39. Hättet ihr Glauben…So wäre euch das Unmögliche möglich – If you had Faith…The Impossible would be possible for you…The Healing of the Ten Lepers

PREDIGT / SERMON 39
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flagge de  39. Predigt von Jesus… Heilung der zehn Aussätzigen

39. Predigt von Jesus… Hättet ihr Glauben… So wäre euch das Unmögliche möglich – Heilung der zehn Aussätzigen

Lukas 17:5-19
Die Apostel sprachen zu dem Herrn:”Stärke uns den Glauben!” Der Herr aber sprach:”Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn und sagt zu diesem Maulbeerbaum: ,Reiße dich aus und versetze dich ins Meer!`, so wird er euch gehorsam sein. Welcher ist unter euch, der einen Knecht hat, der ihm pflügt oder das Vieh weidet, wenn er heimkommt vom Felde, daß er ihm sage: ,Gehe alsbald hin und setze dich zu Tische?` Ist’s nicht also daß er zu ihm sagt: ,Richte zu, was ich zu Abend esse, schürze dich und diene mir, bis ich esse und trinke; danach sollst du auch essen und trinken?` Dankt er auch dem Knechte, daß er getan hat, was ihm befohlen war? Ich meine es nicht. Also auch ihr; wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so sprecht: ,Wir sind unnütze Knechte, wir haben getan, was wir zu tun schuldig waren.”`Und es begab sich, da Jesus gen Jerusalem reiste, zog er mitten durch Samaria und Galiläa. Und als er in einen Markt kam, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die standen von ferne und erhoben ihre Stimme und sprachen: “Jesus, lieber Meister, erbarme dich unser!” Und da er sie sah, sprach er zu ihnen: “Gehet hin und zeiget euch den Priestern!” Und es geschah, als sie hingingen, wurden sie rein. Einer aber unter ihnen, da er sah, daß er gesund geworden war, kehrte um und pries Gott mit lauter Stimme und fiel auf sein Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm. Und das war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: “Sind ihrer nicht zehn rein geworden? Wo sind aber die neune? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte und gäbe Gott die Ehre, denn dieser Fremdling?” Und er sprach zu ihm: “Stehe auf, gehe hin; dein Glaube hat dir geholfen!”

01. In diesen Versen wird erzählt, wie Ich durch Meinen Willen zehn Aussätzige heilte. Als sie sich, durch den Glauben an Meine Worte gestärkt, den Priestern zeigen wollten, verschwand beim Eintritt in den Tempel der Aussatz; denn mit Aussatz behaftet wäre ihnen der Eintritt in den Tempel verboten gewesen. Aus Gesundheitsrücksichten hielt sich jedermann, auch außerhalb des Gotteshauses, von Menschen fern, die von solchen Krankheiten befallen waren.

02. Diese Tat war ein Beweis, was der feste Glaube und das unerschütterliche Vertrauen vermögen, wenn die Seele davon ganz beherrscht wird. Ich wollte durch dieses Beispiel diese Kraft zeigen und sagte zu Meinen Jüngern – im gleichen Kapitel, Vers sechs – die Worte: “Wenn ihr Glauben habt, so groß nur wie ein Senfkorn, und sagt zu diesem Maulbeerbaum: ,Reiße dich aus und versetze dich ins Meer!`, so wird er euch gehorsam sein!”

03. Was diese Worte geistig bedeuten, das zeigte Ich kurz nachher durch die Heilung dieser zehn Männer. So folgte der Theorie die Praxis auf dem Fuß, damit Meine Jünger an anderen die Stärke des Glaubens beobachten könnten, welcher ihnen selbst bei so vielen Gelegenheiten mangelte.

04. Da Ich euch dieses Beispiel festen Glaubens als Sonntagspredigt gebe, wollen wir das Wort ,Glauben` ein wenig näher betrachten, damit ihr und viele andere verstehen lernt, was eigentlich ,Glauben` ist. Denn auch dieses Wort ist eins von denjenigen Wörtern, welche in vieler Mund, aber in weniger Herzen sind.

