Was ist die Auferstehung des Fleisches … Eure Werke bestimmen eure Zukunft – What is the Resurrection of the Flesh … Your Works determine your Future

<= Zurück zur FAQ – Back to FAQ
<= Zurück zur Übersicht GJE – Back to Overview GGJ

Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber-Die Auferstehung des Fleisches-Klarstellung von Jesus The Great Gospel of John Jakob Lorber-The Resurrection of the Flesh-Clarification from Jesus
=> VIDEO => PDF => AUDIO… => VIDEO => PDF => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Unsterblichkeit & Todesangst
=> Meine Auferstehung in den Herzen…
=> Glaube – Wahrheit – Erkenntnis
=> Wichtiger Lehrgang zu Nächstenliebe
=> Meistere deine Irrtümer & Falschen…
=> Der Weg zum Ewigen Leben
=> Wahre Teufel … Echte Busse
=> Heilung durch Mein Wort & Licht
=> Wem gehört das Himmelreich?
Related Messages…
=> Immortality & Fear of Death
=> My Resurrection in the Hearts of Men
=> Faith – Truth – Understanding
=> Important Teaching on Brotherly Love
=> Master your Errors & Wrong Concepts
=> The Path to Eternal Life
=> True Devils … Real Repentance
=> Healing thru My Word & Light
=> To whom belongs the Kingdom of…?

flagge de  Jesu Klarstellung der Auferstehung des Fleisches

Jesu Klarstellung der Auferstehung des Fleisches

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 10, Kapitel 9
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

9,1. Da es bei dieser Gelegenheit aber schon gegen die Neige des Tages zu gehen anfing und wir schon lange Zeit unter allerlei nützlichen Besprechungen beim Tische zugebracht hatten, so fragten Mich die Jünger, ob es nicht gut wäre, auf eine Zeitlang ins Freie zu gehen.

9,2. Sagte Ich (der Herr): „Für heute ist die Arbeit, die noch in ihrem schwierigsten Teile unser harrt, wichtiger als die Freie, die hier in Genezareth nicht viel Anmutiges bietet. Wer von euch aber ins Freie gehen will, dem steht es frei; Ich aber bleibe hier.“

9,3. Als Ich Mich so geäussert hatte, da sagten die Jünger: „Herr, wo Du bleibst, da bleiben auch wir! Denn nur bei Dir ist es allzeit gut; ohne Dich ist allenthalben Gericht, Verderben und der starre Tod.“

9,4. Sagte Ich: „Also bleibet denn, wo das Gottesreich und sein ewiges Geistleben waltet; denn Ich Selbst bin die Wahrheit, das Gottesreich, die Auferstehung und das ewige Leben. Wer an Mich glaubt, der wird das ewige Leben überkommen, da Ich ihn auferwecken werde am jüngsten Tage. Wer in Mir bleibt im Glauben und in der Liebe, in dem bleibe auch Ich; in wem aber Ich bleibe, der hat schon in sich das ewige Leben und wird den Tod niemals sehen, fühlen und schmecken. Also bleibet denn hier bei und durch eure Liebe in Mir!“

9,5. Hier fragte Mich Ebal (der Wirt), sagend: „Herr und Meister, die Juden glauben zum grössten Teil an eine Auferstehung auch des Fleisches im Tale Josaphat. Diese Sache kommt mir darum denn doch ein wenig sonderbar vor! Denn erstens wird wohl nur der geringste Teil im Tale Josaphat beerdigt, und zweitens: Was wird denn dann mit jener Menschen Leiber an dem geheimnisvollen Jüngsten Tage geschehen, die von einem Tale Josaphat nie gehört haben und sonach weit woanders verstorben und zum Teil verbrannt und zum Teil vielleicht auch uns Juden gleich in die Erde verscharrt worden sind? Und endlich drittens: Was wird mit jenen am Jüngsten Tage geschehen, die das Meer und andere Gewässer verschlungen haben und oft mehrfach von den wilden Tieren aufgezehrt worden sind? Wann wird der von den Pharisäern oft so überschrecklich beschriebene Jüngste Tag nach unserer Zeitrechnung kommen?

9,6. Herr und Meister, Du siehst, dass diese Dinge der noch so reinen Menschenvernunft nicht eingehen können! Nur der finsterste und nie etwas denkende und prüfende Aberglaube der allergemeinsten und -niedrigsten Juden und auch der Heiden in ihrer Art kann auf solche Ungereimtheiten halten; dem Denker aber schaden sie und benehmen ihm den Glauben an eine rein göttliche Offenbarung, an die Unsterblichkeit der Seele nach dem Tode des Leibes und ebenso an eine einstige Auferstehung des Fleisches an dem gewissen Jüngsten Tage. – Was sollen wir nun davon halten?“

9,7. Sagte Ich: „So, wie es euch die Pharisäer lehren, gar nichts! Denn der Leib, der auf eine kurze Zeit der Seele zu einem nach aussen hin handelnden Werkzeuge dient, wird weder im Tale Josaphat noch irgendwo anders auf dieser Erde als das, als was er der Seele hier auf eine kurze Zeit gedient hat, an einem gewissen Jüngsten Tage auferweckt und mit der Seele wieder vereinigt werden.

9,8. Was die Auferstehung des Fleisches der Wahrheit nach betrifft, so sind unter dem Fleische zu verstehen die Werke, welche die Seele mit ihrem Leibe ausgeübt hat.

9,9. Das Tal Josaphat bezeichnet den Zustand der inneren Seelenruhe, so ihr Handeln stets ein gerechtes war. In dieser Ruhe, die von keiner Weltliebe und Begierde und deren Leidenschaft gestört wird, und die einem völlig ruhigen Wasserspiegel zu vergleichen ist, in dem du die Abbilder der fernen und nahen Gegenden ungetrübt erschauen kannst, besteht denn auch schon der Anbeginn des wahren Jüngsten Tages der Seele, ihrer Auferweckung durch Meinen Geist in ihr und zugleich auch ihrer Auferstehung zum ewigen Leben.

9,10. In diesem Zustande ersieht dann die Seele schon die guten Früchte ihrer Werke und fängt an, sich ihrer stets mehr und mehr zu freuen; in diesem Erschauen besteht die wahre Auferstehung des Fleisches.

9,11. Es heisst ja: Ein sterblicher und vergänglicher Leib wird in die Erde gesät, und als ein unsterblicher und unvergänglicher wird er wieder auferstehen. Wenn du das auf deinen materiellen Leib beziehst, da musst du freilich wohl in eine grosse Irre geraten; so du das aber auf die guten Werke der Seele, die ihr wahrer Leib sind, beziehst, so gelangst du dadurch zur Wahrheit. Denn siehe, ein jedes gute Werk, das eine Seele mit ihrem Leibe auf dieser Erde ihren Nächsten gegenüber ausgeübt hat, geht auch, wie alles auf dieser Erde, vorüber und stirbt schon nach der Tat; denn wenn du einen Hungrigen gesättigt, einen Durstigen getränkt, einen Nackten bekleidet und einen Gefangenen erlöst hast, da dauert die edle Tat nicht gleichfort, sondern dauert nur die kurze Zeit des Handelns hindurch! Darauf wird sie von dir oftmals vergessen und so auch von dem, dem du sie erwiesen hast, und ist somit zu Grabe getragen und als sterblich und vergänglich in das Erdreich der Vergessenheit gesät; aber an dem dir gezeigten wahren Jüngsten Tage der Seele wird sie als für ewig dauernd von Meinem Geiste in der Seele auferweckt, aber nicht mehr in der Form der vergänglichen irdischen Tat, sondern in der Form der ewig dauernden Frucht.

9,12. Wie wird aber diese dann aussehen? Siehe, die wird jenseits zur herrlichsten, mit allem best- und reichst versehenen Wohngegend für ewig der Seele werden, in der sie höchst selig von einer Vollkommenheit zur andern sich emporschwingen wird!

9,13. Wie demnach die Werke einer Seele hier beschaffen sein werden, so werden sie ihr dereinst als Wohngegenden dienen. Und siehe, darin besteht die wahre Auferstehung des Fleisches! Das glaube und halte; denn also und nimmerdar anders ist es!“

9,14. Sagte Ebal: „Ja, das klingt freilich ganz himmelweit anders, als was die blinden Pharisäer vor dem blinden Volke dahergeschwatzt haben, und damit ist auch die reine Menschenvernunft vollkommen einverstanden, und es geht ihr ein neues, grosses Licht auf. Aber von dem Fleische, das der Seele hier gedient hat, wird also auch nicht ein Sonnenstäubchen gross im Jenseits, mit der Seele vereint, zu einem ewigen Leben auferstehen?“

9,15. Sagte Ich: „Als ein Bestandteil der durch Meinen Geist ewig lebenden Seele nicht, da sie selbst zu einem puren Geiste wird ihrem Innern nach! Aber was da betrifft den Umriss ihrer äusseren Form und besonders aber ihre Bekleidung, da werden auch die Seelenätherteile ihres diesirdischen Leibes in geistiger Reinheit mit ihr wieder vereinigt werden, doch von dem groben Organleibe auch nicht ein Atom gross; denn für diesen Leib ist das bestimmt, was für alle andere Materie der Erde bestimmt ist, die auch stets und stets also in bessere Naturgeister aufgelöst wird, so wie sie auch ursprünglich aus viel minder reinen und auf einer sehr untersten Gerichtsstufe stehenden Naturgeistern zusammengefügt wird.

9,16. Die schon die grobe Materie verlassenden Naturgeister können mit der Zeit auch zu Menschenseelen werden; doch ein Näheres in dieser Sphäre wirst du erst dann einsehen, so sich deine Seele in dem gewissen Tale Josaphat befinden wird. Darum nun nichts Weiteres mehr davon!

9,17. Der Hauptmann und seine beiden Diener haben nun wohl deine Fragen und Meine dir gemachten Erklärungen mit grosser Aufmerksamkeit angehört, aber nichts von allem verstanden; daher werden sie nun bald mit ihrer Griechenweisheit uns zur Last werden, – und so wollen wir mit aller Geduld ihren Angriff auf uns ein wenig in der Ruhe abwarten!“ …

flagge en  Jesus’ clarification of Resurrection of the flesh

   

Jesus’ clarification of Resurrection of the flesh

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 10, Chapter 9
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

9,1. Since it was almost the end of the day and we spent quite some time having all kinds of useful discussions at the table, the disciples asked Me if it would not be a good idea to go outside for a while.

9,2. I said: “The most difficult part of the work is still waiting for us, and this is more important than the environment outside which is not very attractive here in Gennesareth. But if one of you wants to go outside, he is free to do so, but I will stay here.”

9,3. When I expressed Myself like this, the disciples said: “Lord, where You stay, we stay also. For only with You it is always good. Without You there is judgment, ruin and stern death everywhere.”

9,4. I said: “Then stay where the Kingdom of God and its eternal spiritual life rule, for I Myself am the Truth, the Kingdom of God, the Revelation and the eternal Life. Whoever believes in Me will receive the eternal life when I will wake him up on the youngest day. I will also stay in the one who will stay in Me in faith and in love, and in whom I stay has already the eternal life in him and will never see, feel nor taste death. So stay here with Me, and by your love, in Me.”

9,5. Now Ebal asked Me: “Lord and Master, most of the Jews believe also in a resurrection of the flesh in the Valley of Josaphat. But I find this somewhat strange. For firstly only the smallest part of them are buried in the Valley of Josaphat, and secondly what will happen on that mysterious youngest day with the bodies of the people who never heard about a Valley of Josaphat and thus died in other, very distant places, who were partly burned and who were partly maybe just like with us Jews directly buried in the ground? And finally, thirdly, what will happen on the youngest day with those who were swallowed up by the sea and other waters and who were devoured by wild animals? When, according to our time measurement, will that youngest day come, which the Pharisees describe to us as horrible?

9,6. Lord and Master, You can see that these things cannot be accepted by even the most common human sense. Only the darkest superstition, which never thinks or searches for anything, like the most common and most inferior Jews, as well as the gentiles as such, can accept such nonsense. However, they are harmful for a reasoning human being and they remove the faith which one has in a pure godly revelation, in the immortality of the soul after the death of the body, and also in the faith in a future resurrection of the flesh on that particular youngest day. What should we think about that now?”

9,7. I said: “Certainly not like the Pharisees are teaching you. Because the body, which serves the soul as an externally acting instrument, will not be resurrected in the Valley of Josaphat, neither anywhere else on this Earth on a specific youngest day to be united again with its soul in the form that it served the soul here for a short time.

9,8. For truly, the resurrection of the flesh consists of the following: under ‘flesh’ must be understood the works that the soul has accomplished with its body.

9,9. The Valley of Josaphat means the condition of the inner rest of the soul if his actions were always justified. That rest, which is not disturbed by any worldly love or lust and the passion that goes with it, and which can be compared to a completely quiet water surface in which you can clearly see the reflection of far distant and near regions, is then already the first beginning of the true youngest day of the soul, of his resurrection by My Spirit in him and at the same time also of his resurrection to eternal life.

9,10. In that condition, the soul can then already see the good fruits of his works and rejoices in it more and more. And that seeing is the true resurrection of the flesh.

9,11. For it is written: a mortal and perishable body is sown into the earth, and it will resurrect again as immortal and imperishable. If you associate this with your material body you must of course completely come into great confusion, but if you associate this with the good works of the soul, which are his true body, then by this you will come to the truth. For look, every good work that a soul has accomplished with his body to his fellowman on this Earth will pass away and dies already after the act, just like any other thing on this Earth, because when you have satiated a hungry person, quenched a thirsty person, clothed a naked person and freed a prisoner, then this noble act does not last, but it lasts only for the short time of the action itself. After that, it will often be forgotten by you, just like by the one to whom you have done this act. And thus, it is buried, and it is sown in the earthly kingdom of forgetfulness as something mortal and perishable. But on the true youngest day of the soul, as I have shown you, that act will everlastingly be resurrected by My Spirit in the soul. However no more in the form of the perishable earthly act but in the form of the eternally lasting fruit.

9,12. And what will this look like? Well, in the beyond it will become like an eternal and most beautiful housing environment of the soul, provided with the best and richest of everything, and where in extreme happiness he will raise himself from one completion to the other.

9,13. So as this is the situation of the works of a soul here, they will later on serve him as a housing environment in the beyond. And look, this is the true resurrection of the flesh. Believe this and keep to it, for this is how it is, and absolutely not otherwise.”

9,14. Ebal said: “Yes, that sounds quite different than what the blind Pharisees were gibbering before the people. Also the sound reason of man agrees completely with this, and a new, great light is rising for it. Thus, of the flesh, which served the soul here, not the size of a sun’s particle will be united with the soul and resurrected in the beyond to eternal life?”

9,15. I said: “Not as an element of the soul who lives eternally by My Spirit, because innerly he will become pure spirit himself. But for what concerns the profile of his outer form and in particular his clothing, the soul-etheric particles of his earthly body will again be united with him in spiritual purity. But of the coarse organic body, not even the size of one atom, because the destination of that body is the same as all other matter of the Earth, as this also is dissolved in ever better nature spirits, and as it was also initially arranged with much less pure nature spirits that were on a very low level of judgment.

9,16. The nature spirits that are already leaving the coarse matter can in time also become human souls. But once your soul will be in that Valley of Josaphat you will understand more of this. Therefore, let us not say anything anymore about this now.

9,17. Although the captain and his 2 servants listened very attentively to your questions and the explanation that I gave you, they nevertheless understood nothing of it. Therefore, they soon will bother us with their Greek wisdom. So we will very patiently and quietly wait a bit for their attack on us.” …

Die Erscheinung vom alten und neuen Jerusalem – The manifestation of the old and new Jerusalem

<= Zurück zur Übersicht – Back to Overview

Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber-Das Alte Jerusalem-Das Neue Jerusalem-Jesus erklaert Great Gospel of John Jakob Lorber-The Old Jerusalem the new Jerusalem-Jesus explains
=> VIDEO   => PDF   => AUDIO… => VIDEO   => PDF   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Trauer Jesu über Jerusalem
=> Anbetung in Geist & Wahrheit
=> Heilung durch Mein Wort & Licht
=> Gehorcht Meinen Geboten
=> Die Liebe Gottes habt ihr nicht in euch
=> Jesus erklärt das Sonnenweib
=> Die geistige Sonne Christi
=> Die Welt verändert sich wegen euch
=> Der Prozess der Wiedergeburt
=> Geistige Bedeutung… Sonnenaufgang
Related Messages…
=> Jesus’ Grief over Jerusalem
=> Worship in Spirit & Truth
=> Healing thru My Word & Light
=> Obey My Commandments
=> You have the Love of God not in you
=> The Woman clothed with the Sun
=> The spiritual Sun of Christ
=> The World is changing because of you
=> The Process of Rebirth
=> Spiritual Meaning of a Sunrise

flagge de  Die Erscheinung vom alten und neuen Jerusalem

Die Erscheinung vom alten und neuen Jerusalem

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 7, aus den Kapiteln 49, 54 und 55
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 49

Der Herr spricht:

49,1. Als nun alle ihre Augen nach oben richteten, da wurde der Himmel glühend und blutrot gefärbt, und man ersah die Stadt Jerusalem auf dem glühenden Grunde, belagert von römischen Kriegern, und aus den Toren der Stadt floss Blut. Bald darauf aber stand die Stadt in hellen Flammen, und ein dicker Qualm umzog den ganzen weiten Horizont. Bald darauf ersah man keine Stadt mehr, sondern nur noch einen dampfenden Schuttberg. Zuletzt verschwand auch dieser, und man ersah eine unfruchtbare Wüste, auf der sich wilde Horden eine Stätte zur Wohnung erbauten. Nach dem verschwand diese Erscheinung, und man vernahm aus der Stadt ein grosses Angstgeschrei, und Nikodemus meinte, dass nun in der Stadt offenbar eine Emeute (Aufstand) losgehe.

49,2. Ich aber beruhigte ihn und sagte: „Das ist noch ferne; aber von jetzt an zwischen vierzig und fünfzig Jahren wird es in diesem Lande also geschehen und dieser Stadt, weil sie die Zeit ihrer grossgnädigen Heimsuchung nicht hat erkennen wollen, ein voller Garaus gemacht. – Nun aber wartet noch auf die letzte Sache! Darauf erst wollen wir ins Haus gehen und uns darüber besprechen. Doch jetzt gebet noch weiter acht darauf, was ihr sehen werdet!“

49,3. Auf diese Meine Beheissung sahen alle wieder nach dem Firmamente, und es senkte sich die Lichtsäule abermals aus den Höhen zur Erde nieder, doch nicht mehr an jener Stelle, wo sie ehedem aus zwölf einzelnen Säulen entstand, sondern am ganz entgegengesetzten Orte gen Westen hin, und leuchtete nun aber um vieles stärker denn ehedem. Bald darauf zerteilte sie sich, doch nicht mehr in zwölf Säulen, sondern aus ihren zahllos vielen Teilen bildete sich eine übergrosse Stadt, deren Mauern aus den zwölf Hauptedelsteingattungen bestanden und einen höchst mannigfaltigen Lichtglanz nach allen Seiten hin verbreiteten. Und also hatte diese Stadt auch sichtlich zwölf Tore, durch welche zahllos viele Menschen aus allen Teilen der Erde höchst wonniglich aus und ein wandelten.

49,4. Über der Stadt hoch in den Lüften aber stand, wie von Rubinen und Smaragden gebildet, eine Schrift nach der alten hebräischen Art, und deren Worte lauteten: ,Dies ist die neue Stadt Gottes, das neue Jerusalem, das dereinst aus den Himmeln niedersteigen wird zu den Menschen, die reinen Herzens und eines guten Willens sein werden; darin werden sie mit Gott wohnen ewig und lobpreisen Seinen Namen.‘ Diese Schrift, wie auch diese ganze Erscheinung, aber sahen nur alle die, so bei Mir auf dem Berge waren, und sonst niemand im ganzen Lande.

49,5. Nachdem aber alle Anwesenden in einen Wonnejubel ausgebrochen waren und anfangen wollten, Mich förmlich laut anzubeten, da verschwand die Erscheinung, und Ich ermahnte alle, dass sie Gott anbeten sollen in der Stille ihres Herzens und nicht mit lauten, lärmenden Worten gleich den Pharisäern, was vor Gott keinen Wert hat.
Kapitel 54 – Die Erklärung der dritten Lichterscheinung

54,1. Sagte Nikodemus: „Herr und Meister, das verstehe ich nun und danke Dir inbrünstigst für diese Deine so hochwichtige Belehrung! Aber da Du uns nun die zwei Erscheinungen erklärt hast, so möchte ich Dich wohl bitten, uns noch die dritte Erscheinung zu beleuchten; denn hinter der muss etwas gar Grosses verborgen sein.“

54,2. Sagte Ich: „Ja ja, Ich werde euch die dritte Erscheinung wohl beleuchten; doch ihr werdet sie nicht wohl verstehen; denn was die noch ferne Zukunft bringen wird, das werdet ihr erst dann klarer einsehen, so ihr im Geiste wiedergeboren sein werdet. Aber Ich will euch dennoch darüber etwas sagen, und so höret denn!

54,3. Die aus den Himmeln auf die Erde zurückgekehrte Lichtsäule bin Ich im Geiste Meines lebendigen Wortes, das Ich in der Zukunft in die Herzen jener Menschen legen werde, die Mich lieben und Meine Gebote halten werden; zu denen werde Ich Selbst kommen und werde Mich ihnen offenbaren. Und also werden sie alle von neuem von Gott belehrt sein.

54,4. Die Zerteilung der Säule in zahllos viele Teile bedeutet die Enthüllung des innern, geistigen Sinnes aller Meiner Worte und Lehren, die Ich seit Beginn des Menschengeschlechts den Menschen durch den Mund der Urväter, der Propheten und Seher und nun Selbst gegeben habe.

54,5. Aus solchen vielen Teilenthüllungen des innern, geistigen Sinnes des Wortes Gottes wird sich dann erst eine wahre und grosse Licht- und Lebenslehre zusammenformen, und diese Lehre wird dann sein das grosse und neue Jerusalem, das aus den Himmeln zu den Menschen herniederkommen wird. Und die in der neuen Lehre sein und leben werden, die werden wandeln im neuen Jerusalem und werden darin wohnen ewig, und ihrer Seligkeiten über Seligkeiten wird ohne Mass und Ziel nimmer ein Ende sein. Denn Ich Selbst werde bei ihnen sein, und sie werden schauen alle die zahllosen Herrlichkeiten Meiner Liebe, Weisheit und Allmacht.

54,6. Es wird aber vom Untergange dieser alten Stadt Jerusalem an bis in die Zeit der neuen Stadt Gottes auf Erden wenig Licht unter den Menschen auf Erden geben; denn es werden sich nur zu bald eine Menge falscher Propheten und Priester in Meinem Namen erheben und werden falsche Wunder wirken und die Menschen betören und blind machen, ja der Antichrist wird solche Dinge mit Hilfe der Könige der Erde tun, dass sogar Meine Auserwählten, so Ich es zuliesse, verlockt werden könnten, ihre Knie vor dem neuen Baal zu beugen. Aber Ich werde dann wieder eine grosse Drangsal unter die Menschen kommen lassen, wie sie noch nicht war unter der Sonne. Da wird der Baal gleich der grossen Hure Babels gestürzt werden, und das Licht des lebendigen Wortes in den Herzen vieler Menschen wird dann kommen und aufrichten und erlösen die Bedrängten und Gebeugten, und sie werden sich alle freuen in dem neuen Lichte und lobpreisen Meinen Namen.

54,7. In jener Zeit werden die Menschen vielfach Umgang haben mit den reinen Geistern Meines Himmels, und diese werden ihre Lehrer sein und sie unterweisen in allen Geheimnissen des ewigen Lebens in Gott, wie euch solches in der dritten Erscheinung auch dadurch gezeigt wurde, dass ihr durch die zwölf Tore Menschen aus- und eingehen sahet.

54,8. Die zwölf Tore bezeugten nun aber nicht mehr, dass die neue Stadt erbaut sei aus den zwölf Stämmen Israels, sondern aus den zwölf Hauptgrundsätzen Meiner Lehre, und diese sind enthalten in den zehn Geboten Mosis und in Meinen neuen zwei Geboten der Liebe; denn diese sind die Tore, durch die künftig die Menschen in die neue, licht- und lebenvolle Stadt Gottes eingehen werden.

54,9. Nur wer diese Meine Gebote halten wird, der wird auch in diese Stadt eingehen, und es wird ihm Licht und Leben gegeben werden; wer aber die Gebote nicht halten wird, der wird in diese neue Stadt auch nicht gelangen. Also bezeichneten auch die zwölf Edelsteingattungen wieder dieselben zwölf Gebote, aus denen die Mauer um die grosse Stadt erbaut war.

54,10. Diese zwölf Gebote sind für den Menschen sonach nicht nur die Eingangstore zum Licht und zum Leben, sondern sie sind auch dessen unzerstörbarer Schutz und Schirm, den die Pforten und Mächte der Hölle oder das materielle Welttum nimmer zerstören und besiegen können.

54,11. Zugleich aber habt ihr bei der Erscheinung auch bemerkt, wie die Steine der Mauer auch ein starkes Licht in allen ihren Farben von sich gaben. Das zeigte euch an, dass in den euch gegebenen zwölf Geboten auch alle Grade der göttlichen Weisheit enthalten sind, und es kann sonach der Mensch nur durch die Haltung der zwölf Gebote zur vollkommenen Weisheit gelangen. Denn in den Geboten ist alle Weisheit aus Gott enthalten, und weil darin alle Weisheit Gottes enthalten ist, so ist darin auch alle göttliche Macht und Kraft enthalten, und das darum, weil in diesen Geboten der allweiseste und allmächtige Wille und durch diesen die höchste Freiheit enthalten ist.

54,12. Wer sich sonach den Willen Gottes durch die Haltung der Gebote zu eigen gemacht hat, der hat sich auch zu eigen gemacht die göttliche Macht und die göttliche Freiheit und hat den Zustand der wahren Wiedergeburt des Geistes erreicht und ist als ein wahres Kind Gottes so vollkommen wie der Vater im Himmel Selbst.

54,13. Und Ich sage euch denn nun allen, dass ihr euch eben durch genaue Haltung der Gebote vor allem bestreben sollet, schon hier auf Erden also vollkommen zu werden, wie der Vater im Himmel vollkommen ist, so werdet ihr auch das und noch Grösseres zu tun imstande sein als Ich Selbst nun. Und werdet ihr euch in diesem Zustande befinden, dann werdet auch ihr schon zum voraus Bürger des neuen Jerusalem sein. Das ist demnach der Sinn der dritten Erscheinung. – Habt ihr das alles wohl aufgefasst und begriffen?“

54,14. Auf diese Meine Erklärung der dritten Erscheinung machten alle grosse Augen und dachten eine Weile sehr nach, wussten aber doch nicht recht, inwieweit sie diese letzte Erklärung recht und wieder etwa doch nicht ganz recht verstanden hatten.
Kapitel 55 – Die rechte Erkenntnis der Weisheit Gottes durch die Wiedergeburt

55,1. Nikodemus sagte nach einer Weile tieferen Nachdenkens: „Herr und Meister, übergross und tief ist das, was Du uns nun ganz lichtvoll gezeigt hast, und ich werde Dir wohl ewig dafür nicht zur Genüge danken können; aber weil das von Dir nun Gesagte und Gezeigte so übergross und übertief ist, so habe ich, wie vielleicht auch mancher andere, diese Sache nicht so ganz aus dem Fundamente lichtvoll begreifen können. Ich sehe es aber wohl ein, dass mir diese Sache auch eine weitere Erklärung nicht klarer machen würde, und so sage ich denn auch nicht: Herr, mache mir das noch klarer und begreiflicher!“

55,2. Sagte Ich: „Da hast du auch ganz vollkommen recht. Diese Sache lässt sich für dich und auch für manchen andern nicht klarer darstellen; das alles und noch zahllos mehr aber wirst du erst dann fassen, wenn du im Geiste wiedergeboren sein wirst.

