Das 3. Testament Kapitel 12…Leiden, Tod & Auferstehung – 3rd Testament Chapter 12…Passion, Death & Resurrection

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 12… Passion, Mort & Résurrection
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 12… Pasión, Muerte & Resurrección

<= Kapitel / Chapter 11                                                             Kapitel / Chapter 13 =>
<= Zurück zur Übersicht                                                                Back to Overview =>

flagge fr flagge es Flag Turkey-270x180px flagge italian Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px vietnamese
das-dritte-testament-kapitel-12-leiden-tod-und-auferstehung the-third-testament-chapter-12-passion-death-and-resurrection
=> VIDEO   => AUDIO… => VIDEO   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Meditation über Jesu Leiden
=> Mich dürstet & Es ist vollbracht
=> Die Auferstehung Jesu
=> Von Verrat zum Sieg
=> Söhne des Teufels
Related Messages…
=> Meditation about Jesus’ Passion
=> I am thirsty & It is finished
=> The Resurrection of Jesus
=> From Betrayal to Victory
=> Sons of the Devil

flagge de  Kapitel 12… Leiden, Tod und Auferstehung

DAS DRITTE TESTAMENT Kapitel 12 – Offenbarungen Jesu Christi
Leiden, Tod und Auferstehung

Lebenslange Mühen und Leiden Jesu
So spricht der Herr…

1. Ich lebte unter den Menschen und machte aus meinem Leben ein Vorbild, ein Lehrbuch. Ich lernte alle Leiden kennen, die Versuchungen und die Kämpfe, die Armut, die Arbeit und die Verfolgungen. Ich erlebte die Ablehnung durch die Angehörigen, die Undankbarkeit und den Verrat; die langen Tageswerke, den Hunger und den Durst, den Spott, die Einsamkeit und den Tod. Ich ließ zu, dass die ganze Last der menschlichen Sünde auf Mich fiel. Ich erlaubte, dass der Mensch meinen Geist in meinem Worte und in meinem durchbohrten Körper erforschte, wo man selbst die letzte meiner Rippen sehen konnte. Obwohl Gott, wurde Ich zu einem Spottkönig, zu einem Entblößten gemacht und musste auch noch das Kreuz der Schande tragen und damit den Hügel hinaufsteigen, wo die Räuber starben. Dort endete mein menschliches Leben als ein Beweis dafür, dass Ich nicht nur der Gott des Wortes bin, sondern der Gott der Taten. (217, 11)

2. Als die Stunde nahte und das Abendmahl zu Ende war, hatte Jesus seinen Jüngern die letzten Anweisungen gegeben. Er brach auf zum Olivengarten, wo er zu beten pflegte, und sprach zum Vater: “Herr, wenn es möglich ist, so nimm diesen Kelch von mir. Doch nicht mein, sondern Dein Wille geschehe.” Dann näherte sich jener meiner Jünger, der Mich ausliefern sollte, begleitet von einer Schar, die Mich festnehmen würde. Als jene fragten: “Wer ist Jesus, der Nazarener?” näherte sich Judas seinem Meister und küsste ihn. Im Herzen jener Männer war Furcht und Betroffenheit, als sie die ruhige Gefasstheit Jesu sahen, und sie fragten noch einmal: “Wer ist Jesus?” Da ging Ich auf sie zu und sagte ihnen: “Hier bin Ich, Ich bin’s”. Da begann meine Passion.

3. Sie brachten Mich vor Priester, Richter und Machthaber. Sie verhörten Mich, urteilten über Mich und klagten Mich an, gegen das Gesetz Moses zu verstoßen und ein Reich schaffen zu wollen, welches das des Kaisers zerstören sollte. (152,6 – 7)

Der Verrat des Judas

4. Erinnert ihr euch nicht, bei wie vielen Gelegenheiten Ich meine Liebe offenbarte, nicht nur bei denen die an Mich glaubten, sondern auch bei jenem, der Mich verriet, und bei denen, die Mich verfolgten und richteten? Jetzt könntet ihr Mich fragen, was der Grund war, der Mich bewog, all jene Verhöhnungen zuzulassen. Und Ich antworte euch: Es war notwendig, dass Ich ihnen völlige Freiheit der Gedanken und des Handelns ließ, um passende Gelegenheiten zu schaffen, Mich zu offenbaren, und damit alle die Barmherzigkeit und Liebe erfahren würden, die Ich die Welt lehrte.

5. Ich bewog das Herz des Judas nicht, Mich zu verraten; er war Werkzeug eines bösen Gedankens, als sein Herz von Finsternis erfüllt war. Doch angesichts der Untreue jenes Jüngers zeigte Ich ihm meine Vergebung.

6. Es wäre nicht nötig gewesen, dass einer der Meinen Mich verriet, um euch jenes Beispiel von Demut zu geben. Der Meister hätte sie bei jeder beliebigen Gelegenheit bewiesen, die ihm die Menschen geboten hätten. Jenem Jünger fiel es zu, das Werkzeug zu sein, durch das der Meister der Welt seine Göttliche Demut zeigte. Auch wenn ihr dachtet, dass es die Schwachheit jenes Menschen war, die den Tod Jesu herbeiführte, so sage Ich euch, dass ihr im Irrtum seid; denn Ich kam, um Mich euch ganz hinzugeben, und wenn es nicht auf diese Art gewesen wäre, so könnt ihr sicher sein, dass es auf andere Weise geschehen wäre. Darum habt ihr kein Recht, jenen zu verfluchen oder zu richten, der euer Bruder ist, welchem in einem Augenblick der Verfinsterung die Liebe und die Treue fehlte, die er seinem Meister schuldete. Wenn ihr ihm die Schuld an meinem Tode gebt – warum segnet ihr ihn nicht, da ihr wisst, dass mein Blut für die Rettung aller Menschen vergossen wurde? Es wäre besser für euch, zu beten und zu bitten, dass niemand von euch in Versuchung falle, denn die Heuchelei der Schriftgelehrten und Pharisäer existiert noch immer in dieser Welt. (90,37 – 39)

Jesu Passion

7. Als Ich vom Hohepriester Kaiphas verhört wurde und er zu Mir sagte: “Ich beschwöre Dich, dass Du mir sagst, ob Du Christus bist, der Messias, der Sohn Gottes”, da antwortete Ich ihm: “Du hast es gesagt.” (21, 30)

8. Wie viele Herzen, die wenige Tage zuvor meine Werke bewundert und gesegnet hatten, vergaßen diese, zeigten sich undankbar und schlossen sich denen an, die Mich schmähten. Doch es war notwendig, dass jenes Opfer sehr groß war, damit es niemals aus dem Gedächtnis der Menschen gelöscht würde.

9. Die Welt, und ihr als Teil von ihr, habt Mich verlästert, verspottet und erniedrigt gesehen, wie es kein Mensch hätte sein können. Doch geduldig leerte Ich den Kelch, den ihr Mir zu trinken gabt. Schritt für Schritt erfüllte Ich meine Liebesbestimmung unter den Menschen und schenkte Mich meinen Kindern ganz.

10. Selig, die an ihren Gott glaubten, obwohl sie Ihn blutüberströmt und keuchend erlebten.

11. Doch etwas Schwereres erwartete Mich noch: zwischen zwei Räubern an ein Holz genagelt zu sterben. Aber es stand geschrieben, und daher musste es in Erfüllung gehen, damit Ich als der wahre Messias erkannt würde. (152, 8 – 11)

12. Für diese Unterweisung, die Ich euch gerade gebe, gab Ich euch bereits in der “Zweiten Zeit” ein Beispiel. Jesus hing am Kreuze, der Erlöser rang mit dem Tod angesichts der Menschenscharen, die er so sehr geliebt hatte. Jedes Herz war eine Tür, an die er geklopft hatte. Unter der Zuschauerschar befand sich der Mensch, der Menschenmassen regierte, der Kirchenfürst, der Zöllner, der Pharisäer, der Reiche, der Arme, der Verkommene, und der von schlichtem Gemüt. Doch während die einen wussten, wer Der war, der in jener Stunde starb, weil sie seine Werke gesehen und seine Wohltaten empfangen hatten, beschleunigten andere voll Durst nach unschuldigem Blut und gierig nach Rache den Tod Jenes, den sie höhnisch “König der Juden” nannten, ohne zu wissen, dass er nicht nur König eines Volkes war, sondern dass er es von allen Völkern der Erde und von allen Welten des Universums war. Während Jesus einen seiner letzten Blicke auf jene Menschenscharen richtete, erhob er voll erbarmender Liebe und Mitleid seine Bitte zum Vater und sprach: “Mein Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”

13. Jener Blick umfasste sowohl die, die um ihn weinten, als auch jene, die sich an seiner Qual weideten, denn die Liebe des Meisters, welche die Liebe des Vaters war, galt allen gleichermaßen. (103, 26 – 27)

14. Als der Tag kam, an dem die Volksmenge, aufgehetzt von denen, die sich durch die Gegenwart Jesu beunruhigt fühlten, ihn verletzte und geißelte und ihn infolge der Schläge wie einen gewöhnlichen Sterblichen bluten und später mit dem Tode ringen und sterben sah wie jeder andere Mensch, da riefen die Pharisäer, die Oberen des Volkes und die Priester befriedigt aus: “Seht ihn euch an, der sich Sohn Gottes nennt, sich für einen König hielt und für den Messias ausgab!”

15. Gerade für sie, mehr als für andere, bat Jesus seinen Vater, dass Er ihnen vergeben möge – ihnen, dieobwohl sie die Schriften kannten- Ihn nun verleugneten und gegenüber der Menschenmenge als einen Betrüger hinstellten. Sie waren es, die trotz ihrer Behauptung, Lehrer des Gesetzes zu sein, bei der Verurteilung Jesu in Wirklichkeit nicht wussten, was sie taten, während es dort unter der Volksmenge Herzen gab, die angesichts der Ungerechtigkeit, die sie mit ansahen, vom Schmerz zerrissen waren, und Gesichter, die angesichts des Opfertodes des Gerechten von Tränen überströmt waren. Es waren die Männer und Frauen von schlichtem Gemüt und demütigem und hochherzigem Geiste, die wussten, Wer auf der Welt bei den Menschen gewesen war, und die begriffen, was diese beim Hinscheiden des Meisters verloren. (150, 24 – 25)

16. Es spricht Jener zu euch, der am Kreuze mit dem Tode ringend und von den Henkersknechten misshandelt und gemartert seine Augen zur Unendlichkeit erhob und sprach: “Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”

17. In jene Göttliche Vergebung schloss Ich alle Menschen aller Zeiten ein, denn Ich konnte die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Menschheit sehen. Ich kann euch in Wahrheit und im Geiste sagen, dass Ich auch euch in jener gesegneten Stunde geschaut habe, die ihr in dieser Zeit mein neues Wort vernehmt. (268, 38 – 39)

18. Als Ich von der Höhe des Kreuzes herab meine letzten Blicke auf die Menschenschar richtete, erblickte Ich Maria, und ihr sagte Ich mit Bezug auf Johannes: “Frau, dieser hier ist dein Sohn”, und zu Johannes: “Sohn, dies ist deine Mutter.”

19. Johannes war der einzige in jener Stunde, der den Sinn des folgenden Satzes verstehen konnte, denn die Volksmenge war so blind, dass, als Ich sagte: “Mich dürstet”, sie der Meinung war, dass es körperlicher Durst war, und sie Mir Galle und Essig reichte, während es doch Durst nach Liebe war, was mein Geist empfand.

20. Auch die beiden Übeltäter rangen neben Mir mit dem Tode; doch während der eine lästerte und sich ins Verderben stürzte, ließ sich der andere vom Lichte des Glaubens erleuchten; und obwohl er seinen Gott an den schmachvollen Kreuzesbalken genagelt und dem Tode nahe sah, glaubte er an seine Göttlichkeit und sagte zu ihm: “Wenn Du im Himmelreich bist, so gedenke meiner”, worauf Ich, von soviel Glauben bewegt, antwortete: “Wahrlich, Ich sage dir, heute noch wirst du mit Mir im Paradiese sein.”

21. Niemand kennt die Stürme, die in dieser Stunde im Herzen Jesu tobten. Die entfesselten Naturgewalten waren nur eine schwache Widerspiegelung dessen, was in der Einsamkeit jenes Menschen vor sich ging, und der Schmerz des Göttlichen Geistes war so groß und so real, dass das Fleisch, das sich für einen Augenblick schwach fühlte, ausrief: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?”

22. So, wie Ich die Menschen zu leben lehrte, lehrte Ich sie auch zu sterben, wobei Ich selbst denen vergab und sie segnete, die Mich schmähten und marterten, als Ich zum Vater sprach: “Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.”

23. Und als der Geist diese Welt verließ, sagte er: “Vater, in Deine Hände befehle Ich meinen Geist.” Das vollkommene Lehrbeispiel war vollbracht, als Gott und als Mensch hatte Ich gesprochen. (152, 12 – 17)

24. Ein Augenblick genügte Dimas, um die Rettung zu finden, und dieser war der letzte seines Lebens. Er sprach zu Mir vom Kreuze aus, und obwohl er sah, dass Jesus, den man Gottes Sohn nannte, im Todeskampf lag, fühlte er, dass Er der Messias, der Heiland war; und er übergab sich ihm mit der ganzen Reue seines Herzens und der ganzen Demut seines Geistes. Darum versprach Ich ihm das Paradies noch für denselben Tag.

25. Ich sage euch, Ich werde jeden, der unbewusst sündigt, aber am Ende seines Lebens mit einem Herzen voller Demut und Glauben zu Mir spricht, die Zärtlichkeit meiner erbarmenden Liebe spüren lassen, die ihn aus den Nöten der Erde emporhebt, um ihn die Seligkeit eines edlen und erhöhten Lebens kennen lernen zu lassen. (94, 71 – 72)

26. Ja, lieber Dimas, du warst mit Mir im Paradies des Lichtes und des geistigen Friedens, wohin Ich deinen Geist als Belohnung für deinen Glauben trug. Wer hätte denen, die daran zweifelten, dass in Jesus – sterbend und blutend wie er war – ein Gott wohnte, wohl sagen können, dass sich in dem Räuber, der zu seiner Rechten im Todeskampf lag, ein Lichtgeist verbarg?

27. Die Zeit verging, und als die Seelenruhe sich wieder einstellte, drangen viele von denen, die Mich ablehnten und verspotteten, in das Licht meiner Wahrheit ein, weshalb ihre Reue groß war und ihre Liebe in meiner Nachfolge unzerstörbar. (320, 67)

28. Als der Körper, der Mir in der Zweiten Zeit als Hülle diente, in den Todeskampf eintrat, und Ich vom Kreuze herab die letzten Worte sprach, war unter meinen letzten Sätzen einer, der weder in jenen Augenblicken noch lange Zeit danach verstanden wurde: “Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?”

29. Wegen jener Worte zweifelten viele; andere wurden verwirrt, da sie dachten, dass es Kleinmut, ein Wanken, ein Augenblick der Schwäche war. Doch sie haben nicht bedacht, dass dies nicht der letzte Satz war, sondern dass Ich nach ihm noch andere sprach, welche volle Stärke und Klarheit offenbarten: “Vater, in Deine Hände befehle ich meinen Geist”; und: “Alles ist vollbracht”.

30. Jetzt, da Ich zurückgekehrt bin, um in eure Irrtümer Licht zu bringen und das zu erhellen, was ihr Geheimnisse genannt habt, sage Ich euch: Als Ich am Kreuze hing, war der Todeskampf lange, blutig, und der Körper Jesu, unendlich empfindsamer als der aller andern Menschen, erduldete eine lange währende Agonie, und der Tod kam nicht. Jesus hatte seine Mission auf der Welt erfüllt, hatte bereits das letzte Wort gesprochen und die letzte Lehre gegeben. Da fragte jener gemarterte Körper, jenes zerrissene Fleisch, als es die Trennung vom Geiste fühlte, schmerzerfüllt den Herrn: “Vater, Vater, warum hast Du mich verlassen?” – Es war der sanfte und leidende Klageruf des verletzten Lammes nach seinem Hirten. Es war der Beweis, dass Christus, das “Wort”, wirklich Mensch geworden ist in Jesus, und dass sein Leiden echt war.

31. Könnt ihr diese Worte Christus zuschreiben, der ewig mit dem Vater eins ist? – Nun wisst ihr, dass es ein Wimmern des Körpers Jesu war, der durch die Blindheit der Menschen geschändet war. Doch als sich die Liebkosung des Herrn auf jenes gemarterte Fleisch niedersenkte, fuhr Jesus fort zu sprechen, und seine Worte waren: “Vater, in Deine Hände befehle ich meinen Geist”. – “Alles ist vollbracht”. (34, 27 -30)

32. Als Jesus am Kreuze hing, gab es keinen Geist, der sich nicht erschüttert gefühlt hätte bei der Stimme der Liebe und Gerechtigkeit Dessen, welcher starb – nackt wie die Wahrheit selbst, die er in seinem Worte brachte. Die, welche das Leben Jesu erforscht haben, haben erkannt, dass es weder vor noch nach ihm jemanden gegeben hat, der ein Werk wie das Seine vollbrachte, denn es war ein göttliches Werk, das durch Sein Beispiel die Menschheit retten wird.

33. Sanftmütig kam Ich zur Opferung, denn Ich wusste, dass mein Blut euch umwandeln und retten würde. Bis zum letzten Augenblicke sprach Ich mit Liebe und vergab Ich euch, denn Ich kam, um euch eine erhabene Lehre zu bringen und euch mit vollkommenen Beispielen den Weg zur Ewigkeit vorzuzeichnen.

34. Die Menschheit wollte Mich von meinem Vorhaben abbringen, indem sie die Schwäche des Fleisches suchte; doch Ich ließ nicht ab davon. Die Menschen wollten Mich zur Gotteslästerung verleiten; doch Ich lästerte nicht. Je mehr Mich die Menge beleidigte, desto mehr Mitleid und Liebe hatte Ich ihr gegenüber, und je mehr sie meinen Körper verletzten, desto mehr Blut quoll aus ihm, um den für den Glauben Toten Leben zu geben.

35. Jenes Blut ist das Symbol der Liebe, mit der Ich dem menschlichen Geiste den Weg vorgezeichnet habe. Ich hinterließ mein Wort des Glaubens und der Hoffnung den nach Gerechtigkeit Hungernden, und den Schatz meiner Offenbarungen den geistig Armen.

36. Erst nach dieser Zeit wurde die Menschheit sich dessen bewusst, Wer in der Welt gewesen war. Daraufhin wurde das Werk Jesu als vollkommen und Göttlich aufgefasst, als übermenschlich erkannt – wie viele Tränen der Reue! Wie viele Gewissensbisse in den Geistwesen (29,37 – 41)

37. Wenn Jesus, welcher “der Weg, die Wahrheit und das Leben” war, seine Mission mit jenem Gebet der sieben Worte beendete und zuletzt zu seinem Vater sprach: “In Deine Hände befehle ich meinen Geist”, so bedenkt, ob ihr, die ihr Schüler und Jünger jenes Meisters seid, dieses Leben verlassen könnt, ohne es dem Vater als einen Tribut des Gehorsams und der Demut darzubringen; und ob ihr eure Augen für diese Welt schließen könnt, ohne den Herrn um seinen Schutz zu bitten, da ihr sie erst in anderen Regionen wieder öffnen werdet.

38. Das ganze Leben Jesu war ein Liebesopfer für den Vater. Die Stunden, die sein Todeskampf am Kreuze währte, waren ein Gebet der Liebe, der Fürsprache und der Vergebung.

39. Dies ist der Weg, den Ich dir wies, Menschheit. Lebt in der Nachfolge eures Meisters, und Ich verspreche euch, euch zu meinem Schoße zu führen, welcher der Ursprung aller Seligkeit ist. (94, 78 – 80)

40. Ich, Christus, offenbarte durch den Menschen Jesus die Herrlichkeit des Vaters, seine Weisheit und seine Macht. Die Macht wurde angewandt, um Wunder zu vollbringen zum Wohle derer, die in ihrem Geiste Glauben benötigten, in ihrem Verstande Licht und in ihrem Herzen Frieden. Jene Macht, welche die Kraft der Liebe selbst ist, wurde über die Notleidenden ausgegossen, um sich ihnen ganz hinzugeben, was soweit ging, dass Ich sie für meinen eigenen Körper nicht gebrauchte, der sie in der Todesstunde gleichfalls benötigte.

41. Ich wollte keinen Gebrauch von meiner Macht machen, um den durchdringenden Schmerz meines Körpers zu vermeiden. Denn als Ich Mensch wurde, geschah es in der Absicht, um euretwillen zu leiden und euch einen greifbaren göttlichen und menschlichen Beweis meiner unendlichen Liebe und meines Mitleids mit den Unreifen, den Notleidenden, den Sündern zu geben.

42. Alle Macht, die Ich an andern offenbarte – sei es, dass Ich einen Aussätzigen heilte, einem Blinden das Augenlicht wiedergab und Beweglichkeit dem Lahmen, oder dass Ich die Sünder bekehrte und Tote auferweckte – alle Vollmacht, die Ich vor den Menschenmengen offenbarte, um ihnen Beweise für meine Wahrheit zu geben, indem Ich ihnen meine Machtbefugnis über die Naturreiche und meine Macht über Leben und Tod bewies, wollte Ich für Mich nicht anwenden, womit Ich zuließ, dass mein Körper jene Passion durchlebte und jenen Schmerz erlitt.

43. Zwar hätte meine Macht meinem Körper jeden Schmerz ersparen können, aber welches Verdienst hätte ich dann in euren Augen gehabt? Welches für den Menschen begreifbare Vorbild hätte Ich hinterlassen, wenn Ich von meiner Macht Gebrauch gemacht hätte, um Mir den Schmerz zu ersparen? Es war nötig, Mich in jenen Augenblicken meiner Macht zu entäußern, die Göttliche Kraft zurückzuweisen, um den Schmerz des Fleisches, die Trauer angesichts der Undankbarkeit, die Einsamkeit, den Todeskampf und den Tod zu fühlen und zu erleben.

44. Daher baten die Lippen Jesu in der Todesstunde um Hilfe, da sein Schmerz echt war. Aber es war nicht nur der physische Schmerz, der den fiebernden und erschöpften Körper Jesu überwältigte – es war auch das geistige Empfinden eines Gottes, der mittels jenes Körpers geschunden und zum Gespött gemacht wurde von seinen blinden, undankbaren und hochmütigen Kindern, für die er jenes Blut vergoss.

45. Jesus war stark durch den Geist, der ihn belebte, welches der Göttliche Geist war, und hätte gegenüber dem Schmerz unempfindlich sein können und gegenüber den Angriffen seiner Verfolger unbesiegbar; aber es war notwendig, dass er Tränen vergoss, dass er fühlte, dass er immer wieder vor den Augen der Menge zu Boden stürzte, die Kräfte seines Körpers erschöpft waren, und dass er sterben sollte, nachdem sein Körper den letzten Tropfen Blut verloren hatte.

46. So wurde meine Mission auf Erden erfüllt; so endete das Dasein Jenes auf der Welt, den das Volk wenige Tage zuvor zum König ausgerufen hatte, als er in Jerusalem einzog. (320, 56 – 61)

Jesu Erlösungstat in jenseitigen Welten

47. In den ersten Zeiten der Menschheit war ihre geistige Entwicklung so gering, dass ihre (mangelnde) innere Erkenntnis über das Leben des Geistes nach dem körperlichen Tode und die (fehlende) Kenntnis ihrer letzten Bestimmung bewirkte, dass der Geist beim Verlassen der Fleischeshülle in einen tiefen Schlaf fiel, aus dem er nur langsam erwachte. Doch als Christus Mensch wurde in Jesus, um allen Geistwesen seine Lehre zu geben, sandte Er, sobald Er seine Aufgabe unter den Menschen vollendet hatte, sein Licht zu großen Scharen von Wesen, die seit Anbeginn der Welt auf seine Ankunft warteten, um von ihrer Verwirrung befreit zu werden und sich zum Schöpfer erheben zu können.

48. Nur Christus konnte jenes Dunkel erhellen, nur seine Stimme konnte jene Geistwesen, die schliefen, für ihre Entwicklung erwecken. Als Christus als Mensch starb, brachte der Göttliche Geist Licht in die geistigen Welten und selbst in die Gräber, aus denen die Geistwesen hervorkamen, die bei ihren Körpern den Todesschlaf hielten. Diese Wesen zogen in jener Nacht durch die Welt, wobei sie sich den menschlichen Blicken sichtbar machten als ein Zeugnis dafür, dass der Erlöser für alle Wesen Leben war, und dass der Geist unsterblich ist. (41,5 – 6)

49. Männer und Frauen empfingen Zeichen und Rufe aus dem Jenseits. Die Alten und die Kinder waren gleichfalls Zeugen dieser Erscheinungen, und in den Tagen, die dem Kreuzestode des Erlösers vorangingen, drang das Himmlische Licht in die Herzen der Menschen; die Wesen des Geistigen Tales riefen die Herzen der Menschen; und an dem Tage, an dem der Meister seinen letzten Atemzug als Mensch tat und sein Licht in alle Höhlen und in alle Winkel eindrang, in die materiellen und geistigen Heimstätten, im Verlangen nach den Wesen, die Ihn seit langem erwarteten – vermaterialisierte, verwirrte und kranke Wesen, die vom Wege abgeirrt waren, gebunden mit Ketten der Gewissensbisse, Lasten der Ungerechtigkeit mit sich schleppend, und andere Geistwesen, die tot zu sein glaubten und an ihre Körper gebunden waren – da erwachten alle aus ihrem tiefen Schlafe und erhoben sich zum Leben.

50. Aber bevor sie diese Erde verließen, gaben sie denen, die ihre Angehörigen gewesen waren, ein Zeugnis ihrer Auferstehung und ihres Daseins. Durch all dies erlebte die Welt diese Kundgebungen in jener Nacht der Trauer und des Schmerzes.

51. Die Herzen der Menschen erbebten, und die Kinder weinten angesichts jener, die seit langem tot waren und an diesem Tage nur für einen Augenblick zurückkehrten, um von jenem Meister Zeugnis abzulegen, der zur Erde herabgekommen war, um seinen Liebessamen auszustreuen, und der zugleich die geistigen Felder bestellte, welche von unendlich vielen Geistwesen bewohnt waren, die gleichfalls seine Kinder waren, und die er heilte und von ihrer Unwissenheit befreite. (339, 22)

52. Als Ich meinen Körper verließ, betrat mein Geist die Welt der Geistwesen, um mit dem Wort der Wahrheit zu ihnen zu sprechen. Wie bei euch sprach ich zu ihnen von der Göttlichen Liebe, denn diese ist die wahre Erkenntnis des Lebens.