05. Ich muß diese Erklärung vorausschicken, sonst versteht ihr nicht einmal das Gleichnis vom Maulbeerbaum, das Ich den Jüngern gab, – um so weniger dann die Handlung mit den zehn Aussätzigen. Habt ihr erfaßt, was Ich unter ,Glauben` verstehe, dann erst können wir zu seiner Beziehung auf euch, auf die jetzigen, sowie künftigen Zustände übergehen, wobei auch des einen Samariters gedacht werden wird, welcher zurückkehrte, um Mir zu danken.

06. Alles hat seine natürliche Folge! Wer ein Haus baut, fängt nicht beim Dach, sondern bei den Grundmauern an. Wenn diese fest sind, ruht auch das Dach auf sicherer Grundlage. Wie im materiellen, so im geistigen Leben! Daher die vielen Erklärungen, die Ich euch gebe; daher die vielen Beleuchtungen oft ein und desselben Gegenstandes, damit ihr eure geistigen Ohren und Augen öffnet und es euch nicht geht wie einem Menschen, der an etwas denkt und sich dabei nicht bewusst ist, wie sich während dieser Zeit viele Tausende von Wundern Meiner Schöpfung auf der Netzhaut seines Auges abspiegeln, weil seine anderweitig beschäftigte Seele keine Notiz davon nimmt.

07. In der vorhergehenden Predigt erläuterte Ich die Selbstliebe und die Nächstenliebe. In der heutigen sollt ihr den wahren Sinn des Wortes ;Glauben` erfahren, desjenigen Wortes, welches so oft mißbraucht und gewiß unter Hunderten nicht von einem geistig in seiner höchsten Bedeutung aufgefaßt wird.

08. Seht, in jener Zeit wußten Meine Jünger nicht, was eigentlich ,Glauben` ist. Ich mußte es ihnen begreiflich machen, indem Ich,sie sichtbar und persönlich führte und vor ihnen Wunder tat, – und doch begriffen sie die Bedeutung des Wortes ,Glauben` nicht. Glaubt vielleicht ihr, die ihr von Mir fast täglich so viel Himmelsbrot erhaltet, daß ihr wißt, was ,Glauben` heißt? Ich muß euch sagen: Ihr begreift dieses Wort ebensowenig und zeigt täglich und stündlich, daß ihr sehr wenig Glauben habt, obgleich ihr meint, wenn auch im Lieben schwach, so doch im Glauben stark zu sein. Dieses euch zu beweisen, soll der Zweck Meiner Worte sein.

09. Was heißt eigentlich ,Glauben`?

10. Nun, die meisten von euch werden mit einer Antwort verlegen sein, oder sie wird so ausfallen: “Ich ,glaube` heißt soviel als: ich bin ,überzeugt’, daß dies oder jenes wirklich so ist, wie man es mir sagte oder mich lehrte.” -“Glauben stützt sich auf die Autorität desjenigen, welcher mir dies oder jenes sagt.” – “Ich glaube es, weil derjenige, der es mir sagt, davon überzeugt sein wird.”

11. Solche und ähnliche Antworten werdet ihr überall zu hören bekommen, die aber alle auf eins hinauslaufen und nur immer besagen, daß dieser Glaube auf so schwachen Füßen steht, daß der leiseste Windstoß ihn umwirft oder zunichte macht.

12. Einen solchen Glauben meinte Ich nie. Denn der Glaube, den Ich Meinen Jüngern in oben angeführtem Gleichnis – Vers sechs – erklärte, indem Ich sagte: “Wenn ihr glaubet, so heben sich die Berge hinweg!”, dieser Glaube bedeutet etwas ganz anderes, als man gewöhnlich annimmt, wenn es z.B. heißt: ,Der Glaube macht selig!` Jener Glaube bedeutet einen ganz anderen Zustand, als je durch Glauben, wie ihn die Priester dem Volke lehren, erreicht worden ist. Ich zweifle sehr, ob mit dem angewöhnten Glauben schon jemand selig geworden ist, wenn er ihn nicht nach Meinem Sinn, sondern nach dem der Priester aufgefaßt hat.

