était soldé et l’esprit était sain, propre et sans chaîne de péché; et il put voir devant lui la récompense qui l’attendait.

95. Il ressentit ensuite qu’il se fondait dans la lumière de ce Père, que son bonheur était immense, et contempla une demeure de paix, une terre sainte et un silence profond, et il demeura en se reposant dans le giron d’Abraham. (33, 14-16)

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flagge es  30. El desarrollo del Espíritu a través de Reencarnaciones

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EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 30… El desarrollo del Espíritu a través de Reencarnaciones – Revelaciones de Jesucristo

La ley de la evolución

1. Yo os digo que es menester que la humanidad sepa que su espíritu ha venido muchas veces a la Tierra y que aún no ha sabido levantarse en el camino de mi Ley para alcanzar la cumbre de la montaña. (77, 55)

2. ¿Por qué si la humanidad ha visto el desarrollo de la ciencia y el descubrimiento de lo que antes no hubiese creído, se resiste a la evolución natural del espíritu? ¿Por qué se obstina en lo que lo estaciona y aletarga? Porque no ha querido asomarse a la vida eterna. (118, 77)

3. Comprended que aunque aparentemente la Creación ha sido terminada, sin embargo todo evoluciona, todo se transforma y se perfecciona. ¿Podría vuestro espíritu escapar a esa Ley divina? No mis hijos. Nadie podrá decir la última palabra sobre lo espiritual, sobre la ciencia ni sobre la vida, porque son obras mías que no tienen fin.

4. Cuántos hombres, por el saber que han alcanzado, creen poseer la grandeza espiritual y no son para Mí mas que unos niños estacionados en su camino de evolución; porque deben de considerar que no es tan sólo el desarrollo de su mente por la que pueden lograr la elevación de su espíritu, sino que debe ser por el desarrollo del conjunto de su ser y hay muchos dones en el hombre que es necesario desarrollar, para lograr alcanzar la plenitud.

5. Por eso es que instituí, como una de mis leyes de amor y de justicia, la reencarnación del espíritu, para concederle un camino más extenso, que le brinde todas las oportunidades necesarias para lograr su perfeccionamiento.

6. Cada existencia es una breve lección, porque de otra manera sería muy corta la oportunidad de un hombre para abarcar en ella el cumplimiento de toda mi Ley; pero es necesario que conozcáis el sentido de esta vida, para que toméis de ella su esencia y alcancéis su armonía, que es la base de la perfección humana, para que podáis pasar a un plano superior, hasta llegar a la vida espiritual, donde tengo guardadas para vosotros tantas lecciones que debo enseñaros y tantas revelaciones que aún debo haceros. (156, 28 – 29)

7. ¿Por qué mientras todo crece, se transforma, se perfecciona y desarrolla sin cesar, sólo vuestro espíritu ha de tener que permanecer estancado a través de los siglos?

8. Ya que mucho habéis descubierto y aprendido por medio de la ciencia, no ignoráis la evolución incesante que existe en todos los seres de la creación; pues Yo quiero que comprendáis que no debéis dejar abandonado a vuestro espíritu en ese retraso y en ese estancamiento en que le habéis hundido tanto tiempo ha, y que debéis luchar por lograr la armonía con todo cuanto os rodea, a fin de que llegue para los hombres un día en que la Naturaleza en vez de ocultar sus secretos, los revele y en vez de que los elementos os sean hostiles, lleguen a ser siervos, colaboradores, hermanos. (305, 6 y 8)

La “resurrección de la carne” – bien entendida

9. Ahora el mundo sabrá la verdad sobre la resurrección de la carne, que es la reencarnación del espíritu.

10. Reencarnar: volver al mundo material para nacer de nuevo en cuanto hombre; surgir el espíritu en un cuerpo humano para continuar una misión. Esa es la verdad sobre la resurrección de la carne, de que os han hablado vuestros mayores dándoles tan torcidas como absurdas interpretaciones.

11. La reencarnación es un don que Dios ha concedido a vuestro espíritu para que no se limite nunca a la pequeñez de la materia, a su efímera existencia en la Tierra, a sus naturales debilidades; sino que, procediendo el espíritu de una naturaleza superior, pueda tomar cuantas materias le sean necesarias para el desempeño de sus grandes misiones en el mundo.

12. Por este don, el espíritu demuestra su inmensa superioridad sobre la carne, sobre la muerte y sobre todo lo terrestre, venciendo a la muerte, sobreviviendo de un cuerpo a otro y a todos cuantos le sean confiados; vencedor del tiempo, de los escollos y de las tentaciones. (290, 53 – 56)

13. ¿Cómo habéis podido creer que en el día del juicio resuciten los cuerpos de los muertos y se unan a sus espíritus para penetrar en el Reino de Dios? ¿Cómo podéis interpretar así lo que en otros tiempos se os enseñó?

14. La carne es de este mundo y en él queda, mientras el espíritu se levanta libre y vuelve a la vida de donde brotó. “Lo que es nacido de la carne, carne es; lo que es nacido de mi Espíritu, espíritu es”. La resurrección de la carne es la reencarnación del espíritu y si unos creen que esa es una teoría humana y otros creéis que es una nueva revelación, de cierto os digo que esta revelación comencé a darla a conocer al mundo desde el principio de la humanidad; prueba de ello podéis encontrarla, en el texto de las Escrituras que son un testimonio de mis obras.

15. Mas en este tiempo ha llegado esta revelación a vuestro espíritu en un grado mayor de evolución y en breve será tenida en justicia como una de las leyes más justas y amorosas del Creador. Desechad la creencia que teníais acerca del “Día del juicio”, que no es un día de los vuestros, porque es un tiempo, y el fin del mundo no es el del planeta en que vivís, sino el de la vida egoísta que sobre él habéis creado. (76, 41 – 43)

16. El misterio de la “resurrección de la carne”, lo ha esclarecido la revelación de la reencarnación del espíritu. Hoy sabéis que la finalidad de esta ley de amor y de justicia, es la de que el espíritu se perfeccione, de que no se pierda jamás, porque siempre encontrará una puerta abierta como oportunidad que le da el Padre para su salvación.

17. Mi juicio en cada espíritu, por medio de esta ley, es perfecto e inexorable.

18. Sólo Yo sé juzgaros, porque cada destino es incomprensible para los hombres. Así, nadie es descubierto ni delatado ante los demás.

19. Y después de perderse en los pecados, de tantas luchas y vicisitudes y de tanto caminar, llegarán los espíritus ante Mí llenos de sabiduría por la experiencia, purificados por el dolor, elevados por los méritos, fatigados por su largo peregrinaje, pero sencillos y gozosos como niños. (1, 61 – 64)

El estado diferenciado del desarrollo de los espíritus

20. Tiempo ha que vuestro espíritu ha brotado de Mí, sin embargo, no todos han progresado en forma igual en el camino espiritual.

21. Todos los destinos son diferentes aunque os llevan al mismo fin. A unos les están reservadas unas pruebas, a otros otras. Una criatura recorre un camino, otra sigue distinta jornada. Ni todos habéis surgido a la existencia en el mismo instante, ni todos retornaréis en el mismo instante. Unos caminan delante, otros detrás, pero la meta a todos os está esperando. Ninguno sabe quién está cerca, ni quién viene distante, porque aún sois pequeños para tener este conocimiento; sois humanos y vuestra vanidad os perdería. (10, 77 – 78)

22. En todos los tiempos, aun en los más remotos de la historia de la humanidad, habéis tenido ejemplos de hombres de espíritu elevado. ¿Cómo podríais explicaros que desde los primeros tiempos ya hubiese hombres de espíritu evolucionado, si antes no hubiesen pasado por reencarnaciones sucesivas que les ayudaron a elevarse?

23. Es que el espíritu no nace al mismo tiempo que la envoltura, ni el principio de la humanidad coincide con el del espíritu. En verdad os digo que no existe un sólo espíritu que haya venido al mundo sin antes haber existido en el más allá. Y ¿Quién de vosotros puede medir o conocer el tiempo que haya vivido en otras moradas antes de haber venido a morar la Tierra? (156, 31 – 32)

El conocimiento de vidas terrenas anteriores y del propio desarrollo

24. Mientras el espíritu se encuentra fundido a la materia, no distingue ni puede saber los méritos que haya hecho en sus vidas anteriores; pero ya sabe que su vida es la eternidad, un continuo desenvolvimiento, tratando de alcanzar la cúspide, pero que hoy no sabéis qué altura habéis alcanzado. (190, 57)

25. Vuestra mente no recibe las impresiones o los recuerdos del pasado de vuestro espíritu, porque la materia es como un velo espeso que no alcanza a penetrar en la vida del espíritu. ¿Qué cerebro podría recibir las imágenes e impresiones que el espíritu ha recogido en el trayecto de su pasado? ¿Qué inteligencia podría coordinar con ideas humanas lo que le es incomprensible?

26. Por todo esto no os he permitido hasta ahora saber quiénes sois espiritualmente ni cuál ha sido vuestro pasado. (274, 54 – 55)

27. Todas mis obras están escritas por Mí en un Libro que se llama: “Vida”; el número de sus páginas es incontable; lo infinito de su sabiduría, fuera de Dios que es su autor, no podrá ser alcanzada por nadie; pero allí, en cada una de sus páginas, existe un resumen en el que el Padre ha limitado cada una de sus obras, para ponerla al alcance de todo entendimiento.

28. También vosotros estáis escribiendo el libro de vuestra vida, en el que quedarán escritas todas vuestras obras y cada uno de vuestros pasos a lo largo del camino de evolución. Ese libro quedará escrito en vuestra conciencia y será la luz del saber y la experiencia con que mañana iluminéis la senda de vuestros hermanos menores.

29. Todavía no podéis presentar a nadie vuestro libro, porque ni siquiera conocéis su contenido; pero, pronto se hará la luz en vuestro ser y podréis mostrar a vuestros hermanos las páginas que hablan de vuestro desarrollo, de vuestra restitución y de vuestras experiencias. Seréis entonces un libro abierto delante de la humanidad.

30. Bienaventurados los que se posesionen de su misión, ellos sentirán que ascienden por la escala que en sueños vio Jacob, que es el camino espiritual que conduce a los seres hasta la presencia del Creador. (253, 6 – 8)

Amor como requerimiento para el desarrollo espiritual

31. Así como vuestro cuerpo para vivir busca el aire, el sol, el agua y el pan, también el espíritu necesita del ambiente, de la luz y del sustento propio de su ser. Cuando se ve privado de la libertad de elevarse en busca de lo que a él lo alimenta, se debilita, se marchita, se entorpece, como si a un niño se le obligase a permanecer siempre en su cuna y encerrado en su alcoba. Se paralizarían sus miembros, palidecería, se debilitarían sus sentidos y se atrofiarían sus facultades.

32. ¡Ved cómo también el espíritu puede ser un paralítico! ¡Si Yo os dijese que el mundo está lleno de paralíticos, de ciegos, de sordos y enfermos del espíritu! El espíritu que vive encerrado y sin libertad para desarrollarse, es un ser que no crece, ni en sabiduría, ni en fuerza, ni en virtud. (258, 62, 63)

33. En verdad os digo que lo que puede elevaros es el amor, porque en él existe sabiduría, sentimiento y elevación. El amor es un compendio de todos los atributos de la Divinidad y Dios ha encendido esa llama en toda criatura espiritual.

34. ¡Cuántas lecciones os he dado para que aprendáis a amar! ¡Cuántas oportunidades, vidas y reencarnaciones os ha proporcionado la misericordia divina! La lección se ha repetido cuantas veces ha sido necesaria, hasta que ha sido aprendida. Una vez cumplida, no existe razón para ser repetida, porque tampoco podrá ser olvidada.

35. Si pronto aprendieseis mis lecciones, no tendríais por qué sufrir, ni por qué llorar errores. Un ser que en la Tierra aprovecha las lecciones en ella recibidas, podrá volver al mundo, pero siempre será con mayor adelanto y en mejores condiciones. Entre una vida y otra siempre tendrá una tregua, necesaria para meditar y descansar antes de emprender la nueva tarea. (263, 43 – 45)

Razones diversas para las reencarnaciones

36. En verdad os digo, que en ninguna época de la vida humana ha carecido el hombre del conocimiento de mi ley, porque de la chispa divina, que es su conciencia, jamás le ha faltado un destello en el espíritu, una intuición en su mente o un presentimiento en su corazón.