55,3. Mein Wort und Meine Predigt an euch kann nicht in der gewissen weltvernünftigen Redeweise der Menschen und ihrer Weltweisheit gegeben werden, sondern sie besteht in der Beweisung des euch völlig unbekannten Geistes und seiner Kraft, damit euer Glaube und euer zukünftiges Wissen nicht auf der Weisheit der geistig blinden Menschen, sondern auf der wunderbaren Kraft des Geistes aus Gott beruhe.

55,4. Nun, diese Meine Lehr- und Redeweise erscheint vor den Augen der Weltweisen als eine Torheit, weil sie vom Geiste und seiner Kraft nichts wissen und nichts wahrnehmen mit ihren groben Sinnen; aber Meine Lehre ist dennoch eine Weisheit tiefster und höchster Art, nur vor den Augen, Ohren und Herzen der vollkommenen Menschen, die eines guten Willens sind und die Gebote Gottes allzeit beachtet haben. Aber für die Weisen und Obersten dieser Welt, die vergehen wie ihre Weisheit, ist Meine Lehre freilich wohl das nicht.

55,5. Ich rede zu euch von der verborgenen Weisheit Gottes, die Er schon vor der Erschaffung dieser materiellen Welt verordnet hat zu eurer ewigen Lebensherrlichkeit, welche verborgene Weisheit noch kein Pharisäer, kein Ältester und Schriftgelehrter und Tempeloberster nach seiner Weltvernunft aus der Schrift erkannt hat; denn würden sie diese verborgene Weisheit jemals erkannt haben, so würden sie nicht in einem fort Rat halten, wie sie Mich, den Herrn von Ewigkeit, töten und verderben könnten. Doch lassen wir sie nur trachten und Rat halten; denn wie ihr Tun, so wird auch ihr Lohn sein!

55,6. Euch aber sage Ich, wie es geschrieben steht: ,Kein Menschenauge hat es je gesehen, kein Ohr gehört, und in keines Menschen Herz ist es gekommen, was Gott denen bereitet hat, die Ihn lieben und Seine Gebote halten!‘

55,7. Was Ich euch nun offenbare, das offenbart der Geist Gottes eurem Geiste, auf dass auch euer Geist erforsche und erkenne die Tiefen in Gott. Denn nur der Geist durchschaut und durchforscht alle Dinge und, dadurch geläutert, auch die Tiefen in Gott. Und also bekommet ihr von Mir nun nicht den Geist der Welt, dessen ihr nimmerdar bedürfet, sondern den Geist aus Gott, auf dass ihr durch diesen Geist erst völlig fassen und begreifen könnet, was euch von Mir als von Gott gegeben ist.

55,8. Ich kann denn darum mit euch davon nicht nach Art der Menschenweisheit reden, sondern nur mit Worten, die der Geist Gottes lehrt, und alle Dinge geistig richtet, und ihr vermöget Mich darum auch nicht völlig zu verstehen, weil euer Geist noch nicht ganz durchdrungen hat eure Seele. Wenn aber eure Seele ganz sich mit aller Liebe und freiem gutem Willen im Geiste aus Gott, den ihr nun bekommet, befinden wird, dann werdet auch ihr aus euch heraus alle Dinge geistig richten und wohl erkennen und verstehen alles, was euch nun noch dunkel und unverständlich erscheint.

55,9. Ihr vernehmet aber nun doch schon etwas vom ewig wahren Geiste Gottes und könnet auch schon gar manches geistig richten. Doch der ganz natürliche Mensch vernimmt nichts vom Geiste Gottes in sich, und wenn man davon zu ihm redet, so ist ihm das eine Torheit, weil er das nicht in sich hat, was seine Seele geistig richten könnte. Denn so ein Mensch Geistiges fassen und begreifen will, so muss zuvor seine Seele und alles völlig geistig gerichtet sein; denn alles Leben und alles wahre Licht und alle wahre Kraft ist nur im Geiste, der allein alles richtet und von niemandem etwa entgegen gerichtet werden kann.

55,10. Der natürliche, noch geistlose Mensch aber ist Materie in ihrem Gerichte, und sein Naturleben ist ihm vom Geiste Gottes aus nur als ein Mittel gegeben, dass er sich durch dasselbe das wahre, geistige Leben in sich erwecken kann, so er will. Und so kann er mit seinem Naturverstande die Gebote Gottes schon als solche wohl erkennen und dann den Willen fassen, sie auch zu beachten und nach ihnen zu leben und zu handeln. Und tut er das, so dringt der Geist Gottes schon auch insoweit in seine Seele, inwieweit diese in der Beachtung der Gebote Gottes und im Glauben an den einen Gott und in der Liebe zu Ihm und zum Nächsten vorwärtsgedrungen ist.

55,11. Wenn die Seele es aber darin zu einer nimmer möglich rückfälligen Stärke gebracht hat, so ist das dann schon ein sicherer Beweis, dass der Geist aus Gott sie ganz durchdrungen hat und in ihr all ihr Erkennen und Wissen geistig richtet, und solch eine Seele hat dadurch ihre früher tote Materie völlig überwunden und ist mit dem Geiste Gottes, der sie durchdrungen hat, ein Geist, eine Kraft, ein Licht und ein wahres, nimmer verwüstbares Leben geworden, das von niemand mehr gerichtet werden kann.

55,12. Darum suchet ihr alle vor allem das wahre Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, alles andere wird euch dann von selbst hinzugegeben werden; denn das wird dann der Geist Gottes in euch tun. Sorget euch gar nicht um irdische Dinge, nicht einmal darum, was ihr am kommenden Tage essen und trinken und womit ihr euren Leib bekleiden werdet; denn um das alles sorgen sich die Heiden und andere Weltmenschen, die den wahren Gott noch nie erkannt haben. Wenn der wahre Geist in euch seine volle Wiedergeburt erreicht haben wird, so werdet damit auch ihr alles erreicht haben, was euch not tut.

55,13. So ihr auf Meinen Wegen wandeln und bleiben werdet, wie Ich euch das lehre und gelehrt habe, so werdet ihr auch in Mir sein und Mein Geist in euch, und mit dem werdet ihr alles tun und bewirken können, was seine Weisheit euch sagen und sein Wille in euch wollen wird. Und damit ist euch jede nötige weltliche Versorgung für die Zeit eures Erdenlebens auch im allerreichlichsten Masse gegeben.

55,14. Ihr habt nun bei Mir erfahren, was dem Geiste alles möglich ist; was aber Meinem Geiste möglich ist, das wird auch eurem Geiste möglich sein, wenn er eins wird mit Mir. Wie er aber mit Mir eins werden kann, das habe Ich euch schon zu vielen Malen gezeigt, und so tut denn danach, und ihr werdet diese Meine Verheissung in euch in die volle Erfüllung gehen sehen!

flagge en  The manifestation of the old and new Jerusalem

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 7, Chapter 49, 54 and 55
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The manifestation of the old and new Jerusalem

Chapter 49

The Lord says:

49,1. When all directed their eyes upwards, the sky became glowing and blood-red and one could see the city Jerusalem on the glowing ground, besieged by Roman warriors, and out of the gates of the city flowed blood. Soon afterwards the city stood in bright flames and a dense smoke was lying over the whole wide horizon. Soon afterwards the city could not be seen anymore, but only a steaming mountain of rubble. In the end this also disappeared and one could see an infertile desert, where wild hordes built a place to live. After this the manifestation disappeared and terrible screams of fear could be heard from the city, and Nicodemus thought that an uprising was apparently going to take place in the city.

49,2. But I calmed him and said: “This is still far away; but from now on between forty and fifty years it will happen that this country and this city, since it did not want to recognize the time of its great merciful trial, will be completely destroyed. – But now wait for the last event! Only then will we go into the house and discuss it. But for now pay further attention to what you will see!”

49,3. Upon this My directive all looked again to the firmament, and the column of light once more came down from the sky to the earth, but not at the place where it originally arose out of the twelve columns, but on the opposite side towards the west, and the light was now many times brighter than before. Soon afterwards it started to divide, but not into the twelve columns, but out of the countless many parts a very large city was formed, whose walls consisted of the twelve main types of precious stone and spread an extremely manifold light lustre to all sides. And this city had twelve gates visible, through which countless many people from all parts of the world strolled joyfully in and out.

49,4. High in the air above the city, as if of rubies and emeralds a script was formed according to the old Hebrew style, and read as follows: ‘This is the new city of God, the New Jerusalem, which will descend from the heavens to the people, who have a pure heart and a good will; they will live there together with God and for ever praise His name.’ This script, as well as this whole appearance, could only be seen by those who were with me on the mountain, but by no one else in the whole country.

49,5. After all present erupted with cheers of delight and started to formally worship Me loudly, the appearance vanished and I admonished everybody, that they should worship God in the silence of their hearts, and not with loud, noisy words like the Pharisees, which do not have any value before God. They stopped it and contemplated in the silence of their hearts.

Chapter 54 – The explanation of the third light phenomenon.

54,1. Said Nicodemus: “Lord and Master, I understand this now and thank you most fervently for this, Your so extremely important teaching. But since you have explained to us the two phenomenon, I would like to ask You to also explain the third one to us; because there must be something great hidden behind it.”

54,2. Said I: “Yes, yes, I certainly will give you some insight into the third phenomenon; but you will not understand it very well; since what the distant future will bring, you will only then see more clearly, once you have been reborn in the spirit. Nevertheless, I will tell you something about it, and thus listen!

54,3. The light column returning from the heavens back to earth is Me in the spirit of My living word, which I will place in future into the hearts of those who will love Me and keep My commandments; I will come to them Myself and shall reveal Myself to them. And thus they will anew be taught by God.

54,4. The division of the column into countless many parts means the unveiling of the inner, spiritual sense of all My words and teachings, which I have given to mankind since the beginning of man through the mouth of the ancient patriarchs, the prophets and seers and now Myself.

54,5. From these many separate disclosures of the inner, spiritual sense of the word of God, will only then a true and great teaching of light and life be formed, and this teaching will then be the great and new Jerusalem, which will descend down from the heavens to the people. And those who will be and live in the new teaching, will walk in the new Jerusalem and will live therein forever, and their bliss will be never ending and boundless. Because I Myself will be with them, and they will see all the countless glories of My love, wisdom and omnipotence.

54,6. However, from the annihilation of this old city Jerusalem until the time of the new city of God on earth, only very little light will prevail among the people on earth; since soon many false prophets and priests will rise and will perform false miracles in My name, will mislead the people and will make them blind, yes the antichrist will do such things with the help of the kings of the earth, so that even My chosen ones, if I would allow it, could be enticed to bend their knees before the new Baal. But I will again let great hardship come among the people, as has never been before. Then Baal will be brought down just as the great whore of Babel, and the light of the living word in the hearts of many people will come and raise and release the oppressed and afflicted, and all will be glad in the new light and will praise My name.

54,7. During that time the people will often have contact with the pure spirits of My heavens, and they will be their teachers and instruct them in all the secrets of the eternal life in God, as was shown to you in the third phenomenon, where you saw people walking in and out through the twelve gates.

54,8. But the twelve gates no longer indicate that the new city is built out of the twelve tribes of Israel, but out of the twelve main principles of My teachings, which are contained in the ten commandments of Moses and My two new commandments of love: since they are the gates through which the future people will come into the new city of God full of light and life.

54,9. Only those who will keep these My commandments, will come into the city, and light and life will be given to him; but those who will not keep the commandments, will not have access to this new city. Similarly, the twelve types of precious stones signify the same twelve commandments, from which the wall around the great city was built.

54,10. These twelve commandments are thus not only the entrance gates to the light and life for the people, but they are also their indestructible protection and shield, which the gates and powers of hell or the material worldliness will never be able to defeat and destroy.

54,11. At the same time you have noticed in the phenomenon, how the stones of the wall gave a strong light in all their colours. This signifies, that the twelve commandments given to you, contain all degrees of the divine wisdom, and therefore a person can only reach perfected wisdom by keeping the twelve commandments. Because in the commandments are contained all the wisdom out of God, and because all the wisdom of God is contained therein, also all divine power and strength is contained therein, and this therefore, because in these commandments the all-wise and almighty will and thereby the highest freedom is contained.

54,12. Whoever thus made the will of God his own through keeping the commandments, has also adopted the divine power and the divine freedom and has reached the state of the true rebirth of the spirit and is as a true child of God as perfect as the Father in Heaven Himself.

54,13. And I say now to you all, that you should strive already here on earth to become as perfect as the Father in Heaven is perfect by keeping the commandments precisely, then you will be able to do greater things than I have done now. And if you have reached this state, then you will already in advance be a citizen of the new Jerusalem. This is thus the meaning of the third phenomenon. – Have you all understood and comprehended this well?”

54,14. On this My explanation of the third phenomenon all eyes widened and they thought about it for a while, but were not quite sure to what extend they did understand this last explanation.

Chapter 55 – The right cognition of God’s wisdom through rebirth.

55,1. After a while of deeper reflection, Nicodemus said: “Lord and Master, extremely great and deep is what You just have so clearly told us, and I will forever not be able to thank You sufficiently; but because what You have said and shown to us is so extremely great and deep, I and perhaps a few others, have not so clearly comprehended this matter in its foundation. But I also realize that an additional explanation will not make this matter any clearer, and therefore I do not say: Lord, make this even more clearer and more comprehensible to me!”

55,2. Said I: “In that you are completely right. This matter cannot be made clearer for you and a few others; all this and countless more you will only understand if you have been reborn in the spirit.

55,3. My word and My sermons to you cannot be given through the normal manner of human speech and mankind’s worldly wisdom, but it consists in the proof of the spirit and its power which is completely unknown to you, so that your faith and your future knowledge is not based on the wisdom of spiritually blind people, but on the miraculous strength of the spirit out of God.

55,4. Now, this My manner to teach and to speak appears before the eyes of wise of the world as a folly, because they know nothing of the spirit and its strength and cannot observe it with their coarse senses; but My teaching is nevertheless the deepest wisdom of the highest level, but only before the eyes, ears and hearts of the perfected people who are of a good will and who keep the commandments of God at all times. But for the wise and famous of this world, who perish as their wisdom, My teaching is of course not that.

55,5. I speak to you about the hidden wisdom of God, which He already before the creation of this material world has prescribed for your eternal glory of life, which hidden wisdom has not been recognized by any Pharisee, no elder and scribe and senior of the temple by means of their worldly reason in the scriptures; because if they ever had recognized this hidden wisdom, they would not continuously contemplate on how they could kill and destroy Me, the Lord from eternity. But let them make plans and hold meetings; since like their activities, so will be their remuneration!

55,6. But to you I say, as it is written: “No human eye has ever seen, no ear heard, and in no human heart is it given, what God has prepared for them, who love Him and keep His commandments!”

55,7. What I reveal to you now, is revealed by the spirit of God to your spirit, so that also your spirit investigates and recognizes the depths in God. Since only the spirit sees through and explores all things and, thereby purified, also the depths of God. And therefore you do not receive from Me the spirit of the world, which you never need, but the spirit out of God, so that you out of this spirit can comprehend and understand completely, what is given to you by Me as from God.

55,8. I can therefore not talk to you about this in the manner of human wisdom, but only with words, which are taught by the spirit of God that judges all things spiritually, and thus you will not be able to completely understand Me, because your spirit has not yet fully filled your soul. But when your soul with all love and good free will, will be totally in the spirit out of God, which you receive now, then also you will judge all things out of yourself spiritually and recognize and understand everything, what still appears somewhat dark and incomprehensible to you.

55,9. Nevertheless, you already perceive something from the eternal true spirit of God and can also already judge a few things spiritually. But the completely natural person does not perceive anything from the spirit of God in him, and if you talk to him about it, it is a folly to him, as he does not have it in him, what his soul could judge spiritually. Because if a person wants to understand spiritual matters, his soul and everything must be completely spiritually orientated; since all life and all true light and all true strength lies only in the spirit, which alone judges everything and no one can oppose its judgement.

55,10. But the natural, still spiritless person is matter in judgement, and his natural life is given to him by the spirit of God as a means, so that through it he can awaken the true, spiritual life in him, if he wanted to. And so with his natural mind he can as such recognize the commandments of God and exercise the will to also keep them and live and act accordingly. And if he does this, the spirit of God penetrates his soul to such an extend as the soul has advanced with keeping the commandments of God and in the faith to the one God and the love to Him and his neighbour.

55,11. When a soul has strengthened itself therein to such an extend that it is impossible for it to fall back, then this is already proof that the spirit out of God has penetrated it fully, and has orientated its recognition and knowledge spiritually, and such a soul has thereby completely overcome its earlier dead matter and has become with the spirit of God which penetrated it, one spirit, one strength, one light and a true indestructible life for ever, which can never longer be judged by anyone.

55,12. And therefore you should above all search for the true Kingdom of God and its righteousness, everything else will given to you for free; since this will be done by the spirit of God in you. Do not at all worry about earthly things, not even about what you will eat and drink and with what you will clothe your body the coming day; because the heathens and other worldly people worry about this, who have never recognized the true God. If the true spirit in you has reached its full rebirth, so will you have reached everything what you require.

55,13. If you will walk and stay on My ways, as I am teaching and have taught you, you will also be in Me and My spirit in you, and with it you will be able to do everything, what its wisdom will tell you and its will in you wants. And thereby every necessary worldly care for the time of your earthly life has been given to you in the fullest measure.

55,14. Now you have learned from Me, what is possible for the spirit; but what is possible for My spirit, will also be possible for your spirit, if it becomes one with Me. But how it can become one with Me, I have told you many times before, and therefore do accordingly, and you will see this My promise becoming fully fulfilled within you!

Jesus erklärt die Erdgeschichte – Jesus elucidates the History of the Earth

<= Zurück zur Übersicht – Back to Overview

Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber-Jesus erklaert die Erdgeschichte The Great Gospel of John Jakob Lorber-The History of the Earth
=> VIDEO   => PDF   => AUDIO… => VIDEO   => PDF   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Warnung vor geistiger Trägheit
=> Geistige Wiedergeburt
=> Wahre Geschichte der Sintflut
=> Wahre Geschichte von Kain & Abel
=> Geschichten des Volkes Israel
=> Wahre Geschichte von Jesu Geburt
=> 4 Epochen der Schöpfung
=> Verschiedenheit der Tiere
=> Adam’s Rede über seinen Fall
=> Die 4 Jahreszeiten
=> Das Erwachen des inneren Geistes
=> Entwicklung, Läuterung & Vervollk…
Related Messages…
=> Warning of Spiritual Lethargy
=> Spiritual Rebirth
=> True Story of Noah’s Flood
=> True Story of Cain & Abel
=> Stories of the People of Israel
=> True Story of Jesus’ Birth
=> 4 Epochs of Creation
=> Variety of Animals
=> Adam’s Speech about his Fall
=> The 4 Seasons
=> The Awakening of the inner Spirit
=> Development, Purification & Perfection

flagge de  Jesus erklärt… Die Erdgeschichte

Jesus erklärt… Die Erdgeschichte

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 8, aus den Kapiteln 69 bis 75
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Wann wird die Wissenschaft endlich den Herrn als Schöpfer erkennen?

Kapitel 69 – Der Römer Markus frägt nach der Erdgeschichte

Der Herr spricht:

69,1. Da wir aber nun ganz in aller Ruhe wohlgemut beisammensassen, da sagte der Römer Markus, den wir schon als einen tiefen Denker haben kennengelernt, zu Mir: „Herr und Meister, erlaubst Du es mir, weil wir gerade Musse haben, an Dich noch eine Frage zu stellen? Es drückt mich noch etwas, und ich möchte darüber eine noch nähere Aufklärung haben, als Du sie uns auf dem Ölberge hast zukommen lassen.“

69,2. Sagte Ich: „Rede und frage du nur immer zu, denn in dir wohnt eine helle Seele! Ich weiss zwar wohl, was du noch hast, aber Ich habe der andern wegen gern, dass eben du redest und fragst, auf dass auch sie wissen, um was es sich handelt; denn es ist das stets ein grosser Fehler bei den Menschen, dass nur wenige in sich merken, was und wo es ihnen fehlt. Denn würden die Menschen das merken und fühlen, so würden sie auch mit grossem Fleiss und Eifer das Abgängige suchen und zu finden trachten und würden auch vieles finden. Weil sie aber träge sind und nicht wissen und fühlen, was ihnen noch mangelt, so suchen sie das Mangelnde auch nicht und finden es auch nicht. Wer aber sucht, der findet, und wer da bittet, dem wird gegeben, und wer da anklopft, dem wird aufgetan! Und so sage du nun nur, über was du noch ein helleres Licht haben möchtest, als es euch auf dem Ölberge gegeben worden ist!“

69,3. Sagte nun unser Römer Markus: „Siehe, Herr und Meister, Du Selbst hast es laut gesagt, dass der Mensch Gott nicht völlig über alles lieben könne, der Ihn nicht, soweit es ihm nur immer möglich ist, zu erkennen trachtet; und da habe ich nun nach längerem Nachdenken gefunden, dass mir noch gar manches mangelt!

69,4. Siehe, ich habe in Illyrien und auch in unseren weiten Länderstrichen mehrere Bergwerke und gewinne da allerlei Metalle, wie Gold, Silber, Blei und eine grosse Menge Eisen, das wir gar wohl gebrauchen können!

69,5. Aber beim Baue in den Bergen habe ich schon so Seltsames und Denkwürdiges aufgefunden, und das sehr tief unter dem gewöhnlichen Erdboden. Es waren das Knochen und Gerippe von einst auf der Erde lebenden riesenhaft grossen Tieren. Wann haben diese die Erde bewohnt, und wie konnten sie so tief unter – sage – sogar hohe Berge geraten? Also fand man in Ägypten und auch in Hispania sogar Knochen und Gerippe, die mit denen eines Menschen eine grosse Ähnlichkeit hatten; nur waren sie auch wenigstens ums Vier- bis Fünffache grösser und stärker als die eines jetzigen Menschen. Also fand ich noch gar manche Seltenheiten, deren ich hier näher zu gedenken nicht für nötig finde.

69,6. Du hast uns auf dem Berge wohl ganz kurz eine Erwähnung davon gemacht, dass es vor Adam auf der Erde schon gar lange eine Art Menschen gegeben habe, die aber noch wenig freien Willen hatten, sondern sich mehr den Tieren ähnlich instinktmässig bewegten und auch nach dem Instinkte handelten. Erst vor etwa viertausend Jahren erscheint nach der Juden Schrift der erste Mensch Adam mit einem vollends freien Willen und mit einem auch ebenso freien Verstande und gibt selbst aus sich seinen Nachkommen weise Gesetze und Anordnungen.

69,7. Hier wage ich eine grosse Frage zu stellen, und diese besteht darin: War diese Erde zur Zeit Adams hie und da noch von den Vormenschen bewohnt, und hat sich dieses Geschlecht vielleicht auch irgendwo an gewissen Punkten der Erde bis auf unsere Zeiten erhalten, und wird es sich vielleicht auch noch länger forterhalten? Und wie kamen die Knochenüberreste der Vorwelttiere sogar unter die Grundfesten der Berge und ebenso auch die riesigen Überreste der Präadamiten?

69,8. Herr, darüber gib mir noch einen näheren Aufschluss; denn was wir forschenden Römer bis jetzt schon aufgefunden haben, das und sicher noch ein mehreres werden unsere Nachkommen finden.

69,9. Die uns bekannten Bücher Mosis geben uns über die Bestandsverhältnisse der Erde vor Adam gar keinen Aufschluss. Moses beginnt gleich mit der höchst mystischen Schöpfungsgeschichte, die aber mit dem, was wir nun auf der Erde finden, in gar keinem Zusammenhang steht, – ja, nur die höchsten Widersprüche aufstellt.

69,10. Wenn Du uns über das nun kein höheres Licht zukommen lässt, so wird das besonders bei den späteren Nachkommen grosse Wirrnisse erzeugen, und Deine Lehre wird grossen Spaltungen unterworfen werden. Denn Deine Lehre ruht auf der mosaischen; ist aber jene in irgend etwas dunkel, so kann Dein Licht nicht zur vollen Helle auf der Erde kommen. Darum gib Du uns auch da noch einen helleren Aufschluss; wir bitten Dich darum!“
Kapitel 70 – Vom naturwissenschaftlichen Inhalt des 6. und 7. Buches Mosis. Das Alter der Erde

70,1. Sagte Ich: „Höre, du Mein Mir sehr liebgewordener Markus! Gar vieles habe Ich euch schon gesagt und gezeigt und werde euch auch noch das sagen und zeigen; aber alles das euch nun Gesagte und Gezeigte wird nicht viel über eure nächsten Nachkommen hinauskommen, weil die Weltmenschen das nicht fassen, nicht begreifen und somit auch nicht glauben werden. Du hast wohl einen ganz guten Grund aufgestellt, demzufolge eine von dir beanspruchte Erklärung über die Dinge und Bestandsverhältnisse dieser Erde zur wahren Festigung des Glaubens der Menschen an Meine Lehre besonders als notwendig erscheint. Doch habe Ich es euch aber auch gesagt, dass über alles in Meiner Schöpfung Vorkommende einem jeden, der im Geiste wiedergeboren wird, eben der Geist es offenbaren wird. Wem es aber der Geist offenbaren wird, der wird es dann auch im wahren Lichte lebendig begreifen, wie sich alle die dir nun noch so unbegreiflich scheinenden Dinge verhalten.

70,2. Was Ich euch aber nun mündlich darüber sagen werde, das werdet ihr Mir wohl glauben, weil Ich es euch sage; aber in der Tiefe begreifen werdet ihr es auch nicht, und noch weniger werdet ihr imstande sein, den andern nun im Geiste noch völlig blinden Menschen einen rechten Begriff davon beizubringen. Und so werden die Menschen noch lange zu warten haben, bis für sie alle die sogenannten grossen Fragen werden beantwortet werden können, auf eine solche Weise, dass sie ihnen verständlich werden.

70,3. Siehe, auch die Juden sind als einst das erleuchtetste Volk der Erde, abgesehen, dass ihnen Moses selbst alles erklärt hatte durch den Mund seines Bruders Aaron in zwei nachgetragenen Büchern, nun dahin gekommen, dass sie von allen dergleichen urweltlichen Dingen rein nichts mehr wissen und verstehen. Alles, was sie irgend von solchen Urüberresten finden, bezeichnen sie als eine Wirkung der von ihnen nicht mehr verstandenen noachischen Sündflut. Lehre sie etwas anderes, so werden sie dich als einen Ketzer verdammen!

70,4. Ihr Heiden habt in eurer Götterlehre die mythische Kunde gleich von zwei grossen Erdüberflutungen und schreibt ihnen zunächst den ursächlichen Grund der Erscheinungen zu, und das Volk hängt fest daran. Saget ihm nun die Wahrheit, so wird es euch verlachen und, wenn es gut geht, dazu sagen: ,Ei, wer kann das wissen? Das wissen nur die Götter!‘ Was könnet ihr ihm dann entgegnen? Sieh, darum werden die Menschen in dieser Hinsicht erst dann die Wahrheiten zu fassen imstande sein, wenn sie erstens in allerlei Wissenschaften werden bewandert sein, und zweitens, so es ihnen ihr geweckter Geist offenbaren wird!

70,5. Euch aber will Ich nun gleichwohl einige Winke geben, wie sich die Sachen etwa verhalten, obschon Ich es nur zu klar einsehe, dass ihr das alles mit eurem gegenwärtigen Verstande nicht fassen werdet, weil fürs erste euch dazu der Begriff von überaus grossen Zahlen mangelt, und weil ihr fürs zweite von den Sternen und ihren Grössen, Entfernungen und Bewegungen nun nur das wisset und glaubet, was Ich euch darüber gesagt habe; aber es ist alles das so lange auch bei euch nur ein äusseres Wissen, bis es sich in eurem Geiste als eine selbständige und selbstgeschaffene lichtvolle Wahrheit gestalten wird.

