28. Das Gleichnis vom grossen Abendmahle… Lukas 14:16-24 – The Parable of the Great Supper… Luke 14:16-24

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28. Predigt von Jesus… Das Gleichnis vom großen Abendmahle
(27.03.1872)

Lukas 14:16-24
Er aber sprach: “Es war ein Mensch, der machte ein groß Abendmahl und lud viele dazu. Und sandte seinen Knecht aus zur Stunde des Abendmahles, zu sagen den Geladenen: ,Kommt, denn es ist alles bereit!` Und sie fingen an alle nacheinander, sich zu entschuldigen. Der erste sprach zu ihm: ,Ich habe einen Acker gekauft und muß hinausgehen und ihn besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.` Und der andere sprach: ,Ich habe fünf Joch Ochsen gekauft, und ich gehe jetzt hin, sie zu besehen; ich bitte dich, entschuldige mich.` Und der dritte sprach: ,Ich habe ein Weib genommen, darum kann ich nicht kommen.` Und der Knecht kam und sagte das seinem Herrn wieder. Da ward der Hausherr zornig und sprach zu seinem Knechte: ,Gehe aus schnell auf die Straßen und Gassen der Stadt und führe die Armen und Krüppel und Lahmen und Blinden herein!` Und der Knecht sprach: ,Herr, es ist geschehen, was du befohlen hast; es ist aber noch Raum da.` Und der Herr sprach zu dem Knechte: ,Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf daß mein Haus voll werde! Ich sage euch aber, daß der Männer keiner, die geladen sind, mein Abendmahl schmecken wird!”`

01. Dieses Gleichnis zeigt euch Mein Streben, die Menschheit für Mich und Meine Lehre zu gewinnen, wie auch die vorhergehenden Verse in einem Gleichnis sagen, daß Ich nicht gekommen bin, die Gesunden, sondern die Kranken aufzusuchen und sie zu heilen. Ferner zeigte Ich in den früheren Versen dieses Kapitels, wie ein jeder beschaffen sein soll, der sich Mir oder Meinem Tische nähern will, daß nämlich Bescheidenheit oder Demut die erste Eigenschaft eines Menschen sein soll, der Mir nachfolgen will. Auch die weiteren Verse dieses Kapitels setzen klar auseinander, wie derjenige, der Mir nachfolgen will, sein Herz von allem abwenden und nur Mir untertan sein muß.

02. Es sollte sich daher ein jeder fragen, bevor er sich entschließt, Mir zu folgen, ob er auch Kraft und Ausdauer besitzt, sich stets unter jeglichen Umständen und Verhältnissen zum Banner Meiner Liebe und Glaubenslehre zu bekennen und dasselbe zu verteidigen. Daraus geht hervor – was Ich euch schon oft gesagt habe -, daß Mir zu folgen, Meine Worte zu vernehmen und auszuüben eine ernste Sache ist, die nicht leicht genommen werden darf, weil nur die im strengsten Sinne verantwortlich, also Sünder sind, welche das Gesetz oder Meinen Willen kennen und doch dagegen fehlen, wenngleich ihnen ihr Gewissen davon abrät. Deswegen heißt es auch am Schlusse dieses Kapitels: “Wer Ohren hat, der höre!”, was mit anderen Worten sagen will: Man lasse nicht Meine Worte zum einen Ohr hinein und zum andern hinausgehen, sondern nehme das Gehörte wohl in sein Herz auf, überdenke es und handle danach!

03. Um nun zum eigentlichen Gleichnis vom großen Abendmahl zurückzukehren, müssen wir wieder, wie in den meisten Fällen, mit der Worterklärung anfangen, wollen wir den tieferen Sinn Meiner Rede klar vor Augen haben.

04. Ich sagte also: Es gab jemand ein Abendmahl. Was ist nun unter einem ,Abendmahl` zu verstehen? – Das Wort ist zusammengesetzt aus ,Abend` und ,Mahl`. Es obliegt uns also zuerst, diese beiden Wörter einzeln näher zu erklären, dann auf die Bedeutung des zusammengesetzten Wortes und endlich auf seine Anwendung, wie Ich sie im Gleichnis machte, überzugehen.

05. ,Abend` ist das erste Wort und bezeichnet den letzten Teil eines Tages, wo die Arbeit aufgehört hat und man Ruhe und Stärkung in der folgenden Nacht bis zum andern Morgen sucht. Der Abend ist also eigentlich der Schlußstein alles Wirkens, das während des ganzen Tages vollbracht wurde. Und wenn der Abend Ruhe und Zufriedenheit bringen soll, so muß während des Tages natürlich alles das pflichtgemäß erfüllt worden sein, was man sich beim anbrechenden Morgen vorgenommen hatte, auszuführen.