53. Wahrlich, Ich sage euch, der Geist Jesu war nicht einen Augenblick im Grabe; er hatte in anderen Lebenswelten viele Wohltaten zu vollbringen. Mein unendlicher Geist hatte jenen – wie zuvor euch – viele Offenbarungen kundzutun.

54. Es gibt auch Welten, wo die Geistwesen nicht zu lieben verstehen; sie leben in der Finsternis und sehnen sich nach Licht. Heute wissen die Menschen, dass wo Lieblosigkeit und Egoismus regiert, Dunkelheit herrscht, dass Krieg und Leidenschaften die Schlüssel sind, die das Tor zu dem Weg verschließen, der zum Reiche Gottes führt.

55. Die Liebe dagegen ist der Schlüssel, mit dem sich das Reich des Lichtes auftut, welches die Wahrheit ist.

56. Hier (auf Erden) habe Ich Mich durch materielle Mittel kundgetan, im Jenseits habe Ich Mich den hohen Geistwesen direkt mitgeteilt, damit sie jene unterrichten würden, die nicht befähigt sind, meine Inspiration direkt zu empfangen. Jene hohen, leuchtenden Wesenheiten sind – wie hier für euch – die Stimmträger. (213, 6 – 11)

Das Erscheinen Jesu nach seiner Auferstehung

57. Einige Tage nach meiner Kreuzigung, als meine Jünger um Maria versammelt waren, ließ Ich sie meine Gegenwart fühlen, die in der geistigen Schau einer Taube versinnbildlicht war. In jener gesegneten Stunde wagte sich niemand zu bewegen noch irgendein Wort zu sprechen. Es herrschte eine wahre Verzückung bei der Betrachtung jenes geistigen Bildes, und die Herzen schlugen voll Kraft und Zuversicht, weil sie wussten, dass der Meister, der augenscheinlich von ihnen gegangen war, immerdar im Geiste bei ihnen gegenwärtig sein wird. (8, 15)

58. Weshalb solltet ihr meinen, dass mein Kommen im Geiste keinen Sinn hat? Erinnert euch daran, dass Ich nach meinem Tode als Mensch weiterhin zu meinen Jüngern sprach und Mich ihnen im Geiste zeigte.

59. Was wäre aus ihnen geworden, ohne jene Manifestationen, die Ich ihnen gewährte, die ihren Glauben stärkten und ihnen für ihre Missionsaufgabe neuen Mut einflößten?

60. Traurig war das Bild, das sie nach meinem Scheiden boten: die Tränen flossen unablässig über ihre Gesichter, alle Augenblicke entrang sich ihrer Brust ein Schluchzer, sie beteten viel, und Furcht und Gewissensbisse bedrückten sie. Sie wussten: der eine hatte Mich verkauft, ein anderer hatte Mich verleugnet, und fast alle hatten Mich in der Todesstunde verlassen.

61. Wie konnten sie die Zeugen jenes Meisters aller Vollkommenheit sein? Wie sollten sie Mut und Kraft dazu haben, um den Menschen so unterschiedlicher Glaubensvorstellungen und Arten zu denken und zu leben entgegenzutreten?

62. Gerade da erschien mein Geist unter ihnen, um ihren Schmerz zu lindern, ihren Glauben zu entzünden, ihre Herzen mit dem Ideal meiner Lehre zu entflammen.

63. Ich gab meinem Geist menschliche Gestalt, um ihn bei den Jüngern sichtbar und fühlbar zu machen, aber meine Gegenwart war dennoch geistig, und seht, welchen Einfluss und welche Bedeutung jenes Erscheinen unter meinen Aposteln hatte. (279, 47 – 52)

64. Mein Opfer war vollbracht; doch im Wissen, dass jene Herzen Mich mehr denn je benötigten, weil sich in ihrem Innern ein Sturm von Zweifeln, Leiden, Verwirrungen und Befürchtungen erhoben hatte, nahte Ich Mich ihnen sogleich, um ihnen einen weiteren Beweis meiner unendlichen Barmherzigkeit zu geben. In meiner Liebe und meinem Mitgefühl für jene Kinder meines Wortes vermenschlichte Ich Mich, indem Ich die Gestalt oder das Abbild jenes Körpers annahm, den Ich auf der Welt gehabt hatte, und ließ Mich sehen und machte Mich hörbar, und mit meinen Worten entzündete Ich aufs neue den Glauben in jenen niedergeschlagenen Geistwesen. Es war eine neue Lektion, eine neue Art, Mich denen mitzuteilen, die Mich auf Erden begleitet hatten; und sie fühlten sich gestärkt, inspiriert, verwandelt durch den Glauben und die Erkenntnis meiner Wahrheit.

65. Trotz jener Beweise, deren Zeuge sie alle waren, gab es einen, der die Bekundungen und Beweise hartnäckig leugnete, die Ich meinen Jüngern geistig gab, und so war es nötig, ihm zu erlauben, meine geistige Gegenwart sogar mit seinen körperlichen Sinnen zu betasten, damit er glauben könnte.

66. Aber nicht nur unter den Jüngern, die Mir näher standen, erhob sich jener Zweifel – nein, auch unter den Anhängerscharen, in den Ortschaften, in Städten und Dörfern, unter denen, die Beweise meiner Macht erhalten hatten und Mir um dieser Werke willen nachfolgten, entstand Verwirrung, ein ängstliches Fragen, Betroffenheit; man konnte sich nicht erklären, weshalb alles auf diese Weise geendet hatte.

67. Ich hatte Mitgefühl mit allen, und daher gab Ich ihnen ebenso wie meinen nächsten Jüngern Beweise dafür, dass Ich mich nicht von ihnen entfernt hatte, auch wenn Ich ihnen nicht mehr als Mensch auf Erden beistand. In jedem Heim, jeder Familie und in jedem Volk bekundete Ich Mich den Herzen, die an Mich glaubten, indem Ich ihnen meine geistige Gegenwart auf vielerlei Weise fühlbar machte. Da begann der Kampf jenes Volkes von Christen, die ihren Meister auf Erden verlieren mussten, um sich zu erheben und die Wahrheit zu verkünden, die er ihnen offenbart hatte. Ihr alle kennt ihre großen Werke. (333,38-41)

68. Als Ich Mich in der “Zweiten Zeit” meinen Jüngern zum letzten Male sichtbar machte zwischen Wolken, war Traurigkeit in ihnen, als Ich ihrem Blick entschwand, weil sie sich in diesem Augenblick alleingelassen fühlten; aber danach hörten sie die Stimme des Engelsboten des Herrn, der zu ihnen sprach: “Ihr Männer aus Galiläa, wonach haltet ihr Ausschau? Diesen Jesus, den ihr heute in den Himmel habt auffahren sehen, werdet ihr in der gleichen Weise herabkommen sehen.”

69. Da verstanden sie, dass der Meister, wenn er zu den Menschen zurückkehren würde, dies geistig tun würde. (8, l3 – 14)

<= Kapitel / Chapter 11                                                             Kapitel / Chapter 13 =>

flagge en  Chapter 12… The Passion, Death & Resurrection

THE THIRD TESTAMENT Chapter 12 – Revelations of Jesus Christ
The Passion, Death, and Resurrection

Efforts and Suffering throughout the Life of Jesus
Thus saith the Lord…

1. I came to live among men, making of My life an example, a book. I knew all the pains, the trials and the struggles; the poverty, work, and persecution; I knew being disowned by relatives, and ingratitude and betrayal; I knew of the long days of work, hunger and thirst, mockery, loneliness, and death. I let all the weight of human sin fall upon Me. I allowed man to scrutinize My Spirit in My Word and in My pierced body, where even the last of My bones could be seen. Being God, I was turned into a king of fools, into mortal remains, having even to carry the cross of ignominy and climb the hill to where the thieves died. There My human life ended, as proof that I am not only a God in word, but also in deed. (217, 11)

2. When the hour approached and the dinner had been concluded, Jesus had made his last recommendations to his disciples. He walked to the Garden of Olives, where He was accustomed to pray, and speaking to the Father, He said: “O My Father, if it be possible, let this cup pass from Me: but above all, thy will be done.” It was then that the one of My disciples who was to betray Me came accompanied by the mob that was to apprehend Me. When they asked: “Which is Jesus of Nazareth?” Judas approached his Master and kissed him. In the hearts of those men there was fear and tumult as they beheld the serenity of Jesus, and they asked again: “Which is Jesus?” Then I approached them, saying: “Here I am, it is I.” There My passion began.

3. They brought Me before high priests, judges, and governors; they questioned Me, judged Me, and accused Me of breaking the law of Moses and of wanting to form a kingdom that would destroy that of Cesar. (152, 6 – 7)

The Betrayal by Judas

4. Do you not remember how many times I showed My love, not only to those who believed in Me, but also to He who betrayed Me, and to those who persecuted and judged Me? Now you may ask Me for what reason I came to permit all those humiliations, and I answer you: It was necessary to leave them complete freedom of thought and deed so that the appropriate circumstances would exist in which to show Myself, and so that all would feel the mercy and love with which I came to teach the world.

5. I did not move the heart of Judas to My betrayal; He served as the instrument of a wrong thought when his heart filled with darkness; and when faced with the faithlessness of that disciple, I showed My forgiveness.

6. It was not necessary that one of My own betray Me to give you that display of My humility, the Master would have shown it in any circumstance that men might have presented to him. To that disciple it corresponded to be the instrument by which the Master showed his Divine humility to the world; and although you may have thought that the weakness of that man was what caused the death of Jesus, I say to you that you are mistaken, for I came to give Myself to you completely; and if it had not been in that form, you may be sure it would have been in another. Therefore you have no right to curse or judge He who is your brother but who in a moment of confusion lacked love and the faithfulness that He owed to the Master. If you blame him for My death, why do you not bless him, since you know that My blood was spilled for the salvation of all mankind? It would be better for you to pray that none of you fall into temptation, for the hypocrisy of the scribes and Pharisees still exists in the world. (90, 37 – 39)

The Passion of Jesus

7. When I was questioned by the Pontiff Caiphas saying to Me: I adjure you by the living God, tell us if you are the Christ, the Messiah, the Son of God. I answered him: You have said so”. (21, 30)

8. How many hearts, that days before had admired and blessed My works, forgetting them, turned ungrateful and joined those who blasphemed against Me; Yet, it was necessary that My sacrifice be very great, so that it would never be erased from the hearts of humanity.

9. The world, and you in it, saw Me blasphemed, scourged, and humiliated to the point where no man could have been, but I drained the cup that you gave Me to drink. Step by step I fulfilled My destiny of love among men, giving all of Myself to My children.

10. Blessed are those who in spite of seeing their God bleeding and gasping for breath, believed in Him.

11. However something yet greater still awaited Me: to die nailed to a cross between two thieves; but so it was written, and so it had to be fulfilled for Me to be recognized as the true Messiah. (152, 8 – 11)

12. Concerning this teaching that I now give you, I gave already an example in the Second Era. Jesus being on the cross, the Redeemer agonized before those multitudes that He had loved so much; each heart was a door at which He had called. Among the mob were the man who governed multitudes, the prince of the church, the publican, the Pharisee, the rich, the poor, the depraved, and those of simple heart. And while some, from having seen his works and received benefits from him, knew who it was that died that hour, others, thirsty for innocent blood and eager for vengeance hurried the death of He who they mockingly called the King of the Jews, without knowing that He was King of not only one people, but of all the peoples of the earth and of all the worlds of the Universe. Jesus, directing one of his last looks toward that multitude, full of tenderness and pity, raised his plea to the Father, saying: “Forgive them, My Father, for they know not what they do.”

13. That look took in those who enjoyed his torment, just as it did those who wept for him; for the love of the Master, which was the love of the Father, was the same for all. (103, 26 – 27)

14. When the day arrived that the mob, urged on by those disturbed by the presence of Jesus, hurt and beat him, and they saw him bleed like a simple mortal under the affect of the blows; and later suffer and die like any human, the Pharisees, princes, and priests exclaimed with satisfaction: There is He who named himself the Son of God, who believed himself a king, and who passed himself off as the Messiah.

15. It was for their sake, more than for that of any others, that Jesus asked his Father to forgive those who while knowing the scriptures, denied him and pointed him out as an imposter to the multitudes. It was they, in reality, who being doctors of the law, when they judged Jesus did not know what they were doing, even while among the mob were hearts broken by the pain of the injustice they were witnessing and whose faces flooded with tears before the sacrifice of the righteous Man. It was the men and women of simple hearts but of humble and elevated spirit who knew who He was that had been in the world, and whom they were losing with the departure of the Master. (150, 24 – 25)

16. He speaks to you: He who on the cross, agonizing, abused and tortured by the mob, raised his eyes to the infinite, saying: “Forgive them, Father, for they know not what they do.”

17. In that Divine pardon I included and embraced all mankind of all times, for I could see the past, the present, and the future of humanity. I can say to you in truth and spirit, that at that time I was looking upon you who in this time are hearing My New Word. (268, 38 – 39)

18. When from the height of the cross I directed My last looks to the multitude, I beheld Mary, and referring to John, I said: “Woman, behold your son,” and to John: “Son, behold your mother.”

19. The mob was blind, so John was then the only one able to understand the meaning of the phrase when I said: “I thirst,” for it was the thirst for love that My Spirit felt.

20. And the two criminals agonized beside Me also; and while one of them blasphemed and sank into the abyss, the other shone with the light of faith, and in spite of seeing his God nailed to the ignominious cross, and near death, believed in his divinity, and said to him: “Remember Me when you come into your kingdom.” To which I responded, moved by such faith: Truly, I say unto you, today you shall be with Me in Paradise.

21. None knew the tempests that passed through the heart of Jesus in that hour; the unchained elements were only a weak reflection of that which occurred inside that man, and so great, and so real was the pain of the Divine Spirit, that the flesh, feeling for an instant weak, exclaimed: My God, My God, why have you forsaken Me?

22. If I came to teach men how to live, I also came to teach them to die, forgiving and blessing even the very ones that injured and martyred Me when I said to the Father: “Forgive them, for they know not what they do.”

23. And when the spirit abandoned this dwelling place, I said: “Father, into thy hands I commend My spirit.” The perfect lesson had come to an end; as God and man, I had spoken. (152, 12 – 17)

24. A moment was enough for Dimas to save himself, and that was the last of his life; He spoke to Me from the cross, and in spite of seeing that Jesus, of whom it was said that He was the Son of God, was in agony, He sensed that He was the Messiah, the Savior, and He committed himself with all the repentance of his heart, and all the humility of his spirit, and it was for this that I promised him Paradise on that very day.

25. I say unto you, that He who sins unconsciously, but who at the end of his life speaks to Me with a heart full of humility and faith, I shall make to feel the tenderness of My charity, which shall raise him above the miseries of the earth, to make him know the pleasures of a noble and elevated life.

26. Yes, beloved Dimas, you went with Me to the Paradise of light and spiritual peace, where I carried your spirit in reward for your faith. Who would have said to those who doubted that in the dying and bleeding Jesus there dwelled a God and that in the thief who suffered on his right a spirit of light was hidden?

27. Time passed, and when calm came again, many of those that denied and scourged Me penetrated the light of My truth, and therefore their repentance was great and their love for following Me unshakeable. (320, 67)

28. In the Second Era I pronounced some last words from the cross while My physical body was in a state of agony. Among My last phrases there was one which was not understood during those moments or even later: My God, My God, why have you forsaken Me?

29. Because of those words, many became confused or doubtful, thinking that it was a moment of weakness and that I had faltered. But they had not taken into account that that was not the last phrase, that after it I still pronounced others which revealed strength and enlightenment: Father, into your hands I commend My Spirit, and “All is accomplished”.

30. Now that I have returned to shed light on your confusion and to clarify what you have called Mysteries, I say to you, when I was on the cross, the agony was long and bloody. The body of Jesus, infinitely more sensitive than that of all men, suffered a prolonged agony, and death would not come. Jesus had already fulfilled his mission in the world. He had already said the last word and taught the last lesson. Then that tortured body, that torn flesh, on feeling the absence of the spirit, painfully asked the Lord, Father, Father why have you forsaken Me? That was the sweet and sorrowful complaint of the wounded lamb to his Shepherd. It was proof that Christ, the Word, truly became man in Jesus and that his suffering was real.

31. How can you attribute these words to Christ when He is united eternally to the Father? Now you know that it was a painful mooning from the body of Jesus, wounded and tortured by the blindness of men. But when the caress of the Lord rested upon that tortured flesh, Jesus went on to speak, and his words were, “Father, into your hands I commend My Spirit. All is accomplished”. (34, 27 – 30)

32. When Jesus was on the cross, there was not a spirit which did not feel shaken before the voice of love and of justice of that one who was dying naked, similar to what they felt when He delivered the truth in his word. Whoever has analyzed the life of Jesus has recognized that neither before nor after him has anyone existed who could accomplish a work like his, for it was a Divine work which with his example will save humanity.

33. I came meekly to the sacrifice, for I knew that My blood would convert you and save you. I spoke with love and forgave you to the last instant because I came to bring you a sublime teaching and to trace for you the path toward eternity with perfect examples.

34. Humanity wanted to make Me give up My mission with the fragility of the flesh, but I did not give up. Men wanted to make Me blaspheme, but I did not blaspheme. The more the crowds offended Me the more pity and love I had for them. The more they hurt My body, the more blood flowed from it to give life to those whose faith had died.

35. That blood is the symbol of the love with which I traced the path for the human spirit. I left My word of faith and hope to those who were hungry for justice, and the treasure of My revelations to the spiritually enlightened ones.

36. “After time passed, humanity became aware of the one who had been in the world; then the work of Jesus was considered to be perfect and Divine and recognized as superhuman. There were many who shed tears of repentance! There were many spirits who experienced great remorse!” (29, 37 – 41)

37. If Jesus, who was the Way, the Truth, and the Life, ended his mission with that prayer of seven words, saying in the end to his Father: “Into your hands I commend My Spirit,” do you think that you, who are the students and disciples of that Master, can leave this life without offering yourselves to the Father as a tribute of obedience and humility, and that you will be able to close your eyes in this world without asking of the Lord his protection, since you must open them in another ?

38. All the life of Jesus was an offering of love to the Father. The hours that his agony on the cross endured were a prayer of love, intercession, and forgiveness.

39. That, humanity, is the road that I came to show you. Live imitating your Master and I promise to carry you to My bosom, which is the origin of all happiness. (94, 78 – 80)

40. I, Christ, through Jesus, the man, manifested the glory of the Father and his wisdom and power. The power was used to perform prodigies in favor of those needful of faith in the spirit, of the light of understanding, and of peace in their hearts. That power, which is the very strength of love, was poured forth upon those who were needy, to be given entirely to others, so much so that I did not employ it for My own body, which also needed it in the supreme hour.

41. I did not wish to make use of My power to avoid the intense suffering of My body, for upon making Myself man, it was so that I would suffer for you, giving you a concrete, Divine, and humane proof of My infinite love and pity for the small, the needy, for the sinners.

42. All the power I manifested for others; whether in cleansing a leper, giving light to the blind, mobility to the paralyzed, or converting sinners and raising the dead; all the authority I showed before the crowds to give proof of My truth, by demonstrating My power over the elements and My authority over life and death, I did not wish to use for Myself, allowing My body to live that passion and feel that pain.

43. It is true that My power could have protected My body from all pain, but what merit would it have then held for you? What example, understandable by men, would I have given if I had made use of My power to avoid the pain? It was necessary to put aside My power at those moments, to renounce the Divine force in order to feel and live the pain of the flesh, the sadness before ingratitude, and loneliness, agony, and death.

44. That is why the lips of Jesus asked for help at the supreme hour: because his pain was real, but it was not only the physical pain that wracked the feverish and exhausted body of Jesus, it was also the spiritual sensation of a God that through that body was being mocked and ridiculed by the blind, ungrateful, and arrogant children for whom He was giving his blood.

45. Jesus was strong in the Spirit that animated him, which was the Divine Spirit, and He could have been physically insensible to the pain, and invincible before the trials of his persecutors; but it was necessary that He cry, and that He feel, that before the eyes of the multitude He fall once and again, the strength drained from his fiber, and that He die when the last drop of blood had escaped from his body.

46. Thus My mission on earth was fulfilled. Thus ended the existence in the world of He whom only days earlier the people had proclaimed King, as He entered Jerusalem. (320, 56 – 61)

45. Jesus was strong in the Spirit that animated him, which was the Divine Spirit, and He could have been physically insensible to the pain, and invincible before the trials of his persecutors; but it was necessary that He cry, and that He feel, that before the eyes of the multitude He fall once and again, the strength drained from his fiber, and that He die when the last drop of blood had escaped from his body.

46. Thus My mission on earth was fulfilled. Thus ended the existence in the world of He whom only days earlier the people had proclaimed King, as He entered Jerusalem. (320, 56 – 61)

The Saving Action of Jesus in the Worlds Beyond

47. Humanity had attained very little spiritual evolution during the beginning Eras. Man had no knowledge about a spirit’s destiny after its departure from earth nor about its existence in the spiritual valley. Consequently, when those spiritual beings entered the spiritual valley, after having departed from earth, they were in a stale of deep spiritual sleep and confusion until they gradually began to awaken. But when Christ became man in Jesus to give his teaching to all spirits, once He had fulfilled his mission among humanity, He sent his light to multitudes of spiritual beings, who from the beginning of the world awaited his coming to be liberated from their confusion and to be able to rise toward the Creator.

48. Only Christ could illuminate that darkness. Only his voice could awaken those spirits and help them to evolve. When Christ died as a man, his Divine Spirit created light in the spiritual dwellings and also in the tombs, thus enlightening those spirits who had dwelled in darkness, clinging to their material bodies. Those beings wandered that night throughout the world, becoming visible to human eyes as proof that the Redeemer was life to all beings and the spirit was immortal. (41, 5 – 6)

49. Men and women perceived the signs and voices from Beyond; the elderly and children as well, were witnesses to those manifestations. And in the days before the death of the Redeemer, the spiritual light entered the hearts of humanity, the beings from the spiritual valley called to the hearts of men, and on the day when the Master gave his last breath as a man, his light penetrated every nook and cranny of both the spiritual and material dwelling places in search of those beings that had long been awaiting for Him. Materialized spirits, disturbed and ill, having lost the road, tied by chains of remorse, and bearing burdens of iniquity, and other spirits that believed themselves dead but were attached to their bodies, all arose from their lethargy and rose to life.

50. But before abandoning this earth, they went to those to whom they had belonged; to give testimony of His resurrection, of His existence, and with all this, the world witnessed these manifestations on that night of bereavement and mourning.

51. The hearts of men trembled and children cried before those who had died some time before, and who on that day returned again for only a moment to bear witness of that Master who having descended to the earth to sow his seed of love, at the same time cultivated the spiritual fields inhabited by an infinity of spirits, who are also his children, and healed them and freed them from their ignorance. (339, 22)

52. When I left My body, My Spirit made its entrance to the world of the spirits to speak to them with the word of truth as I had to you, I spoke to them of Divine love, for that is the true knowledge of life.

53. Truly I tell you, the spirit of Jesus was not for a single instant in the tomb; it had many other works of charity to perform in other worlds; My infinite wisdom had for them, as it had for you, many revelations to manifest.

54. There are also worlds where the spiritual beings do not know how to love, where they dwell in darkness and yearn for light. Today men know that where there is selfishness and a lack of love there is darkness; that war and passions are the key that locks the door to the road that leads to the Kingdom of God.

55. Love, in turn, is the key that opens the Kingdom of the light that is truth.

56. Here I have communicated through matter, there I have communicated directly with the elevated spirits, so that they instruct those that are unable to receive My inspiration directly. Those elevated and enlightened beings are, for you, like the spokesmen. (213, 6 – 11)

The Appearance of Jesus after the Resurrection

57. Days after My crucifixion, when My disciples were gathered around Mary, I made My presence felt, represented in a spiritual vision of a dove. In that blessed moment, no one dared move or say a single word. There was true ecstasy, while they beheld that vision and their hearts throbbed filled with strength and faith, realizing that the presence of the Master, who had apparently departed, would be with them always in Spirit. (8, 15)

58. Why must you believe that My coming in spirit is without purpose? Remember that I after My death as a man, continued to speak to My disciples, presenting Myself in Spirit.

59. What would have become of them without those manifestations I awarded them, strengthening their faith and encouraging them for its fulfillment?

60. Sad was the picture they presented when, after My parting, the tears did not cease to fall down their cheeks and sobs to escape at every instant from their chests. They prayed much, and the fear and remorse wore at them. They knew that one had sold Me, another had denied Me, and almost all of them had abandoned Me in the supreme moment.

61. How could they be the witnesses of the Master of all perfection? How could they have the courage and strength to confront men of diverse creeds and ways of thinking and living?

62. It was then that My Spirit manifested its presence among them to calm their pain, rekindle their faith, and set their hearts alight with the ideal of My Doctrine.

63. I humanized My Spirit to the point of making it visible and tangible to the disciples, but My presence was spiritual, and look at the long lasting and important influence those manifestations had on My apostles. (279, 47 – 52)

64. My sacrifice was consumed, but knowing that those hearts needed Me more than ever because in them a storm of doubts, suffering, confusion, and fear had been unleashed, I quickly came to them to give them one more proof of My infinite charity. In My love and pity for those students of My word, I humanized Myself, taking the form or image of the body that I bore in the world, and let them see and hear Me, and with My words ignited again the faith of those crestfallen spirits. It was a new lesson, a new form of communicating with those who had accompanied Me on the earth, and they felt strengthened, inspired, and transfigured by the faith and knowledge of My Truth.

65. In spite of those proofs, of which all were witnesses, there was one who obstinately denied My manifestations and the proofs that I came to give spiritually to My disciples, and it was necessary even to permit him to touch My spiritual presence with his material senses, so that He might believe.

66. However, not only among My closest disciples did such doubts arise; no, among the multitudes, in the towns, cities, and villages, among those who had received proofs of My power and for the sake of those works followed Me, confusion, anguished questioning, surprise, and incomprehension surged because all had ended in that manner.