70,6. Dass diese Erde ein derartig hohes Alter hat, dass ihr die Zahl ihrer Bestandjahre gar nicht fassen könntet, wenn Ich sie euch auch darstellen würde, das habe Ich euch schon auf dem Ölberge gezeigt. Kurz aber und gut, die Erde besteht als ein Weltkörper für eure Begriffe schon nahezu unendlich lange und hat viele Veränderungen auf ihrer Oberfläche zu erleiden gehabt, bis sie zu ihrer gegenwärtigen Gestalt gediehen ist. Feuer, Wasser, Erdbeben und andere grosse Stürme, besonders in ihren Urzeiten, waren die Handlanger, die aus ihr nach Meinem Willen das gemacht haben, was sie nun ist. Und damit sie fortbesteht und zur zeitweiligen Ernährung von noch viel mehr Menschen und anderen Kreaturen noch fähiger wird, so müssen Feuer, Fluten, Erdbeben und kleine und grosse Stürme noch in ihr, auf ihr und über ihr nach rechtem Bedarf tätig sein.“
Kapitel 71 – Die ersten beiden Erdbildungsperioden

71,1. (Der Herr:) „Als die Erde in ihren Urzeiten nur so weit gediehen war, dass sich über ihren Gewässern nur einige grössere und kleinere Inseln erhoben, die mit dem Meeresschlamme überdeckt waren, da legte Ich auch bald aus Meiner Weisheit und aus Meinem Willen allerlei Pflanzensamen in den fruchtbaren Schlamm. Und siehe, da wurden solche Inseln denn auch bald bepflanzt, und zwar zuerst mit allerlei seltenen Gräsern, Kräutern und kleinen und später auch überaus grossen Bäumen!

71,2. Als solche Inseln also bewachsen waren, da legte Ich dann auch Eier oder Samen zur Bildung einer für jenen Erdzustand tauglichen Tierwelt, die zuerst nur in allerlei kleinen und dann grösseren Würmern bestand und im Verfolge aus Insekten und endlich, als der trockener gewordene Boden schon des Futters in grosser Fülle hatte, auch aus riesig grossen Tieren, deren Aufgabe es war, sich mit den noch sehr rohen Kräutern und Baumästen zu nähren und mit ihrem Kote den Boden mehr und mehr zu düngen, und endlich auch mit ihren umgestandenen (verendeten) riesig grossen Leibern, von deren Knochen ihr auch noch in den tiefen Höhlen und Schächten der Erde Überreste finden möget.

71,3. Aus der Verwesung solcher Tiere entwickelten sich nach Meinem Willen auch wieder eine Menge neuer Tiere in der Gestalt von kleineren und grösseren Würmern und aus ihnen allerlei Insekten.

71,4. Nennen wir nun das einen Erdbildungsabschnitt. Es versteht sich aber schon von selbst, dass der Erdkörper vordem schon beinahe zahllose Male allerlei Vorveränderungen unterworfen werden musste, weil dieser Zustand ohne jene Vorgänge nie hätte stattfinden können. Allein alle solche Vorgänge gehen euch ebensowenig etwas an wie jene zum Beispiel eines ins Erdreich gelegten Weizenkornes bis dahin, wo endlich aus dem Keime eine vollreife und sehr gesegnete Frucht zum sicher sehr brauchbaren Vorschein kommt. Kurz, Ich habe euch nun die Erde in ihrer ersten Befruchtungsblüte gezeigt, wo in ihrem Oberboden allerlei Samen für Kräuter und Bäume gelegt worden sind und Eier für allerlei Getier, für was alles schon lange zuvor im Wasser der Grund gelegt worden ist; denn gewisse und sehr verschiedenartige Wasserpflanzen und -tiere sind offenbar in allem um sehr vieles älter als die Tiere der festen Erde und die Tiere der Luft.

71,5. Ihr habt nun einen ersten Abschnitt der ersten Fruchtbodenbildung der Erde in Meinen Worten angeschaut und habt dabei euch selbst denken müssen, dass auf diesem Urfruchtboden für ein besseres Getier, geschweige erst für einen Menschen, ein Sein nicht stattfinden konnte. Aber es war dieser sauere Zustand dennoch notwendig, da ohne ihn kein zweiter und vollendeterer hätte folgen können, so wenig, als ohne die vorgängige Magersauerknospe je auf einem Baume eine reifere und endlich ganz reife Frucht zum Vorschein kommen kann.

71,6. Zum Vollreifwerden einer Baumfrucht aber gehören nach dem Magersauerknospenbilden doch sicher noch eine Menge Vorgänge, die freilich nur Mein Auge ganz genau beobachten kann; und das ist sicher bei der Reifebildung eines Weltkörpers noch um so mehr der sehr bedingt notwendige Fall.

71,7. Wir haben nun die Erde in ihrer Magersauerknospengestaltung gesehen. Was geschieht denn bei einem Baume im ersten Frühjahre, wenn die Magersauerknospe so recht geschwollen und grünsaftig wird? Sehet, sie springt, von innen gedrängt, auf, wirft ihre erste Umhüllung gewisserart über Bord ins Meer der Vergänglichkeit und Auflösung und entfaltet sich zu einer grösseren Vollkommenheit, damit aus ihrer Mitte sich dann die Blätter als die notwendigen Begleiter der nachfolgenden Blüte zur Entwicklung der Frucht entfalten können. Obschon aber, wie schon bemerkt, ein Baum nur ein höchst magerer Vergleich zur Entwicklung eines Weltkörpers ist, so kann er euch aber dennoch als ein gutes Bild dienen, dem ihr in einem sehr verjüngten Masse entnehmen könnet, wieviel dazu gehört, bis ein Weltkörper tauglich wird, um Menschen eurer Gattung zu tragen und zu ernähren.

71,8. Diese erste Periode oder der erste Abschnitt der Erdbefruchtung in der noch allerrohesten und unkultiviertesten Art geht nach sehr vielen tausendmal tausend Jahren, wie sie nun auf dieser Erde gerechnet werden, unter; denn damals gab es für diese Erde noch keine bestimmten Jahreszeiten, und die schon da waren, die dauerten ein wenig länger als die nunmaligen.

71,9. Was wir in der ersten Periode gesehen haben, das ging durch zugelassene und, noch besser, fest angeordnete Feuerstürme aus dem Innern der Erde unter, und nach einer grossen Anzahl von jetzigen Erdjahren erhoben sich grössere Landstrecken, schon mit Bergen geziert, aus den grossen Tiefen der Meere der Erde, mit einem schon um vieles fruchtbareren Schlamme überdeckt.

71,10. Zur rechten Zeit wurden aus Meiner Weisheit und aus Meinem Willen vollkommenere Sämereien in diesen Schlamm gelegt, und bald ward es eines schon gar üppigen Aussehens auf den grösseren Länderstrecken der noch immer jungen Erde.

71,11. Als es nun abermals des Futters in grosser Menge auf den verschiedenen grösseren Länderstrecken gab, da ward von Mir aus auch gleich in der weisesten Ordnung für eine grössere und schon vollkommenere Anzahl der kleinen und grossen Konsumenten gesorgt. Da ward das Wasser zwischen den Länderstrecken von grösseren Tieren belebt, und die grösseren Länderstrecken hatten ihre grossen Verzehrer dessen, was ihr Boden an neuen Pflanzen, Kräutern und Bäumen bot.

71,12. Gräser, Pflanzen, Kräuter, Gesträuche und gar riesige Bäume erzeugten teilweise schon Samen und konnten sich fortpflanzen; doch der grössere Teil wuchs immer noch den Pilzen gleich aus dem fruchtschwangeren Boden der Länderstrecken, und die Tiere entstanden auf nahezu die Art und Weise wie die euch bekannten Drachen des Nilstromes in Ägypten, nämlich aus den Eiern, und konnten in der Luft wie auch im Wasser leben und sich auch nähren von Pflanzen im Wasser und auf den Länderstrecken, auf denen es aber auch noch lange nicht irgend zu trocken aussah.

71,13. Denn in dieser gewisserart für das fruktitive Pflanzen- und Tierleben fortschreitenden Bildungsperiode der Erde konnte es ebensowenig wohnlich trocken aussehen wie bei den sich mehr und mehr entfaltenden Baumknospen; denn so es bei diesen ein trockenes Aussehen hat, dann sieht es mit der Blüte und mit der nachfolgenden Frucht sicher eben nicht am besten aus.“
Kapitel 72 – Die Entwicklung der Erde bis zu den Voradamiten

72,1. (Der Herr:) „Die zweite Vorbildungsperiode dauerte wieder eine für euch nicht aussprechbare Zeit von jetzigen Erdjahren. Aber die Erde war noch lange nicht tauglich, warmblütige Tiere, geschweige Menschen von noch so unterer Art, zu tragen; daher ging sie auch wie die erste unter, und es dauerte dann wieder lange, bis eine dritte Vorbildungsperiode zum Vorschein kam.

72,2. Natürlich gingen zwischen einer und der andern Hauptvorbildungsperiode eine Menge auch sehr stürmischer Zwischenperioden vor sich, deren Bedeutung zunächst nur Ich als der Schöpfer am besten kenne und endlich auch der Geist, dem Ich es offenbaren will.

72,3. Es entstand aus den vielen notwendigen Vorgängen wieder eine dritte Periode. Nun treten schon gar bedeutend grosse Länder aus dem Meere hervor, getrieben durch das innere Feuer der Erde, natürlich nach Meinem Willen. Die Vegetation wird noch um vieles reichhaltiger und immer noch riesiger Art; die Tiere ebenso wie die Vegetation. Aber auch diese Periode, die ebenfalls überaus lange angedauert hat, und die man gewisserart mit der Blüte eines Baumes vergleichen könnte, war so wie die beiden früheren noch lange nicht geeignet, dem Menschen zu einem Wohnorte zu dienen; daher ging auch diese unter und begrub so wie die erste und zweite ihre Produkte sowohl in der vegetabilen wie in der animalischen Sphäre, nur nicht so tief wie die erste.

72,4. Darauf gab es wieder eine Menge Zwischenperioden, und es kam nach langen Zeiten eine vierte Vorbildungsperiode zum Vorschein. Die Landteile wurden wieder um vieles grösser, die Vegetation abermals auch um vieles üppiger, und es fing an, im Wasser, auf den schon trockeneren Landen, wie auch in der Luft von allerlei kleinen und daneben auch von grösseren Tieren sehr lebendig zu werden, und es gab darunter schon sogar warmblütige Säugetiere, die nicht mehr mittels der Eier in diese Welt kamen, sondern auf dem Wege der natürlichen Zeugung, und sonach lebendige Junge zur Welt brachten, mit Ausnahme der Wassertiere, einiger grosser Amphibien, der Vögel, Würmer und Insekten.

72,5. Diese vierte Hauptvorbildungsperiode dauerte ungemein lange, und der Boden der Erde wurde da schon von Zeit zu Zeit von den Strahlen der Sonne beleuchtet, und an einigen Bäumen fing sich schon eine Frucht zu zeigen an, die euch aber freilich eben noch nicht besonders gemundet hätte; aber sie diente der damaligen Tierwelt doch zu einem guten Futter.

72,6. Auch in dieser vierten Vorbildungsperiode gab es noch nichts Menschenähnliches auf der Erde.

72,7. Es kamen wieder grosse Erdumwälzungen und begruben auch zum grössten Teil alles, was ihr damals als eine Kreatur benamset hättet, und ihr findet aus dieser Periode auch gar vieles und manches unter dem Boden der Erde begraben, das sich aber von den Produkten der ersten drei Perioden hier und da schon sehr wesentlich unterscheidet.

72,8. Nach langen Zeiten, in deren Verlauf nun auf der Erde schon eine grössere Ruhe und Ordnung eintrat, und nach vielen noch immer sehr grossen Erdstürmen sehen wir nun eine fünfte Erdvorbildungsperiode auftauchen. Aus dem tiefen Meeresgrunde erheben sich von neuem grosse Länder, schliessen sich an die aus den früheren Perioden schon bestehenden an und bilden schon ordentliche Festlande.

72,9. In dieser fünften Periode entstehen die meisten und höchsten Berge der Erde. Ihre überhohen Spitzen werden von den Blitzen zertrümmert und dann durch gewaltige Erdbeben und durch mächtige Wolkenbrüche entstandene Strömungen in die tiefen Täler und Gräben der Erde geschoben. Dadurch werden weitgedehnte Ebenen und minder breite Täler und Triften gebildet, auf denen dann alles besser gedeihen kann.

72,10. Mit dem Beginn dieser Periode wird die Erde auch in eine geordnete Umbahnung um die Sonne gebracht. Tag und Nacht wechseln schon regelrecht, auch des Jahres Zeiten, obschon noch unter allerlei Veränderungen, weil die Schwankungen der Erdpole noch immer bedeutend sind und in dieser Periode auch noch sein müssen.

72,11. In dieser Periode, in der sich schon ein bleibendes Festland gebildet hat, beginnen die regelmässigen Meeresströmungen von 14000 zu 14000 Erdjahren. Durch diese wird nach und nach einmal die südliche Erdhälfte und darauf wieder die nördliche vom Meer überschwemmt zur weiteren Fruchterdbildung über die oft sehr weitgedehnten Steingeröllwüsten. Denn nach ungefähr 14000 Jahren hat das Meer so viel fruchtbaren Schlamm über die wüsten Steingeröllflächen und Täler gelegt, dass sie dann, so das Meer wieder zurücktritt und der zurückgelassene Schlamm zu einem gediegeneren Boden wird, überaus fruchtbar sind.

72,12. Es bedurfte bei dieser fünften Periode wohl mehr denn tausendmal tausend Jahre, bis aller gut gelegene Erdboden vollends für eine neue Schöpfung von einer grossen Anzahl der verschiedenartigsten Pflanzen, wie Gräser, Kräuter, Sträucher und Bäume, und dann auch für allerlei Tiere und voradamitische Menschen geeignet war.

72,13. In dieser Periode sehen wir schon eine grosse Menge von allerlei Fruchtbäumen und anderen Fruchtgewächsen aller Art und Gattung für Tiere und für die damaligen Vormenschen. Doch von einem Ackerbau ist da noch keine Rede, wohl aber benutzen die Vormenschen schon gewisse Tierherden und führen ein rohes Nomadenleben, haben kein Gewand und bauen sich auch keine Häuser und Hütten; aber auf den dicken Baumästen errichten sie sich den Vögeln gleich gewisse feste Wohn- und Ruhenester und schaffen sich Vorräte von Nahrungsmitteln, die sie nach und nach verzehren. Ist der Vorrat aufgezehrt, so gehen sie wieder scharenweise auf neue Jagd nach Nahrungsmitteln aus. Wenn es frostig wird, weil in dieser Periode auch der Schnee zum gedeihlichen Vorschein kommt, so ziehen diese Menschen samt ihren Haustieren, die in Mammuts, grossen Hirschen, Kühen, Ziegen und Schafen bestehen – auch der Elefant, das Nas- und Einhorn, allerlei Affen und auch Vögel gehören dazu –, in wärmere Gegenden.

72,14. Mehr gegen das Ende dieser Periode erscheint auch der Esel, das Kamel, das Pferd und das Schwein, welche Tiere auch von diesen Vormenschen beherrscht werden. Denn so viel höheren Vernunftinstinkt besitzen sie, dass sie die benannten Tiere beherrschen und auch gebrauchen können teils zum Tragen, teils zur Jagd und teils zur Gewinnung der Milch und der Wolle, mit der sie sich ihre Nester wohl auslegen und sich so ein weiches Lager bilden.

72,15. Sprache haben sie eigentlich in der Art, wie sie nun unter Menschen gang und gäbe ist, keine; aber sie haben dennoch gewisse artikuliertere Laute, Zeichen und Gebärden als selbst die vollkommensten Tiere und können sich gegenseitig verständigen, was sie für ein Bedürfnis haben, und kommen dann auch einander zu Hilfe. Wird jemand krank, gewöhnlich wegen hohen Alters, so kennt er schon das Kraut, das ihm hilft; kann er nicht mehr gehen und es suchen, so tun das die andern für ihn.

72,16. Nur ein Feuer machen und es benutzen, das können sie nicht; so sie es aber hätten sehen können, wie es die Adamiten später machten, so würden sie es ihnen nachgemacht haben, weil bei ihnen der Nachahmungstrieb ein sehr vorherrschender ist und ihre Intelligenz mit einem gewissen Grade des freien Willens schon weit über die Intelligenz eines noch so vollkommenen Affen ragt. Also würden sie auch reden erlernen können nach unserer Weise, doch aus sich nie eine weise Rede erschaffen.

72,17. Als Menschen aber waren sie riesig gross und überaus stark und hatten auch ein so starkes Gebiss, dass sie sich dessen statt der Schneidewerkzeuge bedienen konnten. Ebenso hatten sie auch einen höchst starken Geruchs- und Gefühlssinn und gewahrten schon von weitem, wenn sich ihnen etwas Feindliches nahte; mit ihren Augen und mit ihrem Willen bändigten sie die Tiere und mitunter auch die Naturgeister.

72,18. Obschon aber diese fünfte Vorbildungsperiode gar sehr viel tausendmal tausend Jahre währte, so war unter diesen Menschen doch keine wie immer geartete Fortschrittskultur bemerkbar, sondern sie lebten ihr einförmiges Nomadenleben fort und waren somit nur eine Vordüngung der Erde fürs gegenwärtige Mir in allem völlig ähnliche Menschengeschlecht.

72,19. Die Farbe ihrer noch ziemlich behaarten Haut war zwischen dunkel- und lichtgrau; nur im Süden gab es auch haarlose Stämme. Ihre Form hatte eine bedeutende Ähnlichkeit mit den Mohren der Jetztzeit. Sie pflanzten sich bis zu Adam in den Niederungen und dichten Wäldern fort; aber auf die Berge verpflanzten sie sich niemals.“
Kapitel 73 – Die beiden letzten Entwicklungsperioden der Erde

73,1. (Der Herr:) „Zu den Zeiten Adams, mit dem die sechste Periode beginnt, hatte die Erde wieder teilweise grosse Umwälzungen zu bestehen durchs Feuer und durchs Wasser, und da ging bei dieser Gelegenheit das beschriebene Voradamitengeschlecht samt ihren Haustieren nahezu ganz unter, so auch die vielen Wälder und deren andere Tiere, die nicht zu den Haustieren zu rechnen sind; nur einige Gattungen der Vögel blieben, wie auch die Tiere der Berge und der Gewässer der Erde.

73,2. Es erhielten sich hier und da die beschriebenen Vormenschen wohl noch, aber höchst schütter mit den Adamiten bis in die Zeiten Noahs in Asien; aber sie verkümmerten nach und nach, weil sie keine ihnen entsprechende Nahrung in rechter Genüge mehr fanden. Doch in einigen tiefen Gegenden des südlichen Afrika und auf einigen grösseren Inseln der weiten Erde sind noch einige verkümmerte Nachkommen aus der fünften Periode anzutreffen. Sie sind aber noch ganz wild; nur haben sie sich von den Nachkommen Kains doch hier und da eine etwas grössere Kultur angeeignet. Sie können zu verschiedenen Arbeiten abgerichtet werden, aber aus sich im Grunde doch nichts erfinden. Ein Teil steht ja etwas besser, weil er aus der Vermischung der Kainiten und später auch der Lamechiten hervorging; aber auch dieser Teil ist zu einer höheren und tieferen Geistesbildung nicht geeignet.

73,3. Diese Art von Menschen aber wird sich alldort, wo sie nun ist, noch lange forterhalten und fortpflanzen und nach und nach von den Adamiten auch noch mehr Bildung annehmen, aber dabei doch nie zu einem grossen Volke werden. – Da habt ihr nun die Präadamiten aus der fünften Erdvorbildungsperiode.

73,4. Bei deren Beginn hatte diese Erde auch den Mond zu ihrem Begleiter und Regulator ihrer Bewegung um die Sonne und um ihre eigene Achse bekommen; freilich hatte auch der Mond nicht sogleich die Gestalt, die er jetzt hat. Bis er zu dieser kam, hatte er auch für ihn grosse und sturmvolle Perioden durchzumachen, die freilich wohl nicht so lange andauerten wie die der Erde.

73,5. Fraget Mich aber nun nicht, warum denn das Ausbilden eines Weltkörpers eine so undenkbar lange Zeit vonnöten hat, denn das liegt in Meiner Weisheit und Ordnung. Wenn aber der Herr eines Weinbergs alle Arbeit in einem Augenblick könnte fertig haben, was würde er dann das ganze Jahr hindurch tun? Der kluge Weinbergsbesitzer aber teilt sich die Arbeit ein, hat alle Jahre etwas zu tun, und diese tägliche Tätigkeit bereitet ihm auch stets eine neue Seligkeit. Und sehet, also ist es auch bei Mir der Fall; denn Ich bin in der ganzen Unendlichkeit ewig das allertätigste, aber darum auch das allerseligste Wesen.

73,6. So im Frühjahre die Kinder eines Hausvaters im Garten die Kirschen, Pflaumen, Birnen und Äpfel blühen sehen, so haben sie wohl zwar auch eine Freude darüber, aber sie möchten doch schon gleich die reifen Früchte sehen und geniessen, als sich pur nur an den schönen Blüten ergötzen. Aber der weise Vater sagt zu den noch sehr von der Ungeduld befangenen Kindern: ,Nur Geduld, meine lieben Kinder! Alles in dieser Welt hat nach der Anordnung Gottes seine Zeit, und alles kommt in ihr zu seiner Reife! Darum habet auch ihr nur Geduld; auch diese nun blühenden Bäume werden in wenigen Monden mit reifen und süssen Früchten voll behangen dastehen, und wir werden sie dann mit dem Vater im Himmel geniessen!‘ Das beruhigt dann die Kinder.

73,7. Und so möget auch ihr beruhigt sein, wenn ihr auch nicht schon allenthalben auf dieser Erde die vollreifen Früchte Meiner Lehre erschauet; zur rechten Zeit werden sie schon zur Reife gelangen. Denn das könnet ihr euch wohl denken, dass Ich nicht umsonst und vergebens den lebendigen Samen Meines Wortes unter euch ausgestreut habe. Von heute aber bis morgen kann die Vollreife noch nicht erfolgen.

73,8. Und sehet, was schon bei einem Baume eine gewisse Zeit braucht nach Meiner Ordnung, das benötigt es nach derselben sicher um so mehr bei einer Erde! Denn es ist da nicht hinreichend, dass eine Welt nur als ein übergrosser Klumpen von Steinen, Erde und Wasser im grossen Ätherraume sich befindet, denn ein solcher Klumpen wäre völlig tot, und es könnte auf ihm nichts wachsen und leben. Eine Welt aber, die Lebende tragen und ernähren soll, muss zuvor selbst lebend werden. Dazu aber gehört, dass sie zuvor unter allerlei Einflüssen und Prozessen innerlich gleich einem grossen Tier organisch völlig ausgebildet wird.

73,9. Es hat zwar jeder werdende Weltkörper, gleich wie ein Embryo im Mutterleibe, schon alle Anlagen zu einer vollkommenen tierisch-organischen Lebensform, aber sie liegen im Anfange der Bildung wie chaotisch untereinandergemengt; erst nach und nach ordnen sie sich und werden dann zu einem organisch lebenden Ganzen. Wie aber dieses Ordnen vor sich geht, das weiss Ich, weil Ich allein in allem der Grundordner bin. Wenn ihr aber selbst im Geiste werdet vollendet sein, da werdet es auch ihr einsehen, wie dieses Ordnen vor sich geht.

73,10. Nach und aus den euch nun so einfach und klar als möglich dargestellten Bildungsperioden könnet ihr aber noch etwas entnehmen, und zwar den eigentlichen Urgrund, aus dem der Prophet Moses die Schöpfung in sechs Tage eingeteilt hat.

73,11. Diese sechs Tage sind demnach die euch gezeigten sechs Perioden, die ein jedes geschaffene Wesen einmal naturmässig und dann, wie es bei euch Menschen der Fall ist, auch seelisch und geistig zu seiner Reife und Vollendung durchzumachen hat.

73,12. Nach diesen erst kommt die siebente Periode der Ruhe, welche ist das seligste, ewige Leben. Ruhe aber heisst die siebente Periode darum, weil den vollendeten Geist kein Zwang, kein Gericht und keine ängstliche Sorge mehr drückt, sondern sein Sein in die vollste Wissenserkenntnis- und freieste Willensmacht übergeht für ewig.

73,13. Und nun sage du, Mein lieber Markus, Mir, wie du nun diese Meine Erklärung verstanden hast!“
Kapitel 74 – Die seelische Entwicklung der Voradamiten

74,1. Sagte Markus ganz voll Staunens: „Herr und Meister von Ewigkeit! Ich und hoffentlich auch alle die andern haben Deine gnädige Erklärung wohl aufgefasst, von einem durchdringenden Vollverständnisse aber kann bei uns nun darum sicher keine Rede sein, weil uns eben das mangelt, was Du Selbst uns angezeigt hast. Aber wir sind in uns dennoch dahin zu einer klaren Anschauung gelangt, dass wir erstens nun wissen, für was wir die in den Tiefen der Erde aufgefundenen Reliquien zu halten haben, und wie sie durch die mehrfachen periodischen Umwälzungen der Erde und ihre nachherigen Meereswanderungen in solche Tiefen gekommen sind, und zweitens erkannte zum wenigsten ich, was der grosse Prophet Moses mit seinen sechs Schöpfungstagen so im Hinterhalte angedeutet hat. Und das genügt uns vorderhand, und wir können ganz ruhig nun abwarten, bis wir durch unsere eigene geistige Vollendung ein Weiteres erfahren werden. Aber das sehe ich auch ein, dass das nur eine Lehre für wenige ist und auch bleiben wird.

74,2. Nur eine Frage ist mir, wenigstens für mich, noch übriggeblieben, und Du, o Herr und Meister, wirst es mir gnädigst erlauben, Dir damit noch einmal zur Last zu fallen?“

74,3. Sagte Ich: „Du weisst es ja, dass Ich dich gern vernehme, und so magst du wohl reden!“

74,4. Sagte der Römer Markus: „Herr und Meister! Die besprochenen Voradamiten, obschon nur mit einer instinktartigen Intelligenz und mit nur wenig freiem Willen begabt, hatten ja doch auch Seelen, die als solche nicht sterblich, obwohl vielleicht wandelbar sein können. Was hat es nun mit diesen Seelen für eine Bewandtnis? Wo und was sind sie nun in dieser sechsten Erdperiode, und was wird etwa noch fürder aus ihnen werden? Man könnte das freilich wohl schon eine anmassende und frevelhafte Frage nennen; aber da ich noch immer ein wissbegieriger Römer und kein schläfriger Jude bin, so magst Du mir diese Frage auch noch zugute halten und mir darüber eine ganz kurze Antwort geben!“

74,5. Sagte Ich: „O ja, warum sollte Ich das nicht? Haben wir ja doch der Zeit noch zur Genüge dazu, und so magst du Mich nun wohl anhören! Siehe! So sogar die Stein-, Pflanzen- und Tierseelen fortleben und in ihrem von der Materie freien Zustande durch die Einung schon in – sage – Menschenseelen übergehen und dann im Leibe eines Menschen zu wahren Menschen werden können, so werden die Seelen der Voradamiten doch auch ein Fortleben haben, gleichwie auch die Seelen der Menschen aller anderen Welten im endlosen Schöpfungsraume ein ewiges Fortleben haben.

74,6. Als im Reiche der Geister fortlebende Seelen aber werden sie auf irgendeinem grossen Weltkörper, das heisst auf seinem entsprechenden geistigen Boden, in tiefere Erkenntnisse über Gott und Seine Macht und Weisheit geleitet, leben so auch ganz selig fort und können auch noch immer seliger werden. Doch wo sich in dieser Hülsenglobe solch ein grosser Weltkörper befindet, das wäre wohl sehr unnütz, so Ich dir auch das anzeigte, weil du solch einen Weltkörper mit deinen Sinnen nicht wahrnehmen könntest, und von einer Überzeugung dessen, ob es dort wohl also aussehe, wie Ich es dir beschriebe, könnte bei deinen Leibeslebzeiten ohnehin so lange keine Rede sein, solange du in deinem Geiste nicht völlig wiedergeboren werden würdest; und so musst du dich bis dahin nun schon mit dem begnügen, dass Ich dir sage: In Meines Vaters Hause gibt es gar viele Wohnungen! Einst in Meinem Reiche wird euch allen alles klar werden. – Hast du Mich verstanden?“

74,7. Sagte Markus: „O ja, Herr und Meister! Aber nun noch etwas, weil da eins so das andere gibt!