13. Der Glaube also, den Ich Meine Jünger lehrte, und den Ich ihnen durch die Heilung der zehn Aussätzigen zeigen und begreiflich machen wollte, ist eine weit mächtigere Kraft in der Geisterwelt, als ihr glaubt und wähnt; denn dieser Glaube ist die feste Überzeugung, daß dies oder jenes unwiderruflich geschehen muß, wie es sich bei Meinem Wort ereignete. Dieser Glaube ist ein Eingreifen in Meine Macht, eine Teilung Meiner Allmacht, die Ich gerne denjenigen Kindern zulasse, die wahrhaft diesen Namen verdienen, die aber auch – wohlgemerkt – diese ungeheure Kraft nie mißbrauchen werden, weil sie nur zu klar und deutlich einsehen, wie groß dieses Geschenk von seiten des allmächtigen Schöpfers ist, das nur ein liebendes Kind als Geschenk vom Vater erhalten kann.

14. Dieser Glaube war es, welchen die zehn Aussätzigen so fest erfaßt hatten, daß sie noch mit der Krankheit behaftet ruhig zu den Priestern hingingen, fest überzeugt, Mein Wort – als göttliches Wort – könne nicht trügen und müsse sich erfüllen, weil Ich es wollte und sie es glaubten und ganz darauf vertrauten.

15. Diese Art des Glaubens, wer hat sie von euch? Legt die Hand auf euer Herz und fragt euch selbst, und es wird euch wie Meinen Jüngern ergehen! Das Geständnis wird sein: “Solchen Glauben begreifen wir nicht! Solcher Glaube, solch feste, unwandelbare Überzeugung, solch festes Vertrauen in Deine göttlichen Verheißungen fehlt uns gänzlich; wir sind dessen nicht fähig!”

16. Und Ich antworte euch: “Ja, Ich weiß es, daß ihr solchen Glaubens noch lange nicht fähig seid; sonst würdet ihr die Seligkeit – wie es heißt: Glaube macht selig! – in euch verspüren, wenn ihr mit Gottesmacht ausgerüstete Götter in menschlichen Körpern wäret.” Welch großes Feld der Wirksamkeit sich da vor euch öffnen würde, wieviel Gutes ihr da stiften könntet, und wie erhaben ihr über dem niedrigen Getriebe der gewöhnlichen Welt stündet, das könnt ihr nicht begreifen. Da wäre jenes Wort erfüllt; denn ein solcher Glaube macht euch selig, überglücklich und zufrieden. Ihr würdet das langsame Aufgehen eures Ichs in dem Meinen gewahren, wenn ihr euch mit solcher Macht ausgestattet fühlen würdet, wie sie teilweise den ersten Menschen verliehen war, aber von ihnen selbst wieder verscherzt wurde.

17. Dieser Glaube, diese feste Überzeugung war und ist es, was Meinen Jüngern fehlte und auch euch und allen Menschen mangelt; und eben deswegen will Ich euch diesen Glauben, der sich auf die Liebe zu Mir gründet, ans Herz legen, damit auch ihr danach streben sollt. Denn wenngleich er nicht so leicht zu erringen ist, da viel Beherrschung und große Sittenreinheit dazu gehört, so könnt ihr dessen doch teilweise und in Momenten der höchsten Begeisterung teilhaftig werden, wenn ihr einmal die Idee dieses mächtigen Werkzeugs Meiner göttlichen Macht und Liebe begriffen habt.

18. Ihr habt das Wort ,Ich will!` noch nicht begriffen; denn dieses Wort gründet sich auf den Glauben, daß das, was man will, auch geschehen muß. Diese Macht der Willenskraft ist derjenige Glaube, der Berge versetzt, der selbst der Natur ihre geheimsten Gesetze abringt, und durch den manches möglich ist, was bis jetzt zu den Unmöglichkeiten gezählt wird.

19. Allein – alles, was ihr wollt, muß erstens zu geistigen Zwecken und zweitens nur durch Mich und Meine Macht gewollt werden; denn ohne sie seid ihr ohnmächtig, und nur mit ihr allmächtig!

