42. Vergeistigt euch selbst, eure Taten & Worte… Die wahre Sabbatfeier – Spiritualize yourself, your Deeds & Words… The True Observance of the Sabbath

PREDIGT / SERMON 42
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Predigt 42… Die wahre Sabbatfeier
Geoffenbart an Gottfried Mayerhofer am 23. April 1872

Lukas 14, 1-6
Und es begab sich, dass Jesus in ein Haus eines Obersten der Pharisäer kam auf einen Sabbat, das Brot zu essen; und sie hatten acht auf ihn.

Und siehe, da war ein Mensch vor ihm, der war wassersüchtig. Und Jesus antwortete und sagte zu den Schriftgelehrten und Pharisäern und sprach: “Ist es auch recht, am Sabbat zu heilen?” Sie aber schwiegen stille.

Und er griff ihn an und heilte ihn und liess ihn gehen. Und er sprach zu ihnen: “Welcher ist unter euch, dem sein Ochse oder Esel in den Brunnen fällt und der nicht alsbald ihn herauszieht am Sabbattage?” Und sie konnten ihm darauf nicht wieder Antwort geben.

So spricht der Herr…

1. Der Anfang dieses Kapitels spricht von der Heilung eines Wassersüchtigen, und zwar im Hause eines Obersten der Pharisäer und an einem Sabbat, an dem nach den strengen Vorschriften der Juden nichts weiter getan werden sollte, als den kirchlichen Gebräuchen und Zeremonien nachzukommen.

2. Dass diese Heilung unter den angeführten Umständen vorgenommen wurde, hatte seinen guten Grund. Dieser Oberste war zwar ein Anhänger Meiner Lehre, jedoch fasste er die Satzungen des Tempels nur im buchstäblichen Sinne auf; auch hörte er Mich gern an, wenn Ich nur nichts unternahm, was gegen seine Ansichten und gegen seine Würde als Pharisäer verstiess. Ich liess es daher zu, dass, während Ich am Tisch bei ihm sass, ein mit der Wassersucht behafteter Mann ins Zimmer trat und Mich um Heilung seiner Krankheit anflehte.

3. Dass Ich ihn heilte, bezeugt das Evangelium. Aber weil Ich ihn gerade an einem jüdischen Sabbat heilte, war das ein Stein des Anstosses. Gerade dadurch wollte Ich den Pharisäern klar zeigen, wie schlecht sie ihre eigenen Satzungen verstehen, und wie falsch sie diese dem Volk beibringen. Daher der Einwurf, indem Ich sagte: “Wenn euch ein Ochse oder ein Esel am Sabbat in den Brunnen fällt, so ziehet ihr ihn doch heraus, weil es eben euer eigenes Interesse verlangt; aber am Sabbat ein gutes Werk an anderen oder für andere zu verrichten, das haltet ihr für Sünde!”

4. Ich wollte ihnen dadurch beweisen, dass Wohltaten und gute Handlungen nicht den vorgeschriebenen Feiertag oder Sabbat entheiligen, sondern ihn eher heiligen als viele nutzlose Gebräuche und Zeremonien, welche gedankenlos vollführt werden.

5. Bei dem jüdischen Volke gab es derlei Missstände in Menge. Obwohl sie die Gesetze Mosis und die Propheten hatten, so wussten sie doch ihren Wortlaut nicht geistig zu deuten. Sie wurden von den Pharisäern und Schriftgelehrten im Wahne buchstäblicher Auffassung bestärkt, weil den letzteren sehr viel daran lag, die Gesetze so auszulegen, und dass es nicht viel Mühe kostete, ein Jude im Buchstabensinn zu sein.

6. Daher Mein Darniederkommen gerade inmitten dieses Volkes, welches schon lange eine Religion besass, die als Unterbau zu Meiner Lehre am ehesten tauglich war. Es kam nur darauf an, die alten Gesetze nicht umzustossen, sondern sie dem Judenvolk gereinigt wiederzugeben, geistig zu erklären und auf diese Weise die Menschenwürde zu retten, welche nahe daran war, in lauter zeremoniellen Gebräuchen des Tempels und in egoistischen Weltgenüssen unterzugehen.

7. Während Meiner drei Lehrjahre verfolgte Ich stets diesen Zweck. Ich suchte Gelegenheiten auf oder liess solche zu, welche den Anlass gaben, gegen die falschen Ansichten und Vorurteile der Juden anzukämpfen.

8. So war auch die Feier des Sabbats eine Frage, die Ich als Stifter Meiner göttlichen und einzig wahren Religion nicht gleichgültig übergehen konnte. Um diese Vorurteile auszumerzen, fing Ich gerade im Hause eines Obersten der Pharisäer an, dagegen zu handeln, damit diese Handlung einen Grund zur Aussprache geben sollte. Weil nun die Pharisäer die ersten sein und alles besser wissen und verstehen wollten, darum mussten auch sie zuerst von ihren irrigen Begriffen gereinigt werden, wenn je dem Volk reiner Wein eingeschenkt werden sollte. Deshalb wirkte Ich diese Heilung gerade vor ihren Augen und antwortete ihnen, dass sie verstummen mussten, wie die Verse 5 und 6 bezeugen.

9. Die Obersten des Tempels hatten vom Wohltaten erweisen eine ganz andere Ansicht, so dass Ich Mich oftmals genötigt sah, ihnen die Worte von der Nächstenliebe in Beispielen und Gleichnissen näher auseinanderzusetzen; denn nach ihrer Ansicht waren Wohltaten nur dem Tempel und ihrer Person zu erweisen. Alles andere, das an Menschen getan wurde, war für sie nicht der Beachtung wert.

10. Schon in jener Zeit wurde die Feier des Ruhetags jede Woche falsch aufgefasst; und heutzutage wird dieser Tag ebensowenig richtig gefeiert oder – mit anderen Worten gesagt – der geistigen Erziehung gewidmet wie damals. Es ist deshalb wohl auch jetzt nicht unrecht, wenn Ich, anschliessend an diesen Heilungsakt am Sabbat, über die Feier dieses Tages einige Bemerkungen anknüpfe und euch zeige, dass auch ihr noch sehr weit davon entfernt seid, diesen Tag so zu feiern, wie es Moses gemeint hatte und Ich selbst es verstanden wissen möchte!