37. Sin embargo, vuestro espíritu ha vuelto hacia el más allá con una venda de oscuridad, y Yo os digo, que quien no se aprovecha de la lección que encierra la vida en este mundo, en este valle de pruebas, tiene que volver a él para terminar su restitución y sobre todo, para aprender. (184, 39)

38. En otros mundos, también gozan los espíritus de libre albedrío y pecan y se desvían, o perseveran en el bien y así logran elevarse, igual que como lo hacéis vosotros en la Tierra; mas llegado el instante marcado, los que están destinados a venir a este mundo, descienden a él unos para cumplir una noble misión, otros para expiar su restitución.

39. Mas según ellos quieran ver esta Tierra, así se les presentará como un paraíso para algunos o como un infierno para otros. Por eso es que, cuando ellos comprenden la misericordia de su Padre, sólo ven una vida maravillosa sembrada de bendiciones y enseñanzas para el espíritu, un camino que los acerca a la Tierra Prometida.

40. Unos se van de este mundo deseando retornar, otros lo hacen con el temor de tener que volver, y es que vuestro ser aún no ha llegado a comprender la armonía en la que debéis vivir con el Señor. (156, 33 – 34)

41. Nadie se rebele ante la idea de tener que volver a este planeta en otro cuerpo, ni penséis en que la reencarnación es un castigo para el espíritu. Todos los espíritus destinados a tener que morar en la tierra, han tenido que pasar por la ley de la reencarnación, para poder alcanzar su evolución y llevar a cabo la misión que les he confiado.

42. No sólo los espíritus de poca elevación tienen necesidad de volver a encarnar; también los espíritus elevados vuelven una vez tras otra, hasta dejar concluida su obra.

43. Elías es el más grande de los profetas que ha venido a la tierra, y a pesar de las grandes obras que hizo y de las grandes pruebas que dio, hubo de volver a este mundo en otro tiempo, en otra materia y con otro nombre.

44. Esta ley de amor y de justicia fue ignorada mucho tiempo por la humanidad, porque de haberla conocido antes, hubiera podido caer en confusiones; sin embargo, el Padre os hizo algunas revelaciones y os dio algunas señales que fueron la luz precursora de este tiempo, del esclarecimiento de todos los misterios. (122, 25 – 28)

El camino hacia perfección

45. Extenso es el camino por el cual llegaréis a la plenitud de la luz. Ningún ser tiene un camino más largo que el del espíritu en el cual el Padre, el Divino Escultor que pule y modela a vuestro espíritu, le da la forma perfecta. (292, 26)

46. En verdad os digo que para que lleguéis a la completa limpidez, aún tendrá vuestro espíritu que purificarse mucho en este mundo y en el valle espiritual.

47. Cuantas veces os sea necesario tendréis que volver a este planeta y mientras más desaprovechéis las oportunidades que vuestro Padre os concede, tanto más retardaréis vuestra definitiva entrada en la vida verdadera y prolongaréis más vuestra estancia en el valle de lágrimas.

48. Todo espíritu debe demostrar en cada existencia terrestre el adelanto y los frutos de su evolución, dando en cada vez un paso firme hacia adelante.

49. Tened presente que el único bien que redunda en beneficio propio, es aquel que se hace por verdadero amor y caridad con los demás, aquel que, además, se hace desinteresadamente. (159, 29 – 32)

50. En el hombre hay dos fuerzas que siempre están en lucha: su naturaleza humana, que es pasajera, y su naturaleza espiritual que es eterna.

51. Ese eterno ser sabe muy bien que habrán de pasar tiempos muy largos para que logre alcanzar su perfeccionamiento espiritual; presiente que ha de tener muchas existencias y que en ellas pasará por muchas pruebas, antes de lograr la felicidad verdadera. El espíritu presiente que después de las lágrimas, del dolor y de haber pasado muchas veces por la muerte corpórea, llegará a la cumbre que su anhelo de perfección siempre ha buscado.

52. En cambio la materia, el ser frágil y pequeño, llora, se rebela y a veces se niega a seguir los llamados del espíritu, y sólo cuando éste ha evolucionado, es fuerte y experimentado en la lucha con la carne y con cuanto lo rodea, es cuando logra dominar a la materia y se manifiesta por ella.

53. Largo es el peregrinaje del espíritu, extenso su camino, muchas y muy variadas sus existencias, y diversas en cada instante sus pruebas, pero mientras las cumple, se eleva, se purifica, se perfecciona.

54. A su paso por la vida va dejando una huella de luz, por eso muchas veces al espíritu elevado no le importan los gemidos de su materia, porque sabe que son pasajeros y que él no puede detenerse en su jornada por sucesos que le parecen pequeños.

55. Momentáneamente fija su atención en las flaquezas de su carne, pero sabe que no puede amar demasiado algo que vive poco y que pronto desaparece en las entrañas de la Tierra. (18, 24 y 27 – 28)
La escuela universal de la vida

56. Desde el principio de la humanidad existe la reencarnación del espíritu como una ley de amor y justicia y una de las formas en las que el Padre ha demostrado su infinita clemencia. La reencarnación no es sólo de este tiempo, lo es de todos los tiempos, mas tampoco penséis que es hasta ahora cuando os ha sido revelado ese misterio. Desde los primeros tiempos existió en el hombre la intuición sobre la reencarnación del espíritu.

57. Mas esta humanidad, buscando ciencias materiales y riquezas del mundo, se dejó dominar por las pasiones de la carne endureciéndosele aquellas fibras con las que se percibe lo espiritual, convirtiéndose en sorda y ciega para todo lo que corresponde al espíritu. (105, 52)

58. Antes de vuestra creación estabais en Mí; después, como criatura espiritual, desde el lugar donde todo vibra en una perfecta armonía, en donde se encuentra la esencia de la vida y la fuente de la verdadera luz, que es del que vengo a alimentaros.

59. El dolor no fue creado por el Padre. En los tiempos de que os hablo, no teníais por qué gemir, nada teníais que lamentar, sentíais la gloria en vosotros mismos, porque en vuestra vida perfecta, erais el símbolo de esa existencia.

60. Pero cuando dejasteis aquella morada, dí al espíritu una vestidura y fuisteis descendiendo más y más. Después poco a poco vuestro espíritu fue evolucionando hasta llegar al plano donde ahora os encontráis, donde brilla la luz del Padre. (115, 4 – 5)

61. El fin de todo espíritu es el de fundirse en la Divinidad, después de su purificación y de su perfeccionamiento. Por ello inundo de luz vuestro camino y doy fuerza a vuestro espíritu, para que escaléis peldaño tras peldaño. De acuerdo con la elevación que poseáis cuando dejéis esta tierra, será la morada espiritual que habitéis en el más allá, porque el universo fue creado como una escuela de perfección para el espíritu. (195, 38)

62. Si os lo hubiese dado todo en esta vida, ya no estaríais deseando ascender un peldaño más, pero lo que no habéis alcanzado en una existencia, lo buscáis en la otra, y lo que no alcanzáis en aquella, os lo está prometiendo otra más elevada, y así sucesivamente hasta el infinito, en el camino sin fin de los espíritus.

63. Cuando escuchéis mi palabra, os parece imposible que vuestro espíritu vaya a ser capaz de alcanzar tanta perfección, y Yo os digo, que hoy ponéis en duda el alto destino del espíritu, porque sólo miráis lo que alcanzáis a ver con vuestros ojos materiales, pequeñez, ignorancia, maldad, pero eso se debe a que el espíritu en unos está enfermo, en otros se encuentra paralítico, hay quienes son ciegos y quienes van muertos espiritualmente. Y ante tanta miseria espiritual tenéis que dudar del destino que la eternidad os tiene reservado.

64. Y así vivís en este tiempo de amor al mundo y de materialismo; mas ya la luz de mi verdad ha llegado hasta vosotros disipando las tinieblas de la noche de un tiempo que ya pasó y anunciando con su aurora la llegada de una era en la que el espíritu recibirá la iluminación de mi enseñanza. (116, 17 – 18)

65. Muchos de vosotros ya no tendréis una nueva oportunidad de venir a la Tierra, a reparar en ella vuestras faltas, no poseeréis ese instrumento que hoy lleváis y que es vuestro cuerpo, en el que os apoyáis. Es menester que comprendáis que el venir al mundo es un privilegio para el espíritu, que nunca es un castigo; por tanto, debéis aprovechar esta gracia.

66. Después de esta vida iréis a otros mundos a recibir nuevas lecciones y allí encontraréis nuevas oportunidades para seguir escalando y perfeccionándoos. Si habéis cumplido vuestros deberes como hombres, dejaréis este mundo con satisfacción por la misión cumplida, llevando en vuestro espíritu la tranquilidad. (221, 54 – 55)

67. Mi voz está llamando a las grandes multitudes porque para muchos espíritus se está acercando el final de su peregrinaje en la Tierra.

68. Ese abatimiento, ese hastío, esa tristeza que llevan en el corazón, son la prueba de que anhelan ya una morada más alta, un mundo mejor.

69. Pero es necesario que la última etapa que recorran en el mundo, la vivan obedeciendo los dictados de su conciencia, para que la huella de sus últimos pasos en la Tierra sea de bendición para las generaciones que después vengan a cumplir sus diversas misiones en el mundo. (276, 4)

70. Este mundo no es eterno, ni se necesita que lo sea. Cuando esta morada deje de tener la razón que ahora tiene para existir, desaparecerá.

71. Cuando vuestro espíritu ya no necesite las lecciones que da esta vida, porque otras más elevadas le esperan en otro mundo, entonces, con la luz adquirida en esta lucha, dirá: Con cuánta claridad comprendo ahora que todas las vicisitudes de esta vida sólo fueron experiencia y lecciones que Yo necesitaba para comprender mejor. Cuán larga me parecía esa jornada cuando los sufrimientos me agobiaban; en cambio ahora, que todo ha pasado, cuán breve y fugaz me parece ante la eternidad. (230, 47)

72. Alegraos, humanidad, pensad que sois aves de paso en este mundo lleno de lágrimas, de pobrezas y sufrimientos. Alegraos porque no es vuestra morada para la eternidad. Mejores mundos os esperan.

73. Así, cuando os despidáis de esta Tierra, lo haréis sin amargura y aquí quedarán los ayes de dolor, los trabajos, las lágrimas. Diréis adiós a este mundo y os elevaréis hacia aquéllos que en las alturas os esperan. Desde ahí veréis la Tierra como un punto en el espacio a la cual recordaréis con amor. (230, 51)

El poder de convicción de la doctrina de la Reencarnación

74. La luz del Espiritualismo está revelando al mundo la verdad, la justicia, la razón y el amor que existen en el don espiritual de la reencarnación; sin embargo, el mundo al principio tendrá que combatir encarnizadamente esta revelación, dándole un cariz de doctrina extraña y falsa, para hacer desconfiar a los hombres de buena fe.

75. Inútiles y vanos serán los esfuerzos que las religiones hagan por conservar a sus fieles en la rutina de antiguas creencias y métodos fuera de tiempo, porque nadie podrá detener la luz divina que penetra al fondo de los entendimientos, despertando al espíritu a una Era de revelaciones, de divinas confidencias, de esclarecimientos de dudas y misterios, de liberación espiritual.

76. Tampoco nadie podrá detener el torrente que habrá de formar la humanidad cuando se levante en pos de su libertad de pensamiento, de espíritu y de fe. (290, 57 – 59)

Etapas de la Reencarnación de un Espíritu

77. Estoy llamando a todos los caminantes para que oigan mi voz que les invita a la elevación y a poseer la vida eterna.

78. En este día en que el Verbo Divino se hace oír, aprovechad su palabra e iluminaos con ella porque en el saber está la luz y vuestra salvación.

79. Si mi ley os enseña la moral, la rectitud y el orden en todos los actos de vuestra vida, ¿Por qué buscáis caminos adversos labrándoos con ello el dolor, y cuando partís al más allá dejando vuestro cuerpo en la Tierra, lloráis, porque habéis amado mucho esa envoltura?

80. Al sentir que ya no os pertenece la materia y que tenéis que seguir el camino hasta llegar a Mí, os he dicho: Hijo mío, ¿Qué me hacéis presente? ¿Habéis vivido en la Tierra cumpliendo mis mandatos?

81. Y vosotros avergonzados y cabizbajos, porque no lleváis un presente de amor para quien tanto os ama y tanto os ha concedido, habéis formado cadenas que abruman a vuestro espíritu, y éste, habiendo perdido la gracia, aparece sin luz, llora y se lamenta, sólo oye la voz del Padre que le llama, mas como no ha evolucionado ni se siente digno de llegar a Él, se detiene y espera.

