Der Herr erklärt Entstehung und Fluch des Reichtums – The Lord explains the Origin and Curse of Wealth

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Der Herr erklärt Entstehung und Fluch des Reichtums

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – Band 9, Kapitel 55
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Die Tafelpracht beim Morgenmahl

1. Als Ich diese Erklärung beendet hatte, da kam auch der Wirt mit dem geheilten Sohne und kündigte uns an, dass das Morgenmahl alsbald bestens bereitet auf den Tisch gesetzt werde? Zugleich aber bat er in aller Ehrerbietung Mich um einen Rat, was er tun solle, indem sein Weib und seine Kinder ihn in einem fort ordentlich quälten, dass er ihnen sagen solle, wer und woher Ich sei, dass Ich dem Sohne ohne ein Mittel das eine blinde Auge wieder sehend habe machen können. Er wie auch der geheilte Sohn aber wollten Mich darum nicht verraten, weil Ich ihnen das untersagt habe.

2. Ich aber sagte: „So Ich nach dem Morgenmahle ohnehin bald weiterziehen werde, dann erst entdecke ihnen, wer und woher Ich bin; denn so du ihnen das nun sogleich sagen würdest, da wäre bald Meine Gegenwart in der ganzen Stadt ruchbar, und du könntest vor Zudrang der Menschen in deinem Hause sehr belästigt werden. Du wirst noch nach Meinem Abgange mit den Neugierigen deine Not bekommen; um wie vieles mehr würde das nun während Meiner Gegenwart der Fall sein!“

3. Mit dem war der Wirt und der Sohn völlig zufrieden und ging und besorgte das Morgenmahl.

4. Es ward darauf sogleich in silbernen Schüsseln auf den Tisch gebracht, so wie auch der Wein in grossen silbernen Bechern. Meine Schüssel und Mein Weinkelch aber waren aus reinstem Golde angefertigt, und Ich fragte den Wirt, warum er das getan hätte, da Ich an derlei irdischer Pracht niemals ein Wohlgefallen habe.

5. Er aber verneigte sich tief vor Mir und sagte (der Wirt): „O Herr und Meister, ich weiss es wohl, dass Du an derlei niemals ein Wohlgefallen hast, dass man Dich nur mit einem mit reiner Liebe erfüllten Herzen wohlgefällig ehren und preisen kann. Du hast aber in Mir schon einen Menschen gefunden, der Dich im Herzen über alles geehrt und gepriesen hat und Dich fortan also noch mehr ehren und preisen wird. Ich aber dachte mir, dass ich eine Sünde begehen würde, so ich Dir als dem höchsten Herrn Himmels und der Erde nicht auch die Ehre erwiese, die man doch besseren Menschen zu erweisen pflegt!

6. Du hast ja die ganze Erde mit allem, was sie enthält, erschaffen, und so denn auch ihr Gold und Silber, und so zeugen ja auch diese Metalle, die von den Menschen schon seit gar lange her als die edelsten und somit auch wertvollsten anerkannt worden sind, von Deiner Liebe, Weisheit, Macht, Grösse und Ehre! Und so denke ich in meiner Schlichtheit, dass es besser ist, Dich als den Schöpfer auch des Goldes und des Silbers mit diesen Metallen nach unserer menschlichen Weise zu ehren, als mit ihnen einen schmählichen Wucher zu treiben oder um ihretwillen die blutigsten Kriege zu führen und tausendfaches Unheil über die arme Menschheit wie aus der Hölle heraufzubeschwören.“

7. Sagte Ich: „Ja, ja, da hast du freilich auch wohl recht; wenn alle Menschen dir gleich dächten und deines Herzens und Sinnes wären, dann würden ihnen Gold und Silber und Perlen und alle die kostbaren Edelsteine niemals zum Unheil werden! Aber weil die Menschen, die darauf sehen, dass Gott mit Gold und Silber und Perlen und Edelsteinen geehrt werde, ganz anders zu denken anfangen und sonach auch bald eines andern Sinnes werden, so wäre es sehr unweise von Gott, wenn Er Sich mit dem ehren liesse, was unter den Menschen zu allen Zeiten das meiste und grösste Unheil gestiftet hat.

8. So wie du dachten auch die Erzväter der Erde und ehrten Gott vor goldenen und silbernen Altären und verrichteten ihre Preis- und Lobgebete in mit Gold und Silber und mit allerlei Edelsteinen reichlichst gezierten Tempeln, wie du solches im Tempel zu Jerusalem wohl ersehen kannst. Was war aber die Folge davon? Siehe, eben dadurch sind die benannten Metalle, Perlen und Edelsteine in der Einbildung der Menschen so überaus wertvoll geworden!