20. Was ist es denn beim Magnetismus anderes als die Willenskraft oder dieser Glaube, der fest und unerschütterlich auf Mich vertrauend, durch Auflegen der Hände Ubel in kurzer Zeit heilt, die sonst einen längeren Verlauf hätten!?

21. Diesem Glauben allein weicht alles! Nicht, daß das Bewirken außer dem Bereich der Naturgesetze läge, nein, sondern diese Gesetze, die sich bis jetzt der menschlichen Macht entzogen haben, werden dem Menschen dienstbar und gehorchen ihm als geistigem Wesen, als Abkömmling von Mir, während sie dem materiellen Menschen, seinem Grübeln und Forschen Hohn sprechen.

22. Sobald sich aber dieser Glaube in das Menschenherz, eingebürgert hat, so wird auch das als zweites im Evangelium Erwähnte, nämlich die Danksagung und Anerkennung für das erhaltene Geschenk von oben erfolgen.

23. Im Evangelium heißt es im fünfzehnten Vers: Einer der zehn Geheilten kehrte zurück und bedankte sich bei Mir.

24. Um es den Juden recht fühlbar zu machen, was Undank über empfangene Wohltaten bedeutet, mußte es gerade ein Samariter sein; denn diesen Stamm des jüdischen Volkes sahen die Juden als den verächtlichsten an, bei dem sie alle schlechten, aber keine guten Eigenschaften vorhanden glaubten.

25. Schon im vorigen Evangelium war es ein Samariter, welcher den Priestern und Pharisäern als Beispiel dafür dienen sollte, daß man Menschen nicht verachtet, welchen Stammes oder welcher Abkunft sie auch seien. Auch diesmal mußte wieder einer aus jenem verachteten Stamme die stolzen und sich besser dünkenden Juden beschämen, ihnen beweisen, daß niemand, weder Zöllner noch Samariter, so schlecht sei, daß er nicht Nächstenliebe üben könne, und daß man bei ihm nicht auch gute, ja oft bessere Eigenschaften antreffen könne als bei manchen sich hochrühmenden Kasten, – ein Beispiel für heutige Zeiten, in denen so mancher auf seine Mitmenschen wie jener Pharisäer auf den Zöllner oder ein Jude auf einen Samariter herabblickte!

26. Daß von den zehn Aussätzigen nur einer, und zwar derjenige zurückkehrte, von welchem man es am wenigsten erwartete, zeigt daß der wahre Glaube nur in ihm Wurzel geschlagen hatte und er, übermannt von der Gnade des Herrn, nicht anders konnte, als Dem die Ehre zu geben, von dem die Gnade ausgegangen war.

27. So wird es auch mit den Gnadenspenden im Leben aller Menschen sein. Nur diejenigen werden sich der schönen Resultate ihres festen Glaubens und Vertrauens auf Mich und ihre eigene Willenskraft zu erfreuen haben, welche offen und frei die Worte des zehnten Verses bekennen, der lautet: “Und wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen ist, so bekennet, daß ihr unnütze Knechte seid und nur getan habt, was ihr zu tun schuldig wart!”

28. Ich ließ es bei diesem Akt der Heilung zu, daß neben dem festen Glauben der Geheilten doch auch die größere Eigenschaft, die Dankbarkeit für die erhaltenen Wohltaten, nicht vergessen wurde. Eine empfangene Wohltat ohne Dankgefühl gegen den Geber ist eine halbe, ja oft gar keine Wohltat. Statt daß eine erteilte Gnade den Empfänger demütigt, macht ihn die Vernachlässigung des Dankes stolz. Das erste ist Ausdruck der Liebe, das andere Ausdruck des Hasses; das erste ist ein offenes Bekennen der eigenen Ohnmacht, das zweite ein Bereuen, daß Umstände es erheischen, anderen dankbar sein zu müssen; das erste ist himmlischer, das zweite höllischer Natur.