82. Pasan los tiempos y el espíritu vuelve a escuchar la voz, y en medio de su pena pregunta quién le habla y esa voz le dice: Despertad, ¿No sabéis de dónde habéis venido, ni a dónde vais? -Entonces eleva sus ojos, ve una inmensa luz, ante cuyo esplendor se contempla mezquino, reconoce que antes de haber sido enviado a la Tierra ya existía, ya era amado por el Padre que es de quien provenía la voz y que ahora al verle en doloroso trance, sufre por él, conoce que ha sido enviado a distintas moradas para recorrer el camino de lucha y alcanzar por sus méritos su galardón.

83. Y el hijo pregunta: Si antes de ser enviado a la Tierra he sido vuestra criatura muy amada, ¿Por qué no he permanecido en la virtud y he tenido que descender, que sufrir y trabajar para volver a vos?

84. La voz le ha contestado: Todos los espíritus han sido sometidos a la ley de evolución y en ese camino mi Espíritu de Padre los protege siempre, y se complace en las buenas obras del hijo. Ciertamente os he enviado a la Tierra para que hagáis de ella una mansión de lucha, de perfeccionamiento espiritual, no un valle de guerra y dolor.

85. Os he dicho que os multipliquéis, que no seáis estériles, y cuando volvéis al valle espiritual no traéis cosecha alguna, sólo lloráis y venís sin gracia con que Yo os he revestido; por eso os envío una vez más y os digo: limpiaos, buscad lo que habéis perdido y labrad vuestra elevación.

86. El espíritu vuelve a la Tierra, busca un pequeño y tierno cuerpo humano para descansar en él y dar principio a la nueva jornada; encuentra el pequeño niño que le es señalado y lo toma para restituir sus faltas a mi ley. Con conocimiento de causa viene el espíritu a la Tierra, sabe que es aliento del Padre y conoce el encargo que de Él trae.

87. En los primeros años es inocente y conserva su pureza, permanece en contacto con la vida espiritual, después empieza a conocer el pecado, mira de cerca el orgullo, la soberbia y la rebeldía de los hombres ante las leyes justas del Padre, y la carne reacia por naturaleza, empieza a contaminarse con el mal. Caído en tentación, olvida la misión que trajo a la Tierra y se levanta haciendo obras adversas a la ley. Espíritu y materia toman los frutos prohibidos, y cuando han caído en el abismo les sorprende la última hora.

88. Vuelve el espíritu a encontrarse en el espacio, cansado y doblegado por el peso de sus culpas. Entonces recuerda la voz que en otro tiempo le habló, que aún le llama, y después de llorar mucho, sintiéndose perdido sin saber quién es, recuerda que ha estado ya en aquel sitio.

89. Y el Padre que lo ha creado con tanto amor, aparece en su camino diciéndole: ¿Quién sois, de dónde venís y a dónde vais?

90. El hijo reconoce en aquella voz la palabra de quien le ha dado el ser, la inteligencia y los dones, al Padre que siempre perdona, lo purifica, le aparta de las tinieblas y le conduce a la luz, éste se estremece porque sabe que está ante el Juez y habla diciendo: “Padre, mi desobediencia y mis deudas contigo son muy grandes y no puedo aspirar a vivir en tu morada porque no tengo méritos, hoy que he retornado al valle espiritual veo que sólo he acumulado faltas, las que debo restituir”.

91. Mas el Padre cariñoso le señala una vez más el camino y vuelve a encarnar, a formar parte de la humanidad.

92. Entonces el espíritu ya experimentado, con mayor fuerza, doblega la envoltura para sobreponerse y obedecer los dictados divinos, se entabla la lucha, combate con los pecados que hacen caer al hombre y quiere aprovechar la oportunidad que le ha sido concedida para su salvación; lucha de principio a fin y cuando las canas brillan en su sien y su cuerpo, antes robusto y fuerte, va doblegándose por el peso de los años y perdiendo energías, el espíritu se siente fuerte, más desarrollado y experimentado; ¡Qué grande y repugnante le parece el pecado! se aleja de él y llega al final; ya sólo espera el momento en que el Padre lo llame, porque ha llegado a la conclusión de que la ley divina es justa y la voluntad de Dios es perfecta. Que ese Padre vive para dar vida y salvación a sus hijos.

93. Y cuando llegó el día postrero, palpó en su carne la muerte y no sintió dolor, se apartó callada y respetuosamente, contemplose en espíritu, y como si tuviese delante de él un espejo, se miró hermoso y radiante de luz. Entonces la voz le habló y le dijo: Hijo ¿A dónde vais? Y él que sabía quién era, acercose al Padre, dejó que su luz invadiera su ser y habló así: ¡Oh Creador, oh amor Universal, vengo a vos para descansar y entregaros el cumplimiento!

94. La cuenta estaba saldada y el espíritu se encontraba sano, limpio y sin cadenas de pecados, y vio delante de él el galardón que le esperaba.

95. Sintió después que se fundía en la luz de aquel Padre, que su gozo era mayor y contempló una mansión de paz, una tierra santa y un silencio profundo y quedó descansando en el seno de Abraham. (33, 14 – 16)

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flagge de  Kapitel 1… In Erwartung der Wiederkunft Christi

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 1… In Erwartung der Wiederkunft Christi
Offenbarungen Jesu Christi

Einführender Ausblick auf das Heilsgeschehen
Das sagt Der Herr…

1. Im Anfang der Zeiten fehlte es der Welt an Liebe. Die ersten Menschen waren weit davon entfernt, jene Göttliche Kraft zu fühlen und zu verstehen – jene Essenz des Geistes, Ursprung alles Geschaffenen.

2. Sie glaubten an Gott, aber sie sprachen Ihm nur Macht und Gerechtigkeit zu. Die Menschen glaubten die Göttliche Sprache durch die Elemente der Natur zu begreifen; daher dachten sie, wenn sie diese milde und friedvoll sahen, dass der Herr mit den Werken der Menschen einverstanden war; doch wenn die Naturkräfte entfesselt waren, meinten sie, darin den Zorn Gottes zu erkennen, der sich in dieser Form kundtat.

3. Im Herzen der Menschen hatte sich die Vorstellung eines furchtbaren Gottes gebildet, welcher Zorn und das Gefühl der Rache in sich trug. Wenn sie daher glaubten, Gott beleidigt zu haben, boten sie Ihm Brandopfer und Opfergaben an in der Hoffnung, Ihn zu versöhnen.

4. Ich sage euch, dass jene Opfergaben nicht von der Liebe zu Gott inspiriert waren: es war die Furcht vor der Göttlichen Gerechtigkeit, die Angst vor Strafe, die die ersten Völker dazu trieb, ihrem Herrn Tribute zu entrichten.

5. Den Göttlichen Geist nannten sie einfach Gott, aber niemals Vater oder Meister.

6. Es waren die Patriarchen und ersten Propheten, die dem Menschen begreiflich zu machen begannen, dass Gott zwar Gerechtigkeit war – ja, aber vollkommene Gerechtigkeit, dass er vor allem Vater war und als Vater alle seine Geschöpfe liebte.

7. Schritt für Schritt wanderte die Menschheit langsam auf dem Weg zu ihrer geistigen Entwicklung und setzte ihre Pilgerreise fort, wechselte von einem Zeitalter in ein anderes und lernte durch die Offenbarungen, die Gott seinen Kindern zu allen Zeiten gab, etwas mehr vom Göttlichen Geheimnis kennen.

8. Dennoch erlangte der Mensch keine volle Erkenntnis der Göttlichen Liebe; denn er liebte Gott nicht wirklich wie einen Vater, noch vermochte er in seinem Herzen die Liebe zu fühlen, die sein Herr ihm allezeit entgegenbrachte

9. Es war notwendig, dass die vollkommene Liebe Mensch wurde, dass das “Wort” inkarnierte und einen für die Menschen berührbaren und sichtbaren Körper annahm; damit diese endlich erführen, wie sehr und auf welche Weise Gott sie liebte.

10. Nicht alle erkannten in Jesus die Gegenwart des Vaters. Wie sollten sie ihn auch erkennen, da Jesus demütig, mitfühlend und liebevoll selbst zu denen war, die ihn beleidigten? Sie hielten Gott für stark und stolz gegenüber seinen Feinden, richtend und furchtbar für jene, die Ihn beleidigten.

11. Doch ebenso, wie viele jenes Wort ablehnten, glaubten ihm auch viele – jenem Wort, das bis ins Innerste des Herzens drang. Jene Art, Leiden und unheilbare Krankheiten nur mit einer Liebkosung, einem Blick unendlichen Mitleids, mit einem Wort der Hoffnung zu heilen. Jene Vaterweisung, die die Verheißung einer neuen Welt, eines Lebens voller Licht und Gerechtigkeit war, konnte aus vielen Herzen nicht mehr ausgelöscht werden, welche verstanden, dass jener göttliche Mensch die Wahrheit des Vaters war, die Göttliche Liebe Dessen, den die Menschen nicht kannten und daher nicht lieben konnten.

12. Der Same jener höchsten Wahrheit war für immer in das Herz der Menschheit gesät. Christus war der Sämann und er pflegt noch immer seine Saat. Hernach wird er seine Frucht einbringen und sich immerdar an ihr erfreuen. Dann wird er in seinem Worte nicht mehr sagen: “Ich habe Hunger” oder “Ich habe Durst”, denn endlich werden ihn seine Kinder lieben, wie er sie seit Anbeginn geliebt hat.

13. Wer spricht zu euch über Christus, Jünger? Er selbst.

14. Ich bin es, das “Wort”, das aufs neue zu dir spricht, Menschheit. Erkennt Mich, zweifelt nicht an meiner Gegenwart wegen der Unscheinbarkeit, in der Ich Mich zeige. Bei Mir kann es keinen Hochmut geben.

15. Erkennt Mich an meinem damaligen Lebensweg auf der Welt, erinnert euch, dass Ich ebenso demütig starb wie Ich geboren worden war und gelebt hatte. (296, 4 – 16)

Hoffnungen und Erwartungen

16. Nach meinem Scheiden in der “Zweiten Zeit” wurde von Generation zu Generation meine Wiederkunft erwartet unter denen, die den Glauben an Mich bewahrten. Von Eltern auf die Kinder wurde die Göttliche Verheißung weitergegeben, und mein Wort erhielt die Sehnsucht lebendig, meine Rückkehr zu erleben.

17. Jede Generation glaubte die begnadete zu sein in der Erwartung, dass sich in ihr das Wort ihres Herrn erfüllen würde.

18. So verstrich die Zeit, und auch die Generationen vergingen, und aus den Herzen wurde meine Verheißung immer mehr verdrängt, und man vergaß, zu wachen und zu beten. (356,4 – 5)

19. Die Welt ist der Prüfung unterworfen, die Nationen fühlen die ganze Last meiner Gerechtigkeit, die auf sie fällt, und mein Licht, meine Stimme, die euch ruft, macht sich in der ganzen Menschheit fühlbar.

20. Die Menschen fühlen meine Gegenwart, nehmen meinen Universellen Strahl wahr, der herabfällt und auf ihnen ruht. Sie ahnen Mich, ohne dies Werk (die Offenbarungen in Mexiko) zu kennen, ohne mein Wort gehört zu haben, und sie erheben ihre Seelen zu Mir, um Mich zu fragen: “Herr, in welcher Zeit leben wir? Diese Heimsuchungen und Leiden, die die Menschen getroffen haben – was bedeuten sie, Vater? Vernimmst Du etwa nicht das Klagen dieser Welt? Hast Du nicht gesagt, dass Du wiederkommen würdest? Wann wirst Du denn kommen, o Herr? Und in jeder Glaubensgruppe und Religionsgemeinschaft erhebt sich der Geist meiner Kinder, und sie suchen Mich, bitten Mich, fragen Mich und erwarten Mich. (222,29)

21. Die Menschen befragen Mich und sagen Mir: “Herr, wenn Du existierst, warum offenbarst Du Dich nicht unter uns, obwohl Du zu andern Zeiten bis in unsere Erdenwelt herabgekommen bist? Warum kommst Du heute nicht? Ist unsere Gottlosigkeit jetzt so groß, dass sie Dich hindert, uns zu Hilfe zu kommen? Immer hast Du den Verlorenen, den “Blinden”, den “Aussätzigen” gesucht – jetzt ist die Welt voll von ihnen. Erregen wir nicht mehr Dein Mitgefühl?

22. “Du hast zu Deinen Aposteln gesagt, dass Du zu den Menschen zurückkehren würdest und dass Du Zeichen Deines Kommens geben würdest, die wir nun zu sehen glauben. Warum zeigst Du uns nicht Dein Angesicht?”