9. Als die Menschen am Ende von dem Werte dieser gottesverehrlichen Dinge in eine zu hohe Idee geraten sind, haben sie denn auch stets mehr und mehr in der Erde herumzuwühlen angefangen und suchten Gold, Silber und Perlen und Edelsteine, vergassen dabei nach und nach auch Gott und meinten, Gott schon dadurch im höchsten Grade zu ehren und ungeheure Gnaden von Ihm zu erhalten, wenn sie Ihm zur Ehre irgend den grössten Brocken Goldes, Silbers und der Edelsteine auf den Altar legen konnten.

10. Da aber doch nicht alle Menschen so geschickt waren, die benannten Dinge zu finden, um sich durch sie Gott wohlgefällig erweisen zu können, so befragten sie sich bei den Erzvätern, die zugleich Priester waren, wie viele Schafe, Kühe, Ochsen oder auch Kälber und Stiere sie anstatt soundso viel Goldes oder Silbers Gott zum Opfer bringen sollten, um Ihm wohlgefällig zu werden gleich dem, der da pur Gold und Silber Gott zum Opfer darbringt.

11. Da merkten es nur zu bald die Ältesten oder Priester, dass sich dabei ein einträgliches Geschäft mit dem Gottesdienste gar leicht und etwa auch unschädlich verbinden liesse, und dass das zur Erbauung und Beruhigung der Menschen auch ganz wohl dienlich wäre. Und so fingen die Priester an, Gold und Silber und Perlen und Edelsteine zu wägen und bestimmten den Wert nach der Anzahl der verschiedenen Tiere, später auch nach dem Masse des Getreides, der Früchte, des guten Bauholzes, des Weines, der Kleidungsstoffe und noch einer Menge anderer Dinge.

12. Dadurch entstand schon der Tausch- und Stechhandel, die arge und wucherische Wechslerei, darauf Neid, Hass, Zorn, Verfolgung, Lüge, Betrug, Geilheit, irdische Pracht, Grösse und Hoheit und Stolz und Verachtung unter den Menschen, da man ihren Wert nicht mehr nach ihrem inneren Seelenadel, sondern nur nach dem Gewichte des Goldes und Silbers, der Perlen und Edelsteine, nach der Grösse der Herden, der Äcker und Weinberge und nach dem grösseren Besitze auch anderer Dinge bestimmte.

13. Dass die Armen die Reichen beneideten und durch allerlei List ihnen den Reichtum zu schmälern anfingen, wodurch Dieberei und Raub und Mord auch nicht lange auf sich warten liessen, ist eine selbstverständliche Sache. Denn mit dem stets mehr überhandnehmenden Materialismus geht das Geistige zugrunde, und Gott wird den Menschen am Ende ein alter, verbrauchter, nichtiger und wertloser Begriff, von dem sie sich keine Vorstellung mehr zu machen imstande sind, und die volle Gottlosigkeit und mit ihr alle erdenkbaren Übel werden unter den Menschen auf die allergewissenloseste Weise gang und gäbe, und die Menschen greifen zu den Waffen, und der sich besser dünkende Teil sucht dann den böseren mit Gewalt zu unterjochen; und hat er das, dann gibt er Gesetze, deren Nichtbeachtung er mit den ärgsten Strafen belegt. Und so entstehen dann die Machthaber und ihnen gegenüber die Sklaven auf der Erde.

14. Siehe, das macht alles das Gold, das Silber, die Perlen und die Edelsteine, so die Menschen in der Meinung, dass diese Dinge die reinste und edelste Materie seien, sie auch zur äusseren Verehrung auf was immer für eine Art anwenden!

15. Was die äussere Verehrung und Verherrlichung Gottes anbelangt, dafür hat schon Gott Selbst von Ewigkeit her gesorgt; denn Er hat darum den Himmel und alle sichtbare Natur – als diese ganze Erde, den Mond, die Sonne und die zahllos vielen Sterne, die zumeist lauter ums kaum Aussprechliche grosse Weltkörper sind voll Lichtes und voll der wunderherrlichsten Dinge und Kleingeschöpfe auf ihren übergrossen und überweit gedehnten Flächen und Gefilden – erschaffen, und das genügt zur Aussenverherrlichung des grossen Gottes und Meisters über alles von Ewigkeit, und Er bedarf darum keines Goldes, Silbers und keiner Perlen und geschliffener und polierter Edelsteine dieser Erde.