67. I had pity on them all, and so, as I had with My closest disciples, I gave them proofs that though I would no longer accompany them as a man on the earth, I had not left them. To each heart, in each home, or family, and in each town, I manifested Myself to those hearts that believed in Me, making them feel My spiritual presence in a multitude of forms. Then began the struggle of those Christians who had needed to lose their Master on earth in order to raise themselves up to preach the truth that He had revealed to them. You all know their great works. (333, 38 – 41)

68. During the Second Era, when I made Myself visible to My disciples for the last time, among the clouds, when I disappeared from their sight, there was sorrow in them for at that moment they felt to have been left alone; but then they listened to the voice of the angel, the emissary of the Lord who said to them: “O men of Galilee, what is it that you see? This same Jesus that you see ascending into Heaven you will behold descending in the same manner.”(8, 13)

69. Then they understood that when the Master should return to men, He would do it spiritually. (8, 13 – 14)

<= Kapitel / Chapter 11                                                             Kapitel / Chapter 13 =>

flagge fr  Chapitre 12… Passion, Mort et Résurrection

=> VIDEO

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 12 – Révélations de Jésus-Christ
Passion, Mort et Résurrection

Efforts, épreuves et souffrances tout  au long de la vie de Jésus
Cela dit le Seigneur…

1. Je vins vivre parmi les hommes en faisant de ma vie un exemple, un livre. Je connus toutes les douleurs, les épreuves et les luttes, la pauvreté, le travail et les persécutions; je connus la méconnaissance des parents, l’ingratitude et la trahison, les longues journées, la soif et la faim, la moquerie, la solitude et la mort. Je laissai tout le poids du péché humain retomber sur Moi. Je permis que l’homme analyse mon Esprit en profondeur, dans ma parole et mon corps perforé, dans lequel il pouvait voir jusqu’au dernier de mes os. Etant Dieu, je fus converti en roi de cirque, en butin et dus même porter la croix de l’ignominie et escalader le mont où mouraient les voleurs. Là prit fin ma vie humaine, comme une preuve de ce que je ne suis pas seulement le Dieu de la parole, mais le Dieu des oeuvres. (217, 11)

2. Quand approchait l’heure fatidique et que la cène était terminée, Jésus avait donné, à ses disciples, les dernières recommandations Il se dirigea vers le Jardin des Oliviers, où il avait l’habitude de prier et, s’adressant au Père, lui dit : «Seigneur, dans la mesure du possible, éloigne de Moi ce calice, mais auparavant accomplis Ta volonté». Alors, s’approcha un de mes disciples, celui qui devait me livrer, accompagné de la foule qui allait m’appréhender. Lorsqu’ils demandèrent : «Qui est Jésus, le Nazaréen?» Judas s’approcha de son Maître et lui donna un baiser. Le coeur de ces hommes était craintif et troublé en voyant la sérénité de Jésus, et ils redemandèrent : «Qui est Jésus?» Alors, m’avançant à eux, je leur dis : «Me voici, c’est Moi». C’est là que commença ma passion.

3. Ils m’emmenèrent devant des pontifes, des juges et des gouverneurs; ils m’interrogèrent, me jugèrent et m’accusèrent d’enfreindre la loi de Moise et de vouloir constituer un royaume qui destitue celui de César. (152, 6-7)

La faiblesse de Judas

4. Ne vous souvenez-vous pas des nombreuses occasions en lesquelles je fis montre d’amour, pas seulement envers ceux qui crurent en Moi, mais aussi à l’égard de celui qui me trahît et de ceux qui me persécutèrent et me jugèrent? A présent, vous pouvez m’interroger sur la raison qui me poussa à permettre tous ces outrages et je vous répondrai qu’il était indispensable de les laisser complètement libres de penser et d’agir, afin de profiter d’occasions propices pour me manifester et que tous puissent se rendre compte et percevoir la miséricorde et l’amour avec lesquels je vins endoctriner le monde.

5. Je ne manipulai pas le coeur de Judas pour qu’il me trahisse, il fut l’instrument d’une mauvaise pensée lorsque son coeur s’emplit de ténèbres; et devant l’infidélité de ce disciple, je lui accordai mon pardon.

6. Il n’aurait pas été nécessaire que l’un des miens me trahisse pour vous donner cette preuve d’humilité, le Maître en aurait fait la démonstration en toute occasion que les hommes lui auraient présentée. Le rôle de ce disciple fut d’être l’instrument par lequel le Maître montra au monde sa divine humilité. Et, bien que vous ayez imaginé que ce fut la faiblesse de cet homme qui causa la mort de Jésus, je vous dis que vous êtes dans l’erreur, parce que je vins me livrer entièrement à vous, de cette manière ou d’une autre, soyez-en sûrs. Pour autant, vous n’avez pas le droit de maudire ou juger celui qui est votre frère et qui, dans un instant d’aveuglement, manqua de l’amour et de la fidélité qu’il devait à son Maître. Si vous le rendez responsable de ma mort, pourquoi ne le bénissez-vous pas en sachant que mon sang fut répandu pour le salut de tous les hommes? Mais il vous faudrait prier pour demander qu’aucun d’entrevous ne succombe à la tentation, parce que l’hypocrisie des scribes et des pharisiens existe encore toujours dans le monde. (90, 37-39)

La passion de Jésus

7. Lorsque Caïphe, le pontife, m’interrogea en ces termes : «Je te conjure de me dire si tu es le Christ, le Messie, le Fils de Dieu», je lui répondis : «Tu l’as dit». (21, 30)

8. Combien de coeurs qui, quelques jours auparavant, avaient admiré et béni mes OEuvres, les oublièrent pour devenir ingrats et s’unir à ceux qui blasphémaient contre Moi. Mais il était indispensable que ce sacrifice fût très grand pour qu’il ne s’efface jamais du coeur de l’humanité.

9. Le monde entier, et par conséquent vous-mêmes, m’ont vu être blasphémé, bafoué et humilié, à un point qu’aucun homme n’a pu connaître. Mais je terminai patiemment le calice que vous m’avez donné à boire. Pas à pas, j’accomplis mon destin d’amour parmi les hommes en donnant tout à mes enfants.

10. Bienheureux ceux qui, bien qu’ils vissent leur Dieu ensanglanté et haletant, crurent en Lui.

11. Mais, il m’attendait encore quelque chose de plus terrible : mourir cloué sur une pièce de bois entre deux bandits. Mais c’était écrit et il fallait que tout s’accomplisse ainsi, pour que je sois reconnu comme le véritable Messie. (152, 8-11)

12. A propos de cet enseignement qu’aujourd’hui je vous prodigue, je vous en donnai déjà un exemple au cours du Second Temps. Jésus se retrouvait sur la croix, le Rédempteur agonisait devant ces multitudes qu’il avait tant aimées, chaque coeur représentait une porte à laquelle Il avait frappé. Parmi la foule se trouvaient l’homme qui gouvernait les multitudes, le prince de l’église, le publicain, le pharisien, le riche, le pauvre, le pervers et le coeur simple. Et, tandis que les uns connaissaient celui qui expirait en cette heure, parce qu’ils avaient vu ses actions et reçu ses bienfaits, les autres, assoiffés de sang innocent et avides de vengeance, précipitaient la mort de Celui qu’ils surnommaient, en se moquant, le Roi des Juifs, sans savoir qu’il n’était pas seulement Roi d’un peuple, mais bien de tous les peuples de la Terre et de tous les mondes de l’Univers. Jésus, dirigeant l’un de ses ultimes regards à ces multitudes, plein de tendresse et de piété, supplia le Père en ces termes : «Mon Père, pardonnez-leur, car ils ne savent pas ce qu’ils font».

13. Ce regard enveloppa tout autant celui qui pleurait pour Lui que celui qui jouissait de sa torture, parce que l’amour du Maître, qui était l’amour du Père, était un seul pour tous. (103, 26-27)

14. Lorsqu’il arriva le jour où les foules, excitées par ceux qui se sentaient mal-à-l’aise en présence de Jésus, le blessèrent et le fouettèrent, le virent saigner comme un simple mortel sous l’effet des coups, et plus tard agoniser et mourir comme n’importe quel humain, les pharisiens, les princes et les prêtres, satisfaits s’exclamèrent : «Voici celui qui se fait appeler fils de Dieu, celui qui se crut roi et se fit passer pour le Messie ».

15. Ce fut à leur intention, bien plus que pour d’autres, que Jésus demanda à son Père de pardonner à ceux qui, connaissant les écritures, le reniaient, et qui aux yeux des multitudes le faisaient passer pour un imposteur. Ils étaient là, ceux qui, se prétendant les docteurs de la loi, ne savaient, en réalité, par le fait de juger Jésus, ce qu’ils faisaient; tandis que là-bas, dans la foule, il y avait des coeurs déchirés par la douleur devant l’injustice qu’ils vivaient, et des visages inondés par les larmes devant le sacrifice du Juste. C’était les hommes et les femmes au coeur simple et à l’esprit humble et supérieur, qui savaient qui était celui qui était venu au monde parmi les hommes et réalisaient ce qu’ils perdaient avec le départ du Maître. (150, 24-25)

16. Celui qui vous parle est Celui qui, agonisant sur la croix, maltraité et torturé par la foule, éleva ses yeux vers l’infini en disant : «Père, pardonne-leur, car ils ne savent pas ce qu’ils font».

17. Dans ce pardon divin, je contins et englobai tous les hommes de tous les temps, parce que je pouvais voir le passé, le présent et le futur de l’humanité. Je puis vous dire en vérité et en esprit que, en cette heure bénie, je vous voyais, vous qui, en ce temps- ci, écoutez ma nouvelle parole. (268, 39-39)

18. Quand, depuis la hauteur de la croix, je dirigeai mes ultimes regards à la multitude, je vis Marie et, faisant référence à Jean, lui dis : «Femme, voici ton fils», tandis que je dis à Jean : «Fils, voici ta Mère».

19. Jean, en cette heure, était le seul qui pouvait comprendre le sens de cette phrase, parce que les foules étaient aveugles lorsque je leur dis : «J’ai soif». Mais, c’était une soif d’amour que mon Esprit éprouvait.

20. Les deux malfaiteurs agonisaient également à Mes côtés et, tandis que le premier blasphémait et se précipitait dans l’abîme, l’autre s’illuminait de la lumière de la foi et, en dépit de voir son Dieu cloué sur l’ignominieuse pièce de bois, tout proche d’expirer, il croyait en sa Divinité et lui dit : «Quand tu seras au Royaume des Cieux, souviens-toi de moi». Ce à quoi, ému par tant de foi, je lui répondis : «En vérité je te dis qu’aujourd’hui même tu seras avec Moi au Paradis».

21. Nul n’a idée des tempêtes qui se fomentaient à cet instant dans le coeur de Jésus; les éléments déchaînés n’étaient qu’un pâle reflet de ce qui se produisait dans la solitude de cet homme, la douleur de l’Esprit Divin était telle que la chair, se sentant faible l’espace d’un instant, exprima : «Mon Dieu, mon Dieu, pourquoi m’as-tu abandonné?»

22. Si j’enseignai aux hommes comment vivre, je vins aussi leur enseigner à mourir en pardonnant et en bénissant même ceux qui m’insultaient et me martyrisaient, en disant au Père : «Pardonne-leur, car ils ne savent pas ce qu’ils font».

23. Et lorsque l’esprit abandonnait ces lieux, je dis : «Père, je remets mon esprit en tes mains». La leçon parfaite était terminée, comme Dieu et comme l’homme l’avait annoncé. (152, 12-17)

24. Il suffît d’un instant à Dysmas pour se sauver, et ce fut l’ultime de sa vie; il me parla depuis sa croix, et en dépit de voir que Jésus, celui qui se disait fils de Dieu, agonisait, il sentit que celui-ci était le Messie, le Sauveur et s’en remit à Lui en éprouvant tout le repentir de son coeur et toute l’humilité de son esprit. C’est pour cela que je lui promis le Paradis pour le jour même.

25. Je vous dis qu’à tout un chacun qui pèche inconsciemment, mais qui au terme de sa vie s’adresse à Moi avec le coeur empli d’humilité et de foi, je lui ferai ressentir la tendresse de ma charité, qui l’élèvera des misères de la Terre, pour lui faire connaître les délices d’une vie noble et élevée.

26. Oui, cher Dysmas, tu t’en allas avec Moi au Paradis de la lumière et de la paix spirituelle, où j’emmenai ton esprit en récompense de ta foi. Qui aurait dit à ceux qui doutaient qu’en Jésus, moribond et saignant, habitât un Dieu, et que dans le bandit qui agonisait à sa droite se cachait un esprit de lumière?

27. Le temps passa et lorsque le calme revint, beaucoup de ceux qui me renièrent et me bafouèrent pénétrèrent dans la lumière de ma vérité ; il en résulta un grand désir de repentir et un inébranlable amour à me suivre. (320, 67)

28. Au moment où le corps, qui me servit d’enveloppe au Second Temps, entra en agonie, et que, du haut de la croix, je prononçai les dernières paroles, il y eut une phrase qui, ni en ces instants-là, ni d’ailleurs longtemps après, ne fut comprise : «Mon Dieu, mon Dieu, pourquoi m’as-tu abandonné?».

29. Beaucoup éprouvèrent des doutes en raison de ces paroles; d’autres se confondirent en pensant que ce fut une faiblesse, un titubement, un instant de d’impuissance. Mais ils n’ont pas pris en considération qu’elle ne fut pas l’ultime phrase. En effet, dans sa suite, j’en prononçai d’autres qui se révélaient pleines de force et de lucidité : «Père, en tes mains je confie mon Esprit» et «Tout est consommé».

30. A présent que je suis revenu pour faire la lumière sur vos confusions et éclaircir ce que vous appelez Mystères, je vous dis : Lorsque je fus sur la croix, l’agonie fut longue, sanglante et le corps de Jésus, infiniment plus sensible que celui de tous les hommes, souffrait une agonie qui se prolongeait et la mort n’apparaissait pas. Jésus avait accompli sa mission dans le monde, il avait déjà prononcé l’ultime parole et enseigné l’ultime leçon; alors ce corps torturé, cette chair déchirée qui ressentait l’absence de l’esprit, demanda, avec souffrance au Seigneur : «Père, Père! Pourquoi m’as-tu abandonné?» C’était la douce et douloureuse plainte de l’agneau blessé à égard de son Berger. Cela constituait la preuve de ce que le Christ, le Verbe, se fit vraiment homme en Jésus et que sa souffrance fut réelle.

31. Pouvez-vous attribuer ces paroles au Christ, uni éternellement au Père? A présent, vous, vous savez que ce fut un gémissement du corps de Jésus, lacéré par l’aveuglement des hommes. Mais lorsque la caresse du Seigneur se posa sur cette chair martyrisée, Jésus continua de s’exprimer dans les termes suivants : «Père, en tes mains je confie mon Esprit». «Tout est consommé». (34, 27-30)

32. Lorsque Jésus fut sur la croix, il n’y eut aucun esprit qui ne se sente ébranlé devant la voie d’amour et de justice de Celui qui mourait nu tout comme la même vérité qu’il livra en sa parole. Ceux qui ont analysé la vie de Jésus ont reconnu que, ni avant ni après Lui, n’a existé quelqu’un qui réalise une oeuvre comme la sienne, parce que ce fut une OEuvre divine qui, par son exemple, sauvera l’humanité.

33. J’en arrivai au sacrifice avec mansuétude, parce que je savais que mon sang allait vous convertir et vous sauver. Je m’exprimai avec amour et vous pardonnai jusqu’à l’ultime instant parce que je vins pour vous offrir un enseignement sublime et pour vous tracer, à l’aide d’exemples parfaits, le chemin vers l’éternité.

34. L’humanité voulut me faire renoncer à mon objectif en m’attaquant au travers de la fragilité de la chair, mais je ne renonçai point. Les hommes voulurent me faire blasphémer, et je ne le fis point. Plus les foules m’offensaient, plus j’éprouvais de pitié et d’amour pour elles. Et, plus elles me blessaient le corps, plus en jaillissait du sang pour ressusciter les morts à la foi et à la vie.

35. Ce sang est le symbole de l’amour avec lequel je traçai le chemin pour l’esprit humain. Je léguai ma parole de foi et d’espérance aux affamés de justice et le trésor de mes révélations aux pauvres d’esprit.

36. Il fallut que s’écoule le temps pour que l’humanité se rende compte de l’importance de Celui qui était venue sur la Terre; alors, on considéra parfaite et divine l’OEuvre de Jésus et on la reconnut comme surhumaine. Que de larmes de repentir! Que de remords dans les esprits! (29, 37-41)

37. Oui, Jésus, qui était le Chemin, la Vérité et la Vie, acheva sa mission par cette oraison de sept mots, en disant à son Père, au moment final : «En tes mains je confie mon Esprit». Réfléchissez, vous qui êtes les enfants et disciples de ce Maître, pour savoir si vous pourriez quitter cette vie sans l’offrir au Père, comme un attribut d’obéissance et d’humilité, et si vous pourriez clore vos yeux à ce monde sans demander la protection du Seigneur, puisque vous auriez à les ouvrir en d’autres lieux.

38. Toute la vie de Jésus fut une offrande d’amour au Père. Les heures que dura son agonie sur la croix constituèrent une prière d’amour, d’intercession et de pardon.

39. Ceci est le chemin que je vins vous montrer, humanité. Vivez à l’image de votre Maître et Je vous promets de vous emmener en mon sein, qui est l’origine de tout bonheur. (94, 78-80)

40. Moi, le Christ, au travers de Jésus, l’homme, je manifestai la gloire du Père, sa sagesse et son pouvoir. Le pouvoir fut employé pour accomplir des prodiges en faveur des nécessiteux de foi dans l’esprit, de lumière dans le discernement, et de paix dans le coeur. Ce pouvoir, qui est la même force de l’amour, fut répandu sur ceux qui en avaient besoin, pour le donner intégralement aux autres, au point que je n’en fis pas usage pour mon propre corps, qui pourtant en avait également besoin en l’heure suprême.

41. Je ne voulus pas user de mon pouvoir pour éviter l’intense souffrance de mon corps car je me fis homme dans le but de souffrir pour vous en vous donnant une preuve tangible, divine et humaine de mon amour infini et de ma pitié pour les petits, les nécessiteux et les pécheurs.

42. Tout le pouvoir que je manifestai pour les autres, tant pour laver un lépreux, rendre la vue à l’aveugle et le mouvement au paralytique, ou pour convertir les pécheurs et ressusciter les morts, toute cette puissance dont je fis preuve devant les foules pour leur fournir des preuves de ma vérité, que ce fut en démontrant mon autorité sur les éléments et mon pouvoir sur la vie et la mort, je ne voulus même pas en faire usage pour Moi, en laissant mon corps vivre cette passion et ressentir cette douleur.

43. Il est certain que mon pouvoir aurait évité toute douleur à mon corps. Mais, quel mérite aurais-je eu à vos yeux? Quel exemple aurais-je laissé à la portée de l’homme, si j’avais fais usage de mon pouvoir pour m’éviter la douleur? Il fallait, en ces instants précis, que j’abandonne mon pouvoir, que je renonce à la force divine pour ressentir et vivre la souffrance de la chair, la tristesse devant l’ingratitude, la solitude, l’agonie et la mort.

44. C’est pour ce motif que les lèvres de Jésus demandèrent de l’aide en l’heure suprême, parce que sa douleur était réelle. Mais ce n’était pas seulement la douleur physique qui courbait le corps fébrile et épuisé de Jésus, mais aussi la sensation spirituelle d’un Dieu qui, au travers de ce corps, était brimé et déchiré par les enfants aveugles, ingrats et arrogants, pour lesquels il était en train de verser ce sang.

45. Jésus était fort grâce à l’esprit qui l’animait, celui de l’Esprit Divin. Il aurait pu être rendu physiquement insensible à la douleur et invincible aux épreuves de ses persécuteurs; mais il était nécessaire qu’il pleure, qu’il ressente, qu’aux yeux de la multitude il tombe l’une et l’autre fois, les forces de sa matière étant épuisées, et qu’il meure lorsque, de son corps, se serait échappée l’ultime goutte de sang.

46. Ainsi s’accomplit ma mission sur la Terre. Ainsi prit fin l’existence dans ce monde de Celui que, les jours précédents, le peuple avait proclamé Roi, précisément en entrant dans Jérusalem. (320, 56-61)

L’action salvatrice de Jésus dans les mondes de l’Au-Delà

47. Dans les premiers temps de l’humanité, son évolution spirituelle était aussi limitée que son intuition à propos de l’existence de l’esprit après la mort matérielle et la connaissance de son but final faisait en sorte que l’esprit, en se désincarnant, entre en une profonde léthargie de laquelle il allait, lentement, se réveiller. Mais lorsque le Christ se fit homme en Jésus pour prodiguer son enseignement à tous les esprits, dès qu’Il eut consommé sa mission parmi l’humanité, Il envoya sa lumière à des multitudes d’êtres qui, depuis le commencement du monde, attendaient son avènement pour être libérés de leur tourment et pouvoir s’élever vers le Créateur.

48. Le Christ était le seul à pouvoir illuminer ces ténèbres, seule sa voix pouvait ressusciter ces esprits qui dormaient pour son évolution. Lorsque le Christ expira, en tant qu’homme, l’Esprit divin fit jaillir la lumière dans les demeures spirituelles et dans les mêmes sépulcres, d’où sortirent les esprits qui avec leurs anciens corps, dormaient du sommeil de la mort. Ces êtres errèrent, en cette nuit-là, de par le monde, en se rendant visibles aux regards humains comme un témoignage de ce que le Rédempteur était la vie pour tous les êtres et que l’esprit est immortel. (41, 5-6)

49. Hommes et femmes percevaient des signes et des voix de l’Au-Delà; les personnes âgées et les enfants, eux aussi, étaient les témoins de ces manifestations et, dans les jours qui précédèrent la mort du Rédempteur, la lumière céleste pénétra le coeur de l’humanité. Les êtres de la vallée spirituelle lancèrent un appel au coeur des hommes et, le jour où le Maître, en tant qu’homme, poussa l’ultime soupir, sa lumière pénétra dans tous les lieux et endroits, dans les demeures matérielles et spirituelles, en quête des êtres qui l’attendaient depuis très longtemps. Ces êtres, matérialisés, perturbés et malades, marginaux, liés à des chaînes de remords, traînant des fardeaux d’iniquité, et d’autres esprits qui croyaient être morts et étaient prisonniers de leur corps; tous ces êtres sortirent de leur léthargie et se réveillèrent à la vie spirituelle.

50. Mais, avant d’abandonner cette Terre, ils s’en furent rendre témoignage de leur résurrection, de leur existence, auprès des familles auxquelles ils avaient appartenu. Et c’est ainsi que, en cette nuit de deuil et de douleur, le monde fut le témoin de ces manifestations.

51. Le coeur des hommes se bouleversa et les enfants pleurèrent à la vue de ceux qui étaient morts depuis un temps et qui, ce jour-là, revenaient juste l’espace d’un instant, pour témoigner de ce Maître qui, étant descendu sur la Terre pour répandre sa semence d’amour, en même temps cultivait les champs spirituels habités par une infinité d’esprits, également ses enfants, et les guérissait et les libérait de leur ignorance. (339, 22)

52. Lorsque je quittai mon corps, mon Esprit entra dans le monde des esprits et je m’adressai à eux au moyen de la parole de vérité, tout comme à vous : je leur parlai de l’amour divin parce celui-ci représente la véritable connaissance de la vie.

53. En vérité, je vous dis que l’esprit de Jésus en aucun instant ne resta au tombeau, il devait prodiguer beaucoup de charités dans d’autres mondes; Mon Esprit infini avait pour eux, tout comme pour vous, beaucoup de révélations à manifester.

54. Il existe aussi des mondes où les êtres spirituels ne savent aimer, demeurent dans l’obscurité et craignent la lumière. De nos jours, les hommes savent qu’existe l’obscurité là où il y a manque d’affection et égoïsme. Ils savent aussi que la guerre et les passions sont la clé qui verrouille la porte du chemin qui mène au Royaume de Dieu.

55. L’amour, en revanche, est la clé avec laquelle s’ouvre le Royaume de la lumière, qui est la vérité.

56. Ici, je me suis révélé par le biais de matières, là je me suis révélé directement avec les esprits élevés, afin qu’ils instruisent ceux qui ne sont pas formés pour recevoir directement mon inspiration. Et ces êtres élevés, lumineux sont, tout comme ici en ce qui vous concerne, les porte-parole. (213, 6-11) La Résurrection de Christ

57. Quelques jours après ma crucifixion, mes disciples étant réunis autour de Marie, je leur fis sentir ma présence, représentée par la vision spirituelle d’une colombe. En cette heure bénie, aucun n’osa esquiver le moindre mouvement ni prononcer la moindre parole. Il y avait une véritable extase devant la contemplation de ce mirage, et les coeurs battaient, pleins de force et de confiance, sachant que la présence du Maître, qui en apparence s’en était allé, les accompagnerait éternellement en esprit. (8, 15)

58. Pourquoi pensez-vous que ma venue sous forme d’esprit n’ait aucun but? Rappelez-vous que Moi, après ma mort en tant qu’homme, je continuai à parler à mes disciples, en me présentant en Esprit.

59. Que serait-il advenu d’eux sans ces manifestations que je leur donnai, en les encourageant dans leur foi et en les réanimant en vue de l’accomplissement?

60. Le tableau qu’ils présentaient après mon départ était bien triste; les larmes ne cessaient de sillonner leurs visages, les sanglots s’échappaient à chaque instant de leurs poitrines, ils priaient fréquemment et la crainte et les remords les accablaient. Ils savaient que, tandis que l’un m’avait vendu, un autre m’avait renié et que presque tous, à l’heure suprême, m’avaient abandonné.

61. Comment pourraient-ils être les témoins de ce Maître totalement parfait? Comment auraient-ils le courage et la force de faire face à des hommes aux crédos aussi divers et tellement différents dans leurs manières de penser et de vivre?

62. Ce fut alors que mon Esprit apparut parmi eux pour calmer leur douleur, allumer leur foi et enflammer leurs coeurs avec l’idéal de ma Doctrine.

63. J’humanisai mon Esprit jusqu’à le rendre visible et tangible aux disciples, mais ma présence fut spirituelle et voyez quelle influence et transcendance ces manifestations ont exercées parmi mes apôtres. (279, 47- 52)

64. Mon sacrifice se consomma mais, sachant que ces coeurs avaient plus que jamais besoin de Moi, parce que, en leur for intérieur, était déchaînée une tempête de doutes, souffrances, confusions et craintes, rapidement je m’approchai d’eux pour leur donner une preuve de plus de mon infinie charité. Par amour et pitié envers ces enfants de ma parole, je m’humanisai en prenant la forme ou l’image du corps que j’adoptai dans le monde. Je me laissai voir, me fis entendre et, par mes paroles, rallumai la foi en ces esprits abattus. C’était une nouvelle leçon, une nouvelle forme de communiquer avec ceux qui m’avaient accompagné sur la Terre; et ils se sentirent revigorés, inspirés, transfigurés par la foi et la connaissance en ma vérité.

65. Malgré ces preuves, dont tous étaient les témoins, il se trouva un qui reniait avec obstination mes manifestations et preuves que je vins donner spirituellement à mes disciples. Et il fut indispensable de lui permettre qu’il puisse toucher ma présence spirituelle jusqu’avec ses sens matériels, afin qu’il puisse croire.

