Jesus erläutert … Selig sind Jene, die lesen und hören – Jesus elucidates … Blessed are Those, who read and hear

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Selig sind Jene, die lesen und hören
22. Februar 1842

Die Schreiberin ist Marie H.
Marie H. fragt bezüglich der Offenbarung des Johannes, Kapitel 1, Vers 3…
‘Selig, wer da liest und Gehör gibt den Worten dieser Weissagung und bewahrt, was in ihr geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe.’

Wilhelmine H. fragt über Johannes Kapitel 7, Vers 29…
Ich kenne Ihn, denn Ich bin von Ihm, und Er hat Mich gesandt.

Pauline H. über Johannes 6:48…
‘Ich bin das Brot des Lebens!’

Julie H. über Johannes 8:1…
‘Jesus aber ging hin an den Ölberg.’

Der Herr sprach durch Seinen Knecht hierüber folgendes…

1. Was diese vier Verse betrifft, so sind sie alle dem Johannes entnommen, und zwar aus verschiedenen Kapiteln des Evangeliums wie auch aus einem der Offenbarung. Wird etwa diese Unordnung in der Wahl der Verse nicht eine kleine Schwierigkeit bieten, sie zu verbinden also, als wenn sie schon von jeher miteinander wären verbunden gewesen?

2. Wir wollen denn sehen, wie sich diese durchaus nicht gleichgültige Sache machen wird. – Dass die Sache nicht gleichgültig ist, werdet ihr im Verlaufe der folgenden Darstellung sehr leicht und gründlich erkennen.

3. ‘Selig, wer da liest und Gehör gibt den Worten dieser Weissagung und bewahrt, was in ihr geschrieben steht, denn die Zeit ist nahe!’ – also lautet dieser erste Vers aus der Offenbarung Johannes.

4. Was wird da verstanden unter dem Worte ‘selig’? – Sehet, Meine lieben Kindlein, Ich will euch für diesmal den Sinn in aller Kürze gleich einem guten Schulmeister auseinanderlegen und also entfalten, dass ihr mit gar leichter Mühe der Sache auf den Grund kommen werdet!

5. Unter dem Worte ‘selig’ wird soviel verstanden als… ‘Durch die Liebe lebendig’. – Unter dem Worte ‘wer da liest’ wird verstanden… Ein Mensch, welcher das Wort in sein Herz aufnimmt. – Und unter dem Worte ‘Gehör geben den Worten dieser Weissagung’ wird verstanden… Ein Mensch, welcher, nachdem er das Wort in sein Herz aufgenommen, sich dann werktätig nach demselben richtet.

6. Welcher Mensch also liest und hört das Wort der Weissagung, der bewahrt wahrhaft in sich lebendig, was in ihr geschrieben steht. Und dieser ist es auch, dem die ‘Zeit nahe gekommen’ ist.

7. Was aber ist denn das für eine ‘Zeit’? – Meinet ihr etwa, diese ‘Zeit’ sei das Jüngste Gericht? – O Meine Lieben, solches ist hier mitnichten der Fall! Denn unter der hier besprochenen ‘nahen Zeit’ wird nicht eine Zeit des Unterganges, wohl aber eine Zeit der Auferstehung verstanden. Und somit gilt diese Zeit nur dem, der das Wort in sich aufnimmt und danach lebt – aber nicht auch für den, der das Wort gar nicht kennt und es auch gar nicht erkennen will.

8. Wer aber das Wort nicht werktätig in sich hat auf die schon bekanntgegebene Weise, der ist ja ein Toter. Was aber haben die Toten mit der Zeit zu tun? Oder wann ist für einen abgestorbenen, toten Baumklotz Morgen, wann Mittag, wann Abend, wann Mitternacht? Wann ist ihm die Zeit nahe, wann ferne? Daraus werdet ihr doch sicher deutlich ersehen, dass die besprochene ‘nahe Zeit’ keine Zeit der Toten, sondern eine Zeit der Lebendigen ist.

9. Wenn ihr nun das bereits Gegebene nur ein wenig aufmerksam durchgehet, so werdet ihr doch auch bald mit Mir wie im Johannes-Evangelium ausrufen können… ‘Wir kennen Ihn!’ – nämlich im Worte. Denn solches kommt von Ihm und ist das heilige Ich in jedem lebendigen Menschen und ist gesandt vom Vater als ein wahres Wort des Lebens!