16. Die wahre und Gott allein wohlgefällige Verehrung und Verherrlichung besteht und bestehe denn allzeit nur in einem reinen, Gott über alles und den Nächsten wie sich selbst liebenden Herzen und somit – was dasselbe ist – auch in der getreuen Haltung der Gebote, die Er durch Moses allen Menschen gab; alles andere ist eitel und töricht auch von seiten eines reinen und Gott wohlgefälligen Menschen. Wird die äussere Verehrung aber noch von solchen Menschen, wie es da sind die Pharisäer und die Götzenpriester und – priesterinnen, und auch von anderen Scheinfrommen und Augendienern und Gleisnern Gott, an den sie bei sich gar nicht glauben und nie geglaubt haben, dargebracht, und das um Geld und andere bedeutende Opfer, so gilt das vor Gott nicht nur nichts, sondern es ist das ein Greuel vor Ihm, und dasselbe ist auch alles, was vor den Augen der Welt gross und glänzend ist. Das, Mein Freund, merke dir, da du es nun aus dem Munde Dessen vernommen hast, der Sich mit gar keiner Materie ehren und preisen lässt, sondern allein nur mit einem reinen, Ihm völlig ergebenen Herzen und Willen!“

17. Sagte der Wirt, nun ganz verlegen: „O Herr und Meister von Ewigkeit, so Dir diese meine auch äussere Verehrung, wie ich das nun schon ganz gründlich einsehe, nicht angenehm ist, so soll alles sogleich anders bestellt werden!“

18. Sagte Ich: „Jetzt lass nur alles so, wie es ist; denn die wohlbereiteten Fische werden uns diesmal auch aus den goldenen und silbernen Schüsseln wohlschmecken, und desgleichen auch der Wein! Aber für ein anderes Mal lass das hinweg!“

19. Mit dem war der Wirt zufrieden, und wir begannen das Morgenmahl zu uns zu nehmen.

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The Lord explains the Origin and Curse of Wealth

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 9, Chapter 55
Revealed by the Lord thru the inner Word to Jakob Lorber

The splendor of the table during the morning meal

1. After I had finished this explanation, the innkeeper came with his healed son to tell us that the morning meal would soon be put to the table. And at the same time he asked Me respectfully for advice, to know what he should do, for his wife and children were continuously bothering him, that he should tell them who I am and from where I came, since I was able to make the blind eye of his son completely healthy again without any remedy whatsoever. He, as well as his son, did not want to betray Me, for I forbade them.

2. Yet I said: “Since I will be on My way after the morning meal anyway, you may then reveal to them who I am and from where I came, because if you were to tell them right now, My presence would soon be known in the whole city, and then you would truly be in trouble, for the people would crowd in your house. After My departure you will nonetheless have your hands full with the curious ones. How much more would that be the case now while I am still present.”

3. The innkeeper and his son were completely satisfied with this and he left to take care of the morning meal.

4. It was immediately put to the table upon silver platters, as well as the wine in big silver cups. My platter and cup of wine were made of the purest gold, and I asked the innkeeper why he did this, since I am never pleased with such earthly splendor.

5. He bowed deeply before Me and said: “O Lord and Master, it is true, I know that You are never pleased with such things, and that, when we honor and praise You, that You are only pleased when it is done with a heart that is filled with pure love, but in me You have already found someone who has honored and praised You above all in his heart and who, from now on, wants to honor and praise You even more in this manner. And I thought that I would commit a sin if I would not also give You, as the highest Lord of Heaven and Earth, the honor in the way that is already given to men who are of a certain esteem.

6. For You have created the whole Earth with everything that it contains, and thus also its gold and silver. And so even these metals – which have been recognized by men for a long time already as the most noble and, as such, also the most valuable – are testifying to Your love, wisdom, might, greatness and honor. Therefore, in my simplicity, I think that it is better that You, as Creator of the gold and silver, should be honored in our human manner with these metals, instead of committing a shameful usury with it or, for its sake, to wage the most bloody wars and to invoke, as if from Hell itself, a thousandfold calamity upon poor humanity.”

7. Said I: “Yes, yes, you are of course right in this. If all men would think the same as you, and their heart would have the same attitude, then gold, silver, pearls and all costly and precious stones would not bring disaster upon them. However, because men consider it important to honor God with gold, silver, pearls and precious stones, they begin to think quite differently and assume a different attitude as well, and so it would be quite unwise of God if He would allow Himself to be honored with that which caused the most and greatest disasters among humanity over the course of history.