66. Mais ce doute ne se manifesta pas seulement parmi mes plus proches disciples. Non, la confusion, l’angoissante interrogation, la surprise, et le fait de ne savoir expliquer pourquoi tout s’était terminé de cette manière surgirent également parmi les multitudes, dans les localités, le s villes et les villages, parmi ceux qui avaient reçu des preuves de mon pouvoir et qui me suivaient pour ces oeuvres.

67. Je fis preuve de charité pour tous et, à l’instar de mes plus proches disciples, leur fournis les preuves que je ne étais pas éloigné d’eux, bien que je ne les accompagnasse plus sur la Terre en tant qu’homme. Je me manifestai à chaque coeur, dans chaque foyer ou famille et dans chaque village. Je me manifestai dans les coeurs qui croyaient en Moi, en leur faisant sentir ma présence spirituelle sous une multitude de formes. C’est alors que commença la lutte de ce peuple de chrétiens qui eut besoin de perdre son Maître sur la Terre, pour se lever et prêcher la vérité que Lui, lui avait révélée. Tous, vous connaissez ses grandes oeuvres. (333, 38-41)

68. Au cours du Second Temps, lorsque je me rendis visible à mes disciples pour la dernière fois, entre les nuages, au moment de disparaître de leur vue, la tristesse s’empara d’eux parce qu’en cet instant ils se sentirent seuls, mais par la suite entendirent la voix de l’ange émissaire du Seigneur qui leur disait : «Hommes de Galilée, que regardez-vous? Ce même Jésus qu’aujourd’hui vous avez vu monter aux Cieux, vous le verrez descendre de la même manière».

69. Alors ils comprirent que lorsque le Maître reviendrait parmi les hommes, il le ferait spirituellement. (8, 13-14)

<= Chapitre 11                                                                        Chapitre 13 =>

flagge es  Capítulo 12… Pasión, Muerte y Resurrección

=> VIDEO

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 12 – Revelaciones de Jesucristo
Pasión, Muerte y Resurrección

Esfuerzos y padecimientos durante toda la vida de Jesús
Esto dice el Señor…

1. Vine a vivir entre los hombres haciendo de mi vida un ejemplo, un libro. Yo supe de todos los dolores, de las pruebas y de las luchas, de la pobreza, del trabajo y de las persecuciones; supe del desconocimiento de los parientes, de la ingratitud y de la traición; de las largas jornadas, de la sed y del hambre, de la burla, de la soledad y de la muerte. Dejé que todo el peso del pecado humano, cayera sobre Mí. Permití que el hombre escudriñara mi Espíritu en mi palabra y en mi cuerpo taladrado, donde podía contemplarse hasta el último de mis huesos. Siendo Dios, quedé convertido en rey de burlas, en un despojo y aún tuve que cargar la cruz de la ignominia y escalar el montículo donde los ladrones morían. Ahí cesó mi vida humana, como una prueba de que Yo, no solamente soy el Dios de la palabra, sino el Dios de las obras. (217, 11)

2. Cuando se acercaba la hora y la cena había concluido, Jesús había hecho a sus discípulos las últimas recomendaciones. Se encaminó al Huerto de los Olivos, donde acostumbraba a orar, y hablando al Padre, le dijo: “Señor, si es posible, aparta de Mí este cáliz, mas antes, hágase Tu voluntad”. Entonces, se acercó aquel de mis discípulos que había de entregarme, acompañado de la turba que iba a aprehenderme. Cuando aquéllos preguntaron: “¿Quién es Jesús, el Nazareno?” Judas se acercó a su Maestro y lo besó. En el corazón de aquellos hombres hubo temor y turbación al contemplar la serenidad de Jesús y volvieron a preguntar: “¿Quién es Jesús?” Entonces, adelantándome hacia ellos, les dije: “Heme aquí, Yo soy”. Ahí comenzó mi pasión.

3. Me llevaron ante pontífices, jueces y gobernadores; me interrogaron, me juzgaron y acusaron de infringir la ley de Moisés y de querer formar un reino que destruyese al de César. (152, 6 – 7)

4. ¿No recordáis en cuantas ocasiones manifesté mi amor, no sólo en los que en Mí creyeron, sino también en aquél que me traicionó y en quienes me persiguieron y juzgaron? Ahora me podéis preguntar cuál fue la causa que me movió para permitir todos aquellos escarnios y Yo os contesto: Era menester que les dejara completa libertad de pensamiento y de obras, para que hubiera ocasiones propicias para manifestarme y que todos palparan la misericordia y amor con que vine a doctrinar al mundo.

La traición de Judas

5. Yo no moví el corazón de Judas para que me traicionara, él sirvió de instrumento a un mal pensamiento cuando su corazón se llenó de tinieblas; y ante la infidelidad de aquel discípulo, le manifesté mi perdón.

6. No hubiere sido preciso que uno de los míos me traicionara para daros aquella muestra de humildad, el Maestro la hubiera demostrado en cualquier ocasión que los hombres le hubiesen presentado. A aquél discípulo le correspondió ser el instrumento por el cual el Maestro mostró al mundo su divina humildad y aunque habéis pensado que la flaqueza de aquel hombre fue la que ocasionó la muerte de Jesús, Yo os digo que estáis en un error, porque Yo vine a darme todo a vosotros, y si no hubiese sido en esa forma, estad seguros de que hubiese sido en otra. Por lo tanto no tenéis derecho a maldecir o a juzgar a aquél que es vuestro hermano, al que en un instante de ofuscación faltó al amor y a la fidelidad que debía a su Maestro. Si vosotros le culpáis de mi muerte, ¿Por qué no lo bendecís sabiendo que mi sangre fue derramada para la salvación de todos los hombres? Más os valdría orar para pedir que ninguno de vosotros caiga en tentación, porque la hipocresía de los escribas y fariseos aún existe en el mundo. (90, 37 – 39)

7. Cuando fui interrogado por el pontífice Caifás diciéndome: Yo te conjuro a que me digas si eres el Cristo, el Mesías, el Hijo de Dios. Yo le respondí: “Tú lo has dicho”. (21, 30)

La Pasión de Jesús

8. ¿Cuántos corazones que días antes habían admirado y bendecido mis obras, olvidándose de ellas, se tornaron en ingratos y se unieron a los que blasfemaban contra Mí, mas era menester que fuera muy grande aquel sacrificio para que no se borrara jamás del corazón de la humanidad.

9. El mundo, y en él vosotros, me visteis ser blasfemado, escarnecido y humillado, hasta donde ningún hombre haya podido serlo; mas Yo apuré con paciencia el cáliz que me disteis a beber. Paso a paso cumplí mi destino de amor entre los hombres, dándome todo a mis hijos.

10. Bienaventurados los que, a pesar de ver ensangrentado y jadeante a su Dios, creyeron en Él.

11. Mas algo mayor aún me esperaba; morir clavado en un madero entre dos ladrones; pero escrito estaba y así debía cumplirse, para que Yo fuese reconocido como el Mesías verdadero. (152, 8 – 11)

12. Sobre esta enseñanza que ahora os doy, ya os ofrecí en el Segundo Tiempo un ejemplo. Hallábase Jesús en la cruz, el Redentor agonizaba ante aquellas multitudes a las que tanto había amado, cada corazón era una puerta a la cual Él había llamado. Entre la turba se encontraba el hombre que gobernaba multitudes, el príncipe de la iglesia, el publicano, el fariseo, el rico, el pobre, el perverso y el sencillo de corazón. Y mientras unos sabían quien era el que expiraba en aquella hora, porque habían visto sus obras y recibido sus beneficios, otros sedientos de sangre inocente y ávidos de venganza, aceleraban la muerte de Aquél a quien burlescamente llamaban Rey de los judíos, sin saber que no sólo era Rey de un pueblo, sino que lo era de todos los pueblos de la Tierra y de todos los mundos del Universo. Jesús, dirigiendo una de sus últimas miradas a aquellas multitudes, lleno de ternura y de piedad, elevó su súplica al Padre, diciendo: “Padre mío, perdónales, porque no saben lo que hacen”.

13. Aquella mirada, lo mismo envolvió al que lloraba por Él, que al que gozaba con su tormento, porque el amor del Maestro que era el amor del Padre, era uno solo para todos. 103, 26 – 27)

14. Cuando llegó el día en que las turbas, azuzadas por quienes se sentían intranquilos con la presencia de Jesús, le hirieron y azotaron; y le vieron sangrar como un simple mortal bajo el efecto de los azotes, más tarde, agonizar y morir como cualquier humano; los fariseos, los príncipes y los sacerdotes, exclamaron satisfechos: he ahí que se nombra hijo de Dios, al que se creyó rey y se hizo pasar por el Mesías.

15. Fue por ellos, más que por otros, por los que Jesús pidió a su Padre que perdonara a aquéllos que, conociendo las escrituras lo estaban negando, y ante las multitudes lo estaban mostrando como a un impostor. Ellos eran los que, diciendo ser los doctores de la ley, en realidad, al juzgar a Jesús, no sabían lo que hacían, mientras que allí, entre las turbas, había corazones destrozados por el dolor, ante la injusticia que estaban presenciando y rostros anegados por el llanto, ante el sacrificio del Justo. Eran los hombres y las mujeres de corazón sencillo y de espíritu humilde y elevado, que sabían quién era el que había estado en el mundo con los hombres y comprendían lo que éstos perdían al partir el Maestro. (150, 24 – 25)

16. Os habla Aquél que en la cruz, agonizante, maltrecho y torturado por la turba, elevó sus ojos al infinito, diciendo: “Padre, perdónales, porque no saben lo que hacen”.

17. En aquel divino perdón, abarqué y envolví a todos los hombres de todos los tiempos, porque Yo podía ver el pasado, el presente y el futuro de la humanidad. Puedo deciros en verdad y en espíritu, que en aquella bendita hora os estaba contemplando a vosotros que en este tiempo estáis escuchando mi nueva palabra. (268, 38 – 39)

18. Cuando desde lo alto de la cruz dirigí mis últimas miradas a la multitud, contemplé a María, y le dije refiriéndome a Juan: “Mujer, he ahí a tu hijo” y a Juan: “Hijo, he ahí a tu Madre”.

19. Juan era el único en aquella hora que podía entender el sentido de aquella frase, porque las turbas estaban tan ciegas, que cuando les dije: Sed tengo cuando era sed de amor lo que experimentaba mi Espíritu.

20. También los dos malhechores agonizaban junto Conmigo y mientras uno blasfemaba y se hundía en el abismo, el otro se iluminaba con la luz de la fe, y a pesar de ver a su Dios enclavado en el ignominioso madero y próximo a expirar, creía en su Divinidad y le dijo: “Cuando estés en el Reino de los Cielos, acuérdate de mí”, a lo cual respondí conmovido por tanta fe: “En verdad te digo, que hoy estarás Conmigo en el Paraíso”.

21. Nadie sabe las tempestades que se agitaban en esa hora dentro del corazón de Jesús; los elementos desencadenados eran sólo un débil reflejo de lo que en la soledad de aquel hombre pasaba y era tan grande y tan real el dolor del Espíritu Divino, que la carne sintiéndose por un instante débil, exclamó: “Dios mío, Dios mío, ¿Por qué me has abandonado?”

22. Si enseñé a los hombres a vivir, también les vine a enseñar a morir perdonando y bendiciendo, aún a los mismos que me injuriaban y martirizaban al decir al Padre: “Perdónales, que no saben lo que hacen”.

23. Y cuando el espíritu abandonaba esta morada, dije: “Padre, en vuestras manos encomiendo mi espíritu”. La lección perfecta había concluido, como Dios y como hombre había hablado. (152, 12 – 17)

24. Un instante bastó a Dimas para salvarse, y ése fue el último de su vida; él me habló desde su cruz, y a pesar de ver que Jesús, el que se decía hijo de Dios, estaba en agonía, sintió que era el Mesías, el Salvador y a Él se entregó con todo el arrepentimiento de su corazón y con toda la humildad de su espíritu, por eso le prometí el Paraíso para ese mismo día.

25. Yo os digo que todo aquél que inconscientemente vaya pecando, pero que al final de su vida me hable con su corazón lleno de humildad y de fe, le haré sentir la ternura de mi caridad, que lo elevará de las miserias de la Tierra, para hacerle conocer los deleites de una vida noble y elevada. (94, 71 – 72)

26. Sí, amado Dimas, tú fuiste conmigo en el Paraíso de la luz y de la paz espiritual, a donde llevé a tu espíritu, en premio a su fe. ¿Quién hubiese dicho a los que dudaban que en Jesús, moribundo y sangrante, habitase un Dios, que en el ladrón que agonizaba a su diestra se ocultase un espíritu de luz?

27. El tiempo pasó y cuando la calma renació, muchos de aquéllos que me negaron y escarnecieron fueron penetrando en la luz de mi verdad, por lo que su arrepentimiento fue grande y su amor para seguirme fue inquebrantable. (320, 67)

28. Cuando el cuerpo que me sirvió de envoltura en el Segundo Tiempo entró en agonía y desde la cruz pronuncié las postreras palabras, hubo entre mis últimas frases una que ni en aquellos instantes, ni mucho tiempo después fue comprendida: “¿Dios mio, Dios mio, por que me has abandonado?”.

29. Por aquellas palabras muchos dudaron; otros se confundieron pensando que fue una flaqueza, un titubeo, un instante de debilidad. Mas no han tomado en cuenta que esa no fue la última frase sino que después de ella aún pronuncié otras que revelaban fortaleza y lucidez plenas: “Padre, en tus manos encomiendo mi Espíritu” y “Todo está consumado”.

30. Ahora que he vuelto para hacer luz en vuestras confusiones y esclarecer lo que habéis llamado misterios, os digo: Cuando estuve en la cruz, la agonía fue larga, cruenta y el cuerpo de Jesús, infinitamente más sensible que el de todos los hombres, sufría una agonía prolongada y la muerte no llegaba. Jesús había cumplido su misión en el mundo, ya había dicho la última palabra y enseñado la última lección; entonces aquel cuerpo torturado, aquella carne destrozada al sentir la ausencia del espíritu, preguntó dolorosamente al Señor: “¡Padre, Padre! ¿Por qué me has abandonado?” Era la dulce y doliente queja del cordero herido hacia su Pastor. Era la prueba de que Cristo, el Verbo, en verdad se hizo hombre en Jesús y su padecimiento fue real.

31. ¿Podéis atribuir vosotros a Cristo estas palabras, estando unido al Padre eternamente: Ahora sabéis que fue un gemido del cuerpo de Jesús, lacerado por la ceguera de los hombres. Mas cuando la caricia del Señor se posó sobre aquella carne martirizada, prosiguió hablando Jesús y sus palabras fueron: “Padre en tus manos encomiendo mi Espíritu”. “Todo está consumado”. (34, 27 – 30)

32. Cuando Jesús fue en la cruz, no hubo espíritu que no se sintiera estremecido ante la voz de amor y de justicia de Aquél que moría desnudo como la misma verdad que entregó en su palabra. Quienes han analizado la vida de Jesús, han reconocido que ni antes ni después de Él, ha existido quien lleve a cabo una obra como la suya, porque fue obra divina que con su ejemplo salvará a la humanidad.

33. Llegué con mansedumbre al sacrificio, porque sabía que mi sangre había de convertiros y salvaros. Hablé con amor y os perdoné hasta el último instante porque vine a traeros una enseñanza sublime y a trazaros el camino con ejemplos perfectos hacia la eternidad.

34. Quiso la humanidad hacerme desistir de mi propósito buscando la fragilidad de la carne y no desistí. Quisieron los hombres hacerme blasfemar y no blasfemé. Mientras más me ofendían las turbas, más piedad y amor tenía de ellas y cuanto más herían mi cuerpo, más sangre manaba de él para dar vida a los muertos a la fe.

35. Esa sangre es el símbolo del amor con que tracé el camino al espíritu humano. Dejé mi palabra de fe y esperanza a los hambrientos de justicia y el tesoro de mis revelaciones a los pobres de espíritu.

36. Hasta que el tiempo pasó, la humanidad se dio cuenta de quien había estado en el mundo; entonces, la Obra de Jesús fue tenida por perfecta y divina, reconocida como sobrehumana. ¡Cuántas lágrimas de arrepentimiento! ¡Cuánto remordimiento en los espíritus! (29, 37 – 41)

37. Si Jesús que era el Camino, la Verdad y la Vida, terminó su misión con aquella oración de siete palabras, diciendo al final a su Padre: En tus manos encomiendo mi Espíritu. Pensad si vosotros que sois los párvulos y los discípulos de aquel Maestro, podréis dejar esta vida sin ofrecérsela al Padre como un atributo de obediencia y de humildad, y podréis cerrar vuestros ojos a este mundo sin pedir al Señor su protección, ya que tendréis que abrirlos en otras regiones.

38. Toda la vida de Jesús fue una ofrenda de amor al Padre. Las horas que duró su agonía en la cruz fueron una oración de amor, de intercesión y de perdón.

39. Ese es el camino que os vine a señalar, humanidad. Vivid imitando a vuestro Maestro y os prometo llevaros a mi seno, que es el origen de toda felicidad. (94, 78 – 80)

40. Yo Cristo, a través de Jesús, el hombre, manifesté la gloria del Padre, su sabiduría y su poder. El poder fue empleado para obrar prodigios en bien de los necesitados de fe en el espíritu, de luz en el entendimiento y de paz en el corazón. Ese poder, que es la misma fuerza del amor, fue derramado sobre los necesitados, para darse íntegro a los demás, a tal punto que no lo empleé para mi propio cuerpo, que también lo necesitaba en la hora suprema.

41. Yo no quise hacer uso de mi poder para evitar el intenso sufrimiento de mi cuerpo, porque al hacerme hombre fue con el fin de padecer por vosotros dándoos una prueba palpable, divina y humana de mi infinito amor y mi piedad por los pequeños, por los necesitados, por los pecadores.

42. Todo el poder que manifesté para los demás, lo mismo al limpiar a un leproso, al darle luz al ciego y el movimiento al paralítico, que al convertir a los pecadores y resucitar a los muertos; toda la potestad que manifesté delante de las turbas, para darles pruebas de mi verdad, ya probándoles mi autoridad sobre los elementos y mi potestad sobre la vida y la muerte, no quise siquiera emplearla para conmigo, dejando que mi cuerpo viviera aquella pasión y sintiera aquel dolor.

43. Cierto es que mi poder habría evitado todo dolor a mi cuerpo, pero ¿Qué mérito hubiese tenido ante vosotros? ¿Qué ejemplo habría dejado Yo al alcance del hombre, si hubiese hecho uso de mi poder para evitarme el dolor? Era preciso despojarme de mi poder en aquellos instantes, renunciar a la fuerza divina para sentir y vivir el dolor de la carne, la tristeza ante la ingratitud, la soledad, la agonía y la muerte.

44. Por eso los labios de Jesús pidieron ayuda en la hora suprema, porque su dolor era real, mas no era tan sólo el dolor físico el que agobiaba al cuerpo febril y exhausto de Jesús, era también la sensación espiritual de un Dios que a través de ese cuerpo era vejado y escarnecido por los hijos ciegos, ingratos y soberbios, por quienes estaba dando aquella sangre.

45. Jesús era fuerte por el espíritu que lo animaba, que era el Espíritu Divino y podía haber sido físicamente insensible al dolor e invencible ante las pruebas de sus perseguidores; pero era necesario que llorase, que sintiese, que ante los ojos de la multitud cayese una vez tras otra, agotadas las fuerzas de su materia y que muriese cuando de su cuerpo se hubiese escapado la última gota de sangre.

46. Así quedó cumplida mi misión en la Tierra. Así terminó la existencia en el mundo de Aquél a quien días antes había proclamado Rey el pueblo, precisamente al entrar en Jerusalén. (320, 56 – 61)

La acción salvadora de Jesús en los mundos del Más Allá

47. En los primeros tiempos de la humanidad era tan escasa su evolución espiritual, que su intuición sobre la existencia del espíritu después de la muerte material y el conocimiento de su destino final, hacía que el espíritu al desencarnar penetrara en un letargo profundo del cual lentamente iba despertando, mas cuando Cristo se hizo hombre en Jesús para darle su enseñanza a todos los espíritus, una vez que hubo consumado su misión entre la humanidad, envió su luz a multitudes de seres que desde el principio del mundo esperaban su advenimiento para ser libertados de su turbación y poder elevarse hacia el Creador.

48. Sólo Cristo podía iluminar aquellas tinieblas, sólo su voz podía resucitar a aquellos espíritus que dormían para su evolución. Cuando Cristo expiró en cuanto hombre, el Espíritu divino hizo luz en las moradas espirituales y en los mismos sepulcros, de donde salieron los espíritus que junto a sus cuerpos dormían el sueño de la muerte. Esos seres vagaron esa noche por el mundo haciéndose visibles a las miradas humanas como un testimonio de que el Redentor era vida para todos los seres y de que el espíritu es inmortal. (41, 5 – 6)

49. Hombres y mujeres percibían señales y voces del Más Allá; los ancianos y los niños también eran testigos de estas manifestaciones y en los días anteriores a la muerte del Redentor, la luz celestial penetró en el corazón de la humanidad; los seres del valle espiritual, llamaron al corazón de los hombres y el día en que el Maestro en cuanto hombre exhaló el último suspiro, su luz penetró en todos los antros y en todos los recintos, en las moradas materiales y espirituales, en busca de los seres que hacía mucho tiempo lo estaban esperando, seres materializados, perturbados y enfermos, perdidos del camino, atados con cadenas de remordimientos, arrastrando fardos de iniquidad y otros espíritus que creían estar muertos y estaban adheridos a su cuerpo; todos salieron de su letargo, y se levantaron a la vida.

50. Pero antes de abandonar esta Tierra, fueron a dar testimonio de su resurrección, de su existencia, a los que les habían pertenecido y con todo esto, el mundo presenció estas manifestaciones en aquella noche de luto y de duelo.

51. El corazón de los hombres se estremeció y los niños lloraron ante aquellos que hacía tiempo que habían muerto y ese día volvían sólo por un instante, para dar testimonio de aquel Maestro que habiendo descendido a la Tierra para esparcir su semilla de amor, al mismo tiempo cultivaba los campos espirituales habitados por infinidad de espíritus, también hijos suyos, y los sanaba y libertaba de su ignorancia. (339, 22)

52. Cuando dejé mi cuerpo, mi Espíritu hizo su entrada en el mundo de los espíritus para hablarles con la palabra de verdad como a vosotros, les hablé del amor divino porque ése es el verdadero conocimiento de la vida.

53. En verdad os digo que el espíritu de Jesús no estuvo un solo instante en la tumba, tenía en otros mundos muchas caridades que hacer; mi mente infinita tenía para aquéllos, como para vosotros, muchas revelaciones que manifestar.

54. También hay mundos donde los seres en espíritu no saben amar, moran en la oscuridad y ansían la luz; hoy los hombres saben que donde hay desamor y egoísmo existe oscuridad, que la guerra y las pasiones son la llave que cierra la puerta del camino que conduce al Reino de Dios.

55. El amor, en cambio, es la llave con que se abre el Reino de la luz que es la verdad.

56. Aquí me he comunicado a través de materias, allá me he comunicado directamente con los espíritus elevados, para que ellos instruyan a los que no están capacitados para recibir directamente mi inspiración. Y esos seres elevados, luminosos, son como aquí para vosotros, los portavoces. (213, 6 – 11)

La aparición de Jesús tras su Resurrección

57. Días después de mi crucifixión, hallándose mis discípulos reunidos en torno de María, les hice sentir mi presencia, representada en la visión espiritual de una paloma. En esa hora bendita, ninguno osó moverse ni pronunciar palabra alguna. Había verdadero éxtasis, ante la contemplación de aquel miraje y los corazones latían llenos de fuerza y de confianza, sabiendo que la presencia del Maestro, que aparentemente se había ido, sería eternamente con ellos en espíritu. (8, 15)

58. ¿Por qué habéis de creer que mi venida en espíritu no tiene objeto? Recordad que Yo, después de mi muerte en cuanto hombre, seguí hablando a mis discípulos, presentándome en Espíritu.

59. ¿Qué hubiese sido de ellos sin aquellas manifestaciones que les dí, alentándoles en su fe y reanimándoles para el cumplimiento?

60. Triste era el cuadro que presentaban después de mi partida; las lágrimas no cesaban de surcar sus rostros, los sollozos a cada instante se escapaban de sus pechos, oraban frecuentemente y el temor y los remordimientos les agobiaban. Sabían que mientras uno me había vendido, otro me había negado y que casi todos me habían abandonado en la hora suprema.

61. ¿Cómo podrían ser los testigos de aquel Maestro de toda perfección? ¿Cómo tendrían valor y fuerza para enfrentarse a los hombres de tan diversos credos y formas de pensar y de vivir?

62. Fue entonces cuando mi Espíritu hizo acto de presencia entre ellos para clamar su dolor, encender su fe, inflamar sus corazones con el ideal de mi Doctrina.

63. Yo humanicé mi Espíritu hasta hacerlo visible y tangible ante los discípulos, pero mi presencia fue espiritual y mirad cuánta influencia y trascendencia tuvieron aquellas manifestaciones entre mis apóstoles. (279, 47 – 52)

64. Mi sacrificio se consumó, mas sabiendo que aquellos corazones me necesitaban más que nunca, porque en su interior se había desatado una tempestad de dudas, sufrimientos, confusiones y temores, presto me acerqué a ellos para darles una prueba más de mi infinita caridad. En mi amor y piedad por aquellos párvulos de mi palabra, me humanicé tomando la forma o imagen del cuerpo que llevé en el mundo y me dejé ver y me hice oír y con mis palabras encendí de nuevo la fe en aquellos decaídos espíritus. Era una nueva lección, una nueva forma de comunicarme con quienes me habían acompañado en la Tierra; y se sintieron fortalecidos, inspirados, transfigurados por la fe y el conocimiento en mi verdad.

65. A pesar de aquellas pruebas, de las que eran testigos todos, hubo uno que con obstinación negaba mis manifestaciones y pruebas que espiritualmente venía a dar a mis discípulos y fue menester permitirle que palpara hasta con sus sentidos materiales mi presencia espiritual para que pudiese creer.

66. Pero no solamente entre los discípulos que más cerca de Mí estuvieron se suscitó aquella duda; no, también entre las multitudes, en los poblados, en las ciudades y en las aldeas, entre los que habían recibido pruebas de mi poder y por esas obras me seguían, surgió la confusión, la interrogación angustiosa, la sorpresa, el no saberse explicar, por qué todo había terminado en aquella forma.