74,8. War zur Zeit der Voradamiten diese Erde auch schon das gewisse Lebenskämmerlein im Herzen des Grossen Schöpfungsmenschen?“

74,9. Sagte Ich: „Wenn auch nicht völlig in der handelnden Wirklichkeit, so doch in der Bestimmung dazu; als handelnd war in jener Vorzeit ein anderer Weltkörper, dessen Menschen aber zu sehr in den grössten Hochmut und in die vollste Gottvergessenheit übergingen, und die noch an einen Gott glaubten, die achteten Seiner nicht, boten Ihm Trotz und suchten Ihn in ihrer Blindheit gewisserart vom Throne Seiner ewigen Macht zu stürzen. Sie suchten Ihn, und arge Weltweise sagten, dass Gott im Zentrum ihrer Erde Wohnung habe; man müsse dahin Minen machen und Ihn dort gefangennehmen. Sie gruben denn auch entsetzlich tiefe Löcher in jene Erde, wobei gar viele zugrunde gingen.

74,10. So Ich zu ihnen Boten sandte und sie warnte, so wurden diese allzeit erwürgt, und die Menschen besserten sich nicht. Und siehe, da liess Ich zu, dass jene Erde von innen aus in viele Stücke zerrissen wurde! Und das geschah zu Anfang der sechsten Periode dieser Erde, und diese Erde ward zum Lebenskämmerlein. Wo aber jene Erde sich auch um diese Sonne kreisend befand, darüber wollen wir noch etwas Näheres bestimmen. Aber lasse du, Lazarus, einen frischen Wein bringen; dann wollen wir weiterreden!“
Kapitel 75 – Vom Weintrinken. Die Belehrung über den zerstörten Weltkörper

75,1. Lazarus ging nun mit einigen Dienern und brachte frischen Wein, der von einem ganz besonders guten Geschmack war. Mit diesem wurden die Becher wieder angefüllt, und wir tranken alle davon und wurden gestärkt im ganzen Leibe, und alle wurden voll des besten Mutes und priesen Mich, dass Ich so gute und stärkende Dinge auf diese Erde gesetzt habe.

75,2. Ich aber sagte: „Ja, ja, es ist solch ein Wein ein stärkendes Getränk, aber nur dann, so er mit Mass und Ziel getrunken wird! Wer den Wein aber unmässig zu sich nimmt und sich berauscht, für den ist er dann kein stärkendes, sondern ein sein ganzes Wesen schwächendes Getränk. Darum geniesset dieses Getränk allzeit mässig in Meinem Namen, so wird es euch stärken auch zum ewigen Leben der Seele; im übermässigen Genusse dieses Getränkes aber ruht der arge Geist der Geilheit und der Unzucht. Dieser Geist aber belebt die Seele nicht, sondern tötet sie für den wahren Lebensgeist aus den Himmeln und macht auf dieser Erde die geistige Wiedergeburt der Seele in dem Geiste aus den Himmeln nahe zu einer Unmöglichkeit. Dieses merket euch auch!“

75,3. Ich sagte aber das nun eben nicht der guten Wahrheit willen allein, da Ich solches schon mehrere Male gesagt hatte, sondern weil Judas Ischariot zu gewaltige Züge tat und dem vollen Berauschtwerden nahestand. Er merkte das wohl, stand vom Tische auf und zog sich ins Freie und besichtigte das Städtchen Bethanien.

75,4. Als er draussen war, sagte der Jünger Andreas: „Bin recht froh, dass der unheimliche Mensch sich entfernt hat; denn er kommt mir seit einiger Zeit immer verdächtiger vor, und Deine Lehren und grossen Zeichen machen auf ihn keinen Eindruck. Er gewinnt sonach nichts und doch will er uns nicht verlassen! Wenn ich, o Herr, Deine Macht hätte, da wäre der schon lange nicht mehr in unserer Gesellschaft!“

75,5. Sagte Ich: „Er hat aber auch einen freien Willen, und demzufolge kann er auch bleiben oder gehen, wie und wann er will. Ihr habt aber gesehen, dass Ich sogar den Teufeln nach ihrem Willen gestattete, in die Säue zu fahren, und so gestatte Ich auch diesem Menschen, der unter euch auch ein Teufel ist, zu bleiben oder zu gehen; denn von Mir aus ist jeder Mensch und Geist vollkommen frei. Ein jeder aber wird sich durch sein Handeln auch seinen Lohn bereiten. Will er ein Engel werden oder ein Teufel, das steht jedem frei. – Doch nun nichts mehr von dem, denn wir haben über andere Dinge noch viel zu reden!

75,6. Wir hatten zu Anfang der sechsten Periode gesehen, wie ein Weltkörper von innen aus zerstört, und wie mit Adam diese Erde zum Lebenskämmerlein im Grossen Schöpfungsmenschen wurde. Ich aber werde euch nun den Stand jener zerstörten Welt zeigen, und zwar wie sie früher war, und wie sie jetzt aussieht; dann aber werde Ich euch auch zeigen, in welchem Verhältnisse diese Erde ehedem zum Grossen Menschen stand, das heisst, nur in geistiger Entsprechungsweise, aber nicht in der materiellen Wirklichkeit. Da euch aber solches ohne eine bildliche Versinnlichung mit puren Worten nicht gezeigt werden kann, so werde Ich euch nun durch Meinen Willen die Sonne mit allen ihren Planeten in einem kleinen Massstabe darstellen, und ihr werdet bei dem Anschauen solch eines Bildes Meine Worte bald und leicht fassen, und so denn habet nun alle wohl acht!“

75,7. Als Ich solches ausgesprochen, da entstand im freien Luftraume eine Kugel von einer Handspanne Durchmesser; diese stellte die Sonne vor. In möglich annähernd guten Verhältnissen der Grössen und Entfernungen – für welch letztere der Saalraum freilich zu klein war, um sie in voller verhältnismässiger Richtigkeit darzustellen – wurden auch alle Planeten mit ihren Monden dargestellt, und zwar so wie damals, als der zu Anfang der sechsten Periode zerstörte Planet mit seinen vier Monden noch nicht zerstört war. Ich erklärte allen die Stellungen der Planeten, benannte sie sowohl in der jüdischen wie auch in der griechischen Sprache, und sie sahen den Planeten, von dem nun die Rede ist, zwischen Mars und Jupiter schweben und seine vier Monde um ihn kreisen. An Grösse kam er dem Jupiter gleich, nur hatte er mehr Festland als der Jupiter und auch einen höheren Luftkreis über sich und eine stärkere Polneigung und darum auch eine schiefere Bahnlinie um die Sonne.

75,8. Als alle das nun wohl begriffen hatten, da sagte Ich weiter: „Sehet, also stand die Ordnung von jetzt an zurückgezählt vor ungefähr viertausend Jahren. Dann aber geschah die euch angezeigte Zerstörung dieses Planeten. Wie und warum sie geschah, das habe Ich euch schon gesagt. Nun aber sehet, wie es mit dem Planeten nach der erfolgten Zerstörung aussieht!“

75,9. Alle sahen nun nach dem Planeten, der sich nun in viele grössere Stücke auseinanderteilte. Nur die vier Monde blieben ganz; da sie aber ihren Zentralkörper verloren hatten, so gerieten sie in Unordnung, und sie entfernten sich voneinander mehr und mehr auch aus dem Grunde, weil sie durch die Berstung des Hauptplaneten einen sehr merklichen Stoss erhalten hatten.

75,10. Die Stücke des Planeten aber zerteilten sich in dem sehr breiten Raume zwischen der Mars- und Jupiterbahn. Eine grosse Menge kleinerer Trümmer entfernte sich auch über die beiden angezeigten Bahnen, und es fielen etliche in den Jupiter, etliche in den Mars, etliche sogar auf diese Erde, in die Venus, in den Merkur und auch in die Sonne.

75,11. (Der Herr:) „Ja sogar die körperlich sehr riesenhaft grossen Menschen wurden bei der Berstung des Planeten in grosser Anzahl in den freien Himmelsraum hinausgeworfen, gleichwie auch die anderen Kreaturen. Einige verdorrte Leichname schweben noch im weiten Ätherraume umher, einige sitzen und liegen tot und ganz verdorrt in ihren Häusern, die auf den grösseren Planettrümmern noch bestehen; etliche von jenen Menschenleichen fielen sogar auch auf diese Erde, auf der sie aber schon nach etlichen hundert Jahren aufgelöst wurden, und so auch in andere Planeten.

75,12. Dieses Planeten grosse Meere verteilten sich bei der Berstung auch mit ihren Einwohnern aller Art und Gattung in grössere und kleinere Tropfen, von denen einige viele Stunden Durchmass haben, auch festeres Erdreich in sich bergen und auch von manchen Tieren noch bewohnt werden. Auf den vier Monden aber leben noch die früheren Geschöpfe, nur in einem schon mehr verkümmerten Zustande, also auch auf etlichen wenigen grössten Stücken des Planeten, aber in einem noch mehr verkümmerten Zustande; auf den kleineren Trümmern aber waltet kein organisches Leben ausser dem der Verwitterung und langsamen Auflösung.“

flagge en  Jesus elucidates… The History of the Earth

   

Jesus elucidates… The History of the Earth

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 8, Chapter 69 to 75
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

When will science finally recognize the Lord as Creator?

Chapter 69 – The Roman Marcus asks about the History of the Earth

The Lord says:

69,1. When we were sitting very quietly and cheerfully together, the Roman Marcus, who we already came to know as a deep thinker, said: “Lord and Master, do You allow me, now that we have the opportunity for it, to ask You still another question? There is still something bothering me, and I gladly would like to receive some explanation about this, more than what You have given us on the Mount of Olives.”

69,2. I said: “You just can always speak and ask as you wish, for within you lives a soul of light. Although I know what you still want to ask, but for the sake of the others I like you to speak and ask, so that also they will know what it is all about, for it is always a big mistake with people when only a few perceive in themselves what they are lacking. If people would notice and feel this, then they also would search for it with great diligence and zeal and try to find it, and they also would find many things. But because they are lazy and do not know and feel what they are lacking, they are also not searching what is lacking and do not find it. However, the one who searches will find, to the one who asks will be given and for the one who knocks will be opened up. Thus, just say about which you still want to have a clearer light than what was given to you on the Mount of Olives.”

69,3. Now our Roman Marcus said: “Look, Lord and Master, You Yourself have explicitly said that man cannot love God completely above all if he will not try to know Him – as far as this is possible to him – and then, after that I thought about it for a long time, I discovered that I am still lacking a lot.

69,4. Look, in Illyria and also in our faraway regions I possess several mines and from these I attain all kinds of metals, like gold, silver, lead and a great quantity of iron of which we can make very good use.

69,5. But by digging into such a mine in the mountains I have already found very rare and remarkable things, and this was very deep under the usual surface of the Earth. These were bones and skeletons of gigantic animals that one time lived on the Earth. When did they live on the Earth and how could they end up so deep under – let us say – such high mountains? So also, they have even found bones and skeletons in Egypt and Spain that had great resemblance with those of a man – only they certainly were 4 to 5 times as big and strong as those of a man now. And so I also have found many remarkable things of which I do not find it necessary here to name more in detail.

69,6. Although, on the mountain You have told us briefly that before Adam there was a kind of people that existed for a long time who still had little free will, but who lived just like the animals more instinctively and also acted according to that instinct. Only about 4.000 years ago, according to the Scripture of the Jews, appears the first man, Adam, with a complete free will and with an equally free reason, and giving from himself wise laws and regulations to his descendants.

69,7. I would like to ask now an important question, and that is: was this Earth during the time of Adam here and there still inhabited by those earlier men, and does that generation continue to exist, perhaps somewhere on certain places on the Earth up to our time, and will they perhaps still continue to exist for a longer time? And how did those remains of bones of the prehistoric animals end up even under the foundations of the mountains, just like the gigantic remains of the pre-Adamites?

69,8. Lord, please give me still some further explanation about this, for what we, searching Romans, have discovered until now, that – and certainly still more than that – will be discovered by our descendants.

69,9. The books of Moses that are known to us do not give us an answer at all about the conditions of life on Earth before Adam. Moses begins immediately with the extremely mysterious story of creation, which however is in no way connected with what we are discovering now on the Earth – it only brings forward great contradictions.

69,10. If You will not give us a higher light about this now, it will cause great confusion, namely with the later descendants, and Your teaching will be hit by great divisions. For Your teaching is based on that of Moses. When he however, is obscure in this respect, then Your light cannot come to full clarity. Therefore, give us also in this respect still a clearer explanation. We please ask You for this.”
Chapter 70 – About the natural scientific content of the 6th and the 7th book of Moses. The age of the Earth

70,1. I said: “Listen, My Marcus, who have become very lovable to Me. I have told and shown you already many things, and I will tell and show you also that, but all what I have said and told you now will not go further than your first generation, because the worldly people will not grasp it, will not understand it and will therefore also not believe it. You have brought forward a very good reason why your desired explanation about things and life’s circumstances of this Earth seem to be especially necessary to make the people believe more firmly in My teaching. But I also have told you that the Spirit of all things which is present in My creation, will reveal it to all those who will be reborn in the spirit. The one to whom the Spirit will reveal it, will then also really understand in the true light about the things which are now still incomprehensible to you.

70,2. You surely will accept from Me what I will now say about it by word of mouth, because I tell you so, but the full depth of it, you will not understand, and you will even less be capable to give an exact idea to the other people who are now still completely blind in spirit. And therefore, the people will still have to wait a long time until they can be given an answer to all so-called important questions, in such a way that they can understand it.

70,3. Look, the Jews were once the most enlightened people on Earth, apart from the fact that Moses himself has explained everything through the mouth of his brother Aaron in 2 books that were added later. Now it has already come that far with them that they know or understand absolutely nothing anymore of such prehistoric matters. All such remnants that they find, they call it the result of the deluge of Noah which they do not understand anymore. And if you will teach them anything else, they will curse you as a heretic.

70,4. You gentiles have in your mythology a myth of actually 2 great deluges of the Earth, and they attribute to it in the first place the cause of the remnants, and the people believes it firmly. If you will tell the people the truth now, they will laugh at you and at best they will say: ‘Ah, who can know that? Only the gods know.’ Then what can you answer them? Look, that is why the people will only be capable to grasp these kind of truths when they firstly will be skilled in all kinds of science and secondly when their awakened spirit will reveal it to them.

70,5. But to you, I surely want to give some indications about how these things are, although I know all too well that with your present ability of understanding you will not be able to grasp all of it. In the first place because you are lacking the concept of extremely big numbers, and in the second place because you only know and believe what I have told you about the magnitude, the distance and the movements of the stars. But also this, remains for you only external knowledge until it will take form in your spirit as an independent and self-created lightened truth.

70,6. The fact that this Earth has such a high age that you would not be able to grasp the number of years – even if I would tell you – I have shown you already on the Mount of Olives. But to make it short: as a celestial body, the Earth exists for your concepts already almost for an endlessly long time and had to endure many changes on its surface until it adopted its present-day form. Fire, water, earthquakes and other great storms, especially in its beginning, were the helpers that, according to My will, made it what it has become now. And in order that it may continue to exist and will become still more suitable for the temporary nourishment of still a lot more people and other creatures, fire, floods, earthquakes and little and great storms must continue upon and above it whenever it is necessary.”
Chapter 71 – The first 2 periods of development of the Earth.

71,1. When the Earth in its beginning was only that much developed that above its waters only a few bigger and smaller islands were beginning to rise up, which were covered with the mud of the sea, I soon, from My wisdom and My will, placed all kinds of seeds of plants in the fertile mud. And look, then such islands became then also soon overgrown, first with all kinds of rare grass, herbs, and with small and later also extremely big trees.

71,2. When those islands were overgrown, I then put also eggs or seeds in it for the formation of an animal world that was suitable for the Earth in that condition, which first only existed of all kinds of little and later bigger worms, then of insects and finally, when the dried soil contained already food in abundance, also of gigantic animals. Their task was to feed themselves with the still very coarse herbs and branches of the trees, and to fertilize the soil more and more with their manure, and finally also with their deceased gigantic bodies, of which the bones are still remnants that can be found in the deep holes and shafts of the Earth.

71,3. From the decay of such animals developed, according to My will, again a large number of new animals in the form of smaller and bigger worms and from that, again in the form of all kinds of insects.

71,4. Let us call this now a separate period of development of the Earth. But it is of course obvious that before that, the earthly body underwent already numberless times all kinds of changes, because this condition could never be possible without those processes. But all such events are as little your concern as for instance those of a grain of wheat that has been put into the soil until the moment when finally a very useful, completely ripe and blessed fruit will come out of the seed. In short, now I have shown you the Earth in its 1st period of fertilization and blossom in which all kinds of seeds for herbs and trees were put in the upper layer of its soil, and eggs for all kinds of animals. And for all that, the foundation was laid in the water already a long time ago, because certain and very diverse water plants and water animals are in every respect clearly a lot older than the animals of the continent and the animals of the sky.

71,5. Through My words you have now seen the first formation of a fertile soil, and by that you had to imagine that for better animals, and even less for human beings – there was no possibility to exist on this early fertile soil. But this sour condition was nevertheless necessary, for without this condition, no second and more perfect one could follow, no more than when a riper and finally completely ripe fruit on a tree can never come out without the preceding meagre sour bud.

71,6. But for the ripening of a fruit on a tree there are, after the formation of the meagre sour bud, certainly still a number of stages of development needed, which of course only My eye can detect with precision – and this is also absolutely necessary for the ripening process of a celestial body.

71,7. Now we have seen the development of the Earth unto the stage of a meagre sour bud. What is exactly happening with a tree in the early springtime when the meagre sour bud swells up completely and becomes green and juicy? Look, it bursts open, urged from the inside, throws away its covering so to speak overboard into the sea of transition and dissolution, and deploys itself to a greater perfection, so that then, from its centre, the leaves can unfold as necessary companions of the next blossom, leading to the development of the fruit. Even if a tree, as already observed, is only a meagre comparison for the development of a celestial body, it still can give you a good image from which you, in a very simplified form, can deduce how much is needed before a celestial body becomes suitable to carry and to feed people of your kind.

71,8. This 1st period or the first stage of the still coarse and uncultivated manner to fertilize the Earth comes to an end after many thousands of years as they are now calculated on Earth, for at that time no specific seasons existed for this Earth, and those that existed already, lasted a little longer than those of now.

71,9. This 1st period which we have seen, perished by storms of fire from the interior of the Earth that were allowed or rather carefully determined, and after a great number of earthly years as we know them now, bigger parts of land raised up from the depths of the seas of the Earth, already provided with mountains and covered with an already very fertile mud.

71,10. From My wisdom and My will, more perfect seeds were put into this mud at the right time, and soon it looked already luxuriant on the bigger parts of land of the still young Earth.

71,11. Now, when there was again a great amount of food on those different bigger parts of land, in the wisest order I immediately provided for a greater number of already more developed, little and big consumers. Bigger animals inhabited the water between the parts of land, and the bigger parts of land had their big animals that ate the new plants, herbs and trees that grew on the bottom.

71,12. Various grasses, plants, herbs, bushes and gigantic trees still produced the seed and could reproduce, but the greatest part grew still out of the fertile soil of the parts of land, just like the mushrooms. The animals came into being in nearly the same way as the Nile crocodiles in Egypt, more precisely from eggs. They were able to live in the air as well as in the water and could also feed themselves with water plants and the plants on the parts of land where it still was by far not dry enough.

71,13. In this progressing period of development of the Earth that was in a certain way important for the fruit bearing plant life and animal life, it could not look pleasantly dry, just as little as with the more and more unfolding buds of the tree, for if they would be dry, then this would not be good for the blossom and the following fruit.”
Chapter 72 – The development of the Earth untill the pre-Adamites

72,1. The 2nd prehistoric period of development lasted again – calculated in present-day earthly years – for a to you unspeakably long time. But the Earth was by far still not fit to carry warm-blooded animals, not to mention human beings, no matter how inferior they may be. Therefore, also this one perished, just like the first one, and after that, it lasted again a very long time before there was a 3rd preparatory period of development.

72,2. Of course, between the one and the other prehistoric main period, there were also a few very stormy intermediate periods of which in the beginning only I as Creator know best the meaning and finally also the spirit to whom I want to reveal it.

72,3. Out of the many necessary processes of development came forth a 3rd period. Now already very big lands are rising up from the sea, driven by the inner fire of the Earth – this of course according to My will. The vegetation becomes even more richly diverse and is still of a gigantic kind, and this is the same with the animals. But also this period, which lasted also extremely long and which we could compare in a certain way with the blossom of a tree, was just as the other 2 preceding periods still by far not fit to serve man as a habitation. Therefore, also this one perished and buried its proceedings, just as the 1st and 2nd period in the vegetable as well as in the animal sphere, but not as deep as the first one.

72,4. After that, there were again a few intermediate periods, and after a long time a 4th preliminary period of development broke out. The pieces of land became again much larger, the vegetation became also again much luxuriant, and in the water, on the already drier lands and also in the air it became very lively with all kinds of little as well as larger animals. There were even already warm-blooded mammals that did no more come into this world by means of eggs but by way of natural procreation, and consequently they gave birth to living young ones, with the exception of the water animals, some large amphibians, the birds, worms and insects.

72,5. This 4th prehistoric main period lasted extraordinarily long. Already then, the sun shone from time to time on the surface of the Earth, and on a few trees there was already a fruit that became visible, which however you would not have found so tasteful, but for the animal world of that time it served nevertheless as a good food.

72,6. Also in this 4th prehistoric period of development, there was nothing on this Earth that looked like a human being.

72,7. Again, great transformations came upon the Earth and these buried for the greatest part everything what in that time you would have called a creature, and from this period you have found a lot of what is buried under the surface of the Earth, but much of it was fundamentally different in many ways from the products of the first 3 periods.

72,8. After a very long time, while there was already a greater rest and order on the Earth, and still after many very big storms on the Earth, we can see now a 5th period that comes along in which the Earth will be prepared. Again, out of the depth of the sea, great pieces of land are rising up that joins the pieces of land, which already existed from the preceding periods, and formed in this way already complete continents.

72,9. In this 5th period, the most and highest mountains on Earth come into existence. Their very high tops are destroyed by lightning, and then, enormous earthquakes and streams of water that come from mighty cloudbursts push them into the deep valleys and clefts of the Earth. By that, extensive plains and less broad valleys and flat pieces of land are formed on which everything can grow better.

72,10. With the beginning of this period, the Earth is brought into a regular orbit around the sun. Day and night and also the seasons are changing regularly, although still with all kinds of deviations, because the fluctuations of the poles of the Earth are still – and still have to be – very great during this period.

72,11. In this period, during which a lasting continent had already been formed, the regular cycles of ocean currents alternating about every 14 000 years are beginning. These currents alternately flood step by step the southern half of the Earth and then the northern half, to form fertile soil over the often extensive stony deserts. For after about 14.000 years the sea has put so much fertile slab on the waste plains of gravel and the valleys that then, when the sea retreats again and the mud is left behind to become a more firm soil, they are extremely fertile.

72,12. During this 5th period, more than a 1.000 times a 1.000 years were needed before all the well-situated pieces of the surface of the Earth were completely suitable for a new creation of a great number of the most various plants, like grasses, herbs, bushes and trees, and furthermore also for all kinds of animals and pre-Adamic human beings.

72,13. During this period we can already see a great variety of fruit trees and other fruit-bearing vegetation for all kinds for animals and for the at that time prehistoric human beings. But there is still no question of agriculture, although the prehistoric human beings are using already herds of certain animals and live a rough nomad existence, have no clothing and built no houses or huts, but they built certain strong habitations and resting nests on the thick branches of the trees, just like the birds, and they make provisions of food of which they eat something every now and then. When the supply is consumed, they go in groups hunting for food again. When it becomes real cold – because during this period, also the snow appears in considerable amounts – these people travel together to warmer regions with their animals that consist of mammoths, big deer, cows, goats and sheep, and also the elephant, the rhinoceros and the unicorn, all kinds of apes and also birds belong to it.

72,14. More at the end of this period comes the donkey, the camel, the horse and the pig, and these prehistoric human beings can also control these animals, for they possess so much instinctive reason that they have a say over the named animals and they also can use them, partly as pack animals, partly for hunting and partly for obtaining milk and wool with which they can well cover their nests and can make for themselves a soft place to lay down.

72,15. They actually do not have a language in the manner as it is spoken now among the people, but they still have – since they are very perfected animals – certain articulated sounds, signs and gestures, and they can make themselves understand mutually to make clear what they need, and they also help one another. When someone becomes sick – usually because of old age – then he surely knows the herb that will help him, and if he cannot go and search it anymore, the others will do it for him.

72,16. But starting a fire and using it, that they cannot do. If however they would have seen how the Adamites did it later on, they would have imitated it because the urge to imitate prevails with them, and their intelligence with a certain measure of free will is already largely above the intelligence of an ape, no matter how perfect he may be. Thus, they also could learn to speak in our manner, but they never could invent wise words out of themselves.

72,17. As human beings however, they were gigantic and extremely strong, and they had also such strong teeth that they could use them as cutting instruments. So also, they had a very strongly developed sense of odour and feeling and they could sense already from afar when something hostile was coming to them. With their eyes and their will they restrained the animals, and now and then, also the nature spirits.

72,18. Although this 5th prehistoric period of development lasted for many 1.000 times 1.000s of years, among these human beings there was still not any progress noticeable in their culture, but they continued to live their monotonous nomad life, and therefore, they only were a preliminary manure for the present-day human generation that resembles Me in every respect.

72,19. The colour of their rather still densely haired skin was between dark and light gray. Only in the south there were also races without hair. Their outer appearance was very similar with that of the black people [blackamoors, translator] of our time. Until Adam, they reproduced and spread in the lowlands and dense forests, but they never settled on the mountains.”
Chapter 73 – The 2 last periods of development of the Earth

73,1. During the time of Adam by which the 6th period begins, the Earth needed again to go partly through great changes by fire and water, and during this occasion, the described pre-Adam generation, together with their domestic animals perished almost completely, as well as the many forests and other animals that were in it, which could not be considered as domestic animals. Only a few species of birds survived, as well as the animals in the mountains and in the waters of the Earth.

73,2. The described prehistoric men survived here and there, but only few in number, and they lived with the Adamites until the time of Noah in Asia. However, they regressed slowly because they could not find sufficient food that was suitable for them. But still, in a few regions deep in the south of Africa and on a few greater islands of the vast Earth, a few declined descendants of the 5th period can be found. They are however still totally wild, although here and there they adopted a somewhat higher civilization from the descendants of Cain. They can be trained for different kinds of tasks, but actually they cannot think anything out of themselves. Some of them are better off, because they proceeded from a mixture with the Cainites and later also the Lamechites, but also they, are not fit for a higher and deeper spiritual development.

73,3. This kind of people will still remain there for a long time on the place where they are now and will reproduce, and gradually they will also adopt more civilization from the Adamites. But by that, they still will never become a great people. These are now the pre Adamites from the 5th preparatory period of development of the Earth.

73,4. At the beginning of this period, the Earth received also the moon as companion and regulator of its movement around the sun and around its own axis. Of course, the moon did not have immediately the shape as it has now. Before it received that shape, it also had to go through great stormy periods, which however did not last as long as those of the Earth.

73,5. But do not ask Me now why for the development of a celestial body such an unimaginable long period of time is needed, because that lies determined in My wisdom and order. If the lord of a vineyard could finish all the work in one moment, then what would he do during the whole year? The intelligent owner of a vineyard divides the work for himself, is busy every year, and his daily activity gives him also always a new joy. Look, that is with Me also the case, for I am in the whole of infinity eternally the most active, and therefore also the most happy Being.

73,6. When in springtime, the children of a father of a family are seeing the blossom of the cherry, prune, pear and apple trees in the garden, then they rejoice indeed about it, but they would like to see and taste immediately the ripe fruit instead of only rejoicing at the beautiful blossom. But a wise father says to his still impatient children: ‘Just be patient, my lovely children. Everything in this world needs its own time according to God’s order, and everything ripens in it. So you also be patient. Also these now blossoming trees will be full of ripe and sweet fruits within a few months, and we will then consume them with the Father in Heaven.’ This will then reassure the children.