06. Daß der Mensch, welcher den ganzen Tag geschafft und gearbeitet hat, sich am Abend auch danach sehnt, seine verbrauchten Kräfte wiederzuerlangen, um am morgigen Tag seinem Lebensberuf nachzugehen, versteht sich von selbst. Und da der Körper sowohl, als auch indirekt die Seele durch aufgenommene Nahrung das während des Tages Verbrauchte zu ersetzen sucht, führt das körperliche und seelische Bedürfnis die meisten Menschen zu einem Mahl, welches, weil es am Abend eingenommen wird, eben den Namen ,Abendmahl` erhalten hat zum Unterschied vom ,Mittagsmahl`, welches, inmitten des Tages eingenommen, denselben Bedürfnissen entspricht. Es hat aber nicht, wie das Abendmahl, das Ausruhen und die Wiedergewinnung der verbrauchten Kräfte zur Folge, sondern ihm folgt wieder nach kurzer Pause tätige Beschäftigung und Anstrengung. Das Mittagsmahl ist deswegen nur mit einem kleinen Ausruhen auf dem begonnenen Weg zu vergleichen, während das Abendmahl, als Schluß des Tages, außer zum Ausruhen auch noch nebenbei zum Überschauen des während des Tages Vollbrachten anregt, wobei nur demjenigen Ruhe und Zufriedenheit wird, welcher sich mit dem ruhigen Bewußtsein an den Tisch setzen kann, alles getan zu haben, was seine Pflicht oder sein Gewissen forderte.

07. Hiermit hätten wir die Bedeutung des Abendmahls, gemäß seinem tieferen Sinn, näher bezeichnet, und wir kommen nun zur zweiten Frage, nämlich warum – wie im Gleichnis angeführt wird – jemand Gäste zu seinem Abendmahl geladen hat.

08. Nun, hier ist wieder die Hauptsache der geistige Sinn dieser Handlung, welcher uns zum Verständnis dieses Bildes führt, das Ich in diesem Gleichnis Meinen Jüngern und den sonst Anwesenden ans Herz legen wollte.

09. Das Einladen anderer, um ein Mahl mit ihnen zu teilen, beruht auf der wichtigen Tatsache, daß der Mensch nicht allein Körper, sondern auch Geist ist, und daß, obgleich er oft nur Körperliches verrichtet, sein Geist und seine Seele dabei nicht vernachlässigt sein wollen. Es ist dies einer jener tiefen Beweise für die Doppelnatur des menschlichen Organismus, abgesehen von Meinem Gottesfunken, welchen Ich in euch gelegt habe. Selbst die Tiere fühlen dieses Bedürfnis des Beisammenlebens und sind nur im Sich-aneinander-Anschließen, also nur vereint, fröhlich und zufrieden.

10. Eure klugen Materialisten glauben, es sei die ganze Welt nur bewegt und erregt durch Kraft und bestehe aus Stoff – zwei Dinge, die sie aber selbst nicht recht erklären können. Sie sollten sich nur einmal bei einem einfachen Mahl selbst belauschen, dann würden sie leichter als bei allen anderen Forschungen erfahren, daß der Mensch zwei Seiten hat, aus Materiellem und Geistigem besteht, wobei das eine nur gedeiht und gesund ist, wenn das andere beteiligt wird. Sie würden sich überzeugen, daß eine Speise nur dann gedeihlich ist, wenn sie mit geistiger Nahrung, mit Liebe vermischt ist und so den beiden Hauptelementen des menschlichen Wesens entspricht.

11. Dieser unbewußte Drang der meisten Menschen, auch geistige Nahrung zu sich zu nehmen, ist der Grund, warum sie ein Mahl in Gesellschaft dem allein zu verzehrenden vorziehen, warum der Wunsch in jedem sich klar zeigt, auch andere zu einem Mahl einzuladen, und weshalb schon das Familienleben für die Gesellschaft bei der Mittags- und Abendtafel sorgt.

12. Daß auch dieses Bedürfnis nach fröhlichem Beisammensein ins Extreme ausarten kann, wobei der Mensch sein geistiges Ich ganz vergißt oder durch Berauschung sogar verliert, das gehört nicht in unsere Untersuchung, da Ich bloß von Menschen spreche, deren Geistiges noch die Oberhand über das Körperliche hat. Wir übergehen also diese beiden oft vorkommenden Fälle, in denen der geistig geschaffene Mensch, trotz seiner höheren Bestimmung, weit unter das Tier herabsinkt.

13. Wir sind an dem Punkt angekommen, wo wir das Abendmahl, sowie den Grund des Einladens erklärt hätten, und können nun zur näheren Betrachtung des Gleichnisses, wie Ich es Meinen Jüngern und den Pharisäern gegeben habe, schreiten.

14. In den vorangegangenen Versen dieses Kapitels wird euch gezeigt, wie Ich den Pharisäern und Höhergestellten einen kleinen Wink geben wollte, daß Bescheidenheit und nicht Stolz die Zierde des Menschen sei. Ich erwähnte da, daß es besser sei, sich als geladener Gast bei einem Mahle eher an den untersten als an den höchsten Platz zu begeben, damit einem nicht die Beschämung einer Zurechtweisung begegne. Ich sagte ihnen: “Wer sich selbst erhöht, soll erniedrigt werden, und wer sich erniedrigt, soll erhöht werden!”, was mit anderen Worten sagen will: Gebt nicht eurer Eigenliebe Gehör, um zu erfahren, was für einen moralisch- geistigen Wert ihr habt, sondern erwartet dieses Urteil von anderen, von Weiseren und Höhergestellten! So entgeht ihr jeder Zurechtweisung; denn wer sich auf diese Art selbst richtet, ist auch schon gerichtet.