67. Yo tuve caridad de todos y así como a mis más cercanos discípulos les dí pruebas de no haberme apartado de ellos aunque ya no les acompañase en cuanto hombre en la Tierra, a cada corazón, en cada hogar o familia y en cada pueblo, me manifesté ante los corazones que creían en Mí, haciéndoles sentir mi presencia espiritual en multitud de formas. Entonces comenzó la lucha de aquel pueblo de cristianos que necesitaron perder en la Tierra a su Maestro para levantarse a predicar la verdad que Él les había revelado. Todos conocéis sus grandes obras. (333, 38 – 41)

68. En el Segundo Tiempo, cuando me hice visible a mis discípulos por última vez entre nubes, al desaparecer de su vista, hubo tristeza en ellos porque en ese instante sintieron quedar en la soledad, mas luego escucharon la voz del ángel emisario del Señor que les decía: “Varones galileos: ¿Qué es lo que miráis? A este mismo Jesús que hoy habéis visto ascender a los Cielos, le veréis descender en la misma forma”.

69. Entonces ellos comprendieron que cuando el Maestro volviera a los hombres, lo haría espiritualmente. (8, 13 – 14)

<= Capitulo 11                                                                        Capitulo 13 =>

Das 3. Testament Kapitel 28…Tod & Jenseitiges Erwachen – 3. Testament Chapter 28…Death & Awakening in The Beyond

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 28…Décès et réveil dans l’Au-Delà
EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 28…Muerte y el despertar en el Más Allá

<= Kapitel / Chapter 27                                                             Kapitel / Chapter 29 =>
<= Zurück zur Übersicht                                                                Back to Overview =>

Flag Turkey-270x180px flagge italian Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px vietnamese
Das 3. Testament Kapitel 28 - Tod & Jenseitiges Erwachen the-third-testament-chapter-28-death-dying-and-awakening-in-the-beyond
=> VIDEO   => AUDIO… => VIDEO   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Das Jenseits
=> Der Mensch als erste geistige Stufe
=> Der fehlgeleitete Materialist
=> Geistesgaben & Vergeistigung
=> Entwicklung des Geistes über…
=> Läuterung im Jenseits
=> Geistige Wiedergeburt
=> Lass alles los
=> Jesus erläutert Sterbefälle
=> Jesus offenbart Lebensgeheimnisse
=> Der Weg zur Heiligkeit
Related Messages…
=> The Beyond
=> Man is the first spiritual Level
=> The badly guided Materialist
=> Spiritual Gifts & Spiritualization
=> Development of the Spirit through…
=> Purification in the Beyond
=> Spiritual Rebirth
=> Let go of everything
=> Jesus explains Deathbed-Scenes
=> Jesus reveals Secrets of Life
=> The Journey to Holiness

flagge de  Kapitel 28… Sterben, Tod und jenseitiges Erwachen

DAS 3. TESTAMENT Kapitel 28 – Offenbarungen Jesu Christi
Sterben, Tod und jenseitiges Erwachen

Die Unsterblichkeit des Geistes
So spricht der Herr…

1. Dies ist die Zeit, in der die Menschen für die Schönheiten des Geistes erwachen, in der sie sich für das Ewige interessieren und sich fragen: “Wie wird das Leben sein, das uns nach dem Tode erwartet?”

2. Wer hat sich nicht schon gefragt – wie ungläubig er auch sei – ob in ihm nicht etwas existiert, das die Körpermaterie überlebt? Wahrlich, Ich sage euch, es gibt niemanden, der jenes Mysterium nicht ahnt und der nicht einen Augenblick über das Unergründliche nachgedacht hätte.

3. Die einen stellen Fragen hinsichtlich des Geheimnisses des geistigen Lebens, das ferne zu sein scheint, und das doch in Wirklichkeit direkt vor euren Augen ist; andere werden davon verwirrt, und wieder andere leugnen es. Die einen reden, weil sie alles zu wissen glauben, andere schweigen und warten ab; doch wie wenige sind derer, die wirklich etwas vom Jenseits wissen. (107, 1)

4. In der Dritten Zeit bin Ich dem Grab des Vergessens, in das die Menschheit Mich verwiesen hat, entstiegen, um sie zu neuem Leben zu erwecken; denn Ich bin das Leben. Niemand kann sterben. Selbst jener, der sich das Dasein mit eigener Hand raubt, wird hören, dass ihm sein Gewissen seinen Mangel an Glauben vorwirft. (52, 63)

5. Meine Lehre ist nicht nur dafür da, um euch Kraft und Zuversicht während eures Lebensweges auf Erden zu geben; sie soll euch lehren, wie man diese Welt verlässt, die Schwellen des Jenseits überschreitet und die ewige Heimat betritt.

6. Alle Konfessionen stärken den Geist auf seinem Gang durch diese Welt; aber wie wenig offenbaren sie ihm und bereiten ihn für die große Reise ins Jenseits vor. Das ist der Grund, weshalb viele den Tod als ein Ende betrachten, ohne zu wissen, dass man von da an den unendlichen Horizont des wahren Lebens erblickt. (261, 52 – 53)

7. Der “Tod” ist nur ein Sinnbild, der “Tod” existiert nur für jene, die die Wahrheit noch nicht zu erkennen vermögen. Für sie ist der “Tod” weiterhin ein Schreckensbild, hinter dem das Unfassbare oder das Nichts ist. Euch sage Ich: Macht eure Augen auf und begreift, dass auch ihr nicht sterben werdet. Ihr werdet euch vom Körper trennen, doch dies bedeutet nicht, dass ihr sterben werdet. Ihr habt, wie euer Meister, ewiges Leben. (213, 5)

Vorbereitung auf das Scheiden von dieser Welt

8. Ihr müsst begreifen, dass ihr – mit Geist begabt – in der Schöpfung das geliebteste Werk des Vaters darstellt, weil Er in euch geistige Essenz, geistige Eigenschaften und Unsterblichkeit hineinlegte.

9. Für den Geist gibt es keinen Tod – einen Tod, wie ihr ihn auffasst, das heißt das Aufhören zu existieren. Der Tod des Körpers kann nicht der Tod oder das Ende für den Geist sein. Gerade dann öffnet er die Augen für ein höheres Leben, während seine Körperhülle dieselben in Bezug auf die Welt für immer schließt. Es ist nur ein Augenblick des Überganges auf dem Wege, der zur Vollkommenheit führt.

10. Wenn ihr es noch nicht so verstanden habt, so deshalb, weil ihr diese Welt noch sehr liebt und euch eng an sie gebunden fühlt. Es bedrückt euch, diese Heimstatt zu verlassen, weil ihr euch für die Eigentümer dessen haltet, was ihr in ihr besitzt; und manche haben auch eine unbestimmte Vorahnung meiner göttlichen Gerechtigkeit und fürchten sich davor, die geistige Welt zu betreten.

11. Die Menschheit hat diese Welt allzu sehr geliebt – allzu sehr, weil ihre Liebe fehlgeleitet war. Wie viele sind aus diesem Grunde auf ihr umgekommen! Wie sehr haben sich die Geistwesen aus demselben Grunde vermaterialisiert!

12. Nur wenn ihr die Schritte des Todes nahe gefühlt habt, wenn ihr schwer krank gewesen seid, wenn ihr gelitten habt, dann erst habt ihr daran gedacht, dass ihr nur einen Schritt vor dem Jenseits steht, vor jener Gerechtigkeit, die ihr nur in solchen kritischen Augenblicken fürchtet; und dann macht ihr dem Vater Gelöbnisse und schwört, Ihn auf Erden zu lieben, Ihm zu dienen und zu gehorchen. (146, 46 – 49)

13. Die Menschen haben dies Leben derart geliebt, dass sie sich – wenn die Stunde naht, es zu verlassen – gegen meinen Willen auflehnen und den Ruf nicht hören wollen, den Ich an sie ergehen lasse. Sie verschmähen den Frieden meines Reiches und bitten den Vater um eine weitere Zeitspanne auf der Erde, um weiterhin ihre zeitlichen Güter zu besitzen.

14. Werdet feinfühlig, damit ihr das Geistige Leben erahnt und euch nicht mit dem Anfang eurer Entwicklung begnügt – denn das ist dieses Leben -, weil über ihm höhere Schöpfungswerke existieren.

15. Versucht nicht, den Tod zurückzuweisen, wenn er nach meinem Willen an euch herantritt, und verlangt auch nicht nach dem Wissenschaftler, damit er für euch das Wunder vollbringt, meinen Ratschlüssen zu widerstehen und euer Dasein zu verlängern, denn beide werdet ihr diesen Fehler bitter bereuen. Bereitet euch in diesem Leben vor, und ihr werdet keinen Grund haben, euren Eintritt ins Jenseits zu fürchten. (52, 55 – 57)

16. Liebt das was der Welt angehört, solange ihr auf ihr lebt, bis zu einem bestimmten Punkt, damit ihr ihre Gesetze zu erfüllen versteht; aber nährt immer das hohe Ziel, in den hohen geistigen Lebenswelten zu wohnen, damit euer Geist nicht verstört ist, wenn er sich seiner Körperhülle entledigt, noch sich von dem in Versuchung führen lässt, was er auf diesem Planeten liebte, denn dann wird er an eine Welt gebunden und gekettet bleiben, der er nicht mehr angehört und die er in keiner Weise mehr genießen kann. (284, 5)

17. Habt Erbarmen mit euch selbst! Keiner weiß, wann der Augenblick kommen wird, in dem sein Geist sich von der Materie trennt. Niemand weiß, ob am folgenden Tage seine Augen sich noch dem Lichte öffnen werden. Ihr alle gehört dem einzigen Eigentümer alles Geschaffenen und wisst nicht, wann ihr abgerufen werdet.

18. Bedenkt, dass nicht einmal die Haare auf eurem Haupte euch gehören, noch der Staub, auf den ihr tretet; dass ihr selbst nicht euch gehört, dass ihr keine vergänglichen Besitztümer benötigt, da auch euer Reich nicht von dieser Welt ist.

19. Vergeistigt euch, und alles werdet ihr mit Gerechtigkeit und mit Maß besitzen, solange ihr es benötigt. Wenn dann der Augenblick des Verzichtes auf dieses Leben gekommen ist, werdet ihr vom Lichte erfüllt aufsteigen, um das in Besitz zu nehmen, was euch in der anderen Welt zukommt. (5, 95 – 97)

Der Übergang in die andere Welt

20. Zu jeder Stunde ruft euch meine Stimme auf den guten Weg, auf dem der Friede ist; aber euer taubes Gehör hat nur einen Augenblick der Empfindsamkeit für jene Stimme, und dieser Augenblick ist der letzte eures Lebens, wenn der Todeskampf euch die Nähe des körperlichen Todes ankündigt. Dann wolltet ihr gerne das Leben neu beginnen, um Fehler wiedergutzumachen, um euren Geist angesichts des Urteilsspruches eures Gewissens zu beruhigen und dem Herrn etwas Wertvolles und Verdienstvolles darzubringen. (64, 60)

21. Wenn ihr nach der Unsterblichkeit des Geistes strebt, so fürchtet nicht das Kommen des Todes, der dem menschlichen Leben ein Ende setzt. Erwartet ihn vorbereitet, er untersteht meinem Befehl, und darum kommt er immer zur richtigen Zeit und zu Recht, auch wenn die Menschen häufig das Gegenteil glauben.

22. Das Schwere ist nicht, dass der Mensch stirbt, sondern dass es seinem Geist beim Verlassen des Körpers an Licht mangelt und er die Wahrheit nicht schauen kann. Ich will nicht den Tod des Sünders, sondern seine Umkehr. Doch wenn der Tod einmal notwendig wird – sei es, um einen Geist zu befreien, oder um den Sturz eines Menschen ins Verderben aufzuhalten – dann durchschneidet meine göttliche Gerechtigkeit den Lebensfaden jener menschlichen Existenz. (102, 49 – 50)

23. Wisset, dass im Buche eurer Bestimmung der Tag und die Stunde aufgezeichnet sind, da sich die Pforten des Jenseits öffnen werden, um eurem Geist Einlass zu gewähren. Von dort aus werdet ihr euer ganzes Werk auf Erden, eure ganze Vergangenheit sehen. Ihr wollt doch dann nicht Stimmen hören, die aus Vorwürfen oder Klagen gegen euch bestehen, oder jene sehen, die euch als Urheber ihrer Übel bezeichnen! (53, 49)

24. Weil ihr noch einen weiten Weg vor euch seht, sollt ihr nicht stehen bleiben und denken, dass ihr niemals ans Ziel gelangen werdet. Schreitet voran, denn selbst über einen verlorenen Augenblick wird euer Geist später weinen. Wer hat euch gesagt, dass das Ziel auf dieser Welt ist? Wer hat euch gelehrt, dass der Tod das Ende ist und dass ihr in jenem Augenblick mein Reich erreichen könnt?

25. Der Tod ist wie ein kurzer Schlaf, nach welchem der Geist unter der Liebkosung meines Lichtes mit erneuerten Kräften erwachen wird wie zu einem neuen Tage, der für ihn beginnt.

26. Der Tod ist der Schlüssel, der euch die Tore des Gefängnisses öffnet, in dem ihr euch befandet, solange ihr an die Köpermaterie gebunden wart, und er ist zugleich der Schlüssel, der euch die Pforten zur Ewigkeit öffnet.

27. Dieser Planet, der durch die menschlichen Unvollkommenheiten in ein Sühnetal verwandelt wurde, war für den Geist Gefangenschaft und Verbannung.

28. Wahrlich, Ich sage euch, das Leben auf Erden ist eine weitere Stufe auf der Leiter des Lebens. Warum fasst ihr es nicht so auf, damit ihr alle seine Lektionen nutzt? Der Grund, warum viele ein ums andere mal zu ihm zurückkehren müssen, ist der: weil sie es nicht verstanden und sie aus ihrem vorhergehenden Leben keinen Nutzen zogen. (167, 22 – 26)

29. Ihr müsst wissen, dass der Geist vor seiner Erdeninkarnation eine gründliche Vorbereitung erhält, da er im Begriffe ist, einer langen und zuweilen harten Prüfung unterworfen zu werden. Aber dank jener Vorbereitung ist er nicht verstört, wenn er in dieses Leben eintritt. Er schließt seine Augen für die Vergangenheit, um sie für ein neues Dasein zu öffnen, und so passt er sich vom ersten Augenblick der Welt an, auf die er gekommen ist.

30. Wie anders ist die Art und Weise, in der sich euer Geist vor den Schwellen des Geistigen Lebens einstellt, sobald er seinen Körper und die Welt verlassen hat. Da ihm wirkliche Vorbereitung für die Rückkehr in seine Heimat nicht zuteil wurde, ist er verwirrt, beherrschen ihn noch die Gefühle des Materiekörpers, und er weiß nicht, was er tun, noch wohin er sich wenden soll.

31. Dies ist darauf zurückzuführen, dass er nicht lernte, dass man im letzten Augenblick auch für diese Welt die Augen verschließen muss; denn nur so wird er diese in der geistigen Welt, die er verlassen hatte, wieder öffnen können, wo ihn seine ganze Vergangenheit erwartet, um mit seiner neuen Erfahrung vereint zu werden, und alle seine früheren Verdienste den neuen hinzugefügt werden.

32. Ein dichter Schleier hüllt sein Denkvermögen ein, während er das Licht zurückgewinnt; ein hartnäckiger Einfluss von allem, was er zurückließ, hindert ihn daran, die Schwingung seines Gewissens zu fühlen; doch während seine Schatten sich auflösen, um sich mit seinem wahren Wesenskern zu vereinen – wie viel Verstörtheit, wie viel Schmerz!

33. Gibt es jemanden, der, nachdem er diese Botschaft gehört oder gelesen hat, sie als eine nutzlose oder falsche Belehrung ablehnt? Ich sage euch, dass nur der, der sich auf einer Stufe äußersten Materialismus oder blinder Unbelehrbarkeit befindet, dieses Licht zurückweisen könnte, ohne dass sein Geist davon zutiefst bewegt wird. (257, 20 – 22)

Der “Todesschlaf”

34. Die geistige Ruhe, wie sie eure irdische Natur versteht und auffasst, gibt es nicht. Die Erholung, die der Geist erwartet, ist Aktivität, ist die Vervielfachung im Tun des Guten, ist das Nutzen eines jeden Augenblickes. Dann erholt sich der Geist, entledigt sich von Selbstvorwürfen und Leiden, erquickt sich, indem er Gutes tut, erholt sich, indem er seinen Schöpfer und seine Geschwister liebt.

35. Wahrlich, Ich sage euch, wenn Ich euren Geist untätig bleiben lassen würde, damit er ruht, wie ihr euch die Ruhe auf Erden vorstellt, würde sich seiner die Finsternis der Verzweiflung und der Angst bemächtigen; denn das Leben und das Licht des Geistes sowie sein größtes Glück sind die Arbeit, der Kampf, die unablässige Aktivität.

36. Der Geist, der von der Erde zum “Geistigen Tale” zurückkehrt, in sich selbst die Müdigkeit des Fleisches eingeprägt mitbringt und das Jenseits als ein Ruhelager sucht, um zu ruhen, um zu vergessen, um die Spuren des Lebenskampfes auszulöschen – dieser wird sich als das unglücklichste Wesen fühlen und weder Frieden noch Seligkeit finden; bis er dann aus seiner Lethargie erwacht, seinen Irrtum einsieht und sich zum Geistigen Leben erhebt, das so ist, wie Ich es euch eben gesagt habe – Liebe, Tätigkeit, unablässiger Kampf auf dem Pfade, der zur Vollkommenheit führt. (317, 12 – 14)

Das Wiedersehen im Jenseits

37. Ich will, dass ihr gläubige Menschen seid, dass ihr an das Geistige Leben glaubt. Wenn ihr eure Brüder ins Jenseits habt aufbrechen sehen, so haltet sie nicht für fern von euch und denkt auch nicht, dass ihr sie für immer verloren habt. Wenn ihr euch mit ihnen wieder vereinen wollt, so arbeitet, erwerbt euch Verdienste, und wenn ihr dann ins Jenseits kommt, werdet ihr sie dort auf euch wartend finden, um euch zu lehren, im geistigen Tal zu leben. (9, 20)

38. Wer hat noch nicht Beunruhigung empfunden angesichts des Lebens im Jenseits? Wer von denen, die einen Angehörigen auf dieser Welt verloren haben, hat nicht die Sehnsucht gefühlt, ihn noch einmal zu sehen oder wenigstens zu wissen, wo er sich befindet? All dies werdet ihr erfahren, ihr werdet sie wiedersehen.

39. Doch erwerbt jetzt Verdienste, damit, wenn ihr diese Erde verlasst und im Geistigen Tale fragt, wo sich jene aufhalten, die ihr zu finden hofft, man euch nicht sagt, dass ihr sie nicht sehen könnt, weil sie sich auf einer höheren Stufe befinden. Vergesst nicht, dass Ich euch schon vor langer Zeit gesagt habe, dass es im Hause des Vaters viele Wohnungen gibt. (61, 31)

Das Gericht über den Geist durch das eigene Gewissen

40. Wenn der Geist irgendeines großen Sünders sich von diesem materiellen Leben löst, um in das geistige Tal einzugehen, ist er erstaunt festzustellen, dass die Hölle, wie er sich diese vorstellte nicht existiert; und dass das Feuer, von dem man ihm in vergangenen Zeiten erzählte, nichts anderes als die geistige Auswirkung seiner Werke ist, wenn er dem unerbittlichen Richter gegenübersteht, welcher sein Gewissen ist.

41. Dieses jenseitige Gericht, diese Helligkeit, die inmitten der Finsternis anbricht, die jenen Sünder umgibt, brennt stärker als das heißeste Feuer, das ihr euch vorstellen könnt. Doch es ist keine Marter, die im voraus als eine Strafe für den, der Mich verletzt hat, vorbereitet wurde. Nein, diese Qual entspringt der Erkenntnis der begangenen Verfehlungen, dem Leid, den verletzt zu haben, der ihm das Dasein schenkte, einen schlechten Gebrauch von der Zeit und all den Gütern gemacht zu haben, die er von seinem Herrn empfing.

42. Glaubt ihr, dass Ich den strafen sollte, der Mich durch seine Sünden verletzte, auch wenn Ich weiß, dass die Sünde denjenigen mehr verletzt, der sie begeht? Seht ihr nicht, dass der Sünder selbst es ist, der sich Böses antut, und dass Ich mit seiner Bestrafung nicht das Unglück vermehren will, das er sich bereitet hat? Ich lasse nur zu, dass er sich selbst erblickt, dass er die unerbittliche Stimme seines Gewissens hört, dass er sich selbst befragt und sich selbst antwortet, dass er das geistige Gedächtnis zurückgewinnt, das er durch die Materie verloren hatte, und er sich an seinen Ursprung, seine Bestimmung und seine Gelöbnisse erinnert; und dort, in diesem Gericht, muss er die Wirkung des “Feuers” erfahren, das sein Böses ausmerzt, das ihn von neuem wie das Gold im Schmelztiegel schmilzt, um von ihm das Schädliche, das Unnütze und alles, was nicht geistig ist, zu entfernen.

43. Wenn ein Geist innehält, um die Stimme und das Urteil seines Gewissens zu vernehmen – wahrlich, Ich sage euch, in dieser Stunde befindet er sich in meiner Gegenwart.

44. Dieser Augenblick der Ruhe, des Stillewerdens und der Klarheit kommt nicht zu allen Geistwesen zur gleichen Zeit. Manche treten schnell in jene Prüfung ihrer selbst ein, und damit ersparen sie sich viele Leiden. Denn sobald sie zur Wirklichkeit erwachen und ihre Irrtümer erkennen, machen sie sich bereit und gehen daran, ihre bösen Werke bis zum letzten zu sühnen.

45. Andere, die verblendet sind – sei es durch das Laster, durch irgendeinen Groll, oder weil sie ein Leben der Sünden geführt haben – brauchen lange, bis sie aus ihrer Verblendung herausfinden.

46. Wieder andere, die unzufrieden sind, weil sie meinen, dass sie zu früh von der Erde weggerafft wurden, als ihnen noch alles zulächelte, fluchen und lästern, womit sie die Möglichkeit verzögern, sich aus ihrer Verstörtheit zu befreien; und wie diese gibt es eine große Zahl von Fällen, die nur meiner Weisheit bekannt sind. (36, 47 – 51)

47. Für alles müsst ihr euch verantworten und je nachdem, wie eure schlechten Werke beschaffen sind, werdet ihr nachdrücklichste Gerichte durch euch selbst empfangen. Denn Ich richte euch nicht, das ist falsch. Euer eigener Geist in seinem Zustand der Klarheit ist es, der euer furchtbarer Ankläger und schrecklicher Richter ist. Ich dagegen verteidige euch gegen die Verwirrungen, spreche euch frei und erlöse euch, denn Ich bin die Liebe, die läutert und vergibt. (32, 65)

48. Bedenkt, dass ihr sehr bald im Geistigen sein werdet und dass ihr das, was ihr auf dieser Erde gesät habt, auch ernten müsst. Der Schritt von diesem Leben in das andere bleibt weiterhin ein ernstes und strenges Gericht für den Geist. Niemand entgeht diesem Gericht, auch wenn er sich für den würdigsten meiner Diener hält.

49. Mein Wille ist es, dass ihr von dem Augenblick an, an dem ihr jene unendliche Heimat betretet, nicht mehr die Ängste der Erde erlebt, und ihr die Beglückung und die Wonne zu fühlen beginnt, eine weitere Stufe erklommen zu haben. (99, 49 – 50)

50. Das Jüngste Gericht, wie es die Menschheit gedeutet hat, ist ein Irrtum. Mein Gericht ist nicht eines von einer Stunde oder einem Tag. Schon seit geraumer Zeit lastet es auf euch.

51. Doch wahrlich, ich sage euch, die toten Körper sind dazu bestimmt und folgten ihrer Bestimmung, sich mit dem ihnen entsprechenden Naturreich zu verschmelzen; denn was von der Erde ist, soll zur Erde zurückkehren, ebenso wie das Geistige nach seiner Heimat streben soll, welche mein Schoß ist.

52. Aber Ich sage euch auch dies, dass ihr bei eurem Gericht eure eigenen Richter sein werdet; denn euer Gewissen, eure Selbsterkenntnis und Intuition werden euch sagen, bis zu welchem Punkt ihr lobenswert seid, und in welcher geistigen Heimstatt ihr wohnen müsst. Klar werdet ihr den Weg schauen, dem ihr folgen müsst, denn wenn ihr das Licht meiner Göttlichkeit empfangt, werdet ihr eure Taten erkennen und eure Verdienste beurteilen.

53. Im “Geistigen Tale” gibt es viele verwirrte und verstörte Wesen. Bringt ihnen meine Botschaft und mein Licht, wenn ihr es einst betretet.

54. Schon jetzt könnt ihr diese Form der Barmherzigkeit ausüben durch das Gebet, durch das ihr mit ihnen in Verbindung treten könnt. Eure Stimme wird dort ertönen, wo sie wohnen, und sie aus ihrem tiefen Schlaf erwecken. Sie werden weinen und sich mit ihren Reuetränen reinigen. In jenem Augenblicke werden sie einen Lichtstrahl empfangen haben, denn dann werden sie ihre vergangenen Eitelkeiten, ihre Irrtümer, ihre Sünden begreifen.

55. Wie groß ist der Schmerz des Geistes, wenn das Gewissen ihn erweckt! Wie demütigt er sich dann vor dem Blick des höchsten Richters! Wie demutsvoll entspringen dem Innersten seines Wesens die Bitten um Vergebung, die Gelöbnisse, die Segnungen meines Namens!

56. Nun erkennt der Geist, dass er sich der Vollkommenheit des Vaters nicht nähern kann, und so richtet er seinen Blick auf die Erde, wo er die Zeit und die Prüfungen nicht zu nutzen verstand, welche Gelegenheit boten, dem Ziel näher zu kommen, und bittet um einen weiteren Körper, um Verfehlungen zu sühnen und nicht erfüllte Aufgaben zu erfüllen.

57. Wer sorgte also für Gerechtigkeit? War es nicht der Geist selbst, der Gericht über sich hielt?

58. Mein Geist ist ein Spiegel, in dem ihr euch betrachten müsst, und er wird euch den Grad von Reinheit, den ihr habt, verraten. (240, 41 – 46)

59. Wenn euer Geist sich der menschlichen Hülle entledigt und er sich im Heiligtum des Geistigen Lebens in sein eigenes Innerstes zurückzieht, um seine Vergangenheit und seine Ernte einer Prüfung zu unterziehen, werden sich viele seiner Werke, die ihm hier auf der Welt vollkommen erschienen waren und würdig, dem Herrn vor Augen geführt zu werden und einer Belohnung wert, in den Augenblicken jener Selbstbetrachtung als armselig erscheinen. Der Geist wird begreifen, dass der Sinn vieler Taten, die ihm auf der Welt als gut erschienen, nur der Ausdruck von Eitelkeit, von falscher Liebe, von Wohltätigkeit war, die nicht von Herzen kam.