23. Seht, so warten die Menschen auf Mich, ohne zu fühlen, dass Ich unter ihnen bin. Ich bin vor ihren Augen, und sie sehen Mich nicht; Ich spreche zu ihnen, und sie hören meine Stimme nicht; und wenn sie Mich endlich für einen Augenblick schauen, leugnen sie Mich. Aber ich gebe weiterhin Zeugnis von Mir, und die auf Mich hoffen, werde Ich fernerhin erwarten.

24. Doch wahrlich, die Zeichen meiner Offenbarung in dieser Zeit sind groß gewesen, selbst das Blut der Menschen, in Strömen vergossen und die Erde tränkend, hat die Zeit meiner Gegenwart unter euch als Heiliger Geist angezeigt. (62,27 – 29)

25. Niemand sollte von meiner Gegenwart überrascht sein. Schon durch Jesus zeigte Ich euch die Ereignisse an, die meine Kundgebung als Geist der Wahrheit ankündigen würden. Auch sagte Ich euch, dass mein Kommen im Geiste geschehen würde, damit niemand materielle Manifestationen erwarten sollte, die niemals kommen werden.

26. Betrachtet das jüdische Volk, wie es noch immer den Messias erwartet, ohne dass dieser in der Form kommt, die sie erwarten, weil der Wahre bereits bei ihnen war und sie Ihn nicht erkannten.

27. Menschheit, willst du meine neue Offenbarung nicht anerkennen, um Mich weiterhin gemäß deiner Glaubensvorstellung zu erwarten und nicht dem entsprechend, was Ich dir verhieß? (99,2)

28. Die Welt soll keinen neuen Messias erwarten. So wie Ich wiederzukommen versprach, habe Ich euch auch wissen lassen, dass mein Kommen geistig sein würde; doch die Menschen haben sich nie vorzubereiten verstanden, um Mich zu empfangen.

29. Damals zweifelten die Menschen daran, dass Gott in Jesus verborgen sein könnte, den sie für einen Menschen wie alle andern hielten und für so armselig wie nur irgendeinen. Dennoch kamen die Menschen später in Anbetracht der machtvollen Werke Christi zu der Überzeugung, dass in jenem Menschen, der auf der Welt geboren wurde, heranwuchs und starb, das “Wort” Gottes war. Doch in der heutigen Zeit würden viele Menschen mein Kommen nur dann bejahen, wenn Ich wie in der Zweiten Zeit als Mensch käme.

30. Die Beweise dafür, dass Ich im Geiste komme und Mich so der Menschheit kundtue, werden trotz der Zeugnisse nicht von allen anerkannt werden, denn der Materialismus wird wie eine dunkle Binde vor den Augen mancher sein.

31. Wie viele möchten Christus noch einmal leiden sehen auf der Welt und von Ihm ein Wunder empfangen, um an seine Gegenwart oder an sein Dasein zu glauben. Doch wahrlich, Ich sage euch, auf dieser Erde wird es keine Krippe mehr geben, die Mich als Menschen geboren werden sieht, noch ein weiteres Golgatha, das Mich sterben sieht. Nun werden Mich alle, die zum wahren Leben auferstehen, in ihrem Herzen geboren werden fühlen, ebenso wie Mich alle, die hartnäckig in der Sünde verharren, in ihren Herzen werden sterben fühlen. (88,27 – 29)

32. Seht, wie viele Menschen in dieser Zeit die Schriften vergangener Zeiten erforschen, über die Propheten nachdenken und die Verheißungen zu erfassen versuchen, die Christus über seine Wiederkunft machte.

33. Hört, wie sie sagen: “Der Meister ist nahe” – “Der Herr ist schon da”, oder: “Er wird bald kommen”, und hinzufügen: “Die Zeichen seiner Rückkehr sind klar und offensichtlich.”

34. Die einen suchen und rufen Mich, andere fühlen meine Gegenwart, wieder andere ahnen mein Kommen im Geiste.

35. Ach, wenn doch schon in allen jener Durst nach Erkenntnissen wäre, wenn doch alle jenes Verlangen nach Kenntnis der höchsten Wahrheit hätten! (239,68 – 71)

36. Seht, wie die Menschen in allen Konfessionen und Sekten die Zeit, das Leben und die Geschehnisse durchforschen in der Hoffnung, die Zeichen zu entdecken, die mein Kommen ankündigen. Es sind Unwissende, die nicht wissen, dass Ich Mich schon seit langer Zeit kundtue und dass in Kürze diese Art der Kundgabe enden wird.

37. Aber Ich sage euch auch dies, dass viele von denen, die Mich mit soviel Sehnsucht erwarten, Mich nicht erkennen würden, wenn sie die Art und Weise, in der Ich Mich kundtue, miterleben würden, vielmehr würden sie Mich rundweg ablehnen.

38. Zu ihnen werden nur die Zeugnisse gelangen, und durch diese werden sie doch noch glauben, dass Ich unter meinen Kindern gewesen bin.

39. Auch ihr habt Mich innerlich mit Ungeduld erwartet; doch ich wusste, dass ihr Mich erkennen und zu meinen Arbeitern in dieser Zeit gehören würdet. (255,2 – 4)

Biblische Verheißungen

40. In meiner Offenbarung durch Jesus kündigte Ich euch das Kommen des Heiligen Geistes an, und die Menschen glaubten, dass es sich um eine Gottheit handle, die – von ihnen unerkannt – sich in Gott befinde, ohne begreifen zu können, dass, wenn Ich vom Heiligen Geiste sprach, Ich zu euch von dem alleinigen Gott sprach, welcher die Zeit vorbereitete, in der er sich den Menschen über das menschliche Verstandesvermögen kundtun würde. (8,4)

41. Warum sollte irgend jemand überrascht sein angesichts meiner neuen Offenbarungen? Wahrlich, Ich sage euch, die Patriarchen der alten Zeiten hatten bereits Kenntnis vom Kommen dieses Zeitalters, die Seher anderer Epochen hatten es geschaut und die Propheten kündigten es an. Es war ein Göttliches Versprechen, das den Menschen gegeben worden war, lange bevor Ich in Jesus zur Welt kam.

42. Als Ich Meinen Jüngern Mein erneutes Kommen ankündigte und ihnen die Art und Weise mitteilte, in der Ich Mich den Menschen kundgeben würde, war schon viel Zeit vergangen, seit euch das Versprechen gegeben worden war.

43. Jetzt habt ihr den Ablauf jener Zeit vor Augen, hier gehen jene Prophetien in Erfüllung. Wer kann davon überrascht sein?: Nur die, die in der Finsternis (Unwissenheit, ohne Erkenntnis) geschlafen oder jene, die meine Verheißungen in sich ausgelöscht haben. (12,97 – 99)

44. Da Ich wusste, dass ihr euch nur wenig in meine Lehren vertiefen würdet, und Ich die Irrtümer voraussah, denen ihr bei der Auslegung meiner Offenbarungen anheimfallen würdet, kündigte Ich euch meine Rückkehr an, indem Ich euch sagte, dass Ich euch den Geist der Wahrheit senden würde, damit er viele Geheimnisse aufkläre und euch das erläutere, was ihr nicht verstanden habt.

45. Denn im Kern meines prophetischen Wortes gab Ich euch bekannt, dass Ich in dieser Zeit nicht wie auf dem Sinai unter Blitz und Donner kommen würde, noch dass Ich Mensch würde und meine Liebe und meine Worte vermenschlichen würde wie in der “Zweiten Zeit”, sondern dass Ich im Strahl meiner Weisheit zu eurem Geiste kommen würde, euren Verstand mit dem Lichte der Inspiration überraschen und an den Türen eurer Herzen mit einer Stimme rufen würde, die euer Geist versteht. Jene Voraussagen und Verheißungen gehen eben jetzt in Erfüllung.

46. Es genügt, euch ein wenig vorzubereiten, um mein Licht zu schauen und die Gegenwart meines Geistes zu fühlen – desselben, der euch ankündigte, dass er kommen würde, euch zu lehren und die Wahrheit zu enthüllen. (108,22 – 23)

47. Es gibt viele, die aus Furchtsamkeit oder aus Mangel an Fleiß sich nicht entwickelt haben und nur das Gesetz Moses befolgen, ohne das Kommen des Messias anzuerkennen, und andere, die, obwohl sie an Jesus glauben, den verheißenen Tröster-Geist dennoch nicht erwartet haben. Nun bin Ich zum dritten Mal hernieder gekommen und sie haben Mich nicht erwartet.

48. Die Engel haben diese Offenbarungen angekündigt, und ihr Ruf hat den Raum erfüllt. Habt ihr sie erkannt? Es ist die Geistige Welt, die zu euch gekommen ist, um meine Gegenwart zu bezeugen. Alles, was geschrieben steht, wird in Erfüllung gehen. Die Zerstörung, die ausgelöst wurde, wird den Hochmut und die Eitelkeit des Menschen besiegen, und dieser – demütig geworden – wird Mich suchen und Mich Vater nennen. (179,38 – 39)

49. Folgendes sagte Ich euch in damaliger Zeit: “Was Ich euch gesagt habe, ist nicht alles, was Ich euch lehren muss. Damit ihr alles erfahrt, muss Ich zuerst hinweggehen und euch den Geist der Wahrheit senden, damit er alles erklärt, was Ich gesagt und getan habe. Ich verspreche euch den Tröster in den Zeiten der Prüfung.” Doch jener Tröster, jener Erklärer, bin Ich selbst, der zurückkehrt, um euch zu erleuchten und euch zu helfen, die vergangenen Unterweisungen und diese neue zu verstehen, die Ich euch jetzt bringe. (339,26)

50. In der Weisheit ist der Heilbalsam und der Trost, den euer Herz ersehnt. Deshalb verhieß Ich euch einst den Geist der Wahrheit als Geist des Trostes. Aber es ist unerlässlich, Glauben zu haben, um nicht auf dem Wege stehen zu bleiben noch Furcht zu fühlen angesichts der Prüfungen. (263,10 – 11)

Erfüllte Vorzeichen

51. Wenige sind der Menschen, die die Zeichen dafür erkennen, dass ein neues Zeitalter angebrochen ist und dass Ich Mich derzeit der Menschheit geistig offenbare. In ihrer Mehrheit widmen sie ihr Leben und ihre Bemühungen dem materiellen Fortschritt, und in diesem rücksichtslosen und zuweilen blutigen Kampfe zur Erlangung ihrer Ziele leben sie wie Blinde, verlieren sie die Richtung, wissen sie nicht mehr, was sie erstreben, können sie den hellen Schein der neuen Morgenröte nicht sehen, nehmen sie die Zeichen nicht wahr und sind weit davon entfernt, sich die Kenntnis meiner Offenbarungen anzueignen.

52. Diese Menschheit hat mehr an die Lehren und die Worte der Menschen geglaubt als an die Offenbarungen, die Ich ihr über die Zeiten hin gewährt habe. Wartet ihr etwa darauf, dass der Vater in seiner Gerechtigkeit euch noch größere Zeichen schickt als die, die ihr auf Schritt und Tritt erblickt, damit ihr spürt und glaubt, dass dies die für meine Kundgebung als Geist der Wahrheit vorausgesagte Zeit ist? Ach ihr kleingläubigen Menschen! Jetzt werdet ihr begreifen, Jünger, weshalb Ich euch zuweilen sage, dass meine Stimme in der Wüste ruft, weil es niemanden gibt, der sie vernimmt und wirklich beachtet. (93, 27 – 28)

53. Damit alle Menschen der Erde der Wahrheit dieser Botschaft Glauben schenken können, habe Ich bewirkt, dass jene in alten Zeiten prophezeiten Zeichen auf dem ganzen Erdkreis spürbar waren – Prophetien, die von meiner Wiederkunft sprachen.

54. Daher werden die Menschen, wenn diese Gute Botschaft zu den Nationen gelangt, alles erforschen und untersuchen, was in diesen Zeiten zu ihnen gesprochen wurde, und überrascht und freudig werden sie entdecken, dass alles, was bezüglich meiner Wiederkunft angekündigt und verheißen wurde, getreulich in Erfüllung gegangen ist, wie es Jenem entspricht, der nur einen Willen, ein Wort und ein Gesetz hat. (251,49)

55. In der “Zweiten Zeit” (Zeit Jesu) kündigte Ich meinen Aposteln meine neue Offenbarung an, und als sie Mich fragten, welche Zeichen jene Zeit ankündigen würden, kündigte Ich ihnen eines nach dem andern an, wie auch die Beweise, die Ich ihnen geben würde.