73,7. And so, you also can be reassured, even if you still cannot already see everywhere on this Earth the completely ripe fruits of My teaching. At the right time they surely will become ripe. For you surely can imagine that I did not straw the living seed of My Word among you for nothing and in vain. However, there still cannot be a complete ripening in one day.

73,8. Look, when according to My order, already for a tree a certain time is needed, then this is certainly even more needed for an earth according to this same order. For it is not enough that a planet is present in the big space of ether as a very big mass of stone, soil and water, for such a mass would be completely dead, and nothing could grow and live on it. But a planet that must carry and feed living things must first become alive itself. And what is again necessary for that is first – just like a big animal – that it will internally organically be completely developed by means of all kinds of influences and processes.

73,9. Although, in every developing celestial body – just like in an embryo in the body of the mother – everything is already present for the complete perfect animal-organic life form, but at the beginning of the development, everything lies as if chaotically mixed up. Only gradually, order comes, and next an organic living whole. How this order works, I know, because I as the only One, am installing the fundamental order in everything. However, when you will be completed in spirit, you also will perceive how this order works.

73,10. From these periods of development, which I have now explained to you as simple and as clearly as possible, you can still conclude something else from it, more precisely what the actual cause is, why the prophet Moses divided the creation in 6 days.

73,11. Thus, those 6 days are the 6 periods that were shown to you, which every created being has to go through, firstly naturally and further – like is the case with you human beings – also for the ripening and perfecting of his soul and his spirit.

73,12. Only after that, comes the 7th period of rest, and that is the happiest eternal life. That 7th period is called ‘rest’ because there is no more compulsion, no more judgment and no more frightening worries that are pressing on the perfected spirit. But his existence changes eternally into the fullest might of knowledge, insight and the completely free will.

73,13. And say now, My dear Marcus, how you have understood this explanation of Mine.”
Chapter 74 – The development of the soul of the pre-Adamites

74,1. Being fully amazed, Marcus said: “Lord and Master from eternity, I and hopefully also all others, have well understood Your kindhearted explanation. But with us, there is still absolutely no complete penetrating understanding, because we lack exactly that which You have pointed out to us. But still, we have received in us such clearness that we in the first place know now what we have to think about the remnants that were found in the depths of the Earth and how they came there at such great depth, namely by the frequent periodical processes of change of the Earth and the following movement to and fro of the sea, and secondly, at least I have understood what the great prophet Moses has pointed out with his veiled 6 days of creation. And this is sufficient for us for the moment, and we can now quietly wait until we will learn more by our own spiritual perfection. But I also understand that it is and will also remain a teaching for only a few.

74,2. There still remains one question – at least with me – and, o Lord and Master, please be so merciful that I still may bother You with this one more time.”

74,3. I said: “You know that I gladly like to listen to you. So you can simply say it.”

74,4. The Roman Marcus said: “Lord and Master, although the mentioned pre-Adamites were only gifted with a kind of instinctive intelligence and with only little free will, they also had souls who as such were not mortal, but could maybe be changeable. Now, what about those souls? Where and what are they now in this 6th period of the Earth, and what may happen to them next? Of course, we could say that this question is reaching too far and is objectionable, but because I still am a Roman who is eager to learn and am not a sleepy Jew, I am asking You to consider also this question as positive and to give me a short answer on this.”

74,5. I said: “Oh yes, why would I not do that? We still have time enough for it. So you can easily listen to Me. Look, if already the souls of stones, plants and animals continue to live, and in the state wherein they are free of matter they can, let us say, already change into human souls by uniting with one another, and can then become true men in the body of a human being, then the souls of the pre-Adamites will surely also have a continuous life, just like the souls of the human beings of all other worlds in the endless space of creation will continue to live eternally.

74,6. As souls who are living in the spirit kingdom, they are brought, on one or the other big celestial body – that means on a place that corresponds to them spiritually – to a deeper knowledge about God and His power and wisdom. And so, they continue to live very happily and can also become more and more happy. But it would be meaningless to tell you also where in this shell globe such a big celestial body exists, because you cannot see such a celestial body with your sense-organs, and as long as you are not fully reborn in your spirit there is no way during your physical life that you could convince yourself that it looks indeed like I would describe it to you. Thus, until that time, you should be satisfied with what I say to you: in the house of My Father are a lot of habitations. When you will be in My Kingdom, everything will become clear to you. Did you understand Me?”

74,7. Marcus said: “O yes, Lord and Master. But now I still have something else, because from one thing comes another.

74,8. Was during the time of the pre-Adamites this Earth already that certain life chamber in the heart of the great Man of Creation?”

74,9. I said: “Not yet completely in the active reality, but certainly in the destination thereof. During that prehistoric time, another planet was active. However, those people fell into the greatest pride and total God-forsakenness, and those who still believed in a God, did not pay attention to Him, defied Him, and in their blindness they tried to push Him so to speak from His throne of eternal power. They were looking after Him, and evil philosophers said that God lived in the center of their earth. They should dig mine tunnels unto that place and capture Him. So they dug terribly deep holes in that earth by which many of them died.

74,10. When I send messengers to them and warned them, they were always strangled, and the people did not improve their life. And see, then I allowed the earth to rip open from the inside into many pieces. Now this happened at the beginning of the 6th period of this Earth, and this Earth became the life chamber. About where that earth was situated – also in an orbit around this sun – we still will look more into it. But you Lazarus, let them bring new wine. Then we will talk further.”
Chapter 75 – Drinking wine. The explanation of the destroyed celestal body

75,1. Now Lazarus went with a few servants to bring new wine that tasted particularly well. So the cups were filled again. We all drunk of it and our body was strengthened by it. All became very cheerful and praised Me because I had placed such good and strengthening things on this Earth.

75,2. But I said: “Yes, yes, such a wine is a strengthening drink, but only when it is taken with moderation and on time. But for those who are immoderate in drinking wine and get drunk, it is then no more a strengthening drink but a drink that weakens his whole body. Therefore, always drink this drink with moderation in My name, then it will also strengthen you for the eternal life of the soul. But in the immoderate usage of this drink, the evil spirit of lewdness and fornication lays hidden. This spirit does not awaken the soul to life, but makes him dead for the true spirit of life from the Heavens and makes the spiritual rebirth of the soul in the spirit from the Heavens nearly impossible on this Earth. Do also remember that.”

75,3. I said this on that moment not only for the sake of the truth, since I had said that already oftentimes, but because Judas Iscariot took too big gulps and was on the point of getting drunk. He surely noticed that and stood up from the table, went outside and visited the little town Bethany.

75,4. When he was outside, the disciple Andreas said: “I am truly glad that this nasty man has gone away, because for some time he seems more and more suspicious to me, and Your teachings and great signs do not impress him. So he does not gain anything, and still he does not want to leave us. If I, o Lord, had Your power, he would not be in our company already for a long time.”

75,5. I said: “But he also has a free will, and therefore, he can also stay or go, how and when he wants. And you have seen that I even allowed the devils, according to their will, to move into the swine. And so, I also allow this man, who among you is a devil, to stay or to go, because as far as I am concerned, every human being and spirit is completely free. But by his actions, everyone takes also care of his own reward. If one wants to become an angel or a devil, is free to everyone. But let us cease about this, for we still have to discuss many things.

75,6. At the beginning of the 6th period we have seen that there was a planet that was destroyed from the inside, and that with Adam this Earth became the life chamber in the great Man of Creation. I will now show you the condition of that destroyed world, more precisely as it was before, as well as how it looks now. And after that, I will also show you how this Earth was related to the great Man, that means, only spiritually speaking, but not according to the material reality. Since such a thing cannot be shown to you with words alone, without a visible image, I will now by My will show you the sun with all its planets on a small scale. Then, while seeing this image, My words will soon be easily understood. Now, be all very attentive.”

75,7. When I had said that, a ball with a diameter of a handbreadth came into existence. This one represented the sun. With a size and distance that were proportionally represented as good as possible – although the space of the hall was of course too small to show them completely in their exact mutual proportion – also all the other planets with their moons were shown as they existed when at the beginning of the 6th period the destroyed planet with its 4 moons was not yet destroyed. I explained to them all the positions of the planets, named their moons, in the Jewish as well as in the Greek language, and they saw the planet in question floating between Mars and Jupiter and its 4 moons circling around it. As far as its size is concerned it looked quite similar to Jupiter, except for the fact that it had more continents than Jupiter and also a higher atmosphere above it and a greater inclination, and therefore also a more inclined orbit around the sun.

75,8. Now, when all of them well understood this, I said further: “Look, this was the order about 4.000 years ago, counted from now. However, then came the destruction of that planet of which I was talking about to you. How and why this took place, I have already told you. But see now how the planet looks like after the destruction took place.”

75,9. All of them looked at the planet that broke up now into many big pieces. Only the 4 moons remained complete, but because they lost their central celestial body, their order was disrupted and they separated from each other more and more, also because they received a forceful push by the bursting of the central planet.

75,10. The pieces of the planet continued to brake up in the very broad space between the orbits of Mars and Jupiter. A great number of smaller fragments disappeared also over the 2 indicated orbits, and some of them fell on Jupiter, some on Mars, and some even on this Earth, on Venus, on Mercury and also on the sun.

75,11. And even the people, who were, as far as their body is concerned, gigantic in size, were during the bursting of the planet slung in great numbers into free space, as well as the other creatures. Some dried-up bodies are still floating around in the wide ether space, others are sitting and lying dead and completely dried-up in their houses, which still exist on bigger fragments of the planet. Some of those bodies fell even also on this Earth, where they decomposed already after a few hundred years, and this also happened on other planets.

75,12. During the bursting, the big seas of this planet – together with their inhabitants of all kind – separated themselves also as greater and smaller drops, of which a few had a diameter of many hours of walking. They carry also firm land in themselves and are also still inhabited by some animals. On the 4 moons, earlier creatures are still living, but only in an already very withered condition, just like this is also the case on a few very big pieces, but in a still more withered condition. On the smaller fragments there is however no organic life, except that of disintegration and slow decay.”

Jesus rät zum Gebet für Verstorbene – Jesus advises to pray for the Deceased

<= Zurück zur Übersicht – Back to Overview

Jakob Lorber Das Grosse Johannes Evangelium Band 8-Jesus raet zum Gebet fuer Verstorbene Jakob Lorber The Great Gospel of John Volume 8-Jesus advises to pray for the deceased
=> VIDEO   => PDF    => AUDIO… => VIDEO    => PDF    => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Jesus erklärt das wahre Gebet
=> Das perfekte Gebet & Anbetung in…
=> Jesus erklärt das Jenseits
=> Verbindung zw. Diesseits & Jenseits
=> Materielle & Geistige Welt
=> Mich dürstet nach eurer Liebe
=> Leben aus Sicht der Liebe
=> Ewige Bedeutung von Gehorsam
=> Katastrophen, Krieg usw.
=> Ich korrigiere Alle, die Ich liebe
Related Messages…
=> Jesus explains the true Prayer
=> The perfect Prayer & Worship in…
=> Jesus explains the Beyond
=> Connection betw. Here & The Beyond
=> Material & Spiritual World
=> I thirst for your Love
=> Life in the Light of Love
=> Eternal Meaning of Obedience
=> Catastrophes, War etc.
=> I correct all those I love

flagge de  Jesus rät zum Gebet für Verstorbene

Jesus rät zum Gebet für Verstorbene

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 8 – Kapitel 38
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

So spricht der Herr:

38,1. „ … Also derlei Geister eben auch nicht guter und reiner Art können einem Menschen nicht gefährlich werden, und es ist gut, für solche Seelen zu beten. Denn das Gebet einer mit wahrer Liebe und Erbarmung erfüllten Seele im vollen Liebevertrauen auf Mich hat eine gute Wirkung auf solche wahrlich armen Seelen im Jenseits, denn es bildet um sie einen gewissen Lebensätherstoff, in dem sie wie in einem Spiegel ihre Mängel und Gebrechen erkennen, sich bessern und dadurch leichter zum Lebenslichte emporkommen.

38,2. Und Ich Selbst biete euch diese Gelegenheit, damit ihr auch euren abgeschiedenen Brüdern und Schwestern wahrhaft nützlich werden könnet.

38,3. Aber wie sollet ihr für sie denn beten?

38,4. Das geht ganz leicht! Ihr sollet bei euren Gebeten nicht etwa der Meinung sein, als möchtet ihr Mich dadurch zu einer grösseren Erbarmung bewegen, da Ich wahrlich Selbst endlos barmherziger bin denn alle besten und liebevollsten Menschen der ganzen Welt zusammengenommen, sondern traget ihnen gläubig und aus dem wahren Liebegrunde eures Herzens, eben im Herzen, das Evangelium vor, und sie werden es vernehmen und sich auch danach richten! Und auf diese Weise werdet ihr auch den wahrhaft Armen im Geiste das Evangelium predigen, das ihnen von grossem Nutzen sein wird.

38,5. Alles andere Beten und Plärren aber nutzt keiner abgeschiedenen Seele auch nur im geringsten, sondern schadet ihr vielmehr, weil sie sich, so sie derlei inne wird, nur ärgert, weil dergleichen Gebete für die Seelen der Verstorbenen, wie das bei den Pharisäern vor allem sogar gesetzlich gang und gäbe ist, mit grossen Opfern bezahlt werden müssen.

38,6. Die Art und Weise, wie Ich euch nun gezeigt habe, für die Verstorbenen zu beten und für ihre geistige Armut zu sorgen, ist sicher ein fruchtbarer Segen für sie; dagegen ist ein hochbezahltes Gebet der Pharisäer ihnen ein Fluch, den sie sehr fliehen und tiefst verachten.

38,7. Dieses möget ihr euch auch als einen guten Rat, euch von Mir gegeben, wohl merken und ihn auch sehr wohl beachten; denn dadurch werdet ihr euch wahre, grosse, mächtige und sehr dankbare Freunde im grossen Jenseits schaffen, die euch, so ihr in irgendeine Not gerietet, nicht verlassen werden weder dies- noch jenseits! Solche Freunde werden dann eure wahren Schutzgeister sein und sich allzeit um das Wohl ihrer Wohltäter kümmern.

38,8. Aber ihr könnet euch diese nur erwerben, wenn ihr für sie auf die euch von Mir angezeigte Weise bekümmert und besorgt seid. Ihr brauchet da aber eben nicht auf alte Burgen und Meierhöfe zu warten, sondern das könnet ihr allzeit tun so vielen abgeschiedenen Seelen, als ihr euch solche nur immer vorstellen möget; denn euer Glaube, eure wahre Liebe und Erbarmung und die Wahrheit aus Mir reichen noch endlos weit über die grossen Sphären des euch gezeigten grossen Weltenmenschen hinaus. Denn ihr seid nicht Meine Geschöpfe nur, sondern ihr seid Mir, eurem Vater, gleich endlos mehr, und der Grosse Schöpfungsmensch ist nicht einmal ein fühlbarer Daseinspunkt im kleinsten Lebensnerv eures kleinen Fusszehens, – freilich alles das nur geistig oder vom Standpunkte der tiefsten Wahrheit aus betrachtet.

38,9. Wahrlich sage Ich euch: Euch ist ein endlos grosser Wirkungskreis zugemittelt (zugedacht), dessen Grösse ihr selbst aber erst dann vollendeter erschauen werdet, wenn ihr dereinst in Meinem ewigen Reiche in einem Vaterhause mit Mir wohnen und wirken werdet! Denn jetzt ist euch das alles nur noch so ein wunderlicher Traum, wie das auch oft bei guten Kindern frommer Eltern der Fall ist; aber was Ich euch hier sage, ist tiefe und göttliche Wahrheit.

38,10. Wie Mir Selbst alle Macht und Gewalt im Himmel und auf dieser winzigen Erde eigen ist, ebenso soll sie auch euch allen, die ihr an Mich glaubet und Mich über alles liebet, vollends eigen werden; denn die Kinder eines Vaters dürfen nicht minder vollkommen sein, als wie endlos vollkommen da ist ihr Vater.

38,11. Bei den Menschen auf dieser Erde sieht das zumeist wohl anders aus, besonders wo der Vater seine irdischen Kinder zu sehr verhätschelt; aber das ist bei Mir wahrlich nicht und niemals der Fall, denn Ich weiss es von Ewigkeit her, was da Meinen Kindern not tut.

38,12. Nun, Ich habe euch jetzt so einen kleinen Vorgeschmack gegeben, damit ihr daraus entnehmen sollet, wer Ich bin, und wer ihr seid und eigentlich noch viel mehr werden sollet. Darum tuet überall und allzeit nach Meinem Worte, und ihr werdet das auch mit einer Leichtigkeit erreichen, was ihr nach Meinen Vaterworten zu erreichen habt; denn einen sichereren und mächtigeren Bürgen, als Ich Selbst es bin, hat die ganze Ewigkeit und Unendlichkeit nicht. Aber, wie gesagt, merket euch das ja wohl im tiefsten Grunde eures Lebens, ansonst Ich umsonst solches zu euch geredet hätte!

38,13. Suchet für eure Mir dargebrachten kleinen Opfer nicht Entschädigungen in dieser Welt – denn wahrlich, da wäret ihr Meine Kinder nicht, sondern Kinder dieser Welt und Erde, die da ist ein schlechter Fussschemel Meiner Liebe und Meines Ernstes –, sondern tut alles, was ihr tut, aus wahrer, lebendigster Liebe zu Mir, eurem Vater, und Ich werde dann schon etwa auch wissen, womit Ich Meinen lieben Kindern eine wahre Gegenfreude werde zu machen haben!

38,14. Wahrlich, wahrlich sage Ich euch: Keines Menschen Auge hat es je geschaut, keines Menschen Ohr gehört und keines Menschen Sinn je gefühlt, was Ich für jene Meiner Kinder in der Bereitschaft halte, die Mich als ihren Vater wahrhaft mit einfältigem Herzen lieben!

38,15. Aber das sage Ich euch allen auch: Neben der Welt her lasse Ich Mich durchaus nicht schleppen! Denn entweder alles her oder auch alles hin; aber die gewisse Halbheit ist ein Ding der finsteren Heiden und trägt ihnen denn auch schlechte Früchte.

38,16. Was kann es denn einem Menschen nützen, so er besässe alle Schätze der Welt, aber dabei grossen Schaden litte an seiner Seele? Darum kümmert euch allzeit nur um Schätze, die die Motten nicht verzehren und der Rost nicht zerfressen kann, so werdet ihr auch allzeit bestens daran sein!

38,17. Also, diesen Rat merket euch auch wieder und befolget ihn, so werdet ihr ein gutes Sein auch schon auf dieser Erde haben und die andern Menschen, die an euch glauben werden, mit euch; alles andere aber soll schmachten, damit sein Fleisch nicht zu hochmütig werde! Denn nur Ich ganz allein bin der Herr und tue nach Meiner ewigen Weisheit allzeit, was Ich will! Die Welt möge da Zeter schreien, wie stark und mächtig sie das nur immer will und mag, und das bald über dieses und jenes, und Ich werde niemals horchen auf ihr eitles Geplärr!

38,18. Aber was Mir Meine wahren Kinder und Freunde vortragen werden, auf das werde Ich auch horchen und dem Übel leicht und bald abhelfen; doch alles, was Welt heisst und ist, soll von nun an ums hundertfache mehr gezüchtigt werden, als es je vom Anfange der Welt her der Fall war! Das ist auch Mein Wort, und die Zeiten werden es die Menschen lehren, dass Ich nun diese Worte nicht vergeblich ausgesprochen habe.

38,19. Wehe allen Weltsüchtigen und Meinem Willen Widerspenstigen! Denn diese Erde ist eine Wiege für Meine Kinder, und diese werden nicht tüchtig ohne die Zuchtrute; und helfen da sanftere Mahnstreiche nichts, so werden dann schon schärfere und sehr ernste in die volle Anwendung gebracht werden, was da Meine Sorge sein wird. …“

flagge en  Jesus advises to pray for the Deceased

   

Jesus advises to pray for the Deceased

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 8 – Chapter 38
Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Lord says:

38,1. „ … Thus, such spirits – although they are not of a good and pure kind – cannot become dangerous for man, and it is good to pray for such souls. Because the prayer of a soul who is filled with love and compassion and in full trusting love in Me has a good influence on such truly poor souls in the beyond, for it forms a certain element of life’s ether around them in which they can see as in a mirror their faults and shortcomings, are improving themselves and by that they can come more easily to the light of life.

38,2. And I am offering you this possibility Myself, so that you can truly benefit your deceased brothers and sisters.

38,3. But then how should you pray for them?

38,4. This is quite easy. When you are praying, you should not be of the opinion that by that you can stir Me up to greater mercy, since I truly am endless more merciful than all the best and most loving people of the whole world together. But submit faithfully the gospel to them, out of the true foundation of love of your heart – thus in your heart. Then they will hear it and will also conform themselves to it. And in this way you will also announce the gospel to those who are truly poor of spirit, which will be a great benefit for them.

38,5. All the other kind of prayer and rattling off of prayers does not help a deceased person in the least, but will rather harm him, because he only will be offended when he hears it, since such prayers for the souls of the deceased have to be paid with great offerings, especially as this is the custom with the Pharisees according to the law.

38,6. The manner of praying for the deceased and the caring for their spiritual poverty – like I have shown you just now – is certainly a fruitful blessing for them. On the other hand, a costly paid-for prayer of the Pharisees is for them a curse, from which they quickly are fleeing away and which they deeply despise.

38,7. Do remember and observe this well as My good advice given to you, for by that you will acquire true, great, mighty and grateful friends in the great world on the other side, who will not ever leave you, neither on this nor on the other side if ever you would be in need. Such friends will then be your true protective spirits and will always be concerned for the well being of their benefactors.

38,8. But you can only acquire them when you are caring and are anxious about them in the manner that I have indicated to you. For that, you do not have to wait for old strongholds and farms, but you always can do that for as many deceased souls as you can think of, because your faith, your true love and compassion and the truth out of Me are reaching still endlessly much farther than the great spheres of the great Cosmic Man that was described to you. Because you are not only My created beings, but you are for Me – your Father – endlessly much more, and the great Man of Creation is not even a tangible point of life of existence in the smallest nerve of life of your little toe. All this is of course only spiritual or from the point of view of the deepest truth.

38,9. Truly, I say to you: a great influence is intended for you of which even you yourselves will only perfectly know the scope of when you will live and work with Me in My eternal Kingdom in one Father’s house. Because now, all this is only a wonderful dream to you, just like with children of pious parents. However, what I am telling you here is deep and godly truth.

38,10. As I am possessing all power and sovereignty in Heaven and on this tiny Earth, so also all of you who believe in Me and love Me above all should perfectly possess it, because the children of a Father may not be less then endlessly perfect, just like their Father is.

38,11. Mostly, it looks quite different with people on this Earth, especially when the father is spoiling his children too much, but truly, this is absolutely never the case with Me, for I know since eternity what My children need.

38,12. Well now, I have given you a little foretaste, so that you should know who I really am, and who you are and who you actually still have to become much more. Therefore, act always according to My word. Then you will easily reach that what you should reach according to My Fatherly words, because a surer and more powerful guarantee than what I am Myself, the whole of eternity and infinity does not have. But, as said, remember it very well from the deepest bottom of your life, otherwise I have said it to you in vain.

38,13. Do not look for any reward in this world for the little sacrifices that you are giving Me, for truly, then you would not be My children but children of this world and Earth which is a bad footstool for My love and My earnest. However, perform all the things that you do out of true, inner love for Me, your Father, then I will surely know with what I have to prepare a true joy in return for My beloved children.

38,14. Truly, truly, I say to you: no human eye has ever seen, no human ear has ever heard and no human sense organ has ever felt what I am preparing for My children who truly love Me with a simple heart as their Father.

38,15. But also this I am saying to all of you: I absolutely will not have Myself be dragged along next to this world. Because it will be completely one thing, or completely the other, for such halfway is something that belongs to the dark heathens, and therefore it also produces bad fruits.

38,16. Because what use will it be to a person if he would possess all the treasures of the world but thereby would suffer great harm to his soul? Therefore, always be concerned about treasures that cannot be eaten up by moths and cannot be corroded by rust, then that will always be the best for you.

38,17. So remember also this advice very well and observe it, then already on this Earth you will have a good existence, as well as the other people who will believe your words. All the rest has to pine away, so that the flesh would not become too proud. For I am the only One as Lord, and I am always doing what I want according to My eternal wisdom. Even if the world would scream for murder and fire, as strong and as loud as it wants, once about this and then again about that, and I will never listen to its vain bawling.

38,18. But that which My true children and friends will present Me, I will also listen to and will easily and quickly correct that which is evil. However, all that which is called and which is ‘world’ must from now on be chastised a 100 times more than has ever been the case since the beginning of the world. Also this is My word, and the time will teach the people that I have not spoken out these words in vain.

38,19. Woe to all those who are lusting for the world and are opposing My will. Because this Earth is a cradle for My children, and these cannot become capable without the rod of chastisement. And when softer warnings do not help, then sharper and more serious ones will be used, which will then be My concern. …“

Jesus erklärt… Schicksal oder Willensfreiheit – Jesus elucidates… Destiny or free will

<= Zurück zur Übersicht – Back to Overview

Jakob Lorber-Grosses Johannes Evangelium Band 7-Jesus erklaert-Schicksal oder Willensfreiheit Jakob Lorber Great Gospel of John Volume 7-Jesus explains-Destiny or free will
=> VIDEO   => PDF   => AUDIO… => VIDEO   => PDF   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Geheimnis der Selbstgestaltung
=> Die Zeit des Gerichts ist hier
=> Wacht auf & Versteht Meine Winke
=> Willensfreiheit & Gewissen
=> Der Weg zum ewigen Leben
=> Gottes Gebote an die Menschen
=> Ermahnungen & Warnungen
=> Jesus erklärt den Zorn Gottes
=> Arche Noah… Die wahre Geschichte
Related Messages…
=> Secret of Self-Development
=> The Time of Judgment is here
=> Wake up & Understand My Hints
=> Free Will & Conscience
=> The Path to eternal Life
=> God’s Precepts for men
=> Exhortations & Warnings
=> Jesus explains the Wrath of God
=> Noah’s Ark… The true Story

flagge de  Jesus erklärt... Schicksal oder Willensfreiheit

Jesus erklärt… Schicksal oder Willensfreiheit

DAS GROSSE JOHANNES EVANGELIUM Band 7, Kapitel 52 und 121

Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Der Herr spricht…

52,1. „Denket euch aber nicht, dass das etwas Derartiges sei, das die gewissen blinden Weltweisen ,Bestimmung‘ nennen, als habe Gott schon für jeden Menschen bestimmt, was er in seinem kurzen oder längeren Leben zu gewärtigen hat! Etwas Derartiges zu denken und zu glauben kann der Seele den Tod bringen, weil das eine Lehre ist, die eine heimliche Ausgeburt der Hölle ist und zu den wahren Lebensprinzipien aus Gott für die Menschen gerade das schroffste Gegenteil darstellt. Die Bestimmung machen sich die Menschen selbst durch die Verkehrtheit ihres freien Willens und dadurch, dass sie nicht erwecken wollen alle die sieben Lebensgeister in sich, wodurch sie auch nicht zu der wahren Anschauung ihres innern, wahren und unvergänglichen Lebensschatzes kommen. Dadurch kommen sie auf Abwege und wollen dann auch im Lichte der Welt das wahre, innere Licht des Lebens aufsuchen und frohen Mutes nach demselben wandeln und handeln.

52,2. Wenn eine Menschenseele aber einmal so recht in der dicksten Nacht ihres selbstgeschaffenen Weltdünkels steckt, so können ihr bei Belassung ihrer inneren Willensfreiheit auch alle Engel der Himmel keine andere Richtung geben, und es kann da dann niemand sagen: ,Siehe, das war schon also die Bestimmung für diesen Menschen!‘ Ja, es war wohl allerdings eine Bestimmung, aber nicht etwa von Gott ausgehend, sondern vom Menschen selbst.

52,3. Von Gott aus war es nur eine Zulassung, und das eben infolge des vollkommen freien Willens des Menschen. Und was Ich nun sagte von einem Menschen, das gilt denn auch von einem ganzen Volke. Es ist und bleibt der Selbstschöpfer seiner zeitlichen und seiner ewigen Schicksale.