10. Wer demnach dieses ‘Brot des Lebens’ in sich hat, welches ist das lebendige Wort aus Mir, der ist auch gleich einem lebendigen ‘Ölberge’, auf welchen Jesus oder die ewige Liebe des Vaters überging.

11. Denn ein jeder Mensch gleicht einem Berge der Erde und ist demnach entweder ein Gletscher oder ein kahler, schroffer Steinberg oder eine mit sparsamen Moosen bewachsene Alpe oder ein tüchtiger Waldberg oder ein niederer Erzberg oder ein Weinberg oder endlich – freilich wohl seltener – ein Ölberg.

12. Wie aber ein Mensch zu einem Ölberge werden kann, das sagt eben der erste Vers dieser Aufgabe… ‘Selig, wer da liest und Gehör gibt dieser Weissagung und bewahrt, was in ihr geschrieben steht; denn die Zeit des Ölberges ist nahe zu ihm gekommen’. – Und selig und überselig wird jedes Menschen innerer Ölberg des Lebens sein, so Jesus kommen und denselben hinangehen wird!

13. Sehet nun, Meine lieben Kindlein, also hätten wir diese vier verschiedenen Verse schon glücklich unter ein Dach gebracht! Bis auf den Ölberg in euch ist euch alles ziemlich klar. Ich aber will euch nichts vorenthalten, und so wisset denn, dass der ‘Ölberg’ die wahre Demut, Sanftmut und die allerwilligste Gelassenheit und gänzliche Selbstverleugnung bezeichnet, welches alles ist das ‘Öl des Lebens’, davon der Berg den Namen führt und endlich gleichbedeutend wird mit seiner Frucht selbst.

14. Und dass ferner der ‘Ölberg’ auch gleichbedeutend ist mit der reinen Liebe und dem eigentlichen ewigen Leben aus ihr (so Jesus Sich am Ölberge befindet), ist beinahe überflüssig zu erwähnen, nachdem bereits schon in der Überfülle gezeigt wurde, was alles die Liebe ist und was alles sie enthält.

15. Und so brauche Ich euch hier keine weitere Erklärung zu geben, als bloss nur noch zu sagen… Ganz und voll Liebe ist der erste Vers, ebenalso der zweite, der dritte und der vierte. Habt ihr sonach die Liebe, so habt ihr alles!

16. Es wird sich immer manches, ja gar vieles auf dem Wege der Weisheit nicht ordnen und einen lassen – unter dem Regimente der Liebe aber findet sich alles also wohlgeordnet, dass in ihr die Zahl Tausend nicht entfernter ist von der Zahl Eins als die Zahl Zwei. – Geht die Weisheit nicht aus auf eine gewisse Rangordnung und hat nicht sie das Zahlensystem erfunden?! Welche Rangordnung aber beachtet die wahre Liebe, und welche alleinige Zahl ist ihr eigen? – Sehet, der Liebe – ist alles eins!

17. Wenn ihr einen Stein nehmen möchtet, der schon Jahrtausende lang auf einem Berge gelegen ist, und ihn traget auf einen ganz andern Berg, wird er daselbst nicht ebensogut ruhen wie auf seinem vorigen Platze? Sehet, so ist in der Liebe alles auf dem ‘rechten Platze’ und alles in der ‘rechten Ordnung’. Ein Sandhaufen, welchen alle vier Winde zusammengetragen haben, ist auf dem Felde der Liebe nicht minder in der grössten Ordnung, als so ein allerweisester Baumeister denselben von Körnchen zu Körnchen aufgebaut hätte. Und also passt auch ein Tropfen des südlichen Meeres also vollkommen zu einem Tropfen des nördlichen, dass er ebensogut der erste wie der tausendste oder der äonste sein kann.

18. Und gerade ebenso verhält es sich mit jedem einzelnen Worte, Verse und Kapitel der Heiligen Schrift, da sich in der Liebe auch hier alles kreuz und quer, auf und ab, hin und her, vor- und rückwärts und so auch durcheinander also wohlgeordnet verhält, dass da an eine Unordnung oder an einen Widerspruch ewig nimmer zu denken ist.