15. Wenn Ich ihnen ferner sagte, daß ein Mensch, wenn er jemand einladet, mit dieser Einladung möglichst auch einen Akt der Bruderliebe verbinden soll, so tat Ich es, um ihnen zu zeigen, daß der Mensch bei jeder Handlung, auch bei der geringfügigsten, seines hohen geistigen Adels eingedenk sein soll. Deswegen sagte Ich ihnen: Verpflichte nicht andere zur Erwiderung eines Liebesdienstes; denn wurde dir ein solcher vergolten, so hört die Wirkung deiner guten Tat auf, gleichsam als hättest du keine getan. Darum handle so – wenn auch Undank dein Lohn sein sollte -, daß der Empfänger einer Wohltat sie dir nie oder höchstens schwach vergelten kann! Damit zeigst du, daß du höheren Grundsätzen als bloß weltlichen Interessen gefolgt bist.

16. Die Folgen dieser Einladungen, wie Ich sie im Gleichnis anführte, daß ein jeder geladene Gast mit Ausreden sich entschuldigte, sollten Meinen Zuhörern zeigen, wie wenig Dank und Anerkennung man erhält, wenn man Wohltaten und Begünstigungen an solche austeilt, die ihrer nicht bedürfen. So sah sich der, welcher das Abendmahl geben wollte, gezwungen, um es nicht umsonst bereitet zu haben, seinen Knecht nah und fern auf die Straßen zu schicken, um alle Armen, Lahmen und Durstigen zum Mahl zu sammeln, damit es nicht verlorenginge.

17. In diesem Falle hat der Hausherr freilich keinen Akt der Menschen oder Nächstenliebe ausgeübt – denn seine ursprüngliche Absicht war es nicht, solche Gäste an dem Tisch zu haben -; aber die Not zwang ihn zu solchem Schritt. Es hat ihm aber in der Folge zur Regel gedient, die geistigen Verhältnisse der Menschen mehr zu berücksichtigen und nicht mehr nach weltlichen Glücksgütern den Wert oder Unwert seines Nebenmenschen abzuwägen.

18. Dieses und noch mehr ließe sich aus diesem Kapitel erklären, da ein jedes Wort aus Meinem Munde Unendliches enthält. Wir wollen aber damit abbrechen und uns zu der Erklärung wenden, inwiefern dieses Gleichnis auf die jetzige Zeit oder auf die Menschheit überhaupt anwendbar ist, damit ihr einen geistigen, bleibenden Nutzen daraus ziehen könnt.

19. Das große Abendmahl, welches Ich der Menschheit gesonnen bin in Bälde zu geben, läßt sich aus allem Vorhergehenden leicht erklären. Ich lade und habe schon längst die ganze Menschheit zu diesem Mahl eingeladen, bei dem sie nach getaner Arbeit, zufrieden mit sich selbst, des vollbrachten Lebenswandels sich freuen soll und dann, nach der geistigen Ruhe, getrost dem neuen, anbrechenden Morgen eines nie endenden Tages entgegensehen kann.

20. Doch wie es dem Hausherrn im Gleichnis erging, so ergeht es auch Mir. Vor lauter Weltgeschäften entschuldigen sich die meisten und verschmähen oder scheuen Meine Tafel, auf der Mein geistiges Himmelsbrot der Liebe, Demut, Sanftmut und des unbedingten Vertrauens aufgetischt werden soll. Und warum? Weil sie auf ihrem ganzen Lebenswandel gerade den entgegengesetzten Neigungen gehuldigt haben.

21. So wird auch Mir nichts anderes übrigbleiben, als Meine Knechte und Diener, die Mir treu geblieben sind, in alle Welt hinauszuschicken, um unter den Armen, Krüppelhaften und Lahmen Tischgäste zu suchen, die auf ihrer Lebensbahn genug Gelegenheit hatten, wenn nicht Liebe, so doch Duldung und Sanftmut gegen ihre Mitbrüder auszuüben. Dadurch, daß ihnen weltliche Glücksgüter zum Teil unbekannt waren, oder daß sie wenig von ihnen genießen konnten, sind sie duldsamer und leichter zugänglich geworden und genießen die auf Meinem Tisch aufgesetzten Speisen mit Freuden, da ihnen in ihren körperlichen und seelischen Leiden dieses Abendmahl, am Ende einer mühsam durchwanderten Lebensbahn, doch wenigstens das Ende aller ihrer Duldungen und Entbehrungen ist.

22. Das ,Lahme` und ,Krüppelhafte` muß auch auf das geistige Seelenleben bezogen werden, da es doch bei weitem mehr geistige Krüppel gibt als körperliche. Auch ihnen wird geholfen werden, weil sie – verwahrlost, aber nicht verdorben – die reine, wahre, geistige Kost eher annehmen werden als jene, die in ihrem Eigendünkel sich aufgeklärt wähnen und glauben, keiner Belehrung zu bedürfen. Es wird ihnen bei Meinem Abendmahl ebenso ergehen wie den Juden, zu denen Ich einst, als sie Meine Worte nicht annehmen wollten, sagte, daß es ihnen entzogen und den Heiden gegeben werde.

23. So wird denn das große Abendmahl vor Meiner Wiederkunft die Würdigen von den Unwürdigen scheiden. Den einen wird der Weg zu Mir bedeutend verkürzt, während die anderen, auf lange zurückgewiesen, sich selbst überlassen werden, bis es auch in ihnen tagt. Erst wenn sie den ganzen Tag fleißig gearbeitet, gekämpft und gelitten haben, dann erst, nach langen Zeiträumen, ist auch bei ihnen ein Abendmahl möglich.