11. In der Welt, wie sie war und noch ist, gibt es stets Befehlende und Gehorchende. Es war von jeher der Fall, dass die Befehlenden, nur ihren eigenen Nutzen im Auge behaltend, oft die Gehorchenden und ihre Arbeitskraft missbrauchten, ihnen wenig Ruhe, wenig Zeit gönnten, um auch nur wenigstens einmal in der Woche das Zeitliche beiseitesetzen und entweder ein Wort geistigen Sinnes vernehmen oder eine Betrachtung höherer Art anstellen zu können über den wahren Grund ihrer eigenen Existenz, darüber, was sie als Menschen sind oder als mit göttlichem Geist begabte Wesen werden sollen.

12. Dies war der Grund, warum Moses in seinen Gesetzen das, was die Mächtigen nicht freiwillig wollen, als von Gott anbefohlen hinstellte. In der bildlich dargestellten Schöpfungsgeschichte liess er den obersten Herrn und Schöpfer selbst nach sechstägiger Arbeit den siebenten Tag als den Tag der Ruhe einsetzen.

13. Diese Anordnung, die zur Bewahrung der moralischen Würde des Menschen notwendig war, ist auch von anderen Völkern angenommen worden und besteht jetzt fast überall. Wenn auch die damalige Woche anders eingeteilt war, als es eure jetzige Zeitrechnung tut, so ist doch immer ein Tag in der Woche festgesetzt, der zum Ausruhen von körperlicher Anstrengung, zur Einkehr in sich selbst und zum Nachdenken über die geistige Mission des Menschen bestimmt ist.

14. Was die Juden zuviel taten, indem sie durch buchstäbliche Auffassung ihrer Satzungen zu weit gingen, das ist bei den christlichen Völkern schon seit langer Zeit umgekehrt der Fall. Während bei jenen als strenges Gebot die Heiligung des ganzen Tages anbefohlen war, genügt bei den Christen zeitweiser Kirchgang; die übrige Zeit wird mit Vergnügungen, Prassen und Schlemmen zugebracht. Am Sonn und Feiertag wird im ganzen mehr Schlechtes getan als während der ganzen Woche, wo wegen Beschäftigung und Mangel an Mitteln die nötige Zeit und Gelegenheit fehlt.

15. Was bei den Juden die Pharisäer taten, das befolgten später die christlichen Priester. Sie dachten nur an ihr eigenes Ansehen und ihre Macht. Die Pharisäer setzten den Tempel als erstes voran, und die Priester der Christen ihre Kirche. Bei den ersten dehnte sich die Weihe des Feiertages auf 24 Stunden aus – auch ausserhalb des Tempels musste der Feier des Tages noch gedacht werden -, bei den Christen beschränkt sie sich nur auf einige Stunden in der Kirche. Die meisten Menschen glauben, sich mit Mir abgefunden zu haben, indem sie ein paar Stunden in einer Kirche sassen, standen oder träumten, nichtssagende Gebete herunterplapperten oder gemütlich einschlafend den Predigten der Priester ein natürliches Stillschweigen entgegensetzten. Damit ist freilich dem Ehrgeiz der Priester geschmeichelt, sehen sie die Kirchen voll menschlicher Leiber; aber die Seelen derselben beschäftigen sich entweder mit gar nichts oder mit etwas ganz anderem als mit dem, was die Kirche oder Meine von Mir gestiftete Religion erheischt.

16. So greift der Missbrauch immer mehr um sich, und jetzt fängt man sogar an, auch diesen Tag nicht mehr als Ruhetag gelten zu lassen, da man das Gewissen der gehorchenden durch Geld zu beschwichtigen weiss und ihnen das wenige, was sie noch glauben, hinwegdisputiert, ohne ihnen dafür etwas Besseres zu geben.

17. So geht der Verfall von Stufe zu Stufe fort. Die Befehlenden glauben dadurch einen Gewinn erreicht zu haben, dass ihr Eigennutz nun freiwillig von der arbeitenden Klasse, die ebenfalls wieder aus Eigennutz schafft, unterstützt wird. Doch sie irren sich gewaltig! Sie werden sehen, wohin es führen wird, wenn man dem Minderbegüterten die wenigen geistigen Elemente, die auch den Mächtigen ganz fremd geworden sind, entzieht und ihm durch Vermehrung des Gewinns seine Laster vermehrt. Sie verachten alles, was sich auf Mich und Meine Lehre bezieht. Und dieses Beispiel wird auch von den Untergebenen gewissenhaft befolgt. So siegt endlich das Materielle über das Geistige, bis Ich die Verhältnisse so stellen werde, dass die Machthabenden die Früchte ihres Egoismus – welche ganz anders ausfallen werden, als sie es sich erträumen – ernten müssen.

18. Der Sonn und Feiertag soll ein gewisser Hemmschuh sein; er soll der Tag sein, an dem die Mächtigen den Niederen eine Anerkennung für das Geleistete zu geben haben. Und für die Gehorchenden soll der Sonn und Feiertag der Tag sein, an dem sie sich daran erinnern sollen, dass ein Tag zu Betrachtungen über seine eigene geistige Bestimmung nicht zuviel ist; er soll der Tag sein, an dem die Geschäfte zu ruhen haben.

19. An diesem Tag spricht Meine Natur ihre ewig gleiche Sprache zu allen Herzen: “Vergesst über all euren Arbeiten den Schöpfer nicht, der so viel Wunderbares und Herrliches auf dieser Erde geschaffen hat, um euch stets daran zu erinnern, dass ihr nicht für diese Welt allein bestimmt seid, dass eure Arbeit nicht immer materiell, sondern auch geistig sein soll! Erkennt Den, der mit so viel Liebe und Geduld euch schwache Kinder führt, und der euch mitten unter die Herrlichkeiten setzte, die wenigstens an einem Tage der Woche euch eure schwere Arbeit vergessen machen möchten!”