29. So wollte Ich in diesem Akt dem nachdenkenden Erforscher dieser Tat noch nach Jahrtausenden ins Gedächtnis zurückrufen, daß die Macht des Glaubens, so schön sie auch bis zur höchsten Steigerung sein kann, doch gleich null ist, wenn ihn nicht vor wie nach der Tat der Aufblick nach oben zuerst seine eigene Ohnmacht und danach die Allmacht Dessen begreifen läßt, der den Menschen als winzigen Wurm in der Schöpfung mit solchen Kraftmitteln ausstatten kann.

30. Dem Menschen, der sich seines göttlichen Ursprungs bewußt ist und nur nach oben blickt und alles von dort Geschenkte wieder demütig und dankend auf dem Altar der Liebe niederlegt, einem solchen Herzen wird die Kraft seines Wollens durch Meinen Willen verstärkt werden. In einem solchen Herzen lebt als eine Frucht der Überzeugung der rechte Glaube, welcher dem Menschen durch das Bewußtsein der Kraft die Seligkeit gibt, die nur ein Kind genießen kann, wenn es die Macht seines liebenden Vaters erkennt und sich derselben würdig fühlt.

31. Nach dieser Würde trachtet! Und wo dann die Dankbarkeit ist, da wird auch das Vollbringen des Gewollten eure Wünsche krönen!

32. So nehmt dieses Evangelium auf als Wegweiser durch das Labyrinth des Lebens. Baut auf einen soliden, festen Grund, und das Dach, welches dann das ganze Haus unter seine Obhut nehmen wird, wird Meine Geisterwelt sein, unter deren Schutz ihr, je nach Maßgabe eures Glaubens, von Stufe zu Stufe über höhere Wesen gestellt werdet und ihnen beibringen könnt, was Ich euch während eurer Lebens und Probezeit oft fühlen ließ, nämlich die unendliche Liebe als Vater und die unendliche Macht als Kinder, wenn ihr fest glauben und vertrauen gelernt habt! Amen.

flagge en  39th Sermon of Jesus… The Healing of the Ten Lepers

39th Sermon of Jesus… If you had Faith… The Impossible would be possible
The Healing of the Ten Lepers

(April 14, 1872)

Luke 17:5-19
“And the apostles said unto the Lord, Increase our faith. And the Lord said, If ye had faith as a grain of mustard seed, ye might say unto this sycamine tree, Be thou plucked up by the root, and be thou planted in the sea; and it should obey you. But which of you, having a servant plowing or feeding cattle, will say unto him by and by, when he is come from the field, Go and sit down to meat? And will not rather say unto him, Make ready wherewith I may sup, and gird thyself, and serve me, till I have eaten and drunken; and afterward thou shalt eat and drink? Doth he thank that servant because he did the things that were commanded him? I trow not. So likewise ye, when ye shall have done all those things which are commanded you, say, We are unprofitable servants: we have done that which was our duty to do.

And it came to pass, as he went to Jerusalem, that he passed through the midst of Samaria and Galilee. And as he entered into a certain village, there met him ten men that were lepers, which stood afar off: And they lifted up their voices, and said, Jesus, Master, have mercy on us. And when he saw them, he said unto them. Go shew yourselves unto the priests. And it came to pass, that, as they went, they were cleansed. And one of them, when he saw that he was healed, turned back, and with a loud voice glorified God, And fell down on his face at this feet, giving him thanks: and he was a Samaritan. And Jesus answering said, Were there not ten cleansed? but where are the nine? There are not found that returned to give glory to God, save this stranger. And he said unto him, Arise, go thy way: thy faith hath made thee whole.”

These verses tell how I healed ten lepers through My will. Strengthened by their faith in My word, they went to present themselves to the priests, and their leprosy vanished as they entered the temple. As lepers they would have been barred from entering the temple. Also outside the temple, everyone kept well out of the way of people who suffered from such diseases, for reasons of health.

This act proved what a firm belief and unshakable faith can achieve if the soul is completely dominated by it. Through this example I wanted to demonstrate this power and said to My disciples, in verse 6 of this chapter: – “If ye had faith as a grain of mustard seed, ye might say unto this sycamine tree, be thou plucked up by the root and be thou planted in the sea; and it should obey you.”

What these words meant spiritually I demonstrated soon afterwards through the healing of the ten men. Thus theory was promptly followed by practice so that My disciples could observe the power of faith in others, as they themselves lacked it on so many occasions.