24. Auch jenes Abendmahl, welches Ich vor Meinem Hingang mit Meinen Jüngern hielt, hatte denselben Zweck, den die Auslegung dieses Gleichnisses euch sagt.

25. Während Meines Erdenwandels lud Ich das ganze Judenvolk, die Heiden und jeden, der Mich hören wollte, ein; allein die meisten entschuldigten sich, und es blieben Mir nur die Schwachen und Verwahrlosten übrig, die – obwohl nicht mit Glücks, so doch mit vielen Geistesgütern gesegnet – eher reif waren, Mein Brot, Meine Lehre in alle Welt auszutragen.

26. So seid auch ihr jetzt in den gleichen Verhältnissen. Noch hat kein Richter, kein Hochgestellter sich gemeldet, an Meine Tafel zu treten, auf der Ich ihm die Speisen einer großen Geisteswelt auftischen könnte. Sie wenden sich alle weg von Mir, und nur jene Hartgeprüften und von der Welt halb Verlassenen sind es, die Meinem Wort Gehör geben. Aus denen werde Ich auch Meine Arbeiterschar bilden, die für Mich auf den Landstraßen und hinter den Hecken die noch in stärkerem Grad Krüppelhaften und Bedürftigen suchen soll. Solche sind am leichtesten fürs Himmelreich zu gewinnen. Sie sind am leichtesten zu einem kindlichen Sinne und zum Vertrauen auf Mich zu führen, weil in ihnen während ihres Lebens nie der stolze Mannessinn erwacht ist, der gewöhnlich bei jenen zu finden ist, die durch Güter der Welt eine Stellung erhalten haben, in der sie glauben, das Geistige entweder verleugnen oder ganz entbehren zu können.

27. Nehmt auch ihr dieses Beispiel und Gleichnis aus Meinen Lehrjahren als Fingerzeig dafür, daß ihr erstens jeder Handlung einen geistigen Stempel aufdrücken sollt, und zweitens, daß ihr nur durch Liebe, Sanftmut und Geduld wieder Liebe, Zutrauen und Vertrauen erwecken könnt! Trachtet danach, daß Ruhe und Zufriedenheit euer Mahl würze und ihr nicht mit Angst und Bangen dem großen, heranbrechenden Morgen des ewigen Liebereiches entgegensehet, wenn euer Lebenstag abgelaufen ist und ihr euch zur Rechenschaft begebt! Handelt also alle Tage so, als müßtet ihr heute von dieser Erde scheiden! Zieht euer Gewissen jeden Abend zur Rechenschaft und fragt euch: “Wäre ich bereit, wenn jetzt der Herr, mein Gott, mich zum Abendmahl laden würde?” Nur so könnt ihr, alle Tage etwas verbessernd, langsam aber sicher euer Seelenhaus ausbauen, damit es dem Äußern wie dem Innern gemäß das Haus einer von Mir durch Meinen göttlichen Funken geadelten Seele werde, welche einst wert sein wird und mit Recht Anspruch darauf hat, Mein Kind, ein Kind des Herrn der ganzen Schöpfung, genannt zu werden.

28. So seht ihr jetzt, wie Ich euch helfe, durch jeden Text, durch jeden Vers euer Inneres zu vergeistigen und zu veredeln, damit ihr, vorerst selbst als Werkzeug tüchtig, Mir einst dienen könnt – und zwar mit Erfolg – zu der hohen Aufgabe, die Ich mit euch im Auge hatte, als Ich es zuließ, daß ihr, aus so vielen bevorzugt, die Gnade genießt, von Mir durch direkte Mitteilungen für Meinen Zweck und fürs große Geisterreich erzogen zu werden.

29. Merkt euch dieses! Ich kann es euch nicht oft genug wiederholen: Harret aus! Das Ende wird euch belehren, daß Meine Worte nicht Worte der Vergänglichkeit, sondern Worte der Ewigkeit sind, wie Ich selbst ewig war, bin und sein werde! Amen.

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28th Sermon of Jesus… The Parable of the Great Supper
(March 27, 1872)

Luke 14:16-24
“Then he said unto him, A certain man made a great supper, and bade many: and sent his servant at supper time to say to them that were bidden, Come; for all things are now ready. And they all with one consent began to make excuse. The first said unto him, I have bought a piece of ground, and I must needs go and see it: I pray thee have me excused. And another said, I have bought five yoke of oxen, and I got to prove them: I pray thee have me excused. And another said, I have married a wife, and therefore I cannot come. So that servant came, and shewed his lord these things. Then the master of the house being angry said to his servant, Go out quickly into the streets and lanes of the city, and bring in hither the poor, and the maimed, and the halt, and the blind. And the servant said. Lord, It is done as thou hast commanded, and yet there is room. And the lord said unto the servant, Go out into the highways and hedges, and compel them to come in, that my house may be filled. For I say unto you. That none of those men which were bidden shall taste of my supper.”

This parable shows to you My striving to win mankind for Myself and My teaching. On another occasion I said that I have not come to those who are whole, but to those who are sick so that they may be healed. I also showed what they must be like who want to approach Me and My table, that modesty or humility must be the predominant attribute of a person who wants to follow Me. Thus, the further verses of this chapter clearly point out that he who wants to follow Me, must free his heart from all that is of the world and wholly submit to Me.