20. Ich selbst als Schöpfer setzte den Tag der Ruhe nach Moses Schöpfungsgeschichte am siebenten Tag ein. Er war gleichsam das Bild dafür, dass Ich, nachdem Ich Mich mit Materie beschäftigt hatte, am siebenten Tag in die bis dahin starre Hülle den Geist eintreten liess. Und dieser Tag, an dem Ich die Materie zu etwas Geistigem erhob, war der Tag der Feier oder der Weihe. Daher soll er auch vom Menschen gefeiert werden, wenn er – gleich Mir – sechs Tage geschafft und gearbeitet hat.

21. Am siebenten Tag soll der Mensch sein Werk betrachten, um darin die geistige Idee wahrzunehmen, welche ihn leitete, solches hervorzubringen. Es soll dieser Tag ein Tag der Feier in geistiger Hinsicht werden, an dem er erkennen soll, dass sein wöchentliches Schaffen und seine eigene Existenz nicht eine materielle, sondern eine geistige Grundlage hat, deren er sich eben an diesem Tag mehr als an anderen erinnern soll. An diesem Tag, wo keine Pflicht, keine Arbeitsstunde ihn zum materiellen Handwerk zwingt, soll er sich Meiner Schöpfung, Meiner Lehre, Meiner Liebe und Meiner Aufopferung für ihn im einzelnen, wie für die ganze Menschheit erinnern.

22. Dieser Tag soll ihm deswegen ein Tag der Weihe werden, weil er an ihm das Materielle abstreifend sich mehr dem geistigen, hehren und erhabenen Ziel nähern kann, zu welchem er und die Gesamtschöpfung gelangen sollen.

23. So soll ein jeder Mensch den Sonntag feiern als einen Erinnerungstag Meiner Liebe und zum Andenken an alles, was Ich für ihn getan habe. Dann wird dieser Tag für alle Werktage ein sanftes, religiöses Gefühl zurücklassen, durch welches auch die materiellste Arbeit geheiligt wird. So kann der Mensch allem, was er tut und leistet, den Stempel seiner eigenen Göttlichkeit aufdrücken.

24. So soll der Sonn oder Ruhetag von euch verstanden und gefeiert werden. Ihr sollt euch stets erinnern, dass es einst einen solchen Tag für Mich gegeben hat, und dass ein jeder einen solchen Festtag dann erleben wird, wenn er, der materiellen Hülle ledig, in der anderen, ewigen Welt als vergeistigter Seelenmensch ankommt und als Erinnerung das Bewusstsein mitbringt, allen seinen materiellen Beschäftigungen den Stempel eines grossen Menschengeistes, der ihn adelte und dessen er würdig war, aufgedrückt zu haben.

25. Daher haltet auch ihr diese Ruhetage in einem höheren, geistigen Sinn! Seht durch des Buchstabens harte Rinde das Geistige hindurchleuchten! Dieses ist, was beseligt. Vergeistigt alles, eure Umgebung, euch selbst, eure Taten und Worte!

26. Nicht allein der siebente, sondern ein jeder Tag, an dem ihr geistig vorwärtsschreitet, wird dann für euch ein Sonn und Feiertag sein, der – wie die Sonne, nach welcher dieser Tag bei euch benannt ist – Licht, Wärme und Leben über euch und eure Umgebung ausströmen wird. Jeder Tag wird ein Tag der Feier oder der Wonne werden, wenn ihr eures Schöpfers würdig und euer Ziel klar erkennend – von Stufe zu Stufe vorwärtsschreitet, bis euch der ewige, nie endende Feiertag, der Tag der Feier der ewigen Seligkeit in jenen Räumen zuteil wird, in denen jeder Tag ein Tag der Weihe und des Friedens ist, wie ihn ein liebender Vater Seinen Kindern schon von unendlichen Zeiten her bereitet hat. Amen.

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Sermon 42… The True Observance of the Sabbath

Revealed to Gottfried Mayerhofer on April 23rd, 1872
spoken by Pascal

Luke 14:1-6
And it came to pass, as he went into the house of one of the chief Pharisees to eat bread on the sabbath day, that they watched him.

And, behold, there was a certain man before him which had the dropsy. And Jesus answering spake unto the lawyers and Pharisees, saying, Is it lawful to heal on the sabbath day? And they held their peace.

And he took him, and healed him, and let him go; And answered them, saying, Which of you shall have an ass or an ox fallen into a pit, and will not straightway pull him out on the sabbath day? And they could not answer him again to these things.

Thus says the Lord…

1. The beginning of this chapter speaks of the healing of a man from dropsy, which took place in the house of a chief Pharisee and on a Sabbath, on which day, according to the strict laws of the Jews, any activity beyond the performing of religious rites and ceremonies is inadmissible.

2. There was a good reason for this healing to be effected under the mentioned circumstances. Although this chief was an adherent of My teaching, he understood the dogmas of the temple in their literal sense; he also liked to listen to Me as long as I did not do anything that contradicted his views and offended against his dignity as a Pharisee. Therefore, I let it happen that while we were sitting at his table, a man suffering from dropsy entered and entreated Me to heal him.

3. The Gospel states that I did heal him. However, since I healed him on a Jewish Sabbath, this caused annoyance. Thereby I wanted to point out to the Pharisees how badly they understood their own laws and how incorrectly they taught them to the people. That is why I said: “Which of you shall have an ass or an ox fallen into a pit, and will not straight away pull him out, because it is in his own interest? But to do a good work on others or for others, that you regard as a sin!”

4. Thereby I wanted to prove to them that charitable and good deeds do not desecrate the prescribed holidy or Sabbath, but are more likely to hallow it than many useless rites and ceremonies thoughtlessly performed.

5. As far as the Jewish people were concerned, there were plenty of abuses. Although they had the laws of Moses and the prophets, they did not know how to interpret them spiritually. The Pharisees and scribes encouraged them to stick to the literal meaning, since it was important to them to have the laws interpreted in such a way that to be a Jew in the literal sense was not too much trouble.

6. Therefore, I came into the world in this particular nation which had for a long time possessed a religion that was the most suitable to serve as a basis for My teaching. The old laws did not have to be abolished, but rendered to the Jewish people cleansed. They had to be interpreted spiritually thus to save the human dignity which was on the point of being lost altogether in all the ceremonial rites of the temple and egotistical worldly pleasures.