8. Even the patriarchs of the Earth thought like you, and they honored God before golden and silver altars and performed their honoring prayers of praise in temples richly adorned with gold, silver and all manner of precious stones, as you can see in the temple of Jerusalem. But what was the result of all that? Behold, precisely because of this did the aforementioned metals, pearls and precious stones become ever so valuable in the imagination of the people in the first place.

9. When the people ultimately developed an exaggerated idea of the value of these God-worshipping things, they began to delve ever deeper into the ground in search of gold, silver, pearls and precious stones. By doing so they slowly forgot God and thought that they would greatly honor Him and receive enormous merciful gifts if only they could lay a big piece of gold, silver or many precious stones upon the altar in His honor.

10. However, because not all men were so capable in finding what was thought to please God, they asked the patriarchs – who were also priests – how many sheep, cows, oxen, calves and bulls they would need to offer God instead of so and so much gold and silver in order to please Him as much as the one who offers pure gold and silver.

11. The elders and priests soon realized that this could easily and harmlessly be combined with religious services to create a lucrative business, and that it would also be beneficial for the edification and reassurance of the people. And so the priests began to weigh the gold, silver, pearls and precious stones, to determine their value according to the number of several animals, and later according to the amount of grain, fruits, quality construction wood, wine, dress materials and many other things.

12. Thereby originated the exchange dealings and the illicit trade, the evil and extortionate money changing, then envy, hatred, anger, persecution, lying, cheating, lewdness and earthly splendor, grandeur, superiority, pride and contempt among the people, since they no longer measured their value according to the nobleness of their souls. The only thing that mattered now is the weight of the gold and silver, pearls and precious stones, the extent of the flocks, fields and vineyards and the greater possession of many other things.

13. That the poor were envious of the wealthy and began to diminish their riches by all manner of tricks, and that it did not take long before theft, robbery and murder came into the mix, is obvious, for when materialism prevails ever more, the spiritual goes to ruin, and finally God will be to men nothing but an old, worn-out, insignificant and useless concept, one they cannot even imagine anymore. Thereupon will utter godlessness, and through it, all imaginable evils become commonplace for all in the most unscrupulous way. Men take up arms, and those who believe they are superior seek to subdue with violence those they perceive to be evil, and when this comes to pass, laws will be introduced, disregard of which will have severe punishments as consequence. And this is how rulers, and slaves as their opposite, arise on Earth.

14. Behold, all this is the result of men using the gold, silver, pearls and precious stones for external worship of whatever shape or form, thinking that these things are the most pure and noble matter.

15. Concerning the external worship and glorification of God, this has already been taken care of by God Himself since eternity, for that is why He created Heaven and all of visible nature, this entire Earth, the moon, the sun and the countless stars, in truth celestial bodies of such magnitude that can hardly be conceived of, full of light and things most beautiful, with little creatures upon their great and vast plains and fields, and this is sufficient for the external glorification of the great God and Master over everything since eternity, and so He has no need of the gold and silver, of the pearls and cut or polished stones of this Earth.

16. The only true worship and glorification that is pleasing to God should always consist of a pure heart that loves God above all else and one’s fellow man as oneself, and also, the same in truth, of faithfully keeping the commandments that He gave to all men through Moses. All else is vanity and foolishness, even when it is done by one who is pure and pleasing to God. It is true that God is outwardly honored by certain groups of people, like the Pharisees, the pagan priests and priestesses who worship idols, by apparently pious individuals who are servants with only their eyes, by hypocrites who do not truly believe in Him and never have believed in Him, and this for money and other considerable offerings: But this is not only worthless before God, it is an abomination in His eyes, and this is also the case with everything that is grand and brilliant in the eyes of the world. Remember this, My friend, for you have heard it now from the mouth of the One who does not allow Himself to be honored and praised by any form of matter, but only by a pure heart and will entirely dedicated to Him!”

17. Now quite embarrassed, the innkeeper said: “O Lord and Master from eternity, if this external adoration of mine, as I can clearly see now, is not pleasing to You, then everything shall immediately be arranged differently.”

18. Said I: “Just leave it as it is now, for the fishes are well prepared, and this time we shall savour them even in these gold and silver platters, and the wine as well. But next time, leave it be.”