Therefore, everyone, before he decides to follow Me, should ask himself whether he possesses strength and perseverance to confess and defend My teaching of love and faith under all circumstances. As I have repeatedly reminded you, – to follow Me, to hear My words and live accordingly, is a serious matter which must not be taken lightly, for only those who know the law, or My will, and still offend against it, although their conscience warns them, are responsible in the strictest sense and, therefore, sinners. In view of this, it also says at the end of this chapter: “Who has ears to hear, let him hear!” In other words: My words should not be heard and then disregarded, but should be taken to heart, pondered well, and then complied with!

Coming back now to the actual parable of the Great Supper, we have to begin, as in most cases, with the interpretation of the words, if the deeper meaning of My speech is to emerge clearly. I said: “A certain man made a great supper.” A supper is equivalent to an evening meal. What does that denote? First, we have to interpret these two words in more detail before we go into the meaning of the complete term as used by Me in the parable.

The word “evening” denotes the latter part of the day, when work has ended and rest and recuperation is sought during the night until the morning. Thus, the evening is actually the cope- stone for all the day’s activity. And if the evening is to bring rest and satisfaction, all that had been planned in the morning must have been dutifully completed during the day.

It is obvious that a man who has worked and been active all day long is anxious in the evening to regain his used-up strength so as to be able to follow his trade on the following day. And since the body, and indirectly also the soul, by taking in food seeks to replace what has been used up during the day, the physical need, as well as the mental, leads most people to a meal which, since it is taken in the evening, is described as an “evening meal”, distinguishing it from the “midday meal”, taken at noon and serving a similar need. And since this is not followed by a long rest and regaining of strength, but by further work, it can only be described as a small rest on the road, whereas the evening meal at the end of the day invites not only to a rest, but also to survey what has been accomplished during the day, giving relaxation and satisfaction only to him who can sit down at the table with the calm conviction of having done all that his duty or his conscience required him to do.

Having explained the deeper meaning of the evening meal, we are now coming to the second question, namely, why – as mentioned in the parable – someone invited guests to his evening meal. Here again, the spiritual meaning of this act is the substance that leads to the comprehension of what I wanted to point out through this parable to My disciples and the others present.
The inviting of others to share a meal is due to the important fact that man is not only physical but also spiritual and that, although he often is only concerned with the physical, his spirit and soul do not want to be neglected. This is one of the profound proofs for the duality of man, irrespective of My divine spark which I have placed within you. Even the beasts have this need for fellowship and are only merry and happy in such an association.

Your clever materialists believe that the whole world is only set in motion and stimulated through energy and that it consists of matter – two things they themselves cannot really explain. They should only observe themselves during a simple meal, then they would find out more easily than through any other kind of investigation that man has two sides, a material and a spiritual, each of which can only be well and healthy when the other takes part. They would convince themselves that food is of benefit only when mixed with spiritual nourishment, with love, thus corresponding to both main elements of man.

This unconscious desire of most people to partake also of spiritual nourishment, is the reason why they prefer a meal in company to a lonely one, why they have the wish to invite also others to a meal, and why family life provides company at the dinner and supper table.

That this need for merry company can degenerate into extremes and a person can completely forget, or through intoxication even lose, his spiritual self, is not part of our investigation, since I am speaking only of people whose spiritual still dominates their physical. Therefore, we shall skip both these frequently occurring cases where man, created as a spiritual being, sinks far below the animal, notwithstanding his higher destination.

We have now explained the evening meal as well as the reason for an invitation and can proceed to take a closer look at the parable as I gave it to My disciples and the Pharisees.

In the preceding verses of this chapter you were shown how I wanted to give the Pharisees and notables a hint that modesty -and not pride – is a credit to man. I mentioned that it is better for an invited guest to take a seat at the lower end of the table rather than risking being shamed through a rebuke. I said to them: “Whosoever exalteth himself shall be abased, and he that humbleth himself shall be exalted!” In other words: Do not let your self-love judge your moral-spiritual value, but wait for this to be judged by wiser and superior people. Thus you avoid being rebuked; for, whosoever judges himself in this way is already judged.

When I further told them that a man, when he invites people, should combine this invitation with an act of brotherly love, I intended to point out to them that a man should remember his great spiritual nobility in every one of his actions, even the most insignificant.

Therefore, I told them: Do not oblige others to return your act of kindness; for if you were recompensed for it, the effect of your good deed ceases, just as if it had never been done. Therefore, act in such a way – even if you should only earn ingratitude – that the recipient of a good deed can never recompense you, or only to a small degree. Thereby you show that you have followed higher principles and not only worldly interests.

The result of the invitations, as described in the parable, that every invited guest found an exuse not to attend, was to show My listeners how little gratitude and appreciation can be expected when kindness and favours are dispensed to those who do not need them. Thus the one who wanted to give the feast, so as not to have prepared it in vain, was compelled to send his servant into the streets to gather all the poor and lame and thirsty as guests for his feast that it would not be wasted. In this case, the master of the house did not perform an act of kindness to his fellowmen since he had not originally intended to have this type of guest at his table, but he was forced to this step. However, it taught him, in the future, to give more consideration to the spiritual state of people and not to evaluate his fellowman according to his worldly possessions.

This, and more, can be interpreted from this chapter since every word out of My mouth is infinite in its meaning. But we shall now turn to the explanation of how this parable is applicable to the present time, or mankind as such, so that you may derive a lasting spiritual benefit from it.