7. During the three years of My ministery I kept pursuing this purpose. I sought opportunities or allowed events to take place which gave cause to fight against the Jews’ false notions and prejudices.

8. Thus, also the observance of the Sabbath was a subject which I, as the originator of My divine and sole true religion, could not ignore. To eliminate these prejudices, I began to take action in the house of a chief of the Pharisees to give rise to a discussion on this subject. Since the Pharisees always wanted to be the first, claiming to know and understand everything better, they were also the first ones that had to be cleansed of their false notions if ever the people were to be taught the truth. For this reason, I performed this healing before them and gave them an answer which silenced them, as is witnessed by verses 5 and 6.

9. The temple chiefs had quite different notions of charitable deeds, so that I often felt obliged to explain to them in more detail, through examples and parables, the texts about the love of one’s neighbour; for they were of the opinion that good deeds were only due to the temple and their own person. Everything else that was done for other people did not count with them.

10. Already in those times, the observance of the day of rest every week was misinterpreted, and the same applies to the present time, when this day is not observed in the right way; in other words, it is not devoted to spiritual education. Therefore, I shall now, after the healing on the Sabbath, also discuss the observance of this day and show you that you, too, are still far from celebrating this day the way Moses meant it and I Myself want it understood.

11. In the world, as it was then and still is today, there are always people who give orders and others who obey. Those in charge have, at all times, had their own interests at heart and have often misued their subordinates and their work, allowing them little rest and little time to, at least once a week, put aside the temporal and either listen to words of spiritual meaning or think about higher things, like the true reason for their own existence and what they actually are as men, or meant to become as beings endowed with the divine spirit.

12. This was the reason why Moses in his laws stated, as ordered by God, that which the mighty would not grant voluntarily. In the metaporically presented story of creation, he let the Lord and Creator Himself, after six days of work, institute the seventh day as the day of rest.

13. This arrangement, which was necessary for the sake of man’s moral dignity, was also adopted by other nations and now exists practically everywhere. Even if now the week is arranged differently from what it used to be in those days, there is still one day during the week destined for taking a rest from physical effort, for contemplation and reflections on man’s spiritual mission.

14. Where the Jews exaggerated by overdoing things through literal conception of their laws, the Christian nations have already for a long time gone to the other extreme. Whilst with the former a strict law demanded the hallowing of the whole day, the Christians are satisfied with a visit to church at certain times; the rest of the day being spent with amusements, feasting and gormandizing. Generally, on Sundays and holidays more evil is done than during all the week, where due to work and limited means the necessary time and opportunity is lacking.

15. The Christian priests followed the original practice of the Pharisees. They considered only their own reputation and power. The Pharisees put the temple before all else, and the priests of the Christians, their church. With the former the hallowing of the holiday extended for 24 hours – also outside the temple the Sabbath had to be observed – whereas with the Christians, this was limited to a couple of hours at church. Most people believe they have done their duty towards Me when they have spent some hours at church, sitting, standing or dreaming, rattling off meaningless prayers or comfortably asleep meeting the priest’s sermon with a natural silence. Seeing the church filled with human bodies naturally flatters the priest’s ambition; but the respective souls are either quite listless or occupied with something altogether different from what the church or the religion I have founded requires.

16. Thus the abuse keeps spreading, and there is already a tendency for people to no longer accept this day of rest since the conscience of those who have to obey can be appeased with money and the little they still believe is disputed away without giving them something better in its place.

17. The decline progresses step by step. Those in charge believe that their self-interest is now voluntarily supported by the working class who are working for selfish reasons, too. However, they are so very wrong! They will see where it leads to deprive the poorer people of the few spiritual elements, which are no longer familiar to the mighty either, and by increasing their earnings to increase also their vices. They look with contempt upon everything that concerns Me and My teaching, and their example is followed conscientiously by their subordinates. Thus, finally, the material conquers the spiritual until I shall arrange things in such a way that the mighty will have to reap the fruits of their egoism, which will turn out quite different from what they are expecting.

18. The Sunday and holiday is meant to be a certain obstacle; it is meant to be a day on which the mighty have to give their subordinates acknowledgement of their work. And for the latter, this is to be a day on which they should remember that one day for contemplation about one’s spiritual destination is not too much to give. This shall be the day when business must pause.

19. On this day, nature speaks to all hearts in its never changing language: “With all your work do not forget the Creator Who has created so many wondrous and magnificent things on this earth, to keep reminding you that you are not destined only for this world, that your work shall not always be of a material nature, but also spiritual. Recognize Him Who guides you weak children with so much love and patience, Who set you down among all this splendour, and Who, at least once a week, wants to help you forget your hard work!”

20. I Myself as the Creator instituted the day of rest on the seventh day, according to Moses’ Genesis. This was, as it were, a correspondence to My planting the spirit in the so far lifeless hull on the seventh day after I had been occupied with matter. And this day, on which I raised matter to something spiritual, was the day of celebration or consecration. Therefore, it is to be observed also by man after he has – like Me – worked and been active for six days.

21. On the seventh day, man is to contemplate his work to perceive in it the spiritual idea that guided him to accomplish such work. This day is to become a day of celebration in a spiritual sense, when he shall recognize that his work during the week and his own existence do not have a material but a spiritual basis which he should remember on this day more than on others. On this day, where no duty, no working hours force him into a material trade, he shall remember My creation, My teaching, My love and My sacrifice for him individually as well as for all mankind.

22. Therefore, this day shall become for him a day of consecration, for then, freeing himself of the material, he can draw closer to the spiritual, sublime goal, which he and all creation are destined to attain.

23. Thus everyone shall celebrate the Sunday as a day of remembrance of My love and of all that I have done for him. Then this day will leave behind for all the days of work a gentle, religious feeling through which also the material work is consecrated. Thus man can put the stamp of his own divinity on everything that he does and achieves.

24. This is how the Sunday and rest day should be understood and observed by you. You shall always remember that once there had been such a day for Me and that everyone will experience such a holiday when, free from his material hull, he will arrive in the other, eternal world as a spiritualized soul, bringing with him as a memory the conviction to have impressed on all his material activities the seal of his own divinity.

25. Because of this you, too, should observe this day of rest in a higher spiritual sense. Notice the spiritual shining through the hard crust of the letter. This is what makes true happiness. Spiritualize everything, your surroundings, yourselves, your actions and your words.