19. Haltet euch daher bei allem und in allen Dingen an die Liebe – so werdet ihr das Leben also sicher finden, dass es eher möglich wäre, den Standpunkt der Sonne am hellsten Tage mit offenen, wohlsehenden Augen zu verlieren, als auf dem Wege der Liebe zu verfehlen die ewige Ordnung und mit ihr das ewige Leben!

20. Meine geliebten Kindlein, beachtet alles dieses wohl und nehmet es lebendig in eure Herzen, so werdet ihr auch Mich und das ewige Leben so gewiss und sicher finden, ja um tausend Male gewisser und sicherer, als ihr mit eurer Hand, wenngleich sie blind ist, findet jeden beliebigen Teil eures Leibes!

21. Also zum Überflusse noch einmal gesagt… Haltet euch in allem nur an die Liebe, so habt ihr Mich und das ewige Leben! – Amen.

22. Meine Liebe, Meine Gnade, Meine Erbarmung und Mein Segen sei mit euch allen! Amen.

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Blessed are Those, who read and hear
February 22, 1842

The Writer is Marie H.
Marie H. asks concerning the Book of Revelation of John, Chapter 1, Verse 3…
‘Blessed is he who reads and those who hear the words of this prophecy and guard what is written in it, for the time is near.’

Wilhelmine H. asks about John Chapter 7, Verse 29…
‘I know Him, because I am from Him, and He sent Me.’

Pauline H. asks about John 6:48…
‘I am the Bread of Life!’

Julie H. asks about John 8:1…
‘And Jesus went to the Mount of Olives.’

The Lord spoke through his servant the following concerning this…

1. Regarding these 4 verses, they have all been taken from John, from various chapters of the Gospel as well as from one chapter of the book of revelation. Will this little mess in the choice of these verses not present a little problem, in order to connect them in a way, as if they had always been connected already?

2. So let’s see, how this not quite indifferent matter can be handled. – However, that this matter is not indifferent, you will easily and clearly see in the course of the following presentation.

3. ‘Blessed is he who reads and those who hear the words of this prophecy and guard what is written in it, for the time is near.’ – This is the first verse from the book of revelation from John.

4. What is meant with the word ‘blessed’? – See, My dear little children, this time I will dismantle and explain the meaning of this like a good teacher would, in all shortness, so that you will have no problem understanding it!

5. The word ‘blessed’ means as much as… ‘Alive through the Love’. – With ‘whoever reads’ is meant… Someone, who absorbs the word into his heart. – And ‘hear the words of this prophecy’ means as much as… A man, which after absorbing the word into his heart, translates it into action by living according to it.

6. So, when someone reads and hears the word of the prophecy, this one truly guards within him what is written therein, in a living manner. And he also is the one, for whom ‘the time has come near’.

7. Now, what actually is this ‘time’? – Do you think, this ‘time’ is the Last Judgment? – Oh my dear ones, that is most definitely not the case here! For the mentioned ‘near time’ has nothing to do with a time of doom, but actually is a time of resurrection. And thus, this time only applies to the one, who absorbs the word and lives by it – but not to the one, who doesn’t even know the word, and also does not want to recognize it.

8. Whoever does not carry the word in an active way within, in the already mentioned way, this one is already dead. But what do the dead have to do with time? When is morning, noon, evening and midnight for a dead tree stump? When is the time close and when far? With this you can clearly see, that the mentioned ‘near time’ is not a time of the dead, but a time of the Living.

9. If you inspect that, which was already given, only a little bit closer, you will soon be able to exclaim with Me, like it is written in the Gospel of John… ‘We know Him!’ – Namely, in the word. For this originates from Him, and is the holy I within each living human being and is sent from the Father as a true word of life!

10. So whoever has this ‘Bread of Life’ within themselves, which is the living Word out of Me, this one is also equal to a living ‘Mount of Olives’, into which Jesus or the eternal Love of the Father has passed over.

11. For every man resembles a mountain of the earth, and thus is either a glacier, or a bald, stony mountain, or an alp scarcely overgrown with moss, or an active forest mountain, or a low mount of ore, or a vineyard, or finally – but quite more rare – a Mount of Olives.