The Great Supper, which I intend soon to prepare for mankind, can easily be explained from what has already been said. I am inviting, and have already for a long time been inviting, all mankind to this evening meal at which, after their work has been done, they can be satisfied with their accomplishments and rejoice at their fulfilled life and, after a spiritual rest, confidently face the newly beginning morning of a never-ending day.

But as the landlord in the parable fared, so do I. Too occupied with their worldly business, most people excuse themselves and reject or avoid My table, where My spiritual celestial bread of love, meekness, gentleness and implicit trust shall be served. And why? Because during their whole life they have indulged in exactly the opposite.

Thus I, too, will have to send My servants who have remained faithful to Me, into the world to seek guests for My. table among the poor, the crippled and lame who, during the course of their life, had plenty of opportunity to practise towards their brothers, if not love, at least tolerance and kindness. Thanks to the fact that they possessed few or none of the good things of this world, they have become more tolerant and amenable and enjoy the foods on My table, since with their sufferings in body and soul this evening meal at the end of a difficult life means at least the end to all their sufferings and privations.

“Lame” and “crippled” must also be applied to the spiritual life of the soul, since there are by far more spiritual cripples than physical. They too will be helped, for these souls – neglected, but not depraved – are more likely to accept the pure, true, spiritual fare than those, who in their self- conceit imagine themselves enlightened and believe they do not need instruction. They will fare at My supper as did the Jews whom I once told, when they did not want to accept My Word, that it would be taken from them and given to the Gentiles.

Thus the Great Supper prior to My advent will separate the worthy from the unworthy. For some the road to Me will be considerably shortened whilst others will be rejected for a long time and left to themselves until their morning will dawn. And only after they will have worked diligently all through the day, after they will have struggled and suffered, after long lapses of time, – only then will a supper be possible for them, too.

The supper that I shared with My disciples before My departure, had the same purpose as described in the interpretation of this parable.

During My life on earth I invited the entire Jewish nation, the Gentiles and everyone who would listen to Me. However, most of them excused themselves, and I was left only with the weak and neglected who, although not with earthly goods, were blessed with spiritual wealth and better capable of carrying My bread, My teaching, into the world.

The same situation exists at the present time. So far, no judge nor any notable person has been ready to come to My table where I could serve him the food of a great spiritual world. They all turn their backs on Me, and only those who have suffered great tribulations and have been more or less deserted by the world, are the ones who listen to My Word. Out of their ranks I shall form My work team who will seek out for Me on the roads and behind the hedges those who are even more crippled and needy. Such people are easiest to win for the Kingdom of Heaven. It is easier to lead them to a childlike attitude and trust in Me, because during their life that pride never awakened within them which is usually found in those who, through worldly wealth, have gained a position wherein they think they can deny the spiritual, or do without it altogether.

You, too, should receive this example and parable from My years of teaching as an indication that, firstly, you should put a spiritual mark on every action and, secondly, that only through love, meekness and patience can you awaken trust and confidence. Make sure that peace and satisfaction allow you to enjoy your supper and that you do not have to await the dawning of the great morning of the eternal realm of love with fear and apprehension, when your life’s day has ended and you face the great reckoning. Therefore, act every day in such a way as if you would have to depart from the earth today. Ask your conscience every night: “Would I be prepared if the Lord, my God, were to invite me to His supper?” – Only in this way could you slowly, but surely, improving on it every day, build your spiritual house so that it may become, externally as well as internally, the house of a soul ennobled by Me through My divine spark, that will once be worthy and entitled to be called My child, a child of the Lord of the entire creation.

You can see how I am helping you with every text, every verse to spiritualize and refine your inner being so that you may serve Me as a good tool towards achieving the high purpose I had in mind with you when, privileged before so many others, I favoured you with direct instruction to educate you for My purpose and for the great realm of spirits.

Keep this in mind! I cannot repeat it often enough: Endure to the end! And the end will prove to you that My Words are not transient, but words of eternity as I Myself have been forever, am, and shall be! Amen.

Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px  第二十八講耶穌的講道……大餐的寓言

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第二十八講耶穌的講道……大餐的寓言

(1872年3月27日)

路加福音14:16-24:

“他對他說”某人做了一頓豐盛的晚餐,吩咐許多人,並派他的僕人在吃晚飯時對那些被招標的人說:來吧;所有的事情都準備好了。他們都有一個同意開始找藉口。第一個對他說,我買了一塊土地,我必須去看看它。我祈禱你讓我放棄。另一個說,我買了五個牛的軛,我必須證明他們:我祈求你的原諒。另一位說,我娶了一位妻子,所以我不能來。所以那僕人來了,把這些指給他的主人。然後,主人怒氣沖沖地對他的僕人說:“快走出去,走進城市的街道和巷道,把窮人,殘疾人,跛子和瞎子帶進去。僕人說。主啊,它是按照你所吩咐的去做的,但還有空間。耶和華對僕人說,你們到高速公路和樹籬去,強迫他們進來,使我的家得到充滿。因為我對你說。這些被招標的人都不應該品嚐我的晚餐。“