19. With this the innkeeper was satisfied, and so we began to partake of the morning meal.

flag-thailand-270x180px พระเจ้าทรงอธิบาย ต้นกำเนิดและคำสาปของความมั่งคั่ง

พระเจ้าทรงอธิบาย ต้นกำเนิดและคำสาปของความมั่งคั่ง พระวรสารยอห์นอันยิ่งใหญ่

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พระวรสารยอห์นอันยิ่งใหญ่ เล่มที่ 9 บทที่ 55
เปิดเผยโดยพระเจ้า ผ่านทางพระวจนะภายในแก่ ยาค็อบ ลอร์เบอร์

พระเจ้าทรงอธิบาย ต้นกำเนิดและคำสาปของความมั่งคั่ง

บทที่ 55
ความโอ่อ่าบนโต๊ะอาหารเช้า

1.หลังจากที่เราอธิบายเรื่องนั้น
เสร็จแล้ว เจ้าของโรงเตี๊ยมก็พา
ลูกชายของเขา—ซึ่งดวงตาที่
เคยมืดบอดได้หายเป็นปกติแล้ว
เข้ามาบอกเราว่า อาหารเช้า
กำลังจะถูกจัดเตรียมขึ้นบนโต๊ะ
ในเวลาเดียวกัน เขาก็ถามคำ
แนะนำจากเราอย่างเคารพว่า
เขาควรทำอย่างไร เพราะ
ภรรยาและลูก ๆ ของเขา
ต่างคอยรบเร้าเขาอยู่เสมอ
ให้บอกว่าพระองค์คือใคร
และมาจากที่ใด เนื่องจาก
พระองค์สามารถรักษาดวงตา
ที่บอดของลูกชายเขาให้หาย
สนิทได้โดยไม่ต้องใช้ยาใดเลย
ทั้งเขาและลูกชายไม่ต้องการ
เปิดเผยเรื่องของเรา เพราะเรา
ได้ห้ามพวกเขาไว้

2.แต่เรากล่าวว่า:
“หลังจากอาหารเช้า เราก็จะ
ออกเดินทางต่ออยู่แล้ว ดังนั้น
เจ้าจึงสามารถบอกพวกเขา
ได้หลังจากนั้นว่าเราคือใคร
และมาจากที่ใด เพราะถ้าเจ้า
บอกพวกเขาตอนนี้ การที่เรา
อยู่ที่นี่จะเป็นที่รู้กันทั่วทั้งเมือง
อย่างรวดเร็ว และเจ้าจะมี
ปัญหาอย่างแน่นอน เพราะ
ผู้คนจะหลั่งไหลเข้ามาเต็มบ้าน
ของเจ้า แม้หลังจากที่เราออกไป
แล้ว เจ้าก็ยังต้องรับมือกับผู้คน
ที่อยากรู้อยากเห็นมากมายอยู่ดี
แล้วจะยิ่งมากเพียงใด ถ้าเรื่องนี้
แพร่กระจายในขณะที่เรายังอยู่ที่นี่”

3.เจ้าของโรงเตี๊ยมและลูกชาย
พอใจกับคำตอบนี้อย่างมาก
จากนั้นเขาก็ออกไปเพื่อจัดเตรียม
อาหารเช้า

4.ไม่นาน อาหารก็ถูกนำมาวา
งบนโต๊ะในจานเงินและไวน์ก็ถูก
เสิร์ฟในถ้วยเงินใบใหญ่ แต่จาน
ของเราและถ้วยไวน์ของเรานั้น
ทำจาก ทองคำบริสุทธิ์ เราจึง
ถามเจ้าของโรงเตี๊ยมว่าเหตุใด
เขาจึงทำเช่นนี้ เพราะเราไม่เคย
พอใจกับความโอ่อ่าฟุ่มเฟือย
ทางโลกเช่นนี้เลย

5.เขาก้มลงคำนับอย่างลึกซึ้งแล้ว
กล่าวว่า: “โอ พระเจ้าและพระ
อาจารย์ ข้าพเจ้ารู้ดีว่าพระองค์
ไม่ทรงพอใจกับสิ่งเหล่านี้ และ
เมื่อเราถวายเกียรติและสรรเสริญ
พระองค์ พระองค์ทรงพอพระทัย
ก็ต่อเมื่อมันมาจากหัวใจที่เต็มไป
ด้วยความรักอันบริสุทธิ์และ
พระองค์ก็ได้พบแล้วว่าข้าพเจ้า
คือคนหนึ่งที่ถวายเกียรติและ
สรรเสริญพระองค์จากหัวใจ
และต่อจากนี้ไป ข้าพเจ้าก็
ปรารถนาจะทำเช่นนั้นยิ่งขึ้น
แต่ข้าพเจ้าคิดว่า หากข้าพเจ้า
ไม่ถวายเกียรติแด่พระองค์
ผู้เป็นองค์พระผู้เป็นเจ้าสูงสุด
แห่งสวรรค์และแผ่นดินโลก
ด้วยวิธีที่มนุษย์มักใช้แสดง
เกียรติแก่บุคคลผู้สูงศักดิ์แล้ว
ข้าพเจ้าอาจจะทำบาปเสีย
ด้วยซ้ำ