12. So, how man can become such a Mount of Olives, is shown in the first verse of this teaching… ‘Blessed is he who reads and those who hear the words of this prophecy and guard, what is written in it, for the time of the Mount of Olives has come near to him.’ – And even more blessed will the inner Mount of Olives of life be, if Jesus will come and walk upon it.

13. Now look, My dear little children, with this we have brought all 4 verses happily together under one roof! Except for the Mount of Olives within you, everything is quite clear to you. But I do not want to keep anything from you, and so know, that the ‘Mount of Olives’ is the true humility, meekness, and the most willing serenity and complete self-abnegation, all of which is the ‘oil of life’. From there originates the name of that mountain, and finally becomes synonymous with its fruit.

14. And that the ‘Mount of Olives’ is also synonymous with the pure love and the ultimate eternal life out of it (if Jesus is present at the Mount of Olives), is almost needless to mention, since it has already been shown in abundance, what the love is all about and what it all contains.

15. And thus, I do not need to give you any further explanations, except to tell you… Full of love is the first verse, and the second and the third and the fourth. And so, if you have the love, you have everything!

16. Yes, many things, you will not be able to arrange in a proper order on the way of wisdom – but under the regiment of love, all things are well in order, so much so that the number 1000 will not be more distant from the number 1, than the number 2 is. – Does the wisdom not seek after some hierarchy, and did it not also invent the number system?! But which hierarchy does the true love take into account, and which sole number belongs to it? – Look, for the love, everything is one!

17. If you would take a rock that has been situated atop a mountain for thousands of years, and would take it to the top of another mountain, wouldn’t it rest just as well there as it did in its previous location? Look, in the same way, everything within the love is in its ‘proper place’ and in the ‘correct order’. A pile of sand, which the four winds have carried together, would be exactly as perfect on the field of love, as if a wise builder would have built it up grain by grain. And in the same way, a droplet from the southern sea fits completely to a droplet from the northern sea, so that it could be the first, or the thousandth or even the eons.

18. And in the same way it behaves with every single word, verse and chapter of the Holy Scriptures, because in the love, everything relates in a well-ordered manner here as well, criss-cross, up and down, to and fro, back and forth, and even upside down, so that never ever can be thought of any disarray or contradiction in it.

19. And so hold onto the love in everything – then you will surely find the life, so that it would be rather possible, to lose sight of the location of the sun with open eyes on the brightest day, than to miss the eternal order and with it the eternal life on the path of love!

20. My beloved little children, consider all of this well and cherish it in your heart, in a living manner. In this way, you will for sure also find Me and the eternal life, a thousand times more certain, than you are able to find each part of your body with your hand, even though it is blind!

21. So then, to say it once again… In everything, hold onto the love, then you have Me and the eternal life! – Amen.

22. My love, My grace, My mercy and My blessing be with you all! Amen.

Jesus erklärt die priesterliche Sündenvergebung – Jesus elucidates the Forgiveness of Sins by Priests

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flagge de  Jesus erklärt die priesterliche Sündenvergebung

Himmelsgaben… Jesus offenbart durch Jakob Lorber am 28. März 1843

Jesus erklärt die priesterliche Sündenvergebung und wie Sündenvergebung richtig funktioniert

1. Du möchtest wohl der ältesten Tochter Marie des A. H.-W. zum leiblichen Namensund Geburtstage von Mir etwas geben? – Ja, Ich möchte ihr ja auch etwas geben, so sie nur ernstlich etwas möchte. Aber sie hat eben nicht das grösste Zutrauen zu uns, sondern hängt noch am stärksten an der „Mauer Roms“. Daher ist es auch etwas schwer, ihr etwas Rechtes zu geben, also, dass sie daran ein lebendiges Wohlgefallen fände.

2. Damit sie aber sehen möge, was da an der „Mauer Roms“ liegt, so will Ich sie auf den mächtigsten Stützpunkt, worauf Rom fusst, bedeutlich aufmerksam machen. Es ist der 18. Vers des 18. Kapitels aus Matthäus und gleichlautend und -bedeutend auch der 23. Vers im 20. Kapitel aus Johannes.