這個比喻向你展示了我為爭取贏得人類為我自己和我的教導而做的努力。在另一次我說過,我沒有來找那些完全的人,而是那些生病的人,以便他們得到醫治。我還展示了他們一定是什麼樣的人想要接近我和我的桌子,一定是謙虛或謙卑的是想要跟隨我的人的主要屬性。因此,本章進一步的經文清楚地指出,想要跟隨我的人,必須將自己的心從世間的一切中解放出來,完全服從我。

因此,在決定跟隨我之前,每個人都應該問自己,在任何情況下,他是否擁有力量和毅力來坦白和捍衛我對愛和信仰的教導。正如我已經多次提醒你一樣 – 聽我的話並相應地生活,這是一個嚴肅的問題,不能掉以輕心,因為只有那些了解法律或我的意願,但仍然冒犯它的人,雖然他們的良心告誡他們,要以最嚴格的意義負責,因此也是罪人。有鑑於此,在本章結尾說:“誰有耳朵聽,讓他聽到!”換句話說:我的話不應該被聽到,然後被忽視,但應該記住,深思熟慮,然後遵守!

現在回到大餐的實際比喻,我們必須像大多數情況一樣,開始解釋這些詞語,如果我的講話的深層含義是清晰的。我說:“某個人做了一頓豐盛的晚餐。”晚餐相當於晚餐。這代表什麼?首先,我們必須更詳細地解釋這兩個詞,然後再討論我在比喻中使用的完整詞彙的含義。

“晚上”一詞表示當天晚些時候,工作結束並在晚上直到早上尋求休息和休養。因此,這個晚上實際上是全天活動的主角。如果晚上要休息和滿意,那麼早上計劃好的一切都必須在白天完成。

很顯然,一個整天工作和活躍的人在晚上急於恢復舊的力量,以便能夠在第二天跟隨做他的交易。既然身體-間接也是靈魂,通過食物尋求取代白天已經用完的東西,身體的需要以及心智都會引導大多數人吃飯,因為它被帶入了晚上,被描述為“晚餐”,將其與中午時分的“午餐”區分開來,並且服務於類似的需求。由於這種情況並沒有經過長時間的休息和恢復力量,而是通過進一步的工作來實現,它只能被描述為路上的一小部分休息,而晚上的晚餐不僅要休息,還要調查當天的成就,只讓那些可以坐在桌前,以冷靜的信念完成他的職責或良心要求他做的所有事情的人放鬆和滿意。

在解釋了晚餐的深層含義之後,我們現在談到第二個問題,即為什麼 – 正如比喻中提到的那樣 – 有人邀請客人來他的晚餐。在這裡,這個行為的精神意義是導致我通過這個比喻來讓我的門徒和在場的其他人的理解。

邀請他人分享一頓飯,是因為人不僅是身體上的,也是精神上的,並且雖然他經常只關心身體,但他的精神和靈魂卻不想被忽視。這是人類二元性的深刻證明之一,無論我放在你身上的是什麼神聖的火花。即使這些野獸也有這種需要友誼,並且在這樣的聯誼中的快樂和快樂。

你聰明的唯物主義者認為,整個世界只是在動力之中,通過能量來激發,而且它由物質組成 – 這是他們自己無法解釋的兩件事情。他們只應該在一頓簡單的餐點中觀察自己,然後他們會發現比通過任何其他類型的調查更容易發現,男人有兩方面的物質和精神,每一方只有在另一方參與時才能好和健康。他們會說服自己,食物只有在與精神營養和愛情相結合時才有益,因而與人的兩個主要因素相對應。

大多數人也參與精神營養的這種無意識的願望,是他們喜歡在公司裡與人吃頓飯的原因,為什麼他們也想邀請其他人去吃飯,為什麼家庭生活在晚餐時提供同伴和晚餐桌。

對快樂公司的這種需求可能退化成極端,一個人可以完全忘記,或者通過醉酒甚至失去他的精神自我,這不是我們調查的一部分,因為我只說出那些精神仍然支配他們身體的人。因此,我們將跳過這兩個經常發生的情況,那就是儘管有更高的目的地,但作為一個精神生物創造的人,遠遠低於動物。

我們現在已經解釋了晚餐和邀請的原因,並且可以繼續仔細觀察這個比喻,因為我把這個比喻交給了我的門徒和法利賽人。

在本章前面的經文中,我向你展示了我如何給法利賽人和知名人士一個暗示謙虛 – 而不是自豪 – 是對人類的信用。我提到,邀請的客人坐在桌子的最下方,而不是冒著被責難羞辱的風險更好。我對他們說:“凡自高的人必降卑,自卑的必升為高位!”換句話說:不要讓你的自愛審判你的道德精神價值,而要等待這由聰明人和優秀人來判斷。因此你避免被責備;因為,以這種方式判斷自己的人已經被判斷了。

當我進一步告訴他們,一個男人邀請人時,應該把這個邀請與兄弟之愛的行為結合起來,我打算向他們指出,一個人應該在他的每一個行動中記住他偉大精神的高貴,甚至是在最微不足道的。

因此,我告訴他們:不要責備別人回報你的善舉;因為如果你為此付了代價,你的善行的效果就會消失,就像它從未做過一樣。因此,以這樣的方式行事 – 即使你只應該得到忘恩負義 – 一個好行為的接受者永遠不會給你報酬,或者只是在很小的程度上。從而表明你遵循了更高的原則,而不僅僅是世俗的利益。