Since I am giving you this example of an unshakable faith as a Sunday sermon, let us have a closer look at the word “faith”, so that you and many others may learn what “faith” actually is. For this, too, is one of the words that many carry in their mouths, but only few in their hearts.

This explanation must precede or you would not even understand the parable of the sycamine tree which I gave to the disciples, and even less what happened with the ten lepers. Only when you have comprehended what I mean by “faith”, can we proceed to its reference to you and to the present and future conditions, remembering also the one Samaritan who returned to thank Me. Everything has its natural sequence. He who builds a house does not start with the roof but with the foundations. Only when these are firm will the roof rest on a safe basis. This applies to material as well as spiritual life. That is the reason why I give you so many explanations. That is why so much light is thrown onto one and the same subject so that your spiritual ears and eyes may be opened and you do not fare like a man who is absorbed with something and does not realize how during that time thousands of wonders of My creation reflect on the retina of his eye because his preoccupied mind does not notice them.

In the previous sermon I explained self-love and the love of one’s neighbour. In today’s sermon, you are to learn the true sense of the word “faith”, that word which is so often misued and is probably not comprehended spiritually in its highest significance even by one out of hundreds. At that time My disciples did not know what “faith” actually was. I had to explain it to them through My visible and personal guidance and the performing of miracles. But they still did not understand the meaning of the word “faith”. Do you, who daily receive from Me so much bread from Heaven, believe that you know what “faith” means? I must tell you that you do not understand this word either, and you prove it every day and every hour that you have very little faith, although you think that though you are weak in love you are strong in faith. This I intend to prove to you.

What does “faith” actually mean?

Well, most of you will have a ready answer and say: ‘”I have faith’ means as much as ‘I am convinced’ that this or that is actually as I have been told or taught.” – “Faith leans on the authority of the person who told me this or that.” – “I believe it because the one who told it to me must be convinced of it.”

You will get to hear such and similar answers, but they all point to the fact that this faith is standing on such weak feet that the slightest breeze would upset or destroy it.

I never thought of such a faith. For the faith of which I spoke to My disciples, a faith that will “move mountains”, means something quite different from what is usually visualized in connection with the words: “Faith brings salvation!” That faith signifies quite a different state, one, as yet, never attained through a faith as taught by the priests. I very much doubt that with the indoctrinated faith anyone has ever attained everlasting beatitude, unless he interpreted it in My way and not in that of the priests.

The faith I taught My disciples and which I wanted to demonstrate and make comprehensible to them through the healing of the ten lepers, is a far greater power in the world of spirits than you can ever imagine. For this faith is the firm conviction that one or the other thing must irrevocably happen, as it did then through My Word. This faith is a participation in My might which I am happy to allow those children who really deserve that name and who – mind this – will never misuse this mighty power since they are fully aware of the greatness of this gift from the almighty Creator, one that only a loving child may receive from its father.

It was this faith which the ten lepers had embraced so firmly that they – while still suffering from the disease – calmly went to the priests firmly convinced that My Word, the Divine Word, could not deceive them and must be fulfilled because I wanted it so, and they believed and trusted it. Which of you has this kind of faith? Ask yourselves honestly and you will fare as did My disciples. You will have to admit: “Such a faith we do not comprehend. Such a faith, such a firm, unshakable conviction and trust in Your divine promises we lack completely, we are incapable of possessing.”

To which I reply: “Yes, I know that you are incapable of such a faith and still will be for quite a while yet, for if you were gods in human bodies equipped with the power of God, you would be feeling the bliss within you, since it says: Faith brings salvation! What a vast field of activity would then be opening up to you; how much good you could do and how superior you would be to the lowly bustle of the world, is inconceivable to you. Then that word would be fulfilled, for such a faith would make you happy and full of bliss. You would be aware of the gradual amalgamation of your self with Mine if you felt yourselves equipped with such power, a power the first men had possessed to a certain degree but lost through their own fault.