3. Dass aber dieser Stützpunkt ein ganz fälschlicher ist, steht ja doch gar deutlich im ganzen 18. Kapitel des Matthäus und besonders vom 14. bis zum 35. Vers, und noch deutlicher im Vaterunser. Denn da heisst es doch: „Vergib uns unsere Schuld, also wie wir unseren Schuldigern vergeben“ – und stehet nicht: „Vergib uns unsere Schuld, wie uns dieselbe die Priester vergeben!“

4. Also besagt auch der römische Stützpunkt, der 18. Vers im 18. Kapitel des Matthäus, keineswegs die Sünden vergebende Macht von Seite eines Priesters, sondern die gegenseitige menschliche und brüderliche Liebepflicht, dass einer dem andern alle Schuld vergeben solle.

5. So die Menschen sich gegenseitig alles vergeben, dann wird ihnen auch von Mir alles vergeben. So sie sich aber gegenseitig ihre Schulden unter sich behalten (Orig. vorenthalten), da werde denn Ich sie ihnen auch behalten (Orig. vorenthalten)! (Das im Original verwendete Wort “vorenthalten” bedeutet im heutigen Sprachgebrauch das Gegenteil – galt und gilt jedoch auch als Synonym für “aufbewahren” = “behalten”)

6. Das ist die rechte Bedeutung dieser lang überaus stark verkannten und ebenso stark gemissbrauchten Stelle, und es gibt für Mich keine andere gültige! – Wer nach dieser Bedeutung leben wird, der wird zu Mir kommen; wer aber nicht, der wird draussen bleiben, und wenn er mit tausend priesterlichen Sündenvergebungen versehen wäre.

7. Solches solle denn auch die M. H. bedenken, so wird sie bald einsehen, dass Ich auch ohne Skapuliere und Brevets Sünden vergeben kann. Amen.

GEJ6-19 – Die Reinigung von der Sünde

19,1. Sagte ein Bürger: „O Herr, das wäre also wohl schon alles recht, wenn wir nur in unserem ganzen Leben nie gesündigt hätten! Die Sünden brennen uns nun in unseren Herzen vor Dir, der Du unsere Herzen und Nieren durchschauest und heilig bist durch und durch, und wir sind aber gerade das Gegenteil! Daher ist es für uns schwer, nun so ganz heiter und fröhlich zu sein!“

19,2. Sage Ich: „Glaubt ihr denn, dass Ich das früher nicht gewusst habe, als Ich euch angenommen habe?! Ich aber habe euch eure Sünden vollkommen erlassen, dieweil ihr euch selbst von aller Sünde abgewendet habt und hinfort nimmer sündigen wollet und auch sicher nicht werdet, und so seid ihr keine Sünder mehr, sondern nun vollkommen frei von aller Sünde, und so meine Ich, dass ihr desto mehr Grund haben solltet, aus ganzem Herzen fröhlich zu sein!“

19,3. Sagte einer von den Bürgern: „Herr, was ist denn mit den Sündenflecken an der Seele? Denn wir haben gehört, dass, so jemand einmal gesündigt hat und ihm bei seiner Besserung durch Busswerke die Sünde auch erlassen ward, an seiner Seele noch immer ein schwarzer Fleck haften bleibt, durch den sie gebrandmarkt wird dahin, dass ihr dann ob des Fleckes jede ganz reine Seele im andern Leben ausweicht und keine Gemeinschaft mit ihr pflegt, und dass eine solche befleckte Seele so lange nicht zur Anschauung Gottes gelangen kann, bis sie den Fleck im schlimmen Hadesfeuer (Scheol, Hölle) ganz verloren hat.“

19,4. Sagte Ich: „Ja, ja, der Fleck bleibt so lange an der Seele, bis der Mensch der Sünde völlig entsagt hat! Wer aber der Sünde vollernstlich darum entsagt hat, weil sie böse ist und den Menschen verdirbt und von Gott und von allem Guten und Wahren abwendet, der hat auch gar keinen Fleck mehr an seiner Seele und hat Scheols schlimmes Feuer gar nicht mehr zu fürchten. So ihr aber vor euren Seelensündenflecken so einen Respekt habt, wie möglich konntet ihr denn Mich anschauen, da ihr doch nun auch wisset, wer hinter Mir und eigentlich in Mir ist?! Sehet darum, wie schwach und albern ihr noch seid!