60. Wer, glaubt ihr, hat dem Geist die Erleuchtung eines vollkommenen Richters gegeben, um sich selbst zu richten? Das Gewissen, das in jener Stunde der Gerechtigkeit auf euch den Eindruck machen wird, in nie zuvor gesehener Klarheit zu erstrahlen, und es wird es sein, das einem jeden sagt, was das Gute, das Gerechte, das Richtige, das Wahre gewesen ist, das er auf Erden tat, und was das Böse, das Falsche und das Unreine war, das er auf seinem Wege säte.

61. Das Heiligtum, von dem Ich eben zu euch sprach, ist das des Gewissens – jener Tempel, den niemand entweihen kann, jener Tempel, in welchem Gott wohnt und aus dem seine Stimme ertönt und das Licht hervorbricht.

62. Auf der Welt wart ihr nie bereit, in jenes innere Heiligtum einzutreten, weil eure menschliche Persönlichkeit immer auf Mittel und Wege bedacht ist, der weisen Stimme auszuweichen, die in jedem Menschen spricht.

63. Ich sage euch: Wenn euer Geist sich seiner Hülle entledigt, wird er schließlich vor der Schwelle jenes Heiligtums innehalten und sich sammeln, um es zu betreten und vor jenem Altar des Geistes niederzuknien, sich selbst zu hören, seine Werke in jenem Lichte zu prüfen, welches das Gewissen ist, in sich die Stimme Gottes als Vater, als Meister und als Richter sprechen zu hören.

64. Kein Sterblicher kann sich jenen Augenblick in seiner ganzen Feierlichkeit vorstellen, den ihr alle durchleben müsst, um das zu erkennen, was ihr an Gutem in euch habt, um es zu bewahren, und auch das, was ihr von euch weisen müsst, weil ihr es nicht länger im Geist festhalten dürft.

65. Wenn der Geist dann fühlt, dass er mit seinem Gewissen konfrontiert ist, und dieses sich mit der Klarheit der Wahrheit in Erinnerung bringt, fühlt sich jenes Wesen zu schwach, um sich selbst anzuhören, es wollte, es hätte nie existiert; denn in einem Augenblick zieht an seinem Bewusstsein sein ganzes Leben vorbei – jenes, das es hinter sich ließ, das es besaß und das ihm eigen war und von dem es nun schließlich Rechenschaft ablegen muss.

66. Jünger, Menschen, bereitet euch schon in diesem Leben auf jenen Augenblick vor, damit ihr jenen Tempel nicht in ein Tribunal verwandelt, wenn euer Geist vor der Schwelle des Tempels des Gewissens erscheint; denn der geistige Schmerz wird dann so groß sein, dass es keinen körperlichen Schmerz gibt, der damit zu vergleichen wäre.

67. Ich will, dass ihr über alles nachdenkt, was Ich euch in dieser Unterweisung gesagt habe, damit ihr begreift, wie sich im Geistigen euer Gericht vollzieht. So werdet ihr aus eurer Vorstellungswelt jenes Bild zum Verschwinden bringen, in welchem ihr euch einen Gerichtshof vorstellt, der von Gott in Gestalt eines Greises geleitet wird, welcher die guten Kinder zu seiner Rechten vorbeiziehen lässt, um sich des Himmels zu erfreuen, und der die Bösen zu seiner Linken aufstellt, um sie zu einer ewigen Strafe zu verdammen.

68. Nun ist es an der Zeit, dass das Licht bis in den höchsten Bereich eures Geistes und eures Verstandes gelangt, damit die Wahrheit in jedem Menschen erstrahlt und er sich vorbereitet, um das Geistige Leben würdig zu betreten. (334, 5m. – 11, 14 – 15)

Das wiedergewonnene geistige Bewusstsein

69. Es gibt in meiner Schöpfung nichts, das wie der körperliche Tod dazu geeignet ist, jedem Geist die Höhe seiner Entwicklung zu zeigen, die er während des Lebens erreichte, und nichts so Hilfreiches wie mein Wort, um zur Vollkommenheit aufzusteigen. Das ist der Grund, weshalb mein Gesetz und meine Lehre allezeit und unnachgiebig in die Herzen einzudringen suchen, und weshalb der Schmerz und die Leiden den Menschen anraten, jene Wege zu verlassen, die, statt den Geist zu erheben, ihn in den Abgrund führen.

70. Wie glücklich wird sich euer Geist im Jenseits fühlen, wenn sein Gewissen ihm sagt, dass er auf Erden den Samen der Liebe säte! Die ganze Vergangenheit wird vor euren Augen erscheinen, und jeder Anblick von dem, was eure Werke waren, wird euch eine unendliche Wonne bereiten.

71. Die Gebote meiner Gesetze, die euer Gedächtnis nicht immer zu bewahren vermochte, werden gleichfalls voll Klarheit und Licht an eurem Geist vorüberziehen. Erwerbt Verdienste, die euch erlauben, mit für die Wahrheit offenen Augen ins Unbekannte einzudringen.

72. Es gibt viele Geheimnisse, die der Mensch vergebens aufzuklären versucht hat; weder die menschliche Intuition, noch die Wissenschaft hat es geschafft, die vielen Fragen, die die Menschen sich gestellt haben, zu beantworten, und zwar deshalb, weil es Erkenntnisse gibt, die nur für den Geist bestimmt sind, wenn dieser in das “Geistige Tal” eingegangen ist. Diese Überraschungen, die auf ihn warten, diese Wunder, diese Offenbarungen werden ein Teil seiner Belohnung sein. Doch wahrlich, Ich sage euch, wenn ein Geist mit einer Binde vor den Augen in die geistige Welt gelangt, wird er nichts schauen, sondern weiterhin nur Geheimnisse um sich sehen – dort, wo alles Klarheit sein sollte.

73. Diese Himmlische Lehre, die Ich euch heute bringe, offenbart euch viele Schönheiten und bereitet euch vor, damit, wenn ihr dereinst im Geiste vor die Gerechtigkeit des Ewigen tretet, ihr der wunderbaren Wirklichkeit standzuhalten vermögt, die euch von diesem Augenblick an umgeben wird. (85, 42 + 63 – 66)

74. Empfangt mein Licht, damit es euren Lebensweg erhellt, und ihr euch in der Stunde des Todes von der Bewusstseinstrübung frei macht. Dann werdet ihr im Augenblick, da ihr die Schwellen des Jenseits überschreitet, wissen, wer ihr seid, wer ihr gewesen seid, und wer ihr sein werdet. (100, 60)

75. Während eure Körper in die Erde hinabgesenkt werden, in deren Schoße sie sich mit ihr vermengen, um sie fruchtbar zu machen – denn noch nach dem Tode werden sie weiterhin Kraft und Leben sein – wird euer Gewissen, das über eurem Wesen steht, nicht in der Erde bleiben, sondern es wird mit dem Geist ziehen, um sich ihm als ein Buch zu zeigen, dessen tiefe und weise Lehren von dem Geist studiert werden.

76. Da werden sich eure geistigen Augen für die Wahrheit öffnen, und in einem Augenblick werdet ihr das zu deuten wissen, was ihr in einem ganzen Leben nicht zu begreifen vermochtet. Dort werdet ihr verstehen, was es bedeutet, ein Kind Gottes und ein Bruder eurer Nächsten zu sein. Dort werdet ihr den Wert all dessen begreifen, was ihr besessen habt, werdet das Bedauern und die Reue wegen der begangenen Fehler, der verlorenen Zeit empfinden, und die schönsten Vorsätze zur Besserung und Wiedergutmachung werden in euch geboren werden. (62, 5)

77. Strebt schon jetzt alle dem gleichen Ziele zu, wobei ihr euer geistiges Leben versöhnt und harmonisiert. Niemand soll meinen, dass er auf einem besseren Wege geht als sein Bruder, noch denken, dass er auf einer höheren Stufe steht als die anderen. Ich sage euch, in der Todesstunde wird es meine Stimme sein, die euch die Wahrheit über eure Entwicklungshöhe sagt.

78. Dort, in jenem kurzen Augenblick der Erleuchtung vor dem Gewissen, empfangen viele ihre Belohnung; aber viele sehen auch ihre Größe entschwinden.

79. Wollt ihr euch retten? Dann kommt zu Mir auf dem Wege der Brüderlichkeit. Es ist der einzige, es gibt keinen andern, es ist jener, der in meinem Höchstgebot geschrieben steht, das euch sagt: “Liebet einander” (299, 40 – 42)

<= Kapitel / Chapter 27                                                             Kapitel / Chapter 29 =>

flagge en  Chapter 28… Death, Dying, and Awakening in The Beyond

THE THIRD TESTAMENT Chapter 28 – Revelations of Jesus Christ
Death, Dying, and Awakening in The Beyond

The Immortality of the Spirit
Thus saith the Lord…

1. This is the Era in which humanity awakens to the beauties of the spirit, in which it becomes interested in the eternal, and asks itself: “What will the life that awaits us after death be like?”

2. Who, howsoever unbelieving, has not asked if something exists within himself that will survive the material form? Truly I tell you, there are none who do not sense that Mystery or meditate in some moment on the unfathomable.

3. Concerning the spiritual life that seems so far and is in reality before your very eyes, some ask, others confuse themselves, and others deny; some speak, believing they know everything, while others stay silent and wait. Yet so few there are who really know something of the Beyond.

4. In the Third Era I have left the tomb of the forgotten in which humanity has held me, in order to resurrect humanity, for I am life. No one can die; even the one who takes his life by his own hand will hear his conscience asking him to account for his lack of faith. (52, 63)

5. My doctrine is not only for giving you strength and tranquility during your passage on earth, it is to teach you to leave this world, to pass the thresholds of the Beyond, and enter the eternal mansion.

6. All religions comfort the spirit in its passing through this world, but how little they reveal and prepare you for the journey to the Beyond. That is why many look at death as an ending, not knowing that it is from there that you can see the infinite horizon of true life. (261, 52 – 3)

7. Death is only a symbol. Death exists for those who do not achieve knowledge of the truth; for them death continues as a spectre behind which is either Mystery, or nothing. It is to you that I say: Open your eyes and understand that you also will not die; you will be separated from the material, but that does not mean that you will die. You, like your Master, have eternal life. (213, 5)

Preparation for the Parting from this World

8. You must understand that you, gifted with a spirit, are the Father’s most beloved work in his Creation, for in you He deposited essence, attributes, and immortality.

9. Death does not exist for the spirit, not death as you know it, the ceasing of existence. The death of the body cannot be death or an ending for the spirit. It is precisely when the vessel closes its eyes to this world forever that the spirit opens its eyes to a higher life; it is only an instant of transition on the path that leads to perfection.

10. If you have not yet understood it this way, it is because you still love this world much and you feel closely tied to it. It worries you to abandon this dwelling because you feel that you are the owners of what you possess in it, and there are also those who have a vague foreboding of My Divine justice, and fear to enter the spiritual vale.

11. Humanity has loved this world too much; too much, because its love has been badly directed. How many have succumbed in it because of that! How greatly the spirits have become materialized for that same reason.

12. Only when you have felt death’s footsteps near you, when you have been gravely ill and suffering, when you think that you are only a step from the Beyond: from that justice that you fear, only in those straits, do you make promises and pledges to the Father to love, serve, and obey him on earth. (146, 46 – 49)

13. Men have loved this life so much that when the time comes to depart from earth, they rebel against My will and ignore that I am calling them. They reject the peace of My Kingdom and ask the Father for more time on earth in order to continue possessing their temporary riches.

14. Learn to be sensitive so that you will intuitively become aware of the spiritual life; do not be satisfied with your life on earth which marks the beginning of your spiritual evolution because beyond this world there are superior creations.

15. Do not try to reject death when it comes near to you because of My Will. Also, you should not seek the man of science attempting to miraculously prolong your existence, thus opposing My will, for you will both weep bitterly over that error. Prepare yourself in this life, and you will have no reason to fear your entry into the Beyond. (52, 55 – 57)

16. While you are on earth, you should love the things of this world only to the degree that it will help you to fulfill its laws. But you should always be inspired to come to dwell in the elevated spiritual mansions so that when your spirit separates from its material body it will not be confused nor tempted by those things that it loved on earth; if it yields, it will become a slave to them and remain in this world, to which it no longer belongs nor can enjoy. (284, 5)

17. Be merciful with yourselves. No one knows when the moment will come in which his spirit will separate from the flesh. No one knows if on the next day his eyes will open to the light. Everyone belongs to the Lord of all Creation, and you do not know when you will be called.

18. Remember that not even the hairs on your head belong to you, not even the ground that you tread upon; that you yourselves do not belong to you, that you do not need to have possessions of short duration, since “your Kingdom” is also “not of this world.”

19. Spiritualize yourselves and you will possess everything within fairness and in measure according to your needs, and when the moment of your renunciation of this life arrives, you will elevate yourselves full of light to take possession of what belongs to you in the Beyond. (5, 95 – 97)

The Passage to another World

20. At every moment My voice calls you toward the righteous path where peace exists, but your deaf ear has only an instant of sensitivity before that voice. That moment is the last one of your life, when agony gives you notice of the near death of the body. Then is when you want to begin your life to correct your faults, to calm down your spirit before the judgment of your conscience and be able to offer something worthy and meritorious to the Father. (64, 60)

21. If you seek immortality of the spirit, do not fear the arrival of the death that puts an end to human life, await it prepared. It is under My command, and is therefore always just and opportune, though men often believe otherwise.

22. The seriousness is not in that men die, it is in the spirit lacking light upon leaving the material, and being unable to see the truth. I do not wish the death of the sinner, but his conversion; however, when death becomes necessary either to liberate a spirit, or to stop a fall of a man into the abyss, My Divine justice cuts the thread of that human existence. (102, 49 – 50)

23. Be aware that in the book of your destiny I have designated the day and the hour when the doors of the hereafter will open allowing your spirit to enter. Once you have entered, you will see all of your work on earth and all of your past. You should not want, at that time, to hear voices of complaints and accusations against you nor those, who point to you as responsible for their troubles. (53, 49)

24. Do not halt, thinking that you will never arrive just because the road appears long. Keep moving forward, for a moment you lose your spirit will regret later. Who told you that the objective is in this world? Who has taught you that death is the end, and that you can reach My Kingdom at that moment?

25. Death is like a brief dream, after which, restored in strength, the spirit awakens to the caress of My light, as to the beginning of a new day for itself.

26. Death is the key that opens the gates of the prison that you find yourselves in by being adhered to the material, and is at the same time the key that opens the doors to eternity.

27. This planet, converted by human imperfections into a vale of atonement, has been a place of captivity and exile for the spirit.

28. Truly, I tell you, that life on earth is one step more on the ladder of life. Why do you not understand it in this way in order to take advantage of all your lessons? That is the reason why many must return to it, again and again, because they did not understand nor make use of their previous life. (167, 22 – 26)

29. It is necessary that you know that because the spirit is to be subjected to a long and sometimes difficult test, it had a vast preparation before being made flesh. However, thanks to that preparation it is not disturbed by entering into this life; it closes its eyes to the past to open them to a new existence, and in this way from the first instant adapts to the world to which it has arrived.

30. How different indeed is the form in which your spirit presents itself before the threshold of the spiritual life or when it has recently left its body and its world. As it has lacked real preparation for returning to its home, it feels disturbed, the sensations of the material still dominate, and it does not know where to go or what to do.

31. This is because it did not learn that it is also necessary to know how to close the eyes to this world in the last instant; for it is only in this way that it can open them to the spiritual world that it had left before, where all its past awaited to be reunited with its new experience, and add its new merits to all its previous ones.

32. As He recovers the light, a dense veil clouds his mind: the tenacious influence of all He has left behind inhibits to feel the vibration of his conscience as the shadows fade allowing him to reintegrate himself to his true essence. There is much confusion, and much pain.

33. Will there be any, who upon hearing or reading this message reject it as useless or false lessons? I tell you that only He who is found in an extreme grade of materialism or blind fanaticism could reject this light without his spirit being moved. (257, 20 – 22)

Eternal Rest

34. Spiritual rest as it is understood and conceived of by your material world, does not exist; the rest awaiting the spirit is activity, multiplication of oneself through doing good, while not loosing an instant. That is when the spirit rests, its regrets and sorrows are lightened, it enjoys itself by doing good, and rests loving its Creator and its brothers.

35. Truly I tell you, if the spirit were made to remain inactive to rest, in the way that you think of it on earth, the darkness of depression and anguish would overcome it, for the life and light of the spirit, as well as its greatest happiness, are work, struggle, and unceasing activity.

36. The spirit that returns from the earth to the spiritual valley, bearing imprinted on it the fatigue of the flesh, and seeks the Beyond as a bed to rest in, where it can sink into oblivion in order to wipe away the scars of the struggle, must come to feel itself most unfortunate, and will not encounter either peace or happiness until it awakes from its lethargy, recovers from its error, and rises to the spiritual life, which is as I have already described: love, work, and continual struggle on the path that leads to perfection. (317, 12 – 14)

Reencounters in the Beyond

37. I want you to be men of faith, who believe in the spiritual life; if you have seen your brethren depart toward the hereafter, do not feel them distant, nor believe that you have lost them forever. If you wish to be reunited with them, be active, do good, and when you reach the hereafter, there you will find them waiting to teach you to live in that spiritual realm. (9, 20)

38. Who has not felt uneasiness about the life of the Hereafter? Who among those who have lost their dear ones in this world has not felt an eagerness to see them again or at least know where they are? You will know all of this; you will see them again.

39. But you should earn merits now, because it might be that when you leave this earth, you will ask in the Spiritual Realm where are those whom you expect to find, and you will be told that you cannot see them because they are in a higher level; do not forget that a long time ago I told you that in the house of the Father there are many mansions. (61, 31)

The Judgment of the Spirit by its own Conscience

40. When the spirit of some great sinner departs from this material life to enter the spiritual valley, it is surprised to discover that hell, as it had once imagined, does not exist; and the fire, of which it was previously told, is nothing more than the essence of its works harshly judged by its conscience.

41. That eternal judgment and enlightenment which exists in the midst of the darkness that surround the sinner, will be more painful than the strongest fire you could have imagined. But it is not a torture prepared beforehand as a punishment for the one who offended me. No, this torture originates when one begins to understand his own mistakes, when the spirit begins to feel great sorrow for having offended the One who created him and for not having made better use of its time and of the many gifts it received from its Lord.

42. Do you believe that I should punish those who by their sins offend Me, when I know that the sin offends more He who commits it? Do you not see that who the sinner does evil to, is himself? And that I will not increase the misfortune He has worked upon himself by punishing him? I merely allow them to see themselves and hear the inexorable voice of their consciences interrogating and answering them, to recover the spiritual memory that in the material form they had lost, and to remember their beginnings, their destiny, and their promises. There, in that judgment, they will feel the effects of the fire that exterminates their evil and that recasts them like gold in a crucible, separating them from that which is harmful or superfluous, and all that is not spiritual.

43. When a spirit stops to listen to the voice and judgment of its conscience, verily I say to you that at that moment it finds itself in My presence.

44 That moment of rest, of serenity, and of clarity does not come to all spirits at the same time; some readily enter into that self – examination and in so doing avoid much grief; for while they awaken to reality and recognize their errors, they prepare themselves and are ready to repair even the last of their bad deeds.

45. While others, blinded, be it by vice, by some resentment, or for having lived an existence of sin, delay coming out of their blindness.

46. Others, more dissatisfied, believing they have been torn from the earth before time, when all smiles upon them, curse and blaspheme, delaying their ability to free themselves from confusion, and like these, there are a great number of cases that know only My wisdom. (36, 47 – 51)

47. You shall have to answer for all, and the more evil your works, the more energetic the judgment you shall receive from yourself; for I do not judge you, that is false, it is your own spirit in its lucid state that serves as both your fearful prosecutor and your terrible judge. It is I who defend you against the confusion, and who absolve and save you, because I am the Love that purifies and pardons.

48. Think that very soon you will be in spirit, and that which on this earth you have sown, will also be what you reap. The passing from this life to the other does not fail to be a strict and severe judgment for the spirit. None escape that judgment, even He who considers himself the worthiest of servants.

49. My Will is that from the moment you enter that infinite dwelling place you cease to feel the anguishes of the earth, and begin to feel the sweetness and pleasure of having climbed another step on the path. (99, 49 – 50)

50. The Final Judgment, as interpreted by Humanity, is an error; My judgment will not be of an hour nor a day, it has weighed on you for some time.

51. However, I tell you truly that the bodies of the deceased, are dead, and have returned to integrate themselves in their own nature, for what is of the earth, shall return to the earth, just as the spiritual shall seek its dwelling place, which is in My bosom.

52. Yet, I tell you also, that in your judgment you will be your own judges, for your conscience, knowledge, and intuition will tell you to what point you are worthy and which spiritual dwelling you should inhabit. You will see clearly the road that you must take, for upon receiving the light of My Divinity, you shall recognize your acts, and judge your own merits.

53. In the spiritual valley there are many confused and disturbed beings; bear My message and light to them when you enter there.

54. You can practice that form of charity, starting now, by means of the prayer with which you can establish communication with them. Your voice will resonate in the place where they reside, and will make them awaken from their deep slumber. It will make them weep and cleanse themselves with their tears of repentance. In that instant they will have received a ray of light, for in that moment they will understand their past vanities, their errors, and their sins.

55. How great is the pain of the spirit when the conscience awakens it! How it then humbles itself under the gaze of its Supreme Judge! How humbly then spring from the intimate depths of its being, petitions for forgiveness, promises, and blessings of My Name!

56. There the spirit recognizes that it cannot approach the perfection of the Father, and directing its gaze to the earth, where it did not know how to make use of its time and the opportunity for it to come closer to its goal, asks for another period of flesh to atone for its faults and complete unfulfilled missions.

57. Who then performed justice? Was it not the spirit itself that formulated the judgment?

58. My Spirit is a mirror in which you must look at yourselves, and which will tell you the state of purity you maintain. (240, 41 – 46)

59. When your spirit leaves its human shell, and in the sanctuary of the spiritual life recollects in its inner depths to examine its past and the results of it, many of its acts that here in the world had seemed perfect to it, worthy of being presented to the Lord and deserving of some reward, seem small in the instant of that meditation; the spirit will understand that the meaning of many acts that in the world seemed good to it, were mere traces of vanity, of false love, of a charity not felt by the heart.

60. Who do you believe has given to the spirit the enlightenment of a perfect judge in order to judge itself? The conscience, which at that hour of justice will seem to glow with a clarity never seen before, will be who tells each one which from its works on earth was good, just, real, and true, as well as what was evil, false, or impure that it sowed along the way.

61. The sanctuary of which I have just told you is that of the conscience: that temple that none may profane, the temple in which God dwells, and from which his voice and his light issue.

62. In the world you have never known how to enter that inner sanctuary, for your human personality always seeks the way to evade that wise voice that speaks inside each man.

63. I tell you that when your spirit puts aside its shell, it will finally be able to stop before the portal of that sanctuary to prepare itself to enter; and before that altar of the spirit, prostrate itself, listen to itself, examine its works in the light that comes from the conscience; and hear speaking within itself the voice of God, as Father, as Master, and as Judge.

64. No mortal can imagine, in its full solemnity, that moment through which each must pass in order to know what good you bear within, and how to conserve it, and that which you must reject because it cannot be carried any more within the spirit.

65. When the spirit feels itself to be in front of its conscience and the conscience makes itself present with the clarity of truth, that being feels without the strength to hear itself; it wished it had never existed, because in an instant all its life passes before its eyes: what it left behind, what it possessed and what belonged to it, and that for which it must now finally account.

66. Disciples, humanity: Prepare yourselves in this life for that instant, so that when your spirit presents itself at the threshold of the temple of the conscience, you do not make of that temple a courtroom, for the spiritual pain would be so great that there is no physical pain comparable.

67. I wish you to meditate on what I have said to you in this teaching, so that you understand how your judgment is carried out in the spiritual realm. In this way you will vanquish the image that exists in your imagination of a courtroom presided over by God in the form of an old man, placing on his right his good children, so that they may enjoy heaven, and to his left the bad ones so that they may be condemned to eternal punishment.

68. It is time already that the light comes to the highest part of your spirit and your understanding so that the truth may shine in each man and He be prepared to enter the spiritual life with dignity. (334, 5 – 11 and 14 – 15)

The Spiritual Conscience Recovered

69. There is nothing in My Creation like bodily death to show each spirit the height it reached during its life, nor anything like My Word for ascending to perfection. There you have the reason why My Law and Doctrine insist time and again in penetrating the hearts, and why the pain and the vicissitudes come counseling men to flee from the paths that, instead of raising them up, lead the spirit to the abyss.

70. How fortunate your spirit will feel in the Beyond if your conscience tells you that on earth you sowed the seed of love. All the past will make itself present before your eyes and every image of your works will give you infinite pleasure.

71. The precepts of My Law, which your memory has not always known how to retain, will also pass through your spirit, full of clarity and light. Earn merits that will permit you to penetrate the unknown with your eyes open to truth.

72. There are many Mysteries that men have tried in vain to explain. Neither human intuition nor human science have been able to satisfy many of the questions asked by men, and the reason is that there is knowledge that is reserved only to the spirit that has penetrated to the vale of spirits. Those surprises that await it, those wonders, those revelations, shall be part of its prize, yet, truly I tell you, if a spirit comes to the spiritual world with a blindfold over its eyes, it will see nothing and continue to see before it only Mysteries where all should be clarity.

73. This celestial doctrine that I bring you reveals many beauties, and prepares you so that when you present yourself in spirit before the justice of the Eternal, you know how to confront the marvelous reality that will surround you from that instant. (85, 42 and 63 – 66)

74. Receive My light so that it illuminates the road of your existence and in the hour of your death frees you from confusion; and in an instant, as soon as you pass the portals of the Beyond, you will know who you are, who you have been, and who you will be. (100, 60)

75. While your bodies, which even after death continue to give nutriment and life, sink into the earth into whose bosom they will be integrated to increase its fruitfulness, your conscience, which is over your being, shall not remain in the earth, but shall accompany the spirit and be shown to it like a book whose profound and wise lessons are to be studied by it.

76. There your spiritual eyes shall open to the truth, and in an instant, you will know how to interpret that which, in an entire life, you did not manage to understand. Then is when you will understand what it means to be a “child of God and brother to your fellow men.” That is when you will understand the value of all that you have possessed, and feel sorrow and repentance for the errors made, for the time lost, and the most beautiful purposes of reform and reparation will be born in you.