26. Not only the seventh day, but every day on which you make spiritual progress will then be a Sunday and holiday for you – a day like the sun after which this day is called by you – and it will pour light, warmth and life over you and all around you. Every day will become a day of celebration or delight when you – worthy of your Creator and with a clear knowledge of your goal – progress from stage to stage, until you attain the eternal, never ending holiday, the holy day of eternal bliss in those regions where every day is a day of consecration and peace, prepared by a loving Father for His children from time immemorial. Amen.

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Predica 42 – La vera solennità sabatica

Nella sedicesima domenica dopo Pentecoste
( XXIIIa del Tempo Ordinario)

Luca 14, 1-6: «E accadde che Gesù venne un sabato a convito nella casa di un capo dei farisei e i presenti Lo osservavano attentamente, e vide che gli stava dinanzi un uomo, che era idropico. E Gesù replicò e disse agli scribi e farisei: “È anche giusto guarire di Sabato?”. Essi però tacquero. Ed egli lo prese e lo guarì e lo lasciò andare. Poi disse: “Chi è tra voi, al quale il suo asino o bue cade nel pozzo e non lo tirerà subito fuori in giorno di Sabato?”. Ed essi non poterono dargli nessuna risposta.»

(Il 23 aprile 1872)

1. L’inizio di questo capitolo parla della guarigione di un idropico, e precisamente nella casa di un capo dei farisei, e di Sabato, giorno in cui, secondo le rigorose prescrizioni giudaiche, non doveva essere fatto altro, al di là delle usanze e delle cerimonie religiose.

2. Che questa guarigione si fosse compiuta sotto le circostanze menzionate, ha la sua buona ragione. Questo capo, infatti, pur certamente seguace della Mia Dottrina, tuttavia concepiva gli ordinamenti del tempio solo in senso letterale; egli Mi ascoltava anche volentieri, se non intraprendevo qualcosa che contravvenisse alle sue vedute e alla sua dignità di fariseo. Per questo Io permisi che, mentre mangiavo con lui a tavola, entrasse nella stanza un uomo affetto da idropisia e Mi implorasse di guarirlo dalla sua malattia.

3. Che Io lo guarii, lo testimonia il Vangelo. Ma poiché lo guarii proprio nel Sabato giudaico, questa fu la pietra dello scandalo. Proprio con ciò Io volevo mostrare chiaramente ai farisei, quanto male essi comprendessero i loro ordinamenti, e quanto falsamente li spiegassero al popolo. Per questo osservai, dicendo: «Se vi cadesse un bue oppure un asino nel pozzo di sabato, non lo tirereste subito fuori, proprio perché ve lo richiedono i vostri interessi? Però compiere di Sabato una buona opera agli altri, o per altri, lo ritenete peccato!».

4. Con ciò Io volevo dimostrar loro che atti di carità e buone azioni non profanano il giorno festivo prescritto, o il Sabato, bensì lo santificano molto più che molte inutili usanze e cerimonie, le quali vengono compiute distrattamente.

5. Presso il popolo ebreo esistevano siffatti, deplorevoli stati, in quantità. Sebbene essi avessero le leggi di Mosè e i profeti, non sapevano tuttavia interpretarne i testi in senso spirituale. Erano anzi sostenuti dagli scribi e dai farisei nell’illusione dell’interpretazione letterale, poiché una tale traduzione delle leggi, rendeva assai meno faticoso il professarsi ebrei.

6. Perciò, la Mia venuta avvenne proprio in mezzo a questo popolo che già da lungo tempo aveva una religione fondamentalmente idonea, meglio di qualunque altra, alla Mia Dottrina. Si trattava solo di non abolire le vecchie leggi, ma di restituirle purificate, di spiegarle spiritualmente, e in questo modo, salvare la dignità umana che era prossima a decadere nelle pure usanze cerimoniali del tempio e in egoistici piaceri mondani.

7. Durante i Miei tre anni d’insegnamenti, Io perseguii sempre questo scopo. Ricercai ogni occasione, o lo permisi, che desse l’opportunità di combattere contro le false opinioni e i pregiudizi dei giudei.

8. Così anche la solennità del Sabato fu una questione che Io, quale Fondatore della Mia divina e unica vera Religione, non potei lasciar passare indifferentemente. Per estirpare questi pregiudizi, cominciai proprio nella casa di un capo dei farisei, a procedere contro, affinché ciò offrisse un motivo di discussione. Poiché i farisei volevano essere i primi e pretendevano di sapere tutto e meglio, allora anch’essi dovevano essere dapprima purificati dai loro errati concetti, se si doveva poi versare al popolo del vino più puro. Per questo Io operai una tale guarigione proprio davanti ai loro occhi, e risposi in modo tale che essi dovettero ammutolire, come testimoniano i versetti 5 e 6.

9. I sommi capi del tempio avevano un’opinione completamente diversa degli atti di carità, così che Io fui spesse volte costretto a spiegar loro più da vicino le parole dell’amore per il prossimo mediante esempi e parabole; secondo le loro opinioni, infatti, solo il tempio e le sue persone dovevano beneficiare degli atti di carità. Tutto il resto che poteva esser fatto agli uomini, non era per loro degno di considerazione.

10. Già in quel tempo la solennità del giorno di riposo settimanale era compresa falsamente, e anche oggi questo giorno è altrettanto poco giustamente celebrato o, – detto in altre parole – l’educazione spirituale vi è dedicata come allora. Perciò anche adesso non è sbagliato, se Io, in seguito a questa guarigione compiuta di Sabato, aggiungo alcune osservazioni sulla solennità di tal giorno, per dimostrarvi che anche voi siete ancora ben lontani dal celebrarlo così come l’aveva inteso Mosè, e come Io stesso vorrei fosse compreso!

11. Nel mondo com’esso era, e ancora è, ci furono sempre uomini imperanti e uomini ubbidienti. E fu da sempre il caso che gl’imperanti, tenendo dinanzi agli occhi solamente i loro propri vantaggi, abusassero spesso della forza lavoro degli ubbidienti, concedendo loro poco riposo e poco tempo, per metter da parte almeno una volta la settimana le cose temporali e apprendere una parola spirituale, oppure poter fare una riflessione più elevata sulla vera ragione della loro stessa esistenza riguardo a ciò che fossero come uomini, oppure a ciò che dovessero divenire, quali esseri dotati dello Spirito divino.