正如比喻中所描述的那樣,邀請的結果是,每個受邀的客人都發現了一個不參加的理由,這是為了向我的聽眾表明,當善意和恩惠被分配給那些不需要他們的人時,我們的聽眾會有多少感激和欣賞。因此,那個想要舉辦這場盛宴的人為了不冷空預先做好準備,就不得不把他的僕人趕到街上,作為嘉賓收集所有的窮人和瘸腿口渴的人,因為他的盛宴不會被浪費。在這種情況下,房子的主人並沒有對他的同伴表現出善意,因為他本來不打算在他的桌子上有這種類型的客人,但他被迫走上了這一步。然而,它教會他在將來更多考慮人的精神狀態,不要根據他的世俗財產來評價他的同胞。

這一點以及更多,可以從本章中解讀,因為我口中的每一個字在其意義上都是無限的。但現在我們將轉而解釋這個比喻如何適用於現在,或人類本身,以便你可以從中得到持久的精神益處。

我很快打算為人類做好準備的偉大的晚餐,很容易從已經說過的話中解釋。我已經邀請,並且已經很長一段時間邀請全人類參加這種晚餐,在他們的工作完成後,他們可以滿足他們的成就,為他們實現的生活而高興,並且在精神休息之後,自信地面對永無止境的一天新的開始的早晨。

但是,作為地主在比喻中的晚餐時,我也是如此。太過於佔據他們世俗的事業,大多數人會借口自己,拒絕或避開我的桌子,在那裡我的靈性天堂麵包充滿愛,涵褒,溫柔和隱含的信任。為什麼?因為在他們的整個生活中,他們沉迷於完全相反的。

因此,我也必須派我的僕人們忠於我,進入世界為我尋找客人。窮人,殘疾人和跛腳人,在他們一生中有很多機會去實踐對他們的兄弟,如果不是愛,至少有寬容和善良。由於他們擁有少的或沒有這個世界的美好事物,他們已變得更加寬容和友好,並享受我的桌子上的食物,因為他們的身體和靈魂的苦難在今晚晚餐中結束一個困難的生命意味著至少終結他們所有的痛苦和困難。

“跛腳”和“殘廢”還必須適用於靈魂的精神生活,因為精神癱瘓比身體嚴重得多。他們也會得到幫助,因為這些被忽略但不墮落的人比那些自以為自己想像自己開悟並相信自己不需要教育的人更可能接受純粹的,真實的,精神的價值。他們會在我的晚餐上吃飯,就像我曾經告訴過的猶太人一樣,當他們不想接受我的話語時,我會從他們那裡拿走並交給外邦人。

因此,在我出現之前的大晚餐會將有價值的東西與不值得的東西分開。對於某些人來說,我的路將大大縮短,而其他人將會被拒絕很長一段時間,直到他們的早晨才會到來。只有經過長時間的努力,經過長時間的掙扎之後, 努力工作,只有這樣,他們也才能享用晚餐。

在離開之前與我的門徒分享的晚餐,與解釋這個寓言所描述的目的相同。

在我地球上的生活中,我邀請了整個猶太國家,外邦人和每個願聽我的人。然而,他們中的大多數人藉口了自己,而我只留下那些軟弱和被忽視的人,雖然不是屬於地上的物品,卻擁有精神財富,更有能力將我的麵包和我的教導帶入世界。

目前情況同樣如此。到目前為止,沒有法官或任何知名人士已經準備好來到我的桌子,我可以為他服務一個偉大的精神世界的食物。他們都背棄了我,只有那些遭受過巨大磨難,並且已經或多或少地被世界拋棄的人,才是那些傾聽我的話語的人。在他們的隊伍中,我將組建我的工作團隊,他們將在路上和對沖者後面尋找那些更加殘疾和困難的人。這樣的人最容易贏得天國。把他們帶到孩子般的態度和對我的信任是比較容易的,因為在他們的生活中,他們的驕傲從來沒有在他們的內部驚醒過,這些通常是在那些通過世俗財富獲得了位置,他們認為他們可以否認精神,或者完全沒有它。

你也應該從我多年的教學中得到這樣的例子和比喻,作為一個跡象,首先,你應該在每一個行動上留下精神記號,其次,只有通過愛,溫柔和耐心你才能喚起信任和信心。確保和平與滿足讓你享受你的晚餐,並且當你的人生日結束並且你面對偉大的計算時,你不必等待著愛的永恆領域的偉大早晨的黎明以恐懼和憂慮的。因此,每天都要以這樣的方式行事,就好像今天你必須離開地球一樣。每天晚上問你的良心:“如果主,我的上帝,邀請我參加他的晚餐,我會做好準備嗎?” – 只有這樣,你才能慢慢地,但肯定每天都在改進,建造你的精神家園它可能會在外部和內部,成為一個靈魂的家園,通過我的神聖火花而變得高尚,這個靈魂的房子曾經是值得的,有權稱為我的孩子,是整個創造之主的孩子。

你可以看到我如何幫助你處理每一個文本,每一節經文,使你的內在存在精神化和提煉,這樣你就可以作為一個很好的工具為我用,實現我在你心目中的高尚目標,在這麼多人面前享有特權,我喜歡直接教導你,教導你為我的目的和崇高的境界。

記住這一點!我不能經常重複它:忍受到最後!最終會向你證明,我的話不是短暫的,但永恆的話語,因為我自己永遠都是,而且將是!阿門。