56. Die Vorzeichen sind bis zum letzten erschienen, sie verkündeten, dass dies die von Jesus vorausgesagte Zeit ist, und nun frage Ich euch: Wenn diese geistige Kundgebung, an der Ich euch teilhaben lasse, nicht Wahrheit wäre – warum ist dann Christus nicht (in der von den Gläubigen erwarteten Form) erschienen, obwohl die Zeichen eintrafen? Oder glaubt ihr, dass der Versucher auch Macht über die ganze Schöpfung und über die Naturgewalten hat, um euch zu betrügen?

57. Ich habe euch einst gewarnt, damit ihr nicht der Verführung falscher Propheten, falscher Christusse und falscher Erlöser erliegt. Doch heute sage Ich euch, dass der inkarnierte Geist aufgrund seiner Entwicklung, seiner Erkenntnis und Erfahrung soweit erwacht ist, dass es nicht leicht ist, ihm Finsternis als Licht anzubieten, soviel Blendwerk diese auch zur Verfügung hat.

58. Darum habe Ich euch gesagt: Bevor ihr euch diesem Weg in blindem Glauben überlasst, prüft nach, soviel ihr wollt! Erkennt, dass dies Wort für alle gegeben worden ist, und dass Ich Mir nie einen Teil davon nur für bestimmte Menschen vorbehalten habe. Seht, dass es in diesem Werke keine Bücher gibt, in denen Ich irgendeine Lehre vor euch geheim zu halten suche.

59. Doch habe Ich euch in jener “Zweiten Zeit” durch den Mund meines Apostels Johannes auch gesagt: “So jemand meine Stimme hört und die Tür auftut, werde Ich bei ihm einkehren und das Mahl mit ihm teilen und er mit Mir.” Ebenso lehrte Ich euch das Gleichnis von den Jungfrauen, damit ihr es in dieser Zeit beherzigen würdet. (63,79 – 80)

60. Da die Vorzeichen und die Heimsuchungen eingetroffen sind und Ich weder in der Synagoge noch in irgendeiner Kirche erschienen bin – ahnt da die Welt nicht, dass Ich Mich gegenwärtig an irgendeinem Ort offenbaren muss, da Ich nicht gegen mein Wort verstoßen kann? (81,41)

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flagge en  Chapter 1… Waiting for the Second Coming of Christ

THE THIRD TESTAMENT Chapter 1… Waiting for the Second Coming of Christ
Revelations of Jesus Christ

Introductory Perspective to the Sacred Event

1. In the beginning of time the world was without love; the first men were far from feeling or understanding that Divine Force, that essence of the Spirit, the principle of all Creation.

2. They believed in God, but attributed to Him only strength and the power of justice. They believed they understood the Divine language through the elements of Nature, so that when they saw them peaceful and serene they believed the Lord to be pleased with the works of men, but when the elements were unleashed, they believed they saw in them the manifested anger of God.

3. In the heart of man, an image had formed of a terrible God, capable of anger and the desire for revenge, so that when they believed they had offended Him, they offered holocausts and sacrifices in the hope of placating Him.

4. I tell you that those offerings were not inspired by their love of God, but the fear of a Divine justice and fear of punishment were what inspired those first people to offer tribute to their Lord.

5. The Divine Spirit they called only God, never Father, or Teacher.

6. It was the Patriarchs and the first prophets who began to make men understand that God was justice, yes, but the perfect justice; that He was first of all Father, and that as Father, He loved all His creatures.

7. Step by step, walking slowly on the path of spiritual evolution, humanity continued its pilgrimage, passing from one Era to another and learning a bit more of the Divine Arcane through revelations that God gave His children in every Era.

8. Still man did not arrive at a complete understanding of the Divine Love, for He did not truly love God as a Father, nor did He feel in his heart the love his Lord gave him at every step.

9. It was necessary for the perfect love to be made man, that the Word be made flesh, and be transfigured to a form visible and tangible to men, for them to finally know how, and how much, God loved them.

10. Not everyone recognized the presence of the Father in Jesus. How could they recognize Him, if Jesus was humble, compassionate, and loving even with those who offended Him? They saw God as strong and proud before his enemies, harsh and terrible with those who offended Him.

11. But, just as many denied, many also believed those words that penetrated to the most hidden reaches of the heart; that way of healing incurable ills and illnesses with a mere caress, a look of infinite compassion, and a word of hope; and in that teaching that was the promise of a new world, a life of light and justice that could not be erased from the many hearts of those who understood that Divine man to be the truth of the Father, the Divine Love of He whom men did not know, and therefore could not love.

12. The seed of that supreme truth was planted in the heart of humanity for all time. Christ was the Planter, and He is still raising that seed. Later He shall come for the harvest and enjoy it for all eternity. He shall not have to say again, “I hunger” or “I thirst,” for finally His children will love Him the way He has loved them since the beginning.

13. Who is it that speaks to you of Christ, disciples? It is He.

14. It is I, the Word, who speaks to you again, humanity. Recognize Me. Do not doubt My presence because of the humble form of My presentation. Ostentation can be no part of Me.

15. Remember Me in My passage through the world in those times. Remember that I died as humbly as I had been born and lived. (296, 4 – 16)

Hopes and Expectations

16. After My departure in the Second Era, from generation to generation My arrival was awaited by those who kept faith in Me. From Father and mother to son and daughter, the Divine promise and My Word were kept alive in the desire of beholding My return.

17. Each generation believed itself to be the fortunate one, hoping that in their time the promise of the Lord would be redeemed.

18. And so time passed, and so did the generations, and My promise was becoming more and more forgotten from the hearts of men as prayer and vigil were erased. (356, 4 – 5)

19. The world is subjected to trials, the nations feel all the weight of My justice that falls upon them. And My light, My voice calling to you, is felt throughout humanity.

20. Men feel My presence, shall perceive the universal ray of light that descends and rests upon them: they foresee Me; without knowledge of this Work(the Revelations in Mexico), without having heard My Word, they raise to Me their spirit to ask Me: Lord, in what Era shall we meet? These trials and bitterness which have come to mankind, what do they mean? Can it be that you do not hear the clamor of this world? You said that you would return. When, O Lord, will you come? And in each sect and religion, the spirit of My children raises and they seek Me, invoke Me, ask Me, and await Me. (222, 29)

21. Men interrogate Me and they say to Me: “Father, if you exist, why do you not manifest yourself among us, since in other times you have descended to our mansion? Why do you not come now? Is our iniquity today so great that it prevents you from coming to save us? You always sought the lost, the blind, the leper, of which the world is full today; by chance, are we no longer inspired by your compassion? You said to your apostles that you would return among men and that you would give signs of your arrival, which we believe we are contemplating; why do you not show your Holy Face?” (62, 27)

22. Behold men waiting for Me without being aware that I am among them. I am before their eyes and they do not see Me. I speak to them and they do not hear My voice, and when for an instant they have a glimpse of Me, they deny Me.

23. “But I continue giving testimony of Myself; and I keep on waiting for those who have been waiting for Me”.

24. “And in truth, the signs of My manifestation during this Era have been great; the same blood of men, shed in torrents, saturating the earth has marked the period of My presence among you as the Holy Spirit”. (62, 28 – 29)

25. No one should be surprised at My presence, since through Jesus I made known to you the events that would announce My manifestation as the Spirit of Truth. I also told you that My arrival would be in spirit, so that no one would be waiting for material manifestations that shall never come.

26. Look upon the Jewish people still awaiting the Messiah, who had not come in the form that they expected, because the true one was already among them and they did not recognize him.

27. Do you wish, humanity, not to recognize My new manifestation, in order to continue waiting for Me according to your belief, and not according to that which I promised you? (99, 2)

28. Let the world not await a new Messiah; if I promised to you that I would return, I also made it known that My coming would be spiritual, but humanity has never known how to prepare itself to receive Me.

29. In those times men doubted that God could be hidden in Jesus, whom they judged to be a man like other men, and as poor as other men. Nonetheless, later, and before the powerful works of Christ, humanity became convinced that in that man who was born, grew, and died in the world, was the Word of God. And yet, in this time, many men will only accept My coming if it is in human form, as in the Second Era.

30. The evidence that I come in Spirit to communicate with humanity will not be accepted by all, in spite of the testimonies, because materialism will act as a blindfold of darkness for the eyes of some.

31. How many would like to see Christ suffer again in this world and receive from Him the miracle, so that they could believe in His presence or His existence; but, truly I tell you, on this earth there will not again be a manger to see Me born as man, nor another Golgotha to see Me die. Now all those who are resuscitated into true life shall feel My birth in their hearts, just as those who remain in sin shall feel Me die. (88, 27 – 29)

32. See that many people of this time scrutinize the scriptures of past times, meditating on the prophets, and trying to penetrate in the promises made by Christ, to return.

33. Listen to how they say: “The Master is near,” The Lord is here,” or “He shall soon arrive,” and then add: “The signs of His return are clear and palpable.”

34. Some seek Me and call Me, others feel My presence, and still others foresee My coming in the Spirit.

35. Oh, if only that thirst for knowing was present in all, and if all had that longing to find the supreme truth! (239, 68 – 71)

36. See how in all religions and sects men scrutinize the time, life, and events with the hope of discovering the signs that announce My coming. They are the innocent who do not know that for some time I have been manifesting Myself and that I am about to end this form of communication.

37. But I tell you also that many of those who are so anxiously waiting for Me, if they witnessed the form in which I have come to communicate, would not only not recognize Me, but would flatly deny Me.

38. To them, only the testimonies will come and by these means, they shall believe, that I was among My children.

39. You also awaited for Me intimately with impatience, but I knew that you would recognize Me, and that you would be My laborers in this Era. (255, 2 – 4)

Biblical Promises

40. In My manifestation through Jesus, I announced to you the coming of the Holy Spirit and men thought that it pertained to a Divinity, who being in God, was not known by them, not realizing that while speaking of the Holy Spirit, I was speaking about the only God, who was preparing the time in which He would communicate spiritually with men through a human faculty. (8, 4)

41. Why should anyone be surprised at My new revelations? Truly I say to you that the patriarchs of ancient times already had knowledge of the coming of this Era and seers of other periods beheld it and the prophets announced it. It was a Divine promise made to men, a long time before I, as Jesus, came to the world.

42. When I announced to My disciples My new coming and allowed them to foresee the way in which I would manifest Myself to men, a long time had passed since that promise was made.

43. Here you have that period unfolding before you, here you have those prophecies being fulfilled. Who would be surprised? Only those who have slumbered in darkness (in ignorance or confusion) or the ones who have erased My promises from themselves. (12, 97 – 99)

44. I knew how little you would fathom My teachings, and the errors which you would make interpreting My revelations, I announced to you My return, saying that I would send the Spirit of Truth to clarify many Mysteries and explain to you that which you had not understood.

45. Because, in the most profound of My prophetic words, I led you to understand that this time I would not come in lightning and thunder, as in Sinai; nor make Myself a man, putting My love and words in human form, as in the Second Era; but would come to your spirit in the splendor of My wisdom, surprising your mind with the light of inspiration and calling at the doors of your heart in a voice that your spirit understands. Those predictions and promises are those which are now being fulfilled.

46. It is sufficient for you to prepare yourselves a little to look upon My light and feel the presence of My Spirit, the same one that proclaimed that it would come to teach you, and unveil to you the truth. (108, 22 – 23)

47. There are many who have not evolved due to fear or to a lack of study. They still practice the law of Moses without acknowledging the coming of the Messiah; others, believing in Jesus, have disregarded the arrival of the Holy Spirit as foretold. I have come for the third time yet many do not await Me.

48. The angels announced My arrival and their voices were heard throughout the heavens. Did you not hear them? The spiritual world has come to offer you testimony of My presence. All the prophecies will be fulfilled, the disasters that are now occurring on earth will overcome the pride and vanity of man. Once man becomes humble, He will then seek Me, calling Me Father. Love Me, and thus you will acknowledge Me. A prayer for world peace will then emerge from your heart. I love all My children. Once they evolve spiritually and return to Me, I will make a covenant with men and there will be great joy with the Father and His children. (179, 38 – 39)

49. So I said to you in that time: What I have told you is not all that I have to teach you. For you to know all, first I must go away in order to send to you the Spirit of Truth, to make clear what I have said, and what I have done. I promised to you the Comforter in the times of trial. And that Comforter, that Explainer, is I Myself returning to illuminate you and help you to understand the past lessons as well as this new one that I bring you now. (339, 26)

50. In wisdom is the balsam and solace that your heart longs for; it is for this I promised you at that time that the Spirit of Truth as the Comforting Spirit. But it is indispensable to have faith in order not to stop on the path, or feel fear before the trials. (263, 10 – 11)

Predictions fulfilled

51. Few are the men who know the signs that a new Era has begun and that I am manifesting Myself spiritually to humanity. The majority dedicate their lives and efforts to material progress and in that deaf and sometimes bloody struggle to reach their objective, they walk like the blind, and lose their course, not knowing what they are after; they do not see the light of the coming dawn, do not see the signs, and are very far from having knowledge of My revelations.