12. Questo fu il motivo per cui Mosè, nelle sue leggi, stabilì come un comando proveniente da Dio, ciò che i potenti non vollero accettare volontariamente. Nella Genesi, rappresentata simbolicamente, egli, Mosè, ha lasciato disporre al supremo Signore e Creatore stesso il settimo giorno come giorno di riposo, dopo sei giorni di lavoro.

13. Quest’ordinamento, che era necessario per conservare la dignità morale dell’uomo, fu accettato anche da altri popoli, ed esiste adesso quasi dappertutto. Anche se la settimana di allora era suddivisa diversamente dal vostro attuale computo del tempo, pur tuttavia ne fu stabilito un giorno per il riposo dalle fatiche fisiche, per la contemplazione interiore e per la meditazione sulla missione spirituale dell’uomo.

14. Ciò che gli ebrei facevano di troppo, esagerando con l’interpretazione letterale dei loro ordinamenti, è presso i popoli cristiani già da lungo tempo il caso opposto. Mentre, infatti, presso costoro veniva rigorosamente comandato di santificare l’intera giornata, presso i cristiani diventò sufficiente andare in chiesa solo di tanto in tanto, occupando il tempo rimanente con divertimenti, gozzoviglie e stravizi. Sicché, nei giorni di domenica e festivi, viene fatto nel complesso più male che durante l’intera settimana, dove a causa di occupazioni e mancanza di mezzi non ve ne è il tempo, né l’occasione necessaria.

15. Ciò che fu attuato dai farisei presso gli ebrei, lo seguirono più tardi i sacerdoti cristiani. Essi pensavano soltanto alla propria reputazione e al proprio potere. I farisei, mettendo il tempio al primo posto, e i sacerdoti dei cristiani, le loro chiese. Presso i primi, la solennità del giorno festivo si estendeva a 24 ore, – anche al di fuori del tempio si doveva essere memori della solennità del giorno, – presso i cristiani, invece, essa si limita solamente a dover trascorrere alcune ore in chiesa. Molti uomini credono di essersi accordati con Me sedendo un paio d’ore in una chiesa, stando trasognati, o recitando come pappagalli preghiere insignificanti, oppure tranquillamente come addormentati, opponendo un semplice silenzio alle prediche dei sacerdoti. Con ciò è certamente lusingata l’ambizione di questi ultimi, che vedono le chiese piene di corpi umani; ma le anime degli stessi sono in verità occupate in qualcosa di assolutamente insignificante, e di completamente diverso da quello che richiede la Chiesa, o la Mia religione da Me fondata.

16. Così l’abuso si propaga sempre di più, e ora si comincia perfino a considerare anche questo giorno non più come giorno di riposo, riuscendo ad acquietare con i soldi la coscienza degli ubbidienti, e mettendo in dubbio quel poco in cui essi ancora credono, senza dar loro in cambio qualcosa di meglio.

17. Così procede gradualmente la decadenza. Gli imperanti credono con ciò di aver raggiunto un vantaggio, giacché il loro interesse è sostenuto ora volontariamente dalla classe lavoratrice, che altrettanto lavora di nuovo per interesse. Essi però s’ingannano enormemente! E si accorgeranno dove si arriverà, se si continuerà a sottrarre ai meno abbienti, quei pochi elementi spirituali divenuti del tutto estranei anche ai potenti, accrescendo i vizi con l’aumentato guadagno, disprezzando tutto ciò che si riferisce a Me e alla Mia Dottrina! E quest’esempio sarà seguito anche dai dipendenti coscienziosi. Così, alla fine, il materiale trionferà sullo spirituale, finché Io disporrò le circostanze così che i potentati dovranno raccogliere i frutti del loro egoismo, i quali saranno completamente diversi da quelli che essi immaginavano.

18. Il giorno domenicale e festivo deve rappresentare un certo freno, deve essere il giorno in cui i potenti devono dare ai subalterni un riconoscimento per la loro prestazione, e le occupazioni devono riposare. E per gli ubbidienti, il giorno in cui potersi dedicare alla riflessione sulla propria destinazione spirituale, il che, una volta la settimana, non è di troppo

19. In questo giorno la Mia natura dice a tutti i cuori nel suo linguaggio eternamente uguale: “Non dimenticate su tutti i vostri lavori, il Creatore, che ha creato tanto di portentoso e di meraviglioso su questa Terra, per ricordarvi sempre che voi non siete destinati a questo mondo soltanto, e che il vostro lavoro non deve essere sempre materiale, bensì anche spirituale! Riconoscete Colui che guida con tanto Amore e tanta Pazienza voi deboli figli, e che vi pose nel mezzo delle magnificenze proprio per farvi dimenticare, perlomeno un giorno alla settimana, il vostro pesante lavoro!”.

20. Io stesso, quale Creatore, istituii il giorno di riposo­ – secondo la Genesi di Mosè – al settimo giorno. Esso, per così dire, stava a indicare che Io, dopo esserMi occupato della materia, al settimo giorno volli far entrare lo Spirito nell’involucro, fino a quel tempo rigido. E questo giorno, nel quale innalzai la materia a qualcosa di spirituale, fu giorno di festa o di consacrazione. Perciò deve essere celebrato come tale anche dall’uomo, quando egli – come Me – ha operato per sei giorni.

21. L’uomo al settimo giorno deve contemplare la sua opera, per cogliere in essa l’idea spirituale che lo ha guidato nel realizzarla. In questo giorno di festa, nel senso spirituale, egli deve riconoscere che il suo operato settimanale e la sua stessa esistenza non hanno un fondamento materiale, bensì uno spirituale, del quale ricordarsi proprio in tale giorno, più che in altri. Un giorno in cui nessun dovere, nessuna ora lavorativa lo costringe al mestiere materiale, così che egli possa magnificare la Mia Creazione, la Mia Dottrina, il Mio Amore e il Mio Spirito di sacrificio per lui, come singolo, e anche per l’intera umanità.