52,4. Und so wäre es grossirrig anzunehmen, Gott habe schon gar von Ewigkeit her bestimmt, dass dies alles, was Ich euch nun durch die Erscheinungen gezeigt und mit dem Munde vorausgesagt habe, also geschehen müsse. O nein, das durchaus ganz und gar nicht! Aber es wird dennoch alles also geschehen, weil es die Menschen also wollen, weil der allergrösste und mächtigste Teil von ihnen in aller Nacht der Hölle sich gar wohlbehaglich und allerhartnäckigst freiwillig befindet und nun selbst auf Meinen allergewaltigsten Ruf diese Nacht des Todes nicht verlassen will.

52,5. Denn mehr, als was Ich Selbst nun tue, getan habe und noch tun werde, kann bei der vollen Belassung der Freiheit des menschlichen Willens unmöglich getan werden, und wem da nicht die Augen aufgehen, und wer sich danach noch nicht kehrt, dessen Blindheit und eherne Verstocktheit des Herzens heilt kein Mittel mehr, von dem jeder sagen kann, dass es ein wahres, gutes und sanftes ist. Da muss dann das Gericht kommen und als letztes Mittel wirken. Damit aber das Gericht losbreche, muss das dasselbe bewirkende Mass voll werden, was bei diesem Volke bald – wie Ich’s gesagt habe – der Fall sein wird. Und so denket nun nicht ängstlich viel darüber nach; denn nicht Ich, sondern die unbekehrbaren Menschen wollen es also!“

52,6. Sagte nun Nikodemus: „Aber Herr und Meister, da sieht es um die Menschheit ja ganz entsetzlich böse aus! Wenn Gott Selbst solchen Menschen niemals sogar wider ihren dummen Willen und Eigensinn helfen kann, ja, wer soll ihnen dann noch helfen können?“

52,7. Sagte Ich: „Ja, Freund, du verstehst gar viele irdische Dinge nicht, die du doch siehst und begreifst, – wie willst du dann rein geistige Dinge fassen und begreifen, die du nicht siehst und irgend fühlst?! Ich habe es ja gesagt, dass Gott beim Menschen in bezug auf seine innere, geistige Entwicklung mit Seiner Allmacht nicht leitend und lenkend einwirken darf, und das aus Seiner ewigen Ordnung heraus. Denn täte Gott das, so würde der Mensch in sich zur toten Maschine und könnte nie zu einer freiesten Lebensselbständigkeit gelangen.

52,8. Bringe Mir den ärgsten Raubmörder her, und Ich werde ihn plötzlich umgestalten zu einem Engel des Lichtes; aber da wird unterdessen sein Selbstisches so gut wie völlig tot sein! Sowie Ich Mich aber mit dem Geiste Meines allmächtigen Willens wieder zurückziehen werde, so wird sein Selbstisches wieder tätig, und vor dir wird der alte Raubmörder stehen. Denn seine Liebe ist Raub- und Mordlust und ist somit sein Leben; nimmt man ihm dieses, so ist er dann vollkommen tot und hat gänzlich zu sein aufgehört.

52,9. Ein solcher Mensch aber kann dennoch gebessert werden, und das durch den höchst schlimmen Zustand, in den er sich selbst durch seine böse Liebe versetzt hat. Denn des Menschen Seele fängt erst dann an, über den Grund ihres argen und unglückseligen Zustandes nachzudenken, wenn sie sich schon im schweren Gerichte aus sich selbst befindet; und fängt die Seele einmal an, den Grund zu erkennen, dann wird sie auch bald den Wunsch in sich wahrnehmen, ihres argen Zustandes loszuwerden, und wird auf Mittel und Wege nachzusinnen anfangen, wie sie sich von dem argen Gerichte irgend losmachen könnte.

52,10. Und hat die Seele einmal solchen Wunsch und Willen in sich, so ist sie auch schon fähig, ein Licht in sich aufzunehmen, das ihr von oben her durch allerlei geeignete Mittel geboten wird.

52,11. Ergreift die Seele die ihr gebotenen Mittel, so fängt ihre ehedem böse Liebe an, sich in eine gute und bessere aus und in sich selbst umzugestalten. Es wird lichter und lichter in ihr, und sie geht wie von Stufe zu Stufe zu einer höheren Lebensvollendung über, und das ist nur durch die Zulassung eines schärfsten Gerichtes möglich. Und es wird sonach denn auch über die Juden, wenn ihr Greuelmass voll sein wird, ein schärfstes Gericht zugelassen werden, und das hier und jenseits, und das wird sie sehr demütigen für alle Zeiten der Zeiten, da sie nimmer zu einer Volksbeherrschung gelangen werden.“
Kapitel 121 – Die Führung der Menschheit. Erkenntnis, Verstand und freier Wille

121,2. “…Wer noch nie eine Sonne, einen Mond, eine bewohnbare Erde, Pflanzen, Tiere und Menschen erschaffen hat, der weiss auch sicher nicht, wie alle diese Geschöpfe zu leiten, zu erhalten und ihrer endlichen Hauptbestimmung zuzuführen sind. Ich aber weiss um alles das und habe eine ewige Ordnung festgestellt, ausserhalb derer niemand je etwas erreichen und bezwecken kann.

121,3. Der Mensch aber als Mein vollstes Ebenmass muss auch einen vollkommen freien Willen haben, mit dem er sich selbst in seinem geistigen Teile umgestalten, festen und von Meiner Allmacht frei machen muss, um dereinst als ein starkes, freies, selbständiges und selbstmächtiges Wesen selig neben Mir dazustehen, zu leben und zu handeln.

121,4. Siehe, alle Geschöpfe bestehen unter Meinen Mussgesetzen, und auch der Mensch seinem Leibe nach, – nur des Menschen Seele und Geist nicht, das heisst, was da betrifft den Willen und das freie Erkennen! Die Form und die Lebenseinrichtung der Seele in allen ihren Teilen ist natürlich auch ein Musswerk, von Mir ausgehend, doch aber nur also, dass sie eben durch den freien Willen im Menschen entweder sehr veredelt und befestigt oder auch sehr verunedelt und geschwächt werden kann.

121,5. Es würde aber dem Menschen der freie Wille wenig oder nichts nützen ohne die Fähigkeit eines freien Erkennens und den aus dem Erkennen abgeleiteten Verstand, der dem Willen erst zeigt, was gut und wahr und was falsch und böse ist.

121,6. Erst so der Mensch sich Erkenntnisse gesammelt und seinen Verstand geschärft und geweckt hat, kommt die Offenbarung des göttlichen Willens hinzu, die dem Menschen die rechten Wege zum ewigen Leben und zu Gott zeigt. Der Mensch kann dann eine solche Offenbarung annehmen oder nicht, da er einen vollkommen freien Willen auch Gott gegenüber haben muss, ohne den er kein Mensch, sondern ein Tier wäre, das keinen eigenen freien Willen, sondern nur einen Trieb hat, dem es nicht widerstehen kann.

121,7. Es ward im Anfange aber nur ein Menschenpaar auf die Erde gesetzt, und es hiess der Mann ,Adam‘ und das Weib ,Eva‘. Dieses erste Menschenpaar ward von Gott aus mit allen Fähigkeiten ausgerüstet. Es hatte tiefe Erkenntnisse, einen höchst klaren Verstand und einen machtvollsten freien Willen, vor dem sich alle anderen Geschöpfe beugen mussten.

121,8. Zu diesen Fähigkeiten bekam es auch aus dem Munde Gottes eine hellste und wohlverständliche Offenbarung, die ihm ganz frei und offen zeigte, was es zu tun habe, um die Bestimmung, die ihm von Gott gestellt wurde, auf dem kürzesten und leichtest wandelbaren Wege zu erreichen. Aber daneben zeigte ihm Gott auch an, dass es ganz frei sei und dem geoffenbarten Willen Gottes auch zuwider handeln könne, so es nach dem Triebe des Fleisches und der Materie der Welt handeln wolle; aber dann werde es sich dadurch selbst ein Gericht und mit demselben auch den Tod bereiten.

121,9. Ja, es ging das eine Zeitlang ganz gut; aber nur zu bald siegte die sinnliche Begierde unter dem von Moses aufgestellten Sinnbilde einer Schlange über die Erkenntnis des Guten und Wahren aus der göttlichen Offenbarung, und es übertrat das Gebot, um zu erfahren, was daraus werde.

121,10. Und siehe, was das erste Menschenpaar tat, das tun nun beinahe alle Menschen!

121,11. Gott hat es noch nie an grossen und kleineren Offenbarungen mangeln lassen, aber darum dennoch nie einen Menschen genötigt, dieselben zu beachten. Wohl aber dem, der sie beachtet und sein Leben danach einrichtet!

121,12. Das erste Menschenpaar hatte von Gott aus sicher die reinste und beste Erziehung erhalten und konnte diese auch auf alle seine Nachkommen unverfälscht übertragen; aber schaue dir die Menschen zweitausend Jahre später zur Zeit Noahs an, und du siehst sie in die bösesten Teufel verwandelt!

121,13. Haben der Erde erste Menschen etwa je Mangel an einer besten Erziehung gehabt? O nein! Haben sie solche etwa nicht auch ihren Kindern gegeben? O ja, und im stets reinsten Sinne! Aber es fühlten die Menschen in sich auch den Trieb, den Geboten Gottes zuwiderzuhandeln, weil das ihrem Fleische behagte, und sie sanken dadurch in eine grösste Lebensverderbnis und in die grösste Gottvergessenheit. Und wenn Gott ihnen Männer zusandte und sie gar väterlich ermahnte, dass sie sich zu Ihm wieder zurückkehren sollten, so wurden diese Männer alsbald geächtet, vertrieben und etliche sogar oft auf die grausamste Weise getötet.

121,14. Am Ende machten sich die von Gott abgefallenen Menschen sogar über die Zerstörung der Erde her, und da ward ihr Mass voll. Sie selbst öffneten die Schleusen der unterirdischen grossen Gewässer, die sich dann über die Frevler ergossen und sie alle ersäuften.

121,15. Das war aber nicht etwa ein aus dem Willen Gottes strikte hervorgegangenes Gericht, sondern nur ein zugelassenes, das infolge der inneren Einrichtung der Erde also erfolgen musste; denn wenn du von einer hohen Felswand herunterspringst, dich zerschellst und den Tod überkommst, so ist das auch ein über dich ergangenes Gericht, aber nicht aus dem Willen Gottes, sondern aus der Einrichtung und Beschaffenheit der Erde, woraus der Mensch infolge seines Verstandes gar wohl erkennen kann, dass alles Schwere in den Grund hinabstürzen muss.

121,16. Es ist sonach kein Mensch auf der Erde so verlassen, dass er sich nicht helfen könnte, so er nur recht wollte; aber so er das schon gleich von seinen Kinderjahren an nicht will, so muss er es sich ja doch selbst zuschreiben, wenn er in ein Elend kommt. Und was Ich da sage von einem Menschen, das gilt auch von einem ganzen Volke.

121,17. Es gibt kein Volk auf der ganzen Erde, das sich nicht ganz gut helfen könnte, wenn es nur wollte. Aber wo ist der Wille?! Ja, zum Bösen und Schlechten hat es des Willens in Übergenüge; aber zum reingeistig Guten und Wahren fehlt es ihm am guten Willen, weil dieses den Sinnen des Fleisches nicht frönt, und es geht die Seele eines solchen guten Willens baren Menschen gleich wie die Seelen eines ganzen Volkes in das Gericht und in den Tod der Materie über und kann und mag dann nichts mehr vernehmen, fassen und begreifen von dem, was da ist des Geistes, seines Lichtes und Lebens. Und so man solche Fleischseelen aus ihrem Schlafe aufrütteln will, so werden sie toll, grimmig wild, fallen über die Erwecker wie die Wölfe über die Lämmer her und erwürgen und zerreissen sie ohne alle Schonung und Erbarmung.

121,18. Ist dann etwa auch Gott schuld daran, wenn solche Menschen aus oben angeführten Gründen in die grösste und gottloseste Seelenblindheit geraten und in derselben dann Jahrtausende lang verharren? Wenn Gott über derlei Menschen ein mahnendes Gericht zulässt, so ist das gewiss väterlich gut und weise; denn nur eine grosse Not des Fleisches vermag die Seele der Materie abwendig und dem Geistigen zuwendig zu machen…”

flagge en  Jesus elucidates… Destiny or free will

   

Jesus elucidates… Destiny or free will

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 7, Chapter 52 and 121

Revealed from the Lord thru the Inner Word to Jacob Lorber

The Lord says…

52,1. “However, do not think that this is something which certain wise of the world call ‘destiny’, as if God had decided for every person what should happen in his shorter or longer lifespan! To think and believe this, can bring death to a soul, because this is a teaching, which is a secret product of hell, since it represents the direct opposite to the true principles of life out of God for men. People determine their own destiny by the wrongness of their free will and by the fact that they do not want to awaken the seven spirits in themselves, which is why they do not reach the contemplation of their inner, true and imperishable treasure of life. Thereby they go astray, wanting to seek for the true inner light of life in the light of the world and with joyous courage walk and act along that road.

52,2. Once, however, a human soul has properly established itself in the darkest night of its created worldly arrogance, by allowing it to keep its inner freedom of will, no angel of heaven will be capable to give it another direction, and nobody can say: ‘See, this was the destiny for this person!’ Yes, it was very much a destiny, but not originating from God, but from the person itself.

52,3. God only allowed it according to the perfectly free will of man. And what I say now about a single person, is also applicable to a whole nation. It is and stays the creator of its own temporal and eternal destiny.

52,4. And thus it would be very wrong to assume that God has from eternity determined that all this which I have shown to you by the phenomenon and predicted with the words out of My mouth, must take place. O no, absolutely not! Nevertheless everything will happen as shown, because the people want it like that, since by far the greatest and most powerful part of them live comfortably and most stubbornly willingly in the very night of hell, and even now upon My mighty call, do not want to leave this night of death.

52,5. Because I can do no more than what I have done now, have done in the past and still will do, if they are to keep their complete freedom of will, and he does not comprehend it, and who does not take note of it, his blindness and the great stubbornness of his heart cannot be healed by any means that one could say is true, good and gentle. As a last effective measure, a judgement must come. But for the judgement to break loose, the cup must be full, which will, as I have said, soon be the case with this nation. And as such do not think about it too much in fear; because not I, but the people who do refuse to change want it like this!”

52,6. Said Nicodemus: “But Lord and Master, then it looks extremely bad for mankind! If even God cannot help such people against their own stupid will and stubbornness, then who else could help them?”

52,7. Said I: “Yes, friend, there are many earthly things which you can see and touch but do not understand, so how do you want to understand and comprehend purely spiritual things which you do not see and in anyway sense?! I have explained that God, because of His eternal order, may not influence man in his inner spiritual development by guiding and directing him with His omnipotence. Since, if God would do this, man in himself would become a dead machine and could never reach the freest independence of life.

52,8. Bring Me the worst cut-throat, and I will instantly change him into an angel of light; but at the same time his individuality would be as good as dead! But as I withdraw the spirit of My omnipotent will, his individuality becomes active again, and the old cut-throat will stand before you. His love is to rob and to murder and it is therefore his life; if you take this away from him, he is completely dead and has totally ceased to exist.

52,9. But such a man can still be bettered, and this through the extremely bad state into which he has placed himself through his evil love. But the soul of a person only then starts to think about the reason of its evil and miserable state, if it finds itself in hard, self-inflicted judgement; and once the soul has started to recognize the reason, then it will soon perceive the inner desire to rid itself from its miserable state, and will start to think about the ways and means of how it can free itself from the hard judgement.

52,10. And once the soul has such a wish and will, then it is also able to absorb a light which was given it from above by any suitable means.

52,11. If the soul seizes the means offered, its previously evil love starts to change into a good and better love within and out of itself. It will become increasingly lighter in it, and it will step by step go to a higher perfection of life, and this is only possible by allowing the severest judgement. And therefore, a most severe judgement will be permitted to come also over the Jews, when their cup of atrocities is full, and this here and in the beyond, and this will humiliate them for all times of times, since they will never gain domination over a people.”

Chapter 121 – The guidance of humanity. Knowledge, intellect and free will.

121,2. “…He who has not yet created a sun, a moon, a habitable Earth, plants, animals and men, knows certainly not how all these creatures have to be guided, sustained and brought to their ultimate goal. I, however, know all this and have established an eternal order, without which nobody could achieve anything.

121,3. Man, as My complete image, must also have a perfect free will by which he has to – as far as his spiritual part is concerned – transform and strengthen himself, and make himself free from My omnipotence, so that one day he may stand next to Me and live and act as a strong, free, independent and arbitrary being.

121,4. Look, all creatures are subject to laws, which are established by Me. Also man, where his body is concerned. Only the soul and the spirit of man are not. That is, as far as his will and the freedom of learning and the realization of everything are concerned. The form and the structure of the soul in all its parts is of course also subject to laws which are established by Me, but only in such a way, that, precisely because of the free will in man, he can become either very noble and strong or very ignoble and weak.

121,5. But the free will of man would be of little or no use at all if he would not have the possibility to learn and to recognize freely, and from that, a reasoning that shows to the will what is good and true and what is wrong and bad.

121,6. Only when man has gathered knowledge and has sharpened and awakened his intellect, the revelation of the divine will is added, which shows man the true way to eternal life and God. Then man can either accept this revelation or not, since also in relation to God he must have a completely free will, or else he would not be a human being but an animal that has no free will but only an instinct which it cannot resist.

121,7. In the beginning, only one human pair was placed on Earth, and the man was called ‘Adam’ and the woman ‘Eve’. God provided this first human pair with all abilities. They had a deep understanding, a clear intellect and a very powerful free will by which all other creatures had to bow down.

121,8. In addition to these abilities they also received a clear and easy to understand revelation from the mouth of God, which showed them freely and openly what they had to do to reach the goal that has been set by God on the shortest and easiest travelable way. But besides that, God let them also know that they were completely free and could also act contrary to the will which was revealed by God, by allowing them to be seduced by the flesh and the matter of the world. However, thereby they would bring a judgment over themselves and by that also their death.

121,9. Well, this went very well for a certain period of time, but soon the sensual desire – represented symbolically by Moses in the form of a snake – became victorious over the realization gained from the divine revelation of what is good and true, and they transgressed the commandment in order to see what would be the result of that.

121,10. And look, what the first human pair did is now done by almost all human beings.

121,11. God has never failed to give great and small revelations, yet He has never forced any human being to heed them. However, blessed is the one who does heed them and directs his life accordingly.

121,12. The first human pair had surely received the purest and best education from God and would have been able to pass this on, unadulterated, to all their descendants. But just look at the people 2,000 years later at the time of Noah. Then you will see that they are changed into malicious devils.

121,13. Did the first human beings on Earth ever lack the best education? Oh no! Have they not given it also to their children? Yes, sure, and always in the purest way. However, men felt within also the impulse to go against the commandments of God, because that was pleasing to their body, and thereby their lives fell into total decay and complete ungodliness. And when God sent men to them and admonished them in a fatherly manner to return to Him, such men were soon excommunicated, expelled and some of them were even killed in a cruel manner.

121,14. Finally, those people who had turned their back to God even began to destroy the Earth, and then their measure was full. They themselves opened up the gates of the subterranean great waters, which then gushed over the evil ones by which they were all drowned.

121,15. This however, was not a judgment directly coming from God’s will, but a judgment that was allowed, that had to happen in this way because of the inner structure of the Earth. Because if you jump down from a high rock-face crashing and killing yourself, this is also a judgment that comes over you, but not by the will of God, but because the Earth is arranged in such a way that everything that is heavy certainly has to fall down, what man, by his intellect, is quite capable of knowing.

121,16. Therefore, no human being on Earth is so helpless that he could not help himself if he really wants, but if already from his childhood he does not want that, he can only blame himself if he comes into distress. And what I am saying now of one person applies also to a whole nation.

121,17. There is no nation on Earth that could not help itself quite well if it only wanted to. But where is the will? Yes there is more than enough will for doing what is evil and bad, but for the spiritual, which is purely good and true the good will is lacking because it is not according to the sensuality of the flesh. And the soul of someone who does not have such good will, as also the soul of an entire nation, goes over into the judgment and the death of matter, and then is unable and unwilling to listen, to absorb and to understand from what is of the spirit, of its light and its life. And if one wants to wake up such souls who are imprisoned in their flesh, they become mad and furious, fall upon those who are trying to wake them up, like wolves upon lambs, and strangle and tear them pitiless to pieces without any mercy.

121,18. Is that then also God’s fault if such people for the above-mentioned reasons come into the greatest and most ungodly blindness of their soul, in which state they remain for thousands of years? If God allows a warning judgment to come over such people, this is surely fatherly good and wise, for only great misery of the flesh can turn away the soul from matter and turn him toward the spiritual…”

Demut & Nächstenliebe sind ein Muss für die grösseren Gaben – Humility & Brotherly Love are a Must for the greater Gifts

BOTSCHAFT / MESSAGE 563
<= 562                                                                                                                564 =>
<= Zurück zu den Liebesbriefen                                                 Back to LoveLetters =>

flagge ru Flag-chinese-standard-mandarin-270x180px finnland-270x180px poland-270x180px
2017-10-31 - Jesus sagt-Demut und Naechstenliebe sind ein Muss fuer die groesseren Gaben-Liebesbrief von Jesus 2017-10-31 - Jesus says-Humility and Brotherly Love are a Must for the greater Gifts-Love Letter from Jesus
=> VIDEO   => PDF   => AUDIO… => VIDEO   => PDF   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Die Gabe der Heilung
=> Berufung, Fortschritt, Gefahr & Bel…
=> Demut, Kleinheit & Ehrlichkeit
=> Lass Mich dein einziger Fokus sein
=> Ausbildung zum Zugpferd des Königs
=> Ich habe wunderbare Dinge geplant
=> Jedes von euch ist unentbehrlich
=> Die unbeirrbare, fokussierte Seele
Related Messages…
=> The Gift of Healing
=> Calling, Progress, Danger & Reward
=> Humility, Littleness & Honesty
=> Let Me be your only Focus
=> Training as Draft Horse of the King
=> I have wonderful Things planned
=> Each of you is indispensible
=> The single-minded, focused Soul

flagge de  Demut & Nächstenliebe sind ein Muss für die grösseren Gaben

Jesus sagt… Demut & Nächstenliebe sind ein Muss für die grösseren Gaben

31. Oktober 2017 – Worte von Jesus an Schwester Clare
Übersetzt von Anja und gesprochen von Jackie

Jesus begann… “Da war viel Angst gefangen in jenen Filtern, die verschwanden, als du dich von der Angst losgesagt und distanziert hast. Du hast im Geiste ziemlich viel gesehen, aber die Angst hat das vollkommenere Sehvermögen blockiert. Jetzt wirst du langsam lernen, dich zu entspannen und Mir erlauben, dir das zu offenbaren, was Ich will, dass du es siehst. Ruhen und loslassen, offen sein und ruhen.”

“Dich in diesen Gaben zu bewegen ist kein öffentliches Spektakel, wie Viele dich glauben liessen in der Vergangenheit. Es ist ein sanfter Prozess des Sehens und ein sanftes Wandeln im Geist.”

(Clare) Ich glaube, dass Er sich auf all die lauten Gebete, Vorführungen und Selbstdarstellungen bezieht, die ich in Kirchen gesehen hatte. Ich habe diese Art nie gemocht.

(Jesus) “Nun, Meine Liebe, du hast noch Vieles zu lernen. Manchmal geschieht es so, weil die Menschen so überglücklich sind, geheilt worden zu sein. Ich stimme dir zu, dass eine solche Vorführung theatralisch sein kann. Oh wie Ich die Heilungen liebe, die so natürlich geschehen wie das Atmen, ohne Trara und Selbstdarstellung.”

“Das ist ein Grund, warum Ich jene Seelen nutzen will, welche die Anonymität suchen im Dienst. Sie haben nichts Anderes investiert, als Mein Glück und das Wohlergehen Jener, welchen sie dienen. Und das ist, wie es sein sollte. Die Würdigung eines Dieners für etwas, das Ich getan habe, ist eine abscheuliche Sache, aber ziemlich schwierig, dies in eurer Kultur zu vermeiden. Dennoch wird eine neue Sorte Heilungs-Propheten herangezogen. Sie ziehen die verborgenen Orte vor und werden gerne übersehen, damit die Menschen Mich ansehen anstatt sie, auch wenn sie sie ansehen, möchte Ich, dass sie Mich sehen.”

“Aber diese Welle kommt und Ich will, dass die Herzbewohner ein Teil davon sind. Ich will sie salben, um zu Sehern zu werden und mit den Engeln zusammen zu arbeiten. Ihr habt über viele Jahre mit Engeln zusammen gearbeitet, ohne ihre Gegenwart wahrnehmen zu können und jetzt, da diese Filter entfernt sind, werdet ihr anfangen diese kostbaren Geschöpfe und loyalen, sehr treuen Diener von Mir, zu sehen.”

“Meine Leute, die Zeit ist jetzt hier, wo ihr Alle anfangen sollt, die grösseren Gaben zu suchen, insbesondere die Gabe der Prophezeiung und Heilung und die Zusammenarbeit mit den Engeln, die zur Erde gesandt sind mit einer Heilungs-Mission. Da ist absolut nichts Verwerfliches daran, wenn ihr die Gegenwart der Engel anruft, nutzt und würdigt.”

“Dies ist wirklich die Art, wie Ich Mir wünsche, Dinge zu tun. Denn ein Jeder im Himmel hat eine Aufgabe zu erledigen, Jeder dient und sie lieben es zu dienen. Und Ich liebe es, ihnen dabei zuzusehen! Und sie lieben eure Anerkennung ihnen gegenüber, ohne ihre Person zu vergöttern. Es ist ein lieblicher, unterstützender Dienst und diese Boten tragen eine mächtige Salbung, um Meine Anliegen auszuführen – sei es in einem gewalttätigen Krieg oder an einer Heilungskonferenz.”

“Meine Leute, bittet Mich um diese Gabe und wenn ihr noch nicht bereit seid dafür, werde Ich euch vorbereiten. Ich habe euch zu diesem Kanal geführt, um euch für die grösseren Gnaden vorzubereiten und Demut ist eine absolute Vorraussetzung. Demut und Verborgenheit, der Wunsch, nur von Mir gesehen zu werden. Bescheidenheit und Demut gehen Hand in Hand. Jene von euch, die sich entschieden haben, sich vor Menschen verborgen zu halten, nähern sich dem Ende ihrer Vorbereitung. Euch werden bald die grösseren Gaben anvertraut werden.”

“Alle, die Mir auf den Berg gefolgt sind, Alle von euch, die eine feste Zusage gemacht haben, nicht ins Flachland zurück zu kehren, nähern sich der Zeit ihrer Ausstattung.”

“Demut und Nächstenliebe sind die zwei grundlegenden Tugenden, in welchen ihr gefestigt sein müsst, bevor Ich euch zuverlässig nutzen kann. Habe Ich nicht zu Jenen gesagt, die zu Mir kamen, um Mir zu sagen, wie sie in Meinem Namen geheilt und Wunder gewirkt haben… ‘Entfernt euch von Mir, Ich habe euch nie gekannt.'”

“…Viele werden aber zu Mir sagen an jenem Tag, ‘Herr, Herr haben wir nicht in Deinem Namen prophezeit und in Deinem Namen Dämonen ausgetrieben und viele Wunder gewirkt?’ Dann werde Ich ihnen sagen, Ich kenne euch nicht, hinweg von Mir, ihr Arbeiter der Gesetzlosigkeit.’ Matthäus 7:22-23

“Sie kannten die Wunder, richtig, aber sie haben Mich nicht gekannt. Das ist der Grund, weshalb ihr hier seid, um das Allerwichtigste zu lernen…  Mich zu kennen und Mir komplett hingegeben zu sein, um bereit gemacht zu werden für eure Ausstattung. Jene, die Wunder wirken ohne Liebe, haben keinen Anteil an Mir, denn es ist eure Liebe zu Mir und zu eurem Nächsten, die euch für diese Salbung qualifiziert. Also sage Ich euch, jagt nicht Wundern nach. Jagt Mir nach und wenn ihr Mich findet – lasst Mich niemals los und alles Andere wird kommen, wann es sein soll.”