52. This humanity has believed more in the doctrines and the words of men than in the revelations that I have given you throughout time. By chance are you waiting for the Father, in His justice, will send you greater signs than those which you behold at every turn, in order that you may feel and believe that this is the foretold time of My manifestation as the Spirit of Truth? Oh men of little faith! Now disciples, you understand why I sometimes say to you that My voice cries in the wilderness, for there is no one who hears and truly listens. (93,27-28)

53. So that all men on earth may testify to the truth of this message, I have made the signs that were prophesized in ancient times, the signs that speak of My new coming, be felt through all the globe.

54. And so, when this good news comes to the nations, men will scrutinize and investigate all that was said in these times, and surprised and pleased they will find that all that was announced and promised about My new coming has been faithfully fulfilled, as is fitting for He who has one will, one word, and one law. (251, 49)

55. In the Second Era (time of Jesus) I announced to My apostles My new manifestation, and when they asked Me what signs would announce that period, I announced it to them one by one, as well as the evidence that I would give to them.

56. “The signs have appeared up to the last one; they announced that this is the Era foretold by Jesus, and I ask you: If this manifestation that I am giving you was not the truth, why has Christ not appeared, in spite of the signs? Or do you also believe that the tempter has power over Creation and over the elements to deceive you?”

57. “I forewarned you for a long time so that you would not fall under the seduction of false prophets, false Christ and false redeemers; but now I say to you that the incarnated spirit is so bright because of his evolution, his light and experience, that it is not easy to give him darkness for light, no matter how much artifice it may have”.

58. That is why I have told you: Before you devote yourself with a blind faith along this path, scrutinize however you wish. Behold that this word has been given to all and never have I reserved a part of it only to specific beings. Observe that in this Work there are no books in which I would pretend to conceal any teaching.

59. However, I also said to you during that Second Era through the lips of John, My apostle: “If anyone hears My voice and opens the door, I shall enter within him, and dine with him and He with Me”. I also taught you the parable of the virgins so that you would keep it in mind during this period. (63, 79 – 80)

60. If the signs and ordeals have been fulfilled and I have not appeared in the synagogue, nor appeared in any church, has the world not perceived that in some place I would be manifesting Myself, since I cannot go back on My word? (81, 41)

(First part of #60 removed – as in the Spain and German Document)

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LE TROISIEME TESTAMENT – Révélations du Jésus-Christ
Chapitre 1… Dans l’attente de la seconde venue du Christ

Perspective introductrice à l’Evénement Sacré

1. À l’aube des temps, le monde manquait d’amour, les premiers hommes étaient loin de sentir et de comprendre cette force divine, cette essence de l’esprit, principe de toute la création.

2. Les hommes croyaient en Dieu, mais seulement lui attribuaient force et justice. Ils pensaient comprendre le langage divin au travers des éléments de la Nature; ainsi, lorsqu’ils les voyaient paisibles et sereins, pensaient-ils que le Seigneur félicitait les oeuvres des hommes, mais si les éléments se démontaient, alors croyaient-ils voir se manifester la colère de Dieu.

3. Le coeur de l’homme s’était forgé à l’idée d’un Dieu terrible, qui pouvait éprouver les sentiments de rancoeur et de vengeance. Pour cela même, lorsqu’ils pensaient avoir offensé Dieu, ils lui offraient des holocaustes et des sacrifices, dans l’espoir de l’apaiser.

4. Moi je vous dis que ces offrandes-là ne s’inspirèrent pas de l’amour de Dieu. C’étaient plutôt la peur de la justice divine et la crainte du châtiment qui motivait les premiers peuples à offrir des tributs à leur Seigneur.

5. L’Esprit Divin, ils le nommèrent tout simplement Dieu; mais jamais Père, ni Maître.

6. Ce furent les patriarches et les premiers prophètes qui commencèrent à faire comprendre à l’homme que Dieu était justice, oui, mais justice parfaite, qu’il était avant tout Père et qu’en tant que Père, il aimait ses enfants.

7. Pas à pas, en parcourant lentement le sentier de l’évolution spirituelle, l’humanité continua son pèlerinage, en passant d’une ère à l’autre et en apprenant à connaître un peu plus l’Arcane Divin, par le biais des révélations que Dieu faisait à ses enfants à chaqueépoque.

8. Toutefois, l’homme ne parvenait pas encore à une connaissance complète de l’amour divin, parce qu’il n’aimait pas vraiment Dieu en tant que Père, et ne savait sentir en son coeur l’amour que son Seigneur lui offrait à chaque pas.

9. Il était nécessaire que l’Amour parfait se fût homme, que le Verbe s’incarnât et se transformât en matière tangible et visible pour les hommes, afin que ceux-ci sachent, enfin, à quel point et de quelle manière Dieu les aimait.

10. Tous ne reconnurent pas en Jésus la présence du Père! Comment allaient-ils le reconnaître, si Jésus était humble, compatissant, affectueux même à l’égard de ceux qui l’offensaient? Eux croyaient en un dieu puissant et coléreux devant ses ennemis, justicier et terrible envers ceux qui l’offensaient.

11. Mais, de même que beaucoup le rejetèrent, beaucoup aussi crurent en cette parole qui les pénétrait jusqu’au plus profond du coeur. Cette forme de guérir infirmités et maladies incurables, juste d’une caresse, d’un regard d’infinie compassion, d’une parole d’espérance, cet enseignement qui était la promesse d’un monde nouveau, d’une vie de lumière et de justice, ne put disparaître de bon nombre de coeurs, qui comprirent que cet homme divin était la vérité du Père, l’Amour Divin de Celui que les hommes ne connaissaient pas et, par conséquent, ne pouvaient aimer.

12. La graine de cette suprême vérité resta pour toujours semée dans le coeur de l’humanité. Le Christ en fut le semeur et poursuit encore la culture de sa semence; plus tard il viendra chercher son fruit, pour s’en délecter éternellement, et jamais il ne redira : «J’ai faim ou j’ai soif» parce qu’enfin ses enfants l’aimeront comme lui les a aimés depuis le début.

13. Disciples, qui vous parle du Christ, sinon Lui-même?

14. C’est Moi, le Verbe, qui vous parle à nouveau, humanité; reconnaissez-moi, ne doutez pas de ma présence parce que je me manifeste à vous avec humilité, sans ostentation.

15. Souvenez-vous de moi par le biais de mon passage sur terre en ce temps- là; rappelez-vous que je mourus aussi humblement que le fut ma naissance et ma vie. (296, 4 – 16)

Espérances et expectatives

16. Après mon départ à la Seconde Epoque, de génération en génération, ceux qui maintenaient la foi en Moi attendaient mon arrivée. De pères en fils, ils transmettaient la divine promesse et ma parole maintenait vif le désir de contempler mon retour.

17. Chaque génération croyait être favorisée, espérant que s’accomplisse, en elle, la parole de son Seigneur.

18. Ainsi passèrent les temps et les générations. Ils oublièrent la prière et la vigile et, de leur coeur, s’effaça ma promesse. (356, 4-5)

19. Le monde est soumis à des épreuves, les nations sentent peser sur elles tout le poids de ma justice. Et ma lumière, ma voix qui vous appelle, se fait sentir dans toute l’humanité.

20. Les hommes sentent ma présence, perçoivent mon rayon universel qui descend et se repose sur eux; ils me pressentent, sans connaître cette OEuvre*, sans avoir écouté ma parole et tournent vers Moi leur esprit afin de Me demander : Seigneur, en quelle époque sommes-nous? Père, que signifient ces épreuves et amertumes qui ont frappé les hommes? Peut-être n’as-tu pas entendu le cri de ce monde? Tu as dit que tu reviendrais. Quand viendras-tu, O Seigneur? Et, dans chaque secte et religion, s’élève l’esprit de mes enfants. Ils me cherchent, m’invoquent, m’interrogent et m’attendent. (222, 29)

*) La parole et révélation du Christ de sa Seconde Venue sous forme Spirituelle, qui débuta au Mexique

21. Les hommes m’interrogent et me disent : Seigneur, si tu existes, pourquoi ne te manifestes-tu pas à nous si, en d’autres temps, tu es descendu jusque dans nos demeures? Pourquoi ne viens-tu pas te manifester aujourd’hui? Notre iniquité est-elle si grande qu’elle t’empêche de venir nous sauver? Toujours tu as cherché l’égaré, l’aveugle, le lépreux, le monde en regorge à présent. Par hasard, ne t’inspirons-nous déjà plus aucune pitié?

22. Tu as dit à tes apôtres que tu reviendrais parmi les hommes et que tu donnerais des signes de ton arrivée, que nous croyons contempler. Pourquoi ne nous montres-tu pas ton visage?

23. Voici les hommes en train de m’attendre sans sentir que je suis parmi eux. Je suis devant leurs yeux et ils ne me voient pas, je leur parle et ils n’entendent pas ma voix et, lorsque l’espace d’un instant ils en arrivent à me regarder, ils me renient, mais Moi, je poursuis Mon témoignage et continue d’attendre ceux qui m’attendent.

24. Et, en vérité, grands ont été les signes de ma manifestation au cours de cette ère; le même sang des hommes versé à torrents, détrempant la terre, a marqué le temps de ma présence entre vous comme Saint- Esprit. (62, 27-29)

25. Nul ne devrait se surprendre de ma présence, déjà par le biais de Jésus je vous ai signalé les événements qui annonceraient ma manifestation en tant qu’Esprit de Vérité; de même vous ai-je dit que mon arrivée serait en tant qu’esprit, afin que nul n’attende de manifestations matérielles qui ne se produiront jamais.

26. Voyez le peuple juif attendant encore le Messie, sans pour autant que celui-ci arrive sous la forme imaginée par eux, parce que le vrai a déjà été parmi eux, et ils ne l’ont pas reconnu.

27. Humanité, voulez-vous ignorer ma nouvelle manifestation pour continuer de m’attendre selon votre croyance et qui n’est pas conforme à ce que je vous ai promis? (99, 2)

28. Que le monde n’attende pas un nouveau Messie; si je vous ai promis de revenir, je vous ai aussi laissé entendre que ma venue serait spirituelle, mais l’humanité jamais n’a su se préparer pour me recevoir.

29. En ce temps-là les hommes doutèrent que Dieu pût se cacher en Jésus, qu’ils considéraient comme un homme égal aux autres, et aussi pauvre qu’eux. Cependant, par la suite, et en présence des puissantes oeuvres du Christ, l’humanité convint que cet homme qui naquit, grandît, et mourut dans le monde était la Parole de Dieu. Et cependant, en ce moment, beaucoup n’accepteraient ma venue que si elle était humanisée comme elle le fut à la Seconde Ere.

30. Tous n’accepteront pas les preuves de ma venue sous forme d’Esprit pour communiquer avec l’humanité, parce que le matérialisme constituera un bandeau d’obscurité devant les yeux de certains.

31. Combien souhaiteraient revoir le Christ souffrir dans le monde et recevoir de Lui le miracle, pour croire en sa présence ou son existence; pour sûr je vous dis que cette Terre n’aura plus ni crèche qui pour me voir naître en tant qu’homme, ni autre Golgotha qui pour me voir expirer. Maintenant, tous ceux qui ressuscitent à la vraie vie me sentiront naître dans leur coeur, tout comme ceux qui s’obstinent dans le péché me sentiront mourir dans leur coeur. (88, 27-29)

32. Voyez, en cette époque, tous les gens qui examinent en détail les écritures des temps passés, méditant les prophètes et essayant de pénétrer les promesses que le Christ avait faites de revenir.

33. Ecoutez-les dire : «Le Maître est proche», «Le Seigneur est déjà là» ou encore «il ne tarde pas à arriver», et d’ajouter : «les signes de son retour sont clairs et palpables».

34. Les uns me cherchent et m’appellent, d’autres sentent ma présence, d’autres encore pressentent davantage ma venue sous forme d’Esprit.

35. Ah, si seulement tous avaient déjà, en eux, cette soif de connaissances, si tous avaient ce désir ardent de connaître la suprême vérité! (239, 68- 71)

36. Voyez comment, dans toutes religions et sectes, les hommes passent au crible le temps, la vie et les faits, dans l’espoir de découvrir les signes annonciateurs de mon arrivée. Ce sont les naïfs qui ignorent que je me manifeste depuis un temps déjà, et que cette forme de communication arrive à son terme.