22. Questo giorno diventerà perciò il giorno della consacrazione, perché, togliendo da sé il materiale, potrà avvicinarsi di più alla sublime ed elevata meta spirituale, cui dovrà giungere, insieme con lui, anche l’intera Creazione.

23. Allora ogni uomo dovrà celebrare la domenica come un giorno di commemorazione del Mio Amore, e per la rimembranza di tutto ciò che Io ho fatto per lui. E questo giorno lascerà su tutti gli altri giorni di lavoro un dolce, religioso sentimento, attraverso il quale sarà santificato anche il lavoro più materiale. E ciascuno potrà imprimere, a tutto ciò che egli fa e compie, l’impronta della propria divinità.

24. Così deve essere da voi compreso e celebrato il giorno domenicale, o di riposo. Dovete rammentarvi sempre che un tempo ci fu un tale giorno di festa per Me, e che ognuno lo sperimenterà a sua volta quando, libero dall’involucro materiale, giungerà nell’altro, eterno mondo come uomo animico spiritualizzato, e porterà con sé, come reminiscenza, la consapevolezza di aver impresso a tutte le sue occupazioni materiali, l’impronta di un grande spirito umano che lo nobilitò, e di cui egli fu degno.

25. Perciò anche voi considerate questi giorni di riposo in un più elevato senso spirituale! Guardate come risplende lo spirituale attraverso la dura corteccia della lettera! Questo è ciò che beatifica. Spiritualizzate tutto, il vostro ambiente, voi stessi, le vostre azioni e le vostre parole!

26. E allora non soltanto il settimo giorno, bensì ogni giorno, nel quale voi progredirete spiritualmente, sarà un giorno domenicale e di festa che, come il Sole, emanerà luce, calore e vita su di voi e sul vostro ambiente. Ogni giorno diventerà un giorno di festa o di delizia, se voi – degni del vostro Creatore, e riconoscendo chiaramente la vostra meta – progredirete di gradino in gradino, finché vi toccherà l’eterno, mai terminante giorno di festa, il giorno di festa dell’eterna beatitudine, in quegli spazi in cui ogni giorno è un giorno di consacrazione e di pace, che già da tempi immemorabili un Padre affezionato ha preparato ai figli Suoi. – Amen!

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Copia da http://www.legamedelcielo.it/mayerhofer/prediche/predica_21.htm
4. August 2016 – hes – jesus-comes.com

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Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  講道42 …安息日的真實紀念講道

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講道42 …安息日的真實紀念講道

1872年4月23日,透露給戈特弗里德邁耶霍費爾

Luke14:1-6

當他進入法利賽人中的一個主的房子去吃麵包時,安息日,他們看著他。

看哪,有一個人在他面前有水腫。耶穌對律師和法利賽人說:在安息日治病可以嗎?他們保持和平。

他就抓住他,治好了他,放他走。他們回答說,你們中間哪一個人有驢或一頭牛掉進坑里,在安息日不會直接把他拉出來呢?他們無法再回答他這些問題。

主這樣說…

1.本章的開頭講述了一個人在法利賽人的房子和安息日發生的水腫治療,那天根據猶太人的嚴格規律,任何超出宗教儀式和儀式的活動都是不可接受的。

2.在上述情況下,這種治療有很好的理由。雖然這位首領是我教導的堅持者,但他從字面意義上理解了聖殿的教條;只要我沒有做任何與他的觀點相抵觸,冒犯他作為法利賽人的尊嚴的東西,他也喜歡聽我說話。因此,我讓它發生,當我們坐在他的桌子旁時,一個患有水腫的人進入並請求我醫治他。

3.福音書說我已經醫治了他。然而,由於我在猶太安息日治癒了他,這引起了煩惱。因此,我想向法利賽人指出他們對自己的法律的理解有多不好和不正確的嚴重,以及他們如何將這些法律教給人們。這就是為什麼我說:“你們哪一個盧或一頭牛掉進一個坑里,不會馬上把他拉出來,因為這符合他自己的利益?但是要為別人或別人做好事,你們認為是罪過!“

4.因此,我想向他們證明慈善善行不會褻瀆規定為安息日或安息日,而更可能使它變為聖潔比許多無用的儀式和儀式不經意地表演。

5.就猶太人而言,濫用權力很多。雖然他們有摩西和先知的律法,但他們不知道如何在屬靈上解釋他們。法利賽人和文士鼓勵他們堅持字面意思,因為重要的是要他們以這樣的方式解釋法律,以致在字面意義上成為猶太人並不是太麻煩。

6.因此,我在這個長期以來擁有最適合作為我教學基礎的宗教的國家進入這個世界。舊法不一定被廢除,而是被抹平到猶太人身上。他們必須在精神上進行解釋,從而拯救在寺廟儀式儀式和自私世俗樂趣中完全喪失的人的尊嚴。

7.在我的教學三年中,我一直在追求這個目標。我尋找機會或允許發生的事件,使事情與猶太人的錯誤觀念和偏見作鬥爭。

8.因此,遵守安息日也是我作為我神聖唯一的真宗教的鼻祖不能忽視的一個主題。為了消除這些偏見,我開始在法利賽人的家中採取行動,引起對這個問題的討論。由於法利賽人一直希望成為第一個自稱是更好地了解和理解所有事物的人,他們也是第一個必須清除虛假概念的人,如果有人要被教導真相的話。出於這個原因,我在他們面前進行了這種治療,並給了他們一個讓他們沉默的答案,正如第5節和第6節所見證的那樣。

9.寺廟首領對慈善事業有著完全不同的概念,所以我經常感到有義務解釋他們通過實例和比喻更詳細地描述了對鄰居的愛的文本;因為他們認為好的行為只是由於聖殿和他們自己的人。為別人做的其他一切都沒有包括在內。

10.在那些時候,每週休息日的紀念活動被誤解了,現在這種情況同樣適用於當今不正確的情況;換句話說,它並不專注於精神教育。因此,在安息日治愈之後,我現在要討論遵守這一天的情況,並且告訴你,你今天仍然遠離摩西所說的那樣慶祝這一天,而我本人也想讓它被理解。