This faith, this firm conviction, was absent in My disciples and is also absent in you und all people. Therefore, I want to point out to you the importance of such a faith that is based on love for Me, so that you may strive after it. Although it is not easy to attain since it requires much self- control and moral purity, you could still acquire it partially and in moments of great exaltation, once you have comprehended the idea of this mighty tool of My divine might and love.
You have not yet comprehended the words “I will!”, for these words are based on the faith that what one wills must also happen. This might of the willpower is the faith that moves mountains, forces nature to reveal its most secret laws and makes possible many a thing that so far is considered an impossibility.

But whatever you want must firstly be wanted only for spiritual purposes and, secondly, only through Me and My might; for without this you are helpless, and only with it are you almighty. Thus with magnetism it is nothing else but the willpower or this faith which, trusting in Me firmly and unshakably, by the laying-on of hands, heals in a short time diseases that normally would take a much longer course.

To this kind of faith everything has to give in. Not as if this effect were outside the scope of the laws of nature. No, these laws which so far have evaded the human power, now serve and obey man as a spiritual being, as a descendant from Me, whilst they mock the materialist, his reasoning and exploring.

As soon as this faith has come to dwell in man’s heart, also the second factor mentioned in the Gospel, namely, the thanking and acknowledging of the gift received from above, will take place. In the Gospel it says in the 15th verse that one of the ten healed returned and thanked Me.

To particularly make it felt by the Jews what ingratitude for blessings obtained meant, the one who returned had to be a Samaritan; for the Jews despised this tribe of the Jewish people, which they credited with all the bad attributes, never with anything good.

Already in the previous Gospel it was a Samaritan who was given the priests and Pharisees as an example that no man must be despised to whatever nation he might belong. In this case again, one of that despised people had to shame the proud Jews who imagined themselves so much better, and to prove to them that no one, be he a publican or Samaritan, was so bad that he could not practise love of his neighbour and that one might not find him to possess good, often even better, qualities than some very conceited castes – an example for the present time when many a person looks down upon his fellow-men like that Pharisee on the publican and the Jews used to look down on the Samaritans.

That only one of the ten lepers returned, and at that the one of whom it would have been least expected, shows that in him alone the true faith had struck roots and that he, overwhelmed by the Lord’s grace, could not help but praise Him, from Whom this grace had come forth.

Thus it will be with the gifts of grace in the lives of all men. Only those will be able to enjoy the fine results of their firm faith and trust in Me and their own willpower, who openly and honestly confess, as the text in the 10th verse reads: “When ye shall have done all those things which are commanded you, say: We are unprofitable servants: We have done that which it was our duty to do!”

In this act of healing I conceded that besides the firm faith of the healed the greater quality, the gratitude for blessings received, was not forgotten. A favour received without the feeling of gratitude towards the giver makes it only half a favour, or sometimes none at all. Instead of making the recipient of a grace humble, the neglect of gratitude makes him proud. The first is the expression of love, the latter that of hate. The first is an honest admission of one’s own impotence, whilst the latter calls forth regret that circumstances have made it necessary to owe gratitude to others. The first is of a celestial, the latter of a hellish nature.

Thus I wanted to remind the reader of this event, still after millennia, that the might of faith, fine as it may be in its climax, is equal to naught if before and after the act man does not realize first his own impotence and then the omnipotence of Him who can endow man, a tiny mite in creation, with such powerful means.

That man who, conscious of his divine origin, keeps looking upwards, placing all the graces received with a humble and grateful heart on the altar of love, is strengthened in his willpower through My will. In such a heart there lives the right faith as a fruit of conviction, giving man through the awareness of the strength a happiness which only a child can enjoy when it recognizes its loving father’s power and feels worthy of it.

Strive for this worthiness! And where there is gratitude, accomplishment will be crowning your wishes.

Receive this Gospel as a guide through the labyrinth of life. Build on a solid, firm ground, and then the roof that is to protect the whole of the house will be My spirit world, under whose care, according to the measure of your faith, you will, from stage to stage, be set over higher beings and be able to teach them that which I let you experience often during your earth-life and period of trial, namely, the infinite love in the Father and the boundless might in the children, if you have learned to have a firm faith and trust. Amen.