6.เพราะพระองค์ทรงสร้างโลก
ทั้งใบ พร้อมกับทุกสิ่งที่อยู่ใน
โลกนี้ รวมถึงทองคำและเงินด้วย
โลหะเหล่านี้ ซึ่งมนุษย์ถือว่าเป็น
สิ่งสูงค่าและมีค่ามากที่สุด มาช้า
นานแล้ว ก็เป็นพยานถึงความรัก
ปัญญา ฤทธิ์เดช ความยิ่งใหญ่
และเกียรติของพระองค์ ดังนั้น
ในความเรียบง่ายของข้าพเจ้า
ข้าพเจ้าคิดว่ามันดีกว่าที่พระองค์
ผู้สร้างทองและเงิน จะได้รับ
เกียรติจากมนุษย์ด้วยโลหะ
เหล่านี้ แทนที่จะให้มนุษย์นำ
มันไปใช้ในการเอาเปรียบอย่าง
น่าละอาย หรือใช้เป็นเหตุให้เกิด
สงครามนองเลือด และนำ
ความหายนะนับพันประการ
มาสู่มนุษยชาติผู้ยากไร้”

7. เราจึงกล่าวว่า:
“ใช่ แน่นอน เจ้าพูดถูก
ถ้ามนุษย์ทุกคนคิดเหมือนเจ้า
และมีหัวใจเช่นเดียวกับเจ้า
ทอง เงิน ไข่มุก และอัญมณี
ทั้งหลายก็จะไม่กลายเป็นเหตุ
แห่งความหายนะสำหรับพวกเขา
แต่เพราะมนุษย์คิดว่าการถวาย
เกียรติแด่พระเจ้าด้วยทอง เงิน
ไข่มุก และอัญมณีนั้นเป็นสิ่ง
สำคัญ ความคิดของพวกเขาจึง
เริ่มเปลี่ยนไปและทัศนคติของ
พวกเขาก็เปลี่ยนไปด้วย ดังนั้น
จึงไม่สมเหตุสมผลเลย หาก
พระเจ้าจะทรงยอมให้พระองค์
ได้รับเกียรติด้วยสิ่งที่ตลอด
ประวัติศาสตร์ได้ก่อให้เกิดหายนะ
อันยิ่งใหญ่ที่สุดแก่มนุษยชาติ”

8.แม้แต่บรรพบุรุษผู้ใหญ่ของโลก
ในอดีตก็คิดเช่นเดียวกับเจ้า
พวกเขาถวายเกียรติแด่พระเจ้า
ต่อหน้าแท่นบูชาที่ทำจากทอง
และเงิน และสวดคำสรรเสริญ
พระองค์ในวิหารที่ประดับ
ตกแต่งอย่างหรูหราด้วยทอง
เงิน และอัญมณีทุกชนิด
ดังที่เจ้าสามารถเห็นได้ใน
พระวิหารแห่งเยรูซาเล็ม
แต่ผลลัพธ์ของสิ่งเหล่านั้น
คืออะไร? ดูเถิด เพราะสิ่ง
เหล่านี้เอง ทอง เงิน ไข่มุก
และอัญมณีต่าง ๆ จึงเริ่ม
มีค่ามหาศาลขึ้นในความคิด
ของผู้คนตั้งแต่แรก

9.เมื่อผู้คนเริ่มมีความคิดเกิน
จริงเกี่ยวกับคุณค่าของสิ่งเหล่านี้
ที่ใช้ในการนมัสการพระเจ้า
พวกเขาก็เริ่มขุดลึกลงไปใน
แผ่นดินมากขึ้นเรื่อย ๆ เพื่อ
ค้นหาทอง เงิน ไข่มุก และ
อัญมณี และในขณะที่ทำ
เช่นนั้น พวกเขาก็ค่อย ๆ
ลืมพระเจ้าไปทีละน้อย และ
คิดว่าพวกเขาจะถวายเกียรติ
พระองค์ได้อย่างยิ่งใหญ่ และ
จะได้รับพระเมตตาอย่าง
มหาศาล หากเพียงสามารถ
นำทองคำ เงิน หรืออัญมณี
จำนวนมากมาวางบนแท่น
บูชาเพื่อถวายแด่พระองค์