“Dann werde Ich euch vorbereiten, um an Meiner Stelle zu handeln, denn habe Ich nicht gesagt, dass ihr grössere Werke tun werdet als Ich? Wahrlich, wahrlich, Ich sage euch, wer an Mich glaubt, wird die gleichen Werke tun, die Ich getan habe. Er wird sogar grössere Dinge tun, als Diese, denn Ich gehe zum Vater. Und Ich werde tun, worum auch immer ihr in Meinem Namen bittet, damit der Vater verherrlicht wird in dem Sohn. Johannes 14:12-13

“Eure Sehnsucht, Mich für immer bei euch zu haben, in eurem Herzen lebend, ist eure Absicherung. Sobald das gefestigt ist, kann Ich euch die mächtigen Gaben anvertrauen, weil eure Prioritäten richtig geordnet sind. Nach diesen Gaben zu streben, solange ihr Mich ignoriert, führt zu Stolz und Prahlerei und dies wird Meinem Leib mehr schaden als wie wenn ihr überhaupt nichts getan hättet. Was ihr seid und was sie sehen in euch, wenn ihr dient, wird sich in ihrem eigenen Leben wiederholen. Aus diesem Grund bin Ich so sorgfältig und pingelig mit eurer Ausbildung und Vorbereitung. Da darf es keine Spur von Selbstliebe geben, welche in eine voll ausgewachsene Vergötterung ausarten könnte.”

(Clare) Wow, Herr! Ich erinnere mich, dass Du Ezekiel gebeten hattest, nicht mehr im Bereich Musik zu dienen, weil Deine Braut so verliebt war in seine Gabe. Und dies geschah wirklich vor einigen Jahren – also hörte er auf damit. Seitdem haben wir andere Dinge gemacht, aber da gab es eine gewisse Zeitspanne, wo Ezekiel von einer gewissen romantischen Aura umgeben war, wie John Michael Talbot. Die Menschen schauten auf uns und nicht mehr auf den Herrn, also wollte Er, dass wir damit aufhören. Und wir waren glücklich, es aufzugeben.

(Jesus) “Es liegt in der Natur eurer Kultur, Menschen zu verherrlichen. Dies ist eine weitere Sache, die nicht in euch gefunden werden darf, während ihr eifrig Meine Ehre verteidigt, indem ihr es ablehnt, irgend eine Ehre für euch selbst zu nehmen, ausser euch vorzubereiten und auszustatten.”

(Clare) Der Herr brachte mir dazu das Beispiel aus der Schrift in den Sinn, welches ihr in Apostelgeschichte 14:8-15 nachlesen könnt.

(Jesus) “Es ist die menschliche Natur, Clare, aber die menschliche Natur muss besiegt werden. Ich habe vollstes Vertrauen in euch, die ihr den steilen Aufstieg mit all seinen tückischen und rutschigen Abhängen gewählt habt. Ich habe Vertrauen in euch, dass ihr Meine Ehre verteidigen werdet. Ihr habt Mich mit eurem ganzen Herzen gesucht und Ich sehe, dass nichts wichtiger ist für euer Herz, als Meine Liebe und Gegenwart in eurem Leben.”

“Doch da gibt es Andere, die lehren, wie man viele beeindruckende Gaben im Leib erreichen und ausführen kann, während Ich ausgegrenzt bleibe. Dies ist der gefährliche Weg. Meine Bräute, verliebt euch nicht so sehr in die Wunder der Heilung, wo ihr an zwei Orten gleichzeitig seid und in die schöpferischen Wunder, dass ihr darob die kostbare Liebe vergesst, die wir teilen. Ihr werdet von Vielen versucht werden, die nicht verstehen, aber ihr werdet das Falsche richtig stellen, wenn sie euch dafür rühmen.”

“Dies ist also eine neue Jahreszeit für euch, Meine Bräute. Da ihr euer Nächstes geliebt habt wie euch selbst und Mich mit eurem ganzen Herzen, mit eurem Gemüt und mit eurer Kraft. So liebt nun eure Brüder und Schwestern in ein harmonisches Ganzes hinein mit Meinen Gaben an euch.”

flagge en  Humility & Brotherly Love are a Must for the greater Gifts

Jesus says… Humility & Brotherly Love are a Must for the greater Gifts

October 31, 2017 – Words from Jesus to Sister Clare
Spoken by Jackie

Jesus began… “There was much fear caught up in those filters that came out when you renounced Fear. You have seen quite a lot in the spirit but fear had blocked more perfect vision. Now, slowly you will learn to relax and allow Me to reveal to you what I want you to see. Resting and letting go, being open and resting.

“Moving in these gifts is not a three ring circus, as many would have you believe from the past. It is a gentle process of seeing and gently moving in the Spirit.”

(Clare) I believe He was referring to all the loud prayers, displays and showmanship I have seen in church services. I have never liked those.

(Jesus) “Well, My Love, you have much to learn. Sometimes it is that way, because people are so overjoyed to be healed. Nonetheless, I do agree that presentation can be theatrical, and oh, how I love the healing that comes as natural as breathing, without fanfare and showmanship.”

“That is one reason I want to use the souls who seek anonymity for ministry. They have nothing invested in it but My Happiness and the welfare of those they minister to. And that’s as it should be. Recognition of a minister for what I have done is a detestable practice, but quite hard to avoid in your culture. Nevertheless, a new class of healing prophets are being raised up. They prefer the hidden places, to be overlooked and for others to see Me rather than them, even when looking directly at them. I want them to see Me.”

“But this wave is coming and I want your Heartdwellers to be a part of this. I want them anointed to be seers and work with angels. You have worked with angels for many years without recognizing their presence, and now that the filters are removed, you will begin to see these precious creatures and loyal, very loyal servants of Mine.”

“My people, the time is now and here for all of you to begin to seek the better gifts, especially prophecy and healing and working with angels that are sent to the Earth on healing missions. There is absolutely nothing inappropriate in you calling upon, using and acknowledging the presence of angels.”

“This truly is the way I wish to do things. Because everyone in Heaven has a job to perform, everyone serves and they love to serve. And I love to see them serve! And they love your acknowledgement of them, without idolizing their persons. It is a sweet, supportive ministry and these messengers pack a mighty anointing to do My bidding–whether it be during a violent war or a conference on healing.”

“My people, ask Me for this gift and if you are not ready, I will prepare you. I have brought you to this Channel to prepare you for the greater gifts, and humility is the absolute prerequisite. Humility and hiddenness, the desire to be seen only by My eyes. Modesty and Humility go hand in hand. Those of you who chose to hide from man are nearing the end of your preparation; you will soon be entrusted with the greater gifts.”

“In fact, all of you who have followed Me up the mountain, all of you who have made a firm commitment not to go back to the lowlands, are nearing the time of your equipping.”

“Humility and brotherly love are the two grounding virtues that you must be firmly established in before I can safely use you. Did I not say, “Depart from Me, I never knew you.” to those who came to Me, telling how they had healed and performed miracles in My Name?”

“…Many will say to Me on that day, ‘Lord, Lord, did we not prophesy in Your name, and in Your name drive out demons and perform many miracles?’ Then I will tell them plainly, ‘I never knew you; depart from Me, you workers of lawlessness.’ Matthew 7:22-23

“They knew the miracles all right, but they did not know Me. That is why you are here, learning the most essential thing: to know Me and be completely yielded to Me, to be made ready for your equipping. Those who perform miracles without love have no part in Me, for it is your love for Me and for your brother that qualifies you for this anointing. So, I am telling you, do not chase after miracles. Chase after Me and when you find Me–never let Me go and everything else will come when it is supposed to.”

“Then I will prepare you to act in My stead, for did I not tell you greater works than these you shall do? Truly, truly, I tell you, whoever believes in Me will also do the works that I am doing. He will do even greater things than these, because I am going to the Father. And I will do whatever you ask in My name, so that the Father may be glorified in the Son. John 14:12-13

“Your yearning to have Me forever with you, living in your heart, is your safeguard. Once this is established, I can entrust you with the power gifts, because your priorities are in order. To seek these gifts, while ignoring Me, leads to Pride and Vain Glory and will damage My Body more than if you never did any works at all. What you are and what they see in you, when you minister, will be replicated in their own lives. That is why I am so meticulous in training and preparing you. There must not be any vestige of self-love that could blossom into full blown idolatry.”

(Clare) Wow, Lord! I remember You asked Ezekiel to stop ministering in music, because Your Bride was enamored of his gift. And this happened, really, with the Lord several years ago – so he stopped. Since then we’ve done other things, but there was a period of time where there was just this romantic, John Michael Talbot kind of aura on Ezekiel, and people were looking at us that way, and not looking at the Lord. So He wanted us to stop. And we were happy to.

(Jesus) “It is the nature of your culture to exalt men. This is another work that must not be found in you, while you fiercely protect My honor by refusing to take the credit for anything except preparing and equipping you.”

(Clare) The Lord brought this incident in the Scriptures to mind just then, which you can read in Acts 14:8-15

(Jesus) “It is human nature, Clare, but human nature must be conquered. I have complete confidence in you who have chosen the steep climb with all its treacherous and slippery slopes. I have confidence in you that you will defend My honor. You have sought Me wholeheartedly and I see that there is nothing dearer to your hearts than My Love and presence in your lives.”

“Yet, there are others teaching how to accomplish many striking gifts in the Body, while I am side-lined. This is the dangerous path. Do not become enamored of bi-location, healing miracles, and creative miracles, so much so that you forget about the precious love we share, My Bride. You will be tempted by many who do not understand, but you will right the wrong when they assign glory to you.”

“So, this is a new season for you, My Brides. Having loved your brother as yourself, having loved Me with all your heart and mind and strength, love your brothers and sisters into wholeness with My gifts to you.”

flagge ru  Смирение и любовь к ближнему являются обязательным условием

<= обратно

 => PDF

Иисус говорит: ,Смирение и любовь к ближнему
являются обязательным условием для бòльших даров‘

31 октября 2017 – Слова Иисуса к сестре Клэр

Иисус начал: «В тех фильтрах было много страха, но они исчезли, когда ты отказалась от них и отдалилась. Ты видела довольно много в духе, но страх блокировал более совершенное зрение. Теперь ты будешь постепенно учиться расслабляться и позволишь Мне открыть тебе, чтобы ты могла видеть то, что Я хочу, чтобы ты могла покоиться и отпускать, чтобы ты была открытой и была в покое.»

«Движение в этих дарах – это нежный процесс и нежное движение в духе, а не публичное зрелище, как многие в прошлом заставляли тебе верить.»

(Клэр) Я думаю, что Он здесь ссылается на все те громкие молитвы, демонстрации (шоу) и самопрезентации, которые я видела в церквях. Я таким образом никогда не делала.

(Иисус) «Теперь, Моя любимая, многому следует еще научиться. Иногда происходит так, потому что люди вне себя от радости, потому что исцелились. Я согласен, что такая демонстрация может выглядеть театрально. О, как Я люблю такие исцеления, которые совершаются, как дыхание, без шумихи и самопрезентации.»

«Поэтому Я хочу использовать те души, которые ищут анонимность в служении. У них только одно желание, чтобы приносить Мне счастье и благополучие для тех, кому они служат. И так должно быть. Оценка слуги за то, что сделал Я, – это мерзкая вешь, но довольно сложно избежать этого в вашей культуре. Тем не менее, будет привлечен новый сорт ,пророков-целителей‘. Они предпочитают скрытые места, они хотят быть незаметными, чтобы люди смотрели на Меня, а не на них. И если люди будут смотреть на них, то Я хочу, чтобы они видели Меня в них.»

«Придет эта волна, и Я хочу, чтобы жители сердца были частью этого. Я хочу их помазать, чтобы они стали провидцами и работали вместе с ангелами. Вы работали с ангелами в течение многих лет, не будучи в состоянии воспринимать их присутствие, но теперь, – так как эти фильтры удалены, – вы начнете видеть этих драгоценных, лояльных созданий и Моих очень верных слуг.»

«Люди Мои, теперь время, чтобы вы все начали искать бòльшие дары, особенно дар пророчества и исцеления, и сотрудничество с ангелами, которые посланы на землю с миссией исцеления. Нет абсолютно ничего предосудительного, если вы призываете присутствие ангелов и их цените, и используете.»

«Таким образом Я хочу совершать дела, ибо на небе каждый имеет задание, каждый служит, и они (ангелы) любят служить. И Я люблю смотреть, как они служат! И они любят, когда вы их признаете и цените, не обожествляя, однако, их и не поклоняясь им. Это прекрасное, поддерживающее служение, и эти вестники имеют мощное помазание, чтобы исполнять Мои дела, будь то в жестокой войне или на исцеляющей конференции.»

«Люди Мои, просите Меня об этом даре, и если вы еще не готовы для этого, Я приготовлю вас. Я вас привел к этому каналу, чтобы приготовить вас к бòльшей благодати, и смирение является абсолютным требованием. Необходимо иметь смирение и скрытость, – желание, чтобы видел только Я. Скромность и смирение идут рука об руку. Те из вас, которые приняли решение жить в сокрытости от людей, приближаются к концу их приготовления. Вам скоро будут вверены бòльшие дары.»

«Все те, которые следовали за Мной, восходя на гору, которые твердо взяли на себя обязательство не возвращаться на равнину, приближаются ко времени их снаряжения.»

«Смирение и любовь к ближнему являются двумя основными добродетелями, в которых вы должны быть укреплены, прежде чем Я могу надежно использовать вас. Разве Я не сказал тем, которые скажут, как они Моим именем исцеляли и чудеса творили: ,Отойдите от Меня, Я никогда не знал вас‘?»

«Многие скажут Мне в тот день: ,Господи! Господи! Не от Твоего ли имени мы пророчествовали? И не Твоим ли именем бесов изгоняли? И не Твоим ли именем многие чудеса творили?‘ И тогда объявлю им: ,Я никогда не знал вас; отойдите от Меня, делающие беззаконие‘.» Мф 7:22-23

«Они знали, как творить чудеса, но они не знали Меня. Поэтому вы здесь, чтобы научиться самому главному. Чтобы вы познали Меня, чтобы вы были полностью преданы Мне и были приготовлены для принятия вашего снаряжения. Те, которые творят чудеса без любви, не имеют доли во Мне, но ваша любовь ко Мне и к вашему ближнему квалифицируют вас для этого помазания. Поэтому Я говорю вам, не гоняйтесь за чудесами, но, простираясь вперед, ищите Меня, и, найдя Меня, никогда не отпускайте Меня, а все другое придет, если нужно.»

«Тогда Я подготовлю вас, чтобы вы действовали вместо Меня, ибо не говорил ли Я, что вы совершите бòльшие дела, чем Я совершил? ,Истинно, истинно говорю вам: верующий в Меня, дела, которые творю Я, и он сотворит, и больше этих сотворит, потому что Я к Отцу Моему иду. И если чего попросите у Отца во имя Мое, то сделаю, да прславится Отец в Сыне‘.» Ин 14:12-13

«Ваше стремление к тому, чтобы Я всегда жил в вашем сердце, является вашей охраной. Как только это утвердится, Я могу вам доверить мощные дары, потому что ваши приоритеты правильно упорядочены. Стремление к этим дарам без Меня ведет к гордости и хвастовству, что причинит Моему телу больше вреда, чем если бы вы вообще ничего не делали. Кто вы и что люди видят в вас, когда вы служите, будет повторяться в их собственной жизни. Поэтому Я очень осторожен и придирчив относительно вашего образования и вашей подготовки. Там не должно быть и следа самолюбия, которое может превратиться в полномасштабное обожание.»

(Клэр) Вот это да. Господи, я вспоминаю, что Ты просил Езекииля, чтобы он больше не служил в области музыки, потому что Твоя невеста так влюблена была в его дар. Это действительно произошло несколько лет тому назад, поэтому он прекратил это служение. С того времени мы делали другие дела, но был определенный период времени, когда Езекииль был окружен определенной аурой, как Джон Майкл Талбот. Люди смотрели на нас, а не на Господа, поэтому Он хотел, чтобы мы прекратили это служение. И мы были счастливы, отказавшись от этого служения.

(Иисус) «Это в природе вашей культуры, чтобы прославлять людей. Это еще одна вещь, которая не должна быть у вас. Усердно защищая Мою славу, не принимайте какую-нибудь славу себе, чтобы действительно Я мог вас подготовить и снарядить.»

(Клэр) Господь напомнил мне еще пример из Писания, который вы можете прочитать в Деяниях апостолов 14:8-15.

(Иисус) «Это природа человеческая, Клэр, но человеческая природа должна быть побеждена. Я полностью доверяю вам, которые выбрали самый крутой подъем со всеми его коварными и скользкими склонами. Я верю в вас, что вы будете защищать Мою славу. Вы искали Меня всем сердцем своим, и Я вижу, что нет ничего важнее для вашего сердца, чем Моя любовь и Мое присутствие в вашей жизни.»

«Но есть другие, которые учат, как можно достичь многие впечатляющие дары в теле Моем, и как осуществлять эти дары, в то время как Я исключен. Это опасный путь. Мои невесты, не сильно будьте влюблены в чудеса исцелений, где вы с одной стороны находитесь в творческих чудесах, с другой же стороны вы забываете о драгоценной любви, которой мы делимся. Вы будете многими людьми искушаемы, которые не понимают, и вы неправду назовете правдой, если люди вас будут превозносить.»

«Так что это новый сезон для вас, Мои невесты, ибо вы любили вашего ближнего, как самого себя, вы любили Меня всем сердцем своим, всей душой своей, всем разумением своим и всей крепостью своей. Так любите теперь ваших братьев и сестер в гармонии с Моими дарами для вас.»

<= обратно

Ehesegnung, Brot und Wein & Zeremonien – Marriage Blessing, Bread and Wine & Ceremonies

<= Zurück zur Übersicht – Back to Overview

GEJ8-040-EHESEGNUNG ABENDMAHL ZEREMONIEN-Jesus erlaeutert Grosses Johannes Evangelium Band 8 Jakob Lorber GEJ8-040-MARRIAGE BLESSING BREAD WINE CEREMONIES Jesus explains Great Gospel of John Volume 8 Jacob Lorber
=> VIDEO   => AUDIO… => VIDEO  => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Bedeutung des letzten Abendmahls
=> Die geistige Taufe Meiner Liebe
=> Würde des Menschen
=> Das vollkommene Gebet
=> Die wahre Taufe durch Gnade
=> Paulus-Brief an Laodizea
=> Christentum, Kirchen & Kulte
=> Was sollen wir denn tun?
=> Seid getauft in Geist & Wahrheit
Related Messages…
=> Meaning of the last Supper
=> The spiritual Baptism of My Love
=> Human Dignity
=> The perfect Prayer
=> The true Baptism by Grace
=> Pauls Letter to Laodicea
=> Christianity, Churches & Cults
=> What shall we do then?
=> Be baptized in Spirit & Truth

flagge de  Ehesegnung, Brot und Wein & Zeremonien

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES – BAND 8
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Kapitel 40 – Brot und Wein in geistiger Entsprechung; von den Zeremonien

Einleitende Informationen
Der Herr befindet sich mit den Jüngern und ein paar hundert Menschen in der Herberge des Lazarus auf dem Ölberg. Jesus belehrt die Anwesenden in vielerlei Aspekten der Schöpfung, der Geister, der Gebräuche und klärt über Facetten des Aberglaubens auf – eine einzige Offenbarung…

Der Herr spricht:

1. Lazarus liess sogleich einen frischen Wein bringen und sagte: „Das Grosse und Allererhabenste, was wir nun aus Deinem Gottesmunde vernommen haben, muss auch mit einem frischen Weine bekräftigt und in unseren Herzen besiegelt werden!“

2. Sagte Ich: „Da hast du, Freund und Bruder Lazarus, recht! Alles Gute und Wahre findet im Brot und Wein seine volle Entsprechung. Darum werdet ihr nach Mir zu Meinem Gedächtnis auch beim mässigen Genusse des Brotes und des Weines stets versichert sein können, dass Ich im Geiste, so wie nun im Leibe, bis ans Ende aller Zeiten dieser Erde Mich unter euch, Meinen Kindern, Brüdern und Freunden, persönlich befinden werde. Werdet ihr Mich mit euren Fleischesaugen auch gerade nicht allzeit erschauen, so wird es euch aber dennoch euer Herz sagen: ,Freuet euch; denn euer Herr, Gott und Vater ist unter euch und segnet für euch das Brot und den Wein! Seid denn fröhlich und heiter in Seinem Namen, und gedenket dabei der armen Brüder und Schwestern und besonders der Armen im Geiste!‘

3. Wenn euch euer Herz eine solche Mahnung geben wird, da denket und glaubet allzeit, dass Ich Mich persönlich unter euch befinde, und um was Gutes und Wahres fürs Leben der Seele ihr Mich da bitten werdet, das werde Ich euch denn auch allzeit bereitwilligst und wohlverständlichst geben.

4. Die Mich aber da mit grosser Liebe ihrer Herzen begrüssen werden, die werden sich auch bald mit ihren Augen überzeugen, dass Ich wahrhaft persönlich Mich unter euch befinde. Was Ich aber hier euch sage und beteuere, das gilt auch ganz gleich allen euren wahren und getreuen Nachfolgern. – Aber nun gib den frischen Wein her; denn Ich bin durstig geworden!“

5. Hierauf ward ganz frischer und bester Wein kredenzt. Ich trank, und auch alle andern tranken und lobten den Wein, der durch Meinen Willen sehr gewürzt und versüsst war.

6. Als wir uns also gestärkt hatten, da sagte abermals der Schriftgelehrte, ob Ich nun schon willens wäre, ihm das zu beantworten, um was er Mich gefragt hatte.

7. Ich aber sagte: „Freund, es gibt da noch andere Dinge, die nun nötiger sind, dass sie besprochen werden, als das Ende des Heidentums. Lassen wir erst den Morgen herankommen und die im andern Gemache ruhenden Pharisäer zuvor von hier abziehen, und Ich werde euch dann im Freien das Wie- und Wann-Ende des Welt- und Heidentums bildlich dartun. (siehe das Grosse Ev. des Johannes Band 8, Kapitel 46+47)

8. Nun aber wollen wir, wie schon bemerkt, von etwas anderem reden, das vorderhand wichtiger sein wird, als das traurig und höchst bedrängnisvoll aussehende Welt und Heidentumsende. Was dünket euch, worüber wir nun zuerst reden könnten, und was zu wissen und zu glauben euch allen recht not tut?“

9. Hier sagte einmal wieder Petrus: „Herr, ich hätte nun etwas; so auch ich nun reden dürfte – darum ich Dich bitte –, so wüsste ich an Dich eine Frage zu stellen!“

10. Sagte Ich: „So rede! Denn nun hat ein jeder von euch das Recht zu reden und zu fragen.“

11. Sagte nun Petrus: „Herr, Moses hat zur Reinigung der Sünder gewisse äussere Mittel verordnet, wie sie jedem Juden wohlbekannt sind. Sollen wir uns deren auch bedienen? Haben sie für den Menschen eine ihn heiligende Kraft, und sind sie zur Erlangung des ewigen Lebens der Seele unumgänglich notwendig?

12. Sollen auch die Heiden sich beschneiden lassen, so sie Deine Lehre annehmen werden, oder genügt bei ihnen schon die Taufe allein? Und sollen auch die andern Läuterungsmittel nebst der Beschneidung bei den zu uns bekehrten Heiden stattfinden?“

13. Sagte Ich: „Wer ein Jude ist und die Beschneidung hat, der soll sie auch gleichfort haben; aber die Beschneidung selbst für sich ist nichts und hat für niemand einen irgend geheimen und gewisserart seelenmagisch heiligenden Wert.

14. Den Menschen heiligt nichts als der lebendige Glaube und seine tätige Liebe zu Gott und zum Nächsten.

15. Wer aber gesündigt hat gegen Gott und gegen seinen Nächsten, der erkenne wahrhaft reuig seine Sünden, bitte Gott ernstlich um Vergebung, mache am Nächsten die ihm zugefügten Unbilden gut und sündige fürder nicht mehr, so ist er dann auch schon völlig gereinigt; denn dadurch, dass er die Übel gutgemacht hat und keine Sünde mehr begeht, werden ihm selbstverständlich auch die Sünden nachgelassen.

16. Wer aber das nicht tut, der bleibt in den Sünden und in ihren argen Folgen auch dann ganz gleich fort, so für ihn auch zehntausend Böcke wären geschlachtet und in den Jordan geworfen worden. Dieses und auch alle andern äusseren Reinigungsmittel bessern und heiligen den Menschen nicht im geringsten, sondern allein sein wahres und aufrichtiges Handeln nach Meiner Lehre, und dass er glaubt an den einen, wahren Gott, und also auch an Mich im Herzen.

17. Ich aber habe euch ja ohnehin gesagt, dass ihr jedermann, der lebendig und wahrhaft Meine Lehre und also auch Mich Selbst an- und aufgenommen hat, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen sollet; dazu aber genügt die Auflegung der Hände und als ein äusseres Zeichen der wahren, inneren Reinigung durch den Geist Gottes ein Waschen mit reinem Wasser. Und das genügt für Juden und Heiden völlig.

18. Alles andere hat hinfort keinen Wert vor Mir, so wie da vor Mir auch keinen Wert hat ein äusseres und noch so langes Lippengebet. Wer da will und wünscht, dass sein Gebet bei Mir erhört werde, der bete im stillen Kämmerlein seines Herzens vollgläubig zu Mir, und Ich werde ihm geben, um was er gebeten hat.

19. Ich sage euch abermals, wie Ich das schon oft gesagt habe: Suchet in allem allein nur die Wahrheit, diese wird euch völlig frei machen!

20. Es ist ganz gut, dass der Mensch nach der Lehre Mosis rein halte auch seinen Leib. Durch Unreinigkeit kommen allerlei böse Krankheiten in das Fleisch und Blut und erzeugen Unlust und Traurigkeit in der noch schwachen Seele; aber was das Fleisch vom Schmutze reinigt, das reinigt die Seele nicht von ihren Sünden. Waschen sich doch die Juden vor und nach einem Mahle die Hände und oft auch die Füsse, und wir tun das oft nicht, und doch sind wir reiner mit ungewaschenen Händen als die strengen Juden mit allzeit gewaschenen Händen und Füssen.

21. Und nun kurz und gut: Kein äusseres Reinigungsmittel hat für den inneren Menschen irgendeine Heiligung, sondern allein der lebendige Wahrheitsglaube, seine Liebe und seine guten Werke. – Habt ihr das nun verstanden?“

22. Sagte Petrus: „So denn wird es in der Folge auch nicht nötig sein, dass wir gleich den Tempelpriestern die Ehen einsegnen?“

23. Sagte Ich: „An und für sich ganz und gar nicht; denn das Band der Ehe schliesst genügend das gegenseitige Gelöbnis vor den Eltern oder sonstigen wahrhaftigen Zeugen. Aber so ihr in einer Gemeinde, die ihr irgend in Meinem Namen werdet gegründet haben, die Ehen einsehet und sie segnet in Meinem Namen, so wird ihnen das zum Nutzen und zur Bekräftigung ihres Bundes dienen. Es geschehe das nur von eurem guten Willen als ein Liebesdienst ausgehend.

24. Ich gebe euch aber dieses nur als einen guten Rat und nicht etwa als ein Gesetz. Und also soll auch von euch um so weniger ein Gesetz daraus gemacht werden; denn welch eine arge Wirkung Mussgesetze auf die freiwollende Seele ausüben, habe Ich euch in dieser Nacht mehr denn zur Genüge gezeigt, wie auch deren notwendige Folgen, und so sei unter euch alles nur eine freie Handlung der wahren und reinen Liebe und nie eines gebieterischen Zwanges. Daran nur wird man erkennen Meine wahren Jünger, dass sie unter sich nur das freie Gesetz der Liebe üben und sich untereinander lieben, wie nun Ich euch liebe.