77. From now on, you all travel toward the same end, reconciling and harmonizing your spiritual lives. Let none believe that they travel a better path than their brother, nor that they are on a higher rung of the ladder than others. I tell you, at the supreme hour of death, it shall be My voice that tells you the truth concerning your elevation.

78. There, in that brief moment of illumination before the conscience is where many receive their reward, but also where many see their greatness fade away.

79. Do you desire to save yourselves? Come to Me on the road of brotherliness, it is the only one, there is no other, it is the one marked by the maxim: “Love one another.” (299, 40 – 42)

<= Kapitel / Chapter 27                                                             Kapitel / Chapter 29 =>

flagge fr  Chapitre 28… Détachement de la matière et réveil dans l’Au-Delà

=> VIDEO

LE TROISIEME TESTAMENT Chapitre 28 – Révélations de Jésus-Christ
Détachement de la matière et réveil dans l’Au-Delà

L’immortalité de l’esprit
Cela dit le Seigneur…

1. C’est le temps où l’humanité s’éveille aux beautés de l’esprit, s’intéresse à l’éternel et se demande : à quoi ressemblera la vie qui nous attend après la mort?

2. Qui, aussi incrédule soit-il, ne s’est pas demandé s’il existe, en lui, quelque chose qui survivra à la matière? En vérité je vous le dis, tous pressentent ce mystère et méditent, ne fut-ce que l’espace d’un moment, à propos de l’insondable.

3. Au sujet du mystère de la vie spirituelle qui semble tellement éloignée mais qui, en réalité, est là devant vos yeux, les uns s’interrogent, les autres se confondent, et d’autres encore la renient; certains parlent en s’imaginant tout savoir, quant aux autres, ils se taisent et attendent. Mais bien peu sont ceux qui vraiment savent quelque chose de l’au-delà.

4. Au Troisième Temps, j’ai quitté la tombe de l’oubli dans laquelle l’humanité m’a maintenu, afin de la ressusciter, parce que je suis la vie. Personne ne peut mourir, et même celui qui s’ôte l’existence de sa propre main entendra que sa conscience lui réclamera son manque de foi. (52, 63)

5. Ma Doctrine n’est pas seulement destinée à vous donner force et tranquillité durant votre passage sur la Terre, elle vous enseignera aussi à quitter ce monde, à franchir les seuils de l’Au-Delà et à entrer dans la demeure éternelle.

6. Toutes les religions confortent l’esprit en son passage par ce monde, mais bien peu nombreuses sont celles qui le révèlent et le préparent au grand voyage vers l’Au-Delà. Et c’est pour cela que beaucoup considèrent la mort comme une limite, sans savoir que c’est à partir de là que se contemple l’horizon infini de la vraie vie. (261, 52-53)

7. La mort n’est qu’un symbole. La mort existe pour ceux qui ne possèdent pas encore la connaissance de la vérité; pour eux, la mort demeure un spectre derrière lequel se cache le mystère ou le néant. Je vous dis : ouvrez les yeux et comprenez que vous non plus, vous ne mourrez pas; vous vous séparez de la matière, mais cela ne signifie pas que vous mourrez; à l’instar de votre Maître, vous avez la vie éternelle. (213, 5)

Préparation pour le départ de ce monde

8. Vous devez comprendre que vous, dotés d’esprit, signifiez, dans la Création, la plus aimée des oeuvres du Père, parce que c’est en vous qu’Il déposa l’essence, les apanages et l’immortalité.

9. La mort comme vous la concevez, ou encore la fin de l’existence, cette mort n’existe pas pour l’esprit. La mort du corps ne peut pas signifier la mort ou la fin pour l’esprit. C’est précisément là qu’il s’éveille à une vie supérieure, tandis que son enveloppe terrestre les ferme au monde à tout jamais. C’est seulement un instant de transition sur la voie qui conduit à la perfection.

10. Si vous ne l’avez pas encore compris de cette manière, c’est parce que vous aimez encore beaucoup trop ce monde et que vous vous sentez intimement attachés à lui. Il vous coûte d’abandonner cet endroit parce que vous croyez être les propriétaires de ce que vous y possédez. Et il y en a encore qui gardent un vague pressentiment de ma justice divine et qui craignent d’entrer dans la vallée spirituelle.

11. L’humanité a trop aimé ce monde; trop, car son amour a été mal orienté. Combien y ont succombé pour cela! Et combien de fois les esprits se sont- ils matérialisés pour cette même raison!

12. Seulement lorsque vous avez ressenti la mort se rapprocher à grands pas, quand vous avez été gravement malades, et que vous avez souffert, c’est à ce moment-là lorsque vous pensez être à un pas de l’Au-Delà, de cette justice que vous me redoutez, alors vous promettez et jurez au Père de l’aimer, de le servir et de lui obéir sur la Terre. (146, 46-49)

13. Les hommes ont aimé cette vie de telle manière que, lorsque s’approche l’heure de la laisser, ils se rebellent contre ma volonté en faisant la sourde oreille à l’appel que je leur lance, ils méprisent la paix de mon Royaume et implorent le Père de les laisser plus longtemps sur la Terre pour continuer à posséder leur biens temporels.

14. Sensibilisez-vous afin de percevoir la vie spirituelle, et ne vous contentez pas de cette vie qui ne marque que le début de votre évolution, parce qu’au- delà de cette vie existent des créations supérieures.

15. Ne tentez pas de repousser la mort lorsque celle-ci, par ma volonté, s’approche de vous. Ne recherchez pas l’homme de science pour qu’il vous réalise le miracle de contrecarrer mes desseins en prolongeant votre existence, parce que tous deux pleureront amèrement cette erreur. Préparez-vous en cette vie et vous n’aurez pas à craindre votre entrée dans l’Au-Delà. (52, 55-57)

16. Aimez jusqu’à un certain point les choses du monde, pendant que vous y vivez, afin que vous sachiez respecter ses lois; mais alimentez toujours le désir de parvenir à habiter les hautes demeures spirituelles, pour que, au moment où votre esprit se débarrassera de l’enveloppe, il ne se trouble pas et ne se laisse pas tenter par ce qu’il aima sur cette planète; parce qu’alors il demeurera attaché et prisonnier de ce monde auquel il n’appartient déjà plus et dont il ne pourra plus jouir d’aucune manière. (284, 5)

17. Ayez pitié de vous-mêmes. Personne ne sait le moment où son esprit s’éloignera de la matière. Personne ne sait si ses yeux s’ouvriront à la lumière du lendemain. Tous vous appartenez au seul propriétaire de toute la Création et ne savez pas quand vous serez recueillis.

18. Pensez que ni la terre que vous foulez, ni les cheveux de votre tête ne vous appartiennent. Pensez que vous- mêmes ne vous appartenez pas et que vous n’avez aucunement besoin de posséder des propriétés de courte durée puisque « votre royaume n’est pas non plus de ce monde ».

19. Spiritualisez-vous et vous obtiendrez tout avec justice et mesure pendant que vous en aurez besoin et, une fois venu le moment de renoncer à cette vie, vous vous élèverez, pleins de lumière, pour prendre possession de ce qui vous correspond dans l’Au- Delà. (5, 95-97)

Le passage à l’autre monde

20. A toute heure, ma voix vous appelle vers le bon chemin où existe la paix, mais votre ouïe sourde n’a qu’un instant de sensibilité face à cette voix, et cet instant est le dernier de votre vie, lorsque l’agonie vous annonce la proximité de la mort du corps. C’est alors que vous souhaiteriez que votre vie corrige vos erreurs pour tranquilliser votre esprit face au jugement de votre conscience et pour pouvoir offrir quelque chose de digne et de méritoire au Seigneur. (64, 60)

21. Si vous recherchez l’immortalité de l’esprit, ne craignez pas l’arrivée de la mort qui met fin à la vie humaine, attendez-la en étant préparés. Elle dépend de ma volonté et, pour cela, est toujours opportune et juste, bien que les hommes très souvent croient le contraire.

22. Ce qui est grave n’est pas que l’homme meure, mais que son esprit, au moment de se débarrasser de la matière, manque de lumière et ne puisse contempler la vérité. Je ne souhaite pas la mort du pécheur, mais plutôt sa conversion mais, quand la mort se fait indispensable, que ce soit pour libérer un esprit ou pour arrêter la chute d’un homme dans l’abîme, ma justice divine coupe le fil de cette existence humaine. (102, 49-50)

23. Sachez que, dans le livre de votre destinée, sont marqués, le jour et l’heure où les portes de l’au-delà s’ouvriront pour faire place à votre esprit, d’où vous verrez toute votre oeuvre sur la Terre, toute votre vie passée. Vous ne souhaiterez pas alors entendre des voix formuler des reproches ou des plaintes à votre encontre, ni voir ceux qui vous signalent en tant que responsables de leurs maux. (53, 49)

24. Ne vous arrêtez pas en pensant que vous n’arriverez jamais au bout de ce chemin qui vous paraît si long; poursuivez votre marche en avant, parce que l’esprit pleurera plus tard chaque instant que vous perdiez. Qui vous a dit que l’objectif se trouve en ce monde? Qui vous a enseigné que la mort est la fin et que vous pourrez atteindre mon Royaume en ce moment?

25. La mort ressemble à un bref sommeil, après lequel, les forces étant restaurées, l’esprit, sous la caresse de ma lumière, se réveillera et ce sera un nouveau jour qui commencera pour lui.

26. La mort est la clé qui vous ouvre les portes de la prison dans laquelle vous vous trouvez par le fait d’être attachés à votre corps matériel. La mort est, en même temps, la clé qui vous ouvre les portes de l’éternité.

27. Cette planète, convertie en vallée d’expiation à cause des imperfections humaines, a été une prison et un bannissement pour l’esprit.

28. En vérité je vous le dis, la vie sur la Terre est un échelon de plus sur l’échelle de la vie. Pourquoi ne le comprenez-vous pas ainsi, afin de profiter de toutes ses leçons? Ceci constitue la raison pour laquelle beaucoup sont obligés d’y revenir à maintes reprises, parce qu’ils ne comprirent ni ne tirèrent profit de leur vie antérieure. (167, 22-26)

29. Il faut que vous sachiez que l’esprit, avant de s’incarner, a bénéficié d’une grande préparation, puisqu’il va être soumis à une longue et parfois dure épreuve; et que, grâce à cette préparation, il ne se trouble pas en pénétrant dans cette vie terrestre; il ferme les yeux au passé pour les ouvrir à une nouvelle existence et, de cette manière, s’adapte depuis le premier instant au monde dans lequel il est arrivé.

30. Bien différente est la forme sous laquelle votre esprit se présente au seuil de la vie spirituelle, quand il quitte son corps et abandonne le monde. Comme une vraie préparation lui a fait défaut pour retourner à sa demeure, il se voit alors perturbé et confus, les sensations de la matière le dominent encore et il ne sait que faire ni où aller.

31. Cela est dû au fait qu’il ne comprit pas la nécessité de savoir comment fermer les yeux à ce monde au dernier instant, parce que seulement ainsi il pourra les ouvrir au monde spirituel qu’il avait laissé, dans lequel tout son passé l’attendait pour l’unir à sa nouvelle expérience et à additionner ses nouveaux mérites à toute la somme de ses mérites antérieurs.

32. Un épais voile brouille son esprit pendant qu’il recouvre la lumière; une influence tenace de tout ce qu’il quitta l’empêche de ressentir la vibration de sa conscience, et tandis que ses ombres s’évanouissent pour se réintégrer à sa véritable essence, que de confusion, que de douleur!

33. Existera-t-il quelqu’un qui, après avoir écouté ou lu ce message, le rejette en le considérant comme une leçon inutile ou fausse? Je vous dis que seul celui qui arrive à se retrouver à un stade d’extrême matérialisme ou de fanatisme aveugle, pourrait rejeter cette lumière sans que son esprit ne s’en émeuve. (257, 20-22)

Le «repos éternel»

34. Le repos spirituel, selon la compréhension et la conception de votre matière, n’existe pas. L’activité, la multiplication du bien, et le fait de ne gâcher aucun instant constituent le repos qui attend l’esprit. C’est à ce moment-là qu’il se repose, qu’il se soulage des remords et des peines, qu’il se réjouit en faisant le bien, et qu’il se repose en aimant son Créateur et ses frères.

35. En vérité je vous le dis, si vous laissiez demeurer votre esprit inactif afin qu’il se repose, selon votre manière de concevoir le repos sur la Terre, les ténèbres de la désespérance et l’angoisse s’empareraient de lui, parce que la vie et la lumière de l’esprit, ainsi que son plus grand bonheur, sont le travail, la lutte et l’incessante activité.

36. L’esprit qui retourne de la Terre à la vallée spirituelle en portant en lui- même l’empreinte de la fatigue de la chair, et qui arrive en cherchant l’Au- Delà comme un lit dans lequel se reposer, dans lequel sombrer dans l’oubli pour effacer les traces de la lutte, celui-là devra se sentir le plus malchanceux des êtres et il ne trouvera ni paix ni bonheur, à moins qu’il se réveille de sa léthargie, qu’il sorte de son erreur et se lève à la vie spirituelle, qui est, comme je vous l’ai déjà dit auparavant, l’amour, le travail, la lutte permanente sur le chemin qui conduit à la perfection. (317, 12-14)

Les retrouvailles dans l’Au-Delà

37. Je souhaite que vous soyez des hommes de foi, que vous croyiez en la vie spirituelle; si vous avez vu vos frères partir pour l’Au-Delà, ne les sentez pas éloignés et ne pensez pas les avoir perdus pour toujours. Si vous voulez vous réunir avec eux, travaillez et méritez-le et, lorsque à votre tour vous arriverez dans l’Au-Delà, vous les retrouverez vous attendant, pour vous enseigner à vivre dans la Vallée Spirituelle. (9, 20)

38. Qui n’a pas éprouvé d’inquiétude face à la vie de l’Au-Delà? Qui, de ceux qui ont perdu un être cher en ce monde, n’a pas éprouvé l’ardent désir de le revoir ou tout au moins de savoir où il se trouve? Vous saurez absolument tout; vous les reverrez.

39. Mais, gagnez vos mérites à présent, pour éviter que, lorsque vous quitterez cette Terre et que vous demanderez, dans la vallée spirituelle, où se trouvent ceux que vous espérez rencontrer, l’on ne vous réponde que vous ne pouvez les voir parce qu’ils sont situés à un niveau plus élevé. N’oubliez pas que je vous ai dit auparavant que, dans la maison du Père, il existe beaucoup de demeures. (61, 31)

Le jugement de l’esprit par sa propre conscience

40. Quand l’esprit d’un quelconque grand pécheur se détache de cette vie matérielle pour entrer dans la vallée spirituelle, il s’étonne de constater que l’enfer, comme il l’imaginait, n’existe pas et que le feu, à propos duquel on lui parla dans le passé, n’est autre que l’essence de ses actions au moment de se retrouver devant l’inexorable juge qu’est sa conscience.

41. Ce jugement éternel, cette clarté qui se produit au milieu des ténèbres qui enveloppent ce pécheur, brûlent davantage que le feu le plus ardent que vous puissiez concevoir. Mais ce n’est pas une torture préparée d’avance comme un châtiment à l’égard de celui qui M’a offensé. Non! Cette torture provient de la connaissance des fautes commises, du regret d’avoir offensé Celui qui lui donna l’existence, d’avoir fait mauvais usage du temps et de ces biens qu’il reçut de son Seigneur.

42. Croyez-vous que je doive punir celui qui, par ses péchés, M’a offensé, alors que je sais que le péché offense bien plus celui qui le commet? Ne voyez-vous pas que le pécheur se cause du mal à lui-même et que je ne vais pas augmenter le malheur qu’il s’est forgé avec son propre châtiment? Je le laisse se regarder lui-même, qu’il écoute la voix inexorable de sa conscience, qu’il s’interroge et se réponde, qu’il recouvre la mémoire spirituelle qu’au travers de la matière il avait perdue et qu’il se souvienne de son commencement, de son destin et de ses promesses. Et là, en ce jugement, il doit expérimenter l’effet du feu qui extermine son mal, qui le fonde à nouveau comme l’or dans le creuset, pour écarter de lui ce qui est nocif, superflu et tout ce qui n’est pas spirituel.

43. Lorsqu’un esprit s’arrête pour écouter la voix et le jugement de sa conscience, en vérité je vous le dis, c’est à ce moment-là qu’il se trouve face à Ma présence.

44. Ce moment de quiétude, de sérénité et de clarté n’aboutit pas en même temps à tous les esprits; les uns pénètrent rapidement dans leur propre examen et, grâce à cela, s’évitent beaucoup d’amertumes, parce que lorsqu’ils se réveillent à la réalité et reconnaissent leurs erreurs, ils se préparent et prennent leurs dispositions pour réparer jusqu’à la dernière de leurs mauvaises actions.

45. D’autres, aveuglés par le vice, par quelque rancoeur ou pour avoir mené une existence de péchés, tardent à sortir de leur aveuglement.

46. Les autres, encore plus insatisfaits, croyant avoir été enlevés de la Terre avant l’heure, alors que tout leur souriait, profèrent des imprécations et blasphèment, retardant ainsi le moment de pouvoir se libérer de leur confusion. Parmi ces derniers, il existe un grand nombre de cas que ma sagesse est la seule à connaître. (36, 47-51)

47. Vous devrez répondre de tout et, plus vos oeuvres auront été mauvaises, plus énergiques seront les jugements que vous recevrez de vous-mêmes; parce que ce n’est pas Moi qui vous juge, c’est faux, mais bien plutôt votre propre esprit qui, dans son état de lucidité, se constitue en votre énorme accusateur et terrible juge. Je suis celui qui vous défend contre le trouble, Celui qui vous absout et vous sauve, parce que je suis l’amour qui purifie et pardonne. (32, 65)

48. Pensez que très vite vous serez en esprit et que tout ce que vous semâtes sur cette Terre sera ce qu’il vous faudra récolter. Le passage de cette vie à l’autre n’est autre qu’un jugement sévère et strict pour l’esprit. Personne n’échappe à ce jugement, même celui qui se considère le plus digne des serviteurs.

49. Je veux que, depuis l’instant où vous pénétrez cette demeure infinie, vous cessiez d’éprouver les angoisses de la Terre et que vous commenciez à ressentir la douceur et le bonheur d’avoir franchi un pas de plus sur le chemin. (99, 49-50)

50. Le Jugement Dernier, comme l’a interprété l’Humanité, est une erreur; mon jugement ne sera pas celui d’une heure ou d’un jour; il y a un temps déjà qu’il pèse sur vous.

51. Mais en vérité je vous le dis, les corps morts sont morts et s’en sont allés se confondre dans leur propre nature, parce que ce qui appartient à la terre retournera à la terre, de même que le spirituel recherchera sa demeure qui est en mon sein.

52. Mais je vous dis aussi qu’en votre jugement, vous-mêmes serez vos propres juges, parce que votre conscience, votre connaissance et votre intuition vous indiqueront jusqu’à quel point vous êtes dignes et quelle demeure spirituelle vous devrez habiter. Vous verrez clairement le chemin que vous devrez suivre parce que, en recevant la lumière de ma Divinité, vous reconnaîtrez vos actes et jugerez vos mérites.

53. Il existe, dans la vallée spirituelle, beaucoup d’êtres confus et troublés; lorsque vous y entrerez, portez-leur mon message et ma lumière.

54. Vous pouvez mettre en pratique cette forme de charité à partir de maintenant, par le biais de la prière, grâce à laquelle vous pouvez établir une communication avec eux. Votre voix résonnera dans les endroits qu’ils habitent et les fera se réveiller de leur profond sommeil. Elle les fera pleurer et se purifier avec les larmes du repentir. En cet instant, ils auront reçu un rayon de lumière, parce qu’ils comprendront alors leurs vanités passées, leurs erreurs et leurs péchés.

55. Grande est la souffrance de l’esprit lorsque la conscience le réveille! Comme il s’humilie alors face au regard du Juge Suprême! Combien humbles sont les demandes de pardon, les promesses, les bénédictions pour mon nom, qui jaillissent du plus intime de leur être!

56. C’est là que l’esprit reconnaît qu’il ne peut s’approcher de la perfection du Père et, dirigeant son regard vers la Terre où il ne sut mettre à profit le temps et les épreuves qui furent autant d’opportunités pour s’approcher de l’objectif, demande une opportunité de plus pour expier ses fautes et réaliser des missions non accomplies!

57. Qui, dès lors, rendit la justice? Ne fut-ce pas le même esprit qui fabriqua son jugement?

58. Mon Esprit est un miroir en lequel vous devez vous contempler et Il vous révélera l’état de pureté que vous conservez. (240, 41-46)

59. Lorsque votre esprit se débarrasse de l’apparence humaine et qu’il se recueille au plus profond de lui-même dans le sanctuaire de la vie spirituelle pour examiner son passé et sa moisson, bon nombre de ses actions qu’ici dans le monde, lui avaient semblé parfaites, dignes d’être présentées au Seigneur et méritoires d’une récompense, resteront très petites à l’instant de cette méditation. L’esprit réalisera que le sens de nombreuses actions qui lui parurent bonnes dans le monde, ne fut rien de plus que des traits de vanité, de faux amour, et de charité non ressentie par le coeur.

60. Qui croyez-vous a doté l’esprit de l’illumination d’un juge parfait pour se juger lui-même? La conscience, qui en cette heure de justice vous paraîtra briller d’une clarté jamais vue auparavant, indiquera à chacun ce qu’il accomplît de bien, de juste, de réel et de vrai sur la Terre. Elle en fera tout autant pour le mal, le faux et l’impur qu’il sema sur son chemin.

61. Le sanctuaire dont je termine de vous entretenir est celui de la conscience, ce temple que personne ne pourra profaner, ce temple que Dieu habite et d’où résonne sa voix et jaillit sa lumière.

62. Dans le monde, vous n’avez jamais su entrer dans ce sanctuaire intérieur, parce que votre personnalité humaine vous fournit toujours les moyens d’éviter la sage voix qui parle en chaque homme.

63. En se débarrassant de son enveloppe, je vous dis que votre esprit enfin pourra s’arrêter devant le seuil de ce sanctuaire pour disposer à y entrer et, devant cet autel de l’esprit, à s’agenouiller, à s’écouter lui-même, à examiner ses actes face à cette lumière qu’est la conscience, et à entendre parler en son for intérieur la voix de Dieu, en tant que Père, Maître et Juge.

64. Aucun mortel ne peut imaginer toute la solennité de cet instant par lequel tous vous devrez passer afin de connaître ce que vous emmenez de bon, pour le conserver et ce que vous devez rejeter parce que vous ne pouvez le maintenir davantage dans l’esprit.

65. Quand l’esprit perçoit qu’il se trouve face à sa conscience et que celle-ci se manifeste avec la clarté de la vérité, cet être trop faible pour s’écouter lui-même, souhaiterait n’avoir jamais existé, parce que toute sa vie défile devant ses yeux en un instant, celle qu’il laissa derrière lui, celle qu’il eut et qui fut la sienne et de laquelle il est enfin venu pour rendre des comptes.

66. Disciples, humanité : Préparez- vous, depuis cette vie déjà, pour cet instant, afin que lorsque votre esprit se présentera devant le seuil du temple de la conscience, vous n’alliez pas convertir ce temple en tribunal, parce que la douleur spirituelle sera tellement grande, qu’il n’y a de comparaison possible avec aucune douleur physique.

67. Je souhaite que vous méditiez tout ce que je vous ai révélé par cet enseignement, pour que vous compreniez la manière dont votre jugement a lieu dans le spirituel. Ainsi ferez-vous disparaître de votre imagination ce tableau par lequel vous vous représentez un tribunal présidé par Dieu sous forme de vieillard, et qui fait passer à sa droite les bons enfants pour qu’ils jouissent du Ciel, tandis qu’il appelle les mauvais à sa gauche pour les condamner à un châtiment éternel.

68. Il est grand temps que la lumière parvienne au plus haut de votre esprit et de votre entendement, pour que la vérité brille en chaque homme et qu’il se prépare pour entrer dignement dans la vie spirituelle. (334, 5-11 et 14-15)

La conscience spirituelle recouvrée

69. Il n’existe rien de moins dans ma Création que la mort physique pour montrer à chaque esprit le degré d’élévation qu’il a atteint durant la vie, ni rien de plus que ma parole pour s’élever vers la perfection. Là, vous avez ainsi l’explication de la raison pour laquelle ma Loi et ma Doctrine insistent en tout temps pour pénétrer les coeurs, et pourquoi la douleur et les vicissitudes s’en vont conseiller aux hommes de fuir les sentiers qui, au lieu d’élever l’esprit, les mènent à l’abîme.

70. Votre esprit se sentira tellement heureux dans l’Au-Delà si sa conscience lui dit que, sur la Terre, il sema la graine de l’amour! Tout le passé se fera présent devant vos yeux et chaque image de ce que furent vos oeuvres vous procurera un plaisir infini.

71. Les préceptes de ma Loi, que votre mémoire n’a pas toujours su retenir, passeront également par votre esprit, pleins de clarté et de lumière. Gagnez des mérites qui vous permettent de pénétrer l’inconnu, les yeux ouverts à la vérité.

72. Il existe beaucoup de mystères que l’homme a essayé, en vain, de percer; ni l’intuition humaine, ni la science n’ont réussi à fournir des réponses satisfaisantes aux nombreuses questions que se font les hommes. Il est vrai qu’il y a des connaissances qui sont réservées seulement à l’esprit, une fois que celui-ci est entré dans la vallée spirituelle. Ces surprises qui l’attendent, ces merveilles, ces révélations, feront partie de sa récompense. Certes, je vous dis que si un esprit arrive au monde spirituel, un voile sur les yeux, il ne contemplera rien et continuera à voir seulement des mystères, là où tout devrait être clarté.

73. Cette Doctrine céleste que je vous apporte vous révèle beaucoup de beautés et vous prépare afin que, lorsque vous vous présenterez en esprit devant la justice de l’Eternel, vous sachiez vous affronter à la merveilleuse réalité qui vous entourera depuis cet instant-là. (85, 42 et 63-66)

74. Recevez ma lumière pour qu’elle illumine le chemin de votre existence et, qu’à l’heure de la mort vous vous libériez du trouble de la confusion. Et en cet instant, en franchissant les seuils de l’Au-Delà, sachiez qui vous êtes, qui vous avez été et qui vous serez. (100, 60)

75. Tandis que vos corps descendront à la terre au sein de laquelle ils se mélangeront pour la féconder, parce qu’en effet même après leur mort, ils continueront d’être sève et vie; votre conscience qui prédomine votre être ne demeurera pas sur la Terre, mais elle accompagnera l’esprit pour se montrer à lui comme un livre dont les profondes et sages leçons seront étudiées par l’esprit.