11.在這個世界上,過去就像今天一樣,現在仍然是這樣,總是有人發出命令和其他人服從。負責人在任何時候都始終有自己的利益,並經常誤導下屬和他們的工作,讓他們休息一小會兒,至少每週一次,擱置時間,聽聽精神上的意義或思考更高的事物,正如他們自己存在的真正原因,以及他們實際上是男性還是想成為被賦予神聖精神的人。

12.這就是為什麼摩西在他的律法中規定,如上帝所命令的,強大的人不會自願給予。在創作的一個偏向性的故事中,他讓主和創造者在六天的工作之後,將第七天作為休息日。

13.這種為人的道德尊嚴所必需的安排也得到了其他國家的採納,現在幾乎在任何地方都存在。即使現在這一周的排列方式與以往不同,但本週仍然有一天是為了從體力上休息一下,思考和思考人類的精神使命。

14.在猶太人通過文字的法律觀念誇大其事的情況下,基督教國家早已走到了另一個極端。雖然前者有嚴格的法律要求全天奉守,但基督徒在某些時候對教會的訪問感到滿意;一天的其餘時間都在娛樂,歡樂和gormandizing上度過。一般來說,星期日和節假日比整個星期都要噁心,因為工作和有限的手段,缺乏必要的時間和機會。

15.基督教牧師遵循法利賽人的原始做法。他們只考慮自己的聲譽和權力。法利賽人把聖殿放在一切之上,並把基督徒的祭司和他們的教會放在一邊。前者的假期延長了24小時 – 在寺廟外也必須遵守安息日 – 而與基督徒在一起的時間則限制在教堂幾個小時。大多數人相信,當他們在教堂裡待了幾個小時,坐著,站立或做夢時,他們已經盡了對我的責任,甩掉毫無意義的祈禱,或者舒舒服服地睡著認識牧師的佈道,並且自然沉默。看到充滿人體的教堂自然而然地膨脹了牧師的野心;但各自的靈魂要么是無精打采,要么與我所創立的教會或宗教所要求的東西完全不同。

16.因此,虐待行為不斷蔓延,人們已經有一種傾向,不再接受這一天的休息,因為必須服從的人的良知可以用錢來安撫,而小部分他們仍然質疑沒有給予他們更好的東西。

17.衰退一步一步發展。負責人認為,他們的自身利益現在也是由自私的工人階級自願支持的。但是,他們非常錯誤!他們會看到它將導致剝奪窮人少數精神分子,這些分子對於這個強者來說不再那麼熟悉了,並且增加他們的收入以增加他們的惡習。他們鄙視所有與我和我的教導有關的事情,他們的下屬認真地遵循他們的榜樣。因此,最後,材料征服了精神,直到我安排事情於的方式,使強大的人必須收穫他們的自我主義的果實,這將與他們所期望的完全不同。

18.星期天和假期意味著某種障礙;它意味著的一天強大必須讓下屬承認他們自己的工作。對於後者,這是他們應該記住的一天,因為有一天,思考自己的精神目的地並不是太多。這應該是企業必須暫停的日子。

19.在這一天,大自然以永不改變的語言向所有的人說話:“所有的工作都不要忘記創造者在這個世界上創造了許多奇妙而宏偉的東西,不斷提醒你,你不是注定為這個世界來說,你的工作不要總是物質的,而是屬靈的。認識祂,祂指引著你那些有著那麼多愛心和耐心的弱小孩子,讓你們從這一切勞苦榮耀之中出來,至少每週一次想要幫助你忘記你的辛勤工作!“

20.我自己作為創造者設立了第七天休息的那一天根據摩西的創世記。事實上,這是我的一個信件,在我被物質佔據之後的第七天,我將精神植入了迄今毫無生氣的船體。今天,我將事情提到了屬靈的地方,是慶祝或獻身的日子。因此,在他像我一樣工作並活躍了六天之後,人們也會觀察到這一點。

21.第七天,人要思考自己的工作,在其中察覺到引導他完成這項工作的精神思想。這一天將成為一個精神意義上的慶祝日,當他意識到他在一周內的工作和他自己的存在沒有一個物質,而是一個他今天應該記住的精神基礎,而不是其他人。在這一天,沒有責任,沒有工作時間強迫他進行物質交易的時候,他應該記住我的創造,我的教導,我的愛和我個人以及為全人類的犧牲。

22.因此,這一天將成為他奉獻的一天,為了釋放自己的物質,他可以更接近他和所有的創造者註定要達到的精神和崇高的目標。

23.因此,每個人都應該慶祝星期天,紀念我的愛和我為他所做的一切。然後,這一天將為所有工作日留下一種溫柔的,宗教的感覺,通過這種感覺,物質工作也被奉獻出來。因此,人們可以把他自己神性的印記放在他所做和所成就的一切事物上。

24.這就是你如何理解和觀察週日和休息日。你應該永遠記住,一旦對我有這樣的一天,每個人都會經歷這樣的假期,離開他的物質外殼,他將作為一個靈魂的到達另一個永恆的世界,帶著他作為記憶他堅信自己的所有物質活動都是他自己神性的印記。

25.因此,你也應該在更高的靈性意義上觀察這一天的休息。注意靈魂在這封信的堅硬外殼中閃閃發光。這是真正的幸福。靈性化所有的事情,你的環境,自己,你的行為和你的話語。

26.不僅是第七天,但是你每天在靈性上取得進步的日子都將成為你的星期日和假日 – 這一天就像太陽之後,這一天被你稱為 – 而且它將為你注入光明,溫暖和生命在你和你周圍。當你 – 值得你的創造者和對你的目標的清晰認識 – 從舞台到舞台的進步,直到你獲得永恆的永不休息的假期,那些永恆的幸福的聖日的時候,每一天都將成為慶祝或喜悅的日子。每一天都是獻身與和平日的地區,是一位慈愛的父親為遠古時代的孩子準備的。阿門。

 

53 Sermons of Jesus revealed through Gottfried Mayerhofer

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53 Sermons of Jesus – Revealed to Gottfried Mayerhofer

“The signs of the time will pass you by
when you have learned to adapt your body to a minimum of physical needs,
but instead are more concerned with the building up of your spiritual being. ”

Jesus - YahuShua

Sermon 27 - 53

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