10.แต่เนื่องจากไม่ใช่มนุษย์
ทุกคนจะสามารถหาทองหรือ
เงินมาถวายพระเจ้าได้ พวกเขา
จึงไปถามบรรพบุรุษผู้ใหญ่
ซึ่งก็เป็นปุโรหิตด้วย ว่าหาก
พวกเขาไม่มีทองหรือเงินมากพอ
ควรถวายแกะ วัว โค ลูกวัว
หรือโคตัวผู้จำนวนเท่าใดแทน
เพื่อให้พระเจ้าพอพระทัยเท่ากับ
ผู้ที่ถวายทองหรือเงินบริสุทธิ์

11.ไม่นานนัก ผู้อาวุโสและ
ปุโรหิตก็สังเกตเห็นว่า เรื่องนี้
สามารถนำมาผสมผสานกับ
พิธีทางศาสนาได้อย่างง่ายดาย
และกลายเป็นกิจการที่ให้ผล
กำไรงาม อีกทั้งยังดูเหมือนเป็น
สิ่งที่ช่วยให้ผู้คนรู้สึกมั่นใจและ
ศรัทธามากขึ้นด้วย ดังนั้น
ปุโรหิตจึงเริ่มชั่งน้ำหนักทอง
เงิน ไข่มุก และอัญมณี เพื่อ
กำหนดมูลค่าของมัน เทียบกับ
จำนวนสัตว์ที่ต้องถวาย และ
ต่อมาพวกเขาก็เริ่มกำหนด
มูลค่าตามปริมาณธัญพืช
ผลไม้ ไม้ก่อสร้างคุณภาพดี
ไวน์ ผ้าเครื่องแต่งกาย และ
สิ่งของอื่น ๆ อีกมากมาย

12.ด้วยเหตุนี้เอง การแลกเปลี่ยน
สินค้า การค้าขายที่ไม่สุจริต
การเปลี่ยนเงินที่เต็มไปด้วยการ
เอารัดเอาเปรียบจึงเกิดขึ้น
และต่อมาความอิจฉา ความ
เกลียดชัง ความโกรธ การข่มเหง
การโกหก การหลอกลวง ความ
ลามก และความฟุ่มเฟือยทางโลก
ก็แพร่กระจายไปในหมู่มนุษย์
เพราะมนุษย์ไม่ได้วัดคุณค่า
ของกันและกันจากความประเสริฐ
ของจิตวิญญาณอีกต่อไปสิ่งเดียว
ที่มีความสำคัญในเวลานั้นคือ
น้ำหนักของทองและเงินจำนวน
ไข่มุกและอัญมณีขนาดของ
ฝูงสัตว์พื้นที่ของทุ่งนาและไร่
องุ่นและทรัพย์สินอื่น ๆ ที่มี
มากกว่าใคร

13.จึงไม่ใช่เรื่องแปลกที่คน
ยากจนจะอิจฉาคนมั่งมี และ
พยายามลดทอนทรัพย์สิน
ของคนร่ำรวยด้วยกลอุบายต่าง ๆ
และไม่นานหลังจากนั้น การลัก
ขโมย การปล้นสะดม และการ
ฆาตกรรมก็เกิดขึ้นตามมา
เพราะเมื่อวัตถุนิยมมีอำนาจมาก
ขึ้นเรื่อย ๆ ฝ่ายจิตวิญญาณก็
ย่อมเสื่อมลง ในที่สุด มนุษย์ก็
เข้าสู่ภาวะไร้พระเจ้าโดยสิ้นเชิง
และจากจุดนั้น ความชั่วร้าย
ทุกอย่างที่จินตนาการได้ก็เกิดขึ้น
อย่างไร้ความละอาย มนุษย์เริ่ม
จับอาวุธและคนกลุ่มหนึ่งที่คิดว่า
ตนดีกว่าผู้อื่นก็พยายามปราบ
ปรามคนที่พวกเขามองว่าเลว
ร้ายด้วยความรุนแรง และนี่เอง
คือจุดกำเนิดของเผด็จการ
และในอีกด้านหนึ่งคือ ทาส
ที่เกิดขึ้นบนโลก

14.ดูเถิด ทั้งหมดนี้คือผลลัพธ์
เมื่อมนุษย์ใช้ทอง เงิน ไข่มุก
และอัญมณีในการนมัสการ
ภายนอก โดยคิดว่าสิ่งเหล่านี้
เป็นวัตถุที่บริสุทธิ์และสูงค่าที่สุด