76. Là, vos yeux spirituels s’ouvriront à la vérité et, en un instant, vous saurez interpréter ce que vous n’avez pas réussi à comprendre en une vie entière; là vous saurez ce que signifie «être les enfants de Dieu et le frère de vos semblables»; là vous comprendrez la valeur de tout ce que vous avez possédé, vous expérimenterez le regret et le repentir en raison des erreurs commises et du temps perdu, et de vous naîtront les plus merveilleuses intentions de correction et de réparation.

77. A partir de maintenant vous vous dirigez tous vers le même but en conciliant et en harmonisant votre vie spirituelle; personne ne croit marcher sur un meilleur sentier que celui de son frère, ni ne pense habiter une échelle supérieure à celle des autres. Je vous dis que, à l’heure suprême de la mort, ce sera ma voix qui vous révélera la vérité concernant votre élévation.

78. C’est là, pendant ce bref instant d’illumination face à la conscience, que beaucoup accueillent leur récompense, mais aussi que beaucoup voient s’évanouir leur grandeur.

79. Souhaitez-vous vous sauver? Venez à Moi par le chemin de la fraternité; il est le seul et unique, il n’en existe pas d’autre, celui qui est écrit avec ma maxime qui vous dit : «Aimez-vous les uns les autres». (299, 40-42)

<= Chapitre 27                                                                              Chapitre 29 =>

flagge es  Capítulo 28… Morir, muerte y el despertar en el Más Allá

=> VIDEO

EL TERCER TESTAMENTO Capítulo 28 – Revelaciones de Jesucristo
Morir, muerte y el despertar en el Más Allá

La inmortalidad del espíritu
Esto dice el Señor…

1. Este es el tiempo en que la humanidad despierta para las bellezas del espíritu, en que se interesa por lo eterno y se pregunta: ¿Cómo será la vida que nos espera después de la muerte?

2. ¿Quién, por incrédulo que sea, no se ha preguntado si existirá en él, algo que sobrevivirá a la materia? En verdad os digo que no hay quien no presienta aquel misterio ni medite un momento en lo insondable.

3. Sobre el misterio de la vida espiritual que parece estar lejos, y que en realidad está frente a vuestros ojos, unos preguntan, otros se confunden y otros niegan; unos hablan creyendo saberlo todo, y otros callan y esperan; mas, cuán pocos son los que verdaderamente saben algo del más allá.

4. En el Tercer Tiempo he salido de la tumba del olvido en que la humanidad me ha tenido para resucitarla, porque Yo soy la vida. Nadie puede morir, aun aquél que se arranca la existencia por su propia mano, escuchará que su conciencia le reclamará su falta de fe. (52, 63)

5. Mi Doctrina no es tan sólo para daros fortaleza y tranquilidad durante vuestro paso por la Tierra, ella os enseñará a dejar este mundo, a transponer los umbrales del Más Allá y a penetrar en la mansión eterna.

6. Todas las religiones confortan al espíritu en su tránsito por este mundo, pero cuán poco le revelan y le preparan para el gran viaje al Más Allá. He ahí por qué muchos miran la muerte como un límite, sin saber que desde ahí se contempla el horizonte infinito de la verdadera vida. (261, 52 – 53)

7. La muerte es sólo un símbolo, la muerte existe para aquellos que aún no alcanzan el conocimiento de la verdad; para ellos la muerte sigue siendo un espectro tras el cual está el misterio o la nada; a vosotros os digo: Abrid vuestros ojos y comprended que tampoco moriréis; os separaréis de la materia, mas eso no quiere decir que moriréis; vosotros, como vuestro Maestro, tenéis vida eterna. (213, 5)

Preparación para la partida de este mundo

8. Tenéis que comprender que vosotros, dotados de espíritu, significáis en la Creación, la obra más amada del Padre, porque en vosotros depositó esencia, atributos e inmortalidad.

9. No existe la muerte para el espíritu, la muerte como la concebís vosotros o sea el dejar de existir. No puede ser la muerte del cuerpo, muerte o fin para el espíritu. Ahí es precisamente donde él abre los ojos a una vida superior, mientras su envoltura los cierra al mundo para siempre. Es sólo un instante de transición en la ruta que conduce a la perfección.

10. Si aún no lo habéis comprendido así, es porque todavía amáis mucho a este mundo y os sentís estrechamente ligados a él. Os preocupa abandonar esta morada porque creéis ser dueños de lo que en ella poseéis, y aún hay quienes conservan un vago presentimiento de mi justicia divina y temen penetrar en el valle espiritual.

11. La humanidad ha amado demasiado a este mundo; demasiado, porque su amor ha sido mal dirigido. ¡Cuántos han sucumbido en él por esta causa! ¡Cuánto se han materializado los espíritus por la misma razón!

12. Sólo cuando habéis sentido cerca los pasos de la muerte, cuando habéis estado gravemente enfermos, cuando habéis sufrido, es cuando pensáis que estáis a un paso del Más Allá, de esa justicia que sólo en esos trances teméis y entonces hacéis al Padre promesas y juramentos de amarle, de servirle y obedecerle en la Tierra. (146, 46 – 49)

13. Los hombres han amado en tal forma esta vida, que cuando se aproxima la hora de dejarla, se rebelan contra mi voluntad desoyendo el llamado que les hago, desprecian la paz de mi Reino y piden al Padre un tiempo más en la Tierra para seguir poseyendo sus bienes temporales.

14. Sensibilizaos para que presintáis la vida espiritual y no os conforméis con el principio de vuestra evolución que eso es esta vida, porque sobre ella existen obras superiores.

15. No tratéis de rechazar la muerte cuando ella por mi voluntad se acerque a vosotros, ni busquéis al hombre de ciencia para que os haga el milagro de contrariar mis designios prolongando vuestra existencia, porque ambos lloraréis amargamente esta falta. Preparaos en esta vida y no tendréis por qué temer vuestra entrada en el Más allá. (52, 55 – 57)

16. Amad hasta cierto punto lo del mundo mientras estéis en él, para que sepáis cumplir con sus leyes; pero alimentad siempre el ideal de llegar a habitar en las altas moradas espirituales, para que cuando vuestro espíritu se desprenda de la envoltura, no se turbe ni se deje tentar por lo que en el planeta amó, porque entonces se quedará atado y cautivo en el mundo al cual ya no pertenece, ni puede en forma alguna disfrutar. (284, 5)

17. Tened piedad de vosotros mismos. Ninguno sabe cuándo llegará el momento en que su espíritu se aparte de la materia. Nadie sabe si al día siguiente sus ojos se abrirán a la luz. Todos sois del único dueño de todo lo creado y no sabéis cuando seréis recogidos.

18. Pensad que ni los cabellos de vuestra cabeza son vuestros, ni el polvo que pisáis; que vosotros mismos no os pertenecéis, que no necesitáis tener propiedades de poca duración, puesto que “vuestro reino tampoco es de este mundo”.

19. Espiritualizaos y todo lo poseeréis con justicia y con medida mientras lo necesitéis, y llegado el momento de la renunciación a esta vida, os elevaréis plenos de luz a tomar posesión de lo que os corresponde en el Más Allá. (5, 95 – 97)

El paso al otro mundo

20. A toda hora mi voz os llama al buen camino donde existe la paz, pero vuestro oído sordo, sólo tiene un instante de sensibilidad ante aquella voz, y ese instante es el postrero de vuestra vida, cuando la agonía os anuncia la proximidad de la muerte del cuerpo. Entonces es cuando querríais comenzar la vida para reparar yerros, para tranquilizar vuestro espíritu ante el juicio de vuestra conciencia y poder ofrecer algo digno y meritorio al Señor. (64, 60)

21. Si buscáis la inmortalidad del espíritu, no temáis la llegada de la muerte que pone fin a la vida humana, esperadla preparados, ella está bajo mi mandato y por eso siempre es oportuna y justa, aunque muchas veces los hombres crean lo contrario.

22. Lo grave no es que el hombre muera, sino que su espíritu al dejar la materia, carezca de luz y no pueda contemplar la verdad. Yo no quiero la muerte del pecador, sino su conversión, mas cuando la muerte se hace necesaria, ya sea para libertar a un espíritu o para detener la caída de un hombre al abismo, mi justicia divina corta el hilo de aquella existencia humana. (102, 49 – 50)

23. Sabed que en el libro de vuestro destino está marcado el día y la hora en que las puertas del más allá se abrirán para dar paso a vuestro espíritu, desde donde veréis toda vuestra obra en la Tierra, todo vuestro pasado. No queráis entonces oír voces que sean reproches o quejas en contra vuestra, ni ver a quienes os señalen como causantes de sus males. (53, 49)

24. No porque miréis extenso el camino os detengáis pensando que nunca llegaréis al final; seguid adelante, porque un instante que perdáis lo llorará más tarde vuestro espíritu. ¿Quién os ha dicho que en este mundo está la meta? ¿Quién os ha enseñado que la muerte es el fin y que en ese momento podréis alcanzar mi Reino?

25. La muerte es como un breve sueño, después del cual, ya reparadas las fuerzas, despertará el espíritu bajo la caricia de mi luz, como a un nuevo día que empieza para él.

26. La muerte es la llave que os abre las puertas de la prisión en que os encontráis al estar adheridos a la materia y es, al mismo tiempo, la llave que os abre las puertas de la eternidad.

27. Este planeta, convertido por las imperfecciones humanas en valle de expiación, ha sido cautiverio y destierro para el espíritu.

28. En verdad os digo, que la vida en la Tierra es un grado más en la escala de la vida ¿Por qué no lo entendéis así, para que aprovechéis todas sus lecciones? Es la razón por la que muchos tienen que volver a ella, una y otra vez: porque no comprendieron ni sacaron utilidad de su vida anterior. (167, 22 – 26)

29. Es preciso que sepáis que el espíritu antes de encarnar, ha tenido una vasta preparación, ya que va a quedar sometido a una larga y a veces dura prueba; pero gracias a aquella preparación no se turba al penetrar en esta vida; cierra sus ojos al pasado para abrirlos a una nueva existencia y así, desde el primer instante se adapta al mundo al que ha llegado.

30. Cuán diferente es la forma en que vuestro espíritu se presenta ante los umbrales de la vida espiritual o cuando acaba de dejar su cuerpo y al mundo. Como ha carecido de verdadera preparación para retornar a su morada, entonces se ve turbado, le domina aún las sensaciones de la materia y no sabe qué hacer ni a dónde ir.

31. Eso se debe a que no aprendió que también es necesario saber cerrar los ojos para este mundo en el postrer instante, porque sólo así podrá ir a abrirlos al mundo espiritual que había dejado, donde le esperaba todo su pasado para unirlo a su nueva experiencia y a todos sus méritos anteriores sumar los nuevos méritos.

32. Un denso velo nubla su mente mientras recobra la luz; una influencia tenaz de todo lo que dejó, le impide sentir la vibración de su conciencia y en tanto se desvanecen sus sombras para reintegrarse a su verdadera esencia, ¡Cuánta turbación, cuánto dolor!

33. ¿Habrá quién, después de escuchar o de leer este mensaje, lo rechace como lección inútil o falsa? Yo les digo que sólo aquél que llegare a encontrarse en un grado de materialismo extremo o de ciego fanatismo, podría rechazar esta luz sin que su espíritu se conmoviese. (257, 20 – 22)

El “descanso eterno”

34. El descanso espiritual según lo entiende y lo concibe vuestra materia, no existe; el descanso que espera al espíritu es la actividad, el multiplicarse haciendo el bien, el no desperdiciar un instante. Entonces descansa el espíritu, se aligera de remordimientos y de penas, se recrea haciendo el bien, descansa amando a su Creador y a sus hermanos.

35. En verdad os digo, que si vuestro espíritu lo hiciera permanecer inactivo para que descansara, según vosotros concebís el descanso en la Tierra, se apoderaría de él la tiniebla de la desesperación y la angustia, porque la vida y la luz del espíritu, así como su dicha mayor, son el trabajo, la lucha, la incesante actividad.

36. El espíritu que retorna de la Tierra al valle espiritual, trayendo impresa en sí mismo la fatiga de la carne y llega buscando el Más Allá como un lecho donde reposar, donde hundirse en el olvido para borrar las huellas de la lucha, ese tendrá que llegar a sentirse el ser más desdichado y no encontrará paz ni felicidad hasta que despierte de su letargo, hasta que salga de su error y se levante a la vida espiritual que es como ya os he dicho antes, el amor, el trabajo, la continua lucha en el sendero que conduce a la perfección. (317, 12 – 14)

El reencuentro en el Más Allá

37. Quiero que seáis hombres de fe, que creáis en la vida espiritual; si habéis visto partir al Más Allá a vuestros hermanos, no los sintáis lejanos ni penséis que los habéis perdido para siempre. Si queréis reuniros con ellos, trabajad, haced méritos y cuando lleguéis al Más Allá, ahí los encontraréis esperándoos, para enseñaros a vivir en el Valle Espiritual. (9, 20)

38. ¿Quién no ha sentido inquietud ante la vida del Más Allá? ¿Quién de los que han perdido a un ser amado en este mundo, no ha sentido el anhelo de volver a contemplarlo o por lo menos de saber dónde se encuentra? Todo lo sabréis; a ellos los volveréis a mirar.

39. Mas haced méritos ahora, no sea que cuando dejéis esta Tierra, en el valle espiritual preguntéis en dónde se encuentran aquéllos que esperáis encontrar, y os digan que no les podéis ver porque se encuentran en una escala más alta; no olvidéis que tiempo ha os he dicho que en la casa del Padre existen muchas moradas. (61, 31)

El juicio al espíritu por la conciencia propia

40. Cuando el espíritu de algún gran pecador se desprende de esta vida material para penetrar en el valle espiritual, se sorprende al comprobar que el infierno, como él lo imaginaba, no existe, y que el fuego del cual se le habló en los tiempos pasados, no es sino la esencia de sus obras al encontrarse ante el juez inexorable que es su conciencia.

41. Ese juicio eterno, esa claridad que se hace en medio de las tinieblas que envuelven a aquel pecador, queman más que el fuego más ardiente que pudieseis concebir, mas no es una tortura preparada de antemano como un castigo para el que me ofendió, no, esa tortura proviene del conocimiento de las faltas cometidas, del pesar de haber ofendido a quien le dio la existencia, de haber hecho mal uso del tiempo y de cuantos bienes recibió de su Señor.

42. ¿Creéis que deba Yo castigar a quien con sus pecados me ofendió, cuando Yo sé que el pecado ofende más a quien lo comete? ¿No miráis que el pecador es a sí mismo a quien se hace mal y que no voy Yo a aumentar con su castigo la desgracia que se ha labrado? Solamente dejo que se mire a sí mismo, que oiga la voz inexorable de su conciencia, que se interrogue y se responda, que recobre la memoria espiritual que a través de la materia había perdido y recuerde su principio, su destino y sus promesas; y ahí en ese juicio, tiene que experimentar el efecto del fuego que extermine su mal, que le funda de nuevo como el oro en el crisol, para apartar de él lo nocivo, lo superfluo y todo lo que no es espiritual.

43. Cuando un espíritu se detiene a escuchar la voz y el juicio de su conciencia, de cierto os digo, que en esa hora se encuentra ante mi presencia.

44. Ese momento de quietud, de serenidad y claridad, no llega al mismo tiempo a todos los espíritus; unos penetran pronto en el examen de sí mismos, y con ello se evitan muchas amarguras, porque en cuanto despiertan a la realidad y reconocen sus errores, se preparan y disponen para reparar hasta la última de sus malas obras.

45. Otros ofuscados, ya sea por el vicio, por algún rencor o por haber llevado una existencia de pecados, tardan en salir de su ofuscación.

46. Otros más insatisfechos, creyendo haber sido arrebatados de la Tierra antes de tiempo, cuando todo les sonreía, imprecan y blasfeman, retardando así el poder librarse de su turbación, y como éstos, hay un gran número de casos que solamente mi sabiduría conoce. (36, 47 – 51)

47. De todo tendréis que responder y conforme sean vuestras malas obras, más enérgicos juicios recibiréis de vosotros mismos; porque Yo no os juzgo, eso es falso, es vuestro propio espíritu en su estado de lucidez vuestro tremendo acusador y terrible juez. Yo soy el que os defiende contra la turbación, el que os absuelve y salva porque soy el amor que purifica y perdona. (32, 65)

48. Pensad que muy pronto estaréis en espíritu y que lo que en esta Tierra sembrasteis, será lo que hayáis que recoger. El paso de esta vida a la otra, no deja de ser un juicio severo y estricto para el espíritu. Nadie escapa a ese juicio, así se considere el más digno de siervos.

49. Mi voluntad es que desde el instante en que penetréis en aquella morada infinita, dejéis de experimentar las angustias de la Tierra y empecéis a sentir la dulzura y el goce de haber escalado un paso más en el sendero. (99, 49 – 50)

50. El Juicio Final, como lo ha interpretado la Humanidad, es un error; mi juicio no será de una hora ni de un día; ha tiempo que él pesa sobre vosotros.

51. Mas en verdad os digo que los cuerpos muertos, muertos están y han ido a confundirse en su propia naturaleza, porque lo que es de la tierra, a la tierra volverá, así como lo espiritual buscará su morada que es mi seno.

52. Mas también os digo que en vuestro juicio, vosotros seréis vuestros propios jueces, porque vuestra conciencia, conocimiento e intuición, os dirán hasta qué punto sois dignos y en qué morada espiritual debéis habitar. Claramente contemplaréis el camino que deberéis seguir, porque al recibir la luz de mi Divinidad, reconoceréis vuestros actos y juzgaréis vuestros méritos.

53. En el valle espiritual existen muchos seres confundidos y turbados; a ellos llevad mi mensaje y mi luz cuando penetréis en él.

54. Desde ahora podéis practicar esa forma de caridad, por medio de la oración, con la cual podéis establecer comunicación con ellos. Vuestra voz resonará donde ellos habitan y los hará despertar de su profundo sueño. Les hará llorar y lavarse con el llanto del arrepentimiento. En ese instante habrán recibido un rayo de luz, porque entonces comprenderán sus pasadas vanidades, sus errores, sus pecados.

55. ¡Qué grande es el dolor del espíritu cuando la conciencia le despierta! ¡Cómo se humilla entonces ante la mirada del Supremo Juez! ¡Cuán humildes brotan de lo más íntimo de su ser las peticiones de perdón, las promesas, las bendiciones para mi nombre!

56. ¡Allí reconoce el espíritu que no puede acercarse a la perfección del Padre y, dirigiendo su mirada a la Tierra, donde no supo aprovechar el tiempo y las pruebas que fueron oportunidad para aproximarse a la meta, pide una materia más, para expiar faltas y desempeñar misiones no cumplidas!

57. ¿Quién hizo justicia entonces? ¿No fue el mismo espíritu quien formó su juicio?

58. Mi Espíritu es un espejo en el que tenéis que contemplaros y Él os dirá el estado de pureza que guardéis. (240, 41 – 46)

59. Cuando vuestro espíritu se despoje de la capa humana y en el santuario de la vida espiritual se recoja en el fondo de sí mismo, para examinar su pasado y examinar su cosecha, muchas de sus obras que aquí en el mundo le habían parecido perfectas, dignas de ser presentadas al Señor y merecedoras de un galardón, resultarán pequeñas en los instantes de aquella meditación; el espíritu comprenderá que el sentido de muchos actos que en el mundo le parecieron buenos, no fueron mas que rasgos de vanidad, de falso amor, de caridad no sentida por el corazón.

60. ¿Quién creéis que ha dado al espíritu la iluminación de un juez perfecto para juzgarse a sí mismo? La conciencia, que en esta hora de justicia os parecerá que brilla con claridad antes nunca vista, y ella será la que diga a cada quien qué fue lo bueno, lo justo, lo real, lo verdadero que hizo en la Tierra y qué fue lo malo, lo falso y lo impuro, que en su camino sembró.

61. El santuario de que acabo de hablaros, es el de la conciencia. Ese templo que nadie podrá profanar, ese templo en el que habita Dios y de donde sale su voz y brota la luz.

62. En el mundo nunca habéis sabido penetrar en ese santuario interior, porque vuestra personalidad humana siempre procura los medios de evadir la voz sabia que en cada hombre habla.

63. Os digo que, al despojarse vuestro espíritu de su envoltura, al fin podrá detenerse ante el umbral de ese santuario para disponerse a entrar en él y ante ese altar del espíritu, postrarse, oírse a sí mismo, examinar sus obras ante esa luz que es la conciencia, oír hablar dentro de sí la voz de Dios, como Padre, como Maestro y como Juez.

64. Ningún mortal puede imaginar en toda su solemnidad ese instante por el que habréis de pasar todos, a fin de conocer lo que lleváis de bueno, para conservarlo y lo que debéis de rechazar porque no podéis llevarlo por más tiempo en el espíritu.

65. Cuando el espíritu sienta que está frente a su conciencia y ella se hace presente con la claridad de la verdad, ese ser se siente sin fuerzas para escucharse a sí mismo, quisiera no haber existido nunca, porque ante sí, en un instante, pasa delante de su mente toda su vida, la que dejó atrás, la que poseyó y fue suya y de la cual ha llegado por fin a rendir cuentas.

66. Discípulos, humanidad: Preparaos desde esta vida para ese instante, para que cuando vuestro espíritu se presente ante el umbral del templo de la conciencia, no vayáis a transformar ese templo en tribunal, porque el dolor espiritual será tan grande que no hay dolor material que se le parezca.

67. Quiero que meditéis en cuanto os he dicho en esta enseñanza, para que comprendáis cómo se verifica en lo espiritual vuestro juicio. Así haréis desaparecer de vuestra imaginación aquel cuadro en que os representáis un tribunal presidido por Dios en forma de un anciano, haciendo pasar a su diestra los hijos buenos para gozar del Cielo y colocando a su siniestra a los malos para condenarlos a un castigo eterno.

68. Ya es tiempo de que la luz llegue hasta lo más elevado de vuestro espíritu y de vuestro entendimiento, para que la verdad brille en cada hombre y se prepare para entrar dignamente en la vida espiritual. (334, 5 – 11 y 14 – 15)

La conciencia espiritual recuperada

69. No existe nada en mi Creación como la muerte corpórea para mostrar a cada espíritu la altura que alcanzó durante la vida, ni nada como mi palabra para ascender hacia lo perfecto. Ahí tenéis el porqué mi Ley y mi Doctrina, insisten tiempo tras tiempo en penetrar en los corazones, y porqué el dolor y las vicisitudes, van aconsejando a los hombres a huir de las sendas que, en vez de elevarlo, conducen al espíritu hacia el abismo.

70. ¡Cuán dichoso se sentirá vuestro espíritu en el Más Allá si su conciencia le dice que en la Tierra sembró la semilla del amor! Todo el pasado se hará presente delante de vuestros ojos y cada miraje de lo que fueron vuestras obras, os dará un gozo infinito.

71. Los preceptos de mi Ley, que no siempre ha sabido retener vuestra memoria, pasarán también por vuestro espíritu llenos de claridad y de luz. Haced méritos que os permitan penetrar en lo desconocido, con los ojos abiertos a la verdad.

72. Existen muchos misterios que el hombre ha tratado en vano de esclarecer; ni la intuición humana, ni la ciencia han logrado satisfacer muchas preguntas que los hombres se hacen, y es que hay conocimientos que están reservados tan sólo al espíritu, cuando este haya penetrado en el valle espiritual. Esas sorpresas que le esperan, esas maravillas, esas revelaciones, serán parte de su galardón, mas de cierto os digo, que si un espíritu llega al mundo espiritual con una venda sobre los ojos, nada contemplará y seguirá mirando delante de él tan sólo misterios, ahí donde todo debería ser claridad.

73. Esta Doctrina celestial que os traigo, os revela muchas bellezas y os prepara para que cuando os presentéis en espíritu ante la justicia del Eterno, sepáis enfrentaros ante la realidad maravillosa que os rodeará desde aquel instante. (85, 42 y 63 – 66)

74. Recibid mi luz para que ella ilumine el camino de vuestra existencia y en la hora de la muerte os libréis de la turbación; y en un instante, al pasar los umbrales del Más Allá, sepáis quiénes sois, quiénes habéis sido y quiénes seréis. (100, 60)

75. Mientras, vuestros cuerpos bajarán a la tierra, en cuyo seno se confundirán para fecundarla, porque aun después de muertos seguirán siendo savia y vida; vuestra conciencia que está sobre vuestro ser no quedará en la Tierra, sino que vendrá con el espíritu para mostrarse ante él como un libro cuyas lecciones profundas y sabias serán estudiadas por el espíritu.

76. Ahí se abrirán vuestros ojos espirituales a la verdad y en un instante sabréis interpretar lo que en toda una vida no lograsteis comprender; ahí sabréis lo que significa “ser hijos de Dios y hermano de vuestros semejantes”; ahí comprenderéis el valor de todo lo que hayáis poseído, experimentaréis el pesar y el arrepentimiento por los errores cometidos, por el tiempo perdido, y nacerán de vosotros los más bellos propósitos de enmienda y de reparación.

77. Desde ahora encaminaos todos al mismo fin, conciliando y armonizando vuestra vida espiritual; nadie se crea ir por el mejor sendero que el de su hermano, ni piense estar habitando en una escala superior a la de los demás. Yo os digo que en la hora suprema de la muerte, será mi voz quien os diga la verdad de vuestra elevación.

78. Ahí, en ese breve instante de iluminación ante la conciencia, es donde muchos recogen su galardón, pero también donde muchos ven desvanecerse su grandeza.

79. ¿Deseáis salvaros? Venid a Mí por el camino de la fraternidad, ése es el único, no existe otro, aquel que está escrito con mi máxima que os dice: “Amaos los unos a los otros”. (299, 40 – 42)

<= Capitulo 27                                                                              Capitulo 29 =>

 

Bibelverheissungen Alle Themen… Übersicht – Bible Promises All Topics… Overview

Bibelverheissungen Alle Themen

Bibelverheissungen Alle Themen… Übersicht
Bible Promises All Topics… Overview

  1. ANGER / ZORN – ÄRGER
  2. BELIEF / GLAUBE
  3. CHARITY / WOHLTÄTIGKEIT
  4. CHILDREN / KINDER
  5. CHILDREN’S DUTIES / PFLICHTEN DER KINDER
  6. COMFORT / TROST
  7. CONTENTMENT / ZUFRIEDENHEIT
  8. CORRECTION OF GOD / KORREKTUR GOTTES
  9. COURAGE / MUT
  10. DEATH / TOD
  11. ENEMIES / FEINDE
  12. ENVY / NEID
  13. ETERNAL LIFE / EWIGES LEBEN

It’s in the works, we are adding new topics almost daily
Es ist in Arbeit, wir fügen fast täglich neue Themen hinzu