37. Mais je vous dis également que bon nombre de ceux qui m’attendent avec tant d’anxiété ne me reconnaîtraient pas ou plutôt me renieraient catégoriquement, s’ils s’apercevaient de la forme que j’ai prise pour venir communiquer.

38. A ceux-là seulement leur parviendront les témoignages grâce auxquels ils croiront que j’ai bien été au milieu de mes enfants.

39. Vous aussi, intimement, m’attendez avec impatience, mais Je savais que vous me reconnaîtriez et seriez mes laboureurs en cette époque. (255, 2-4)

Promesses bibliques

40. Lorsque je me suis manifesté par Jésus, je vous ai annoncé la venue du Saint-Esprit, et les hommes pensèrent qu’il s’agissait d’une divinité, en Dieu, qu’ils ne connaissaient pas, sans pouvoir comprendre qu’en vous parlant du Saint-Esprit, je vous parlais de l’unique Dieu, qui était en train de préparer le temps propice pour communiquer spirituellement avec les hommes, par le biais de l’intelligence humaine. (8, 4)

41. Pourquoi se sentir surpris par mes nouvelles révélations? En vérité, je vous le dis, les patriarches des temps passés eurent connaissance de l’arrivée de cette Ere, les voyants d’autres époques la contemplèrent et les prophètes l’annoncèrent. Ce fut une promesse divine faite aux hommes, bien avant que Moi je ne vienne au monde, par Jésus.

42. Lorsque je fis l’annonce de ma nouvelle venue à mes disciples et leur laissai entrevoir la forme sous laquelle je me manifesterais aux hommes, la promesse vous avait été faite depuis bien longtemps. (12, 98)

43. Vous avez devant vous, le développement de ce temps, ici s’accomplissent ces prophéties. Qui peut s’en étonner? Seulement ceux qui ont dormi dans les ténèbres* ou encore ceux qui ont effacé mes promesses d’eux-mêmes. (12, 99)

44. Moi qui savais que vous approfondiriez peu mes enseignements, et les erreurs que vous commettriez en interprétant mes révélations, je vous annonçai mon retour, en disant que je vous enverrais l’Esprit de la Vérité pour éclaircir beaucoup de mystères et vous expliquer ce que vous n’auriez pas compris.

45. Parce que, au plus profond de mes paroles prophétiques, je vous laissais entendre que, cette fois, je ne viendrais pas en homme, entre foudre et tonnerre, comme jadis au Sinaï, humanisant mon amour et mes paroles, comme dans le Second Temps; mais je toucherai votre esprit dans la splendeur de ma sagesse, le surprenant par la lumière de l’inspiration, frappant à la porte de votre coeur, avec une voix que votre esprit perçoit. Ces prédictions et promesses-là sont maintenant en train de s’accomplir.

46. Il suffit de vous préparer un peu pour regarder ma lumière et sentir la présence de mon Esprit, le même qui vous annonça qu’il viendrait pour vous enseigner et vous dévoiler la vérité. (108, 22-23)

47 Beaucoup n’ont pas évolué en raison de la crainte ou d’un manque d’étude. Ils pratiquent seulement la loi de Moïse sans reconnaître la venue du Messie; d’autres, croyant en Jésus, n’ont pas attendu l’Esprit Consolateur promis. Quant à Moi, je suis descendu pour la troisième fois et ils ne m’attendaient plus.

48. Les anges ont annoncé ces révélations et sa voix a retenti dans tout l’espace. Les avez-vous reconnues? Le monde spirituel est venu pour vous offrir le témoignage de ma présence. Toutes les prophéties seront accomplies ; la destruction effrénée vaincra l’orgueil et la vanité de l’homme, qui, une fois humble, me cherchera pour m’appeler Père. (179, 38-39)

49. Ainsi vous le dis-je en ce temps-là : Ce que je vous ai dit n’est pas tout ce que je dois vous enseigner. Pour que vous sachiez tout, d’abord il me faudra m’en aller et vous envoyer l’Esprit de la Vérité, pour éclairer ce que j’ai dit et ce que j’ai fait. Je vous promets le Consolateur dans les temps d’épreuve. Et ce Consolateur, cet Educateur sera ma transmission directe qui revient pour vous illuminer et vous aider à comprendre les leçons passées et la nouvelle que je vous apporte maintenant. (339, 26)

50. C’est la sagesse qui est le baume et la consolation que votre coeur désire ardemment; pour cela je vous promis, à ce moment-là, l’Esprit de Vérité comme Esprit de Consolation. Mais il est indispensable d’avoir la foi pour ne pas s’arrêter en chemin, ni avoir peur devant les épreuves. (263, 10-11)

Signes précurseurs accomplis

51. Peu nombreux sont les hommes qui connaissent les signes indiquant qu’une nouvelle ère a commencé et que je me manifeste spirituellement à l’humanité. La majorité consacre sa vie et ses efforts au progrès matériel et, dans cette lutte âpre et parfois sanglante pour atteindre leur objectif, ils marchent comme des aveugles, perdent leur chemin, ne sachant pas où ils vont. Ils ne réussissent pas à voir la clarté de la prochaine aurore, ne perçoivent pas les signes, et sont très loin d’atteindre la connaissance de mes révélations.

52. Cette humanité a cru davantage aux doctrines et aux mots des hommes qu’aux révélations que je lui ai concédées au fil des temps. D’aventure, attendriez-vous du Père, dans sa justice, qu’il vous envoie de plus grands signes encore que ceux que vous voyez à chaque pas, pour que vous puissiez enfin sentir et croire que c’est le moment de prédilection de ma manifestation en tant qu’Esprit de Vérité? Oh hommes de peu de foi! Maintenant, disciples, vous comprenez pourquoi je vous dis parfois que ma voix prêche dans le désert, parce que personne ne l’écoute ni s’en préoccupe vraiment. (93, 27- 28)

53. Pour que tous les hommes de la Terre puissent témoigner de la véracité de ce message, Moi j’ai fait en sorte que ces signes prophétisés dans les temps anciens, ceux qui traitaient de ma nouvelle venue, soient ressentis dans le monde entier.

54. Et ainsi, quand cette bonne nouvelle parviendra aux nations, les hommes examineront et étudieront tout ce qui a été dit alors et, étonnés et heureux, ils constateront que tout ce qui fut annoncé et promis au sujet de ma nouvelle venue, s’est fidèlement accompli, comme il se doit pour qui ne compte qu’une volonté, une parole et une loi. (251, 49)

55. Au cours de la Seconde Ere*, je fis l’annonce à mes apôtres de ma nouvelle manifestation et, lorsque ceux-ci m’interrogèrent sur les signes annonciateurs de cette période, je les leur énumérai un à un, de même que les preuves que je leur fournirai.

56. Les signes sont apparus jusqu’au dernier; ils annoncèrent que ceci est le temps prédit par Jésus, et je vous demande : Si cette manifestation que je vous donne n’était pas la vérité, pourquoi le Christ n’est-il pas apparu, en dépit des signes? Ou croyez-vous que le tentateur a également le pouvoir sur la création et les éléments pour vous tromper?

57 Je vous ai prévenus pendant longtemps pour que vous ne vous laissiez pas séduire par de faux prophètes, de faux christs et de faux rédempteurs; mais maintenant je vous dis que l’esprit incarné est si lumineux en raison de son évolution, sa lumière et son expérience, qu’il est impossible de changer l’obscurité pour la lumière, quels que soient ses grands artifices.

58. C’est pourquoi je vous ai dit : Avant de vous livrer avec une foi aveugle sur cette voie, investiguez à discrétion. Voyez que cette parole a été donnée à tous et que jamais je n’en ai réservé seulement une partie pour des êtres déterminés. Voyez que, dans cette OEuvre, il n’y a aucun livre dans lequel je prétende vous cacher quelque enseignement.

59. Mais, en ce Deuxième Temps-là, je vous ai aussi dit, par les lèvres de mon apôtre Jean : «Si quelqu’un entend ma voix et m’ouvre la porte, alors j’entrerai chez lui et je souperai avec lui et lui avec Moi». Je vous ai également enseigné la parabole des vierges pour que vous vous en souveniez, en ce temps-ci. (63, 79-80)

60. Si les signes et les épreuves ont été accomplis et que je ne sois pas apparu dans la synagogue, ni dans aucune église, le monde ne pressent-il pas que je dois être en train de me manifester quelque part, puisque je ne puis manquer à ma parole? (81, 41)

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EL TERCER TESTAMENTO – Revelaciones de Jesucristo
Capítulo 1 – En espera de la segunda venida de Jesucristo

Perspectiva introductoria al acontecimiento sagrado

1. En el principio de los tiempos el mundo estaba carente de amor, los primeros hombres estaban lejos de sentir y de comprender esa fuerza divina, esa esencia del espíritu, principio de todo lo creado. (296, 4 y sigue al 15)

2. Creían en Dios, pero sólo le atribuían fuerza y justicia. Los hombres creían entender el lenguaje divino a través de los elementos de la Naturaleza; así, cuando los veían apacibles y serenos, pensaban que el Señor estaba de plácemes con las obras de los hombres, mas, si los elementos se desataban, entonces creían ver en ello la ira de Dios manifestada en esa forma.

3. En el corazón del hombre se había formado la idea de un Dios terrible, en quien podía albergarse el rencor y el sentimiento de venganza, por eso, cuando creían haber ofendido a Dios, le ofrecían holocaustos y sacrificios, esperando desagraviarle.

4. Yo os digo que aquellas ofrendas no estuvieron inspiradas en el amor a Dios, era el temor a la divina justicia, el miedo al castigo, lo que inspiraba a los primeros pueblos a ofrecer tributos a su Señor.

5. Al Espíritu Divino le llamaban Dios simplemente; pero nunca Padre, ni Maestro.

6. Fueron los patriarcas y los primeros profetas, los que empezaron a hacer comprender al hombre que Dios era justicia, sí, pero justicia perfecta, que era ante todo Padre, y que, como Padre, amaba a todas sus criaturas.

7. Paso a paso, caminando lentamente por el sendero de la evolución espiritual, continuó su peregrinaje la humanidad, pasando de una era a otra y conociendo algo más del Arcano Divino, mediante las revelaciones que en cada tiempo les hacía Dios a sus hijos.

8. Sin embargo, todavía el hombre no llegaba a tener un conocimiento completo del divino amor; porque no amaba verdaderamente a Dios, como a un Padre, ni sabía sentir en su corazón el amor que su Señor a cada paso le brindaba.

9. Fue menester que el amor perfecto se hiciese hombre, que el Verbo encarnara y se convirtiese en materia tangible y visible a los hombres, para que éstos supiesen al fin, cuánto y de qué manera les amaba Dios.

10. ¡No todos reconocieron en Jesús la presencia del Padre! ¿Cómo iban a reconocerle si Jesús era humilde, compasivo, amoroso aun con los que le ofendían? Ellos tenían a Dios por fuerte y soberbio delante de sus enemigos, justiciero y terrible para con quienes le ofendían.

11. Pero, así como muchos negaron, también muchos creyeron aquella palabra que penetraba hasta lo más escondido del corazón; aquella forma de sanar dolencias y males incurables, tan sólo con una caricia, con una mirada de compasión infinita, con una palabra de esperanza; aquella enseñanza que era la promesa de un mundo nuevo, de una vida de luz y de justicia, no pudo borrarse de muchos corazones, los cuales comprendieron que aquel hombre divino era la verdad del Padre, el Amor Divino de Aquél a quien los hombres no conocían y por lo tanto, no podían amar.

12. La semilla de aquella suprema verdad quedó sembrada para siempre en el corazón de la humanidad. Cristo fue el sembrador y aún sigue cultivando la simiente; luego vendrá por el fruto para deleitarse con él eternamente, y ya en su palabra no volverá a decir: “Tengo hambre” o “Sed tengo”, porque al fin sus hijos le amarán como Él les ha amado desde el principio.

13. ¿Quién os está hablando de Cristo, discípulos? Él mismo.

14. Soy Yo, el Verbo, quien os habla de nuevo, humanidad; reconocedme, no dudéis de mi presencia por la humildad con que me presento. La ostentación no puede estar conmigo.

15. Recordadme a través de mi paso por el mundo en aquel tiempo; recordad que morí tan humildemente como había nacido y vivido. (296, 4 – 15)

Esperanzas y expectativas

16. Después de mi partida en el Segundo Tiempo, de generación en generación era esperada mi llegada entre los que guardaban fe en Mí. De padres a hijos se iban transmitiendo la divina promesa y mi palabra mantenía vivo el deseo de contemplar mi retorno.