15.สำหรับการนมัสการและถวาย
พระเกียรติพระเจ้าภายนอกนั้น
พระเจ้าทรงจัดเตรียมไว้แล้วตั้งแต่
ชั่วนิรันดร์ เพราะนั่นคือเหตุผล
ที่พระองค์ทรงสร้าง สวรรค์
ธรรมชาติทั้งหมดที่มองเห็นได้
โลกนี้ ดวงจันทร์ ดวงอาทิตย์
และดวงดาวนับไม่ถ้วนในจักรวาล
สิ่งเหล่านี้เพียงพอแล้วสำหรับ
การถวายพระเกียรติแด่พระเจ้า
ผู้ยิ่งใหญ่ ดังนั้น พระองค์จึงไม่
ต้องการ ทอง เงิน ไข่มุก
หรืออัญมณีใด ๆ จากโลกนี้

16.การนมัสการและการสรรเสริญ
ที่แท้จริงซึ่งเป็นที่พอพระทัยของ
พระเจ้า ประกอบด้วยและควร
ประกอบด้วยจิตใจที่บริสุทธิ์
ที่รักพระเจ้าเหนือสิ่งอื่นใด
และรักเพื่อนมนุษย์เหมือนรัก
ตนเอง และด้วยเหตุนี้จึง
เหมือนกัน คือการปฏิบัติตาม
พระบัญญัติที่พระองค์ประทาน
แก่คนทั้งปวงผ่านทางโมเสส
อย่างซื่อสัตย์ สิ่งอื่นใดล้วน
เป็นความว่างเปล่าและความ
โง่เขลา แม้ว่าสิ่งนั้นจะกระทำ
โดยคนบริสุทธิ์ที่พอพระทัย
ของพระเจ้าก็ตาม เป็นความจริง
ที่ว่าพระเจ้าทรงได้รับการยกย่อง
จากคนบางกลุ่ม เช่น พวกฟาริสี
และพวกปุโรหิตและปุโรหิตหญิง
นอกรีตที่บูรูปเคารพ และจาก
คนเคร่งศาสนาที่ดูเหมือนรับใช้
แต่เพียงทางสายตา และจาก
คนหน้าซื่อใจคดที่ไม่เชื่อใน
พระองค์อย่างสิ้นเชิงและไม่เคย
เชื่อในพระองค์เลย และทำเช่นนี้
เพื่อเงินและเครื่องบูชาอื่น ๆ
แต่สิ่งนี้ไม่เพียงแต่ไร้ค่าในสาย
พระเนตรของพระเจ้าเท่านั้น
แต่ยังเป็นสิ่งที่น่ารังเกียจใน
สายพระเนตรของพระองค์
และเช่นเดียวกันกับทุกสิ่ง
ทุกอย่างที่ยิ่งใหญ่และเจิดจรัส
ในสายตาของโลก จงจำไว้
เถิด เพื่อนเอ๋ย เพราะเจ้าได้ยิน
เรื่องนี้จากพระโอษฐ์ของพระองค์
ผู้ทรงไม่ยอมให้สิ่งใดมาถวาย
เกียรติและสรรเสริญพระองค์
แต่ทรงยอมให้มาจากใจที่บริสุทธิ์
อุทิศตนอย่างเต็มที่แด่พระองค์
และด้วยเจตจำนงที่แน่วแน่
เท่านั้น”

17.ด้วยความอับอายอย่างยิ่ง
เจ้าของโรงแรมจึงกล่าวว่า
“ข้าแต่พระเจ้าและพระผู้เป็นเจ้า
ผู้ทรงเป็นนายมาตั้งแต่ชั่ว
นิรันดร์ หากการให้เกียรติ
จากข้าพเจ้าเช่นนี้ ซึ่งเป็น
การแสดงความเคารพอย่าง
เปิดเผยดังที่ข้าพเจ้าเห็นได้
อย่างชัดเจนในตอนนี้ ไม่เป็น
ที่พอพระทัยพระองค์แล้ว
ทุกสิ่งทุกอย่างควรได้รับการ
จัดการใหม่โดยทันที”

18.ฉันพูดว่า: “ปล่อยทุกอย่าง
ไว้แบบนี้ก่อนเถอะ เพราะปลา
ปรุงสุกอย่างดีแล้ว และครั้งนี้
ก็จะอร่อยถูกปากเราเช่นกัน
เสิร์ฟในจานทองและเงิน
ส่วนไวน์ก็เช่นกัน แต่คราวหน้า
อย่าเอามาใส่เพิ่มนะ”

19.เจ้าของโรงแรมพอใจกับเรื่องนี้
และพวกเราก็เริ่มรับประทานอาหารเช้า