19,5. Ich sage es euch: So ihr Meine Jünger sein wollet, da müsset ihr euren alten Menschen ganz ausziehen wie ein altes Kleid und einen ganz neuen anziehen; denn Ich und die überaus zerlumpten und verrosteten Tempellehren dieser Zeit taugen durchaus nicht mehr füreinander. Dieses beachtet, und seid vernünftig, edel, heiter und voll guten Mutes!“

flagge en  Jesus elucidates the Forgiveness of Sins by Priests

Heavenly Gifts… Jesus reveals thru Jacob Lorber on March 28th, 1843

Jesus elucidates the Forgiveness of Sins by Priests and how Forgiveness of Sins truly works

1. So you want to give something to the eldest daughter of A. H.-W. from Me, for her birthday? – Yes, I want to give her something too, if she truly would want something. But she doesn’t really trust us. Instead, she still holds ever so tightly onto the “walls of Rome”. For that reason it a bit difficult to give her something, that she will truly appreciate and be joyful about in a living manner.

2. But for her to see what the ‘wall of Rome’ is all about, I want to draw her attention to the mightiest strongpoint, upon which Rome is based. It is in Matthew, chapter 18 verse 18, equivalent in sound and meaning to John, chapter 20 verse 23.

3. But that this strongpoint is completely false, this is written ever so clearly in the entire 18th chapter of Matthew, especially from verse 14 to 35, and even more clearly in the “Our Father”, for there it says… “Forgive us our debts, as we forgive our debtors” – and it doesn’t say… “Forgive us our debts, as the priests forgive us for them!”

4. Thus, the roman strongpoint, written in Matthew, chapter 18 verse 18, does not signify the priestly power to forgive sins, but the duty of mutual human and brotherly love, that one person should forgive another all their iniquities.

5. If all men forgive each other everything, then I will forgive them everything as well. But if they continue to mutually retain their iniquities among themselves, then I will retain them as well!

6. This is the correct meaning of this immensely misunderstood and equally strong misused Scripture text, and there is no other valid meaning for Me! – Whoever will live according to this meaning will come to Me; but whoever does not, will remain outside, even if they would be equipped with a thousand forgiveness of sins by priests.

7. M. H. should consider these things as well. In this way, she will soon realize that I can forgive sins without scapular and brevets. Amen.

The Great Gospel of John, Volume 6 – Chapter 19
The purification from sin

19,1. Says one citizen: “0 Lord, all this would be quite all right if only we had never sinned in our whole life. The sins are now tormenting us in our hearts as we are before You, Who looks through our heart and kidneys and is holy throughout, whereas we are exactly the opposite. Therefore, we now find it difficult to be quite happy and cheerful.”

19,2. Say I: “Do you think I did not know this before I accepted you? Yet I completely remitted your sins because you yourself have turned away from all sin and, no longer wanting to sin, will surely not do it. Therefore, you are no longer sinners but completely free of all sin, and so I think you should have all the more reason to be joyful with all your heart. ”

19,3. One of the citizens said: “Lord, what happens then to the sinful spots on the soul? For we have heard that, if someone has once sinned and is released from his sins by improvement through atonement, still a black spot remains on his soul, through which it is branded so that every quite pure soul avoids it in the other life because of this spot and cannot create unity with it, and that such a marked soul cannot reach comprehension of God until it has completely lost this spot in the worst fire of Hades (Sheol).”

19,4. I said: “Yes, yes, the spot remains on the soul until the person has fully denied sin! But whoever has thus fully seriously denied sin because it is evil and destroys the person and turns away from God and from everything good and true, has no spot any longer on his soul and no longer needs to fear Sheol’s terrible fire. But if you have such a respect for your spot of sin on your soul, how can you possibly look at Me, since you now know who is behind Me and is actually in Me?! Therefore see how weak and foolish you are still!

19,5. I tell you all: If you want to be My disciples, you must take off your whole old man like an old dress and put on a very new one; for I and the extremely scruffy and tattered Temple teachers of this time are no longer suitable for each other. Observe this and be sensible, noble, cheerful and full of good spirit!”