17. Cada generación creía ser la agraciada, esperando que en ella se cumpliese la palabra de su Señor.

18. Así los tiempos pasaron y las generaciones también, y de los corazones se fue borrando mi promesa, olvidándose de la oración y la vigilia. (356, 4 – 5)

19. El mundo está sujeto a prueba, las naciones sienten todo el peso de mi justicia que cae sobre ellas. Y mi luz, mi voz que os llama, se deja sentir en toda la humanidad.

20. Los hombres sienten mi presencia, perciben mi rayo universal que desciende y descansa sobre ellos; me presienten, sin conocer esta Obra*, sin haber oído mi palabra y elevan hacia Mí su espíritu para preguntarme: Señor ¿En qué tiempo nos encontramos? ¿Estas pruebas y amarguras que han llegado a los hombres, qué significan, Padre? ¿Acaso no escucháis el clamor de este mundo? Tú dijiste que volverías. ¿Hasta cuándo vas a venir oh Señor? Y en cada secta y religión, se eleva el espíritu de mis hijos y me buscan, me invocan, me preguntan y me esperan. (222, 29)

21. Los hombres me interrogan y me dicen: Señor, si vos existís ¿Porqué no os manifestáis entre nosotros si en otros tiempos habéis descendido hasta nuestra morada? ¿Porqué hoy no venís? ¿Es ahora tan grande nuestra iniquidad que os impide venir a salvarnos? Siempre buscasteis al perdido, al ciego, al leproso, de ésos ahora está lleno el mundo, ¿Acaso ya no os inspiramos piedad?

22. Vos dijisteis a vuestros apóstoles que volveríais entre los hombres y que daríais señales de vuestra llegada las cuales creemos estar contemplando. ¿Porqué no nos mostráis vuestra faz?

23. He ahí a los hombres esperándome sin sentir que estoy entre ellos. Estoy delante de sus ojos y no me ven, les hablo y no oyen mi voz, y cuando por un instante llegan a mirarme, me niegan, mas Yo sigo dando testimonio de Mí, y a los que me esperan les sigo esperando.

24. Y en verdad que las señales de mi manifestación en esta era han sido grandes; la misma sangre de los hombres derramada a torrentes, empapando la tierra, ha marcado el tiempo de mi presencia entre vosotros como Espíritu Santo. (62, 27 – 29)

25. Nadie debería sorprenderse de mi presencia; ya a través de Jesús os señalé los acontecimientos que anunciarían mi manifestación como Espíritu de Verdad; también os dije que mi llegada sería en espíritu para que nadie estuviera en espera de manifestaciones materiales, que nunca han de llegar.

26. Mirad al pueblo judío esperando aún al Mesías, sin que éste llegue en la forma que ellos esperan, porque el verdadero ya estuvo con ellos y no lo reconocieron.

27 ¿Queréis, humanidad, desconocer mi nueva manifestación para seguir esperándome según vuestra creencia y no conforme a lo que Yo os prometí? (99,2)

28. Que no espere el mundo un nuevo Mesías; si os prometí volver, también os di a entender que mi venida sería espiritual, mas la humanidad nunca ha sabido prepararse para recibirme.

29. En aquel tiempo los hombres dudaron de que Dios pudiera ocultarse en Jesús, al que juzgaban un hombre igual a los demás y tan pobre como el que más. Sin embargo, después, y ante las obras poderosas de Cristo, la humanidad se convenció de que en aquel hombre que nació, creció y murió en el mundo, estuvo el Verbo de Dios. Y sin embargo, en este tiempo, muchos hombres sólo aceptarían mi venida si fuese humanizada como en el Segundo Tiempo.

30. Las pruebas de que vengo en Espíritu a comunicarme con la humanidad no serán por todos aceptadas, a pesar de los testimonios, porque el materialismo será como venda de oscuridad ante los ojos de algunos.

31. Cuántos quisieran volver a ver a Cristo padecer en el mundo y recibir de Él el milagro, para creer en su presencia o en su existencia; mas de cierto os digo que en esta Tierra no volverá a haber un pesebre que me vea nacer como hombre, ni otro Gólgota que me vea expirar. Ahora me sentirán nacer en su corazón todos los que resuciten a la vida verdadera, como también me sentirán morir en su corazón todos los que se obstinen en el pecado. (88, 27 – 29)

32. Ved a mucha gente en este tiempo escudriñando las escrituras de los tiempos pasados, meditando sobre los profetas y tratando de penetrar en las promesas que Cristo hiciera de volver.

33. Oídles como dicen: “El Maestro está cerca”, “El Señor ya está” o “no tarda en llegar”, y añaden: “Las señales de su regreso son claras y palpables”.

34. Unos me buscan y me llaman, otros sienten mi presencia, otros más presienten mi venida en Espíritu.

35. ¡Ah, si en todos fuese ya esa sed de conocimientos, si todos tuvieran ese anhelo de conocer la suprema verdad! (239, 68 – 71)

36. Ved como en todas las religiones y sectas, los hombres escudriñan el tiempo, la vida y los sucesos, con la esperanza de descubrir las señales que anuncien mi llegada. Son los inocentes que no saben que ha tiempo me estoy manifestando, y que está a punto de terminar esta forma de comunicación.

37. Mas también os digo que muchos de los que con tanta ansiedad me esperan, si presenciaran la forma en que me he venido a comunicar no me reconocerían, antes bien, me negarían rotundamente.

38. A ellos sólo llegarán los testimonios y por medio de ellos si creerán que estuve entre mis hijos.

39. También vosotros íntimamente me esperabais con impaciencia, mas Yo sabía que me reconoceríais y seríais de mis labriegos en este tiempo. (255, 2 – 4)

Promesas bíblicas

40. En mi manifestación a través de Jesús, os anuncié la venida del Espíritu Santo y los hombres pensaron que se trataba de una divinidad que estando en Dios, no era conocida por ellos, sin poder comprender que, al hablaros del Espíritu Santo, os estaba hablando del Dios único, el cual estaba preparando el tiempo en el que había de comunicarse espiritualmente con los hombres a través del entendimiento humano. (8, 4)

41. ¿Por qué ha de sentirse alguien sorprendido ante mis nuevas revelaciones? En verdad os digo, que los patriarcas de los tiempos antiguos ya tuvieron conocimiento de la llegada de esta Era y los videntes de otras épocas la contemplaron y los profetas la anunciaron. Fue una promesa divina hecha a los hombres, mucho tiempo antes de que Yo, a través de Jesús, viniese al mundo.

42. Cuando anuncié a mis discípulos mi nueva venida y dejé entrever la forma en que me manifestaría a los hombres, ya hacía mucho tiempo que la promesa os había sido hecha.

43. Aquí tenéis ante vosotros desarrollándose aquel tiempo, aquí están cumpliéndose aquellas profecías. ¿Quién puede sorprenderse? Sólo los que han dormido en tinieblas* o los que borraron de ellos mismos mis promesas. (12, 97 – 99)

44. Yo que sabía lo poco que habías de profundizaros en mis enseñanzas y los errores en que habríais de caer al interpretar mis revelaciones, os anuncié mi retorno, diciéndoos que os enviaría al Espíritu de la Verdad para que esclareciera muchos misterios y os explicara lo que no hubieseis comprendido.

45. Porque en lo más profundo de mis palabras proféticas os di a comprender que en este tiempo no vendría entre relámpagos y truenos como en el Sinaí, no a hacerme hombre, humanizando mi amor y mis palabras como en el Segundo Tiempo; sino que llegaría a vuestro espíritu en el resplandor de mi sabiduría sorprendiendo a vuestra mente con la luz de la inspiración y llamando a las puertas de vuestro corazón, con una voz que entiende vuestro espíritu. Aquellas predicciones y promesas, son las que ahora se están cumpliendo.

46. Basta prepararos un poco para mirar mi luz y sentir la presencia de mi Espíritu, el mismo que os anunció que vendría a enseñaros y a descubriros la verdad. (108, 22 – 23)

47. Hay muchos que por temor o falta de estudio, no han evolucionado y practican sólo la ley de Moisés, sin reconocer la venida del Mesías, y otros que creyendo en Jesús, no han esperado al Espíritu Consolador prometido; y Yo he descendido por tercera vez y no me han esperado.

48. Los ángeles han anunciado estas revelaciones y su voz ha llenado el espacio. ¿Les habéis reconocido? Es el mundo espiritual que ha venido entre vosotros a dar testimonio de mi presencia. Todo lo que ha sido escrito, se cumplirá. La destrucción que se ha desatado, vencerá el orgullo y la vanidad del hombre y éste, humilde, me buscará para llamarme Padre. (179, 38 – 39)

49. Así os dije en aquel tiempo: Lo que os he dicho no es todo lo que he de enseñaros. Para que sepáis todo, antes tendré que irme para enviaros al Espíritu de Verdad, a esclarecer lo que he dicho y lo que he hecho. Yo os prometo el Consolador en los tiempos de prueba. Y ese Consolador, ese Explicador, soy Yo mismo que vuelvo para iluminaros y ayudaros a comprender las lecciones pasadas y esta nueva que ahora os traigo. (339, 26)

50. En la sabiduría está el bálsamo y el consuelo que anhela vuestro corazón, por eso os prometí en aquel tiempo al Espíritu de Verdad como Espíritu de Consolación. Pero es indispensable tener fe para no detenerse en el camino ni sentir temor ante las pruebas. (263, 10 – 11)

Señales precursoras cumplidas

51. Pocos son los hombres que conocen las señales de que una nueva era ha comenzado y de que me estoy manifestando espiritualmente a la humanidad. En su mayoría consagran su vida y esfuerzos al progreso material y en esa lucha sorda y a veces sangrienta por alcanzar su objetivo, caminan como ciegos, pierden el derrotero, no saben qué es lo que persiguen, no han logrado ver la claridad de la nueva aurora, no perciben las señales y están muy lejos de haber alcanzado el conocimiento de mis revelaciones.

52. Esta humanidad ha creído más en las doctrinas y las palabras de los hombres, que en las revelaciones que a través de los tiempos le he concedido. ¿Por ventura esperáis que el Padre en su justicia os envíe mayores señales de las que a cada paso contempláis, para sentir y creer que este es el tiempo predicho para mi manifestación como Espíritu de Verdad? ¡Ah hombres de poca fe! Ahora comprenderéis discípulos, por qué a veces os digo que mi voz clama en el desierto, porque no hay quien la escuche y atienda en verdad. (93, 27 – 28)

53. Para que todos los hombres de la Tierra puedan dar fe de la verdad de este mensaje, Yo he hecho que aquellas señales profetizadas en los tiempos antiguos, profecías que hablaban de mi nueva venida, fuesen sentidas en todo el orbe.

54. Así, cuando esta buena nueva llegue a las naciones, los hombres escudriñarán e investigarán cuanto se haya hablado en estos tiempos y sorprendidos y gozosos encontrarán que todo lo que fue anunciado y prometido para mi nueva venida, se ha cumplido fielmente, como corresponde a quien sólo tiene una voluntad, una palabra y una ley. (251, 49)

55. A mis apóstoles en el “Segundo Tiempo”* les anuncié mi nueva manifestación y cuando ellos me preguntaron qué señales anunciarían ese tiempo, Yo se las anuncié una a una, así como las pruebas que les daría.

56. Las señales han aparecido hasta la última; ellas anunciaron que este es el tiempo profetizado por Jesús y Yo os pregunto: Si esta manifestación que os estoy dando no fuera verdad, ¿Por qué Cristo no se ha presentado, a pesar de las señales? ¿O creéis que también el tentador tiene potestad sobre toda la creación y sobre los elementos para engañaros?

57. Yo os previne mucho tiempo para que no cayerais bajo la seducción de falsos profetas, de falsos cristos y falsos redentores; mas hoy os digo que el espíritu encarnado se encuentra tan despierto por su evolución, por su luz y experiencia, que no es fácil darle tinieblas por luz, por mucho artificio que ella tenga.

58. Por eso, os he dicho: Antes de entregaros con fe ciega en este camino, escudriñad cuanto queráis. Ved que esta palabra ha sido dada para todos y que nunca me he reservado parte de ella sólo para determinados seres. Ved que en esta Obra no hay libros en los cuales pretenda ocultaros alguna enseñanza.

59. Mas también os dije en aquel Segundo Tiempo por labios de Juan, mi apóstol: “Si alguno oyera mi voz y abriese la puerta, entraré en él, cenaré con él y él Conmigo”. También os enseñé la parábola de las vírgenes para que la tuvieseis presente en este tiempo. (63, 79 – 80)

60. Si las señales y las pruebas se han cumplido y no he aparecido en la sinagoga, ni surgido en iglesia alguna, ¿No presiente el mundo que en algún sitio he de estar manifestándome, puesto que no puedo faltar a mi palabra? (81, 41)

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