25. Aber solch eine bezahlte Einsegnung der Ehe durch einen gebieterischen und überhochmutsvollen Priester in oder ausser dem Tempel hat vor Mir nicht den allergeringsten Wert, sondern nur Mein vollstes Missfallen. Was Mir aber missfällt, das ist auch sicher wider Meine Ordnung und ist ein Übel und eine Sünde, die wahrlich keinem Menschen einen Segen bringt. So ihr aber das wohl begriffen habt, da handelt auch also, und ihr werdet dabei wohl tun!“

flagge en  Marriage Blessing, Bread and Wine & Ceremonies

THE GREAT GOSPEL OF JOHN – Volume 8
Revealed from Jesus Christ by the inner Word thru Jacob Lorber

Chapter 40 – The meaning of bread and wine; about the ceremonies

Introductory information
The Lord currently resides in the hostel of Lazarus on top of the mount of olives together with his disciples and a few hundred people. Jesus teaches those present in many aspects of creation, of spirits, of customs, and clarifies the facets of superstition – a single revelation …

The Lord says:

1. Immediately Lazarus ordered new wine and said: “The great and the very exalted teaching which we have now heard from Your godly mouth must also be confirmed by a new wine and be sealed in our heart.”

2. I said: “You are right about that, friend and brother Lazarus. All that which is good and true has its complete correspondence in bread and wine. Therefore, you can be assured that after Me when you moderately will be using bread and wine in remembrance of Me, that I will be in the spirit, as now in the body, personally among you My children, brothers and friends until the end of all times of this Earth. Surely, you will not always see Me with the eyes of your body, but then still, your heart will tell you: ‘Rejoice, for your Lord, God and Father is among you and is blessing the bread and wine for you. Therefore, be joyful and cheerful in His name, and remember by that the poor brothers and sisters, and more precisely the poor in spirit.’

3. When your heart will give you such a stimulation, remember and always believe that I will be personally among you, and whatever you will then ask Me which is good and true for the life of your soul, I will always very willingly give in an easily understandable way.

4. Thus, those who will greet Me with great love in their heart will soon be able to convince themselves also with their eyes that I really am personally among them. And what I am saying and explaining here to all of you is also fully valid for all your true and faithful followers. But give Me the new wine now, for I have become thirsty.”

5. Then a very fresh and very good wine was served. I drunk, and also the others were drinking and praised the wine that by My will had been made well savored with herbs and sweetened.

6. When we strengthened ourselves in this way, the scribe asked once more if I was now disposed to give him an answer to what he had asked Me.

7. I said however: “Friend, there are still other things which are more important to talk about than the end of paganism. First, just let the morning come, and the Pharisees who are resting in the other room will depart from here. Then in the open air I will explain to you in images the how and when of the end of all that which is called world and paganism. (see the Great Gospel of John Vol.8, Chapter 46+47)

8. But now we will, as already said, talk about something else that is more important for the moment than the sad and extremely distressed end of all that which is worldly and paganism. About what should we, according to you, talk firstly now, and of what are you all in real need to know and to believe?”

9. Now Peter spoke once more: “Lord, I still have something – if ever I may speak also – and this I am asking You. Then I indeed have a question to ask You.”

10. I said: “Then speak, for everyone of you has now the right to speak and to ask.”

11. Now Peter said: “Lord, Moses has prescribed for the purification of sinners certain outer means that are well known to every Jew. Must we also make use of them? Do they have for man any power that is hollowing him, and are they absolutely necessary for the attainment of the eternal life of the soul?

12. Must also the gentiles be circumcised if they accept the teaching, or is for them baptism sufficient? And besides the circumcision, must also the other means of purification be applied with the gentiles who have been converted to us?”

13. I said: “He who is a Jew and is circumcised will also always remain circumcised, but circumcision in itself is nothing and has for nobody any secret or particular magical hollowing value for the soul.

14. Man is hollowed by nothing else except by the living faith and its actual love for God and the fellowman.

15. However, he who has sinned against God and against his fellowman should acknowledge his sins with true repentance, ask God seriously for forgiveness, make up for the injustice that he has caused to his fellowman, and further stop from sinning. Then subsequently he is fully purified. For when he makes up for the evil and refrains from sinning, it is evident that also his sins are forgiven.

16. However, he who will not do that, will continuously remain entirely in all his sins and its bad consequences, even if 10.000 goats would be slaughtered and be thrown into the Jordan. This and also all the other outer means of purification do not improve nor hollow man in the least, but only his true and sincere acting according to My teaching, and the belief in his heart in the one, true God, and thus in Me.

17. I have already told you that you should baptize in the name of the Father, the Son and the Holy Spirit all those who earnestly and truly accept and are answering to My teaching and thus also Myself. For that, the laying-on of hands is sufficient, and as an outer sign of true, inner purification by God’s Spirit a washing with clean water. And this is truly sufficient for Jews and gentiles.

18. All the rest has from now on no more value in My eyes, just like an outer prayer with the lips – no matter how long it is – has no value for Me. He who wants his prayer to be answered must go into the quiet chamber of his heart and pray to Me in full faith, then I will grant him what he has asked for.

19. I say to you once more, just as I have said already so many times before: search in everything only the truth, this will set you completely free.

20. It is very good when man is keeping his body clean according to the teaching of Moses. Through uncleanness all kinds of malicious diseases will come in the flesh and in the blood, and these are causing dislike and grief in the still weak soul. But that which is cleaning the flesh from the dirt does not clean the soul from his sins. The Jews are indeed washing their hands before and after a meal and often also their feet, and we are often not doing that, and still we are cleaner with unwashed hands than the strict Jews with always washed hands and feet.

21. And now, short and good: no outer way of purification has a hollowing effect on the inner man, but only the living faith in the truth, and the love and the good works thereof. Did you understand this now?”

22. Peter said: “Then it is also not necessary anymore in the future that we should bless the marriages like the temple priests?”

23. I said: “As such, not at all, because the marriage bond is sufficiently sealed by the mutual promise in the presence of the parents or other true witnesses. However, if in a community that you will have established in My name, you have marriages that you have recognized as good and will bless them in My name, then this will be beneficial as a confirmation of their commitment. This need only to be done as a service of love based on your good will.

24. I am only giving you this as a good advice and not as a law. And therefore, you also should not make a law of it, because tonight I have shown you more than sufficiently what kind of negative influences that coercing laws have on souls with a free will, as well as its inescapable consequences. And therefore you should only act freely out of true and pure love and never out of a coercing commandment. Only from this, will My true disciples be recognized, namely from the fact that among one another, they only practice the free law of love, and are loving one another mutually, just as I am now loving you all.

25. But such a paid blessing of a marriage by an authoritarian and proud priest in or outside the temple has for Me not the least of value, but only My greatest displeasure. And whatever is displeasing to Me is certainly also in contradiction with My order and is an evil and a sin that truly will bring no blessing to anyone. If you have well understood this, then do also act like it, then you will do well.”

Segensreiche Armut… Armut ist keine Strafe – Blessed Poverty… Poverty is no Punishment

<= Zurück zur Übersicht – Back to Overview

Das Grosse Johannes Evangelium Jakob Lorber-Segensreiche Armut-Armut ist keine Strafe-Armut ist ein Segen-1280 The Great Gospel of John Jakob Lorber-Blessed Poverty-Poverty is no Punishment-Poverty is a Blessing
=> VIDEO   => PDF   => AUDIO… => VIDEO   => PDF   => AUDIO…
Verwandte Botschaften…
=> Die Arbeiter im Weinberg
=> Wichtiger Lehrgang zu Nächstenliebe
=> Persönlichkeit von Satan
=> Die Perle wird Allen frei gegeben…
=> Das Himmelreich gehört…
=> Die 4 Feuer der Läuterung
=> Die Armen sind Mein Geschenk
=> Machthaber & Machtmissbrauch
=> Die Zeit des Gerichts ist da
=> Eure Feinde sind Mein läuterndes F.
=> Warum fällt Mein Leben auseinander
=> Kehrt nach Hause zurück…Euer V…
=> Das Grosse Johannes Evangelium
=> Erfüllung der Offenbarung
Related Messages…
=> The Labourers in the Vineyard
=> Important Teaching to Brotherly Love
=> Personality of Satan
=> The Pearl is freely given to Those…
=> The Kingdom of Heaven belongs…
=> The 4 Fires of Purification
=> The Poor are My Gift to the World
=> Powerful Rulers & Abuses of Power
=> The Time of Judgment is here
=> Your Enemies are My purifying Fire
=> Why does My Life fall apart
=> Return Home…Your Father calls
=> The Great Gospel of John
=> Fulfillment of Revelation

flagge de  Segensreiche Armut… Armut ist keine Strafe

Segensreiche Armut… Armut ist keine Strafe

DAS GROSSE EVANGELIUM JOHANNES BAND 1 – Kapitel 132 & 133
Von Jesus Christus geoffenbart durch das Innere Wort an Jakob Lorber

Nachfolgende Begebenheit wird in der Heiligen Schrift ganz kurz gestreift. In Matthäus 9, 36-38 ist zu lesen:
“9,36 Und als er das Volk sah, jammerte es ihn; denn sie waren verschmachtet und zerstreut wie die Schafe, die keinen Hirten haben.
9,37 Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber wenige sind der Arbeiter.
9,38 Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte sende.”

Kapitel 132. Im galiläischen Hungerdörfchen

1. Es war aber ein großes Elend der unter allerlei Druck verschmachteten Menschen besonders in den Märkten und Dörfern anzusehen. Physisch und psychisch waren sie zerstreut und verschmachtet gleich Schafen unter den Wölfen ohne auch nur einen Hirten. (Matth.9,36) Da Mich solch zerrütteter Zustand der armen Völker überaus dauerte, so sprach Ich wie zu Sichar am Brunnen: „Die Ernte ist groß; aber der Arbeiter sind wenige! (Matth.9,37) Bittet darum den Herrn, daß Er Arbeiter in Seine Ernte sende! Denn diese Armen sind reif zum Reiche Gottes, und der Acker, auf dem sie stehen, ist groß. Sie schmachten und lechzen nach Licht, Wahrheit und Erlösung! Aber Arbeiter, Arbeiter! Wo sind diese?!“ (Matth.9,38).

2. Sagen die Jünger: „Herr, so Du uns für tüchtig hieltest, könnten wir uns denn nicht verteilen und nehmen ein jeglicher eine Stadt und einen Markt?“ Sage Ich: „Wir sind nun auf dem Wege nach einem ärmsten Dorfe. So wir das Dorf werden erreicht haben, werde Ich die Fähigsten und Kräftigsten aus euch erwählen und hinaussenden in die vielen Gegenden und Ortschaften, und ihr werdet sodann das alles tun, was Ich tue und getan habe vor euch. Aber nun eilen wir dem Dorfe zu!“

3. In einer kleinen halben Stunde hatten wir das Dörfchen erreicht und fanden allda ein wahrhaft beispielloses Elend. Eltern und Kinder gingen buchstäblich nackt herum und behängten mit Laubwerk zur Not ihre Scham. Als das Völkchen uns ankommen sah, eilte alles, groß und klein und jung und alt, uns entgegen und bat uns um ein Almosen; denn es war eine große Not unter ihnen. Kinder weinten und hielten ihre Hände über ihre Bäuchlein; denn sie waren sehr hungrig, da sie schon zwei volle Tage hindurch nichts gegessen hatten, und die Eltern verzweifelten, teils aus eigenem Hungerschmerz und mehr aber noch ihrer um Brot und Milch bittenden Kindlein wegen.

4. Petrus, den dieser Anblick durch und durch ergriff, fragte einen gar bieder aussehenden alten Mann, sagend: „Freund, wer hat euch denn gar so elend gemacht? Wie seid ihr in diesen Zustand gekommen? War ein Feind bei euch und hat euch alles geraubt und, wie ich’s merke, sogar eure Häuser schmählichst verwüstet? Denn ich sehe nur Wände, über denen keine Dächer und Söller sich befinden, und eure mir bekannten Kornkammern liegen im Schutte. Wie, wie ging denn das zu?“

5. Sagte der gefragte Mann mit weinender Stimme: „O ihr lieben und sicher guten Menschen! Das hat die unbegrenzte Härte und Habsucht des Pachtkönigs Herodes getan! Sein Vater war des Satans linker – und er ist dessen rechter Arm. Wir konnten die verlangten Steuern nicht aufbringen, die er vor zehn Tagen von uns verlangt hatte; seine Häscher gaben uns einen Termin von sechs Tagen. Was waren aber die sechs Tage? In dieser Zeit verzehrten die Häscher nahe allen unsern bessern Vorrat und nahmen am siebenten Tage, da wir die verlangte unerschwingliche Steuer unmöglich zahlen und entrichten konnten, alles, was wir hatten, und ließen uns mit der genauesten Not kaum noch dies nackte elende Leben! O Freunde, das ist hart, unendlich hart! Wenn uns Gott nicht hilft, so verhungern wir samt unsern Kindern heute noch! Helft uns doch, was ihr vermöget! Wenn uns die bösen Knechte Herodis nur nicht bis auf die Haut ausgezogen hätten, so könnten wir doch betteln gehen; aber wohin sollen wir in diesem Zustand gehen? Für unsere Kinder ist es nach allen Seiten hin zu weit; und wir sind, wie ihr es sehet, so nackt wie im Mutterleibe! O Gott, o Gott, warum mußten denn gerade wir gar so entsetzlich elend gemacht werden? Welche aller unserer Sünden hat uns denn vor Dir, o Jehova, solch eine Strafe zugezogen?“

6. Da trete Ich zum alten Manne und sage: „Freund! Dies hat an euch nicht eure Sünde, die vor Gott als die kleinste in ganz Israel befunden ist, sondern die Liebe Gottes getan!

7. Ihr waret zwar am meisten rein in ganz Israel; aber es klebte dennoch manch weltlich Gelüste an eurer Seele. Gott aber, der euch liebhat, sah das und wollte euch auf einmal frei machen von aller Welt, auf daß ihr nun vollends fähig sein sollet, aufzunehmen die Gnade eures Vaters im Himmel. Das ist nun geschehen, und ihr seid nun für alle Zeiten sicher vor Herodes. Bei denen nämlich seine Habsucht die volle Beraubung zuläßt, von denen hebt er dann auch nimmer Steuern ein; denn die zu Bettlern gemachten Untertanen werden aus dem Steuerbuche gelöscht.

8. Und sehet, also seid ihr denn nun mit einem Hiebe von aller Welt frei gemacht! Das ist die größte Wohltat Gottes an euch, und ihr könnt nun einmal vollernstlich pur für eure Seelen zu sorgen anfangen.

9. Ich sage euch aber: Bauet in der Zukunft keine reich aussehenden Häuser, sondern errichtet euch notdürftige Hütten, und es wird von euch niemand mehr Steuern verlangen, außer der alleinberechtigte König Roms; und der verlangt nur zwei bis drei vom Hundert. Habt ihr etwas, so könnt ihr’s geben, und habt ihr nichts, so seid ihr frei. Wir wollen aber davon später mehreres reden.

10. Nun aber geht in eure dachlosen Häuser; dort werdet ihr Speise und Kleidung finden! Stärket euch und bekleidet euch und kommet dann wieder, und Ich werde dann Weiteres mit euch verabreden!“

133. Kapitel

1. Als die Armen alle das vernehmen, eilen sie dankbarst gläubig in ihre halbzerstörten Wohnhäuser und können nicht genug erstaunen, als sie die Tische mit guter und hinreichender Speise bedeckt finden und also auch Kleider aller Art, für alt und jung, groß und klein, und das für beiderlei Geschlecht unterschiedlich. Eines fragt das andere, wie solches herging. Und keines weiß dem andern einen Bescheid zu geben.

2. Als sie aber auch ihre Speisekammern wohlbestellt finden, sagen Weiber und Kinder zu den Männern: „Das hat Gott getan! Er, der in der Wüste vierzig Jahre hindurch Manna regnen ließ und ernährte also wohl Seine Kinder über Steinen und Sand, darauf kein Gras wuchs, wie hätte Er uns nun sollen verschmachten lassen wollen, da wir nun wie allzeit zu Ihm gefleht haben!? Oh, das ist gewiß: Gott verläßt die, die zu Ihm flehen, nimmer!

3. David, der große König, flehte zu Gott, als er elend ward, und Gott half ihm aus seiner großen Not, und es ist noch nie gehört worden, daß Gott die nicht erhört hätte, die bei Ihm Hilfe suchten; es wäre aber ein nie dagewesenes Wunder, so Gott uns nicht erhört hätte in solcher unserer größten Not. Denn Gott ist ja allzeit voll Liebe für die, die zu Ihm rufen: ,Abba, lieber Vater!‘ Darum wollen wir Ihn aber von nun an auch lieben über alles, alles, alles! Er ganz allein ist unser Retter! Aus den Himmeln hat unser heiligster Vater uns das alles geschickt durch Seine heiligen Engel!“

4. Sagt der alte Mann, der gerade zu dieser Familie gehörte, und zu der immer das ganze Dorf zusammenkam, um zu vernehmen seine Weisheit; denn er war in der Schrift wohlbewandert: „Meine Kinder, Freunde und Brüder! Es heißt in der Schrift ja: ,Aus dem Munde der Kleinen und Unmündigen will Ich Mir ein Lob bereiten!‘ Und sehet, hier haben wir es vor unseren Augen und Ohren! Der liebe Vater hat uns angesehen in Seiner großen Erbarmung und hat solches an uns getan! Ihm darum alle unsere Liebe und alles Lob aus dem Munde unserer Säuglinge! Denn unseres Mundes Lob ist nicht rein genug, um dem Allerheiligsten wohlzugefallen; darum hat Er Selbst Sich den Mund unserer Säuglinge zubereitet. Aber nun gehen wir hinaus zu dem jungen Manne, der uns in unsere Häuser beschied und sicher wohl gewußt hat, was Gott an uns getan hat! Er muß ein großer Prophet sein, – vielleicht gar Elias, der noch einmal vor dem erhofften und schon seit lange her verheißenen Messias kommen soll!“

5. Sagt ein kleines Kind, das kaum zu reden angefangen hatte: „Vater! Wie, wenn dieser Mann selbst der große Verheißene wäre?“

6. Sagt der Alte: „O Kind, wer löste nun so klar deine Zunge? Denn du sprachst nun nicht wie ein Kind, sondern wie ein Weiser im Tempel zu Jerusalem!“

7. Sagt das Kindlein: „Das weiß ich nicht, lieber Vater; aber daß mir vorher das Reden schwer fiel und nun überaus leicht, das weiß ich wohl. Wie aber mag dich das nun wundern? Stehen wir doch unter lauter Wundern Gottes!“

8. Sagt der Alte, das Kindlein an sein Herz drückend: „Ja, ja, du hast recht! Es ist nun alles ein Wunder, und du hast dich sicher nicht geirrt, so du den jungen Mann gar für den Messias ansiehst. Denn für uns ist Er es sicher! Aber nun gehen wir hinaus zu Ihm und wollen auch Ihm im Namen Jehovas den pflichtschuldigsten Dank darbringen! Denn Er ist offenbar von Gott zu uns gesandt worden. Und so eilen wir nun zu Ihm hinaus!“

9. Sie eilen nun alle hinaus zu Mir, und die Kindlein sind die ersten, die zu Meinen Füßen hinstürzen und sie mit ihren unschuldigen reinsten Dank- und Freudentränen benetzen!

10. Ich aber sehe empor zum Firmamente und sage laut: „Ihr Himmel! Da schauet herab und lernet es von diesen Kindlein, wie euer Gott und Vater gelobt werden will! O du Schöpfung, wie endlos groß und alt bist du, und wie zahllos groß ist deiner weisen Bürger Menge, und doch mochtest du den Weg zum Herzen deines Schöpfers, deines Vaters, nicht finden wie diese Kindlein!“ Darum sage Ich euch: „Wer nicht wie diese Kleinen kommt zu Mir, der wird nicht finden den Vater!“

11. Darauf setzte Ich Mich und segnete und herzte die Kindlein. Und das kleine Kindlein sagte zum Alten, der da, sich gar nicht zurechtfinden könnend, ausrief: „Wie das? Wie so? Wie sollen wir das fassen?“ –: „Vater, hier ist mehr als Elias, mehr als dein Messias! Hier ist der Vater Selbst, der gute Vater, der uns gebracht hat Brot, Milch und Kleidung!“

12. Der Alte fängt an zu weinen; das Kindlein aber legt sein Köpfchen an Meine Brust, fängt an sie zu küssen und zu streicheln und sagt nach einer Weile: „Ja, ja, ich höre es; hier in dieser Brust schlägt das wahre gute Vaterherz! Oh, wenn ich es nur auch küssen könnte!“ Sagt der Alte: „Aber Kindchen, sei doch nicht unartig!“

13. Sage Ich: „Werdet alle so unartig, sonst werdet ihr dem Vaterherzen nimmer so nahe kommen wie dies liebste Kindlein!“

flagge en  Blessed Poverty… Poverty is no Punishment

Blessed Poverty… Poverty is no Punishment

THE GREAT GOSPEL OF JOHN Volume 1 – Chapter132 & 133
Revealed from Jesus Christ by the inner Word thru Jacob Lorber

Matthew 9:36-38:
“36 But when He saw the multitudes, He was moved with compassion for them, because they were weary and scattered, like sheep having no shepherd.
37 Then He said to His disciples, ‘The harvest truly is plentiful, but the laborers are few.
38 Therefore pray the Lord of the harvest to send out laborers into His harvest.'”

Chapter 132 – In the Galilean village of Hunger

1. There was much misery to be found among the people languishing under all kinds of oppression, especially in the markets and villages. Physically and psychically they were scattered and dying like sheep among the wolves without any shepherd. (Matth.9:36) Since I deeply regretted the poor people’s desperate plight, I spoke as I did in Sychar at the well: ‘The crop is heavy, but laborers are scarce. (Matth.9:37) Therefore, beg the Lord to send laborers to harvest His crop. For these poor people are ripe for the Kingdom of God and the field where they are is large. They languish and thirst for light, truth and salvation. But laborers, laborers. Where are they?’ (Matth.9:38).

2. Say the disciples: ‘Lord, if You should consider us capable, could we not spread out and each of us take a city or a market?’ I say: ‘We are now on the way to an extremely poor village. Once we have reached it I shall select the most capable and strongest among you and send you out into the different regions and places, and then you will be doing all that which I am doing and have done in your presence. But now let us hurry towards the village.’

3. In less than half an hour we had reached the little village where we found truly indescribable misery. Parents and children were walking about literally naked, covering their nakedness with foliage. When the people saw us approaching everybody, big and small, young and old, came hurrying towards us begging for alms, for they suffered great want. Children were crying, holding their hands over their tummies, for they were very hungry having had nothing to eat already for 2 whole days. The parents were in despair, partly from their own pangs of hunger, but even more so because their little children were asking for bread and milk.

4. Peter, who was very deeply moved by this sight, asked a staunch-looking old man: ‘Friend, who has made you so extremely miserable? How did you get into this plight? Did some enemy come and rob you of everything, even disgracefully ruining your houses as I notice? For I see only walls and no roofs and lofts above them and your granaries, which I knew, are completely destroyed. How did this happen?’

5. Says the man in a tearful voice: ‘O you dear and no doubt good people. This was done by the harshness and greed of the tributary king Herod. His father was Satan’s left, and he is his right arm. We could not raise the taxes which he had demanded of us 10 days earlier. His bailiffs gave us a deadline of 6 days. But what were 6 days? During this time the bailiffs consumed almost all our better provisions and on the seventh day – since we could not possibly raise and pay the exorbitant tax – they took everything we had and we only barely escaped with this miserable life. O friends, this is hard, immensely hard. If God does not help, we shall still today die of starvation together with our children. Do help us in whatever way you can. If only the wicked servants of Herod had not taken all our clothes we could have gone begging, but where could we go in this state? For our children it is too far in all directions and as you can see we are as naked as in the womb. O God, O God, why did we have to be made so terribly miserable? Which one of all our sins before You, O Jehovah, has brought such punishment upon us?’

6. Here I step up to the old man and say: ‘Friend, the cause for this is not your sin, which before God is the most insignificant in all Israel, but God’s love.

7. You were the purest in all of Israel, but some worldly desires were still clinging to your soul. God, however, who loves you, wanted to free you all at once from the world to make you fully capable of absorbing your heavenly Father’s grace. This has now happened and you are now safe from Herod for all times, for from those who have been completely robbed by his greed he never again collects taxes because those subjects who have been made beggars are struck off the tax register.

8. And so you see, you have been freed from the world at a single stroke. That is God’s greatest blessing for you and you can now begin to care for your soul in all earnest.

9. However, I tell you: Do not in future build wealthy looking houses, but erect for yourselves scanty huts, and no one will demand taxes of you, except the exclusively privileged king of Rome. And he demands only 2 to 3 percent. If you have something, you can give it. If you have nothing, you are free. But we shall speak about that later.

10. Now go to your roofless houses. There you will find food and clothes. Refresh yourselves, put on clothes and then come back here and I shall discuss further things with you.’

Chapter 133

1. Hearing this all the poor people hurry with gratitude and faith into their half-destroyed houses and are amazed when they find the tables laden with plenty of good food and also all kinds of clothes for old and young, big and small and for both sexes separately. They ask each other how this has come about, but no one knows the answer.

2. When they find even their larder fully stocked, woman and children say to the men: ‘That has been done by God. He who in the desert had for 40 years manna rain and thus fed His children in an area of rock and sand where no grass grew. He would not have let us die since we have always prayed to Him. O, this is certain: God does not ever forsake the ones who implore Him.

3. David, the great king, prayed to God when he became wretched, and God helped him out of his great misery. God has never been known not to give a favorable hearing to those who sought His help. It would have been an unprecedented case if God had not granted our prayers in this our greatest distress, for God is always full of love for those who call to Him: “Abba, dear Father.” Therefore, let us from now on love Him above all. He alone is our deliverer. Our most holy Father sent us all this from the Heavens through His holy angels.’

4. Says the old man who happened to belong to this particular family where the whole village used to gather to listen to his wisdom, for he was well versed in the Scripture: ‘My children, friends and brothers. It is written: “From the mouth of the little ones and babes I shall have myself praised.” And look, here we have it before our eyes and ears. The dear Father has looked at us in His great mercy and had done this for us. To Him be therefore all our love and praise from the mouth of our babes, for the praise from our mouths is not sufficiently pure to be pleasing to the Almighty. That is why He has prepared for Himself the mouth of our babes. But now let us go outside to the young who sent us to our houses and no doubt knew what God had done for us. He must be a great prophet. Maybe even Elijah who is to come once more prior to the hoped-for and already long since promised Messiah.’

5. Says a little child that has only recently started to talk: ‘Father, could not this Man himself be the great Promised One?’

6. Says the old man: ‘O child, who loosened your tongue so clearly? For you did not speak like a child just now, but like a sage at the temple in Jerusalem.’

7. Says the little child: ‘I do not know about that, only that prior to this talking was so difficult for me and now so very easy, that I do know. But why should this surprise you, since we are surrounded by God’s wonders?’

8. Says the old man, pressing the little child to his heart: ‘Yes, yes, you are right. Everything here is a wonder, and you are surely not wrong if you even take the young Man to be the Messiah. For us He is certainly that. But let us now go outside to Him and dutifully render our gratitude also to Him in the name of Jehovah, for He was obviously sent to us by God. So let us hurry outside to Him.’

9. Now they all hurry outside to Me and the little children are the first to throw themselves at My feet bedewing them with their innocent, purest tears of gratitude and joy.

10. But I gaze up at the firmament and say in a loud voice: ‘You Heavens! Do look down and learn from these little children how your God and Father wants to be praised! O creation, how endlessly vast and ancient you are and how countless the number of your wise citizens, and yet you could not find the way to the heart of your Creator, your Father, like these little children! Therefore, I tell you: who does not come to Me like these little ones, will not find the Father!’

11. Thereupon I sat down and blessed and caressed the little children. And the little child said to the old man who called out in some confusion: ‘How is that? Why? How are we to understand this? Father, there is more than Elijah here, more than your Messiah. Here is the Father Himself, the good Father who brought us bread, milk and clothing.’

12. The old man begins to weep, but the little child leans his head against My bosom which he begins to kiss and caress, and after a while he says: ‘Yes, yes, I hear it, here in his bosom the true, good Father’s heart is beating. O, if I could only kiss it too.’ Says the old man: ‘But little one, do not be naughty.’

13. I said: unless all of you become that naughty, you will never come as close to the Father’s heart as this dear little child.’